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13. CSR-WOCHENENDE - Universität Mannheim

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13. CSR-WOCHENENDE
der Universität Mannheim
17. & 18. Oktober 2014 || Universität Mannheim, Schloss
Freitag, 17. Oktober 2014 (Ort: Universität Mannheim, Schloss)
Uhrzeit
Raum
13.45
O 138/1
Fuchs-Petrolub Forum
O 138
Fuchs-Petrolub Festsaal
14.00
14.15
O 138
Fuchs-Petrolub Festsaal
15.15
Programm
Registrierung der Teilnehmer
Eröffnung der Veranstaltung
Julia Derkau, Referat CSR, Universität Mannheim
Begrüßung
Dr. Josef Zimmermann, Freunde der Universität Mannheim e.V.
CSR Regio.Net – Verantwortliche Unternehmensführung im Mittelstand
Christel Nelius, UPJ
Pause
15.20
O 138
Fuchs-Petrolub Festsaal
16.20
O 138/1
Fuchs-Petrolub Forum
Arbeitstitel: Die Umsetzung von CSR bei der SAP
Gabriele Hartmann, Head of Corporate Social Responsibility Middle and Eastern Europe (MEE), SAP
Pause mit Kaffee und Kuchen
16.45
O 138
Fuchs-Petrolub Festsaal
17.45
18.00
18.45
ca. 20.30
Corporate Social Responsibility – ein Erfolgsfaktor für Geschäftsbeziehungen in Business-to-Business-Märkten?
Dr. Marcel Stierl, :response, Frankfurt
Pause
O 138
Fuchs-Petrolub Festsaal
O 138/1
Fuchs-Petrolub Forum
N.N.
Abendessen und Ausklang des Tages
Ende des ersten Tages
2
Samstag, 18. Oktober 2014 (Ort: Universität Mannheim, Schloss)
Uhrzeit
Raum
10.00
O 138
Fuchs-Petrolub Festsaal
Programm
Registrierung und Begrüßung für Tag 2 des CSR-Wochenendes
Workshops
A: Unternehmerische Nachhaltigkeitsberichte: Wer berichtet was für wen und warum?
Dr. Jacob Hörisch, Centre for Sustainability Management, Leuphana Universität Lüneburg
10.30
B: Dilemmastrukturen in der Wirtschaft
Jan Gogoll, TU München
C: Herausforderungen des nachhaltigen Wirtschaftens: Die Reichweiten und Grenzen von CSR – Ein Planspiel
Igor Blumberg, Universität Mannheim
12.30
Mittagspause
13.00
Fortführung der Workshops
PLENUM
15.30
Ende der Veranstaltung
3
Die Vorträge
CSR Regio.Net – Verantwortliche Unternehmensführung im Mittelstand
Christel Nelius (UPJ, deutsches Corporate Citizenship und CSR-Netzwerk)
Gerade für viele mittelständische Unternehmen ist gesellschaftliche Verantwortung seit Langem gelebte Überzeugung. Sie engagieren sich für die
Aus- und Weiterbildung, im betrieblichen Umweltschutz oder durch die Unterstützung lokaler Initiativen im Gemeinwesen. Es gibt aber auch
Möglichkeiten, unternehmerisches Engagement stärker als bisher zu bündeln und soziale, ökologische und ökonomische Belange systematischer in
alle Bereiche der Unternehmenstätigkeit zu integrieren. Wie die praktische Umsetzung gelingen kann und welchen Herausforderungen Unternehmen
dabei begegnen können, verdeutlicht dieser Vortrag mit Beispielen aus dem Projekt CSR Regio.Net.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.upj.de / www.csrregio.net / www.csr-checkup.de
Corporate Social Responsibility – ein Erfolgsfaktor für Geschäftsbeziehungen in Business-to-Business-Märkten?
Dr. Marcel Stierl (:response, Frankfurt)
Trotz steigender Relevanz in der Unternehmenspraxis ist ein profundes Verständnis der Rolle von Corporate Social Responsibility in Business-toBusiness-Geschäftsbeziehungen kaum vorhanden. Kann das CSR-Engagement eines Unternehmens einen Beitrag zu erfolgreichen
Kundenbeziehungen leisten? Wie steht es mit dem „Business Case for CSR“? Vor diesem Hintergrund werden in dem Vortrag zentrale Erkenntnisse
einer empirischen Studie zu CSR in Business-to-Business-Märkten vorgestellt und dabei der Einfluss von CSR auf das Verhalten von Kunden sowie
Erfolgsauswirkungen und Wirkungsmechanismen diskutiert.
Die Workshops
A: Unternehmerische Nachhaltigkeitsberichte: Wer berichtet was für wen und warum?
Dr. Jacob Hörisch (Centre for Sustainability Management, Leuphana Universität Lüneburg)
CSR- und Nachhaltigkeitsberichte gehören zu den am weitesten verbreiteten Methoden von Corporate Social Responsibility und unternehmerischer
Nachhaltigkeit. Circa zwei Drittel aller deutschen Großunternehmen berichten mittlerweile über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten.
In diesem Workshop soll eine praxisnahe Einführung in die Thematik Nachhaltigkeitsberichterstattung geboten werden. Anhand von grundlegenden
wissenschaftlichen Texten erarbeiten sich die Teilnehmenden zunächst ein Basiswissen zu den Aufgaben und Funktionen von
Nachhaltigkeitsberichten. Dadurch steht der Workshop allen Interessierten unabhängig von ihrem eigenen wissenschaftlichen Hintergrund offen.
4
Darauf aufbauend werden Praxisbeispiele von Nachhaltigkeitsberichten deutscher Großunternehmen gemeinsam analysiert. Dabei liegt das
Augenmerk vor allem auf den vier Leitfragen: Wer berichtet? Für wen wird berichtet? Warum wird berichtet? Was wird (nicht) berichtet? Als
Abschluss erarbeiten die Teilnehmenden in Gruppenarbeit selbst die Grundlage für einen kurzen Nachhaltigkeitsbericht.
B: Dilemmastrukturen in der Wirtschaft
Jan Gogoll (TU München)
Unternehmen sehen sich oft dem Vorwurf ausgesetzt, aus „reiner Profitgier“ und „Egoismus“ soziale Anliegen der Gesellschaft zu ignorieren bzw.
sogar zu unterlaufen. Vor allem großen internationalen Konzernen wird attestiert, ihre finanzielle und politische Macht nicht – oder nicht ausreichend
– für soziale Belange einzusetzen. In diesem Workshop soll das Grundproblem dieser Dilemmastrukturen zwischen Moral und Gewinn theoretisch,
aber vor allem praktisch erörtert und diskutiert werden. Zu diesem Zweck werden die theoretischen Grundlagen des Gefangenendilemmas und des
Öffentliche-Güter-Spiels besprochen und in kurzen Experimenten untersucht. In der Diskussion wird dabei insbesondere auf die Unterschiede eines
bewusst implementierten Gefangenendilemmas (marktwirtschaftlicher Wettbewerb) und unerwünschter Dilemmasituationen eingegangen.
Anschließend sind die Teilnehmer dazu aufgefordert mögliche Lösungsansätze für gesellschaftlich unerwünschtes Verhalten zu entwickeln, welche die
Problematik der Dilemmastrukturen adäquat berücksichtigen.
C: Herausforderungen des nachhaltigen Wirtschaftens: Die Reichweiten und Grenzen von CSR – Ein Planspiel
Igor Blumberg (Universität Mannheim)
Die Themen Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltigkeit sind in aller Munde. Von Unternehmen wird heute zunehmend erwartet, dass
sie einen Beitrag zur Lösung globaler gesellschaftlicher Problemlagen leisten. Sie sollen sich etwa für die Bekämpfung von Armut und Korruption
engagieren, verantwortliche Arbeits- und Sozialstandards in Asien sicherstellen oder den Klimawandel eindämmen – schließlich hätten Unternehmen
die Macht und die hierfür notwendigen Mittel. Allerdings blenden gesellschaftliche Forderungen häufig zentrale Restriktionen des wirtschaftlichen
Alltags aus und konfrontieren Unternehmen mit z.T. undurchführbaren Verantwortungszuweisungen. Somit stellt sich die Herausforderung, einen
angemessenen Verantwortungsbereich von Unternehmen zu definieren, um das Ideal „CSR“ im wirtschaftlichen Alltag mit Leben zu füllen. Das Ziel
der Workshops ist die Klärung der Frage, welche Verantwortung Unternehmen in der globalisierten Welt übernehmen können und wo die Grenzen
der individuellen Verantwortungsübernahme liegen. Mit Hilfe eines Planspiels wird zunächst die Rolle des Marktwettbewerbs im Rahmen von CSR
und Nachhaltigkeit verdeutlicht. Anschließend werden Implikationen für die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen erarbeitet. Der
Workshop eignet sich auch (und insbesondere) für Studierende ohne wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund.
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Die Referentinnen und Referenten
Christel Nelius ist Projektmanagerin bei UPJ, dem deutschen Corporate Citizenship und CSR-Netzwerk. Sie koordiniert das Projekt CSR Regio.Net in
den Regionen Rhein-Neckar, Potsdam, Saarland sowie Wiesbaden und berät dabei über 20 mittelständische Unternehmen bei der Entwicklung einer
individuellen CSR-Strategie. Darüber hinaus hat sie weitere Unternehmen in Prozessen zur CSR-Strategieentwicklung begleitet und leitet die
Umsetzung des CSR-Benchmarking-Tools CSR Check Up in Deutschland. Frau Nelius hat Politikwissenschaft und Betriebswirtschaft an der Universität
Mannheim studiert sowie Public Policy an der Universität Erfurt. Vor ihrer Beschäftigung bei UPJ war sie für den E.ON Chair in Corporate
Responsibility an der European School of Management and Technology in Berlin tätig.
Dr. Marcel Stierl ist Berater bei :response, einem führenden Beratungsunternehmen für Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung. Zudem ist
er als Lehrbeauftragter für Nachhaltigkeitsmanagement und Corporate Social Responsibility an diversen Hochschulen tätig. Er arbeitete zuvor als
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für ABWL und Marketing I von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christian Homburg an der Universität Mannheim.
Dort promovierte er zur Rolle von Corporate Social Responsibility in Business-to-Business-Geschäftsbeziehungen. Seine Forschungsergebnisse
wurden u. a. im Journal of Marketing veröffentlicht. Marcel Stierl hat Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim und der McGill
University, Montreal (Kanada) studiert.
Dr. Jacob Hörisch arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Centre for Sustainability Management der Leuphana Universität Lüneburg. Nach
seinem Studium der Geographie, Wirtschaftswissenschaften und Politikwissenschaft an den Universitäten Heidelberg und Loughborough (UK), hat er
an der Leuphana Universität Lüneburg zu der Rolle von Großunternehmen in gesellschaftlichen Nachhaltigkeitstransformationen promoviert. Seine
Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Nachhaltigkeitsmanagement und Stakeholder Theorie.
Jan Gogoll, M.Sc. studierte Philosophie und Betriebswirtschaftslehre (B.A.) und Management (M.Sc.) an der Universität Mannheim. Seit November
2013 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Peter Löscher-Stiftungslehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Technischen Universität München tätig.
Er forscht hauptsächlich im Bereich der experimentellen Ethik. Darüber hinaus ist Jan Gogoll Lehrbeauftragter für Angewandte
Marktforschung/Statistik an der Privathochschule Campus21 in München.
Igor Blumberg studierte Betriebswirtschaftlehre mit interkultureller Qualifikation an der Universität Mannheim und an der HANKEN Swedish School
of Economics & Business Administration (Finnland). Seit November 2010 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Juniorprofessur für
Corporate Social Responsibility an der Universität Mannheim tätig. Darüber hinaus ist Igor Blumberg Lehrbeauftragter für Wirtschafts- und
Unternehmensethik an der FH Worms und der FH Gießen-Friedberg.
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