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Jahresprogramm 2014 Druckversion (PDF, 2,88 MB)

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Inhaltsverzeichnis
Grußwort............................................................................................2
Veranstaltungsübersichten:
nach Programmgruppen..................................................................... 4
Fortbildungskalender 2014............................................................... 12
Kalender der Veranstaltungen des
Führungskräfteprogramms ............................................................. 21
Hinweise zu akkreditierten Seminaren und zur
„Freiwilligen Registrierung“............................................................. 23
Fortbildungsveranstaltungen und
Tagungen im Einzelnen
Weiterbildungen.............................................................................. 102
Fachweiterbildung für psychiatrische Pflege................................. 103
Fachkraft für KJP............................................................................ 105
Pflegerische Leitung....................................................................... 105
Fachkraft für psychiatrische Rehabilitation .................................. 107
Praxisanleitung................................................................................ 108
Fachkraft für Abhängigkeitserkrankungen.................................... 109
Fachkraft im MRV............................................................................ 110
Ergotherapie in der Psychiatrie...................................................... 112
Programm für verbundweite verpflichtende
Führungskräftetrainings................................................................. 114
Programm zur Führungsnachwuchsförderung ............................ 116
Stipendienprogramm des LVR für
Medizinstudentinnen und -Studenten im Rheinland...................118
Informationen zur Akademie
Leitbild............................................................................................. 119
Fachbeirat und Fortbildungskonferenz MRV.................................. 122
Das Team der LVR-Akademie:
Personen und Arbeitsschwerpunkte.............................................. 123
Wichtige und nützliche Hinweise
Allgemeine Hinweise für Teilnehmerinnen und Teilnehmer......... 128
Regelungen über Platzkontingente................................................ 130
Wegbeschreibung............................................................................ 131
Anmeldeformulare/Anforderungskarten....................................... 133
1
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Kooperationspartner der LVR-Akademie,
die Rahmenbedingungen für die Behandlung psychisch kranker
Menschen sind aktuell besonders großen Veränderungen unterworfen. Die Versorgungseinrichtungen haben sich auf ein neues
Entgeltsystem einzustellen. Dabei besteht eine begründete Sorge,
ob die Qualität der Behandlung unter den zu erwarteten Bedingungen zu halten ist und im Sinne der Betroffenen fortentwickelt werden kann. Der LVR versteht sich in diesem Prozess nicht nur als
Krankenhausträger sondern auch als Anwalt der Patientinnen und
Patienten, die in den vielfältigen psychiatrischen Angeboten Hilfe
suchen. Er nutzt seine Expertise und die guten Netzwerke, um auf
die Prozesse um das Entgeltsystem Einfluss zu nehmen. Er bemüht
sich nach Kräften, die psychiatrischen Kliniken zukunftsfähig aufzustellen.
Qualität, Zukunftsfähigkeit, Patienten- und Mitarbeiterorientierung,
das sind auch die zentralen Ziele in den anderen Handlungsfeldern,
die sich aus den sich wandelnden Rahmenbedingungen ableiten
lassen. Eines der größten Investitionsprogramme in der Geschichte
der Rheinischen Psychiatrie ermöglicht die Umsetzung der dringend notwendigen Baumaßnahmen an allen Standorten des LVRKlinikverbundes. Projekte und Programme der Personalfindung und
Personalentwicklung suchen Antworten auf die Herausforderungen
eines angespannten Fachkräftearbeitsmarktes und auf die begründeten gesellschaftlichen Erwartungen an familienfreundliche und
gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen.
Die Rahmenbedingungen psychiatrischer Hilfen sach- und zukunftsbezogen zu entwickeln, ist ein wichtiger Teil der Steuerungsaufgaben im LVR-Klinikverbund. Um den Anspruch „Qualität für
Menschen“ in der Psychiatrie umzusetzen, ist die Qualifizierung der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mindestens genau so entscheidend. Dabei gilt es den Verbund zu nutzen, um Praxiserfahrungen
auszutauschen und gemeinsam zu lernen. Nur so haben Patientinnen und Patienten die Chance, gemäß des „state of the art“ behandelt zu werden. Hier liegt das Aufgabenfeld der LVR-Akademie für
seelische Gesundheit mit seinen vielfältigen Angeboten an Seminaren zu Fach- und Führungsthemen.
2
Das vorliegende Jahresprogramm 2014 gibt einen guten Überblick
über die Vielfalt der Themenstellungen, die uns derzeit in der Psychiatrie beschäftigen. Es ist breit angelegt und bietet für die unterschiedlichen Fachbereiche und Berufsgruppen entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen an. Wir hoffen, dass Sie für Ihre eigenen
Fortbildungsinteressen und die Ihrer Kolleginnen und Kollegen bzw.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter passende Angebote entdecken
können.
Herzlich Willkommen in der LVR-Akademie in Solingen!
Martina Wenzel-Jankowski
Andreas Kuchenbecker
LVR-Dezernentin Klinikverbund und
Verbund Heilpädagogischer Hilfen
Leiter der LVR-Akademie
für seelische Gesundheit
3
Übersicht nach Programmgruppen
Kurse aus dem Spezialprogramm Maßregelvollzug sind mit dem Kürzel MRV gekennzeichnet. Bei diesen Veranstaltungen entfallen für Beschäftigte des LVR die Kursgebühren.
Programmgruppe A:
Unternehmensentwicklung, Optimierung von Prozessen, Arbeitsbedingungen
und Arbeitsabläufen
Kurs Nr. Thema
Berufe
17/14
Klausurtage zur Teamentwicklung für
Stationen
alle
19/14
Klausurtage für Teams im Maßregelvollzug
alle
27/14
Klausurtage zur Teamentwicklung für
Stationen
30/14
Datum
Seite
05.02.14 – 06.02.14
40
06.03.14 – 07.03.14
42
alle
28.03.14 – 29.03.14
40
Klausurtage zur Konzeptentwicklung für
Stationsteams
alle
29.04.14 – 30.04.14
52
37/14
Klausurtage zur Konzeptentwicklung für
Stationsteams
alle
22.05.14 – 23.05.14
52
39/14
Klausurtage zur Konzeptentwicklung für
Stationsteams
alle
26.05.14 – 27.05.14
52
42/14
Burnout-Prävention: Die Kunst der
Selbstfürsorge
alle
16.06.14
62
49/14
Klausurtage für die Qualitätsmanagementbeauftragten im LVR-Klinikverbund
QMB
26.06.14 – 27.06.14
Externes Hotel
69
76/14
Klausurtage zur Konzeptentwicklung für
Stationsteams
alle
20.11.14 – 21.11.14
52
78/14
Klausurtage für Projekte und Planungsgruppen
alle
27.11.14 – 28.11.14
95
81/14
Klausurtage für Projekte und Planungsgruppen
alle
04.12.14 – 05.12.14
95
4
MRV
MRV
Programmgruppe B:
Führungskräftekolleg
Kurs Nr. Thema
Berufe
Datum
Seite
01/14
Gruppencoaching für Führungskräfte:
Orientierungsveranstaltung
Führungskräfte
MRV
08.01.14
24
06/14
Weiterbildung von Krankenpflegepersonen für die pflegerische Leitung eines
Bereichs im Krankenhaus und anderen
pflegerischen Versorgungsbereichen –
Managementteil
Führungskräfte
13.01.14 – 24.01.14
24.03.14 – 04.04.14
01.09.14 – 12.09.14
20.10.14 – 31.10.14
10.11.14 – 11.11.14
29
07/14
Gruppencoaching für Führungskräfte:
Gruppe A
Führungskräfte
15.01.14
09.04.14
03.09.14
12.11.14
30
14/14
Gruppencoaching für Führungskräfte:
Gruppe B
Führungskräfte
04.02.14
06.05.14
26.08.14
18.11.14
37
25/14
Führungsprinzip Achtsamkeit
Führungskräfte
20.03.14 – 21.03.14
48
64/14
Vortrag und Präsentation im Klinikalltag
Führungskräfte
29.09.14 – 30.09.14
83
84/14
Diversity als Herausforderung und Chance Führungskräfte
11.12.14 – 12.12.14
100
5
Programmgruppe C:
Basiskurse für verschiedene Fachgebiete der Psychiatrie
Kurs Nr. Thema
Berufe
MRV
Datum
Seite
MRV
10.02.14 – 13.02.14
38
05.05.14 – 09.05.14
12.05.14 – 16.05.14
54
Einführung in die systemische Gesprächs- alle
führung
12.06.14 – 13.06.14
09.07.14 – 11.07.14
56
38/14
Fachpraxis Pflege in der Gerontopsychiatrie (zugleich Wahlpflichtmodul der
Fachweiterbildung WB 2013)
Pflege
22.05.14 – 23.05.14
26.05.14 – 28.05.14
02.06.14 – 06.06.14
59
52/14
Studientag zur Weiterbildung „Fachkraft
für Maßregelvollzug“
alle
04.07.14
72
54/14
Studientag zur Weiterbildung „Fachkraft
für psychiatrische Rehabilitation
alle
19.08.14
74
57/14
Grundlagen der Arbeit im Maßregelvollzug alle
68/14
Abschlusscolloquium der Weiterbildung
„Fachkraft für psychiatrische Rehabilitation“
alle
27.10.14 – 28.10.14
86
69/14
Abschlussseminar der Weiterbildung zur
Fachkraft für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Pflege/
Erz.
30.10.14 – 31.10.14
87
70/14
Basiskurs Pflege und Erziehung in der
Kinder- und Jugendpsychiatrie
Pflege/
Erz.
03.11.14 – 06.11.14
Teile 2 – 5 in 2015
88
71/14
Basiskurs zur Weiterbildung „Fachkraft
für psychiatrische Rehabilitation“
alle
03.11.14 – 07.11.14
15.12.14 – 19.12.14
(Teile 3 und 4 in
2015)
89
80/14
Bildungsangebote für Patienten in der
forensischen Psychiatrie
Lehrer
MRV
04.12.14 – 05.12.14
97
85/14
Abschluss-Seminar der „Weiterbildung
Fachkraft im Maßregelvollzug“
alle
MRV
17.12.14 – 18.12.14
101
15/14
Grundlagen der Arbeit im Maßregelvollzug alle
32/14
Fachpraxis Pflege in der Psychosomatik
und Psychotherapie (zugleich Wahlpflichtmodul der Fachweiterbildung WB 2013)
34/14
6
Pflege
MRV
MRV
08.09.14 – 11.09.14
Programmgruppe D:
Einzelthemen und Methoden psychiatrischer Behandlung
Kurs Nr. Thema
Berufe
MRV
Datum
Seite
02/14
Fixierungen und Isolierungen als Kriseninterventionsmaßnamen im Maßregelvollzug
alle
MRV
08.01.14 – 09.01.14
25
04/14
Hilfeplanverfahren (IHP 3)
Pflege/
Sozialdienste
09.01.14 – 10.01.14
27
05/14
Traumatischer Stress in der Familie
Pflege/
Erz.
13.01.14 – 15.01.14
28
08/14
Einführung in die Tiefenpsychologie
Ärzte
u.a.
16.01.14 – 17.01.14
31
10/14
Angehörigenarbeit in der forensischen
Psychiatrie
alle
MRV
27.01.14 – 28.01.14
33
11/14
Regeln und technisches Verständnis im
Umgang mit neuen Medien im Maßregelvollzug
alle
MRV
29.01.14
34
12/14
Patientenrechte in der Psychiatrie
alle
30.01.14 – 31.01.14
35
16/14
Interventionen und Konzepte der Pflege
im Maßregelvollzug (Modul C)
Pflege/
Erz.
17.02.14 – 20.02.14
39
20/14
STEPPS – Das Trainingsprogramm bei
Borderline
alle
06.03.14 – 07.03.14
43
21/14
Recht und Sicherheit im Maßregelvollzug
(Modul A)
alle
10.03.14 – 13.03.14
44
22/14
Qualität und Wirkfaktoren psychiatrischer
Pflege
Pflege
12.03.14 – 13.03.14
45
26/14
Psychodramatische Selbsterfahrungsgruppe
alle
24.03.14 – 27.03.14
49
29/14
Gruppenleiten: Verstehen und Steuern von alle
Gruppenprozessen
28.04.14 – 30.04.14
51
33/14
Ergotherapeutische Konzepte zur
Demenzbehandlung
Ergotherapeuten
08.05.14 – 09.05.14
55
35/14
Expertenstandards mit Relevanz für die
Psychiatrie
Pflege
19.05.14 – 20.05.14
57
36/14
Schuldnerberatung als Thema des
Sozialdienstes
Sozialdienst
21.05.14
58
40/14
Rechtskenntnisse für Sozialdienste
aktualisieren
Sozialdienste
28.05.14
60
41/14
Sexualität im Alltag psychiatrischer
Behandlung
alle
10.06.14 – 11.06.14
61
43/14
Transkulturelle Aspekte in der forensischen Psychiatrie
alle
17.06.14 – 18.06.14
63
MRV
MRV
MRV
7
Programmgruppe D:
Einzelthemen und Methoden psychiatrischer Behandlung
44/14
Spiritualität in der Psychiatrie
alle
17.06.14 – 18.06.14
64
45/14
Behandlungsvereinbarungen in der Praxis
alle
23.06.14 – 24.06.14
65
46/14
Anleitung von Entspannungsgruppen
auf der Basis der Progressiven Muskel­
relaxation nach Jacobson (PMR)
alle
23.06.14 – 25.06.14
12.09.14
66
47/14
19. Tagesklinik-Seminar: Akutversorgung
in der Tagesklinik
alle
25.06.14 – 27.06.14
67
48/14
Psychisch kranke Menschen und suchtmittelbezogene Störungen – Diagnose,
Motivation, Interventionen
alle
26.06.14 – 27.06.14
68
50/14
Erlebnispädagogische Ansätze in der
Kinder- und Jugendpsychiatrie und
Jugendhilfe
Pflege/
Erz.
30.06.14 – 02.07.14
70
53/14
Musik als Element pflegerisch-therapeutischer Gruppenarbeit: Anleitung von
Singgruppen in der Psychiatrie
alle
07.07.14 – 08.07.14
73
55/14
Spezielle Aspekte der Beziehungsgestaltung mit autistischen, psychotischen und
mutistischen Kindern und Jugendlichen
Pflege/
Erz.
20.08.14 – 22.08.14
75
58/14
Soteriaelemente in der psychiatrischen
Praxis
alle
15.09.14 – 17.09.14
77
59/14
Menschen mit Autismus verstehen und
begleiten
alle
15.09.14 – 17.09.14
78
61/14
Schematherapie im Maßregelvollzug
Ärzte/
Psych.
22.09.14 – 23.09.14
80
62/14
Ambulante psychiatrische Pflege: Praxismodelle und Handwerkszeuge
Pflege
22.09.14 – 26.09.14
08.12.14 – 12.12.14
81
63/14
Kreative Räume bewahren und gestalten
Kreativtherapeuten
24.09.14 – 26.09.14
82
65/14
Recht und Sicherheit im Maßregelvollzug
(Modul A)
alle
MRV
29.09.14 – 02.10.14
44
66/14
Pflegerische Prognoseinstrumente in der
forensischen Psychiatrie
Pflege/
Erz.
MRV
20.10.14 – 21.10.14
84
67/14
Motivation und persönliches Erleben in
der Arbeit im Maßregelvollzug (Modul E)
alle
MRV
22.10.14 – 24.10.14
85
72/14
Umgang mit selbstverletzendem Verhalten bei Borderlinestörungen. DBT nach
Linehan
alle
10.11.14 – 12.11.14
90
73/14
Kontaktaufnahme, Beziehungsgestaltung
und Gesprächsführung im Maßregelvollzug
alle
12.11.14 – 14.11.14
91
8
MRV
MRV
Programmgruppe D:
Einzelthemen und Methoden psychiatrischer Behandlung
75/14
Prozess- und Praxismodelle der Ergo­
therapie
Ergotherapeuten
17.11.14 – 19.11.14
92
77/14
Entspannungstechniken und Aromapflege
Pflege
24.11.14 – 26.11.14
94
79/14
Spezielle Institutions- und Konzeptaspekte im Maßregelvollzug (Modul D)
Pflege/
Erz.
01.12.14 – 04.12.14
96
82/14
Umgang mit Suizidalität in der stationären alle
psychiatrischen Behandlung
08.12.14 – 09.12.14
98
83/14
Schulung für Beschäftigte der Pfortendienste im Maßregelvollzug
10.12.14
99
MRV
Pforten- MRV
dienst
9
Programmgruppe E:
Diagnostik und Begutachtung
Kurs Nr
Thema
Berufe
MRV
Datum
Seite
13/14
Prognose- und Schuldfähigkeitsgutachten
verstehen und interpretieren
Ärzte/
Psych.
MRV
03.02.14 – 04.02.14
36
31/14
Einführung in die psychometrische Testdiagnostik
Ärzte/
Psych.
05.05.14 – 07.05.14
53
74/14
AMDP-Training und Anwendung von
Fremdbeurteilungsskalen
Ärzte/
Psych.
13.11.14 – 14.11.14
92
Programmgruppe F:
Unterstützung des Aus- und Weiterbildungsauftrages im psychiatrischen
Krankenhaus
Kurs Nr
Thema
Berufe
Datum
Seite
03/14
Verhaltenstherapeutisch orientierte
Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte
in der Weiterbildung (Folgekurs)
Ärzte
09.01.14 – 10.01.14
06.02.14 – 07.02.14
06.03.14 – 07.03.14
03.04.14 – 04.04.14
08.05.14 – 09.05.14
26
09/14
Tiefenpsychologisch orientierte Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte in der
Weiterbildung
Ärzte
27.01.14 – 28.01.14
24.02.14 – 25.02.14
10.03.14 – 11.03.14
31.03.14 – 01.04.14
12.05.14 – 13.05.14
32
18/14
Praxisanleitung in der Fachweiterbildung
Pflege
24.02.14 – 25.02.14
41
24/14
Adherence-Therapie – Anwendung und
Multiplikatorenschulung
Pflege
17.03.14 – 20.03.14
01.10.14 – 02.10.14
47
51/14
Seminar zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung
Ärzte in
der WB
30.06.14 – 04.07.14
71
56/14
Verhaltenstherapeutisch orientierte
Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte
in der Weiterbildung
Ärzte
28.08.14 – 29.08.14
25.09.14 – 26.09.14
30.10.14 – 31.10.14
18.12.14 – 19.12.14
22.01.15 – 23.01.15
76
60/14
Psychodrama in der Erwachsenenbildung
IBF
18.09.14 – 19.09.14
79
10
MRV
Programmgruppe G:
Tagungen
Kurs Nr
Thema
Berufe
Datum
Seite
23/14
„Unterschiedlichkeit als Chance“. –
29. Forum für Pflege und Erziehung in
der KJP
Pflege/
Erz..
MRV
17.03.14 – 19.03.14
46
28/14
LVR-Pflegefachtagung 2014
„Psychiatrie ohne Zwang und Gewalt?!
Vision oder Illusion?“
Pflege/
Erz.
09.04.14 – 10.04.14
50
11
Fortbildungskalender 2014
Diese Zusammenstellung enthält auch Kurse aus dem Jahresprogramm 2013 sowie die
Teile der verschiedenen Weiterbildungskurse (WB).
Kurse aus dem Spezialprogramm Maßregelvollzug sind mit dem Kürzel MRV gekennzeichnet. Bei diesen Veranstaltungen entfallen für Beschäftigte des LVR die Kursgebühren.
Kurs Nr
Thema
Berufe
01/14
Gruppencoaching für Führungskräfte:
Orientierungsveranstaltung
Führungskräfte
02/14
Fixierungen und Isolierungen als Kriseninterventionsmaßnamen im Maßregelvollzug
alle
03/14
Verhaltenstherapeutisch orientierte
Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte
in der Weiterbildung (Folgekurs), Teil 1
04/14
Datum
Seite
08.01.14
24
08.01.14 – 09.01.14
25
Ärzte
09.01.14 – 10.01.14
26
Hilfeplanverfahren (IHP 3)
Pflege/
Sozialdienste
09.01.14 – 10.01.14
27
07/14
Gruppencoaching für Führungskräfte:
Gruppe A, Teil 1
Führungskräfte
15.01.14
30
05/14
Traumatischer Stress in der Familie
Pflege/
Erz.
13.01.14 – 15.01.14
28
08/14
Einführung in die Tiefenpsychologie
Ärzte
u.a.
16.01.14 – 17.01.14
31
06/14
Weiterbildung von Krankenpflegepersonen für die pflegerische Leitung eines
Bereichs im Krankenhaus und anderen
pflegerischen Versorgungsbereichen –
Managementteil, Teil 1
Führungskräfte
13.01.14 – 17.01.14
20.01.14 – 24.01.14
29
66/13
Basiskurs Abhängigkeitserkrankungen,
Teil 3
alle
20.01.14 – 24.01.14
84
09/14
Tiefenpsychologisch orientierte Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte in der
Weiterbildung, Teil 1
Ärzte
27.01.14 – 28.01.14
32
12
MRV
MRV
Kurs Nr
Thema
Berufe
MRV
Datum
Seite
10/14
Angehörigenarbeit in der forensischen
Psychiatrie
alle
MRV
27.01.14 – 28.01.14
33
WB
2013
Weiterbildungslehrgang zur Fachgesundheits- und Krankenpflege in der Psychia­
trie, Prüfungstage Kommunikation
Pflege
27.01.14 – 28.01.14
104
11/14
Regeln und technisches Verständnis im
Umgang mit neuen Medien im Maßregelvollzug
alle
29.01.14
34
12/14
Patientenrechte in der Psychiatrie
alle
30.01.14 – 31.01.14
35
69/13
Zusatzweiterbildung „Suchtmedizinische
Grundversorgung“, Teil 3
Ärzte
u.a.
30.01.14 – 31.01.14
13/14
Prognose- und Schuldfähigkeitsgutachten
verstehen und interpretieren
Ärzte/
Psych.
14/14
Gruppencoaching für Führungskräfte:
Gruppe B, Teil 1
17/14
Klausurtage zur Teamentwicklung für
Stationen
MRV
MRV
03.02.14 – 04.02.14
36
Führungskräfte
04.02.14
37
alle
05.02.14 – 06.02.14
40
71/13
Basiskurs Akutpsychiatrie, Teil 3
alle
03.02.14 – 07.02.14
03/14
Verhaltenstherapeutisch orientierte
Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte
in der Weiterbildung (Folgekurs), Teil 2
Ärzte
06.02.14 – 07.02.14
26
10.02.14 – 13.02.14
38
10.02.14 – 14.02.14
17.02.14 – 21.02.14
104
17.02.14 – 20.02.14
39
15/14
Grundlagen der Arbeit im Maßregelvollzug alle
WB
2013
Weiterbildungslehrgang zur Fachgesundheits- und Krankenpflege in der Psychiatrie, 5. Präsenzphase
Pflege
MRV
16/14
Interventionen und Konzepte der Pflege
im Maßregelvollzug (Modul C)
Pflege/
Erz.
09/14
Tiefenpsychologisch orientierte Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte in der
Weiterbildung, Teil 2
Ärzte
24.02.14 – 25.02.14
32
18/14
Praxisanleitung in der Fachweiterbildung
Pflege
24.02.14 – 25.02.14
41
03/14
Verhaltenstherapeutisch orientierte
Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte
in der Weiterbildung (Folgekurs), Teil 3
Ärzte
06.03.14 – 07.03.14
26
19/14
Klausurtage für Teams im Maßregelvollzug
alle
06.03.14 – 07.03.14
42
20/14
STEPPS – Das Trainingsprogramm bei
Borderline
alle
06.03.14 – 07.03.14
43
09/14
Tiefenpsychologisch orientierte Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte in der
Weiterbildung, Teil 3
Ärzte
10.03.14 – 11.03.14
32
MRV
MRV
13
Kurs Nr
Thema
Berufe
MRV
Datum
Seite
21/14
Recht und Sicherheit im Maßregelvollzug
(Modul A)
alle
MRV
10.03.14 – 13.03.14
44
22/14
Qualität und Wirkfaktoren psychiatrischer
Pflege
Pflege
12.03.14 – 13.03.14
45
69/13
Zusatzweiterbildung „Suchtmedizinische
Grundversorgung“, Teil 4
Ärzte
u.a.
13.03.14 – 14.03.14
23/14
„Unterschiedlichkeit als Chance“. –
29. Forum für Pflege und Erziehung in
der KJP
Pflege/
Erz.
17.03.14 – 19.03.14
46
24/14
Adherence-Therapie – Anwendung und
Multiplikatorenschulung, Teil 1
Pflege
17.03.14 – 20.03.14
47
66/13
Basiskurs Abhängigkeitserkrankungen,
Teil 4
alle
17.03.14 – 21.03.14
25/14
Führungsprinzip Achtsamkeit
Führungskräfte
20.03.14 – 21.03.14
48
26/14
Psychodramatische Selbsterfahrungsgruppe
alle
24.03.14 – 27.03.14
49
06/14
Weiterbildung von Krankenpflegepersonen für die pflegerische Leitung eines
Bereichs im Krankenhaus und anderen
pflegerischen Versorgungsbereichen –
Managementteil, Teil 2
Führungskräfte
24.03.14 – 28.03.14
31.03.14 – 04.04.14
29
27/14
Klausurtage zur Teamentwicklung für
Stationen
alle
28.03.14 – 29.03.14
40
09/14
Tiefenpsychologisch orientierte Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte in der
Weiterbildung, Teil 4
Ärzte
31.03.14 – 01.04.14
32
WB
2014
Weiterbildungslehrgang zur Fachgesundheits- und Krankenpflege in der Psychiatrie, 1. Präsenzphase
Pflege
31.03.14 – 04.04.14
07.04.14 – 11.04.14
104
03/14
Verhaltenstherapeutisch orientierte
Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte
in der Weiterbildung (Folgekurs), Teil 4
Ärzte
03.04.14 – 04.04.14
26
07/14
Gruppencoaching für Führungskräfte:
Gruppe A, Teil 2
Führungskräfte
09.04.14
30
28/14
LVR-Pflegefachtagung 2014
„Psychiatrie ohne Zwang und Gewalt?!
Vision oder Illusion?“
Pflege/
Erz.
09.04.14 – 10.04.14
50
71/13
Basiskurs Akutpsychiatrie, Teil 4
alle
07.04.14 – 11.04.14
29/14
Gruppenleiten: Verstehen und Steuern von alle
Gruppenprozessen
28.04.14 – 30.04.14
14
51
Kurs Nr
Thema
Berufe
30/14
Klausurtage zur Konzeptentwicklung für
Stationsteams
31/14
Datum
Seite
alle
29.04.14 – 30.04.14
52
Einführung in die psychometrische Testdiagnostik
Ärzte/
Psych.
05.05.14 – 07.05.14
26
32/14/
WB
2013
Fachpraxis Pflege in der Psychosomatik
und Psychotherapie (zugleich Wahlpflichtmodul der Fachweiterbildung WB 2013)
Pflege
05.05.14 – 09.05.14
12.05.14 – 16.05.14
104
14/14
Gruppencoaching für Führungskräfte:
Gruppe B, Teil 2
Führungskräfte
06.05.14
54
03/14
Verhaltenstherapeutisch orientierte
Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte
in der Weiterbildung (Folgekurs), Teil 5
Ärzte
08.05.14 – 09.05.14
26
33/14
Ergotherapeutische Konzepte zur
Demenzbehandlung
Ergotherapeuten
08.05.14 – 09.05.14
55
09/14
Tiefenpsychologisch orientierte Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte in der
Weiterbildung, Teil 5
Ärzte
12.05.14 – 13.05.14
32
35/14
Expertenstandards mit Relevanz für die
Psychiatrie
Pflege
19.05.14 – 20.05.14
57
73/13
Basismodul Bezugspflege Psychotraumatologie, Teil 2
Pflege
19.05.14 – 20.05.14
36/14
Schuldnerberatung als Thema des Sozialdienstes
Sozialdienst
21.05.14
58
37/14
Klausurtage zur Konzeptentwicklung für
Stationsteams
alle
22.05.14 – 23.05.14
52
38/14/
WB
2013
Fachpraxis Pflege in der Geronto­
psychiatrie (zugleich Wahlpflichtmodul
der Fachweiterbildung WB 2013)
Pflege
22.05.14 – 23.05.14
26.05.14 – 28.05.14
02.06.14 – 06.06.14
104
39/14
Klausurtage zur Konzeptentwicklung für
Stationsteams
alle
26.05.14 – 27.05.14
52
40/14
Rechtskenntnisse für Sozialdienste
aktualisieren
Sozialdienste
28.05.14
60
WB
2014
Weiterbildungslehrgang zur Fachgesundheits- und Krankenpflege in der Psychiatrie, 2. Präsenzphase
Pflege
02.06.14 – 06.06.14
10.06.14 – 13.06.14
16.06.14
104
41/14
Sexualität im Alltag psychiatrischer
Behandlung
alle
10.06.14 – 11.06.14
61
34/14
Einführung in die systemische Gesprächs- alle
führung, Teil 1
12.06.14 – 13.06.14
56
42/14
Burnout-Prävention: Die Kunst der
Selbstfürsorge
16.06.14
62
alle
MRV
15
Kurs Nr
Thema
Berufe
MRV
Datum
Seite
43/14
Transkulturelle Aspekte in der forensischen Psychiatrie
alle
MRV
17.06.14 – 18.06.14
63
44/14
Spiritualität in der Psychiatrie
alle
17.06.14 – 18.06.14
64
45/14
Behandlungsvereinbarungen in der Praxis
alle
23.06.14 – 24.06.14
65
46/14
Anleitung von Entspannungsgruppen
auf der Basis der Progressiven Muskel­
relaxation nach Jacobson (PMR), Teil 1
alle
23.06.14 – 25.06.14
66
47/14
19. Tagesklinik-Seminar: Akutversorgung
in der Tagesklinik
alle
25.06.14 – 27.06.14
67
48/14
Psychisch kranke Menschen und suchtmittelbezogene Störungen – Diagnose,
Motivation, Interventionen
alle
26.06.14 – 27.06.14
68
49/14
Klausurtage für die Qualitätsmanagementbeauftragten im LVR-Klinikverbund
QMB
26.06.14 – 27.06.14
Externes Hotel
69
50/14
Erlebnispädagogische Ansätze in der
Kinder- und Jugendpsychiatrie und
Jugendhilfe
Pflege/
Erz.
30.06.14 – 02.07.14
70
51/14
Seminar zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung
Ärzte in
der WB
30.06.14 – 04.07.14
71
52/14
Studientag zur Weiterbildung „Fachkraft
für Maßregelvollzug“
alle
04.07.14
72
53/14
Musik als Element pflegerisch-therapeutischer Gruppenarbeit: Anleitung von
Singgruppen in der Psychiatrie
alle
07.07.14 – 08.07.14
73
34/14
Einführung in die systematische Gesprächsführung, Teil 2
alle
09.07.14 – 11.07.14
54/14
Studientag zur Weiterbildung „Fachkraft
für psychiatrische Rehabilitation
alle
19.08.14
74
WB
2013
Weiterbildungslehrgang zur Fachgesundheits- und Krankenpflege in der Psychiatrie, 7. Präsenzphase
Pflege
19.08.14 – 22.08.14
25.08.14 – 29.08.14
104
55/14
Spezielle Aspekte der Beziehungsgestaltung mit autistischen, psychotischen und
mutistischen Kindern und Jugendlichen
Pflege/
Erz.
20.08.14 – 22.08.14
75
WB
2014
Weiterbildungslehrgang zur Fachgesundheits- und Krankenpflege in der Psychia­
trie, 3. Präsenzphase
Pflege
25.08.14 – 29.08.14
01.09.14 – 05.09.14
104
14/14
Gruppencoaching für Führungskräfte:
Gruppe B, Teil 3
Führungskräfte
26.08.14
37
56/14
Verhaltenstherapeutisch orientierte
Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte
in der Weiterbildung, Teil 1
Ärzte
28.08.14 – 29.08.14
76
16
MRV
Kurs Nr
Thema
Berufe
06/14
Weiterbildung von Krankenpflegepersonen für die pflegerische Leitung eines
Bereichs im Krankenhaus und anderen
pflegerischen Versorgungsbereichen –
Managementteil, Teil 3
07/14
Gruppencoaching für Führungskräfte:
Gruppe A, Teil 3
57/14
Grundlagen der Arbeit im Maßregelvollzug alle
46/14
Anleitung von Entspannungsgruppen
auf der Basis der Progressiven Muskel­
relaxation nach Jacobson (PMR), Teil 2
58/14
MRV
Datum
Seite
Führungskräfte
01.09.14 – 05.09.14
08.09.14 – 12.09.14
29
Führungskräfte
03.09.14
30
08.09.14 – 11.09.14
38
alle
12.09.14
66
Soteriaelemente in der psychiatrischen
Praxis
alle
15.09.14 – 17.09.14
77
59/14
Menschen mit Autismus verstehen und
begleiten
alle
15.09.14 – 17.09.14
78
61/14
Schematherapie im Maßregelvollzug
Ärzte/
Psych.
22.09.14 – 23.09.14
80
62/14
Ambulante psychiatrische Pflege: Praxismodelle und Handwerkszeuge, Teil 1
Pflege
22.09.14 – 26.09.14
81
63/14
Kreative Räume bewahren und gestalten
Kreativtherapeuten
24.09.14 – 26.09.14
82
56/14
Verhaltenstherapeutisch orientierte
Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte
in der Weiterbildung, Teil 2
Ärzte
25.09.14 – 26.09.14
76
64/14
Vortrag und Präsentation im Klinikalltag
Führungskräfte
29.09.14 – 30.09.14
83
65/14
Recht und Sicherheit im Maßregelvollzug
(Modul A)
alle
29.09.14 – 02.10.14
65
24/14
Adherence-Therapie – Anwendung und
Multiplikatorenschulung, Teil 2
Pflege
01.10.14 – 02.10.14
47
66/14
Pflegerische Prognoseinstrumente in der
forensischen Psychiatrie
Pflege/
Erz.
20.10.14 – 21.10.14
84
WB
2013
Weiterbildungslehrgang zur Fach­
gesundheits- und Krankenpflege in der
Psychiatrie, 8. Präsenzphase, Supervision
Gruppe A
Pflege
20.10.14 – 22.10.14
104
06/14
Weiterbildung von Krankenpflegepersonen für die pflegerische Leitung eines
Bereichs im Krankenhaus und anderen
pflegerischen Versorgungsbereichen –
Managementteil, Teil 4
Führungskräfte
20.10.14 – 24.10.14
27.10.14 – 31.10.14
29
MRV
MRV
MRV
MRV
17
Kurs Nr
Thema
Berufe
MRV
Datum
Seite
67/14
Motivation und persönliches Erleben in
der Arbeit im Maßregelvollzug (Modul E)
alle
MRV
22.10.14 – 24.10.14
85
68/14
Abschlusscolloquium der Weiterbildung
„Fachkraft für psychiatrische Rehabilitation“
alle
27.10.14 – 28.10.14
86
WB
2013
Weiterbildungslehrgang zur Fachgesundheits- und Krankenpflege in der
Psychiatrie, 8. Präsenzphase, Supervision
Gruppe B
Pflege
27.10.14 – 29.10.14
104
56/14
Verhaltenstherapeutisch orientierte
Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte
in der Weiterbildung, Teil 3
Ärzte
30.10.14 – 31.10.14
76
69/14
Abschlussseminar der Weiterbildung zur
Fachkraft für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Pflege/
Erz.
30.10.14 – 31.10.14
87
70/14
Basiskurs Pflege und Erziehung in der
Kinder- und Jugendpsychiatrie, Teil 1
Pflege/
Erz.
03.11.14 – 06.11.14
88
71/14
Basiskurs zur Weiterbildung „Fachkraft
für psychiatrische Rehabilitation“, Teil 1
alle
03.11.14 – 07.11.14
89
06/14
Weiterbildung von Krankenpflegepersonen für die pflegerische Leitung eines
Bereichs im Krankenhaus und anderen
pflegerischen Versorgungsbereichen –
Managementteil, Teil 5
Führungskräfte
10.11.14 – 11.11.14
29
72/14
Umgang mit selbstverletzendem Verhalten bei Borderlinestörungen. DBT nach
Linehan
alle
10.11.14 – 12.11.14
90
07/14
Gruppencoaching für Führungskräfte:
Gruppe A, Teil 4
Führungskräfte
12.11.14
30
73/14
Kontaktaufnahme, Beziehungsgestaltung
und Gesprächsführung im Maßregelvollzug
alle
12.11.14 – 14.11.14
91
74/14
AMDP – Training und Anwendung von
Fremdbeurteilungsskalen
Ärzte/
Psych.
13.11.14 – 14.11.14
92
75/14
Prozess- und Praxismodelle der Ergotherapie
Ergotherapeuten
17.11.14 – 19.11.14
93
WB
2014
Weiterbildungslehrgang zur Fachgesundheits- und Krankenpflege in der Psychia­
trie, 4. Präsenzphase
Pflege
17.11.14 – 21.11.14
24.11.14 – 28.11.14
104
18
MRV
Kurs Nr
Thema
Berufe
14/14
Gruppencoaching für Führungskräfte:
Gruppe B, Teil 4
76/14
MRV
Datum
Seite
Führungskräfte
18.11.14
37
Klausurtage zur Konzeptentwicklung für
Stationsteams
alle
20.11.14 – 21.11.14
52
77/14
Entspannungstechniken und Aromapflege
Pflege
24.11.14 – 26.11.14
94
78/14
Klausurtage für Projekte und Planungsgruppen
alle
27.11.14 – 28.11.14
95
WB
2013
Weiterbildungslehrgang zur Fachgesundheits- und Krankenpflege in der
Psychiatrie, 9. Präsenzphase, Supervision
Gruppe A
Pflege
01.12.14 – 03.12.14
104
79/14
Spezielle Institutions- und Konzeptaspekte im Maßregelvollzug (Modul D)
Pflege/
Erz.
MRV
01.12.14 – 04.12.14
96
80/14
Bildungsangebote für Patienten in der
forensischen Psychiatrie
Lehrer
MRV
04.12.14 – 05.12.14
97
81/14
Klausurtage für Projekte und Planungsgruppen
alle
04.12.14 – 05.12.14
95
82/14
Umgang mit Suizidalität in der stationären alle
psychiatrischen Behandlung
08.12.14 – 09.12.14
98
WB
2013
Weiterbildungslehrgang zur Fachgesundheits- und Krankenpflege in der
Psychiatrie, 9. Präsenzphase, Supervision
Gruppe B
Pflege
08.12.14 – 10.12.14
104
62/14
Ambulante psychiatrische Pflege: Praxismodelle und Handwerkszeuge, Teil 2
Pflege
08.12.14 – 12.12.14
81
83/14
Schulung für Beschäftigte der Pfortendienste im Maßregelvollzug
Pforten- MRV
dienst
10.12.14
99
84/14
Diversity als Herausforderung und Chance Führungskräfte
11.12.14 – 12.12.14
100
WB
2014
Weiterbildungslehrgang zur Fachgesundheits- und Krankenpflege in der Psychia­
trie, Prüfungstage Kommunikation
Pflege
15.12.14 – 16.12.14
104
71/14
Basiskurs zur Weiterbildung „Fachkraft
für psychiatrische Rehabilitation“, Teil 2
alle
15.12.14 – 19.12.14
89
85/14
Abschluss-Seminar der „Weiterbildung
Fachkraft im Maßregelvollzug“
alle
17.12.14 – 18.12.14
101
56/14
Verhaltenstherapeutisch orientierte
Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte
in der Weiterbildung, Teil 4
Ärzte
18.12.14 – 19.12.14
76
MRV
19
Kurs Nr
Thema
Berufe
56/14
Verhaltenstherapeutisch orientierte
Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte
in der Weiterbildung, Teil 5
Ärzte
20
MRV
Datum
Seite
22.01.15 – 23.01.15
76
Kalender der Veranstaltungen des Führungskräfteprogramms 2014
Programm zur Unterstützung der Führungskräfteentwicklung im
LVR-Klinikverbund
Lerngruppe
Veranstaltung
Veranstaltungsnummer
Datum
Ort
20b
1. Gruppencoaching
F20a/2013b
13.01.2014
LVR-Zentralverwaltung
19a
2. Gruppencoaching
F19b/2013a
13.01.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
19b
2. Gruppencoaching
F19b/2013b
14.01.2014
LVR-Zentralverwaltung
20
Führungsstile und Führungsinstrumente – Seminar 2
F20b/2013
21.01. –
22.01.2014
Malteser Kommende
Ehreshoven
20b
2. Gruppencoaching
F20b/2013b
17.02.2014
LVR-Zentralverwaltung
19
Mitarbeiterorientierung
– Seminar 3
F19c/2013
18.02. –
19.02.2014
Geno Hotel Rösrath
20a
2. Gruppencoaching
F20b/2013a
21.02.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
19b
3. Gruppencoaching
F19c/2013b
18.03.2014
LVR-Zentralverwaltung
20
Mitarbeiterorientierung
– Seminar 3
F20c/2013
26.03. –
27.03.2014
KSI Bad Honnef
19a
3. Gruppencoaching
F19c/2013a
27.03.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
20b
3. Gruppencoaching
F20c/2013b
12.05.2014
LVR-Zentralverwaltung
20a
3. Gruppencoaching
F20c/2013a
16.05.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
19
Veränderungsmanagement
– Seminar 4
F19d/2013
20.05. –
21.05.2014
Geno Hotel Rösrath
20
Veränderungsmanagement
– Seminar 4
F20d/2013
03.06. –
04.06.2014
KSI Bad Honnef
19a
4. Gruppencoaching
F19d/2013a
06.06.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
20b
4. Gruppencoaching
F20d/2013b
23.06.2014
LVR-Zentralverwaltung
19b
4. Gruppencoaching
F19d/2013b
24.06.2014
LVR-Zentralverwaltung
20a
4. Gruppencoaching
F20d/2013a
03.07.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
21
Programm für Führungsnachwuchskräfte Beginn 2013 im LVR-Klinikverbund
Veranstaltungen 2014
Veranstaltungsnummer
Datum
Ort
1. Coaching Gruppe A
FNC1/2013a
17.01.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
1. Coaching Gruppe B
FNC1/2013b
24.01.2014
LVR-Zentralverwaltung
Führungsstile und
Führungsinstrumente –
Seminar 3
FNS3/2013
18.02 – 19.02. 2014
KSI Bad Honnef
2. Coaching Gruppe A
FNC2/2013a
28.03.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
2. Coaching Gruppe B
FNC2/2013b
04.04.2014
LVR-Zentralverwaltung
Mitarbeiterorientierung
– Seminar 4
FNS4/2013
20.05. – 21.05.2014
KSI Bad Honnef
3. Coaching Gruppe A
FNC3/2013a
27.06.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
3. Coaching Gruppe B
FNC3/2013b
04.07.2014
LVR-Zentralverwaltung
Projektmanagement
– Seminar 1 (2. Teil)
FNS1b/2013
28.08.2014
LVR-Akademie, Solingen
Kommunikation und Konflikt
– Seminar 5
FNS5/2013
16.09. – 17.09. 2014
KSI Bad Honnef
4. Coaching Gruppe A
FNC4/2013a
31.10.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
4. Coaching Gruppe B
FNC4/2013b
07.11.2014
LVR-Zentralverwaltung
Planspiel
– Seminar 6
FNS6/2013
03.12. – 04.12.2014
KSI Bad Honnef
Abschlussworkshop
FN/S7/2013
18.02. – 19.02.2015
KSI Bad Honnef
22
Hinweise zu akkreditierten Seminaren und zur
„Registrierung beruflich Pflegender“
Ärztinnen und Ärzte und Psycholinnen und Psychologen können
auch bei den Seminarangeboten der LVR-Akademie Fortbildungspunkte ihrer Kammern sammeln.
Mit der Verabschiedung des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes
ist den Ärzten, Zahnärzten, Psychologischen Psychotherapeuten
und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, die in Rahmen
der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen, eine regelmäßige Fortbildungspflicht auferlegt (vgl. § 95d Abs. 1 Satz 1 SGB V). Der
Nachweis über eine ausreichende Absolvierung von Fortbildungsveranstaltungen ist über die jeweilige zuständige Kammer zu führen. Für die mit diesem Symbol gekennzeichneten Veranstaltungen
wird die Akkreditierung entsprechend der Richtlinien der Kammern
entweder bei der Ärztekammer Nordrhein oder der Psychotherapeutenkammer NRW beantragt. Damit kann in Aussicht gestellt
werden, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den relevanten
Berufsgruppen die Fortbildungspunkte bei ihrer jeweiligen Kammer
gut geschrieben bekommen.
Registrierung
beruflich
Pflegender
Alle beruflich Pflegenden haben die Möglichkeit, sich freiwillig bei
einer unabhängigen Registrierungsstelle der Berufsverbände zentral erfassen zu lassen und in einer dort standardisierten Systematik
ihre Aktivitäten der beruflichen Weiterbildung zu registrieren. Die
dabei zugrunde gelegten Punktwerte sind in den Ausschreibungstexten neben dem Symbol genannt und werden in den Teilnahmebescheinigungen ausgewiesen.
Die zentrale Registrierungsstelle hat ihren Sitz in Berlin.
Nähere Informationen finden Sie unter www.regbp.de.
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Gruppencoaching für Führungskräfte:
Orientierungsveranstaltung
Kurs
01/14
Termin
08.01.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 30,Anmeldeschluss
08.11.13
Registrierung
beruflich
Pflegender
7 Punkte für
Pflegende
Herausforderungen in der Führungsrolle sind komplex und erfordern ein hohes Maß an Auseinandersetzung im Sinne eines kontinuierlichen Lernprozesses. Coaching fördert ergebnisorientiert
die Problem- und Selbstreflexion als Führungskraft und stellt die
Beweglichkeit zur Weiterentwicklung durch Mehrperspektivität sicher. Im Rahmen der im Klinikverbund durchgeführten Programme
zur Entwicklung von Führungskräften gab es sehr positive Erfahrungen in der Nutzung von Coachinggruppen. Sie wurden im Sinne
persönlicher Unterstützung und zur Förderung der Vernetzung als
sehr hilfreich erlebt.
Das Angebot von Gruppencaochings greift diese positive Resonanz
auf und bietet die Möglichkeit der Teilnahme an vier halbtägigen
Terminen. Um eine heterogene Zusammensetzung der Coachinggruppen zu gewährleisten und die Gelegenheit des persönlichen
Kennenlernens der beiden Coaches zu ermöglichen, startet dieses
Angebot mit einer Orientierungsveranstaltung. Hier wird zunächst
das Verständnis von Coaching im LVR-Klinikverbund dargestellt und
es besteht Gelegenheit, die beiden Coaches in einer konkreten Arbeitssituation zu erleben. Gemeinsam werden mögliche Konstella­
tionen und Gruppenzusammenstellungen erarbeitet.
Die Orientierungsveranstaltung bietet die Basis für die Anmeldung
zu einer der beiden Gruppencoachings (siehe Kurs 07/14 und Kurs
14/14).
Methoden
Information, anlassbezogene Interventionen aus dem Coaching,
moderierter Austausch und Diskussion
Zielgruppe
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Berufsgruppen mit Leitungsaufgaben auf der 1. und 2. Führungsebene (Typ A, s. Hinweise:
Platzkontingente)
Referenten:
Andrea Kuchenbecker, Leiter der LVR Akademie, Sina Vogt, Coach
(M.A.), Moderatorin und Journalistin, Dr. Dieter F. Hinze, Diplom
Psychologe, Trainer, Supervisor und Coach (DGSv)
Leitung
Renate Kemp, Supervisorin und Coach (M.A.)
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Hinweis
Das Angebot der beiden Coachinggruppen ist mit den Kurs­nummern
07/14 und 14/14 detailliert ausgeschrieben
Fixierungen und Isolierungen als Kriseninterventionsmaßnahmen im Maßregelvollzug
Fixierungen und Isolierungen sind schwerwiegende freiheitsentziehende (Zwangs-) Maßnahmen, die auf Patienten wie auf Mitarbeitende schockierend und traumatisierend wirken können und deren
Anwendung auch deshalb so weit wie eben möglich reduziert und
vermieden werden sollte.
Dennoch kommt es auch im Rahmen forensischer Behandlung vor,
dass eine gänzliche Vermeidung dieser Zwangsmaßnahmen nicht
gelingt, weil akute Krisen- und Eskalationssituationen mit selbstund/oder fremdgefährdenden Verhaltensweisen anders nicht deeskaliert werden können. Gerade dann ist eine sichere, humane,
maximal schonende und angemessene Anwendung der jeweils geeignetsten Maßnahme von zentraler Bedeutung. Ebenso sind eine
angemessene Beendigung der Maßnahme mit Wiedereingliederung
des Patienten in Patientengemeinschaft und den Stationsalltag sowie eine anschließende Nachbearbeitung mit allen Beteiligten unverzichtbar.
In diesem Seminar soll ein humaner und angemessener Umgang
mit solchen freiheitsentziehenden Maßnahmen im Fokus stehen.
Die Indikationen und Kontraindikationen für ihren Einsatz werden
ebenso dargestellt und diskutiert wie ihre Durchführung und Praxiserfahrungen damit, angemessene Vorgehensweisen bei ihrer Beendigung und eine professionelle Nachbearbeitung.
Methoden
Theorieinput, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch, Diskussion,
Übungen
Zielgruppe
Beschäftigte aller Berufsgruppen, die mit Maßregelvollzugspatienten arbeiten
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)
Organisation
Stefan Jünger und Fachreferenten
Leitung
Gudrun Gorski, PP
Hinweis
Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr
Kurs
02/14
MVR
Termin
08.01. – 09.01.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 120,Anmeldeschluss
08.11.13
16 Punkte
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
25
Verhaltenstherapeutisch orientierte Selbsterfahrung
für Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildung
(Folgekurs)
Kurs
03/14
Der Kurs richtet sich an Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildung
der Fachgebiete Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische
Medizin und Psychotherapie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie
und Psychotherapie, die 2013 die ersten 80 Stunden Selbsterfahrung
an der LVR-Akademie durchlaufen haben und nun aufbauend den
Selbsterfahrungsprozess fortsetzen wollen. Damit sind zugleich alle
in den Weiterbildungsordnungen geforderten Stunden abgedeckt.
Methoden
Erlebnis- und erkenntnisorientierte Übungen zur Selbsterfahrung
im Klein- und Großgruppensetting
Termine
09.01. – 10.01.14
06.02. – 07.02.14
06.03. – 07.03.14
03.04. – 04.04.14
08.05. – 09.05.14
Ort
LVR-Akademie
für seelische
Gesundheit,
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 800,Anmeldeschluss
08.11.13
100 Punkte
26
Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte in der Facharztweiterbildung, die an dem Kurs
19/13 teilnahmen.
(Typ D, s. Hinweis: Platzkontingente. Die Anzahl der Teilnehmenden
ist auf 10 Personen begrenzt.)
Leitung
Udo Raum, Psychologischer Psychotherapeut
Hilfeplanverfahren ( IHP3 )
Die Hilfeplanung hat in der (Gemeinde-) Psychiatrie eine zentrale
Bedeutung eingenommen. Über den Individuellen Hilfeplan des LVR
(IHP 3) soll der Hilfebedarf personenbezogen ermittelt, dokumentiert und plausibel in der Hilfeplankonferenz präsentiert werden.
Der Umgang mit dem IHP setzt das Verstehen der ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) voraus. Die ermittelten Ziele sollen die sogenannten SMART
Kriterien erfüllen. Das Hilfeplanverfahren erfordert insgesamt verantwortungsbewusstes und fachgerechtes Handeln.
Kurs
04/14
Aber, wie mache ich es denn jetzt? Wie führe ich ein Hilfegespräch?
Wer gehört dazu? Welche Gesprächshaltung ist notwendig? Wie
gehe ich methodisch fachgerecht vor? Worin besteht der rote Faden
in der Hilfeplanung und im IHP? Was bedeutet ICF und SMART und
was haben sie mit der Praxis zu tun? Wie präsentiere ich den IHP in
der Hilfeplankonferenz? Welche Fragen sind dabei relevant?
Das Seminar dient der Vermittlung von mehr Sicherheit im Umgang
mit der individuellen Hilfeplanung und der Erweiterung der eigenen
Kompetenzen im fachgerechten Handeln. Herr Thomas Schreiber
stellt hierzu praxisbezogene Arbeitshilfen vor. Der erste Seminartag
gilt der Vermittlung von Grundlagen. Am zweiten Seminartag steht
die praktische Umsetzung im Vordergrund.
Methoden
Vortrag, Kleingruppenarbeit, Diskussion, Erfahrungsaustausch
Zielgruppe
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die mit individuellen Hilfeplanungsaufgaben befasst sind.
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Referent
Thomas Schreiber, Dipl.-Sozialarbeiter, Supervisor, Körperpsychotherapeut, selbständiger BeWo-Anbieter im Kreis Kleve; Autor der
Arbeitshilfe 27 „Individuelle Hilfeplanung in der Praxis“, Psychiatrie
Verlag.
Termin
09.01. – 10.01.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 140,Anmeldeschluss
08.11.13
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
Leitung
Holger Kemmer
27
Traumatischer Stress in der Familie
Kurs
05/14
Termin
13.01. – 15.01.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 150,Anmeldeschluss
13.11.13
Registrierung
beruflich
Pflegender
12 Punkte für
Pflegende
Hinter Hilflosigkeit und erzieherischer Inkompetenz von Eltern
verbergen sich – wie auch hinter kindlichen Verhaltensauffälligkeiten – nicht selten Bewältigungsmuster, die aus individuellen oder
gemeinsam erfahrenen traumatischen Belastungen resultieren.
Wechselseitige Anpassungsprozesse können in Teufelskreise einmünden und verfestigte, Leid erzeugende Muster in der ElternKind- Beziehung bewirken, die oft schwer auflösbar erscheinen.
Wenn komplexe traumatische Konstellationen in Familien die Möglichkeiten der Stressbewältigung überfordern, laufen Therapeuten
und Pädagogen hier Gefahr, selbst hilflos zu werden. Es sollen Prinzipien eines „traumabezogenen systemischen Ansatzes“ vorgestellt
werden, die einen verstehenden Umgang besonders mit solchen Eltern erleichtern, die wenig verantwortlich erscheinen, und professionelle Helfer vor innerer Distanz oder gar unangemessenen moralischen Bewertungen bewahren können. Die Konstrukte „parentale
Hilflosigkeit“, „parentale Traumatisierung“ und „co-traumatische
Prozesse“ sollen theoretisch begründet und auf ihren Nutzen für die
systemtherapeutische und pädagogische Praxis hin überprüft werden. Es werden Methoden und Vorgehensweisen vorgestellt, die sich
in Therapiekontexten ebenso wie in der stationären und ambulanten
Jugendhilfe bewährt haben.
Methoden
Theoretische Inputs, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch und
Diskussion anhand von Fallbeispielen
Zielgruppe
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Pflege- und Erziehungsdienstes in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)
Referent
K.H. Pleyer, Dipl.-Psych., Psych. Psychotherapeut, Lehrtherapeut
und Supervisor in systemischer Therapie
Leitung
Holger Kemmer
Hinweis
Baustein der Weiterbildung zur „Fachkraft für Kinder- und Jugendpsychiatrie“
28
Weiterbildung von Krankenpflegepersonen für die
pflegerische Leitung eines Bereichs im Krankenhaus
und anderen pflegerischen Versorgungsbereichen –
Managementteil
Der Lehrgang entspricht dem Teil 2 der „Weiterbildung von Krankenpflegepersonen zur pflegerischen Leitung eines Bereiches im
Krankenhaus und anderen pflegerischen Versorgungsbereichen“,
die sich an den Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) vom 30.05.2006 orientiert. Das Weiterbildungsziel berücksichtigt die Befähigung zur Übernahme von Leitungsaufgaben.
Pflegende, die diese Qualifikation erwerben wollen, finden dazu nähere Informationen im Programmheft und im Internet oder können
ein Modulhandbuch anfordern.
Dieses 8-teilige Seminar mit (454 UStd) beinhaltet folgende Themenbereiche (s. Modulhandbuch):
• Fachliche und persönliche Grundlagen der Führung
• Handeln in komplexen Führungssituationen
• Rahmenbedingungen von Einrichtungen des Gesundheits­
wesens
• Wirksamkeit in Organisationen: Innovation als Führungs­
aufgabe
• Lerntechniken und Entwicklung der Leitungsaufgabe
• Supervision, Rollencoaching;
• Praxisbezogene Projektarbeit.
• Colloquium/Vorstellung der Projekte, schriftliche/mündliche
Prüfung;
Kurs
06/14
Termine 2014
1. Präsenzphase:
13.01. – 24.01.14
2. Präsenzphase:
24.03. – 04.04.14
3. Präsenzphase:
01.09. – 12.09.14
4. Präsenzphase:
20.10. – 31.10.14
(jeweils Mo. – Fr.)
Prüfungen:
10.11 – 11.11.14
Termine 2015
4 weitere
Präsensphasen
Ort
Solingen
Methoden
Inputs, Referate, Gruppenarbeit, Übungen, Rollenspiele, Super­vi­
sion, Exkursionen, Projektarbeit
Kosten
Kursgebühr
€ 2200,-
Zielgruppe
Gesundheits- und Krankenpfleger/Krankenpflegerinnen, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/Kinderkrankenpflegerinnen sowie
Erzieher/Erzieherinnen und Altenpfleger/Altenpflegerinnen in Leitungsfunktionen
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Anmeldeschluss
13.11.13
Leitung
Stefan Jünger, Fachgesundheits- und Krankenpfleger für psychiatrische Pflege
Renate Kemp, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Supervisorin
und Coach (M.A.)
Registrierung
beruflich
Pflegender
30 Punkte für
Pflegende
29
Gruppencoaching für Führungskräfte: Gruppe A
Kurs
07/14
Termine
15.01.14
09.04.14
03.09.14
12.11.14
(13.30 –
17.30 Uhr)
Ort
Praxis Dr. Hinze,
Bonn-Mehlem
Kosten
Kursgebühr
€ 400,Anmeldeschluss
08.11.13
Registrierung
beruflich
Pflegender
14 Punkte für
Pflegende
30
Herausforderungen in der Führungsrolle sind komplex und erfordern ein hohes Maß an Auseinandersetzung im Sinne eines kontinuierlichen Lernprozesses. Coaching fördert ergebnisorientiert
die Problem- und Selbstreflexion als Führungskraft und stellt die
Beweglichkeit zur Weiterentwicklung durch Mehrperspektivität sicher. Im Rahmen der im Klinikverbund durchgeführten Programme
zur Entwicklung von Führungskräften gab es sehr positive Erfahrungen in der Nutzung von Coachinggruppen. Sie wurden im Sinne
persönlicher Unterstützung und zur Förderung der Vernetzung als
sehr hilfreich erlebt. Das Angebot von Gruppencaochings greift diese positive Resonanz auf und bietet die Möglichkeit der Teilnahme
an vier halbtägigen Terminen. In der Orientierungsveranstaltung
(Kurs 01/14) wird das zugrunde liegende Coachingverständnis geklärt und beide Coaches (der Gruppe A: Kurs 07/14 und der Gruppe
B: Kurs 14/14) werden in ihrem Arbeitsstil erlebbar. Zudem kann in
der Orientierungsveranstaltung die Zusammensetzung der Gruppen
geklärt werden. Voraussetzung für die Teilnahme an den Coachinggruppen ist die ist neben der Teilnahme an der Orientierungsveranstaltung die Bereitschaft, sich aktiv am Gruppenprozess zu beteiligen und sowohl eigene als auch andere Fragestellungen reflexiv
und lösungsorientiert zu bearbeiten.
Methoden
Anlassbezogene Interventionen aus dem Coaching, moderierter
Austausch und Diskussion
Zielgruppe
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Berufsgruppen mit Leitungsaufgaben auf der 1. und 2. Führungsebene
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Dr. Dieter F. Hinze, Diplom Psychologe, Trainer, Supervisor und
Coach (DGSv)
Organisation
Renate Kemp, Supervisorin und Coach (M.A.)
Hinweis
Die Anmeldung erfolgt gemeinsam mit der zum Kurs 01/14 und
vorbehaltlich einer Entscheidung, die beim Orientierungstag am
08.01.14 getroffen wird. Termine der Parallelgruppe siehe Kurs
14/14
Einführung in die Tiefenpsychologie
Was versteht man eigentlich unter Tiefenpsychologie? Die Tiefenpsychologie befasst sich mit der unbewussten Psychodynamik aktuell wirksamer seelischer Konflikte. Dabei heißt „Tiefe“ in diesem
Zusammenhang nicht, die Vergangenheit besonders tief auszuforschen, sondern dem Zusammen- und Gegeneinanderwirken zwischen bewussten und unbewussten seelischen Prozessen auf den
Grund zu gehen.
Kurs
08/14
Das Seminar ist als eine Erst-Einführung angelegt. Es vermittelt
Grundbegriffe und die spezifische Denkweise der Tiefenpsychologie,
die ihre Wurzeln überwiegend im Theoriegebäude der Psychoanalyse hat.
Inhalte des Seminars sind die historische Entwicklung der Psychoanalyse, das Strukturmodell der Persönlichkeit, Grundlagen zum
Verständnis von Neurosen, die Traumdeutung und die Abwehrmechanismen.
Methoden
Kurzvortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Interaktionsübungen
Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte und andere psychotherapeutisch tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Termin
16.01. – 17.01.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 120,Anmeldeschluss
15.11.13
Leitung
Gudrun Gorski, Psychologische Psychotherapeutin
16 Punkte
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
31
Tiefenpsychologisch orientierte Selbsterfahrung für
Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildung
Kurs
09/14
Termine
27.01. – 28.01.14
24.02. – 25.02.14
10.03. – 11.03.14
31.03. – 01.04.14
12.05. – 13.05.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 800,Anmeldeschluss
27.11.13
Psychotherapeutische Behandlung ist kein einseitiger Prozess, bei
dem ein Mensch mit „Durchblick“ einem anderen, der diesen verloren hat, zu neuen Einsichten verhilft. Die psychotherapeutische
Behandlung ist vielmehr eine gemeinsame Wirkungseinheit, in der
der/die Behandelnde und der/die Hilfesuchende sich wechselseitig
erfahren und verändern.
Mit dem Instrument der Selbsterfahrung kann die Wirkungseinheit
des gemeinsamen Behandlungswerkes reflektiert werden, um eine
psychotherapeutische Beziehung gezielt zu gestalten und zu optimieren. Selbsterfahrung geschieht nicht durch „Nabelschau“ oder
„Seelenstriptease“, sondern über das Erfahrbar-Werden der vielen
scheinbaren Kleinigkeiten im Alltag, die selbstverständlich geworden und dadurch schwer wahrzunehmen sind. Selbsterfahrung ist
ein Vorgang, in dem man allmählich lernt, sich anhand von Alltäglichkeiten des Lebens anders zu sehen als gewohnt.
Der Prozess der Selbsterfahrung wird in seinen Grundannahmen,
seinem Setting und seiner Methodik tiefenpsychologisch orientiert
ausgerichtet. Es wird z.T. mit kunstanalogen Strategien gearbeitet,
um selbstverständlich gewordene Sichtweisen des eigenen Erlebens neu zu erfahren, vor jeder schnellen Angleichung an alte Auslegungsmuster.
Der Kurs entspricht den Richtlinien der ärztlichen Weiterbildungsordnungen und beinhaltet 80 Stunden Gruppenselbsterfahrung.
Hinweis: Ein Vorgespräch ist Voraussetzung für eine Teilnahme an
der Selbsterfahrungsgruppe. Die Vorgespräche finden am 09. Oktober 2013 statt. Bitte melden Sie sich im Sekretariat der LVR-Akademie für seelische Gesundheit an.
Methode
Selbsterfahrung
Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 10 Personen begrenzt.)
100 Punkte
32
Leitung
Gudrun Gorski, Psychologische Psychotherapeutin
Angehörigenarbeit in der forensischen Psychiatrie
„Die Frage nach den Angehörigen ist bei jeder Begegnung im Rahmen der Psychiatrie zu stellen. Denn die Angehörigen sind – auf
welche Weise auch immer – selbst Betroffene.“ (Klaus Dörner)
Angehörige bilden einen wichtigen Teil des sozialen Systems der
Patientinnen und Patienten, sie haben vielfältige Wirkungen auf und
Bedeutungen für sie. Auch deshalb gilt in der Psychiatrie das Angebot einer qualifizierten Angehörigenarbeit inzwischen als anerkannter Fachstandard.
Die Angehörigen forensisch untergebrachter Patientinnen und Patienten bedürfen häufig besonders intensiver Unterstützung: Sie sind
von den Geschehnissen rund um die Erkrankung und Unterbringung
ihres Angehörigen oft völlig überfordert, pendeln zwischen Ängsten, Schuldvorwürfen, Wut und Verzweiflung und fühlen sich nicht
selten von der Umwelt allein gelassen. Angehörige können für die
Rehabilitation des Patienten/der Patientin eine wichtige Ressource
sein. Ebenso können sie aber auch Entwicklungsprozesse der Patientinnen und Patienten behindern oder aber sogar die Behandlung
blockieren.
Das Seminar will Grundlagen, Voraussetzungen, Möglichkeiten und
Grenzen der professionellen Arbeit mit Angehörigen in der forensischen Psychiatrie darstellen und diskutieren. Was macht einen professionellen Umgang mit Angehörigen aus? Welche Art des Zugehens auf sie verspricht Erfolg? Was lässt sich aus Praxisbeispielen
forensischer Angehörigenarbeit lernen? Diese und weitere Fragen
werden im Fokus des Seminars stehen.
Methoden
Referate, Diskussion, Übungen, Erfahrungsaustausch und Gruppenarbeit
Zielgruppe
Beschäftigte aller Berufsgruppen, die mit Maßregelvollzugspatienten arbeiten
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Hajo Oetmann
Kurs
10/14
MVR
Termin
27.01. – 28.01.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 120,Anmeldeschluss
27.11.13
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
Hinweis
Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr
33
Regeln und technisches Verständnis im Umgang mit
neuen Medien im Maßregelvollzug
Kurs
11/14
MVR
Die ständige Weiterentwicklung der digitalen Medien führt in der Gesellschaft zu vielfältigen Veränderungs- und Wandlungsprozessen.
Auch die Beschäftigten forensisch-psychiatrischer Stationen sind
dadurch immer wieder mit neuen Medien und bisher unbekannten
Möglichkeiten, aber auch Risiken elektronischer Geräte konfrontiert. So entsteht vielfach bezüglich eines angemessenen Umgangs
mit diesen Medien auch neuer Regelungsbedarf, denn viele neue
elektronische Geräte und Anwendungen sind für Sicherheits- und
Behandlungsaspekte im Maßregelvollzug relevant.
Termin
29.01.14
Das Tagesseminar will über die aktuellen Regelungen und den technischen Stand informieren. Regelungen zu den neuen Medien, insbesondere die Frage des Zugangs und der Speichermöglichkeiten
werden erörtert und an konkreten Beispielen diskutiert.
Ort
Solingen
Methoden
Referate, Diskussion, Arbeitsgruppen, Fallarbeit
Kosten
Kursgebühr
€ 60,Anmeldeschluss
29.11.13
7 Punkte
Registrierung
beruflich
Pflegender
7 Punkte für
Pflegende
34
Zielgruppe
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der forensischen Psychiatrie
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Andreas Gülich,Diplom-Sozialpädagoge, LVR-Fachbereich Maßregelvollzug
Thomas Jansen, Kriminalhauptkommissar, Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW,
LAFP
Organisation
Stefan Jünger
Hinweis
Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr
Patientenrechte in der Psychiatrie
Am 26. Februar 2013 ist das Patientenrechtegesetz (PRG) in Kraft
getreten, das insbesondere das BGB und das SGB V modifiziert.
Nach dem Willen des Gesetzgebers ist intendiert, die Position der
Patientinnen und Patienten gegenüber Leistungserbringern, z.B.
Ärzten und Krankenhäusern sowie den Krankenkassen zu stärken.
Im neuen Gesetz sind die ehemals verstreuten Patientenrechte gebündelt. Auch wurde die Stellung des Patienten im Gesundheitssystem gestärkt.
Das Arzt-Patienten-Verhältnis ist im Behandlungsvertrag zusammengefasst. Das bedeutet, dass alle Rechte und Pflichten, die mit
einer ärztlichen Behandlung im Zusammenhang stehen, auf Basis
des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) vereinbart sind. Dazu zählen
etwa das Aufklärungsgespräch und die Einsicht in die Patientenakte. So haben Patienten eine deutlich bessere Grundlage als in der
Vergangenheit erhalten, ihre Rechte einzufordern. Patienten müssen künftig verständlich und umfassend über Behandlungen und
Diagnosen aufgeklärt werden. Es muss frühzeitig ein persönliches
Gespräch geführt werden.
Im Seminar wird dieses neue Gesetz ausführlich vorgestellt. Außerdem werden Anforderungen an die Praxis diskutiert und Möglichkeiten Umsetzung besprochen.
Methoden
Referate, Erfahrungsaustausch, Gruppenarbeit und Übungen
Zielgruppe
alle Berufe
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Ute Sturm
Kurs
12/14
Termine
30.01. – 31.01.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 100,Anmeldeschluss
29.11.13
16 Punkte
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
35
Prognose- und Schuldfähigkeitsgutachten verstehen
und interpretieren
Kurs
13/14
MVR
Termin
03.02. – 04.02.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 140,Anmeldeschluss
03.12.13
16 Punkte
Prognose- und Schuldfähigkeitsgutachten kommen mit Blick auf
die behandlungsgrundlage und im Behandlungsverlaufeine besondere Bedeutung zu.
Gerade den noch wenig Erfahrenen unter den medizinisch-therapeutischen Behandlerinnen und Behandlern sowie Mitgliedern der
interdisziplinären Teams aus den Bereichen Sozialdienst und Pflege erschließen sich diese gutachterlichen Aussagen nicht leicht. In
diesem Seminar werden Fragen der Schuldfähigkeit grundlegend
betrachtet und die juristischen Fragestellungen, für die die Gutachten hilfreich sein sollen, beleuchtet. Darüber hinaus werden die
Qualitätsanforderungen an Gutachten gemäß § 16, Abs, 3 des Maßregelvollzugsgesetzes NRW, wie sie durch den Landesbeauftragten
formuliert wurden, vermittelt. Darin sind die inhaltlichen und „handwerklichen“ Anforderungen beschrieben, so dass auch den wenig
geübten Betrachtern solcher Gutachten eine Einschätzung über die
Güte und Aussagekraft möglich wird.
Dies alles soll dabei helfen, den Aufbau der Gutachten nachvollziehen zu können, ihre Güte zu beurteilen und Aussagen zur Perspektive und zum weiteren Aufbau der Behandlung daraus abzuleiten.
Methoden
Referate, Diskussion, Fallarbeit
Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte, Psychologinnen und Psychologen, die wenig
erfahren im MRV sind, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege
und der Sozialdienste (Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Dr. Klaus Rabe, Chefarzt im MRV der LVR-Klinik Düren,
Gerd Hoehner, Dipl.-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut, LVR-Fachbereich Maßregelvollzug
Organisation
Holger Kemmer
Hinweis
Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr
36
Gruppencoaching für Führungskräfte: Gruppe B
Herausforderungen in der Führungsrolle sind komplex und erfordern ein hohes Maß an Auseinandersetzung im Sinne eines kontinuierlichen Lernprozesses. Coaching fördert ergebnisorientiert
die Problem- und Selbstreflexion als Führungskraft und stellt die
Beweglichkeit zur Weiterentwicklung durch Mehrperspektivität sicher. Im Rahmen der im Klinikverbund durchgeführten Programme
zur Entwicklung von Führungskräften gab es sehr positive Erfahrungen in der Nutzung von Coachinggruppen. Sie wurden im Sinne
persönlicher Unterstützung und zur Förderung der Vernetzung als
sehr hilfreich erlebt. Das Angebot von Gruppencaochings greift diese positive Resonanz auf und bietet die Möglichkeit der Teilnahme
an vier halbtägigen Terminen. In der Orientierungsveranstaltung
(Kurs 01/14) wird das zugrunde liegende Coachingverständnis geklärt und beide Coaches (der Gruppe A: Kurs 07/14 und der Gruppe
B: Kurs 16/14) werden in ihrem Arbeitsstil erlebbar. Zudem kann in
der Orientierungsveranstaltung die Zusammensetzung der Gruppen
geklärt werden. Voraussetzung für die Teilnahme an den Coachinggruppen ist die ist neben der Teilnahme an der Orientierungsveranstaltung die Bereitschaft, sich aktiv am Gruppenprozess zu beteiligen und sowohl eigene als auch andere Fragestellungen reflexiv
und lösungsorientiert zu bearbeiten.
Methoden
Anlassbezogene Interventionen aus dem Coaching, moderierter
Austausch und Diskussion
Zielgruppe
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Berufsgruppen mit Leitungsaufgaben auf der 1. und 2. Führungsebene
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Sina Vogt, Coach (M.A.), Moderatorin und Journalistin
Kurs
14/14
Termine
04.02.14
06.05.14
26.08.14
18.11.14
(jeweils 13.30 –
17.30 Uhr)
Ort
LVR-Klinik
Düsseldorf
Kosten
Kursgebühr
€ 400,Anmeldeschluss
08.11.13
Registrierung
beruflich
Pflegender
Organisation
Renate Kemp, Supervisorin und Coach (M.A.)
Hinweis
Die Anmeldung erfolgt gemeinsam mit der zum Kurs 01/14 und
vorbehaltlich einer Entscheidung, die beim Orientierungstag am
08.01.14 getroffen wird.
Termine der Parallelgruppe siehe Kurs 07/14
14 Punkte für
Pflegende
37
Grundlagen der Arbeit im Maßregelvollzug
Kurs
15/14
Kurs
57/14
MVR
Termine
Kurs 15/14
10.02. – 13.02.14
Kurs 57/14
08.09. – 11.09.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 320,Anmeldeschluss
Kurs 15/14
10.12.13
Kurs 57/14
08.07.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
14 Punkte für
Pflegende
Der Maßregelvollzug, in dessen Einrichtungen psychisch kranke
Rechtsbrecher behandelt und betreut werden, ist ein integraler Bestandteil der Psychiatrie. Bei allen Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten mit anderen psychiatrischen Fachbereichen unterscheidet
sich aber der Maßregelvollzug an zahlreichen Stellen deutlich von
diesen. Die zentralen Aufgaben des Maßregelvollzugs stellen nach
dem gesetzlichen Auftrag der „Besserung und Sicherung“ die Behandlung und Resozialisierung der Patienten und Patientinnen einerseits sowie der Schutz der Bevölkerung vor weiteren Straftaten
andererseits gemeinsam dar.
Um diesem Auftrag gerecht zu werden, bedarf es eines spezifischen
Basiswissens für diejenigen, die mit forensischen Patienten und
Patientinnen arbeiten. Ziel des Seminars ist, Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern eine grundlegende Orientierung in der Arbeit und im
Umgang mit forensischen Patienten und Patientinnen zu vermitteln.
Wichtige Aspekte sind dabei der gesetzliche Rahmen der Unterbringung, Erkrankungen und Gefährlichkeit der Patientinnen und Patienten, Therapie- und Behandlungskonzepte für verschiedene Patienten und Störungen, Sicherungen und Sicherheitskonzepte, die
Handhabung von Lockerungen und ihre Begründung, Stations- und
Kommunikationsstrukturen, eine angemessene Beziehungs- und
Milieugestaltung sowie die ambulante Nachsorge und Rehabilitation.
Methoden
Referate, Diskussion, Erfahrungsaustausch und Gruppenarbeit
Zielgruppe
Beschäftigte aller Berufsgruppen, die mit Maßregelvollzugspatienten arbeiten
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Holger Kemmer sowie Fachreferentinnen und Fachreferenten
Hinweis
Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr
38
Interventionen und Konzepte der Pflege
im Maßregelvollzug (Modul C)
Im Rahmen der gesetzlichen Aufgaben der Sicherung und Besserung der Patienten und Patientinnen im Maßregelvollzug erfüllt das
Pflegepersonal neben der Durchführung medizinischer Maßnahmen zahlreiche soziotherapeutische und pädagogische Aufgaben.
Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger sind oft die
ersten Ansprechpartnerinnen und -partner der Patienten und in
vielen Belangen Helfende, Vertraute und Vermittler für sie. Sie gestalten eine professionell-therapeutische Beziehung zu den Patienten, unterstützen sie in Alltagsgestaltung und Problembewältigung
und nehmen aktiv an Gruppentherapien teil. Zugleich achten die
Beschäftigten des Pflegedienstes auf Gefährdungen, überwachen
Sicherheitsvorkehrungen, vertreten und erklären Regeln und Forderungen und setzen diese gegenüber den Patienten auch durch.
Diese Aufzählung spiegelt die Vielfalt der Aufgaben und die Höhe der
Herausforderung wider, denen der Pflege- und Erziehungsdienst
in Einrichtungen des Maßregelvollzugs gerecht werden muss. Das
Seminar wird Konzepte und Vorgehensweisen vorstellen, die in der
forensischen Pflege entwickelt wurden, um diesen Aufgaben und
Herausforderungen zu entsprechen. Grundlagen und Konzepte der
Bezugspflege und der Beziehungsgestaltung, Grundlagen der Arbeit
mit Pflegediagnosen und Pflegeplanung in der Forensik, geeignete pflegerische Maßnahmen und Interventionen, Vorgehensweisen
der Soziotherapie und der Milieugestaltung sowie der Einbezug von
Ergebnissen der Pflegeforschung sollen die thematischen Schwerpunkte des Kurses bilden. Darüber hinaus soll auf dieser Basis die
Entwicklung eines beruflichen Selbstverständnisses der Pflege im
multiprofessionellen Team gefördert werden.
Methoden
Referate, Diskussion, Übungen, Erfahrungsaustausch und Gruppenarbeit
Zielgruppe
Beschäftigte des Pflege- und Erziehungsdienstes, die mit Maßregelvollzugspatienten arbeiten
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Hajo Oetmann mit Fachreferentinnen und Fachreferenten
Hinweise
Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr
Baustein C der Weiterbildung zur „Fachkraft für Maßregelvollzug“
Kurs
16/14
MVR
Termin
17.02. – 20.02.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr €
240,Anmeldeschluss
17.12 13
Registrierung
beruflich
Pflegender
14 Punkte für
Pflegende
39
Klausurtage zur Teamentwicklung und Förderung
multiprofessioneller Zusammenarbeit
Kurs
17/14
Kurs
27/14
Termine
Kurs 17/14
05.02. – 06.02.14
Kurs 27/14
28.03. – 29.03.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 520,pro Projekttag
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
40
Bei diesem Seminarangebot haben multiprofessionelle Teams einer Station oder einer anderen Behandlungseinheit im psychiatrischen Krankenhaus die Gelegenheit, an einem klinikexternen Ort
unter Nutzung einer Fremdmoderation miteinander in Klausur zu
gehen, ihre Zusammenarbeit kritisch zu betrachten und zu optimieren. Anders als in der Supervision vor Ort kommen hierbei Ansätze
eines Teamtrainings zum Tragen, d.h. es werden Modelle der Teamentwicklung vermittelt und am eigenen Beispiel konkretisiert. Der
Ansatz ist lösungs- und ressourcenorientiert. Mit Blick auf die Qualitätsentwicklung werden besonders die EFQM-Kriterien Führung,
Mitarbeiter und Prozesse berührt. Die genauen Fragestellungen
und der Ablauf der Klausur werden in Vorgesprächen in der Klinik
auf das jeweilige Team zugeschnitten vereinbart.
Methoden
Moderierte Gruppenarbeit, Inputs und Übungen zur Teamentwicklung, Organisationsberatung
Zielgruppe
Gesamtteam einer Station oder anderen Organisationsarbeit (Beschäftigte aller Berufe)
(Typ D, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Andreas Kuchenbecker oder
Renate Kemp
Praxisanleitung in der Fachweiterbildung
Die Praxisanleiter und Praxisanleiterinnen sind mitverantwortlich
für die Praxisanteile der Weiterbildung zur Fachgesundheits- und
Krankenpflege in der Psychiatrie und bedeutsam für die Qualitätssicherung dieser Bildungsmaßnahme. Sie begleiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den gesamten Zeitraum der
Weiterbildung. Nach der Novellierung der Weiterbildungs- und
Prüfungsordnung zur Fachgesundheits- und Krankenpflege (WBVO
– Pflege – NRW) vom 15. Dezember 2009 hat sich das Aufgabenspektrum der Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter verändert und
erweitert. Sie sind zum Beispiel vermehrt in das Prüfungsgeschehen und die Projektgestaltung eingebunden.
Im Seminar werden Themen und Inhalte, die mit der Praxisanleitung in Verbindung stehen, bearbeitet. Die Prioritätensetzung und
Präzisierung des Themas dieser Fortbildung erfolgt mit der Gruppe
der Praxisanleiter und Praxisanleiterinnen im Vorfeld der Veranstaltung.
Methoden
Theorieinput, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch, Übungen
Zielgruppe
Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter in der Fachweiterbildung für
psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege
(Typ D, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Ute Sturm
Kurs
18/14
Termin
24.02. – 25.02.14
Ort
Solingen
Kosten
Die Kursgebühr
übernimmt die
LVR-Akademie
Anmeldeschluss
13.01.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
41
Klausurtage für Teams im Maßregelvollzug
Kurs
19/14
MVR
Klausurtage bieten Stationsteams forensischer Abteilungen die
Möglichkeit, abseits des Stationsgeschehens intensiv gemeinsam
ihre Teamstruktur, ihre Aufgaben, Haltungen und Ziele, ihre Organisationsabläufe und ihre Formen der Zusammenarbeit zu reflektieren und an Möglichkeiten und Wegen ihrer Optimierung zu arbeiten.
Im Vorfeld der Klausur wird ein Kennenlern-, Sondierungs- und Planungsgespräch durchgeführt; entsprechend der gemeinsam darin
getroffenen Vereinbarungen kann die Ausrichtung der Klausur entweder auf der Erarbeitung konzeptioneller Themen oder auf einer
prozessorientierten Teamentwicklung liegen.
Methoden
Moderierte Gruppenarbeit, Inputs und Übungen zur Teamentwicklung, Organisationsberatung
Termin
06.03. – 07.03.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 800,- je
Projekttag
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
42
Zielgruppe
Gesamtteam einer Station oder einer Organisationseinheit in Abteilungen des Maßregelvollzugs, alle Berufsgruppen
(Typ D, s. Hinweis: Platzkontingente)
Leitung und Organisation
Hajo Oetmann
Hinweis
Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr
STEPPS – Das Trainingsprogramm bei Borderline
STEPPS ist ein niederschwelliges Fertigkeitentraining für Menschen
mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Dieses Programm
kann sowohl ambulant als auch stationär angewendet werden und
versteht sich als ergänzendes Angebot z.B. zu einer Psychotherapie.
Es handelt sich um ein Gruppenprogramm bestehend aus drei Teilen. Die konkrete Alltagsbewältigung sowie der Umgang mit Emotionen bilden den Schwerpunkt des Programms. STEPPS wurde in
den USA entwickelt, von Dr. Ewald Rahn übersetzt und an hiesige
Bedürfnisse angepasst. Die Trainerausbildung wendet sich an alle
Fachkräfte des Sozial- und Gesundheitswesens, die mit BorderlinePatientinnen arbeiten. Ausführlichere Informationen erhalten Sie
auf der Website: www.dachverband.stepps.de
Im Seminar wird das Trainingsprogramm vorgestellt. Es richtet sich
an Multiplikatoren und dient dazu, dieses Programm und die Anwendungsmöglichkeiten gut kennenzulernen und zu prüfen, ob es
in der eigenen Einrichtung geschult werden sollte.
Methoden
Referate, Erfahrungsaustausch, Gruppenarbeit und Übungen
Zielgruppe
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der innerbetrieblichen Fortbildung und Multiplikatoren
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Kurs
20/14
Termine
06.03. – 07.03.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr €
140,Anmeldeschluss
08.01.14
Leitung
Dr. Ewald Rahn, Chefarzt, LWL-Klinik Warstein
Organisation
Ute Sturm
16 Punkte
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
43
Recht und Sicherheit im Maßregelvollzug
Kurs
21/14
Kurs
65/14
MVR
Termine
Kurs 21/14
10.03. – 13.03.14
Kurs 65/14
29.09. – 02.10.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 240,Anmeldeschluss
Kurs 21/14
10.01.14
Kurs 65/14
29.07.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
14 Punkte für
Pflegende
Dieses Seminar will einen Überblick über wesentliche Aspekte der
gesetzlichen Bestimmungen und der Sicherheit forensischer Einrichtungen geben.
Der erste Teil des Seminars vertieft Kenntnisse über die Rechtsbestimmungen, die in der Arbeit mit Patientinnen und Patienten des
Maßregelvollzuges zur Anwendung kommen. Dies bezieht sich sowohl auf die Grundrechte der Patienten wie auch auf die Regelungen des Maßregelvollzugsgesetzes mit den aktuellen Auslegungen.
Hinzu kommen relevante Aspekte des Strafrechtes, der Strafprozessordnung sowie des Zivilrechtes und weiterer relevanter Rechtsvorschriften.
In den weiteren Teilen des Seminars werden weitere relevante Sicherheitsaspekte im Maßregelvollzug dargelegt und vertieft. Ein
Überblick über Sicherheitsrichtlinien wird gegeben. Des Weiteren
werden der Aufgabenbereich des Sicherheitsbeauftragten und die
Durchführung von Sicherheitsbegehungen erläutert.
Da die Sicherheit in Einrichtungen der forensischen Psychiatrie entscheidend auch durch die Beziehungsgestaltung und Behandlung
mitbestimmt werden, wird auch der Frage nachgegangen, durch
welche therapeutischen und pflegerischen Maßnahmen eine Erhöhung der Sicherheit erzielt werden kann.
Des Weiteren erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen
Überblick über verschiedene Prognoseinstrumente, die im Maßregelvollzug zum Einsatz kommen, sowie über die Grundlagen und
das Zustandekommen von Lockerungsentscheidungen im Alltag
der forensischen Psychiatrie.
Methoden
Referate, Diskussion, Erfahrungsaustausch und Gruppenarbeit
Zielgruppe
Beschäftigte aller Berufsgruppen, die mit Maßregelvollzugspatienten arbeiten
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Hajo Oetmann und weitere Fachreferentinnen und Fachreferenten
Hinweise
Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr
Baustein A der Weiterbildung zur „Fachkraft im Maßregelvollzug“
44
Qualität und Wirkfaktoren psychiatrischer Pflege
Der Fortschritt in den pflegerischen und medizinischen Wissenschaften erfordert eine ständige Auseinandersetzung mit aktuellen
Forschungsergebnissen, um Patienten bestmöglich zu versorgen.
Obwohl die Forschung immer mehr Ergebnisse zur Verfügung stellt,
werden diese kaum, oder nur schleppend in die Praxis umgesetzt.
Wissenschaftliche Fundierung im Sinne von „externer Evidenz“ allein ist aber nicht das alleinige Kriterium für die Beurteilung der
Qualität psychiatrischer Pflege. „Interne Evidenz“ fokussiert auf die
Wahrnehmung von Wirksamkeit vor Ort und bezieht die konkreten
Bedingungen im Handlungsfeld mit ein.
Dieses Seminar widmet sich der Frage, warum das Arbeiten nach
evidenzbasierten Kriterien in der psychiatrischen Pflege notwendig
ist, und an welchen Stellen die Evidenzbasierung an ihre Grenzen
stößt. Ein Schwerpunkt im Seminar wird die Vermittlung empirischer Methoden sein. Außerdem werden Möglichkeiten für die Entwicklung empirischer Werkzeuge für die eigene Praxis vorgestellt.
Die Fragestellungen der Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer
werden die Grundlage für diese Auseinandersetzung sein. In diesem
Sinne kann das Seminar eine Werkstatt sein, in der gemeinsame
Überlegungen stattfinden, wie man mit Hilfe von empirischen Methoden klug aktuelle Problemlagen angehen könnte.
Ein wichtiger Schwerpunkt darüber hinaus wird die Überlegung
sein, wie evidenzbasiertes Arbeiten in einer psychiatrischen Klinik
verankert werden kann.
Methoden
Referate, Erfahrungsaustausch und Gruppenarbeit
Zielgruppe
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegemanagement, in pflegewissenschaftlichen Stabstellen, in der innerbetrieblichen Fortbildung, Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
René Reinshagen, Dipl.-Soz. Wiss. Leitung des Studienzentrums
„Pflege und Gesundheit“ Essen der Hamburger Fernhochschule,
Alexander Cremer, Pflegeexperte, LVR-Klinik Mönchengladbach
Ute Sturm
Kurs
22/14
Termine
12.03. – 13.03.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 120,Anmeldeschluss
13.01.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
45
„Unterschiedlichkeit als Chance“. 29. Forum für Pflege
und Erziehung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
Kurs
23/14
Termin
17.03. – 19.03.14
Ort:
LVR-Klinik
Viersen
Kosten
Kursgebühr
€ 180,Anmeldeschluss
30.01.13
Registrierung
beruflich
Pflegender
12 Punkte für
Pflegende
46
Buntheit und Kreativität sind fast so etwas wie ein „Markenzeichen“
des Fachgebietes der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Eine Vielfalt
von Erscheinungsformen psychischer Auffälligkeit einerseits und
von Behandlungsansätzen andererseits ist kennzeichnend. Zugleich
darf nicht außer Acht gelassen werden, dafür Sorge zu tragen, dass
eine hohe Komplexität nicht in die Überforderung und die Vielfältigkeit nicht in Beliebigkeit führen.
Unterschiedlichkeit als Chance zu nutzen, dies kennzeichnet auch
den Ansatz des „diversity managements“. Die diesjährige Fachtagung für den Pflege- und Erziehungsdienst in der Kinder- und Jugendpsychiatrie greift die Fragestellungen auf und konkretisiert sie
in Vorträgen und Workshops für den Arbeitsalltag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Wie gelingt es, Unterschiedlichkeit in Teams
(Persönlichkeiten, Alter, Geschlecht, kulturelle Hintergründe und
verschiedene Berufe) fruchtbar werden zu lassen? Wie können unterschiedliche Behandlungsansätze und methodische Handwerkszeuge in einen Gesamtbehandlungsplan eingebracht werden? Wie
reagiere ich selbst auf Fremdes und Befremdliches? Wann macht
es mich neugierig, wann ängstigt es mich? Wie wird die Kinder- und
Jugendpsychiatrie Menschen aus verschiedenen Kulturen gerecht?
Dies sind einige der Fragen, die in die Themen der Vorträge und
Workshops einfließen. Die Veranstaltung wird mit einer detaillierten
Programmankündigung zeitnah ausgeschrieben.
Methoden
Vorträge, Diskussionen, Workshops, Rahmenprogramm
Zielgruppe
Beschäftigte im Pflege- und Erziehungsdienst
von Abteilungen für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Beschäftigte der Jugendhilfe
(Typ B, Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Andreas Kuchenbecker
Hinweise
Sonderseminar in der Weiterbildung zur „Fachkraft für Kinder- und
Jugendpsychiatrie“
Für Studierende des Fachbereichs Angewandte Sozialwissenschaften der FH Dortmund gilt eine ermäßigte Kursgebühr
Adherence-Therapie –
Anwendung und Multiplikatorenschulung
Adherence bezeichnet in der Medizin die Einhaltung des zwischen
Betroffenen und Therapeut/Therapeutin gemeinsam vereinbarten
Behandlungsplans. Untersuchungen haben ergeben, dass Patienten und Patientinnen mit chronischen psychischen Erkrankungen
nicht selten Medikamente ohne Absprache mit den Behandelnden
absetzen. Die Gründe hierfür sind vielseitig und liegen nicht nur in
der Person des Patienten/der Patientin begründet. Vielmehr kommt
der Beziehung zum/zur Verordnenden bzw. zum/zur Verabreichenden eine zentrale Bedeutung zu. Daneben gibt es andere Gründe wie
z.B. Nebenwirkungen oder den fehlenden Glauben an die Wirksamkeit der Medikamente. Pharmakotherapie ist ein integraler und vielfältiger Bestandteil psychiatrischer Tätigkeit in allen Behandlungssettings. Die Adherence-Therapie ist eine strukturierte Intervention,
die im Rahmen von fünf bis acht Behandlungseinheiten in Einzelkontakten durchgeführt wird. Ziel ist es, die Patienten und Patientinnen dabei zu unterstützen, aus eigener Kraft eine Entscheidung
für oder auch gegen die Einnahme von Medikamenten zu treffen,
dies verbindlich zu vereinbaren und diese Vereinbarung verantwortlich und langfristig umzusetzen.
Das Seminar stellt ein webbasiertes Training in diesem Verfahren
vor, dass für den LVR-Klinikverbund aus Mitteln der Sozial- und
Kulturstiftung des LVR und der Kliniken produziert wurde. Es ist in
ein Schulungskonzept einzubetten, welches Präsenz- und OnlineLernphasen verbindet. An zwei follow-up-Tagen des Seminars im
Oktober werden erste Erfahrungen mit der Anwendung und den
Schulungen reflektiert. Zielgruppe für dieses Seminar sind Multi­
plikatorinnen und Multiplikatoren zur Schulung der AdherenceTherapie.
Methoden
Referate, Erfahrungsaustausch, Gruppenarbeit und Übungen,
E-Learning
Zielgruppe
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der innerbetrieblichen Fortbildung und Multiplikatoren
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Kurs
24/14
Termine
1. Teil:
17.03. – 20.03.14
2. Teil:
01.10. – 02.10.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 300,Anmeldeschluss
17.01.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
16 Punkte für
Pflegende
Leitung
Ute Sturm
47
Führungsprinzip Achtsamkeit
Kurs
25/14
Termin
20.03. – 21.03.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 180,Anmeldeschluss
20.01.14
16 Punkte
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
48
Führungskräfte brauchen viel Kraft. Sie sollten über gute geistige,
seelische und körperliche Kräfte verfügen. Sie brauchen ein starkes
Bewusstsein, eine klare und sinngebende Orientierung und einen
starken inneren Halt. So können sie nach bestem Wissen und Gewissen handeln und behutsam und gelassen vorgehen.
Das Führungsprinzip Achtsamkeit zeigt einen Weg: Achtsames Führen hat zwei Seiten, nämlich die Mitarbeiterführung und die Selbstführung. Andere zu führen ist so gut möglich, wie es gelingt, sich
selbst zu führen.
Der achtsame Umgang mit unserer eigenen Person richtet sich darauf, uns auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren, wahrzunehmen was tatsächlich ist, ins Gleichgewicht zu kommen, unseren
inneren Halt zu festigen und das Gefühl für uns selbst zu stärken.
Der achtsame Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern richtet sich auf Präsenz und Wertschätzung, Mäßigung, Gelassenheit
und Mitgefühl.
In diesem Seminar haben Sie die Möglichkeit, erste achtsame
Schritte zu tun, Schritte zur Selbstachtung ebenso wie zur Achtung
Ihrer Mitarbeiter.
Methoden
Theorieinput, Einzel- und Gruppenarbeit, Übungen zur Achtsamkeit,
Erfahrungsaustausch
Zielgruppe
Führungskräfte aller Berufsgruppen
Referenten:
Dr. Dieter F.Hinze, Diplom Psychologe, Praxis für Bewusstseinsschulung
Leitung
Renate Kemp, Supervisorin und Coach (M.A.)
Psychodramatische Selbsterfahrungsgruppe
Berufe im pädagogischen, medizinischen und psycho-sozialen Umfeld fordern die Menschen, die dort arbeiten, in besonderer Weise.
Im Umgang mit den ihnen Anvertrauten ist stets der „ganze Mensch“
im Spiel, oft in unterschiedlichen Rollen. Dies ist eine große Herausforderung für alle, die „nah“ an und mit Menschen arbeiten.
Professionell im pädagogischen, medizinisch-therapeutischen und
psycho-sozialen Umfeld tätig zu sein erfordert, die eigenen Möglichkeiten und Grenzen realistisch einzuschätzen. Zu wissen, wie man
selber „tickt“, was man im Umgang mit anderen Menschen leiden
oder nicht leiden kann, hilft die jeweilige Berufsrolle adäquat auszuüben. Das Bild, das ich von mir selbst habe, formt meine Wahrnehmung des Bildes meines Gegenübers. Die Kenntnis der eigenen
Sehnsüchte und Bedürfnisse ermöglicht besser einzuschätzen, was
andere brauchen und was ihnen bei ihrer Weiterentwicklung hinderlich sein kann. Dazu gehört, das richtige Maß an Nähe und Distanz
zu entwickeln, zum Wohle der mir Anvertrauten wie zum eigenen
Schutz vor Überlastung. Um den hier beschriebenen Lernprozess
anzustoßen und zu fördern, bietet die Akademie einen 4-tägigen
Selbsterfahrungskurs an. Dieser Kurs ist als Gruppenprozess angelegt, in dem sich der einzelne als Teil der Gruppe kennenlernen
kann. Mit Hilfe der Methode des Psychodramas können Selbst- und
Fremdbilder erkundet, Familien- und Arbeitssysteme durchleuchtet sowie Lebensläufe und Zukunftsperspektiven erforscht werden.
Und das auf eine spielerische Art. Eingeladen zum Kurs sind alle
jene Menschen, die sich in den oben beschriebenen Kontexten in
Ausbildung befinden oder schon länger darin arbeiten. Erwartet
wird Neugier auf die eigene Person und Freude am gemeinsamen
Tun mit anderen.
Methode
Psychodrama
Zielgruppe
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weiterbildung zur Fachkraft
Kinder- und Jugendpsychiatrie und andere Interessierte
(Typ D, s. Hinweise: Platzkontingente)
Referent
Hans Joachim Schmitz, Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Psychodrama-Therapeut (DFP), Analytische Intensivbehandlung (WGI)
Leitung
Gudrun Gorski
Kurs
26/14
Termin
24.03. – 27.03.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 280,Anmeldeschluss
24.01.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
14 Punkte für
Pflegende
49
LVR-Pflegefachtagung 2014
„Psychiatrie ohne Zwang und Gewalt?!
Vision oder Illusion?“
Kurs
28/14
Termin
09.04. – 10.04.14
Ort
LVR-Klinik
Bedburg-Hau
Kosten
Kursgebühr
€ 120,Anmeldeschluss
10.02.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
Die LVR-Pflegefachtagung ist eine zentrale Fachtagung des LVRKlinikverbundes und der LVR-Akademie für seelische Gesundheit
für Mitarbeitende des Pflege- und Erziehungsdienstes psychiatrischer Einrichtungen. Sie findet in Nachfolge der LVR-Sommerakademie und der „Bedburger Fortbildungstage“ statt. Veranstaltungsort ist die LVR-Klinik Bedburg-Hau. Zwang und Gewalt sind
von jeher ebenso Bestandteil der Psychiatrie wie menschlicher Gesellschaft überhaupt. Spätestens seit der legendären Befreiung der
„Irren“ von den Ketten und den ersten Ansätzen einer verstehenden,
unterstützenden und humanen psychiatrischen Behandlung ringen
Professionelle, Betroffene, Angehörige, aber auch Politik und Gesellschaft insgesamt um die möglichst weitgehende Reduzierung
oder gar gänzliche Vermeidung beider Phänomene und um eine die
Rechte und die Bedürfnisse aller Beteiligten wahrende Behandlung.
Pflegende stehen dabei oft im Fokus des Geschehens: Als größte
Berufsgruppe im 24-stündigen Kontakt mit den PatientInnen werden sie bei aggressiven Übergriffen durch PatientInnen überdurchschnittlich oft zum Opfer. Auch haben sie die ärztlich angeordneten Zwangsmaßnahmen meist durchzuführen. Aus der Forschung
ist inzwischen bekannt, dass Pflegende eine Menge dazu beitragen
können, um Zwang und Gewalt in ihrem Arbeitsbereich zu reduzieren. Diese Fachtagung wird viele Aspekte dieses Themas berühren.
In den Vorträgen und Workshops wird es u.a. um die Entwicklungen
der aktuellen Rechtslage zur Anwendung von Zwang, um deeskalierende Ansätze der Behandlung akut Kranker, um Selbstpflege für
Pflegende, um den Ansatz der Adherence-Therapie, eine deeskalierende Milieugestaltung und verschiedene Deeskalationskonzepte
gehen.
Über das genaue Programm wird zeitnah in einer Einzelausschreibung informiert.
Methoden
Vorträge, Arbeitsgruppen, Übungen, Diskussion, Erfahrungsaustausch
Zielgruppe
Beschäftigte des Pflege- und Erziehungsdienstes
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Ute Sturm, Hajo Oetmann
50
Gruppen leiten: Verstehen und steuern von
Gruppenprozessen
Im psychiatrischen Behandlungsrahmen gibt es eine Vielzahl von
therapeutischen Gruppen, die sich in ihren thematischen Schwerpunkten und therapeutischen Gewichtungen der jeweiligen Professionen sehr unterscheiden. Gruppendynamik und Beziehungsarbeit
spielt sich jedoch in allen Gruppen ab. Diesen Themen möchte sich
das Seminar berufsübergreifend widmen. Denn das Wissen über
gruppenbezogene Arbeit in der Psychiatrie zählt mit zu den wichtigsten Arbeitswerkzeugen. So ist die psychiatrische Gruppenarbeit eine
bedeutungsvolle Arbeit, die von der Gruppenleitung viel Kompetenz
erfordert. Um die eigenen professionellen Fähigkeiten im Umgang
mit Gruppen zu steigern, genügt es nicht, Fachbücher über Gruppenprozesse zu lesen. Erst in der Verbindung von Fachwissen mit
der eigenen Erfahrung von Gruppenprozessen und ihrer Reflexion
können Handlungsoptionen in der Leitung von Gruppen erweitert
werden.
Das Seminar setzt sich zum einen mit den theoretischen Grundlagen auseinander, was eine Gruppe ist und welche Gruppen- und
Psychodynamik (Kräftespiel) eine Gruppe bestimmt; zum anderen
mit den praktischen Schwierigkeiten, die bei der Leitung von psychiatrischen Gruppen entstehen können. Ziel des Seminars ist die
Vermittlung theoretisch-praktischer Kenntnisse über Gruppenprozesse sowie eine erweiterte Kompetenz im Leiten von psychiatrischen Gruppen durch eine sensiblere Wahrnehmungsfähigkeit für
die Wirkungen und Bedeutungen eigenen und fremden Handelns.
Kurs
29/14
Termin
28.04. – 30.04.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 180,Anmeldeschluss
28.02.14
Eine interdisziplinäre Zusammensetzung der Seminargruppe ist besonders erwünscht, um unterschiedliche Perspektiven verschiedener Berufsgruppen als Ressource zu nutzen.
Methoden
Kurzreferate, Rollenspiele, Interaktionsübungen, Gruppenarbeit
24 Punkte
Registrierung
Zielgruppe
Beschäftigte aller Berufsgruppen
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Gudrun Gorski
beruflich
Pflegender
12 Punkte für
Pflegende
51
Klausurtage zur Konzeptentwicklung für Stationsteams
Kurs
30/14
Kurs
37/14
Kurs
39/14
Kurs
76/14
Termine
Kurs 30/14
29.04. – 30.04.14
Kurs 37/14
22.05. – 23.05.14
Kurs 39/14
26.05. – 27.05.14
Kurs 76/14
20.11. – 21.11.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 520,je Projekttag
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
52
Das Seminarangebot unterstützt die Prozesse zur Konzeptentwicklung einer Station oder anderer Behandlungseinheiten im psychiatrischen Krankenhaus. Bei einem vorbereitenden Besuch werden
mit dem Team Zieldefinitionen erarbeitet und ein individuell abgestimmtes Vorgehen vereinbart. Die Klausur selbst nutzt die Möglichkeit, aus dem Arbeitsalltag herauszutreten und unter externer
Moderation an Fragen der Konzeption, Organisation und Kooperation zu arbeiten. Der Ansatz ist ziel- und lösungsorientiert, die Ergebnisse werden dokumentiert und bieten ggf. die Basis für eine weiterführende Projektarbeit vor Ort. Das Seminarangebot fördert die
Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen und hat auch
organisationsberatende Anteile.
Methoden
Moderierte Gruppenarbeit, Projektarbeit, Organisationsberatung
Zielgruppe
Gesamtteam einer Station oder anderen Organisationseinheit (Beschäftigte aller Berufe)
(Typ D, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Andreas Kuchenbecker oder
Renate Kemp
Einführung in die psychometrische Testdiagnostik
Die psychologische Testdiagnostik gehört zum Repertoire psychiatrischer Diagnostik und Begutachtung. Testverfahren zur Erfassung
von Störungsbildern und zur Beurteilung des Ausprägungsgrads
von Störungen werden zu Beginn, im Verlauf und zum Ende einer
Behandlung eingesetzt. In einigen psychiatrischen Abteilungen, so
in der Forensik, wurden Qualitätsstandards zur psychologischen
Testdiagnostik eingeführt, wodurch regelmäßig psychologische
Testverfahren zum Einsatz kommen.
Kurs
31/14
Das Seminar gibt Einblicke in die Grundlagen der Testtheorie und
Testkonstruktion und führt exemplarisch in die Testdurchführung
und Befunderhebung ein. Dabei werden einzelne Verfahren aus den
Bereichen Entwicklungstests, Leistungstests, Persönlichkeitstests
sowie Selbst- und Fremdbeurteilungsskalen ausgewählt.
Methoden
Referate, Diskussionen und Übungen
Zielgruppe
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die psychometrische Testverfahren durchführen und beurteilen: Ärztinnen und Ärzte, DiplomPsychologinnen und Psychologen, Pädagoginnen und Pädagogen
sowie Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten.
(Typ A, s. Hinweis: Platzkontingente)
Referent
Dr. Stephan Bulheller, Diplom-Psychologe, Data Consult Services
Schwelm
Leitung
Gudrun Gorski
Termin
05.05. – 07.05.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 210,Anmeldeschluss
05.03.14
24 Punkte
53
Fachpraxis Pflege in der Psychosomatik und
Psychotherapie (zugleich Wahlpflichtmodul WB 2013)
Kurs
32/14
WB 2013
Termin
05.05. – 09.05.14
12.05. – 16.05.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 500,Anmeldeschluss
04.03.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
20 Punkte für
Pflegende
54
In diesem Seminar wird das spezielle Wissen zu aktuellen Konzepten der Psychosomatik und Psychotherapie vermittelt. Wichtige
Inhalte sind: Psychiatrische, psychologische und psychotherapeutische Erklärungsmodelle von Entstehung, Verlauf und Behandlung
von psychosomatischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen;
Grundlagen der psychosozialen Entwicklung und Kenntnisse zu
Abwehrmechanismen und ihre Auswirkungen auf den Umgang mit
schwierigen Lebenssituationen und mit Konflikten; Auswirkungen
von Traumatisierungen, insbesondere von sexualisierter und anderer Gewalt; Medikamentenabhängigkeit und andere Formen des
Suchtverhaltens bei psychosomatischen Erkrankungen; Förderung
des Selbstmanagements der Patientinnen und Patienten im Umgang mit Symptomen, Konflikten und Krisen; Entwicklung und Mobilisierung eigener Ressourcen im Umgang mit der Erkrankung.
Dieses Seminar ist zugleich ein Modul in der theoretischen Weiterbildung zur/zum Fachgesundheits- und Krankenpflegerin/Fachgesundheits- und Krankenpfleger, Fachgesundheits- und Kinderkrankenpflegerin/Fachgesundheits- und Kinderkrankenpfleger und
Fachaltenpflegerin/Fachaltenpfleger für psychiatrische Pflege. Aus
diesem Grund belegen ca. zehn Teilnehmende aus der Fachweiterbildung WB 2013 dieses Seminar im Rahmen der Wahlpflicht und
bilden einen Teil der Lerngruppe. Zehn weitere Teilnehmende können die Lerngruppe ergänzen. Diese besondere Gruppenkonstellation wird erwachsenbildnerisch berücksichtigt und gestaltet und
bietet besondere Lernchancen für den Theorie-Praxis-Dialog und
-Transfer.
Methoden
Referate, Gruppenarbeit, Übungen, Exkursion, Diskussion und Erfahrungsaustausch
Zielgruppe
Beschäftigte des Pflege- und Erziehungsdienstes
(Typ A für insgesamt max. 10 Anmeldungen, s. Hinweise: Platzkontingente)
Organisation und Leitung
Ute Sturm
Ergotherapeutische Konzepte zur Demenzbehandlung
In der Gerontopsychiatrie begegnen wir einer großen Anzahl an
Menschen in unterschiedlichen Stadien einer Demenzerkrankung.
Vor allem im klinischen Alltag und der Therapie stellt diese Patientengruppe mit dem Wechsel von Depression und Aggression bei vorhandener Orientierungslosigkeit alle Behandelnde vor eine große
Herausforderung.
Kurs
33/14
Ergotherapeutische Konzepte zur Demenzbehandlung zielen auf
eine Orientierungshilfe im Alltag und die Sensibilisierung des Langzeitgedächtnisses ab. Rhythmische und spielerische Elemente zielen darauf ab, den Betroffenen Ihre Würde zu erhalten. Das Seminar vermittelt ergotherapeutische Konzepte und Interventionen der
Demenzbehandlung und berücksichtigt die konkrete Arbeitsrealität
der Teilnehmenden. Dazu werden in einem Werkstattanteil konkrete
Situationen aus dem jeweiligen Arbeitsbereich kollegial besprochen
und konzeptionell angepasst.
Methoden
Kurzreferate, Übungen, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch und
Diskussion
Zielgruppe
Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten
Referent
Gudrun Schaade, Ergotherapeutin, Hamburg
Leitung
Holger Kemmer
Termin
08.05. – 09.05.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 140,Anmeldeschluss
08.03.14
55
Einführung in die Systemische Gesprächsführung
Kurs
34/14
Termin
Teil 1:
12.06. – 13.06.14
Teil 2:
09.07 – 11.07.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 250,Anmeldeschluss
11.04.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
16 Punkte für
Pflegende
56
Das Seminar ist eine Einführung in die systemische Gesprächsführung und bietet eine praxisnahe Grundlage, auf der die Gesprächsführung mit Patientinnen und Patienten ressourcenorientiert und
zielgerichtet aufgebaut werden kann. In diesem Seminar werden
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen, sich auf neue
Sicht- und Denkweisen einzulassen. Grundlagen der systemischen
Gesprächsführung wie zirkuläres Fragen, problem- und lösungsorientierte Fragen sowie Grundannahmen der systemischen Gesprächsführung werden vermittelt.
Das Seminar gliedert sich in zwei Teile: nach einer dreitägigen Einführung folgt eine zweitägige Vertiefung der erworbenen Kenntnisse.
Ziele des Seminars sind: die Gesprächsstrukturen und die Fragetechniken der systemischen Gesprächsführung kennen zu lernen.
Darüber hinaus wird thematisiert, wie eine gute Gesprächsbeziehung hergestellt werden kann, wie die Bedürfnisse und Wünsche
des Gegenübers unter Berücksichtigung des Gesamtkontextes erkundet und verstanden werden können, aber auch, wie die eigene
Position verständlich vermittelt werden kann.
Methoden
Kurzreferate, interaktive Gruppenarbeit
Zielgruppe
Beschäftigte aller Berufsgruppen
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Referent
Oliver Kucklinski, Systemischer Berater, NLP-Master,
Beauftragter für Fachweiterbildungen und innerbetriebliche Fortbildung LWL-Klinik Marl-Sinsen
Organisation
Holger Kemmer
Expertenstandards mit Relevanz für die Psychiatrie
Expertenstandards tragen dazu bei, die Qualität in der Pflege zu sichern und weiterzuentwickeln. Sie legen fest, wie Pflegekräfte bei
bestimmten Aufgaben und Tätigkeiten vorgehen sollten, um das angestrebte Qualitätsniveau in der Pflege sicherzustellen. So schreiben sie beispielsweise vor, welche Hilfsmittel gebraucht werden, wie
und wann sie einzusetzen sind und wie das angestrebte Ergebnis zu
beschreiben ist. So können Pflegkräfte bei schwierigen und aufwendigen Verrichtungen fachlich korrekt und einheitlich vorgehen.
Kurs
35/14
Expertenstandards werden mit wissenschaftlichen Methoden erarbeitet und fachlich auf ihre Praktikabilität geprüft. Damit bilden sie
den allgemein anerkannten Stand der medizinisch-pflegerischen
Erkenntnisse ab. Für zugelassene Pflegeeinrichtungen, Pflegekassen und deren Verbände sind Expertenstandards verbindlich.
In diesem Seminar erhalten Sie einen allgemeinen Überblick über
die derzeitigen Nationalen Expertenstandards, über deren rechtliche Relevanz und die sinnvolle Übertragung in den psychiatrischen
Arbeitsalltag.
Termin
19.05. – 20.05.14
Die weiteren Ziele des Seminars sind die berufliche Aufgaben und
Verantwortungen zu definieren, Innovationen anzuregen sowie eine
evidenzbasiert Pflegepraxis und berufliche Identität zu fördern.
Ort
Solingen
Methoden
Theorieinput, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch, Diskussion,
Übungen
Kosten
Kursgebühr
€ 100,-
Zielgruppe
Pflegende
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Stefan Jünger
Anmeldeschluss
19.03.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
57
Schuldnerberatung als Thema des Sozialdienstes
Kurs
36/14
Termin
21.05.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 70,Anmeldeschluss
21.03.14
58
In der Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen geraten mit Beginn der Behandlung häufig auch regelungsbedürftige
wirtschaftlich-finanzielle Notlagen dieser Menschen ins Blickfeld.
Nicht selten stehen die Patientinnen und Patienten vor einem (während der oder durch die Erkrankung entstandenen) Schuldenproblem, das wiederum eine psychosoziale Stabilisierung bzw. gesellschaftliche Integration erschwert.
Diese finanziellen Notlagen zu erkennen und anzugehen, praktikable Schritte zur Entschuldung bzw. zu einem Leben ohne Schulden zu finden, häufig auch die Entwicklung einer Lebensperspektive trotz und mit Schulden, ist für eine dauerhafte Rehabilitation
psychisch erkrankter Personen sowohl im Bereich der sozialen als
auch in der beruflichen Rehabilitation von großer Bedeutung. Wie
kann eine Auseinandersetzung mit der Verschuldung aussehen?
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit dieser Klientel arbeiten,
sehen sich mit zahlreichen Fragestellungen konfrontiert, wenn sie
unterstützend tätig werden wollen. So müssen sie zum einen die
Verschuldungssituation angemessen einschätzen und ggf. bei der
Korrespondenz mit Gläubigern unterstützen. Sie prüfen die sozialen
und wirtschaftlichen Verhältnisse, stimmen einen Haushaltsplan
darauf ab und bemühen sich um die Entwicklung einer Perspektive der Entschuldung oder zumindest der Verhinderung weiterer
Verschuldung. Hierbei ist es hilfreich, über Kenntnisse zu Regulierungsmöglichkeiten bei bestehender Zahlungsunfähigkeit zu verfügen und über Möglichkeiten eines Lebens mit Schulden und ohne
Entschuldungsperspektive nachzudenken. Das Seminar will diesem
Anliegen gerecht werden und Grundlagen der Schuldnerberatung
vermitteln. Es werden rechtliche Bestimmungen und bewährte Vorgehensweisen vorgestellt.
Methoden
Referate, Kleingruppenarbeit, Diskussionen, Erfahrungsaustausch
Zielgruppe
Beschäftigte der Sozialdienste sowie anderer Berufsgruppen
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Referentin
Franziska Matschke, Schuldnerberatung Köln
Leitung
Holger Kemmer
Fachpraxis Pflege in der Gerontopsychiatrie
(zugleich Wahlpflichtmodul WB 2013)
In diesem Seminar wird das spezielle Wissen zu aktuellen Konzepten in der gerontopsychiatrischen Pflege vermittelt. Wichtige Inhalte sind: Sozialwissenschaftliche- und medizinisch-psychiatrische
Erklärungsmodelle von Entstehung, Verlauf und Behandlung von
gerontopsychiatrischen Erkrankungen; spezielle Pflegetechniken
wie die Validation, Biographiearbeit und Entspannungstechniken;
Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen; verantwortliches
Wahrnehmen von und Umgang mit Zwang u. Gewalt gegen alte
Menschen; Berücksichtigung der von Patienten gelebten Geschichte und der Kultur; Palliativpflege, Hospizarbeit, Trauer und Verlust;
moderne Versorgungsstrukturen in der Gerontopsychiatrie und
Pflegeüberleitung; relevante rechtliche Grundlagen für die Arbeit in
gerontopsychiatrischen Einrichtungen.
Dieses Seminar ist zugleich ein Modul in der theoretischen Weiterbildung zur/zum Fachgesundheits- und Krankenpflegerin/Fachgesundheits- und Krankenpfleger, Fachgesundheits- und Kinderkrankenpflegerin/Fachgesundheits- und Kinderkrankenpfleger und
Fachaltenpflegerin/Fachaltenpfleger für psychiatrische Pflege. Aus
diesem Grund belegen ca. zehn Teilnehmende aus der Fachweiterbildung WB 2013 dieses Seminar im Rahmen der Wahlpflicht und
bilden einen Teil der Lerngruppe. Zehn weitere Teilnehmende können die Lerngruppe ergänzen. Diese besondere Gruppenkonstellation wird erwachsenbildnerisch berücksichtigt und gestaltet und
bietet besondere Lernchancen für den Theorie-Praxis-Dialog und
-Transfer.
Methoden
Referate, Gruppenarbeit, Übungen, Exkursion, Diskussion und Erfahrungsaustausch
Zielgruppe
Pflegende
(Typ A für insgesamt max. 10 Anmeldungen, s. Hinweise: Platzkontingente)
Organisation und Leitung
Ute Sturm
Kurs
38/14
WB 2013
Termin
22.05. – 23.05.14
26.05. – 28.05.14
02.06. – 06.06.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 500,Anmeldeschluss
21.03.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
20 Punkte für
Pflegende
59
Rechtskenntnisse für Sozialdienste aktualisieren
Kurs
40/14
In dieser Tagungsreihe werden jährlich aktuelle Fragestellungen
des Rechtsrahmens der Sozialarbeit in der Psychiatrie aufgegriffen.
Die genaue Themenstellung steht deshalb zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Jahresprogramms noch nicht fest.
Anregungen und Wünsche seitens in psychiatrischen Einrichtungen
arbeitender Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sind ausdrücklich erwünscht und
können berücksichtigt werden.
Das gewählte Thema sowie die Fachreferentin/den Fachreferenten
dieser Veranstaltung entnehmen Sie bitte der ca. vier Monate vor
Beginn der Veranstaltung veröffentlichten Ausschreibung.
Zielgruppe
Beschäftigte des Sozialdienstes in psychiatrischen Einrichtungen
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Referent/ Referentin
N.N.
Organisation
Hajo Oetmann
Termin
28.05.14
Ort
Köln
Kosten
Kursgebühr
€ 50,Anmeldeschluss
28.03.14
60
Sexualität im Alltag psychiatrischer Behandlung
Sexualität ist ein in der Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen
lange Zeit vernachlässigtes Thema gewesen. Die Empfehlung aus
früheren Zeiten, bei Triebstau zu beten, erscheint heute nicht mehr
angemessen. Vielmehr ist heute die Wichtigkeit von Sexualität für
die Gesundheit und Stabilität eines jeden Menschen, unabhängig
von der jeweiligen Erkrankungsgeschichte, stärker in den Blick gerückt.
Kurs
41/14
Haltungen und Handlungssicherheit im Umgang mit Sexualität im
Alltag psychiatrischer Behandlung zu gewinnen, stellt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter psychiatrischer Institutionen eine
deutliche Herausforderung in der täglichen Arbeit dar, die es zu gestalten gilt.
Ziel der Veranstaltung ist es daher, neben den institutionellen Rahmenbedingungen auch die eigene Haltung zum Thema zu reflektieren und durch den Einbezug von Fragestellungen aus der persönlichen beruflichen Praxis konstruktive Lösungen und Entwicklungen
für das jeweilige berufliche Handeln in den verschiedenen psychiatrischen Arbeitsgebieten zu finden. Sie dient somit auch der Erweiterung des Fach- und Handlungswissens.
Methoden
Kurzvortrag, Erfahrungsaustausch, Rollenspiele, berufsbezogene
Selbsterfahrung
Zielgruppe:
Beschäftigte aller Berufsgruppen
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Holger Kemmer
Termin
10.06. – 11.06.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 100,Anmeldeschluss
10.04.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
61
Burnout-Prävention: Die Kunst der Selbstfürsorge
Kurs
42/14
Nach einem Einblick in Hintergründe, Symptome und Verlaufsformen des Burnout-Syndroms werden wir uns an diesem Praxistag
insbesondere damit beschäftigen, wie wir uns langfristig vor dem
„Ausbrennen“ schützen können. Themen werden sein: Die persönliche Burnout-Gefährdung einschätzen können, Stressauslöser identifizieren, achtsamer Umgang mit unseren Bedürfnissen, Gefühlen
und Kräften, wirksame Maßnahmen der Selbstfürsorge kennenlernen.
Hinweis: Bitte eine Unterlage (Iso-Matte, Decke o.ä.), eine Decke,
bequeme Kleidung und warme Socken mitbringen.
Termin
16.06.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 70,Anmeldeschluss
16.04.14
8 Punkte
Registrierung
beruflich
Pflegender
7 Punkte für
Pflegende
62
Methoden
Impulsreferat, praktische Übungen, Erfahrungsaustausch, Gruppenarbeit
Zielgruppe
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aller Berufsgruppen
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Referentin
Ingrid Hartings, Gestalttherapeutin, MBSR-Lehrerin
Leitung
Gudrun Gorski
Transkulturelle Aspekte in der forensischen Psychiatrie
Migration, Fremdsein und die Aufnahme von Fremden sind elementare menschliche Erfahrungen. Im Jahr 2006 lag der Anteil von
Menschen mit Migrationserfahrungen an der Gesamtbevölkerung
in Deutschland bei 18,4%. Auch in deutschen Maßregelvollzugseinrichtungen lebt eine nicht unerhebliche Zahl von Patientinnen und
Patienten, die direkt oder indirekt einen biographischen Hintergrund
mit Migrationserfahrungen haben. Nicht selten kommt es im Umgang mit diesen Patienten und Patientinnen zu Missverständnissen,
die auch mit dem mangelnden oder fehlenden Verständnis für die
kulturellen Wurzeln und Prägungen dieser Menschen zusammenhängen. Dieses Unverständnis löst dann schnell Unsicherheiten und
Ängste auf beiden Seiten aus, der Zugang zu den Menschen wird
erschwert und nicht selten kommt es zu Missverständnissen oder
gar vermeidbaren Eskalationen. Dieses Seminar will exemplarisch
die kulturellen Traditionen und Gepflogenheiten ausgesuchter Herkunftsländer von Patienten und Patientinnen forensischer Einrichtungen vorstellen, um diese Traditionen und daraus resultierende
Verhaltensweisen und Umgehensweisen mit dem Leben, mit Beziehungen und Kontakt, mit Fragen zu Gesundheit und Krankheit, mit
sich selbst und der Familie und anderem verständlich zu machen.
Das Seminar vermittelt Grundlagen über kulturelle oder soziale
Unterschiede und Grundsätze transkultureller Kompetenz. Ziel des
Seminars ist die Stärkung der transkulturellen Kompetenzen der
Teilnehmenden.
Kurs
43/14
MVR
Termin
17.06. – 18.06.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 120,Anmeldeschluss
17.04.14
Methoden
Theorieinput, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch, Diskussion,
Übungen
Zielgruppe
Beschäftigte aller Berufsgruppen, die mit Maßregelvollzugspatienten arbeiten
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Stefan Jünger,
Thomas Hax, Integrationsbeauftragter der LVR-Klinik Düren
16 Punkte
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
Hinweis
Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr
63
Spiritualität in der Psychiatrie
Kurs
44/14
Termin
17.06. – 18.06.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 120,Anmeldeschluss
17.04.14
Lange Zeit schienen Spiritualität und Psychiatrie unvereinbar. Das
Bestreben nach Abgrenzung und die negativen Aspekte und Gefahren einer spirituellen Praxis wurden betont. Diese Sichtweise hat
sich nicht zuletzt im Rahmen der Recovery Bewegung gewandelt.
Auch haben wissenschaftliche Untersuchungen zu den positiven
Auswirkungen von achtsamkeitsbasierten Methoden eine Annäherung und Berücksichtigung der Spiritualität in der Psychiatrie erleichtert. Was aber heißt es, die spirituelle Dimension eines Menschen in der Behandlung mit zu berücksichtigen? Wie drückt sich
eine professionelle Haltung aus, welche spirituelle Fragen nicht nur
an die Klinikseelsorge delegiert? Kann eine Auseinandersetzung
mit dem Thema Spiritualität auch ein persönliches Wachstum beinhalten? Welchen Zugang habe ich als Mensch zu Spiritualität? Wie
werden Sinnfragen integriert?
Das Seminar greift Themen rund um den Zusammenhang zwischen
seelischer Gesundheit und Spiritualität auf und möchte anregen,
Chancen und Grenzen auf das konkrete Arbeitsfeld zu übertragen.
Methoden
Kurzreferate, Übungen, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch und
Diskussion
Zielgruppe
Beschäftigte aller Berufsgruppen
Leitung
Renate Kemp und Fachreferentinnen und Fachreferenten
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
64
Behandlungsvereinbarungen in der psychiatrischen
Praxis
Eine Behandlungsvereinbarung ist ein schriftlicher Vertrag zwischen Patientin/Patient und psychiatrischer Klinik, mit dem in krisenfreier Zeit eine detaillierte Absprache für Verhalten und Behandlungsmaßnahmen während zukünftiger Krisenzeiten getroffen wird.
Die Behandlungsvereinbarung folgt dem systemischen Paradigma
des „Verhandeln statt Behandeln“, sie zielt auf einen partnerschaftlichen Umgang aller Beteiligten miteinander und das gemeinsame
Bemühen um eine Verbesserung der Bedingungen für Aufnahmen
und Behandlungen in der Akutpsychiatrie.
Das Seminar will Inhalte, Ziele, Voraussetzungen, Möglichkeiten und
Grenzen von Behandlungsvereinbarungen in der psychiatrischen
Praxis darstellen und diskutieren. Dazu werden auch Erfahrungen
von Professionellen, Psychiatrie-Erfahrenen und Angehörigen mit
dem praktischen Umgang mit diesen Vereinbarungen wichtige Aspekte beitragen.
Methoden
Referate, Diskussion, Übungen, Erfahrungsaustausch und Gruppenarbeit
Zielgruppe
Beschäftigte aller Berufsgruppen
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Kurs
45/14
Termin
23.06. – 24.06.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 100,Anmeldeschluss
23.04.14
Leitung
Gudrun Gorski
Organisation
Hajo Oetmann
16 Punkte
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
65
Anleitung von Entspannungsgruppen auf der Basis der
Progressiven Muskelrelaxation nach Jacobson (PMR)
Kurs
46/14
Termin
23.06. – 25.06.14
12.09.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 240,Anmeldeschluss
23.04.14
40 Punkte
Registrierung
beruflich
Pflegender
12 Punkte für
Pflegende
66
Der Kurs ist als Einführungskurs zu verstehen und vermittelt Kenntnisse zur Durchführung der PMR nach Jacobson. Neben einer Einführung in die Geschichte des Verfahrens, in die Psychophysiologie
der Entspannung, in Wirkfaktoren etc. werden die einzelnen Übungen im Praxisteil demonstriert und erarbeitet. Auf Fragen der Indikation und Kontraindikation wird besonders in Bezug auf die verschiedenen Arbeitsfelder der Psychiatrie eingegangen.
Nach einer dreitägigen Einführung folgt nach sechs Monaten ein
Praxisreflexionstag. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten
die Möglichkeit, ihre Gruppenerfahrungen und Interaktionen bei der
Anleitung von Entspannungsgruppen zu reflektieren.
Art und Umfang des Seminars entsprechen den jeweiligen Anforderungen der Bausteine in den Weiterbildungsordnungen für die Ärztinnen/Ärzte für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Kinderund Jugendpsychiatrie und Psychotherapie.
Hinweis: Bitte bequeme Kleidung, zwei eigene Decken bzw. Bodenunterlage, dicke Socken und Kopfkissen mitbringen.
Methoden
Kurzreferate, Unterrichtsgespräche, Selbsterfahrung und Übungen.
Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte (insbesondere in der Facharztausbildung) sowie
weitere Therapie- und Pflegeberufe.
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Wolfgang Strauß, Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut,
LVR-Klinikum Düsseldorf
Organisation
Gudrun Gorski
19. Tagesklinik-Seminar: Akutversorgung
in der Tagesklinik
Thema des diesjährigen Tagesklinikseminares werden die Herausforderungen und Grenzen akutpsychiatrischer Behandlung in
der Tagesklinik sein. Dazu gehören u.a. die Einschätzung von und
Umgang mit suizidaler Gefährdung oder die Motivationsarbeit. Darüber hinaus werden die unterschiedlichen Erklärungsansätze für
Koinzidenzen bei Abhängigkeitserkrankungen und anderen psychiatrischen Erkrankungen vorgestellt und diskutiert. Patienten mit
Doppeldiagnosen benötigen ein auf sie individuell zugeschnittenes
integratives Therapieangebot und ein therapeutisches Setting, in
dem beide Krankheitsanteile gemeinsam hinreichend behandelt
werden. Einen Schwerpunkt bilden die psychotherapeutischen und
suchttherapeutischen Behandlungs- und Pflegeansätze und motivationsbasierte Beratung.
Am dritten Tag der Veranstaltung ist ein Werkstatttag vorgesehen,
an dem einzelne Konzepte oder Therapiebausteine der Teilnehmenden beispielhaft dargestellt und kollegial beraten werden. Darüber
hinaus können konzeptionelle oder alltagspraktische Fragestellungen aus dem tagesklinischen Behandlungssetting gemeinsam diskutiert und einer Lösung zugeführt werden.
Methoden
Theorieinput, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch, Übungen
Zielgruppe
Alle Berufe
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Organisation
Peter Arlinghaus, LVR-Klinik Langenfeld, Tagesklinik LeverkusenOpladen
Ute Sturm
Kurs
47/14
Termin
25.06. – 27.06.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 150,Anmeldeschluss
25.04.14
24 Punkte
Registrierung
Leitung
Gudrun Gorski
beruflich
Pflegender
12 Punkte für
Pflegende
67
Psychisch kranke Menschen und suchtmittelbezogene
Störungen – Diagnose, Motivation, Interventionen
Kurs
48/14
Termin
26.06. – 27.06.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 120,Anmeldeschluss
25.04.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
68
Psychisch kranke Menschen sind häufig mehrfach beeinträchtigt
und fallen zunehmend durch begleitende alkoholbezogene Probleme bzw. Medikamenten- oder Drogenmissbrauch auf. Um Ihnen gerecht zu werden, bedarf es einer guten Diagnostik der Suchtmittelprobleme, einer Einordnung hinsichtlich der Funktion des Konsums
als auch einer Einschätzung hinsichtlich einer potentiellen Abhängigkeitsentwicklung. Aufgrund von z.T. geringem Problembewusstsein und Krankheitsverständnis sowie fehlender Motivation zur Annahme von Hilfestellungen bedarf es vielfach einer, der Verfassung
des Patienten angemessenen Motivationsarbeit. Dabei sollte das
Bedingungsgefüge zwischen psychischer Erkrankung und Suchtmittelkonsum bzw. -missbrauch beachtet werden.
In der Fortbildung werden die Grundlagen, theoretischen Hintergründe und Instrumente für eine angemessene Diagnostik vermittelt. Unter Beachtung der Ressourcen und Einschränkungen der
Patienten werden Handlungsstrategien und Interventionsmöglichkeiten erarbeitet. Konkrete Beispiele aus der Betreuungspraxis der
Teilnehmenden bilden dabei die Arbeitsgrundlage.
Methoden
Impulsreferate, Gruppenarbeit und Übungen
Zielgruppe
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Berufsgruppen
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Referent
Hartmut Klos, Dipl.-Pädagoge, Psychotherapeut (HPG)
Leitung
Gudrun Gorski
Klausurtage für die Qualitätsmanagementbeauftragten
im LVR-Klinikverbund
Mit der Entwicklung und Etablierung des Qualitätsmanagements in
den LVR-Kliniken haben auch die Beauftragten für diese Aufgabe einen festen Platz in den Strukturen und Abläufen der Krankenhäuser
gefunden. Als Arbeitsgruppe im LVR-Klinikverbund und im Sinne eines selbstorganisierten kollegialen Austausches entwickeln sie sich
auch als Gruppe weiter.
Kurs
49/14
Die Klausurtage eröffnen die Möglichkeit einer kritischen Standortbestimmung, eines vertieften Austausches und der Formulierung
von Ideen und Impulsen für die weitere Arbeit. Auch kann die Spezifität der strukturellen Einbindung des Qualitätsmanagements in
den Kliniken, in der Regel im Sinne einer Stabsstellenfunktion, betrachtet werden.
Die konkrete Fragestellung der diesjährigen Klausur wird im Vorfeld
mit dem Arbeitskreis festgelegt.
Methode
moderierte Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch, supervisorische
Betrachtungen
Zielgruppe
Qualitätsmanagementbeauftragte der LVR-Kliniken
(Typ D, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Andreas Kuchenbecker
Termin
26.06. – 27.06.14
Ort
KSI, Bad Honnef
Kosten
Kursgebühr
€ 320,- incl.
Übernachtung
und Verpflegung
Anmeldeschluss
15.04.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
69
Erlebnispädagogische Ansätze in der
Kinder- und Jugendpsychiatrie und in der Jugendhilfe
Kurs
50/14
Termin
30.06. – 02.07.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 150,Anmeldeschluss
30.04.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
12 Punkte für
Pflegende
70
Erlebnispädagogische Ansätze gehören seit langem zum Handwerkszeug der Jugendhilfe, und auch in den Settings der Kinderund Jugendpsychiatrie kommen solche Ansätze mehr und mehr
zum Einsatz. Gerade in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen,
die im Kontakt mit Erwachsenen schwer erreichbar sind und die
große Defizite im Bereich des Selbstwerts, der Impulskontrolle, der
Spannungsregulation und der sozialen Anpassung haben, erweisen
sich erlebnispädagogische Maßnahmen, z.B. in Form von Kletterprojekten, als sehr hilfreich. In diesem Seminar werden die theoretischen Hintergründe und Praxismodelle erlebnispädagogischer
Maßnahmen u.a. am Beispiel von Outdoor- und Kletterprojekten zur
Diskussion gestellt und mit eigenen Erfahrungen im Gelände erlebbar gemacht.
Noch einige wichtige Hinweise:
Dieses Seminar wird ein sehr aktives sein: Im Seminar werden viele
der vorgestellten Übungen und Aktivitäten selbst durchgeführt und
praktisch erprobt.
Für die praktischen Übungen in diesem Kurs sollten feste Schuhe
und bequeme, outdoor-geeignete Kleidung (Regenjacke, Regenhose) mitgebracht werden.Im Rahmen dieses Seminars wird auch
eine Nachtaktion gemeinsam durchgeführt, also eine Aktivität, die
im Anschluss an den normalen Seminartag, nach Anbruch der Dunkelheit, stattfindet.
Methoden
Impulsreferate, Übungen, u.a. im Seilgarten, Erfahrungsaustausch
und Diskussion von Praxismodellen
Zielgruppe
Beschäftigte des Pflege- und Erziehungsdienstes in der Kinder- und
Jugendpsychiatrie und aus der Jugendhilfe
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Sebastian Bluhm, Krankenpfleger/Erlebnispädagoge, LVR-Klinik
Bonn
Florian Bluhm, Erlebnispädagoge, Bonn
Organisation
Ute Sturm
Hinweis
Theorie-Praxis-Seminar der „Weiterbildung zur Fachkraft für Kinder- und Jugendpsychiatrie“
Seminar zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung
Dieses Repetitorium befasst sich mit prüfungsrelevanten Themen
der fachärztlichen Weiterbildung „Psychiatrie und Psychotherapie“
und dient der Vorbereitung auf die Facharztprüfung. Es ist für Ärztinnen und Ärzte geeignet, die mit dem Lernen für die Facharztprüfung begonnen haben und sich einen Überblick über prüfungsrelevante Themen verschaffen möchten, sowie für Kandidatinnen und
Kandidaten, die konkret vor der Prüfung stehen.
Kurs
51/14
Eine detaillierte Angabe der Seminarinhalte und der jeweiligen Referentinnen und Referenten erfolgt in einer separaten Ausschreibung.
Methoden
Kurzvortrag, Gruppenarbeit
Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Dr. med. Wolfgang Schwachula, Chefarzt, LVR-Klinik Langenfeld
Organisation
Gudrun Gorski
Termin
30.06. – 04.07.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 400,Anmeldeschluss
30.04.14
40 Punkte
71
Studientag zur Weiterbildung
„Fachkraft für Maßregelvollzug“
Kurs
52/14
MVR
Der Studientag ist Bestandteil des Curriculums der „Weiterbildung
zur Fachkraft im Maßregelvollzug“.
Im Rahmen dieses Studientages werden die Teilnehmenden ihre
Praxiserfahrungen in der Arbeit mit forensischen Patienten und
Patientinnen gemeinsam mit der Kursleitung reflektieren. Ein
Hauptaugenmerk wird dabei auf der Präsentation und Diskussion
der Erfahrungen während der beiden im Curriculum vorgesehenen
Hospitationen in je einem stationären und ambulanten Arbeitsbereich des Maßregelvollzugs liegen.
Darüber hinaus wird den Teilnehmenden Unterstützung bei der Vorbereitung ihrer Abschlussprojekte und Abschlussarbeiten angeboten.
Termin
04.07.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 60,Anmeldeschluss
09.05.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
Voraussetzung zur Teilnahme an dem Studientag ist in der Regel der
Abschluss der beiden Hospitationen. (In Ausnahmefällen und nach
Rücksprache ist die Teilnahme auch möglich, wenn eine der Hospitationen abgeschlossen wurde).
Methoden
Colloquium, Übungen, Kurzreferate, Gruppenarbeit
Zielgruppe
Teilnehmende der Weiterbildung „Fachkraft für Maßregelvollzug“,
die die Hospitationen durchgeführt haben
(Typ D, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Hajo Oetmann
Hinweise
Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr
8 Punkte für
Pflegende
72
Musik als Element pflegerisch-therapeutischer
Gruppenarbeit: Anleitung von Singgruppen in der
Psychiatrie
Musik wurde schon in frühester Zeit als Medium für rituelle Reinigungen und zur Unterstützung von Heilungsprozessen eingesetzt.
Musik als Kommunikationsmittel kann Sprach- und Sprechbarrieren überwinden und so das Zulassen von Nähe und Empfindungen
erleichtern. Musik vermag Stimmungen zu erzeugen, Erinnerungen
wachzurufen, Kreativität und Genussfähigkeit zu fördern und zu Bewegung anzuregen. Musik ist Medium zur Förderung von Beziehung
und Kommunikation, ihr Einsatz in der Psychiatrie kann gleichermaßen die Lebensqualität und die Behandlung der Betroffenen verbessern und die Arbeit der Pflegenden bereichern und erleichtern.
Kurs
53/14
All dies gilt in besonderem Maße auch für das gemeinsame Singen. Auch in der Psychiatrie wächst das Interesse am Singen, nicht
zuletzt, weil die wissenschaftliche Forschung inzwischen zahlreiche
potentiell gesundheitsfördernde physische und psychisch-seelische
Wirkungen des Singens nachgewiesen hat.
In diesem Seminar sollen einige dieser Forschungsergebnisse vorgestellt und die Voraussetzungen, Ziele, Möglichkeiten und Risiken
angeleiteter Singgruppen theoretisch und praktisch dargestellt und
diskutiert werden. Dabei wird es im Kurs neben gemeinsamem Singen auch Räume zur Entwicklung und zum Ausprobieren eigener
Ideen geben, Erfahrungen damit wie mit der Durchführung eigener
Singgruppen werden ausgetauscht sowie die Gestaltung von Singgruppen und der Umgang mit unterschiedlichsten Situationen dabei
gemeinsam erarbeitet.
Methoden
Referate, Diskussion, Übungen, Erfahrungsaustausch und Gruppenarbeit
Zielgruppe
Beschäftigte aller Berufsgruppen
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Hajo Oetmann und Renate Kemp
Termin
07.07. – 08.07.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 100,Anmeldeschluss
07.05.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
73
Studientag zur Weiterbildung
„Fachkraft für psychiatrische Rehabilitation“
Kurs
54/14
Gegenstand des Studientages der Weiterbildung zur „Fachkraft für
psychiatrischen Rehabilitation“ ist die Darstellung und Beschreibung der beiden Hospitationen im Bereich der psychiatrischen Rehabilitation sowie die Reflexion dieser praktischen Erfahrungen in
Bezug zum eigenen professionellen Verständnis. Darüber hinaus
wird die Gestaltung der Abschlussarbeit thematisiert.
Voraussetzung zur Teilnahme an dem Studientag ist der Abschluss
der Hospitationen.
Methoden
Kurzreferate, Gruppenarbeit
Zielgruppe
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weiterbildung „Fachkraft für
psychiatrische Rehabilitation“ 2012 (Typ D, s. Hinweise: Platzkontingente)
Termin
19.08.14
Leitung
Gudrun Gorski
Ort
Solingen
Hinweis
Baustein der Weiterbildung zur „Fachkraft für psychiatrische Rehabilitation“
Kosten
Kursgebühr
€ 50,Anmeldeschluss
19.06.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
7 Punkte für
Pflegende
74
Spezielle Aspekte der Beziehungsgestaltung mit
autistischen, psychotischen und mutistischen Kindern
und Jugendlichen
Die Gestaltung einer therapeutisch förderlichen Beziehung ist das
Herzstück von Pflege und Erziehung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. In einer angemessenen Balance von Nähe und Distanz und
in der Nutzung alters- und störungsentsprechender Zugangswege
zu den Kindern und Jugendlichen kann ein „Beziehungsteppich“ geknüpft werden, der Sicherheit und Vertrauen erlebbar macht, aber
auch jenes Maß an Forderung und Förderung realisiert, das pädagogische und therapeutische Prozesse wirksam werden lässt.
Bei einigen der kinder- und jugendpsychiatrischen Zustandsbilder
stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflege- und Erziehungsdienstes vor besonderen Herausforderungen: Jugendliche
mit psychotischem Erleben schützen sich vor Reizüberflutung durch
Rückzug und teilen mitunter nur geringe Anteile ihrer Wahrnehmung der Welt mit den sie behandelnden Erwachsenen. Kinder mit
autistischen Zügen oder einer Autismus-Erkrankung zeigen ein besonderes Beziehungsverhalten, das die Fähigkeit zur empathischen
Übernahme der Perspektive des Anderen vermissen lässt. Mutistische Kinder vermeiden verbale Kommunikation mit (Teilen) ihrer
Umwelt und fordern ihre pädagogisch-therapeutischen Begleiter in
besonderer Weise.
Das Seminar wendet sich Grundfragen der Beziehungsgestaltung
für den Pflege- und Erziehungsdienst zu und sucht nach Handlungsmöglichkeiten in den besonderen Herausforderungen durch
die genannten Störungsbilder.
Methoden
Impulsreferate, Erfahrungsaustausch und Diskussion von Praxismodellen
Zielgruppe
Beschäftigte des Pflege- und Erziehungsdienstes in der Kinder- und
Jugendpsychiatrie und aus der Jugendhilfe
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Andreas Kuchenbecker und Fachreferenten
Hinweis
Theorie-Praxis-Seminar der „Weiterbildung zur Fachkraft für Kinder- und Jugendpsychiatrie“
Kurs
55/14
Termin
20.08. – 22.08.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 150,Anmeldeschluss
20.06.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
12 Punkte für
Pflegende
75
Verhaltenstherapeutisch orientierte Selbsterfahrung
für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung
Kurs
56/14
Termine:
28.08. – 29.08.14
25.09. – 26.09.14
30.10. – 31.10.14
18.12. – 19.12.14
22.01. – 23.01.15
Ort:
Solingen
Kosten:
Kursgebühr
€ 800,Anmeldeschluss
27.06.2014
100 Punkte
76
Der Kurs richtete sich an Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildungen
der Fachgebiete Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische
Medizin und Psychotherapie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie
und Psychotherapie. Im Mittelpunkt der Gruppenselbsterfahrung
steht die Auseinandersetzung mit der künftigen Rolle des Psychotherapeuten in Bezug zu relevanten Aspekten der eigenen Lebensgeschichte und der aktuellen Lebenssituation und Möglichkeiten
und Grenzen des eigenen therapeutischen Handelns.
Eingegangen wird hierbei auf personenbezogene Aspekte wie u.
a. Selbstsicherheit und soziale Kompetenz und therapiebezogene
Aspekte wie u.a. der Aufbau einer tragfähigen Therapeut-PatientBeziehung.
Der Kurs entspricht den Richtlinien der ärztlichen Weiterbildungsordnung und beinhaltet 80 Stunden Gruppenselbsterfahrung.
Hinweis: Ein Vorgespräch ist Voraussetzung für eine Teilnahme an
der Selbsterfahrungsgruppe. Der Termin für das Vorgespräch wird
individuell mit Frau Dr. Bowi vereinbart.
Bitte wenden Sie sich an: Ulrike.Bowi@lvr.de
Methoden
Erlebnis- und erkenntnisorientierte Übungen zur Selbsterfahrung
im Klein- und Großgruppensetting.
Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte in Facharztweiterbildung,
(Typ A, s. Hinweis: Platzkontingente. Die Anzahl der Teilnehmenden
ist auf 10 Personen begrenzt!)
Leitung
Dr. Ulrike Bowi, Psychologische Psychotherapeutin
Soteriaelemente in der psychiatrischen Praxis
Das auf den US-amerikanischen Psychiater L. Mosher zurückgehende Soteria-Modell bezeichnet im Wesentlichen den Versuch
einer weitgehend medikamentenfreien Behandlung von Menschen
in der ersten und zweiten akuten Erkrankungsphase einer schizophrenen Psychose. „Der aus dem Griechischen kommende Name
Soteria bedeutet Sicherheit, Geborgenheit und Befreiung.“ (Spieker
2004). Zentrales Element dieses Modells ist ein haltender und begleitender Umgang mit psychotischen Menschen, beruhend auf den
Basisprinzipien Dabeisein („being with“), Beziehungskontinuität,
Normalisierung, Kontextualisierung und Ressourcenorientierung.
Basis sind dabei vor allem auch eine akzeptierende, wertschätzende
Haltung zu psychotischer Erfahrung als ungewöhnlichem Seinszustand, der prinzipiell verstehbar ist, sowie eine weitgehende Akzeptanz „verrückten“ Verhaltes.
Das Modell der Soteria hat, obwohl nicht für das Setting einer Klinik
erschaffen und bis heute nur vereinzelt umfassend umgesetzt, auch
für klinische Settings nicht an Faszination verloren.
Kurs
58/14
Das Seminar will das Modell Soteria und seine wesentlichen Elemente und Prinzipien vorstellen sowie Möglichkeiten zur Integration
und Umsetzung solcher Elemente in psychiatrischen Einrichtungen
darstellen und diskutieren. Wie kann es gelingen, zumindest grundlegende Elemente dieses interessanten Ansatzes in die klinische
Behandlung der Patientinnen und Patienten zu integrieren und umzusetzen? Welche Elemente sind kompatibel mit den Bedingungen
und dem Alltag einer psychiatrischen Einrichtung? Was sind Chancen, was auch Risiken und Grenzen des Modells Soteria?
Diesen und weiteren Fragen soll im Seminar intensiv nachgegangen
werden.
Termin
15.09. – 17.09.14
Methoden
Impulsreferate, Gruppenarbeit, Übungen, Erfahrungsaustausch und
Diskussion
Zielgruppe
Beschäftigte aller Berufsgruppen
(Typ A, s. Hinweis: Platzkontingente)
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 150,Anmeldeschluss
15.07.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
12 Punkte für
Pflegende
Leitung
Hajo Oetmann
77
Menschen mit Autismus verstehen und begleiten
Kurs
59/14
Termin
15.09. – 17.09.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 240,Anmeldeschluss
14.07.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
12 Punkte für
Pflegende
ca. 24 CME
Punkte
Menschen mit Autismus fehlen oft grundsätzliche Fähigkeiten und
Voraussetzungen zur sozialen Interaktion. Aus diesem Grund ist
eine der wesentlichen Herausforderungen für professionelle Behandlung und Begleitung das Bemühen, den autistischen Menschen
zu verstehen, d.h. sein Erleben und Verhalten möglichst zutreffend
zu deuten als Voraussetzung für eine hilfreiche Interaktion mit dem
Menschen.
In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich
mit den Lebenswelten autistischer Menschen zu befassen. Dieses
Seminar vermittelt Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Grundlagenwissen im Umgang mit autistischen Menschen mit und ohne Intelligenzminderung. Dazu werden ein Überblick über die verschiedenen
Erscheinungsformen der sogenannten tiefgreifenden Entwicklungsstörung vorgestellt und die diagnostischen Möglichkeiten und
Grenzen, sowie die aktuellen Erklärungsmodelle zur Entstehung
von Autismus-Spektrum-Störungen diskutiert.
Darüber hinaus werden die Grundlagen zur Therapie und Förderung
(z.B. TEACCH, unterstützte Kommunikation, soziales Kompetenztraining, PECS, ABA) sowie der Umgang mit Krisen besprochen.
Dies mit dem Ziel, die Handlungskompetenz im Umgang mit autistischen Menschen zu stärken.
Methoden
Fallarbeit, Referate, Gruppenarbeit, Übungen, Diskussion und Erfahrungsaustausch
Zielgruppe
Beschäftigte der Heilpädagogischen Netzwerke und der LVR-Kliniken, die mit psychisch kranken und geistig behinderten Menschen
arbeiten.
(Typ C, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Dr. med. Christian Schanze, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Pädagoge (MA), fachärztliche Praxis mit Schwerpunkt psychiatrische Diagnostik und Therapie bei Menschen mit Intelligenzminderung und Autismus-Spektrum-Störungen
Organisation
Ute Sturm
78
Psychodrama in der Erwachsenenbildung
Das Psychodrama ist als Methode der Psychotherapie und Selbsterfahrung bekannt und bewährt. Von je her bereichert es zudem pädagogische Prozesse und damit auch die berufliche Bildung. Andere
Handlungsfelder sind Beratung, Organisationsentwicklung und Supervision.
Kurs
60/14
Das Werkstattseminar betrachtet die Praxis des Lerngeschehens
in Gruppen der Fort- und Weiterbildung zu Fach- und Führungsthemen. Unter der Leitung einer erfahrenen Psychodramatikerin
und Trainerin werden methodisch-didaktische Fragen anhand von
Praxis­beispielen erörtert und der Einsatz psychodramatischer Methoden erprobt. Diese zielen auf (Erlebnis-)Aktivierung, Verdeutlichung und Erarbeitung von Themen und auf die Klärung innerer und
interaktiver/gruppendynamischer Prozesse. All dies orientiert sich
an der Perspektive, die Freude, die Nachhaltigkeit und den TheoriePraxis-Transfer im Lernen zu befördern.
Voraussetzung zur Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zum
spielerischen Erproben und zur Reflexion eigener pädagogischer
Praxis. Vorkenntnisse im Psychodrama sind erwünscht aber nicht
zwingend erforderlich.
Methoden
Werkstattseminar mit praktischen psychodramatischen Übungen und methodischen Betrachtungen zu konkreten Situationen in
Lerngruppen
Zielgruppe
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Innerbetrieblichen Fortbildung, Bildungsreferentinnen und -Referenten der LVR-Akademie
und andere Interessierte mit erwachsenenpädagogischer Praxis
Leitung
Eva Lüffe-Leonhardt, Dipl.-Psychologin, Beratergemeinschaft Birth
und Lüffe, Hamburg
Organisation
Andreas Kuchenbecker
Termin
18.09. – 19.09.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 180,Anmeldeschluss
19.07.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
79
Schematherapie im Maßregelvollzug
Kurs
61/14
MVR
Mit dem Begriff „Schematherapie“ werden neuere Ansätze in der
Verhaltenstherapie bezeichnet, die eine Veränderung selbstwertbedeutsamer kognitiver Denkpläne (Schemata) zum Ziel haben.
Ein umfangreiches Konzept zur Schematherapie wurde von Jeffrey
Young (2003) vorgelegt. Im deutschen Sprachraum befassten sich
Casper (1992), Grawe (1998) aber auch Sachse (1996) mit therapeutischen Methoden zur Veränderung selbstwertschädlicher Einstellungen.
Das Seminar will eine Einführung in Konzepte, Überlegungen und
Arbeitsweisen der Schematherapie geben sowie darstellen und diskutieren, inwieweit diese Methoden in der forensischen Psychiatrie
eine Anwendung finden können.
Methoden
Referate, Diskussion, Arbeitsgruppen, Übungen, Erfahrungsaustausch
Termin
22.09. – 23.09.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 120,Anmeldeschluss
22.07.14
16 Punkte
80
Zielgruppe
Beschäftige aus medizinischen und therapeutischen Berufen im
MRV
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung und Organisation
Holger Kemmer
Hinweis
Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr
Ambulante psychiatrische Pflege:
Praxismodelle und Handwerkszeuge
Das Ziel dieses 2-wöchigen Seminars ist es, den Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern spezielle Kenntnisse zu aktuellen Konzepten ambulanter psychiatrischer Pflege zu vermitteln und ihre Handlungskompetenz in der Therapie, Pflege und Betreuung sowie der Nachsorge psychisch kranker Menschen zu erweitern.
Das Themenspektrum dieses zweiteiligen Lehrgangs besteht aus:
Zielsetzungen, Schwerpunkte und Aufgaben ambulanter psychiatrischer Pflege; Durchführung und Anwendungsgebiete von Hausbesuchen; sozialwissenschaftliche und medizinisch-psychiatrische
Erklärungsmodelle von Entstehung, Verlauf und Behandlung psychiatrischer Erkrankungen; Einschätzung von und Umgang mit den
damit verbundenen Krisensituationen, wie suizidale Gefährdung,
Aggression und Gewalt im häuslichen Umfeld des Patienten; Kennenlernen von aktuellen Konzepten ambulanter Betreuung, wie
Optimal Treatment Projekt, Hometreatment oder Need-adapted
Treatment; Versorgungsstrukturen gemeindepsychiatrischer Einrichtungen, SPZ’s, Wohnheime, betreutes Wohnen, psychosoziale
Hilfsvereine, Tageskliniken und Ambulanzen; Aufgaben in der Vernetzung, Koordination und Kooperation gemeindepsychiatrischer
Einrichtungen und deren Hilfen; spezielle pflegerische Konzepte
und Instrumente der Entlassungsplanung und Pflegeüberleitung;
Anwendung, Durchführung und Moderation der personenzentrierten Hilfeplanung; Angehörigen- und Selbsthilfegruppen und deren
Einbindung in das gemeindepsychiatrische Netz.
Methoden
Referate, Erfahrungsaustausch, Exkursionen, Fallarbeit, Gruppenarbeit und Übungen
Zielgruppe
Pflegende
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Ute Sturm
Kurs
62/14
Termine
1. Teil:
22.09. – 26.09.14
2. Teil:
08.12. – 12.12.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 500,Anmeldeschluss
21.07.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
20 Punkte für
Pflegende
81
Kreative Räume bewahren und gestalten
Kurs
63/14
MVR
Termin
24.09. – 26.09.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 150,Anmeldeschluss
24.07.14
82
Im Alltag der verschiedenen Kreativtherapien ist das Bereitstellen
und Gestalten eines Raumes für kreative Experimente eine wichtige
Grundlage. Die Flexibilität zwischen strukturellen und steuernden
Tätigkeiten bei gleichzeitiger Offenheit für das Kreative sind zentrale Bestandteile therapeutischen Handelns. Dazu sollte der Zugang
zu eigenen kreativen Ressourcen erhalten, bewahrt und geschützt
werden.
Wie gelingt dies im klinischen Alltag und in der Begegnung mit den
Patienten immer wieder? Welche Voraussetzungen braucht es auf
den Ebenen von Person und Organisation, um im eigenen Arbeitsbereich kreativ sein zu können?
Diesen und ähnlichen Fragestellungen will sich das Seminar in einer Suchbewegung annähern und praktikable Umsetzungen für den
klinischen Alltag erarbeiten.
Dabei werden Aspekte der Selbstfürsorge bezogen auf die eigene
Kreativität wie auch Aspekte der Rahmenbedingungen in den Blick
gerückt.
Interventionen und Übungen aus den unterschiedlichen Kreativtherapien und der Achtsamkeit sollen zur Erfahrung, zum Austausch
und zur Vernetzung einladen.
Voraussetzung zur Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zum
spielerischen Erproben und zur Reflexion der eigenen Erfahrungen
und des klinischen Alltags. Das Seminar lebt von der prozessorientierten Mitgestaltung durch die Teilnehmenden und der Freude an
Spiel, Erprobung und Reflexion.
Methoden
Kurzreferate, Übungen, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch und
Diskussion
Zielgruppe
Kreativtherapeutinnen und Kreativtherapeuten
Leitung
Renate Kemp, Dipl. Musiktherapeutin, Supervisorin und Coach
(M.A.) und Fachreferenten aus dem Bereich der Kreativtherapie
Vortrag und Präsentation im Klinikalltag
Als Führungskraft ist ein sicheres Auftreten in Vortrag und Präsentation ein wesentliches Element einer professionellen Zusammenarbeit. Sie stellen sich selbst und die Projekte, die Ihnen am Herzen
liegen, in unterschiedlichen Kontexten vor. Sie verhandeln mit Kooperationspartnern und Fachkräften und wollen Ihre Ideen als Ressource für neue Entwicklungen einbringen. Dies gelingt einerseits
über Ihr vorhandenes Fachwissen und Ihre langjährige Erfahrung.
Ein sichere Auftreten und Redegewandtheit unterstützen Sie dabei
in hohem Maße. Das ist Vielen nicht von Natur aus gegeben.
Kurs
64/14
MVR
In diesem Seminar erarbeiten Sie sich Strategien eines sicheren
Auftritts und einer gelungenen Präsentation. Sie reflektieren Ihre
Sprache, erhalten Feedback und erproben neue Verhaltensweisen.
Dabei werden konkrete Bezüge zu den Anforderungen Ihres speziellen Arbeitsbereiches hergestellt. Daher sind Praxisbeispiele ausdrücklich erwünscht.
Methoden
Kurzreferate, Übungen, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch und
Diskussion
Zielgruppe
Führungskräfte aller Berufsgruppen
Referentin
Sina Vogt, Coach (M.A.), Moderatorin und Journalistin
Leitung
Renate Kemp
Termin
29.09. – 30.09.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 180,Anmeldeschluss
29.07.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
83
Pflegerische Prognoseinstrumente in der
forensischen Psychiatrie
Kurs
66/14
Termin
20.10. – 21.10.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 160,Anmeldeschluss
20.08.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
Die Beurteilung der Entwicklung und der weiteren Gefährlichkeit von Patienten in der forensischen Psychiatrie, etwa bei der
Frage nach Lockerungen ihrer Freiheitseinschränkungen, erfolgt u.a. im Rahmen von Lockerungskonferenzen, in denen alle
am Behandlungsprozess Beteiligten ihre Einschätzung der aktuellen Situation zur Diskussion stellen. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse wird dann eine Stufungsentscheidung getroffen.
Die Pflegenden treffen ihre Einschätzungen dabei zwar oft sehr
kompetent, häufig aber eher aus einem „Bauchgefühl“ heraus und
ohne klar benennbare Kriterien, die auf dem pflegerischen Erfahrungshorizont des Stationsalltags beruhen.
In diesem Kurs wird ein Kriterienkatalog vorgestellt, der genau
diese Sichtweisen und das typische pflegerische Arbeitssetting
berücksichtigt. Die Teilnehmenden bekommen Gelegenheit, den
Kriterienkatalog kennenzulernen, ihn auszuprobieren und zu diskutieren. Eigene Beispiele und Fallgeschichten können eingebracht
und bearbeitet werden. Mit der Anwendung dieses pflegerischen
Prognoseinstruments werden Pflegende in die Lage versetzt, die
Entscheidungsfindung der Lockerungskonferenzen um konkret und
klar formulierte Aspekte aus der professionellen pflegerischen Perspektive auf die Patienten zu ergänzen und zu bereichern.
Methoden
Theorieinput, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch, Diskussion,
Übungen
Zielgruppe
Beschäftigte des Pflege- und Erziehungsdienstes, die mit Maßregelvollzugspatienten arbeiten
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)
Referent
Michael Zehrer, Fachgesundheits- und Krankenpfleger, Forensische Klinik am Bezirksklinikum Mainkofen
Leitung
Hajo Oetmann
Hinweis
Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr
84
Motivation und persönliches Erleben in der Arbeit
im Maßregelvollzug (Modul E)
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Maßregelvollzugseinrichtungen
sind in ihrem Tätigkeitsfeld mit anspruchsvollen und komplexen
beruflichen Anforderungen konfrontiert. Die tägliche professionelle
Beziehungs- und Behandlungsgestaltung mit doppelt stigmatisierten Menschen (psychisch Kranke und Rechtsbrecher), die zudem
auf dem Hintergrund schwieriger biographischer Erfahrungen oft
schwer verständliche oder herausfordernde Verhaltensweisen zeigen, im Spannungsfeld der gesellschaftlichen Aufträge Sicherung
und Besserung, erfordert neben viel Fachwissen besonders auch
hohe personale und soziale Kompetenzen.
Ziel dieses Seminars ist es, diese Kompetenzen durch berufliche
Selbsterfahrung auszubauen und zu stärken. In einem achtsamen
und einfühlsamen Rahmen werden Themen wie Wege in den Beruf,
Motivation und Demotivierung, Selbst- und Fremdwahrnehmung
sowie das Erleben von und der Umgang mit Macht und Ohnmacht,
Aggression, Beziehung und anderen Phänomenen forensischer Arbeit thematisiert und mit kreativen Methoden bearbeitet.
Dieses Seminar ist auch das seit 2012 zum Curriculum gehörende
Grundmodul E der Weiterbildung zur „Fachkraft im Maßregelvollzug“.
Methoden
Kurzinputs, Gruppenarbeit, Übungen, Diskussion und Erfahrungsaustausch
Zielgruppe
Beschäftigte aller Berufsgruppen, die mit Maßregelvollzugspatienten arbeiten
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Hajo Oetmann
Hinweise
Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr
Baustein E der Weiterbildung zur „Fachkraft im Maßregelvollzug“
(ab 2012)
Kurs
67/14
Termin
22.10. – 24.10.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 180,Anmeldeschluss
22.08.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
12 Punkte für
Pflegende
85
Abschlusscolloquium der Weiterbildung
„Fachkraft für psychiatrische Rehabilitation“
Kurs
68/14
In diesem Abschlussseminar stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weiterbildung zur „Fachkraft für psychiatrische Rehabilitation“ gemeinsam im Rahmen eines Colloquiums ihre schriftlich
verfassten Abschlussarbeiten vor, die eine kreative und problembewusste Auseinandersetzung mit einem selbst gewählten Thema aus
dem Bereich der psychiatrischen Rehabilitation darstellt.
Zugleich bietet das Seminar Raum zur Reflexion des eigenen Lernweges in den vergangenen Jahren und zur kritischen Bestandsaufnahme und Entwicklung von Perspektiven der beruflichen Situation.
Die Weiterbildung endet mit der Vergabe des Weiterbildungszertifikats „Fachkraft für psychiatrische Rehabilitation“.
Methode
Colloquium
Termin
27.10. – 28.10.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 100,Anmeldeschluss
17.08.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
86
Zielgruppe
Absolventinnen und Absolventen der Weiterbildung „Fachkraft für
psychiatrische Rehabilitation“ in 2012
(Typ D, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Gudrun Gorski
Hinweis
Baustein der Weiterbildung zur „Fachkraft für psychiatrische Rehabilitation“
Abschlussseminar der „Weiterbildung Fachkraft für
Kinder- und Jugendpsychiatrie“
In diesem Abschlussseminar stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weiterbildung zur „Fachkraft für Kinder- und Jugendpsychiatrie“ die Praxisaufgaben und Projekte, über die sie ihre Abschlussarbeit verfasst haben, im Rahmen eines Colloquiums in der
Gruppe vor. Zugleich bietet das Seminar Raum zur Reflexion des
eigenen Lernweges in den vergangenen Jahren und zu einer kritischen Bestandsaufnahme und Entwicklung von Perspektiven der
beruflichen Situation. Am Ende erfolgt die Vergabe des Weiterbildungszertifikats „Fachkraft für Kinder- und Jugendpsychiatrie“.
Kurs
69/14
Methoden
Präsentationen, Colloquium, Gruppenarbeit
Zielgruppe
Absolventinnen und Absolventen der Weiterbildung „Fachkraft für
Kinder- und Jugendpsychiatrie“
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Andreas Kuchenbecker
Hinweis
Baustein der Weiterbildung zur „Fachkraft für Kinder- und Jugendpsychiatrie“
Termin
30.10. – 31.10.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 100,Anmeldeschluss
30.08.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
87
Basiskurs Pflege- und Erziehung in der
Kinder- und Jugendpsychiatrie
Kurs
70/14
Der mehrteilige Kurs (insgesamt 22 Tage) greift Themen auf, die zur
Wahrnehmung krankenpflegerischer, pädagogischer und sozialtherapeutischer Aufgaben im Rahmen der kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung von zentraler Wichtigkeit sind.
Die Einheiten zur berufsbezogenen Selbsterfahrung dienen der
Auseinandersetzung mit dem eigenen Bild von Kindheit, Jugend und
Elternschaft und der Betrachtung des persönlichen Hintergrundes
des Berufsfeldes.
Termin
1. Teil:
03.11. – 06.11.14
Teile 2 bis 5
in 2015
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
insgesamt
€ 900,Anmeldeschluss
03.09.14
Das Themenspektrum der Seminarwochen umfasst Informationen zur Entwicklungspsychologie, Krankheitslehre, Pädagogik und
Gruppendynamik sowie zu den verschiedenen therapeutischen Verfahren in der Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Familien.
Des Weiteren werden Praxisthemen wie sexueller Missbrauch, Kooperation KJP/Jugendhilfe etc. vertieft.
Integraler Bestandteil des Kurses ist eine fünftägige Qualifizierung
„systemische Gesprächsführung und klientenzentrierte Lösungsansätze“
Methoden
Referate, Gruppenarbeit, Fallbetrachtungen, Übungen und berufsbezogene Selbsterfahrung.
Zielgruppe
Beschäftigte im Pflege- und Erziehungsdienst in kinder- und
jugendpsychiatrischen Einrichtungen und in der Jugendhilfe
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Andreas Kuchenbecker
Registrierung
beruflich
Pflegender
20 Punkte für
Pflegende
88
Hinweis
Baustein der „Weiterbildung Fachkraft für KJP“ und Fachlichkeitsteil der „Weiterbildung von Krankenpflegepersonen zur pflege­
rischen Leitung eines Bereiches im Krankenhaus und anderen pflegerischen Versorgungsbereichen.“
Basiskurs zur Weiterbildung
„Fachkraft für psychiatrische Rehabilitation“
Ziel des Kurses, der auch als Basis-Baustein A der LVR-intern zertifizierten Weiterbildung zur „Fachkraft für psychiatrische Rehabilitation“ genutzt werden kann, ist es, den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern in klinischen und außerklinischen Versorgungseinrichtungen in einem praxisbegleitenden Lernprozess spezielle Kenntnisse zu vermitteln und ihr professionelles Verständnis und ihre
Handlungskompetenz in der Behandlung, Pflege und Betreuung von
Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen zu erweitern.
Bestandteile der Weiterbildung sind u.a. ein vertieftes Krankheitsverständnis der wichtigsten psychiatrischen Störungsbilder, eine
professionelle Haltung, Beziehungsgestaltung und Gesprächsführung, Kenntnisse zu Hilfeplanverfahren, Grundlagen zu juristischen
Fragen, zur Gesundheitsförderung, zur Arbeit mit Angehörigen und
zu Bausteinen der psychiatrischen Versorgungslandschaft. Aktuelle
Konzepte der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation psychisch kranker Menschen werden vorgestellt. Den Krankheitsverläufen mit drohender Chronifizierung kommt besondere
Aufmerksamkeit zu.
Wichtiger Bestandteil des Kurses ist die berufsbezogene Selbsterfahrung.
Methoden
Referate, Diskussion, Erfahrungsaustausch, Rollenspiele, Exkursionen, berufsbezogene Selbsterfahrung, Literaturstudium
Zielgruppe
Beschäftigte aller Berufe in Kliniken und gemeindepsychiatrischen
Einrichtungen
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Holger Kemmer
Hinweis
Baustein der „Weiterbildung Fachkraft für psychiatrische Rehabilitation“ und Fachlichkeitsteil der „Weiterbildung von Krankenpflegepersonen zur pflegerischen Leitung eines Bereiches im Krankenhaus und anderen pflegerischen Versorgungsbereichen.“
Kurs
71/14
Termine
Teil 1:
03.11. – 07.11.14
Teil 2:
15.12. – 19.12.14
Teile 3 und 4 mit
Terminen in 2015
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 900,Anmeldeschluss
03.09.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
20 Punkte für
Pflegende
89
Umgang mit selbstverletzendem Verhalten bei
Borderlinestörungen. DBT nach Linehan.
Kurs
72/14
Regelmäßig lösen Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen in Teams heftige Emotionen aus, was sie häufig zu „schwierigen“ Patientinnen und Patienten macht. Das Seminar beschäftigt
sich mit dem Krankheitsbild der Borderline-Persönlichkeitsstörung
und speziell dem Umgang mit Problemverhalten dieser Patientengruppe. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für diese Menschen zu
erlangen und den Beschäftigten in der psychiatrischen Behandlung
Handlungskompetenzen zu vermitteln.
Ort
Solingen
Hierzu wird ein störungsspezifisches Behandlungskonzept vorgestellt, die Dialektisch-Behaviorale Psychotherapie nach M. Linehan
(DBT). Im Seminar werden das zugrunde liegende Entstehungsmodell, die Therapieziele und therapeutischen Grundannahmen, die
Struktur der DBT sowie die einzelnen Behandlungsmodule erläutert
und in Übungen erprobt. Zu den Behandlungsmodulen gehören Einzeltherapie/Verhaltensanalyse, Bezugspflege, Fertigkeitentraining,
die psychoedukative Basisgruppe und die Bezugsgruppe.
Kosten
Kursgebühr
€ 240,-
Methoden
Kurzreferate, Diskussionen, Erfahrungsaustausch, Arbeitsgruppen
und Übungen
Termin
10.11. – 12.11.14
Anmeldeschluss
10.09.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
12 Punkte für
Pflegende
24 Punkte
90
Zielgruppe
Beschäftigte aller Berufsgruppen
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Referenten
Norbert Liedke, Stationspfleger
Dr. Susanne Ruckert, Oberärztin, Psychiatrische Universitätsklinik
Köln
Leitung
Holger Kemmer
Kontaktaufnahme, Beziehungsgestaltung und
Gesprächsführung im Maßregelvollzug
Auch im Rahmen der forensischen Behandlung kommt den Fähigkeiten der Mitarbeitenden im Bereich der Kommunikation eine besondere Rolle zu. Psychisch kranke Straftäter weisen sehr häufig
gerade im Bereich der Kontakt- und Beziehungsgestaltung tiefreichende Störungen und Defizite auf, hinzu kommen in vielen Fällen schwere, mitunter verstörende Delikte, nicht selten bizarr und
fremd wirkende Verhaltensweisen und häufig chronifizierte psychiatrische Krankheitssymptome.
Deshalb ist gerade im Setting der forensischen Psychiatrie eine aktive, den Kontakt und die professionelle Beziehung zum Patienten
wollende und beharrlich suchende Haltung der Mitarbeitenden von
zentraler Bedeutung. Ergänzt um Achtsamkeit im Umgang mit sich
selbst und dem Anderen, viel Toleranz gegenüber Abweichendem
bei gleichzeitiger wacher Konfrontations- und Konfliktbereitschaft,
Geduld angesichts häufig chronifizierter Störungen und oft sehr
langer Verweildauern bei gleichzeitiger Entwicklungs- und Zielorientierung, große Rollenklarheit bei gleichzeitiger Begegnung „als
Mensch“ sowie eine möglichst große Menge an kommunikativem
„Handwerkszeug“.
Der Kurs vermittelt in Theorie und Praxis Grundlagenwissen über
die Gestaltung von Kontakt, Beziehung und Gespräch im Setting forensischer Behandlung. Dabei werden unterschiedliche Arbeitssituationen ebenso berücksichtigt wie unterschiedliche Störungsbilder
der Patienten und Patientinnen.
Methoden
Theorieinput, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch, Diskussion,
Übungen
Zielgruppe
Beschäftigte aller Berufsgruppen, die mit Maßregelvollzugspatienten arbeiten
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Stefan Jünger
Kurs
73/14
MVR
Termin
12.11. – 14.11.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühren
€ 180,Anmeldeschluss
12.09.2014
Registrierung
beruflich
Pflegender
12 Punkte für
Pflegende
Hinweis
Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr
91
AMDP – Training und Anwendung von
Fremdbeurteilungsskalen
Kurs
74/14
Das AMDP-System ist ein weit akzeptiertes und klinisch angewandtes Dokumentationsinstrument zur Befunderfassung psychopathologischer Phänomene. Die differenzierte Erfassung der Psychopathologie ist eine notwendige Grundlage jeder psychiatrischen und
psychotherapeutischen Arbeit. Ein sorgfältig erstellter psychopathologischer Befund ermöglicht eine zuverlässige Diagnostik psychischer Störungen sowie eine wirksame Behandlung.
Das Seminar soll eine Einführung in die Grundlagen der psychopathologischen Befunderhebung anhand des AMDP-Systems geben.
Neben einer Einführung in die theoretischen Grundlagen liegt das
Schwergewicht der Veranstaltung in praktischen Übungen. Um dies
effizient zu ermöglichen, sollten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits vor der Veranstaltung mit dem AMDP-Manual (Das
AMDP-System. Manual zur Dokumentation psychiatrischer Befunde, 8. überarbeitete Auflage (neue Auflage 2007!), Hogrefe Verlag)
vertraut machen und dieses unbedingt zum Seminar mitbringen.
Termin
13.11. – 14.11.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 300,Anmeldeschluss
12.09.14
16 Punkte
92
Methoden
Kurzreferat, Übungen
Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Referenten
Priv.-Doz. Dr. med. Bernd Ahrens, Lübeck/Berlin,
Dr. med. Matthias Albers, Mettmann
Organisation
Gudrun Gorski
Prozess- und Praxismodelle der Ergotherapie
In den letzten Jahrzehnten hat sich die Ergotherapie zunehmend zu
einer eigenständigen Behandlungsmethode im Verbund der medizinischen Behandlung, der Pflege und weiterer Therapieformen entwickelt. Die Beschäftigung mit Prozess- und Praxismodellen der Ergotherapie dient dazu, ausgehend von einem fachlichen Know-How,
professionsgerecht klienten- und betätigungsorientiert zu arbeiten.
Kurs
75/14
Der Kurs will bestimmte Prozess- Praxismodelle der Ergotherapie
und deren direkte Bedeutung für den Klinikalltag vorstellen. Besprochen werden unter anderem die Konzepte des MOHO (Modell
of Human Occupation; Kielhofner, u.a. 1980, 2005), das Praxismodell von Mosey (Modell of Profession an Concept of Adaptive Skills,
u.a. le Granse, 1999) und das COPM (Canadian Occupational Performance Measure).
Methoden
Kurzreferate, Diskussion, Arbeitsgruppen und Anwendungsbeispiele
Zielgruppe
Ergotherapeutinnen sowie -therapeuten
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Jens Rohloff, Dipl.-Berufspädagoge, Ergotherapeut BSc OT, Schule
für Ergotherapie am LVR-Klinikum Essen und N.N.
Organisation
Holger Kemmer
Hinweis
Modul 1 der Weiterbildung Ergotherapie in der Psychiatrie
Termin
17.11. – 19.11.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 150,Anmeldeschluss
17.09.2014
93
Entspannungstechniken und Aromapflege
Kurs
77/14
Termine
24.11. – 26.11.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 150,Anmeldeschluss
22.09.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
12 Punkte für
Pflegende
94
Aromapflege ist ein anerkanntes Pflegeinstrument, welches zum
Vorbeugen von Krankheiten, Unterstützung der medizinischen Behandlung und zur Steigerung des Wohlbefindens eingesetzt werden
kann. In der Aromapflege werden ätherische Öle in verschiedenen
Anwendungsformen wie Raumverdampfung, Inhalation, Wickel, Auflagen, Teil- und Vollbäder, Massagen sowie Einreibungen eingesetzt.
Sie können ausgleichend, beruhigend, regulierend und harmonisierend wirken. Sie beeinflussen Nervosität, Unruhe, Schlafstörungen, psychosomatische Beschwerden, Verdauungsstörungen oder
Schmerzzustände günstig. Qigong ist ein aus China stammendes
System mit vielfältiger, gesundheitsfördernder und entspannender
Wirkung. Es basiert auf den Erkenntnissen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und wendet diese in speziellen und einfachen Bewegungen an. Es bezeichnet alle Übungsformen, mit deren
Hilfe die Lebensenergie (Qi) gepflegt und die Selbstheilungskräfte
gestärkt werden. Wenn Qigong von Anfängern praktiziert wird, erleben diese vor allem einen entspannenden Effekt. Sie können ihre
Aufmerksamkeit schulen und ihre Körperwahrnehmung fördern.
Diese Aspekte fördern den achtsamen Umgang mit sich selbst und
mit der Umgebung. Dies ist ein wichtiger Bestandteil der pflegerischen Arbeit in der Psychiatrie. Progressive Muskelrelaxation nach
Jacobson (PMR) ist ein Entspannungs- und Konzentrationsverfahren und wurde 1929 vom Amerikaner Edmund Jacobson entwickelt.
Die PMR geht davon aus, dass Stress zu Muskelverkrampfung und
Entspannung zur Krampflösung führt. Auf Grundlage dieser Wechselwirkung von Körper und Psyche wurde ein spezielles Übungsprogramm entwickelt, bei dem der Übende verstärkt in definierter
Reihenfolge den Muskeltonus verschiedener Muskelgruppen anspannt. Nach Lösen der Spannung breitet sich ein wohliges Gefühl
der Wärme und Ruhe aus. Indiziert ist PMR bei Stress, Schlafstörungen, Nervosität/Unruhe, Muskelverspannungen, Schmerzen und
Angstzuständen. Im Seminar werden diese Verfahren vorgestellt
und gemeinsam geübt. Außerdem wird die Anwendung in unterschiedlichen Praxisfeldern der psychiatrischen Pflege besprochen.
Methoden
Referate, Erfahrungsaustausch, Gruppenarbeit und viele Übungen
Zielgruppe
Pflegende (Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Referenten
Siegrid Hirche, Andrea Lammel, Kerstin Wurm
Leitung
Ute Sturm
Klausurtage für Projekte und Planungsgruppen
Im Rahmen des Qualitätsmanagements im LVR-Klinikverbund und
im Nachgang zu den Ergebnissen der KTQ-Zertifizierungen realisiert sich Planung, Innovation und Reflexion im psychiatrischen
Krankenhaus häufig in Projektarbeit. Stations- und abteilungsübergreifend arbeitende Projektgruppen haben die Möglichkeit, an einem klinikexternen Ort unter Nutzung einer Fremdmoderation miteinander in Klausur zu gehen. Damit kann die Arbeit entsprechend
dem Projektauftrag reflektiert und vertieft werden. Die genauen
Fragestellungen und der Ablauf der Klausur werden in Vorgesprächen vereinbart.
Kurs
78/14
Kurs
81/14
Methoden
Moderierte Gruppenarbeit, Projektarbeit, Organisationsberatung
Zielgruppe
Projekt- und Arbeitsgruppen im psychiatrischen Krankenhaus (Beschäftigte aller Berufe)
(Typ D, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Andreas Kuchenbecker oder
Renate Kemp
Termine
Kurs 78/14
27.11. – 28.11.14
Kurs 81/14
04.12. – 05.12.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 520,pro Projekttag
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
95
Spezielle Institutions- und Konzeptaspekte
im Maßregelvollzug (Modul D)
Kurs
79/14
Dieses Seminar ist der Betrachtung ausgewählter Aspekte der
Strukturen, Institutionen und Konzepte des Maßregelvollzugs gewidmet.
MVR
So wird etwa die strukturelle Besonderheit der forensischen Psychiatrie als Behandlungs- und Arbeitsort vor dem Hintergrund des
Begriffs der „totalen Institution“ (E. Goffman) betrachtet. Wie erleben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Arbeit, wie Patienten ihre
Unterbringung in einem stark gesicherten und kontrollierten Umfeld? Wie gelingt es, negativen Auswirkungen dieser Bedingungen
entgegenzuwirken?
Termin
01.12. – 04.12.14
Ort
Solingen
Weitere Themen dieses Seminars werden der Umgang mit Sexualität in der forensischen Unterbringung, die intra- wie interdisziplinäre Zusammenarbeit,, die klinisch- ambulante und komplementäre
Nachsorge, Angehörigenarbeit in der forensischen Psychiatrie und
Aspekte der Akzeptanzarbeit für die Forensische Psychiatrie am
Beispiel der Aufgaben und Arbeit der Forensik-Beiräte sein.
Methoden
Theorieinput, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch, Diskussion,
Übungen, Exkursion
Kosten
Kursgebühr
€ 240,-
Zielgruppe
Beschäftigte aller Berufsgruppen, die mit Maßregelvollzugspatienten arbeiten
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)
Anmeldeschluss
01.10.14
Leitung
Hajo Oetmann mit weiteren Fachreferentinnen und Fachreferenten
Registrierung
beruflich
Pflegender
14 Punkte für
Pflegende
96
Hinweise
Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr
Baustein D der Weiterbildung zur „Fachkraft im Maßregelvollzug“
Bildungsangebote für Patienten in der forensischen
Psychiatrie
Diese Veranstaltung setzt eine Reihe von Seminaren für Lehrerinnen und Lehrer aus der forensischen Psychiatrie und Strafvollzugsanstalten fort. Neben Erfahrungsaustausch und Fallarbeit können
Fragen der Motivation der Schüler, der Spezifität des Settings und
des Milieus, der störungsspezifischen Hintergründe sowie didaktische Besonderheiten behandelt werden.
Kurs
80/14
Der Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung wird im Vorfeld
geklärt und in der Einzelausschreibung des Seminars beschrieben.
MVR
Methoden
Referate, Erfahrungsaustausch und Fallarbeit.
Zielgruppe
Lehrerinnen und Lehrer, die mit Straftätern in der forensischen
Psychiatrie oder im Strafvollzug arbeiten.
(Typ B, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung und Organisation
Holger Kemmer
Hinweis
Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr
Termin
04.12. – 05.12.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 120,Anmeldeschluss
04.10.12
97
Umgang mit Suizidalität in der stationären
psychiatrischen Behandlung
Kurs
82/14
Termin
08.12. – 09.12.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 120,Anmeldeschluss
08.10.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
16 Punkte
98
Der Umgang mit akut und chronisch suizidalen Patientinnen und Patienten hat im Arbeitsalltag psychiatrischer Berufsgruppen ein hohes Gewicht und gehört zu den besonders schwierigen und belastenden Herausforderungen. Denn eine absolut sichere Suizidprävention
kann es selbst unter optimal therapeutischen Bedingungen nicht
geben. Umso mehr erfordert die spezielle stationäre psychiatrische
Behandlung eine besondere Struktur und Organisation der Arbeit.
Wie kann eine dem pflegerisch-therapeutischen Standard entsprechende gute und fürsorgliche stationäre psychiatrische Behandlung
aussehen? Welche Möglichkeiten der Früherkennung gibt es?
Im Seminar wird neben aktuellen Informationen zum Thema Suizidalität ein Instrument zur systematischen Erfassung von evidenzbasierten Risikofaktoren für Suizid vorgestellt (NGASR-Skala) sowie
ein interdisziplinärer Standard, um ein professionsübergreifendes,
frühzeitiges und systematisches Erkennen von Suizidalität zu gewährleisten.Suizidprävention darf jedoch nicht dabei stehen bleiben.
Der Suizidversuch oder der vollendete Suizid kann zu einer erheblichen Belastung des therapeutischen Teams führen. Ein Nachsorgeteam kann hier hilfreich sein. Wie dies aussehen kann, wird im
Seminar Thema werden. Weiter soll mehr Klarheit und Wissen über
die juristischen Gegebenheiten in der Behandlung suizidaler Patientinnen und Patienten vermittelt werden. Darüber hinaus wird der
Umgang mit Angehörigen thematisiert.
Ziel des Seminars ist eine Unterstützung von Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter bei der schwierigen Aufgabe, angemessen und professionell mit Menschen in Krisensituationen umzugehen.
Methoden
Impulsreferate, Gruppenarbeit
Zielgruppe
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aller Berufsgruppen
(Typ A, s. Hinweise: Platzkontingente)
Referentinnen und Referenten
Prof. Dr. Barbara Schneider, M.Sc., Chefärztin, LVR-Klinik Köln
Alexander Cremer, Pflegeexperte, LVR-Klinik Mönchengladbach
Jochen Möller, Pflegedirektor, LVR-Klinik Mönchengladbach
Andrea Kampmann, Juristin
Leitung
Gudrun Gorski
Schulung für Beschäftigte der Pfortendienste
im Maßregelvollzug
Auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pfortendienstes entfallen besondere Aufgaben. Zunächst ist die Pforte die erste Kontaktstelle zwischen Klinik und Besucherinnen und Besuchern. Der
weitere Verlauf eines Besuchskontakts wird durch diesen ersten
Kontakt bereits entscheidend mitbestimmt. Zentrale Aufgabe des
Pfortendienstes ist die Durchsetzung von Regeln und Sicherheitsstandards, insbesondere die Kontrolle des Zugangs zur und des
Verlassens der Klinik. Damit hat die Pforte eine zentrale Funktion in
der Sicherheitsarchitektur der Klinik. Von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen wird bei der Erfüllung ihrer Aufgaben ein hohes Maß
an Aufmerksamkeit, kommunikativer Kompetenz, professioneller
Handhabung der Sicherheitstechnik, Taktgefühl und Sensibilität erwartet.
Das Seminar thematisiert den Umgang mit einzelnen Besuchergruppen, so mit Angehörigen und unterschiedlichen Behördenvertretern. Rechtliche Fragen werden ebenso erörtert wie Besonderheiten bei Durchsuchungen (Genderaspekte, Schweigepflicht und
Justizakten etc.).
Methoden
Referate, Diskussionen und Übungen
Zielgruppe
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pfortendienstes im MRV
(Typ D, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Richard Miller (Diplom-Sozialpädagoge, ehemals LVR-Dezernat 8,
Fachbereich Maßregelvollzug); Jörg Czech (Qualitätsbeauftragter,
stellvertretender Sicherheitsbeauftragter und Fachkrankenpfleger
forensische Abt., LVR-Klinik Bedburg-Hau).
Organisation
Stefan Jünger
Hinweis
Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr
Kurs
83/14
MVR
Termin
10.12.2014
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 60,Anmeldeschluss
17.10.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
7 Punkte für
Pflegende
99
Diversity als Herausforderung und Chance
Kurs
84/14
Diversity als ganzheitlicher Ansatz sieht in der Unterschiedlichkeit
Chancen und Potenziale. Als eine zentrale Dimension von Diversity fokussiert dieses Seminar die Kultur. Im Sinne der Entwicklung
interkultureller Kompetenzen richtet sich dieses Seminar an Führungskräfte, die eigene interkulturelle Kompetenzen erweitern
möchten, um interkulturelles Lernen und Leben im jeweiligen Arbeitsbereich zu ermöglichen. Neben theoretischen Inputs wird eigenes Erleben mit Fremdartigkeit in einem Planspiel simuliert und
ausgewertet. Abschließend werden Chancen, Risiken und mögliche
Konsequenzen bezogen auf das Arbeitsgebiet Psychiatrie diskutiert.
Im Seminar wird sowohl auf Wissen, Sensibilität sowie auf Handlungskompetenz bezogen auf kulturelle Diversität eingegangen.
Termin
11.12. – 12.12.14
Methoden
Theorieinput, Planspiel, Übungen, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch und Diskussion
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 140,Anmeldeschluss
11.10.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
16 Punkte
100
Zielgruppe
Führungskräfte aller Berufsgruppen
Leitung
Renate Kemp, Supervisorin und Coach (M.A.),
Marit Groner, Soziologin (MA), LVR-Dezernat 8
Abschluss-Seminar der „Weiterbildung Fachkraft im
Maßregelvollzug“
Dieses Seminar ist Bestandteil des Curriculums der „Weiterbildung
zur Fachkraft im Maßregelvollzug.“ Die Teilnahme daran bildet den
Abschluss der Weiterbildung.
Im Seminar werden die Teilnehmenden im Rahmen eines Colloquiums ihre Abschlussprojekte und Abschlussarbeiten vorstellen und
diskutieren. Weitere Inhalte des Seminars werden die Reflexion des
gegenwärtigen beruflichen und persönlichen Standortes der Teilnehmenden, eine Auswertung des Lernprozesses in der Weiterbildung und eine Betrachtung beruflicher Perspektiven sein.
Kurs
85/14
MVR
Das Seminar endet mit der Übergabe der Weiterbildungs-Zertifikate.
Methoden
Colloquium, Feedback, Diskussion
Zielgruppe
Teilnehmende der Weiterbildung „Fachkraft für Maßregelvollzug“,
die alle übrigen Leistungsanforderungen des Curriculums erbracht
haben
(Typ D, s. Hinweise: Platzkontingente)
Leitung
Hajo Oetmann
Hinweise
Für Beschäftigte des LVR entfällt die Kursgebühr
Baustein der Weiterbildung zur „Fachkraft im Maßregelvollzug“
Termin
17.12. – 18.12.14
Ort
Solingen
Kosten
Kursgebühr
€ 120,Anmeldeschluss
17.10.14
Registrierung
beruflich
Pflegender
10 Punkte für
Pflegende
101
Weiterbildungen mit Zertifikatsabschluss
Von der LVR-Akademie werden derzeit 8 Weiterbildungen, bei deren
Abschluss ein Zertifikat ausgestellt wird und zwei Führungskräftecurricula für Leitungskräfte des LVR-Klinikverbundes angeboten.
Außer für die Weiterbildung Fachgesundheits- und Krankenpflege in der Psychiatrie (1.) lösen die Zertifikate keinen Anspruch auf
tarif­liche Höhergruppierung aus. Sie stärken jedoch in besonderer
Weise Ihre Kompetenz und verdeutlichen Ihr persönliches Qualifikationsprofil.
1. Fachgesundheits- und Krankenpflege in der Psychiatrie
2. Fachkraft für Kinder- und Jugendpsychiatrie
3. Pflegerische Leitung
4. Fachkraft für psychiatrische Rehabilitation
5. Praxisanleiter/Praxisanleiterin in Pflegeberufen
6. Fachkraft für Abhängigkeitserkrankungen
7. Fachkraft im Maßregelvollzug
8. Ergotherapie in der Psychiatrie
9. Programm für verbundweite verpflichtende Führungskräftetrainings
10.Programm für Führungsnachwuchsförderung
Im vorliegenden Jahresprogramm finden Sie bei einer Reihe von
Fortbildungslehrgängen und Kursen Hinweise, dass diese als Bausteine eines systematischen Weiterbildungslehrgangs gelten.
Die nachstehenden Kurzinformationen sollen Sie mit dem geplanten Umfang und der Struktur der Lehrgänge vertraut machen.
Ausführliche Merkblätter mit Angaben zu den Zielen, Inhalten und
Abschlussprüfungen können Sie in der LVR-Akademie in Solingen anfordern oder direkt im Internet www.akademie-seelische-­
gesundheit.lvr.de unter „Weiterbildungen“ einsehen.
102
Zu 1. Staatlich anerkannte Fachweiterbildung
für Fachgesundheits- und Krankenpflege,
Fachgesundheits- und Kinderkrankenpflege und
Altenpflege in der Psychiatrie
Als zentrales Ziel soll die Weiterbildung entsprechend dem allgemein anerkannten Stand pflegewissenschaftlicher, medizinischer
und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse fachliche,
personale, soziale und methodische Kompetenzen zur eigenverantwortlichen Pflege von Menschen mit psychischen Erkrankungen
und psychosozialen Problemlagen in unterschiedlichen Handlungsfeldern vermitteln, deren Gesundheit aktuell und potentiell lebensbedrohlich beeinträchtigt ist. Dabei sind die Selbständigkeit und die
Selbstbestimmung der Menschen ebenso zu berücksichtigen wie
ihre familiären, sozialen und kulturellen Bezüge
(§ 32 WBVO-Pflege-NRW).
Die Weiterbildung erfolgt als zweijähriger berufsbegleitender Lehrgang mit einer maximalen Kursgröße von 20 Teilnehmenden. Sie
besteht aus theoretischer und praktischer Weiterbildung unter Anleitung.
Die theoretische Weiterbildung wird in modularer Form angeboten
und umfasst mindestens 720 Unterrichtsstunden in insgesamt 14
Präsenzphasen. Die Präsenzphasen sind jeweils in sich abgeschlossene thematische Einheiten, hier wird der präsenzpflichtige Teil eines oder anteilig mehrerer Module durchgeführt. Jede Präsenzphase enthält anteilig Selbststudiumszeiten.
Die praktische Weiterbildung umfasst 1200 Stunden in fünf Praxiseinsätzen in verschiedenen Bereichen des psychiatrischen Versorgungssystems.
Zielgruppe sind Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger, Altenpflegerinnen und Altenpfleger, Gesundheits- und
Kinderkrankenpflegerinnen und Kinderkrankenpfleger.
Kosten derzeit:
Lehrgangsgebühr: für Beschäftigte des LVR € 3.000,-,
für Beschäftigte aus Einrichtungen außerhalb des LVR € 5.100,-,
+ Prüfungsgebühr € 103,-,
Übernachtung je € 19,00,-.
Kosten für das Mittagessen tragen die Teilnehmenden selbst.
103
Zurzeit finden folgende Weiterbildungslehrgänge statt:
Der Weiterbildungskurs 2013 begann im April 2013 und wird im April
2015 beendet sein.
Folgende Präsenzphasen finden in 2014 statt:
WB 2013
Prüfungstage
7.4 Kommunikation 27.01. – 28.01.2014
05. Präsenzphase: 10.02. – 21.02.2014Wahlpflichtmodul
„Pflege in der
Allgemeinpsychiatrie“
06. Präsenzphase: 05.05. – 16.05.2014Wahlpflichtmodul
„Pflege im Behandlungssetting Psycho­somatik/
Psychotherapie“ –
Gruppe I
06. Präsenzphase: 22.05. – 06.06.2014Wahlpflichtmodul
„Gerontopsych.Pflege“ –
Gruppe II
07. Präsenzphase: 19.08. – 29.08.2014 Projektmanagement
08. Präsenzphase: 20.10. – 22.10.2014 Supervision Gruppe A
08. Präsenzphase: 27.10. – 29.10.2014 Supervision Gruppe B
09. Präsenzphase: 01.12. – 03.12.2014 Supervision Gruppe A
09. Präsenzphase: 08.12. – 10.12.2014 Supervision Gruppe B
Kursleitung: Ute Sturm
WB 2014
Der Weiterbildungskurs 2014 beginnt im März 2014 und wird im
April 2016 beendet sein.
Folgende Präsenzphasen finden in 2014 statt:
01. Präsenzphase:
02. Präsenzphase:
03. Präsenzphase:
04. Präsenzphase:
31.03. – 11.04.2014
02.06. – 16.06.2014
25.08. – 05.09.2014
17.11. – 28.11.2014
Kursleitung: Hajo Oetmann
104
Zu 2. Fachkraft für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Das Curriculum dieser Weiterbildung in der LVR-Akademie ist als
Grundlage in die „Richtlinien der Bundesarbeitsgemeinschaft der
Leiterinnen und Leiter des Pflege- und Erziehungsdienstes in der
KJP“ zur Anerkennung des Zertifikats eingeflossen.
Die Weiterbildung wendet sich an Beschäftigte im Pflege- und Erziehungsdienst. In einem Zeitraum bis zu 4 Jahren sind ein fünf-teiliger Basiskurs, 4 Theorie-Praxis-Seminare und ein Sonderseminar
zu absolvieren, ferner ist ein Anteil an Supervisions-, Selbsterfahrungs- und Praxisbegleitungseinheiten nachzuweisen.
Weiter Module sind Praxiseinsätze in 4 ausgewählten Arbeitsfeldern
mit Kindern und Jugendlichen, Anteile selbstgesteuerten Lernens,
ein Praxisprojekt, Abschlussarbeit und Colloquium. Individuelle
Lernwege und Anerkennung extern erbrachter Fortbildungsbausteine sind möglich. Der Gesamtumfang umfasst mit den Selbstlernanteilen ca. 450 Unterrichtsstunden. Mit dem Fachbereich
Angewandte Sozialwissenschaften der FH Dortmund besteht ein
Kooperationsvertrag. Die abgeschlossene Weiterbildung kann nach
Einzelfallprüfung als Teil des Profilstudiums „Kinder- und Jugendpsychiatrie“ Anerkennung finden.
Fachkraft KJP
Ein Basislehrgang (Kurs 70/14) beginnt im November 2014 und wird
2015 fortgesetzt und abgeschlossen. Weitere Module der Weiterbildung aus dem Programm 2014 sind: als Theorie-Praxisseminar
„Tagesklinik“ der Kurs 05/14, als Theorie-Praxisseminar „extramural“ der Kurs 50/14, als Theorie-Praxisseminar „Kinder“ der Kurs
55/14. Als Selbsterfahrungsangebot kann der Kurs 26/14 genutzt
werden, als mögliches Sonderseminar die Fachtagung 23/14. Eine
Möglichkeit zum Abschluss der Weiterbildung besteht mit dem Seminar 69/14.
Kursleitung: Andreas Kuchenbecker
Zu 3. Pflegerische Leitung
Diese Weiterbildung qualifiziert Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger, Altenpflegerinnen und Altenpfleger sowie Erzieherinnen und Erzieher zur pflegerischen Leitung eines Bereiches
im Krankenhaus oder anderer pflegerischer Versorgungsbereiche.
Die Weiterbildung orientiert sich an den Empfehlungen der Deutschen Krankhausgesellschaft (DKG) vom 30. Mai 2006, die eine
Weiterbildung
Pflegerische
Leitung
105
Gesamtstundenzahl von 720 Unterrichtsstunden vorsehen. Das
Weiterbildungsziel berücksichtigt die Befähigung zur Übernahme
folgender Aufgaben:
•
•
•
•
Konzeptentwicklung, Planung, Durchführung und Kontrolle
der pflegerischen Arbeitsabläufe sowie der Arbeitsorganisation
unter Berücksichtigung von Aspekten der Qualitätssicherung
sowie integrativer Versorgungsstrukturen;
Personalmanagement einschließlich der Beurteilung von
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Auszubildenden unter
pädagogischen, psychologischen und rechtlichen Gesichtspunkten;
Kennen lernen und Anwenden von Methoden der Qualitäts­
sicherung;
Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen und anderen
Institutionen sicherstellen sowie betriebswirtschaftliche
Zusammenhänge erkennen und unter Berücksichtigung fachlicher Gegebenheiten in die Praxis umsetzen.
Die theoretische Weiterbildung wird in modularer Form angeboten
und umfasst mindestens 608 Unterrichtsstunden in insgesamt 12
Unterrichtsblöcken/Präsenzphasen. Grundlage dieser Unterrichtsblöcke sind die Modulbeschreibungen. Die Unterrichtsblöcke sind
jeweils in sich abgeschlossene thematische Einheiten. Hier wird der
präsenzpflichtige Teil eines oder anteilig mehrerer Module durchgeführt.
Modulstruktur
1. Basiskurse z.B in den Fachbereichen.: Akutpsychiatrie, Rehabilitation, Abhängigkeitserkrankungen, Kinder- und Jugend­
psychiatrie, Maßregelvollzug (154 Ustd.)
2. Fachliche und persönliche Grundlagen der Führung (80 Ustd.)
3. Handeln in komplexen Führungssituationen (154 Ustd.)
4. Wirksamkeit in Organisationen: Innovation als Führungs­
aufgabe (80 Ustd.)
5. Rahmenbedingungen in Einrichtungen des Gesundheits­
wesens (80 Ustd.)
6. Lerntechniken und Entwicklung in der Leitungsaufgabe
(60 Ustd.)
Modul 1 entspricht dem Fachlichkeitsteil
Das Modul beinhaltet die in den DKG-Richtlinien genannten Teile
„pflegewissenschaftlicher Lernbereich, einschließlich berufliches
Selbstverständnis“ und „gesellschaftsbezogener Lernbereich“.
Hierzu wählen die Teilnehmenden nach Absprache mit der Kurs-
106
leitung einen der Basislehrgänge aus, der sich an dem jeweiligen
Arbeitsfeld orientiert.
Im Jahr 2014 beginnen folgende Basislehrgänge, die z.T. in 2015
fortgeführt werden:
Kurs 16/14, Kurs 21/14, Kurs 65/14, Kurs 79/14, Basismodule Weiterbildung Fachkraft Maßregelvollzug
Kurs 70/14 Basislehrgang Kinder- und Jugendpsychiatrie
Kurs 71/14 Basislehrgang psychiatrische Rehabilitation
Außerdem besteht die Möglichkeit zwei der folgenden Fachpraxiskurse zu belegen:
Kurs 32/14 Fachpraxis Pflege in der Psychosomatik und Psychotherapie
Kurs 38/14 Fachpraxis Pflege in der Gerontopsychiatrie
Kurs 62/14 Ambulante psychiatrische Pflege
Eine abgeschlossene Weiterbildung zur Fachgesundheits- und
Krankenpflege in der Psychiatrie ersetzt die obligatorischen Basislehrgänge.
Modul 2–6 entspricht dem Managementteil (Kurs 06/14)
Die praktische Weiterbildung findet in den folgenden Bereichen
statt:
• Bereichsorganisation/Pflegedienstleitung
• Qualitätsmanagement
• pflegewissenschaftliche oder andere Stabsstellen
Fachkraft
psychiatrische
Reha
Die Weiterbildung wird berufsbegleitend angeboten und ist innerhalb eines Zeitraums von maximal 3 Jahren zu beenden.
Kursleitung:
Stefan Jünger, Fachgesundheits- und Krankenpfleger für psychia­
trische Pflege, Fachwirt für Alten- und Krankenpflege
Renate Kemp, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Supervisorin
und Coach (M.A.)
Zu 4. Fachkraft für psychiatrische Rehabilitation
Ziel dieses Lehrgangs ist, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
in unterschiedlichen klinischen und außerklinischen Versorgungseinrichtungen in einem praxisbegleitenden Lernprozess spezielle
Kenntnisse zu neueren Konzepten der medizinisch-psychologischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation zu vermitteln und
107
ihre Handlungskompetenz in der konkreten Arbeit mit psychisch
erkrankten Menschen zu erweitern. Den Krankheitsverläufen mit
drohender Chronifizierung kommt besondere Aufmerksamkeit zu.
In einem Zeitraum bis zu 2 Jahren sind ein 4-wöchiger Basislehrgang, 2 Hospitationen von je einer Woche mit schriftlicher Reflexion und einem Studientag, 30 Stunden Supervision sowie weitere
spezifische Fortbildungsveranstaltungen (mindestens 60 UStd.) zur
Rehabilitationsthematik zu absolvieren. Für das Abschlusszertifikat
sind darüber hinaus eine schriftliche Hausarbeit und Teilnahme am
Abschlusscolloquium erforderlich. Der Gesamtumfang des Curriculums beträgt 374 Stunden.
Mit dem Kurs 62/12 hat ein neuer Basiskurs der Weiterbildung
schon in 2012 begonnen.
Dieser Kurs wird in 2014 mit dem Seminar 68/14 abgeschlossen.
Im Herbst 2014 beginnt der nächste Basiskurs mit dem Kurs 71/14.
Kursleitung: bisher Gudrun Gorski, künftig Holger Kemmer
Zu 5. Praxisanleiter/Praxisanleiterin in Pflegeberufen
Weiterbildung
Praxisanleitung
Diese Weiterbildung der LVR-Akademie qualifiziert Gesundheitsund Krankenpfleger/Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen sowie Altenpflegerinnen und Altenpfleger zum
Praxisanleiter/zur Praxisanleiterin in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung bzw. in der Altenpflegeausbildung. Die Weiterbildung umfasst insgesamt 220 Unterrichtsstunden.
Die Absolventinnen und Absolventen dieser Qualifizierung können
Auszubildende der Pflegeberufe und neue Beschäftigte in die praktische Tätigkeit des jeweiligen Arbeitsfeldes einführen und unter
Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen entsprechend
begleiten und zielorientiert und geplant theoretische Lerninhalte
praxisnah vermitteln.
Allgemeine Lernziele der Weiterbildung: Die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer
•
•
108
kennen das Krankenpflegegesetz/Altenpflegegesetz und die
Ausbildungs- und Prüfungsverordnung mit rechtlichen Grundlagen zur Ausbildung,
sind in der Lage, Lernziele und Lerninhalte für die praktische
Ausbildung zu entwickeln und diese in Kooperation mit den
Ausbildungsstätten zu planen,
•
•
•
•
•
verfügen über pädagogische Grundlagen des Lehrens und Lernens und Methoden der Anleitung,
besitzen die Fähigkeit, Lehr- und Lernsituationen zu analysieren und zu reflektieren,
können Auszubildende in der Pflege beurteilen,
vertiefen ihre Kompetenz zur Kommunikation und Gesprächsführung,
sind sicher in geplanter patientenorientierter Pflege.
Derzeit ist kein neuer Kurs geplant
Kursleitung: NN
Zu 6. Fachkraft für Abhängigkeitserkrankungen
Ziel des Lehrgangs ist es, den Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen in Pflege- und Therapieberufen spezielle Kenntnisse zu aktuellen Konzepten der qualifizierten Entzugsbehandlung und Entwöhnungsbehandlung zu vermitteln und ihre Handlungskompetenz in der Therapie,
Pflege, Betreuung und Nachsorge abhängigkeitskranker Menschen
zu erweitern. Das Themenspektrum umfasst die unterschiedlichen
Abhängigkeitsformen (Nikotin-, Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit) und die besonderen Herausforderungen bei der
Arbeit mit chronisch mehrfach abhängigkeitskranken Menschen,
sowie die Behandlung und Pflege von Menschen mit Komorbidität
von Abhängigkeitserkrankung und anderen psychischen Erkrankungen.
Fachkraft
Abhängigkeits­
erkrankungen
In einem Zeitraum von 2 Jahren sind ein 4-wöchiger Basislehrgang,
eine Hospitation von einer Woche im ambulanten oder teilstationären Bereich und eine Hospitation von zwei Wochen im stationären
Bereich zu absolvieren. Die Hospitationen werden an zwei Studientagen ausgewertet. Dazu kommen 15 Std. Supervision sowie zwei
weitere Fortbildungsveranstaltungen (je mindestens 20 Std.), eine
zu einem berufsspezifischen Thema und eine zur Abhängigkeitsthematik. Darüber hinaus beinhaltet dieser Lehrgang Einheiten von
selbstgesteuertem Lernen (60 Std.) und Projektarbeit. Für das Abschlusszertifikat sind eine schriftliche Hausarbeit und die Teilnahme am zweitägigen Abschlusscolloquium erforderlich. Der Gesamtumfang des Curriculums beträgt 422 Std.
Im September 2013 hat mit dem Kurs 66/13 ein Basiskurs begonnen. Dieser endet im März 2014. Ein neuer Kurs beginnt im Herbst
2015.
109
Berufsgruppenspezifische Einzelseminare können beispielsweise
sein: Kurs 20/14 „STEPPS“; Kurs 34/14 „Einführung in die systemische Gesprächsführung“; Kurs 36/14 „Schuldnerberatung als
Thema des Sozialdienstes“; Kurs 41/14 „Sexualität im Alltag psychiatrischer Behandlung; Kurs 77/14 „Entspannungstechniken und
Aromapflege“.
Das angebotene themenspezifische Einzelseminar ist: Kurs 48/14
„Psychisch kranke Menschen und suchtmittelbezogene Störungen
– Diagnose, Motivation, Interventionen“.
Kursleitung: Gudrun Gorski
Zu 7. Fachkraft im Maßregelvollzug (MRV)
Fachkraft im MRV
Diese Weiterbildung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Berufsgruppen, insbesondere des Pflege- und Erziehungsdienstes, die mit Maßregelvollzugspatienten arbeiten. In einem Zeitraum von bis zu vier Jahren sind fünf Basisseminare (Grundmodule
A–E, vier viertägige und ein dreitägiges) mit ergänzenden Studienaufgaben, vier Spezialisierungsmodule, mindestens 30 Stunden
Supervision und zwei einwöchige Hospitationen mit begleitendem
Studientag zu absolvieren. Für die Erteilung des Abschlusszertifikats der Weiterbildung müssen darüber hinaus ein Praxisprojekt
durchgeführt, eine darauf bezogene Abschlussarbeit erstellt und ein
Abschlussseminar besucht werden.
Grundmodul A
viertägig: Recht und Sicherheit im Maßregelvollzug
(Kurs 21/14 und 65/14)
Grundmodul B
viertägig: Diagnosen und Therapien im Maßregelvollzug
(findet erneut in 2015 statt)
Grundmodul C
viertägig: Interventionen und Konzepte der Pflege im Maßregelvollzug
(Kurs 16/14)
Grundmodul D
viertägig: Spezielle Institutions- und Konzeptaspekte im Maßregelvollzug
(Kurs 19/14)
110
Grundmodul E
dreitägig: berufsbezogene Selbsterfahrung
(Kurs 67/14)
Spezialisierungsmodule
56 UStd., drei themenspezifische Wahlbausteine aus dem Bereich
Forensischer Psychiatrie und ein berufgruppenspezifischer Wahlbaustein (insbesondere aus den mit MRV gekennzeichneten Kursangeboten der Jahresprogramme der LVR-Akademie, aber z.B.
auch innerbetriebliche oder anderweitige Angebote)
Supervision
Mind. 30 UStd.
Praktischer Weiterbildungsteil
77 Std., jeweils eine Woche Hospitation in einem ambulanten und
stationären forensischen Arbeitsbereich (davon eine möglichst außerhalb der eigenen Einrichtung).
Studientag
8 UStd. Ein Studientag zur Reflexion der Hospitationen und/oder zur
Vorbereitung der Abschlussprojekte
(Kurs 52/14)
Selbstgesteuertes Lernen
100 Std. Bearbeitung jeweils einer Studienaufgabe zu einem der
Grundmodule A-D (40 Std.), Durchführung eines Abschlussprojekts
(60 Std.) sowie Erstellung einer Abschlussarbeit.
Abschluss-Seminar
16 UStd., Colloquium mit Präsentation und Diskussion der Abschlussprojekte
(Kurs 85/14)
Kursleitung: Hajo Oetmann
111
zu 8. Ergotherapie in der Psychiatrie
Ergotherapie in
der Psychiatrie
Diese Weiterbildungsreihe wird in Kooperation der Schule für Ergotherapie am LVR-Klinikum Essen und der LVR-Akademie für seelische Gesundheit, Solingen, angeboten. Qualifizieren können sich
Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten psychiatrischer Kliniken
für die klientenzentrierte und betätigungsorientierte therapeutische
Arbeit. Ziel der Qualifikation ist einerseits, eine ergotherapeutische
Behandlung durchführen zu können, die an den individuellen Bedürfnissen und am Bedarf der Klienten ausgerichtet ist. Andererseits will die Weiterbildungsreihe zur aktuellen Ausrichtung des
Berufsprofils der Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten in der
Psychiatrie beitragen. Das Konzept der einzelnen Seminare sieht
eine theoretisch fundierte Darstellung wesentlicher ergotherapeutischer Behandlungselemente verknüpft mit praktischen Methoden
und Behandlungsabläufen vor.
Die Weiterbildungsreihe wird im Bausteinsystem (Module) von Fortbildungskursen angeboten, das den Beschäftigten und Institutionen
ermöglicht, individuell nach persönlichen und institutionellen Bedürfnissen die Auswahl und Folge der Bausteine zu wählen und die
Reihenfolge selbst zu bestimmen. Die Bausteine werden im regelmäßigen Rhythmus im zeitlichen Rahmen von etwa zwei Jahren von
der Schule für Ergotherapie am LVR-Klinikum Essen und der LVRAkademie in Solingen angeboten. Nach erfolgter Teilnahme an allen
sieben Modulen und einem Colloquium mit einer praxisbezogenen
Projektarbeit besteht die Möglichkeit eines Zertifikatsabschlusses
über die gesamte Weiterbildungsreihe.
Modul 1: Prozess- und Praxismodelle der Ergotherapie (die konzeptionellen Modelle der Ergotherapie MOHO, CMOP-E werden vorgestellt und die Begriffe Klientenzentrierung, Autonomie, Empowerment damit verknüpft). Veranstalter: LVR-Akademie Solingen, 17.11.
– 19.11.2014, siehe Kurs 75/14.
Modul 2: Betätigung und ergotherapeutischer Prozess (Konkretisierung der Arbeit mit Praxis- und Prozessmodellen: Thematisiert wird
ein prozessorientierter Ablauf einer ergotherapeutischen Behandlung und der Einsatz von Assessments). Veranstalter: Schule für
Ergotherapie am LVR-Klinikum Essen; wird 2015 wieder angeboten.
Modul 3: Die Sprache der Ergotherapie (Darstellung, Beschreibung,
Kommunikation, Dokumentation der ergotherapeutischen Behandlung, AOTA - Terminologie, Berufsdefinition). Veranstalter: LVRAkademie Solingen; wird 2015 wieder angeboten.
112
Modul 4: Klientenzentrierte Gesprächsführung für die Ergotherapeuten und Erstinterview auf der Grundlage des COPM (Einführung
in die Klientenzentrierte Gesprächsführung, Erstinterview und Reflexion, Einsatz von Assessments und Interview auf der Basis der
COPM). Veranstalter: LVR-Akademie Solingen; wird 2015 wieder angeboten.
Modul 5: Klienten- und Betätigungsorientierung – therapeutische
Haltung (Therapeutische Haltung und Beziehung, psychotherapeutische Grundlagen, Einzel- und Gruppensetting in der Ergotherapie,
Reflexionsprozesse). Veranstalter: Schule für Ergotherapie am LVRKlinikum Essen, 24.02. – 26.02.14.
Modul 6: Betätigungsanalyse (Betätigungsanalyse und Therapieorganisation). Veranstalter:, Schule für Ergotherapie am LVR- Klinikum Essen, 28.04. – 30.04.14.
Modul 7: Supervision und Selbsterfahrung (Kritische Reflexion der
eigenen ergotherapeutischen Tätigkeit und ressourcenorientierte
Selbsterfahrung). In Planung für 2014.
Curriculum
Führungskräftetraining
113
Zu 9. Programm für verbundweite verpflichtende
Führungskräftetrainings
Dieses verpflichtende Curriculum richtet sich an alle Leitungskräfte der ersten und zweiten Führungsebene in den LVR-Kliniken.
Ziel des Programms ist in erster Linie, die Leitungskompetenzen
der Führungskräfte zu stärken und zu entwickeln. Gleichzeitig hat
das verbundweite Programm neben der individuellen Kompetenzförderung der einzelnen Führungskräfte auch das Ziel, strategische
Steuerungsideen des Klinikverbundes zu vermitteln und den Klinikverbund zu vernetzen. Dabei sollen die Führungskräfte auch einen
intensiveren Blick auf die Verbundzentrale und auf andere Kliniken
des Verbundes erhalten.
Das Curriculum beinhaltet eine Großgruppenveranstaltung zum
Auftakt, vier verpflichtende Präsenzseminare in festen Lerngruppen, begleitende Gruppencoachings, zwei Wahlpflichtseminare und
eine webbasierte Kommunikationsplattform.
Das Programm hat einen Gesamtumfang von 14 Tagen, die in einem
Zeitraum von ca. 2 Jahren zu absolvieren sind. Es setzt sich folgendermaßen zusammen:
Baustein A:
Grußgruppenveranstaltung und verpflichtende Präsensseminare
8 Tage
Baustein B:
Wahlpflichtseminare
4 Tage
Baustein C:
Gruppencoachings
4 x 0,5 Tage
Baustein D:
Begleitung und Unterstützung des kollegialen Austauschs durch
eine webbasierte Kommunikations- und Lernplattform
Für Führungskräfte dieser Zielgruppe, die kürzlich neu in die Funktion gekommen sind, wurden zwei Lerngruppen (19 und 20) gebildet,
die 2013 mit der Seminarreihe begonnen haben.
114
In 2014 finden folgende Veranstaltungen statt:
Lerngruppe 19
Lerngruppe
Veranstaltungen 2014
Veranstaltungsnummer
Datum
Ort
19a
2. Gruppencoaching
F19b/2013a
13.01.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
19b
2. Gruppencoaching
F19b/2013b
14.01.2014
LVR-Zentralverwaltung
19
Mitarbeiterorientierung
– Seminar 3
F19c/2013
18.02. –
19.02.2014
Geno Hotel Rösrath
19b
3. Gruppencoaching
F19c/2013b
18.03.2014
LVR-Zentralverwaltung
19a
3. Gruppencoaching
F19c/2013a
27.03.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
19
Veränderungsmanagement
– Seminar 4
F19d/2013
20.05. –
21.05.2014
Geno Hotel Rösrath
19a
4. Gruppencoaching
F19d/2013a
06.06.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
19b
4. Gruppencoaching
F19d/2013b
24.06.2014
LVR-Zentralverwaltung
Lerngruppe 20
Lerngruppe
Veranstaltungen 2014
Veranstaltungsnummer
Datum
Ort
20b
1. Gruppencoaching
F20a/2013b
13.01.2014
LVR-Zentralverwaltung
20
Führungsstile und Führungsinstrumente – Seminar 2
F20b/2013
21.01. –
22.01.2014
Malteser Kommende
Ehreshoven
20b
2. Gruppencoaching
F20b/2013b
17.02.2014
LVR-Zentralverwaltung
20a
2. Gruppencoaching
F20b/2013a
21.02.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
20
Mitarbeiterorientierung
– Seminar 3
F20c/2013
26.03. –
27.03.2014
KSI Bad Honnef
20b
3. Gruppencoaching
F20c/2013b
12.05.2014
LVR-Zentralverwaltung
20a
3. Gruppencoaching
F20c/2013a
16.05.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
20
Veränderungsmanagement
– Seminar 4
F20d/2013
03.06. –
04.06.2014
KSI Bad Honnef
20b
4. Gruppencoaching
F20d/2013b
23.06.2014
LVR-Zentralverwaltung
20a
4. Gruppencoaching
F20d/2013a
03.07.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
Ansprechpartnerin: Renate Kemp
115
Zu 10. Programm für Führungsnachwuchsförderung
Curriculum
Führungsnachwuchsförderung
Das Programm richtet sich an Führungskräfte der LVR-Kliniken,
die eine Abteilungsleitung anstreben sowie Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, die mittelfristig für eine gehobene Führungsposition
in Frage kommen. Ziel dieses Programms ist es, Nachwuchskräfte
frühzeitig zu identifizieren, zu fördern und mit ihnen Perspektiven
zu entwickeln. Neben der individuellen Kompetenzförderung der
einzelnen Führungskräfte hat das Programm das Ziel, strategische
Steuerungsideen des Klinikverbundes zu vermitteln und den Klinikverbund zu vernetzen.
Das Programm besteht aus fünf Bausteinen. Den größten Anteil
am Programm bilden Präsenzseminare (Baustein A). Darüber hinaus ist ein Anteil an Wahlpflichtseminaren (Baustein B) vorgesehen,
die jeder bzw. jede Teilnehmende im Trialog mit der direkten Führungskraft und der Programmleitung in der LVR-Akademie gemessen am Entwicklungsbedarf definiert. Die Seminare werden durch
Gruppensupervisionen (Baustein C) ergänzt. Begleitend wird eine
virtuelle Lernplattform zur Verfügung gestellt, die zum kollegialen
Austausch und zu Lernzwecken verwendet werden kann (Baustein
D). Ein weiterer Baustein des Programms bildet die Projektarbeit,
die jede bzw. jeder Teilnehmende in der Klinik parallel bearbeitet
(Baustein E).
Das Curriculum hat einen Gesamtumfang von 20,5 Tagen.
Die aktuelle Lerngruppe hat das Programm 2013 begonnen. In 2014
finden folgende Veranstaltungen statt:
116
Veranstaltungen 2014
Veranstaltungsnummer
Datum
Ort
1. Coaching Gruppe A
FNC1/2013a
17.01.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
1. Coaching Gruppe B
FNC1/2013b
24.01.2014
LVR-Zentralverwaltung
Führungsstile und
Führungsinstrumente –
Seminar 3
FNS3/2013
18.02 – 19.02. 2014
KSI Bad Honnef
2. Coaching Gruppe A
FNC2/2013a
28.03.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
2. Coaching Gruppe B
FNC2/2013b
04.04.2014
LVR-Zentralverwaltung
Mitarbeiterorientierung
– Seminar 4
FNS4/2013
20.05. – 21.05.2014
KSI Bad Honnef
3. Coaching Gruppe A
FNC3/2013a
27.06.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
3. Coaching Gruppe B
FNC3/2013b
04.07.2014
LVR-Zentralverwaltung
Projektmanagement
– Seminar 1 (2. Teil)
FNS1b/2013
28.08.2014
LVR-Akademie, Solingen
Kommunikation und Konflikt
– Seminar 5
FNS5/2013
16.09. – 17.09. 2014
KSI Bad Honnef
4. Coaching Gruppe A
FNC4/2013a
31.10.2014
LVR-Klinikum Düsseldorf
4. Coaching Gruppe B
FNC4/2013b
07.11.2014
LVR-Zentralverwaltung
Planspiel
– Seminar 6
FNS6/2013
03.12 – 04.12.2014
KSI Bad Honnef
Abschlussworkshop
FN/S7/2013
18.02 – 19.02.2015
KSI Bad Honnef
Ansprechpartnerin: Renate Kemp
117
Stipendienprogramm des LVR für Medizinstudentinnen
und -studenten im Rheinland
Der LVR-Klinikverbund fördert Medizinstudierende im Rheinland
mit dem Stipendien-Programm „LVR-Klinik-Start“. Das Programm
bietet ein Stipendium auf Darlehensbasis mit einer finanziellen Förderung von 600 Euro pro Monat. Die Unterstützung beschränkt sich
nicht nur auf das Finanzielle. Die angehenden Medizinerinnen und
Mediziner erhalten damit bereits während des Studiums Einblicke
in das Arbeitsfeld der Psychiatrie. Die LVR-Akademie bietet für die
Stipendiaten kostenlose Teilnahme an Fortbildungsangeboten des
Jahresprogramms an und koordiniert das Mentoring-Programm.
Dabei bieten die Mentorinnen und Mentoren für eine Gruppe von
Stipendiatinnen und Stipendiaten (Mentees) in regelmäßigen Abständen Termine an, die sie in Eigenregie ausgestalten. Weitere Informationen zum Stipendien-Programm erhalten Sie auf der Homepage des LVR unter www.stipendium.lvr.de
118
Leitbild der LVR-Akademie für seelische Gesundheit
Die LVR-Akademie für seelische Gesundheit ist ein Teil des LVRDezernats Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen. Mit
ihrer Bildungsarbeit und mit Programmen zur Personalentwicklung
unterstützt die Akademie die Einrichtungen durch zentrale Angebote im Bereich der Qualifizierung der Beschäftigten und das Dezernat
in der Steuerung der Einrichtungen.
Zweck der Bildungsarbeit ist es, die fachliche und persönliche Kompetenz aller heilpädagogisch und therapeutisch tätigen Berufsgruppen zu stärken und damit zur Qualitätssicherung und -steigerung
beizutragen. Die Angebote der Akademie richten sich auch an Beschäftigte in stationären und außerstationären Einrichtungen außerhalb der Trägerschaft des LVR.
In der LVR-Akademie werden interdisziplinäre und teamorientierte Herangehensweisen erlebbar, bei denen der Mensch im Vordergrund steht.
Dafür stehen folgende sechs Prinzipien:
Qualität für Menschen ist Qualität durch Menschen
Der LVR gestaltet bewusst psychiatrischer Kliniken und Einrichtungen heilpädagogischer Hilfen in öffentlicher Trägerschaft. Öffent­
liche Trägerschaft orientiert den Betrieb der Einrichtungen nicht an
Profitinteressen sondern gründet auf dem Gedanken der Daseinsfürsorge.
Für die Qualität von Behandlung und Betreuung in Psychiatrie und
Heilpädagogik sind die tätigen Menschen von entscheidender Bedeutung, mehr als Gebäude, Technik oder Psychopharmaka. Eine
hohe personale und fachliche Kompetenz der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter ist das Herzstück personenzentrierter Heilpädagogik
und sozialer Psychiatrie. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
LVR-Akademie orientieren sich an diesem Prinzip und unterstützen
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Sinne eines lebenslangen
beruflichen Lernens. Fragen der professionellen Haltung und der
pädagogisch und therapeutisch wirksamen Beziehungsgestaltung
kommen neben der Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten eine
herausragende Bedeutung zu.
119
Lernen – ein aktiver Prozess
Lernen wird als aktiver Aneignungsprozess verstanden, der aufgrund konstruktiver und selbstgesteuerter Eigenleistung des Lernenden zustande kommt, wenn neues Wissen an schon vorhandenes Wissen anschließen kann. Diese Neuorganisation kann nicht
von den Lehrenden gesteuert werden, sondern nur durch die lernende Person selbst. Deshalb kommt eine Didaktik zur Anwendung,
die Reflexionsvorgänge ermöglicht und Selbststeuerung im lernen
befördert.
Als Einrichtung der beruflichen Bildung orientiert sich die LVR-Akademie in ihrer Programmgestaltung an Erfordernissen und Erfahrungen aus der Praxis. Die Lernziele sind so formuliert, dass sie auf
den Transfer in den Berufsalltag gerichtet sind.
Qualitätsorientierung in Behandlung, Betreuung
und Bildungsarbeit
Die Einrichtungen des LVR-Klinikverbundes und der Heilpädagogischen Hilfen verstehen sich als lernende Organisationen. Sie streben eine ständige Verbesserung der Behandlungs- und Betreuungspraxis und ein möglichst hohes Niveau der Dienstleistung an.
Entsprechend setzt die Bildungsarbeit der LVR-Akademie ein Angebot um, das inhaltlich im Bereich von Psychiatrie und Heilpädagogik
den „state of the art“ diskutiert, den Aufbau moderner Unternehmens- und Managementstrukturen befördert und wissenschaftlich
begründete und zeitgemäße Methoden der Erwachsenenbildung
zum Einsatz bringt.
Teamarbeit und Interdisziplinarität als wichtigste Form
der Arbeitsorganisation
Die LVR-Akademie fördert die teambezogenen Kompetenzen in der
Praxis der Einrichtungen. Getragen von der Annahme, dass Interdisziplinarität, Diversität und Interkulturalität wichtige Ressourcen
für die Teamarbeit sind, werden viele Bildungsveranstaltungen, berufsgruppenübergreifend angeboten. Teamarbeit wird zudem durch
moderierte Teamklausuren unterstützt. Der Teamarbeitsgedanke
ist auch zentral für die Binnenorganisation der LVR-Akademie. Die
Arbeit ist von dem Bemühen getragen, gelingende Interdisziplinarität modellhaft in der Durchführung von Bildungsangeboten erlebbar
werden zu lassen. Dazu kommen auch im Team der LVR-Akademie
unterschied­liche Professionen, Geschlechter und Altersgruppen zusammen.
Die Stärke der Verbünde nutzen
Der Klinikverbund und das Netzwerk heilpädagogischer Hilfen haben in ihrer Größe und Vielfalt eine besondere Chance: Neben der
120
Nutzung von Synergieeffekten ist ein miteinander und voneinander
Lernen möglich, das gerade in der Bildungsarbeit der LVR-Akademie aufgegriffen und gefördert wird.
Die Bildungsangebote sind so organisiert, dass die Vielfalt von Referentinnen und Referenten ein breites Spektrum der Handlungsfelder mit ihren unterschiedlichen theoretischen Fundierungen
und Haltungen abbildet. Die einrichtungsübergreifend gemischten
Lerngruppen sind ein Forum, um Erfahrungen im Verbund auszutauschen und neue praxistaugliche Modelle zu entwickeln.
Die Angebote der LVR-Akademie stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anderer Träger offen, der Austausch mit ihnen ist gewünscht und wird gefördert. Die LVR-Akademie unterstützt mit ihrer
Arbeit den Gedanken der Vernetzung, insbesondere von Klinik- und
Gemeindepsychiatrie.
Mitarbeiterorientierung und Förderung von Potenzialen
Die Tatsache, dass der LVR für seine Beschäftigten im Klinikverbund
und im Netzwerk heilpädagogischer Hilfen eine Akademie zur beruflichen Qualifizierung betreibt, ist Ausdruck seines Engagements
im Bereich der Personalentwicklung. Ergänzend zu den Bemühungen in den Betrieben unterstützt die Akademie die berufliche und
fachliche Entwicklung der Beschäftigten und ihre Karriereplanung.
Sie trägt damit zur Mitarbeiterbindung an das Unternehmen bei. Die
Kundenorientierung in der Akademie entspricht einer fürsorglichen
und wertschätzenden Grundhaltung des LVR seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber. „Sie sind uns willkommen“ und
„Sie haben es verdient, in ihrer anspruchsvollen Arbeit gesehen und
gefördert zu werden“ sind Haltungen, denen sich die LVR-Akademie
verpflichtet fühlt. Die Fort- und Weiterbildungsarbeit der Akademie
wird als Teil einer umfassenden Personalentwicklungsstrategie gesehen, für die in einrichtungsübergreifender Perspektive auch Programme entwickelt und begleitet werden. Mitarbeiterorientierung
als Leitidee findet Ausdruck auch in der Gestaltung von Arbeitsplätzen und Zusammenarbeit innerhalb der LVR-Akademie. Ein wertschätzender Umgang, Fehlerfreundlichkeit, die Vereinbarkeit von
Beruf und Familie und Gesundheitsförderung sind zentrale Werte.
121
Fachbeirat und Fortbildungskonferenz
An der LVR-Akademie ist ein Fachbeirat gebildet, der die Bildungsarbeit begleitet und bera­tend bei der Erstellung des Jahresprogramms mitwirkt.
Zur Zeit besteht der Beirat aus folgenden Mitgliedern:
LVR-Klinikum Düsseldorf
Herr Prof. Dr. Gaebel
Ärztlicher Direktor
LVR-Klinikum Essen
Frau Splett
Kaufmännische Direktorin
LVR-Klinik Langenfeld
Frau Schmid-Rüther
Stellv. Pflegedirektorin
LVR-Klinik Köln
Frau Prof. Dr. Gouzoulis-Mayfrank
Ärztliche Direktorin
LVR-Klinik Mönchengladbach Herr Möller
Pflegedirektor
Verbundzentrale
Herr Dr. Massing
Herr Kaiser
Ergänzend zum Fachbeirat ist ab Oktober 2002 an der LVR-Akademie die Fortbildungskonferenz für den Maßregelvollzug des LVR eingerichtet worden.
Darin sind die Leitungen der Abteilungen für Maßregelvollzug in
Bedburg-Hau, Bonn, Düren, Essen, Langenfeld, Köln und Viersen
sowie des LVR-Fachbereichs Maßregelvollzug des Dezernats 8 vertreten.
Zweck der Fortbildungskonferenz ist, bei der jährlichen Planung der
beruflichen Qualifizierungsangebote für den Maßregelvollzug des
LVR praxisbezogen mitzuwirken.
122
Das Team der LVR-Akademie: Personen und Arbeitsschwerpunkte
Leitung:
• Andreas Kuchenbecker
Diplom-Sozialwissenschaftler
Organisationsberater
Psychotherapeut (HPG)
Tel.: +49 (0) 212 / 4007-216
Fax: +49 (0) 221 / 8284-0533
E-Mail: Andreas.Kuchenbecker@lvr.de
•
•
•
•
•
Leitung der Akademie
Managementaufgaben im Krankenhaus
Team- und Arbeitsgruppencoachings
Supervision
Kinder- und Jugendpsychiatrie
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (in alphabetischer Reihenfolge):
• Angelika Freese-Blum
Sekretärin
Tel.: +49 (0) 212 / 4007-210
Fax: +49 (0) 212 / 8284-0534
E-Mail: Angelika.Freese-Blum@lvr.de
•
•
•
•
•
•
Sekretariat und Tagungsbüro
Anlaufstelle für Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Anlaufstelle für Referentinnen und Referenten
Koordination der Infrastrukturleistungen
Assistenz der Akademieleitung
123
• Gudrun Gorski
Diplom-Psychologin
Psychologische Psychotherapeutin
Tel.: +49 (0) 212 / 4007-219
Fax: +49 (0) 221 / 8284-2329
E-Mail: Gudrun.Gorski@lvr.de
•
•
•
•
•
•
Psychiatrische Rehabilitation
außerstationäre Versorgung
Akutpsychiatrie
Abhängigkeitserkrankungen
Psychotherapie
Mitarbeit in der Fachweiterbildung
• Simone Kaiser
Verwaltungsangestellte
Tel.: +49 (0) 212 / 4007-211
Fax: +49 (0) 221 / 8284-0534
E-Mail: Simone.Kaiser@lvr.de
• Sekretariat und Tagungsbüro
• Verwaltungsaufgaben im Bereich
Personalentwicklung und Führungskräftetrainings
• Elvira Kante
Verwaltungsfachangestellte
Tel.: +49 (0) 212 / 4007-213
Fax: +49 (0) 221 / 8284-0532
E-Mail: Elvira.Kante@lvr.de
• Verwaltungsaufgaben
• Rechnungsstellung
• Beschaffung
• Statistik
124
• Hajo Oetmann
Gesundheits- und Krankenpfleger,
Dipl.-Pädagoge
Tel.: +49 (0) 212 / 4007-224
Fax: +49 (0) 221 / 8284-2131
E-Mail: Hajo.Oetmann@lvr.de
• Durchführung eines Weiterbildungslehrganges für psychiatrische Pflege
• Weiterbildung zur Fachkraft im Maßregelvollzug
und andere forensische Themen
• Sozialdienste
• Katrin Ploj
Hauswirtschaftliche Mitarbeiterin
Tel.: +49 (0) 212 / 4007-221
Fax: +49 (0) 212 / 4007-212
• Hauswirtschaft
• Gästehaus der LVR-Akademie
•
•
•
•
•
Holger Kemmer
Diplom-Psychologe
Tel.: +49 (0) 212 / 4007-217
Fax: +49 (0) 221 / 8284-4369
E-Mail: Holger.Kemmer@lvr.de
Psychiatrische Rehabilitation
Außerstationäre Versorgung
Ergotherapie
Mitarbeit in der Fachweiterbildung
125
• Ute Sturm
Erwachsenenbildnerin (MA)
Diplom-Pflegewirtin (Fachhochschule)
Fachgesundheits- und Krankenpflegerin
für psychiatrische Pflege
Supervisorin
Tel.: +49 (0) 212 / 4007-218
Fax: +49 (0) 221 / 8284-2130
E-Mail: Ute.Sturm@lvr.de
• Leiterin der Weiterbildungsstätte
für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege
und eines Weiterbildungslehrganges
• Leitungsaufgaben im Pflegedienst
• Gerontopsychiatrie
• Gemeindepsychiatrie
• Abhängigkeitserkrankungen
• Supervision
• Stefan Jünger
Fachgesundheits- und Krankenpfleger
für psychiatrische Pflege
Tel.: +49 (0) 212 / 4007-215
Fax: +49 (0) 221 / 8284-4370
E-Mail: Stefan.Juenger@lvr.de
• Leitungsaufgaben im Pflegedienst
• Forensik
• Mitarbeit in der Fachweiterbildung für psychiatrische Pflege
126
• Renate Kemp
Supervisorin und Coach (MA)
Gesundheits- und Krankenpflegerin
Diplom Musiktherapeutin
Tel.: +49 (0) 212 / 4007-214
Fax: +49 (0) 221 / 8284-2132
E-Mail: Renate.Kemp@lvr.de
•
•
•
•
•
Personalentwicklung
Führungskräftetrainings
Leitungsaufgaben im Pflegedienst
Coaching und Supervision
Kreative Therapien
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Allgemeine Hinweise für Teilnehmerinnen
und Teilnehmer ­
Die LVR-Akademie für seelische Gesundheit ist eine Einrichtung des
LVR-Dezernats Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen. Als zentrale Bildungsstätte richtet die Akademie ihr Angebot
vorrangig an die Beschäftigte der LVR-Kliniken. Es können jedoch
auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Einrichtungen
der psychiatrischen Versorgung teilnehmen.
1.
Die Veranstaltungen fin­
den vor­
wie­
gend in der LVR-Akademie für seelische Gesundheit in Solingen, Halfeshof, statt.
Alle Fortbildungsmaßnahmen sind dienstliche Veranstaltungen
und finden ganztägig statt.
2.Für die Beschäftigten aus den LVR-Kliniken werden die Lehrgangskosten in der Regel von der jeweiligen Klinik übernommen. Die getroffenen Vereinbarungen der Betriebsleitungen
werden auf dem Anmeldeformular vermerkt.
3.Während der Fortbildungsveranstaltungen ist die Übernachtung
im Gästehaus der Akademie (Ein­zelzimmer oder Doppelzimmer)
möglich. Pro Übernachtung werden 19,00 € berechnet.
Für das Mittagessen werden 4,50 € (ab 01.01.2014) berechnet.
Die Pausengetränke sind kostenlos. Um das Abendessen müssen sich die Teilnehmerinnen/die Teilnehmer selber kümmern.
Die Teilnehmenden der Weiterbildungslehrgänge zur Fachgesundheits- und Krankenpflege für Psychiatrie sorgen selber für
ihre Beköstigung. Kochmöglichkeiten sind im Gästehaus vorhanden.
4.Für die An- und Abreise mit Pkw oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird die Kostenerstattung jeweils zwischen der Teilnehmerin/dem Teilnehmer und der entsendenden Klinik/Einrichtung vereinbart.
Ein Anspruch auf weitergehende Reisekostenerstattung/Aufwandsentschädigung besteht nicht.
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5.Falls Sie an einer Veranstaltung teilnehmen möchten, wenden
Sie sich bitte an Ihre Leitung. Für die Teilnehmerauswahl und
-anmeldung ist der Vorstand der jeweiligen Klinik zuständig,
wobei die örtliche Personalvertretung zu beteiligen ist. Das gilt
auch für die Weiterbildungslehrgänge zur Fachgesundheits- und
Krankenpflege in der Psychiatrie für Psychiatrie.
6.
Die Anmeldungen müssen fristgemäß bis zum angegebenen
Anmeldeschluss in der LVR-Akademie eingegangen sein. Erst
danach kann eine verbindliche Zusage über die Möglichkeit zur
Teilnahme seitens der LVR-Akademie erfolgen. Diese geht Ihnen schriftlich in Form einer Einladung zur Fortbildung zu.
7.Bei allen Fortbildungsveranstaltungen ist eine Typisierung der
Teilnehmerauswahl nach A, B, C oder D angeführt, welche die
Platzkontingente für die LVR-Kliniken regelt (Näheres dazu im
folgenden Teil des Programmhefts). Im Rahmen dieser Kontingente haben LVR-Beschäftigte Vorrang vor externen Kundinnen
und Kunden.
8.
Die Fortbildungsangebote stehen auch Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern in der Elternzeit oder in anderen begründeten Beurlaubungen sowie Teilzeitbeschäftigten zur Verfügung. Bitte klären Sie entsprechende Fragen in Ihrer Dienststelle.
9.Wir unterstützen Sie gerne dabei, Ihre Zeit in der LVR-Akademie
auch mit persönlichem „Auftanken“ in Ihrer Freizeit zu verbinden und stellen Informationen über Freizeit- und Gesundheitsangebote vor Ort zur Verfügung. Mit einem Solinger Massageund Wellnessanbieter sind Sonderkonditionen (10% Rabatt) für
alle Kursteilnehmerinnen und -Teilnehmer vereinbart.
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Regelungen der Platzkontingente für die LVR-Kliniken
Die Kurs- und Seminargröße beträgt in der Regel 20 Plätze. Nur die
Fachtagungen werden für mehr Teilnehmer/Teilnehmerinnen organisiert. Um den Teilnehmern/Teilnehmerinnen eine Orientierung zu
ermög­lichen, wie viel Plätze von ihrer Klinik bei einzelnen Veranstaltungen genutzt werden können, wurden 4 Typen der Teilnehmerauswahl bzw. Zielgruppen erstellt.
Typ A:Alle LVR-Kliniken sind angesprochen. Je nach Klinikgröße
werden 1 (Essen, Mönchengladbach), 2 (Düren, Düsseldorf,
Langenfeld, Köln) oder 3 (Bedburg-Hau, Bonn, Viersen)
Plätze reserviert. Bei größeren Tagungen entsprechend
mehr.
Typ B:Nur bestimmte Fachbereiche werden angesprochen (z.B.
Kinder- und Jugend­psychiatrie, Forensik). Je nach Größe
des Fachbereichs werden 3 – 5 Plätze pro Klinik reserviert.
Typ C:Nur spezielle Sonderbereiche werden angesprochen (1 – 3
Kliniken). Es stehen 6 – 8 Plätze pro Klinik zur Verfügung.
Typ D:Nur ein feststehender Personenkreis wird gezielt angesprochen, (z.B. Inner­betriebliche Fortbildungsbeauftragte,
Abteilungsleitungen Gerontopsychiatrie).
Für die Typen A – C gilt, dass nicht genutzte Kapazitäten von anderen Kliniken in Anspruch genommen werden können.
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Wegbeschreibung
Die LVR-Akademie (ehemals Rheinisches Institut für Fort- und Weiterbildung in der Psychiatrie – RIPs –) befindet sich im Gelände der
LVR-Jugendhilfe Rheinland, Halfeshof. Dieses liegt im Ortsteil Solingen-Krahenhöhe am Ortsende an der B 229 Richtung Remscheid.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Ab Solingen Hauptbahnhof (ehem. Solingen-Ohligs) mit der O-BusLinie 681 bis Graf-Wilhelm-Platz. Dort umsteigen in die Linie 695 bis
Haltestelle Halfeshof. (Fahrzeit ca. 40 Min.).
Vom DB-Bahnhof Solingen-Mitte (Regionalbahnstrecke Solingen –
Wuppertal) erreichen Sie den Halfeshof mit der Buslinie 695 Richtung Meigen (Fahrzeit 12 Min.).
Mit dem Auto
Aus nördlicher Richtung:
A 46 bis Sonnborner Kreuz. In Richtung Remscheid fahren und auf
dieser weitgehend autobahnmäßig ausgebauten Straße bleiben
(nicht abbiegen!) bis zum Ende der Ausbaustrecke, die in Müngsten
auf die B 229 trifft. Dort rechts abbiegen in Richtung Solingen. Nach
ca. 3 km geht unmittelbar nach dem Ortseingangsschild rechts die
Meigener Straße ab. Dort einbiegen. Nach 100 m befindet sich auf
der rechten Straßenseite der Halfeshof.
Aus südlicher Richtung:
A 1 bis Schloß Burg/Wermelskirchen. Abfahren und zweimal links
abbiegen Richtung Schloß Burg. Durch Burg und Unterburg erreichen Sie nach 10 km Solingen. An der ersten Ampelanlage nach
dem Ortseingangsschild (hier ist schon ein Hinweisschild „Halfeshof“) rechts abbiegen. Nach ca. 600 Metern geht links die Meigener Straße ab. Dort einbiegen. Nach 100 m befindet sich auf der
rechten Straßenseite der Halfeshof.
Ihr Navigationssystem kennt die Straße „Halfeshof“ nicht?
Orientieren Sie sich an der Einbiegung Meigener Straße/Halfesweg
oder an den Koordinaten E7.11484 Grad, N51.16887 Grad
Sie haben sich in Solingen verfahren?
Suchen Sie/fragen Sie nach der B 229 und folgen Sie dieser Straße
in Richtung Remscheid/Müngsten. 20 m vor dem Ortsausgangsschild Solingen geht links die Meigener Straße ab. Biegen Sie dort
ein. Nach 100 m befindet sich auf der rechten Straßenseite der Halfeshof.
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LVR-Akademie
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Absender:
LVR-Akademie
für seelische Gesundheit
Halfeshof 10
42651 Solingen
Ich interessiere mich für die Veranstaltung:
Nr.: /2014vom bis
Nr.: /2014vom bis
und bitte um Zusendung des Programms.
Ich bitte um Information
zur Weiterbildung
Rehabilitation
KJP
 Leitung einer Station
Praxisanleitung
Abhängigkeitserkrankung
 Fachkraft MRV
 Ergotherapie in der Psychiatrie
(bitte ankreuzen)
Für eine verbindliche Anmeldung benutzen Sie bitte das Anmeldeformular!
LVR-Akademie
für seelische Gesundheit Halfeshof 10
42651 Solingen
Tel 0212 4007-210
Fax 0221 82840534
www.akademie-seelische-gesundheit.lvr.de
Anmeldeschluss:
Die Anmeldung sollte in der
LVR-Akademie vorliegen
bis zum:
Anmeldung
für das Fortbildungsseminar
Name:
Vorname:
Klinik/Institution:
Geb. Datum:
Station:
Straße:
PLZ:Ort:
Arbeitsbereich: Tel.-Nr./E-Mail:
Beruf:
Privatanschrift:
Straße: Nr.: PLZ:Ort:
Telefon:
E-Mail:
Die Kursgebühr beträgt €
Übernachtung je € 19,00, für das Mittagessen werden € 4,50 berechnet, die Pausenbeköstigung ist kostenlos.
Ein Abendessen wird nicht angeboten.
Für die Übernachtung stehen Einzel- und Doppelzimmer in begrenzter Anzahl im Gästehaus zur Verfügung.
Hotelwunsch? – Info unter: www.solingen.de
Verbindliche Anmeldung für Übernachtung: ja nein 
Verbindliche Anmeldung für das Mittagessen: ja nein  vegetarisch ja 
Ich nehme erstmals an einem
Seminar der Akademie teil: ja nein 
Falls Sie an der Teilnahme verhindert sind, melden Sie sich bitte rechtzeitig ab. Sollte die Abmeldung erst so spät bei uns
vorliegen, dass wir die Essensbestellung nicht rückgängig machen können, müssen wir Ihnen diese Kosten berechnen.
Bitte alle Felder des Anmeldeformulars gut leserlich und in Druckschrift ausfüllen.
Datum:Unterschrift:
Bestätigung der Kostenübernahme für die o. g. Teilnahmeanmeldung
Bitte schicken Sie die Rechnung über (bitte ankreuzen)
die Kursgebühren
 an die Klinik/Einrichtung an Teilnehmer/-in
die Übernachtungskosten  an die Klinik/Einrichtung an Teilnehmer/-in
die Verpflegungskosten  an die Klinik/Einrichtung an Teilnehmer/-in
Für die Leitung der Klinik/Einrichtung
Datum:Stempel/Unterschrift:
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