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FS20-PC-Sender FS20 PCS - ELV

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BEDIENUNGSANLEITUNG
FS20-PC-Sender
FS20 PCS
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Del
ELV Elektronik AG • PF 1000
D-26787 Leer • Telefon 0491/6008-88 • Telefax 0491/6008-244
1
Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung vor der Inbetriebnahme komplett und bewahren Sie die Bedienungsanleitung für späteres Nachlesen auf. Wenn Sie das Gerät
anderen Personen zur Nutzung überlassen, übergeben Sie
auch diese Bedienungsanleitung.
Inhalt:
1.
Beschreibung/Funktionen............................................................3
2.
Betriebs- und Sicherheitshinweise...............................................4
3. 3.1.
3.2.
Installation....................................................................................4
PC-Anschluss...............................................................................4
Open-Source-Hausautomatisierungs-Software...........................4
4.
Programm-Konfiguration und Bedienung....................................5
5. Reichweite und Störungen - bitte beachten!................................9
6.
Reinigung, Entsorgung...............................................................10
7.
Technische Daten.......................................................................10
8.
8.1.
8.2.
8.3. 8.4..
Anhang.......................................................................................11
Das FS20-Adress-System..........................................................11
Anwendungsszenarien mit FS20 PCS und FS20 PCE...............16
Die FS20-Befehle in EventGhost................................................18
FS20 PCS-HID-Protokoll............................................................24
1. Ausgabe Deutsch
04/2010
Dokumentation © 2010 eQ-3 Ltd. Hongkong
Alle Rechte vorbehalten. Ohne schriftliche Zustimmung des Herausgebers darf dieses Handbuch auch
nicht auszugsweise in irgendeiner Form reproduziert werden oder unter Verwendung elektronischer,
mechanischer oder chemischer Verfahren vervielfältigt oder verarbeitet werden.
Es ist möglich, dass das vorliegende Handbuch noch druck­tech­nische Mängel oder Druckfehler aufweist.
Die Angaben in diesem Handbuch werden jedoch regelmäßig überprüft und Korrekturen in der nächsten
Ausgabe vorgenommen. Für Fehler technischer oder drucktechnischer Art und ihre Folgen übernehmen
wir keine Haftung. Alle Warenzeichen und Schutzrechte werden anerkannt.
Printed in Hong Kong. Änderungen im Sinne des technischen Fortschritts können ohne Vorankündigung
vorgenommen werden.
92038 Y2010V1.0
2
1. Beschreibung/Funktionen
Der FS20-PC-Sender ermöglicht es, von einem PC aus über eine OpenSource-Haus-Automatisierungs-Software beliebige FS20-Empfänger fernzusteuern. Die Konfiguration des über USB anzuschließenden, kompakten
Senders erfolgt vollständig über den PC.
Auslöser für das Aussenden eines definierbaren Sendebefehls können dabei
die unterschiedlichsten Ereignisse sein, von der PC-Fernbedienung über die
Steuerung von einer Webseite per Web-Server bis hin zu Tastendrücken, Hot
Keys oder der Empfang einer E-Mail, einer SMS vom Handy usw. Dank des
offenen Systems sind zahlreiche Steuerungsabläufe realisierbar.
Zusammen mit dem FS20-PC-Empfänger FS20 PCE und der PC-Software
„EventGhost” ist ein vollständiges Haussteuersystem realisierbar, indem
von FS20-Sendern am FS20 PCE ankommende Befehle über die Software
mit dem FS20-PC-Sender verknüpft werden, der wiederum Schaltbefehle
ausenden kann. So sind z. B. auch Makros via PC-Software erstellbar.
Denkbar ist auch, das Pärchen FS20 PCE/FS20 PCS als Repeater für
FS20-Signalweiterleitungen einzusetzen, etwa am Home-Server. So kann
man für FS20-Sender sonst schwer erreichbare Empfangsgebiete, etwa
in einem anderen Stockwerk, sicher erreichen, indem ein FS20 PCS über
ein USB-Verlängerungskabel im Keller positioniert ist.
Im Anhang sind einige denkbare Anwendungsbeispiele für den Sender
und die Kombination mit dem PC-Empfänger aufgezeigt.
Der FS20-PC-Sender ist als treiberloses HID-Gerät ausgeführt und wird
über USB mit Spannung versorgt.
Bestimmungsgemäßer Betrieb
Der FS20-PCS ist für den Betrieb als FS20-Sender innerhalb des FS20Haussteuerungssystems und für die Zusammenarbeit mit der Open
Source-Hausautomations-Software „EventGhost” unter den Betriebssystemen MS Windows 2000/XP/Vista/7 vorgesehen.
Er darf nur an einen USB-Standardanschluss eines PCs oder USB-Hubs
angeschlossen werden. Die Spannungsversorgung darf nur über diesen
USB-Anschluss erfolgen.
Bei nicht bestimmungsgemäßem Betrieb des Gerätes erlöschen Garantie- und Gewährleistungsansprüche, wir übernehmen keine Haftung für
auftretende Folgeschäden.
3
2. Betriebs- und Sicherheitshinweise
Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachten der Sicherheitshinweise verursacht werden, übernehmen wir keine Haftung. In solchen Fällen erlischt jeder Garantieanspruch!
Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung!
• Aus Sicherheits- und Zulassungsgründen (CE) ist das eigenmächtige
Umbauen und/oder Verändern des Produkts nicht gestattet.
• Betreiben Sie das Gerät nur in trockener, staubfreier Umgebung, setzen
Sie es keinem Einfluss von Feuchtigkeit, Vibrationen, ständiger Wärmeeinstrahlung, Kälte und keinen mechanischen Belastungen aus.
• Lassen Sie das Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen, Plastikfolien/tüten, Styroporteile, etc., könnten für Kinder zu einem gefährlichen
Spielzeug werden.
• Wurde das Gerät beschädigt, nehmen Sie das Gerät außer Betrieb und
wenden Sie sich an unseren Service.
• Verlegen Sie Kabel stets so, dass diese nicht zu Gefährdungen für
Menschen und Haustiere führen können.
3. Installation
3.1. PC-Anschluss
Der FS20 PCS ist ein HID-Gerät, erfordert also keine Treiberinstallation.
· Schließen Sie das USB-Kabel des Gerätes an einen freien USB-Port
Ihres Rechners an.
· Kurz darauf erkennt das Betriebssystem des Rechners das Gerät automatisch und meldet dies als neu erkanntes USB-Gerät.
3.2. Open-Source-Haus-Automatisierungs-Software
Das Gerät ist für die Einbindung in die frei verfügbare Open-Source-Software „EventGhost” vorgesehen. Diese enthält den FS20 PCS als PlugIn.
Sie ist unter:
www.eventGhost.org oder www.elv.de
verfügbar. Die dort gegebenen Nutzungshinweise sind zu beachten.
4
· Installieren Sie das Programm auf Ihrem PC und folgen Sie dabei den
Installationsanweisungen.
4. Programm-Konfiguration und Bedienung
Bitte beachten!
„EventGhost” ist Donationware, das heißt, sie ist kostenlos verfügbar, die Programmierer bitten jedoch zur Abdeckung ihrer eigenen
Kosten um eine freiwillige Spende in selbst bestimmbarer Höhe.
Auf der „EventGhost”-Webseite finden sich alle dazu benötigten
Informationen.
Die folgende Beschreibung der Arbeit mit „EventGhost” erläutert nur den
grundlegenden Umgang mit dem Programm in Zusammenarbeit mit demFS20 PCS, da das Programm ständig erweitert und verändert wird.
Detaillierte Hinweise und Hilfestellungen zu den einzelnen Optionen gibt
die mit dem jeweils aktuellen Programm-Download gelieferte OnlineDokumentation, die Online-Wiki bzw. die in das Programm integrierte
Hilfe-Funktion. Hier sind alle aktuellen Optionen ausführlich erläutert.
Zusätzlich steht auf der Webseite von „EventGhost” ein Forum bereit.
Einzelne Programmoptionen können sich jederzeit ändern, da das Programm ständig weiterentwickelt wird.
· Starten Sie das Programm über das Desktop-Symbol oder aus dem
Start-/Programm-Menü von MS Windows.
· Wählen Sie Sie über das Menü „Konfiguration” -> „Plugin hinzufügen”
aus dem Ordner „Steuerung externer Geräte” das PlugIn „ELV FS20
PCS” an und bestätigen Sie die Auswahl mit dem OK-Button.
· Danach erscheint das PlugIn im Konfigurationsbaum des Programms:
5
Für die weitere Konfiguration bieten sich zwei Optionen:
1. Ergänzung eines bestehenden Makros um einen FS20-PCSBefehl
· Klicken Sie auf das gewünschte Makro im Konfigurationsbaum und
wählen Sie aus der Symbolleiste oben bzw. per rechtem Mausklick
„Befehl hinzufügen”. Jetzt erscheint ein neues Auswahlmenü, in dem
man unter „ELV FS20 PCS” den gewünschten Befehl auswählen kann:
Eine komplette
Befehlsbeschreibung
finden Sie im Anhang!
· Neben den Standard-Befehlen finden Sie unter den Optionen „Zeitgesteuerte Aktionen” und „Programming” weitere Optionen für die
Timerprogrammierung und spezielle Programmabläufe. Die jeweiligen
Optionen werden bei Anwahl des Befehls ausführlich beschrieben.
· Nach der Bestätigung mit dem Button „OK” erscheint ein neues Fenster,
das die Eingabe von Hauscode, Adresse und eventuelle zusätzliche
Parameter ermöglicht, hier entsprechend des Befehls das Dimmen auf
eine bestimmte Helligkeitsstufe:
6
· Zur Einordnung das FS20 PCS in das FS20-Hauscode- und AdressSystem finden Sie ausführliche Ausführungen im Anhang dieser Bedienungsanleitung.
· Über den Button „Übernehmen” sind die eingestellten Daten zu übernehmen.
· Über den Button „Test” ist nach Vergabe der Parameter der FS20Empfänger nach dessen Bedienungsanleitung anzulernen. Danach kann
die Befehlsübermittlung hierüber getestet werden.
· Bestätigen Sie abschließend die Eingaben mit dem Button „OK”. Jetzt
erscheint der Befehl in der Makro-Liste in der Form:
Gerätename: Hauscode-Adresse, Parameter
2. Neues Makro erstellen
Am Beispiel „Heraufdimmen eines FS20-Dimmers auf 37,5% durch Betätigen der PC-Keyboard-Taste „Numpad 9” (Taste „9” im Nummernblock)
wird im Folgenden die Bildung eines eigenen Makros erläutert.
· Wählen Sie aus der Symbolleiste oben bzw. per rechtem Mausklick
„Makro hinzufügen”. Jetzt erscheint ein Makro-Eintrag „Unbekanntes
Makro” im Konfigurationsbaum. Diesem können Sie nun einen Namen
geben, z. B. „Dimmen mit Num9” oder, wie im Beispiel unten, Zuordnung
und Aktion des Makros.
· Wählen Sie über das Menü „Konfiguration” -> „Plugin hinzufügen” aus
dem Ordner „Fernbedienungsempfänger” die Option „Tastatur” aus.
Diese erscheint nun als PlugIn im Konfigurationsbaum.
· Drücken Sie die gewünschte Taste auf der PC-Tastatur. Der Tastendruck
(z.B. ‚9‘ auf dem Nummernblock ihrer Tastatur) löst einen Event aus, der
als Eintrag „Keyboard.Numpad9“ links im Log-Feld erscheint.
· Ziehen Sie diesen Eintrag per Drag & Drop in das das zuvor auf der
rechten Seite angelegte Makro.
· Wählen Sie das Makro an und per rechter Maustaste „Befehl hinzufügen”.
· Gehen Sie dann weiter vor wie im Kapitel „Ergänzung eines bestehenden
Makros um einen FS20-PCS-Befehl” vor.
· Das fertige Makro sieht dann so aus:
· Bei der Betätigung der Taste 9 im Nummernblock löst links im Log den
entsprechenden Eintrag zur Befehlsaussendung und diese selbst am
FS20 PCS aus. Dabei leuchtet die LED an diesem kurz als Bestätigung
der Aussendung auf.
7
Bitte beachten!
· Zu beachten ist, dass die betreffende Taste nicht von anderen aktiven
Programmen genutzt wird, da nun jede Tasteneingabe von EventGhost
„abgefangen“ wird und die Taste anderen Programmen nicht mehr zur
Verfügung steht.
· Ist keine Einzeltaste frei, so kann man auch die Kombination mehrerer
Tasten, etwa „CTRL+1”, wählen.
· Es können beliebig viele FS20-Befehle in beliebig viele Makros hinzugefügt werden.
· Möglich ist es auch, mehrere Befehle mit dem FS20 PCS nacheinander zu
senden. Diese werden mit einem kurzen Sendeabstand von ca. 250 ms
gesendet. So sind auch komplexe Abläufe realisierbar, weit über die
Möglichkeiten z. B. einer normalen Handfernbedienung hinaus.
Achtung!
Bei der Aussendung der Befehle ist darauf zu achten, dass laut Bundesnetzagentur die maximale Aussendezeit innerhalb einer Stunde nur 1 %, also
max. 36 s je Stunde betragen darf (Duty Cycle), damit andere Teilnehmer
des nicht exklusiven 868-MHz-Bandes nicht unnötig gestört werden.
Entsprechend sind z. B. längere Makros mit mehreren aufeinander folgenden Befehlen zu gestalten.
Kopplung mit FS20 PCE
· Zur Kopplung des FS20 PCS mit dem FS20 PCE ist ein neues Makro
zu erstellen, in das zunächst per Drag & Drop die entsprechenden, vom
FS20 PCE empfangenen Befehle (siehe dessen Bedienungsanleitung)
hineinzuziehen sind.
· Dann ist, wie beschrieben, mit „Befehl hinzufügen” der zugehörige Befehl
des FS20 PCS hinzuzufügen.
· Jetzt löst ein vom FS20 PCE empfangener Befehl den programmierten
FS20-PCS-Befehl aus.
8
5. Reichweite und Störungen - bitte beachten!
Reichweite und Störungen
•Das ELV-FS20-System arbeitet im 868-MHz-Bereich, der auch von anderen Funkdiensten genutzt wird. Daher kann es durch Geräte, die auf
der gleichen bzw. benachbarten Frequenz arbeiten, zu Einschränkungen
des Betriebs und der Reichweite kommen.
•Die angegebene Funk-Reichweite von bis zu 100 m ist die Freifeldreichweite, d. h., die Reichweite bei Sichtkontakt zwischen Sender
und Empfänger. Im praktischen Betrieb befinden sich jedoch Wände,
Zimmerdecken usw. zwischen Sender und Empfänger, wodurch sich die
Reichweite entsprechend reduziert.
Weitere Ursachen für verminderte Reichweiten:
· Hochfrequenzstörungen aller Art.
· Bebauung jeglicher Art und Vegetation.
· Im Nahbereich der Geräte bzw. innerhalb oder nahe der Funkstrecke be­
finden sich leitende Teile, die zu Feldverzerrungen und Abschwächungen
führen.
· Der Abstand von Sender oder Empfänger zu leitenden Flächen oder
Gegenständen (auch zum menschlichen Körper oder Boden) beeinflusst
die Strahlungscharakteristik der Antennen und somit die Reichweite.
· Breitbandstörungen in städtischen Gebieten können Pegel erreichen,
die den Signal-Rauschabstand verkleinern, wodurch sich die Reichweite
ver­ringert.
· Mangelhaft abgeschirmte PCs können in Empfänger einstrahlen und die
Reichweite verringern.
9
6. Reinigung, Entsorgung
- Reinigen Sie das Gerät nur mit einem weichen Leinentuch, das bei
starken Verschmutzungen angefeuchtet sein kann. Verwenden Sie zur
Reinigung keine löse­mittelhaltigen Reinigungsmittel.
Gerät nicht im Hausmüll entsorgen!
Elektronische Geräte sind entsprechend der Richtlinie über
Elektro- und Elektronik-Altgeräte über die örtlichen Sammelstellen für Elektronik-Altgeräte zu entsorgen!
7. Technische Daten
Kompatible Funk-Empfänger:................................. alle FS20-Empfänger
Sendefrequenz:......................................................................868,35 MHz
Sende-Reichweite:.................................................bis zu 100 m (Freifeld)
Sendeanzeige:............................................................................. rote LED
Software-Schnittstellen:..................... EventGhost Plug-in (OpenSource),
Generic USB HID
Hardware-Schnittstelle:.........................................USB mit Stecker Typ A
Spannungsversorgung:...................................................... USB-powered
Stromaufnahme:............................................................................<50 mA
USB-Kabellänge:................................................................................. 1 m
Abmessung (B x H x T):.................................................. 40 x 16 x 70 mm
10
8. Anhang
8.1. Das FS20-Adress-System
Innerhalb eines Hauscodes lassen sich 256 verschiedene Adressen einstellen. Diese Adressen gliedern sich dabei in 4 Adresstypen zu 225 Einzeladressen, 15 Funktionsgruppen-Adressen, 15 lokalen Master-Adressen
und einer globalen Master-Adresse. Jedem Empfänger kann von jedem
Adresstyp eine Adresse zugeordnet werden. Damit kann jeder Empfänger
auf bis zu 4 unterschiedliche Adressen reagieren, jedoch immer nur auf eine
Adresse pro Adresstyp. Soll ein Empfänger auf mehrere Sender reagieren,
so kann man die Sender auf die gleiche Adresse programmieren oder bei
unterschiedlich eingestellten Sender-Adresstypen den Empfänger nacheinander auf diese verschiedenen Adressen programmieren.
Den einzelnen Adresstypen ist dabei folgende Funktion zugedacht:
Einzeladressen
Jeder Empfänger sollte auf eine Einzeladresse eingestellt werden, um ihn
separat ansteuern zu können.
Funktionsgruppen-Adressen
Mehrere Empfänger werden durch die Zuweisung einer FunktionsgruppenAdresse als funktionale Einheit definiert. Werden beispielsweise alle
Lampen im Haus einer Funktionsgruppe zugeordnet, so lässt sich das
ganze Haus über nur einen Tastendruck hell erleuchten oder verdunkeln.
Lokale Masteradressen
Mehrere Empfänger werden räumlich als eine Einheit definiert und über
die lokale Masteradresse angesteuert. Werden beispielsweise alle Empfänger in einem Raum jeweils einer lokalen Masteradresse zugewiesen,
so kann man beim Verlassen eines Raumes mit nur einem Tastendruck
alle Verbraucher in diesem Raum ausschalten.
Globale Masteradresse
Mehrere Empfänger werden der globalen Masteradresse zugeordnet und
gemeinsam über diese Adresse angesteuert. Beim Verlassen des Hauses
lassen sich so beispielsweise leicht alle Verbraucher mit nur einem einzigen
Tastendruck ausschalten.
Durch dieses Adress-System eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten. Es
11
lassen sich somit sogar Zugangsberechtigungen realisieren, indem z.
B. drei Tore unterschiedlichen Einzeladressen und einer gemeinsamen
Funktionsgruppe („Tore”) zugewiesen werden. Mehrere Personen können nun jeweils einen Handsender mit entsprechender Einzeladresse für
ein Tor erhalten, während über eine Fernbedienung mit programmierter
Funktionsgruppen-Adresse alle Tore geöffnet oder über einen FS20-Timer
abends automatisch gemeinsam geschlossen werden können.
Die Einstellung der unterschiedlichen Adresstypen und Adressen erfolgt allein am Sender bzw. im Falle des FS20 PCS über die Software
„EventGhost” und wird durch die Adresszuweisung an den Empfänger
übertragen.
Hauscode
Der 8-stellige Hauscode ermöglicht den Betrieb mehrerer gleicher Funksysteme nebeneinander.
Einordnung des FS20 PCS in das Adress-System
Beim FS20 PCS erfolgt die Adressierung direkt über die Einstellung der
einzelnen Befehlselemente (Erläuterung siehe Seite 6).
Dazu sind nur die Ziffern 1 bis 4 zu verwenden!
Adressgruppe
Hauscode
Unteradresse
Dies hat den Vorteil, dass der FS20 PCS beliebig viele Befehle aussenden
kann, ohne selbst fest an eine feste Adressierung gebunden zu sein. So
kann er im Unterschied zu den meisten anderen FS20-Sendern sogar
FS20-Systeme mit unterschiedlichen Hauscodes ansteuern.
Das heißt auch, dass auch die o.g. Adress-Funktionalitäten wie die globale oder lokale Masterfunktion ebenfalls direkt über die Einstellung des
jeweiligen Befehlselements zu vergeben sind.
12
Zuweisung von Funktionsgruppen und Masteradressen
Funktionsgruppen
Wird als Adressgruppe die 44 eingegeben, wird die Unteradresse (sofern
sie nicht auch 44 ist, siehe folgende Abschnitte) als Funktionsgruppe
definiert. So lassen sich 15 Funktionsgruppen zwischen 4411 und 4443
definieren:
Hierzu stehen die folgenden Adressen zur Verfügung: 4411, 4412, 4413,
4414, 4421, 4422, 4423, 4424, 4431, 4432, 4433, 4441, 4442, 4443
Lokaler Master
Wird nur die Unteradresse auf 44 eingestellt, so hat dieser Kanal die
Funktion eines lokalen Masters innerhalb der eingestellten Adressgruppe.
Alle Empfänger, die mit dieser lokalen Masteradresse programmiert sind,
werden gleichzeitig gesteuert.
Hierzu stehen die folgenden Adressen zur Verfügung: 1144, 1244, 1344,
1444, 2144, 2244, 2344, 2444, 3144, 3244, 3344, 3444, 4144, 4244,
4344
Globaler Master (Adresse 4444)
Werden sowohl Adressgruppe als auch Unteradresse auf 44 eingestellt,
so hat dieser Kanal die Funktion eines globalen Masters. Alle Empfänger, die mit dieser globalen Masteradresse programmiert sind, werden
gleichzeitig gesteuert.
13
Beispiel für Adressen-Zuordnung
Bei einem umfangreicheren Systemausbau ist es sinnvoll, bei der Adressenauswahl systematisch vorzugehen, um den Überblick über die bereits
vergebenen Adressen zu behalten und um die programmierten Empfänger
einfach und sinnvoll in Gruppen gemeinsam steuern zu können.
Anhand des folgenden Beispiels und der Erläuterungen dazu können Sie
eine solche umfangreiche Konfiguration nachvollziehen.
Hauscode z. B.
1234 1234
Globale
Masteradresse
4444
Funktionsgruppe 44xx
z.B. 4411 Deckenlampen
A
Lokale
Masteradresse
z.B.1144
D
1122
1144
4444
1131
1144
4444
B
1211
1111
1144
4411
4444
1212
4411
4444
1412
4444
1411
4411
4444
C
1311
4411
4444
Um die Adressbereiche gleichmäßig auf das Haus zu verteilen, wurde
jedem Raum eine andere Adressgruppe zugewiesen:
Raum A: 11, Raum B: 12, Raum C: 13, Raum D: 14. Die Markise wurde
dabei dem anliegenden Raum B mit zugeordnet.
Insgesamt sind folgende 15 Adressgruppen möglich:
11, 12, 13, 14, 21, 22, 23, 24, 31, 32, 33, 34, 41, 42, 43.
Um jeden Empfänger separat steuern zu können, ist jeder Empfänger auf
eine Einzeladresse zu programmieren. Dazu wird zu der bereits ausgewählten Adressgruppe nun noch eine Unteradresse benötigt. Insgesamt
sind pro Adressgruppe folgende 15 Unteradressen möglich:
11, 12, 13, 14, 21, 22, 23, 24, 31, 32, 33, 34, 41, 42, 43
14
Im Beispiel ist die Markise auf die Einzeladresse 1211 programmiert,
die sich aus der Adressgruppe 12 und deren Unteradresse 11 zusammensetzt.
Bei den Empfängern im Raum A wurden zusätzlich alle Empfänger auf eine
lokale Masteradresse programmiert. Bei der lokalen Masteradresse ist als
Unteradresse immer die 44 eingestellt, während über die Adressgruppe
eine der 15 lokalen Masteradressen gewählt wird.
Der mögliche Bereich für die Adressgruppe ist dabei wieder 11 bis 43:
11, 12, 13, 14, 21, 22, 23, 24, 31, 32, 33, 34, 41, 42, 43
Allen Lampen im Haus sind des weiteren über die globale Masteradresse
4444 steuerbar. Die Markise wurde nicht auf diese Adresse programmiert
und ist deshalb nur über ihre Einzeladresse ansprechbar.
Die Deckenlampen in allen Räumen sind zusätzlich zu einer Funktionsgruppe zusammengefasst und somit auch gemeinsam steuerbar.
Um eine der 15 Funktionsgruppen auszuwählen, ist als Adressgruppe die
44 und als Unteradresse ein Wert zwischen 11 und 43 einzustellen.
Im Beispiel haben die Deckenlampen die Funktionsgruppen-Adresse
4411.
15
8.2. Anwendungsszenarien mit FS20 PCS und FS20 PCE
Signalquellenauswahl mit FS20 DAV und PC-Fernbedienung
E-Mail-Eingang in anderen Räumen signalisieren
Geräte direkt via PC-Tastatur steuern
16
Preiswerte Haussteuerung mit beliebigen Verknüpfungen, Makros usw.
USB-Verlängerungskabel
FS20-Funkstrecken-Verlängerung per aktivem USB-Verlängerungskabel
zum Erreichen von funktechnisch schwer erreichbaren Arealen
17
8.3. Die FS20-Befehle in EventGhost
Hinweis zu Begriffen
In einigen Befehlen finden Sie die Begriffe „früherer Wert” und „alter Zustand”. Diese speziellen Befehle betreffen FS20-Geräte wie Dimmer oder
auch Bewegungsmelder, die verschiedene, programmierbare Lichtstufen
schalten können, wie z. B. der FS20 PIRI-2 HR.
Alter/Früherer Wert
Diesen Wert speichert ein Dimmer immer nur dann, wenn er einen Herauf-,
oder Herunter-Dimmbefehl, einen Herauf-Herunter-Dimmbefehl oder
einen Dimmbefehl „Dimme auf Stufe xx” erhält. Dieser Wert bleibt beim
Ausschalten des Dimmers gespeichert.
Alter/Vorheriger Zustand
Dies können die Stufen „Ein” (100%), „Aus” (0%), und jede Zwischenstufe
sein, die der Dimmer hatte, bevor der neue Befehl eintraf.
Beispiel:
Befehl:
„Mit früherem Wert für Timerzeit einschalten und anschließend zu
altem Zustand zurückkehren”
Aktion:
Der angesteuerte Dimmer schaltet auf den zuletzt gespeicherten Dimmwert und nach Ablauf der Timerzeit wieder in den alten Zustand, in dem
er sich befand, als der Befehl eintraf.
In die Praxis umgesetzt heißt dies:
Der Dimmer ist z. B. auf 25% („alter/vorheriger Wert”) eingestellt und wird
ausgeschaltet. Er speichert diesen Wert.
Und der Zustand „Aus” ist hier der „alte/vorherige Zustand”.
Empfängt er nun den o.a. Befehl, so schaltet er mit dem gespeicherten
Wert 25% ein, und nach Ablauf der Timerzeit schaltet er den Dimmer
wieder aus.
Der „alte/vorherigeZustand” kann hier auch ein Dimmwert sein, dann erfolgt z. B. bei einer gerade zu 25% gedimmten Leuchte nach dem Empfang des Befehls ein Umschalten auf z. B. 75% für die Timerzeit und
anschließende Rückkehr zu den 25% - ein typisches Einsatzbeispiel für
den FS20 PIRI-2 HR.
18
Schaltbefehle
„Ausschalten”
Schaltet das Gerät sofort aus bzw. dimmt sofort auf 0%
„Anschalten”
Schaltet das Gerät sofort ein bzw. dimmt sofort auf 100%
„Mit früherem Wert einschalten”
Schaltet das Gerät mit dem letzten gespeicherten Dimmwert ein.
„Umschalten” (Toggle)
Verhalten wie An-/Ausschalten mit nur einer Taste. Wechselt zwischen
„Aus” und „An” bzw. für Dimmer zwischen „Aus” und letztem gespeicherten
Dimmwert („früherer Wert”).
Dimmbefehle
Hinweis
Über den Schieberegler in den Programmfenstern sind theoretisch 255 Stufen einstellbar, ein FS20-Dimmer hat jedoch lediglich 16 Dimmstufen.
„Herunterdimmen”
Dimmt um eine Dimmstufe herab.
Der Befehl kann über den Schieberegler „Wiederholungen” automatisch
mit der hier eingestellten Anzahl von Dimmstufen wiederholt werden,
um eine bestimmte Dimmstufe automatisch zu erreichen. Das Dimmen
erfolgt schrittweise.
„Heraufdimmen”
Dimmt um eine Dimmstufe herauf.
Der Befehl kann über den Schieberegler „Wiederholungen” automatisch
mit der hier eingestellten Anzahl von Dimmstufen wiederholt werden,
um eine bestimmte Dimmstufe automatisch zu erreichen. Das Dimmen
erfolgt schrittweise.
„Dimmen”
Dimmt sofort auf eine über den Schieberegler einstellbare Helligkeitstufe.
19
„Abwechselnd Herauf- und Herunterdimmen”
Dimmt schrittweise auf Maximum, danach erfolgt eine Pause, dann erfolgt
das Herabdimmen auf Minimum, Pause. Mit dem Schieberegler kann
eingestellt werden, wieviele Stufen gedimmt werden sollen.
Zeitgesteuerte Aktionen
„Aus in Timerzeit”
Schaltet das Gerät nach Ablauf der mit dem Schieberegler einstellbaren
Timerzeit (0,25 Sek. bis 4 Std. und 16 Min.) aus bzw. dimmt auf 0%.
„An in Timerzeit”
Schaltet das Gerät nach Ablauf der mit dem Schieberegler einstellbaren
Timerzeit (0,25 Sek. bis 4 Std. und 16 Min.) ein bzw. dimmt auf 100%.
„In Timerzeit mit altem Wert einschalten”
Schaltet das Gerät nach Ablauf der mit dem Schieberegler einstellbaren
Timerzeit (0,25 Sek. bis 4 Std. und 16 Min.) mit dem letzten gespeicherten
Dimmwert ein.
„Umschalten nach Timerzeit”
Verhalten wie An-/Ausschalten mit nur einer Taste. Wechselt zwischen
„Aus” und „An” bzw. für Dimmer zwischen „Aus” und letztem gespeicherten Dimmwert („früherer Wert”) nach Ablauf der mit dem Schieberegler
einstellbaren Timerzeit (0,25 Sek. bis 4 Std. und 16 Min.)
„In Timerzeit herunterdimmen”
Dimmt innerhalb der mit dem unteren Schieberegler einstellbaren Timerzeit
(0,25 Sek. bis 4 Std. und 16 Min.) auf den mit dem oberen Schieberegler
einstellbaren Dimmwert.
„Aus für interne Timerzeit, anschließend alter Wert”
Schaltet das Gerät für die Gerätetimerzeit aus (dimmt auf 0%) und schaltet
nach Ablauf der Gerätetimerzeit wieder auf den letzten gespeicherten
Dimmwert.
Hinweis zum Gerätetimer
Beim Gerätetimer handelt es sich um eine Methode der Zeitsteuerung, bei
der die Zeit direkt im Sender gespeichert und nicht wie bei der Timerzeit
mit jedem Befehl neu vom Sender an den Empfänger übermittelt wird.
Die Gerätetimer-Zeit kann entweder, wie in der Bedienungsanleitung
20
des jeweiligen Empfängers beschrieben, direkt am Empfangsgerät mit
Hilfe eines Handsenders eingegeben werden oder sehr viel komfortabler
mit Hilfe des FS20 PCS und des Sonderbefehls „Programmierung der
internen Timerzeit” (siehe dazu den in diesem Kapitel folgenden Abschnitt
„Programming/Sonderfunktionen“).
„Aus für Timerzeit, anschließend alter Wert”
Schaltet das Gerät für die mit dem Schieberegler einstellbaren Timerzeit
(0,25 Sek. bis 4 Std. und 16 Min.) aus (dimmt auf 0%) und schaltet nach
Ablauf der Timerzeit wieder auf den letzten gespeicherten Dimmwert.
„Schalte Gerät für interne Timerzeit an (dimmt auf 100%), und
schalte es anschließend ab”
Schaltet das Gerät für die Gerätetimerzeit an (dimmt auf 100%) und
schaltet nach Ablauf der Gerätetimerzeit wieder ab. Siehe Hinweis „Gerätetimer”.
„Schalte Gerät für Timerzeit an (dimmt auf 100%), und schalte anschließend ab”
Schaltet das Gerät für die mit dem Schieberegler einstellbaren Timerzeit
(0,25 Sek. bis 4 Std. und 16 Min.) aus (dimmt auf 0%) und schaltet nach
Ablauf der Timerzeit wieder ab.
„Mit früherem Wert für interne Timerzeit ein- und anschließend
abschalten”
Schaltet das Gerät für die Gerätetimerzeit an (dimmt auf letzten eingestellten Wert) und schaltet nach Ablauf der Gerätetimerzeit wieder ab. Siehe
Hinweis „Gerätetimer”.
„Mit früherem Wert für Timerzeit ein- und anschließend abschalten”
Schaltet das Gerät für die mit dem Schieberegler einstellbaren Timerzeit
(0,25 Sek. bis 4 Std. und 16 Min.) an (dimmt auf letzten eingestellten Wert)
und schaltet nach Ablauf der Timerzeit wieder ab.
„Schalte Gerät für interne Timerzeit ein- (dimmt auf 100%) und kehre anschließend auf alten Zustand zurück”
Schaltet das Gerät für die Gerätetimerzeit an (dimmt auf 100%) und geht
nach Ablauf der Gerätetimerzeit wieder auf den alten Zustand (Dimmwert)
zurück. Siehe Hinweis „Gerätetimer”.
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„Schalte Gerät für Timerzeit ein- (dimmt auf 100%) und kehre anschließend auf alten Zustand zurück”
Schaltet das Gerät für die mit dem Schieberegler einstellbaren Timerzeit
(0,25 Sek. bis 4 Std. und 16 Min.) an (dimmt auf 100%) und geht nach
Ablauf der Timerzeit wieder auf den alten Zustand (Dimmwert) zurück.
„Mit früherem Wert für interne Timerzeit einschalten und anschließend zu altem Zustand zurückkehren”
Schaltet das Gerät für die Gerätetimerzeit an (dimmt auf letzten eingestellten Wert) und geht nach Ablauf der Gerätetimerzeit wieder auf den alten
Zustand (Dimmwert) zurück. Siehe Hinweis „Gerätetimer”.
„Mit früherem Wert für Timerzeit einschalten und anschließend zu
altem Zustand zurückkehren”
Schaltet das Gerät für die mit dem Schieberegler einstellbaren Timerzeit
(0,25 Sek. bis 4 Std. und 16 Min.) an (dimmt auf letzten eingestellten
Wert) und geht nach Ablauf der Timerzeit wieder auf den alten Zustand
(Dimmwert) zurück.
„Heraufdimmen und nach Timerzeit abschalten”
Dimmt um eine Dimmstufe herauf und schaltet nach Ablauf der mit dem
Schieberegler einstellbaren Timerzeit (0,25 Sek. bis 4 Std. und 16 Min.)
ab. Der Dimm-Befehl kann über den Schieberegler „Wiederholungen”
automatisch mit der hier eingestellten Anzahl von Dimmstufen wiederholt
werden, um eine bestimmte Dimmstufe automatisch zu erreichen. Danach
beginnt die Timerzeit.
„Herunterdimmen und nach Timerzeit abschalten”
Dimmt um eine Dimmstufe herab und schaltet nach Ablauf der mit dem
Schieberegler einstellbaren Timerzeit (0,25 Sek. bis 4 Std. und 16 Min.)
ab. Der Dimm-Befehl kann über den Schieberegler „Wiederholungen”
automatisch mit der hier eingestellten Anzahl von Dimmstufen wiederholt
werden, um eine bestimmte Dimmstufe automatisch zu erreichen. Danach
beginnt die Timerzeit.
„Abwechselnd Herauf- und Herunterdimmen und nach Timerzeit
abschalten”
Dimmt im Wechsel um eine Dimmstufe herauf bzw. herab (bei langem
Tastendruck mehrere Dimmstufen bis Maximum, dann erfolgt eine kurze
Pause und es wird wieder herabgedimmt bis Minimum, dann wieder herauf
usw. Nach Ablauf der mit dem Schieberegler einstellbaren Timerzeit (0,25
Sek. bis 4 Std. und 16 Min.) wird das Gerät abgeschaltet.
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Programming (Sonderfunktionen)
„Programmierung der internen Timerzeit starten bzw. stoppen”
Ermöglicht die Programmierung des internen Gerätetimers eines FS20Empfängers über den FS20 PCS. Besonders für bereits montierte
und ggf. schlecht erreichbare Empfänger geeignet. Der erste Befehl,
z. B. Tastendruck der programmierten PC-Keyboard-Taste, startet die
Timerzeit-Programmierung, der zweite (nach Ablauf der gewünschten
Timerzeit) stoppt.
Hinweis:
Dieser Befehl wird nur von FS20-Empfängern unterstützt, in deren
Anleitung der interne Gerätetimer beschrieben ist.
Mit dem weiter unten beschrieben Befehl „Programmierung der internen
Timerzeit” erfolgt die Programmierung deutlich schneller und komfortabler, da die Gerätetimer-Zeit mit dem Befehl ausgewählt und direkt
übertragen wird und nicht die Timerzeit abgewartet werden muss.
„Anlernen von Hauscode und Adresse”
Dieser Befehl kann dazu verwendet werden, FS20-Empfänger anzulernen, ohne dass diese dabei einen Schaltbefehl ausführen. Mit diesem
Dummy-Befehl erfolgt lediglich die Übertragung von Hauscode und
Kanal-Adresse.
„Auf Auslieferzustand zurücksetzen”
Dieser Befehl setzt den Empfänger, dessen Haus- und Adresscode mit der
im Befehls-Element-Einstellfenster einzugebenden Adresse übereinstimmt,
in den Auslieferungszustand zurück.
Hinweis:
Dieser Befehl wird nicht von allen FS20-Empfängern unterstützt. Es
handelt sich hier um eine bisher undokumentierte Funktion, die hauptsächlich von Stecker-Steckdosen-Schaltern und Dimmern ausgeführt
wird, wenn sowohl Hauscode als auch Kanal-Adresse übereinstimmen.
Anschließend muss der jeweilige Aktor manuell neu angelernt werden,
da er durch den Werksreset einen neuen zufälligen Hauscode erhält.
„Programmierung der internen Timerzeit”
Ermöglicht die direkte und komfortable Programmierung des internen
Gerätetimers eines FS20-Empfängers, dessen Haus- und Adresscode
mit der im Befehls-Element-Einstellfenster einzugebenden Adresse über-
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einstimmt, über den FS20 PCS. Hier muss nicht die zu programmierende
Timerzeit abgewartet werden, sondern es wird über den Schieberegler die
gewünschte Timerzeit (0,25 Sek. bis 4 Std. und 16 Min.) eingestellt und
dann zum FS20-Empfänger gesendet.
Hinweis:
Dieser Befehl wird nur von FS20-Empfängern unterstützt, in deren
Anleitung der interne Gerätetimer beschrieben ist.
„Programmierung der internen Rampenzeit für Heraufdimmen”
Ermöglicht bei FS20-Dimmern, deren Haus- und Adresscode mit der im
Befehls-Element-Einstellfenster einzugebenden Adresse übereinstimmt,
die direkte Programmierung der Zeit, die der Dimmer für das Heraufdimmen auf 100% benötigen soll. Die Rampenzeit (0,25 Sek. bis 4 Std. und
16 Min.) wird über den Schieberegler eingestellt.
„Programmierung der internen Rampenzeit für Herabdimmen”
Ermöglicht bei FS20-Dimmern, deren Haus- und Adresscode mit der im
Befehls-Element-Einstellfenster einzugebenden Adresse übereinstimmt,
die direkte Programmierung der Zeit, die der Dimmer für das Herabdimmen
auf 0% benötigen soll. Die Rampenzeit (0,25 Sek. bis 4 Std. und 16 Min.)
wird über den Schieberegler eingestellt.
8.4. FS20 PCS-HID-Protokoll
Das HID-Schnittstellenprotokoll des FS20 PCS liegt offen und ist für eigene Programmierarbeiten verfügbar. Sie finden das Dokument dazu, eine
autoamtische Standardinstallation vorausgesetzt, unter:
C:\Programme\EventGhost\plugins\FS20PCS
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