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GDI-DE News-Oktober-2014 (PDF, 5MB, Datei ist - Geoportal.de

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Oktober 2014 #5
NEWS
Unsere Themen
Veranstaltungshinweise
Alle Dokumente des Architekturkonzepts GDI-DE | Version 3.0 veröffentlicht
Beitrag der Koordinierungsstelle GDI-DE (Kst. GDI-DE)
INTERGEO 2014 – Freischaltung der GDI-DE Registry
Beitrag des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG)/Betriebsstelle und Koordinierungsstelle GDI-DE
3. Nationale INSPIRE-Konferenz 2014: „Geoinformationen als Schlüssel für
die gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“
Beitrag des Bundesministeriums des Innern (BMI)
Ein buntes Forum, ein prominenter Kongress und ein neuer Internetauftritt
Beitrag der Kommission für Geoinformationswirtschaft (GIW-Kommission)
Informationsveranstaltungen zur Geodateninfrastruktur Baden-Württemberg
für politische und fachliche Entscheidungsträger bei kommunalen Stellen
Beitrag aus der Geodateninfrastruktur Baden-Württemberg (GDI-BW)
Geodaten-Management: Chance INSPIRE
Beitrag aus dem Deutschen Städtetag (DST)
Raumplanung in den Meeresregionen der EU und INSPIRE-Datenaustausch
Beitrag aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Monitor der Siedlungs- und Freiraumentwicklung – ein deutschlandweites
kleinräumiges Informationsangebot zur Flächennutzung
Beitrag des Leibniz-Institutes für ökologische Raumentwicklung (IÖR) e. V.
IT-Gipfel 2014 – DDGI und GEOkomm kooperieren
Pressemitteilung des Deutschen Dachverbandes für Geoinformation e. V. (DDGI)
Europäische Kommission ermuntert zur Weiterverwendung von
Informationen des öffentlichen Sektors
Pressemitteilung der Europäischen Kommission
Oktober 2014 # 5
NEWS
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Oktober 2014 #5
NEWS
Veranstaltungshinweise
08.–09.10.2014
ImaGIne 2-Konferenz: „GI-Expertise – Made in Europe“
Europäischer Dachverband für Geoinformation (EUROGI)/
Deutscher Dachverband für Geoinformation e. V. (DDGI)
15.10.2014
„Mehrwert.Geoinformation“
Regierungspräsidium Gießen/
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
16.10.2014
XÖV-Praxistag in Bremen
Koordinierungsstelle für IT-Standards (KoSIT)
22.10.2014
Fachtagung „eGovernment in der Bauleitplanung“
Deutscher Städtetag
28.–30.10.2014
Workshop 3D-Stadtmodelle
Informationsveranstaltung zur GDI-BW: „Mit Geodaten
in die digitale Informations- und Bürgergesellschaft“
Geodateninfrastruktur Baden-Württemberg (GDI-BW)
13.11.2014
6. GiN-EVU-Forum
Verein zur Förderung der Geoinformatik in Norddeutschland (GiN e. V.)
15.–16.11.2014
DDS Data Days Praxisforum zum 13. Mal: „Geodaten im Fokus“
Digital Data Services (DDS)
17.11.2014
Kommunales GIS-Forum 2014:
„Geodaten in Kommunen – bürgernah, mobil, dreidimensional“
Runder Tisch GIS e. V.
18.–19.11.2014
„Wasserstraßenbezogene geodätische Anwendungen und
Produkte der Fernerkundung“ | Kolloquium
Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG)
19.–20.11.2014
Konvertierung von Geodaten im Kontext von INSPIRE
GEOkomm Academy
20.–21.11.2014



Kommission „3D-Stadtmodelle“ von DGFK und DGPF
06.11.2014

5th Workshop on the use of GIS/OGC standards in meteorology
Deutscher Wetterdienst (DWD)
04.–05.11.2014

23. Wissenschaftliches Kolloquium „Kleinräumige Daten“
Statistisches Bundesamt (DESTATIS)








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NEWS
Impressum
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Oktober 2014 #5
NEWS
Alle Dokumente des Architekturkonzepts GDI-DE | Version 3.0 veröffentlicht
Beitrag der Koordinierungsstelle GDI-DE (Kst. GDI-DE)
Anfang September wurde der „Maßnahmenplan“, das
dritte zentrale Dokument der Architektur der GDI-DE
veröffentlicht.
Damit stehen auf der GDI-DE-Webseite nun alle drei
Module des Architekturkonzeptes der GDI-DE in der
Version 3.0 bereit:
▪ Ziele und Grundlagen (Stand Mai 2014)
▪ Technik (Stand Februar 2014)
▪ Maßnahmenplan (Stand August 2014)
Während das Modul „Ziele und Grundlagen“ die
strategischen Ziele, fachliche und technische Grundsätze sowie rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen der GDI-DE darstellt, beschreibt das
Dokument „Technik“ die notwendigen Komponenten und referenziert relevante Normen, Standards und
Spezifikationen.
▪ Neben der derzeitigen Inbetriebnahme eines
Geokodierungsdienstes soll eine Zugriffskontrolle
vorbereitet und eingeführt werden, die einen gesicherten länder- und institutionsübergreifenden
Zugriff erlaubt.
▪ Zudem sieht der Maßnahmenplan die Analyse und
Weiterentwicklung neuer Profile verschiedener
Dienste (CSW, WMS) vor. Derzeit wird u.a. bereits
an der Definition standardisierter Evaluierungsprozesse für die zentralen Komponenten der
GDI-DE sowie für die Dokumente des Architekturkonzeptes gearbeitet.
Der Arbeitskreis Architektur diskutierte auf der vergangenen Sitzung im August das Vorgehen mit den Maßnahmen und plante je nach Priorisierung deren konkrete
Umsetzung.
Der zuletzt veröffentlichte „Maßnahmenplan“ zeigt mit
Stand August 2014 die aus Architektursicht wesentlichen Maßnahmen bis einschließlich 2016.
Der „Maßnahmenplan“ ist ein geschlossenes Dokument
und fokussiert ausschließlich auf
die Weiterentwicklung der Architektur der GDI-DE. Die einzelnen
Maßnahmen werden in Steckbriefen beschrieben, welche die
wesentlichen Akteure, die notwendigen Instrumente, den ungefähren zeitlichen Umfang, die
Priorität der Umsetzung sowie
© Kst. GDI-DE
mögliche Risiken benennen.
Maßnahmen betreffen sowohl die konzeptionelle Ebene,
die Überführung von Komponenten in den Betrieb sowie
das Änderungs- und Qualitätsmanagement. Die maßgeblichen Aufgaben liegen dabei in folgenden Bereichen:
▪ Die Interoperabilität von Datenmodellen soll
sowohl innerhalb der GDI-DE anhand eines Rahmenwerkes weiter verbessert werden, als auch zu
allgemeinen Datenmodellen der öffentlichen Verwaltung, welche auf dem XÖV-Standard basieren.
▪ Ein weiterer Schwerpunkt des Maßnahmenplans
ist es, die Lizensierung von Daten innerhalb einer
Dienste-Architektur zu untersuchen und hierzu
Empfehlungen zu geben.
© Kst. GDI-DE
Weitere Informationen:
Die drei zentralen Dokumente der Architektur der
GDI-DE | Version 3.0 können Sie hier herunterladen:
http://www.geoportal.de/DE/GDI-DE/Arbeitskreise/
Ansprechpartner:
Tobias Kohr
Koordinierungsstelle GDI-DE
Telefon: 069 6333-298
E-Mail: mail@gdi-de.org
Internet: www.gdi-de.org
Oktober 2014 # 5
NEWS
Impressum
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Oktober 2014 #5
NEWS
INTERGEO 2014 – Freischaltung der GDI-DE Registry
Beitrag des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG)/Betriebsstelle und Koordinierungsstelle GDI-DE
Die GDI-DE präsentiert sich auf
der INTERGEO 2014 in Berlin im
Rahmen
eines
Gemeinschaftsstandes mit insgesamt sechs Partnern
aus Bund, Ländern, Kommunen und
der Wissenschaft.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der diesjährigen
GDI-DE-Partner aus Baden-Württemberg (GDI-BW),
Hessen (GDI-HE) und Sachsen (GDI-SN) sowie dem
Geoinformationsnetzwerk der Metropolregion RheinNeckar (GeoNet.MRN) und der Special Interest Group
3D (SIG 3D) der GDI-DE informieren Besucher und
Interessierte rund um die Themen Geodateninfrastruktur, Standardisierung und der Umsetzung der
europäischen INSPIRE-Richtlinie in Deutschland.
Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Betriebsstelle (BSt.) GDI-DE sowie die Koordinierungsstelle (KSt.) GDI-DE präsentieren vor Ort die zentralen
Komponenten der GDI-DE:
▪ Geodatenkatalog.de – über diesen Dienst veröffentlichen die GDI-DE Partner an zentraler Stelle
ihre Metadaten.
▪ GDI-DE Testsuite – diese Anwendung dient zur
Konformitätsprüfung von Geodatendiensten.
▪ Geoportal.de – das Webportal zur Recherche,
Verknüpfung und Visualisierung von bundesweit
verteilten Geodaten.
Eine weitere neue zentrale GDI-DE-Komponente wird
während der Messepräsenz durch den Vorsitzenden des
Lenkungsgremiums der GDI-DE
(LG GDI-DE), dem fachpolitischen Entscheidungsgremium
für den Aufbau der Geodateninfrastruktur in Deutschland,
freigeschaltet und erstmals der Öffentlichkeit
präsentiert.
Nach der Freischaltung besteht die Möglichkeit, direkt
mit den Entwicklern in Kontakt zu treten.
Lassen Sie sich von der GDI-DE Registry bei uns am
Messestand überzeugen!
Zukünftig wird die GDI-DE Registry eine entscheidende
Rolle in der globalen Verwaltung übernehmen für:
▪ Codelisten
▪ Namensräume
▪ Organisationen
▪ INSPIRE-Monitoring
Ein für die GDI-DE wichtiger Bestandteil der
Registry ist das Monitoring-Register für die maßgebliche Vereinfachung des INSPIRE-MonitoringProzesses. Über eine interaktive Webanwendung werden die Inhalte gepflegt und veröffentlicht.
Besuchen Sie uns in Berlin vom 7.-9. Oktober 2014 und
informieren Sie sich direkt bei unseren Experten.
GDI-DE Messestand B3.060 | Halle 3.1
Wir freuen uns auf Sie!
Die Geodateninfrastruktur in Deutschland (GDI-DE)
ist ein gemeinsames Vorhaben von Bund, Ländern und
Kommunen. Mit dem Aufbau der GDI-DE soll eine
grenz- und fachübergreifende Vernetzung von Geodaten
in Deutschland erreicht werden, so dass Geoinformationen zukünftig verstärkt und einfacher in Entscheidungsprozessen innerhalb der Verwaltung, der Wirtschaft und
der Politik zum Einsatz kommen können.
Weitere Informationen:
Mittwoch | 08.10.2014 | 11:00 Uhr:
Freischaltung der GDI-DE Registry
Ansprechpartner:
Koordinierungsstelle GDI-DE
Telefon: 069 6333-258
E-Mail: mail@gdi-de.org
Internet: www.gdi-de.org
Dr. Marcus Walther
Betriebsstelle GDI-DE
Telefon: 069 6333-244
E-Mail: marcus.walther@bkg.bund.de
Internet: www.bkg.bund.de
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Oktober 2014 #5
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3. Nationale INSPIRE-Konferenz:
„Geoinformationen als Schlüssel für die gesellschaftlichen
Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“
Beitrag des Bundesministeriums des Innern (BMI)
Am 7. Oktober 2014 findet in Berlin im Rahmen der
INTERGEO – Kongress und Fachmesse für Geodäsie,
Geoinformation und Landmanagement – die 3. Nationale INSPIRE-Konferenz statt.
Mit der Umsetzung der europäischen INSPIRE Richtlinie (Infrastructure for Spatial Information in Europe)
soll die Transparenz über vorhandene Geoinformationen und ihrer Bereitstellung über Internet-Technologien verbessert werden. Sie dient gleichfalls als treibende Kraft für den Aufbau der nationalen und der
europäischen Geodateninfrastruktur.
Deutschland steht am Beginn einer neuen Stufe der
Digitalisierung.
Energieversorgung,
Verkehrstelematik und viele andere notwendige Infrastrukturen im
21. Jahrhundert benötigen Geoinformationen. Hierfür
ist es nötig, dass diese einfach und einheitlich zur Verfügung stehen.
Die 3. Nationale INSPIRE-Konferenz unter dem Motto
„Geoinformationen als Schlüssel für die gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“ wird
sich insbesondere mit den Mehrwerten von Geoinformationen in der digitalen Wissensgesellschaft befassen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen Mobilität
und Demographie, Klima-und Umweltschutz sowie der
Breitbandausbau. Mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung werden ausgewählte
Facetten beleuchtet und somit ein breiter Wissenstransfer ermöglicht.
Sie sind herzlich zu dieser hochrangig besetzten Konferenz eingeladen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich zu
informieren, Impulse zu erhalten oder zu geben und mit
anderen Nutzern sowie Datenanbietern in Kontakt zu
treten und zu diskutieren.
Quelle: BMI
Termin: Dienstag, 7.10.2014 | 13:00-17:30 Uhr
Veranstaltungsort: INTERGEO 2014 | Messegelände
Berlin | Eingang Messe Süd | Halle 7.1a | Saal New York
Weitere Informationen:
Das Vortragsprogramm finden Sie unter:
http://www.bmi.bund.de/
und:
http://www.intergeo.de/inspire
Das Grußwort des Bundesinnenministers und
Schirmherrs der Messe Thomas de Maizière:
http://www.intergeo.de/intergeo/
Ansprechpartner:
Bundesministerium des Innern
Referat O7
Geodäsie und Geoinformationen
E-Mail: O7@bmi.bund.de
Veranstalter:
Bundesministerium des Innern (BMI)
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation
und Landmanagement e. V. (DVW)
Lenkungsgremium
Geodateninfrastruktur Deutschland (LG GDI-DE)
Deutscher Städtetag (DST)
Deutscher Landkreistag (DLT)
Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB)
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Oktober 2014 #5
NEWS
Ein buntes Forum, ein prominenter Kongress und ein neuer Internetauftritt
Beitrag der Kommission für Geoinformationswirtschaft (GIW-Kommission)
Die Kommission für Geoinformationswirtschaft präsentiert auf der INTERGEO vom 7. bis zum 9. Oktober
2014 ein vielfältiges Programm.
Die Kommission für Geoinformationswirtschaft präsentiert sich auch in diesem Jahr mit einem Messestand auf
der INTERGEO.
Ab Dienstag, dem 7. Oktober dreht sich in Halle 3 am
Stand C3.022 alles um spannende Themen rund um das
GeoBusiness.
Die Highlights der diesjährigen Messepräsentation – das GeoBusiness Forum, der neue
Internetauftritt der GIW-Kommission und der Kongress
zum „Marktpotenzial öffentlicher Geodaten“.
Drei Tage lang diskutieren Experten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung im Rahmen des GeoBusiness-Forums
Themen wie OpenData, Lizenzierung und Datenschutz.
Darüber hinaus präsentiert die GIW-Kommission zum
Messestart ihren neuen Internetauftritt. Nach einem
Relaunch präsentiert sich die Kommission online im
neuen Design und mit klarer Struktur.
Den letzten Messetag beginnt die GIW-Kommission mit
einem hochkarätig besetzen Kongress.
Am 9. Oktober 2014 eröffnet Brigitte Zypries, die
Parlamentarische Staatssekretärin des Bundeswirtschaftsministeriums und Schirmherrin der GIWKommission den INTERGEO-Kongress zum „Marktpotenzial öffentlicher Geodaten“.
Weitere Informationen:
Das ausführliche Programm unter:
www.DataBusinessEvents.org
Ansprechpartner:
Andrea Satli
Lars Behrens
Kommission für Geoinformationswirtschaft
-GeschäftsstelleStilleweg 2
30655 Hannover
Tel.:
0511 643-2997
Fax:
0511 643-2995
E-Mail: Kontakt@GeoBusiness.org
Internet: www.GeoBusiness.org
Foto Copyright: © Grüter
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Oktober 2014 #5
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Informationsveranstaltungen zur Geodateninfrastruktur Baden-Württemberg
(GDI-BW) für politische und fachliche Entscheidungsträger bei kommunalen
Stellen
Beitrag aus der Geodateninfrastruktur Baden-Württemberg (GDI-BW)
Digitale Geodaten sind heute unerlässlich für die
Planung und nachhaltige Entwicklung von Städten,
Gemeinden und Landkreisen. Das Land-KommuneVorhaben GDI-BW bietet dabei viele Optimierungsmöglichkeiten und Chancen für kommunale Stellen.
Schneller und übergreifender Zugang zu tagesaktuellen
Geodaten sowie die, gemäß der INSPIRE-Richtlinie der
EU, verpflichtende Bereitstellung bestimmter kommunaler Geodaten gehören zu den Zielen.
Um praxisnah über die Chancen der GDI-BW für eine
moderne Verwaltung sowie über die Pflichten und
Anforderungen durch die INSPIRE-Richtlinie zu informieren, finden verteilt über Baden-Württemberg,
beginnend am 6. November 2014 in Böblingen, vier
GDI-Infoveranstaltungen statt.
Die Veranstaltungen werden gemeinsam von den
Kommunalen Landesverbänden und dem Ministerium
für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR)
ausgerichtet. Sie richten sich an politische und fachliche Entscheidungsträger in Städten, Gemeinden, Landkreisen und Landesbehörden in Baden-Württemberg.
Weitere Informationen:
Die Auftaktveranstaltung mit Minister Alexander Bonde
findet für den Regierungsbezirk Stuttgart in Böblingen
am 6. November 2014 statt.
Hinweise zum Thema sowie zur GDI-BW finden Sie
unter:
www.geoportal-bw.de/geoportal/
Weitere Termine:
19. Februar 2015 in Karlsruhe
24. Februar 2015 in Villingen-Schwenningen
11. März 2015 in Biberach
Ansprechpartner:
GDI-Kompetenzzentrum Baden-Württemberg
E-Mail: gdi-komz@lgl.bwl.de
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Geodaten-Management: Chance INSPIRE
Beitrag aus dem Deutschen Städtetag (DST)
[28.8.2014] Kommunale Geo-Informationen machen
einen bedeutenden Anteil am Gesamtdatenaufkommen in Deutschland aus. Für die Kommunen ist die
Mitwirkung an der Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie
aber nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern birgt auch
zahlreiche Chancen.
Die INSPIRE-Richtlinie der EU soll die grenzübergreifende Nutzung von Geodaten in Europa erleichtern.
Die Infrastructure for Spatial Information in Europe
zielt auf eine harmonisierte Geodaten-Infrastruktur.
Die Europäische Union will damit umweltpolitische
Entscheidungen unterstützen und zum Beispiel in
Katastrophenfällen auf grenzüberschreitend einheitliche
Datengrundlagen zugreifen können.
Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben von INSPIRE
und der Geodatenzugangsgesetze von Bund und Ländern sind die Kommunen als bedeutende Datenproduzenten und -lieferanten gehalten, ihren Anteil am
Aufbau der Geodaten-Infrastrukturen in Europa zu
leisten. Sie müssen INSPIRE-relevante kommunale
Geodatensätze nach bestimmten Regularien und Zeitplänen bereitstellen. Zur effizienten Aufgabenerledigung können sie zwar auch andere kommunale Stellen,
übergeordnete Behörden oder private Dienstleister
beauftragen. Rechtlich verantwortlich für die gesetzeskonforme Aufgabenerledigung bleibt die Kommune
jedoch selbst. Das gilt auch für die Meldung betroffener Geodatensätze und -dienste im Rahmen des INSPIREMonitorings, mit der die gesetzliche Aufgabenerledigung in den Mitgliedsstaaten überwacht wird und die
als Steuerungsinstrument gilt.
Chancen und Pflichten
Die INSPIRE-Umsetzung birgt aber nicht nur Pflichten, sondern auch beträchtliche Chancen. Hier geht es
insbesondere um den Mehrwert, der mithilfe der vielfältigen kommunalen Geodaten zukünftig geschaffen
werden kann. Da kommunale Geo-Informationen einen bedeutenden Anteil am Gesamtdatenaufkommen
in Deutschland ausmachen und ein hohes Potenzial
für Wertschöpfung bieten, sind INSPIRE und die Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) ebenso wie
ein modernes, auf qualitativ hochwertige Geodaten
angewiesenes E-Government ohne kommunale Geodaten nicht denkbar. Die GDI-DE hat sich inzwischen
zu einem unverzichtbaren Netzwerk entwickelt, um
politische Entscheidungen vorzubereiten und effektive
Prozessabläufe auf den unterschiedlichen Verwaltungsebenen oder bei Verwaltungsstellen zu unterstützen.
Chancen entstehen darüber hinaus dann, wenn sich
bei der Umsetzung von INSPIRE durch eine zentrale
Zugriffsmöglichkeit auf bislang weitgehend dezentral
bereitgestellte Geodatensätze unterschiedlicher Fachbereiche Synergien ergeben, etwa indem Server-Technik
und -Wartung eingespart und Verwaltung, Bürgern,
Wirtschaft und Wissenschaft die Datennutzung erleichtert werden. Dazu sind standardisierte, einheitliche
Datenmodelle und Regelungen erforderlich. Hier eröffnen sich Möglichkeiten für interkommunale Kooperationen oder die Zusammenarbeit mit anderen Partnern
wie Landesinstitutionen, Kunden oder dienstleistenden
Firmen. Der Anteil an den Gesamtkosten, der für die
Datenbeschaffung, -konsolidierung und -harmonisierung aufgewendet werden muss, ist in vielen Projekten beträchtlich und könnte erheblich reduziert werden.
Nur mittels abgestimmter Regelungen und Standards
lassen sich zentrale politische Ziele wie E-Government,
Open Data oder Bürgerbeteiligung realisieren.
Kommunale Geodateninfrastruktur
Die Kommunen sind dabei besonderen Anforderungen ausgesetzt: Standardisierte INSPIRE-Datenmodelle werden von deren Kunden häufig nicht genutzt.
Gleichzeitig müssen sich kommunale Stellen bei der Bereitstellung von Geodaten und -anwendungen an den
aktuellen Bedürfnissen und Anforderungen ihrer Kunden und Partner orientieren. Das macht häufig andere
Datenmodelle und -formate nötig als nach INSPIRE
erforderlich. Daher gilt es, einen möglichst effizienten
Weg zwischen den Pflichtanforderungen nach INSPIRE
und den Umsetzungsgesetzen in Bund und Ländern einerseits sowie den kundenorientierten Anforderungen
andererseits zu finden.
Grundsätzlich ist der Aufbau einer GDI für den kommunalen Bereich eine Infrastruktur- und Zukunftsinvestition mit strategischer Relevanz. Eine kommunale
Geodateninfrastruktur zu etablieren heißt, praktische
Aufgabenlösungen innerhalb einer kommunalen Stelle
anzubieten. Aufwandsneutral ist das nicht zu haben,
denn jede Innovation erfordert auch entsprechende
Investitionen. INSPIRE gibt eine Struktur vor, nach der
auch kommunale Daten standardisiert erfasst und für
nachgelagerte Zwecke verfügbar und verwertbar gemacht werden können. Damit verringert sich der Auf-
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wand für die Datenerfassung. Die Mehrfachnutzung
generiert zudem einen messbaren Mehrwert. Beispiele
sind der Beitrag zur Kostenkonsolidierung bei Kommunen und die Begleitung von Bürgerbeteiligungsverfahren. Der entstehende Umsetzungsaufwand in den
Kreisen, Städten und Gemeinden lässt sich jedoch nur
schwer beziffern.
Fazit
Die bisherigen Erkenntnisse bei der INSPIRE-Umsetzung zeigen, dass sich die Aufwendungen für die einzelnen Stellen durch die Nutzung möglicher Synergien auf
regionaler und Landesebene deutlich reduzieren lassen
und eine (weitgehend) zentrale Bereitstellung kommunaler Geodaten mit geringen Kosten möglich ist.
Die vorab zu leistenden Aufwände im Rahmen von
INSPIRE können aber erst zu einem späteren Zeitpunkt durch eine koordinierte Nutzung weiterer bei einer Kommune vorhandenen Geodaten im Rahmen der
Länder-Geodateninfrastrukturen kompensiert werden.
INSPIRE und Länder-GDI dürfen jedoch nicht dazu führen, den kommunalen Stellen unzumutbare Aufwände
aufzubürden.
Auch die EU-Kommission hat erkannt, dass bei der Umsetzung von INSPIRE noch Fragen offen sind, so etwa
hinsichtlich der konkreten technischen Umsetzung
und Datenbereitstellung. Der Prozess zur Realisierung
und vor allem die Frage, durch welche Stellen und Institutionen diese bewerkstelligt wird, wird daher noch
einige Herausforderungen mit sich bringen. Dabei sind
die Kommunen gehalten, der INSPIRE-Richtlinie künftig mehr Beachtung schenken. Zu den vordringlichsten
Aufgaben gehört es, in den Ländern umfassende Informationen für alle Kommunen anzubieten sowie Konzepte für die Bereitstellung der kommunalen Geodaten
zu entwickeln, für die derzeit noch keine übergreifenden
Lösungen erkennbar sind.
Weitere Informationen:
Der Erstabdruck des Aufsatzes ist erschienen in:
„kommune21“ Ausgabe 9/2014
Verlag K21 media AG, Tübingen
http://www.kommune21.de
Der hier veröffentlichte Zweitabdruck erscheint in
ungekürzter, voller Länge.
Die Autoren:
Hilmar von Lojewski –
Beigeordneter beim Deutschen Städtetag
Harald Lwowski –
Referent beim Deutschen Städtetag
Ansprechpartner:
Volker Bästlein
Pressesprecher
Leiter der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.:
030 37711-130
Fax:
030 37711-139
E-Mail: presse@staedtetag.de
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Oktober 2014 #5
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Raumplanung in den Meeresregionen der EU und INSPIRE-Datenaustausch
Beitrag aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Die Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie dient dem
Aufbau einer Geodateninfrastruktur in der EU und in
deren Mitgliedstaaten, mit dem Zweck, den Datenaustausch innerhalb Europas grenzübergreifend deutlich
zu verbessern.
Die rein technische Umsetzung der Regelungen aus der
INSPIRE-Richtlinie reicht hierfür allerdings nicht aus.
Auf europäischen und nationalen Ebenen müssen im
Bereich der öffentlichen Verwaltung dafür zugrunde
liegende Rechtsgrundlagen entsprechend angepasst
werden. Nur dann kann gewährleistet werden, dass
Methoden und Verfahren für den interoperablen
Austausch raumbezogener Daten im Sinne der INSPIRERegelungen in der Verwaltungs- und Vollzugspraxis
Anwendung finden, so dass sich zu erwartende Effizienz- und Informationsgewinne entwickeln können.
Ein positives Beispiel für diese Vorgehensweise ist die am 23. Juli verabschiedete Richtlinie
2014/89/EU zur „Schaffung eines Rahmens für die
maritime Raumplanung“ (MFSP – Framework for
Maritime Spatial Planning). Die Fachrichtlinie hat den
Zweck, einen gemeinsamen Rahmen für planerische
Maßnahmen der EU-Mitgliedstaaten in den Meeresregionen Europas zu setzen.
Bei der Erarbeitung und den Verhandlungen zum
Richtlinienentwurf hat unter anderen Deutschland erfolgreich darauf hingewirkt, dass die
INSPIRE-Richtlinie bei den Regelungen über die
„Nutzung und Austausch von Daten“ (Artikel 10, Absatz 3) sowie in den Erwägungsgründen genannt wird.
Dies ist allerdings nur der erste Schritt. In den noch
zu erarbeitenden Verordnungsregelungen und Handlungsempfehlungen müssen die rechtlichen Vorgaben
der INSPIRE-Richtlinie passend auf die fachlichen Belange der MFSP angewendet werden. Die Kommission
hat diesen Prozess initiiert und erste Arbeitspakete geschnürt. Nun bedarf es der engagierten Beteiligung von
Fachexperten, auch aus Deutschland.
Weitere Informationen:
RICHTLINIE 2014/89/EU
DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
vom 23. Juli 2014 zur Schaffung eines Rahmens für die
maritime Raumplanung:
http://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/
Maritime Raumplanung in der EU:
http://ec.europa.eu/maritimeaffairs/policy/
Europäischer Kartendienst über die Meeresregionen:
http://ec.europa.eu/maritimeaffairs/atlas/
Für Rückfragen über den Stand des Verfahrens oder bei
Interesse für eine Mitarbeit steht im BMUB vermittelnd
zur Verfügung:
Ansprechpartner:
Dr. Martin Lenk
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und
Reaktorsicherheit (BMUB)
Referat Z II 3 UI
E-Mail: martin.lenk@bmub.bund.de
Bild: Europäischer Kartendienst über die Meeresregionen, hier: länderbezogene Fangquoten für Kabeljau (Quelle: Europäische Kommission)
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Monitor der Siedlungs- und Freiraumentwicklung – ein deutschlandweites
kleinräumiges Informationsangebot zur Flächennutzung
Beitrag des Leibniz-Institutes für ökologische Raumentwicklung (IÖR)
Mit dem nur begrenzt verfügbaren Schutzgut Boden
muss in Zukunft noch sorgsamer als bisher umgegangen werden, sonst drohen weitere Freiraumverluste,
überdehnte Infrastrukturen, Bodenversiegelungen,
Zersiedlungen und Zerschneidungen.
Von großer Bedeutung sind hier aktuelle Informationen
zur Flächennutzung und verlässliche Veränderungsanalysen auf Grundlage von Geobasisdaten. Darum werden
quantitative und qualitative Aspekte der Flächennutzungsstruktur, der Flächennutzungsentwicklung und
der Landschaftsqualität im Monitor der Siedlungs- und
Freiraumentwicklung (IÖR-Monitor), einer dauerhaft
wissenschaftlichen Dienstleistung des Leibniz-Instituts,
seit 2010 im Internet kostenfrei bereitgestellt.
Für flächenbezogene Indikatoren wird dabei das ATKIS
Basis-DLM – die genaueste geotopographische Datenquelle Deutschlands – analysiert, für Indikatoren zur
Beschreibung des Gebäudebestandes die amtlichen
Hausumringe und Hauskoordinaten (Auskopplung
aus dem Kataster). Die Analysen erfolgen teilweise in
Kombination mit Geofach- (Schutzgebietsgeometrien,
Überschwemmungsgebiete) und Statistikdaten (Bevölkerung, BIP). Die Geobasisdaten durchlaufen vor der Indikatorenberechnung für alle Gebietseinheiten und die
INSPIRE-konformen Rasterkarten eine standardisierte und automatisierte Prozesskette, die u. a. auch eine
Pufferung linienhafter Geoobjekte des ATKIS, wie z. B.
Straßen und eine Auflösung von Flächenüberlagerungen nach einem Priorisierungsschema beinhaltet.
Der IÖR-Monitor analysiert diese Geodaten erstmals für
diese Zwecke und setzt diese damit zusätzlich in Wert.
Indikatorextremwerte können durch Sortierung der Tabellenwerte schnell verräumlicht und so auch Hinweise
auf fehlerhafte Geoobjekte gefunden werden. Damit sind
auch weitere Qualitätssteigerungen der Geobasisdaten
seitens der Vermessungsverwaltungen möglich, wie es
der 3. Geofortschrittsbericht der Bundesregierung anmahnt. Im IÖR-Monitor werden unplausible Werte
durch Hinweiszeichen gekennzeichnet.
Das Indikatorensystem umfasst derzeit über 60 Einzelindikatoren der Themenfelder Siedlung (Flächenanteile,
Flächenproduktivität), Gebäudebestand (Dichte, Überbauungsgrad), Freiraum (Flächenanteile), Verkehr (Flächenanteile, Netzdichte, Nutzungsdichte), Bevölkerung
(Einwohnerdichte, einwohnerbezogene Flächennut-
zungswerte), Landschafts- und Naturschutz (Flächenanteile), Landschaftsqualität (Indizes zur Zerschneidung, Hemerobie, Ökotondichte), Risiko (Flächen-,
Gebäudeanteil im Überschwemmungsgebiet) und Relief
(Reliefvielfalt und -energie). Bereitgestellt werden die
Zeitschnitte 2006, 2008, 2010, 2012 und 2013.
In einem Übersichtsviewer können interaktiv Choroplethenkarten, Statistiken, Histogramme, räumliche
Gebietsvergleiche, Zeitvergleiche für Entwicklungsbewertungen, Wertetabellen, Gebietsprofile und Verlaufsgrafiken visualisiert werden. Um auch kleinräumige,
intrakommunale Einschätzungen zu ermöglichen,
können ca. 30 Indikatoren auch als Rasterkarten bis
zu einer Rasterweite von 100 m visualisiert und mit
dem WebAtlasDE kombiniert dargestellt werden. Alle
Rasterkarten werden in einer 1 km-Auflösung auch als
WMS-Dienst angeboten.
Neu und besonders nachgefragt sind in letzter Zeit die
Indikatoren Hemerobie (Natürlichkeit der Landschaft)
und Flächenproduktivität.
Weitere Informationen:
Die Analyseergebnisse werden u. a. jährlich auf dem
Dresdner Flächennutzungssymposium vorgestellt:
www.ioer-monitor.de/veranstaltungen/
Die Ergebnisse sollen perspektivisch auch helfen, die
Wirksamkeit von Instrumenten und Programmen zum
Flächensparen einzuschätzen und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung sukzessiv zu verbessern.
Das Informationsangebot ist Teil der GDI-DE und des
Global Earth Observation System of Systems (GEOSS).
Ansprechpartner:
Dr. Gotthard Meinel
Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung
Weberplatz 1
01217 Dresden
Telefon: 0351 4679-254
E-Mail: G.Meinel@ioer.de
Internet: www.ioer-monitor.de
Oktober 2014 # 5
NEWS
Impressum
Seite | 11
Oktober 2014 #5
NEWS
IT-Gipfel 2014 – DDGI und GEOkomm kooperieren
Pressemitteilung des Deutscher Dachverband für Geoinformation e. V.
[05.06.2014] „Innovative Entwicklungen für die mobile
Gesellschaft“ ist das Thema einer Projektgruppe, die
in der neu gebildeten Arbeitsgruppe 8 „Digitale Netze
und Mobilität“, gebildet wurde.
Die Projektgruppe hat zum Ziel, Konzepte und Rahmenbedingungen zu entwickeln, damit der Wirtschaftsstandort Deutschland in einer vernetzten und mobilen
Welt eine führende Rolle einnehmen kann.
Die Projektgruppe hat neben Verkehrstelematik und
dem automatisierten Fahren auch Geoinformation in
Verbindung mit Navigation und mobiler Kommunikation als Infrastrukturkomponente mit hohem Wertschöpfungspotenzial identifiziert.
„Die Anforderungen an Geoinformation als eine wesentliche Infrastrukturkomponente sind vielfältig“ sind sich
Gerd Buziek (DDGI) und Peter A. Hecker (GEOkomm) einig. Beide vertreten ihre Verbände in der AG 8. DDGI und
GEOkomm werden daher kooperieren und gemeinsam im
IT-Gipfel Prozess das Geoinformationsthema vertreten.
GEOkomm e. V.
(Verband der Geoinformationswirtschaft
Brandenburg e. V.)
Berlin/
Genereller Zweck des Verbands ist die Wahrnehmung
und Förderung der allgemeinen und ideellen Ziele,
insbesondere der infrastrukturellen Bedingungen der
Geoinformationswirtschaft, sowie die Förderung von
Wissenschaft, Forschung und Bildung im Zusammenhang mit der Nutzung von Geoinformationen für innovative Dienstleistungen und Produkte.
Unternehmen, Organisationen und Institute aus Wirtschaft, Forschung, Lehre und Verwaltung in der Region
Berlin-Brandenburg wollen gemeinsam Projekte zum
Aufbau von Infrastrukturen fördern, Ausbau und Vernetzung der regionalen Kompetenzen vorantreiben, Politik
zur Förderung des Geoinformationsmarktes gestalten,
die wirtschaftliche Nutzung von Geoinformation verbessern, den Standort Berlin-Brandenburg zum Zentrum
der Geoinformatik entwickeln.
Deutscher Dachverband für Geoinformation e. V. (DDGI)
Der Deutsche Dachverband für Geoinformation e. V. ist
ein gemeinnütziger Verein, der es sich zum Ziel gemacht
hat, die Bedeutung der Geoinformation herauszustellen
und ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.
Er verhilft mit seiner politischen Lobbyarbeit der Geoinformationsbranche zum notwendigen Gehör und
nennt die Themen, die im jeweiligen Bundesland und
auf Bundesebene zu einer Stärkung der Geoinformation führen sollen. So sollen weiterhin Angebot, Zugänglichkeit und Verwendbarkeit von Geodaten aller Stellen
optimiert und der volkswirtschaftliche Nutzen realisiert
werden.
Der Verband ist nicht nur in Deutschland, sondern auch
international aktiv. Auf europäischer Ebene vertritt der
DDGI e. V. die deutschen Interessen im europäischen
Dachverband European Umbrella Organisation for Geographic Information (EUROGI) und ist bei der EU-Kommission als Lobbyverband gemeldet.
Weitere Informationen:
Diese Pressemitteilung finden Sie unter:
http://www.ddgi.de/aktuelles-mainmenu-51/
Weiterführende Erläuterungen unter:
www.it-gipfel.de
Ansprechpartner:
Deutscher Dachverband für Geoinformation e. V.
Hügelstraße 15
42277 Wuppertal
Tel.:
0202-478 87 24
Fax:
0202-478 87 25
E-Mail: info@ddgi.de
Internet: http://www.ddgi.de
Oktober 2014 # 5
NEWS
Impressum
Seite | 12
Oktober 2014 #5
NEWS
Europäische Kommission ermuntert zur Weiterverwendung von
Informationen des öffentlichen Sektors
Pressemitteilung der Europäischen Kommission
Die Europäische Kommission veröffentlichte am
17. Juli 2014 Leitlinien, die den Mitgliedstaaten helfen
sollen, sich die Vorteile der neugefassten Richtlinie
über die Weiterverwendung von Informationen des
öffentlichen Sektors (PSI-Richtlinie) zunutze zu
machen.
Darin wird beispielsweise erläutert, wie der Zugang
zu Wetter-, Verkehrs- und Grundbuchdaten oder zu
Kartenmaterial gewährt werden kann. Offene Daten
können als Ausgangsmaterial für innovative wertschöpfende Dienste und Produkte wie Mobil-Apps verwendet
werden, die ihrerseits zu Investitionen in datengesteuerten Sektoren anregen. Die veröffentlichten Leitlinien
beruhen auf einer ausführlichen Konsultation und betreffen Fragen wie
▪ Lizenzierung: Leitlinien dafür, wann öffentliche
Stellen eine bedingungslose und lizenzfreie Weiterverwendung erlauben können; unter bestimmten
Umständen ist auch eine Weiterverwendung personenbezogener Daten möglich.
▪ Datensätze: es werden fünf thematische Datensatzkategorien vorgestellt, an denen Unternehmen
und andere potenzielle Weiterverwender am meisten interessiert sind und die daher vorrangig zur
Weiterverwendung zur Verfügung gestellt werden
könnten.
▪ Kosten: ein Überblick darüber, wie öffentliche
Stellen, z. B. Bibliotheken, Museen und Archive, die
Gebühren berechnen sollten, die sie für die Weiterverwendung von Daten erheben.
Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission erklärte hierzu: „Diese Leitlinien werden uns allen
helfen, von den vielfältigen Informationen, die im Besitz
öffentlicher Stellen sind, zu profitieren. Die Öffnung und
Weiterverwendung dieser Daten wird viele neue Unternehmen und praktische Dienstleistungen ermöglichen.“
Hintergrund
Die Aufstellung der Leitlinien für die Weiterverwendung
von Informationen des öffentlichen Sektors (PSI-Leitlinien) erfolgte auf der Grundlage einer öffentlichen
Konsultation, die im Herbst 2013 stattfand, und gestützt
auf Empfehlungen einer eigens eingesetzten Expertengruppe (PSI-Gruppe). Die Leitlinien sollen die Mitgliedstaaten bei der rechtzeitigen Umsetzung der neuge-
fassten PSI-Richtlinie in nationales Recht bis Juli 2015
unterstützen.
Mit ihrem Beitrag zur Öffnung von Datensätzen, die
im Besitz öffentlicher Stellen sind, ergänzt diese Initiative die erst kürzlich angekündigten Maßnahmen der
EU zum Aufbau einer datengesteuerten Wirtschaft,
die auch mit Fördermitteln der Fazilität „Connecting
Europe“ unterstützt werden.
Die Öffnung von Informationen des öffentlichen Sektors (PSI) für eine Weiterverwendung verspricht einen
großen sozioökonomischen Nutzen, sofern es gelingt,
dafür die richtigen politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Im Dezember 2011 verabschiedete die Kommission ein ganzes Maßnahmenpaket, zu dem auch die kürzlich erlassene Richtlinie
2013/37/EU zur Änderung der Richtlinie 2003/98/EG
über die Weiterverwendung von Informationen des
öffentlichen Sektors gehörte.
Die große Bedeutung, die der Weiterverwendung der
Informationen des öffentlichen Sektors zukommt,
wurde seitdem auch weltweit beispielsweise von den
G8-Ländern anerkannt, wie die Unterzeichnung einer
G8-Charta für offene Daten bezeugt.
Die Ausarbeitung dieser Leitlinien erfolgte auf der
Grundlage der Beiträge zu einer Online-Konsultation,
gefolgt von einer öffentlichen Anhörung und der Zusammenkunft einer PSI-Expertengruppe der Mitgliedstaaten.
Weitere Informationen:
Diese Pressemitteilung ist gekürzt und bildet nur einen
Auszug ab.
Die ungekürzte Originalversion sowie weiterführende
Erläuterungen und nützliche Links finden Sie unter:
http://europa.eu/rapid/press-release_IP-14-840_de.htm
Ansprechpartner:
Europäische Kommission
Telefon: +32 (0) 229-57361
E-Mail: comm-kroes@ec.europa.eu
Oktober 2014 # 5
NEWS
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Oktober 2014 #5
NEWS
Impressum
GDI-DE NEWS erscheinen mehrmals jährlich und
informieren über aktuelle Themen und Projekte sowie
Veranstaltungen im Netzwerk der GDI-DE.
Die Beiträge werden von der Koordinierungsstelle GDI-DE im Auftrag der Verfasser
redaktionell zusammengestellt.
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei unseren Partnern für die Mitarbeit und
Bereitstellung ihrer Beiträge und
ihres Bildmaterials für die GDI-DE NEWS.
Der Redaktionsschluss für die noch ausstehende Ausgabe #06/Dezember 2014 der GDI-DE NEWS:
Montag, 24. November 2014
Rahmenbedingungen für die Bereitstellung eines Beitrages für die GDI-DE NEWS:
▪ Der Beitrag sollte insgesamt unter 1 DIN A4 Seite bleiben (bei einer Schriftgröße von 11pt/Arial).
▪ Der Beitrag sollte mindestens aus Überschrift, Institution,Verfasser, Fließtext und Weblink bestehen.
▪ Falls Sie den Beitrag mit Foto/s, Logo/s ergänzen möchten, bitte im jpg-Format (Auflösung: 150 dpi)
und separat (nicht im Worddokument!) anfügen.
▪ Bitte geben Sie für Ihren Beitrag entsprechende Ansprechpartner an.
▪ Falls Sie eine Veranstaltung planen, teilen Sie uns bitte den Termin mit und fügen einen Link der Webseite bei, die detaillierte Informationen enthält.
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir gemäß Vorgabe der für uns verantwortlichen Aufsicht gehalten
sind, die in den GDI-DE NEWS verbreiteten Informationen auf den öffentlichen Bereich zu beschränken.
Bereit gestellte Beiträge können nur veröffentlicht werden, wenn diesen kein wirtschaftliches Interesse
zugrunde liegt, d. h. der Beitrag keine Produktwerbung enthält.
Sie haben als Unternehmen die Möglichkeit – gemeinsam mit Auftragspartnern der öffentlichen Hand –
einen Beitrag für die GDI-DE NEWS zu liefern, beispielsweise indem einer Ihrer Auftraggeber von Bund,
Land und Kommune gemeinsam mit Ihnen ein für die GDI-DE NEWS relevanten Beitrag einreicht.
Sie können Ihren Beitrag an andere verwandte Fachmedien weiterleiten, z. B. dem Harzer Newsletter |
info@harzer.de oder der Newsletter Geodata kompakt | newsletter@behoerdenspiegel.de.
Redaktion:
Koordinierungsstelle GDI-DE
im Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Richard-Strauss-Allee 11
60598 Frankfurt am Main
mail@gdi-de.org
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Oktober 2014 # 5
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