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HRceV_RfW6UV\ R F ^SRff_U^VYcr8cá_} - Wir in Hiddenhausen für

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NWHiddenhausen
NR. 257, MITTWOCH, 5. NOVEMBER 2014
¥ Hiddenhausen (toha). Nachdem der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung einstimmig der „überplanmäßigen Auszahlung von
Geldern für die Überwachung des fließenden Verkehrs“ zugestimmt hat, steht der Installierung von drei neuen Blitzern in der
Großgemeinde nichts mehr im Wege. Aufgestellt werden sollen
sie an drei potenziellen Stellen an der Bünder Straße und der Herforder Straße, weil dort immer noch zu schnell gefahren wird.
Bis zur Montage der Starenkästen soll es jedoch noch eine Weile
dauern, genauer gesagt bis zum Januar.
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¥ Schweicheln-Bermbeck. Am Freitag, 7. November, startet der
Laternenumzug. Es gibt Laternenlieder vom Posaunenchor,
Würstchen vom Feuerwehr-Grill, Kinderpunsch und Glühwein
aus dem Förderverein- und Elternratstopf des Kindergartens und
natürlich der Umzug mit Laternen. Treffpunkt ist auf dem Sportplatz Schweicheln um 17 Uhr.
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¥ Hiddenhausen. Die Comedy-Veranstaltung mit Stephan Bauer am Samstag, 8. November, in der Kleinkunstbühne der Olof-Palme-Gesamtschule ist ausverkauft. Es gibt auch keine Karten mehr
an der Abendkasse.
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Hilfe bei orthopädischen Erkrankungen
¥ Hiddenhausen. Der Gemeindesportverband bietet im
kommenden Jahr erstmalig ein
zertifiziertes Reha-Sportangebot bei orthopädischen Erkrankungen an.
Es richtet sich an Menschen
mit Erkrankungen des Stützund
Bewegungsapparates
(Wirbelsäulen- und Gelenkschäden). Für die Teilnahme ist
eine ärztliche Verordnung zum
Rehabilitationssport/Funktionstraining notwendig. Die
Sportgruppe wird von einer lizensierten Übungsleiterin trainiert. Start des Reha-Sportes ist
am Donnerstag, 15. Januar, von
18.15 bis 19,15 Uhr in der
Sporthalle der Grundschule
Lippinghausen. Anmeldungen
und Infos unter Tel. (05221)
964-420 oder www.gemeindesportverband-hiddenhausen.de
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TERM INKA L ENDER
Weitere Termine für ganz OWL
unter www.erwin-event.de
Anlage am Schweichelner Berg
nicht mit Landschaftsschutz vereinbar
VON HARTMUT NOLTE
¥ Hiddenhausen. Keine Windfarm am Schweichelner Berg,
das dürfte die Konsequenz aus
einem Urteil des Verwaltungsgerichts Minden sein, das jetzt
bekanntgegeben wurde.
Im Gegensatz zum Urteil der
selben Kammer des Gerichts zu
einer Soloanlage am Alten
Kirchweg sieht das Gericht hier
die drei Windräder im Abstand
von weniger als 1.000 Metern mit
je zweimal je 99,5 und einmal
120,5 Metern Gesamthöhe als
nicht mit den Belangen des
Landschaftsschutzes vereinbar
an.
Das Gericht lehnte deshalb die
Klage des Investors gegen die
Verweigerung des positiven
Vorbescheides ab. Der Kreis
Herford hatte die Ablehnung mit
dem ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiet am Schweichelner Berg begründet, das keine Befreiung für Windräder zulasse. Auch die Gemeinde Hiddenhausen hatte ihr Einvernehmen verweigert.
Der Begründung des Kreises,
die Windräder entwickelten eine „optisch erdrückende Wirkung“ für das etwa 300 Meter
entfernte Wohnhaus, folgte das
Gericht nicht. Das liege noch innerhalb der Toleranzgrenzen.
Aber eine Befreiung von den
Einschränkungen des Landschaftsschutzes komme dennoch nicht in Betracht, insofern
sei die Ablehnung durch den
Kreis rechtmäßig. Sie sei auch
keine besondere Härte für den
Kläger.
Kernpunkt des 16seitigen Urteils ist die
Abwägung
der
Prinzipien
des
Landschaftsschutzes und
des öffentlichen Interes- ses an regenerativer Energiererzeugung,
die hier im Konflikt stehen. In
diesem Fall sieht das Gericht die
Schutzziele des Landschaftsplans, Erhalt der Leistungsfähigkeit der Natur in einem durch
Landwirtschaft, Besiedlung und
Verkehr stark beanspruchten
Raum, die Erholungsfunktion,
die Ruhe für die Natur erheblich verletzt.
Zu finden ist das Urteil beim
Verwaltungsgericht Minden unter dem Aktenzeichen 11 K
3865/13.
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FOTO/MONTAGE: KIEL-STEINKAMP
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Die zweite „Dorfwerkstatt“ in Eilshausen mit munterer Diskussion und erwartbarer Erkenntnis
VON ALEXANDER JENNICHES
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Spende hilft Waldorf-Kindergarten bei Ausbau
¥ Sundern. Im Waldorfkin- gik. Der große, naturbelassene
dergarten Morgenstern haben Garten mit Blumen, Kräutern,
im Frühjahr die Eltern zusam- Obst- und Kletterbäumen soll
men mit ihren Kindern einen durch das neue Gartenhaus beneuen Zaun um das Grund- reichert werden. Die zwei- bis
stück des Kindergartens ge- sechsjährigen Kinder, die aus
baut. Der ist so individuell und allen Teilen des Kreises Hervielseitig, wie die Kinder, die fords kommen, werden in dem
dort spielen. Nun soll es noch Gartenhaus und unter dem
ein neues Gartenhaus geben. Vordach auch bei Regen, Schnee
Das alte hat nach vielen Jahren und großer Hitze schnitzen,
der Nutzung ausgedient und Geschichten lauschen und sich
bedarf der Erneuerung. Wie im freien Spiel ausleben könbeim Zaun soll auch das neue nen.
Nach dem Neubau des WalGartenhaus von Eltern und
Kindern zusammen gebaut dorfkindergartens im Jahre 1985
setzt die Elwerden.
terninitiative
Bei der BeModernisierung
mit dem Neuwältigung dieStück für Stück
bau des Garser
Aufgabe
tenhauses die
freuen
sich
ModernisieKinder und Erzieherinnen über erfolgreichen
die finanzielle Unterstützung rungs- und Erneuerungsmaßder Interhyp AG, einem Ver- nahmen der vergangenen Jahre
mittler privater Baufinanzie- fort. Nach der Neugestaltungdes
rungen in Deutschland. Durch Außengeländes im Jahre 2008,
die Initiative haben Mitarbeiter dem U3-Ausbau im Jahre 2010,
an mehr als 70 Standorten bun- dem märchenhaften neuen Eidesweit die Gelegenheit, Pro- chenholzgartenzaun, wird mit
jekte gemeinnütziger Organi- dem neuen Gartenhaus die Ausationen zu unterstützen. And- ßenansicht des architektonisch
reas Wart, Leiter der Nieder- ansprechenden Kindergartenlassung Bielefeld, überreichte baus abgerundet. Garten wie
jetzt einen symbolischen Scheck Haus fügen sich harmonisch in
in Höhe von 1.000 Euro an die das Wohngebiet an der MoKindergartenleiterin
Vera zartstraße im Hiddenhauser
Güttler. Mit dieser Spende un- Ortsteil Sundern ein.
terstützt der Finanzdienstleis- ´ Eine Gelegenheit, den Kinter zweigruppigen integrativen dergarten und seine Pädagogik
Waldorfkindergarten, der im kennenzulernen und zu erleKreis Herford seit Jahrzehnten ben, bietet sich unter anderem
für pädagogische Vielfalt steht. beim Basar, der dieses Jahr am
Die Natur mit allen Sinnen 15. November stattfinden wird.
zu erfassen ist integraler Be- Zu einem Besuch ab 15 Uhr sind
standteil der Waldorfpädago- die Besucher eingeladen.
› DaVkZV]] Wác «]eVcV ›
AWO Oetinghausen, Abfahrt
zum Senioren-Kino-Café nach
Spenge, 13.20, Eilshauser Str 32.
Haus Stephanus, Café: Ausstellungseröffnung der Schulbilder und Schulgedichte, 15.00,
Bertolt-Brecht-Str. 11, Lippinghausen, Tel. (05221) 9 67
30.
AWO Hiddenhausen, HobbyAbend, 19.30, Unter der Weide
14.
› DaVkZV]] Wác ;fXV_U ›
HRceV_ RfW 6UV\RF^SRf f_U ^VYc r8cá_}
8Vc_ XVdVYV_Vd 8VdTYV_\+ Die Interhyp hat dem Waldorf-Kindergarten Morgenstern 1.000 Euro gespendet.
FOTO: PRIVAT
Gemeindebücherei Hiddenhausen, 10.00 bis 15.00, Rathausplatz 15, Tel. (05221) 96 41
20.
¥ Eilshausen. Die zweite Runde der „Dorfwerkstatt“ endete
mit einer wenig überraschenden Erkenntnis. Ein Teilnehmer fasste den Abend in der
AWO-Begegnungsstätte prägnant zusammen: „Wenn wir hier
in Eilshausen jammern, dann ist
es auf hohem Niveau.“
Tatsächlich hebt sich Eilshausens Infrastruktur im Vergleich zu den übrigen Ortsteilen positiv ab. Es gibt eine
durchgehend gute Versorgung,
sei es durch Dinge des täglichen Bedarfs, ärztliche oder
medizinische Dienste, gute
Verkehrsanbindungen und eine schöne neue Sparkassenfiliale gibt es auch. Was in Eilshausen nicht so gut läuft, bietet
allerdings ein gewisses Gefah-
»Morgens herrscht
Lebensgefahr«
renpotenzial. Von den rund 30
Bürgern, die sich an der Diskussion beteiligten, meldete sich
Vanessa Beckmann zu Wort. Sie
beschrieb den Fußgängeralltag
rund um die Erdbrügge und die
Schulstraße, an denen sowohl
Wittekindschule
als
auch
Grundschule liegen.
„Alles, was da um fünf vor
acht morgens lang läuft, steht
unter Lebensgefahr! Bullis, die
Kinder anliefern, fahren über
Bordsteine, egal ob ich mit Kind
und Warnweste dort stehe. Es
sind leider wirklich die Eltern,
die ihre Kinder zur Schule bringen und dort durchbrettern wie
die Irren.“
Reinhard Drees, dessen Büro für die stadtplanerischen Aspekte der „Dorfwerkstatt“ verantwortlich zeichnet, sind solche Probleme geläufig: „In
Stadtplanerkreisen sagt man,
vor Kindergärten und Grundschulen muss man die Kinder
vor ihren eigenen Eltern schützen.“
Übereinstimmung herrschte
auch in puncto Bewertung des
Parkraums rund um die Schulen. Sämtliche Straßen in dem
Gebiet sind Wochentags über
chronisch dicht beparkt, so dass
– wie ein Diskussionsteilnehmer bemerkte – im Brandfall
oder bei einem Verkehrsunfall
die Rettungskräfte möglicherweise nicht durchkämen. Diskussionsteilnehmer Gerd Krüger brach eine Lanze für Jugendliche und Familien mit
Kindern: „Wir sollten versuchen, uns zu erneuern und das
Dorf besonders für Menschen
zwischen zehn und 18 Jahren
attraktiv zu machen. Zudem
fehlt mir so ein bisschen ein
Zentrum für den mittelalten
Bereich. Zum Beispiel eine
Bühne für kulturelle Veranstaltungen.“ Ines Dold sprach ein
KV_ecR]Vc Af_\e+ Die Kreuzung von Bünder und Löhner Straße in Eils- Thema an, dass offensichtlich
einigen Besuchern unter den
hausen. Wer hier zu Fuß unterwegs ist, muss Geduld haben.
Nägeln brannte: Die Schaltung
»Wir warten auf die
Bau-Unterlagen«
der Fußgängerampel an der
Kreuzung Bünder Straße (L545)
/ Löhner Straße (L782). Nach
einhelliger Meinung gibt es dort
viel zu kurze Grünzeiten für
Fußgänger. Verkehrsplaner Jörn
Janssen legte das Thema klar und
verständlich dar, wenn auch
nicht zur allgemeinen Zufriedenheit: „Es handelt sich um
zwei Landesstraßen. Die Länder wollen den Verkehr so
?RYgVcd`cXVc+ Edeka Wehrmann an der Löhner Straße. Veränderun- schnell wie möglich durch EilsFOTOS: KIEL-STEINKAMP hausen leiten. Was dann an
gen sind angekündigt und werden erwartet.
Grünzeiten übrig bleibt, wird
auf Fußgänger und Radfahrer
verteilt. So geht das heute.“ Ein
wenig Unklarheit herrschte über
den weiteren Verlauf des in Planung befindlichen EdekaMarktes. Bürgermeister Ulrich
Rolfsmeyer (SPD) sagte, das
Planungsvorhaben liege „in den
letzten
Abstimmungszügen.
Wir gehen davon aus, dass wir
Anfang des Jahres die Endfassung bekommen.“ Axel Meyse
(CDU), Vorsitzender des Gemeindeentwicklungsausschusses, dazu: „Herr Wehrmann ist
da am Zuge, und wir warten darauf, dass er uns die Unterlagen beibringt. Wenn wir es dann
6_XRXZVce+ Ines Dold (l.) und Vanessa Beckmann zeigten Probleme entscheiden, werden wir es nicht
auf, die vielen Bürgern unter den Nägeln brannten. FOTO: JENNICHES auf die lange Bank schieben.“
Haus der Jugend/Theaterwerkstatt, 12.30 bis 14.30 und
17.00 bis 21.00 , Rathausplatz
18, Tel. (05221) 99 67 66.
Ev. Jugend Hiddenhausen:
Jungschar „Die Schlümpfe“ (1013 Jahre) 15.30 bis 17.00. Jugendkreis „Logo“ ab 13 Jahre
18.30 bis 20.00, Gemeindehaus
Schweicheln, Am Kartel 2.
Sportgruppe ab 13 Jahren 19.00
bis 21.00 Sporthalle Olof-Palme-Gesamtschule,
Pestalozzistr. 5. Jungschar (6-8 Jahre),
16.30 bis 17.30 Gemeindehaus
Lippinghausen, Mittelpunktstr.. Infos: Tel. (05223) 1 80 63
27 oder www.ej-hiddenhausen.de , Ev. Jugend Hiddenhausen.
Offener Treff , zusammen kochen und essen, 16.00 bis 19.00,
Jugendtreff „Future“, Herforder Str. 219, Schweicheln,
Tel. (05221) 96 09 60.
› DaVkZV]] Wác <Z_UVc ›
Haus der Jugend/Theaterwerkstatt, Kreativangebot für
Kinder ab 6 Jahren, 15.00 bis
16.30, Rathausplatz 18, Tel.
(05221) 99 67 66.
› GVcVZ_V ›
Hundegruppen: ab 17.00, Tel.
(052 221) 6 65 58 oder 0176 66
86 34 40 , Hundesportverein
GHSV Hiddenhausen, Ziegelstr. 50a.
› D`_deZXVd ›
Toben, turnen und bewegen,
9.00 bis 11.30, AWO Begegnungszentrum Oetinghausen,
Eilshauser Str. 32.
Allgemeines Training aller
Klassen, 19.00 bis 21.00, Schützenverein Schweicheln-Bermbeck, Schweicheln-Bermbeck.
Trainings- und Schießzeiten,
Training Liga, 19.30 bis 22.00,
Schützengesellschaft Eilshausen.
› 3ácXVcdVcgZTV ›
Familienservice: Für junge Eltern, Kreis Herford in Kooperation mit der Evangelischen
Jugendhilfe Schweicheln, Beratung: Mareike Keller, Tel.
(05221) 9962010, www.familienservice-ejhs.de.
Bürgerbüro, 8.00 bis 13.00,
Rathausplatz 1, Tel. (05221) 96
43 33.
Rathaus, 8.00 bis 13.00, Rathausplatz 1, Tel. (05221) 96 40.
Gemeindebüro
Kirche
Schweicheln-Bermbeck-Sundern, 9.00 bis 12.00, Am Uphof
11, Sundern, Tel. (05221) 9 61
90 60.
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