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25
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Jahre Mauerfall
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Das Team von EDEKA
Preller in Sagard.
Der Markt war einer
der Ersten auf der
Insel Rügen
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EDEKA mobil, jeweils nicht zu Sondernummern sowie im und ins Ausland) und eine mobile Internet-Flat, mit der Sie unbegrenzt mit Ihrem Handy im dt. Netz für EDEKA mobil surfen können.
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gedrosselt. Nicht genutzte Inklusivleistungen verfallen am Ende des Nutzungszeitraums. Die Nutzung für Voice over IP und Tethering ist nicht gestattet.
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Innerdeutsch, ohne Service- und Sonderrufnummern.
Für Mobilfunkdienstleistungen gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese sind einzusehen im Markt oder unter edeka-mobil.de/agb. Startguthaben und Extra-Guthaben sind nicht auszahlbar.
Vodafone GmbH - Ferdinand-Braun-Platz 1 - D-40549 Düsseldorf
Die EDEKA-Story
Existenzen wurden gesichert, Gründungen gefördert, Arbeitsplätze geschaffen.
Hunderte Millionen Euro hat der genossenschaftlich organisierte und mittelständisch
geprägte Verbund seit der Wende investiert. Ein Paradebeispiel für den Aufschwung Ost
Selbstständig
Partner
Zukunft
Die Frische
macht’s
EDEKAS
Vorräte
Lehrling
bei EDEKA
2009 übernahm Petra
Löschner in Erfurt
einen Markt. Auf die
Frische ihrer Waren legt
sie allergrößten Wert
Bei Jürgen Bernhardt in Straußfurt
lagern Waren für
150 EDEKA-Märkte
in Thüringen
Natalie Müller aus
Kamenz hat bei
EDEKA ihre Ausbildung zur Kauffrau
gerade begonnen
Start in dem Unternehmen
25
Jahre Mauerfall.
Das 25. Jahr Engagement von EDEKA im Osten. Für einen der
erfolgreichsten Lebensmittelhändler Deutschlands ein
Anlass, um gemeinsam mit
SUPERillu Bilanz zu ziehen.
Wenn Sie frühmorgens den Eiffelturm vor Augen haben und
Ihnen dabei der Duft von typisch französischem Boulangerie-Gebäck in die Nase steigt, ist das kein Wunder.
Sondern ein Zeichen dafür, dass wir bei unseren
EDEKA La France Butter Croissants alles richtig
gemacht haben. Die schmecken nämlich genauso knusprig lecker wie das Original aus Frankreich.
Dort werden sie schließlich auch hergestellt. Und dank
ihres hohen Butteranteils und der extra langen Teigruhe
sind sie besonders feinblättrig und luftig. Wenn
Sie sich dann beim Genuss unserer Croissants
fühlen wie Gott in Frankreich, ist auch bei uns alles in Butter. Erleben Sie unsere Eigenmarken
auf www.edeka.de/supermarke
Bis heute investierte
EDEKA im Osten Hunderte
Millionen Euro in den Aufbau
von Lagern, Einzelhandelsmärkten, Produktionsstätten. Allein 2013 waren es
54,2 Millionen. Die Zusammenarbeit mit regionalen
Erzeugern wird ständig
erweitert. Rund 1 460
EDEKA-Märkte gibt es derzeit und 34 000 Mitarbeiter.
Einige davon stellen wir
in diesem Heft vor. Das
Engagement von EDEKA
ist ein Paradebeispiel für
den Aufschwung Ost. Eine
Erfolgsgeschichte, die
weitergeschrieben wird.
Impressum:
Herausgeber:
MIOS-Werbung GmbH
Wittelsbacherallee 61, 32427 Minden
www.mios-werbeagentur.de
Verlag und Redaktion:
SUPERillu Verlag GmbH & Co KG, 10785 Berlin
Redaktion: Susi Groth, Allmuth Schaarschmidt
Geschäftsführung: Heinz Scheiner
Druck:
Burda Druck GmbH, 77652 Offenburg
Reinhard
Preller an
seiner
Käsetheke
in Sagard
1992 öffnete Reinhard
Preller die Türen zu
seinem ersten EDEKAMarkt in Sagard.
Heute führt er mit seinen
Töchtern insgesamt
fünf Geschäfte
Für EDEKA war die Wende der Startschuss zur Erschließung eines neuen
Marktes. Standorte sichern,
HO und Konsum als Partner
gewinnen, hieß das Gebot
der Stunde. EDEKAS Strategie: „Hilfe zur Selbsthilfe“.
Zuerst wurden Mitarbeiter
gefragt, ob sie das Geschäft
übernehmen wollen. Mit
mehr als 130 Millionen Mark
für Investitionen, Kredite,
Schulungen und Knowhow-Transfer baute EDEKA
so den Mittelstand auf. Existenzen wurden gesichert,
Gründungen gefördert, Jobs
geschaffen. 1992, nur drei
Jahre später, verbuchte der
EDEKA-Verbund bereits einen Umsatz von 5,5 Milliarden Mark, war Marktführer.
Jahre Mauerfall
Reinhard
PrellersTeam
im Jahr 1992 in
seinem ersten
EDEKA-Markt
Ed e k a P r e l l e r i n S ag a r d
Einer der ersten „Edekaner“ auf Rügen
F
rüher verkaufte Reinhard
Preller Blusen aus Dederon.
Heute ist der 62-Jährige
Herr über fünf EDEKA-Märkte
auf Rügen und in Stralsund.
Anfänge. Prellers Vater arbeitete
als Fleischermeister bei der Konsum Genossenschaft. Dort
besorgte er dem Sohn eine Lehrstelle als Fachverkäufer für Textilien. Nach der Ausbildung ging
der Junior zum Wirtschaftsstudium nach Leipzig. Doch die Sehnsucht nach Rügen war groß. Deshalb kehrte er nach dem Studium
in die Heimat zurück, wurde
Vorstandsmitglied der Konsumgenossenschaft und betreute in
dieser Funktion Verkaufsstellen
in Mecklenburg-Vorpommern.
Neuorientierung. Nach der Wende mussten Partner für die Konsumgeschäfte gefunden werden.
Einer davon war EDEKA. Preller
z a h l e n & fa k t e n
Beginn. 1992 übernahm
Reinhard Preller seinen ersten
Markt in Sagard. Bis 2007
folgten vier weitere.
Größe. Sein erster Markt ist
nach einer Modernisierung
1 200 Quadratmeter groß.
Angebot. Rund 20 000 Artikel
sind im Angebot.
Angestellte. Insgesamt 108
Mitarbeiter, davon 18 Azubis.
erinnert sich: „Die Marktleiterin
des Konsums in Sagard wollte
ihr Geschäft nicht privat weiterführen und bot es mir an.“
Über das Wochenende tagte der
Familienrat, dann hat er zugesagt: „Ich hätte mich ja sowieso
neu orientieren müssen.“ 1992
übernahm er seinen ersten
EDEKA-Markt und gehört damit
zu den ersten „Edekanern“
auf Rügen. Inzwischen unterstützen die Töchter Viola, 39, und
Sabine, 33, ihren Vater. „Jeder
hat seinen eigenen Verantwortungsbereich, da kommen wir
uns nicht in die Quere. Und die
großen Entscheidungen, die
treffen wir gemeinsam.“
25 Jahre Mauerfall | 3
FOTOS: Uwe Toelle/SUPERillu, privat
EDEKA, ein
Beispiel für den
Aufschwung in
Ostdeutschland
25
Ein Gemeinschaftsprodukt
von EDEKA und SUPERillu
25
Starke Unternehmer in dem Unternehmen
Ein Gemeinschaftsprodukt
von EDEKA und SUPERillu
Jahre Mauerfall
E d e k a F r a n e c k i n p ot s da m - B a be l s be r g
Holger Habedank in der
Gemüseabteilung seines EDEKAMarktes in Kemberg. Auf regionale Produkte legt er viel Wert
Kerstin und
Norbert
Franeck hinter
ihrer reich
bestückten
Fleischtheke
Exklusives Angebot für
exklusive Kunden
M
it einem winzigen „Tante
Emma“-Laden haben
sich Kerstin, 53, und
Norbert Franeck, 56, ein Jahr vor
Mauerfall in ihrer Heimat Potsdam selbstständig gemacht.
Damals noch als Kommissionshändler mit der HO als Partner.
Heute gehören dem Ehepaar drei
EDEKA-Märkte in Brandenburg,
zwei in Potsdam, einer in Rangsdorf. Das überschaubare Sortiment, das sie zu DDR-Zeiten
feilboten, ist auf 20 000 Artikel
angewachsen.
Hoher Anspruch. Vor allem ihr
Markt in Babelsberg ist ein
Schlaraffenland. Der Anblick der
üppig gefüllten Fleischtheke
macht Appetit. „Unser Warensortiment ist etwas gehobener
als anderswo“, sagt Norbert
Franeck. „Unser Geschäft liegt in
einer sehr exklusiven Wohngegend, die Filmstudios sind auch
nicht weit. Unsere Kunden haben
höhere Ansprüche, die erfüllen
wir gern. Im Gegensatz zu einem
Discounter, wo das Warenangebot vorgegeben ist, bestimmen
wir unser Sortiment selbst.“
Welche bekannten und wichtigen Leute zu ihrer Stammkundschaft gehören, verrät
Norbert Franeck leider nicht.
„Da sind wir total diskret! Und
genau das schätzen unsere
Kunden an uns.“
z a h l e n & fa k t e n
Beginn. Seit 2009 gehören die
Franecks zu EDEKA. 2011
haben sie ihren dritten und
letzten Markt übernommen.
Größe. Der Markt in Babelsberg ist etwa 1 600 Quadratmeter groß.
Angebot. Etwa 20 000 Artikel
haben sie dort im Sortiment.
Angestellte. Insgesamt 70
Mitarbeiter, davon 7 Azubis.
E d e k a Re i c h i n W e t t i n - LÖ be j ü n
Knusprige Leckereien
aus dem Ofen
M
E d e k a H a be da n k i n Ke m be r g
Viele Märkte und ganz viel Engagement
FOTOS: Uwe Toelle/SUPERillu
F
ür Holger Habedank ist
Langeweile ein Fremdwort.
Denn im Augenblick beschäftigt sich der 49-jährige
Sachsen-Anhaltiner voller Leidenschaft mit mehreren großen
„Baustellen“: Er ist dabei, den
Getränkemarkt und die fünf
Backshops, die er vor wenigen
Monaten übernommen hat, neu
und individuell zu gestalten. Und
er muss den Neuaufbau seines
Marktes in Wittenberg, der vor
Kurzem abgerissen wurde, koordinieren. Habedank hat immer
das große Ganze im Blick, nichts
ist ihm wichtiger, als den Ansprüchen seiner Kunden gerecht
4 | 25 Jahre Mauerfall
zu werden. Das fängt bei der täglichen Frische-Kontrolle des
Gemüses an und hört bei der
Auswahl der Wandfarbe für den
Neubau auf. So viel Engagement
endet schon mal in einem
Arbeitstag, der weit über acht
Stunden hinausgeht.
Kaufmannsfamilie. Der Einzelhandel liegt Habedank im Blut,
denn er stammt aus einer Kaufmannsfamilie. 1982 absolvierte
er eine Lehre als Einzelhandelskaufmann bei der HO in Wittenberg. Dort arbeitete er bis zur
Wende. 1990 wurde er Mitarbeiter im Einrichtungsteam von
EDEKA, reiste durch Sachsen-
Anhalt, richtete neue Filialen mit
ein. 1993 hat ihn EDEKA zum
Marktleiter in einem ihrer
Geschäfte in Jessen gemacht.
z a h l e n & fa k t e n
Beginn. 1996 übernahm Holger Habedank seinen ersten
Markt in Wittenberg, 2012
kam ein fünfter und vorerst
letzter in Kemberg dazu.
Größe. Der Kemberger Markt
ist 1 300 Quadratmeter groß.
Angebot. In jedem Markt sind
ca. 12 000 Artikel im Angebot.
Angestellte. Insgesamt 51
Mitarbeiter, davon 3 Azubis.
Verlässlicher Partner. Drei Jahre
später und um viele Erfahrungen
reicher entschloss er sich zur
Selbstständigkeit. Im November
1996 übernahm er seinen ersten
eigenen Markt in Wittenberg.
Heute gibt es fünf EDEKA
Habedank-Märkte: zwei in
Wittenberg, einer in Zahna, einer
in Jüterbog und einer in Kemberg. „Mehrere Märkte zu übernehmen habe ich mich nur gewagt, weil ich Genossenschaftsmitglied bei EDEKA bin“, sagt
Habedank. „Ich wusste einfach,
dieser starke Partner steht
immer hinter mir und unterstützt mich in allen Belangen.“
Mit einem Lächeln schaut
Marita Reich hinter dem leckeren
Laugengebäck hervor. Sie bietet
es an ihrer Backstation an
it Liebe gebacken – mit
Leidenschaft verkauft!“
Diesem EDEKA-Motto
wird Marita Reich, Inhaberin des
EDEKA-Marktes, zu hundert
Prozent gerecht. Der Duft von
frischem Backwerk erfüllt den
Markt der 52-Jährigen in
Wettin-Löbejün. Im vergangenen Jahr hat die gebürtige
Mecklenburgerin, die der Liebe
wegen in den Achtzigerjahren
nach Sachsen-Anhalt gezogen
ist, am Backstand einige
Umbauten veranlasst, um ihr
Sortiment noch besser präsentieren zu können. „Meine Kunden würdigen das. Seitdem greifen sie noch lieber zu.“
Mutiger Schritt. Im Jahr 2000
ergriff sie die Chance und machte
sich als Existenzgründerin mit
einem EDEKA-Markt in Alsleben, in dem sie bis dahin als
Marktleiterin tätig war, selbstständig. Zwei Jahre später kam
der Markt in Wettin-Löbejün
dazu, 2007 noch ein Getränkemarkt. Die Entscheidung, ihr
Angestelltendasein hinter sich zu
lassen, hat Marita Reich keinen
Tag bereut.
Mehr als 80 Prozent ihrer
Arbeitszeit ist Marita Reich im
Markt anzutreffen. „Ich brauche
diesen Kontakt – das ist sehr
wichtig. Für die Kunden und
auch für mich.“
z a h l e n & fa k t e n
Beginn. 2000 übernahm
Marita Reich ihren ersten
Markt. 2002 folgte der zweite
und 2007 ein Getränkemarkt.
Größe. Der Markt in WettinLöbejün ist rund 1200
Quadratmeter groß.
Angebot. Rund 15 000 Artikel
sind im Sortiment.
Angestellte. Insgesamt 85
Mitarbeiter, davon 5 Azubis.
25 Jahre Mauerfall | 5
25
Starke Unternehmer in dem Unternehmen
Jahre Mauerfall
E d e k a S c h u l z e i n M a n s c h n ow
E d e k a S c h e l l e r i n R a d ebe r g
Mit 63 Jahren Mut zu
einem Neustart
Hier lockt der Duft von
geräuchertem Fisch
M
F
ilchtüten, Joghurtgläser
und Quarkbecher reihen
sich in der Kühltheke
aneinander und laden die Kunden zum Kaufen ein. „Ich liebe
meine MoPro-Strecke“,
schwärmt Brigitte Schulze von
ihrem endlos langen Molkereiprodukte-Kühlregal.
Neubeginn mit Neubau. Erst vor
wenigen Monaten hat die
63-Jährige mit ihrem EDEKAMarkt, den sie seit 2005 selbstständig führt und in dem sie seit
1991 als Marktleiterin tätig war,
ein neues Gebäude im brandenburgischen Manschnow bezogen. Ihr alter Markt war nicht
mehr zeitgemäß, es hätte saniert
werden müssen und war viel zu
klein. Nun hat Brigitte Schulze
fast doppelt so viel Ladenfläche
zur Verfügung und kann mehr
Produkte anbieten. „Als meine
Kunden zur Eröffnung kamen,
hatten viele Tränen in den
Brigitte Schulze
und ihr Sohn
Reno sind stolz
auf ihr großes
Angebot an
Molkereiprodukten
Augen, so überwältigt waren
sie“, erinnert sich die gelernte
Fleischfachverkäuferin.
Familienbetrieb. Vor wenigen
Wochen ist ihr Sohn Reno, der
bis dahin als Tischler arbeitete,
in den Markt mit eingesteigen.
„Das macht mich als Mutter sehr
glücklich und stolz. Da weiß ich,
mein Markt ist in guten Händen,
wenn ich mich dann mal zur
Ruhe setze.“
z a h l e n & fa k t e n
Beginn. 2005 hat sich Brigitte
Schulze mit ihrem Markt
selbstständig gemacht.
Größe. Der Neubau in
Manschnow bietet 800 Quadratmeter Platz.
Angebot. Es gibt etwa 13 000
verschiedene Produkte.
Angestellte. Insgesamt
16 Mitarbeiter, derzeit keine
Azubis.
John Scheller vor seinem
Räucherofen mit einem Spieß
duftender Forellen in Radeberg
E d e k a C l au s n i t z e r i n A lt e n be r g
Roland Clausnitzer
setzt in seinem
Markt auf Weine
aus der Region
Edle Tropfen von
Sachsens Weinbergen
O
FOTOS: Uwe Toelle/SUPERillu
b von den unzähligen
Weinbergen rund um
Meißen oder aus der
Region rund um Radebeul –
Roland Clausnitzer bietet in der
Weinabteilung in seinem
EDEKA-Markt im sächsischen
Altenberg Dutzende edle Sorten
von sächsischen Anbaugebieten
an. Mit feinen Weinen kannte
sich der 57-Jährige schon immer
gut aus: Zu DDR-Zeiten servierte
er ihn, heute verkauft er ihn.
Vorreiter. Roland Clausnitzer
war bis zur Wendezeit Kellner,
seine Frau Kerstin arbeitete als
Köchin. Im Dezember 1990
übernahmen die beiden das alte
Konsum-Geschäft im Haus von
Kerstins Eltern und wurden von
heute auf morgen Einzelhändler.
Von Anfang an war EDEKA ihr
Lieferpartner. Damit gehörte das
Paar zu den ersten „Edekanern“
im Osten. In den folgenden Jahren eröffnete das Paar zwei wei-
6 | 25 Jahre Mauerfall
Ein Gemeinschaftsprodukt
von EDEKA und SUPERillu
tere Märkte: einen in Pretzschendorf und einen in Glashütte.
Touristenmagnet. Während diese
beiden Märkte vor allem von
treuer Stammkundschaft leben,
wird der in Altenberg auch von
Touristen vor allem aus Tschechien aufgesucht. Clausnitzer:
„Früher sind wir zu ihnen zum
Einkaufen gefahren, heute kommen Tschechen zu uns, weil sie
unser Angebot so schätzen.“
z a h l e n & fa k t e n
Beginn. Seit 1990 ist Roland
Clausnitzer Partner von
EDEKA. 2010 eröffnete er
seinen dritten Markt.
Größe. Dieser ist in Altenberg
und um die 1 200 Quadratmeter groß.
Angebot. Etwa 12 000 Artikel
werden hier angeboten.
Angestellte. Insgesamt 50
Mitarbeiter, davon 3 Azubis.
isch-Liebhaber kommen
im Markt von John Scheller
im sächsischen Radeberg
voll auf ihre Kosten. In einem
Becken beim Fischtresen tummeln sich Forellen und Co., im
Räucherofen gleich daneben
hängen sie fertig zum Verzehr.
Berufung. John Schellers Eltern
und Großeltern waren Einzelhändler. 1936 eröffnete sein Opa
in Dresden auf 50 Quadratmetern seinen ersten „Tante
Emma“-Laden. Sein Enkel ist
heute Inhaber von drei EDEKAMärkten: in Dresden, Großenhain und eben in Radeberg. Vor
14 Jahren entschloss sich der
heute 36-Jährige, nach Lehre als
Restaurantfachmann und BWLStudium, in die Fußstapfen der
Eltern zu treten: „Ich musste
mich ausprobieren, um herauszufinden, was ich möchte.“
Direkter Kontakt. Heute geht er
komplett in seinem Arbeitsleben
auf. Das spiegelt sich vor allem in
seinem Markt in Radeberg wieder, den er voriges Jahr neu
eröffnet hat und in dem ganz viel
Liebe zum Detail steckt. Zum
Beispiel finden Kunden an jeder
Ecke einen Buzzer, auf den sie
hauen können, wenn sie eine
Frage an das Personal haben.
Scheller: „Ich habe den Markt so
gestaltet, wie ich als Kunde gerne
einkaufen würde.“
z a h l e n & fa k t e n
Beginn. Im Jahr 2000 übernahm John Scheller seinen
ersten EDEKA-Markt, zwei
weitere folgten.
Größe. 2000 Quadratmeter
hat der neueste Markt in
Radeberg.
Angebot. Etwa 30 000
Produkte sind im Angebot.
Angestellte. Insgesamt 200
Mitarbeiter, davon 12 Azubis.
eDe k a P r i l l i n L u dw i g s l u st
Na, sieht die
Platte nicht
lecker aus? KarlRudolf Prill und
seine Tochter
Kerstin
Der Herr der Käse- und
der Wurstplatten
K
aum eine Betriebsfeier
oder ein Familienfest in
Ludwigslust und Umgebung kommt ohne Wurst- und
Käseplatten und ohne die frischen Salate von Karl-Rudolf
Prill und seinen Mitarbeitern aus.
Der Partyservice, der vor 20 Jahren eher beiläufig entstanden ist,
ist heute der Renner in dieser
Region Mecklenburg-Vorpommerns. „Dabei haben wir dafür
eigentlich nie Werbung
gemacht“, sagt der Chef nicht
ohne Stolz.
Werdegang. Während sich seine
beiden Kinder, Kerstin, 41, und
Michael, 43, vor allem um die
Märkte in Eldena, Techentin und
Ludwigslust kümmern, liegt das
Augenmerk vom Senior auf dem
Partyservice. Dass er dafür oft
am Wochenende ran muss,
macht dem 71-Jährigen nichts
aus. Das sei er gewohnt, sagt er.
„Meine Eltern hatten früher eine
Gaststätte und ein Geschäft. Ich
bin hinterm Ladentisch und Tresen groß geworden.“ Er selbst
machte später eine Kaufmannslehre beim Konsum, leitete dann
die elterlichen Geschäfte, die
inzwischen zur Konsumgenossenschaft gehörten, bis zur Wende als Verkaufsstellenleiter.
1993 hat er sich selbstständig
gemacht und ist ein überzeugter
„Edekaner“.
z a h l e n & fa k t e n
Beginn. 1993 schloss sich KarlRudolf Prill mit zwei Märkten
EDEKA an. 2006 übernahm er
einen dritten Markt.
Größe. Der Ludwigsluster
Markt ist 900 Quadratmeter
groß.
Angebot. Rund 13 000 Artikel
gibt es zu kaufen.
Angestellte. Insgesamt 48
Mitarbeiter, davon 3 Azubis.
25 Jahre Mauerfall | 7
Innovative Partner in dem Unternehmen
Starke Unternehmer in dem Unternehmen
25
Ein Gemeinschaftsprodukt
von EDEKA und SUPERillu
Jahre Mauerfall
H e r k u l e s S B Wa r e n h au s i n B a d S a l z u n g e n
Roland Berszinskis
Getränkemarkt ist
mit regionalen Durstlöschern gefüllt
Ein großer Fan von
regionalen Produkten
M
orgen für Morgen setzt
sich Roland Berszinski
ins Auto und fährt die
53 Kilometer von Gotha, wo er
mit seiner Familie lebt, bis nach
Bad Salzungen zum HerkulesMarkt, den er seit acht Jahren
leitet. „Die Fahrerei stört mich
nicht“, sagt er. „Weil ich mich
hier sehr wohlfühle.“
Planänderung. Der 54-Jährige ist
aus Nordrhein-Westfalen, absolvierte eine Lehre als Handelsfachwirt in Hessen. 1991 setzte
ihn seine Firma Rheika-Delta
(ein Tochterunternehmen der
EDEKA) in einem ihrer neuen
Herkules SB Warenhäuser im
thüringischen Gotha als Marktleiter ein. Berszinskis Plan war
damals, nach zwei, drei Jahren
die Koffer wieder zu packen,
zurück nach Westdeutschland zu
gehen. Aber dann verliebte er
sich in seine Frau, in die Region
und in die Menschen.
In der Thüringer
Vorratskammer
von EDEKA
Neue Heimat. Nach einer Zwischenstation in Arnstadt führt
Roland Berszinski seit dem Jahr
2006 den Herkules-Markt in Bad
Salzungen. „Ich bin über die Jahre hier richtig heimisch geworden“, sagt er. Und genau das
spiegelt sich auch in seinem
Warenangebot wieder: „Wir
bieten viele Thüringer Produkte
an. Und das schätzen unsere
Kunden sehr.“
Jürgen Bernhardt überwacht die
Lagerung und den Transport von
über 12 000 verschiedenen
EDEKA-Artikeln. Sein logistisches
Dienstleistungszentrum in
Straußfurt beliefert EDEKA-Läden
im Freistaat
z a h l e n & fa k t e n
Beginn. Seit 2006 führt
Roland Berszinski das
Herkules SB Warenhaus in
Bad Salzungen als Marktleiter.
Größe. Der ganze Markt ist
8 700 Quadratmeter groß.
Angebot. Im LebensmittelGetränke- und Baumarkt gibt
es etwa 100 000 Produkte.
Angestellte. Insgesamt 90
Mitarbeiter, davon 12 Azubis.
Waren im Wert von einer halben
Milliarde Euro wurden 2013 in dem
Lager umgeschlagen
ed ek a Log istik zentru m
i n S t r a u SS f u r t
Hier lagert
Ware für
150 Märkte
F
ünfzehn Minuten benötigt
Jürgen Bernhardt, 59, wenn
er seine „heiligen Hallen“
flotten Schritts von einem Ende
bis zum anderen durchquert.
52 000 Quadratmeter groß ist das
Logistikzentrum in Straußfurt,
das der Erfurter 1992 mit aufbaute und seit 1999 leitet. Etwa
E d e k a Lö s c h n e r i n e r f u r t
Willkommen im
Frische-Paradies!
Petra Löschners
Obst und Gemüse
macht so richtig
Lust auf Essen
8 | 25 Jahre Mauerfall
Heidi Wumme ist eine von 520
Mitarbeitern im Logistikzentrum
Marktleiterin. Im Dezember
2009 bot EDEKA ihr an, den
Markt als selbstständige Kauffrau
zu übernehmen. „Das war kurz
nach meinem 50. Geburtstag.“
Eine Woche hat sie nachgedacht
– und dann zugesagt. Bereut hat
sie den Schritt bis heute nicht:
„Ich hab tolles Personal, auf dass
ich mich verlassen kann, auch
EDEKA hat mich immer unterstützt.“
z a h l e n & fa k t e n
Beginn. Im Oktober 2010
hat Petra Löschner den Markt
in Erfurt übernommen.
Größe. Die Fläche des Marktes
beträgt insgesamt 2000
Quadratmeter.
Angebot. Insgesamt beinhaltet das Sortiment um die
20 000 Artikel.
Angestellte. Insgesamt 40
Mitarbeiter, davon 1 Azubi.
FOTOS: Uwe Toelle/ SUPERillu (2), EDEKA
FOTOS: Uwe Toelle/SUPERillu
K
unden, die den Markt von
Petra Löschner in Erfurt
betreten, fühlen sich wie
in einer Vitamin-Oase. Denn
gleich hinter dem Eingangsbereich werden sie von einer riesigen und liebevoll sortierten
Obst- und Gemüseabteilung
empfangen. Jeden Morgen überprüft die 54-jährige Chefin persönlich die Frische der Produkte
und packt beim Sortieren mit an.
Erinnerungen. Seit 1988 arbeitet
die gelernte Fleischfachverkäuferin in dem Thüringer Markt,
der damals HO Kaufhalle war.
1988 wurde sie als stellvertretende Marktleiterin eingesetzt:
„Damals haben wir das Weißkraut im Regal breit gezerrt und
die Lücken aufgefüllt, damit es
nach mehr aussieht.“
Nach der Wende wurde der
Markt von EDEKA übernommen,
der alte Chef ging in den Ruhestand, Petra Löschner wurde
Jürgen
Bernhardt im
Hochregallager.
An der höchsten
Stelle misst es 20 Meter
12 000 verschiedene Artikel
lagern hier - von der Flasche
Rotwein bis zur Seife. Täglich
verlässt etwa 120-mal ein Lkw
das Lager und steuert einen der
150 Märkte in Thüringen an.
Quereinsteiger. Jürgen Bernhardt ist Physiker und Informatiker, der in der DDR Steuerungssysteme für Lebensmittelmaschinen entwickelte. Nach
der Wende entdeckte EDEKA
sein Potenzial. „Für das Logistikzentrum suchten sie jemanden,
der sich schnell in mittlere
Datentechnik und Lagerverwaltung einarbeitet. Sie kamen auf
mich.“ Dass er im Handel, auf
einem Leitungsposten landen
würde, hätte er früher nie geglaubt. „Ich war nicht in der Partei. Da war das kein Thema.“
Deshalb freut er sich, dass die
Wende sein Leben so veränderte.
25 Jahre Mauerfall | 9
25
Innovative Partner in dem Unternehmen
Ein Gemeinschaftsprodukt
von EDEKA und SUPERillu
Jahre Mauerfall
S c h ä f e r ’s b äc k e r e i
in Teutschenthal
Auch der
Chef liebt
Eierschecke
Steffen Puplick
unterzieht die
eingetroffenen
Orangen im
Frische-Zentrallager in Landsberg einer
strengen Prüfung
W
enn Bäckermeister Wilhelm Book morgens um
sechs in seinen Betrieb
in Teutschenthal kommt, haben
seine 62 Lkws die Großbäckerei
Schäfer’s (ein Tochterunternehmen der EDEKA) mit ihrer
knusprigen und duftenden
Ladung längst verlassen. Mit
rund 150 000 Brötchen, 25 000
Broten und 35 000 Stücken
Kuchen steuern die Fahrer um
Chef Wilhelm Book bei Gudrun
Schuster, die gerade Teig glättet ...
... und bei Bäcker Bill Ossien, der
den Teig geschmeidig rührt
10 | 25 Jahre Mauerfall
F R i s c h e - z e n t ra l l ag e r i n La n d s b e r g
Gründliche Prüfung
von Obst und Gemüse
A
Bäckereifachverkäuferin
Heike Gurklies bietet
im Werksverkauf von
Schäfer’s unter anderem
den Lieblingskuchen
der Ostdeutschen an:
saftige Eierschecke
FOTOS: Uwe Toelle/SUPERillu
die 220 Bäckereifachgeschäfte in
Sachsen-Anhalt, Sachsen und
Thüringen an. „Gebacken wird
rund um die Uhr“, sagt der
57-Jährige. „Aber ab 22 Uhr, da
glüht der Ofen so richtig, damit
früh alles pünktlich für die Auslieferung fertig ist.“
Heiß begehrt. Wilhelm Book ist
Bäckermeister, stammt aus dem
Emsland und gehört seit 1992
zum Betrieb. „In Sachsen-Anhalt
hab ich mich von Anfang an
wohlgefühlt“, sagt er. „Hier was
aufzubauen war eine tolle
Heraus­forderung.“ Und was sind
die begehrtesten Backwaren in
Mitteldeutschland? „Roggenmischbrot. Bei Kuchen mit
Abstand Eierschecke.“ Die lässt
er sich auch gerne schmecken.
lle Sinne von Steffen Puplick sind geschärft, wenn
er die Kisten mit Obst
prüft, die täglich im FrischeZentrallager ankommen. Erst
betrachtet er die Melonen, Orangen, Erdbeeren & Co. ganz
genau, dann befühlt er sie vorsichtig, riecht an ihnen und
kostet hin und wieder. Erst wenn
alle Sinne zufriedengestellt sind
und das Refraktometer, das den
Süßegrad von Früchten misst,
den richtigen Brix-Wert anzeigt,
gibt der Qualitätsprüfer die
Früchte zur Auslieferung frei.
Strenge Kontrolle. Seit dem Jahr
2009 ist der 35-jährige Einzelhandelskaufmann im EDEKAFrische-Zentrallager im
sachsen-anhaltinischen Landsberg für die Prüfung von Obst
und Gemüse verantwortlich.
Jeden Tag werden davon 30 000
bis 40 000 Kisten an- und auch
wieder ausgeliefert. Aber: „Pro-
dukte, die unseren Standards
nicht entsprechen, gehen sofort
wieder zurück“, sagt Puplick.
„Da sind wir sehr streng.
Schließlich sollen die Kunden
zufrieden sein.“
Je nach Frucht verbleiben sie
kürzer oder länger im Lager.
„Erdbeeren und Radieschen
müssen sofort ausgeliefert werden. Grundsätzlich sind wir aber
bestrebt, alle Produkte möglichst
schnell zum Kunden zu bringen.“ Etwa 350 Märkte, die
meisten davon in SachsenAnhalt und einige in Thüringen,
werden vom Frischelager beliefert. Wenn die Mitarbeiter der
Märkte Fragen zu dem Obst und
Gemüse oder zu deren Lagerung
haben, hat Steffen Puplick
immer ein offenes Ohr für sie.
Neben der Vitaminkost lagern im
Frische-Zentrallager außerdem
Feinkost-, Molkerei- und Tiefkühlprodukte.
Kritisch. Privat isst Steffen
Puplick, der gebürtig aus Thüringen stammt, nur noch wenig
Obst. „Ich darf täglich so viel
kosten. Da ist mein Vitaminhaushalt mehr als gedeckt.“
Wenn er nach der Arbeit mit seiner Lebensgefährtin einkaufen
geht, sucht er die Früchte für den
heimischen Obstkorb immer
selbst aus. Schmunzelnd sagt er:
„Ihrer Meinung nach bin ich viel
zu kritisch und soll den Obsteinkauf doch lieber selber machen.“
25 Jahre Mauerfall | 11
25
Chancen für die Jugend in dem Unternehmen
2
Diese Azubis aus
Dresden und Umgebung sind im 1. Lehrjahr und absolvieren
bei EDEKA eine
Verkaufsausbildung
4

3
Jahre Mauerfall
Warum ist eine
Lehre bei EDEKA
etwas Besonderes?
6
7
5
8
1. Erik Jurk, 18, aus
Dresden absolviert
seine VerkäuferLehre im EDEKA
Center Jäckel in
Dresden.


Mit etwa 17 600 Azubis gehört EDEKA
zu den größten Ausbildungsbetrieben
Deutschlands. Diese 13 Jugendlichen
haben in Dresden ihre Lehre begonnen
E
rst vor wenigen Wochen
haben diese dreizehn
Jugendlichen aus Sachsen
ihre zweijährige Ausbildung zum
Verkäufer/zur Verkäuferin
beziehungsweise ihre dreijährige
Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann/zur Einzelhandelskauffrau bei EDEKA begonnen.
Nun sitzen sie zum ersten Mal in
einem modern ausgestatteten
12 | 25 Jahre Mauerfall
Seminarraum in Dresden und
tragen mit Personalentwicklerin
Pia Kornau, 61, zusammen,
welche Eigenschaften eine gute
Verkaufskraft auszeichnet.
Duale Ausbildung. Mit etwa
17 600 Azubistellen gehört
EDEKA in Deutschland zu den
Vorreitern in der Ausbildung.
Mehr als 30 Berufsbilder bietet
das Unternehmen an. Der Fokus
liegt dabei auf der Verzahnung
von Theorie und Praxis. Cristian
Biondani, Leiter Personalentwicklung in der EDEKA-Region
Nordbayern-Sachsen-Thüringen: „Wir sind Verfechter und
Befürworter des dualen Ausbildungssystems Deutschland.“
Zusatzseminar. Neben der normalen Berufsschule bietet das
Unternehmen seinen Azubis ein-
mal im Monat ein speziell auf
EDEKA zugeschnittenes Seminar
an. Allein an den beiden Seminarstätten in Dresden und
Chemnitz nehmen derzeit 255
Auszubildende aus Sachsen diese
Zusatzausbildung wahr. Biondani: „Wir wollen unsere Lehrlinge
damit noch besser auf ihr
Arbeitsleben und die Abschlussprüfungen vorbereiten.“
FOTOS: Uwe Toelle/SUPERillu

So sieht die Zukunft
von EDEKA aus
2. Maria Mertins,
22, aus Großenhain
lernt im EDEKAMarkt von John
Scheller in
Großenhain.
3. Michaela Felsch,
22, aus Dresden
macht bei EDEKA
Zschabran in Dresden eine Verkäuferinnen-Lehre.
Dreizehn
Nachwuchs„Edekaner“
aus Sachsen

9
Ein Gemeinschaftsprodukt
von EDEKA und SUPERillu
6. Lisa Förster, 18,
aus Dresden macht
ihre Ausbildung
zur Verkäuferin
bei EDEKA in
Mühlberg.
9. Max Herzberg,
17, aus Dresden
lernt im EDEKA
Center Jäckel
in Dresden Verkäufer.
7. Nadine Emmerling, 21, aus Großröhrsdorf geht bei
EDEKA Scheller in
Dresden in die Verkaufslehre.
10. Natalie Müller,
16, aus Kamenz
macht im EDEKA
C&C Großmarkt in
Hoyerswerda eine
Lehre zur Kauffrau.
4. Sarah Brendel,
24, aus Dresden
wird bei diska in
Dresden-Gönnsdorf zur Verkäuferin ausgebildet.
5. Vanessa Droske,
17, aus Bautzen
macht ihre Ausbildung zur Verkäuferin bei EDEKA
Raue in Wilthen.
Pia Kornau, 61, aus Dresden
ist seit dem Jahr 2007 Personalentwicklerin bei EDEKA. Die
studierte Ökonomiepädagogin ist
zuständig für die Ausbildung der
zukünftigen Verkäufer/innen und
Kauffrauen/Kaufmänner im Einzelhandel am EDEKA-Ausbildungszentrum in Dresden.
8. Christine Sura,
16, aus Weinböhla
macht im EDEKAMarkt Weinböhla
ihre Ausbildung zur
Verkäuferin.
11. Jenny Pörschke,
18, aus Dresden
lässt sich bei
diska in Dresden
zur Verkäuferin
ausbilden.
Cristian Biondani, 34, gehört
seit 14 Jahren zur EDEKA
Unternehmensgruppe
Nordbayern-SachsenThüringen. Seit 2010 ist er
dort Leiter der Personalentwicklung und unter
anderem für die Auszubildenden der gesamten Region
verantwortlich. In seinem
Zuständigkeitsgebiet liegen
sechs Seminarstandorte.
Zwei davon befinden sich im
Osten, in Chemnitz und in
Dresden.
P Herr Biondani, was
zeichnet eine Ausbildung
bei EDEKA aus?
Bei uns werden die Azubis Teil eines
zukunftsorientierten und
innovativen
Unternehmens, das ein
hohes Maß
an eigenständiger Kreativität zulässt
Cristian Biondani
und diese
lebt und arbeitet
auch fördert. in Würzburg
Wir bieten ein
strukturiertes Ausbildungsprogramm und eine umfassende Betreuung an, bilden
unsere Ausbilder regelmäßig
weiter und motivieren unsere
Azubis mit internen Wettbewerben.
P Welche Ausbildungsberufe
bietet die Regionalgesellschaft EDEKA NordbayernSachsen-Thüringen an?
Da sind wir sehr vielfältig
aufgestellt. Wir bieten Ausbildungen als Einzelhandelskauffrau/-kaufmann,
Fleischfachverkäufer/in,
Berufskraftfahrer und Kaufmann/Kauffrau im Großund Außenhandel an. Besonders stolz sind wir auf unser
neues Berufsbild - den
Frischespezialisten (IHK).
12. Georg Wollschläger, 16, aus
Gröditz ist Kaufmann-Azubi im
EDEKA C&C Großmarkt in Riesa.
13. Eddy Zaklikowski, 18, aus
Weißwasser macht
eine VerkäuferLehre im EDEKA
Weißwasser.
P Und was ist bei den Jugendlichen angesagt?
Ganz klar: der Kaufmann/die
Kauffrau im Einzelhandel.
Das ist auch gut so, denn von
gut ausgebildeten
Einzelhandelskauffrauen/kaufmännern brauchen wir
auch eine Menge.
25 Jahre Mauerfall | 13
Diese Promis lieben EDEKA
Wolfgang Ziegler (Sänger)
„In Berlin-Kaulsdorf haben
wir einen ganz tollen kleinen EDEKA-Markt, in dem
ich seit Jahren Kunde bin.
Der Chef ist ein richtig
guter Typ. In seinem
Geschäft ist immer alles
frisch und von bester
Qualität. Und wenn ich
mal keine Zeit zum Einkaufen habe, wird alles, was
ich brauche, nach Hause
geliefert.“
Eduard Geyer (Ex-Fußballtrainer)
„Ich fahre mit meiner Familie jedes Jahr auf die Insel
Hiddensee. Dort gehen wir im EDEKA-Markt in Vitte
einkaufen. Wie eigentlich alle Urlauber. Deshalb ist der
Markt auch immer voller Leute. Aber die Verkäuferinnen
bringt nichts aus der Ruhe. Sie sind sehr nett und hilfsbereit. Sehr gut sind vor allem die Brötchen, die meine
Enkel dort jeden Morgen holen.“
Die bundesweit rund 11 600 Märkte des EDEKA-Verbunds punkten mit
Frische, Vielfalt, Qualität. Für die Kunden ist nur das Beste gut genug
Ute Freudenberg
(Sängerin)
„Ich bin viel unterwegs
und muss für meine
Auftritte auf den Punkt
fit sein. Eine gesunde
Ernährung liegt mir
deshalb sehr am Herzen. Bei EDEKA schätze
ich das große Angebot
an frischem Obst und
Gemüse in Bioqualität.“
Achim Mentzel (Sänger)
„In unserer Familie bin ich
der Einkäufer. Meine Frau
Brigitte schreibt mir einen
Zettel, dann ziehe ich los
in den EDEKA-Markt in
Cottbus. Ich finde es wunderbar, dort in den Regalen
und Kühltruhen zu stöbern.
Ich kriege alles, was wir
brauchen. Was mir sehr
gefällt: Es ist immer
tipptopp aufgeräumt.
Und das Verkaufsteam
ist total nett.“
Gunda Niemann-Stirnemann
(Eisschnelllauf-Trainerin)
„Ich bin ein echter Schnellkäufer
und will nicht von einem Geschäft
in das nächste rennen.
Alles, was ich brauche, möchte ich
in einem Markt vorfinden. EDEKA
bietet genau das an. Dazu ist alles
frisch, gut sortiert und sieht
toll aus. So macht Einkaufen Spaß.“
14 | 25 Jahre Mauerfall
(Torhüterin beim 1. FFC Turbine Potsdam)
„EDEKA ist Sponsor meines Vereins 1. FFC
Turbine Potsdam. Dort erlebe ich das Unternehmen als kompetenten und zuverlässigen Partner. Ich schätze an EDEKA, dass
eine große Auswahl an sportlergerechten
Lebensmitteln angeboten wird. Am meisten
beeindruckt mich das umfangreiche Angebot an exotischen Früchten. Dort komme ich
nie vorbei, ohne etwas zu mitzunehmen.“
FOTOS: Andre Kowalski, Anja Jungnickel, Boris Trenkel/alle SUPERillu, interTOPICS/Horst Galuschka, interTOPICS/STAR-MEDIA, dpa picture-alliance/Frank May
Bei EDEKA – da macht
Einkaufen Spaß!
Anna Felicitas Sarholz
Einkaufen kann so einfach sein – vor allem, wenn man sich
nicht zwischen hoher Qualität und niedrigen Preisen entscheiden muss. Zum Glück gibt es dafür unsere EDEKA
GUT&GÜNSTIG-Produkte. Die bieten nämlich tatsächlich
beides: hervorragende Markenqualität zu günstigen Preisen. Von A wie Apfelsaft über S wie Spaghetti bis Z wie
Zitronenkuchen – bei unseren mehr als 1.000 Produkten
mit der typischen roten Ecke findet einfach jeder genau
das Richtige, ob Genießer oder kühler Kopfrechner. Und
was viele gar nicht wissen: Von GUT&GÜNSTIG gibt es
nicht nur leckere Lebensmittel, sondern auch jede Menge praktische Haushaltshelfer. Waschmittel, Glühbirnen,
Reinigungszubehör und vieles mehr: Das Sortiment ist
riesengroß – und der Preis trotzdem immer ganz klein.
Leckere Rezepte für wenig Geld zum Mitkochen auf
www.edeka.de/kochstudio
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Seele and Geist
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