close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Gemeindebrief für Oktober und November - EmK Oldenburg

EinbettenHerunterladen
Oldenburg
Gemeindebrief
Friedenskirche
Oktober / November 2014
-1-
deutend ich mich halte. Bedeutend
An(ge)dacht
ist, warum ich etwas tue oder lasIch bin so frei!
Von meinem Besitz anderen se. Ob ich mit dem Herzen dabei
bin. Ob ich allem Lebendigen ein
abgeben? Ich bin so frei!
Einfach nur, weil ich es für ehrliches Ja entgegenbringe oder
richtig halte, hier konkret zu hel- Zeit gebe für Tränen und Trauer.
Auf die innere Haltung kommt es
fen?
Ohne Hintergedanken, ohne an. Sie muss übereinstimmen mit
eine Gegenleistung zu erwarten - dem, was außen sichtbar wird. Sie
muss passend sein, nicht angeauch nicht von Gott?
Es kommt auf die innere Hal- passt.
Im besten Fall enttung an. Wie man an
Ehre Gott mit deinen
steht ein lebendiger
eine Sache herangeht.
Opfern gern und reichlich,
Man kann Vieles tun, und gib deine Erstlingsga- Austausch zwischen
Haltung und Handohne es wirklich ernst
ben, ohne zu geizen.
lung. Bin ich in mir
zu meinen. Und das
(Sirach 35,10)
und mit mir zufrieden,
wird auch spürbar.
gehe ich auf andere
Lächelt
jemand
„Bin ich in mir und mit mir
auch vorbehaltloser zu
und meint es nicht so,
zufrieden, gehe ich auf andeund tue damit schließspürt das mindestens
re auch vorbehaltloser zu
lich einen Gottesunser Unterbewusstund tue damit schließlich
dienst.
sein. Heuchelt jeeinen Gottesdienst.“
(N. Heckmann)
Mache ich mein
mand Interesse, reißt
Glück nicht von dem
der Gesprächsfaden
abhängig, was ich
schnell. Setzt sich da
aber einer aus tiefster Überzeu- habe, gebe ich auch gerne. Fühle
gung für eine Sache ein, wird der ich mich in meinem Gott geborFunke früher oder später über- gen, macht das auch Lust auf lespringen. Es entsteht eine Dyna- bendige Gemeinschaft.
N. Heckmann
mik, eine Bewegung, der sich andere anschließen möchten. Das
geschieht so zwischen Menschen,
Ohne mein Gewissen beruhiist aber auch für Gott von Bedeugen zu wollen? Ich bin so frei!
tung.
Für diese Freiheit bin ich Gott unNicht in erster Linie geht es
endlich dankbar.
darum, was ich dem Herrn der
R. Ellsel
Welt zu bieten habe, für wie be-2-
Gerade weil ich diesen KreisGedanken zu Erntedank
Traditionell wird zu Beginn des lauf aus Säen und Ernten nicht
Herbstes das Erntedankfest gefei- mehr so bewusst erlebe, ist es für
ert. Ich liebe es, die oft so üppig mich um so wichtiger, sich an diedekorierten Altäre anzuschauen, sem Tag Gedanken darüber zu
die mit Früchten, Brot und Blu- machen, woher die ganzen Dinge,
men geschmückt sind. Dabei die ich oft so selbstverständlich in
stammen heutzutage in den Städ- meinen Einkaufskorb lege, eigentten die meisten der dort ausge- lich kommen.
Gott hat unsere Erde wunderbar
stellten Gaben nicht direkt vom
bäuerlichen Feld, sondern wurden mit einer Vielfalt an Pflanzen und
im Supermarkt erworben. Die ein- Lebewesen geschaffen, die mich
zelnen Jahreszeiten mit Säen und immer wieder staunen lässt. InsbeErnten sind mir nur noch am Ran- sondere im Urlaub kann ich so
de präsent, das ganze Jahr über richtig die verschiedenen Landschaften, die unterkann man alles kauMit SICH beginnen,
schiedlichen Pflanfen, was das Herz beaber
NICHT
bei
sich
ENDEN,
zen und Früchte gegehrt. Ich bin nicht
bei sich ANFANGEN,
nießen. Und es ist
mehr darauf angeaber sich nicht SELBST
faszinierend zu sewiesen, dass ich zur
zum ZIEL haben.
hen, was auf kargen
richtigen Zeit gesät
M. Buber,
Böden in heißen
habe, ich den Garten
Religionsphilosoph, 20. Jhd.
Gegenden wächst.
und die Felder ausreiNichts ist auf dieser
chend gedüngt und
gewässert habe. Der unmittelbare Welt dem Zufall überlassen. Gott
Bezug zur Natur ist mir diesbe- hat uns seine Erde anvertraut,
züglich oft nicht mehr gegeben. schickt Sonne und Regen. Auch
Zwar habe ich noch ein bisschen wenn wir es kaum noch wahrObst und Gemüse angebaut, aber nehmen, bin auch ich hier in Olexistentiell angewiesen bin ich denburg abhängig vom Kreislauf
hier in Oldenburg nicht auf die Er- der Natur als Teil der göttlichen
träge aus unserem Garten. So ist Schöpfung.
Und ich bin in diesen Kreislauf
es auch nicht wirklich tragisch,
wenn meine diesjährige Tomate- eingebunden und sollte verantwornernte leider nicht so üppig wie tungsvoll mit der Natur umgehen.
Und hier kann ich auch im ganz
gewünscht ausgefallen ist.
Kleinen daran arbeiten, Gottes
-3-
Schöpfung zu bewahren. Das bedeutet für mich zum Beispiel der
verantwortungsvolle Umgang mit
Wasser und mit Nahrungsmitteln,
aber auch die Nutzung des Autos
oder anderer Fortbewegungsmittel.
Ich bin dankbar, für das Leben
und die äußeren Umstände, in denen ich leben darf. Ich lebe mit
meiner Familie in Frieden und in
Sicherheit, ich muss nicht überlegen, wie wir satt werden oder wo
wir nachts schlafen. Das ist in vielen Teilen der Welt nicht selbstverständlich und gerade hier dient
mir das Erntedankfest auch zur
Erinnerung, Gott genau dafür zu
danken und für die Länder und
Menschen zu beten, die es nicht so
gut im Leben haben wie wir.
Mein doch so hoher Lebensstandard wird leider von mir oft
als zu selbstverständlich angesehen. Das Erntedankfest macht mir
wieder ganz neu bewusst, dass alles nur möglich ist, weil Gott es
mir schenkt. Vieles im Leben ist
modern und automatisiert: Anbau,
Ernte, Verarbeitung. Aber das
Wichtigste hat sich nicht geändert:
das Wetter und alles Gedeihen
liegt allein in Gottes Hand.
Und dafür bin ich zutiefst dankbar.
C. Thiel
Erntedank-Psalm
Gott, die Altarräume in Deinen Kirchen fließen über.
Sie sind geschmückt mit den Früchten der Felder und Bäume.
Unsere Augen sehen Kürbisse und Kartoffeln.
Der Duft von Äpfeln und frischem Brot steigt in unsere Nasen.
Die Tomaten und Birnen öffnen uns die Augen;
uns, die wir unser Geld mit vielerlei Arbeit verdienen
am Computer und in Werkstätten,
als Dienstleister und als Produzenten:
Du bist es, der unsere Mühen segnet.
Du bist es, der uns Familie und Freundschaft schenkt.
Gott, Du Geber aller guten Gaben, wir danken Dir.
In den vielen Gütern erkennen wir Deine Güte.
Lass Deine Güte überfließen zu allen Menschen.
Mache uns zu dankbaren Mitarbeitern in Deiner Schöpfung.
(Aus R. Ellsel, Das Jahr, Kawohl-Verlag)
-4-
Ausflug der Senioren nach Hude
Der Ausflug der Senioren kam einer
kleinen Bildungsreise gleich. Per Bus bis
in den ehemaligen Klosterbezirk des Zisterzienserklosters angereist, erhielten wir
nach einer vorzüglichen Stärkung in der
Klosterschenke eine sachkundige Führung
im Klostermuseum sowie der St. Elisabeth-Kirche, der ehemaligen Torkapelle
der Klosteranlage. Etwas Besonderes war
der Gang durch die Ruine der im Stil der
Backsteingotik im 13. Jahrhundert errichteten Kirche. Wir erhielten Einblicke in
das Leben im Kloster und die Zusammenhänge, die zum Niedergang und zur
Schließung im Jahre 1536 führten. Erläuterungen zu den Wandmalereien in der St. Elisabethkirche und zum Retabel (Altaraufsatz) mit 24 Szenen aus dem Leben Jesu ließen das Evangelium anschaulich werden. Mit einer kleinen Andacht, in der die Orgel
der St. Elisabeth-Kirche erklang, rundeten wir unseren Ausflug ab. Herzlichen Dank für diesen anregenden Ausflug.
K. Abraham
Gemeinsam im Boot
Glaubensgemeinschaft treibt Wassersport
Als wir auf den Zeltplatz an der Kieler Förde fuhren, wo das Jubiläumscamp der Wassersportfreunde der EmK (15. - 17.08.) stattfinden
sollte, war die erste Frage: „Seid ihr von den Methos aus Ganderkesee?“
Bei mir löste die Frage eine kurze Irritation aus, da ich den Begriff
„Methos“ für die Mitglieder unserer Kirche vorher noch nie gehört hatte.
Aber nachdem der Groschen gefallen war, konnte ich leicht erklären,
dass nur das Auto ein Kennzeichen aus Ganderkesee hatte, wir aber zur
Gemeinde Oldenburg gehören.
Der Empfang war überaus herzlich und immer wieder hörten wir auch
den Satz: „Ein neues Gesicht, das ist ja toll, dass ihr hergekommen seid.“
Alle anderen Teilnehmer waren offensichtlich Wiederholungstäter – was
-5-
ich seit dem Wochenende auch absolut nachvollziehen kann, denn jetzt
wünsche ich mir auch das nächste Wassersportcamp herbei.
Aber zurück zum Anfang, zum Freitag: Wir bauten zunächst unser
Zelt auf (ein sehr komfortables Tunnelzelt, in dem man mühelos stehen
kann und wo locker alles hinein passt, was man für ein Kleinkind und
zwei Erwachsene benötigt). Dann erkundeten wir den Platz und den
Strand und schon war es auch Zeit zum Abendessen. Wir versammelten
uns mit allen Teilnehmern in einem großen Rundzelt, jeder hatte sein eigenes Geschirr dabei und es gab leckere Gyrossuppe. Hier blitzte schon
das erste Mal das hervor, was ich an diesem Wochenende wirklich genoss: Es wurde laut und voller Elan ein modernes (englisches) Dankeslied an Gott gesungen.
Vor dem Jubiläumscamp hatten die Wassersportfreunde der EmK ein
Kindercamp ausgerichtet. Als Betreuer gab es dort neben den Erwachsenen auch viele, viele Jugendliche, die sich um die Kinder kümmerten.
Diese Jugendlichen blieben übers Jubiläumswochenende, weil danach
direkt ihr Jugendcamp anschloss, in dem sie dann als Teilnehmer Wassersport treiben und die Seele baumeln lassen wollten. Diese Jugendlichen gaben unserem Jubiläumscamp gehörig Schwung. Sie sangen und
zeigten uns die Lieder, die sie mit den Kindern gesungen hatten. Alles
Lieder des Glaubens, trotzdem kannte ich keins davon. Es waren eingängige Melodien und es war immer voller Körpereinsatz gefragt: Mit den
Armen den Raum umfassen, mit den Händen nach Gott greifen, aus den
Knien Schwung holen… da war Bewegung drin!
Nach dem Abendessen gab es dann einen bunten Abend mit einer
Rückschau auf die vergangenen 25 Jahre. Immerhin handelte es sich um
ein Jubiläumscamp, das genau deswegen stattfand.
-6-
Für uns Neulinge war es klasse, dass wir so die Entstehung und all die
kleinen Geschichten des Wassersportcamps gleich als Essenz an einem
einzigen Abend erfahren haben.
Vor 25 Jahren hatte E. Loos (von
allen liebevoll Elo genannt) Wanderfahrten im Kajak mit Jugendlichen
durchgeführt. Sie fuhren dabei bis
Skandinavien hoch und haben viel erlebt. Aus diesen Wanderfahrten ist
schließlich das Wassersportcamp an
der Kieler Förde erwachsen, wo heute
so viel Ausrüstung zusammen gekommen ist, dass man es nicht mehr in Booten transportieren kann.
Es gibt neben dem Rundzelt für gemeinsame Veranstaltungen, viele
Mannschaftszelte, in denen die Kinder oder Jugendlichen in Gruppen
schlafen können, es gibt eine richtige Feldküche mit riesigen Töpfen und
Regalen voller Vorräte. Es gibt ein Zelt für „indoor-Sport“ wie Tischtennis und Tischfußball, in dem aber auch auf Wäscheständern die nasse
Kleidung trocknet und es gibt ein Zelt nur voller Schwimmwesten,
Neoprenanzüge, Surfbretter, Segel usw.
Elo ist inzwischen verstorben, aber seine Frau hat am Jubiläumscamp
teilgenommen und seine Söhne organisieren die Camps bis heute maßgeblich mit.
Am Samstag konnte man dann vormittags und nachmittags Wassersport betreiben, ich entschied mich für Surfen. Vorher war ich mir nicht
sicher, ob Surfen ein Sport für mich ist, aber es hat sehr viel Spaß gemacht. Und obwohl ich vielleicht 100mal ins Wasser gefallen bin, habe
ich es doch auch geschafft, ein paar Meter wirklich zu surfen.
Am Sonntag kamen dann die Mitglieder der Kieler „Methos“ zu uns
und wir feierten zusammen Gottesdienst. Unter dem Motto: „Gemeinsam im Boot“ setzten sich unsere beiden Pastoren in ein altes Ruderboot.
Als Fazit kann ich nur sagen: Ja, man kann Glauben in Gemeinschaft
einfach besser leben und erleben. Und ja, es macht Sinn, dabei auch
(Wasser-)Sport zu treiben, denn das vertieft die Gemeinschaft. Ich bin
froh, diese Erfahrung gemacht zu haben und kann das EmK Wassersportcamp für alle Kinder und Jugendlichen unserer Gemeinde nur
empfehlen!
A. Stieglitz
-7-
Rückblick
Der „Bausteine-Gottesdienst“ im September zum Thema „Farbe
bekennen“ war ein Experiment. Die Gemeinde war eingeladen, Lieder,
Gebete, Gedanken, Bilder und anderes zum Thema beizutragen. So entstand ein „bunter“ Gottesdienst, in dem etwas von der Vielfalt der Gemeinde zum Ausdruck kam. U.a. erinnerten wir uns auch an die Bedeutung einzelner Farben und dankten Gott für alles, was er in unser Leben
hineingelegt hat.
Aufruf Aktion 100%
In unserer Kirche haben Pastorinnen und Pastoren eine wichtige
Funktion in und für unsere Gemeinden. Ihr Dienst ist die treibende Kraft,
die vielfach unsere Gemeinden prägt. Ihnen und ihrer Arbeit gilt unsere
Wertschätzung. Diese Wertschätzung sollte sich nicht zuletzt auch in einer angemessenen Bezahlung ausdrücken.
Bei der Jährlichen Konferenz in Braunfels haben wir beschlossen und
bei der NJK in Oldenburg bestätigt, dass wir den Dienst der Pastorinnen
und Pastoren ab 2014 mit 100 % der deutschen Zentral-KonferenzTabelle vergüten wollen. Die Umlagen geben das bisher allerdings nicht
her und es ist auch nicht erkennbar, dass die Umlagen im nötigen Maß
gesteigert werden können. Ein Hauptamtlicher bekommt z. Zt. 96,15 %
der ZK-Tabelle. Das ist misslich und demotivierend.
Der fehlende Betrag, nach Berechnung der Gehalts- und Versorgungskasse monatlich 5.300 Euro, soll durch diese „Aktion 100%“ durch die
Glieder und Angehörigen der Kirche und ihre Freunde in Norddeutschland aufgebracht werden.
-8-
Nach der Statistik entfällt damit im Durchschnitt auf jedes Kirchenglied zusätzlich 1 Euro pro Monat. Da aber solche Durchschnittswerte
nichts mit dem wirklichen Leben zu tun haben, sind wir auf engagierte
Geberinnen und Geber angewiesen.
Was wir suchen und worum wir bitten, sind Menschen, die noch ein
wenig „Luft“ in ihrem Budget haben, um hier in den nächsten 3 Jahren
mitzumachen. Wir haben uns in den Gremien leider daran gewöhnt, dass
wir nicht 100 % der zentralen Gehaltstabelle zahlen können. Aber unsere
Pastorinnen und Pastoren geben mindestens 100 % und deshalb sollen
sie auch das ganze Gehalt bekommen.
Bitte unterstützen Sie diese Aktion durch Zahlungen auf das Gemeindekonto mit dem Hinweis „100 %“!
M. Wichers, H.-J. Sanio, M. Detjen
365 x Bild und Bibel
Ein Jahr lang jeden Tag ein anderes Gemälde
zur Bibel. Und jeden Tag den passenden Bibelabschnitt dazu. Auf der Internetseite unserer Gemeinde startet am 31. Oktober 2014 ein einmaliges Bibel-Kunst-Projekt.
„Bild und Bibel“ heißt in der laufenden Reformationsdekade das Themenjahr 2015, das bereits
am Reformationstag 2014 (31. Oktober) beginnt.
Ab dann zeigt die Deutsche Bibelgesellschaft ein
Jahr lang täglich eines von insgesamt 365 Gemälden im Internet. Der dazugehörige Bibeltext kann
gelesen oder auch gehört werden. Ein Bildimpuls
führt in das Kunstwerk ein.
Unüberschaubar viele Gemälde haben europäische Künstler zur Heiligen Schrift geschaffen.
Eine Fülle neuer Motive bescherte die Zeit der Reformation mit ihrem
starken Interesse an der Bibel. In den Jahrhunderten danach entdeckten
Maler aller Konfessionen, welchen Reichtum die Geschichten des Alten
und Neuen Testaments in sich bergen – eine stetig sprudelnde Quelle der
Inspiration. Über alle Epochen hinweg ist es faszinierend zu sehen, wie
unterschiedlich die Künstler das biblische Geschehen auf ihrer Leinwand
-9-
festgehalten haben: Eine Geschichte wird in eine zeitgenössische Landschaft versetzt; ein Bild wird von einer besonderen Stimmung beherrscht; eine Geste zeigt die Gefühle eines Menschen; ein biblischer
Kerngedanke wird eigenwillig ausgelegt.
Die 365 Bilder werden den Bibelleserinnen und Bibellesern mitunter
einen überraschenden Blick auf die Texte schenken. Und vielleicht inspirieren sie hier und da, das Leben im Lichte der Bibel einmal anders zu
sehen.
Machen Sie mit, klicken Sie sich rein:
www.emk-oldenburg.de (alternativ: www.die-bibel.de)
Ausblick
Thementag – Das Frauenwerk lädt am 11. Oktober in die EmK Leer
ein. H. Rohlfs referiert unter dem Thema: „Farben sammeln für den
Winter“. Ankommen ab 9.30 Uhr / Beginn 10 Uhr / Teilnehmerbeitrag
10 €
Fußballturnier – In diesem Jahr steht das 15. Fußballturnier für
EmK-Gemeinden an. Die Leeraner laden Teams aus den Weser-EmsGemeinden für den 18. Oktober herzlich ein. (Spielort: Berufsbildende
Schule, Blinke 39, Leer)
Singtag für Alle – am 8. November, 14 Uhr, in der EmK Leer. Eingeladen sind alle Sing-Interessierten, die Lust haben für einen Nachmittag in einem großen Chor zu singen und die neue Lieder und Leute kennen lernen wollen. Außerdem gibt es hier Noten und CD's zu Sonderpreisen zu kaufen. Anmeldung bis zum 2.11. bei T. Mittwollen.
Erinnerungsgang – Mit dem Erinnerungsgang am 10. November
wird in Oldenburg an die Ereignisse des 9./10. Novembers 1938 erinnert.
In diesem Jahr bereiten Schüler/innen des Neuen Gymnasiums (NGO)
den Gang vor. Der Weg führt wie 1938 von der ehemaligen Polizei
(heute: Landesbibliothek) durch die Peterstraße, über den Julius-MosenPlatz, durch die Haarenstraße, die Lange Straße, am Schloss vorbei und
durch die Elisabethstraße zum ehemaligen Gefängnis in der Gerichtsstraße. (Beginn 15 Uhr im Innenhof der Landesbibliothek)
- 10 -
Gottesdienste
Besondere Gottesdienst-Zeiten
Der Gottesdienst am 19. Oktober wird statt um 10 Uhr um 17 Uhr
beginnen. An diesem Tag werden wieder der Oldenburg-Marathon und
die weiteren Läufe stattfinden. So ist es vormittags umständlich, zur
Friedenskirche zu gelangen. Deshalb laden wir herzlich zum 17-UhrGottesdienst ein.
Am 9. November findet wie in jedem Jahr ein Gedenkgottesdienst
zur Erinnerung an die Ereignisse des Jahres 1938 statt. In diesem Jahr
wird der Ökumenische Gottesdienst um 17 Uhr in der Friedenskirche
stattfinden. Thema: „Widerstand, der Hoffnung macht?“ Im Anschluss
an den Gottesdienst lädt die jüdische Gemeinde traditionell zur Begegnung in ihr Gemeindehaus in der Leo-Trepp-Str. (ehemals Wilhelmstraße) ein.
Am 30. November feiern wir schon den ersten Adventssonntag. Statt
eines Gottesdienstes am Vormittag laden wir wie in den vergangenen
Jahren zur Gemeindeadventsfeier um 15 Uhr ein.
Lebendiger Adventskalender
Ein Vorbereitungskreis plant für die kommende Adventszeit etwas
Besonderes. Ein lebendiger Adventskalender, wie er da und dort stattfindet und wo man sich zu besonders geschmückten Fenstern in der Adventszeit trifft, wird für unsere Gemeinde aber nicht möglich sein, da die
einzelnen zu weit auseinander wohnen. Deshalb ist daran gedacht, dass
wir zu adventlichen Treffen in die Wohnungen einladen. Wir suchen
deshalb Personen, die an einem Abend im Advent für eine Stunde ihre
Wohnungen öffnen und vielleicht mit einer Geschichte, einem Gedicht
oder einem anderen Impuls zum Nachdenken und zur Besinnung einladen. Wenn es dabei noch etwas zu trinken und ein paar Kekse geben
würde, wäre dies sicher nicht verkehrt. Falls Sie gerne mitmachen
möchten, lassen Sie es den Pastor wissen.
- 11 -
Sonntagschule
Die MitarbeiterInnen der Sonntagschule haben sich getroffen und ihre
Arbeit analysiert. Dabei sind die Schwierigkeiten (Mitarbeiterzahl / Anzahl der Kinder / Altersspanne / Verlässlichkeit) deutlich geworden. Unter Abwägung der Möglichkeiten wurde schweren Herzens beschlossen,
nur noch alle 14 Tage ein Programm für die Kinder anzubieten. Dies ist
unter anderem der Tatsache geschuldet, dass es nur noch drei Personen
gibt, die mehr oder weniger regelmäßig ein Programm für die Kinder
vorbereiten. Bei einem 14-tägigen Rhythmus haben diese dann auch die
Chance, selber einmal in den Gottesdienst zu gehen. Dass bei den Mitarbeitern eine gewisse Müdigkeit zu verspüren ist, liegt sicher auch daran,
dass sie nie wissen, wie viele Kinder und aus welcher Altersgruppe am
Sonntag in der Sonntagschule sind. Es werden noch weitere Überlegungen angestellt, wie man die älteren Kinder ggf. in den Gottesdienst mit
einbeziehen kann. Derzeit haben wir eine Reihe von kleinen Kindern,
die sonntags mit im Gottesdienst, aber noch nicht im Sonntagschulalter
sind. Wenn sich weitere Mitarbeiter zur Verfügung stellen, soll neu geplant werden.
K. Abraham
Büchertisch
Wenn die neuen Kalender kommen, werden sie für 3 Wochen zur Ansicht am Büchertisch ausliegen.
Bestellzettel werden bereitgelegt. Dieses Vorgehen ist etwas aufwändig, hat sich aber im letzten Jahr bewährt.
Euer Büchertischteam
- 12 -
Wussten Sie schon, dass ...
✔ am Tag des offenen Denkmals über 300 Personen die Friedenskirche
besucht haben? Allein 200 Personen wagten den Aufstieg auf den
Turm. Die meisten Gäste wunderten sich darüber, den Gottesdienstraum in der ersten Etage vorzufinden. „Wohltuend schlicht!“, sagten
manche und viele ließen sich auf eine Tasse Kaffee oder Tee einladen. Interesse fand nicht nur der Kirchenbau; etliche fragten auch
nach der EmK und dem Gemeindeleben.
✔ die Gemeinderäume in der Friedenskirche, für viele überraschend, dem Deutschen Roten
Kreuz (DRK) am 19. August für
einen Blutspende-Termin zur
Verfügung standen? Herzlichen
Dank allen, die relativ spontan
dazu beigetragen haben, dass
dies so möglich wurde. 69 Personen spendeten an diesem Tag Blut.
✔ eine neue Kreuzbeleuchtung auf dem Turm installiert wurde? Demnächst wird noch der Blitzschutz angebracht und dann wird im Winter nicht nur der Turm wieder beleuchtet sein, sondern auch das
Kreuz auf die Friedenskirche hinweisen.
✔ die freiwerdende Wohnung in der Marienstraße wieder vermietet
ist?
✔ es für Pastoren, Laien-delegierte und Gemeindekassenführer am
8.11. eine Einführung in das neue Gemeindesoftwareprogramm
„MyEMA“ in Hamburg geben wird?
✔ der Superintendent in diesem Jahr auch zu einer Herbst-Bezirkskonferenz einlädt? Montag, 1. Dezember, 19.30 Uhr
✔ es eine „Initiative für mehr Respekt und gegen Diskriminierung in
der EmK“ gibt? Der Text der Initiative liegt in der Gemeinde aus. Er
ist
auch
im
Internet
nachzulesen:
http://www.emk-bildung.de/initiative-gegen-diskriminierung.html
- 13 -
von Personen
Krankengrüße
Wir denken wieder einmal namentlich an unsere alten und kranken
Geschwister. Manche sind schon sehr lange bettlägerig und sind auf
ständige Pflege angewiesen. Andere können sich noch bewegen, brauchen aber viel Hilfe und Betreuung, um den Alltag zu überstehen. Einige
werden auch zu Hause versorgt.
Mit einem Text von E. Bücken grüßen wir als Gemeinde und wünschen allen eine erträgliche Zeit.
Behutsam will ich Dir begegnen,
dir zeigen, Du bist nicht allein;
der Engel Gottes wird Dich segnen,
als Licht an Deiner Seite sein.
Mit Sanftmut will ich Dich berühren
dich stärken aus der großen Kraft.
Wir werden Gottes Güte spüren
die Leben und Vergeben schafft.
Mit Liebe will ich Dich umhüllen
Dich streicheln voller Zärtlichkeit
und Gottes Geist wird Dich erfüllen
hier, heute und für alle Zeit.
H. Sewing
- 14 -
von Personen
70 Jahre und älter
28. H. Stolze
16. F. Rüscher
18. H. Senger
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 16. November 2014
Evangelisch-methodistische Kirche - Friedenskirche, Friedensplatz
Pastor: K. Abraham, Tel.: (04 41) 2 54 37, Fax: (04 41) 2 48 93 14,
Ofener Str. 1 - 26121 Oldenburg
Redaktionsteam: K. Abraham, M. Rüscher, C. Thiel, Auflage: 320
Internet: www.emk.de/oldenburg und www.emk-oldenburg.de E-Mail: oldenburg@emk.de
Bankverbindung: Oldenburgische Landesbank (BLZ 280 200 50) Kto 142 21006 00
IBAN: DE 62 2802 0050 1422 1006 00 BIC: OLBODEH2XXX
- 15 -
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
12
Dateigröße
502 KB
Tags
1/--Seiten
melden