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Aktuelle Ausgabe als PDF - Ortszeitungen.de

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Nr
ahrgang / 2 Euro
Nr.. 42 / 61. JJahrgang
Freitag, 17. Oktober 2014
Nettetal: „Auch mal schön ohne Jungs“
beim Mädchenaktionstag. Seite 9
Brüggen: Mehr als 100 Tage im Amt Bürgermeister Frank Gellen. Seite 14
Sport: VVV vor schwerer Partie bei Sparta
Rotterdam. Seite 19
Anzeige_90x55-Viersen.ai 1 04.02.2014 16:47:00
Warnung für Spaziergänger
Am Unteren Breyeller See lebt eine Hornissenkolonie
Die aktuelle rtv
VON SUSANNE PETERS
Lobberich. Da möchte ich
entspannt am Nettebruch
(auch Unterer oder Kleiner
Breyeller See) auf Fotosafari
gehen - und plötzlich werde
ich quasi ausgebremst: Mitten
auf dem Weg steht eine Absperrung mit einem Hinweisschild „Achtung Hornissen“.
Was bedeutet diese Warnung?
Darf man hier spazieren gehen
und mit dem Rad weiter fahren oder nicht? In meiner Kindheit hieß es, sieben Stiche können ein Pferd töten.
Arndt Venten, Pressesprecher der Stadt Nettetal, erzählt, dass die Absperrung
vor einigen Wochen aufgestellt worden war, da eine
Joggerin nach einem Stich
die Entdeckung eines Nests
gemeldet habe. Mit leicht
gesträubten Nackenhaaren,
alleine angesichts der Tatsache, dass Hornissen im
Vergleich zu Bienen und
Wespen relativ groß sind,
mache ich mich auf den Weg
und suche das Nest.
Doch die Geschichte mit den
sieben Stichen ist selbstverständlich nur ein Ammenmärchen, weiß Peter Kolshorn, Ornithologe der Biologischen Station Krickenbeck:
„Hornissen sind nicht mehr
und nicht weniger gefährlich als Bienen und Wespen.
Für Menschen, die auf letztere allergisch reagieren, ist
auch bei Hornissen größte
Ich folge dem Weg und entdecke die vermeintliche „Gefahrenzone“- das Hornissennest. Es ist auch nicht zu übersehen, denn in unmittelbarer
Nähe befinden sich weitere
Warnhinweise. Fasziniert,
aber auch vorsichtig, um die
seltenen Insekten nicht aufzuscheuchen oder anzugreifen,
halte ich die Kamera darauf.
Die Hornisse (Vespa crabro)
ist die größte in Mitteleuropa
lebende soziale Faltenwespe.
Während die Königin (Lebens-
Vorhang auf - Manege frei
Fünf Mal zwei Karten zu gewinnen
In einem hohlen Baumstaum haben die Hornissen emsig ihr
Nest gebaut.
Vorsicht geboten, da die Allergene, also die Eiweiße, sich
sehr ähneln.“ Aber man solle
bei einem Stich keinesfalls in
Panik verfallen, denn um den
Herd herum bilde sich üblicherweise nach einer gewis-
sen Zeit eine Schwellung. Im
Falle einer Allergie jedoch
reagiere man innerhalb von
Sekunden mit lebensgefährlichen Symptomen wie unter anderem Atemnot und
großflächigen Schwellungen.
Besuch beim Abgeordneten
Die GN fahren mit 50 Lesern zum Landtag
Grenzland/Düsseldorf
(hei). Politik hautnah erleben? Einmal hinter die Kulissen gucken? Einen Abgeordneten fragen, was man
schon immer fragen wollte?
Das ist kein Problem. Die
Grenzland-Nachrichten laden 50 Leser ein, am 5. November mit zum Landtag
nach Düsseldorf zu fahren
und den CDU-Abgeordneten Dr. Marcus Optendrenk
zu besuchen. Den Nettetaler
verbindet viel mit den
erwartung circa ein Jahr) bis
zu 35 Millimeter groß werden
kann, erreichen die Arbeiterinnen (Lebenserwartung
drei bis vier Wochen) eine
Länge von 18 bis 25 Millimetern und die Drohnen eine
Körpergröße von 21 bis 28
Millimetern. Die Nestdauer
beträgt also nur eine Saison.
Die Gründung desselben erfolgt Mitte April/Anfang Mai
und zwar durch eine begattete Jungkönigin.
Lesen Sie weiter auf Seite 2
Grenzland-Nachrichten,
deshalb hat er die Einladung
nach Düsseldorf ausgesprochen. Start mit dem Bus in
Nettetal wird an diesem Tag
- es ist ein Mittwoch - um die
Mittagszeit sein, für 14.30
Uhr ist die Ankunft am
Landtag geplant. Die Besucher erleben eine Plenarsitzung von der Besuchertribüne aus, haben danach die
Möglichkeit zu einer Diskussion mit Dr. Marcus Optendrenk. Zum Abschluss gibt
es noch Kaffee und Kuchen,
bevor die Rückreise um
17.45 Uhr startet.
Wer mitfahren möchte,
muss sich mit Namen und Angabe der Telefonnummer per
E-Mail anmelden unter
info@grenzlandnachrichten.de.
Berücksichtigt werden die Anmeldungen in der Reihenfolge
ihres Eingangs. Jeder erhält
eine Teilnahmebestätigung, in
der er auch den Abfahrtsort
und die genaue Abfahrtszeit
mitgeteilt bekommt.
Kaldenkirchen (hei). Von
heute an bis Sonntag gastiert
der Circus Max Renz in Kaldenkirchen. Die Artisten
haben ihr Zelt an der Sandfeldstraße aufgeschlagen.
Die heutige Vorstellung ist
um 16 Uhr, morgen kann
man Künstler und Tiere
ebenfalls ab 16 Uhr bewundern, am Sonntag heißt es
schon um 15 Uhr „Manege
frei“. Der Freitag ist Familientag, dann zahlen Erwachsene Kinderpreise.
Es ist eine Show zum Lachen und Staunen, eine Mischung aus liebevollen Tierdressuren,
waghalsiger
Akrobatik und lustigen
Clowns. Tiere und Menschen
bilden in diesem Zirkus eine
Symbiose. Durch das enge
Zusammensein mit den frei
lebenden Haustieren entdekken die Artisten deren Lieblingsgewohnheiten, und so
entstehen auf spielerische
Art und Weise Darbietungen, die die Tiere mit Freude
in der Manege zeigen.
Akrobatin Laura Loren,
Fakir Lothar, die Clowns, der
Geißenpeter mit seinen Zie-
Pferdedressuren gehören im
Circus Max Renz dazu.
Foto: Circus Max Renz
gen oder Zirkusdirektor
Max Renz mit seinen Tiroler
Haflingern - für Ahs und Ohs
wird immer gesorgt sein. Die
Artisten lieben ihr Publikum - und genau dafür wird
das Publikum sie lieben.
Wer nun zwei Freikarten
gewinnen möchte, der muss
heute, Freitag, ab 10 Uhr
unter folgender Nummer
anrufen: 02241/260-412.
GN-Mitarbeiterin Claudia
Küsters wartet auf die Antwort auf die Frage: Wie heißt
der Direktor des Zirkus, der
an diesem Wochenende in
Kaldenkirchen gastiert? Die
ersten fünf Anrufer mit der
richtigen Lösung gewinnen.
Grenzland
Seite 2
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Foto der Woche
Herbstlich
Noch wehrt der Sonne Strahlen
dem Wind sein herbstlich Lied,
der Sommer weicht dem fahlen
Schein, in den der Nebel zieht.
Am Strauch die Heckenrosen
vergehn im letzten Glühn,
der müde Wald in lichte-losem
Dämmern schweigt dahin.
Die sternenklaren Sommerbilder
verblassen still am Firmament,
den Horizont begrenzt ein wilder
Schein, der namenlos verbrennt.
Ingo Greven, 2014
Fortsetzung der Titelseite
Warnung für Spaziergänger
Ende September, Anfang
Oktober findet an schönen
Herbstagen die Paarung
statt.
Gebannt beobachte ich die
fleißigen Tierchen und freue
mich, einer solch seltenen
und interessanten Insektenkolonie ansichtig geworden
zu sein. Dass sie nicht angriffslustig sind, lässt sich
sogleich erkennen - sie gehen, oder besser fliegen,
friedlich ihrer Arbeit nach.
Hornissen stechen also ausschließlich bei Angriff, um
sich zu verteidigen oder
„wenn man das Nest erschüttert“, so bestätigt der
Ornithologe der Biologischen Station. Die Hinweisschilder sind in jedem Fall
zu beachten und bei Sichtung des Nests ist Abstand
zu halten. Eben auch weil
Hornissen, aufgrund ihrer
Seltenheit, in Deutschland
nach dem Bundesartenschutzgesetz und dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt sind.
Fotos: Susanne Peters
Ein Warnhinweis. Soll ich hier weiter gehen oder nicht?
Einbruch durch ein Fenster - wie man den erschwert, kann man
in diesen Tagen bei der Polizei erfahren. Foto: Heike Ahlen
Grenzland. An dieser
Stelle präsentieren die
Grenzland Nachrichten
das „Foto der Woche“. Jeder kann dabei mitmachen. Und so geht es: Ein
querformatiges Bild mit
einem schönen GrenzlandMotiv aussuchen, es in einer Größe zwischen einem
und zwei Megabyte an eine
Email anhängen, diese an
info@grenzlandnachrichten.de
schicken und kurz dazu
schreiben, wo das Bild aufgenommen wurde und warum dieses Bild für sie „typisch Grenzland“ ist. Es
muss sicher gestellt sein,
dass Sie das Bild selbst gemacht haben und - falls
Menschen darauf zu sehen
sind - diese mit einer möglichen Veröffentlichung einverstanden sind. Unter allen Bildern, die jeweils bis
Dienstag, 18 Uhr, eingesandt werden, wählt die
Redaktion das „Foto der
Woche“ aus und veröffentlicht es freitags an dieser
Stelle mit Namensnennung. Das Foto dieser Woche stammt von GN-Leser
und Naturfotograf Horst
Schüren. Er beobachtete
am De-Witt-See eine
Schwanenfamilie und lichtete eins der Jungtiere ab.
„Sicher ist sicherer“
Polizei setzt auf „Riegel-vor-Kampagne“ gegen Einbrecher
Grenzland. Einbrecher
agieren häufig im Schutz der
Dunkelheit und verschwinden dann mit ihrer Beute oft
unerkannt. In der dunklen
Jahreszeit steigt erfahrungsgemäß die Zahl der Wohnungseinbrüche an. Die Opfer haben oft mehr unter den
Folgen des Eindringens in ihre
Privatsphäre zu leiden als
unter dem manchmal nicht
unerheblichen materiellen
Verlust. Viele Menschen fühlen sich einfach in ihren vier
Wänden nicht mehr sicher.
Um diesem Gefühl entgegenzuwirken und den Einbrechern ihr Handwerk zu legen
oder zumindest erheblich zu
erschweren, führt die Polizei
im Land NRW wieder die Aktion „Riegel vor“ durch.
Vom 20. bis 26. Oktober
wird auch die Polizei im Kreis
Viersen mit zusätzlichen Aktionen und Angeboten noch
einmal auf die verschiedenen Möglichkeiten effektiver
Vorbeugungsmaßnahmen
hinweisen, damit Wohnungseinbrecher im Grenzland möglichst kein leichtes
Spiel haben. „Mit Ihrer Hilfe
zum Erfolg“, so lauten das
Motto und der Appell der
Kreispolizeibehörde an die
Bürgerinnen und Bürger, um
Wohnungseinbrüche zu erschweren und letztlich zu
verhindern und die Aufklärungsquote zu erhöhen. Die
Polizei setzt in diesen dunklen Tagen zusätzliche zivile
Kräfte auf den Straßen des
Kreisgebiets ein, um so Ein-
brecher möglichst zu stoppen. „Natürlich können wir
nicht jeden Wohnungseinbruch verhindern, aber gemeinsam mit der Bevölkerung
- also mit Ihnen - kann es gelingen, den Einbrechern das
Leben so schwer wie möglich
zu machen“, sagt Polizeisprecher Harald Moyses.
Dank verbesserter Einbruchsicherungen scheitern
schon heute mehr als 40 Prozent aller Wohnungseinbrüche. Diese Zahl lässt sich noch
verbessern. Auch jede gemeldete verdächtige Beobachtung, die zur Überprüfung möglicher Einbrecher
führt, hilft, Taten zu vermeiden oder aufzuklären. Damit steigt das Entdeckungsrisiko für die Einbrecher, und
dieses Risiko meiden auch
professionelle Einbrecherbanden nach Möglichkeit.
„Helfen Sie uns und melden
Sie verdächtige Beobachtungen, auch vermeintlich unbedeutende, sofort über die
110“, appelliert Moyses.
Vom 20. bis 24. Oktober
steht an verschiedenen Stellen
im Kreisgebiet eine mobile Beratungsstelle der Kriminalpolizei bei Fragen zum Einbruchschutz interessierten Bürgern
mit Rat und Tat zur Seite und
informiert über Möglichkeiten,
den Einbrechern einen Riegel
vorzuschieben.
Die geplanten Termine
sind: 20. Oktober, 10 bis 12
Uhr: Fußgängerzone Lobberich, 22. Oktober, 9 bis 12
Uhr: Fußgängerzone/Wo-
chenmarkt Dülken, 23. Oktober, 10 bis 12 Uhr: Fußgängerzone Brüggen, 23. Oktober, 19 bis 22 Uhr, Mühlenberg 7, Dülken, Dienstgebäude der Polizei, zusätzliche
Gruppenberatung zum Einbruchschutz (telefonische
Anmeldung unter 02162/
377-1705 erforderlich).
Vielen Hausbewohnern ist
gar nicht bewusst, dass sie
mit oftmals geringen Mitteln
und ein wenig Aufmerksamkeit erfolgreich Einbrüche
verhindern, oder es den
Langfingern
zumindest
schwerer machen können.
Schon ein sorgfältiges Schließen von Fenstern und Türen
beim Verlassen des Hauses
erschwert den Einbrechern
ihr Handwerk. Licht lässt es
so aussehen, als sei jemand
Zuhause. Technische Zusatzsicherungen können manchen Einbruch effektiv verhindern und müssen nicht
teuer sein. Auch eine aufmerksame Nachbarschaft,
die bei Auftreten verdächtiger Personen die Polizei informiert, ist ein wirksames
Mittel gegen Einbrüche.
Das polizeiliche Beratungsangebot wendet sich auch an
die zukünftigen „Häuslebauer“, die vielleicht im Frühjahr
den ersten Spatenstich planen. Jetzt beginnt die Zeit, sich
für den Einbruchschutz zu interessieren und zu erfahren,
was Sie bei den Ausschreibungen für sichere Fenster und
Türen für Ihr neues Zuhause
beachten sollten.
Grenzland
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Menschen im Grenzland - Engagierte Befürworterin der Jagd
Bärbel Weinmann ist nun ehrenamtliche Museumsleiterin
VON BIRGIT EICKENBERG
Brüggen. Bärbel Weinmann ist seit kurzem ehrenamtliche Museumsleiterin in
Brüggen. Ihrer Vorgängerin
Daniela Happ, die diesen
Posten hauptberuflich bekleidete, musste aufgrund
der Änderungen der Richtlinien über die Gewährung
von Zuwendungen aus den
Mitteln der Jagdabgabe gekündigt werden. Aus dem
gleichen Grunde, aus dem
auch die Landesjagdschule in
Brüggen aufgegeben wurde,
stand nun das Museum
Mensch und Jagd in der Burg
ohne Leitung da. „Als hier alles auf der Kippe stand, habe
ich mich natürlich bereit erklärt, hier die Aufgabe ehrenamtlich zu übernehmen. Dafür liegt mir das Thema viel zu
sehr am Herzen“, bekannte
die passionierte Jägerin.
Im Vorfeld hatte sie schon
drei Jahre lang an den Wochenenden Führungen im
Museum abgehalten. Aufgefallen war sie als engagierte
Befürworterin des Jagdwesens durch die Teilnahme des
Hegerings am Weihnachtsmarkt. Hier hatte sie Gerhard Thomas, Forstoberamtsrat Gerhard Thomas
des Regierungsbezirks Düsseldorf und Vorsitzender des
Trägervereins des Museums,
gesehen und ließ anfragen,
ob sie an dieser Tätigkeit Interesse habe. So führt sie
Besucher nicht nur durch die
naturalistische Ausstellung
„Gründe für die Jagd“ - ursprünglich „sieben“ Gründe,
doch diese Bezeichnung wurde geändert. Auch die Ausstellung „Geschichte der Jagd“
bringt die 54-jährige Diplom
Agrar-Ingenieurin den Besuchern lebendig rüber.
Bärbel Weinmann besitzt
seit 25 Jahren einen Jagdschein und kann darüber
aufklären, dass Jagd mehr
ist als Tiere töten. „Kinder
können im Seminarraum
auch die Felle der Tiere anfassen, die Geweihe werden
erklärt und wie die Wildbiologie funktioniert. Spuren
und Hinterlassenschaften
werden analysiert und die
Frage beantwortet, wie man
überhaupt erkennt, welche
Tiere sich im Wald befinden“,
beschreibt sie die Angebote
rund um die Führung durch
die Ausstellungen. „Ich
könnte das alles aber nicht
ohne unser Team machen.
Wenn Anfragen der Kreisjägerschaft kommen oder
Vortragsanfragen kommen,
werden diese erst mal von
den Mitarbeitern der Tourist-Info entgegen genommen“, lobt Weinmann, die
sich über den Besuch von
Schulklassen, Kindergärten
und auch Gruppen, die in
der Jugendherberge eine Zeit
verbringen, sehr freut. Um
die Mitarbeiter in der Tourist-Info halten zu können,
ist zum Glück die Gemeinde
eingesprungen.
Lehrer können sich übrigens - wollen sie die Führung selber mit den Kindern
machen - einen Ausstellungskatalog zusenden lassen, um sich mit dem Thema
beschäftigen zu können.
Außerdem gibt es einen Audio-Guide in Niederländisch
und Deutsch. Der QR-Code
fürs Handy ergänzt das Informationsangebot. „Die
Burg ist nicht nur einfach
Museum, sondern auch ein
Ort für Veranstaltungen. So
möchte ich gerne Lesungen
für Kinder direkt am Lagerfeuer der Ausstellung ins
Leben rufen. Ich sehe das
Angebot der Burg auch als
Möglichkeit die Menschen zu
erreichen und über die Jagd
zu informieren. Da gibt es
noch viele Vorurteile. Die
meisten Jäger tun sehr viel
für die Tiere und die Natur.
Es werden beispielsweise
extra Äcker für das Wild
angelegt, da es ein Fütterungsverbot gibt“, erzählt
Bärbel Weinmann und ergänzt „jedes dritte Reh wird
übrigens auf Deutschlands
Straßen getötet.“ Außerdem
informiert sie auch, was man
gegen Marder tun kann.
Info: Neben den Gebühren
für die Jagdscheine wird gemäß dem aktuellen Landesjagdgesetz in NRW eine Jagdabgabe erhoben. Durch die
Gelder aus der Jagdabgabe
werden die Kosten der Forschungsstelle für Jagdkunde
gedeckt, zur Wildschadenverhütung verwendet und
zur Förderung des Jagdwesens genutzt. Allerdings nur
noch in Projektform. Darum
werden die Personal- und
Sachkosten der Aus- und
Fortbildungseinrichtung
„Jägerhof Brüggen“ auch
nicht weiter getragen. Begründet ist dies durch eine
Klage, die ein Jäger gewonnen hat. Es ging darum, dass
die durch die Jagdabgabe
genierten Gelder nicht nur
den Jägern zugutekommen.
Dies wurde nun in den Förderrichtlinien geändert.
Seite 3
Autorenlesung in der
Bibliothek am Markt
Schwalmtal. Am Dienstag,
28. Oktober, ist um 19 Uhr
Stefan Hähnel erneut zu Gast
in der Bibliothek am Markt
in Schwalmtal. Der Berliner
Krimiautor, der in den letzten Jahren die Schwalmtaler
mit seinem schwarzen Humor begeisterte, hat einen
neuen Roman „Gefundenes
Fressen“ im Gepäck. Kommissar Hans Morgenstern
aus Berlin bekommt Unterstützung von außerhalb Linda Mörike aus Niederk-
rüchten ermittelt in der
Hauptstadt.
In den Augen des Kommissars ist sie zu ehrgeizig und
übermotiviert - und zudem
eine Zugezogene... Ein rasanter Gegenwartskrimi mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden und einem Protagonisten mit sprödem Charme.
Eintritt im Vorverkauf fünf
Euro, Abendkasse sechs
Euro. Karten gibt es ab sofort
in der Bibliothek am Markt
und im Antiquariat Freitag.
„Dieses Jahr ist mit vielen Wildschweinen zu rechnen“, erzählt
Museumsleiterin Bärbel Weinmann. Foto: Birgit Eickenberg
Unmut über ungepflegte Verkehrsinseln
Zuständigkeiten scheinbar nicht geregelt
VON JOACHIM BURGHARDT
Grefrath. Breitwegerich
und Gras, Disteln und Löwenzahn, Moos und Abfälle: Überwuchert und zugemüllt ist die Verkehrsinsel
in Mülhausen vor der Ampel an der Hauptstraße/
Grefrather Straße. Nicht
anders sieht’s vielerorts
aus in der Niersgemeinde,
etwa am Bronkhorster Weg,
wo nasses Laub Rutschgefahr bedeutet. Und deshalb
macht sich Unmut breit.
„Sehr ungepflegt“ seien
die Verkehrsinseln in Grefrath, beklagte Bernd Bedronka (SPD) im jüngsten
Bau-, Planungs- und Umweltausschuss. Und er ist
nicht der einzige, dem der
Wildwuchs an Grefrath
Straßen sauer aufstößt.
Doch eine rasche Lösung
verhindert ein schier undurchsichtiges Geflecht
von Zuständigkeiten: Ämter und Behörden schieben
sich
gegenseitig
den
Schwarzen Peter zu. Verärgert über solche Missstände, dass zwischen den
Ritzen der Pflastersteine
allerlei wuchert, meldete
sich eine Bürgerin, wies in
ihrer Mail darauf hin, dass
„die Verkehrsinseln Grefrath, Oedt und Mülhausen
an den Ampeln derart voll
Unkraut stehen“.
Für Norbert Franken
vom Grefrather Ordnungsamt kein Grund zur Aufregung: Da werde „leicht problematisiert“. Im Ausschuss verwies er auf „die
Zuständigkeit des Landesbetriebs
Straßenbau
NRW“: Der pflege die Ver-
Wegen Wildwuchs und Laub sogar gefährlich: Verkehrsinsel Bronkhorster Weg.
Foto: Joachim Burghardt
kehrsinseln „nur im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht und nicht zur
Verschönerung der Gemeinde“. Allerdings sei der
Landesbetrieb nur für überörtliche Straßen zuständig,
erklärte Franken auf Nachfrage. Gemeindeeigene
Straßen würden wohl „bei
Säuberungs- und Pflegemaßnahmen mit erledigt“,
sie lägen in Verantwortung
des Bauhofs. Doch dessen
Chefin Ina Weise waren
„keine Beschwerden bekannt“, sie brachte das
Bauamt ins Spiel.
Dort erklärte Norbert Enger, es meldeten sich schon
mal Bürger, wenn „witterungsbedingt starker Bewuchs“ auf Verkehrsinseln
auffalle. Für die meisten
Inseln jedoch sei jeweils
„der Baulastträger“ zuständig, also „das Land
und der Kreis Viersen“.
Tatsächlich liegen nur vier
Verkehrsinseln in Grefrath in Verantwortung
des Kreises, wie dort Jennifer Grünter klarstellte:
„Wir pflegen nur zwei
davon, bei zwei anderen
haben wir die Pflege mit
der Gemeinde Grefrath gegen andere Arbeiten getauscht.“
Während vom Kreis
prompt und konkret Auskunft kam, verwiesen ansonsten alle befragten Stellen
immer wieder aufs Land.
Der Landesbetrieb Straßenbau NRW freilich hat
auch seine komplizierten
Zuständigkeits-Verhältnisse. So benannte Wilhelm Kuypers von der Regionalniederlassung Niederrhein die Straßenmeisterei Nettetal als zuständig. Die aber ist mittlerweile nur noch eine Niederlassung der Mastermeisterei Heinsberg. Deren Leiter Rainer Gies:
„Wir entfernen Wildkräuter etwa auf Verkehrsinseln im Frühjahr und im
Herbst, sind also gerade
wieder dabei.“ Gepflegt
werde „rein mechanisch
durch Abbürsten, ohne
Chemie“. Zumindest bei
den Verkehrsinseln in
Grefrath, für die der Landesbetrieb zuständig ist,
steht also eine baldige Pflege in Aussicht. Noch aber
ist der Zustand der Verkehrsinseln insgesamt, so
die Bürgerin in ihrer Mail,
„recht unansehnlich“.
Ob unansehnlich oder gepflegt - wie viele Verkehrsinseln es in Grefrath gibt,
wusste übrigens auf Anfrage bei der Gemeinde niemand zu sagen. Der Kreis
Viersen nannte „vier Inseln“, die in seine Zuständigkeit fallen. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW
konnte „auf Anhieb keine
Zahl von Verkehrsinseln in
Grefrath“ benennen.
Grenzland-Nachrichten
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GrenzlandNachrichten
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Grenzland
Seite 4
Gelbe Stühle rücken auf Den Haag vor
Meldungen aus den Niederlanden
Herbstmarkt in Arcen
Bummeln in der Dorf-Atmosphäre
Der Herbstmarkt in Arcen in vergangenen Jahr
Foto: Frank Heinemans
Arcen. Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr wird es auch in diesem Jahr wieder einen bunten Herbstmarkt im historischen Ortskern von Arcen
geben. Sonntag, 19. Oktober,
sind die Pforten von 12 bis 17
Uhr geöffnet. Rund 100 Stände der verschiedensten Art
werden aufgebaut, und die
Jazz-Band „Piece of cake“
wird durch die Straßen ziehen und den Markt musikalisch untermalen. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Kunst-Aktion gegen Fracking - läuft!
VON BIRGIT EICKENBERG
Grenzland. Ob sich die
Grünen aus Brüggen diese
Resonanz so vorgestellt haben? In einer spektakulären
Kunstaktion schickten sie 100
gelb angestrichene und mit
einem Infoblatt auf der Sitzfläche versehene Holzstühle
auf die Reise nach Den Haag.
Mit dieser Aktion wurde
gegen
die
geplanten
Fracking-Probebohrungen
im Grenzbereich in den Niederlanden protestiert. Wer
einen Stuhl auf seinem Weg
gefunden hatte, nahm ihn ein
kleines Stück mit in Richtung Den Haag. So zeigten
tausende Menschen, dass es
nirgends einen Platz für
Fracking geben würde.
Nachdem die Stühle am 14.
September auf dem Kreuzherren-Platz in Brüggen gestartet waren, sollen sie spätestens am 15. November auf
dem ‚Koekamp‘ in den Haag
ankommen. 500 Meter entfernt vom Regierungsgebäude ‚Binnenhof‘, 500 Meter
entfernt vom verantwortlichen Wirtschaftsministerium, gegenüber des Hauptbahnhofs und - passend für
eine Kunstaktion - unmittelbar vor der Königlichen
Akademie für Bildende Künste. Doch schon lange vor
Ablauf dieser Frist, erreichten die ersten Stühle ihr Ziel.
Die niederländischen Medien berichteten intensiv
über diese Stuhlwanderung.
Aus Deutschland erhielt Initiator René Bongartz Anfragen namhafter Akteure,
ob die Aktion übernommen
werden dürfe. Mit dieser
Aktion wurde ein deutliches
Zeichen gesetzt. Unterdessen gab der niederländische
Wirtschaftsminister Henk
Kamp am 7. Oktober bekannt, dass sich der Beschluss über mögliche Probebohrungen nach Schiefergas ‚um einige Monate‘ verzögern würde. Grund seien
zahlreiche Eingaben und
Proteste nicht nur aus den
Niederlanden, sondern auch
aus Deutschland und Belgien. Ein Ergebnis der Untersuchungen wird für 2016
erwartet. Allerdings, so
Kamp in einer Unterrichtung
des Parlaments, würden die
2015 auslaufenden FrackingKonzessionen bis zum Ergebnis der ‚Strukturuntersuchung Schiefergas‘ verlängert. Dazu René Bongartz:
„Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, aber Kamp reagiert
auf die Proteste und vielleicht konnten wir den Plänen der Konzerne auch
schon ein Stuhlbein stellen.“
Am 11. Oktober fand der
weltweite Protesttag gegen
Fracking statt, es ist ein Problem, welches nicht nur un-
sere Grenzregion beschäftigt
und die Menschen ängstigt.
Während des „GlobalFrackdownDays“ wurden alle Informationen bezüglich der
Gasförderung aus tiefen Gesteinsschichten zusammengetragen. Was die Menschen
besorgt, ist nicht nur der
Verbrauch von zig Millionen Litern Wasser, welches
durch Chemikalien für das
Bohrloch versetzt wird, son-
dern auch der Flächenverbrauch und mögliche Erdbeben, die durch die Bohrerschütterungen bewusst provoziert werden. Gerade in der
Grenzregion zu den Niederlanden sind die Menschen
durch das große Erdbeben in
Roermond im Jahr 1992 sehr
sensibilisiert. Informationen
zur Reise der gelben Proteststühle gibt es auf der Internetseite fraccen.eu.
Die Reise der gelben Stühle ist im Internet zu verfolgen. Stuhl
Nummer 100 wurde in einen Zug Richtung Den Helder gestellt.
Foto: Pauline
Kesselhaus zu besichtigen
Besuch in Stey lohnt sich
Nicaragua erleben
Nettetal (hws). Die Verantwortlichen sprechen von einem Traum, der wahr werde: Am Freitag, 17. Oktober,
18 Uhr eröffnet Gouverneur
Theo Bovens (Provinz Limburg in den Niederlanden)
an der Michaelstraat 6 a neben dem Steyler Missionshaus in Steyl - den Weltpavillon. Der Pavillon besteht
aus einer echten Fokker 50,
der die Besucher nach Nicaragua „fliegt“. Im Atelier ist
die Stadt San Pedro „nachgebaut“: Markt, Kirche,
Bank, Rathaus, Redaktion,
Schule, Kakaofabrik, Wohnhaus... Mit Spielen und Fil-
men erlebt man das Leben in
Nicaragua. Es werden Workshops und Demonstrationen
angeboten, in der Caféteria
Kaffee und Tee. Der Pavillon
der Floriade 2012 und das
Gebäude der ehemaligen
Druckerei der Steyler Missionsgesellschaft werden genutzt. Junge Menschen sollen
andere Kulturen kennen lernen. Für die Öffentlichkeit
geöffnet ist die Attraktion
zunächst am Freitag, 24. und
Samstag, 25. sowie Sonntag,
26. Oktober von 12 bis 17 Uhr,
danach mittwochs nachmittags von 14 bis 17 und sonntags von 12 bis 17 Uhr.
Besuch bei den
Wasservögeln
Grenzland. Die Wasservögel stehen im Mittelpunkt
einer Veranstaltung, die die
Biologische Station Krickenbecker Seen am Samstag, 25.
Oktober, anbietet. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Infozentrum in Nettetal-Hombergen. Zu Beginn werden
in einem kurzen Vortrag die
einzelnen Vogelarten vorgestellt, damit man sie auf der
anschließenden Wanderung
leichter
wiedererkennt.
Vom Ufer des Krickenbecker
See aus stellt dann Helmut
Klein, der Leiter der Exkursion, die zahlreichen Wasservögel wie Reiher, Kormorane,
Haubentaucher und bis zu 14
Entenarten vor, die den Winter im Naturschutzgebiet Krikkenbecker Seen verbringen.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Bitte Fernglas und möglicherweise Spektiv mitbringen.
VON HEINZ-WILLI SCHMITZ
Nettetal. Zwei Tage der
offenen Tür bietet die Stiftung „Behoud Monumenten
Steyl“ im neu renovierten
Dampfkesselhaus in Steyl
(fünf Kilometer ab der Grenze Heidenend Tegelen / Kaldenkirchen) in diesem Monat noch an. Der heilige Pater Arnold Janssen, 1837 in
Goch geboren zog im Jahr
1875 nach Steyl, um dort ein
Kloster zu gründen, was
wegen des Kulturkampfes in
Deutschland nicht möglich
war. Arnold Janssen, 2003 in
Rom heiliggesprochen, wusste, dass in Steyl ein Hafen
war und an der Maas fand er
auch eine Herberge, ein ehermaliges Wirtshaus, das er
kaufen konnte.
Um seinen Glauben zu
verkünden, hatte er zuerst
in Goch den „Herz Jesu Boten“ gedruckt. Im Januar 1878
erschien zum ersten Mal die
Familienzeitschrift „Stadt
Gottes“. Es wurden von Steyl
aus Missionare zur Missionsarbeit in die ganze Welt
ausgesandt. So wurde die
Steyler Mission weltbekannt. Um das Herausgeben
von Printmedien zu ermöglichen, kaufte Arnold Janssen 1876 die erste handbetriebene Druckmaschine.
1885 wurde die erste Dampfmaschine gekauft. Das Kloster wuchs und es kamen
zwei neue Klöster für Frauen (Steyler Missionsschwestern und Steyler Anbe-
tungsschwestern) dazu. Die
Klöster waren selbständig
und hatten eine einige Landwirtschaft und eigene Werkstätten. Es wurde auch ein
Gymnasium gegründet.
Eine eigene Dampf-Elektrizitäts Zentrale für die Klöster und für die Druckerei
entstanden. In den achtziger
Jahren wechselte man auf
Netzstrom aus der Provinz
Limburg. Im Jahr 1909 war
der Bau des Kesselhauses mit
drei Dampfmaschinen fertig.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die schwer
getroffenen Gebäude und die
technischen Anlagen vollständig wieder aufgebaut.
Die Turbine war bis 1981 in
Betrieb und lieferte Strom
(und Dampf) für die Drucke-
Charles Heimes und Jos Dambacher geben Erläuterungen im Kesselhaus. Foto: Schmitz
rei und die drei Steyler Klöster. Die Druckerei wurde
unrentabel, verkauft und
2004 geschlossen. Das
„Dampfkesselhaus Steyl“
hat jetzt eine Stiftung übernommen und wurde von
begeisterten ehrenamtlichen Mitarbeitern renoviert.
Die Zentrale ist jetzt für die
Öffentlichkeit zugänglich
und wurde in seinem ursprünglichen Stil zurückgebracht.
Die Stiftung am organisiert am Samstag, 25. und
Sonntag, 26. Oktober ein
„Haus der offenen Tür“. An
beiden Tagen dreht die Maschine auf Dampf. Charles
Heimes, Vorsitzender, und
Jos Dambacher, Geschäftsführer, die den GrenzlandNachrichten das Projekt
vorstellten, betonen zurecht:
„Es ist auch sehr interessant
für die Einwohner aus
Deutschland, weil es hier um
ein deutsches, technisches,
kulturelles Erbe geht.“
Öffnungszeiten an beiden
Tagen sind von 11 bis 17 Uhr.
Die Adresse des Dampfkesselhauses lautet: Ketelhuis Steyl, Parkstrasse 32,
5935 BM Steyl. Telefonnummer: +31 654230616.
Webseite:
www.monumentensteyl.nl
Eintrittspreis:
2,50 Euro pro Person.
Grenzland
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Weltpremiere von Holiday on Ice
am 27. November in Grefrath
Das Ensemble trainiert vorher eine Woche im Eissportzentrum
Michael Duwe, Annette Dytrt, Stern, Bernd Schoenmackers. Foto: Manfred Baum
VON MANFRED BAUM
Grefrath. Was für ein
Showereignis für den weltweit kleinsten Gastspielort
der weltbekannten Eisrevue
„Holiday on Ice“. Im Grefrather Eissport&Eventpark
findet am 27. November um
19 Uhr die Weltpremiere der
neuen Show „Passion“ statt.
Eine Revue, in der die fünffache deutsche Eiskunstlaufmeisterin Annette Dytrt der
Stargast ist. Die gebürtige
Tschechin, die mit zwei Jahren erstmals auf dem Eis
stand, kam direkt aus Buka-
Der Vorverkauf für Holiday
on Ice hat begonnen
Grefrath (maba). Holiday on Ice ist vom 27. bis 30.
November in Grefrath zu Gast. Der Vorverkauf hat
begonnen. Die Eintrittspreise liegen zwischen 29,90 Euro
und 55,90 Euro. Kinder bis 15 Jahre zahlen bei allen
Shows einen Festpreis von nur 14,95 Euro. Senioren ab
65 Jahren erhalten an allen Tagen 20 Prozent Ermäßigung. Weitere Infos gibt es unter www.eisstadion.de Eintrittskarten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Keine andere Show war häufiger in Grefrath zu Gast,
wie Holiday on Ice.
rest, wo sie derzeit gastiert,
mit dem Flieger nach Grefrath und sprach von einem
„Super-Eis“ in der Grefrather Halle und fügte hinzu: „Kein Vergleich mit Bukarest.“ Auch sie feiert in
Grefrath Premiere, denn es
ist ihr erstes Engagement bei
Holiday on Ice.
Geschäftsführer Bernd
Schoenmackers zog einen
Vergleich mit dem Kölner
Dom: „Was für Köln der Dom
ist für Grefrath Holiday on
Ice.“ Vor der Weltpremiere
wird das komplette 66-köpfige Team aus 16 Nationen
eine Woche in Grefrath auf
dem Eis proben. Das gab es
auch noch nie. Die Proben
haben in dieser Woche in
Utrecht begonnen. Die neue
Show ist eine Mischung aus
Eiskunstlauf, Akrobatik,
Live-Musik und mit brillan-
ter neuer Technik. Live-Musiker Giovanni Zarrella von
der neuen Band „Vintage
Vegas“ versprach: „Diese
Show wird ein Feuerwerk
für die Gefühle, denn sie trifft
genau ins Herz.“ Bernd Schoenmackers hofft, dass die
Besucherzahl in Grefrath im
fünfstelligen Bereich liegen
wird, denn, so Schoenmakkers: „Wir haben im letzten
Jahr bei der Jubiläumsshow
schon erlebt, dass Holiday
on Ice ein immer breiteres
Publikum anspricht.“ Michael Duwe, der Geschäftsführer von Holiday on Ice
ergänzte: „Mit Vintage
Vegas und Annette Dytrt
präsentieren wir in der neuen Show ‚Passion‘ vier Ausnahmetalente, die Jung und
Alt gleichermaßen verzaubern.“
Die neue Show Passion
nimmt das Publikum mit auf
eine Reise, die von den Erfahrungen eines jeden Eiskunstläufers lebt. Diese neue Produktion spiegelt die lebensnahe Geschichte von der als
Kind neu entdeckten Leidenschaft des Eislaufens, dem
Traum der Eisprinzessin
wider, wie auch dem sportlichen Karriereziel von
Olympia. Die Show zeigt den
unermüdlichen Weg der
Ausnahmetalente, der immer wieder geprägt ist von
Höhen und Tiefen, von hartem Training und euphorischen Momenten. Die neue
Show erlaubt den Besuchern
erstmals einen exklusiven
Blick hinter die Kulissen von
Holiday on Ice. Bewegend die
Musik, atemberaubend die
verschiedenen Special Acts.
Die schwungvollen SwopSongs sind einfach anstek-
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WERNER GÖTZKES
REINERSSTR. 15 41334 NETTETAL (Lobberich) TEL.: 02153/2468 FAX: 02153/4283
FENSTER
TÜREN
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TORANTRIEBE
MARKISEN
E-mail: werner.goetzkes@freenet.de • Internet: www.werner-goetzkes.de
Erntedankfest auf dem
Naturschutzhof
Lobberich. Viel zu sehen und zu erleben gibt es beim
Erntedankfest des Naturparks Schwalm-Nette am Sonntag, 19. Oktober, von 11 bis 17 Uhr auf dem NABU-Naturschutzhof, Sassenfeld 200 in Nettetal-Lobberich. Neben
Verkaufsständen mit Saft, Honig und frischem Obst gibt es
eine Führung über den Hof und Aktionen für Kinder. Auskunft unter der Telefonnummer 02153/89374.
kend und haben zugleich
Ohrwurmgarantie.
„Ich freue mich auf die Premiere in Grefrath ebenso wie
auf die Premiere bei Holiday on Ice“, so Annette Dytrt, die Kostproben ihres
Könnens auf dem Grefrather
Eis gekonnt präsentierte.
Michael Duwe unterstrich
die Bedeutung für das Team
der einwöchigen Probe in
Grefrath. Duwe: „Bei einer
Weltpremiere ist es wichtig, dass man die Halle und
das Eis kennt.“ Nicht nur
der „kreative Kopf“ hinter
der Show, Regisseur Bart
Doerfler, wird bei den Proben in Grefrath dabei sein,
auch die Techniker und der
Licht-, Bühnen- und Videodesigner Luc Peumans, Kostümdesignerin Cynthia
Nordstrom, sowie Komponist und Arrangeur Stephen
Emmer und Sound-Designer Jeroen ten Brinke werden anwesend sein. Holiday
on Ice erwartet in den 27
Städten in Deutschland
rund 600.000 Besucher.
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Entspannt modernisieren
Schreinerei Sötje bietet optimale Lösungen
Nettetal. Wohnen ist
heutzutage mehr als nur
eine Einrichtungsfrage, es
ist vor allem ein Lebensgefühl. Umso wichtiger ist es,
dass Einrichtung und
Wohnumfeld allen Ansprüchen und Bedürfnissen gerecht werden.
So entsteht das Gefühl,
sich „zuhause zu fühlen“.
Dieses Motto hat sich die
Schreinerei Sötje mit Sitz
in Nettetal-Kaldenkirchen
zum Thema gemacht.
Dank modernster CNCTechnik entstehen bei Sötje
heute auf mehr als 1.500
Quadratmetern Produktionsfläche alle Komponenten für hochwertigen Innenausbau, Einzelmöbel,
individuelle Treppen sowie
Haustüren. Unter der Leitung von Tischlermeister
Uwe Sötje und seinem Bruder Frank sind mittlerweile zehn qualifizierte Mitarbeiter beschäftigt.
Innenarchitektin Mechthild Kempe und Einrichtungsberaterin Simone Küsters sorgen dafür, dass auch
schwierigste Planungs- und
Wohnsituationen optimal
gelöst und individuelle Kundenwünsche realisiert werden: „Unsere Kunden erhalten eine qualifizierte Einrichtungsberatung, die auch das
bestehende Umfeld in die
neuen Lösungsvorschläge
mit einbezieht“, erläutert
Mechthild Kempe. Mit ansprechenden, aussagekräftigen Zeichnungen und Präsentationen entwickelt das
kreative Team immer neue
Ideen; Raumübergreifende
und funktionale Lösungen
begeistern den wachsenden
Kundenkreis.
Auch Planung und Realisierung von Büro- und Objekteinrichtungen inklusive
der entsprechenden Umfeldmöblierung durch funktionale Einbauschränke, Rega-
le und Empfangsbereiche
gehören zum vielfältigen
Leistungsspektrum der Nettetaler Firma.
Genauso professionell
werden auch Treppen und
Haustüren gestaltet und somit optimal in das entsprechende Umfeld integriert.
Eine interessante Auswahl
hochwertiger Materialien
erwartet den Kunden für die
neue Haustür und Treppe.
„Unterstützt durch modernste Planungs-Software
sind wir in der Lage, Ihre
Treppe, bzw. Haustür präzise zu konstruieren und zu
fertigen“, erklärt Uwe Sötje,
„und trotzdem bleiben es
Menschen, die den hochwertigen Produkten `Leben einhauchen`“.
Ob klassisch oder modern,
die Schreinerei Sötje steht für
exklusive Einrichtungskonzepte und Handwerk in Perfektion. „Lebensraum so gestalten, dass er die Persön-
lichkeit des Kunden zum
Ausdruck bringt, ist unsere
Motivation“, so Uwe Sötje.
Daher erfolgt die Beratung
sowohl beim Kunden vor Ort,
als auch in der großzügigen
Ausstellung, die aktuell gerade erweitert wird.
Weitere Auskünfte erhalten
Sie bei einem Besuch vor Ort,
in Nettetal-Kaldenkirchen
oder unter www.soetje.de
Grenzland
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Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Polizei-Nachrichten aus dem Grenzland
Automarder flüchten
nach Entdeckung
Elmpt. Am Montag um
23.05 Uhr wird ein 34-jähriger Niederkrüchtener aufmerksam, als auf einem Garagenhof an der Lessingstraße, wo er seinen Pkw
abgestellt hat, der Bewegungsmelder die Beleuchtung einschaltet. Bei einem
Blick aus dem Fenster sieht
er drei Männer, die sich an
seinem Fahrzeug zu schaf-
fen machen. Als diese ihn
bemerken, flüchten sie zu
Fuß. Zur Beschreibung
kann nur gesagt werden,
dass einer der Männer eine
auffällig gelbe Jacke trug.
Hinweise von Zeugen oder
von weiteren Geschädigten
nimmt das Kriminalkommissariat Nettetal unter
der Rufnummer 02162/3770 entgegen.
Tödlicher Unfall in Dülken
Dülken. Bei einem Verkehrsunfall auf einem öffentlich zugänglichen Firmengelände zog
sich ein 45-jähriger Dülkener
am Freitagmorgen vergangener Woche gegen 9.45 Uhr tödliche Verletzungen zu. Ein 66jähriger Lkw-Fahrer aus
Neuss wollte bei einer Firma
an der Tilburger Straße Fracht
aus seinem Lkw entladen. Beim
Rückwärts-Heranfahren an
die Laderampe geriet der Ein-
weiser, ein 45-jähriger Dülkener, Mitarbeiter der Firma,
zwischen Lkw und Laderampe. Er zog sich tödliche Verletzungen zu und verstarb noch
an der Unfallstelle. Notfallseelsorger kümmerten sich vor
Ort um Zeugen und Beteiligte.
Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft
wurde auf die Sicherstellung
des Führerscheins des LkwFahrers verzichtet.
Resoluter Mann hält
Einbrecherin fest
Elmpt. In der Nacht von
Montag zu Dienstag um 3.50
Uhr ist ein 46-jähriger Bewohner eines Hauses an der
Straße „Steinkenrath“ von
Geräuschen aus dem Keller
geweckt. Als er dort nachsieht,
steht er plötzlich vor einer 23jährigen Frau. Er reagiert sofort und hält nach einem kurzen Gerangel die sich heftig
wehrende junge Frau fest, bis
die inzwischen informierte
Polizei eintrifft. Die Fahndung
nach einem zweiten Tatverdächtigen, der zusammen mit
der 23-Jährigen vermutlich
durch ein Kellerfenster in das
Haus eingestiegen ist, blieb
zunächst ohne Erfolg. Die Tatverdächtige wurde von der
Polizei in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen dauern noch an.
Schmuckdiebstahl in Hostert
Schwalmtal. Unbekannte
Täter versuchten am Freitag
vergangener Woche zwischen 10 und 11 Uhr während der Abwesenheit des
Hausbewohners, eine rückwärtige Kellertüre mit Glaseinsatz eines Hauses an der
Straße Hostert auf zu hebeln.
Als dies aufgrund von zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen nicht gelang, schlugen sie mit einem unbekannten Gegenstand den Glasein-
satz der Türe ein und konnten sie so öffnen. Im Haus
durchsuchten sie die Schränke und Behältnisse in mehreren Räumen nach Wertgegenständen. Nach ersten Erkenntnissen entwendeten sie
eine unbestimmte Anzahl an
Schmuckstücken. Hinweise
auf verdächtige Personen
oder Fahrzeuge nimmt das
Kriminalkommissariat 2 unter der Rufnummer
02162/377-0 entgegen.
Einbrecher stehlen Geld
Brüggen. Die Abwesenheit der Hausbewohner
nutzten Unbekannte für einen Einbruch aus. In der Zeit
von Sonntagmorgen, 10 Uhr,
bis Montagmorgen, 10 Uhr,
brachen Unbekannte in ein
Einfamilienhaus an der Oebeler Heide ein. Sie hebelten ein
rückseitiges Fenster auf und
stiegen ein. Sie durchsuchten
alle Räume und verschwanden mit Bargeld als Beute
wieder unerkannt. Sachdienliche Hinweise nimmt das
Kriminalkommissariat 2 unter der Telefonnummer
02162/377-0 entgegen.
Junger Motorradfahrer stirbt bei Unfall
Vorfahrt-Missachtung führt zu tragischem Unglück
Süchteln. Bei einem Zusammenprall mit einem Pkw
erlitt ein 18-jähriger Viersener am Dienstagvormittag
tödliche Verletzungen. Um
11.44 Uhr, war der junge
Mann mit seiner Suzuki auf
der Feldstraße aus Richtung
Grefrather Straße unterwegs. An der Kreuzung Feldstraße/Bruchstraße/Schmiedestraße missachtete er die
Vorfahrt eines 39jährigen
Vierseners, der mit seinem
Audi aus Richtung Bruchstraße in Richtung Schmiedestraße fuhr.
Der
Motorradfahrer
machte eine Vollbremsung,
stürzte und rutschte gegen
das Auto. Das Motorrad seinerseits prallte im Anschluss auf den 18-Jährigen.
Bei dem Unfall wurde der
Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt. Er musste
noch an der Unfallstelle reanimiert und anschließend
mit dem Rettungswagen in
eine Klinik nach Krefeld ge-
Unfall mit tragischem Ausgang: In Süchteln starb am Dienstag ein 18-jähriger Motorradfahrer.
Foto: Heike Ahlen
fahren werden. Ein bereits
gelandeter Rettungshubschrauber kam nicht zum
Einsatz, weil das Unfallopfer nicht flugfähig war. Um
14.08 Uhr erreichte die Poli-
zei die Meldung aus dem
Krankenhaus, dass der 18Jährige verstorben ist. Die
Angehörigen wurden durch
die Polizei benachrichtigt.
Der Pkw-Fahrer verletzte
sich nur leicht, Seine zwei
Kinder, vier und sechs Jahre
alt, die mit im Wagen saßen,
blieben unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand
erheblicher Sachschaden.
Dreiste Diebe im Industriegebiet
Geld, Tresor und Elektronik weg
Waldniel. Recht viel Zeit
ließen sich Unbekannte in
der Nacht von Sonntag zu
Montag bei einem Einbruch
auf einem Gewerbegelände
im Industriegebiet Hühnerkamp. Zwischen 22.30 und
7.45 Uhr, gelangten sie ungehindert auf das Gelände
einer Firma, zu der auch
zwei Waschstraßen und
mehrere Waschplätze mit
Staubsauganlagen gehören. An der Rückseite des
Gebäudes hebelten die Tat-
verdächtigen eine Metalltür zum Heizungsraum
auf. Von dort hatten sie
Zugriff auf die Rückseite
und die Zugangsklappen
zweier Waschplatzautomaten und eines Geldwechslers. Sie brachen diese Geräte auf und entnahmen das Bargeld, das darin
war.
Danach hebelten sie mehrere weitere Türen auf und
gelangten so in den eigentlichen Büroraum. Dort
stahlen sie einen fest eingebauten Tresor, der auf der
Deckplatte einer Anrichte
montiert war, die sie ebenfalls aufbrachen. Aus einem
weiteren Raum entwendeten
sie noch einen Laptop und
einen Beamer. Die Anschlusskabel ließen sie zurück.
Obwohl es sich um ein
Firmengelände in einem Industriegebiet handelt, hofft
die Kriminalpolizei, dass
der Einbruch, der sicher einige Zeit in Anspruch nahm
und auch Lärm verursacht
haben dürfte, nicht unbemerkt blieb. Wer hat in der
Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Industriegebiet
Hühnerkamp/Auf dem Mutzer gesehen?
Wer hat verdächtige
Geräusche wahrgenommen
oder Lichtschein in den Büroräumen? Hinweise nimmt
das Kriminalkommissariat 2
unter der Rufnummer
02162/377-0 entgegen.
Einbrüche in Kindergärten
Täter erwarten drastische Strafen
Oedt (hei). Manchmal
fragt man sich als jemand,
der sich für „normal“ denkend hält, was Einbrecher
dazu veranlasst, in Kindergärten oder Jugendzentren
einzusteigen. Natürlich gibt
es in Kindertageseinrichtungen möglicherweise hochwertiges Spielzeug - aber wo
ist der Absatzmarkt dafür?
Dass man nicht mit Bargeld
außer der Kaffeekasse mit ein
paar Euro rechnen kann, müsste auch klar sein. Und dass
solche Einrichtungen über
hochwertige Elektrogeräte
verfügen könnten - um dieses
Märchen zu widerlegen,
braucht man sich entweder
nur ganz wenig mit der finanziellen Situation der Städte
und Gemeinden zu beschäfti-
gen oder die pädagogischen
Konzepte zu studieren.
Spätestens nach einem
Einbruch in einen Kindergarten sollte man aber so klug
werden, solche Einrichtungen ein für allemal von der
Liste der lohnenswerten
Objekte zu streichen.
Die Polizei sieht allerdings
einen Tatzusammenhang
zwischen zwei Einbrüchen
in Kindergärten in Oedt. Zunächst traf es in der Nacht
von Mittwoch auf Donnerstag vergangener Woche den
Kindergarten „An der evangelischen Kirche“. Unbekannte brachen hier ein Fenster zu einem Waschraum
des Kindergartens auf. Bei
dem Versuch, abgeschlossene Innentüren zu Büroräu-
men aufzubrechen, scheiterten sie jedoch - und zogen
schließlich ohne Beute ab.
Am vergangenen Wochenende traf es dann den
Kindergarten an der Oststraße. Zwischen Samstag,
14 Uhr, und Montag, 8.30
Uhr, hebelten Unbekannte
die hölzerne Doppelflügeltür
eines Gartenhauses auf. Die
Eindringlinge öffneten die
dort gelagerten Werkzeugkästen, fanden jedoch nichts,
was ihr Interesse geweckt
hätte und zogen ohne Beute
wieder ab. Was die Betroffenen wie die Ermittler besonders ärgert: Weder der entstandene Schaden, noch die
zu erwartende Strafe stehen
in einem realistischen Verhältnis zu der bei einem Ein-
bruch in einen Kindergarten
zu erzielenden Beute. Außer
einigen wenigen Euro aus
einer Kleingeldkasse oder
diversem Spielzeug dürfte
bei Einbrüchen in Kindergärten nichts Wertvolles zu
stehlen sein. Das Strafmaß
von drei Monaten bis zu
zehn Jahren Freiheitsstrafe
allein sollte für die Einbrecher das Risiko nicht wert
sein. Auch wenn hier nur
meist geringwertige Sachen
entwendet werden, wird die
Polizei versuchen, die Tatverdächtigen dingfest zu
machen und ihrer gerechten
Strafe zuzuführen. Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen nimmt die Kripo unter der Rufnummer 02162/
377-0 entgegen.
Grenzland
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
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Polizei-Nachrichten aus dem Grenzland
Staatsanwaltschaft setzt Belohnung aus
Polizei sucht Hinweise beim Raubmord in St. Tönis
St. Tönis. Am 1. Oktober
ist ein Rentner in St. Tönis
ausgeraubt und ermordet
worden. Die Mordkommission „Grenzstraße“ benötigt zur Fahndung nach den
Tatverdächtigen auch dringend weitere Hinweise zum
Opfer.
Der 81-jährige Johannes
Weyer wurde vermutlich
beim Ausladen seines Pkw
am 1. Oktober gegen 17 Uhr
von den Tätern an seiner
Wohnanschrift Grenzstraße 60 in Tönisvorst überfallen und brutal ermordet.
Da die Tätergruppe vor
der Tat am selben Tag und
auch schon am Montag, 29.
September, im Bereich der
Grenzstraße beobachtet
wurde, ist nicht auszuschließen, dass bereits
vorher ein Kontakt zum
Opfer stattgefunden haben könnte.
Aus diesem Grunde ist es
wichtig zu erfahren, wo Johannes Weyer in den letzten Tagen vor dem 1. Oktober oder am 1. Oktober
selbst gesehen worden ist.
Er war mit dem hellen Mercedes, der auf dem Foto zu
sehen ist, unterwegs.
Kommissionsleiter Ingo
Thiel: „Nach den ersten Er-
mittlungen ist es für die
Mordkommission
von
enormer Bedeutung, die
letzten Tage und Kontakte
des Herrn Weyer rekonstruieren zu können.
Das ist das Auto des getöteten Rentners. Die Mordkommission
fragt: Wo war er in den Tagen bis zum 1. Oktober damit
unterwegs? Foto: Polizei
Dabei sind auch normale
Kontakte und Gewohnheiten von Bedeutung.
Niemand sollte eine eigene Wertung seiner Beobachtung vornehmen, sondern
sich mit der Mordkommission in Verbindung setzen.“
Für Hinweise, die zur
Aufklärung der Tat und zur
Ermittlung der Täter führen, hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von
5.000 Euro ausgesetzt.
Über die Zuerkennung
und Verteilung der Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges
entschieden.
Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für solche
Personen bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.
Hinweise bitte an die
Mordkommission „Grenzstraße“ unter der Telefonnummer 02161/29-0 oder per
Mail an Mkgrenzstrasse.
moenchengladbach@polizei.nrw.de
„Enkeltrick“ zieht nicht
Durch den Keller
in die Gaststätte
Oedt. Bei einem Einbruch in
eine Gaststätte an der Straße
„Niedertor“ erbeuteten Unbekannte Bargeld und einen Laptop. In der Zeit von Sonntag,
21.45 Uhr, bis Montag, 12.45
Uhr, traten Unbekannte das
Kellerfenster zum Bierkeller der
Gaststätte gewaltsam auf. Vom
Keller aus hatten sie freien Zugang zu allen Gasträumen.
Aus der Gaststätte stahlen
sie dort vorgefundenes Bargeld
und einen Laptop. Einen Zigarettenautomaten beschädigten sie erheblich bei dem
Versuch, ihn aufzubrechen,
scheiterten jedoch letztlich.
Mit ihrer Beute entkamen sie
unerkannt. Das Kriminalkommissariat 2 bittet um Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen unter der Telefonnummer 02162/377-0.
Handtaschenräuber
geschnappt
Viersen. Zivilcourage:
Zwei Passanten stellen einen mutmaßlichen Handtaschenräuber und halten ihn
bis zum Eintreffen der Polizei
fest. Am Mittwoch vergangener Woche um 16.50 Uhr geht
eine 81-jährige Viersenerin
von der Gladbacher Straße
aus über den Gereonsplatz.
Auf dem Platz nähert sich ihr
ein 19-jähriger junger Mann,
der in der Slowakei wohnt,
von hinten und versucht, ihr
die Handtasche aus der rechten Hand zu zerren.
Die Seniorin hält die Ta-
sche fest und schreit laut um
Hilfe. Daraufhin flüchtet der
Tatverdächtige, kehrt aber
kurz darauf zurück und versucht erneut, der älteren
Dame die Tasche zu entreißen. Zwei Radfahrer werden
durch die Hilferufe auf das
Geschehen aufmerksam,
verfolgen den flüchtigen jungen Mann, stellen ihn am Ende
der Gereonstraße und übergeben ihn der inzwischen
eintreffenden Polizei. Die 81jährige Viersenerin wurde
bei dem Raubversuch glücklicherweise nicht verletzt.
Schlaue Senioren lassen Betrüger abblitzen
Grenzland/Niederkrüchten. In mindestens fünf Fällen versuchten Unbekannte
vergeblich, ältere Niederkrüchtener mittels Enkeltrick
um ihr Bargeld zu bringen.
Am Donnerstag vergangener Woche zwischen 14 und
17 Uhr riefen Unbekannte
bei mindestens fünf älteren
Niederkrüchtener Bürgern
an und versuchten die Angerufenen mit dem so genannten Enkeltrick dazu zu
bewegen, ihnen größere
Geldbeträge auszuhändigen.
Bei dieser Betrugsart geben sich die Anrufer als Verwandte ihrer Opfer aus und
schildern diesen zumeist,
dass sie eine große Summe
Bargeld benötigen, um sich
aus einer momentanen Notlage zu befreien. In allen aktuellen Fällen waren die angerufenen Senioren jedoch,
wie sie sagtgen, durch Veröffentlichungen in den Medien bereits so weit sensibilisiert, dass sie sofort die Betrugsabsicht erkannten und
einen
wirtschaftlichen
Schaden bereits im Vorfeld
abwenden konnten.
Teils erklärten sie den Anrufern direkt, dass sie auf
eine solche Täuschung nicht
hereinfallen würden, teils
vergewisserten sie sich
durch Anrufe bei den echten Verwandten, dass es
sich nur um einen Betrugsversuch handeln konnte.
Als guten Tipp gab einer der
Senioren dem Tatverdächtigen noch mit auf den Weg:
„Sie sind nicht mein Enkel,
suchen Sie sich einen Anderen, den Sie betrügen können!“
Die Polizei ist sehr froh,
dass die Senioren offensichtlich in großer Zahl die Warnhinweise, die regelmäßig
veröffentlicht werden, verinnerlicht haben und es so
den Betrügern fast unmöglich machen, mit ihrem unlauteren Vorhaben zum Er-
folg zu kommen.
„Wir werden jedenfalls
nicht nachlassen, unsere älteren Mitbürgerinnen und
Mitbürger, die bevorzugtes
Ziel solcher Betrügereien
sind, auf diese Methode hinzuweisen“, so Polizeisprecher Harald Moyses. „Aus
dem gleichen Grund bitten
wir die jüngeren Verwandten, ihren Großeltern zur
Seite zu stehen, wenn diese
sich hilfesuchend an sie wenden. Selbstverständlich ist
auch die Polizei immer für
sie da. Nutzen Sie ruhig den
Notruf 110, wenn Sie Opfer
einer solchen Straftat werden sollen.“
Freche Einbrecher im Autohaus
Noch keine Spur von Flüchtigen
Niederkrüchten. Immer
noch keine Spur gibt es von
den vier Tatverdächtigen,
die am Mittwoch vergangener Woche zwischen 5.50 und
6.15 Uhr in ein Autohaus an
der Hochstraße eingestiegen
sind. Zu dieser Zeit waren
sicher viele Menschen schon
auf dem Weg zur Arbeit, so
dass die Ermittler hoffen, das
Quartett mit Hilfe von Zeugenhinweisen doch noch
dingfest machen zu können.
Immerhin konnten sie bei
ihrer dreisten Tat nur einen
Teilerfolg verbuchen. Zur
Tatzeit fuhren vier maskierte Unbekannte mit einem
dunklen Kombi auf das Gelände des Autohauses an der
Hochstraße. Alle waren mit
dunklen Hosen, hellen Jacken
und Sturmhauben bekleidet.
Während einer der Unbekannten Schmiere vor dem Autohaus stand, schlugen die anderen drei Maskierten ein Fenster zu den Büroräumen des
Autohauses ein. Im Inneren
rafften sie Bargeld aus verschiedenen im Büro vorgefundenen Kassen zusammen.
Mit Werkzeug, das sie sich
aus dem Werkstattbereich
besorgten, versuchten sie,
einen Standtresor gewaltsam von der Wand zu hebeln und auf einer Sackkarre
nach draußen zu befördern.
Sie unterschätzten jedoch
augenscheinlich das Gewicht des Tresors, brachen
ihr Vorhaben unverrichteter Dinge ab und entfernten
sich mit dem dunklen Kombi in Richtung Niederlande.
Da zur Tatzeit mehrere Fahrzeuge und Radfahrer das
Gelände des Autohauses
passierten und die Außen-
beleuchtung durch Bewegungsmelder eingeschaltet
war, hofft die Polizei, dass
einige Zeugen den Vorfall
wahrgenommen haben. Das
Kriminalkommissariat 2
bittet dringend Zeugen, die
die Bewegungen auf dem
Gelände des Autohauses
zwar wahrgenommen, aber
vielleicht nicht als Einbruch
gewertet haben, sich dennoch über die Telefonnummer 02162/377-0 zu melden.
Jeder Hinweis kann wichtig
sein und zur Aufklärung der
Straftat beitragen.
Unfall beim Abbiegen
auf die A61
Kaldenkirchen. Am Montag gegen 11.40 Uhr ereignete sich auf der Straße „An der
Kleinbahn“ ein Verkehrsunfall, bei dem sich eine 46jährige aus Kaldenkirchen
schwer verletzte.
Eine 45-jährige Autofahrerin aus den Niederlanden
war auf dieser Straße aus
Kaldenkirchen kommend in
Richtung Venlo unterwegs.
Nach Angaben von Zeugen
wirkte sie - vermutlich auf-
grund der Verkehrsführung
- unsicher und zögerte zunächst mit dem Abbiegen auf
die Autobahn. Als sie letztendlich dann doch auf die
Autobahn in Richtung Venlo abbiegen wollte, übersah
sie den PKW der entgegenkommenden Kaldenkirchenerin. Diese verletzte sich
beim Zusammenprall der
beiden Fahrzeuge schwer
und musste stationär im
Krankenhaus bleiben.
Diebe klauten
Meissener Porzellan
Waldniel. Die zeitweise
Abwesenheit der Hausbewohner nutzten in der Nacht
von Donnerstag zu Freitag
vergangener Woche Unbekannte für einen Einbruch in
ein Einfamilienhaus „Am
Nottbäumchen“. Zwischen
17 und 6.45 Uhr kletterten
sie über ein Zaunelement an
der Rückseite des Hauses,
schoben eine Jalousie hoch
und hebelten die Terrassentür auf. Im Haus durchsuchten sie alle Räume, Schubladen und Behältnisse. Nach
ersten Feststellungen stahlen sie neben Bargeld auch
noch Meissener Porzellan -
Teller und Figuren.
Wer hat in der fraglichen
Nacht oder am Tag zuvor
Personen oder Fahrzeuge im
Bereich der Tatörtlichkeit gesehen, die sich normalerweise nicht in diesem Bereich
aufhalten? Wer hat verdächtige Geräusche gehört, denen er zunächst keine Bedeutung zugemessen hat? Gibt
es möglicherweise weitere
Geschädigte im direkten
Umfeld, die einen Einbruchversuch noch nicht bemerkt
haben? Hinweise nimmt das
Kriminalkommissariat 2 unter der Rufnummer 02162/
377-0 entgegen.
BlaulichtReport
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Polizei-Nachrichten aus dem Grenzland
Schneller Fahndungserfolg
„Die Hand folgt dem Auge“
Diebe nach Einbruch festgenommen
Gleich drei Lkws geraten nach rechts in den Matsch
Viersen. Am Freitag vergangener Woche meldete ein Anwohner gegen 14.25 Uhr einen
Tageswohnungseinbruch in
ein Haus an der Straße „Fitzplei“ bei der Polizei. Wenige
Minuten später meldete sich
eine aufmerksame Nachbarin,
die auf ihrem Grundstück neben dem gerade gemeldeten
Tatort mehrere Personen gesehen hatte, die, als sie von ihr
angesprochen wurden, sofort
in den angrenzenden Feldern
verschwanden. Aufgrund der
zeitnahen Meldung leitete die
Polizei eine Nahbereichsfahndung mit starken Kräften ein,
in die auch die Nachbarbehörde Mönchengladbach mit einbezogen wurde. Im Rahmen
dieser Fahndung stellten die
Beamten ein mit fünf Personen
besetztes Fahrzeug fest, dass
gerade den Pendlerparkplatz
am Wasserwerk Helenabrunn
verlassen wollte.
Bei einer ersten Durchsuchung der Personen wurden
dann mehrere Gegenstände
gefunden, die einen Anfangsverdacht gegen die Personen
ergaben. Diese wurden vorläufig festgenommen und zur
Wache Viersen gebracht. Im
Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte der Tatverdacht
gegen die fünf Personen, alle
aus Mönchengladbach stammend, soweit erhärtet werden,
dass sie am Samstag dem Haftrichter in Mönchengladbach
vorgeführt wurden. Gegen drei
der Vorgeführten - alles Erwachsene - wurde ein Haftbefehl erlassen, zwei Jugendliche
aus der gleichen Großfamilie
wurden entlassen.
Nettetaler auf A61
schwer verletzt
Kaldenkirchen. Ein 33jähriger Nettetaler ist am
Mittwochabend vergangener Woche bei einem Alleinunfall auf der A61 so schwer
verletzt worden, dass er stationär im Krankenhaus bleiben musste. Nach den bisherigen Ermittlungen der Autobahnpolizei war er in Richtung Koblenz unterwegs, als
er im Bereich einer langgezogenen Rechtskurve - vermutlich aufgrund überhöhter Geschwidigkeit - die Kontrolle
über seinen Mercedes verlor.
Er kam nach rechts von der
Fahrbahn ab und landete auf
der Böschung. Dadurch, dass
die Böschung dort ansteigend
ist, überschlug sich der Wagen
und landete auf dem Dach.
Durch den Wintergarten
ins Haus
Mülhausen. Bislang Unbekannte brachen am Donnerstag
vergangener Woche in ein Einfamilienhaus an der Grasheider Straße in Mülhausen ein.
Zwischen 11.30 und 20.30 Uhr
gelangten die Tatverdächtigen
durch den Garten an die Rückseite des Hauses. Ein offen stehendes Schiebeelement ermöglichte ihnen den Zugang zum
Wintergarten. Von dort aus
hebelten sie eine Terrassentür
auf und gelangten so ins Haus.
Im Inneren durchsuchten sie alle
Räume. Zum möglichen Diebesgut können noch keine Angaben gemacht werden. Hinweise
zu verdächtigen Personen, die
im Laufe des Tattages im Bereich der Grasheider Straße auffielen, nimmt das Kriminalkommissariat 2 unter der Rufnummer 02162/377-0 entgegen.
Auto weg Zündschlüssel steckte
Bracht. Nur wenige Minuten
reichten Autodieben am Sonntagnachmittag für den Diebstahl eines Klein-Lkw. Ein 82jähriger Mönchengladbacher
staunte nicht schlecht, als er
nach einem kurzen Besuch bei
einem Bekannten zu seinem auf
der Kaldenkirchener Straße geparkten Fahrzeug zurückkam.
Unbekannte hatten inzwischen
den weißen Klein-Lkw der Marke Piaggio Porter gestohlen.
Dies fiel den Dieben sogar recht
leicht, denn der Geschädigte
hatte, weil er das Fahrzeug nur
kurz verlassen wollte, den Zündschlüssel stecken lassen. Das
Fahrzeug ist recht auffällig, da
auf der Plane ein großes „Susafon“ (ähnlich einer Tuba) nebst
einem sakralen Spruch abgebildet ist. Hinweise zum Verbleib
des Fahrzeugs und auf mögliche Tatverdächtige nimmt das
Kriminalkommissariat Nettetal unter der Rufnummer
02162/377-0 entgegen.
Grenzland (hei). Nach den
Regenfällen der vergangenen Wochen sind überall die
Grünstreifen rechts und
links der Straßen sehr matschig und aufgeweicht.
Gleich drei Lkw-Fahrer haben im Grenzland Ende vergangener Woche die Erfahrung gemacht, dass es böse
enden kann, wenn man mit
den Reifen dort hinein gerät.
Am Donnerstagvormittag
letzter Woche traf es den
Fahrer eines Kies-Lasters
kurz hinter der Kreisgrenze,
nämlich zwischen Rickelrath und Wegberg. Er geriet
mit den rechten Reifen ins
Bankett, der Laster fiel um.
Die Bergung dauerte mehr
als acht Stunden.
Den Kies-Laster in Rickelrath erwischte es besonders arg.
Verletzt wurde aber niemand.
Foto: Heike Ahlen
Am Freitagmorgen um
kurz vor 9 Uhr kam ein 50jähriger Nettetaler mit seinem Gefährt von der B221,
der Umgehung Brüggen, auf
Höhe der Firma Mellerud
nach rechts ab, und prallte
am Ende vor einen Baum.
Am Samstagmittag sorgte ein umgekippter LKW aus
dem gleichen Grund - nach
rechts von der Fahrbahn abgekommen - für einen langen
Stau auf der A52 in Richtung
Mönchengladbach zwischen
Waldniel und Hostert.
Warum es ausgerechnet in
dieser regenreichen Zeit zu
einer Häufung derartiger
Unfälle kommt, dafür hat
niemand eine Erklärung. Verkehrsexperten machen allerdings darauf aufmerksam,
dass auch beim Autofahren
die Hand immer dem Auge
folgt. So sollte man bei engen
Fahrbahnen in Baustellen
zum Beispiel nie zum Nebenmann „herüberschielen“, um
zu gucken, ob es passt, sondern immer nach vorne in die
Ferne, wo man hinwill.
Blitzeinbruch im Telefonladen
Autokennzeichen war vorher geklaut worden
Lobberich. Nur etwa drei
bis vier Minuten dauerte ein
Blitzeinbruch in ein Telekommunikationsgeschäft
„An St. Sebastian“. Die insgesamt vier Tatverdächtigen sind mit einem Pkw
flüchtig. Durch laute Geräusche geweckt bemerkt ein
Zeuge in der Nacht von Montag zu Dienstag um 2.44 Uhr,
dass ein grauer Kombi mit
laufendem Motor rückwärts
mit offener Heckklappe vor
dem Geschäft steht. Insgesamt vier maskierte Personen haben die Eingangstür
des Geschäftes gewaltsam
eingeschlagen. Der Zeuge informiert sofort die Polizei
und kann gerade noch das
Kennzeichen des Fahrzeugs
ablesen, als die Tatverdächtigen schon wieder aus dem
Geschäft kommen und ihre
in Stofftüten verpackte Beute in den Kofferraum des
Kombis packen.
Wie sich später herausstellt, wurde das Kennzeichen kurz vor der Tat von
einem Fahrzeug an der Johannes-Hessen-Straße gestohlen. Mit ihrer aus Mobiltelefonen verschiedener
Hersteller bestehenden Beute fahren die Tatverdächtigen in Richtung Steeger Straße davon. Der Zeuge kann
die Unbekannten nur grob
beschreiben: Ein Tatverdächtiger war etwa 1,85
Meter groß und schlank. Die
beiden anderen waren zwischen 1,70 und 1,75 Meter
groß und ebenfalls schlank.
Die vierte Person, der Fahrer, war im Fahrzeug geblieben.
Alle trugen dunkle Kleidung. Möglicherweise wurden in der Nacht noch weitere Anwohner von dem
Lärm geweckt und haben
den Einbruch bemerkt.
Das Kriminalkommissariat 2 bittet diese und mögliche weitere Zeugen, die
Angaben zu den Personen
oder dem flüchtigen Fahrzeug machen können, sich
unter der Rufnummer
02162/377-0 zu melden.
Auch Hinweise zu dem
Kennzeichendiebstahl auf
der Johannes-Hessen-Straße
könnten in diesem Zusammenhang hilfreich sein.
Belohnung nach
Feuerlöscher-Attacke
Schaden in Volksbank größer als gedacht
Ein ganzer Strumpf
voll Schmuck
Einbrecher machen Beute in Brempt
Brempt. Es geschah - einmal mehr - am Tage: Am vergangenen Sonntag zwischen
15.05 und 20.45 Uhr brachen
Unbekannte in ein freistehendes Einfamilienhaus an
der Harikseestraße ein. Sie
überstiegen entweder das
Gartentor oder quetschten
sich seitlich durch eine Hekke am Tor vorbei. Anschließend scheiterten sie bei dem
Versuch, die Terrassentür
zum Wohnzimmer aufzuhebeln. Bei der Terrassentür
zum Essbereich hatten sie
schließlich Erfolg und gelangten ins Haus. Sie durchsuchten alle Räume im Erdund Obergeschoss.
Im Badezimmer stießen sie
auf diversen Schmuck, den
sie mit ins Schlafzimmer
nahmen. Vermutlich trans-
portierten sie dann den gestohlenen Schmuck in einem
schwarzen Wollstrumpf.
Den zweiten Strumpf ließen
sie nämlich im Schlafzimmer zurück. Möglicherweise haben Spaziergänger oder
Passanten verdächtige Beobachtungen gemacht. Wer hat
im Bereich Harikseeweg Personen gesehen, die sich auf
ungewöhnliche Weise Zugang zu einem Garten verschafft haben? Hat jemand aus
einem Haus Geräusche gehört,
die auf hastige Durchsuchung
hindeuten? Hat gar jemand
eine Person mit einem schwarzen Wollstrumpf in der Hand
gesehen und sich darüber gewundert? Hinweise nimmt
das Kriminalkommissariat 2
unter der Rufnummer 02162/
377-0 entgegen.
Süchteln. Die Volksbank
Viersen setzt eine Belohnung
in Höhe von 500 Euro für
Hinweise aus, die zur Ermittlung des oder der Täter führen, die am Tag der Deutschen Einheit, Freitag, 3. Oktober, in der Zweigstelle
Süchteln an der Tönisvorster Straße 11 einen erheblichen Sachschaden angerichtet haben.
Der oder die Tatverdächtigen versprühten an diesem
Tag um 22.19 Uhr das Pulver
eines Feuerlöschers im Foyer der Volksbank, Zweigstelle Süchteln. Der gesamte
Bereich wurde durch das
Löschpulver erheblich verschmutzt.
Entgegen erster Annahmen, die von einem moderaten Schaden ausgegangen
waren, stellte sich später
heraus, dass der tatsächliche Schaden, unter anderem
an den im Foyer aufgestellten Geldautomaten, mehrere tausend Euro betragen
dürfte. Das Kriminalkommissariat Viersen fragt: Wer
hat den oder die Täter bei der
Ausübung ihrer Tat beobachtet? Wer kann Angaben
zu den Tatverdächtigen oder
deren Fahrzeugen machen?
Wer kann sonstige Angaben
machen, die zur Tatklärung
beitragen können? Hinweise richten Sie bitte an das
Kriminalkommissariat
Viersen unter der Telefonnummer 02162/377-0.
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Lokales
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Seite 9
Mädels unter sich
Ein weiterer Aktionstag für die Besucherinnen von Arche und Oase
VON SUSANNE PETERS
Lobberich. Zum sechsten
Mal fand in diesem Jahr der
Mädchenaktionstag statt diesmal in der Arche. Alle
paar Wochen laden das Lobbericher Jugendheim und die
Breyeller Oase zum netten
und kreativen Miteinander
ein. Die Sozialpädagoginnen
Eva Kappel (Oase) und Miriam Schatten (Arche) haben
die rund dreistündige Veranstaltung zusammen ins
Leben gerufen, damit Mädchen sich gemeinsam kreativ
austoben und nebenbei auch
über interessante Themen
sprechen können.
Das Thema des letzten
Mädchenaktionstages in diesem Jahr lautete „Candle light basteln“. Zeitvergessen
und mit viel Spaß waren die
Mädchen emsig bei der Sache. Sarah (18) überlegt: „Ich
muss erst mal gucken, welche Steinchen und Perlen farblich zu dem Glas passen.“
Dann wird aufgereiht und
geklebt. Manchmal klappt es
nicht auf Anhieb, aber so
schnell geben die eifrigen Bastlerinnen nicht auf.
Alle anwesenden Mädchen
haben bereits auch schon
voraus gegangene Aktionstage besucht. „Unsere Mädels wechseln auch zwischen
den Freizeitheimen hin und
her, also finden sich in Lobberich auch durchaus Breyellerinnen ein und umgekehrt“,
erklärt Miriam Schatten. Dass
die Mädchen unterschiedlich
alt sind, sei kein Problem.
„Lass mich mal machen“,
bietet Yasmin (14) der siebenjährigen Lara an und
zeigt ihr, wie man die Perlen
geschickt auf einen feinen
Draht fädelt.
„Ein bisschen was zu essen
und zu trinken haben wir
natürlich auch“, sagt Oaseleiterin Eva Cappel und präsentiert diverse Süßigkeiten
und Getränke. Den Mädchen
gefällt es. Sie sind eifrig bei
der Sache, schneiden, fädeln
und kleben. „Diese Idee hatten wir schon länger - Candle
lights zu basteln“, erzählt
Miriam Schatten, „bei uns
haben sich im Laufe der Zeit
so viele Gläser angesammelt.
Da haben wir uns überlegt,
was wir damit machen können und da boten sich eben
die Candle lights an - passend zur Jahreszeit.“
Im nächsten Jahr werde es
weitere Mädchenaktionstage
geben, bei denen neue Themen eine Rolle
spielen. Eva Cappel fasst zusammen: „Das Schöne
an diesen Tagen
ist, dass die Mädchen ihren gemeinsamen Freiraum haben. Sie
sind einfach mal
unter sich und
können unbefangen quatschen.“
Das findet Yasmin
auch: „Ist auch
mal schön ohne
Jungs!“, meint sie
grinsend.
Da
pflichtet ihr Miriam
Schatten Miriam Schatten (rechts) zeigt Yasmin (Mitte) und Sarah, wie man die
schmunzelnd bei. Perlenketten geschickt fixiert. Foto: Susanne Peters
Hertie und Hauptschule bleiben Problemkinder
Leer stehende Immobilien behindern die Verbesserung der Infrastruktur in den Stadtteilen
VON JOACHIM BURGHARDT
Nettetal. Was tut sich in
den Stadtteilen Nettetals?
Groß sind die Erwartungen,
nachdem in den Leitzielen
2015plus etliche Verbesserungen
festgeschrieben
wurden, übrigens unter Beteiligung zahlreicher Nettetaler auf den Bürgerforen.
Und nun soll die „Agenda
2020“ nicht nur die Arbeitsstruktur der Verwaltung im
Rathaus auf Vordermann
bringen, sondern auch die
Entwicklung in den Stadtteilen vorantreiben. Zum
Stand der Dinge äußerten
sich jetzt die Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche
und Bürgermeister Christi-
an Wagner. Und deuteten
dabei an, dass sich nicht alles wirklich planen lässt.
„Es kommt darauf an, Lebensperspektiven zu entwickeln, dabei die Balance
der Stadtteile zu wahren“,
umschrieb Wagner das
Konzept. Konkret bedeute
das, mehr Wohnraum in den
Ortsteilen zu schaffen. Sonst
drohe eine schrumpfende
Einwohnerzahl - schädlich
fürs Image und für die Wirtschaftskraft einer Kommune. Dass es dabei nicht allein
um das hehre Ziel geht, Neubürger anzulocken, zeigt ein
Beispiel aus Breyell.
„Das künftige Baugebiet
am Hohlweg hat erste Priorität, Prüfung, Bebauungs-
plan, das soll alles möglichst
bald über die Bühne gehen“,
so die Beigeordnete. Doch
dem Vernehmen nach sollen
Anwohner Interesse am
Bauland signalisiert haben,
damit ihre Kinder dort bauen könnten - von wegen
Wohnraum für Neuansiedlungen also? „Es geht nicht
nur um Neubürger“, stellte
Wagner klar. Wenn junge
Nettetaler Familien gründeten und ein Eigenheim bauen wollen, müsse man ihnen
Platz anbieten können:
„Sonst bauen sie in Nachbarkommunen und gehen
Nettetal verloren.“
Ohnehin sind es nur wenige und kleinere Baugebiete,
die manchen Stadtteilen rea-
lisiert werden können. In
Schaag etwa Rahe, östlich
Happelter Straße, in Leuth
südlich Austalsweg, dazu
Hinsbeck-Ost. In Kaldenkirchen hingegen ist es bekanntlich schwierig, an Bauland zu
kommen. Mit den Anwohnern der Wasserstraße will
man nochmals Gespräche
führen, die Umsetzung des
geplanten Bauprojekts gestaltet sich schwierig: Komplizierte Eigentumsverhältnisse, Argwohn der Anwohner.
Neu sind die Pläne und
Projekte allesamt nicht. Doch
Wagner und Fritzsche wollen den Bürgern deutlich
machen, dass die Stadt am
Ball bleibe, die Umsetzung
soweit möglich vorantreibe.
Fritzsche: „Wo Baulücken
geschlossen werden könnten, sich aber kein Investor
findet, da wird die Stadt auch
überlegen, die Sache selbst
in die Hand zu nehmen.“
Die Hände gebunden aber
sind der Stadt beim ehemaligen Hertie-Gebäude in
Lobberich. Weil das Gerangel mit der Hertie-Insolvenzholding und Stadt andauert,
kommt derzeit nicht mal der
von Fritzsche favorisierte
Abriss in Frage: „Der Bagger
wäre die beste Lösung!“ So
richtet sich das Augenmerk
mittlerweile verstärkt aufs
benachbarte ehemalige Kino
zwischen Ludbach-Passage
und Fußgängerzone, wo sich
attraktiver
Wohnraum
schaffen ließe.
Hat Nettetal ansonsten mit
dem künftigen NiedieckWohnquartier in Lobberich
ein Vorzeigeprojekt, so tun
sich andererseits neue Arbeitsfelder auf, die in den
Konzepten und Leitzielen
noch gar nicht vorsehen waren. Die leer stehende, weil im
Sommer geschlossene Hauptschule Lobberich etwa verursacht Unterhaltskosten.
Immerhin, verriet Fritzsche,
gebe es Interessenten für die
Immobilie: „Wir hoffen, dass
wir für die künftige Nutzung
bald eine Lösung finden.“
Dieses Problem und seine
mögliche Lösung waren in
den Leitzielen 2015plus noch
gar nicht abzusehen.
Zufrieden, wenn der Kunde begeistert ist
Die Glaswerkstatt M.Giesen hat neue Räumlichkeiten gefunden
VON SUSANNE PETERS
Michael Giesen legt vor allem Wert auf saubere und präzise
Arbeit. Seine Frau Anna unterstützt ihn tatkräftig im Büro.
Foto: Susanne Peters
Lobberich. Michael Giesens Motto lautet: „Ich bin
zufrieden, nicht, wenn Sie
zufrieden, sondern wenn
Sie begeistert sind.“ Im
Jahr 2002 gründete der
Glasermeister seine eigene Ein-Mann-Firma in
Hinsbeck. Seine Mutter
half ihm bei den Büroarbeiten. Allmählich wuchs
die Firma und im Jahr
2005 hatte er seinen ersten
Auszubildenden. Seitdem
bildet er regelmäßig aus.
Der Fachbereich Glas
scheint ihm in die Wiege
gelegt zu sein.
„Mein Vater führte ei-
nen Betrieb für Montagen
von Türen und Fensterelementen, und da habe ich
schon früh gerne mitgeholfen.“ Zum Glaser wurde er in einem renommiertem Glaserbetrieb in Krefeld ausgebildet und war
dort bis 1999 als gehobener Fachvorarbeiter beschäftigt. Dort montierte
er überwiegend Glasduschen sowie Glastüren
und Ganzglasanlagen.
Auch das Glas schleifen,
bohren, sägen und UV-kleben erlernte er als Glasveredler.
Bereits im Jahr 1996 hatte er seinen Meister gemacht und von da ab kon-
tinuierlich Erfahrungen
gesammelt und Wissen
vertieft, unter anderem
als gehobener Fachvorarbeiter und Betriebsleiter.
Auch im Bereich Firmenplanung war er im Einsatz,
wo er Kaufmännisches
Wissen verwerten konnte. Am vergangenen Samstag lud er auf der Niedieckstraße 111 zur Neueröffnung ein. Inklusive sämtlicher Räumlichkeiten ist
sein Betrieb 600 Quadratmeter groß, seine Frau
Anna arbeitet dort im
Büro. Sohn Milan (5) wolle
am liebsten mitarbeiten,
erzählt er schmunzelnd
und könne bereits Glas
nach der Art der Bearbeitung unterscheiden. „Das
Wichtigste für mich ist vor
allem sauberes und genaues Arbeiten“, versichert er.
In Giesens Angebot befinden sich rahmenlose
Duschkabinen auf Maß,
Ganzglasanlagen, Spiegelvielfalt, Glasreparaturen,
Verkauf, Neuverglasungen, Bleiverglasungen,
Glasveredlung, schleifen,
sägen, bohren und Sandstrahlmotive. „Wir sind
froh, dass wir nach einjährigen aufwendigen Modernisierungsarbeiten endlich
die neuen Räumlichkeiten
in Betrieb nehmen konnten“, freut er sich.
Nettetal
Seite 10
Freiwillige Helfer gesucht
Nettetal. Der Volksbund
Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. sucht in Nettetal
noch freiwillige Helfer ab 15
Jahren für die von Freitag,
31. Oktober bis Sonntag, 16.
November, stattfindende
Haussammlung. Interessierte aus den einzelnen Stadtteilen melden sich bitte bis
Freitag, 24. Oktober, unter
der jeweiligen Telefonnummer:
Breyell/Schaag
02153/8981101 (Michael
Menzel)Hinsbeck / Kaldenkirchen 02153/8981802 (Martina Bendlage)Lobberich
02153/8982004
(Jens Kurschildgen)Leuth
02153/8981803
(Nina Paland)
Die einzelnen Sammelbezirke können nach Absprache frei gewählt werden,
wobei es schon ausreicht, in
der eigenen Straße zu sammeln. Als Auslagenersatz
wird ein Betrag in Höhe von
15 Prozent des eigenen Sammelergebnisses gezahlt. Der
Volksbund widmet sich, neben der Pflege und Betreuung von Kriegsgräbern im
In- und Ausland, der Jugendund Bildungsarbeit.
Ein wahrhaft europäischer
Schriftsteller
Nettetal. Die Stadt Nettetal und der Partnerschaftsverein der Städte Elk und Nettetal trauern um den am 7.
Oktober dieses Jahres verstorbenen Schriftsteller Siegfried
Lenz. „Zutiefst bewegt denken wir noch heute an die Feierlichkeiten anlässlich der
Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Siegfried Lenz im
Jahr 2011 zurück, der zum ersten Mal seit mehr als 60 Jahren wieder seine masurische
Geburtsstadt Elk besuchte“,
so Bürgermeister Wagner.
Die feierliche Verleihung
der Ehrenbürgerwürde der
Stadt Elk und sein aktiver
Beitrag als wahrhaft europäischer Schriftsteller an der
Aussöhnung mit den polni-
schen Nachbarn sind bedeutende Brückenpfeiler für die
weitere Völkerverständigung, für ein friedliches Miteinander und den Weg in
eine gemeinsame europäische Zukunft.
Die Werke des Schriftstellers Lenz und sein Engagement für die deutsch-polnische Verständigung werden
nicht in Vergessenheit geraten. Bürgermeister Wagner,
die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und
Städtepartnerschaften sowie der Vorsitzende des
Partnerschaftsvereins der
Städte Elk und Nettetal übermittelten den Angehörigen
und der Partnerstadt Elk
Kondolenzgrüße.
www.grenzlandnachrichten.de
Laub muss entfernt werden
Nettetal. Der Herbst ist da
und mit ihm fällt das bunte
Laub wieder von den Bäumen. Auch wenn es für die
Anlieger lästig ist - Laub von
Gehwegen muss entfernt
und entsorgt werden. Dies
darf aber keinesfalls in der
Straßenrinne geschehen.
Obwohl jährlich darauf hingewiesen wird, verstopfen
in die Rinne gekehrte Laubhaufen regelmäßig die Kehrmaschine und die Kanalisation.
Laut Straßenreinigungssatzung stellt dies sogar eine
Ordnungswidrigkeit dar,
die mit einem Bußgeld geahndet werden könnte. Laub
kann im eigenen Garten
kompostiert, über die Biotonne oder den Biosack entsorgt oder zur Kompostierungsanlage nach Süchteln
gebracht werden.
Ausschließlich für Laub
von städtischen Bäumen
werden in der nächsten
Woche wieder Sammelcontainer an folgenden Standorten aufgestellt: Breyell P+R-Parkplatz zwischen
Bahnhof und Aldi, Hinsbeck
- Kirmesplatz Parkstraße,
Kaldenkirchen - Marktplatz,
Leuth - Petershof, Lobberich
- Baubetriebshof und Parkplatz Werner-Jaeger-Turnhalle, Schaag - Hubertusplatz.
Bitte hier nur unverpacktes Laub von Straßenbäumen
und keinen anderen Abfall
entsorgen. Sofern die Container für zu viele andere Abfälle, wie z.B. Abfälle aus dem
eigenen Garten oder Restabfälle etc., genutzt werden,
müssen die Container wieder
abgezogen werden. Fragen
beantwortet bei der Stadt
Nettetal Silke Lange unter der
Rufnummer 02153/8982202.
Die GN jetzt auch auf Facebook
www.facebook.com/GrenzlandNachrichten
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Magisch die Wirkweise der Werke
Abstrakte Bilder der Künstlerin Sonja Vandelaar in der biologischen Station
VON JOACHIM BURGHARDT
Hinsbeck. Abstrakt, aber
nicht abstrus, im Gegenteil:
Irgendwo versteckt in rötlichen Feldern, jedes unterschiedlich getönt und geschönt, gefasert und gemasert, mattiert und schattiert,
muss es sein, das Tier, nach
dem Sonja Vandelaar ihr
Werk benannt hat: „Die
Kuh“. Das Bild gehört zu den
abstrakten Werken, die die
Künstlerin aus Kempen unterm Motto „Einblicke“ im
Infozentrum der Biologischen Station Krickenbecker
Seen zeigt.
Magisch nahezu die Wirkweise so manchen Werkes,
anmutig und anziehend, betörend und doch verstörend.
Das Spiel der Farben, hier
verdichtet kräftig, grell mitunter, da verlaufend ins blasse bleiche Nichts, bannt den
Blick: Ätherisch und ästhetisch, keck und komisch,
wenn das gründliche Band
in der Mitte eines Bildes wie
ein Prototyp niederrheinischer Landschaft anmutet.
Irisierend das Grün, irritierend der Verlauf inmitten
der Leere, aus der das Motiv
Zeigt abstrakte Kunst in Krickenbeck: Sonja Vandelaar
zu kommen scheint - oder in
der es versinkt.
„Einblicke“- trefflich der
Titel der Ausstellung, sagt er
doch was aus über die Komposition der Bilder, über die
Motivation ihrer Urheberin:
„Wenn ich die Idee zu einem
Bild umsetze, verliere ich
mich schon mal im Motiv,
dann entwickelt das Bild sich,
ändert sich beim Malen“,
erzählt Vandelaar. Die 49jährige Künstlerin stellt zum
zweiten Mal im Infozentrum
aus. Und das aus gutem
Grund: „Ich liebe die Natur,
besonders hier in Kricken-
beck, da kann ich die Landschaft auf mich wirken lassen.“ Und diese Wirkung ist
ihr Inspiration.
Die Motive der Bilder sind
es nicht allein, die Isabelle
Lorenz vom Infozentrum als
so passend für die Ausstellung gerade in diesem Raum
lobt: „Auch die Materialien,
die in einigen Werken verarbeitet sind, Gräser oder
Zweige zum Beispiel, fügen
sich gut ein ins naturkundliche Umfeld.“ Und weil die
Natur nicht berechenbar sei,
hier und da verblüffende
Formen erschaffe, so eigne
sich hier abstrakte Kunst
besonders gut.
Lorenz setzt dabei auf
Abwechslung, die Abstraktes in den Zyklus der Ausstellungen bringe; so waren
zuletzt Aquarelle zu sehen,
und ab Dezember werden
Fotografien gezeigt. Abwechslung auch in der Reihe
der Bilder von Sonja Vandelaar, hochformatig die einen, quer angelegt die anderen, gelb und golden und verschachtelt die eckigen Flächen
hier, blau und grau verlaufend vor runder Form da.
Und natürlich stechen die
Rottöne raus, besonders in
dem Bild, bei dem ein kleiner
dunkler Schatten in der Mitte ahnen lässt, warum das
Werk den Titel trägt „Die
Kuh“. Abstrakt eben, aber
nicht abstrus, im Gegenteil.
GN-Info: Die Ausstellung
„Einblicke“ mit abstrakten
Bildern von Sonja Vandelaar ist bis zum 7. Dezember
mittwochs bis sonntags von
11 bis 18 Uhr zu besichtigen
im Infozentrum der Biologischen Station Krickenbecker
Seen in Hinsbeck-Hombergen, Krickenbecker Allee 36
(www.bsks.de), Eintritt frei.
„Gut Pfad!“ in Leipzig
Breyell (sp). In diesem Jahr
haben acht Altpfadfinder an
Stelle des üblichen Ausflugs
zum Kloster Ettal das verlängerte Wochenende genutzt, um mit dem Zug eine
Städtetour nach Leipzig zu
machen, wo es viel zu sehen
und zu erleben gab. Dort
wurden Stadtrundfahrten
und Besichtigungen während der Leibziger Markttage gemacht.
Die Breyeller besuchten
auch Nettetals Partnerstadt
Rochlitz, wo sie von Ratsmitglied Sven Krause mit
einem Frühstück in seiner
Bäckerei empfangen wurden. Oberbürgermeisterin
Kerstin Arndt gesellte sich
ebenso hinzu, die wie Herr
Krause den Altpfadfindern
bereitwillig Antworten auf
Fragen zu Nettetals Partnerstadt gab. Anschließend
wurden das Rathaus und die
Rochlitzer Burg besichtigt.
Den Kontakt zu den Rochlitzer Ratsmitgliedern hatte
Robert Hellmann aus Lobberich hergestellt.
Nachmittags fuhren die
Breyeller Altpfadfinder mit
dem Zug weiter zum Kloster
Wechselburg, wo sie vom
Prior der Benediktinerabtei,
Pater Maurus, herzlich empfangen wurden. Seit vielen
Jahren verbindet die Nettetaler eine herzliche Freundschaft mit Pater Maurus, der
Ehrenmitglied der Breyeller
Gruppe ist und lange Jahre
im Kloster Ettal tätig war.
Pater Maurus ist ein sachkundiger Führer lud die Altpfadfinder zur Teilnahme an
der abendlichen Vesper ein,
so dass dieses gemeinsame
Essen eine schönen Samstag
abrundete. Am Sonntag ging
es dann mit vielen positiven
Eindrücken einer „Kulturtour“ auf die Heimreise, mit
dem Zug zurück nach Breyell.
Altpfadfinder auf Tour: Ernst Kasperek, Klaus Lehnen, HeinzWilli Erckens, Rainer Tissen (obere Reihe von rechts), Paul
Lienen, Raimund Glasmachers, Adrian Schaffrath, Karl-Rainer
Troost, Sven Krause (untere Reihe von rechts). Foto: privat
Anmeldung zur Grundschule
Nettetal. Alle zwischen
dem 1. Oktober 2008 und
dem 30. September 2009 geborenen Kinder werden 2015
schulpflichtig. Bis spätestens
15. November müssen deshalb Eltern von Kindern, die
bis zum 30. September 2015
sechs Jahre alt werden und
bis dahin noch keine Schule
besuchen, ihre Kleinen an einer Grundschule anmelden.
Dieser Termin ist Anlass für
den Schuldezernenten der
Stadt Armin Schönfelder, die
Eltern auf die zahlreichen Informationsangebote
der
Grundschulen hinzuweisen.
„Unsere Grundschulen
bieten mit ihren Informati-
onsabenden, den Tagen der
Offenen Tür oder mit besonderen Einschulungsparcours
an Kindergärten, in denen
spielerisch der Entwicklungsstand der Kinder festgestellt wird, vielfältige Möglichkeiten, die richtige Schule
für ihr Kind zu finden“.
Es sei wichtig, so Schönfelder, sich frühzeitig über das
Profil einer Schule zu informieren. So wird beispielsweise an zwei Grundschulen in Nettetal jahrgangsübergreifend unterrichtet, in
verschiedenen Stadtteilen
besteht die Möglichkeit für
Eltern behinderter Kinder,
diese gemeinsam mit nicht
behinderten Kindern beschulen zu lassen, und alle
Grundschulen halten gesonderte Betreuungsangebote
über Mittag vor.
An den fünf konfessionell
ausgerichteten und drei Gemeinschaftsgrundschulen
in Nettetal sind „alle Kinder,
egal welcher Herkunft oder
Religionszugehörigkeit,
herzlich willkommen“, betont der Schuldezernent. Es
wäre schade, wenn die Eltern die Informationsangebote nicht nutzen würden.
Dort stehen die jeweiligen
Schulleiterinnen und Schulleiter sowie das Lehrerkollegium den Besuchern gerne
Rede und Antwort.
Die genauen Termine sind
den Eltern durch Rundschreiben der Stadt bereits
mitgeteilt worden, sie können aber auch über die Homepage der Stadt im Pressedienst oder an den Schulen
selbst in Erfahrung gebracht
werden. Zur Anmeldung
müssen die Erziehungsberechtigten zusammen mit
ihrem Kind erscheinen und
das Familienstammbuch
oder die Geburtsurkunde
ihres Kindes vorzulegen.
Über die Schulfähigkeit und
die Aufnahme des Kindes
entscheidet dann die jeweilige Schulleitung.
Nettetal
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Seite 11
Ein Jahr im Parlament - scharfsinnig beobachtet
Eine szenische Lesung mit Roger Willemsen, Anette Schiedeck und Jens-Uwe Krause
Nettetal. Ein Versuch, der
so noch nicht unternommen
wurde: Ein Jahr lang, von
der ersten Sitzungswoche
bis zur letzten, besuchte
Roger Willemsen den Deutschen Bundestag und verfolgte von der Tribüne das
Geschehen im Parlament.
Keine Stunde war zu spät,
kein Thema zu entlegen - als
leidenschaftlicher Zeitgenosse wollte er aus der Perspektive des mündigen Augenzeugen einiges in Erfahrung bringen. Auf welche
Weise repräsentiert das Parlament das demokratische
Individuum, welche Themen
sind bestimmend, wie bilden sich Entscheidungen,
wie wurden sie verhandelt?
Willemsen konzentrierte
sich auf den Bundestag, das
Zentrum der Demokratie,
den Ausgangpunkt von Entscheidungen, die das gemeinschaftliche und somit
Präsentieren Momente, die keine Öffentlichkeit gefunden haben:
Roger Willemsen (links), Anette Schiedeck und Jens-Uwe
Krause. Foto: privat
auch sein eigenes Leben prägen. Was er beobachtet hat,
sind die kleinen Szenen an
Nebenschauplätzen, die
großen Debatten und Feierstunden, Situationen der
Rührung, der Freude, des
Schreckens sogar und des
Protests. Darunter sind Momente, die keine Öffentlichkeit gefunden haben und Situationen, die jedem Klischee
vom Bundestag widersprechen. Ebenso aber finden sich
ernüchternde Beobachtungen aus der Stammeskultur
des Parlamentariers und
seiner Riten. In seinem Bestseller „Das Hohe Haus“ dokumentiert Roger Willemsen
einen abweichenden, nicht
journalistischen Blick auf das
Parlament. Es ist der des Augenzeugen und Bürgers. Auf
Einladung des Vereins Nettetaler Literaturtage stellt
Roger Willemsen sein Buch
am Donnerstag, 4. Dezember,
20 Uhr, in der Werner-Jaeger-Halle in Lobberich vor.
In einer szenischen Lesung
präsentiert er gemeinsam
mit der Schauspielerin Anette Schiedeck und dem Hörfunkmoderator Jens-Uwe
Krause bestes Infotainment.
Karten zum Peis von 20 Euro
bekommt man ab sofort in
der Stadtbücherei in Breyell
(02153/ 72031), der Buchhandlung Matussek in Lobberich (02153/916430) und
dem Buchladen in Kaldenkirchen (02157/1285918).
Einstein im zutiefst menschlichen Dialog
Nettetal. Am Samstag, 25.
Oktober, um 20 Uhr, gastiert
das Schlossparktheater Berlin mit dem Schauspiel „Ein-
steins Verrat“ von Eric-Emmanuel Schmitt in der Werner-Jaeger-Halle, An den
Sportplätzen 7, Lobberich.
An einem malerischen
See in Princeton / New
Jersey im Jahre 1939.
Zwei Männer treffen
sich, rein zufällig. Der
eine ist Albert Einstein,
weltberühmter Physiker, Begründer der bahnbrechenden Relativitätstheorie, Nobelpreisträger, Inbegriff des Forschers und Genies, Deutscher mit Schweizer
Pass, Anwärter auf die
US - Staatsbürgerschaft.
Der andere ein Vagabund, obdachlos, sein
Sohn fiel in den letzten
Tagen des 1. Weltkrieges
und er hasst die DeutEin zunächst kritisches und schen.
vorsichtiges Gespräch wird zutiefst Ein zunächst tastenmenschlich. Foto: Veranstalter
des, skeptisches, kriti-
sches Gespräch entwickelt
sich. Mal streitbar, mal bitter, mal humorvoll, aber
immer von Respekt gegenüber dem anderen geprägt.
Es geht um Krieg und Frieden, um Humanismus und
Völkermord, um Patriotismus
und
Pazifismus,
schlechthin um die Zukunft
des Planeten Erde und seine
Bewohner. Ihr zutiefst
menschlicher Dialog lässt
sie zu Freunden werden.
Doch bald legt sich ein
Schatten über die beiden:
Wegen seiner dem pazifistischen, sozialistischen und
zionistischen Gedankengut
zugewandten
Weltanschauung steht Einstein
schon länger unter Beobachtung durch den amerikanische Geheimdienst.
FBI - Agent Simpson nähert sich wie aus dem Nichts
dem Vagabunden und er-
presst ihn, Einstein auszuhorchen und zu staatsfeindlichen Äußerungen zu provozieren. Für ihn ist der
Wissenschaftler ein kommunistischer Staatsfeind,
den es zu bekämpfen gilt.
Wird sich der Vagabund
diesem Druck beugen, wird
er zum Agent Provokateur?
In der Regie von Paul Bäcker
spielen Matthias, Volker
Brandt und andere. Eintrittskarten sind zum Preis
von 11 bis 22 Euro bei der
NetteKultur, Doerkesplatz
3, Lobberich unter der Rufnummer 02153/898-4141
und per E-Mail
nettekultur@nettetal.de erhältlich. Für Schüler, Studenten, Auszubildende,
Empfänger von Sozialleistungen, Bundesfreiwilligen- und Wehrdienstleistende kosten die Eintrittskarten
zwischen 7 Euro und 14 Euro.
Niederrheintheater:
Der Froschkönig
Nettetal. Am Donnerstag,
23. Oktober, steht in Nettetal wieder eine Aufführung
für die kleinen Besucherinnen und Besucher der Werner-Jaeger-Halle auf dem
Programm. Um 15 Uhr hebt
sich der Vorhang für das
Kindertheaterstück „Der
Froschkönig“ in der Fassung
des Niederrhein-Theaters,
geeignet für Kinder ab 5 Jahren geeignet.
Der Froschkönig zählt zu
den beliebtesten Märchen.
Im Original der Gebrüder
Grimm gibt die Prinzessin
ein unbesonnenes Verspre-
chen und die Geschichte
nimmt ihren Lauf. In der
Version des NiederrheinTheaters aber wird der Prinz
die böse Hexe überlisten.
Eintrittskarten für die
Veranstaltung in der Werner-Jaeger-Halle, An den
Sportplätzen 7, NettetalLobberich, sind bei der NetteKultur,
Doerkesplatz 3,
Nettetal-Lobberich,
Tel. 02153/898-4141,
E-Mail
nettekultur@nettetal.de
zum Preis von 5 Euro erhältlich.
Der Froschkönig zählt zu den beliebtesten Märchen.
Foto: Stadt Nettetal
„Die Mutigen“ erhielten Spende über 200 Euro
Kindt (bei). Stefan Bäumges und Manfred Halli konnten dem Verein „Die Muti-
gen“ dank der Unterstützung aller, die bei der Eröffnungsfeier des alten Brau-
kellers in Kindt anwesend
waren, nun einen Scheck
über 200 Euro überreichen.
(vlnr.) Stefan Bäumges, Hans-Gerd Bertges, Willi Hormanns und Manfred Halli bei der
Spendenübergabe. Foto: Birgit Eickenberg
„Das ist ein Schaager Verein,
der nicht so bekannt ist. Wir
wollten regional einen Verein
unterstützen, daher haben
wir ihn uns ausgesucht. Damit können wir auch auf die
Aktivitäten des Vereins aufmerksam machen“, erklärte
Stefan Bäumges. Der Erlös aus
dem Verkauf der Getränke des
Oktoberfestes, was auch
gleichzeitig als Eröffnungsfeier für die neuen Inhaber stand,
wurde gespendet.
Und der Verein kann Hilfe
gut gebrauchen. Denn das
Angebot ist umfangreich. Die
45 aktiven Mitglieder kümmern sich um aktuell 22 behinderte Jugendliche, die
tagsüber im HPZ arbeiten.
15 passive Mitglieder fördern den Verein. Wöchentlich treffen sich alle zum basteln und spielen im Vereins-
heim. Alle 14 Tage wird im
Seerosensaal gekegelt. Es
werden Ausflüge unternommen, Kickerturniere veranstaltet oder Minigolf gespielt.
„Wir haben schon die Gladbacher Borussia besucht
oder waren im Duisburger
Zoo. Es ist immer schön zu
sehen, wie viel Freude die
Menschen, die wir betreuen
haben und wie sie miteinander umgehen. Da kann sich
manch einer ne Scheibe von
abschneiden“, meinte Willi
Hormanns, erster Vorsitzender der „Mutigen“.
„Wir nennen uns „mutig“,
weil früher behinderte Menschen versteckt wurden und
wir sind bewusst vor 34 Jahren an die Öffentlichkeit gegangen. Nur damals kannte
noch niemand das Wort Inklusion“, so Geschäftsführer
Hans-Gerd Bertges. „Jetzt können wir neue Freizeitunternehmungen planen und durchführen“, freut sich Willi Hormanns. Aber der Verein würde sich auch um aktive Hilfe
freuen. Jeder, der mal an einem
der Nachmittage teilnehmen
möchte, kann sich unter Telefon 02153/95 23 79 informieren
oder
eine
E-Mail
an
hg.bertges@gmx.de senden.
Homepage:
www.diemutigen-nettetal.de.
Aktuell beteiligt sich der
„Alte Braukeller“ an einer
Kronkorkensammlung zugunsten einer Ghana-Hilfe.
Kronkorken können auch
beim großen Gans-Essen im
November und Dezember
abgegeben werden. Für vier
Personen wird dann eine
ganze Gans am Tisch serviert und tranchiert.
Nettetal
Seite 12
Austauschen im Café
in den Doerkesstuben
Nettetal (hws). „Einsamkeit und Mutlosigkeit überwinden. Das gelingt am besten mit Freunden.“ Unter diesem
Motto öffnet wieder am Montag, 20. Oktober um 15 Uhr das
SKM - Begegnungscafé im Generationentreff „Doerkesstuben“, An Sankt Sebastian in Lobberich.
Zum „Klängern, Reden, Neues erfahren“ oder zum Zuhören sind Frauen und Männer ins Begegnungscafé eingeladen. Wer Lust hat zu einem Gespräch bei einer Tasse Kaffee
oder wer nur zuhören möchte, ist herzlich willkommen.
Das Begegnungscafé wird einmal im Monat durch das Caféteam des SKM- Nettetal oranisiert.
Meisterbetrieb
im GlaserGlas & Spiegel Handwerk
seit 1908
www.glaserei-van-kessel.de - 02153/911505
• Reparaturverglasung
24 Std.-Notdienst
• Ganzglasanlagen
• Glasduschen
• Küchenrückwände
Der Naturpark
Schwalm-Nette
Hinsbeck (hk) In der Veranstaltungsreihe des Monatstreffs geht es beim 9.
Vortrag des Jahres 2014 am
28. Oktober um 20 Uhr im
Parkstübchen Hinsbeck um
den Naturpark SchwalmNette. In einem PC-Vortrag
berichtet die Referentin Dr.
Barbara Grodde, Mitarbeiterin des Naturparks, über
diesen Bereich.
Dr. Barbara Grodde, geboren und aufgewachsen
in Lobberich, studierte in
Münster Vor- und Frühge-
schichte der Geographie.
Sie schloss das Studium ab
mit der Promotion. Ihre berufliche Tätigkeit führte sie
u.a. als wissenschaftliche
Mitarbeiterin an die Burg
Linn in Krefeld. Über verschiedene andere Betätigungsfelder fand sie vor
einigen Jahren zu ihren
heutigen Aufgaben beim
Naturpark Schwalm-Nette. Zu dem Vortrag sind
alle interessierten herzlich
eingeladen, der Eintritt ist
wie immer frei.
Lebensqualität durch
Nachbarschaftsgemeinschaft
Nettetal (hws). Mit einem
festlichen Menü im Haus
Galgenvenn feierte die Nachbarschaftsgemeinschaft ihr
45-jähriges Jubiläum. Bei der
Gründung 1969 war das Interesse riesengroß. Damals
engagierten sich 14 Vorstandsmitglieder für die Belange von 110 Nachbarn. In
der naturverbundenen Ecke
von Kaldenkirchen Richtung Grenzwald hatte man
Platz genug, generationsübergreifende Feste ausgelassen zu feiern. Maifeste mit
Feuer, Straßenfeste, Kinderfeste und Besuch von Kulturstätten in der nahen Region wurden alle in Eigenregie organisiert. Mit der
Stadt Nettetal hat man eine
„Patenschaft“ für den Akazienpark vereinbart mit einem entsprechenden Narzissenfest jeweils im Frühjahr.
Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung
wurden über eine Multifunktionswand alle erfreulichen Ereignisse mit Bildern
ins Gedächtnis zurückgerufen. Diese Aktion fand sehr
großen Anklang. Die Nachbarschaftsgemeinschaft ist
sich einig: Das gute nachbarschaftliche Nebeneinander hat in den langen Jahren
des Bestehens der Gemeinschaft die Lebensqualität im
Viertel hoch gehalten. Auf
der Versammlung wurden
zügig und sozusagen nebenbei die Formalitäten abgewickelt. Von 52 Mitgliedern waren 34 zur Feier erschienen. Sie waren zufrieden mit den Ausführungen
des Vorstandes über die zurückliegenden Aktivitäten.
Erfreulicherweise ergänzen
vier junge Mitglieder den
jetzt siebenköpfigen Vorstand, sodass man sich in
der Gemeinschaft „Rund um
die Quelle“ für die Zukunft
zuversichtlich zeigen darf.
Selbsthilfegruppe Demenz
Schaag (ww). Wie die Leiterin des Generationentreffs
„Kindter Eck“ Eva Abels jetzt mitteilte, muss bedauerlicherweise die Selbsthilfegruppe Demenz, die sich am 21.
Oktober, 17 Uhr treffen wollte, ausfallen. Mangels Nachfrage und Interesse an einer solchen wirklich sinnvollen Gruppe mit eingehender Thematik wird derzeit überlegt, ob man
die Selbsthilfegruppe Demenz überhaupt noch anbieten
sollte. Die Enttäuschung über den vorläufigen Wegfall ist
natürlich riesig groß
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Rollstuhlfahrerguppe wird aktiviert
Schlag auf Schlag in der Werner Jaeger Sporthalle
VON HEINZ-WILLI SCHMITZ
Nettetal „Ich fand die Veranstaltung sehr erfolgreich,
so dass ich für das nächste
Jahr sicherlich mindestens
zwei Seminare für Rollstuhlfahrer organisieren werde.“
Michael Weber, Geschäftsführer von „Schlag auf Schlag“
als Ausrichter war mit dem
fachlich begleitenden Mobilitätstraining für Rollstuhlfahrer zurecht sehr zufrieden. Im
Mittelpunkt für die vierzig
Teilnehmer stand das Lernen,
mit dem Rollstuhl umzugehen vom einfachen vor- und
rückwärts Fahren, bis hin zum
Stehen auf den Hinterrädern,
alles unter professioneller Anleitung des ausgebildeten Rollstuhl-Übungsleiters des Deutschen Rollstuhlfahrer-Sportverbandes, Patrick Moser.
Es gab Antworten auf viele Fragen, beispielsweise
„Wie sind alltägliche Situationen wie das Überwinden
von Bordsteinkanten zu
meistern?“ Die Teilnehmer
wurden in drei Gruppen
aufgeteilt. Mit ins Boot holte
sich Michael Weber kompetente Partner, wie den Hilfsmittelhersteller Otto Beck,
das Reha Team West, die
Handbiker sowie Nette Vital und die Behindertensportgemeinschaft Nettetal.
Übungen, wie man eine Bordsteinkante mit dem Rollstuhl hochfahren kann. Foto: Schmitz
Werner Tack, Vorsitzender
des BS Nettetal, der seinen
Namen unlängst änderte in
„Gesundheits- und Behindertensport Nettetal“, nahm
die Gelegenheit wahr, viele
Gespräche zu führen - mit
einem sehr erfreulichen Ergebnis. Mit dem zweiten
Vorsitzenden des Vereins
und Leiter des „Nette Vital“
Klaus Schmitz und Walter
Brandt, der sich schon zwei
Jahrzehnte in dem Nettetaler Verein um eine MS- und
Rollstuhlgruppe kümmert,
wurde man sich einig, diese
Gruppe zu aktivieren.
Kapazitäten für Hallennutzung sind vorhanden
und zwar in der Turnhalle
am Sassenfelder Kirchweg.
Dort findet Samstag, 8. November, um 9 Uhr ein Gespräch statt, zu dem Interessierte eingeladen sind. „Wir
erwarten auch junge Leute,
mit einigen kamen wir am
Samstag schon ins Gespräch,“ informierte Werner
Tack die Grenzland-Nachrichten. „Ein Übungsleiter
des Behindertensportverbandes Nordrhein-Westfa-
len wird uns die ersten zwei
Monate unterstützen. Wir
suchen noch einen griffigen
Namen für diese Abteilung
in unserem Verein. Frischlinge, die erst seit kurzer Zeit
im Rollstuhl sein müssen,
sind willkommen.“ Auskünfte erteilt Werner Tack
gerne unter der Telefonnummer 02153/1633, auch über
Bosseln, Faustball, Nording
Walking. „Wir suchen Nachwuchs! Die Veranstaltung
am vergangenen Samstag
war eine willkommene Gelegenheit.“
Tabakskollegium hat Tradition
Georg Dahlschen schaute weit voraus - Es wird platt gekallt
Kaldenkirchen (hws).
Wenn das Tabakskollegium
Kaldenkirchen sich auf einer
Ausflugsfahrt befindet oder
Neubürger in Kaldenkirchen
etwas vom Tabakskollegium
hören, stellen sie häufig die
Frage, was es mit dieser Bezeichnung auf sich hat. So
war es auch beim Treffen von
Mitgliedern des Bürgervereins, dem das Tabakskollegium als Arbeitskreis angehört,
und des Heemkundige Kring
in Tegelen. Auf großes Interesse stießen dort die Äußerungen des ersten Leiters des
Tabakkollegiums, Georg
Dahlschen, bei der DeutschNiederländischen Arbeitsgemeinschaft zur Wiedervereinigung und zu Europa
von vor sechszig Jahren.
Dem Tabakskollegium liegen zwei interessante Unterlagen vor, die Aufschluss darüber geben, warum sich bei
der Gründung im Jahr 1950
der Heimatverein, der sich
mit der Geschichte Kaldenkirchens befassen wollte, den
Namen „Tabakskollegium“
gab, natürlich auch unter
Berücksichtigung der Entwicklung der Tabakindustrie
in Kaldenkirchen, an der auch
der Zigarrenmacher erinnert, bei dem insbesondere in
der Ferienzeit viele Besucher
posieren, um ein Foto zu
machen. „Das Tabakskollegium und die Folgen des Zopfes“, dieses beeindruckende
Buch erschien im Rahmen
ausgewählter Literatur als
exklusive Reprint-Ausgabe
in der Historischen Bibliothek
des Melchior-Verlages, ein
Nachdruck der Originalausgabe von 1880. Anhand eindrucksvoller Zeitzeugen
lässt das Buch bedeutende
Ereignisse, Begebenheiten
und Personen aus längst vergangener Zeit wieder lebendig erscheinen. In einem der
22 Kapitel heißt es: „Nach
wohl erfüllter Tagesordnung
begab sich der König im Sommer um sieben, im Winter
um fünf Uhr in die von ihm
gegründete Abendgesellschaft. Die Zusammenkunft
ist unter dem Namen Tabakskollegium weltbekannt
geworden und spielt in der
Geschichte des Regenten eine
so wichtige Rolle, dass wir
hier etwas ausführlicher davon sprechen…Die Zusammenkünfte fanden statt,
gleichviel, ob sich der König
in Berlin, Potsdam oder Wusterhausen aufhielt…Die Tabakspfeifen waren gewöhnliche, sogenannte holländische Pfeifen und wurden in
schlichten Holzfutteralen
verwahrt…Vor jedem Anwesenden stand ein weißer
Deckelkrug mit schäumendem Bier…“
Ähnlich ging es auch in den
fünfziger Jahren im „Alten
Brauhaus“ an der Kehrstraße in Kaldenkirchen zu. Statt
der Pfeifen rauchten Georg
Dahlschen und Theodor Peters, die beiden ersten Leiter
des Tabakkollegiums, oder
„Derichs Jännschen“, ein Teilnehmer der ersten Stunde, in
der Zigarrenstadt Kaldenkirchen eine Zigarre. Zum Bier
gab es durchaus auch hin und
wieder ein Schäpschen.
„Politik im Tabakskollegium“, so war ein Bericht überschrieben, der vor vierzig Jahren erschien. Dazu gehörte
ein Foto vom Tabakskollegium des Soldatenkönigs mit
Friedrich Wilhelm am Tisch
der Freiherr von Grundling der auch in dem erwähnten
Buch eine Rolle spielt-, er galt
als Hofphilosoph und „Pressereferent“. Damals wurde
noch das Schnupfen bevorzugt. Der König lässt die Gesellschaft zum Pfeifenrauchen antanzen. Die Sitten im
Tabakskollegium ändern
sich mit Friedrich Wilhelm I.
Es geht ungezwungen und
einfach zu. „Wer beißenden
Qualm und derbe Witze
scheut, ist schlecht daran.
Man steckt sich die Tonpfeife
auch Pro forma ins Gesicht
und „raucht kalt“, damit man
bei Majestät nicht gleich unten durch ist.“
Bei den Zusammenkünften
des Tabakkollegiums wird
nicht mehr geraucht. Beinahe wäre ein Besuch beim
Europaabgeordneten Karl
Heinz Florenz gescheitert. Seine Sekretärin rief die Organisatoren an, was denn Tabakskollegium bedeute, der Europaabgeordnete lehne Rauchen strikt ab. Es gab Entwarnung, als der Name erläutert
und auf das Nichtrauchen
hingewiesen wurde.
Traditionsgemäß treffen
sich Freunde des Tabakskollegiums zu einer vorweihnachtlichen Plauderstunde
am Samstag, 13. Dezember
um 17 Uhr im Bürgerhaus.
Dann wird es auch wider
Vorträge in Koakerker Platt
geben.
Auszeit für Frauen
Nettetal. Eine gemeinsame Auszeit in der Natur können
Frauen bei einem Treffen des Naturparks Schwalm-Nette
am Mittwoch, 22. Oktober, erleben. Von 18.30 bis 21.30 Uhr
begleitet Naturerlebnispädagogin Stephanie Arnz die Gruppe. Treffpunkt ist auf dem Landschaftshof Baerlo, Baerlo 14a
in Nettetal - Leutherheide. Wer dabei sein möchte, sollte
feste Schuhe und wetterfeste Kleidung tragen. Die Teilnahme kostet zehn Euro pro Person. Auskunft und Anmeldung
unter der Telefonnummer 0157/88972735.
Nettetal
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Alles andere als leblos
Einladung zum
Seniorensingen
„Malerin der Steine“ in Hinsbeck
Dagmar Kerner in ihrem Atelier Foto: Heinz Koch
VON HEINZ KOCH
Hinsbeck. Der Nettetaler
Stadtteil Hinsbeck ist seit
Jahrzehnten bekannt als
Künstlerort. Bevorzugt im
Ortsteil Hombergen ließen
sich insbesondere seit den
1930er Jahren zahlreiche
Künstler nieder, man sprach
vom „Worpswede des Niederrheins“. Dies war und ist
wohl insbesondere der unberührten Hinsbecker Natur, der Wald- und Seenlandschaft, zuzuschreiben.
Auch heutzutage nehmen
immer wieder Künstler verschiedenster Art ihren
Wohnort in Hinsbeck. Seit
2014 zählt dazu auch (wieder) die Malerin Dagmar
Kerner. Sie wurde 1954 als
Tochter einer deutschstämmigen Mutter und eines
tschechischen Vaters in
Nàhod geboren. Ihre Liebe
zur Malerei entdeckte sie
schon in frühester Kindheit.
Ihr Vater, der selbst Hobbymaler war, unterstützte sie
nach Kräften. 1966 siedelte
die Familie von der Tschechei nach Deutschland über,
wo sie in Nettetal-Lötsch
eine Wohnung fand. Nach
Schule und Familiengründung erwarb sie 1986 an der
Abendschule Viersen ihr
Abitur.
Dagmar Kerner war bereits in den 1980er Jahren in
der Hinsbecker Künstlergruppe „Phönix“ aktiv. In
zahlreichen, fast alljährlich
geführten Ausstellungen
von Olpe über Köln bis in die
Pfalz konnte sie ihre Werke
zeigen. Besonders stolz ist
sie auf die Teilnahme an einer 1992 durchgeführten
Ausstellung in der Galerie
„Kaisergarten“ in Österreich. Nach einer zwangsweisen längeren Schaffenspause, in der sie 10 Jahre lang
zunächst ihre Mutter, dann
ihren Lebensgefährten pflegen musste, hat sie nun wieder in Hinsbeck Fuß gefasst
und auf der Verbindungsstraße ihr Atelier eröffnet.
Zur Verbesserung ihrer
Technik nahm Dagmar Kerner Unterricht bei Professor
Karimi in Bonn. Dieser nahm
Einfluss darauf, dass ihre
Bilder heute mystischer wirken. Zusätzliche Weiterbil-
dungen machte sie in den
1990er Jahren bei Sommerakademien in Trier. Sie liebt
insbesondere die Aquarelltechnik in Verbindung mit
japanischem Seidenpapier,
wodurch die Werke den Eindruck einer Dreidimensionalität erhalten. Die Motive
sind meist der Natur entnommen, Bäume, Seen und
Landschaften.
Im Laufe der Zeit entdeckte sie ihre Liebe zum Urgestein. Gerne malt sie Steine
unterschiedlichster Art,
Form und Farbe, so, wie sie
„gewachsen“ sind, meist vor
eindrucksvollem Hintergrund. Sie arbeitet eng mit
Geologen zusammen und
lässt die Steine, die sie malen
möchte, von Fachleuten identifizieren und stellt sie dann
in einer für sie typischen
Umgebung dar. Sie versucht,
den jeweiligen Stein mit seinen Charakteristika wiederzugeben. Die Künstlerin ist
überzeugt: Steine sind alles
andere als leblos. Verkauf und
Besichtigung der Bilder sind
nach telefonischer Vereinbarung unter 02153/9595685
möglich.
St. Martin reitet durch das Bergdorf
Hinsbeck (hk) Auf der
Versammlung des St. Martinsvereins nahmen die Vertreter der Hinsbecker Schulen, Kindergärten, Musiktreibenden, Kirchen, Feuerwehr und Rotes Kreuz die
Berichte des Vorsitzenden
Rainer Klingen und der Kassiererin Birgit Schumacher
entgegen. Dem Vorstand
wurde für das vergangene
Geschäftsjahr einstimmig
Entlastung erteilt. Erich von
Rauchhaupt dankte dem
Vorstand im Namen aller
Anwesenden für die tolle
Arbeit und das große Engagement, das St. Martinsfest
in Hinsbeck gebührend zu
feiern. So wurde im letzten
Jahr zum Schutz der Ginkesweide erstmals eine von der
Firma Hankmann gestiftete
Feuerwanne benutzt. Dadurch konnten die Brandreste viel einfacher entsorgt
werden und die Grasnaben
hatten kaum Rückstände.
Die geplante Satzungsänderung des St. Martinsvereins
wurde auf das Frühjahr 2015
verschoben.
Für das kommende St.
Martinsfest am 8. November wurde folgendes beschlossen: Nach der Auflösung der Comeniusschule
zum 31. Juli hatte das neu
gegründete Förderzentrum
West - Standort Hinsbeck
durch den langjährigen Leiter Konrad Wilms einen
förmlichen Antrag auf Teilnahme aller Kinder der neuen Einrichtung gestellt. Das
Kollegium unterstützte die
Teilnahme der Kinder einhellig, dem auch die Versammlung einstimmig zustimmte. Daneben hat Konrad Wilms für die Teilnahme der zahlreichen Großfakkeln der früheren Comeniusschule gesorgt. Ehemaliger Kinder der Schule kommen deswegen extra nach
Hinsbeck.
Die Märkchen für die Tüten der Kleinkinder und die
Kinder der Schuljahre 5 bis 7
werden über die Sammle-
rinnen und Sammler bezogen. Die Tüten können bei
den Sammlerinnen und
Sammlern auch zum Preis
von 7.50 Euro gekauft werden. Die Martinstüten werden am 8. November ab 9
Uhr in der katholischen
Grundschule gepackt. Zwei
Erzieherinnen und acht Eltern der beiden Kindergärten werden unter der Leitung des St. Martinsverein
in diesem Jahr mehr als 900
Martinstüten packen. Roswitha Dückers wird zusammen mit dem „ St. Martin“ Martin Dellen den Einkauf und den Transport organisieren.
Unterstützt
wird die Aktion auch in diesem Jahr durch das „Grüne
Warenhaus“ mit einem großen Anhänger.
Peter Ix, Hausmeister beider Hinsbecker Schulen
sorgt mit seinem Pkw für die
Verteilung der Tüten auf die
Klassenräume. In der Aula
verbleiben die Tüten der Kinder aus den Kindergärten
Seite 13
und der Klassen 1 und 2.
Am Freitagabend, 7. Oktober, baut die Feuerwehr
Löschzug Hinsbeck den
Holzstapel für das Feuer mit
ca. 10 m³ Palettenholz in der
Ginkesweide auf. Die Sicherungsmaßnahmen an der
Schule, in der Ginkesweide
am Feuer und auf den Zufahrtstrassen werden von
der Feuerwehr Löschzug
Hinsbeck, dem Deutschen
Roten Kreuz, zehn Eltern der
Kindergärten sowie der Polizei ausgeführt. Zusätzlich
werden alle Erzieherinnen
und Erzieher der Schulen
und Kindergärten mit Sicherheitswesten des St. Martinsverein ausgestattet. Der
Verein möchte damit noch
mehr Sicherheit für die Kinder und alle Besuchern erreichen. Die Eltern am Feuer
werden durch den Vorsitzenden um 17 Uhr gesondert eingewiesen.
Für die musikalische Begleitung sorgen der Bundschützenspielmannszug
Breyell (ww). In der Begegnungsstätte St. Lambertus wird
am Montag, 20. Oktober, wieder das Seniorensingen angeboten. In der Zeit von 15 bis 16 Uhr sind alle Damen und Herren
willkommen, die Freude am Singen haben. Dieses Singen
geschieht in einem unverbindlichen Rahmen, manchmal
wird es auch von Instrumenten begleitet, in erster Linie
macht dies aber auch immer sehr viel Spaß. Hierzu sind auch
keinerlei Vorkenntnisse erforderlich, man muss auch nicht in
einem Chor oder Gesangverein gewesen zu sein. Die jahreszeitlichen Lieder kann jeder stimmgewaltig unterstützen.
Programm im Kindter Eck
Schaag (ww). Die 43. Kalenderwoche im Kindter Eck
wird am Montag, 20. Oktober, 9.30 Uhr mit der MutterKind-Gruppe eingeläutet,
wonach sich die Beratung für
junge Mütter anschließt. Um
13.30 Uhr beginnt der Offene
Treff und um 15 Uhr ist „Großes Kuchenessen“ angesagt
in Verbindung mit dem Bingo Spiel.
Die Fahrradgruppe trifft
sich am Dienstag, 21. Oktober,
10 Uhr zur wöchentlichen
Ausfahrt. Um 15 Uhr trifft sich
die Bastelgruppe und um 17
Uhr ist die Selbsthilfegruppe
Demenz im Kindter Eck. Der
Donnerstag, 23. Oktober, beginnt um 10.30 Uhr mit Yoga.
Danach ist um 12 Uhr ein gemeinsames Mittagessen. Das
Nähstübchen Manuela öffnet
um 14.30 Uhr. Um 15.15 Uhr
öffnet das Mutter-Kind-Café
und die Yoga-Frauengruppe
trifft sich um 17.30 Uhr. Die
Woche wird Samstag, 25. Oktober, 11 Uhr mit der Märchenstunde für Kinder bis zu
12 Jahren beendet.
Zehn Jahre Leitung bei
„Hänsbäcker Jüte vertälle“
Hinsbeck (hk) Seit inzwischen zehn Jahren leitet das
VVV-Vorstandsmitglied
Heinz Koch den VVV-Mundartkreis „Hänsbäcker Jüüte
vetälle“. Seit dem Jahr 2004
unterstützt er die Leiterin
Elisabeth Camps bei ihrer
Arbeit, woraus angesichts
ihres Alters von über 80 Jahren beinahe eine komplette
Übernahme wurde. Seit dem
Jahr 2007 führte Elisabeth
Camps noch die Gesprächsabende, Planung und Durchführung lagen in Kochs Händen.
Nach ihrem Tod im Jahr
2013 übernahm er die alleinige Leitung des Mundartkreises. Der Kreis erfreut sich
nach wie vor großer Beliebtheit. Die wechselnden Themen,
wegen neuerer Referenten nur
noch selten in Plattdeutsch gehalten, sprechen viele Bereiche der Bevölkerung an.
Themen sind überwiegend
Hinsbecker Geschichte und
Geschichten, frühere Berufe oder auch Bilderabende
über verschiedenste Themen. Dabei ist der Mundartkreis kein geschlossener
Verein, jeder kann an einem oder mehreren Abenden teilnehmen. Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.
Frisch Auf und der Musikverein Cäcilia. Alle Musikanten treffen sich am 8. November bis 17.20 Uhr an der
Wankumerstraße in Höhe
von Haus Josten. Die Schulkinder stellen sich auf der
Oberstraße auf, die Kinder
der Kindergärten ziehen mit
dem St. Martin aus der kath.
Kirche entlang dem Seitenschiff auf die Wankumerstraße. Über Lautsprecherwagen der Feuerwehr werden die Musikkapellen in den
Zug integriert. Der Zugweg
führt über Wankumerstraße, Markt, Hauptstraße,
Neustraße, Verbindungsstraße, Landstraße bis zur
Ampel, macht dort eine 180Grad-Drehung und geht zurück über Landstraße,
Hauptstraße, Neuenweg zur
Ginkesweide. Dort wird die
Martinsgeschichte mit Lautsprecheranlage, Feuer &
Bettlerszene gezeigt. Zurück
geht es über Johannesstraße,
Schlossstraße, Wankumerstraße, Oberstraße zum
Schulzentrum. Dort findet
dann die Tütenausgabe statt,
wobei der Spielmannszug
Frisch Auf und der Musikverein Cäcilia musikalisch
im Wechsel begleiten.
Die Pfadfinder bieten
Püfferkes und Glühwein im
Jugendheim für Jedermann
an. Der Förderverein vom
Förderzentrum West bietet an der Schule und der
Kindergarten Spatzennest
am Neuenweg ebenfalls
Glühwein an.
Brüggen / Schwalmtal / Niederkrüchten
Seite 14
Seniorentanz in
Brüggen und Born
Brüggen. Egal in welchem
Alter: Tanzen macht Spaß,
ist gesund, bringt neue Kontakte und Lebensfreude. Jeder kann bei uns mitmachen,
ohne Vorkenntnisse, ohne
einen Partner/ eine Partnerin mitbringen zu müssen.
Sie finden uns überall in
Deutschland. Schnuppern
Sie herein und beleben Sie
Körper, Geist und Seele beim
Tanzen oder beim Tanzen
im Sitzen. Und wenn die Füße
nicht mehr flitzen, dann tanzen wir vergnügt im sitzen.
Jeder kann mittanzen und
gemeinsam mit anderen ak-
tiv sein, Freude an der Bewegung finden, Gleichgesinnte
treffen und aktiv Gesundheitsvorsorge betreiben. Die
Tänze sind abwechslungsreich und vielseitig. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich und wer nicht mehr
so beweglich ist, kann sich
an einfachen und langsamen
Tänzen erfreuen. Denn auch
Tanzen im Sitzen macht
Spaß, fördert Konzentration
und Ausdauer und jede/r
kann alleine kommen, da in
der Gruppe ohne festen Partner getanzt wird.
Im Brüggener Tanzkreis
wird bereits seit 20 Jahren
getanzt. Der Borner Tanzkreis besteht 14 Jahre. Leitung: Gisela Schroers, Tanzgruppenleiterin im Bundesverband Seniorentanz. Termine: Montags und donnerstags von 14.30 bis 16 Uhr.
Montags im Pfarrheim Brüggen, Klosterstraße 48 und
donnerstags im Pfarrheim
Born, Born 51.
Sammler in Brüggen, Bracht
und Born gesucht
Brüggen. In der Zeit vom
31. Oktober bis 16. November findet die diesjährige
Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge
(VDK) statt. Aufgabe des
VDK ist es, neben der Pflege
vorhandener Kriegsgräber
auch in der heutigen Zeit
immer noch, Kriegsgräber
aufzuspüren. Noch immer
warten Angehörige von
Kriegsopfern auf die Klärung
der Schicksale ihrer Väter,
Brüder und Söhne, die in den
letzten beiden Kriegen ihr
Leben gelassen haben.
Interessierte (Mindestalter
15 Jahre), die für den Volksbund sammeln möchten, melden sich bitte bei der Gemeinde Brüggen, Judith Zybell, Telefon: 02163/5701-158 (vormittags). Die Sammelbezirke können nach Abstimmung festgelegt werden. Es genügt schon
die Straße, in der man wohnt.
Vogel war hartnäckig
Foto: Schüttler
Boerholz-Alst. 147 Schuss
waren nötig, um das neue
Königshaus für 2015 der
Schützengesellschaft Boerholz-Alst zu bestimmen.
Man kämpfte auch ein wenig mit der neuen Schussanlage, die den rudimentären
Vogel nicht so recht herausrücken wollte. Schließlich
kam es zu einem Stechen
zwischen Dirk Willms und
Steffen Segatz, das Letzterer
für sich entscheiden konnte.
Am Abend beim Krönungsball gab es freudige Gesichter (v.l.) 1. Vorsitzender Markus Das, Minister Marius
Hauser, König Steffen Segatz,
Minister Sascha Vyver.
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Gute 100 Tage im Amt
Bürgermeister Frank Gellen hat sich’eingelebt’
VON BIRGIT EICKENBERG
Brüggen. Bürgermeister
Frank Gellen hat die ersten
100 Tage als Bürgermeister
der Burggemeinde wie im
Fluge hinter sich gebracht.
Was er in der Zeit erlebte,
berichtete er im Gespräch
mit den Grenzland Nachrichten.
„Es hat schon eine lange
Zeit gedauert, sich mit dem
Umstand abzufinden, mehr
oder weniger fremdbestimmt zu sein“, sagte er mit
einem leichten Grinsen. „Gesprächstermine fanden anfangs im Halbstunden-Takt
statt, jetzt kommt Routine
in das Tagesgeschäft hinein.“
Er lobte vor allem seine „Termin-Cheffin“ Rita Stops, die
ihn auch drängte, sich Freiräume für anstehende Arbeiten zu schaffen. „Doch die
Freiräume wurden dann
meist für spontane Gespräche und Termin genutzt.“
Rund 100 Tage waren bestimmt von Alt-Projekten,
in die Frank Gellen „mitten
ins Thema“ kam. Freude bereiteten ihm natürlich auch
die Projekte, die er von Anfang an mit begleiten durfte.
„Ich bin ein schon ein wenig stolz auf mich, ich hatte
am ersten Tag allen Kollegen
gesagt, wie ich mir die gemeinsame Art vorstelle und
habe dann fast jedes Amt
persönlich besucht. Ich
möchte vor allem, dass die
Mitarbeiter auch Freude an
ihrer Arbeit haben“, berichtete der neue Bürgermeister.
„Ich bin bei den Besuchen an
den Arbeitsplätzen mit Wissen beschenkt worden.“
Unter anderem reinigte er
bei einer Gelegenheit das
Lehrerzimmer der Borner
Grundschule „mit einem
Höllengerät, jetzt weiß ich,
was die Putzfrauen da leisten. Ich habe viel Praktisches gelernt.“ Gellen möchte jedes Jahr solch einen
Rundlauf durch alle Ämter
machen und praktische Erfahrungen sammeln. „Wir
arbeiten alle als Rädchen im
Getriebe, als Kollegen auf
Augenhöhe.“ Er hat mit den
Kindern gemeinsam im Kindergarten Lego gebaut, ganz
neue Papierflieger im Kindergarten Schleveringhoven eingeführt, Bäume gepflanzt, Schilder aufgestellt
und vieles mehr.
Doch mehr zur Politk.
„Maut war für mich ein Riesenthema. Zum Glück habe
ich die richtigen Leute zur
richtigen Zeit getroffen und
mich gegen die Mautgebühr
eingesetzt“, so Gellen, der ein
vehementer Gegner der Maut
ist. „Zu den dringendsten
Sachen gehört es, Transparenz in der Politik und den
Abläufen in der Verwaltung
zu schaffen. Auch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Fraktionen“,
zählt er auf. Er hält ein Auge
darauf, eine kontinuierliche
Zeitlinie für die Haushaltsabschlüsse einzuhalten.
„Tabulos und ergebnisoffen
müssen die Fraktionen betrachten, was man in der
Gemeinde umsetzen kann
und was einfach nicht geht“,
fordert der Bürgermeister.
„Große Probleme haben
wir mit der Asylbewerberproblematik. Da muss noch
viel Öffentlichkeitsarbeit
geleistet werden, die einge-
Bürgermeister Frank Gellen hat sich viel vorgenommen.
Foto: Birgit Eickenberg
reisten Familien in die Gesellschaft zu integrieren. Teilweise sind unter den Asylbewerbern
qualifizierte
Kräfte für den Arbeitsmarkt.
Die Kinder müssen schnell
integriert werden, Missstände abgefedert werden und
wir müssen mit den Menschen vernünftig umgehen“,
erwartet Gellen. Etliche Gespräche wurden geführt und
Lösungen werden entwikkelt. „Ich will keine Ghettobildung schaffen. In Bracht
ist auch nicht mehr möglich
Personen in Einzelzimmern
unterzubringen. Gemeindliche Wohnungen werden
auch schon genutzt. Anfragen an Vermieter, Asylbewerber unterzubringen,
verliefen bis jetzt ohne Erfolg“, beklagt er die aktuelle
Problematik.
Viele gute Erfahrungen hat
Gellen mit der Bürgersprechstunde gemacht. „Die wird
gut angenommen.“ Gerne
wäre er dieses Jahr auch im
Karneval aktiv. „Seit 30 Jahren sind wir mit den Fricoboys in Bracht unterwegs.
Da werde ich wohl dieses
Mal nicht mitmachen können, das tut schon weh“,
bedauert Frank Gellen. Für
2015 hat er sich einiges vorgenommen. „Ich will keine
bestehenden, guten Strukturen ändern, doch es wird
auch Gespräche mit den örtlichen Aktiven geben“, sagt
er bezogen auf Festivitäten
in der Gemeinde. Die Nutzung der Burg und des Museums sollen beispielsweise
viel mehr forciert werden.
Als großes Ziel sieht er die
LEADER-Aktivitäten, die er
mit zum Erfolg führen will.
In der interkommunalen
Zusammenarbeit sieht er
wachsende Prozesse, die
Werbung für die Grenzregion bringen sollen. Auch der
Brachter Dorfinnenentwicklungsplan steht hoch oben
auf der Prioritätenliste. „Da
muss es jetzt losgehen und
alle Bürger müssen sich mit
verantwortlich zeigen“, erwartet er. Froh ist Frank
Gellen, dass er so bleiben
kann, wie er ist. „Ich darf
und möchte mit den Menschen genauso umgehen, wie
bisher!“
Zwölftes Mühlenfest mit Kaiserwetter
Bracht (bei). Der Vorsitzende des Trägervereins Heimatmuseum Brachter Mühle,
Gerhard Gottwald, begrüßte letzten Sonntag die Gäste
des 12. Brachter Mühlenfestes. Er lobte vor allem Wilfried Gerhards, der Woche
für Woche an der Mühle
Ordnung hält und dankte
Bruno Schüttler, der nun als
„neuer“ Mühlenführer das
Team verstärkt. Gottwald
äußerte den Wunsch, die
Dauerausstellung der Geschichte der Tonindustrie
passender und selbsterklärender zu dokumentieren.
Doch im Vordergrund
stand an diesem Tag das
500-jährige Bestehen der St.
Johannes
Bruderschaft
Bracht. Es wurden unter
anderem Insignien, Fahnen
und das Königssilber gezeigt. Der Brachter Heimatforscher Walter Feyen präsentierte mit rund 800 Fotografien, beginnend mit
dem Jahr 1900, die Schützenfeste, die Züge und natürlich die Könige und Minister der Bruderschaft. „Es
war viel Arbeit, die Namen
Der Amicitia-Chor bereicherte wieder das Brachter Mühlenfest. Foto: Birgit Eickenberg
der Personen den Fotos zuzuordnen“, erzählte Feyen,
der mit Recht stolz auf diese umfangreiche Ausstellung war. Der AmicitiaChor und die Lüttelbrachter Fahnenschwenker bereicherten ebenfalls das Fest
und bei mehreren Führungen ging es bis in die Spitze
der Mühle hinauf. Als nächstes großes Fest steht die
vierte Brachter Mühlenweihnacht an, deren Vorbereitungen schon auf
Hochtouren laufen.
Gesellschaftsspiele
für Jung und Alt
Brüggen. Die KAB-Bracht
lädt zu einem Spielenachmittag, jeweils sonntags, 19.
Oktober und 9. November,
von 14 bis 17 Uhr bei einer
Tasse Kaffee ins Pfarrheim
Bracht, Altkevelaer Straße
16, ein. Alle Familien mit Kinder, aber auch Erwachsene
die gerne neue Spiele und die
neuesten Gesellschaftsspiele - auch Spiele des Jahres beim Spielen kennen lernen
möchten, sind gern gesehene Gäste. Unterstützt wird
die KAB von Jugend Aktuell
Viersen, die eine große Auswahl von Gesellschaftsspielen, kostenlos zur Verfügung
stellt.
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Brüggen / Schwalmtal / Niederkrüchten
Matthiasbruderschaft
lädt zum Kaffee
Rezepte für den Alltag
Profiköche im Jugendzentrum Chilly
Amern. Täglich lecker und
frisch selber Kochen - das
kostet viel Zeit und Geld, so
zumindest das gängige Vorurteil. Wie einfach aber eine
gesunde, schnelle und vor
allem auch günstige Ernährung sein kann, beweisen
gleich zwei Profiköche vom
28. bis 31. Oktober im Jugendzentrum Chilly. Nachdem sie bereits im April im
Chilly waren und viele Inputs für den Alltag liefern
konnten, werden die Profiköche nun überprüfen können, welche Inhalte auch
umgesetzt wurden.
Diesmal werden im Saal
des Chilly Kochinseln aufgebaut, die es ermöglichen den
Köchen über die Schulter zu
gucken und selbst mitzumachen. Am ersten Tag werden
Carsten Weiss und Stiev
Düring Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern aus der
offenen Jugendarbeit in der
Region im Rahmen eines
Workshops zeigen, wie sie
mit einfachen Tricks auf gesunde Ernährung in Jugendzentren setzen können.
„Oft ist das kulinarische
Angebot in der Jugendarbeit
klein und improvisiert. Aber
für viele Kinder und Jugendliche sind wir erste Anlauf-
stelle nach der Schule und
damit werden Mahlzeiten
auch oft bei uns eingenommen - sei es nur in Form von
einem kleinen Snack. Umso
wichtiger ist es, dass dieser
nicht nur preiswert, sondern auch gesund ist“, erklärt Astrid Kròl, die als Leiterin des Chilly die Köche
eingeladen hat. Entsprechend wertvoll sind für sie
und ihre Kolleginnen und
Kollegen in der Region das
grundsätzliche Fachwissen
und die Erfahrung der Profis.
Am 29. Oktober werden
die Köche im Jugendzentrum ein Sponsoressen organisieren, wo sie Förderer
der Einrichtung kulinarisch
verwöhnen werden. Es gilt
als Zeichen des Dankes an
die Förderer des Chilly und
die Möglichkeit, gleichzeitig
die derzeitigen Angebote zu
beschreiben. Wuselig darf es
dann am 30. Oktober werden, wenn die Köche die am
nächsten Tag statt findende
Halloweenparty vorbereiten. Mit viel Spaß arbeiten
die Köche von 15 bis 19 Uhr
mit Kindern, Jugendlichen
und Eltern. Gemeinsam
wird gekocht und vor allem
gelernt, wie frisches Essen
mit Spaß in den familiären
Alltag eingebunden werden
kann. Das Angebot ist offen
für alle ab zehn Jahren und
kostenfrei. „Ich finde es toll,
dass hier zwei Vollprofis
ihre Zeit ehrenamtlich nutzen, um mit uns ein wenig
über den Tellerrand in Sachen gesunder Ernährung
zu schauen“, zeigt sich
Astrid Kròl begeistert. Am
31. Oktober von 18 bis 21.30
Uhr hoffen die Mitarbeiter
des Chilly dann auf regen
Zulauf zur Halloweendis-
co, wo die zubereiteten
Snacks auf Abnehmer warten.
Carsten Weiss arbeitet im
Zwickauer
Restaurant
„Paula“, das unter anderem
bei Events wie der Biathlon
Weltmeisterschaft in Oberhof für leckeres Essen sorgt.
Stiev Dühring verwöhnt als
Koch Kreuzfahrtgäste auf
der „TUI mein Schiff 2“. Die
Aktion findet im Jugendzentrum Chilly, Geneschen 30,
in Amern statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
mat in Oberschlesien auszutauschen. Eine weitere
Gruppe der Schönauer, die
heute im Bergischen Land
lebt, hatte Grüße übermittelt; für sie ist die Anreise
wegen des vorgeschrittenen Alters und wegen gesundheitlicher Probleme
nicht mehr möglich.
Der „Baum der Heimat“ an der Josefssäule in Born, gewachsen
aus einem Setzling aus Oberschlesien, war Thema bei der
Hedwigskirmes der Schöunauer in Schellerbaum. Foto: FranzJosef Cohnen
Schwalmtal (fjc). Die Waldnieler Matthiasschwestern
und -brüder sind am Sonntag, 19. Oktober zum Bruderschaftskaffee eingeladen. Man beginnt um 15 Uhr in St.
Michael mit einer Andacht. Der „gemütliche Teil“ folgt
anschließend bei Kaffee und Kuchen im Pfarrheim.
Neue Messdiener
für St. Gertrud
Dilkrath (fjc). In St. Gertrudis Dilkrath haben sich von den
diesjährigen Erstkommunionkindern drei Jungen und Mädchen für den Dienst als Ministranten entschieden. In den
letzten Wochen wurden sie durch Kaplan Matthias Goldammer und Diakon Franz-Josef Cohnen für diese Aufgaben
vorbereitet. Am Samstag, 25. Oktober ist es nun soweit: In
einer festlichen Kinder- und Familienmesse um 18.30 Uhr
werden sie in St. Gertrud Dilkrath der Gemeinde vorgestellt
und in ihr Amt eingeführt.
Noch Karten erhältlich
Profiköche zu Gast im Chilly - vom 28. bis 31. Oktober gibt es
die Neuauflage der erfolgreichen Tage im April. Archiv-Foto:
Heike Ahlen
Schönauer feierten Hedwigskirmes
Schellerbaum (fjc). Anlässlich der Hedwigskirmes
trafen sich am vergangenen
Sonntag etwa 30 ehemalige
Schönauer aus Mönchengladbach und Krefeld, sowie aus den Kreisen Viersen und Kleve im Schützenheim Schellerbaum, um Erinnerungen an die alte Hei-
Seite 15
Das Alter macht eigentlich
allen inzwischen zu schaffen - liegen die Vertreibung
und der Abschied aus der
alten Heimat im Juni 1946
doch inzwischen mehr als
68 Jahre zurück. So freute
sich Sprecher Franz Rosenberger, der auch für die Schönauer im Heimatausschuss
des ehemaligen Kreises Leobschütz delegiert ist, um so
mehr, dass so viele gekommen waren.
Interessiert blätterten alle
im Album, das Franz Rosenberger von seiner letzten
Reise nach Schönau im vergangenen Jahr angefertigt
hatte, und konnten sich so
einen Eindruck vom jetzigen
Zustand in der alten Heimat
machen. Ein „Baum der Heimat“ hat inzwischen am
Niederrhein im wahrsten
Sinne des Wortes Wurzeln
geschlagen. Mehrere Eichensetzlinge kamen 2001 aus
Oberschlesien an den Niederrhein. Nach einigem
„Umschulen“ wurde 2009
davon ein gut gewachsenes
Exemplar an der Borner Josefssäule gepflanzt, das sich
dort auch inzwischen prächtig entwickelt hat. Kein Wunder: Ist doch die Erde, in der die
Eiche ihre Wurzeln treibt,
ebenfalls aus Oberschlesien
hierher gebracht worden, ein
Teil davon kommt sogar vom
Kirchhof in Schönau. Ein Gedenkstein erinnert an die Geschichte dieses Baumes. Herbert Karner aus Born ließ dazu
einen Ordner mit Fotos und
Dokumenten durch die Runde gehen.
Für alle wurde es ein rundum netter und geselliger
Nachmittag. Am Ende bedankten sich alle beim Team
um Franz Rosenberger für
die Bemühungen zu diesem
Treffen und drückten die
Hoffnung aus, sich im nächsten Jahr wieder zu treffen,
wenn am 11. Oktober an gleicher Stelle die Hedwigskirmes begangen werden soll.
Amern. Das Theater PurPur wird Samstag, 25. Oktober,
16 Uhr und Sonntag, 26. Oktober, 11 Uhr und 16 Uhr ihr
neues Stück „Der Nussknacker“ im Gemeindezentrum „Die
Brücke“ in Amern aufführen. Spannende Erlebnisse von
Marie und dem Nussknacker mit Spinnen, Elfen, Riesen und
Meerjungfrauen sind farbenfroh und musikalisch umgesetzt worden. Ein Spaß für die ganze Familie mit Rahmenprogramm vor und nach den Aufführungen. Kartenvorverkauf: Paperworld in Waldniel oder katholische Pfarrbüros
Waldniel und Amern. Reservierungen sind unter der Telefonnummer 02163/32 459, 02163/16 47 oder per Mail an
info@theater-purpur.de möglich.
Rosenkranzgebet
Schwalmtal (fjc). Gerade
im Oktober hat das Beten
des Rosenkranzes eine alte
Tradition.
Mancherorts
wird dann täglich oder wöchentlich dieses Gebet gepflegt. Der Legende nach
schenkte Maria dem heiligen Dominik (1170 bis 1221)
in einem Gesicht diese Form
des Gebetes. Der 7. Oktober
wurde 1571 durch Papst
Pius V. als Fest „Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz“
eingeführt. Die 150 „Gegrüßest seist du Maria“ des Rosenkranzgebetes ersetzten
auch in den Klöstern für die
des Lesens unkundigen Laienmönche die 150 Psalmen
des Stundengebetes. Papst
Leo XIII. (1878-1903) ermutigte zu Ende des 19. Jahrhunderts noch einmal besonders
zum Rosenkranzgebet.
Auch in den Gemeinden
Schwalmtals wird im Oktober besonders zum Beten des
Rosenkranzes eingeladen. Jeden Dienstag um 17 Uhr gibt es
in der Kapelle von Bethanien
Neugotische Eichenholzschnitzerei im Mittelfeld des Marienaltares
in St. Gertrudis Dilkrath.
Foto: Franz-Josef Cohnen
(Haus Clee) eine Rosenkranzandacht. An den Freitagen um
18.30 Uhr in St. Georg und am
Samstag um 16.30 Uhr in St.
Anton betet man jeweils eine
halbe Stunde vor den Abendgottesdiensten der Rosenkranz. In St. Gertrud Dilkrath
wird am Freitag, 24. Oktober
um 19 Uhr eine besondere Rosenkranzandacht vor dem
Marienaltar angeboten.
St. Martinszüge in Schwalmtal
Schwalmtal. Die Termine
der St. Martinszüge lauten
wie folgt: AWO Familienzentrum „Nottbäumchen“ Dienstag, 4. November, Zugbeginn: 18 Uhr ab Lüttelforster Weg, Bethanien Integrative Kindertageseinrichtung
„Kaiserpark“ - Mittwoch, 12.
November,
Zugbeginn:
17.30 Uhr ab Kinderdorfkapelle, Bethanien Kinderta-
geseinrichtung St. Michael Dienstag, 11. November,
Zugbeginn: 17 Uhr ab Pfarrkirche St. Michael, Bethanien Kindertageseinrichtung
St. Gertrudis - Montag, 3.
November, Zugbeginn: 17
Uhr ab Kindergarten Dilkrath, Familienzentrum
Anna Polmans - Mittwoch,
5. November, Zugbeginn:
17.30 Uhr ab Schule an der
Schwalm, Kindergarten
Lüttelforst - Donnerstag, 6.
November,
Zugbeginn:
17.15 Uhr ab Kindergarten
Lüttelforst, Bewegungskindertageseinrichtung Schier
- Mittwoch, 5. November,
Zugbeginn: 17 Uhr ab Kindergarten Schier, Gymnasium St. Wolfhelm - Dienstag,
11. November, Zugbeginn:
19.30 Uhr ab Schulhof Gym-
nasium, Waldniel-Ort Samstag, 8. November, Zugbeginn: 17.15 Uhr ab Grundschule Sechs Linden, Amern
St. Anton - Donnerstag, 6.
November, Zugbeginn: 17
Uhr ab Schule an der
Schwalm, Waldniel-Eicken
- Freitag, 14. November, Zugbeginn: 17.15 Uhr ab Eicken,
Parkplatz Schützenheim,
Waldniel-Hehler - Samstag,
15. November, Zugbeginn:
16 Uhr ab Pfadfinderheim
Hehler, Lüttelforst - Samstag, 8. November, Zugbeginn:
17 Uhr ab Lüttelforst 13,
Schier - Samstag, 8. November, Zugbeginn: 17 Uhr ab
Gaststätte „Zur Schier“,
Amern St. Georg - Dienstag,
11. November, Zugbeginn:
17.30 Uhr ab Grundschule
Amern, Vogelsrath / Renneperstraße - Freitag, 7. November, Zugbeginn: 18 Uhr
ab Ehrenmal End (Vogelsrath), Dilkrath - Samstag, 15.
November, Zugbeginn: 17
Uhr ab Kindergarten Nordstraße und Amern-Schellerbaum - Freitag, 7. November, Zugbeginn: 18.30 Uhr
ab Schützenheim.
Brüggen / Schwalmtal / Niederkrüchten
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Infoveranstaltung
„papierlose Ratsarbeit“
Brüggen (bei). Nach den Herbstferien wird es eine Infoveranstaltung für die Ratsmitglieder geben, in dem Verwaltungsleiter Gerd Schwarz ausführlich das Thema „papierlose Ratsarbeit“ vorstellen wird. Es wurde im Hinblick auf die durch die
Ratsarbeit bedingte Papierflut schon mehrfach von einigen
Ratsmitgliedern darum gebeten, auf eine papierlose Verteilung von Informationsmaterial, Anträgen, Niederschriften,
Einladungen und ähnlichen Schreiben überzugehen.
Taizé-Singworkshop in der
evangelischen Kirche
Elmpt. In der evangelischen Kirche in Elmpt, Schillerstraße
1, findet Samstag, 25. Oktober, ab 12 Uhr ein ökumenischer
Sing-Workshop statt. Die Lieder aus Taizé sind auch für unerfahrene Sänger geeignet. Für eine gemeinsame Kaffeepause
wird um Kuchenspenden gebeten. Auch ein Abendessen ist
eingeplant, der Workshop schließt mit einem Gottesdienst um
19 Uhr. Workshopleiter ist Wolfgang Goertz. Anmeldungen
bitte bis zum 18. Oktober unter familie.goertz@gmx.de oder im
Büro der Kirchengemeinde Brüggen-Elmpt, Alter Postweg 2,
unter der der Telefonnummer 02163/ 6092 oder per e-mail an
evkirchebrueggenelmpt@web.de. Zur besseren Planung bitte bei
der Anmeldung angeben, ob Kuchen mitgebracht wird.
Kindertrödel im Pfarrheim
Niederkrüchten. Zum 15. Mal findet am Sonntag, 26.
Oktober, von 11 bis 14 Uhr, ein Kindertrödel im katholischen Pfarrheim St. Bartholomäus in Niederkrüchten an
der Dr. Lindemannstraße statt.
Niersverbands-Azubis
bauen Stauwehr
Niederkrüchten. Die Auszubildenden des Niersverbandes konstruierten und
bauten eigenständig ein
Stauwehr, das die Biologische Station Krickenbecker
Seen im Lüsekamp bei Niederkrüchten zur Pflege der
Natur benötigt. Dank des regelbaren Stauwehrs können
die wertvollen Feuchtwiesen
und Blänken im Frühjahr
und Herbst angestaut werden. Im Sommer dagegen
kann nun das Wasser abgelassen werden, um so die
Wiesen mähen zu können.
„Diese Regelung des Wasserstands ist sehr wichtig
für den Naturschutz, denn
nur so können wir die Lebensbedingungen
für
Kammmolch, Blaukehlchen
und Bekassine optimal gestalten“, sagt Heino Thier
aus dem Vorstand der Biologischen Station. Die Station
betreut im Auftrag des Landes und des Kreises die Naturschutzgebiete im Kreis
Viersen, so auch den Lüse-
kamp, der quasi im Niemandsland direkt an der
holländischen Grenze liegt.
Bisher musste Thier die
Wasserstandsregelung immer mühsam mit Spaten und
Schaufel vornehmen. Der
neue regelbare Stau ist da
eine große Erleichterung.
Angeregt wurde die Naturschutzmaßnahme vom
Förderverein der Biologischen Station. Dessen Vorsitzender, Christian Weisbrich, schlug auf der jährlichen Mitgliederversammlung vor, ein solches Stauwehr zu finanzieren. Prompt
kam das Angebot von Professor Dr. Dietmar Schitthelm,
Vorstand des Niersverbands
und gleichzeitig Mitglied des
Fördervereins Krickenbecker
Seen, das Stauwehr von seinen Azubis errichten zu lassen. Christian Weisbrich freut
das gleich doppelt, kann er
doch nun mit dem dadurch
gesparten Geld andere wichtige Naturschutzprojekte der
Biologischen Station fördern.
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Ein „BigBass“ soll bald in München fahren
Initiative für Münchener Mädchen möchte Modell kopieren
VON HEIKE AHLEN
Grenzland/München. Seit
elf Jahren rollt der Doppeldecker durch Niederkrüchten und Schwalmtal. Und
wenn „Busfahrer“ Eric Loll
auf dem Weg zu einem der
Standorte ist, dann kann er
die Hand zum Gruß eigentlich immer oben lassen - der
„BigBass“ und er sind eine
Institution, fast jeder kennt
das Duo.
Die ersten, die in der Anfangszeit kamen, sind heute
erwachsen. Und viele von
ihnen sind dem BigBass immer noch treu. Sie opfern ihre
Freizeit oder nehmen Urlaub, um ehrenamtlich mit
der nächsten Generation
von Kindern und Jugendlichen zu arbeiten.
Dabei war der Rollende
Jugendtreff bei den Jugendpolitikern im Kreis Viersen
nicht immer unumstritten,
sogar über eine Abschaffung
wurde nachgedacht. Das
kann Sabine Wieninger, Geschäftsführerin der „Initiative für Münchener Mädchen“, kurz: Imma, nicht
verstehen. Sie hat den BigBass im Internet gefunden und war begeistert.
Anfang Oktober hat sie
Eric Loll besucht, um den Bus
anzusehen und Loll einmal
zu begleiten. Die Imma hat
60 Mitarbeiterinnen an drei
Standorten in der Hauptstadt Bayerns. Der Blick ist
auf die Mädchen der Stadt
Eric Loll und Sabine Wieninger (vor der Bustür) mit Kindern am BigBass-Standort in Gützenrath.
Foto: Heike Ahlen
gerichtet, die Angebote reichen von Information über
flexible Hilfen bis zu einer
Zufluchtstelle für 13- bis 20jährige Mädchen oder eine
Gruppe für Mädchen, die
unter häuslicher Gewalt leiden. Aktuell ist gerade eine
Kampagne mit dem Titel „Ich
will, dass es aufhört“ zum
Thema sexueller Missbrauch
in Schulen und im öffentlichen Raum angelaufen.
Im Stadtteil Blumenau hat
eine Studie versucht, den
Bedarf von Mädchen ab 13
Jahren herauszuarbeiten.
Das Ergebnis war erschrekkend. „Viele trauen sich
kaum herauszugehen“, berichtet Sabine Wieninger.
„Sie erleben viel Gewalt
durch junge Männer.“ Wenn
sie dann doch herausgingen,
dann stellten sie sich häufig
unter das „Protektorat“ älterer Jungen, vielfach ihrer
eigenen Brüder - mit den
entsprechenden Gegenleistungen.
Das wolle aber kaum jemand in München hören,
„Wir arbeiten daran, dass
die Politiker den Bedarf der
Mädchen wahrnehmen“,
erklärt sie. Ein Doppeldekkerbus, der verschiedene
Standorte anfahren und
zum Rückzugsraum für
Mädchen werden könnte,
wäre ihr Traum. „Jede stationäre Maßnahme wäre
teurer“, sagt sie ernst.
Eric Loll nickt. Er hat den
Leader-Bewerbung: Frist verlängert
Vorschläge bis zum 14. 11. einreichen
In solchen Runden - hier zum Thema Mobilität - wurden in den letzten Wochen Projektideen
diskutiert. Jetzt müssen sie zu Papier gebracht werden. Foto: Heike Ahlen
Feuchtwiesen und Bänken können nun angestaut werden. Foto:
Niersverband
BigBass gerne für die Besucherin aus München geöffnet. „Als wir anfingen, haben wir auch Kollegen besucht. In Bottrop und der
Region Aachen gab es schon
entsprechende Projekte.“
Am Dienstag - nach Redaktionsschluss - hatte Sabine Wieninger einen Termin mit Münchener Politikern, um ihnen das Projekt
vorzustellen und von ihren
Eindrücken vom BigBass im
Grenzland zu berichten.
In Berlin hat der BigBass
indes schon einen Nachahmer gefunden. Das „KimbaMobil“ wird von der Berliner Tafel betrieben und organisiert das Kochen an
Schulen.
Niederk r ü c h t e n / B r ü g gen/Schwalmtal
(hei).
Rund 2,3 Millionen Euro Fördergelder könnten für Maßnahmen der ländlichen Entwicklung in die Region
„Schwalm - Mittlerer Niederrhein“ fließen - wenn die
Gemeinden Brüggen, Niederkrüchten und Schwalmtal eine erfolgreiche Bewerbung vorlegen. Je mehr Bürgerinnen und Bürger sich in
die Bewerbung einbringen,
umso höher sind die Chancen, als Leader-Region ausgewählt zu werden. Es geht
um bürgerschaftliches Engagement, um Projekte für
die Bevölkerung.
Wer einen Vorschlag machen will, muss sich auf einer der drei Gemeinde-Homepages das Projektblatt
herunterladen und es ausfüllen. Unter
www.brüggen.de zum Beispiel findet sich direkt auf
der Startseite die „LeaderBewerbung“. Wer dort hinklickt, findet auf der nächsten Seite rechts verschiedene Punkte, unter denen
auch das Projektblatt ist.
Bisher sollte am 29. Oktober Einsendeschluss für die
Vorschläge sein. Das Land
NRW hat aber die Bewerbungsfrist für die Regionen
verändert, so dass jetzt bis
zum 14. November die
Chance besteht, eigene Ideen einzubringen. Das gibt
auch Menschen, die bislang
nicht die Absicht hatten,
sich zu beteiligen, noch die
Möglichkeit, vielleicht allein
oder auch mit einer Gruppe
ein Projekt zu ersinnen und
in Worte zu fassen.
Kreativa am 2. November
Niederkrüchten (hei). Am Sonntag, 2. November, ist es wieder
soweit: Im Rahmen der „Kreativa“ zeigen Niederkrüchtener Bürgerinnen und Bürger ihre Hobbys. Von 11 bis 17 Uhr kann man bei freiem Eintritt
in der Begegnungsstätte Fotokunst, Filz- und Glasarbeiten, Korbflechten,
Keramik, Patchwork- und Holzarbeiten und vieles mehr zu bewundern.
Die GN jetzt auch auf
www.facebook.com/GrenzlandNachrichten
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Grefrath
Seite 17
Protest gegen das Freihandelsabkommen TTIP
Grefrath. Samstag, 11.
Oktober hatten zahlreiche
Organisationen und Verbände zum europaweiten
Aktionstag gegen das Freihandelsabkommen (TTIP)
zwischen der Europäischen
Union und den USA aufgerufen. Zentraler Kritikpunkt
der Initiatoren ist neben den
geheim geführten Verhandlungen die drohende Aufweichung von sozialen, ökologischen und demokratischen
Standards.
Auch in Grefrath hatte es
initiiert von den Grefrather
Grünen eine Unterschriftensammlung zur selbstorganisierten europäischen Bürgerinitiative gegeben. Den
Grefrathern wurde dabei die
Möglichkeit zur umfassenden Information geboten, im
persönlichen
Gespräch,
durch Flyer und einen Infor-
Viele Gespräche wurden mit den Grefrathern geführt. Foto: privat
mationsfilm. Jens Ernesti erklärt dazu: „Uns ist es wichtig, den Menschen zu zeigen,
dass Entscheidungen der Europäischen Union uns alle
unmittelbar in unserem Alltag betreffen.“ Es sei vielen,
so die lokalen Organisatoren,
jedoch nicht klar, welche
Tragweite das Abkommen
hätte. Nicht nur bekannte
Schreckensszenarien wie das
berühmte Chlorhühnchen
wären möglich, sondern
auch die Einführung von Risikotechnologien wie Gentechnik oder Fracking. Der
Grefrather Aktionsstand
war der einzige dieser Art im
Kreis Viersen und wurde von
den Interessierten Bürgerinnen und Bürgern zum intensiven Austausch genutzt. Bis
zum Ende der Aktion wurden allein in Grefrath 100 Unterschriften gesammelt. Die
Möglichkeit zum Unterschreiben besteht weiterhin
online auf der Seite
www.gruene-grefrath.de
Abriss für Netto-Neubau begonnen
Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Girmes-Gelände in Oedt.
Foto:Baum
Oedt (maba). Schon seit
knapp drei Wochen können
die Oedter Bürger sehen, dass
sich auf dem ehemaligen Girmesgelände an der JohannesGirmesstraße etwas bewegt,
nämlich: Die Abrissbagger.
Der Blick von der ehemaligen
Pförtneranlage an der Johannes-Girmesstraße macht es
möglich. Dort, wo einst auch
der Betriebsrat saß, verschwindet jetzt Stück für
Stück der Girmesgeschichte.
Dort wird der neue Nettomarkt gebaut, der die katastrophale Einkaufssituation
Oedt (nur noch ein Tante
Emma Laden auf der Johannes-Girmesstraße) verbessern soll und kann. Netto ist
jedoch kein Vollsortimenter,
sondern ein Discounter.
Man hatte zunächst geplant, dass der Markt noch
in diesem Spätherbst seine
Türen im Schatten des Oedter Wasserturmes öffnen
sollte, doch dieses Vorhaben
konnte nicht in die Tat umgesetzt werden. Jetzt wird
der Netto-Markt im kommenden Frühjahr 2015 seine
Pforten öffnen. Die Fläche die
für den Discounter zur Verfügung steht liegt bei rund
5.400 Quadratmetern, doch
der Markt selbst wird nur
eine Verkaufsfläche von rund
800 Quadratmeter haben.
Rund 200 Quadratmeter
kommen für Nebenräume
dazu, unter anderem sind ein
Cafe und eine Bäckerei geplant. Der Schwerpunkt wird
auf frische Lebensmittel gelegt. Rund 3.500 Artikel wird
der Discounter den Kunden
anbieten. Mit der Verwirkli-
St. Martin wirft seinen Schatten voraus
Grefrath (maba). Das St.
Martinsfest wirft in Grefrath
seinen Schatten voraus. Die
Sammler haben in diesen Tagen ihre Arbeit aufgenommen
und ziehen von Haus zu Haus
um für den St. Martinsverein
zu sammeln. Rund 60 Sammler sind in den kommenden
zwei Wochen in Alt-Grefrath
unterwegs.
Das Martinsfest ist in diesem Jahr ein besonders Fest,
denn der von Helmut Thönes
geleitete St. Martinsverein
wird stolze 125 Jahre alt. Der
Zug stellt sich in diesem Jahr
auf der alten Lobbericher
Landstraße auf. Er findet am
8. November statt und setzt
sich um 17.45 Uhr in Bewegung über folgende Straßen:
Lobbericher Straße, Hohe Straße, Markt, Wankumerstraße,
An der Plüschweberei (bis
Vanderfuhr), dann Gegenzug.
Weiter geht es über die Schulstraße, Hohe Straße, Bergerplatz, Stadionstraße, Nord-
straße (dort Martin-und Bettlerszene am Feuer auf der Freifläche zwischen der Nordund Neustraße). Danach über
die Neu-und Stadionstraße
zum Burgweg. Auflösung des
Zuges im Schulzentrum am
Burgweg. Die Anwohner der
Straßen werden gebeten, ihre
Häuser festlich zu illuminieren und die Geschäfte werden
gebeten die Beleuchtung während des Zuges auszuschalten.
Das ist für die Eltern und
Großeltern wichtig: Kleinkinder im Alter von einem Jahr
bis zu sechs Jahren erhalten
von den Sammlern ein Kärtchen für eine Martinstüte. Die
kann am 8. November ab 15
Uhr in der Schule an der Dorenburg abgeholt werden.
Grundschüler erhalten kein
Kärtchen. Sie bekommen ihre
Tüte in ihren Klassen. Schüler
der Klassen fünf und sechs
bekommen kein Kärtchen.
Auch sie bekommen die Tüte
in der Schule. Alle Schüler bis
zur siebten Klasse, die eine
auswärtige Schule besuchen
oder die siebte Klasse der Schule an der Dorenburg besuchen,
bekommen von den Sammlern ein Kärtchen und können
die Tüte nach dem Zug in der
Schule an der Dorenburg abholen. Wenn jemand für ein
auswärtiges Kind /Enkelkind
eine Tüte haben möchte, kann
bei den Sammlern ein Kärtchen zum Selbstkostenpreis
von zehn Euro erworben werden. Senioren über 70 Jahre
bekommen einen Stuten. Die
Stuten für die Senioren werden am 6. November von den
Sammlern verteilt. Wer von
den Sammlern nicht angetroffen wird, erhält eine Benachrichtigung. Diese Personen
können ihre Spende am 21.
und 22. Oktober in der Zeit
von 15 bis 18 Uhr bei Monika
Kox, Florastraße 30 abgeben
und bekommen dort auch ihr
Kärtchen für eine Tüte.
chung des Neubaus wird sich
auch das Ortsbild von Oedt
in diesem Bereich entscheidend verbessern.
Seit der Schließung des
ehemaligen Sparmarktes an
der Süchtelner Straße / Ecke
An der Kleinbahn hat Oedt
auf einen neuen Einkaufsmarkt gewartet, denn der
Uda-Markt im Sparmarkt
scheiterte vor einigen Monaten kläglich, weil wohl
auch viele Kunden ihr Kaufverhalten nicht geändert
haben und der Uda-Markt
einen Teil seines Angebotes
für russische Kunden vorhielt. Ebenso ist in Oedt am
Gänsebrunnen im ehemaligen Schlecker-Drogeriemarkt der neue Markt Drogena nach wenigen Monaten gescheitert. Diese beiden
Märkte liegen jetzt seit Monaten leer und warten auf
Nachmieter.
Gemeindefest in der
evangelischen Kirche
Grefrath. Die evangelische Kirchengemeinde
Grefrath lädt Sonntag, 26.
Oktober, 10 Uhr, zum Gemeindefest in und rund um
die Versöhnungskirche
Oedt ein. Im Anschluss an
einen Seemanns-Gottesdienst um 10 Uhr, den Pfarrer Frank Wessel vom Binnenschifferdienst Duisburg gemeinsam mit Pfarrerin Münzenberg gestaltet, geht es maritim weiter.
Mit kulinarischen Genüssen der Seeleute, musikalischer Unterhaltung durch
die Niersmatrosen und der
Wahl der schönsten Piraten. Jung und Alt kommen
voll auf ihre Kosten. Neben
vielen Spielen für Kinder
gibt es Kaffee und leckeren
Kuchen, und die niederlän-
dische Brass Band „Wiezö
vals“ sorgt für die richtige
Stimmung.
Sanierung von drei
Klassenräumen
Grefrath (maba). Rechtzeitig vor dem Ende der Herbstferien wurden in der Schule an der Dorenburg im Schulzentrum am Burgweg in Grefrath die Sanierungarbeiten in drei
Klassenräumen abgeschlossen. Die Arbeiten beinhalteten
die Bodensanierung, wie auch die Malerarbeiten. Rund
15.000 Euro hat die Gemeinde Grefrath dafür aufgewendet.
Bodensanierung in der Schule an der Dorenburg
Foto: Manfred Baum
Neuer Kalender
des Grefrather Heimatvereins
Grefrath (maba). Frank
Planken (Vorstand des Grefrather Heimatvereins) und
Erik Ix (Geschäftsführer Gemeindewerke Grefrath) haben in Kempen den neuen Jahreskalender 2015 vorgestellt.
Herausgeber ist der Heimatverein Grefrath mit freundlicher Unterstützung der Grefrather Gemeindewerke. Es ist
nach der Premiere des Kalenders 2014, der zweite gemeinsame Kalender des Heimatvereins Grefrath und der Grefrather Gemeindewerke. Neu
ist in diesem Jahr, dass auf den
einzelnen Seiten (je eine Seite
pro Monat) Vergangenheit
und Gegenwart in Form von
Fotografien gegenüber gestellt
werden. Der Wasserturm der
Plüschweberei gegenüber
den Gemeindewerken ist genauso Thema wie das einstige
Sporthaus an der ehemaligen
Nordkanalkampfbahn und
der heutige Discounter, der auf
dem Gelände erbaut wurde.
Frank Planken ist froh über die
Kooperation mit den Gemeindewerken, aber auch über die
Unterstützung mit historischen und aktuellen Fotos des
Grefrather Heimatforschers
Manfred Birk. Der Kalender
wurde am vergangenen Sonn-
tag auf dem Grefrather Vereinsbaumfest für fünf Euro
zum Kauf angeboten. Wer einen Kalender kaufen möchte, kann sich unter der Rufnummer 02158/2409 oder
über die Email-Adresse
heimatvereingrefrath
@gmail.com an den Heimatverein wenden.
Erik Ix (links) und Frank Planken stellen den neuen Kalender
vor. Foto:Manfred Baum
Viersen
Seite 18
Besuch aus Pakistan
Viersen. Die KfD St. Cornelius lädt zu einer Begegnung
mit Schwester Genevieve Ram Lai aus Pakistan ein am
Mittwoch, 22. Oktober, 15 Uhr, im Dülkener Corneliushaus. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Einführung des neuen
evangelischen Pfarrers
Süchteln (maba). Die rund
3000 Gemeindemitglieder
zählende Evangelische Kirchengemeinde Süchteln
weist daraufhin, dass die
Einführung des neuen Pfarrers, Axel Stein (54), in der
Johanniskirche im KlinikGelände der LVR-Klinik am
26. Oktober bereits um 14
Uhr beginnt und nicht wie
im Gemeindebrief ausgedruckt um 15 Uhr.
Erster Spatenstich zur
Neugestaltung Gereonsplatz
Anschließender Rundgang durch Südstadt
Viersen. Die Neugestaltung des Gereonsplatzes ist
ein städtebauliches Leitprojekt der Südstadt. Die Stadt
Viersen lädt zum Baubeginn
zu einer kleinen Feier ein, die
am Donnerstag, 23. Oktober,
13 Uhr mit einem musikalischen Rahmenprogramm
beginnt. Das Duo Elfi Coenders (Gesang) und Helmut
Vester (Gitarre) wird die
Gäste unterhalten. Um 13.30
Uhr wird Bürgermeister
Günter Thönnessen dann
den symbolischen ersten
Spatenstich vornehmen.
Ab 14 Uhr können Interessierte bei einem „Quartiersspaziergang“ durch die Südstadt viel über die Hintergründe der Umgestaltungen
und Verbesserungen in diesem Bereich erfahren. Fachleute aus dem Immobilienmanagement, dem Quartiersmanagement und den
betroffenen Fachbereichen
der Stadtverwaltung erläutern bei dem anderthalbstündigen Rundgang die
Veränderungen in der Südstadt. Die Teilnahme an dem
Rundgang ist kostenlos, eine
Anmeldung nicht erforderlich. Gegen 15.30 Uhr treffen
sich die Besucher zum Aus-
klang im Stadtteilbüro Südstadt an der Großen Bruchstraße. Dort besteht noch einmal die Möglichkeit, sich aus
erster Hand über die laufenden und geplanten Projekte
zu informieren.
Zum Hintergrund: Die
Neugestaltung des Gereonsplatzes ist intensiv mit den
Bürgerinnen und Bürgern
diskutiert worden. Eine Vielzahl von Wünschen, Erwartungen und Interessen, die
sich zum Teil widersprechen, war zu berücksichtigen. Die gute Zusammenarbeit der Fachplaner mit den
Menschen in der Südstadt,
mit Arbeitskreisen und
Quartiersmanagement in
zahlreichen Workshops,
Einzel- und Gruppengespräche führte schließlich zu einem Konzept, das (fast) alle
Erwartungen erfüllt.
Ziel der Neugestaltung ist
die Steigerung der Attraktivität des Platzes für Bewohner, Einzelhandel und Gastronomie. Möglich werden
diese Verbesserungen durch
die finanzielle Unterstützung aus dem Bund-LänderProgramm „Soziale Stadt“
und eine großzügige Spende
der Volksbank Viersen.
Neuer Aldi-Markt
Rohbau fertrig vom neuen
Aldimarkt in Viersen
Foto: Manfred Baum
Viersen (maba). Der Abriss des ältesten Aldi-Marktes in Viersen auf der Süchtelner Straße am Ortsausgang in
Richtung Süchteln ist längst
Geschichte. Inzwischen steht
der Rohbau des neuen Mark-
tes. Ein wahrlich stattlicher
Bau mit einer beeindruckenden Dachkonstruktion. Auf
dem Gelände des alten Marktes ist inzwischen mit der
Anlegung der neuen Parkplätze begonnen worden.
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Kleines Jubiläum: 10. Schützenfestkleiderbörse
Süchteln (maba). Ein kleines Jubiläum konnte am vergangenen Wochenende im
Josefshaus in Süchteln an
zwei Tagen gefeiert werden.
Die Sebastianerinnen der St.
Sebastianusschützenbruderschaft Süchteln - Sittard
von 1407 hatten zur 10.
Schützenfest- und Abendkleiderbörse eingeladen.
Dazu gab es dann am Samstag noch eine Premiere, denn
erstmals wurde eine Karnevalskostümbörse angeboten, die auf Anhieb zu einem
Volltreffer wurde, sodass die
Schützenfrauen an eine Wiederholung im kommenden
Jahr denken.
Rund 50 Aussteller gab es
am Samstag bei der Karnevalsbörse. Vielfach waren es
Die Kleiderbörse im Josefshaus seit zehn Jahren ein Volltreffer
Foto:Baum
Gruppen, die ihre Kostüme
anboten. Man fühlte sich sogleich in die „fünfte Jahreszeit“ versetzt. Am Sonntag
dann, wie in den zurückliegenden Jahren schon „große
Mode“ für die Damenwelt.
Ob Abendkleid, das „Kleine
Schwarze“, das reich bestickte Kleid, das Kleid mit
einer kurzen Weste, oder das
elegante rot-schwarze mit
viel Glitzer. Das Angebot war
breit gefächert. Die Sebastianerinnen hatten die Anzahl
der Aussteller reduziert,
damit ausreichend Platz
war für die Vorführung der
Kleider, die ausnahmslos aussahen, wie neu. Damit ausreichend Platz zur Anprobe war,
der teilwiese üppigen Kleider,
gab es zwei kleine Zelte im
Josefshaus. Die Modenschau
wurde mit viele Beifall bedacht und auch der Kaffee und
Kuchen der Schützenfrauen
wurde bestens angenommen.
Übrigens: Die Herren bewährten sich als „Träger“
ausgezeichnet.
Drei Könige ermittelt
Viersen. Zum Abschluss
der Schützenfestsaison 2014
hat das Viersener Tambour
Corps auch dieses Mal wieder seinen König für das
kommende Jahr ermittelt.
Letzten Samstag eröffnete
der erste Vorsitzende Andre
Schiffer um 14 Uhr offiziell
den diesjährigen Wettkampf.
Nach hartem, aber fairen
Wettschießen sicherte sich
mit dem 406. Schuss der
Tambourmajor Andre Schiffer die Königswürde. Damit
ist ihm in der Geschichte des
Corps etwas gelungen, was
wohl so schnell nicht wieder
geschehen wird: Er wurde
zum sage und schreibe fünften Mal König des Viersener
Tambour Corps. Ein Rekord
für die Ewigkeit. Zu seinen
Ministern ernannte er seine
Majorskollegen Marc Schlüter und Timm Küsters.
Die am gleichen Tag er-
Das Tambour Corps hat nun gleich drei Könige. Foto: Martin Häming
mittelte Jungkönigswürde
ging in diesem Jahr an die
Spielkameradin Carolina
Münter. Zu Junkern ernann-
te sie ihre Mitstreiter Lara
Jütten und Florian Spielhofen. Den erstmalig ausgelobten Titel des Königs der
passiven Mitglieder sicherte sich mit Marcel Dorsch
ein langjähriger Freund des
Vereins.
Sicherheit der St. Martins-Züge
muss weiter gewährleistet werden
Kreis Viersen. In den letzten Jahren wurde die Anzahl der Personal-Stellen in
der Kreispolizeibehörde
Viersen zugunsten der Großstädte massiv reduziert.
Zudem hat nun SPD-Innenminister Ralf Jäger angekündigt, die Unterstützung der
Polizei in NRW bei der Absicherung von St. Martins-Zügen massiv zu reduzieren.
„Die Polizei macht im Kreis
Viersen eine sehr gute Arbeit. Im Innen- wie auch im
Außendienst gewährleisten
unsere Polizeibeamten auf
einem hohen Niveau die Sicherheit unserer Bevölkerung Dies zeigt uns auch die
Statistik des ersten Halbjahres 2014. Der Umgang und
das Management von Veränderungsprozessen wird
aber auch in den nächsten
Jahren eine große Herausforderung bleiben, damit bei
der Reduzierung der Stellen
dennoch die Qualität der Polizeiarbeit nicht leidet. Es
muss verhindert werden,
dass die Erfolge vor Ort durch
die rot-grüne Landesregierung in Gefahr gebracht
werden.“, erläutert Manfred
Wolfers jun., Sprecher der
CDU-Kreistagsfraktion im
Polizeibeirat.
Die Viersener CDU-Kreistagsfraktion setzt sich dafür
ein, dass alle Beteiligten daran arbeiten, dass auch in
Zukunft jeder St. MartinsZug, der traditionell üblich
ist und weiter von den Veranstaltern gewollt wird,
durchgeführt werden kann.
Tradition und Brauchtum
haben für die CDU eine hohe
Priorität. Wenn die Polizei
möglicherweise in einigen
Ortsteilen ihr Engagement
bei der Begleitung der St.
Martins-Züge reduzieren
muss, so steht diese doch in
der grundsätzlichen Verantwortung. Die CDU fordert, dass die Sicherheit der
St. Martins-Züge weiter gewährleistet wird. Für viele
Kindergärten und Schulen
sind die St. Martins-Züge
eine wichtige und wertvolle
Veranstaltung. Es wäre aus
Sicht der CDU-Kreistagsfraktion ein Offenbarungs-
eid der rot-grünen Sicherheitspolitik in NRW, wenn
aufgrund der Stellen-Reduzierungen bei der Polizei St.
Martins-Züge
abgesagt
werden müssten.
Grundkenntnisse in
Niederländisch ausbauen
Viersen. Wer ein Semester
lang Niederländisch gelernt
hat, sollte die erworbenen
Elementarkenntnisse zügig
ausbauen. Die Gelegenheit
hierzu bietet die VHS an den
Wochenenden 25. und 26.
Oktober. und am 8. und 9.
November - samstags und
sonntags jeweils von 9.30 bis
15.30 Uhr. Die muttersprachliche Dozentin Josée Hümpel-Langen vermittelt mit
Rollenspielen und weiteren
kurzweiligen Lernformen
viel Sprechaktives, was die
Teilnehmenden dann unmit-
telbar, beispielsweise beim
Bestellen im Restaurant von
Venlo oder Roermond verwerten können.
Der Kurs läuft über insgesamt 28 Unterrichtsstunden,
jeweils sieben Unterrichtsstunden pro Tag und findet
im Viersener VHS-Zentrum
(Willy-Brandt-Ring 40) statt.
Anmeldungen sind unter Telefon 02162/ 93 48 0 oder -93 48
23,
per
E-Mail
an
volkshochschule@kreis-viersen.de,
Internet (www.kreis-viersenvhs.de) oder persönlich in der
Geschäftsstelle möglich.
Sport
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Seite 19
Amern schafft die Wende
Viersen erwartet Straelen / Nettetal jetzt beim VfL Tönisberg
VON BJÖRN DICKMANNS
Fußball/Landesliga. Die
VSF Amern hatte am Sonntag eine weitere Chance, das
Spiel gegen Tönisberg wurde beim ersten Versuch beim
Stand von 0:4 abgebrochen.
Das Team von Rainer Bruse
stand am Sonntag zusätzlich mit dem Rücken zur
Wand, man trudelte dem
Tabellenkeller immer weiter entgegen. Die zweite
Chance
nutzten
die
Schwalmtaler und drehten
den Spieß um. 4:0 hieß es am
Ende nach den Treffern von
Dominik Heythausen, Max
Kapell und Rene Jansen (2).
„Wir haben heute nicht
vollauf überzeugt, aber ganz
wichtige Punkte einfahren
können“, kommentierte der
Coach nach dem Spiel. Wahrlich hatten die Gäste eine
Fülle an guten Möglichkeiten, die stets von Sandro Sörenkamp, der den gesperrten Dennis Metten vertrat,
entschärft werden konnte.
So entwickelte sich der Keeper mehr und mehr zum
Spieler des Tages, erst im
Sommer war er vom Dülke-
Amern verschaffte sich mit dem 4:0 eine Menge Luft.
Foto: Josef Rütten
ner FC nach Amern gewechselt. „Für ihn war es
das dritte Pflichtspiel, heute muss man ihm ein überragendes Zeugnis ausstellen“, so Bruse. Nun will der
Trainer gegen Teutonia St.
Tönis die nächsten Punkte
einfahren, damit man sich
endgültig an das Mittelfeld
der Liga ranspielen kann.
„Das wird ein ähnlich
schweres Spiel, wir müssen uns weiter steigern und
weniger Chancen zulassen.
Teutonia verfügt über eine
sehr spielstarke Mannschaft.“
Der 1. FC Viersen bekommt
es mit dem SV Straelen zu
tun und will nach einer spielfreien Woche die nächsten
Punkte in Viersen halten. „Es
wird sicher nicht einfach,
zumal uns Straelen in der
letzten Saison nicht wirklich lag. Trotzdem wollen
wir uns natürlich in der Tabelle stabilisieren und dafür
müssen weitere Punkte her“,
gibt Trainer Willi Kehrberg
die Marschroute vor.
Der SC Union Nettetal mit
Trainer Alexandre Chiquinho will die 1:3-Schlappe
daheim gegen Odenkirchen
wieder wett machen. Dazu
sollen die ersten Punkte auswärts eingefahren werden,
in der Ferne holte Union bislang keinen einzigen Zähler.
Nun geht’s zum VFL Tönisberg, sicher eine lösbare,
auch wenn schwere Aufgabe. „Wir wollen endlich die
ersten Auswärtspunkte holen. Dafür müssen wir die
individuellen Fehler abstellen, die wir auch im letzten
Spiel wieder gemacht haben“, so Chiquinho.
Tante Lucies Tagebuch
Fassungslosigkeit an der
Theke. Das soll weltmeisterlich sein? Der Mann neben
Tante Lucie kippt sein Bier
in einem Zug herunter.
„Wenigstens ist das kein
Guiness“, knurrt er über
die Theke.
Nein, begeistert ist niemand von dem, was die Nationalmannschaft in der
EM-Qualifikation abgeliefert hat. „Wenn Du 28 zu
fünf Torschüsse hast - bei
über 60 Prozent Ballbesitz,
und dann zwei zu Null verlierst, dann läuft irgendwas
falsch“, doziert der Mann
am Ende der Theke noch
über das Polen-Spiel.
Alle Weisheiten des runden Leders sind auf den Kopf
gestellt. Sepp Herbergers
„Das Spiel dauert 90 Minuten“ - stimmt nicht. „94.
Minuten sollten verboten
werden“, murmelt einer,
der zum ersten Mal hier ist,
nach dem Irland-Spiel.
Und noch bitterer klingt
Gary Linekers Satz: „22
Männer jagen 90 Minuten
lang einem Ball nach, und
am Ende gewinnen die Deutschen“ in den Ohren derer,
die mit Tante Lucie an der
Theke stehen. Doch dann
hebt einer sein Wasserglas
und sagt: „Was soll’s?
Deutschland ist eine Turnier-Mannschaft. Die werden schon rechtzeitig fit sein,
um bei der EM anzugreifen.“
Sein Wort in Jogis Ohr…
Taekwondo: Bronze für Leewen und Mende
Gegentreffer ver- in der ersten Runde stand er
dient mit 5:0 ge- dem starken Niederländer
wann. Im Finale Mohammed Mellouk gegenverletzte er sich über, den er mit 15:8 bebereits nach we- zwang. Im zweiten Kampf
nigen Minuten machte ihm der schnelle
am linken Hand- Grieche Dimitris Korkodilos
gelenk, was ihn zunächst das Leben schwer,
zur
Aufgabe doch in der letzten Runde
zwang. So mus- konnte Leewen den Kampf
ste er sich mit Sil- mit 5:0 für sich entscheiden
ber zufrieden ge- und zog ohne Gegentreffer
ben und hofft, ins Viertelfinale ein. Sein
dass er bis zum dortiger Gegner aus DelStart der Serbien brück zeigte sichtlich ReOpen in Belgrad spekt und der Brachter konnwieder fit ist.
te einen souveränen Sieg einAm zweiten fahren. Im Halbfinale traf er
Tag gingen Kevin auf den starken Spanier Juan
Mende, Herren - Pedro Ibanez Rodriguez, wo
54kg und Jens nach der dritten Runde beim
Jens Leewen, Trainer Björn Pistel und Kevin Mende. Foto: privat
Leewen, Herren - 6:6 der Sudden Death ent74 an den Start. schied. Hier musste Leewen
T a e k w o n d o / N e t t e t a l . national Masters in der Bon- Kevin Mende musste sich im leider eine Niederlage hinVier Athleten der TG Nette- ner Hardenberg-Halle der Halbfinale geschlagen geben nehmen. Trotzdem war es
tal stellten sich bei den Inter- internationalen Konkur- und erzielte Platz drei. Jens ein gelungenes Comeback
renz.
Leewen war nach längerer für Leewen, der wie Nöhles
Am ersten Tag starteten Wettkampfpause zum er- am nächsten Wochenende
bei der Jugend Mailine Haus- sten Mal wieder dabei. Gleich bei den Serbien Open antritt.
mann JA -49 kg und Ricki
Nöhles JA -68kg. Für Mainline war es der erste Start auf
diesem Niveau. Trotz einer
Niederlage zeigte sich TraiKreis Viersen (hws). Der Kreissportbund Viersen weist
ner Pistel mit ihren Leistungen durchaus zufrieden. Rik- die Übungsleiter auf seine Jobbörse hin. Die neue Funktion
ki Nöhles konnte seinen er- der Jobbörse ermöglicht es, mit wenigen Klicks das eigene
sten Kampf trotz einer leich- Jobangebot zu inserieren und eine Liste von Vereinen einten Verletzung vorzeitig mit zusehen, die Übungsleiter suchen. Ansprechpartnerin ist
13:1 beenden und zog ins Klaudia Schleuter, Telefon 02162/391741, E-Mail: @kreisHalbfinale ein, was er ohne viersen.de, www.kreissportbund-viersen.de.
Jobbörse für Übungsleiter
Sparta Rotterdam ist
schwere Kost für VVV
Fußball/Venlo (op). Zu
einem schweren Auswärtsspiel reist VVV Venlo am
kommenden Sonntag. Auf
dem Spielplan steht die Partie bei Sparta Rotterdam.
Nach dem spielfreien Länderspielwochenende muss
die Elf von Maurice Steijn bei
den Hafenstädtern mit viel
Einsatz rechnen. Denn das
Team von Sparta will gegen
Venlo die Scharte der unnötigen 3:4-Niederlage bei Telstar
in Velsen auswetzen. Technischer Direktor bei den Spartanern ist ein alter Bekannter
aus der Bundesliga. Henk ten
Cate (59) trainierte Ende der
neunziger Jahre den KFC Uerdingen und später auch Ajax
Amsterdam. Sparta, das wie
VVV zum erweiterten Kreis
der Aufstiegsanwärter gehört, ist punktgleich mit VVV
Fünfter, Venlo Sechster.
Besonders
aufpassen
müssen die Venloer auf zwei
Offensivleute der Rotterdamer. Johan Voskamp (29) hat
bereits sehcs Mal getroffen
und wird von seinem Stürmerkollegen Paul Gladon
(22) kräftig unterstützt. VVV
braucht im Gegenzug die
Klasse von Keeper Määnpää,
der mit Finnland 1:1 gegen
Griechenand spielte. Während Sparta-Trainer Gert
Kruys unbedingt drei Punkte einfahren will, dürfte
VVVer Steijn auch mit einer
Punkteteilung zufrieden
sein. Er sitzt allerdings nach
seiner roten Karte wegen
Beinchenhaltens gegen einen
gegnerischen Spieler beim
2:1 gegen Helmond auf der
Tribüne. Ihn ersetzen in den
beiden kommenden Partien
die Cotrainer Jay Driessen
und Ben van Dael.
Sport
Seite 20
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Grefrath ringt Brüggen einen Punkt ab
Boisheim unterliegt dem Tabellenführer
Brüggen (grüne Trikots) kam im Heimspiel gegen Grefrath
nicht über ein 1:1 hinaus. Foto: Josef Rütten
Fußball/Kreisliga A (ms).
Hülser SV - TSV Boisheim
4:2 (0:2). Nach dem Sieg in
der Vorwoche gingen die
Boisheimer mit breiter Brust
in das Spiel gegen den Tabellenführer. Die Partie begann
vielversprechend, bereits
nach fünf Minuten netzte
Dominik Vaahsen zum 1:0
ein. Kurz vor der Pause erhöhte Tim Assmann auf 2:0.
In der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeber besser ins
Spiel und erzielten innerhalb von zwei Minuten den
Ausgleich (58., 60.). Marc
Peter brachte die Hausherren mit seinem unglücklichen Eigentor in Führung.
Die Gäste warfen noch einmal alles nach vorne, eine
Minute vor dem Ende der
Partie erhöhte der Hülser SV
auf 4:2 und machte damit
den Sack zu. In der nächsten
Woche geht es für die Mannschaft von Trainer John Hesen gegen St. Hubert.
Dülkener FC - OSV Meerbusch 1:1 (1:0). Die Partie
begann gut für den DFC. Bereits in der 12. Minute erzielte Patrick Hinz die Führung.
Nach einer ausgeglichenen
ersten Halbzeit waren die
Gäste in Durchgang zwei
stärker und pressten auf den
Ausgleich, der in der 78. Minute dann auch fiel. Am Ende
gab es eine gerechte Punkteteilung, wie auch Stefan Krahnen, Trainer des Dülkener FC
fand: „Nach den vielen Ausfällen war ich mit der Leistung meiner Mannschaft
sehr zufrieden und kann mit
einem Punkt gut leben.“ Am
nächsten Spieltag müssen die
Dülkener ins Derby gegen
Brüggen, dort erwarte Krahnen ein schwieriges Spiel, das
nur mit viel Kampf und Einsatz gewonnen werden kann.
TuS St. Hubert - TSV Kaldenkirchen 2:2 (0:1). Für den
TSV begann die Partie erfolgreich. Schon nach fünf
Minuten erzielte Noel Müllers die Führung. Im zweiten
Durchgang kamen die Gastgeber besser ins Spiel und
erzielten in der 53. Minute
den Ausgleich. Danach legten die Gäste nochmal eine
Schippe drauf und gingen
durch Florian Verhaag erneut in Front (82.). In der 86.
Minute verwandelten die
Hausherren einen Strafstoß
sicher und sorgten damit für
ein ausgeglichenes Ergebnis.
Thomas Hoster, Trainer des
TSV: „Es ist bitter, wenn man
so kurz vor Schluss noch das
Gegentor durch einen Straf-
stoß bekommt.“ Am Sonntag
muss Kaldenkirchen gegen
Kempen ran. „Dann muss ein
Sieg her!“, so Hoster.
TuRa Brüggen - SV Grefrath 1:1 (0:1). Beide Mannschaften wollten an diesem
Spieltag nach dem Punktgewinn in der Vorwoche weitere Zähler. Dies gelang,
wenn auch nur bedingt. In
einer ausgeglichenen ersten
Halbzeit waren es die Grefrather, die durch Felix Schade kurz vor Ende der ersten
Halbzeit in Führung gingen
(45.). Auch im zweiten
Durchgang war die Partie
weitere hart umkämpft. Jakob Scheller glich nach 69
Minuten aus. Am Ende
trennten sich beide Mannschaften mit einem Punkt im
Gepäck. SV-Trainer Peter
Jacobs war mit der Leistung
seiner Mannschaft zufrieden:
„Wir hatten viele Chancen,
haben es aber verpasst das
2:0 nachzulegen.“. In der
nächsten Woche geht es für
die Grefrather nach St. Tönis. Jacobs sieht beide Teams
auf Augenhöhe und rechnet
mit einem umkämpften
Spiel. Die Brüggener müssen
nächste Woche in Dülken
ran. Dort erwartet sie ein
schweres Spiel, in dem
Nur Bracht ging leer aus
Siege für Hinsbeck, Dilkrath und Waldniel
Fußball/Bezirksliga. Fortuna Dilkrath - TSV Wachtendonk-Wankum 1:0 (0:0).
Überraschend setzte sich
Fortuna Dilkrath gegen den
Tabellenzweiten aus dem
Kreis Kleve durch. Nach torloser erster Hälfte war es
schließlich Tommy Offermanns, der nach 69 Minuten
den Treffer des Tages markierte. Während die Gäste
den Anschluss an die Ligaspitze zu verlieren scheinen,
verweilen die Fortunen weiter auf dem elften Rang. Am
kommenden Sonntag empfängt die Mannschaft von
Trainer Danny Thönes den
Tabellenachbarn aus Willich (12.). Drei weitere Punkte sind dann eingeplant.
SV Veert - SC Waldniel 1:2
(1:0). Erst nach der Pause
kamen die Schwalmtaler in
Fahrt, beim Vorletzten der
Bezirksliga tat sich die Mannschaft von Trainer Hans
Weecks lange Zeit schwer.
Die Folge: Das 1:0 für Veert
bereits nach acht Minuten.
Im zweiten Durchgang sorgten zwei späte Treffer für
Waldnieler Freude. Kai
Schürmann traf in der 82.
Minute zum Ausgleich, nur
120 Sekunden später besorgte Julian Rode das Tor zum
knappen 2:1-Sieg. Bereits am
heutigen Freitag empfangen
die Blau-Weißen im Grenzland-Derby die TSF Bracht.
Anstoß ist um 20 Uhr.
SV Budberg - Rhenania
Hinsbeck 0:1(0:1). Drei weitere wichtige Punkte für den
Klassenerhalt sicherte sich
Aufsteiger Hinsbeck in Budberg. Das Tor des Tages erzielte Christian Leupers in
der 44. Minute. Nach dem
Wechsel hielt Rhenania die
Gastgeber auf Distanz, am
knappen Vorsprung änderte auch die Rote Karte gegen
Jan van de Ven in der 78.
Minute nichts mehr. Mit
zwölf Punkten rangiert
Rhenania auf dem zehnten
Platz und bekommt es am
Sonntag mit dem Mitaufsteiger aus Schiefbahn zu tun.
TSF Bracht - SV Sevelen
3:4 (2:1). Ein gebrauchter Tag
für die TSF Bracht. Zwar
schossen Marcel Thomas
(20.) und Nedim Akkus (33.)
die Hausherren in Front,
noch vor der Pause gelang
den Gästen aus Sevelen der
Anschlusstreffer. Nach einer
Stunde folgte der Ausgleich,
Pasal Wüsten gelang dennoch die erneute Führung
(78.). Während sich die
Brachter bereits mit einem
wichtigen Heimsieg anfreundeten, schlugen die Gäste zu. Mit einem Doppelpack
besiegelte der SV Sevelen eine
später Heimniederlage der
TSF (86., 88.). Am heutigen
Freitag hat die Mannschaft
von Markus Steffens die
Chance auf Wiedergutmachung. Um 20 Uhr steht das
Derby beim SC Waldniel auf
dem Programm.
Brüggens Zweite bleibt Klassenprimus
Leuth fertigt Grefrath 2 ab / Hinsbeck und Nettetal mit Remis im Derby
Kreisliga B. SC Waldniel 2
- TSF Bracht 2 1:1 (1:1). Dennis Göppert brachte die Gäste schnell in Front, Waldniel gelang kurz danach der
Ausgleich. Marius Strunk
war in der 17. Minute zur
Stelle und erzielte den 1:1Endstand. Somit bleibt
Waldniel knapp über dem
Strich und ist 13. der Tabelle. Für Bracht steht nach wie
vor Platz sieben zu buche.
Fortuna Dilkrath 2 - TuRa
Brüggen 2 3:3 (2:1). Der Spitzenreiter aus Brüggen kam
am Sonntag bei Fortuna Dilkrath nochmal mit einem
blauen Auge davon. In der
ersten Halbzeit führten die
Gastgeber durch die Tore
von Manuel Boers und Matthias Genfeld mit 2:1. Den
Treffer für Brüggen steuerte
ebenfalls ein Dilkrather, Peter Kirsch, per Eigentor bei.
Manuel Boers schaffte in der
71. Minute gar das 3:1 für
die Fortuna, doch der starke
Tabellenführer
konnte
durch Robin Cüsters und
Martin Paschmanns zurückschlagen und einen
Punkt aus der Ferne entführen.
BSV Leutherheide - SV
Vorst 1:2 (1:0). Nach einer
guten Halbzeit ging es für
den BSV mit einer knappen
1:0-Führung in die Kabine.
Vorst schlug aber in den
zweiten 45 Minuten zurück
und kam in der 69. und 75.
zu zwei Treffern und sicherte sich damit den Sieg gegen
das Team von Trainer
Bruchwitz. Damit hat sich
der SV Vorst näher an die
Tabellenspitze spielen können. Die Mannschaft ist nun
Zweiter mit drei Punkten
Rückstand auf Brüggen.
SC Rhenania Hinsbeck SC Union Nettetal 2:2 (1:1).
Die gut 70 Zuschauer kamen am Sonntag in Hins-
beck auf ihre Kosten. Patrick
Schlipp brachte die Gastgeber in Front, Joanis Parigoridis schaffte noch vor der
Pause den Ausgleich. Beide
Spieler trafen in der zweiten Halbzeit nochmals, am
Ende mussten sich die Teams
mit einem Punkt begnügen.
SV Blau-Weiss Niederkrüchten - TIV Nettetal 3:1
(0:1). Mit Schwung aus dem
4:0 der Vorwoche legte TIV
auch im Auswärtsspiel bei
Blau-Weiß Niederkrüchten
los. Sasa Rakic markierte die
nicht unverdiente Führung
der Nettetaler. Im zweiten
Durchgang drehten die
Mannen von Trainer Frank
Fretz allerdings auf und
schafften die Wende. Tim
Peters, Christopher Thieme
und Christian Beckers erzielten die Tore zum 3:1-Sieg
der Hausherren.
Sportfreunde Leuth - SV
Grefrath 2 8:3 (3:1). Die 40
Zuschauer in Leuth bekamen so einiges geboten. Satte 11 Tore waren zu bestaunen, mit einem deutlichen
8:3-Sieg verließen die Spieler von Trainer Johannes
Peters das Feld. Für Leuth
trafen Adrian Tauchert, Zihad Kucevic (4), Julien
Evers, Steffen Liehnen und
Holger Bosniakowski. Die
Treffer auf Grefrather Seite
von Timo Claßen, Nico Tsintzas und Jan Lommetz
änderten nichts am Ausgang des Spiels.
SW Elmpt - VSF Amern 2
1:0 (1:0). Knapp mit 1:0 fuhren die Hausherren am Ende
den Dreier ein. Dem Team
von Trainer Pedro Migel da
Silva Pinto gelang kurz vor
der Pause das 1:0 durch Kevin Schoppmann. Durch die
Niederlage ließ sich Amern
vom zweiten Rang verdrängen und steht mittlerweile auf Platz drei.
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Sport
Oedt weiterhin ungeschlagen
20 Teilnehmer absolvierten
dezentralen Lehrgang
Lötsch und Grefrath feiern Heimsiege
Fußball/Kreisliga C2 (ms).
Sportfreunde Leuth 3 TVAS Viersen 2 0:8 (0:6). In
einer kuriosen Anfangsphase erzielten die Viersener
schon nach zwei Minuten
den Führungstreffer. Sieben
Minuten später verhalfen die
Gastgeber den Gästen mit
einem Eigentor zum 2:0. Von
da an ging es Schlag auf
Schlag. Bis zur Pause legte
die Zweite aus Viersen vier
weitere Tore nach. Nach dem
Seitenwechsel bei einem
Stand von 6:0 ließen es die
Gäste etwas ruhiger angehen. Trotzdem legten sie noch
zwei Tore zum 8:0-Endstand
nach.
VfL Willich 5 - DJK Oberkrüchten 2 5:1 (2:1). Bereits in
der 6. Minute erzielten die
Hausherren durch Ronny
Rafael Rygiel das 1:0. Mitte
der ersten Halbzeit erhöhte
Devin Malina auf 2:0 (27.),
ehe die Gäste in der 40. Minute den Anschlusstreffer
markierten. Im zweiten
Durchgang traf Daniel Gather doppelt (57., 65.). 15
Minuten vor dem Ende ver-
wandelte Philipp Krecht einen Strafstoß sicher zum 5:1Endstand.
SV Grefrath 3 - FC Lobberich/Dyck 3:2 (1:2). Kasum
Mehmeti brachte die Grefrather in der 25. Minute in
Führung. Die Gäste glichen
durch Christian Wolff zehn
Minuten später aus und erzielten drei Minuten vor der
Halbzeit sogar den Führungstreffer durch Savvas
Palestis. Die Partie blieb hart
umkämpft. Aaron Geuer erzielte in der 73. Minute den
Ausgleich. Zwei Minuten
vor dem Ende netzte Johannes Baumann ein und machte damit drei Punkte für Grefrath klar.
Concordia Lötsch - SuS
Krefeld 4 2:1 (0:0). In einer
umkämpften Partie hatten
die Lötscher mehr Spielanteile. Nach eine torlosen ersten Halbzeit verhalf Maik
Schulz mit seinem Eigentor
den Gästen zur Führung.
Danach wurde die Concorden aktiver. Marc Brass verwandelte einen fälligen
Strafstoß sicher und glich
damit aus. Nur zwei Minuten später war es erneut Marc
Brass, der mit einem sehenswerten Schuss aus 25 Metern zur Führung für die
Lötscher traf. Am Ende behielten die Gastgeber drei
Punkte zu Hause.
SuS Vinkrath 2 - SC Waldniel 3 3:3 (1:0). Das einzige
Tor der ersten Halbzeit erzielte Yannik Driessen in der
11. Minute für die Hausherren. Nur zwei Minuten nach
Wiederanpfiff erhöhte Marvin Brandhoff auf 2:0. Jan
Sartingen erzielten den Anschlusstreffer in der 62. Minute. Drei Minuten später
traf erneut Yannik Driessen
zum 3:1, bevor Björn Kox (68.)
und Johannes Kaul (90.) zum
3:3-Endstand trafen.
DJK Fortuna Dilkrath 3 BSV Leutherheide 2 5:1
(2:0). Schon in der ersten
Minute erzielte Uwe Engelbrecht das 1:0 für die Gastgeber und erhöhte in der 22.
Minute durch einen sicher
verwandelten Strafstoß auf
2:0. Fünf Minuten nach der
Halbzeit traf Marc Fiethen
Seite 21
zum Anschluss, nur drei
Minuten später spitzelte
Torsten Bohnen den Ball
zum 3:1 über die Linie. Erneut Torsten Bohnen (80.)
und Florian Nusselein (82.)
trafen zum 5:1-Endstand.
Borussia Oedt - TSV Boisheim 2 5:1 (1:0). Oedt tat sich
in der ersten Halbzeit
schwer. Erst in der 37. Minute konnte der bis dato ungeschlagene Tabellenführer
das 1:0 erzielen. Nach dem
Seitenwechsel waren die
Gastgeber aktiver und trafen
in der 65. Minute zum 2:0.
Rafael Wyschkowski verwandelte der fälligen Strafstoß sicher und verkürzte
damit auf 2:1 (69.). In der Folgezeit erzielten die Hausherren weitere drei Tore (75., 79.,
82.) und gewannen mit 5:1.
TuS St. Hubert 3 - SuS Schaag 3 7:1 (4:1). Die Gastgeber
gewannen deutlich mit 7:1 gegen Schaag. Schon zur Halbzeit stand es 4:1 für die Hausherren. Auch im zweiten
Durchgang spielten sie weiter
frei auf. Sie trafen drei weitere
Male zum Endstand von 7:1.
Schaag (ww). Auf der
Platzanlage von Spiel und
Sport Schaag fand vom 23.
September bis zum 8. Oktober unter der Lehrgangsleitung von Willi Wittmann,
Nettetal, eine dezentrale
Kindertrainer-FußballAusbildung statt. FVN-Referent Andreas Schwan,
Nettetal, lehrte den 20 Teilnehmern in elf Lehrgangstagen verschiedene altersgerechte Inhalte in Theorie und
Praxis für die Trainingsarbeit im Fußball-Kinderbereich, angefangen von den
Bambini bis hin zu den EJunioren. Zudem wurde
über den Spielbetrieb im
Kreis 6 Kempen-Krefeld referiert und ein Vertreter des
Landessportbundes NRW
erläuterte Rechts- und Versicherungsfragen. Insgesamt
gesehen war es ein positiver
und motivierter Lehrgang,
aus dem sicherlich auch einige zukünftige C-Lizenztrainer hervorgehen werden.
Folgende Trainer/innen
nahmen mit Erfolg teil: Sa-
brina Tegtmeier, Murat
Pehlivan (beide SV Niersia
Neersen), Dominic Haesters,
Robin Adrians, Sezer Karakurt, Marco Janissen (alle SuS
Schaag), Krzystof Zajt, Ekrem Altunel (beide KFC Uerdingen), Nico Larosche,
Frank Lenders (beide Thomasstadt Kempen), Sascha
Plücken, Jannis Oude Hengel
(beide TSF Bracht), Michael
Gartz, Konrad Schröder (beide SV St. Tönis), Frank Vieruß
(Dülkener FC), Thomas Vernholz, Andrea von Känel (beide
Futsal Club Nettetal), HansJosef Göbel (SV Grefrath), Mehmet Ergin, Boris Koch (beide
SC Union Nettetal).
TSV-Handballer feiern 40. Geburtstag der Alten Herren
Handball/Kaldenkirchen. Vor genau 40 Jahren
gründete sich im „Alten Brauhaus“, das auch heute noch
als Vereinslokal dient, die 1.
AH-Handball-Mannschaft
des TSV Kaldenkirchen. Sie
setzte sich aus einigen Spielern zusammen, die noch aktiv am Spielbetrieb teilnahmen, aber langsam kürzer treten wollten und ehemaligen
Handballern. Neben dem regelmäßigen Training sollte
einmal im Monat ein Spiel
bestritten werden. Da es aber
zu diesem Zeitpunkt im gesamten Kreisgebiet keine
Handball-AH-Mannschaften
gab, mit denen man Spiele abschließen konnte, trat man bei
Turnieren in Krefeld, Solingen, St. Augustin und Korschenbroich an und veranstaltete als Gegenleistung
Zum Jubiläum laden die Handballer des TSV Kaldenkirchen. Foto: privat
Fußball/Kreisliga C1 (ms).
Rhenania Hinsbeck 3 - TSV
Kaldenkirchen 2 3:6 (2:3).
Die Gäste übernahmen sofort die Kontrolle über das
Spiel. Sören Goltz schoss die
ersten drei Tore der Kaldenkirchener (10., 20., 35.), ehe
Norman-Linden Hennes
(40.) und Rene Papenfuss (45.)
auf 3:2 verkürzten. In der
zweiten Halbzeit markierte
Sören Goltz die Treffer Nummer vier und fünf (57., 65.),
ehe Tim Batke einen Strafstoß zum 6:3-Endstand sicher verwandelte.
Dülkener FC 2 - DJK
Oberkrüchten 1:2 (0:1). Bereits in der vierten Spielminute erzielte Christian Quindeau die Führung für die
Gäste. Es dauerte bis zur 64.
Minute, ehe Marcel Kempkes ausgleichen konnte. Nur
zwei Minuten später traf
Christian Rein zur erneuten
Führung der Oberkrüchtener und holte damit drei
Punkte nach Hause.
SV Niederkrüchten 2 - TIV
Nettetal 2 1:5 (1:4). Skalde
Clemens brachte die Gastgeber in der 12. Minute in
Front. Das Tor war wie ein
Weckruf für die Gäste, die
von da an frei aufspielten.
Ioan Pop (13.), Sükrü Acar
(17.), Osman Durmus (25.)
und Ömer Paksu (43.) drehten das Spiel bis zur Halbzeit
auf 1:4. Nach dem Seitenwechsel war es erneut Ömer
Paksu, der den Treffer zum
5:1-Endstand markierte.
Sportfreunde Leuth 2 TVAS Viersen 4:2 (2:0). Erst
spät in der ersten Halbzeit
konnten die Gastgeber mit
einem Doppelschlag ein Zei-
Schaag mit deutlichem Sieg
Dülken geht in Vorst unter
chen setzen. Bastian Markert
(42.) und Alexander Grohs
(43.) trafen zum 2:0. In der 73.
Minute brachte Fontios Nikolaou die Gäste wieder ran,
doch nur eine Minute später
erhöhte Bastian Markert auf
3:1. Dennis Dziallas machte
mit seinem Treffer zum 4:1
in der 81. Minute den Sack
zu. Der verwandelte Strafstoß von Bayram Soenmez
sollte nicht mehr für einen
Punktgewinn für die Gäste
reichen (84.).
SW Elmpt 2 - TuRa Brüggen 3 0:4 (0:0). Nach einer
torlosen ersten Halbzeit
drehten die Brüggener im
zweiten Durchgang erst so
richtig auf. Sebastian Krons
traf nur vier Minuten nach
Wiederanpfiff zur Führung,
ehe Maximilian Heffels in der
70. Minute das 2:0 folgen ließ.
Erneut Sebastian Krons (76.)
und Oliver-Sven Rochel (88.)
erhöhten auf 4:0 und feierten
damit einem souveränen Sieg.
TuS St. Hubert 2 - Borussia Oedt 2 0:6 (0:3). Die Gäste
übernahmen sofort die Kontrolle und erzielten in der
ersten Halbzeit drei Tore
durch Dennis Kylau (15., 33.)
und Sascha Lindenbaum
(41.). Auch nach dem Seitenwechsel legten die Oedter
munter nach. Dennis Eickelberg (63.), Dennis Kylau (85.)
jährlich ebenfalls ein AH-Turnier, zu dem auch Mannschaften aus Venlo, Blerick und
Tegelen antraten. Durch sie
erfuhr man, dass es in den
Niederlanden einen regelmäßigen Spielbetrieb für AHHandball-Mannschaften gibt.
Nach erfolgreicher Bewerbung spielten die Kaldenkirchener so circa 25 Jahre erfolgreich in der holländischen
HOC-Meisterschaftsrunde
mit. Nachdem sich aber ältere Spieler nach und nach vom
Spielbetrieb abmeldeten und
nicht genügend Neuanmeldungen vorlagen, musste
man sich leider bei der holländischen HOC-Meisterschaftsrunde abmelden und den
Spielbetrieb einstellen.
Zum jetzigen Zeitpunkt
besteht die 1. AH-HandballMannschaft des TSV Kalden-
kirchen aus 28 Mitgliedern,
die sich von April bis Oktober
alle zwei Wochen mittwochs
zu einer Radtour treffen, und
von Oktober bis Ende März
zum Stammtisch, dem „Training ohne Tasche“, im Vereinslokal. Außerdem stehen
noch weitere Aktivitäten wie
ein gemeinsames Frühstück,
ein traditionelles Eisbeinessen, ein Sommerfest sowie eine
Jahrestour auf dem Programm. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums hat der Festausschuss eine viertägige
Schiffstour auf dem Rhein organisiert.
Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen.
Besonders freuen würde man
sich über aktive Neumitglieder, damit man vielleicht sogar den Spielbetrieb wieder
aufleben lassen könnte.
und Philip Werner (87.) machten den Endstand von 6:0 klar.
TSF Bracht 3 - VSF Amern
3 2:8 (0:4). Die ersten Halbzeit gehörte klar den Gästen,
die durch Thorsten Dennis
(5.), Christian Gorissen (8.,
16.) und Philipp Heinrichs
(23.) auf 4:0 erhöhten. Auch
nach der Halbzeit trafen
Thorsten Dennis (55.), Marc
Rudolph (60.), Thomas van
Dyck (68., 80.).Die beiden Treffer von Axel Gotzes (84., 86.)
reichten nicht zu einem
Punktgewinn für Bracht.
SG Dülken - SV Vorst 2 1:6
(0:4). Schon nach fünf Minuten erzielte Bernd Pricken
das 1:0 für die Gäste. Nur
vier Minuten später erhöhte
Erdzan Durovski auf 2:0, Axel
Wilde (19.) und Christian
Hövelmann (21.) schraubten
das Ergebnis auf 4:0 hoch.
Erneut Christian Hövelmann
(48.) und Erdzan Durovski
(60.) trafen zum 6:0. Den Ehrentreffer erzielte Carsten
Cox in der 65. Minute.
SuS Schaag 4 - VfB Uerdingen 7:1 (3:1). Mitte der
ersten Halbzeit waren es die
Schaager, die den ball das
erste Mal im Tor unterbrachten. Thomasz Nowik (29.)
und Adrian Piechowaik (35.)
trafen zur 2:0-Führung. Uerdingen kam in der 38. Minute wieder ran, doch erneut
Adrian Piechowaik erhöhte
fünf Minuten vor der Halbzeit auf 3:1. Sechs Minuten
nach Wiederanpfiff erzielte
Mateusz Fidor das 4:1. Mitte
der zweiten Halbzeit waren
es Grzegorz Botor (60.), Lukasz Kaczmarek (62.) und
Robert Orlowski (72.), die
zum 7:1-Endstand trafen.
Sport
Seite 22
Bügler erneut sieglos
Grefrath (maba). Die Bügler des BC Dorenburg sind
ratlos. Sie erleben derzeit die
schlimmste Saison ihrer gut
25-jährigen
Vereinsgeschichte im Bügelsport in
den Niederlanden, wo die
Dorenburgbügler mit zwei
Teams aktiv sind. Am vergangenen Wochenende stand
der fünfte Spieltag an und er
brachte für die zweite und
erste Mannschaften jeweils
die Niederlage Nummer fünf.
Erneut gab es zwei knappe 2:3
Niederlagen. Ein wenig Pech
ist stets dabei, doch auch ein
2:3 ist eine Niederlage. So befinden sich die beiden Teams
in der unteren Tabellenhälfte
in den verschiedenen Klas-
Grenzland-Nachrichten
auf Facebook
www.facebook.com/
GrenzlandNachrichten
sen. „Doch wir geben die Hoffnung nicht auf, einmal muss
es klappen“, so Vorstandsmitglied Josef Scheuvens, der
eine solche schwarze Serie
auch noch nicht erlebt hat. Im
Gegenteil: Die zweite Mannschaft war schon einmal niederländischer Pokalsieger.
Auf dem Strufenhof verlor die
zweite Mannschaft gegen
HBC Helden. Josef Scheuvens
und Ralf Kryzwda gewannen ihre Spiele, doch das reichte erneut nicht. Nicht anders
erging es der ersten Mannschaft am Samstag in
Massbree. Jörg Harnisch und
nochmals Ralf Kryzwda, der
in der ersten Mannschaft aushalf, gewannen ihre Spiele. Am
kommenden Freitag erwartet
die erste Mannschaft auf dem
Strufenhof Helden und die
zweite Mannschaft ist am
Samstag Gast in Maasbree.
Josef Scheuvens abschließend:
„Es ist einfach der Wurm drin,
wie lange weiß kein Aktiver.“
Die zweite Mannschaft belegt
in der dritten Klasse derzeit
Rang zehn von zwölf Teams.
Willich ist Letzter. In der
zweiten Klasse ist die erste
Mannschaft Tabellenletzter
punktgleich mit Baarlo
2.Mannschaft.
TuRaner fleißige
Marathonläufer
Laufen/Brüggen.
Die
TuRaner Gabi und Heinz
Thoenes gingen beim München Marathon an den Start,
der gleichzeitig auch als
Deutsche Marathon Meisterschaft 2014 gewertet
wurde. Gemeinsam überquerte das Ehepaar nach
4:38 Stunden die Ziellinie.
Für Gabi Thoenes bedeutete
es Platz 20 in der Alters-
klasse W60, für Heinz Thoenes Platz 137 in der AK M60
(Foto rechts)
Drei weitere Läufer vom
TuRa-Lauftreff traten beim
Baldeneysee-Marathon in
Essen an. René Olbrich benötigte 3:22:52 Stunden, Michael Willemse und Jörn
Koch unterboten mit 3.35.30
bzw. 3.36.25 Stunden sogar
ihre persönliche Bestzeit.
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Hervorragende Leistungen des EC Grefrath
Eisschnelllaufen/Grefrath. Mehr als 35 Aktive des
EC Grefrath absolvierten
vom 4. bis 11. Oktober, gemeinsam mit Sportlern vom
SC Möhnesee, ein einwöchiges Trainingslager in Inzell.
Die NRW-Kaderläufer wurden von Jan Coopmans trainiert, während die Nachwuchssportler von Toni Liebezeit, Sandra Junge und
Bärbel Ohlert auf die neue
Saison
vorbereitet
wurden.Täglich standen
zwei Trainingseinheiten auf
dem Programm, wo die Grefrather schon mit sehr guten
Leistungen überzeugten.
Hervorragende vordere
Ränge in ihren Altersklassern erliefen sich Tamara
Kapischke, die über 500 und
Die NRW-Kaderläufer in Inzell. Foto: privat
1.000 Meter den ersten Platz
erzielte, und Miriam Kapischke, die über 1.500 Meter siegte und über 500 Meter auf dem zweiten Rang
landete. Auch bei den männ-
lichen Kader-Startern gab es
sehr gute Leistungen zu verzeichnen: Johannes Brunner
(500 m 1. Platz, 1.500 m 2.
Platz), Joshua Anderson (500
m 2. Platz, 3.000 m 4. Platz),
Maximilian Frenken (500 m
3. Platz, 1.500 m 4. Platz)),
und Justus Jahn (500 m 4.
Platz, 1.500 m 3. Platz). Für
sie alle geht es weiter mit
einer zweiten Trainingswoche in Inzell und nach Berlin.
Aber auch der Nachwuchs kann stolz auf seine
Ergebnisse sein. Mit ersten
Plätzen und persönlichen
Bestzeiten beendeten Miriam Ohlert und Lukas Wedde (C2), Clara Höffner und
Lukas Junge (C1), Saskia
Püllen und Tim Büschgens
(D2), Lars Schneidersmann
und Christian Hermans
(D1), Letizia Sell und Tristan Giering (E2) sowie Luna
Driesch und Josh Schneidersmann (E1) das Trainingslager.
Mädchenfußballtag in Helenabrunn
Helenabrunn (maba). Der
Regen ließ nach, als knapp
zwei Dutzend Mädchen im
Alter von sechs bis 13 Jahren
den Kunstrasenplatz am
Dienstag in Helenabrunn betraten. Der Sturm blieb jedoch,
störte die Kids gleichwohl nicht.
Der zweite Mädchenfußballtag
vom Blauen Haus, vom Hubert-Vootz-Haus und von der
Jugend und Sport Location Insel fand erstmals auf einem Fußballplatz statt, nach der gelungenen Premiere im Februar dieses Jahres in der Halle.
Neben den Spielen auf MiniFeldern und Mini-Toren konnten am Dienstag ebenso die
Bedingungen zum Erwerb des
DFB-Fußballabzeichen erfüllt
werden. Doch dieses Abzeichen interessierte die wenigsten Mädchen. Da übte das
gemeinsame Spiel eine weitaus größere Anziehungskraft
aus. „Wir wollen den Mädchen Mut machen, dass sie es
schaffen Fußball zu spielen.
Wir wollen aber auch das Gemeinschaftsgefühl stärken
und versuchen, dass stets alle
Mädchen mitmachen“, so
Ramona Koch (Blaues Haus)
und Otto Strutz (HubertVootz-Haus). Ein Unterschied
zur Hallenpremiere im Februar sei die „erheblich verlängerte Spielzeit“, so Otto Strutz. Statt einmal fünf Minuten in der Halle musste jetzt
die „Luft reichen“ für zweimal sechs Minuten. Bevor der
grüne Kunstrasen betreten
wurde, wurden nach Alter
und Größe vier Teams zu jeweils vier Aktiven gebildet,
jedoch ohne Torwart, denn
gespielt wurde auf der Hälfte
einer Platzhälfte auf Tore, die
noch kleiner waren, als Eishockey-Tore. Doch den Mädchen gefiel das Spiel und rasch
fielen auch die ersten Tore
durch gekonnte Schüsse und
Spielzüge, denn Talent war
durchaus vorhanden, was
auch die Vereinsvertreter von
Blau-Weiss Concordia aufmerksam verfolgten. Melek (8),
die auch im Frühjahr schon
dabei war, meinte „es macht
Spaß“, aber sie kann sich noch
nicht entscheiden, ob sie am
Ende „nicht doch lieber Ballett“ macht. Auch Sabrina (11)
Der Mädchenfußball in Helenabrunn kam an Foto: Manfred Baum
„tanzt für ihr Leben“ gern und
weiß ebenfalls noch nicht,
wohin die „Freizeitreise“ in
der Zukunft gehen soll. Kimberly (11) meint: „Mir hat der
Fußballsport in der Halle sehr
viel Spaß gebracht.“ Doch alle
drei zögerten bei einer möglichen Zusage sich einem Verein anzumelden und fortan
Fußball zu spielen.
Zum Training gehörte das
„Ball stoppen“ ebenso, wie der
Blick für den „freien Mitspieler“, oder das kleine Dribbling
auf engstem Raum. Dann der
Blick Richtung Mini-Tor und
kurz abgezogen. Schon war
ein Treffer gefallen. Eigentlich
hatten die drei veranstaltenden Jugendhäuser auch auf
weibliche
Nachwuchs-
schiedsrichter gehofft. Es gab
auch eine Zusage von zwei
Mädchen aus MeerbuschOsterath. Aus Krankheitsgründen musste jedoch kurzfristig abgesagt werden. Nach
gut zwei Stunden war der
Mädchenfußballtag
Geschichte, der jedoch nach Aussage der drei beteiligten Häuser durchaus zu einer ständigen Einrichtung werden
könnte. Übrigens: Jubeln konnten die Kids schon fast so, wie
die Bundesligastars. Und kleine Anerkennungspreise gab
es am Ende noch zusätzlich.
Der letzte Blick fiel auf „Süsskram“, so die Ankündigung
an der Imbissbude, denn diesen Süsskram gab es schon ab
sagenhaften fünf Cent.
Wer sich bewegt, bleibt gesund
Kreissportbund belohnt langjähriges Engagement
Kreis Viersen. Der Kreissportbund (KSB) Viersen
ehrt zum ersten Mal fünf
Ehrenamtler und Sportvereine aus der Gesundheitsvorsorge. „Wir belohnen
das langjährige Engagement
der Übungsleiter aus dem
Präventions- und Rehabilitationssport“, sagt Klaudia
Schleuter, Leiterin der KSBGeschäftsstelle im Viersener
Kreishaus. Die Ehrung findet statt im Rahmen einer
Feierstunde am 27. Oktober
im Niederrheinischen Freilichtmuseum des Kreises
Viersen, Am Freilichtmuseum 1 in Grefrath. Beginn ist
um 19 Uhr. Ausrichter sind
neben dem KSB der Landessportbund sowie die Krankenkasse BKK vor Ort.
„Sportangebote für die
Gesundheitsvorsorge und
als Therapie nach Krankheit
spielen in unserer Gesellschaft eine immer größere
Rolle“, sagt Kreisdirektor Dr.
Andreas Coenen. Eine Jury
aus Vorstandsmitgliedern
des KSB hatte die Preisträger
im Vorfeld ausgewählt. „Wir
belohnen langjährige und
außerordentliche Mitarbeit
in den vier Kategorien Innovation, Netzwerk, Kontinuität und soziales Engagement“ so Klaudia Schleuter.
Jeder Preisträger erhält einen Gutschein über 200 Euro
für den Sportshop des Landessportbunds.
Seit 2006 gibt es das Themenfeld „Sport und Gesundheit“ beim KSB Viersen. Es ist
Teil des Landes-Programms
„Bewegt gesund bleiben in
Gesundheitssport - der KSB ehrt Menschen, die sich seit vielen
Jahren dafür engagieren. Foto: Kreis Viersen
NRW“. „Unsere Partner und
Mitgliedsvereine entwickeln
dieses Themenfeld durch innovative Ideen und neue
Angebote stetig weiter“, sagt
Klaudia Schleuter. Auch
schwer zu erreichende Zielgruppen wie Senioren, sozial
Benachteiligte, Migranten
oder Behinderte werden im
Vereinssport integriert.
Mit der Feierstunde
schätzt der KSB dieses Engagement wert. Weiteres Ziel
ist, die Sportangebote bekannter zu machen. Weitere
Infos unter der Telefonnummer 02162/391741.
Grenzland
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
„Willst Du mein Freund sein?“
Weihnachten im Schuhkarton - mit kleinen Dingen Großes bewirken
VON SUSANNE PETERS
Grenzland. „Es ist jedes
Jahr aufs Neue ein besonderes Erlebnis“, freut sich Petra Nelsen, Sammelstellenleiterin der Aktion Weihnachten im Schuhkarton in
Viersen. Gemeinsam mit
anderen Helfern nimmt sie
Päckchen an und überprüft
diese in mehreren abendlichen Schichten auf Zolltauglichkeit. Auch Karolin Ververs aus Kaldenkirchen ist
mit ganzem Herzen bei der
Sache: „Ich bin immer wieder total begeistert, wie viele
liebevoll und hochwertig
bestückte Schuhkartons bei
uns abgegeben werden,“
freut sie sich und weiß jetzt
schon, dass sie ihr Büro im
nächsten Jahr auf jeden Fall
auch wieder als Sammelstelle für die Hilfsaktion des Vereins „Geschenke der Hoffnung“ mit Hauptsitz in Berlin zur Verfügung stellen
wird.
„Die Aktion ist wirklich
toll“, schwärmt sie, während Petra Nelsen zeigt, wie
die Kartons hergerichtet
werden. „Kuscheltiere werden so verpackt, dass sie einen angucken. Dann freuen
sich die Kinder, wenn sie das
Paket öffnen und direkt so
herzig angeguckt werden.
Die großen Kinder bekommen ebenfalls ein Kuscheltier, denn auch sie brauchen
etwas zum Festhalten“, weiß
sie. Außerdem wird darauf
geachtet, dass alle Kartons
gleichwertig und dem Alter
entsprechend für Jungen
und Mädchen verpackt sind.
Auch die Adressen der
Schenkenden werden hinein
gelegt. „Im vergangenen Jahr
hat sich ein Mädchen aus
Polen bei einem Kind gemeldet, um sich zu bedanken“,
erzählt Petra Nelsen amü-
siert. Das Mädchen
habe ein einfaches
Blatt mit Adresse,
aber ohne Umschlag
und Briefmarke los
geschickt und dieses
habe tatsächlich auf
diesem Wege den
Adressaten erreicht.
Das Kind habe jemanden gefunden,
der den polnischen
Brief
übersetzen
konnte und der letzte Satz habe gelautet: Willst Du mein
Freund sein?
„So etwas rührt
einen natürlich total
und geht zu Herzen“, sagt die Sam- Unter dem Motto „Mit kleinen Dingen Großes bewirken“ sind Petra
melstellenleiterin, Nelsen (links) und Karolin Ververs mit ganzem Herzen bei der Sache.
„es ist so, als ob man Foto: Susanne Peters
alleine schon durch
das Verpacken der Geschen- die notleidendenden RegioAndrea Anft, Eichenstr. 10
ke den Kindern eine Hand nen geschickt, die dem Land in Grefrath, Telefon 02158/8195
reicht.“ In der Hauptstelle in am nächsten sind. Für
Bären-Apotheke, Nicole
Dülken gebe es auch viele Deutschland sind das die sla- Glowig-Nellesen, LindenalArtikel, die vom Einzelhan- wischen Länder. Man solle lee 4 a, Dülken, 02162/55393
del zur Verfügung gestellt auf jeden Fall daran denken,
Yvonne Beenen, Haverslowurden. „Wenn ein Laden dass Kinder nicht nur Klei- he 34 a, Brüggen,
schließt, so kommt es durch- dung brauchen. „Neben Hy- Telefon 02163/8889892
aus vor, dass wir mit Arti- giene-Artikeln und SüßigkeiChristliche Buchhandlung
keln beschenkt werden oder ten solle auf jeden Fall auch Noah & Me(eh)r, Bernd Scdass uns auch einfach so ein Geschenk dabei sein, bei holz, Blauensteinstr. 19,
Ware zur Verfügung gestellt dem die Kinderaugen riesen- 41751 Dülken,
wird“, freut sie sich.
groß werden vor Freude“, Telefon 02162 1036119
Mitmachen ist ganz ein- schmunzelt Petra Nelsen.
Delphin-Apotheke, Stefan
fach: Deckel und Boden eines
Noch bis 15. November Grebe, Bahnhofstr. 1, VierSchuhkartons separat mit können Päckchen abgegeben sen, Telefon 02162/16861
Geschenkpapier bekleben werden. Folgende Annahdm-drogerie-markt, Löhoder vorgefertigten Schuh- mestellen befinden sich im str. 21, Viersen,
karton unter www.jetzt- Kreis Viersen:
Telefon 02162/025414
mitpacken.de bestellen. EinPapier-Büro-SchreibwaPetra Nelsen, Sammelstelgepackt werden dürfen nur le, Venloer Straße 53 (Ein- ren Pfennigs, Moselstr. 1,
Geschenke, die zollrechtlich gang Rückseite Bruchweg), Dülken, Telefon 02162/52464
in allen Empfängerländern Dülken,
Paracelsus Apotheke im
erlaubt sind. Eine Packanlei- Telefon 0176/53910819
real, Peter Reitz, Kanalstr.
tung ist im Aktionsflyer zu
Versicherungen Janßen 51, Viersen,
finden, der über die Website UG, Karolin Ververs, Markt- Telefon 02162/8905930
der Aktion bestellt und her- str. 32, Lobberich,
Villa Kunterbunt, Nadine
untergeladen werden kann. Telefon 02153/401720.
Schliesky, Brunsgarten 24,
Petra Nelsen beteiligt sich
„Yellow Pinguin“ Kinder- Grefrath
zum sechsten Mal an der moden, Gaby Treichel, HochCarola von Gehlen,
weltweiten Aktion. Die Ge- str. 29, Süchteln,
Herderstraße 9, Bracht
schenke werden jeweils an Telefon 02162/5010820.
02157/3028727
125 Jahre St. Martin in Grefrath
Jubiläumszug am 8. November
VON MANFRED BAUM
Grefrath. Runder Geburtstag für den St. Martinsverein Grefrath. Der Verein,
der seit einigen Jahren von
Helmut Thönes geleitet wird,
ist jetzt 125 Jahre alt. Der Jubiläumszug findet am 8.
Novmber statt.
Der erste Zug fand am 10.
November 1889 statt. Die Initiative zum Zug ging vor 125
Jahren von Schulleiter Johannes Horrix aus in Zusammenarbeit mit dem Grefrather
Pfarrer von St. Laurentius
Dechant Peter Matthias Reenen. Während des ersten und
zweiten Weltkrieges fanden
keine Züge statt. Der erste
Zug nach dem Ende des zweiten Weltkrieges fand nach
sechs Jahren am 10. November 1945 statt. Früher war
stets zu St. Martin das bäuerliche Wirtschaftsjahr zu
Ende. Dieser Tag wurde früher auch in Grefrath als Erntedankfest und als Winteranfang gefeiert. Mit dem Martinstag verband man in Grefrath auch so manche Wetterregel. So unter anderem:
„Wie St. Martin sich führt
ein, soll zumeist der Winter
sein.“ Oder: „Ist St.Martin
hell, folgt der Winter schnell.“
Die Martinstage waren früher „Tage ausgelassener
Fröhlichkeit“, denn schon einen Tag nach St. Martin
wurde die neue Session des
Rheinischen Karnevals eröffnet. Als ein Überbleibsel
sind die Martinsbälle (früher im Saal Allen) und das
„Schweineblut“ (gibt es bis
auf den heutigen Tag) anzusehen. Fackeln wurden zu
allen Zeiten selbst gebastelt.
In Grefrath früher aus Kürbissen und Runkelrüben. Die
Kinder gingen von Haus zu
Haus und sangen Bettellieder, wie auch Martinslieder.
Wenn ihr Singen nicht erhört wurde gab es Spottlieder. Ein Spottvers war (stets
auf plattdeutsche gesungen):
„Dat Hus, dat steht op ene
Penn, De Gitzhals, de wonnt
medde drenn, Gitzhals, Gitzhals, Gitzhals.“
Der erste Zug 1889 wurde
von Schulleiter Johannes
Horrix ebenso begleitet, wie
von Pfarrer Reenen und weiteren Lehrpersonen. Nach
dem Zug wurden die Kinder
beschenkt durch Nüsse und
Kastanien. St. Martin ritt jedoch noch nicht dem Zug
voran. Nach der Premiere
wurden die Züge danach
vom Elternbeirat der Dorfschule begleitet. Der Elternbeirat gestaltete auch das
Martinsfest. Der erste Zug
nach dem Ende des ersten
Weltkrieges am 10. Novem-
ber 1920 sah auch erstmals
St. Martin auf einem Schimmel durch Grefrath reiten,
neben ihm zwei Pagen. Allesamt vom Reiterverein Graf
Holk, wie es heute auch noch
der Fall ist. Im Jahr 1957 bekamen die Herolde ein neues
Gewand mit den gelbblauen
Farben der Gemeinde Grefrath und dem Laurentiuswappen auf der Brust. 1957
endete der Martinszug erstmals an der neuen Schule am
Burgweg, wie es heute auch
noch der Fall ist.
Früher gab es auch ein Feuerwerk, auf das seit einigen
Jahren in Grefrath verzichtet
wird. „ Zu Gunsten gut gefüllter Tüten“, so Vorsitzender Helmut Thönes. In Grefrath wurden stets auch die
Kleinkinder ab dem ersten
Lebensjahr beschert und
auch die „alten Leute ab 70
Jahre“, die einen Stuten be-
Seite 23
Daten an Wehrverwaltung:
Widerspruch möglich
Viersen. Einmal im Jahr,
bis spätestens Ende März,
muss die Stadt Viersen Namen und Anschrift aller
deutschen Staatsbürger, die
im darauf folgenden Jahr
volljährig werden, an das
Bundesamt für Wehrverwaltung übermitteln. Die
nächste Übermittlung Anfang 2015 betrifft die Menschen, die 2016 ihren 18. Geburtstag feiern werden. Hintergrund der Datenweitergabe, die im Soldatengesetz
vorgeschrieben ist, ist die
Möglichkeit, freiwilligen
Wehrdienst zu leisten. Durch
die Übersendung der Daten
soll die Wehrverwaltung in
die Lage versetzt werden, für
dieses Angebot zu werben.
Wer nicht möchte, dass
seine Daten an die Wehrverwaltung
weitergegeben
werden, kann dem bei der
Meldebehörde widerspre-
chen. Dieser Widerspruch
kann schriftlich erfolgen
oder „zur Niederschrift“.
Letzteres bedeutet: Man
kommt ins Service-Center
im Stadthaus, Rathausmarkt 1, und erledigt den
Widerspruch dort an einem
der Beratungsplätze. Die
Stadt weist ergänzend darauf hin, dass der freiwillige
Wehrdienst anders als der
frühere Pflicht-Wehrdienst
auch Frauen offensteht und
entsprechend auch deren
Daten übermittelt werden,
sofern kein Widerspruch
vorliegt.
Übrigens werden alle Gemeinden nach § 58c Übermittlung personenbezogener Daten durch die Meldebehörden, diese Angaben
weitergeben. Erkundigen sie
sich in ihrer Gemeinde, falls
Widerspruch eingelegt werden möchte.
Dekanatsball
mit neuem König
Grefrath/Lobberich (maba). Die Schlibecker Matthiasschützen versuchen es erneut. Sie haben jetzt den 1. Mai
2015 festgesetzt, um einen neuen Schützenkönig als Nachfolger von Helmuth Toups, seit vier Jahren im Amt, zu
ermitteln. Beim letzten Vogelschuss gelang dies nicht.
Der Königsvogelschuss am 1. Mai wird in Verbindung mit
dem Maibaumsetzen stattfinden. Am 18. Oktober nehmen
die Matthiasschützen, die nicht Mitglied im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften sind, am Krönungsball des Grefrather Dekanats- und Bezirkskönig Peter
Müller im Lobbericher Seerosensaal teil. Nach 16 Jahren gibt
es wieder einen Grefrather Dekanats- und Bezirkskönig, der
sein Schützenfest im August nächsten Jahres feiern wird.
Frauenbibliothek Born
schließt nach 25 Jahren
Brüggen. 25 Jahre lang
unterhielt Gerta Baltissen
ehrenamtlich in ihrem privaten Wohnhaus die Frauenbibliothek Born. Diese war
im Laufe der Jahre für viele
Brüggener Bürger ein Ort der
Begegnung geworden. Für
ihren Einsatz wurde Frau
Baltissen mit der Ehrenplakette der Gemeinde Brüggen
ausgezeichnet.
Ihr Wirken ist auch über
die Gemeindegrenzen hinaus bekannt geworden. Unter anderem hat sie von den
Städten Hattingen und
Sprockhövel den „AnnekePreis“, eine Auszeichnung
für Frauen, die sich besonders für Frauenrechte einsetzen, erhalten.
Das 25-jährige Jubiläum
nahm die Ehrenamtlerin
zum Anlass, um sich von der
Frauenbibliothek Born im
stattlichen Alter von 87 Jahren zu verabschieden. Am 8.
Oktober war die Frauenbibliothek letztmalig geöffnet,
wo Gerta Baltissen viele
Abschiedsbesuche empfing.
kommen. Einige Jahre wurden extra auch die Kinder des
früheren evangelischen Kinderheimes (heute: Haus an
der Dorenburg) beschert.
Bettler waren früher unter
anderem Stefan Heesen und
Ernst Dohmes. Johannes Thönes aus Schlibeck war lange
Jahre St.Martin. Seit mehr als
einem Vierteljahrhundert ist
der heute 75-jährige Landwirt Erwin Feyen der Grefrather St. Martin. Die Grefrather Gemeindewerke unterstützen den Verein seit
vielen Jahren. Das Martinsfeuer wird heute auf dem freien Platz zwischen der Nordund Neustraße abgebrannt,
wo auch die Bettlerszene gespielt wird.
Der Zug stellt sich in diesem Jahr auf der alten Lobbericher Landstraße auf. Die
Grefrather Kindergärten haben einen eigenen Zug. Ferner hat das Familienzentrum
Villa Kunterbunt einen eigenen Martinszug. Diese Züge
finden in der Woche vor dem
8. November statt.
Grenzland
Seite 24
Galerie 4 Null 4 präsentiert
die Ausstellung „Pulse“
Brüggen. Vom 24. Oktober bis zum 11. Januar 2015
werden Jill McIntosh und
Tom Berlin im Kultursaal
der Burg Brüggen ihre Ausstellung „Pulse - magischer
Realismus am Treffpunkt
der Elemente“ zeigen.. Im
Einklang von Bild und Melodie vermittelt die Ausstellung „Pulse“ mit Acrylgemälden, Videoprojektionen
und Synchronmusik ein einfühlsames Erlebnis der Kräfte und Gleichgewichte unserer verborgenen Natur.
Bevorzugte Motive sind
Küsten, Himmel, Wasser
und Gebirge der schotti-
schen Heimat der Künstlerin. Untermalt wird der Besuch der Ausstellung von
Musikkompositionen des
Künstlers.
Die Multimedia Landschaftskunst der Lokalkünstler ist zu den Öffnungszeiten dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr zu
sehen. Ab November ändern
sich die Öffnungszeiten.
Montags und samstags ist
geschlossen, dienstags bis
freitags und sonntags ist
dann nur noch von 10 bis 16
Uhr geöffnet. Eröffnet wird
die Ausstellung Freitag, 24.
Oktober, 20 Uhr.
Radweg nach Mülhausen
bricht teilweise weg
Grefrath/Mülhausen
(maba). In der vergangenen
Woche hat der Bauhof der
Gemeinde Grefrath an der alten B 509 von Grefrath nach
Mülhausen komplett von der
Bushaltestelle in Mülhausen
auf der Grefrather Straße bis
zum Kreisverkehr in Höhe der
Ostumgehung das Gras zwischen dem Radweg und der
Fahrbahn entfernt, sodass jetzt
nur noch die Erde zu sehen ist.
Die Straße befindet sich ebenso
in einem schlechten Zustand,
wie der Radweg. Der Radweg,
der fast täglich von rund 400
Kindern und Jugendlichen als
Schulweg von Grefrath nach
Mülhausen genutzt wird,
bricht zur Felderseite an ganz
vielen Stellen weg.
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Ganz viel Handwerk in der Großbäckerei
Zu Besuch in der Kamps-Produktion in Schwalmtal
Kreis Viersen. Handwerkliches Können gepaart mit
modernen, industriellen Standards: So lautet das Rezept
für täglich frische Backwaren
in großer Auswahl und mit
ganz viel Geschmack. Diese
Zutaten für ein leckeres Frühstück oder den Snack zwischendurch werden Tag für
Tag von der Kamps Handwerksbäckerei geliefert. Von
der Herstellung der insgesamt 40 Brotsorten und 15
verschiedenen Brötchensorten machten sich jetzt Landrat Peter Ottmann, Peter
Hauptmann, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den
Kreis Viersen (WFG), sowie
Schwalmtals Bürgermeister
Michael Pesch selbst ein Bild.
Und zwar in der Handwerksbäckerei von Kamps in
Schwalmtal.
Die beiden Geschäftsführer
von Kamps, Jaap Schalken und
Thomas Prangemeier, informierten die Gäste über die Entstehungsgeschichte des Unternehmens, den Umzug von
Düsseldorf in den Kreis Viersen und die aktuellen Rahmenbedingungen.
„Von
Es sieht nicht nur aus wie in
einer überdimensionierten
Backstube: „Wir arbeiten mit
einer Kombination aus Automatisierung und Handwerk“,
erläutert Produktionsleiter
Michael Knospe. Nur so ist es
möglich, bis zu 3.000 Brote
pro Stunde zu backen. Dass
der handwerkliche Teil der
Herstellung nicht zu kurz
kommt, dafür sorgen schon
die Mitarbeiter: Der überwiegende Teil sind ausgebildete
Bäcker. Das ist auch wichtig,
denn bei vielen Backwaren
sind mehrere Arbeitsgänge
bis zur Fertigstellung nötig.
So zum Beispiel bei einem der
Klassiker von Kamps: Jede
Woche
werden
16.000
Nussecken hergestellt und
jede einzeln von Hand geschnitten. Auch die richtige
Konsistenz der Teiglinge, beispielsweise für Brötchen, wird
immer wieder von Hand geprüft. Computergesteuert ist
dagegen die Einhaltung der
Rezepturen bei der Teigherstellung. Auf diese Weise wird
sichergestellt, dass die Backwaren immer gleich lecker
schmecken, egal ob in Berlin
oder in München.
Die erste Kamps Bäckerei
wurde 1982 in der Düsseldorfer Friedrichstraße eröffnet.
Neben den Kamps Bäckereien
gibt es deutschlandweit über
65 Kamps Backstuben sowie
zusätzlich zwei BackstubenStandorte in der britischen
Hauptstadt London. In den
Kamps Backstuben werden
alle Backwaren vor Ort in einer gläsernen Backstube ofenfrisch gebacken. Über 97 Prozent der Kamps Standorte
werden durch selbstständige
Franchise-Partner geführt.
Sister’s den Kindern aus dem
Dorf
die
Möglichkeit
an,Nachhilfe in Englisch und
Mathe zu bekommen, wo wir
uns ebenfalls einbringen
können. Die wenigsten verstehen oder sprechen Englisch, sodass wir dringend
Kiswahili lernen müssen.
Dabei bekommen wir jedoch
viel Hilfe von den großen
Schulkindern und Stefanie.
Aber auch mit Händen und
Füßen klappt es dann doch
meistens irgendwie und ein
fröhliches Lachen ist ja zum
Glück in jeder Sprache verständlich!
Sonntags gehen wir zusammen in die Kirche, die
durch viele und schöne Lieder sehr lebendig ist. Am
Nachmittag wird dann die
Zeit genutzt, um schöne
Ausflüge zu unternehmen.
Einmal waren wir zum Beispiel an einem Strandstück
des Viktoriasees, an dem
man auch schwimmen kann.
Die afrikanische Gastfreundschaft beeindruckte mich
wirklich sehr! Ich bin jetzt
schon gespannt, was mein
MaZ-Jahr in Tansania noch
mit sich bringen wird. Für
die Unterstützung bedanke
ich mich sehr herzlich und
es ist schön zu wissen, so
einen Rückhalt in Deutschland zu haben.“
Interessante Erfahrungen in der Kamps-Großbäckerei in
Schwalmtal. Foto: Kreis Viersen
Schwalmtal aus werden rund
500 Kamps-Standorte in ganz
Deutschland beliefert. Die
meisten davon in NordrheinWestfalen“, sagt Jaap Schalken. „Wir legen sehr viel Wert
auf Qualität und Frische“, so
Schalken weiter. Eine der Belege dafür: Rund 80 Prozent
der Rohstoffe für die Backwaren werden regional eingekauft.
Große Kessel für die Zutaten und lange Förderbänder
dominieren das Bild in der
Produktionshalle von Kamps.
Missionarin auf Zeit in Tansania
Nettetal (hws). Hannah
Heidemeyer aus Kaldenkirchen meldet sich als „Missionar auf Zeit“ zum ersten
Mal aus Tansania, wo sie
Kontakt zu den Grenzland
Nachrichten behält: „Zum
ersten Mal sende ich euch
nun herzliche Grüße aus
Kemondo in Tansania.Vor
knapp einem Monat kamen
Lea, Kathrin und ich (zwei
Mitfreiwillige für drei Monate) nach einer langen, aber
gut verlaufenen Reise am
Nikolaushaus an.Wir wurden herzlich aufgenommen,
sodass wir uns gleich recht
wohl fühlten. In den nächsten Tagen hieß es dann erst
einmal die Kinder, die Mitarbeiterinnen, die Umgebung und den Alltag des
Nikolaushauses kennen lernen.
Wir wohnen nun mit drei
Ordensschwestern
der
Franziskanerinnen, einer
Festangestellten, Stefanie
(meine Projektleiterin und
Gründerin des Nikolaushauses) und mittlerweile 22
kleinen und großen Kindern
hier zusammen. Jedes der
Kinder ist total einzigartig
und liebenswert! Morgens
heißt es erst einmal Frühstück vorbereiten und den
kleinen Kids im Bad helfen,
bevor es dann raus in den
Sandkasten geht. Um neun
Uhr beginnt für die behinderten Kinder die Outpatient Clinic. Hier wird unter
der Leitung von Mama Tito
und zweimal in der Woche
mit der Unterstützung von
der Heilpädagogin Barbara
aus der Schweiz fleißig Musik gemacht, gespielt und jedes Kind, soweit es möglich
ist, nach seinen individuellen Fähigkeiten gefördert.
Dies ist vergleichbar mit
Physio- oder Ergotherapie
in Deutschland. Nachmittags mache ich dann mit den
Kindern von Stefanie deutschen Fernschulunterricht.
Um fünf Uhr wird jedes
Kind geduscht. Nach dem
Abendessen heißt es dann
schon gegen sieben Uhr für
die Kleinen ab ins Bett. Bis
neun Uhr bleibt dann noch
genug Zeit mit den Großen
zu quatschen, zu nähen oder
Gesellschaftsspiele zu spielen.
Einmal in der Woche haben wir die Möglichkeit bei
den Sister’s in Kemondo
mitzuhelfen.Sie haben einen
Social Service gegründet,
wo die Menschen aus Kemondo medizinische Hilfe,
Lebensmittel oder auch finanzielle Unterstützung erhalten können. An einem
anderen Tag bieten die
Grenzland
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Seite 25
Von breidele bis Breyell
Young-Life-Disco
Interessantes über die Breyeller Ortsgeschichte
Start in die Saison 2014/15 am 22. 11.
VON SUSANNE PETERS
Breyell. Vor zehn Jahren
sagte Rolf Ingenrieth, an
Reinhard Rankers (beide
Förderverein Alter Kirchturm) gewandt: „Wenn wir
beide in Rente sind, schreiben wir zusammen ein
Buch.“ Und so trug es sich zu,
dass Rolf Ingenrieth, auch als
frisch gebackener Rentner in
der Tat die Zeit fand, ein außergewöhnliches Buch zu
schreiben. Ein Jahr habe er an
dem Buch gearbeitet. „Den
meisten Aufwand verursacht der Feinschliff. Der letzte Schliff hat circa 80 Prozent
der Zeit in Anspruch genommen“, stellt er fest.
Im Jahr 1980 sei das letzte
Buch über Breyell veröffentlicht worden. „Gewiss ein
sehr informatives Werk“, ist
Ingenrieth sicher, „allerdings
überbordend textlastig und
etwas schwer verständlich.“
Ihm sei es wichtig gewesen,
ein Buch zu verfassen, dass
für jedermann verständlich
sei, nicht nur Text, sondern
auch visuelle Eindrücke vermittele und neben den 72
dargestellten Aspekten bisweilen auch erheitere. „Eine
Lektüre, die man gerne in die
Hand nimmt, deren Gschichte für Jung und Alt lesbar ist,
aber keinesfalls belehrend“,
fügt er hinzu und Reinhard
Rankers ergänzt: schmunzelnd: „Und durch die man
nach drei bis vier Stunden
die Breyeller Geschichte
kennt.“ Sehr viele Gespräche
mit Breyellern haben Ingenrieth und Rankers geführt.
Dabei habe sich häufig heraus kristallisiert, dass es
Grenzen zwischen Dichtung
und Wahrheit gibt.
„Viele Dinge sind von Generation zu Generation weitergeleitet worden. Im Buch
stehen nur Fakten, die ausschließlich belegt wurden“,
erläutert der Autor. „Und
alles das, was dem HörenSagen zuzuordnen ist, ist eindeutig gekennzeichnet.“ Der
Alte Kirchturm zum Beispiel
sei nicht abgebrannt, wie es
unter den Breyellern gerne
Reinhard Rankers (links) und Rolf Ingenrieth laden zu einem
vergnüglichen Abend unter dem Motto Breyell erLEBEN ein und
präsentieren das Buch über die Breyeller Geschichte auf höchst
unterhaltsame und kurzweilige Art. Foto: Susanne Peters
verlaute, und Organist Johann Peters sei auch nicht im
früheren Gemeindehaus, der
heutigen Stadtbücherei, geboren worden.
72 Aspekte der Ortsgeschichte sind Gegenstand des
leichtfüßigen Werkes, das auf
keinen Fall frontal Wissen
vermittele, sondern alle Interessierten auf eine spannende und bunte Reise durch
die Historie Breyells entführe. Zur Mitte des 19. Jahrhunderts war Breyell die größte
und reichste Region der Gemeinde, von 1905 bis 1907
besaß Breyell zwei Kirchen neben dem Alten Kirchturm und bevor die Preußen aus
Berlin kamen, gehörte die
Breyeller Gemeinde für 20 Jahre zu Frankreich.“ Auch sei
Breyell nie isoliert gewesen,
wie die ein oder andere Stimme behaupte, sondern beeinflusst durch europäische und
deutsche Geschichte, „vor allem durch die Franzosenzeit,
was heute kaum noch jemand
weiß“, verweist Rankers.
Breyell habe auch immer
aus mehreren Ortsteilen bestanden, die ebenfalls in eige-
nen Kapiteln des Buches Erwähnung fanden. „Es ist sehr
interessant, worauf man so
stößt“, sagt er, „man bekommt
alte Fotos, von denen man nicht
erwartet hätte, dass sie existieren. Unsere Anschlussidee
ist, alles zu archivieren, an
Fotos, auch an Dokumenten,
die wir bekommen können.
Um diese für die Nachwelt zu
erhalten.“
Die unterhaltsame literarische Reise durch das historische Breyell beginnt mit
seiner ersten urkundlichen
Erwähnung am 30. September 1118 und schließt mit dem
Hinweis, dass der Alte Kirchtum seit September dieses
Jahres auch als Trauzimmer
genutzt werden kann. Auch
bedeutende Breyeller Persönlichkeiten, „Ur-Originale,
von denen man nach Jahrzehnten noch spricht“, sagt
Reinhard Rankers schmunzelnd, treten würdig in Erscheinung, wie der stotternde Schreiner Halfmann Mattes mit dem besonders spöttischen Humor, auch „Halve
Mattes“ genannt.
Man findet in dem Buch
ebenso Fakten über den
Breyeller Sprachforscher und
Heimatdichter
Heinrich
Houben (1866-1941) sowie
seinen Landsmann, den
Schriftsteller Dr. Paul Therstappen, wie über den Komponisten Johann Peters (18201870). Hautnah erleben dürfen die Breyeller und auch
alle anderen Interessierten
das Buch „Von breidele bis
Nettetal-Breyell“, wenn es
morgen sehr unterhaltsam
schauspielerisch, musikalisch und im volkstümlichen
Krämer Latein, mit Übersetzung, vorgestellt wird. Unter anderem werden der Heimatverein „Henese Fleck“,
die Musiker Jürgen Ucher,
Jürgen Evers und Rainer Tissen, der Journalist Manfred
Meis sowie die Schauspieler
Verena Bill und Michael Koenen (Niederrheintheater) die
Besucher auf eine kurzweilige historische Reise durch
Breyell mit nehmen.
„Es wird keinen Frontalunterricht mit Vorlesungen
geben“, verspricht Rolf Ingenrieth, „dass wird ein äußerst vergnüglicher und aufschlussreicher Abend werden. Und keinesfalls belehrend“, betont er. Die Veranstaltung ist die erste von zwei
weiteren unter dem Motto
Breyell erLEBEN. „Im doppelten Sinne“, erläutert Rolf
Ingenrieth schmunzelnd,
„die Breyeller leben und
Breyell kann man auch vergnüglich und spannend erleben. Und das werden wir
erleben.“
Zur Veranstaltung sind am
morgigen Samstag, um 18.30
Uhr, alle Interessierten recht
herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Das Buch, gesponsert von der Volksbank Krefeld e.G., kann man für den
Preis von 8 Euro in der Volksbank und der Sparkasse Krefeld erwerben sowie bei Rolf
Ingenrieth und Reinhard
Rankers, auf dem Christkindlmarkt Breyell und weiteren Weihnachtsmärkten
der Region wie auch bei allen
Veranstaltungen im „Alten
Kirchturm“.
Eheleute Warkus feiern Diamanthochzeit
60 Jahre verheiratet. Das Ehepaar Warkus in Oedt
Foto: Manfred Baum
Oedt (maba). Am vergangenen Mittwoch (15. Oktober)
waren die Eheleute Günter (84)
und Irmtraud (81) Warkus, geborene Hischke, 60 Jahre verheiratet und konnten das Fest der
Diamanthochzeit im kleinen
Kreis feiern. Die größere Feier
mit Verwandten und Bekannten findet am morgigen Samstag,18. Oktober statt.
Das sympathische Jubelpaar
ist noch sehr rüstig. Er stammt
aus Abbenrode im Kreis Braunschweig, sie aus Pommern. Kennengelernt hat sich das Paar in
Abbenrode beim Tanz am ersten Weihnachtstag vor mehr
als 60 Jahren. Sie war dort damals „in Stellung“, im Haushalt
tätig, würde man heute sagen.
Er war beruflich als Kraftfahrer
tätig, sie war stets Hausfrau.
Aus der Ehe gingen zwei Söhne
hervor. Ein Sohn ist verstorben.
Um Schwiegertochter und drei
Enkel wuchs die Familie. Das
Jubelpaar hat hier am Niederrhein in Süchteln, Grefrath und
seit 1965 in Oedt gelebt. Sie haben sich längst in Oedt eingelebt
und verstehen auch plattdeutsch. Die Nachbarn kränzen das Haus festlich. Er fährt
auch heute noch gerne Auto.
„Doch ich fahre gemütlich“,
führt er weiter aus. Der Garten wird gepflegt und das
Jubelpaar macht mit in einer
Radfahrgruppe des Verein
Älterwerden in der Gemeinde Grefrath.
Viersen. Das von Bürgermeister Günter Thönnessen
initiierte städtische Jugendprojekt „Young Life“ lädt
wieder zum Discoabend in
die Festhalle. Die Reihe der
Veranstaltungen „Young
Life Disco“ startet am Samstag, 22. November, in die
aktuelle Saison. Zielgruppe
sind Kinder und Jugendliche
von zwölf bis 16 Jahren. Die
Musik läuft von 19 bis 23
Uhr. Im Eintrittspreis von
2,50 Euro ist ein Freigetränk
erhalten. Professionelle Tonund Lichttechnik, mehrere
DJs und ein jugendgerechtes
Catering durchs HubertVootz-Haus prägen den
Abend in der rauchfreien
Festhalle. Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter des Jugendamtes und anderer städti-
scher Dienststellen sowie ein
professioneller Ordnungsdienst und die Polizei gewährleisten einen sicheren
Verlauf in und um Viersens
„gute Stube“.
Die Altersbeschränkung
wird am Einlass kontrolliert,
die jungen Besucherinnen
und Besucher sollten also
einen Altersnachweis, zum
Beispiel den Schülerausweis,
dabei haben. Das Mitbringen alkoholischer Getränke
ist verboten, hier werden im
Zweifel auch die Taschen
überprüft. In diesem Zusammenhang ein wichtiger Hinweis: An der bewachten
Garderobe können Jacken
und Mäntel (kostenfrei) abgegeben werden, (Hand-)Taschen werden aber nicht
angenommen.
Brüggener literates-Verlag
stellt Künstlerbuch vor
vl.: Verleger Udo Rosowski, Künstler Horst Kordes und Autor
Ue Seewald. Foto: privat
Erkelenz. Im Rahmen der
Kunstausstellung Rock &
Pop Art des Künstlers Horst
Kordes stellte der Brüggener
literates-Verlag das vom
Autor Uwe Seewald zusammengestellte Künstlerbuch
über den Künstler Horst
Kordes vor.
Horst Kordes hat zuletzt
in unserer Region mit seiner
Benefizaktion zugunsten des
Abenteuerspielplatzes für
das Kinderdorf Dilborn für
Aufmerksamkeit gesorgt.
Nun werden das Leben und
die Werke des früher mit Friedensreich Hundertwasser
freundschaftlich verbundenen Künstlers in einem einzigartigen Künstlerbuch, das
wieder selbst als Kunstobjekt zu werten ist, im literates-Verlag herausgegeben.
Verleger Udo Rosowski hat
das Buch im Großformat mit
schwarzgrundigen Seiten
als Hardcoverversion mit
hochwertiger Fadenheftung
produziert. Auf 112 Seiten
gibt es einen lebhaften und
farbenfrohen Einblick in das
Schaffen des Künstlers. Obwohl das Werk erst in einer
Ansichtsversion vorlag, ließen sich schon zahlreiche
Ausstellungsbesucher in die
Bestellliste eintragen. Wer
das Buch bei der Ausstellung
oder direkt beim Verlag bestellt, erhält zum Preis von
99,50 Euro ein nummeriertes
und handsigniertes Exemplar einer limitierten Auflage von 300 Stück. Außerdem
gibt es als Beigabe ein vom
Künstler gestaltetes Lesezeichen, das ebenfalls nummeriert und signiert wird. Die
Erkelenzer Ausstellung ist
noch bis zum 26. Oktober an
den Wochenenden geöffnet.
Trauerfrühstück in Oedt
Oedt. Die Malteser Hospizgruppe „Klaus Hemmerle“ bietet wieder ein Trauerfrühstück an. Am kommenden Montag, 20. Oktober, findet das Frühstück von 8.30 bis 10.30 Uhr
im Altenzentrum Oedt an der Oststraße 9 im Medienraum
im Untergeschoss statt. Um kurze Anmeldung noch heute,
Freitag, wird bei Frau Nentwig-Nolden unter der Telefonnummer 02158/9198915 gebeten.
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Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Theaterspiel
in der Grabeskirche
Viersen (maba). „Die Unsterblichkeit des Sandkuchens“ lautet der Titel eines
Theaterspiels in der Viersener Grabeskirche, das heute,
17. Oktober, um 19.30 Uhr
aufgeführt wird. Zentrales
Thema des Stücks von und
mit Annette Schramm sind
das Abschied nehmen und
das Weiterleben danach. Für
Regie und Dramaturgie ist
Dorothea Neukirchen verantwortlich.
Annette Schramm präsentiert in der Aufführung sieben Menschen, die auf ihr
bisheriges Leben zurückblik-
ken und ihre Erinnerungen
sowie deren Bedeutung für
das Heute Revue passieren
lassen. Daraus ergeben sich
besondere Augenblicke des
Abschieds, die angesichts
der Todesnähe intensiv wirken und nachdenklich stimmen. Der zweite Teil der nicht
alltäglichen Aufführung
präsentiert ein phasenhaftes Verarbeiten des Trauerprozesses, bei dem wenige
Requisiten zum Einsatz
kommen. Karten zum Preis
von acht Euro gibt es an der
Abendkasse und im Büro der
Grabeskirche.
Sing mal! - Kultsingen
mit Johannes Brand
Die Texte werden per Beamer angezeigt, so dass jeder mitsingen
kann. Foto: Beng
Bracht/Grefrath. Brand ist
mit seinen Mitsingabenden
regelmäßig in den Kreisen
Viersen, Neuss und Mönchengladbach erfolgreich auf
Tour. Sein „Public Singing“
ist bei seinen Gästen mittlerweile zum Kult geworden.
„Gemeinsam singen ist ein
Phänomen“ weiß Johannes,
„meine Mitsing-Abende entwickeln eine Dynamik, der
sich niemand entziehen kann
und gute Stimmung ist garantiert“. Die Gitarre in der
Hand, die Texte per Beamer
an der Wand, moderiert und
singt Johannes, und das ganze Publikum singt mit; Oldies, Evergreens, Schlager,
Volkslieder und aktuelle
Hits, die Texte an der Wand
machens möglich.
„Ich nehme den Menschen
ihre Hemmungen und helfe
ihnen zu singen, das verschafft mir und meinen Gästen eine besondere Freude
und bringt uns zusammen“,
sagt Brand, „bei mir wird
das ganze Publikum zu Elvis, den Beatles, Marianne
Rosenberg, Udo Jürgens oder
Bruno Mars. Singen muss
man nicht können, man
muss es einfach tun“, betont
Brand. Unter dem Motto
„Sing mal! ein abendvoller
Genuss“ darf man sich auf
weitere stimmungsvolle
Abende freuen. Die nächsten
Termine: Grefrath, Gaststätte zum Nordkanal, Dienstag,
21. Oktober und BrüggenBracht, Ratsstube & Bürgersaal, Donnerstag, 23. Oktober, jeweils 20 Uhr, Eintritt
acht Euro. Weitere Termine
und Reservierung unter
www.singmalmit.de.
Waldnieler Altmessdiener
treffen sich
Waldniel (fjc). Das Jahrestreffen der Waldnieler
Altmessdiener findet in
diesem Jahr am Sonntag,
26. Oktober statt. Man beginnt mit der gemeinsamen Messfeier um 9 Uhr in
St. Michael. Im Anschluss
daran ist die Kaffeetafel
für’s Frühstück im Pfarr-
heim gedeckt. Damit alles
gut vorbereitet werden
kann, wird um vorherige
Anmeldung gebeten bei
Heinz-Gerd Küppers (Telefon 01746230805) oder
bei Heinz-Theo Niehsen
(Telefon 02163 31136) oder
per Mail unter altmessdiener-st..michael@web.de.
Eindrucksvolle Ausstellung
der gefiederten Freunde in Süchteln-Vorst
VON MANFRED BAUM
Süchteln-Vorst. Tauben
gurrten, Hähne krähten,
Hühner gackerten und Enten und Gänse plapperten
und schnäbelten. Die Honschaft Tuppenend in Süchteln-Vorst wurde zum Mekka der Freunde des Rassegeflügels. Rund 180 Tiere (Tauben, Hühner, Enten, Gänse
und Ziergeflügel) hatten die
24 Aussteller, darunter fünf
Nachwuchszüchter in die
Ausstellung geschickt.
Schirmherr Günter Neumann und Vizebürgermeister Hans-Willi Bouren waren voll des Lobes über die
herausragende Zuchtarbeit
der Züchter. Sie hatten ihr
Ziel auch in diesem Jahr erreicht einigen hundert Besuchern Enten, Gänse, Hühner
oder tauben vorzustellen, die
sich von ihrer besten Seite
zeigten. Die Preisrichter vergaben hohe Noten und lobten ebenso die intensive Arbeit im Vorfeld der Jahresschau, die ein Spiegelbild war
von ehrenamtlichem Einsatz, von Liebe zum Tier und
von Sachverstand. Günter
Neumann: „Ich habe viele
außergewöhnliche Tiere gesehen.“ Ausstellungsleiter
Karl-Heinz Buchholz: „Wir
sind froh, dass wir hier im
Tuppenend eine neue Ausstellungshalle gefunden haben
und das wir auch Nachwuchs
haben bei den Züchtern.“ Vielfach gab es Benotungen mit
„Vorzüglich“, „Hervorragend“ oder „Sehr gut.“ Das ein
oder andere Huhn legte übri-
gens auch ein Ei im Rahmen
der Ausstellung.
Willi Gehrmann überzeugte mit seinen Madarinenenten, den Moorenten,
aber auch den Witwenpfeifgänsen. Erstmals zu sehen
die stattlichen Russen-Gänse aus der Zucht von Christel und Klas Siegmeier. Hökkergänse hatte Hermann-Josef Schroers ausgestellt. Immer wieder wurde sichtbar,
wie gepflegt das Gefieder
war. Gänse, Enten und Hühner „wie gemalt“ sahen die
Besucher der Ausstellung.
Das Farbenspiel im Gefieder
ließ an Natürlichkeit nichts
zu wünschen übrig. Die Lütticher Kämpfer bei den Hühnern besonders farbenfroh.
Mal
goldhalsig,
mal
schwarz-rot, oder weiß-
bunt. Das Deutsche Lachshuhn von Hermann-Josef
Schroers präsentierte sich
lachsfarben und sah edel aus.
Putzig anzusehen die Holländer Haubenhühner mit
Weißhaube von Manfred
Gurr. Die Hühnersorte „Ostfriesische Möwen“ sind goldschwarz geflockt. Willi
Fuchs stellte sie aus. Ebenso
eine Augenweise in der Ausstellung die Zwerg Friedenhühner, die gelb-weiß geflockt sind. Klaus Koht hatte
sie ausgestellt und bekam
gute Noten. Hoch bewertet
bei den Tauben die ShowRacer blau gehämmert aus
dem Schlag von Brigitte und
Klaus Korting.
Zum Wassergeflügel gehören die Lockengänse, die
Nachwuchszüchter Patri-
zia Reinelt ausstellte. Sie
schaffte mit tollen 97 Punkten auch die Jugend-Landesverbandsmedaille zu gewinnen. Bei der Jugend stellte Matthias Heyer „Vorwerkhühner“ aus und betonte, dass dieser Name
überhaupt nichts mit einem
namensgleichen Staubsaugerunternehmen zu tun hat.
Seine Hühner hatten vielmehr Ausdruckskraft und
Natürlichkeit, wie ein Staubsauger. Da hinkt einfach jeder Vergleich. Auch Lina
Buchholz wusste zu überzeugen mit ihren Zwerg Friesenhühnern bei der Jugend.
Alexander
Haßelmann
(Nachwuchszüchter) schaffte bei den Tauben mit seiner
niederländischen Schönheitsbrieftauben stattliche
97 Punkte und die Bewertung
„Vorzüglich.“ Die Landesverbandsmedaille bei den Senioren schaffte mit 96 Punkten
und der Note „Hervorragend“ Rosi und Wolfgang
Werner mit ihrer Hühnerrasse „ Rhodeländer dunkelrot.“
Zahlreiche Sonderehrenpreise wurden verliehen, sowie
das Ehrenband der Volksbank
Viersen und der Ehrenpreis
der Stadt Viersen. Den Ehrenband der Volksbank Viersen
erhielten: Christine Theißen
für ihre Streicherenten silberwildfarbig. Tim Fuchs für seine
Lütticher
Kämpfer
schwarz (Hühner), Marius
Matz für seine Figurita Mövchen rotfahl (Tauben), sowie
Alexander Haßelmann für
seine niederländische Schönheitsbrieftaube.
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Seite 27
Freundeskreis Süchtelner mit Herz gegründet
Süchteln. Pünktlich zur
neuen Karnevalssession hat
sich in Süchteln eine neue
Gruppe gebildet, der Freundeskreis Süchtelner mit
Herz. Der Freundeskreis
Süchtelner mit Herz ist ein
im Juli neu gegründeter karnevalistischer Verein, der
nicht nur Karneval feiert,
sondern dabei auch karitative Zwecke unterstützen
möchte.
Der Gedanke einen solchen
Freundeskreis zu gründen
entstand nicht von jetzt auf
gleich. Nein, zwei Jahre gingen ins Land, bis am 26. Juli
zur Gründungsversammlung einladen wurde. Erschienen waren 15 Süchtelner, die alle den Traum hatten am Rosenmontagszug
im schönen Süchteln teil zu
nehmen. Gewählt wurden
Marc Marsollek (1. Vorsitzender) und Karl-Heinz
Wyes (2. Vorsitzender). Aber
v. l. Marc Marsollek, Karl-Heinz Wyes. Foto: Lydia Wyes
was bedeutet karitative
Zwecke zu unterstützen?
Diese Idee entstand nach dem
Prinzenspiel des Süchtelner
Prinzenpaares 2014. Mit
großer Begeisterung sammelten die Mitglieder Spenden für die Franziskusschule und für das geplante
„Franz-Mobil“.
Der Freundeskreis Süchtelner mit Herz wird in der
kommenden Session Buttons
verkaufen und deren Erlös
zu hundert Prozent für die
Anschaffung neuer behindertengerechten Spielfahrzeuge und Lernspiele im integrativen Familienzentrum
St. Clemens in Süchteln spen-
den. Aus dieser Spendenaktion heraus, haben sich die
Mitglieder ein passendes Sessions-Motto für den Freundeskreis Süchtelner mit Herz
ausgedacht, was dem Ganzen einen tollen Rahmen
bietet: „Unser Herz für Süchteln“. Herzlich lädt der
Freundeskreis ein, Mitglied
zu werden oder am Samstag, 8. November, beim Ordensfest vorbeizuschauen.
An diesem Abend wird im
Süchtelner Kolpinghaus um
19.11 Uhr die neue Session
eingeläutet und die Viersenerin Iris Kater zum Ehrenmitglied ernannt.
Interessiert? Werden sie
doch Mitglied und melden sie
sich unter der eMail
fk.suechtelner.mit.herz@gmail.com
an oder besuchen Sie den
Freundeskreis Süchtelner mit
Herz auf Facebook oder im
Internet: www.freundeskreissuechteln.jimdo.com
Boden der Doppelsporthalle
wird erneuert
Halle noch bis zum 9. 11. gesperrt
VON MANFRED BAUM
Gemeinde Grefrath. Dort,
wo einst Franz und Anneken Berger ihren Hof hatten,
begann vor genau 30 Jahren,
am 8. Oktober 1984 der Bau
der ersten Grefrather Doppelsporthalle. Die sogenannte „kleine Sporthalle“
stammt aus den 1950er Jahren. Dort trainierte früher
im Winter Borussia Mönchengladbach unter Hennes
Weisweiler. Die Doppelsporthalle ermöglichte es der
Turnerschaft Grefrath und
früher auch dem TuS Oedt,
wieder Hallenhandball zu
spielen.
In der kleinen Halle war
das nicht mehr erlaubt. Inzwischen ist an die Doppelsporthalle das Clubheim der
Turnerschaft Grefrath angebaut worden, wo der Boden
erneuert werden muss. Der
Doppelschwingfußboden in
der Doppelsporthalle wird
in diesen Tagen ebenso nach
knapp 30 Jahren erneuert.
Seit Anfang Oktober ist die
Halle bereits gesperrt, denn
der Boden wird mit einem
Kostenaufwand von 65 bis
70.000 Euro komplett erneuert. Der alte Boden sollte bereits in den Sommerferien
des vergangenen Jahres erneuert werden. Doch die
Haushaltssperre machte
dies 2013 unmöglich. Aufgrund der durchzuführenden Arbeiten ist die Halle
noch bis zum 9. November
für jeglichen Vereinssport
und für den Schulsport gesperrt.
Im Fliesenspiegel der Zeit
Historische Spielmotiv-Fliesen von Sammler Dr. Eugen Gerritz
Dr. Eugen Gerritz überreicht Kulturdezernent Dr. Andreas
Coenen und Museumsleiterin Anke Wielebski Fliesen mit
Spielmotiven.
Grefrath. Das Spielzeugmuseum im Niederrheinischen Freilichtmuseum des
Kreises Viersen ist um eine
Attraktion reicher: Knapp 100
historische Fliesen zieren die
Wand im Obergeschoss. Insgesamt hat Sammler Dr. Eugen Gerritz aus Krefeld dem
Museum 133 Motivfliesen
übergeben. Die 12 mal 12 Zentimeter langen Sammlerstükke zeigen Kinder beim Spielen:
Jungen und Mädchen beim
Kegeln, auf Stelzen oder mit
einem Peitschen-Kreisel - die
typischen „Draußen-Spiele“
der Kinder am Niederrhein
über viele Jahrhunderte. „Genau deshalb passt die Sammlung wunderbar in unser
Volkskundemuseum“, sagt
Dr. Andreas Coenen, Kulturdezernent des Kreises Viersen.
Die ausgestellten Fliesen
stammen aus den Niederlan-
den. „Die typisch blau-weißen
Fliesenspiegel waren im 17.
und 18. Jahrhundert ein weit
verbreitetes Interieur bei
wohlhabenden Bürgern auch hier am Niederrhein“,
sagt Museumsleiterin Anke
Wielebski. Die Fliesen verkleideten Kamine oder
Wandflächen in Küchen und
Wohnräumen.
Dr. Eugen Gerritz ist gelernter Archäologe und war als
Studiendirektor und Kommunalpolitiker tätig. Wie ein „kleines Museum“ hatte der leidenschaftliche Sammler rund
40 Jahre seine Fliesen zusammengetragen. Die Vorliebe für
Fliesen begann mit einer Landschaftsfliese. „Das Motiv erinnerte mich an ein Gemälde von
Rembrandt“, sagt der begeisterte Sammler, der zuvor außerdem Briefmarken und
Münzen sammelte.
Im Spielzeugmuseum stellen die Fliesen in Ergänzung
zum historischen Spielzeug
einen Beitrag zur Spielfor-
schung dar: „Die verschiedenen Motive halten nicht nur
das Spielen und das Spielzeug
der vergangenen Jahrhunderte fest, sondern sie zeigen auch
die dem Menschen gegebene
lebenslange Lust am Spielen“,
sagt Anke Wielebski.
Die Darstellungen verbinden Generationen. „Bei der
Identifikation der dargestellten Spiele auf den Fliesen
können Jung und Alt ins Gespräch kommen“, sagt Dr.
Gerritz. Der Krefelder, der
früher selbst gerne mit Kindern und Enkeln das Spielzeugmuseum besuchte, kennt
die Unterhaltungen vor seiner Sammlung, die zuvor in
seinem Wohnzimmer stattfanden. „Kennst du die Spiele
noch?“ ist die typische Frage,
die oft den Einstieg in eine lebhafte Diskussion bildet. „Ich
freue mich, dass ab sofort alle
Besucher des Freilichtmuseums Freude an den Spielmotiv-Fliesen haben können“,
sagt Dr. Gerritz.
Hausmeister Jürgen Kluge erläutert die Arbeiten.
Foto: Manfred Baum
Jahreshauptversammlung
der Verkehrswacht Viersen
Dülken (maba). Die Jahreshauptversammlung der Verkehrswacht in der Stadt Viersen, mit den Ehrungen bewährter Kraftfahrer, findet am Dienstag, 21.Oktober, um 19
Uhr, im Mensagebäude der Primusschule auf der Kettelerstraße 45 in Dülken statt. Im Mittelpunkt der Versammlung
steht der Geschäftsbericht für das Jahr 2013.
Tagtool-Workshop erforderte viel Kreativität
Brüggen (bei). Was in aller Welt ist „Tagtool“?
Kunstpädagoge Matthias
Plenkmann und Medienexperte und Filmschaffender
Christian Spiess aus Dortmund arbeiten unter dem
Namen
„LichtGestalten
Tagtool - Visual Artist
Group“. Sie verbrachten im
Rahmen des Kultur-Rucksack-Angebotes mit Jugendenlichen einige WorkshopStunden im Jugendzentrum
Second Home und kreierten
mit Hilfe eines Beamers, aus
Pappe gefertigten Stadtkulissen und einer Menge Kreativität ein Live-Szenario,
welches anschließend auch
auf die Fassade der Gemeinde projeziert werden sollte.
„Das Tagtool ist ein Open
Source-Werkzeug, mit dem
es möglich ist, Zeichnungen
und ihre Animationen für
eine Live Performance Situation zu erstellen. Digitale
Graffitis werden über einen
Beamer projiziert und auch
animiert. Dabei erfolgt alles
ohne vorgefertigte Effekte und
Animationen live! Eine Person zeichnet auf einem Grafik-Tablet den Inhalt, eine
zweite sorgt für die Bewegung“, erklärte Christian
Spieß. Dabei kann dann ein
Turm blinken, Gebäude werden farbig gestaltet, ein Flugzeug fliegt vorbei, Sterne glitzern. „Das, was man gerade
gezeichnet hat, kann sofort
animiert werden. Auch kön-
nen Kommentare eingefügt
werden. Das ist modernes,
temporäres Graffiti, was auf
Knopfdruck wieder verschwindet“, erläutert Matthias Plenkmann. Die Pinselgröße und Pinselfarbe wird
am Mischpult eingestellt.
„Sich erst einmal eine Kulisse einfallen zu lassen und
diese dann auszuschneiden,
war schon anstrengend“,
meinte Alicia (14). „Aber
dann hat die ganze Entwicklung viel Spaß gemacht.“ Und
Celina (12) fand „am Computer arbeiten und die Gebäude
gestalten“ am besten. Erstaunlich war dabei, dass bis
auf einen Quotenjungen nur
Teilnehmerinnen
beim
Workshop dabei waren.
Konzentriert arbeiteten die Jugendlichen beim Workshop im Second Home. Foto: Birgit Eickenberg
Wochenenddienste
Seite 28
Sanierungsarbeiten
abgeschlossen
Kita „Am Steinkreis“ öffnet am 27. 10.
Viersen. Die wegen eines
Befalls mit Schimmelpilz seit
Oktober 2013 geschlossene
Kindertageseinrichtung
„Am Steinkreis“ wird nach
dem erfolgreichen Abschluss der Sanierungsarbeiten am Montag, 27. Oktober, wieder geöffnet. Wie das
Jugendamt der Stadt Viersen mitteilt, hat der von der
Stadt Viersen beauftragte
Gutachter, der während der
Sanierung die Räume der
Kita laufend untersucht hat,
keinerlei Schimmelpilzbefall
mehr feststellen können. Er
bescheinigt deshalb in seinem Abschlussbericht den
uneingeschränkten Erfolg
der Sanierungsmaßnahme.
Nach Abschluss der Arbeiten am Gebäude, deren
Ende der Generalunternehmer für den 14. Oktober zugesagt hat, und der notwendigen Grundreinigung können nun Anfang übernächster Woche die eingelagerten Möbel wieder eingebaut
werden. Parallel dazu hat
das städtische Gebäudemanagement eine Prüfung der
Trinkwasserleitungen veranlasst, mit dem Ergebnis
der Untersuchung ist bis
Ende der 43. Kalenderwoche
zu rechnen. Der Umzug der
ausgelagerten Gruppen in
das Gebäude der Kita „Am
Steinkreis“ soll Freitag, 24.
Oktober, erfolgen. An diesem
Tag werden alle Betreuungsgruppen geschlossen bleiben, da die Mitarbeiterinnen
damit beschäftigt sein werden, die Räume der Kita wie-
der herzurichten. Deshalb
kann auch keine Notbetreuung angeboten werden. Darüber wurden die betroffenen Eltern bereits informiert.
Montag, 27. Oktober, findet
der Umzug der OGS zurück
in das Casino Robend statt.
An diesem Tag kann keine
Betreuung der OGS-Kinder
stattfinden. Auch davon
wurden die Eltern in Kenntnis gesetzt. Ab dem 28. Oktober findet die OGS-Betreuung wieder im Casino Robend statt.
Die Kita „Am Steinkreis“
war wenige Monate nach
ihrer Eröffnung am 1. August 2013 wegen eines Befalls mit Schimmelpilz im
Oktober 2013 kurzfristig geschlossen worden. Die Kinder mussten damals kurzfristig in anderen Einrichtungen untergebracht werden. Nach langen Verhandlungen mit der Stadt Viersen hatte der mit dem Bau
des Gebäudes beauftragte
Generalunternehmer zugesagt, die Einrichtung zu sanieren. Dabei mussten unter
anderem der im Gebäude liegende Estrich sowie die Wärmedämmung zwischen Estrich und Bodenplatte herausgenommen und erneuert
werden. Die Arbeiten wurden laufend und intensiv
überprüft, um sicherzustellen, dass das Gebäude nach
Abschluss der Sanierungsarbeiten in einem für die Kinder und das Personal absolut unbedenklichen Zustand
übergeben wird.
Tauschbörse für kleine Züge
Grefrath /Lobberich. Zum
10-jährigen Bestehen des
Stammtisches der RokalFreunde Lobberich findet am
Sonntag, 26. Oktober, von 11
bis 15 Uhr eine kleine
Tauschbörse für Rokal-TTModelleisenbahn mit Ersatzteile-Verkauf im Kleinen
Saal der Dorenburg im Nie-
derrheinischen Freilichtmuseum an der Stadionstraße
141 in Grefrath statt.
Die alljährliche Tauschbörse in der Dorenburg ist
ein Highlight für alle ROKAL- Freunde von Nah und
Fern. Mehr Information gibt
es im Internet unter
www.rokal-tt.lobberich.de.
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Hausmesse präsentiert komplette Produktpalette
VON SUSANNE PETERS
Grefrath. Vom 23. bis 25.
Oktober findet die große
Hausmesse der GLM-Niederlassung auf der Umstraße 6 in Grefrath statt, bei der
die Gäste einen umfassenden Einblick in die Vielfalt
der Dreh- und Fräszentren
von Doosan gewinnt. Die Firma existiert seit dem Jahr
2006 und befindet sich seit
2013 in den Räumlichkeiten
der ehemaligen Firma Mäurer. Seit vielen Jahren ist die
GLM-Service und Vertrieb
GmbH & Co. KG exklusiver
Vertriebspartner für die
CNC-Werkzeugmaschinen
des koreanischen Global
Players Doosan Infracore.
„Manchmal
kommen
noch ehemalige Mitarbeiter
der Getränkefirma vorbei
und staunen, dass in den
Räumlichkeiten noch etwas
anderes möglich ist als Getränkekisten stapeln“, erzählt Geschäftsführer Dieter Neschen schmunzelnd.
Mit rund zehn Personen hatte die Firma „klein angefan-
Dieter Neschen und sein komplettes Team (mit im Bild Frauke
Sauthoff, Assistentin der Geschäftsleitung) freuen sich darauf,
auf der Hausmesse viele Kunden und Interessierte aus der
Metallbranche begrüßen zu dürfen. Foto: Susanne Peters
gen“; sieben davon sind Gesellschafter, die bis heute in
dem Unternehmen tätig
sind. Aktuell sind dort insgesamt 35 Mitarbeiter beschäftigt.
Auf der Hausmesse wird
GLM angefangen von Werk-
zeugen und Spannmitteln,
über Rundtische, Späneförderer, Stangenlader, Hochdruckanlagen, Ölnebel-Absaugungen und perfekte, für
alle zu bedienende Roboterlösungen, bis hin zu CAD/
CAM-Systemen und Finan-
zierungsmöglichkeiten für
Maschinen und Unternehmen die komplette Palette
präsentieren.
„Auch unsere Vertriebsmitarbeiter stehen gerne
beratend zur Verfügung.
Ebenso wird die Peripherie
dort sein und ihre Produkte
vorstellen“, verspricht der
Drehmeister, für den perfekter Kundendienst „das A
und O“ ist. „Wir haben alle
unsere Kunden eingeladen,
und grundsätzlich alle, die
mit Metall zu tun haben, sind
bei uns richtig aufgehoben.“
Für einen Kunden, der bereits eine Maschine besitzt,
finde er immer noch eine
schnellere, kostengünstigere Lösung, so Neschen.
Die Messe lädt vom 23. bis
25. Oktober, am Donnerstag
und Freitag, jeweils von 9 bis
18 Uhr und am Samstag von
9 bis 16 Uhr ein. Wer sich
gerne über GLM und über die
Hausmesse informieren möchte, findet auf der Seite www.glmwerkzeugmaschinen.com
weiter führende Informationen.
Heilgenhäuschen als Dank für neue Arbeitsstelle gebaut
Oedt/Hagenbroich/Grefrath (maba). Dass ein Heilgenhäuschen heutzutage
gebaut wird, ist sehr selten.
Dass ein Heiligenhäuschen
aus Dankbarkeit für eine
neue Arbeitsstelle gebaut
wird, ist wohl eine sehr große Ausnahme. Doch dies ist
jetzt dort geschehen, wo
Oedt, Hagenbroich und Grefrath aufeinander stoßen: in
der Floethütte. Dort lebt die
Familie Geisen. Hans-Willi
Geisen (55) verlor seinen
Arbeitsplatz nach erfolgreicher 23-jähriger Tätigkeit als
kaufmännischer Angestellter. Was folgte war eine längere Arbeitslosigkeit. Durch
die Vermittlung eines früheren Kollegen fand er einen
neuen Job.
Aus Dankbarkeit beschloss Hans-Willi Geisen
für die Mutter Gottes ein
Heiligenhäuschen zu bauen.
Er holte sich die Baugenehmigung ein und begann zu
bauen. In seiner Familie fand
er gute und engagierte Hel-
fer, sodass das Bauwerk nach
rund drei Wochen bereits
fertig war. Hilfreich zur Seite standen ihm Ehefrau Olga,
die Kinder Markus und Lukas und sein Vater. Das Material für das Heiligenhäuschen und die Dekoration bezahlte die Familie Geisen. Ein
Unternehmer aus Wachtendonk stiftete die Bodenfliesen für das kleine Schmuckstück. Der Hinweis einer Spaziergängerin, dass eigentlich
auch noch eine Bank zum
Heiligenhäuschen gehörte,
um ein wenig Rast zu machen oder die innere Ruhe
für eine kurze Zeit zu finden,
blieb nicht unerhört. Der
Vater von Hans-Willi Geisen zimmerte eine Sitzbank
und so kann jetzt der Wanderer, der Radler, der Spaziergänger am Heiligenhäuschen in der Floethhütte zu
Ehren der Mutter Gottes,
wenn gewollt „zu sich finden“ und vielleicht auch ein
Gebet sprechen, oder ein
paar Fürbitten vorzutragen.
Das neue Heiligenhäuschen in der Floethütte
Foto: Manfred Baum
Inzwischen hat auch Regionaldekan Johannes Quadflieg das auf einem weißen
Sockel stehende Heiligenhäuschen und mit einer
kunstvoll verzierten Eisentier ausgerüstete Heiligenhäuschen eingesegnet. Die
Floethütte ist um ein bemerkenswertes und Frieden und
Ruhe ausstrahlendes Häuschen reicher geworden, an
das sich wohl viele Menschen erfreuen werden. Ein
kleines Gotteshaus mit Anziehungskraft und Ausstrahlung. Von der Bank
kann man jetzt gen Himmel
schauen, denn der Himmel
ist das „eigentliche Brot der
Augen“. Hoffnung war immer die Notbremse in allen
Lebenslagen. Und HansWilli Geisen hat stets gehofft,
eine neue Stelle zu finden.
Selbstbestimmtes Sterben - Sterben, wie ich will?
Franz Müntefering bei der Podiumsdiskussion
Der Rokal-Schaffner - das „Maskottchen“ der beliebten Bahnen
- wird natürlich auch zu sehen sein. Foto: privat
Grenzland. Im Herbst beginnen die Beratungen des
Deutschen Bundestages zu
Fragen der ärztlichen Beihilfe zum Suizid. In den Medien wird die Diskussion
über Möglichkeiten der aktiven Sterbehilfe bereits seit
Monaten geführt. Günther
Jauch diskutierte mit seinen
Gästen Anfang des Jahres
zum Thema „Suizid“ und
der Spiegel titelte „Letzte
Hilfe - Plädoyer für ein Sterben in Würde“ und überschrieb den Artikel mit „Der
moderne
Tod“.
Jeder
Mensch, nicht nur Politiker
und Medienvertreter, muss
seine Antwort auf diese ethische Frage finden.
Die Hospizinitiative Kreis
Viersen und Udo Schiefner,
Bundestagsabgeordneter
der SPD für den Kreis Viersen, laden zu einem Vortrags- und Gesprächsabend
am 27. Oktober von 18.30 bis
20.30 Uhr in die Viersener
Festhalle, Ernst-Klusen-Saal,
Hermann-Hülser-Platz 1,
ein: Selbstbestimmtes Ster-
ben - Sterben, wie ich will?
Als besonderer Gast wird
Franz Müntefering, Bundesminister a.D. und ehemaliger Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland erwartet. Franz Müntefering
setzt sich seit vielen Jahren
intensiv mit dem Thema
auseinander und wird seine
Position darstellen.
In einem Podiumsgespräch tauschen sich anschließend Marion Schmoranzer (Vorsitzende der
Hospizinitiative), Dr. med.
Andreas Olk, Pfarrer Kühne
und Franz Müntefering
dazu aus. Die Moderation
übernimmt Prof. Dr. KlausPeter Hufer. Abschließend
besteht im Foyer die Möglichkeit, die Fragen weiter
zu erörtern.
Tipps und Trends
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Tolles Angebot in der Albert-Mooren-Halle
Oedt (maba). Eigentlich ist
es schade, dass die Oedter
Albert Mooren-Halle, immer
wieder dann erwähnt wird,
wenn vom Investitionstau
die Rede ist, den die die Gemeinde Grefrath ganz allein
zu verantworten hat, oder
wenn man eigentlich, mit
Blick auf die finanzielle Lage
der Gemeinde Grefrath, die
Halle „nicht mehr halten
könnte.“ Dabei hat sich der
Mooren-Bau seit der Übernahme der Halle durch den
Oedter Christian Karpenkiel
zu einer beliebten Veranstaltungs- und Eventhalle entwickelt, in der sich seit knapp
zwei Jahren die Künstler die
Türklinke in die Hand geben.
Längst ist der Mooren-Bau
der Ort mit den meisten Veranstaltungen in der Sportund Freizeitgemeinde Grefrath. Nie in gut 35 Jahren
zuvor ist die Halle mit Veranstaltungen so verwöhnt
und bestückt worden wie
Die Oedter Albert-Mooren-Halle. Foto: Manfred Baum
jetzt. Ja, selbst das Bürgerund Polizeifest, das Oedt
verlassen hatte, ist aus Dülken zurückgekehrt. Die
Künstler, die in die MoorenHalle kommen sind allesamt
meist bundesweit bekannt.
Hinzu kommen auch noch
viele andere Veranstaltungen, wie die Heilermesse, die
Second-Hand-Börse der SPD
Grefrath, Neujahrsempfänge oder Klassentreffen. Christian Karpenkiel hat aber
nicht nur für ein „volles und
attraktives Programm“ gesorgt, sondern hat als Pächter auch in die Mooren-Halle
investiert. Vorbildlicher
kann ein Pächter wohl kaum
vorgehen. Und der Service
stimmt, denn seine Frau ist
eine gelernte Hotelfachwirtin.
Blicken wir einmal auf den
neuen Veranstaltungskalender nach dem erfolgreichen
Gastspiel von Guido Cantz.
Bereits am 18. Oktober folgt
die Heilermesse und am 25.
Oktober das Bürger-und
Polizeifest mit einem großen
Unterhaltungs- und Showprogramm. Auch das Grefrather Karnevals Komitee
(GKK) ist mit der Halloweenparty am 31. Oktober von
der Reithalle im Heitzerend
in den Mooren-Bau gewechselt. Am 2. November gibt es
ein Musical Dinner mit einem Viergang-Menü. Der
Comedian Markus Maria
Profitlich ist am 9. November Gast in der Mooren-Halle. Es folgt der Martinsball
am 15. November, zwei Ballettabende am 21. und 22.
November und das große
Garde- und Showtanzfestival am 29. November.
Puppenmutter mit Herz
Ida Hellmann liebt es, Puppen zu basteln
Gerne erklärt Ida Hellmann (rechts) den Besuchern in der
Doerkesstube, wie sie ihre Puppen mit viel Liebe zum Detail
kreiert. Foto: Susanne Peters
VON SUSANNE PETERS
Lobberich. Ida Hellmann
ist Puppenmutter - und das
mit Leib und Seele. Davon
konnte man sich kürzlich bei
ihrer Ausstellung in der Doerkes Stube überzeugen.
Rund 100 Puppen stellt sie
im Jahr her, mit immer wieder neuen Ideen und viel Liebe zum Detail. „Ich entdecke
einen Stoff und schon weiß
ich, was ich daraus machen
soll. Dieses Hobby ist eine
Sucht, aber eine Sucht im
positiven Sinne“, sagt die
Puppenmutter lächelnd.
Sie hole sich die Anregungen für individuelle Puppen
unter anderem aus Kinderbüchern und beschenke gerne
Kinder mit ihren liebevollen
Kreationen. Auch die Schnitte
für die Stoffpuppen und die
Kleider entwirft sie selbst. Ihr
Repertoire ist vielfältig. Selbst
Krippenfiguren finden sich
darunter, die sie zu Trachtenpuppen umstilisiert hat. „Besonders gerne mag ich es auch,
nostalgische Puppen zu kreieren“, schwärmt sie.
So stellt sie unter anderem
Waldorfpuppen her. Dabei
bedient sie sich einer Technik, die aus dem frühen Kunstunterricht der Waldorfschulen stammt. Heraus kommen
dabei Erstlingspuppen für
Kleinstkinder mit fest angenähtem Schlafsack und Zipfelmütze, so genannte Schlamperle (der Körper besteht aus
einer Art festem Overall), auch
Puppenbabys und Puppen-
kinder in unterschiedlichen
Größen sind dabei.
„In einem meiner ersten
Kurse habe ich Porzellanpuppen hergestellt“, berichtet sie, „und später habe ich
dann kleinere, komplett
selbstgenähte Puppen hinzu genommen.“ Seit 30 Jahren frönt die vielfältig ehrenamtlich tätige Achtundsiebzigjährige ihrem Hobby
- und es ist kein Ende in Sicht.
Auch putzige Teddybären
gehören zu ihrem Repertoire.
Aber das ist nicht alles.
Viele Jahre bastelte sie begeistert mit Schülern der Nettetaler Grundschulen sowie
mit Kindern im Bürgerbüro
Speckerfeld. Außerdem macht
sie bis heute wöchentlich Besuche im Lobbericher Krankenhaus. Den Bewohnern des
Marienheims in Hinsbeck
liest sie regelmäßig selbst geschriebene Geschichten vor,
in die sie auch alte Kinderlieder eingebaut hat.
„Open Immo“ jeden Dienstag bei Kerzenschein
Brüggen (bei). Wenn Geschäfte leer stehen, ist das
immer schlecht für die Innenstadt. Zum Glück gibt es Menschen mit Ideen und dem Mut,
diese auch umzusetzen. Gabi
Assel und Susanne Rabe sind
zwei solche Menschen.
Gabi Assel bietet neben der
Vermittlung von Immobilien
auch sogenanntes „HomeStaging“ an. Dies ist das Herrichten von Wohnungen und
Häusern zur Verkaufsförderung. Da es eine weniger bekannte Dienstleistung ist, hat
sie sich entschlossen, einen
Show-Room anzubieten. Also
einen Raum, in dem das Angebot präsent gemacht wird,
ohne den Raum als eigentliches Büro zu nutzen. Da sie
aber die angemieteten Räume
nicht alleine nutzen wollte,
hat sie sich mit der Künstlerin
Susanne Rabe zusammengetan, die gerne mit ihren Bildern an die Öffentlichkeit gehen wollte. Sie malt alles - hat
keine festgelegte Stilrichtung
und malt einfach, was und
wie es ihr Spaß macht. Auch
gerne Auftragsarbeiten aller
Art. Vom Tierportrait bis hin
zu modernen Bilder in Acryl
und Öl.
Die beiden Powerfrauen
haben sich an der Borner Straße 20 im ehemaligen Blumengeschäft niedergelassen. Einladen möchte Gabi Assel nun
interessierte Menschen zu diversen Vortragsabenden, die
immer dienstags ab 19 Uhr
starten. „Die Vortragsreihe
wird bei Kerzenlicht und einem Glas Rotwein in gemütlicher Runde mit jeweils maximal acht Teilnehmern stattfinden. Sollte ein Termin ausgebucht sein, dann kann man
sich gerne für einen Folgetermin zum jeweiligen Thema
anmelden. Die Vortragsabende sind für die Teilnehmer unverbindlich und kostenlos“,
beschreibt Gabi Assel ihr Vorhaben. Bei der Gelegenheit
werden auch die Bilder von
Susanne Rabe präsentiert. Da
der Platz recht begrenzt ist,
wird um Voranmeldung gebeten.
Unterstützen werden bei
den Vorträgen Silke Beckstedde als Innenarchitektin, Brit-
ta Reimann als Vermögensberaterin, Ulrich Polmanns für
den Fertighausbauer Bien
Zenker, Berd Neumann von
Pro Finanz und die Rechtsanwältin Gaby Gerstmann-Baltissen. „Wenn die Themen gut
ankommen, werden sie turnusmäßig wiederholt“, so
Gabi Assel. Los geht es Dienstag, 21. Oktober, 19 bis 20 Uhr
Vernissage mit anschließender Beratung „Rund um das
Fertighaus“. Es folgt am 28.
Oktober, 19 Uhr das Thema
„Innenarchitektur im Hinblick auf den demographischen Wandel“. Anmeldungen bitte über die Homepage
www.immobilien-assel.com
oder per Telefon unter der
Nummer 0174 69 68 597.
Seite 29
Jupp „Schang“ Mäurers mit
91 Jahren verstorben
Grefrath (maba). Nach
langer schwerer Krankheit
ist der bekannte Grefrather
Unternehmer und Fußballer
Jupp „Schang“ Mäurers am
vorletzten Mittwoch verstorben. Er wohl der mit Abstand
erfolgreichste Fußballer des
SV Grefrath, denn er war zwei
Jahre Vertragsspieler bei Borussia Mönchengladbach
und hat die erste Mannschaft
des SV Grefrath Ende der
1950er Jahre in die zweithöchste Amateurklasse am
Niederrhein geführt, in die
Landesliga. Zudem war er
stattliche 83 Jahre Mitglied
im SV Grefrath und damit
das mit Abstand „dienstälteste Mitglied“.
Vor einigen Jahrzehnten
bereits wurde er mit einer
großen Urkunde ausgezeichnet, als Ehrenspielführer der
ersten Mannschaft. Zu den
Spielen mit Jupp „Schang“
Mäurers in den 1950er und
zu Beginn der 1960er Jahre
pilgerten nicht selten zwischen 500 und 1.000 Zuschauer zum legendären
Nordkanal. Damals wurden
Zäune mit schwarzen Tüchern verhangen, damit kein
Zuschauer ohne Eintritt ein
Spiel sehen konnte. Jupp
Mäurers war jedoch nicht
nur Fußball, sondern er
spielte auch gerne Skat „op
de Tömp“ beim „Fürsten
Blücher.“ Sein Neffe Klaus
Mäurers erzählte den GN,
dass Jupp Mäurers auch gerne „Gabelstapler“ gefahren
sei. Zudem war Autofahren
für ihn eine Leidenschaft.
Jupp „Schang“ Mäurers in
Aktion. Repro Manfred Baum
Jupp Mäurers war zudem
ein erfolgreicher Grefrather
Unternehmen mit seinem
bereits verstorbenen Bruder
Rudolf.
Im Jahr 1908 hatte sein
Vater Josef den Getränkehandel Mäurers ins Leben
gerufen. Bereits vor 85 Jahren
wurde ein Konzessionsvertrag mit Coca-Cola geschlossen. 1950 hatten Rudolf und
Jupp Mäurers die Nachfolge
ihres Vaters angetreten und
bauten den Betrieb aus. Bis
ins hohe Alter von 75 Jahren
war Jupp Mäurers im Unternehmen tätig. Rund 200 Mitarbeiter wurden zeitweise
beschäftigt, darunter viele
Grefrather Bürger. 2009 fusionierte das Unternehmen
mit Fako in Neuss zu „FakoM“. Jupp Mäurers hinterlässt
seine Ehefrau Margret, mit
der er noch das Fest der Goldhochzeit feiern konnte, drei
Töchter, Schwiegersöhne
und vier Enkel. Die Beerdigung fand am vergangenen
Dienstag statt.
Monatstreff: Der Maler
Hermann Hesse
Hinsbeck (hk). Beim September-Treffen des Monatstreffs am vergangenen Dienstag im Parkstübchen Hinsbeck
stellte Detlev Kaesler, über 30
Jahre Schulleiter einer Abendschule für den 2. Bildungsweg
und anerkannter Kenner der
Kunst, die weniger bekannte
Seite des Dichters Hermann
Hesse (1877 - 1962) vor, seine
Begeisterung für das Malen. 35
Besucher zeigten sich interessiert am Thema.
Hesse hat erst relativ spät
im Alter von 40 Jahren gelernt,
seine Umgebung darzustellen.
Der Drang hierzu war zwar
bereits in der Jugend angelegt,
doch gab er diesem erst spät
nach. Er begann mitten im 1.
Weltkrieg zu malen, eventuell war das Malen für ihn auch
ein Ventil gegen die Schrecken
des Krieges. Er selbst sagte
dazu: „Die schönsten Dinge
im Leben sind Musik und
Malen. Ich war zwar nur ein
Dilettant, aber es hat Spaß
gemacht.“ Diese Sicht seiner
Malqualität wurde auch vom
Referenten Detlev Kaesler so
gesehen.
Zunächst ließ Kaesler die
Schriftstellerin Hilde Domin,
die Hesse besuchte und hierüber eine Erzählung erstellte,
über dessen Haus und Leben
vorstellen. Hesse hat in seinem Leben über 1.500 Aquarelle und kolorierte Tuschezeichnungen erstellt. Kaesler
stellte zahlreiche dieser Bilder vor und führte passende
Gedichte und Erzählungen
Hesses zu den Darstellungen
auf. Man kann sagen, Hesse
hat den ganzen Abend seine
Bilder mit seinen eigenen
Worten kommentiert. So
passt zu Bildern aus dem Tessin seine Erzählung „Jeden
Abend“, zum Bild „Weißes
Haus vor Schnee“ die Erzählung „Magie der Farben“, oder
zum Bild „Maskenball“ eine
Karnevals-Erzählung.
Kaesler zeigte auch die Entwicklung des Malstils und der
Malqualität von Hesse. Dieser
lebte in einer Zeit der Entstehung neuer Malstile, kubistische und expressionistische
Bilder entstanden, denen auch
Hesse sich nicht verschließen
konnte und entsprechende Bilder malte. Seine Werke wurden zu seinen Lebzeiten wenig
anerkannt, er hatte nur eine
Ausstellung in Bern. Die meisten seiner Bilder wurden von
Literaturfreunden erworben.
Daher befindet sich heute auch
keines seiner Werke in Museen.
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Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Gottesdienste
Katholische Pfarren
Apotheken-Bereitschaft
Apotheker Tipp
Amern, St. Anton: Samstag: 17 Uhr Vorabendmesse. Sonntag: 19 Uhr hl.
Messe.
Amern, St. Georg: Sonntag: 10.30 Uhr hl. Messe.
Boisheim, St. Peter: Samstag: 18.30 Uhr Wortgottesdienst. Sonntag: 9 Uhr
hl. Messe, 10 Uhr Kinderkirche.
Born, St. Peter: Samstag: keine hl. Messe. Sonntag: 9.45 Uhr hl. Messe.
Bracht, im Altenheim: Sonntag: kein Seniorengottesdienst.
Bracht, St. Mariä Himmelfahrt: Samstag: kein Gottesdienst. Sonntag: 11.15
Uhr Wortgottesdienst.
Breyell, St. Lambertus: Samstag: 17.15 Uhr gemeinsame Vorabendmesse.
Sonntag: 11 Uhr hl. Messe.
Brüggen, St. Nikolaus: Samstag: 17.30 Uhr hl. Messe. Sonntag: keine Messe.
Dilborn, Kapelle Schloss Dilborn: Samstag: 17 Uhr hl. Messe.
Dilkrath, St. Gertrudis: Samstag: 18.30 Uhr Vorabendmesse. Sonntag: 10 Uhr
Wortgottesdienst.
Dornbusch, St. Maria Hilfe der Christen: Sonntag: 9.30 Uhr hl. Messe.
Dülken, Herz-Jesu: Sonntag: 11 Uhr Wortgottesdienst.
Dülken, St. Cornelius: Samstag: 18 Uhr hl. Messe. Sonntag: 10 Uhr hl. Messe.
Dülken, St. Cornelius im Altenheim, Heesstraße 2: Samstag: 16.30 Uhr hl.
Messe.
Dülken, Vikarie St. Ulrich: Sonntag: 11 Uhr hl. Messe als Erntedankgottesdienst.
Elmpt, St. Laurentius: Samstag: 16 Uhr Vorabendmesse im Altenheim.
Sonntag: 10.15 Uhr hl. Messe.
Grefrath, St. Laurentius: Samstag: 17 Uhr hl. Messe. Sonntag: 10.30 Uhr hl.
Messe.
Hinsbeck, St. Peter: Samstag: keine Vorabendmesse. Sonntag: 9.30 Uhr hl.
Messe.
Kaldenkirchen, St. Clemens: Samstag: 18.30 Uhr Vorabendmesse. Sonntag:
9.30 Uhr hl. Messe.
Leuth, St. Lambertus: Samstag: keine Messe. Sonntag: 11.15 Uhr hl. Messe.
Leutherheide, St. Peter und Paul: Sonntag: 8.15 Uhr hl. Messe.
Lobberich, St. Sebastian: Samstag: 17 Uhr Vorabendmesse. Sonntag: 11.15
Uhr hl. Messe.
Lobberich, Alte Kirche: Sonntag: keine hl.Messe.
Lüttelbracht, St. Maria Helferin: Samstag: keine Vorabendmesse. Sonntag:
8.30 Uhr BBB-hl. Messe.
Lüttelforst, St. Jakobus: Sonntag: 10 Uhr hl. Messe.
Mülhausen, St. Heinrich: Samstag: 18 Uhr hl. Messe. Sonntag: keine hl.
Messe.
Mülhausen, im Kloster: Sonntag: 8 Uhr hl. Messe.
Niederkrüchten, St. Bartolomäus: Samstag: 18 Vorabendmesse. Sonntag:
10.15 Uhr hl. Messe.
Oberkrüchten, St. Martin: Sonntag: 8.30 Uhr hl. Messe.
Oedt, Altenheim: Samstag: 16 Uhr hl. Messe.
Oedt, St. Vitus: Samstag keine Vorabendmesse. Sonntag: 9.30 Uhr hl. Messe.
Overhetfeld, Kapelle an der Heiden: Samstag: 18.30 Uhr Vorabendmesse.
Schaag, St. Anna: Samstag: keine Vorabendmesse. Sonntag: 9.30 Uhr hl.
Messe.
Süchteln, Johanniskirche: Sonntag: 9.30 Uhr Gottesdienst.
Süchteln, St. Clemens: Samstag: 18.15 Uhr Vorabendmesse. Sonntag: 8 Uhr
hl. Messe, 10.30 Uhr hl. Messe.
Süchteln-Vorst, St. Franziskus: Samstag: 17 Uhr Vorabendmesse.
Viersen, St. Maria Helferin: Sonntag: 9.30 Uhr hl. Messe.
Viersen, St. Maria Hilf (Altenheim): Samstag: 9 Uhr hl. Messe. Sonntag: 9
Uhr hl. Messe.
Viersen, St. Notburga: Sonntag: 9.30 Uhr hl. Messe.
Viersen, St. Peter: Sonntag: 11 Uhr hl. Messe.
Viersen, St. Josef: Samstag: 18.30 Uhr Vorabendmesse.
Viersen, St. Remigius: Sonntag: 11 Uhr hl. Messe.
Viersen-Helenabrunn, St. Helena: Samstag: 17 Uhr Gemeindemesse.
Vinkrath, St. Josef: Samstag: keine Vorabendmesse. Sonntag: 9 Uhr hl. Messe.
Waldniel, Altenheim: Sonntag: 10.30 Uhr Wortgottesdienst.
Waldniel, St. Michael: Samstag: 18.30 Uhr hl. Messe. Sonntag: 9 Uhr hl.
Messe, 11.15 Uhr hl. Messe.
Waldnieler Heide, St. Mariä Himmelfahrt: Samstag:  17 Uhr
Vorabendmesse. Sonntag: 10 Uhr hl. Messe.
Nettetal/Brüggen/Niederkrüchten/Schwalmtal dienstbereit jeweils von 9
Uhr bis 9 Uhr
Freitag, 17. Oktober 2014
Sebastian-Apotheke
Friedenstr. 61, 41334 Nettetal (Lobberich), 02153 915550
Samstag, 18. Oktober 2014
Regenbogen-Apotheke
Borner Str. 28, 41379 Brüggen, 02163/5780352
Sonntag, 19. Oktober 2014
Adler-Apotheke
Steegerstr. 1-3, 41334 Nettetal (Lobberich), 02153/2262
Montag, 20. Oktober 2014
Lamberti-Apotheke
Lambertimarkt 12, 41334 Nettetal (Breyell), 02153/7755
Dienstag, 21. Oktober 2014
Kiependraeger-Apotheke
Lobbericher Str. 3, 41334 Nettetal (Breyell), 02153/971467
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Nette-Apotheke
Johannes-Cleven-Str. 4, 41334 Nettetal, 02153/1398485
Freitag, 24. Oktober 2014
Elefanten-Apotheke
Hubertusplatz 18, 41334 Nettetal (Schaag), 02153 71040
Notdienstbereite Apotheken in den folgenden PLZ-Bereichen: Süchteln,
Dülken, Viersen, dienstbereit jeweils von 9 Uhr bis 9 Uhr
Freitag, 17. Oktober 2014
Herz-Apotheke
Lindenallee 13, 41751 Viersen, 02162/810454
Sonntag, 19. Oktober 2014
Apotheke am Lindenplatz
Hochstr. 15, 41749 Viersen (Süchteln), 02162/70020
Montag, 20. Oktober 2014
Höhen-Apotheke
Düsseldorfer Str. 52, 41749 Viersen, 02162/77001
Dienstag, 21. Oktober 2014
Delphin-Apotheke
Bahnhofstr. 1, 41747 Viersen (Stadtmitte), 02162/16861
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Die Sonnen-Apotheke
Hauptstr. 121 / Ecke Heimbachstraße, 41747 Viersen (Stadtmitte),
02162/16881
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Schwan-Apotheke
Dülkener Str. 2, 41747 Viersen (Stadtmitte), 02162 21456
Freitag, 24. Oktober 2014
Bären-Apotheke
Lindenallee 4a, 41751 Viersen (Dülken), 02162/55393
Notdienstbereite Apotheken in den folgenden PLZ-Bereichen: Grefrath,
Oedt und Kempen,dienstbereit jeweils von 9 Uhr bis 9 Uhr
Samstag, 18. Oktober 2014
Thomas-Apotheke
Thomasstr. 25, 47906 Kempen, 02152/2424
Sonntag, 19. Oktober 2014
Apotheke im Arnoldhaus
Arnoldstr. 13, 47906 Kempen, 02152/1489485
Montag, 20. Oktober 2014
Antonius-Apotheke
Rheinstr. 6, 47906 Kempen (Tönisberg), 02845/8141
Dienstag, 21. Oktober 2014
Bären-Apotheke am E-Center
Hessenring 25, 47906 Kempen, 02152/897135
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Concordien-Apotheke
Concordienplatz 4, 47906 Kempen, 02152/52784
Freitag, 24. Oktober 2014
Enger-Apotheke
Engerstr. 13, 47906 Kempen, 02152/52717
Telefonischer Abruf
Weiterhin können auch die bundesweit einheitlichen Notdienstservices der
ABDA genutzt werden: Unter der Nummer 0800 00 22 8 33 sind die
notdiensthabenden Apotheken rund um die Uhr abrufbar. Aus dem Festnetz
ist der Anruf unter Tel. 0800 00 22833 kostenlos, per Mobiltelefon ohne
Vorwahl unter Tel. 22833 kostet jeder Anruf pro Minute sowie jede SMS 69 Cent.
Weitere Informationen finden Sie unter www.abda.de/notdienst.html.
Die Last mit den schweren Beinen
Kirchliche Nachrichten
Konzert in der Alten Kirche
Nettetal (hws) Nach der guten Resonanz des Konzertes im Jahr 2012 werden
Franco Morone und Raffaella Luna am Samstag, 18. Oktober zum zweiten Mal
mit einem italienischen Abend in der Alten Kirche in Lobberich zu Gast sein.
Karten zum Preis von 13 Euro gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung
Matussek und im Pfarrbüro Sankt Sebastian 33 bis 35, Telefon 02153/914190,
pfarrbuero.st.sebastian@lobberich.de.
Evangelische Kirchengemeinde Kaldenkirchen
Die Ev. Kirchengemeinde Kaldenkirchen lädt zur „Kinderkirche“ ein:
Am Samtag, dem 25. Oktober 2014.
Thema ist: „In der Wüste Gotte gibt soviel ich brauche.“
Eingeladen sind alle Kinder von 3-12 Jahren zum Singen, Basteln, Spielen und
zum geselligen Beisammensein in der Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr, im
Spielecafé des Ev. Jugendfreizeitheims, Friedrichstr. 48, Kaldenkirchen.
St. Marin Verein 1900 Breyell
Das diesjährige Martinsfest feiern wir am 09.11.2014. Der Zug beginnt um
17.15 Uhr an dem Grundschulzentrum auf der Schulstraße.
Zugweg: Schulstraße, Schmaxbruch, Dohrstraße, Lambertimarkt, Josefstraße, Lotzstraße, Krämerstraße, Felderend, Lobbericher Straße, Lambertimarkt,
Biether Straße zum ehemaligen Rötzel-Gelände. Dort findet wie gewohnt die
Bettlerszene mit anschließendem Feuerwerk statt. Tütenausgabe im Anschluss
daran wie gewohnt im Grundschulzentrum ebenfalls an der Biether Str.
Berechtigungskarten der Tüten für Kleinkinder ab dem 3. Lebensjahr sind im
Bürgerservice im ehemaligen Rathaus Breyell bis zum 06.11.2014 erhältlich.
Schätzungsweise leiden 50 bis 80
Prozent der deutschen Erwachsenen
an Venenproblemen. Die unschönen
Veränderungen an den Beinen werden gerne mal als „kosmetisches
Schönheitsproblem“ abgetan.
Doch dahinter stehen ernst zu nehmende Veränderungen im Gefäßsystem. Werden Venenerkrankungen
nicht oder falsch behandelt, können
schmerzhafte Venenentzündungen,
Thrombosen bis hin zu einer lebensbedrohlichen Lungenembolie die Folgen sein. Neben einer genetischen
Veranlagung, Übergewicht und Rauchen sind Personen mit höherem
Lebensalter und Frauen häufiger von
einem Venenleiden betroffen. Langes
Stehen und Sitzen sowie allgemeiner
Bewegungsmangel und auch die Einnahme der Pille begünstigen die Entstehung von Krampfadern. Das Venensystem, das eigentlich die Aufgabe hat, Blut aus den tiefen Beinvenen
mit Hilfe der Arterien- und Muskelpumpe in Richtung Herz zu transportieren, ist geschwächt und kann seine
Funktion nicht mehr richtig ausführen. Die Venenklappen, die wie Rückflussventile funktionieren, schließen
nicht mehr vollständig, Blut verbleibt
in den Venen. Zunächst kommt es bei
den Patienten zu ziehenden Schmerzen und einem Schweregefühl in den
Beinen.
Schwellungen, Juckreiz und Wadenkrämpfe treten bei fortschreitender
Erkrankung auf. Wird nicht spätestens hier eingegriffen, kann sich eine
chronisch venöse Insuffizienz (CVI)
entwickeln.
Die effektivste Behandlung ist das
konsequente Tragen von Kompressionsstrümpfen oder -strumpfhosen.
Durch das spezielle Material der
Strümpfe werden die erweiterten Gefäße bis zu einem Fünftel ihres Durch-
messers zusammengedrückt und der
Rücktransport des Blutes zum Herzen
durch die Muskelpumpe effektiv unterstützt. Wasser kann sich nicht mehr
im Gewebe ablagern und die Schwellungen gehen zurück. Pflanzliche Arzneimittel mit Extrakten aus dem Roten
Weinlaub, Rosskastaniensamen oder
Mäusewurzelstock wirken venenstärkend und können unterstützend angewendet werden. Zur äußerlichen
Anwendung stehen Salben, Cremes
und Gele zur Verfügung, die aber vor
allem kühlende und leicht abschwellende Effekte haben. Um Venenproblemen vorzubeugen, heißt es sich zu
bewegen. Langes Stehen und Sitzen
vor allem mit übereinandergeschlagenen Beinen sollte vermieden werden. Weitere Tipps und alle Informationen zu Kompressionsstrümpfen
und für Sie geeigneten Arzneimitteln
zur Venentherapie erhalten Sie in Ihrer
Apotheke vor Ort.
Glückwünsche
KALDENKIRCHEN
17. Oktober: Czeslawa Dowhan, Poststraße 53, 85 Jahre
18. Oktober: Joachim Gloger, Bahnhofstraße 9, 83 Jahre
18. Oktober: Erich Mielke, Buschstraße 76, 88 Jahre
19. Oktober: Wilhelmine Dückers, Venloer Straße 36, 89 Jahre
20. Oktober: Margarete Fox, Vennstraße 33, 91 Jahre
22. Oktober: Johannes Küppers, Steyler Straße 91, 82 Jahre
23. Oktober: Rolf Kallenberg, Ravensstraße 26, 86 Jahre
23. Oktober: Helene Stoffers, Vennstraße 31, 81 Jahre
LOBBERICH
17. Oktober: Johanna Höttges, Burgstraße 9, 86 Jahre
19. Oktober: Maria Esser, Stöppken 6, 86 Jahre
20. Oktober: Kurt Greggersen, Dyck 84, 85 Jahre
22. Oktober: Gertrud Holthausen, Zur Nette 12, 86 Jahre
BREYELL
18. Oktober: Horst Schulz, Schaager Straße 4, 85 Jahre
18. Oktober: Ludwig Vortriede, Lobbericher Straße 10, 93 Jahre
19. Oktober: Theodor Goertz, Loirfeld 2, 89 Jahre
SCHAAG
20. Oktober: Maria Stein, Boisheimer Straße 47, 88 Jahre
22. Oktober: Maria Jansen, Carl-Sonnenschein-Straße 68, 80 Jahre
Gottesdienste Evangelische Gemeinden
Amern: Sonntag, 9.30 Uhr Gottesdienst.
Bracht: Sonntag, kein Gottesdienst.
Breyell: Sonntag, 10.30 Uhr Jubiläums-Gottesdienst.
Brüggen: Sonntag, kein Gottesdienst.
Dülken: Sonntag, 10.45 Uhr Gottesdienst.
Elmpt: Sonntag, 10.30 Uhr Gottesdienst.
Grefrath, Friedenskirche: Sonntag, kein Gottesdienst.
Hinsbeck: Sonntag, kein Gottesdienst.
Kaldenkirchen: Sonntag, 10 Uhr Gottesdienst.
Lobberich: Sonntag, 10.30 Uhr Gottesdienst (Ringtausch).
Niederkrüchten: Sonntag, kein Gottesdienst.
Oedt, Versöhnungskirche: Sonntag, 10 Uhr Gottesdienst.
Süchteln: Sonntag, 9.30 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche, 11 Uhr Gottesdienst in der Johanniskirche (Rheinische Kliniken).
Viersen, Kreuzkirche: Sonntag, 10 Uhr Gottesdienst.
Waldniel: Sonntag, 11 Uhr Gottesdienst.
Waldniel, Altenheim (Schillerstr. 28): Samstag kein Gottesdienst.
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
Magazin
Seite 31
zeitgeist
Seite 32
zeitgeist 104...
zauberhafte farbspiele im herbst
Nettetal (sp). Jede Jahreszeit lockt mit ihren besonderen
Reizen. Im Winter sind es die frische kalte Luft, die buchstäblich aufatmen lässt und der Schnee, der scheinbar eine beruhigende Stille erzeugt. Im Frühjahr präsentiert sich der Neubeginn, alles grünt und blüht, ein kollektives Erwachen, ein
Synonym für den hoffnungsvollen Neubeginn. Im Sommer
grünt es üppig, die Kirsch- und Apfelblüten sind verschwunden, dafür fasziniert eine Vielzahl farbenfroher Blumen das
Auge des stillen Betrachters. Im Herbst dann folgt ein ebenso
beeindruckender Farbrausch, der Himmel häufig betörend
entflammt und die Blätter fallen schwebend zur Erde, umweht durch einen melancholischen Hauch von Abschied.
Fotos: Susanne Peters
Freitag, 17. Oktober 2014 / Nr. 42
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Seele and Geist
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