close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

( Microsoft PowerPoint - 1 Texte verfassen Fr\374hes Schreiben_1

EinbettenHerunterladen
Situations- und adressatenbezogenes
Verfassen von Texten im Rahmen der
individuellen Begabungen
Gabriele Steinmair, MA
gabriele.steinmair@ph-ooe.at
http://steinmair.jimdo.com
3
27.10.2014
4
27.10.2014
5
27.10.2014
Seminaranforderungen
2 Termine
Fragen zu je einem Artikel aus pädagogischen
Zeitschriften
•Powerpoint + Studium eines Fachartikels: Für alle
gleich – für jeden anders
• Schriftliche Fragen zum Text
27.10.2014
Schreiben von Anfang an
27.10.2014
Montagsgeschichten
8
27.10.2014
27.10.2014
10
27.10.2014
11
27.10.2014
12
27.10.2014
13
27.10.2014
14
27.10.2014
Spracherfahrungsansatz
Schriftspracherwerb wird als natürlicher
Lernprozess angesehen. Kinder lernen Lesen und
Schreiben durch den Gebrauch in sinnvollen
Anwendungssituationen.
Kinder brauchen schriftsprachlich anregende
Situationen, die zum Lesen und Schreiben
verlocken und ihnen reichhaltige Lese- und
Schreiberfahrungen zu ermöglichen.
Dem "Freien Schreiben" von Texten von Anfang
an wird eine zentrale Bedeutung zugewiesen.
27.10.2014
Lauttreue Schreibung
als Basis für die weitere Rechtschreibentwicklung
Sie wird akzeptiert und damit den Kindern
signalisiert, dass sie bereits lesbar schreiben
können.
Lautorientiert geschriebene Kindertexte
„übersetzen“ und den Kindern damit für ihre
weitere orthografische Entwicklung Anregungen
und Modelle zu bieten.
27.10.2014
… hin zur Rechtschriftlichkeit
17
Kinder erfahren parallel dazu, dass es mit der
„Buch-“ oder „Erwachsenenschrift“ fest
verabredete Schreibweisen für die Wörter gibt.
In gesonderten Aufgabenstellungen werden
deshalb schon früh einzelne, für die Kinder
besonders wichtige Wörter in der orthografisch
korrekten Schreibweise angeboten und von den
Kindern aufgeschrieben und gesammelt.
27.10.2014
Erste Wörter
18
Blockschrift
Kinder sollen nicht schreiben lernen, indem sie
üben, sondern indem sie aufschreiben, was
ihnen wichtig ist.
Wenn sie aber von Anfang an ihre Gedanken
und Ideen aufschreiben sollen, brauchen sie
dafür Hilfsmittel.
Als Hilfsmittel bietet man den Kindern Wörter
an, die ihnen wichtig sind, Wörter, mit denen
sie erzählen können. (vgl. Marlene Walter)
27.10.2014
ICH
19
27.10.2014
20
27.10.2014
Frühe Texte
21
27.10.2014
22
27.10.2014
23
27.10.2014
27.10.2014
27.10.2014
27.10.2014
27.10.2014
27.10.2014
27.10.2014
27.10.2014
27.10.2014
27.10.2014
27.10.2014
27.10.2014
27.10.2014
Arbeitsauftrag
69
Du hast die Geschichte vom Löwen gehört. Du
kannst jetzt etwas zu der Geschichte
schreiben, was DIR wichtig ist. Ich schreibe es
für dich."
27.10.2014
27.10.2014
71
27.10.2014
27.10.2014
73
27.10.2014
74
27.10.2014
Diktieren
Gesprochene Sprache ist flüchtig. Beim Diktieren
erfährt Sprache eine Vergegenständlichung: Vor den
Augen des Kindes entsteht Buchstabe für Buchstabe
ein geschriebener Text.
Das langsame Schreiben allein reicht häufig nicht, um
ihren Erzählfluss zu bremsen. Damit die Langsamkeit
des Schreibprozesses für die Kinder auch „hörbar“
wird, muss der Erwachsene während des
Aufschreibens laut und deutlich mitsprechen, und
zwar genau in dem Tempo, in dem er auch schreibt.
Der Text sollte in Großbuchstaben notiert werden, weil
Kindern diese in der Regel zuerst bekannt sind.
27.10.2014
Diktieren
Nebeneinander sitzen
Die Formulierungen des Kindes werden nicht
verändert.
Grammatikalische Fehler werden beim
Aufschreiben verbessert.
Nicht nachfragen und auf längere Texte
beharren, sonst entsteht eine
Aneinanderreihung von Sätzen.
Vorlesen der entstandenen Texte
27.10.2014
27.10.2014
27.10.2014
27.10.2014
Arbeitsauftrag
80
Ich habe euch „Die Geschichte vom Löwen“
vorgelesen. Ihr kennt die Geschichte. Nun sollt
ihr die Geschichte so schreiben, dass sie zu
euch passt. Ihr könnt dazu den Text des Buches
benutzen und ihn verändern. Ihr könnt den Text
auch neu schreiben.
27.10.2014
81
27.10.2014
27.10.2014
27.10.2014
Von der lautgetreuen Schreibung zur orthografisch
richtigen Schreibung
86
Lauttreue Schreibung wohlwollend anerkennen
Lauttreue Wörter anbieten, um Fehleranfälligkeit
zu reduzieren
Lautgetreue Schreibung in Erwachsenenschrift
übersetzen
Kinder Texte diktieren lassen
Freie Texte mit der Anlauttabelle verfassen
Orthografisch richtige Wörter anbieten (ich,
mag,…)
Buchstabenangebote (Buchstabentage)
27.10.2014
Bildungs-und Lehraufgabe
Der Deutschunterricht hat die Aufgabe,
die Schüler und Schülerinnen- unter
Berücksichtigung der individuellen
Lernvoraussetzungen - in ihrer Bereitschaft
und Fähigkeit zu zwischenmenschlicher
Verständigung im mündlichen und
schriftlichen Bereich durch Lernen mit und
über die Sprache zu fördern…
27.10.2014
Didaktische Grundsätze
Der Lernbereich „Verfassen von Texten“ geht von der Mitteilungsbereitschaft
des Kindes und dessen Bedürfnis aus, etwas schriftlich festzuhalten.
Da auch die Ausgangslage und der Lernverlauf der Schüler und
Schülerinnen in diesem Teilbereich individuell sehr unterschiedlich sind,
müssen die Anforderungen und die Fördermaßnahmen im Unterricht
entsprechend differenziert werden.
Der Lehrer/die Lehrerin hat geeignete Schreibgelegenheiten zu schaffen.
Die Schüler/innen erwerben die dafür notwendigen Fähigkeiten in
Sprechen, Schreiben und Rechtschreiben kontinuierlich von der 1. Klasse an
und sollen dadurch befähigt werden, sich bis zum Ende der Grundschulzeit
selbstständig und immer angemessener ich-, partner- und sachbezogen zu
äußern.
Keinesfalls dürfen Texte der Kinder auf der Grundstufe I hinsichtlich ihrer
rechtschreibmäßigen Mängel eingeschätzt bzw. beurteilt werden.
Die Schüler/innen müssen die Möglichkeit haben, lexikale Lösungswege
einzuschlagen, die unsicheren Schreibungen werden Gegenstand des
nachfolgenden Rechtschreibunterrichtes.
27.10.2014
Lehrstoff
Schwerpunkte bis zum Ende der 4. Schulstufe
•eine anhaltende Freude am Verfassen von
Texten entwickelt haben;
• eigene Erlebnisse, Beobachtungen,
Dialoge, Erfundenes und Ähnliches
aufschreiben;
• Mitteilungen, Aufforderungen, Wünsche,
Hinweise, Anleitungen, Aufträge und
Ähnliches aufschreiben;
27.10.2014
Lehrstoff
Schwerpunkte bis zum Ende der 4. Schulstufe
•über Personen, Tiere, Gegenstände,
Handlungsabläufe und Sachverhalte in ganzen
Sätzen und in Stichwörtern schreiben;
• Einzelbilder und Bildfolgen schriftlich
versprachlichen sowie Texte ergänzen und
verändern;
• Briefe, Grußkarten und Ähnliches zu
verschiedenen Anlässen schreiben;
• Gelesenes, Gehörtes, Gesehenes, Gefühltes und
Gedachtes in eigenen Worten (ganze Sätze oder
Stichworte) schriftlich wiedergeben.
27.10.2014
27.10.2014
27.10.2014
27.10.2014
96
Empfehlenswerte Satzteile:
Besonders gut…
Die … fallen besonders...
Häufig trage ich..
Meine blonden Haare reichen…
Meine Freunde nennen mich…
Wenn man genau hinschaut, erkennt man..
Wenn ich lache, sieht man..
Mein Gesicht wirkt eher …
Das Gesicht erscheint…
Ich beschäftige mich gerne mit..
Ich esse … besonders gerne…
Textsorte Beschreibung,
Ulrich, W. (2014). Deutschunterricht in Theorie und Praxis. Schneider Verlag: Hohengehren
101
Textmuster innerhalb der Gattung der
deskriptiven Texte
Beschreiben ist ein schulischer Gegenstand von
Anfang an (beschreiben einer Stoffpuppe,..)
Etwas (über äußere Sinne oder den inneren
Sinn) Wahrnehmbares sprachlich ausdrücken
Dinge so objektiv wie möglich beschreiben
Dennoch finden auch subjektive Eindrücke Platz
Eine Beschreibung ist den Kriterien „Richtigkeit
und Wahrheit“ unterworfen
27.10.2014
Textsorte Beschreibung,
Ulrich, W. (2014). Deutschunterricht in Theorie und Praxis. Schneider Verlag: Hohengehren
102
Die grundlegende sprachliche Tätigkeit ist die
Prädikation , indem man Eigenschaften
zuspricht (Die Beine sind lang), oder mit etwas
anderem in Beziehung setzt (Die lange Beine
ermöglichen einen schnellen Laufstil).
Gegenstands- oder Personenbeschreibungen,
Raumbeschreibungen (Mein Zimmer, ..)
Vorgangsbeschreibungen, Wegbeschreibungen
27.10.2014
Textsorte Beschreibung,
Ulrich, W. (2014). Deutschunterricht in Theorie und Praxis. Schneider Verlag: Hohengehren
103
3 grundlegende Fertigkeiten müssen die
Lernenden trainieren
1. Beobachtung
2. Ordnung der Beobachtung
3. Sprachlicher Ausdruck seitens der
Beobachtenden
27.10.2014
Textsorte Beschreibung,
Ulrich, W. (2014). Deutschunterricht in Theorie und Praxis. Schneider Verlag: Hohengehren
104
Muster für den Textaufbau entlasten die
Schreibenden
27.10.2014
Textsorte Beschreibung,
Ulrich, W. (2014). Deutschunterricht in Theorie und Praxis. Schneider Verlag: Hohengehren
105
Zur Überprüfung des Erfolgs wird meist die
Überprüfung durch Leserinnen und Leser
eingesetzt (Steckbrief, Suchrätsel, …)
Beschreibungen werden auch häufig mit
Zeichnungen zur Verdeutlichung versehen
27.10.2014
Granularität
Ulrich, W. (2014). Deutschunterricht in Theorie und Praxis. Schneider Verlag: Hohengehren
106
Beschreibungen bewegen sich meist auf der
Ebene der Primärbegriffe (Bett, Regal, ..)
Allgemeine Qualitätsadjektive (groß, klein,
riesig,..)
Farbadjektive (grün, gelb, ..)
Ratschläge (Merksätze) und Übungen bleiben
oft erfolglos
Der Beschreibung einen Sinn geben
27.10.2014
107
27.10.2014
108
27.10.2014
27.10.2014
27.10.2014
27.10.2014
Armbanduhr
112
27.10.2014
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
3
Dateigröße
8 242 KB
Tags
1/--Seiten
melden