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Assyriologie Vorlesungsverzeichnis WS 2014/15 Allgemeine

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Assyriologie
Vorlesungsverzeichnis WS 2014/15
Allgemeine Vorbesprechung zu allen Veranstaltungen
am Mittwoch, 15.10.2014, pünktlich um 9.00 Uhr (s.t.)
im HS 02, Grabengasse 3–5, neue Uni
Sämtliche Veranstaltungen beginnen erst nach der Vorbesprechung.
Einführung für Erstsemester:
Termin:
Mi. 15.10.2014, ca. 10:30–12:00
Ort:
Hauptstraße 126 / Assyriologie Keller
Vorlesungen:
Magie im Alten Orient (Vorlesung/interdisziplinär)
Termin:
Ort:
Dozent:
Voraussetzungen:
(BA Modul 4; MA Modul 4/7)
Do. 09:15 bis 10:45
Beginn: 23.10.2014
Grabengasse 3–5, neue Uni / HS 08
Maul
Keine Teilnahmevoraussetzungen. Für Hörer aller Fakultäten.
Regelmäßige Pflichtveranstaltung für alle Studenten der Assyriologie.
Einführung in die Geschichte des Alten Orients (Ringvorlesung) (BA Modul 2; MA Modul 10)
Termin:
Di. 15:15 bis 16:45
Beginn: 21.10.2014
Ort:
Grabengasse 3–5, neue Uni / HS 07
Dozenten:
Bagg, Faist, Jakob, Maul, Schaudig, Zand
Voraussetzungen: Keine
Teilnahmevoraussetzungen.
Für
Hörer
aller
Fakultäten.
Pflichtveranstaltung für alle Studierenden im Grundstudium.
Inhalt:
Dies ist der erste Teil einer Ringvorlesung zum Alten Orient, deren zweiter
Teil im Sommersemester als „Einführung in die Kulturgeschichte des Alten
Orients“ folgen wird. Die beiden Vorlesungen bilden als fester Bestandteil des
Curriculums eine Pflichtveranstaltung für alle Studenten der Altorientalistik
und vermitteln das nötige Basiswissen.
Literatur:
Literaturlisten zu den jeweiligen Themen werden von den Referenten
bereitgestellt.
Proseminare und Seminare:
Einführung in das Akkadische I (Proseminar)
(BA Modul 1; MA Modul 9)
Termin:
Fr. 8:15 bis 09:45
Beginn: 17.10.2014
Ort:
Grabengasse 3–5, neue Uni / HS UGX60
Dozent:
Maul
Voraussetzungen: Keine Teilnahmevoraussetzungen.
Inhalt:
Diese Lehrveranstaltung führt in die Keilschrift sowie in die Grammatik des
Akkadischen, der ältesten schriftlich überlieferten semitischen Sprache, ein.
Dabei illustrieren einfache Übungen an akkadischen Textbeispielen den
Schrift- und Sprachgebrauch. Zudem werden die wichtigsten Inhalte und
Arbeitsweisen der Akkadistik sowie unverzichtbare fachspezifische Hilfsmittel
für Studium und Forschung im Überblick vorgestellt.
Literatur:
D. O. Edzard, Geschichte Mesopotamiens: Von den Sumerern bis zu Alexander
dem Großen, 2004. G. Selz, Sumerer und Akkader. Geschichte – Gesellschaft –
1
Kultur, 2005. W. v. Soden, Der Alte Orient. Eine Einführung, herausgegeben
und mit einem Anhang versehen von Michael P. Streck, 2006. M. P. Streck
(Hrsg.), Sprachen des Alten Orients, 2006, besonders 44–79.
Tutorium zu Akkadisch I
Termin:
Do. 18:15 bis 19:45
Ort:
Grabengasse 3–5, neue Uni / HS 04
Tutor:
Hätinen
(BA Modul 1)
Neuassyrische Königsinschriften (Seminar)
Termin:
Fr. 10:15 bis 11:45
Ort:
Grabengasse 3–5, neue Uni / HS UGX60
Dozent:
Maul
Voraussetzungen: Akkadisch I und II.
(BA Modul 4; MA Modul 6/11)
Beginn: 24.10.2014
Das babylonische Gedicht vom Leidenden Gerechten (ludlul bēl nēmeqi)
(Forschungsseminar)
(BA Modul 3)
Termin:
Do. 11:15 bis 12:45
Beginn: 23.10.2014
Ort:
Grabengasse 3–5, neue Uni / HS UGX60
Dozent:
Maul
Voraussetzungen: Sehr gute Kenntnisse des Akkadischen und der Keilschrift.
Einführung in das Sumerische II (Proseminar)
(BA Modul 5)
Termin:
Di. 9:15 bis 10:45
Beginn: 21.10.2014
Ort:
Grabengasse 3–5, neue Uni / HS UGX60
Dozent:
Bagg
Voraussetzungen: Sumerisch I.
Inhalt:
Dieser Kurs setzt die „Einführung in das Sumerische 1“ aus dem
Sommersemester fort. Im Zentrum der Lehrveranstaltung steht die
Verbalmorphologie. Begleitend werden einfache sumerische Texte des 3. Jt. v.
Chr. gelesen.
Literatur:
G. Zólyomi, „Sumerisch“, in: M. P. Streck (Hrsg.), Die Sprachen des Alten
Orients, Darmstadt, 2006, 11–43; P. Michalowki, „Sumerian“, in: R. D.
Woodard (Hrsg.), The Cambridge Encyclopedia of the World’s Ancient
Languages, Cambridge, 2004, 19–59. Grammatiken: P. Attinger, Élements de
linguistique summérienne, Fribourg/Göttingen, 1993, 141–318; A. H.
Jagersma, A Descriptive Grammar of Sumerian, Leiden, 2010,
https://openaccess.leidenuniv.nl/handle/1887/16107. Lehrbuch: K. Volk, A
Sumerian Chrestomathy, Wiesbaden, 2012.
Tutorium zu Sumerisch II
Termin:
Do. 13:30 bis 15:00
Ort:
Hauptstr. 126 / Assyr. Keller
Tutorin:
Heinrich
(BA Modul 5)
Enki und die Weltordnung (Seminar)
(BA Modul 4/6; MA Modul 2/6)
Termin:
Di. 13:15 bis 14:45
Beginn: 21.10.2014
Ort:
Hauptstr. 126 / Assyr. Keller
Dozent:
Bagg
Voraussetzungen: Gute Kenntnisse des Sumerischen.
Inhalt:
Enki (akkadisch Ea) war der sumerische Gott der Weisheit und der Künste. Er
war für die Menschen eine wohlwollende Gottheit, nicht nur als Beschützer der
Zivilisation, sondern auch als deren Schöpfer: Enki war für die Erschaffung des
Menschen verantwortlich („Enki und Ninmah“), rettete diesen vor der Sintflut
2
Literatur:
(sumerische Sintfluterzählung), kontrollierte die Kulturnormen, sumerisch me,
die alle Aspekte des menschlichen Lebens regeln („Inanna und Enki“), und
verteilte die kulturellen Aufgaben an einzelne Götter („Enki und die
Weltordnung“). Kern der Veranstaltung ist die Lektüre des letztgenannten
Mythos (EWO) und die Erstellung einer Partiturumschrift. Darüber hinaus soll
Enkis Rolle bei der Gestaltung der Welt in Form von Kurzreferaten
thematisiert werden.
Obligatorische Lektüre für die erste Sitzung: J. Black et al., The Literature of
Ancient Sumer, Oxford University Press, 2004, “Introduction”, xix–lxiii; D. O.
Edzard, Überblick über die sumerische Literatur, in: RlA 7, 1987–1990, 36–48,
s. v. Literatur §3. Texteditionen: C. A. Benito, “Enki and Ninmah” and “Enki
and the World Order”, Diss. University of Philadelphia, 1969, 77–160;
ETCSL 1.1.3.
Das sumerische Streitgedicht von Hacke und Pflug (Seminar) (BA Modul 4/6; MA Modul 2/6)
Termin:
Mo. 13:15 bis 14:45
Beginn: 20.10.2014
Ort:
Hauptstr. 126 / Assyr. Keller
Dozent:
Bagg
Voraussetzungen: Gute Kenntnisse des Sumerischen.
Inhalt:
Streitgedichte – in der Forschung auch Streitgespräche genannt – sind eine
wichtige und charakteristische Gattung der sumerischen Literatur. Es handelt
sich um streitbare Zwiegespräche, die sich nicht nur durch inhaltliche, sondern
auch durch formale Kriterien bestimmen lassen. Überliefert sind Streitgedichte
historischen und mythologischen Charakters, Schulstreitgespräche sowie
Streitgedichte über naturkundliche Themen. In den Texten der letztgenannten
Gruppe wird in Form eines Disputs die Frage erörtert, welcher der beiden
Kontrahenten für die Götter und die Menschen der wertvollere und nützlichere
sei. Da die Widersacher die eigenen Vorzüge und die Nachteile des anderen
ausführlich schildern, sind diese Streitgespräche eine wertvolle Quelle
hinsichtlich der materiellen Kultur der Sumerer. Ziel der Veranstaltung ist die
Lektüre eines der besten Beispiele dieser Textgattung, des so genannten
Streitgedichts von Hacke und Pflug.
Literatur:
H. L. J. Vanstiphout, The Mesopotamian Debate Poems. A General
Presentation (Part I), Acta Sumerologica 12, 1990, 271–318; dgl., The
Mesopotamian Debate Poems. A General Presentation. Part II. The Subject,
Acta Sumerologica 14, 1992, 339–367. Texteditionen: ETCSL 5.3.1; H. L. J.
Vanstiphout, The disputation between the hoe and the plow, in: W. W. Hallo
(Hrsg.), The Context of Scripture, I: Canonical Compositions from the Biblical
World, Leiden/New York/Köln, 1997, 578–581.
Altorientalische Technikgeschichte: ein Überblick anhand ausgewählter Fallstudien
(Seminar/interdisziplinär)
(BA Modul 6; MA Modul 2/6)
Termin:
Mo. 9:15 bis 10:45
Beginn: 20.10.2014
Ort:
Grabengasse 3–5, neue Uni / HS 04a
Dozent:
Bagg
Voraussetzungen: Kenntnisse des Akkadischen und Sumerischen wären vorteilhaft, sind aber
keine Voraussetzung.
Inhalt:
Trotz der großen Vielfalt und Anzahl von keilschriftlichen Quellen, die
technologische Informationen enthalten, sind die Errungenschaften der
altorientalischen Kulturen im Bereich der Technik von Technikhistorikern
meist ignoriert worden. Wenn man sich vergegenwärtigt, dass viele technische
Probleme zum ersten Mal im Alten Orient gelöst wurden, ist eine solche
Auslassung erstaunlich und unannehmbar. Für diese Situation gibt es jedoch
eine Erklärung: Wegen der besonderen Publikationslage der Quellen können
3
Literatur:
Nicht-Spezialisten weder eine Übersicht gewinnen noch einen leichten Zugang
haben. Und selbst wenn ausgewählte Texte verwendet werden, führen
überholte Übersetzungen oft zu Missdeutungen. Ziel der Veranstaltung ist es,
einen Überblick über die Technikgeschichte des Alten Orients anhand
ausgewählter Fallstudien zu geben. Vorgesehen sind folgende Bereiche:
Bewässerung, Schiffbau und Navigation, monumentale Bauten, Militärbauten,
Transport von schweren Lasten, Städtebau und Glasherstellung. Die jeweiligen
Themen werden in Form von Referaten anhand repräsentativer sumerischer
und akkadischer Texte (in Übersetzung für Nicht-Altorientalisten) und
Sekundärliteratur behandelt. Die Teilnahme von Studierenden anderer Fächer
ist möglich und ausdrücklich gewünscht.
A. M. Bagg/E. Cancik-Kirschbaum, Technische Experten in frühen
Hochkulturen: Der Alte Orient, in: W. Kaiser/W. König (Hrsg.), Geschichte
des Ingenieurs. Ein Beruf in sechs Jahrtausenden, München, 2006, 4–31.
Texte zum Erbrecht im alten Mesopotamien (Seminar)
Termin:
Di. 11:15 bis 12:45
Ort:
Hauptstr. 126 / Assyr. Keller
Dozent:
Faist
Voraussetzungen: Akkadisch I und II.
(BA Modul 4/6; MA Modul 1/6)
Beginn: 20.10.2014
Briefe aus der Zeit Hammurapis von Babylon (Seminar)
Termin:
Mo. 10:15 bis 11:45
Ort:
Hauptstr. 126 / Assyr. Keller
Dozent:
Faist
Voraussetzungen: Akkadisch I und II.
(BA Modul 4/6; MA Modul 1/6)
Beginn: 21.10.2014
Assyrische Rituale (Seminar)
Termin:
Fr. 13:15 bis 14:45
Ort:
Hauptstr. 126 / Assyr. Keller
Dozent:
Schaudig
Voraussetzungen: Akkadisch I und II.
(BA Modul 4/6; MA Modul 1/6)
Einführung in die hethitische Sprache (Proseminar)
(BA Modul 5)
Termin:
Do. 15:15 bis 16:45
Ort:
Hauptstraße 126 / Assyriologie Keller
Dozent:
Jakob
Voraussetzungen: Vorkenntnisse in Sumerisch und/oder Akkadisch sind hilfreich, aber nicht
zwingend erforderlich.
Inhalt:
Das Hethitische ist die älteste verschriftete indoeuropäische Sprache und
zugleich der Hauptvertreter des anatolischen Sprachzweigs. Überliefert sind
Texte in hethitischer Sprache auf Keilschrifttafeln, vor allem aus Hattusa (mod.
Boghazkale), der Hauptstadt des Hethiterreiches, das zwischen dem 17. und 13.
Jahrhundert v. Chr. Zentral-, Süd- und Ostanatolien sowie Teile Syriens
umfasste und auf internationaler Bühne als Großmacht agierte. Ziel der Übung
ist die Vermittlung der grammatischen und keilschriftlichen Grundlagen des
Hethitischen, um die Lektüre leichter Originaltexte zu ermöglichen.
Literatur:
S. Zeilfelder, Hethitisches Übungsbuch, Dresden, 2003. H. A. Hoffner / H. C.
Melchert, A Grammar of the Hittite Language, Winona Lake, Indiana, 2008. J.
Friedrich, Hethitisches Elementarbuch. 1. Teil: Kurzgefasste Grammatik. 2. Teil:
Lesestücke in Transkription, Heidelberg. E. Neu / C. Rüster, Hethitisches
Zeichenlexikon, Wiesbaden, Studien zu den Bogazköy-Texten.
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