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Hausbesuch Impuls Berufswahl Neueröffnung - aha-Magazin

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No 46
Neues aus der Region
November 2014 // 30.000 verteilte Auflage
Hausbesuch
bei Erasmus Herold
Impuls Berufswahl
Orientierungshilfe für Jugendliche
Neueröffnung
Dentalzentrum OWL
Spatenstich
… beim »Haus der Ausbildung«
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Liebe Leserin, lieber Leser,
normalerweise vermeide ich es an dieser Stelle, politisch zu werden.
Doch so einige Nachrichten in der letzten Zeit machen mich doch ein
bisschen stutzig. Bevor ich jedoch konkret auf das aktuelle Ereignis
hinweise, stelle ich die Frage in den Raum, was wohl passieren würde, wenn wir folgende Situation hätten:
Stellen Sie sich zwei Nachbarn vor, die sich nicht unbedingt sympathisch finden. Das dürfte wohl mehreren nicht unbekannt sein. Eines Tages fängt ein Nachbar an, kleine Steinchen auf seines Nachbars Grundstück zu werfen. Der sieht das und wirft auch ein paar
zurück. Das ärgert den anderen natürlich. Folglich nimmt er größere Steine und trifft dabei eine Scheibe, die zu Bruch geht. Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten und von der anderen Seite fliegen ebenfalls größere Brocken rüber. Jetzt eskaliert der Zwist. Die
Steine werden immer größer und mit ihnen auch die Schäden an
Haus und anderen Utensilien. Es geht sogar so weit, dass ein Auto
so beschädigt wird, dass es nur noch Schrottwert hat. Irgendwann
geht den beiden die Puste aus und sie beschließen, sich erst einmal
nicht mehr weiter zu bekämpfen. Doch die Schäden sind erheblich.
Zumindest bei dem einen ist so ziemlich alles zerstört. Und was machen die beiden streitwütigen Nachbarn? Sie fangen zu jammern an
und gehen einfach sammeln, damit sie wieder alles in den Urzustand
versetzen können. Und ob Sie es glauben oder nicht, es funktioniert.
Sie meinen, dass das nur in meiner Fantasie geschehen könne? Ich
muss Sie leider enttäuschen. So geschehen in den letzten Monaten
im Gazastreifen. Ein kleine radikale Truppe ärgert den militärisch starken Nachbarn, der sich das natürlich nicht gefallen und seine Muskeln spielen lässt. Am Ende ist Gaza weitgehend zerstört. Die ganze Welt ist natürlich ganz traurig darüber und beschließt, man müsse doch beim Wiederaufbau unbedingt helfen. Insgesamt sollen 4,3
Milliarden bereitgestellt werden. Allein die EU steuert 430 Millionen
bei, Deutschland – neben der Beteiligung an den EU-Geldern – zusätzlich 50 Millionen. Zwar sind die Gelder mit gewissen Auflagen
verbunden, so sollen die Betroffenen dafür sorgen, dass dies nicht
wieder geschehe. Doch blickt man nur 5 Jahre zurück, hatten wir da-
mals bereits die gleiche Situation. Führende Köpfe sind sich einig, dass dieses
Gebiet langfristig ein Pulverfass bleiben
wird und der Kreislauf aus Wiederaufbau und Zerstörung sogar noch schlimmer werde. Tja, das sind ja beste Aussichten. Wollen wir nur hoffen, dass unsere Wirtschaft stark genug bleibt, damit viel verdient wird und ausreichend
Steuergelder für Kriegsspielchen in fernen Ländern übrig bleiben.
Interessant an der ganzen Situation ist der Umstand, dass die Palästinenser den eigenen Schaden auf »nur« 3,2 Milliarden Euro beziffern. Nach meiner Logik bleiben folglich 1,1 Milliarden übrig. Auf jeden Fall genug, um sich neue Steinchen zu kaufen. Getoppt wird das
Ganze noch mit der Tatsache, dass der Gegner ebenfalls signalisiert
hat, sich an den Kosten zu beteiligen. Naja, gut, dass ich nicht sarkastisch bin, sonst würde ich sagen, es macht ja auch keinen Spaß,
eine bereits zerstörte Sandburg weiter zu zerstören. Da wartet man
doch lieber, bis wieder alles schön aufgebaut ist, oder?
Andererseits lassen solche Nachrichten hoffen. Hoffen auf bessere Zeiten. Wäre es nicht wunderschön, wenn man den Wunsch
nach einem neuen Auto hat, einfach ein Scharmützel mit dem Nachbarn anzufangen. Den reizt man bis aufs Blut und wartet, bis er seine Wut an der alten Karre ausgetobt hat. Dann braucht man nur die
Gemeinschaft bitten, einen Neuwagen zu finanzieren. Und mit ein
bisschen Glück bleibt noch was für einen netten Urlaub übrig. Ich
würde es schlicht und einfach Gaza-Syndrom nennen. Das versteht
dann jeder. Nicht wahr?
In diesem Sinne
Ihr Arno R. Pozar
Glänzend durch den Herbst …
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// November 2014
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Oft sitzt Erasmus Herold abends in seinem gemütlichen Arbeitszimmer und schreibt seine Ideen nieder.
Hausbesuch bei Erasmus Herold
Krimiautor aus Stromberg
// Rheda-Wiedenbrück(wl). Erasmus Herold ist eigentlich ein ganz
normaler Familienvater. Der 45-Jährige lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern, 10 und 13 Jahre jung, im idyllischen Stromberg, genauer gesagt in Unterstromberg. Dort haben sich die Herolds
ein hübsches Häuschen gebaut und fühlen sich seit 15 Jahren in dem
kleinen Wallfahrtsort pudelwohl. Jeden Tag fährt Herold nach Gütersloh zur Arbeit. Bei Marc Aurel ist der gelernte Datenverarbeitungskaufmann seit 15 Jahren IT-Leiter. Doch so ganz normal ist Erasmus Herold dann doch nicht. Vor fünf Jahren fing der in Bonn-Beuel aufgewachsene Herold an zu schreiben. »Es war einfach eine Idee,
die mir schon lange im Kopf herumgeisterte und die ich mal aufs Papier bringen wollte«, erzählt er. Er hat sich eine Zeitlinie gebastelt,
Protagonisten ausgesucht, ihnen Namen und Charaktere gegeben,
hat begonnen zu schreiben. Es entstand ein gelungener Science
Fiction Zukunftskrimi, für den er beim Deutschen Science Fiction Preis
2011 nominiert wurde. Mit seinem Debütroman erlangte er den 5.
Platz. Das war für den frisch gebackenen Autor die offene Tür zum
jetzigen Niemeyer Verlag, der seine bislang erschienen drei Westfalen-Krimis herausgebracht hat. Denn schon im Herbst 2012 erschien
sein nächstes Buch »Und ich vergebe dir nicht«. Im Herbst 2013 folgte die Fortsetzung »Und dein Lohn ist der Tod« und jetzt, im Herbst
2014, erschien sein neuestes Werk »Und ich richte ohne Reue«. Aus
der ersten Idee, mal seine Gedanken aufs Papier zu bringen, ist eine
echte Leidenschaft geworden. »Es macht einfach richtig Spaß und
2
November 2014 //
ich gehe mit offenen Augen durchs Leben, merke mir viele Details,
die ich später im meinen Geschichten verarbeiten kann«, berichtet
er zufrieden. Obgleich seine Bücher Fortsetzungen sind, bemüht er
sich doch, dass jeder Roman in sich abgeschlossen ist, so dass der Leser auch ohne Müh in den zweiten oder dritten Band einsteigen kann
und trotzdem die Hauptfiguren schnell kennenlernt. Interessant ist,
dass seine Geschichten hauptsächlich in Gütersloh spielen. Sein Ermittlerteam besteht aus Sarah Berger und Ahmet Yilmaz. Die beiden
Kommissare sind ein echtes Team, ergänzen sich wunderbar. In seinem neuesten Werk wird gleich auf den ersten Seiten nachts eine
junge Frau auf der Landstraße überfahren und der Verursacher begeht Fahrerflucht. Die Tatumstände sind mysteriös. Ein neuer Vorgesetzter, Hauptkommissar Gero Berneiser, tritt seinen Dienst in Gütersloh an und hat seine eigenen Vorstellungen von Ermittlungsarbeit. Eine zweite Bluttat erschüttert die Stadt und gemeinsame Indizien verbinden die beiden Fälle. Erstmals hat Herold in seinem neuen Roman auch eine kleine Liebesgeschichte mit eingebaut. »Das
war gar nicht so einfach«, erzählt er. Er wollte die Phantasie anregen,
manches unausgesprochen lassen, nicht zu direkt werden, aber auch
schon deutlich machen, dass es zwischen den Verliebten ganz schön
knistert. »Da brauche ich für so ein Kapitel schon mal die doppelte
Zeit«, meint er. Um Krimis zu schreiben würde man keine finsteren
Gedanken benötigen, sondern eine Menge Phantasie und Kreativität. »Schließlich passieren auch hier in Stromberg oder in Gütersloh
oben: Herold bei einer Lesung. Er liest immer einige seiner kurzen Kapitel vor und dazwischen erzählt er ein wenig aus seinem Leben und wie er an die Ideen kommt.
Ein sympathischer Typ: Manchmal setzt er sich mit seinem i-Pad nach draußen in den Garten und schreibt dort.
unten: Seine bisher erschienenen Werke.
Verbrechen«, meint Herold. Er erinnert an den Zahnarztmord vor einigen Jahren in Stromberg, die Ermordung des älteren Geschwisterpaares in Gütersloh, an Fahrerfluchten mit tödlichem Ausgang oder
an einen Raubüberfall bei einem Uhrmacher, der ebenfalls in der Nähe passierte. Viele Altersdinge machen seine Geschichten realistisch
und glaubwürdig. Das nötige kriminaltechnische Know-how holt er
sich bei der Kreispolizeibehörde in Gütersloh. Dort bekommt er
Tipps, damit seine Fälle auch möglichst echt wirken. Auch wie bei einem Mord die Ermittler vorgehen, um an den Täter zu kommen erfährt er dort. Obgleich jetzt die Zeit der Lesereisen beginnt, versucht
er, Familie und Job immer an erster Stelle zu setzen. Die Schreiberei
soll erst einmal eine Leidenschaft bleiben und nicht zuviel freie Zeit
in Anspruch nehmen. Gerne würde er öfter Lesungen in Schulen abhalten, um Kindern und Jugendlichen das Lesen aber auch das Selberschreiben schmackhaft zu machen. Doch das ist gar nicht so einfach. Eine Lesung hat er im November in der Geschwister-SchollSchule in Gütersloh. Und für solche Dinge gibt ihm sein Arbeitgeber
dann auch frei. »Das ist nicht selbstverständlich«, meinte Herold
dankbar. Einige Buchhandlungen haben das Talent des westfälischen
Autors bereits erkannt und Fenster mit seinen Werken dekoriert. Vor
einer Woche noch, hatte er in einer Buchhandlung in Rheda eine sehr
erfolgreiche Lesung. Total toll fände Erasmus Herold es, wenn er irgendwann einmal so viele Bücher verkauft, dass er hauptberuflich
schreiben kann. Dann könnte er sich seinen Tag ganz anders eintei-
len, Ideen sammeln, wenn ihm
danach ist und auch schreiben,
wenn es gerade gut ist. Er setzt
sich aber auch jetzt nicht unter
Druck. Wenn es mal nicht läuft,
dann ist halt mal 14 Tage
Schreibpause. Und jetzt, nach
der Erscheinung des dritten
Westfalenkrimis, gönnt er sich
eh erst mal eine kleine Auszeit,
bevor er mit der nächsten Geschichte loslegt.
Mein Steckbrief
Erasmus Herold
// Mein größter Wunsch
Erfolg mit meinen Büchern
// Mein Highlight
Die Geburt unserer beiden
Töchter
// Meine Hobbys
Lesetermine
31. Oktober 2104, 17 Uhr,
Mayersche Buchhandlung
Gütersloh.
13. November 2014, 20 Uhr,
Café Schäfers in Bielefeld.
20. Januar 2015, 19.30 Uhr,
Krimilesung unterm Sternenhimmel im Planetarium Münster.
29. Januar 2015, 20 Uhr,
Stadtbücherei Oelde.
// November 2014
Schreiben, Lesen, Squash
// Meine Schwäche
Manchmal zu genau sein zu
wollen
// Mein Lebensmotto
Schreiben ist kein Hobby, es
ist Leidenschaft
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Bücher aus der Telefonzelle
Kleinste Schulbücherei in der Städt. Gesamtschule
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Zwei leuchtend rote Telefonzellen,
die der rüstige Ruheständler Karl-Heinz Klink nach englischem
Vorbild gebaut hat, bereichern nun das Foyer der Städtischen Gesamtschule am Standort Rheda. Die Telefonzellen dienen aber
nicht etwa zum Telefonieren, sondern nehmen rund 250 Bücher
pro Stück auf und dienen so als Bücherei. »Wir sind eine Schule
im Aufbau und da sind Räume erst einmal knapp«, erklärt Schulleiterin Christiane Kociszewska die Idee. Da den Schülerinnen und
Schülern aber altersgerechte Lektüre nicht vorenthalten bleiben
soll, entschloss man sich dazu, zunächst einmal diese Telefonzellen als Ausleihort zu nutzen. Gesehen hat sie so etwas in Skandinavien. Dort sind ausrangierte Telefonzellen in den Innenstädten
ebenfalls zu Mini-Büchereien mit dem Tauschprinzip umfunktioniert worden. »Bei uns wird zwar nicht getauscht, sondern ausgeliehen, aber die Idee fanden wir alle sofort gut«, erzählt die
Rektorin.
Der Förderverein hat schon mal eifrig Bücher besorgt, so dass direkt nach den Herbstferien Dank der Mithilfe einiger Eltern in der
Mittagspause mit der Ausleihe gestartet werden kann. Der Erbauer Karl-Heinz Klink ist handwerklich ziemlich begabt. Da seine Tochter Verena an der Gesamtschule Lehrerin ist, kam der Kontakt zustande. Klink, dem die Aufgabe großen Spaß gemacht hat,
verfügt aus seiner Berufszeit noch über Kontakte zu zahlreichen
Firmen in der Umgebung, sodass das gesamte Material gesponsert wurde. Der Hellweg Baumarkt, das Simonswerk und die Fir4
November 2014 //
ma Westermann haben sich nicht lange bitten lassen, dieses interessante Projekt mit Materialien zu unterstützen. Geld hat der
Kurs »Individuelles Lernen« von Verena Klink dazu gegeben. Der
Kurs hatte jüngst bei einem bundesweiten Wettbewerb ein Preisgeld gewonnen und es zum Wohle aller Schüler für die kleine Bibliothek gestiftet.
Da die Bücherei im Foyer sehr zentral steht, hoffen alle auf eine
rege Ausleihtätigkeit. Gerne werden auch noch Bücherspenden
entgegen genommen, damit eine möglichst große Auswahl an
Lektüre vorhanden ist. Es müssen keine neuen Bücher sein, sondern lediglich gut erhaltene, die daheim nicht mehr gebraucht
werden. Zudem unterzeichneten Christiane Kociszewska und der
Distriktleiter der Hellweg Baumärkte, Marc Schmidt, einen Kooperationsvertrag. Im nächsten Sommer werden die ersten Kinder
der Gesamtschule in die siebte Klasse kommen und ganz allmählich in die Berufsorientierung eingeführt. Dabei will der Baumarkt
behilflich sein, Praktikumsplätze zur Verfügung stellen und bei der
Berufsfindung helfen.
Schulleiterin Christiane Kociszewska und der Erbauer der roten Telefon-Bücherzellen, KarlHeinz Klink, schneiden die rote Schleife durch. Die wohl derzeit kleinste Schülerbibliothek in
Rheda-Wiedenbrück ist eröffnet.
Statt Geschenke Spende an
Kita Tausendfüßler
10 Jahre B&M Fenstertechnik
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Große Freude herrschte in der integrativen Tageseinrichtung »Tausendfüßler« am Ostring. Die in Lintel an der Nickelstraße ansässige Firma B&M Fenstertechnik hatte nämlich einen großen Scheck in Höhe von 1.500 Euro dabei.
B&M hat vor einem Jahr im Linteler Industriegebiet neu gebaut.
Die Neueröffnung wurde vor einigen Wochen zusammen mit dem
zehnjährigen Bestehen des Unternehmens groß gefeiert. Statt
Geschenke hatten die beiden Geschäftsführer Heinz Brormann
und Ulrich Martinschledde um Spenden für den integrativen Kindergarten gebeten. Auf diesem Wege kamen 750 Euro zusammen, die B&M nun verdoppelte.
»Da von unseren 60 Kindern 20 Mädchen und Jungen eine Behinderung haben und wir dadurch immer wieder zusätzliche Kräfte für unserer Aufgaben benötigen, freuen wir uns ganz besonders über das Geld, dass unseren Kindern direkt zu Gute kommt«,
erklärt Kristina Witschel, Geschäftsführerin des Vereins »vkm- für
Menschen mit Förderbedarf«, der die Trägerschaft der Kita hat.
B&M dankt allen Gästen der Geburtstagsfeier, die diese tolle Sum-
Seit 1991 ein Meisterbetrieb
v. links: Melanie Kleinekottmann (stellvertretende Kitaleiterin), Claudia Fleiter, Sandra Ulber, Kristina Witschel, sowie von der Firma B&M Heinz Brormann, Melanie Burger, Kristina Kleinelümern, Alexandra Baak sowie einige Kinder aus dem Tausendfüßler.
me ermöglicht haben. Die Kindergartenkinder hatten als Dankeschön eine bunte Mappe mit Bildern für B&M gefertigt. »Eure Bilder bekommen bei uns einen besonderen Platz«, bedankte sich
Heinz Brormann bei den Mädchen und Jungen.
Frisuren
im Trend!
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// November 2014
F. Tamer und ihre
kompetenten
Mitarbeiterinnen
Sabine G. und
Natalia B. beraten
Sie gerne.
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Die vierte industrielle Evolution
Zukunfts.Kreis.GT: Wie sieht die Fabrik der Zukunft aus?
// Kreis Gütersloh. »Die vierte industrielle Revolution ist eher eine Evolution«, ist Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Bauer, Leiter des Fraunhofer-Instituts
für Arbeitswirtschaft und Organisation sowie des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Uni Stuttgart überzeugt. Bei der Veranstaltungsreihe Zukunfts.Kreis.GT der pro Wirtschaft GT erklärte er etwa 100 Unternehmerinnen und Unternehmern
im Innovationszentrum der Bio-Circle Surface Technology GmbH, wie
die Fabrik der Zukunft aussehen könnte.
So werden sich Menschen zunehmend mit Maschinen vernetzen
und Maschinen untereinander durch Datenaustausch kommunizieren.
Der zunehmende Prozess der Digitalisierung gipfelt laut Bauer darin,
dass Bauteile zu Informationsträgern werden und der Maschine und
dem Bediener innerhalb des Produktionsprozesses mit Informationen
und Daten versorgen. »Das Bauteil sagt der produzierenden Maschine, wie es hergestellt werden möchte«, so Bauer. Auch die Rolle des
Menschen innerhalb der Produktionswelt der Zukunft wird sich laut
Bauer grundlegend verändern. So führt die zunehmende Durchdringung der Produktion mit cyber-physikalischen Systemen zu neuen Arbeitsplätzen mit völlig anderen Anforderungen an die Mitarbeiter. Unternehmen müssen sich frühzeitig auf diesen Prozess einstellen:
»Deutschland muss Vollgas geben und zum Vorreiter im Bereich Industrie 4.0 werden, damit es im weltweiten Wettbewerb nicht den Kürzeren zieht«, appellierte Bauer.
Sichtbar im Spitzencluster it’s OWL, veranschaulichte Dr.-Ing. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer Strategie, Forschung und Entwicklung der it’s OWL Clustermanagement GmbH, wie die Region Ostwestfalen-Lippe in den kommenden Jahren an der Entwicklung intelligenter technischer Systeme arbeitet. »In 120 sogenannten Transferprojekten machen wir neue Technologien z. B. für Mensch-MaschineInteraktion oder die Vernetzung von Maschinen für Unternehmen verfügbar, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen.
Dadurch können Unternehmen die Zuverlässigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Ressourceneffizienz ihrer Maschinen, Anlagen und Gerä-
Alte Route in neuem Glanz
Radeln auf der optimierten LandesGartenSchau-Route
// In den vergangenen Monaten wurden hinter den Kulissen Ideen
entwickelt, ein neues Konzept erstellt und fleißig gewerkelt. Herausgekommen ist eine LandesGartenSchau-Route mit einem optimierten
Routenverlauf, einer komplett überarbeiteten Internetseite und einem
neuen Faltblatt. Die LandesGartenSchau-Route verbindet ab sofort auf
knapp 200 Kilometern zehn Orte miteinander.
Sieben prächtige und kunstvoll angelegte Parklandschaften laden
die Radfahrer zum Besichtigen, Genießen und Entspannen ein. Bad
Lippspringe als Gartenschaustadt 2017 ergänzt die bisher sechs Gartenschauparks entlang der Strecke. Die Gemeinde Lippetal ist ebenfalls
neu an der Strecke mit dabei. Die bestens beschilderte Strecke führt von
Lünen über Bergkamen nach Hamm, Lippetal und Oelde, von dort über
Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Delbrück und Bad Lippspringe bis nach
Paderborn. Da es auf der gesamten Strecke kaum Steigungen gibt, ist
die LandesGartenSchau-Route auch für Familien mit Kindern gut ge-
Das Thema »Industrie 4.0« im Blick
te verbessern«, so Dumitrescu. Produktionssysteme, Produkte und Bedienschnittstellen werden laut Dumitrescu in Zukunft immer intelligenter und autonomer miteinander agieren. Am Beispiel einer intelligenten Großwäscherei führte er auf, wie sich das Produkt, ein Wäscheteil, eigenständig den besten Weg durch den Wäscheprozess
sucht.
Gerd Hoppe, Mitglied der Geschäftsleitung der Beckhoff Automation GmbH aus Verl, wünscht sich für die Fabrik der Zukunft, dass Menschen gerne mit den Maschinen arbeiten. »Die gewünschten Informationen müssen für die Mitarbeiter an jeder Stelle zu jedem Zeitpunkt
verfügbar sein«, so Hoppe. »Der Kunde will individuell konfigurierte
Bauteile, die am besten gestern produziert wurden«. So kann beispielsweise ein namhafter Küchenhersteller bis zu 2.200 von Kunden
individuell zusammengestellte Küchen an einem Tag produzieren. Die
dafür benötigte Automatisierungstechnik wird bereits heute durch das
Verler Unternehmen entwickelt und zur Verfügung gestellt. Eine solche individualisierte Produktion kann laut Hoppe nur funktionieren,
wenn einzelne, getrennt voneinander arbeitende Domänen zunehmend zusammenwachsen und einheitlicher kommunizieren.
eignet. Die Parks laden mit zahlreichen Themen-Spielplätzen und vielen anderen Attraktionen die »Kleinen« zu Mini- und Maxi-Pausen ein.
Die Beschilderung der LandesGartenSchau-Route ist vollständig in das
Radverkehrsnetz NRW integriert.
An Kreuzungspunkten findet
man rot-weiße Pfeilwegweiser
mit Orts- und Kilometerangaben
sowie einem darunter eingeschobenen Piktogramm der LandesGartenSchau-Route. Dazwischen
folgt man einfach den roten Pfeilen auf den Zwischenwegweisern, die für alle Routen gültig
sind, also auch für die LGS-Route.
Auf der neu gestalteten Internetseite finden Radfahrer alle wichtigen
Informationen zur Planung ihrer Tour. Ob die Distanzen zwischen den
Orten oder der aktuelle GPS-Track, hier wird Tourenplanung leicht gemacht!
Flyer bestellen unter info@lgs-route.de oder der Tel. 05241 851083.
// November 2014
7
Ambiente gelegt. In entspannter Wohlfühlathmosphäre mit Wartelounge, Musik und Wlan wird man von einem netten Team betreut.
Patienten mit großer Angst vor Zahnbehandlung werden intensiv beraten und über die verschiedenen Möglichkeiten der Sedierung und
Narkose aufgeklärt.
Zahnärztlicher Leiter ist Dr. Moritz Haut aus Rheda. Nach seiner
Promotion und anschließender Assistenzzeit spezialisierte er sich an
der Uni Düsseldorf auf mikroskopische Endodontie (Wurzelbehandlung), Mikrochirurgie sowie Traumatologie (Zahnerhalt nach Unfall)
und absolvierte seinen Master of Science (M.Sc.). Des Weiteren haben sich bereits sein Vater, Dr. Jürgen Haut (Spezialist für Implantate), Za Issa (allgemeine Zahnheilkunde) sowie Dr. Beysic (Anästhesist)
im Dentalzentrum niedergelassen. Mittelfristig soll das Team auf bis
zu zehn Spezialisten erweitert werden, um die Einzigartigkeit des
Dentalzentrums für diese Region zu unterstreichen. Die Fortbildungsakademie soll zudem für Fachkongresse, zahnärztliche Fortbildungen, Informationsveranstaltungen für Patienten und sogar
Live-OPs genutzt werden.
Durch die günstige Lage direkt am Bahnhof ist eine optimale Verkehrsanbindung gewährleistet. Auch Patienten, die nicht mobil oder
behindert sind oder weiter außerhalb wohnhaft sind, können somit
im barrierefreien Zentrum bestens betreut werden. Gesetzlich und
privat Versicherte jeden Alters sind gleichermaßen willkommen.
Infos unter www.dentalzentrum-owl.de
Das Dentralzentrum OWL und Zahnarzt Dr.
Moritz Haut
Neueröffnung
Dentalzentrum OWL
Alles unter einem Dach
// Rheda-Wiedenbrück (pz). Mit einem gänzlich neuen Konzept für
Zahnmedizin, Zahntechnik und einer Zahnakademie macht das Dentalzentrum OWL, das am 20. Oktober in Rheda eröffnet wurde, auf
sich aufmerksam. Ziel war es, unter einem Dach Zahnmedizin in all
ihren Facetten mit modernster Technik und Diagnostik zu vereinen.
Prophylaxe, Zahnerhalt, Zahnersatz, Implantate, Oralchirurgie, Zahntechnik und selbst Operationen können in eigenen OP-Räumen
durchgeführt werden. Besonderer Wert wurde auf ein angenehmes
Ganzheitliches Coaching
Heilungsprozess in Gang setzen
// Rheda-Wiedenbrück (pz). Kati Kasing, Psychologische Beraterin
und Personal Coach, hat ihre Praxis von der Langen Straße in die Biberstraße verlegt. Durch den Umzug in die freundlichen und gemütlichen Räumlichkeiten hat sie auch ihr Konzept unter dem Begriff »Ganzheitliches Coaching« erweitert. Ausgangspunkt ihrer Arbeit ist die Frage, »Wo stehe ich und wo will ich hin«. In therapeutischen Gesprächen wird zunächst den Ursachen auf den Grund gegangen, um dann durch die »Seelenmassage« das eigene Selbstwertgefühl wieder zu steigern. Kombiniert mit intuitiver Aromamassage wird ein Zustand völliger Entspannung erreicht – Seele und
Geist öffnen sich. Durch diese Verbindung von einfühlsamen Gesprächen und Energiearbeit werden unbewusste Blockaden gelöst
und Heilungsprozesse in Gang gesetzt.
»Immer wieder kommen Leute zu mir, um sich aus unterschiedlichsten Gründen coachen oder therapieren zu lassen. Sie merken
teilweise aber nicht, dass sie auch körperlich sehr angespannt sind«,
weiß Kati Kasing aus Erfahrung. »Deshalb hat sich die Kombination
aus Gespräch und Massage aus therapeutischer Sicht als äußerst hilfreich erwiesen. Auch Hände und Füße werden intensiv mit einbezogen.« Wichtig ist Kati Kasing, ihren Klienten ein Feedback zu geben
und ihnen dadurch neue Perspektiven zu eröffnen. Sie meint dazu:
»Das Erkennen der eigenen Persönlichkeit und das Finden der eigenen Stärken hilft den Menschen, sich neu zu orientieren und auch
wieder eine Balance zwischen Beruf und Privatleben zu erlangen.
Denn es gibt immer einen Grund, warum das eigene Leben aus dem
Gleichgewicht geraten ist. Es können familiäre, das soziale Umfeld
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November 2014 //
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betreffende oder auch berufliche Probleme der Auslöser sein. Gemeinsam wird das Ziel verfolgt, sein Leben wieder bewusster zu planen, Ziele und Visionen zu finden, um somit der eigenen Wertigkeit
wieder eine stabile Basis zu verschaffen.« Wenn man externe Unterstützung sucht, ist es natürlich auch wichtig, dass die »Chemie«
zwischen Klient/in und Therapeut passt. Deshalb wird auch ein erstes kostenfreies Kennenlernen angeboten. Des Weiteren hat man
die Möglichkeit, sich an den »Kraftabenden«, den sie mit ihrer Kollegin Sylvia Faltis veranstaltet, einen Einblick zu verschaffen. Bei
Atemmeditation und Gesprächen werden Wahrnehmung und Gespür geschärft, mit dem Ziel, Einfluss auf den eigenen Kraft- und
Energiehaushalt zu nehmen. Diese Veranstaltungen finden im zweiwöchentlichen Rhythmus jeweils von 20 – 21.30 Uhr immer montags statt. Der nächste Termin ist am 27. Oktober. Um Anmeldung
wird gebeten. Weitere Infos unter www.kati-kasing.de
Kati Kasing, Psychologische Beraterin und Personal Coach
Gnadenschutzhof SolLuna …
feierte großes Sommerfest
// Nachdem das Wetter in der Nacht zuvor beinahe alle Vorbereitungen unterspült hätte, ging pünktlich zu Beginn über dem Gnadenschutzhof in Rietberg-Mastholte die Sonne auf. Zahlreiche Gäste genossen den Nachmittag bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und konnten sich ganz nebenbei von den Fortschritten und
Neuerungen auf dem Hof überzeugen. Irmgard Gubitz, die Schirmherrin des Vereins SolLuna, ist in ihren Bemühungen um das Wohl
der Tiere, die bei ihr Unterschlupf finden, im wahrsten Sinne des
Wortes unermüdlich. Ihr Tag beginnt um halb 4 Uhr morgens mit
dem Rausstellen der Pferde, Füttern und Boxen misten, bevor sie
dann in Vollzeit ihrem Hauptberuf nachgeht. Anschließend setzt sie
ihre Arbeit auf dem Hof fort, holt die Pferde wieder herein, versorgt
das eine oder andere Wehwehchen, organisiert therapeutisches Reiten und vieles mehr. Damit dieser Einsatz mit allen erforderlichen
Mitteln auch finanzierbar bleibt, dafür sorgen die Mitglieder des Vereins SolLuna mit ihren Beiträgen und auch das alljährliche Sommerfest. Für einen kleinen Geldsegen sorgte auch der erste Programmpunkt auf dem Fest. Brigitte zeigte mit ihrem Bordercollie Assja originelle und praktische Tricks. So verteilte Brigitte Taschentücher, in
die die Zuschauer Kleingeld wickelten und auf den Platz warfen. Assla sammelte pflichtbewusst alle »Tütchen« in einen Zylinder und
übergab sie der Gastgeberin. Die Dressurquadrille vom Hof Bergkemper aus Langenberg war ein weiteres Highlight, das trotz einer
teilweise neuen Besetzung mit einer choreografisch anspruchsvollen
Kür eine tolle Darbietung bot und das Publikum begeisterte. Die Freiheitsdressur »Zirkus Espanol« bildete den krönenden Abschluss der
Vorführungen. Der Spanische Wallach »Pepito« erntete Applaus, als
er sich auch ohne Halfter und Longe durch einen kleinen Parcour manövrieren ließ und ein paar Zirkuslektionen zeigte. Zum Ende der Veranstaltung wurde eine 30-minütige sowie eine 60-minütige Hot-Stone-Massage der Firma »1-2 Haarfrei«, Rheda-Wiedenbrück verlost.
Die Gewinner waren für den 3. Preis Jana Mörel, für den 2. Preis Frau
Regelmann. Leonie Buschmeier freut sich über den 1. Preis, eine aufregende Fahrt im Heißluftballon, gesponsert von der Firma »Garant
Sichtlich wohl fühlen sich die Tiere auf dem Gnadenschutzhof SolLuna.
Möbel«, Rheda-Wiedenbrück. Die Gewinner wurden unmittelbar
nach der Ziehung telefonisch informiert.
Nähere Informationen über den Verein SolLuna und seine Arbeit erfahren Sie auf der Homepage www.gnadenschutzhof-solluna.de.
Wer ebenfalls die Arbeit auf dem Hof SolLuna unterstützen möchte, kann sich gerne an Irmgard Gubitz wenden unter Tel.: 0176.63
64 30 06 oder Kontakt aufnehmen über die Homepage www.gnadenschutzhof-solluna.de.
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C. Rosenfeld GmbH & Co. KG
Lange Straße 13
33378 Rheda-Wiedenbrück
Fon 05242 5354 • Fax 05242 54226
verkauf@c-rosenfeld.de
www.c-rosenfeld.de
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ELEKTRO
DATEN-NETZWERKE
KERNBOHRUNGEN
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Markus Flügel freut sich mit Leon, Kevin und deren Mutter über das neue Dreirad
Dreirad-Übergabe
… an Familie Parsiegla
// Rheda-Wiedenbrück (pz). Der sechsjährige Leon leidet am
Downsyndrom und ist ein sehr aktives Kind. Ihn sicher zum Kindergarten oder zur Behandlung ins Krankenhaus zu bringen gestaltete
sich bisher als äußerst schwierig. Da die Eltern weder über ein Auto
oder einen Führerschein verfügen, mussten alle Fahrten mit dem
Fahrrad erledigt werden. Da sich Leon aber unkontrolliert abschnallte, aufstand oder zu tanzen anfing, war an ein sicheres Vorankommen nicht zu denken. Auch der Versuch, einen Rollstuhl vor
einem Fahrrad anzubringen, schlug wegen der daraus resultierenden
schlechten Übersicht fehl.
Um Leon soziale Kontakte zu ermöglichen und gleichzeitig für
sichere Mobilität zu sorgen, haben sich Therapeut Christian Bastian
vom Kindergarten Tausendfüßler, Kinderarzt Dr. Reich, Angelika
Fritsch-Tumbusch von der Caritas und Markus Flügel von Mitschke
Sanitätshaus zusammengesetzt und nach einer passenden Lösung
gesucht. So entschied man sich für ein Dreirad mit speziellen Vorrichtungen. Zusammen mit Leons Mutter fuhr Herr Flügel nach Hannover und testete erfolgreich ein identisches Spezialrad. Jetzt musste man sich nur noch um die Finanzierung kümmern, da die Krankenkasse dieses nicht finanzieren wollte. Dank der Spendengelder
der »Aktion Sterntaler«, der »Aktion Lichtblicke« und der »Aktion
Kinderträume« konnte das über 6.000 € teure Gefährt finanziert
und von der Mitschke Kinderrehatechnik gebaut werden.
Leon kann jetzt sicher und vor Regen geschützt transportiert werden. Ein Elektromotor sorgt für angenehme Fortbewegung der relativ schweren Spezialanfertigung. Leons älterer Bruder Kevin freut
sich ebenfalls. Nachdem Kevin mit seinem kleinen Bruder die erste
Tour mit dem neuen Rad unternahm, hatten beide so viel Spaß, dass
der kleine Leon gar nicht mehr aussteigen wollte.
»Außer Kontrolle«
Sicherheitsbeschlag
zum Nachrüsten
Piustheater hat am 1. November Premiere
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Das Piustheater startet die neue Spiel-
Kompetente Sicherheitsberatung
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10
November 2014 //
saison. Am Samstag, 1. November 2014 ist die Premiere von »Außer
Kontrolle«. Es folgen insgesamt noch acht weitere Veranstaltungen.
Wer Karten für die Aufführungen haben möchte, sollte sich jedoch
sputen. Das Pius- Laientheater hat einen großen Fan-Kreis und die Karten sind schnell vergriffen. Vorverkaufsstelle sind das Blumenhaus Flaskamp
und die Buchhandlung Rulf. Worum
geht es in dem neuesten Bühnenstück?
Ein Minister der Bundesregierung soll an
einer wichtigen Debatte im Bundestag
teilnehmen. Er aber arrangiert in einem
Berliner Hotel ein Schäferstündchen mit
einer Sekretärin der Opposition und erlebt eine faustdicke Überraschung. Geschickt versucht er alle verrückten und
skurrilen Situationen zu meistern. Aber
dabei kann man schon mal die Kontrolle verlieren. Die Besucher können sich also auf eine turbulente Komödie mit viel Situationskomik freuen. Darsteller sind: Dana Bressel, Steffi Brökelmann, Frank Büsing, Friedemann Dressler, Erich Israel, Birgit
Schmedt, Achim Wenk, Sebastian Wenk, Tobias Winkenstette. Ferner
gehören zum Organisationsteam: Manuela Balke, Ilona Bals, Lutz Bröker, Heike Effertz, Klärchen Flaskamp, Reiner Hammeran, Bernhard
Heimann, Michael Schmedt und Alexander Wenk.
Klimaschutzpreis …
für erfolgreiche Stromsparer
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Bürgermeister Theo Mettenborg und
Manfred Rickhoff von der RWE verliehen die Urkunden des Klimaschutzpreises Rheda-Wiedenbrück. Anders als in den Vorjahren gab
es diesmal 60 Preisträger. Mit der Urkunde zeichnete die Stadt die
ersten Teilnehmer des »Austauschprogramms Weiße Ware« aus. Im
Juli hatte die Stadt Rheda-Wiedenbrück die Austauschaktion für alte Haushaltsgroßgeräte durchgeführt. Initiiert durch den Klimaschutzmanager der Stadt Rheda-Wiedenbrück, Hans Fenkl, wurde
der Neukauf von insgesamt 60 hocheffizienten A+++ Geräten mit
je 75 Euro gefördert. Gut die Hälfte der finanziellen Mittel wurde
durch die RWE im Rahmen des Klimaschutzpreises zur Verfügung gestellt, den Rest übernahm die Stadt Rheda-Wiedenbrück. »Ich freue
mich über den tollen Erfolg der Aktion, denn eine saubere Umwelt
ist Menschenrecht«, betonte der Bürgermeister bei der Preisverleihung. Dass die Mittel schnell vergeben waren, wäre für ihn ein deutliches Zeichen dafür, dass die Aktion den Nerv der Zeit getroffen hätte. Er dankte den anwesenden engagierten Bürgern für ihre Teilnahme. Eine positive Bilanz zieht auch Klimaschutzmanager Fenkl:
»Die Aktion ist toll verlaufen, mit außerordentlich freundlichen Bürgerkontakten, hierfür möchte ich mich herzlich bedanken«. Schließlich profitiert nicht nur die Umwelt vom Einsatz der effizienten Geräte. Auch der Käufer spart im Betrieb schnell die höheren Kosten
ein. »Es tut mir leid, dass nicht alle kaufwilligen Bürger in den Genuss der 75 Euro kommen konnten, die Mittel waren nun mal begrenzt«, erläutert Fenkl ein kleines Manko der Aktion. Doch das Bewusstmachen für die Umwelt war das Ziel der Aktion. Bürger, die
den Zeitungsartikel oder die Flyer nicht wahrgenommen hatten,
wurden durch die heimischen Elektrohändler auf die Aktion hingewiesen. Eine besondere Überraschung gab es für Familie Herrmann.
Sie hatten nämlich das älteste Gerät, eine Gefriertruhe aus dem Jahre 1972, gegen ein Neugerät getauscht. Dafür gab es als Sonderpreis
zusätzlich einen Einkaufsgutschein in Höhe von 50 Euro für den Biohof Vollmer.
Ein Teil der insgesamt 60 Preisträger des diesjährigen Umweltpreises war bei der Feierstunde in der Guten Stube des historischen Rathauses zugegen. Bürgermeister Theo Mettenborg
(2. von rechts) und Manfred Rickhoff von der RWE (6. von rechts) überreichten die Urkunden. Klimaschutzmanager Hans Fenkl (rechts) hatte das »Austauschprogramm Weiße Ware« initiiert.
Weitere Fragen beantwortet gerne Klimaschutzmanager Hans Fenkl,
Tel. 963-301.www.rheda-wiedenbrueck.de
Lohnt sich der Tausch?
Für viele Menschen stellt sich die berechtigte Frage »Wieso soll ich
das Gerät tauschen, es läuft doch noch?«. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass sich auch der Austausch noch intakter Geräte lohnt. Je nach Gerätetyp ist ein Austausch auch aus ökologischer Sicht sinnvoll, da die Umweltbelastung für die Herstellung
hocheffizienter Geräte schon nach wenigen Jahren durch die eingesparte Energie ausgeglichen ist. Insgesamt wurden 30 Waschmaschinen, 26 Kühl-/Gefriergeräte und vier Geschirrspüler gefördert.
Unter den Gefriergeräten waren sechs klassische Gefrierschränke.
Diese Geräte sind üblicherweise das ganze Jahr über in Betrieb, also 8760 Stunden pro Jahr. Durch den Umstieg von einem durchschnittlichen Altgerät auf ein A+++ Gerät nach aktuellem Stand der
Technik können pro Jahr rund 166 Kilowattstunden gespart werden.
Bei dem aktuellen Strommix und einer angenommenen Lebensdauer von 15 Jahren sparen alleine die sechs geförderten Gefrierschränke über acht Tonnen CO2 ein. Wer sich ein effizientes Haushaltsgerät zulegen möchte, kann sich auf der Homepage der Stadt
Rheda-Wiedenbrück im Umweltbereich unter dem Punkt »besonders sparsame Haushaltsgeräte«, informieren.
// November 2014
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Die Teilnehmerinnen des Treffens »Gleichstellung trifft Politik« im Seecafé Rheda-Wiedenbrück mit dem Spiel »Alles im Balance«.
Gleichstellung trifft Politik
Alles in Balance
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Unter dem Motto »Gleichstellung trifft
Politik« hatten die Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Schloß Holte-Stukenbrock,
Verl und Herzebrock-Clarholz Ratsfrauen und sachkundige Bürgerinnen zu einem gemütlichen Gedankenaustausch ins Seecafé Rheda-Wiedenbrück eingeladen. Die Resonanz war sehr gut. Susanne
Fischer, Gleichstellungsbeauftrage der Stadt Rheda-Wiedenbrück,
konnte 30 Frauen begrüßen. Sie lud dazu ein, sich gemeinsam auf
den Weg zu machen um Ziele zu erreichen. Sie hätte den Traum von
einer Welt, in der alle Menschen die gleichen Chancen und Rechte
haben. «Es wäre schön, wenn wir daran erfolgreich arbeiten können«, betonte sie. Während des anschließenden gemeinsamen Frühstücks tauschten sich die Frauen intensiv aus. Nach dem Frühstück
hielt Inge Trame, Gleichstellungsbeauftrage aus Gütersloh, einen
Vortrag über die Funktionen der Gleichstellungsstellen, rechtliche
Grundlagen, externe Aufgaben, Frauen und Berufstätigkeit und anderen vielfältigen, interessanten Themen. Ein neues Frauen- und Familienleitbild könnte so aussehen, dass es keine Beschäftigung eigens für die Frau gibt, nur weil sie Frau ist und auch keine für den
Mann, nur weil er Mann ist. Die Begabungen finden sich gleichmäßig bei beiden Geschlechtern verteilt. Und so müsse dann auch die
Bezahlung sein. Gleichermaßen für Mann und Frau. Der Vortrag
fand bei den Frauen großen Anklang. Dass von Fischer vorgestellte
Spiel »Alles in Balance im Beruf und Leben«, das vom Kompetenzzentrum Technik-Diversitiy-Chancengleichheit entwickelt wurde,
nahm sehr anschaulich die angesprochenen Themen auf.
Es führte sehr konkret vor Augen, wie schnell das Leben durch
Veränderungen aus dem Gleichgewicht geraten kann.
»Ich finde es besonders schön, dass wir in diesem gemütlichen
Kreis die Gelegenheit haben, auch die Ratsfrauen aus den verschiedenen Kommunen sowie sachkundige Bürgerinnen näher kennenzulernen und so ein Netzwerk zu knüpfen, dass uns bei der Umsetzung unserer Arbeit hilft«, meinte Inge Trame, die von der guten Resonanz begeistert war.
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12
November 2014 //
Kleine Künstler malen große Künstler
Ein Projekt des Inner Wheel Clubs Rheda-Wiedenbrück
// Rheda-Wiedenbrück. Der Inner Wheel Club Rheda-Wiedenbrück
hat in diesem Jahr ein neues Projekt zur Förderung sozialer Zwecke
gestartet. Dabei wurde zum Ende des letzten Schuljahres gemeinsam
mit den Kunstlehrerinnen einiger Rheda-Wiedenbrücker Grundschulen während des Kunstunterrichts ein Malwettbewerb zum Thema
»Kleine Künstler malen große Künstler« durchgeführt. Die Grundschüler der vierten Klassen wurden mit den Werken und Maltechniken berühmter Künstler wie u.a. Picasso, Dali, Miro und Van Gogh
vertraut gemacht. Im Anschluss konnten sie in eigener Interpretation
Kunstwerke der berühmten Vorgänger nachgestalten und auch ganz
neu entwickeln. Aus diesen so entstandenen Werken hat die fachkundige Jury mit den Künstlerinnen Melanie Körkemeier und Barbara Davis, die als Kunstpädagogin am Einstein-Gymnasium tätig ist,
insgesamt zehn Kunstwerke ausgewählt. Diese Auswahl fiel sichtlich
schwer, da sich die Grundschüler sehr kreativ zeigten und erstaunliche Werke geschaffen wurden. Mit gestalterischer Unterstützung der
Langenberger Schülerin Johanna Wellnitz sowie von Paul Vorbohle,
Druckerei Hanhardt, konnten aus den zehn prämierten Kunstwerken
Motive für Grußkarten gefertigt werden. Diese Grußkarten können
seit einigen Tagen im Rheda-Wiedenbrücker Einzelhandel erworben
werden. Der Inner Wheel Club Rheda-Wiedenbrück möchte den Erlös aus dem Verkauf der von den Grundschülern gestalteten Grußkarten in vollem Umfang der Förderung und Unterstützung sozialer
Vereine und Projekte vor allem im Bereich der Kinder- und Familienarbeit zur Verfügung stellen. Die Karten können ab sofort bei folgenden Einzelhändlern erworben werden: Popolino Windelhaus, Pinocchio Kindermoden, Juwelier Uhrmeister, Spielwaren Ortjohann,
Wiedenbrücker Weinhaus sowie Musterring Gallery.
Stellvertretend für die jungen KünstlerInnen: Li vorn: Dean Klever, Kaya Parulewski. Hinten
li: Melanie Körkemeier (Jury), Marion Ervens und Birgit Hüllmann (beide IWC Rheda-Wiedenbrück). Auf dem Foto fehlt Jurymitglied Barbara Davis
Pressemitteilung
Fortbildungsreihe für Ehrenamtliche
// Rheda-Wiedenbrück (pbm). Menschen, die sich in Rheda-Wiedenbrück bürgerschaftlich engagieren, finden auch im neuen Programm der Volkshochschule Reckenberg-Ems für das Wintersemester wieder interessante Veranstaltungen. Und sie können sie kostenlos nutzen. Das teilt die Beauftragte zur Förderung des Ehrenamtes jetzt mit. In Kooperation mit der Volkshochschule Reckenberg-Ems entstand – auch aus Anregungen der Ehrenamtlichen – ein
Fortbildungsprogramm für ehrenamtlich Engagierte. Im jetzt vorliegenden Programm für das Wintersemester 2014/2015 finden Interessierte ab Seite 74 ff. folgende Angebote:
Sa., 11.10.2014 Sicher im Gespräch
Do., 23.10.2014 Präsentieren mit PowerPoint 2010
Mi., 29.10.2014 Genug Zeit für Ehrenamt, Familie und Beruf –
wie geht das?
Mi., 12.11.2014 Das Pressefoto – es sagt mehr als 1.000 Worte
Sa., 15.11.2014 Sicher im Gespräch für Fortgeschrittene
Sa., 22.11.2014 Mitgliederversammlung – Was ist zu tun?
Do., 15.01.2015 Verwaltungsaufgaben mit Excel strukturieren und
vereinfachen
Für Menschen, die sich in Rheda-Wiedenbrück bürgerschaftlich engagieren, ist die Teilnahme an den aufgeführten Veranstaltungen
kostenfrei.
Ihre Anmeldungen nehmen die bekannten Stellen – VHS und Bürgerbüro – gern entgegen.
Wir waren
das nicht!
Denn uns gibt es
»erst« seit 125 Jahren.
Wir bauen zwar alles
aber nur auf ausdrücklichen Wunsch schief.
JAHRE
// November 2014
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13
Menschen um uns
14
November 2014 //
Wir danken André Hellkötter (www.saure-gurke.com) und unseren freien Fotografen für die Bilder.
// November 2014
15
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gemacht werden. Zwölf dieser »Hofschätze« wurden bereits durch Plakataktionen, Medienarbeit und anschaulichen Schau- und Schlemmerkarten gewürdigt, die nicht nur Wissenswertes über die Produktion und Verarbeitung, sondern auch feine Rezepte enthalten.
So erfuhr man auf dem Hof Kuhre, dass die Bestäubung der Kürbisblüten durch das eigene Bienenvolk erfolgt. Neben der regelmäßigen Pflege der jungen Pflanzen spielt natürlich das Wetter eine entscheidende Rolle für den Ertrag der Ernte. Neben den vielen essbaren
Sorten findet man auch die beliebten Zierkürbisse, die Haus und Garten ein herbstliche Note verleihen. Bei dieser Gelegenheit präsentierte
Annette Kuhre auch einige hübsche Dekorationsideen mit frischen Blumen. Martin und Annette Kuhre freuen sich darauf, ihren Kunden viele Tipps rund um die Lagerung und Zubereitung des köstlichen Herbstgemüses geben zu können. Ausführliche Infos zur Aktion »Hofschätze« unter www.landservice.de
Dekoideen und Rezepte mit Kürbissen gibt es auf der Internetseite www.hof-kuhre.de
Aktion Hofschätze
Staffelübergabe
Hof Kuhre bot Einblicke in die eigene Produktion
in der Bauverwaltung
// Rheda-Wiedenbrück (pz). Herbstzeit ist auch Kürbiszeit. Doch nicht
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Franz Vollmer, Fachbereichsleiter der
städtischen Bauverwaltung, wird zum 1. November Bürgermeister in
Bad Laer. Deshalb reichte er jetzt den Staffelstab an seinen Nachfolger in der Bauverwaltung, Burkhard Schlüter weiter. Schlüter wird
sich in der Bauverwaltung schwerpunktmäßig um Förderfragen
kümmern. Auch Erschließungsfragen, zentrale Vergaben oder der
ÖPNV sind Aufgaben des Fachbereichs. Aktuelle Themen sind etwa
der neue Radschnellweg durch den Flora-Park oder die Verbesserung
der Breitbandversorgung. Franz Vollmer ist seit 1990 bei der Stadtverwaltung Rheda-Wiedenbrück, seit 2006 leitet er die Bauverwaltung. Bürgermeister Theo Mettenborg und Technischer Beigeordneter Gerhard Serges dankten Franz Vollmer für seine wertvolle Tätigkeit in den vergangenen Jahren.
Der Bürgermeister freute sich, dass mit Burkhard Schlüter ein bewährter Fachmann für die anspruchsvolle Aufgabe gefunden wurde. Schlüter habe bei dem Aufbau der städtischen Netzgesellschaft
und des Stadtwerks sehr gute Arbeit geleistet.
nur die großen, orangefarbenen Schnitzkürbisse sind beliebt – besonders zu Halloween –, auch in der Küche finden Kürbisse immer mehr
Beachtung. Am bekanntesten dürfte der Hokaido sein, der Basis der
gleichnamigen Suppe ist.
Kürbisse gibt es unterschiedlichsten Größen und Farben und Mustern: dunkelgrüne, flachrunde
Muskatkürbisse, helle glockenförmige Butternutkürbisse, Stripetti, Rouge vif Etampes oder
Sweet Lightnings, kleine runde
Kürbisse, die an Mandarinen erinnern. Sie sind sehr schmackhaft
Besuchen Sie unseren
und können sogar in der Mikrogroßen Hofladen
welle gegart werden.
Kürbisse, verschiedene Sorten,
Auch auf dem Hof Kuhre in
als Schnitzkürbisse und für die
Herzebrock werden seit Jahren
Küche
Kürbisse angebaut. Ebenso Kar- mit schönen Rezeptideen toffeln, Spargel, Erdbeeren und
diverse Gemüsesorten. Und die
angebotenen Eier stammen von
eigenen Legehennen. Zudem findet man eine erlesene Auswahl
weiterer schmackhafter Produkte
aus der Region. Eine Kostprobe
verschiedener Leckereien erlebten die Teilnehmer der »Aktion
Hofschätze«, die kürzlich bei
Hofladen Kuhre
schönster Herbstsonne auf dem
Bredeck 2
Hof Kuhre stattfand. Diese Aktion
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18
November 2014 //
Spatenstich beim
»Haus der Ausbildung«
Jugendliche stehen im Fokus
// Rheda-Wiedenbrück (wl). »Wir wollen heute endlich loslegen«,
meinte Geschäftsführerin von Pro Arbeit e.V., Brigitte Kaese mit dem
ersten Spatenstich und dem Baubeginn für das »Haus der Ausbildung«. Zusammen mit den Nachbarn des neuen Grundstückes Am
Sandberg/Ecke Holunderstraße, Vertretern aus Politik und Verwaltung, dem Aufsichtsrat, Partnerunternehmen und Baubeteiligten
wurde dieses wichtige erste große Ereignis zum Baubeginn gefeiert.
Der bisherige Standort in St. Vit an der Stromberger Straße war nicht
nur buchstäblich in die Jahre gekommen, sondern platzt auch aus allen Nähten. Das Aufgabengebiet von Pro Arbeit hätte sich in den letzten Jahren massiv gewandelt. Waren es vor 27 Jahren, als der Verein
gegründet wurde, noch überwiegend die Qualifizierung und Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen, steht heute die Ausbildung und Qualifizierung Jugendlicher im Fokus. »Wir müssen in Richtung Zukunft investieren, damit wir auch weiterhin gut aufgestellt
sind«, betonte Kaese. 20 Firmen aus der Region sind mit im Boot und
senden ihre Auszubildenden zu überbetrieblichen Maßnahmen zu
Pro Arbeit. Die Arbeit würde am neuen Standort fortgesetzt und nicht
verändert, betonte sie ferner. Alle Mitarbeiter aus der Verwaltung und
die pädagogischen Kräfte gehen mit rüber. »Wir werden nicht riesig,
führen nur verschiedene Standorte zusammen«, so die Geschäftsführerin. Geplant hat das drei Millionen Euro Projekt Mirco Moch vom
Büro Hillemeyer-Moch. Bauunternehmer ist die heimische Bauunternehmung Detlef Recker. Ziel ist es, das Objekt zum kommenden Ausbildungsjahr im August 2015 fertigzustellen. »Das hängt vom Winter ab«, meinte Bauunternehmer Detlef Recker, der bereits gestartet
ist. Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Brandner meinte, dass es eine
richtige Entscheidung sei, in Richtung Zukunft zu investieren. Der demografische Wandel, der Bedarf an Fachkräften und immer noch zu
wenig Ausbildungsstellen würden eine Herausforderung darstellen,
der sie sich annehmen. »Einrichtungen wie diese stellen Beschäftigungen sicher«, betonte er. Pro Arbeit sei ein hervorragender Partner
in Sachen Qualifikation und Integration. »Wir wünschen uns, dass
das Haus eine lebendige Stätte wird, wo Jugendliche eine echte
Chance für ihre Zukunft bekommen«, meinte Brandner. Bürgermeister Theo Mettenborg betonte, dass Pro Arbeit alles richtig gemacht
hätte. Die Stadt würde die Arbeit schätzen. Der Spatenstich sei ein
kleines Zeichen für ein großes Projekt, das wichtig für die Region sei.
Das Gesamtgrundstück umfasst eine Größe von 6.400 Quadratme-
Großer Familientag
Spatenstich beim »Haus der Ausbildung« Am Sandberg. V. links: Architekt Wolfgang Hillemeyer, Brigitte Kaese, Bürgermeister Theo Mettenborg, Klaus Brandner, Mirco Much, Detlef
Recker.
tern. Das Gebäude wird nach neuesten, energetischen Standards gebaut. Ein kleineres zweigeschossiges Gebäude mit Keller wird unter
anderem die Mensa mit Glasfront aufnehmen. Der eigentliche Werkstattteil schließt sich eingeschossig mit Flachdach und ohne Keller an.
Werkstatträume, Lehrküche, Verwaltungsbüros, eine Holzwerkstatt,
Arbeits- und Schulungsräume, Sozialräume und Umkleiden sowie die
Mensa werden dort installiert. Besonders glücklich sind alle über den
Standort zwischen den beiden Stadtteilen, verkehrstechnisch sehr gut
angebunden an Bahn, Bus und Autobahn und gelegen an einer Ausbildungsmeile mit den Berufkollegs, den Westfalia Werken und dem
Finanzamt.
Autoservice vom Feinsten!
Beim Wiedenbrücker Turnverein
Immer günstige EU-Neuwagen
aller Fabrikate …
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Der Wiedenbrücker Turnverein (WTV)
lädt am Sonntag, 9. November 2014 in der Zeit von 15 bis 18 Uhr
zum großen Familienturntag ein. Eltern und ihre Kinder im Vor- und
Grundschulalter können sich auf dem großen sportlichen Parcours
in den beiden Turnhallen im Sportzentrum Burgweg so richtig austoben. Mitmachspiele passend zum Thema »Safari« eröffnen in der
großen Turnhalle um 15 Uhr den bunten Nachmittag. Anschließend
gibt es Stationskarten, um damit auf Safari durch die beiden Hallen
zu gehen. An den Spielstationen gibt es Buchstaben, die dann in die
Laufkarte eingetragen werden müssen. Sie ergeben dann zusammen ein Lösungswort. Der WTV richtet dieses sportliche Fest bereits
zum 26. Mal aus. Und einige ehemalige Kinder, die am Anfang dabei waren, sind heute schon selbst Eltern und kommen mit ihrem
Nachwuchs. Es ist für die Familien auch immer ein praktischer Anlass, um die verschiedenen Kinderangebote im größten Sportverein
Rheda-Wiedenbrücks kennenzulernen.
Auf die Besucher warten eine Rollbahn, Mitmachaktionen für
Groß und Klein, ein Abenteuerpark, eine Hüpfburg und die Möglichkeit, den Kraftraum kennenzulernen. Im oberen Stockwerk wartet wie immer eine gut bestückte Cafétafel auf die hungrigen Gäste. Der Eintritt ist frei. Es wird lediglich darum gebeten, die Turnhallen nur mit sauberen Turnschuhen oder dicken Socken zu betreten.
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// November 2014
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60 Jahre Wochenmarkt in Rheda
Vielfalt, Frische und nette Gespräche
// Rheda-Wiedenbrück (wl). 60 Jahre Wochenmarkt in Rheda – da
kamen nicht nur alte Stammkunden, sondern auch viele Menschen,
die ihren Wochenmarkt mit der Vielfalt an Frische einfach schätzen.
Bei bestem Marktwetter wurde der 60. Geburtstag mit vielen kleinen, netten Aktionen gefeiert. So verteilte »Flora, die singende Gärtnerin«, alias Susanne Bentrup vom Augenblick Theater Herford, rote Rosen an die treuen Kunden und die Initiative bot Schmalzbrote,
Schinkenschnittchen, Brezeln und bayerische Getränke zum kleinen
Preis an. Denn nicht nur die 25 Marktbeschicker feierten den runden Geburtstag, sondern auch
die Einzelhändler mit ihrer Initiative Rheda. Der Wochenmarkt
sei inzwischen so beliebt, dass
durchaus auch die Geschäfte
davon profitieren, ist sich Klaus
Boxberger als Vorsitzender der
initiative sicher. Für sie sei es
selbstverständlich gewesen, auf
dem Jubiläumsmarkt präsent zu
sein. Die Zutaten für die köstlichen Stullen wurden von den
Marktbeschickern gesponsert,
so dass ein gegenseitiges Unterstützen stattfand. Auch die Altstädter
waren dabei und boten
An- und Umbauten
Tassen und Anstecker mit Altstadtaufdruck zum 35-jährigen
Bestehen an. Ein kleines Fläschchen original Altstädter gab es
dann gleich dazu. Am Stand von
Susanne Urtler wurden die Kunden zu einem Gläschen Sekt einBauwerksabdichtung
geladen, andere begrüßten die
Kunden mit einem Eierlikör und
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20
November 2014 //
re Wochenmarkt Rheda« überreichte, strahlte diese vor Freude. »Ich
bin vor einigen Jahren aus Bad Zwischenahn hierher gezogen und
komme jeden Mittwoch und Samstag zum Einkaufen her. Ich mag
besonders die große Auswahl an frischen und ausgefallenen Waren«, erzählt sie. Für sie sei es immer wieder schön, morgens den
Markt zu besuchen und mit dem Angebot den Speiseplan für die
Woche zu gestalten. Susanne Urtler meinte, dass viele Kunden mit
langen Einkaufslisten kämen, um für die marktfreien Tage genügend
Gemüse und Obst im Haus zu haben. Sie meint sogar, dass es die typischen Marktkunden gibt. Die würden gerne über die Produkte reden, wüssten die Frische zu schätzen und kaufen gezielte Mengen
ein. »Bei uns gibt ja auch mal die halbe Sellerieknolle oder die zwei
Tomaten einzeln«, meint sie.
Gut besucht ist der Markt auf dem Rathausplatz immer, doch an
diesem Samstag war besonders viel los. Viele Kunden, die schon seit
vielen Jahrzehnten regelmäßig kommen, wollten den Marktbeschickern auch einfach mal gratulieren und ihnen für ihre gute Arbeit
bei Wind und Wetter danken. Der Förderverein der Kita Sonnenschein bot frische Waffeln auf der Rathaustreppe an und schminkte
die Kinder während Eltern und Großeltern ihr Körbchen füllten.
Auch der Umweltaspekt spielt auf dem Wochenmarkt eine große
Rolle. Die meisten Kunden kommen direkt mit ihrem Korb oder mit
ihren Stoffbeuteln, um unnötige Tüten und Verpackungen zu vermeiden. Und deshalb verschenkten die Marktbeschicker auch an ihre treuen Kunden die Stoffbeutel, die bei guter Pflege bestimmt bis
zum nächsten runden Geburtstag halten. Seit 1975 befindet sich der
Wochenmarkt auf der Rathausstraße. Die Lage ist zentral, so dass
auch die umliegenden Geschäfte und Cafés davon profitieren. Denn
Bekannte, die sich dort treffen, gehen auch schon mal gerne nach
dem Einkauf gemeinsam einen Kaffee trinken.
Bürgerstiftung fördert neue
START-Stipendiatin
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Dyze Ramadani ist die neue Start-Stipendiatin, die von der Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück im Rahmen des bundesweiten Stiftungs-Programms gefördert wird. Mit
den Charaktereigenschaften bescheiden und zielstrebig könnte man
die sympathische 16-Jährige treffend beschreiben. Dyze besucht
derzeit die Klasse 10b der Ketteler Hauptschule. Ihre Noten sind hervorragend und sie möchte nach der zehnten Klasse gerne das Abitur machen. Dyze hat nämlich ein großes Ziel vor Augen. Ihr größter Wunsch ist es, einmal Apothekerin zu werden. Bereits zwei Mal
hat sie ein Praktikum in der Morsey`schen Apotheke gemacht und
war begeistert. »Genauso soll meine Apotheke später aussehen«,
schwärmt sie. Die Arbeit in der Apotheke mit dem Kundenkontakt
hätte ihr gelegen. Ihre Schulleiterin Elisabeth Stratmann hat sie auf
das START-Programm aufmerksam gemacht und sie motiviert, sich
dort zu bewerben. Nach einer Kurzbewerbung war sie bereits in der
ersten Auswahl, musste sich umfangreicher bewerben und wurde
prompt in die Koordinationszentrale nach Wuppertal eingeladen. In
Form eines lockeren Gespräches fand das Bewerbungsverfahren
statt, dass Dyze mit der höchsten Punktzahl absolvierte. Da ist Bernd
Jostkleigrewe von der Bürgerstiftung, der sich um das Thema
»START« kümmert, schon ein Stück stolz, denn er hat letztendlich
bei der Auswahl eines geeigneten Stipendiaten geholfen. Neben der
Ausstattung mit einem Laptop mit Drucker sowie Internetanschluss
bekommt Dyze nun monatlich 100 Euro Bildungsgeld und nimmt regelmäßig an Weiterbildungsmaßnahmen teil. Ein erstes Seminar war
bereits zum Thema »Rede und Präsentation« in Neuss. »Das war
richtig toll, weil ich unter Gleichgesinnten war, die alle große Ziele
haben«, erzählte sie bei der Mitgliederversammlung der Bürgerstiftung begeistert. Auch Elisabeth Stratmann ist stolz auf ihre Schülerin, die »ganz bestimmt durch die Seminare noch selbständiger und
selbstbewusster wird«, meinte sie. Es würde mit Sicherheit ein Husarenritt, doch die Schulleiterin ist sich sicher, dass die talentierte
Schülerin ihren Weg machen wird. Neben Schule und ihren Engagement im Jugendkulturring wird sie auch Zuhause gefordert. Sie
hat vier Brüder und muss im Haushalt helfen.
Aufgenommen in die START-Stiftung werden engagierte Jugendliche ab der achten Klasse mit Migrationshintergrund. Die Eltern von Dyze stammen aus Pristina im Kosovo. Start ist ein bundesweites Stipendienprogramm. Vor Ort gibt es Partner, die das Projekt unterstützen, wie in Rheda-Wiedenbrück die Bürgerstiftung.
Gute schulische Leistungen, soziales Engagement und das Ziel, das
Abitur und ein Studium zu absolvieren, sind Kriterien zur Aufnahme.
v. links: Bernd Jostkleigrewe, Bettina Windau, Elisabeth Stratmann, Claudia Wilm und Gabriele Conert schieben Dyze Ramadani symbolisch an und geben ihr Schwung für ihren weiteren schulischen Weg. Die Schülerin düst nun mit Volldampf in Richtung Pharmazie-Studium.
Bernd Jostkleigrewe wünschte Dyze viel Spaß an dem Stipendiat und
bat darum, dass sie der Bürgerstiftung hin und wieder über ihre Erfolge Bericht erstattet. Auf jeden Fall ist der Vorstand davon überzeugt, dass Dyze ihren Weg zielstrebig gehen wird.
Sicherheitswesten für Erstklässler
Sicher gekleidet auf dem Schulweg und in der Freizeit
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Stolz nahmen die 54 Erstklässler der Eichendorff-Grundschule in Wiedenbrück ihre Sicherheitswesten entgegen. Vor einigen Tagen fiel dort nämlich der Startschuss der Sicherheitswesten-Aktion in OWL. Zum fünften Mal werden alle diesjährigen Schulanfänger in Deutschland mit den kostenlosen, leuchtend bunten Sicherheitswesten ausgestattet, um den Schulweg für
die Jüngsten noch sicherer zu machen. Das Sicherheitsprojekt wird
gemeinsam unterstützt von der ADAC-Stiftung »Gelber Engel«, der
Deutschen Post »Ein Herz für Kinder«, der BILD Hilfsorganisation und
dem Verband der Automobilindustrie (VDA).
Stellvertretend für alle 750.000 Schulanfänger erhielten die Mädchen und Jungen der Eichendorffschule die Westen von den Sponsoren überreicht. Bis zu Beginn der Herbstferien sind alle Erstklässler versorgt worden.
Aufgrund der nach wie vor hohen Unfallzahlen bei Kindern sind
gerade die Eltern gefordert, ihrem Nachwuchs die Westen ans Herz
zu legen. Bei den Grundschülern zwischen sechs und 10 Jahren verunglückten im letzten Jahr 7.555 Kinder. 13 Kinder kamen dabei
ums Leben. Heinz Sasse vom Vorstand ADAC OWL meinte, dass die
Kinder die schwächsten Teilnehmer im Straßenverkehr seien, auf die
man besonders aufpassen müsse. Sie besser zu schützen, sei die vorrangige Intention der Aktion Sicherheitswesten, die vor fünf Jahren
ins Leben gerufen wurde. »Dass heute fast jede deutsche Grundoder Förderschule ihren Erstklässlern zum Schulbeginn die gelben
Westen zur Verfügung stellt, ist ein toller Erfolg für unsere gemeinsame Initiative« betonte Sasse. Gerade jetzt, wenn die dunkle Jahreszeit näher rückt, würden die Kinder mit den Sicherheitswesten
Die 54 Erstklässler der Eichendorff-Grundschule haben jüngst ihre Sicherheitswesten überreicht bekommen. Die Kinder sind nun gefordert, dieses Stückchen mehr Sicherheit auch zu
akzeptieren und tagtäglich über den Jacken zu tragen.
schon in 140 Meter Entfernung leuchten. Mit dunkler Kleidung sind
sie hingegen nur noch aus 25 Meter Entfernung zu sehen. Daher ist
es allen Beteiligten wichtig, dass die Westen selbstverständlich werden, nicht nur auf dem Schulweg, sondern auch in der Freizeit. Die
modischen Westen sind speziell für diese Aktion entworfen worden
und nach dem Ökotex-Standard produziert. Sie sind frei von Werbung, bestehen aus absolut schadstofffreiem, strapazierfähigem
Material und erfüllen die europäische Norm für Warnwesten. Schulleiter Marcus Janssen-Müller und Konrektor Sebastian Lohmann bedankten sich bei den Organisatoren der Aktion. »In den letzten Jahren haben wir gemerkt, dass die Westen mehr und mehr ganz selbstverständlich zum täglichen Leben dazu gehören«, meinte JanssenMüller. Das sei auf jeden Fall schon ein deutlicher Schritt zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr für die jüngsten Teilnehmer.
// November 2014
21
Das alte Küsterhaus wurde 1658 erbaut, war seinerzeit Wohnung für den Pfarrer und den
Küster, der auch gleichzeitig Lehrer war und dort die Kinder der umliegenden Höfe unterrichtete. Es ist das älteste reine Wohnhaus in St. Vit.
Unser Dorf hat Zukunft
Alte Küsterei in St. Vit soll belebt werden
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Relativ spontan hatte sich St. Vit dazu
entschieden beim Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft«‚ teilzunehmen. Aus aktuellem Anlass: Seit Juli steht das älteste Wohnhaus
des Ortes, die ehemalige Küsterei, leer. Der bisherige Küster Vitus
Poll ist Ende 2013 verstorben und seine Frau Ursula ist umgezogen.
Die Belebung der alten Küsterei hat sich der noch junge Kulturverein »vitART« nun auf die Fahnen geschrieben. Die Kommission »Unser Dorf hat Zukunft« machte bei seiner Reise durch den Kreis auch
Halt in St. Vit. Günter Heidemann von der Bezirksregierung Detmold,
Helene Bühlmeier, Albrecht Pförtner, Hartmut Lüdeling, Klaus Geppert und Wilhelm Gröver hörten sich mit großem Interesse an, was
St. Vit Neues zu bieten hat. Das Organisationsteam stellte das neue
Baugebiet »Michels Kamp« vor, das Musterhaus Splietker und die
Bebauung an der Stromberger Straße sowie den Bau des Kunstrasenplatzes von Rot-Weiß St. Vit. Dazu hatte auch Bürgermeister
Theo Mettenborg noch Anmerkungen, weil er sich zusammen mit
dem Landrat für den Bau des Platzes stark gemacht hat. Traditionsvereine wie der Löschzug St. Vit, der auf Frauenpower setzt, die KFD,
die gerade 100-Jähriges gefeiert hat sowie Rot-Weiß St. Vit wurden
vorgestellt, aber auch neue Gruppierungen zu denen unter anderem
der Kulturverein vitART gehört. Der Verein präsentierte seine Vision
zur Belebung der alten Küsterei, die 1658 erbaut wurde und eine
lange Tradition hat. Schon in der Inschrift steht geschrieben, dass
dieses Haus für den Pfarrer, den Küster und die Seinen gebaut wurde. Bei der Recherche stieß vitART auf eine interessante Geschichte.
Vor 230 Jahren wurde dort nämlich schon einmal eine Gastwirtschaft betrieben. Die Gäste kamen damals von nah und fern, lustwandelten in den schattigen Alleen der Obstbäume und erquickten
sich in den kühlen Lauben. 1854 wurde der Gartenwirtschaftsbetrieb wieder eingestellt, weil der lutherische Pfarrer Johann Heinrich
Volkening meinte, man solle aus der Verehrungsstätte des heiligen
Vitus dem »Sünte Vit« kein »Sünden Vit« machen. Es war ihm einfach zu laut geworden. vitART möchte an diese Tradition wieder anknüpfen und aus dem Küsterhaus eine Begegnungsstätte für Generationen machen. Es soll eine Gartenwirtschaft in den Sommermonaten eröffnet werden und auf Dauer ein kleines Café im Innenbereich. Lesungen, Vorträge, Konzerte und andere Veranstaltungen
sollen das Haus beleben. Ferner ist ein Büro für den Ortsvorsteher
angedacht, ein Archivraum für St. Viter Erinnerungsstücke sowie die
Dauerausstellung mit Bildern der Künstlerin Irene Müller. Jetzt wird
zunächst ein Konzept erarbeitet, die bauliche Substanz geprüft, eine Kostenaufstellung sowie Pläne für die spätere Nutzung erstellt.
Besitzer des Hauses ist die Kirchengemeinde St. Vit, die jetzt prüft,
in welcher Form man das denkmalgeschützte Gebäude dem Verein
überlassen kann. Die Betreibung von Wirtschaft und Café soll zunächst ehrenamtlich erfolgen. Zukunftsweisend setzt St. Vit auf die
drei Säulen Sport, Kultur und Soziales und möchte damit alle Generationen ansprechen. Am Abend war die Kommission dann in Lintel
zu Gast. Ortsvorsteher Gerhard Stiens hat mit seinem Team das
Hauptaugenmerk auf die Gemeinsamkeit der Vereine gelegt. Er stellte das neue Beachvolleyballfeld vor, führte die Kommission durch das
neue Baugebiet, zeigte die neu gestaltete Unterführung des Radweges und stellte das gut bestückte Gewerbegebiet vor.
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22
November 2014 //
Für den guten Zweck
Lustige Holznikoläuse am laufenden Band
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Obgleich Heinz Schulte mit seinen
76 Jahren schon lange im verdienten Ruhestand ist, ist er alles andere als ruhig. Die Hilfe von Menschen, denen es finanziell nicht
so gut geht, liegt ihm auch im Seniorenalter immer noch am Herzen und dafür tut er eine Menge.
Jedes Jahr fertigt er rund 2.000 kleine Holznikoläuse, die an
über 20 Stellen in der Vorweihnachtszeit in Rheda-Wiedenbrück
für nur zwei Euro im Doppelpack verkauft werden. Den gesamten
Reinerlös spendet Schulte dann für karitative Zwecke. Das sind
meistens soziale Einrichtungen vor Ort und das Missionswerk in
Indonesien auf der Insel Sumba. Dort pflegt er einen persönlichen
Kontakt und weiß, dass das Geld auch zu einhundert Prozent ankommt.
Bereits im Frühjahr dreht sich bei dem ehemaligen Vorsitzenden der KAB von St. Aegidius und seiner Frau Käthe sowie auch
der Nachbarin Ursula Kampmeier, die ihm tatkräftig zur Seite stehen, alles um die kleinen Holznikoläuse. Dann fängt er an und besorgt gehobelte Holzlatten, Farben, Schleifpaier, Kleber und Perlen für das Gesicht. Auch die Folie zum Verpacken und das Schleifenband müssen her. »Viele Firmen aus der Region unterstützen
mich inzwischen, spenden Material oder machen mir Sonderpreise«, erzählt Schulte. Dann fängt er an zu sägen. Jeweils ein kleiner und ein etwas größer Nikolaus werden später zusammen verpackt. Etwas schleifen, dann wird erst mit roter Farbe der Mantel
aufgemalt und anschließend mit weißer Farbe der Bart. Um den
Körper kommt Bast als Gürtel und Augen und Nase werden aus
Perlen aufgeklebt.
»Das sind viele kleine Arbeitsschritte und gerade die filligranen
Arbeiten würde ich ohne meine weibliche Unterstützung gar nicht
schaffen«, ist Schulte über die Hilfe dankbar. Der Verkauf der kleinen Nikoläuse beginnt Anfang bis Mitte November. Dann werden
die Geschenksets beispielsweise im St.Vinzenz-Hospital, in der
Kreissparkasse, der Volksbank, in einigen Geschäften, im Hotel zur
Sonne, im Rathaus Rheda, im Vinzenz-Kindergarten sowie im
Burg- und im Piuskindergarten angeboten. Er hofft, dass 2.000
Stück ausreichen, denn die Nachfrage sei immer groß, meint
Hans Schulte fertigt in seiner Freizeit Nikoläuse für den guten Zweck. 2.000 Stück der kleinen Weihnachtsmänner sind bereits fertig.
Schulte, der aber, wenn die ersten Vrekausfstellen bestückt sind,
munter weiter arbeitet. Langeweile gibt es bei ihm auf jeden Fall
nicht. Wenn er zurück blickt, dann kann er mit Stolz sagen, dass
durch seine ehrenamtliche Arbeit, bislang 16.000 Nikoläuse verkauft worden sind.
Seine Devise lautet, dass man auch im Alter daran arbeiten
muss, körperlich und geistig fit zu bleiben.
// November 2014
23
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Eine videogestützte Gang- und Laufanalyse im Lauflabor ermöglicht
die exakte geometrische Messung der Beinstellung im Stand-,
Gang-, und Laufverhalten. Dadurch können anatomische Fehlstellungen der Knie- und Fußgelenke diagnostiziert und behandelt werden. Dazu werden Messpunkte auf den Körper gezeichnet. Dann
läuft der Patient barfuß auf dem Laufband und wird dabei von vier
Seiten mit einer Videokamera gefilmt. Anschließend wird das Laufen mit den eigenen Schuhen wiederholt und ebenfalls gefilmt. Im
direkten Vergleich der Bilder lassen sich eventuelle Abweichungen
von der Idealstatik deutlich aufzeichnen. Anhand der Auswertung
wird eine individuell gestaltete Sensoped-Einlage gefertigt und in
den Laufschuh eingepasst. Ob die neue Kombination aus Laufschuh
und Sensoped die Körperstatik korrekt korrigiert hat, wird anschließend noch einmal auf dem Laufband kontrolliert.
Selbstverständlich werden auch die bisherigen Dienstleistungen wie
der 3-D-Rücken- und Beckenscan, die Köperstatik-Aanalyse mittels
3-D-Technik, der 3D-Fußscan sowie die Dynamische Fußdruckmessung angeboten.
Laufstilanalyse für Sportler
im Analysezentrum für Körperstatik und Bewegung
»Vabene«
// Rheda-Wiedenbrück (pz). Das Vabene- Mitschke Analysezentrum für Körperstatik und Bewegung in Gütersloh, hat neue Räumlichkeiten direkt am Kolbeplatz bezogen. In den hellen und freundlich gestalteten Räumen befindet sich jetzt auch das neue »Lauflabor«, das besonders für Sportler interessant sein dürfte.
Annette Deitert stellt die Arbeiten »Herbstblätter – vielfältig und schön« ihrer ehemaligen
Grundschullehrerin Renate Hector gerne in der Stadtbibliothek aus. Frau Hector hält einige
der farbintensiven Amberbaumblätter in der Hand.
Herbstblätter
… vielfältig und schön
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Mit offenen Augen begegnet Renate
Hector der Natur. Gern radelt oder spaziert sie durch den Park der
Flora Westfalica oder an der Ems entlang und schaut sich die Dinge
ganz genau an. Die Ergebnisse ihrer Arbeiten zeigt sie ab sofort unter dem Motto »Herbstblätter – vielfältig und schön« in der Stadtbibliothek im Stadthaus Wiedenbrück. Sie hat im letzten Herbst
Blätter von Bäumen, Sträuchern und Büschen gesammelt und dabei
24
November 2014 //
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ganz bewusst darauf geachtet, dass sie möglichst viele verschiedene Blätter findet, die auch in ihrer Herbstverfärbung sehr unterschiedlich ausgebildet sind. Diese hat sie dann sortiert und auf einen
schlichten Untergrund drapiert um sie dann zu fotografieren. »Gerade diese Vielfalt der Blätter, ihre Schönheit, die feinen Strukturen
haben mich dabei fasziniert«, erzählt die Grundschullehrerin im Ruhestand. Sie hätte auch in ihrer 40-jährigen Zeit als Grundschullehrerin auch immer gerne mit den Kindern die Natur beobachtet.
Schön dabei sei, dass es so einfach ist, Blätter zu suchen, sie zu sortieren und mit einfachen Mitteln – wie sie mit einer herkömmlichen
kleinen Digitalkamera – zu verewigen. Und auch die Farbintensität
sei bei den verschiedenen Bäumen sehr unterschiedlich und teilweise sehr beeindruckend. Rund 25 verschiedene Blätter hat sie fotografiert, darunter die bekannten wie Buche, Ahorn und verschiedene Eichenblätter aber auch Exoten wie Ginko- oder Amberbaumblätter.
Renate Hector ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt seit 1966
in Wiedenbrück. Seit 2006 ist sie im Ruhestand und genießt es, ihre
Freizeit in der Natur zu verbringen. Im letzten Jahr hat sie bereits eine Fotoausstellung zum Thema »Baumrinden« in der Bibliothek gehabt und auch für das nächste Jahr hat sie schon wieder eine Idee,
die sie aber noch nicht verraten möchte. Annete Deitert, die für den
Bereich Ausstellungen und Artothek in der Stadtbibliothek verantwortlich zeichnet, findet die Idee von Renate Hector, sich mit den einfachen Dingen, die die Natur uns gibt, zu beschäftigen, sehr schön.
Und gerade auch die Tatsache, dass sämtliche Funde aus Rheda-Wiedenbrück stammen macht die Ausstellung sympathisch. Die Bilder
sind noch bis zum 29. November in der Räumen der Stadtbibliothek
im Stadthaus, Kirchplatz 2, während der Öffnungszeiten zu sehen.
Senioren stricken für
die Allerjüngsten
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Es ist ein gemütlicher Kreis, der zweimal in der Woche zusammen kommt, um gemeinsam zu stricken.
Die Teilnehmer sind Bewohnerinnen aus dem Seniorenheim »Haus
im Park«, die dort unter der Anleitung der ehrenamtlichen Kraft Brigitte Kornfeld zusammen stricken. Und das Schöne an der Sache ist,
dass sie nicht einfach irgendetwas stricken, um sich die Zeit zu vertreiben, sondern für ein wichtiges Projekt. Die Frauen stricken nämlich kleine Babymützchen und Decken. Damit unterstützen sie das
Projekt das St. Aegidius Gemeinde für eine Frühchenstation in Ghana. Auch kleine wärmende Decken werden dort gebraucht.
Nach einer Anleitung stricken die Frauen nun unermüdlich und
freuen sich darüber, helfen zu können. Obgleich einige der fleißigen
Damen an Demenz leiden, wissen sie noch ganz genau wie man
strickt, denn das haben sie früher viel gemacht. »Ich habe schon mit
acht Jahren stricken gelernt«, erzählt Frieda Weit. Sie strickt gerade
eine Decke und die Nadeln klappern mit ihren Mitstreiterinnen um
die Wette. »Wir sind sehr froh, dass Brigitte Kornfeld diese Gruppe
ehrenamtlich leitet«, erzählt Kerstin Reuter, Ehrenamtskoordinatorin im Seniorenheim. Für das hauptamtliche Personal wäre so ein
Treffen zeitlich leider nicht machbar. Sie findet, dass es nicht nur ein
netter Zeitvertreib ist, sondern auch ein Stück Therapie – gerade für
die Bewohner mit Gedächtnisproblemen. Manche Frauen konnten
auch früher nicht gut stricken und setzen sich einfach dazu. »Wir erzählen uns was, manchmal singen wir beim Stricken und ab und an
legen wir die Nadeln beiseite und machen ein Spiel«, erzählt die
Gruppenleiterin, die mit ihren 73 Jahren über eine so sinnvolle Freizeitbeschäftigung sehr dankbar ist. Mit ganz viel Geduld zeigt sie einer Dame zum mindestens zwanzigsten Mal, wie sie den Faden hinter die Nadel legen muss. Sie nimmt sich die Zeit, erklärt liebevoll und
zeigt es immer wieder. Jetzt brauchen die fleißigen Damen reichlich
Wolle. Gesucht werden Wollreste, möglichst dickeres Garn, woraus
Chancen und Risiken von Minijobs
Informationsveranstaltung für Frauen in Langenberg
// Kreis Gütersloh. In Deutschland haben mehr als 7,5 Millionen Beschäftigte einen Minijob. Beliebt ist diese Beschäftigungsart vor allem
wegen ihrer Flexibilität an betriebliche und persönliche Bedingungen.
Zugleich können Minijobs aber im Hinblick zum Beispiel auf Entlohnung, berufliches Vorankommen und Rentenansprüche Risiken bergen. Am Dienstag, 28. Oktober, von 9.30 bis 11.30 Uhr findet im Kreisfamilienzentrum Langenberg eine Informationsveranstaltung für Frauen statt, bei der über wichtige Themen rund um das Thema Minijob informiert wird. Anschließend haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, individuelle Fragen zum Thema zu stellen.
Bei der Veranstaltung handelt es sich um ein Kooperationsprojekt
der Agentur für Arbeit Bielefeld, dem Jobcenter Gütersloh und dem
Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL. Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist erwünscht bei Marion Hoffmann, Telefon 05248
823982 oder per E-Mail an familienzentrum-langenberg@caritas-guetersloh.de
v.links: Einrichtungsleiterin Regina Dieckmann, Elisabeth Hubert, Eleonore Drees, Ehrenamtskoordinatorin Kerstin Reuter, Ehrenamtliche Brigitte Kornfeld, Johanna Diemeyer, Frieda Weit.
sie dann Mützchen und kleine Decken für das Afrikaprojekt machen
können. Auch Frauen, die Lust haben, sich zweimal in der Woche
vormittags dazu zu gesellen, um selber zu stricken und den Kreis zu
vervollständigen, sind gerne gesehen. Wer mag, darf auch Brigitte
Kornfeld gerne ehrenamtlich bei ihrer Tätigkeit unterstützen. »Hilfe
können wir immer gebrauchen, um unser Angebot hier im Haus
noch attraktiver zu gestalten«, meint Einrichtungsleiterin Regina
Dieckmann.
Für alles zeichnet die Ehrenamtskoordinatorin Kerstin Reuter verantwortlich (Tel.965210). Wolle kann direkt am Empfang im Seniorenheim »Haus im Park« abgegeben werden. Die St. Aegidius Gemeinde ist von dem Engagement begeistert. Das BabymützchenProjekt gibt es seit vier Jahren. Erst in diesem Sommer konnten 250
Mützchen an Dr. Theresa Rettig in Ghana übergeben werden. Sie
hofft auf weitere Mitstreiter, die zu Nadel und Faden greifen.
Anleitungen gibt es bei Annette Büscher (Tel.: 56755). Die Deckchen
sollten die Größe eines Geschirrhandtuches haben.
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// November 2014
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v. links: Diese Intarsie ist nun fest auf dem Rathausplatz installiert.
Engel der Kulturen
Respektvolles Miteinander nun symbolisch
auf dem Rathausplatz
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Der »Engel der Kulturen« ist nun auch
nach Rheda-Wiedenbrück gerollt. Seit seinem Entstehen 2008 hat
der Engel nun schon mehrere tausend Kilometer zurückgelegt. Über
Deutschland bis hin nach Istanbul und Israel. Der Engel verbindet
Städte miteinander, Länder, Juden und Muslime mit Christen. Ein
markantes Markenzeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. »Respektvolles miteinander, die Hände reichen und zuhören,
das sind die Ziele des interkulturellen Projektes, dass nun auch in unserer Stadt fest etabliert ist«, freute sich Bürgermeister Theo Mettenborg, als der große stählerne Engel auf dem Rathausplatz, der
letzten Station der Reise durch die Doppelstadt, gerollt wurde.
Der Stahlring zeigt die drei Symbole Halbmond, Kreuz und Stern.
Eher zufällig entstand im Innenteil die Form eines Engels und somit
war auch vor sechs Jahren der Name »Engel der Kulturen« geboren.
Froh darüber, dass die Stadt sich dafür entschieden hat, bei diesem
Projekt der beiden Künstler Carmen Dietrich und Gregor Merten mit-
zumachen, waren insbesondere die Vertreter der Kulturvereine. Zwar
leben sie schon seit vielen Jahren harmonisch miteinander, doch jetzt
hat durch die Bodenintarsie auf dem Rathausplatz das gute Miteinander ein sichtbares Zeichen bekommen. Von der Aegidius-Kirche
aus wurde die Skulptur zur AWO-Kita »Am Emssee« gerollt. Dort
gab es Darbietungen der Kinder und des Jugendchores der aramäischen Gemeinde. Nächster Stopp war am Willy-Brandt-Platz. Beim
Halt am jüdischen Gedenkstein an der Schloßstraße wurden Friedensgrüße der Religionen gesprochen, die von Kindern der städtischen Gesamtschule umrahmt wurden. Weiter ging es zum Türkisch/Spanischen Vereinsheim an der Reinkenwiese, bevor die Gruppe dann wetterbedingt mit einer halben Stunde Verspätung am Rathausplatz ankam. Kinder der Matthias-Claudius-Schule hatten zuvor
Friedenswünsche gemalt, die sie auf einem Holzmodell Modell des
Kulturengels aufklebten. Alisan Yilmaz spielte auf der Saz Lieder
über den Frieden, während der Künstler Gregor Merten die vorbereitete Bodenplatte mit Beton füllte. Gemeinsam mit Bürgermeister
Theo Mettenborg, dem Imam Mehmet Yilmaz und dem Vorsitzenden des Alevitischen Kulturvereins, Kamuran Ugurlu, setzte er dann
die Intarsie ein. Sie wird nun für immer ein Zeichen des Friedens und
der Akzeptanz der verschiedenen Religionen in Rheda-Wiedenbrück
sein. Zudem wurde eine neue Skulptur mit einem Schneidbrenner
ausgeschnitten, die dann in die nächste Stadt geht. Der übriggebliebene Ring des Ausschnittes wird von den beiden Künstlern zu einer Säule aufgestapelt. Der Name der Stadt steht auf dem Ring. Die
fertige Säule soll dann irgendwann nach Jerusalem überführt werden. Der Stadt, die für drei Religionen Bedeutung hat.
Viele Menschen hatten die Feierlichkeiten verfolgt. In RhedaWiedenbrück wird durch den sehr aktiven Integrationsausschuss
schon lange ein gutes Miteinander von rund 100 Nationalitäten gelebt. Künstlerin Carmen Dietrich war schon fast erstaunt, dass so viele Kinder und Jugendliche dabei waren. »Das gibt es in anderen
Städten oftmals gerade am Wochenende nicht«, meinte sie. Zudem
lobte sie das Organisationsteam um Jürgen Michaelis für eine sehr
gute Vorbereitung.
Aus Integrationsausschuss
wurde Integrationsrat
Für ein gutes Miteinander der Kulturen
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Aus dem Integrationsausschuss der
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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!)
26
November 2014 //
Stadt Rheda-Wiedenbrück ist der Integrationsrat geworden. Es
fand nun die erste Sitzung des neu gebildeten Integrationsrates
statt, der aufgrund eines landesweit eingeführten neues Gesetzes zwar anders heißt, seine Tätigkeit als politische Migrantenvertretung jedoch wie bisher fortsetzt.
In der konstituierenden Sitzung übernahm zunächst Bürgermeister Theo Mettenborg die Leitung. Er sprach von einem historischen Moment, weil sich der Integrationsrat neu zusammensetzt. Mit der Verpflichtungsformel, die alle Mitglieder dieses neuen Rates nachsprechen mussten, wurden sie offiziell eingeführt.
Zur Vorsitzenden wählten die Anwesenden erneut Gudrun Bauer,
die versprach, dass sie genau wie in der letzten Amtsperiode mit
Eifer und Elan dabei ist, weil »es Spaß macht, hier etwas zu be-
wegen«. Sie dankte allen Mitstreitern an ihrer Seite und freut sich
auf die kommende Zeit. Ihr erster Stellvertreter wurde Sen Köksal
und zweiter Stellvertreter Sainer Aktas. Aufgrund des neuen Gesetzes für den Integrationsrat mussten einige bisherige Ausschussmitglieder verabschiedet werden. Darunter Manfred Hegel,
der seit 2006 dabei war und in der ersten Periode Vorsitzender des
Ausschusses war. Weitere Verabschiedete sind Edibe Gök, Klaus
Bartscher, Cenk Özel, Rima Elena Gök, Kadir Catakli und Cansu
Arslan. In der konstituierenden Sitzung wählte man die Delegierten für die Mitgliederversammlung des Landesintegrationsrates.
Das wurden Arif Yesilyurt und Arif Sömnez. Stellvertreter wurden
Nilüfer Davulcu und Hilal Ceylan.
Für den Hauptausschuss wählte die Versammlung ebenfalls
Sömnez und Yesilyurt. In den Jugendhilfeausschuss wird Elif Basanci entsandt. Fachbereichsleiter Soziales und Integration, KlausW. Giljohann, ließ die letzten Jahre der Arbeit des Ausschuss noch
einmal im Schnelldurchlauf Revue passieren. So seien die Strukturen in der kommunalen Integrationsarbeit verbessert worden,
Projekte wie »KOMM-IN« ins Leben gerufen, Stadtführungen spezielle für Migranten organisiert und das Internationale Kulturfest
ausgebaut worden. Es gab Tagesveranstaltungen zu verschiedenen Themen, es wurde ein Leitbild »Integration« erstellt und vieles mehr. Es hätte sich auf jeden Fall viel getan für eine gemeinsame Zukunft. Das jüngste Projekt, die Installation der Bodenintarsie »Engel der Kulturen«, hätte das gute Miteinander der verschiedenen Kulturen in der Stadt unterstrichen, betonte Giljo-
Der neue Integrationsrat mit Bürgermeister Theo Mettenborg. In der Mitte die Vorsitzende
Gudrun Bauer mit einem ihrer Stellvertreter Sainer Aktas.
hann. Für die Zukunft stehen Themen wie »Werkarbeitnehmer«,
mit dem Ziel ihre Wohn- und Lebenssituation zu verbessern, ganz
oben auf der Agenda. Viele der aus Süd- und Osteuropa stammenden Zuwanderer seien hier inzwischen auch mit ihren Familien ansässig. Es gilt nun, eine entsprechende Willkommenskultur
zu schaffen.
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// November 2014
Wohnaccessoires
27
Die Kinder waren bei den letzten Konzerten immer total begeistert.
Fidolino
Konzerte für Kinder
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Die beliebte Kinderkonzertreihe »Fidolino« geht in die sechste Spielzeit. Das Konzertvergnügen ist für
Kinder im Alter zwischen rund vier und sechs Jahren und soll die
Mädchen und Jungen für Konzerte begeistern. »Es ist alles wie bei
Erwachsenenkonzerten«, erklärt Organisatorin von der Flora Westfalica, Elke Lessmeier. Es würde richtige Eintrittskarten geben und am
Ende auch langen Applaus und Blumen für die Künstler. Das Fidoli-
Petra Winkelsträter und Nikola Weber sammeln viele Informationen und hochkarätige Fachleute für ihre Berufswahlmesse im Rathausfoyer.
Orientierungshilfe für Jugendliche:
Infoveranstaltung »Impuls Berufswahl«
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Ab Jahrgangsstufe acht beginnt die
Berufsorientierung. Für junge Menschen und ihre Eltern stehen dann
häufig schwierige Entscheidungen an. Die Fachstelle Übergang
Schule-Beruf und die Wirtschaftsförderung bieten am 30. Oktober
28
November 2014 //
no-Lied zieht sich durch alle Konzerte und viele Kinder kennen die
Melodie schon. Das letzte Konzert der sechsten Spielzeit ist bereits
das 25. Die Konzerte sind ein gemeinsames Erlebnis für Eltern und
Kinder. »Es ist kein Abgabekonzert sondern ein Miteinander«, so
Lessmeier. Eltern und Kinder sollen auch später über das gemeinsam
Erlebte reden. »Je eher man bei Kindern das Interesse an Konzerten,
an der Musik und an Instrumenten weckt, umso besser«, meint
Volkshochschulchef Dr. Rüdiger Krüger. Die Flora Westfalica und die
Volkshochschule sind gemeinsam Ausrichter der Konzertreihe, die
von der Musikpädagogin Claudia Runde ins Leben gerufen wurde.
Seit 2009 ist Rheda-Wiedenbrück dabei und das mit großem Erfolg.
Immerhin besuchen pro Spielzeit 400 bis 500 kleine und große Besucher die Vorstellungen. Die Konzertreihe wurde speziell für Kindergartenkinder entwickelt. Jedes der insgesamt vier Konzerte greift
ein Thema aus der Alltagswelt der Kinder auf und beschäftigt sich
neben dem Hören von Musik mit freiem Spiel, Bewegen und Tanzen,
Singen und dem eigenen Gestalten von Musik. Finanziell unterstützt
wird die Fidolino-Reihe durch die Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück sowie der Kultur- und Sozialstiftung Lönne mit je 4.000 Euro.
Am Sonntag, 26. Oktober 2014 geht es los mit »Ein Schlosskonzert an der Loire«. Am 14. Dezember folgt »Schneeflockentanz«. Am
1. Februar »Goldkehlchen-Singen von Kopf bis Fuß« und am Sonntag, 19. April wird »Frühling im Ohr« geboten. Die Flora bietet ein
günstiges Abonnement für alle vier Konzerte für einen Erwachsen
und ein Kind zum Preis von 50 Euro an. Ein Dreier-Abo kostet 39 Euro
und Einzelkarten für je einen Erwachsen mit Kind 15 Euro. Karten
gibt es im Vorverkauf bei der Flora Westfalica, Tel. 05242 93010 oder
jeweils an der Tageskasse. www.flora-westfalica.de.
in der Zeit von 17 bis 20 Uhr im Rathaus Hilfe mit kompakten Informationen an. Eingeladen sind Eltern und Jugendliche aller Schulformen. Was willst du denn mal werden? Eine Frage, die häufig gestellt
und selten beantwortet werden kann. Wie auch: Es gibt über 360
Ausbildungsberufe allein im dualen System. Hinzu kommen eine
große Vielfalt an Studienmöglichkeiten und schulische Ausbildungen. »Ziel der Veranstaltung ist es, Jugendlichen einen ersten Überblick zu verschaffen und Ansätze zu einer Orientierung zu liefern. Eltern erhalten Tipps, wie Sie ihre jugendlichen Kinder bei der Berufsorientierung unterstützen können«, beschreibt Petra Winkelsträter,
Fachstelle Übergang Schule-Beruf, die Ziele der Veranstaltung. Konkret werden Vorträge in den Themenbereichen: Lust auf Lernen Duale Ausbildung - und Beratungsangebote angeboten. Den Input
liefern Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Agentur
für Arbeit, Berufskollegs, das Europe Direct Informationszentrum,
die Uni Bielefeld und auch heimische Unternehmen. 14 Unternehmen sind an der Veranstaltung direkt beteiligt. Sie stellen insgesamt
26 Berufe vor. Von A wie Außenhandelskauffrau/-mann, duales Studium im Steuerwesen oder Mechatronik bis Z wie Zimmerer. »Die Jugendlichen können direkt mit den Auszubildenden ins Gespräch
kommen und ihre Fragen los werden«, sagt Wirtschaftsförderin Nikola Weber, die die Unternehmen gebeten hat, Auszubildende aus
ihren Betrieben mitzubringen. Ausführliche Informationen zu dieser
kostenlosen Veranstaltung gibt es unter www.rheda-wiedenbrueck.de. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Kontakt: petra.winkelstraeter@gt-net.de .
Lesen, weiter verschenken, behalten
oder zurückgeben
Bücherregal im St. Aegidius Jugendhaus
für Jedermann
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Als die Jugendlichen des offenen Treffs
vom Jugendhaus St. Aegidius im Sommer wieder ihr Galadinner veranstalteten, waren sie sich schnell darüber einig, was mit dem Erlös
geschehen soll. Sie kauften von einem Teil des Geldes ein Bücherregal, das nun im Jugendhaus einen zentralen Platz im Flur gefunden
hat. Dort kann jeder der möchte, ein Buch hineinstellen, oder aber
eines herausnehmen, es lesen, weiter verschenken, es behalten oder
zurückgeben. »Uns war es wichtig, dass die Wertigkeit eines Buches
wieder geschätzt wird«, erläutert Jugendhausleiterin Claudia Mieszala. Sie hat dieses Modell der Bücherausleihe in Heidelberg gesehen. Dort würde das selbst mitten in der Stadt wunderbar klappen.
Die Regeln stehen gut leserlich über dem Regal, so dass jeder sofort
weiß, wie das Prinzip funktioniert. Für Kinder und Jugendbücher ist
eigens ein Regalboden vorgesehen, damit die Zielgruppe Nummer
eins im Jugendhaus nicht zu kurz kommt. Angesprochen sind jetzt
aber nicht nur Besucher des Hauses, sondern jeder, der ein Buch oder
mehrere Bücher übrig hat, oder nach einem spannenden Buch sucht.
»Wenn das Regal voll ist, dann muss derjenige allerdings später wieder kommen, denn einlagern möchten wir nicht«, so Mieszala. Gudrun Bauer, die über das St. Aegidius Altenheim viel mit den Jugendlichen zu tun hat, fand die Idee toll. Sie hatte auch gleich noch ein
v. links: Claudia Mieszala, Kirsten Niewöhner vom Pfarrgemeinderat, Ramona Herzog, Jason
Aries, Lisa Bökamp, Julia Palsherm und Gudrun Bauer sind von ihrem neuen Bücherprojekt
begeistert und hoffen nun auf regen Zuspruch des kostenlosen Service.
paar Bücher im Gepäck. »So hat jedes Kind und jeder Jugendliche
und Erwachsene die Möglichkeit zu lesen, darüber zu reden oder das
Buch weiter zu verschenken«, meinte Gudrun Bauer. Von dem restlichen Geld soll es dann zusammen mit dem Jugendhaus von St. Pius in der ersten Herbstferienwoche eine Fahrt in den Freizeitpark
Phantasialand geben.
Öffnungszeiten des Hauses: Montag und Freitag von 10 bis 21 Uhr,
Dienstag und Mittwoch bis 20 Uhr und Donnerstag bis 18 Uhr.
RÍNALDÍ
Markus Sander …
legt sein Vorstandsmandat nieder
RISTORANTE IM HAUS OTTENS
Lange Str. 38 (auf dem Marktplatz)
33378 Rheda-Wiedenbrück
Tel. 05242 3780900
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Markus Sander (50), seit Juli 2007 im
Vorstand der Westag & Getalit AG, wird sein Vorstandsmandat zum
31. Dezember 2014 niederlegen. Darauf haben sich der Aufsichtsrat der Westag & Getalit AG und Sander einvernehmlich verständigt.
Bis zur Berufung eines Nachfolgers werden Wilhelm Beckers, Vorstandsvorsitzender, und Bernhard Wenninger, Vorstandssprecher,
die Aufgaben kommissarisch übernehmen. »Markus Sander hat die
Zusammenführung der Sparten Sperrholz/Schalung und Laminate/Elemente zur neuen Sparte Oberflächen/Elemente erfolgreich vollzogen. Wir danken ihm für seine Leistung«, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Pedro Holzinger. Unter der Verantwortung von Sander
hat die Westag & Getalit AG in den vergangenen Jahren die Produktionstechnologie sukzessive auf zukunftsweisende Verfahren
umgestellt. Markus Sander sagt: »Die Westag & Getalit AG ist ein
tolles Unternehmen, dem ich sehr viel verdanke. Ich bin überzeugt,
dass dieses Unternehmen mit seinen großartigen Mitarbeitern weiterhin Erfolg haben wird.«
Markus Sander ist Dipl.-Wirtschaftsingenieur und kam im Januar
2007 zur Westag & Getalit AG. Im Juli 2007 wurde er zum Vorstand
der Sparte Laminate/Elemente berufen. Der Aufsichtsrat der Westag & Getalit AG bedankt sich bei Sander für die sehr gute Zusammenarbeit, sein hohes Engagement und wünscht ihm für die Zukunft nur das Beste.
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Geänderte Öffnungszeiten
zum Christkindlmarkt
Montag - Freitag
14:30 - 22:30 Uhr
Samstag + Sonntag 12:00 - 22:30 Uhr
24. Dezember 2014 geschlossen
25. + 26. Dezember 17:00 - 22:30 Uhr
Dienstag - Samstag
12:00 - 14:30 Uhr
17:30 - 22:30 Uhr
Sonn- und Feiertage
17:00 - 22:00 Uhr
Montag Ruhetag
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// November 2014
29
derländischen Amtskollegen Bürgermeister Theo Schouten, der
mit 38 Ratsmitgliedern nach Rheda-Wiedenbrück kam, um das
freundschaftliche Verhältnis zu pflegen und die Stadt kennenzulernen. Vor 38 Jahren wurde die Patenschaft zwischen RhedaWiedenbrück und Oldenzaal besiegelt.
Den freundschaftlichen Bund unterzeichneten seinerzeit Bürgermeister Fritz Stratmann und Stadtdirektor Otto Schweins für
Rheda-Wiedenbrück sowie Burgemeester Reijnen und Stadsecretaris Greijn für Oldenzaal. »Diese über viele Jahrzehnte gewachsene freundschaftliche Verbindung sehe ich auch als Verpflichtung
an, für den Frieden in der Welt beizutragen«, betonte Mettenborg
bei seiner Begrüßungsansprache. Er überreichte den Gästen einen
Bildband über die Doppelstadt, weil die Gäste trotz Stadt- und
Schlossführungen nicht alles an einem Tag sehen können. Zudem
besuchte die Delegation aus Holland auch die Eröffnung des Altstadtfestes, wo sie sich zusammen mit den hiesigen Ratsmitgliedern in den Festumzug durch die Altstadt einreihten. Die beiden
Bürgermeister verstanden sich auf Anhieb. »Ich finde es macht
unsere Freundschaft sympathisch, dass wir beide denselben Vornamen tragen«, meinte Theo Schouten. Er bat um einen Gegenbesuch im nächsten Jahr. Besonders begeistert waren die Besucher von dem bunten Treiben in den Altstadtgassen, wo sie auch
gemeinsam bei Kaffee und Kuchen den Besuch in der Partnerstadt
ausklingen ließen. Da ja auch traditionell immer die »Oel`n Kapel«
aus Oldenzaal für Stimmung sorgt, fühlten sie sich fast wie Zuhause.
Mit 38 Ratsmitgliedern kam Bürgermeister Theo Schouten aus Oldenzaal am Samstag nach
Rheda-Wiedenbrück zum gemeinsamen Treffen der Räte und um Rheda-Wiedenbrück kennenzulernen. Sie stellten sich zum gemeinsamen Foto auf der Rathaustreppe auf.
Oldenzaaler Stadtrat besucht
Rheda-Wiedenbrück
// Rheda-Wiedenbrück (wl). Beim Besuch des Oldenzaaler Stadtrates am vergangenen Samstag gab es den Theo gleich im Doppelpack. Bürgermeister Theo Mettenborg begrüßte seinen nie-
Haus Speierling
Tagespflege und Wohngemeinschaft
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30
November 2014 //
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Fr. 24. Okt. Isselhorster Apotheke, Isselhorster Str. 425, 33334 GT
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Notfalldienst 05241 26284 oder 26222
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Rat und Hilfe
im Trauerfall
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Mittwoch und Freitag:
13 bis 8 Uhr,
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Wiedenbrückerstr. 33
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Jugendtelefon
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Sonntag 02. + 16. Nov. 2014
jeweils um 14 Uhr
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0800 1110111
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Männergewalt
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Herzebrock-Clarholz e.V. 05245 2677
und Trauerbegleitung
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Hospiz-Gruppe
Langenberg e.V.
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Trauer-Begleitungen
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31
Krönender Abschluss der Gospel Night war der gemeinsame Auftritt
von »Rejoice« und dem Schülerblasorchester des Städtischen Gymnasiums Gütersloh. Das Publikum dankte es mit Standing Ovations.
Lions Gospel Night
Abwechslungsreicher Abend mit Schulorchester
// Gütersloh (Pz). Der Lions Club Gütersloh-Wiedenbrück veranstaltete am 18. Oktober eine stimmungsvolle Gospel Night im Stadttheater Gütersloh. Hauptact war der Langenberger Gospelchor »Rejoice«, der 1996 vom heutigen Chorleiter Roland Orthaus gegründet wurde. Besonders stolz ist Rejoice auf ihre Silbermedaille, die sie
dieses Jahr bei den »Word Choir Games« in der Kategorie »Gospel
and Spiritual« in Lettlands Hauptstadt Riga ersungen haben. Für den
Erfolg mit ausschlaggebend sind hervorragende Solisten und die im-
mense Stimmenvielfalt des Chores. Davon konnten
sich auch die knapp 500 Besucher überzeugen. Sie
waren derart begeistert, dass sie sich sogar zum Mitsingen animieren ließen.
Das Abendprogramm wurde durch den Auftritt des
Schulorchesters des Städtischen Gymnasiums Gütersloh um einen interessanten Aspekt bereichert.
Unter der Leitung von Daniel Höwekenmeier
überzeugte das junge Blasorchester mit einem Medley bekannter Hits der englischen Popgruppe »Cold
Play«. Höhepunkt des Abends war der gemeinsame
Auftritt von Rejoice und dem Schulorchester. Für die
Schüler war es eine ganz besondere Ehre, mit einem international
erfahrenen Chor spielen zu dürfen. Und das Publikum dankte es am
Schluss mit Standing Ovations.
Auch der veranstaltende Lions Club war sichtlich zufrieden mit
diesem musikalischen Event und freute sich, dass das Konzert so viel
Resonanz fand. Mit diesem Konzert soll einerseits die Kultur im Kreis
gefördert werden, andererseits sollen durch die Einnahmen regionale Projekte unterstützt werden. In diesem Fall kommen die Erlöse
den Jugendförderprogrammen in der Region zugute. Getreu dem
Motto »we serve« (wir dienen) sind Solidarität, Verantwortungsbewusstsein und Hilfsbereitschaft Werte, denen sich alle Lions Clubs
weltweit verpflichtet fühlen.
Veranstaltungen Oktober/November
Gewinner
Unsere aha-Glücksfee hat die
glücklichen Gewinner für das
GOP-Gewinnspiel gezogen:
•
•
W. + D. Cichos, HC
H. Brzaska, HC
Oktober 2014
Freitag, 24.10.
»Lass dein Herz sprechen« Workshop
»Emphatische Kommunikation« 18.00
Uhr, Evangelisches Gemeindehaus Rheda
Samstag, 25.10. und Sonntag. 26.10.
Kreativmarkt, Heimische Künstler stellen aus, Sa. 13.00 - 18.00, So. 11.00 18.00 Uhr, Reethus
Samstag, 25.10.
Große Benefizgala zugunsten des neuen Gemeindehaus, Ansgar Brockamp,
Klavier, Angelika Riegel, Klavier, Gabriele Berger, Alt, Harald Gokus, Orgel,
Christoph Grohmann, Orgel, 20.00 Uhr,
Stadtkirche
Sonntag, 26.10.
Fidolino, Ein Schlosskonzert an der
Loire, Konzert für Kinder, 15.30 Uhr,
Stadthaus
Montag, 27.10.
Die Großen Sieben, Motown – Die Legende, Euro-Studio Landgraf, 20.00
Uhr, Ratsgymnasium
32
November 2014 //
Dienstag, 28.10.
Demenz – Abschied zu Lebzeiten
Cornelia Mönnig, Erlebnis-Vortrag
19.30 Uhr, Stadtkirche
Donnerstag, 6.11. – Sonntag, 9.11.
Oliver! – Das Musical, Eine Produktion
der Musical-Fabrik, Do. u. Fr. 19.30 Uhr,
Sa. 15.00 und 19.30 Uhr, So. 14.00
und 18.30 Uhr, Reethus
Freitag, 31.10.
musica da camera No. 2, Nächte in spanischen Gärten, Friedemann Wuttke,
Gitarre, Felix Matzura, Kastagnetten
Infinitum Quartett, 20 Uhr, Orangerie
Freitag, 7.11.
Geistliche Abendmusik, Rossika-Chor
St. Petersburg, 18.30 Uhr, St.-ClemensKirche
November 2014
Samstag, 8.11.
Obstbaumaktion, Lokale Agenda
10.00 – 12.00 Uhr, am Reethus
Samstag, 1.11. und Sonntag, 2.11.
Vogelschau, Vogelverein Farbenpracht
Rheda-Wiedenbrück, Sa. 10.00 – 18.00
Uhr, So. 10.00 – 16.00 Uhr, Städt. Bauhof
Sonntag, 2.11.
Öffentliche Stadtführung, 11.00 Uhr,
Adenauerplatz
Öffentliche Museumsführung, 14.00
Uhr, Wiedenbrücker Schule Museum
Tingvall Trio, 20.00 Uhr, Orangerie
RepairCafé, Reparieren unter Anleitung
eines Fachmanns, 14:00 – 17:00 Uhr,
Heidbrinkschule
Sonntag, 9.11.
Lesung und Musik, Pfarrer Rainer Moritz, Klavier, Saxophon, Monochord
18.00 Uhr, Stadtkirche
Donnerstag, 13.11.
Abba – Harpo, Swedish Legend – The
ABBA-Tribute-Show, 20.00 Uhr, Reethus
Freitag, 14.11. – Sonntag, 16.11.
Green Live Messe, Fr. 13:00 - 18:00 Uhr
Sa. 10:00 - 18:00 Uhr, So. 13:00 19:00 Uhr, A2-Forum
Freitag, 14.11. – Montag, 17.11.
Andreasmarkt und Krammarkt, Innenstadt Rheda
AUF
Sonntag, 16.11.
Kirche und Sterbehilfe, Film »Das Meer
in mir« und Diskussion, 16.00 Uhr,
Evangelisches Gemeindehaus WD
FAL
LEN
W I R M AC H E N D A S F Ü R S I E
PROSPEKTEANZEIGEN
K ATA L O G E W E B D E S I G N
P R - T E X T E K A M PA G N E N
Dienstag, 18.11.
KleinKunst-SixPack, Ralph Ruthe
»Shit Happens! Die Show«, 20.00 Uhr,
Reethus
Dienstag, 18.11.
Jahresrückblick, Gartenbauverein Rheda-Wiedenbrück, 19.30 Uhr, Gaststätte
Klein
Donnerstag, 20.11.
musica da camera No. 3, Tastenklänge
von Klassik bis Jazz, Maja und Sergej
Zirkunow, Klavier solo und zu vier Händen, 20.00 Uhr, Orangerie
Sonntag, 23.11.
Auf den Flügeln des Gesangs, Chorkonzert mit amici, 18.00 Uhr, Stadtkirche
Montag, 24.11. – Sonntag, 23.12.
Christkindlmarkt, Wiedenbrück
Marktplatz
Mittwoch, 26.11.
Die Großen Sieben, Auf ein Neues,
Theatergastspiele Kempf, 20.00 Uhr,
Ratsgymnasium
33378 Rheda-Wiedenbrück
Fon 05242 900855
info@pozar.de • www.pozar.de
Samstag, 29.11.
Konzert zum 1. Advent, Gesangverein
Hoffnung Wiedenbrück, 19.00 Uhr, Piuskirche
Samstag, 29.11.
Till Brönner und Dieter Ilg, 20.00 Uhr,
Orangerie
"
Sonntag, 30.11.
Tanztee, 15.00 Uhr, Reethus
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