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Aktuelle Ausgabe als PDF - Ortszeitungen.de

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Jahrgang 16
Woche 40
Nr
Nr.. 20 / 03.10.2014
Herbstlichter im Park
vom 3. - 19. Oktober 2014
»Hauptsache
kein
Schwein« -
Total-Räumungsverkauf
wegen
4. Oktober
bis
31. Dezember
Geschäftsaufgabe
...wir gehen in den verdienten Ruhestand...
!!!
lles
a
f
u
A
%
0
5
%-
30
Mo.-Fr.: 10-18.30 Uhr
Samstags: 10-16 Uhr
Alles muss raus:
Teppiche
Parkett
Laminat
Designerbeläge
Möbel
Esszimmer
Couchgarnituren
Gartenmöbel
Accessoires
Die Experten für Heim & Garten
schöner BODEN OHG
Neusser Str. 1
52428 Jülich
Telefon: 0 24 61 - 34 35 55 * Fax: 0 24 61 - 34 35 56
Koscher und halal leben im Rheinland
Sonntag, 19. Oktober 2014,
15.00 Uhr
Dokumentarfilm im LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen
Wie werden religiöse Speisevorschriften im Alltag im Rheinland
heute gelebt? Dieser Frage wird
in dem 40-minütigen Film »Hauptsache kein Schwein« nachgegangen:
Am Gründonnerstag zeigt sich auf
dem Markt in Köln-Nippes noch
heute der Einfluss christlicher
Bräuche beim Feiertagseinkauf.
Viel deutlicher sind aber die Speiseregeln anderer Religionen wahrnehmbar. Muslimen sind Schweinefleisch und Alkohol verboten,
Juden halten eine Vielzahl von
Koscher-Regeln ein. Was bedeutet das ganz praktisch für Menschen jüdischen und muslimischen
Glaubens, die im Rheinland zuhause sind und ihre Religion le-
ben möchten?
Eine Judaistin, eine Kulturwissenschaftlerin und ein Religionswissenschaftler des LVR-Instituts für
Landeskunde und Regionalgeschichte sind dieser Frage nachgegangen und haben zwei Familien in ihrem Ernährungsalltag begleitet. Eine Muslima mit ihrer
Tochter und eine jüdische Familie
mit drei kleinen Kindern zeigen
uns, wie sie einkaufen und
kochen. Sie reflektieren darüber,
was Religion für sie bedeutet und
wie sie ihren Kindern auch über
das Kochen und Essen religiöse
Identität vermitteln. Ergänzt wird
dieser persönliche Einblick in private Küchen durch Experten.
Im Anschluss laden wir Sie zu Diskussion und Gespräch mit Monika Grübel und Dr. Alexander
Schmalz ein.
Monika Grübel studierte Judaistik, Geschichte und Kunstgeschichte. Seit 1999 ist sie wissenschaftliche Referentin für rheinisch-jüdische Geschichte beim
LVR und Leiterin des LVR-Kulturhauses Landsynagoge Rödingen.
Ihre Arbeitsfelder umfassen Filme,
Publikationen, Veranstaltungen
und Beratung zur jüdischen Geschichte, Religion und Kultur im
Rheinland.
Dr
Dr.. Alexander Schmalz arbeitet
als freischaffender Religionswissenschaftler und Historiker. Zu
seinen Forschungsschwerpunkten
gehören Rheinische Landes- und
Regionalge-schichte sowie jüdische Geschichte und Kultur. Er ist
Autor der Publikation „LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen:
Entdecken Sie jüdisches Leben im
Rheinland!“.
Eintritt 3,- Euro
(inkl. Besichtigung der Gebäude
und der Dauerausstellung)
Besucheradresse:
LVR-K
ulturhaus Landsynagoge
VR-Kulturhaus
Rödingen
Jüdisches Leben im Rheinland
Mühlenend 1
52445 Titz-Rödingen
www.synagoge-roedingen.lvr.de
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am 2. Oktober findet das 3. Multikulturelle Musikfestival in Zusammenarbeit mit der NoiseLess
Konzertreihe im Kulturbahnhof
Jülich statt. Mit viel Musik und
Einsatz der Künstler wird in diesem Jahr die Jülicher Tafel den
Reinerlös des Benefizkonzertes
erhalten. Mitglieder der Tafel
werden vor Ort sein und über
ihre Arbeit und Hilfsmöglichkeiten berichten.
Die Werbegemeinschaft Jülich
lädt vom 3. - 5. Oktober zum
Erntedankfest in die Jülicher Innenstadt. Abgerundet wird das
abwechslungsreiche Programm
durch einen verkaufsoffenen
Sonntag.
Der Förderverein Stadtbücherei
veranstaltet während des Erntedankfestes wieder einen großen
Bücherflohmarkt
Bücherflohmarkt. Am 4. und 5.
Oktober können Leseratten das
ein oder andere Buch preisgün-
stig erwerben. Der Reinerlös des
Bücherflohmarktes kommt der
Stadtbücherei zugute.
Die Herbstlichter werden vom 3.
bis 19. Oktober den BrückenkopfPark Jülich in ein Traumland aus
Farben, Formen und Licht verwandeln. Illuminationen aus Lichternetzen, Scheinwerfern und Projektionen werden Bäume, Sträucher, Wiesen und Gebäude des
Parks in wunderschönem Glanz
erstrahlen lassen. Lassen Sie sich
von der einzigartigen Stimmung
im Park verzaubern.
Die Aachener Lesebühne initiiert
mit ihrem Programm „Vorwiegend heiter“ am 24. Oktober in
der Schlosskapelle einen gezielten Angriff auf die Zwerchfelle
des Publikums. Ohne Bühnenbild
oder Kostüm steht die Stimme
im Mittelpunkt. Gefühle, Absichten und Eigenschaften müssen
ausschließlich mit sprecheri-
schen Mitteln zum Ausdruck gebracht werden.
Die Gemeinschaftsgrundschule
Jülich Süd (Promenadenschule)
lädt am 25. Oktober alle Kinder,
die 2015 eingeschult werden, und
ihre Eltern zu einem Tag der offenen Tür ein. Lernen Sie die
Schule, ihr Konzepte und die Lehrer kennen.
Das Trio Manno (Klarinette, Violine und Klavier) wird im Rahmen
der Jülicher Schlosskonzerte am
26. Oktober in der Schlosskapelle auftreten. Weitere Informationen finden Sie im Innenteil dieser Ausgabe.
Vom 7. - 10. November findet die
Christinakirmes mit Fahrgeschäften, Los- und Verkaufsbuden sowie alles für den „kleinen Hunger“ statt. Gleichzeitig bieten am
8. und 9. November zahlreiche
historische Handwerker und
Händler auf dem Martinsmarkt
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
ihre Waren an. Beide Veranstaltungen werden wieder Besucher
in die Jülicher Innenstadt locken.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Bürgermeister
Heinrich Stommel
3
Üben für gutes Klima
Workshops für Kita- und Schulteams
Bereits seit Januar 2013 beteiligen sich Jülicher Kitas und Schulen an dem Projekt „Jülich - Aktiv
fürs Klima“. Jetzt trafen sich die
Verantwortlichen der einzelnen
Klima-T
eams der Jülicher Kitas
Klima-Teams
und Schulen, um in einem W orkshop Erfahrungen auszutauschen
und Anregungen zu bek
ommen.
bekommen.
Das Projekt „Aktiv fürs Klima“
wird vom Bundesministerium für
Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert und speziell für Schulen und Kitas entwikkelt, um die Potenziale, die in ihrer jeweiligen Einrichtung liegen,
auszumachen. Auf einer Analyse
aufbauend entwickeln sie einen
Maßnahmenplan und setzen Projekte um - jeweils abgestimmt auf
die besondere Situation und die
Bedürfnisse der Einrichtung. „Es
sollen Strukturen geschaffen werden, die es ermöglichen, dass En-
ergie und Klimaschutz in Jülicher
Einrichtungen dauerhaft eine Rolle spielen werden“, so Dezernentin Katarina Esser als Projektinitiatorin.
Den Teilnehmern der Workshops
wurden Materialien zur Hand gegeben, die eine Eigenkontrolle
ermöglichen, über Grundlagen informieren und die Möglichkeiten
der Einrichtung aufzuzeigen. Bei
den aktuellen Workshops wurden
nun Erfahrungen in den eigenen
Einrichtungen, aber auch mit Angeboten und Aktionen in der Region ausgetauscht. Es wurde aktuelles Bildungsmaterial vorgestellt, das den Einrichtungen hilft,
das festgesetzte Ziel erreichen zu
können: den Klimaschutz langfristig zu verankern - im Alltag und
auch in den Einrichtungen.
Aktionen und Aktivitäten wie der
Einsatz von „Klimadetektiven“,
Die Vertreter der städtischen Kitas und Schulen trafen sich jetzt zu
Workshops, um Erfahrungen auszutauschen. Fotos: Stadt Jülich
Klimaschutz-Arbeitsgemeinschaften oder Klimakonferenzen an den
Schulen gehören dabei ebenso zu
den bereits durchgeführten oder
in Planung befindlichen Maßnahmen wie Weiterbildungen von
Lehrkräften und Hausmeistern,
Aktionen mit Schülern und Kindern zum Heizen, Lüften und Wasser- sowie Stromverbrauch.
Aus den Workshops nahmen die
Teilnehmer nicht nur wertvolle
Erfahrungen und neue Erkenntnisse mit, sondern auch eine Klima-Check-Liste, die bis Ende Januar in den Einrichtungen „abgearbeitet“ wird und einen Überblick darüber liefert, was von den
zu Beginn des Projektes geplanten Vorhaben letztlich umgesetzt
werden konnte. Als Belohnung
winkt ein Aktivitäts-Bonus für die
Einrichtung in Abhängigkeit von
dem Erreichen der Ziele.
Und das Engagement wird belohnt. Es wird sich für den Klimaschutz lohnen, aber auch direkt
für die Einrichtungen. Energie-,
Wasser- und Abfalleinsparungen
werden die Kosten der Stadt reduzieren. Anteile dieser Einsparungen werden direkt an die Einrichtungen zurück fließen und stehen ihnen zur freien Verfügung,
ob für eigene Anschaffungen, ein
Schulfest oder einen Ausflug, so
wie sie es wollen.
VHS Jülicher Land: Kurse / Seminare / Veranstaltungen
Computerkurse für
Junggebliebene
Die VHS Jülicher Land bietet wieder EDV-Kurse für Junggebliebene an, die die Computer-Grundlagen erlernen oder das Internet
erkunden möchten. Ab Montag,
den 20. Oktober von 11 Uhr bis
13.15 Uhr wird im Kurs „Einführung in die EDV“ für Interessierte
ab 50 (T03-103) die Handhabung
des Computers erklärt. Es werden die Grundlagen des Betriebssystems Windows 7 und der Textverarbeitung mit Word erarbeitet, viel geübt und ein Ausflug in
4
das Internet unternommen. Am
Dienstag, den 21. Okt von 11 bis
13.15 Uhr beginnt ein spezieller
Internetkurs für Senioren ab 55,
die noch nie mit dem PC oder dem
Internet gearbeitet haben (T03121). Es wird gezeigt, wie man
sich im Internet bewegt, also
„surft“ und welche Möglichkeiten das Internet bietet. Beide
Kursangebote umfassen 8 Termine und werden im Alten Rathaus
in Jülich durchgeführt.
Fotobuch-Kurs (T03-161)
ab 22.10.2014, 17.30 - 19.45,
Linnich
Die VHS Jülicher Land bietet ein
Seminar zur Erstellung eines persönlich gestalteten Fotobuchs
an. Sie gestalten aus Ihren Reise-, Hobby- oder Familienfotos
Seite für Seite Ihren persönlichen
Fotobildband und erlernen
schrittweise den Umgang mit der
Bearbeitungssoftware. Von der
Auswahl vorbereiteter Layouts
bis zur individuellen Hintergrundgestaltung und Beschriftung wird
ein Buch im Kurs erstellt. Eigene
Fotos können auf einem Datenträger mitgebracht und verarbeitet werden.
Eltern-Kind-Gruppen
Ab dem 23. Oktober bietet die
Volkshochschule weitere Kurse
„Babytreff“ für Eltern mit Babys
von 3 bis 18 Monaten und
„Spielstube“ für Eltern mit
Kleinkindern von 1,5 bis 3 Jahren an.
Die Gruppen treffen sich immer
donnerstags vormittags in der
Kindertagesstätte „Rappelkiste“ in Jülich.
Anmeldung und weitere Information in der Geschäftsstelle der VHS
unter 02461/632-19/-20/-31 oder
www.juelich.de/vhs.
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
Beschäftigte der Jülicher Behörden bilden sich
fort zum Umgang mit demenziell veränderten Menschen
Beschäftigte der Stadtverwaltung, der Polizeiwache und des
Finanzamtes nahmen gemeinsam
teil an einer Fortbildung zum
Umgang und zur Kommunikation
mit demenziell veränderten
Menschen im Behördenalltag. Im
Juni und September lernten in
vier Gruppen die nahezu 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel
Wissenswertes über demenzielle Erkrankungen und ihre Symptome kennen. Anhand von Filmbeispielen und vielen praktischen
Übungen veranschaulichten die
Referenten Hasan Alagün und
Petra Mittenzwei vom Demenzservice-Zentrum Regio Aachen/
Eifel, wie demenziell veränderten Menschen im Kundenkontakt
mit Respekt und unter Wahrung
ihrer Würde begegnet werden
kann.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten die unterschiedlichen Beratungs-, Hilfs- und Unterstützungsangebote für von
Demenz Betroffene in Jülich kennen. Im Rahmen der Fortbildung
hatte der Austausch über persönliche Erfahrungen im Umgang mit
von Demenz Betroffenen einen
hohen Stellenwert. Einige der
Teilnehmerinnen und Teilnehmer
waren bereits mit dem Thema
Demenz im eigenen familiären
Umfeld in Berührung gekommen.
Sie konnten somit die Fortbildung
für ihren beruflichen Alltag als
auch für den privaten Lebensbereich nutzen. Veranstaltet wurde die Fortbildung vom Amt für
TeilnehmerInnen von Stadtverwaltung, Polizei und Finanzamt
Familie, Generationen und Integration in Kooperation mit dem
Personalamt der Stadt. Sie ist
Teil des Konzeptes „Jülich - auf
dem Weg zur demenzfreundlichen Stadt“ und soll zukünftig
auch für weitere Berufsgruppen
angeboten werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich durchweg sehr zufrieden
mit der Durchführung der Fortbildung und zogen am Ende der jeweils zwei Vormittage das gemeinsame Resümee, dass sie sich
nun besser vorbereitet fühlen auf
Situationen, in denen sie Menschen begegnen, welche kognitiv eingeschränkt oder auch orientierungslos sind.
Das Verständnis für die Bedürfnisse und das Handeln demenziell veränderter Menschen wurde
gestärkt und das Bewusstsein für
einen respektvollen Umgang im
Alltag geschärft. Informationen
V.r.n.l.: Beatrix Lenzen, Amt für Familie, Generationen und Integration
und Wilhelm Müller, Personalamt. Hasan Alagün vom DemenzserviceZentrum Regio Aachen/Eifel
zur Veranstaltung sind zu erhalten im Amt für Familie, Generationen und Integration unter Tel.
0 24 61 63-239 (Beatrix Lenzen)
oder
unter
Email:
BLenzen@juelich.de
Jülicher Demenz-Lotsen begleiten und
unterstützen Sie gerne!
Die ehrenamtlichen „DemenzLotsen“ entlasten und begleiten
Familien von Demenzerkrankten
und
• geben ihnen Rat und Information über Hilfeleistungen in
Jülich,
• begleiten sie zu Ärzten, Beratungsstellen, Pflegeeinrichtungen etc.,
• haben die Abstimmung der
Betreuungs- und Pflegeleistungen mit im Blick.
Die telefonische Beratung kann
im Erstkontakt auch gerne anJülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
onym erfolgen.
In jedem Fall wird Vertraulichkeit
zugesichert.
Sie erreichen uns über das Demenz-Lotsen-T
elefon:
menz-Lotsen-Telefon:
Jeden Donnerstag von 16:30 Uhr
bis 18:00 Uhr
Tel. 02461 / 63-237
E-mail: demenz-lotsen@juelich.eu
Informationen zum Projekt sind
zu erhalten beim Amt für Familie,
Generationen und Integration unter Telefonnr. 02461 63 239
(Beatrix Lenzen)
E-mail: Blenzen@juelich.de
5
Netzwerk dörfliche Hilfen sucht Unterstützung
Im Alter bleiben, wo alles vertr
aut ist
vertraut
Im Schützenhaus in Welldorf trifft
sich die Planungsgruppe mit den
Ortsvorstehern Christian Klems
und Erich Gussen, die das „Netzwerk dörfliche Hilfen“ auf den
Weg bringen möchten.
Sie kennen die Menschen in ihrem Dorf und wissen, dass viele
den Wunsch haben, selbständig
und selbstbestimmt bis ins hohe
Alter im vertrauten Wohnumfeld
zu bleiben. Weil die Unterstützung durch Freunde, Verwandte
oder Nachbarn manchmal dafür
nicht ausreicht, bauen Welldorf,
Güsten und Serrest als Dorfverbund in Kooperation mit dem Amt
für Familie, Generationen und Integration ein passgenaues HilfeNetzwerk auf.
Sie wollen verlässliche Unterstützung zuhause anbieten bei
kleinen Reparaturen, Computerfragen, Näharbeiten, Besorgungen, Begleitung, Beratung zu
Pflege, Demenz und Hospiz und
vieles mehr.
Christian Klems (links) und Erich Gussen hängen die Plakate auf.
Das „Netzwerk dörflicher Hilfen“
soll sobald wie möglich als Anlaufstelle starten. Es werden dort
eine Vielzahl von Informationen
bereithalten und nach passgenauen Lösungen für das jeweili-
ge Anliegen gesucht. Am besten
gelingt ein Netzwerk, wenn es
von vielen Menschen mitgestaltet wird. Daher sucht die Planungsgruppe für die Anlaufstelle
„Netzwerk dörfliche Hilfen“ wei-
tere Helferinnen und Helfer, die
einen Teil ihrer Freizeit sowie ihre
persönlichen Kompetenzen und
Fähigkeiten für andere eingesetzt wollen. Benötigt werden
handwerkliches Geschick oder
technisches KnowHow. Auch
Menschen, die gerne freie Zeit
für Begegnungen verschenken
möchten oder die Spaß am Telefondienst haben bei der Entgegennahme von Anfragen und Weiterleitung an die passenden Helferinnen und Helfer, sind herzlich
willkommen. Alle Unterstützungsangebote werden ehrenamtlich und kostenfrei angeboten und sind über die Kommune
haftpflicht- und unfallversichert.
Weitere Informationen mit Ansprechpartner liegen als Flyer in
den Dorfläden in Güsten und
Welldorf sowie in den Welldorfer
Hofläden aus. Das nächste Planungstreffen findet am 14. Oktober um 18 Uhr in der Schützenhalle Welldorf statt.
„Jung im Kopf??“ erfolgreiche Themenreihe: Leben im/und mit dem Alter
Lebenslanges Lernen, aber wie?“
Auf diese Frage wollten Ende August rund 60 Personen gerne eine
Antwort haben und kamen zum
dritten Vortrag aus der Themenreihe des Seniorenbeirates „Leben im/und mit dem Alter“.
Auf humorvolle Weise nahm Dr.
Edith Rüdell die Zuhörerinnen
und Zuhörer mit auf eine virtuelle Reise durch das Gehirn. Anhand von Bildmaterial wurde
deutlich, wie das Gehirn Infor-
mationen verarbeitet. Kleine
Übungen zeigten ganz praktisch,
welche Denkleistungen erfolgen.
Das Gehirn ergänzt mühelos Textlücken beim Lesen, speichert Informationen kurz- und langfristig
je nach Bedarf.
Mit zunehmendem Alter können
zwar bestimmte Funktionen wie
Namensgedächtnis, das schnelle Umschalten im Denken oder
die Speicherung von neuen Lerninhalten abnehmen. Ausgegli-
chen wird dies aber durch Lebenserfahrung und berufliches
Wissen, das man sich im Laufe
des lebenslangen Lernens erworben hat.
Am Ende des kurzweiligen Vortrags hatten die Zuhörerinnen und
Zuhörer viel Neues erfahren und
bedankten sich herzlich bei der
Referentin.
Der letzte, offene Vortag in diesem Jahr findet am Donnerstag,
06.11.2014 in der Wohnanlage
an der Zitadelle statt. Ab 14.30
Uhr stellt Elisabeth Wackers,
Übungsleiterin des Bundesverbands Osteoporose Jülich Möglichkeiten zur Bewegung bis ins
hohe Alter vor nach dem Motto
„Bewegung ist gut für Körper und
Seele“ - wer rastet, der rostet.
Informationen gibt es beim Amt
für Familie, Generationen und Integration unter 63 411 und beim
Seniorenbeirat, Marlies Keil unter 1513.
Ehrenamtlicher Reparaturdienst bietet seine Dienste an
Immer mittwochs zwischen 10.00
und 11.00 Uhr warten rüstige Senioren im Neuen Rathaus Jülich
auf Reparaturwünsche von älteren Einwohnern. In dieser Zeit
steht das Telefon unter 02461-63
289 für Anfragen zur Verfügung.
Der Seniorenreparaturdienst bietet seine Unterstützung in Jülich
und den umgebenden Dörfern an.
Die Helfer des Projekts erledigen
ehrenamtlich und unentgeltlich
6
die anfallenden Arbeiten. Ob ein
Wasserhahn abzudichten ist oder
eine Glühbirne ausgetauscht werden muss, ob das Stuhlbein lose
ist oder ein loser Knopf angenäht
werden muss, für diese und andere kleinen Probleme finden die
Handwerker stets eine Lösung.
Allerdings übernehmen die Senioren nur Kleinstreparaturen außerhalb einer bezahlten Dienstleistung. Die Hilfe ist daher kosten-
los. Die Fahrtkosten sowie die
Kosten für Ersatzteile trägt der
Auftraggeber.
Innerhalb der Woche können Anfragen auch mobil gestellt unter
0162-89 13 887. Hier haben Sie
die Möglichkeit, Ihr Anliegen auf
den Anrufbeantworter zu sprechen, bitte unbedingt eine Telefonnummer für den Rückruf angeben. Wer im Internet unterwegs
ist, kann zur Kontaktaufnahme
gerne
die
E-Mail-Adresse
seniorenreparaturdienst@juelich.eu
nutzen.
In der Regel bearbeitet der Senioren-Reparaturdienst alle Anfragen zeitnah.
Weitere Helfer sind jederzeit willkommen. Informationen zum Projekt sind bei der Stadt Jülich, Amt
für Familie, Generationen und Integration unter Telefon 0246163411 erhältlich.
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
Ehrenamtlicher Einkaufsdienst für Senioren
Der Seniorenbeirat der Stadt
Jülich hat unter der Leitung von
Marlies Keil und Gisela Booz einen ehrenamtlichen Einkaufsdienst für ältere, kranke und behinderte Menschen organisiert.
Derzeit stehen fünf Ehrenamtler
bereit, die die Einkäufe nicht nur
im Stadtkern, sondern auch für
die umliegenden Ortschaften erledigen.
Die Aufträge werden
jeden Donnerstag von 10.00 11.00 Uhr im Stadtteilbüro Nord
unter der Tel. Nr
Nr.. 02461 - 801 88
11
entgegengenommen. Außerdem
nehmen Montag - Freitag jeweils
von 9.00 bis 12.00 Uhr
Gisela Booz, Tel.: 02461 - 57618
Renate Hövelmann,
Tel.: 02461 - 910 175
Marlies KKeil,
eil, Tel.: 02461 - 1513
(Anrufbeantworter werden abgehört) Aufträge entgegen.
Die Einkäufer arbeiten kostenfrei,
lediglich eine Fahrtkostenpauschale wird mit 0,30 €/KM berechnet. Die Abrechnung erfolgt
bei Lieferung.
Die autorisierten Ehrenamtler
können sich ausweisen.
Alles über Vorsorgevollmacht,
Patienten- und Betreuungsverfügung
Jeder Mensch kann durch eine
schwere Erkrankung, einen Unfall
oder aufgrund seines Alters in eine
Situation kommen, in der er nicht
mehr selbständig handeln oder
eigenverantwortlich Entscheidungen treffen kann. Für einen solchen Fall kann im Rahmen einer
Vorsorgevollmacht bestimmt werden, wer dann Entscheidungen
treffen soll. Im Rahmen einer Pa-
tientenverfügung können im Vorfeld Entscheidungen über medizinische Behandlung wie z.B. lebensverlängernde Maßnahmen
getroffen werden.
Interessierte können sich im Rahmen einer Einzelberatung über
ihre Vorsorgemöglichkeiten am
Donnerstag, 09. Oktober und Donnerstag, 06. November von Heide
Lang, Mitarbeiterin des Diakoni-
schen Werks Düren-HeinsbergJülich, von 14.00 - 16.00 Uhr im
Seniorenbüro, Raum 54, Neues
Rathaus, Eingang Kartäuserstraße beraten lassen.
Beratungen sind nur möglich nach
vorheriger Anmeldung bei Frau
Claudia Tonic-Cober, Amt für Familie, Generationen und Integration unter Tel: 02461/63-268.
Euroschlüssel für behindertengerechte Toiletten
In vielen deutschen und europäischen Städten gibt es spezielle
behindertengerechte Toiletten,
die nur mit dem sog. Euroschlüssel zugänglich sind. Auch in Jülich
sind mehrere Toiletten mit dem
Eurozylinderschloss ausgestattet.
Eine detaillierte Auflistung finden
Sie im Flyer „Nette Toilette“.
Der Euroschlüssel kann nur an
Behinderte, die auf besondere
Einrichtung und Ausstattung an-
gewiesen sind, ausgehändigt
werden; die Vorlage des Schwerbehindertenausweises ist zwingend erforderlich.
Den Schlüssel zum Preis von 20
€ und weitere Informationen hier-
zu erhalten Sie bei der Stadt
Jülich, Neues Rathaus, Nebengebäude, Zi. 150, Amt für Familie, Generationen und Integration, Frau Claudia Tonic-Cober, Telefon 02461-63 268.
Ende: Notizen aus dem Rathaus
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
7
Satzung der Stadt Jülich über eine Veränderungssperre
für den Bereich des Bebauungsplans Nr. A 24 „Heckfeld“
Satzung der Stadt Jülich
über eine Veränderungssperre
für den Bereich des Bebauungsplans Nr. A 24 " Heckfeld “
Aufgrund des § 14 in Verbindung mit § 16 des Baugesetzbuches in der zurzeit
geltenden Fassung in Verbindung mit § 7 der Gemeindeordnung für das Land
Nordrhein-Westfalen in der zurzeit geltenden Fassung hat der Rat der Stadt Jülich in
seiner Sitzung am 25.09.2014 folgende Satzung beschlossen:
§1
Zur Sicherung der Planung für den Bereich des Bebauungsplans Nr. A 24 " Heckfeld “,
dessen Begrenzung aus der als Anlage beigefügten Übersichtskarte ersichtlich ist, wird
eine Veränderungssperre erlassen.
§2
Im räumlichen Bereich der Veränderungssperre (§ 1) dürfen
a) Vorhaben im Sinne des § 29 BauGB nicht durchgeführt oder bauliche
Anlagen nicht beseitigt werden
und
b ) erhebliche oder wesentlich wertsteigernde Veränderungen von
Grundstücken und baulichen Anlagen, deren Veränderungen nicht
genehmigungs-, zustimmungs- oder anzeigepflichtig sind, nicht
vorgenommen werden.
§3
Vorhaben, die vor dem Inkrafttreten der Veränderungssperre baurechtlich genehmigt
worden sind, Vorhaben, von denen die Gemeinde nach Maßgabe des
Bauordnungsrechts Kenntnis erlangt hat und mit deren Ausführung vor dem
Inkrafttreten der Veränderungssperre hätte begonnen werden dürfen,
Unterhaltungsarbeiten und die Fortführung einer bisher ausgeübten Nutzung, werden
von der Veränderungssperre nicht berührt.
§4
Wenn überwiegende öffentliche Belange nicht entgegenstehen, kann von der
Veränderungssperre eine Ausnahme zugelassen werden.
§5
Diese Satzung tritt am Tage der Bekanntmachung in Kraft.
Die Veränderungssperre tritt nach Ablauf von 2 Jahren, vom Tag der Bekanntmachung
gerechnet, außer Kraft (§ 17 Abs. 1 BauGB). Auf die Zweijahresfrist ist der seit der
Zustellung der ersten Zurückstellung eines Baugesuchs nach § 15 Abs. 1 BauGB
abgelaufene Zeitraum anzurechnen.
8
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
Die Veränderungssperre tritt außer Kraft, sobald und soweit für ihren Geltungsbereich
der Bebauungsplan Nr. A 24 " Heckfeld “ rechtsverbindlich wird (§ 17 Abs. 5 BauGB).
F. 6 R. 5 Nr. 15-16: Rother, Maria und Franz Johann
F. 6 R. 7 Nr. 1: Ciborowski, Bernhard Paul
F. 10 R. 14 Nr. 1-2: Prinz, Maria Ursula und Hugo Werner Josef
F. 18 R. 14 Nr. 1-2: Kotzem, Ingeburg Klara Gerda und Walter Rudolf
F. 22 R. 1 Nr. 7-8: Fritsch, Elisabeth und Josef Victor
F. 22 R. 1 Nr. 9-10: Kurtz, Irmgard Marianne und Gottfried
Die Verantwortlichen bzw. Nutzungsberechtigten werden hiermit aufgefordert, die Grabstätten bis zum 30.04.2015 wieder ordnungsgemäß
herzurichten. Die Grabstätten die bis zu diesem Zeitpunkt nicht wieder in einem ordnungsgemäßen Zustand sind, werden durch die Stadt
Jülich entfernt. Dies bedeutet, dass die Bepflanzung, Grabmale und
sonstige bauliche Anlagen entfernt werden. Diese gehen ohne Entschädigung in das Eigentum der Stadt Jülich über. Das Verfügungsrecht
bzw. das Nutzungsrecht an den Grabstätten wird damit ebenfalls ohne
Entschädigung entzogen. Nach Ablauf der Ruhezeiten der Verstorbenen können die Grabstätten wieder neu belegt werden.
Jülich, 23.09.2014
Stadt Jülich
Der Bürgermeister
Stommel
Ablauf der Ruhefrist und
Einziehung von Reihengräbern auf dem Kommunalfriedhof in Jülich-Koslar
Bekanntmachungsanordnung
Die vorstehende Satzung über eine Veränderungssperre wird hiermit öffentlich bekannt
gemacht.
Auf die Vorschriften des § 18 Abs. 2 Satz 2 und 3 BauGB über die Geltendmachung
etwaiger Entschädigungsansprüche für eingetretene Vermögensnachteile durch die
Veränderungssperre nach § 18 Abs. 1 BauGB und des § 18 Abs. 3 BauGB über das
Erlöschen der Entschädigungsansprüche bei nicht fristgemäßer Geltendmachung wird
hingewiesen.
Ferner wird darauf hingewiesen, dass eine Verletzung von Verfahrens- oder
Formvorschriften der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW)
beim Zustandekommen dieser Satzung nach Ablauf eines Jahres seit dieser
Bekanntmachung nicht mehr geltend gemacht werden kann, es sei denn
a)
eine vorgeschriebene Genehmigung fehlt oder ein vorgeschriebenes
Anzeigeverfahren wurde nicht durchgeführt,
b)
die Satzung ist nicht ordnungsgemäß öffentlich bekannt gemacht worden,
c)
der Bürgermeister hat den Ratsbeschluss vorher beanstandet oder
d)
der Form- oder Verfahrensmangel ist gegenüber der Gemeinde vorher gerügt und
dabei die verletzte Rechtsvorschrift und die Tatsache bezeichnet worden, die den
Mangel ergibt.
Jülich, den 03.09.2014
Der Bürgermeister
Stommel
Hinweis auf die Vernachlässigung der Grabpflege auf dem
Kommunalfriedhof in Jülich
Da die folgenden Gräber auf dem Kommunalfriedhof in Jülich nicht
mehr ordnungsgemäß gepflegt werden und die Nutzungsberechtigten
bzw. Verantwortlichen nicht bekannt bzw. zu ermitteln sind, werden
die Gräber gem. § 25 Abs. 1 und 2 der Satzung über das Friedhofs- und
Bestattungswesen der Stadt Jülich vom 14.12.2007 öffentlich bekannt
gemacht.
Kommunalfriedhof Jülich
Gr
abnummer: Name Verstorbene
Grabnummer:
Da die Ruhefrist der Reihengräber auf dem Kommunalfriedhof in
Jülich-Koslar Feld 3, Reihe 7, Nr. 2 bis 23 abgelaufen ist, werden die
Gräber gem. § 13, Abs. 5 der Satzung über das Friedhofs- und Bestattungswesen der Stadt Jülich vom 14.12.2007 der Nutzung entzogen.
Sie können danach zur Anlegung von Wahl- oder Reihengräbern in
Anspruch genommen werden.
Feld 3, Reihe 7
Nr. 2 Müller, Albert Josef
Nr. 4 Dahmen, Hermann Joseph Johann
Nr. 5 Sauer, Josef
Nr. 6 Gerhards, Edith
Nr. 17 Meike, Hermann Friedrich
Nr. 23 Hermanns, Karl Heinrich
Grabsteine, Grabeinfassungen, Fundamente, Bepflanzung usw. sind
von den Nutzungs- berechtigten bis spätestens 30.04.2015 zu entfernen. Nicht entfernte Grabsteine usw. gehen nach dieser Zeit ohne
Entschädigung in das Eigentum der Stadt Jülich über.
Jülich, 23.09.2014
Stadt Jülich
Der Bürgermeister
Stommel
Öffentliche Zustellung
Firma: Auto Med 34
alav
as
Zuletzt bekannte Anschrift: Route de PPalav
alavas
as,, 34970 Lattes
Lattes,, FFrrankreich/France
Bescheid vom: 19.08.2014
Betreff: Abholung des sichergestellten KFZ
Aktenzeichen: 32/3225-01 Sz
Für die vorbezeichnete Firma ist als Halter eines KFZ ein Bescheid
unter dem o.a. Aktenzeichen erlassen worden, der nicht zugestellt
werden konnte, da die Adresse unbekannt ist.
Das oben genannte Schriftstück wird hiermit gemäß § 10 Verwaltungszustellungsgesetz (VwZG) vom 12.08.2005 (BGBl I 2354) öffentlich
zugestellt.
Der Bescheid gilt gemäß § 10 Abs. 2 letzter Satz VwZG als zugestellt,
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
9
wenn seit dem Tag der Bekanntmachung der Benachrichtigung zwei
Wochen vergangen sind.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Zustellung durch öffentliche
Bekanntmachung Fristen in Gang setzten kann, nach deren Ablauf
Rechtsverluste drohen können oder durch Terminversäumnisse Rechtsnachteile zu befürchten sind.
Das Schriftstück kann gegen Vorlage eines gültigen Lichtbildausweises oder durch einen bevollmächtigten Vertreter abgeholt oder eingesehen werden bei:
Stadtverwaltung Jülich
Ordnungsamt, Zimmer 19
Große Rurstraße 17
52428 Jülich
Vor der Abholung des Bescheides ist Kontakt aufzunehmen mit:
Sachbearbeiter/in: Frau Schmitz
Telefonnummer: +49(0)2461-63 355
Jülich, den 22.09.2014
Im Auftrag
gez. Pinell
Bebauungsplan Welldorf
Nr. 4 „Sportplatz“,
1. vereinfachte Änderung
Eine Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften des Baugesetzbuches gemäß § 215 BauGB beim Zustandekommen dieses Bebauungsplanes kann nach Ablauf eines Jahres - bzw. sieben Jahren bei
Mängeln der Abwägung - seit dieser Bekanntmachung nicht mehr
geltend gemacht werden.
Auf die Vorschriften des § 44 (3) Satz 1 und 2 sowie (4) BauGB über die
fristgemäße Geltendmachung etwaiger Entschädigungsansprüche für
Eingriffe in eine bisher zulässige Nutzung durch diesen Bebauungsplan und über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen wird
hingewiesen.
Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass gegen diesen Bebauungsplan die Verletzung von Verfahrens - oder Formvorschriften der Gemeindeordnung nach Ablauf eines Jahres nach der öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 7 Abs. 6 Satz 1 GO NW nicht mehr geltend
gemacht werden kann, es sei denn,
a) eine vorgeschriebene Genehmigung fehlt oder ein vorgeschriebenes Anzeigeverfahren wurde nicht durchgeführt,
b) der Bebauungsplan ist nicht ordnungsgemäß öffentlich bekanntgemacht,
c) der Bürgermeister hat den Ratsbeschluss vorher beanstandet oder
d) der Form - oder Verfahrensmangel ist gegenüber der Stadt Jülich
vorher gerügt und dabei die verletzte Rechtsvorschrift und die Tatsache bezeichnet worden, die den Mangel ergibt.
Jülich, den 03.09.2014
Stadt Jülich
Der Bürgermeister
Stommel
Inkrafttreten gemäß § 10 Baugesetzbuch (BauGB)
Der Rat der Stadt Jülich hat in seiner Sitzung am 25.09.2014 den o.g.
Bebauungsplan als Satzung beschlossen.
Dieser Satzungsbeschluss wird hiermit gemäß § 10 BauGB öffentlich
bekannt gemacht.
Mit dieser Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan Welldorf Nr. 4
„Sportplatz“, 1. vereinfachte Änderung in Kraft.
Darlegung der allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung:
Die Änderung betrifft die höchstzulässige Geschossigkeit. Die Festsetzung „ eingeschossig als Höchstgrenze „ soll in „ zweigeschossig als
Höchstgrenze „ geändert werden.
Der Bebauungsplan liegt mit Begründung ab sofort zu jedermann
Einsicht bei der Stadtverwaltung Jülich, Neues Rathaus, Große Rurstraße 17, Zimmer 301 oder 313 (III. Obergeschoss im Nebengebäude
Kartäuserstraße), während der Dienststunden öffentlich aus.
Der Planbereich ist aus folgender Skizze ersichtlich:
10
Bebauungsplan Kirchberg
Nr. 8 „Sportanlagen“,
2. vereinfachte Änderung
Inkrafttreten gemäß § 10 Baugesetzbuch (BauGB)
Der Rat der Stadt Jülich hat in seiner Sitzung am 25.09.2014 den o.g.
Bebauungsplan als Satzung beschlossen.
Dieser Satzungsbeschluss wird hiermit gemäß § 10 BauGB öffentlich
bekannt gemacht.
Mit dieser Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan Kirchberg Nr. 8
„Sportanlagen“, 2. vereinfachte Änderung in Kraft.
Darlegung der allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung:
Die Änderung beinhaltet die Einfügung der Textfestsetzung: „ Nebengebäude bis zu einer Größe von 60 cbm sind auch außerhalb der
Baugrenzen zulässig „.
Der Bebauungsplan liegt mit Begründung ab sofort zu jedermann
Einsicht bei der Stadtverwaltung Jülich, Neues Rathaus, Große Rurstraße 17, Zimmer 301 oder 313 (III. Obergeschoss im Nebengebäude
Kartäuserstraße), während der Dienststunden öffentlich aus.
Der Planbereich ist aus folgender Skizze ersichtlich:
Eine Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften des Baugesetzbuches gemäß § 215 BauGB beim Zustandekommen dieses Bebauungsplanes kann nach Ablauf eines Jahres - bzw. sieben Jahren bei
Mängeln der Abwägung - seit dieser Bekanntmachung nicht mehr
geltend gemacht werden.
Auf die Vorschriften des § 44 (3) Satz 1 und 2 sowie (4) BauGB über die
fristgemäße Geltendmachung etwaiger Entschädigungsansprüche für
Eingriffe in eine bisher zulässige Nutzung durch diesen Bebauungsplan und über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen wird
hingewiesen.
Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass gegen diesen Bebauungsplan die Verletzung von Verfahrens - oder Formvorschriften der Gemeindeordnung nach Ablauf eines Jahres nach der öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 7 Abs. 6 Satz 1 GO NW nicht mehr geltend
gemacht werden kann, es sei denn,
a) eine vorgeschriebene Genehmigung fehlt oder ein vorgeschriebenes Anzeigeverfahren wurde nicht durchgeführt,
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
meindeordnung nach Ablauf eines Jahres nach der öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 7 Abs. 6 Satz 1 GO NW nicht mehr geltend
gemacht werden kann, es sei denn,
a) eine vorgeschriebene Genehmigung fehlt oder ein vorgeschriebenes Anzeigeverfahren wurde nicht durchgeführt,
b) der Bebauungsplan ist nicht ordnungsgemäß öffentlich bekanntgemacht,
c) der Bürgermeister hat den Ratsbeschluss vorher beanstandet oder
d) der Form - oder Verfahrensmangel ist gegenüber der Stadt Jülich
vorher gerügt und dabei die verletzte Rechtsvorschrift und die Tatsache bezeichnet worden, die den Mangel ergibt.
Jülich, den 03.09.2014
Stadt Jülich
Der Bürgermeister
Stommel
b) der Bebauungsplan ist nicht ordnungsgemäß öffentlich bekanntgemacht,
c) der Bürgermeister hat den Ratsbeschluss vorher beanstandet oder
d) der Form - oder Verfahrensmangel ist gegenüber der Stadt Jülich
vorher gerügt und dabei die verletzte Rechtsvorschrift und die Tatsache bezeichnet worden, die den Mangel ergibt.
Jülich, den 03.09.2014
Stadt Jülich
Der Bürgermeister
Stommel
Bebauungsplan Stetternich
Nr. 10 „Geschwister-SchollStraße“
Inkrafttreten gemäß § 10 Baugesetzbuch (BauGB)
Der Rat der Stadt Jülich hat in seiner Sitzung am 25.09.2014 den o.g.
Bebauungsplan als Satzung beschlossen.
Dieser Satzungsbeschluss wird hiermit gemäß § 10 BauGB öffentlich
bekannt gemacht.
Mit dieser Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan Stetternich Nr.
10 „Geschwister-Scholl-Straße“ in Kraft.
Darlegung der allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung:
Der Bebauungsplan beinhaltet die Festlegung der Verkehrsfläche.
Der Bebauungsplan liegt mit Begründung ab sofort zu jedermann
Einsicht bei der Stadtverwaltung Jülich, Neues Rathaus, Große Rurstraße 17, Zimmer 301 oder 313 (III. Obergeschoss im Nebengebäude
Kartäuserstraße), während der Dienststunden öffentlich aus.
Der Planbereich ist aus folgender Skizze ersichtlich:
Eine Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften des Baugesetzbuches gemäß § 215 BauGB beim Zustandekommen dieses Bebauungsplanes kann nach Ablauf eines Jahres - bzw. sieben Jahren bei
Mängeln der Abwägung - seit dieser Bekanntmachung nicht mehr
geltend gemacht werden.
Auf die Vorschriften des § 44 (3) Satz 1 und 2 sowie (4) BauGB über die
fristgemäße Geltendmachung etwaiger Entschädigungsansprüche für
Eingriffe in eine bisher zulässige Nutzung durch diesen Bebauungsplan und über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen wird
hingewiesen.
Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass gegen diesen Bebauungsplan die Verletzung von Verfahrens - oder Formvorschriften der GeJülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Nachtragssatzung zur
Haushaltssatzung der Stadt Jülich für das Jahr 2014
Aufgrund des § 81 der Gemeindeordnung für das Land NRW in der
Fassung der Bekanntmachung vom 14. Juli 1999 (GV NRW S. 666),
zuletzt geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 23.10.2012 (GV.
NRW Seite 474), hat der Rat der Stadt Jülich mit Beschluss vom
10.04.2014 folgende Nachtragssatzung zur Haushaltssatzung vom
14.03.2013 beschlossen:
§1
Mit dem Nachtragshaushaltsplan werden
die bisher für 2014
festgesetzten
Gesamtbeträge
erhöht
um
im Ergebnisplan
Erträge
Aufwendungen
74.062.250 €
86.418.960 €
391.470 €
3.757.190 €
im Finanzplan
aus laufender Verwaltungstätigkeit
Einzahlungen
Auszahlungen
71.285.150 €
77.493.160 €
2.790.190 €
aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen
Auszahlungen
8.195.100 €
9.995.100 €
§2
Der bisher festgesetzte Gesamtbetrag der Kredite für Investitionen
wird nicht geändert.
§3
Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen, der zur Leistung von Investitionsauszahlungen in künftigen Jahren erforderlich
ist, wird gegenüber der bisherigen Festsetzung von 2.775.000 € um
1.251.000 € erhöht und damit auf 4.026.000 € festgesetzt.
§4
Die Verringerung der Allgemeinen Rücklage zum Ausgleich des Ergebnisplanes wird gegenüber der bisherigen Festsetzung von 12.356.710
€ um 3.365.720 € erhöht und damit auf 15.722.430 € festgesetzt.
§5
Der bisher festgesetzte Höchstbetrag der Kassenkredite zur Liquiditätssicherung wird nicht geändert.
§6
Die Steuersätze werden nicht geändert.
§7
Nach der Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes ist der
Haushaltsausgleich weiterhin im Jahre 2023 wieder hergestellt. Die
dafür im
Haushaltssicherungskonzept enthaltenen Konsolidierungsmaßnahmen
sind bei der Ausführung des Haushaltsplanes umzusetzen.
Bekanntmachungsanordnung
Die vorstehende Nachtragshaushaltssatzung mit ihren Anlagen für das
Haushaltsjahr 2014 wird hiermit öffentlich bekannt gemacht.
Die Nachtragshaushaltssatzung mit ihren Anlagen ist gemäß § 80
Absatz 5 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO
NRW) dem Landrat als untere staatliche Verwaltungsbehörde in Düren
mit Schreiben vom 14.04.2014 angezeigt worden. Die nach § 76 GO
vermindert
um
und damit der Gesamtbetrag des
Haushaltsplanes 2014 einschl.
Nachtrag festgesetzt auf
74.453.720 €
90.176.150 €
1.240.030 €
70.045.120 €
80.283.350 €
2.205.000 €
2.205.000 €
5.990.100 €
7.790.100 €
erforderliche Genehmigung der Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes ist vom Landrat als untere staatliche Verwaltungsbehörde in Düren mit Verfügung vom 23.09.2014 erteilt worden.
Der Nachtragshaushaltsplan einschließlich der Fortschreibung des
Haushaltssicherungskonzeptes liegt gemäß § 80 Absatz 6 GO NRW
vom 13.10.2014 bis zum Ende der Auslegung des Jahresabschlusses
2014 zur Einsichtnahme während der Dienststunden im Neuen Rathaus in Jülich, Große Rurstraße 17, Zimmer 125, öffentlich aus, und
zwar
montags, dienstags und mittwochs
von 8.30 bis 12.00 Uhr
und von 14.00 bis 15.30 Uhr
donnerstags
von 8.30 bis 12.00 Uhr
und von 14.00 bis 18.00 Uhr
freitags
von 8.30 bis 12.00 Uhr
Es wird darauf hingewiesen, dass eine Verletzung von Verfahrens- und
Formvorschriften der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO) beim Zustandekommen dieser Satzung nach Ablauf eines
Jahres seit dieser Bekanntmachung nicht mehr geltend gemacht werden kann, es sei denn,
a) eine vorgeschriebene Genehmigung oder Anzeige fehlt
b) diese Satzung ist nicht ordnungsgemäß öffentlich bekannt gemacht worden,
c) der Bürgermeister hat den Ratsbeschluss vorher beanstandet oder
d) der Form- oder Verfahrensmangel ist gegenüber der Stadt Jülich
vorher gerügt worden und dabei die verletzte Rechtsvorschrift und
die Tatsache bezeichnet worden, die den Mangel ergibt.
Jülich, den 25.09.2014
Stadt Jülich
Der Bürgermeister
Stommel
Ende: Amtliche Bekanntmachungen
Unterstützen Sie die Naturschutzprojekte der Deutschen
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Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg
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www.deutsche-otter-stiftung.de
12
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
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Wir haben es geschafft!
Der Gong ertönt und der Scheinwerfer leuchtet auf!
1956 beschrieb Jules Verne den
erfolgreichen Versuch, in 80 Tagen um Welt zu reisen. Das Fitness & Tanzstudio zeigte bei der
großen Show „One Vision One
World“, dass dies auch in 2 Stunden möglich ist.
Veranstaltungsort war das Haus
der Stadt in Düren. Schon beim
Betreten wurden die Besucher
von der typischen Flughafenatmosphäre eingenommen, die
Nina Romm und ihr Team geschaffen hatten. Nach einer
„boarding time stieg auch schon
die Flugzeuganimation der
„Romm Air“ in die Lüfte: Vorhang auf für die brandneue Show.
„One Vision One World“ war die
Vision von Nina Romm und ihrem Team, dem Zuschauer deutlich zu machen, dass unabhängig
von Größe, Alter, Herkunft und
Sprache uns alle weltweit die Liebe zum Tanzen verbindet. Ein Flug-
zeug, das verschiedene Länder
„anflog“, bildete den roten Faden.
Diese Länder wurden durch kleine
und große Tänzer mit professioneller Leidenschaft tänzerisch umgesetzt und der Zuschauer zwischen Emotionen und Bildern hin
und her gerissen.
Mit traditionellen Bewegungen
und Kostümen eröffnete eine Ballettgruppe das Thema „Holland“,
während sich kurze Zeit später der
Besucher im verschneiten Österreich wiederfand. Afrikanische Klänge und kleine Löwen der Jazzgruppe begeisterten das Publikum bei
Afrika ebenso wie die Mädels der
Videoclip-Dancinggruppe „Frankreich“ mit ihrer Burlesque-Show.
Kleine Äffchen in „Hawaii“ und glitzernde Sternchen bei „Amerika“ Applaus und Lachen wechselten
sich stetig ab.
Ein besonders emotionaler Moment entstand mit der integrati-
ven Hip Hop-Gruppe aus Kindern
mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen, die zum Thema
„Deutschland“ Fußbälle zur
Deutschlandhymne in die Lüfte erhob. Während die Zuschauer das
Ergebnis einer fast zweijährigen
Vorbereitungszeit
bewundern
konnten, war hinter der Bühne ein
unglaubliches Organisationswerk
zu bewältigen, denn die Kinder
mussten geschminkt, umgezogen,
zur Bühne gebracht und abgeholt
werden. Ninas Team aus Trainern
und Helfern stemmte die Aufgabe
mit Bravour und so vergingen die
Shows „wie im Flug“.
Das Fitness & Tanzstudio Nina
Romm hat sich in den letzten Jahren zu einem Ort in Jülich und Umgebung etabliert, wo große und
kleine Tanzstars entstehen. Doch
eine Pause gab es nicht fürs Team,
denn am Folgetag begannen wieder die Tanzkurse. Tänzer/-innen
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
aller Altersstufen freuen sich darauf, die neusten Tanztrends und
Choreographien kennenzulernen. Doch während in den Hip
Hop- und Videoclip Dancing Kursen die neusten Moves zu aktuellen Chart Hits vertanzt werden
und einen Saal weiter schwungvolle Jazzbewegungen den Raum
erfüllen, gibt es natürlich auch
die
Möglichkeit,
seinen
(Lebens)partner auf eine ganz
neue Art und Weise kennen zu
lernen. Auch im Paartanz und Latindance hat sich das Team von
Nina Romm einen Namen gemacht. Ob Discofox, Salsa oder
der Walzer für die nächste Hochzeit - hier lernt jeder das Tanzen!
Und so wie Jules Verne bereits
eine Wette zur 80-tägigen Reise
um die Welt einging, können wir
auch hier schmunzelnd eine Wette halten: „Wetten, dass auch
Sie tanzen können?“
13
Ein Jahr Jugendtreff Bourheim - ein Jahr Freude
Vor nunmehr einem Jahr wurde
der Jugendtreff in Bourheim aus
der Taufe gehoben. Die konzeptionelle Umsetzung durch die
Mobile Jugendarbeiterin Nadja
Veger ist der besonderen Unterstützung durch den Ortsvorsteher
Pawlak und die katholischen Pfarre, die die Räumlichkeiten stellt,
zu verdanken. Die Idee, für Kinder
in und rund um Bourheim eine
regelmäßige Anlaufstelle zu schaffen, fand recht schnell einen so
großen Zuspruch, dass sich die
Einrichtung zu einem etablierten
Treff entwickelte. Der Treffpunkt
am Nachmittag zieht gleichermaßen Ortsansässige als auch Kinder und Jugendliche aus umliegenden Dörfern an. „Ziel unserer
Arbeit ist es, jungen Menschen in
ihrer Freizeit einen Raum zu bie-
ten, in dem sie sich frei und ohne
Terminstress im Nachmittag einbringen können. Dies geschieht
besonders, indem wir Kindern und
Jugendlichen die Möglichkeit bieten, Kunst- und Freizeitangebote
mitzubestimmen und mitzugestalten. Die Verwirklichung ihrer Ideen und Wünsche ist mir ein ganz
besonderes Anliegen“, betont
Nadja Veger, die Leitung der Mobilen Jugendarbeit.
Die Öffnungszeiten des Treffs sind
montags, 15:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Interessentinnen und Interessenten sind herzlich willkommen Kontakt zu Frau Veger unter Tel. 0151
- 46764807 aufzunehmen.
Tablet - Sprechstunde in der Dachsteinhütte
Aufgrund zahlreicher Nachfragen
findet beim „Treff @ktiv 55 plus“
nun eine weitere „Tablet-Sprechstunde“ statt, und zwar am Mittwoch, 15. Oktober um 15.00 Uhr
in der Dachsteinhütte am Altenzentrum St. Hildegard in Jülich,
Merkatorstr. 31. Hier besteht die
Möglichkeit für interessierte Seniorinnen und Senioren eine ko-
stenlose Beratung für die Tabletnutzung zu erhalten.
Alfred Ponten, Projektmitglied von
„Senioren ins Netz“, beantwortet kompetent alle Fragen rund
um den Tablet-PC und das Smartphone und hilft auch bei der Installation der gewünschten Apps.
Bei Bedarf wird eine Entscheidungshilfe gegeben, welches Ge-
rät für welche Zwecke geeignet
ist. Darüber hinaus werden kleinere Probleme auf dem mitgebrachten Gerät gelöst und die Lösungswege beispielhaft mit Hilfe
des Beamers für alle Besucher
dargestellt und erläutert.
Voranmeldungen sind nicht erforderlich. Initiatoren des „Treff @ktiv
55 plus“ sind Ehrenamtler der In-
formations- Hobby- und Austauschbörse (IHA-Börse) von „Senioren
ins Netz“ in Zusammenarbeit mit
dem Amt für Familie, Generationen und Integration bei der Stadtverwaltung Jülich. Für Rückfragen
stehen Margot Fromm (024635965), Paul Röthlinger (0246154595) und Heinz-Theo Syberichs
(02461-54839) zur Verfügung.
Osteopathische Kindersprechstunde
im Familienzentrum, integrative Kita Purzelbaum, Jülich - Broich
Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Richtung der Medizin und
interessiert sich vor allem für die
Ursache von Schmerzen und Funk-
14
tionsstörungen, und weniger für
die Symptome.
Osteopathie kann z.B. bei folgenden Störungen helfen:
Säuglinge:
„Schrei-und
Spuckkinder“,
Schluck- und Saugstörungen, Schädelasymmetrien, Schlafstörungen,
Vorzugshaltung, Schiefhals, Säuglingsskoliose, Verdauungsstörungen (Drei-Monats-Koliken)
Kleinkinder:
Entwicklungsverzögerungen
im
motorischen und sprachlichen Bereich, Wahrnehmungsstörungen,
Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, Wachstumsschmerzen, Rücken- und Kopfschmerzen,
Migräne, Abwehrschwäche, Infektanfälligkeit. Jeden letzten Montag
im Monat steht Osteopathin und
Kinderphysiotherapeutin
Anja
Matzerath in unserer Sprechstunde kostenlos zur Verfügung. Sprechstunde im September: Montag,
29.09.2014. Termine nach Absprache möglich: 02461 / 53595
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
Kürbisse und Stroh - Autos und Traktoren
Jülich feiert sein Erntedankfest
Die Herbstferien haben nun begonnen und beginnend mit dem
„Tag der Deutschen Einheit“ ist
für drei aufeinander folgende
Tage wieder die „Stadtfestzeit“
in Jülich angebrochen. Am Wochenende vom 03. bis 05. Oktober 2014 wird in der Stadt das
große „Erntedankfest“ nun schon
zum 33. Male ausgiebig gefeiert.
Sonntag, der 05. Oktober, ist
dazu verkaufsoffen von 13.00 bis
18.00 Uhr.
Jetzt, wo wir den Herbstwind im
Gesicht spüren und das Wetter
vernehmlich darauf aufmerksam
macht, dass der Sommer vorbei
ist, hat sich die Herzogstadt für
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
15
das jährliche Ereignis gut aufgestellt. Die Vorbereitungen sind
abgeschlossen und nun kann es
endlich losgehen mit viel Musik
und zahlreichen Attraktionen.
Dabei zaubert das Thema Erntedank Farbe und Fülle ins Leben.
Es klingt nach Getreidegarben,
roten Äpfeln, Weinreben und Kartoffelfeuer.
Was den Landwirten früher ein
echtes Bedürfnis war, der Dank
für die Ernte und die Sicherung
der Versorgung mit Lebensmitteln über den Winter, scheint in
Zeiten der Supermärkte mit ihren üppigen Obst- und Gemüseabteilungen überflüssig, und doch
ist dieses Fest, das traditionell
auf das erste Wochenende im
Oktober fällt, auch heute noch
ein beliebter Grund, zu feiern und
zu genießen. So hat sich die Jülicher Innenstadt wieder einmal
bunt dekoriert und gut gerüstet,
dass das Erntedankfest auch für
viele Gäste aus nah und fern vergnüglich begangen werden kann.
Es erwartet die Besucher mit der
Unterstützung der Werbegemeinschaft Jülich e.V., der Straßengemeinschaften, der Jülicher Vereine und Interessengruppen ein
umfangreiches Angebot von externen Marktleuten, ansässigen
Bauern und Kaufleuten.
Da die jahreszeitliche Uhr ganz
auf Herbst steht, kann man bei
der Gelegenheit schon mal nach
der Mode und Accessoires für
Herbst und Winter Ausschau halten. Insgesamt erwarten uns also
drei ausgefüllte Tage, die zum
Bummeln, Schauen, Schlemmen
und Einkaufen in die Innenstadt
locken.
Freitag, 03.10.2014
Dekoration und zahlreiche Stän-
16
de sollen die Besucher schon am
Freitag in die richtige Stimmung
versetzen.
So kann man bereits diesen Tag
dazu nutzen, auf den Straßen der
Innenstadt einen Erlebnisbummel zu unternehmen. Imbisswagen und viele Stände sind in der
Innenstadt schon aufgebaut, ab
20 Uhr spielen für gute zwei Stunden die 9-köpfige Truppe „Les 6
Kölsch 1 Cola“ punkige Karnevalsmusik und Kölsche Evergreens.
Samstag, 04.10.2014
Offiziell eröffnet wird das Fest
wegen des Feiertages am Samstag, den 04.10. um 11.00 Uhr
auf der großen Bühne am Markt
zu den Klängen der Big Band der
Realschule Jülich durch jeweils
einen Vertreter der Gemeinde
und der Werbegemeinschaft
Jülich.
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
Ab 13.00 Uhr beginnt dann das
bunte Bühnenprogramm mit der
ADTV-Tanzschule Dancing &
More, gefolgt von den Auftritten
der Stadtgarde, des Gesundheitsstudios Power Point und anderen.
Abends ab 19.00 Uhr treten auf
„De Nüggele“
Nüggele“, ein 5-köpfiges
Live Team mit einem großen Repertoire an Mundart-, Party- und
Stimmungsmusik.
Sonntag, 04.10.2014
Der Sonntag beginnt um 10.45
Uhr mit einer Open-Air-Messe vor
der Propsteikirche. Der Gottesdienst wird dabei musikalisch
begleitet werden vom Jugendorchester der Propstei-Gemeinde.
Auf dem Kirchplatz wird die
Metzgerei Esser einen ganzen
Ochsen am Spieß auf einem Wagen aufstellen. Portionsweise
kann dieser besondere Spießbraten käuflich erworben werden.
Von 13.00 - 18.00 Uhr öffnen am
Sonntag die Geschäfte der Innenstadt und laden zum entspannten Shopping ein.
Auf der Bühne am Markt wird
das Programm gegen 12.30 starten mit der Tanzschule Dancing &
More, die sich wiederum mit Power Point, der Stadtgarde und
anderen abwechseln wird.
Ab 17.00 Uhr folgen das CountryDuo Silke und Alexander Mohnfeld
feld, auch englisch „Poppyfield“
genannt, zwei Vollblut Countrymusicer aus Kreuzau.
Die Poststraße
Fetzige Schlagermusik ertönt aus
der Poststraße an der Galeria ju-
liacum: Josef Derwall kommt mit
seinen musikalischen Evergreens.
Neben einigen Autos des Autohauses Bataille laden hier Stände vor den Geschäften zum relaxten Erlebnis-Einkaufen ein.
10 Jahre Eikermann-Mode in
Jülich
Jülich. Der Herrenmoden-Spezialist, der in der Stadt für hochwertige Markenkleidung bekannt ist
und von Jeans und Shirts bis zum
Boss-, Lagerfeld oder StrellsonAnzug alles hat, was „Mann“ sich
wünscht, gibt zum Jubiläum mit
eigener Aktion ein dickes „Dankeschön“ an seine Kunden wei-
ter. Mit satten Rabatten, leckeren Erfrischungen und einer Spendenaktion zugunsten krebskranker Kinder im Klinikum Aachen,
winken als Preise ein BianchiKlappfahrrad im Wert von 700 €,
3 Einkaufsgutscheine á 100 € für
Mode und Accessoires, sowie
Reisegutscheine vom Reisebüro
Robertz im Gesamtwert von 2.500
€. Einfach im Laden eine Karte
für den guten Zweck mit dem
Lospreis von 2,- € ausfüllen und
in die dort aufgestellte Lostrommel werfen.
Farbe auf den Punkt gebracht
Geschäftsdrucke
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Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Die Ziehung der Gewinner erfolgt
am 14.12.2014. Herr Eikermann
ließ durchblicken, dass die Rabattaktion auch in der auf das
Erntedankfest folgenden Zeit
weiter fortgesetzt wird.
Gebrauchtwagenschau
Auf dem Schlossplatz wurde wieder Platz geschaffen für die alljährliche große Gebrauchtwagenschau auf dem Erntedankfest.
Sechs ortsansässige Händler haben sich zusammengetan und
stellen dort ca. 150 Gebrauchtfahrzeuge aller Preisklassen aus.
Für alle echten Interessenten
gibt es natürlich auch wieder
„Fest-Preise“: günstige Sonder-
18
finanzierungen, auf Wunsch sogar ganz ohne Anzahlung!
Neben den Autos und einem Imbiss- und Bierstand werden auch
traditionell wieder die betagten
Landmaschinen, Schlepper, Traktoren und Hänger der IG historische Landmaschinen Düren zu sehen sein.
Die Firma RWE gesellt sich hinzu
mit einer Kinderanimation sowie
einem Infostand zum Kraftwerk
Weisweiler und zum Thema Elektromobilität.
Straßengemeinschaft
Kl. Rur - Grünstraße
Unter dem Motto: „Leben im
Herbst“ stellt die Straßengemeinschaft Kleine RurstraßeGrünstraße“ schon am Freitag
ihre Stände auf.
Ab dem Samstag kann man dort
auch mit Musikuntermalung kulinarischen Genüssen nach Herzenslust frönen.
Mit Gulaschsuppe, Waffeln und
dem berühmten Reibekuchenstand haben sich die Geschäftsfrauen wieder für den erhofften
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
Ansturm gewappnet. Dazu trifft
man hier alte Traktoren, eine
Hüpfburg und den Korbflechter
aus Hilfarth.
Es spielen live „De Kaafsäck“ aus
Eschweiler, es tanzt das Majoretten & Cheerleader-Team aus Aldenhoven und es singt Volkssän-
ger Wolfgang Gehlen. Clown Beppo dreht seine Runde und der CarClub Jülich ist angereist mit einem
Ford Rennwagen. Mit Stolz wird
dort auch wieder die neue Edition
der Sammeltassen mit Motiven
vom Jülicher Brunnen vorgestellt
und zum Kauf angeboten.
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Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Bühnenprogramm - POWER POINT Jülich
Erntedankfest - Sonntag 5.10.2014
Für alle, die sagen, ich brauche
mehr Action, liefern sich die zwei
härtesten Workouts eine Battle
auf Augenhöhe.
Fighting Fit und Hot Iron sind die
Powerkurse schlecht hin, für alle
die, die Muskeln aufbauen wollen und Fett verbrennen möchten! Zu schneller rhythmischer
Musik erleben sie zum Ende hin
Jülich. Das Jahr 2014 wird ein
Jahr der Veränderungen für das
POWER POINT in Jülich. Erstmals
ändert sich das komplette Bühnenprogramm um 180°! Anstatt
wie früher einen Ausschnitt aus
verschiedenen Kursen zu präsentieren, erleben die Gäste des
Erntedankfests dieses Jahr ein
20
den Klassiker, Zumba®, vorgestellt von erfahrenen und ausgebildeten Trainern des POWER
POINT Jülich.
Bei dem diesjährigen Kursbattle
erleben Sie immer zwei Kurse
auf einer Bühne, zu einem Remix
werden sich die unterschiedlichen Kurse immer wieder gegeneinander „duellieren“!
wahres „Kursbattle“! Den Auftakt macht der hausgemachte Yogilates-Kurs, dieser vereint die
Höhepunkte von Yoga und Pilates in einem einzelnen Workout
und kräftigt somit nicht nur die
Muskulatur sonder stärkt auch
die Balance und das eigene Körperempfinden.
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Aachener Lesebühne:
Vorwiegend heiter!
Kein Bühnenbild, keine Kostüme,
keine Aktion. Nur die Stimme
steht im Mittelpunkt. Gefühle,
Absichten und Eigenschaften
müssen ausschließlich mit sprecherischen Mitteln zum Ausdruck
gebracht werden. Dies birgt einen ungeheuren Reiz, dem sich
die Aachener-Lesebühne, unter
der Leitung von Dr. Hans-Walter
Royé, seit über 50 Jahren widmet. Ausgebildete Sprecher und
Schauspieler, leihen epischen
Texten, Gedichten oder auch Hörspielen ihre Stimme und veranstalten nun schon seit mehr als
einem halben Jahrhundert regelmäßige Lesungen.
Auf Einladung des Kulturbüros
der Stadt Jülich initiiert die Lesebühne mit ihrem Programm
„Vorwiegend heiter“ am 24. Oktober um 19.30 Uhr in der Schlosskapelle der Zitadelle einen gezielten Angriff auf die Zwerchfelle der Zuhörer. Mit Texten und
Sketchen von u.a. Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz,
Eugen Roth, Heinz Erhardt und
Loriot wird das Publikum auf
hochkomische Weise bestens
unterhalten.
Es lesen: Ingrid Schäfermeier, Dr.
Hans-Walter Royé, Andrea Royé
und Achim Mertens.
Karten im Vorverkauf bei Buchhandlung Fischer sowie online
unter www.juelich.de/
kulturbuero
Gewitter und Blitze ließen einfach nicht mehr zu!
Bands hätten vielmehr junge Zuschauer verdient gehabt!
Bei dem Konzert auf der Hauptbühne des Brückenkopfparks aus
Anlass der Ankunft des Friedenslaufes „Flame for Peace - Jugend
macht Europa“ in Jülich boten die
Bands hervorragende Pop-Musik.
Unentgeltlich für „Flame for Peace spielten die Bands für den Frieden in Europa.
Die Hauptband „Camarel“ mit
verspieltem Rock-Pop und ihrer
Sängerin Michelle, die alles aus
ihrer mal samtig weichen, dann
wieder rockig-harten Stimme herausholte, begeisterte das Publikum auf Anhieb. Dass eine Sängerin dazu die Bass-Gitarre spielt,
sieht man selbst unter den Größen, wie ein Kenner der Szene
und selber Musiker anerkennend
meinte, eher äußerst selten. Joel
und Michael ergänzten alles mit
ihren Akustik - Gitarren und mit
dem versierten Schlagzeuger Stefan zu einem harmonischen Ganzen. Nicht verwunderlich, dass
man in einer solchen Formation
auch schon Preise einheimst.
Eröffnet wurde der Abend mit
„Amin Afify & Band“! Gekonnter
lyrischer, mal melancholisch, mal
wilder „Rock“ präsentiert mit viel
Herz erfreute sogleich die Zuhörer unterschiedlichsten Alters.
Amin vornehmlich mit Gesang und
mit Akustik-Gitarre, zusammen
mit Michael, der später noch mit
seinem Gesang bei Camarel glänzte und an der Bass-Gitarre Marcel. Ein erster Höhepunkt war das
Gesangs-Duett von Amin mit Michelle von „Camarel“, bei dem besonders der Schlagzeuger Sven
sein Können zeigte.
Adelheid Scherer von „Flame for
Peace“, die alles plante, umsichtig und gekonnt durch den Abend
führte, bot zusammen mit der
„Amin Afify & Band“ eine selber
gesungene Version der von Manuela Frey von Neogene in englischer Sprache getexteten Hymne
von „Flame for Peace“ (nach der
Melodie der Europa-Hymne) in einer sehr lyrischen Version. Bei den
älteren Zuhörern kam das sehr
gut an und wurde auch mit viel
Beifall belohnt.
Als Blitze und Regen immer näher kamen, wusste jeder, jetzt
Die nächste Ausgabe erscheint am
17.10.2014.
kommen keine weiteren Zuschauer mehr! Aber die Bands hätten
allemal mehr Zuschauer verdient
gehabt. Grund war sicherlich auch,
dass in Aachen zeitgleich auf vielen Bühnen und dazu auch mitten
in der Woche die September - Spezials liefen.
Am nächsten Tag schien wieder
die Sonne, als wäre nichts geschehen. Über 150 Schülerinnen
und Schüler des Gymnasiums Zitadelle, nachdem schon am Vortag knapp 10 Schülerinnen des
Mädchen-Gymnasiums von Koslar aus zum Marktplatz hinein
die Friedensflamme getragen
hatten, versammelten sich vor
dem Denkmal der Mitbürger jüdischen Glaubens, die in der Shoah ermordet wurden.
Man bildete einen riesengroßen
Kreis, fasste sich an den Händen
und hörte die „Flame for Peace“
- Hymne in einer rockigen Form
von einer CD durch die Band
„Neogene“ aus Aachen. Danach
begleiteten alle gemeinsam die
Stammläufer des Friedenslaufs
mit der Fackel zusammen mit
Propst Wolff auf seinem Motorrad mitten durch den Brückenkopfpark aus der Stadt hinaus.
Die Vertrauenslehrerin des Gymnasiums, Frau Egberts, die alles
vorbereitet, aber nicht selber mit
dabei sein konnte, meinte nach
der Rückkehr von einer Klassenfahrt: „Die 5er, die erst wenige
Wochen die Schule besuchen,
waren begeistert und beeindruckt von der Entfernung, die
die Läufer insgesamt zurückgelegt haben.“
Reiner Dauven, Ortspate für „Flame for Peace - Jugend macht Europa“ von Jülich am 18./
19.09.2014
Redaktionsschluss ist der 07.10.2014.
22
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Jam City-Jugendparty
Im März 2014 traten 5 Jugendliche mit der Idee eine Party für
junge Menschen in und um Jülich
zu veranstalten an Sascha Römer,
Leiter des Jugendtreffs Roncallihaus und Sarah Böhnke, Leiterin
des städtischen Jugendheimes
Jülich heran. Schnell war klar, das
ist eine gute Idee. Gemeinsam mit
dem Kuba Jülich, den Jugendlichen
sowie den beiden Einrichtungen
wurde das Datum festgelegt und
das Organisationsteam arbeitete
auf Hochtouren. Am 06.09.2014 war
es soweit und die Tore der Halle im
Kulturbahnhof öffneten sich für die
feierwütige Jugend Jülichs. Drei DJs
aus den Reihen der Jugendlichen
heizten den 350 Gästen mit Electro- Sounds und Hip Hop ordentlich
ein. Die erste JamCity war rundum
gelungen und die Planungen für Folgeveranstaltungen laufen schon auf
Hochtouren.
stelle- Düren oder der Bescheid
des Versorgungsamtes Aachen
erforderlich, in dem die anerkannten Krankheiten aufgelistet sind.
Sollte man im Besitz von Befunden von Ärzten oder Krankenanstalten aus den letzten zwei Jahren sein, sollten diese ebenfalls
für den Erst- oder Verschlimmerungsantrag entweder in Fotokopie oder im Original mitgebracht
werden. Mögliche Spartipps sind
Ermäßigung bei Automobilclubs,
KFZ-Steuerermäßigung oder -befreiung usw.
Hilfesuchende Personen, die nicht
zu den Beratungen kommen können, biete ich auch gegen Terminvereinbarung Hilfe in meinem Arbeitszimmer in meinem Hause an.
Dies gilt auch für die Einlegung
eines Widerspruchs oder für die
Begründung, die später in der Angelegenheit folgen können.
Schwerbehindertenberatung
in der CDU-Geschäftsstelle
Die nächste Beratung in Schwerbehindertenangelegenheiten findet statt am Donnerstag, den 23.
Oktober 2014 in der Zeit von 16:00
bis 18.00 Uhr in der CDU-Geschäftsstelle, Jülich Wilhelmstraße Nr. 22 (Ecke Dr. Weyerstraße /
Wilhelmstraße).
Das Angebot des Beraters Bernh.
Schüller umfasst die Aufnahme
von Erst- und Verschlimmerungsanträgen sowie Auskünfte zum
Schwerbehindertenausweis. Desweiteren wird die Überprüfung des
Bescheides des Kreises Düren Schwerbehindertenstelle- gegenüber dem gestellten Antrag angeboten, weil dieser Behörde freigestellt ist, Fachärzte anzuschreiben, was von großer Wichtig ist.
Für die Stellung des Verschlimmerungsantrages ist die Vorlage
des letzten Bescheides der Kreisverwaltung -Schwerbehinderten-
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Oktoberfest „An der Zitadelle“
Bei strahlendem Sonnenschein
und in entsprechender Stimmung feierten Bewohner, Angehörige und Besucher der Seniorenwohnanlage ihr diesjähriges
Oktoberfest.
Nachdem der neue Einrichtungsleiter, Herr Martin Borgmann, die Gäste im liebevoll
bayrisch dekorierten Restaurant „Pasqualini“ aufs Herzlichste begrüßt hatte, leitete der
hauseigene „Pasqualini-Chor“
den musikalischen Teil des
Nachmittags ein. Neben dem
traditionellen bayrischen Buffet freuten sich Bewohner wie
24
Besucher über die zünftige Blaskapelle „Enzian“ und ihr Konzert unter freiem Himmel. Herr
Reinartz, der die Bewohner ehrenamtlich mehrfach in der
Woche mit Caféhaus-Musik erfreut, rundete das Musikprogramm mit Musik aus der Jugendzeit der Senioren ab. Beim
Glücksrad schließlich gab es
wieder tolle Preise zu gewinnen und am Verkaufstand der
Bewohner konnten Selbstgebasteltes und selbst gemachte
Köstlichkeiten erworben werden. Kurz: Ein rundum gelungenes Fest.
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
Sehen und gesehen werden
Im Oktober kostenlos: Lichttests in
den Kfz-Meisterbetrieben des
Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes. Foto: djd/ProMotor/Hella
Aktion Licht-T
est: Die LichtanlaLicht-Test:
ostenge des Autos im Oktober kkostenlos checken lassen
Die Tage werden kürzer, und bei
trübem Wetter sollte das Autolicht beim Fahren auch am Tag
eingeschaltet sein. Dass es zuverlässig und gut funktioniert, ist
deshalb gerade im Herbst und
Winter besonders wichtig. Mit der
Aktion „Licht-Test“ bieten knapp
40.000 Kfz-Meisterbetriebe Autofahrern bundesweit die Gelegenheit, ihre Lichtanlage überprüfen
und richtig einstellen zu lassen.
Informationen und Werkstattadressen gibt es unter www.lichttest.de.
Über ein Drittel der Beleuchtungsanlagen hatten Mängel
Wie wichtig der Lichttest ist, zeigt
die Auswertung des vergangenen
Jahrs: 2013 stellten die beteiligten Werkstätten eine Mängelquote von über 35 Prozent fest. Ohne
Lichttest wären diese Mängel
nicht alle aufgefallen und behoben worden. Am häufigsten stellten die Werkstattprofis defekte
Scheinwerfer fest. „Dadurch verschlechtert sich die Sicht für den
Fahrer, und auch für andere Verkehrsteilnehmer ist das Auto nicht
so gut zu erkennen“, warnt KfzMeister Jürgen Karpinski, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK). Jedes
zehnte Fahrzeug hatte zu hoch
eingestellte Scheinwerfer, die den
Gegenverkehr blenden. Bei jedem
zwölften waren sie zu niedrig eingestellt. Das reduziert die Reichweite und kann sich negativ auf
die Reaktionszeit beim Bremsen
auswirken.
Hohes Durchschnittsalter und technisch
hochgerüstete Neuwagen
Rund zehn Millionen Autofahrer
nutzen jedes Jahr das Angebot der
Kfz-Betriebe mit dem blau-weißen Meisterschild. Auch 2014
dürfte das Interesse an dem Test,
der im Aktionsmonat Oktober kostenlos angeboten wird, ungebrochen sein. „Einerseits beträgt das
Durchschnittsalter unserer Pkw
heute fast neun Jahre. Da hat Vorsorge eine andere Bedeutung als
bei einem jungen Fahrzeug“, betont Jürgen Karpinski mit Blick
auf die hohe Mängelquote. Andererseits würden immer mehr Autos mit technisch hochgerüsteten
Lichtsystemen die Straßen erobern. Dadurch gewinne der Lichttest weiter an Bedeutung, denn
diese Systeme müssten präzise
funktionieren und seien nur in der
Fachwerkstatt korrekt einzustellen. Das sei allerdings je nach
Aufwand nicht immer kostenlos
möglich. (djd/pt)
„Licht-T
est“: Dreifach nützlich
„Licht-Test“:
Wird die Beleuchtung des Autos
beim „Licht-Test“ des Deutschen
Kraftfahrzeuggewerbes für gut
befunden oder in Ordnung gebracht, dient das in erster Linie
der eigenen Sicherheit und hilft
auch anderen Verkehrsteilnehmern. Daneben kann der Autofahrer mit der entsprechenden Plakette bei Polizeikontrollen gut
sichtbar dokumentieren, dass in
puncto Durchblick alles in Ord-
nung ist mit seinem Fahrzeug.
2014 können die Testteilnehmer
zudem einen Suzuki SX4 S-Cross
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
im Wert von rund 30.000 Euro gewinnen. Mehr Informationen gibt
es unter www.licht-test.de. (djd)
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Jülicher Schlosskonzerte
Im Rahmen der Jülicher Schlosskonzerte - und gefördert vom
Kultursekretariat NRW - wird das
Trio Manno (Klarinette, Violine und
Klavier) am Sonntag, 26. Oktober
um 20 Uhr ein außergewöhnliches
Programm auf die Bühne der
Schlosskapelle bringen:
Im vergangenen Jahrhundert fegten zwei Weltkriege alle Konventionen hinweg. Heute - 100 Jahre
später - wissen wir, dass Europa
1914 am Rande des Abgrunds
stand. Ein unheilvolles Gemisch
von imperialistischer Euphorie,
utopischer Zukunftsvisionen und
gesellschaftskritischem Idealismus entlud sich in einer beispiellosen weltweiten Agression.
Zur Ironie der Kunst gehört es
scheinbar auch, dass sie - gerade
durch
solche
Katastrophen
beflügelt - zu einem
Höhenflug ansetzen kann.
Keiner der im Programm vorgestellten Komponisten konnte sich
diesem Sog widersetzen. Jeder
machte mit dieser Epoche seine
ganz eigenen Erfahrungen und
brachte diese dann in seinen Werken zum Klingen.
Kompositionen von Darius Milhaud, Bélà Bartok, Igor Strawin-
sky und Ar
am Chatschaturjan
Aram
Chatschaturjan, die
alle in der Zwischenkriegszeit von
1919 - 1939 geschrieben wurden
und unterschiedlicher kaum sein
könnten, werden interpretiert.
Ein spannendes Programm erwartet Sie!
Weitere Detailinformationen sind
immer aktuell zu finden unter:
www.schlosskonzerte-juelich.de
Liebe KKonzertbesucher
onzertbesucher
onzertbesucher,,
Achten Sie bitte dar
auf
darauf
auf,, ob der
Zugang zur Zitadelle über die Pasqualini-Brücke und das Südtor
dann bereits möglich ist!
Unsere weiteren Konzerttermine
(immer sonntags um 20 Uhr in der
Schlosskapelle der Jülicher Zitadelle)
18. Januar 2015
The Twiolins (virtuose Werke für
zwei Violinen)
22. Februar 2015
Vocal-Ensemble „amarcord“ (mit
Ihrem
aktuellen
Programm
„Traumlicht“)
22. März 2015
Das Merel Quartett mit Werken
von Mozart, Bartok und Beethoven
10. Mai 2015
abend mit Anna Lucia RichLieder
Liederabend
ter und Nicholas Rimmer
Euregionales Lernfest 2014
„Expeditionen zwischen Himmel und Erde“
Unter dem Motto „Expeditionen
zwischen Himmel und Erde“ feiert das Netzwerk der außerschulischen Lernorte eXploregio.net
e.V. sein diesjähriges Euregionales Lernfest. Das Lernfest findet
statt am Sonntag, den 26. Oktober 2014 von 11.00 bis 17.00
Uhr im Science College Over
Over-bach, FFrr anz-von-Sales-Str
anz-von-Sales-Str.. 16,
52428 Jülich-Barmen.
Wolfgang Spelthahn, Landrat des
Kreises Düren, wird als Schirmherr das 10. Lernfest von
eXploregio.net feierlich eröffnen.
Das Lernfest bietet kleinen und
großen Besuchern Mitmachexperimente und Entdeckungsspiele
für „Kopf und Herz“. Pädagogen
erhalten einen Überblick über attraktive außerschulische Bildungsangebote in der Euregio-
26
Maas-Rhein. Beteiligt sind 20
Partner von eXploregio.net u.a.
Schülerlabore, Science-Centern,
Industriemuseen, Naturzentren
und Forschungseinrichtungen aus
Belgien, Deutschland und den
Niederlanden. Zum Tagesprogramm gehören beispielsweise
eine Marsexpedition für Kinder,
Übungsflüge mit dem Quadrocopter, für die ganze Familie Biberführungen durch das Naturschutzgebiet, Demonstrationen
zu Phänomenen und eine Kunstinstallation. Ein Astro-Imbiss bietet Häppchen und Getränke.
Parallel findet im Science College Overbach der 1. Overbacher
Astromarathon statt, der bereits
am Samstag, den 25. Oktober
2014, um 11.00 Uhr beginnt.
Spannende Exponate zur Astro-
nomie und Astrophysik gibt es im
AstroLab zu erkunden. Sonnenbeoachtung, Wetterstation und
Radioteleskopie auf der Himmelsbeobachtungsstation des
Science College stehen ebenfalls
auf dem Programm. Der Eintritt
zu allen Veranstaltungen ist frei!
Unterstützt wird das 10. Euregionale Lernfest von Artgarten
Derks in Jülich-Barmen und vom
Technologiezentrum Jülich.
Mehr
Informationen
zum
eXploregio.net-Lernfest
2014
finden Sie auf der Homepage
www.exploregio.net.
Das
eXploregio.net-Lernfest
2014 findet im Rahmen der Feierlichkeiten zum fünfjährigen Bestehen des Sience College Overbach statt. Mehr Informationen
zum Jubiläumsprogramm und
zum 1. Overbacher AstronomieMarathon finden Sie auf der Homepage www.overbach.de/science-college.
eXploregio
.net ee.V
.V
eXploregio.net
.V..
Das Netzwerk außerschulischer
Lernorte bietet:
Wie gerät ein Zug ins Schweben? Wie funktioniert das Gedächtnis? Wie kommen Pollenkörner in den Honig? Wieso ist
Energie unsichtbar und doch da?
Die Erklärung zu diesen Phänomenen und vielen anderen Fragen können Kinder und Jugendliche selbst herausfinden. Dazu
brauchen sie lediglich Begeisterung und Neugierde. Die ideale
Umgebung dafür bieten über 30
außerschulische Lernorte der Euregio Maas-Rhein, die sich im
Verein eXploregio.net zusammengeschlossen haben. Die Mitglieder im Netzwerk bieten zwischen Lüttich, Kerkrade, Jülich
und Euskirchen verschiedenste
Räume im Freiland, im Labor oder
im Museum zum Entdecken, Experimentieren, Forschen und Begreifen. Auf lebendige Art und aus
verschiedensten
Blickwinkeln
präsentieren sie so Naturwissenschaft, Technik und Kultur zum
Mitmachen. Wirkliches Begreifen
ergibt sich dabei durch eigenes
Erleben und Experimentieren.
Dieser Ansatz ist die Basis aller
Angebote der eXploregio.netPartner.
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Ein zweiter Balkon
Ein Südbalkon kann den Wohnwert einer Immobilie steigern selbst dann, wenn in dem Objekt
bereits ein Nordbalkon vorhanden ist.
Deswegen müssen Mieter unter
bestimmten Bedingungen dem
Einbau eines Zweitbalkons zustimmen, auch wenn sie persönlich kein Interesse daran haben.
So lautet nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der
LBS der Tenor eines Zivilurteils.
(Landgericht Leipzig, Aktenzeichen 2 S 385/12)
Der Fall:
Ein Ehepaar bewohnte eine 120
Quadratmeter große Mietwohnung in Leipzig. Das Objekt verfügte über fünf Zimmer und - von
der Küche aus begehbar - über
einen großzügigen Nordbalkon.
Der Eigentümer hatte den
Wunsch, diesem noch einen vom
Wohnzimmer aus erreichbaren
Südbalkon hinzuzufügen. Dagegen wehrten sich die Mieter.
Bild: Tomicek/LBS
Widerstrebende Mieter mussten dem Anbau schließlich zustimmen
Sie müssten den Umbau nicht
hinnehmen, denn der Anbau verschaffe dem Objekt keinen entscheidenden Mehrwert.
Im Gegenteil: Die Arbeiten bereiteten ihnen erhebliche, nicht
zumutbare Umstände.
Das Urteil:
Die Richter einer Zivilkammer
stellten sich auf die Seite des
Eigentümers.
Bei einem Südbalkon handle es
sich um eine ganz besondere
Bereicherung.
Gerade in den Sommermonaten
führe er zu einem angenehmeren Wohngefühl. Die Mietsache
werde in ihrem Wert klar gesteigert - auch für die jetzigen Bewohner, selbst wenn diese das
bestritten.
Sie müssten den Umbau dulden.
Die zu erwartenden, auf die Mieter umlegbaren Kosten in Höhe
von rund 50 Euro im Monat stellten keine unzumutbare Härte
dar. (LBS)
Anwaltskanzlei Dr. Beck GbR
Rechtsanwälte & Fachanwälte - Jülich
Dr. Friedhelm Beck Ramón Jumpertz
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Bundesvorsitzender des Deutsch-Südafrikanischen
Jugendwerkes e.V. DSJW, Bad Honnef
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
Führerscheinverlust wegen zu schnellem Fahren
Chance und Möglichkeit auf einen Rückerhalt
Von Rechtsanwalt Markus Mingers
Es passiert im deutschen Straßenverkehr tagtäglich: Autofahrer übertreten die zulässige Geschwindigkeitsbegrenzung und
werden dabei ertappt, geblitzt!
Bei einer krassen Überschreitung
der zulässigen Höchstgeschwindigkeit kann dies jedoch neben
einem empfindlichen Bußgeld
zum Verlust des Führerscheins
führen. Dies ist gerade in ländlichen Regionen jedoch besonders
schmerzhaft, da man hier für viele Dinge auf einen Führerschein
angewiesen ist.
Doch kann es im Einzelfall möglich sein, den Führerschein zurückzuerhalten, obwohl man viel
zu schnell gefahren ist, nämlich
dann, wenn ein sogenanntes Augenblicksversagen vorliegt. Augenblicksversagen meint, dass
man eben in einem Augenblick
der Unaufmerksamkeit bei der
Teilnahme im Straßenverkehr
versagt hat. Also ein Verkehrsschild einfach nicht gesehen hat
oder ähnliches.
Jedoch gibt es keinen pauschalen Katalog, an dem man solch
ein Augenblicksversagen festmachen kann. Es kommt hier auf
den Einzelfall an. Liegen jedoch
beispielsweise auf einer Strecke
viele Baustellen mit immer wechselnden
Geschwindigkeitsbe-
grenzungen vor, so stehen die
Chancen gut, dass ein Gericht
durch die vielen verwirrenden
Verkehrszeichen auf Augenblicksversagen entscheidet und
man den Führerschein zurück erhält.
Der Gang zum fachkundigen Anwalt lohnt sich also in jedem Fall.
Auch wenn der Führerschein weg
ist, ist er noch nicht gleich verloren.
Rechtliche Schritte gegen Spam-Mails!
Von Rechtsanwalt Markus Mingers
Jeder bekommt sie und es werden jeden Tag mehr: sog. SPAMMails. Selbst eingebaute Filter
helfen nicht lückenlos und die
Verursacher zur Verantwortung
zu ziehen erscheint schwierig, da
diese sich meistens in zweifelhaften Korruptionsstaaten aufhalten und von dort aus massenhaft und systematisch die Mails
versenden. Dennoch steht man
als Bürger in Deutschland der
Flut von unerwünschten Mails
nicht schutzlos gegenüber!
Zum einen können Sie, falls die
Spam-Mails Werbung für einen
deutschen Anbieter machen, die
örtliche Industrie- und Handelskammer informieren, die dann
wettbewerbsrechtliche Schritte
in die Wege leitet, zudem haben
Unternehmen wie Privatpersonen
einen aus § 823 und § 1004 BGB
abgeleiteten Unterlassungsan-
spruch gegen den Verursacher
der unerwünschten Werbung, da
die Zusendung einer solchen einen Eingriff in das Persönlichkeitsrecht darstellt. Dies gilt jedoch auch nur für Werbung, nicht
für den Hinweis der Möglichkeit
eines Newsletters o.Ä.!
Sollten die Werbenden in den
Spam-Mails den wirklichen Absender verschleiern wollen, weil
z.B. die E-Mail-Adressen auf dem
Schwarzmarkt erworben wurden,
oder weil man dem Empfänger
sog. versteckte Werbung unterjubeln möchte, sieht das Telemediengesetz (TMG) ein Bußgeld
von bis zu 50.000 EUR vor. Verbraucher können dies in die Wege
leiten, in dem sie Anzeige bei
ihrer örtlichen Verwaltungsbehörde oder Stadtverwaltung erstatten. Eine praktische Lösung
ist vor allem aber auch, niemals
die eigene E-Mail-Adresse vollständig auf Internetseiten zu publizieren, denn dort werden sie
von sog. Adresssammlern aufgelesen und an Spam-Unternehmen
verkauft. Es empfiehlt sich daher, auf öffentlichen Seiten statt
des „@“ Zeichens ein „(at)“ zu
setzen.
Dies ist für jeden ehrlichen Nutzer verständlich und schützt Sie
gleichzeitig davor, dass ihre EMail-Adresse in falsche Hände
gerät.
M ING ERS & K REUZER
Rechtsanwälte
Jülich | Bonn
Partner für Ihren Erfolg!
Markus Mingers
Rechtsanwalt
Linnicher Straße 11 · 52428 Jülich
Tel.: 02461.8081 · www.mingers-kreuzer.de
„Seitschwung“
Eine Tanzgruppe für die reifere Gener
ation
Generation
Tanzen ist Lebensfreude!!!
Sich bewegen nach Musik aus aller Welt, die Freude am Rhythmus, ob im Kreis, im Block oder
auch im Paar, bringen Körper,
Geist und Seele in Schwung.
Man braucht keinen Partner.
Frauen und Männer plus/minus 50
können mitmachen, nach dem
Motto: „Miteinander Spaß am
Tanzen“ haben!
Wo:
in der Kita Sonnenschein,
Buchenweg 19
Wann:
Donnerstags um 17:00 - 18.30 Uhr
Mit wem:
Marie Göcking
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
(Geschäftsführerin im JTV,
Tanzleiterin im BVST)
Telefon-Nr.: 02428-801349 (privat)
Ich freu mich auf viele Interessierte!
Marie Göcking
29
Kino: Madame Mallory und der Duft von Curry
13. & 14.10.2014, 20 Uhr
uba
Uhr,, KKuba
USA 2014 | Regie: Lasse Hallström
| Darsteller: Helen Mirren, Om
Puri, Manish Dayal, Charlotte Le
Bon, Farzana Dua Elahe, Aria Pandya, Amit Shah, Dillon Mitra, Michel Blanc | FSK: o.A. | Beginn:
20.00 Uhr | Einlass: 19.30 Uhr |
Laufzeit: 117 Minuten | Prädikat:
besonders wertvoll | Eintritt: 5.50
€ / 5.00 € ermäßigt | KuBa-Kino
Hassan Kadam ist ein junger, talentierter Koch mit dem Äquivalent zum „absoluten Gehör“ - dem
„absoluten Geschmack“. Die Familie Kadam verlässt ihre Heimat
Indien, angeführt von Familienoberhaupt „Papa“, und landet
über Umwege in dem idyllischen
Dörfchen Saint-Antonin-Noble-Val
im Süden Frankreichs - genau der
richtige Ort, um ein indisches Restaurant zu eröffnen, entscheidet
Papa. Das wiederum gefällt Madame Mallory gar nicht: Die unterkühlte Französin ist Chefin des
„Le Saule Pleureur“, einem mit
dem Michelin Stern ausgezeich-
neten französischen Restaurant,
nur wenige Schritte entfernt von
dem neuen, lebhaften indischen
Lokal der Familie Kadam. Und so
findet Hassan sich plötzlich in ei-
ner handfesten Restaurantfehde
zwischen seiner indischen Großfamilie und ihrem „Maison Mumbai“ auf der einen Seite und der
alteingesessenen Madame Mallory auf der anderen Seite wieder.
Bis sich Hassans Leidenschaft sowohl für französische Haute Cuisine als auch für Madame Mallorys bezaubernde Sous-Chefin
Marquerite vereint mit seiner
wunderbaren Gabe, die Köstlichkeiten beider Kulturen zu verbinden und Saint-Antonin-Noble-Val
mit unwiderstehlichen Aromen zu
durchdringen, die selbst Madame
Mallory nicht ignorieren kann.
Anfangs noch Madame Mallorys
kulinarischer Rivale, erkennt sie
schon bald Hassans einzigartiges
Talent als Koch und nimmt ihn
unter ihre Fittiche.
Neue Helferinnen und Helfer gesucht
Seit 2006 trägt die Jülicher Tafel
dazu bei, überproduzierte, einwandfreie Lebensmittel vor der
Vernichtung zu retten. Durch die
Weiterverteilung unterstützen wir
gleichzeitig bedürftige Mitbürger.
Viele unserer ehrenamtlichen Helfer sind von Anfang an im Einsatz,
einige scheiden jedoch aus Altersund Gesundheitsgründen aus. Wir
suchen daher Nachwuchs für alle
Bereiche: vormittags zum Einsam-
meln der Lebensmittel mit unseren drei Kühlfahrzeugen oder zum
Sortieren und Einräumen in unseren Laden, sowie nachmittags zur
Lebensmittelausgabe.
Wenn Sie einige Stunden in der
Woche Zeit haben, vielleicht über
einen Führerschein verfügen und
gerne etwas für andere tun möchten, melden Sie sich bei uns.
Sie können übrigens auch Ihren
Bundesfreiwilligendienst bei uns
ableisten. Wir sind eine anerkannte Einsatzstelle. Interesse geweckt?
Sie erreichen uns Mo - Fr von 8:00
bis 14:00 Uhr in der Lorsbecker
Straße 22a in Jülich, telefonisch
unter 02461-99 52 44, oder per EMail: post@juelicher-tafel.de
Kommen Sie gerne persönlich vorbei und lernen Sie uns und unseren Verein kennen. Das Team der
Jülicher Tafel freut sich auf Sie!
Elterninitiative
Villa Kunterbunt Jülich
Tag der offenen Tür am 25. Oktober
Die Villa Kunterbunt ist eine in
Jülich und darüber hinaus bekannte Einrichtung, in der seit mittlerweile 20 Jahren Integration und
Inklusion gelebt wird. Die Villa bietet in drei Gruppen Lebensraum
für 45 Kinder von 1 bis 14 Jahren.
Am 25. Oktober feiert die Villa ihr
20. Jubiläum und präsentiert sich
von 12 bis 16 Uhr im Rahmen eines
Tages der offenen Tür interessierten Eltern und Kindern. Auch Ehemalige sind herzlich zu einem Wiedersehen eingeladen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt und auf dem
Schulhof der Grundschule Nord
werden Mitmachaktionen für Kinder angeboten.
Museumsfahrten
mit dem Kunstverein
21. Oktober 2014
Zu der Ausstellung „Pissaro“ ins von
der Heydt Museum nach Wuppertal
geht es um 12 Uhr ab Walramplatz
und 5 Minuten später ab Bahnhof.
13. November 2014
Wir besuchen in Essen das Folkwang
Museum mit der Ausstellung „Inspiration Japan“ mit den Malern Mo-
30
net - Gauguin - van Gogh. Abfahrt ist
um 12:00 Uhr ab Walramplatz und 5
Minuten später ab Bahnhof
09. Dezember 2014
Es geht zur Bundeskunsthalle
nach Bonn zur Ausstellung Munch,
Beckmann u.v.A. Die Abfahrt ist
um 12:30 Uhr ab Walramplatz und
5 Minuten später ab Bahnhof
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
BLACK SHERIFF
Kick Ass-Rock’n’Roll
support: GRAVITY
Man stelle sich vor, die Dead Boys
sitzen zusammen mit Van Halen,
Motley Crüe, den Sex Pistols und
Ozzy Osbourne in einem Flugzeug.
Der Vogel stürzt ab und alle explodieren. Die herabrieselnden
Teile verbinden sich in einer chemischen Reaktion - und heraus
kommen Black Sheriff aus Köln!
Sie imponieren den Besuchern ihrer Shows mit überirdischer Spielfreude und geradem, unverblümtem „Fuck Off Rock“. Auf der Bühne meint man begeisterte Halbwüchsige zu sehen, die auf einem
Federballschläger die Gitarrensoli
ihrer Idole nachspielen, und in den
in denselben Körpern vier erwachsene Profi-Musiker, die mit ihren
Instrumenten umgehen können
wie der Teufel mit dem Feuer. Dabei bleiben Black Sheriff immer
sie selbst und nehmen sich gera-
de deshalb nicht allzu ernst!
Gravity, das sind vier Jungs aus
dem Jülicher Raum, die eine saftige Portion Alternative-Rock auf
der Bühne liefern. Gegründet hat
sich die Band im Jahr 2012. Seitdem konnten sie sich auf Bühnen
im Raum Aachen, Köln, Siegburg
und natürlich auch Jülich behaupten. In naher Zukunft werden sie
ihre erste Single, die den Namen
„Take me away from here“ trägt,
veröffentlichen. Momentan versuchen sie durch Gastauftritte und
Contests ihren Bekanntheitsgrad
zu steigern. Mehr Informationen,
sowie Videos und Fotos gibt es
auf der Internetseite facebook.de/
band.thegravity die auch für Leute ohne Facebook-Konto zugänglich ist.
Konzert | FR 10.10.2014
KuBa Jülich | Einlass: 19:30 Uhr |
Beginn: 20:30 Uhr | Eintritt: 5 € / 4
€ für KuBa Mitglieder
27, Eschweiler
15.10.2014
Apotheke am Alten Turm, Alte
Turmstraße 26, Aldenhoven
16.10.2014
Rur-Apotheke, Kleine Kölnstraße
16, Jülich
17.10.2014
Apotheke Bacciocco Koslar, Kreisbahnstraße 35, Jülich
Notdienst der Apotheken
02.10.2014
Löwen-Apotheke, Mahrstraße 23,
Linnich
03.10.2014
Klara-Apotheke, Dürener Straße
498a, Eschweiler
04.10.2014
St. Barbara-Apotheke, Hauptstraße 92, Baesweiler
05.10.2014
Mohren-Apotheke OHG, Kückstraße 38, Baesweiler
06.10.2014
Apotheke am Markt, Hauptstraße 120, Baesweiler
07.10.2014
Rur-Apotheke, Kleine Kölnstraße
16, Jülich
08.10.2014
Schlossplatz-Apotheke, Römerstraße 7, Jülich
09.10.2014
Apotheke Bacciocco Titz, Landstraße 36a, Titz
10.10.2014
Bonifatius-Apotheke, Dirmbornshof 2, Eschweiler
11.10.2014
Marien-Apotheke, Rurdorfer Straße 56, Linnich
12.10.2014
Genius-Apotheke, Neustraße 33,
Eschweiler
13.10.2014
Post-Apotheke, Kölnstraße 19,
Jülich
14.10.2014
Stadt-Apotheke, Grabenstraße
Ziel von „Achtsam
geschenkter Zeit“
An Demenz erkrankte Menschen
und ihre pflegenden Angehörigen, ein Stück des Weges zu begleiten. Kranke in ihrem Wunsch,
zu Hause leben zu können, zu
unterstützen und zu stärken, das
ist eine wundervolle Aufgabe. So
dem pflegenden Angehörigen
Zeit zu schenken, die für den eigenen Austausch, für eigene Unternehmungen, zur Verfügung
steht.
Abstand vom vorgegebenen Tagesablauf, gefüllt mit konkreten
Versorgungsaufgaben, genießen
zu können.
Haben Sie Zeit und Interesse, in
Jülich und angrenzenden Gemeinden, an einem Ehrenamt, so sind
Sie hier richtig.
Ein Kurs, der Sicherheit im Umgang mit Demenzkranken sichert,
findet an vier aufeinander folgenden Samstagen, in der Christuskirche in der evangelischen Gemeinde Düren statt.
Benötigen Sie hierzu noch Informationen, oder möchten sich anmelden, gerne unter 02428902002
Magdalena Boltersdorf, Niederzier
www.beyer-mietservice.de
Baumaschinen
Arbeitsbühnen
Teleskoplader
Minikrane
Stapler
Bau & Garten
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Gebrauchtgeräte
Mietgeräte. Professionell. In der Region.
kostenlose
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Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
0800 092 99 70
31
Kino: Planes 2 - Immer im Einsatz
13. & 14.10.2014, 17 Uhr
uba
Uhr,, KKuba
(In den Herbstferien spielen wir
den Film auch am Dienstag um 17
Uhr)
USA | 2014 |
Regie: Roberts Gannaway |
FSK: o.a. | Einlass: 16.30 Uhr |
Beginn: 17.00 Uhr |
Laufzeit: 83 Minuten |
Eintritt: 3 € | KuBa-Kino
Ausnahmeflieger Dusty muss eines Tages feststellen, dass sein
Getriebe nicht mehr richtig funktioniert und er vorübergehend
keine Rennen mehr fliegen kann.
Es ist also an der Zeit, mal einen
anderen Gang einzulegen. Als
dann die Propwash-Landebahn
bei einem Brand fast zerstört
und ein zusätzlicher Feuerwehrmann gesucht wird, ist es für Dusty Ehrensache, diese Aufgabe zu
übernehmen.
Doch dafür muss er zunächst
durch eine harte Schule bei Rettungshubschrauber Blade Ranger
und seinem Rettungsteam: der
übermütigen Dipper, einem
Löschflugzeug der Extraklasse,
dem Hubschrauber Windlifter, der
selbst die schwersten Gegenstände problemlos in die Luft heben kann, dem riesigen Transporter Cabbie und den Feuerspringern, einer Horde eifriger
Allradfahrzeuge.
Aus diesem schrägen Haufen wird
im Einsatz eine Elitetruppe, die
sich der ehrenvollen Aufgabe verschrieben hat, den großen PistonPeak-Nationalpark vor gefährlichen Bränden und anderen Gefahren zu schützen.
Als dann wirklich ein riesiger
Waldbrand den Park bedroht,
muss Dusty erneut seinen Heldenmut unter Beweis stellen.
Workshop der Vocalwerkstatt Jülich
für Lehrkräfte an Grundschulen
„Singen mit Kindern im Grundschulalter“
Im Workshop „Singen mit Kindern
im Grundschulalter“ werden die
Teilnehmer,
• die eigene Stimme in stimmbildnerischen Übungen trainie-
ren und anhand unterschiedlicher Literatur ausprobieren,
• die Besonderheiten der Kinderstimme kennen lernen,
• kindgerechte Literatur ge-
meinsam singen,
• methodische Anregungen erhalten.
Der 2-teilige Workshop am 29.10.
und am 5.11. will durch das ge-
meinsame Musizieren die Freude
und Selbstverständlichkeit des
Singens fördern.
Leitung: Martin te Laak, Nähere Informationen: www.vocalwerkstatt.de
Kindersachenflohmarkt in Hambach
Im Pfarrheim neben der Kirche
findet am Sonntag, den 16. November 2014, von 14-17 Uhr
32
unser
Kindersachenflohmarkt
statt. Angeboten werden darf es
alles rund ums Kind vom Baby
bis zum Teenager.
Die Standgebühr beträgt 5 € und
eine Kuchenspende.
Anmeldung an Sabine Lauterbach
/ Vertreter der Laienspielgruppe
Hambach, unter 02428/3815
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
Gesund und fit bis ins hohe Alter
Krankheiten vorbeugen durch das richtige Sportprogramm
Sport im Alter ist ein wichtiger
Bestandteil des Lebens. Er macht
nicht nur Spaß und fördert die
Geselligkeit, sondern damit lässt
sich auch die Funktionstüchtigkeit
fast aller Organe im Körper steigern und das Erkrankungsrisiko
senken. Allerdings sollte man sich
vor dem Sportbeginn von einem
Arzt untersuchen und die Sportfähigkeit bestätigen lassen. Danach
steht einem unbeschwerten Sportgenuss nichts mehr im Weg.
Bereits zwei- bis dreimal sportliche Betätigung pro Woche hilft,
Herzinfarkt oder Schlaganfall vorzubeugen. Das Risiko, an Typ-2Diabetes oder Krebs zu erkran-
ken, wird drastisch gesenkt. Eine
ebenso große Rolle spielt die
Osteoporoseprophylaxe bei richtiger sportlicher Betätigung.
Durch eine erhöhte Knochendichte werden Knochenbrüche vermieden und regelmäßiges Training
verbessert Gleichgewichtssinn,
Koordination und das Reaktionsvermögen. Es wird daher empfohlen, ein regelmäßiges, wohl dosiertes Sportprogramm durchzuführen, das von einem qualifizierten Trainer in Bezug auf Trainingsumfang und Intensität optimal
geplant wird. Dieses Training sollte Ausdauer- und Kraftkomponenten beinhalten. Ausdauertraining
stärkt das Herz-Kreislaufsystem
und hilft, Übergewicht abzubauen. Krafttraining stärkt die Muskulatur und Knochen und schützt
damit vor Muskelschwund und
Osteoporose. Dehnübungen erhalten die Beweglichkeit und Koordinationsübungen, bspw. zur
Sturzprophylaxe, runden das Ganze ab. Die richtige, regelmäßige
sportliche Betätigung, vor allem
mit Gleichgesinnten, wie z.B. im
Gruppentraining, motiviert, macht
Spaß, fördert den Kontakt zu Mitmenschen und hält einen bis ins
hohe Alter jung und fit. Einer der
führenden Anbieter für Fitnessund Gesundheitstraining ist das
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
InMotion - Fitness and More im
Jülicher Gewerbegebiet Königskamp. Neben der qualifizierten
Betreuung von lizenzierten und
erfahrenen Trainern erhalten alle
Mitglieder einen individuellen Trainingsplan und können am speziellen Senioren-50Plus-Kurs teilnehmen.
Weiterführende
Informationen
über die Möglichkeiten bei InMotion - Fitness and More bietet das
Kompetenzteam vor Ort in der
Helmholtzstraße 16, 52428 Jülich,
per Telefon unter 02461/93810 bei
Herrn Hermanns / Herr Mulia Dharma oder im Internet unter
www.inmotion-juelich.de
33
KiRaKa macht Schule:
Kinderradio sendete live aus der Katholischen Grundschule Ruraue in Jülich
Die Schülerinnen und Schüler der
Katholischen Grundschule Ruraue
in Jülich gingen am Donnerstag
auf Sendung: Sie sprachen über
das Thema Frieden und erforschten die Zeit des Zweiten Weltkrieges, in der auch in Jülich kein
Frieden herrschte. Deshalb setzen sie beim „Friedenslauf“ ein
Zeichen für den Frieden. Darüber
berichteten sie live im Radio denn das Team von KiRaKa, dem
Kinderradiokanal, war zu Gast, um
mit den Grundschülern eine Radiosendung zu gestalten.
„In Schottland gibt es heute eine
wichtige Abstimmung“, begann
Sebastian mit den Kindernachrichten und erklärte, welche Konsequenzen eine Abspaltung Schottlands vom Vereinten Königreich
haben könnte.
Die Kinder hatten sich mit dem
Thema Frieden beschäftigt und
wussten auch, dass es in Deutsch-
land Zeiten gegeben hatte, in denen es den Menschen wegen des
Krieges schlecht ging. Eine Schülergruppe hatte sich vor der Sendung mit der Zeitzeugin Else Schumacher getroffen. Sie kam nach
1945 zurück in ihre Stadt, die sie
kaum wieder erkannte: „Ich stand
vor einem Trümmerhaufen. Mein
schönes Jülich war kaputt.“, hatte sie den Kindern erzählt.
Die Schülerinnen und Schüler der
KGS Ruraue engagieren sich für
den Frieden und sammeln beim
„Friedenslauf“ Geld für Friedensprojekte.
Mehr Infos zur Sendung gibt es
unter www.kiraka.de. Mehr hören
können Sie jeden Tag von 06.00 bis
34
22.00 Uhr im KiRaKa über das digitale Radio DAB+ sowie über Satellit per DVB-S oder im Internet
und von 14.00 bis 15.00 Uhr auf
WDR 5, Frequenz 101,9.
KiRaKa
Seit 2006 tourt das Team des WDR
Kinderradios durch Grundschulen
in NRW und ist während der Schulzeit jede Woche in einer anderen
Schule zu Gast. Die Schülerinnen
und Schüler lernen nicht nur, wie
Radio gemacht wird - sie machen
es selber. Eine einmalige Erfahrung, die den Blick auf das Medium Radio auch langfristig schärfen wird. Mit der Aktion will KiRaKa die Medienkompetenz der
Grundschüler fördern.
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
BIER LUST - Belgien Spezial
Samstag, 11. Oktober 2014 Kulturbahnhof Jülich
Diplom Biersommelier Frank Lieth
setzt am Samstag, 11.10.2014 die
Verkostungsreihe „Bierlust“ im
Jülicher Kulturbahnhof fort.
Schwerpunkt der Veranstaltung
wird das Nachbarland BELGIEN
sein.
Belgische Biere zählen aufgrund
ihrer Sortenvielfalt und Historie
zu den besten der Welt.
Erfahren Sie mehr über die Lust
am Bier mit Biersommelier Frank
Lieth, Weisses Bräuhaus München.
Kulturbahnhof Jülich 11.10.2014
Beginn: 19:30 Uhr
Kursgebühr: 25,- Euro pro Person
(ab 18 Jahren)
Anmeldung unter
02461-346 643 oder per
Mail:
cornel.cremer@kuba-juelich.de
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Reduzierung von Rückenschmerzen durch verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme, Stärkung der eigenen Körperwahrnehmung, das Erlernen von Schmerzbewältigungsstrategien und die Schulung der
motorischen Grundeigenschaften.
Ganzheitliche gesundheitliche
Aktivitäten
Die staatl. gepr. Gymnastiklehrerin Melanie Zyball vermittelt hierin gesundheitsspezifische Aspek-
te und sportliche Aktivitäten. Die
Teilnehmer lernen, wie Risikofaktoren im Alltag vermindert
werden können. Praktische Inhalte sind der Abbau von Bewegungsmangel, die Vermittlung
von Hintergrundwissen und Strategien für den Alltag und die
Verbesserung der Haltung.
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von Fr. Zyball. Dieser praxisbezogene Kurs dient zur Vermeidung spezifischer Risiken und
stressabhängiger Krankheiten.
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Vielzahl an Techniken zur Entspannung und steigern Sie auf
diese Weise Ihr Wohlbefinden.
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Präventionskurs unter Leitung von
Physiotherapeut u. Rückenschullehrer Harald Schmidinger. Der
Kurs enthält neben angeleitetem
Gerätetraining Teilbereiche aus
der Rückenschule und der Wirbelsäulengymnastik und wurde wissenschaftlich in Kooperation mit
der Sporthochschule Köln erarbeitet.
Rücken Basic
Präventionskurs unter der Leitung
von Physiotherapeut u. Rückenschullehrer Tobias Boeder. Rükken Basic ist ein von der Sporthochschule Köln entwickelter
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
35
Laura Crützen aus Jülich wird Dritte beim Juniorencup
Die am 14. September durchgeführte NRW-Floristik-Landesmeisterschaft der Junioren, der „Juniorencup“, wurde wieder zu einem besonderen Highlight auf
dem Gelände der Landesgartenschau in Zülpich. Auf der am späten Nachmittag mit viel Sonnenlicht verwöhnten Seepark-Seebühne waren insgesamt vier anspruchsvolle Arbeiten zu bewältigen, und zwar ein Tischschmuck
als
Mitbringarbeit
(Thema
„Strandgeflüster“), ein Florales
Segel als Eyecatcher am See
(„Windjammer“), ein Dekoherz als
Überraschungsarbeit („Strandfieber“) und als Königsdisziplin ein
sommerlicher Partystrauß („Sonnenliebhaber“).
Von den acht Teilnehmern setzte
sich unter den Augen des zahlreichen Publikums und der kritischen Jury Marko Kriechmus von
36
Die strahlenden Sieger - Julia Dieker, FDF-Präsident Helmuth Prinz,
Marko Kriechmus, Laura Crützen (v.l.n.r.).
Blumen Koch aus Kürten nach
einem langen und spannenden
Kopf-an-Kopf-Rennen an die Spit-
ze. Auf den 2. Platz kam, mit äußerst knappem Rückstand, Julia
Dieker von Blumen Jung aus Sie-
gen, vor Laura Crützen von Floristik Crützen aus Jülich. Doch auch
das Publikum durfte werten und
kürte Julia Dieker zur Siegerin
der Publikumswertung, ihr Tischschmuck war der Favorit.
Der FDF Landesverband Nordrhein-Westfalen trägt diesen
Wettkampf regelmäßig auf den
Landesgartenschauen in NRW
aus, um so einem breiten Publikum in den Regionen trendorientierte und angesagte Floristik
auf hohem Niveau zu präsentieren.
FDF-Präsident Helmuth Prinz
dankte den Teilnehmern, der Jury,
den Organisatoren und dem Team
der Landesgartenschau und betonte zugleich, dass selbstverständlich alle Teilnehmer Sieger
seien und zurecht zur Spitze des
floristischen Nachwuchses in
NRW zählen.
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
Das Schlimmste verhindert
Ebene. Das sind meist Bahnen,
die unterhalb der Dacheindekkung, aber oberhalb der Dachdämmung liegen. Sie führen Wasser, das durch Schlagregen oder
beschädigtes Bedachungsmaterial unter die Eindeckung gelangt,
ab. Das funktioniert nur dann zuverlässig, wenn die überlappen-
Unwetter mit starken Hagelschlägen sind auch in Mitteleuropa verstärkt zu beobachten. Nicht nur
Autos, auch Häuser können dabei
insbesondere im Bereich des Daches zu Schaden kommen. Wir
haben Ekkehard Fritz, den Leiter
des Fachbereichs Steildach bei
Bauder, gefragt, wie sich Hausbesitzer schützen können.
Welche Schäden drohen, wenn
eine Region von schweren Unwettern mit Hagel betroffen ist?
- Es drohen vor allem Schäden an
der Bedachung - Ziegel können
zerstört werden und ihre Schutzfunktion verlieren. Ist dann auch
noch die darunter liegende Unterspann- oder Unterdeckbahn geschädigt, die sogenannte zweite
wasserführende Ebene, drohen
Wasserschäden im Haus, die teurer werden können als die eigentlichen Reparaturen am Bedachungsmaterial. Betroffen sein
können auch Metallverwahrungen, also etwa Kamine oder Dachrinnen. Allerdings sind die Schäden hier meist nur optisch. Wenn
es schlimm ausgeht, können auch
Fassaden, Rollläden, Fenster und
Putz etwas abbekommen.
Kann die Dämmung einen Beitr
ag zum Wetterschutz des Hautrag
ses leisten, wenn Ziegel zu Bruch
gehen oder abgedeckt werden?
- Ja, denn bestimmte Dämmungen
können nicht nur den Wärmeschutz
im Winter und im Sommer verbessern. Auf Hagelschlag geprüfte
Hochleistungs-Dämmelemente
den Bereiche der Bahnen sicher
miteinander verklebt sind. Für
besten Feuchteschutz sind „BauderPIR“ Dämmelemente im Überlappungsbereich mit einer neuen
Verklebetechnologie „Masse in
Masse“ ausgestattet. Informationen und Wissenswertes dazu gibt
es auf www.bauder.de. (djd/pt)
sorgen auch bei beschädigter Eindeckung für eine ausreichende
Dichtigkeit des Dachs. In Tests am
Süddeutschen Kunststoff-Zentrum
hat sich gezeigt, dass auch extrem
große Hagelkörner nicht in der Lage
sind, stabilen Polyurethan-Hartschaum zu durchdringen. Die
Dämmschicht inklusive der sogenannten zweiten wasserführenden
Ebene unterhalb der Dacheindekkung bleibt erhalten. Teure Folgeschäden durch Wassereinbruch
werden so vermieden.
Wor
auf ist beim Einbau der Wär
Wär-orauf
medämmung zu achten?
- Die Wärmedämmelemente inklusive zweiter wasserführender
Ebene, die auf Hagelschlag geprüft sind, werden vom Fachmann
wie gewohnt verarbeitet, ohne
dass Mehrkosten für den Einbau
entstehen. Das Dach besitzt nach
der Verlegung der Dämmung bereits einen guten Schutz, bevor
im zweiten Schritt die Dacheindeckung verlegt wird.
Schutz gegen Feuchteschäden
bietet die zweite wasserführende
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
37
Gut geplant ist halb gewonnen
Trend zur offenen W ohnküche: Dar
auf sollte man bei der Einrichtung achten
Darauf
Offene Küchen, bei denen Koch-,
Wohn- und Essbereich miteinander verbunden sind, liegen im
Trend und werden bei vielen Neubauten gleich mit eingeplant.
Doch nicht nur im Neubau kann
eine offene Wohnküche verwirklicht werden, auch im Altbau gibt
es die Möglichkeit, nicht tragende Wände auszubauen und dadurch den Grundriss der Räume
auszuweiten. Bei der individuel-
Feste oder flexible Schubkasteneinsätze und variable Organisationssysteme sorgen in der Küche dafür, dass alles übersichtlich verstaut ist.
Fotos: djd/KüchenTreff GmbH & Co. KG
len Einrichtung der Wohnküche ist
stets eine maßgeschneiderte Planung wichtig. Schließlich sollten
38
Design Farben harmonisch auf den
angrenzenden Wohnbereich abgestimmt sein. Auch bei der Wahl
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
der Elektrogeräte gilt es einiges
zu beachten.
Unangenehme Küchengerüche
vermeiden
„Je enger Wohnraum und Küche
zusammenwachsen, umso wichtiger ist es, dass die Gerüche, die
beim Kochen entstehen, effektiv
und geräuscharm durch eine richtig dimensionierte Dunstabzugshaube entfernt werden“, erklärt
Marko Steinmeier, Chefeinkäufer
der Einkaufsgemeinschaft KüchenTreff, der bundesweit mehr
als 275 inhabergeführte KüchenFachmärkte angehören. Auch bei
anderen Geräten wie dem Kühlschrank oder der Spülmaschine
sollte man nach den Worten von
Steinmeier beachten, dass diese
möglichst ohne Brummen und andere störenden Geräusche arbeiten.
Eine schöne Abgrenzung zum
Essbereich kann bei der offenen
Küche eine Kochinsel bilden, die
von allen Seiten zu benutzen ist
und an die eine Imbisstheke oder
ein Tisch anschließt. Daneben
sind aber auch spezielle Arbeitsblöcke erhältlich, die keine Geräte, dafür aber viel Stauraum
und Arbeitsfläche bieten. Erste
Inspirationen, wie die neue Küche aussehen kann, bietet zum
Beispiel der Küchenkonfigurator
unter www.kuechentreff.de. Mit
dem Online-Konfigurator kann
man die Materialen und Farben
nach den eigenen Vorstellungen
kombinieren und fotorealistisch
anschauen.
Mit dem Online-Planer hingegen
kann man den Raum zeichnen und
individuelle Ideen und Vorstellungen, z.B. wo welcher Schrank stehen könnte, umsetzen.
Ordnung muss sein
Wer sich für einen offenen Übergang zwischen Küche und Wohnbereich entscheidet, sollte auf
ausgeklügelte Stauraumkonzepte und Ordnungssysteme achten.
Steht auf der Arbeitsfläche zu viel
Unnötiges, entsteht schnell ein
unordentlicher Eindruck. „Feste
oder flexible Schubkasteneinsätze und variable Organisationssysteme sorgen in der Küche dafür,
dass alles übersichtlich verstaut
ist“, weiß Marko Steinmeier. Ein
Tresen zwischen Küche und Wohnbereich habe den Vorteil, dass die
Küche nicht vollständig einsehbar sei und zum Beispiel schmutziges Geschirr gegen Blicke abgeschirmt werden könne.
Arbeits- und Wohlfühlstimmung
nach Wunsch
Die optimale Beleuchtung darf bei
der Küchenplanung nicht fehlen.
Marko Steinmeier: „Eine durchdachte Lichtgestaltung erleichtert
das Arbeiten und sorgt für eine
schöne Atmosphäre.“ Vor allem
an der zentralen Kochinsel und
den Arbeitsflächen sei eine gute,
schattenfreie Beleuchtung sehr
wichtig. Zum Essen dürfen Küche
und Essplatz dann in stimmungsvolles Licht getaucht werden. „Einen besonderen Akzent kann hier
zum Beispiel eine Thekenbeleuchtung setzen“, so Steinmeier.
Bei der Planung einer neuen Küche sind viele Details wichtig:
- Die Wege zwischen Herd, Spüle
und Kühlschrank möglichst kurz
halten
- Arbeitsflächen und Schrankhöhen ergonomisch anpassen
- Höher eingebaute Elektrogeräte sorgen für mehr Komfort
- Leistungsstarke, energieeffiziente und möglichst geräuscharme
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
Elektrogeräte wählen
- An genügend Stauraum denken, etwa durch Apothekerschränke und Vollauszüge bei
Schränken
Um die bestehende Wohnfläche
optimal nutzen zu können, überlässt man die Küchenplanung am
besten einem Fachmann.
Mehr
Infos
unter
www.kuechentreff.de. (djd/pt)
39
Hildegardisfest der Caritas in Jülich
Alten- und Pflegezentrum St. Hildegard feierte sein Patrozinium
Im Gedenken an die Namenspatronin, die Hl. Hildegard von Bingen, lud das Caritas-Altenzentrum
St. Hildegard am Sonntag, den 21.
September 2014, Bewohner, Angehörige und alle Interessierten
zu seinem traditionellen Hildegardisfest ein. Aufgrund der Wetterkapriolen der letzten Tage wurde
der größte Teil des Festes in die
Räumlichkeiten verlagert.
Begonnen wurde mit einem feierlichen ökumenischen Gottesdienst unter der Leitung von Pfarrer Konny Keutmann und Pfarrer
Horst Grothe und der musikalischen Gestaltung durch Frau Christa Rissler und dem Chor Soluna.
In den Texten und den Ansprachen
stand die Hl. Hildegard von Bingen im Vordergrund.
Herr Stellmach, Leiter des Caritaszentrums Nord, begrüßte die
Gäste und wies auf die große Bedeutung und die Tradition des Hildegardisfestes hin.
Neben einem bunten, kurzweiligen Unterhaltungsprogramm, das
durch den Chor Soluna, den Männergesangsverein Jülich, den
Spielmannszug Siersdorf und den
Alleinunterhalter Dirk Sauer gestaltet wurde, war auch für das
leibliche Wohl gesorgt. Aus der
guten Tradition heraus hielt das
kulinarische Angebot für jeden
Geschmack etwas bereit, sich zu
verköstigen: in der Cafeteria, am
Waffelstand, am italienischen
Geben Sie Impulse!
Ideen- und Beschwerdemanagement
der Stadtverwaltung Jülich
Fragen stellen, Ideen einbringen,
Mitteilungen geben, Beschwerden loswerden!
Neues Rathaus · Große Rurstraße 17 · 52428 Jülich
Claudia Noppen · Zimmer 111
E-Mail: beschwerde@juelich.de
Telefon: 02461/63-111 · Telefax: 02461/63-357
40
Spezialitätenstand oder an der
Grillausgabe.
Die Maigesellschaft Stetternich
und die Rochusschützen rundeten mit ihrem Besuch das bunte
Bild des Nachmittages ab. Die große Tombola, der Bastelbasar und
viele andere Angebote boten für
jeden etwas. Auch die kleinen
Gäste kamen nicht zu kurz; sie
fanden beim Kinderschminken und
Luftballonwettbewerb ihr eigenes
Programm. Eisschlecken und die
Zuckerwatte, die von der Kolpingjugend Jülich angeboten wurden,
waren das Richtige für kleine
Schleckermäuler.
In der Tagespflege St. Hildegard
gab es eine Creperie und die Ge-
legenheit, die Räumlichkeiten
kennen zu lernen und sich zu informieren. Des Weiteren präsentierten sich dort die Caritaspflegestation und die anderen Beratungsdienste.
Die Kolpingjugend Jülich pflanzte
im Rahmen des Projektes „Übe
Dich auf gut Glück in Freundlichkeit und schaffe Gutes ohne tieferen Zweck“ des Diözesanverbandes Aachen einen Apfelbaum.
Ein rundum gelungenes Fest, hörte man an vielen Stellen und da
die Sonne sich im Laufe des Nachmittags auch blicken ließ, konnte
auch der Garten und das Außengelände von den Gästen genutzt
werden.
Fitnessboxen
Termin:
ab 07.Oktober 2014,
fortlaufend dienstags
Uhrzeit:
18.00 Uhr - 19.00 Uhr
Kursleitung:
Fight Club Jülich e.V.
Kosten:
10,00 € pro Person monatlich
Ort:
Kita Sonnenschein, Buchenweg
Anmeldung:
telefonisch 02461 8953
Mindestteilnehmer: 8 Personen
Kursinhalte:
• intensives Bauch - Beine - Po
Training
• Ausdauertraining
• Selbstverteidigung
• Kraft- und Muskelaufbau
• Fettverbrennung und Gewichtsreduzierung
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
250 Jahre aktiv für die Caritas
Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens an zehn langjährige Mitarbeiterinnen
Mit einer kleinen Feierstunde im
Café Friedenau in Kreuzau würdigte der Caritasverband für die
Region Düren-Jülich e.V. am Montagabend zehn Mitarbeiterinnen
mit dem „Goldenen Ehrenzeichen“ des Verbandes.
Maria Faber von der Aussiedlerberatung, Petra Esser-Brenseler
und Johanna Reufsteck von der
Familienpflege, Dr. Gabriele Gielen und Kirsten Plum vom Altenzentrum „Heilige Familie“, Iris
Lauing aus der Caritas-Pflegestation Linnich sowie Ingrid Dennhoven, Claudia Macherey, Manuela Scarsella und Heidi Stein
vom Altenzentrum „St. Hildegard“ sind seit 25 Jahren mit großem Engagement für den sozialen Verband tätig.
Geschäftsführer Dirk Hucko begrüßte die zehn Mitarbeiterinnen und dankte Ihnen im Namen des Caritasverbandes für
Ihre langjährige Mitarbeit im
Dienste am Nächsten: „In all den
vielfältigen Aufgabenbereichen
unseres Verbandes und den verschiedenen Funktionen, in denen Sie direkt oder indirekt für
die uns anvertrauten Menschen
da sind, setzen Sie sich ein und
verwirklichen so Tag und Tag ein
Stück gelebter Nächstenliebe.“
Kollegen, Weggefährten und Familien feierten mit den Jubilaren.
Caritasvorstand Hans Lipperts
überreichte die Ehrenzeichen und
Geschäftsführer Dirk Hucko und
Zentrumsleiter Rudolf Stellmach
hielten die Laudationes auf die
zehn Jubilarinnen und bedankten sich für das herausragende
persönliche und berufliche Engagement.
Als Leiter des Caritaszentrum
Nord hatte Stellmach besonders
viel zu tun, durfte er doch gleich
sieben Mitarbeiterinnen aus der
Jülicher Region auszeichnen.
Das „Goldene Ehrenzeichen“ des
Deutschen Caritasverbandes ist
die höchste Auszeichnung, die
der Regionale Caritasverband
Düren-Jülich vergeben kann.
Kino im Kuba
Mo. 06.10. & Di. 07.10.2014, jeweils 20 Uhr
HECTORS REISE ODER DIE SUCHE
NACH DEM GLÜCK
So. 12.10.2014, 14 Uhr
KATHEDRALEN DER KULTUR
Mo. 13.10. & Di. 14.10.2014, jeweils 17 Uhr
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
PLANES 2 - IMMER IM EINSATZ
Mo. 13.10. & Di. 14.10.2014, jeweils 20 Uhr
MADAME MALLORY UND DER
DUFT VON CURRY
Mo. 20.10. & Di. 21.10.2014, jeweils 20 Uhr
DIE GELIEBTEN SCHWESTERN
41
Prof. Dr. med. Gerd Crombach
vom St. Marien-Hospital auf FOCUS-Ärzteliste 2014
(© K. Erdem): Prof. Dr. med. Gerd
Crombach, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe im St. MarienHospital Düren
Zum vierten Mal in Folge gelistet
als Top-Mediziner - Bewertung
aufgrund von Umfragen in Zusammenarbeit mit medizinischen
Fachgesellschaften, wissenschaftlichen Publikationen, Empfehlungen von Patientenverbänden,
Selbsthilfegruppen, Klinikchefs,
Oberärzten und niedergelassenen
Medizinern. Prof. Dr. med. Gerd
Crombach, Chefarzt der Abteilung
für Gynäkologie und Geburtshilfe
am St. Marien-Hospial (Facharzt
für Frauenheilkunde und Geburts-
hilfe, Schwerpunktbezeichnungen
„Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin“, „Gynäkologische
Onkologie“ und „Spezielle Operative Gynäkologie“), ist in der
FOCUS-Ärzteliste 2014 zum vierten Mal in Folge in der Liste „TopMediziner“ vertreten. Nach Angaben von FOCUS Gesundheit gehen in die Bewertung große Umfragen in Zusammenarbeit mit
medizinischen Fachgesellschaften, wissenschaftliche Publikationen und Empfehlungen von Patientenverbänden, Selbsthilfegruppen, Klinikchefs, Oberärzten und
niedergelassenen Medizinern ein.
Prof. Crombach ist Experte für Risikogeburt und Pränataldiagnostik
im Bereich Schwangerschaft und
Geburt. Etwa 2500 Mediziner aus
unterschiedlichen Fachbereichen
stehen auf der Liste. „Wir freuen
uns über die Auszeichnung, die
unsere Behandlungsqualität, die
für uns an erster Stelle steht, bestätigt“, so Michael Hanke, kaufmännischer Direktor des St. Marien-Hospitals. „Die Arbeit in der
Gynäkologie und Geburtshilfe ist
vielfältig. Hochrisikoschwangerschaften zu betreuen, ist uns ein
besonderes Anliegen“, sagt Prof
Crombach.
Die Abteilung für Gynäkologie und
Geburtshilfe im Dürener St. Marien-Hospital verfügt über 51 Betten. Pro Jahr werden rund 2.500
stationäre und 5.000 ambulante
Patienten betreut. Mit rund 1.200
Geburten jährlich gehört das St.
Marien-Hospital Düren zu den
größten Entbindungskliniken im
Rheinland und kooperiert mit den
Universitätskliniken
Aachen,
Bonn, Düsseldorf und Köln. Die
geburtshilfliche Abteilung des St.
Marien-Hospital ist zusammen mit
der Birkesdorfer Kinderklinik als
Perinatalzentrum Level I offiziell
anerkannt. Durch die enge Zusammenarbeit mit der im Kreis Düren
einzigen Klinik für Kinder- und
Jugendmedizin, die über eine neo-
natologische Intensivstation verfügt, wird ein Höchstmaß an Sicherheit für Mutter und Kind erreicht.
Die Behandlungsschwerpunkte
sind die allgemeine und Risikogeburtshilfe, pränatale Diagnostik, ambulante Operationen, minimalinvasive Chirurgie, operative und konservative Behandlung
von Brust- und Genital-Tumoren,
Diagnostik und Therapie der Harninkontinenz und von Senkungszuständen, Endokrinologie und Kindergynäkologie. Die Abteilung ist
Gründungsmitglied des kooperativen Brustzentrums Düren.
Weitere Informationen: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH, Düren
Hubertusmesse
auf Burg Nideggen
Der Kreis Düren richtet in Zusammenarbeit mit der Kreisjägerschaft Düren e.V. am
19. Oktober 2014, 10:30 Uhr
Die diesjährige Hubertusmesse
auf Burg Nideggen aus. Alle Bürgerinnen und Bürger sind hierzu
herzlich eingeladen.
„Ausgezeichnet.
FÜR KINDER“
Kinderklinik am St. Marien-Hospital Düren
erhält nach Prüfung erneut das Gütesiegel
Vergabe des zeitlich befristeten
Zertifikats zur Qualitätssicherung
für die stationäre Versorgung von
Kindern und Jugendlichen - 21.
September ist Tag des Kinderkrankenhauses
Die einzige Kinderklinik im Kreis
Düren ist zum dritten Mal „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“. Nachdem die zeitlich befristete Auszeichnung erstmals 2009 und anschließend 2012 wieder an das
St. Marien-Hospital in Düren vergeben wurde, stand nun die erneute freiwillige Bewertung mit
präzisierten Kriterien an. Die Ärztinnen und Ärzte sowie die Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin unter der
Leitung von Chefarzt Dr. med.
Frank Wegner freuen sich, dass
ihr Arbeitsplatz, an dem sie sich
um das Wohl der ihnen anvertrauten Kinder kümmern, erneut das
Gütesiegel erhielt.
42
„Anhand des Gütesiegels „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“ können
Eltern oder andere Betreuungspersonen eine qualitativ gute Kinderklinik in ihrer Nähe finden“,
so der leitende Oberarzt Dr. med.
Volker Arpe (Facharzt für Kinderheilkunde mit Schwerpunkt Neonatologie) kurz vor dem Tag des
Kinderkrankenhauses am 21.9.14,
dem alljährlich stattfindenden
Aktionstag der Gesellschaft der
Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V.
(GKinD).
Kranke Kinder bedürfen einer speziellen altersgerechten Behandlung und Betreuung aller Altersgruppen, angefangen vom Säuglingsalter bis hin zum jugendlichen Kind. Hierfür sind im St. Marien-Hospital neben der medizinischen und pflegerischen Betreuung zusätzlich besondere Beschäftigungsangebote z. B. durch
Erzieherinnen vorhanden.
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
Um die Auszeichnung „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“ zu erhalten, müssen personelle und fachliche Anforderungen erfüllt werden, außerdem Anforderungen an
die Organisation sowie die räumliche Einrichtungen und technische Ausstattung. Des Weiteren
muss die Teilnahme an Maßnahmen zur Sicherung der Ergebnisqualität gewährleistet sein und
es muss ein Nachweisverfahren
für die Erfüllung der verschiedenen Voraussetzungen geben.
Am St. Marien-Hospital, der kreisweit einzigen Kinderklinik, wird
ein breites Spektrum diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten für die speziellen Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters angeboten. Das Behandlungsspektrum umfasst die
Neonatologie und Intensivmedizin, Erkrankungen der Atemwe-
ge, der Lunge und des Herzens,
allergische Erkrankungen, neurologische Erkrankungen, chronische Nieren- und Harnwegsleiden,
hormonelle Störungen, Diabetes
und Übergewicht (Adipositas),
Magen-Darm-Erkrankungen und
schlafbezogene Atemstörungen.
Notfälle können jederzeit auf der
Kinderintensivstation behandelt
werden.
Die Mitarbeiter der Kinderschutzgruppe Düren am St. Marien-Hospital untersuchen und
behandeln Kinder und Jugendliche ambulant und stationär,
wenn der Verdacht besteht, dass
ihr körperliches oder seelisches
Wohl gefährdet ist. Ärzte, Psychologen, Sozialpädagogen und
Pflegekräfte arbeiten in der Kinderschutzgruppe zusammen.
Neben den medizinischen und
pflegerischen Voraussetzungen
für die Behandlung von Kindern
und Jugendlichen ist zur Erlangung des Gütesiegels außerdem
ein wichtiges Kriterium, ob ein
Elternteil bei Säuglingen und
Kleinkindern mit aufgenommen
werden kann. In der Kinderklinik
des Birkesdorfer Krankenhauses
stehen Eltern-Kind-Zimmer zur
Verfügung damit ein Elternteil
während des stationären Aufenthaltes kostenlos im Zimmer des
Kindes übernachten kann. Die Kinderklinik arbeitet eng zusammen
mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie und dem Sozialpädiatrischen
Zentrum am St. Marien-Hospital.
Hintergrund:
Die Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD),
die Bundesarbeitsgemeinschaft
Kind und Krankenhaus (BaKuK)
und die Deutsche Akademie für
Kinder- und Jugendmedizin e.V.
(DAKJ) haben zusammen mit der
Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) 2009 das
Gütesiegel „Ausgezeichnet. FÜR
KINDER“ entwickelt. Grundlage
für dieses Gütesiegel ist ein mit
allen pädiatrischen Fachgesellschaften abgestimmtes Strukturpapier aus dem Jahr 2007. Die
darin vereinbarten Mindestkriterien definieren das, was eine Kinderklinik auszeichnet. Aus dieser Arbeit hat sich 2009 das Zertifikat „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“ entwickelt. Durch die regelmäßige Neubewertung der
Strukturkriterien soll eine stetige Verbesserung der stationären
Versorgung in diesen Kinderkliniken unterstützt werden.
Weitere Informationen: Caritas
Trägergesellschaft West gGmbH,
Düren
Weltweite Spenden-Aktion für die ALS-Forschung
bei den Grün-W
eißen in Welldorf-Güsten
Grün-Weißen
Die als Spendenaktion gedachte
ALS ICE BUCKET CHALLENGE ist
auch beim SV Grün-Weiß Welldorf-Güsten e. V. angekommen.
Nominiert wurden die in der Bezirksliga spielenden B-Juniorinnen von ihrem Jugendleiter Norbert Hermanns. Die Herausforderung nahmen die Fußballerinnen
um Mannschaftsführerin Zoe Hermanns gern an und freuten sich
auf die Einlösung, die dann auch
kurzfristig erfolgte. Bevor sich die
Spielerinnen
Eimer
mit
„Eis“wasser über den Kopf gossen, erinnerten sie noch einmal
an den Sinn der Aktion und vereinbarten, den Erlös aus der Bewirtung des folgenden Pokalspiels an die Abteilung ALS der
Charité Berlin zu spenden.
Das folgende Pokalspiel wurde
für die Mannschaft zum doppelten Erfolg. Mit 2:1 gewannen die
B-Juniorinnen gegen den SV
Merken und sicherten sich so den
Einzug ins Halbfinale des Kreispokals.
Nach dem Spiel konnte die Mannschaft einen Erlös aus Spenden
und Bewirtung von 131,71€ den
Zuschauern bekanntgeben. Vertreter des Vereins begrüßen die
Aktion der Mädels und unterstützen sie gemeinsam mit ihren Familien.
Die B-Juniorinnen nominierten
ihrerseits die A-Mannschaften
und die Ortsvorsteher von Güsten und Welldorf.
Aktuelle Info: auch das Halbfinale im Kreis-Pokal gewann die
Mannschaft mit 5:0 gegen SC
Nideggen-Mausauel und steht
nunmehr nach 2013 auch 2014
im Pokal-Finale.
Unterstützen Sie die
Naturschutzprojekte der
Deutschen Otter Stiftung!
Informationen unter:
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
Deutsche Otter Stiftung
OTTER-ZENTRUM
29386 Hankensbüttel
Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg
Kto. 16 312 530, BLZ 269 513 11
www.deutsche-otter-stiftung.de
43
SAMTpfoten und ein Hund suchen ein Zuhause
Woopey und Nomi
….zwei süße kleine Samtpfötchen, die keinen guten Start hatten: Sie lagen abgemagert und
schreiend neben ihrer toten Mutterkatze und weiteren 3 Geschwistern, eins davon bereits
ebenfalls tot, außerdem hatte
auch der Katzenschnupfen wieder zugeschlagen, sodass mit der
ersten Flasche direkt Medikamente verabreicht werden mussten. Jetzt sind wir eine gute
Woche weiter - Woopey und Nomi
sind jetzt ca. Anfang der 6.Woche - und das Leben sieht jetzt
für die zwei schon ganz anders
aus: Fressen, Spielen, Schlafen,
Schmusen, Glücklichsein….. Zu
letzterem fehlt dann noch ein
neues Zuhause: Woopey und
Nomi werden nur zusammen und
erst im Alter von 12 Wochen vermittelt. Zu diesem Zeitpunkt sind
sie entwurmt und geimpft und
bringen einen Kastrationsgutschein ins neue Zuhause mit.
Miro
…..ein schon etwas älterer, lieber Fundkater, ca. 6-8 Jahre alt,
der bei Auffinden völlig ausge-
hungert war und einen nicht ausgeheilten Katzenschnupfen zeigte, der auch nur bedingt in den
Griff zu kriegen sein wird. Betroffen davon sind hauptsächlich
die Augen, wegen der Entzündung kneift er hier gerne und
häufig die Äuglein zusammen.
Miro ist einer von den selbstständigen Typen, die gerne kommen und gehen, wann sie wollen. Er nimmt den Kontakt auf
und kommt zum Schmusen und
Streicheln, wenn er Lust dazu
hat. Andere Katzen akzeptiert er,
kann aber auch Dominanz zeigen, wenn es um Futter geht kein Wunder - sein voriger Tierhalter hat ihn und ein weiteres
Tier einfach zurückgelassen beim
Umzug - das liegt jetzt rund ein
halbes Jahr zurück und seitdem
tingelte der Kater von einem
Haus zum anderen, um irgendwo
einziehen zu können. Sein ebenfalls zurückgelassener Kumpel
hat hoffentlich ein Zuhause gefunden, jedenfalls wurde er nicht
mehr gesichtet.
Rauhaardackelin Gina
Dackel-Dame Gina ist laut Aussage der Vorbesitzer 10 Jahre alt und
wer Dackel kennt, weiß, das ist für
Dackel kein Alter! Gina ist topfit,
geht wahnsinnig gerne spazieren
und ist auch ansonsten äußerst
unternehmenslustig. Sie möchte
am liebsten immer dabei sein und
beachtet werden. Aber auch das
Schmusen darf nicht zu kurz kommen, das macht sie mindestens
genauso gerne. Gina ist ein absoluter Schatz! Außer bei Fremden,
die mag sie erst einmal nicht. D.h.
jeder, der das Zuhause beritt, wird
zunächst mit lautem Gebell und
Geknurre „begrüßt“. Auch auf der
Straße sind ihr fremde Menschen
nicht geheuer. Von Fremden fühlt
sie sich bedroht und anfassen lässt
sie sich erst einmal nicht. Es werden nur die Menschen in ihren
Freundeskreis aufgenommen, die
ihr zunächst einmal überhaupt keine Beachtung schenken. Wer gerne und häufig Besuch bekommt vor allem von Kindern - sollte mit
diesem Verhalten umgehen kön-
nen. Gina hat ihr bisheriges Zuhause mit Katzen und teilweise
auch mit anderen Hunden geteilt.
Daher gehen wir davon aus, dass
auch in ihrem neuen Zuhause andere Hunde und Katzen leben dürfen. Allerdings ist Gina sehr einnehmend und möchte am liebsten
ihre Zweibeiner ganz für sich alleine haben. Andere Hunde braucht
sie nicht wirklich und diese werden auch schon mal angeknurrt,
wenn sie „stören“. Gina hat in ihrer Vergangenheit viel durchgemacht, wurde geschlagen und getreten - und das hat sicherlich Spuren hinterlassen“ Gina ist kein absoluter Anfängerhund, aber auch
kein Problemhund. Wir möchten
sie zu verständnisvollen und etwas hundeerfahrenen Menschen
vermitteln, die sie mit viel Verständnis in ihre Familie aufnehmen möchten.
Zum Vermittlungsablauf schauen
Sie bitte unter:
www.s-a-m-t.de/tiere-suchen-einzuhause/vermittlungsverlauf/
index.html
Weitere Infos unter:
02461 342209
www.s-a-m-t.de
irene.launer-hill@gmx.de
7. SONNENWEG-KONGRESS
Ganzheitliche Ther
apien bei Krebs
herapien
18. und 19. Oktober 2014
Kongresscenter
ongresscenter: Technologiezentrum Jülich, Karl-Heinz-BeckurtsStr. 13 - 52428 Jülich
Der SONNENWEG e.V. lädt herzlich an Krebs erkrankte Menschen,
deren Angehörige, Freunde und Interessierte zum 7. SONNENWEGKongress nach Jülich ein.
44
Im Sinne der Gesundheitsfürsorge bietet das Programm:
Fachvorträge • Seminare • Individuelle Beratung • Gesundheitsausstellung und einiges MEHR …
Der SONNENWEG-Kongress informiert und klärt auf über:
komplementäre Therapien • präventive Maßnahmen • aktiven
Gesundheitsschutz • Hilfe zur
Selbsthilfe
In diesem Sinne will der SONNENWEG e.V. eine Brücke bauen zu
dem umfangreichen Schatz ganzheitlicher Therapien bei Krebs.
Wir freuen uns auf Sie!
Das ausführliche Programm ist auf
der Website:
www.sonnenweg-verein.de/
kongress
abrufbar und ein Programm-Flyer
zum Download ist eingestellt.
Bitte kontaktieren Sie für persönliche Informationen die Geschäftsstelle des SONNENWEG e.V.
Telefon: 02461 / 34 41 93 - eMail: info@sonnenweg-verein.de
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
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Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
türliche und gesunde Art darstellen, sein Heim einzurichten. Denn
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gearbeitet, das ihnen ihren Namen gibt. Massivholz wird direkt
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Grenzübergang befinden.
45
Herbstzeitlose: Eine gefährliche Schönheit wird gesucht
Pflanze des Monats September in
NRW ist die Herbstzeitlose (Colchicum autumnale). Es ist eine alte
Heilpflanze, die aber auch vergiften kann. Fertigpräparate aus der
Knolle der Herbstzeitlose werden
heute z.B. erfolgreich gegen Gichtanfälle eingesetzt. Unkontrolliert
essen darf man die Pflanze aber
keinesfalls, denn einer ihrer Inhaltsstoffe ist Colchicin, ein giftiges Alkaloid. Früher wurde die
Herbstzeitlose als Mittel gegen
die Pest um den Hals getragen –
natürlich ohne Erfolg.
„Die Herbstzeitlose sieht aus wie
ein Krokus, der jetzt im Spätsommer bis in noch den November
hinein lachsfarben-lila blüht. Ihre
wilden Vorkommen in NRW sind
heute äußerst gefährdet, denn
ihre Lebensräume sind Feuchtgebiete mit extensiv genutzten Wiesen und Weiden – und die werden
bei uns immer weniger!“ So Dr.
Georg Verbücheln, NaturschutzAbteilungsleiter im Landesamt für
Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW (LANUV).
Mehr zur Herbstzeitlose:
Die Herbstzeitlose ähnelt einem
ca. 30 cm hohen Krokus, mit dem
sie allerdings nicht verwandt ist,
sie gehört zu den Liliengewächsen. Besonders ist, dass sie Blätter und Blüten nie gleichzeitig
zeigt: Im Frühjahr sind nur die an
ein Tulpen-Blatt erinnernden Blätter zu sehen. Diese entwickeln
dann die Energie, die für die Blüte
im Herbst benötigt wird. Diese
Blüten sind zart und trichterförmig und haben eine rosafarbene
bis hell violette Färbung. Wer die
Pflanze entdeckt, sollte es stehenlassen und keinesfalls abpflücken. Sie verwelken sehr
schnell und zudem enthalten alle
Pflanzenteile enthalten das hochgiftige Alkaloid Colchicin, das auf
die Nieren und das zentrale Nervensystem wirkt.
Wegen die Seltenheit des „lila
Herbst-Krokus“ bitten fünf Biologischen Stationen - in jedem
NRW-Regierungsbezirk eine - darum, die Augen offen zu halten:
Wer weiß, wo die Herbstzeitlose
Foto: LANUV/P. Schütz
Lust auf einen Neuanfang?
„ Ich wollte raus aus dem Büro, selbstständig arbeiten, am liebs-
ten mit Kindern… Also wurde ich Erzieherin und SOS-Kinderdorfmutter. Ich lebe mit 6 Kindern und Jugendlichen zusammen,
die ich auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden begleite. Bei der
Erziehung und Förderung der Kinder kann ich zeigen, was in mir
steckt. Der Beruf fordert viel, er gibt meinem Leben jedoch einen
besonderen Sinn.
“
SOS-Kinderdorfmutter/-vater
Ein Beruf für Sie?
Sie sollten eine abgeschlossene Berufsausbildung
sowie Lebenserfahrung mitbringen und gerne im Team
mit weiteren Fachkräften arbeiten. Bei Eignung bilden
wir Sie zur Erzieherin oder zum Erzieher aus.
Wir bieten eine attraktive Vergütung mit Sozialleistungen, arbeitgeberfinanzierter Altersvorsorge, geregeltem
Urlaub und Freizeit.
Mehr Informationen unter:
www.sos-mitarbeit.de/kdm
Chiffre KDMV 3
46
wächst? Wer die Pflanze findet
kann seinen Fund in ein OnlinePortal
eingeben:
http://
www.florenkartierung-nrw.deoder
eine der fünf Biologischen Stationen
informieren:
http://
www.florenkartierung-nrw.de/
kontakt
Abwechslungsreiche
Pausenbrote
Mit dem Tag der Einschulung tauschen Erstklässler stolz ihre Kindergartentasche gegen den Schulranzen. In ihm steckt neben ersten Heften und Büchern weiterhin eine Brotdose und etwas gegen Durst. Trotz gleicher Brotdose ist in der Schule alles anders:
Das gemeinsame Klassenfrühstück beginnt für alle Kinder immer zur gleichen Zeit und endet
genau 10 oder 15 Minuten später,
um dann in die Bewegungspause
zu starten. An diesen festen Zeittakt müssen sich die jüngsten
Schulkinder erst gewöhnen. Da
bleibt es nicht aus, dass keine
Zeit bleibt, den dicken Apfel und
das belegte Schulbrot zu Ende zu
essen.
Aber was tun mit den Resten oder
noch besser: Wie lassen sich Reste vermeiden? Das geht ganz
einfach: wenn zum Beispiel der
Apfel klein geschnitten ist, die
Brothappen mundgerecht und die
Rohkost säuberlich getrennt vom
Brot und feingeschnitten als Gemüsepommes im Gemüsefach liegen - alles zum schnellen Zugreifen. Auch Reste bleiben so appetitlich für den späteren Verzehr.
Und die Kinder können trotz straffer Zeitvorgaben mit Appetit essen. Ihre in der Kita gewonnene
Selbstständigkeit bauen sie aus,
wenn sie beispielsweise zu Hause
selbst Gemüsepommes herstellen. Dr. Ingrid Brüggemann,
www.aid.de
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – www.juelich-magazin.de
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Wer einen festen Studienplatz
hat, muss sich nun rasch um die
Finanzierung seines Studiums
kümmern. Denn lässt die Bewilligung von Zuschüssen – etwa Bafög
– auf sich warten, wird der Gang
zur Uni ungewollt zur finanziellen
Belastungsprobe. Worauf Erstsemester achten sollten, damit die
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ratgeber@vz-nrw.de, Fax: 0211/
3809-235, Post: Versandservice
der Verbraucherzentralen, Himmelgeister Straße 70, 40225 Düsseldorf.
(z. B. Frikadelle), Chips oder Schokoriegel. Wer einen kurzen Weg
zum Job hat, kauft dagegen nur
selten unterwegs ein.
In der Freizeit neigen Menschen
noch eher dazu, sich etwas zu
trinken oder zu essen zu besorgen.
Wenn sie mit Bus, Bahn oder Auto
unterwegs sind, sind kalte Getränke (40 %) und Snacks vom
Bäcker (30 %) der Renner. Die
jüngeren „Agilen Auto-Paare“
sind sehr aktiv und legen beim
„to go“ besonders viel Wert auf
Frische, Qualität und Geschmack.
Sie bevorzugen frische Getränke
(frisch gepresster Saft, Smoothie),
kalte Snacks und Kuchen. Wenn
die meist verheirateten „Nestbau-Mütter“ unterwegs sind,
greifen sie vor allem zu frischen
Getränken, Obst oder Eis.
Auch in den kommenden Jahren
wird sich die Mobilität weiter verändern, so die Autoren der Studie.
Die Deutschen werden öfter reisen und dabei auch verschiedene Verkehrsmittel wie Auto und
Bahn kombinieren.
Verkehrsknotenpunkte und ihr
Lebensmittelangebot etwa in
Imbissen und Bäckereien werden
an Bedeutung gewinnen. Heike
Kreutz, www.aid.de
Foto: iStock
Handbuch für Studenten wertvolle Informationen zu weiteren Finanzierungshilfen wie Stipendien, Fördergeldern oder Bildungs-
Kaffee und belegte Brötchen
Was konsumieren die Deutschen unterwegs?
Menschen frühstücken in der
Bahn und stoppen an der Tankstelle für einen Snack. Was wir
schon immer ahnten: Das Mobilitätsverhalten beeinflusst die
Konsumgewohnheiten. Das hat
eine Studie des Competence
Centers for Convenience aufgedeckt. Rund 1.000 Bürger ab 18
Jahren wurden zu ihrem Mobilitätsverhalten und ihrem „Unterwegs-Verzehr“ befragt.
Anhand der Daten ermittelten die
Konsumforscher zehn verschiedene Typen, die unterschiedlich
lang mit verschiedenen Verkehrsmitteln unterwegs waren und ihre
ganz eigenen Lieblingsprodukte
hatten. Es zeigte sich, dass auf
dem Weg zur Arbeit gerne belegte Brötchen und warme Getränke wie Kaffee gekauft werden.
Jeder zweite Pendler im öffentlichen Nahverkehr geht vorrangig
zum Bäcker, wobei die wichtigsten Kriterien Bequemlichkeit
und Schnelligkeit sind.
Der „ergebnisorientierte Pendler“ mittleren Alters fährt im
Durchschnitt länger als eine halbe Stunde zur Arbeit und konsumiert in dieser Zeit gerne Smoothies, Salat und Obst.
Die meist jungen und kinderlosen „Bildungs-Bahner“ gönnen
sich häufiger auch kalte Snacks
Blaue Gummibären: Wie die Farbe in die Bären kommt
Neben Schwarz-Rot-Gold auf unseren Straßen ist Blau die Farbe
des Sommers, denn kürzlich kam
die blaue Variante der Gummibärchen mit der Geschmacksrichtung Heidelbeere in die Supermarktregale. Immer wieder wurde die Frage gestellt, warum es
keine Bären dieser Farbe gibt.
Jetzt sind sie da. Doch was verbirgt sich hinter der blauen Farbe? Wie wird sie gewonnen? Was
zeichnet sie aus?
Das Interesse an natürlichen
Farbstoffen nimmt seit Jahren zu.
Als ideale Quelle für die Farbe
Blau haben sich Cyanobakterien
(früher als Blaualgen bezeichnet)
herausgestellt; genauer gesagt
die Phycocyanine, bei denen es
sich um Proteine handelt. Das
Cyanobakterium Spirulina produziert Phycobiliproteine (griechisch phykos = Alge und lateinisch bilis = Galle), die bei der
Fotosynthese eine herausragende Rolle spielen und die Phycocyanine bilden. Die Bakterien
werden wegen ihrer Nährstoffzusammensetzung seit Langem
unter anderem in Fruchtriegeln
als Zutat eingesetzt.
Die großtechnische Herstellung
erfolgt in offenen Bioreaktoren
aus dem Cyanobakterium Spirulina platensis. Aus diesem kann
der Farbstoff wegen seiner Wasserlöslichkeit leicht gewonnen
werden. Hierbei ist keine Vorbehandlung notwendig; die Bakterien müssen lediglich getrocknet
und anschließend gemahlen werden. Japan, Thailand, Taiwan sowie Mexiko und die USA sind die
Hauptproduktionsländer.
Jülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
In Japan, Thailand und China wird
der Farbstoff bereits seit Längerem verwendet. In Japan wird der
Farbstoff in Kaugummis, Bonbons, Softdrinks, Desserts, Eis
etc. aber auch für Kosmetika eingesetzt.
Spirulina ist gemäß den EU-Kriterien ein färbendes Lebensmittel und braucht keine extra Zulassung. In den USA ist der Farbstoff unter dem Namen „spirulina extract“ im Zutatenverzeichnis zu finden. (Dr. Jörg Häseler,
www.aid.de)
47
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Die Freude am
Genuss bewahren
Alt werden ist nicht immer leicht.
Doch auch wenn das Alter einige
Einschränkungen mit sich bringt,
muss die Lebensfreude keineswegs darunter leiden. Im Gegenteil: Wer gesund bleibt, seine
Selbstständigkeit bewahrt und
regelmäßig Gesellschaft sucht,
erlebt auch im hohen Alter viele
schöne Momente. Ein wichtiger
Schlüssel dafür ist eine gesunde
Ernährung und regelmäßige Bewegung.
Wie es Senioren mit einfachen
Mitteln gelingen kann, sich gut
zu ernähren und ausreichend zu
bewegen, zeigt die neue aidKompaktinformation „Essen &
Trinken im Alter - Tipps für den
Alltag“. Sie gibt praxisnahe Tipps,
wie man sich den Genuss am Essen auch im Alter bewahrt und
wie man trotz nachlassendem
Durstgefühl genügend Flüssigkeit
aufnimmt.
Zudem werden einfache Hilfsmittel wie Besteck mit verdickten
Griffen oder spezielle Dosenöff-
ner vorgestellt, die das Kochen
und Essen ohne Unterstützung
von außen ermöglichen. Leicht
nachvollziehbare Empfehlungen
helfen dabei, den Alltag möglichst
aktiv und mit genügend Bewegung zu gestalten.
Auch das wichtige Thema Essensdienste ist berücksichtigt. Wer
nicht mehr selbst kochen kann
oder möchte, erfährt hier, wie man
einen geeigneten Anbieter findet
und was einen guten Essensdienst
ausmacht. Darüber hinaus wird die
Bedeutung der Hygiene als Schutz
vor Lebensmittelinfektionen erläutert. Auch dazu gibt es viele
leicht umsetzbare Tipps, etwa zum
Umgang mit leicht verderblichen
Speisen oder eine Liste mit Lebensmitteln, die vor dem Verzehr
kurz erhitzt werden sollten.
Das achtseitige Faltblatt ist leicht
verständlich und wendet sich direkt an Senioren. Es ist im 10erPack erhältlich und damit ideal
für Sammelbestellungen zur Weitergabe an Senioren. www.aid.de
Wildbret in der Küche
Wildbret kommt direkt aus der
Natur. In Deutschland ist das Reh
zahlenmäßig die bedeutendste
jagdbare Wildart. Jedes Jahr werden über eine Million Tiere erlegt. Die jungen Rehe liefern ein
rotbraunes Fleisch, das kurzfaserig und saftig ist. Es schmeckt
würzig-aromatisch und ist überaus fettarm. Keule, Rücken und
Schulter sind dabei die besten
Bratenstücke. Probieren Sie zum
Beispiel ein feines Rehragout mit
Preiselbeeren und Maronen oder
eine Rehleber in Butter mit Apfelwürfeln.
Rotwild zählt zu den größten
Hirscharten Mitteleuropas. Das
Fleisch ist dunkelbraun, von kerniger Struktur und hat einen kräftigen Wildgeschmack. Wenn es
von jungen Tieren stammt, ist es
hervorragend zum Braten und
Grillen geeignet. Fleisch von älteren Tieren wird am besten geschmort. So ist Hirschgulasch mit
Backpflaumensoße und Polenta
ein Genuss für den Gaumen.
Übrigens ist das Reh nicht die Frau
vom Hirsch. Beim Rehwild heißt
das männliche Tier Rehbock, das
weibliche Tier Ricke und das JungJülich Magazin – 03. Oktober 2014 – Woche 40 – Nr. 20 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
tier Kitz. Beim Rotwild gehört zum
männlichen „Hirsch“ das weibliche „Alttier“ und das Jungtier wird
Kalb genannt.
Während Rehfleisch zum größten
Teil von Tieren aus heimischen Revieren stammt, kommt Hirschfleisch zu 80 Prozent aus Neuseeland. Auch aus Polen, Ungarn und
der Tschechischen Republik werden Reh- und Hirschfleisch importiert. Zur Familie der Hirsch gehört auch Damwild, das leicht im
Gatter zu halten ist. In Deutschland stehen knapp 100.000 Tiere
in rund 6.000 Gehegen. Das
Fleisch ist dem Rehwild ähnlich etwas heller, zarter und saftiger,
aber mit weniger Wildaroma.
Frisches Wildbret gibt es in der
Regel nur zu bestimmten Jagdzeiten. So ist Rehwild beispielsweise von Mai bis Januar, Rotwild
von Juni bis Januar verfügbar. Frisches Wild hält sich nur wenige
Tage. Es sollte schnell verbraucht
und nie roh verzehrt werden. Verbraucher können viele Wildarten
über den Direktvermarkter beziehen oder tiefgefroren ganzjährig
im Handel bekommen. Heike
Kreutz, www.aid.de
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Die Stadtwerke Jülich
stellen sich vor!
Carolina Crespo Diez
Name:
33 Jahre
Alter:
et,
Familienstand: verheirat es Sohnes
ein
Mutter
Bilanzbuchhalterin
Beruf:
Lesen
Hobby:
Anzeige
Heute: Carolina Crespo Diez, Teamleiterin des Rechnungswesens
„Zahlen sind meine Welt“
Seit drei Jahren gehört sie zur Mannschaft
der Stadtwerke Jülich GmbH (SWJ). Carolina
Crespo Diez (33) ist Teamleiterin des Rechnungswesens. „Und es ist völlig korrekt,
meinen Namen ohne Bindestrich zu schreiben“, lacht sie. Carolina Crespo Diez ist für
die Organisation und Funktion der Buchhaltung verantwortlich. Gemeinsam mit ihrem Team sorgt sie für einen reibungslosen
Ablauf des Zahlungsverkehrs, der Bilanzierung und der Geschäfts- und Anlagenbuchhaltung.
erläutert Carolina Crespo Diez ihre Vorliebe. „Sie sind entweder richtig oder
falsch. Da gibt es einfach keinen Interpretationsspielraum.“ Während viele ihrer
Ausbildungskollegen die Buchführung als
„Pflicht“ empfanden, gab es für sie nichts
Besseres. „Ich habe meinen Traumberuf
gefunden.“ Das schildert Carolina Crespo
Diez so mitreißend und begeistert, dass
man sich unwillkürlich fragt, ob man nicht
ein falsches Bild von Buchhaltung und
ihren Aufgaben hat.
Darüber hinaus ist sie mit Unterstützung
aus dem Controlling, für die Erstellung
der Monats- und Jahresabschlüsse verantwortlich. Sie ist Ansprechpartnerin für
Betriebs- und Wirtschaftsprüfer, berechnet
die Steuern und unterstützt die Steuerberatungsgesellschaft bei der Erstellung der
Steuererklärungen. Mit ihren drei Mitarbeiterinnen bildet sie ein reines FrauenTeam. „Wir sind ein tolles Team, schätzen
uns sehr und ergänzen uns prima – wir
stehen füreinander ein“, erzählt sie. „Gemeinsam sorgen wir dafür, dass alle Aktivitäten des Unternehmens zahlenmäßig abgebildet werden – und dabei haben wir die
Gesetzeslage aktuell im Blick.“
Dass sie einmal etwas mit Zahlen machen
wollte, war ihr schon früh klar. Nach dem
Abschluss der Mittleren Reife und ihrer
Ausbildung zur Industriekauffrau, folgte –
berufsbegleitend – die Weiterbildung zur
„Geprüften Bilanzbuchhalterin IHK“, die sie
2007 erfolgreich abschloss. In ihrem Ausbildungsbetrieb war sie zunächst als Sachbearbeiterin, später als Teamleiterin des
Rechnungswesens beschäftigt. Nach einer
weiteren Führungsposition in einem international tätigen Unternehmen wechselte
sie 2011 zur SWJ.
Traumberuf gefunden
Und dann kommt der Satz, den man als
Nicht-Buchhaltungs-Fan kaum verstehen
kann: „Ich liebe den Umgang mit Zahlen“,
50
Liebt herausfordernde Tage
Carolina Crespo Diez liebt die Facetten,
die ihr Beruf und insbesondere die Energiewirtschaft bieten. „Die sich ständig
ändernde Gesetzgebung, sowohl im
Handels- und Steuerrecht als auch in der
Energie- und Wasserversorgung stellt das
Unternehmen und in besonderem Maße
das Rechnungswesen vor immer neue
Herausforderungen“, erklärt sie. Um die
vielfältigen Aufgaben zu bewältigen, gehören interne und externe Weiterbildungen genauso dazu, wie Fachliteratur, die
umfangreichen Veröffentlichungen der
Verbände und die Informationen des Bundesministeriums für Finanzen. „Langweilig wird es mir im Rechnungswesen daher
nie“, sagt Carolina Crespo Diez.
Gute Zahlen zu präsentieren,
macht Spaß
„Besonders die Erstellung der Jahresabschlüsse macht mir großen Spaß“, lacht
Carolina Crespo Diez und fügt bescheiden hinzu „das ist die Sicht auf das ganze Unternehmen und das Ergebnis unserer
Arbeit. Und wenn dann noch ein positives
Jahresergebnis zu verkünden ist, macht
dies das ganze Team stolz.“ Täglich neue
Herausforderungen, das ist was die 33-jährige schätzt. „Ich bin halt kein 08/15-Typ“,
lacht sie fröhlich. Und genau das ist auch
Buchhaltung nicht für sie.
Außerhalb der SWJ wird sie von ihrem
Mann und ihrem viereinhalb-jährigen
Sohn auf Trab gehalten. Die Liebe zu Büchern, insbesondere Thriller mit FantasyEinschlag, rundet ihr Freizeitvergnügen ab.
Ihre guten Englisch-Kenntnisse nutzt sie,
um die Bücher auch in der Original-Version
zu lesen.
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