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Heimwerkerbedarfsgeschäft

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GK 015 Heimwerkerbedarfsgeschäft
Ein exklusiver Service der
Genossenschaftsbanken in
Baden-Württemberg ⋅ Bayern ⋅ Berlin ⋅
Bremen ⋅ Hamburg ⋅ MecklenburgVorpommern ⋅ Niedersachsen ⋅
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Stand: 04/2014
Inhalt
1
Markt
2
Zielgruppen / Kundenbindung
3
Sortimente
4
Geschäftsräume und Adresse
5
Einkaufskooperationen
6
Kalkulationshilfen
7
Finanzierung
8
Recht
9
Spezielle Gründerinfos
10 Gründerkontakte / -informationen
11 Fachkontakte / -informationen
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VR-GründungsKonzept
GK015
1. Markt
3
NOTIZEN
Die Branche auf einen Blick:
Branchenumsatz
Branche
Durchschnittsumsatz
/ Beschäftigter
Wettbewerber
22,8 Mrd. EUR (2012, destatis)
18,1 Mrd. EUR (2013, BHB für Märkte > 1000 qm)
rund 9.400 Unternehmen (2012)
2,4 Mio. EUR (2012, netto)
rd. 159.000 EUR (2011)
Filialisten, SB-Verbrauchermärkte, Gartencenter, Möbelhandel
Das Bild der Branche wird von den Branchenriesen mit ihren Baumärkten „auf der grünen Wiese“ geprägt. Eher überraschend deshalb
der mittelständische Charakter, den die Statistik zeigt: fast 90 Prozent der Unternehmen bleiben unter 1 Mio. EUR Jahresumsatz. Dies
bedeutet, selbst im so hart umkämpften Heimwerkersegment bleibt Raum für kleinere, spezialisierte Anbieter. Existenzgründer haben
ihre Chance.
Marktvolumen DIY
davon kleinere Spezialgeschäfte
Branchenumsatz
rd. 44,7 Mrd. EUR (IfH 2011)
rund 16 %
NOTIZEN
22,8 Mrd. EUR (2012, netto, Gesamtbranche *)
18,1 Mrd. EUR (2013, brutto, Betriebe > 1000 qm, BHB)
3,8 Mrd. EUR (2011, Märkte < 1000 qm)
*) Umsatzsteuerstatistik, destatis
2013 sank der Bruttoumsatz der großen Bau- und Heimwerkermärkte nach
Verbandsangaben um 2,9 Prozent. Dies ist zum einen witterungsbedingt auf
deutliche Umsatzverluste bei Pflanzen, Gartengeräten und –möbeln zurückzuführen (Gartenhardware ist der drittwichtigste Sortimentsbereich). Zum anderen drückte die Insolvenz einer großen Baumarktkette auf den Branchenumsatz
– für bestehende Unternehmen und Fachgeschäfte ergaben sich daraus je nach
Standort erfreuliche Firmenkonjunkturen. Insgesamt reduzierte sich die Zahl der
Standorte um 8 Prozent, die Flächen um 7 Prozent (BHB 2014).
Stürmisch war das Wachstum 2012 bei den Online-Shops der stationären Händler, die mit dem Heimwerkersortiment um ein Drittel zulegten (im gesamten
Einrichtungssortiment plus 17 Prozent). Ein ähnliches Wachstum erwarten die
Experten bis 2017, so soll der Anteil des Onlinehandels an der Branche auf 13,2
bis knapp 20 Prozent zulegen. Für 2014
Branche
rund 9.400 Unternehmen (2012)
davon rund 76 % mit bis zu 5 Beschäftigten (2011)
Märkte > 1000 qm
rund 2.450 Unternehmen (2011)
davon n rund 26 % als Franchisebetriebe
davon rund 7 % in Einkaufskooperationen organisiert
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GK015
Die Konkurrenz durch die Großen der Branche ist deutlich zu spüren. Mit knapp
3.000 Filialen sind die Top 10-Unternehmen beinahe flächendeckend in
Deutschland vertreten, zusammen die 10 größten Anbieter über 40 Prozent
Marktanteil. Bei den Neueröffnungen machen die Kleinbetriebe (unter 1.000
qm Verkaufsfläche) einen Anteil von 6,4 Prozent (2009) aus.
4
NOTIZEN
Wettbewerber. Im Schnitt versorgt ein Baumarkt rund 33.800 Einwohner
(2007, gemaba – der Wert dürfte sich aufgrund der rückläufigen Zahl der
Standorte in etwa gehalten haben). Neben der bestehenden Konkurrenz aus
der eigenen Branche (die Flächen wuchsen in den Jahren seit 1995 um fast 70
Prozent) nehmen auch Großhändler aus der Baustoffbranche, TVHomeshoppingkanäle und spezialisierte Internetshops (z.B. Amazon
Haus&GartenShop) den Baumärkten und mittelständischen Fachbetrieben
Marktanteile ab. Einerder wichtigsten Konkurrenten bleiben Handwerker, die
zum einen das verbaute Material in Rechnung stellen, zum anderen eigene
Läden mit Dienstleistungen verbinden (typisches Beispiel: Raumausstatter).
Marktanteile Farben, Lacke, Tapeten, DIY-Sortiment
Bau- / Heimwerkermärkte
Handwerk
Fachhandel, kleinere Fachmärkte
Großhandel
Sonstige
rd. 56 %
rd. 21 %
rd. 19 %
rd. 1 %
rd. 3 %
ifH Retail 2012
Marktanteile für die kleineren Geschäfte ergeben sich in erster Linie durch die
Nachfrage von ambitionierten DIY-Einsteigern, denen noch die Erfahrung fehlt.
Solche Kunden suchen die Beratung über Anwendungsmöglichkeiten und
Materialbehandlung. Diesen personalintensiveren Service - womöglich auch in
Wohnnähe - können kleinere Geschäfte eher anbieten. Interessanterweise versuchen die Branchenriesen zum Teil, diese kleineren Geschäfte zu kopieren und
konkurrieren nun direkt mit den Mittelständlern.
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NOTIZEN
2. Zielgruppen / Kundenbindung
Pro-Kopf-Ausgaben *) für
DIY-Artikel in Heimwerkermärkten
rund 229 EUR im Jahr
*) 2011, GfK Retail & Technology
Neue Produktlinien. Die Industrie antwortet auf die "Do-it-yourself-Welle"
einerseits mit einer Fülle laiengerechter Produkte, die auch von weniger geübten Hobbyheimwerkern leicht zu handhaben sind, andererseits zunehmend mit
Produktlinien für Könner, die dem Profiwerkzeug stark angenähert sind. Die
Werkzeugindustrie beispielsweise hat zahlreiche neue Produkte deutlich ergonomischer gestaltet als früher - Aufgabe des Fachhandels ist, diese Arbeitserleichterungen für den Laienhandwerker zugänglich und erfahrbar zu machen.
Etwa nach dem Motto: Probieren geht über Studieren können Versuchswerkstätten eingerichtet werden, in denen die Kunden neue Geräte und Materialien
ausprobieren können, unter Anleitung erfahrenen Personals natürlich.
Präsentation. In der Heimwerkerbranche geht der Trend weg vom DiscounterImage hin zur hellen, freundlichen Erlebniswelt rund ums Heimwerken. Auch
die Baumärkte ersetzen zunehmend lange gesichtslose Regalreihen durch themenorientierte Showrooms, in denen Kleinmöbel, Dekoartikel, Farben und
Tapeten und die erforderlichen Werkzeuge thematisch sortiert werden. Die
Käufer sollen bei der Suche nach den benötigten Schrauben oder Werkzeugen
so animiert werden, auch bei Kleinmöbeln oder pfiffigen Neuheiten zuzugreifen.
Zielgruppen:
• Laut Daten aus dem Jahr 2011 (destatis) gibt ein Durchschnittshaushalt
rund 132 EUR im Jahr für Wohnungsinstandhaltung aus. Überdurchschnittlich sind dabei die Aufwendungen von Paaren mit Kindern (348 EUR im
Jahr) bzw. Haushalten von 45-55jährigen (192 EUR). Deutlich weniger geben 25-35jährige (60 EUR) und Rentner (96 EUR) aus
• für den Bereich Garten/Blumen: überdurchschnittlich sind die Aufwendungen von Paaren ohne Kinder (276 EUR im Jahr) bzw. Pensionären (288 EUR)
sowie Haushalten von 55-65jährigen und über 70jährigen (jeweils 228 EUR);
deutlich unterdurchschnittliche Ausgaben in diesem Bereich weisen Haushalte von allein stehenden Männern (72 EUR) und von Alleinerziehenden
(84 EUR) auf
• Die Branche hat die weibliche Klientel entdeckt und bedient deren Interessen zum einen durch ein entsprechendes Randsortiment (etwa Hauskleingeräte, Geschenkartikel, Wohntextilien), zum anderen durch das Angebot von
Beratung rund ums Einrichten und Dekorieren wie auch Aufbauservice
durch eigene Kräfte oder Vermittlung von preisgünstigen Handwerkern.
• Im Schnitt der Branche erzielen Baumärkte fast 8 Prozent ihres Umsatzes
mit Profi-Handwerkern (2011, IfH). Sie beziehen hier v.a. Baustoffe, Eisenwaren, Maschinen sowie Farben und ähnliche Sortimente. Profis müssen anders
beraten und gehalten werden als Hobby-Bastler.
• Speziell für jüngere Kunden, die sich nach Befragungen oft wenig zutrauen
im Handwerksbereich, spielt die Beratung durch das Personal eine wichtige
Rolle. Untersuchungen (u.a. durch Stiftung Warentest) haben ermittelt, dass
Freundlichkeit allein nicht genügt, sondern Waren- und Fachkunde gefragt
sind. Sonst wandern die Kunden zu Billigsortimenten ab, bei denen ein Fehlkauf weniger "Verlust" bedeutet.
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•
Wichtigste Zielgruppe im Gartenbereich sind die Senioren über 65 Jahren,
von denen jeder fünfte täglich über 1 Stunde mit Gartenarbeit verbringt.
GK015
6
NOTIZEN
Werbung. Betrachten Sie Werbeausgaben als Investitionen, genau wie die
Einrichtung oder das erste Warenlager. Auch bei begrenzten Geldmitteln sollten Sie sich zur Eröffnung etwas Besonderes einfallen lassen, etwas, das der
örtlichen Presse eine Meldung wert ist. Überlegen Sie sich, ob Sie nicht - zwecks
professioneller Einführungswerbung - mit Werbeagenturen oder freiberuflichen
Werbeberatern oder Werbetextern zusammenarbeiten sollten.
Entwickeln Sie mit der Zeit bei Ihrer Zielgruppe ein Image, das Sie von der
örtlichen Konkurrenz unterscheidet, beispielsweise durch:
• professionell dekorierte Schaufenster, die Sie des Öfteren variieren sollten
• wiederholte Aktionen in den Verkaufsräumen
• regelmäßige Werbung in den Tageszeitungen, Stadtteil- bzw. Stadtzeitungen oder Anzeigenblättern, bei der Sie versuchen sollten, aktuelle Attraktionen herauszustellen
• Handzettelwerbung oder Hauswurfsendungen in der näheren Umgebung
• eine größere Anzeige im Branchentelefonbuch
Internetauftritt. Das Käuferpotential im Internet ist riesig, rund 42 Mio. Menschen haben 2012 Waren oder Dienstleistungen online bestellt (destatis). Vor
allem die 25- bis 44-jährigen Web-Surfer nutzen dieses Medium zum Einkaufen
(89 % dieser Altersgruppe). Doch auch die kaufkräftigen 45-65-Jährigen werden zu drei Vierteln mit Online-Angeboten erreicht, und noch über die Hälfte
der über 65-Jährigen.
Grund genug auch für kleinere stationäre Einzelhändler, das eigene Angebot,
Stärken, aber auch Lücken, professionell auf die eigene Webpage zu hieven,
auch wenn kein E-Commerce beabsichtigt ist. So kann man z.B. über aktuelle
Schnäppchen informieren oder im Stil eines Magazins die neuesten Trends
zeigen. Statt einen Webshop mit allen technischen Feinheiten aufzubauen, kann
man dann einfach persönliches Feedback und/oder Bestellungen per Telefon
oder Email anbieten.
Wichtig: Die Seiten sind die elektronische Visitenkarte des Geschäfts und sollten
genauso aufgeräumt und übersichtlich wie das Ladengeschäft daherkommen.
Vorsicht: Auch die einfachsten Websites unterliegen mehr oder weniger umfänglich dem Telemediengesetz – vor allem ein fehlerhaftes Impressum kann
Abmahnprofis in die Hände spielen. Der Teufel steckt dabei im Detail, neben
(Firmen-) Namen und ladungsfähiger Anschrift, ggf. Umsatzsteuer-ID sowie EMail-Adresse muss auch eine zweite Kontaktmöglichkeit angeboten werden;
dabei ist noch nicht höchstrichterlich geklärt, ob eine Telefonnummer genügt,
die nur auf einen Anrufbeantworter aufläuft.
Newsletter: Die Gesetzeslage ist hier eindeutig: Elektronische Newsletter dürfen
nur auf ausdrückliche Anforderung an eigene Kunden versandt werden. Sie
dienen also in erster Linie der Pflege von Stammkunden. Immerhin sind solche
Newsletter (gut die Hälfte der Bezieher wünschen einen vierzehntägigen oder
monatlichen Rhythmus) auf Dauer preiswerter zu organisieren als Werbeschreiben und gedruckte Handzettel.
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Internet-Volumen
/ DIY, Garten, Blumen
/ Möbel und Dekoartikel
/ Hobby- und Freizeitartikel
GK015
7
NOTIZEN
rund 926 Mio. EUR
rund 1,23 Mrd. EUR
rund 1,86 Mrd. EUR
bevh 2013
Online-Umsatz. Laut Branchenverband BHB erzielen die Baumarktunternehmen zusammen rund 343 Mio. EUR Umsatz aus eigenem E-Commerce (2012).
Der Marktanteil der Online-Versender beträgt
• am gesamten Einzelhandelsumsatz 7,7 %
• am Umsatz mit Heimwerken / Garten 2,8 %
• am Umsatz im Segment Freizeit / Hobby 15,8 %
Damit liegt der E-Commerce im Kernbereich des Sortiments deutlich unter dem
Durchschnitt des Einzelhandels, hat sich aber immerhin seit 2007 nahezu verdreifacht.
IfH Köln, 2012
Fast ein Drittel der Online-Umsätze (31 %, ohne Tickets und Dienstleistungen)
wird mittlerweile von stationären Händlern mit zusätzlichen Internetangeboten
erwirtschaftet (IfH Köln, 2011). Dazu gehören natürlich auch Branchenriesen
wie der Outdoor-Spezialist Globetrotter oder auch die Elektronikdiscounter –
aber kleine Spezialanbieter und Boutiquen im Modebereich oder im Buchhandel, selbst aus der Lebensmittelbranche haben im Internet ihr Einzugsgebiet
ausgedehnt.
Online-Handel auf fremden Plattformen. Eine Studie von OC&C listet Ebay
auf Rang 14 der beliebtesten Einkaufsstätten (2012, stationäre Geschäfte sind
hier eingeschlossen). Dem Fachhandel wie dem produzierenden Gewerbe bieten die Internet-Auktionen eine Alternative zum eigenen Online-Shop, um am
wachsenden Onlinehandel zu partizipieren. Zweifellos profitieren gewerbliche
Anbieter vom breit gestreuten Kundenpotenzial und den niedrigen Transaktionskosten, die degressiv gestaffelt sind. Zusätzlich zu den Auktionen bietet
eBay mit seinen eBay-Shops die Möglichkeit, einen klassischen Internethandel
aufzubauen, ohne das Kundenpotenzial der Plattform zu verlieren. In der Einstiegsvariante für wenige Euro monatlicher Grundpreis kann der Anbieter in
seinen "Geschäftskatalog" Artikel zum Festpreis aufnahmen und länger als die
max. 10 Auktionstage dort stehen lassen. Der eBay-Shop ist auf Extra-Seiten
gelistet, verfügt über eine eigene Webadresse unter der eBay-Domain und
kann frei layoutet werden.
Online-Shops. Alternativ kann professionelle Software für den eigenen OnlineShop für unter 2.500 EUR erworben bzw. für monatliche Beträge unter 200
EUR gemietet werden. (auf die Vertragslaufzeit achten!). Die StandardSoftwarepakete erlauben in unterschiedlichem Maße individuelle Gestaltung
der Warenpräsentation sowie Verwaltung und/oder die Anbindung bestehender Warenwirtschaftssoftware (Bestellabwicklung, Rechnungswesen, Versandwesen). Empfehlenswert für Händler, die dieses Geschäft ausbauen möchten:
Eines der Gütesiegel für den sog. B2C-Handel erwerben, das mit festgelegten
Qualitätsstandards für Inhalt und Kaufabwicklung für die Seriosität des Anbieters bürgt.
Fachinformationen zum E-Commerce siehe: VR-GründungsKonzept 032 Versandhandel bzw. VR-GründungsKonzept 017 eBay-Händler.
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NOTIZEN
3. Sortimente
Statistiken zeigen, dass in bestehenden Märkten gut 70 Prozent der Fläche für
das Kernsortiment der Branche reserviert sind, gefolgt vom Gartenbedarf und
Pflanzen. Schwerpunkte innerhalb des Sortiments sollten Sie sorgfältig auf
Ihren Standort und den dortigen Bedarf abstellen.
Die bedeutendsten Umsatzträger 2013 bringen zusammen gut ein Drittel des
Branchenumsatzes:
Bauchemie / Baumaterial
rund 10 %
Sanitär / Heizung
rund 10 %
Anstrichmittel und Zubehör
rund 8 %
Elektro
rund 7 %
Die größten Baumärkte halten rund 70.000 Artikel vorrätig, Läden mit kleinerer
Fläche müssen zwangsläufig Abstriche daran machen und sich auf Sortimente
spezialisieren, die im Einzugsgebiet gefragt sind. In kleineren Märkten muss man
notgedrungen Schwerpunkte setzen. Die können sich an der Nachfrage orientieren. In einem reinen Altbaugebiet beispielsweise wird es nötig sein, ein gutes
Angebot an Isolations- und Renovierungsmaterial und -zubehör zu führen.
Einen Hinweis für die eigene Planung auch ältere Werte, die den relativen Stellenwert einzelner Sortimentsbereiche anhand des Umsatzanteils aufschlüsseln
(2008, gerundete Werte):
Holz/Kunststoff
Farben und Zubehör
Elektro (inkl. Lampen)
Werkzeug, Geräte
Eisenwaren
Tapeten/Boden/Dekoartikel
Fliesen
Basteln, Werken
(Klein-) Möbel
Sonstiges
8%
8%
8%
7%
5%
5%
2%
1%
1%
11 %
Die Sortimentsbereiche entwickeln sich allerdings jeweils eigenständig, so dass
die vorliegenden älteren Daten die Nachfrage nicht unbedingt korrekt abbilden.. Nach einigen Boomjahren gab es im vergangenen Jahr deutliche Rückgänge in Gartensortimenten (3,3 bis 10,3 % BHB). Auch Wohnmöbel und Dekoration sowie Autozubehör und -werkzeug sowie Freizeit / Saisonwaren zeigten
rückläufige Umsätze (5,9 bis 8,3 %). Zulegen konnten die Bereiche Haushaltswaren, Eisenwaren / Sicherheit, Holz und Elektro (3,3 % bis 6,7 %).
Ökosiegel. Die Kunden entscheiden sich zunehmend für umweltfreundliche
Produkte, besonders im Bereich Farben, Lacke, Leime u.ä. In der Praxis zeigt
sich: Beim Einsatz eines Leitsystems zu umweltfreundlichen Produkten stieg der
Umsatz mit diesen Artikel in kurzer Zeit um gut 10 Prozent.
Eine saisonale Spitze beobachten die Statistiker beim Heimwerkerbedarf wie
auch bei Blumen und Gartensortiment im April: Dann steigt der Umsatz gegenüber dem Vormonat im siebenjährigen Mittel um 12 Prozent bzw. um über 20
Prozent (destatis, 2005-2011).
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NOTIZEN
4. Geschäftsräume und Adresse
Private Haushaltsausgaben (2011, destatis) für
Werkzeug Haus und Garten
Gartenpflege, Pflanzen
Elektrische Hausgeräte
Teppiche, Bodenbeläge
rund 192 EUR im Jahr
rund 257 EUR im Jahr
rund 263 EUR im Jahr
rund 97 EUR im Jahr
Hoher Flächenbedarf. Heimwerkermärkte haben einen recht großen Flächenbedarf. Ein gutes Fünftel aller neuen Märkte (21,8 %, BHB) eröffneten 2009 auf
über 10.000 qm Verkaufsfläche; nur 6,4 Prozent der Neueröffnungen bleiben
unter 1.000 qm, weitere 16 Prozent haben zwischen 1.000 und 2.500 qm. Im
Schnitt erreicht ein Heimwerker-/Baumarkt 5.040 qm (2007, gemaba). Auch
wenn Sie planen, Ihr Angebot zu beschränken, brauchen Sie insgesamt für
Verkaufsraum, Lager und Büro auf alle Fälle mehrere hundert Quadratmeter.
Daten der BBE-Betriebsberatung Münster weisen auf einen anzustrebenden
Mindestumsatz pro Quadratmeter von rund 1.500 EUR im Jahr hin (2008).
Dies entspricht in etwa dem durchschnittlichen Flächenumsatz der Branchenriesen (1.511 EUR/qm, 2009 Dähne Verlag).
Vorteil: Wohnortnähe. Eine Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young
hat ergeben, dass Kunden mehr Wert auf die räumliche Nähe des Heimwerkermarktes legen als auf Preisvergleiche. Das ist eine Chance für den kleineren
wohnortnahen Händler. Bei der Suche nach einem geeigneten Standort ist aber
zu beachten, dass branchenfremde Betriebe - beispielsweise alteingesessene
Handwerksbetriebe oder Baustoffgroßhandlungen - durchaus einen Teil der
Heimwerkersortimente übernehmen. Auch die Farbengeschäfte oder mancher
Hausratladen führt ein entsprechendes Sortiment.
Wettbewerb abklären. Innerstädtische Adressen sind allzu oft mit hohen Ladenmieten oder Grundstückskosten verbunden, Betriebsvergleiche haben jedoch gezeigt, dass Fachgeschäfte in stark frequentierten Lagen die besseren
Erträge aufweisen. Bei der Ansiedlung an weniger günstigen Standorten, beispielsweise in Randlagen von Großstädten, liegen die Raumkosten meist niedriger. Auch die Belieferung ist mit geringeren Problemen verbunden. Dann allerdings ist man häufig mit der direkten Konkurrenz der großen Baumärkte konfrontiert. Zudem fallen dann i.d.R. Folgekosten, u.a. für erhöhten Werbeaufwand, an.
Kaufkraft (nur Einzelhandel) pro Kopf
rund 6.055 EUR im Jahr
davon für mittelfristigen Bedarf (u.a. Heimwerkerbedarf) rd 1.620 EUR
IfH Köln, 2013
auf Basis der Differenzierung dieser Studie lässt sich die gesamte einzelhandelsrelevante Kaufkraft pro Kopf und Jahr regional abschätzen:
Baden-Württemberg
rund 6.500 EUR
Bayern
rund 6.600 EUR
Berlin
rund 5.550 EUR
Bremen
rund 5.700 EUR
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Hamburg
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Schleswig-Holstein
GK015 10
rund 6.700 EUR
rund 4.950 EUR
rund 5.950 EUR
rund 6.100 EUR
rund 6.000 EUR
rund 6.100 EUR
NOTIZEN
Detailfragen zu Standortproblemen sollten Sie mit Ihrer Industrie- und Handelskammer oder dem Einzelhandelsverband besprechen; Untersuchungen der
Kaufkraft in Ihrem Zielgebiet, Mietpreisspiegel oder Zahlen zur Passantenfrequenz (Laufkundschaft) und Konkurrenzdichte liegen dort vielleicht schon vor.
Routinemäßig sind folgende Punkte zu prüfen:
○ Größe und Reichweite des Einzugsgebietes (hängt auch von der Exklusivität
Ihres Angebotes ab)
○ Kaufkraft im Einzugsgebiet und erreichbare Umsätze (wie viele Kunden
müssten täglich kommen, damit Sie Ihr Umsatzziel erreichen?)
○ Zahl, Größe, Entfernung und Attraktivität vergleichbarer Geschäfte in der
Umgebung
○ Qualität Ihres Standortes hinsichtlich Laufstraßenlage, Verkehrsverbindungen und Parkplätzen, auch im Vergleich zur Konkurrenz
○ umliegende Geschäfte anderer Branchen, die evtl. eine „Magnetwirkung“
auch für Ihre potentiellen Kunden haben könnten
○ Erweiterungsmöglichkeiten der Geschäftsräume
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NOTIZEN
5. Einkaufskooperationen
Um im Wettbewerb zu bestehen, schließen sich immer mehr Betriebe Verbundgruppen an oder gründen gleich als Franchisenehmer (gut zwei Drittel
aller Neugründer). Der Gemeinschaftseinkauf ist in Ihrer Branche besonders
verbreitet, bestellen die Händler doch im Schnitt 60 - 70 Prozent ihrer Ware auf
diesem Weg.
Flexible Order. Einkaufsgemeinschaften verbilligen nicht nur durch Großeinkauf die Ware, sondern geben Listen mit Angeboten heraus, an denen sich der
einzelne Händler orientieren kann. Online-Liefersysteme der Kooperationen
bieten auch den kleinen Händler die Chance, bei relativ geringem Lagerbestand
schnell nachordern und auf aktuelle Verbrauchertrends gezielt reagieren zu
können.
Gebietsschutz beachten. Teilweise bieten diese Gruppen den Existenzgründern auch langfristige Kredite zur Geschäftsgründung. Allerdings haben fast
alle Einkaufsgemeinschaften einen Gebietsschutz eingeführt, so dass Sie in
manchen Fällen wegen des Konkurrenzschutzes der Mitglieder nicht aufgenommen werden. Nehmen Sie daher am besten mit einer Einkaufsgruppe Kontakt auf, bevor Sie einen Standort gewählt haben. (Adressen erhalten Sie über
den Bundesverband, siehe unter Fachkontakte.)
6. Kalkulationshilfen
Für die Planung Ihres Unternehmens, insbesondere für die Kreditverhandlungen
mit der Bank, benötigen Sie Informationen über alle betriebswirtschaftlichen
Kennzahlen wie Personalkosten, Umsatzchancen oder Handelsspanne.
Durchschnittsumsatz
2,4 Mio. EUR (2012)
Jahresumsatz / Beschäftigter im Schnitt
rd. 159.000 EUR (2011)
/ Beschäftigter in Betrieben bis-2 Beschäftigte
rd. 107.000 EUR (2011)
/ Beschäftigter in Betrieben mit 3-5 Beschäftigten
rd. 114.000 EUR
Saisondaten. Die umsatzstärksten Monate der Branche sind im langjährigen
Mittel März bis Mai, die fast 50 Prozent mehr Absatz bringen als Januar und
Februar, die schwächsten Monate des Jahres. Dies sollten Sie bei der Eröffnungsplanung berücksichtigen.
Kostenstruktur: Nach Erhebungen des Statistischen Bundesamtes verteilten
sich die Aufwendungen der befragten Unternehmen der Branche im Jahr 2011
folgendermaßen:
Wareneinsatz
65,1 % v. Nettoumsatz
Personalkosten
16,0 % v. Nettoumsatz
Miete / Pacht
7,7 % v. Nettoumsatz
Material und Hilfsstoffe
1,8 % v. Nettoumsatz
Sonstiger Aufwand
8,3 % v. Nettoumsatz
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Daraus ergibt sich ein rechnerisches Betriebsergebnis vor Steuern von im
Schnitt der Branche 1,2 Prozent vom Nettoumsatz. Für den kleinen Nachbarschaftsmarkt besonders interessant dürften zum Vergleich auch die folgenden
Kennzahlen sein, die der Fachverband Farben, Lacke, Tapeten, Bodenbelag
erhoben hat (Daten allerdings von 2007):
Betriebshandelsspanne
Personalkosten
Miete + Raumkosten
Werbung
Sonstige Kosten
NOTIZEN
47,1 % v. Umsatz *)
16,6 % v. Umsatz
6,5 % v. Umsatz
2,6 % v. Umsatz
10,5 % v. Umsatz
*) inkl. MwSt.
Bei einem durchschnittlichen Jahresumsatz von rund 670.000 EUR erzielten die
am Betriebsvergleich teilnehmenden Unternehmen im Schnitt ein Vorsteuerergebnis von 10,8 Prozent vom Umsatz.
Daten der BBE-Betriebsberatung Münster setzen für das Segment Farben, Tapeten, Bodenbeläge einen Wert von rund 150.000 EUR Jahresumsatz pro Mitarbeiter als Mindestwert an, um das Bestehen des Geschäfts langfristig abzusichern (2008). Dies bei einem Wareneinsatz von 56 bis 60 Prozent und Personalkosten von 15 bis 20 Prozent vom Umsatz.
Der Lagerumschlag der Branche liegt laut Angaben der BBE Münster im
Schnitt bei 3, laut Betriebsvergleich der Farbenfachverbands bei 4,1 – dieser
Wert gibt, unabhängig vom tatsächlichen Bestellverhalten, an, in welchem Zeitraum das ins Lager investierte Kapital zurück in die Kasse fließt (Umsatz geteilt
durch Lagerbestand, beides zu Einstandspreisen bewertet).
Bezugsquellen. Verhandeln Sie mit möglichst vielen Lieferanten, bis Sie Bezugsquellen gefunden haben, denen Sie vertrauen und die Ihnen günstige
Konditionen einräumen. Bei Ihren Verhandlungen sollten Sie überlegen, welche
der folgenden Punkte für Sie besonders wichtig sind: Lieferfristen, Rabatte,
Rückgaberechte, Kulanz bei Materialfehlern, Zahlungsweise und Zahlungsziel,
Sortimentsbreite. Fordern Sie unbedingt das Lieferantenverzeichnis Ihres Verbandes an.
Lagerdaten. Die Kunden erwarten in einem Baumarkt ein reichliches Angebot,
so dass das im Warenlager gebundene Kapital hoch ist. Beachten Sie außerdem,
auch hinsichtlich der Finanzierung, dass Sie zu Beginn mit einer längeren Kapitalumschlagsdauer rechnen müssen.
Betriebliche Versicherungen. Unabdingbar sind Haftpflichtversicherungen für
Schäden, die Inhaber oder Mitarbeiter im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit
verursachen. Wichtig sind Betriebsunterbrechungsversicherungen, die zusätzlich
zu den entsprechenden Sachversicherungen wie Feuer, Sturm oder Maschinenschaden die Ausfallzeit abdecken.
Arbeitslosenversicherung. Selbständige können freiwillig (gegen einen pauschalen Monatsbeitrag) Mitglied der Arbeitslosenversicherung bleiben (Kündigung erstmals nach 5 Jahren möglich, dann mit jeweils 3 Monaten Frist). Wesentliche Voraussetzungen: mind. 15 Wochenstunden selbständige Tätigkeit;
innerhalb der letzten 24 Monate vor Aufnahme der selbständigen Tätigkeit
mind. 12 Monate versicherungspflichtig beschäftigt oder Bezieher von Arbeitslosengeld; Antragstellung innerhalb von 3 Monaten nach Existenzgründung.
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Krankenversicherung. Wer selbständig ist, kann wählen, ob er in der gesetzlichen Krankenkasse bleibt oder sich privat versichert. Die Beiträge der gesetzlichen
Krankenversicherung sind von Alter, Geschlecht und Anzahl der nicht erwerbstätigen Familienangehörigen unabhängig, während die Privatversicherer für jedes
Mitglied einen eigenen Beitrag berechnen. Für junge, gesunde Einsteiger ohne
mitzuversichernde Familienangehörige ist eine Privatversicherung meist günstiger.
GK015 13
NOTIZEN
Alters- / Risikovorsorge. Bei der Altersvorsorge gibt es für Selbständige meist
die Möglichkeit zwischen gesetzlicher Rentenversicherung, Versorgungswerken
bei einigen Berufsgruppen und/oder privaten Versicherungen zu wählen. Berufsunfähigkeit ist in der gesetzlichen Rentenversicherung für alle, die ab
1.1.1961 geboren sind, nur äußerst unzureichend abgesichert (Erwerbsminderungsrente); eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte zusätzlich privat abgeschlossen werden. Derzeit gilt eine private Vorsorge als günstiger, doch Prognosen über lange Zeiträume sind immer mit Unsicherheiten behaftet.
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7. Finanzierung
Kredithilfen. Neben den Kredithilfen des Bundes bzw. der KfWMittelstandsbank (z.B. ERP-Gründerkredit-StartGeld bis 100.000 EUR, ERPGründerkredit-Universell für höhere Kreditsummen bis 10 Mio. EUR oder ERPKapital für Gründung mit Eigenkapitalfunktion bis 500.000 EUR) können Existenzgründer auch Förderung aus Landesprogrammen beantragen. Dazu gehören zinsgünstige Darlehen, in mehreren Ländern aber auch zusätzliche Beratungsmittel, in einigen Regionen und Branchen auch direkte Zuschüsse. Das aus
eigenen Mitteln aufgebrachte Kapital sollte 15 bis 20 Prozent des Gesamtbedarfs nicht unterschreiten.
Zu beachten: Öffentliche Förderkredite für Existenzgründer erhält nur,
wer den Antrag darauf stellt, bevor er Investitionen tätigt, Räume mietet oder
das Gewerbe anmeldet.
•
•
Haftungsfreistellung: Förderkredite werden in aller Regel über die Hausbank ausgeliehen, die ihrerseits für die Rückzahlung des Darlehens gegenüber der Förderbank haftet. Diese Haftung wird für einige Programme,
wie z.B. das StartGeld der KfW, mit der Haftungsfreistellung für einen Teil
des Kredits (um max. 80 %) reduziert, Hausbank und Förderbank teilen
sich also das Kreditrisiko. Der Gründer profitiert hiervon indirekt, weil dies
der Hausbank die Gewährung des Kredits auch bei geringeren Sicherheiten erleichtert.
Ausfallbürgschaft: Die Bürgschaftsbanken der Länder ersetzen mit öffentlichen Bürgschaften fehlende bankübliche Sicherheiten des Gründers für
Bank- und/oder Förderkredite. Bei einem Scheitern des Vorhabens zahlen
sie den besicherten Anteil der Finanzierung (max. 80 %, zwischen 10.000
EUR und 1 Mio. EUR) an die Hausbank. Der Gründer haftet für diesen Anteil gegenüber der Bürgschaftsbank, für den Rest gegenüber der Hausbank. Der Antrag auf eine öffentliche Bürgschaft wird über die Hausbank
gestellt (bis 100.000 EUR in einigen Ländern auch direkt). Die Bürgschaftsbanken holen i.d.R. eine Stellungnahme der zuständigen Kammer oder
Branchenvereinigung ein. Wesentlich ist eine absehbar ausreichende Rentabilität des Vorhabens. Ausfallbürgschaften gibt es nicht für Förderkredite mit Haftungsfreistellung.
Förderprogramme der Länder
Ausführliche Informationen bei den Landesförderinstituten. Adressen und
Webadressen siehe unter Gründerkontakte / -informationen.
Baden-Württemberg u.a.: Gründungsfinanzierung - Kredite ab
5.000 EUR bis 5 Mio. EUR (stille Beteiligung bei Vorhaben bis
max. 250.000 EUR möglich) + Startfinanzierung 80 - Kredite für
Vorhaben bis max. 150.000 EUR Gesamtvolumen (Darlehensbetrag bis max. 100.000 EUR zu 100 % des Finanzierungsbedarfs)
+ Exi-Gründungs-Gutscheine für kostenlose Gründungsberatungen, bis 10 Tage Intensivberatungen zu reduzierten Kosten
(bis zu 80 % verbilligt)
Bayern u.a.: Startkredit bis 40 % der förderfähigen Kosten
(vorwiegend Investitionen, ohne Pkw) zwischen 12.000 EUR
und 310.000 EUR Darlehenssumme + Startkredit 100 zur Aufstockung auf höhere Finanzierungsanteile, mind. 2500 EUR
Darlehen, max. 10 Mio. EUR Gesamtfinanzierung + Universal-
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kredit bis 100 % Finanzierung (inkl. Betriebsmittel), mind. 25.000
EUR, höchstens 10 Mio. EUR Darlehensbetrag + stille Beteiligung zwischen 20.000 EUR und 250.000 EUR + Existenzgründercoaching bis 70 % Zuschuss zum Beraterhonoraren bis 800
EUR pro Tagewerk, max. 10 Tagewerke
GK015 15
NOTIZEN
Berlin u.a.: Berlin Start - Darlehen für Investitionen, ggf. den
Übernahmepreis oder ein erstes Warenlager sowie Betriebsmittel zwischen 5.000 EUR und 250.000 EUR + Gründungsfinanzierungen bis max. 10 Mio. EUR aus KMU-Fonds, ab 250.000 EUR
i.d.R. nur in Kooperation mit der Hausbank
Bremen u.a.: BAB-Starthilfekredit (als Eigenkapitalaufstockung)
bis max. 50.000 EUR (bei max. 100.000 EUR Finanzierungsbedarf) + Ergänzungsdarlehen ab 150.000 EUR (max. 50 % des
Hausbankdarlehens) + Bremer Gründerkredit bis 5 Mio. EUR +
Beratungsförderung als Zuschuss bis max. 80% bei max. 700
EUR Honorar pro Tagewerk (insgesamt max. 2.800 EUR Zuschuss)
Hamburg u.a.: Darlehen bis max. 17.500 EUR (35.000 EUR bei
Gemeinschaftsgründung) für erwerbslose oder von Erwerbslosigkeit bedrohte Existenzgründer
Mecklenburg-Vorpommern u.a.: Mikrodarlehen für Gründer
bis 10.000 EUR, Kooperationsdarlehen mit der Hausbank auch
bis 20.000 EUR + Kleindarlehen zwischen 20.000 EUR und
200.000 EUR + 50 % Zuschuss zur Unternehmensberatung von
max. 500 EUR pro Tagewerk, im Rahmen von Unternehmensnachfolgen insgesamt max. 10.000 EUR
Niedersachsen u.a.: Niedersachsen-Gründerkredit zwischen
20.000 EUR und 500.000 EUR für Investitionen sowie bis zu
500.000 EUR für Betriebsmittel und ggf. ein erstes Warenlager
+ Gründercoaching von 3-20 Tagewerken, je nach Region bis
75 % Zuschuss zu max. 600 EUR pro Tag (nur bei NBank akkreditierte Berater; Sonderkonditionen für bestimmte Regionen
bzw. Gründungen)
Nordrhein-Westfalen u.a.: NRW.BANK Gründungskredit, mind.
25.000 EUR, max. 10 Mio. EUR Kreditvolumen (zu 100 % der
förderfähigen Kosten) + Gründungsberatung (max. 50% / 400
EUR pro Tagewerk Zuschuss, i.d.R. für 4 Tagewerke)
Rheinland-Pfalz u.a.: Darlehen aus dem Mittelstandsförderungsprogramm bis zu 100% der Investitionen (max. 2 Mio.
EUR, dabei Betriebsmittel bis 500.000 EUR) + Existenzgründungsberatung bis 50% Zuschuss für max. 9 Tagewerke zu 800
EUR
Schleswig-Holstein u.a.: Starthilfedarlehen bis 100.000 EUR
Investitionsbedarf und/oder 50.000 EUR Betriebsmittelbedarf
(je Gründer, ab 100.000 EUR Finanzierungsbedarf 15 % Eigenkapital erforderlich) + Zuschuss aus dem Zukunftsprogramm
Arbeit zur Gründungsberatung / -schulung von 50 % der Kosten / max. 300 EUR für max. 5 Tagewerke
Geno-Star: Finanzierungsplaner im Internet. Wie eine auf Ihren Kapitalbedarf
zugeschnittene Finanzierung mit dem vorhandenen Eigenkapital, öffentlichen
Mitteln und Bankdarlehen im Idealfall aussehen könnte, ermitteln Sie im ersten
Schritt selbst mit GENO-Star. Das DV-gestützte Beratungssystem der Volksbanken, Raiffeisenbanken und Spar- und Darlehenskassen errechnet aufgrund Ihrer
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Angaben ganz unverbindlich einen optimalen Finanzierungs- und Kapitaldienstplan. So können Sie erst einmal verschiedene Modelle durchspielen. Damit
erhalten Sie erste konkrete Zahlen für Ihren Businessplan, die dann im Gespräch
mit Ihrer Hausbank verfeinert und noch besser auf Ihr Vorhaben zugeschnitten
werden können.
GK015 16
NOTIZEN
Internet-Service unter www.geno-Star.de
Förderrechner mit optimalem Finanzierungsplan und Kapitaldienstplan
sowie Hinweisen auf einzureichende Unterlagen
Förderprogramme und Förderlexikon
Adressen der lokalen genossenschaftlichen Bank(en)
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GK015 17
NOTIZEN
8. Recht
Die Eröffnung und selbständige Führung eines GPK-Fachgeschäfts wird durch
keinerlei spezielle Rechtsvorschriften eingeschränkt.
Informieren Sie sich bei der Kammer über die einschlägigen Vorschriften wegen
der Lagerung brennbarer bzw. giftiger Stoffe. Sicherlich haben Sie bei Farben
und Lacken sowie Holzschutzmitteln entsprechende Bestände.
Gewerbeanmeldung bei der für Ihren Betriebssitz zuständigen Stadt- oder
Gemeindeverwaltung. Davon werden automatisch in Kenntnis gesetzt
•
•
•
•
das Finanzamt
das Gewerbeaufsichtsamt
die Ordnungsbehörden
die Berufsgenossenschaft
Mit der Aufnahme eines Gewerbes wird jedes Unternehmen kammerzugehörig
und damit beitragspflichtig.
Sollte das Finanzamt innerhalb von wenigen Wochen keine Steuernummer
zugeteilt haben, ist der Gewerbetreibende verpflichtet, eine persönliche Mitteilung zu machen.
Personal. Wenn Sie Mitarbeiter beschäftigen wollen, brauchen Sie für die Anmeldung zur Krankenkasse eine Betriebsnummer. Die bekommen Sie von Ihrem
zuständigen Arbeitsamt zugeteilt. Natürlich müssen Ihre Mitarbeiter gegen
Unfall versichert sein. Deshalb ist innerhalb von 8 Tagen nach Aufnahme der
Geschäftstätigkeit die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft fällig. Der
Beitrag richtet sich nach der Höhe der Brutto-Entgelte.
REACH-Verordnung der EU. Einzelhändler sind verpflichtet, Verbraucher auf
Anfrage über „besorgniserregende Stoffe“ in Nonfood-Produkten zu informieren, und zwar
•
auf Basis von Informationen, die ihre jeweiligen Lieferanten bereits zur
Verfügung gestellt haben, oder
•
indem sie die Anfrage an den betreffenden Lieferanten weiterleiten.
•
Die Frist für die Auskunftserteilung beträgt 45 Tage.
Gewerblichen Kunden sind Informationen über etwaige Inhaltsstoffe nach
REACH unaufgefordert zu übermitteln.
Die Liste der betroffenen Stoffe – die laufend ergänzt wird – führt die ECHA
(Europäische Chemikalienagentur).
Steuerfallen. Auch Gründer, die sich beim Thema Unternehmenssteuern von
Anfang an der Hilfe eines Steuerberaters bedienen, müssen sich selbst in
Grundzügen mit den rechtlichen und steuerlichen Aspekten einer Unternehmensgründung befassen. Wichtig für viele, wenn sie (in der Anfangsphase)
ohne Mitarbeiter arbeiten: Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) kann
bereits durch die gemeinsame Tätigkeit / Kooperation zweier Personen entstehen und dann – ohne dass die Partner dies wissen – zu weit reichenden steuerlichen Konsequenzen führen, ggf. verbunden mit erheblichen steuerlichen
Nachteilen für die Partner.
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9. Spezielle Gründerinfos
GK015 18
NOTIZEN
Businessplan. Ein Gründungs- bzw. Investitionskonzept für die Finanzierung
sollte u. a. folgende Informationen enthalten:
•
Marktbedingungen und voraussichtliche Entwicklung der Branche
•
Angebotspalette, Spezialisierungen, Preise, Service
•
Kundenpotenzial im Einzugsgebiet und ggf. daraus begründete
•
Standortwahl
•
Konkurrenzsituation
•
notwendiger Mitarbeiterstamm
Erfolgsaussichten des Unternehmens als Vollexistenz: Die oben genannten
Themen müssen mit einer Umsatz-, Kosten- und Ertragsvorschau quantifiziert
bzw. untermauert werden, um von der Wirtschaftlichkeit des jeweiligen Vorhabens zu überzeugen.
Gründungsplaner der Volksbanken und Raiffeisenbanken.
Bei der Erstellung von ersten professionellen Businessplänen unterstützt Sie der
Gründungsplaner der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Mit Hilfe dieses umfangreichen und effizienten Planungsinstruments schärfen Sie den Blick für die
Chancen Ihres zukünftigen Unternehmens, senken durch genaue Kalkulation
die Risiken und betrachten ganz realistisch die Erfolgsaussichten aus verschiedenen Blickwinkeln.
Zentrale Bestandteile des Gründungsplaners, den interessierte Gründer bei
jeder Volksbank und Raiffeisenbank erhalten:
Das „Simulationsprogramm: Unternehmensgründung" für Ihren heimischen
PC bildet den Gründungsprozess in betriebswirtschaftlich logischer Reihenfolge
ab. Im Ergebnis erarbeiten Sie schrittweise Ihren individuellen Businessplan, der
eine detaillierte Grundlage für das Finanzierungsgespräch mit Ihrer Hausbank
bildet.
Im „Gründerplanspiel“ planen Sie gemeinsamen mit anderen (max. 20) Unternehmensgründern einen ganzen Tag lang Ihre eigene Firma, unter kompetenter Leitung, über einen Zeitverlauf von drei Jahren. Fragen Sie in Ihrer Genossenschaftsbank nach den nächsten Terminen.
Persönliche Kreditwürdigkeit. Neben den wirtschaftlichen Aussichten des
geplanten Unternehmens werden auch die persönliche Vermögens- und Einkommenssituation und die Kreditsicherheiten des Gründers eine Rolle spielen.
In Bezug auf diese Frage kann es leicht zu Enttäuschungen kommen, da die
Bank die aufgeführten Sicherheiten manchmal nicht so hoch bewertet, wie ein
Gründer sich das erhofft.
Übliche Bewertungen: in voller Höhe Kontoguthaben bei einem Kreditinstitut,
Rückkaufwerte von Lebensversicherungen und Bausparguthaben, zu drei Vierteln des Wertes festverzinsliche Wertpapiere (für ausländische Wertpapiere
gelten besondere Regelungen), mit fünfzig Prozent Aktien.
Franchising. Beim Franchising kann der Existenzgründer im Idealfall einen mehr
oder weniger bekannten Markennamen und ein bewährtes Geschäftskonzept
nutzen sowie weitere Serviceleistungen der Mutterfirma. Dafür ist eine Lizenzgebühr zu entrichten, einmalig zu Beginn der Zusammenarbeit oder als regelmäßige Umsatzbeteiligung des Franchisegebers. Der Franchisenehmer ist dabei
selbständiger Geschäftsmann; er sorgt für Finanzierung, Personal und Verkauf.
Dabei wird er in der Regel vom Franchisegeber unterstützt und beraten. (Weitere Informationen und Adressen von Franchiseanbietern: siehe VRGründungsKonzept 120 Franchising.)
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Unternehmenskauf. Einen bereits eingeführten Betrieb zu übernehmen, kann
von Vorteil sein. Die Anlaufphase ist leichter, wenn der Betrieb schon einen
Namen hat und über eingearbeitete Mitarbeiter verfügt. Der oft schwierige
Aufbau eines Kundenstamms sowie die Verhandlungen um günstige Konditionen von Lieferanten entfallen. Der Arbeitsablauf ist eingespielt. In der Praxis
bietet eine Übernahme jedoch nicht grundsätzlich ein sicheres Sprungbrett in
die Selbständigkeit. Der zum Verkauf stehende Betrieb sollte einer gründlichen
betriebswirtschaftlichen Prüfung unterzogen werden.
GK015 19
NOTIZEN
Prüfpunkte. Setzen Sie sich mit den Verkaufsgründen des bisherigen Inhabers
auseinander. Prüfen Sie neben persönlichen Gründen auch betriebswirtschaftliche Aspekte. Unter Umständen hat der Vorbesitzer in den letzten Jahren nicht
ausreichend investiert. Das bedeutet zusätzlich zum Kaufpreis hohe Zusatzinvestitionen für modernes Inventar oder Verluste durch veraltete Lagerbestände. Überzeugen Sie sich auch über die ordnungsgemäße Buchführung und
verlangen Sie gegebenenfalls Berichtigungen. Bitten Sie den Altinhaber, seinen
Steuerberater von der Schweigepflicht zu entbinden, damit Sie Einblick in alle
Daten erhalten. Ziehen Sie Ihren eigenen Steuerberater zur Entscheidung hinzu.
Besonders sorgfältig recherchiert werden sollten:
• Verkaufsgründe des bisherigen Inhabers
• alle betriebswirtschaftlichen Kennzahlen wie Personaldaten, Verträge, Verbindlichkeiten und Außenstände; die Jahresabschlüsse der letzten 3 bis 5
Jahre (Bilanzen / Gewinn- und Verlustrechnungen), laufende Verbindlichkeiten
• laufende Verträge mit Herstellern und Lieferanten und die Berechtigung, als
Nachfolger in diese Verträge eintreten bzw. sie kündigen zu können
• (Rest-)Laufzeit des Mietvertrags und ggf. neue Auflagen oder Bauplanungen der Behörden
Kaufpreis. Der Unternehmenswert setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen:
Zeitwert für Einrichtung und Ausstattung
Wert des Warenbestandes, soweit vorhanden;
Geschäftswert, der sich aus den Umsatzzahlen, der Geschäftslage und dem
Kundenstamm ergibt.
Die Finanzierung des Kaufpreises sowie der erforderlichen Zusatzinvestitionen
kann - wie jede Existenzgründung - vom Staat mit zinsgünstigen Mitteln erleichtert werden.
Haftung gegenüber dem Finanzamt: Bei einer Geschäftsübernahme haften
der Käufer gegenüber dem Finanzamt für alle betrieblichen Steuern wie Gewerbesteuer, Umsatzsteuer und Lohnsteuer, die ein Jahr vor und ein Jahr nach
der Geschäftsübergabe anfallen. Begrenzt ist diese Haftung auf den Unternehmenswert. Das Haftungsrisiko kann eingeschränkt werden, indem man sich
vom Veräußerer eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes vorlegen lässt, die besagt, ob betriebliche Steuern auf dem Unternehmen lasten.
Personal. Bei Übernahme eines Betriebes besteht für das Personal voller Kündigungsschutz. Dies gilt auch für Arbeitnehmer, die weniger als sechs Monate
beim bisherigen Inhaber beschäftigt sind, für Betriebe mit weniger als fünf
Beschäftigten sowie bei Betriebsverpachtungen. Verschaffen Sie sich deshalb
eine genaue Übersicht über die Dauer und den Inhalt der Arbeitsverträge sowie über mündliche Absprachen. Informieren Sie sich über Resturlaubsansprüche, spätere Abfindungen und Gratifikationen der Beschäftigten
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GK015 20
10. Gründerkontakte/-informationen
•
Anlaufstellen für Gründer
Baden-Württemberg: ifex - gruendung-bw.de
Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg
Neues Schloss, Schlossplatz 4, 70173 Stuttgart
Tel. 0711/123-2786, Fax 0711/123-2556
E-Mail: ifex@mfw.bwl.de
www.gruendung-bw.de
Bayern: Startup in Bayern
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und
Technologie
Prinzregentenstraße 28,, 80538 München
Tel. 089/21620-0, Fax 089/2162-2760
E-Mail: info2010@mittelstand-in-bayern.de
www.startup-in-bayern.de
Berlin: gruenden-in-berlin.de
www.gruenden-in-berlin.de
E-Mail: -> Kontaktformular
Existenzgründer-Telefon: 030/9013-8444
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung
Martin-Luther-Str. 105, 10825 Berlin
E-Mail: poststelle@senwtf.berlin.de
www.berlin.de/sen/wirtschaft/foerderung/gruenden/index.html
Bremen: B.E.G.IN-Gründungsleitstelle
c/o RKW Bremen, Langenstr. 30, 28195 Bremen
Info-Line Bremen: 0421/32 34 64-12
Info-Line Bremerhaven: 0471/14 04 60
E-Mail: info@begin24.de
www.begin24.de
Hamburg: H.E.I. Hamburger ExistenzgründungsInitiative
Habichtstr. 41, 22305 Hamburg
Tel. 040/611 7000, Fax 040/611 700 19
Kontaktformular: www.hei-hamburg.de/103,Kontakt.html
www.hei-hamburg.de
Mecklenburg-Vorpommern: Gründertelefon
E-Mail: -> Kontaktformular
Ansprechpartner Mo-Do 9.00-15.30 Uhr unter:
www.gruender-mv.de/info/gruendertelefon/index.html
Online-Beratung:
www.gruender-mv.de/service/onlineberatung/index.html
www.gruender-mv.de
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GK015 21
Niedersachsen: Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank
Günther-Wagner-Allee 12-16, 30177 Hannover
E-Mail: info@nbank.de
www.nbank.de
Existenzgründung in Niedersachsen:
www.nbank.de/Unternehmen/Wirtschaft/Existenzgruendung
Nordrhein-Westfalen: STARTERCENTER NRW
Standorte der Startercenter in NRW:
www.startercenter.nrw.de/startercenter/startercenter-adressen.html
Infoline: 0211/ 837 1939 (Montag-Freitag 8-18 Uhr)
Kontaktformular: www.startercenter.nrw.de/impressum/kontakt.html
www.startercenter.nrw.de
Förderlotse: www.nrwbank.de/de/foerderlotse/produktsuche/index.html
Rheinland-Pfalz: Gründungsinitiative
Ministerium f. Wirtschaft, Klimaschutz, Energie u. Landesplanung
Kaiser-Friedrich-Straße 1, 55116 Mainz, Tel. 06131/16-2525
www.gruendungsinitiative.rlp.de
Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
Beratertelefon: 06131/6172 -1333 (Mo.-Do. 9-17 Uhr; Fr. 9-15 Uhr)
E-Mail: beratung@isb.rlp.de
www.isb.rlp.de
Förderfinder: http://isb.rlp.de/de/wirtschaft/foerderfinder-assistent/
Schleswig-Holstein: Existenzgründungsoffenssive
Förderberatung:
www.ib-sh.de/foerderlotse
Förderlotsen einschließlich GründerInnenberatung
Investitionsbank Schleswig-Holstein
Tel. 0431/9905-0, Fax 0431/9905-3383
E-Mail: info@ib-sh.de
www.ib-sh.de/existenzgruendung
Initiative "Gründerland Deutschland"
auf dem Existenzgründerportal
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
www.existenzgruender.de
•
Kammern
Service der Industrie- und Handelskammern: Existenzgründungsberatung | Vermittlung/Benennung von Spezialisten und weiterführenden Beratungseinrichtungen | Auskunft über gewerberechtliche Fragen | Wegweiser zu den Förderprogramme aus Bundes- und Landesmitteln etc.
Links zu allen IHKs:
www.dihk.de/ihk-finder
Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag e.V.
Jägerstraße 40, 70174 Stuttgart
Tel. 0711/22 55 00 60, Fax 0711/22 55 00 77
E-Mail info@bw.ihk.de
www.bw.ihk.de
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IHK Bodensee-Oberschwaben: www.weingarten.ihk.de
IHK Ulm: www.ulm.ihk24.de
IHK Ostwürttemberg: www.ostwuerttemberg.ihk.de
IHK Reutlingen www.reutlingen.ihk.de
IHK Hochrhein-Bodensee: www.konstanz.ihk.de
IHK Rhein-Neckar: www.rhein-neckar.ihk24.de
IHK Karlsruhe: www.karlsruhe.ihk.de
IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg:
www.schwarzwald-baar-heuberg.ihk.de
IHK Nordschwarzwald:
www.nordschwarzwald.ihk24.de
IHK Südlicher Oberrhein:
www.suedlicher-oberrhein.ihk.de
IHK Heilbronn-Franken: www.heilbronn.ihk.de
IHK Region Stuttgart: www.stuttgart.ihk.de
Bayerischer Industrie- und Handelskammertag BIHK e.V.
Balanstraße 55–59, 81541 München
Tel. 089/5116-0, Fax 089/5116-1240
E-Mail: info@bihk.de
www.bihk.de
IHK Aschaffenburg: www.aschaffenburg.ihk.de
IHK zu Coburg: www.coburg.ihk.de
IHK für München und Oberbayern:
www.muenchen.ihk.de
IHK für Niederbayern in Passau: www.passau.ihk.de
IHK Nürnberg für Mittelfranken: www.nuernberg.ihk.de
IHK für Oberfranken Bayreuth: www.bayreuth.ihk.de
IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim:
www.ihk-regensburg.de
IHK Schwaben: www.schwaben.ihk.de
IHK Würzburg-Schweinfurt: www.wuerzburg.ihk.de
GK015 22
Industrie- und Handelskammer Berlin
Fasanenstr. 85, 10623 Berlin
Tel. 030/315 10-0, -667, Fax 030/315 10-166
E-Mail: service@berlin.ihk.de
www.ihk-berlin.de
Handelskammer Bremen
Am Markt 13, 28195 Bremen
Tel. 0421/3637-0, Fax 0421/3637 299
E-Mail: service@handelskammer-bremen.de
www.handelskammer-bremen.de
IHK Bremerhaven: www.bremerhaven.ihk.de
Handelskammer Hamburg
Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg
Tel. 040/36 13 8-138, Fax 040/36 13 8-401
E-Mail: service@hk24.de
www.hk24.de
IHKs in Mecklenburg-Vorpommern:
Industrie- und Handelskammer zu Schwerin
Graf-Schack-Allee 12, 19053 Schwerin
Tel. 0385/51 03-0, Fax 0385/51 03-999
E-Mail: info@schwerin.ihk.de
www.ihkzuschwerin.de
IHK Neubrandenburg: www.neubrandenburg.ihk.de
IHK Rostock: www.rostock.ihk24.de
Niedersächsischer Industrie- und Handelskammertag
Hinüberstraße 16- 18, 30175 Hannover
Tel. 0511/33708-75, Fax 0511/33708-79
E-Mail: n-ihk@n-ihk.de
www.n-ihk.de
IHK Hannover: www.hannover.ihk.de
IHK Lüneburg-Wolfsburg: www.ihk-lueneburg.de
Oldenburgische IHK: www.ihk-oldenburg.de
IHK Osnabrück · Emsland · Grafschaft Bentheim:
www.osnabrueck.ihk24.de
IHK für Ostfriesland und Papenburg:
www.ihk-emden.de
IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum:
www.stade.ihk24.de
IHK NRW - Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e. V.
Marienstraße 8, 40212 Düsseldorf
Tel. 0211/367 02-0, Fax 0211/367 02-21
E-Mail: info@ihk-nrw.de
www.ihk-nrw.de
IHK Aachen: www.aachen.ihk.de
IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland: www.ihk-arnsberg.de
IHK Ostwestfalen zu Bielefeld: www.ostwestfalen.ihk.de
IHK Mittleres Ruhrgebiet: www.bochum.ihk.de
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VR-GründungsKonzept
IHK Bonn / Rhein-Sieg: www.ihk-bonn.de
IHK Lippe zu Detmold: www.detmold.ihk.de
IHK zu Dortmund: www.dortmund.ihk24.de
IHK zu Düsseldorf: www.duesseldorf.ihk.de
Niederrheinische IHK Duisburg · Wesel · Kleve
zu Duisburg: www.ihk-niederrhein.de
IHK für Essen, Mülheim a. d. Ruhr, Oberhausen zu Essen:
www.essen.ihk24.de
Südwestfälische IHK zu Hagen: www.sihk.de
IHK zu Köln: www.ihk-koeln.de
IHK Mittlerer Niederrhein: www.krefeld.ihk.de
IHK Nord Westfalen: www.ihk-nordwestfalen.de
IHK Siegen: www.ihk-siegen.de
IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid:
www.wuppertal.ihk24.de
•
GK015 23
IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz
c/o IHK Koblenz, Schlossstraße 2, 56068 Koblenz
Tel. 0261/106-0, Fax 0261/106-234
E-Mail: service@koblenz.ihk.de
www.ihk-arbeitsgemeinschaft-rlp.de
IHK zu Koblenz: www.ihk-koblenz.de
IHK für die Pfalz: www.pfalz.ihk24.de
IHK Rheinhessen: www.rheinhessen.ihk24.de
IHK Trier: www.ihk-trier.de
Arbeitsgemeinschaft IHK Schleswig-Holstein
Flensburg · Kiel · Lübeck
Bergstraße 2, 24103 Kiel
Tel. 0431/5194-0, Fax 0431/5194-234
E-Mail: ihk@kiel.ihk.de
www.ihk-schleswig-holstein.de
Betriebs-/Existenzgründungsberatung
Beratung der Länder: www.existenzgruender.de/gruendermagazin/beratung-adressen/foerderung_exgr/index.php
IFH Institut für Handelsforschung GmbH
Dürener Str. 401b, 50858 Köln
Tel. 0221/943607–0, Fax 0221/943607-99
E-Mail: info@ifhkoeln.de
www.ifhkoeln.de
BBE Handelsberatung Westfalen GmbH
von-Esmarch-Straße 168, 48149 Münster
Tel. 0251/87119-0, Fax 0251/87119-19
E-Mail: info@bbe-muenster.de
www.bbe-muenster.de
BBE Handelsberatung GmbH
Brienner Straße 45, 80333 München
Tel. 089/55118-0, Fax 089/55118-153
E-Mail: info@bbe.de
www.bbe.de
RKW Deutschland GmbH
Kontorhaus Charlottenstraße 65, Quartier 203
Kronenstraße 18-19, 10117 Berlin
Tel. 030/20 622 59-0, Fax 030/20 622 59-50
E-Mail: info@rkw-d.de
www.rkw-d.de
Das RKW Deutschland GmbH (RKW-D) ist die Dachorganisation der
regionalen RKWs.
RKW - Rationalisierungs- und Innovationszentrum
der Deutschen Wirtschaft e.V.
Düsseldorfer Str. 40 A, 65760 Eschborn
Tel. 06196/49 5-0
Kontakt: www.rkw.de/portal/kontakt/
www.rkw.de
Das RKW Kompetenzzentrum ist eine Einrichtung des RKW-Bundesvereins. Es bietet schnelle,
pragmatische Lösungen für heutige und künftige Herausforderungen in kleinen und mittleren
Unternehmen.
Beratung vor Ort: Linkkarte auf dem RKW Portal:
www.rkw.de
Die folgenden Verbände legen an die Qualität ihrer beratenden Mitglieder hohe Maßstäbe an und können Existenzgründungsberater aus den Regionen benennen. Die
Beratungskosten werden im Allgemeinen vom Bund bezuschusst.
Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) e.V.
Zitelmannstraße 22, 53113 Bonn
Tel. 0228/9161-0, Fax 0228/9161-26
E-Mail: info@bdu.de
www.bdu.de
Ein exklusiver Service der
Genossenschaftsbanken in
Baden-Württemberg ⋅ Bayern ⋅ Berlin ⋅
Bremen ⋅ Hamburg ⋅ MecklenburgVorpommern ⋅ Niedersachsen ⋅
Nordrhein-Westfalen ⋅ RheinlandPfalz ⋅ Schleswig-Holstein
VR-GründungsKonzept
Vereinigung Beratender Betriebs- und Volkswirte (VBV) e.V.
Blütenweg 12, 22589 Hamburg
Tel. 040/8980 7018, Fax 040/8980 7019
E-Mail: info@vbv.de
www.vbv.de
Bundesverband der Wirtschaftsberater (BVW) e.V.
Lerchenweg 14, 53909 Zülpich
Tel. 02252/81361, Fax 02252/2910
E-Mail: info@bvw-ev.de
www.bvw-ev.de
•
GK015 24
BUS Betreuungs- und Unternehmensberatungs GmbH
Kunstmühlstraße 12a, 83026 Rosenheim
Tel. 08031/887 35 070, Fax 08031/887 39 85
www.bus-netzwerk.de
E-Mail: info@)bus-netzwerk.de
Regionale Ansprechpartner:
www.bus-netzwerk.de/kontakt/bus_vor_ort/index.html
Infos zu öffentlichen Fördermitteln
GENO-STAR, das DV-gestützte Beratungssystem der Volksbanken, Raiffeisenbanken und Spar- und Darlehnskassen,
informiert nicht nur über Fördermittel, sondern berechnet unverbindlich einen optimalen Finanzierungsplan und Kapitaldienstplan und liefert Hinweise auf einzureichende Unterlagen.
Internet-Service: Förderrechner + Förderprogramme + Förderlexikon
+ Adressen der lokalen genossenschaftlichen Banken
www.geno-Star.de
KfW-Infocenter: 0800 539-90 01 Montag bis Freitag von 8:00 - 17:30 Uhr
(Zentrales Förderinstitut des Bundes - die KfW-Bankengruppe fördert u. a. Existenzgründer, Freiberufler und mittelständische Unternehmen.)
E-Mail: infocenter@kfw.de
www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Gründen-Erweitern/
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie:
Infotelefon zu Mittelstand und Existenzgründung
Tel. 030-340 60 65 60
Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 20:00 Uhr
Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr
Finanzierungshotline
Tel. 03018 615-8000
Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 16:00 Uhr
Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr
E-Mail: foerderberatung@bmwi.bund.de
www.existenzgruender.de/gruendermagazin/beratung-adressen/infotelefone/index.php
http://www.existenzgruender.de/gruendermagazin/beratung-adressen/foerderung_exgr/index.php
Förderdatenbank (Förderprogramme und Finanzhilfen)
Hier gibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie einen vollständigen und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union.
www.foerderdatenbank.de
Landeskreditbank Baden-Württemberg - Förderbank L-Bank
76113 Karlsruhe
Tel. 0721/122-2345, Fax 0721/122-2674
www.lbank.de/lbank/inhalt/nav/foerderungenundfinanzierungen/wissenswerteszurwirtschaftsfoer
derung/wirtschaftsfoerderunguebersicht.xml?ceid=118980
LfA Förderbank Bayern
Königinstraße 17 , 80539 München
Kundencenter: 08 00-2 12 42 4 0
Tel. 089/21 24-0, Fax 089/21 24-22 16
E-Mail: info@lfa.de
www.lfa.de
Ein exklusiver Service der
Genossenschaftsbanken in
Baden-Württemberg ⋅ Bayern ⋅ Berlin ⋅
Bremen ⋅ Hamburg ⋅ MecklenburgVorpommern ⋅ Niedersachsen ⋅
Nordrhein-Westfalen ⋅ RheinlandPfalz ⋅ Schleswig-Holstein
VR-GründungsKonzept
Investitionsbank Berlin (IBB)
Berlin Start
Bundesallee 210, 10719 Berlin
Tel. 030/21 25-47 47
Kontakt: www.ibb.de/Kontakt-Center.aspx
www.ibb.de/gruenden.aspx
www.ibb.de/gruenden/Berlin-Start.aspx
Bremer Aufbau-Bank GmbH Bremen
Kontorhaus am Markt,
Langenstraße 2-4, 28195 Bremen
Tel: 0421/96 00-220, Fax 0421/96 00-840
E-Mail: mail@bab-bremen.de
www.bab-bremen.de
Förderlotse: www.babbremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen172.c.2064.de
Hamburgische Investitions- und Förderbank
Besenbinderhof 31, 20097 Hamburg
Tel. 040/24846- 533, Fax 040/ 24846- 432
E-Mail foerderlotsen@ifbhh.de
www.ifbhh.de
Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern
Werkstr.213, 19061 Schwerin
Gründertelefon: http://www.gruendermv.de/info/gruendertelefon/index.html
E-Mail: info@lfi-mv.de
www.lfi-mv.de
Förderprogramme: www.gruendermv.de/info/foerderprogramme/index.html
GK015 25
NRW.BANK (Mittelstands- und Existenzgründerportal)
Friedrichstraße 1, 48145 Münster
Kavalleriestraße 22, 40213 Düsseldorf
Beratungscenter Rheinland:
Tel. 0211/91741-4800, Fax 0211/91741-7832
Beratungscenter Westfalen:
Tel 0251/91741-4800, Fax 0251/91741-7832
E-Mail: info@nrwbank.de
www.nrwbank.de
Förderlotse:
www.nrwbank.de/de/foerderlotse/produktsuche/index.html
Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
GmbH
Holzhofstr. 4, 55116 Mainz
ISB-Beratertelefon: 06131/ 6172-1333
Kontakt: http://isb.rlp.de/de/kontakt/
ISB-Förderfinder
http://isb.rlp.de/de/wirtschaft/foerderfinder-assistent/
http://isb.rlp.de/de/wirtschaft/
Investitionsbank Schleswig-Holstein
Fleethörn 29-31, 24103 Kiel
Tel. 0431/9905-3365, Fax 0431/9905-63365
Kontakt: www.ib-sh.de/service/kontaktformular/
www.ib-sh.de/wirtschafttechnologie/existenzgruenderinnen-undexistenzgruender/
Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank
Günther-Wagner-Allee 12-14, 30177 Hannover
Tel. 0511/30031-333, Fax 0511/30031-11333
Förderprogrammme:
www.nbank.de/Service/Uebersicht_Foerderprogramme.php
www.nbank.de/Unternehmen/Wirtschaft/index.php
•
Europa-Beratung
Europa-Telefon / EU-Informationsstelle
Wilhelmstr. 97, 10117 Berlin
Tel. 030/18 682 - 5555
Mo bis Fr 9.00-15.00 Uhr
E-Mail: eu-infostelle@bmf.bund.de
www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Europa/EU_Info
rmationsstelle/eu_informationsstelle.html
Die EU-Informationsstelle/Europatelefon gibt Auskunft über aktuelle Fragen zur
Europäischen Union und zu deren Zusammenarbeit mit den anderen Ländern der
Welt. Sie informiert über die europäische Gesetzgebung, über EU-Förderprogramme
und beantwortet Fragen zu den verschiedenen Politikbereichen der Gemeinschaft.
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Genossenschaftsbanken in
Baden-Württemberg ⋅ Bayern ⋅ Berlin ⋅
Bremen ⋅ Hamburg ⋅ MecklenburgVorpommern ⋅ Niedersachsen ⋅
Nordrhein-Westfalen ⋅ RheinlandPfalz ⋅ Schleswig-Holstein
VR-GründungsKonzept
GK015 26
Enterprise Europe Network
Im Fokus des Netzwerks Enterprise Europe der Europäischen Kommission steht die Internationalisierung von kleinen und
mittleren Unternehmen (KMU) aus Industrie, Handel und Handwerk mit innovativen Produkten und Dienstleistungen. Einen
weiteren Schwerpunkt bildet die Förderung der Zusammenarbeit sowie Clusterbildung zwischen Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen.
Anschriften des Netzwerkes in Deutschland:
www.een-deutschland.de/117.html
●
Netzwerk für junge Unternehmen
Ehrenamtliche Berater: "ALT HILFT JUNG"
Fachleute, die aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, geben Starthilfe durch Beratung in kaufmännischen, finanziellen und organisatorischen Fragen (keine Rechts- und Steuerberatung). Die Hilfe ist ehrenamtlich und im Prinzip honorarfrei; es wird lediglich ein pauschaler
Auslagenersatz verlangt, dessen Höhe die angeschlossenen Vereine unterschiedlich festgesetzt haben.
www.althilftjung.de
Telefonische Beratung nur in Ausnahmefällen, der Kontakt wird in der Regel erwünscht über die Formulare
„Beratungsauftrag“ bzw. „Anfrage auf Beratung“ auf den jeweiligen Webseiten.
Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz:
Senioren der Wirtschaft - Arbeitskreis e.V.
Bahnhofstraße 4, 71101 Schönaich
Tel. 07031/ 22 83 88, Fax: 07031/ 22 11 82
E-Mail: kontakt@senioren-der-wirtschaft.de
www.senioren-der-wirtschaft.de
Beratungsanfrage: www.senioren-derwirtschaft.de/beratung/beratungsanfrage/
Bayern:
Alt hilft Jung Bayern e.V.
Dr.-Gessler-Str. 20, 93051 Regensburg
Tel. 0 941/ 460 73 74, Fax 0 941/ 460 73 75
E-Mail: kontakt@alt-hilft-jung.de
www.alt-hilft-jung.de
Aktivsenioren Bayern e.V.
Landshuter Allee 11, 80637 München
Tel. 089/22 22 37, Fax 089/22 99 68
E-Mail: info@aktivsenioren.de
http://aktivsenioren.de
Berlin:
Berliner Beratungsdienst e.V.
Silbersteinstr. 120, 12051 Berlin
Tel. 030/425 20 30, Fax 030/425 96 50
E-Mail: info@bbdev.de
www.bbdev.de
Bremen, Bremerhaven und Nds.-Umland:
Bremer Senior Service e.V.
Fahrenheitstr. 1, 28359 Bremen
Tel. 0421/22 08 117, Fax 0421/22 08 165
E-Mail: info@existenzgruendung-bremen.de
www.existenzgruendung-bremen.de
Großraum Hamburg, nördliches Niedersachsen,
südliches Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern:
Wirtschafts-Senioren-Beraten - Alt hilft Jung e.V.
Habichtstraße 41, 22305 Hamburg
Hotline: 0160-98111672
E-Mail: kontakt@wirtschafts-senioren-beraten.de
www.wirtschafts-senioren-beraten.de
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Genossenschaftsbanken in
Baden-Württemberg ⋅ Bayern ⋅ Berlin ⋅
Bremen ⋅ Hamburg ⋅ MecklenburgVorpommern ⋅ Niedersachsen ⋅
Nordrhein-Westfalen ⋅ RheinlandPfalz ⋅ Schleswig-Holstein
VR-GründungsKonzept
Niedersachsen:
Wirtschafts-Senioren Hannover Alt Hilft Jung e.V.
Vahrenwalder Straße 7, 30165 Hannover
Tel. 0511/27019759, Fax 0511/27020340
E-Mail: info@wirtschafts-senioren.de
www.wirtschafts-senioren.de
Wirtschafts-Senioren Osnabrück e.V. c/o C•U•T•
Westerbreite 7, 49084 Osnabrück
Tel. 0541/9778 103, Fax 0541/9778 106
E-Mail: wirtschafts-senioren@cut-os.de
www.cut-os.de/wirtschafts-senioren
Ammerländer Wirtschaftssenioren
c/o Amt für Wirtschaftsförderung
Ammerlandallee 12, 26655 Westerstede
Tel. 04488/56-2900, Fax 04488/56-2229
E-Mail: info@ammerlaender-wirtschafts-senioren.de
www.ammerlaender-wirtschafts-senioren.de
GK015 27
Nordrhein-Westfalen:
Alt Hilft Jung NRW e.V., Die Wirtschaftssenioren NRW.AHJ
Rudolf-Diesel-Str. 3, 40822 Mettmann
Tel. 02104/8336681, Fax 02104/83 366 82
E-Mail: ahj-nrw@t-online.de
www.althilftjung-nrw.de
Rhein/Main:
Die Wirtschaftspaten e.V. - Alt hilft Jung
Heinrich-von-Brentano-Straße 15, 63486 Bruchköbel
Tel. 06181/57 65 12, Fax 06181/57 65 13
E-Mail: info@wirtschaftspaten.de
www.wirtschaftspaten.de
Business Angels
Business Angels Netzwerke bringen Gründungsunternehmer und Business Angels zusammen, um eine Beteiligung zu initiieren.
Sie bieten eine Plattform, auf der sich Kapital suchende Unternehmen und Business Angels treffen können.
Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND)
Semperstraße 51, 45138 Essen
Tel. 020 /89 41 5-60, Fax 0201/89 41 5-10
E-Mail: band@business-angels.de
www.business-angels.de
⇒ mit Links zu den regionalen/lokalen Netzwerken:
http://business-angels.de.dd30038.kasserver.com/mitglieder/mitgliederverzeichnis/
Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD)
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Tel. 030/20308-1515, Fax 030/20308-1522
E-Mail: wdi@wjd.de
www.wjd.de
Die regionalen Landesverbände und lokalen Netzwerke engagieren sich vor Ort unter anderem auch in den Bereichen Existenzgründung
und -sicherung und bieten praktisch-fachlichen Rat und Hilfestellung durch erfahrene Existenzgründer.
Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg
c/o IHK-Tag
Jägerstraße 40, 70174 Stuttgart
Tel. 0711/22 55 00 60, Fax 0711/22 55 00 77
E-Mail: info@wj-bw.de
www.wj-bw.de
Wirtschaftsjunioren Bayern
c/o IHK für München und Oberbayern
Balanstraße 55-59, 81541 München
Tel. 089/5116 1775, Fax 089/5116 1748
E-Mail: info@wjbayern.de
www.wjbayern.de
Ein exklusiver Service der
Genossenschaftsbanken in
Baden-Württemberg ⋅ Bayern ⋅ Berlin ⋅
Bremen ⋅ Hamburg ⋅ MecklenburgVorpommern ⋅ Niedersachsen ⋅
Nordrhein-Westfalen ⋅ RheinlandPfalz ⋅ Schleswig-Holstein
VR-GründungsKonzept
Wirtschaftsjunioren Berlin e.V
Fasanenstr. 85, 10623 Berlin
Tel. 030/315 10-340, Fax 030/315 10-444
E-Mail: wjb@berlin.ihk.de
www.wjb.de
Wirtschaftsjunioren Hanseraum
(Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen,
Mecklenburg-Vorpommern)
c/o IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim
Neuer Graben 38, 49074 Osnabrück
Tel. 0541/353-265, Fax 0541/353-9926
E-Mail: geschaeftsfuehrung@hanseraum.de
www.hanseraum.de
GK015 28
Wirtschaftsjunioren Nordrhein-Westfalen
c/o Industrie- und Handelskammer
Wuppertal-Solingen-Remscheid
Heinrich-Kamp-Platz 2, 42103 Wuppertal
Tel. 0202/24 90 710, Fax 0202/24 90 799
E-Mail: t.grigutsch@wjnrw.de
www.wjnrw.de
Wirtschaftsjunioren Rheinland-Pfalz
c/o Matthias Ess, Bleichstr. 25, 55543 Bad Kreuznach
Tel. 0671/83993-0, Fax 0671 83993-39
E-Mail: info@wj-rlp.de
www.wj-rlp.de
nexxt-change Unternehmensbörse:
Die gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und anderen Partnern betriebene Internetplattform www.nexxt-change.org richtet sich an Unternehmer, die einen Nachfolger für ihr Unternehmen suchen,
sowie an Existenzgründer und Unternehmer, die ein im Zuge einer Nachfolge abzugebendes Unternehmen zur
Übernahme suchen.
• Dabei erfolgt die eigentliche Kontaktaufnahme über die Regionalpartner vor Ort - u. a. IHK, HWK, Volksbanken
und Raiffeisenbanken.
www.nexxt-change.org
•
Leitfaden zur Impressumspflicht auf Webseiten
nach dem Telemediengesetz (TMG)
www.bmj.de/DE/Service/StatistikenFachinformationenPublikationen/Fachinformationen/LeitfadenzurImpressumspflicht/_node.html
• Social Media (web 2.0) für Gründer – Auswahl –
www.deutsche-startups.de
Tägliche Informationen über Neuigkeiten aus der heimischen Internet-Gründerszene
www.gruenderszene.de
Branchenrelevante News und Informationen zur deutschen Webwirtschaft
www.venturetv.de
Tipps, Spezialinfos, Startup-Reports per Clips
www.foerderland.de
Berichte über innovative Start-Ups, junge Unternehmen, Investoren und
allgemeines Gründergeschehen
Ein exklusiver Service der
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Baden-Württemberg ⋅ Bayern ⋅ Berlin ⋅
Bremen ⋅ Hamburg ⋅ MecklenburgVorpommern ⋅ Niedersachsen ⋅
Nordrhein-Westfalen ⋅ RheinlandPfalz ⋅ Schleswig-Holstein
VR-GründungsKonzept
GK015 29
11. Fachkontakte / -informationen
• Branchenverbände
BHB - Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V.
Hohenzollernring 14, 50672 Köln
Tel. 0221/277 595 0, Fax 0221/277 595 79
E-Mail : info@bhb.org
www.bhb.org
Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel
(BDB) e.V.
Am Weidendamm 1 A · 10117 Berlin
Telefon 030 590099 576 · Fax 030 590099 476
E-Mail: info@bdb-bfh.de
www.baustoff-fachhandel.de
Branchen-Links:
www.bdb-bfh.de/bdb/service/linkliste.php?navid=35
Bundesverband Farben- und Tapetenhandel e.V.
c/o Imke Ide
Frangenheimstr. 6, 50931 Köln
Tel. 0221/9 40 83-60 , Fax: 0221/9 40 83-90
E-Mail: info@farbenverband.de
www.farbenverband.de
Einzelhandelsverbände
Handelsverband Deutschland - HDE e.V.
Der Einzelhandel
Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin
Tel. 030/72 62 50-0, Fax 030/72 62 50-99
E-Mail: hde@einzelhandel.de
www.einzelhandel.de
Handelsverband Baden-Württemberg e.V.
Neue Weinsteige 44, 70180 Stuttgart
Tel. 0711/6 48 64-0, Fax 0711/6 48 64-24
E-Mail: info@hv-bw.de
www.hv-bw.de
Handelsverband Bayern e.V.
Brienner Straße 45, 80333 München
Tel. 089/55118-0, Fax 089/55118-163
E-Mail: info@hv-bayern.de
www.hv-bayern.de
Einzelhandelsverband Nord e.V.
Hamburg Schleswig-Holstein MecklenburgVorpommern
Hopfenstraße 65, 24103 Kiel
Tel. 0431/97 407-0, Fax 0431/97 407-24
E-Mail: info@ehv-nord.de
www.ehv-nord.de
Handelsverband Niedersachsen-Bremen e.V.
Hinüberstr. 16, 30175 Hannover
Tel. 0511/3 37 08-26, Fax 0511/3 37 08-31
E-Mail: info@handelsverband-nb.de
www.handelsverband-nb.de
Handelsverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Kaiserstr. 42 a, 40479 Düsseldorf
Tel. 0211/49 80 60, Fax 0211/49 80 636
E-Mail: info@hv-nrw.de
www.handelsverband-nrw.de
Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V.
Mehringdamm 48, 10961 Berlin
Tel. 030/881 77 38, Fax 030/881 18 65
E-Mail: info@hbb-ev.de
www.hbb-ev.de
Handelsverband Mitte -Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland e.V.
Rheinstraße 36, 65185 Wiesbaden
Tel. 0611/ 37 26 85, Fax 0611/ 30 25 47
E-Mail: info@hvmitte.de
www.hvmitte.de
Einzelhandelsverband Mittelrhein-Rheinhessen-Pfalz e.V.
Ludwigsstr. 7, 55116 Mainz
Tel. 06131/232631, Fax 06131/238315
E-Mail: info@ehv-mrp.de
www.ehv-mrp.de
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Bremen ⋅ Hamburg ⋅ MecklenburgVorpommern ⋅ Niedersachsen ⋅
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VR-GründungsKonzept
GK015 30
• Betriebs-/Existenzgründungsberatung
Die Unternehmensberatung des Zentralverbands des Hartwarenhandels (ZHH) ist als Dienstleister in der Hartwarenbranche
tätig, wobei auch die verschiedenen Sortimente (Glas/Porzellan/Keramik, Hausrat, Bauelemente, Werkzeuge, Eisenwaren,
Heizungs- und Sanitärprodukte, Bau- und Heimwerkermärkte usw.) berücksichtigt werden.
Nähere Informationen erhalten Sie bei der
ZHH Dienstleistung GmbH
Geschäftsbereich Unternehmensberatung
Eichendorffstraße 3, 40474 Düsseldorf
Tel.: 0211/47050-95, Fax: 0211/47050-59
E-Mail: franz.claus@hartwaren.de
www.zhh.de
• Weiterbildung
FORUM Berufsbildung e.V.
Charlottenstr. 2, 10969 Berlin
Tel. 030/259 008-0, Fax 030/259 008-10
E-Mail: info@forum-berufsbildung.de
www.forum-berufsbildung.de
(freier und gemeinnütziger Bildungsträger mit Fernlehrgängen,
u. a. zu Existenzgründung)
Glasfachschule Zwiesel - Staatliches Berufsbildungszentrum für Glas
Fachschulstr. 15-19, 94227 Zwiesel
Tel. 09922/84 44-0, Fax 09922/84 4 48
E-mail: info@glasfachschule-zwiesel.de
www.glasfachschule-zwiesel.de
ZHH-Bildungswerk gGmbH
Eichendorffstr. 3, 40474 Düsseldorf
Tel. 0211/47050-96, Fax 0211/47050-99
eMail: zhh.bildungswerk@hartwaren.de
www.zhh-bildungswerk.de
Berufliches Schulzentrum für Produktdesign und
Prüftechnik
Weißenbacher Str. 60, 95100 Selb
Tel. 09287/ 88277-00, Fax 09287/ 88277-119
Email: info@bsz-selb.de
www.bbz-pp.de
Das Bildungswerk des ZHH bietet eine Vielzahl von Seminaren mit betriebswirtschaftlichen und fachlichen Inhalten.
Weiterbildung im Baustoff-Fachhandel:
www.bdbbfh.de/bdb/ausbildung/weiterbildung.php?navanchor=10
10029
BMBF-Informationsbroschüre "Karriere im Handel":
www.bmbf.de/pub/karriere_im_handel.pdf
•
Kongresse / Fachmessen
Kongresse und Fachmessen sind wichtige Plattformen für Geschäftskontakte. Die Termine werden langfristig geplant, können aber kurzfristigen Änderungen unterliegen. Aktuelle Informationen dazu finden Sie bei der AUMA, dem Spitzenverband der Messewirtschaft.
www.auma.de/_pages/MessenDeutschland/MessenDeutschland.aspx?sprache=d
• Fachzeitschriften / Fachliteratur – Auswahl –
Baustoffmarkt
Baustofftechnik
bauelement+technik
„schloss+beschlag-markt
GERT WOHLFARTH GmbH
Verlag Fachtechnik + Mercator-Verlag
DIY Branchenmagazin
DIY in Europe
DIY-Einkaufsführer
www.wohlfarth.de
www.bau-online.de
www.bauelement-und-technik.de
www.baustoffwissen.de
Dähne Verlag GmbH
www.daehne.de
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Bremen ⋅ Hamburg ⋅ MecklenburgVorpommern ⋅ Niedersachsen ⋅
Nordrhein-Westfalen ⋅ RheinlandPfalz ⋅ Schleswig-Holstein
VR-GründungsKonzept
Hausrat-Zeitung HZ
Eisenwaren-Zeitung EZ
Eisenwaren-Zeitung GmbH
www.ez-hz.de
GK015 31
ElektroMarkt - Fachmagazin für Geräte, Küchen,
Installation, Licht
Meisenbach GmbH Verlag
www.elektromarkt.de
• Berufsgenossenschaft
Versicherung gegen Unfall und Berufskrankheiten, für angestellte Mitarbeiter obligatorisch:
Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution (BGHW)
Direktion Bonn: Niebuhrstraße 5, 53113 Bonn
Tel. 0228/5406 9, Fax 0028/5406 5129
Direktion Mannheim: M 5,7, 68161 Mannheim
Tel. 0621/1830, Fax 0621/183 5191
www.bghw.de
•
Einkaufs-Kooperationen
http://www.bdb-bfh.de/bdb/partner_netzwerk/index.php?navanchor=1010001
•
Franchising
Beim Franchising nutzt der Existenzgründer einen im Markt mehr oder weniger bereits eingeführten Namen, ein
Geschäftskonzept sowie weitere Serviceleistungen des Franchisinggebers gegen Entgelt. Dabei bleibt der Franchisenehmer
selbstständiger Geschäftsmann. (Informationen und Adressen von Franchiseanbietern siehe VR-GründungsKonzept 120
Franchising.)
Spezielle Auskünfte zu System und Recht des Franchising sowie Hinweise auf seriöse Franchise-Anbieter in Ihrer Branche
erhalten Sie von:
DFV - Deutscher Franchise-Verband e. V.
Luisenstraße 41, 10117 Berlin
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VR-GründungsKonzept
GK015 32
Herausgeber
Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Weser-Ems (AGVR), Raiffeisenstraße 26, 26122 Oldenburg
Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e.V. (BWGV), Lauterbergstr. 1, 76137 Karlsruhe
Genossenschaftsverband Bayern e.V., Türkenstr. 22-24, 80333 München
Presse- und Informationsdienst der Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (PVR), Raiffeisenstraße 1-3, 24768 Rendsburg
Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband e.V. (RWGV), Mecklenbecker Straße 235- 239, 48163 Münster
Redaktion:
redaktion@wirtschaftspressewest.de
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