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Formblatt Modulhandbuch - Universität Kassel

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Universität Kassel, Fachbereich Bauingenieur - und Umweltingenieurwesen
Modulhandbuch für die Studiengänge
Bachelor of Science (B. Sc.)
Bauingenieurwesen
und
Master of Science (M. Sc.)
Bauingenieurwesen
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel Seite 2
Aktualisierungen älterer Versionen
An dieser Stelle werden alle Aktualisierungen mit Datum aufgelistet, die sich bis zur Rea kkreditierung im Vergleich zur akkreditierten Fassung des Modulhandbuchs ergeben.
Modul „E 10 Erdbau, Geokunststoffe und Umweltgeotechnik“: Teilmodul „Erd - und Felsbau,
Geokunststoffe“ wird statt im Winter- im Sommersemester angeboten. Teilmodul „Umweltg eotechnik“ wird statt im Sommer- im Wintersemester angeboten (09.02.2009)
Überarbeitung der Module im Sinne der Akkreditierungsauflagen: Ergänzung der Prüfung sdauer, des Arbeitsaufwandes für Prüfungsvorleistungen sowie der angestrebten Lernerge bnisse (März 2010)
Streichung des Moduls Ergänzungsmoduls E 27 „Gewässergütewirtscha ft“: Modulverantwortlicher hat die Uni Kassel verlassen (März 2010)
Streichung des Moduls Ergänzungsmoduls E 28 „Wasserressourcen und Umweltänderungen “:
Modulverantwortlicher hat die Uni Kassel verlassen (März 2010)
Streichung der Module E 12 „Holzbiologie, Holztechnologie und Holzkunde“, E 13 „Holzph ysik, Holzmechanik und Holzschutz“ sowie E 14 „Holzverwendung“ (März 2010)
Geänderte Zuordnung der gleichbleibenden Vorlesungen zu den Module n SPW I, SPW II und
SPW III im Schwerpunkt Wasser des Bachelor-Studiengangs (März 2010)
Neues Ergänzungsmodul E 27 „Gewässerökologie und fischpassierbare Bauwerke“ hinzug efügt (Oktober 2010)
Inhaltliche Aktualisierung der Module PG I „Mathematik I“ und PG II „Mathematik II“ (Oktobe r
2010) durch den Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften
Redaktionelle Überarbeitung der Module PH VIII „Siedlungswasserwirtschaft“, SPW I „Klärschlammbehandlung/Ingenieurhydrologie“, SPW III „Siedlungswasserwirtschaft Aufbauwissen“, V 13 „Siedlungswasserwirtschaft Vertiefungswissen“, E 24 „Siedlungswasserwirtschaft
Ergänzung“ und E 33 „Energie aus Abwasser und Abfall“ (Oktober 2010)
Wegen Wechsel des Modulverantwortlichen infolge Neubesetzung Aktualisierung der Module
PH IX „Verkehr“, SPV II „Verkehrsplanung“ (vorher: „Verkehrssystemlehre“), Aufteilung des
Moduls V 10 in die Module V 10a „ÖPNV“ und V 10b „Modellierung der Verkehrsnachfrage“,
inhaltliche Aktualisierung der Module E 16 „Praxisseminar Verkehrserhebungen“ und E 19
„Ingenieurvermessung“, Hinzufügen der neuen Ergänzungsmodule E 35 „Nachhaltigkeit in
der Verkehrs- und Stadtplanung“ und E 36 „Entwurf von Straßenverkehrsanlagen in der pra ktischen Anwendung“ (Oktober 2010)
Umbenennung des Moduls V 11b „Transportlogistik“ in „Telematikunterstützter Personenund Güterverkehr“ mit den Teilmodulen „Transportlogistik“ und „Individuelle Leitsysteme“
(Oktober 2010)
Ergänzung der SRW-Module um den Kurs „Technisches Englisch für Bauingenieure“ (Oktober
2010)
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel Seite 3
Verlegung der Vorlesung Physik als Bestandteil des Moduls „Chemie und Physik für Ingenie ure“ vom 1. ins 2. Semester sowie inhaltliche Aktualisierung (Oktober 2010)
Neues Ergänzungsmodul E 37 „Simulationsmethoden für Windkraftanlagen“ hinzugefügt (A pril 2011)
Neue Ergänzungsmodule E 38a „Experimentelle Mechanik I“ und E 38b „Experimentelle M echanik II“ hinzugefügt (April 2011)
Änderung der „Studien- und Prüfungsleistungen“ in den Modulen V 12 „Wasse rbau/Wasserwirtschaft Vertiefungswissen“, E 22 „Wasserkraft und Energiewirtschaft“ und E 35
„Nachhaltigkeit in der Verkehrs- und Stadtplanung“ (April 2011)
Änderung im Modul E 33 „Energie aus Wasser und Abfall“: Die Vorlesung „Reaktoren und
Rauchgasreinigung für die thermische Verwertung und Entsorgung (TV III)“ ersetzt die Vorl esung „Pyrolyse und andere thermische Verfahren der Abfalltechnik (TV II)“ (April 2011)
Aufteilung des Vertiefungsmoduls V 12 „Wasserbau/Wasserwirtschaft Vertiefungswissen“ in
die Module V 12a „Numerische Modelle im Wasserbau“ und V 12b „Gewässerentwicklung,
Flussgebiets- und Hochwassermanagement“ (Mai 2011)
Im Modul V 9 „Hochleistungswerkstoffe und Nanotechnologie im Bauwesen“ ist innerhalb der
Teilmodule eine Neugewichtung der Credits erfolgt, auf die drei Teilmodule entfallen jetzt
jeweils 4 Credits (Oktober 2011)
Im Modul SPV I wurde die fälschlich aufgeführte Semesterangabe „5. Semester“ auf „7. S emester“ korrigiert (April 2012)
Inhaltliche Aktualisierung des Abschnitts „Straßenbautechnik“ im Modul PH IX Verkehr (A ugust 2012)
Inhaltliche Aktualisierung großer Teile des Moduls SPV III, u. a. Aufteilung in zwei LV (Erha ltungsbauweisen und Systematik der Straßenerhaltung) mi t jeweils 3 Credits (August 2012)
Inhaltliche Aktualisierung der einleitenden Erklärung zur Vertiefung Verkehr im M. Sc. au fgrund der Neubesetzung des Sachgebietes Bau und Erhaltung von Verkehrswesen (August
2012)
Inhaltliche Aktualisierung der Modulbeschreibung des Moduls E 17 „Bahnbau und Bahnbetrieb“ aufgrund o.g. Stellenneubesetzung (August 2012)
Inhaltliche Aktualisierung der Modulbeschreibung des Moduls E 18 „Konstruktiver Verkehrswegebau“ aufgrund o.g. Stellenneubesetzung (August 2012)
Umbenennung und inhaltliche Anpassung des Moduls E 35 Nachhaltigkeit in der Verkehrsund Stadtplanung“ (jetzt Nachhaltige Verkehrsinfrastruktur ) aufgrund der o.g. Stellenneubesetzung (August 2012)
Neues Ergänzungsmodul E 39 „Baustoffprüfung & -optimierung im Verkehrswegebau hinzugefügt (August 2012)
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel Seite 4
Inhaltliche Aktualisierung des Moduls E 23 „Theoretische und angewandte Hydraulik“ (August
2012)
Aktualisierung der Studien- und Prüfungsleistungen sowie des Hinweises zur Literatur im
Vertiefungsmodul V 2 „Baubetriebswirtschaft“ (August 2012)
Änderungen der Studien- und Prüfungsleistungen in den Modulen PG III „Mechanik I“, PG IV
„Mechanik II“ und PG V „Mechanik III und Grundlagen des konstruktiven Ingenieurbaus“ (A ugust 2012)
Inhaltliche Aktualisierung des Moduls PG VI „Werkstoffe des Bauwesen I“ aufgrund der Ne ubesetzung des Fachgebiets Werkstoffe des Bauwesens und Bauchemie (September 2012)
Inhaltliche Aktualisierung des Moduls PG XIV „Werkstoffe des Bauwesen II“ aufgrund der
Neubesetzung des o. g. Fachgebiets (September 2012)
Inhaltliche Aktualisierung des Vertiefungsmoduls V 9 „Hochleistungswerkstoffe und Nanotechnologie im Bauwesen“ aufgrund der Neubesetzung des o. g. Fachgebiets. (September
2012)
Inhaltliche Aktualisierung der SRW-Module PH XII und PM II „Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften“ (September 2012)
Aktualisierung der Studien- und Prüfungsleistungen im Pflichtmodul PG I „Mathematik I“
(September 2012)
Änderung der Empfohlenen Voraussetzungen des Moduls V 10b „Modellierung der Verkehrsnachfrage“ (September 2012)
Änderung der Empfohlenen Voraussetzungen des Moduls SPV II „Verkehrsplanung“ (Septe mber 2012)
Wahlpflichtbereich „Ergänzung Bauingenieurwesen“ um die Vorlesung „Mathematik III“ ergänzt (September 2012)
Streichung des Ergänzungsmoduls E 7 „Entwerfen und Konstruieren im Bestand“ aus dem
Modulhandbuch (Januar 2013)
Inhaltliche Aktualisierung im Vertiefungsmodul V 2 „Baubetriebswirtschaft“ (Januar 2013)
Umbenennung des unter dem übrigen SRW -Angebot aufgeführten SRW-Moduls „Ideenwerkstatt Unternehmerisches Handeln“ in „Machen! Experimente in der Ideenwerkstatt“ (April
2013)
Inhaltliche Aktualisierung des Moduls PH III Geotechnik aufgrund der Neubesetzung des
Fachgebietes Geotechnik (April 2013)
Inhaltliche Aktualisierung des Moduls V 3b Grundbau aufgrund der Neubesetzung des o. g.
Fachgebietes (April 2013)
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel Seite 5
Inhaltliche Aktualisierung des Moduls V 3a Bodenmechanik aufgrund der Neubesetzung des
o. g. Fachgebietes (April 2013)
Umbenennung sowie inhaltliche Anpassung des Ergänzungsmoduls E 10 „Spezialfragen der
Geotechnik“ in „Spezialfragen der Geotechnik 1“ (April 2013)
Neues Ergänzungsmodul E 40 „Spezialfragen der Geotechnik 2“ hinzugefügt (April 2013)
Ergänzungsmodul E 39 „Baustoffprüfung & -optimierung im Verkehrswegebau“ im Wahlpflichtbereich Ergänzung der Vertiefung „Bauwirtschaft“ eingefügt (Mai 2013)
Inhaltliche Aktualisierung der SRW- Module in Zusammenhang mit den Lehrangeboten zum
Privaten Baurecht, Arbeitsrecht in der Bauwirtschaft (Streichung) sowie zu „Machen! Experimente in der Ideenwerkstatt“ (Juni 2013)
Änderungen des Pflichtmoduls PG X „Chemie und Physik für Ingenieure“ wegen Neubesetzung des Lehrstuhls. Die Vorlesung zur Physik findet im Wintersemester statt (Juli 2013)
Aktualisierung des Musterstudienplans BA/MA Bauingenieurwesen aufgrund der oben ang egebenen Änderungen des Pflichtmoduls PG X „Chemie und Physik für Ingenieure“ (J uli 2013)
Inhaltliche Aktualisierung der SRW- Module in Zusammenhang mit den Lehrangeboten zum
Privaten Baurecht, Arbeitsrecht in der Bauwirtschaft (Hinzufügung) (Februar 2014)
Ergänzung bzw. Erweiterung des SRW-Moduls in der Hauptstudienphase des Bachelors um
den Kurs „Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens“ (September 2014)
Inhaltliche Aktualisierung des Moduls V 6 „Massivbau - Ingenieurbauwerke“ (Oktober 2014)
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel Seite 6
Inhaltsverzeichnis
Aktualisierungen älterer Versionen .................................................. 2
Inhaltsverzeichnis .......................................................................... 6
Musterstudienplan ........................................................................................... 10
Hinweis ....................................................................................... 11
Pflichtmodule der Grundstudienphase B. Sc. ................................... 12
PG I Mathematik I ............................................................................................ 13
PG II Mathematik II .......................................................................................... 14
PG III Mechanik I .............................................................................................. 15
PG IV Mechanik II ............................................................................................. 17
PG V Mechanik III und Grundlagen des konstruktiven Ingenieurbaus ................... 19
PG VI Werkstoffe des Bauwesens I ..................................................................... 22
PG VII Baukonstruktion .................................................................................... 24
PG VIII Baustatik I ............................................................................................ 27
PG IX Vermessungskunde ................................................................................. 29
PG X Chemie und Physik für Ingenieure ............................................................. 31
PG XI Grundlagen der Abfalltechnik .................................................................. 34
PG XII Bauinformatik ........................................................................................ 36
PG XIII Hydromechanik ..................................................................................... 38
PG XIV Werkstoffe des Bauwesens II .................................................................. 40
Pflichtmodule der Hauptstudienphase B. Sc. .................................... 42
PH I Baustatik II ............................................................................................... 43
PH II Baubetrieb ............................................................................................... 45
PH III Geotechnik ............................................................................................. 47
PH IV Baubetriebswirtschaft ............................................................................. 49
PH V Massivbau ............................................................................................... 51
PH VI Stahlbau ................................................................................................. 54
PH VII Wasserbau und Wasserwirtschaft ............................................................ 56
PHVIII Siedlungswasserwirtschaft ...................................................................... 58
PH IX Verkehr .................................................................................................. 60
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel Seite 7
PH X Berufspraktische Studien .......................................................................... 63
PH XI Bachelorprojekt ...................................................................................... 64
PH XII Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften ...................................... 66
PH XIII Abschlussarbeit Bachelor ....................................................................... 70
Schwerpunkt Baubetrieb und Baumanagement im B. Sc..................... 71
SPB I Steuerung der Projektabwicklung, Bauverfahrenstechnik ............................ 72
SPB II IT-Anwendungen im Baubetrieb .............................................................. 74
SPB III Privates Baurecht, Schalungstechnik ....................................................... 76
Schwerpunkt Konstruktiver Ingenieurbau im B. Sc. ........................... 78
SPK I Angewandte Werkstofftechnologie ............................................................ 79
SPK II Massivbau - Hochbaukonstruktionen ....................................................... 81
SPK III Holz- und Mauerwerksbau - Grundlagen ................................................ 83
Schwerpunkt Verkehr im B. Sc. ...................................................... 85
SPV I Verkehrstechnik ...................................................................................... 86
SPV II Verkehrsplanung .................................................................................... 88
SPV III Bauliche Erhaltung von Verkehrswegen ................................................... 90
Schwerpunkt Wasser im B. Sc. ....................................................... 92
SPW I Klärschlammbehandlung / Ingenieurhydrologie ........................................ 93
SPW II Wasserbau Aufbauwissen ....................................................................... 95
SPW III Siedlungswasserwirtschaft Aufbauwissen ............................................... 98
Pflichtmodule im M. Sc. .............................................................. 101
PM I Masterprojekt ......................................................................................... 102
PM II Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften ...................................... 104
PM III Abschlussarbeit Master ......................................................................... 107
Mathematisch-naturwissenschaftliche Vertiefung .................................... 108
PM IV Stochastik für Ingenieure ...................................................................... 109
PM V Numerische Mathematik für Ingenieure .................................................. 111
Vertiefung Baubetrieb und Baumanagement im M. Sc. .................... 113
V 1 Bauorganisation und Bauverfahren ............................................................ 115
V 2 Baubetriebswirtschaft .............................................................................. 117
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel Seite 8
Module zur Ergänzung der Vertiefung Baubetrieb und Baumanagement ..... 119
E 1 Datenbanktechnik .................................................................................... 120
E 2 Arbeitssicherheit im Baubetrieb ................................................................ 122
E 3 Projektmanagement Vertiefung ................................................................. 125
E 4 Recycling und Sanierung .......................................................................... 127
E 30 Baumanagement ..................................................................................... 129
E 31 Bauphysik - Vertiefung ........................................................................... 131
E 5 Ausgewählte Kapitel im Schwerpunkt Baubetrieb und Baumanagement ........ 134
Vertiefung Konstruktiver Ingenieurbau im M. Sc. ........................... 135
V 3a Bodenmechanik ...................................................................................... 137
V 3b Grundbau .............................................................................................. 140
V 4 Numerische Mechanik .............................................................................. 143
V 5 Baustatik ................................................................................................. 147
V 6 Massivbau - Ingenieurbauwerke ............................................................... 150
V 7 Holzbau Vertiefung .................................................................................. 153
V 8 Erdbebeningenieurwesen .......................................................................... 156
V 9 Hochleistungswerkstoffe und Nanotechnologie im Bauwesen ..................... 159
Module zur Ergänzung der Vertiefung Konstruktiver Ingenieurbau ............ 162
E 6 Antike Konstruktionen .............................................................................. 163
E 8 Bauwerkserhaltung ................................................................................... 165
E 9 Sonderkapitel und Numerische Methoden des Massivbaus .......................... 167
E 10 Spezialfragen der Geotechnik 1 .............................................................. 170
E 11 Vorbeugender Brandschutz ..................................................................... 172
E 15 Ausgewählte Kapitel im Schwerpunkt Konstruktiver Ingenieurbau ............. 173
E 37 Simulationsmethoden für Windkraftanlagen ............................................. 174
E 38a Experimentelle Mechanik I .................................................................... 176
E 38b Experimentelle Mechanik II ................................................................... 179
E 40 Spezialfragen der Geotechnik 2 .............................................................. 182
Vertiefung Verkehr im M. Sc. ....................................................... 184
V 10a ÖPNV ................................................................................................... 186
V 10b Modellierung der Verkehrsnachfrage ..................................................... 187
V 11a Verkehrstechnik ................................................................................... 189
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel Seite 9
V 11b Telematikunterstützter Personen- und Güterverkehr ............................. 191
Module zur Ergänzung der Vertiefung Verkehr ........................................ 193
E 16 Praxisseminar Verkehrserhebungen ......................................................... 194
E 17 Bahnbau und Bahnbetrieb ....................................................................... 196
E 18 Konstruktiver Verkehrswegebau .............................................................. 198
E 19 Ingenieurvermessung ............................................................................. 200
E 20 Einführung in die Kartographie ............................................................... 201
E 21 Ausgewählte Kapitel im Schwerpunkt Verkehr .......................................... 203
E 34 Geoinformationssysteme (GIS) ................................................................ 204
E 35 Nachhaltige Verkehrsinfrastruktur .......................................................... 206
E 36 Entwurf von Straßenverkehrsanlagen in der praktischen Anwendung ......... 208
E 39 Baustoffprüfung & -optimierung im Verkehrswegebau ............................. 210
Vertiefung Wasser im M. Sc. ........................................................ 212
V 12a Numerische Modelle im Wasserbau ........................................................ 214
V 12b Gewässerentwicklung, Flussgebiets- und Hochwassermanagement ......... 216
V 13 Siedlungswasserwirtschaft Vertiefungswissen .......................................... 219
V 14 Geohydraulik und Ingenieurhydrologie .................................................... 222
Module zur Ergänzung der Vertiefung Wasser ......................................... 227
E 22 Wasserkraft und Energiewirtschaft .......................................................... 228
E 23 Theoretische und angewandte Hydraulik ................................................. 230
E 24 Siedlungswasserwirtschaft Ergänzung ..................................................... 234
E 25 Grundwasserhydrologie .......................................................................... 237
E 26 Geophysik und Geothermie ..................................................................... 239
E 27 Gewässerökologie und fischpassierbare Bauwerke ................................... 243
E 29 Ausgewählte Kapitel im Schwerpunkt Wasser ........................................... 246
E 32 Altlasten und Sanierung ......................................................................... 247
E 33 Energie aus Abwasser und Abfall ............................................................ 249
Wahlpflichtbereich „Ergänzung Bauingenieurwesen“ ....................... 252
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 10
Musterstudienplan
M. Sc.
10. Semester
9. Semester
8. Semester
Hauptstudienphase B. Sc.
7. Semester
6. Semester
5. Semester
Grundstudien-
4. Semester
3. Semester
2. Semester
1. Semester
Stand: 16.10.2014
SRW
6 C / 4 SWS
Masterprojekt
9C
Master-Arbeit
15 C
Vertiefung A
Vertiefung B
WP Bauingenieurwesen
12 C / 8 SWS
12 C / 8 SWS
12 C / 8 SWS
Berufspraktische Studien
8C
8C
Baubetrieb
6 C / 4 SWS
Baubetriebswirtschaft
6 C / 4 SWS
Baustatik I
6 C / 4 SWS
Mathematik II
9 C / 6 SWS
Mathematik I
9 C / 6 SWS
WP Ergänzung Vertiefung
oder Vertiefung C
12 C / 8 SWS
30 C
WP Ergänzung Vertiefung
6 C / 4 SWS
Mathematik/Naturwiss.
6 C / 4 SWS
SPIII
SP II
Bachelorarbeit
6 C / 4 SWS
3 C / 2 SWS
11 C
SP I
Bachelorprojekt
SRW
6 C / 4 SWS
3 C / 2 SWS
6C
6 C / 4 SWS
Stahlbau
Siedlungs- Wasserbau u.
Verkehr
Geotechnik
6 C / 4 SWS
3 C / 2 SWS 3 C / 2 SWS
6 C / 4 SWS
6 C / 4 SWS
wasserwirt. Wasserwirt.
Massivbau
Baustatik II
6 C / 4 SWS
3 C / 2 SWS 3 C / 2 SWS 6 C / 4 SWS
6 C / 4 SWS
3 C / 2 SWS
Hydromechanik
Mech. III / Grundl. Konst.
Bauinformatik
G rundl. Abfallt Werkstoffe II
6 C / 4 SWS
6 C / 4 SWS
6 C / 4 SWS
3 C / 2 SWS 3 C / 2 SWS
Mechanik II
Vermessungskunde
Baukonstruktion
9 C / 6 SWS
6 C / 4 SWS
6 C / 4 SWS
Mechanik I
Physik und Chemie für Ing. Werkstoffe des Bauwesens
6 C / 4 SWS
6 C / 4 SWS
6 C / 4 SWS
3 C / 2 SWS
30 C
90 C
30 C
28 C
29 C
120 C
30 C
33 C
30 C
30 C
30 C
90 C
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 11
Hinweis
Prüfungsleistungen und Prüfungsvorleistungen können vom im Modulhan dbuch veröffentlichten Text abweichen. Dies wird zu Beginn des Semesters in
der jeweiligen Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 12
Pflichtmodule der Grundstudienphase B. Sc.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 13
PG I Mathematik I
Modulbezeichnung
Mathematik I
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
1., einsemestrig, Angebot jährlich
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Meister, Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften
Dozent(inn)en
Alle Dozenten des Fachbereiches Mathematik und Naturwissenschaften
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Grundstudienphase B.Sc. Bauingenieurw esen, Nanostrukturwissenschaften, Umweltingenieurwesen ,
Wirtschaftsingenieurwesen
Lehrform
4 SWS Vorlesung
2 SWS Übung
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit: 4 SWS Vorlesung (60 Stunden)
2 SWS Übung
(30 Stunden)
Selbststudium: 180 Stunden
Credits
9
Voraussetzungen nach Prü- Keine
fungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Fundierte Kenntnisse der Schulmathematik
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Grundlegende mathematische Kenntnisse, die wesentlich für
se
das Verständnis ingenieur- und naturwissenschaftlicher Veranstaltungen sind
Inhalt
Vektorrechnung im R 3 Folgen und Reihen reeller Zahlen, Reelle
Funktionen einer Veränderlichen, Differentialrechnung einer
Veränderlichen, Bestimmtes und unbestimmtes Integral, Taylor Polynom und Taylor-Reihe
Studien- und Prüfungsleis-
Das Modul Mathematik I gilt dann als bestanden, wenn neben
tungen
der Klausur (120-180 min.) ein Eingangstest erfolgreich abso lviert wurde.
Weitere Studienleistungen werden zu Beginn der Lehrveransta ltung von den jeweiligen Dozenten festgelegt.
Medienformen
Tafel und Beamer
Literatur
Burg/Haf/Wille: Höhere Mathematik für Ingenieure, Band I + II
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 14
PG II Mathematik II
Modulbezeichnung
Mathematik II
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
2., einsemestrig, Angebot jährlich
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Meister, Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften
Dozent(inn)en
Alle Dozenten des Fachbereiches Mathematik und Naturwissenschaften
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Grundstudienphase B.Sc. Bauingenieurw esen, Nanostrukturwissenschaften, Umweltingenieurwesen, Wir tschaftsingenieurwesen
Lehrform
4 SWS Vorlesung
2 SWS Übung
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit: 4 SWS Vorlesung (60 Stunden)
2 SWS Übung
(30 Stunden)
Selbststudium: 180 Stunden
Credits
9
Voraussetzungen nach Prü- Keine
fungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Fundierte Kenntnisse der Inhalte des Moduls Mathematik I
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Grundlegende mathematische Kenntnisse, die wesentlich für
se
das Verständnis ingenieur- und naturwissenschaftlicher Veranstaltungen sind
Inhalt
Lineare Gleichungssysteme, Matrizen, Determinanten, Funktionen mehrerer Variablen, Differenzierbarkeit, Extremalprobleme,
Taylor-Formel, Mehrdimensionale Integration, Komplexe Zahlen, Gewöhnliche Differentialgleichungen n -ter Ordnung und
lineare Systeme 1. Ordnung mit konstanten Koe ffizienten, Begriff der partiellen Differentialgleichung und Lösungsdarste llung für unterschiedliche Typen
Studien- und Prüfungsleis-
Prüfungsleistung: Klausur (120-180 Minuten)
tungen
Studienleistungen: Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufg aben (dabei handelt es sich nicht um eine Prüfungsvorleistung)
Medienformen
Tafel und Beamer
Literatur
Burg/Haf/Wille: Höhere Mathematik für Ingenieure, Band I + II
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 15
PG III Mechanik I
Modulbezeichnung
Mechanik I
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Mechanik starrer Körper
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
1., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. habil. Kuhl
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. habil. Kuhl
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Grundstudienphase B.Sc. Bauingenieurwesen
Lehrform
Vorlesung, Übung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Grundlagen der Mathematik, Mathematik Vorkurs
gen
Angestrebte Lernergebnis-
In diesem Modul werden die Studierenden die grundsätzliche
se
Methodik der Mechanik unter den Aspekten Modellbildung und
Analyse kennen lernen. Hierbei werden die Grundlagen für alle
technischen Disziplinen geschaffen. Diese erlauben die Beschreibung und Prognose der Bewegungen und der Beanspr uchungsgrößen von Körpern unter der Einwirkung von Kräften.
In der Mechanik I beschränken sich die Studierenden auf die
elementaren Sonderfälle starrer Körper und Systeme vo n Körpern. Die Modellbildung und Analyse dieser Systeme ist ihnen
anhand der Demonstration einfacher praktischer Problemste llungen und verschiedenen Lösungen in Abhängigkeit von M odellparametern verständlich. Die Studierenden sind nach Abso lvierung der Lehrveranstaltung in der Lage mechanische Modelle
einfacher technischer Systeme zu bilden, das Gleichgewicht von
Strukturen unter punktuellen und verteilten Lasten zu besti mmen, Schwerpunkte von Körpern zu berechnen, Tragwerke st atisch bestimmt zu Lagern und die Lagerreaktionen zu ermitteln
sowie Schnittgrößen an Fachwerken, Balken und Rahmentra gwerken zu berechnen.
Inhalt
Vektor- und Matrizenrechnung, Konzept der mechanischen M odellbildung und Analyse, Statik und Dynamik starrer Körper,
ebene und räumliche Kräftesysteme, verteilte äußere Einwirkungen, Lagerung von Körpern, Schwerpunkt von Körpern,
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 16
Schnittgrößen bei Fachwerken, Balken und Rahmen
Studien- und Prüfungsleis-
Studienleistung:4 Lernkontrollen über moodle (je 45 Minuten)
tungen
Prüfungsleistung: Klausur (90 Minuten)
Medienformen
Tafel- und Computeraufschrieb, Beamerpräsentation, reales
und virtuelles Mechaniklabor, E-Learning
Literatur
Bruhns, O.T.: Elemente der Mechanik I. Einführung, Statik, Elemente der Mechanik III. Kinetik, Shaker Verlag, aktuelle Auflagen
Schnell, W., Gross, D., Hauger, W.: Technische Mechanik. Band
1: Statik, Technische Mechanik. Band 3: Kinetik, Springer Ve rlag, aktuelle Auflagen
Kuhl, D.: Mechanik I: Vorlesungsmanuskript, Vorlesungspräsentationen, Übungs- und Tutoriendokumente sowie E-LearningModule
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 17
PG IV Mechanik II
Modulbezeichnung
Mechanik II
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Mechanik deformierbarer Körper
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
2., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. habil. Kuhl
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. habil. Kuhl
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Grundstudienphase B.Sc. Bauingenieurwesen
Lehrform
Vorlesung, Übung
Arbeitsaufwand
270 Stunden, davon 6 SWS Präsenzzeit
Credits
9
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Mechanik I, Mathematik I
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Aufbauend auf dem Modul Mechanik I lernen die Studierenden
se
in diesem Modul die Bildung statischer/dynamischer Modelle
und die Analyse deformierbarer Körper kennen. Als Basis hierzu
verstehen die Studierenden die Spannungs- und Verzerrungsbegriffe. Sie sind in der Lage Spannungen und Verzerrungen auf
andere Koordinatensysteme zu transformieren und ihre Extrema
zu ermitteln. Sie verstehen die Zusammenfassung von Kinem atik, Kinetik und konstitutivem Gesetz als Anfangsrandwertpro blem der Elastodynamik und haben die Fähigkeit dieses allg emeine, dreidimensionale mechanische Modell zu zwei - und eindimensionalen Modellen zu reduzieren. Insbesondere können
die Studierenden Modelle des ebenen Spannungs - und Verzerrungszustands generieren und analysieren, Stab- und Balkenmodelle entwickeln und die korrespondierenden Differentia lgleichungen lösen. Dies erlaubt ihnen die Deformation sowie
die Festigkeit dieser Tragwerke zu ermitteln.
Inhalt
Tensoren und Tensoranalysis, Spannungen, Koordinatentran sformation von Spannungen, Hauptspannungszustand, Festi gkeitshypothesen, Verzerrungen, elastische Werkstoffmodel le,
Anfangsrandwertproblem der Elastomechanik, Modellbildung
elastischer Körper, Modellbildung ebener Strukturen, ebener
Spannungs- und Verzerrungszustand, Modellbildung und An alyse eindimensionaler Strukturen (Stäbe), Biegung schubweicher
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 18
und schubstarrer Balken, Torsion
Studien- und Prüfungsleistungen
Medienformen
Studienleistung: 3 Lernkontrollen über moodle (45 Minuten)
Prüfungsleistung: Klausur (90 Minuten)
Tafel- und Computeraufschrieb, Beamerpräsentation, reales
und virtuelles Mechaniklabor, E-Learning
Literatur
Bruhns, O.T.: Elemente der Mechanik II. Elastostatik, Elemente
der Mechanik III. Kinetik, Shaker Verlag, aktuelle Auflagen
Schnell, W., Gross, D., Hauger, W.: Technische Mechanik. Band
2: Elastostatik. Technische Mechanik. Band 3: K inetik, Springer Verlag, aktuelle Auflagen
Kuhl, D.: Mechanik II: Vorlesungsmanuskript, Vorlesungspr äsentationen, Übungs- und Tutoriendokumente sowie ELearning-Module
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 19
PG V Mechanik III und Grundlagen des konstruktiven Ingenieurbaus
Modulbezeichnung
Mechanik III und Grundlagen des konstruktiven Ingenieurbaus
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Torsion, Energieprinzipien und Grundlagen der Numerischen
Mechanik
Statistik, Einwirkung, Sicherheit, Tragwerksmodelle
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Mechanik III, VL Grundlagen des konstruktiven Ingenieu rbaus
Studiensemester
3., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. habil. Kuhl
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Kuhl, Dr.-Ing. Leutbecher, Prof. Dr.-Ing. Fehling,
Prof. Dr.-Ing. Seim, Prof. Dr.-Ing. Dorka
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Grundstudienphase B.Sc. Bauingenieurwesen
Lehrform
Zwei Vorlesungen à 2 SWS mit Übungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Mechanik I und II, Mathematik I und II
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Mechanik III
se
Aufbauend auf den Modulen Mechanik I und II lernen die St udierenden in diesem Modul die Torsion gerader Stäbe sowie die
Energieprinzipien und deren Anwendung zur Modellbildung der
Mechanik von Tragwerken kennen. Die Studierenden verstehen
die grundsätzliche Entwicklung der Prinzipien der virtuellen
Arbeit und der virtuellen Verschiebungen und sind in der Lag e
das Hamilton-Prinzip zur Herleitung von Bewegungsgleichu ngen starrer und elastischer Systeme zu generieren. Ferner sind
die Studierenden mit der Finite Elemente Diskretisierung eind imensionaler elastodynamischer Kontinua vertraut und können
diese numerische Methode zur Berechnung räumlicher Fachwerkstrukturen unter statischen und dynamischen Einwirkungen
erweitern. Schließlich erreichen die Studierenden einen Kenn tnisstand, der es ihnen erlaubt dreidimensionale aufgelöste
Strukturen als Raumfachwerke zu modellieren und diese mithilfe der Finite Elemente Methode zu berechen.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 20
Grundlagen des konstruktiven Ingenieurbaus
Im Rahmen der Lehrveranstaltung soll der Anwendungsbezug
der Grundlagenfächer Mechanik und Statik aufgezeigt und d amit Vorarbeiten für die nachfolgenden Vorlesungen aus dem
Bereich des konstruktiven Ingenieurbaus (Stahlbau, Holzbau,
Massivbau) geleistet werden. Hierzu wird ein Einblick in die
Arbeitsweise der Tragwerksplanung gegeben. Ziel ist es, das
Verständnis für Lasten, Schnittgrößen, Spannungen und Verformungen zu verbessern und die Studierenden in die Lage zu
versetzen, einfache statische Bemessungsaufgaben zu lösen.
Inhalt
Teilmodul Mechanik III
Torsion gerader Stäbe mit Kreisquerschnitt und dünnwandigen
Querschnitten
Energieprinzipien: Prinzipien der virtuellen Arbeit und - Verschiebungen sowie das Hamilton-Prinzip. Grundlagen der Numerischen Mechanik: Modellannahmen und Generierung von
Strukturelementen, Finite Elemente Diskretisierung eindimens ionaler Kontinua, Statik und Wellenausbreitung eindimensionaler
Strukturen, Raumfachwerke, numerische Analyse von Statik und
Dynamik
Teilmodul Grundlagen des konstruktiven Ingenieurbaus

Grundlagen der Statistik
- Zufallsgrößen, Verteilungsfunktionen,
- Fehlerfortpflanzungsgesetz

Zuverlässigkeit von Tragwerken
- Logische Analyse von Systemen
- Anwendung auf Tragsysteme
(serielle /parallele Systeme)
- Sicherheitsindex ß als Maß für die Zuverlässigkeit
eines Bauteils
- Teilsicherheitsbeiwerte
- Sicherheitskonzept / Nachweisformate in Normen

Modellierung realer Tragwerke
- Berücksichtigung der Randbedingungen
- Beispiele für Träger, Rahmen, Platten …
- Lastansätze (z.B. Schnee, Wind, Erdbeben)
- Lastbilder für ständige und veränderliche Lasten
- Kraftfluss / Lastweiterleitung
- Entwicklung eines Positionsplans

Grenzzustände
- Werkstoffmodelle
- Tragfähigkeit
(Bruchmechanismen, Stabilitätsprobleme, Lage sicherheit, Ermüdung)
- Gebrauchstauglichkeit
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 21
- Lastkombinationen / Bemessungssituationen
- Grundgedanke der Traglast
-- Einführung in die Fließgelenk- u. Bruchlinientheorie
--Grenzwertsätze der Plastizitätstheorie
Studien- und Prüfungsleis-
Teilmodul Mechanik III: 3 Lernkontrollen über moodle (je 45
tungen
Minuten
Prüfungsleistung: Klausur (90 Minuten)
Teilmodul Grundlagen des konstruktiven Ingenieurbaus: Kla usur (120 Minuten)
Medienformen
Tafel- und Computeraufschrieb, Beamerpräsentation, reales
und virtuelles Mechaniklabor, E-Learning
Literatur
Teilmodul Mechanik III:
Bruhns, O.T.: Elemente der Mechanik II. Elastostatik, Elemente
der Mechanik III. Kinetik, Shaker Verlag, aktuelle Auflagen
Schnell, W., Gross, D., Hauger, W.: Technische Mechanik. Band
2: Elastostatik. Technische Mechanik. Band 3: Kinetik, Spri nger Verlag, aktuelle Auflagen
Kuhl, D.: Grundlagen der Finite Elemente Methode, Vorlesung smanuskript
Kuhl, D.: Mechanik III: Vorlesungsmanuskript, Vorlesungspr äsentationen, Übungs- und Tutoriendokumente sowie ELearning-Module
Teilmodul Grundlagen des Konstruktiven Ingenieurbaus:
Mehlhorn, G. (Hrsg.): Der Ingenieurbau – Grundwissen, Band
Tragwerkszuverlässigkeit / Einwirkungen, Verlag Ernst und
Sohn, 1997
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 22
PG VI Werkstoffe des Bauwesens I
Modulbezeichnung
Werkstoffe des Bauwesens I
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
1., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. rer. nat. Bernhard Middendorf
Dozent(inn)en
Prof. Dr. rer. nat. Bernhard Middendorf
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Grundstudienphase B.Sc. Bauingenieurwesen.
Das Modul ist Teil des E-Scheins des deutschen Beton- und
Bautechnik-Vereins.
Lehrform
Vorlesung und Übungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit.
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Im Baustellenpraktikum erworbene Vorkenntnisse sind hilfreich
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Ziel ist es, die Studierenden mit den wesentlichen Baustoffen,
se
ihrer Herstellung und Anwendung sowie ihrem Verhalten bei
mechanischer Beanspruchung und bei Einwirkung der Witterung
vertraut zu machen. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, Baustoffe anwendungsgerecht auszuwählen und
bei der späteren Bemessung und Konstruktion von Bauwerken
die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der Baustoffe zu b eachten, um Bauschäden zu vermeiden.
Inhalt
Vermittelt werden die mechanischen und bauphysikalischen
Grundlagen für die Beurteilung von Baustoffen und ihres Gebrauchsverhaltens:
-
Rohdichte, Reindichte, Porosität,
-
Festigkeit und Verformungsverhalten bei Druck -, Zug
und Biegung,
-
Prüfverfahren
-
Frost, Frost-Tausalz und chemischem Angriff
-
Verformung infolge Temperatur- und Feuchteänderung,
-
Wärmeleitung, Feuchtetransport.
Danach werde die Normengrundlagen und die Herstellung, die
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 23
Anwendung und das Verhalten von
-
Zement, Kalk und Gips
-
Beton und Mörtel,
-
Wandbausteinen (Ziegel, Kalksandstein, Porenbeton....),
-
Stahl und anderen Metallen incl. Korrosionsschutz
-
Kunststoffen, Sanierungswerkstoffen
-
Baukeramik vermittelt.
Neben den bautechnischen Kriterien werden auch ökologische
und wirtschaftliche Gesichtspunkte berücksichtigt.
Studien- und Prüfungsleis-
Studienleistung: 3 Übungen/Testate über Moodle von je 45 M i-
tungen
nuten
Prüfungsleistung: Klausur (90 Minuten)
Medienformen
PowerPoint-Präsentation, Tafel, Exkursion
Literatur
M. Schmidt, R. Avak: Beton und Betonstahl. In: Stahlbetonbau
aktuell, Praxishandbuch 2008. Bauwerk Verlag, Berlin.
Liste mit weiterer Literatur und Sonderdrucke zu versch. Th emen werden zur Vorlesung bereitgestellt.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 24
PG VII Baukonstruktion
Modulbezeichnung
Baukonstruktion
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Entwerfen und Konstruieren (EK, Sommersemester), Darstellung/CAD (DC, Wintersemester), Bauphysik (BP, Sommersemester)
Studiensemester
1. und 2., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Seim
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Seim, Prof. Dr.-Ing. Anton Maas (FB 6), Dr.-Ing.
Fletling, Dipl.-Ing. Kugler
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Grundstudienphase B.Sc. Bauingenieurw esen.
Lehrform
Vorlesung und Übung. Das CAD-Praktikum findet als Kompaktkurs für Gruppen statt.
Arbeitsaufwand
270 Stunden, davon 6 SWS Präsenzzeit
Credits
9
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Im Baustellenpraktikum erworbene Vorkenntnisse
gen
Angestrebte Lernergebnisse
Die Studierenden sollen Entwurf und Konstruktion von Bauwerken als ganzheitliche Aufgabe begreifen. Dazu werden in Vorl esungen, Übungen und Tutorien Grundkenntnisse aus den Bere ichen Baukonstruktion und Bauphysik vermittelt.
Die Studierenden sind somit in der Lage, ausgew ählte Objekte
im Umfeld der Hochschule vor Ort zeichnerisch zu dokumenti eren und anschließend zu analysieren sowie eine kleine und
überschaubare Entwurfsaufgabe eigenständig zu bearbeiten.
Der Teil Darstellung hat zum Ziel, die „Raumanschauung“ g enannte Vorstellungsfähigkeit zu entwickeln. Das ist die Fähi gkeit, die in einer Zeichnung richtig dargestellten räumlichen
Gegenstände vor dem „inneren Auge“ von verschiedenen Seiten
im Raum sehen zu können.
Die Studierenden sind in der Lage von einem einfachen dreidimensionalen Objekt, Darstellungen in der orthogonalen Meh rtafelprojektion, in der genormten Isometrie, genormten Dime trie, der Kavalierperspektive und einer Zentralprojektion zu
zeichnen. Die Studierenden können ein in einer der aufgefüh r-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 25
ten Darstellungsformen gegebenes Objekt in eine andere Darstellungsform überführen.
Im Teil Bauphysik werden die wesentlichen Grundkenntnisse in
den Bereichen Wärme-, Feuchte-, Brand- und Schallschutz erworben, die hinsichtlich bauphysikalischer Anforderungen im
Rahmen von Entwurf und Konstruktion relevant sind.
Im Teil CAD gewinnen die Studierenden einen Einblick in
grundlegende Methoden und Möglichkeiten des computerg estützten Konstruierens. Dies versetzt die Studierenden in die
Lage, in den späteren Fachanwendungen CAD als vielfältiges
Werkzeug einzusetzen.
Inhalt
Entwerfen und Konstruieren

Einführung
- Funktionalität von Bauwerken
- Bauwerkstypologie
- Darstellungstechnik

Lasten und Lastfuß
- Definition von Eigengewichts-, Verkehrs-, Wind- und
Schneelasten
- Qualitative Einführung der Begriffe Druck, Zug und
Biegung sowie
Stabilisierung und Aussteifung mit Hilfe anschaulicher
Modelle

Funktion und Tragverhalten von Konstruktionselementen
- Dächer
- Decken
- Wände und Stützen
- Gründung und Baugrube

Analyse beispielhafter Bauwerke vor Ort
- Tragwerksverhalten und Lastfluss
- Bauphysikalische Fragestellungen
- Funktionalität und Dauerhaftigkeit

eigenständige, kreative Lösung einer einfachen En twurfsaufgaben
Bauphysik

Bauphysikalische Grundlagen
- Einwirkung (Kälte, Hitze, Feuchte, Lärm, Brand)
- winterlicher und sommerlicher Wärmeschutz
- Feuchteschutz
- Schallschutz
- Brandschutz
Darstellung / CAD

Einführung in die graphische Darstellung von dreid imensionalen Körpern, Orthogonale Mehrtafelprojektion,
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 26
Durchdringungen, Axonometrie, Zentralprojektion.

Anwendung praxisorientierter Programmsysteme (z.B.
AutoCAD Architecture )
Studien- und Prüfungsleistungen
Studienleistungen (Arbeitsaufwand: 80 Stunden):
Ca. 6-8 Chapter Checks (EK), eine Übung am Objekt (EK), Bearbeitung einer Entwurfsaufgabe (in Gruppen) (EK), vier Hausübungen (DC), CAD-Praktikum (DC)
Prüfungsleistungen:
Klausur, schriftlich (60 Minuten) (BP)
Klausur, schriftlich oder elektronisch (60 Minuten) (EK, DC)
Präsentation und Kolloquium der Entwurfsaufgabe (in Gruppen)
(30 Minuten) (EK, DC)
Medienformen
Tafelanschrift, Beamer, Overhead, Video
Literatur
Vorlesungsmanuskript „Grundelemente der Baukonstruktion“
„Baukonstruktion“ v. Dierks, Schneider, Wormuth, Werner Verlag (empfohlen)
Fucke u.a.:Darstellende Geometrie für Ingenieure
Richter; Fischer; Jenisch; Freymuth; Storer; Häupl; Hohmann:
Lehrbuch der Bauphysik : Schall - Wärme - Feuchte - Licht Brand - Klima. Wiesbaden : Vieweg+Teubner, 2008.
Gertis; Mehra; Veres; Kießl: Bauphysikalische Aufgabensammlung mit Lösungen. Wiesbaden : Vieweg+Teubner, 2008.
Lohmeyer, G.; Post, M.; Bergmann, H.: Praktische Bauphysik.
Wiesbaden : Vieweg+Teubner, 2008.
Hauser, G.; Stiegel, H.: Wärmebrücken-Atlas für den Mauerwerksbau. 3. durchgesehene Auflage Wiesbaden : Bauverlag,
1996.
Hauser, G.; Stiegel, H.: Wärmebrücken-Atlas für den Holzbau.
Wiesbaden : Bauverlag, 1992.
Sälzer, E.: Kommentar zur DIN 4109 : Schallschutz im Hochbau.
Wiesbaden : Bauverlag, 1995.
Fasold, W.; Veres, E.: Schallschutz und Raumakustik in der Praxis. 2. Auflage Berlin : Verl. Bauwesen, 2003.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 27
PG VIII Baustatik I
Modulbezeichnung
Baustatik I
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
3., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
N. N.
Dozent(inn)en
N. N.
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Grundstudienphase B.Sc. Bauingenieurw esen.
Lehrform
Vorlesung, Übung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- keine
fungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Mechanik I und II
gen
Angestrebte Lernergebnis-
In diesem Modul wird den Studenten die Kenntnis und die
se
Handhabung des Kraftgrößenverfahrens zur Berechnung st atisch unbestimmter Rahmentragwerke vermittelt. Dieses Verfahren ist in idealer Weise geeignet den Studenten mit den
Grundlagen der Statik vertraut zu machen. Es geht dabei vor
allem darum, dass der Student lernt die Auflagerkräfte und die
Schnittkräfte (Normalkräfte, Querkräfte und Biegemomente) an
statisch bestimmten Systemen unter der Einwirkung beliebiger
Belastungen zu ermitteln. In Mechanik werden die theoretischen
Grundlagen gelegt. In der Statik geht es jetzt darum, diese
Grundlagen gezielt zur Lösung von statischen Problemen einzusetzen und dabei jene Handfertigkeiten anzutrainieren, die
den guten Statiker ausmachen. Insbesondere soll der Student
dabei die nötige Sicherheit gewinnen, um statisch bestimmter
Systeme fehlerfrei und in angemessener Zeit zu analysieren.
Neben dem rein technischen der Statik soll auch noch das Ve rständnis für das Tragverhalten der Strukturen von dem Stude nten erfasst werden, soll der Student sich über die Statik zum
(zukünftigen) Tragwerksplaner weiterentwickeln.
Inhalt
Ermittlung der Schnittgrößen an statisch bestimmten Rahmen;
Zusammenhang zwischen Belastungen und Schnittgrößen, Di fferentialgleichungen; Zustandsflächen M, V, N, charakterist i-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 28
sche Merkmale der Zustandslinien, Ausnutzung von Symme trien, die Arbeitsgleichung, das Hauptsystem, Überlag erung,
Reduktionssatz, Orthogonalität, Grenzwerte
Studien- und Prüfungsleis-
Klausur (90 Minuten). Als freiwillige Klausurvorleistung werden
tungen
drei Testate angeboten. Teilnahme oder Bestehen ist keine V oraussetzung zur Teilnahme an der Klausur.
Medienformen
Tablet PC, Beamer, Internet Plattform Moodle
Literatur
Wunderlich, W., Kiener, G., Statik der Stabtragwerke, Teubner Verlag, 2004; Krätzig, W.B., Harte, R., Meskouris, K., Wittek, U.,
Tragwerke 1, Springer-Verlag, 4. Auflage, 2005; Meskouris, K.,
Hake, E., Statik der Stabtragwerke, Springer -Verlag, 1999;
Franke, W., Kunow, T., Kleines Einmaleins der Baustatik, Kassel
University Press, 2007.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 29
PG IX Vermessungskunde
Modulbezeichnung
Vermessungskunde
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
2.Semester, einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Dr.-Ing. Fletling
Dozent(inn)en
Dr.-Ing. Fletling
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Grundstudienphase B.Sc. Bauingenieurwesen.
Lehrform
Vorlesung, Übungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit.
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Als Vermessungskunde oder Geodäsie bezeichnet man die Lehre
se
von der Ausmessung der Erdoberfläche mit ihren Veränderu ngen und ihrer Darstellung in Verzeichnissen, Karten und Plänen
(incl. digitalen Modellen).
In allen Phasen eines Bauprozesses spielen Vermessungsaufg aben seit jeher eine wichtige Rolle. Topographische Vermessu ngen liefern die erforderlichen Planungsunterlagen, Abstecku ngen und Kontrollmessungen werden während und nach der Ba uausführung erforderlich.
In dieser Lehrveranstaltung werden die grundlegenden Vorg ehensweisen und Berechnungsverfahren der Bauvermessung an
einfachen Beispielen behandelt. Dabei werden sowohl klass ische Hilfsmittel als auch moderne elektronische Messinstr umente und EDV-gestützte Methoden dargestellt.
Die Studierenden können einfache Lage- und Höhenmessungen
selbstständig durchführen und auswerten, sie sind weiterhin
über die Möglichkeiten der modernen Vermessung im Bauwesen
informiert und können im Dialog mit Vermessungsingenieuren
Fachbegriffe richtig anwenden und den Aufwand von Verme ssungsleistungen abschätzen und beurteilen.
Durch die Organisation der Übungen in Kleingruppen von ca. 5
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 30
Studierenden lernen die Studierenden selbstständig im Team zu
arbeiten.
Inhalt
Vermessungskunde:
Maßeinheiten, Koordinatensysteme, Genauigkeitsforderung en
und Messgenauigkeiten, Organisation des Vermessungswesens,
Vermessungstechnisches Rechnen, Grundlagen der Lage - und
Höhenaufmessung sowie -absteckung, Grundlagen der Instrumentenkunde, Herstellung von Lage- und Höhenplänen. Praktische Übungen zu ausgewählten Themen in Kleingruppen.
Studien- und Prüfungsleistungen
Klausur (120 Minuten).
Studienleistungen sind:
1. Teilnahme an den gruppenweisen Vermessungsübungen.
2. Anerkennung der gruppenweisen Ausarbeitungen der Übu ngen (Arbeitsaufwand: 40 Stunden).
Medienformen
Tafel, Overheadprojektor, Beamer, Vermessungsinstrumente
Computerarbeitsplätze
Literatur
Stand: 16.10.2014
wird in den Lehrveranstaltungen angegeben
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 31
PG X Chemie und Physik für Ingenieure
Modulbezeichnung
Chemie und Physik für Ingenieure
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Chemie, VL Physik
Studiensemester
1. und 2., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Studiendekan
Dozent(inn)en
Dr. Wetzel, Prof. Dr. Giesen (FB 10)
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Grundstudienphase B.Sc. Bauingenieurw esen.
Lehrform
Vorlesung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 2 SWS Präsenzzeit in der VL Chemie und 40
Stunden Präsenzzeit / 50 Stunden Selbststudium in der Vorlesung Physik
Hinweis: Die Studierenden besuchen die jeweils im Winter semester vom Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften
angebotene Vorlesung „Physik für Studierende der Biologie und
des Bauingenieur-/Umweltingenieurwesens“ (4 SWS) auszugsweise (Beginn ab der 5. Semesterwoche, Abschluss in der vorletzten Semesterwoche); Ankündigungen beachten!
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Chemie
se
In diesem Teilmodul werden die Grundlagen der Chemie era rbeitet. Dabei soll das Verständnis der Systematik der Eige nschaften der Materie und von Stoffumsetzungen vermittelt we rden. Einen zentralen Aspekt stellt der Umgang mit Konzentrat ionsmaßen und Mengenverhältnissen in Mischungen und bei
Reaktionen dar. Das Verständnis chemischer Eigenschaften und
Reaktionen soll dem Ingenieur als Basis für die Auswahl geei gneter Materialien und Werkstoffe dienen. Die vermittelten ch emischen Kenntnisse sollen weiterhin als Grundlage für weite rführende Lehrveranstaltungen zu Themen wie Korrosion, Bauund Werkstoffkunde, sowie Umweltaspekte dienen.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 32
Physik

Studierende haben eine anschauliche Vorstellung der physikalischen Effekte aus der klassischen Physik entwickelt

Studierende kennen die mathematische Formulierung einfacher physikalischer Vorgänge aus der klassischen Physik und
besitzen die Fähigkeit, diese auf einfache Fälle anzuwenden

Studierende haben einen Überblick über physikalische Messmethoden in den Naturwissenschaften gewonnen
Integrierter Erwerb von Schlüsselkompetenzen:

Studierende haben das eigenständige Arbeiten mit physikalischen Lehrbüchern trainiert

Studierende haben die Fähigkeit erworben, abstrakte Grundprinzipien auf konkrete physikalische Fallbeispiele aus der alltäglichen Umgebung anzuwenden (Grundstein für den Erwerb
von Problemlösungskompetenz)

Inhalt
Training des logischen Denkens
Chemie
Aufbau der Materie, Atombau, Periodensystem der Elemente,
Elektronegativität, Oktettregel, Stöchiometrie, Redox - und Säure-Base-Reaktionen, chemisches Gleichgewicht und Massenwirkungsgesetz, Energieumsatz chemischer Reaktionen, chemische
Eigenschaften wichtiger Elemente und Verbindungen
Physik
Physikalische Grundlagen der klassischen Physik ohne Mech anik:

Mechanische Wellen

Wärmelehre

Optik

Elektrizitätslehre
Studien- und Prüfungsleis-
Teilmodul Chemie:
tungen
Studienleistung: 3 Übungen/Testate über Moodle von je 45 M inuten
Prüfungsleistung: Klausur (90 Minuten)
Teilmodul Physik:
Prüfungsleistung: Klausur (120-180 Minuten) oder mündliche
Prüfung (30 Minuten). Die Art der Prüfungsleitung wird zu B eginn der Veranstaltung bekannt gegeben.
Medienformen
Stand: 16.10.2014
Vortrag, Beamer, Übungen in Moodle
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 33
Literatur
Chemie:
Mortimer/Müller: Chemie, Thieme Verlag
Brwon/LeMay/Bursten: Chemie, Pearson Verlag
Benedix: Bauchemie, Teubner Verlag
Hoinkis: Chemie für Ingenieure, Wiley Verlag
Kickelbick: Chemie für Ingenieure, Pearson Verlag
Vorlesungsskript in Moodle
Physik:
Demtröder, Experimentalphysik I, Springer
Tipler, Physik, Spektrum
Gerthsen, Physik, Springer
Bergmann-Schäfer, Mechanik, Relativität, Wärme, de Gruyter
Bergmann-Schäfer, Elektromagnetismus, de Gruyter
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 34
PG XI Grundlagen der Abfalltechnik
Modulbezeichnung
Grundlagen der Abfalltechnik
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
G-AT
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
3., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Urban
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Urban
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Grundstudienphase B.Sc. Bauingenieurwesen.
Lehrform
Vorlesung und Übungen, Tutorenbetreuung von Übungsgruppen
Arbeitsaufwand
90 Stunden, davon 2 SWS Präsenzzeit
Credits
3
Voraussetzungen nach Prü- keine
fungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
keine
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Kenntnis und Verständnis für Aufbau und Funktionsweise des
se
Entsorgungssystems und seiner Hauptbereiche bzw. wichtigsten
Verfahrensweisen; selbständiges Ableiten der Konsequenzen für
nachhaltiges Wirtschaften im privaten und im ge schäftlichen
Aktionsbereich; Fähigkeit zu Plausibilitätsüberprüfungen und
grundlegenden Abschätzungen und Berechnungen
Inhalt
Studien- und Prüfungsleis-

Einführung (Abfallbegriffe, Rechtsgrundlagen)

Abfallanalyse (Qualitäten, Quantitäten)

Entsorgungssysteme

Darstellung und Auslegung von Entsorgungsverfahren

Sammlung, Umschlag, Transport

Grundlagen Mechanische Abfallbehandlung

Grundlagen Biologische Abfallbehandlung

Grundlagen Thermische Abfallbehandlung

Grundlagen Ablagerung

Grundlagen Altlastensanierung

Anlagen-/ Verfahrensvergleich und Ökobilanzierung

Entwicklung und Ausblicke
Klausur (60 Minuten)
tungen
Medienformen
Power-Point-Präsentation, Video, Umdrucke aus Internet, z usätzliche Übungsblätter in Papierversion werden ver teilt
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 35
Literatur
Hösel, Bilitewski, Schenkel, Schnurer: Müllhandbuch, Erich
Schmidt Verlag, Berlin
Bilitewski, B.: Abfallwirtschaft, Springer Verlag, Berlin
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 36
PG XII Bauinformatik
Modulbezeichnung
Bauinformatik
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
BI
Ggf. Untertitel
CAD Programmierschnittstellen, Java Programmierung und
Grundlagen von Geoinformationssystemen
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
3., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Dipl.-Ing. Kugler
Dozent(inn)en
Dipl.-Ing. Kugler, Dr.-Ing. Fletling (GIS)
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingenieurw esen.
Lehrform
Vorlesung, vorlesungsbegleitende Übungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Die Studierenden sollen einen Einblick bekommen wie fachsp e-
se
zifische Ergänzungen eines CAD – Systems (AutoCAD Architecture) durch die Programmiersprachen AUTOLISP und VBA möglich sind.
Die Studierenden sollen die Fähigkeit erwerben,

Basiskonzepte objektorientierter Programmierung ve rstehen und anwenden zu können,

die wesentlichen Elemente der Programmiersprache Java
verstehen und anwenden zu können,

einfache, vorzugsweise technische Problemstellungen
(mit Bezug zum Bauingenieurwesen) analysieren und d araus eine algorithmische Darstellung des Probleml ösungsvorganges herleiten zu können,

die für die computerunterstützte Bearbeitung techn ischer Probleme erforderlichen Arbeitsschritte bewusst,
planmäßig und zielstrebig durchführen und dokume ntieren zu können
Geoinformationssysteme (GIS) sind rechnergestützte Systeme,
die aus Hardware, Software, Daten und Anwendungen bestehen.
Mit ihnen können raumbezogene Informationen digital erfasst,
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 37
verarbeitet, analysiert und präsentiert werden. GIS werden in
der Bauingenieurpraxis für die vielfältigsten Dokumentations und Planungsprozesse eingesetzt.
Die Studierenden kennen die grundlegenden Bestandteile von
Geoinformationssystemen, wobei der Schwerpunkt auf Daten
und Anwendungen liegt.
Inhalt
Einführung in die Programmiersprachen AUTOLISP und VBA (V isual Basic) als Programmierschnittstellen zum CAD -System AutoCAD Architecture.
Einführung in die Programmiersprache Java :

Basisdatentypen, Strings, Arrays

Klassen, Instanzen, Methoden

Methodenaufruf und Parameterübergabe

Strukturelemente (Sequenzen, Alternationen
[=Verzweigungen], Zyklen [=Schleifen])
Schriftliche Dokumentation selbst entwickelter, kleiner Pr ogramme
Geoinformationssysteme (GIS):
Bestandteile eines GIS, Realisierung des Raumbezuges, Sachd aten, Geometriedaten, Rasterdaten, Vektordaten, Topologie von
Daten, Datenqualität, amtliche Geobasisdaten, Anwendungsbe ispiele.
Studien- und Prüfungsleistungen
Klausur (180 Minuten)
Studienleistungen sind:
Übungsbegleitende Tests und eine Hausübung (Arbeitsaufwand:
20 Stunden)
Medienformen
Beamer
Literatur
RRZN :Eclipse 3 und Java
Rießinger: Informatik für Ingenieure und Naturwissenschaftler
Bill: Grundlagen der Geoinformationssysteme
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 38
PG XIII Hydromechanik
Modulbezeichnung
Hydromechanik
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
3., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. rer. nat. Koch
Dozent(inn)en
Prof. Dr. rer. nat. Koch
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Grundstudienphase B.Sc. Bauingenieurwesen
Lehrform
Vorlesung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Mathematik I, Mathematik II, Physik, Mechanik I, Mechanik II
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Die Vorlesung Hydromechanik vermittelt den Studierenden die
se
Grundlagen der Hydrostatik und der Berechnung von statio nären Rohr- und Gerinneströmungen für die Grunderfordernisse
des Bauingenieurs.
Inhalt

Eigenschaften von Fluiden und Gasen
o
o
o
o
o

Kompressibilität
Oberflächenspannung
Zähigkeit
Dampfdruck
Gasgesetze
Hydrostatik
o
o
Hydrostatischer Druck
Kräfte auf horizontale und vertikalle Platten, Staumauern

Hydrodynamik idealer (reibungsfreier) Fluide
o
o
Bernoulli-Gleichung
Anwendungen der Bernoulli-Gleichung auf reibungsfreie Rohrströmungen

Hydrodynamik realer Fluide
o
o
Hydrodynamische Kennzahlen
Charakterisierung von Strömungszuständen (laminar,
turbulent)
o
o
Stand: 16.10.2014
Bernoulli-Gleichung mit Reibungsverlusten
Reale Rohrströmungen, Widerstandsgesetze, örtliche
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 39
Verluste (Armaturen)

Gerinneströmungen
o
o

Kräfte auf schiefe Platten
Auftrieb und Schwimmstabilität
Erhaltungsgleichungen der Hydromechanik
o
o

Manning-Strickler Fließformel
Hydrostatik
o
o

Qualitative Beschreibung von Strömungszuständen
Kontinuititätsgleichung
Impulsgleichung
Hydrodynamik realer Fluide: Bernoulli-Gleichung mit Reibungsverlusten
o
o

Druck- und Energielinien
komplexe Armaturen, Pumpen und Turbinen
Strömungen um Körper: fluiddynamische Widerstände, cwWert

Gerinneströmungen
o
o
o
Studien- und Prüfungsleis-
Berechnung von Fliesszustände (über-, unterkritisch)
Optimierung von Gerinnen
Wasserspiegellagenberechnungen
Klausur (120 Minuten)
tungen
Medienformen
Tafelaufschrieb, Beamerpräsentation, Internet-Online Informationen
Literatur
Koch, M: Skriptum
Bollrich, G: Technische Hydromechanik
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 40
PG XIV Werkstoffe des Bauwesens II
Modulbezeichnung
Werkstoffe des Bauwesens II
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
3., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. rer. nat. Bernhard Middendorf
Dozent(inn)en
Prof. Dr. rer. nat. Bernhard Middendorf, Dr. Wetzel
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Grundstudienphase B.Sc. Bauingenieurw esen.
Lehrform
Vorlesung und Übungen
Arbeitsaufwand
90 Stunden, davon 2 SWS Präsenzzeit.
Credits
3
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Werkstoffe des Bauwesens I, Mechanik I und II
gen
Angestrebte Lernergebnis-
In diesem Modul werden den Studierenden die Grundlagen der
se
Werkstoffmechanik und der Dauerhaftigkeit von Werkstoffen
vermittelt. Bei der Werkstoffmechanik liegt der Schwerpunkt im
lastabhängigen Festigkeitsund Verformungsverhalten anorganischer Baustoffe unter statischer und dynamischer Beanspr uchung. Bei der Behandlung der Dauerhaftigkeit werden Sch adensmechanismen von Baustoffen und deren Ursachen behandelt sowie Möglichkeiten zu deren Vermeidung gegeben.
Die Inhalte des Moduls sollen die Studierenden in die Lage versetzen, die Planung und Ausführung von Baukonstruktionen
unter Beachtung der gültigen Normen und Regelwerke möglichst dauerhaft umzusetzen.
Inhalt

Lastabhängiges Festigkeits- und Verformungsverhalten
von mineralischen Baustoffen und Stahl unter statischer
und dynamischer Beanspruchung (Druck-, Zug-, Biegezugfestigkeit, Elastische Verformung, Kriechen , Versagensmodelle, Duktilität, Ermüdung, Rissentstehung und
–vermeidung), mehraxiale Spannungszustände und Ve rsagensmodelle

Lastunabhängiges Verhalten
Schwinden, Eigen- und Zwangsspannungen durch Temperatur- und Feuchteänderungen und ihre stoffliche Be-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 41
einflussung

Stoffgerechte Konstruktionen

Korrosion mineralischer Werkstoffe (Frost, Temperatur,
Feuchteänderung, Diffusions- und Versagensmodelle)
und Stahl
Studien- und Prüfungsleis-
Klausur (45 Minuten)
tungen
Medienformen
Folien, Beamer, Laborversuche
Literatur
M. Schmidt, R. Avak: Beton und Betonstahl. In: Stahlbetonbau
aktuell, Praxishandbuch 2008. Bauwerk Verlag, Berlin.
Liste mit weiterer Literatur und Sonderdrucke zu versch. Th emen werden zur Vorlesung bereitgestellt.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 42
Pflichtmodule der Hauptstudienphase B. Sc.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 43
PH I Baustatik II
Modulbezeichnung
Baustatik II
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
4., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
N. N.
Dozent(inn)en
N. N.
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingenieurw esen.
Lehrform
Vorlesung, Übung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Mechanik I und II, Statik I
gen
Angestrebte Lernergebnis-
In diesem Modul wird den Studierenden die Kenntnis und die
se
Handhabung der Matrizenverschiebungsmethode (Drehwinke lverfahren in matrizieller Darstellung) vermittelt und eine Ei nführung die Energie- und Variationsprinzipe der Statik gegeben. Die Matrizenverschiebungsmethode ist heute die Methode
auf der die meisten baustatischen Programme zur Analyse von
Rahmentragwerken beruhen. Sie ist eng verwandt mit der M ethode der finiten Elemente, die bei Flächentragwerken angewandt wird, und sie leitet somit über zur modernen compute rorientierten Statik. Zunächst ist jedoch das Ziel der Vorlesung
den Studenten mit den Weggrößenverfahren der Statik vertraut
zu machen, nachdem er in Statik I das Kraftgrößenverfahren
kennengelernt hat. Statisch bestimmt wird nun also ersetzt
durch kinematisch bestimmt und die Konzentration liegt jetzt
auf den Knoten und deren Kinematen, deren Freiheitsgrade. Die
Flexiblitätsmatrix wird ersetzt durch die Steifigkeitsma trix und
die Beziehung zwischen den Weg- und Kraftgrößen an den Knoten hergeleitet. Der Student lernt die Grundlagen der Weggr ößenverfahren kennen und lernt, wie eine Steifigkeitsmatrix
erzeugt wird, was die Festhaltekräfte sind und was die Fortle itungszahlen. Er lernt, wie man ebene Rahmen mit der Matr izenverschiebungsmethode analysiert und wie sich die Technik
auch für Stabilitätsprobleme (Theorie II. Ordnung) eignet. Die
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 44
Vorlesung schließt mit einer kurzen Darstellung der engen Ve rknüpfung zwischen den Steifigkeitsmatrizen und den Energieprinzipen der Mechanik und leitet somit über zu den finiten
Elementen und dem Begriff der Näherungslösung.
Inhalt
Weg- und Kraftgrößen, Drehwinkelverfahren; kinematische U nbestimmtheit; Federgesetz, Steifigkeitsmatrizen ; Starrkörperbewegungen, Gleichgewichtsbedingungen; positive Definitheit,
Einheitsverformungen; Gesamtsteifigkeitsmatrix, Inzidenzen;
Knotenkräfte, Festhaltekräfte, Stabendschnittkräfte; Theorie II.
Ordnung; elastisch gebettete Balken; die erste und zweite
Greensche Identität; die Arbeitssätze der Statik; die Energie und Variationsprinzipe der Statik; der Satz von Betti
Studien- und Prüfungsleis-
Klausur (90 Minuten). Als freiwillige Klausurvorleistung werden
tungen
drei Testate angeboten. Teilnahme oder Bestehen ist keine Voraussetzung zur Teilnahme an der Klausur.
Medienformen
Tablet PC, Beamer, Internet Plattform Moodle
Literatur
Wunderlich, W., Kiener, G., Statik der Stabtragwerke, Teubner Verlag, 2004; Krätzig, W.B., Harte, R., Meskouris, K., Wittek , U.,
Tragwerke 1, Springer-Verlag, 4. Auflage, 2005; Meskouris, K.,
Hake, E., Statik der Stabtragwerke, Springer -Verlag, 1999;
Franke, W., Kunow, T., Kleines Einmaleins der Baustatik, Kassel
University Press, 2007.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 45
PH II Baubetrieb
Modulbezeichnung
Baubetrieb
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
BO 1
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
5., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Franz
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Franz
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingenieurw esen.
Lehrform
Vorlesung, Übungen, Hausübung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Dieses Modul hat zum Ziel, dem Studierenden die Grundlagen
se
der Organisation von Projekten sowie die Grundlagen des B etreibens einer Baustelle zu vermitteln.
Dabei sollen die Studierenden zunächst die wesentlichen Au fgaben der Organisation unter wirtschaftlichen Bedingungen
kennen lernen. Ziel dieses Teilmoduls ist das Erkennen der
Notwendigkeit einer umfassenden Arbeitsvorbereitung vor B eginn der Ausführung zur Erreichung eines geordneten und st etigen Ablaufs. In diesem Teil der Vorlesung werden fachübergreifende Qualifikationen in einem Umfang von zwei Credits
vermittelt.
Danach lernen die Studierenden die wichtigsten Baumaschinen
sowie die Einrichtung einer Baustelle unter wirtschaftlichen
Bedingungen und die Methoden der Bauzeitplanung kennen. Ein
weiteres Ziel dieses Teilmoduls ist die Ermittlung der Kosten
und Leistungen von Baumaschinen für den täglichen Einsatz auf
der Baustelle.
Die Studierenden sind in der Lage, die wesentlichen Aufgaben
der Arbeitsvorbereitung selbstständig zu bearbeiten. Dazu gehört insbesondere die Mengenermittlung, Baustelleneinric htungsplanung, Auswahl der geeigneten Baumaschinen und G e-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 46
räte sowie die Bauzeitplanung.
Inhalt
Teilmodul „Organisation von Projekten“ (fachübergreifende
Qualifikationen, 2 Credits):

Aufgabenverteilung in einer Unternehmung

Geschäftsverteilungspläne

Aufbau und Ablaufstrukturen in einem Unternehmen

Die Arbeitsvorbereitung, eine wichtige Aufgabe in der
Fertigung

Organisation und Ablaufsteuerung von Prozessen

Methoden der Ablaufplanung, Balkenpläne, Liniendi agramme und Netzplantechnik
Teilmodul „Baustelleneinrichtung“ (4 Credits)

Abwicklung von Baumaßnahmen

Organisation einer Bauunternehmung,

Aufgaben der Arbeitsvorbereitung

Mengenermittlung im Hoch- und Tiefbau

Baustelleneinrichtungsplanung,

Infrastruktur einer Baustelle,

Beispiele zur Baustelleneinrichtung,

Methoden der Bauzeitplanung

Erstellen von Vorgangslisten, Tabellen, Balkenplänen,
Liniendiagrammen, Netzplantechnik,

Planung der Disposition der Produktionsfaktoren, Arbeitskräfte, Betriebsmittel, Baustoffe

Baustellenberichtswesen

Baugeräteeinsatz und –kosten (BGL),

Aufbau, Einsatz und Leistungsermittlung von Baum aschinen im Tief- und Hochbau,

Leistungsberechnung von Arbeitsketten
Studien- und Prüfungsleis-
Klausur (180 Minuten). Die erfolgreiche Bearbeitung und te r-
tungen
mingerechte Abgabe der Hausübung (Arbeitsaufwand: 30 Stu nden, Gruppenarbeiten von maximal zwei Teilnehmern sind
möglich und auch erwünscht) ist Voraussetzung zur erstmal igen Teilnahme an der Klausur
Medienformen
Tafelanschrift, Overhead-Projektion, Power-Point-Präsentation
Literatur
Skript zur Vorlesung
Hoffmann/Kremer: Zahlentafeln für den Baubetrieb,
Brüssel: Baubetrieb von A bis Z, Bauer: Baubetrieb
BGL Baugeräteliste
König: Maschinen im Baubetrieb
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 47
PH III Geotechnik
Modulbezeichnung
Geotechnik
Ggf. Modulniveau
-
Ggf. Kürzel
GT (GT1, GT2, GT3)
Ggf. Untertitel
-
Ggf. Lehrveranstaltungen
Geotechnik (Teilmodule: Geotechnik 1, Geotechnik 2, Geotec hnik 3)
Studiensemester
4., 5., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Reul
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Reul
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingenieurwesen
Lehrform
Vorlesung, Übung
Arbeitsaufwand
270 Stunden, davon 6 SWS Präsenzzeit
Credits
9 (je Teilmodul 3 Credits)
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Mathematik I + II, Technische Mechanik I + II, Statik I
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Neben einer Einführung in die Ingenieurgeologie werden grund-
se
legende Kenntnisse zu geotechnischen Erkundungsverfahren
sowie zu bodenmechanischen Laborversuchen vermittelt. Weit ere Lernziele sind die Ermittlung von Erddruckspannungen, die
Beurteilung der Standsicherheit von Böschungen und Gelände sprüngen, die Berechnung und Ausführung von Flach - und Tiefgründungen sowie Stützbauwerken und der Umgang mit Sta ndardsituationen bei Baugruben und Baugrundverbesserung smaßnahmen. Die Anwendung des geotechnischen Sich erheitskonzepts findet themenübergreifend statt.
Inhalt
Teilmodul: Geotechnik 1 (3 Credits) (SS)
Einführung in geotechnische Arbeitsgebiete, Zusammenstellung
von Begriffen, technischen Regelwerken und Literatur, geolog ische Grundlagen, Bodenphysik, Wasser im Untergrund, Potentialtheorie und mechanische Wirkung des strömenden Wassers,
Untersuchungen von Boden und Fels als Baugrund und Baustoff,
Einführung in das geotechnische Feld- und Laborversuchswesen, Bodenkenngrößen aus Erfahrungswerten und Korrelati onen, Spannungszustände im Boden, Spannungs- und Setzungsberechnungen.
Teilmodul: Geotechnik 2 / Geotechnik 3 (6 Credits) (WS)
Scherfestigkeit und Bruchzustände im Boden, Erd- und Wasser-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 48
druck, Sicherheitsnachweise in der Geotechnik, Standsicherheit
von Böschungen und Geländesprüngen, Flachgründungen,
Stützmauern, Pfahlgründungen, Bauwerksschutz gegen Wasser
und Bodenfeuchtigkeit, Verbauwände und Ausführung von Ve rbauwandarten, Einführung in die Berechnung von Baugr uben,
Erdbau.
Studien- und Prüfungsleis-
Für die Teilmodule GT1, GT2, GT3 sind Studienleistungen (je-
tungen
weils eine Hausübung, Arbeitsaufwand jeweils vier Stunden) zu
erbringen. Die selbständig zu bearbeitenden Hausübungen werden vorlesungsbegleitend ausgeteilt und nach der Abgabe testiert. Die termingerechte Abgabe und erfolgreiche Bearbeitung
aller Hausübungen ist Voraussetzung bei erstmaliger Teilnahme
an der Klausur.
Als Prüfungsleistung wird eine gemeinsame Schriftliche Prüfung
(Klausur, 180 Minuten) von Geotechnik 1, Geotechnik 2 und
Geotechnik 3 angeboten, welche bestanden werden muss.
Medienformen
Beamer, Tafel, Laborübungen
Literatur
EAB (2012): Empfehlungen des Arbeitskreises Baugruben. Deu tsche Gesellschaft für Geotechnik (DGGT). 5. Aufl.; E rnst & Sohn
EAP (2012): Empfehlungen des Arbeitskreises Pfähle. Deutsche
Gesellschaft für Geotechnik (DGGT). 2. Aufl.; Ernst & Sohn
EAU (2004): Empfehlungen des Arbeitsausschusses Ufereinfa ssungen. Deutsche Gesellschaft für Geotechnik (DGGT). 10.
Aufl.; Ernst & Sohn
Kempfert/Raithel (2012): Bodenmechanik und Grundbau.
Band 1: Bodenmechanik und Band 2: Grundbau. 3. Auflage;
Bauwerk Verlag
Schmidt (2006): Grundlagen der Geotechnik. 3. Aufl.; Teubner
Verlag
Schuppner (2012): Kommentar zum Handbuch Eurocode 7 –
Geotechnische Bemessung – Allgemeine Regeln. Ernst & Sohn
Weißenbach/Hettler (2011): Baugruben – Berechnungsverfahren.
2. Auflage; Ernst & Sohn
Ziegler (2012): Geotechnische Nachweise nach EC7 und DIN
1054. 3. neu bearbeitete Auflage; Ernst & Sohn
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 49
PH IV Baubetriebswirtschaft
Modulbezeichnung
Baubetriebswirtschaft
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
BBW 1 und BBW 2
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
4., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Racky
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Racky
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingenieurw esen.
Lehrform
Vorlesung und Hausübung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Dieses Modul hat zum Ziel, den Studierenden eine allgemeine
se
Einführung in die Stellung der Unternehmen in der Wirtschafts und Rechtsordnung zu geben sowie die wesentlichen Grundlagen der Organisation und Abwicklung von Bauprojekten aus
Sicht der ausführenden Bauunternehmung zu vermitteln.
Dabei erhalten die Studierenden zunächst eine Einführung in
das Werkvertragsrecht nach BGB sowie Einführungen in das b etriebliche Rechnungswesen und in die Kostenrechnungssyst eme. In diesem Teilmodul werden fachübergreifende Qualifikat ionen in einem Umfang von zwei Credits vermittelt.
In zwei weiteren Teilmodulen á zwei Credits werden im A nschluss die spezifischen Grundlagen der Baubetriebswirtschaft
vermittelt. Zu diesen Grundlagen zählen in erster Linie die Ei nführung in die Aufbau- und Ablauforganisation der Bauunternehmung und des Bauprojektes, die baubetrieblichen Aspekte
des Bauvertragswesens nach VOB, sowie die Preis - bzw. Honorarermittlung für Bauleistungen und Planungsleistungen nach
HOAI.
Inhalt
Teilmodul „Unternehmen in der Wirtschafts - und Rechtsordnung
der Bundesrepublik Deutschland“ (fachübergreifende Qualifik ationen, 2 Credits)
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 50

Unternehmen in der Wirtschafts- und Rechtsordnung:
Kriterien für die Wahl der Rechtsform

Einführung in das BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und
Grundlagen des Werkvertragsrechts nach BGB

Einführung in das betriebliche Rechnungswesen

Einführung in die Kostenrechnungssysteme: Vollkoste nrechnung und Deckungsbeitragsrechnung
Teilmodul BBW 1 - Grundlagen der Baubetriebswirtschaft (2
Credits)
Aufbauorganisation der Bauunternehmung; Bauprojekt von der
Planung bis zur Abnahme; Bauvertragswesen; Ausschreibung,
Vergabe, Abrechnung; Einführung in das schlüsselfertige Bauen
Teilmodul BBW 2 - Grundlagen der Kalkulation u. Kostenrechnung (2 Credits)
Kalkulation von Bauleistungen, Kostenermittlung nach DIN 276,
Kostenermittlung im Ingenieurbüro, Betriebsabrechnung der
Bauunternehmung, Unternehmensrechnung
Studien- und Prüfungsleis-
Klausur (120 Minuten) . Die erfolgreiche Bearbeitung und te r-
tungen
mingerechte Abgabe der Hausübung (Arbeitsaufwand: 50 Stu nden) ist Voraussetzung zur erstmaligen Teilnahme an der Kla usur.
Medienformen
Tafelanschrift, Overhead-Projektion, Power-Point-Präsentation
Literatur
Vorlesungsunterlagen BBW 1 und BBW 2, Keil, Martinsen, Vah land, Fricke: Kostenrechnung für Bauingenieure. Werner Verlag.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 51
PH V Massivbau
Modulbezeichnung
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Massivbau - Grundlagen
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
4., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Fehling
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Fehling
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingenieurw esen.
Lehrform
Vorlesung, Übung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Mechanik I und II, Statik I, Baustoffkunde, Grundlagen des Kon-
gen
struktiven Ingenieurbaus.
Angestrebte Lernergebnis-
In den Vorlesungen und Übungen wird das Verständnis für das
se
Verhalten des Verbundbaustoffes Stahlbeton, in dem der B ewehrungsstahl und der Beton im Verbund zusammenwirke n,
entwickelt. Wegen der Problematik der Rissbildung im Stahlb etonbau müssen spezielle Erweiterungen der Technischen M echanik vorgenommen werden. Grundlagenwissen zu den wic htigsten typischen Stahlbetonbauteilen und -konstruktionen soll
vermittelt werden.
Inhalt
Massivbau

Materialverhalten des Festbetons und des Betonstahls

Stahlbeton: Zusammenwirken von Beton und Stahl

Längskraftbeanspruchung ohne Knickgefahr

Bemessung für Biegung und Längskraft

Bemessung für Querkraft

Zugkraftdeckung, konstruktive Durchbildung und Bewehrungsführung, Bewehrungszeichnungen
Stand: 16.10.2014

Schnittgrößenermittlung, Durchlaufträger

Plattenbalken (mitwirkende Breite)

einachsig und zweiachsig gespannte Stahlbetonplatten

Deckengleicher Unterzug
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 52
Studien- und Prüfungsleis-

Druckglieder mit Knickgefahr (Stabilitätsnachweis)

Fundamente
Klausur (120 Minuten)
tungen
Medienformen
Tafel- und Computeraufschrieb, Overhead, Beamer, Kurz -Skript
Literatur
Fehling, E.; Leutbecher, T.: Stichwortskript (http://www.uni kassel.de/hrz/db4/extern/fb14_massivbau)
Mehlhorn, Fehling, Jahn, Kleinhenz: Bemessung von Betonba uten im Hoch- und Industriebau, Verlag Ernst & Sohn, ISBN 3 433-02854-0
König, G.; Tue, N.: „Grundlagen des Stahlbetonbaus - Einführung in die Bemessung nach DIN 1045-1“, 2. Auflage 2003,
Teubner Verlag, ISBN 3-519-10216-1
Avak, R.: Stahlbetonbau in Beispielen: DIN 1045 und europä ische Normung, Teil 1 "Bemessung von Stabtragwerken" und Teil
2 "Bemessung von Flächentragwerken: Konstruktionspläne für
Stahlbetonbauteile", 5. bzw. 3., neubearb. und erw. A uflage,
Düsseldorf: Werner Verlag, 2007 bzw. 2005
Wommelsdorff, O.: Stahlbetonbau, Teile: "Grundlagen, Biegeb eanspruchte Bauteile" und "Stützen, Sondergebiete des Stahlb etonbaus", 8. bzw. 7., vollständig neubearb. u. erw. Auflage,
Reihe: Werner-Ingenieur-Texte, Düsseldorf: Werner Verlag,
2004 bzw. 2005
Deutscher Beton- und Bautechnik-Verein e.V.: Beispiele zur
Bemessung nach DIN 1045-1, Teile: "Hochbau" und "Ingenieurbau", Berlin: Verlag Ernst & Sohn, 2. Auflage 2005 bzw. 2006.
Zilch, K.: Einführung in die DIN 1045-1: Bemessung im konstruktiven Betonbau, 1. Auflage, Springer Verlag, 2005.
Kordina, K.; Quast, U.: Kapitel L: Bemessung der Stahlbeton und Spannbetonbauteile, Abschnitt II: Bemessung von schla nken Bauteilen für den durch Tragwerksverformungen beeinflußten Grenzzustand der Tragfähigkeit - Stabilitätsnachweis, Beton-Kalender 2002 ff., Teil I, Berlin: Verlag Ernst & Sohn.
DIN 1045-1; Tragwerke aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton;
Teil 1: Bemessung und Konstruktion, Juli 2001. Berlin: Beuth
Verlag GmbH, 2001.
Heft 525 DAfStb; Erläuterungen zu DIN 1045-1. Deutscher Ausschuß für Stahlbeton (DAfStb), Berlin: Beuth Verlag GmbH,
2003.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 53
Institut für Stahlbetonbewehrung e. V.: Bewehren von Stahlb etontragwerken nach DIN 1045-1:2001-07 (www.isbev.de/isbweb-bin/owa/homepage)
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 54
PH VI Stahlbau
Modulbezeichnung
Stahlbau Grundlagen
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
5., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus.
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Dorka
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Dorka
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingenieurw esen.
Lehrform
Vorlesung, Übung, Seminar und Hausübung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Bestandene Prüfungen in Mathematik I / II, Mechanik I / II, Sta-
gen
tik I.
Angestrebte Lernergebnis-
Der/die Studierende wird mit den wichtigsten normgerechten
se
Nachweisen (EC-3) im Stahlbau und deren theoretischen Grundlagen vertraut gemacht. U.a. durch die eigenständige Konstru ktion und Anfertigung einer prüffähigen, normgerechten Statik
für eine einfache Stahlhalle (Hausübung) wird er/sie in die Lage
versetzt, einfache Hochbaukonstruktionen in Stahl praxisgerecht konstruieren und statisch nachweisen zu können.
Der vorgeschriebene Besuch des Konstruktionsbüros und der
Fertigung eines mittelständigen Stahlbauunternehmens ve rdeutlicht den Bezug des Gelernten zur täglichen Stahlbaupraxi s
und gibt zudem einen wichtigen Einblick in das typische A rbeitsumfeld eines konstruktiven Ingenieurs mit der Ausrichtung
Stahlbau.
Inhalt
An Hand einer einfachen Stahlhalle als Leitbauwerk werden die
wichtigsten Nachweise nach EC-3 und ihre theoretischen Hintergründe für einfache Stahlkonstruktionen des Hochbaus pr axisnah erarbeitet. Die Veranstaltung ist nach folgenden übe rgeordneten Themen gegliedert:

Plastische Grenztragfähigkeit von Stahlquerschnitten und
Stahlrahmen: Plastisches Grenzmoment und M -N-V Interaktion, Plastische Ketten einfacher Rahmen.

Stand: 16.10.2014
Stabilität von Stäben und Stabsystemen: Knicken, Biegedril l-
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 55
knicken, elastische und plastische Theorie II. Ordnung bei
Stäben und Stabsystemen.

Anschlüsse: Geschraubt (Abscheren, Lochleibung, Zug,
kombinierte Beanspruchung), Geschweißt (Schwerpunkt
Kehlnähte), der T-Stummel als grundlegendes Modell zum
Nachweis von Anschlussblechen.
Studien- und Prüfungsleis-
Prüfungsvorleistung: Erfolgreiche Bearbeitung und terming e-
tungen
rechte Abgabe der Hausübung „Stahlhalle“ als Gruppenarbeit
von 2 Studenten. 80 Std. je Student (im o.g. Gesamtaufwand
enthalten)
Schriftliche Klausur, 180 Min. bestehend aus einem theoret ischen Teil (Fragenteil, 90 Min.) und einem praktischen Teil
(Aufgabenteil, 90 Min.).
Gewichtung von Teilprüfungsleistungen:
Medienformen
Hausübung
⅓
Klausur, theoretischer Teil
⅓
Klausur, praktischer Teil
⅓
PowerPoint Präsentationen. Durch die Verwendung von Ve rsuchsvideos, (teilweise durch numerische Simulationen (FE)
ergänzt) wird die Theorie veranschaulicht.
Vorträge, Beispiele, eine Beispielhalle (Konstruktionszeichnu ngen und Statik) und alte Klausuraufgaben stehen als Downloads
zur Verfügung.
Die Hausübung „Stahlhalle“ wird durch ein Seminar begleitet,
das mit vorgeschriebenen Testaten die Bearbeitung zeitnah
strukturiert.
Literatur
Stand: 16.10.2014
Stahlbau (Petersen), Stahlbau-Handbuch, EC-3
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 56
PH VII Wasserbau und Wasserwirtschaft
Modulbezeichnung
Wasserbau und Wasserwirtschaft
Ggf. Modulniveau
Bachelor
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Grundlagen des Wasserbaus und der Wasserwirtschaft
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Grundlagen des Wasserbaus und der Wasserwirtschaft
Studiensemester
4. und 5. Semester, zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Theobald
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Theobald
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingenieurw esen.
Lehrform
Vorlesungen, Übungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
2 Hausarbeiten im Umfang von je 20 Stunden als verbindliche
Prüfungsvorleistung
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Hydromechanik
gen
Angestrebte Lernergebnis-
In diesem Modul werden die grundlegenden Kenntnisse des
se
Wasserbaus und der Wasserwirtschaft vermittelt. Hierbei werden
die Grundlagen für alle weiterführenden Lehrveranstaltungen
des Wasserbaus und der Wasserwirtschaft geschaffen.
Die Studierenden lernen die grundlegenden Prozesse des Wasserkreislaufes bzw. der Hydrologie kennen sowie Grundkenn tnisse über Flussbau, Hochwasserschutz, Stauanlagen, Wasse rkraftanlagen und Verkehrswasserbau. Darauf aufbauend erla ngen sie Kenntnisse, Fließgewässer nach deren Fli eßeigenschaften, Strukturen und Nutzungen zu charakterisieren. In begle itenden Übungen werden Berechnungsansätze vorgestellt, die
die Studierenden befähigen eigenständig elementare wasse rbauliche Problemstellungen analytisch zu erfassen, zu bewerten
und zu lösen.
Inhalt
Grundlagen des Wasserbaus und der Wasserwirtschaft
(6 Credits)

Wasserwirtschaft/Hydrologie

Flussbau: Typologie/Grundbegriffe, Gerinnehydraulik, Mo rphologie, Flussregulierung, Naturnahe Bauweisen
Stand: 16.10.2014

Hochwasserschutz: Begriffe, Ziele, Maßnahmen

Stauanlagen: Talsperren, Dämme, Hochwasserrückhalteb e-
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 57
cken, Wehre und Schütze

Wasserkraftanlagen: Energieverbrauch, Energiereserven,
Wasserkraftpotential, Kraftwerkstypen, Turbinenarten, Lei stungsplan

Verkehrswasserbau: Wasserstraßen, Schleusen, Schiffsh ebewerke
Studien- und Prüfungsleis-
Klausur (120 Minuten), zwei bestandene Hausarbeiten (Arbeits-
tungen
aufwand: je 20 Stunden) als Voraussetzung zur Prüfungsteilnahme
Medienformen
Folien, Beamer
Literatur
Grundlagen des Wasserbaus und der Wasserwirtschaft :
Blind, H., Wasserbauten aus Beton, Verlag Ernst & Sohn Berlin,
1987.
Chow, V.T., Open Channel Hydraulics, McGraw-Hill, USA, 1959.
Chow, V.T., Maidment, D.R., Mays, L.W., Applied Hydrology,
McGraw Hill International Edition, Series in Water Resources and
Environmental Engineering, McGraw Hill, New York, 1988.
Dyck, S., Peschke, G., Grundlagen der Hydrologie, Verlag für
Bauwesen, Berlin, 1995.
Giesecke, J., Mosonyi, E., Wasserkraftanlagen - Planung, Bau
und Betrieb, Springer-Verlag, Berlin, 1997.
Heinemann, E., Feldhaus, R., Hydraulik für Bauingenieure, Teubner Verlag Stuttgart-Leipzig-Wiesbaden, 2003.
Kaczynski, J., Stauanlagen - Wasserkraftanlagen, Werner Verlag,
1994.
Lecher, K., Lühr, H.-P., Zanke, U.C.E., Taschenbuch der Wasserwirtschaft, 8.Aufl., Parey-Buchverlag, 2001.
Maniak, U., Hydrologie und Wasserwirtschaft, 4. Auflage, Springer-Verlag, Berlin, 1997.
Naudascher, E., Hydraulik der Gerinne und Gerinnebauwerke , 2.
Aufl., Springer-Verlag, 1992.
Partenscky, H.-W., Binnenverkehrswasserbau- Schleusenanlagen, Springer-Verlag Berlin, 1986.
Patt, H., Hochwasser- Handbuch: Auswirkungen und Schutz,
Springer-Verlag Berlin, 2001
Patt, H. ,Jürging, P., Kraus, W., Naturnaher Wasserbau- Entwicklung und Gestaltung von Fließgewässern, Springer-Verlag Berlin, 2. Auflage 2004.
Schröder, R., Technische Hydraulik - Kompendium für den Wasserbau, Springer-Verlag, 1994.
Vischer, D., Huber, A., Wasserbau, 6. Aufl., Springer-Verlag,
2002.
Zanke, U., Grundlagen der Sedimentbewegung, Springer-Verlag
Berlin u.a., 1982.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 58
PHVIII Siedlungswasserwirtschaft
Modulbezeichnung
Siedlungswasserwirtschaft
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
SWW GL
Ggf. Untertitel
Grundlagen der Siedlungswasserwirtschaft
Ggf. Lehrveranstaltungen
SWW GL Teil 1
SWW GL Teil 2
Studiensemester
4. und 5., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Frechen
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Frechen, Dipl.-Ing. Exler, Dipl.-Ing. Glaser, Dr.
Elgeti
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingenieurwesen.
Lehrform
Vorlesung
Hörsaalübung
Freiwillige Hausübungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Das Modul SWW GL versetzt die Studierenden in die Lage, die
se
grundlegenden Zusammenhänge der Siedlungswasserwirtschaft
und Gewässergütewirtschaft, auch im globalen Rahmen, zu ve rstehen. Sie erlangen Kenntnisse über die Verfügbarkeit der
Ressource Wasser, die Gewinnung und Verteilung von Trinkwasser, die Entwässerung von Siedlungsgebieten, die Reinigung von
kommunalen Abwässern mit allen Verfahrensbausteinen ko nventioneller Kläranlagen, die Behandlung der anfallenden Res tstoffe der Abwasserreinigung und die ökologischen Auswirkungen der anthropogenen Wassernutzung auf die natürlichen
Wasserressourcen. Darüber hinaus wird durch Vorstellung ne uartiger Sanitärkonzepte (NASS) auch das Bewusstsein für einen
nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen „Wasser/Abwasser“
geschult.
Die Studierenden erlangen die notwendigen Fertigkeiten zur
Berechnung und Dimensionierung einfacher Wassergewinnung sanlagen, Trinkwasserspeicher und Pumpen. Weiterhin werden
sie in der Lage sein, einfache Kanalnetze zu dimensionieren.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 59
Die Studierenden erlangen umfassende Kenntnisse der Grundsätze zur Bemessung konventioneller Kläranlagen im Belebungs und Biofilmverfahren. Sie werden durch begleitende Übungen in
die Lage versetzt, diese selbständig anhand des Regelwerks der
DWA zu bemessen.
Inhalt

Wassersituation weltweit

Ressourceneffizienz, virtuelles Wasser, Kommt ein Krieg
um Wasser?

Grundlagen der Gewässergütewirtschaft und der Gewä sserökologie

Inhaltsstoffe Trinkwasser/Abwasser, Parameter in der
Siedlungswasserwirtschaft

Grundlagen
und
der
-aufbereitung
mit:
Trinkwassergewinnung
Wasserbilanzen
und
-
kreisläufen, virtuelles Wasser, Trinkwasservorkommen, gewinnung, -aufbereitung, -verteilung, Pumpen, Leitungen, Speicher, Notfallversorgung in Katastrophenfällen

Grundlagen der Kanalisationstechnik mit: Historie der
Kanalisationstechnik, Situation in Deutschland, Entwä sserungsverfahren, Art & Menge des Abwassers, Grundl agen des Abflusses, Querschnitte, Baustoffe, Bauwerke
der Ortsentwässerung, Mischwasserentlastungsanlagen,
Kanalbetrieb und Schadensbehebung, Neuartige Sanitärsysteme

Mechanische Abwasserreinigungsverfahren

Biologische Abwasserreinigung: Kohlenstoffelimination,
Nitrifikation, Denitrifikation, Phosphorelimination

Grundlagen der Schlammbehandlung mit: Schlammanfall, -entwässerung, -stabilisierung, -entsorgung, Biogaserzeugung
Studien- und Prüfungsleis-
Klausur (180 Minuten)
tungen
Medienformen
Powerpoint-Präsentation, Videos, Unterlagen in elektronischer
Form, Hörsaaldemonstrationen
Literatur
Gujer, Willi (2007): Siedlungswasserwirtschaft. 3., bearb. Aufl.,
Springer-Verlag.
Imhoff, Karl (2007): Taschenbuch der Stadtentwässerung. 30.,
verb. Aufl., Oldenbourg.
Mutschmann,J.; Stimmelmayr,F. (2007): Taschenbuch der Wasserversorgung. 14., vollst. überarb. A. Vieweg+Teubner
DWA-Regelwerk: A-110, A-117, A-118, A-128, A-131, A-138,
A-198, A-281
DWA-Themenband “Neuartige Sanitärsysteme” (2008)
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 60
PH IX Verkehr
Modulbezeichnung
Verkehr
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Grundlagen der Verkehrsplanung
VL Grundlagen der Verkehrstechnik
VL Entwurf und Gestaltung von Straßenverkehrsanlagen
VL Straßenbautechnik
Studiensemester
4. (6 C) und 5. (6 C), zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Hoyer
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Sommer, Prof. Dr.-Ing. Hoyer, Prof. Dr. techn.
Wistuba, Dr.-Ing. Mollenhauer
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Hauptstudienphase
B.Sc. Bauingenieurwesen.
Lehrform
Vorlesung inkl. Übungen
Arbeitsaufwand
360 Stunden, davon 8 SWS Präsenzzeit
Credits
12
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Mit dem Ziel der Beherrschung grundlegender Planungsschritte
se
werden die wesentlichen im Verkehrswesen angewendeten Methoden aufgezeigt. Weiterhin werden die Grundlagen zur Fun ktionsweise und zum Aufbau verkehrstechnischer Anlagen ei nschließlich der theoretischen Hintergründe des Verkehrsablaufs
dargestellt. Es schließt sich die Vermittlung de r Basiskenntnisse
und –fähigkeiten zum Entwurf von Straßenverkehrsanlagen sowie der Grundlagen des Straßenbaus an.
Inhalt
Grundlagen der Verkehrsplanung
Zusammenhänge zwischen Raum und Verkehr, Schätzung des
Verkehrsaufkommens;
Planungstheorie (Planungsprozess, Planungsebene, Prognoseund Szenariotechnik, VEP);
Verkehrsnachfrage (Zustandsanalyse, Verkehrserhebungen,
Verkehrsnachfragemodelle);
Verkehrserzeugung, Routenwahl und Umlegung;
Ruhender Verkehr;
Wirtschafts- und Güterverkehr.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 61
Grundlagen der Verkehrstechnik
Verkehrstechnische Rahmenbedingungen und Lösungsansätze
- Eckdaten des Verkehrs
- Rahmenbedingungen und Lösungsstrategien
- Arbeitsmethode der Planung verkehrstechnischer Systeme
Verkehrsablauf auf der Strecke
- Kinematik und Dynamik des Einzelfahrzeugs
- Verteilungen der Kennwerte
- Zustandsgleichung und Fundamentaldiagramm
Verkehrsablauf an Knoten
- Knoten ohne Lichtsignalanlage
- Knoten mit Lichtsignalanlage
Hinweise zur Verkehrsbeeinflussung
Einführung in die Lichtsignalsteuerung
- Ziele, Begriffe, Prinzipien
- Zwischenzeiten
- Freigabezeiten
- Leistungsfähigkeitsnachweis
Entwurf und Gestaltung von Straßenverkehrsanlagen
Allgemeine und rechtliche Grundlagen, Regelwerke, Fachinhalte
der verschiedenen Planungsebenen, Netzgestaltung, Grundl agen der Trassierung, Querschnittsgestaltung, Gestaltung von
Verkehrsanlagen.
Straßenbautechnik
Konzeption von Straßenbefestigungen
- Beanspruchungen aus Verkehr und Klima
- Dimensionierung
Untergrund und Unterbau
- Tragfähigkeit
- Frostsicherheit
- Technologie des Erdbaus
Anforderungen an Baustoffe im Verkehrswegebau
- Gesteinskörnungen
- Bindemittel (Bitumen, Zement)
Bauweisen im Straßenbau (Baustoffkonzeption, Ausführung,
Qualitätssicherung)
- Schichten ohne Bindemittel
- Asphalt
- Betondecken und hydraulisch gebundene Tragschichten
- Pflasterbefestigungen
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 62
Studien- und Prüfungsleis-
Zwei Klausuren á 120 Minuten (60 Minuten je Teilmodul):
tungen
1. Grundlagen der Verkehrsplanung und Verkehrstechnik
2. Entwurf und Gestaltung von Straßenverkehrsanlagen und
Straßenbautechnik
Medienformen
Beamer, Overheadprojektor, Tafel, Modelle
Literatur
Verkehr - Straße, Schiene, Luft. Ernst u. Sohn Verlag, Berlin
2001
Stadtverkehrsplanung – Grundlagen, Methoden, Ziele. Springer
Verlag, Berlin 2005
Richter, Heindel: Straßen- und Tiefbau. Teubner Verlag. Wiesbaden 2008
Weitere Literatur wird in der Lehrveranstaltung angegeben.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 63
PH X Berufspraktische Studien
Modulbezeichnung
Berufspraktische Studien
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
BPS
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
6.
Modulverantwortliche(r)
Dipl.-Ing. Compart (BPS-Referentin)
Dozent(inn)en
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingenieurw esen.
Lehrform
Angebote durch das BPS-Referat
Arbeitsaufwand
480 Stunden in 12 Wochen. BPS-Bericht
Credits
16
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Nicht vor dem 6. Studiensemester: Statik II, Massivbau, Stah l-
gen
bau, Geotechnik, Wasser, Verkehr, Baubetrieb, Baubetriebswirtschaft
Angestrebte Lernergebnis-
In den Berufspraktischen Studien soll der Student / die Stude n-
se
tin mit der Ingenieurarbeit vertraut gemacht werden und ko nkrete Aufgaben aus den Bereichen Planung, Konstruktion und
Fertigung bearbeiten. Ebenso soll das Verständnis der verschiedenen Tätigkeitsbereiche des Ingenieurs im Betrieb erweitert
und ein Einblick in die Teamarbeit und die übergreifende Z usammenarbeit mit anderen Fachgebieten aufgezeigt werden.
Inhalt
Wechselnd, je nach gewählter Berufsbranche
Studien- und Prüfungsleis-
Benoteter BPS-Bericht in schriftlicher oder mündlicher Form
tungen
(der Arbeitsaufwand in Höhe von 20 Stunden ist im Gesamtarbeitsaufwand enthalten).
Medienformen
Präsentation, schriftliche Ausarbeitung
Literatur
Abhängig von der gewählten Berufsbranche
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 64
PH XI Bachelorprojekt
Modulbezeichnung
Bachelorprojekt
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
7., laufende Angebote
Modulverantwortliche(r)
Studiendekan
Dozent(inn)en
Projekte werden von mehreren Professoren angeboten. Bitte die
Aushänge der Fachgebiete bzw. die Hinweise im Veransta ltungsplan beachten. Bei eigenen Ideen für Projektarbeiten so llen die Studierenden die Hochschullehrer direkt ansprechen!
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingenieurw esen.
Lehrform
Selbstständiges Bearbeiten eines praktischen oder theoret ischen Problems in der studentischen Kleingruppe (3 bis 6 St udierende).
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon bis zu 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Es sollen vorwiegend berufsbezogene Qualifikationen bei der
se
Bearbeitung von konkreten Bauingenieurproblemen erworben
werden.
Dazu zählen:

Handlungskompetenz: Probleme erkennen, gliedern, b eschreiben; Zielvorstellungen und Beurteilungsmaßstäbe
entwickeln; Entscheidungen fällen

Zusammenarbeit in der Gruppe: arbeitsteilige Problembea rbeitung; Kommunikation mit Gruppenmitgliedern; gruppe ndynamische Probleme (Passivität, Konflikte) lösen

Arbeit nach Plan: selbstständige Planung der eigenen Akt ivitäten; Einhalten des vorgegebenen Terminplans

Interdisziplinäres Arbeiten: Einfluss verschiedenarti ger
Fachgebiete auf die Problemlösung erkennen; Befragen von
Experten, Benutzung von Fachliteratur; Prüfen, Anpassen
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 65
und Verwenden vorhandener Teillösungen

Erarbeiten von Fachinhalten: exemplarisch am konkreten
Problem (anstatt fachsystematisch); als Moti vation und/oder
Bezugspunkt für fachsystematische Lehrveranstaltungen

Dokumentation von Ingenieurarbeit: nachvollziehbare, b egründete Darstellung der Arbeitsschritte und Arbeitserge bnisse; zweckmäßige Darstellungsformen (Zeichnung, Tabe llen, Skizzen, Quellenangaben, ingenieurmäßige Formulierungen)
Inhalt
Wechselnde Inhalte je nach Themenstellung
Studien- und Prüfungsleis-
Schriftliche Ausarbeitung (Projektbericht) und abschließendes
tungen
Prüfungsgespräch (15-30 Minuten)
Medienformen
Literatur
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 66
PH XII Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
Modulbezeichnung
Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
SRW
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Arbeitssicherheit, Bauordnungsrecht, Privates Baurecht, Technisches Englisch für Bauingenieure und weitere
Studiensemester
6. und 7., durchgängige Angebote
Modulverantwortliche(r)
Studiendekan
Dozent(inn)en
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingenieurwesen
Lehrform
Arbeitsaufwand
180 Stunden im B. Sc.-Studium,
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- Die Vorlesung Privates Baurecht (N.N.) kann im Rahmen des
fungsordnung
SRW-Moduls nicht von Studierenden belegt werden, die den
Schwerpunkt „Baubetrieb und Baumanagement“ wählen.
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Die SRW-Module in der Hauptstudienphase sollen eine sinnvolle
se
Ergänzung des Fachstudiums aus dem Bereich der Sozial -,
Rechts- und Wirtschaftswissenschaften bieten. Sie dienen d er
Integration ausgewählter interdisziplinärer Elemente in den
gewählten Studienschwerpunkt und gewährleisten den additiven
Erwerb von Schlüsselqualifikationen. Aus dem Angebot des
Fachbereichs sowie dem universitätsweiten Fächerkanon sind
Veranstaltungen im Umfang von 6 Credits auszuwählen.
Inhalt
Im Rahmen des SRW-Moduls existiert ein Angebot des Fachbereichs Bauingenieurwesen, das sich auf Vorlesungen zur A rbeitssicherheit und zum Öffentlichen und Privaten Baurecht
erstreckt.
Aus dem Angebot des Internationalen Studienzentrums / Spr achenzentrums kann der Kurs „UNICert III, 1. Teil, Schwerpunkt
Technisches Englisch für Bauingenieure“ im Umfang von 3 Credits angerechnet werden.
Daneben können Studierende aus dem Fächerkanon der Unive rsität Kassel Vorlesungen auswählen, die ihre persönliche Stud ienablaufsplanung in sinnvoller Weise ergänzen. Die Festlegung
erfolgt gemäß §6, (7) der Prüfungsordnung.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 67
Vom Fachbereich angeboten werden folgende Vorlesungen:
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Bauwesen (6 C)
Becker
Historische Entwicklung der Unfallversicherung, Rechtliche
Grundlagen der gesetzlichen Unfallversicherung, Verantwortung
und Haftung der am Bau Beteiligten, Europäische Richtlinien
und nationalstaatliche Umsetzung, Organisation der Arbeit ssicherheit und des Gesundheitsschutzes in den Betrieben, Umse tzung der staatlichen und berufsgenossenschaftlichen Arbeit sschutzvorschriften
Arbeitsrecht in der Bauwirtschaft (3 C) R. A. Köhler
Rechtssituation von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, nation ales und internationales Arbeitsrecht, globale Harmonisierung
der Arbeitswelt, aktuelle ausgewählte Themen aus der gerichtl ichen Praxis, betriebliche Mitbestimmung und Betriebsverfa ssung
Privates Baurecht (3 C) R.A. Klein
Einführung in das System des Rechts, Grundbegriffe des Vertragsrechtes, Die vertraglichen Beziehungen der am Bau Bete iligten, Werkvertrag des BGB, Die Verdingungsordnung für Ba uleistungen, Die außervertragliche Haftung der am Bau Beteili gten, Die Versicherung der am Bau Beteiligten, Grundzüge des
Bauprozesses
Bauordnungsrecht (3 C) Horn
Entwicklung des öffentlichen Baurechts, Materielles Bauor dnungsrecht: Gebäudeklassen-Brandschutz, Abstandsflächen,
Nachbarschutz, Baulast, Rechtssystematik bei Abweichungen,
Baugenehmigungsverfahren, Bauen im Bestand, Denkmalschutz,
Wärme-, Schall-, Natur-, Landschafts-, Wasser- und Immissionsschutz
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens (3 C) Phieler (Organ isatorische Ansprechpartnerin)
Standards des wissenschaftlichen Arbeitens:
wissenschaftliches Schreiben (wiss. Formulieren, Zitieren, Quellennachweis, Tabellen-, Formel-, Abbildungsverzeichnis, Gliederung),
wissenschaftliches Präsentieren, Teamarbeit, wissenschaftliche Methoden, systematische Projektarbeit (Zeitplanung, Phasen) und Zielsystem,
Operationalisierung, Varianten entwickeln
Marketing und Vertrieb in der Bauwirtschaft (3 C) Thome
Unternehmen in der Baubranche – Vertreib – Pricing - Wettbewerb/Markt- Vermarktung – Positionen im Vertrieb - Management und Führung – Produktmanagement – Marketing und Werbung – Kunden – Profil eines Vertriebsprofis - Kommunikation
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 68
Von UniKasselTransfer angeboten wird folgende Vorlesung:
Machen! Experimente in der Ideenwerkstatt (3 C) Dr. Gebhardt,
Luippold, Steltner, Ruby
Multidisziplinäres Erarbeiten von themenbezogenen Ideenkonzepten, Durchlaufen eines strukturierten Ideenfindungsproze sses, kreatives Erarbeiten von unkonventionellen Problemlösungsansätzen, Visualisierung und Präsentation von Konzepti onen
Beispielhafte Vorlesungen aus dem übrigen Angebot d er Universität sind:
Technisches Englisch für Bauingenieure
Ökologische Ökonomik
Grundlagen Nachhaltiger Unternehmensführung
Umweltpolitik
Energiepolitik
Umweltwissen, Umweltwahrnehmung, Umweltverhal ten
Multimedia in technikrechtlichen Genehmigungsverfahren
Landschafts- und Naturschutzrecht
Gewässerschutzrecht
Einführung in das Umweltrecht
Europäisches und nationales Umwelt - und Wirtschaftsrecht
Immissionsschutzrecht
Umweltverfassungs- und Europarecht
Technik- und Produktrecht
Urheberrecht und Neue Medien
Umweltprivatrecht
Unternehmensgründung (Einführung)
Business Plan Projektseminar
Studien- und Prüfungsleis-
Nach Angabe des jeweiligen Veranstalters
tungen
Medienformen
Stand: 16.10.2014
Nach jeweiligem Veranstalter
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 69
Literatur
Stand: 16.10.2014
Nach jeweiligem Veranstalter
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 70
PH XIII Abschlussarbeit Bachelor
Modulbezeichnung
Abschlussarbeit Bachelor
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
7.
Modulverantwortliche(r)
Dozent(inn)en
Sprache
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingenieurw esen.
Lehrform
Arbeitsaufwand
330 Stunden, Bearbeitungszeit acht Wochen
Credits
11
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Die Abschlussarbeit soll zeigen, dass die Kandidatin oder der
se
Kandidat in der Lage ist, in einem vorgegebenen Zeitraum eine
praxisorientierte Problemstellung des Fachs mit wissenschaftlichen Methoden und Erkenntnissen des Fachs zu lösen.
Inhalt
Studien- und Prüfungsleistungen
Medienformen
Literatur
Stand: 16.10.2014
Benotete Abschlussarbeit, ggf. Präsentation der Arbeit in einem
Kolloquium
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 71
Schwerpunkt Baubetrieb und Baumanagement im B. Sc.
Mit der Wahl des Schwerpunktes Baubetrieb und Baumanagement im Bachelor-Studiengang
sind die folgenden drei Module zu belegen:
SPB I
Steuerung der Projektabwicklung, Bauverfahrenstechnik
SPB II
IT-Anwendungen im Baubetrieb
SPB III
Privates Baurecht, Schalungstechnik
Bei der Wahl des Schwerpunktes „Baubetrieb und Baumanagement“ wird empfohlen, im Rahmen des SRW-Moduls aus folgenden Vorlesungen im Umfang von insgesamt 6 Credits au szuwählen:

3 C Aspekte der Arbeitssicherheit 1, Becker

3 C Aspekte der Arbeitssicherheit 2, Becker

6 C Projektmanagement, Spang

3 C Bauordnungsrecht, Horn

3 C Arbeitsrecht in der Bauwirtschaft, Köhler
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 72
SPB I Steuerung der Projektabwicklung, Bauverfahrenstechnik
Modulbezeichnung
Steuerung der Projektabwicklung, Bauverfahrenstechnik
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
SPB I: BBW 3 und BO 2
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Steuerung der Projektabwicklung, VL Bauverfahrenstechnik
Studiensemester
6., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Franz
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Racky, Prof. Dr.-Ing. Franz
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingen ieurwesen für den Schwerpunkt: Baubetrieb / Baumanagement.
Lehrform
Vorlesung, Übungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- Bestandene Module Mathematik I, Mathematik II, Mechanik I und
fungsordnung
Mechanik II
Empfohlene Voraussetzun-
Baubetrieb (BO 1), Baubetriebswirtschaft (BBW 1 u. 2)
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Das Teilmodul „BBW 3 - Steuerung der Projektabwicklung“ hat
se
zum Ziel, den Studierenden die Methodik und Arbeitsmittel zur
zielorientierten Steuerung schlüsselfertiger Hochbauprojekte
aus Sicht der ausführenden Bauunternehmung zu vermitteln.
Im Teilmodul „BO 2 – Bauverfahrenstechnik“ sollen die Studierenden die wichtigsten Bauverfahren im Hoch - und Tiefbau,
sowie die Fertigungstechniken im Fertigteilbau kennen lernen.
Ein weiteres Ziel ist die Anwendung verschiedener Methoden
der Verfahrensauswahl im Zuge der Arbeitsvorbereitung zur
wirtschaftlichen Gestaltung der Arbeitsprozesse. Im Fertigtei lbau werden den Studierenden die Methoden der Fertigung, der
Fügetechniken und Montageabläufe vermittelt.
Inhalt
BBW 3 - Steuerung der Projektabwicklung

Kostensteuerung im Schlüsselfertigbau,

Terminplanung / -steuerung im Schlüsselfertigbau,

Dokumentation und Bewertung von Leistungsänderu ngen,

Stand: 16.10.2014
Steuerung bauvertraglicher Risiken
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 73
BO 2 - Bauverfahrenstechnik

Fertigungsverfahren im Beton- und Mauerwerksbau,
Tunnelbau, Brückenbau, Baugrubenverbau, Gründung
und Baugrundverbesserung,

Methoden der Verfahrensvergleiche

Absoluter Kostenvergleich, Grenzkostenvergleich, B ewertungsprofile, Nutzwertanalyse,

Beispiele zu den Verfahrensvergleichen

Fertigteilbau, Materialien, Bauweisen, Fügetechniken,
Modulordnung,

Toleranzen im Hochbau,

Passungsberechnungen,

Fertigungsverfahren, Standfertigung, Umlauffertigung,
Fertigung auf langen Bahnen, Montage von Fertigteilen,
Hebetechniken und Logistik
Studien- und Prüfungsleistungen
Teilmodul BBW 3: Klausur (60 Minuten)
Teilmodul BO 2: Klausur (120 Minuten)
Medienformen
Tafelanschrift, Overhead-Projektion, Power-Point-Präsentation
Literatur
Skripte zu den Vorlesungen
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 74
SPB II IT-Anwendungen im Baubetrieb
Modulbezeichnung
IT-Anwendungen im Baubetrieb
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
SPB II
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
6., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Dipl.-Ing. Kugler
Dozent(inn)en
Dipl.-Ing. Kugler
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingen ieurwesen für den Schwerpunkt: Baubetrieb / Baumanagement.
Lehrform
Vorlesung, Übungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- Bestandene Module Mathematik I, Mathematik II, Mechanik I und
fungsordnung
Mechanik II
Empfohlene Voraussetzun-
BO 1 und BBW 1 u. 2
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Die Studierenden erlangen die Fähigkeit praxisübliche EDV -
se
Programme für den Baubetrieb anzuwenden.
Der Schwerpunkt liegt dabei mit EDV-Programmen die Befähigung, zur Massenermittlung, zur Aufstellung von Leistungsb eschreibungen, zur Kalkulation von Bauleistungen und zur
Strukturierung und Planung der Abläufe von Bauobjekte zu erreichen.
Die Studierenden erlangen ein Grundverständnis für einen e ffektiven EDV-Einsatz im Baubetrieb und eigene Erfahrungen in
der Arbeitsweise mit Branchensoftware.
Inhalt
Mit einem konkreten Beispiel wird der Datenfluss von der Ko nstruktion mit einem CAD-System bis zur Rechnungslegung behandelt.
Konstruktion des Beispieles mit CAD (z.B. mit AutoCAD Arch itecture), Datentransfer zu einem anderen CAD-System (z.B. mit
DWG, DXF), Massenermittlung aus den CAD-Daten und Übergabe in ein Tabellenkalkulationsprogramm (z.B. Excel) und in ein
AVA Programm (z.B. ARRIBA), Erstellung eines Leistungsve rzeichnisses und Übergabe der Daten in ein Kalkulationspr ogramm mittels GAEB - Dateien, Kalkulation mit Stammelementen, Export des Angebots mit GAEB, Erstellung eines Preisspie-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 75
gels, Projektmanagement, Bauzeitenplanung (z.B. mit MS Project), Projektcontrolling, Abrechnung und Rechnungslegung.
Studien- und Prüfungsleis-
Beleg (Hausarbeit, Arbeitsaufwand: 40 Stunden) und mündliche
tungen
Prüfung (30 Minuten)
Medienformen
Beamer
Literatur
Skript
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 76
SPB III Privates Baurecht, Schalungstechnik
Modulbezeichnung
Privates Baurecht, Schalungstechnik
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Privates Baurecht, VL Schalungstechnik
Studiensemester
7., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Racky
Dozent(inn)en
Ra Klein, Prof. Dr.-Ing. Schmitt
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingenieurwesen für den Schwerpunkt: Baubetrieb / Baumanagement.
Lehrform
Vorlesung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- Bestandene Module Mathematik I, Mathematik II, Mechanik I und
fungsordnung
Mechanik II
Das Teilmodul „Privates Baurecht“ kann im Rahmen des SRW Moduls nicht erneut belegt werden.
Empfohlene Voraussetzun-
BBW 1 bis 3 und BO 1 und 2
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Die Vorlesung „Privates Baurecht“ hat zum Ziel, den Studiere n-
se
den die für die Abwicklung von Bauverträgen wesentlichen ba ujuristischen Grundlagen zu vermitteln.
Vorlesung „Schalungstechnik“: Die Studierenden kennen die
Schalungssysteme und –methoden, beherrschen technische und
wirtschaftliche Vergleiche, können die Kosten der Geräte projektabhängig kalkulieren und sie auf der Baustelle technisch
richtig und sicher einsetzen lassen.
Die Geräte werden anhand von Bauverfahren des Hoch -, Tief-,
Ingenieur- und Tunnelbaus aus der Sicht der Arbeitsvorbere itung, der Bauleitung und der Projektsteuerung dargestellt.
Inhalt
Privates Baurecht:
Einführung in das System des Rechts, Grundbegriffe des Ve rtragsrechtes, die vertraglichen Beziehungen der am Bau Bete iligten, Werkvertrag des BGB, Die Vergabe - und Vertragsordnung für Bauleistungen, die außervertragliche Haftung der am
Bau Beteiligten, die Versicherung der am Bau Beteiligten,
Grundzüge des Bauprozesses
Schalungstechnik:
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 77
Beton und Schalung: Frischbetoneigenschaften, Frischbeto ndruck
Schalsysteme: Funktionsteile, Wandschalungen, Deck enschalungen, höhenversetzbare Wandschalungen, Brückensch alungssysteme, Tunnelschalungssysteme, Sonderschalungen
(Türme, Pylone, Kühltürme),
Schalungen für Betonbauteile mit besonderen Anforderungen
an die Oberfläche: „Sichtbeton“
Schalungsplanungsprogramme: Schalungsdetails, Schalungstakte, Materiallisten
Die Benutzung der Aufbau – und Verwendungsanleitung
Schalungskosten: Lohn (Arbeitszeitwerte), Geräte (Kauf, Miet Modelle,) Logistik (Lagerplatz, Baustelle )
Anwendung von Leistungstexten für die Ausschreibung von
Schalungsgeräten und Dienstleistungen
Studien- und Prüfungsleis-
2 Teilklausuren (je 120 Minuten)
tungen
Medienformen
Tafel, Overhaed, Beamer, Film, Skript
Literatur
VOB, BGB, VOB-Kommentare
Internetauftritte der Schalungsindustrie
VDI-Bericht 788: Schalung und Rüstung
Hoffmann, F.: Schalungstechnik mit System, Bauverlag, 1993
Schmitt, R.: Die Schalungstechnik, Verlag Ernst & Sohn, 2001
e-learning: Internetportal “moodle”, Uni-Kassel
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 78
Schwerpunkt Konstruktiver Ingenieurbau im B. Sc.
Mit der Wahl des Schwerpunktes Konstruktiver Ingenieurbau im Bachelor -Studiengang sind
die folgenden drei Module zu belegen:
SPK I
Angewandte Werkstofftechnologie
SPK II
Massivbau - Hochbaukonstruktionen
SPK III
Holz- und Mauerwerksbau - Grundlagen
Bei der Wahl des Schwerpunktes „Konstruktiver Ingenieurbau“ wird empfohlen, im Rahmen
des SRW-Moduls aus folgenden Vorlesungen im Umfang von insgesamt 6 Credits auszuwä hlen:

3 C Aspekte der Arbeitssicherheit 1, Becker

3 C Aspekte der Arbeitssicherheit 2, Becke r

6 C Projektmanagement, Spang

3 C Bauordnungsrecht, Horn

3 C Privates Baurecht, N.N.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 79
SPK I Angewandte Werkstofftechnologie
Modulbezeichnung
Angewandte Werkstofftechnologie
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
SPK I
Ggf. Untertitel
Erweiterte Grundlagen und sachgerechte Anwendung von Konstruktionswerkstoffen im Bauwesen
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
6., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. rer. nat. Bernhard Middendorf
Dozent(inn)en
Prof. Dr. rer. nat. Bernhard Middendorf, Dipl.-Ing. Machner
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingen ieurwesen für den Schwerpunkt Konstruktiver Ingenieurbau . Teil
des E-Scheins (Nachw. Erweiterter betontechnologischer Kenntnisse) des Deutschen Beton- und Bautechnikvereins
Lehrform
Vorlesung, Übung, Praktische Laborübungen, Exkursionen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- Bestandene Module Mathematik I, Mathematik II, Mechanik I und
fungsordnung
Mechanik II
Empfohlene Voraussetzun-
Baustellenpraktikum
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Im Schwerpunkt "Angewandte Werkstofftechnologie" wird den
se
Studierenden das Verständnis für die norm- und fachgerechte
Auswahl, Ausschreibung, Anwendung und Prüfung von Konstruktionswerkstoffen und für das baustoffgerechte Planen und
Konstruieren im Rahmen der geltenden Normen und Regelwerke
gefördert. Im Vordergrund stehen die am meisten gebrauchten
Baustoffe Mörtel und Beton mit ihrer breiten Anwendungspalette für das Bauwesen.
Wichtiger Bestandteil sind die laborpraktischen Arbeiten mit
den Baustoffen, um durch den eigenen Umgang mit den Mater ialien ein Gefühl für die Verarbeitbarkeit zu bekommen. Die L aborarbeiten erstrecken sich auf die Verarbeitbarkeit im frischen
Zustand, die zerstörungsfreie und zerstörende Untersuchung
bis hin zur Qualitätssicherung und der Instandsetzung.
Inhalt
VL Angewandte Werkstofftechnologie (Teilmodul 1)
In diesem ersten Teilmodul wird an baupraktischen Beispi elen
u.a. vertieft eingegangen auf die normgemäßen und die zusät zlichen praktischen Anforderungen an den Entwurf, die Herste llung und die Anwendung von Beton. Inhalte sind u.a.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 80
-
Inhalt und rechtliche Bedeutung der normergänzenden
Richtlinien des Deutschen Ausschuss für Stahlbeton,
ZTVen des BMVBW etc.
-
Zielsichere Auswahl und Ausschreibung von Neubau und Instandsetzungsmaßnahmen mit Beton
-
Beton mit besonderen Eigenschaften (mit hohem Wide rstand gegen chemischen und physikalischen Angriff, mit
hohem Frost- und Tausalzwiderstand sowie Beton mit
Zusatzmittel und Zusatzstoffen
-
Regelungen für die Bauausführung (DIN 1045 -3), insb.
Transport, Verarbeitung, Schalung, Schutz und Nachb ehandlung
-
Konformitätskontrolle und Qualitätssicherung nach DIN
1045-2 und DIN 1045-4 (Fertigteile)
-
Häufige stofflich und konstruktiv bedingte Bauschäden
und ihre Vermeidung.
Weitere Themen sind Sonderbetone wie z.B. Erdfeuchter Beton
für Betonwaren, Einpressmörtel, Selbstverdichtender Beton s owie Hoch- und Ultra-Hochfester Beton und die Nachhaltigkeit
von Betonbauwerken.
Ü: Praktikum Betontechnologie (Teilmodul 2)
An praktischen Beispielen und durch Laborübungen wird näher
eingegangen auf die
- praktische Herstellung und Prüfung der Frisch - und Festbetoneigenschaften von Beton im Labor
- Wirkungsweise, Anwendung und Leistungsfähigkeit von ze rstörungsfreien Prüfverfahren im Labor und auf Baustellen,
- zerstörende Prüfverfahren auf Baustellen.
- Qualitätssicherung und Überwachung von Baustoffen
- Instandsetzung von Betonbauwerken (Werkstoffe, Instandse tzungsplanung, Ausführung, Qualitätssicherung)
Studien- und Prüfungsleis-
Teilmodul 1: Fachgespräch (30 Minuten) oder Klausur (45 Minu-
tungen
ten)
Teilmodul 2: Klausur (45 Minuten)
Medienformen
Powerpoint, Handouts, Skript, Praktische Arbeiten im Labor.
Literatur
Schmidt, M., R. Avak: Beton und Betonstahl, Stahlbetonbau a ktuell. Bauwerk Verlag, Berlin 2008 (jew. aktuelle Fassung)
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 81
SPK II Massivbau - Hochbaukonstruktionen
Modulbezeichnung
Massivbau - Hochbaukonstruktionen
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
SPK II
Ggf. Untertitel
Erweiterte Grundlagen des Massivbaus, Hochbau Konstruktionen
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
6. und 7., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Fehling
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Fehling
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingen ieurwesen für den Schwerpunkt Konstruktiver Ingenieurbau .
Lehrform
Vorlesung, Übungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- Bestandene Module Mathematik I, Mathematik II, Mechanik I und
fungsordnung
Mechanik II
Empfohlene Voraussetzun-
Gute Handhabung der Stabstatik; Grundkenntnisse im Stahl-
gen
und Stahlbetonbau, der Elastizitätstheorie und zu den Lasta nnahmen und Sicherheitskonzepten im Bauwesen.
Angestrebte Lernergebnis-
Im Rahmen der Lehrveranstaltung sollen die Grundlagen des
se
Massivbaus vertieft und auf konkrete Fragestellungen aus d em
Bereich des Hochbaus erweitert werden. Bei den Studierenden
soll das Verständnis für Entwurf, Berechnung und Konstruktion
von Hochbauten entwickelt werden. Dabei werden Deckenko nstruktionen, Gründungen und Fertigteilkonstruktionen beha ndelt. Eine Sensibilisierung soll insbesondere in Bezug auf die
Aussteifung von Mehrgeschossbauten erfolgen.
Inhalt

Bemessung von Stahlbetonbauteilen für Torsion, kombinierte Beanspruchung aus Querkraft und Torsion

Beschränkung der Rissbreite im Stahlbetonbau

Beschränkung der Verformungen, Zeitabhängiges Verformungsverhalten
Stand: 16.10.2014

Stabwerkmodelle (z. B. Konsolen, ausgeklinkte Träger)

Ausbildung von Massivbaukonstruktionen im Hochbau

Aussteifung von Gebäuden

Konstruktive Durchbildung

Flachdecken

Durchstanzen
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 82

Gründungskonstruktionen

Vermeidung von Rissschäden

Fugeneinteilung und fugenlose Bauten

Bausysteme/-elemente, Konstruktionen und Verbindungen
im Betonfertigteilbau

Fundamente im Fertigteilbau
Studien- und Prüfungsleis-
Die Bearbeitung eines Hochbauprojektes (Arbeitsaufwand: 80
tungen
Stunden) ist Voraussetzung bei erstmaliger Teilnahme an der
Prüfung.
Klausur (150 Minuten)
Medienformen
Tafel- und Computeraufschrieb, Beamer - und Folienpräsentation
Literatur
Mehlhorn, Fehling, Jahn, Kleinhenz: Bemessung von Betonba uten im Hoch- und Industriebau, Verlag Ernst & Sohn, ISBN 3 433-02854-0
Schlaich, J.; Schäfer, K.: Kapitel E: Konstruieren im Stahlbeto nbau. Beton-Kalender 1998, Teil II, Berlin: Verlag Ernst & Sohn,
1998
Bachmann, H.: Hochbau für Ingenieure: Eine Einführ ung, Zürich,
Verlag der Fachvereine, 1994
Bindseil, P.: Stahlbetonfertigteile unter Berücksichtigung von
Eurocode 2. Konstruktion - Berechnung - Ausführung, 2. Auflage, Düsseldorf: Werner Verlag, 1990.
Steinle, A.; Hahn, V.: Bauen mit Betonfertigteilen i m Hochbau.
Beton-Kalender 1995, Teil II, Berlin: Verlag Ernst & Sohn, 1995.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 83
SPK III Holz- und Mauerwerksbau - Grundlagen
Modulbezeichnung
Holz- und Mauerwerksbau - Grundlagen
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
7., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Seim
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Seim
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingen ieurwesen für den Schwerpunkt Konstruktiver Ingenieurbau
Lehrform
Vorlesung, Übung, Laborpraktikum, Exkursion
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- Bestandene Module Mathematik I, Mathematik II, Mechanik I und
fungsordnung
Mechanik II
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnisse
Die Studierenden sind in der Lage einfache Holztragwerke und
Mauerwerkskonstruktionen des Hochbaus zu bemessen.
Kenntnisse zur Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit biege -,
druck- und zugbeanspruchter Bauteile sowie der Verbindung smittel, baukonstruktive Kenntnisse und der Entwurf von Au ssteifungskonzepten werden in ausreichender Tiefe und Breite
beherrscht.
Inhalt

Einführung
- Holz und Mauerwerk als Konstruktionswerkstoffe

Bemessung von Holztragwerken
- Biege- und Schubbeanspruchung
- Stabilität
- Verbindungsmittel
- Decken- und Wandscheiben
- Gebrauchstauglichkeit

Dauerhaftigkeit von Holztragwerken

Konstruktion und Bemessung einfacher Hallentragwerke
- Kippen
- Nachgiebigkeit von Verbindungsmitteln
- gekrümmte Brettschichtträger
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 84

Bemessung von Mauerwerkskonstruktionen
-
tragende und aussteifende Wände
-
Stabilität
-
Schubbeanspruchung
Studien- und Prüfungsleis-
Bearbeitung einer Entwurfsaufgabe als Prüfungsvorleistung (30
tungen
Stunden), Teilnahme an Laborpraktikum (4 Stunden) und/oder
Exkursion (8 Stunden) verpflichtend.
Klausur (180 Minuten)
Medienformen
Tafelanschrift, Beamer
Literatur
Vorlesungsmanuskript „Grundlagen des Holz- und Mauerwerksbaus“
Steck/Nebgen: Holzbau kompakt, Bauwerkverlag
Neuhaus: Lehrbuch des Ingenieurholzbaus, Teubner Verlag
Colling: Holzbau. Grundlagen und Bemessung, Vieweg Verlag
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 85
Schwerpunkt Verkehr im B. Sc.
Mit der Wahl des Schwerpunktes Verkehr im Bachelor -Studiengang sind die folgenden drei
Module zu belegen:
SPV I
Verkehrstechnik
SPV II
Verkehrsplanung
SPV III
Bauliche Erhaltung von Verkehrswegen
Bei der Wahl des Schwerpunktes „Verkehr“ wird empfohlen, im Rahmen des SRW-Moduls aus
folgenden Vorlesungen im Umfang von insgesamt 6 Credits auszuwählen:

3 C Aspekte der Arbeitssicherheit 1, Becker

3 C Aspekte der Arbeitssicherheit 2, Becker

6 C Projektmanagement, Spang

3 C Bauordnungsrecht, Horn

3 C Privates Baurecht, N.N.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 86
SPV I Verkehrstechnik
Modulbezeichnung
Verkehrstechnik I
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
SPV I
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Lichtsignalsteuerung, VL Verkehrsablauf
Studiensemester
7., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Hoyer
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Hoyer
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingen ieurwesen für den Schwerpunkt Verkehr.
Lehrform
Vorlesung, Übung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- Bestandene Module Mathematik I, Mathematik II, Mechanik I und
fungsordnung
Mechanik II
Empfohlene Voraussetzun-
VL Grundlagen der Verkehrstechnik
gen
Angestrebte Lernergebnis-
In diesem Modul werden den Studierenden die Basiskenntnisse
se
und –fähigkeiten zur Verkehrstechnik, die über das Pflichtm odul „Verkehrswesen“ hinausgehen, vermittelt. Hierbei werden
die Theorie des Verkehrsablaufs und der Entwurf von Lichtsi gnalsteuerungen vertieft. Die Studierenden sind nach erfolgre icher Teilnahme an der Lehrveranstaltung „Verkehrsablauf“ in
der Lage, Messungen im Straßenverkehr zu planen, durchzufü hren und unter Nutzung geeigneter statistischer Methoden fu ndiert auszuwerten. Aufbauend auf der Theorie des Verkehrsa blaufs ist ihnen die Modellierung und Simulation v on Straßenverkehr geläufig. Weiterhin wird die Bemessung von Strecken und
Knoten ohne Lichtsignalanlage sowie deren Leistungsfähi gkeitsnachweis mit Hilfe von Regelwerken vermittelt. Die Leh rveranstaltung „Lichtsignalsteuerung“ versetzt die Studierenden
in die Lage, Festzeit- und verkehrsabhängige Steuerungen am
Einzelknoten sowie auf koordinierten Streckenzügen zu konz ipieren und verkehrstechnisch umzusetzen.
Inhalt
Stand: 16.10.2014
Verkehrsablauf

Verkehrsmessungen

Statistische Datenaufbereitung

Daten zum Verkehrsablauf und seinen Wirkungen

Modellierung des Verkehrsablaufs
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 87

Grundlagen der Verkehrssimulation

Bemessungsgrundlagen für Strecken und Knoten ohne
Lichtsignalanlagen
Lichtsignalsteuerung
Studien- und Prüfungsleistungen

Grundlagen

Entwurfselemente von Signalprogrammen

Sicherheitsbetrachtungen

Festzeitprogramme für Einzelknoten

Koordinierte Lichtsignalsteuerung

Verkehrsabhängige Lichtsignalsteuerung
Teilmodul Verkehrsablauf: Klausur (90 Minuten)
Teilmodul Lichtsignalsteuerung: Klausur (90 Minuten)
Medienformen
Beamer, Overheadprojektor, Tafel
Literatur
Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen
(Hrsg.): Handbuch für die Bemessung von Straßenverkehrsanl agen (HBS), Köln, 2001.
Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen
(Hrsg.): Richtlinien für Lichtsignalanlagen, Lichtzeichenanlagen
für den Straßenverkehr (RiLSA 92), Köln, 1992.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 88
SPV II Verkehrsplanung
Modulbezeichnung
Verkehrsplanung
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
SPV II
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Verkehrserhebungen
VL Wirkungsanalyse und Bewertungsverfahren im Verkehr
Studiensemester
6. und 7., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Sommer
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Sommer
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingen ieurwesen für den Schwerpunkt Verkehr.
Lehrform
Vorlesung, Übung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- Bestandene Module Mathematik I, Mathematik II, Mechanik I und
fungsordnung
Mechanik II
Empfohlene Voraussetzun-
Pflichtmodul Verkehr
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Ergänzend zu den Grundlagen der Verkehrsplanung (Pflichtm o-
se
dul Verkehr) werden mit diesem Modul weitere grundlegende
Verfahren und Methoden vorgestellt und anhand von Übungsbeispielen angewandt. Nach Anerkennung dieses Moduls sollten
die Studierenden in der Lage sein, Methoden und Verfahren

zur Zählung, Messung, Beobachtung und Befragung im
Verkehrswesen,

zur Ermittlung und Analyse von Wirkungen des Verkehrs
(insbesondere Umweltwirkungen) und

zur Beurteilung, Abwägung und Auswahl von Varianten
(Entscheidungsverfahren) im Verkehrswesen
anzuwenden..
Inhalt
Verkehrserhebungen

Strukturierung von Verkehrserhebungen;

Zählungen und Messungen im Straßenverkehr (manuelle
Zählungen, automatische Zählgeräte, Plausibilitätspr üfung, Hochrechnung, Beobachtungen, Einsatz von V ideotechnik);
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 89

Methodische Grundlagen zu Befragungen (unterschiedl iche Verfahren, Fragebogengestaltung, Interviewer);

Haushaltsbefragungen (schriftlich-postalisch, schriftlich-persönlich, telefonisch, Panelerhebung, compute rgestützte Verfahren);

Befragungen zum Wirtschaftsverkehr;

Fahrgasterhebungen;

Stichprobentheorie und Stichprobenplanung;

Qualitätsstandard bei Verkehrserhebungen.
Wirkungsanalyse und Bewertungsverfahren im Verkehr

Überblick über die Wirkungen, Grenz- und Richtwerte;

Lärmberechnung nach RLS-90;

Abschätzung von Luftschadstoffen (Feinstaub, NO x etc.);

Auswirkungen auf das Klima;

Verkehrssicherheit;

Nichtformalisierte und teilformalisierte Verfahren;

Nutzwertanalyse;

Nutzen-Kosten-Verfahren (Standardisierte Bewertung,
EWS, Verfahren nach BVWP);

Umweltverträglichkeitsprüfung.
Studien- und Prüfungsleis-
Teilmodul Verkehrserhebungen: mündliche Prüfung (Gruppe n-
tungen
prüfung, 15 Minuten pro Person)
Teilmodul Wirkungsanalyse und Bewertungsverfahren im Ve rkehr: mündliche Prüfung (Gruppenprüfung, 15 Minuten pro Pe rson)
Medienformen
Beamer, Overheadprojektor, Tafel, EDV
Literatur
Verkehr - Straße, Schiene, Luft. Ernst u. Sohn Verlag, Berlin
2001
Stadtverkehrsplanung – Grundlagen, Methoden, Ziele. Springer
Verlag, Berlin 2005
Weitere Literatur wird in der Lehrveranstaltung angegeben.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 90
SPV III Bauliche Erhaltung von Verkehrswegen
Modulbezeichnung
Bauliche Erhaltung von Verkehrswegen
Ggf. Modulniveau
-
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
-
Ggf. Lehrveranstaltungen
Erhaltungsbauweisen (3 C.),
Systematik der Straßenerhaltung (3 C.)
Studiensemester
6., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Dr.-Ing. Mollenhauer
Dozent(inn)en
Dr.-Ing. Mollenhauer
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingen ieurwesen für den Schwerpunkt Verkehr.
Lehrform
4 SWS
unbeschränkte Teilnehmerzahl
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6 Credits
Voraussetzungen nach Prü- Bestandene Module Mathematik I, Mathematik II, Mechanik I und
fungsordnung
Mechanik II
Empfohlene Voraussetzun-
Pflichtmodul Verkehr
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Das Modul „Bauliche Erhaltung von Verkehrswegen“ soll den
se
Studierenden vertiefte Kenntnisse über die Thematik des Ba uens im Bestand und die bauliche Erhaltung von Verkehrswegen
vermitteln. Schwerpunkte sind dabei die Verfahren der Z ustandserfassung und –bewertung, Wirkungsweisen der vorhandenen Technologien für Instandsetzung, Instandhaltung und
Erneuerung sowie Kriterien für deren Auswahl unter Anwendung
von Pavement-Management-Systemen sowie Werkzeugen der
Lebenszyklus-Analyse.
In einer Hausübung sollen die in der Vorlesung erlernten
Grundlagen anhand einer eigenständig durchgeführten Z ustandserfassung und –bewertung sowie der Erarbeitung eines
Erhaltungskonzeptes praktisch ausgeführt werden.
Inhalt
LV Erhaltungsbauweisen
- Ziele der baulichen Erhaltung von Verkehrswegen,
- Technisches Regelwerk und die Umsetzung im Bauvertrag,
- Baustoffe für Erhaltungsmaßnahmen,
- Verfahren zur Instandhaltung, Instandsetzung, Erneuerung,
- Wiederverwendung und –verwertung in der Straßenerhaltung
LV Systematik der Straßenerhaltung
- Anforderungen an Oberflächeneigenschaften von Verkehrsw e-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 91
gen,
- Zustandserfassung und –bewertung,
- Pavement-Management-Systeme,
- Verkehrssicherung und Arbeitsstellen,
- Langzeitwirkung von Erhaltungsmaßnahmen: Stand der Fo rschung
Studien- und Prüfungsleis-
Studienleistungen:
tungen
- Hausübung (Gruppenarbeit) mit Abgabe-Kolloquium
Prüfungsleistung:
- Kolloquium über Hausarbeit ( 25%)
- Mündliche Prüfung (30 Min.) oder Klausur (60 Min.) (75%)
Medienformen
Beamer, Tafel, Praktikum ZEB
Literatur
Regelwerk der FGSV,
Straßenbau und Straßenerhaltung, Erich Schmidt Verlag, 2009
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 92
Schwerpunkt Wasser im B. Sc.
Mit der Wahl des Schwerpunktes Wasser im Bachelor -Studiengang sind die folgenden drei
Module zu belegen:
SPW I
Klärschlammbehandlung / Ingenieurhydrologie
SPW II
Wasserbau Aufbauwissen
SPW III
Siedlungswasserwirtschaft Aufbauwissen
Bei der Wahl des Schwerpunktes „Wasser“ wird empfohlen, im Rahmen des SRW -Moduls aus
folgenden Vorlesungen im Umfang von insgesamt 6 C redits auszuwählen:

Bauordnungsrecht (Horn) (3 C)

Projektmanagement (Spang) (6 C)

Immisionsschutzrecht (Mrasek-Robor) (3 C)

Gewässerschutzrecht (Rossnagel) (3 C)

Landschafts- und Naturschutzrecht (Rossnagel) (3 C)

Einführung in das Umweltrecht (Mrasek-Robor) (3 C)

Ökologische Ökonomik (Beckenbach/Geisendorf) (6 C)

Nachhaltige Unternehmensführung I (Walther) (6 C)

Umweltpolitik (Köckler) (6 C)

Umweltwissen, Umweltwahrnehmung, Umweltverhalten (Ernst) (6 C)
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 93
SPW I Klärschlammbehandlung / Ingenieurhydrologie
Modulbezeichnung
Klärschlammbehandlung / Ingenieurhydrologie
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
SPW I
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL SWW 4 „Klärschlammbehandlung“ (Müller)
VL Ingenieurhydrologie 1 (Koch)
Studiensemester
6. Semester, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Frechen
Dozent(inn)en
Prof. Dr. rer. nat. Koch, Dr.-Ing. Müller
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingen ieurwesen für den Schwerpunkt Wasser.
Lehrform
Vorlesung, Übungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- Bestandene Module Mathematik I, Mathematik II, Mechanik I und
fungsordnung
Mechanik II
Empfohlene Voraussetzun-
Grundlagen des Wasserbaus und der Wasserwirtschaft, Grun d-
gen
lagen der Siedlungswasserwirtschaft (SWW GL), Hydromechanik
Angestrebte Lernergebnis-
Das Teilmodul SWW4 hat zum Ziel, die über das Grundlagenwi s-
se
sen hinausgehenden essentiellen Kenntnisse über die Klä rschlammbehandlung zu vermitteln.
Des Weiteren werden die grundlegenden Begriffe und Zusa mmenhänge der Hydrologie gelehrt.
Inhalt
Teilmodul SWW4 „Klärschlammbehandlung“ (3 Credits)

Berechnung des Schlammanfalls

Schlammentwässerung

Schlammstabilisierung

Schlammkonditionierung

Schlammhygienisierung

Schlammentsorgung

Grundlagen der anaeroben Prozesstechnik
Teilmodul Ingenieurhydrologie I (3 Credits)
Stand: 16.10.2014

Globale Systeme und Kreisläufe

Physikalische und chemische Eigenschaften des Wassers

Wasser und Wasserdampf in der Atmosphäre

Komponenten des Wasserkreislauf

Niederschlag
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 94

Niederschlagsentstehung

Niederschlagsauswertung

Räumliche und zeitliche Variationen des Niede rschlages: Klimazonen der Erde, El Nino, Globaler
Klimawandel

tungen
Medienformen

Evaporation

Evapotranspiration

Grundwasser und Aquifere

Abfluss

Studien- und Prüfungsleis-
Verdunstung

Entstehung des Abflusses

Bemessung des Abflusses
Einführung in die statistischen Methoden in der Hydrologie

Stichprobe, Wahrscheinlichkeit, Verteilung

Statistische Bewertung von Hochwasserereignissen
Teilmodul SWW 4: Klausur (90 Minuten)
Teilmodul Ingenieurhydrologie I: Klausur (90 Minuten)
Powerpoint-Präsentation, Videos, Unterlagen in elektronischer
Form
Literatur
ATV-DVWK-M 366, Maschinelle Schlammentwässerung, Oktober
2000 ISBN 3-933707-60-9
ATV-DVWK-M 368, Biologische Stabilisierung von Klärschlamm,
April
2003
ISBN
3-924063-52-4
DWA-A 280, Behandlung von Schlamm aus Kleinkläranlagen in
kommunalen Kläranlagen, Oktober 2006 ISBN-3-939057-45-2
DWA-Themen, Stand der Klärschlammbehandlung in Deutschland, Oktober 2005 ISBN-3-937758-29-1
Karl J. Thome – Kozmiensky, Klärschlammentsorgung – Enzyklopädie der Kreislaufwirtschaft, Verlag: TK Verlag, 1998, ISBN10: 392451187X
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 95
SPW II Wasserbau Aufbauwissen
Modulbezeichnung
Wasserbau Aufbauwissen
Ggf. Modulniveau
Bachelor
Ggf. Kürzel
SPW II
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Strömungsverhalten von Fließgewässern, VL Wasserbauwerke
Studiensemester
6. und 7. Semester, zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Theobald
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Theobald
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingen ieurwesen für den Schwerpunkt Wasser.
Lehrform
Vorlesung, Übungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- Bestandene Module Mathematik I, Mathematik II, Mechanik I und
fungsordnung
Mechanik II
Empfohlene Voraussetzun-
Grundlagen des Wasserbaus und der Wasserwirtschaft, Hydr o-
gen
mechanik
Angestrebte Lernergebnis-
Das Teilmodul "Strömungsverhalten von Fließgewässern" hat
se
zum Ziel, dass Grundlagenwissen der Gewässerhydraulik zu
erweitern. Dabei werden dem Studierenden die wesentlichen
Modellansätze zur Strömungsberechnung inklusive der theor etischen Hintergründe und deren Anwendungsbereiche in der
wasserbaulichen Praxis ausführlich vermittelt. Sie sind a bschließend in der Lage, Fließvorgänge in Gewässern zu bewe rten sowie hydraulische Bemessungen von Fließquerschnitten
durchzuführen. Durch das in diesem Teilmodul erworbene Wi ssen sind die Studierenden befähigt, vertiefende Vorlesungen
zum Themenbereich der numerischen Modellierung im Wasse rbau zu besuchen.
Im Teilmodul "Wasserbauwerke" erlangen die Studierenden auf
Basis wasserbaulicher Grundlagen Kenntnisse aus dem Theme nfeld des konstruktiven Wasserbaus, insbesondere in der Pl anung, dem Bau und Betrieb sowie der Unterhaltung von wasse rbaulichen Anlagen. Sie kennen die wichtigsten Wass erbauwerke
mit den in der Praxis gebräuchlichen konstruktiven Abbildu ngen, die je nach gebietsspezifischen Anforderungen und Ran dbedingungen zum Einsatz kommen. Die Studierenden besitzen
die Fähigkeit spezifische Fragestellungen hinsichtlich der Ba uwerksdimensionierung zu lösen, um einen sicheren und re i-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 96
bungslosen Betrieb wasserbaulicher Anlagen zu gewährleisten.
Inhalt
Teilmodul: Strömungsverhalten von Fließgewässern (3 Credits)

Klassifizierung von Fließgewässern, Massenerhaltung, Ene rgieerhaltung, Impulssatz, Abflusskontrolle, Fließformeln,
Wasserspiegellagenberechnung, Energieverluste, kompakte
und gegliederte Querschnitte, Grundlegendes zu numer ischen Modellen
Teilmodul: Wasserbauwerke (3 Credits)

Wasserstraßen: Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, Binnenwasserstraßen, Einteilung der Binnenschiffe, wirtschaf tliche Bedeutung der Binnenschifffahrt

Schleusen:
Schleusentypen,
Schleusentore,
Hydraulische
Systeme

Schiffshebewerke: Senkrechthebewerke, Schräghebewerke

Talsperren: Staudämme, Staumauern, Dichtun g des Untergrunds, Entlastungs- und Entnahmeanlagen, Energieumwandlung

Staustufen: Hydraulik der über- und unterströmten Kontrollbauwerke, Wehre, Schütze
Studien- und Prüfungsleis-
Die Teilmodule werden zusammen in einer Klausur im Umfang
tungen
von 120 min geprüft.
Medienformen
Folien, Beamer
Literatur
Strömungsverhalten von Fließgewässern:
Chow, V.T., Open Channel Hydraulics, McGraw-Hill, USA, 1959
Heinemann E., Feldhaus R., Hydraulik für Bauingenieure, B.G.
Teubner Verlag, 2003
Naudascher, E., Hydraulik der Gerinne und Gerinnebauwerke,
Springer Verlag, Wien, New York, 1992
Preißler, G., Bollrich, G., Technische Hydromechanik, VEB Verlag
für Bauwesen, Berlin, 1985
Schröder, R.C.M., Technische Hydraulik – Kompendium für den
Wasserbau, Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, 1994
Wasserbauwerke:
Kuhn, Rudolf, Binnenverkehrswasserbau, Ernst & Sohn, Berlin,
1985
Schröder, Ralph C.M., Technische Hydraulik, Springer Verlag,
Berlin, 1994
Partenscky, H.-W. , Binnenverkehrswasserbau, Schiffshebewe rke, Springer Verlag, Berlin, 1984
Partenscky, H.-W. , Binnenverkehrswasserbau, Schleusenanl agen, Springer Verlag, Berlin, 1986
Blind, H. Wasserbauten aus Beton, Ernst & Sohn, Berlin, 1987
Naudascher, E. Hydraulik der Gerinne und Gerinnebauwerke,
Springer Verlag, Wien New York, 1992
Kaczynski, J. , Stauanlagen, Wasserkraftanlagen, Werner, Dü sseldorf, 1994
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Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 97
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 98
SPW III Siedlungswasserwirtschaft Aufbauwissen
Modulbezeichnung
Siedlungswasserwirtschaft Aufbauwissen
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
SWW AW
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL SWW 2 „Kanalisationstechnik“
VL SWW 7 „Planung, Bau, Betrieb“
Studiensemester
7. Semester , im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Frechen
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Frechen, Bauassessor Dipl.-Ing. Maus
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul in der Hauptstudienphase B.Sc. Bauingen ieurwesen für den Schwerpunkt Wasser.
Lehrform
Vorlesung
Hörsaalübung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- Bestandene Module Mathematik I, Mathematik II, Mechanik I und
fungsordnung
Mechanik II
Empfohlene Voraussetzun-
Grundlagen der Siedlungswasserwirtschaft (SWW GL)
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Im Teilmodul SWW 2 erwerben die Studierenden umfassende
se
Kenntnisse im Bereich der Kanalisationstechnik. Sie erlangen
das Verständnis für die komplexen Zusammenhänge des Ni ederschlags-Abfluss-Prozesses und sind in der Lage, gängige
Berechnungsmethoden anzuwenden. Die Studierenden werden
darüber hinaus befähigt, Kanalstrecken unter gegebenen Ran dbedingungen detailliert zu berechnen. Des Weiteren erwerben
sie umfangreiches Wissen über Vor- und Nachteile der verschiedenen Entwässerungssysteme, kennen die Bauwerke der
Mischwasserspeicherung und –entlastung und können diese mit
konventionellen Bemessungsregeln berechnen. Weiterhin ke nnen die Studierenden Standard- und Spezialbaustoffe und Sanierungsmaßnahmen im Kanalbau und können unter den jeweiligen Randbedingungen das passende Bauverfahren bzw. das
passende Sanierungsverfahren auswählen. Ferner werden die
Studierenden auch für den geeigneten Umgang mit Regenwa sser sensibilisiert. Sie lernen Versickerungsanlagen kennen und
können diese bemessen.
Im Teilmodul SWW 7 erhalten die Studierenden umfassende
Kenntnisse im Bereich des Baus und Betriebs siedlungswasse rwirtschaftlicher Anlagen. Die Studierenden runden somit ihre
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 99
baupraktischen Kompetenzen ab und sind in der Lage alle Ing enieuraufgaben von der Ideenfindung bis zum Abschluss eines
Vorhabens im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft umzuse tzen. Darüber hinaus sind die Studierenden durch die Vermit tlung spezieller Anforderungen und Randbedingungen des B etriebs dieser Anlagen auf den Übergang in die Praxis vorbereitet.
Inhalt
Teilmodul SWW 2 „Kanalisationstechnik“ (3 Credits)

Historie der Kanalisationstechnik, Situation in Deutsc hland

Entwässerungsverfahren

Menge des Abwassers

Berechnung von Kanalnetzen

Bauwerke der Haus-, Grundstücks- und Ortsentwässerung

Neuartige Sanitärsysteme

Mischwasserentlastungsanlagen: Bemessung, Nachweise

Bauweise & Betrieb

Weitergehende
Anforderungen
an
Mischwasserentlas-
tungsanlagen

Versickerungsanlagen
Teilmodul SWW 7 „Planung, Bau und Betrieb“ (3 Credits)

Planung von Anlagen: Ermittlung der Grundlagendaten,

Messprogramme

Ingenieurkenntnisse:
Wettbewerbe,
Regeln,
Normen,
Standards,

VOB / VOL

Einführung in die HOAI

Einführung in die VOB

Variantenstudien

Beteiligte bei Planung und Bau von Anlagen

Projektmanagement

Kostenstruktur- und Kostenvergleichsrechnung

Betriebsführung Kläranlagen / Betriebsführung Kanalnetze

Organisation der Wasserwirtschaft und Spannungsfeld
privat/öffentlich

Regionales
Flussgebietsmanagement
am
Beispiel
der
Ruhr und aktuelle Themen
Studien- und Prüfungsleis-
Klausur je Teilmodul 90min
tungen
Medienformen
Powerpoint-Präsentation, Videos, Unterlagen in elektronischer
Form, Hörsaaldemonstrationen
Literatur
SWW 2:
Gujer, Willi (2007): Siedlungswasserwirtschaft. 3., bearb. Aufl.,
Springer-Verlag.
Imhoff, Karl (2007): Taschenbuch der Stadtentwässerung. 30.,
verb. Aufl., Oldenbourg.
DWA-Regelwerk: A-110, A-117, A-118, A-128, A-138, A-198
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Bachelor und Master of Science Bauingenieurwesen Universität KasselSeite 100
BWK-Regelwerk: BWK-M3
DWA-Themenband “Neuartige Sanitärsysteme” (2008)
ATV
(1995):
ATV-Handbuch
Planung
der
Kanalisation.
4.Auflage. Ernst & Sohn
SWW 7:
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI (2009)
Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen VOB (2009)
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Pflichtmodule im M. Sc.
Stand: 16.10.2014
Seite 101
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 102
PM I Masterprojekt
Modulbezeichnung
Masterprojekt
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
10., laufende Angebote
Modulverantwortliche(r)
Studiendekan
Dozent(inn)en
Projekte werden von mehreren Professoren des Fachbereichs
angeboten. Bitte die Aushänge der Fachgebiete bzw. die Hi nweise im Veranstaltungsplan beachten. Bei eigenen Ideen für
Projektarbeiten sollen die Studierenden die Hochschullehrer
direkt ansprechen!
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul im M.Sc.-Studium Bauingenieurwesen.
Lehrform
Selbstständiges Bearbeiten eines praktischen oder theoret ischen Problems in der studentischen Kleingruppe (3 bis 6 Studierende).
Arbeitsaufwand
270 Stunden, davon bis zu 6 SWS Präsenzzeit
Credits
9
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Es sollen vorwiegend berufsbezogene Qualifikationen bei der
se
Bearbeitung von konkreten Bauingenieurproblemen erworben
werden.
Dazu zählen:

Handlungskompetenz: Probleme erkennen, gliedern,
beschreiben; Zielvorstellungen und Beurteilung smaßstäbe entwickeln; Entscheidungen fällen

Zusammenarbeit in der Gruppe: arbeitsteilige Pro blembearbeitung; Kommunikation mit Gruppenmi tgliedern; gruppendynamische Probleme (Passivität,
Konflikte) lösen

Arbeit nach Plan: selbstständige Planung der eigenen
Aktivitäten; Einhalten des vorgegebenen Termi nplans

Interdisziplinäres Arbeiten: Einfluss verschiedenart iger Fachgebiete auf die Problemlösung erkennen;
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 103
Befragen von Experten, Benutzung von Fachli teratur;
Prüfen, Anpassen und Verwenden vorhandener Tei llösungen

Erarbeiten von Fachinhalten: exemplarisch am ko nkreten Problem (anstatt fachsystematisch); als Mot ivation und/oder Bezugspunkt für fachsystematische
Lehrveranstaltungen

Dokumentation von Ingenieurarbeit: nachvollziehbare, begründete Darstellung der Arbeitsschritte und
Arbeitsergebnisse; zweckmäßige Darstellungsformen
(Zeichnung, Tabellen, Skizzen, Quellenangaben, i ngenieurmäßige Formulierungen)
Inhalt
Wechselnde Inhalte je nach Themenstellu ng
Studien- und Prüfungsleis-
Schriftliche Ausarbeitung (Projektbericht) und abschließendes
tungen
Prüfungsgespräch (15-30 Minuten)
Medienformen
Literatur
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 104
PM II Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
Modulbezeichnung
Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
SRW
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Arbeitssicherheit, Bauordnungsrecht, Privates Baurecht, Technisches Englisch für Bauingenieure und weitere
Studiensemester
8.-10., durchgängige Angebote
Modulverantwortliche(r)
Studiendekan
Dozent(inn)en
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen
Lehrform
Arbeitsaufwand
180 Stunden im M. Sc.-Studium,
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- Die Vorlesung Privates Baurecht (RA klein) kann im Rahmen des
fungsordnung
SRW-Moduls nicht von Studierenden belegt werden, die den
Schwerpunkt „Baubetrieb und Baumanagement“ gewählt haben.
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Die SRW-Module in der Hauptstudienphase sollen eine sinnvolle
se
Ergänzung des Fachstudiums aus dem Bereich der Sozial -,
Rechts- und Wirtschaftswissenschaften bieten. Sie dienen der
Integration ausgewählter interdisziplinärer Elemente in den
gewählten Studienschwerpunkt und gewährleisten den additiven
Erwerb von Schlüsselqualifikationen. Aus dem Angebot des
Fachbereichs sowie dem universitätsweiten Fächerkanon sind
Veranstaltungen im Umfang von 6 Credits auszuwählen.
Inhalt
Im Rahmen des SRW-Moduls existiert ein Angebot des Fachbereichs Bauingenieurwesen, das sich auf Vorlesungen zur A rbeitssicherheit und zum Öffentlichen und Privaten Baurecht
erstreckt.
Aus dem Angebot des Internationalen Studienzentrums / Spr achenzentrums kann der Kurs „UNICert III, 1. Teil, Sch werpunkt
Technisches Englisch für Bauingenieure“ im Umfang von 3 Cr edits angerechnet werden.
Daneben können Studierende aus dem Fächerkanon der Unive rsität Kassel Vorlesungen auswählen, die ihre persönliche Stud ienablaufsplanung in sinnvoller Weise ergänze n. Die Festlegung
erfolgt gemäß §10, (5) der Prüfungsordnung.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 105
Vom Fachbereich angeboten werden folgende Vorlesungen:
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Bauwesen (6 C)
Becker
Historische Entwicklung der Unfallversicherung, Rechtliche
Grundlagen der gesetzlichen Unfallversicherung, Verantwortung
und Haftung der am Bau Beteiligten, Europäische Richtlinien
und nationalstaatliche Umsetzung, Organisation der Arbeitss icherheit und des Gesundheitsschutzes in den Betrieben, Umse tzung der staatlichen und berufsgenossenschaftlichen Arbeitsschutzvorschriften
Arbeitsrecht in der Bauwirtschaft (3 C) RA Köhler
Rechtssituation von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, nation ales und internationales Arbeitsrecht, globale Harmonisierung
der Arbeitswelt, aktuelle ausgewählte Themen aus der gerichtlichen Praxis, betriebliche Mitbestimmung und Betriebsverfa ssung
Privates Baurecht (3 C) RA Klein
Einführung in das System des Rechts, Grundbegriffe des Ve rtragsrechtes, Die vertraglichen Beziehungen der am Bau Bete iligten, Werkvertrag des BGB, Die Verdingungsordnung für Ba uleistungen, Die außervertragliche Haftung der am Bau Beteili gten, Die Versicherung der am Bau Beteiligten, Grundzüge des
Bauprozesses
Bauordnungsrecht (3 C) Horn
Entwicklung des öffentlichen Baurechts, Materielles Bauordnungsrecht: Gebäudeklassen-Brandschutz, Abstandsflächen,
Nachbarschutz, Baulast, Rechtssystematik bei Abweichungen,
Baugenehmigungsverfahren, Bauen im Bestand, Denkmalschutz,
Wärme-, Schall-, Natur-, Landschafts-, Wasser- und Immissionsschutz
Marketing und Vertrieb in der Bauwirtschaft (3 C) Thome
Unternehmen in der Baubranche – Vertreib – Pricing - Wettbewerb/Markt- Vermarktung – Positionen im Vertrieb - Management und Führung – Produktmanagement – Marketing und Werbung – Kunden – Profil eines Vertriebsprofis - Kommunikation
Von UniKasselTransfer angeboten wird folgende Vorlesung:
Machen! Experimente in der Ideenwerkstatt (3 C) Dr. Gebhardt,
Luippold, Steltner, Ruby
Multidisziplinäres Erarbeiten von themenbezogenen Ideenko nzepten, Durchlaufen eines strukturierten Ideenfindungsproze sses, kreatives Erarbeiten von unkonventionellen Probleml ösungsansätzen, Visualisierung und Präsentation von Konzepti onen
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 106
Beispielhafte Vorlesungen aus dem übrigen Angebot der Universität sind:
Technisches Englisch für Bauingenieure
Ökologische Ökonomik
Grundlagen Nachhaltiger Unternehmensführung
Umweltpolitik
Energiepolitik
Umweltwissen, Umweltwahrnehmung, Umweltverhal ten
Multimedia in technikrechtlichen Genehmigungsverfahren
Landschafts- und Naturschutzrecht
Gewässerschutzrecht
Einführung in das Umweltrecht
Europäisches und nationales Umwelt - und Wirtschaftsrecht
Immissionsschutzrecht
Umweltverfassungs- und Europarecht
Technik- und Produktrecht
Urheberrecht und Neue Medien
Umweltprivatrecht
Unternehmensgründung (Einführung)
Business Plan Projektseminar
Studien- und Prüfungsleis-
Nach Angabe des jeweiligen Veranstalters
tungen
Medienformen
Nach jeweiligem Veranstalter
Literatur
Nach jeweiligem Veranstalter
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 107
PM III Abschlussarbeit Master
Modulbezeichnung
Abschlussarbeit Master
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
10.
Modulverantwortliche(r)
Dozent(inn)en
Sprache
Zuordnung zum Curriculum Pflichtmodul im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen
Lehrform
Arbeitsaufwand
450 Stunden, Bearbeitungszeit zwölf Wochen
Credits
15
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Die Abschlussarbeit soll zeigen, dass die Kandidatin oder der
se
Kandidat in der Lage ist, in einem vorgegebenen Zeitraum eine
wissenschaftliche und/oder praxisorientierte Problemstellung
des Fachs mit wissenschaftlichen Methoden und Erkenntnissen
des Fachs zu lösen.
Inhalt
Studien- und Prüfungsleistungen
Medienformen
Literatur
Stand: 16.10.2014
Benotete Abschlussarbeit, Präsentation der eigenen Forschungsarbeit in einem Kolloquium (30-45 Minuten)
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 108
Mathematisch-naturwissenschaftliche Vertiefung
Im Rahmen des Pflichtmoduls „Mathematisch-naturwissenschaftlichen Vertiefung“ ist entweder das Modul „Stochastik für Ingenieure“ oder das Modul „Numerische Mathematik für Ing enieure“ zu belegen.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 109
PM IV Stochastik für Ingenieure
Modulbezeichnung
Mathematisch-naturwissenschaftliche Vertiefung:
Stochastik für Ingenieure
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Stochastik für Ingenieure
Studiensemester
9., einsemestrig
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Meister, FB Mathematik und Naturwissenschaften
Dozent(inn)en
Alle Dozenten des Fachbereiches Mathematik und Naturwissenschaften
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul im M.Sc.-Studium Bauingenieurwesen.
Lehrform
2 SWS Vorlesung
2 SWS Übung
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit: 2 SWS Vorlesung (30Stunden)
2 SWS Übung
(30 Stunden)
Selbststudium: 120 Stunden
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Fundierte Kenntnisse der Inhalte der Module Mathematik I und
gen
Mathematik II
Angestrebte Lernergebnis-
Die Studierenden gewinnen erste Kompetenzen, damit sie mit
se
Experimenten, deren Ausgang vom Zufall abhängt, sinnvoll u mgehen können. Dazu erlernen sie,
-
den Zufall mathematisch zu beschreiben,
-
Wahrscheinlichkeiten und den Zufall beschreibende Kenn-
-
Zufallsgesetzmäßigkeiten auf dem Computer zu simulieren,
-
Zufalls-Kennzahlen anhand von Daten zu schätzen,
-
die Güte der Schätzungen zu beurteilen,
-
Hypothesen über die Zufallsgesetzmäßigkeit anhand von
zahlen zu berechnen,
Daten zu testen.
Inhalt
-
Grundkenntnisse in R und die Erzeugung von Zufallszahlen
-
Wahrscheinlichkeitsraum, Zufallsvariable, Verteilungsfun k-
-
Diskrete und stetige Verteilungen
-
Bedingte Wahrscheinlichkeiten, stochastische Unabhängi g-
in R
tion
keit
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 110
-
Markovketten
-
Erwartungswert, Varianz, Quantile
-
Kovarianz, Regression
-
Punktschätzungen
-
Erwartungstreue, Konsistenz, Maximum-Likelihood-
-
Tests bei Normalverteilung
-
Nichtparametrische Tests
-
Konfidenzintervalle
Schätzungen
Studien- und Prüfungsleis-
Studienleistung sind Hausarbeiten (Arbeitsaufwand: 120 Stun-
tungen
den). Die Prüfungsleistung wird im Rahmen einer Klausur (90120 Minuten) erbracht.
Medienformen
Tafel und Beamer, Übungen am Computer
Literatur
Skript zur Vorlesung.
Cramer, E. und Kamps, U. (2008).
Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik.
Springer, Berlin.
Dalgaard, P. (2002). Introductory Statistics with R. Springer,
Berlin.
Krengel, U. (2000). Einführung in die Wahrscheinlichkeitstheorie
und Statistik. Vieweg, Braunschweig.
DIALEKT-Projekt (2002). Statistik interaktiv. Deskriptive Stati stik. Springer, Berlin.
Moeschlin, O. (2003). Experimental Stochastics. Springer, Be rlin.
Sachs, L., Hedderich, J. (2006). Angewandte Statistik. Meth odensammlung mit R. Springer, Berlin.
R. Schlittgen (2005). Das Statistiklabor. Einführung und Benu tzerhandbuch. Springer, Berlin.
Verzani, J. (2004). Using R for Introductory Statistics. Chapman
& Hall /CRC, London
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 111
PM V Numerische Mathematik für Ingenieure
Modulbezeichnung
Mathematisch-naturwissenschaftliche Vertiefung:
Numerische Mathematik für Ingenieure
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Numerische Mathematik für Ingenieure
Studiensemester
8., einsemestrig
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Meister, FB Mathematik und Naturwissenschaften
Dozent(inn)en
Alle Dozenten des Fachbereiches Mathematik und Naturwisse nschaften
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul im M.Sc.-Studium Bauingenieurwesen.
Lehrform
3 SWS Vorlesung
1 SWS Übung
Arbeitsaufwand
Präsenzzeit:
3 SWS Vorlesung (45 Stunden)
1 SWS Übung
(15 Stunden)
Selbststudium: 120 Stunden
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Fundierte Kenntnisse der Inhalte der Module Mathematik 1 und
gen
Mathematik 2
Angestrebte Lernergebnis-
Die Studierenden sind in der Lage, die mathematische Fac h-
se
sprache angemessen zu verwenden.
Die Studierenden verfügen über ein sachgerechtes, flexibles
und kritisches Umgehen mit grundlegenden mathematischen
Begriffen, Sätzen, Verfahren und Algorithmen zur Lösung m athematischer Probleme.
Die Studierenden können Inhalte aus verschiedenen mathemat ischen Themenbereichen sinnvoll verknüpfen.
Inhalt
Iterative und direkte Verfahren zur Lösung linearer Gleichungssysteme
Interpolation
Numerische Integration
Numerische Methoden für Differentialgleichungen
Studien- und Prüfungsleis-
Die Prüfungsleistung wird im Rahmen einer Klausur (90 -120
tungen
Minuten) erbracht. Studienleistungen werden vom jeweiligen
Dozenten zu Beginn der Lehrveranstaltung festgelegt.
Medienformen
Tafel und Beamer
Literatur
Hanke-Bourgeois: Grundlagen der Numerischen Mathematik
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 112
und des wissenschaftlichen Rechnens
Plato: Numerische Mathematik kompakt
Köckler, Schwarz: Numerische Mathematik
Meister: Numerik linearer Gleichungssysteme
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 113
Vertiefung Baubetrieb und Baumanagement im M. Sc.
In der Vertiefung „Baubetrieb und Baumanagement“ sind die Vertiefungsmodule V 1 und V 2
im Umfang von jeweils 12 Credits zu belegen.
V 1
Bauorganisation und Bauverfahren (12 C)
V 2
Baubetriebswirtschaft (12 C)
Im Wahlpflichtbereich „Ergänzung der Vertiefung“ sind Lehrveranstaltungen im Umfang von
18 Credits aus folgender Auswahl zu belegen:

E 1 Datenbanktechnik (Kugler) (6 C)

E 2 Arbeitssicherheit im Baubetrieb (Becker/Schmitt) (6 C)

E 3 Projektmanagement Vertiefung (Spang) (6 C)

E 4 Recycling und Sanierung (Urban) (6 C)

E 10 Spezialfragen der Geotechnik 1 (Reul) (6 C): Modulbeschreibung siehe „Vertie-
fung Konstruktiver Ingenieurbau im M. Sc.“

E 30 Baumanagement (Busch, FB asl) (6 C)

E 31 Bauphysik Vertiefung (Maas, FB asl) (6 C)

E 5 Ausgewählte Kapitel im Schwerpunkt Baubetrieb und Baumanagement

E 39 Baustoffprüfung & -optimierung im Verkehrswegebau (Mollenhauer ) (6 C), Mo-
dulbeschreibung siehe „Vertiefung Verkehr im M. Sc.“
Im Wahlpflichtbereich „Bauingenieurwesen“ im Umfang von 12 Credits gilt für die Vertiefung
„Baubetrieb und Baumanagement“ folgende Regelung:
a. Wenn im Bachelor-Studiengang bereits der Schwerpunkt Baubetrieb u. Baumanagement
gewählt wurde: Wahl von einem Block à 12 C oder zwei Blöcken à 6 C aus dem Lehrangebot
der Vertiefungen „Konstruktiver Ingenieurbau“, „Verkehr“ und „Wasser“ im MasterStudiengang (inklusive optional der Schwerpunktmodule aus dem Bachelor-Studium).
b. Wenn im Bachelorstudiengang ein anderer Schwerpunkt gewählt wurde:
SPB I und SPB III aus dem Schwerpunkt Baubetrieb u. Baumanagement des BachelorStudiengangs.
Für das SRW-Modul im Umfang von 6 Credits werden in der Vertiefung „Baubetrieb und
Baumanagement“ folgende Lehrveranstaltungen empfohlen:

Arbeitsrecht in der Bauwirtschaft (Köhler) (3 C)

Bauordnungsrecht (Horn) (3 C)

Projektmanagement III (Spang) (6 C)
Dabei ist zu beachten, dass die entsprechenden Lehrveranstaltungen nicht bereits im B achelor-Studium belegt worden sind; eine Doppelanrechnung ist nicht möglich.
Zu den Modulprüfungen des Masterstudiums kann nur zugelassen werden, wer ein Ber atungsangebot zur Studienplanung gemäß § 10 (5) der Prüfungsordnung nachweist. Das Er-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
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gebnis der Beratung ist in einem Studienplan zu dokumentieren und vom Berater zu gene hmigen.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
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V 1 Bauorganisation und Bauverfahren
Modulbezeichnung
Bauorganisation und Bauverfahren
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
BO 3 und BO 4
Ggf. Untertitel
BO 3: Fertigungsorganisation und Baustellenmanagement,
BO 4: Operations Research und Simulation
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Fertigungsorganisation und Baustellenmanagement, VL Op erations Research und Simulation
Studiensemester
8. und 9., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Franz
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Franz
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Vertiefungsrichtung: Baubetrieb / Baumanagement
Lehrform
Vorlesung, Übungen
Arbeitsaufwand
360 Stunden, davon 8 SWS Präsenzzeit
Credits
12
Voraussetzungen nach Prü- BO 1 u. 2
fungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
BBW 1 bis 3
IT-Anwendungen im Baubetrieb
Angestrebte Lernergebnis-
Das Teilmodul "Fertigungsorganisation und Baustellenmanag e-
se
ment" hat zum Ziel, die Methoden der Fertigungssteuerung und
des Managements von Baustellenabläufen kennen zu lernen.
Dabei werden die Grundlagen rationeller Fertigung, die Fertigungsorganisationsformen und die verschiedenen Manag ementaufgaben im Baubetrieb behandelt.
Das Teilmodul "Operations Research und Simulation" hat zum
Ziel, die Grundlagen und Methoden des Operations Research
und der Simulation kennen zu lernen und behandelt Anwendungsbeispiele der verschiedenen Methoden aus dem Bauw esen. Dabei werden zahlreiche Einsatzmöglichkeiten aufgezeigt
zur Optimierung der Kosten und/oder der Bauzeiten. Bei der
Simulation werden insbesondere die Petri -Netz-Modelle als
eine besonders anschauliche Form der Ablaufmodellierung b ehandelt.
Inhalt
Fertigungsorganisation und Baustellenmanagement:

Einführung in die Systemtheorie und das Baustellenm anagement,

Stand: 16.10.2014
Kybernetische Systeme, Regelkreise,
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 116

Besonderheiten der Bauwirtschaft,

Aufgaben des Bauleiters,

Arbeitssysteme, Arbeitsstudium, Ablauforganisation,
Arbeitsgestaltung, Ablaufprinzipien nach Refa,

Takt- und Fließfertigung,

Berücksichtigung der Einarbeitung,

Managementmethoden im Fokus der Baustelle,

Grundlagen der Graphentheorie,

Methoden der Netzplantechnik,

Zeitmanagement, Controlling der Baustelle,

Ressourcenmanagement, Logistik- und Umweltmanagement, Qualitätsmanagement, Innovationsmanagement,

Sicherheits- und Gesundheitsschutz auf Baustellen,

SiGe-Pläne,

Risiken des Bauleiters
Operations Research und Simulation:
Grundlagen der Optimierung,
Einführung in die verschiedenen Methoden des Operations R esearch,
Lösungsalgorithmen:
-
Infinitesimalrechnung,
-
Entscheidungsbaumverfahren,
-
Lineare Optimierung,
-
Nichtlineare Optimierung,
Beispiele aus der Bauwirtschaft,
Grundlagen der Simulation,
Phasen einer Simulationsstudie:
-
Systemanalyse,
-
Zeitermittlung und statistische Auswertung,
-
Validierung,
-
Experimente und Auswertung
Warteschlangenmodelle,
Simulationswerkzeuge,
Netzbasierte Simulationsmodelle,
Petri-Netze und ihr Einsatz bei der Simulation
Studien- und Prüfungsleis-
Teilmodul BO 3: Fachvortrag und Ausarbeitung (Arbeitsau f-
tungen
wand: 30 Stunden), Klausur (150 Minuten)
Teilmodul BO 4: Ausarbeitung einer Simulationsübung Arbeitsaufwand: 25 Stunden), zwei Teilklausuren (je 120 Minuten)
Medienformen
Tafel, Beamer, Tageslichtprojektor, Skript
Literatur
Wird zu Beginn der Vorlesungen angekündigt
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
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V 2 Baubetriebswirtschaft
Modulbezeichnung
Baubetriebswirtschaft
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
BBW 4/5, und BBW 6/7
Ggf. Untertitel
Organisation und Steuerung der Bauunternehmung, Wertermittlung von Immobilien, Vertiefung Baukalkulation
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Organisation und Steuerung der Bauunternehmung, VL Wertermittlung von Immobilien, Vertiefungsseminar Baukalkulation
Studiensemester
8. und 9., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Racky
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Racky, Dr. –Ing. Melanie Schleicher
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Vertiefungsrichtung: Baubetrieb / Baumanagement
Lehrform
Vorlesung und Seminar
Arbeitsaufwand
360 Stunden, davon 8 SWS Präsenzzeit
Credits
12
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Teilnahme an den Lehrveranstaltungen BBW 1/2 und BBW 3
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Die Vorlesung „Organisation und Steuerung der Bauunterne h-
se
mung“ hat zum Ziel, den Studierenden die Grundlagen der Organisation und Steuerung der Bauunternehmung aus Sicht des
Bauingenieurs als leitende Führungskraft zu vermitteln. Hierzu
zählen auch aktuelle, praxisbezogene Sonderthemen, die den
Studierenden einen Überblick über die jeweilige konjunktu relle
Situation bzw. Perspektiven der Bauwirtschaft geben.
Die Vorlesung „Wertermittlung von Immobilien“ hat zum Ziel,
den Studierenden die grundlegenden Verfahren zur Wertermittlung von Immobilien und zur dynamischen Investitionsrechnung
zu vermitteln. Das Vertiefungsseminar „Baukalkulation“ hat zum
Ziel, den Studierenden verteifende fachliche Kenntnisse aus
dem Bereich Baukalkulation aus Sicht des bauausführenden
Unternehmens zu vermitteln.
Inhalt
BBW 4/5 - Organisation und Steuerung der Bauunternehmung (6 Credits)
Aufbau- und Ablauforganisation der Bauunternehmung, Mode llierung von Geschäftsprozessen, Controlling und Risikom anagement, Kennzahlen und Kennzahlensysteme, strategische
Unternehmensplanung, Komplexitätsmanagement, des Weiteren
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
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Gastvorträge aus der Praxis sowie ein Rhetoriktraining.
BBW 6/7 – Wertermittlung von Immobilien/ Vertiefungsseminar
Bau (6 Credits)
Wertermittlung von Immobilien, Flexibilität von Immobilien,
Renditeberechnung für Immobilien, Investitionsrechnung
Kalkulationsmethoden im Schlüsselfertigbau, Preisgleitklauseln,
Liquiditätsplanung der Baustelle, Spekulative Baupreisbildung,
Risikoorientierte Baukalkulation, Nachträge basierend auf Bauablaufstörungen
Studien- und Prüfungsleistungen
Medienformen
Literatur
Stand: 16.10.2014
BBW 4/5: Hausarbeit, Referat, Klausur
BBW 6/7: Hausarbeit, Referat, Klausur
Tafel, Beamer, Vortrage externer Referenten
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
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Module zur Ergänzung der Vertiefung Baubetrieb und Baumanagement
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
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E 1 Datenbanktechnik
Modulbezeichnung
Datenbanktechnik
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
DBT
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
8. und 9.
Modulverantwortliche(r)
Dipl.-Ing. Kugler
Dozent(inn)en
Dipl.-Ing. Kugler
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Vertiefungsrichtungen: Baubetrieb / Baumanagement
und Verkehr
Lehrform
Vorlesung, vorlesungsbegleitende Übungen und Kompaktkurs
(ca. eine Woche) in der vorlesungsfreien Zeit
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- Bauinformatik
fungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Die Teilnehmer(innen) an dieser Lehrveranstaltung sollen e r-
se
kennen und verstehen, dass die Modellierung (Auswahl, B eschreibung und Strukturierung) der in den Datenbanken zu
verwaltenden Informationen eine anwendungsfachliche Aufgabe
des Bauwesens ist, die weder von der Datenbanksoftware noch
von Informatikern (ohne Kenntnisse des Bauwesens) überno mmen werden kann. Analyse und Entwurf von Datenbankanwendungen mit komplexen Informations-Strukturen sollen verstanden und praktiziert werden können (im Sinne des Entity Relationship-Modells und im Sinne objektorientierter Verfahren). Die Datenbanksprache SQL soll in gleicher Weise b eherrscht werden. Der Unterschied zwischen relationalen und
objektorientierten Datenbank-Konzepten soll bekannt sein und
erklärt werden können.
Inhalt
Stand: 16.10.2014
Die grundlegenden Konzepte relationaler Datenbanken

Integrität, Transaktion

Attribut, Domäne, Schlüsselkandidat, Primärschlüssel

Entitytyp-Relation, Relationshiptyp-Relation
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel

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Datenbankschema
Relationale Algebra als mathematische Grundlage der Date nbanksprache SQL (als Sprache relationaler Datenbanken).
Elemente der Datenbanksprache SQL und die zugru nde liegende
Logik für ihre Anwendung.
Anwendung einer objektorientierten Datenbank.
Studien- und Prüfungsleis-
Klausur (90 Minuten) zum Thema SQL und ergänzend eine
tungen
mündliche Prüfung (30 Minuten) zu den übrigen Themen
Medienformen
Beamer
Literatur
Database System Concepts von Silberschatz, Abraham; Korth,
Henry F.; Sudarshan, S.; 2005
McGraw-Hill Higher Education
Multimedia-Kurs Datenbanksysteme, von Kießling, Werner;
Köstler, Gerhard;
SQL, Der Standard von Date, Chris J.; Darwen, Hugh
Lehrbuch der Objektmodellierung von Balzert, Heide;
2005
Stand: 16.10.2014
Spektrum Akademischer Verlag
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
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E 2 Arbeitssicherheit im Baubetrieb
Modulbezeichnung
Arbeitssicherheit im Baubetrieb
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
ArS1: Grundlagen der Arbeitssicherheit
ArS 2: Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination
STV: Schalungstechnik Vertiefung
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Grundlagen der Arbeitssicherheit, VL Sicherheits - und Gesundheitsschutzkoordination, VL Schalungstechnik Vertiefung
Studiensemester
8. bis 9. Semester, im jährlichen Rhythmus, ArS 1 jeweils im WS
und ArS 2 im SS, Schalungstechnik Vertiefung im Sommersemester
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Franz
Dozent(inn)en
Dipl.-Ing. Eckhard Becker, Prof. Dr.-Ing. Schmitt
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Vertiefungsrichtung: Baubetrieb / Baumanagement;
SRW-Module
Lehrform
ArS 1und 2: Vorlesung, Übungen
STV: Vorlesung mit großem eigenständigen Übungsanteil und
Seminar
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 2 x 2 = 4 SWS Präsentszeit
Aus den drei angebotenen Teilmodulen im Umfang von jeweils
3 Credits müssen zwei Teilmodule im Umfang von insgesamt 6
Credits belegt werden.
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- Die Vorlesungen dürfen nicht im Rahmen des SRW -Moduls im
fungsordnung
Bachelor- oder Master-Studium belegt worden sein oder belegt
werden.
Empfohlene Voraussetzun-
ArS 1 und 2: Praktikum in einer Baufirma
gen
STV: SPB III Privates Baurecht, Schalungstechnik, BBW 1 bis 3
und BO 1 und 2
Angestrebte Lernergebnis-
Das Teilmodul ArS 1 soll erreichen, dass die Studierenden Ge-
se
fährdungsbeurteilungen nach § 6 Arbeitsschutzgesetz für au sgewählte Arbeitsverfahren erstellen können. Ferner sollen die
Grundlagen zur Integration des Sicherheits - und Gesundheitsschutzes in die betriebliche Organisation vermittelt werden.
Dazu werden die notwendigen Kenntnisse der Gefährdungs faktoren in Theorie und Umsetzung in die praktische Anwe ndung vermittelt. Dazu wird neben der fachlichen Kompetenz
des Erkennens der Gefährdungsfaktoren bei Hoch - und Tief-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 123
baumaßnahmen auch die notwendige soziale Kompetenz darg estellt.
Die Studierenden sind in der Lage zu reflektieren, welche Ma ßnahmen in dem betrieblichen Aufbau aber auch Ablauforganis ation notwendig sind, um die Arbeitssicherheit zu erhöhen.
Das Teilmodul ArS 2 soll erreichen, dass die Studierenden die
Anforderungen aus der Baustellenverordnung kennen lernen
und diese in die Praxis umsetzen können.
Anforderungen an:
- den Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator in der
Planungsphase
- den Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator in der
Ausführungsphase
- den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan in Planungsund Ausführungsphase
Die Vorlesung „Schalungstechnik Vertiefung“ hat zum Ziel, die
in der Vorlesung “Schalungstechnik“ erworbenen Kenntnisse
durch spezielle Vorlesungen und eine umfangreiche Übung zu
vertiefen.
Die Studierenden lernen in diesem Modul spezielle Schalung ssysteme und –methoden kennen und müssen für ein konkretes
Projekt selbstständig unter Einsatz der EDV die komplette Schalungsvorbereitung erarbeiten sowie technische und wirtschaftl iche Vergleiche im Bereich der Schalung durchführen.
Inhalt
Teilmodul ArS 1:
Darlegung der gesetzlichen Grundlagen der Arbeitssicherheit
(Arbeitsschutzgesetz, Arbeitssicherheitsgesetz) mit r echtlichen
Auswirkungen auf die am Bau Beteiligten bei dem Eintritt von
Arbeitsunfällen. Weiterhin die Einbettung in das europäische
Regelwerk.
Darstellung spezifischer Gefährdungen für:
-Tiefbaumaßnahmen: Hier insbesondere unter Berücksichtigung
der DIN 4124 sowie DIN EN 1610.
- Hochbaumaßnahmen: Hier insbesondere unter Berück sichtigung der DIN 4420, DIN EN 12810 sowie DIN EN 12811.
- Gefährdungen durch Gefahrstoffe: Hier insbesondere unter
Berücksichtigung der TRGS 519
- Gefährdungen durch Maschinen des Hoch- und Tiefbaus unter
Berücksichtigung der DIN EN 479, Teil 1 - 12 sowie der DIN EN
500, Teil 1 – 10
Teilmodul ArS 2:
Darlegung der Inhalte der Baustellenverordnung mit den Ergä nzungen durch die RAB’en, insbesondere RAB 10, RAB 30 sowie
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 124
RAB 31.
Weiterhin werden besondere Punkte der Arbeitsstätten Verordnung sowie der Arbeitszeitverordnung angesprochen.
Umsetzung der Anforderungen der BaustellV an ausgewählten
Beispielen z. B. aus dem unterirdischen Bauen, Arbeiten im ö ffentlichen Verkehrsraum sowie Abbrucharbeiten
Teilmodul STV:
Ausgewählte Kapitel aus dem Bereich Beton und Schalung:
Frischbetoneigenschaften, Frischbetondruck
Schalsysteme: Funktionsteile, Wandschalungen, Deckensch alungen, höhenversetzbare Wandschalungen, Brückensch alungssysteme, Tunnelschalungssysteme, Sonderschalungen
(Türme, Pylone, Kühltürme),
Schalungen für Betonbauteile mit besonderen Anforderungen
an die Oberfläche: „Sichtbeton“
Schalungsplanungsprogramme: Schalungsdetails, Schalung stakte, Materiallisten
Die Benutzung der Aufbau – und Verwendungsanleitung
Schalungskosten: Lohn (Arbeitszeitwerte), Geräte (Kauf, Miet Modelle,) Logistik (Lagerplatz, Baustelle )
Anwendung von Leistungstexten für die Ausschreibung von
Schalungsgeräten und Dienstleistungen
Studien- und Prüfungsleistungen
ArS 1und 2: 2 Teilklausuren (insg. 120 Minuten)
STV: Übung mit Testat (ca. 30 Stunden) und mündliche Abschlussprüfung (30-45 Minuten)
Medienformen
ArS 1 und 2: Gesprächstechnik, zugängliche Power-PointPräsentationen, Filme, Tafel
STV: Tafel, Overhaed, Beamer, Film, Übungen
Literatur
ArS 1 und 2: Die vorgenannten Gesetze, Vorschriften in Form
von CD-ROM sowie Hardware
STV: Internetauftritte der Schalungsindustrie
VDI-Bericht 788: Schalung und Rüstung
Hoffmann, F.: Schalungstechnik mit System, Bauverlag, 1993
Schmitt, R.: Die Schalungstechnik, Verlag Ernst & Sohn, 2001
e-learning: Internetportal “moodle”, Uni-Kassel
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 125
E 3 Projektmanagement Vertiefung
Modulbezeichnung
Projektmanagement Vertiefung
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
PM II und V
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
8. und 9. im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Spang
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Spang
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Vertiefungsrichtungen: Baubetrieb / Baumanagement
und Verkehr
Lehrform
Vorlesungen, Übungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Projektmanagement Grundlagen
gen
Angestrebte Lernergebnis-
PM II:
se
Die Veranstaltung hat zum Ziel, den Studierenden in Vorlesung
und Übung die wesentlichen Grundlagen des PM zu vermitteln
sowie Hilfsmittel und Methoden des PM für die Bewältigung von
Fachaufgaben zu zeigen.
PM V:
Vorlesung und Gruppenarbeit mit Fallbeispielen sollen vertiefte
Kenntnisse im Projektmanagement vermitteln.
Kompetenzen: Die Veranstaltung soll die Studierenden in die
Lage versetzen selbst erfolgreich Projekte zu steuern und zu
leiten.
Berufsvorbereitung: Die Veranstaltung bereitet die Studierenden
insbesondere auf interdisziplinäre, leitende und selbständige
Tätigkeiten
Inhalt
PM II:
Projektorganisation 2, Änderungs- und Konfigurationsmanagement, Stakeholdermanagent, Entscheidungsprozesse im Projekt,
Führung im Projekt, Projektplanung 2, Kostenmanagement, Pr ojekt-Risikomanagement (Grundlagen), Projekt -Controlling
(Grundlagen), Projektdokumentation, Angebots - und Vertrags-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 126
management (Einführung).
PM V:

Risikomanagement im Projekt

Krisenmanagement

Projekt-Controlling

Vertragsmanagement

Personal und PM

Kommunikation und Information im Projekt

Projektpräsentation

Teamführung und Konfliktbewältigung im Projekt

Behandlung von Fallbeispielen

Projektbearbeitung im Team
Studien- und Prüfungsleis-
PM II: Prüfungsvorleistung: eine von zwei Hörsaalübungen zu je
tungen
vier Stunden, Klausur (90 Minuten)
PM V: Klausur (90 Minuten) oder mündliche Prüfung (30-45
Minuten)
Medienformen
Folien (Powerpoint, Projektor)
- Skript
- Softwarevorführung
Literatur
Burghardt, M: Einführung in Projektmanagement. Definition,
Planung, Kontrolle, Abschluss. Erlangen (Publicis -MCD) 2001.
Madauss, B.: Handbuch Projektmanagement. Stuttgart 2000.
Schelle, H., Reschke, H.; Schnopp, R.; Schub, A. (Hrsg.): Proje kte erfolgreich managen - Loseblattausgabe. Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) und Köln (TÜV Rheinland)
1994
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 127
E 4 Recycling und Sanierung
Modulbezeichnung
Recycling und Sanierung
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
AT-BAR, AT-ASV
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Bauabfall-Recycling, Altlasten-Sanierungsverfahren
Studiensemester
8., einsemestrig, alle zwei Semester
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Arnd I. Urban
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Arnd I. Urban, Dipl.-Ing. Weber
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt Baubetrieb/Baumanagement
Lehrform
Vorlesung und integrierte Übungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Kenntnis und Verständnis der vorgestellten Verfahren und ihrer
se
Funktionsweisen;
Umweltrelevanz
und
Umweltauswirkungen
können eingeschätzt werden; Fähigkeit zur sachgerechten Au swahl von (Teil-)Verfahren auf der Basis von Kapazitätsberechnungen und Wirtschaftlichkeitsfaktoren und -daten; Basis zur
Analyse und Weiterentwicklung der Verfahren.
Teilmodul Bauabfall-Recycling (BAR): Der Studierende gewinnt
umfassende Kenntnisse über die Bedeutung des Recyclings im
Baugewerbe. Der Studierende versteht die Funktionsweisen und
kennt die Einsatzmöglichkeiten der unterschiedlichen Recy clingprozesse im Baugewerbe. Er/Sie vermag die Zusammenhänge zwischen Funktionsweise, Betrieb, Umweltbeeinflussung s owie Wirtschaftlichkeit von Recyclingverfahren zu erkennen und
zu bewerten und zielgerichtet Verbesserungsvorschläge zu e rarbeiten.
Teilmodul Altlasten –Sanierungsverfahren (ASV): Der Studierende erhält Kenntnisse und Verständnis für die Wirkungsweise
thermischer, biologischer und chemisch-physikalischer Sanierungsverfahren. Es wird die Fähigkeit vermittelt, rechtliche und
wirtschaftliche Betrachtungen im Bereich der Altlastenbehand-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 128
lung einschätzen und durchführen zu können.
Inhalt
Teilmodul Bauabfall-Recycling (BAR)
-
Einführung (Entwicklung und Bedeutung des Recycling im
Baugewerbe)
-
Wertstoffrückgewinnungsverfahren und -anlagen für Baureststoffe
-
o
Übersicht
o
Rückbau, Abriss
o
Recycling von Erdaushub
o
Recycling von Straßenaufbruch
o
Recycling von Bauschutt
o
Recycling von Baustellenabfall
jeweils mit Angaben zu/r:
o
Produkten und Eigenschaften
o
Qualitätssicherung
o
Umweltbeeinträchtigungen
o
Wirtschaftlichkeitsaspekten
Teilmodul Altlasten – Sanierungsverfahren (ASV)
-
Einführung (rechtliche Grundlagen, Begriffe, Problematik,
Ausmaß)
-
Kontaminationsmöglichkeiten - Pfade: Wasser, Boden, Luft
-
Entstehung, Erkundung, Erfassung, Klassifizierung
-
Sicherung, Sanierung und anfallende Kosten
-
Sanierung durch Immobilisierung
-
Thermische Sanierungsverfahren
-
Extraktive Sanierungsverfahren
-
Mikrobielle Sanierungsverfahren
-
Bodenluft-Behandlungsverfahren
-
Anwendung und Verbreitung der Sanierungsverfahren
-
Besonderheiten der Altlastenproblematik
-
Altlastenvorsorge
Studien- und Prüfungsleis-
Teilmodul Bauabfall-Recycling:
tungen
Studienleistung: Planung und Ausarbeitung eines Rückbaupr ojekts (Arbeitsaufwand: 10 Stunden)
Prüfungsleistung: Klausur (90 Minuten)
Teilmodul Altlasten-Sanierungsverfahren:
Prüfungsleistung: Klausur (90 Minuten)
Medienformen
Tafel, Overhead, Beamer
Literatur
wird in der Veranstaltung bekanntgegeben
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 129
E 30 Baumanagement
Modulbezeichnung
Baumanagement
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Projektentwicklung (3 C), VL Facility Management (3 C)
Studiensemester
8., jährlicher Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. Busch, FB Architektur, Stadtplanung, Landschaftspl anung
Dozent(inn)en
Dipl.-Ing. Hornung, Dipl.-Ing. Schmidt
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Vertiefungsrichtung Baubetrieb / Baumanagement
Lehrform
Vorlesung und integrierte Übungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnisse
Teilmodul Projektentwicklung:
In diesem Teilmodul werden die Studierenden die verschiedenen
Auslöser einer Projektentwicklung kennenlernen. Ihnen werden
die unterschiedlichen Inhalte von Projekt-, Bau- und FacilityManagement näher gebracht. Des Weiteren werden den Studierenden verschiedene Projektarten, -strukturen und –beteiligte
vermittelt. Das ganzheitliche Projektdenken („entwickeln, pl anen, bauen und betreiben“) über die verschiedenen Fachdiszi plinen hinaus soll den Teilnehmern der Vorlesungen näher gebracht werden.
Teilmodul Facility Management:
In diesem Teilmodul werden den Studierenden anhand von Be ispielen die verschiedenen Aspekte von Facility Management
vermittelt. Neue Berufsbilder, die sich für junge Absolventen
daraus ergeben, werden aufgezeigt. Die Studierenden lernen in
der Vorlesung die unterschiedlichen Werkzeuge des Facility
Managements vom FM-gerechten Entwerfen über Ausschreibung
und Vergabe bis hin zum Computer Aided FM unter dem G esichtspunkt der Nachhaltigkeit kennen.
Inhalt
Stand: 16.10.2014
Teilmodul Projektentwicklung:
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 130
Kosten- und Kapazitätsplanung auf der Grundlage von Bauzeit Ablaufplanungen im Hochbau. Ermittlung von Kosten - und Kapazitätsmerkmalen und –daten. EDV-Anwendung zur Finanzmittel- und Kapazitätsplanung. Beschreibung, Analyse und B ewertung von Zeit-, Kosten-, und Kapazitätsparametern bei der
Planung und Ausführung von Hochbauten. Themenspezifische
Vertiefung auf Sonderaspekte der Projektentwicklung, Ablau fplanung, Baucontrolling, Projektsteuerung
Teilmodul Facility Management:
Gebäudekennwerte,
Betriebskosten,
Instandhaltungskosten,
Flächen DIN 277
Studien- und Prüfungsleis-
VL Projektentwicklung: Ausarbeitung (Arbeitsaufwand: 20 Stun-
tungen
den)
VL
Facility
Management:
Ausarbeitung
(Arbeitsaufwand:
Stunden)
Medienformen
Tafel, Overhead, Beamer
Literatur
Rösel, Busch, Handbuch AVA; Rösel, Baumanagement
Stand: 16.10.2014
20
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 131
E 31 Bauphysik - Vertiefung
Modulbezeichnung
Bauphysik
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Prinzipen des energieeffizienten Planens und Bauens – Bauphysik (SS, 3 C), VL Prinzipien des energieeffizienten Planens
und Bauens - TGA (SS, 3 C), VL Bauschäden und energetische
Sanierung (WS, 3 C)
Studiensemester
8. und 9., jährlicher Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Maas, FB Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung
Dozent(inn)en
Prof. Maas, Dipl.-Ing. Schlitzberger
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Vertiefungsrichtung Baubetrieb / Baumanagement
Lehrform
Vorlesungen, Übungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Die VL „Prinzipen des energieeffizienten Planens und Bauens Bauphysik“ ist im Rahmen des Moduls verpflichtend. Ergänzend
soll ein weiteres Teilmodul alternativ aus den angebotenen VL
„Prinzipen des energieeffizienten Planens und Bauens - TGA“
oder „Bauschäden und energetische Sanierung“ belegt werden.
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Das Modul Bauphysik im Rahmen der Ergänzung Vertiefung des
se
Schwerpunktes Baubetrieb und Baumanagement soll die Kenn tnisse der Studierenden im Bereich der Bauphysik und der Tec hnischen Gebäudeausrüstung vertiefen.
Aufbauend auf den Grundlagen der Bauphysik und der Techn ischen Gebäudeausrüstung werden im Rahmen der Lehrveranstaltungen Prinzipien und Methoden vermittelt, welche die St udierenden in die Lage versetzen, selbstständig auf dem Gebiet
des energieeffizienten Planens und Bauens bestehende sowie
neu Gebäude- und Anlagenkonzepte zu bewerten. Insbesondere
hinsichtlich der Beurteilung von bestehenden und zu saniere nden Gebäude- und Anlagenkonfigurationen wird der Blick für
einen nachhaltigen Umgang mit den zur Verfügung stehenden
Ressourcen im Rahmen der Planung neuer Konzepte geschult.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 132
Die Studierenden werden sowohl für die Sanierung aus energetischen Beweggründen als auch auf dem Gebiet de r Bauschadensbeurteilung und -beseitigung mit Wissen ausgestattet,
welches die wesentliche Grundlage für eigenverantwortliches
Planen und Bauen darstellt.
Die Studierenden werden in die Lage versetzt, Bauschäden zu
erkennen, Ihre Ursachen und Wirkungen ein zuordnen und Maßnahmen für die Sanierung zu planen, bzw. Vor - und Nachteile
von Sanierungsvarianten vergleichend zu werten
Inhalt
Teilmodul Prinzipen des energieeffizienten Planens und Bauens :

Einführung

Berechnung von Transmissionswärmeverlusten

Lüftung

Wärmespeicherfähigkeit

Infrarotbeschichtung

Meteorologie

Interne Wärmequellen

Quantifizierung der Auswirkungen einzelner Einflus sgrößen

Verfahren zur Berechnung des Energiebedarfs

Wintergärten / verglaste Baukörper / Glasdoppelfass aden

Baupraktische Wärmeschutzausführungen
Teilmodul Prinzipen des energieeffizienten Planens und Bauens
- TGA:

Grundlagen Raumklima, Anforderungen, Randbedingu ngen

Grundlagen Bilanzierung und Bewertung

Ganzheitliche Gebäudekonzepte – Schwerpunkt Heizen

Innovative Konzepte und Technologien – Schwerpunkt
Heizen

Ganzheitliche Gebäudekonzepte – Schwerpunkt Kühlen

Innovative Konzepte und Technologien – Schwerpunkt
Kühlen

Tages- und Kunstlicht

Steuerung und Regelung, Nutzereinfluss

Ansätze auf Siedlungsebene, innovative Energieverso rgungskonzepte
Stand: 16.10.2014
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Seite 133
Teilmodul Bauschäden und energetische Sanierung:

Energieeinsparung im Gebäudebestand

Mess- und Analyseverfahren zur wärmetechnischen Beurteilung von Gebäuden

Bauphysikalische und baukonstruktive Maßnahmen zur
energetischen Sanierung

Sonderfälle Wärmeschutz

Bedarfs- und Verbrauchsenergieausweis

Prüfverfahren zur Beurteilung des Zustandes von G ebäuden

Studien- und Prüfungsleis-
Schadensbeispiele und Sanierung
Jeweils Hausarbeit (30 Stunden) in allen drei Teilmodulen
tungen
Medienformen
Vortrag, Übungen im PC-Pool
Literatur
Vorlesungsskripte und Übungsmaterialien können auf der zen tralen eLearning-Plattform der Hochschule (Moodle) nach Anmeldung heruntergeladen werden.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 134
E 5 Ausgewählte Kapitel im Schwerpunkt Baubetrieb und Baumanagement
Modulbezeichnung
Ausgewählte Kapitel im Schwerpunkt Baubetrieb
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
8. und 9.
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. V. Franz
Dozent(inn)en
N.N.
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Vertiefungsrichtung Baubetrieb / Baumanagement
Lehrform
Arbeitsaufwand
Credits
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnisse
Inhalt
Das Modul dient dazu, aktuelle Themen kurzfristig in das Leh rangebot zu integrieren, die bei der Erstellung des Modulhan dbuchs noch nicht abzusehen waren. Ebenso sind Vorlesungen
von Gastprofessoren, die nicht zum regelmäßig wieder kehrenden Lehrangebot zählen, hier einzuordnen.
Studien- und Prüfungsleistungen
Medienformen
Literatur
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
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Vertiefung Konstruktiver Ingenieurbau im M. Sc.
In der Vertiefung „Konstruktiver Ingenieurbau“ sind zwei der sieben Vertiefungsmodule V 3
bis V 9 im Umfang von jeweils 12 Credits zu belegen.
V 3a
Bodenmechanik (6 C)
V 3b
Grundbau (6 C)
V 4
Numerische Mechanik (12 C)
V 5
Baustatik (12 C)
V 6
Massivbau – Ingenieurbauwerke (12 C)
V 7
Holzbau (12 C)
V 8
Erdbebeningenieurwesen (12 C)
V 9
Hochleistungswerkstoffe und Nanotechnologie im Bauwesen (12 C)
Im Wahlpflichtbereich „Ergänzung der Vertiefung“ sind Lehrveranstaltungen im Umfang von
18 Credits aus folgender Auswahl zu belegen . Es besteht auch die Möglichkeit, statt zweier
Ergänzungsmodule (E-Module) à 6 Credits ein weiteres V-Modul aus der Auswahl V 3 bis V 9
zu belegen und so eine dritte Vertiefung im konstruktiven Bereich zu absolvieren :

E 4 Recycling und Sanierung (Urban) (6 C): Modulbeschreibung siehe „Vertiefung Bau-
betrieb und Baumanagement“ im M. Sc.“







E 6 Antike Konstruktionen (Dorka) (3 C)
E 7 Entwerfen und Konstruieren im Bestand (Seim) (6 C)
E 8 Bauwerkserhaltung (Seim) (6 C)
E 9 Sonderkapitel und Numerische Methoden des Massivbaus (Fehling) (6 C)
E 10 Spezialfragen der Geotechnik 1 (Reul) (6 C)
E 11 Vorbeugender Brandschutz (Hügin) (3 C)
E 15 Ausgewählte Kapitel im Schwerpunkt Konstruktiver Ingenieurbau
Im Wahlpflichtbereich „Bauingenieurwesen“ im Umfang von 12 Credits gilt für die Vertiefung
„Konstruktiver Ingenieurbau“ folgende Regelung:
a. Wenn im Bachelor-Studiengang bereits der Schwerpunkt Konstruktiver Ingenieurbau gewählt wurde: Wahl von einem Block à 12 C oder zwei Blöcken à 6 C aus dem Lehrangebot der
Vertiefungen „Baubetrieb und Baumanagement“, „Verkehr“ und „Wasser“ im Master Studiengang (inklusive optional der Schwerpunktmodule aus dem Bachelor-Studium).
b. Wenn im Bachelorstudiengang ein anderer Schwerpunkt gewählt wurde: Zwei der drei
Schwerpunktmodule SPK I, SPK II und SPK III aus dem Schwerpunkt Konstruktiver Ingenieu rbau des Bachelor-Studiengangs.
Für das SRW-Modul im Umfang von 6 Credits werden in der Vertiefung „ Konstruktiver Ingenieurbau“ folgende Lehrveranstaltungen empfohlen:

Bauordnungsrecht (Horn) (3 C)

Privates Baurecht (N.N.) (3 C)
Dabei ist zu beachten, dass die entsprechenden Lehrveranstaltungen nicht bereits im B achelor-Studium belegt worden sind; eine Doppelanrechnung ist nicht möglich.
Stand: 16.10.2014
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Seite 136
Zu den Modulprüfungen des Masterstudiums kann nur zugelassen werden, wer ein Ber atungsangebot zur Studienplanung gemäß § 10 (5) der Prüfungsordnung nachweist. Das E rgebnis der Beratung ist in einem Studienplan zu dokumentieren und vom Berater zu gene hmigen.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 137
V 3a Bodenmechanik
Modulbezeichnung
Bodenmechanik
Ggf. Modulniveau
-
Ggf. Kürzel
BM (TBM, BoLab)
Ggf. Untertitel
-
Ggf. Lehrveranstaltungen
Bodenmechanik (Teilmodule: Theoretische Bodenmechanik, Bodenmechanisches Laborpraktikum)
Studiensemester
8., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Reul
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Reul
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen für Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“, Wah lpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc. -Studium Bauingenieurwesen
für Schwerpunkt „Baubetrieb/Baumanagement“
Lehrform
Vorlesung, Übung, selbstständige Ausführung und Auswertung
von Laborversuchen, selbstständige Softwareanwendungen am
PC
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6 (je Teilmodul 3 Credits)
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Geotechnik
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Das Modul „Bodenmechanik“ beinhaltet die Veranstaltungen
se
„Theoretische Bodenmechanik“ und „Bodenmechanik Laborpraktikum“. Im ersten Teilmodul sollen den Studierenden vertiefte
Kenntnisse über das bodenmechanische Verhalten des Wer kstoffes Boden im Zusammenhang mit bautechnischen Aufgaben
sowie dessen Implementierung in numerischen Berechnung sverfahren vermittelt werden. Die Studierenden sollen die Kompetenz erwerben, bodenspezifische Eingangswerte zur Anwe ndung moderner numerischer Rechenverfahren bei konkreten
Fragestellungen in der Geotechnik zu ermitteln und kritisch zu
beurteilen. Die Studierenden sollen befähigt werden typische
geotechnische Fragestellungen (bspw. Setzungen von Gründungen, Verformungen von Baugruben, Standsicherheit von B öschungen) mittels numerischer Berechnungen mit der Finite
Elemente Methode zu bearbeiten.
Im zweiten Teilmodul sollen von den Studierenden bodenmechanische Standardversuche unter Anleitung selbstständig
durchgeführt und ausgewertet werden. Ziel ist das Erlernen des
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 138
selbstständigen Umgangs mit bodenmechanischen Versuchsa pparaturen sowie die Verknüpfung der theoretischen bodenm echanischen Ansätze mit den Ergebnissen der Laborversuche.
Weiterhin sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden,
selbstständig Eingangswerte für analytische und numerische
Standsicherheits- und Gebrauchstauglichkeitsberechnungen zu
ermitteln.
Inhalt
Teilmodul: Theoretische Bodenmechanik (3 Credits) (SS)
Zeitabhängiges Material- und Verformungsverhalten von Böden
(Konsolidation von Böden und Bodenkriechen), Stoffgesetze für
Böden (Verformungsverhalten von linear-elastisch bis hypoplastisch, Scherfestigkeit, Planung und Interpretation von Elementversuchen), Numerik in der Geotechnik (Grundlagen, Wahl
von Berechnungsausschnitten und Diskretisierung des Modells,
Simulation von Bauzuständen und nichtlineare Berechnungen),
Baugrunddynamik.
Teilmodul: Bodenmechanisches Laborpraktikum (3 Credits) (SS)
Eigenständige Durchführung von geotechnischen Feld - und
Laborversuchen: Standardlaborversuche, Ermittlung von Steifigkeitsparametern von Böden (Kompressionsversuche), Ermittlung
von Festigkeitsparametern von Böden (Triaxial- und Rahmenscherversuche), Ermittlung des Durchlässigkeitsbeiwerts, Plattendruckversuch, Handhabung von Auswertungsprogrammen.
Studien- und Prüfungsleis-
Studienleistungen:
tungen
Theoretische Bodenmechanik: Bearbeitung von einer Hausübung
(Arbeitsaufwand: 4 Stunden)
Bodenmechanik Laborpraktikum: Anwesenheitspflicht und Auswertung von Laborversuchsergebnissen
Prüfungsleistungen:
Theoretische Bodenmechanik: Klausur (90 Minuten)
Bodenmechanik Laborpraktikum: bewerteter Bericht über die
durchgeführten Laborversuche mit Versuchsbeschreibungen
und Auswertungen (Arbeitsaufwand: 12 Arbeitsstunden) und
mündliche Prüfung (30 Minuten)
Medienformen
Beamer, Tafel, Laborübung, Softwareanwendung am PC
Literatur
Gudehus (1981): Bodenmechanik. Enke Verlag
Kempfert/Raithel: Bodenmechanik und Grundbau,
Band 1: Bodenmechanik und Band 2: Grundbau
Kolymbas (2011): Geotechnik. 3. Auflage; Springer-Verlag
Kolymbas/Herle (2009): Stoffgesetze für Böden. In: Witt (Hrsg.)
Grundbau-Taschenbuch. Teil 1; 7. Auflage; Ernst & Sohn
Schultze/Muhs (1967): Bodenuntersuchungen für Ingenieurbauten. 2. Auflage, Springer Verlag
Von Wolffersdorff/Schweiger (2009): Numerische Verfahren in
der Geotechnik. In: Witt (Hrsg.) Grundbau -Taschenbuch. Teil 1;
7. Auflage; Ernst & Sohn
Vrettos (2009): Bodendynamik. In: Witt (Hrsg.) Grundbau -
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Taschenbuch. Teil 1; 7. Auflage; Ernst & Sohn
Stand: 16.10.2014
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Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 140
V 3b Grundbau
Modulbezeichnung
Grundbau
Ggf. Modulniveau
-
Ggf. Kürzel
GB (GBE, GSem)
Ggf. Untertitel
-
Ggf. Lehrveranstaltungen
Grundbau (Teilmodule: Grundbau Ergänzungen, Grundbauseminar)
Studiensemester
9., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Reul
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Reul
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen für Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“, Wah lpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc. -Studium Bauingenieurwesen
für Schwerpunkt „Baubetrieb/Baumanagement“
Lehrform
Vorlesung, Übung, selbstständige Softwareanwendungen am PC
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6 (je Teilmodul 3 Credits)
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Geotechnik
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Das Modul „Grundbau“ beinhaltet die Veranstaltungen „ Grund-
se
bau Ergänzungen“ und „Grundbauseminar“. Im ersten Teilmodul
sollen den Studierenden vertiefte Kenntnisse in der Berechnung
und Bemessung im Grundbau vermittelt werden. Damit soll die
Kompetenz zur Lösung geotechnischer Probleme gestärkt we rden.
Im zweiten Teilmodul sollen die Studierenden anhand eines
konkreten Bauprojektes lernen, sich selbstständig mit praxi sbezogenen geotechnischen Fragestellungen zu beschäftigen.
Dabei arbeiten die Studierenden mit in der Praxis gebräuchl ichen Berechnungsprogrammen. Durch Seminarvorträge zu einem ausgewählten Thema aus dem Bereich des Grundbaus soll
das Erstellen von Präsentationen, das Vortragen vor einer Gru ppe und die anschließende Diskussion geschult werden.
Inhalt
Teilmodul: Grundbau Ergänzungen (3 Credits) (WS)
Berechnung von Flächengründungen nach dem Bettungs- und
Steifemodulverfahren, Ergänzungen zur Berechnung und B emessung von Einzelpfählen (Seitendruck, horizontal belastete
Pfähle, negative Mantelreibung), Pfahlgruppen, Kombinierte
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 141
Pfahl-Plattengründungen, Wasserhaltung, Ergänzungen zur Berechnung und Bemessung von Baugruben (Tiefe Gleitfuge, Ve rankerungen, Gebrauchstauglichkeit, Bettungsmodulverfahren),
Unterfangung und Unterfahrung, Ergänzungen zu Böschungs und Geländebruch.
Teilmodul: Grundbauseminar (3 Credits) (WS)
Ausarbeitung zu einem konkreten Bauprojekt von der Ermit tlung der charakteristischen Bodenkenngrößen bis zum Grü ndungskonzept, Durchführung geotechnischer Berechnungen mit
EDV-Programmen, Ausarbeitung einer Präsentation zu einem
ausgewählten Thema aus dem Grundbau.
Studien- und Prüfungsleis-
Studienleistungen:
tungen
Grundbau Ergänzungen: Bearbeitung von einer Hausübung (A rbeitsaufwand: vier Stunden)
Prüfungsleistungen:
Grundbau Ergänzungen: Klausur (90 Minuten)
Grundbauseminar: bewertete Ausarbeitung zu einem konkreten
Bauprojekt, Seminarvortrag inkl. mündliche Prüfung (30 Min uten)
Medienformen
Beamer, Tafel, Softwareanwendung am PC
Literatur
EAB (2012): Empfehlungen des Arbeitskreises Baugruben. Deu tsche Gesellschaft für Geotechnik (DGGT). 5. Aufl.; Ernst & Sohn
EAP (2012): Empfehlungen des Arbeitskreises Pfähle. Deutsche
Gesellschaft für Geotechnik (DGGT). 2. Aufl.; Ernst & Sohn
EAU (2004): Empfehlungen des Arbeitsausschusses Ufereinfa ssungen. Deutsche Gesellschaft für Geotech nik (DGGT). 10.
Aufl.; Ernst & Sohn
Herth/Arndts (1994): Theorie und Praxis der Grundwassera bsenkung. 3. Auflage
Kempfert/Raithel (2012): Bodenmechanik und Grundbau.
Band 1: Bodenmechanik und Band 2: Grundbau. 3. Auflage;
Bauwerk Verlag
Reul (2000): In-situ-Messungen und numerische Studien zum
Tragverhalten der Kombinierten Pfahl-Plattengründung. Mitteilungen des Instituts und der Versuchsanstalt für Geotechnik der
TU Darmstadt, Heft 53
Randolph/Gourvenec (2011): Offshore Geotechnical Engineering. Spon Press
Weißenbach/Hettler (2011): Baugruben – Berechnungsverfahren.
2. Auflage; Ernst & Sohn
Witt (Hrsg.) (2009): Grundbau -Taschenbuch, Teile 1- 3. 7. Auflage, Ernst & Sohn
Ziegler (2012): Geotechnische Nachweise nach EC7 und DIN
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
1054. 3. neu bearbeitete Auflage; Ernst & Sohn
Stand: 16.10.2014
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Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 143
V 4 Numerische Mechanik
Modulbezeichnung
Numerische Mechanik
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Numerische Mechanik I:
Lineare Finite-Elemente-Methoden
Lineare Strukturdynamik
Numerische Mechanik II:
Nichtlineare Finite-Elemente-Methoden
Nichtlineare Strukturdynamik
Studiensemester
8. und 9., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. habil. Kuhl
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. habil. Kuhl
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“
Lehrform
Vorlesung, Übung
Arbeitsaufwand
360 Stunden, davon 8 SWS Präsenzzeit
Credits
12
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Mechanik I-III, Mathematik I-II
gen
Angestrebte Lernergebnisse
Lineare Finite-Elemente-Methoden
Die Studierenden frischen ihre Kenntnisse zur linearen Elast omechanik und Finite Elemente Diskretisierung eindimensionaler
Kontinua auf oder erreichen das rudimentäre Grundwissen zur
Numerischen Mechanik in einer kurzen Zusammenfassung. D arauf und auf den Lehrinhalten aufbauend sind die Studierenden
in der Lage ebene und räumliche Finite Elemente zu verstehen,
zu entwickeln und in einem Programm umzusetzen. Schließlich
erreichen sie einen Kenntnisstand der es ihnen erlaubt ein ind ividuelles Finite Elemente Programm zu entwickeln, zu verifizi eren und für Strukturanalysen anzuwenden.
Lineare Strukturdynamik
In diesem Teilmodul erwerben die Studierenden die Fähigkeiten
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 144
Aufgabenstellungen der linearen Strukturdynamik semianal ytisch und numerisch zu lösen. Mithilfe der modalen Zerlegung,
analytischen Lösung der entkoppelten Bewegungsgleichungen
und der modalen Superposition lösen die Studierenden zeitve ränderliche Probleme der Baudynamik semianalytisch. Weiterhin
sind die Studierenden mit verschiedenen Verfahren der numer ischen Zeitintegration vertraut. Sie sind in der Lage ihr individ uelles Finite Elemente Programm zur Analyse dynamisch beanspruchter Tragwerke zu erweitern, zu verifizieren und anz uwenden.
Nichtlineare Finite-Elemente-Methoden
Auf Basis des Verständnisses der grundsätzlichen Beschreibung
materiell und geometrisch nichtlinearer Elastomechanik sind di e
Studierenden fähig, die Finite Elemente Diskretisierung auf die
nichtlineare Betrachtungsweise zu erweitern und in das individuelle Programm zu implementieren. Zur geometrisch nichtl inearen Berechnung und Stabilitätsanalyse von Strukturen ve rstehen die Studierenden iterative Lösungsverfahren und erwe iterte Systeme zur Ermittlung kritischer Lastzustände. Die en tsprechenden Algorithmen können in das bestehende Finite El emente Programm implementiert, dort getestet und zu Struktu rberechnungen angewendet werden.
Nichtlineare Strukturdynamik
In diesem Teilmodul erlangen die Studierenden das notwendige
Wissen, wie auch im Fall einer geometrisch nichtlinearen eine
numerisch stabile und geeignet numerisch dissipative zeitliche
Integration der Strukturdynamik realisierbar ist. Insbesondere
kennen die Studierende die numerische Instabilität klassischer
Integrationsverfahren und wissen, wie diese Verfahren zu energieerhaltenden oder –dissipierenden Algorithmen modifiziert
werden. Zusätzlich verstehen sie die auf natürl iche Weise numerisch stabilen Algorithmen der Galerkin-Klasse. Als Krönung
des Moduls Numerische Mechanik setzen die Studierenden die
nichtlineare Dynamik in ihrem individuellen Finite Elemente
Programm um. Das Programm ist zur realitätsnahen Simulation
seismisch erregter Tragwerke und zur dynamischen Simulation
des Stabilitätsversagens (Beulen) von Tragwerken nutzbar.
Inhalt
Lineare Finite-Elemente-Methoden
Finite Elemente Methoden zur räumlichen Dikretisierung der
linearen Elastodynamik: Eindimensionale, ebene und räumliche
Ansatzfunktionen beliebigen Polynomgrads, eindimensionale,
ebene und räumliche Kontinuumselemente, erweiterte Verze rrungsansätze, Balkenelemente, Ensemblierung, Gleichungsl ösung mit homogenen und inhomogenen Verschiebungsrandb edingungen und Nachlaufrechnung, Programmentwicklung, verifikation und Strukturanalysen.
Lineare Strukturdynamik
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 145
Lösung der linearen Systembewegungsgleichung im Frequenz und Zeitbereich: Eigenwertanalyse, Modaltransformation und –
reduktion, analytische Lösung der entkoppelten Bewegungsgleichungen, modale Superposition, Zeitintegrationsverfahren
der Newmark- und Galerkin-Klasse bei Last- und Verschiebungsanregung, spektrale Analyse numerischer Eigenschaften
insbesondere Stabilität und Dissipation, Programmentwickl ung,
-verifikation und strukturdynamische Analysen .
Nichtlineare Finite-Elemente-Methoden
Finite-Elemente-Methoden zur räumlichen Diskretisierung der
nichtlinearen Elastodynamik: Grundlagen der geometrisch und
materiell nichtlineren Kontinuumsmechanik, nichtlineare Kontinuumsmechanik für Fachwerkstäbe, nichtlineare 1d - und Fachwerkselemente, Skizze nichtlinearer Kontinuumselemente, last , verschiebungs- und bogenlängenkontrollierte Iterationsverfahren einschließlich Konvergenzkriterien, Stabilitätsdefini tion
und Ermittlung kritischer Belastungszustände mithilfe von
Pfadverfolgung und erweiterten Systemen, Programmentwic klung, -verifikation, nichtlineare Strukturanalysen und Ermit tlung von Durchschlags- und Verzweigungspunkten.
Nichtlineare Strukturdynamik
Numerische Lösung der nichtlinearen Systembewegungsgle ichung im Zeitbereich: Zeitintegrationsverfahren der Newmark Klasse, numerische Stabilität, energieerhaltende oder –
dissipierende Algorithmen der Newmark-Simo-Klasse, diskontinuierliche und kontinuierliche Galerkin-Methoden höherer Genauigkeit, Programmentwicklung, -verifikation und nichtlineare
strukturdynamische Analysen
Studien- und Prüfungsleis-
Nach Präferenzen der Studierenden alternativ : Klausur (45 Mi-
tungen
nuten pro Teilmodul) oder Hausarbeit (40 Stunden pro Teilmodul) zur Programmentwicklung und Strukturanalyse sowie A bschlusspräsentation (30-45 Minuten)
Medienformen
Tafel- und Computeraufschrieb, Beamerpräsentation, virtuelles
Mechaniklabor, Programmentwicklung, E-Learning
Literatur
Bathe, K.-J.: Finite-Eemente-Methoden. Springer, aktuelle Auflage
Wriggers, P.: Nichtlineare Finite-Element-Methoden. Springer,
aktuelle Auflage
Kuhl, D.: Lineare Finite-Elemente-Methoden, Lineare Strukturdynamik, Nichtlineare Finite-Elemente-Methoden, Nichtlineare Strukturdynamik, Vorlesungsmanuskripte
In der Lehrveranstaltung für Hausarbeiten spezifizierte Zei tschriftenartikel, z.B.:
Simo, J.C. und Rifai, M.S.: A Class of Mixed Assumed Strain
Methods and the Method of Incompatible Modes, International
Journal for Numerical Methods in Engineering, 1990, 29, 1595 1638
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 146
Chung, J. und G.M. Hulbert, G.M.: A Time Integration Algorithm
for Structural Dynamics with Improved Numerical Dissipation:
The Generalized-a Method, Journal of Applied Mechanics, 1993,
60, 371-375
Hughes, T.J.R. und Hulbert, G.M.: Space-Time Finite Element
Method for Elastodynamics: Formulations and Error Estimates,
Computer Methods in Applied Mechanics and Engineering,
1988, 66, 339-363
Riks, E: An Incremental Approach to the Solution of Snapping
and Buckling Problems, International Journal of Solids and
Structures, 1979, 15, 529-551
Simo, J.C. und Tarnow, N.: The Discrete Energy -Momentum
Method. Conserving Algorithms for Nonlinear Elastodynamics,
Journal of Applied Mathematics and Physics, 1992, 43, 75 7-792
Groß, M., Betsch P. und Steinmann, P.: Conservation Properties
of a Time FE Method - Part IV: Higher Order Energy and Momentum Conserving Schemes, International Journal for Numer ical Methods in Engineering, 2005, 63, 1849 -1897
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 147
V 5 Baustatik
Modulbezeichnung
Baustatik
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Flächentragwerke, Modellierung mit Finiten Elementen
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
8. und 9., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
N. N.
Dozent(inn)en
N. N., Dr. Dr.-Ing. Jahn
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“
Lehrform
Vorlesung. Neben den Vorlesungen werden Übungen angebote n.
Die von den Studierenden selbständig zu lösenden Übungsau fgaben werden korrigiert zurückgegeben. Die Abgabe der
Übungsaufgaben ist freiwillig. Die Anwendung des Stoffes kann
in Projektarbeiten geübt werden.
Arbeitsaufwand
360 Stunden, davon 8 SWS Präsenzzeit
Credits
12
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Baustatik I und II, Mechanik I und II
gen
Angestrebte Lernergebnis-
In dieser Vorlesung werden vertiefende Themen der Statik a n-
se
gesprochen. Den ersten und größten Block bilden dabei die
Einflussfunktionen. Der Student lernt, was Einflussfunktionen
sind und warum Einflussfunktionen zur statischen Analyse von
Tragwerken nützlich sind und wie sie eingesetzt werden. In
anschaulicher, grafischer Weise wird dann erklärt, wie Einflussfunktionen an statisch bestimmten Tragwerken ermittelt werden
können und der Student eignet sich diese Techniken an. Danach
werden Einflussfunktionen an statisch unbestimmte Tragwerke
behandelt und das Thema wird auf die Analyse von ganzen
Tragwerken ausgeweitet, um dem Studenten die Einsicht zu
vermitteln, dass die (versteckte) Kinematik das wesentliche
Charakteristikum eines Tragwerks ist.
Im zweiten Teil der Vorlesung werden Seile behandelt. Der St udent lernt das Tragverhalten von Seilen kennen, lernt wie man
Seilpolygone ermittelt und wie natürlich leitet das Thema über
zu den Stützlinien und der Student lernt die Stützlinien für ve rschiedene Lasten zu ermitteln.
Im dritten Teil der Vorlesung werden Schubträger behandelt
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 148
und der Student lernt, wie sich solche Träger unter verschiedener Belastung verformen und lernt, dass Stockwerkrahmen sich
wie Schubträger verhalten.
Im vierten Teil der Vorlesung wird das Tragkonzept von Span nbandbrücken vorgestellt. Der Student lernt, dass der Balken
nach Theorie II. Ordnung und Spannbandbrücken eng verwandt
sind und dass auch Bogenbrücken mit aufgeständerter Fah rbahn in diese Klasse gehören.
Inhalt
Teilmodul Modellierung mit Finiten Elementen

Modellierung von Tragwerken mit finiten Elementen

Elementtypen

Variationsprinzip

Schnittgrößenermittlung mit der FEM

Interpretation und Bewertung der Ergebnisse

Adaptive Verfahren

Genauigkeit

Bemessung

Nichtlineare Probleme

Anwendung im Massivbau

Einarbeitung in ein kommerzielles FE-Programm
Teilmodul Statik der Flächentragwerke I

Einführung in die Statik der Kontinua

Elastizitätstheorie

Scheiben

Platten

Schalen

numerische Methoden
Teilmodul Statik der Flächentragwerke II

Einführung in die Schalentheorie

Membrantheorie der Rotationsschalen

Biegetheorie der Rotationsschalen

Zusammengesetzte Schalen
Teilmodul Baustatik III
Stand: 16.10.2014

Einflussfunktionen

Traglastverfahren

Seilstatik

Schubträger

Bogenträger

Nichtlineare Probleme
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Studien- und Prüfungsleis-
Seite 149
Klausur (120 Minuten)
tungen
Medienformen
Tablet PC, Beamer, Internet Plattform Moodle
Literatur
Altenbach, Naumenko, Ebene Flächentragwerke; Girkmann, Fl ächentragwerke; Hake, Meskouris, Statik der Flächentragwerke;
Hartmann, Structural Analysis with Finite Elements; Petersen,
Statik und Stabilität der Baukonstruktionen; Link, Finite Elemente in der Statik und Dynamik; Rothert, Nichtlineare Stabst atik
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 150
V 6 Massivbau - Ingenieurbauwerke
Modulbezeichnung
Massivbau - Ingenieurbauwerke
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Spannbetonbau, Brückenbau
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
8. und 9., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Fehling
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Fehling
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“
Lehrform
Vorlesung, Übung
Arbeitsaufwand
360 Stunden, davon 8 SWS Präsenzzeit
Credits
12
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Die Studierenden sollen, aufbauend auf den Kenntnissen aus
se
dem Bereich des Hochbaus, befähigt werden, Tragwerke aus
dem Bereich des Ingenieurbaus, insbesondere des Massiv - und
Verbund-Brückenbaus, zu berechnen und zu konstruieren. Die
notwendigen Grundlagen in Bezug auf Lastannahmen für Brücken sowie das Vorspannen statisch bestimmter und statisch
unbestimmter Systeme werden in den Teilmodulen behandelt.
Inhalt
Teilmodul Einführung in den Spannbetonbau (2 SWS)

Vorspannung äußerlich statisch bestimmter Systeme

Zentrisch vorgespannter Stab
- sofortiger Verbund
- nachträglicher Verbund

Exzentrisch vorgespannter Stab
- sofortiger Verbund
- nachträglicher Verbund

Spannkraftverlust infolge Reibung

Spannkraftverlust infolge Kriechen und Schwinden des B etons
Stand: 16.10.2014

Nachweise in den Grenzzuständen der Tragfähigkeit

Eintragung konzentrierter Kräfte

Vorspannung ohne Verbund
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 151
Teilmodul Spannbeton-Konstruktionen (2 SWS)

Vorspannung äußerlich statisch unbestimmter Systeme
(Schnittkraftumlagerung infolge Kriechens und Schwi ndens)

Berücksichtigung des zeitabhängigen Verformungsverha ltens (Kriechen und Schwinden des Betons) von Spannbeto nkonstruktionen

Ergänzungen zu Querkraft und Torsion bei Spannbetonba uteilen

Beschränkung der Rissbreiten im Spannbetonbau

Mindestbewehrung und Robustheit von Spannbetonkonstruktionen

Externe Vorspannung

Ermüdungsprobleme und Ermüdungsnachweise

Anwendung von hochfestem Beton in Spannbetonbauteilen
Teilmodul Einführung in den Massivbrückenbau (2 SWS V
+ 2 SWS Ü)

Begriffe, Entwurfsgrundlagen, Systeme, Querschnitte, Stü tzen und Widerlager, Lastannahmen, Berechnung und Ko nstruktion von wesentlichen Bauteilen, Konstruktionsdetails

Belastungen einschließlich Zwängungsbeanspruchungen

Bogenbrücken, Rahmenbrücken

Plattenbrücken, Plattenbalkenbrücken, Kastenträgerbrücken

Schrägkabelbrücken

Bauverfahren des Brückenbaus

Verbundbrücken

Widerlager

Pfeiler

Lager

Konstruktive Durchbildung

Sanierung von Schäden an Brücken
Studien- und Prüfungsleis-
Teilmodule „Einführung in den Spannbetonbau“ und „Spannbe-
tungen
ton-Konstruktionen“: zusammen Klausur (150 Minuten)
Teilmodul „Einführung in den Massivbrückenbau“: Fachgespräch
(45 Minuten) + Prüfungsvorleistung: Brückenbauprojekt
Medienformen
Tafel- und Computeraufschrieb, Beamer - und Folienpräsentation
Literatur
Mehlhorn, G.; Fehling, E.; Jahn, Th.; Kleinhenz, A.: Bemessung
von Betonbauten im Hoch- und Industriebau, Reihe: Bauingenieur-Praxis, 1. Auflage, Berlin: Verlag Ernst & Sohn, 2002
(www.wiley-vch.de/publish/dt/books/)
Eligehausen, R.; Gerster, R.: Das Bewehren von Stahlbetonba u-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 152
teilen - Erläuterungen zu verschiedenen gebräuchlichen Baute ilen, DAfStb-Heft 399, Berlin: Verlag Ernst & Sohn, 1993.
Mehlhorn, G.; Fehling, E.; Schreiber, W.: Massivbrücken (Skripte)
Leonhardt, F.: Vorlesungen über Massivbau, Teil 6, Berlin:
Springer Verlag, 1979.
Holst, K. H.; Holst, R.: Brücken aus Stahlbeton und Spannbeton,
6. Auflage, Berlin: Verlag Ernst & Sohn, 20 14.
Menn, C.; Brühwiler, E.: Stahlbetonbrücken, 3., aktualisierte und
erweiterte Auflage, Wien: Springer Verlag, 2003.
Mehlhorn (Hrsg.): Handbuch Brücken – Entwerfen, Konstruieren,
Berechnen, Bauen und Erhalten, Springer Verlag 2007
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 153
V 7 Holzbau Vertiefung
Modulbezeichnung
Holzbau - Vertiefung
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
1+2 Hallen und Brücken
3 Holzhausbau
4 Bewertung und Instandsetzung von Holztragwerken
Studiensemester
8./9. zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Seim
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Seim (6 SWS), Lehrbeauftragter N.N. (2 SWS)
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“
Lehrform
Vorlesung, Übung, Laborpraktikum, Exkursion
Arbeitsaufwand
360 Stunden, davon 8 SWS Präsenzzeit
Credits
12
Voraussetzungen nach Prü- Abschluss B.Sc. Bauingenieurwesen
fungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Holz- und Mauerwerksbau - Grundlagen
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Die Studierenden sind in der Lage weitgespannte Holztagwerke
se
für Brücken und Hallen sowie alle Tragelemente des Holzhausbaus einschließlich der erforderlichen Anschlüsse und Aussteifungselemente zu entwerfen, zu bemessen und konstruktiv sicher zu fügen. Die Studierenden sind in der Lage bestehende
Holztragwerke hinsichtlich ihrer Tragsicherheit und G ebrauchstauglichkeit zu bewerten und ggf. Verstärkungs - oder
Instandsetzungsmaßnahmen vorzuschlagen.
Die dafür erforderlichen Kenntnisse zur Tragfähigkeit und G ebrauchstauglichkeit von Tragelementen und Anschlüssen sowie
die erforderlichen baukonstruktive Kenntnisse werden in au sreichender Tiefe und Breite beherrscht.
Inhalt
Hallen und Brücken (6 Credits)

Einführung
- Entwurfsgrundlagen
- Beispiele

Tragelemente und Anschlüsse
- gekrümmte Träger
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 154
- unterspannte Träger
- Fachwerke
- Rahmentragwerke

Konstruktionsdetails

Modellbildung für weitgespannte Tragwerke
- Stabilität
- räumliches Tragverhalten
- Steifigkeiten und Verformungen
- Anschlüsse

Sonderthemen
-
Querzugverstärkung
-
Schwingungsverhalten
-
Holzschutz etc.
Holzhausbau (3 Credits)

Einführung Holzhausbau
- Entwurfsgrundlagen
- Beispiele

Tragelemente und Anschlüsse im Holzhausbau
- Schrauben- und Nagelverbindungen
- Wand- und Deckenscheiben
- Verbindungsmittel mit bauaufsichtlicher Zulassung
- Decken- und Wandsysteme
- Verbundtragwerke

Konstruktionsdetails des Holzhausbaus

Sonderthemen des Holzhausbaus
- Brandschutz, Schallschutz etc.
Bewertung und Instandsetzung von Holztragwerken (3 Credits)

Einführung in die Bewertung und Instandsetzung
- historische Tragwerke, Konstruktionsgeschichte
- historische Verbindungstechniken

Methoden und Verfahren der Zustandserfassung
- Praktikum Bohrwiderstandsmessung etc.


Nachträgliche Verstärkung und Reparatur
-
Konzepte
-
Klebetechnologie
-
Selbstbohrende Schrauben
Sonderthemen Bewertung und Instandsetzung
-
Fachwerkinstandsetzung etc.
Studien- und Prüfungsleis-
Bearbeitung und Präsentation einer Hausübung (30 Stunden),
tungen
Teilnahme an einer Pflichtexkursion (8 Stunden),
Fachgespräch (30 Minuten) oder Klausur (60 Minuten) zu jedem
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 155
Teilmodul (3 Credits)
Medienformen
Tafelanschrift, Beamer
Literatur
Vorlesungsmanuskript
Neuhaus: Lehrbuch des Ingenieurholzbaus, Teubner Verlag
Werner, Zimmer: Holzbau 2, Dach- und Hallentragwerke, Springer-Verlag
Schulze: Holzbau, Teubner-Verlag
Lißner, Rug: Holzbausanierung, Springer-Verlag
Natterer, Herzog, Volz: Holzbau-Atlas
Eine aktualisierte Literaturliste wird zu Beginn der einzelnen
Lehrveranstaltung bereit gestellt
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 156
V 8 Erdbebeningenieurwesen
Modulbezeichnung
Erdbebeningenieurwesen
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
V 8
Ggf. Untertitel
-
Ggf. Lehrveranstaltungen
-
Studiensemester
8. und 9., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Dorka
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Dorka
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“
Einzelne Teilmodule auch als Ergänzung wählbar.
Teilmodul 1 auch geeignet für Architekten und Maschinenbauer
Teilmodul 3 auch geeignet für Architekten
Lehrform
Vorlesung, Übung, Seminar
Arbeitsaufwand
Teilmodul 1: 180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Teilmodul 2: 90 Stunden, davon 2 SWS Präsenzzeit
Teilmodul 3: 90 Stunden, davon 2 SWS Präsenzzeit
Credits
12
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Teilmodul 1: keine
Teilmodul 2: Teilmodul 1 oder vergleichbare Kurse
Teilmodul 3: Teilmodule 1 und 2 oder vergleichbare Kurse
Angestrebte Lernergebnis-
Der/Die Studierende soll mit den multidisziplinären Fragestel-
se
lungen des Erdbebeningenieurwesens umgehen können. Er/Sie
wird in die Lage versetzt, nicht nur konventionelle Tragwerke
nach EC-8 zu dimensionieren, sondern auch robustere und
wirtschaftlichere Konzepten wie z.B. bewehrtes Mauerwerk oder
Seismic Control Systeme (Base Isolation und Hyde -Systeme).
Weiterhin wird er/sie mit den Methoden zur Risikoabschätzung
urbaner Zentren vertraut gemacht und lernt interdisziplinäre
Konzepte kennen, mit denen man solche Zentren erdbebens icher machen kann.
Inhalt
Teilmodul 1: Einführung in das Erdbebeningenieurwesen (6 C)
-
Seismologische Grundlagen: Ursache und Beschreibung von
Erdbeben, Aufnahme und Auswertung von Erdbebenwellen,
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 157
Erbebenzonierung, Sekundäreffekte wie Erdrutsche und
Tsunamis
-
Fußpunkterregte Tragwerke: Dynamische Grundlagen, Berechnung fußpunkterregter Ein- und Mehrfreiheitsgradsysteme im Zeit- und Frequenzbereich, Schwingtischuntersuchungen
-
Bauwerksverhalten: Günstige und ungünstige Tragsysteme,
Schwingtischuntersuchungen an Modellen, Verhalten von
Stahl-, Stahlbeton, Holz und Mauerwerk.
-
Einführung in die Risikoabschätzung: Hazard und Vulnerability, Risikodefinition, Risiko aus Sicht der Versicherer.
-
Die Rolle der Lifelines Verkehr, Wasserver - und entsorgung,
Energieversorgung, Kommunikation.
-
Gesellschaftliche Fragestellungen: Warum steigt überall das
Risiko? Unwissen oder Ignoranz? Welche Kräfte können mobilisiert werden, welche stehen dagegen?
Teilmodul 2: Erdbebensichere Konstruktionen (3 C)
-
Konventionelle Tragwerke: Normative Voraussetzungen und
Nachweisverfahren, Bemessung von Stahl, Stahlbeton, Holz
und Mauerwerk nach EC8. Anforderungen an die Detailau sbildungen, Nachteile und Grenzen konventioneller Tragwe rke
-
Erdbebengerechte Tragwerkskonzepte: Tragwerke mit
Dämpfern, Seismic Control Konzepte und dafür geeignete
Geräte, Anforderungen an die Nachweise
-
Erdbebensanierung: Anforderungen an Sanierungsmaßnahmen, Verstärkungen, zus. Dämpfung, Tragwerksänderu ngen, Seismic Control Konzepte, Sanierung historischer Ba uwerke
Teilmodul 3: Erdbebensicherung urbaner Zentren (3 C)
-
Seismische Bewertung: regionale und individuelle Bewe rtung, „walk-through“ u. 3-Stufen Methoden
-
Risikomodellierung: Hazard und Vulnerabilitymodelle, Er dbebenszenarien, Risikoabschätzung
-
Urbane Herausforderungen: Urbane Sanierung, historische
Stadtkerne, Lifelines, Industrieansiedlungen, gesellschaftl iche Einflüsse
Prüfungsvorleistung
Teilmodul 1: Seminarvortrag ca. 20 Min. plus Diskussion
Teilmodul 2: Hausübung 20 Std. (im o.g. Gesamtaufwand enthalten).
Teilmodul 3: Posterpräsentation plus Diskussion (15-30 Minuten)
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Studien- und Prüfungsleistungen
Seite 158
Klausuren in den Teilmodulen:
120 Min. in Teilmodul 1
Jeweils 60 Min. in Teilmodulen 2 und 3
Medienformen
PowerPoint Vorträge (werden als Downloads zur Verfügung g estellt), Hörsaalversuche, Arbeit im Unterricht mit speziellen
Computerprogrammen (werden zur Verfügung gestellt) in
Kleingruppen
Literatur
Wird in der Veranstaltung zum jeweiligen Themenkreis angeg eben
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 159
V 9 Hochleistungswerkstoffe und Nanotechnologie im Bauwesen
Modulbezeichnung
Hochleistungswerkstoffe und Nanotechnologie im Bauwesen
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Chemisch-physikalische und mechanische Eigenschaften von
Konstruktions-, Hochleistungs- und Nanowerkstoffen im Bauwesen.
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
8. und 9., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. rer. nat. Bernhard Middendorf
Dozent(inn)en
Prof. rer. nat. Bernhard Middendorf, Dr. Wetzel
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“
Lehrform
Vorlesung, Übung, Praktische Laborübungen, Exkursionen
Arbeitsaufwand
360 Stunden, davon 8 SWS Präsenzzeit.
Credits
12, davon je Teilmodul 3 C
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Schwerpunkt „Werkstoffe“ o.ä. im Bachelor-Studium
gen
Angestrebte Lernergebnis-
In dem forschungsorientierten Vertiefungsmodul sollen den
se
Studierenden die wissenschaftlichen Hintergründe moderner
Hochleistungswerkstoffe im Bauwesen vermittelt werden. Sie
sollen durch ein vertieftes Verständnis der chemischen und
analytischen Grundlagen und in Kenntnis der wesentlichen analytischen Methoden, nano- und mikrotechnologischen Verfahren und Möglichkeiten zur Modellbildung in die Lage versetzt
werden, sich aktiv an aktuellen Forschungsvorhaben des Instituts und ihrer praktischen Umsetzung beteiligen zu können.
Inhalt
TM 1: Grundlagen und praktische Anwendung von Hochleistungswerkstoffen (3 C)
- Chemische und physikalische Grundlagen der Bindemittel
- Chemische und physikalische Grundlagen der Nanomaterialien
- Arten und Wirkungsweise von Zusatzstoffen und bauchem ischen Zusatzmitteln zur Steuerung der Eigenschaften von
Baustoffen ( Verflüssiger, Fließmittel, Erstarrungs- und Erhärtungsbeschleuniger und -verzögerer, Wasserretentions-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 160
mittel, Kunststoffdispersionen, Microsilica, Nanopartikel etc.)
- Gefügestrukturen von Werkstoffen im Mikro- und Nanomaßstab
- Physikalische und chemische Optimierung von Bindemitteln,
Mörteln und Betonen (Packungsdichte, chem. Widerstand etc.)
- Selbstverdichtender, hochfester und Ultra-hochfester Beton,
Beton mit hohem Säurewiderstand.
- Verwendung von Nanopartikeln im Bauwesen
- Smart Materials: Baustoffe mit Zusatzeigenschaften (Scha dstoffkatalyse, Selbstreinigung, Wärme- und Kälteregulierung
etc.).
- Umweltverträglichkeit von Beton und anderen Werkstoffen.
- Beispiele für die Anwendung von Hochleistungswerkstoffen
TM 2: Moderne Baustoffanalytik zur Optimierung von Hochlei stungswerkstoffen (3 C)
In der Baustoffforschung und -prüfung und der Bauchemie übliche chemische und physikalische Bestimmungsverfahren und
ihre Einsatzgebiete werden behandelt. Parallel wird die prakt ische Anwendung dieser Verfahren von den Studierenden selbst
an konkreten Beispielen im Laboralltag erlernt.
Themen sind u.a.:
- Probennahme und Probenvorbereitung,
- Röntgendiffraktometrie, Röntgenfluoreszenzanalyse, Part ikelcharakterisierung (Dichtebestimmung, Siebung, Feinheit
nach Blaine, Lasergranulometrie, Kornformanalyse, Oberfl ächenbestimmung nach BET), Porenanalyse (Wasseraufnahme,
Quecksilberdruckporosimetrie, Adsorptionsisothermen),
Thermoanalytische Messverfahren (isotherme Kalorimetrie,
Thermogravimetrie, DSC), mikroskopische Verfahren (Lich tmikroskopie, Rasterelektronenmikroskopie, Rasterkraftmi kroskopie) und rheologische Messverfahren
TM 3: Anwendung von und Konstruktion mit Hochleistungsba ustoffen (3 C)
- Konstruktive Eigenschaften (Festigkeit, Duktilität, Dauerha ftigkeit)
- Stoffgerechte Bemessung: Ermittlung charakteristischer Stof fkennwerte und ihre Umsetzung in Bauwerke
- Stoffgerechte Konstruktion: Filigrane Bauteile und Bauwerke,
Kleben von Bauteilen, automatisiertes Bauen etc.
- Nachhaltigkeit von Bauwerken mit Hochleistungsbaustoffen.
TM 4: Praxisbeispiele zur Anwendung von Hochleistungswer kstoffen (3 C)
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 161
- Exkursionen mit folgenden Inhalten: Herstellung von Bindemitteln (Zement, Kalk, Gips, Hüttensand, etc.); Herstellung
von Werkstoffen (Betonfertigteile, Feuerfestprodukte, etc.);
Anwendung von Baustoffspezifischer Analytik und Dauerha ftigkeit und Instandsetzung von Bauwerken
- Termine für die Exkursionen und Vortragsthemen werden
individuell mit dem Dozenten abgesprochen
Studien- und Prüfungsleistungen
Prüfungsleistung:
Teilmodul 1: Fachgespräch (45 Minuten) oder Klausur (90 Min uten)
Teilmodul 2: Fachgespräch (30 Minuten) oder Klausur (45 Min uten)
Teilmodul 3: Fachgespräch (30 Minuten) oder Klausur (45 Min uten)
Teilmodul 4: Vortrag (15min) oder Protokoll und Exkursion
Medienformen
Powerpoint, praktische Laborübungen, Handout, Video
Literatur
Umdruck, PP-Dateien, Literaturliste jeweils aktuell
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 162
Module zur Ergänzung der Vertiefung Konstruktiver Ingenieurbau
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 163
E 6 Antike Konstruktionen
Modulbezeichnung
Antike Konstruktionen
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
-
Ggf. Lehrveranstaltungen
-
Studiensemester
8., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Dorka
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Dorka
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“
Lehrform
Seminar
Arbeitsaufwand
90 Stunden, davon 2 SWS Präsenzzeit
Credits
3
Voraussetzungen nach Prü- keine
fungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Grundkenntnisse in der Konstruktion und Berechnung bzw. der
gen
Planung von Tragwerken
Angestrebte Lernergebnis-
Durch die Anwendung moderner Tragwerksanalysen auf antike
se
Konstruktionen werden Möglichkeiten und Grenzen solcher M ethoden schnell erfahren und so ein kritisches Verständnis dazu
entwickelt. Die eigenständige Ausarbeitung eines mit vielen
Unbekannten versehenen Themas in einem ungewöhnlichen
Umfeld fördert wissenschaftliches Vorgehen, aber auch ingen ieurmäßiges Denken. Weiterhin wird der Blick für die Bedeutung
unseres konstruktiven Welterbes geschärft.
Die Anwendung ganzheitlicher, antiker Konstruktionsprinzipien
auf moderne Bauwerke relativiert den Sinn der heute weit ve rbreiteten Trennung zwischen architektonischer Planung und
statischer Analyse.
Durch Zusammenarbeit mit Archäologen (z.B. DAI-Kairo, Universität Heidelberg) wird die Kommunikationsfähigkeit mit a nderen Fachkulturen erhöht.
Inhalt
Je Semester wechselnde Themenschwerpunkte:
Ägyptische Bauwerke, mesopotamische Bauwerke, griechisch römische Bauwerke, prä-kolumbianische Bauwerke etc.
Anwendung moderner Analysemethoden zur Abschätzung der
Tragfähigkeit antiker Bauwerke (z.B. Tragfähigkeitsanalyse
ägyptischer Transportrampen, römischer Aquädukte etc.).
Anwendung antiker Planungsgrundsätze auf moderne Tragwe rke (z.B. das aus Naturbeobachtung abgeleitete Harmonieprinzip
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 164
griechischer Bauwerke).
Antike Bauablaufplanung, Herstellungsprozesse, Materialien.
Raum für eigene Themenwahl (z.B. die konstruktiv architektonische Auseinandersetzung mit einem bestimmten
antiken Bauwerk) ist vorhanden.
Prüfungsvorleistung
keine
Studien- und Prüfungsleis-
Ca. 20-minütiger Seminarvortrag zu einem ausgewählten Th e-
tungen
ma mit anschließender Diskussion
Vorbereitungszeit 20 Std. (im o.g. Gesamtaufwand enthalten)
Medienformen
Präsentationen mit Laptops
Literatur
Wird in der Veranstaltung themenabhängig bekannt gegeben
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 165
E 8 Bauwerkserhaltung
Modulbezeichnung
Bauwerkserhaltung
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
8., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Seim
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Seim, Dr.-Ing. Ulrich Huster
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“
Lehrform
Vorlesung, Übung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- Abschluss B.Sc. Bauingenieurwesen
fungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Holz- und Mauerwerksbau Grundlagen
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Die Studierenden sind in der Lage, Baumaßnahmen im Bestand
se
vorzubereiten und fachlich zu begleiten. Sie sind mit den
grundlegenden Arbeitsschritten der statisch -konstruktiven Bewertung vertraut und haben Detailkenntnisse zu Untersuchungs- und Instandsetzungsmaßnahmen erworben.
Inhalt
In einem ersten Teil der Vorlesung werden Grundkenntnisse zu
Baustoffen und Konstruktionsarten vermittelt, die heute nicht
mehr gebräuchlich sind. Dazu zählen gemauerte Bögen und
historische Dachtragwerke genauso, wie Hohlkörperdecken und
Stahlbetonkonstruktionen, die mit Stahl I bewehrt wurden. B esonderheiten der statisch-konstruktiven Analyse bestehender
Bauwerke, die Bewertung von Eingriffen in die Tragstruktur s owie der Entwurf und die Dimensionierung von Verstärkungsmaßnahmen werden ausführlich behandelt.
Nachdem in die Verfahren der Schadensaufnahme und dokumentation eingeführt wurde, werden in einem zweiten Teil
der Vorlesung typische Schadensbilder und deren Ursachen
erläutert. Darauf aufbauend werden die Themen Bewertung und
Instandsetzung von Rissen, Ergänzung von Materialverlust, R eparatur und Austausch überlasteter Bauteile sowie Fragen der
bauphysikalischen Instandsetzung ausführlich behandelt. Im
Rahmen der Lehrveranstaltung „Entwerfen und Konstruieren im
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 166
Bestand“ können die Kenntnisse weiter vertieft werden.
Studien- und Prüfungsleis-
Mündliche Prüfung (30 Minuten)
tungen
Medienformen
Tafelanschrift, Beamer
Literatur
Vorlesungsmanuskript „Bauwerkserhaltung-Mauerwerksbau“
Seim: Bewerten und Verstärken von Stahlbetontragwerken, Ve rlag Ernst & Sohn
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 167
E 9 Sonderkapitel und Numerische Methoden des Massivbaus
Modulbezeichnung
Sonderkapitel und Numerische Methoden des Massivbaus
Ggf. Modulniveau
Vertiefung / Ergänzung
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
9.
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Fehling
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Fehling
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“
Lehrform
Vorlesung und Übung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Vorkenntnisse aus Massivbau-Grundlagen sowie wenigstens
gen
einem Schwerpunkt- oder Vertiefungsmodul des Massivbaus
Angestrebte Lernergebnis-
Das Modul gibt einen Einblick in besondere Fragestellungen aus
se
dem Bereich des Massivbaus und des konstruktiven Glasbaus.
Es dient der Vertiefung von Kenntnissen und Fähigkeiten für
besondere Konstruktionen des Massivbaus. Die Studierenden
sollen u.a. mit modernen nichtlinearen Berechnungsverfahren
für Tragwerke des Massivbaus vertraut gemacht werden und
lernen, diese an überschaubaren Aufgaben anzuwenden sowie
die dabei erhaltenen Ergebnisse bewerten zu können.
Inhalt
Teilmodul Sonderkapitel des Massivbaus (3 Credits)

Nichtlineares Verhalten von Stahlbetonstrukturen
(bei statischer und dynamischer Belastung, z.B. im Fall von
Erdbeben, Anprall)

Stabilitätsprobleme im Stahlbeton- und Spannbetonbau

Befestigungstechnik

Zwangbeanspruchung bei Hochbaukonstruktionen
(z.B. lange, fugenlose Bauten)
Stand: 16.10.2014

Weiße Wanne

Betonbauten für den Umweltschutz

Hochfester und Ultrahochfester Beton

Hochhäuser
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel

Türme und Masten, Windenergieanlagen

Aktuelle Fragen und Ergebnisse aus der Forschung
Seite 168
Teilmodul Numerische Methoden des Massivbaus (3 Credits)

Einführung in die Berechnung von Stahlbetonflächentra gwerken (FEM)

Werkstoffverhalten

Beton- und Stahlelemente

Verbundelemente

Modellierung der Rissbildung

Numerische Behandlung bei Scheiben-, Platten- und Schalentragwerken

Plastizitätstheoretische Grundlagen für die Berechnung von
Stahlbetonflächentragwerken

Bruchmechanik bei Stahlbeton

Anwendung in Forschung und Praxis
Studien- und Prüfungsleis-
Studienleistungen: Für Numerische Methoden des Betonbaus
tungen
sind Übungsleistungen (Arbeitsaufwand: 60 Stunden) zu erbringen. Die Bearbeitung und termingerechte Abgabe aller Hau sübungen ist Voraussetzung bei erstmaliger Teilnahme an einem
Fachgespräch. Die selbständig zu lösenden Übungsaufgaben
werden - bei erfolgreicher Bearbeitung - testiert und korrigiert
zurückgegeben.
Prüfungsleistung: Je Teilmodul ein Fachgespräch (jeweils 45
Minuten).
Medienformen
Tafel- und Computeraufschrieb, Beamerpräsentation, Folien,
Übungen im EDV-Labor
Literatur
Teilmodul Sonderkapitel des Massivbaus
Mehlhorn, G.; Fehling, E.; Jahn, Th.; Kleinhenz, A.: Bemessung
von Betonbauten im Hoch- und Industriebau, Reihe: Bauingenieur-Praxis, 1. Auflage, Berlin: Verlag Ernst & Sohn, 2002
Schlaich, J.; Schäfer, K.: Konstruieren im Stahlbetonbau, in: B etonkalender 2001, Teil 2, Verag ernst und Sohn
Teilmodul Numerische Methoden des Massivbaus:
Mehlhorn, G.; Kollegger, J.: Anwendung der Finite Elemente
Methode im Stahlbetonbau, in: DER INGENIEURBAU (Hrsg.:
Mehlhorn, G.), Band: Rechnerorientierte Baumechanik, Berlin:
Verlag Ernst & Sohn, 1995.
Cook, R. D.; Malkus, D. S.; Plesha, M. E.: Concepts and Applic ations of Finite Element Analysis, 3rd edition, Wiley.
Rombach, G.: Anwendung der Finite-Elemente-Methode im Be-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 169
tonbau - Fehlerquellen und ihre Vermeidung, Berlin: Verlag
Ernst & Sohn, 2000.
de Borst, R.; Meyer, C.: Numerische Probleme bei nichtlinearem
Tragwerksverhalten, in: DER INGENIEURBAU (Hrsg.: Mehlhorn,
G.), Band: Rechnerorientierte Baumechanik, Berlin: Verlag Ernst
& Sohn, 1995.
Hofstetter, G.; Mang, H.: Computational Mechanics of Rei nforced Concrete Structures, Braunschweig: Vieweg, 1995.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 170
E 10 Spezialfragen der Geotechnik 1
Modulbezeichnung
Spezialfragen der Geotechnik 1
Ggf. Modulniveau
-
Ggf. Kürzel
SG (STB, TB)
Ggf. Untertitel
-
Ggf. Lehrveranstaltungen
Spezialfragen der Geotechnik (Teilmodule: VL Spezialtiefbau (3
C) und VL Tunnelbau (3 C))
Studiensemester
8. bzw. 9., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Reul
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Reul, N. N.
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“
Lehrform
Vorlesung, Übung, Lehrfilm, Exkursion
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6 (je Teilmodul 3 Credits)
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Geotechnik
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Dieses Modul beinhaltet die Veranstaltungen „Spezialtiefbau“
se
sowie „Tunnelbau“.
Das erste Teilmodul befasst sich mit ausgewählten Frageste llungen aus dem Spezialtiefbau. Ziel der Veranstaltung ist die
Vermittlung von Fach- und Methodenkompetenz zur selbstständigen Problemlösung im Bereich des Spezialtiefbaus. Hierzu
werden dem Studierenden Verfahren vermittelt, die bei unte rschiedlichen Problemstellungen im Bereich des Spezialtiefbaus
zum Einsatz kommen können. Der Studierende wird in die Lage
versetzt, über den zielorientierten Einsatz von geotechnischen
Maßnahmen zu entscheiden und deren Herstellung, Berechnung
und Qualitätssicherung entsprechend dem aktuellen Stand der
Technik durchzuführen.
Das zweite Teilmodul befasst sich mit den Grundlagen des Tu nnelbaus. Insbesondere die Arbeitsweisen der Felsmechanik we rden den Studierenden vorgestellt. Die Studierenden sollen die
Fähigkeit zur ingenieurtechnischen Beurteilung von Ausfü hrungsvarianten im Tunnelbau erhalten und Grundkenntnisse in
der Planung von Tunnelbauwerken erwerben.
Inhalt
Stand: 16.10.2014
Teilmodul: Spezialtiefbau (3 Credits) (SS)
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 171
Baugrundverbesserungsmaßnahmen, Injektionen, Bodenvere isung, Geokunststoffe, Herstellungsverfahren und Ergänzungen
zu Einzelpfählen (Verdrängungspfähle, Mikropfähle, Pfahlpr obebelastungen, Qualitätssicherung). Herstellungsverfahren und
Baustoffe für Schlitz- und Dichtwände, Flüssigkeitsstützung
von Erdwänden.
Teilmodul: Tunnelbau (3 Credits) (WS)
Grundsätze der Spritzbetonbauweise (NÖT, NATM), Grundsätze
des maschinellen Tunnelbaus mit Tunnelbohrmaschinen (TBM),
Baustoffe, Sicherungstechnik, Standsicherheitsuntersuchungen
für Tunnelbauwerke in Boden und Fels, Tunnelbautechnische
Messungen, Tunnelbautechnische Kartierungen, Grundbegriff e
der Felsmechanik, Ausbruchsklassifizierung, Grundsätze zur
Planung von Tunnelbauwerken.
Studien- und Prüfungsleis-
Studienleistungen:
tungen
Spezialtiefbau: Bearbeitung von einer Hausübung (Arbeitsau fwand: vier Stunden)
Tunnelbau: Bearbeitung von einer Hausübung (Arbeitsaufwand:
vier Stunden)
Prüfungsleistungen:
Spezialtiefbau: Klausur (90 Minuten)
Tunnelbau: Klausur (90 Minuten)
Medienformen
Beamer, Tafel
Literatur
Maidl (2004): Handbuch des Tunnel- und Stollenbaus. Band I
und II; 3. Auflage; Verlag Glückauf
Witt (Hrsg.) (2009): Grundbau -Taschenbuch. Teile 1- 3; 7. Auflage; Ernst & Sohn
Wittke (1984): Felsmechanik. Springer Verlag
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 172
E 11 Vorbeugender Brandschutz
Modulbezeichnung
Vorbeugender Brandschutz
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
9., einsemestrig,
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Seim
Dozent(inn)en
Dipl.-Ing. Hügin
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“
Lehrform
Vorlesung, Übung,
Arbeitsaufwand
90 Stunden, davon 2 SWS Präsenzzeit
Credits
3
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-

se / Inhalt
Grundlagen
-
Brandschutzrecht
-
Bauordnungen, Gesetze, Richtlinien, Verordnungen

Chemisch-physikalische Grundlagen des Brennens und Lös-

Baulicher Brandschutz

Anlagentechnischer Brandschutz

Organisatorischer Brandschutz

Planungsbeispiele an Großprojekten

geplante Ortstermine
chens
Studien- und Prüfungsleis-
-
Besichtigung von Großprojekten (evtl. Baustellentermine)
-
Berufsfeuerwehr Kassel
Klausur (60 Minuten)
tungen
Medienformen
Tafelanschrift, Beamer
Literatur
Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung bekanntgegeben
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 173
E 15 Ausgewählte Kapitel im Schwerpunkt Konstruktiver Ingenieurbau
Modulbezeichnung
Ausgewählte Kapitel im Schwerpunkt Konstruktiver Ingenieu rbau
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
8. und 9.
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Seim
Dozent(inn)en
N.N.
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“
Lehrform
Arbeitsaufwand
Credits
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnisse
Inhalt
Das Modul dient dazu, aktuelle Themen kurzfristig in das Leh rangebot zu integrieren, die bei der Erstellung des Modulhan dbuchs noch nicht abzusehen waren. Ebenso sind Vorlesungen
von Gastprofessoren, die nicht zum regelmäßig wiederkehre nden Lehrangebot zählen, hier einzuordnen.
Studien- und Prüfungsleistungen
Medienformen
Literatur
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 174
E 37 Simulationsmethoden für Windkraftanlagen
Modulbezeichnung
Simulationsmethoden für Windkraftanlagen
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
8., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Kuhl
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Wünsch, Prof. Dr.-Ing. Ricoeur, Prof. Dr. rer.nat.
Meister, Prof. Dr.-Ing. Lawerenz, Prof. Dr.-Ing. Kuhl, Prof. Dr.Ing. Heier, Dr. rer. nat. Birken
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“
Lehrform
Vorlesung
Arbeitsaufwand
90 Stunden, davon 30 Stunden Präsenzzeit
Credits
3
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
In diesem Modul werden die Studierenden die grundsätzliche
se
Funktionsweise von Windkraftanlagen und die Mechanismen der
Energiewandlung kennen lernen. Auf diesen Grundlagen au fbauend lernen die Studierenden Kenntnisse zur Simulation von
Windkraftanlagen mit Methoden der numerischen Struktur- und
Strömungsanalyse in ihrer grundlegenden Methodik und A nwendung auf Windkraftanlagen verstehen. Teilaspekte die in
diesem Sinne von der Lehrveranstaltung abgedeckt werden sind
die Simulation der Wellenwirkung auf den Turm von O ffshoreAnlagen, die Umströmung des Rotorblatts, die Wirkung der
Luftkräfte auf die Maschinenkomponenten und die Struktur, die
Rotorblattaerodynamik, die Strukturanalyse unter dynamischen
Einwirkungen, die Lebensdaueranalyse von Anlagenkompone nten und die Wechselwirkungen von Luftströmung und Deformation des Rotorblatts. In ihrer Hausarbeit demonstrieren die St udierenden ihre grundlegenden Kenntnisse der Zusammenhänge
unterschiedlicher Ein- und Auswirkungen von Windkraftanlagen. Die vertieften Kenntnisse werden anhand von selbständig
durchgeführten Simulationsrechnungen ausgewählter Teilsy steme von Windkraftanlagen unter Beweis gestellt.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Inhalt
Seite 175
Energiewandlung in Windkraftanlagen, Komponenten von Win dkraftanlagen, Einführung in die Umweltströmungsmechanik,
Simulationsmethoden der Rotorblattumströmung, Simulation smethoden zur Analyse der Belastung durch Wellengang, Simul ationsmethoden für Turm und Rotorblatt, Lebensdaueranalyse
von Komponenten einer Windkraftanlage, Aerodynamik von R otorblättern, Wechselwirkungen zwischen Fluid und Struktur im
Bereich der Rotorblätter
Studien- und Prüfungsleis-
Klausur, Dauer 45 Minuten
tungen
Medienformen
Nutzung von Tafel und Tablet-PC, Beamerpräsentation, Anwendung von Software, E-Learning
Literatur
Wird in der Lehrveranstaltung bekannt gegeben, z.B.:
Hau, E.: Windkraftanlagen: Grundlagen, Technik, Einsatz, Wir tschaftlichkeit, Springer 2008.
Heier, S: Windkraftanlagen: Systemauslegung, Netzintegration
und Regelung, Vieweg+Teubner, 2009.
Kuna, M.: Numerische Beanspruchungsanalyse von Rissen, Vi eweg+Teubner, 2010.
Meister, A.; Struckmeier, J.: Hyperbolic Partial Differential
Equations: Theory, Numerics and Applications, Vieweg Verlag,
2002.
Meister, A.: Numerik linearer Gleichungssysteme, Vieweg Ve rlag, 2008.
Wriggers, P.: Nichtlineare Finite-Element-Methoden, Springer,
2001.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 176
E 38a Experimentelle Mechanik I
Modulbezeichnung
Experimentelle Mechanik I
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Signalanalyse im Zeit- und Frequenzbereich
Messgeber, Messgrößen und experimentelle Parameterbesti mmung
Studiensemester
8. , im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. habil. Detlef Kuhl
Dozent(inn)en
Dr.-Ing. Matthias Weiland, Prof. Dr.-Ing. habil. Detlef Kuhl
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“
Lehrform
Vorlesung 2SWS, Übung 1SWS, Praktikum 1SWS
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Mechanik I-III, Mathematik I-II
gen
Angestrebte Lernergebnisse
Signalanalyse im Zeit- und Frequenzbereich
Die Studenten lernen wichtige Grundlagen der Signalanalyse,
die es Ihnen erlauben, die Messdaten aus einem Experiment zu
analysieren, aufzubereiten und zu bewerten. Dabei werden
sowohl deterministische, als auch stochastische Signale beha ndelt und der Einfluss von Störgrößen (in realen Messungen u nvermeidlich) diskutiert. Die Kenntnisse schulen den Umgang mit
Messdaten und das kritische Beurteilen, der aus den Messdaten
ableitbaren Kenngrößen (Parameter). Die Behandlung von Mes sdaten bedingt den Einsatz von numerischen Auswertealgorit hmen (z.B. FFT, Korrelation). Die Studenten vertiefen damit ihre
Kenntnisse in Bezug auf den Computereinsatz bei der Si gnalanalyse und die Entwicklung kleiner Programme (MATLAB)
zur Erstellung von Diagrammen, Kenngrößen und dem Verwa lten und Ablegen von Daten.
Messgeber, Messgrößen und experimentelle Parameterbestimmung
Die Studenten erlangen zunächst elementare Kenntnisse über
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 177
das Messen mechanischer Größen (Kraft, Weg, Beschleunigung,
Dehnung, etc.) und die experimentelle Bestimmung von Wer kstoff- und Materialparametern. Sie lernen die Angaben in technischen Datenblättern zu lesen und die Übertragungsfunkti onen und die Frequenzgänge der Messgeber und der gesamten
Messkette für den auszuführenden Versuch zusammenzuste llen. Die Aufbereitung der Messdaten mittels der Signalanalyse
ermöglicht die Identifikation von Kenngrößen (Systemparam etern), die dann mit der Modellanalyse verglichen werden kö nnen. Hier vertiefen die Studenten ihre Kenntnisse der Si gnalanalyse und lernen die Randbedingungen/Einschränkungen
von praktischen Versuchen kennen. Dies schult die Beurteilung
von experimentell bestimmten Parametern in Hinblick auf die
Vergleichbarkeit mit analytischen/numerischen Modellergebni ssen.
Grundwerkzeuge erlernen.
Inhalt
Signalanalyse im Zeit- und Frequenzbereich (3 Credits)
Deterministische und stochastische Zeitreihen im Zeit und Fr equenzbereich, FOURIER Transformation, Korrelation, Leistung sdichten, Schätzung des Frequenzganges, Anwendung auf Mes sdaten einer ausgewählten Tragkonstruktion
Messgeber, Messgrößen und experimentelle Parameterbestimmung (3 Credits)
Mechanische Messgrößen, Messkette, statisches und dynam isches Übertragungsverhalten von Messgliedern, ausgewählte
Messgeber für die Messung mechanischer Größen, wie De hnung, Weg, Beschleunigung, Kraft, Verfahren der m odalen Parameteridentifikation, Bestimmung von Werkstoff - und Materialparametern, Experiment an einer realen Tragkonstruktion
Studien- und Prüfungsleistungen
Klausur (45 Minuten) für das Teilmodul:
Messgeber, Messgrößen und experimentelle Parameterbesti mmung
Versuchsbericht/Hausarbeit für das Teilmodul (Arbeitsaufwand
wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben) :
Signalanalyse im Zeit- und Frequenzbereich
Medienformen
Vorlesung mittels Tablet PC, Tafelanschrieb und Beamer
Numerische Übungsbeispiele, Entwicklung und Einsatz von
Computerprogrammen (MATFEM,UPDATE) in MATLAB Progra mmierumgebung im E-Labor des Fachgebietes
Experiment im Labor an realen Tragkonstruktionen
Literatur
Bathe, K.-J.: Finite Elemente Methoden, Springer, aktuelle Au flage
Natke, H.G.: Einführung in die Theorie und Praxis der Zeitre i-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 178
hen- und Modalanalyse
Bendat J.S. , Piersol A.G.: Engineering Applications of Correl ation and Spectral Analysis, Wiley & Sons, aktuelle Ausgabe
Krätzig W.B., Meskouris K. und Link M.: Baudynamik und Sy stemidentifikation. In “Der Ingenieurbau” Grundwissen, Band
Baustatik / Baudynamik Hrsg. G. Mehlhorn
Friswell M.I. , Mottershead J. E. Finite Element Model Updating
in Structural Dynamics, Kluwer, aktuelle Ausgabe
Kuhl D.: Vorlesungsskript Numerische Mechan ik, Universität
Kassel, aktuelle Ausgabe
Aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichungen, z.B.
Mechanical Systems & Signal Processing, Journal, Editor
Braun S.G.
Konferenzbände ISMA (International Conference on Noise
and Vibration Engineering), Katholieke Universiteit Leuven,
Belgien
Konferenzbände IMAC (International Modal Analysis Co nference),SEM Union College, USA
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 179
E 38b Experimentelle Mechanik II
Modulbezeichnung
Experimentelle Mechanik II
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Identifikation von Strukturparametern
Einführung in die experimentell gestützte Materialmodellierung
Studiensemester
9., im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. habil. Detlef Kuhl
Dozent(inn)en
Dr.-Ing. Matthias Weiland, Prof. Dr.-Ing. habil. Detlef Kuhl, Dr.Ing. Michael Johlitz
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“
Lehrform
Vorlesung 4SWS
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Mechanik I-III, Mathematik I-II
gen
Angestrebte Lernergebnisse
Identifikation von Strukturparametern
Übertragungsverhalten, Frequenzgang, modellgestützte Parameteranpassung
Aufbauend auf den Kenntnissen der analytischen und numer ischen Mechanik werden zunächst die Begriffe 'Übertragung sverhalten' und 'Frequenzgang' linearer Strukturmodelle erarbe itet. Diese Begriffe sind elementar für die experimentelle Parameteridentifikation von Struktur- und Werkstoffparametern. Die
Studenten vertiefen dabei zunächst ihre Kenntnisse in der M odellierung und Berechnung strukturmechanischer Modelle mit
Hilfe der Finiten Elemente Methode (FEM). Die Modelle dienen
der Vorhersage/Simulation des experimentell zu beobachte nden, strukturmechanischen Verhaltens unter statischen und
dynamischen Belastungen und liefern analytische Parameter, die
mit den aus dem Test gewonnenen Parametern verglichen werden können. Dabei wird besonders das Problem der Unvol lständigkeit von Messinformationen adressiert, welches en tscheidend die Güte der Parameteridentifikation bestimmt. Dann
erlernen die Studenten zunächst an einfachen Beispielen die
prinzipiellen Begrifflichkeiten und Vorgehensweisen der mo-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 180
dellgestützten Parameteridentifikation kennen. Dabei sammeln
sie eigene Erfahrungen bei der Anwendung eines Verfahrens der
sensitivitätsbasierten Modellkorrektur. Abschließend wird ein
Überblick über weitere, aktuelle Ansätze der Parameteridentifikation gegeben. Numerische Simulationen werden in diesem
Teilmodul mit Hilfe von bestehenden, in MATLAB entwickelte
Lehr- und Übungsprogrammen durchgeführt, die sowohl auf
simulierte, als auch experimentell bestimmte Messd aten angewendet werden.
Einführung in die experimentell gestützte Materialmodellierung
In diesem Teilmodul werden den Studierenden die Arbeitsg ebiete der experimentellen Werkstoffmechanik vorgestellt. Dazu
gehören sowohl die experimentelle Mechanik, eine geeignete
Materialtheorie und die zugehörige numerische Umsetzung im
Rahmen der Finite-Elemente-Methode. Laborversuche beziehungsweise virtuelle Laborversuche an ausgewählten Materi alien und Versuchsständen demonstrieren den industriellen Pr axisbezug. Die Studierenden sollen einen Einblick in die exper imentell gestützte, phänomenologische Materialmodellierung
erhalten und die dazu benötigten Grundwerkzeuge erlernen.
Inhalt
Identifikation von Strukturparametern (3 Credits)
Grundlagen, statisches und dynamisches Übertragungsverhalten, Frequenzgang, Berechnung der dynamischen Antwort im
Zeit- und Frequenzbereich für deterministische und stochast ische Erregung, Analyse einer ausgewählten Tragkonstruktion,
Definition von Parametern zur Modellkorrektur, Unsicherh eiten
im Experiment und der Modellierung, Korrelation Modell/Test,
Modelvalidierung, Grundlagen sensitivitätsbasierter Verfahren
zur Modellkorrektur, Anwendung auf Mess- und Analysedaten
einer ausgewählten Tragkonstruktion, Ausblick aktuelle Ansä tze der Parameteridentifikation
Einführung in die experimentell gestützte Materialmodellierung
(3 Credits)
Einführung und Einteilung der Materialklassen, Kontinuumsm echanische Grundlagen, Konzeption und Konstruktion von Ve rsuchsständen, Umsetzung, Durchführung und Auswertung von
Experimenten, Materialmodelle der linearen und finiten Hyper elastizität, Materialmodelle der linearen und finiten Viskoelast izität, Numerische Umsetzung der beschreibenden Materialgle ichungen, Parameteridentifikation, Simulation und Validie rung
Studien- und Prüfungsleistungen
Klausur (90 Minuten) für beide Teilmodule:
Identifikation von Strukturparametern
Einführung in die experimentell gestützte Materialmodellie-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 181
rung
Medienformen
Vorlesung mittels Tablet PC, Tafelanschrieb und Beamer
Numerische Übungsbeispiele, Entwicklung und Einsatz von
Computerprogrammen (MATFEM,UPDATE) in MATLAB Progra mmierumgebung im E-Labor des Fachgebietes
Experiment im Labor an realen Tragkonstruktionen
Literatur
Bathe, K.-J.: Finite Elemente Methoden, Springer, aktuelle Auflage
Natke, H.G.: Einführung in die Theorie und Praxis der Zeitre ihen- und Modalanalyse
Bendat J.S. , Piersol A.G.: Engineering Applications of Correl ation and Spectral Analysis, Wiley & Sons, aktuelle Ausgabe
Krätzig W.B., Meskouris K. und Link M.: Baudynamik und Systemidentifikation. In “Der Ingenieurbau” Grundwissen, Band
Baustatik / Baudynamik Hrsg. G. Mehlhorn
Friswell M.I. , Mottershead J. E. Finite Element Model Updating
in Structural Dynamics, Kluwer, aktuelle Ausgabe
Kuhl D.: Vorlesungsskript Numerische Mechanik, Universität
Kassel, aktuelle Ausgabe
Aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichungen, z.B.
Mechanical Systems & Signal Processing, Journal, Editor
Braun S.G.
Konferenzbände ISMA (International Conference on Noise
and Vibration Engineering), Katholieke Universiteit Leuven,
Belgien
Konferenzbände IMAC (International Modal Analysis Co nference),SEM Union College, USA
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 182
E 40 Spezialfragen der Geotechnik 2
Modulbezeichnung
Geotechnik im Umweltingenieurwesen
Ggf. Modulniveau
-
Ggf. Kürzel
GU (OG, UGT)
Ggf. Untertitel
-
Ggf. Lehrveranstaltungen
Geotechnik im Umweltingenieurwesen (Teilmodule: VL Oberfl ächennahe Geothermie (3 C) und VL Umweltgeotechnik (3 C))
Studiensemester
9., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Reul
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Reul, Dipl.-Ing. Hardt
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“
Lehrform
Vorlesung, Übung, Lehrfilm, Exkursion
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6 (je Teilmodul 3 Credits)
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Geotechnik
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Dieses Modul beinhaltet die Veranstaltungen „Oberflächennahe
se
Geothermie“ sowie „Umweltgeotechnik“.
Das erste Teilmodul befasst sich mit Fragestellungen der Obe rflächennahen Geothermie. Die Studierenden erlernen Grundkenntnisse in der Konzeption, Planung und Bemessung v on geothermischen Anlagen. Ein weiteres Lernziel ist die Anwendung
der grundlegenden Berechnungsverfahren.
Das zweite Teilmodul befasst sich mit der Anforderungsermit tlung, dem Bau und Sanierung sowie der Abdichtung von Dep onien und Altlasten. Es wird den Studierenden geotechnisches
Fachwissen für die Untersuchung, Planung und technisch wirtschaftliche Bewertung von Maßnahmen und Anlagen im B ereich Altlastensicherung und Altlastensanierung vermittelt. Die
Studierenden werden in die Lage versetzt, Lösungen zur Sicherung und Sanierung von Altlasten selbstständig zu erarbeiten
und zu bewerten. Ziel ist die Erlangung von Fach - und Methodenkompetenz für geotechnische Problemstellungen beim Bau
und Betrieb von Anlagen im Umweltbereich (Altlasten - und Deponieerkundung, Deponieüberwachung und Sanierung).
Inhalt
Teilmodul: Oberflächennahe Geothermie (3 Credits) (WS)
Begriffsdefinitionen; Stellung der Geothermie im Spektrum der
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 183
Erneuerbaren Energien, Grundlagen des Energieangebots der
Geothermie, Rechtliche Randbedingungen, Technische Baugrundausrüstung (TBA), Technische Gebäudeausrüstung (TGA),
Geothermische Felderkundung.
Teilmodul: Umweltgeotechnik (3 Credits) (WS)
Nationale und europäische Deponierichtlinien, Geotechnische
Aspekte der Abfallgesetze, Konstruktiver Aufbau und Anforderungen an Deponien, Dichtungssysteme, Mechanische Eige nschaften und Stoffverhalten von Abfall und Verbrennungsrüc kständen, Berechnungen von Deponiesickerleitungen, Setzungen
und Sicherheitsnachweise von Deponien, Erkundung von A ltlasten, Sicherung und Sanierung von Altlasten mit geotechnischen
Verfahren, Dichtwände, Geokunststoffdichtungen.
Studien- und Prüfungsleis-
Studienleistungen:
tungen
Oberflächennahe Geothermie: Bearbeitung von einer Hausübung
(Arbeitsaufwand: vier Stunden)
Umweltgeotechnik: Bearbeitung von einer Hausübung (Arbeit saufwand: vier Stunden)
Prüfungsleistungen:
Oberflächennahe Geothermie: Klausur (90 Minuten)
Umweltgeotechnik: Klausur (90 Minuten)
Medienformen
Beamer, Tafel
Literatur
Kaltschmitt/Streicher/Wiese, (2006): Erneuerbare Energien. Systemtechnik, Wirtschaftlichkeit, Umweltaspekte. 4. Auflage;
Springer-Verlag
Stober/Bucher, (2012): Geothermie. Springer Verlag
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 184
Vertiefung Verkehr im M. Sc.
In der Vertiefung „Verkehr“ sind die Vertiefungsmodule V 10 und V 11 im Umfang von jeweils 12 Credits zu belegen.
V 10a
ÖPNV (6 C)
V 10b
Modellierung der Verkehrsnachfrage (6 C)
V 11a
Verkehrstechnik (6 C)
V 11b
Telematikunterstützter Personen- und Güterverkehr (6 C)
Im Wahlpflichtbereich „Ergänzung der Vertiefung“ sind Lehrveranstaltungen im Umfang von
18 Credits aus folgender Auswahl zu belegen:

E 4 Recycling und Sanierung (Urban) (6 C): Modulbeschreibung siehe „Vertiefung Bau-
betrieb und Baumanagement“ im M. Sc.“

E 16 Praxisseminar Verkehrserhebungen (Sommer) (3 C)

E 17 Bahnbau und Bahnbetrieb (Mollenhauer/Hoyer) (6 C)

E 18 Konstruktiver Verkehrswegebau (Mollenhauer) (6 C)

E 19 Ingenieurvermessung (Fletling) (3 C)

E 20 Einführung in die Kartographie (Fletling) (3 C)

E 1 Datenbanktechnik (Kugler) (6 C): Modulbeschreibung siehe „Vertiefung Baubetrieb
und Baumanagement im M. Sc.“

E 3 Projektmanagement Vertiefung (Spang) (6 C): Modulbeschreibung siehe „Vertie-
fung Baubetrieb und Baumanagement im M. Sc.“

E 21 Ausgewählte Kapitel im Schwerpunkt Verkehr

E 34 Geoinformationssysteme (GIS) (Fletling) (3 C)

E 35 Nachhaltige Verkehrsinfrastruktur (Schröter/Mollenhauer) (6 C)

E 36 Entwurf von Straßenverkehrsanlagen in der praktischen Anwendung (Feder Krantz) (3 C)

E 39 Baustoffprüfung & -optimierung im Verkehrswegebau
Im Wahlpflichtbereich „Bauingenieurwesen“ im Umfang von 12 Credits gilt für die Vertiefung
„Verkehr“ folgende Regelung:
a. Wenn im Bachelor-Studiengang bereits der Schwerpunkt Verkehr gewählt wurde: Wahl von
einem Block à 12 C oder zwei Blöcken à 6 C aus dem Lehrangebot der Vertiefungen „Baubetrieb und Baumanagement“, „Konstruktiver Ingenieurbau“ und „Wasser“ im MasterStudiengang (inklusive optional der Schwerpunktmodule aus dem Bachelor-Studium).
b. Wenn im Bachelorstudiengang ein anderer Schwerpunkt gewählt wurde: SPV I und SPV II
aus dem Schwerpunkt Verkehr des Bachelor-Studiengangs.
Für das SRW-Modul im Umfang von 6 Credits werden in der Vertiefung „ Verkehr“ folgende
Lehrveranstaltungen empfohlen:

Bauordnungsrecht (Horn) (3 C)

Projektmanagement III (Spang) (6 C)
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 185
Dabei ist zu beachten, dass die entsprechenden Lehrveranstaltungen nicht bereits im B achelor-Studium belegt worden sind; eine Doppelanrechnung ist nicht möglich.
Zu den Modulprüfungen des Masterstudiums kann nur zugelassen werden, wer ein B eratungsangebot zur Studienplanung gemäß § 10 (5) der Prüfungsordnung nachweist. Das E rgebnis der Beratung ist in einem Studienplan zu dokumentieren und vom Berater zu gene hmigen.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 186
V 10a ÖPNV
Modulbezeichnung
ÖPNV
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Planung des ÖPNV,
VL Betrieb des ÖPNV
Studiensemester
8. und 9., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Sommer
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Sommer, Dipl.-Ing. Reintjes
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt Verkehr
Lehrform
Vorlesung, Übung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Ziel des Moduls ist die Vermittlung vertiefter Kenntnisse auf
se
dem Gebiet der Planung und des Betriebs im öffentlichen Ve rkehr.
Inhalt
Begriffsbestimmung, Entwicklungsgeschichte, gesetz liche
Grundlagen, Aufgaben des ÖPNV, Netzoptimierung, Halteste llen, Fahrgastinformation, Bedienungs- und Betriebsformen,
Nachfrage, Regionalisierung, Finanzierung, Wettbewerb, T arifsysteme, Organisationsformen, Betrieb
Studien- und Prüfungsleis-
Teilmodul Planung des ÖPNV: mündliche Prüfung (Gruppenpr ü-
tungen
fung, 15 Minuten pro Person)
Teilmodul Betrieb des ÖPNV: mündliche Prüfung (Gruppenprüfung, 15 Minuten pro Person)
Medienformen
Power Point, Overhead, Tafel
Literatur
Verkehr - Straße, Schiene, Luft. Ernst u. Sohn Verlag, Berlin
2001
Stadtverkehrsplanung – Grundlagen, Methoden, Ziele. Springer
Verlag, Berlin 2005
Weitere Literatur wird in der Lehrveranstaltung angeben.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 187
V 10b Modellierung der Verkehrsnachfrage
Modulbezeichnung
Modellierung der Verkehrsnachfrage
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Theorie der Verkehrsplanung,
VL IT-Anwendungen in der Verkehrsplanung
Studiensemester
8. und 9., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Sommer
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Sommer
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt Verkehr
Lehrform
Vorlesung, Übung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Für Teilmodul IT-Anwendungen in der Verkehrsplanung: The o-
gen
rie der Verkehrsplanung erfolgreich abgeschlossen
Angestrebte Lernergebnis-
Ziel des Moduls ist die Vertiefung der Grundlagen des Ve r-
se
kehrsplanungsprozesses, das Kennenlernen der erforderlichen
Planungssoftware sowie die Vermittlung vertiefter Kenntnisse
auf dem Gebiet der Modellierung der Verkehrsnachfrage.
Inhalt
Theorie der Verkehrsplanung
Mobilität, Ursachen des Verkehrs, Verkehrerzeugung, Weg ekettenmodell, Verkehrszielwahlmodelle, Verkehrsmittelwahlm odelle, Umlegungsmodelle, Modelle des Güterverkehrs
IT-Anwendungen in der Verkehrsplanung
Anhand eines konkreten Planungsbeispiels wer den die wesentlichen Schritte eines Verkehrsplanungsprozesses sowie die
Grundlagen und die Anwendung der EDV-Software für Verkehrsplanungszwecke (VIVAtraffic, VISSIM, VISEM, VISUM) b ehandelt.
Studien- und Prüfungsleis-
Teilmodul Theorie der Verkehrsplanung: schriftliche Prüfung
tungen
(60 Minuten), mündliche Prüfung (Gruppenprüfung, 15 Minuten
pro Person)
IT-Anwendungen in der Verkehrsplanung: Ein verkehrsplaner ischer Vorentwurf mit Anwendung von VISUM ist als benotete
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 188
Hausarbeit (Umfang: 45 Stunden) auszuarbeiten.
Medienformen
Power Point, Overhead, Tafel, EDV
Literatur
Verkehr - Straße, Schiene, Luft. Ernst u. Sohn Verlag, Berlin
2001
Stadtverkehrsplanung – Grundlagen, Methoden, Ziele. Springer
Verlag, Berlin 2005
Weitere Literatur wird in der Lehrveranstaltung angeben.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 189
V 11a Verkehrstechnik
Modulbezeichnung
Verkehrstechnik II
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Kollektive Leitsysteme, VL Verkehrssimulation
Studiensemester
8. und 9., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Hoyer
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Hoyer
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt Verkehr
Lehrform
Vorlesung inkl. Übungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Pflichtmodul Verkehr, Schwerpunktmodul Verkehrstechnik I
gen
Angestrebte Lernergebnis-
In diesem Modul werden den Studierenden vertiefte Kenntnisse
se
über die funktionalen, technischen und organisatorischen Mö glichkeiten der kollektiven Beeinflussung des Straßenverkehrs
vermittelt. Nach erfolgreicher Teilnahme an der Lehrveransta ltung „Kollektive Leitsysteme“ sind sie in der Lage, die Prinzipien der Verkehrsbeeinflussung einzuordnen und deren ve rkehrstechnische Umsetzung auf der Basis einschlägiger Richtl inien entsprechend zu begleiten. Die Lehrveranstaltung „Ve rkehrssimulation“ befähigt die Studierenden , die mikroskopische
Modellierung und Simulation von Verkehrsabläufen als Hilfsmi ttel für die Bewertung von Maßnahmen der Verkehrssteuerung
und -lenkung einzusetzen. Sie weisen die erworbenen Kenn tnisse und Fertigkeiten anhand eines simulationsgestützten E ntwurfs verkehrsabhängiger Lichtsignalanlagen nach.
Inhalt
Kollektive Leitsysteme

Ziele, Möglichkeiten und Grundlagen der kollektiven Ve r-

Verkehrsrechnerzentralen

Knotenpunktbeeinflussung

Streckenbeeinflussung

Netzbeeinflussung

Tunnelsteuerung
kehrsbeeinflussung
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel

Seite 190
Parkleitsysteme
Verkehrssimulation

Grundprinzipien der Modellierung und Simulation
des Straßenverkehrs

Makroskopische Verkehrsflussmodelle

Mikroskopische Verkehrsflussmodelle

Modellierung des Fahrer-Fahrzeugverhaltens

Datenversorgung von Simulationsmodellen

Kalibrierung und Validierung

Durchführung einer Simulationsstudie
Im praktischen Teil wird mit einer Simulationssoftware ein mi kroskopisches Verkehrsflussmodell erstellt, mit dessen Hilfe
verschiedene Varianten von verkehrsabhängigen Li chtsignalsteuerungen vergleichend bewertet werden.
Studien- und Prüfungsleistungen
Teilmodul Kollektive Leitsysteme: Fachgespräch (20 Minuten)
Teilmodul Verkehrssimulation: Simulationsstudie für die Bewertung verkehrsabhängiger Lichtsignalanlagen (Arbeitsaufwand:
15 Stunden) und Fachgespräch (20 Minuten)
Medienformen
Literatur
Stand: 16.10.2014
Beamer, Tafel, Simulationsrechner
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 191
V 11b Telematikunterstützter Personen- und Güterverkehr
Modulbezeichnung
Telematikunterstützter Personen- und Güterverkehr
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Transportlogistik, VL Individuelle Leitsysteme
Studiensemester
8. und 9., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Hoyer
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Hoyer
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt Verkehr
Lehrform
Vorlesung inkl. Übungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Pflichtmodul Verkehr
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Das Modul vermittelt den Studierenden ein breites Verständnis
se
des technisch-organisatorischen Managements von Transport
und Verkehr unter besonderer Berücksichtigung der Planung,
Steuerung, Realisierung und Kontrolle von Güterflüssen. In der
Vorlesung „Transportlogistik“ setzen sich die Studierenden mit
den systemtheoretischen Grundlagen logistischer Prozesse und
mit deren Umsetzungsmöglichkeiten auf verschiedenen
Verkehrsträgern auseinander. Darüber hinaus lernen sie die
Prinzipien der informationstechnischen Begleitung von
Güterflüssen und die technologischen Möglichkeiten hierzu
kennen. Die Vorlesung „Individuelle Leitsysteme“ vermittelt
wiederum vertiefte Kenntnisse zu modernen Informations - und
Kommunikationstechnologien für die Beeinflussung des Str aßenverkehrs und für das Flottenmanagement im Güterverkehr.
Chancen und Herausforderungen dieser Telematiktechnologien
im Verkehrswesen werden erörtert.
Inhalt
Stand: 16.10.2014
Transportlogistik

Aufgaben und Strukturen der Logistik

Systemtheoretische Grundlagen

Einführung in die Planung logistischer Systeme

Transportgut, Verpackung, Ladeeinheit, Umschlag

Straßengüterverkehr
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel

Schienengüterverkehr

See- und Binnenschiffsverkehr

Kombinierter Verkehr und Schnittstellen

Informationslogistik
Seite 192
Individuelle Leitsysteme

Ziele, Möglichkeiten und Grundlagen der individuellen d y-

Telematikanwendungen im Personen- und Güterverkehr

Positionsbesimmung und dynamische Zielführung

Geographische Referenzierung und digitale Karten

Flottenmanagement

Strategien der öffentlichen Hand

Nachfragesteuerung durch Road Pricing

Kommunikation mit Verkehrsteilnehmern

Architektur ausgewählter Systeme
namischen Verkehrsbeeinflussung
Studien- und Prüfungsleistungen
Medienformen
Literatur
Stand: 16.10.2014
Teilmodul Transportlogistik: Fachgespräch (20 Minuten)
Teilmodul Individuelle Leitsysteme: Fachgespräch (20 Minuten)
Beamer, Tafel
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Module zur Ergänzung der Vertiefung Verkehr
Stand: 16.10.2014
Seite 193
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 194
E 16 Praxisseminar Verkehrserhebungen
Modulbezeichnung
Praxisseminar Verkehrserhebungen
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Praxisseminar Verkehrserhebungen
Studiensemester
8. Semester, einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Sommer
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Sommer
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen für Schwerpunkt „Verkehr“.
Lehrform
Übung, Praktikum
Arbeitsaufwand
90 Stunden, davon 2 SWS Präsenzzeit
Credits
3
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Verkehrserhebungen erfolgreich abgeschlossen
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Durch dieses Seminar lernen die Studierenden, wie eine konkr e-
se
te Verkehrserhebung vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet
wird. Die Arbeit erfolgt weitgehend selbstständig in Kleingru ppen, i.d.R. in Abstimmung mit einem Praxispartner. Die theor etischen Grundlagen des Moduls „Verkehrsplanung“ werden d abei am konkreten Beispiel angewendet.
Inhalt
Vorstellung der Erhebungsaufgaben, Einteilung in Gruppen;
Planung und organisatorische Vorbereitung der Erhebung;
Erstellung der Erhebungsunterlagen (inkl. Pretest);
Durchführung der Erhebung;
Dateneingabe und –aufbereitung;
Auswertung und Hochrechnung
Präsentation der Zwischen- und Endergebnisse
Studien- und Prüfungsleis-
Hausarbeit (Umfang: 30 Stunden)
tungen
Medienformen
Beamer, Overhead, Tafel, Feldarbeit
Literatur
Bortz, J.; Döring, N.: Forschungsmethoden und Evaluation für
Human- und Sozialwissenschaftler (4. Auflage). Berlin: Spri n-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
ger, 2006.
Stand: 16.10.2014
Seite 195
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 196
E 17 Bahnbau und Bahnbetrieb
Modulbezeichnung
Bahnbau und Bahnbetrieb
Ggf. Modulniveau
-
Ggf. Kürzel
-
Ggf. Untertitel
-
Ggf. Lehrveranstaltungen
Bahnbau (3 C.), Bahnbetrieb (3 C)
Studiensemester
8., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Hoyer
Dozent(inn)en
Dr. –Ing. Mollenhauer, Prof. Dr.-Ing. Hoyer
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Ergänzungsmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Verkehr“.
Lehrform
Vorlesung, Übung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6 (je Teilmodul 3 Credits)
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Straßenbautechnik, Bauliche Erhaltung von Verkehrswegen
Pflichtmodul Verkehr
Angestrebte Lernergebnis-
Dieses Modul beinhaltet die Lehrveranstaltungen „ Bahnbau“,
se
und „Bahnbetrieb“. Ziel der Lehrveranstaltungen ist die Vermittlung der Kenntnisse über Trassierung und Bau von Fahrwegen
des spurgeführten Verkehrs sowie zur Ausstattung und zum
Betrieb von Bahnanlagen.
Die Vorlesung „Bahnbau“ vermittelt die Grundlagen der
Bahntrassierung und der baulichen Anforderungen an Erdbau,
Oberbau und Gleise für Eisenbahnen und Straßenbahnen unter
Berücksichtigung der fahrdynamischen Grundlagen einerseits
und der Steuerungs- und Signaltechnik andererseits die grun dlegenden Prinzipien der Betriebssteuerung des Verkehrsträgers
Eisenbahn konzeptionell umzusetzen. Die betrieblichen Besonderheiten des Personen- und Güterverkehrs sollen den Studierenden hierbei geläufig sein.
Inhalt
Teilmodul: Bahnbau (3 Credits)
- Trassierung von Bahnanlagen ( Fahrdynamik, Querschnittsg estaltung, Weichen und Kreuzungen),
- Bau der Eisenbahninfrastruktur (Lastannahmen, dynamische
Verkehrslasten, Erdbau, Schottergleise, Feste Fahrbahn),
- Hybride Verkehrsflächen (Straßenbahnen im öffentlichen Str aßenraum).
Teilmodul: Bahnbetrieb (3 Credits)
- Betreib von Bahnanlagen,
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 197
- Steuerungs- und Signaltechnik :
- Fahrdynamik und Fahrplan,
Betriebssteuerung und –sicherung,
- Güterverkehr,
- Personenverkehr
Studien- und Prüfungsleis-
Teilmodul Bahnbau: Fachgespräch (20 Min.)
tungen
Teilmodul Bahnbetrieb: Fachgespräch (20 Min.)
Medienformen
Beamer, Tafel, Softwareanwendung am PC
Literatur
Skript zur Vorlesung,
Handbuch Gleis, Tetzlaff Verlag;
Handbuch Erdbauarbeiten der Bahnen, Tetzlaff Verlag
Fiedler: Grundlagen Bahntechnik
Pachl, J.: Systemtechnik des Schienenverkehrs. Bahnbetrieb planen, steuern und sichern. Teubner Verlag, Wiesbaden, 2004.
(ISBN 3-519-36383-6)
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 198
E 18 Konstruktiver Verkehrswegebau
Modulbezeichnung
Konstruktiver Verkehrswegebau
Ggf. Modulniveau
-
Ggf. Kürzel
-
Ggf. Untertitel
-
Ggf. Lehrveranstaltungen
Teilmodule:
Gebrauchsverhalten und Rheologie von Baustoffen im Ve rkehrswegebau (8. Semester),
Dimensionierung von Verkehrswegebefestigungen (9.Semester)
Studiensemester
8. und 9.Semester, zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Dr.-Ing. Mollenhauer
Dozent(inn)en
Dr.-Ing. Mollenhauer
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Ergänzungsmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Verkehr“.
Lehrform
Vorlesung, Übung, Praktikum
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6 (je Teilmodul 3 Credits)
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Straßenbautechnik, Bauliche Erhaltung von Verkehrswegen
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Ziel des Moduls ist die Vermittlung der systematischen Zusa m-
se
menhänge zwischen den mechanischen Eigenschaften der ei ngesetzten Baustoffe, der Einflüsse aus Baustoffherstellung, Ei nbau und Verdichtung und dem Gebrauchsverhalten der herg estellten Verkehrswegebefestigungen (Schwerpunkt Straße) und
deren Berücksichtigung bei empirischen und rechnerischen D imensionierung von Verkehrswegebefestigungen unter Berüc ksichtigung der lokal wirkenden Beanspruchungen aus Verkehr
und Klima.
Inhalt
VL Gebrauchsverhalten und Rheologie von Baustoffen im Verkehrswegebau (3 Credits, 8. Semester):
- Gebrauchsverhalten von Baustoffen im Verkehrswegebau (
Steifigkeit, Rissresistenz/Festigkeit, Verformungsverhalten,
Ermüdungswiderstand, Haftverhalten, Dauerhaftigkeit, Oberfl ächeneigenschaften)
- Rheologie von Straßenbaustoffen (Einführung in die Rheol ogie, Viskoelastizität, einfache Modelbildung zur Analyse der
Verformungaseigenschaften von Straßenbaustoffen)
VL Dimensionierung von Verkehrswegebefestigungen:
- Stoffmodelle für die Berechnung von Beanspruchungen in
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 199
Verkehrswegebefestigungen,
- Rechnerische Dimensionierung unter Berücksichtigung der
Baustoffeigenschaften und der Einwirkungen aus Verkehr und
Wetter,
- Praktische Umsetzung im Bauvertrag,
- Nutzen und Grenzen der rechnerischen Dimensio nierung.
Studien- und Prüfungsleistungen
Prüfungsleistungen:
- Seminarvortrag über relevante Baustoffeigenschaften und
deren Beschreibung durch Stoffmodelle (20%)
- 1 Bericht über das Ergebnis einer selbstständig durchgefüh rten Dimensionierungsrechnung (20%)
- Gesamtklausur oder mündl. Prüfung (60%)
Medienformen
Beamer, Tafel, Softwareanwendung am PC
Literatur
Vorlesungsunterlagen, Regelwerk der FGSV (RDO Asphalt, RDO
Beton, etc.)
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 200
E 19 Ingenieurvermessung
Modulbezeichnung
Ingenieurvermessung
Ggf. Modulniveau
-
Ggf. Kürzel
IV
Ggf. Untertitel
-
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
8., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Dr.-Ing. Fletling
Dozent(inn)en
Dr.-Ing. Fletling
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen für Schwerpunkt „Verkehr“.
Lehrform
2 SWS
unbeschränkte Teilnehmerzahl
Arbeitsaufwand
90 Stunden, davon 2 SWS Präsenzzeit
Credits
3
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Vermessungskunde
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Dieses Modul beinhaltet die Veranstaltung „Ingenieurvermes-
se
sung“. Sie vermittelt den Studierenden vertiefende Kenntnisse
der Ingenieurvermessung im Bauwesen.
Inhalt
Aufbau und Funktionsweise moderner geodätischer Messinstrumente, Datenspeicherung und automatischer Datenfluss,
Aufnahme- und Absteckungsverfahren, satellitengestütze
Messverfahren im Bauwesen, Digitale Geländemodelle, Monit oring, Messgenauigkeiten und Toleranzen.
Studien- und Prüfungsleis-
Je nach Teilnehmerzahl Klausur (60 Minuten) oder Fachgespräch
tungen
(30 Minuten)
Medienformen
Beamer, Tafel
Literatur
Skripte bzw. Unterlagen zur Vorlesung
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 201
E 20 Einführung in die Kartographie
Modulbezeichnung
Einführung in die Kartographie
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
8., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Dr.-Ing. Fletling
Dozent(inn)en
Dr.-Ing. Fletling
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen für Schwerpunkt „Verkehr“.
Lehrform
Vorlesung und Übung
Arbeitsaufwand
90 Stunden, davon 2 SWS Präsenzzeit
Credits
3
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Amtliche topographische Karten und Liegenschaftskarten di e-
se
nen in vielfältiger Weise als Planungsunterlagen im Bauingen ieurwesen sowie in der Stadt- und Landschaftsplanung. Gleiches
gilt heute auch für die digitalen Formen dieser Karten als Basisdaten in Geoinformationssystemen. Kenntnisse über die unte rschiedlichen Kartenwerke, deren Inhalte, Möglichkeiten und
Grenzen in der Anwendung, helfen Planungsfehler zu verme iden.
Die Studierenden können die wesentlichen Inhalte der amtlich en
topographischen Karten lesen und interpretieren. Sie kennen
die Arten der kartographischen Generalisierung und die damit
verbundenen Interpretationsprobleme. Die Studierenden kennen
die amtlichen Geobasisdaten in Raster- und Vektorform mit
ihren speziellen Vor- und Nachteilen. Sie kennen die geometr ischen Probleme bei der Auswertung von Luftbildern.
Inhalt
Einführung in die Kartographie:
Amtliche topographische Karten in analoger und digitaler Form,
Maßstabsreihe, Karteninhalte, Problem der Generalisier ung,
Bezugs- und Koordinatensysteme, Karten in Raster - und Vektordatenformat, Luftbilder
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Studien- und Prüfungsleis-
Seite 202
Klausur (60 Minuten)
tungen
Medienformen
Tafel, Overheadprojektor, Beamer, Umdrucke, Kartenbeispiele
Literatur
Hake, Grünreich, Meng: Kartographie
Kohlstock: Kartographie
Diverse Publikationen der Landesvermessungsämter
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 203
E 21 Ausgewählte Kapitel im Schwerpunkt Verkehr
Modulbezeichnung
Ausgewählte Kapitel im Schwerpunkt Verkehr
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
8. und 9.
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Hoyer
Dozent(inn)en
N.N.
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen für Schwerpunkt „Verkehr“.
Lehrform
Arbeitsaufwand
Credits
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnisse
Inhalt
Das Modul dient dazu, aktuelle Themen kurzfristig in das Leh rangebot zu integrieren, die bei der Erstellung des Modulhandbuchs noch nicht abzusehen waren. Ebenso sind Vorlesungen
von Gastprofessoren, die nicht zum regelmäßig wiederkehre nden Lehrangebot zählen, hier einzuordnen.
Studien- und Prüfungsleistungen
Medienformen
Literatur
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 204
E 34 Geoinformationssysteme (GIS)
Modulbezeichnung
Geoinformationssysteme (GIS)
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Geoinformationssysteme
Studiensemester
9., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Dr.-Ing. Fletling
Dozent(inn)en
Dr.-Ing. Fletling
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen für Schwerpunkt „Verkehr“.
Lehrform
Vorlesung und Übung
Arbeitsaufwand
90 Stunden, davon 2 SWS Präsenzzeit
Credits
3
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnisse
Geoinformationssysteme:
Geoinformationssysteme (GIS) sind rechnergestützte Systeme,
die aus Hardware, Software, Daten und Anwendungen bestehen.
Mit ihnen können raumbezogene Informationen digital erfasst,
verarbeitet, analysiert und präsentiert werden. GIS werden in
der Praxis für die vielfältigsten Dokumentations - und Planungsprozesse eingesetzt.
Die Studierenden kennen die Bestandteile von Geoinformation ssystemen, wobei der Schwerpunkt auf Daten und Anwendungen
liegt. Die Studierenden können ein einfaches GIS -Projekt mit
einer marktgängigen Software bearbeiten.
Inhalt
Bestandteile eines GIS, Realisierung des Raumbezuges, Sachdaten, Geometriedaten, Rasterdaten, Vektordaten, Topologie von
Daten, Datenqualität, Datenmodellierung, amtliche Geobasisd aten, Funktionalität von GIS-Software, Bearbeitung von GISProjekten aus dem Bauingenieurwesen
Studien- und Prüfungsleistungen
Klausur (60 Minuten)
Prüfungsvorleistung:
Erfolgreiche Bearbeitung eines GIS-Projektes (20 Stunden).
Medienformen
Stand: 16.10.2014
Tafel, Overheadprojektor, Beamer, Umdrucke, Kartenbeispiele,
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 205
Computerarbeitsplätze
Literatur
Bill: Grundlagen der Geoinformationssysteme
Weitere Literatur wird in der Lehrveranstaltung angegeben.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 206
E 35 Nachhaltige Verkehrsinfrastruktur
Modulbezeichnung
Nachhaltigkeit in der Verkehrs- und Stadtplanung
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Nachhaltigkeit in der Verkehrs- und Stadtplanung (3 C.), Lebenszyklus von Verkehrswegebefestigungen (3 C.)
Studiensemester
9., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Sommer
Dozent(inn)en
Dr.-Ing. Schröter, Dr.-Ing. Mollenhauer
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Ergänzungsmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen für Schwerpunkt „Verkehr“.
Lehrform
Vorlesung, Übung, Praktikum
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6 (je Teilmodul 3 Credits)
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Straßenbautechnik, Bauliche Erhaltung von Verkehrswesen
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Die Studierenden werden durch die Lehrveranstaltung für das
se
Thema „Nachhaltigkeit bei Planung und Bau“ sensibilisiert. Nach
Anerkennung dieses Moduls sollen die Studierenden über
Kenntnisse zu unterschiedlichen Strategien und Maßnahmen für
eine nachhaltige Verkehrs- und Stadtplanung verfügen sowie
Kriterien und Indikatoren einer nachhaltigen Planung anwenden
können. Durch die Darstellung der Zusammenhänge zwischen
Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung und Rückbau/Recycling am
Beispiel von Verkehrswegebefestigungen erlangen die S tudierenden ein umfassendes Verständnis über die Auswirkungen
von Ingenieurtechnischen Entscheidungen auf den Lebenszy klus, Lebensdauer, Wirtschaftlichkeit und Umweltbilanz von Ba uwerken der Verkehrsinfrastruktur.
Inhalt
Nachhaltigkeit in der Verkehrs- und Stadtplanung:
- Nachhaltige Stadtplanung und Ihre Schlüsselelemente
- Funktionsmischung (Stadt der kurzen Wege)
- Bedeutung der Verkehrsmittel für die Nachhaltigkeit
- Kriterien für nachhaltige Mobilität
- Umweltschutz / Nachhaltigkeit in der Bauleitplanung
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 207
- Zieltrias der Nachhaltigkeit: Soziale Bedürfnisse, ökonomische
Anforderungen und ökologische Rahmenbedingungen
- Energie (Energieverbrauch, Einsparmöglichkeiten, alternative
Antriebsformen) und Luftreinhalteplan
- Lärmminderungsplanung
- Indikatorgestützte Erfolgskontrolle einer nachhaltigen Ve rkehrs- und Stadtplanung
Lebenszyklus von Verkehrswegebefestigungen
- Entscheidungskriterien für Planung (Wahl der Trassierung),
Bau (Baustoff- und Befestigungskonzeption), Betrieb ( Straße nreinigung, Winterdienst), Erhaltung und Recycling von Ve rkehrswegebefestigungen.
- Umweltbelange im Verkehrswegebau.
- Prinzip des Life Cycle Cost Analysis im Verkehrswegebau.
- Risiko-Analysen
Studien- und Prüfungsleistungen
LV Nachhaltigkeit in der Verkehrs- und Stadtplanung:
Schriftliche Prüfung (60 Minuten) oder benotete Hausarbeit (g enaue Angaben und Festlegung des Arbeitsumfangs werden zu
Beginn der Lehrveranstaltung getroffen),
LV Lebenszyklus und Verkehrswegebefestigungen
Seminarvortrag zu einem Aspekt der Vorlesung (40%) und
mündl. Prüfung (Dauer 15 Minuten) (60%)
Medienformen
Beamer, Tafel
Literatur
Vorlesungsunterlagen
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 208
E 36 Entwurf von Straßenverkehrsanlagen in der praktischen Anwendung
Modulbezeichnung
Entwurf von Straßenverkehrsanlagen in der praktischen
Anwendung.
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
ESP
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
8. Semester, einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Sommer
Dozent(inn)en
Dipl.-Ing. und Bauassessorin Feder- Krantz
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen für Schwerpunkt „Verkehr“.
Lehrform
Vorlesung, Übung im Blockunterricht
Arbeitsaufwand
90 Stunden, davon 2 SWS Präsenzzeit
Credits
3
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Pflichtmodul Verkehr
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Ziel des Modules ist es die Grundlagen des Entwurfes und der
se
Gestaltung von Straßenverkehrsanlagen zu ergänzen und durch
Beispielanwendung zu vertiefen.
Inhalt
Ergänzungen (Theorie) und praktische Anwendung zu Grundl agen und Gestaltung von Straßenverkehrsanlagen in den Bere ichen:
Netzgestaltung, Anwendung der RIN
Darstellung eines Planungsablaufes vor den Hintergrund eines
realen Projektes ( z.B. A44 ) und mögliche Auswirkungen der
unterschiedlichen Fachbereichsschnittstellen auf ein konkretes
Projekt.
Theorie und Anwendung der RAS Q , RAS L und RAA
Konstruktion der Trassierungselemente Gerade, Kreis und Klotoide, sowie Übungen zum Höhenplan, Krümmungs-, Rampenband und Querschnitt. Aufzeigen des gleichen Themenfeldes
unter Vestra- Anwendung.
Theorie und Anwendung der RAS K
( insbesondere kl.KVP und Minikreisel )
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 209
Anwendung von Teilen des HBS
Geschwindigkeitsbegriffe in den Regelwerken und Übung ( z.B.
V85 ) , Ausblick auf die neuen Regelwerke ( RAL )
Theorie und Übung für Radverkehrsanlagen
Theorie und Anwendungsbeispiele im Bereich Fahrdynamik
Sicherheitsaudit im Planungsprozess, Notwendigkeit und anzusetzende Prüfkriterien.
Studien- und Prüfungsleis-
Mündliche oder schriftliche Prüfung ( 30-45 Minuten ), genaue
tungen
Angaben werden zu Beginn der Lehrveranstaltung getroffen
Medienformen
Beamer, Overhead, Tafel, EDV
Literatur
Wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 210
E 39 Baustoffprüfung & -optimierung im Verkehrswegebau
Modulbezeichnung
Baustoffprüfung & -optimierung im Verkehrswegebau
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Qualitätssicherung im Verkehrswegebau (8. Semester), Optimi erung von Baustoffen im Verkehrswegebau (9. Semester)
Studiensemester
8.+9. Semester, zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Dr.-Ing. Mollenhauer
Dozent(inn)en
Dr.-Ing. Mollenhauer
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Ergänzungsmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen für Schwerpunkt „Verkehr“.
Lehrform
Vorlesung, Übung, Praktikum
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6 (je Teilmodul 3 Credits)
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Straßenbautechnik, Bauliche Erhaltung von Verkehrswegen
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Ziel des Modules ist die Vermittlung der Verfahren zur Siche-
se
rung der dauerhaften Qualität von Verkehrswegebefestigungen
(Schwerpunkt Straße) und der Möglichkeiten zur Optimierung
der eingesetzten Baustoffe. Durch die vertiefte Kenntnis der
Qualitätssicherungsverfahren sowie die Strategien zur Optimi erung der Baustoffe erlangen die Studierenden die Kenntnisse
für die Auswahl, Konzeption und Kontrolle dauerhafter und
wirtschaftlicher Befestigungen des Verkehrswegebaus.
Inhalt
VL Qualitätssicherung im Verkehrswegebau
- Aufbau des Regelwerks
- Qualitätssicherung durch Erstprüfung, Produktionskontrolle
und Kontrollprüfungen;
- Möglichkeiten des Baustoffrecyclings im Verkehrswegebau
- Erstellung einer Erstprüfung für Asphaltmischgut (Laborpra ktikum)
VL Optimierung von Baustoffen im Verkehrswegebau:
- Einflüsse der Baustoffkomponenten und der Baustoffzusammensetzung auf das mechanische Verhalten von Baustoffen im
Stand: 16.10.2014
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Verkehrswegebau,
- Innovative Bauverfahren zur Optimierung der Einbauqualität
- Ansprache des Gebrauchsverhaltens im Labor
Studien- und Prüfungsleistungen
Prüfungsleistungen:
- Erstellung eines Erstprüfberichtes für ein Asphaltmischgut
(Gruppenarbeit), (20%)
- Seminarvortrag über eine Kleinversuchsreihe zur Baustoffo ptimierung (Gruppenarbeit), (20%),
- Gesamtklausur oder mündl. Prüfung (60%).
Medienformen
Beamer, Tafel, Laborpraktikum
Literatur
Vorlesungsunterlagen, Regelwerk der FGSV (TL Asphalt, TL B eton, etc.)
Stand: 16.10.2014
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Vertiefung Wasser im M. Sc.
In der Vertiefung „Wasser“ sind zwei der drei Vertiefungsmodule V 12, V 13 und V 14 im
Umfang von jeweils 12 Credits zu belegen.
V 12a
Numerische Modelle im Wasserbau (6 C)
V 12b
Gewässerentwicklung, Flussgebiets- und Hochwassermanagement (6 C)
V 13
Siedlungswasserwirtschaft Vertiefungswissen (12 C)
V 14
Geohydraulik und Ingenieurhydrologie (12 C)
Im Wahlpflichtbereich „Ergänzung der Vertiefung“ sind Lehrveranstaltungen im Umfang von
18 Credits aus folgender Auswahl zu belegen . Es besteht auch die Möglichkeit, statt zweier
Ergänzungsmodule à 6 Credits das dritte V -Modul zu belegen und so die dritte Vertiefung
im Bereich Wasser zu absolvieren:

E 22 Wasserkraft und Energiewirtschaft (Theobald) (6 C)

E 23 Theoretische und angewandte Hydraulik (Koch/Hassinger) (6 C)

E 24 Siedlungswasserwirtschaft Ergänzung (Frechen) (6 C)

E 25 Grundwasserhydrologie (Koch) ( 3 C)

E 26 Geophysik und Geothermie (Koch) (6 C)

E 27 Gewässerökologie und fischpassierbare Bauwerke

E 29 Ausgewählte Kapitel im Schwerpunkt Wasser

E 32 Altlasten und Sanierung (Urban) (6 C)

E 33 Energie aus Abwasser und Abfall (Frechen/Urban) (6 C)

E 10 Spezialfragen der Geotechnik I (Reul) (6 C): Modulbeschreibung siehe „Vertie-
fung Konstruktiver Ingenieurbau im M. Sc.“
Im Wahlpflichtbereich „Bauingenieurwesen“ im Umfang von 12 Credits gilt für die Vertiefung
„Wasser“ folgende Regelung:
a. Wenn im Bachelor-Studiengang bereits der Schwerpunkt Wasser gewählt wurde: Wahl von
einem Block à 12 C oder zwei Blöcken à 6 C aus dem Lehrangebot der Vertiefungen „Baubetrieb und Baumanagement“, „Konstruktiver Ingenieurbau“ und „Verkehr“ im MasterStudiengang (inklusive optional der Schwerpunktmodule aus dem Bachelor-Studium).
b. Wenn im Bachelor-Studiengang ein anderer Schwerpunkt gewählt wurde:
SPW I und entweder SPW II oder SPW III aus dem Schwerpunkt Wasser des BachelorStudiengangs.
Für das SRW-Modul im Umfang von 6 Credits werden in der Vertiefung „Wasser“ folgende
Lehrveranstaltungen empfohlen:

Bauordnungsrecht (Horn) (3 C)

Projektmanagement (Spang) (6 C)

Immisionsschutzrecht (Mrasek-Robor) (3 C)

Gewässerschutzrecht (Rossnagel) (3 C)

Landschafts- und Naturschutzrecht (Rossnagel) (3 C)

Einführung in das Umweltrecht (Mrasek-Robor) (3 C)

Ökologische Ökonomik (Beckenbach/Geisendorf) (6 C)
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
Nachhaltige Unternehmensführung I (Walther) (6 C)

Umweltpolitik (Köckler) (6 C)

Umweltwissen, Umweltwahrnehmung, Umweltverhalten (Ernst) (6 C)

Modellbildung und Simulation (Schaldach) (3 C)

Ecological Modeling and GIS (Benz) (6 C)

Einführung in die Umweltinformatik (Schaldach) (3 C)

Earth System Sciences I und II (Alcamo) (je 3 C)

Nährstoffkreisläufe, Energieflüsse, Ökobilanzen (Ludwig) (3 C)
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Dabei ist zu beachten, dass die entsprechenden Lehrveranstaltungen nicht bereits im B achelor-Studium belegt worden sind; eine Doppelanrechnung ist nicht möglich.
Zu den Modulprüfungen des Masterstudiums kann nur zugelassen werden, wer ein Ber atungsangebot zur Studienplanung gemäß § 10 (5) der Prüfungsordnung nachweist. Das E rgebnis der Beratung ist in einem Studienplan zu dokumentieren und vom Berater zu gene hmigen.
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V 12a Numerische Modelle im Wasserbau
Modulbezeichnung
Numerische Modelle im Wasserbau
Ggf. Modulniveau
Master
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Numerische Modelle im Wasserbau
Studiensemester
8. Semester, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Theobald
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Theobald
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt Wasser
Lehrform
Vorlesung, Übungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
davon Studienarbeit im Umfang von 60 Stunden
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- Wasserbau und Wasserwirtschaft (PH VII)
fungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Hydromechanik (PG XIII)
Wasserbau Aufbauwissen (SPW II)
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Der Einsatz von hydrodynamisch numerischen (HN-) Modellen
se
in der heutigen wasserbaulichen Ingenieurpraxis ist häufig die
Grundlage zur Durchführung von Strömungsanalysen in Flie ßgewässern. Das Teilmodul "Numerische Modelle im Wasserbau"
hat daher zum Ziel, die Studierenden mit den elementaren
theoretischen Modellgesetzen und Methoden der HNModellierung vertraut zu machen und Ihnen erste Einblicke in
EDV-gestützten Systeme zur Analyse von hydraulischen Geg ebenheiten zu ermöglichen. Dabei sollen durch eine vom Studi erenden selbständig - unter Anwendung eines Simulationswerkzeuges - zu bearbeiteten Studienarbeit die Arbeitsschritte dargelegt und das Verständnis der HN-Modellierung gefördert
werden. Darüber hinaus werden aktuell behandelte Forschung sthemen im Rahmen der Vorlesungen aufgezeigt.
Inhalt
-
Physikalische Grundlagen der Strömungsberechnung
-
Numerische Grundlagen von Lösungsalgorithmen
-
Einsatz von hydrodynamisch-numerischen Modellen in Abhängigkeit ihrer Dimensionalität
Studien- und Prüfungsleis-
Als Studienleistung wird die erfolgreiche Bearbeitung und ter-
tungen
mingerechte Abgabe einer Studienarbeit (Arbeitsaufwand: 60
Stunden) vorausgesetzt. Die Prüfungsleistung wird durch eine
Stand: 16.10.2014
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Klausur im Umfang von 90 min erbracht.
Medienformen
Folien, Beamer
Literatur
DVWK-Schriften, Heft 127: Numerische Modelle von Flüssen,
Seen und Küstengewässern, Bonn 1999
Malchereck, A. Numerische Methoden der Strömungsmechanik,
im Internet unter:
http://www.hamburg.baw.de/hnm/nummeth/numerik.pdf
Noll, B. (1993): Numerische Strömungsmechanik. Grundlagen.
Springer Verlag, Berlin.
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V 12b Gewässerentwicklung, Flussgebiets- und Hochwassermanagement
Modulbezeichnung
Gewässerentwicklung, Flussgebiets- und Hochwassermanagement
Ggf. Modulniveau
Master
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Naturnahe Gewässer - Gewässerentwicklung, VL Flussgebiets- und Hochwassermanagement
Studiensemester
9. Semester, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Theobald
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Theobald, Dr.-Ing. Weiß
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt Wasser
Lehrform
Vorlesung, Übungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 6 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Wasserbau und Wasserwirtschaft (PH VII)
Wasserbau Aufbauwissen (SPW II)
Angestrebte Lernergebnis-
Im Teilmodul "naturnahe Gewässerentwicklung" erlernen die
se
Studierenden auf Basis wasserbaulicher Grundlagen die Meth oden der naturnahen Umgestaltung zur Verbesserung des g esamtökologischen Zustandes der Oberflächengewässer kennen
und erlangen vertiefte Kenntnisse in den gewässermorpholog ischen Ablaufprozessen. Sie beherrschen die in der Ingenieurbiologie zur Anwendung kommenden Bauweisen der naturnahen
Umgestaltung und können einfache Planungstätigkeiten durc hführen.
Nach Abschluss des Teilmoduls „Flussgebiets- und Hochwassermanagement“ sind die Studierenden in der Lage, die Möglichkeiten von Hochwasserschutzstrategien ingenieurpraktisch
anzuwenden, Defizite zu erkennen und Ziele zu definieren. Sie
können einfache Dimensionierungen von Hochwasserschutzanlagen durchführen, deren Wirkung analysieren und eignen sich
Kenntnisse an, wie ein nachhaltiger Hochwasserschutz erreicht
werden kann. Darüber hinaus kennen die Studierenden die
fachliche Bedeutung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie
(WRRL) für die Oberflächengewässer und die Arbeitsphasen für
deren Umsetzung. Sie besitzen grundlegende Kenntnisse für
eine zielgerichtete und optimierte Entwicklung von Oberflä-
Stand: 16.10.2014
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chengewässern. Ferner verfügen die Studierenden über die Fähigkeit, die Bewirtschaftungsmöglichkeiten und Nutzung der
Oberflächengewässer beurteilen zu können. Im Rahmen dies es
Teilmoduls wird den Studierenden eng verknüpft mit aktuellen
Forschungsvorhaben erste Einblicke für zum Einsatz kommende
Analysewerkzeuge im Flussgebiets- und Hochwassermanagement gegeben.
Inhalt
Teilmodul: Naturnahe Gewässer - Gewässerentwicklung
(3 Credits)
 Lebensraum Fließgewässer
 Grundlagen der gewässermorphologischen Beziehungen
 Feststoffe/Schwebstoffe, Transportansätze
 Bestandsaufnahme nach Wasserrahmenrichtlinie
 Planung einer naturnahen Gewässerentwicklung
 Maßnahmen der Gewässerentwicklung
Teilmodul: Flussgebiets- und Hochwassermanagement
(3 Credits)
 WRRL
 Flussgebietsbezogene Betrachtungsweise
 Landwirtschaft und Gewässerschutz
 Durchgängigkeit (Projektstudie: Wanderhindernisse)
 Geografische Informationssysteme (GIS)
 Elemente des Hochwassermanagements
 Technischer Hochwasserschutz
 Hochwasservorsorge
 Operationelles Hochwassermanagement
 Projektstudie: Hochwasserschutzplan Fulda
Studien- und Prüfungsleis-
Die Teilmodule "Naturnahe Gewässer - Gewässerentwicklung"
tungen
und "Flussgebiets- und Hochwassermanagement" werden zusammen in einer Klausur unter dem Namen „Gewässerentwicklung, Flussgebiets- und Hochwassermanagement“ im Umfang
von 120 min geprüft.
Medienformen
Folien, Beamer
Literatur
Naturnahe Gewässer - Gewässerentwicklung:
ATV-DVWK-Arbeitsbericht, 2003: Feststofftransportmodelle für
Fließgewässer. Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, A bwasser und Abfall e. V.), Hennef.
Dittrich, A., 1998: Wechselwirkung Morphologie/Strömung naturnaher Fließgewässer. Mitteilungen des In stitutes für Wasserwirtschaft und Kulturtechnik der Universität Karlsruhe, Heft
198.
DIN 18123, 1996: Baugrund, Untersuchung von Bodenproben Bestimmung der Korngrößenverteilung Beuth-Vertrieb GmbH,
Berlin.
DVWK (Deutscher Verband für Wasserwirtschaft und Kulturbau
e. V.), 1986: Schwebstoffmessungen. DVWK-Regeln Nr. 125,
Verlag Paul Parey.
Stand: 16.10.2014
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DVWK (Deutscher Verband für Wasserwirtschaft und Kulturbau
e. V.), 1988: Feststofftransport in Fließgewässern – Berechnungsverfahren für die Ingenieurpraxis. DVWK-Schriften Nr. 87,
Verlag Paul Parey.
DVWK (Deutscher Verband für Wasserwirtschaft und Kulturbau
e. V.), 1992: Geschiebemessungen – DVWK-Fachausschuss „Sedimenttransport in Fließgewässern“. DVWK -Regeln Nr. 127,
Verlag Paul Parey.
Hunziker, R. P.,1995: Fraktionsweiser Geschiebetransport. Mitteilung Nr. 138 der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie
und Glaziologie, ETH Zürich.
Jürging, P. und Heinz Patt, (2005): Fließgewässer - und Auenentwicklung. Springer-Verlag.
Naudascher, E., Hydraulik der Gerinne und Gerinnebauwerke, 2.
Aufl., Springer-Verlag, 1992.
Patt, H., Jürging, Peter und Werner Kraus, (2004): Naturnaher
Wasserbau – Entwicklung und Gestalltung von Fließgewässern.
2. Auflage; Springer-Verlag.
Schiechtl, H. Meinhard und Roland Stern. (2002): Naturnaher
Wasserbau - Anleitung für ingenieurbiologische Bauweisen.
Ernst W. + Sohn Verlag.
Schröder, R., 1994: Technische Hydraulik - Kompendium für
den Wasserbau, Springer-Verlag.
Zanke, U., Grundlagen der Sedimentbewegung, Springer-Verlag
Berlin u.a., 1982.
Flussgebiets- und Hochwassermanagement:
Holtrup, P.: Der Schutz grenzüberschreitender Flüsse in Europa
– zur Effektivität internationaler Umweltregime. Jülich
(1999)
Möllenkamp, S.: Integriertes Flussgebietsmanagement.
Kooperationsstrukturen, Nutzungsinteressen und Bewirtschaftungsstrategien an Rhein, Elbe und Weser. Göttingen (2006)
Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des
Rates vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnung srahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik. ABl. L 327 vom 22. 12. 2000. (Wasserrahmenrichtlinie
– WRRL)
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V 13 Siedlungswasserwirtschaft Vertiefungswissen
Modulbezeichnung
Siedlungswasserwirtschaft Vertiefungswissen
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
SWW VT
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL SWW 5 „EDV-Anwendung und Modellierung“,
VL SWW 6 „Industrieabwasser“,
VL SWW 8 „Moderne Verfahren der Abwasserreinigung“ ,
VL SWW 10 „Trinkwasser“
Studiensemester
8. und 9., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Frechen
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Frechen, Dr.-Ing. Schier, Dipl.-Ing. Exler, Dr.Ing. Müller
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt Wasser
Lehrform
Vorlesung, Übung
Arbeitsaufwand
360 Stunden, davon 8 SWS Präsenzzeit
Credits
12
Voraussetzungen nach Prü- Grundlagen der Siedlungswasserwirtschaft (SWW GL)
fungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
SPW I „Klärschlammbehandlung / Ingenieurhydrologie“
gen
SPW III „Siedlungswasserwirtschaft Aufbauwissen“
Angestrebte Lernergebnis-
Dieses Modul hat zum Ziel, die im Rahmen des Vertiefungsst u-
se
diums notwendigen Kenntnisse zu vermitteln.
Die EDV stellt im zunehmenden Maße ein wichtiges Handwerk szeug für Ingenieure dar. Deshalb werden im Rahmen des Teilmoduls SWW 5 grundlegende EDV-Tools für den Ingenieur im
Bereich der Siedlungswasserwirtschaft erklärt und angewandt.
Der Schwerpunkt liegt bei der Anwendung von Simulationspr ogrammen für Kanal und Abwasserbehandlung.
Die Reinigung der Abwässer aus der Industrie, die in Teilmodul
SWW 6 behandelt wird, ist eine wichtige Herausforderung der
Gewässerreinhaltung und des sparsamen Umgangs mit Wasse rressourcen.
Neben
speziellen
Behandlungsverfahren
werden
Technologien der Wasserwiederverwendung und Brauchwasseraufbereitung besprochen.
Weitergehende Abwasserreinigungsverfahren und neue Techn ologien sind der Schwerpunkt des Teilmoduls SWW 8. Insbeso ndere werden Nanotechnologie-Verfahren und dezentrale Ab-
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Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
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wasserbehandlungsverfahren erläutert.
Das Teilmodul SWW 10 befasst sich mit dem gesamten Feld der
Trinkwasserproblematik. Insbesondere herrscht in den Schwe llenländern ein großer Bedarf an Errichtung von Trinkwassera nlagen, so dass vertiefende Kenntnisse in diesem Themenbereich
für einen Ingenieur sehr vorteilhaft sind. Das Teilmodul baut
auf der Grundlagenveranstaltung SWW GL im Rahmen des
Pflichtmoduls „Wasser“ auf.
Inhalt
Teilmodul SWW 5 „EDV-Anwendung und Modellierung“ (3 Credits)

Kanalnetzberechnung, Schmutzfrachtsimulation

Messprogramme, Messgeräte und Messprinzipien

Grundlagen und Einsatz des Steuerns und Regelns

Regelstrategien bei komplexen Prozessen

Fuzzy Logic

Grundlagen und Einsatz der dynamischen Simulat ion biologischer Prozesse

Bemessung von Anlagen mit Hilfe der dynamischen Sim ulation

Strategien der Prozessoptimierung mit Hilfe der dynam ischen Simulation

Möglichkeiten, Vorteile und Nachteile beim Einsatz Neur onaler Netze, Grundlagen und Beispiele des Ei nsatzes von
Systemen der Künstlichen Intelligenz
Teilmodul: SWW 6 „Industrieabwasser“ (3 Credits)

Spezielle Verfahren der Industrieabwasserbehandlung

Grundlagen der Analytik zur Charakterisierung der

Abwässer ausgewählter industrieller Prozesse

Abwässer ausgewählter industrieller Prozesse und deren
Behandlung

Wasserwiederverwendung
Teilmodul SWW 8 „Moderne Verfahren der Abwasserreinigung“
(3 Credits)

Mehrstufige Abwasserreinigungsverfahren

Berechnung von Sauerstoffbedarf und Messung des Saue rstoffeintrages

Weitergehende Abwasserreinigungsverfahren

Membranfiltration

Granularschlammverfahren

Deammonifikation

Schmutzwasserteilstrombehandlung
Teilmodul SWW 10 „Trinkwasser“ (3 Credits)

Trinkwassergewinnung/Brunnen

Trinkwasseraufbereitung/DIN 38404

Trinkwasserspeicherung, -förderung

Neue Entwicklungen bei der Trinkwassergewinnung und
Aufbereitung
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
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
Trinkwasserproblematik in ariden Gebieten/

Ländern der Dritten Welt, Trinkwasserbereitstellung als die
Herausforderung des 21. Jahrhunderts

Studien- und Prüfungsleis-
Wasser-Wiederverwendung („reuse technologies“)
Klausur je Teilmodul (90 Minuten)
tungen
Medienformen
Powerpoint-Präsentation, Videos, Unterlagen in elektronischer
Form, Hörsaaldemonstrationen
Literatur
SWW 5 und SWW 8:
Mudrack/Kunst, Biologie der Abwasserreinigung, Gustav Fischer
Verlag, ISBN 3-437-30742-8
Siedlungswasser
und
Siedlungswasserwirtschaft
Nordrhein -
Westfalen, Membrantechnik für die Abwasserreinigung, FiW
Verlag, ISBN 3-939377-00-7
IWA Publishing, Activated Sludge Models ASM1, ASM2, ASM2d
and ASM3, ISBN 1-900222-24-8
Metcalf & Eddy, Wastewater Engineering, Treatment and Reuse ,
McGraw-Hill Higher Education, ISBN 0-07-041878-0
SWW 6
Rüffer, Hans (1991): Taschenbuch der Industrieabwasserreinigung. Oldenbourg, 1991.
DWA-A 712 06/05: Allgemeine Hinweise für die Planung von
Abwasseranlagen in Industrie- und Gewerbebetrieben.
DWA-M 115-1 11/04: Indirekteinleitung nicht häuslichen Abwassers, Teil 1: Rechtsgrundlagen.
DWA-M 115-2 07/05: Indirekteinleitung nicht häuslichen Abwassers, Teil 2: Anforderungen.
SWW 10:
Schmidt , Erich (1991): Die Trinkwasserverordnung : Einführung
und Erläuterungen für Wasserversorgungsunternehmen und
Überwachungsbehörden.
Mutschmann, j.; Stimmellayr, F. (2007): Taschenbuch der Wa sserversorgung. 14., vollst. Überarb. A. Vieweg+Teubner
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 222
V 14 Geohydraulik und Ingenieurhydrologie
Modulbezeichnung
Geohydraulik und Ingenieurhydrologie
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Allgemeine Hydrogeologie, Hydromechanik 3, Hydrologie der
Oberflächengewässer, Geothermie
Studiensemester
8. und 9., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. rer. nat. Koch
Dozent(inn)en
Prof. Dr. rer. nat. Koch
Sprache
Deutsch/Englisch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Vertiefung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt Wasser
Lehrform
Vorlesung, Übungen
Arbeitsaufwand
360 Stunden, davon 8 SWS Präsenzzeit
Credits
12
Voraussetzungen nach Prü- Grundlagen des Wasserbaus und der Wasserwirtschaft
fungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
SPW I
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Der Student erwirbt ein solides Wissen über alle bedeutenden
se
Aspekte der Strömungs- und Transportprozesse in der Geo
(Hydro)sphäre, sowohl im Hinblick auf die theoretischen Grun dlagen als auch der numerischen Lösungsverfahren.
In einem Teilmodul werden die mannigfaltigen Aspekte der
Analyse von hydrologischen Prozessen mittels stochastischer
Verfahren vorgestellt. In dem anderen Teilmodul werden Ve rfahren der ingenieurhydrologischen, deterministischen Simul ation von NA- Prozessen und der Einzugsgebietsmodellierung
erörtert.
Inhalt
Teilmodul Allgemeine Hydrogeologie
Es werden die Grundbegriffe der allgemeinen Hydrogeologie,
sowohl von der geologischen als auch der ingenieurhydrologischen Betrachtungsweise vorgestellt, im Hinblick auf die U ntersuchung des Vorkommens und der Bewegung von Grundwa sser
Gliederung:
Stand: 16.10.2014

Wasserkreislauf und Grundwasser,

Klassifizierung des geohydraulischen Untergrundes:
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
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Grundwasserleiter und Nichtleiter.

geologische Grundlagen, Klassifizierung der Gesteine

Quantifizierung des porösen Mediums: Porosität und hy d-

Grundwasserströmungen
raulische Leitfähigkeit
o
Gesetz von Darcy
o
Grundwasserströmungsgleichung
o
Brunnenströmungen und Pumpversuche

Geochemie des Wassers

Grundlagen des (Schad) Stoff- Transportes

Altlastensanierung
Teilmodul: Hydromechanik 3 (3 Credits)
Nach Rekapitulation der Hydromechanik I und II Vorlesung, werden die
Erhaltungsgleichungen realer Strömungen behandelt und die NavierStokes Gleichungen hergeleitet. Diese werden dann in vereinfachter
Form auf die Lösung von stationären als auch instationären hydraulischen Strömungsproblem, sowohl in der technischen als auch umweltbezogenen Hydromechanik angewendet. Schliesslich werden fluiddynamische Transportprobleme erörtert sowie ein Ausblick auf numerische Methoden gegeben.
Gliederung:

Rekapitulation Hydromechanik I und II (ideale und reale Strömungen)


Erhaltungsgleichungen der Hydromechanik
o
Massenerhaltung (Kontinuitätsgleichung)
o
Impulserhaltung (Impulsgleichung)
o
Energieerhaltung (1. Hauptsatz der Thermodynamik)
o
Reynold’s Transport Theorem
Die Navier-Stokes (NS) Gleichungen realer Strömungen
o
Spannungs- Deformations- (konstitutive) Beziehungen
in realen Strömungen
o
Herleitung der NS-Gleichungen (Impulserhaltung +
konstitutive Beziehungen)
o
Klassifizierung und Vereinfachungen der NSGleichungen:
o
Stationäre, instationäre, laminare und turbulente
Strömungen

Einfache Lösungen der NS-Gleichungen für Strömungen in Rohren
o
laminare Strömungen
o
turbulente Strömungen und Aspekte der Grenzschichttheorie
o

instationäre Strömungen in Rohren: Der Druckstoss
Freie Oberflächenströmungen (Strömungen in Kanälen und Gerinnen)
Stand: 16.10.2014
o
Die St-Venant Gleichungen als Sonderform der NS-Gl.
o
Lösungsansätze für die St-Venant Gl. (kinematische
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 224
und dynamische Wellentheorie)
o
2D hydromechanische Strömungen offener Gewässer
(See-, Ästuar- und Meereströmungen)

Wärme- und Stofftransport in Strömungen

Ausblick: Numerische Methoden in der Hydromechanik
Teilmodul: Hydrologie der Oberflächengewässer (3 Credits)
Es werden die Grundbegriffe der ingenieurhydrologischen M odellierung von Niederschlags-Abfluss (NA) Prozessen behandelt. Nach einer detaillierten Analyse der einzelnen Komponenten des hydrologischen Kreislaufes werden mittels professi oneller Modellierungsoftware NA Rechnungen durchgeführt, s owohl zum Zwecke der Hochwasservorhersage. Darüber hinaus
werden anhand des Models SWAT Konzepte der Wasserhau shaltsmodellierung in einem Einzugsgebiets vorgestellt.
Gliederung:

Rekapitulation: Der hydrologische Kreislauf und seine
Komponenten

Einführung in die Niederschlags-Abfluss Modellierung
o
Lineare Systemtheorie des Niederschlag -Abfluss
Prozesses
o
Berechnung der Abfluss-wirksamen Komponenten
o

Der Einheits- (Unit) Hydrograph
Modul-Komponenten eines NA- Modells
o
Hydrologisches Routing (Speichermodelle, Mu skingum)
o
Hydraulisches Routing (St. Venant Gleichungen)

Übersicht über NA-Modelle (HEC-HMS,SWAT)

Wasserspiegelberechnungen (HEC-RAS)

Simulationen des Wasserhaushaltes mittels des Programms
SWAT
o
Der Einfluss von Landnutzungsänderungen auf
den Wasserhaushalt
o
Effekte von klimatischen Variationen auf den
Wasserhaushalt
Teilmodul: Geothermie (3 Credits)
Der Energievorrat der Erdwärme, der weltweit in heißem Wasser
oder im Gestein lagert, ist nahezu unerschöpflich. Man schätzt,
dass
für
die
Erdwärme
unseren
heutigen
Weltenergiebedarf
Millionen Jahre abdecken könnte. Mit heutigen Technol o-
gien können diese umweltfreundlichen und klimaschonenden
Energiequellen praktisch fast überall genutzt werden. Geothe rmie, so der Fachausdruck für Erdwärme, gehört deswegen zu
den weltweit am meisten eingesetzten erneuerbaren Energietr ä-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 225
gern.
Die Vorlesung wird die große Bandbreite der Geothermie abdecken. Nach einem Überblick der Stellung der Geothermie inne rhalb der erneuerbaren Energieerzeugung, werden die geophysikalischen und geologischen Grundlagen zum Aufbau der Erde,
des Wärmehaushaltes der Erde, sowie die Ursachen von regi onalen und lokalen Unterschieden des Wärmeflusses behandelt.
Es werden einige geophysikalische Methoden der geotherm ischen Prospektion vorgestellt. Im letzten Drittel der Vorlesung
werden die theoretischen Grundlagen des Wärmetransportes
innerhalb des Untergrundes und der Thermo- und Fluiddynamik
von technischen geothermalen Systemen (Wärmetauscher, Wä rmepumpen, usw.) erörtert. Schließlich wird eine Reihe von g eothermischen Projekten in der Praxis vorgestellt und ihre tec hnischen Möglichkeiten und Probleme diskutiert.
Gliederung:

Physik der Energie und der Energieumwandlungen

Statistiken zur globalen Energie- Erzeugung und des -Verbrauchs

Geothermie als regenerative Energiequelle: Aktueller globaler
Stand und Projektbeispiele

Geothermie als Teilgebiet der Geophysik

Geophysik und Geologie der Erde
o
Einführung in die Geologie und Mineralogie der Gesteine
o
Struktur und Aufbau der Erde
o
Konzepte und Vorstellungen zur Plattentektonik der
Erde
o
Der Wärmefluss der Erde und seine Korrelation mit
dem tektonischen Aufbau der Erde


Einteilung der geothermischen Energiegewinnung
o
oberflächennahe Geothermie
o
hydrothermale Geothermie
o
"Hot-Dry-Rock" Geothermie
Theoretische Grundlagen des Wärmetransportes in der Geothermie
o
Wärmeleitung
o
hydrothermale Strömung und konvektiver Wärmetransport,
o
Berechnungsgrundlagen für die Auslegung von Erdkollektorsystemen

Technische Aspekte der Nutzung geothermischer Energie
o
Wärme-und Kälteerzeugung mittels Wärmetauscher
und Wärmepumpen
o
geothermische Elektrizitätserzeugung
Fallbeispiele geothermischer Projekte in Deutschland und der Welt
Studien- und Prüfungsleis-
Hydromechanik 3: Klausur (60 Minuten) /Fachgespräch (30 M i-
tungen
nuten) bzw. Hausübung mit Kolloquium (30 Stunden)
Allgemeine Hydrogeologie, Hydrologie der Oberflächengewässer
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 226
und Stochastische Methoden der Hydrologie: Klausur (90 Minuten) bzw. Hausübung mit Kolloquium (30 Minuten) für jedes
Teilmodul
Medienformen
Vorträge mit Power-Point-Präsentation
Literatur
Hydromechanik 3: Preissler/Bollrich: Hydromechanik 1 und 2
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Module zur Ergänzung der Vertiefung Wasser
Stand: 16.10.2014
Seite 227
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 228
E 22 Wasserkraft und Energiewirtschaft
Modulbezeichnung
Wasserkraft und Energiewirtschaft
Ggf. Modulniveau
Master
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Wasserkraftanlagen, VL Energiewirtschaft und Stromerze ugung
Studiensemester
8. und 9. Semester, zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Theobald
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Theobald, Dr. Pöhler
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Wasser“
Lehrform
Vorlesung und Übung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- Grundlagen des Wasserbaus und der Wasserwirtschaft
fungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Wasserbau Aufbauwissen (SPW II)
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Dieses Modul hat zum Ziel, den Studierenden Kenntnisse über
se
die Planung und den Betrieb von Wasserkraftanlagen sowie die
Grundlagen der Energiewirtschaft zu vermitteln. Dabei lernen
die Studierenden im Teilmodul Wasserkraftanlagen zunächst die
hydrologischen, hydraulischen und energetischen Grundkenn tnisse sowie verschiedene Anlagentypen kennen. Sie werden
damit befähigt für verschiedene Standorte geeignete Anlagen
auszuwählen. In begleitenden Übungen wird dazu weiter die
Fähigkeit vermittelt, Vordimensionierungen sowie Leistungspl äne für Wasserkraftanlagen zu erstellen. Neben den tec hnischen
Aspekten werden die ökologischen Anforderungen beim Bau
und Betrieb von Wasserkraftanlagen vermittelt.
Das Teilmodul Energiewirtschaft und Stromerzeugung vermittelt
den Studierenden ein grundlegendes Verständnis für die Z usammenhänge der jeweiligen energetischen Umwandlungsprozesse und deckt dabei eine weite Bandbreite der Energietechnik
ab. Darüber hinaus wird auf die Energieverteilung, die Mark tliberalisierung sowie das Kyoto-Protokoll eingegangen. Damit
besitzen die Studierenden ein breites Gru ndlagenwissen als
Basis für eine fachliche Arbeit. Durch Praxisbeispiele und eine
abschließende Exkursion wird die Befähigung zum Lösen ing e-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 229
nieurpraktischer Aufgaben weiter unterstrichen.
Inhalt
Teilmodul: Wasserkraftanlagen (3 Credits)

Hydrologische, hydraulische und energetische Grundlagen:
Wasserkraftpotenziale, Leistungsplan

Kraftwerksarten: Laufkraftwerke, Speicherkraftwerke, Ni ederdruckanlagen, Hochdruckanlagen, Gezeiten - und Wellenkraftwerke

Bauwerke: Wasserfassung, Rohre und Verschlüsse, Wasserschloss, Krafthaus

Maschinen und elektrische Ausrüstung: Turbinen, Gener atoren, Schaltanlagen

Pumpspeicherkraftwerke: Pumpturbinen, Betrieb

Bemessung, Vergütung

ökologische Aspekte: Fischaufstiege

Automatisierter Betrieb von Staustufen
Teilmodul: Energiewirtschaft und Stromerzeugung
(3 Credits)
 Energiewirtschaftliche Grundlagen

Stromerzeugung

Bewertung / Nachhaltigkeit / Energiemix

Stromhandel/ Transport/ Vertrieb

Ausgewählte Aspekte der Wasserkraftnutzung

Projektabwicklung - Neubau eines LW-KW (Praxisbeispiel)

Exkursion
Studien- und Prüfungsleis-
Jedes Teilmodul wird in einer Klausur im Umfang von jeweils 90
tungen
Minuten geprüft.
Medienformen
Folien, Beamer
Literatur
Wasserkraftanlagen:
Giesecke, Jürgen und Emil Mosonyi, (2009): WASSERKRAFTANLAGEN - Planung, Bau und Betrieb. Springer Verlag, Heidelberg.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 230
E 23 Theoretische und angewandte Hydraulik
Modulbezeichnung
Theoretische und Angewandte Hydraulik
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Numerische Modellierung von Strömungs- und Transportprozessen, Hydrometrisches Praktikum, Hydraulik der Sonderba uwerke
Studiensemester
8. und 9., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. rer. nat. Koch
Dozent(inn)en
Prof. Dr. rer. nat. Koch , Dr.-Ing. Hassinger
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Wasser“
Lehrform
Vorlesung und Übung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon bis zu 4 SWS Präsenzzeit. Es sind zwei der
drei Teilmodule zu belegen.
Credits
6 aus 9
Voraussetzungen nach Prü- Grundlagen des Wasserbaus und der Wasserwirtschaft
fungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Hydromechanik 1 und 2, SPW I
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Erwerb von soliden Kenntnissen im praktischen Versuchswesen
se
der Hydraulik und ihre Anwendung auf die praktische En twurfsbearbeitung und hydraulischen Berechnungsmethoden in
der Stadtentwässerung.
Inhalt
Teilmodul: Numerische Modellierung von Strömungs - und
Transportprozessen (3 Credits)
Die Veranstaltung führt ein in die modernen Methoden der n umerischen Berechnung von Strömungs- und Transportvorgängen in der Geosphäre. Es wird ein zunächst ein Überblick über
die mannigfaltig Problemstellungen, Anwendungen und L ösungsmethoden von Strömungs- und Transportproblemen in
der Hydrosphäre gegeben. Letzteres beinhaltet, angefangen von
porösen Untergrund (Grundwasserströmungen), die Fliessg ewässer (hin bis zum Hochwasser), Strömungen in Seen und
Ozeanen, sowie die atmosphärischen (meteorologischen) Strömungen. Es werden dann die partiellen Differentialgleichungen
(PDG) für die unterschiedlichen Strömungs- und Transportprobleme in den genannten Hydrosphären- Stockwerken herge-
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 231
leitet und ihre Besonderheiten, Unterschiede und Ähnlichkeiten
herausgearbeitet. Nach Klassifizierung der betreffenden PDG
werden analytische und numerische Methoden zur Lösung de rselben vorgestellt. Letztere lassen sich im Wesentlichen in Fin ite Differenzen (FD) und Finite Elemente (FE) Methoden einteilen.
Anschließend werden die theoretischen Grundlagen der selb igen und ihre Umsetzung in numerische Algorithmen vorgestellt.
Schwerpunkte in den Anwendungen der einzelnen FD - bzw. FEMethoden sind Grundwasserströmungs-, Stoff- und WärmeTransport- Modelle. Daneben werden die theoretischen Grundlagen einiger hydrodynamischer Oberflächengewässer - und
Gütemodelle erörtert. Über die eigenständige Entwicklung von
einfachen numerischen Codes in MATLAB und Fortran hinaus,
werden einige professionelle Programmpackete für die Lö sung
von Strömungs- und Transport- Modellen in den oben genannten umweltrelevanten Gebieten behandelt.
Gliederung:

Übersicht der mannigfaltigen Strömungs- und Transportprozesse in der technischen Hydraulik und in der Ge osphäre

Partielle Differentialgleichungen (PDG) für die unterschie dlichen Strömungs- und Transportprobleme
o
Herleitung der PDG
o
Klassifikation der PDG (hyperbolisch, parabolisch, elliptisch)
o

Lösungsmethoden (analytisch, numerisch)
Numerische Methoden
o
Methode der Finiten Differenzen (FD)
o
Methode der Finiten Elemente (FE)

Professionelle Strömung- und Transportmodelle

Modellierungs-Anwendungen
o
Grundwasserströmungen
o
Hydraulische Rohrströmungen
o
Strömungen mit freier Oberfläche, Gerinnestr ömungen, See- und Meereströmungen, atmosphärische Strömungen
o
Stoff- und Wärmetransport in Strömungen
Teilmodul: Hydrometrisches Praktikum (3 Credits)
Die Lehrveranstaltung verbindet Einführungsvorlesungen in die Hydrometrie und das Wasserbauliche Versuchswesen mit praktischen
Übungen. Der messpraktische Teil umfasst eigene Messungen der
Studierenden im Feld und im Labor mit hydrometrischen Messgeräten.
Die Messungen und Auswertung der Messungen werden auch mit
Rechnerunterstützung geübt.
Gliederung:


Messung und Auswertung von Niederschlägen
Messung und Auswertung von Klima- und Verdunstungsgrößen
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel

Seite 232
Messungen des Abflusses in der Ahna mit einem hydr ometrischen Flügel und einer induktiven Geschwindigkeit ssonde sowie nach Tracermethode


Bestimmung der Kraft auf eine überströmte Überfallklappe

Bestimmung der Verlustbeiwerte von Rohrkrümmern und

Übungen mit Wasserstandsmessgeräten
Bestimmung des Reibungsbeiwertes verschieden rauher
Rohre
Kniestücken
Teilmodul: Hydraulik der Sonderbauwerke (3 Credits)
Die Vorlesung hat zum Ziel, die für die praktische Entwurfsbearbeitung
relevanten Entwurfskriterien und Berechnungsmethoden für diejenigen
Bauwerke der Stadtentwässerung auf der Basis der hydraulischen
Grundlagen darzustellen, die als Sonderbauwerke für die Funktion des
Systems sowie die Aufteilung und Erfassung der Abwasserströme besonders wichtig sind. Folgende Themen werden angesprochen:
Gliederung:






Teilfüllungsabfluss in Rohrleitungen
Spiegellinien bei Teilfüllung in Rohren
Abfluss in steilgeneigten Leitungen bei Selbstbelüftung
Energieumwandlungs- und Absturzbauwerke
Düker
Hydraulische Berechnung und Optimierung von Regenen tlastungsbauwerken dabei besonders
o
o
o
o

Drosselorgane
Beckenüberläufe
Klärüberläufe
Reinigungseinrichtungen
Hydrometrische Ausstattung vonRegenentlastungen
Studien- und Prüfungsleis-
Nummerische Modellierung von Strömungs- und Transportpro-
tungen
zessen: Klausur (90 Minuten) bzw. Hausübung mit Kolloquium
(30 Minuten)
Hydrometrisches Praktikum: Protokolle/Berichte (30 Stunden)
und zugehöriges Fachgespräch (60 Minuten)
Hydraulik der Sonderbauwerke: Hausübung (30 Stunden) und
zugehöriges Fachgespräch (60 Minuten)
Medienformen
Hydrometrisches Praktikum und Hydraulik der Sonderbauwerke:
Labordemonstration, selbstorganisiertes praktisches Arbeiten
Literatur
Hydrometrisches Praktikum: Herschy: Hydrometry; Morgenschweis, Hydrometrie
Hydraulik der Sonderbauwerke: DWA-Arbeitsblätter A110,
A111, A112, A128, A157, A166; Preissler/Bollrich: Hydromechanik 1 und 2; Hager: Abwasserhydraulik, Eigenkontrollverordnung Hessen
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Stand: 16.10.2014
Seite 233
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 234
E 24 Siedlungswasserwirtschaft Ergänzung
Modulbezeichnung
Siedlungswasserwirtschaft Ergänzung
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
SWW CIE
Ggf. Untertitel
Wasserchemie, Immissionsschutz, Energie aus Abwassersyst emen, Biogaserzeugung aus Reststoffen und Nachwachsenden
Rohstoffen
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL SWW 9 „Wasserchemie“
VL SWW 11 „Immissionsschutz“
VL SWW 12 „Energie aus Abwassersystemen, Biogaserzeugung
aus Reststoffen und Nachwachsenden Rohstoffen
Studiensemester
8. und 9., im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. F.-B. Frechen
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. F.-B. Frechen, Dipl.-Ing. Ohme, Dr. Martin, Dr.
Elgeti
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Wasser“
Lehrform
Vorlesung, Laborpraktikum, Übungen, Exkursionen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon bis zu 4 SWS Präsenzzeit.
Credits
6 aus 9
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Grundlagen der Siedlungswasserwirtschaft (SWW GLL)
SPW I „Klärschlammbehandlung / Ingenieurhydrologie“
SPW III „Siedlungswasserwirtschaft Aufbauwissen“
Angestrebte Lernergebnis-
Die Lehrinhalte sollen dem Studierenden Kenntnisse in spezie l-
se
len Themen der Siedlungswasserwirtschaft vermitteln, die durch
die Durchführung diverser FuE Vorhaben in den entsprechenden
Themenbereichen sehr eng an die Forschungstätigkeit anknü pfen. Die Studierenden werden hierdurch an die Forschung he rangeführt, so dass hier ein Weg zur Promotion sehr gut anschließen kann.
Das Teilmodul SWW 9 „Wasserchemie“ liefert dem Studierenden
den theoretischen Hintergrund zu den Prozessen in der Wasse rbehandlung und ergänzt diese durch den analytischen Praktikumsteil, in dem die Studierenden Basisverfahren der Analytik
im Wasserbereich selbst durcgführen. Die Wasserchemie stellt
eine Grundlagenkompetenz für die wissenschaftliche Tätigkeit
dar, so dass durch dieses Teilmodul insbesondere Fertigkeiten
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 235
für die Bearbeitung von wasser- und abwasserbezogenen Studien- und Masterarbeiten sowie für FuE-Vorhaben erlernt werden.
Das Teilmodul SWW 11 „Immissionsschutz“ vermittelt dem Studierenden Inhalte, die über die eigentliche Abwasserableitung
und –behandlung hinausgehen. Infolge steigender Anforderungen an den Immissionsschutz sowie Konfliktsituationen durch
Annäherung der Bebauungsgrenzen an Abwasseranlagen g ewinnt der Immissionsschutz im Bereich Abwasser mehr und
mehr Gewicht. Ein Planungsingenieur sollte deshalb die Grundzüge des Immissionsschutzes aus juristischer wie auch techn ischer Sicht kennen und sich mit den Verfahren zur Emission sminderung auseinandersetzen. Der Themenkomplex „Immissionsschutz“ wird im Rahmen von FuE-Vorhaben gegenwärtig viel
gefragt, so dass auch hier ein Weg zu einer wissenschaftlichen
Tätigkeit geebnet wird.
Das Teilmodul SWW 12 „Energie aus Abwassersystemen und
anaerobe Verfahren“ vermittelt dem Studierenden Kenntnisse
über die energetische Nutzung von Abwasser und Abwasseri nhaltsstoffen. Über die Klärgasgewinnung im Abwasserbereich
wird zur Biogasgewinnung im Agrarsektor übergeleitet, weil
beide Verfahren technisch eng verwandt sind. Erneuerbare
Energien und Reduzierung der Treibhausgasemissionen sind
hier die alles verbindenden Stichworte.
Inhalt
Teilmodul: SWW 9 „Wasserchemie„

Chemische
Grundlagen
(Periodensystem,
Reaktionsgle i-
chungen, stöchiometrische Berechnungen)

Eigenschaften von homogenen und heterogenen Stoffgem ischen, physikalisch-chemische Grundlagen von Trennverfahren

Chemisches Gleichgewicht an den Beispielen

Fällungsreaktionen, Säure-Base-Gleichgewicht, (pH-Wert),
Pufferung, Gleichgewichtssystem der Kohlensäure, Kalk Kohlensäure-Gleichgewicht

Vorbesprechung von Laborversuchen

Laborpraktikum: Bestimmung relevanter Größen aus A bwasser-, Trinkwasser- und Schlammproben
Teilmodul: SWW 11 „Immissionsschutz“ (3 Credits)

Rechtliche Grundlagen und Rahmenbedingungen

Beschreibung von Gerüchen (qualitativ, quantitativ)

Begehung und Ausbreitungsberechung

Abwasserkonditionierung

Abluftbehandlungsverfahren

Probenahme und Geruchsmessung im praktischen Versuch

Exkursion
Teilmodul: SWW 12 „Energie aus Abwassersystemen, Biogaserzeugung aus Reststoffen und Nachwachsenden Rohstoffen“ (3
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 236
Credits)

Potenziale Erneuerbarer Energien

Integrierte nachhaltige Konzepte für Erneuerbare Energien

Energienutzung aus Abwassersystemen (Wärme, Wasse rkraft)
Studien- und Prüfungsleis-

Wärmepumpen

Anaerobe Prozesstechnik

Biogasproduktion/Nachwachsende Rohstoffe

Rechtliche Grundlagen Erneuerbare Energien Gesetz EEG

Thermische und elektrische Nutzung von Methan
Teilklausur für jedes Teilmodul (jeweils 90 Minuten)
tungen
Medienformen
Powerpoint-Präsentation, Videos, Unterlagen in elektronischer
Form, Hörsaaldemonstrationen
Literatur
SWW 9:
Frimmel, Fritz H.
(1993): Wasserchemie für Ingenieure / Hrsg.
DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. Oldenbourg, 1993.
Hulpke, Herwig (2000): Römpp-Lexikon Umwelt / Hrsg. Herwig
Hulpke, Bearb. von Maurizio Adinolfi, 2., völlig überarb. Aufl..
Binnewies, Michael (2004): Allgemeine und anorganische Chemie / Michael Binnewies. 1. Aufl., Spektrum, Akad. Verl., 2004
SWW 11:
DIN EN 13725
VDI Richtlinien 2443, 3475, 3476, 3477, 3478, 3783, 3880,
3883, 3940, 4200, 4285
ATV DVWK M-154
SWW 12:
UMWELTBERICHT (2006): Umwelt – Innovation – Beschäftigung.
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsiche rheit (BMU), Oktober 2006.
Entwicklung
der
erneuerbaren
Energien
im
Jahr
2006
in
Deutschland, Aktuelle Daten des Bundesumweltministeriums
zur Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland im
Jahr 2006 auf der Grundlage der Angaben der
Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat), Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
(BMU), Internet: www.erneuerbare-energien.de und
www.bmu.de
Biogashandbuch Bayern: Bayerisches Staatsministerium für U mwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (StMUGV, Internet:
www.ustmugv.bayern.de
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 237
E 25 Grundwasserhydrologie
Modulbezeichnung
Grundwasserhydrologie
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL Grundwasserströmungen und Stofftransport
Studiensemester
8., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. rer. nat. Koch
Dozent(inn)en
Prof. Dr. rer. nat. Koch
Sprache
Deutsch/Englisch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Wasser“
Lehrform
Vorlesung und Übung
Arbeitsaufwand
90 Stunden, davon 2 SWS Präsenzzeit
Credits
3
Voraussetzungen nach Prü- Grundlagen des Wasserbaus und der Wasserwirtschaft
fungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Hydromechanik 1 und 2, SPW I (Wasserwirtschaft Aufbauwissen)
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Im ersten Teil werden die qualitativen Aspekte der Hydrogeol o-
se
gie des Untergrundes, behandelt, während sich der zweite Teil
mit der quantitativen Analyse der Hydraulik des Grundwassers
und des Stofftransportes innerhalb desselben befasst.
Inhalt
Grundwasserströmungen und Stofftransport (3 Credits)
Die geologische, physikalische und mathematische Beschre ibung des porösen Mediums, der Fluid-FeststoffWechselwirkungen, der Hydraulik des Grundwassers und des
Transportes von Fest-(Schad) Stoffen im Untergrund werden
behandelt. Im Zentrum stehen dabei Aspekte der numerischen
Modellierung der relevanten Prozesse in der Praxis.
Gliederung:

Nachtrag Hydrogeologie: Gesättigte und ungesättigte Z one, Aquifere und Aquiclude

Strömungsgleichungen für die gesättigte und ungesättigte
Zone

Stand: 16.10.2014
o
Laplace- und Poisson Gleichung
o
Dupuit-Forchheimer Gleichung für freie Aquifere
o
Richards Gleichung für die Vadose Zone
Analytische Lösungen für bestimmte Strömungssituationen
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 238
und analytische Modellierungsverfahren

Beschreibung von Grundwasserströmungsfeldern mittels
Bahnlinien und Laufzeiten.

Stofftransport in der ungesättigten Bodenzone und im
Grundwasser

o
Transportprozesse
o
Aufstellung der Transportgleichungen.
o
Analytische Lösungen der Transportgleichungen.
o
Anwendung auf die Altlastensanierung
Aspekte der numerischen Modellierung von Grundwasserströmungen und Transportprozessen
o
Numerische Algorithmen (Finite Differenzen, Finite Elemente)
o
Diskussion und Anwendung professioneller Pr ogramm-Codes (MODFLOW, MT3D, SUTRA,
HYDRUS)
Studien- und Prüfungsleis-
Prüfungsleistung: Schriftliche Hausübung mit Kolloquium (30
tungen
Stunden)
Medienformen
Literatur
Stand: 16.10.2014
Skript; Internet Ressourcen
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 239
E 26 Geophysik und Geothermie
Modulbezeichnung
Geophysik und Geothermie
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Einführung in die Ingenieurgeophysik, Stochastische Methoden
in der Hydrologie
Studiensemester
8., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr. rer. nat. Koch
Dozent(inn)en
Prof. Dr. rer. nat. Koch
Sprache
Deutsch/Englisch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Wasser“
Lehrform
Vorlesung und Übung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Physik, Mechanik I und II, Thermodynamik, Hydromechanik
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Der Student erwirbt ein solides Wissen über alle bedeutenden
se
Aspekte der geophysikalischen Quantifizierung des Untergru ndes sowie der Grundlagen der Geothermie als Möglichkeit der
regenerativen Energienutzung.
Inhalt
Teilmodul: Einführung in die Ingenieurgeophysik (3 Credits)
Geophysik handelt von der Physik der festen Erde. Geophysiker/
-innen erkunden das Innere der Erde mit physikalischen Meth oden mit dem Ziel, geologische Strukturen abzubilden, Zustände
zu beschreiben und Prozesse zu beobachten. Anwendungen
finden sich bei der Suche nach Rohstoffen (Öl, Gas, Minerale),
im
Umweltbereich
(Schadstoffdetektion,
Deponieunter -
suchungen, hydrogeologische Arbeiten), bei Bauvorhaben (U ntergrunduntersuchungen für Tunnel, Dämme, Hochbauten, etc.),
bei der Katastrophenüberwachung (Erdbeben, Vulkane) und bei
der Erkundung des tiefen Erdinnern. Die Vorlesung
gibt eine
Einführung in die Methoden der angewandten Geophysik zur
Strukturbestimmung des Untergrundes, mit Schwerpunkt auf
geotechnischen und geohydraulischen Aspekten. Insofern ist
diese Vorlesung auch für alle Studienrichtungen des Bauingen ieurwesens als Wahlfach geeignet.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 240
Gliederung

Übersicht der Verfahren der angewandten Geophysik

Geologischer und geophysikalischer Aufbau der inneren

Globale Tektonik und Seismologie

Erdbeben: Entstehung, Auswirkungen, Vorhersage

Seismik
Erde
o
Einführung in die Elastizitätstheorie
o
Entstehung und Ausbreitung von seismischen
(elastischen) Wellen und Strahlen
o
Strahlgesetze in einem inhomogenen Medium
o
Refraktionsseismik
o
Reflektionsseismik
o
Prinzip der seismischen Tomographie
Gleichstrom-Geoelektrik

o
Elektrischer Widerstand von Gesteinen (Gesetz
von Archie)
o
Potential und Ströme zwischen Erdelektroden
o
Feldverfahren der Geoelektrik (Sondierung und
Kartierung)
o
Wenner-, Schlumberger- Elektrodenanordnungen
o
Inversion von Widerstandsdaten
o
Interpretation von geoelektrischen Messungen
Andere Methoden der angewandten Geophysik

o
Gravimetrie, Magnetik, Georadar, Bohrlochve rfahren
Teilmodul: Stochastische Methoden in der Hydrologie
(3 Credits)
Im ersten Teil wird eine Einführung in die Ingenieurstatistik für
hydrologische Problemstellungen gegeben und es werden
stochastische und deterministische Verfahren zur Beurteilung
von Extrem-Ereignissen (Hoch- und Niedrigwasser). Der zweite
Teil der Vorlesung befasst sich mit der stochastischen Analyse
von hydroklimatischen Zeitreihen, die für die Beurteilung und
Einschätzung von möglichen Klimaveränderungen aktuell sehr
von Bedeutung sind. Anwendungsbeispiele werden mit dem
statistischen Programmpacket R analysiert.
Gliederung:





Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeitslehre
Stichproben und ihre statistische Beschreibung
Verteilungen und ihre Kennzahlen
Einführung in das statistische Programmpaket R
Hydrologische Statistik: Extremwertverteilungen und
Überschreitungswahrscheinlichkeiten


Methoden der linearen und nichtlinearen Regression
Deterministische und stochastische Analyse hydroklim atischer Zeitreihen
o
Stand: 16.10.2014
Analyse im Zeitbereich: Auto und Kreuzkorrelati-
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 241
on, ARMA und ARIMA Modelle, Singular Spektrum
Analyse (SSA)
o
Analyse in Frequenzbereich: Fourier- und Spektralanalyse, Wavelet-Analyse
o
Analyse von „long-memory“ Zeitreihen: Das
Hurst Phänomen, Detrended Fluctuation Analysis
(DFA)
Teilmodul: Geothermie (3 Credits)
Der Energievorrat der Erdwärme, der weltweit in heißem Wasser
oder im Gestein lagert, ist nahezu unerschöpflich. Man schätzt,
dass
für
die
Erdwärme
unseren
heutigen
Weltenergiebedarf
Millionen Jahre abdecken könnte. Mit heutigen Technolo-
gien können diese umweltfreundlichen und klimaschonenden
Energiequellen praktisch fast überall genutzt werden. Geothe rmie, so der Fachausdruck für Erdwärme, gehört deswegen zu
den weltweit am meisten eingesetzten erneuerbaren Energietr ägern.
Die Vorlesung wird die große Bandbreite der Geothermie abd ecken. Nach einem Überblick der Stellung der Geothermie inne rhalb der erneuerbaren Energieerzeugung, werden die geophysikalischen und geologischen Grundlagen zum Aufbau der Erde,
des Wärmehaushaltes der Erde, sowie die Ursachen von regi onalen und lokalen Unterschieden des Wärmeflusses behandelt.
Es werden einige geophysikalische Methoden der geotherm ischen Prospektion vorgestellt. Im letzten Drittel der Vorlesung
werden die theoretischen Grundlagen des Wärmetransportes
innerhalb des Untergrundes und der Thermo- und Fluiddynamik
von technischen geothermalen Systemen (Wärmetauscher, Wä rmepumpen, usw.) erörtert. Schließlich wird eine Reihe von g eothermischen Projekten in der Praxis vorgestellt und ih re technischen Möglichkeiten und Probleme diskutiert.
Gliederung:

Physik der Energie und der Energieumwandlungen

Statistiken zur globalen Energie- Erzeugung und des -Verbrauchs

Geothermie als regenerative Energiequelle: Aktueller globaler

Geothermie als Teilgebiet der Geophysik

Geophysik und Geologie der Erde
Stand und Projektbeispiele
o
Einführung in die Geologie und Mineralogie der Gesteine
o
Struktur und Aufbau der Erde
o
Konzepte und Vorstellungen zur Plattentektonik der
Erde
o
Der Wärmefluss der Erde und seine Korrelation mit
dem tektonischen Aufbau der Erde

Stand: 16.10.2014
Einteilung der geothermischen Energiegewinnung
o
oberflächennahe Geothermie
o
hydrothermale Geothermie
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
o

Seite 242
"Hot-Dry-Rock" Geothermie
Theoretische Grundlagen des Wärmetransportes in der Geothermie
o
Wärmeleitung
o
hydrothermale Strömung und konvektiver Wärmetransport,
o
Berechnungsgrundlagen für die Auslegung von Erdkollektorsystemen

Technische Aspekte der Nutzung geothermischer Energie
o
Wärme-und Kälteerzeugung mittels Wärmetauscher
und Wärmepumpen
o
geothermische Elektrizitätserzeugung
o
Fallbeispiele geothermischer Projekte in Deutschland
und der Welt
Studien- und Prüfungsleis-
Vortrags-Kolloquium bzw. Fachgespräch (30 Minuten) für jedes
tungen
Teilmodul
Medienformen
Literatur
Stand: 16.10.2014
Internet Ressourcen
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 243
E 27 Gewässerökologie und fischpassierbare Bauwerke
Modulbezeichnung
Gewässerökologie und fischpassierbare Bauwerke
Ggf. Modulniveau
Master
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
VL Gewässerökologie für Ingenieure; VL Fischschutz und Fischdurchgängigkeit an wasserbaulichen Anlagen
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
8. und 9., zweisemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Theobald
Dozent(inn)en
Dr. Hassinger, Dr. Hübner, Dr. Völker, Dr. Richter
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Wasser“
Lehrform
Vorlesung, Übungen, Praktika
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit, Teilmodule jedes S emester im Wechsel
Credits
6
Voraussetzungen nach Prü- Hydromechanik
fungsordnung
Empfohlene Voraussetzun-
Wasserbau und Wasserwirtschaft
SPW II Wasserbau Aufbauwissen
gen
Angestrebte Lernergebnis-
Das Modul besteht aus zwei Teilmodulen. Das erste Teilmodul
se
hat zum Ziel, im Gesamtkontext der wasserbaulichen und wa sserwirtschaftlichen Praxis ein Verständnis für grundlegende
ökologische Zusammenhänge in Gewässern und die Auswirku ngen menschlicher Eingriffe zu vermitteln, insbesondere vor dem
Hintergrund der EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL).
Im zweiten Teilmodul werden den Studierenden die Grundlagen
und wichtigsten Fachbegriffe der Fischökologie vermittelt.
Kombiniert mit dem erworbenen Wissen über Beeinträchtigu ngen durch Querbauwerke entwickeln sie ein vertieftes Ve rständnis für die Probleme der Migration von Fischen und and erer Lebewesen an Stau- und Wasserkraftanlagen. Die Studierenden lernen die Grundlagen der baulichen und ökologischen
Maßnahmen zur Verbesserung der Fischdurchgängigkeit und
des Fischschutzes. Sie können die wichtigsten Typen von
Fischwanderhilfen konzipieren und bemessen. Bei Bedarf we rden die spezifischen Hydraulik-Kenntnisse aufgefrischt. Die
Studierenden verstehen die Prinzipien und Kriterien der „Ökol ogischen Verbesserungen“ an Wasserkraftanlagen nach EEG.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Inhalt
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Teilmodul: Gewässerökologie für Ingenieure (3 Credits)
 Einführung und Grundlagen
-
Geschichte
-
Gesetzliche Rahmenbedingungen
 Systemanalyse
-
Wasserkreislauf, Wassermengen
-
Fließgewässer, Standgewässer, Grundwasser
-
Stoffhaushalt
 Wasserbeschaffenheit und Gewässergüte
-
Lebensgemeinschaften in Gewässern
-
Abiotische Verhältnisse in Gewässern
-
Anthropogene Gewässerbelastungen
-
Analyse und Bewertung des Gewässerzustands
 Freilandpraktikum: Gewässerbewertung (Saprobie, Stof fhaushalt, Gewässerstruktur) am Beispiel ausgewählter
Fließgewässer mit unterschiedlichen Belastungssituati onen
Teilmodul: Fischschutz und Fischdurchgängigkeit an wasse rbaulichen Anlagen (3 Credits)
 Rechtliche Grundlagen
 Grundlagen der Fischökologie und der Fischwanderung
-
Lebenszyklen von Wanderfischen
-
Lebensraumansprüche und abiotische Bedingu ngen
-
Schwimmgeschwindigkeiten
-
Habitatmodellierung
 Fischschutz
 Fischabstieg
-
Anforderungen und Konzepte
-
Kriterien für die Gestaltung
 Fischaufstiege
-
Hydraulische Grundlagen,
-
Typen von Fischaufstiegen
-
Kriterien für Auffindbarkeit, Durchwanderbarkeit
und Hydraulik (nach DWA-M 509)
-
Bemessungsverfahren
-
Funktions- bzw. Effizienzkontrollen
 Raugerinne
 Fisch-Kanu-Pass
 Andere Bauwerke- Durchlässe, Stollen, Verdolungen
 Übungen zur Bemessung der wichtigsten Typen
 Bestehende Problemfelder und neuere Entwicklungen
Studien- und PrüfungsleisStand: 16.10.2014
Bewerteter Praktikumsbericht für Teilmodul Gewässerök ologie
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
tungen
Seite 245
für Ingenieure; Klausur (90 min) bzw. Fachgespräch (30 min) für
Teilmodul Fischschutz und Fischdurchgängigkeit an wasserbaulichen Anlagen
Medienformen
Folien, Beamer
Literatur
Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und
Kulturbau (BWK) e. V. (Hrsg.): Methodenstandard für
Funktionskontrolle von Fischaufstiegsanlagen, BWKFachinformation, Stuttgart, 2006
Dr.-Ing. Rolf-Jürgen Gebler: Sohlrampen und Fischaufstiege,
Walzbachtal, 1991
DVWK [Hrsg.] (1996): Fluß und Landschaft- Ökologische Entwicklungskonzepte. Merkblatt 240.
DWA (Hrsg.): DWA-Themen: Durchgängigkeit von Gewässern für
die aquatische Fauna, Internationales DWA -Symposium
zur Wasserwirtschaft, Hennef, 2006
DWA (Hrsg.): DWA-Themen: Naturnahe Sohlgleiten, Hennef,
2009 Landesanstalt für Umweltschutz Baden -Württemberg
(Hrsg.): Rauhe Rampen in Fließgewässern, Karlsruh e,
1999
DWA (Hrsg) Entwurf DWA-M 509 „Fischaufstiegsanlagen und
fischpassierbare Bauwerke, Hennef, 2010
Europäische Gemeinschaften (2000). Richtlinie 2000/60/EG des
Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober
2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik (ABl.
L 327 vom 22.12.2000, S. 1.
Graw, M. (2004). Ökologische Bewertung von Fließgewässern.
Schriftenreihe der Vereinigung Deutscher Gewässerschutz
e.V.. Band 64, 3. Auflage. Bonn.
Jungwirth, M., Haidvogl, G., Moog, O., Muhar, S. & Schmutz, S.
(2003): Angewandte Fischökologie an Fließgewässern.
1. Aufl. Stuttgart: UTB.
Lampert, W. & Sommer, U. (1999): Limnoökologie. 2., überarb.
Aufl., Stuttgart: Thieme.
2002 DWA. (Hrsg.): DWA-Themen: Fischschutz und Fischabstiegsanlagen; Bemessung, Gestaltung Funktionskontro lle, Hennef, 2005 DWA (Hrsg.)
Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg (Hrsg.):
Durchgängigkeit für Tiere in Fließgewässern, Leitfaden
Teil 1 (Grundlagen), Mannheim, 2005
Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
(Hrsg.): Handbuch Querbauwerke, Aachen, 2005
Schwoerbel, J. & Brendelberger, H. (2005): Einführung in die
Limnologie. 9. Aufl. München: Elsevier, Spektrum, Akad.
Verl.
Wetzel, R. G. (2001): Limnology. Lake and River Ecosystems. 3.
Aufl. Academic Press.
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 246
E 29 Ausgewählte Kapitel im Schwerpunkt Wasser
Modulbezeichnung
Ausgewählte Kapitel im Schwerpunkt Wasser
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Studiensemester
8. und 9.
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Theobald
Dozent(inn)en
N.N.
Sprache
deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Wasser“
Lehrform
Arbeitsaufwand
Credits
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnisse
Inhalt
Das Modul dient dazu, aktuelle Themen kurzfristig in das Leh rangebot zu integrieren, die bei der Erstellung des Modulhandbuchs noch nicht abzusehen waren. Ebenso sind Vorlesungen
von Gastprofessoren, die nicht zum regelmäßig wiederkehre nden Lehrangebot zählen, hier einzuordnen.
Studien- und Prüfungsleistungen
Medienformen
Literatur
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 247
E 32 Altlasten und Sanierung
Modulbezeichnung
Altlasten und Sanierung
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
ASV, SAV
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
Altlasten-Sanierungsverfahren,
Sonderabfallbehandlung -
Seminar
Studiensemester
8., einsemestrig, im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Arnd I. Urban
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Arnd I. Urban
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Wasser“
Lehrform
Vorlesung und integrierte Übungen
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Angestrebte Lernergebnis-
Kenntnis und Verständnis der vorgestellten Verfahren und ihrer
se
Funktionsweisen;
Umweltrelevanz
und
Umweltauswirkungen
können eingeschätzt werden; Fähigkeit zur sachgerechten Au swahl von (Teil-)Verfahren auf der Basis von Kapazitätsberechnungen und Wirtschaftlichkeitsfaktoren und -daten; Basis zur
Analyse und Weiterentwicklung der Verfahren.
Inhalt
Teilmodul Altlasten – Sanierungsverfahren (ASV)
-
Einführung (rechtliche Grundlagen, Begriffe, Problematik,
Ausmaß)
-
Kontaminationsmöglichkeiten - Pfade: Wasser, Boden, Luft
-
Entstehung, Erkundung, Erfassung, Klassifizierung
-
Sicherung, Sanierung und anfallende Kosten
-
Sanierung durch Immobilisierung
-
Thermische Sanierungsverfahren
-
Extraktive Sanierungsverfahren
-
Mikrobielle Sanierungsverfahren
-
Bodenluft-Behandlungsverfahren
-
Anwendung und Verbreitung der Sanierungsverfahren
-
Besonderheiten der Altlastenproblematik
Altlastenvorsorge
Teilmodul Sonderabfallbehandlung – Seminar (SAV)
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 248
-
Einführung
-
Organisation der Sonderabfallentsorgung
-
Organisation einer Sonderabfallbehandlungsanlage
-
Technik der Sonderabfallbehandlung (biologische, chemisch-physikalische, thermische Verfahren) insbes.
o
Neutralisation
o
Entgiftung
o
Fällung
o
Flockung
o
Ultrafiltration
o
Ionenaustausch
o
Emulsionsspaltung
-
Kosten der Sonderabfallentsorgung
-
Anlagenbeispiele (Besichtigungen)
Studien- und Prüfungsleis-
a) Ca. 10-seitige Ausarbeitung und zugehörige Präsentation mit
tungen
Vortrag
b) Fachgespräch (30 Minuten)
Medienformen
Tafel, Overhead, Beamer;
im Themenbereich Sonderabfallbehandlung erfolgt die Erarbe itung im Rahmen eines Seminars
Literatur
Stand: 16.10.2014
wird in der Veranstaltung bekanntgegeben; Umdrucke
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 249
E 33 Energie aus Abwasser und Abfall
Modulbezeichnung
Energie aus Abwasser und Abfall
Ggf. Modulniveau
Ggf. Kürzel
SWW 12, TVIII
Ggf. Untertitel
Ggf. Lehrveranstaltungen
VL SWW 12 „Energie aus Abwassersystemen, Biogaserzeugung
aus Reststoffen und Nachwachsenden Rohstoffen
VL Reaktoren und Rauchgasreinigung für die thermische Ve rwertung und Entsorgung
Studiensemester
8. und 9., im jährlichen Rhythmus
Modulverantwortliche(r)
Prof. Dr.-Ing. Franz-Bernd Frechen
Dozent(inn)en
Prof. Dr.-Ing. Franz-Bernd Frechen, Prof. Dr.-Ing. Arnd I. Urban, Dipl.-Ing. Ohme
Sprache
Deutsch
Zuordnung zum Curriculum Wahlpflichtmodul (Ergänzung) im M. Sc.-Studium Bauingenieurwesen, Schwerpunkt „Wasser“
Lehrform
Vorlesung
Arbeitsaufwand
180 Stunden, davon 4 SWS Präsenzzeit
Credits
6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung
Empfohlene Voraussetzungen
Grundlagen der Abfalltechnik
Abfalltechnik – Basistechniken
Grundlagen der Siedlungswasserwirtschaft (SWW GLL)
SPW I „Klärschlammbehandlung / Ingenieurhydrologie“
SPW III „Siedlungswasserwirtschaft Aufbauwissen“
Angestrebte Lernergebnis-
Das Teilmodul SWW 12 „Energie aus Abwassersystemen und
se
anaerobe Verfahren“ vermittelt dem Studierenden Kenntnisse
über die energetische Nutzung von Abwasser und Abwasseri nhaltsstoffen. Über die Klärgasgewinnung im Abwasserbereich
wird zur Biogasgewinnung im Agrarsektor übergeleitet, weil
beide Verfahren technisch eng verwandt sind.
Erneuerbare
Energien und Reduzierung der Treibhausgasemissionen sind
hier die alles verbindenden Stichworte.
Teilmodul „Reaktoren und Rauchgasreinigung für die therm ische Verwertung und Entsorgung“: Kenntnis und Verständnis
der vorgestellten Verfahren und ihrer Funktionsweisen; U mweltrelevanz und Umweltauswirkungen können eingeschätzt
werden;
Fähigkeit
zur
sachgerechten
Auswahl
von
(Teil -
)Verfahren auf der Basis von Kapazitätsberechnungen und Wir tStand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 250
schaftlichkeitsfaktoren und -daten; Basis zur Analyse und Weiterentwicklung der Verfahren.
Inhalt
Teilmodul: SWW 12 „Energie aus Abwassersystemen, Biogaserzeugung aus Reststoffen und Nachwachsenden Rohstoffen“ (3
Credits)

Potenziale Erneuerbarer Energien

Integrierte nachhaltige Konzepte für Erneuerbare Energien

Energienutzung aus Abwassersystemen (Wärme, Wasse rkraft)

Wärmepumpen

Anaerobe Prozesstechnik

Biogasproduktion/Nachwachsende Rohstoffe

Rechtliche Grundlagen Erneuerbare Energien Gesetz EEG

Thermische und elektrische Nutzung von Methan
Teilmodul Reaktoren und Rauchgasreinigung für die thermische
Verwertung und Entsorgung (TVIII) (3 Credits)

Einführung

Sonderabfall-Verbrennung

Klärschlamm-Verbrennung

Dezentrale Verbrennung

Krankenhausabfall-Verbrennung

Einäscherungsanlagen

Deponiegas

Pyrolyse

Thermische Trocknung

Schmelzverfahren

Kombinationsverfahren

Einzelbeispiele
Studien- und Prüfungsleis-
Teilmodul SWW 12: Klausur (90 Minuten)
tungen
Teilmodul TV III: Fachgespräch (30 Minuten)
Medienformen
Tafel,
Overhead,
Beamer;
Vorträge
mit
Power-Point-
Präsentation
Literatur
SWW 12
UMWELTBERICHT (2006): Umwelt – Innovation – Beschäftigung.
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsiche rheit (BMU), Oktober 2006.
Entwicklung
der
erneuerbaren
Energien
im
Jahr
2006
in
Deutschland, Aktuelle Daten des Bundesumweltministeriums
zur Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland im
Jahr 2006 auf der Grundlage der Angaben der
Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat), Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
(BMU), Internet: www.erneuerbare-energien.de und
www.bmu.de
Biogashandbuch Bayern: Bayerisches Staatsministerium für U mwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (StMUGV, Internet:
www.ustmugv.bayern.de
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
Seite 251
TV III: wird in der Veranstaltung bekanntgegeben; Umdrucke
Stand: 16.10.2014
Modulhandbuch Master of Science Bauingenieurwesen Universität Kassel
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Wahlpflichtbereich „Ergänzung Bauingenieurwesen“
Ergänzend zu den vorgenannten Pflicht- und Wahlpflichtmodulen sind Module im Umfang
von 12 Credits aus dem allgemeinen Angebot des Bauingenieurwesens zu belegen. Alternativ
kann an Stelle des regulären Lehrangebotes im Rahm en der Vertiefungen das Modul „Mathematik III“ belegt werden. Bitte beachten Sie, dass hier nur 8 Credits erworben werden kö nnen.
Stand: 16.10.2014
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