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Gemeindebrief Oktober 2014 - Evangelische Kirchengemeinde

EinbettenHerunterladen
Evangelische Kirchengemeinde
Hohenhaslach
Kindergarten
hat einen Namen
Foyeranbau
Finanzierungsplan
Was macht eigentlich
Philipp Essich
editorial
2
es war der sehnlichste Wunsch des berühmten König David, für Gott ein Haus zu bauen. Er wollte in Jerusalem durch ein repräsentatives Gebäude
ein Zeichen setzen: „Gott ist da. Das ist sein Haus!
Hier könnt ihr euch versammeln und zu Gott beten. Hier könnt ihr zusammenkommen und auf
Gott hören. David selbst konnte kein Haus mehr
für Gott bauen, aber Salomo, sein Thronfolger
führte fort, was sein Vater geplant hatte. Er baute
in Jerusalem einen Tempel für Gott.
dass Gott uns ein Haus baut. Wir wollen Gottes
Absicht unterstützen, in Menschen zu investieren
und an Menschen sein Werk zu tun. Der Foyeranbau an unsere Kirche soll noch mehr Möglichkeiten
zur Begegnung und zur Gemeinschaft bieten. Er
soll Raum schaffen für Treffen vor und nach dem
Gottesdienst. Er soll Eltern die Gelegenheit geben,
mit kleinen Kindern den Gottesdienst zu verfolgen,
den Gottesdienst in das Foyer zu übertragen und
vieles mehr.
Zwar lesen wir in den biblischen Berichten, dass
Gott nichts dagegen hatte, dass David ihm ein
Haus bauen wollte. Aber interessant ist, dass Gott
auf die Initiative von David hin eine Gegeninitiative
startet. Er lässt David durch den Propheten Samuel ausrichten: „Der HERR verkündigt dir, dass
der HERR dir ein Haus bauen will“ (2. Sa. 7,11).
Gott will David deutlich machen: „Du selbst sollst
mein Haus sein. Ich will in dir und deinem Leben
zu Hause sein. Deine Familie soll mein Haus sein.
Deine Nachkommen sollen mein Haus sein.“
Paulus vergleicht die Gemeinde von Menschen, die
zu Jesus Christus gehören wollen, mit einem Haus
von lebendigen Steinen. Wir wollen, dass in den
Gottesdiensten unserer Kirche und auch in dem
künftigen Raum des Foyers der Grund gelegt wird
für ein Haus, der lebendigen Steine, das Gott bauen
will. Menschen sollen erfahren, worauf sie ihr Leben
gründen können und wer ihnen Halt gibt. Ebenso
sollen im Raum unserer Kirche und des Foyers
Menschen wie ein Bauwerk miteinander verbunden
und zusammengefügt werden.
Wir freuen uns an Hohenhaslach immer wieder neu
an unserer schönen St. Georgskirche. Um die Möglichkeiten die sich in unserer Kirche zum Feiern von
Gottesdiensten
bieten,
noch auszubauen, planen
wir schon seit vielen Jahren einen Foyeranbau an
die Kirche. Bei diesem
Foyeranbau beabsichtigen
wir aber nicht wie der König David primär Gott ein
Haus zu bauen oder die
Kirche als Haus Gottes
zu vergrößern. Es ist uns
vielmehr ein Anliegen,
Wir wollen, dass Gott dort Menschen aufbaut und
dass alles, was in der Kirche zusammen mit dem Foyeranbau geschieht, dazu dient, dass Gott mit Menschen seine Absichten verwirklichen kann. Wir wollen ihn dabei unterstützen, dass er zum Ziel kommt
und sind gewiss, dass er eines Tages die Gemeinde,
sein „Bauwerk der lebendigen Steine“ vollenden
wird.
Seien Sie herzlich gegrüßt!
Ihr Gemeindepfarrer
Foyeranbau
Machtbarkeitsstudie genehmigt
Foyeranbau kann durchgeführt werden
W
ir sind dankbar, dass wir inzwischen „grünes Licht“ für
den geplanten Foyeranbau an unsere Kirche bekommen
haben. Der Oberkirchenrat in Stuttgart hat zusammen mit uns
ein Architekturbüro beauftragt mit dem Ziel, eine Machbarkeitsstudie für einen einstöckigen Foyeranbau neben der St.
Georgskirche zu erstellen. Dieser inzwischen fertiggestellte
Planungsentwurf wurde durch den Oberkirchenrat beraten
und genehmigt. In einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 15. Oktober, um 19.30 Uhr werden wir zusammen
mit Architekt Lindenberger vom Ludwigsburger Architekturbüro HHL (Hein, Hüttel und Lindenberger) den geplanten Foyeranbau vorstellen.
Natürlich ist es uns wichtig, dass viele Gemeindeglieder unser Bauvorhaben ideell, aber auch materiell mittragen. Wir
sind auf die Mitarbeit und die finanzielle Unterstützung unserer Gemeinde angewiesen. Deshalb möchten wir Ihnen einen
Überblick über den Finanzierungsplan des Foyeranbaus geben,
siehe unten.
Kurz gesagt: Insgesamt benötigen wir Spenden von insgesamt
98.180 Euro in Form von Geld oder Eigenleistungen bis zur
Fertigstellung des Bauwerks. Hinzu kommen Spenden von
50.000 Euro, die über einen Zeitraum von 10 Jahren zur Ablösung eines Darlehens aufgebracht werden müssen. Bei den
Kostenangaben handelt es sich um Planungskosten, die mit
dem Architekturbüro und dem Oberkirchenrat abgestimmt
wurden.
Nun sind wir gespannt auf die Spendenfreudigkeit unserer Gemeinde und hoffen, dass wir bald mit unserem Bauvorhaben
beginnen können.
Informationsveranstaltung
zum Foyeranbau
Mittwoch
15. Oktober, 19.30 Uhr
Gemeindehaus
FINANZIERUNGSPLAN FOYERANBAU
Gesamtkosten
Von der Landeskirche und vom Kirchenbezirk Vaihingen werden übernommen
Hinzu kommt ein bereits zugesagtes Darlehen,
das über den Zeitraum von 10 Jahren hinweg getilgt werden muss von
An Eigenmitteln der Gemeinde müssen aufgebracht werden
Aus Spenden und Rücklagen sind bereits vorhanden
Bis zur Fertigstellung des Foyers werden Spenden benötigt in der Höhe von
Davon wollen wir durch Eigenleistungen aufbringen
Bis zur Freigabe des Baubeginns durch den Oberkirchenrat
werden 2/3 der Eigenmittel (210.650 Euro) benötigt. Das sind
Abzüglich vorhandenen Spenden und Rücklagen
Es fehlen uns bis zur Freigabe des Baubeginns
350.000 Euro
89.350 Euro
50.000 Euro
210.650 Euro
112.470 Euro
98.180 Euro
30.000 Euro
140.433 Euro
-112.470 Euro
27.963 Euro
3
kinder
Kinderbibelwoche
mit Theodor Tischbein und der Schnecke Tiffany
D
ie Kinder der ersten bis siebten Klasse erkundeten vom
27. bis 31. August mit Theodor Tischbein, einem geschickten Bastler und Künstler, und seiner Hausschnecke
Tiffany die Bedeutung der Waffenrüstung Gottes. Theodor
versuchte mit Draht, Pappe und Holz eine Schutzausrüstung
zu bauen. Doch das war nicht so leicht. Seine Hausschnecke
Tiffany erklärte ihm anhand der Geschichte von Abraham und
Sarah den Sinn der Ausrüstung. Dabei wurde Theodor klar,
dass es sich bei der Waffenrüstung um die geistliche Waffenrüstung handelt (Epheser 6, 10-20). Die 33 Kinder erfuhren
was wirklich stark macht: Wahrheit, Gerechtigkeit, Vertrauen,
Gottes Frieden und Erlösung.
Jeder KiBiWo-Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück,
dann folgte ein spannendes Anspiel. In kleinen Gruppen wurde der Inhalt des Tages vertieft und ein selbstgebastelter Ritter mit der Waffenausrüstung
des Tages komplettiert. Beim gemeinsamen
Essen, Singen, Beten, Reden und Spielen wurde der Tag abgerundet. Wir hatten viel Spaß
zusammen und lernten uns besser kennen. Das
Nachmittagsprogramm wurde durch verschiedene Bastel- und Spielangeboten abgerundet,
außerdem fand am Donnerstag ein erlebnisreiches Dorfspiel statt. Beim Familiennachmittag
am Samstagnachmittag konnten die Eltern einen Einblick in die spannenden Ereignisse der
vergangenen Tage bekommen. Den Abschluss
der gelungenen KiBiWo bildete der Familiengottesdienst am Sonntag.
Oben: „Theodor und die Schnecke Tiffany
Mitte: die KiBiWo-Gruppe mit ihren Mitarbeitern
Unten: Basteln eines Ritters mit Waffenausrüstung
4
kindergarten/gemeinde
Kindergarten „Unterm Weinberg“
Das Kind hat endlich einen Namen
W
ie soll der Hohenhaslacher Kindergarten heißen? Diese Frage hat
den Kirchengemeinderat sowie das Team
des Kindergartens schon seit langem beschäftigt. Nun steht fest: Der neue Name
lautet „Unterm Weinberg“. In der ersten
Ausgabe des Gemeindebriefs in diesem
Jahr, war die Gemeinde dazu aufgerufen, Vorschläge für einen neuen Namen
zu machen. Rund 40 Namen umfasste
am Schluss die Ideensammlung, über
die eine Jury bestehend aus Vertretern
des Kirchengemeinderates, der Kirchengemeinde, des Kindergartenteams und
der Eltern abstimmen mussten. Zwei
Vorschläge lagen am Ende des ersten
Wahlgangs gleichauf, eine Kriterien gerecht werden“, sagt Kindergartenleiterin
Stichwahl wurde nötig. Deut- Judit Knöller.
lich vorne lag schließlich der
Name „Unterm Weinberg“.
Der Kirchengemeinderat hat
den Namen bestätigt, und das
Kindergartenteam ist ebenfalls zufrieden mit der Wahl
und einem Namen, der der
Einrichtung mehr Identifikation und Identität geben soll.
Einen örtlichen oder biblischen Bezug war im Hinblick
auf den neuen Namen erwünscht. „Mit Unterm Weinberg können wir sogar beiden Die Mitglieder der Jury und des Wahlausschusses
„Es tut gut,
dazuzugehören“
Frauenarbeit in der Gemeinde
F
ür Frauen gibt es in der Hohenhas- im Monat um 20 Uhr im Gemeindehaus.
lacher einige Angebote, sich in der Manches Mal werden die Abende von
Gemeinde einzubringen. Ein Selbstläuf- einer Referentin gestaltet, andere Male
ter, so könnte man meinen. Und doch aus den eigenen Reihen heraus. „Dass
steht auch gerade diese Arbeit immer wir nun ein so großes Team sind, hilft
wieder vor Herausforderungen. Zuletzt uns, die Arbeit auf vielen Schultern zu
war es die Suche nach Mitarbeiterinnen verteilen“, so Eva-Maria Wanner. Und
für den monatlichen Frauenkreis.
noch etwas: Die neuen Mitarbeiterinnen
Für Eva-Maria Wanner vom Leitungssprechen wiederum andere
team gehört es zu den „Wundern des
Bezugsgruppen an.
vergangenen Jahres“, dass sich neue
Vor allem über etT
Frauen gefunden haben, die diese
was jüngere Frauen
I
RBE
A
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Arbeit aktiv begleiten wollen.
freut
sich das Team.
UE
FRA
„Das hätte ich nicht zu träu„Natürlich darf man
men gewagt“, sagt Eva-Maria
bei uns auch einfach
Wanner. Denn als Erika Lochmann
mal zum Schnuppern
angekündigt hatte, sich zum Jahresende
vorbeikommen.“ 25 bis 30
aus dem Leitungsteam zurückzuziehen, Frauen kommen monatlich zusammen.
stand die Fortsetzung der Arbeit auf der Gemeinsames Singen, Begegnung, AusKippe. „Es ist die Gebetserhörung seit tausch und die Ausrichtung nach Gottes
Jahren, dass uns gleich drei Frauen ge- Wort stehen dabei im Mittelpunkt.
zeigt wurden, die mithelfen möchten“,
sagt Frau Wanner. Neu hinzugekommen Neben dem Frauenkreis wird einmal im
sind nun Christa Jeworrek, Marianne Ul- Jahr ein Frauenfrühstück veranstaltet,
mer und Annerose Lieweke. Der Frauen- zweimal pro Jahr ein Abend der Frau.
kreis trifft sich immer an einem Dienstag Zudem gibt es vier verschiedene Frau-
engesprächsgruppen. „Das ist eine Art
Hauskreis für Frauen“, erklärt Eva-Maria
Wanner. Alle zwei Wochen trifft man
sich reihum zu Hause. „Es wird geplaudert, und es geht immer um ein geistliches Thema oder um eine Bibelstelle“,
sagt sie. Die Treffen seien von persönlichen Gesprächen und Beziehungen geprägt, „wir beten füreinander, es herrscht
ein großes Vertrauen, um sich in Freud
und Leid zu tragen.“
Frauenarbeit in der Gemeinde hält EvaMaria Wanner für eine ganz zentrale
Aufgabe. „Frauen haben ein besonderes
Mitteilungsbedürfnis“, so ihre Erfahrung. Die Begegnung, gegenseitige Wertschätzung, das Gespräch und die Gemeinschaft seien für Frauen wichtig. „Es
tut gut, dazuzugehören“, sagt sie. Die
Treffen seien eine Möglichkeit, aus dem
eigenen Alltag herauszukommen und die
Geborgenheit einer Gruppe zu erleben.
Natürlich sei das auch für Männer ein
Thema, „da müssten wir noch viel mehr
anbieten“, sagt Frau Wanner.
5
gemeinde/rueckblick
Gottesdienst im Grünen, Pfingstmontag, 9. Juni 2014
Mit dem Shopping-Bus zum Christustag nach Stuttgart, Fronleichnam, 19. Juni 2014
Gemeindehaus-Fenster-Streich-Aktion, 20. Juni 2014
Erntebittgottesdienst auf dem Bauernhof Martin Weiberle, 6. Juli 2014
6
gemeinde
Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter
gesucht
D
Kindergarten-Sommerfest in der Kirbachtalhalle, 13. Juli 2014
ie Arbeiten innerhalb der Kirchengemeinde sind vielfältig und vielschichtig. Dementsprechend gibt es
viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die durch ihr Engagement und ihren Einsatz das Geschehen innerhalb der
Gemeinde immer wieder mitbestimmen, neu beleben und
gestalten. In vielen Bereichen gibt es die Möglichkeit zur
ehrenamtlichen Mitarbeit und sich mit seinen Gaben einzusetzen, z. B.
• Bewirtungsteam
Das Bewirtungsteam sorgt für gutes Essen bei Festen
und Veranstaltungen wie z. B. beim Missionsfest in
der Kirbachtalhalle, ein festliches Mitarbeiteressen im
Gemeindehaus oder bei Sonderveranstaltungen.
• Mädchenjungschar
Gerne würden wir wieder mit einer Mädchenjungschar
für neun- bis zwölfjährige Mädchen starten. Dafür
sind wir auf der Suche nach Mitarbeiterinnen, die gerne Mädchenthemen für dieses Alter aufgreifen, Vorbild sind im Glauben, Gemeinschaft erlebbar machen.
Info:
Evang. Pfarramt, Telefon 90 00 90
pfarramt.hohenhaslach@elkw.de
Nebenberuflich beschäftigter
Posaunenchor-Sommerabschluss, 27. Juli 2014
Mesner
ausschließlich für Hochzeiten gesucht
Aufgabe:
Vor- und Nachbereitung des Hochzeitsgottesdienstes,
Glockenläuten, Ansprechpartner für die Kirchenbesucher
und Beteiligten.
Sie bringen mit:
Freude am Umgang mit Menschen, Gelassenheit, Flexibilität, Zeit überwiegend samstags.
Info: Evang. Pfarramt, Telefon 90 00 90,
michael.wanner@elkw.de
7
mission
Zur rechten Zeit
am rechten Ort
Karoline und Johannes S. berichten aus Zentralasien
P
Unberechenbarer
Straßenverkehr
8
ünktlich zu sein ist manchmal gar nicht so einfach. Da will man gerade los und dann klingelt
das Telefon oder das Kind braucht noch schnell
eine frische Windel. Unsere Lehrerin kommt seit
ein paar Tagen jetzt immer zu uns. Das macht es
uns um einiges leichter. Wir müssen Lina nicht
jeden Morgen fertig machen und benötigen auch
nicht mehr so viel Zeit auf der Straße. Der Stadtverkehr ist manchmal einfach schrecklich und oft
unberechenbar. Am ersten Unterrichtstag kam unsere Lehrerin gleich 20 Minuten zu spät. An dem
Tag war Schulbeginn und die ganze Stadt war auf
den Beinen. Am zweiten Unterrichtstag saßen wir
noch am Frühstückstisch als es klingelte. Als wir
aufmachten stand unsere Lehrerin vor der Tür.
Heute war sie extra früh losgefahren und ausgerechnet heute waren die Straßen frei. Sie hat schon
20 Minuten im Auto gewartet und war dann immer
noch 10 Minuten früher dran …
Uns geht es da oft nicht anders. Die Menschen hier
haben auch schon gemerkt, dass die Deutschen
nicht immer pünktlich sind. Wir kommen oft selbst
zu spät, weil wir uns verzettelt haben oder der Weg
dann doch länger dauert, als angenommen. Aber
die Zeit tickt hier sowieso anders. Den Menschen
ist es nicht so wichtig immer pünktlich zu sein. Ihnen liegen die Beziehungen und das Miteinander
am Herzen.
Wir lernen da eine wichtige Lektion. Denn Gott
liegt nicht sture Pünktlichkeit oder Regeltreue am
Herzen. Er ist viel mehr ein Gott, der die Beziehung und das Miteinander mit uns Menschen
sucht. Viel wichtiger als korrekt und pünktlich zu
sein, ist zur richtigen Zeit da zu sein, wo Gott mich
gebrauchen kann und will. Dazu muss ich nahe bei
ihm sein, damit ich weiß, was er von mir will und
was ihm wichtig ist.
Wir erinnern uns gern als
wir mal „zufällig“ bei unseren Freunden vorbeischauten. Bei ihnen hatten
wir die ersten drei Monate
gewohnt und wir wollten
nur schnell noch was abholen. Wir waren noch nicht
richtig dort, da sprang uns
die junge Frau schon ganz
aufgelöst entgegen. Sie war
Johannes und Karoline mit Tochter Lina
in einer verzwickten Situation und wir waren wie ein
Engel für sie in diesem Moment. Oder als Johannes
mal wegen einer Erkältung die geplante Bergtour
absagen musste und nur zum Picknick mit seinem
Freund in die Berge fuhr: An einem Ort, an dem er
sonst nie hingekommen wäre, traf er einen jungen
Mann, der mit seinem Auto nicht mehr heim konnte, weil ihm ein verunfallter Wohnwagon den einzigen Heimweg versperrte. Wir haben uns angefreundet und treffen uns ab und zu zum Tee. Wer weiß
was Gott noch daraus macht. Das sind Momente, in
denen wir erleben, dass Gott unsere Gebete um seine Führung erhört. Wollen Sie auch mal Gott bitten,
dass er Sie heute überrascht? Geben Sie ihm doch
mal ganz bewusst die Erlaubnis, heute ihre Pläne zu
durchkreuzen, wenn es etwas gibt, dass ihm wichtiger ist.
mission
Deimonatiger Einsatz in Brasilien
A
m 7. September 2014 haben wir Amelie Hauber für einen freiwilligen sozialen Dienst ausgesendet. Drei Monate wird
sie in Pomerode/Südbrasilien arbeiten. Ihre Beweggründe und wie es zu dem Land Brasilien kam, berichtet sie nun
selbst:
„Als Jugendli- ten durchgeführt, deren Vorfahren deut- und von der Liebe Gottes zu erfahren.
che las ich im- scher Herkunft sind. Etwa 50 Missionare Der Schulunterricht in Brasilien findet
mer begeistert arbeiten in 40 verschiedenen Arbeitsbe- am Morgen oder am Nachmittag statt.
die Bücher von zirken in Südbrasilien. Zu den ArbeitsbeDamaris Kof- reichen der GBM gehört die Arbeit mit Mein Plan war ursprünglich, ein ganzes
mehl, die unter jungen drogenabhängigen Männern, aber Jahr dort mitzuarbeiten. Aber auf Grund
anderem auch auch die Arbeit mit Kindern. Seit den der in Brasilien herrschenden RegelunG e s c h i c h t e n 80ziger Jahren wird bewusst die Aufga- gen, ist es leider nur für drei Monate
über brasiliani- be der Diakonie mit der Gemeinschafts- möglich.“
sche Straßen- arbeit verknüpft. Menschen hören von
kinder schrieb. Jesus, Menschen werden eingeladen, eine
Ihre
Vorträ- persönliche Beziehung zu Jesus zu be- Spendenkonto:
Amelie Hauber
ge in unserer kommen und Menschen, gleich welcher Gnadauer Brasilien-Mission e. V.
N a c h b a r g e - Religion, Konfession, Hautfarbe oder IBAN: DE 90 520 604 100000416843
meinde Sersheim und auf dem Pfingst- politischer Ausrichtung, wird in ihren BIC: GENODEF 1EK1
jugendtreffen in Aidlingen, in denen sie Alltagssorgen geholfen. Dafür werden EKK Stuttgart
über ihre Arbeit in Brasilien mit drogen- Kinderheime und Kindertagesstätten Verwendungszweck:
abhängigen Kindern und Straßenkindern gebaut, damit die Not der Straßenkinder Amelie Hauber
berichtete, bewegten mich sehr.
gelindert werden kann.
Durch persönliche Gespräche mit Da- Unter diesen Bereich
maris Kofmehl bekam ich einen Einblick wird meine freiwillige
in die Tätigkeiten, und der Wunsch, die- Arbeit fallen, die ich
sen Menschen zu helfen, wuchs in mir.
vom 15. September bis
Bei meinen Überlegungen, was ich nach 15. Dezember 2014 abdem Abitur tun könnte, informierte ich leiste. Ich werde in einer
mich über verschiedene Missionsgesell- Einrichtung in Pomeroschaften und Hilfsprojekte, die in Brasili- de arbeiten, in der Kinen tätig sind. Dabei stieß ich auf die Gna- der vor oder nach der
dauer Brasilien-Mission e. V. (GBM), Schule die Möglichkeit
deren Sitz in Schwieberdingen ist.
haben, zu kommen und
Die Arbeit der GBM Vorort, wird fast Hausaufgaben zu maausschließlich durch einheimische Chris- chen, zu spielen, essen Die Einrichtung in Pomerode, in der Amelie Hauber arbeitet
Ein Jahr ist schon vorbei
Gemeindepraktikantin Anna Scheerle setzte sich mit viel Liebe und Kreativität ein
E
in Jahr war Anna Scheerle als
Praktikantin in unserer Gemeinde durch den CVJM angestellt. Viel
zu schnell ging dieses Jahr aus unserer
Sicht zu Ende. Ein Trost ist es, dass
Anna Scheerle und ihr Mann auch
künftig in Hohenhaslach wohnen bleiben. Die Aufgabenfelder von Anna
Scheerle in unserer Gemeinde lagen
vor allem im Bereich der Jugendarbeit.
Sie setzte sich im Konfirmandenunterricht ein und half dabei mit, ein neues Konzept für den Unterricht und
die Begleitung unserer Konfirmanden
aufzubauen. Auch den Religionsunterricht unterstützte sie durch ihre Mitge-
staltung. In der Kooperation zwischen
Gemeinde und Kirbachschule führte
Anna Scheerle eine Spielgruppe durch.
Im Rahmen des Ostergartens konnten die Schülerinnen und Schüler, aber
auch verschiedene Gruppen aus der
Gemeinde die Passions- und Ostergeschichte auf eindrückliche Art erleben
und nachempfinden. Neben regelmäßigen Aktivitäten im Bereich des Kinderprogramms „Abenteuerland“ konnte
unsere Praktikantin auch im Bereich
des Predigtdienstes, des Gemeindedienstes, zuletzt beim „Wogele“ (Woche des gemeinsamen Lebens) und in
vielen anderen Bereichen Erfahrungen
sammeln und unser Gemeindeleben
bereichern. Anna Scheerle wird ab Oktober in der Kirchengemeinde Horrheim als Jugendreferentin ihren Dienst
tun. Wir danken den Verantwortlichen
des CVJM und allen Spenderinnen
und Spendern dafür, dass sie unserer
Gemeinde das Praktikum von Anna
Scheerle ermöglicht haben. Wir danken Anna Scheerle für ihren Einsatz in
unserer Gemeinde, für alle Offenheit,
Liebe, alle Kreativität und alles Engagement, das sie in unser Gemeindeleben eingebracht hat. Wir wünschen ihr
für die neue Aufgabe viel Kraft, Freude
und Gottes Segen.
9
was macht eigentlich?
„ … konnte mir
viel vorstellen“
V
iele Jahre lang war Philipp Essich in der Hohenhaslacher Jugendarbeit aktiv. Er arbeitete im Leitungsteam
des Teeniekreises mit und war besonders aktiv im Jugendgottesdienst. Seit März diesen Jahres ist der 36-Jährige Gemeindepfarrer in Winnenden.
Bei was stören wir gerade?
meiner Rückkehr Theologie zu studieren. Ich habe
Ich bereite den Schulgottesdienst für den dann in Tübingen und in Leipzig studiert und mein
kommenden Montag vor.
Vikariat in Marbach am Neckar gemacht.
Philipp Essich
Frage: Da wird es in Winnenden sicherlich mehrere geben.
Ja, es ist hier eine große Kirchengemeinde mit einem großen Seelsorgebezirk.
Deshalb sind wir auch zwei Pfarrer. Mein
Schwerpunkt ist die Jugendarbeit.
Wie bist du dann nach Winnenden gekommen?
Ich war nach dem Vikariat zwei Jahre lang auf einer
Sonderstelle für Seelsorge-Fortbildung am Klinikum Ludwigsburg. Winnenden ist nun meine erste
ständige Stelle als Gemeindepfarrer. Ich werde also
die nächsten Jahre hier sein.
Wolltest du schon immer Pfarrer werden?
Nein, ich konnte mir lange Zeit sehr
viel vorstellen. Deshalb habe ich nach
dem Abitur und einem Freiwilligen Sozialen Jahr
zunächst eine Ausbildung zum Krankenpfleger gemacht. Während dieser Zeit war ich auch in Haslich
in der Jugendarbeit sehr aktiv, und habe mich gefragt, ob ich nicht Pfarrer werden will.
Dann kann man dich also immer sonntags im Gottesdienst predigen hören?
Nein, jeden zweiten Sonntag. Wie gesagt, wir sind
zwei Pfarrer, und wir haben uns die Dienste in
Doppeldiensten organisiert. So predigen wir alle
zwei Wochen, dann aber zwei Mal. Einmal in der
Schlosskirche und einmal im Paul-Schneider-Haus.
Hast du Familie?
Ich bin zum zweiten Mal verheiratet, und nun warWann stand dein Entschluss fest?
ten meine Frau Sabrina und ich gespannt auf die
Ich war ein Jahr lang im Missionseinsatz in Nordaf- Geburt unseres ersten Kindes.
rika. Diese Zeit war für mich ausschlaggebend, nach
Stufen des Lebens – Reli für Erwachsene
Der Segen bleibt – Jakob zwischen Kämpfen und Geschehenlassen
V
iel Glück und viel Segen – ein
gängiger Geburtstagswunsch.
Geldsegen – ein Traum für viele.
Reisesegen – ein Mut machendes Wort
auf den Weg.
Haben Sie in Ihrem Leben schon Segen entdeckt? Wir verbinden Gutes damit. Wir denken an Glück und Erfolg
und Gottes Nähe und spüren: Ja, ich
will gesegnet sein.
Die Lebensgeschichte Jakobs im Ringen zwischen Kämpfen und Geschehenlassen zeigt den Glanz von Gottes
Segensspur. Sie sind herzlich eingeladen, den Segen für sich zu erfahren.
10
„Stufen des Lebens“
ist vergleichbar mit einem Religionsunterricht für Erwachsene. Er ermutigt, auf
der Grundlage biblischer Texte Glauben
und Leben neu in Beziehung zu bringen.
Es werden keine Bibelkenntnisse vorausgesetzt. Ein Kurs umfasst vier in sich abgeschlossene Einheiten von je zwei Stunden wöchentlich.
Jede/r ist eingeladen, sich auf eine Begegnung mit sich selbst und der Bibel einzulassen. Es werden zwei Kurse parallel zu
verschiedenen Zeiten angeboten. Jeder
Kurs umfasst vier Gesprächsrunden.
Beim Vormittagskurs bieten wir Kinderbetreuung an. Bitte melden Sie sich telefonisch oder schriftlich an.
1. Kurs
Donnerstags von 9 bis 11 Uhr
Gemeindehaus Horrheim
2. Kurs
Donnerstags von 20 bis 22 Uhr
Gemeindehaus Hohenhaslach
Termine: Kurs 1 + 2
23.10./6.11./13.11./20.11.2014
Infos und Anmeldung:
Antje Müller, Horrheim
Tel. 0 70 42/81 80 63
antje-jochen.mueller@web.de
Elke Mozer, Kirbachhof
Tel. 0 70 46/21 25
elke.mozer@gmx.de
Kornelia Hauber Hohenhasalch
Tel. 0 71 47/1 23 44,
kornelia.hauber@t-online.de
termine
VERANSTALTUNGEN
GOTTESDIENSTE
OKTOBER
10.10. 20.00 Uhr Kinderkleidermarkt, Gemeindehaus
14.10. 20.00 Uhr Frauenkreis mit Hanna Weiberle,
Gemeindehaus
15.10. 19.30 Uhr Informationsabend „Foyeranbau“
im Gemeindehaus
20.10. 19.30 Uhr Terminplanung für 2015
im Gemeindehaus
22.10 20.00 Uhr Gebetsabend im Gemeindehaus
23.10. 20.00 Uhr Stufen des Lebens, Reli für
Erwachsene, Gemeindehaus
24. bis 27.10. Konfirmandenfreizeit
in Wilhelmsdorf
OKTOBER
05.10. 9.45 Uhr
05.10.20.00Uhr
12.10. 9.45Uhr
19.10. 9.45Uhr
26.10. 9.45Uhr
Familiengottesdienst zum Erntedankfest mit dem Kindergarten,
die Kinderkirche entfällt
Abendgottesdienst
mit integriertem Abendmahl
Gottesdienst/Taufsonntag
Gottesdienst/Israelsonntag
mit Armin Bachor vom
Evangeliumsdienst für Israel
Gottesdienst
mit Landesbischof i. R.
Gerhard Maier
NOVEMBER
04.11. 20.00 Uhr Frauenkreis, Gemeindehaus
06.11. 20.00 Uhr Stufen des Lebens, Reli für
Erwachsene, Gemeindehaus
11.11. 9.00 Uhr Frauenfrühstück, Gemeindehaus
12.11. 20.00 Uhr Hauskreisleitertreffen, Gemeindehaus
13.11. 20.00 Uhr Stufen des Lebens, Reli für
Erwachsene, Gemeindehaus
18.11. 15.00 Uhr Treffen Gemeindedienst,
Gemeindehaus
20.11. 20.00 Uhr Stufen des Lebens, Reli für
Erwachsene, Gemeindehaus
22.11. Papiersammlung CVJM
25.11. 15.00 Uhr Abendmahl für ältere Personen,
Gemeindehaus
30.11. 17.00 Uhr 1. Advent, Adventsliedersingen beim
Christbaum, Panoramaweg
NOVEMBER
02.11. 9.45 Uhr
09.11. 9.45Uhr
15.11.19.30Uhr
16.11. 9.45Uhr
19.11. 20.00 Uhr
23.11. 9.45Uhr
30.11. 9.45 Uhr
Missionsfest in der Kirbachtalhalle
mit Yassir Eric
Gottesdienst/Taufsonntag
Jugendgottesdienst
Gottesdienst
Gottesdienst Buß- und Bettag
mit integriertem Abendmahl
Gottesdienst/Ewigkeitssonntag
Gottesdienst 1. Advent/Taufsonntag
DEZEMBER VORSCHAU
02.12. 20.00 Uhr Frauenadvent, Gemeindehaus
10.12. 20.00 Uhr Gebetsabend, Gemeindehaus
11.12. 14.00 Uhr Adventsnachmittag für 65+
13.12. 8.00Uhr Adventsmärktle
13.12. 19.30 Uhr Mitarbeiteradvent, Kirche
Briefmarken
An den Ausgängen der Kirche stehen kleine Boxen bereit,
in denen gebrauchte deutsche und ausländische Postwertzeichen gesammelt werden. Frau Knöhr, Telefon 35 34, leitet die
Briefmarken weiter an die v.Bodelschwinghschen Anstalten in
Bielefeld.
Informationsveranstaltung, 15. Oktober, 19.30 Uhr
Vorstellung des geplanten Foyeranbaus mit Architekt Lindenberger vom Ludwigsburger Architekturbüro HHL (Hein, Hüttel und Lindenberger).
Missionsfest, 02. November
„Fremde – Freunde – fremde Freunde“
Dieses Thema wird uns in diesem Jahr beim Missionsfest begleiten. Beginn ist um 9.45 Uhr mit einem Gottesdienst, die
Predigt hält Yassir Eric. Festlich umrahmt wird der Gottesdienst vom Posaunenchor. Im Anschluss wird zum Mittagessen und Kaffee und Kuchen eingeladen. Es wird von den
Einsätzen unserer Missionare berichtet, der Erlös kommt den
Missionaren zugute.
Frauenfrühstück, 11. November, 9 Uhr
03. Mai bis Ende Oktober Öffnung der Kirche
Das nächste Frauenfrühstück findet am Dienstag, 11. NovemImmer samstags von 10 bis 17 Uhr und sonntags vom Gottes- ber im Gemeindehaus statt. Susanne Buch spricht zum Thema
dienst an bis 17 Uhr ist die Kirche für Besucher geöffnet.
„Versöhnt – mit Gott, mit mir, mit anderen?“. Anmeldungen
sind wünschenswert, ein Unkostenbeitrag wird erbeten. EinlaEin Päckchen Liebe schenken
dungen zum Frauenfrühstück liegen rechtzeitig aus.
Wer sich in diesem Jahr wieder an der Weihnachtsaktion von
Licht im Osten beteiligen möchte, der kann sein „Päckchen Jugendgottesdienst, 15. November, 19.30 Uhr
Liebe“ bei Familie Skobowsky, An der Steige 8, abgeben. mit Theo Eißler. Das Thema wird noch bekannt ggegeben.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der beiliegenden Alle Jugendlichen sind herzlich eingeladen.
Broschüre.
11
Unsere nächsten
Tauftermine
sind am:
12. Oktober 2014
30. November 2014
Impressum:
Evang. Kirchengemeinde Hohenhaslach
Kirchstraße 5, 74343 Hohenhaslach
Telefon 07147-900090, Fax 07147-900091
pfarramt.hohenhaslach@elkw.de
www.gemeinde.hohenhaslach.elk-wue.de
Öffnungszeiten des Pfarramtes:
Dienstags und freitags: 9 bis 12.30 Uhr
Pfarrer Wanner ist telefonisch auch
außerhalb der Bürozeiten erreichbar.
Redaktionsteam: Esther Baumgärtner, Julia Essich-Föll,
Andrea Kenk, Pfarrer Michael Wanner
Redaktionsschluss für Ausgabe Dezember 2014: 6. Nov. 2014
Layout: design@esther-baumgaertner.de
Bilder: Privat; Seite 1 & 2: fotolia; Seite 3: Architekturbüro HHL
Druck: www.wir-machen-druck.de; Auflage: 1000 Stück
Kontoverbindung Evang. Kirchengemeinde Hohenhaslach
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Seele and Geist
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