close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

RB November 2014

EinbettenHerunterladen
Feature
Redaktion:
email:
Assistenz:
email:
Michael Augustin
Tel.: 0421 246 42634
michael.augustin@radiobremen.de
Anja Wohlgemuth
Tel.: 0421 246 42624
feature-ndhsp@radiobremen.de
Übersicht November 2014
Woche 45
16.05 Uhr
09.11.2014
„Das unendliche Zimmer“
Die Adressen des Hans Magnus Enzensberger
Von Michael Augustin und Walter Weber
Bereits als junger Autor war der 1929 in Kaufbeuren geborene und in Nürnberg
aufgewachsene Hans Magnus Enzensberger polyglott unterwegs. Gewohnt hat er an
vielen Orten der Welt: in Freiburg, Stuttgart, Frankfurt am Main, Berlin und München,
in Frankreich und Norwegen, Russland und den USA, in Kuba und Italien. Im Feature
von Michael Augustin und Walter Weber unternimmt Enzensberger – der am 11.
November 2014 seinen 85. Geburtstag feiert – eine akustische Parforcetour durch
seine bewegte Vita, eine Kopfreise zu sich selbst und den Stationen und Wegmarken
seines Lebens und Schreibens.
Seit Jahrzehnten ist Hans Magnus Enzensberger einer der vielseitigsten
„Wortzauberer“ unter den deutschsprachigen Poeten. Sein Repertoire ist schier
unerschöpflich – als Lyriker und Essayist, Medienkritiker und Zeitgeist-Analytiker,
Dramatiker und Geschichtenerzähler, Editor und Aphoristiker, Feuilletonist und
Kinderbuch-Autor. Und ein süffisantes Buch über seine Lieblings-Flops hat er
natürlich auch geschrieben. Die unbändige Lust am Dichten ist ihm nun einmal auf
den Leib geschrieben.
Hans Magnus Enzensberger – das ist die in Deutschland so seltene Dreieinigkeit von
Homme de Lettres, Homo Politicus und Bonvivant. Die verkörpert er wie kein anderer
seit Jahrzehnten in der Medienöffentlichkeit. Freigeistigkeit und Nonkonformismus
haben ihn immer ausgezeichnet. Ein sprachgewitzter Debattierer und ironischer
Aufklärer mit angeborenem Misstrauen gegen vermeintlich unanfechtbare
Wahrheiten und ideologisch motivierte Seinsgewißheiten.
Produktion Radio Bremen 2014
Wiederholung.: 13.11.2014
1
Woche 47
16.05 Uhr
23.11.2014
Die Böttcherstraße in Bremen
Ein historisches Hörbild aus dem Jahr 1932
von Alfred Faust und Julius Jacobi
Einer der größten Schätze des Radio Bremen-Archivs ist das älteste erhaltene
Bremer Rundfunk-Feature: ein akustischer Rundgang durch die berühmte
Böttcherstraße aus dem Jahr 1932. Produziert wurde es von der "Nordischen
Rundfunk AG" (NORAG), die 1924 – vor neunzig Jahren – in Hamburg gegründet
wurde und in Bremen eine Filiale hatte. Dort entstand damals eine der aufwendigsten
Produktionen der frühen Bremer Radiojahre: ein Hörbild über die Böttcherstraße –
jene alte Handwerkergasse, die der Kaufmann und Mäzen Ludwig Roselius in den
zwanziger Jahren in ein architektonisches Kleinod verwandelt hatte.
Im Hörbild von 1932 führen die beiden Journalisten Alfred Faust und Julius Jacobi
durch die Kunstwelt des Ludwig Roselius in der Böttcherstraße. Sie plaudern mit
Handwerkern über ihre Arbeit, kehren in der Künstlerkneipe "Zu den sieben Faulen"
ein und erkunden das Labyrinth von Bernhard Hoetgers "Haus Atlantis". Ludwig
Roselius war ein Meister des Arrangements von Kunst und Kommerz. Selten gelang
diese Symbiose so vollkommen wie in der Böttcherstraße. Eine touristische Attraktion
ersten Ranges, die heute aus der Bremer Innenstadt nicht mehr wegzudenken ist.
Die Sendung entstand am Vorabend der Machtübernahme der Nationalsozialisten.
Was damals in Deutschland geschah, zeigen signifikant die Biografien der beiden
Autoren, die gegensätzlicher nicht hätten sein können. Während sich der SPD-Mann
Alfred Faust 1933 im Konzentrationslager wiederfand, machte Julius Jacobi als
NSDAP-Mitglied eine steile Karriere im Nazi-Rundfunk.
Produktion: NORAG Bremen 1932
Wiederholung: 27.11.2014
2
Woche 48
16.05 Uhr
30.11.2014
Das ARD Radio Feature
Neue Heimat Salafismus
Von Paul Elmar Jöris und Irene Geuer
Plötzlich trägt sie Kopftuch, muss nicht mehr selbst über ihre Zukunft entscheiden.
Auch die jungen Männer finden, was ihnen ansonsten in Deutschland fehlt: Ein
festes Ziel! Kämpfen für den Glauben - in Syrien und anderswo.
Der Salafismus entwickelt sich in Deutschland zur neuen Jugenddroge. Die Zahl der
Anhänger steigt täglich, auch bei jungen Christen, die dafür zum Islam konvertieren
müssen. Die Verfassungsschützer rechnen im Frühjahr 2014 mit 5.500 Salafisten in
Deutschland. Hilfsorganisationen wissen: Wer sich einmal dieser radikalen
Glaubensrichtung verschrieben hat, ist so gut wie verloren. Wie gelingt es den
Salafisten, immer mehr junge Menschen von ihrer Sache und ihrer
Gewaltbereitschaft zu überzeugen. Wie gehen die Sicherheitsbehörden mit dem
Phänomen um? Hat Deutschland die kampfbereiten Anhänger bereits verloren?
Produktion WDR 2014
Redaktion: Gisela Corves
Wiederholung: 04.12.2014
3
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
18
Dateigröße
147 KB
Tags
1/--Seiten
melden