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5._Regionalkonferenz_ Inhalte_Ablaufplan - Angelika Beer

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5. Regionalkonferenz Rechtextremismus
15.11.2014, 09:00 – 17:00 Uhr
Ganztageszentrum Bargteheide, Am Markt 2, Bargteheide
9:00 Uhr – 09:30 Uhr
Ankunft/Anmeldung der TeilnehmerInnen
09:30 Uhr
offizielle Grußworte und Einführung
09:55 Uhr – 10:25 Uhr
-
Hans-Werner Harmuth, Kreispräsident des Kreises
Stormarn
-
Dr. Henning Görtz, Bürgermeister der Stadt
Bargteheide
-
Aktionen und Maßnahmen für Demokratie und
gegen Rechtsextremismus in Stormarn
Ein kurzer Einblick von Petra Linzbach
-
Ute Sauerwein-Weber, Jan Rathje, Mark Sauer
(Moderatoren)
Einführungsvortrag von Serpil Midyatli
AWO-Landesverband (MdL)
„Alltagsrassismus erkennen und begegnen“
10:25 Uhr – 10:35 Uhr
Fragen aus dem Publikum
10:35 Uhr – 10:45 Uhr
Pause und Aufsuchen der Workshops
10:45 Uhr – 12:30 Uhr
Workshops 1, 2und 3 – 1. Durchlauf
1. „Virtueller Rechtsextremismus – Neonazis im Internet“
Workshopleitung: Johannes Baldauf (Projektleitung) und Malte Switkes vel Wittels
(Referent) von der Amadeu Antonio Stiftung und dem Projekt "no-nazi.net"
Moderation: Jan Rathje (MBT Lübeck)
"Der Workshop soll einen Überblick über die verschiedenen Varianten rechtsextremer
Auftritte im Internet bieten. Nach einem kurzen Ausblick über rechtsextreme Angebote
des „klassischen“ Internets, liegt der Fokus dann auf dem so genannten Web2.0, welches
für die rechtsextreme Propaganda von zentraler Bedeutung ist. Anhand aktueller
Beispiele werden die unterschiedlichen Auftrittsformen des Rechtsextremismus
vorgestellt und analysiert. Weiter werden Strategien, Kampagnen und neuste Varianten
vorgestellt. Schließlich widmet sich der Workshop noch der Frage der Gegenstrategien
seitens des Staates, der Betreiber und der Zivilgesellschaft."
2. „Umgang mit rechtsextremen Kommunalvertretern“
Workshopleitung: David Begrich von der Arbeitsstelle Rechtsextremismus Magdeburg
Miteinander e. V.
Moderation: Mark Sauer (Ratzeburger Bündnis)
"Sie beantragen im Kreistag, die Fahrtkosten für den Schülerverkehr zu senken oder
Vergünstigungen für kinderreiche Familien einzurichten. Manche Anträge die
rechtsextreme Mandatsträger in Kommunalvertretungen stellen, nehmen sich durchaus
plausibel aus. Und so kommt es vor, dass Vertreter demokratischer Parteien Anträgen
rechtsextremer Mandatsträger zustimmen, obwohl dies ihren Wertevorstellungen und
ihrer Programmatik wiederspricht. Der Workshop geht den Politikstrategien
rechtsextremer Mandatsträger nach und fragt anhand von Fallbeispielen nach
Möglichkeiten des Umgangs mit Anträgen, Anfragen und Bürgerbehren rechtsextremer
Mandatsträger."
3. „Europäischer Rechtspopulismus und Rechtsextremismus nach der Europawahl“
Workshopleitung: Christian Nestler M.A.,
Universität Rostock
Moderation: Daniel Trepsdorf (RAA Westmecklenburg)
"Im Rahmen des Workshops wird zunächst ein Input zum Wahlkampf, dem Wahlergebnis
und der Fraktionsbildung im Europäischen Parlament 2014 gegeben. Die Betrachtung des
„rechten Randes“ wird sich dann in Gruppenarbeit mit der Forderungen der
angesprochenen Parteien und ihrer nationalen Stellungen beschäftigen. Dabei ist unter
anderem die Differenzierung von Rechtsextremismus und Rechtspopulismus von
Bedeutung. Insgesamt ist es das Ziel die hohe Varianz zwischen den Parteien
herauszuarbeiten, sowie die Bedeutung der Wahlen zum Europäischen Parlament im
Vergleich zu den kommenden nationalen Wahlen zu beleuchten."
10:45 Uhr – 12:40 Uhr
Workshops 4,5 und 6 – 1. Durchlauf
4. „Methoden der Demokratiepädagogik im Unterricht“
Workshopleitung: Nadeshda Gerdt vom „mobilen demokratietheater“
Moderation: Saskia Conradi (MBT Lübeck)
„Im „mobilen demokratietheater“ geht es mir in erster Linie darum, den Jugendlichen
klar zu machen, dass Demokratie nicht nur ein politisches System ist, sondern eine Art,
miteinander umzugehen und Dinge zu regeln. Weiterhin zeige ich auf, dass es kein
starres System ist und glücklicherweise aber auch leider sehr fließende Grenzen hat. Und
das Wichtigste ist, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist. Dass es diese nur geben
kann, so lange es Menschen gibt, die sich dafür einsetzten, sich an Prozessen beteiligen
und sich einbringen.
In einer Abwechslung zwischen inhaltlichem Input, pädagogischen Spielen und
Theatereinheiten stelle ich in diesem Workshop Ihnen die Methoden des „mobilen
demokratietheater“ vor. Thematische Bausteine des Programms sind demokratische
Prinzipien, wie z.B. Freiheit, Wahlrecht, Mehrheit und Minderheit, Grundrechte und
Gleichheit vor dem Gesetz. Die Übungen bieten ein wertvolles Handwerkszeug für einen
neuartigen Umgang mit Konflikten und können in Ihrer Arbeit leicht eingesetzt werden.“
5. „Alltagsrassismus“
Workshopleitung: Nissar Gardi von Arbeit und Leben Hamburg
Moderation: Petra Linzbach (Kreis Stormarn)
„Rassismus und Diskriminierung sind gesellschaftliche „Normalität“. Als
gesellschaftliches Machtverhältnis betrifft Rassismus alle Menschen – jedoch auf
unterschiedliche Art und Weise. Erlernte rassistische Vorstellungen und Wissensbestände
legen fest, wie wir uns selbst und einander wahrnehmen und bestimmen unsere
Handlungsmöglichkeiten und Optionen. (Alltags-)Rassismus als gesamtgesellschaftliches
Verhältnisse zu verstehen und zu benennen stellt sich jedoch weiterhin als sehr schwierig
dar. Die Schwierigkeit ist nicht allein aufgrund des „spezifisch deutschen“ Umgangs mit
der Benennung von Rassismus vorhanden, sondern u.a. auch weil Rassismus oft schwer
zu erfassen ist. Ziel des Workshops ist es daher (Alltags-)Rassismus zur Sprache zu
bringen, gemeinsam Grundlagen und zentrale Aspekte der Rassismuskritik zu diskutieren
sowie Impulse für (Selbst-)Reflexion und professionellen Austausch zu bieten.“
6. „Flüchtlinge im Fokus von Rechtsextremisten“
Workshopleitung: Torsten Döring vom Büro des Flüchtlingsbeauftragten des
Landes S.-H. und Charlotte Sauerland vom MBT Kiel
„Asylflut stoppen“. So tönt es seit einiger Zeit wieder verstärkt von rechtsextremer Seite.
Doch nicht nur organisierte Neonazis, auch scheinbar unbescholtene BürgerInnen greifen
das Thema auf, gründen Initiativen, die „Nein zum Heim“ sagen und wenden sich mit
Kundgebungen gegen die Unterbringung von Asylsuchenden. In diesem Workshop soll
der gesellschaftliche Kontext dieser Entwicklung, sowie ihre Akteure und deren
Strategien, insbesondere in Schleswig-Holstein, beleuchtet werden. Propaganda und
gängigen Vorurteilen zu Asylsuchenden soll mit Fakten u.a. zum Asylverfahren, zur Zahl
der Geflüchteten begegnet werden. Im Anschluss kann diskutiert werden, welche
Gegenstrategien ergriffen werden können.“
12:30/40 Uhr – 13:30 Uhr
Mittagspause – Kantine
13:30 Uhr – 15:00 Uhr
Fortsetzung der Workshops - 2. Durchlauf
Fortführungen der Diskussionen (s.o.)
15:00 Uhr – 15:30 Uhr
Kaffeepause
15:30 Uhr – 16:00 Uhr
Kurzvorstellung der Workshopergebnisse im Forum
16:00 Uhr – 16:30 Uhr
Planung der 6. Regionalkonferenz in Lübeck
16:30 Uhr – 17:00 Uhr
Pressegespräch
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Bildung
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