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Leitfaden-Staatsexamen-Okt 2014_final_NEU.pdf - Universität Leipzig

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Professur
Didaktik der romanischen Sprachen
Philologische Fakultät
Institut für Romanistik
Leitfaden für die Module
Didaktik der romanischen Sprachen I-IV
Staatsexamen Lehramt Gymnasium und Oberschule
Französisch, Spanisch und Italienisch
(Stand: Okt. 2014)
Mit der Immatrikulation ins neue Staatsexamen 2012 wurden die BA-/MA-Studiengänge abgelöst.
Studierbar sind in Leipzig die Lehramtsstudiengänge Französisch, Spanisch (Gymnasium, Oberschule), und
Italienisch (Gymnasium). In diesen drei Studiengängen belegen die Studierenden in der Didaktik vier
Module (Modulnummern 04-027-1003, 04-027-1004, 04-027-1005, 04-027-1006). Im Folgenden
werden die Zugangsvoraussetzungen, die Ziele und Inhalte, zusätzliche mediale und tutorielle Hilfen sowie
die Prüfungsleistungen erläutert. Ferner wird die Sondervereinbarung für Studierende mit zwei romanischen
Sprachen vorgestellt.
Didaktik der romanischen Sprachen I (Modulnummer 04-027-1003)
10 ECTS, Workload: 300 h
Dieses Modul wird im 5. Semester belegt. Es enthält die Vorlesung Einführung in die Didaktik der romanischen Sprachen und das Seminar Planung des Französisch- bzw. Spanisch- bzw. Italienischunterrichts:
Grundlagen.
Teilnahmevoraussetzungen
Fachdidaktische Reflexionen sind im fachdidaktische Studium und im späteren Lehrberuf elementar. Sie
müssen daher frühzeitig angebahnt und trainiert werden. Hierfür benötigen die Studierenden im Vorfeld
ausreichendes Wissen in den Sprach-, Kultur-, Literatur- und Bildungswissenschaften sowie Kompetenzen im
wissenschaftlichen Arbeiten. Eine zentrale Voraussetzung für die Planung von Fremdsprachenunterricht ist
ferner eine hohe Sprachkompetenz. Zugangsvoraussetzung für das Modul ist der erfolgreiche Abschluss
von mindestens 3 fachwissenschaftlichen Modulen des studierten Fachs und die bestandene Sprachpraxis
bis zum 4. Fachsemester.
Vorlesung Einführung in die Didaktik der romanischen Sprachen
Die Vorlesung ist übergreifend für Studierende der drei romanischen Schulsprachen konzipiert. Sie findet in
der Regel abends statt oder in einem Zeitfenster der studierendenreichen Sprachen Französisch oder
Spanisch, in dem die jeweils anderen beiden Sprachen nur Überschneidungen mit sehr selten studierten
zweiten Fächern aufweisen. Leider ist eine vollständige Überschneidungsfreiheit per se unmöglich, weil alle
drei Sprachen parallel studierbar sind und daher bewusst auf verschiedenen Zeitleisten liegen. Studierende
mit zwei romanischen Sprachen („Doppelromanisten“) nehmen nur ein Mal teil.
Die Einführung zielt im ersten Schritt darauf ab, den Studierenden ihr Vorwissen und ihre Vorerfahrungen
im eigenen Sprachenlernen und -lehren bewusst zu machen. Diese so genannten Subjektiven Theorien
sollen mit den vermittelten wissenschaftlichen Theorien und didaktischen Modellen verglichen werden, denn
Forschungen zur Lehrerausbildung zeigen, dass nur so Wissenszuwachs bzw. Wissensumbildung stattfinden kann. Besprochen werden ferner folgende Themenbereiche: zentrale Zielsetzungen, Methoden und
Untersuchungsgegenstände der Fremdsprachendidaktik, einschlägige Sprachlerntheorien, historische und
moderne Vermittlungsmethoden bzw. -ansätze, Methoden und Aufgaben zur Kompetenzschulung, die
1
deklarativen Wissensbereiche Wortschatz und Grammatik, (romanische) Mehrsprachigkeit, interkulturelles
Sprachenlernen, Literaturdidaktik.
Die Veranstaltung wird durch Moodle begleitet, man findet Kurzbeschreibungen der Vorlesungssitzungen,
die begleitenden ppt-Präsentationen, Bibliografien, vertiefende Texte und Materialien und die Möglichkeit
der Bekanntgabe aktueller Informationen (inhaltliche Ergänzungen, Ausfälle,). Die Einschreibung in Moodle
ist zum Vorteil der Studierenden dringend empfohlen. Das Passwort wird in der ersten Sitzung vergeben.
Ein Tutorium unterstützt in der Regel die Vorlesung.
Seminar: Einführung in die Unterrichtsplanung I
Das Seminar wird aus organisatorischen und aus inhaltlichen Gründen der Bereicherung durch eine andere
romanische Sprache manchmal sprachenspezifisch, manchmal sprachenübergreifend abgehalten (meist
wird Französisch mit Italienisch oder Spanisch mit Italienisch verbunden). Nicht möglich ist es, z.B. als
FranzösischstudentIn ein Seminar für Spanisch zu besuchen. Studierende mit zwei romanischen Sprachen
besuchen jeweils eine Veranstaltung.
Die Veranstaltungen dienen der unmittelbaren Vorbereitung der SPS II/III im Sommersemester (Modul
Didaktik II) sowie der mittelfristigen Vorbereitung der SPS IV/V (Modul Didaktik IV). Erarbeitet werden Ziele
und Prinzipien zur Gestaltung von modernem Fremdsprachenunterricht auf der Basis der Vorgaben der
Bildungsstandards und der sächsischen Lehrpläne. Die Studierenden erhalten einerseits Handwerkszeug
zum Entwurf von Unterrichtsstunden, zum Einführen und Üben von Wortschatz und Grammatikphänomenen,
zur Texterarbeitung, Formulierung von Impulsen u.a. Andererseits gilt es, Verknüpfungen zu den Inhalten
der Vorlesung herzustellen und fachdidaktische Reflexionen zu trainieren.
Die Veranstaltung wird durch Moodle begleitet, dort sind Kurzbeschreibungen der Vorlesungssitzungen, die
begleitenden ppt-Präsentationen, Bibliografien, vertiefende Texte und Materialien zu finden, die Einschreibung ist im Sinne der Studierenden dringend empfohlen. Das Passwort wird in der ersten Sitzung vergeben.
Prüfungsleistung des Moduls
Die Prüfungsleistung des Moduls ist ein Portfolio (benotet). Es erwächst aus beiden Veranstaltungen und
wird während des Semesters in einer Bearbeitungszeit von 11 Wochen erstellt. Abgabetermin ist der 15.
Februar (oder der nächste Werktag), einzuwerfen in eines der Postfächer der Didaktikdozentinnen. Das
Bestehen des Portfolios ist Voraussetzung für die Teilnahme an den SPS II/III. Bei Nicht-Bestehen des
Portfolios haben die Studierenden die Gelegenheit zur Wiederholung der Prüfungsleistung innerhalb eines
Jahres, womit eine Teilnahme an den SPS II/III im Folgesemester a priori nicht möglich ist. Die Anmeldung
erlischt damit automatisch. In Ausnahmefällen kann versucht werden, mit den Dozentinnen Absprachen
einer raschen Wiederholung und einer raschen Korrektur zu treffen, um die Teilnahmevoraussetzungen
rechtzeitig vor den SPS zu erfüllen.
Anforderungen an das Portfolio: Portfolios sind Sammlungen von Erarbeitungen in verschiedenen Textsorten
bzw. Darstellungsformen, die aus unterschiedlichen Aufgaben und Aufgabenformaten entstanden sind. Die
Kohärenz des Gesamtstücks „Portfolio“ sowie die Vergleichbarkeit in der Bewertung werden u.a. durch die
Einhaltung bestimmter Formalia gewährleistet:
- Länge: 25 Seiten, wie folgt aufzuteilen: 1 Seite Einleitung, 12 Seiten zu den Aufgaben der Vorlesung, 12
Seiten zu den Aufgaben des Seminars, „DoppelromanistInnen“ schreiben 35 Seiten mit umfangreicheren
Aufgaben. Jede bearbeitete Aufgabe beginnt, dem Sammelcharakter entsprechend, auf einer neuen
Seite. Alle Erarbeitungen werden hintereinander geordnet, ohne Hüllen
- Einleitung: problemorientiertes Vorstellen des Inhalts; inhaltlich relevante Probleme bei der Bearbeitung
(die nicht durch Recherchieren, Nachfragen usw. selbst gelöst werden konnten!) ggf. mit Ihrer Lösung,
u.U. besondere Erkenntnisse
- Aufbau und sprachlich-stilistisch im wissenschaftlichen Duktus und korrekter und vollständiger Zitierweise,
es gelten die formalen Konventionen wissenschaftlichen fachdidaktischen Arbeitens nach dem Leitfaden
„Wissenschaftliche Seminararbeiten“ der Didaktik der romanischen Sprachen (s. Moodle)
- Literaturverzeichnis: einschlägige Fachliteratur aus den Bibliografien der Vorlesung und des Seminars,
insgesamt 15-20 Titel
2
- Anhang: keine Analysen, sondern nur diejenigen Materialien, die für die Dozentinnen zum Verständnis
der gelösten Aufgabe vonnöten sind, z.B. Dokumente, die von den Studierenden für eine Analyse oder
für einen Einsatz in einer Unterrichtsverlaufsplanung selbst ausgewählt wurden (die Basistexte für das
Lesetagebuch gehören hier z.B. nicht hinein).
- Eidesstattliche Erklärung: unterschriebene Erklärung am Schluss mit der Versicherung, dass keine anderen
als die angegebenen Hilfsmittel verwendet wurden; Plagiate jeglicher Art werden vor den Prüfungsausschuss gebracht und führen ggf. zur Exmatrikulation (vgl. die Hinweise des Prüfungsausschusses des
Instituts für Romanistik); dem Portfolio ist bitte eine CD-ROM mit dessen Inhalt beizufügen.
Sondervereinbarungen für „Doppelromanisten“
Romanistik-Studierende mit zwei romanischen Sprachen studieren das Didaktik-Modul in einer der beiden
Sprachen regulär. Da die Vorlesung sprachübergreifend ausgerichtet ist, wird sie im Didaktik-Modul der
zweiten Sprache durch eine Veranstaltung in der Sprachpraxis ersetzt. Dort wird auch die entsprechende
Prüfungsleistung (i.d.R. eine Klausur) abgelegt, die ersatzweise für die Vorlesung zählt; das Seminar und
die SPS II/III besuchen die Studierenden regulär. Ein Beispiel mit der Kombination Französisch/Spanisch:
Französisch: Vorlesung (regulär), Seminar für Frz. (regulär), SPS II Frz. (regulär)
PL Frz.: Portfolio-Teil der Vorlesung (regulär)
Portfolio-Teil des Seminars (umfangreicher, die Note zählt doppelt, für Frz. und für Spa.)
Spanisch: Vorlesung ( Ersatzveranstaltung), Seminar für Spa. (regulär), SPS II Spa. (regulär)
PL Spa. Prüfungsleistung der Sprachpraxis
Portfolio-Teil des Seminars (umfangreicher, die Note zählt doppelt, für Frz. und für Spa.)
Zu Semesterbeginn müssen die DoppelromanistInnen eine schriftliche Vereinbarung mit der Studiengangverantwortlichen des Instituts Frau Dr. Döll treffen und den/die Sprachpraxisdozenten/in explizit bitten, die
Note nicht an das Prüfungsamt zu schicken, sondern an die Modulverantwortliche der Didaktik (Prof.
Neveling). Dies reicht in informeller Form per E-Mail und sollte bitte rasch geschehen, weil die Note Voraussetzung für das nächste Modul ist.
Didaktik der romanischen Sprachen II (Modulnummer 04-027-1004)
5 ECTS, Workload: 150 h
Dieses Modul wird im 6. Semester belegt. Es enthält zwei Veranstaltungen: Schulpraktische Studien II/III
(SPS II/III) und das Seminar Einführung in die Unterrichtsplanung 2.
Teilnahmevoraussetzungen
Zentrale Voraussetzungen für die SPS II/III sind eine hohe Sprachkompetenz sowie die Fähigkeit zur
Unterrichtsplanung und -analyse, die im Modul Didaktik I erworben und durch das bestandene Portfolio
nachgewiesen wurde. Ein nicht bestandenes Portfolio verhindert die Teilnahme an den SPS II/III, die
Anmeldung erlischt automatisch. In Ausnahmefällen kann in Absprache mit den Dozentinnen eine rasche
Wiederholung und eine rasche Korrektur versucht werden, um die Teilnahmevoraussetzungen für die SPS
II/III rechtzeitig zu erfüllen.
Schulpraktische Studien: SPS II/III
An der Universität Leipzig wird schon in der ersten Ausbildungsphase der Lehramtsstudierenden großer
Wert auf Praxisnähe gelegt. Daher wird ein Praktikum an Leipziger Schulen mehrere Wochen lang
während des Semesters durchgeführt. In enger Betreuung durch die DozentInnen werden die Studierenden
in geschütztem Raum an das Unterrichten herangeführt, indem sie in einer Kleingruppe von meist sechs
KommilitonInnen eine Schulklasse begleiten und dort unterrichten. Sie werden darin ausgebildet, die Ziele
und Prinzipien des modernen Fremdsprachenunterrichts auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse
fachdidaktisch umzusetzen.
Nach einigen einführenden Hospitationen im Unterricht der Lehrkraft wird jede/r Studierende mindestens
eine Unterrichtsstunde eigenständig planen und durchführen. Zur gegenseitigen Anregung arbeiten die
PraktikantInnen grundsätzlich im Zweierteam, sodass jede/r Unterstützung bei der Unterrichtsvorbereitung
erhält und leistet. Die Kooperation ist so eng, dass der/die PartnerIn die Stunde im Krankheitsfall halten
kann. In der vorgeschalteten Konsultation stellt das Zweierteam der Dozentin die Planung vor und erhält
3
eine ausführliche Rückmeldung und Beratung mit Verbesserungshinweisen. Im Anschluss an jede gehaltene
Stunde findet ein Auswertungsgespräch mit konstruktiver Kritik in der Kleingruppe statt, hier werden alle
Studierenden zu Reflexionen und Schlussfolgerungen für die weitere Professionalisierung angeleitet.
Die Schulen als Einrichtungen der SBAL bzw. des SMK kooperieren mit dem universitären ZLS und den
Professuren der universitären Fachdidaktiken. Sie wurden für jedes Schulfach festgelegt und stellen ihre
Klassen zur Verfügung. Die Planung der SPS-Gruppen nehmen die Fachdidaktiken in Absprache mit den
Lehrkräften vor. Die SPS sind mit einer großen Verantwortung der SPS-Gruppe für die Schulklasse
verbunden, denn hier wird in den Schulalltag von Lehrkräften und SchülerInnen eingegriffen. Wir richten
uns daher in allen inhaltlichen und organisatorischen Belangen nach den schulischen Wünschen bzw.
Vorgaben und bereiten den Unterricht mit größter Sorgfalt vor (vgl. Modulbeschreibungen). Die Zeiten des
Praktikums richten sich nach den Stundenplänen der Schulen (i.d.R. zwischen 7.30 Uhr und 14 Uhr, ggf.
auch später) und nicht nach den Studienzeitfenstern; die anderen Veranstaltungen im Semester müssen
hierauf abgestimmt werden.
Im November – das genaue Datum steht im VV – werden die Studierenden in einer obligatorischen
Einführungssitzung umfassend in die Veranstaltung SPS II/III eingeführt. In dieser Veranstaltung erfolgt auch
die verbindliche Anmeldung zu den SPS II/III. Bei dieser Veranstaltung fragen wir ab, ob Studierende
Interesse daran haben, schon in den Wintersemesterferien die SPS zu absolvieren, um ggf. Schulen hierfür
zu finden. Nach der Gruppenzusammenstellung können Sie Ihre Schule aus dem Angebot über eine
Doodle-Funktion online wählen (s.u.).
Die Lehrwerke unserer Kooperationsschulen sowie lehrwerksunabhängige Materialien sind in der UB als
Mehrfachexemplare verfügbar. In Ausnahmefällen können Materialien gegen Vorlage eines Ausweises
kurzzeitig in Raum 2302 ausgeliehen werden; richten Sie sich bitte nach den ausgehängten
Öffnungszeiten. Die Veranstaltung wird durch Moodle begleitet, dort sind Kurzbeschreibungen,
Bibliografien, Checklisten, Texte und begleitende Materialien für die Unterrichtsgestaltung sowie die
Möglichkeit der Bekanntgabe aktueller Informationen nachzulesen. Die Einschreibung in Moodle ist daher
unbedingt erforderlich. Das Passwort erhalten Sie in der Informationssitzung im November.
Bitte stellen Sie dann während der SPS in Ihrem eigenen Interesse sicher, dass Sie kurzfristig für die
Dozentin und die Lehrkraft erreichbar sind (Angabe der aktuellen E-Mail in Moodle, Telefon…).
Seminar: Einführung in die Unterrichtsplanung 2
Die Übung dient der Vertiefung und Erweiterung der Planungs-, Methoden- und Medienkompetenz in der
jeweiligen romanischen Sprache. Die grundlegenden Lernprinzipien zur Gestaltung von schulischem
Französisch-, Italienisch- und Spanischunterricht (Handlungs-, Inhalts-, Lernerorientierung) werden vertieft
und auf konkrete Lerngegenstände bezogen. Dabei können die Erfahrungen der SPS II/III bereits
eingebunden werden. Ferner setzen sich die Studierenden mit den didaktischen Grundlagen zum Einsatz
multimedialer Unterrichtsmaterialien auseinander und entwickeln Podcasts, Videoclips usw. Moodle
begleitet die Veranstaltung, das Passwort vergibt der/die DozentIn. Sofern kapazitär möglich, wird die
Übung durch ein Tutorium begleitet.
Prüfungsleistung des Moduls
Die Prüfungsleistung „Schulpraktische Leistung“ (unbenotet) umfasst die regelmäßige Teilnahme an den SPS
II/III sowie die erfolgreiche Planung (= mindestens zwei Konsultationen: für den eigenen Unterrichtsversuch
und den des Teampartners), Durchführung (nach den Prinzipien der modernen Fremdsprachendidaktik, vgl.
die Lehrpläne) und Analyse von bis zu drei eigenen Unterrichtstunden. Die regelmäßige Teilnahme
impliziert Hospitationen und Auswertungen der Unterrichtsstunden der anderen PraktikantInnen der
Kleingruppe. Da den unterrichteten SchülerInnen und den LehrerInnen gegenüber eine hohe Verantwortung
besteht, wird ein hohes Engagement erwartet.
Im Rahmen des Seminars besteht die Prüfungsleistung (benotet) in einer 20-minütigen Präsentation, in der
eine Unterrichtsplanung vorgestellt werden soll.
4
Didaktik der romanischen Sprachen III (Modulnummer 04-027-1005)
5 ECTS, Workload: 150 h
Dieses Modul wird im 7. Semester belegt. Es enthält eine Veranstaltung.
Teilnahmevoraussetzungen:
Abschluss des Moduls „Didaktik der romanischen Sprachen I“
Seminar: Vertiefung fremdsprachendidaktischer Kernthemen (variierende Themen)
Das Seminar dient der Vertiefung eines ausgewählten fachdidaktischen Themengebiets. Hier werden eigene
Vorstellungen, Einstellungen und Haltungen (Subjektive Theorien über Unterricht) bewusst gemacht und
reflektiert und mit Erkenntnissen der Fremdsprachenforschung in Verbindung gesetzt. Zentral ist dabei die
Verknüpfung von theoretischen Erkenntnissen aus den jeweiligen Bezugswissenschaften der Didaktik und
den praxisbezogenen Aspekten von Fremdsprachenunterricht. Ferner findet eine Auseinandersetzung mit
Forschungsmethoden zur Erforschung des jeweiligen thematischen Gegenstands statt. Das Seminar ist
handlungs- und teilnehmerorientiert aufgebaut. Die Studierenden werden bei der Vorbereitung ihrer
Seminarmoderationen durch das Angebot eines Methodenpools und durch ein Tutorium unterstützt, in dem
die konkrete Seminarplanung diskutiert und optimiert wird. Moodle begleitet die Veranstaltung, das
Passwort vergibt die Dozentin.
Die Prüfungsleistung ist eine Projektarbeit, sie umfasst eine im Team vorbereitete und gehaltene
Seminarmoderation (vgl. Leitfaden „Methodische Gestaltung von Seminarsitzungen“) sowie eine schriftliche
Ausarbeitung, die einen engen Praxisbezug zum Blockpraktikum in Modul Didaktik IV aufweist (vgl.
Leitfaden „Projektarbeit Didaktik der romanischen Sprachen“, entsteht gerade).
Didaktik der romanischen Sprachen IV (Modulnummer 04-027-1006)
5 ECTS, Workload: 150 h
Dieses Modul enthält eine Veranstaltung, die Schulpraktischen Studien, die formal im 8. Semester liegt,
aber während der vorlesungsfreien Zeit absolviert wird, was nach dem 7. oder 8. und in Ausnahmefällen
auch nach dem 9. Semester möglich ist.
Teilnahmevoraussetzungen:
Abschluss Modul „Didaktik der romanischen Sprachen II“ und Teilnahme an Modul III.
Schulpraktische Studien IV/V (SPS IV/V)
Die SPS IV/V werden als Blockpraktikum absolviert, sie dauern vier Wochen und finden an einer Schule
des gewählten Abschlusses statt (GYM, OS). Das Blockpraktikum dient der fachdidaktisch reflektierten
Vertiefung der in den SPS II/III gesammelten Unterrichtserfahrungen und der Umsetzung des Wissens aus
den Modulveranstaltungen.
Das Praktikum kann in Sachsen (außer in Leipzig und Dresden) absolviert werden oder an einer anderen
Schule in Deutschland. Die Praktika in Sachsen werden ausschließlich durch das Praktikumsbüro organisiert
(http://www.uni-leipzig.de/zls/schulpraktische-studien.html) Praktika im übrigen Bundesgebiet durch
Selbstbewerbungen. Bei Schulen außerhalb Sachsens und Deutschlands sowie bei allen Schulen in freier
Trägerschaft muss durch die PraktikantInnen nachgewiesen werden, dass die erforderlichen Voraussetzungen erfüllbar sind, dies sind die Folgenden:
- Hospitationen: 20 Stunden, sowohl in der Sekundarstufe I (möglichst in jeder Doppelklassenstufe,
d.h. in Klasse 5 oder 6, Klasse 7 oder 8, Klasse 9 oder 10) als auch in der Sekundarstufe II
(Grund- oder Leistungskurs)
- innerhalb der erwarteten Hospitationsstunden kann gelegentlich in einer anderen modernen
Fremdsprache hospitiert werden
- Unterrichtsversuche: im gesamten Studium (SPS II/III und SPS IV/V) mind. 20 Unterrichtsversuche,
also je nach Anzahl der Unterrichtsversuche in den SPS II/III entweder 18 oder 19
5
- Unterrichtsversuche in mind. zwei Klassenstufen (z.B. Klasse 7 und Klasse 10), wünschenswert wären
beide Sekundarstufen
- Unterrichtet werden kann nur in der studierten Sprache, auch im Ausland (Deutsch als Fremdsprache
kann nicht anerkannt werden, auch keine Tätigkeiten als FremdsprachenassistentIn des PAD).
Alle Hospitationsstunden und Unterrichtsversuche müssen durch Übersichtslisten (s. Vordruck „Übersicht über
Praktikumsstunden“) mit einer Unterschrift der jeweils verantwortlichen Lehrkraft bzw. des Mentors nachgewiesen werden. Weiterhin muss vom Mentor eine Leistungseinschätzung des Praktikums eingeholt werden
(vgl. Vordruck „Evaluationsbogen MentorIn“ oder formlos auf ½ bis max. 1 Seite).
Den SPS IV/V geht eine obligatorische Einführungssitzung an der Universität voran, und sie schließen mit
einer obligatorischen Auswertungssitzung ab. Die Termine werden entweder bereits im
Vorlesungsverzeichnis oder durch Aushang und Veröffentlichung auf der Webseite Didaktik der
romanischen Sprachen bekannt gegeben.
Eine Prüfungsleistung im Rahmen der SPS IV/V besteht nicht, jedoch müssen die folgenden Papiere bis Ende
Oktober (Praktikum im September) bzw. Ende April (Praktikum im Frühjahr) bei der Dozentin abgegeben
werden:
1. Verlaufsskizzen von zwei Unterrichtsversuchen à 45 Minuten oder einem à 90 min (Vordruck in
Moodle)
2. Nachweis der Schule über das Blockpraktikum (Vordruck vom ZLS)
3. Nachweis über alle Hospitationen in Übersichtslisten (Vordruck in Moodle) mit Unterschrift des/der
Fachlehrerin
4. Nachweis über alle eigenen Unterrichtsversuche in Übersichtslisten (Vordruck in Moodle) mit
Unterschrift des/der Fachlehrerin
5. Beurteilungsbogens des Mentors/der Mentorin (vgl. Vordruck in Moodle) oder ein eigens verfasstes
Gutachten.
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