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Donnerstag, 23. Oktober 2014
Gestaltende Arbeit
mit Tonerde
Ein kostenloser Einführungsabend zum Thema
„Tiefenarbeit an der Erdschale“ findet am Montag, 3. November, ab 19.30 Uhr in der
Familienbildungsstätte (fbs)
an der Klosterstraße statt.
Dabei handelt es sich um
eine gestaltende Arbeit mit
Tonerde, bei der nicht ein
Produkt hergestellt wird,
sondern ein Erfahrungsweg
beschritten wird. „Tiefenarbeit“ bewirkt, dass Kinder
und Erwachsene sich wieder
spüren, durchschlafen, sich
konzentrieren können, etwas lernen und leisten wollen – und anderen wieder
trauen. Aber auch „Nein“ sagen können, fällt danach
leichter, heißt es. Anmeldungen werden unter Telefon 9 12 30 angenommen.
Wanderer erholen
sich im Ötztal
. Wanderungen durch
die Bergwelt des Ötztals und
gesellige Abende mit Gleichgesinnten verspricht eine
Reise unter der Leitung von
Egon Wojciechowski, die
vom 12. bis 23. Juni kommenden Jahres stattfinden
soll. Es sind noch einige Plätze frei, teilt der Verein Ötztalreisen mit. Die Fahrt erfolgt mit Bus, der auch für
Tagesausflüge zur Verfügung
steht. Die Touren sind bereits
im Reisepreis enthalten.
Weitere Informationen gibt
der Reiseleiter unter der
Telefonnummer 6 24 82.
Kulturgesellschaft
in der Sparkasse
Die nächste Mitgliederversammlung der Kulturgesellschaft wird am Mittwoch, 29. Oktober, ab 19.30
Uhr in den Räumen der
Sparkassen-Hauptstelle,
Moltkestraße 38 (Sitzungszimmer II im zweiten
Obergeschoss), abgehalten.
Kernspaltung in Kreuzberg
Hatice Akyün las auf Einladung der VHS die besten „Tagesspiegel“-Kolumnen / Geballte Charmeoffensive
Von Dierk Hartleb
Versicherungs-Tipps
Die geballte Charmeoffensive Hatice Akyüns
machte selbst Rudolf Blauth
sprachlos. „Das wäre jetzt Ihre
Aufgabe gewesen“, wandte
sich die Autorin an den VHSLeiter, als das fällige Kompliment beim lockeren Zwiegespräch mit der Autorin zunächst ausblieb.
Die Journalistin, die den
Lesern des Berliner „Tagesspiegels“ aus ihren wöchentlichen Kolumnen vertraut ist,
erwies sich am Dienstagabend bei ihrer Lesung in der
Buchhandlung Sommer als
äußerst schlagfertig und bekannte sich uneingeschränkt
zu ihren familiären Wurzeln:
„Ich bin das Kind einer Bergarbeiterfamilie“, aufgewachsen in der Zechenkolonie im
»Ich bin das Kind
einer Bergarbeiterfamilie.«
()
Duisburger Stadtteil Marxloh.
Mit großer Herzenswärme beschrieb die 45-Jährige, die ihr
Alter früher gerne auch mal
schätzen ließ, worauf sie heute lieber verzichtet, wie sie als
kleines wissbegieriges Mädchen durch den Bücherbus
zum Lesen gekommen war
und die für den Leseausweis
nötige Unterschrift des Vaters
in der Annahme, dass der es
sowieso nicht erlauben würde, gefälscht hatte.
Dass der sehr viel mehr
Verständnis für die Bildungsambitionen seiner Tochter
hatte als sie glaubte, erfuhr
sie, als sie längst Redakteurin
in Berlin war und für das Lifestyle-Magazin arbeitete, das
seine Verkaufszahlen gerne
mit Fotos meist spärlich bekleideter weiblicher Promis
zu steigern suchte. Bei der
verzweifelten Suche nach
einer möglichst unverfänglichen „Max“ schickte sie ihrem
Vater die Ausgabe mit dem
Nicht jede
Police ist
sinnvoll
!" !
"## # $ % # # " &' $ Titelbild von Osama Bin Laden nach dem 11. September.
Die achtseitige Fotostrecke
mit Heidi Klum im Innenteil
trennte sie sorgfältig heraus.
Beim nächsten Besuch zu
Hause in Duisburg ließ der
Vater durchblicken, dass er
das Magazin und dessen
Hang zu schönen Frauen
längst kannte.
Die Sammlung ihrer Kolumnen, die Hatice Akyün in
dem bei Kiwi erschienen Ta-
schenbuch „Verfluchte anatolische Bergziegenkacke“ veröffentlicht hat, anschließend
vorstellte, war nicht nur
unterhaltsam, etwa wenn sie
beschrieb, warum es bei
Frühlingsanfang besonders
riskant ist, durch BerlinKreuzberg zu gehen, wenn alle Bewohner, zumindest die
türkischer Herkunft, damit
beschäftigt sind, geröstete
Sonnenblumenkerne mit den
Zähnen zu spalten, was dem
Begriff Kernspaltung noch
einmal eine ganz andere Bedeutung verleiht.
Die Erfahrungen, die die
Journalistin bei der Suche
nach einer Wohnung in Berlin-Charlottenburg machte,
und sich den deutschen Namen Heidi Acker zulegte, um
wenigstens in den Genuss
eines Termin zur Wohnungsbesichtigung zu kommen,
waren entlarvend.
Auch über ihre Pläne wäh-
Hatice Akyün wird 1969 in
Akpinar Köyü, Anatolien,
geboren und kommt 1972
mit ihren Eltern nach
Deutschland. Nach einer
Ausbildung zur Justizangestellten macht sie ihr
Abitur nach und beginnt
ein Volontariat bei der
WAZ in Duisburg. Danach
wechselt sie zum Lifestyle-
Magazin Max. Seit 2003
schreibt sie als freie Journalistin unter anderem für
Spiegel, Emma, taz und
den Tagesspiegel. Dort erscheint seit 2011 auch ihre
wöchentliche Kolumne
»Meine Heimat«. 2005 veröffentlicht Akyün ihr Buch
»Einmal Hans mit scharfer
Soße«, das 2012 verfilmt
wird. 2008 erscheint ihr
zweites Buch »Ali zum
Dessert«. Im September
2013 erscheint ihr drittes
Buch „Ich küss dich, Kismet – Eine Deutsche am
Bosporus“. 2009 wird Hatice Akyün mit dem Toleranz- und ZivilcouragePreis ihrer Heimatstadt
Duisburg ausgezeichnet.
rend der Sarazin-Debatte, in
die Türkei zu gehen, weil sie
ihrer Tochter ersparen wollte,
eines Tages in der Schule hören zu müssen: „Türken sind
blöd“, sprach sie ungeschminkt. Doch
Istanbul
2012 blieb eine Episode im
Leben von Hatice Akyün.
Nicht zuletzt die Morddrohungen, die sie gelegentlich
erhalten hat, findet die Journalistin wenig erbaulich.
„Warum tust Du dir das
an?“, fragt sich die Journalistin zuweilen. Um dann doch
wieder ein neues Thema zu
finden. „Vielleicht schreibe
ich ja über Ahlen“, sinnierte
sie. Und ihr Vater wird wie
immer das richtige Sprichwort dazu liefern.
Abschließend holte der
Vorsitzende des Ahlener türkischen Elternvereins, Serhat
Ulsoy, als Mitveranstalter an
Komplimenten nach, womit
Moderator Rudolf Blauth zuvor lange gegeizt hatte.
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Bis Ende November
müssen Autohalter ihre KfzVersicherung
kündigen,
wenn sie für 2015 eine andere Police abschließen möchten. Mit diesem Stichtag
wird jetzt wieder viel geworben. Dass man eine Versicherung aber erst kündigen
sollte, wenn man einen Anschlussvertrag hat, wird selten dazugesagt. Und wie findet man überhaupt einen
guten Anbieter? Welche anderen Versicherungen sind
für wen sinnvoll, welche generell überflüssig?
Fragen wie diese beantwortet der Ratgeber „Richtig
versichert“ der Verbraucherzentrale. Das Buch hilft, gegliedert nach Risikoarten,
bei der Einschätzung des
persönlichen Versicherungsbedarfs. Während etwa die
Brillen- und die Gepäckversicherung als unnötig eingestuft werden, gibt es genaue
Tipps, was bei der unverzichtbaren Absicherung der
Invalidität zu beachten ist.
Die Suche nach dem richtigen Vertrag mit Preisvergleichsportalen ist ebenfalls
Thema. Zudem erfährt der
Leser, wie er teure oder falsche Versicherungen richtig
kündigt und welche Ansprechpartner im Problemfall helfen.
Der Ratgeber kostet 12,90
Euro und ist in der örtlichen
Beratungsstelle Ahlen im
Rathaus (1. Etage), Westenmauer 10, erhältlich. Für zuzüglich 2,50 Euro für Porto
und Versand wird er bei Bedarf auch direkt nach Hause
geliefert. Als E-Book steht er
für 9,99 Euro bereit zum
Download unter www.vz-ratgeber.de. Eine weitere Bestellmöglichkeit besteht unter der
Nummer 02 11 / 3 80 95 55,
per E-Mail an ratgeber@vznrw.de oder per Post über den
Versandservice der Verbraucherzentrale, Himmelgeister
Straße 70, 40 225 Düsseldorf.
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Selbst aktiv werden oder
einfach nur reinschnuppern
Ein „Tag der offe- Kursanbieter sind jederzeit will- „Freiraum“ beginnen am Donnen Tür“ im üblichen Sinne soll es kommen. Derzeit gibt es donners- nerstag, 30. Oktober, um 8.30 Uhr
diesmal nicht sein. Zum dreijähri- tags ab 19.15 Uhr und freitags ab für Fortgeschrittene, um 10 Uhr
gen Bestehen lädt der „Freiraum“ 19 Uhr noch freie Raumkapazitä- für Anfänger, und am Mittwoch,
vielmehr dazu ein, selbst auszu- ten. Wer Interesse hat, kann sich 12. November, um 18 Uhr für Anprobieren, was in der Alten Mol- unter der Telefonnummer 8 17 85 fänger und Fortgeschrittene. Alle
#$% *+ ,!
kerei an der Friedenstraße so alles oder per Mail an info@freiraum- Kurse sind ein fortlaufendes An # -.%/!01
geboten wird. Zehn verschiedene online.de mit Ursula Heitkamm gebot von jeweils zehn KurseinKursvarianten stehen am Sams- in Verbindung setzen.
heiten, in denen noch Plätze frei
tag, 25. Oktober, zwischen 10 und
Bewährt hat sich auch die enge sind. Anmeldungen und Infos bei
17 Uhr ohne festen Stundenplan Kooperation mit dem Therapie- Yogalehrerin Sarah Othmerding
zur Auswahl – kostenlos, aber ga- zentrum Schroer und Grönefeld, unter der Nummer 0 25 38 /
rantiert nicht umsonst.
die dadurch viel umfangreiche 8 39 02 32 oder per E-Mail an
„Wer einfach nur hereinschau- Rehasport-Angebote, aber auch othmerding.sarah@gmail.com.
en möchte, ist am Aktionstag andere Kurse in unmittelbarer Nä- Auch im Pilates-Kurs von Beate
ebenso willkommen“, sagt Ursula he zu ihrem Stammdomizil anbie- Hoffmann – ab Freitag, 7. NoHeitkamm, die das „Frei- ten kann. „Wir sind vorher aus al- vember, um 9.30 Uhr – sind noch
„Taizé-Gottesdienst“ in der Christuskirche raum“-Konzept entwickelt hat. len Nähten geplatzt“, erklärt Ulrike Plätze frei. Kontakt unter Telefon
„Inzwischen haben wir uns fest Schroer.
01 77 / 7 61 32 78.
Die Evangelische Kir- rin Dr. Petra Gosda einen etabliert.“ Neue Gruppen oder
Neue „Hatha-Yoga“-Kurse im
chengemeinde Ahlen lädt kurzen Vortrag zum Thema
Christen aller Konfessionen „Vom Segen der Stille“. Anzu einer besonderen Veran- schließend wartet ein Mitstaltung ein: Am Samstag, 25. bringbuffett auf die Gäste.
Oktober, findet um 20 Uhr in Nach dieser Pause geht es um
der Christuskirche an der 19 Uhr weiter mit einer zweiGemmericher Straße wieder ten Übungseinheit. Ab 19.30
ein „Taizé-Gottesdienst“ statt. Uhr ist die Christuskirche
Er steht unter der Überschrift festlich erleuchtet und bietet
„Credo“ (Deutsch: „Ich glau- die Möglichkeit, in die Stille
be“) und führt hin zu den einzutauchen, ehe dann um
Quellen des Glaubens: beten, 20 Uhr der Gottesdienst anSingen, auf das Wort der Bi- fängt.
bel hören und in der Stille
Pfarrer Martin Frost vom
zur Ruhe kommen.
Vorbereitungsteam bittet alAb 17 Uhr beginnt zur Vor- le, die ab 17 Uhr am gesambereitung ein Kurs mit Chor- ten Abend teilnehmen, eine
leiter Sebastian Wewer und Kleinigkeit für den Imbiss
Kantorin Larissa Neufeld, um mitzubringen. Das Mitgedie Taizé-Gesänge einzu- brachte kann im Gemeindeüben. Um 18 Uhr hält Pfarre- saal abgegeben werden.
! Die Quellen des
Glaubens erleben
25. Okto
b
AKTION er
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EIN TAG ZUM PROBIEREN.
Am Samstag, den 25. Oktober, freuen wir uns auf Sie und über
„Drei Jahre Freiraum“ und laden Sie einen Tag lang zu kostenlosen Probestunden aus unserem breiten Kursangebot ein!
Zwischen den Stunden sind alle Räume für Sie geöffnet. Die
genauen Termine finden Sie auf unserer Website.
Friedenstr. 8 Ahlen www.freiraum-online.de info@freiraum-online.de
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