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Leseprobe zum Titel: DER SPIEGEL Nr. 44/2014 - Die Onleihe

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In diesem Heft
Titel
82 Kurden Wie ein verfemtes Volk im Krieg
Ausland
81 Spanien blockiert europäische Integration
gegen IS zum Partner des Westens wurde
90 Extremismus Junge Kurden aus Deutsch-
land kämpfen gegen die Milizen des IS
94
92 Essay Mely Kiyak über die Last, Kurde zu
sein
96
Deutschland
12 Leitartikel Frankreich und Deutschland
14
18
22
24
26
28
30
34
36
38
40
42
44
48
müssen sich auf einen
gemeinsamen Eurokurs besinnen
Merkel beklagt Widerstand gegen Russland-Sanktionen / Rentensatz soll
sinken / Chefermittler spricht über MH17Absturz / Kolumne: Im Zweifel links
Affären Die Bundesregierung will ein eigenes,
abhörsicheres Datennetz – und holt
sich eine Rüge vom Bundesrechnungshof
CSU Der Machtkampf zwischen
Ministerpräsident Horst Seehofer und
seinem Finanzminister eskaliert
Streiks Was die Regierung gegen
die Arbeitsniederlegung von Lokführern
und Piloten plant
Grüne Realos wollen Jürgen Trittin
loswerden
Karrieren Während sich AfD-Chef
Bernd Lucke in Brüssel müht, entgleitet
ihm daheim die Partei
Dschihadisten Was taugen die Gesetzesvorschläge von Justizminister Heiko Maas?
Parteien Warum die Thüringer SPD mit
den SED-Nachfolgern paktiert
Europa Jean-Claude Juncker sucht 300 Milliarden Euro – aber er findet sie nicht
Asse Die Vorbereitungen für die Bergung
des Atommülls stocken
Strafvollzug Der dramatische Hungertod
eines Häftlings
Verkehr Unfallrisiko Smartphone-Nutzer
Universitäten Wie Deutschlands Studenten
ticken
Bayern Investoren machen sich den
Tegernsee zur Beute
Serie
52 Sieben Tage, die die Welt veränderten
(Teil VII) Die DDR wird demokratisch –
97
100
106
Kultur
108 Restitutionsstreit um zwei Gemälde von
110
116
118
122
124
Körner / Vom Elend des Aufschiebens
ner erobern ein Dorf in Nordpolen
64 Winzer Frankreichs weltberühmte Weine
leiden unter dem Klimawandel
69 Homestory Warum ich meine Kinder beim
Oscar-Preisträgerin und
Frankreichs glamouröser
Kinostar, wagt sich an eine
Rolle von großer Wucht –
als kranke Mutter, die um
den Erhalt ihres Jobs betteln
muss. Seite 116
Wissenschaft
128
132
134
136
137
Ebola wirklich aus? / Vandalismus durch
Pilzsammler
Archäologie Schiffsfriedhof in der Ostsee –
Forscher rekonstruieren die Grausamkeiten des Großen Nordischen Krieges
Landwirtschaft Wie Bakterien aus dem Erdreich den Pflanzenanbau revolutionieren
Ethik SPIEGEL-Gespräch mit dem
Palliativmediziner Gian Domenico Borasio
über Sterbehilfe für Todkranke
Internet Eine neue App macht Handys
unabhängig von Mobilfunkstationen
Kommentar Warum die Ebola-Hysterie in
Europa absurd ist
Jürgen Fitschen,
Co-Chef der Deutschen Bank,
droht ein Gerichtsverfahren
wegen Prozessbetrugs. Die
Anklageschrift zeigt, wie die
Staatsanwaltschaft den zaudernden Manager in die Enge
treibt. Doch der Aufsichtsrat
steht hinter ihm. Seite 72
Sport
Gesellschaft
63 Eine Meldung und ihre Geschichte Amerika-
Egon Schiele / Die Ente von der Verhaftung des Street-Art-Künstlers Banksy /
Kolumne: Mein Leben als Frau
Reporter SPIEGEL-Gespräch mit dem
Starfotografen Sebastião Salgado
Film Die französische Schauspielerin Marion
Cotillard in „Zwei Tage, eine Nacht“
Zeitgeist Die Zentralbibliothek von San
Francisco bietet Obdachlosen Unterschlupf
Fernsehen Die Serie „Lilyhammer“ erzählt
von einem New Yorker Mafioso,
der in Norwegen ein neues Leben beginnt
Theaterkritik Kristin Scott Thomas
als Elektra auf einer Londoner Bühne
Marion Cotillard,
126 Reichen drei Wochen Quarantäne bei
und stimmt für die Einheit
62 Sechserpack: Weltkulturerbe mit und ohne
Großbritanniens / Polen und
Russland streiten über Mahnmal
Chile Präsidentin Michelle Bachelet
über ihren Kampf gegen
die Reste der Pinochet-Diktatur
USA Die Demokraten müssen um ihre
Mehrheit im Senat bangen
Republikaner Wie zwei Milliardärsbrüder
die Konservativen dirigieren
China Zwei Jahre nach den ersten
demokratischen Wahlen im Dorf Wukan
sind viele Bürger enttäuscht
Global Village Warum ein Amerikaner in
der Schweiz nicht eingebürgert wird
139 Tennisstar Martina Hingis über ihr zweites
Comeback als Doppelspezialistin / Wettskandal erschüttert Österreichs Profifußball
140 Fußball Der Volltreffer – Bayern Münchens
neuer Stürmer Robert Lewandowski
146 Affären Sechs Professoren aus der Freiburger
Sportmedizin unter Plagiatsverdacht
Fußball in Amerika nicht anfeuern darf
Medien
Wirtschaft
70 Verfahren gegen Kinoportal /
72
75
76
78
80
Teure Stromhilfe für die Industrie /
Draghi-Gegner im Aufwind
Prozesse Wie die Staatsanwälte den
Vorstand der Deutschen Bank in die
Zange nehmen
Soziales Unternehmer fürchtet die
Rente mit 63
Geldanlage Luxemburgs neue Steueroase
Japan Rückenwind für Ökoenergien
Gastronomie Die Deutschen entdecken
den Edel-Burger
Farbige Seitenzahlen markieren die Themen auf der Titelseite.
149 Verfahren gegen „Berliner Morgenpost“
eingestellt / Buchhändler gegen
Amazon / Absage an „Wetten, dass ..?“
150 Entertainer SPIEGEL-Gespräch mit
Jürgen von der Lippe über die Wiederauflage seiner „Geld oder Liebe“-Show
8
121
154
155
156
158
Briefe
Bestseller
Impressum, Leserservice
Nachrufe
Personalien
Hohlspiegel / Rückspiegel
Wegweiser für
Informanten:
www.spiegel.de/
briefkasten
Robert Lewandowski,
einer der besten Stürmer der
Welt, spielt beim FC Bayern
schon jetzt, kurz nach dem
Wechsel, eine tragende Rolle.
Willkommener Nebeneffekt
für die Münchner: Borussia
Dortmund kann den Verlust
schwer verkraften. Seite 140
DER SPIEGEL 44 / 2014
7
Briefe
„Wie bereits der Kommunismus wird auch der Kapitalismus
scheitern, weil beide Systeme die Bedürfnisse
und Interessen der Bürger weitgehend unbeachtet lassen.“
Elmar Oosterholt, Neuss
Die Hütte brennt
Nr. 43/2014 Das schöne Geld! – Wie der Kapitalismus
unser Vermögen gefährdet
Kann sich die Weltwirtschaft neu erfinden?
Ja, sie kann es. Wirft sie die „Groß oder
tot“-Mentalität über Bord, werden Arm
und Reich ein friedlicheres Leben haben.
Martin Ramschulte, Schöppingen (NRW)
Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr,
als dass die Menschheit von ihrer Wachstumsdevise lässt.
Christine Böer, Hamburg
Der Kapitalismus zerstört sich selbst. Das
Wachstum lahmt, den Märkten droht ein
Crash, die Armen werden ärmer, die Reichen reicher. Wen wundert das? Da werden von den Zentralbanken Milliarden in
den Markt geblasen. Man sagt uns Normalbürgern, das sei nötig, um die Wirtschaft anzukurbeln, die über zu wenige
Kredite verfüge. Wann gesteht man sich
mal ein, dass es in einer endlichen Welt
kein unendliches Wachstum geben kann?
Brigitte Kosfeld, Viersen (NRW)
Wie so oft ist der SPIEGEL brillant in der
Analyse und Beschreibung von gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Problemfeldern. Dann aber fehlt der Mut, geeignete Maßnahmen zu fordern, die die
Realwirtschaft stärken, die Autorität der
gewählten Volksvertreter und die Standards der sozialen Marktwirtschaft im Sinne des Grundgesetzes wiederherstellen.
ihrem Gewinn entsprechenden, angemessenen Anteil dazu beitragen. Hierfür
kommt der Steuerzahler auf.
Hildegard Behr, Siegburg (NRW)
Der böse Geist der deregulierten Märkte
ist aus der Flasche entwichen und richtet
Unheil an – infolge der Kurzsichtigkeit unserer Politiker. Die Annahme, man könnte
ihn zurück in die Flasche verbannen, ist
unrealistisch.
Dr. Kurt Eissfeldt, Schortens (Nieders.)
Die zwei Ursachen für menschengemachtes Leid sind der irrsinnige Glaube an den
Kapitalismus und der an einen Gott. Anstatt nach einem genügsamen, der Natur
angepassten Leben zu streben, machen wir
uns die Erde untertan. Die politischen Führungskräfte sind dabei, die Ausbeutung
der Menschen und der Natur immer
schneller voranzutreiben. Mir graust vor
der Zukunft meiner Enkel.
Manfred Rogolus, Hamburg
Für den Hund auf Ihrem gelungenen Titel
ist die Welt in Ordnung. Zwar brennt die
Hütte, doch das Herrchen fährt den Wagen
aus der Garage wie immer. Mit den jährlichen Zinserträgen meines angelegten Geldes könnte ich nicht einmal die wöchentliche Futterration eines kleinen Hundes
bezahlen. Wir müssen zusehen, wie zögerliche Politiker und betrügerische Banken kleine bis mittlere Sparguthaben verbrennen.
Veronika Engel, Oranienburg (Brandenb.)
Gustav Kaiser, Altenglan (Rhld.-Pf.)
Man kann es doch auch ohne Zombie-Metaphern einfach erklären: Es waren Politiker, die die Deregulierung des Bankwesens
und des Kapitalmarkts erlaubt haben. Sie
haben eine Lawine losgetreten, die sie
nicht so leicht anhalten können. Jetzt versucht man, zurückzurudern und die Geschäftsbanken von den Investmentbanken
zu trennen. Das, was passiert ist, war nicht
unvorhersehbar. Mehrere Ökonomen haben schon vor Jahrzehnten davor gewarnt.
Igor Fodor, München
8
DER SPIEGEL 44 / 2014
Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Heilmann, Berlin
Immer wenn ich die Kolumne Augsteins
lese, der sich wehrt gegen die Übernahme
standardisierter, tausendfach wiederholter
Phrasen, der fundierte Sachkenntnis so geschickt mit ironischen Spitzen verbinden
kann, dann bin ich versöhnt mit dem rotschwarzen Ding vor mir – dem SPIEGEL.
Birgit Kruse-Demuth, Lüneburg
Mehr als Strip-Shows
Nr. 42/2014 Die erste Generation Homosexueller, die
weitgehend offen gelebt hat, wird pflegebedürftig
Es ist gut, dass das Thema Schwule im Altenheim endlich mal in der Presse thematisiert wird. Jedoch geht es dabei um mehr
als nur um Strip-Shows und Travestie! Ich
möchte als schwuler Mann und Bewohner
des Lebensorts Vielfalt nicht nur auf Sexualität, Strip-Shows und Travestie reduziert werden. Sicher gehören Spaß und
Unterhaltung auch dazu. Doch es geht
vielmehr um einfühlsame und empathische Pflege mit Rücksicht auf die jahrelangen Erfahrungen und verinnerlichten
Kränkungen und Ausgrenzungen der Gesellschaft. Es ist leider noch ein weiter
Weg.
Fetisch „schwarze Null“
Klaus Dieter Spangenberg, Berlin
Nr. 42/2014 Kolumne: Im Zweifel links
Ich lebe wohl in einer Parallelwelt: Ich –
ein Mann – habe mit meinem Mann 35
Jahre lang Wohnung, Tisch und Bett geteilt. Ich habe ihn 15 Jahre gepflegt. In dieser Zeit gab es einige längere Aufenthalte
in Kliniken, und ich kann mich nicht erinnern, dass ich aufgrund meiner Liebe
und der offen, aber dezent gezeigten Zuneigung zu diesem Mann auch nur einmal
diskriminiert worden bin. Mein Arbeitgeber hat meine Pflegesituation durch
eine Home-Office-Möglichkeit unterstützt.
Dann durfte ich meinen Mann auch noch
auf dem katholischen Friedhof in Bayern
begraben, auf dem ich selbst einmal liegen
werde. Zum Begräbnis sind nicht nur meine Familie, sondern auch Dorfbewohner
erschienen. Die Kirchenglocken wurden
wie selbstverständlich geläutet.
Ist es verantwortungsbewusst, weiterer
Neuverschuldung das Wort zu reden, wo
Steuern in nie gekanntem Umfang fließen?
Erstaunlich, dass ein intelligenter Mann
wie Jakob Augstein an abstrusen linken
Mysterien festhält. Als Schwabe halte ich
es für kein Mysterium, dass man nicht
mehr Geld ausgeben sollte als eingenommen wird. Dies gilt auch für öffentliche
Haushalte.
Ulrich Cronmüller, Stuttgart
Wie rührend: Google-Manager Eric
Schmidt klagt darüber, dass im heutigen
Kapitalismus so wenig für die unteren Einkommensklassen abfällt. Dabei sind es
doch gerade Unternehmen wie Google,
die von bereitgestellter Infrastruktur und
gut ausgebildeten Hochschulabsolventen
profitieren, doch dabei nirgendwo einen
nun eventuell Public-Private-PartnershipModelle und von Banken und Versicherungen finanzierte Infrastrukturfonds – an
denen sich private Investoren aber nur beteiligen werden, wenn sie dafür eine Rendite von mindestens zwei Prozentpunkten
über der Verzinsung von Staatsanleihen
erhalten.
Leider hat die Bundesregierung, allen voran Finanzminister Schäuble, die berühmte
„schwarze Null“ geradezu zu einem Fetisch erhoben. Es klingt so schön – ein gesetzliches Verschuldungsverbot und zugleich ein politisch gewollter Verzicht auf
Steuererhöhungen. Stattdessen kommen
Otto Kristl, Mainz
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