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FaDA - AWO Bundesakademie

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ie
AWO Bundesakademie Programm 2015
AWO
geprüfte
Qualität
QM
rmen
www.awo-bundesakademie.org
01
No
ISO 90rt na
ch
AWO Bundesakademie
Programm 2015
Seminare | Kursreihen | Workshops
Vorwort
„Die Neugier steht immer an erster Stelle des Problems,
das gelöst werden will.“
Galileo Galilei
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Interessentinnen und Interessenten,
herzlich willkommen bei der AWO Bundesakademie!
Die Fort- und Weiterbildung hat einen hohen Stellenwert in unserem Verband und eine lange Tradition. Wir wissen, dass nur gut aus- und weitergebildete Fach- und Führungskräfte in der Lage sind, den vielfältigen
komplexen Anforderungen im Job gerecht zu werden. Das große Interesse
an unseren Seminaren und Zertifikatsreihen in den letzten Jahren zeigt,
dass Personalentwicklung ein wichtiges Thema für die AWO ist und dass die
Träger und Einrichtungen ihre Verantwortung dafür wahrnehmen.
Sie halten nun das neue Programmheft für 2015 in den Händen. An der
Planung und Organisation der vielfältigen Angebote waren Referentinnen
und Referenten der Bundesakademie und des gesamten AWO Bundesverbandes beteiligt. Unser Anliegen ist es, Themen aufzuspüren, die eine
hohe Relevanz für Ihr Arbeitsfeld haben – heute und in Zukunft.
Das Angebot der AWO Bundesakademie bietet Ihnen mehr als Wissenserwerb. Ein wesentlicher Teil der Seminararbeit beschäftigt sich mit der
Reflexion der beruflichen Rolle und Haltung und beleuchtet die Kontexte,
in denen Sie tätig sind. Wichtige Elemente sind dabei die Zusammenarbeit
und Vernetzung zwischen den Teilnehmenden. Unser gemeinsames Ziel ist
es, Weiterbildung und Praxis eng zu verknüpfen und die Nachhaltigkeit
unserer Angebote weiter zu vertiefen.
Unser Tagungszentrum Haus Humboldtstein bietet Ihnen den passenden
Rahmen und eine anregende Lernatmosphäre. Es erwarten Sie großzügige
Seminar- und Aufenthaltsräume, eine gute Küche und ein freundliches und
zugewandtes Personal. Sie werden sich wohlfühlen!
Wir hoffen, Sie mit diesem kurzen Einblick in unsere Arbeit neugierig gemacht zu haben. Gerne begrüßen wir Sie als Teilnehmer/in. Trägern und
Einrichtungen stehen wir kompetent bei der Planung ihrer strategischen
Fort- und Weiterbildungsangebote zur Seite.
Herausgeber:
Redaktion:
AWO Bundesakademie
Blücherstr. 62/63, 10961 Berlin
Tel.: 030/2 63 09 - 138, Fax: 030/2 63 09 - 211
E-Mail: akademie@awo.org
www.awo-bundesakademie.org
Karin Kunert
Gestaltung / Layout / Satz: Iris Haun, www.iPUNKThPUNKT.com
Druck:
Wolfgang Stadler
Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes
PMS Reichhart, www.pms-reichhart.de
www.awo-bundesakademie.org
2|3
AWO Bundesakademie
Die AWO Bundesakademie stellt sich vor
AWO Bundesakademie
Das Akademie-Team
Die AWO Bundesakademie bietet Ihnen ein breites Spektrum interessanter
und innovativer Fortbildungsthemen für viele Tätigkeitsfelder der Sozialen
Arbeit.
Für die Entwicklung und Zusammenstellung der Qualifizierungsangebote sind die Bildungsreferentinnen der AWO Bundesakademie sowie die
Fachabteilungen des AWO Bundesverbandes verantwortlich. In gemeinsamer Abstimmung werden Themen gewählt, die für die Weiterentwicklung
der Arbeitsfelder von besonderer Bedeutung sind. Unser Blick richtet sich
dabei auf die Kompetenzerweiterung der Fach- und Führungskräfte aus
unserem Verband. Interessierte von anderen Trägern der Sozialen Arbeit
sind willkommen, sofern es sich nicht um ausgewiesene verbandliche Veranstaltungen handelt.
Unser Angebotsprof il umfasst drei Schwerpunkte:
• Managementqualifizierung
• Fachspezifische Qualifizierung
• Qualifizierung von Schlüsselkompetenzen
• Tagungen
Karin Kaltenbach
Karin Kunert
Verena Rösner
Akademieleiterin
Tel.: 030/2 63 09-138
Karin.Kaltenbach@awo.org
Referentin für Sozialmanagement
Tel.: 030/2 63 09-139
Karin.Kunert@awo.org
Bildungsreferentin
Tel.: 030/2 63 09-174
Verena.Roesner@awo.org
Katharina Wiegmann
Käthe Mertens
Christiane Bieck
Referentin für Fachkräftesicherung
Tel.: 030/2 63 09-133
Katharina.Wiegmann@awo.org
Hausleitung Haus Humboldtstein
Tel.: 02228/932-0
humboldtstein@awo.org
Seminarverwaltung
Tel.: 030/2 63 09-142
Christiane.Bieck@awo.org
Susanne Sandfuchs
Janine Örs
Lydia Zimmermann
Seminarverwaltung
Tel.: 030/2 63 09-416
Susanne.Sandfuchs@awo.org
Seminarverwaltung
Tel.: 030/2 63 09-442
Janine.Oers@awo.org
Seminarverwaltung
Tel.: 030/2 63 09-137
Lydia.Zimmermann@awo.org
Sie können wählen zwischen einem Workshop oder einem fachspezifischen
Seminar, zwischen einer Modulreihe oder einer Weiterbildung mit Zertifikatsabschluss. Wir arbeiten mit Hochschulen zusammen und achten auf
einen kontinuierlichen und ausgewogenen Praxis-Wissenschafts-Transfer.
Methodisch orientieren wir uns an den neuesten Erkenntnissen der Erwachsenenbildung. Unsere fachkundigen externen Dozentinnen und Dozenten verfügen über eine wissenschaftliche Ausbildung und langjährige
Berufspraxis. Die von uns ausgewählten Seminarorte zeichnen sich alle
durch ein lernförderndes Umfeld aus. Sie finden dort eine angenehme und
ruhige Atmosphäre vor sowie ein modernes Tagungsequipment und die
dazugehörige technische Ausstattung.
Unsere Bildungsarbeit orientiert sich am Leitbild der Arbeiterwohlfahrt und
richtet sich nach den Qualitätsstandards des von unserem Verband angewandten Qualitätsmanagementsystems.
Die AWO Bundesakademie wird durch Fördermittel des BMFSFJ unterstützt.
www.awo-bundesakademie.org
4|5
... so finden Sie sich in unserem Angebot zurecht
Aktuelle Hinweise zum Programm
Zuständige Referentinnen und Referenten
Die zuständigen Referentinnen und Referenten des AWO Bundesverbandes
Telefon: 030/2 63 09–Durchwahl
Die Struktur
Unsere Angebote gliedern sich in folgende große Themenfelder:
•
•
•
•
•
•
Qualif izierung im Sozial-, Personal- und Qualitätsmanagement
Qualif izierung von Schlüsselkompetenzen
Bürgerschaftliches Engagement
Fachkräfteaustausch
Fachspezif ische Qualif izierung
Tagungen
Homepage und Informationen
Damit Sie sich einen schnellen Überblick über unser Angebot verschaffen
können, präsentieren wir Ihnen dieses Fortbildungsprogramm in verkürzter und ressourcenschonender Form. Detaillierte Informationen sowie
Änderungen oder Neuigkeiten finden Sie tagesaktuell auf unserer Homepage unter www.awo-bundesakademie.org
Veranstaltungshinweise / Inhouse-Seminare
Im Programm finden Sie verschiedene Hinweise auf ähnliche oder weitere
zum Thema passende und interessante Seminare. So können Sie ein noch
umfangreicheres Angebotsspektrum kennenlernen.
Die meisten Fortbildungen bieten wir auch als Inhouse-Veranstaltung
passgenau für Sie an. Bei Interesse erkundigen Sie sich gern bei uns über
Konzepte und Konditionen.
Tagungsstätten
Leider sind noch nicht alle von uns genutzten Tagungsstätten behindertengerecht ausgestattet. Kontaktieren Sie uns bitte im Bedarfsfall vorab, damit
es zu keinen unnötigen Ärgernissen kommt.
Bei Seminarangeboten in Berlin, die keine Übernachtung vorsehen, können
Sie sich ebenfalls gern an uns wenden bezüglich der Vermittlung in Frage
kommender Hotels.
Information zu Tagungen etc.
Zu Tagungen, Kongressen und anderen Großveranstaltungen finden Sie im
Programm nur eine kurze Zusammenfassung. Über Themen und genaue
Termine halten wir Sie auf unserer Homepage auf dem Laufenden.
Teilnahme-Beitrag
Bei allen Seminaren finden Sie nun den detaillierten Hinweis, welche Leistungen im TN-Beitrag bereits eingeschlossen sind.
Baric-Büdel, Dragica
Referentin für Interkulturelle Altenhilfe
-166
Meyer, Otto C.
Referent für Hilfen zur Erziehung
-140
Barth, Wolfgang
Leiter der Abteilung Migration
-249
Reindl, Natali
Referentin für Suchthilfe, Selbsthilfe und
Wohnungslosenhilfe
-157
Clasen, Sarah
Referentin für das Arbeitsfeld Frauen und
Gleichstellung
-428
Roloff, Anja
Referentin für Online-Pflege- und
Seniorenberatung
-168
Eckel, Maike
Referentin für Verbandswesen und -geschichte
-267
Rösner, Verena
Bildungsreferentin
-174
Eckert, Dieter
Referent für Jugendsozialarbeit
-265
Rüstow, Nadine
Koordinatorin „Büro Leichte Sprache”
-271
Fischer, Niels
Koordinator Zentrale Mitglieder- und
Adressverwaltung (ZMAV)
-193
Schuh, Cordula
Referentin für Behindertenhilfe
-165
Göring, Angela
Referentin für Qualitätsmanagement, Auditorin
-217
Schwarz, Fabian
Referent für Behindertenhilfe und Psychiatrie
-162
Helbig, Antje
Referentin für Jugendberufshilfe und Arbeitsmarkt
-404
Süzen, Dr. Talibe
Referentin interkulturelle Kinder- und Jugendhilfe
-256
Hoffmann, Stefan Alexander
Referent für Online-Kommunikation
-171
Teske, Jana
Referentin für Kindertagespflege, Vereinbarkeit
von Familie und Beruf
-149
Kaltenbach, Karin
Leiterin der AWO Bundesakademie
-138
Theißen, Klaus
Leiter der Abteilung Kinder/Jugend/Frauen/Familie
-167
Komorek, Michael
Projektleiter des Projektes Inklusion als
Handlungsmaxime
-147
Vogt, Katharina
Referentin für Flüchtlingspolitik
-479
Kruse, Kerstin
Referentin für Integrationsprogramme
-132
Wagner, Klaus
Referent für Jugendsozialarbeit
-221
Kunert, Karin
Referentin für Sozialmanagement
-139
Weisgram, Sabine
Referentin für Beratung und Migration
-156
Lembke, Steffen Arved
Referent für Umwelt-/Nachhaltigkeitsmanagement
-240
Wittke, Dr. Verena
Referentin für Familienbildung
-429
Fragen und Kontakt
Haben Sie noch Fragen? Rufen Sie uns einfach an oder E-Mailen Sie uns. Wir
geben Ihnen gerne Auskunft und informieren Sie über alle Aktivitäten der
AWO Bundesakademie.
www.awo-bundesakademie.org
6|7
Inhaltsverzeichnis
Qualifizierungen im Bereich Management

Inhaltsverzeichnis
37
Mut zur Macht - Frauen gehen in Führung
37
Führungskraft als Coach
38
Von der Fach- zur Führungskraft - Praxisseminar für angehende Führungskräfte
39
Die Magie effektiver Arbeitsorganisation Selbst- und Zeitmanagement / Ziel- und Ressourcenmanagement
40
Kritik- und Konfliktgespräche professionell führen
41
Personalbindung ist keine Zauberei Erfolgsfaktoren zur Personalbindung in sozialen Einrichtungen
Sozialmanagement
22
Managementkompetenz für Führungskräfte - Weiterbildung zur Sozialwirtin/zum Sozialwirt
24
Modul 1: Herausforderungen der Sozialwirtschaft und Anforderungen an das
Unternehmensmanagement
24
Modul 2: Personalführung - Führung und Vertrauen
25
Modul 3: Betriebswirtschaft in sozialen Betrieben - Grundlagen wirtschaftlicher Führung
25
Modul 4: Rechtliche Grundlagen
25
Modul 5: Organisationsentwicklung in sozialen Betrieben
25
Modul 6: Personalmanagement und –entwicklung
45
Ausbildung zur Qualitätsbeauftragten/zum Qualitätsbeauftragten, Kursreihe A - C
26
Modul 7: Betriebswirtschaft in sozialen Betrieben – Planungsrechnung
46
Ausbildung zur Qualitätsmanagerin/zum Qualitätsmanager
26
Modul 8: Qualitätsmanagement als Führungsaufgabe
47
Ausbildung zur Qualitätsauditorin/zum Qualitätsauditor
27
Modul 9: Marketing - markt- und kundenorientierte Unternehmensführung
48
QB-Update, 1-3
27
Modul 10: Betriebswirtschaft in sozialen Betrieben – Kosten-/Leistungsrechnung und Controlling
49
Integration von Umweltschutz in das AWO-Qualitätsmanagement
28
Follow up - Workshop für Sozialwirt/innen - Reflexion, Impulse, Vernetzung und Begegnung
50
DIN EN ISO 9001:2015 – Änderungen und Auswirkungen
29
Vertrauen ist gut - Wissen ist besser! - Die wichtigsten Grundlagen für Mitglieder in
Vorständen und Aufsichtsgremien
30
Die Zukunft der AWO gestalten – Strategieentwicklung und Visionen
31
Werteorientiertes Management
31
Controlling als Managementaufgabe
32
Wirtschaftliche Steuerung sozialer Betriebe: Transparenz schaffen – Ressourcen managen

Qualitätsmanagement
Qualifizierungen von Schlüsselkompetenzen


Kommunikation, Marketing und Neue Medien
52
FaDA – Fachsprache Deutsch in der Altenpflege - Multiplikatoren- und Trainerschulung
(Train the Trainer)
52
Wie wirke ich in Verhandlungen? - Ihr persönliches Feedbackseminar
54
Online-Beratung: Modelle und Methoden
Personalmanagement
33
Die Kunst des Führens - Erfolgreiche Personalführung in sozialen Organisationen
35
Die Kunst des Führens – Aufbaumodul Organisationsentwicklung:
Mit Geduld und Kompetenz Organisationsveränderungen verstehen

Methoden und Arbeitstechniken
35
Grundlagen des Arbeitsrechts
57
Moderation von Besprechungen, Projektgruppen und Workshops
36
Ältere Mitarbeiter/innen potenzialorientiert führen:
Neue Besen kehren gut - aber die Alten wissen, wo der Dreck liegt!
57
Projektmanagement
www.awo-bundesakademie.org
8|9
Inhaltsverzeichnis
58
Case Management - Professionalisierung in der Sozialarbeit
60
Das Integrierte Potenzial-Assessment im Übergang Schule-Beruf Potenziale Jugendlicher erkennen und fördern
62
Verantwortungsbewusst einkaufen Einbindung von Umwelt- und Sozialstandards in die Einkaufsprozesse von Kitas
63
Hier kommt alles zusammen - Verwaltungskraft in Beratungsstellen
63
Hauswirtschaft zieht mit - Konflikte im Arbeitsalltag
64
Motivierende Gesprächsführung - Förderung von Veränderungsbereitschaft
64
Biografie in der Suchtberatung - Motivationen von Berater/innen und Ratsuchenden
65
Fördermöglichkeiten bei der Aktion Mensch - Seminar für Einsteiger
66
ZMAV - Schulungen für Anwender/innen der ZMAV-Software
Inhaltsverzeichnis
Fachspezifische Qualifizierungen

74

Internationaler Fachkräfteaustausch
Jugendhilfe in Russland und Deutschland - Präventive Ansätze und Arbeitsformen
in der Kooperation zwischen Jugendhilfe und Suchthilfe; IN- und OUT-Programm
Kinder, Jugend, Familie, Frauen
75
„Ein Königreich für die Zukunft – Energie erleben durch das Kindergartenjahr!” Seminar zur Anwendung umweltpädagogischer Methoden in Kitas
75
Verantwortungsbewusst einkaufen Einbindung von Umwelt- und Sozialstandards in die Einkaufsprozesse von Kitas
76
Kinderstube der Demokratie Qualifizierung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Partiziaption in Kitas
78
„Alltagsintegrierte Sprachförderung – Machen wir das nicht schon längst?”
79
Fachkraft für offene Arbeit und frühe Bildungsbegleitung
80
Fachkraft für Frühpädagogik U3, Reihe O+P
82
Wie Frühe Hilfen gelingen können
84
Management von Tageseinrichtungen für Kinder
86
Insoweit erfahrene Fachkraft im Kinderschutz gem. § 8a SGB VIII
87
Förderung der Erziehungskompetenz
Die AWO-Elternwerkstatt – Ausbildung zum/zur Kursleiter/in
88
Projekt B; Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in stationären Einrichtungen
der Hilfe zur Erziehung - Qualifizierung zum/zur Beteiligungskoordinator/in
90
„Das nächste Spiel ist immer das schwerste…” Handlungsstrategien für Fanprojektmitarbeiter/innen
93
Kompetenzmanagement in der Region im Übergang Schule-Beruf
94
Partizipation – ein Schlüsselfaktor für die Förderung benachteiligter Jugendlicher
95
„Was fang‘ ich mit Dir an?” - Kinder und Jugendliche mit einer „Borderline-Störung”
in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe
96
„Vielfalt er-leben – Zusammenarbeit mit Eltern und Familien
kultur- und kontextsensibel gestalten”
Ehrenamtliches Engagement
68
Einfach online kommunizieren Öffentlichkeitsarbeit zwischen Pressearbeit und Social Media
69
Konzeption von Anträgen für Projekte zur Integration von eingewanderten Menschen
70
Freiwilliges Engagement in der Suchthilfe Beratung und Unterstützung von Verantwortlichen in der Selbsthilfe
70
Orientierung, Unterstützung, Kooperation - Was braucht die Selbsthilfe?
71
Ins Archiv oder kann das weg? - Grundlagen der Archivierung und Erstellung
eines Sammlungskonzepts für historisches Arbeiten in der AWO
71
Oral History in der AWO Biografische Interviews als Methode zur Sicherung der Verbandsgeschichte
72
Vertrauen ist gut - Wissen ist besser! - Die wichtigsten Grundlagen für Mitglieder in
Vorständen und Aufsichtsgremien
www.awo-bundesakademie.org
10 | 11
Inhaltsverzeichnis
97
Familienrat - Hilfeplanung ohne Fachkräfte Perspektiven und Möglichkeiten der Aktivierung von Familien
98
Kindeswohlgefährdung und häusliche Gewalt gegen Frauen Auswirkungen des FamFG auf die Praxis der Hilfesysteme
99
Häusliche Gewalt - Hinsehen, Erkennen - Ansprechen - Vermitteln Hintergründe und Auswirkungen häuslicher Gewalt
99
Beratung in der Schwangerschaft
Inhaltsverzeichnis

Migration und Interkulturelle Öffnung
119
Interkulturelle Öffnung (IKÖ) -Trainingsseminar für Multiplikatoren/innen zur Durchführung
der Informationsreihe für ältere Einwanderer/innen
119
Ausländer- und sozialrechtliche Beratung von Bürgerinnen und Bürgern
der neuen EU-Beitrittsländer
120
Zugang zu Qualifizierung, Ausbildung und Arbeitsmarkt für Jugendliche
mit Migrationshintergrund
120
Beratung von syrischen Flüchtlingen
Gesundheit, Alter, Behinderung, Inklusion
121
Ausländer- und Sozialrecht
100
Sucht und Psychose
122
Konzeption von Anträgen für Projekte zur Integration von eingewanderten Menschen
101
Burnout und Burnout-Prävention
122
Jährliches Treffen der Mitarbeiter/innen der Gemeinwesen orientierten Projekte (GwoP)
bei der AWO
101
Suchtbelastete Familien und ihre Kinder
102
Und keiner kann’s glauben – Stressfaktor Arbeitslosigkeit Gesundheitsgespräche sowie Stressmanagement für Arbeitslose


Gesellschaft und Soziales
103
Demenz bei Einwanderer/innen – Zugangswege und Lösungsansätze
124
Unterhaltsrecht in der Sozialberatung
106
FaDA – Fachsprache Deutsch in der Altenpflege - Multiplikatoren- und Trainerschulung
(Train the Trainer)
124
SGB II und XII - Entwicklungen und Auslegung durch Rechtsprechung und Gesetzgebung
106
Fit für die Zukunft? - Strategieentwicklung für stationäre Einrichtungen der Altenpflege
108
Wege aus dem Dschungel – Das Pflegestundenbudget Anleitungen und Strategien zum verantwortungsvollen Umgang mit der Pflegezeit
109
Pflege- und Seniorenberatung
111
Teilhabe bestimmen und auswerten, Anwenderschulung
112
Arbeit am Grundverständnis einer inklusiven Schul- und Lernkultur - Professionsverständnis
und Methodenerweiterung einer nachhaltig erfolgreichen Inklusionsarbeit
Tagungen
126
113
Personenzentrierung und sozialräumliche Ausgestaltung als Wegweiser zur
Weiterentwicklung in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen
114
ICF - Aufbau und Funktion: Hilfeplanung zur Teilhabe auf der Grundlage von ICF
115
Einstieg Leichte Sprache
116
Inklusion im Fokus – Multiplikator/in für Inklusion, Reihe A+B
www.awo-bundesakademie.org

Tagungsübersicht
Arbeitstagungen
127
AWO Suchthilfe und Wohnungslosenhilfe
127
Wie kann Teilhabe gelingen? - Wie wird Partizipation in Migrationsfachdiensten verwirklicht?
128
Schulsozialarbeit in der AWO - Chancen und Herausforderungen
128
Die AWO in der Ganztagsschule - Chancen und Herausforderungen
129
Gendersensible Berufsorientierung im Übergang Schule-Beruf Praxisnahe Konzepte und Methoden einer geschlechtersensiblen beruflichen Beratung
12 | 13
Inhaltsverzeichnis
Terminübersicht
Januar 2015
130
Kindertagespflege
131
Trends in der Arbeitsmarktpolitik
131
Jahrestagung Migration: Inklusion, Diversity, interkulturelle Öffnung
Drei Konzepte nebeneinander, drei Konzepte miteinander?
132

133
Februar 2015
119 Ausländer- und sozialrechtliche Beratung
von Bürgerinnen und Bürgern der neuen
EU-Beitrittsländer
02.02. – 04.02.2015, Remagen-Rolandseck
Arbeitsgruppe AWO Suchtberatungsstellen
14.01. – 15.01.2015, Berlin
Arbeitsgruppe AWO CMA
14.01. – 15.01.2015, Berlin
Vorankündigung: Jahrestagung der Migrationsfachdienste der AWO 2015 Perspektiven der Interkulturellen Öffnung
94 Partizipation – ein Schlüsselfaktor für die Förderung
benachteiligter Jugendlicher, Modul 2
19.01. – 21.01.2015, Remagen-Rolandseck
Netzwerktagungen
97 Familienrat - Hilfeplanung ohne Fachkräfte,
Modul 1
21.01. – 23.01.2015, Remagen-Rolandseck
Ambulante und teilstationäre Hilfen zur Erziehung nach §§ 27 ff. SGB VIII
133
Erziehungsberatung
134
Familien(bildung) im Sozialraum
134
Stationäre Hilfen zur Erziehung
135
Kinder- und Jugendhilfe
109 Pflege- und Seniorenberatung, Modul 1
03.02. – 04.02.2015, Berlin
36 Ältere Mitarbeiter/innen potenzialorientiert führen
04.02. – 06.02.2015, Remagen-Rolandseck
70 Orientierung, Unterstützung, Kooperation –
Was braucht die Selbsthilfe?
05.02. – 08.02.2015, Remagen-Rolandseck
86 Insoweit erfahrene Fachkraft im Kinderschutz
gem. § 8a SGB VIII
26.01. – 30.01.2015, Remagen-Rolandseck
52 Wie wirke ich in Verhandlungen?
09.02. – 10.02.2015, Berlin
45 Ausbildung zur Qualitätsbeauftragten/
zum Qualitätsbeauftragten, A1
09.02. – 13.02.2015, Berlin
88 Projekt B; Beteiligung von Kindern und
Jugendlichen in stationären Einrichtungen
der Hilfe zur Erziehung, Modul 1
28.01. – 30.01.2015, Berlin
57 Moderation von Besprechungen, Projektgruppen
und Workshops
18.02. – 20.02.2015, Remagen-Rolandseck
111 Teilhabe bestimmen und auswerten, Modul 1
23.02.2015, Berlin
136
Kooperationen und Kooperationspartner
138
Dozentinnen und Dozenten der Akademie
140
Tagungsstätten
142
Veranstaltungsformate
143
35 Grundlagen des Arbeitsrechts
23.02. – 25.02.2015, Berlin
116 Inklusion im Fokus – Multiplikator/in für Inklusion,
Reihe A: Modul 1
23.02. – 25.02.2015, Remagen-Rolandseck
108 Wege aus dem Dschungel –
Das Pflegestundenbudget
23.02.2015, Berlin
Anmeldebogen
115 Einstieg Leichte Sprache
25.02. – 26.02.2015, Berlin
82 Wie Frühe Hilfen gelingen können
25.02. – 27.02.2015, Remagen-Rolandseck
106 Fit für die Zukunft? Strategieentwicklung für
stationäre Einrichtungen der Altenpflege, Modul 1
26.02. – 27.02.2015, Berlin
Januar 2015
www.awo-bundesakademie.org
Mo Di
Mi
5
12
19
26
7
14
21
28
6
13
20
27
Februar 2015
Do
1
8
15
22
29
Fr
2
9
16
23
30
Sa
3
10
17
24
31
So
4
11
18
25
1
Mo Di
Mi
Do
Fr
Sa
2
9
16
23
4
11
18
25
5
12
19
26
6
13
20
27
7
14
21
28
3
10
17
24
So
1
8
15
22
1
14 | 15
Terminübersicht
Terminübersicht
April 2015
März 2015
37 Mut zur Macht - Frauen gehen in Führung
02.03. – 04.03.2015, Remagen-Rolandseck
119 Interkulturelle Öffnung (IKÖ)
13.04. – 15.04.2015, Remagen-Rolandseck
54 Online-Beratung: Modelle und Methoden, Modul 1
Grundkurs
04.03. – 05.03.2015, Berlin
45 Ausbildung zur Qualitätsbeauftragten/
zum Qualitätsbeauftragten, B1
13.04. – 17.04.2015, Münster
40 Kritik- und Konfliktgespräche professionell führen
04.03. – 06.03.2015, Hamburg
57 Projektmanagement
20.04. – 22.04.2015, Berlin
71 Oral History in der AWO
05.03. – 06.03.2015, Berlin
39 Die Magie effektiver Arbeitsorganisation:
1. Selbst- und Zeitmanagement
20.04. – 22.04.2015, Remagen-Rolandseck
66 ZMAV - Schulungen für Anwender/innen
10.03. – 11.03.2015, Hannover
68 Einfach online kommunizieren
10.03. – 11.03.2015, Berlin
71 Ins Archiv oder kann das weg?
12.03. – 13.03.2015, Berlin
64 Motivierende Gesprächsführung
23.03. – 25.03.2015, Remagen-Rolandseck
102 Und keiner kann's glauben –
Stressfaktor Arbeitslosigkeit
23.03. – 27.03.2015, Remagen-Rolandseck
Juni 2015
Mai 2015
114 ICF - Aufbau und Funktion Hilfeplanung zur Teilhabe auf der Grundlage von ICF
27.04. – 28.04.2015, Remagen-Rolandseck
24 Managementkompetenz für Führungskräfte, Modul 1
27.04. – 30.04.2015, Remagen-Rolandseck
48 QB-Update 1 - Verbesserungsmanagement
27.04. – 29.04.2015, Münster
66 ZMAV - Schulungen für Anwender/innen
28.04. – 29.04.2015, Frankfurt
49 Integration von Umweltschutz
in das AWO-Qualitätsmanagement
04.05. – 05.05.2015, Remagen-Rolandseck
62 Verantwortungsbewusst einkaufen
01.06. – 02.06.2015, Berlin
31 Controlling als Managementaufgabe
01.06. – 02.06.2015, Remagen-Rolandseck
99 Häusliche Gewalt - Hinsehen, Erkennen Ansprechen - Vermitteln
04.05. – 06.05.2015, Remagen-Rolandseck
63 Hauswirtschaft zieht mit
01.06. – 03.06.2015, Remagen-Rolandseck
112 Arbeit am Grundverständnis einer inklusiven
Schul- und Lernkultur
04.05. – 06.05.2015, Berlin
101 Suchtbelastete Familien und ihre Kinder
04.06. – 05.06.2015, Oberhof/Thüringen
120 Zugang zu Qualifizierung, Ausbildung und
Arbeitsmarkt für Jugendliche mit Migrationshintergrund
06.05. - 08.05.2015, Remagen-Rolandseck
47 Ausbildung zur Qualitätsauditorin/
zum Qualitätsauditor, Kurs 1
08.06. – 12.06.2015, Remagen-Rolandseck
66 ZMAV - Schulungen für Anwender/innen
09.06. – 10.06.2015, Stuttgart
31 Werteorientiertes Management
18.05. – 20.05.2015, Münster
113 Personenzentrierung und sozialräumliche
Ausgestaltung als Wegweiser zur Weiterentwicklung
in der Eingliederungshilfe für Menschen mit
Behinderungen
10.06. –11.06.2015, Remagen-Rolandseck
100 Sucht und Psychose
21.05. – 22.05.2015, Berlin
78 „Alltagsintegrierte Sprachförderung –
Machen wir das nicht schon längst?”, 1. Teil
26.05. – 29.05.2015, Remagen-Rolandseck
24 Managementkompetenz für Führungskräfte, Modul 2
15.06. – 18.06.2015, Remagen-Rolandseck
58 Case Management, Modul 1
27.05. – 30.05.2015, Hannover
33 Die Kunst des Führens, Modul 1
23.03. – 25.03.2015, Berlin
103 Demenz bei Einwanderer/innen – Zugangswege
und Lösungsansätze
15.06. – 16.06.2015, Remagen-Rolandseck
75 „Ein Königreich für die Zukunft – Energie erleben
durch das Kindergartenjahr!”
27.05.2015, Remagen-Rolandseck
116 Inklusion im Fokus – Multiplikator/in für Inklusion,
Reihe B: Modul 1
23.03. – 25.03.2015, Berlin
124 SGB II und XII - Entwicklungen und Auslegung durch
Rechtsprechung und Gesetzgebung
27.05. – 29.05.2015, Remagen-Rolandseck
64 Biografie in der Suchtberatung
26.03. – 27.03.2015, Remagen-Rolandseck
65
Fördermöglichkeiten bei der Aktion Mensch
28.05. – 29.05.2015, Berlin
120 Beratung von syrischen Flüchtlingen
31.03. – 02.04.2015, Remagen-Rolandseck
93 Kompetenzmanagement in der Region
im Übergang Schule-Beruf
17.06. – 19.06.2015, Erkner
39 Die Magie effektiver Arbeitsorganisation:
2. Ziel- und Ressourcenmanagement
17.06. – 19.06.2015, Remagen-Rolandseck
28 Follow up - Workshop für Sozialwirt/innen
22.06. – 24.06.2015, Remagen-Rolandseck
74 Jugendhilfe in Russland und Deutschland,
IN-Programm
30.05. – 06.06.2015, Berlin
76 Kinderstube der Demokratie, Modul 1
29.06. – 02.07.2015, Remagen-Rolandseck
63 Hier kommt alles zusammen
29.06. – 01.07.2015, Berlin
März 2015
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30.06. – 01.07.2015, Berlin
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Terminübersicht
Terminübersicht
Juli 2015
September 2015
30 Die Zukunft der AWO gestalten –
Strategieentwicklung und Visionen
06.07. – 07.07.2015, Berlin
66 ZMAV - Schulungen für Anwender/innen
07.07. – 08.07.2015, Hannover
69 Konzeption von Anträgen für Projekte zur
Integration von eingewanderten Menschen
20.07. – 22.07.2015, Remagen-Rolandseck
Oktober 2015
48 QB-Update 2 – Chancen- und Risikomanagement
02.09. – 04.09.2015, Erfurt
33 Die Kunst des Führens, Modul 1
23.09. – 25.09.2015, Remagen-Rolandseck
32 Wirtschaftliche Steuerung sozialer Betriebe
07.09. – 09.09.2015, Remagen-Rolandseck
29 Vertrauen ist gut - Wissen ist besser!
24.09. – 26.09.2015, Berlin
41 Personalbindung ist keine Zauberei, Modul 1
07.09. – 09.09.2015, Berlin
37 Führungskraft als Coach
28.09. – 30.09.2015, Hamburg
45 Ausbildung zur Qualitätsbeauftragten/
zum Qualitätsbeauftragten, C1
07.09. – 11.09.2015, Erfurt
66 ZMAV - Schulungen für Anwender/innen
29.09. – 30.09.2015, Hamburg
66 ZMAV - Schulungen für Anwender/innen
06.10. – 07.10.2015, Frankfurt
60 Das Integrierte Potenzial-Assessment
im Übergang Schule-Beruf, Modul 1
29.09. – 01.10.2015, Remagen-Rolandseck
70 Freiwilliges Engagement in der Suchthilfe
08.10. – 11.10.2015, Remagen-Rolandseck
66 ZMAV - Schulungen für Anwender/innen
08.09. – 09.09.2015, Magdeburg
101 Burnout und Burnout-Prävention
10.09. – 11.09.2015, Dambeck/M-V
25 Managementkompetenz für Führungskräfte, Modul 3
14.09. – 17.09.2015, Remagen-Rolandseck
35 Die Kunst des Führens – Aufbaumodul:
Organisationsentwicklung
14.09. – 16.09.2015, Erfurt
68 Einfach online kommunizieren, Kurs 2
15.09. – 16.09.2015, Berlin
106 FaDA – Fachsprache Deutsch in der Altenpflege
Multiplikatoren- und Trainerschulung
16.09. – 17.09.2015, Remagen-Rolandseck
113 Personenzentrierung und sozialräumliche Ausgestaltung als Wegweiser zur Weiterentwicklung
in der Eingliederungshilfe für Menschen mit
Behinderungen
17.09. – 18.09.2015, Berlin
121 Ausländer- und Sozialrecht, Teil 1
05.10. – 07.10.2015, Remagen-Rolandseck
38 Von der Fach - zur Führungskraft, Modul 1
05.10. – 08.10.2015, Remagen-Rolandseck
124 Unterhaltsrecht in der Sozialberatung
05.10. – 07.10.2015, Eisenach
90 „Das nächste Spiel ist immer das schwerste…”
Handlungsstrategien für Fanprojektmitarbeiter/innen, Modul 1
12.10. – 14.10.2015, Remagen-Rolandseck
66 ZMAV - Schulungen für Anwender/innen
13.10. – 14.10.2015, Stuttgart
122 Jährliches Treffen der Mitarbeiter/innen der
Gemeinwesen orientierten Projekte (GwoP)
14.10. – 15.10.2015, Remagen-Rolandseck
46 Ausbildung zur Qualitätsmanagerin/
zum Qualitätsmanager, Kurs 1
19.10. – 23.10.2015, Münster
95 „Was fang ich mit Dir an?”
26.10. – 29.10.2015, Berlin
99 Beratung in der Schwangerschaft
26.10. – 30.10.2015, Wermelskirchen
42 Personalbindung ist keine Zauberei, Modul 2
28.10. – 30.10.2015, Berlin
80 Fachkraft für Frühpädagogik U3, Reihe O: Modul 1
21.09. – 25.09.2015, Remagen-Rolandseck
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Management
Terminübersicht
November 2015
96 „Vielfalt er-leben – Zusammenarbeit mit Eltern und
Familien kultur- und kontextsensibel gestalten”
05.11. – 06.11.2015, Köln
84 Management von Tageseinrichtungen für Kinder,
Modul 1
09.11. – 13.11.2015, Remagen-Rolandseck
50 DIN EN ISO 9001:2015 – Änderungen und
Auswirkungen
09.11. – 10.11.2015, Remagen-Rolandseck
66 ZMAV - Schulungen für Anwender/innen
10.11. – 11.11.2015, Erfurt
Dezember 2015
29 Vertrauen ist gut - Wissen ist besser!
03.12. – 05.12.2015, Remagen-Rolandseck
42 Personalbindung ist keine Zauberei, Modul 3
07.12. – 09.12.2015, Berlin
79 Fachkraft für offene Arbeit und frühe Bildungsbegleitung, Modul 1
07.12. – 11.12.2015, Remagen-Rolandseck
91 „Das nächste Spiel ist immer das schwerste…”,
Modul 2
14.12. – 16.12.2015, Remagen-Rolandseck
48 QB-Update 3 – Interne Audits
12.11. – 13.11.2015, Berlin
121 Ausländer- und Sozialrecht, Teil 2
23.11. – 25.11.2015, Remagen-Rolandseck
66 ZMAV - Schulungen für Anwender/innen
24.11. – 25.11.2015, Berlin
87 Förderung der Erziehungskompetenz
26.11. – 01.12.2015, Remagen-Rolandseck
25 Managementkompetenz für Führungskräfte, Modul 4
30.11. – 03.12.2015, Remagen-Rolandseck
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Sozialmanagement
Sozialmanagement
Managementkompetenz für Führungskräfte
Weiterbildung zur Sozialwirtin/zum Sozialwirt
Zertifikatsreihe in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin
Führungskräfte in der Sozialwirtschaft sind mehr denn je gefragt, ihre
Unternehmen und Einrichtungen „fit für die Zukunft” zu machen. Um mit
stetig sinkenden öffentlichen Zuschüssen wirtschaften zu können, ist es
notwendig, betriebswirtschaftliche Steuerungsprozesse zu optimieren und
die Organisation am Markt zu behaupten.
ZIELGRUPPE:
Im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und dem Selbstverständnis sozialer
Organisationen stehen Führungskräfte sozialwirtschaftlicher Unternehmen
vor der Aufgabe, wirtschaftliches Handeln und die Werte Sozialer Arbeit
in überzeugenden Organisations- und Führungskonzepten zu verbinden.
Die „neue” Führungskraft hat in dem komplexen System sozialer Dienstleistungserbringung eine ganzheitliche Steuerungsfunktion.
DOZENTENTEAM:
Die Weiterbildung verfolgt das Ziel, Führungskräften in sozialen Organisationen umfassende Kompetenzen zu vermitteln, die es ihnen ermöglichen,
Strukturierungs- und Leitungsaufgaben auf den unterschiedlichen Hierarchie-Ebenen zu erkennen, zu analysieren und kompetent zu bewältigen.
Führungskräfte mit Personal- und
Budgetverantwortung
WISSENSCHAFTLICHE LEITUNG:
Prof. Heinz Stapf-Finé
Paul J. Bueren
Dr. Kirstin Grotheer-Walter
RA Gero Kettler
Joachim Pradel
Katharina Scheuble-Rudolph
N.N.
ZUSTäNDIG:
Karin Kunert
SEMINARZEITEN:
Mo. 10:00 Uhr – Do. 13:00 Uhr
Diese Managementqualifizierung nimmt die Entwicklungen und Problemstellungen des sozialen Managements curricular auf und setzt sie für
Führungskräfte in der Sozialwirtschaft wissenschaftstheoretisch und gleichzeitig praxisorientiert um. Sie umfasst insgesamt 10 Weiterbildungsmodule
à 4 Tage und hat einen deutlichen Schwerpunkt in betriebswirtschaftlichen
Fragestellungen sowie Themenfeldern der Personalführung, der Organisationsentwicklung, des Marketings, des Qualitätsmanagements und rechtlicher Grundlagen.
Auf Wunsch der Teilnehmenden können spezielle Themen in zusätzlichen
Modulen vertieft werden. Die Teilnahme an bereits absolvierten äquivalenten Weiterbildungen kann für einzelne Module anerkannt werden.
Die einzelnen Module werden durch fachspezifische Exkursionen und
Fachgespräche mit wichtigen Entscheidungsträgern der Sozialwirtschaft
bereichert, die zu ausgewählten Themen eingeladen werden. Diese Gespräche bieten die Gelegenheit, einen Überblick über die relevanten Fragestellungen und Lösungsansätze sozialer Organisationen zu erhalten und
durch Erfahrungen von Best-Practice-Beispielen weitere Ideen für das
eigene Unternehmen zu entwickeln.
Die Weiterbildung wird in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule
Berlin durchgeführt und garantiert damit eine qualitativ hochwertige
Qualifizierung auf Hochschulniveau.
Das Curriculum der Zertifikatsreihe wird kontinuierlich evaluiert und weiterentwickelt.
Methodisches Ziel ist es, die Teilnehmenden im Sinne eines selbstbestimmten
Lernprozesses zu aktiven Partner/innen zu machen. Besonderen Wert wird
dabei auf den Transfer der Lerninhalte in die Praxis gelegt. Dadurch wird
ein Theorie-Praxis-Dialog angeregt, der aufzeigen soll, welche Wirksamkeit
die in der Weiterbildung gewonnenen Erkenntnisse in der Praxis haben.
www.awo-bundesakademie.org
VERANSTALTUNGSORTE:
Remagen-Rolandseck
Berlin (Modul 5 und 10)
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
680 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 750 € für
externe Teilnehmer/innen je Modul
Abschluss:
Mit dieser Weiterbildung haben Sie die Möglichkeit verschiedene Zertifikate zu erwerben. Mit einer erfolgreichen Teilnahme an allen 10 Basismodulen und der Erfüllung aller geforderten Kriterien wird das gemeinsame
Hochschulzertifikat der Alice Salomon Hochschule und des AWO Bundesverbandes „Sozialwirtin/Sozialwirt“ vergeben sowie 17 ECTS-Credits.
Bei erfolgreicher Teilnahme an den BWL-Modulen (1, 3, 7 und 10) sowie der Erstellung einer Hausarbeit zu einem komplexen BWL-Thema mit
Präsentation können Sie das Abschlusszertifikat „Betriebswirtschaft im
Sozialmanagement" erwerben.
Teilnehmerleistungen für das Abschlusszertifikat Sozialwirtin/Sozialwirt:
• die regelmäßige Teilnahme an allen Modulen
• die Erstellung einer Hausarbeit zu einem komplexen BWL-Thema mit
Präsentation
• die Bearbeitung einer Transferaufgabe zum Thema Personalführung mit
Präsentation
• die Anfertigung einer schriftlichen Abschlussarbeit nach definierten
Standards, die von der Alice Salomon Hochschule in Kooperation mit den
Fachdozenten begutachtet und bewertet wird
• die Präsentation der Abschlussarbeit vor dem Plenum, der wissenschaftlichen Begleitung der Hochschule, Vertretern der AWO Bundesakademie
und des AWO Bundesverbandes, dem Dozententeam und gegebenenfalls
einem Fachpublikum
Die erbrachten Leistungsnachweise werden grundsätzlich nicht benotet.
Falls Teilnehmende dies bezüglich des Erwerbs zusätzlicher ECTS-Credits
für die Anrechenbarkeit auf einen postgradualen Studiengang wünschen,
kann eine Benotung auf Antrag erfolgen.
Teilnahmevoraussetzungen:
1. FH-/Hochschulabschluss wie Bachelor, Diplom etc. ist erwünscht
2. oder mindestens 4-jährige Berufserfahrung
3. die Ausübung einer Leitungsfunktion oder die Vorbereitung auf die Übernahme einer Leitungsfunktion
4. bei abweichenden Voraussetzungen ist eine Zulassung nach Einzelfallprüfung möglich
Seminarorte:
8 Module finden in unserem Tagungszentrum Haus Humboldtstein in
Remagen-Rolandseck statt. Modul 5 und das Abschlussmodul 10 werden in
Berlin durchgeführt. Die Präsentationen und die Zertifikatsübergabe finden
in der Alice Salomon Hochschule statt.
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Sozialmanagement
Sozialmanagement
 Modul 1:
Herausforderungen der Sozialwirtschaft
und Anforderungen an das Unternehmensmanagement
Seminar-Nr. A3-101/15
 Modul 2:
Personalführung - Führung und Vertrauen
Seminar-Nr. A3-102/15
 Modul 3:
Betriebswirtschaft in sozialen Betrieben Grundlagen wirtschaftlicher Führung
Seminar-Nr. A3-103/15
 Modul 4:
Rechtliche Grundlagen
Seminar-Nr. A3-104/15
 Modul 5:
Organisationsentwicklung in sozialen Betrieben
Seminar-Nr. A3-105/16

Seminar-Nr. A3-106/16
Modul 6:
27.04. – 30.04.2015
15.06. – 18.06.2015
14.09. – 17.09.2015
30.11. – 03.12.2015
08.02. – 11.02.2016
Personalmanagement und -entwicklung
04.04. – 07.04.2016
 Modul 7:
Betriebswirtschaft in sozialen Betrieben –
Planungsrechnung
Seminar-Nr. A3-107/16

Seminar-Nr. A3-108/16
Modul 8:
06.06. – 09.06.2016
Qualitätsmanagement als Führungsaufgabe
05.09. – 08.09.2016
 Modul 9:
Marketing - markt- und kundenorientierte
Unternehmensführung
Seminar-Nr. A3-109/16
 Modul 10:
Betriebswirtschaft in sozialen Betrieben –
Kosten-/Leistungsrechnung und Controlling
Seminar-Nr. A3-110/17
07.11. – 10.11.2016
Modul 4: Rechtliche Grundlagen
Kenntnisse über die Rechte und Pflichten von Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen werden im Zuge zunehmender dezentraler Verantwortung für viele Führungskräfte auch in der täglichen Arbeit immer notwendiger. In diesem Modul werden die wichtigsten rechtlichen Grundlagen
zu folgenden Themenfeldern behandelt:
• Arbeitsrechtliche Regelungen
• Kündigungsschutzgesetz und Sonderkündigungsschutz
• Rechtliche Grundlagen zur Gemeinnützigkeit
• Ehrenamtsrecht
• Unternehmensformen
• Rechtsformen, Aufbauorganisationen, Ausgliederungsprozesse
• Vom e.V. zur GmbH
30.01. – 03.02.2017
Modul 1: Herausforderungen der Sozialwirtschaft und Anforderungen an
das Unternehmensmanagement
Dieses Modul bietet einen Überblick über die Veränderungen und Entwicklungen, die den Markt der sozialen Dienstleistungen bestimmen. Sowohl die gesellschaftliche als auch die rechtliche Einordnung der Sozialen
Arbeit in die heutigen Märkte erfordert ein tiefgreifendes Umdenken im
Management und begründet die Notwendigkeit, sich neuen Aufgaben in
der unternehmerischen Steuerung zu stellen. Im Einstiegsmodul werden
diese Entwicklungen betrachtet und auf die eigenen Einrichtungen bezogen ausgewertet.
Modul 2: Personalführung - Führung und Vertrauen
„Nur wer sich selbst gut führen kann, kann auch Mitarbeiter führen.“
Mitarbeiterführung ist eine komplexe und anspruchsvolle Aufgabe, die
neben fachlichem Know-how persönliche, soziale und strategische Kompetenzen voraussetzt: die Fähigkeit und den Mut, eine klare Haltung
einzunehmen und Stellung zu beziehen, Mitarbeiter zu fordern und zu
fördern, sie zu ermutigen und zum gemeinsamen Ziel zu begleiten und
dabei die Aufgaben ressourcenorientiert zu verteilen. Vertrauensvolle
Personalführung setzt Selbst-Bewusstsein und Selbst-Vertrauen der Führungskraft voraus.
Übungen und Einbindung konkreter Situationen aus dem beruflichen Alltag
stellen den Theorie-Praxis-Bezug her.
www.awo-bundesakademie.org
Modul 3: Betriebswirtschaft in sozialen Betrieben Grundlagen wirtschaftlicher Führung
Moderne Unternehmensführung ist im Sozialbetrieb ohne eine funktionierende betriebswirtschaftliche Struktur nicht mehr denkbar. Themen des
Moduls sind:
• Konzept der betriebswirtschaftlichen Steuerung
• Teile des Rechnungswesens
• Definitionen, Kosten, Erträge, Gewinn, Verlust
• Bilanzauswertung, Auswertungen und Analysen
Modul 5: Organisationsentwicklung in sozialen Betrieben
Die Erfahrung zeigt, dass eine einfache und schnelle Lösung von Aufgaben einer sozialen Organisation nicht automatisch stabile Verbesserungen erzeugt. Die Beschäftigung mit der Theorie und Praxis der systemischen
Organisationsentwicklung (OE) hilft, Erkenntnisse über den eigenen Betrieb
zu erarbeiten, die nachhaltige Verbesserungsprozesse ermöglichen:
• Theorie und Praxis der OE
• Ganzheitliche Sicht vor Schnellschüssen
• Analyse der Organisation
• Implementierung und Stabilisierung von Veränderungen
Modul 6: Personalmanagement und –entwicklung
Eine strategische Personalentwicklung (PE) ist neben den vielfältigen Führungsaufgaben auch in der Sozialwirtschaft unabdingbar. Im Rahmen einer
prozessorientierten und bedarfsgerechten PE werden individuelle Kompetenzen, Qualifikation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter/innen mit den
Unternehmenszielen verbunden.
Inhalte:
• Unternehmensziele und individuelles Führungsverständnis
• Stärken-Schwächen-Profil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
• Analyse der Teamstruktur
• Ziele definieren und vereinbaren, Delegation
• Kommunikation, Gesprächsführung
• Personalauswahl, -beurteilung und -bindung
24 | 25
Sozialmanagement
Sozialmanagement
Modul 7: Betriebswirtschaft in sozialen Betrieben – Planungsrechnung
Aufbauend auf der Grundstruktur der Betriebswirtschaft und des Rechnungswesens ist es notwendig, gezielte Auswertungen von Daten zu erstellen, die es dem Management möglich machen, Entscheidungen richtig
zu treffen.
Inhalte:
• Aufbau einer Planungsrechnung
• Leistungsrechnung und Kennzahlen
• Haushalt und Budget
• Soll-Zahlen entwickeln
• Soll–Ist–Vergleiche als Basis der Managementarbeit
Modul 8: Qualitätsmanagement als Führungsaufgabe
Qualitätsmanagement ist ein zentrales Steuerungsinstrument in Unternehmen. Es greift die Unternehmensvision auf und übersetzt sie in praktisches Handeln. Im Vordergrund stehen eine konsequente Ausrichtung
an den Kundenanforderungen und eine zielorientierte, wertebasierende
Unternehmensführung. Beides sind Voraussetzungen, um in einem zunehmend an Marktmechanismen und Wettbewerb ausgerichtetem Sozialgefüge Bestand zu haben und die eigene Position weiter auszubauen.
Eine besondere Verantwortung kommt im Qualitätsmanagement der Leitung zu, die die Unternehmensvision über eine aktive Qualitätspolitik und
einem System aus überprüfbaren Zielen und kontinuierlicher Verbesserung
umsetzen muss.
Diese besonderen Anforderungen an Führungskräfte stehen im Mittelpunkt
des Moduls.
Modul 9: Marketing - markt- und
kundenorientierte Unternehmensführung
Soziale Organisationen stehen im Wettbewerb um die knappen Ressourcen
Geld, Vertrauen, Personal, Aufmerksamkeit, Glaubwürdigkeit etc. Daher
müssen sie gezielte Marketingmaßnahmen ergreifen, um mit Kostenträgern, Öffentlichkeit, Klientinnen und Klienten oder Haupt- und Ehrenamtlichen kontinuierlich im Dialog zu bleiben. In diesem Modul wird das
Konzept eines beziehungsorientierten Marketings im Rahmen einer marktund kundenorientierten Unternehmensführung vertreten.
Grundlage ist eine Marketingstrategie, bei der die Schritte von der Analyse,
über die strategische Marketingplanung und deren Umsetzung bis zur
Kontrolle bearbeitet werden. Ein systematischer Planungsprozess unter Berücksichtigung der Besonderheiten sozialer Dienstleistungen führt zu einem
sinnvollen Marketing-Mix.
Modul 10: Betriebswirtschaft in sozialen Betrieben –
Kosten-/Leistungsrechnung und Controlling
Controlling und Kostenrechnung sind moderne Steuerungsmethoden, die
im Sozialbetrieb umgesetzt werden. Wichtig hierbei ist es, die aus der freien
Wirtschaft bekannten Methoden passgenau auf den Sozialbetrieb zu übertragen und zu sehen, wie sie Nutzen bringen können:
• Controlling-Systeme kennenlernen
• Kennzahlensysteme
• Struktur der Kostenrechnung
Dazu gehören:
• die Basiselemente von Managementsystemen
• die normativen Anforderungen der ISO- und der AWO-Normen an
Führungskräfte
• die Herausforderungen und Möglichkeiten der Gestaltung eines
werteorientierten Managementsystems
• die besondere Bedeutung von Führungskräften für die Realisierung
und ständige Verbesserung eines QM-Systems
1999 2001 2003 2005 2007 2009
16. / 17. April 2015 » Hotel MARITIM Magdeburg
Fit für die Zukunft?
Strategieentwicklung für stationäre
Einrichtungen der Altenpflege
Detailinformationen finden Sie auf S. 106
www.awo-bundesakademie.org
gen
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weitere V emenfeld
zum Th
2011 2013
2015
AUSZUG AUS DEM KONGRESSPROGRAMM
TRADITION UND INNOVATION
FORUM 1: Sind die Finanzierungsstrukturen in der Sozialwirtschaft
innovationsfeindlich?
Strategien für die Zukunft der Sozialwirtschaft
FORUM 2: Ohne Sozialraumarbeit geht's nicht (mehr)
FORUM 3: Von Europa lernen! Der Blick in die EU-Nachbarländer
DER KONGRESS
Das Forum für Entscheider / Entscheiderinnen
in der Sozialwirtschaft
INFOS & ANMELDUNG
www.sozkon.de
FORUM 4: Was sind innovationsfreundliche Governancestrukturen?
FORUM 5: Mitarbeitende als Innovationsmotoren. Durch Führung
und Unternehmenskultur Innovationspotentiale wecken
FORUM 6: Alternative Finanzierungsformen in der Praxis
FORUM 7: Soziales Unternehmertum: Neue Geschäftsmodelle und
soziale Innovationen
26 | 27
Sozialmanagement
Sozialmanagement
Follow up – Workshop für Sozialwirt/innen
Vertrauen ist gut - Wissen ist besser!
Reflexion, Impulse, Vernetzung und Begegnung
Grundlagen für Mitglieder in Vorständen und Aufsichtsgremien
In der Sozialwirtschaft ist Veränderung und Entwicklung zum Normalzustand der Betriebe und Träger geworden und langfristige Weiterbildungen wie beispielsweise die Weiterbildung zur Sozialwirtin/zum Sozialwirt - dienen dazu, die Führungskräfte mit dem notwendigen Rüstzeug für diese
hohen Anforderungen auszustatten.
SEMINAR-NR. A3-119/15
Wir möchten mit diesem Follow up-Workshop speziell den bisherigen Absolvent/innen dieser Weiterbildung ein Angebot bereitstellen, um an die
gemeinsamen - fachlichen und persönlichen - Erfahrungen in der Weiterbildung anzuknüpfen.
DOZENT/IN:
Die Frage: „Wie konnten Themen der Weiterbildung in die Arbeitsrealität
implementiert werden und welche Fragen bleiben weiter offen und brauchen andere Lösungen?” steht im Mittelpunkt des Workshops.
TERMIN:
Ziel ist es, einen fachlichen Rahmen für die Reflexion der Unternehmensentwicklung im eigenen Betrieb/Träger und der eigenen Führungsaufgabe
zu bieten und im Kreise der „AWO-Sozialwirt-Experten” daran kollegial zu
arbeiten. Ergänzt wird die Arbeit durch Impulsreferate des Dozenten zur
strategischen Unternehmens-, Organisations- und Personalentwicklung.
ORT: Remagen-Rolandseck
Der gesamte Rahmen des Workshops ist so ausgelegt, dass zum einen im
klassischen Weiterbildungs-Setting gearbeitet wird und zum anderen auch
besonders Wert darauf gelegt wird, dass Vernetzung, Kontakt und Begegnung aller Absolvent/innen einen wichtigen Raum einnimmt.
ZIELGRUPPE:
Teilnehmer/innen der Weiterbildung
zur Sozialwirtin/zum Sozialwirt
der Reihen B, C und D
Paul J. Bueren
ZUSTäNDIG:
Karin Kunert
Mo. 22.06.2015, 14:00 Uhr –
Mi. 24.06.2015, 13:00 Uhr
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
420 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 480 € für
externe Teilnehmer/innen
Vorankündigung:
Zertifikatskurs: Netzwerkmanager/in im Sozialraum
Deutscher Verein e.V. in Kooperation mit der AWO Bundesakademie
Gemeinsam mit Bewohner/innen, Kommunalverwaltungen und sozialen Organisationen sozialräumliche Netzwerke aufbauen, fördern und weiter
entwickeln
Sichtweisen und Erwartungen zusammen zu bringen
und auf dieser Basis abgestimmte Arbeitsansätze im
Sinne des Sozialraumes und seiner Bewohner/innen
zu gestalten.
Träger sozialer Dienstleistungen stehen vor der Aufgabe ihre Arbeitsorganisation nicht mehr bereichsbezogen, sondern bedarfsorientiert, dezentral und
sozialräumlich auszurichten. Das erfordert neben
Organisationsveränderung auch eine Personalentwicklung mit dem Ziel, vernetzt arbeiten zu können
und dabei Sozialraumpotenziale zu erschließen.
Die Zertifikatsreihe mit fünf Modulen startet wieder im September 2016 in Haus Humboldtstein in
Remagen-Rolandseck. Ausführliche Informationen
finden Sie auf unserer Homepage.
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. und die AWO Bundesakademie sehen in
einer gemeinsamen Qualifizierung von Mitarbeitenden freier und öffentlicher Träger zur/zum Netzwerkmanager/in im Sozialraum die besondere Chance,
www.awo-bundesakademie.org

In der AWO haben sich Frauen, Männer und junge Menschen als Mitglieder
sowie als ehren- und hauptamtlich Tätige zusammengefunden, um in
unserer Gesellschaft bei der Bewältigung sozialer Probleme und Aufgaben
zusammen zu wirken und um den demokratischen, sozialen Rechtsstaat zu
verwirklichen.
Die Tätigkeit in den Vorständen und Aufsichtsgremien ist von großer Bedeutung für die Sicherung des gemeinnützigen, wohltätigen und der allgemeinen Öffentlichkeit dienenden Zwecks unseres Wohlfahrtsverbandes.
Diese Tätigkeit bringt ein hohes Maß an Verantwortung mit sich und bedarf
besonderer Kenntnisse und Fähigkeiten.
ZIELGRUPPE:
Mitglieder von Vorständen und
Aufsichtsorganen
DOZENTENTEAM:
Paul J. Bueren
Thomas Pollmann
Steffen Stötzel
ZUSTäNDIG:
Karin Kunert
SEMINARZEITEN:
Diese anspruchsvolle Aufgabe zu meistern, bedeutet die Kunst zu beherrschen, eine Organisation strategisch zu lenken und die Aufgabenerfüllung
der Organisation bewerten zu können.
Do. 18:00 – Sa. 17:00 Uhr
Neben dem Expertenwissen der Person bedarf es zusätzlicher personaler
Kompetenzen und eines speziellen Fachwissens aus den Bereichen Betriebswirtschaft und Recht, um die Mitgestaltung optimal auszuschöpfen.
Zum Themenkomplex „Führen und Leiten“ kann bei Bedarf ein zusätzliches
Seminar angeboten werden.
550 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
In diesem Seminar werden folgende Themenschwerpunkte zu betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fragestellungen behandelt:
1. Steuerung und Controlling
• Strategische Steuerung
• Sicherung der Werteorientierung
• Kontrolle des Geschäftsführungsorgans durch das Aufsichtsgremium
• Finanzplanung, Bilanz, Berichte und Kennzahlen lesen, bewerten und
Schlussfolgerungen ziehen können
2. Rahmenbedingungen und rechtliche Grundlagen
• Bedeutung, Anforderungen, Aufgaben, Rechte und Pflichten der
Tätigkeit im Vorstand und im Aufsichtsgremium
• Kenntnisse der gesetzlichen, satzungsmäßigen und verbandlichen
Aufgaben und Grundlagen (Vereins-, Steuerrecht, u.a. Gemeinnützigkeitsrecht)
• Haftungsfragen
 Berlin
Seminar-Nr. A3-120/15
24.09. – 26.09.2015
 Remagen-Rolandseck
Seminar-Nr. A3-121/15
03.12. – 05.12.2015
IHRE ANSPRECHPARTNERIN:
Karin Kaltenbach
Akademieleiterin
Tel.: 030/2 63 09-138
Karin.Kaltenbach@awo.org
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Sozialmanagement
Sozialmanagement
Werteorientiertes Management
Die Zukunft der AWO gestalten –
Strategieentwicklung und Visionen
Für die Zukunft aus kollektiver Intelligenz schöpfen oder im Alleingang
kämpfen? Das ist die Frage.
In diesem Workshop setzen sich Geschäftsführungen und Entscheidungsträger/innen kritisch mit den Anforderungen an AWO-Organisationen auseinander. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist es, zukünftige gesellschaftliche
Fragen und Probleme zu fokussieren und eine gemeinsame Strategie zu
entwickeln.
Um die Zukunftsfähigkeit von AWO-Organisationen aktiv zu gestalten, haben
Sie die Möglichkeit sich über folgende Fragen zu verständigen:
• Wie finden die zentralen AWO-Werte in der Zukunft Ausdruck im
(autonomen) unternehmerischen Handeln und was genau heißt
Werteorientierung?
• Was ist drin, in dem Herz, das überall drüber steht?
• Wie verbinden wir ökonomische, ökologische und soziale Verantwortung?
• Wie nehmen wir die Rolle eines attraktiven Arbeitgebers wahr?
• Was ist hilfreich, um die „Marke” AWO zu stärken?
SEMINAR-NR. A3-125/15
ZIELGRUPPE:
Geschäftsführung, Führungskräfte mit
Entscheidungskompetenz
DOZENT/IN:
Insa Alea Böhme
ZUSTäNDIG:
Karin Kunert
TERMIN:
Mo. 06.07.2015, 11:00 Uhr –
Di. 07.07.2015, 15:00 Uhr
ORT: Berlin
TN-BEITRAG:
Werte sind die grundlegenden Elemente der Kultur, sie bestimmen Sinn
und Bedeutung innerhalb von sozialen Systemen und nehmen Einfluss auf
das Handeln von Organisationen und Individuen. Dies gilt auch und in besonderem Maße für die Arbeiterwohlfahrt, die Werte wie Wertschätzung,
Selbstbestimmung und die persönlichen Fähigkeiten eines jeden Menschen
in den Vordergrund ihres ehrenamtlichen und hauptamtlichen Handelns
stellt. Dies verwirklicht sie unter anderem durch das Tandem-Modell des
Qualitätsmanagements.
Frauen gehen in Führung
Detailinformationen finden Sie auf S. 37
Personalbindung ist keine Zauberei
Erfolgsfaktoren zur Personalbindung in sozialen Einrichtungen
Detailinformationen finden Sie auf S. 41
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weitere Ver emenfeld
zum Th
DOZENT/IN:
ZUSTäNDIG:
Karin Kunert
TERMIN:
Mo. 18.05.2015, 14:00 Uhr –
Mi. 20.05.2015, 13:00 Uhr
ORT: Münster
inkl. Übernachtung/Verpflegung
490 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder
Controlling als Managementaufgabe
Im Zuge des stetig ansteigenden Kosten- und Leistungsdruckes auf die sozialen Einrichtungen werden die Fragen nach der gezielten und effektiven
Nutzung von Planungs- und Kontrollinstrumenten stets wichtiger. Controllingstrategien gehen als Handlungsansatz weit über die Aufgabe der reinen
„Kontrolle” hinaus und können Leitungsverantwortlichen effektiv dabei
helfen, wirtschaftliche aber auch qualitative Ziele mittel- und langfristig
zu verfolgen.
SEMINAR-NR. A3-123/15
Das Seminar wendet sich speziell an Leitungskräfte mit nicht-kaufmännischem Hintergrund, Pflegedienstleitungen, Abteilungsleitungen etc. aus
sozialpflegerischen Berufen.
Paul J. Bueren
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TERMIN:
Was bedeutet Controlling und Risikomanagement in Sozialbetrieben?
Dienstleistungscontrolling und Prozesscontrolling als moderne Ansätze
Wie funktioniert die Balanced-Score-Card?
Was bedeutet diese Strategie im Alltag des Sozialbetriebes?
Aufbau eines Controllingansatzes für den eigenen Betrieb
Im Seminar werden die o.g. Themenbereiche besprochen, Ideen hierzu bearbeitet und ausgetauscht. Vor- und Nachteile von verschiedenen Ansatzpunkten zum Controlling werden besprochen.
Ziel ist es, einen eigenen Weg zur Umsetzung eines Controllingsystems für
den Betrieb zu erarbeiten.
www.awo-bundesakademie.org
Vorstandsmitglieder und Führungskräfte, die Grundlagen von Managementsystemen im Wertebezug der AWO
kennenlernen und diskutieren möchten
TN-BEITRAG:
350 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder
Um die gemeinsame „Schlagkraft” der AWO-Organisationen zu erhöhen
werden Sie auch darüber reflektieren, wie eine sinnvolle Steuerung von
starken Akteuren im Verband gelingen kann.
Mut zur Macht
ZIELGRUPPE:
Joachim Pradel
In diesem Seminar werden die grundlegenden Elemente eines werteorientierten Managementsystems und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten
zur Unterstützung eines auf die Werte der AWO ausgerichteten Handelns
dargestellt und diskutiert. Dabei stehen nicht die normativen Grundlagen
der AWO- und ISO-Normen im Vordergrund, sondern die Basismechanismen
von Managementsystemen und die Frage, ob und wie die zentralen Werte
der AWO in den Alltag sozialer Dienstleistungseinrichtungen einfließen.
inkl. Übernachtung/Verpflegung
Dieser Workshop richtet sich an alle, die Lust haben, zwei Tage außerhalb
des Alltags, gemeinsam strategisch über Zukunft nachzudenken und Wege
zu entwickeln, die Sicherheit in der Gestaltung mit der Unberechenbarkeit
der Zukunft schaffen!
SEMINAR-NR. A3-122/15
ZIELGRUPPE:
Leitungskräfte mit nicht-kaufmännischem Hintergrund, Pflegedienstleitungen, Abteilungsleitungen
etc. aus sozialpflegerischen Berufen
DOZENT/IN:
ZUSTäNDIG:
Karin Kunert
Mo. 01.06.2015, 13:00 Uhr –
Di. 02.06.2015, 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
300 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 350 € für
externe Teilnehmer/innen
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Sozialmanagement
Personalmanagement
Wirtschaftliche Steuerung sozialer Betriebe:
Transparenz schaffen – Ressourcen managen
Die Kunst des Führens
Erfolgreiche Personalführung in sozialen Organisationen - Zertifikatsreihe
Die Aufgabe der Planung und Überwachung der „finanziellen” Ressourcen
des Betriebes hat sich zu einer sehr zentralen Managementaufgabe im Sozialbetrieb entwickelt. Enger werdende Budgets müssen zielgenau verwendet werden und dazu bedarf es einer detaillierten Planungsrechnung und
einer zeitnahen Überwachung.
Parallel dazu werden die Risiken von ungeplanten Einflüssen auf die Budgets immer größer und so muss sich das Management auf eine zeitnahe
Steuerung der Ressourcen einstellen und die entsprechenden Systeme dazu
vorhalten.
Das Seminar wendet sich speziell an Leitungskräfte mit nicht-kaufmännischem Hintergrund, Pflegedienstleitungen, Abteilungsleitungen etc. aus
sozialpflegerischen Berufen.
• Wie kann eine angemessene Budgetplanung im Sozialbetrieb
entwickelt werden?
• Welche Systeme der Überwachung gibt es und wie können sie
implementiert werden?
• Teilen von Verantwortung für die Budgets; Chance oder Risiko für
den Sozialbetrieb?
• Transparenz und gute Ressourcenüberwachung als Schlüsselfunktion des
wirtschaftlichen Managements
SEMINAR-NR. A3-124/15
ZIELGRUPPE:
Leitungskräfte mit nicht-kaufmännischem Hintergrund, Pflegedienstleitungen, Abteilungsleitungen etc.
aus sozialpflegerischen Berufen
DOZENT/IN:
Paul J. Bueren
ZUSTäNDIG:
Karin Kunert
Mo. 07.09.2015, 13:00 Uhr –
Mi. 09.09.2015, 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
Detailinformationen finden Sie auf S. 39
www.awo-bundesakademie.org
Die Inhalte der Module werden praxisnah vermittelt, bauen aufeinander
auf und geben eine gute Grundlage, Führung zu professionalisieren und
zukunftsorientiert auszurichten.
ZIELGRUPPE:
Führungskräfte in allen Bereichen
mit Personalverantwortung
DOZENT/IN:
Insa Alea Böhme
ZUSTäNDIG:
Karin Kunert
TERMIN:
Mi. 14:00 Uhr – Fr. 13:00 Uhr
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
440 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 490 € für
externe Teilnehmer/innen je Modul
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
420 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 450 € für
externe Teilnehmer/innen
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weitere Ver emenfeld
zum Th
Selbst- und Zeitmanagement / Ziel- und Ressourcenmanagement
In dieser Modul-Reihe zur Entwicklung Ihrer Führungs-Kraft haben Sie die
Möglichkeit, Ihren „Führungskoffer“ neu zu packen, zu ordnen und zu erweitern. In drei Modulen reflektieren Sie sich selbst, ihr Personal und das
gesamte Team immer im Kontext Ihrer Organisation.
TERMIN:
Ziel ist es, einen eigenen Weg zur Umsetzung einer Planungsrechnung für
den Betrieb zu erarbeiten.
Die Magie effektiver Arbeitsorganisation
Sich selbst, Menschen und ganze Teams zu führen ist manchmal gar nicht
so leicht und eine anspruchsvolle Aufgabe! Die Anforderungen an Führung
werden immer widersprüchlicher: Führungskräfte sollen schnell und mit
Ruhe Wandel gestalten. Sie sollen langfristig Orientierung geben und doch
flexibel auf den Markt und dessen Impulse reagieren. Sie sollen Niemanden
aus dem Team bevorzugen und doch auf individuelle Bedürfnisse angemessen eingehen. Sie sollen präsent aber nicht zu dominant sein ...
Berlin
Remagen-Rolandseck
 Modul 1:
Mit Eigen-Art führen ohne sich
zu verbiegen
Seminar-Nr. A3-161/15
Seminar-Nr. A3-165/15
23.03. – 25.03.2015
23.09. – 25.09.2015
 Modul 2:
Keine/r ist wie der andere Personalführung ist der Umgang
mit Unterschiedlichkeit
Seminar-Nr. A3-162/15
Seminar-Nr. A3-166/15
11.05. – 13.05.2015
28.10. – 30.10.2015
 Modul 3:
Teamentwicklung aktiv gestalten
- zusammen ist mehr möglich
Seminar-Nr. A3-163/15
Seminar-Nr. A3-167/15
29.06. – 01.07.2015
07.12. – 09.12.2015
Modul 1: Mit Eigen-Art führen ohne sich zu verbiegen
Hier geht es um die Verbindung von Führung und Ihrer Person. Im Zentrum
der Arbeit stehen die eigenen Qualitäten, das eigene Führungsverständnis
und das Herausarbeiten Ihres Führungsstils. Sie setzen sich mit Ihren individuellen Führungsbildern auseinander, erhalten einen Überblick über
verschiedene Führungskonzepte und reflektieren, was zu Ihnen und Ihrem
zu führenden System passt. Am Ende dieses Moduls haben Sie eine Einschätzung Ihrer Qualitäten und Ihrer zu entwickelnden Potenziale, um gestärkt, sicher und authentisch die Aufgabe und Rolle der Führungskraft in
turbulenten Zeiten zu übernehmen.
Ausgewählte Inhalte:
• Führungskonzepte und Führungsstile
• Herausforderungen für die Führung in der heutigen Arbeitswelt
• Mit eigenem „Standing“ in Widersprüchen bewegen - Rolle der
Führungskraft
• Hilfreiche Grundhaltungen für Führung
• Klären des eigenen Führungsverständnisses und der eigenen
Führungsqualitäten
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Personalmanagement
Personalmanagement
Die Kunst des Führens –
Aufbaumodul Organisationsentwicklung
Mit Geduld und Kompetenz Organisationsveränderungen verstehen
Modul 2: Keine/r ist wie der andere – Personalführung ist der Umgang
mit Unterschiedlichkeit
Sie befassen sich umfangreich mit Ihren Mitarbeiter/innen und mit den
Instrumenten der Personalführung. Sie lernen die Ziele und Ideen der einzelnen Instrumente kennen und werden sie kritisch auf Ihre Anwendbarkeit
mit Ihrem Personal hin reflektieren. Weiterhin haben Sie die Möglichkeit,
das Mitarbeitergespräch als zentrales Führungsinstrument für die individuelle Mitarbeiterführung vertiefend zu betrachten und zu üben.
Aufbauend auf das erste Modul lernen Sie hier mit der Unterschiedlichkeit
ihrer Mitarbeiter/innen umzugehen - ohne sich zu verausgaben. Die gleichzeitige Vermittlung von Klarheit und Einfühlungsvermögen, Orientierung
und Flexibilität sind beispielsweise Qualitäten, die zur Professionalisierung
mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten Ihres Teams beitragen.
Ein weiteres Ziel ist es, Sie dahingehend zu stärken, Organisationsziele und
Ziele der Mitarbeiter/innen klären und verbinden zu können, so dass zukunftsorientierte Weiterentwicklung möglich ist.
Ausgewählte Inhalte:
• Personalentwicklung als Partnerin der Organisationsentwicklung
• Überblick über Personalentwicklungsinstrumente
• Herausfordernde Situationen in der Personalführung
• Professionelle Gesprächsführung im Mitarbeitergespräch
• Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Zukunft entwickeln
• Mit warmen Herzen Abgrenzung und Distanz üben
Modul 3: Teamentwicklung aktiv gestalten – zusammen ist mehr möglich
Im dritten Modul wenden Sie den Blick auf Ihr ganzes Team, die gemeinsamen Aufgaben und die Ziele, die sie zusammen verfolgen. Sie befassen
sich mit Teamidentität, Teamdynamik, Teamkrisen und lernen die Entwicklung Ihres Teams aktiv und bewusst zu gestalten.
Führungsarbeit bedeutet, immer wieder den Blick vom Detail zu heben
und die ganze Komplexität der eigenen Organisation in ihrem Umfeld zu
erfassen, „nur” um sie dann wieder zu reduzieren! Diese Fähigkeit hilft
Führungskräften zu erkennen, wann welche notwendigen Veränderungsprozesse initiiert werden müssen. Allein das Verstehen der Dynamik (oder
besser der Gefühle), der Haltungen und des Verhaltens von Menschen in
Entwicklungsprozessen hilft noch nicht, Turbulenzen zu vermeiden!
SEMINAR-NR. A3-168/15
In diesem Seminar erlangen Sie mehr Sicherheit und Kraft für die Gestaltung
von lustvollen, aber auch mitunter schmerzhaften Veränderungsprozessen.
ZUSTäNDIG:
Aufbauend auf den Themen Persönlichkeits-, Personal- und Teamentwicklung setzen Sie sich mit dem Wachstum und der Stärkung der gesamten
Organisation auseinander.
Inhalte:
• Phasen der Organisationsentwicklung
• Die Organisation erfassen - Organisationsdiagnose
• Dynamik in Veränderungsprozessen
• Methodik für die Gestaltung von Entwicklungsprozessen
• Rolle des mittleren Managements und der Entscheider in der
Organisationsentwicklung
ZIELGRUPPE:
Führungskräfte in allen Bereichen mit
Personalverantwortung
DOZENT/IN:
Insa Alea Böhme
Karin Kunert
TERMIN:
Mo. 14.09.2015, 14:00 Uhr –
Mi. 16.09.2015, 13:00 Uhr
ORT: Erfurt
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
440 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 490 € für
externe Teilnehmer/innen
Grundlagen des Arbeitsrechts
Aufbauend auf dem zweiten Modul können Sie durch eine bewusste Teamentwicklung gleichzeitig auch Ihr Personal entwickeln.
Mitarbeiterführung findet auch in einem rechtlichen Rahmen statt, der
durch Gesetze, Arbeitsvertrag und ggf. Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen gebildet wird.
Ziel ist es, das Bewusstsein dahingehend zu erweitern, dass Teamentwicklung nicht erst bei der Lösung von Konflikten losgeht, sondern vielmehr
eine kontinuierliche spannende Führungsaufgabe ist, die maßgeblich zur
Entwicklung von Einrichtungen und Institutionen beiträgt.
Kenntnisse über die Rechte und Pflichten von Arbeitgeber/innen und
Arbeitnehmer/innen werden im Zuge zunehmender dezentraler Verantwortung für viele Führungskräfte auch in der täglichen Arbeit immer notwendiger.
Ausgewählte Inhalte:
• Teamentwicklung als Bindeglied zwischen Personal- und
Organisationsentwicklung
• Teamdiagnose (Phasen, Kultur und Rollen in Teams)
• Instrumente der Teamentwicklung
• Führungsperson und Teamentwicklung - Chancen und Grenzen
Es werden die wichtigsten arbeitsrechtlichen Regelungen und Grundsätze
im Arbeitsverhältnis dargestellt.
Typische Irrtümer und „Fehler” werden praxisnah angesprochen und
Handlungsempfehlungen erarbeitet.
Karin Kunert
Inhalte:
• Begründung und Befristung von Arbeitsverhältnissen
• Arbeitszeit, Elternzeit, Pflegezeit
• Urlaubsrecht nach neuester Rechtsprechung
• Störungen im Arbeitsverhältnis
• Das Kündigungsschutzgesetz
• Sonderkündigungsschutz
ORT: Berlin
www.awo-bundesakademie.org
SEMINAR-NR. A3-175/15
ZIELGRUPPE:
Führungskräfte mit Personalverantwortung
DOZENT/IN:
Gero Kettler
ZUSTäNDIG:
TERMIN:
Mo. 23.02.2015, 14:00 Uhr –
Mi. 25.02.2015, 13:00 Uhr
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
440 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 490 € für
externe Teilnehmer/innen
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Personalmanagement
Personalmanagement
ältere Mitarbeiter/innen potenzialorientiert führen
Mut zur Macht
Neue Besen kehren gut – aber die Alten wissen, wo der Dreck liegt!
Frauen gehen in Führung
Die Arbeitnehmer/innen in Deutschland werden immer älter - mit steigender Tendenz! Das bedingt, dass immer häufiger jüngere Vorgesetzte ältere
Mitarbeiter/innen führen. Dies ist eine schwierige Aufgabe, auf die die Führungskraft sich vorbereiten kann.
SEMINAR-NR. A3-177/15
Im Seminar erarbeiten wir, wie Sie als Führungskraft Akzeptanz und Anerkennung gewinnen und erhalten können, indem Sie die Potenziale und
Kompetenzen Ihrer älteren Mitarbeiter/innen erkennen und gezielt einbinden. Sie erhalten Einblick in die körperlichen und psychischen Prozesse des
Älterwerdens und die spezifische Motivationsstruktur langjähriger Mitarbeiter/innen.
DOZENT/IN:
Vor diesem Hintergrund lernen Sie, die Fähigkeiten und den Erfahrungsschatz der „Älteren” zu heben und ihre Leistungsfähigkeit und Motivation
gerade in zunehmend komplexer werdenden und sich ständig verändernden Arbeitswelten zu erhalten.
Inhaltliche Schwerpunkte:
• Demografische Entwicklungen und deren Auswirkungen
• Prozesse des Älterwerdens: Verlust und Gewinne!
• Fakten und Vorurteile: vom Defizit- zum Kompetenzmodell
• Motivationsstruktur älterer Mitarbeiter/innen
• Lebenszyklusorientierte Führung
• Gesprächsführung: Wertschätzung, Beteiligung und Dialog
• Perspektiven und Entwicklungsziele in Lebensphasen
• Potenziale und Stärken entdecken und nutzen
• Lenkung altersheterogener Teams
ZIELGRUPPE:
Führungskräfte als Vorgesetzte in
einem Team mit Älteren
Claudia Ages
ZUSTäNDIG:
Karin Kunert
TERMIN:
Mi. 04.02.2015, 14:00 Uhr –
Fr. 06.02.2015, 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
290 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 330 € für
externe Teilnehmer/innen je Modul
Frauen in Führungspositionen treffen an ihrem Arbeitsplatz häufig auf geschlechtertypische Vorurteile und Widerstände. Je höher die Position, umso
deutlicher spüren sie die sogenannte „gläserne Decke”.
Neben diesen äußeren Hürden haben Frauen oft auch mit inneren Hindernissen zu kämpfen, insbesondere mit ihrer ambivalenten Haltung zum
Thema Macht.
In diesem Seminar lernen Sie, sich effektiv durchzusetzen und mit Genuss
ihre Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten zu nutzen.
Inhaltliche Schwerpunkte:
• Selbstreflexion zur eigenen Führungsrolle und zum Umgang mit Macht
• Machtsphären und Machtmittel
• Machtspiele entlarven und mitspielen lernen
• typisches männliches und weibliches Kommunikationsverhalten
• Stimme, Ausdruck, Mimik, Gestik, Verhalten im Raum
• souverän bleiben in Konfliktsituationen
• Notfallhilfe bei Stolperfallen
Die Teilnehmerinnenzahl ist auf 12 begrenzt.
SEMINAR-NR. A3-176/15
ZIELGRUPPE:
Frauen in Führungspositionen ab
Ebene Einrichtungsleitung
DOZENTENTEAM:
Birgit Ohliger
Silke Müller
ZUSTäNDIG:
Karin Kunert
TERMIN:
Mo. 02.03.2015, 14:00 Uhr –
Mi. 04.03.2015 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
420 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 470 € für
externe Teilnehmer/innen
Führungskraft als Coach
In der Praxis und in der fachlichen Diskussion setzt sich immer mehr die
Erkenntnis durch, dass ein neuer Typus als Führungskraft erfolgreich ist:
Sie und er sollen in der Lage sein, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu
unterstützen und für eine Vertrauenskultur im Unternehmen Sorge tragen.
Soziale Kompetenz und Persönlichkeitsformat sind für Führungskräfte
unabdingbar.
Die Sichtweise Ihrer Mitarbeiter/innen von einer „Führungskraft als Coach“
definiert die Führungsbeziehung konsequent unter einem beraterischen,
fördernden und entwicklungsorientierten Gesichtspunkt und erfordert insofern auch von der Leitung solche Kompetenzen.
Folgende Themen stehen im Mittelpunkt des Workshops:
• Philosophie „Führungskraft als Coach“
• Möglichkeiten und Grenzen
• Rollen der Führungskraft
• Grundhaltung, Menschenbild, Selbstdefinition der Führungskraft
• Erstgespräch, Anliegen und Auftrag definieren
• Ziele beschreiben und Wege entwickeln
• Konstruktives und lösungsorientiertes Fragen
www.awo-bundesakademie.org
SEMINAR-NR. A3-179/15
ZIELGRUPPE:
Mitarbeiter/innen mit
Führungsverantwortung
DOZENT/IN:
Matthias Schmidt
ZUSTäNDIG:
Karin Kunert
TERMIN:
Mo. 28.09.2015, 14:00 Uhr –
Mi. 30.09.2015, 13:00 Uhr
ORT: Hamburg
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
450 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 490 € für
externe Teilnehmer/innen
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Personalmanagement
Personalmanagement
Von der Fach- zur Führungskraft
Die Magie effektiver Arbeitsorganisation
Praxisseminar für angehende Leitungskräfte
Selbst- und Zeitmanagement / Ziel- und Ressourcenmanagement
Der Wechsel aus dem Kreis der Kolleginnen und Kollegen zur/zum Vorgesetzten ist eine anspruchsvolle Herausforderung. Die neue Funktion schafft eine
veränderte Situation, die neben Fachwissen ein hohes Maß an Führungskompetenzen verlangt: Die Fähigkeit, eine fundierte Haltung einzunehmen
und klar Stellung zu beziehen, Mitarbeiter/innen Orientierung, Rückhalt
und Grenzen zu vermitteln, sie zu fördern und zu fordern.
Ziel des Seminars ist es, das Bewusstsein für die neue Aufgabe zu schärfen
und die Grundlage für eine gefestigte Haltung als Führungskraft zu legen.
Dazu bietet die Seminarreihe neben kompakten Wissensinputs zu Führungsinstrumenten und deren Anwendung Gelegenheit zur Reflexion, zu
kollegialem Austausch und konkreter Umsetzung durch praktisches Üben.
Durch eine Projektaufgabe, die zwischen den beiden Modulen umgesetzt
wird, können praktische Erfahrungen gesammelt, die erworbenen Fähigkeiten eingesetzt und das Instrument der kollegialen Beratung erfahren
werden.
Modul 1: Rolle und Selbstverständnis
Dieses Modul bietet den Rahmen für eine intensive, angeleitete Auseinandersetzung der Teilnehmenden mit ihrem persönlichen Führungsverständnis.
Modul 2: Führen in anspruchsvollen Situationen
Die Präsentationen der Führungserfahrungen und der Projektaufgabe
fokussiert die Interaktionen zwischen Führungskraft, Mitarbeiter/innen und
Team. Die Teilnehmer/innen erhalten Gelegenheit, ihr Verhalten in konkreten Situationen unter bewusstem Einsatz von Techniken zu erproben
und ihre Erfahrungen zu reflektieren.
 Modul 1:
Rolle und Selbstverständnis
Seminar-Nr. A3-169/15
 Modul 2:
Führen in anspruchsvollen Situationen
Seminar-Nr. A3-170/15
05.10. – 08.10.2015
14.12. – 17.12.2015
ZIELGRUPPE:
Angehende Leitungskräfte mit
Personalverantwortung
DOZENTENTEAM:
Joachim Pradel
Kathrin Scheuble-Rudolph
ZUSTäNDIG:
Karin Kunert
SEMINARZEITEN:
Mo. 14:00 Uhr – Do. 13:00 Uhr
ORT: Münster
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
550 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 630 € für
externe Teilnehmer/innen je Modul
Wer kennt das nicht? Hochgesteckte Ziele, knappe Zeit und begrenzte
Ressourcen führen oft zu Widersprüchen oder unerfüllbaren Erwartungen,
denen man sich im Arbeitsalltag ausgesetzt sieht. Viele Menschen empfinden diese „normale” Arbeitssituation als Dilemma, aus dem sie gewöhnlich
nur schwer entrinnen können. Auswege bieten effektive Arbeitstechniken.
Modul 1: Selbst- und Zeitmanagement
Konzentrieren Sie sich auf das Wichtigste und gewinnen Sie die Zeit und
Gelassenheit, die Sie zur Bewältigung Ihrer Aufgaben benötigen. Lernen
Sie, Ihre Ziele zu definieren, Prioritäten zu setzen und verantwortungsbewusst zu delegieren.
Sie lernen die Vor- und Nachteile Ihres Arbeitsstils zu analysieren und können Alternativen zur Verbesserung Ihrer Arbeitsorganisation entwickeln.
Hierzu werden Sie gängige Techniken des Zeitmanagements kennenlernen
und auf Ihre Situation anwenden. Indem Sie mehr Zeit und Ruhe für das
Wichtige gewinnen, erhalten Sie die Möglichkeit, Ihre Leistung und Ihre Zufriedenheit zu steigern. Dabei lernen Sie auch Techniken, in angespannten
Situationen ruhiger und gelassener zu sein.
Inhalte:
• Voraussetzungen und Grundlagen für ein effektives Zeitmanagement
• Zeitmanagement und meine Persönlichkeit
• Gestaltung von Kommunikation und Zusammenarbeit
• Die Kunst der Priorisierung und der Delegation
• Techniken des persönlichen Zeitmanagements
• Organisation des Arbeitsplatzes
ZIELGRUPPE:
Fach- und Führungskräfte
DOZENT/IN:
Volker Bach
ZUSTäNDIG:
Verena Rösner
SEMINARZEITEN:
Modul 1: Seminar-Nr. A3-365/15
Mo. 20.04.2015, 14:00 Uhr –
Mi. 22.04.2015, 13:00 Uhr
Modul 2: Seminar-Nr. A3-366/15
Mi. 17.06.2015, 14:00 Uhr –
Fr. 19.06.2015, 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
390 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 440 € für
externe Teilnehmer/innen je Modul
Modul 2: Ziel- und Ressourcenmanagement
Hier lernen Sie effektive Arbeitstechniken kennen, die auf berufliche Ziele,
eigene Ressourcen und Zielrealisierung fokussiert werden.
Das Seminar vermittelt Techniken aus dem (Selbst-)Coaching wie z.B. WaltDisney-Methode oder Tetralemma. In der Anwendung entfalten sich diese
Methoden auf magische Weise.
Sie lernen Ziele zu definieren und Möglichkeiten aufzuspüren, wie diese
zu realisieren sind. Dabei setzen Sie sich mit Ihren Stärken und Ressourcen
(neu) auseinander und nutzen diese gewinnbringend für Ihren beruflichen
Alltag. Über die vermittelten Methoden können Sie Ihren Denkhorizont und
die eigenen Verhaltens- und Handlungsoptionen erweitern. Trotz Hindernissen und Widersprüchen bleiben Sie handlungsfähig. Sie lernen sich und
ihre Arbeitsweisen besser kennen.
Inhalte:
• Zielbestimmungen und innere Einstellung
• (Mentale) Techniken der Ressourcenfindung und Zielrealisierung
• Umgang mit un-/bewussten inneren Antreibern
• Bearbeitung von Dilemmata und Paradoxien im Alltag
• Aus Problemen und Hindernissen Lösungen und Umsetzungswege finden
www.awo-bundesakademie.org
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Personalmanagement
Personalmanagement
Kritik- und Konfliktgespräche
professionell führen
Personalbindung ist keine Zauberei
Erfolgsfaktoren zur Personalbindung in sozialen Einrichtungen
Es ist eine interessante und dennoch nicht immer einfache Aufgabe das eigene Personal über Jahre erfolgreich durch alle Wirrungen des beruflichen
Lebens zu führen. Zur Unterstützung wird eine Vielzahl von Führungsinstrumenten eingesetzt wie z. B. Zielvereinbarungsgespräche, Beurteilungsgespräche oder auch Entwicklungsgespräche.
Immer wieder berichten Führungskräfte, dass Führen wirklich Freude macht,
wenn die Mitarbeiter/innen leistungsstark oder zumindest nicht „auffällig“ sind, wenn Entwicklungen sichtbar sind oder auch Anforderungen
gut bewältigt werden. Deutlich herausfordernder für Führungskräfte wird
es, wenn sie das Gefühl bekommen, sie besprechen „immer das Gleiche,
aber es passiert nichts“. Zu wichtigen Führungserfahrungen gehören auch
die Situationen, in denen Sie Botschaften vermitteln müssen, die „weh
tun“. Nicht zu vergessen die Entscheidungen, die sie als Führungskräfte
vermitteln müssen, aber gar nicht selber treffen ...
In diesem Seminar lernen Sie, „negative Botschaften“ klar zu vermitteln
und Handlungsschritte für Führungssituationen zu entwickeln, die Ihnen
unbeweglich erscheinen. Sie erlangen mehr Sicherheit, Kritik deutlich und
fundiert zu äußern sowie Schlussfolgerungen aus der Kritik mit der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter zu erarbeiten. Darüber hinaus ist es Ziel des
Seminars, dass Sie mehr Wissen erlangen, auf welche Weise Sie als Führungskraft in welche Konfliktsituationen eingreifen können.
SEMINAR-NR. A3-178/15
ZIELGRUPPE:
Mitarbeiter/innen in Leitungsfunktionen
DOZENT/IN:
Insa Alea Böhme
ZUSTäNDIG:
Karin Kunert
TERMIN:
Mi. 04.03.2015, 14:00 Uhr –
Fr. 06.03.2015, 13:00 Uhr
ORT: Hamburg
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
450 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 490 € für
externe Teilnehmer/innen
Inhalte:
• Personalführungsinstrumente im Überblick
• Kritik- und Konfliktgespräche - zwei Instrumente der Personalführung
• Innere und äußere Prozesse bei der Vermittlung von negativen
Botschaften
• Das Selbstbild von Führung
• Entwicklung durch Kritik und Krisen
• Konfliktdynamik und ihre Wirkung
• Gesprächsführung in Kritik- und Konfliktgesprächen
Wie wirke ich in Verhandlungen?
Ihr persönliches Feedbackseminar
Detailinformationen finden Sie auf S. 52
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weitere V emenfeld
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Es ist längst kein Insider-Wissen mehr, dass Maßnahmen zur Bindung von
Mitarbeiter/innen eine entscheidende Rolle spielen, damit Einrichtungen
als attraktive Arbeitgeber wahrgenommen werden. Hierzu gibt es zahlreiche Instrumente, wie z.B. Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Arbeitszeitkonten o. a., die von Seiten vieler Träger bereits umgesetzt wurden oder
werden.
ZIELGRUPPE:
Um Personalbindung auch im operativen Arbeitsalltag erfolgreich umzusetzen, braucht es Führungskräfte, die über Instrumente und Methoden
verfügen und ihr Führungsverhalten entsprechend reflektieren. Leitungen,
die im Spannungsfeld zwischen wertschätzender transparenter Kommunikation und dem Erreichen von hochwertiger Dienstleistungsqualität
wirkungsvoll agieren - ohne sich selbst zu zerreiben.
ZUSTäNDIG:
Mit dieser Modulreihe bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichen Erfolgsfaktoren zur Personalbindung auseinanderzusetzen,
Erfahrungen auszutauschen und Ideen für die konkrete Anwendung in
Ihrem Führungsalltag passgenau zu entwickeln.
TN-BEITRAG:
Die Inhalte der Module werden praxisnah vermittelt, sind aufeinander abgestimmt und geben eine gute Grundlage, Ihre Führungskompetenzen zu
stärken und zukunftsgestaltend auszurichten.
 Modul 1:
Erfolgsfaktor Vielfalt – Diversitymanagement als
Personalstrategie
Seminar-Nr. A3-171/15
 Modul 2:
Erfolgsfaktor Gesund führen – Schlüsselrolle der
Führungskräfte in der Zusammenarbeit
Seminar-Nr. A3-172/15
 Modul 3:
Erfolgsfaktor Achtsamkeitsmanagement – Führung
und Vertrauen
Seminar-Nr. A3-173/15
Führungskräfte mit Personalverantwortung
DOZENTENTEAM:
Tamara Zeidler
Ute Held
Karin Kunert
SEMINARZEITEN:
Mo. 14:00 Uhr – Mi.13:00 Uhr
ORT: Berlin
inkl. Übernachtung/Verpflegung
420 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 470 € für
externe Teilnehmer/innen je Modul
07.09. – 09.09.2015
28.10. – 30.10.2015
07.12. – 09.12.2015
Modul 1: Erfolgsfaktor Vielfalt –
Diversitymanagement als Personalstrategie
Wir werden älter, bunter und weniger.
Das sind die zentralen Kernaussagen des demografischen Wandels in
Deutschland. Soziale und kulturelle Vielfalt im Team wahrzunehmen, zu
gestalten und für den unternehmerischen Erfolg nutzbar zu machen gehört
deshalb mittlerweile zu den Schlüsselqualifikationen von Führungskräften
Erkennen Sie für sich und Ihr Team die Vorteile von Diversity.
Moderation von Besprechungen,
Projektgruppen und Workshops
Detailinformationen finden Sie auf S. 57
www.awo-bundesakademie.org
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Personalmanagement
Neben der Vielzahl von Informationen und Begriffsbestimmungen erarbeiten Sie Ihr eigenes Konzept zur Implementierung von Maßnahmen, um
Vielfalt in Ihrem Team zu fördern. Sie erproben unterschiedlichste Methoden
zur Förderung von Vielfalt, die sich leicht auf Ihr Team übertragen lassen.
Ausgewählte Inhalte:
• Wahrnehmung und Umgang mit Vielfalt
• Bedeutung von wertschätzendem Umgang miteinander
• Was macht Diversity mit meinem Team?
• Diversity als Organisationsentwicklungsprozess
• Methoden zur Förderung von Diversity
• Entwicklung eines konkreten Mikroprojektes
Modul 2: Erfolgsfaktor Gesund führen –
Schlüsselrolle der Führungskräfte in der Zusammenarbeit
Zusammenarbeit ist die größte Quelle für Arbeitszufriedenheit – und für
Arbeitsbelastungen. Zusammenarbeit gilt in der betrieblichen Gesundheitsförderung als bedeutende Ressource für alle Beteiligten. Die mittlere Führungsebene befindet sich hier an exponierter Stelle: Selbst in der
klassischen „Sandwichposition” verkörpern sie für ihre Mitarbeitenden ein
stückweit die Einrichtung und gestalten durch ihr Verhalten die Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeitenden maßgeblich.
Personalmanagement
Als Führungskraft sind Sie Vorbild für Ihr Team im Denken und Handeln –
wenn Sie das Vertrauen Ihres Teams besitzen.
Dieses ist vor allem geprägt von Ihrer Glaubwürdigkeit, Ihrer Fairness und
Ihrem Respekt den Menschen gegenüber, mit denen Sie arbeiten.
Führungskräfte sollten aber auch im Gegenzug ihren Mitarbeitenden vertrauen. Das klingt leichter als es ist, denn Vertrauen geben wird häufig als
Kontroll- und/oder Machtverlust empfunden.
Ist das wirklich so? Ist das ein Widerspruch?
Wie können Sie als Führungskraft Konflikte mit Ihrem Team lösen und trotzdem achtsam und vertrauensvoll miteinander umgehen?
Dass dies kein Widerspruch ist, erfahren Sie in diesem Modul, das Sie nutzen können zur Entwicklung Ihrer persönlichen Führungsstrategie.
Ausgewählte Inhalte:
• Haltung und Umgang mit Konflikten
• Wodurch wird Vertrauen geschaffen?
• Umgang mit Macht
• Führen und Geführt werden erfahrbar machen
• Persönliche Führungsstrategieentwicklung
Hier setzt der Gedanke des „Gesund führen” an. Eine Führungskraft die sich
der gesundheitsförderlichen Aspekte in ihrem Arbeitsbereich und persönlichem Verhalten bewusst ist, kann Zusammenarbeit und Arbeitsbedingungen im Rahmen ihrer Arbeit für sich und ihre Mitarbeitenden konstruktiver
gestalten. Ein Nutzen für alle Beteiligten.
Grundlage für dieses Modul liefern Ansätze der Salutogenese, die sich mit
der Frage beschäftigt, was Menschen befähigt Gesundheit unter verschiedensten Bedingungen immer wieder herzustellen.
Vorankündigung:
Inhalte:
• Hintergrundwissen über Arbeit /Gesundheit /Führung
• Reflexion von Rolle und Selbstverständnis
• Kohärenzgefühl als praxistaugliches Instrument
• Ideen und Anregungen zur Gestaltung von gesundheitsförderlicher Arbeit
Modul 3: Erfolgsfaktor Achtsamkeitsmanagement –
Führung und Vertrauen
Gegenseitiges Vertrauen ist die Basis für eine professionelle und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden.
Das ist leichter gesagt als getan, besonders wenn es zu Konflikten kommt.
Jedoch: Führung ohne Konflikte gibt es nicht! Überall, wo Menschen miteinander arbeiten, gibt es Reibung. Warum ist das so? Wo kommt das her?
Wie erkenne ich das und wie gehe ich am besten damit um?
Mit diesen und anderen Fragen setzen wir uns auseinander.
www.awo-bundesakademie.org
Mustercurriculum Achtsamkeitsbeauftragte/r
Gemeinsam mit den regionalen Bildungsträgern der
AWO entwickelt die Bundesakademie ein Mustercurriculum für die Schulung von Achtsamkeitsbeauftragten, welches den Gliederungen der AWO zur
Verfügung gestellt wird. Hintergrund dafür sind die
Empfehlungen des Bundesverbandes „Gewalt gegenüber der AWO anvertrauten Menschen – Empfehlungen zur Prävention und Intervention in sozialen
Einrichtungen und Diensten“
(Bestellnr. 03116 im AWO-Shop)
Achtsamkeitsbeauftragte sind tätig in AWO-Einrichtungen der Altenpflege und Behindertenhilfe. Sie
unterstützen den Sensibilisierungsprozess in ihrer
Einrichtung im Sinne eines Mentorings und geben
wichtige Impulse für eine neue Kultur der Achtsamkeit. Sie haben eine Vorbildfunktion in Bezug
auf die Umsetzung der Verhaltensnormen und den
achtsamen Umgang mit den Bewohnerinnen und
Bewohnern.

IHRE ANSPRECHPARTNERIN:
Karin Kaltenbach
Akademieleiterin
Tel.: 030/2 63 09-138
Karin.Kaltenbach@awo.org
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Qualitätsmanagement
Kooperationen und Kooperationspartner
Sozialwirtschaft braucht Profil.
Ein Profil braucht Ideen, Erkenntnisse, Einsichten.
Durch Beratung, Projektmanagement, Supervision, Coaching und (Konflikt-)Moderation
unterstützen und begleiten wir Sie. Nutzen Sie unsere Kompetenzen dabei,
neue Ideen und Konzepte zu entwickeln
Projekte und Vorhaben zu planen und zu verwirklichen
neue fachliche Entwicklungen in der Praxis zu meistern
ein Qualitätsmanagement aufzubauen und die Zertifizierung vorzubereiten
Ihr Unternehmen oder Ihren Verband erfolgreich umzugestalten
Mitarbeiter/innen und Führungskräfte vor Ort weiterzubilden
Teams zu entwickeln und Führungspersönlichkeiten zu stärken
Analysen und Befragungen durchzuführen
Daten auszuwerten und Berichte zu konzipieren
interne und externe Fachveranstaltungen zu gestalten
www.gos-organisationsberatung.de
Ausbildung zur Qualitätsbeauftragten/
zum Qualitätsbeauftragten
Qualitätsbeauftragte (QB) sind in allen QM-Systemen ein wichtiges Bindeglied zwischen der Unternehmensleitung und der Mitarbeiterschaft. Zu
ihren Aufgaben gehören die Einführung und Aufrechterhaltung des QMSystems, die Organisation der Dokumentation und der internen Kommunikation, die Initiierung und Begleitung von Qualitätszirkeln, die Sicherstellung regelmäßiger interner Audits und vieles mehr.
ZIELGRUPPE:
Um diesen vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden, benötigen Qualitätsbeauftragte grundlegende Kenntnisse des modernen Qualitätsmanagements sowie der relevanten Qualitätsnormen.
DOZENT/IN:
Dieses Basiswissen erhalten die Teilnehmer/innen der QB-Ausbildung in
Verbindung mit praktischen Beispielen und Anleitungen zur Einführung
und zur Aufrechterhaltung normbasierter Managementsysteme nach der
DIN EN ISO 9001 oder dem AWO-Tandem-Modell.
Karin Kunert
Mitarbeiter/innen von Diensten und
Einrichtungen des Sozial- und
Gesundheitswesens, die Qualitätsmanagementsysteme aufbauen,
entwickeln, einführen oder aufrechterhalten wollen
Joachim Pradel
ZUSTäNDIG:
SEMINARZEITEN:
Mo. 14:00 Uhr – Fr. 13:00 Uhr
GESAMT-TN-BEITRAG:
Zu den Ausbildungsinhalten zählen u.a.:
• Grundlagen von Managementsystemen
• Die Normenreihe DIN EN ISO 9000 ff. und die AWO-Anforderungen
• Entwicklung und Einführung von Managementsystemen
• Planung und Durchführung interner Audits
• Aspekte der Kommunikation und Motivation
• Präsentations- und Moderationsmethodik
inkl. Übernachtung/Verpflegung
2.400 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 2.600 € für
externe Teilnehmer/innen
Die Ausbildungsinhalte beruhen auf den Vorgaben des „Leitfadens zur
Zertifizierung von Qualitätsfachpersonal“, der von den DAkkS akkreditierten
Zertifizierungsstellen der TÜV NORD CERT GmbH, des TÜV Rheinland und des
TÜV Thüringen herausgegeben wird, und basieren darüber hinaus auf dem
Regelwerk der Europäischen Organisation für Qualität (EOQ). Alle Inhalte
werden nicht nur unter dem Blickwinkel der DIN EN ISO 9000 ff., sondern
auch unter Berücksichtigung der AWO-Qualitätsnormen vermittelt.
Die Ausbildung gliedert sich in zwei Blöcke zu je 5 Tagen; die Prüfung zur
Personenzertifizierung wird am letzten Tag abgenommen.
Voraussetzung für die Prüfungsteilnahme ist:
• eine abgeschlossene Berufsausbildung oder höherwertige Ausbildung
und mindestens ein Jahr Berufserfahrung nach dem Abschluss
• davon mindestens ein Jahr mit qualitätsbezogenen Tätigkeiten
Prüfung:
Die 90-minütige Multiple-Choice-Prüfung wird durch die TÜV NORD CERT
GmbH durchgeführt. Mit Bestehen erhalten die Teilnehmer/innen von der
TÜV Nord GmbH ein persönliches Zertifikat.
Für die
gos • Brachvogelstraße 1 • 10961 Berlin • Telefon +49 30 26309-204 • gos@awo.org
 Kursreihe A:
Berlin
A1: Seminar-Nr. A3-201/15
09.02. – 13.02.2015
A2: Seminar-Nr. A3-202/15
02.03. – 06.03.2015
 Kursreihe B:
Münster
B1: Seminar-Nr. A3-203/15
13.04. – 17.04.2015
B2: Seminar-Nr. A3-204/15
04.05. – 08.05.2015
 Kursreihe C:
Erfurt
C1: Seminar-Nr. A3-205/15
07.09. – 11.09.2015
C2: Seminar-Nr. A3-206/15
28.09. – 02.10.2015
44 | 45
Qualitätsmanagement
Qualitätsmanagement
Ausbildung zur Qualitätsmanagerin/
zum Qualitätsmanager
Ausbildung zur Qualitätsauditorin/
zum Qualitätsauditor
Qualitätsmanager/innen können in allen QM-Systemen verantwortliche
Funktionen übernehmen. Die Ausbildung baut auf der Qualifikation zum/
zur Qualitätsbeauftragten auf. Sie vermittelt vertiefende Kenntnisse über
die Lenkung von Qualitätsprozessen im Unternehmen.
Die Teilnehmer/innen der Qualitätsmanagerausbildung erlernen Instrumente und Methoden, um Managementsysteme zu überwachen und im
Sinne kontinuierlicher Verbesserung und umfassenden Qualitätsmanagements (Total Quality Management - TQM) weiterzuentwickeln.
ZIELGRUPPE:
Qualitätsbeauftragte, die von einer
akkreditierten Zertifizierungsstelle auf
Basis des Regelwerks der Europäischen
Organisation für Qualität (EOQ) zertifiziert worden sind. Gegebenenfalls
ist die AWO Bundesakademie bei der
Klärung behilflich, ob ein bestehendens
Zertifikat anerkannt wird.
Qualitätsauditor/innen beherrschen das Instrumentarium zur Steuerung
und Überwachung aller Qualitätsabläufe im Unternehmen. Das letzte Ausbildungsmodul der Qualitätsfachpersonal-Reihe baut auf den vorhergehenden Qualifikationen (QB und QM) auf und ergänzt sie um die Themengebiete Auditierung und Zertifizierung. Durch Audits wird die Wirksamkeit
eines Managementsystems ermittelt und bewertet. Dieser systematische
Soll-Ist-Abgleich dient dem Erkennen von Schwachstellen und der Nutzung
des bestehenden Verbesserungspotenzials zur kontinuierlichen Steigerung
der zukünftigen Prozess- und Dienstleistungsqualität.
Die Ausbildungsinhalte beruhen auf den Vorgaben des „Leitfadens zur Zertifizierung von Qualitätsfachpersonal“, der von den DAkkS akkreditierten
Zertifizierungsstellen der TÜV NORD CERT GmbH, des TÜV Rheinland und des
TÜV Thüringen herausgegeben wird, und basieren darüber hinaus auf dem
Regelwerk der Europäischen Organisation für Qualität (EOQ). Alle Inhalte
werden nicht nur unter dem Blickwinkel der DIN EN ISO 9000 ff., sondern
auch unter Berücksichtigung der AWO-Qualitätsnormen vermittelt.
Die Ausbildung gliedert sich in zwei Blöcke zu je 5 Tagen; die Prüfung
zur Personenzertifizierung wird am letzten Tag des zweiten Blocks abgenommen.
Voraussetzung für die Prüfungsteilnahme ist die zertifizierte Ausbildung
zum/zur Qualitätsbeauftragten; zudem sind ein Fachschulabschluss und
vier Jahre Berufserfahrung, davon zwei Jahre mit qualitätsbezogenen
Tätigkeiten, erforderlich. Sofern kein Fachschulabschluss vorliegt, kann
eine sechsjährige Berufserfahrung anerkannt werden.
Prüfung:
Die 105-minütige schriftliche Prüfung mit Multiple-Choice-Fragen wird
durch eine 25-minütige mündliche Prüfung ergänzt. Sie wird durch die TÜV
NORD CERT GmbH durchgeführt. Mit Bestehen der Prüfung erhalten die Teilnehmer/innen ein von der Personalzertifizierungsstelle der TÜV Nord GmbH
ausgestelltes persönliches Zertifikat.
Joachim Pradel
ZUSTäNDIG:
Karin Kunert
SEMINARZEITEN:
Mo. 14:00 Uhr – Fr. 13:00 Uhr
ORT: Münster
GESAMT-TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
2.600 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 2.950 € für
externe Teilnehmer/innen
Qualitätsmanager/innen, die von einer
akkreditierten Zertifizierungsstelle auf
Basis des Regelwerks der Europäischen
Organisation für Qualität (EOQ) zertifiziert worden sind. Gegebenenfalls
ist die AWO Bundesakademie bei der
Klärung behilflich, ob ein bestehendens
Zertifikat anerkannt wird.
DOZENT/IN:
DOZENT/IN:
Ausgewählte Inhalte:
• Methoden der effektiven Organisation von Qualitätstätigkeiten
• Management von Ressourcen und Logistik
• Instrumente zur Überwachung und Messung von Prozessen und
Prozessergebnissen
• Fehlermanagement
• Techniken der Qualitätsverbesserung
• Instrumente des Datenmanagements und Grundlagen der Statistik
ZIELGRUPPE:
Die Ausbildungsinhalte beruhen auf den Vorgaben des „Leitfadens zur
Zertifizierung von Qualitätsfachpersonal“, der von den DAkkS akkreditierten
Zertifizierungsstellen der TÜV NORD CERT GmbH, des TÜV Rheinland und des
TÜV Thüringen herausgegeben wird und basieren darüber hinaus auf dem
Regelwerk der Europäischen Organisation für Qualität (EOQ).
Mit der Zertifizierung zum/zur Qualitätsauditor/in erwerben die Teilnehmenden zugleich die Eingangsqualifikation, sich als Zertifizierungsauditor/
innen bei akkreditierten Zertifizierungsunternehmen zu bewerben.
Alle Inhalte werden nicht nur unter dem Blickwinkel der DIN EN ISO 9000 ff.,
sondern auch unter Berücksichtigung der AWO-Qualitätsnormen vermittelt.
Joachim Pradel
Ausgewählte Inhalte:
• Kenntnis der Regelwerke für Managementsysteme und
deren Auditierung
• Die Normen DIN EN ISO 19011 und DIN EN ISO 17021
• Zielsetzungen der verschiedenen Auditarten
• Anforderungen an Auditor/innen
• Planung, Vorbereitung und Durchführung von Audits
• Dokumentation und Nachbereitung von Audits
• Gesprächsführung und Fragetechniken in Audits
• Grundlagen der Akkreditierung und Zertifizierung
2.600 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 2.950 € für
externe Teilnehmer/innen
ZUSTäNDIG:
Karin Kunert
SEMINARZEITEN:
Mo. 14:00 Uhr – Fr. 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
GESAMT-TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
Voraussetzungen für die Prüfungsteilnahme:
• Zertifizierte Ausbildung zum/zur Qualitätsmanager/in
• Abgeschlossene Hochschulausbildung, Fachhochschul- oder
Fachschulausbildung
• Mindestens 4 Jahre Vollzeit-Berufserfahrung bei Hochschulausbildung
oder 5 Jahre Vollzeit bei Abschluss einer Fachschulausbildung
• Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung in qualitätsbezogenen Tätigkeiten
• Teilnahme an Qualitätsaudits inkl. Vor- und Nachbereitung (Gesamtaufwand 20 Tage; Einzelheiten werden in der ersten Ausbildungswoche
erläutert. Eine vor der Ausbildung erworbene Auditerfahrung kann unter
bestimmten Bedingungen anerkannt werden.)
Prüfung:
Die 75-minütige schriftliche Prüfung mit Multiple-Choice-Fragen und einer
Dokumentenbewertung wird durch eine 25-minütige mündliche Prüfung
ergänzt. Sie wird durch die TÜV NORD CERT GmbH durchgeführt.
 Kurs 1
Seminar-Nr. A3-211/15
19.10. – 23.10.2015
 Kurs 2
Seminar-Nr. A3-212/15
23.11. – 27.11.2015
www.awo-bundesakademie.org
 Kurs 1
Seminar-Nr. A3-221/15
08.06. – 12.06.2015
 Kurs 2
Seminar-Nr. A3-222/15
11.01. – 14.01.2016
46 | 47
Qualitätsmanagement
Qualitätsmanagement
QB-Update
Integration von Umweltschutz in das
AWO-Qualitätsmanagement
Qualitätsbeauftragte übernehmen eine zentrale Rolle in der Organisation
des Qualitätsmanagementsystems. Dementsprechend vielschichtig und
komplex sind die an sie gestellten Anforderungen und Aufgaben: Sie stehen in der Verantwortung für die Verwirklichung und Aufrechterhaltung des
Qualitätsmanagementsystems - von der Lenkung der Dokumente und Aufzeichnungen über das Prozesscontrolling bis hin zur Erstellung der Eingabe
in die Managementbewertung.
Bei der Realisierung dieser Aufgaben in der Praxis fehlt die Zeit zur Reflexion des eigenen Schaffens und für den persönlichen KVP oft ebenso, wie die
Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit anderen Qualitätsbeauftragten
und zur Beschäftigung mit neuen Entwicklungen. Der QB-Update schafft
hier Abhilfe.
Die Themen dieser Workshops orientieren sich an den aktuellen Entwicklungen und Diskussionen zum Qualitätsmanagement in der AWO und werden
ggf. aufgrund aktueller Entwicklungen und Anforderungen konkretisiert.
Von den Teilnehmer/innen wird die Bereitschaft erwartet, ihre Erfahrung
und – soweit möglich – aktuelle Praxisbeispiele aktiv in den Workshop
einzubringen.
Für zertifiziertes Qualitätsfachpersonal bietet sich das QB-Update zugleich
als Schulung zur Aufrechterhaltung des Zertifikates an.
QB-Update 1 - Verbesserungsmanagement
• Management von Fehlern und Beschwerden
• Datenanalyse und ständige Verbesserung
• Gestaltung der Eingabe in die Managementbewertung
• Unternehmenssteuerung durch Strategie und Ziele
• Informationen zu Neuerungen in den Normgrundlagen
(ggf. DIN EN ISO 9001:2015)
QB-Update 2 - Chancen- und Risikomanagement
• Elemente des Chancen- und Risikomanagements
• SWOT-Analyse
• Krisenmanagement in QM-Systemen
• Informationen zu Neuerungen in den Normgrundlagen
(ggf. DIN EN ISO 9001:2015)
QB-Update 3 - Interne Audits
• Informationen zu Neuerungen in den Normgrundlagen
(ggf. DIN EN ISO 9001:2015)
• Normenforderungen zur Planung und Durchführung interner Audits
• Grundsätze der Bewertung von Auditfeststellungen
• Rollenspiele zur Praxiserprobung
 QB-Update 1: Münster
Verbesserungsmanagement
Seminar-Nr. A3-231/15
 QB-Update 2: Erfurt
Chancen- und Risikomanagement
Seminar-Nr. A3-232/15
 QB-Update 3: Berlin
Interne Audits
Seminar-Nr. A4-233/15
www.awo-bundesakademie.org
ZIELGRUPPE:
Qualitätsbeauftragte,
Qualitätsmanager/innen
DOZENT/IN:
Joachim Pradel
ZUSTäNDIG:
Karin Kunert
SEMINARZEITEN, ORTE:
Update 1: Münster
Mo. 14:00 Uhr – Mi. 13:00 Uhr
Update 2: Erfurt
Mi. 14:00 Uhr – Fr. 13:00 Uhr
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
520 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 550 € für
externe Teilnehmer/innen
Update 3: Berlin
DOZENT/IN:
Rainer Schwarz
ZUSTäNDIG:
Angela Göring
SEMINARZEITEN:
Do. 11:00 Uhr – Fr. 15:00 Uhr
TN-BEITRAG:
inkl. Seminarverpflegung
390 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 450 € für
externe Teilnehmer/innen
Die Übernachtung ist selbstständig und
auf eigene Kosten zu organisieren.
Im Rahmen des AWO-Tandem-Modells werden die allgemeingültigen
Anforderungen der ISO 9001 um AWO spezifische Vorgaben ergänzt. Dabei
stehen sowohl die Besonderheiten der einzelnen Fachbereiche im Fokus,
als auch das Umsetzen der Werteorientierung des AWO-Leitbildes im Alltag.
Die AWO-Qualitätsmanagement-Norm Führung und Organisation fordert
seit 2012 die Umsetzung sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Nachhaltigkeit in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Hiermit kommt
die AWO ihrem 7. Leitsatz nach, welcher ein Handeln in sozialer, wirtschaftlicher, ökologischer sowie internationaler Verantwortung betont. Insbesondere im Bereich des betrieblichen Umweltschutzes (der ökologischen Verantwortung) haben viele Einrichtungen und Dienste noch Potenziale und
Möglichkeiten, die es zu entwickeln gilt. Auch aus diesem Grund hat die
Bundeskonferenz 2012 die Einrichtungen und Dienste der AWO nochmals
explizit zur Umsetzung eines systematischen Umweltschutzes aufgefordert.
In diesem Seminar über 1,5 Tage werden die Teilnehmenden dazu befähigt, durch das Nutzen bestehender Qualitätsmanagement-Strukturen
Umweltschutz effektiv in den betrieblichen Alltag zu integrieren. In Workshop-Arbeit wird dabei ein Ansatz entwickelt, anhand dessen die für den
jeweiligen Betrieb relevanten Umweltthemen bestimmt sowie zielführende Umweltschutzmaßnahmen geplant und umgesetzt werden können. Im
weiteren Verlauf gibt das Seminar zudem Hilfestellungen bei der Ableitung
angemessener Indikatoren und Kennzahlen, die eine regelmäßige Bewertung des Umweltschutzes durch das Management sowie eine kontinuierliche Verbesserung ermöglichen.
SEMINAR-NR. A4-215/15
ZIELGRUPPE:
Qualitätsbeauftragte, Qualitätsmanager/innen sowie Leitungs- und
Führungskräfte von Einrichtungen
und Diensten der AWO
DOZENT/IN:
Nils Wittke
ZUSTäNDIG:
Steffen Lembke
TERMIN:
Mo. 04.05.2015, 12:30 Uhr –
Di. 05.05.2015, 16:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
300 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder
Neben der Erfüllung verbandlicher Beschlüsse sowie Normenvorgaben dient
ein betrieblicher Umweltschutz stets auch dazu, die Attraktivität der AWO
als ökologisch verantwortungsvoll arbeitende Organisation zu stärken sowie durch Ressourceneffizienz finanzielle Entlastungen zu erreichen. Das
Seminar schenkt diesen Aspekten daher eine besondere Beachtung und
zeigt auf, wie mittels Sofortmaßnahmen kurzfristig spürbare Erfolge erreicht werden können.
Inhalte:
• Methoden für einen betrieblichen Umweltschutz
• Schnittstellen zwischen betrieblichem Umweltschutz und QM
• Umweltkennzahlen und -indikatoren zur Erfolgsmessung
• Sofortmaßnahmen für betrieblichen Umweltschutz
27.04. – 29.04.2015
02.09. – 04.09.2015
12.11. – 13.11.2015
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Qualifizierungen von Schlüsselkometenzen
Qualitätsmanagement
DIN EN ISO 9001:2015
Änderungen und Auswirkungen
Im September 2015 wird die Revision der ISO 9001 erwartet, welche die
derzeitige Version aus dem Jahr 2008 ersetzen soll. Einige Gewissheiten
scheint es schon zu geben: So wird sich zum einen die formale Struktur
ändern, die Norm soll der sogenannten High Level Structure folgen, die eine
identische Definition und Struktur für alle Managementsysteme sowie den
einheitlichen Gebrauch von Begriffen und Kerntexten gewährleisten soll.
Zum anderen kann davon ausgegangen werden, dass der prozessorientierte Ansatz innerhalb der Norm verstärkt und ein risikobasierter Ansatz in
die Norm eingearbeitet wird. Im prozessorientierten Ansatz, in den Abschnitten „Führung” und „Planung” soll der Fokus auf dem Risikomanagement liegen.
Ziel dieses Seminars ist die Beantwortung der Fragen: „Welche Änderungen
wird es geben?” und „Was muss ich konkret beachten?”
SEMINAR-NR. A4-235/15
ZIELGRUPPE:
Weiterbildung für Qualitätsbeauftragte,
Qualitätsmanager/innen sowie Leitungsund Führungskräfte
DOZENT/IN:
Rainer Schwarz
ZUSTäNDIG:
Angela Göring
TERMIN:
Mo. 09.11.2015, 14:00 Uhr –
Di. 10.11.2015, 16:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
450 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 490 € für
externe Teilnehmer/innen
Werteorientiertes Management
Detailinformationen finden Sie auf S. 31
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weitere Veraemenfeld
zum Th
Verantwortungsbewust Einkaufen
Einbindung von Umwelt- und Sozialstandards
in die Einkaufsprozesse von Kitas
Detailinformationen finden Sie auf S. 62 / 75
www.awo-bundesakademie.org
50 | 51
Kommunikation, Marketing und Neue Medien
Kommunikation, Marketing und Neue Medien
FaDA - Fachsprache Deutsch in der Altenpflege
Multiplikatoren- und Trainerschulung (Train the Trainer)
Vorankündigung:
Professionelle Online-Kommunikation in der Wohlfahrtspflege
FaDA - Fachsprache Deutsch in der Altenpflege ist ein Schulungskonzept zur
berufs- und arbeitsplatzbezogenen Sprachförderung für Pflegekräfte mit
Migrationshintergrund. Dabei orientiert sich die Qualifizierung am tatsächlichen fachsprachlichen und kommunikativen Bedarf am Arbeitsplatz einer
Pflegekraft. Der individuelle Lernbedarf wird in der aktiven Mitgestaltung
und Beteiligung der Teilnehmenden berücksichtigt.
SEMINAR-NR. A2-716/15
Mit der FaDA Multiplikatoren- und Trainerschulung werden die Teilnehmenden für die Umsetzung des FaDA Schulungskonzeptes qualifiziert und
erhalten ein Zertifikat.
DOZENT/IN:
In dieser Schulung werden folgende Themen bearbeitet:
• Das FaDA Schulungskonzept: von der Sprachbedarfsermittlung bis zu den
Modulen
• Methoden der Sprachbedarfsermittlung
• Inhalte der Module
• Anwendung authentischer Materialien
• Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung
• Die FaDA Onlinelernmodule
Die Teilnehmenden erarbeiten Transfermöglichkeiten für die eigene Praxis.
ZIELGRUPPE:
Multiplikator/innen aus der Altenhilfe sowie aus der berufsbegleitenden
Sprachförderung, Dozent/innen
und Trainer/innen
Susanne Hellweg
N.N.
ZUSTäNDIG:
Dragica Baric-Büdel
TERMIN:
Mi. 16.09.2015, 13:00 Uhr –
Do. 17.09.2015, 15:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
120 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 140 € für
externe Teilnehmer/innen
Die Anforderungen an eine professionelle OnlineKommunikation sind in den letzten Jahren enorm
gestiegen. Social Media Management, Online-Management, Neue Medien, die schon gar nicht mehr
so neu sind: Die Kommunikationsabteilungen von
Unternehmen stehen vor starken Herausforderungen im Umgang mit den Online-Medien.
Es gibt eine Reihe von Bildungsanbietern, die zu
lukrativen Preisen - besonders für klassische Wirtschaftsunternehmen - Seminare anbieten. Für die
sozialen Unternehmen und die Wohlfahrtspflege
gibt es dagegen kaum zielgerichtete Angebote.
Diese Modulreihe, die leider zur Drucklegung des
Programms noch in der Erarbeitung ist, richtet sich
an diese spezielle Zielgruppe. In fünf Seminaren,
die als eigenständige Module angeboten werden,
lernen Sie verschiedene Aspekte einer professionellen Online-Kommunikation näher kennen.
Folgende Themen sind geplant je in einem 2-Tagesseminar in Berlin.
• Einstieg in die professionelle OnlineKommunikation
• „Von der Idee zur eigenen Social Media
Kampagne - Konzeption und Management
eines Social Media Projekts”
• „Vernetzung ist der Schlüssel zum Erfolg Reichweiten erhöhen und die eigene(n) Zielgruppe(n) effektiver erreichen”
• Professionelles Social Media Marketing und
Monitoring
• Online-Fundraising - Das ist nicht einfach nur
Geld online sammeln!
ZIELGRUPPE:
ZUSTäNDIG:
Verantwortliche für die
Öffentlichkeitsarbeit in
sozialen Unternehmen und
Wohlfahrtsverbänden
Stefan Hoffmann
TERMIN UND ORT:
werden noch bekannt
gegeben
Wie wirke ich in Verhandlungen?
Ihr persönliches Feedbackseminar
Schüchtern Sie andere ein oder werden Sie selbst leicht eingeschüchtert? Wie wirken Sie auf Ihre Verhandlungspartner/innen? Kennen Sie Ihre
Stärken, aber auch Ihre wunden Punkte in Verhandlungen?
Sie können nur erfolgreich sein, wenn Sie sich selbst kennen. Und wenn Sie
wissen, wie Sie am besten Ihre Ziele erreichen. Genau das erfahren Sie in
diesem Seminar.
Das macht Sie verhandlungssicher und erweitert Ihren Handlungsspielraum. So können Sie Ihre individuelle Erfolgsstrategie bei künftigen Verhandlungen festlegen.
Die Inhalte:
• Verhandeln auf der emotionalen Ebene
• Wie wirke ich in Gruppen und auf Fremde?
• Stimmt mein Selbstbild mit meinem Fremdbild überein?
• Das Persönlichkeitsmodell nach der Biostrukturanalyse
• Welcher Verhandlungstyp bin ich?
• Mit welchen Strategien kann ich erfolgreich verhandeln?
• Ein kurzer Ausflug in die wichtigsten Verhandlungstechniken
SEMINAR-NR. A3-313/15
ZIELGRUPPE:
Fach- und Führungskräfte, die
Verhandlungen führen
DOZENT/IN:
Dr. Christian Schmid-Egger
ZUSTäNDIG:
Verena Rösner
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weitere Ve emenfeld
zum Th
TERMIN:
Mo. 09.02.2015, 10:00 Uhr –
Di. 10.02.2015, 16:00 Uhr
ORT: Berlin
TN-BEITRAG:
inkl. Seminarverpflegung
350 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 420 € für
externe Teilnehmer/innen
Einfach online kommunizieren
Öffentlichkeitsarbeit zwischen Pressearbeit und Social Media
Detailinformationen finden Sie auf S. 68
Die Übernachtung ist selbstständig und auf eigene Kosten zu organisieren.
www.awo-bundesakademie.org
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Kommunikation, Marketing und Neue Medien
Kommunikation, Marketing und Neue Medien
Online-Beratung: Modelle und Methoden
Zertifikatsreihe
Modul 1: Grundkurs Online-Beratung: Modelle und Methoden
In der Online-Beratungsarbeit geht es um Schreiben statt Sprechen und
Lesen statt Hören – sie ist an die Schriftlichkeit gebunden. Und so sind
die Kompetenzen der mündlichen Beratung nicht eins zu eins zu übertragen, da sie den Gegebenheiten der kanalreduzierten Kommunikation
und Beratung nicht gerecht werden. Der Grundkurs gibt eine Einführung
in die Besonderheiten der Kommunikation via Internet in Theorie und
Praxis. Verständliche Wissensvermittlung, persönliches Lernen und praxisnahe Übungen greifen ineinander.
Der Grundkurs trainiert die Erweiterung der eigenen Beratungskompetenz
im Hinblick auf die Kommunikation und Beratung per E-Mail und Chat.
Theorie und praktische Übungen vermitteln eine detaillierte Kenntnis der in
der Schriftlichkeit begründeten Beschränkungen und Möglichkeiten.
ZIELGRUPPE:
Inhalte:
• Theoretische Einführung in die Grundlagen der webbasierten
Online-Beratung
• Besonderheiten der internetgestützten Kommunikation
• Vermittlung der grundlegenden Unterschiede zwischen der mündlichen
Beratung von Angesicht zu Angesicht oder der telefonischen Beratung
zu der asynchronen E-Mail-Beratung und der synchronen ChatBeratung
• Struktur zur Beantwortung von Erst-E-Mails anhand des Vier-FolienKonzepts
• Übungen zu unterschiedlichen Themen in der sozialen Arbeit und der
Beratungsarbeit anhand gezielter Antworten
• Trainieren der Lese- und Schreibkompetenz
• Simulation eines schriftlichen Beratungssetting in der Rolle des Ratsuchenden
TN-BEITRAG:
Fachkräfte aus Beratungseinrichtungen
aller Themenfelder
DOZENTENTEAM:
Birgit Knatz
Bernard Dodier
ZUSTäNDIG:
Stefan Hoffmann
SEMINARZEITEN:
Mi. 09:00 Uhr – Do. 17:00 Uhr
ORT: Berlin
inkl. Seminarverpflegung
350 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 420 € für
externe Teilnehmer/innen je Modul
Die Übernachtung ist selbstständig und
auf eigene Kosten zu organisieren.
und rechtlichen Bestimmungen, im Hinblick auf suizidale Anfragen. Es bedarf ebenfalls eine Sicherheit bei den rechtlichen Interventionsmöglichkeiten z.B. bei Häuslicher Gewalt, Kindeswohlgefährdung und sexuellem
Missbrauch.
Dieser Kurs baut auf den Inhalten des Grundkurses auf und vermittelt die
praktische Umsetzung der im ersten Seminar gewonnenen Erkenntnisse über
Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten der Online-Kommunikation.
Inhalte:
• Reflexion der eigenen Online-Beratungsarbeit
• Supervision der Schreibkompetenz
• Sensibilisierung für netzspezifische Situationen wie die der Kanalreduktion
• Auftragsklärung in der webbasierten Beratung
• Theorie und Praxis des Bewusstheitsrads (nach MILLER/MILLER) und
das SET-Kommunikationsmodell nach Kreismann und Straus für die
Online-Kommunikation
• Umgang mit suizidalen E-Mails und Chats
Spezifische Voraussetzungen zur Teilnahme:
• Teilnahme am Grundkurs Online-Beratung
• Solide Internet- und PC-Kenntnisse
Zeitrahmen:
• Präsenztage: 2 / Unterrichtsstunden:16
• Online-Phase 3 Monate / Unterrichtsstunden: 16
• 2 Chat-Termine, Feedback zu den Aufgaben, schriftliche Erstellung der
Expertisen,
• Hausarbeit: Transfer des eigenen Beratungsansatzes ca. 10.000 Zeichen
Spezifische Voraussetzungen zur Teilnahme:
• Solide Internet- und PC-Kenntnisse
Zeitrahmen:
• Präsenztage: 2 / Unterrichtsstunden: 16
• Online-Phase 3 Monate / Unterrichtsstunden: 16
• 2 Chat-Termine, Feedback zu den Aufgaben, schriftliche Auswertung
der Simulation „Rollenwechsel”
Modul 2: Aufbaukurs Online-Beratung: Modelle und Methoden
Die in der Online-Beratung Tätigen sind vor die Herausforderung gestellt,
sich ein Bild nur anhand von „Gewissheiten” auf Basis der schriftlichen
Kommunikation zu machen. Welche Konzepte und Modelle sind tauglich,
um die Qualität der Online-Beratung zu fördern? Wie gelingen Interventionen, um den Online-Beratungsprozess in erfolgversprechende Bahnen
zu lenken? Welche Interventionen werden als hilfreich und unterstützend,
welche als störend und verwirrend empfunden? Die Anonymität der Ratsuchenden schafft einen Raum, Grenzsituationen offener zu formulieren.
Das erfordert eine Auseinandersetzung mit eigenen Grenzen und ethischen
www.awo-bundesakademie.org
Modul 3: Eröffnung einer virtuellen Beratungsstelle
Wie funktioniert die Online-Beratung ganz konkret? Welche persönlichen
Fähigkeiten brauche ich als Online-Berater/in? Welche technischen Rahmenbedingungen sind notwendig? Welche Formen der Öffentlichkeitsarbeit
sind sinnvoll? Sollen wir Chat- oder E-Mail-Beratung anbieten oder beides?
Wie kann meine Beratungsstelle oder meine Praxis sicher und geschützt
mit Klientinnen und Kunden kommunizieren? Wie finde ich zusätzliche
Finanzierungsmöglichkeiten? Wie kann ich, wenn mein Angebot nicht kostenfrei ist, abrechnen? Wie soll meine Webseite aussehen? Wie wichtig sind
soziale Netzwerke?
Dieser Kurs baut auf den Inhalten des Grundkurses auf und vermittelt die
praktische Umsetzung der im ersten Seminar gewonnenen Erkenntnisse
über Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten in der Online-Kommunikation in die Praxis.
54 | 55
Kommunikation, Marketing und Neue Medien
Methoden und Arbeitstechniken
Moderation von Besprechungen, Projektgruppen
und Workshops
Inhalte:
Die Arbeit im Internet erfordert eine Umorganisation im personellen Bereich.
• Es muss gewährleistet sein, dass eingehende E-Mails beantwortet
werden und dies innerhalb eines festgesetzten Zeitfensters geschieht.
• Das Chat-Angebot braucht ein Zeitfenster.
• Die Fragen nach offenem oder geschlossenem Chat. Beantwortung
von Folge-E-Mails durch dieselbe Person müssen in das Konzept eingebunden werden.
• Der Notdienst und die Vertretung müssen geregelt sein.
• Die Qualitätsstandards im technischen und fachlichen Bereich und die
Fragen zum Datenschutz, zur Datenspeicherung und Datensicherung
müssen geklärt sein.
• Die Finanzierung sollte sichergestellt werden, durch die Online-Beratung
erschließen sich eventuell andere Finanzierungsmöglichkeiten.
• Digitale Öffentlichkeitsarbeit in sozialen Netzwerken und die eigene
Webseite müssen das Angebot begleiten.
Die Arbeit in Teams, Arbeits- und Projektgruppen gehört heute überall zum
beruflichen Alltag. Die Erfahrungen und Bewertung unzähliger Sitzungen
ist jedoch sehr zwiespältig: während die einen mit hoher Konzentration
und Spaß viele verwendbare Ergebnisse produzieren, sind andere häufig
enttäuscht und angestrengt von den Treffen, Workshops und Arbeitsgruppen. Nicht selten liegt der Grund in einer unzureichenden Moderation. Der
Aufbau von Moderationskompetenz bildet eine wesentliche Grundvoraussetzung in der eigenen Einrichtung, interne Ressourcen zu mobilisieren und
hierdurch den gesellschaftlichen Anforderungen an die Arbeit ideenreich zu
begegnen.
In diesem Seminar lernen Sie, Ihre Besprechungen ergebnisorientiert sowie
Ihre Workshops und Projektgruppen kreativ und zielorientiert zu leiten und
zu gestalten. Ziel ist es, die Kompetenz zu erlangen, alle Teilnehmenden in
Diskussionsprozesse einzubinden, professionelle Strukturierungsmöglichkeiten anzuwenden sowie Entscheidungsprozesse auf den Punkt zu bringen.
SEMINAR-NR. A3-361/15
ZIELGRUPPE:
Führungskräfte, Einrichtungs-,
Bereichs- und Projektleitung
DOZENT/IN:
Insa Alea Böhme
ZUSTäNDIG:
Karin Kunert
TERMIN:
Mi. 18.02.2015, 14:00 Uhr –
Fr. 20.02.2015, 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
390 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 440 € für
externe Teilnehmer/innen
Spezifische Voraussetzungen zur Teilnahme:
• Teilnahme am Grundkurs Online-Beratung
Zeitrahmen:
• Präsenztage: 2 / Unterrichtsstunden: 16
• Online-Phase 3 Monate / Unterrichtsstunden: 16
• Das Modul beginnt mit einer Online-Phase!
Projektmanagement
 Modul 1:
Grundkurs Online-Beratung: Modelle und Methoden
Seminar-Nr. A8-300/15
 Modul 2:
Aufbaukurs Online-Beratung: Modelle und Methoden
Seminar-Nr. A8-301/15
 Modul 3:
Eröffnung einer virtuellen Beratungsstelle
Seminar-Nr. A8-303/15
04.03. – 05.03.2015
30.09. – 01.10.2015
03.06. – 04.06.2015
Projektarbeit ist auch in sozialen Organisationen zu einer akzeptierten
tragfähigen Arbeitsform geworden. Immer wieder schnell neue Ideen entwickeln, Pilotphasen organisieren, interdisziplinär arbeiten – das stellt erhöhte Anforderungen an das Projektmanagement. Über eine zielorientierte Planung und kontinuierliche Überprüfung des Projektverlaufs hinaus,
ist eine erfolgreiche Projektarbeit zunehmend durch das Bewältigen von
Widersprüchen gekennzeichnet. Eine professionelle Zusammenarbeit unterschiedlichster Beteiligter, klare Prioritäten sowie das rechtzeitige Erkennen von Störungen sind einige der wesentlichen Erfolgsfaktoren. Insbesondere im Verlauf der Startphase der Projekte werden die Weichen für
eine erfolgreiche und freudvolle Projektarbeit gelegt.
Sie lernen Methoden und Werkzeuge des Projektmanagements kennen und
reflektieren anhand Ihrer Praxisbeispiele Möglichkeiten der Gestaltung des
Projektmanagements. Sie können nach dem Seminar ihre Projektarbeit
zielorientiert strukturieren, Methoden der Prioritätensetzung anwenden
und Reibungsverluste besser erkennen. In dem Seminar haben Sie die
Möglichkeit, aktuelle Projekte zu beleuchten und konkrete Erkenntnisse
für Ihre weitere Projektarbeit zu gewinnen.
www.awo-bundesakademie.org
SEMINAR-NR. A3-362/15
ZIELGRUPPE:
Führungskräfte, Einrichtungs-,
Bereichs- und Projektleitung
DOZENT/IN:
Insa Alea Böhme
ZUSTäNDIG:
Karin Kunert
TERMIN:
Mo. 20.04.2015, 14:00 Uhr –
Mi. 22.04.2015, 13:00 Uhr
ORT: Berlin
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
390 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 440 € für
externe Teilnehmer/innen
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Methoden und Arbeitstechniken
Methoden und Arbeitstechniken
Case Management
Professionalisierung in der Sozialarbeit - Zertifikatsreihe
Case Management (dt.: Fall- oder Unterstützungsmanagement) ist eine
Form der „kundenorientierten” Fallberatung und -betreuung.
Die Rolle der Beraterin/des Beraters wechselt dabei von dem klassischen
„Ich regle das für Dich” zu einer Managerin/einem Manager für die zu erbringenden Unterstützungsleistungen. Die Berater/innen werden die neue
Rolle trainieren. Das Einschätzen von den Bedürfnissen der Ratsuchenden,
das gemeinsame Formulieren von Zielsetzungen und das Erstellen eines
individuellen Unterstützungsplans gehören dabei zu den wichtigsten
Handlungsschritten der Case Managerin/des Case Managers.
ZIELGRUPPE:
Die Kursreihe besteht aus drei Modulen. Zwischen dem ersten und zweiten
Modul werden regionale Arbeitsgruppen (zwei eintägige Treffen, Praxisbegleitung und kollegiale Beratung unter Anleitung von Mentoren) durchgeführt.
Verena Rösner
Mitarbeiter/innen aus allen sozialen
Arbeitsfeldern, in denen die Klient/
innen im Mittelpunkt der Beratung
stehen
DOZENTENTEAM:
Dirk von der Osten
Slobodanka Sljoka
ZUSTäNDIG:

Einstieg in die Teilprozesse:
• Umsetzung
• Steuerung
• Evaluation

Formulierung von Themen für die Hausarbeiten
Modul 3: Fortschreibung der Teilprozesse; Auswertung der Qualitätszirkel;
Kolloquium

Einstieg in die Teilprozesse:
• Evaluation
• Desengagement
• nachhaltige Wirkungsprüfung
inkl. Übernachtung/Verpflegung

Präsentation der Hausarbeiten
420 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 480 € für
externe Teilnehmer/innen je Modul

Erstellung einer Leistungsvereinbarung

Zertifikatsverleihung
SEMINARZEITEN:
Mi. 15:00 Uhr – Sa. 13:00 Uhr
TN-BEITRAG:
Modul 1: Einstieg in das Case Management – vom Intake bis zur Planung

Analyse der eigenen Beratungsmethode

Einstieg in die Theorie und Praxis des Case Management durch:
• Methodenpräsentation und -diskussion
• Methodentraining
• Moderationstechniken (z.B. MindMap)
• Anwendung von CM in der Sozialberatung/Einzelfallberatung (Fallbeispiele)

Einstieg in die Teilprozesse:
• Intake
• Assessment
• Zielsetzung
• Planung I
• Formulierung von Arbeitsaufträgen für die berufliche Praxis und
die Regionalgruppen
Kurs M
 Modul 1: Hannover
Einstieg in das Case Management - vom Intake
bis zur Planung

Regionalgruppen
Seminar-Nr. A3-371/15
27.05. – 30.05.2015
Seminar-Nr. A3-374/15
 Modul 2: Remagen-Rolandseck
Qualitätsoptimierung und Fortschreibung der
Teilprozesse
Seminar-Nr. A3-372/16
 Modul 3: Remagen-Rolandseck
Fortschreibung der Teilprozesse; Auswertung der
Qualitätszirkel; Kolloquium
Seminar-Nr. A3-373/16
10.02. – 13.02.2016
08.06. – 11.06.2016
Regionalgruppen:
Die regionalen Arbeitsgruppen werden zwischen dem ersten und zweiten
Modul durchgeführt. Sie umfassen zwei eintägige Treffen sowie Praxisbegleitung und kollegiale Beratung unter Anleitung von Mentor/innen.
Die Termine hierfür werden im Seminar vereinbart.
Modul 2: Qualitätsoptimierung und Fortschreibung der Teilprozesse

Auswertung der regionalen Arbeitsgruppen

zielorientiertes Koordinieren von Ressourcen und Effektivität /
Nachbesserung in Trainings

Reflexion der Praxis anhand der Berufsfelder Migrationsarbeit,
Gesundheitswesen, Sonstige
www.awo-bundesakademie.org
58 | 59
Methoden und Arbeitstechniken
Methoden und Arbeitstechniken
Das Integrierte Potenzial-Assessment
im Übergang Schule-Beruf
Potenziale Jugendlicher erkennen und fördern - Zertifikatsreihe
Diese Zertifikatsreihe wird in Zusammenarbeit mit dem Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit durchgeführt.
Potenzialanalysen, Kompetenzfeststellungsverfahren und Eignungsdiagnosen sind mittlerweile fester Bestandteil im Übergangssystem Schule-Beruf.
Die Anwendungspraxis dieser Methoden ist vielfältig und von unterschiedlicher Qualität.
Die Verbesserung diagnostischer Kompetenz wird von der Kultusministerkonferenz als zentrale Herausforderung gerade in der Förderung leistungsschwächerer Jugendlicher herausgestellt. Potenzialanalysen sind nach der
erfolgten Neuausrichtung arbeitsmarktpolitischer Instrumente Grundlage für Maßnahmen der beruflichen Integration, der Berufseinstiegs- und
Bildungsbegleitung, der Förderung von Schlüsselkompetenzen an Schulen
und der Entwicklungsberatung in der offenen Jugendarbeit.
Der AWO Bundesverband hat in Zusammenarbeit mit anerkannten Expertinnen und Experten ein methodisch fundiertes Konzept für ein integriertes
Potenzial-Assessment im Übergang Schule-Beruf entwickelt. Es verbindet
Diagnostik und Förderung, kombiniert unterschiedliche diagnostische Verfahren, stellt die regionale Einbettung dieser Verfahren in den Vordergrund
und verbessert so den Übergang Jugendlicher in das Arbeitsleben.
ZIELGRUPPE:
Projektleitungen und Fachkräfte, die
Jugendliche im Übergang Schule-Beruf
begleiten und systematische Verfahren
zur Potenzialdiagnose einsetzen oder
beabsichtigen
LEITUNG:
Berndt de Boer
Angelika Herzog
DOZENTENTEAM:
Dr. Thorsten Bührmann
Heike Henze-Brokmann
Martin Lenz
ZUSTäNDIG:
Klaus Wagner
SEMINARZEITEN:
Mo. 14:00 Uhr – Do. 13:00 Uhr
Modul 2: Potenzialdiagnose und -förderung in der beruflichen
Orientierung
• Kennenlernen ausgewählter Methoden der Potenzial-Diagnositk:
Assessment-Center, biografische Verfahren und Tests
• Einbettung von Potenzial-Assessments in das lokale Übergangsmanagement Schule-Beruf
• Praxisnahe Evaluation von Diagnose- und Förderkonzepten
Modul 3: Kolloquium zum Praxistransfer
• Der Deutsche Qualifikationsrahmen – Anerkennung von nonformal
und informell erworbener Kompetenzen
• Präsentation der Projektarbeiten
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
Zu dieser Zertifikatsreihe:
Die Zertifikatsreihe soll die Kompetenz der Teilnehmenden so ausbauen,
dass sie qualitativ hochwertige Potenzial-Assessments planen und wirksam
anwenden können.
Modul 1: Grundlagen zur Potenzialdiagnose und -förderung
• Methodische Grundlagen der Potenzialanalyse
• Systematische Beobachtungs- und Beurteilungsprozesse
• Qualitätsstandards
Zwischen den Modulen B und C finden angeleitete Regionalgruppentreffen
zur Unterstützung des Praxistransfers statt.
90 € je Modul
Zertifikat:
Ein Zertifikat der AWO Bundesakademie kann erworben werden, wenn eine
vollständige Teilnahme erfolgt, eine selbstständige Projektarbeit vorgelegt
und in einer Präsentation vorgestellt wird.
Die Kursreihe umfasst drei Module:
 Modul 1:
Grundlagen zur Potenzialdiagnose und -förderung
Seminar-Nr. A6-375/15
 Modul 2:
Potenzialdiagnose und -förderung in der beruflichen
Orientierung
Seminar-Nr. A6-376/15
 Modul 3:
Kolloquium zum Praxistransfer
Seminar-Nr. A6-377/16
www.awo-bundesakademie.org
29.09. – 01.10.2015
25.11. – 27.11.2015
25.01. – 27.01.2016
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Methoden und Arbeitstechniken
Methoden und Arbeitstechniken
Verantwortungsbewusst einkaufen
Hier kommt alles zusammen
Einbindung von Umwelt- und Sozialstandards
in die Einkaufsprozesse von Kitas
Verwaltungskraft in Beratungsstellen
Als für den Einkauf einer Kita verantwortliche Person, sehen Sie sich täglich
mit einer großen Zahl von Anforderungen konfrontiert.
SEMINAR-NR. A4-363/15
Dabei müssen Sie nicht nur weitreichende rechtliche Vorgaben beachten,
auch die individuellen Erwartungen und Ansprüche verschiedener Interessensgruppen spielen eine wichtige Rolle.
Leitungen und Beschaffungsverantwortliche von Kindertagesstätten
Hier gewinnt das Thema Nachhaltigkeit an Bedeutung: Viele Produkte
unseres alltäglichen Bedarfs werden in sogenannten Billiglohnländern
unter erschreckenden ökologischen und sozialen Bedingungen hergestellt.
Unglücke und Skandale haben in jüngerer Vergangenheit die zum Teil
gravierenden Folgen für Mensch und Umwelt aufgezeigt und das gesellschaftliche Bewusstsein für diese Problemlage geschärft.
ZIELGRUPPE:
DOZENT/IN:
Johanna Paul
ZUSTäNDIG:
Steffen Lembke
TERMIN:
Mo. 01.06.2015, 12:00 Uhr –
Di. 02.06.2015, 16:00 Uhr
Auch Einrichtungen und Dienste der sozialen Arbeit sind nun gefordert, die
Herkunft der von ihnen verwendeten Produkte sowie die eigene Lieferkette
kritisch zu betrachten. Kindertagesstätten stehen dabei in einem besonderen Fokus: Eltern fordern Sicherheit darüber, dass die bei der Betreuung
ihrer Kinder eingesetzten Produkte sozial und ökologisch unbedenklichen
sind.
ORT: AWO Kreisverband Südost
Das Seminar soll Leitungen und Beschaffungsverantwortlichen von Kindertagesstätten dabei helfen, diese gestiegenen Anforderungen zu erfüllen.
Die Übernachtung ist selbstständig und
auf eigene Kosten zu organisieren.
Es werden die wichtigsten Beschaffungsfelder kritisch beleuchtet und gemeinsam mögliche Ansatzpunkte für die systematische Einbindung ökologischer und sozialer Kriterien in den betrieblichen Beschaffungsprozess
erarbeitet.
TN-BEITRAG:
inkl. Seminarverpflegung
230 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 260 € für
externe Teilnehmer/innen
Wenn es um den ersten Kontakt mit Anfragenden oder Ratsuchenden, den
sensiblen und vertraulichen Umgang mit ihren Anliegen, um ein kompetentes und souveränes Auftreten gegenüber den Kooperationspartnern der
Beratungsstelle oder um die gute Zusammenarbeit im Team geht - immer
ist die Verwaltungskraft einbezogen und nicht selten steht sie im Fokus der
Dynamik.
SEMINAR-NR. A6-367/15
Obwohl Verwaltungskräften in Beratungsstellen eine hohe Verantwortung
in der Gestaltung der spezifischen Arbeitsabläufe zukommt, stehen ihre
konkreten Aufgaben und Bedingungen manches Mal eher am Rande der
kollegialen Aufmerksamkeit. Wir geben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung von Beratungsstellen Gelegenheit, ihre Erfahrungen
auszutauschen und auszuwerten.
DOZENTENTEAM:
ZIELGRUPPE:
Verwaltungskräfte in Beratungsstellen,
z.B. Erziehungs-, Sucht-, Frauen-,
Migrations-, Schwangerschafts-,
Schuldnerberatungsstellen
Anja Geißler
Otto C. Meyer
ZUSTäNDIG:
Otto C. Meyer
TERMIN:
Wir möchten mit ihnen an ihren Kompetenzen und Potenzialen und deren
Weiterentwicklung, ihrem beruflichen Selbstverständnis im Rahmen der
Einrichtung und an Fragen der Einbeziehung in das Gesamtkonzept der
Einrichtung arbeiten. Themen aus der alltäglichen Praxis, z.B. Konfliktsituationen mit Ratsuchenden oder mit dem Team, werden in die Gestaltung des Programms einfließen, das entlang den eingebrachten Fragestellungen und Wünschen der Teilnehmenden zu Beginn des Seminars
gemeinsam abgestimmt wird.
Mo. 29.06.2015, 15:00 Uhr –
Mi. 01.07.2015, 13:00 Uhr
ORT: Berlin
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
250 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 300 € für
externe Teilnehmer/innen
Hauswirtschaft zieht mit
Konflikte im Arbeitsalltag
In Einrichtungen der Jugendhilfe erbringen die hauswirtschaftlichen Teams
einen Teil der erzieherischen Gesamtleistung. Oft eher am Rande sind sie in
den Alltag und seine Konfliktlagen mit einbezogen oder direkt betroffen.
Nicht selten sind sie für die Jugendlichen wichtige Bezugspersonen – ohne
diese Rolle systematisch im Einrichtungskonzept ausgestalten zu können.
SEMINAR-NR. A6-364/15
ZIELGRUPPE:
Mitarbeiter/innen der Hauswirtschaft
in Einrichtungen der Jugendhilfe
DOZENT/IN:
Wir möchten in dieser Veranstaltung die Hauswirtschafter/innen im Bereich
der Jugendhilfe zu Wort kommen lassen, um an Themen zu arbeiten wie:
Ursula Maier-Elischer
•
•
•
•
•
•
Otto C. Meyer
Kontakt und Abgrenzung zu den Kindern
Umgang mit Gefühlen
Konflikte im Arbeitsalltag
Basiskommunikation
Umgang mit Stress
Vermeidung von Burn-Out-Tendenzen
ZUSTäNDIG:
TERMIN:
Mo. 01.06.2015, 15:00 Uhr –
Mi. 03.06.2015, 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
200 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 250 € für
externe Teilnehmer/innen
www.awo-bundesakademie.org
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Methoden und Arbeitstechniken
Methoden und Arbeitstechniken
Motivierende Gesprächsführung
Fördermöglichkeiten bei der Aktion Mensch
Förderung von Veränderungsbereitschaft
Seminar für Einsteiger
Die Motivierende Gesprächsführung ist ein sowohl klientzentriertes als
auch direktives Beratungskonzept, das von MILLER und ROLLNICK Anfang
der 1990er Jahre entwickelt wurde („Motivational Interviewing”/MI). Es hat
seitdem viel Zuspruch gefunden und seine Wirksamkeit wurde mehrfach in
Studien evaluiert. Inhalt des MI ist die Arbeit mit der Motivation zur Änderung problematischer Verhaltensweisen, wie z.B. Suchtmittelmissbrauch.
Der Umgang mit Ambivalenz und Widerstand steht im Zentrum der Motivierenden Gesprächsführung.
SEMINAR-NR. A1-368/15
Das Seminar richtet sich an Fachkräfte der Suchthilfe sowie anderer Arbeitsbereiche. Es führt ein in die Grundhaltung, die Grundprinzipien und die
Strategien des MI. Die Anwendung im Beratungsalltag wird geübt und es
besteht die Möglichkeit zum Austausch. Das Seminar ist eine grundlegende
Einführung in MI, ist aber auch für Teilnehmende früherer Seminare zur
Auffrischung und Vertiefung geeignet.
Renate Hofmann-Freudenberg
Inhaltliche Schwerpunkte:
• Strategien und Techniken im Umgang mit Widerständen
• Strategien zur Stärkung der Selbstwirksamkeit
• Aktivierung von Ressourcen für Veränderung.
ZIELGRUPPE:
Mitarbeitende aus Einrichtungen
der Suchthilfe, Sozialpsychiatrie,
Wohnungslosenhilfe, Behindertenhilfe,
Jugendhilfe, Gesundheit, Vorsorgeund Rehakliniken
DOZENT/IN:
ZUSTäNDIG:
Natali Reindl
TERMIN:
Mo. 23.03.2015, 14:30 Uhr –
Mi. 25.03.2015, 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
270 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 295 € für
externe Teilnehmer/innen
Biografie in der Suchtberatung
Sie haben eine Idee, planen eine kleine Aktion oder möchten ein größeres Projekt umsetzen? Ihre Einrichtung verfügt jedoch leider nicht über die
benötigten finanziellen Mittel, um Ihre Vorstellungen Realität werden zu
lassen? Hier könnten die Fördermöglichkeiten der Aktion Mensch für Sie
von Interesse sein.
SEMINAR-NR. A3 640/15
In diesem Seminar lernen Sie Grundlegendes über die Förderung von
Deutschlands größter Soziallotterie für Menschen mit Behinderungen und
für Kinder- und Jugendliche.
DOZENTENTEAM:
Aber wie kommen Sie von der Idee zum Projektkonzept und zur Formulierung einen Förderantrags? Anhand von Beispielen aus Ihrer Praxis wird
exemplarisch erarbeitet, wie aus Ideen Ziele und Maßnahmen entwickelt
und Projektplanungen erstellt werden.
Damit Sie am Ende einen Antrag mit guten Chancen zur Bewilligung formulieren können, werden im Seminar die Ideen der Teilnehmenden und die
bestehenden Förderbedingungen miteinander abgeglichen. Die Veranstaltung endet mit konkreten Hinweisen zur Antragstellung.
Inhaltliche Schwerpunkte:
• Handlungsfelder der Aktion Mensch
• Überblick über die Fördermöglichkeiten der Aktion Mensch
• Was ist ein Projekt?
• Wozu wird eine Projektplanungsübersicht benötigt?
• Wie erstelle ich eine Projektstrukturplanung?
• Erfüllen meine Ideen die Finanzierungbedingungen der Aktion Mensch?
• Was macht einen erfolgreichen Projektantrag aus?
ZIELGRUPPE:
AWO-Mitarbeiter/innen, die beabsichtigen erstmals Anträge bei
der Aktion Mensch zu stellen
Insa Alea Böhme
Fabian Schwarz
ZUSTäNDIG:
Verena Rösner
TERMINE:
Do. 28.05.2015, 11:00 Uhr –
Fr. 29.05.2015, 16:00 Uhr
ORT: Berlin
TN-BEITRAG:
inkl. Seminarverpflegung
160 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 200 € für
externe Teilnehmer/innen
Die Übernachtung ist selbstständig
und auf eigene Kosten zu organisieren.
Motivationen von Berater/innen und Ratsuchenden
In der Beratung von Menschen mit Abhängigkeiten prägen nicht nur die
persönlichen Bedarfe und die Persönlichkeit der Ratsuchenden den Beratungsprozess, sondern auch die Biografie der Beratenden beeinflusst den
Verlauf der Intervention.
Ausgehend vom individualpsychologischen Ansatz nach Alfred Adler, nach
dem es Ziel eines jeden Menschen ist, in der Gemeinschaft dazuzugehören
und für sie einen Beitrag zu leisten, richtet dieses Seminar den Blick zunächst auf die Gründe für die Entstehung von Abhängigkeiten sowie auf
die Erfahrungen und inneren Strukturen abhängiger Klient/innen. In den
unbewussten sozialen „Strategien”, die hinter einer Sucht stehen können,
verbergen sich häufig Ressourcen, die im Arbeitsalltag wenig gewürdigt
werden (können). Die Fortbildung gibt im nächsten Schritt den teilnehmenden Fachkräften die Möglichkeit, sich ihr eigenes Gewordensein durch
praktische Übungen zu vergegenwärtigen und besser zu verstehen. So entstehen Erkenntnisse über die persönliche Beratungsmotivationen und -fähigkeiten, die dann bewusster eingesetzt werden können.
Je nach Bedarf der Gruppe können auf dieser Basis Störungs- und Konfliktsituationen in den Einrichtungen bearbeitet werden und Anregung für den
kollegialen Austausch etwa in Form einer Intervisionsmethode erfolgen.
www.awo-bundesakademie.org
SEMINAR-NR. A1-369/15
ZIELGRUPPE:
Fachkräfte der Suchthilfe aus Beratungsstellen und Suchthilfeeinrichtungen, aus
Psychiatrie, Straffälligenhilfe, Erziehungsberatung, Elternarbeit und Interessierte
DOZENT/IN:
Inge Koopmans
ZUSTäNDIG:
Natali Reindl
TERMIN:
Do. 26.03.2015, 10:00 Uhr –
Fr. 27.03.2015, 15:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
140 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 170 € für
externe Teilnehmer/innen
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14.03.14 14:26
64 | 65
Ehrenamtliches Engagement
Methoden und Arbeitstechniken
ZMAV – Schulungen für Anwender/innen der
ZMAV-Software
Die Schulung besteht aus einer Grund- und Aufbauschulung.
Inhalt der Grundschulung:
In der Grundschulung werden die Grundfunktionen der ZMAV-Datenbank
für die Datenpflege vermittelt und die Möglichkeiten des Programms
(Geburtstags-, Jubilar-, Kassierlisten, Statistiken) erläutert. Dabei wird auf
Neuerungen und Programmanpassungen eingegangen, die die verschiedenen Programm-Updates mit sich gebracht haben.
Inhalt der Aufbauschulung:
• Erweiterte Anwendungen der ZMAV-Software
• Datenexport aus der ZMAV
• Schulungsmodule Word: Serienbrief- und Etikettenerstellung
• Schulungsmodule Excel: Weiterverarbeitung, Listenverwaltung,
Statistiken, Filter, einfache Berechnungen
 Hannover
Seminar-Nr. A7-350/15
10.03. – 11.03.2015
 Frankfurt
Seminar-Nr. A7-351/15
28.04. – 29.04.2015
 Stuttgart
Seminar-Nr. A7-352/15
09.06. – 10.06.2015
 Berlin
Seminar-Nr. A7-353/15
30.06. – 01.07.2015
 Hannover
Seminar-Nr. A7-354/15
07.07. – 08.07.2015
 Magdeburg
Seminar-Nr. A7-355/15
08.09. – 09.09.2015
 Hamburg
Seminar-Nr. A7-356/15
29.09. – 30.09.2015
 Frankfurt
Seminar-Nr. A7-357/15
06.10. – 07.10.2015
 Stuttgart
Seminar-Nr. A7-358/15
13.10. – 14.10.2015
 Erfurt
Seminar-Nr. A7-359/15
10.11. – 11.11.2015
 Berlin
Seminar-Nr. A7-360/15
24.11. – 25.11.2015
www.awo-bundesakademie.org
ZIELGRUPPE:
ZMAV-Anwender/innen in den
AWO-Gliederungen
DOZENT/IN:
Ulrich Lomberg
ZUSTäNDIG:
Niels Fischer
SEMINARZEITEN:
10:00 Uhr – 16:00 Uhr
TN-BEITRAG:
inkl. Seminarverpflegung
160 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder
66 | 67
Ehrenamtliches Engagement
Ehrenamtliches Engagement
Konzeption von Anträgen für Projekte zur Integration
von eingewanderten Menschen
Einfach online kommunizieren
Öffentlichkeitsarbeit zwischen Pressearbeit und Social Media
Die Kommunikation in der Öffentlichkeitsarbeit hat sich in den letzten Jahren rasant geändert: Aus klassischer PR-Arbeit ist Social Media Management
geworden. Aus Offline wurde Online, aus Webseiten Blogs, aus Leserbriefen
Kommentare.
ZIELGRUPPE:
Wie reagiere ich darauf mit meiner Öffentlichkeitsarbeit?
Kerstin Müller
Dieses praxisorientierte Seminar richtet sich an ehrenamtliche Öffentlichkeitsarbeiter, die auf der Suche nach Tipps und Tools für die schnelle und
einfache Kommunikation zwischen Online und Offline sind.
Ehrenamtliche, Öffentlichkeitsverantwortliche
DOZENT/IN:
ZUSTäNDIG:
Stefan Hoffmann
TERMIN:
Di. 09:00 Uhr – Mi. 17:00 Uhr
Themen:
 1. Teil:
• Medien im Wandel der Zeit – warum wir heute liken, teilen,
kommunizieren (Input)
• Online-Tools zur Ergänzung der klassischen Öffentlichkeitsarbeit
(Blogs, facebook, twitter, flickr, Pinterest, Crowdfunding)
(Präsentation / Überblick)
• Medien im Mix – Konzeption einer eigenen Social Media Strategie

2. Teil:
• An Beispielen lernen (Vorstellung von Best Practice Beispielen)
• Sinnvolle Tools in meiner eigenen Arbeit (Praktische Arbeit /
Einrichtung von Tools, Seiten, Profilen...)
 Kurs 1
Seminar-Nr. A8-304/15
10.03. – 11.03.2015
 Kurs 2
Seminar-Nr. A8-305/15
15.09. – 16.09.2015
Werteorientiertes Management
Detailinformationen finden Sie auf S. 31
ORT: Berlin
TN-BEITRAG:
inkl. Seminarverpflegung
120 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 140 € für
externe Teilnehmer/innen
Die Übernachtung ist selbstständig und
auf eigene Kosten zu organisieren.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellt jährlich Mittel für
Projekte zur Integration von Einwander/innen zur Verfügung, die eine Fülle von Umsetzungsmöglichkeiten in allen Bereichen der Arbeiterwohlfahrt
ermöglichen. Gefördert werden gemeinwesenorientierte Projekte insbesondere zu folgenden Handlungsfeldern:
ZIELGRUPPE:
Mitarbeiter/innen aus allen sozialen
Feldern der AWO
DOZENTENTEAM:
•
•
•
•
•
•
•
Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements
Stärkung der interkulturellen Kompetenz
Gewalt-, Sucht- und Kriminalitätsprävention
Stärkung mitgebrachter Kompetenzen (ressourcenorientierter Ansatz)
Integration durch Sport und andere freizeitpädagogische Angebote
Unterstützung beim Übergang Schule-Beruf
Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern
Die Projekte sind dabei nicht an migrationsspezifische Einrichtungen gebunden, sondern können aus allen Bereichen heraus initiiert werden.
In der Praxis ist die Beantragung eines Projektes meist mit der Hürde
verbunden, dass Mitarbeitende die Konzeptentwicklung einer Projektidee
sowie die häufig langwierigen Formalitäten in ihre normale Arbeitszeit integrieren müssen. Zur Vorbereitung neuer Projektanträge der Förderrunde
2016 möchten wir einen Rahmen schaffen, in dem kreative Gedanken
miteinander ausgetauscht, zu Projektideen weiter entwickelt und antragsfähige Konzepte erarbeitet werden. Ideen werden diskutiert, gute Beispiele
geförderter Projekte präsentiert, die Förderrichtlinien vorgestellt und die für
einen Antrag vorgesehene Struktur der Projektkonzeption erarbeitet.
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weitere Veraemenfeld
zum Th
Sabine Weisgram
Wolfgang Barth
ZUSTäNDIG:
Sabine Weisgram
TERMIN:
Mo. 20.07.2015, 13:00 Uhr –
Mi. 22.07.2015, 14:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
190 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder
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weitere Ve emenfeld
zum Th
Die Zukunft der AWO gestalten –
Strategieentwicklung und Visionen
Die Magie effektiver Arbeitsorganisation
Detailinformationen finden Sie auf S. 30
Detailinformationen finden Sie auf S. 39
www.awo-bundesakademie.org
SEMINAR-NR. A2-701/15
Selbst- und Zeitmanagement / Ziel- und Ressourcenmanagement
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Ehrenamtliches Engagement
Ehrenamtliches Engagement
Freiwilliges Engagement in der Suchthilfe
Ins Archiv oder kann das weg?
Beratung und Unterstützung von Verantwortlichen in der Selbsthilfe
Grundlagen der Archivierung und Erstellung eines Sammlungskonzepts
für historisches Arbeiten in der AWO
Ehrenamtliche Leiter/innen und Teilnehmende von Suchtselbsthilfegruppen
berichten immer wieder, dass es schwierig ist, das in Fortbildungen Gelernte in der Arbeit vor Ort tatsächlich umzusetzen. Sie erleben Widerstände der
Selbsthilfegruppen-Mitglieder oder andere Schwierigkeiten, Veränderungen in den Gruppen anzuregen.
SEMINAR-NR. A1-405/15
Gruppenleiter/innen von Selbsthilfegruppen sind in einer besonderen Situation: Sie sind zugleich Leiter/innen und Gruppenmitglieder. Das erschwert häufig die Vermittlung neuer Sichtweisen.
DOZENT/IN:
Das Seminar bietet ein Forum, in Form von Gruppensupervision und kollegialer Beratung vorhandene Probleme zu besprechen. Des Weiteren lernen die Teilnehmenden, sich konstruktiv mit Erlebnissen, Konflikten und
Fragen auseinanderzusetzen, die im freiwilligen Engagement in der Suchtselbsthilfe entstehen. Ziel ist es, individuelle Problemlösungskonzepte zu
erarbeiten.
Natali Reindl
Das Seminar bietet die Möglichkeit zur Reflexion, zur emotionalen Entlastung, zur Erhöhung der Arbeitszufriedenheit und damit zur Stärkung
ehrenamtlichen Engagements.
ZIELGRUPPE:
Leiter/innen, Koordinator/innen,
Verantwortliche und ehrenamtlich
Tätige von Suchtselbsthilfegruppen
Jürgen Mühl
ZUSTäNDIG:
TERMIN:
Do. 08.10.2015, 14:30 Uhr –
So. 11.10.2015, 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
145 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 160 € für
externe Teilnehmer/innen
Orientierung, Unterstützung, Kooperation –
Was braucht die Selbsthilfe?
Die Entwicklungen in der professionellen Suchthilfe haben auch Auswirkungen auf die Suchtselbsthilfe. Neue Behandlungsformen, medizinische
Erkenntnisse, neue Zielgruppen und die Nutzung des Internets sind nur
einige Beispiele für diesen Wandel.
Es stellt sich also die Frage, welche Kooperationspartner und welche Unterstützungssysteme die Selbsthilfe hat bzw. braucht, um auch in Zukunft ein
wichtiger Baustein der Suchtbehandlung zu bleiben.
In Workshop erfolgt zunächst eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation der Selbsthilfegruppen und ein Ausblick auf weitere Entwicklungen
wird gegeben. Darauf aufbauend sollen die Teilnehmer/innen des Workshops erarbeiten, welche Formen der Unterstützung die Selbsthilfegruppen
zukünftig benötigen.
• Was wird in der AWO gesammelt? Z.B. Fotos, Postkarten, Drucksachen,
Fahnen, Dokumente, Bücher…
• Wozu wird gesammelt? Welche Ziele und welchen Nutzen soll die
Sammlung erfüllen?
• Wie wird eine Sammlung erweitert? Werden Nachlässe angenommen,
oder Aufrufe gestartet?
• Wer pflegt die Sammlung? Wer ist zuständig für die Sammlung und das
„Archiv”?
Behalten oder wegwerfen? Welche Objekte, Fotos und Dokumente sind
für die Zukunft von Bedeutung, um AWO-Geschichte „begreifbar” zu machen? Was kann guten Gewissens weg? Im Workshop werden Grundlagen
des Sammelns und der Archivierung an praktischen Beispielen geübt sowie
einfache Arbeits- und Objektschutzmaßnahmen vorgestellt. Damit soll gemeinsam eine Grundlage für ein mögliches Sammlungskonzept entwickelt
werden, das einen Rahmen für zukünftiges Sammeln bietet.
Die Übernachtung ist selbstständig und auf eigene Kosten zu organisieren.
SEMINAR-NR. A7-401/15
ZIELGRUPPE:
In der Arbeiterwohlfahrt historisch
Engagierte
DOZENT/IN:
Lydia Struck
ZUSTäNDIG:
Maike Eckel
TERMIN:
Do. 12.03.2015, 11:00 Uhr –
Fr. 13.03.2015, 15:00 Uhr
ORT: Berlin
TN-BEITRAG:
inkl. Seminarverpflegung
100 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder
Oral History in der AWO
Biografische Interviews als Methode zur Sicherung der Verbandsgeschichte
SEMINAR-NR. A1-406/15
ZIELGRUPPE:
Leiter/innen von Suchtselbsthilfegruppen, Verantwortliche in der
Selbsthilfe
DOZENT/IN:
Lässt sich die Verbandsgeschichte mittels Interviews festhalten/dokumentieren?
Die Methode der Oral History kann einen Beitrag zur Sicherung der Geschichte liefern, die nicht „ewig” verfügbar ist. Sie kann Sachverhalte
erhellen, zu denen schriftliche Quellen fehlen und strukturelle Zusammenhänge schaffen, die in schriftlichen Quellen meist wenig Berücksichtigung
finden.
SEMINAR-NR. A7-400/15
Weiterhin kann sie im Sinne der „erlebten Geschichte” Erfahrungen vermitteln: Biografische Werdegänge, persönliche Betrachtungsweisen usw.
ZUSTäNDIG:
Jürgen Mühl
ZUSTäNDIG:
Natali Reindl
TERMIN:
Do. 05.02.2015, 14:30 Uhr –
So. 08.02.2015, 13:00 Uhr
Neben den Kooperationspartnern vor Ort werden aber auch die Erwartungen an den Verband gesammelt. Diese sollen in die zukünftige Planung
(Seminare, Arbeitskreise u.ä.) einbezogen werden.
ORT: Remagen-Rolandseck
Praktische Methoden und Schritte zur Umsetzung runden diesen Workshop
ab.
145 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 160 € für
externe Teilnehmer/innen
www.awo-bundesakademie.org
Die AWO sammelt – von A bis Wo?
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
„Zeitzeugenarbeit” in der AWO, aber wie? Dieser Workshop möchte eine
Einführung und Anleitung bieten, um Interviews mit Menschen führen zu
können, die langjährig innerhalb der AWO engagiert sind oder waren. Die
wesentlichen Arbeitsschritte für die Vorbereitung und Durchführung biografischer Interviews werden erläutert, vorgestellt und selbst erprobt. Eine
weitere Rolle spielt die allgemeine Frage, was sich mit dieser Methode
herausfinden lässt und wo deren Grenzen sind. Die Erstellung von Interviewleitfragen und Möglichkeiten der Auswertung biografischer Interviews
werden im Fokus der Veranstaltung stehen.
ZIELGRUPPE:
In der Arbeiterwohlfahrt historisch
Engagierte
DOZENT/IN:
Frauke Paech
Maike Eckel
TERMIN:
Do. 05.03.2015, 11:00 Uhr –
Fr. 06.03.2015, 15:00 Uhr
ORT: Berlin
TN-BEITRAG:
inkl. Seminarverpflegung
100 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder
Die Übernachtung ist selbstständig und auf eigene Kosten zu organisieren.
70 | 71
Fachspezifische Qualifizierungen
Ehrenamtliches Engagement
Vertrauen ist gut - Wissen ist besser!
Grundlagen für Mitglieder in Vorständen und Aufsichtsgremien
In der AWO haben sich Frauen, Männer und junge Menschen als Mitglieder
sowie als ehren- und hauptamtlich Tätige zusammengefunden, um in
unserer Gesellschaft bei der Bewältigung sozialer Probleme und Aufgaben
zusammen zu wirken und um den demokratischen, sozialen Rechtsstaat zu
verwirklichen.
Die Tätigkeit in den Vorständen und Aufsichtsgremien ist von großer Bedeutung für die Sicherung des gemeinnützigen, wohltätigen und der allgemeinen Öffentlichkeit dienenden Zwecks unseres Wohlfahrtsverbandes.
Diese Tätigkeit bringt ein hohes Maß an Verantwortung mit sich und bedarf
besonderer Kenntnisse und Fähigkeiten.
ZIELGRUPPE:
ehrenamtliche Mitglieder von Vorständen und Aufsichtsorganen
DOZENTENTEAM:
Paul J. Bueren
Thomas Pollmann
Steffen Stötzel
ZUSTäNDIG:
Karin Kunert
SEMINARZEITEN:
Diese anspruchsvolle Aufgabe zu meistern, bedeutet die Kunst zu beherrschen, eine Organisation strategisch zu lenken und die Aufgabenerfüllung
der Organisation bewerten zu können.
Do. 18:00 – Sa. 17:00 Uhr
Neben dem Expertenwissen der Person bedarf es zusätzlicher personaler
Kompetenzen und eines speziellen Fachwissens aus den Bereichen Betriebswirtschaft und Recht, um die Mitgestaltung optimal auszuschöpfen.
Zum Themenkomplex „Führen und Leiten“ kann bei Bedarf ein zusätzliches
Seminar angeboten werden.
550 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
In diesem Seminar werden folgende Themenschwerpunkte zu betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fragestellungen behandelt:
1. Steuerung und Controlling
• Strategische Steuerung
• Sicherung der Werteorientierung
• Kontrolle des Geschäftsführungsorgans durch das Aufsichtsgremium
• Finanzplanung, Bilanz, Berichte und Kennzahlen lesen, bewerten und
Schlussfolgerungen ziehen können
2. Rahmenbedingungen und rechtliche Grundlagen
• Bedeutung, Anforderungen, Aufgaben, Rechte und Pflichten der
Tätigkeit im Vorstand und im Aufsichtsgremium
• Kenntnisse der gesetzlichen, satzungsmäßigen und verbandlichen
Aufgaben und Grundlagen (Vereins-, Steuerrecht, u.a. Gemeinnützigkeitsrecht)
• Haftungsfragen
 Berlin
Seminar-Nr. A3-120/15
24.09. – 26.09.2015
 Remagen-Rolandseck
Seminar-Nr. A3-121/15
03.12. – 05.12.2015
www.awo-bundesakademie.org
72 | 73
Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Internationaler Fachkräfteaustausch
„Ein Königreich für die Zukunft – Energie erleben
durch das Kindergartenjahr!”
Jugendhilfe in Russland und Deutschland
Präventive Ansätze und Arbeitsformen in der Kooperation zwischen
Jugendhilfe und Suchthilfe; IN- und OUT-Programm
Der AWO-Bundesverband führt seit 2001 regelmäßig Fachkräfteaustausche
in der Kinder- und Jugendhilfe mit dem Partner in Jekaterinburg (Ural)
durch. Daraus sind mittlerweile einige weitere Austauschmaßnahmen in
regionaler Trägerschaft erwachsen, wie zum Beispiel Jugendaustausche und
deutsch-russische Einrichtungspartnerschaften.
Im Rahmen des Fachkräfteaustausches werden im direkten Austausch mit
den Fach- und Führungskräften im Partnerland Arbeitsweisen, Methoden
und Konzeptionen kennengelernt bzw. dargestellt. Im integrierten Seminar
wird mit den russischen bzw. deutschen Fachleuten das Kennengelernte
kritisch reflektiert. So werden z.B. Fallbeispiele supervisorisch bearbeitet
oder Arbeitsstrukturen auf die Besonderheiten hin untersucht, die in die
eigene konzeptionelle Weiterentwicklung einbezogen werden können. Entsprechend hoch sind Effektivität und Gewinn des Austausches.
Besonderen Wert legen wir auf die Übertragbarkeit der Erkenntnisse und
Erfahrungen und damit auf die Nachhaltigkeit in der Umsetzung der erworbenen interkulturellen Kompetenz.
Ziel ist die Erweiterung der eigenen fachlichen Perspektive, insbesondere
durch den anregenden Blick von „Außen”. In der Auseinandersetzung mit
dem „Ähnlichen” aber doch „Fremden” liegt die große Chance zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung - auch für die entsendenden
Organisationen.
Im IN- und OUT-Programm 2015 setzen wir uns mit der Frage auseinander, wie Kooperation zwischen Jugendhilfe und Suchthilfe mit präventiven
Ansätzen und Arbeitsformen gelingen kann. Wir besuchen ambulante und
stationäre Einrichtungen für unterschiedliche Altersstufen und Zielgruppen
und reflektieren die Erfahrungen in einem deutsch-russischen Seminar mit
den Fachkräften, deren Arbeit wir vor Ort kennenlernen durften.
Themen des Programms werden Anfang 2015 mit dem russischen Partner
konkretisiert. Schon jetzt lassen sich folgende Bereiche benennen:
• Einführung in die Fach- und Steuerungsstrukturen in Deutschland
bzw. Russland
• Überblick über die fachlichen Standards
• Politische, gesellschaftliche und kulturelle Kontextbedingungen
• Hospitationen in Einrichtungen der Suchtkranken- und Jugendhilfe
und angrenzenden Arbeitsfeldern
• Deutsch-russisches Fachseminar / Praxisberatung
• Fragen zur Realisierung Interkultureller Kompetenz - Übertragbarkeit
und eigene Projekte
• Kooperationsplanung zwischen Trägern und Einrichtungen in beide
Ländern
Die Mitwirkung am IN-Programm 2015 in Berlin ermöglicht die Teilnahme
am OUT-Programm im Herbst 2015 in Jekaterinburg. Berichte aus den Vorjahren sind unter Dokumentationen/Veröffentlichungen auf der Seite der
AWO-Bundesakademie zu finden.
Für das Programm gelten gesonderte Teilnahmebedingungen.
www.awo-bundesakademie.org
Seminar zur Anwendung umweltpädagogischer Methoden in Kitas
ZIELGRUPPE:
Fach- und Leitungskräfte in der
Jugend- und Suchtkrankenhilfe und
angrenzenden Arbeitsfeldern
ZUSTäNDIG:
Otto C. Meyer
TERMINE, ORTE:
IN-Programm: Seminar-Nr. A6-502/15
Sa. 30.05.2015 – Sa. 06.06.2015
in Berlin und Umgebung
OUT-Programm: Seminar-Nr. A6-503/15
Sa. 10.10.2015 – Sa. 17.10.2015
in Jekaterinburg und Umgebung
(Sverdlovsker Gebiet)
TN-BEITRAG:
OUT-Programm:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmenden, das Thema „Energie erleben” während eines ganzen Jahres in die pädagogische Arbeit des
Kindergartenalltags zu integrieren. Es werden eine Vielzahl von Tipps und
Anregungen gegeben, wie das Thema Energie schon Kindergartenkindern
spannend, kindgerecht und abwechslungsreich vermittelt werden kann.
Die Fortbildung beginnt mit einem Vortrag: „Energie – was ist das?” In diesem wird den Teilnehmer/innen auf anschauliche Weise Hintergrundwissen
zum Thema Energie vermittelt.
Im Praxisteil werden ausgewählte Energieerlebnisse für Kitakinder vorgestellt: Wasser und Sonne, Wind und Bewegung, Wärme, Licht und Strom in jeder Jahreszeit gibt es eine Menge zu entdecken, zu erforschen und
auszuprobieren. Es werden z.B. die Eigenschaften von Luft und Wind mit
einfachen und spaßigen Experimenten verdeutlicht. Grundlage der Fortbildung ist das vom NaturGut Ophoven herausgegebene Handbuch „Ein Königreich für die Zukunft – Energie erleben durch das Kindergartenjahr”, das
allen Teilnehmenden kostenlos zur Verfügung gestellt wird.
SEMINAR-NR. A4-520/15
ZIELGRUPPE:
Mitarbeiter/innen in Kindertagesstätten
DOZENT/IN:
Ute Rommeswinkel
ZUSTäNDIG:
Steffen Lembke
TERMIN:
Mi. 27.05.2015, 10:00 – 17:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Seminarverpflegung
200 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 250 € für
externe Teilnehmer/innen
550 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 750 € für
externe Teilnehmer/innen
Verantwortungsbewusst einkaufen
Einbindung von Umwelt- und Sozialstandards
in die Einkaufsprozesse von Kitas
Als für den Einkauf einer Kita verantwortliche Person, sehen Sie sich täglich
mit einer großen Zahl von Anforderungen konfrontiert.
Dabei müssen Sie nicht nur weitreichende rechtliche Vorgaben beachten,
auch die individuellen Erwartungen und Ansprüche verschiedener Interessensgruppen spielen eine wichtige Rolle.
SEMINAR-NR. A4-363/15
ZIELGRUPPE:
Leitungen und Beschaffungsverantwortliche von Kindertagesstätten
DOZENT/IN:
Hier gewinnt das Thema Nachhaltigkeit an Bedeutung: Viele Produkte unseres alltäglichen Bedarfs werden in Billiglohnländern unter erschreckenden
ökologischen und sozialen Bedingungen hergestellt. Unglücke und Skandale haben in jüngerer Vergangenheit die zum Teil gravierenden Folgen für
Mensch und Umwelt aufgezeigt und das gesellschaftliche Bewusstsein für
diese Problemlage geschärft.
Auch Einrichtungen und Dienste der sozialen Arbeit sind nun gefordert, die
Herkunft der von ihnen verwendeten Produkte sowie die eigene Lieferkette
kritisch zu betrachten. Kindertagesstätten stehen dabei in einem besonderen Fokus: Eltern fordern Sicherheit darüber, dass die bei der Betreuung
ihrer Kinder eingesetzten Produkte sozial und ökologisch unbedenklichen
sind.
Das Seminar soll Leitungen und Beschaffungsverantwortlichen von Kindertagesstätten dabei helfen, diese gestiegenen Anforderungen zu erfüllen.
Es werden die wichtigsten Beschaffungsfelder kritisch beleuchtet und gemeinsam mögliche Ansatzpunkte für die systematische Einbindung ökologischer und sozialer Kriterien in den betrieblichen Beschaffungsprozess
erarbeitet.
Johanna Paul
ZUSTäNDIG:
Steffen Lembke
TERMIN:
Mo. 01.06.2015, 12:00 Uhr –
Di. 02.06.2015, 16:00 Uhr
ORT: AWO Kreisverband Südost
TN-BEITRAG:
inkl. Seminarverpflegung
230 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 260 € für
externe Teilnehmer/innen
Die Übernachtung ist selbstständig und
auf eigene Kosten zu organisieren.
74 | 75
Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Kinderstube der Demokratie
Qualifizierung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
für Partizipation in Kitas - Kursreihe C
Partizipation ist schon in Kindertageseinrichtungen ein Recht von Kindern.
Das Konzept „Die Kinderstube der Demokratie” ermöglicht pädagogischen
Fachkräften, ihre Kindertageseinrichtung als demokratischen Ort zu erfassen, an dem Partizipation strukturell verankert ist, Beziehungen respektvoll
gestaltet werden und Demokratiebildung gelingt.
Partizipation ist ein Recht, das Kindern international, auf Bundes- und
auf Landesebene (u.a. in den Kindertagesstättengesetzen) ohne Altersbegrenzung zugestanden wird. Allerdings enthalten alle genannten Rechtsvorschriften Hinweise darauf, dass diese Beteiligung „angemessen” und
„der Entwicklung des Kindes entsprechend” zu erfolgen habe. Damit stellt
Partizipation zunächst Herausforderungen an die pädagogischen Fachkräfte. Diese sind grundsätzlich dazu verpflichtet, Kinder schon in Kindertageseinrichtungen an Entscheidungen, die sie betreffen, zu beteiligen;
es liegt jedoch in ihrem fachlichen Ermessen, wie sie die Beteiligung der
Kinder gestalten.
In vielen Kitabildungsplänen der Länder wird Partizipation als Schlüssel zu
Bildung und Demokratie beschrieben. Bildung wird hier als Aneignungsprozess des Kindes verstanden, der ohne dessen aktive Beteiligung gar nicht
stattfinden kann. Allerdings findet diese Selbstbildung immer in sozialen
Zusammenhängen statt, in denen auch die pädagogischen Fachkräfte als
Ko-Konstrukteure an der Bildung der Kinder beteiligt sind.
Das gilt auch für politische Bildung, die – ob die Fachkräfte dies bewusst
gestalten oder nicht – mit dem Eintritt des Kindes in die soziale Gemeinschaft der Kindertageseinrichtung beginnt und sich in der Grundschule
fortsetzt. Das derzeit umfassendste Konzept für Demokratiebildung in
Kindertageseinrichtungen ist „Die Kinderstube der Demokratie”. Es wurde
über zehn Jahre in zahlreichen Kindertageseinrichtungen zunächst in
Schleswig-Holstein entwickelt und erprobt. Das Konzept ermöglicht KitaTeams, ihre Einrichtung als demokratischen Ort zu gestalten. Dabei ist der
Name Programm: In einer Kinderstube der Demokratie klären die Fachkräfte in einer „Verfassunggebenden Versammlung” die grundlegenden (Mitentscheidungs-)Rechte der Kinder, entwerfen verlässliche Beteiligungsgremien und schreiben beides in einer „Kita-Verfassung” fest. Sie gestalten
die Beteiligungsverfahren methodisch angemessen und bemühen sich, respektvolle und dialogische Beziehungen zu allen Beteiligten einzugehen.
So lernen die Kinder Demokratie, indem sie Demokratie erleben.
Demokratie und solidarisches Miteinander stellen für die AWO als wertegebundenen Verband wesentliche Eckpfeiler dar. Die Beteiligung von (jungen)
Menschen gehört zu den Grundsätzen der Arbeiterwohlfahrt.
Modul 1: Grundlagen der Beteiligung von Kindern in Kindertageseinrichtungen
Es geht zunächst darum, ein gemeinsames Verständnis des Begriffes Partizipation zu entwickeln. Partizipation thematisiert die Machtverteilung
zwischen den pädagogischen Fachkräften und den Kindern und verlangt in
demokratischen Einrichtungen einen reflektierten Umgang mit der Macht
der Erwachsenen. Ein Blick auf die gesetzlichen Bestimmungen zeigt, dass
Kinder ein Recht darauf haben, über Angelegenheiten, die sie betreffen,
mit zu entscheiden.
www.awo-bundesakademie.org
ZIELGRUPPE:
Fachberatungen und Fortbildner/innen
von Pädagogischen Fachkräften,
(stellvertretende) Kitaleitungen,
Pädagogische Fachkräfte
DOZENTENTEAM:
Rüdiger Hansen
Sabine Redecker
ZUSTäNDIG:
Verena Rösner
SEMINARZEITEN:
Modul 1 - 5:
Mo. 14:00 – Do. 13:00 Uhr
Coaching:
Mo. 09:00 – Di. 16:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
Modul 1 - 5:
430 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 480 € für
externe Teilnehmer/innen je Modul
Coaching:
230 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 270 € für
externe Teilnehmer/innen
Modul 2: Das Fortbildungskonzept „Die Kinderstube der Demokratie”
Die Teilnehmer/innen erhalten einen fundierten Überblick über die didaktisch-methodischen Grundlagen einer partizipativen Fortbildungsdidaktik.
Dazu werden die Rollen der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, der
Fachkräfte sowie der Kinder in den zu begleitenden Einrichtungen analysiert. Da eine Beteiligung der Kinder an elementaren Entscheidungen stets
auch die Mütter und Väter der Kinder betrifft, gilt es auch, die Möglichkeiten und potenziellen Probleme der Beteiligung zu untersuchen.
Modul 3: Beteiligungsverfahren
Im Mittelpunkt steht die strukturierte Planung projekt-orientierter Beteiligungsverfahren. Diese dienen im Konzept „Die Kinderstube der Demokratie” dazu, den Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozess von Kindern angemessen zu gestalten. Aufgrund ihrer inhaltlichen und zeitlichen
Begrenzung sind diese Verfahren aber auch dafür prädestiniert, FachkräfteTeams erste Erfahrungen mit der Beteiligung von Kindern zu ermöglichen.
Modul 4: Methodische Vorbereitung der Praxisphase
Das Verfahren der Verfassunggebenden Versammlung wird vertieft. Während in Kindertageseinrichtungen bislang in der Regel die erwachsenen
„Bestimmer/innen” das Recht auf das letzte Wort hatten, wird in Kinderstuben der Demokratie verbindlich geklärt, worüber das „Volk” der Kinder
(mit-)entscheiden darf.
Modul 5: Coaching während der Praxisphase
Anreise 17.04.2016 ca. 18:00 Uhr
Während der Praxisphase findet ein zweitägiges Gruppencoaching statt,
in dem die Praxiserfahrungen reflektiert und das weitere Vorgehen gegebenenfalls neu geplant werden kann.
Modul 6: Präsentation der Praxisprojekte
Die Praxisphase wird gemeinsam reflektiert und im Hinblick auf die weitere Multiplikatorentätigkeit der Teilnehmenden ausgewertet. Im Anschluss
findet die Präsentation der Praxisprojekte statt.
 Modul 1:
Grundlagen der Beteiligung von Kindern in
Kindertageseinrichtungen
Seminar-Nr. A3-565/15
 Modul 2:
Das Fortbildungskonzept „Die Kinderstube der
Demokratie”
Seminar-Nr. A3-566/15
 Modul 3:
Beteiligungsverfahren
Seminar-Nr. A3-567/16
 Modul 4:
Methodische Vorbereitung der Praxisphase
Seminar-Nr. A3-568/16
 Modul 5:
Coaching während der Praxisphase
Seminar-Nr. A3-569/16
 Modul 6:
Präsentation der Praxisprojekte
Seminar-Nr. A3-570/16
29.06. – 02.07.2015
28.09. – 01.10.2015
11.01. – 14.01.2016
29.02. – 03.03.2016
18.04. – 19.04.2016
29.08. – 01.09.2016
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Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Kinder, Jugend, Familie, Frauen
„Alltagsintegrierte Sprachförderung –
Machen wir das nicht schon längst?”
Fachkraft für offene Arbeit und
frühe Bildungsbegleitung
Zertifikatsreihe in Kooperation mit dem GEW-Hauptvorstand
Schon seit vielen Jahren unterstützen pädagogische Fachkräfte in den verschiedenen Einrichtungen die Kinder in ihrem Spracherwerb. Bedingt durch
verschiedene Faktoren, wie u.a. den früheren Eintritt der Kinder in Kitas
und Krippen und die wachsende Anzahl von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache steigen jedoch zunehmend die Anforderungen an Erzieherinnen
und Erzieher.
ZIELGRUPPE:
Leitungs- und Sprachförderkräfte sind gehalten, zusammen mit ihren
Teams Sprachförderkonzepte zu erstellen und umzusetzen, die die aktuellen fachwissenschaftlichen Erkenntnisse mit den vorherrschenden Bedingungen in der eigenen Einrichtung verbinden.
Durch die Vermittlung fundierter Kenntnisse über Sprache und (Zweit-)
Spracherwerb will die vorliegende Fortbildung Sie dabei unterstützen, Ihrer
jeweiligen beruflichen Rolle entsprechend Kinder individuell und fachlich
bei ihrer Sprachaneignung zu begleiten.
ZUSTäNDIG:
Fachkräfte und Leitungskräfte von
Kindertagesstätten, Fachberatungen
DOZENTENTEAM:
Franziska Kemter
Kornelia Schneider
Karin Kaltenbach
TERMIN:
Di. 14:00 Uhr – Fr. 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
Ziele der Fortbildung sind:
 Vertiefung und Erweiterung von spezifischem Fachwissen zu den
Themenbereichen:
• Spracherwerb in Erst- und Mehrsprachigkeit
• Sprachentwicklungsverzögerungen/Sprachentwicklungsstörungen
• Faktoren, die den Spracherwerb beeinflussen
• Vor- und außersprachliche Kommunikation als Grundlage für
Sprachförderung
 Reflexion der eigenen Handlungspraxis in Bezug auf das
erarbeitete Themengebiet
 Reflexion des derzeit in der jeweiligen Kita durchgeführten
Sprachförderkonzeptes
Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit folgenden Fragen:
 Welche Bedeutung hat Sprache für
• die Persönlichkeitsentwicklung,
• die Teilhabe an Beziehung, Gemeinschaft, Gesellschaft
• die Aneignung von (Welt-)Wissen und Bildung?
 Welche Ideen und Konzepte liegen den Begriffen „Sprachbildung/
-förderung” zugrunde?
 Was bedeutet „alltagsintegriert” in Bezug auf die situative Lebenswirklichkeit der Kinder?
 Welche Kompetenzen der Fachkräfte sind notwendig, um „alltagsintegrierte Sprachbildung/-förderung” durchführen zu können?
 Wo finden sich im Kita-Alltag Möglichkeiten zur „alltagsintegrierten
Sprachbildung/-förderung”?
 Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die praktische Durchführung im Kita-Alltag?
Die unterschiedlichen Themenbedarfe der Teilnehmer/innen, die durch die
jeweiligen professionellen Rollen und Positionen in der Kita entstehen,
werden aufgegriffen und bearbeitet.
 1. Teil
Seminar-Nr. A3-500/15
26.05. – 29.05.2015
 2. Teil
Seminar-Nr. A3-501/15
03.11. – 06.11.2015
www.awo-bundesakademie.org
380 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 420 € für
externe Teilnehmer/innen je Teil
Seit über 30 Jahren arbeiten in Deutschland Kindergärten nach Prinzipien
offener Arbeit oder als „offene Kindergärten“. Ganz maßgeblich sind sie
von pädagogischen Praktiker/innen „an der Basis“ entwickelt und im Sinne der Handlungsforschung ausgestaltet worden.
Fachliche Merkmale dieser Kindergärten sind starke Kind- und Elternzentrierungen und die entschiedene Orientierung hin zur Bereitstellung von
lern- und entwicklungsfördernden Umgebungen. Zentrale Bezugspunkte
der pädagogischen Fachkräfte sind das Wissen um die natürliche kindliche Lernfreude und die kindliche Bereitschaft zu grenzüberwindenden
Reifungs- und Wachstumsprozessen. Sie gilt es wahrzunehmen, zu verstehen und schließlich zu fördern und wohlwollend, engagiert und interessiert zu begleiten.
ZIELGRUPPE:
Pädagogische Fachkräfte aus Tageseinrichtungen für Kinder, KitaLeitungskräfte und Fachberatungen
DOZENTENTEAM:
Dr. Gerlinde Lill
Kornelia Schneider
Mechthild Dörfler
Kursleitung:
Hans-Joachim Rohnke
ZUSTäNDIG:
Karin Kaltenbach
In einem aufmerksamen, authentischen und kooperativen Dialog werden
diese Prozesse konstruktiv unterstützt. Achtung, Respekt und Wertschätzung vor den je eigenen, kindlichen Entwicklungserfordernissen und Bildungsbedürfnissen sind wichtige, von den Fachkräften in der Rolle als
Entwicklungsbegleiter/in zu beachtende Aufgaben. Diese Vorgänge zu gewährleisten, setzt ein beträchtliches Maß an entwickelter Wahrnehmungsund Beobachtungsfähigkeit voraus. In einem fortwährenden Prozess der
Selbstvergewisserung und des Austauschs verständigen sich die beteiligten
Akteur/innen über ihre Interessen und Belange und handeln Bedingungen
und Möglichkeiten unterstützender Aktivitäten und Rahmenbedingungen
aus.
Viele pädagogische Fachkräfte fühlen sich für die vorgenannten Aufgaben
nicht ausreichend vorbereitet und wünschen sich daher fachliche Unterstützung. Dieses Seminar will die Teilnehmer/innen mit den Grundlagen
und wichtigen Positionen offen arbeitender Einrichtungen vertraut machen
und so zur Professionalisierung in diesem Feld beitragen.
Die Weiterbildung beinhaltet fünf Module mit 24 Teilnehmertagen. Je nach
Interessen können sie in der Bearbeitungstiefe variieren und durch weitere Themen ergänzt werden. Hospitationen während der Seminarwochen
sollen zusätzlich praktische Lösungen und Erfahrungen für im Kurs angeschnittene Themen liefern.
TERMIN:
Module 1-4:
Mo. 13:00 Uhr – Fr. 13:00 Uhr
Modul 5:
Mo. 13:00 Uhr – Do. 14:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
360 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 360 € für
externe Teilnehmer/innen je Modul
Diese Zertifikatsreihe wurde in Abstimmung mit dem GEW Hauptvorstand
konzipiert. GEW-Mitglieder/innen
erhalten einen Bonus.
Weiterführende Informationen erhalten
Sie bei bernhard.eibeck@gew.de
Die Module im Überblick:
 Modul 1:
Grundlagen der offenen Arbeit im fachwissenschaftlichen Kontext
Seminar-Nr. A3-571/15
 Modul 2:
Aufgaben und Anforderungen für die Arbeit mit Kindern
unter drei Jahren
Seminar-Nr. A3-572/16
 Modul 3:
Zusammenarbeit im Team und mit Familien
Seminar-Nr. A3-573/16
 Modul 4:
Beobachtung, Dokumentation und Kooperation
Seminar-Nr. A3-574/16
 Modul 5:
Präsentation und Zertifikatsverleihung
Seminar-Nr. A3-575/17
07.12. – 11.12.2015
14.03. – 18.03.2016
13.06. – 17.06.2016
17. – 21.10.2016
23.01. – 26.01.2017
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Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Fachkraft für Frühpädagogik U3
Zertifikatsreihe, Reihe O+P
Sich auf Babys und Kleinkinder einzulassen, birgt neue Chancen für jede
Fachkraft. Die Beschäftigung mit den Jüngsten bereichert unser Wissen
über die menschliche Entwicklung. Sie verändert den Blick auf die Bildung
von Kindern und auf die eigene Rolle als pädagogische Fachkraft.
Nie wieder lernen Kinder so viel in so kurzer Zeit wie in den ersten drei
Jahren. Sie stellen sich ihre Aufgaben selbst. Sie nutzen jede Situation um
zu lernen. Sie setzen alle ihre Energie ein, um die Welt zu begreifen und zu
verstehen und ihre Handlungsfähigkeit von Tag zu Tag zu erweitern.
Pädagogische Fachkräfte sind gefragt, ihnen eine anregende Umgebung,
emotionale Sicherheit, achtsame Pflege und Zuwendung zuteil werden zu
lassen. Die notwendigen Kompetenzen dazu werden in dieser Zertifikatsreihe vertieft und weiterentwickelt.
Schwerpunkte der Weiterbildung:
Die Themen der Eingewöhnung, Sach- und Raumausstattung, Pflege und
Gesundheitsorientierung sowie der Beobachtung und Bildungsbegleitung
sind Schwerpunkte der einzelnen Module. Neben den pädagogischen
Herausforderungen bedarf es bei der Betreuung von Kindern unter 3 Jahren
besonderer Kenntnisse im Bereich der Arbeit mit Familien. Die Zertifikatsreihe greift die Bedarfe für die Arbeit mit Kindern unter 3 Jahren auf
und vermittelt Grundkenntnisse sowie Handlungsansätze zur optimalen
Bildung, Erziehung und Betreuung.
Abschluss:
Der Titel „Fachkraft für Frühpädagogik U3” ist ein Weiterbildungsabschluss.
Er ist nicht mit einem Fachschulabschluss gleichzusetzen. Voraussetzungen
für den Zertifikatsabschluss sind:
• Regelmäßige Teilnahme an den Modulen
• Erstellung einer Projektarbeit
• Präsentation der erarbeiteten Projektergebnisse in dem Abschlussmodul
Methoden und Projektarbeit:
Die Weiterbildung macht die Teilnehmenden im Sinne eines selbstbestimmten Lernprozesses zu aktiven Partnern. Zwischen den insgesamt
fünf Modulen arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an eigenen
Fragestellungen in Bezug auf die Bildung, Betreuung und Erziehung von
Kindern bis 3 Jahre. Diese Fragestellungen bilden den Grundstein für die
individuelle Projektarbeit, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in
schriftlicher Form vor dem fünften Modul vorlegen. Die Präsentation der
Arbeiten und die anschließende Diskussion vor geladenem Fachpersonal
stellen einen Höhepunkt der Reihe dar und sind gleichzeitig die Voraussetzung für die Zertifizierung.
www.awo-bundesakademie.org
ZIELGRUPPE:
Erzieher/innen sowie Fachkräfte mit
pädagogischer Ausbildung, die ihr bisheriges Betreuungsangebot ausbauen
und sich für die neue Zielgruppe
weiterqualifizieren möchten
Reihe O: Franziska Kemter, Kornelia Schneider
 Modul 1:
Das Bild vom Kind und von Bildung und Lernen in den
ersten Lebensjahren
Seminar-Nr. A3-525/15
Seminar-Nr. A3-526/15
DOZENTENTEAM:
 Modul 2:
Voraussetzungen für die Bildung von Kindern bis
zu 3 Jahren
Reihe O:
Franziska Kemter
Kornelia Schneider
 Modul 3:
Angebote für Kinder bis zu 3 Jahren, Wahrnehmung von
Bildungsprozessen der Kinder
Seminar-Nr. A3-527/16
 Modul 4:
Zusammenarbeit mit Familien, Öffnung und Vernetzung,
Vielfalt und Inklusion
Seminar-Nr. A3-528/16
 Modul 5:
Vertiefung von ausgewählten Themen, Präsentation der
Projektarbeiten
Seminar-Nr. A3-529/16

Seminar-Nr. A3-530/16
Reihe P:
Hans Joachim Rohnke
ZUSTäNDIG:
Karin Kaltenbach
SEMINARZEITEN:
Modul 1-5:
Mo. 14:00 – Fr. 13:00 Uhr
Modul 6:
Follow up
Modul 6:
Mo. 14:00 – Mi. 13:00 Uhr
21.09. – 25.09.2015
07.12. – 11.12.2015
18.01. – 22.01.2016
07.03. – 11.03.2016
30.05. –03.06.2016
21.11. – 23.11.2016
ORT: Remagen-Rolandseck
GESAMT-TN-BEITRAG:
Reihe P: Hans Joachim Rohnke
inkl. Übernachtung/Verpflegung
 Modul 1:
Das Bild vom Kind
Seminar-Nr. A3-510/16
2.340 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 2.680 € für
externe Teilnehmer/innen
 Modul 2:
Zusammenarbeit mit der Familie
Seminar-Nr. A3-511/16
 Modul 3:
Voraussetzungen für die Bildung und Betreuung von
Kindern unter 3 Jahren
Seminar-Nr. A3-512/16
 Modul 4:
Beobachtung und Bildungsplanung
Seminar-Nr. A3-513/16
 Modul 5:
Gesundheit und Pflege U3, Präsentation der
Projektarbeiten
Seminar-Nr. A3-514/16

Seminar-Nr. A3-515/17
Modul 6:
Follow up
07.03. – 11.03.2016
09.05. – 13.05.2016
04.07. – 08.07.2016
19.09. – 23.09.2016
12.12. – 16.12.2016
26.06. – 28.06.2017
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Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Wie Frühe Hilfen gelingen können
Reihe C
Insbesondere seit Einführung des Bundeskinderschutzgesetzes und der
Bundesinitiative Frühe Hilfen haben sich in vielen Kommunen mehr oder
weniger umfangreiche Ansätze Früher Hilfen für Eltern mit Säuglingen und
Kleinkindern sowie werdende Eltern entwickelt. Die Angebote der Frühen
Hilfen sind präventiv ausgerichtet und sollen für alle Eltern zur Verfügung
stehen. Gleichzeitig sollen Eltern in Belastungssituationen besonders früh
erreicht werden.
ZIELGRUPPE:
Fach- und Leitungskräfte und
verantwortliche Koordinator/innen
im Arbeitsfeld Frühe Hilfen
DOZENT/IN:
Ullrich Böttinger
Dabei wird die Erfahrung des Kursleiters im Aufbau und der Umsetzung
eines großen Frühe Hilfen-Projekts als Teil der Regelversorgung einfließen.
Gemeinsam mit den konkreten Erfahrungen und Anliegen der Teilnehmer/
innen aus den Entwicklungen und Fragestellungen in ihren jeweiligen
Kommunen sollen Wissen vertieft und Umsetzungsmöglichkeiten im Praxiscoaching erweitert werden.
ZUSTäNDIG:
Damit ist ein neues, herausforderndes Arbeitsfeld für unterschiedliche Berufsgruppen aus den Bereichen der Jugendhilfe, des Gesundheitswesens,
der Schwangerschaftsberatung und anderer wichtiger Arbeitsbereiche entstanden. Der Stand der Umsetzung und des Einbezugs verschiedener Arbeitsbereiche sind regional noch sehr unterschiedlich. Wichtig sind in der
jeweiligen Rolle aber immer der Aufbau und die gelingende Kooperation in
interdisziplinären Netzwerken sowie deren nachhaltige Ausrichtung.
Besonders herausfordernd ist das Gewinnen von Eltern mit geringer
Eigenmotivation sowie das Halten in helfenden Beziehungen. Dies erfordert
von den professionellen Akteur/innen – aufbauend auf deren jeweiligen
Grundkompetenzen- eine Reihe spezifischer Weiterqualifizierungen.
Otto C. Meyer
TERMIN:
Mi. 15:00 Uhr – Fr. 13:00 Uhr
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
230 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 300 € für
externe Teilnehmer/innen je Kurs
 Kurs 1:
Remagen-Rolandseck
Seminar-Nr. A6-548/15
25.02. – 27.02.2015
 Kurs 2:
Berlin
Seminar-Nr. A6-549/15
21.10. – 23.10.2015
 Kurs 3:
Remagen-Rolandseck
Seminar-Nr. A6-550/16
20.04. – 22.04.2016
Dieser Kurs soll in die wesentlichen Grundlagen der Frühen Hilfen einführen sowie bereits vorhandene Praxiserfahrungen gezielt vertiefen und
weiterentwickeln.
Wesentliche Themen sind:
• Entwicklungspsychologische Grundlagen
• Entwicklungsrisiken und Gefährdungen im Säuglings- und
Kleinkindalter
• Grundlagen der Bindungsforschung / Bedeutung von Bindungsmustern
für die weitere Entwicklung
• Zentrale Konzeptbausteine Früher Hilfen
• Aufbau von und Zusammenarbeit in interdisziplinären Netzwerken
• Möglichkeiten der Früherkennung und Gefährdungseinschätzung
• Zugang zu Familien in unterschiedlichen Lebenslagen und in
besonderen Belastungssituationen
• Kennenlernen hilfreicher Kommunikation bei Eltern mit Hilfeambivalenz
und begrenzter Eigenmotivation
• Eltern mit psychischen Erkrankungen und Traumatisierungen
• Datenschutz und Vertrauensschutz
Fachkraft für Frühpädagogik U3 – der Film
Dieser Film gibt einen lebendigen Einblick in die
Weiterbildung von pädagogischen Fachkräften für die
Arbeit mit Kindern unter drei Jahren. Innerhalb des
ESF-geförderten Projektes „Kompetenzzentrum für
Kinderförderung“ ist es der AWO gelungen, in einem
Zeitraum von drei Jahren rund 150 Erzieher/innen
umfassend für die Kleinsten zu qualifizieren. Der Film
thematisiert die Konzeption, zeigt Ausschnitte aus
der Durchführung und lässt die Teilnehmer/innen,
Dozent/innen und das Projektteam zu Wort kommen.
Er gibt vielfältige Anregungen zur Gestaltung von
Weiterbildungen im frühpädagogischen Bereich und
zeigt auf, wie ein Transfer in die Praxis gelingen kann.
Sowohl theoretische Inputs als auch praktische Erfahrungen aus Fallbeispielen und der Vernetzungsarbeit werden eine wesentliche Arbeitsgrundlage darstellen.
Diese Maßnahme wurde gefördert von:
Zu bestellen im AWO-Shop:
werbung@awo.org, Bestell-Nr. 02085
Der Film ist kostenlos zu beziehen, lediglich die
Versandkosten werden in Rechnung gestellt.
www.awo-bundesakademie.org
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Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Management von Tageseinrichtungen für Kinder
Zertifikatsreihe - Kursreihe I
Das Anforderungsprofil der Leiter/innen von Tageseinrichtungen für Kinder wandelt sich – es gilt, die Kita „fit für die Zukunft“ zu machen. Die
demografischen Entwicklungen zeigen einen Rückgang in der Kinderzahl
an und prognostizieren damit eindeutig eine stärkere zukünftige Wettbewerbssituation. Wirtschaftliches Denken und Handeln gewinnt, bedingt durch die zunehmende Umstellung der Finanzierungsmodelle in den
Ländern, an Bedeutung.
Das vorherrschende bildungspolitische Thema ist zurzeit der Ausbau der
Kita für Kinder unter drei Jahren. Die Öffnung für die Jüngsten bringt
Herausforderungen für die Kita als Organisation mit, die Auswirkungen
auf die Organisationsentwicklung wie auch das Personalmanagement der
Einrichtung haben.
Der Bildungsauftrag der Tageseinrichtungen für Kinder ist in das Zentrum der
bildungs- und gesellschaftspolitischen Diskussion gerückt. Die Bildungspläne der Bundesländer setzen verbindliche Orientierungspunkte in der
frühkindlichen Pädagogik. Die Kooperation mit der Grundschule gewinnt
ebenso an Bedeutung wie die Vernetzung im Sozialraum. Durch diese Entwicklungen wird das Aufgabenspektrum der Kita stetig erweitert.
Mit den Methoden „Beobachtung und Dokumentation von Bildungsprozessen” hat Qualitätsmanagement Einzug in die AWO-Kitas genommen
und bekommt für die Kitaleitung einen zentralen Stellenwert. Die Kindertagesstätte ist mehr denn je aufgefordert, sich fachlich zu positionieren und
gleichzeitig Strukturen aufzubauen, die eine weitere Professionalisierung
möglich machen.
Im Zuge der Diskussion um Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird
außerdem immer mehr Flexibilität bezüglich der Öffnungszeiten erwartet.
Weitere Aufgaben (z.B. Sprachdiagnostik und -förderung, familienunterstützende Angebote) gehören zum zukünftigen Angebotsprofil der Tagesstätte.
In diesem Spannungsfeld werden Leiter/innen immer mehr zu Manager/
innen, die ihre Kindertagesstätte fachlich und betriebswirtschaftlich
steuern und damit zukunftsfähig machen. An dieser Entwicklung setzt die
vorliegende Zertifikatsreihe an und verknüpft die Sichtweise eines effektiven Sozialmanagements mit den fachlichen Anforderungen im Arbeitsfeld. Neben Themen wie Personalführung, Organisationsentwicklung und
Betriebswirtschaft stehen in dem Modul „Kindertagesstätte im Wandel” aktuelle konzeptionelle und pädagogische Fragestellungen im Vordergrund.
ZIELGRUPPE:
Leitungskräfte von Tageseinrichtungen
für Kinder
DOZENTENTEAM:
Paul J. Bueren
Beate Dreiner-Tönnes
Joachim Pradel
Anik Roerdink-Veldboom
Kursleitung:
Hans-Joachim Rohnke
ZUSTäNDIG:
Voraussetzungen für den Zertif ikatsabschluss sind:
• Regelmäßige Teilnahme an den Modulen und Projektgruppen
• Anfertigung einer schriftlichen Abschlussarbeit, für die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein ausführliches Feedback des
Dozententeams erhalten
• Präsentation der Ergebnisse der Abschlussarbeit vor einem Fachpublikum
Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen,
beenden die Weiterbildung mit einer ausführlichen Teilnahmebescheinigung der AWO Bundesakademie.
Verena Rösner
TERMIN:
Mo. 14:00 Uhr – Fr. 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
380 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 450 € für
externe Teilnehmer/innen je Modul
Reihe I
 Modul 1:
Rahmenbedingungen und individuelles Rollenverständnis
Seminar-Nr. A3-531/15
 Modul 2:
Kindertagesstätte im Wandel
Seminar-Nr. A3-532/16
 Modul 3:
Dienstleistung Kita – Betriebswirtschaftliche Aspekte
und soziales Marketing
Seminar-Nr. A3-533/16
 Modul 4:
Teams leiten und professionell kommunizieren
Seminar-Nr. A3-534/16
 Modul 5:
Qualitätsmanagement und -entwicklung
Seminar-Nr. A3-535/16
 Modul 6:
Das Arbeitsfeld Kita
Seminar-Nr. A3-536/17
 Modul 7:
Moderation und Präsentation
Seminar-Nr. A3-537/17
 Modul 8:
Follow up
Seminar-Nr. A3-538/17
09.11. – 13.11.2015
04.04. – 08.04.2016
20.06. – 24.06.2016
05.09. – 09.09.2016
07.11. – 11.11.2016
30.01. – 03.02.2017
24.04. – 28.04.2017
23.10. – 27.10.2017
Die Zertifikatsreihe macht die Teilnehmer/innen im Sinne eines selbstbestimmten Lernprozesses zu aktiven Partner/innen. Bereits im ersten
Modul wird der Grundstein für die individuelle Projektarbeit gelegt, die
in den folgenden Modulen weiter thematisiert und vertieft wird. Den Abschluss des letzten Moduls der Zertifikatsreihe bilden die Präsentation
der Projektarbeiten und die anschließende Diskussion vor geladenem
Fachpersonal. Im Anschluss findet die Zertifikatsvergabe statt.
www.awo-bundesakademie.org
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Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Insoweit erfahrene Fachkraft im Kinderschutz
gem. § 8a SGB VIII
Förderung der Erziehungskompetenz
Die AWO-Elternwerkstatt - Ausbildung zum/zur Kursleiter/in
Der § 8a SGB VIII sieht vor, dass bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung eine entsprechende „insoweit erfahrene Fachkraft” zur Gefährdungseinschätzung hinzugezogen werden muss. Diese Beratungsaufgabe
erfordert ein hohes Maß an fachlichem Wissen und Können. Viele qualifizierte pädagogische Mitarbeiter/innen sind mittlerweile als sog. „insoweit
erfahrene Fachkraft” eingesetzt bzw. sollen diese Funktion übernehmen.
Die Fortbildung soll dazu dienen, bereits vorhandenes Wissen und vorhandene Beratungskompetenzen, die diese Funktion erfordern, zu vertiefen,
um eine größere Handlungssicherheit zu erreichen.
SEMINAR-NR. A6-576/15
Die Aufgaben der Fachkraft beinhalten:
• Kollegen/innen aus den Einrichtungen und Diensten in der Gefährdungseinschätzung zu beraten
• Physische und psychische Gefährdungssituation von Kindern und
Jugendlichen sowie familiäre, häusliche und institutionelle Risikokonstellationen und Resillienzfaktoren angemessen beurteilen zu
können
• Zu beurteilen und zu beraten, wie die Zusammenarbeit mit den Eltern
und den Kindern sowie deren prozessuale Einbeziehung angemessen
gestaltet werden kann
• Die innerinstitutionellen Verfahrensprozesse zu entwickeln und zu
begleiten
• Das Handeln in mehrdimensionalen Helfersystemen beratend mit zu
koordinieren
• Hilfeplan-, sowie Beratungs- und Konfrontationsgespräche mit den
Eltern zu begleiten
• Die unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen zu kennen und
falladäquat zu berücksichtigen
• Die Prinzipien und Vorschriften des Sozialdatenschutzes zu kennen und
ihre fachliche Bedeutung vermitteln zu können
• Orientierung zu Fragen der „Garantenstellung” vermitteln zu können
und damit verbunden Unsicherheiten und Ängsten Klärungshilfe zu
leisten
• Innerhalb der Einrichtungen und Dienste einen fachlich kompetenten
Umgang mit Kindeswohlgefährdung zu fördern
• Klarheit bezüglich des eigenen Selbstverständnisses, der eigenen Rolle
und des Aufgabenprofils zu erlangen
TERMIN:
ZIELGRUPPE:
siehe Teilnahmevoraussetzungen
DOZENTENTEAM:
Christine Gerber
Gila Schindler
ZUSTäNDIG:
Klaus Theißen
Mo. 26.01.2015, 13:00 Uhr –
Fr. 30.01.2015, 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
600 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 700 € für
externe Teilnehmer/innen
Die „Elternwerkstatt” stellt im Rahmen der Elterngruppenarbeit eine besonders intensive Form der Elternbildung dar. Sie findet als geschlossenes
und in sich aufbauendes Programm in Kursform statt, in dem Eltern anhand
von Informationen, Übungen und angeleiteter Reflexion eigener Alltagssituationen ihre Erziehungskompetenzen erweitern können.
Die Teilnehmer/innen erwerben in dem Kurs die zur Durchführung der
„AWO-Elternwerkstatt” notwendigen Inhalte und Methoden. Im Dreischritt
Information - Übung - Reflexion können eigene pädagogische Kompetenzen, insbesondere auch für die Einzelarbeit mit Eltern, entwickelt und gefestigt werden.
Die„AWO-Elternwerkstatt” vor Ort kann u.a. als eigenständiges oder auch
ergänzendes Angebot im Rahmen des § 16 KJHG bzw. §§ 27ff KJHG eingesetzt werden.
SEMINAR-NR. A6-577/15
ZIELGRUPPE:
Erfahrene Mitarbeiter/innen aus den
Hilfen zur Erziehung, der Familienbildung und anderen Arbeitsfeldern
der Jugendhilfe. Für eine gelingende
Durchführung der AWO-Elternwerkstatt
vor Ort empfehlen wir dringend die
Teilnahme von zwei Mitarbeiter/innen
des Trägers
DOZENTENTEAM:
Eckhard Meyer
Rosemarie Schoss
ZUSTäNDIG:
Klaus Theißen
Der Ausbildungskurs erarbeitet die einzelnen Bausteine der „Elternwerkstatt” exemplarisch in Form von Theorie-Inputs, szenischen Darstellungen
und Leitungsübungen.
Inhalte:
• Kommunikationskonzepte zur Verbesserung der Erwachsenen-KindInteraktion
• Gruppen- und Gesprächsregeln im Erziehungsalltag
• Gesprächstherapeutische Elemente zur Verbalisierung von Gefühlen
• Lerntheoretische Ansätze: Wie kann ich Verhalten beeinflussen?
• Konfliktlösungsstrategien in der Erwachsenen-Kind-Beziehung
• Erfolgreiche Grenzsetzung in der Erziehung
• Aspekte der Kindesentwicklung
TERMIN:
Do. 26.11.2015, 18:00 Uhr –
Di. 01.12.2015, 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
600 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 660 € für
externe Teilnehmer/innen
Auf der methodisch-didaktischen Ebene liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung der nötigen Kenntnisse zur Vorbereitung und Durchführung einer
„Elternwerkstatt”, wie z.B. Werbung, Auswahl von Teilnehmer/innen, Prozesssteuerung, Gestaltung von Anfangssituationen in der Gruppe, Umgang
mit Konflikten, Strukturierung des Gruppengeschehens.
Für die Teilnahme werden vorausgesetzt:
• Mindestqualifikation als Sozialpädagoge/in, Sozialarbeiter/in oder berufserfahrene Erzieher/innen
• Einschlägige Berufserfahrungen in der Arbeit mit Eltern, Kindern und
Familiensystemen
• Qualifizierende Weiterbildungen in einer Beratungsmethode
• Fachliche Vorkenntnisse über theoretische, rechtliche und organisationsbezogene Standards des Kinderschutzes
Die Teilnehmer/innen erhalten eine Bescheinigung über die Teilnahme mit
den dezidierten Inhalten.
www.awo-bundesakademie.org
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Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Projekt B; Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
in stationären Einrichtungen der Hilfe zur Erziehung
Qualifizierung zum/zur Beteiligungskoordinator/in
Die Partizipation von Kindern und Jugendlichen hat sich in Wirksamkeitsstudien der Hilfen zur Erziehung als wichtiges Element erfolgreicher Arbeit
herauskristallisiert, beginnend beim Hilfeplanverfahren bis in die Details
des Zusammenlebens. Mit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes
2012 wurden die rechtlichen Grundlagen weiter gefestigt und zugleich
Impulse für eine stärkere institutionelle und strukturelle Verankerung der
Partizipation junger Menschen gegeben (z.B. Beschwerdemanagement,
Ombudschaften). Diese müssen jetzt methodisch-inhaltlich verbindlich im
Alltag etabliert und gelebt werden.
Partizipation nimmt das Thema Machtverteilung in Strukturen und Beziehungen kritisch in den Blick. Entsprechend ist die Beteiligung von Kindern
und Jugendlichen eng verbunden mit einer partizipativen pädagogischen
Haltung und Methodenkompetenz. Dazu gehört auch, die Mitarbeiter/innen
sowie die Kinder und Jugendlichen in die konkrete Umsetzung einzubeziehen. Von der Verankerung im Konzept über die Entwicklung von Rechtekatalogen und Verhaltenskodizes bis hin zu Beteiligungsgremien und
spontaner Beteiligung im Alltag gilt es, eine gemeinsame Beteiligungskultur
in der Einrichtung zu schaffen und beratend für andere Einrichtungen zur
Verfügung zu stehen.
Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt der Qualifizierung:
• Was bedeutet Beteiligung genau? Beteiligungsstufen und -modelle
• Woran erkenne ich qualitativ hochwertige Beteiligung? Welche Methoden haben sich bewährt? Was macht gelingende Beteiligung aus?
• Der Umgang mit der Machtfrage: Was macht eine partizipative Grundhaltung aus? Was bedeutet meine persönliche Geschichte für meine
partizipative Haltung?
• Wie gewinne ich die Kolleg/innen für die Implementierung von Beteiligungsstrukturen und das Einlassen auf immer wieder neue Beteiligungsprozesse?
• Wie gehe ich mit Stolpersteinen um?
• Der Beteiligungsprozess: Wie initiiere ich ihn? Wie halte ich ihn am Laufen? Wie schließe ich ihn gut ab?
• Beteiligungskoordinator/in: Was ist das? Welche Aufgaben fallen an? Was
kann er/sie unter den jeweiligen Rahmenbedingungen leisten?
Ziele der Qualifizierung:
Die Fortbildung dient der inhaltlichen, methodischen und didaktischen
Qualifizierung der Teilnehmenden. Ausgangspunkte der Qualifizierung
sind die professionellen Erfahrungen bzw. eine bereits bestehende Beteiligungspraxis der Teilnehmenden und die Besonderheiten ihrer Arbeitskontexte. Entsprechend werden die Beteiligungschancen und -lücken der
eigenen Einrichtung analysiert. In den Phasen zwischen den Fortbildungsblöcken werden die erlernten Verfahren erprobt bzw. strukturell implementiert, wofür eine entsprechende Bereitschaft seitens der entsendenden
Einrichtung hilfreich ist.
Darüber hinaus sollen die Teilnehmenden das Wissen und Können nicht
nur in ihrer eigenen Einrichtung umsetzen, sondern dazu befähigt werden, diese Implementierungserfahrung als Beteiligungskoordinator/innen
an andere Fach- und Leitungskräfte in stationären Hilfen zur Erziehung
weiterzugeben.
ZIELGRUPPE:
Fach- und Leitungskräfte in stationären
Hilfen zur Erziehung der AWO
DOZENT/IN:
Claudia Zinser
ZUSTäNDIG:
Otto C. Meyer
SEMINARZEITEN:
Mi. 15:00 Uhr – Fr. 13:00 Uhr
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
250 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder je Modul
Aufbau der Qualifizierungsreihe:
Modul 1:
Der Einführungsblock bietet eine praxisnahe Auseinandersetzung mit den
Möglichkeiten und Grenzen von Beteiligung in den Hilfen zur Erziehung.
Es werden in der eigenen Einrichtung Beteiligungschancen sowie -lücken
identifiziert. Ziel des ersten Moduls ist die Planung von überschaubaren
Beteiligungs- und Verfahrensschritten bis zur nächsten Qualifizierungsrunde.
Modul 2:
Im zweiten Modul werden die Erfahrungen, Hindernisse und Erfolge der
Umsetzung ausgewertet und eine Weiterentwicklung der Beteiligung in den
Blick genommen. Hierfür werden die Ergebnisse des Projektes „Demokratie
in der Heimerziehung” in Schleswig-Holstein 2012-2013 einbezogen. Geplant ist die kollegiale Beratung durch AWO-Einrichtungen, die am Projekt
teilgenommen haben.
Modul 3:
Im Abschlussmodul erfolgt eine Bilanz der initiierten bzw. weiterentwickelten Partizipationsprozesse und Implementierungen sowie die Planung der
Partizipationsaktivitäten in den folgenden Monaten. Einen Schwerpunkt
des Blocks bildet daher die Didaktik von Beteiligungsprozessen, also die
situationsorientierte Vermittlung der Erfahrungen an andere Einrichtungen.
Kollegialer Austausch und Coaching:
Auf dem Online-Portal AWO-net wird eine geschlossene Gruppe für die
Kursteilnehmer/innen eingerichtet. Zwischen den Qualifizierungsblöcken
dient die Plattform dem kollegialen Austausch und der überregionalen
kollegialen Zusammenarbeit. Es wird einzelne Online-Termine mit der
Kursleiterin geben, um für die laufenden Prozesse Coaching zur Verfügung zu stellen. Des Weiteren können hier Kursleiterin und Teilnehmende
interessante Erkenntnisse und methodische Erfahrungen, Fachartikel,
Materialsammlungen u.v.m. einstellen. Die Online-Gruppe kann von den
Beteiligungskoordinator/innen über den Kurs hinaus als Austauschforum
genutzt werden.
Zertifizierung:
Die erfolgreiche Teilnahme wird mit einem Zertifikat bescheinigt, in dem
die Inhalte und Methoden der Qualifizierungsreihe, aber auch die speziellen Praxisprojekte der jeweiligen Person konkret aufgeführt sind.
Die Zertifizierung setzt die Teilnahme an allen Bestandteilen der Reihe und
die Umsetzung eines Partizipationsvorhabens in der eigenen Einrichtung,
die zu dokumentieren ist, voraus.

Modul 1: Berlin
Seminar-Nr. A6-539/15
28.01. – 30.01.2015

Modul 2: Remagen-Rolandseck
Seminar-Nr. A6-540/15
22.04. – 24.04.2015

Modul 3: Berlin
Seminar-Nr. A6-541/15
23.09. – 25.09.2015
www.awo-bundesakademie.org
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Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Kinder, Jugend, Familie, Frauen
„Das nächste Spiel ist immer das schwerste…”
Handlungsstrategien für Fanprojektmitarbeiter/innen
Fortbildung für Mitarbeiter/innen der sozialpädagogischen Fanprojekte
nach dem Nationalen Konzept für Sport und Sicherheit (NKSS) in Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS)
Die Wirkung der pädagogischen Arbeit von Fanprojekten reicht weit über
den Fußball hinaus. Über das Medium Fußball haben sich die Stadien zu
einem der größten Jugendhäuser der Stadt und Fanprojekteinrichtungen
zu einer festen Anlaufstelle entwickelt. Fanprojekte wirken präventiv und
leisten Reflexionsarbeit mit jugendlichen Fußballanhängern. Dieses niedrigschwellige und lebensweltorientierte Angebot ist auf die Ressourcen der
Jugendlichen ausgerichtet und achtet und fördert die Kompetenzen der
Fußballfans. Dabei soll dazu beigetragen werden, dass das Selbstwertgefühl und die Verhaltenssicherheit von Jugendlichen gestärkt werden.
Durch sportorientierte und kommunikative Angebote werden Jugendliche
erreicht, die von normalen Regeleinrichtungen schwer oder gar nicht mehr
beeinflusst werden. Mithilfe der verbindenden Wirkung des Fußballs und
der vielfältigen positiven Potenziale der Fankultur können demokratische
Werte vermittelt und ein wichtiger Beitrag für das Demokratieverständnis
geleistet werden.
Im Alltag müssen sich die Fanprojektmitarbeiter/innen jedoch oft mit
strukturellen Mängeln, personeller Unterbesetzung und arbeitsrechtlichen
Problemen auseinandersetzen. Zudem ist das Fußballgeschäft schnelllebig,
so dass häufig wenig Zeit bleibt, um aktuelle Entwicklungen zu bewerten
und die Moderation und Strukturierung längerfristiger pädagogischer Prozesse zu planen und umzusetzen.
Die dreiteilige Modulreihe setzt an den aktuellen Fragestellungen der
Fanprojektarbeit an. Die bedarfsorientierte Ausrichtung der Weiterbildung
stellt zentrale Prozesse der Fanarbeit in den Mittelpunkt und verbindet
theoretische Schwerpunkte mit dem direkten Praxisbezug. Ziel ist es, die
Kompetenzen der Fachkräfte zu vertiefen und dadurch die Qualität der pädagogischen Arbeit mit Fußballfans zu erhöhen.
Abschluss:
Sie haben die Möglichkeit, die Module einzeln zu buchen. In diesem Falle
erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.
Bei erfolgreicher Teilnahme aller drei Module wird die Modulreihe gemeinsam mit der KOS zertifiziert. Voraussetzungen für den Zertifikatsabschluss
sind die Teilnahme aller Module sowie die Erstellung und Präsentation
einer Praxis-Transfer-Aufgabe im Abschlussmodul.
Modul 1: Arbeits- und Strafrecht
Fanprojektmitarbeiter/innen betreuen jugendliche Fußballfans ihren unterschiedlichsten Anforderungen und Bedürfnissen entsprechend. Auch
wenn die Aufgaben und Kompetenzen konzeptionell festgelegt sind, ist der
Ausgestaltung der Arbeit grundsätzlich ein großer Spielraum einzuräumen.
Der erste Teil des Moduls informiert über Arbeitsbedingungen und erläutert
kurz und bündig, welche arbeitsrechtlichen Grundlagen in der Fanarbeit
eine Rolle spielen und welche Rechte und Pflichten Arbeitgeber/in und Arbeitnehmer/innen dabei haben.
www.awo-bundesakademie.org
ZIELGRUPPE:
Hauptamtliche Mitarbeiter/innen aus
der Fanprojektarbeit
DOZENTENTEAM:
Modul 1:
Verina Speckin (Arbeitsrecht)
Angela Furmaniak (Strafrecht)
Modul 2:
Kay-Uwe Rohn
Modul 3:
Dr. Wolfgang Wildfeuer
Kursleitung:
Anna Hillebrand
ZUSTäNDIG:
Karin Kaltenbach
SEMINARZEITEN:
Tag 1: Mo. 14:00 Uhr – 18:00 Uhr
Tag 2: Di. 09:00 Uhr – 18:00 Uhr
Tag 3: Mi. 09:00 Uhr – 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
420 € je Modul
Im zweiten Teil des Moduls wird das Augenmerk auf das Strafrecht gelegt.
In der Theorie sind Sozialarbeiter/innen zur Verschwiegenheit verpflichtet,
aber in der Praxis kommt es durchaus vor, dass sie von Polizei/Staatsanwaltschaft als Zeugen vorgeladen werden. Die Einbeziehung der sozialpädagogischen Fachkräfte bei der Aufklärung strafrechtsrelevanter Handlungen kann sie in ein Dilemma führen und hat möglicherweise Folgen für
die professionelle Gestaltung der Beziehungsarbeit. In dem Spannungsfeld
der Fußballfanarbeit ist das Vertrauen der jugendlichen Fans der Kern der
sozialpädagogischen Arbeit. Wie also damit umgehen, wenn Fans sich öffnen und ggf. von geplanten Straftaten erzählen? Wie kann eine sichere
rechtliche Basis für gegenseitiges Vertrauen aufgebaut werden? Und welche
Rechte und Pflichten haben Fanprojektmitarbeiter/innen?
Inhalte:
• Arbeitsrechtliche Grundlagen für die Fanarbeit
• Zeugnisverweigerungsrecht
• Schweigepflicht
• Schutz von klientenbezogenen Daten
Modul 2: Öffentlichkeitsarbeit
Mit den Instrumenten einer guten Öffentlichkeitsarbeit kann die Fanprojektarbeit eine positive Aufmerksamkeit erhalten. Insbesondere der
Dialog mit der Presse sollte eine besondere Rolle einnehmen, denn die
mediale Berichterstattung von (sicherheitsrelevanten) Vorfällen trägt oft
eher zu einer Verschärfung der Konflikte bei. Um Verständnis und Akzeptanz für die Fanprojekte zu schaffen, bedarf es einer professionellen
Öffentlichkeitsarbeit. Die kompetente Außendarstellung eines Fanprojektes
ist ebenso von Bedeutung, wie die politische Einmischung und das aktive
Mitgestalten von Prozessen.
Das Modul vermittelt einen Überblick über die Medienwelt, Maßnahmen
und Strategien einer gelungenen Öffentlichkeitsarbeit und den damit zusammenhängenden Rechtsgrundlagen. Mit Best-Practice-Beispielen soll
der komplexe Medienbereich erforscht und Hürden rund um die Öffentlichkeitsarbeit genommen werden. Ziel ist es, Sie zu sensibilisieren hinsichtlich
der Profilbildung Ihres Fanprojekts und der Informationsverbreitung, um
Vertrauen und Glaubwürdigkeit zu schaffen. Des weiterenn erfahren Sie,
wie Sie das Image Ihres Fanprojektes verbessern und pflegen, Ihren Einfluss
auf die öffentliche Meinung stärken, positive Berichterstattung erzeugen,
einen höheren Bekanntheitsgrad erlangen und neue Zielgruppen akquirieren.
Inhalte:
• Grundbegriffe und Grundlagen von Öffentlichkeitsarbeit
• Zielgruppe, Organisation und Öffentlichkeitsarbeit
• Sinn und Notwendigkeit von Öffentlichkeitsarbeit
• Grundstein Social Marketing
• Leitbildentwicklung in der Öffentlichkeitsarbeit
• Kommunikation als Schlüssel zur Öffentlichkeitsarbeit
• Unterstützung und Vermittlung von Zielen
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Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Kompetenzmanagement in der Region
im Übergang Schule-Beruf
Modul 3: Kommunikation - Moderation - Mediation
Die Fansozialarbeit misst der Kommunikation, der Moderation und der Mediation eine besondere Bedeutung bei. Das Hauptaugenmerk liegt dabei
auf frühzeitiger, verlässlicher und zielorientierter Kommunikation, um bei
den handelnden Personen mögliche Ängste und Befürchtungen zu nehmen
und Vertrauen aufzubauen. Damit dies gelingt, benötigen Fanprojektler/
innen die Fähigkeit und das Selbstbewusstsein, eine klare Haltung einzunehmen und Stellung zu beziehen. Dabei ist es wichtig, Bedürfnisse und
Interessen der verschiedenen Akteur/innen einzubeziehen. Für die Arbeit
mit den Fans bedeutet dies z.B., sie zu fordern und zu fördern, sie zu ermutigen und dabei Aufgaben ressourcenorientiert zu vermitteln.
In dem zweiteiligen Modul stehen Übungen und die Einbindung konkreter
Situationen aus dem beruflichen Alltag im Vordergrund.
Konkret bedeutet dies, dass Sie sich mit Modellen der Kommunikation
und Gesprächsführung auseinandersetzen und Interventionsformen bei
Kommunikationsstörungen theoretisch und praktisch erlernen. Des Weiteren soll erlernt werden, wie für ein zielorientiertes, konstruktives und
wertschätzendes Gespräch in einem Spannungsfeld von unterschiedlichen
Bedürfnislagen und Weltsichten der beteiligten Gesprächspartner/innen
Widerstände analysiert, Ziele formuliert und Lösungen gefunden werden
können.
Für junge Menschen ist die erfolgreiche Bewältigung des Übergangs von
der Schule in den Beruf eine herausfordernde Entwicklungsaufgabe. Die
Mehrzahl der Jugendlichen benötigt deshalb in diesem Übergang professionelle Beratung und eine individuelle bedarfsorientierte Unterstützung.
Hierfür bietet das Kompetenzmanagement ein wichtiges Instrument. Der
Deutsche Städtetag fordert eine an lokalen Potenzialen orientierte Strategie
der Fachkräftesicherung in gemeinsamer Verantwortung von Kommunen,
Unternehmen und regionalen Akteuren.
Kompetenzmanagement ist zentraler Bestandteil der kommunalen Koordinierung von Schule, Jugendhilfe/Jugendsozialarbeit und Arbeitsmarkt. Ziel
der Entwicklungswerkstatt ist es, Kompetenzmanagement als kommunale
Zukunftsaufgabe mit zu gestalten. Dabei sollen gleichermaßen der Nutzen
für junge Menschen und der Nutzen für beteiligte lokale Akteur/innen im
Mittelpunkt stehen.
Themen der Entwicklungswerkstatt:
• Erfahrungstransfer zur Praxis regionaler Potenzialanalyse- und
Kompetenzfeststellungsverfahren und zu aktuellen Entwicklungen
• Systematische Bestandsaufnahme im Blick auf vorhandene und zu entwickelnde Elemente des Kompetenzmanagements vor Ort sowie
der strukturellen und regionalen Rahmenbedingungen
• Konzeptionelle Entwicklung von Projekten zur Weiterentwicklung der
eigenen Praxis
SEMINAR-NR. A6-507/15
ZIELGRUPPE:
Leitungs- und Fachkräfte von Trägern
der Jugendsozialarbeit, der Jugendhilfe und Bildungsträgern im Übergang
Schule-Beruf
DOZENTENTEAM:
Berndt de Boer
Dr. Thorsten Bührmann
Angelika Herzog
Martin Lenz
Klaus Wagner
ZUSTäNDIG:
Klaus Wagner
TERMIN:
Mi. 17.06.2015, 14:00 Uhr –
Fr. 19.06.2015, 13:00 Uhr
ORT: Erkner
inkl. Übernachtung/Verpflegung
Inhalte:
• Entwicklung einer klaren Gesprächsgrundhaltung
• Aktives Zuhören
• Erkennung von Botschaften
• Grundhaltung und Phasen einer Moderation
• Ausgewählte Moderationsanlässe
• Moderation von Konflikten
 Modul 1:
Arbeits- und Strafrecht
Seminar-Nr. A3-516/15
 Modul 2:
Öffentlichkeitsarbeit
Seminar-Nr. A3-517/15
 Modul 3:
Kommunikation - Moderation - Mediation
Teil 1 und Teil 2
Seminar-Nr. A3-518/16
12.10. – 14.10.2015
14.12. – 16.12.2015
15.02. – 17.02.2016
Seminar-Nr. A3-519/16
21.03. – 23.03.2016
Das Integrierte Potenzial-Assessment
im Übergang Schule-Beruf
gen
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u
t
l
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s
n
a
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weitere V emenfeld
zum Th
Potenziale Jugendlicher erkennen und fördern
Detailinformationen finden Sie auf S. 60
Zugang zu Qualifizierung, Ausbildung und Arbeitsmarkt für Jugendliche mit Migrationshintergrund
Detailinformationen finden Sie auf S. 120
www.awo-bundesakademie.org
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Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Partizipation – ein Schlüsselfaktor
für die Förderung benachteiligter Jugendlicher
„Was fang ich mit Dir an?”
Kinder und Jugendliche mit einer „Borderline-Störung” in
stationären Einrichtungen der Jugendhilfe
Die Partizipation junger Menschen ist ein Schlüsselthema der gesellschaftlichen Entwicklung des 21. Jahrhunderts. Auf internationaler, europäischer
und nationaler Ebene existiert eine ausgeprägte rechtliche Fundierung
für die Partizipation junger Menschen und gute Praxisbeispiele in unterschiedlichen Handlungsfeldern. Studien zeigen jedoch, dass benachteiligte junge Menschen Beteiligungschancen bisher kaum nutzen können oder wollen. Aktive Beteiligung ist aber nicht nur Bedingung eines
demokratischen Gemeinwesens, sondern auch Voraussetzung für eine verantwortungsbewusste Lebensgestaltung und erfolgreiches individuelles
Lernen.
ZIELGRUPPE:
Eine aktuelle Expertise des AWO Bundesverbandes zur Partizipation in der
Jugendsozialarbeit zeigt auf, dass die Jugendsozialarbeit von der breiten
Debatte zur Partizipation nahezu unberührt geblieben ist. Es mangelt an
Modellprojekten und an einer breiten Verankerung in der Alltagspraxis sowie auch an theoretischer Bearbeitung.
Klaus Wagner
Die Aufgabe besteht also darin, Beteiligungsformate für Jugendliche zu entwickeln und in der Praxis zu verankern. Dazu vermittelt die Fortbildung
konzeptionelle Grundlagen der Partizipation und soll die Kompetenz der
Teilnehmenden so ausbauen, dass sie Beteiligungsformate in der Jugendsozialarbeit systematisch und nachhaltig anwenden können.
Qualifizierungsmodule:
Modul 1: Konzeptionelle Grundlagen der Partizipation und kontextbezogene Beteiligungsformate
• Konzeptionelle Grundlagen der Partizipation
• Beteiligungsformate, -methoden und -instrumente
Projektleitungen und Fachkräfte,
die Jugendliche in der Schule und im
Übergang Schule-Beruf begleiten
DOZENTENTEAM:
Berndt de Boer
Angelika Herzog
Prof. Dr. Waldemar Stange
Dr. Thorsten Bührmann
ZUSTäNDIG:
SEMINARZEITEN:
14:00 Uhr – 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
GESAMT-TN-BEITRAG:
110 € inkl. Übernachtung/Verpflegung
Alle Jugendhilfeeinrichtungen, die im Bereich der Hilfen zur Erziehung
arbeiten, haben es auch mit Kindern und Jugendlichen mit psychischen
Auffälligkeiten und/oder diagnostizierten seelischen Erkrankungen zu tun.
Nicht selten bringen diese Kinder und Jugendlichen die betreuenden Fachkräfte an ihre Grenzen. Immer wieder stehen die Fragen nach der Tragbarkeit dieser Jugendlichen und nach der geeigneten Betreuungsform im
Raum. Manchen Kindern und Jugendlichen werden Heimwechsel und Beziehungsabbrüche nicht erspart.
Die Zusammenarbeit mit den Psychiatrien wird nicht selten als unbefriedigend erlebt, ambulante psychotherapeutische Angebote stehen in der Regel
nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung. Eine Änderungs- oder Therapiemotivation der Jugendlichen ist oft nicht vorhanden.
Jugendliche mit einer „Borderline-Störung” verunsichern häufig durch
selbstverletzendes Verhalten, Suizidgedanken oder suizidale Handlungen.
Sie vermitteln das Gefühl, beständig gesonderte Aufmerksamkeit einzufordern. Ein rascher Wechsel von Idealisierung und Entwertung der Bezugspersonen fordert und spaltet das Team und die Gruppe.
Wir wollen in dieser Fortbildung Wissen über dieses Störungsbild, Verstehensmodelle und therapeutische Behandlungsansätze vermitteln. Gemeinsam mit den Teilnehmer/innen sollen - ausgehend von ihren persönlichen
Erfahrungen - Handlungsstrategien und strukturelle Rahmenbedingungen erarbeitet werden, die im Rahmen des pädagogischen Konzeptes der
eigenen Einrichtungen einen stabilisierenden und entwicklungsfördernden
Umgang ermöglichen können. Intensive Gefühle, wie z.B. Aggression, Hilflosigkeit und Enttäuschung, aber auch das Bedürfnis, beschützen und Zuwendung geben zu wollen, treten häufig auf und können als Ansatzpunkte
für eine gelingende Beziehungsgestaltung verstanden und genutzt werden.
SEMINAR-NR. A6-546/15
ZIELGRUPPE:
Fach- und Leitungskräfte in den Hilfen
zur Erziehung und angrenzenden
Arbeitsfeldern
DOZENTENTEAM:
Anja Geißler
Thomas Schirmer
ZUSTäNDIG:
Otto C. Meyer
TERMIN:
Mo. 26.10.2015, 15:00 Uhr –
Do.29.10.2015, 13:00 Uhr
ORT: Berlin
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
360 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 480 € für
externe Teilnehmer/innen
Modul 2: Praxisimplementierung von Partizipationsmodellen und
entsprechenden Methoden
• angeleitete systematische Bestandsaufnahme zur eigenen Praxis
• Entwicklung bedarfsgerechter Partizipationsmodelle, Methoden und
Pilotprojekte für die eigene Praxis
 Modul 1:
Konzeptionelle Grundlagen der Partizipation und
kontextbezogene Beteiligungsformate
Seminar-Nr. A6-508/14
 Modul 2:
Praxisimplementierung von Partizipationsmodellen
und entsprechenden Methoden
Seminar-Nr. A6-509/15
10.12. – 12.12.2014
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weitere Ver emenfeld
zum Th
19.01. – 21.01.2015
Suchtbelastete Familien und ihre Kinder
Detailinformationen finden Sie auf S. 101
www.awo-bundesakademie.org
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Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Kinder, Jugend, Familie, Frauen
„Vielfalt er-leben – Zusammenarbeit mit Eltern und
Familien kultur- und kontextsensibel gestalten”
Fachkräfte in Einrichtungen wie auch ehrenamtlich Tätige sehen sich in der
Zusammenarbeit mit Eltern und Familien einer bunten Vielfalt an Familienformen, Ethnien, Religionen und Lebenslagen gegenüber, die unterschiedliche Familienkulturen – z.B. hinsichtlich Wertvorstellungen, Lebens- und
Verhaltensweisen, Traditionen – leben.
Vielfach ist die Begegnung mit einer Kultur, die nicht der eigenen entspricht, noch von Unsicherheiten begleitet. Dieses Seminar zielt darauf ab,
die kultur- und gendersensible Kompetenz in der Zusammenarbeit mit
Familien zu stärken und Impulse für eine veränderte Handlungspraxis zu
geben.
Ausgehend von der Geschlechter- und Queertheory, Antidiskriminierungsansätzen und der Partizipationsforschung sowie mit Methoden aus Interkulturellen-, Kommunikations- und Diversity-Trainings erfolgt eine an der
Praxis der Teilnehmenden orientierte Auseinandersetzung z. B. folgender
Fragen:
• Wie wird aus Vielfalt Reichtum?
• Was macht „meine” Kultur aus? Wie nehme ich andere
(Familien-)Kulturen wahr?
• Wie baue ich Brücken?
• Wie erreiche ich meine Zielgruppe?
• Wie gestalte ich meine Öffentlichkeitsarbeit zielgruppensensibel?
Familienrat - Hilfeplanung ohne Fachkräfte
Perspektiven und Möglichkeiten der Aktivierung von Familien
SEMINAR-NR. A6-580/15
ZIELGRUPPE:
Pädagogische Fachkräfte und interessierte ehrenamtlich Tätige, in deren
Arbeitsfeld die Zusammenarbeit mit
Eltern eine zentrale Bedeutung
einnimmt
DOZENT/IN:
Meike Nienhaus
ZUSTäNDIG:
Dr. Verena Wittke
TERMIN:
Do. 05.11.2015, 12:30 Uhr –
Fr. 06.11.2015, 16:00 Uhr
ORT: Köln
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
160 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 170 € für
externe Teilnehmer/innen
Der Familienrat ist ein Entscheidungsfindungsverfahren, welches in Neuseeland als „Family Group Conference” entwickelt und dort gesetzlich verankert wurde. Auch in Deutschland wird das Verfahren seit einigen Jahren
zunehmend angewandt.
Die Durchführung eines Familienrates eröffnet Familien die Chance, gemeinsam mit ihren Mitgliedern, Freund/innen, Bekannten und anderen
wichtigen Personen eine bestehende familiäre Schwierigkeit zu lösen.
In dem Seminar entwickeln die Teilnehmer/innen gemeinsam Ideen und
planen ihre eigene Form der Hilfe. Anders als sonst in der Sozialen Arbeit
üblich, nämlich ohne den direkten Einfluss der Fachleute. Diese dienen hier
lediglich zur Weiterleitung von Informationen.
Mit der Umsetzung eines Familienrates wird das gesamte familiäre
System aktiviert. Es wird derzeit hauptsächlich im präventiven Bereich
der Jugendhilfe eingesetzt. Das Verfahren bietet allerdings eine noch viel
größere Bandbreite des Einsatzes. So kann es beispielsweise
• in familiären Krisensituationen,
• bei auftretenden Schulproblemen oder
• in der Alten- bzw. Integrationshilfe eingesetzt werden.
Die Fortbildungsveranstaltung ist in zwei Module aufgeteilt. Im ersten Block
wird der Ablauf eines Familienrates hautnah anhand eines durchgeführten Familienrates aus zwei Perspektiven dargestellt: die der Sozialarbeiterin des Jugendamtes und die des Vaters, in dessen Familie ein Familienrat
stattfand. Im zweiten Teil der Fortbildung wird es schwerpunktmäßig um
die Anwendung des Verfahrens gehen. Inhaltlich sollen folgende Fragen
beantwortet werden:
ZIELGRUPPE:
Päd. Mitarbeitender/innen aus der Jugendhilfe und von öffentlichen Trägern.
Es sollen vorrangig sog. „Tandems”
von Fachkräften des AWO-Trägers und
des örtlichen öffentlichen Jugendhilfeträgers teilnehmen, um die Methode gemeinsam in der Praxis erproben
zu können.
DOZENTENTEAM:
Sina Adamy
Maik Walter
ZUSTäNDIG:
Klaus Theißen
TERMIN:
Modul 1: Seminar-Nr. A6-578/15
Mi. 21.01.2015, 14:00 Uhr –
Fr. 23.01.2015, 13:00 Uhr
Modul 2: Seminar-Nr. A6-579/15
Mi. 18.03.2015, 14:00 Uhr –
Fr. 20.03.2015, 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
GESAMT-TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
500 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 500 € für
externe Teilnehmer/innen
• Was ist ein Familienrat und wie läuft dieser ab?
• Wo kann ein Familienrat angewandt werden?
• Welche Rolle hat ein/e Koordinator/in eines Familienrates und wie
gestaltet sich die Rolle des Auftraggebers?
• Wie arbeite ich mit dem Jugendamt oder anderen Professionellen
zusammen?
• Wie unterstütze und begleite ich die Familie bei Ihrem Familienrat?
• Welche „Stolpersteine” können bei der Durchführung eines Familienrats
auftreten?
• Welche Rahmenbedingungen sollten vorher geregelt sein und wie
wollen wir das Verfahren in unserem Arbeitsbereich implementieren?
Methoden:
Anhand der Vermittlung von theoretischem Grundwissen wird das Verfahren Familienrat sehr praxisorientiert vermittelt und nahe gebracht. In
Gruppenübungen und Rollenspielen wird das Erlernte gefestigt und vertieft.
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Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Kinder, Jugend, Familie, Frauen
Kindeswohlgefährdung und
häusliche Gewalt gegen Frauen
Häusliche Gewalt – Hinsehen, Erkennen –
Ansprechen – Vermitteln
Auswirkungen des FamFG auf die Praxis der Hilfesysteme
Hintergründe und Auswirkungen häuslicher Gewalt
Das 2009 veränderte FamFG hat in der Kinder- und Jugendhilfe sowie im
Hilfe- und Unterstützungssystem für von Gewalt betroffene Frauen zu vielfältigen Herausforderungen geführt. Insbesondere zeigt sich eine verstärkte
Notwendigkeit von Kooperation und Koordination der betroffenen Arbeitsfelder.
Ziel und Inhalt:
Wir wollen die unterschiedlichen professionellen Sichtweisen von Schutz
und Hilfe für von Gewalt betroffene Frauen und von Kinderschutz bei häuslicher Gewalt sichtbar machen und die jeweiligen Fachkräfte miteinander
ins Gespräch bringen. Es werden sowohl die Perspektive der gewaltbetroffenen Frauen als auch die Perspektive des Kindeswohls einbezogen.
Ausgangspunkt ist das FamFG, das in beiden Arbeitsbereichen zurzeit im
Hinblick auf seinen Änderungsbedarf hin diskutiert wird. Ziel des Workshops ist eine multiperspektivische und praxisnahe Auseinandersetzung,
um Konsequenzen für die Praxisstellen und fachpolitische Schritte für den
Verband in dialogischer Form zu beraten sowie eine kooperative Weiterarbeit zu entwickeln.
Inhalte:
• Familien und häusliche Gewalt gegen Frauen – Annäherung über den
Austausch von Erfahrungen
• Das FamFG und häusliche Gewalt: Was kann und soll das Recht für die
Verfahrensbeteiligten auch im Falle von häuslicher Gewalt leisten? –
Fachgespräch mit Einführung aus juristischer Sicht
• Wie wir Familienangehörige bei der Lösungssuche unterstützen –
Zwei Arbeitsfelder stellen sich und ihre Kompetenzen vor
• Wie machen wir von hier aus weiter? Konsequenzen, Ideen, Absprachen
SEMINAR-NR. A6-504A/14
ZIELGRUPPE:
Leitungs- und erfahrene Fachkräfte
aus Praxisstellen, die im Bereich begleiteter Umgang arbeiten; Erziehungsberatungsstellen und andere Hilfen zur
Erziehung; Fachberatungsstellen gegen
häusliche Gewalt, Interventionsstellen
gegen häusliche Gewalt, Mitarbeiter/
innen aus Frauenhäusern
DOZENTENTEAM:
Ute Krauß
Fritz Pellander
Renate Prüß
Ludwig Salgo
ZUSTäNDIG:
Otto C. Meyer
Sarah Clasen
Das Seminar ist zwei grundlegenden Zielen verpflichtet. Es soll zum einen
eine gesellschaftliche Sensibilisierung und Ächtung bezüglich Gewalt gegen Frauen erzielen. Zum anderen gilt es, über Unterstützungs- und Hilfsangebote zu informieren, um so betroffenen Frauen helfen und sie weitervermitteln zu können. Das Seminar gibt Hinweise zur Früherkennung
und zeigt Handlungs- und Kooperationsmöglichkeiten auf. Es dient der
Initiierung der Vernetzung von Akteur/innen in unterschiedlichen sozialen Handlungsfeldern. Ein zentrales Anliegen ist es, die Hilfe bei Gewalt
gegen Frauen und deren Kindern zu verbessern. Die Verantwortung der
Väter als Täter sowie Möglichkeiten und Grenzen von Täterarbeit werden
thematisiert. Migrationsdienste, Kitas, Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen,
Schwangerschaftsberatungsstellen, Familienzentren und andere Orte, an
denen Familien anzutreffen sind, können wichtige erste Anlaufpunkte für
gewaltbetroffene Frauen sein.
Das Seminar zielt darauf ab, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das
Problemfeld zu sensibilisieren, ihnen Fachwissen zu vermitteln und ein
methodisches Instrumentarium an die Hand zu geben, mit dem sie eigenständig zum Thema „häuslicher Gewalt” weiterarbeiten können.
TERMIN:
SEMINAR-NR. A6-591/15
ZIELGRUPPE:
Fachkräfte aus unterschiedlichen
sozialen Handlungsfeldern
DOZENTENTEAM:
Barbara Schrul
Silvia Röck
Anja Steingen
ZUSTäNDIG:
Sarah Clasen
TERMIN:
Mo. 04.05.2015, 13:00 Uhr –
Mi. 06.05.2015, 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
160 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 180 € für
externe Teilnehmer/innen
Fr. 05.12.2014, 10:30 – 16:30 Uhr
ORT: Berlin
inkl. Verpflegung
Fahrtkosten werden zu 75% bis
maximal 100 € erstattet.
Beratung in der Schwangerschaft
Beratung nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz
Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Rahmenbedingungen werden
die Möglichkeiten dieser speziellen Art von Beratung erörtert und dargestellt. Dabei werden verschiedene Schwerpunkte gesetzt:
• Gesetzliche Grundlagen der Schwangerschafts(konflikt-)beratung
• Eigene Erfahrungen mit Schwangerschaft, Verhütung und
Familienplanung
• Die Interaktionen zwischen Berater/innen und Ratsuchenden
in der § 219-Beratung
• Die Beziehungsdynamik im Beratungsverlauf
• Erproben von Beratungsmodellen und Beratungssequenzen
• Supervisorische und kollegiale Fallbearbeitungen
• Migrant/innenberatung und interkulturelle Beratungskompetenz
• Medizinische Aspekte der Schwangerschafts(konflikt-)beratung
• Pränatale Diagnostik und ihre Besonderheiten
• Entlastungsstrategien für Berater/innen
SEMINAR-NR. A6-592/15
ZIELGRUPPE:
Berater/innen in anerkannten oder
im Anerkennungsverfahren stehende
Schwangerschaftsberatungsstellen
DOZENTENTEAM:
Stefanie Boos
Barbara Flotho
ZUSTäNDIG:
Sarah Clasen
TERMIN:
Mo. 26.10.2015, 14:00 Uhr –
Fr. 30.10.2015, 14:00 Uhr
ORT: Wermelskirchen
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
360 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 395 € für
externe Teilnehmer/innen
www.awo-bundesakademie.org
98 | 99
Gesundheit, Alter, Behinderung, Inklusion
Gesundheit, Alter, Behinderung, Inklusion
Sucht und Psychose
Burnout und Burnout-Prävention
Viele Suchtkranke weisen eine Komorbidität zwischen Sucht und Psychose auf. Klientinnen und Klienten mit einer Doppeldiagnose gelten oft als
„Systemsprenger”, weil die behandelnden Hilfesysteme nicht auf deren
spezielle Probleme ausgerichtet sind. Diese Komorbidität kann eine große
Unsicherheit und Überforderung bei Mitarbeiter/innen in der Suchthilfe auslösen. Es können z.B. Fragen nach dem Setzen der Prioritäten auftauchen.
SEMINAR-NR. A1-609/15
Wenn die Suchtbehandlung erfolgreich sein soll, müssen die komorbiden
Störungen miteinbezogen werden. Sie sind teilweise Ursache oder aufrechterhaltender Faktor der Sucht.
DOZENT/IN:
Dieses Seminar möchte Sicherheit im Umgang mit Betroffenen vermitteln.
Zuerst soll geklärt werden, was genau Suchterkrankungen und Psychosen
sind: Welche Arten von Psychosen gibt es, und wie werden sie unterschieden? Dann werden verschiedene Theorien zum Zusammenhang von beiden
Erkrankungen vorgestellt. Anhand eines vorgelegten Berichtes einer Betroffenen wird ein Einblick in das Leben mit diesen beiden Erkrankungen
gegeben.
Einen großen Teil der Veranstaltung soll die Frage einnehmen, wie besonders auf Klientinnen und Klienten mit dieser Komorbidität eingegangen
werden kann. Des Weiteren geht es um Maßnahmen, die bei Rezidiven der
Psychosen und Rückfällen in den Suchtmittelkonsum sinnvoll sein können.
ZIELGRUPPE:
Mitarbeitende der Suchthilfe, der
Behindertenhilfe, der Psychiatrie, der
Altenhilfe und andere an der Thematik
Interessierte
N.N.
ZUSTäNDIG:
Natali Reindl
TERMIN:
Do. 21.05.2015, 10:00 Uhr –
Fr. 22.05.2015, 15:00 Uhr
ORT: Berlin
TN-BEITRAG:
Der Begriff „Burnout” ist ein Schlagwort in unserer Leistungsgesellschaft
geworden. Viele Menschen fühlen sich heute in ihrem Beruf überfordert,
gestresst und erschöpft. Besonders Tätige in soziale Berufen sind gefährdet,
„auszubrennen”. Doch was genau führt zu dieser Überlastung? Worüber
erschöpfen wir uns tatsächlich?
SEMINAR-NR. A1-624/15
In diesem Seminar soll geklärt werden, was Burnout überhaupt ist, welche
Ursachen dazu führen können und ob sie selbst gefährdet sind, ein Burnout
zu bekommen oder bzw. bereits Symptome aufweisen.
DOZENT/IN:
Des Weiteren will das Seminar Anregungen geben, sich rechtzeitig vor
einem Burnout zu schützen. Wenn bestimmte Mechanismen verstanden
werden und ein Umdenken bei der/dem Betroffenen stattfindet, kann
trotz der Herausforderungen im Berufsalltag jede/r wieder zu ihrer/seiner
Schaffenskraft und Lebensfreude zurückfinden.
Natali Reindl
Das Seminar findet in erholsamer Umgebung statt. Ein Abholservice vom
Bahnhof steht zur Verfügung.
Motivationen von Berater/innen und Ratsuchenden
Detailinformationen finden Sie auf S. 64
Freiwilliges Engagement in der Suchthilfe
Beratung und Unterstützung von Verantwortlichen
in der Selbsthilfe
Detailinformationen finden Sie auf S. 70
www.awo-bundesakademie.org
ZUSTäNDIG:
TERMIN:
Do. 10.09.2015, 11:00 Uhr –
Fr. 11.09.2015, 16:00 Uhr
ORT:
AWO Familienferienpark Dambeck/
Mecklenburg-Vorpommern
170 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 190 € für
externe Teilnehmer/innen
Suchtbelastete Familien und ihre Kinder
Fast jedes sechste Kind erlebt Sucht im Elternhaus. Oft handelt es sich um
eine Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit der Mutter, des Vaters oder
sogar beider Elternteile. Das hat Folgen für die betroffenen Kinder, prägt
ihr Alltagserleben und ist auch für die Eltern selbst belastend.
Biografie in der Suchtberatung
Beate Gödecke
inkl. Übernachtung/Verpflegung
170 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 190 € für
externe Teilnehmer/innen
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s
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a
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weitere V emenfeld
zum Th
Mitarbeitende aus beratenden, pädagogischen, gesundheitsbezogenen
und sozialen Arbeitsfeldern
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
Als Beispiel für eine Arbeitsweise mit Betroffenen von Sucht und Psychosen
ist ein praktischer Einblick in die Kunsttherapie vorgesehen.
ZIELGRUPPE:
In Erholungs-, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen kommen Fachkräfte mit diesen suchtbelasteten Familien und ihren Kindern zusammen.
Sie erleben die Auswirkungen, die die besondere familiäre Situation auf die
Entwicklung und das Verhalten der Kinder haben. Die Zusammenarbeit mit
den Eltern ist herausfordernd und kann die eigene Psyche der Mitarbeiter/
innen in den Einrichtungen belasten.
Die Fortbildung beinhaltet Hintergrundinformationen über familiäre Strukturen, in denen betroffene Kinder aufwachsen. Darüber hinaus werden eigene Erfahrungen und Haltungen der Fachkräfte thematisiert. Wie kann die
Thematik angesprochen werden? Welche konkreten Unterstützungsmöglichkeiten werden angeboten und wie können Kinder, Jugendliche und
ihre Familien im Rahmen von Bildungs-, Erholungs- oder Kuraufenthalten
unterstützt werden?
SEMINAR-NR. A1-679/15
ZIELGRUPPE:
Mitarbeitende in der Familienbildung,
der Familienerholung, der Erziehungsberatung und Familienhilfe, in der
Vorsorge und Reha für Mütter/Väter/
Kinder und andere Interessierte
DOZENT/IN:
Christiane Heinze
ZUSTäNDIG:
Natali Reindl
TERMIN:
Do. 04.06.2015, 12:00 Uhr –
Fr. 05.06.2015, 13:00 Uhr
ORT:
AWO Familienerholungsstätte
Oberhof/Thüringen
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
170 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 190 € für
externe Teilnehmer/innen
100 | 101
Gesundheit, Alter, Behinderung, Inklusion
Gesundheit, Alter, Behinderung, Inklusion
Und keiner kann’s glauben –
Stressfaktor Arbeitslosigkeit
Gesundheitsgespräche sowie Stressmanagement für Arbeitslose
Die gesundheitliche Situation von arbeitslosen Menschen ist ein Thema, das
seit ein paar Jahren zunehmend an Aufmerksamkeit gewinnt. So zeigen
Studien, dass die Arbeitslosigkeit Auswirkungen auf den Gesundheitszustand von Arbeitslosen hat. Vielfach sind die Krankenstände erhöht, teilweise zeigen sich ungünstige Verhaltensweisen unter den Betroffenen.
Um das Ziel einer nachhaltigen Integration in den Arbeitsmarkt zu fördern,
muss die individuelle Situation und Motivationslage der Betroffenen einbezogen werden, dies gilt insbesondere auch für Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention.
Mitarbeiter/innen von Beschäftigungs- und Qualifizierungsunternehmen
können dazu beitragen, diesen Prozess zu unterstützen.
In der Schulung, die der AWO Bundesverband in Zusammenarbeit mit dem
Team Gesundheit anbietet, sollen Mitarbeiter/innen von Beschäftigungsund Qualifizierungsunternehmen der AWO qualifiziert werden, um angemessen und kompetent mit den Teilnehmer/innen ihrer Maßnahmen im
gesundheitlichen Bereich arbeiten zu können. Dies geschieht einerseits dadurch, dass ihre Gesprächsführungskompetenzen erweitert werden, um die
Veränderungsbereitschaft zu einem gesundheitsgerechterem Lebensstil bei
den Arbeitslosen zu erhöhen. Eine Refinanzierung ist teilweise über die
gesetzliche Krankenversicherung möglich.
Die Schulung beinhaltet zwei Teile:
Der erste Teil „Gesundheitsgespräche mit Arbeitslosen” gibt notwendiges Hintergrundwissen zu relevanten gesundheitlichen Problemen der
Zielgruppe. Hier werden die grundlegenden Techniken und Prinzipien der Methode des „Motivational Interviewing” nach MILLER und ROLLNICK vermittelt und eingeübt. Durch diese Art der Gesprächsführung
soll zunächst das Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit als wesentliche Voraussetzung
für eine Arbeitsmarktintegration geschaffen werden, um Eigenverantwortung zu fördern, das Gesundheitsbewusstsein zu stärken und zu
verändern. Die Gespräche verfolgen somit das Ziel, das Gesundheitsverhalten der Arbeitslosen zu verbessern – sie werden auf freiwilliger
Basis geführt. In diesem Kontext sind auch der salutogenetische Ansatz von
Antonowsky sowie das transtheoretische Modell der Verhaltensänderung
zentrale Konzepte, die im Bereich der arbeitsmarktintegrativen Gesundheitsförderung Anwendung finden und in der Schulung vorgestellt werden.
Deutlich ist, dass Gesundheitsziele nicht „von oben” vorgegeben werden
können. Sie lassen sich nur erfolgreich umsetzen, wenn die Akzeptanz gewährleistet ist.
Die Schulung ist so konzipiert, dass die theoretischen Inhalte direkt in praktischen Übungen erprobt werden. Es stehen außerdem unterstützende Materialien zur Verfügung.
Der zweite Teil der Gesundheitsschulung beinhaltet den Präventionskurs
„Und keiner kann´s glauben – Stressfaktor Arbeitslosigkeit”.
Dieser verfolgt neben den individuellen Gesundheitskompetenzberatungen auch das Ziel, selbstverantwortliches Gesundheitsverhalten und eine
adäquate Problembewältigung arbeitslosenspezifischer Belastungen in der
Gruppe zu stärken. Die Teilnehmenden werden geschult, den Präventionskurs in ihren Einrichtungen anzubieten.
SEMINAR-NR. A5-623/15
ZIELGRUPPE:
Mitarbeiter/innen aus Projekten der
Arbeitsförderung
DOZENT/IN:
N.N.
ZUSTäNDIG:
Antje Helbig
TERMIN:
Mo. 23.03.2015, 14:00 Uhr –
Fr. 27.03.2015, 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
Der Präventionskurs ist bewusst auf die Zielgruppe der Langzeitarbeitslosen
zugeschnitten. Bislang richteten sich alle Maßnahmen der Primärprävention aus dem Bereich der multimodalen Stressbewältigung an berufstätige
Personen und berücksichtigen nicht die speziellen Bedürfnisse und Ängste
von arbeitslosen Menschen.
Eine Refinanzierung des Präventionskurses seitens der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) ist unter bestimmten Umständen möglich. Sollte eine Finanzierung über die GKV gewünscht sein, kommen für die Durchführung
des Kurses nur Fachkräfte aus dem Bereich der psychosozialen Gesundheit
in Betracht, die über eine staatlich anerkannte Ausbildung verfügen, insbesondere als Psycholog/innen, Pädagog/innen, Sozialpädagogen/-arbeiter/innen, Sozialwissenschaftler/innen, Gesundheitswissenschaftler/innen
(Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor) sowie Ärzte und Ärztinnen.
Zur Unterstützung der zukünftigen Kursleiter/innen wird ein Trainermanual
bereitgestellt, das für die Durchführung des Kurses vollständig die Trainerund Teilnehmermaterialien enthält.
inkl. Übernachtung/Verpflegung
965 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 990 € für
externe Teilnehmer/innen
Weitere Informationen z.B. zu den
Modulen des Präventionskurses
können gerne von Frau Helbig zugeschickt werden.
Demenz bei Einwanderer/innen –
Zugangswege und Lösungsansätze
Einwanderer/innen, die an Demenz erkranken, sind von einer dreifachen
Fremdheit betroffen: Alter, Demenz und Migration. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass es noch viele Zugangsbarrieren für an Demenz erkrankte Einwanderer/innen und ihre Angehörigen zu den Regelangeboten
gibt. Bei den Betroffenen herrscht Unwissen und Unkenntnis über die Erkrankung Demenz und über Angebote sowie ihre Ansprüche und Unterstützungsmöglichkeiten in Deutschland.
Deshalb wollen wir in diesem Workshop gemeinsam an folgenden Fragestellungen arbeiten:
• Wie können wir die Zielgruppe der demenzkranken Einwanderer/innen
und deren Angehörige erreichen?
• Welche Ansätze und Wege sind sinnvoll und haben sich bewährt?
• Wie können Zugangsbarrieren abgebaut werden?
• Welche Angebote und Lösungsansätze gibt es für Einwanderer/innen?
Dabei werden uns Kolleg/innen aus der Praxis begleiten und ihre Erfahrungen
einbringen.
In Kleingruppen erarbeiten die Teilnehmer/innen anschließend konkrete
Schritte, um vor Ort die Zielgruppe zu erreichen und ein Angebot für diese
anzubieten.
SEMINAR-NR. A2-717/15
ZIELGRUPPE:
Multiplikatoren/innen, Migrationssozialdienste, Berater/innen und
Gruppenleiter/innen von Alzheimerberatungsstellen, Fachkräfte und Ehrenamtliche, die in diesem Bereich arbeiten
sowie am Thema Interessierte
DOZENT/IN:
Helga Schneider-Schelte
N.N.
ZUSTäNDIG:
Dragica Baric-Büdel
TERMIN:
Mo. 15.06.2015, 11:30 Uhr –
Di. 16.06.2015, 15:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
Mit dem Workshop wollen AWO und die Deutsche Alzheimer Gesellschaft
dazu beitragen, die Situation für Demenzkranke mit Migrationshintergrund
und ihre Angehörigen zu verbessern.
140 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 160 € für
externe Teilnehmer/innen
Der Workshop ist eine Kooperationsveranstaltung der AWO Bundesakademie
mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz.
www.awo-bundesakademie.org
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Kooperationen und Kooperationspartner
Kooperationen und Kooperationspartner
 Das Angebot der AWO Bundesakademie:
FaDA – Fachsprache Deutsch in der Altenpflege
Das FaDA Schulungskonzept
FaDA Multiplikatoren- und
Trainerschulung (Train the Trainer)
Das FaDA Schulungskonzept beinhaltet:
 FaDA Handbuch + DVD zum Handbuch
 FaDA Onlinelernmodule
 Multiplikatoren- und Trainerschulung
Mit der FaDA Multiplikatoren- und Trainerschulung werden die Teilnehmenden für die Umsetzung des FaDA Schulungskonzeptes qualifiziert
und erhalten ein Zertifikat.
Folgende Formate werden angeboten
Das Angebote des AWO Bundesverbandes:
Das FaDA Schulungskonzept wurde in dem dreijährigen ESF geförderten
Projekt FaDA – Fachsprache Deutsch in der Altenpflege entwickelt und erfolgreich erprobt.
Workshop:
Der Workshop wird zweitägig in der AWO Tagungsstätte Haus Humboldtstein
in Remagen-Rolandseck durchgeführt. Weitere Informationen sind jeweils
der aktuellen Ausschreibung der Akademie zu entnehmen.
Das FaDA Schulungskonzept ist für die berufsbegleitende Qualifizierung von
Pflegekräften, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, konzipiert. Das Ziel
ist die Förderung fachsprachlicher und kommunikativer Kompetenzen im
Kontext der Altenpflege.
Inhouse-Schulung:
Maßgeschneiderte Angebote für Träger vor Ort von Einzel- bis Gruppenschulungen. Für genaue Absprachen wenden Sie sich bitte an die AWO
Bundesakademie. Karin.kaltenbach@awo.org
Das FaDA-Handbuch für eine berufsbezogene Sprachförderung + DVD
zum Handbuch
Das FaDA Handbuch ist in erster Linie ein Umsetzungsleitfaden für Lehrende, Dozent/innen und Trainer/innen, die berufsbezogenes Deutsch
für Altenpflegekräfte unterrichten. Das Handbuch richtet sich auch
an Planer/innen aus der Fort- und Weiterbildung und Unternehmen,
die berufsbezogene Sprachkurse im Bereich der Altenpflege anbieten
möchten.
 Bestellungen über: werbung@awo.org
03115
03118
Artikel Nr. 03119
Artikel Nr.
Artikel Nr.
Handbuch FaDA
Set Handbuch & DVD FaDA
DVD zum Handbuch FaDA
Die FaDA Onlinelernmodule für Pflegekräfte, die an der FaDA Qualifizierung teilnehmen
Die FaDA Onlinelernmodule sind begleitende und ergänzende Module zu
der Präsenzschulung der FaDA Qualifizierung.
Für die Nutzung der FaDA Onlinelernmodule auf der Lern- und Kommunikationsplattform AWO Net ist eine Anmeldung beim AWO Bundesverband
erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie auf der folgenden Seite:
15,– € (brutto)
20,– € (brutto)
15,– € (brutto)
Inhalte der Schulung:
• Entwicklung der Module: Wie sind wir zu den Inhalten, Methoden und
Materialien gekommen?
• Die Wichtigkeit der objektiven und subjektiven Sprachbedarfsermittlung
• Vorstellen der Konzeption und der didaktischen Prämissen: Handlungs-,
Bedarfs- und Teilnehmerorientierung
• Vorstellen der einzelnen Module mit Zielsetzungen, Inhalten und Methoden sowie einigen Unterrichtsbeispielen (z.B. Texte, Übungen, authentisches Material – Dokumentationen, Pflegeplanung, Rollenspiele bzw.
Videoaufnahmen der Rollenspiele) unter Herstellung des Bezugs zu den
didaktischen Prämissen der Bedarfs-, Handlungs- und Teilnehmerorientierung
• Anforderungsprofil für die Lehrenden
• Transfer in die eigene Praxis
• Umgang mit Teilnehmer/innen und Einrichtungen: Ressourcenorientierung, interkulturelle Kompetenzen und Moderationsfähigkeiten,
Bedeutung der Dokumentation der Unterrichtseinheiten
• Evaluation und Qualitätssicherung / Erfolgskontrolle der FaDA Qualifizierung
• Einführung in die Anwendung und den Umgang mit den FaDA Onlinelernmodulen auf der Lern- und Kommunikationsplattform AWO Net
Die genauen Angaben für die Multiplikatorenschulung mit Flyer und Anmeldeunterlagen sind auf der Homepage der Akademie und auf der FaDA
Homepage jeweils aktuell verfügbar:
www.awo-bundesakademie.org
www.fada.awo.org
www.fada.awo.org/die-module/awo-net
www.awo-bundesakademie.org
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Gesundheit, Alter, Behinderung, Inklusion
Gesundheit, Alter, Behinderung, Inklusion
FaDA - Fachsprache Deutsch in der Altenpflege
Multiplikatoren- und Trainerschulung (Train the Trainer)
FaDA - Fachsprache Deutsch in der Altenpflege ist ein Schulungskonzept zur
berufs- und arbeitsplatzbezogenen Sprachförderung für Pflegekräfte mit
Migrationshintergrund. Dabei orientiert sich die Qualifizierung am tatsächlichen fachsprachlichen und kommunikativen Bedarf am Arbeitsplatz einer
Pflegekraft. Der individuelle Lernbedarf wird in der aktiven Mitgestaltung
und Beteiligung der Teilnehmenden berücksichtigt.
SEMINAR-NR. A2-716/15
Mit der FaDA Multiplikatoren- und Trainerschulung werden die Teilnehmenden für die Umsetzung des FaDA Schulungskonzeptes qualifiziert und
erhalten ein Zertifikat.
DOZENT/IN:
In dieser Schulung werden folgende Themen bearbeitet:
• Das FaDA Schulungskonzept: von der Sprachbedarfsermittlung bis zu den
Modulen
• Methoden der Sprachbedarfsermittlung
• Inhalte der Module
• Anwendung authentischer Materialien
• Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung
• Die FaDA Onlinelernmodule
Die Teilnehmenden erarbeiten Transfermöglichkeiten für die eigene Praxis.
ZIELGRUPPE:
Multiplikator/innen aus der Altenhilfe sowie aus der berufsbegleitenden
Sprachförderung, Dozent/innen
und Trainer/innen
Susanne Hellweg
N.N.
ZUSTäNDIG:
Zentral ist die Schaffung einer Unterstützungs- und Pflegeinfrastruktur, die
den unterschiedlichen und sich verändernden Interessen- und Problemlagen der älteren Bevölkerung gerecht wird. Dies bezieht sich sowohl auf
den Unterstützungsbedarf hinsichtlich hauswirtschaftlicher Versorgung,
Pflege, Begleitung und Anleitung, Kommunikation und die Gestaltung des
Lebensumfeldes der älteren Menschen als auch auf deren Teilhabe am sozialen Leben.
In der Modulreihe stellen Sie sich auf die Veränderungen am Markt ein und
gestalten die Neuausrichtung mit. Sie erarbeiten Strategien, um Stärken
und Konkurrenzfähigkeit in Ihrer Einrichtung auszubauen und zu sichern.
Durch den Abstand vom operativen Geschäft haben Sie wertvolle Zeit, sich
mit Gleichgesinnten auf strategisches Denken einzulassen. Diese Seminarreihe unterstützt Sie darin, zukünftig zu agieren statt zu reagieren.
Dragica Baric-Büdel
TERMIN:
Mi. 16.09.2015, 13:00 Uhr –
Do. 17.09.2015, 15:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
Modul 1: Analysen als Grundlagen strategischer Unternehmensführung
• Strategieverständnis
• Unternehmensanalyse
• Strategieanalyse
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
120 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 140 € für
externe Teilnehmer/innen
Modul 2: Strategieentwicklung und strategische Alternativen
• Marktstrategien
• Wettbewerbsstrategien
• Strategische Erfolgspositionen
Modul 3: Vorgehensmethodik zur Erarbeitung
„Ihrer Unternehmensstrategie“
• Informationsanalyse
• Strategieentwicklung
• Strategieumsetzung
• Strategieüberprüfung
Fit für die Zukunft? Strategieentwicklung für
stationäre Einrichtungen der Altenpflege
Strategische Planung und Führung sind heute besonders für Unternehmen und Einrichtungen des Altenpflegesektors unverzichtbar. Neue Anforderungen von außen und komplexe Rahmenbedingungen bringen eine
wachsende Dynamik in diesen Bereich. Träger und Führungskräfte stehen
angesichts der sich im Rahmen des gesellschaftlichen Wandels verändernden Altenhilfe vor neuen Herausforderungen.
Abständen über sein Wirken und dessen Ausrichtung zu reflektieren. Nur so
wird die Gefahr eines unkontrollierten Aktivismus und eines alleinigen Reagierens im Tagesgeschäft verhindert. Ein Strategiefindungsprozess ist eine
Investition in die Zukunft.
ZIELGRUPPE:
Einrichtungsleitungen in der Altenpflege
DOZENT/IN:
Claus Lange
ZUSTäNDIG:
Verena Rösner
SEMINARZEITEN:
Do. 10:00 – Fr. 16:00 Uhr oder
Mo. 10:00 – Di. 16:00 Uhr
 Modul 1:
Analysen als Grundlagen strategischer Unternehmensführung
Seminar-Nr. A3-631/15
 Modul 2:
Strategieentwicklung und strategische Alternativen
Seminar-Nr. A3-632/15
 Modul 3:
Vorgehensmethodik zur Erarbeitung
„Ihrer Unternehmensstrategie“
Seminar-Nr. A3-633/15
26.02. – 27.02.2015
02.07. – 03.07.2015
21.09. – 22.09.2015
ORT: Berlin
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
Leitungskräfte, denen es gelingt, durch Ausbau und konsequente Vernetzung der Angebote, als regionaler Anbieter zu agieren, sichern nachhaltig das Weiterbestehen Ihres Pflegeheims auf dem Markt. Strategisches
Management ist besonders in einer durch Dynamik und Unsicherheit geprägten Zeit von zentraler Bedeutung. Es lohnt sich daher, in regelmäßigen
www.awo-bundesakademie.org
260 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 320 € für
externe Teilnehmer/innen je Modul
106 | 107
Gesundheit, Alter, Behinderung, Inklusion
Gesundheit, Alter, Behinderung, Inklusion
Wege aus dem Dschungel – Das Pflegestundenbudget
Pflege- und Seniorenberatung
Anleitungen und Strategien zum verantwortungsvollen Umgang
mit der Pflegezeit
Zertifikatsreihe
In dieser Fortbildung werden die Grundlagen des Pflegestundenbudgets
gemeinsam erarbeitet. Sie haben die Gelegenheit, eigene Dienstpläne unter Anleitung auszuwerten. Am Beispiel realer Projekte zeigt die Referentin,
wie und wo Zeitressourcen auszumachen sind und wie viel Potenzial in
ihnen steckt. Vielfältige Ansätze zur Verbesserung der Arbeitsorganisation
im Pflegealltag werden vorgestellt und diskutiert.
SEMINAR-NR. A3-610/15
ZIELGRUPPE:
Dienstplan- und Personaleinsatzverantwortliche aus dem stationären
Bereich
DOZENT/IN:
Inhaltliche Schwerpunkte und Themen:

Nicole Osterholz
Grundlagen der Personalberechnung, ihre Zusammenhänge und
Stellschrauben:
• Wie viele Stunden steht eine Vollzeitkraft der Pflege tatsächlich zur
Verfügung?
• Wie viel Fehlzeit ist abzuziehen?
• Wie viele Stellen sind mit der aktuellen Belegung refinanziert?

Pflege- und Betreuungspersonalbedarf wohnbereichsbezogen planen

Bewährte Regeln zum verantwortungsvollen Umgang mit der Pflegezeit

Unebenheiten im Personaleinsatz erkennen und Potenziale nutzen
ZUSTäNDIG:
Verena Rösner
TERMIN:
Mo. 23.02.2015, 9:30 – 16.30 Uhr
ORT: Berlin
inkl. Seminarverpflegung
160 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 200 € für
externe Teilnehmer/innen
Die Übernachtung ist selbstständig und auf eigene Kosten zu organisieren.
Bundesverband e.V.
PFLEGE-STUFEN?
Wir helfen Ihnen.
Kostenlos, unverbindlich und immer für Sie da.
Die Online-Pflege- und
Seniorenberatung der AWO.
awo-pflegeberatung.de
www.awo-bundesakademie.org
Pflegefachkräfte, Leitungskräfte in der
Pflege, pädagogische Mitarbeiter/innen
in Pflege- und Senioreneinrichtungen,
Mitarbeiter/innen in Sozialberatungsstellen
DOZENTENTEAM:
Petra Nölle
Gabriele Hradetzky
Markus Kuchnicak
ZUSTäNDIG:
Anja Roloff
ORT: Berlin
Modul 1: Grundlagen der Pflege- und Seniorenberatung
Die Teilnehmenden erlangen Kompetenzen für eine klientenzentrierte Beratung. Sie können Beratungsbedarfe erkennen, einen Beratungsprozess
beginnen, gestalten, abschließen und auswerten. Sie kennen die Relevanz
der Netzwerkarbeit für eine gute Beratung und wissen, mit schwierigen
Beratungssituationen umzugehen. Sie kennen verschiedene Beratungsformen (Telefonische Beratung, Online-Beratung und Face-to-Face Beratung).
inkl. Seminarverpflegung
260 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder je Modul
Die Übernachtung ist selbstständig und
auf eigene Kosten zu organisieren.
Inhalte:
• Einführung in die Lernplattform AWO Net
• Aktuelle Rahmenbedingungen der Pflegeberatung
• Theorie: Kommunikation und Beratung
• Gesprächsführung
• Schwierige Beratungssituationen, „schwierige Klient/innen”
• Beratungsprozess in der Praxis
• Dokumentation der Beratungsarbeit
• Grundlagen der Netzwerkarbeit
• Begriff: Case Management
• Beratungsformen
• Beratungsangebote konzipieren
Modul 2: Inhalte der Pflege- und Seniorenberatung
Die Teilnehmenden erhalten Einblick in die inhaltlichen Fragen der Pflege- und Seniorenberatung. Sie können zu den Leistungen der Sozialversicherungen bei Pflegebedürftigkeit und Krankheit bis hin zu Themen wie
Demenz, Vorsorge, Trauer oder Freizeitmöglichkeiten für Senioren beraten.
Tel. 0800.60 70 110
Die telefonische Pflegeberatung der AWO.
Für Angehörige und Senioren.
Es wird mehr Seniorinnen und Senioren geben, die ihr Leben im Alter aktiv
gestalten und sich daher beispielsweise zu Wohnformen oder Möglichkeiten
eines Ehrenamts informieren wollen. Vor allem aber, um der steigenden
Pflegebedürftigkeit gerecht zu werden, ist es notwendig das Beratungsangebot und die Begleitung von Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf und deren Angehörigen zu intensivieren. Diese Qualifizierungsreihe
unterstützt AWO-Einrichtungen bei der Professionalisierung der Pflege- und
Seniorenberatung und ermöglicht, eine an der individuellen Lebens- und/
oder Pflegesituation der (älteren) Menschen und ihrer Angehörigen orientierte Beratung und Schulung anzubieten.
ZIELGRUPPE:
TN-BEITRAG:
TN-BEITRAG:
Sie stolpern über
Pflege- und Seniorenberatung ist vor dem Hintergrund einer älter werdenden Gesellschaft eine der zentralen Aufgaben im zukünftigen Sozial- und
Gesundheitswesen.
Gut beraten – gut versorgt
www.awo-pflegeberatung-online.de
Inhalte:
• Grundlagen des Sozialrechts
• Beratung zu Leistungsansprüchen bei Pflegebedarf
• Schwerbehindertenrecht
• Beratung zu pflegerischen Dienstleistungen
• Beratung zum Wohnen im Alter
• Beratung zu aktiver Lebensgestaltung im Alter
• Beratung zum Thema Demenz und Vorsorge
• Begleitung am Lebensende
108 | 109
Gesundheit, Alter, Behinderung, Inklusion
Gesundheit, Alter, Behinderung, Inklusion
Teilhabe bestimmen und auswerten
Anwenderschulung
Modul 3: Schulungen (nach § 45 SGB XI) für pflegende
Angehörige durchführen
Das Pflegeversicherungsgesetz gewährt in § 45 SGB XI Gruppen- oder
Einzelschulungen für pflegende Angehörige oder andere ehrenamtliche
Pflegepersonen, die von ambulanten Pflegediensten erbracht werden
können. Zweck dieser Schulungen ist es, ehrenamtliches Engagement von
Pflegepersonen zu fördern, Pflege und Betreuung zu erleichtern sowie
pflegerische Fertigkeiten zu vermitteln. Grundlage hierfür sind Rahmenvereinbarungen gem. § 45 SGB XI. Nach Abschluss dieses Moduls, können
die Teilnehmenden Pflegekurse und individuelle Schulungen für Pflegepersonen durchführen und abrechnen.
Inhalte:
• Initiierung von Pflegekursen und Schulungen in der Häuslichkeit
(inklusive rechtlicher Grundlagen)
• Didaktisch-methodisches Wissen zur Informationsvermittlung
• Präsentation und Moderation
• Planung, Vorbereitung und Durchführung von Schulungen
• Vertragliche Rahmenbedingungen gem. § 45 SGB XI
• Transfer des Wissens in die Arbeit eines Pflegedienstes
 Modul 1:
Grundlagen der Pflege- und
Seniorenberatung
Seminar-Nr. A1-620/15
 Modul 2:
Inhalte der Pflege- und
Seniorenberatung
Seminar-Nr. A1-621/15
 Modul 3:
Schulungen (nach § 45 SGB XI) für
pflegende Angehörige durchführen
Seminar-Nr. A1-622/15
www.awo-bundesakademie.org
Teil 1: 03.02. – 04.02.2015 (Präsenz)
Teil 2: 05.02. – 20.03.2015 (Online)
Teil 3: 24.03. – 26.03.2015 (Präsenz)
Teil
Teil
Teil
Teil
1:
2:
3:
4:
27.03.
19.05.
22.05.
14.07.
–
–
–
–
15.05.2015
21.05.2015
10.07.2015
16.07.2015
(Online)
(Präsenz)
(Online)
(Präsenz)
08.09. – 10.09.2015 (Präsenz)
In einem von der Aktion Mensch geförderten Projekt hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) in Zusammenarbeit mit
dem Institut für Personenzentrierte Hilfen gGmbH ein Verfahren entwickelt,
mit dem Teilhabe aus Nutzersicht bestimmt und ausgewertet werden kann.
Das Projekt „Wie misst man Teilhabe in der Eingliederungshilfe?” wurde
unter maßgeblicher Beteiligung von 80 Menschen mit Lernschwierigkeiten,
psychischen Erkrankungen und/oder Mehrfachbehinderung umgesetzt. Die
Ergebnisse bieten für die Praxis viele umsetzbare Erkenntnisse. Die angebotene Anwenderschulung macht Sie mit der Umsetzung des entwickelten
Teilhabe-Instrumentariums vertraut.
ZIELGRUPPE:
Fachkräfte aus Einrichtungen der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie,
Vertreter/innen der Selbsthilfe, Heimbeiräte u.a.
DOZENTENTEAM:
Angela Göring
Markus Barton
ZUSTäNDIG:
Cordula Schuh
SEMINARZEITEN:
Mo. 09:00 – 17:00 Uhr
 Modul 1:
Seminar-Nr. A1-628/15
23.02.2015
ORT: Berlin
 Modul 2:
Seminar-Nr. A1-629/15
16.03.2015
GESAMT-TN-BEITRAG:
inkl. Seminarverpflegung und
Seminarmaterial
Modul 1:
• Einführung in Theorien zur Inklusion und Teilhabe
• Einführung in Teilhabeprozess und Teilhabe-Instrumentarium
• Vorstellung der Bewertungs-/Messbögen
• Exemplarische Übung
329 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 329 € für
externe Teilnehmer/innen
Modul 2:
• Verbindliche Abgabe einer selbstständig durchgeführten Praxisaufgabe
• Reflexion des Teilhabebegleitprozesses
Das Seminar wird auch als Inhouse-Schulung angeboten. Inhouse-Schulungen zu dieser Thematik haben den großen Vorteil, dass sie eine individuell auf den Träger / das Unternehmen ausgerichtete Integration des
Instrumentariums in den betrieblichen Alltag ermöglichen.
Die Vergabe des Teilhabe-Instrumentariums (Teilhabekiste, Bögen zur Bestimmung und Messung von Teilhabe) erfolgt nur in Verbindung mit dem
abgeschlossenen Seminar. Die Kosten hierfür sind bereits im Teilnehmerbetrag enthalten.
110 | 111
Gesundheit, Alter, Behinderung, Inklusion
Gesundheit, Alter, Behinderung, Inklusion
Arbeit am Grundverständnis einer inklusiven
Schul- und Lernkultur
Personenzentrierung und sozialräumliche Ausgestaltung als Wegweiser zur Weiterentwicklung in der
Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen
Professionsverständnis und Methodenerweiterung einer nachhaltig
erfolgreichen Inklusionsarbeit
Die betreuende Schularbeit im Bildungssystem soll eine inklusive Beschulung gewährleisten. Dieser hohe Anspruch erfordert sowohl eine reflektierte Sicht der eigenen Tätigkeit im Fokus von Individuum, Gemeinschaft
und System als auch ein hohes Maß an unterschiedlichen Methoden und
Interventionsformen. Nur so kann diese komplexe Arbeit sinnvoll und
nachhaltig wirken.
Dieses Seminar soll daher innerhalb eines zielführenden theoretischen
Rahmens an der gemeinsamen Erweiterung von vielfältigen, unterschiedlichen Methoden ansetzen. Es kommen spiel- und theaterpädagogische,
individualpsychologische, psychoanalytische und viele weitere Formen und
Ansätze inklusiver pädagogischer Arbeit zum Einsatz. Schwerpunkt dieses
Seminars ist das Erkennen und Lernen mittels praktischer Erfahrung.
Es wird eine Abschlussbescheinigung zur Methodenerweiterung inklusiver
pädagogischer Arbeit erstellt.
Tagungsort und -raum sind barrierefrei.
Für das Seminar wurden Gebärdensprache-Dolmetscher/innen angefragt.
Sollten Sie diesen Service in Anspruch nehmen wollen, melden Sie sich
bitte verbindlich bis zum 02.04.2015 für die Veranstaltung an. Für weitere
Fragen stehen Ihnen Lydia Zimmermann (Organisation) und Cordula Schuh
(Inhalt) gerne zur Verfügung.
Die Übernachtung ist selbstständig und auf eigene Kosten zu organisieren.
SEMINAR-NR. A1-627/15
ZIELGRUPPE:
Pädagogische und ehrenamtliche
Mitarbeiter/innen
DOZENT/IN:
Dr. Karl-Heinz Schäfer
ZUSTäNDIG:
Cordula Schuh
TERMIN:
Mo. 04.05.2015, 12:00 Uhr –
Mi. 06.05.2015, 13:00 Uhr
ORT: Berlin
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
215 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 240 € für
externe Teilnehmer/innen
Die Bedeutung des sozialräumlichen Beziehungsgeflechtes für die Akzeptanz und Attraktivität von Wohn- und Assistenzangeboten für Menschen
unabhängig von Art und Schwere ihrer Behinderung und ihres ansteigenden Pflegebedarfes nimmt deutlich zu.
Auf der wissenschaftlichen Ebene ist diese Bedeutung mittlerweile unbestritten – trotz aller Unterschiedlichkeit in der definitorischen Zuschreibung.
ZIELGRUPPE:
Geschäftsführer/innen, Mitarbeiter/
innen in Leitungsfunktion, pädagogische Mitarbeiter/innen
DOZENTENTEAM:
Reinhold Hohage
Karl Stengler
Die rechtlichen Grundlagen befinden sich im Stadium der Weiterentwicklung und ermöglichen damit neue Leistungsansätze wie zum Beispiel
unterschiedliche Budgetformen.
ZUSTäNDIG:
Spannend wird es überall dort, wo selbstbestimmtes Wohnen das Leben in
einem lebendigen Sozialraum zum Ziel hat, doch die Einflussnahme eines
Leistungsanbieters von dessen Strukturanforderungen und -einbindungen
geprägt ist.
Beginn: 12:00 Uhr – Ende: 13:00 Uhr
Wir wollen im Seminar auf der Grundlage mehrschrittiger, dialogischer Verfahren herausarbeiten, mit welchen organisatorisch, rechtlich/vertraglich
gesicherten Angeboten des SGB XI und XII die Hemmnisse überwunden und
damit die Leistungsangebote für behinderte und auch pflegebedürftige
Menschen attraktiver gestaltet werden können.
180 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 200 € für
externe Teilnehmer/innen
Ziel der Veranstaltung:
Die Teilnehmer/innen – vorzugsweise auf der Entscheidungsebene tätig
- sollen ihre unternehmerischen Bedingungen mit den sich stetig verändernden Anforderungen der behinderten und pflegebedürftigen Menschen
an das von ihnen vertretene Leistungssystem abgleichen und daran arbeiten, strukturverändernd bzw. angleichend aktiv zu werden.
Gleichzeitig wollen wir die Bedingungen sozialräumlichen Verständnisses verstehen und in die zu diskutierenden Veränderungsprozesse einbeziehen, Erkenntnisse aus den wirksamen, nicht immer Entwicklungen
befördernden rechtlichen Bedingungen erfahren und einbeziehen.
Cordula Schuh
SEMINARZEITEN:
TN-BEITRAG:
Remagen-Rolandseck:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
Berlin:
inkl. Seminarverpflegung
160 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 180 € für
externe Teilnehmer/innen
Die Übernachtung ist selbstständig und
auf eigene Kosten zu organisieren.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können hier praxisnah erfahren, wie
sie in der von ihnen vertretenen Leitungsstruktur proaktiv Weiterentwicklungen der Eingliederungshilfe und Pflege gestalten und damit am Sozialmarkt handlungsfähig bleiben.
www.awo-bundesakademie.org
 Remagen-Rolandseck
Seminar-Nr. A1-625/15
10.06. – 11.06.2015
 Berlin
Seminar-Nr. A1-626/15
17.09. – 18.09.2015
112 | 113
Gesundheit, Alter, Behinderung, Inklusion
Gesundheit, Alter, Behinderung, Inklusion
ICF - Aufbau und Funktion
Einstieg Leichte Sprache
Hilfeplanung zur Teilhabe auf der Grundlage von ICF
Die ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung
und Gesundheit) der WHO beschreibt die komplexen Folgen von Gesundheitsproblemen und Behinderung als Wechselwirkungen zwischen körperlichen Funktionen, Fähigkeitsbeeinträchtigungen sowie Kontextfaktoren.
Aufgrund ihrer multiprofessionellen Sprache und einer nicht stigmatisierenden sondern ressourcenorientierten Herangehensweise kann die ICF
zentrales Werkzeug für individuelle Teilhabeplanung sein.
SEMINAR-NR. A1-634/15
Basis-Seminar:
Die ICF ist eine wichtige Grundlage nicht nur für Rehabilitationseinrichtungen, sondern für alle, die an der Indikationsstellung und Erbringung von
Leistungen und Teilhabe für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Behinderungen beteiligt sind.
Im Basis-Seminar werden den Teilnehmer/innen Grundkenntnisse der ICF
vermittelt, sie erhalten eine Einführung in die Anwendung und es werden
Übungen zur Fallkonzeption durchgeführt.
Dr. med. Rolf Dieter Kanitz
Aufbau-Seminar:
Die Konzeptentwicklung nach dem ICF-Modell ist eine wichtige Grundlage
für verschiedene neue Hilfeplanverfahren. Das Seminar vermittelt praktische Grundlagen zur Nutzung der ICF. An Fallbespielen werden exemplarisch ICF-Hilfekonzepte erarbeitet und die Lerninhalte auch des BasisSeminars vertieft. Voraussetzung für die Teilnahme am Aufbau-Seminar
sind Grundkenntnisse der ICF.
ZIELGRUPPE:
Fach- und Führungskräfte aus Einrichtungen der Suchthilfe, Wohnungslosenhilfe, Psychiatrie, Behindertenhilfe
und Jugendhilfe
DOZENT/IN:
ZUSTäNDIG:
Natali Reindl
TERMIN:
Mo. 27.04.2015, 12:00 Uhr –
Di. 28.04.2015, 16:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
Leichte Sprache ist ein innovatives Konzept zur Umsetzung von Barrierefreiheit im Schriftsprachbereich. Es bezeichnet eine sprachliche Ausdrucksweise, die sehr leicht verständlich ist. Komplizierte Sachverhalte werden
zum Beispiel in kurzen Sätzen und mit gebräuchlichen Wörtern dargestellt,
Fremdwörter werden vermieden und Publikationen übersichtlich gestaltet.
SEMINAR-NR. AG-619/15
Leichte Sprache ist eine Möglichkeit, Barrieren abzubauen und gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Lernschwierigkeiten zu schaffen.
Sie trägt dazu bei, schriftliche Informationen besser zu verstehen und zu
verwenden und somit selbstbestimmt Entscheidungen treffen zu können.
DOZENT/IN:
Im Kurs „Einstieg Leichte Sprache“ werden theoretische Grundlagen zum
Konzept Leichte Sprache vermittelt. Anhand von praktischen Übersetzungsübungen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Anwendung von
Leichter Sprache und verfassen erste eigene Texte.
TERMIN:
Die Übernachtung ist selbstständig und auf eigene Kosten zu organisieren.
TN-BEITRAG:
ZIELGRUPPE:
Mitarbeitende aus dem Bereich Behindertenhilfe/Psychiatrie, Verantwortliche im Bereich Öffentlichkeitsarbeit
N.N.
ZUSTäNDIG:
Nadine Rüstow
Mi. 25.02.2015, 11:00 Uhr –
Di. 26.02.2015, 15:00 Uhr
ORT: Berlin
TN-BEITRAG:
inkl. Seminarverpflegung
inkl. Übernachtung/Verpflegung
160 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 190 € für
externe Teilnehmer/innen
175 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 195 € für
externe Teilnehmer/innen
Büro
Case Management
Professionalisierung in der Sozialarbeit
Detailinformationen finden Sie auf S. 58
gen
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s
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weitere V emenfeld
zum Th
Leichte Sprache
Wir übersetzen Texte in Leichte Sprache und in Einfache Sprache.
Unsere Leistungen:
Übersetzen und Prüfen
Gestalten von Flyern und Broschüren
Schulungen und Vorträge
Was fang ich mit Dir an?
Kinder und Jugendliche mit einer „Borderline-Störung”
in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe
Detailinformationen finden Sie auf S. 95
Beratung zum Konzept Leichte Sprache und
Einfache Sprache
Für barrierefreie Information und Kommunikation.
www.leichtesprache.awo.org . leichtesprache@awo.org
www.awo-bundesakademie.org
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Gesundheit, Alter, Behinderung, Inklusion
Gesundheit, Alter, Behinderung, Inklusion
Inklusion im Fokus –
Multiplikator/in für Inklusion
Zu dieser Fortbildungsreihe:
Inklusion wird verstanden als Leitidee menschlichen Zusammenlebens, die
niemanden ausschließt und aktives Hinsehen erfordert, um Barrieren für
Teilhabe zu erkennen und zu beseitigen. Eine inklusive Herangehensweise
bedeutet, die Vielfältigkeit von Lebensformen, Bedürfnissen und Interessen
wahrzunehmen und gleiche Rechte und Chancen Aller zu gewährleisten.
Dieser Ansatz geht weit über das Konzept der Integration einzelner Menschen hinaus.
Mit der Dortmunder Erklärung hat sich die AWO deutlich zur Umsetzung des
Themas Inklusion in den eigenen Verbandsstrukturen und Einrichtungen
positioniert.
ZIELGRUPPE:
Die Fortbildungsreihe bietet Mitarbeiter/innen der sozialen Arbeit die
Möglichkeit, inklusive Prozesse zu initiieren und zu unterstützen. Sie soll
ein breites Verständnis von Inklusion ermöglichen und inklusives Denken
und Handeln fördern. Die Fortbildung befähigt dazu, Prozesse im eigenen
Arbeitsfeld – auch einrichtungsübergreifend – im Rahmen einer Multiplikator/innenfunktion beratend und konstruktiv zu begleiten.
Methoden der Weiterbildung:
Die Fortbildungsreihe bindet die Teilnehmenden partizipativ im Sinne eines selbstbestimmten Lernprozesses als aktive Partner/innen ein. In einer
Kombination aus Präsenzmodulen und E-Learning Modulen werden Fragestellungen der Umsetzung inklusiver Prozesse aufgeworfen und dazu angeregt, eigene Erfahrungen zu gewinnen, vorhandene Strukturen sensibel zu
analysieren und darauf aufbauend neue Handlungsspielräume zu initiieren
und praktische Prozesse zu begleiten.
Organisation der Weiterbildung:
Die Zertifikatsreihe besteht aus 8 Präsenzmodulen à 3 Tagen, sowie je ein
dazwischenliegender Arbeitstag, der durch die AWO-Onlineplattform begleitet wird, über einen Zeitraum von zwei Jahren.
Um ein Zertifikat zu erhalten ist eine Teilnahme an allen Modulen erforderlich (Fehlzeit max. 10 %). Ein Ausweichen auf die jeweils andere Reihe für
einzelne Module ist grundsätzlich möglich.
Reihe B:
Diese Weiterbildung richtet sich arbeitsfeldübergreifend an alle Mitarbeitenden
der Sozialen Arbeit
 Modul 1:
Verständnis von Inklusion /
Indices / Handreiche der AWO
Seminar-Nr. AG-601/15
Seminar-Nr. AG-611/15
23.02. – 25.02.2015
23.03. – 25.03.2015
DOZENTENTEAM:
 Modul 2:
Wahrnehmung und Abbau von
Diskriminierung
Seminar-Nr. AG-602/15
Seminar-Nr. AG-612/15
20.04. – 22.04.2015
01.06. – 03.06.2015
 Modul 3:
Der reflexive Blick in die
Einrichtung
Seminar-Nr. AG-603/15
Seminar-Nr. AG-613/15
19.10. – 21.10.2015
16.11. – 18.11.2015
 Modul 4:
Methoden
Seminar-Nr. AG-604/16
Seminar-Nr. AG-614/16
22.02. – 24.02.2016
01.02. – 03.02.2016
Seminar-Nr. AG-605/16
Seminar-Nr. AG-615/16
29.02. –02.03.2016
07.03. – 09.03.2016
ORTE:
Reihe A: Remagen-Rolandseck
Reihe B: Berlin
 Modul 5:
Die Initiierung und Begleitung
inklusiver Prozesse

Seminar-Nr. AG-606/16
Seminar-Nr. AG-616/16
Widerstandsmoderation
13.06. – 15.06.2016
20.06. – 22.06.2016
TN-BEITRAG:

Mercedes Pascual Iglesias
Tatjana Leinweber
Helga Weiß
u.a.
ZUSTäNDIG:
Michael Komorek
Die Fortbildungsreihe richtet sich fachübergreifend an Mitarbeiter/innen
der sozialen Arbeit, die bereit sind, sich in den einzelnen Fortbildungsmodulen auch immer mit eigenem Denken und Handeln zu befassen.
Reihe A:
SEMINARZEITEN:
Mo. 14:00 Uhr – Mi. 13:00 Uhr
inkl. Übernachtung/Verpflegung
310 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 350 € für
externe Teilnehmer/innen je Modul
Modul 6:
Seminar-Nr. AG-607/16
Seminar-Nr. AG-617/16
Empowerment
12.09. – 14.09.2016
19.09. – 21.09.2016

Seminar-Nr. AG-608/16
Seminar-Nr. AG-618/16
14.11. – 16.11.2016
21.11. – 23.11.2016
Modul 7:
Modul 8:
Präsentation und Reflexion
der begonnenen Prozesse und
Strategien der Vernetzung
n
e
g
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u
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a
t
s
n
a
weitere Ver emenfeld
zum Th
Jahrestagung Migration:
Inklusion, Diversity, interkulturelle Öffnung
Drei Konzepte nebeneinander, drei Konzepte miteinander?
Detailinformationen finden Sie auf S. 131
Vielfalt er-leben - Zusammenarbeit mit Eltern und
Familien kultur- und kontextsensibel gestalten
Detailinformationen finden Sie auf S. 96
www.awo-bundesakademie.org
116 | 117
Migration und Interkulturelle Öffnung
Kooperationen und Kooperationspartner
Interkulturelle Öffnung (IKÖ)
Trainingsseminar für Multiplikatoren/innen zur Durchführung
der Informationsreihe für ältere Einwanderer/innen
In diesem Trainingsseminar werden vielfältige russisch- bzw. türkischdeutschsprachige Medien und Materialien der Informationsreihe „Älter
werden in Deutschland” vorgestellt und die Arbeit mit ihnen geübt. Das
schließt Informationen über und den Austausch zur Lebenssituation älterer
zugewanderter Menschen (türkischer Herkunft und Spätaussiedler/innen)
mit ein. Es werden Möglichkeiten der Umsetzung der Informationsreihe in
Eigenregie vor Ort aufgezeigt. Die Themen Demenz und Vorsorge werden als
neue Bestandteile der Informationsreihe thematisiert.
SEMINAR-NR. A2-703/15
Die Informationsreihe „älter werden in Deutschland” wirkt
in zwei Richtungen:
Einerseits wird bei älteren Einwanderer/innen ein Prozess angestoßen, sich
mit der eigenen Situation des Älterwerdens in Deutschland auseinanderzusetzen.
Lidia Pfeifer
Anna Luise Vey
Andererseits kann die Umsetzung der Informationsreihe ein Schritt in die
Richtung sein, die eigene Einrichtung interkulturell zu öffnen, indem sich
die Arbeitsfelder Migrationssozialarbeit und Altenhilfe vernetzen. Gemeinsame Erfahrungen in der kultursensiblen Seniorenarbeit zeigen, wie es gehen kann.
Mo. 13.04.2015, 13:00 Uhr –
Mi. 15.04.2015, 15:00 Uhr
ZIELGRUPPE:
Mitarbeiter/innen aus den Migrationsfachdiensten, Arbeitsfeld Altenhilfe,
Multiplikatoren/innen, ehrenamtlich
Engagierte, die beabsichtigen, die
Informationsreihe vor Ort durchzuführen
DOZENTENTEAM:
ZUSTäNDIG:
Dragica Baric-Büdel
TERMIN:
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
Das Seminar wird mindestens ein Mal im Jahr angeboten.
Da die Informationsreihe ein Kooperationsprojekt von AWO und DRK ist,
ist der TN-Beitrag für Mitarbeiter/innen beider Verbände gleich.
140 € für AWO- und DRKMitarbeiter/innen und –Mitglieder
und 160 € für externe Teilnehmer/innen
Ausländer- und sozialrechtliche Beratung von
Bürgerinnen und Bürgern der neuen EU-Beitrittsländer
In der Veranstaltung werden die rechtlichen Voraussetzungen für EU-Bürger/innen, insbesondere der neuen Beitrittsländer, vermittelt: zu Einreise,
Freizügigkeit und Aufenthaltsverfestigung, Familiennachzug und zu den
sozialrechtlichen Bestimmungen (z.B. Kranken- und Sozialversicherung,
Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II und XII).
SEMINAR-NR. A2-700/15
Es werden u.a. folgende Inhalte bearbeitet:
• die Unionsbürgerrichtlinie
• das Freizügigkeitsgesetz
• Daueraufenthalt
• erwerbstätige Unionsbürger
• Familiennachzug
DOZENTENTEAM:
ZIELGRUPPE:
Mitarbeiter/innen aus AWO Migrationsfachdiensten (MBE und JMD) und
Flüchtlingsberatungsstellen
Volker-Maria Hügel
Claudius Voigt
ZUSTäNDIG:
Sabine Weisgram
TERMIN:
Fragen aus der Praxis sind ausdrücklich erwünscht und mit einzelnen Fallbesprechungen in Kleingruppen wird das Erlernte praxisnah angewendet.
Mo. 02.02.2015, 14:00 Uhr –
Mi. 04.02.2015, 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
250 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder
118 | 119
Migration und Interkulturelle Öffnung
Migration und Interkulturelle Öffnung
Zugang zu Qualifizierung, Ausbildung und Arbeitsmarkt für Jugendliche mit Migrationshintergrund
Bei der Beratung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund spielen die
ausländer- und ausländersozialrechtlichen Rahmenbedingungen eine wesentliche Rolle für den Zugang zu Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt.
Daher ist es für die Berater/innen wichtig zu wissen, welche Optionen den
Ratsuchenden mit sicherem, aber vor allem auch unsicherem Aufenthaltsstatus offen stehen.
Die rechtlichen Voraussetzungen haben sich durch die neue Beschäftigungsverordnung verändert.
Das dreitägige Seminar vermittelt einen Überblick über den rechtlichen
Rahmen und ermöglicht anschließend die ausführliche, konkrete Fallbearbeitung in Kleingruppen.
Ausländer- und Sozialrecht
SEMINAR-NR. A2-713/15
ZIELGRUPPE:
Berater/innen in den Jugendmigrationsdiensten, bei Trägern der Jugendberufshilfe, den Bleiberechtsnetzwerken und
-projekten, Flüchtlingsberatungsstellen,
Xenos-Projekten, Freizeiteinrichtungen
u.a. Interessierte
DOZENT/IN:
Dr. Barbara Weiser
ZUSTäNDIG:
Katharina Vogt
TERMIN:
Mi. 06.05.2015, 12:30 Uhr –
Fr. 08.05.2015, 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
Das Seminar behandelt in Teil 1 ausführlich die ausländerrechtlichen
Grundlagen (AufenthG, FreizügigkeitsG EU) und Fragestellungen aus der
Praxis der ausländerrechtlichen Beratung anhand von Vorträgen und Fallbesprechungen in Gruppenarbeit.
ZIELGRUPPE:
Bitte bringen Sie folgende Gesetzestexte mit (Beck-Texte im dtv aktuelle
Ausgabe):
• Ausländerrecht mit Aufenthaltsgesetz
• Freizügigkeitsgesetz und Asylverfahrensgesetz
• Relevante Verordnungen
Volker-Maria Hügel
Claudius Voigt
In Teil 2 werden in gleicher Weise die sozialrechtlichen Leistungsansprüche
von Einwanderer/innen mit unterschiedlichen Aufenthaltsformen behandelt. Neben der Existenzsicherung (SGB II und XII, ggfs. AsylblG) werden
Themen aus der Praxis aufgegriffen und Krankenhilfe, Kindergeld und Erziehungsgeld sowie weitere Themen wie z.B. Wohngeldbezug besprochen.
Mo. 14:00 Uhr – Mi. 13:00 Uhr
Für Teil 2 benötigen sie das SGB II und XII (Sozialgesetzbuch, aktuelle Auflage, Beck-Texte im dtv).
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
190 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 210 € für
externe Teilnehmer/innen
ZUSTäNDIG:
Katharina Vogt
SEMINARZEITEN:
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
190 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 210 € für
externe Teilnehmer/innen je Teil
Zur inhaltlichen Vorbereitung der Dozenten bitten wir um frühzeitige Zusendung von Fragen und Einzelfalldokumentationen aus der Praxis an die
zuständige Referentin Katharina Vogt (katharina.vogt@awo.org). Diese
werden den Dozenten übermittelt und bei rechtzeitiger Zusendung in die
Vorträge des Seminars mit eingearbeitet.
Eine relativ neue Zielgruppe in den Migrationsfachdiensten sind die syrischen Flüchtlinge, die im Rahmen der humanitären Schutzprogramme der
Bundesregierung sowie den unterschiedlichen Landesregelungen aufgenommen werden. Sie befinden sich im Asylverfahren oder sind als Flüchtlinge anerkannt. Des Weiteren gibt es auch Resettlementflüchtlinge, die
ebenfalls von Deutschland aufgenommen wurden.
In dem Seminar werden die rechtlichen Grundlagen und die sozialrechtlichen und individuellen Auswirkungen für die aufgenommenen Menschen
dargestellt.
SEMINAR-NR. A2-714/15
 Teil 1
Seminar-Nr. A2-715/15
05.10. – 07.10.2015
ZIELGRUPPE:
 Teil 2
Seminar-Nr. A2-719/15
23.11. – 25.11.2015
Es dient dem Austausch der praktischen Erfahrungen und soll die Berater/
innen befähigen sowohl in Deutschland lebende Syrer, bzw. Deutsche mit
syrischem Hintergrund zu Fragen der Familienzusammenführung als auch
die neueingereisten Menschen einzelfallbezogen kompetent zu beraten.
Teilnehmer/innen sollen über ausreichend praktische Erfahrungen, z.B. in
der ausländerrechtlichen Beratung und Begleitung in den Unterkünften
oder Migrationsdiensten verfügen.
TERMIN:
Eine aktuelle Ausgabe des Ausländerrechts ist mitzubringen.
80 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 100 € für
externe Teilnehmer/innen
www.awo-bundesakademie.org
DOZENTEN:
Die Anmeldung gilt für beide Teile verbindlich, die nur gemeinsam zu buchen
sind, da sie aufeinander aufbauen.
Beratung von syrischen Flüchtlingen
Evtl. vorhandene Landesregelungen und entsprechende Ausführungsvorschriften sind bitte ebenfalls mitzubringen.
Mitarbeitende in den Migrationsfachdiensten
Haupt- und ehrenamtliche pädagogische Fachkräfte
DOZENT/IN:
Volker Maria Hügel
ZUSTäNDIG:
Katharina Vogt
Di. 31.03.2015, 14:00 Uhr –
Do. 02.04.2015, 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
120 | 121
Migration und Interkulturelle Öffnung
Migration und Interkulturelle Öffnung
Konzeption von Anträgen für Projekte zur
Integration von eingewanderten Menschen
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellt jährlich Mittel für Projekte zur Integration von Einwanderer/innen zur Verfügung, die eine Fülle
von Umsetzungsmöglichkeiten in allen Bereichen der Arbeiterwohlfahrt ermöglichen. Gefördert werden gemeinwesenorientierte Projekte insbesondere zu folgenden Handlungsfeldern:
SEMINAR-NR. A2-701/15
ZIELGRUPPE:
Mitarbeiter/innen aus allen sozialen
Feldern der AWO
DOZENT/IN:
•
•
•
•
•
•
•
Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements
Stärkung der interkulturellen Kompetenz
Gewalt-, Sucht- und Kriminalitätsprävention
Stärkung mitgebrachter Kompetenzen (ressourcenorientierter Ansatz)
Integration durch Sport und andere freizeitpädagogische Angebote
Unterstützung beim Übergang Schule-Beruf
Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern
Die Projekte sind dabei nicht an migrationsspezifische Einrichtungen gebunden, sondern können aus allen Bereichen heraus initiiert werden.
In der Praxis ist die Beantragung eines Projektes meist mit der Hürde
verbunden, dass Mitarbeitende die Konzeptentwicklung einer Projektidee
sowie die häufig langwierigen Formalitäten in ihre normale Arbeitszeit
integrieren müssen. Zur Vorbereitung neuer Projektanträge der Förderrunde 2016 möchten wir einen Rahmen schaffen, in dem kreative Gedanken
miteinander ausgetauscht, zu Projektideen weiter entwickelt und antragsfähige Konzepte erarbeitet werden. Ideen werden diskutiert, gute Beispiele
geförderter Projekte präsentiert, die Förderrichtlinien vorgestellt und die für
einen Antrag vorgesehene Struktur der Projektkonzeption erarbeitet.
Sabine Weisgram
Wolfgang Barth
ZUSTäNDIG:
Sabine Weisgram
TERMIN:
Mo. 20.07.2015, 13:00 Uhr –
Mi. 22.07.2015, 14:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
190 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder
Jährliches Treffen der Mitarbeiter/innen der Gemeinwesen orientierten Projekte (GwoP) bei der AWO
Dieses Treffen dient dazu, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die vor
Ort die „GWO”-Projekte umsetzen, die Möglichkeit zu geben, ihre Projekte
und auch deren Entwicklung während der Laufzeit vorzustellen.
Es kommen alle Mitarbeiter/innen aus den AWO GWO-Projekten zusammen.
So kann unmittelbar auf die Berichte derjenigen Kolleginnen und Kollegen
zurück gegriffen werden, deren Projekte schon länger laufen und die schon
einige Erfahrungen gemacht haben.
Außerdem gibt es die Gelegenheit, Fragen zur Projektabrechnung und anderen Formalien mit den Mitarbeiter/innen des AWO Bundesverbandes zu
besprechen.
SEMINAR-NR. A2-718/15
ZIELGRUPPE:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der AWO GWO-Projekte
DOZENTENTEAM:
Sabine Weisgram
Ulla Koglin
ZUSTäNDIG:
Sabine Weisgram
TERMIN:
Mi. 14.10.2015, 14:00 Uhr –
Do. 15.10.2015, 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
inkl. Übernachtung/Verpflegung
www.awo-bundesakademie.org
122 | 123
Tagungen
Gesellschaft und Soziales
Unterhaltsrecht in der Sozialberatung
In der Familien-, Wohnungslosen-, Sozialrechts-, Schuldner- und Insolvenzberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung, bei Betreuung oder
weiteren Feldern der Sozialberatung: Sehr oft spielt das Unterhaltsrecht als
Anspruch oder Verpflichtung eine Rolle. Dabei soll es nicht darum gehen,
dass jede Beratungskraft Unterhaltsansprüche „berechnen” kann. Anderseits kann bei einer sachgerechten Beratung diese Frage nicht vollständig
ausgeblendet werden.
Ziel der Veranstaltung ist eine Darstellung der Grundprinzipien des Unterhaltsrechts, die es ermöglicht, zu erkennen, wann eine Unterhaltsregelung
(ggf. anwaltlich vertreten) herbeigeführt oder geändert werden muss.
Zentrale Themen sind: Rang von Unterhaltsberechtigten, Bedarf, Bedürftigkeit, Leistungsfähigkeit, Erwerbsobliegenheit und fiktives Einkommen,
(lesen der) Düsseldorfer Tabelle, Titulierung und Abänderung, Pfändung,
Ausschlussgründe, Strafbarkeit und Behandlung in der Insolvenz.
Aufgrund der Stofffülle steht der Kindesunterhalt im Vordergrund, dargestellt werden jedoch sonstige Unterhaltsansprüche (Eheleute, Eltern,
Elternteil des gemeinsamen Kindes usw.).
SEMINAR-NR. A2-810/15
ZIELGRUPPE:
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der
Schuldnerberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung, Wohnungslosenhilfe,
Suchthilfe, Betreuungsvereine, Straffälligenhilfe, aus allgemeinen Sozialberatungsstellen und Beratungsdiensten
DOZENT/IN:
Bernd Jaquemoth
ZUSTäNDIG:
Sabine Weisgram
TERMIN:
Mo. 05.10.2015, 14:00 Uhr –
Mi. 07.10.2015, 13:00 Uhr
ORT: Eisenach
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
Hilfreich ist ein Taschenrechner.
250 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 280 € für
externe Teilnehmer/innen
SGB II und XII - Entwicklungen und Auslegung
durch Rechtsprechung und Gesetzgebung
Ein Gesetz kommt nicht zur Ruhe. Nicht nur die durch Entscheidungen des
Bundesverfassungsgerichts notwendig gewordenen Gesetzesänderungen,
sondern auch die umfangreiche Rechtsprechung zur Auslegung der geltenden Vorschriften führen zu konkretem Beratungsbedarf in allen Bereichen
der sozialen Arbeit.
Das Hauptaugenmerk soll zum einen auf die Ansprüche und Pflichten der
Betroffenen gelegt werden: einzusetzendes Einkommen und Vermögen,
Zusammensetzung von Bedarfsgemeinschaften, Auf- und Verrechnung
von Leistungen, Verhältnis zu anderen Leistungen, Wohnkosten, Bedarfe
und Sonderbedarfe (z.B. Mehrbedarfe in besonderen Lebenslagen, z.B. für
Alleinerziehende), Erstausstattung Wohnung und Kleidung und bei Geburt
sind nur einige Stichworte, die sich ganz konkret auf die Situation der Betroffenen auswirken.
Zum anderen sind auch die Organisation der Leistungserbringer/innen
und die Regelungen zu den „weiteren sozialintegrativen Leistungen”
(z.B. Schuldnerberatung, Suchtberatung, psychosoziale Betreuung) für die
Soziale Arbeit von Bedeutung. Nicht nur die Frage der Auskunfts- und
Mitteilungspflichten der Beratungskräfte, sondern auch Sanktionen für die
Ratsuchenden bedürfen eines genauen Blicks auf die Rechtslage.
Fragen aus der Beratungspraxis sind ausdrücklich erwünscht.
www.awo-bundesakademie.org
SEMINAR-NR. A2-811/15
ZIELGRUPPE:
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der
Schuldnerberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung, Wohnungslosenhilfe,
Suchthilfe, Straffälligenhilfe, aus Betreuungsvereinen, allgemeinen Sozialberatungsstellen und Beratungsdiensten
DOZENT/IN:
Bernd Jaquemoth
ZUSTäNDIG:
Sabine Weisgram
TERMIN:
Mo. 27.05.2015, 14:00 Uhr –
Do. 29.05.2015, 13:00 Uhr
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/Verpflegung
250 € für AWO-Mitarbeiter/innen
und –Mitglieder und 280 € für
externe Teilnehmer/innen
124 | 125
Tagungen
Arbeitstagungen
Tagungsüberblick
Aktuelle Veranstaltung finden Sie auf unserer
Homepage www.awo-bundesakademie.org
Arbeitstagung:
AWO Suchthilfe und Wohnungslosenhilfe
Arbeitstagungen:
Netzwerktagungen:
AWO Suchthilfe und Wohnungslosenhilfe
15.01. – 16.01.2015, Berlin
Ambulante und teilstationäre Hilfen zur Erziehung
nach §§ 27 ff. SGB VIII
09.02. – 11.02.2015, Remagen-Rolandseck
Wie kann Teilhabe gelingen?
Wie wird Partizipation in Migrationsfachdiensten
verwirklicht?
25.03. – 26.03.2015, Berlin
Schulsozialarbeit in der AWO
Chancen und Herausforderungen
28.04. – 30.04.2015, Remagen-Rolandseck
Gendersensible Berufsorientierung im Übergang
Schule-Beruf
Praxisnahe Konzepte und Methoden einer
geschlechtersensiblen beruflichen Beratung
07.05. – 08.05.2015, Berlin
Die AWO in der Ganztagsschule
Chance und Herausforderung
20.05. – 22.05.2015, Remagen-Rolandseck
Kindertagespflege
22.06. – 23.06.2015, Berlin
Trends in der Arbeitsmarktpolitik
28.09. – 29.09.2015, Remagen-Rolandseck
Jahrestagung Migration: Inklusion, Diversity,
interkulturelle Öffnung
Drei Konzepte nebeneinander, drei Konzepte
miteinander?
29.10. – 30.10.2015, Remagen-Rolandseck
Jahrestagung der Migrationsfachdienste der
AWO 2015
Perspektiven der Interkulturellen Öffnung
Termin/Ort werden noch bekannt gegeben.
www.awo-bundesakademie.org
Erziehungsberatung
15.04. – 17.04.2015, Göttingen
Die Themen der regelmäßig stattfindenden Arbeitstagung orientieren sich an den aktuellen fachlichen
Fragestellungen sowie fachpolitischen und verbandlichen Entwicklungen in der Suchthilfe und Wohnungslosenhilfe der Arbeiterwohlfahrt.
Die Inhalte werden etwa sechs Wochen vor der Veranstaltung festgelegt.
Familien(bildung) im Sozialraum
20.04. – 22.04.2015, Brodten
SEMINAR-NR. A1-001/15
TERMIN:
ZIELGRUPPE:
Do. 15.01.2015 14:00 Uhr –
Fr. 16.01.2015, 14:00 Uhr
fester AWO-interner
Teilnehmendenkreis
ORT: Berlin
ZUSTäNDIG:
TN-BEITRAG:
Natali Reindl
inkl. Übernachtung/
Verpflegung
195 € für AWO-Mitarbeiter/
innen und –Mitglieder
Stationäre Hilfen zur Erziehung
27.04. – 29.04.2015, Brodten
Kinder- und Jugendhilfe
26.10. – 28.10.2015, Remagen-Rolandseck
Arbeitstagung:
Wie kann Teilhabe gelingen?
Wie wird Partizipation in Migrationsfachdiensten verwirklicht?
Die Partizipation von Menschen gilt als Grundlage
der Sozialen Arbeit. Ohne die Kenntnisse der Bedürfnisse und Wünsche sowie die Beteiligung der
Menschen kann die Beratung und Unterstützung der
Ratsuchenden kaum positive Wirkungen zeigen.
In diesem Seminar wird Partizipation als Bedingung
und zugleich Bestandteil der Sozialen Arbeit im Kontext der Migrationssozialarbeit thematisiert und diskutiert.
Mittels theoretischer Kenntnisse und vieler Techniken lösungsorientierter Beratungsansätze werden
Ihnen neue Impulse, Hilfestellung und Anlass zur
Reflexion ihres Arbeitsalltags gegeben.
Aktuelle Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden selbstverständlich berücksichtigt.
Inhalte:
• Was bedeutet Partizipation in Migrationsfachdiensten, also in den Jugendmigrationsdiensten
(JMD) und der Migrationsberatung für erwachsenen Zuwanderer (MBE)?
• Wie können Menschen mit unterschiedlichen individuellen Ressourcen gleichermaßen die Chance
erhalten, sich wirkungsvoll in Entscheidungen
einzubringen?
• Wie können Fachkräfte in Migrationsfachdiensten
die Ratsuchenden zur Partizipation motivieren?
• Wie kann der antizipative Ansatz in Migrationsfachdiensten aussehen und wo liegen die Widerstände?
SEMINAR-NR. A2-002/15
TERMIN:
ZIELGRUPPE:
Mi. 25.03.2015, 10:00 Uhr –
Do. 26.03.2015, 15:00 Uhr
Fach- und Leitungskräfte
aus den Migrationsfachdiensten
DOZENTENTEAM:
Judith Rieger
Prof. Dr. Gaby Straßburger
ZUSTäNDIG:
ORT: Berlin
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/
Verpflegung
150 € für AWO-Mitarbeiter/
innen und –Mitglieder
Kerstin Kruse
Dr. Talibe Süzen
126 | 127
Arbeitstagungen
Arbeitstagungen
Arbeitstagung:
Arbeitstagung:
Schulsozialarbeit in der AWO
Gendersensible Berufsorientierung im Übergang Schule-Beruf
Praxisnahe Konzepte und Methoden einer geschlechtersensiblen beruflichen Beratung
Chancen und Herausforderungen
Grundlegende Veränderungen in der Gesellschaft
und im Bildungssystem lassen die Bedeutung von
Jugendhilfe für die Entwicklung umfassender Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern wachsen.
Von Schule wird die Erfüllung eines ganzheitlichen
Bildungs- und Erziehungsauftrags erwartet, der jeder Schülerin/jedem Schüler chancengleiche Zugänge zur Bildung ermöglichen soll. Diese Anforderung
kann Schule alleine nicht einlösen – sie ist auf die
Kooperation mit der Jugendhilfe angewiesen.
Schulsozialarbeit als Aufgabenfeld der Jugendsozialarbeit hat eine lange Tradition. Zugleich hat sie eine
neue öffentliche Bedeutung erlangt – dies zeigt beispielhaft die Bewertung ihrer Leistungen durch den
14. Kinder- und Jugendbericht 2013. Diese Wertigkeit von Schulsozialarbeit ist inzwischen allgemein
anerkannt; gleichwohl sind ihre Rahmenbedingungen vielfach unzureichend, was die pädagogische
Arbeit der Schulsozialarbeiter/innen erschwert und
nach politischen Lösungen verlangt.
Die Arbeitstagung bietet ein Forum zum Austausch
interessierter Schulsozialarbeiter/innen. Sie thematisiert zentrale fachliche und fachpolitische Entwicklungen und Fragestellungen an eine nachhaltig wirkende Schulsozialarbeit. Das Detailprogramm
wird zwei Monate vorher bekanntgegeben.
SEMINAR-NR. A6-003/15
TERMIN:
ZIELGRUPPE:
Di. 28.04.2015, 14:00 Uhr –
Do. 30.04.2015, 12:30 Uhr
Mitarbeiter/innen aus AWOGliederungen und Einrichtungen, die für Steuerung
und Durchführung von
Schulsozialarbeit verantwortlich sind
LEITUNG:
Dieter Eckert
Jürgen Ludewig
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/
Verpflegung
140 € für AWO-Mitarbeiter/
innen und –Mitglieder und
160 € für externe Teilnehmer/
innen
Das Bundesinstitut für Berufsbildung zeigt in einer
aktuellen Analyse 2013 wie stark sich die Geschlechterrollenbilder noch immer auf die Ausbildungs- und
Berufswahl von Jungen und Mädchen auswirken. Bei
der Berufswahl spielen vielfältige Vorbilder für junge Frauen und Männer eine große Rolle, an denen
es jedoch noch mangelt. Zudem entsprechen die
gängigen Berufsbilder, das heißt die Vorstellungen,
die Mädchen und Jungen von verschiedenen Berufen haben, nicht immer der tatsächlichen Berufsrealität.
Eine Vielzahl von Berufen gelten als typische „Frauenberufe” oder „Männerberufe” und bieten damit
unterschiedliche und eingeschränkte Identifikationsangebote für junge Frauen und Männer. Zudem
ist die Berufsausbildung in Deutschland geteilt in
einen eher männlich dominierten Ausbildungsweg der betrieblichen Ausbildung sowie einen stark
weiblich dominierten Ausbildungsweg der schulischen Berufsausbildung.
Eine gendersensible berufliche Orientierung und Beratung im Übergang Schule-Beruf hat deshalb eine
große Bedeutung für Mädchen und Jungen, um diese
darin zu unterstützen, ihre individuellen Potenziale
und Talente für die Berufswahl auszuschöpfen und
nicht aufgrund traditioneller Rollenzuschreibungen
einzuschränken.
Arbeitstagung:
Die AWO in der Ganztagsschule
Themen:
• Geschlechtsspezifische Berufswahl und Lebensplanung
• Praxisnahe Methoden und Handlungskonzepte
für eine geschlechtersensible berufliche Orientierung und Beratung von Mädchen und Jungen
• Entwicklung von Vernetzungsstrategien für die
Region
SEMINAR-NR. A6-005/15
ZUSTäNDIG:
ZIELGRUPPE:
Dieter Eckert
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen und Projekten
der Jugendhilfe/Jugendsozialarbeit, Schulsozialarbeit, aus der offenen
Kinder- und Jugendarbeit,
die gendersensible Berufsorientierung für Mädchen
und Jungen anbieten oder
entwickeln wollen
TERMIN:
DOZENT/IN:
Martje Rohmann
Do. 07.05.2015, 14:00 Uhr –
Fr. 08.05.2015, 13:00 Uhr
ORT: Berlin
TN-BEITRAG:
inkl. Seminarverpflegung
20 € für AWO-Mitarbeiter/
innen und –Mitglieder und
25 € für externe Teilnehmer/
innen
KURSLEITUNG:
Angelika Herzog
Berndt de Boer
Chancen und Herausforderungen
Ganztagsschulen gehen von den ganzheitlichen
Lebens- und Lernbedürfnissen ihrer Schüler/innen aus und stellen deren Entwicklungsmöglichkeiten, ihr soziales Miteinander und die Qualität der
Lernangebote in den Mittelpunkt. Ganztagsschulen
wollen einladende und fördernde Orte für Kinder
und Jugendliche sein. Diesen Anspruch kann Schule
nur in Kooperation mit außerschulischen Partnern bspw. aus der Kinder- und Jugendhilfe - erfolgreich
umsetzen.
geben. Hierzu setzt sie an den Erfahrungen der
Teilnehmer/innen an und bearbeitet fachliche und
fachpolitische Fragestellungen. Mögliche Themen
werden sein: der Umgang mit schwierigen Schüler/innen, inklusive Arbeitsansätze, die Gestaltung
von Lernzeiten. Das konkrete Tagungsprogramm erscheint zwei Monate vor Tagungsbeginn.
SEMINAR-NR. A6-004/15
TERMIN:
ZIELGRUPPE:
Mi. 20.05.2015, 14:00 Uhr –
Fr. 22.05.2015, 12:30 Uhr
Zur Bedeutung von Jugendhilfe im Auf- und Ausbau
von Ganztagsschulen gibt es vielfältige Erfahrungen.
Die AWO Jugendhilfe ist von Anfang an Partnerin von
Schule in der Umsetzung der Ganztagsangebote.
AWO Mitarbeiter/innen,
die für die Planung und
Umsetzung von Ganztagsangeboten in der
Schule verantwortlich sind
Die Arbeitstagung will Orientierung und fachliche
Anregungen für die anspruchsvolle Tätigkeit von Jugendhilfemitarbeiter/innen in der Ganztagsschule
LEITUNG:
www.awo-bundesakademie.org
Dieter Eckert
Davorka Bukov an
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/
Verpflegung
85 € für AWO-Mitarbeiter/
innen und –Mitglieder
128 | 129
Arbeitstagungen
Arbeitstagungen
Arbeitstagung:
Arbeitstagung:
Kindertagespflege
Trends in der Arbeitsmarktpolitik
Die Kindertagespflege hat u.a. durch das Tagesbetreuungsausbaugesetz (TAG) und das Kinderförderungsgesetz (KiföG) zunehmende Bedeutung für die
Förderung von Kindern insbesondere bis zum dritten
Lebensjahr erlangt. Kindertagespflege im Sinne des
SGB VIII ist nicht nur eine ergänzende Betreuungsform sondern ein gleichwertiges Alternativangebot
neben der Förderung in Kindertageseinrichtungen.
Eltern sollen sich entscheiden können, ob sie für ihr
Kind eine Förderung in der Kindertagespflege oder
in einer Kindertageseinrichtung wünschen.
die Debatte um eine differenzierte Profilbildung sowie der Ausbau und die Qualität von Fachberatung.
SEMINAR-NR. A6-006/15
TERMIN:
Im Mittelpunkt der Arbeitstagung stehen die Bearbeitung von aktuellen Fragen zum quantitativen und
qualitativen Ausbau von Angeboten in der Kindertagespflege, Informationen zu strukturellen Rahmenbedingungen und Konzepten sowie der bundesweite
Erfahrungsaustausch zwischen den Fachberatungsstellen und Leitungskräften aus dem Arbeitsfeld.
Zur Sprache kommen sollen dabei die bundesweite
Qualitätsdiskussion für das Arbeitsfeld Kindertagespflege, die Formenvielfalt der Kindertagespflege und
ZIELGRUPPE:
Mo. 22.06.2015, 14:00 Uhr –
Di. 23.06.2015, 13:00 Uhr
Bitte geben Sie bei der Anmeldung besondere
Themen innerhalb des Arbeitsfeldes Kindertagespflege an, deren Bearbeitung Sie im Rahmen der
Arbeitstagung wünschen.
Leitungskräfte und FachORT: Berlin
berater/innen aus den
Arbeitsfeldern KindertagesTN-BEITRAG:
pflege, Kindertageseininkl. Seminarverpflegung
richtungen und Familienbildung
50 € für AWO-Mitarbeiter/
innen und –Mitglieder
LEITUNG:
Jana Teske
Die Arbeitstagung greift den bewährten Ansatz der
Tagungen der vergangenen Jahre auf und bietet
AWO-Trägern, die im Bereich Übergang Schule-Beruf
oder in der Arbeitsförderung aktiv sind, einen Austausch untereinander.
Hier soll begleitend zu verschiedenen Inputs die
Situation der AWO-Träger diskutiert und überlegt
werden, wie mit derzeitigen Herausforderungen
umgegangen werden kann.
Ziel ist es den AWO-Trägern Unterstützung anzubieten, wie sie sich für Ihre Arbeit bestmöglich aufstellen können.
Dabei wird es an einem Tag wieder vorrangig um
Arbeitsförderung gehen, und am anderen Tag um
das Thema Übergang Schule-Beruf.
Der Austausch zwischen den Teilnehmenden AWOEinrichtungen ist zentrales Ziel der Arbeitstagung.
Inputs externer Referenten/innen ergänzen die Diskussion.
SEMINAR-NR. A5-007/15
TERMIN:
ZIELGRUPPE:
Mo. 28.09.2015, 12:00 Uhr –
Di. 29.09.2015, 13:00 Uhr
Mitarbeiter/innen von AWOORT: Remagen-Rolandseck
Einrichtungen, die Träger
von Arbeitsmarktmaßnahmen bzw. am Übergang TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/
Schule-Beruf aktiv sind
Verpflegung
ZUSTäNDIG:
50 € für AWO-Mitarbeiter/
Antje Helbig
innen und –Mitglieder
Die Übernachtung ist selbstständig und auf eigene
Kosten zu organisieren.
Arbeitstagung:
Jahrestagung Migration: Inklusion, Diversity, interkulturelle Öffnung
Drei Konzepte nebeneinander, drei Konzepte miteinander?
Die Intention der Veranstaltung ist es, Fach- und
Leitungskräfte der Migrationsfachdienste in ihrer
Arbeit zu unterstützen sowie ihre Fragen und Erfahrungen in der Diskussion vor Ort hinsichtlich der
Konzepte zu diskutieren. Darüber hinaus soll die
Tagung eine Plattform für den Austausch um die aktuellen migrationspolitischen Themen schaffen.
In Fachvorträgen, einem World-Café und Workshops
werden die drei Konzepte kritisch analysiert und
Entwicklungspotenziale diskutiert.
www.awo-bundesakademie.org
SEMINAR-NR. A2-008/15
TERMIN:
ZIELGRUPPE:
Do. 29.10.2015, 12:00 Uhr –
Fr. 30.10.2015, 16:00 Uhr
Fach- und Leitungskräfte
aus Migrationsfachdienste
ORT: Remagen-Rolandseck
LEITUNG:
TN-BEITRAG:
Wolfgang Barth
Dr. Talibe Süzen
inkl. Übernachtung/
Verpflegung
120 € für AWO-Mitarbeiter/
innen und –Mitglieder
130 | 131
Arbeitstagungen
Netzwerktagungen
Vorankündigung:
Netzwerktagung:
Jahrestagung der Migrationsfachdienste der AWO 2015
Ambulante und teilstationäre Hilfen zur Erziehung
nach §§ 27 ff. SGB VIII
Perspektiven der Interkulturellen Öffnung
Auch im Jahr 2015 finden die Jahrestagungen für die
Bundesprogramme Jugendmigrationsdienste (JMD)
und Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderinnen und Zuwanderer (MBE) gemeinsam statt. Sie
richten sich an die AWO-Berater/innen in den jeweiligen Bundesprogrammen.
Ausrichtung, die eine anerkennende Haltung gegenüber (kultureller) Vielfalt einnimmt. Interkulturelle
Öffnung ist ein langfristiger Öffnungsprozess der Organisationskultur, der einer regelmäßigen Überprüfung bedarf und nicht irgendwann „abgeschlossen”
ist.
Insgesamt ist eine dreitägige Veranstaltung geplant.
Zentrale Aufgabe der Jugendmigrationsdienste und
der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderinnen und Zuwanderer ist die Initiierung und
Begleitung der interkulturellen Öffnung von Regeldiensten und Einrichtungen in öffentlicher und freier Trägerschaft sowie von Netzwerkpartnern, die für
die Zielgruppe relevant sind. Dieser Aufgabenbereich
wird durch die Beraterinnen und Berater mit vielfältigen Angeboten umgesetzt.
Am ersten Tag finden jeweils separat die Jahrestagungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Jugendmigrationsdienste und der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderinnen und Zuwanderer statt.
Es wird um aktuelle Themen und Entwicklungen in
den Programmen JMD und MBE gehen. Ziel ist es, Informationen und Austausch zwischen Bundesebene
und Praxis zu ermöglichen und Praktikerinnen und
Praktikern eine Gelegenheit zum bundesweiten Austausch zu geben.
Am zweiten und dritten Tag möchten wir uns dann
gemeinsam mit dem Thema „Interkulturelle Öffnung
und Sensibilisierung” auseinandersetzen.
Zielsetzung des Konzepts der Interkulturellen Öffnung (IKÖ) ist es, Organisationsstrukturen so zu verändern, dass für alle Menschen der gleichberechtigte
Zugang zu gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und
politischen Prozessen ermöglicht wird. Die Umsetzung der IKÖ zielt darauf, Hindernisse beim Zugang
oder bei der Nutzung der Angebote zu erkennen und
zu beseitigen.
Somit ist die interkulturelle Öffnung einer Organisation v.a. eine sozialpolitisch begründete strategische
Im Rahmen der Veranstaltung möchten wir uns mit
den Gelingensbedingungen zur Umsetzung dieser
Kernaufgabe beschäftigen.
Dabei werden die unterschiedlichen Ausgangssituationen und Bedürfnisse vor Ort berücksichtigt sowie mögliche Angebote anhand von guten Praxisbeispielen vorgestellt.
SEMINAR-NR. A2-009/15
ZUSTäNDIG:
ZIELGRUPPE:
Kerstin Kruse
Mirjam Rohloff
Leitende und pädagogische
JMD- bzw. MBE-MitarbeiTERMIN UND ORT:
ter/innen
werden noch bekannt
gegeben
Die Netzwerktagung versteht sich als bundesweites Fachgremium der ambulanten und teilstationären Hilfen zur Erziehung der Arbeiterwohlfahrt,
das dem Austausch über aktuelle fachliche Entwicklungen und Erfordernisse sowie Bedarfslagen und damit der qualitativen Weiterentwicklung
dieser Hilfeformen dient. Die Arbeitsfelder betreffende Schwerpunktthemen werden aufgegriffen und
gegebenenfalls unter Einbeziehung externer Referent/innen erörtert und vertieft behandelt.
TERMIN:
ZIELGRUPPE:
Mo. 09.02.2015, 11:00 Uhr –
Mi. 11.02.2015, 13:00 Uhr
Fach- und Leitungskräfte
aus dem ambulanten/
teilstationären Hilfen zur
Erziehung sowie Trägervertreter/innen aus diesen
Bereichen der AWO
ZUSTäNDIG:
Klaus Theißen
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/
Verpflegung
150 € für AWO-Mitarbeiter/
innen und –Mitglieder
Netzwerktagung:
Erziehungsberatung
Die Netzwerktagung Erziehungsberatung (NT EB)
versteht sich als bundesweites Fachgremium der Erziehungsberatungsstellen der Arbeiterwohlfahrt, das
dem überregionalen Austausch über neuere fachliche Entwicklungen, Erfordernisse und Bedarfslagen
dient. Im Zentrum stehen Fragen der qualitativen
Weiterentwicklung. Gesetzliche und fachpolitische
Neuerungen werden bzgl. der verbandlichen Positionierung in enger Kooperation mit dem Arbeitskreis
der Geschäftsführerkonferenz bearbeitet.
Für 2015 wird eines der Schwerpunktthemen die
Umsetzung der Handlungsempfehlungen der AWOEB Profil-Studie 2013 sein (veröffentlicht im AWO
Informationsservice und als Broschüre).
Weitere Themenvorschläge aus 2014 sind:
• Inklusion und EB
• Ehrenamtliche und Beratung
• Transgenerationale Weitergabe
• Telematisierung der Kommunikation
• Vereinbarungen zu § 8a SGB VIII
www.awo-bundesakademie.org
SEMINAR-NR. V6-020/15
Die Festlegung der Schwerpunktthemen und das detaillierte Programm wird mit einem Vorbereitungskreis der EB-Leitungen abgestimmt.
Gerne können weitere Themen bis Ende 2014 angemeldet werden beim zuständigen Referenten
Otto C. Meyer (otto.meyer@awo.org).
SEMINAR-NR. V6-021/15
TERMIN:
ZIELGRUPPE:
Mi. 15.04.2015, 15:00 Uhr –
Fr. 17.04.2015, 13:00 Uhr
Leitungs- und erfahrene
Fachkräfte aus den EB
der AWO
ZUSTäNDIG:
Otto C. Meyer
ORT: Göttingen
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/
Verpflegung
160 € für AWO-Mitarbeiter/
innen und –Mitglieder
132 | 133
Netzwerktagungen
Netzwerktagungen
Netzwerktagung:
Netzwerktagung:
Familien(bildung) im Sozialraum
Kinder- und Jugendhilfe
Diese Tagung dient der stärkeren verbandsinternen Vernetzung im Bereich der Familienbildung der
Arbeiterwohlfahrt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Bearbeitung relevanter Themen und
Fragestellungen, die Erarbeitung gemeinsamer Positionen sowie die Weiterentwicklung der fachlichen
Arbeit. Den thematischen Rahmen für die Netzwerktagung 2015 bildet die Frage, wie und unter welchen Voraussetzungen Familienbildung noch stärker
als bisher ihre Arbeit sozialräumlich ausrichten und
so zu einer familienfreundlicheren Gestaltung sozialer Nahräume aktiv beitragen kann.
In der Netzwerktagung Kinder- und Jugendhilfe
werden Thematiken, die in den Hilfen zur Erziehung,
aber auch in den angrenzenden Arbeitsfeldern der
Kinder- und Jugendhilfe aktuell sind, aufgegriffen
und je nach Zielsetzung in die Praxis bzw. in den
Verband weitergeleitet. Dabei stehen der Austausch
und die Kooperation der Arbeitsbereiche und -felder
sowie die qualitative Weiterentwicklung im Vordergrund.
SEMINAR-NR. V6-022/15
ZUSTäNDIG:
ZIELGRUPPE:
Dr. Verena Wittke
Leitungs- und Fachkräfte,
die in Einrichtungen und
Diensten der AWO oder
korporativer Mitglieder Aufgaben der Familienbildung
erfüllen, Mitarbeitende aus
Mehrgenerationenhäusern
und Migrationsfachdiensten sowie Interessierte aus
den Frühen Hilfen und
den Hilfen zur Erziehung,
Elternbegleiter/innen
TERMIN:
Mo. 20.04.2015, 13:00 Uhr –
Mi. 22.04.2015, 14:00 Uhr
ORT: Eisenach
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/
Verpflegung
160 € für AWO-Mitarbeiter/
innen und –Mitglieder
Netzwerktagung:
Weitere Themen können darüber hinaus gerne bis
Ende 2014 an Otto C. Meyer (otto.meyer@awo.org)
gemeldet werden. Sie werden bei der Vorbereitung
der NT berücksichtigt.
Stationäre Hilfen zur Erziehung
Die Netzwerktagung Stationäre Hilfen zur Erziehung
(NT StatHzE) versteht sich als bundesweites Fachgremium der stationären Hilfen zur Erziehung der AWO,
das dem Austausch über neuere fachliche Entwicklungen und Erfordernisse sowie Bedarfslagen und
damit der qualitativen Weiterentwicklung dient.
Gesetzliche und fachpolitische Neuerungen werden bzgl. der verbandlichen Positionierung in enger
Kooperation mit dem Arbeitskreis der Geschäftsführerkonferenz bearbeitet.
Folgende Themenvorschläge stehen zur Vorbereitung an:
• Sexualpädagogik
• Kinderschutz und neue Medien
• Intensive Elternarbeit
• Partizipation und Kinderschutz
www.awo-bundesakademie.org
Die Entwicklung von Kooperation ist weiterhin eines
der grundlegenden Anliegen, aber auch Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere vor dem Hintergrund der bundesweiten Debatte um die Weiterentwicklung der HzE und der damit
einhergehenden Frage, wie Sozialraumorientierung
fachlich und rechtlich weiter voran gebracht werden
kann. Weitere in 2014 diskutierte Thematiken sind
u.a. die Frage der freiheitsentziehenden Maßnahmen und der positive Umgang mit aggressiven Kindern und Jugendlichen.
Das konkrete Thema und das detaillierte Programm wird mit Vertreter/innen der Kinder- und
Jugendhilfe, insbesondere mit Leitungskräften der
HzE entwickelt und abgestimmt; dies geschieht in
Kooperation mit dem Arbeitskreis der Geschäftsführerkonferenz.
Die Veröffentlichung des Programms erfolgt über
www.awo-bundesakadmie.org, den Infodienst und
einzelne Fachverteiler im Frühjahr 2015.
SEMINAR-NR. V6-024/15
TERMIN:
ZIELGRUPPE:
Mo. 26.10.2015, 15:00 Uhr –
Mi. 28.10.2015, 13:00 Uhr
Leitungs- und erfahrene
Fachkräfte aus der Kinderund Jugendhilfe, insbesondere den HzE und angrenzenden Arbeitsfeldern
der AWO
ZUSTäNDIG:
Otto C. Meyer
ORT: Remagen-Rolandseck
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/
Verpflegung
170 € für AWO-Mitarbeiter/
innen und –Mitglieder
Weitere Themen aus dem Arbeitsfeld können gerne
O. Meyer im Bundesverband vorgeschlagen werden
(otto.meyer@awo.org). Wir werden in einem Vorbereitungskreis der NT StatHzE eine Auswahl abstimmen und das detaillierte Programm festlegen.
SEMINAR-NR. V6-023/15
TERMIN:
ZIELGRUPPE:
Mo. 27.04.2015, 15:00 Uhr –
Mi. 29.04.2015, 13:00 Uhr
Leitungs- und erfahrene
Fachkräfte aus den
stationären HzE der AWO
ZUSTäNDIG:
Otto C. Meyer
ORT: Brodten
TN-BEITRAG:
inkl. Übernachtung/
Verpflegung
160 € für AWO-Mitarbeiter/
innen und –Mitglieder
134 | 135
Kooperationen und Kooperationspartner
Kooperationen und Kooperationspartner
I. Master of Science (MSc)
XV. Master of Arts (M.A.) SOZIALMANAGEMENT
Management von Sozialeinrichtungen - Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit
Weiterbildender berufsbegleitender Master-Studiengang – mit laufbahnrechtlichem
Zugang für den höheren Dienst
Paritätische Akademie Berlin in Kooperation mit
der AWO Bundesakademie und in Zusammenarbeit
mit der Weiterbildungsuniversität Donau-Universität Krems, Österreich.
Zielgruppe:
Dieser weiterbildende Studiengang ist speziell auf die
Qualifizierung von (zukünftigen) Führungsverantwortlichen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit
ausgerichtet. Eine Besonderheit ist die Öffnung des
Studienangebots für Interessenten/innen, die bisher
über keine akademische Ausbildung verfügen. Die
Eignung von Bewerber/innen mit hoher Praxiserfahrung, jedoch ohne akademischen Abschluss, wird
im Auswahlverfahren geprüft.
Ziel und Inhalt:
Im Fernstudiengang „Management von Sozialeinrichtungen – Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit“
erwerben Studierende Fähigkeiten, soziale Einrichtungen auf der Basis fundiert rechtlicher, betriebswirtschaftlicher und in der Praxis bewährter Managementkenntnisse zu führen und zu leiten. Mit
wissenschaftlicher Herangehensweise entwickeln sie
Verständnis für Organisationsstrukturen in komplexen gesellschaftlichen und politischen Zusammenhängen.
Besondere Berücksichtigung finden in diesem Studienangebot die Rahmenbedingungen von Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit und die
hierfür spezifisch erforderlichen Kenntnisse (beispielsweise „Kinderschutz und Jugendhilferecht“ im
Modul Recht und „Elternarbeit“ im Modul Managementhandeln). Das praxisorientierte Studium ist so
konzipiert, dass durch die Bearbeitung realer und
aktueller Problemstellungen das Gelernte sofort im
Berufsalltag anwendbar ist.
Der Studiengang beinhaltet sechs kompakte Präsenzeinheiten, von denen fünf in Berlin und eine
in Krems/Österreich stattfinden wird, sowie E-Learning-Anteile.
Die Studiengangstruktur sowie die organisatorischen
Abläufe und Begleitungskonzepte sind optimal auf
die Studierbarkeit – auch neben voller Berufstätigkeit – ausgerichtet.
bedingungen, BWL, Recht, Managementhandeln,
Öffentlichkeitsarbeit.
Die inhaltliche Ausrichtung der Module orientiert
sich am Schwerpunkt des Studiengangs im Bereich
Kinder- und Jugendarbeit.
Anerkennung des Abschlusses:
Bei erfolgreichem Abschluss aller sechs Module und
der Masterarbeit wird der Titel MSc (Master of Science)
von der Donau-Universität-Krems verliehen. Die an
dieser Universität erworbenen Mastergrade sind in
Österreich staatlich anerkannte akademische Grade,
die einen starken Berufsbezug aufweisen. Aufgrund
des bilateralen Äquivalenzabkommens zwischen
Deutschland und Österreich kann der Titel MSc in
Deutschland geführt werden.
Der Abschluss berechtigt nicht per se zu weiterführenden akademischen Studien (Promotion). Über die
Zulassung zur Promotion oder die Anrechnung von
Studienleistungen entscheidet die jeweilige Hochschule.
Termine:
Beginn: 16.03.2015
4 Studiensemester mit insgesamt sechs Präsenzwochen
Pro Semester 1-3 finden jeweils zwei Präsenzwochen statt, davon:
- 2 ½ Studiensemester mit 5x eine Woche Präsenz
in Berlin (Paritätische Akademie)
- ½ Semester mit einer Woche Präsenz in Krems/
Österreich (Donau-Universität Krems)
Das vierte Semester dient der Erstellung der Master
Thesis.
Studienabschluss: März 2017
Teilnahmebeitrag:
Der Gesamtbetrag von 7.199,00 €
(je Semester 1 bis 4: 1.799,75 €) ist auch in persönlich zu vereinbarenden Raten zahlbar, längstens
über einen Zeitraum von 24 Monaten.
Bitte sprechen Sie uns an!
Bitte fordern Sie die ausführlichen Bewerbungsunterlagen an!
Thematische Schwerpunkte/Module:
Der Studiengang beinhaltet sechs Module, unter anderem aus den Bereichen Grundlagen und Rahmen-
Kontakt: Paritätische Akademie Berlin gGmbH, Stefanie Gallander,
Haus der Parität, Kollwitzstr. 94-96, 10435 Berlin, Tel. 030/556705-45, gallander@akademie.org
www.awo-bundesakademie.org
Alice Salomon Hochschule Berlin und Paritätische
Bundesakademie entwickelten bereits vor 15 Jahren
gemeinsam das Studienkonzept. Diese Kooperation
führt das Beste, das beide Partner bieten können,
zusammen: wissenschaftliche Basis einer renommierten Hochschule und kundenorientiertes Projektmanagement des agierenden Partners Paritätische Bundesakademie.
Zielgruppe:
Das Studienangebot richtet sich an Interessent/innen mit einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss (Bachelor, Diplom, Magister).
In diesem weiterbildenden Studiengang finden sich
(zukünftige) Geschäftsführer/innen, Einrichtungsleiter/innen, Abteilungs- und Projektleiter/innen in
den Bereichen der Sozialen Arbeit, der Sozialverwaltungen, des Gesundheitswesens, der Bildung, kirchlicher Einrichtungen, selbstständiger Arbeit u.a.
Ziel und Inhalt:
Im Fernstudiengang SOZIALMANAGEMENT erwerben
Studierende Fähigkeiten, verantwortungsbewusst
gegenüber der Gesellschaft und den Klient/innen
Sozialer Arbeit zu agieren. Den Teilnehmer/innen
wird das Wissen vermittelt, Beschäftigte sozialer
Einrichtungen auf der Basis fundiert rechtlicher,
betriebswirtschaftlicher und umfassender Managementkenntnisse zu führen und zu leiten. Dabei entwickeln sie Verständnis für Organisationsstrukturen
in komplexen gesellschaftlichen und politischen
Zusammenhängen auf einer wissenschaftlich abgesicherten Basis.
Das praxisorientierte Studium ist so konzipiert, dass
durch die Bearbeitung realer aktueller Problemstellungen das Gelernte sofort im Berufsalltag anwendbar ist.
Studiengangsstrukturen, organisatorische Abläufe
und Betreuungskonzept sind optimal auf die Studierbarkeit neben anspruchsvoller Berufstätigkeit
ausgerichtet.
Dieses berufsbegleitende Fernstudium mit kompakten Präsenzeinheiten in Berlin, E-Learning-Anteilen
und unterstützendem Coaching wurde in den vergangenen 14 Jahren zum erfolgsreichsten Studienangebot SOZIALMANAGEMENT im deutschsprachigen
Raum entwickelt.
Thematische Schwerpunkte/Module:
• Rahmenbedingungen sozialwirtschaftlicher
Prozesse
• Recht
• BWL I – Betriebswirtschaftliche Grundlagen,
Rechnungswesen und Kostenmanagement
• BWL II – Finanzwirtschaft
• Führen und Leiten
• Organisation und Management
• Marketing und Kommunikation
• BWL III – Qualität, Controlling, Entrepreneurship
• Master Thesis und Kolloquium
Termine:
Beginn: WiSe 2015/16 – 9. November 2015
4 Studiensemester/je Studiensemester 2 x eine
Woche Präsenzzeit in Berlin
1 Semester zur Erstellung der Master Thesis
Kolloquium im März 2017
Teilnahmebeitrag:
Der Gesamtbetrag: 8.298,00 € (je Semester 1 bis 4
je 2.074,00 €) ist auch in persönlich zu vereinbarenden Raten zahlbar, längstens über einen Zeitraum von 40 Monaten.
Bitte sprechen Sie uns an!
Bewerbungsfrist: Juni 2015
Bitte fordern Sie die ausführlichen Bewerbungsunterlagen an!
Kontakt: Paritätische Akademie Berlin gGmbH, Petra Heinzel,
Haus der Parität, Kollwitzstr. 94-96, 10435 Berlin, Tel. 030/556705-20, heinzel@akademie.org
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AWO Bundesakademie
AWO Bundesakademie
Dozentinnen und Dozenten der Akademie
Adamy, Sina; Dipl.-Soz.päd., Erzieherin, Koordinatorin
für Familienräte
Ages, Claudia; Dipl.-Psych., Gesprächstherapeutin,
System. Beratung, Trainerin
Bach, Volker; MBA, Dipl.-Päd., Marketing Manager,
Mediator, NLP-Trainer
Henze-Brokmann, Heike; Dipl.-Soz.wiss., Dipl.-Soz.wirtin,
QMB, Kompetenzfeststellungsverfahren, Beobachterschulungen
Herzog, Angelika; Bankkauffrau, Dipl.-Psych., Potenzialanalysen, Gendertraining, Projektmanagement
Hillebrand, Anna; Dipl.-Soz.arb./Soz.päd.
Müller, Silke; Sprecherzieherin, Kommunikations- und
Rhetoriktrainerin, Stimmbildnerin, Kabarettistin
Schmidt, Matthias; Dipl.-Psych., System. Beratung und
Therapie
Nienhaus, Meike; Dipl.-Soz.wiss., Leiterin Familienbildungsstätte, Trainerin von TAFF-Elternkompetenz
Schneider, Kornelia; Lehrerin, Sozialpädagogin
Nölle, Petra; Lehrerin, Fachwirtin im Sozial- und
Gesundheitswesen; Casemanagerin/Ausbilderin (DGCC);
system. Coach
Barton, Markus; Heilerziehungspfleger, QM-Beauftragter,
QM-Auditor
Dr. Hipp, Michael; Facharzt für Neurologie, Psychiatrie
und Psychotherapie
Böhme, Insa Alea; Lehrerin, system. Organisationsberaterin, Coach, Moderatorin
Hoffmann-Freudenberg, Renate; Dipl.-Soz.päd.,
Supervisorin (DGSv)
Boos, Stefanie; Ärztin, Präventionsarbeit, Schwangerenund Schwangerschaftskonfliktberatung
Hohage, Reinhold
Osterholz, Nicole; Altenpflegerin, PDL, Coach und system.
Organisationsberaterin, Autorin
Hradetzky, Gabriele; Dipl.-Betriebsw., Dipl.-Soz.päd.,
Wirtschaftsmediatorin
Paech, Frauke; M.A. Kulturanthropologin, Dokumentarfilmerin, Lehrkraft
Hügel, Volker-Maria; Dipl.-Soz.päd., Rechtsreferent
für die GGUA-Flüchtlingshilfe
Pascual Iglesias, Mercedes; Dipl.-Journalistin, Redakteurin,
Multiplikatorin für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung
Böttinger, Ullrich; Psych. Psychotherapeut, Projektleiter
Frühe Hilfen
Bueren, Paul J.; Dipl.-Betriebsw., Dipl.-Kfm., Supervisor
(DGSv), Organisationsberater
Jaquemoth, Bernd; Rechtsanwalt
Dr. Bührmann, Thorsten; Dipl.-Päd., Erwachsenenbildung
und -beratung, Familientherapie und Systemberatung
Dr. Kanitz, Rolf Dieter; Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Bukov an, Davorka; Dipl.-Päd., NLP-Master, Hauptabteilungsleiterin OGS, Schulsozialarbeit und andere
Maßnahmen
Kemter, Franziska; M.A. Sprachlehrforschung
Christen, Olaf; Soziologe, Referent für Altenhilfe
de Boer, Berndt; Industriekaufmann, Dipl.-Psych., Projektentwicklung und -begleitung, Kompetenzmanagement
Dodier, Bernard; Dipl.-Soz.arb.
Dörfler, Mechthild; Dipl.-Päd., Supervisorin (DGSv)
Dreiner-Tönnes, Beate; Dipl.-Päd., systemische Beraterin,
Qualitätsauditorin (TÜV)
Kettler, Gero; Bankkaufmann, Rechtsanwalt, Geschäftsführer AGV AWO Deutschland e.V.
Koopmans, Inge; Individualpsych. Beraterin (DGIP),
Supervision, Coaching, Referentin Lebensgestaltung/
Kommunikation
Knatz, Birgit; Dipl.-Soz.arb., Supervisorin, OnlineBeraterin (DGOB), Fundraiserin
Kuchnicak, Markus
Lange, Claus; Dipl.-Soz.arb., Einrichtungsleiter, SozialBetriebswirt, QMB, Dozent, Organisationsberater
Ohliger, Birgit; Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin, system. Coach, ROMPC®-Coach
Paul, Johanna; Dipl.-Psych., Business Coach und Unternehmensberaterin
Pietsch, Peter
Pollmann, Thomas; Dipl.-Kfm., Wirtschaftsprüfer, Steuerberater
Schneider-Schelte, Helga; Dipl.-Soz.päd., Familientherapeutin
Schoss, Rosemarie; Dipl.-Soz.päd.
Schrul, Barbara; Dipl.-Lehrerin, Gleichstellungsbeauftragte
Schwarz, Rainer; Dipl.-Päd., Dipl.-Leitungsfachkraft Ämter/
Verbände, system. Supervisor, Organisationsentwickler
Sljoka, Slobodanka; Kulturwissenschaftlerin, Mediatorin,
Trainerin für Case Management
Speckin, Vera; Rechtsanwältin, Fachanwältin für Arbeitsrecht/Strafrecht, Richterin am Landesverfassungsgericht
M-V
Prof. Dr. Stange, Waldemar; Dipl.-Päd., Hochschullehrer
(Sozialarbeit/Sozialpädagogik)
Prof. Dr. Stapf-Finé, Heinz; Prof. für Sozialpolitik, Studiengangsleiter BA Soziale Arbeit
Steingen, Anja; Dipl.-Psych., Psychotherapeutin HPG,
AAT-Tainerin, PPP-Tainerin, Kinderschutzfachkraft
Pradel, Joachim; Dipl.-Päd., Qualitätsauditor
Stengler, Karl; Geschäftsführer, Lehrbeauftragter Erziehungswissenschaften
Redecker, Sabine; Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen, Multiplikatorin für Partzipation
Stötzel, Steffen; Dipl.-Finanzwirt, Steuerberater, Fachberater Unternehmensnachfolge, Internationales Steuerrecht
Renz, Meral; Dipl.-Soz.arb.
Prof. Dr. Straßburger, Gaby; Prof. für Sozialraumorientierte Soziale Arbeit; verantwortlich für das Profil Inclusive
Community Work
Rieger, Judith; Dipl.-Soz.päd., system. Individual-, Paarund Familientherapeutin
Röck, Silvia; Leiterin eines Frauenhauses
Struck, Lydia; M.A. Kulturanthropologin, Mitarbeiterin im
Speicherstadtmuseum Hamburg
Leinweber, Tatjana; Antidiskriminierungstrainerin
Roerdink-Veldboom, Anik; Dipl.-Psych., system. Coach,
Trainerin, Supervisorin
Lenz, Martin; Dipl.-Soz.wiss., QMB, Projektentwicklung
und -management
Rohmann, Martje; Dipl.-Soz.päd., Glas- und Porzellanmalerin, Vorstandsmitglied
von der Osten, Dirk; Dipl.-Päd., Geschäftsführer, Trainer
für Case Management
Dr. Lill, Gerlinde; Grafikerin, Dipl.-Pol., Fortbildnerin,
Beraterin, Autorin
Rohn, Kay-Uwe; Dipl.-Kommunikationsdesigner, Corporate
Identity Berater, Trainer, Coach
Walter, Maik; Meister im KFZ Handwerk, aktiver Botschafter
für den Familienrat
Lomberg, Ulrich; Software-Schulung und -Beratung
Rohnke, Hans-Joachim; Dipl.-Päd., Dipl.-Supervisor
(DGSv), Personal-/Organisationsentwickler, Coach, Autor
Weiß, Helga; Dipl.-Betriebsw., Ausbildereignung, Mediatorin, system. OE, Prozessbegleiterin Inklusion
Mai, Birgit
Rommeswinkel, Ute; Umweltpädagogin Klimabildungszentrum NaturGut Ophoven
Dr. Weiser, Barbara; Rechtsanwältin, Juristin
Maier-Elischer, Ursula; Erzieherin, Dipl.-Soz.päd.,
Systemische Beraterin, Paartherapeutin
Dr. Schäfer, Karl-Heinz; Dipl.-Soz.päd., Dipl.-Päd.,
Förderschullehrer
Markert, Kerstin
Wittke, Nils; Dipl.-Ing. für Landeskultur und Umweltschutz, Umwelt-/Nachhaltigkeitsberater
Scheuble-Rudolph, Katharina; Dipl.-Verw.-Fachwirtin,
Dipl.-Soz.päd., Coach, Familientherapeutin
Zeidler, Tamara; Sozialwissenschaftlerin, Aufbaustudium
Wirtschaft, Personalentwicklerin, Dozentin
Merkel, Birgit; Dipl.-Soz.arb., AWO-Vorstandsmitglied
Schindler, Gila; Rechtsanwältin, Spezialisierung im Sozialdatenrecht
Zinser, Claudia; Erziehungswissenschaftlerin, Soz.päd.,
system. Coach, Partizipationsberatung
Held, Ute; Dipl.-Soz.wirtin, Mediatorin (BM zert.),
Moderatorin
Meyer, Eckhard; Heilpädagoge, SPFH, Entwickler und
Ausbilder der „AWO-Elternwerkstatt”
Schirmer, Thomas; Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Hellweg, Susanne; Dipl.-Psych.
Mühl, Jürgen; Dipl.-Soz.päd., gruppendynamische und
verhaltenstherapeutische Ausbildung, EFQM-Assessor
Dr. Schmid-Egger, Christian; Dipl.-Agrar Ing., Dipl.Journalist, Kommunikationstrainer, Medienexperte
Flotho, Barbara; Sexualpädagogische Arbeit, Beratung,
Online-Beratung
Furmaniak, Angela; Rechtsanwältin, Fachanwältin für
Strafrecht/Verwaltungsrecht mit Schwerpunkt Ausländerund Asylrecht, Polizeirecht
Geißler, Anja; Dipl.-Psych., Weiterbildung „Systemische
Pädagogik”
Gerber, Christine; Dipl.-Soz.päd., Wiss. Referentin im
Deutschen Jugendinstitut (DJI) München
Gödecke, Beate; Dipl.-Päd., Heilpraktikerin für Psychotherapie, Kunsttherapie, Coaching
Dr. Grotheer-Walter, Kirstin; Rechtsanwältin, Fachanwältin
für Steuerrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht
Hansen, Rüdiger; Dipl.-Soz.päd., Moderator
Heinze, Christiane; Dipl.-Soz.päd., Suchtprophylaxe,
NLP-Practioner, Konzentrative Bewegungstherapie
www.awo-bundesakademie.org
Ludewig, Jürgen; Lehrer, Koordinator für Schulsozialarbeit
Meese, Jörg; Dipl.-Soz.arb./Soz.päd., Leiter Stabsstelle QM,
Mediator
Voigt, Claudius; Dipl.-Soz.arb., Dipl.-Soz.päd.
Dr. Wildfeuer, Wolfgang
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AWO Bundesakademie
AWO Bundesakademie
AWO-Tagungszentrum Haus Humboldtstein
Tagungsstätten
Direkt am Rhein gelegen, mit Blick auf das Siebengebirge, bietet
das AWO-Tagungszentrum Haus Humboldtstein seinen Gästen optimale Voraussetzungen für Tagungen und Seminare in entspannter
Atmosphäre. Bei den Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen in
den letzten Jahren wurde besonderes Augenmerk auf die architektonische Kombination von Alt und Neu gerichtet.
Akademie Waldschlösschen
Bildungs- und Tagungshaus
37130 Reinhausen bei Göttingen
Tel.: 05592/92770
www.waldschloesschen.org
Für Seminargäste stehen insgesamt sieben multifunktionale Tagungsräume mit moderner Technik und Ausstattung zur Verfügung.
Für Freizeit und Entspannung können mehrere Gesellschaftsräume
und ein Kamin- und Fernsehzimmer genutzt werden.
Unmittelbar vor dem Haus gehen Wanderwege ab, die durch eine
waldreiche Gegend führen, zum Rolandsbogen zum Beispiel, in den
Tierpark oder zum Künstlerbahnhof Rolandseck.
Die Unterbringung erfolgt in Einzel- oder Zweibettzimmern. Die
Leistungen des Hauses umfassen: Vollpension inkl. Nachmittagskaffee/Tee, auf Wunsch Diät- und vegetarische Kost.
Sie sind als Gast herzlich willkommen, für einen Tag, mehrere Tage
oder auch länger!
Möchten Sie mehr über unser Tagungszentrum wissen, so fordern
Sie unseren Hausprospekt an oder besuchen Sie uns im Internet
unter www.haus-humboldtstein.de.
Alice Salomon Hochschule
Alice-Salomon-Platz 5
12627 Berlin
Tel.: 030/99245-0
www.ash-berlin.eu
AWO Bezirksverband Hannover e.V.
Körtingsdorfer Weg 8
30455 Hannover
Tel.: 0511/4952-0
www.awo-bv-hannover.de
AWO Bezirksverband Hessen-Süd e.V.
Kruppstr. 105
60388 Frankfurt
Tel.: 069/42009-0
www.awo-hessensued.de
AWO Bezirksverband Württemberg e.V.
Kyffhäuser Str. 77
70469 Stuttgart
Tel.: 0711/22903-0
www.awo-wuerttemberg.net
AWO Bundesverband e.V.
Blücherstr. 62/63
10961 Berlin
Tel.: 030/613963-0
www.awo.org
AWO Familienerholungsstätte
Oberhof/Thüringen
Zellaer Str. 48
98559 Oberhof
Tel.: 036842/281-0
www.ferienzentrum-oberhof.de
AWO Familienferienpark Dambeck/MVP
Dambeck 2
17237 Kratzeburg
Tel.: 039822/20-225
www.familienferienpark-dambeck.de
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband
Süd-Ost e.V.
Erkstr. 1
12043 Berlin
Tel.: 030/26309-0
www.awo-suedost.de
Hanns-Lilje-Haus Hotel
und Tagungszentrum
Knochenhauerstr. 33
30159 Hannover
Tel.: 0511/1241-698
www.hanns-lilje-haus.de
Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB)
Königstr. 36b
14109 Berlin
Tel.: 030/48481-0
www.sfbb.berlin-brandenburg.de
AWO Landesverband Hamburg
Witthöfftstr. 5-7
22041 Hamburg
Tel.: 040/414023-0
www.awo-hamburg.org
Institut für humanistische
Psychologie e.V., Brunnenhaus
In der Aue 2
42929 Wermelskirchen
Tel.: 02193/3252
www.ihp.de
Theodor-Schwartz-Haus
Wedenberg 2-4
23570 Lübeck-Travemünde (Brodten)
Tel.: 04502/86220
www.theodor-schwartz-haus.de
AWO Landesverband Sachsen-Anhalt
Klausenerstr. 17
39112 Magdeburg
Tel.: 0391/6279112
www.awo-lsa.de
AWO Tagungszentrum Jugendund Sozialdienste gGmbH
Martha-Wissmann-Platz 3
30449 Hannover
Tel.: 0511/21978-113
www.awo-hannover.de
Johanniter-Akademie
Weißenburgstr. 60-64
48151 Münster
Tel.: 0251/97230-0
www.johanniter.de
Jugendherberge
Köln-Riehl City-Hostel
An der Schanz 14
50735 Köln
Tel.: 0221/976513-0
www.koeln-riehl.jugendherberge.de
AWO Tagungszentrum
Haus Humboldtstein
Am Humboldtstein
53424 Remagen-Rolandseck
Tel.: 02228/932-0
www.haus-humboldtstein.de
Katholische Akademie Hamburg
Herrengraben 4
20459 Hamburg
Tel.: 040/36952-0
www.kahh.de
Bildungszentrum Erkner
Seestr. 39
15537 Erkner
Tel.: 03362/769-0
www.bz-erkner.com
Hotel Haus Hainstein
Am Hainstein 16
99817 Eisenach
Tel.: 03691/2420
www.haushainstein.de
Centre Français de Berlin
Müllerstr. 74
13349 Berlin
Tel.: 030/459793-53
www.centre-francais.de
Hotel Michaelis Hof
Herrengraben 4
20459 Hamburg
Tel.: 040/35906912
www.michaelishof-hamburg.de
Europäische Akademie Berlin
Bismarckallee 46/48
14193 Berlin
Tel.: 030/8959510
www.eab-berlin.de
Nestwärme plus gGmbH
Ritterstr. 35
10969 Berlin
Tel.: 030/69598751
www.nestwaermeplus.de
VCH Akademie-Hotel
Heinrich-Mann-Str. 29
13156 Berlin
Tel.: 030/48837-456
www.akademiehotel.de
Victor’s Residenz Hotel Berlin
Am Friedrichshain 17
10407 Berlin
Tel.: 030/21914-560
www.victors.de
Victor’s Residenz Hotel Erfurt
Häßlerstr. 17
99096 Erfurt
Tel.: 0361/6533-0
www.victors.de
Villa Blumenfisch am Großen Wannsee
Am Sandwerder 11-13
14109 Berlin
Tel.: 030/ 80580168
www.blumenfisch-gaestehaus.de
wannseeFORUM
Hohenzollernstr. 14
14109 Berlin
Tel.: 030/80680-0
www.wannseeforum.de
WeiberWirtschaft eG
Anklamer Str. 38
10115 Berlin
Tel.: 030/44022322
www.weiberwirtschaft.de
AWO-Tagungszentrum, Haus Humboldtstein
53424 Remagen-Rolandseck
Telefon 022 28/932-0 | Fax 022 28/932-100
humboldtstein@awo.org
www.awo-bundesakademie.org
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AWO Bundesakademie
AWO Bundesakademie
Veranstaltungsformate
Anmeldung
AWO Bundesakademie • Blücherstr. 62/63 • 10961 Berlin • Fax: 030/2 63 09-211 • E-Mail: akademie@awo.org
SEMINARE
Ein- oder mehrtägige fachlich-methodisch konzipierte
Bildungsveranstaltungen. Sie dienen der Unterstützung, Entwicklung und Erweiterung der beruflichen
und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmenden.
ZERTIFIKATSREIHEN
Kursreihen mit einem festen Teilnehmer/innenkreis.
Bei erfolgreichem Abschluss wird den Teilnehmenden
ein Zertifikat ausgestellt. Die Zertifikatsvergabe ist von
zu erbringenden Leistungen der Teilnehmenden abhängig (kursreihenabhängig). Bei wissenschaftlich
anerkannten Reihen wird das Zertifikat zusätzlich von
einer Hochschule attestiert. Akademische Zertifikatsreihen können nach einem europäisch anerkannten
Anerkennungssystem, gem. dem ECTS-Punktesystem,
mit Credit-Points ausgestattet werden.
WORKSHOPS
Veranstaltungen mit experimentellem Werkstattcharakter. Besonderes Gewicht wird auf die kreative Mitwirkung der Teilnehmenden gelegt. Der Fokus liegt
auf dem Prozess – weniger auf der Produkterstellung.
Dadurch werden Impulse gegeben und Innovationen
entwickelt und gefördert. Kreatives Ausprobieren und
Experimentieren stehen hierbei im Vordergrund.
INTERNATIONALER FACHKRäFTEAUSTAUSCH
Fachveranstaltungen mit internationaler Beteiligung
oder Mitwirkung auf Teilnehmer/innen- und/oder Dozent/innenseite zu Themen, die über das nationale
Themenspektrum hinausgehen und einen spezifischen
internationalen Charakter haben (länder- und kulturübergreifend).
MODULREIHEN
Zertifikats- oder Kursreihen, die nach persönlichem
Fortbildungsbedarf und individuellem Zeitbudget entweder einzeln, im Baukastensystem oder vollständig
gebucht werden können. Mit der Auswahl und Anzahl
an Modulen kann entschieden werden, welcher Abschluss angestrebt wird.
KURSREIHEN
Seminare, die aufeinander Bezug nehmen und sich an
einen festen Teilnehmer/innenkreis wenden. Kursreihen werden teilweise durch Begleitsysteme wie Supervisionen, Coaching, Regionaltreffen o.ä. unterstützt.
Dadurch werden die beruflichen und persönlichen
Kompetenzen der Teilnehmenden vertieft und intensiviert, entwickelt und erweitert sowie der Theorie- und
Praxisbezug besonders gewährleistet.
TRAININGS
Einüben von beruflich-fachlichen Fertigkeiten und
Erproben von sozialen Fähigkeiten. Trainings können Bestandteil eines Seminars sein oder ein gezieltes eigenständiges Projekt darstellen. Methoden
des Trainings sind u.a. Brainstorming, Rollenspiele,
Simulation, Übungen.
Veranstaltungstitel:
Nummer:
Ort:
vom:
Name, Vorname:
Frau
Herr
 Privat:
Anschrift:
Geburtsjahr:
Straße, Nr.
Telefon:
E-Mail:
PLZ
Ort
 Dienstlich:
Name der Dienststelle oder Einrichtung:
Anschrift:
Telefon:
Straße, Nr.
Fax:
PLZ
Ort
E-Mail:
 Rechnungsanschrift:
Wichtig: Die Rechnung muss an die zahlende Stelle adressiert werden
ARBEITSTAGUNGEN
Anlassbezogene Veranstaltungen mit offenem Teilnehmer/innenkreis, die arbeitsfeldspezifisch und verbandsintern organisiert sind. Die vertiefte Diskussion über ausgewählte fachliche und organisatorische
Themen, die für die verbandliche Arbeit insgesamt
von besonderer Bedeutung sind, steht hier im Vordergrund.
Die Rechnung soll an die dienstliche Anschrift geschickt werden und wird von dort aus bezahlt
Die Rechnung soll an die private Anschrift geschickt werden und wird von dort aus bezahlt
Die Rechnung soll an folgende Adresse geschickt werden:
Name der Dienststelle:
Anschrift:
PLZ
Straße, Nr.
FACHTAGUNGEN
Einmalige thematische und/oder zielgruppenspezifische Veranstaltungen, die ein- oder mehrtägig stattfinden können und dem Ziel dienen, eine größere
Anzahl von Teilnehmenden über bestimmte Themen
durch interne und externe Inputs zu informieren, den
Austausch zwischen den Beteiligten zu ermöglichen
und die fachliche Auseinandersetzung zu fördern.
bis:
NETZWERKTAGUNGEN
Zielgruppenspezifischer Teilnehmer/innenkreis, der aus
bundesweit zusammengesetzten Mitarbeiter/innen
der Arbeiterwohlfahrt besteht, die für ein bestimmtes
Arbeitsfeld und/oder eine spezielle Aufgabe Verantwortung tragen. Die Netzwerkmitglieder veranstalten
regelmäßige Tagungen, beraten sich gegenseitig und
organisieren einen Informationstransfer. Ziel ist das
Organisationslernen durch Information, Austausch
und Beratung zu unterstützen.
Ort
In welcher Position sind Sie tätig?
als Geschäftsführer/in
als pflegerische/r Mitarbeiter/in
als Verwaltungsmitarbeiter/in
als Mitarbeiter/in in Leitungsfunktion
als pädagogische/r Mitarbeiter/in
als hauswirtschaftliche/r Mitarbeiter/in
Sonstiges:
Welche Funktion üben Sie aus?
Bei der AWO:
hauptamtlich
ehrenamtl. Mitglied
korp. Mitglied
Nicht bei der AWO:
Bisherige Fortbildungsteilnahme beim AWO Bundesverband oder der AWO Bundesakademie
ja
nein
Bemerkungen:
(z.B. Infos bei Lebensmittelunverträglichkeit)
 Genehmigung Rechnungsempfänger
Datum und Unterschrift/Stempel
Die Teilnahmebedingungen und den Hinweis zum Datenschutz habe
ich zur Kenntnis genommen.
Datum und Unterschrift der Teilnehmerin/des Teilnehmers
Falls besondere Bedingungen erforderlich sind, nehmen Sie bitte Kontakt mit der Akademie auf.
www.awo-bundesakademie.org
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AWO Bundesakademie
Teilnahmebedingungen
Bitte senden Sie uns das Anmeldeformular bis spätestens zum jeweiligen Anmeldeschluss der Veranstaltung
vollständig ausgefüllt zu. Sie erhalten eine verbindliche Zusage, sobald die Mindestteilnehmerzahl erreicht
ist, spätestens jedoch ca. vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn. Eine schriftliche Einladung mit weiteren
Unterlagen (Wegbeschreibung etc.) geht Ihnen ebenfalls ca. vier Wochen vor Beginn zu. Bei zu geringer
Teilnehmerzahl behalten wir uns vor, die Veranstaltung abzusagen.
Die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung in der jeweiligen Tagungsstätte sind in der Regel im
Teilnahme-Beitrag enthalten. Abweichende Regelungen gehen aus der Ausschreibung der Veranstaltung
hervor.
Bitte überweisen Sie den Teilnahme-Beitrag erst nach Erhalt der Rechnung, die Ihnen frühestens vier
Wochen vor Beginn der Veranstaltung zugeht. Wir weisen darauf hin, dass der Teilnahme-Beitrag u.U.
steuerlich absetzbar sein kann.
Bei einer Absage später als vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn wird der Teilnahme-Beitrag als Stornogebühr - unabhängig vom Absagegrund - einbehalten bzw. fällig, es sei denn, dass eine Ersatzperson in
Absprache mit der Akademie teilnimmt.
Die Stornierung muss schriftlich erfolgen.
Fahrtkosten werden in den Fortbildungsveranstaltungen in der Regel nicht erstattet. Ausnahmen, wie z.B.
bei fördergebundenen Koordinierungskreisen, sind in den jeweiligen Ausschreibungen gekennzeichnet.
Hinweis zum Datenschutz
Ihre Angaben werden von uns elektronisch gespeichert und nach den Vorschriften des Datenschutzes bearbeitet. Sie werden ausschließlich für die Durchführung unserer Veranstaltungen verwendet und nicht
an Dritte weitergegeben.
Teilnehmende unserer Fortbildungen erklären sich grundsätzlich damit einverstanden, dass während der
Veranstaltungen in Absprache entstandene Fotos und Videos auf der Homepage oder in Printmedien der
AWO Bundesakademie und des AWO Bundesverbandes veröffentlicht werden können.
Hinweise zur Anmeldung
Für die Anmeldung zu einer unserer Fortbildungsveranstaltungen stehen Ihnen folgende Möglichkeiten
zur Verfügung:
Online:
unter www.awo-bundesakademie.org finden Sie unser komplettes Fortbildungsangebot und
dort zu jeder Veranstaltung ein entsprechendes Anmeldeformular
E-Mail:
akademie@awo.org
Fax:
030/263 09 - 211
Post:
AWO Bundesakademie
Blücherstr. 62/63
10961 Berlin
www.awo-bundesakademie.org
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Kunst und Fotos
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