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Kontaktstudium Angewandte Gerontologie ( FH )

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Kontaktstudium
Angewandte Gerontologie (FH)
Eine praxisorientierte Hochschulweiterbildung f€r berufserfahrene
Sozial- und Gesundheitsexperten/innen mit Abschluss
Gerontologe (FH) / Gerontologin (FH) (akkreditiert mit 30 ECTS)
Kontaktstudium der Hochschule Mannheim - Fakult•t f€r Sozialwesen in Kooperation mit der
Parit•tischen Akademie S€d gGmbH
Inhalt
Seite
Informationen zum Kontaktstudium .......................................................................................4
Die Zugangsvoraussetzungen..................................................................................................4
Dauer und Umfang des Kontaktstudiums ...............................................................................5
Pr€fung/Kosten/Abschluss……………………………………………………………………………...6
Einf€hrung in die Thematik und Aufgabe des Studiums........................................................8
Der Aufbau des Kontaktstudiums............................................................................................9
Curriculum/Unterrichtsplan ...................................................................................................12
Wissenschaftlicher Beirat........................................................................................................20
Die Dozentinnen und Dozenten ............................................................................................21
Stimmen ehemaliger Teilnehmer/-innen zum Kontaktstudium ...........................................23
Anmeldeformular....................................................................................................................26
R€cktrittskostenversicherung ................................................................................................28
2
Sehr geehrte Interessentin, sehr geehrter Interessent,
es w•chst nicht nur die Zahl der alten Menschen in Europa, sondern auch die Zahl derjenigen, die
ein sehr hohes Alter erreichen. Das stellt schon heute und wird in Zukunft noch st•rker die gesamte
Gesellschaft und den einzelnen Menschen vor vƒllig neue Aufgaben stellen, vor allem im Zusammenhang mit anderen Modernisierungsfaktoren wie z. B. der Ver•nderung der Familienstrukturen
mit ihren Auswirkungen auf die Generationenbeziehungen und die Arbeitswelt, man denke nur an
die Vereinbarkeit von Beruf und Pflegeaufgaben.
Das angebotene Kontaktstudium „Angewandte Gerontologie“ ist eine Antwort auf diese Herausforderung, die von vielen Menschen bereits angenommen wurde. Als praxisorientierte Hochschulweiterbildung nach dem baden-w€rttembergischen Fachhochschulgesetz - und zugleich auf dem wissenschaftlichen Niveau eines Masterstudiums - verfolgt sie die Zielsetzung der anwendungsorientierten Vermittlung von aktuellen Forschungsergebnissen vieler Wissenschaftsbereiche, die sich mit
Fragen des Alterns befassen und ihre konkrete Umsetzung in zahlreiche Bereiche der Arbeit mit
alten Menschen, insbesondere der Gerontopsychiatrie. Von vielen Seiten wurde die Einrichtung einer
solchen wissenschaftlichen Weiterbildung gefordert, die speziell auf die Bed€rfnisse von voll berufst•tigen Praktikern und Praktikerinnen eingeht und sich zugleich von den €blichen Fortbildungen
unterscheidet. Daher wurden Rahmenbedingungen geschaffen, die das Studium mƒglichst angenehm machen und die Weiterentwicklung der eigenen beruflichen Praxis auf wissenschaftlicher
Grundlage in vielerlei Hinsicht fƒrdern, wie von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der vorangegangenen Kontaktstudien immer wieder best•tigt wurde. Seit 2008 ist das Studium auch mit MasterCredits akkreditiert. Das bedeutet, dass bei Vorliegen eines Bachelor- oder Diplom-Abschlusses oder
Staatsexamens von einer wissenschaftlichen Hochschule durch das Studium 30 Credit Points/ECTS
erworben werden kƒnnen. Dazu m€ssen drei zus•tzliche Leistungsnachweise erbracht werden. Damit ist die Mƒglichkeit gegeben, auch durch dieses Studium die eigene wissenschaftliche Entwicklung voranzutreiben bis hin zur Promotion, so wie es der Bologna-Prozess vorsieht.
Prof. Dr. phil. Astrid Hedtke-Becker
Martin Link
(Hochschule Mannheim - Fakult•t f€r Sozialwesen
(Gesch•ftsf€hrer der
Wissenschaftliche Leiterin des Kontaktstudiums)
Parit•tischen Akademie S€d gGmbH und organisatorischer Leiter des Kontaktstudiums
3
Informationen zum Kontaktstudium
Zielsetzung
Das Kontaktstudium ist eine praxisorientierte Hochschulweiterbildung auf wissenschaftlichem Niveau. Zielsetzung ist die anwendungsorientierte Vermittlung aktueller Erkenntnisse vieler Wissenschaftsbereiche, die sich mit Fragen des Alterns befassen und ihre praktische Umsetzung in vielf•ltigen Bereichen der direkten und indirekten Arbeit mit alten Menschen, insbesondere der Gerontopsychiatrie. Die Teilnehmer/-innen des Kontaktstudiums sollen durch sachliche und persƒnliche Auseinandersetzung mit den allgemeinen und speziellen gerontologischen Informationen Verst•ndnis
und Handlungskompetenz f€r gesellschaftliche und individuelle Fragen des Alterns erwerben sowie
die Verbindung zum eigenen Arbeitsfeld herstellen unter Ber€cksichtigung von Genderaspekten.
Sie sollen ihre Fachkenntnisse vertiefen, reflektieren und zukunftsgerichtete Formen der Betreuung,
Begleitung und Versorgung von alten und gerontopsychiatrisch erkrankten Menschen zum Einsatz
bringen lernen bzw. multiprofessionelle Planungen und Konzepte entwickeln und Vernetzungen
herstellen, die langfristig die Lebensqualit•t alter Menschen sichern.
Daneben werden Schl€sselkompetenzen vermittelt: das Erfassen komplexer Zusammenh•nge,
nachhaltiges Planen und Gestalten, Handeln in Netzwerken und Entwickeln interdisziplin•rer Lƒsungsans•tze, Evaluation und Selbstevaluation.
Die Zielgruppe des Kontaktstudiums sind berufserfahrene Multiplikatoren und Mitarbeiter/-innen
mit Schl€sselfunktionen, Lehr-, Beratungs- oder Leitungsaufgaben aus allen Fachdisziplinen, die mit
alten Menschen zu tun haben. Insbesondere sprechen wir auch Leitungskr•fte in ambulanten, station•ren und teilstation•ren Einrichtungen der Altenhilfe und des Gesundheitswesens sowie Mitarbeiter/-innen mit koordinierenden und planenden Funktionen in Kommunen, Verb•nden und Institutionen an.
Die Zugangsvoraussetzungen
Folgende Voraussetzungen sind unverzichtbar:
-
eine mindestens dreij•hrige Berufserfahrung in den Bereichen der Altenhilfe und des Gesundheitswesens oder des Managements in der Wirtschaft,
-
eine Leitungs- oder Multiplikatorenfunktion (z. B. Lehr- oder Beratungst•tigkeit, Leitung von
Einrichtungen oder Abteilungen; Referentent•tigkeit, Planungs- und Koordinierungst•tigkeit),
-
ein einschl•giger Hochschulabschluss (ein FH-, BA-, Universit•ts-Diplom oder Magister, Bachelor oder Master oder Staatsexamen) oder ein vergleichbarer ausl•ndischer Abschluss; in Ausnahmef•llen kann aufgenommen werden, wer seine F•higkeit zur wissenschaftlichen Arbeit auf
andere Weise nachweist (z. B. durch Verƒffentlichungen).
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Dauer und Umfang des Kontaktstudiums
Das Kontaktstudium umfasst 328 Stunden Unterricht, davon 40 Stunden Projektarbeit vor Ort sowie
einen extra anzusetzenden Pr€fungstermin plus 30 Stunden Wahlpflichtf•cher, insgesamt also 358
Stunden. Es gliedert sich in die genannten Themenblƒcke, ein fortlaufendes gerontologisches Begleitseminar und angeleitete Projektarbeit in multiprofessionellen Lerngruppen. Der Unterricht ist
verteilt auf 12 Tagungseinheiten zu je 24 Stunden an drei aufeinander folgenden Tagen (in der Regel einmal monatlich Donnerstag, Freitag, Samstag). Hinzu kommen Wahlpflichtf•cher im Umfang
von 30 Stunden, die frei gew•hlt werden kƒnnen. Diese kƒnnen aus dem Angebot einer Hochschule,
einer Universit•t oder einer anerkannten Fort- und Weiterbildungseinrichtung ausgew•hlt und nachgewiesen werden. Auf Antrag kƒnnen auch Veranstaltungen angerechnet werden, die nicht mehr als
zwei Jahre vor Beginn des Studiums zur€ckliegen.
Studienort ist Mannheim/Heidelberg
Studienbeginn: Oktober 2015
Studienende: Januar 2017
Blockveranstaltungstermine:
Block
Wochentage
Datum
1. Block
Donnerstag - Samstag
08.10. - 10.10.2015
2. Block
Donnerstag - Samstag
12.11. - 14.11.2015
3. Block
Donnerstag - Samstag
10.12. - 12.12.2015
4. Block
Donnerstag - Samstag
28.01. - 30.01.2016
5. Block
Donnerstag - Samstag
17.03. - 19.03.2016
6. Block
Donnerstag - Samstag
21.04. - 23.04.2016
7. Block
Donnerstag - Samstag
12.05. - 14.05.2016
8. Block
Donnerstag - Samstag
09.06. - 11.06.2016
9. Block
Donnerstag - Samstag
13.10. - 15.10.2016
10. Block
Donnerstag - Samstag
10.11. - 12.11.2016
11. Block
Donnerstag - Samstag
08.12. - 10.12.2016
12. Block
Donnerstag - Samstag
19.01. - 21.01.2017
Unterrichtszeiten
jeweils
5
1. Tag
11:00 – 18:30 Uhr
2. Tag
09:15 – 16:45 Uhr
3. Tag
09:15 – 16:45 Uhr
Pr€fungstermin
Der Termin des Pr€fungscolloquiums wird mit den Teilnehmenden festgelegt. Er liegt in der Regel
einige Wochen nach Abschluss des letzten Blockes.
Kosten
Die Studiengeb€hr betr•gt 3.899,00 EUR und umfasst folgende Leistungen:
Lehrveranstaltungen
-
Studienmaterialien
Seminargetr•nke
Abschluss/Zertifizierung
F€r den Erwerb der Master-Credits (30 ECTS) fallen zus•tzliche Kosten in Hƒhe von 400,00 EUR an.
Abschluss/Zertifizierung
Den Absolventen/-innen des Kontaktstudiums wird die Bezeichnung
-
Gerontologe (FH)
-
Gerontologin (FH)
verliehen. Voraussetzung ist die regelm•‡ige Teilnahme an den Veranstaltungen und an den multiprofessionellen Projektgruppen sowie die Erstellung einer ca. 50-seitigen Abschlussarbeit mit einem
praktischen und einem theoretischen Teil. Zum Ende des Studiums findet eine m€ndliche Pr€fung
(Colloquium) statt, die ebenfalls Teil der Zertifizierung ist. Das Pr€fungsgremium setzt sich aus der
wissenschaftlichen Leiterin sowie mindestens einem/einer weiteren Dozenten/-in zusammen.
Bei Nichtanfertigung der Abschlussarbeit oder Nichtbestehen, aber einer Mindestteilnahme von 80 %
des Weiterbildungsprogramms wird eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung ausgestellt.
Master-Credits 30 ECTS
Wenn Sie die Master-Credits erwerben wollen, m€ssen Sie drei zus•tzliche Leistungsnachweise erbringen: nach Block 4 eine 120-min€tige Klausur und nach Block 8, vor Beginn von Block 9, zwei ca.
15-seitige Studienarbeiten. Ebenso ist die Ablegung der m€ndlichen Pr€fung (Colloquium) erforderlich (s.o).
Veranstaltungsorte
Mannheim: Hochschule Mannheim (Pr€fungscolloquium)
Heidelberg: Parit•tische Akademie S€d, Forum am Park
Unterbringung
G€nstige ˆbernachtungsmƒglichkeiten finden Sie auf der Internetseite www.hrs.de
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Konzept und Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. phil. Astrid Hedtke-Becker, Dipl.-P•dagogin und Gerontologin
Hochschule Mannheim – Fakult•t f€r Sozialwesen
Qualit•tssicherung
Das Kontaktstudium wird von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. Zus•tzlich erfolgt regelm•‡ig eine Lehrevaluation. Die wissenschaftliche Leitung engagiert sich im Arbeitskreis Gerontologische Hochschulgebundene Qualifikation der Deutschen Gesellschaft f€r Gerontologie und Geriatrie
DGGG e.V., wo Standards f€r gerontologische Studieng•nge erarbeitet werden.
Inhaltliche Ausk€nfte
Organisatorische Ausk€nfte
Prof. Dr. phil. Astrid Hedtke-Becker
Martin Link
Hochschule Mannheim
Parit•tische Akademie S€d gGmbH
Fakult•t f€r Sozialwesen
Gesch•ftsf€hrung
Paul-Wittsack-Str. 10
Hauptstra‡e 28
68163 Mannheim
70563 Stuttgart
Telefon
0621 2926398
Telefon
0711 2155192
Mobil
0172 2180146
Telefax
0711 2155190
E-Mail
a.hedtke-becker@hs-mannheim.de
E-Mail
link@akademiesued.org
Sekretariat
Monika Lange-Tetzlaff
7
Telefon
0711 2155188
E-Mail
lange-tetzlaff@akademiesued.org
Einf€hrung in die Thematik und Aufgabe des Studiums
Im Zusammenhang mit der steigenden Zahl alter Menschen und der zunehmenden Lebenserwartung
ist bekannterma‡en das Risiko der Hochaltrigkeit an einer schweren Krankheit zu erkranken, wie z.
B. einer Demenz, sehr hoch. Viele hochaltrige Menschen erkranken auch an vielen Krankheiten
gleichzeitig (Multimorbidit•t), haben aber trotzdem eine hohe Chance, ein Leben in W€rde und
Selbstbestimmung zu f€hren – wenn sich die Gesellschaft, sprich Kommunen, ambulante Dienste,
station•re und teilstation•re Einrichtungen und Familien darauf einstellen lernen. Dabei ist auch
darauf zu achten, dass die Autonomie, das Recht auf Unabh•ngigkeit und Selbstbestimmung, das in
unserer Gesellschaft zu den zentralen Werten gehƒrt und die Lebensqualit•t sichert, auch bei chronisch schwer kranken und ggf. dementen alten Menschen, erhalten bleiben muss. Dieses Recht wird
oftmals sowohl innerhalb der Familie als auch in Pflegeheimen h•ufig gravierend missachtet, denn
die Kenntnisse von Empowerment und der Organisation von gesellschaftlicher Teilhabe, insbesondere bei starken Einschr•nkungen der alten Menschen, sind wenig verbreitet. Die Zusammenarbeit mit
b€rgerschaftlichen Initiativen bietet hier Auswege.
Es gibt also einen wachsenden Bedarf an entsprechend qualifizierten F€hrungskr•ften und Multiplikatoren, die auf die besonderen Bed€rfnisse der ‰lteren, vor allem der sehr alten Menschen, kompetent eingehen kƒnnen bzw. in der Lage sind, dies ihren Mitarbeitern und auch freiwillig Engagierten
sowie betroffenen Familien zu vermitteln. Der Umgang mit dementen alten Menschen beispielsweise
erfordert von allen Beteiligten, vor allem den hauptamtlich t•tigen (leitenden) Mitarbeitern/-innen,
hohe Kompetenz, nicht nur in Bezug auf das eigene Handeln, sondern auch in Bezug auf die Entwicklung einer passenden Struktur und Konzeption f€r die jeweilige Einrichtung. (Pflegende) Angehƒrige m€ssen in der richtigen Weise beraten und unterst€tzt werden, um den so wichtigen Kontakt
zum alten Menschen nicht zu verlieren bzw. nicht vƒllig €berfordert zu werden; b€rgerschaftliche
und Initiativen freiwillig Engagierter vor Ort wollen differenziert angesprochen werden und sind unter bestimmten Bedingungen f€r ein Engagement zu gewinnen. Wichtig ist auch, dass die Institutionen, die alte Menschen betreuen und wichtige Ansprechpartner f€r ihren Alltag sind, vernetzt miteinander arbeiten und ihre Konzeptionen aufeinander abstimmen und verzahnen.
In Deutschland gibt es seit vielen Jahren wissenschaftliche Weiterbildungsmƒglichkeiten an Hochschulen in unterschiedlicher Form. Die Besonderheit des im Herbst 2015 zum siebten Mal startenden
Kontaktstudiums „Angewandte Gerontologie“ an der Hochschule Mannheim - Fakult•t f€r Sozialwesen ist, dass es sich in erster Linie an langj•hrig berufserfahrene Experten und Expertinnen im Sozial- und Gesundheitswesen und im Management wendet und neben einer fundierten gerontologischen Qualifizierung auch die multiprofessionelle und interdisziplin•re Vernetzung zum Ziel hat.
Das Kontaktstudium ist eine praxisorientierte Hochschulweiterbildung f€r Personen aller Altersgruppen. Zielsetzung ist die Vermittlung von aktuellen Forschungsergebnissen vieler Wissenschaftsbereiche, die sich mit Fragen des Alterns befassen und ihre praktische Umsetzung in zahlreiche Bereiche
der Arbeit mit alten Menschen, insbesondere der Gerontopsychiatrie. Die Teilnehmer/-innen des
Kontaktstudiums sollen durch sachliche und persƒnliche Auseinandersetzung mit den allgemeinen
und speziellen gerontologischen Informationen Verst•ndnis und Handlungskompetenz f€r gesellschaftliche und individuelle Fragen des Alterns erwerben sowie die Verbindung zum eigenen Arbeitsfeld herstellen.
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Sie sollen ihre Fachkenntnisse vertiefen, reflektieren und zukunftsgerichtete Formen der Betreuung,
Begleitung und Versorgung von sehr alten und gerontopsychiatrisch erkrankten Menschen zum Einsatz bringen lernen. Zielsetzung ist dabei auch, dass durch die Teilnahme am Kontaktstudium
dauerhafte Netzwerke zwischen Personen und Institutionen entstehen, die mit ein Garant daf€r sind,
dass die Lebensqualit•t alter Menschen durchg•ngig erhalten bzw. gefƒrdert wird.
Das Kontaktstudium mit dem Abschluss „Gerontologe (FH), Gerontologin (FH)“ hat die Schwerpunkte
Allgemeine Gerontologie (mit den Themenfeldern demografische, soziologische, biologische, medizinische und psychologische Aspekte des Alterns, Recht und soziale Sicherung, historischer und
interkultureller Kontext, Lebensstile im Alter u. a. m.), Interventionsgerontologie (mit den Themenfeldern Fƒrderung der Gesundheit im Alter und Vorsorge, Beratung und Begleitung chronisch kranker alter Menschen und ihrer Angehƒrigen, aktuelle Pflegemodelle u. a. m.) sowie Gerontopsychiatrie
(mit den Themenfeldern psychiatrische Erkrankungen im Alter, •lter werdende psychisch kranke und
geistig behinderte Menschen, Wohn- und Lebensformen f€r gerontopsychiatrisch Erkrankte u. a. m.).
Zus•tzlich zu den genannten Schwerpunkten werden die Teilnehmenden unter Anleitung eigene
Projekte durchf€hren, um die obigen Ziele zu erreichen. Wahlpflichtveranstaltungen dienen der Vertiefung spezieller Interessen. Ein gerontologisches Begleitseminar sorgt f€r die Vernetzung untereinander, die notwendige Qualit•tssicherung und Evaluation. In der Abschlussarbeit wird unter wissenschaftlicher Anleitung eine eigene praxisorientierte Studie angefertigt, die in mƒglichst enger
Aufgabenstellung zum aktuellen Arbeitsfeld entstehen und eine Weiterentwicklung desselben anstreben sollte. Dar€ber hinaus bietet sich f€r diejenigen, die wissenschaftliche Qualifikation bis hin
zur Promotion anstreben, die Mƒglichkeit, 30 Credits/ECTS auf Masterebene zu erwerben unter Erbringung von drei zus•tzlichen Leistungsnachweisen (Diese Credits werden k€nftig von anderen
ausgew•hlten Hochschulen mit gerontologischen/methodischen Studieng•ngen anerkannt und kƒnnen dann zu einem Masterabschluss genutzt werden, der Voraussetzung f€r die Promotion ist).
Der Aufbau des Kontaktstudiums
Neben der allgemeinen Gerontologie und praxisorientierten Aspekten der Interventionsgerontologie
ist ein besonderer Schwerpunkt die Gerontopsychiatrie. Das gerontologische Einf€hrungs- und Begleitseminar dient der Vertiefung und Reflexion der Inhalte, die in der Projektarbeit Anwendung
finden. Die zu w•hlenden Wahlpflichtbereiche ermƒglichen individuelle Schwerpunktsetzung.
9
I. Allgemeine Gerontologie
-
Demografische Entwicklung und soziologische Aspekte des Alterns
Biologische und medizinische Aspekte des Alterns
Psychologische und biografische Aspekte
Recht, soziale Sicherung und Alterspolitik
‰ltere Menschen im historischen und interkulturellen Kontext
Heutige und zuk€nftige Lebensstile im Alter
Teil I umfasst 84 Unterrichtsstunden
II. Ausgew•hlte Aspekte der Interventionsgerontologie
-
Fƒrderung der Gesundheit im Alter und Vorsorge gegen Krankheit
Beratung und Begleitung chronisch kranker alter Menschen
Beratung und Begleitung ihrer Angehƒrigen
Aktuelle Pflegemodelle der gerontologischen Pflege und Unterst€tzung durch Technik
Wohnformen, Gestaltung von Umwelt und Lebensraum
Teil II umfasst 84 Unterrichtsstunden
III. Gerontopsychiatrie: Betreuung und Versorgung geistig und psychisch beeintr•chtigter alter
Menschen
-
Psychiatrische Erkrankungen im Alter
Psychosoziale Aspekte von Demenzerkrankungen und Umgang mit demenzkranken
Menschen
-
Wohn- und Lebensformen f€r demenzkranke alte Menschen
Psychosoziale Aspekte von Depressionserkrankungen
‰lter werdende psychisch kranke Menschen
‰lter werdende geistig behinderte Menschen
Angehƒrigenarbeit in station•ren Einrichtungen und ambulanten Diensten
Interdisziplin•re Zusammenarbeit und Vernetzung
Teil III umfasst 84 Unterrichtsstunden
IV. Gerontologisches Einf€hrungs- und Begleitseminar
-
Reflexion der Inhalte der Lehrveranstaltungen und ihrer Bedeutung f€r die eigene Praxis
Bef•higung zur Verbindung der gelernten Inhalte miteinander
Entwicklung eigener Lernziele
Entwicklung von eigenen Themenschwerpunkten
Vorstellung und Reflexion der Arbeitsfelder und Funktionen der TN
Reflexion des Gruppenprozesses
Vorbereitung und Evaluation der Projektarbeit
Vertiefung und Einarbeitung in selbst gew•hlte Themen als Vorbereitung f€r die Abschlussarbeit
-
Permanente Evaluation
Teil IV umfasst 36 Unterrichtsstunden
Teil I - IV umfassen zusammen 288 Unterrichtsstunden.
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V. Projektarbeit
Die Projektarbeit in den interdisziplin•ren, multiprofessionellen Projektgruppen wird au‡erhalb der
Blocktermine durchgef€hrt und von den Teilnehmern/-innen dokumentiert und nachgewiesen. Sie
wird mƒglichst €ber die Studienzeit verteilt durchgef€hrt.
Teil V umfasst 40 Stunden
VI. Wahlpflichtbereiche
Die Wahlpflichtveranstaltungen kƒnnen frei gew•hlt werden. Sie kƒnnen aus dem Angebot einer
Hochschule, einer Universit•t oder einer anerkannten Fort- und Weiterbildungseinrichtung ausgew•hlt und nachgewiesen werden. Auf Antrag kƒnnen auch Veranstaltungen angerechnet werden, die
nicht mehr als zwei Jahre vor Beginn des Studiums zur€ckliegen.
Die mƒglichen Bereiche sind:
-
Organisationsentwicklung
Sozialmanagement
Gesundheitsmanagement
Pflegewissenschaften
Mediation/Beratung
Vernetzung und Kooperation
Gruppenp•dagogik
Sportwissenschaft
Philosophie/Ethik
Teil VI umfasst 30 Stunden
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Zeitlicher Ablauf
Modul 1
Allgemeine Gerontologie: Gerontologische Grundlagen
1. Block
Donnerstag – Samstag
08.10. - 10.10.2015
2. Block
Donnerstag – Samstag
12.11. - 14.11.2015
3. Block
Donnerstag – Samstag
10.12. - 12.12.2015
4. Block
Donnerstag – Samstag
28.01. - 30.01.2016
Modul 2
Interventionsgerontologie: Anwendung gerontologischen
Wissens in der praktischen und konzeptionellen Arbeit
5. Block
Donnerstag – Samstag
17.03. - 19.03.2016
6. Block
Donnerstag – Samstag
21.04. - 23.04.2016
7. Block
Donnerstag – Samstag
12.05. - 14.05.2016
8. Block
Donnerstag – Samstag
09.06. - 11.06.2016
Modul 3
Gerontopsychiatrie: Der gerontopsychiatrisch erkrankte
Mensch im Zentrum multiprofessionellen Handelns
9. Block
Donnerstag – Samstag
13.10. - 15.10.2016
10. Block
Donnerstag – Samstag
10.11. - 12.11.2016
11. Block
Donnerstag – Samstag
08.12. - 10.12.2016
12. Block
Donnerstag – Samstag
19.01. - 21.01.2017
Curriculum/Unterrichtsplan
Neben der allgemeinen Gerontologie und praxisorientierten Aspekten der Interventionsgerontologie
ist ein besonderer Schwerpunkt des Studiums die Gerontopsychiatrie und die Betreuung und Versorgung geistig und psychisch beeintr•chtigter alter Menschen.
1. Allgemeine Gerontologie
1.1 Demografische Entwicklung und soziologische Aspekte des Alterns
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die Teilnehmenden (TN) sollen durch einen ˆberblick €ber Ergebnisse der Demografie und relevante
Teilgebiete der Soziologie die Auswirkungen der vergangenen, gegenw•rtigen und zuk€nftigen Entwicklung in ihren Zusammenh•ngen verstehen und beurteilen. Dies soll ihnen helfen, in ihrem Arbeitsbereich entsprechende Ma‡nahmen und Entscheidungen zu treffen.
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Exemplarische Inhalte:
-
Fakten des demografischen Wandels in der postmodernen Industriegesellschaft
Auswirkungen der steigenden Lebenserwartung
Soziologische Alternstheorien: Theorien Sozialen Wandels, sozialstrukturtheoretische Ans•tze,
funktionalistische Alternstheorien, interaktionistische und verhaltenstheoretische Ans•tze etc.
Mitbestimmung und Partizipation •lterer Menschen und ihrer Organisationen sowie die persƒnliche Auseinandersetzung mit dem Themenfeld durch ausgew•hlte Schwerpunktthemen.
1.2 Psychologische und biografische Aspekte
Bildungs- und Lehraufgaben:
Durch die Auseinandersetzung mit relevanten Inhalten der Sozial-, Entwicklungs- und Lernpsychologie sollen die TN die Voraussetzungen f€r produktives Altern kennen lernen bzw. vertiefen. Anhand
der Ergebnisse der Biografieforschung und Beispielen aus persƒnlichen Biografien sollen sie Verst•ndnis f€r den Einfluss von Lebenslauf und Lebenslagen auf die Gestaltung des hƒheren Lebensalters gewinnen. Dadurch sollen sie in ihrer Leitungs- und Multiplikatorenfunktion •ltere Menschen als
Individuen besser verstehen kƒnnen und dies einrichtungsspezifisch umsetzen lernen.
Exemplarische Inhalte:
-
entwicklungs-, sozial- und lernpsychologische Aspekte des Alterns
Mƒglichkeiten und Probleme der Lebensgestaltung •lterer Menschen
Geschlechterverh•ltnisse und geschlechtsspezifischen Unterschiede im Alter sowie die persƒnliche, kritische Auseinandersetzung mit ausgew•hlten Themen. Auch die Ein€bung von methodischen Mƒglichkeiten der Biografiearbeit in ausgew•hlten Bereichen ist mƒglich.
Auseinandersetzung mit Sterben und Tod
1.3 ‰ltere Menschen im historischen und interkulturellen Kontext
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die TN sollen fachspezifische ˆberblicke €ber die historische und kulturelle Bedingtheit der Situation
•lterer Menschen und der Generationenbeziehungen gewinnen. Dies tr•gt dazu bei, die heutige Situation zu relativieren und zu hinterfragen sowie Verst•ndnis zu entwickeln f€r die Verbindung individueller Lebensgeschichte mit der Sozialgeschichte und dem politischen Hintergrund.
Exemplarische Inhalte:
-
ˆberblick €ber die Sozialgeschichte des Alters und des Alterns
die Position des alten Menschen im Wandel der Zeit
die Ver•nderung der Generationen- und Familienverh•ltnisse
ethnologische und interkulturelle Aspekte des Alterns und der Generationenbeziehungen
sowie die kritische Auseinandersetzung mit dem Themenfeld
1.4 Recht, soziale Sicherung und Alterspolitik
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die TN sollen einen ˆberblick €ber relevante Gebiete des Rechts f€r alte Menschen erhalten und sich
mit neuen oder zu erwartenden Rechtsentwicklungen auseinander setzen.
Exemplarische Inhalte:
Aktuelle Grundinformationen und praktische Beispiele zum
-
13
Betreuungsrecht
Sozial- und Rentenrecht
Pflegeversicherungsrecht
Rehabilitationsrecht
Erbrecht
-
Heimgesetz
sowie die praxisbezogene Auseinandersetzung mit ausgew•hlten Inhalten.
1.5 Biologische und medizinische Aspekte des Alterns
Bildungs- und Lehraufgaben:
Eine Einf€hrung in biologische Grundlagen und medizinische Fakten des Alternsprozesses soll den
TN ein vertieftes Verst•ndnis f€r die verschiedenen Ebenen kƒrperlicher, geistiger und seelischer
Gesundheit und Krankheit ermƒglichen. Schwerpunkt soll die h•ufig bei Hochbetagten anzutreffende
Multimorbidit•t sein. ‰ltere Menschen sollen dabei aber nicht nur in ihren Beschr•nkungen, sondern
ebenso in ihren Ressourcen und Mƒglichkeiten gesehen werden.
Exemplarische Inhalte:
-
biologische Grundlagen
medizinische Fakten zum Alternsprozess, vor allem bei Hochbetagten
Multimorbidit•t und Umgang damit in Institutionen
Mƒglichkeiten der Behandlung und Rehabilitation
Eine vertiefte Auseinandersetzung soll f€r die TN mƒglich sein, um den biologischen und medizinischen Fakten auch konzeptionell besser Rechnung zu tragen.
1.6 Heutige und zuk€nftige Lebensstile im Alter
Bildungs- und Lernaufgaben:
Lebensstile •lterer Menschen unterscheiden sich stark voneinander und erfordern differenziertes
Wissen €ber die verschiedenen Lebenswelten, Lebenslagen und die Bed€rfnisse •lterer Menschen,
von Grundbed€rfnissen €ber Konsum, vom Wohnen bis hin zur Pflege. Auch geschlechtsspezifische
Unterschiede sind von Bedeutung. Durch einen ˆberblick €ber verschiedene Lebensstile und zu erwartende „Trends“ bei den nachwachsenden Seniorengenerationen soll ein vertieftes Wissen dar€ber
erlangt werden.
Exemplarische Inhalte:
-
Lebenslagen im Alter
Lebensstile und Bed€rfnisse •lterer Menschen, auch bei Krankheit und Pflegebed€rftigkeit
zu erwartende Trends
Die TN sollen dadurch in die Lage versetzt werden, in ihren Diensten und Einrichtungen flexibel auf
die Bed€rfnisse ‰lterer einzugehen.
2. Ausgew•hlte Aspekte der Interventionsgerontologie
2.1 Fƒrderung der Gesundheit im Alter und Vorsorge gegen Krankheit
Bildungs- und Lernaufgaben:
Der lebenslange Prozess der Gesunderhaltung durch bewusstes Wahrnehmen des eigenen Kƒrpers
steht im Vordergrund. Die TN sollen grundlegende Einsichten €ber bewusste Lebensgestaltung, vor
allem im Alter, erwerben kƒnnen. Sie sollen bef•higt werden, andere bei der gesunden Lebensgestaltung zu fƒrdern, zu beraten und zu begleiten. Dabei sind geschlechtsspezifische Unterschiede zu
erkennen und zu ber€cksichtigen.
14
Exemplarische Inhalte:
-
seelische und kƒrperliche Aspekte von Gesundheit und Altern
Unterschiede zwischen den Geschlechtern
Sexualit•t •lterer Menschen
verschiedene theoretische und praktische Ans•tze zur Fƒrderung der Gesundheit (Bewegung,
Ern•hrung, Lebensgestaltung)
Fƒrderung von Selbsthilfe und Selbstorganisation
Bildung als Teil gerontologischer Intervention
2.2 Beratung und Begleitung chronisch kranker alter Menschen
Bildungs- und Lernaufgaben:
Es gibt inzwischen vielf•ltige Beratungsformen und –ans•tze f€r •ltere Menschen. Wie unterscheiden
sie sich, welche Beratung ist in welchen F•llen angezeigt, wodurch z. B. unterscheidet sich allgemeine Beratung von Senioren von derjenigen von chronisch kranken und pflegebed€rftigen Menschen,
welche Konzepte sind in welchem Kontext sinnvoll und werden von welchen Berufsgruppen am besten wahrgenommen? Die Teilnehmer/-innen erhalten auch einen ˆberblick €ber weitergehende Formen von Begleitung bis ans Lebensende.
Exemplarische Inhalte:
-
Formen von Beratung
Institutionelle Kontexte
Begleitung von schwer kranken und sterbenden alten Menschen
Dabei soll vor allem die Perspektive, dass alte Menschen Nutzer von Diensten sind und nicht nur
Klienten oder Patienten, eine Rolle spielen.
2.3 Beratung und Begleitung ihrer Angehƒrigen
Bildungs- und Lernaufgaben:
Die Situation von Angehƒrigen chronisch kranker oder schwer kranker alter Menschen unterscheidet
sich grundlegend von der Situation der alten Menschen selbst. Die TN erhalten einen ˆberblick €ber
Formen des „Angehƒrens“ und die psychosoziale Belastung von Angehƒrigen, die z. B. h•usliche
Pflege €bernehmen und erprobte Konzepte von Angehƒrigenarbeit auf verschiedenen Ebenen. H•usliche Arrangements von Pflege und die Resistenz der Lebenswelt von Familien gegen Hilfe von au‡en
werden vertieft behandelt.
Exemplarische Inhalte:
-
Lebenssituation von (pflegenden) Angehƒrigen
H•usliche Altenpflegearrangement
Angehƒrige als eigene Zielgruppe in Einrichtungen und Diensten f€r •ltere Menschen
Formen von Angehƒrigenarbeit: Von der individuellen Entlastung zur institutionellen Angehƒrigenorientierung
2.4 Wohnformen, Gestaltung von Umwelt und Lebensraum •lterer Menschen
Bildungs- und Lernaufgaben:
Seniorengerechte St•dte- und Verkehrsplanung, Bauen f€r behinderte und chronisch kranke Menschen im privaten und ƒffentlichen Bereich gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die TN sollen st•dtebauliche, architektonische und planerische Alternativen kennen lernen, um selbst bef•higt zu wer-
15
den neue Formen auf ihre Qualit•t hin zu beurteilen, dar€ber zu entscheiden oder sie zu entwickeln
und alte Menschen selbst daran zu beteiligen.
Exemplarische Inhalte:
-
Beispiele gelungener Architektur f€r •ltere Menschen
Beispiele senioren- und behindertengerechter Innenarchitektur
Neue Wohnformen im Alter
St•dte- und Verkehrsplanung f€r ‰ltere
Beteiligungsplanung mit •lteren Menschen
2.5 Aktuelle Pflegemodelle der gerontologischen Pflege und Unterst€tzung durch Technik
Bildungs- und Lernaufgaben:
Ein ˆberblick €ber relevante Teilgebiete der Pflegewissenschaften und der Mƒglichkeiten technischer
Unterst€tzung soll den TN ein vertieftes Wissen €ber neue Entwicklungen in diesem Bereich geben.
Die Situation von Pflegenden und Gepflegten wird ebenfalls thematisiert.
Exemplarische Inhalte:
-
die wichtigsten derzeitigen gerontologischen Pflegemodelle in Theorie und Praxis
neue technische und pflegerische Entwicklungen zur Verbesserung der Alltagsbew•ltigung von
pflegebed€rftigen Menschen
3. Gerontopsychiatrie/Betreuung und Versorgung geistig und psychisch
beeintr•chtigter alter Menschen
3.1 Psychiatrische Erkrankungen im Alter
Bildungs- und Lernaufgaben:
Ein ˆberblick der wichtigsten psychiatrischen Krankheitsbilder und ihrer Behandlungsmƒglichkeiten
und Therapien soll den TN ein differenziertes Verst•ndnis ermƒglichen.
Exemplarische Inhalte:
3.2
Medizinische Aspekte verschiedener dementieller Erkrankungen
Medizinische Aspekte unterschiedlicher Formen von Depression
Andere gerontopsychiatrische Krankheitsbilder
Psychosoziale Aspekte von Demenzerkrankungen und Umgang mit demenzkranken Menschen
Bildungs- und Lernaufgaben:
Demenzerkrankungen haben vielf•ltige Auswirkungen auf die Lebenssituation der kranken Menschen. Die Krankheit ver•ndert auch die Wahrnehmung durch das Umfeld, beeintr•chtigt gewachsene Beziehungen und erfordert zur Kompensation vielf•ltige Ressourcen. Inzwischen gibt es eine
F€lle von Konzepten und Methoden zum Umgang mit dementen alten Menschen. Sie sollen auf ihre
Tauglichkeit kritisch €berpr€ft werden. Ein Schwerpunkt wird der Umgang mit der Sexualit•t demen-
16
tiell erkrankter Menschen sein. Damit soll den TN ermƒglicht werden, entsprechende Konsequenzen
in ihrem Arbeitsfeld zu ziehen, z. B. zu welchen Fortbildungen es sich mƒglicherweise lohnt, Mitarbeiter/-innen zu schicken.
Exemplarische Inhalte:
-
Selbstwahrnehmung und Identit•t demenzkranker Menschen
Lebenssituation
Belastungen
Ressourcen
Konzepte und Methoden zum Umgang mit demenzkranken Menschen
Umgang mit Sexualit•t demenzkranker Menschen
3.3 Wohn- und Lebensformen f€r demenzkranke alte Menschen
Bildungs- und Lernaufgaben:
In den letzten Jahren sind eine F€lle von Konzepten f€r Wohn- und Lebensformen von dementen
alten Menschen entstanden. Welche Konzepte sind in welchen Lebenslagen und F•llen besonders
angemessen? Was sind ihre ethischen Grundlagen? Wie gestaltet sich die Lebensqualit•t der Kranken
und ggf. ihrer Angehƒrigen, aber auch die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter/-innen? Die TN erhalten einen ˆberblick und sollen Konsequenzen f€r ihr Arbeitsfeld ziehen kƒnnen.
Exemplarische Inhalte:
-
Vorstellung beispielhafter Wohn- und Lebensgemeinschaften f€r demenzkranke Menschen
ethische Grundlagen
Wirkungen auf die Lebenszufriedenheit und Lebensqualit•t
Wirkungen auf die Mitarbeiterzufriedenheit
Wirkungen auf die Zufriedenheit von Angehƒrigen
3.4 Psychosoziale Aspekte von Depressionserkrankungen
Bildungs- und Lernaufgaben:
Depressionen werden vom Umfeld, auch vom Hausarzt, h•ufig nicht erkannt oder falsch eingesch•tzt. Die Betroffenen leiden stark, wenn sie - auch im €bertragenen Sinne - nicht richtig behandelt
werden. Die TN sollen ein differenziertes Verst•ndnis der Situation der Betroffenen erhalten und
psychosoziale Behandlungsmƒglichkeiten kennen lernen.
Exemplarische Inhalte:
-
Selbstwahrnehmung und Identit•t depressiver alter Menschen
Lebenssituation
Belastungen
Ressourcen
Erfolgreiche psychosoziale Therapieans•tze
3.5 ‰lter werdende psychisch kranke Menschen
Bildungs- und Lernaufgaben:
Menschen erkranken zu unterschiedlichen Zeiten ihres Lebenslaufs an psychischen Krankheiten.
Viele psychische Erkrankungen mildern sich im Laufe des Lebens, aber eine gro‡e Zahl von Menschen muss auch im Alter mit der Krankheit umgehen, z. B. bei Erkrankungen des schizophrenen
Formenkreises. Von anderen psychiatrisch erkrankten alten Menschen unterscheiden sie sich durch
deutlich geringere materielle und psychosoziale Ressourcen, ein erheblich kleineres Netzwerk und
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geringere Selbsthilfepotentiale. Die TN sollen die Lebenssituation alt gewordener psychisch kranker
Menschen kennen und einsch•tzen lernen, um passende Konzepte entwickeln zu kƒnnen.
Exemplarische Inhalte:
-
Lebenssituation
Lebensgestaltung und Aktivierung
Aufbau von Netzwerken
Integration in bestehende Angebote der Altenhilfe
Entwicklung von speziellen Angeboten und Konzepten an Beispielen aus Europa
3.6 ‰lter werdende geistig behinderte Menschen
Bildungs- und Lernaufgaben:
Was f€r lebenslang psychisch kranke Menschen gilt, die nun alt werden, gilt in noch st•rkerem Ma‡e
f€r die wachsende Zahl alt gewordener, geistig behinderter Menschen. Hinzu kommt, dass sie meist
ihr Leben lang in Einrichtungen gelebt haben, die meisten von ihnen im Zusammenhang mit Werkst•tten f€r Behinderte. Durch die Ermordungen in der Nazizeit bedingt, gibt es in Deutschland bisher
kaum Erfahrung in Bezug auf passende Wohnformen und Aktivit•tsmƒglichkeiten sowie Verbindungen zu bestehenden Institutionen. Auch hier hilft der Blick ins europ•ische Ausland. Die TN gewinnen einen Einblick in Formen geistiger Behinderung und die Situation der Betroffenen sowie erprobte
Konzepte aus Europa.
Exemplarische Inhalte:
-
Formen geistiger Behinderung
Lebenssituation
Wohnformen
Lebensgestaltung und Aktivierung
3.7 Angehƒrigenarbeit in station•ren Einrichtungen und ambulanten Diensten
Bildungs- und Lernaufgaben:
Angehƒrigenarbeit ist allgemein eine wichtige Aufgabe. In der Arbeit mit gerontopsychiatrisch erkrankten, vor allem demenzkranken Menschen, ist sie unumg•nglich. Die TN erhalten einen ˆberblick €ber praktizierte Formen, um sie ggf. entsprechend einzusetzen bzw. um mit den jeweiligen
Tr•gern zusammen zu arbeiten.
Exemplarische Inhalte:
-
Formen von Angehƒrigenarbeit
Entwicklung von Strukturen f€r erfolgreiche Zusammenarbeit mit Angehƒrigen
Unterst€tzung und Anregung von Selbsthilfe
Zusammenarbeit mit Angehƒrigenorganisationen
3.8 Interdisziplin•re Zusammenarbeit und Vernetzung
Bildungs- und Lernaufgaben:
Interdisziplin•re Zusammenarbeit (oder multiprofessionelle Kooperation) und Vernetzung ist in allen
Bereichen der Arbeit mit alten Menschen notwendig, vor allem bei den oft erfolgenden ˆberg•ngen
von oder in Institutionen. Unumg•nglich ist sie aber bez€glich dementiell erkrankter Menschen, da
sie sich oftmals nicht verst•ndlich machen kƒnnen und falsch eingesch•tzt und behandelt, bzw.
€berall verwirrend anders behandelt werden. Die verschiedenen Berufsgruppen m€ssen eng zusammen wirken und ihre Kenntnisse aufeinander beziehen, um dies zu vermeiden. Die TN sollen sich mit
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multiprofessioneller Kooperation auseinander setzen, um diese in ihrem eigenen Aufgabenfeld zu
initiieren und zu unterst€tzen.
Exemplarische Inhalte:
-
Bedingungen und Strukturen interdisziplin•rer Zusammenarbeit
Instrumente
Aufbau von Vernetzung
Probleme und Chancen
4. Gerontologisches Einf€hrungs- und Begleitseminar
Bildungs- und Lernaufgaben:
Zu Beginn des Kontaktstudiums erhalten die TN einen ersten ˆberblick €ber das Konzept des Studiums und die Gerontologie als interdisziplin•re Wissenschaft. Die TN sollen sich kennen lernen und
die eigenen Erwartungen, W€nsche und Motivationen abkl•ren. Das Seminar soll weiterhin die Mƒglichkeit bieten, die Inhalte der €brigen Lehrveranstaltungen zu vertiefen und miteinander in Beziehung zu bringen, Verkn€pfungen herzustellen und den eigenen Lernprozess zu reflektieren sowie
individuelle Lernziele zu entwickeln und Lernzielvereinbarungen zu treffen. Themenschwerpunkte
und spezielle Vertiefungsw€nsche kƒnnen herausgearbeitet werden, denen in den Wahlpflichtveranstaltungen, in der Projektarbeit und in der Abschlussarbeit entsprochen werden kann. Es werden Hinweise zur Vorbereitung, Begleitung und Evaluation der Projektarbeit gegeben. Dar€ber hinaus sollen
die einzelnen Praxisfelder und Aufgaben der TN vorgestellt werden, um den multiprofessionellen
Lernprozess zu fƒrdern. Die TN werden bef•higt, den Kommunikationsprozess und die Zusammenarbeit in der Gruppe wahrzunehmen und zu reflektieren, um dies f€r ihre Leitungs- und Multiplikatorenfunktion zu nutzen.
Exemplarische Inhalte:
-
ˆberblick €ber das Gesamtkonzept und Einf€hrung in Gerontologie als interdisziplin•rer
Wissenschaft
Reflexion der Inhalte der €brigen Lehrveranstaltungen und ihrer Bedeutung f€r die eigene
Praxis
Bef•higung zur Verbindung der gelernten Inhalte miteinander
Entwicklung eigener Lernziele
Entwicklung von eigenen Themenschwerpunkten
Vorstellung und Reflexion der Arbeitsfelder und Funktionen der TN
Reflexion des Gruppenprozesses
Vorbereitung und Evaluation der Projektarbeit
Vertiefung und Einarbeitung in selbst gew•hlte Themen als Vorbereitung f€r die Abschlussarbeit
Permanente Evaluation
5. Projektarbeit
Bildungs- und Lernaufgaben:
Bestandteil des Studiums ist auch die Projektarbeit, die in multiprofessionellen, mƒglichst regionalen
Gruppen durchgef€hrt werden soll. Sie dient der Weiterentwicklung der konkreten Praxis der TN vor
Ort. ˆber die Durchf€hrung ist ein Nachweis zu f€hren. Die Inhalte werden gemeinsam mit TN im
Begleitseminar entwickelt. Dort erfolgt auch die Evaluation der Arbeit und ihrer Ergebnisse.
19
6. Wahlpflichtbereiche
Bildungs- und Lernaufgaben:
Die Wahlpflichtveranstaltungen werden frei gew•hlt aus den Bereichen:
-
Organisationsentwicklung
Sozialmanagement
Gesundheitsmanagement
Pflegewissenschaften
Mediation/Beratung
Gruppenp•dagogik
Sportwissenschaft
Philosophie/Ethik
Sie dienen der Vertiefung und persƒnlichen Schwerpunktsetzung der TN und der Vorbereitung und
Anreicherung ihrer Projekt- sowie der Abschlussarbeit.
Wissenschaftlicher Beirat
Das Kontaktstudium wird von einem wissenschaftlichen Beirat vor und w•hrend der Laufzeit des
Studiums begleitet. Im Beirat wirken mit:
-
Prof. Dr. med. Manfred Oster, Arzt und Dipl.-Psychologe, Hochschule Mannheim – Fakult•t f€r
Sozialwesen
-
Dr. phil. Susanna Re, Dipl.-Psychologin und Dipl.-Gerontologin, ProjectCare Ruhr Betriebsgesellschaft mbH, Frankfurt a. M.
-
Dr. phil. Christoph Rott, Dipl.-Psychologe, Institut f€r Gerontologie an der Ruprecht-KarlsUniversit•t Heidelberg
-
Prof. Dr. sc. hum. Martina Sch•ufele, Dipl.-Psychologin, Hochschule Mannheim – Fakult•t f€r
Sozialwesen
-
Prof. em. Dr. phil. Gertrud Simon, Erziehungswissenschaftlerin, Begr€nderin und vormalige
Leiterin des Universit•tslehrgangs Interdisziplin•re Gerontologie an der Karl-FranzensUniversit•t Graz, jetzt Master-Studiengang Interdisziplin•re Gerontologie
20
Die Dozentinnen und Dozenten
Das Kontaktstudium wird von einer Reihe z. T. auch international t•tigen Lehrkr•ften durchgef€hrt.
Mitgewirkt haben in den letzten Kontaktstudieng•ngen:
-
Stephan Baas, Dipl.-Soziologe, Gerontologe (FH), Institut f€r sozialp•dagogische Forschung,
Mainz
-
Prof. Dr. phil. Stefanie Becker, Berner Fachhochschule, Fachbereich Soziale Arbeit
Dr. theol. Jochen Becker-Ebel, Supervisor DGSv, Hamburg
Ute Blessing-Kapelke, Dipl.- Sozialp•dagogin, Deutscher Olympischer Sportbund, Frankfurt a. M.
Prof. Dr. Hermann Brandenburg, Dipl.-Psychologe und Gerontologe, Philosophisch-Theologische
Hochschule Vallendar
-
Dr. med. Jens Bruder, Nervenarzt, Gerontopsychiater, Hamburg
Prof. Dr. Elisabet Cedersund, Gerontologin, Universit•t Linkƒping, Schweden
Birgid Eberhardt, Informatikerin, Gerontologin (FH), VDE, Frankfurt
Prof. Dr. Reinhard Fiehler, Germanist, Institut f€r Deutsche Sprache, Mannheim
Dr. phil. Sinikka Gusset-B•hrer, Psychologin und Dipl.-Gerontologin, Hochschule Mannheim
Inge Hafner, M.A., Altenhilfefachberaterin, Landratsamt Esslingen a. N.
Prof. Dr. phil. Eckart Hammer, Hochschule Ludwigsburg
Prof. Dr. phil. Astrid Hedtke-Becker, Dipl.-P•dagogin und Gerontologin, Hochschule Mannheim –
Fakult•t f€r Sozialwesen
-
Prof. Dr. Vera Heyl, Gerontologin, P•dagogische Hochschule Heidelberg
Dr. phil. Ines Himmelsbach, Goethe-Universit•t Frankfurt a. M., Fachbereich Erziehungswissenschaften, Institut f€r Sozialp•dagogik und Erwachsenenbildung
-
Prof. Dr. med. Dr. Rolf Dieter Hirsch, Gerontopsychiater, Bonn
Rosemarie Hoevels, Dipl.-Sozialarbeiterin und Psychotherapeutin HPG, Hochschule Mannheim
Prof. Dr. iur. Birgit Hoffmann, Juristin, Hochschule Mannheim
Agneta Kindborg, Dipl.-Psychologin, Universit•t Stockholm, Schweden
Margot Klein, Dipl.-Soziologin und Gespr•chstherapeutin, Leiterin der Beratungsstelle f€r •ltere
und kranke Menschen und ihre Angehƒrigen VIVA e.V., Mannheim
-
Prof. Dr. iur. Thomas Klie, Jurist, Leiter des Arbeitsschwerpunktes Gerontologie und Pflege und
des Steinbeis-Transfer-Zentrums GeroS der Ev. Fachhochschule Freiburg
-
Dr. phil. Hubert Klingenberger, Lernen – F€hren – Persƒnlichkeitsentwicklung, M€nchen
PD Dr. Hans-Joachim von Kondratowitz, Deutsches Zentrum f€r Altersfragen, Berlin
Prof. Dr. phil. Cornelia Kricheldorff, Katholische Hochschule Freiburg, Prorektorin f€r Internationales und Weiterbildung
-
Martin Link, Dipl.-P•dagoge, Gesch•ftsf€hrer der Parit•tischen Akademie S€d, Stuttgart
Dr. Heidrun Mollenkopf, Soziologin und Gerontologin, Mitglied der Universal Accessibility and
Independent Living Expert Group von AGE (European Older People’s Platform, Br€ssel), Heidelberg
21
-
Dr. Dƒrte Naumann, Deutsches Zentrum f€r Altersfragen, Berlin
Dr. Gunilla Nilsson, Gerontologin, Universit•t Linkƒping, Schweden
Prof. Dr. med. Manfred Oster, Arzt und Dipl.-Psychologe, Hochschule Mannheim – Fakult•t f€r
Sozialwesen
-
Prof. Dr. phil. Frank Oswald, Goethe-Universit•t Frankfurt a. M., Fachbereich Erziehungswissenschaften
-
Prof. Dr. med. Johannes Pantel, Leiter des Arbeitsbereichs Altersmedizin mit Schwerpunkt Psychogeriatrie und klinische Gerontologie, Goethe-Universit•t Frankfurt a. M.
-
Dr. H. Elisabeth Philipp-Metzen, Dipl.- Gerontologin, Universit•t Kƒln
Dr. phil. Susanna Re, Dipl.-Psychologin und Dipl.-Gerontologin, Gesch•ftsf€hrerin ProjectCare
Ruhr Betriebsgesellschaft mbH, Frankfurt a. M.
-
Dr. phil. Christoph Rott, Dipl.-Psychologe, Institut f€r Gerontologie an der Ruprecht-KarlsUniversit•t Heidelberg
-
Prof. Dr. Claudia Schacke, Dipl.-Psychologin, Kath. Fachhochschule Berlin
Prof. Dr. Martina Sch•ufele, Dipl.-Psychologin, Hochschule Mannheim - Fakult•t f€r Sozialwesen
Dr. phil. Marina Schmitt, Dipl.-Psychologin, Gesch•ftsf€hrerin der Lebenshilfe e.V., Speyer
Prof. Dr. med. Johannes Schrƒder, Gerontopsychiater, Psychiatrische Universit•tsklinik Heidelberg
-
Dr. Ute Siebert, Erziehungswissenschaftlerin, Logotherapeutin, Neustadt am R€benberge
Prof. em. Dr. Gertrud Simon, Erziehungswissenschaftlerin und Gerontologin an der KarlFranzens-Universit•t Graz
-
Prof. Dr. rer.nat. Andreas Simm, Biologe, Zentrum f€r Medizinische Grundlagenforschung, Universit•t Halle, Pr•sident der DGGG e.V.
-
Prof. Eva Kriechbaum-Tritthart, Dipl.-Sozialp•dagogin, M. A., Systemische Therapeutin, Graz
Prof. Dr. Hans Werner Wahl, Dipl.- Psychologe, Leiter der Abteilung f€r Psychologische Alternsforschung des Psychologischen Instituts an der Ruprecht-Karls-Universit•t Heidelberg
-
Prof. Dr. Ralf Vandamme, Politologe und Sozialwissenschaftler, Hochschule Mannheim - Fakult•t
f€r Sozialwesen
-
Dr. Joachim Wilbers, Dipl.-Psychologe und Gerontologe, ProjectCare Ruhr Betriebsgesellschaft
mbH, Frankfurt a. M.
-
Stefanie Wienand, Rechtsanw•ltin, Konstanz
Dr. phil. Martina Wolfinger, Gerontologin, Universit•t der Bundeswehr, M€nchen
22
Stimmen ehemaliger Teilnehmer/-innen zum Kontaktstudium
„Nochmals herzlichen Dank f•r alle gute Begleitung, f•r die ganze F•lle des Kontaktstudiums und die
Abschlussveranstaltungen, die sehr wohltuend und gut gelungen waren…und die beeindruckende
(und aufregende) Pr•fungsveranstaltung und den feierlichen Abschluss mit der Zertifikats•bergabe.“
Marliese Iselin, selbst•ndige Organisationsberaterin im Dienstleistungsbereich, Tenningen
„Den Ausschlag f•r das Studium gab (…) meine „berlegung, dass es inzwischen neue praxisrelevante
Erkenntnisse gibt, die ich mir im Berufsalltag nur schwerlich erarbeiten kann. Mein Entschluss war
richtig: Die Vorlesungen und Diskussionen haben nicht nur mein theoretisches Wissen vergr…†ert,
auch die Qualit‡t meiner Arbeit hat sich verbessert, weil ich mich vergewissern und neue Aufgaben
erkennen konnte. (…) Mein Fazit: Das Studium war f•r mich sowohl auf der zwischenmenschlichen
als auch auf der Wissensebene eine echte Bereicherung. Ich freue mich, dass ich mich darauf eingelassen habe.“
Roswitha Lemme, Leiterin Seniorenzentrum Ziegelhausen (Aktivierende Altenarbeit)
„Ich habe mit gro†em Gewinn das Kontaktstudium absolviert (Kurs 1). Meine Abschlussarbeit wurde
inzwischen – nach geringf•giger „berarbeitung – beim G. Thieme Verlag, Stuttgart, in Buchform
ver…ffentlicht. In der t‡glichen Arbeit kann ich viele der im Studium gewonnenen Erkenntnisse anwenden. Insbesondere die Bedeutung der f‡cher•bergreifenden Wissensvernetzung ist mir im Laufe
des Studiums klar geworden: viele Expertinnen und Experten, ganz gleich ob aus dem p‡dagogischen, medizinisch-pflegerischen oder sozialwissenschaftlichen Bereich tragen fachspezifische
„Scheuklappen“. Anders ausgedr•ckt: sie schauen viel zu wenig •ber den Tellerrand ihres Fach- und
Wissensgebietes hinaus. Hier hat mir das Studium wirklich neue Horizonte er…ffnet, von denen nicht
nur ich, sondern auch mein Unternehmen und meine Kunden profitieren. Insofern kann ich das Kontaktstudium nur weiterempfehlen!“
Adriano Pierobon, Gesch•ftsf€hrer Humanis GmbH Deutschland/Schweiz
"F€r Ihr gro•artiges Engagement im Kontaktstudium m‚chte ich mich nochmals herzlich bedanken.
F€r mich hat das Studium viele Anregungen und berufliche Perspektiven ergeben. Der Wissens- und
Informationsaustausch mit den verschiedensten Experten der Gerontologie hat den Facettenreichtum
des Faches gezeigt. Mir scheint, dass nahezu jede Fachdisziplin Ankn€pfungspunkte in der Gerontologie finden kann. Die Konzeption des Studiums in Prƒsenzphasen, Projektarbeit, Wahlpflichtfƒcher
sowie Abschlussarbeit habe ich als sehr gelungen erlebt, da jede Sƒule in eigener Weise, wie nicht
zuletzt das Kolloquium zeigt, individuelle Kompetenzen gef‚rdert und gefordert hat. ... Nochmals
vielen Dank f€r die nachhaltig reichen Impulse. Weiterhin viel Erfolg!!“
Adelheid von Spee, M.A., Journalistin und Dozentin, Bonn
„Durch das Kontaktstudium konnte ich meinen Wissenshorizont in vielf‡ltiger Weise erweitern. Die
praxisbezogenen Vorlesungen lieferten f•r meine berufliche Arbeit neue wertvolle Erkenntnisse der
Reflektion meines Handelns in der Pflegebranche.“
Andreas Haupt, Dipl. Betriebswirt (FH) Krankenhaus und Sozialwesen
23
„Obwohl ich mich •ber den Abschluss freue, •berwiegt das Bedauern, jetzt auf den regelm‡ssigen
hochkar‡tigen Input und den Austausch mit den KollegInnen verzichten zu m•ssen, in der bisherigen
Form zumindest.“
Petra Imhof-Jung, Altenpflegerin/PDL, Gestaltberaterin, Qualit•tsbeauftragte, KrankenpflegestationAarbergen/Hohenstein
„Die Inhalte des Studiums bereichern sowohl meine Arbeit als Pflegep‡dagogin in der Altenpflegeschule als auch meine Arbeit als Altenpflegerin im ambulanten Dienst. Ich habe schon w‡hrend des
Studiums bemerkt, wie sich meine Sichtweise auf das Alter und Altern ge‡ndert hat: In diesen beiden
Themen stecken unheimlich viele Chancen und Ressourcen, welche es zu entdecken und zu nutzen
gilt. Zudem habe ich viele Anregungen erhalten, warum und wie Menschen sich auf das Alter(n) vorbereiten k…nnen bzw. sollten. Dies ist f•r mich selbst wertvoll. Zudem war der Aus- tausch mit Kolleginnen und Kollegen aus vielen Fachgebieten reizvoll und voller neuer Perspektiven.“
Birte Friedhofer, Pflegep•dagogin (Berufsfachschule f€r Altenpflege, Diakonisches Institut, Gƒppingen) und Altenpflegerin (Sozialstation St. Martinus, Donzdorf)
„Als Sozialp‡dagogin, die ich mich mit dem Kontaktstudium auf den Umstieg in die Altenhilfe vorbereite, ist die Breite und die Tiefe der bearbeiteten gerontologischen Themen sehr wertvoll. Daneben
finde ich es immer wieder spannend, wie Wissenschaft (Dozenten/-innen) und Praxis (Studierende)
mit ihren spezifischen Erfahrungshintergr•nden diskutieren und sich die jeweiligen Bilder von der
Wirklichkeit erg‡nzen. Die vielf‡ltigen neuen pers…nlichen Kontakte empfinde ich als sehr bereichernd.“
Ute Klee‡en, Diplom-Sozialp•dagogin, Heidelberg
„Als Einrichtungsleitung bin ich, bei sich st‡ndig ver‡ndernden Rahmenbedingungen, immer auf der
Suche nach Antworten und Impulsen f•r meine t‡gliche Arbeit sowie f•r die strategische Ausrichtung des Seniorenhauses. Neben aktuellen wissenschaftlichen Bez•gen, ist es vor allem die M…glichkeit der interdisziplin‡ren Vernetzung, die das Studium f•r mich so wertvoll gemacht hat. Der ‚bunte’ Teilnehmerkreis war eine echte Bereicherung und hat auch in Arbeits-und Projektgruppen unterschiedlichste Perspektiven erm…glicht. Die gute Organisation der Blockveranstaltungen und die angenehmen R‡umlichkeiten haben das Studieren neben der beruflichen T‡tigkeit erleichtert.“
Marc Stutenb•umer, Dipl. Pflegewirt, Seniorenhausleiter, Seniorenhaus Heilige Drei Kƒnige, Kƒln
"Das Kontaktstudium Gerontologie 4 der HS Mannheim und des Paritƒtischen Wohlfahrtsverbandes
[gemeint ist das Paritƒtische Bildungswerk] Stuttgart war breit gefƒchert und trotzdem in nahezu
allen Bereichen vertiefend, konsequent aufgebaut und gut organisiert. Es bot viel Raum f€r Diskussion mit Dozenten und erfahrenen "Kommilitonen". Es war durchaus fordernd, aber auch sehr f‚rdernd - und es hat richtig Spa• gemacht! Vielen Dank!“
Dr. Johannes-Hermann Wahl, Chefarzt der GRN-Kliniken f€r Geriatrische Rehabilitation und des Geriatrischen Schwerpunktes GRN
24
"Das Kontaktstudium Angewandte Gerontologie hat meine pers‚nliche Erwartung und Einschƒtzung
bestƒtigt, dass es durch den demographischen Wandel und einer h‚heren Lebenserwartung heute
notwendig ist, eine interdisziplinƒre Weiterbildung mit medizinischen und wissenschaftlichen Aspekten zum Thema Alter(n) bereichs€bergreifend an- und durchzuf€hren. Das Studium und die Ergebnisse der verschiedenen Projektgruppen, welche sich aus den unterschiedlichsten Fachdisziplinen der
Teilnehmer, z. B. den Gesundheits- und Pflegeberufen, der Biologie und der Technik zusammengesetzt haben, haben mir gezeigt, dass Erwachsenenbildung und alterssensible Lernkonzepte mehr
denn je notwendig sind. Wir leben in der Zeit des lebenslangen Lernens!
Als Elektro- und Sicherheitsingenieur sowie ehrenamtlich engagierter Sanitƒter gehe ich davon aus,
dass der Bedeutungszuwachs von Wissen und Fachkompetenz als zuk€nftiger Wettbewerbsfaktor,
sowohl im Gesundheitssektor als auch in der Industrie, an Bedeutung gewinnen wird. Durch die alternde Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland und der Diskussion zur weiteren Verlƒngerung der Lebensarbeitszeit, muss in der Personal- und Unternehmensplanung ein "demographieorientiertes Diversity Management" umgesetzt werden. …ltere Arbeitnehmer lernen anders als j€ngere Beschƒftigte, sind deswegen aber nicht schlechter, sondern kompensieren durch ihre spezifischen
Berufserfahrungen.
Bei allen mit der Konzeption, Organisation und Durchf€hrung beteiligten Damen und Herren m‚chte
ich mich sehr herzlich bedanken. Das sehr angenehme Lernklima und die aufgeschlossenen Pƒdagogen und Fachreferenten, welche uns €ber die aktuellen Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung unterrichtet haben, hat meine fachdisziplin€bergreifende Weiterbildung sehr positiv abgerundet und mich in meinem Antrieb und Meinungsbild absolut bestƒtigt."
Torsten Karlheinz Keppner, Diplom-Ingenieur Elektro- und Sicherheitstechnik, Gerontologe (FH),
Freiberufliche T•tigkeit: Safety Engineering, Interdisziplin•re Beratung, ehemals Teamleiter Betrieb
Baden-Franken, EnBW Regional AG Stuttgart.
„Jahrelange Arbeit mit dementen Menschen und deren Angeh…rigen war f•r mich als Psychologin
beste Schule. Auf dieses Fundament passte dann genau das Aufbaustudium "Angewandte Gerontologie".
Allein um die berufliche Praxis zu bereichern, h‡tte sich das Studium schon gelohnt: Austausch unter
Mitstudierenden, akademischer Input, Verkn•pfung von Theorie und Praxis - Praxisbezug war gegeben durch Projektarbeit und bestehende Berufst‡tigkeit.
Nun hat sich daraus, auch Dank dieser Spezialisierung, eine tolle Arbeitsstelle als Stationspsychologin einer Geriatrischen Klinik ergeben.“
Yvonne Klaiber, Dipl.-Psychologin, Gerontologin (FH)
25
Kontaktstudium Angewandte Gerontologie (FH)
Anmeldeformular
Anmeldeschluss: 20.08.2015
Name, Vorname ……………………………………………………………………………………………………………
Privatanschrift:
Stra‡e: ………………………………………………………………………………………………………………………
PLZ: ………………………………………. Ort: …………………………………………………………………………..
Telefon: …………………………………………………….. Fax: ……………………………………………………….
E-Mail: ………………………………………………………………………………………………………………………
Dienstanschrift:
Name der Einrichtung: …………………………………………………………………………………………………..
Stra‡e: ………………………………………………………………………………………………………………………
PLZ: ………………………………………. Ort: …………………………………………………………………………..
Telefon: …………………………………………………….. Fax: ……………………………………………………….
E-Mail: ……………………………………………………………………………………………………………..…………
…………………………………………………………………………………………………………………………………
Ort, Datum
Unterschrift
Ich verf€ge insgesamt €ber folgende Berufserfahrung mit der Gesamtdauer von ………… Jahren:
…………………………………………………………………………………………………………………………………
(in Stichworten)
…………………………………………………………………………………………………………………………………
Davon ………… Jahre Berufserfahrung im Bereich der Altenhilfe und des Gesundheitswesens oder im
Management der Wirtschaft.
26
Davon entfallen auf Leitungsaufgaben oder Multiplikatorenfunktion ………… Jahre.
(Selbst•ndig T•tige m€ssen entsprechende Projekterfahrungen nachweisen)
Die Leitungsaufgaben bzw. Aufgaben in der Multiplikatorenfunktion waren:
…………………………………………………………………………………………………………………………………
(in Stichworten)
(F€gen Sie bitte eine Bescheinigung des Arbeitgebers bei)



Ich strebe den Abschluss Gerontologe/Gerontologin (FH) an.
Ich beabsichtige, zus•tzlich die Master-Credits, 30 ECTS, zu erwerben.
Ich strebe nur die qualifizierte Teilnahmebest•tigung (mindestens 80% Teilnahme) ohne Hochschulzertifikat an. Den Titel "Gerontologe (FH)/Gerontologin (FH)" kann ich dann nicht f€hren.
Der Anmeldung sind im Original oder als beglaubigte Kopie folgende Unterlagen beizuf€gen:


Diplom- oder Examensurkunde
Bescheinigung(en) des Arbeitgebers/der Arbeitgeber €ber eine insgesamt 5-j•hrige Berufspraxis, davon mindestens drei Jahre im Bereich der Altenhilfe und des Gesundheitswesens

Bescheinigung(en) des Arbeitgebers/der Arbeitgeber €ber die Aus€bung einer Leitungs- oder
Multiplikatorenfunktion
Teilnahmegeb€hr
Nach der Zulassung zum Kontaktstudium wird die Teilnahmegeb€hr in Hƒhe von 3.899,00 EUR ggf.
zuz€glich der Kosten f€r den Teil-Master in Hƒhe von 400,00 EUR sp•testens bis zum 08.10.2015
f•llig und ist zu €berweisen an:
Parit•tische Akademie S€d gGmbH
IBAN: DE 09 6012 0500 0007 7035 00
SWIFT/BIC: BFSWDE33STG
Ratenzahlung
Wir bieten Ihnen die Mƒglichkeit der Ratenzahlung an. Wenn Sie folgende Zahlungsmodalit•t w•hlen
wollen, kreuzen Sie das bitte hier an:
 ohne Teil-Master
 mit Teil-Master
1. Rate f•llig am 08.10.2015:
1.600,00 EUR
1.800,00 EUR
2. Rate f•llig am 01.05.2016:
1.450,00 EUR
1.650,00 EUR
3. Rate f•llig am 01.10.2016:
999,00 EUR
999,00 EUR
Wir bieten Ihnen dar€ber hinaus die Mƒglichkeit, eine R€cktrittskostenversicherung abzuschlie‡en.
Bitte kreuzen Sie an, ob Sie die R€cktrittsversicherung in Anspruch nehmen wollen:

Die angebotene R€cktrittskostenversicherung (siehe Seite 28) nehme ich in Anspruch und
€berweise mit der Teilnahmegeb€hr den Betrag von voraussichtlich EUR 30,00

27
nehme ich nicht in Anspruch.
R€cktrittskostenversicherung
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kƒnnen €ber die Parit•tische Akademie S€d gGmbH eine R€cktrittskostenversicherung €ber einen Teilbetrag von 2.000,00 EUR abschlie‡en.
Die Versicherungspr•mie betr•gt voraus. 30,00 EUR mit Selbstbehalt.
Der Versicherer ist leistungspflichtig, wenn eines der nachstehend genannten versicherten Ereignisse
bei der versicherten Person oder einer Risikoperson eingetreten ist:
-
unerwartet schwere Erkrankung, Tod, schwerer Unfall, Schwangerschaft der Teilnehmerin
-
Schaden am Eigentum infolge von Feuer, Elementarereignissen
-
oder strafbaren Handlungen Dritter (z. B. Einbruchdiebstahl), sofern der Schaden im Verh•ltnis
zu der wirtschaftlichen Lage und dem Vermƒgen des Gesch•digten erheblich ist
-
Verlust des Arbeitsplatzes der versicherten Person aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten K€ndigung durch den Arbeitgeber mit anschlie‡ender Arbeitslosigkeit.
Risikopersonen sind:
-
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem Kontaktstudium „Angewandte Gerontologie“
-
die Angehƒrigen einer versicherten Person; hierzu z•hlen: Ehepartner oder Lebensgef•hrte einer ehe•hnlichen Lebensgemeinschaft, Kinder, Eltern, Gro‡eltern, Geschwister, Enkel, Schwiegereltern, Schwiegerkinder.
Der Versicherer leistet unter Abzug des Selbstbehalts eine Entsch•digung bei
-
vorzeitigem Abbruch der Fortbildungsma‡nahme f€r die vollen Ausbildungstage, die von der
versicherten Person nicht mehr in Anspruch genommen werden kƒnnen. Pro Ausbildungstag
wird 1/30 von 2.000,00 EUR verg€tet.
Bei jedem Versicherungsfall betr•gt der Selbstbehalt 30,00 EUR. Wird der Versicherungsfall durch
Krankheit ausgelƒst, betr•gt der Selbstbehalt 20% des erstattungsf•higen Schadens, mindestens
jedoch 30,00 EUR.
Der Eintritt des Versicherungsfalles ist schriftlich und ausf€hrlich der Parit•tischen Akademie S€d
gGmbH umgehend mitzuteilen und zwar unter Beif€gung von aussagekr•ftigen Nachweisen wie z.B.
•rztlichen Bescheinigung (mit Diagnose).
28
Hochschule Mannheim:
Hochschule Mannheim
Fakult•t f€r Sozialwesen
Paul-Wittsack-Str. 10
68163 Mannheim
Telefon +49 621 2926398
www.hs-mannheim.de
Parit•tische Akademie S€d gGmbH
Stuttgart:
Hauptstra‡e 28
70563 Stuttgart-Vaihingen
Telefon +49 711 2155188
Telefax +49 711 2155190
Neuler:
Alemannenstra‡e 18
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