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MI 5.11.2014 18 UHR »MÜDE MOMENTE« CHRISTIAN KÜHN

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NEW DESIGN
UNIVERSITY
WINTERSEMESTER
2014/15
5.11.2014 1 8 U H R
»MÜDE MOMENTE«
CHRISTIAN KÜHN &
HARALD TRAPP
10.12.2014 1 8 U H R
»WER BRAUCHT
NOCH DIE ZEITUNG?«
ARMIN THURNHER
K U R A T O R E N D E S Ö S T E R R E I C H ­B E I T R A G E S A U F
DER ARCHITEKTURBIENNALE VENEDIG 2014
CHEFREDAKTEUR UND HERAUSGEBER DER
W I E N E R W O C H E N Z E I T U N G FA LT E R
26.11.2014 1 8 U H R
» D E R P A R L A M E N T A­R I S C H E
RAUM – FORUM UND
MONUMENT DER
DEMOKRATIE«
ANDREAS SCHULZ
7.1.2015 1 8 U H R
» E U R O PÄ I S C H E
ARCHITEKTUR IM
S PA N N U N G S F E L D
ZWISCHEN
KOMMUNIK ATION UND
REPRÄSENTATION«
INES SOLDWISCH
MI
MI
GENERALSEKRETÄR DER KOMMISSION FÜR
G E S C H I C H T E D E S PA R L A M E N TA R I S M U S U N D
D E R P O L I T I S C H E N PA R T E I E N
MI
MI
WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITERIN
AM HISTORISCHEN INSTITUT DER RWTH AARCHEN
C/ O AU D I TOR I U M
M AR I AZ EL L ER ST R ASSE 9 7 a
310 0 ST. PÖLT EN
EINTRIT T FREI!
W W W.NDU. AC. AT
In Kooperation mit
Unterstützt von
LECTURES
AND
DEBATES
2014/15
» O R T E D E R D E M O K R AT I E «
Steckt der Parlamentarismus in der Krise? Viele Menschen
in der Europäischen Union würden diese Frage bejahen.
Gleichzeitig würden sie wahrscheinlich nicht leugnen, dass
sich große Segmente unserer Gesellschaft in einer bislang
wohl nie gekannten Form demokratisieren. Diese gegenläufigen (aber nicht notwendigerweise widersprüchlichen)
Tendenzen lassen sich verdeutlichen, wenn man die konkreten Orte betrachtet, an denen demokratisch legitimierte Entscheidungsprozesse stattfinden.
Unter dem Titel »Orte der Demokratie« stellen sich die NDULECTURES & DEBATES 2014/15 der Herausforderung, diese
scheinbar paradoxen Aspekte gegenwärtiger Demokratiedebatten exemplarisch zu erfassen: nämlich in Bezug auf
die Veränderungen der realen und virtuellen Räume, in denen pluralistische Meinungs- und Entscheidungsfindung
passiert.
Im Wintersemester 2014/15 wird insbesondere die Institution
Parlament in den Blick genommen: als gebaute Wirklichkeit,
als historische Utopie und in seiner Interaktion mit den Phänomenen der temporären Platznahme, den Orten, an denen sich
plebiszitäre Bewegungen formieren, den realen wie virtuellen
Orten in den Print- ebenso wie in den vielfältigen neuen ­Medien,
den Orten, an denen NGOs, Lobbys und andere Stakeholder
miteinander agieren.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Stephan Schmidt-Wulffen, Rektor der New Design University
M I 5 .1 1 . 2 0 1 4 , 1 8 U H R
AUDITORIUM
M I 1 0 .1 2 . 2 0 1 4 , 1 8 U H R
AUDITORIUM
»MÜDE MOMENTE«
CHRISTIAN KÜHN &
HARALD TRAPP
»WER BRAUCHT
NOCH DIE ZEITUNG?«
ARMIN THURNHER
Architekt Christian Kühn hat an der TU Wien und an der ETH
Zürich studiert. Seit 2000 ist er Vorsitzender der Architekturstiftung Österreich, seit 2008 Studiendekan für die Studienrichtungen Architektur und Building Science an der TU Wien.
Darüber hinaus arbeitet Kühn als Ausstellungskurator, ist als
Juror bei Architekturwettbewerben tätig und schreibt für Journale und Tageszeitungen, darunter Die Presse.
Harald Trapp hat in München Soziologie und in Wien, London
und Stuttgart Architektur studiert. Er ist Assistent am Institut
für Architektur und Entwerfen an der TU Wien und Lehrbeauftragter an der School of Architecture der University of East
London. Gemeinsam verantworten Kühn und Trapp den aktuellen österreichischen Beitrag zur Architekturbiennale Venedig
2014 – Kühn als Kommissär und Kurator, Trapp als Ausstellungskurator und -gestalter.
In ihrem Vortrag spüren die beiden zwei problematische Entwicklungen in Bezug auf Parlamentsbauten auf, die auf eigentümliche und nicht zufällige Art miteinander verschränkt sind:
eine Krise der politischen und eine Krise der architektonischen
Repräsentation. Dabei werfen sie die Fragenstellungen auf:
»Wo steht die Architektur in diesem Zusammenhang?« Und:
»Wie reagiert sie international und im Falle des österreichischen Parlaments?« www.labiennale.at
Der renommierte österreichische Journalist Armin Thurnher
ist Mitbegründer, jetzt Chefredakteur und Herausgeber der
Wiener Wochenzeitung Falter, Miteigentümer des Falter-Verlags und Autor von zehn Büchern. Zuletzt erschien Republik
ohne Würde (2013) bei Zsolnay. Thurnher lehrt Journalismus an
der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und an der
Fachhochschule Wien. In seiner Lecture geht es nicht um Abgesänge oder trotziges Durchhalten wider den Zug der Zeit;
sondern um einen Versuch, über das widersprüchliche Wesen
der Zeitung zu reflektieren, über den mit ihr entstandenen
Journalismus und die Probleme von Demokratie und Öffentlichkeit unter den Verhältnissen von Postdemokratie und digitalisierter Kommunikation. Dabei werden hochbrisante Fragen
erörtert wie »Was stirbt, wenn wir sagen, die gedruckte Zeitung stirbt?«, »Was kann uns an diesem Tod erfreuen, was sollten wir daran bedauern?«, »Gibt es etwas an der Zeitung, das
wir auf jeden Fall zu erhalten versuchen sollten?«
www.falter.at
M I 2 6 .1 1 . 2 0 1 4 , 1 8 U H R
AUDITORIUM
Sergius Kodera, Dekan der Fakultät Gestaltung,
Konzeption der Vortragsreihe »Orte der Demokratie«
» D E R PA R L A M E N T A R I S C H E
RAUM – FORUM UND MONUMENT
D E R D E M O K R AT I E «
ANDREAS SCHULZ
Der apl. Professor für Neuere Geschichte war von 2001 bis 2007
Hochschuldozent an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Im Februar 2007 übernahm Schulz die Leitung des Generalsekretärs der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus
und der politischen Parteien. Die vom Deutschen Bundestag
geförderte Forschungseinrichtung besteht sein 1952 und hat
ihren Sitz in Berlin.
Andreas Schulz hat zahlreiche Publikationen zur Kultur und
Lebenswelt des neuzeitlichen Bürgertums veröffentlicht. Er ist
Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Otto-von-BismarckStiftung und der Stiftung Bundespräsident Theodor-HeussHaus. Zu seinen aktuellen Forschungsschwerpunkten zählen
die vergleichende Geschichte parlamentarischer Kulturen in
Europa und eine wissenschaftliche Edition des Briefwechsels
des deutsch-jüdischen Schriftstellers Ludwig Börne.
Andreas Schulz zufolge wird die politische Architektur der europäischen Hauptstädte wesentlich durch Funktions- und
Bürogebäude der Parlamente und ihrer Administrationen geprägt. Im Kontrast zu ihrer räumlichen Ausdehnung verlieren
Parlamente als nationale Diskussions- und Entscheidungszentren jedoch zusehends an politischer Bedeutung und laufen Gefahr, im grenzenlosen Raum medialen Agendasettings
in eine Nebenrolle gedrängt zu werden. www.kgparl.de
M I 7.1 . 2 0 1 5 , 1 8 U H R
AUDITORIUM
» E U R O PÄ I S C H E A R C H I T E K T U R
I M S PA N N U N G S F E L D Z W I S C H E N
KO M M U N I K AT I O N U N D
R E P R Ä S E N TAT I O N «
INES SOLDWISCH
Die Historikerin Ines Soldwisch arbeitete bisher an den Universitäten Greifswald, Rostock und Aachen. Nach einem beruflichen Intermezzo als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Europäischen Parlament in Brüssel widmet sie sich seitdem als
Historikerin dem Europäischen Parlament als Kommunikations- und Handlungsort von Abgeordneten. Sie hält internationale Vorträge zu den Themen Liberalismus in der DDR, Theodor Heuss, Europäische Integration, Architektur im
Spannungsfeld von Macht und Symbolik im europäischen
Raum und hat bereits zahlreiche themenrelevante Publikationen herausgebracht.
Seit mehr als sechs Jahrzehnten tagen die Abgeordneten des
Europäischen Parlaments als Volksvertreter für die Bürger Europas. In dieser Zeit haben die Parlamentarier bis heute fünf
Gebäude bezogen. Wen wundert es da, dass es kaum einem
Ort zugeordnet werden kann und somit schwerlich wie ein nationales Parlament sinn- und identitätsstiftend wirken kann?
In einem ersten Zugriff wird Soldwisch nach jenen Gebäuden
fragen, in denen das Europäische Parlament getagt hat und
welche Ausstrahlung sie nach außen vermittelt haben.
Danach stellt sie zwei Perspektiven vor, die das Europäische
Parlament und mit ihm die Gebäude als Kommunikationsort
charakterisieren.
www.histinst.rwth-aachen.de
DIE NEW DESIGN UNIVERSITY
wurde 2004 von der Wirtschaftskammer Niederösterreich und
ihrem WIFI gegründet. Als internationaler und zugleich lebensnaher Ort für anspruchsvolle Ausbildung in den Bereichen
GESTALTUNG, TECHNIK und BUSINESS bringt die NDU kreative
Köpfe hervor, die die brisanten Herausforderungen unserer
Gesellschaft mit Mut und Verantwortungsbewusstsein meistern und sich mit den Arbeits- und Gestaltungsprozessen der
Zukunft bereits heute auseinandersetzen.
Das Angebot an Bachelorstudien reicht von Grafikdesign und
Innenarchitektur über Event Engineering bis hin zu Design,
Handwerk & materielle Kultur.
Das aktuelle Masterstudien-Programm thematisiert die Be­
reiche Raum- & Informationsdesign, E-Mobility & Energy
Management, Intellectual Property Rights & Innovations sowie Entrepreneurship & Innovation.
Die Stadt St. Pölten resp. das Land Niederösterreich dienen als
Produktionsstätten und – in Zusammenarbeit mit Partnern der
Wirtschaft und öffentlichen Hand – als Anwendungsfeld für die
Entwicklungspotenziale unserer alltäglichen Lebensumgebungen.
NE W D E S I G N U NI V ER S I T Y
G W T A U S U ND W EI T ER B IL D U N G S G MB H
M A R I A Z EL L ER S T R A S S E 9 7a
3 1 0 0 S T. P Ö LT EN
Ö S T ER R EI C H
T + 4 3 ( 0 ) 2 742 8 9 0 24 1 1
O F F I C E @ND U. A C. AT
W W W.ND U.A C.AT
Die New Design University ist
d i e P r i v a t ­u n i v e r s i t ä t d e r
Wirtschaftskammer NÖ und
ihres WIFI
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Seele and Geist
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