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Mag. Peter Biwald - KDZ

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Wirkungsorientierte
Verwaltungsführung (WOV)
Grundlagen, Chancen, Risiken
Eisenstadt, 20. Oktober 2014
Mag. Peter Biwald
23. Oktober 2014 · Seite 1
Wirkungsorientierte Verwaltungsführung - Grundlagen, Chancen, Risiken
Wirkungsorientierung – zentraler
Teil von Public Management

Strategische Ziele von NPM
 Bürger- und Kundenorientierung verbessern
 Leistungs-/Wirkungsorientierung als Grundlage der Steuerung
 Qualitätsorientierung stärken
 Wettbewerbsorientierung verankern

Zentrales Element der Leistungskette
Zielebene
Effektivität - Wirksamkeit
Ziele
Input
Prozess
Output
Outcome
Effizienz - Wirtschaftlichkeit
Resultatebene
Normen
Regeln
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Peter Biwald
23. Oktober 2014 · Seite 2
Wirkungsorientierte Verwaltungsführung - Grundlagen, Chancen, Risiken
Wirkungsorientierung –
Begriffsklärung

Wirkung
 bestimmtes Handeln bzw. Zustand, den staatliches Agieren
bei einer Zielgruppe bzw. der Gesellschaft bewirkt
(Outcome),
 Subjektive Einschätzung des erzielten Handelns bzw.
Zustandes (Impact)

Wirkungsorientierung
 Staatliches Handeln auf angestrebte Wirkungen ausrichten
 Langfristiges Denken und Handeln
 Nachhaltigkeit staatlichen Handelns
 Integration in das Steuerungssystem
 Ziele, Maßnahmen, Indikatoren
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Peter Biwald
23. Oktober 2014 · Seite 3
Wirkungsorientierte Verwaltungsführung - Grundlagen, Chancen, Risiken
Wirkungsorientierung – Beispiel

Wirkungsziel
 Erhöhung der Verkehrssicherheit – Anzahl der
Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang halbieren

Indikator
 Anzahl der Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang

Maßnahmen
 Tempobeschränkung im Ortsgebiet, auf Landstraßen und
Autobahnen
 Flächendeckende Verkehrsüberwachung unfallkritischer
Bereiche
 Stufen-Führerschein

Wer kann welchen Beitrag dazu leisten?
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Peter Biwald
23. Oktober 2014 · Seite 4
Wirkungsorientierte Verwaltungsführung - Grundlagen, Chancen, Risiken
Ansätze zur Wirkungsorientierung

System der Verwaltungssteuerung
 Ergebnis- und wirkungsorientierte Verwaltungsführung mit
Zielen, Indikatoren, Maßnahmen
 Globalbudgets – verstärkte Eigenverantwortung
 Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit der
Verwaltung
 Beispiele: Oberösterreich, Wien

System der Budgetsteuerung
 wie oben plus
 Verbesserung der Haushaltssteuerung und –vollzug durch
Integration der Wirkungsorientierung
 mehr Transparenz nach außen
 Beispiele: Bund, Steiermark, Schweizer Kantone
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Peter Biwald
23. Oktober 2014 · Seite 5
Wirkungsorientierte Verwaltungsführung - Grundlagen, Chancen, Risiken
Chancen und … von WOV


systematische Informationen über gesellschaftspolitische Entwicklungen und Probleme,
Handlungsalternativen und deren Auswirkungen
Instrument für die Politik zur besseren
Umsetzung der politischen Programme
 ergebnis- und wirkungsorientierte Steuerung der Verwaltung





Mehr Transparenz gegenüber politische Organe
und Öffentlichkeit
Mehr Flexibilität für Verwaltung
Verbesserte Steuerung, Effektivität, Effizienz
stärkt Transparenz und Vertrauen in staatliche
Institutionen
Bessere Abstimmung
 Politik – Verwaltung, verwaltungsintern, GK-übergreifend
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Peter Biwald
23. Oktober 2014 · Seite 6
Wirkungsorientierte Verwaltungsführung - Grundlagen, Chancen, Risiken
… und Risiken von WOV

Umfangreiches, technokratisches
Steuerungssystem
 150 Ziele – 750 Maßnahmen – 2.250 Indikatoren

Ziel der „Zielerreichung“
 mit anspruchslosen, jedenfalls erreichbaren Zielen

Parallelsysteme
 Wirkungssteuerung von Budgetsteuerung getrennt
 Veröffentlichtes – tatsächliches Zielsystem

Keine Verbesserung bei gebietskörperschaftsübergreifender Abstimmung
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Peter Biwald
23. Oktober 2014 · Seite 7
Wirkungsorientierte Verwaltungsführung - Grundlagen, Chancen, Risiken
WOV als Teil des
Gesamt-Reformkonzepts
Zusammenarbeit im Staat und zwischen Staat und Gesellschaft
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Quelle: KDZ, 2012
Peter Biwald
23. Oktober 2014 · Seite 8
Wirkungsorientierte Verwaltungsführung - Grundlagen, Chancen, Risiken
WOV - Worum geht es im Kern?

Klare Ziele

Valide Indikatoren/Kennzahlen zur
Zielmessung

Klar definierte Maßnahmen

Durchgängigkeit des Systems vom
Politikfeld über die Verwaltungseinheiten
bis zu den ausführenden MitarbeiterInnen

Einbindung von Politik und Verwaltung

Transparenz nach außen

Klares Prozedere zur Abstimmung
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Peter Biwald
23. Oktober 2014 · Seite 9
Wirkungsorientierte Verwaltungsführung - Grundlagen, Chancen, Risiken
Zentrale Fragen

WOV für Länder und Städte ein zentrales
Thema? In welcher Form?

Was kann gelernt werden?
 Schweiz, Länder, Städte, Bund

Bedarf es einheitlicher Lösungen?
 Was sollten gemeinsame Eckpunkte sein?

Bedarf es verstärkt einer gebietskörperschaftsübergreifenden Abstimmung?
 Was kann WOV dazu beitragen?
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Peter Biwald
23. Oktober 2014 · Seite 10
Wirkungsorientierte Verwaltungsführung - Grundlagen, Chancen, Risiken
Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
 Mag. Peter Biwald
01 89 23 492-15
biwald@kdz.or.at
 www.kdz.or.at
www.offenerhaushalt.at
 KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung
1110 Wien, Guglgasse 13
www.kdz.or.at
Peter Biwald
23. Oktober 2014 · Seite 11
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