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Leubener Zeitung - dresdner-stadtteilzeitungen.de

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Pr
Dr e s dn e r S ta d t t e i l z e i t u ng Aus g a be 11/2 014
Leubener Zeitung
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75
Mitmenschlichkeit
Ihre Christine Pohl
Neuer Investor für
Einkaufszentrum
Zschachwitz. Neue Hoffnung
gibt es für das Areal an der Pirnaer Landstraße, auf dem sich das
ehemalige Kaufhaus Günther befindet. Hier wollte die Florana ein
Park- und Geschäftshaus bauen,
ging dann aber in Insolvenz. Jetzt
steht ein neuer Investor bereit, der
das Projekt übernehmen will.
Die Firmengruppe Saller ist im
Ortsamtsbereich Leuben keine
Unbekannte, sie baute „Donaths
neue Welt“ in Laubegast auf. Dem
Ortsbeirat Leuben wurde das Projekt am 6. November noch einmal kurz vorgestellt. Geklärt sind
die Grundstücksfragen und der
Wechsel des Vorhabenträgers, informierte Andreas Barth im Namen der Investoren. Das ovale
Einkaufszentrum entspricht dem
Zentrenkonzept der Landeshauptstadt. Im Erdgeschoss sollen großflächiger Einzelhandel sowie einzelne Läden einziehen, im Obergeschoss kann geparkt werden. Über
eine zentrale Mall führt der Weg
in die Geschäfte. Die Pläne sollen
jetzt noch einmal vier Wochen öffentlich ausgelegt werden. Mit großer Mehrheit stimmte der Ortsbeirat für das Vorhaben. (C. P.)
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Neuer Ortsbeirat
„Hauruck“! Mit den zahlreichen eifrigen Helfern verwandelte sich im Nu die Wiese auf dem Schulgrund-
stück in eine Baufläche. Foto: Pohl
Neubau für KILALOMA
15. Oktober: Baustart für eine neue Montessori-Grundschule
Von Christine Pohl
Silke Kusche tritt kräftig auf den
Spaten, müht sich, aber das Umgraben fällt schwer. „Wer hilft
mir?“ „Iiiiiich!“ Sofort sind die
vielen Kinder bereit, mitanzupacken. Und eins, fix, drei weicht
der Rasen. Aus dem symbolischen 1. Spatenstich für die neue
Schule von KILALOMA ist eine
geworGemeinschaftsaktion
den. „So ist das bei uns, jeder
packt mit an“, erklärt Silke Kusche, Schulleiterin der Montessori-Grundschule an der Pirnaer Landstraße 191. „Wir machen
alles für und mit den Kindern.“
Und so wurde auch der Festakt
am 15. Oktober zu einer großen
HORNBACH-Baumarkt-AG, Hornbachstraße 11, 76879 Bornheim
Am 7. November erhielt das
Ortsamt Leuben den Sächsischen Förderpreis für Demokratie. Damit wurde gewürdigt, dass sich die Verwaltung
seit Jahren gemeinsam mit
engagierten Initiativen gegen
rechtsextreme Umtriebe im
Stadtteil einsetzt. Amtsleiter
Jörg Lämmerhirt freute sich
über die Auszeichnung und
wünschte sich noch mehr bürgerschaftliches Engagement.
Das ist auch bei der Debatte
um neue Heime für Asylsuchende nötig. Die Ortsbeiratssitzung am 5. November offenbarte, wie schwer es Toleranz
und Mitmenschlichkeit bei
diesem Thema haben (S. 4). Bei
wachsenden Flüchtlingsströmen suchen auch immer mehr
Menschen in Not in Dresden
Zuflucht. Es ist ein humanitäres Gebot, sie aufzunehmen.
Doch das Thema polarisiert –
die einen reichen die Hand zur
Integration, bei anderen überwiegen Vorurteile und Ängste.
Die eingeforderte Einwohnerversammlung in Leuben könnte
zu mehr Verständnis beitragen.
Dafür braucht es aber einen
sachlichen Dialog. Beschimpfungen und diskriminierende
Parolen sind fehl am Platz.
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dem Schulträger, die Berufsbildungswerk Sachsen GmbH.
Das
derzeitige
einstöckige
Schulgebäude muss dringend
ersetzt werden, vor allem ist es
zu klein angesichts der großen
Nachfrage. 45 Mädchen und
Jungen lernen in der Ganztagsschule mit integriertem Hort,
die Wartelisten sind lang. Der
aus einer Elterninitiative hervorgegangene Trägerverein hätte einen Schulneubau nicht finanzieren können. Deshalb unterzeichnete der Verein Freie
Montessori-Grundschule und
die Berufsbildungswerk Sachsen
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GmbH im Dezember 2013 einen
Vertrag zur Übernahme der Trägerschaft von KILALOMA. Das
Berufsbildungswerk engagiert
sich in u. a. in Dresden in der
Berufsvorbereitung und Ausbildung von jungen Menschen mit
gesundheitlichen
Einschränkungen.
3,3 Millionen Euro werden in
den Neubau und seine Ausstattung investiert. Geplant ist ein
u-förmiges Gebäude mit einer
zentralen zweistöckigen Halle. Ihre große Glasfassade zeigt
zum grünen Innenhof, ringsherum gruppieren sich die Klassen-,
Fach- und Gruppenräume.
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Leuben. Am 5. November trat
der neue Ortsbeirat in Leuben
zu seiner ersten Sitzung nach der
Stadtratswahl an. Ortsamtsleiter Jörg Lämmerhirt verpflichtete die 15 Mitglieder feierlich auf
ihr Amt. Am stärksten vertreten
ist die CDU, die fünf Ortsbeiratsmitglieder stellt. Drei von ihnen
waren bereits in der vorherigen
Wahlperiode im Amt. Die LINKE ist jetzt mit drei Ortsbeiratsmitgliedern vertreten, die SPD
mit zwei Mitgliedern. Je ein Ortsbeiratsmitglied entsendet Bündnis 90/Die Grünen, die AfD, die
zum ersten Mal vertreten ist, die
FDP, das Bündnis Freie Bürger
sowie die NPD.
(C. P.)
Brückenarbeiten
Die Arbeiten an der Brücke über
den Lockwitzbach im Zuge des
Kleinzschachwitzer Ufers an der
Grenze zwischen Laubegast und
Kleinzschachwitz wurden Ende
Oktober abgeschlossen. Die Brücke wurde auf jeder Seite auf einer Länge von etwa fünf Metern
bis in eine Tiefe von 1,5 Meter
erneuert. Die geschädigte Tragschicht wurde dabei bis zur Unterkante der Asphaltschicht
durch Beton ersetzt. Die Fahrbahn und der Fußweg erhielten eine neue Asphaltdecke. Die
Straße war während der etwa
40.000 Euro teuren Bauarbeiten
voll gesperrt. (LZ/G.Z.)
Die nächste „Leubener
Zeitung“ erscheint am
10. Dezember. Redaktionsund Anzeigenschluss dafür
ist am 1. Dezember 2014.
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Gedenktage
2
Zukunft für Schillerhäuschen?
Loschwitz. Zehn Jahre lang haben die Museen der Stadt Dresden
zusammen mit der Bürgerstiftung
Dresden das Museum Schillerhäuschen betrieben. Ob der bekannte Gartenpavillon, der sich
auf einem Privatgrundstück befindet, jedoch auch 2015 wieder
geöffnet werden kann, ist ungewiss. Nachdem rund 10.000 Euro
seitens der Bürgerstiftung für die
Gedenkstätte bisher aufgewendet
wurde und sich mehr als 20 Ehrenamtliche für die Öffnung des
Hauses engagierten, sieht die Bürgerstiftung jetzt für die kommende Saison keine Möglichkeit mehr,
die Öffnungszeiten abzusichern.
Außerdem verfalle die Bausubstanz, eine denkmalgerechte Sanierung durch den Eigentümer
sei nicht in Sicht, beklagt die Bürgerstiftung. Der Eigentümer beteuert, seinen Verpflichtungen
Im Winterschlaf. Foto: Pohl
nachgekommen zu sein, die Außensanierung mit denkmalgerechter Vorsicht zu betreiben. Er
kündigt aber eine Kündigung des
Mietvertrages an. Nach einem öffentlichen Krisengespräch suchen
alle Beteiligten nach einer Lösung
für eine denkmalgerechte Sanierung und zur Wiedereröffnung
2015 nach der Winterpause.
(StZ/Bäu)
Dresdner Stadtteilzeitung
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Persönlich gestalteter Grabschmuck
Friedhofsgärtner fertigen individuelle Werkstücke an und beraten Angehörige bei der saisonalen Abdeckung der Gräber:
Der November ist ein Monat der
Besinnung und des Gedenkens –
besonders, weil in diese Zeit die
Totengedenktage wie Allerheiligen, Allerseelen, der Totensonntag und der konfessionsübergreifende Volkstrauertag fallen.
Viele Hinterbliebene nutzen
diese Tage, um die Gräber ihrer Liebsten besonders festlich
schmücken zu lassen.
Friedhofsgärtner verwandeln im
Herbst so manches Grab in ein
kleines Kunstwerk. Sie setzen
mit kunstvoll und individuell gestaltetem Grabschmuck Akzente
und behalten dabei auch die Witterung im Auge.
„Als Grundlage für Kränze und
Gestecke verwenden wir oft Tannenzweige, Wacholder, Moos
und Trockenblume, die auch bei
Wind und Wetter lange attraktiv bleiben“, erklärt Liane Eyßer
vom Gartenbau Eyßer.
Dabei gehen die Experten für
schöne Gräber intensiv auf die
Wünsche und Vorstellungen
der Kunden ein und thematisieren beispielsweise, ob die Lieblingsblumen des Verstorbenen
Individueller Grabschmuck setzt
würdige Akzente. Foto: PR
verwendet werden können. Die
Friedhofsgärtner nutzen ihr breites Fachwissen, um ganz persönlich gestalteten Grabschmuck zu
entwerfen. „Emotionen spielen
oft eine große Rolle“, sagt Liane
Eyßer. „Fingerspitzengefühl ist
wichtig, um für die Angehörigen
kreative Werkstücke anzufertigen, die so individuell sind wie
die Persönlichkeit des Verstorbenen.“ Starken Symbolcharakter haben beispielsweise Grabgestecke in Form eines Herzen.
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Variationen sind aber möglich.
Meistens kristallisiert sich ein
Hauptwunsch im Gespräch recht
schnell heraus, den wir Friedhofsgärtner dann aufgreifen.
Auch in anderer Hinsicht ist
das Wissen der Friedhofsgärtner gefragt: Vielerorts bereiten
sie die Gräber jetzt auf die kalte
Jahreszeit vor. Dann werden die
Spätblüher von der Winterabdeckung abgelöst, die häufig aus
zwei individuell gestalteten Mustern mit Tannenzweigen, Koniferen sowie Moosstreifen besteht,
die mit Tannenzapfen verziert
werden.
Die Winterabdeckung ist übrigens Bestandteil einer ganzjährigen Grabpflege durch den Friedhofsgärtner, der seine Kunden
beispielsweise im Rahmen einer
Dauergrabpflege betreut.
Mehr Informationen erhalten
Sie direkt bei der Friedhofsgärtnerin vor Ort Frau Liane Eyßer
(­w ww.eysser-begruenungen.de)
oder auch bei der Dauergrabpflegegesellschaft
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Friedhofsgärtner Sachsen GmbH
(www.dauergrabpflege-sachsen.
de).
„Wer im Gedächtnis seiner
Lieben lebt, der ist nicht tot,
der ist nur fern. Tot ist nur,
wer vergessen wird.“
Immanuel Kant
Redakteure:
ƒChristine
ƒVerantwortliche
Pohl (Blasewitz/Leuben),
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erfolgt nicht. Die Redaktion behält sich bei
Veröffentlichung das
Recht der Kürzung
und Bearbeitung von
Zuschriften vor. Alle
Rechte bleiben vorbehalten.
Mobilität
Dresdner Stadtteilzeitung
42 Fahrzeuge warten auf ihren Einsatz
Die Stadtverwaltung hat den
nächsten Winter schon im Blick:
3.500 Tonnen Streusalz und
42 Fahrzeuge warten darauf,
705 Kilometer Straße schnee- und
eisfrei zu halten. Auf etwa 66 Kilometern davon dürfen aus Gründen des Umweltschutzes keine
Auftaumittel eingesetzt werden.
Dresden betreut 705 Kilometer
des 1.400 Kilometer langen Straßennetzes in festen Tourenplänen. 18 stadteigene Fahrzeuge
und 24 Fahrzeuge von fremden
Auftragnehmern stehen für die
Betreuung der Straßentouren bereit. In der Winterdienstzentrale lagern 3.500 Tonnen Streusalz.
„Auch wenn wir gut vorbereitet
sind, muss allen Dresdnerinnen
und Dresdnern klar sein, dass die
Räumungsfahrzeuge mit der ersten Flocke nicht auf jeder Straße
gleichzeitig sein können“, erklärt
Reinhard Koettnitz, Amtsleiter
des Straßen- und Tiefbauamtes,
und bittet um Verständnis und
vor allem um umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr entsprechend der Witterung. Alle Fahrzeuge des Winterdienstes sind mit
Feuchtsalzstreueinrichtung und
Räumtechnik ausgestattet und
werden im 2-Schicht-System gefahren. Ausgeführt wird der Winterdienst von Mitarbeitern des
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Einsatzbereit: Wann werden sie wohl das erste Mal in diesem Winter
Schnee räumen müssen? Foto: Möller
Regiebetriebs „Zentrale Technische Dienstleistungen“ und fünf
mittelständischen Unternehmen
der Stadt. Wo wer im Einsatz ist,
wurde in 30 Verträgen genau festgelegt. Außer den Fahrbahnen
werden vom Winterdienst auch
220.000 Quadratmeter Gehwege,
Radwege, Treppen und Überwege
betreut. Für die Winterdienstsaison 2014/2015 sind 1,3 Millionen
Euro Haushaltmittel für Fremdleistungen eingeplant. Durch den
städtischen Straßenwinterdienst
sind Leistungen in Höhe von
1,5 Millionen Euro geplant.
Im Winter 2013/14 kämpfte der
Winterdienst an 54 Tagen gegen
Glatteis und an zehn Tagen musste Schnee geräumt werden. Kostenpunkt: 2,44 Millionen Euro.
Den Sommer hat die Stadt Dresden genutzt, um weitere fünf
Glättemeldeanlagen in sensiblen
Straßenabschnitten
aufzubauen. Diese werden derzeit mit dem
Anbieter der Wetterdaten in die
Vorhersagemodelle integriert.
Aber auch der beste Winterdienst
entbindet die Anlieger nicht von
ihren Pflichten, wochentags von
7 bis 20 Uhr und sonn- und feiertags von 9 bis 20 Uhr zu streuen
und Schnee zu räumen.(StZ)
Die entsprechenden Satzungen
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Gesellschaft
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Dresdner Stadtteilzeitung
Förderpreis für
Demokratie 2014
Das Ortsamt Dresden-Leuben ist
nominiert für den Sächsischen
Förderpreis für Demokratie 2014.
Der Preis wird bereits zum achten Mal verliehen. Die Jury hat
aus 60 eingereichten Vorschlägen
und Bewerbungen ein Projekt aus
Dresden ausgewählt. „Die Nominierung für den Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2014 ist
eine große Anerkennung der Aktivitäten des Ortsamtes Leuben
und der zahlreichen Partner. Ich
danke allen Beteiligten für ihr
Engagement“, würdigt Oberbürgermeisterin Helma Orosz die
Nominierung.
Schon seit 2011 unterstützt die
Landeshauptstadt mit ihrem
Lokalen Handlungsprogramm
für Toleranz und Demokratie
und gegen Extremismus engagierte Bürgerinnen und Bürger
sowie Initiativen. Durch die
Kooperation und Vernetzung
der verschiedenen Akteurinnen
und Akteure, die sich aktiv gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Diskriminierung, Antisemitismus und rechte Gewalt
einsetzen, entstehen effiziente
Strukturen. Mit der Verleihung
des diesjährigen Förderpreises
für Demokratie am 7. November in Leipzig sollen insbesondere die Projekte des Ortsamtes Leuben und des Ortsamtes
Prohlis beim Auf bau und der
Unterstützung demokratiestärkender Netzwerke in den Stadtteilen Laubegast, Leuben und
Prohlis gewürdigt werden.
Bisher wurde der Preis an Vereine und Initiativen vergeben.
Die Nominierung von Kommunen ist neu in diesem Jahr. (LZ)
Laubegast ist bunt
Laubegast. Als neue Unterkunft
für 94 Flüchtlinge ist das Hotel
Prinz Eugen in der Gustav-Hartmann-Straße vorgesehen. Die
Bürgerinitiative „Laubegast ist
Bunt“ arbeitet seit 2010 hier im
Stadtteil im Bereich Demokratieförderung, für Toleranz und
Weltoffenheit, für einen bunten
Stadtteil ohne Rassismus, Antisemitismus und jegliche menschenverachtenden Ideologien.
Viele erfolgreiche Veranstaltungen und Aktionen haben dafür
gesorgt, dass das Bündnis bei
den Bürgern bekannt und akzeptiert ist.
„Der Schwerpunkt unserer Arbeit wird nun in Zukunft auch
die Hilfe für Flüchtlinge sein.
Dies ist schon seit einiger Zeit
in Planung und soll nun zeitnah
umgesetzt werden. Wir wollen
Hilfsangebote für diese Menschen in Not machen, Hilfe koordinieren und in unserem
Stadtteil eine Willkommenskultur schaffen, Unsicherheiten und
Ängste der Bevölkerung ernst
nehmen und diese durch Information und Integration zu beseitigen versuchen“, informiert
Claus Dethleff vom Bürgernetzwerk. Diese Arbeit werde in enger Zusammenarbeit mit dem
Ortsamt geschehen.
Bürger, die helfen wollen, können sich auf der Webseite laubegast-ist-bunt.de informieren
und Kontakt aufnehmen. Auch
eine Mitarbeit im Netzwerk ist
möglich und erwünscht.
(LZ/C.D.)
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BRÜCKENBAU: NOCH BIS zum 15. November dauern voraussichtlich die Instandsetzungsarbeiten an der Brücke
über den Niedersedlitzer Flutgraben auf den Tolkewitzer Elbwiesen an. Die Schäden wurden durch das Junihochwasser im vergangenen Jahr hervorgerufen. Die Reparaturen erfolgen vorwiegend an den Widerlagern,
den Flügeln sowie am Überbau. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 33.000 Euro. Während der Bauzeit ist
der öffentliche Weg über die Brücke für Fußgänger und Radfahrer gesperrt.
Foto: Ziegner
Wird Hotel Übergangswohnheim?
Anwohner kritisieren geplante Gemeinschaftsunterkünfte für
Asylbewerber in Laubegast und Dobritz
Sachliche Argumente, diskriminierende Worte, Pfiffe, unqualifizierte Zwischenrufe, offene Empörung, mal mehr mal weniger
Beifall, sarkastisches Gelächter –
die Ortsbeiratssitzung in Leuben
am 5. November begann höchst
emotional. Der Grund war der
„Maßnahmeplan zur Schaff ung
zusätzlicher
Unterbringungsmöglichkeiten für besondere
Bedarfsgruppen in den Jahren
2015/2016“, so der sperrige Titel der Beschlussvorlage, die Dr.
Susanne Cordts, Leiterin des Sozialamtes, vorstellte. Ortsamtsleiter Jörg Lämmerhirt mahnte
zu Beginn einen fairen Umgang
miteinander an, denn er hatte bereits in Prohlis erlebt, wie bei diesem Thema die Emotionen hochkochten. Über 200 Bürger waren
zu der öffentlichen Sitzung in den
Saal der Cultus gGmbH gekommen und hatten Rederecht erhalten, so dass nicht nur die Ortsbeiräte sondern auch die Bürger
Fragen stellen und Meinungen
äußern konnten.
Worum geht es? Die Unterbringung von Asylbewerbern und
Flüchtlingen ist eine Pflichtaufgabe der Kommune. Wie viele
das sind, legt der Bund fest. Die
Zahlen steigen, so dass die Stadt
Ende 2016 mit 4.230 Unterzubringenden rechnet, gegenwärtig sind es 1.940. Geplant ist, bis
Ende 2016 mindestens 14 neue
Übergangswohnheime in Betrieb
zu nehmen. Weitere 1.300 Plätze
sollen in dezentralen Wohnungen geschaffen werden.
Im Ortsamtsbereich Leuben leben zurzeit 102 Asylbewerber,
die in Wohnungen untergebracht
sind, Gemeinschaftsunterkünfte gibt es hier bisher nicht. Bis
Ende 2016 sollen zwei entstehen. Eine davon in dem jetzigen
Hotel Prinz Eugen in der Gustav-Hartmann-Straße in Laubegast mit 94 Plätzen, eine weitere
mit 60 Plätzen soll auf der Breitscheidstraße in Dobritz neu gebaut werden.
Kurz nach Bekanntwerden der
Pläne kursierte bereits eine Petition der Bürgerinitiave MeinLaubegast im Internet gegen die
Umwandlung des Hotels in ein
Übergangswohnheim. Die Bürgerinitiative distanziert sich auf
ihrer Webseite ausdrücklich von
jeglicher Ausländerfeindlichkeit,
hält Asyl für wichtig. Mit der Petition will sie auf finanzielle und
juristische Defizite des Maßnahmeplans der Stadt aufmerksam machen. Frau Dr. Cordts
versuchte, Antworten auf die
Fragen zu geben und Bedenken der Petition zu entkräften.
Sie betonte, dass der Betreiber des Hotels selbst die Umwandlung angeboten habe und
andere leerstehende Gebäude
überprüft und als nicht geeignet eingestuft wurden. Wer garantiere, dass die vorgesehenen
94 Plätze nicht doch auf 115 erweitert werden? Wie sieht das
Sicherheitskonzept aus? Wie
schnell ist die Polizei bei Konf likten vor Ort? Das und vieles
mehr wollten die Besucher wissen. Kritisiert wurde der Betreuungsschlüssel, nach dem
lediglich ein Sozialbetreuer für
150 Asylsuchende zuständig ist.
Sie hatte es schwer, mit ihren
Argumenten die Wogen zu glätten. Auch Appelle, dass es sich
hier um Menschen in Not handelt, fruchteten wenig.
(weiter Seite 5)
NACH DEN VORSTELLUNGEN der Stadt soll das Hotel ab Februar 2015 als
Übergangsunterkunft für Flüchtlinge dienen. Das sorgt für Ängste bei
den Anwohnern.
Foto: RF
Dresdner Stadtteilzeitung
Wie die Wende begann
Zeitenwende
5
Wird Hotel
Übergangswohnheim?
Die Ereignisse des Wendeherbstes von 1989 liegen ein Vierteljahrhundert zurück. Das ist ein, historisch gesehen, kurzer Zeitraum, aber auch
willkommener Anlass für einen Blick zurück.
Im Oktober vor 25 Jahren zwangen Demonstranten in den Städten und
Gemeinden die DDR-Oberen an die Runden Tische. In Dresden gab es
einen solchen Runden Tisch nicht. Warum das so war, erzählt Frank
Richter, damals einer der exponiertesten Akteure und Mitbegründer
der Gruppe der 20, im Gespräch mit den Dresdner Stadtteilzeitungen.
Heute ist er Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Der Herbst ‘89, seine Auswirkungen und was heute wirkt. Das
Gespräch führte Steffen Möller.
 Herr Richter, der Tag des Mauerfalls jährt sich zum 25. Mal.
Wie haben Sie persönlich diesen
Tag erlebt?
Ich habe von der Tatsache, dass
die Berliner Mauer gefallen ist,
erst am 10. November erfahren.
Wahrscheinlich war ich dienstlich unterwegs, ich kann es heute
nicht mehr genau sagen. Die Information und damit die Freude
kam bei mir also erst einen Tag
später an. Mir war wohl klar,
dass die DDR in vielerlei Hinsicht an ihr Ende kommen würde
oder bereits am Ende war. Aber
dass Mauer und Grenzregime so
schnell fallen und sich die Möglichkeit der Wiedervereinigung
ergeben würde, habe ich tatsächlich nicht absehen können.
 Wie ordnen Sie die Gruppe der
20 in den historischen Kontext ein?
Die Gruppe der 20 ist ein Unikat
für die Stadt Dresden und darüber
hinaus. Das betrifft sowohl ihre
Entstehung aber auch ihre Funktion. Sie wurde ja bereits Ende Oktober 1989 als basisdemokratische
Fraktion von der Stadtverordnetenversammlung Dresden anerkannt, mit Rederecht aber ohne
Stimmrecht. Sie ist aus einer Demonstration heraus entstanden,
auf der Straße, und erfüllte genau
die Funktion, die in anderen Orten und Städten von den Runden
Tischen wahrgenommen wurde.
Die Gruppe der 20 war im Kontext
der friedlichen Revolution auch
deshalb eine Besonderheit, weil sie
bereits am 8. Oktober gegründet
wurde. Schon am Vormittag des
9. Oktober verhandelte der damalige Oberbürgermeister Wolfgang
Berghofer mit den Mitgliedern der
Gruppe im Dresdner Rathaus. Am
Abend des Tages wurden die Ergebnisse dieser Gespräche in vier
Dresdner Kirchen bekannt gegeben. 40.000 Menschen kamen damals zusammen. Wir Dresdner
sollten Wert darauf legen, dass
die friedliche Revolution in dieser
Stadt schon sehr früh Erfolge zeitigte, nämlich bereits am Abend
des 9. Oktobers, als in Dresden
die ersten Bürgerversammlungen
stattfanden, genau zu dem Zeitpunkt, als in Leipzig die 70.000
um den Ring zogen. In aller Regel aber sind sich die Historiker
einig, die Ereignisse in Leipzig als
den Durchbruch für die friedliche
Revolution zu werten. Das, was in
Dresden vor sich ging, aber war
nicht weniger bedeutsam.

Wie haben Sie Herrn Berghofer
als Verhandlungspartner erlebt?
Ich erinnere mich daran, dass er
uns gegenüber zum Ausdruck
bringen wollte, dass nicht nur
wir Mut bewiesen und ein großes Risiko eingingen. Gleiches
reklamierte Herr Berghofer für
sich, weil er als erster hochrangiger staatlicher Funktionär in der
DDR Verhandlungen mit Oppositionellen aufnahm. Ohne seine Verhandlungsbereitschaft wären die Demonstrationen fortan nicht friedlich verlaufen. Man
muss sich vor Augen führen, dass
es noch bis in die Abendstunden
des 8. Oktobers polizeiliche Gewalt gegen Demonstranten, Verhaftungen und Zuführungen gab.
Berghofers Entscheidung, mit den
Demonstranten zu reden und am
nächsten Tag die Gruppe der 20
zu empfangen, hatte die Situation in Dresden grundlegend verändert. Auf jeden Fall stelle ich
fest, dass er dazu beigetragen hat,
dass die Revolution in Dresden
friedlich wurde und auch friedlich blieb.
 Demokratische Mitbestim-
mung, Wahlfreiheit, Presseund Meinungsfreiheit waren
zentrale Themen im Herbst
1989. Was ist daraus geworden?
Am Abend des 8. Oktobers, als
die Gruppe der 20 auf der Prager
Straße gegründet wurde, sind uns
acht Forderungen aus der Menge zugerufen worden. Das waren
eben Wahlfreiheit, Pressefreiheit,
Demonstrationsfreiheit, die Zulassung des Neuen Forums, Reisefreiheit, die Einführung eines
zivilen Ersatzdienstes, die Freilassung der politischen Häft linge und die Forderung nach einem
friedlichen Dialog mit der Gesellschaft. Was damals auf der Straße
eingefordert wurde, ist innerhalb
kürzester Zeit Realität geworden.
Inwieweit diese Freiheiten heute auch genutzt werden, um unser demokratisches Gemeinwesen
mitzugestalten, steht auf einem
anderen Blatt.
Das komplette Interview
lesen Sie ab 17.11.2014 auf
www.dresdner-stadtteilzeitungen.de.
FÜR STIMMUNG SORGTEN die Kinder mit ihren Trommeln.
Foto: Pohl
Neubau für KILALOMA
(Fortsetzung von Seite 1)
Die Halle wird durch ihre vielfältige Nutzung zum Herzstück
der Schule. Sie wird u. a. als Mensa, als Veranstaltungsraum oder
Aula genutzt, hier können auch
Theater- oder Kinoaufführungen
stattfinden. Auf dem Dach lädt
eine begrünte Terrasse ein.
Der Niedrigenergiebau aus Kalksandstein und Beton wird behindertengerecht ausgestattet. So
sind u. a. ein Aufzug, extrabreite
Türen und eine Behindertentoilette vorgesehen.
Die Bauherren haben sich ein
sportliches Ziel gestellt: Im
nächsten Schuljahr 2015/16 soll
bereits in den neuen Räumen unterrichtet werden. Gestartet wird
dann mit drei jahresübergreifenden Gruppen und einer weiterführenden Gruppe Klasse 5. Platz
ist für 120 Schüler, die dann nach
dem Leitsatz von Maria Montessori „Hilf mir, es selbst zu tun!“
lernen. Die Anzahl der Pädagogen
wird sich auf 12 verdoppeln.
Ist die neue Schule bezogen, wird
die alte abgerissen. Dann wird
Platz für einen großzügigen grünen Schulhof mit Garten.
Kontakt: 2050100
www.kilaloma.de
Adventsausstellung
am Dienstag, 25. November 2014
ab 14.00 Uhr
Gartenbau Müller GbR
Pirnaer Landstraße 111 • 01257 Dresden
Telefon (0351) 2 03 78 94 • Telefax (0351) 2 02 53 51
(Fortsetzung von Seite 4)
In der aufgeheizten Atmosphäre
hatten es die Ortsbeiräte schwer,
die für Verständnis für die Unterbringung der Flüchtlinge angesichts der Krisenherde in der
Welt warben. Das Netzwerk
„Laubegast ist bunt“ signalisierte seine Unterstützung für die
Asylsuchenden. Kristina Winkler, Integrations- und Ausländerbeauft ragte der Stadt, informierte, dass lediglich 0,4 Prozent der Bevölkerung in Dresden Asylsuchende sind. Als sie
über die Bemühungen zur Integration, auf Deutschkurse und
Beschäft igungsangebote
hinwies, wollte das kaum einer hören.
 Einwohnerversammlung
gefordert
Der größte Vorwurf an die
Stadt: Die Ängste der Anwohner
werden nicht ernst genommen,
die Bedenken werden nicht ausgeräumt, es scheint alles schon
beschlossen zu sein. Aber: Das
letzte Wort in der Sache hat der
Stadtrat, der am 11. Dezember
darüber entscheidet. Zuvor gibt
es noch einen Runden Tisch am
13. November und ein Bürgergespräch mit Sozialbürgermeister
Martin Seidel am 24. November.
Auch in Leuben soll jetzt noch
einmal eine Einwohnerversammlung zu dem Thema stattfi nden, bevor der Stadtrat entscheidet. Das beschloss der
Ortsbeirat nach fast dreistündiger Debatte. Erst nach der Veranstaltung wird auch er ein Votum zu dem Maßnahmeplan abgeben.
(C. Pohl)
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Floristik für alle Anlässe im Gartenbaubetrieb Müller
Noch leuchten in der Gärtnerei die Chrysanthemen
herbstlich gelb, orange und rostrost, doch Andreas und Eberhard Müller haben schon die Vorweihnachtszeit fest im Blick. Am 25. November wird sie
mit der traditionellen Adventsausstellung in ihrem
Gartenbaubetrieb an der Pirnaer Landstraße 111
eröff net. Dann duftet es im Verkaufsgewächshaus
nach Tanne, weihnachtlich geschmückte Kränze
und Gestecke stimmen auf die besinnliche Zeit ein.
Weihnachtslieder erklingen und auch die Modelleisenbahn dreht wieder ihre Runden. „Viele unserer Stammkunden warten schon darauf, dann geht
für sie die Vorweihnachtszeit so richtig los“, sagt
Eberhard Müller. Er kommt aus einer traditionsreichen Gärtnerfamilie: 1902 baute sein Großvater
Gustav Fischer hier in Leuben seine Gärtnerei auf,
nachdem dessen Vater die Gärtnerei in Striesen aus
Platzgründen aufgeben musste. Nachfolger wurde 1934 Johannes Fischer. Nach dessen Tod übernahm 1970 die Gärtnerische Produktionsgenossenschaft „Weißer Flieder“ (später GPG Floradres) den
Privatbetrieb. Eberhard Müller studierte zunächst
Maschinenbau. 1970 überwog dann doch die Liebe zur Gärtnerei, die er von Kindesbeinen an erfahren hatte: Er schulte um, machte seinen Meister im
Bereich Zierpflanzen und arbeitete in der Gärtnerei
seiner Schwiegereltern (Gärtnerei Willkomm). Mit
ANDREAS MÜLLER FOLGT der Gärtnertradition der Familie.
der Wende 1990 ergab sich dann die Chance, die Familiengärtnerei in eigene Hände zu nehmen. Kurz
darauf entstand das neue Verkaufsgewächshaus,
weitere Gewächshäuser folgten. Seit 1997 arbeitet
Sohn Andreas, der Gartenbautechniker, mit, 2013
übernahm er die Leitung des Betriebs. Spezialisiert
haben sich Müllers auf Beet- und Balkonpflanzen,
über 120 Sorten werden selbst produziert. Fast alles,
was hier verkauft wird, wird selbst angezogen. Für
alle Gelegenheiten und Anlässe gibt es die passende Floristik, ob zum Geburtstag, zur Hochzeit oder
zur Trauerfeier. Dafür sorgen die Frau von Andreas,
seine Schwester und drei Floristinnen.
www.gaertnerei-dresden.de
Vorweihnachtszeit
6
Virtueller Adventskalender
Dresdner Stadtteilzeitung
Botschafterin für Dresdner Stollen
Adventskalender. Wir laden Sie
ab 1. Dezember ein und versprechen an ausgewählten Tagen ein
kleines Geschenk. Das kann z. B.
eine Freikarte für eine Veranstaltung sein, ein Buch oder ein Gutschein. Unter allen Bewerbern
wählen wir einen Glücklichen aus
und benachrichtigen ihn über EMail oder per Telefon. Die genauen Teilnahmebedingungen fi nden
Sie auf unserer Internetseite. Vielleicht können wir Sie schon bald
benachrichtigen?
(C. Pohl)
Wann ist denn nun endlich Weihnachten? Ganz einfach, wenn alle
24 Türchen im Adventskalender
geöff net sind! Los geht es natürlich am 1. Dezember. Vor allem
die Kinder sind neugierig, was
sich hinter den Türchen verbirgt.
Aber auch die Erwachsenen mögen Überraschungen. Und deshalb haben auch wir uns etwas für
Sie ausgedacht. Schauen Sie auf
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„GUTEN APPETIT“ WÜNSCHT Stollenmädchen Luise Fischer.
Foto: Möller
Ein Jahr lang wird Luise Fischer
Dresdens wohl bekannteste Marke in aller Welt präsentieren. Der
Schutzverband Dresdner Stollen
e.V. kürte sie zum 20. Stollenmädchen. Die 17-jährige Luise absolviert ihre Ausbildung zur Konditorin in der Bäckerei und Konditorei Hinkel in Niedersedlitz.
Am 16. Oktober stellte sie sich der
Öffentlichkeit vor. Eine von vier
Pferden gezogene Riesenstollenkutsche brachte sie zum Glockenspielpavillon des Dresdner Zwingers. Rund 40 Termine stehen in
ihrem Kalender, darunter das
Stollenfest am 6. Dezember auf
dem Striezelmarkt.
(m-r.)
Weihnachtsmarkt am Elbhang
LASSEN SIE SICH auf unserer Webseite überraschen.
Grafik: © SV SAXONIA Verlag GmbH
„Besingliche“ Weihnachten
Zu einem weihnachtlichen Konzert laden das Singphonique Ensemble Dresden & Mitglieder des Philharmonischen Kinderchors
Dresden am 29. November in die JohannStadthalle, Holbeinstraße 68, ein. Es erklingen ab 15.30 Uhr besinnliche Lieder von Bach
bis Humperdinck. (StZ)
www.johannstadthalle.de
Manege frei!
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Familien-Spaß beim 19. Dresdner Weihnachts-Circus
Loschwitz. Einer der schönsten
Dresdner Weihnachtsmärkte öffnet am Nikolaustag in der Friedrich-Wieck-Straße in Loschwitz.
Nach dem traditionellen Stollenanschnitt präsentieren sich über
30 Kunsthandwerker und Künstler mit ganz eigener künstlerischer Handschrift. Angeboten
werden u.a. Grafiken, Porzellan,
bemalte Holzfiguren.
Der neue Veranstaltungspartner Kultur- und Kunstverein
Alte Feuerwache Loschwitz e.V.
sorgt bis zum 21. Dezember mit
Sonderöffnungszeiten, freiem Galerieeintritt und verschiedenen
Veranstaltungen für ein stimmungsvolles Programm. Zudem
lädt die Keramikwerkstatt zum
Töpfern ein (samstags 17–19 Uhr)
und der Verein Buchkinder Dresden zum Basteln von Karten.
Weihnachtliche Weisen erklingen u.a. am 6. Dezember, 16 Uhr
und 18 Uhr, bei den Chorkonzerten, am 7. Dezember, 16 Uhr, singen die Kinder Weihnachtslieder
und 18 Uhr spielt das Bläserquartett des Musikvereins Dresden 71
Das besondere Geschenk
Adventsmusik. Ein besonderer
Anziehungspunkt wird die neue
Weihnachtskrippe am JosephHerrmann-Denkmal werden, die
der Holzgestalter Klaus Wiechmann eigens für Kinder schuf.
Zur Eöffnung am 6. Dezember,
13 Uhr, spielt vom neu sanierten Schlauchturm der Alten Feuerwache Loschwitz der ElbhangPosaunenchor. Der Weihnachtsmarkt ist wochentags ab 13 Uhr
geöffnet, am Wochenende bereits
ab 11 Uhr.
(M. Neumann)
www.elbhangfest.de
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Mehr als ein Bildband
„Das Dresdner Brunnenbuch“
ist die erste umfassende Dokumentation über Dresdner Brunnen und ihre Geschichte. Sie enthält Details zur Entstehung, zur
Rekonstruktion und zu Standorten von Brunnen bis zum Ende
des 19. Jahrhunderts. Zahlreiche
Abbildungen ergänzen das informative und repräsentative Nachschlagewerk, das nicht nur Geschichtsinteressierte anspricht.
CARMEN ZANDER MIT einem ihrer Tiger.
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17. Dezember bis 4. Januar lädt der
19. Dresdner Weihnachts-Circus
auf den Volksfestplatz Pieschener Allee. Insgesamt sind 36 Vorstellungen jeweils 15 Uhr und
19.30 Uhr zu erleben. „Wir versprechen wieder das beste Zirkusevent des Jahres“, so Zirkusdirektor Mario Müller-Milano, „eine
neue, bunte Mischung von international ausgezeichneten Artisten
und seriösen Tierdressuren.“
Rund 40 Künstler aus zehn Ländern sorgen für viele Facetten wie
Messerwurf und halsbrecherische
Fahrrad-Stunts, wilde Dschigiten-Reiterei und eine anmutige
Pferdedressur, eine lustige Seelöwen- und eine harmonische Tigernummer, verrückte Motorradfahrten in einer riesigen Kugel, rekordverdächtige Jonglage und ein
Foto: Weihnachts-Circus
anmutiges Luftballett. „Auf vielfachen Wunsch kleiner und großer Fans gibt es ein Wiedersehen
mit Clown Totti.“ Der musikalische und immerfort stolpernde
Tollpatsch hatte sich vor zwei Jahren sofort ins Herz des Dresdner
Publikums gespielt und kommt
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Dresden. Begleitet werden die
Akteure in der Manege von einer 15-köpfigen Zirkuskapelle,
die jeden Titel live spielen wird –
heute eine Seltenheit im Zirkus.
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60 Stellen in Dresden abgegeben
werden. Sie werden u.a. bei der
Volkssolidarität, im Zoo, im Kinderladen Bambini, Tolkewitzer
Straße, sowie in vielen Apotheken
entgegengenommen. Sie werden
vor Weihnachten von Kirchgemeinden an bedürftige Kinder in
Osteuropa verteilt. Bis zum Ende
der Sammelaktion hofft der Verein „Geschenke der Hoffnung“, der
in 20 Ländern tätig ist, auf rund
500.000 Geschenkpäckchen. (StZ)
www.weihnachten-im-schuhkarton.org
Kultur | Kunst
Dresdner Stadtteilzeitung
7
Mittlerin zwischen Kunst und Leben
„Der Flugwille des Menschen“
Vor 30 Jahren übernahm Karin Weber die Galerie Mitte
Brunnen am Studentenheim Güntzstraße saniert
Von Christine Pohl
„Phönix, was sagst Du?“ heißt die
aktuelle Jubiläumsausstellung in
der Galerie Mitte. Vor zwanzig
Jahren nahm Kunstwissenschaftlerin Karin Weber die Galerie in
ihre eigenen Hände, nach dem sie
diese bereits 10 Jahre lang leitete. 48 Künstlerinnen und Künstler präsentieren derzeit ihre Werke – gute Bekannte, die Karin
Weber seit langem begleitet, und
Neu-Entdeckungen.
Malereien, Grafi ken, Objekte, Collagen,
Zeichnungen, Grafi ken und Fotografien wechseln einander ab.
Zu jedem Künstler fällt ihr eine
Geschichte ein: Mit Tanja Zimmermann ist sie in Rostock zur
Schule gegangen, Olaf Pflug ist
ihr als Stipendiat der Philip-Moris-Kunststiftung in guter Erinnerung, Christoph Winkler, der
schon mehrfach in der Galerie
ausstellte und dessen hochbetagter Vater die erste Ausstellung in
den neuen Räumen der Galerie
Mitte in der Striesener Straße 49
gestaltete. Gregor Kunz zeigt Collagen. „Er hat sich den Titel für
die Jubiläumsausstellung ausgedacht“, sagt Karin Weber. Bilder
in Wachsmaltechnik von Eveline
Jahn „eine Neuentdeckung“, Arbeiten von Angela Hampel „wir
kennen uns seit 1984“ und Inge
Thiess-Böttner, deren Nachlass
die Galerie verwaltet, und, und,
und. Angela Hampel hat ihr eine
Text-Foto-Collage zur Vernissage am 18. September geschenkt:
…ist eine charismatische Unruhestifterin, …arbeitet mit
beherzter Kraft
und ungezügeltem Enthusiasmus, …bekennt
sich zu Schönheit und zu
Kunst als Waffe“
ist zu lesen. Damit hat sie Worte zurückgegeben, mit denen
Karin
Weber
bei verschiedenen Anlässen die
Künstlerin selbst
chara kterisiert
hatte. „Das hat
mich sehr be- KARIN WEBER UND ihr Porträt: 2013 malte Michele CyFoto: Pohl
rührt“, gesteht ranka die Galeristin.
die 54-Jährige,
die ihre Jubiläums-Ausstellung sich als Mittlerin zwischen Kunst
nicht selbst eröff nen konnte, da und Leben. Sie arbeitet bundessie im Krankenhaus lag.
weit u. a. als Referentin, Lauda1979 war die Galerie für zeit- torin, Kuratorin. Kürzlich gestalgenössische Kunst als Stadtbe- tete sie die 1. gemeinsame Auszirksgalerie entstanden, fünf Jah- stellung des Kulturraums Erzgere später, nach ihrem Studium birge-Mittelsachsen auf Schloss
in Polen und Leipzig, übernahm Augustusburg. Auch die „Blaue
Karin Weber die Einrichtung, die Strömung“ des Neuen Sächsidamals noch am Fetscherplatz 7 schen Kunstvereins im „Kunstihr Domizil hatte. Sie ist Mitbe- raum Dresden“, die seit dem
gründerin der Dresdner Sezessi- 8. November zu sehen ist, trägt
on 89, der ersten Vereinigung frei ihre Handschrift. Seit 15 Jahren
künstlerisch tätiger Frauen in ist sie mit diesem Verein eng verder sächsischen Kunstgeschich- bunden, seit 2009 leitet sie deste. 1991 folgte die Privatisierung sen Geschäftsstelle. Als nächstes
der Galerie. Drei Jahre später freut sie sich darauf, auch im polnahm die couragierte Kunstex- nischen Wroclaw eine Fotoauspertin als Inhaberin das Zepter stellung kuratieren zu dürfen.
„Phönix, was sagst Du?“ wurde
in die Hand. Von klein auf wollbis zum 29. November verlängert.
te sie Künstlerin werden, heute
Galerie Mitte, Striesener Straße 49
bietet sie Künstlern ein Podium
www.galerie-mitte.de
für ihre Arbeiten und versteht
Dresden ist um ein saniertes
Denkmal reicher: Kurz vor der
Winterpause sprudelte der Brunnen „Der Flugwille des Menschen“ wieder. Am 15. Oktober
weihte Bürgermeister Dirk Hilbert in Anwesenheit vieler Gäste das Wasserspiel auf der Grünfläche
Güntzstraße/Striesener
Straße ein. Dabei dankte er auch
den Elbeflugzeugwerken, der
Wohnheim Güntzstraße Dresden GmbH und der Rentnerin
Helga Mudra aus Pirna für ihre
Spende. Helga Mudra engagiert
sich schon seit Jahren für Dresdner Brunnen und setzt dabei eine
Tradition fort, die ihr inzwischen verstorbener Mann einst
begründete. 4.000 Euro wurden
für den Brunnen gespendet, dessen Planung und Restaurierung
260.000 Euro kostete.
„Durch die Sanierung des Brunnes ist ein besonderes Highlight
auf dieser Rasenfläche geschaffen worden, das viele Dresdner
und Besucher der Stadt anlocken
wird“, freute sich Dirk Hilbert.
Max Lachnit schuf den Brunnen
von 1956 bis 1957, Bildhauer Werner Hempel setzte die Idee des
Künstlers um. Mann und Frau,
die dem Himmel entgegenstreben, symbolisieren den „Flugwillen des Menschen“. Umgeben
ist die Plastik von einem nierenförmig geschwungenen Wasserbecken mit acht Wasserstrahlen. Der Brunnen war nur wenige Jahre in Betrieb und verfiel mit
der Zeit. Im Oktober 2013 begannen Steinmetze, Bildhauer und
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DER BRUNNEN SPRUDELTE nach seiner Einweihung nur kurz, über
Winter wird das Wasser abgestellt.
Foto: Hänsch
Wassertechniker mit der Sanierung. Das Wasserbecken musste
komplett zurückgebaut und wieder aufgebaut werden. Der Brunnenrand und der im Becken befindliche Schweif aus Sandstein
konnten erhalten und nach ihrer
Restaurierung wieder eingebaut
werden. Die schadhafte Skulptur
wurde denkmalgerecht restauriert. Der Wasser- und Stromanschluss sowie die Einbindung in
die Kanalisation mussten vollständig erneuert werden. Mit
dem Brunnen ist auch die Grünfläche drum herum verschönert
worden: Sträucher wurden angepflanzt und zwei Bänke laden
zum Verweilen ein.
Besonders stimmungsvoll wirkt
der Brunnen in den Abendstunden, wenn die acht Wasserfontänen beleuchtet und die Sandstein-Plastik angestrahlt wird.
Vorgesehen ist das jeweils von 19
bis 23 Uhr, allerdings konnte das
in diesem Jahr nur gut zwei Wochen besichtigt werden. Dann ist
wie für die meisten Brunnen der
Stadt erst einmal „Winter-Pause“. Ab Frühjahr heißt es wieder
„Wasser marsch“.
(C. Pohl)
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28.11.2014 URST: THOMAS NICOLAI Comedy-Satire-Parodie
30.11.2014 THOMAS STELZER Gospel-Crew
05.12.2014 COMEDY-LOUNGE mit Vicki Vomit und Gästen
10.12.2014 KABARETT Das Spöttertrio
14.12.2014 H. C. SCHMIDT Russische Märchen mit Überraschungen
30.01.2015 DER FÜRST DER FINSTERNIS Zauberhafte Comedy
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Wer kennt sie nicht (mehr)? Die
Hexe Baba Jaga. Der Hirsch mit
dem goldenen Geweih oder Väterchen Frost?! Sie alle werden
am 3. Adventssonntag (14.12.)
zwischen Kaffeezeit und Abendbrot durch H. C. Schmidt wieder
lebendig. Eine Lesung, ein bisschen Musik und eine hexenartige Überraschung warten auf
kleine und große Gäste erstmals
im Salzstollen – also in frischer,
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Rasen statt Trafohäuschen
Anita Doney: „Brühlsche Terrasse“. Repro: RF
Leuben. Noch bis zum 28. November ist im Rathaus Leuben,
Hertzstraße 23, die Ausstellung
„Dresdner Aquarelle“ zu sehen.
Entstanden sind die Arbeiten im
Aquarellkurs des Tapetenwechsel
präsentiert:
Apotheke
Niedersedlitz erkennt
Mineralstoffmangel
Zn
Die stillgelegte Trafostation an
der Tiroler Straße gibt es seit
Ende Oktober nicht mehr. Die
bisher mit Betonflächen und Asphalt versiegelten Flächen zwischen der Leubener Straße und
Am Fuchsbau werden im Auftrag des Umweltamtes der Stadt
mit Mutterboden aufgefüllt.
Hier soll später Rasen sprießen.
Die Kosten der Revitalisierung,
zu der auch die Errichtung von
drei Eidechsendämmen gehört, belaufen sich auf etwa
80.000 Euro, welche zu 90 Prozent durch den Freistaat Sachsen
Foto: Ziegner
aus seinem Förderprogramm für
die Revitalisierung von Brachflächen übernommen werden.
Die Maßnahme ist gleichzeitig
Teil des Hochwasserschutzes am
Altelbarm in Laubegast. Der geplante Damm soll später parallel zur Tiroler Straße quer über
das jetzige Baufeld verlaufen und
die dahinter liegenden Wohngebiete vor Überflutung schützen.
Für die geschützten Tiere, Zauneidechsen und die bisher in der
Trafostation hausenden Fledermäuse, wurden neue Behausungen gefunden. (G.Z.)
Familienzentrum „Tapetenwechsel“
Kontakt: Tel.: 21359984
Leistungen für
Pflegebedürftige
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Vorbereitungsarbeiten für den Hochwasserschutz. e. V. unter der Leitung von Anita Doney. Gemalt wurden sie von
Hobbymalern im Alter von 17 bis
78 Jahren. Alle Mitglieder vereint
die Begeisterung am Malen und
Zeichnen als Freizeitbeschäftigung. Die große Ausstellung bietet einen Querschnitt durch dieses Schaffen und zeigt bekannte
und weniger bekannte Ansichten von Dresdner Kirchen, Parks,
Gebäuden und natürlich auch
Landschaften. Wenn man die Bilder betrachtet, fragt man sich angesichts der Qualität: Haben hier
wirklich Laien gemalt? (LZ/RF)
K
Mg
Ca
Na
Bitte vereinbaren Sie Ihren
persönlichen
Termin!
Magnesiummangel? Belastung
mit Schadstoffen? Haarausfall?
Am Montag, den 17.11.2014 dreht sich bei uns alles um
die Haarmineralstoffanalyse. Zu wenig Mineralstoffe und
Spurenelemente oder Schwermetallbelastungen führen
zu Befindlichkeitsstörungen und unspezifischen, aber
markanten Symptomen.
Antwort auf diese und weitere Fragen gibt Frau Ross,
Präventologin aus Nürnberg sowie unser Team an diesem
Beratungstag.
Wir freuen uns auf Sie!
Auf Beschluss der Bundesregierung tritt am 1. Januar 2015 das
erste Pflegestärkungsgesetz in
Kraft. Damit sollen die Leistungen
für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen spürbar ausgeweitet und
die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen erhöht werden.
Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz soll die bisherige Unterscheidung zwischen Pflegebedürftigen mit körperlichen Einschränkungen und Demenzkranken wegfallen. Im Zentrum steht
der individuelle Bedarf jedes Einzelnen. Das bedeutet, dass die
Pflegeversicherung auf eine neue
Grundlage gestellt wird. Für viele Leistungen gibt es jetzt mehr
Geld – ob für die häusliche Pflege, Pflegesachleistungen, Kurzzeitpflege oder für Hilfsmittel. Damit
verbunden sind höhere Beiträge. In
zwei Schritten werden die Beiträge für die Pflegeversicherung um
insgesamt 0,5 Beitragssatzpunkte
angehoben. Dadurch stehen fünf
Milliarden Euro mehr pro Jahr für
Verbesserungen zur Verfügung.
1,2 Milliarden Euro fließen in einen Pflegevorsorgefonds. Insgesamt können die Leistungen aus
der Pflegeversicherung um 20 Prozent erhöht werden. (StZ)
www.bmg.bund.de
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Seele and Geist
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