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FORTSCHRITTSBERICHT DER HHU
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Universitätsstraße 1
40225 Düsseldorf
www.hhu.de
2014
Rektorat der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
FORTSCHRITTSBERICHT DER HHU
2014
Rektorat der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis5
Vorwort des Rektors7
I. HHU Chronologie 2008 – 20149
II. Zentrale Ziele17
Die Lehruniversität
Die Forschungsuniversität
Die Graduiertenuniversität
Die Gründeruniversität
Universität und Gesellschaft
Internationale Universität
Chancengerechte Universität
Infrastruktur der Campusuniversität
18
24
28
32
36
40
44
50
III. Ziele der Fakultäten57
Medizinische Fakultät
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Philosophische Fakultät
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Juristische Fakultät
IV. Statistischer Anhang
58
66
74
82
90
101
Abkürzungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
BaFFL
Bereitstellung adäquater Flächen für Forschung und Lehre
BioSC
Bioeconomy Science Center
BLB Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
BMFZ
Biologisch-Medizinisches Forschungszentrum
BMWi
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
CEDUS
Center for Entrepreneurship Düsseldorf
CEPLAS
Cluster of Excellence on Plant Sciences
DFG
Deutsche Forschungsgemeinschaft
DICE
Düsseldorf Institute for Competition Economics
DIWA Düsseldorfer Innovations- und Wissenschaftsagentur GmbH
EB
Entwicklungsbereich
ERC
European Research Council
EU
Europäische Union
EUPro EU Project Office der HHU Düsseldorf und FH Düsseldorf
FB
Förderbereich
FfE
Fit for Excellence
FH Fachhochschule
GFFU
Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität
GG
Grundgesetz
HdU
Haus der Universität
HeRA
Heine Research Academies
HEP Hochschulentwicklungsplan
HG
Hochschulgesetz
HHU Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
HKoP Hochschulbaukonsolidierungsprogramm
HMoP Hochschulmodernisierungsprogramm
HSEPHochschulstandortentwicklungsplanung
HSPHochschulpakt
iGRAD interdisciplinary Graduate Research Academy
iQu
integrierte Qualitätsoffensive in Lehre und Studium
IUF
Institut für Umweltmedizinische Forschung
KUBUS Karriere und Berufsorientierung und Studium
LEKLiegenschaftsenergiekonzept
medRSD
Medical Research School Düsseldorf
NRW Nordrhein-Westfalen
O.A.S.E.
Ort des Austauschs, des Studiums und der Entwicklung
PB
Profilbereich
PCB
Polychlorierte Biphenyle
philGRAD
Graduiertenakademie der Philosophischen Fakultät
QVMQualitätsverbesserungsmittel
SFF
Strategischer ForschungsFonds
SSC
Studierenden Service Center
TTHU Technologietransfer Heinrich-Heine-Universität GmbH
UKD
Universitätsklinikum Düsseldorf
ULB
Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf
WE Wissenschaftliche Einheit
ZIM Zentrum für Informations- und Medientechnologie
ZLV
Ziel- und Leistungsvereinbarung
ZSL Zentrum für Synthetische Lebenswissenschaften
ZSL-BauZSL-Bauprojekt
ZSL-WE
ZSL-Wissenschaftliche Einrichtung
ZUV Zentrale Universitätsverwaltung
5
6
Das Rektorat
Prof. Dr. Axel Buchner, Prorektor für Hochschulmanagement und Internationales
Prof. Dr. Alfons Schnitzler, Prorektor für Strukturentwicklung
Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper, Rektor
Prof. Dr. Ricarda Bauschke-Hartung, Prorektorin für Studienqualität und Gleichstellung
Dr. Martin Goch, Kanzler
Prof. Dr. Lutz Schmitt, Prorektor für Forschung und Innovation
[von links nach rechts]
7
Vorwort des Rektors
Zum Ende seiner Amtszeit (2008 bis 2014) legt das Rektorat unter meiner Leitung den „Fortschrittsbericht 2014“ vor, in dem der aktuelle Entwicklungsstand der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
dargestellt wird. Die HHU ist eine noch junge Universität, die im kommenden Jahr ihren 50. Gründungstag feiern wird.
In den Jahren 2009 und 2010 hat sie unter Beteiligung aller Gremien intensiv über ihre zukünftige Entwicklung und ihre zentralen strategischen Ziele diskutiert und sich dann im Jahr 2011 erstmalig einen
„Hochschulentwicklungsplan“ gegeben. Dieser Plan wurde seitdem konsequent umgesetzt.
Die HHU hat sich als Lehruniversität erfolgreich den Herausforderungen stark steigender Studierendenzahlen gestellt, als Forschungsuniversität durch Einwerbung des Exzellenzclusters CEPLAS unter
den Gewinnern der Exzellenzinitiative positioniert und als Graduiertenuniversität die Förderung des
wissenschaftlichen Nachwuchses vorangetrieben. Zusammen mit der Wirtschaft in der Region und
der Stadt hat sie sich als Gründeruniversität profiliert. Mit dem neueröffneten „Haus der Universität“
hat die HHU überdies einen neuen Magneten für den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern
geschaffen und damit Universität und Gesellschaft einander nähergebracht. Als Internationale Universität engagiert sie sich nachdrücklich für ihre ausländischen Studierenden sowie Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Für die Diversität ihrer Studierenden und Beschäftigten, insbesondere
die Gleichstellung von Frau und Mann, hat die HHU als Chancengerechte Universität umfangreiche
Programme entwickelt, die unter anderem von der DFG ausgezeichnet wurden. In der Professorenschaft wurde mit großem Erfolg ein Generationenwechsel vollzogen. Seit 2008 wurden fast die Hälfte
aller Professuren neu besetzt.
Eine langfristige Aufgabe wird die dringend erforderliche Erneuerung der baulichen Infrastruktur
der Campusuniversität bleiben, die wesentlich zum erfolgreichen Betrieb der HHU beiträgt. Hierfür
wurden die notwendigen Weichen gestellt und Neubauvorhaben in Höhe von rund 200 Millionen Euro
bereits vollzogen oder initiiert.
Das Rektorat dankt allen Mitgliedern und Angehörigen der Universität für ihre Tatkraft und Kreativität
und wünscht ein erfolgreiches Jubiläumsjahr 2015!
Für das Rektorat 2008 bis 2014:
Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper
Rektor
I. HHU Chronologie
2008 – 2014
HHU Chronologie ■ 2008 - 2009
10
2008
November
Amtsantritt Rektorat Piper mit Prorektoren für Studium und Lehre (von Alemann, 2009-2012), Forschung und Innovation (Schmitt, 2009-2014), Strukturentwicklung (Pfeffer, 2009-2012) sowie Hochschulmanagement und Internationales (Buchner, 2009-2014)
April
Einrichtung des COMEBACK-Programms
Mai
Eröffnung „Studierenden Service Center“ (SSC) in Geb. 16.11
Juni
Hochschulpakt II (HSP II)
2009
Juli
Interdisciplinary Graduate and Research Academy Düsseldorf (iGRAD), Graduiertenakademie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen
Fakultät
August
Gründung des Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE)
Stipendienprogramm „Chancen nutzen“
November
Einrichtung des Strategischen ForschungsFonds (SFF)
Dezember
Neues Corporate Design der HHU
Rektoratsprogramm „Fit for Excellence“ (FfE)
WiSe 09 /10 Studiengang „European Studies“ für Studierende aus dem Nahen Osten
HHU Chronologie ■ 2010 - 2011
2010
Februar
Medical Research School (medRSD), Graduiertenakademie der
Medizinischen Fakultät
April
Heinrich-Heine-Gastprofessur von Joschka Fischer
Mai
Task Force Hochschulpakt zur Administration der HSP II-Mittel
Oktober
Düsseldorfer Universitätsrede: Hans-Dietrich Genscher
Gründung Bioeconomy Science Center (BioSC) – Aachen, Bonn,
Düsseldorf, Jülich
Einführung des „Tags der Lehre“
November
Einweihung des „oeconomicum“
Launch der Seite hhu.de im neuen Corporate Design
Dezember
Einführung hein@ward
WiSe 10 /11 Inbetriebnahme der ersten Ausbaustufe eines flächendeckenden WLAN mit 300 Zugangspunkten (Access Points)
Januar
Aufnahme des An-Instituts für Umweltmedizinische Forschung (IUF) in die Leibniz-Gemeinschaft
März
Exzellenzinitiative: Aufforderung zu zwei Vollanträgen
2011
11
12
HHU Chronologie ■ 2011
April
Campusweite Vereinheitlichung von Lehrveranstaltungszeiten
Erster „Girls’ Day“
Neuausrichtung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
Mai
Erste Re-Auditierung als familiengerechte Hochschule
Düsseldorfer Universitätsrede: Hans Küng
Juni
HHU in Wikipedia (deutsch)
Juli
Unterzeichnung der Hochschulvereinbarung NRW 2015: verlässliche Finanzierung der HHU auf Basis des Jahres 2010
SeptemberAlumni-Konzept
Oktober
Heinrich-Heine-Wirtschaftsprofessur von Hans-Werner Sinn
Programmstart für HHU-interne Graduiertenkollegs
November
Eröffnung „Ort des Austauschs, des Studiums und der Entwicklung“
(O.A.S.E.) der Medizinischen Fakultät
Neue Berufungsordnung der HHU
Dezember
Informationsplattform „PCB-Transparenz“
Berufungsleitfaden der HHU
Hochschulentwicklungsplan 2011 – 2015 „Life • Nature • Society“
Neue Stipendienprogramme, z.B. HHU High Potential Mobility Grants und HHU Family Mobility Grant
HHU Chronologie ■ 2012
2012
Januar
Unterzeichnung der Ziel- und Leistungsvereinbarungen IV (ZLV IV) mit dem MIWF
Erste „Wochen der Studienorientierung“
April
Bewilligung des Projekts „iQu – integrierte Qualitätsoffensive in Lehre
und Studium der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf“ aus dem Bund-Länder-Förderprogramm „Qualitätspakt Lehre“
Erster „Boys’ Day“
Juni
Erfolg in der Exzellenzinitiative: Cluster of Excellence on Plant Sciences (CEPLAS)
Juli
Amtswechsel: Prorektorat Strukturentwicklung (Schnitzler)
Heinrich-Heine-Wirtschaftsprofessur von René Obermann
Kodex zur Mitarbeiterführung
August
Internationalisierungsstrategie der HHU
September Amtswechsel und neues Prorektorat Studienqualität und Gleichstellung (Bauschke-Hartung)
Oktober
Gründung der Studierendenakademie
November
Heinrich-Heine-Gastprofessur von Karl Kardinal Lehmann
Dezember
philGrad, Graduiertenakademie der Philosophischen Fakultät
13
HHU Chronologie ■ 2013
14
2013
Januar
Zielvereinbarungen für die Lehre mit den Fakultäten
(Qualitätsentwicklungspläne im Rahmen von iQu)
Februar
Fall Schavan: Aberkennung des Doktorgrades durch die Philosophische Fakultät
März
Einrichtung der Stabsstelle „Gleichstellung, Familie, Diversity“
Regeln für die campusweite Lehrraumvergabe
Inbetriebnahme des neuen Supercomputers „HILBERT“
April
Empfehlung des Wissenschaftsrats zur Förderung des Forschungsgebäudes „Zentrum für Synthetische Lebenswissenschaften, ZSL“
(§91b GG)
Juni
Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards der DFG: HHU erreicht höchste Stufe
Grundsteinlegung für Neubau des SSC
Gründung der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung ZSL (§ 29,1 HG NRW)
Heine Research Academies (HeRA)
Juli
Einführung eines Verbundzertifikats für Tutorinnen und Tutoren
HHU-Mediathek
August
Erneuerung des „Total E-Quality“-Prädikats
September Eröffnung des „Haus der Universität“ (HdU) am Schadowplatz HHU Chronologie ■ 2013- 2014
Oktober
Neueröffnung des Hörsaalzentrums 3A-D
Erfolgreiche Aufnahme des „doppelten Abiturjahrgangs“
Start des Modellstudiengangs Medizin
November
Feierlicher Abschied des Kanzlers Pallme König (1991 – 2013)
Evaluation von Fit for Excellence und Zukunftssicherung
Nachhaltigkeitskonzept für CEPLAS
Februar
Dienstantritt von Dr. Martin Goch als neuer Kanzler der HHU
Podiumsdiskussion zum Hochschulzukunftsgesetz in der O.A.S.E.
März
Verwaltungsgericht Düsseldorf bestätigt Titelentzug im Fall Schavan
April
Düsseldorfer Universitätsrede: José Manuel Barroso
Mai
Unterzeichnung der Charta „Familie in der Hochschule“
Internationale Marketingstrategie
Wahl von Prof. Dr. Anja Steinbeck als neue Rektorin der HHU ab
November 2014
August
Zweite Re-Auditierung als familiengerechte Hochschule
Notenrechner zur Konversion ausländischer Studienleistungen
2014
September Grundsteinlegung für den Neubau Biowissenschaften
15
II. Zentrale Ziele
18
DIE LEHRUNIVERSITÄT
Zentrale Ziele ■ DIE LEHRUNIVERSITÄT
DIE LEHRUNIVERSITÄT
Lehre und Forschung bilden die wichtigsten Säulen einer Universität. Dauerhafte Kernaufgaben im Bereich der Lehre sind die berufliche Qualifizierung und individuelle Bildung der Studierenden. Die Rahmenbedingungen für die Lehre haben sich indes erheblich gewandelt: Die 2007 in Nordrhein-Westfalen eingeführten Studienbeiträge sind mit Wirkung zum Wintersemester 2011/12 wieder abgeschafft
worden. Und der „doppelte Abiturjahrgang“ hat in Verbindung mit dem Wegfall der Wehrpflicht
landesweit zu einem erheblichen Anstieg der Studierenden geführt.
Die HHU hat im Zeitraum vom Wintersemester 2008/09 bis zum Wintersemester 2013/14 die Zahl
ihrer Studierenden um rund 60 Prozent auf über 27.500 gesteigert. Mit Hilfe einer Reihe an strategischen Maßnahmen konnte sie diesen außerordentlichen Zuwachs erfolgreich bewältigen.
Die HHU setzt sich zum Ziel, ihren Studierenden auch weiterhin ein ebenso vielfältiges wie qualitativ
hochwertiges Studium anzubieten. Über 2.000 Lehrende in 80 Studiengängen tragen wesentlich zur
fachlichen Qualifizierung unserer Studierenden bei. Großen Wert hat die HHU darüber hinaus in den
vergangenen Jahren auf den konsequenten Ausbau und die Bündelung ihres Angebots im Bereich der
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen gelegt. Während hierbei die Studierendenakademie eine zentrale Rolle spielt, ist das Ziel des Studierenden Service Centers (SSC) die Optimierung der Betreuung der
Studierenden – und zwar über den gesamten „studentischen Lebenszyklus“ hinweg (von der Studienfachwahl bis zur Jobsuche). Die Voraussetzungen hierfür werden sich mit dem Neubau des SSC, der
voraussichtlich Anfang 2015 eröffnet werden wird, weiter verbessern.
Die HHU hat gute Aussichten, ihr Profil als „Lehruniversität“ weiter zu stärken. Nachdem sie in den
vergangenen Jahren große Erfolge im Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und
mehr Qualität in der Lehre („Qualitätspakt Lehre“) sowie im Deutschlandstipendien-Programm verzeichnen konnte, gilt der Fokus aktuell insbesondere der Erfüllung der Ziele im Hochschulpakt II, der
Steigerung der Kapazitäten in den Master-Studiengängen, dem Lehrraummanagement und der Weiterentwicklung der Studierendenakademie.
19
Zentrale Ziele ■ DIE LEHRUNIVERSITÄT
20
■ Hochschulpakt I/II
HHU investiert Mittel in zusätzliches Personal
und die Verbesserung der Infrastruktur
Angesichts des doppelten Abiturjahrgangs und
des Wegfalls des verpflichtenden Wehr- und Zivildienstes haben es sich Bund und Länder zum
Ziel gesetzt, angemessene Studienbedingungen
für die zusätzlichen Studienanfängerinnen und
-anfänger zu schaffen. Bereits während der Laufzeit des Hochschulpakts I (HSP I) in den Jahren
2007 bis 2010 hat die HHU ihre Vereinbarung
mit dem Land übererfüllt (Zielerreichungsgrad:
113 Prozent). Hierfür hat sie vom MIWF umfangreiche finanzielle Mittel erhalten – Mittel, die
vor allem in zusätzliches wissenschaftliches Personal für zulassungsbeschränkte und neue Studiengänge investiert wurden. Auch im aktuellen
Programm HSP 2020 (HSP II, Laufzeit 2011 bis
2015) hat das MIWF mit der HHU die jährliche
Aufnahme einer zusätzlichen Zahl an Studienanfängerinnen und -anfängern im 1. Hochschulsemester vereinbart.
Mit Blick auf HSP II und unter Berücksichtigung
der neuen Prognose der Kultusministerkonferenz
plant die HHU (inkl. Medizin) im Zeitraum von
2011 bis 2015 die Aufnahme von mindestens
19.219 Studienanfängerinnen und -anfängern.
Bislang (Stand: Studienjahr 2013) hat die HHU
13.906 Studienanfängerinnen und -anfänger aufgenommen. Damit ist das mit dem MIWF vereinbarte Ziel nach nur drei von fünf Jahren bereits
zu 72 Prozent erfüllt. Um den zusätzlichen Studierenden weiterhin bestmögliche Studienbedingungen zu bieten, hat die HHU zwischenzeitlich
20 neue Professuren und 220 neue Personalstellen – davon 168 im wissenschaftlichen Bereich
– eingerichtet. Zur Abdeckung des dadurch gestiegenen Raumbedarfs hat die HHU eine Reihe
von Maßnahmen ergriffen: So hat die Universität einen Interimshörsaal mit 600 Plätzen aus
HSP 2020 II-Mitteln errichten lassen und ihn im
Sommersemester 2012 in Betrieb genommen.
Außerdem wurden Programmmittel zur Modernisierung der Hörsäle 3A bis 3D mit über 1.300
Plätzen eingesetzt. Weitere Mittel werden für
den Bau des neuen Studierenden Service Centers
verwendet.
Bei den regelmäßigen Hochschulpakt-Monitoring-Gesprächen mit dem MIWF wurde der HHU
wiederholt (zuletzt am 22.4.2014) attestiert, dass
sie hervorragende Arbeit leiste. Dieser Erfolg basiert auch auf der Einrichtung einer „Task Force
Hochschulpakt“, die die Anträge der Fächer konstruktiv prüft und für das Rektorat mit einem klaren Entscheidungsvorschlag versieht. Zur erfolgreichen Umsetzung des HSP II-Programms trägt
weiterhin die Zusammenarbeit mit den Studiendekanen aller Fakultäten in der „AG Lehrraumplanung“ bei.
Es ist absehbar, dass die HHU auch die Ziele für
die Jahre 2014 bis 2015 erreichen oder übertreffen wird. Sollte sich herausstellen, dass der Bedarf an Lehrpersonal höher ist als angenommen,
wird die Universität wie in den vergangenen Jahren mit Sofortmaßnahmen reagieren. Darüber
hinaus bereitet sich die HHU auf den vom MIWF
bereits avisierten HSP III vor.
Zentrale Ziele ■ DIE LEHRUNIVERSITÄT
Germanistik“ als Pilotprojekt eingeführt. Das
Studium, in dem zwei Fächer zu jeweils gleichen
Anteilen studiert werden, soll HHU-Absolventinnen und -absolventen Vorteile gegenüber jenen
anderer Hochschulen verschaffen und beispielsweise die Aufnahme in ein interdisziplinäres Graduiertenkolleg erleichtern. Bei einem Erfolg des
Zweifach-Masters soll das Konzept auf andere
Fächer übertragen werden, so dass sich weitere
Kombinationsmöglichkeiten ergeben.
Die Anzahl der Master-Plätze wird zudem durch
die Beteiligung der HHU am Master-Programm
NRW ab Wintersemester 2014/15 steigen.
■ Master-Studiengänge
Kapazitätsausbau weit vor Plan
Der massive Ausbau der Studienplätze in den Bachelor- und Staatsexamensstudiengängen durch
den HSP I und II hat steigende Absolventenzahlen in diesen Studiengängen zur Folge. Ziel ist es
daher, an der HHU das Angebot an Master-Studienplätzen auszubauen. Dies geschieht insbesondere durch die Ausweitung der Kapazitäten
in vorhandenen Master-Studiengängen. Insgesamt soll das Angebot an Master-Studienplätzen
in der Regelstudienzeit von 1.205 im Studienjahr 2010/11 auf 2.160 im Studienjahr 2015/16
erhöht werden. Derzeit bietet die HHU 29 Master-Studiengänge an (ohne Weiterbildungsstudiengänge). Die Anzahl der Master-Studienplätze
in der Regelstudienzeit konnte im Studienjahr
2013/14 auf 2.104 gesteigert werden, so dass das
Ziel für das Jahr 2015 bereits jetzt annähernd
erreicht ist. Alle Master-Studiengänge verfügen
inzwischen über eine Aufnahmekapazität von
mindestens 20 Plätzen, die Auslastung ist von 74
auf 84 Prozent gestiegen. Die Zunahme der Auslastung wird sich absehbar im Wintersemester
2014/15 fortsetzen.
Die HHU wird ihr Master-Angebot weiter ausbauen. Der gemeinsame Master-Studiengang der
Juristischen und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät „Competition Law and Economics“
ist in Planung und soll nach erfolgreicher Besetzung der Verstärkungsprofessur „Bürgerliches
Recht und Europäisches Wirtschaftsrecht“ umgesetzt werden. An der Philosophischen Fakultät wird der Zweifach-Master „Geschichte und
■ Lehrraummanagement
Eine entscheidende Initiative zur Bewältigung
des doppelten Abiturjahrgangs
Der erhebliche Anstieg der Studierendenzahlen und der damit verbundene Personalausbau
haben den Flächen- und Raumbedarf der HHU
deutlich erhöht. Für das kommende Wintersemester sind ungeachtet des Unsicherheitsbereichs solcher Prognosen zwischen 27.500 und
30.000 Studierende zu erwarten. Mit Blick auf
das kommende Wintersemester ist insbesondere
unklar, wie viele Abiturientinnen und Abiturienten des letztjährigen doppelten Abiturjahrgangs
ihren Studienbeginn um ein Jahr verschoben haben und sich im Wintersemester 2014/15 um einen Studienplatz bewerben werden.
Die äußerst schwierige Situation im Bereich der
Hörsäle hat sich durch die Modernisierung der
Auditorien 3A bis 3D entspannt, die pünktlich
zum Beginn des Wintersemesters 2013/14 abgeschlossen werden konnte. Schwierigkeiten bereitet dagegen insbesondere die Tatsache, dass
einige Veranstaltungsräume aufgrund von Bauschadstoffen in den Altgebäuden nicht oder nur
eingeschränkt zur Verfügung stehen.
Folgende Maßnahmen trugen dazu bei, dass
bisher alle Lehrveranstaltungen wie vorgesehen stattfinden konnten:
1) Neuer Hörsaal: Aus Mitteln des HSP II errichtete die HHU einen Interimshörsaal mit
600 Plätzen, der seit dem Sommersemester
2012 in Betrieb ist.
21
22
Zentrale Ziele ■ DIE LEHRUNIVERSITÄT
2) Neue Veranstaltungszeiten: Durch eine
Neuordnung und Vereinheitlichung der Veranstaltungszeiten sowie die Aufnahme eines
zusätzlichen Zeitfensters pro Tag finden Lehrveranstaltungen nicht wie bisher in fünf, sondern in sechs Zeitfenstern statt. In der besonders wichtigen familienfreundlichen Zeit
zwischen 8:30 Uhr und 16:00 Uhr konnte die
HHU ihre Raumkapazitäten sogar um 33 Prozent steigern.
3)Neue Raumbuchungsregeln: Seit der Einführung verbindlicher und vor allem konsequent umgesetzter Regeln zur Raumbuchung
an der HHU konnte die Auslastung von Lehrveranstaltungsräumen optimiert werden. Die
Raumbuchungsregeln wurden zu Beginn des
Jahres 2014 weiter verbessert.
4) Kooperation mit den Fakultäten: Das Rektorat bindet die Studiendekane der Fakultäten durch die „AG Lehrraumplanung“ in strategische Überlegungen ein. Die AG bietet
gleichzeitig eine Plattform für die vertrauensvolle Kooperation der Fakultäten untereinander, die ein wichtiger Faktor für die effektive
Planung von Lehrveranstaltungen ist.
5)Raumtausch: Das Rektorat hat eine Raumtauschbörse eingerichtet und ermuntert die
Lehrenden jeweils zu Beginn eines Semesters, über- und unterausgelastete Lehrveranstaltungsräume mit anderen Lehrenden zu
tauschen. Dieser Raumtausch läuft reibungslos. Er wird durch eine verbesserte Planung
bei der Vergabe der Veranstaltungsräume seltener notwendig.
6)Belegungskontrolle: Der Prorektor für Hochschulmanagement und Internationales prüft
zu Beginn eines Semesters stichprobenartig
die Raumbelegung besonders stark ausgelasteter Lehrveranstaltungen und sorgt somit
für eine optimale Raumvergabe.
7) Veränderte Studiengangsorganisation: Betreuungsintensive Veranstaltungen wie z. B.
Praktika in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät werden vom Studienbeginn in höhere Semester verlegt, womit eine
Entlastung besonders knapper Laborraumressourcen möglich ist. Diese Maßnahme erfolgt
in Anbetracht der Tatsache, dass sich ein Teil
der Studierenden unmittelbar nach Beginn
ihres Studiums für ein anderes Studienfach
oder einen anderen Karriereweg entscheidet.
8) Zusätzliche Ressourcen: Durch die Einbindung früher dezentral verwalteter Räume in
das zentrale Raumbuchungssystem konnten
zusätzliche Raumreserven erschlossen werden.
In der „AG Lehrraumplanung“ wird – bisher
unter Leitung des Prorektors für Hochschulmanagement und Internationales – die erfolgreiche
Zusammenarbeit der Studiendekane unter Beteiligung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
des Zentrums für Informations- und Medientechnik sowie der Zentralen Universitätsverwaltung
bei der Lehrraumplanung fortgesetzt und weiter
vertieft. Insbesondere soll zukünftig die Planbarkeit der Raumvergabe im Interesse der Durchführung externer Veranstaltungen systematisch
erhöht werden.
Zentrale Ziele ■ DIE LEHRUNIVERSITÄT
■ Studierendenakademie
Ein passgenaues Angebot an Schlüsselqualifikationen soll HHU-Studierenden den Einstieg
ins Berufsleben erleichtern
Die Studierendenakademie ergänzt seit Ende
2012 das Studienangebot der einzelnen Fächer
um Schlüsselqualifikationen und weitere karriererelevante Kompetenzen. Sie bündelt verschiedene bereits existierende Aktivitäten und soll
durch eine neu geschaffene Dach- und Koordinationsstruktur die Fächer entlasten. Ziel der Studierendenakademie es, den Studierenden ihren
Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern und einen
Beitrag zur individuellen Persönlichkeitsbildung
zu leisten. Diese facettenreichen Aufgaben leisten fünf Abteilungen:
■ Die Abteilung „Zentrum Studium Univer-
sale“ lädt mit seinem Angebot Studierende
dazu ein, über den Tellerrand ihres Studienfaches zu schauen und die Grenzen ihrer
disziplinären Spezialisierung zu überwinden.
Vielfältige Veranstaltungen helfen dabei, bereits erworbenes Wissen neu zu interpretieren sowie neue Erkenntnisse zu gewinnen.
■ Die Abteilung „Studiengebiet Deutsch als
Fremdsprache“ bietet Deutschkurse auf allen Niveaustufen an und schafft eine wichtige
Voraussetzung für den Studienerfolg ausländischer Studierender. Zudem können Studierende der Germanistik und anderer Fächer
der Philosophischen Fakultät eine methodisch-didaktische Grundausbildung als Lehrkraft für Deutsch als Fremdsprache erwerben.
■ Im Programm der Abteilung „Sprachen-
zentrum“ können Studierende Kurse aus
rund 20 Fremdsprachen wählen. Das Angebot
reicht von Arabisch über Chinesisch und Englisch bis Polnisch, Spanisch und Türkisch, je
nach Bedarf vom Anfänger- bis zum Fortgeschrittenen-Niveau. Neben allgemeinsprachlich orientierten Kursen werden Fachsprachenkurse für die verschiedenen Fakultäten
wie z.B. Französisch für Medizinerinnen und
Mediziner angeboten.
■ Die Abteilung „KUBUS (Praxis- und Berufs-
orientierung)“ bietet ein breites Spektrum
an Seminaren und Workshops zu Berufspraxis und Karriereorientierung an. Diese können
als komplettes Studienmodul belegt und auf
das Fachstudium angerechnet werden. Der
direkte Austausch mit erfolgreichen Praktikerinnen und Praktikern aus verschiedensten
Berufsfeldern in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ermöglicht es Studierenden, mögliche Karrierewege unmittelbar kennenzulernen.
■ Die Abteilung „Career Service“ stellt Studie-
renden sowie Absolventinnen und Absolventen der HHU ein breites Beratungsangebot
rund um den Übergang von der Hochschule
in den Beruf zur Verfügung. In einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm wird
darüber hinaus ein Überblick über Berufsbilder, Berufseinstiegsmöglichkeiten, Arbeitgeberporträts und Unternehmensaktivitäten
vermittelt.
Mittelfristig sollen die vielfältigen interdisziplinären und berufsqualifizierenden Angebote der
Studierendenakademie modulweise in die Fachcurricula integriert werden. Dabei wird große
Aufmerksamkeit darauf gelegt, dass die Angebote und Curricula passgenau auf die Bedürfnisse der Studierenden abgestimmt sind. Weitere
Bedarfe an neuen Veranstaltungstypen werden
geprüft.
Nach der formalen Gründung Ende 2012 und der
Übertragung der Leitung an Prof. Dr. Georg Pretzler sind inzwischen vier der fünf Abteilungen
der Studierendenakademie durch Umzüge auch
räumlich in einem gemeinsamen Flur zusammengeführt worden. Nach erfolgter Besetzung
der Geschäftsführerstelle werden nun einerseits
logistische und organisatorische Aufgabenbereiche aus den bisherigen Einzelabteilungen in die
Geschäftsführung verlagert, andererseits wird
das Programmspektrum neu gegliedert. Damit
geht die Erarbeitung eines einheitlichen äußeren
Erscheinungsbildes (Corporate Design) einher.
So präsentiert sich die Studierendenakademie
inzwischen in einem gemeinsamen Webauftritt,
wird im Vorlesungsverzeichnis als Einheit geführt und soll ab Wintersemester 2014/15 ein
einheitliches Programm vorlegen.
23
24
DIE FORSCHUNGSUNIVERSITÄT
Zentrale Ziele ■ DIE FORSCHUNGSUNIVERSITÄT
DIE FORSCHUNGSUNIVERSITÄT
Forschung ist eine Kernaufgabe unserer Universität, trägt entscheidend zu ihrer Reputation bei und
bereitet die Grundlage für zukünftige Innovationen. Die Strategische Forschungsförderung zur Schaffung exzellenter Rahmenbedingungen durch das Rektorat dient dem qualitativen und quantitativen
Ausbau der HHU-Forschungsleistung. Hierfür wurden nicht nur das Programm „Fit for Excellence“
(FfE) und der „Strategische ForschungsFonds“ eingerichtet, sondern auch Kooperationen der HHU in
internationalen Forschungsverbünden entscheidend vorangetrieben.
Erkenntnisse der Grundlagenforschung sind potentielle Keimzellen für spätere Innovationen. Dieser
Praxisbezug wird gezielt durch die Universität und die Stadt Düsseldorf unterstützt. Auf diese Weise
trägt die Grundlagenforschung der HHU und ihrer Partner zur Lösung anwendungsorientierter Fragestellungen bei und leistet einen Beitrag zur Wertschöpfung unserer Gesellschaft (mehr hierzu im
Kapitel „Gründeruniversität“).
■ Fit for Excellence
■ Strategischer ForschungsFonds (SFF)
Zur Förderung der Konkurrenzfähigkeit in der
zweiten Phase der Exzellenzinitiative hat das
Rektorat im Jahr 2009 das Programm Fit for
Excellence (FfE) aufgelegt. Die damit verbundene finanzielle Unterstützung in Höhe von insgesamt nahezu 7 Mio. € diente der Anschaffung
von Geräten, der Einstellung von technischem
Servicepersonal sowie von Koordinatorinnen
und Koordinatoren zur Etablierung neuer Forschungsverbünde. Diese Maßnahmen bildeten
die Grundlage für die Einwerbung CEPLAS-Clusters im Rahmen der Exzellenzinitiative. Konzeption und Einwerbung des Forschungsgebäudes
für das Zentrum für Synthetische Lebenswissenschaften Düsseldorf (Bauvolumen: ca. 31 Mio. €)
wurden ebenfalls durch FfE unterstützt.
Seit 2009 werden Mittel über den Strategischen
ForschungsFonds (SFF) zur Förderung exzellenter Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, zur Anschaffung von Forschungsgeräten und zum Anschub strategischer Forschungsvorhaben außerhalb der Exzellenzinitiative qualitätsgesichert zugewiesen. Die Förderquoten liegen bei ca. 45 Prozent. Seit Maßnahmenbeginn wurden fast 90 Projekte mit einer
Gesamtfördersumme von insgesamt rund 7,1
Mio. € unterstützt, die häufig in extern geförderte Drittmittelprojekte überführt werden konnten.
Mit Hilfe von Anschubfinanzierungen des SFF
wurden beispielsweise im Mai 2014 ein Graduiertenkolleg in der Wirtschaftswissenschaftlichen
Fakultät und ein interdisziplinäres NRW-Fort-
Ein wichtiger Faktor für den HHU-Erfolg in
der Exzellenzinitiative
Das Sprungbrett zur
Drittmittelfinanzierung
25
Zentrale Ziele ■ DIE FORSCHUNGSUNIVERSITÄT
26
schrittskolleg eingeworben, das von der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, der
Philosophischen Fakultät und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät getragen wird.
■ EU-Beratungsbüro
Die Kontaktstelle der HHU
nach Brüssel
Die Arbeit des EU-Project Office (EUPro) der
HHU wird nach dreijähriger Förderung durch
das MIWF für weitere drei Jahre aus dem Universitätshaushalt finanziert. Das EU-Pro ist ein
Gemeinschaftsprojekt mit der Fachhochschule
Düsseldorf (FH D) und unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei, EU-Forschungsanträge zu stellen und durchzuführen.
Die eingeworbenen EU-Drittmittel konnten seit
Eröffnung des Büros fast verdoppelt werden.
Im Kontext des siebten Rahmenprogramms der
EU war das EUPro auch bei der Einwerbung und
Organisation der von FH D und HHU veranstalteten „Researchers Night“ (27.09.2013) erfolgreich.
■ Exzellenzcluster CEPLAS
Ausgezeichnete Forschung im
Bereich Pflanzenforschung
2012 hat sich die HHU mit CEPLAS – Cluster of
Excellence on Plant Sciences im Exzellenzwettbewerb des Bundes und der Länder durchgesetzt
und damit ihren Profilschwerpunkt im Bereich
der Pflanzenforschung weiter ausgebaut.
CEPLAS ist ein Kooperationsprojekt der HHU
(Sprecherhochschule), der Universität zu Köln,
des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung Köln und des Forschungszentrums Jülich. In vier Forschungsbereichen werden grundlegende Fragen der Pflanzenwissenschaften von
über 100 nationalen und internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bearbeitet.
CEPLAS wird im Rahmen der zweiten Runde der
Exzellenzinitiative zunächst bis Oktober 2017
gefördert (Gesamtfördersumme: ca. 30 Mio. €).
Hierfür sollen an der HHU bis Ende 2014 fünf
neue Professuren eingerichtet und verstetigt
werden. Organisatorisch werden diese mittelfristig in der neuen wissenschaftlichen Einrichtung
„Zentrum für Synthetische Lebenswissenschaften“ (ZSL-WE) angesiedelt.
Für die ZSL-WE wird durch einen erfolgreich beschiedenen Bauantrag nach Art. 91b GG bis 2017
ein Forschungsgebäude (ZSL-Bau) geschaffen.
Die Unterstützung der HHU für CEPLAS u.a. aus
FfE, die organisatorische Gründung der ZSL-WE
und der ZSL-Bau stehen in enger inhaltlicher Verbindung.
■ Zentrum für Synthetische
Lebenswissenschaften (ZSL)
Interdisziplinäre Spitzenforschung
in den Lebenswissenschaften
Das Rektorat hat die wissenschaftliche Einrichtung Zentrum für Synthetische Lebenswissenschaften (ZSL) mit eigener Geschäftsordnung im
Sommer 2013 gegründet. Sie soll als Forschungs-
Zentrale Ziele ■ DIE FORSCHUNGSUNIVERSITÄT
und Dienstleistungszentrum der HHU Expertise
und Technologieplattformen im Bereich der Lebenswissenschaften bündeln.
Die ZSL-WE wird fakultätsübergreifende Kooperationen der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät und der Medizinischen Fakultät in
methodischen, infrastrukturellen und themenbezogenen Gebieten der qualitativen und quantitativen Lebenswissenschaften fördern.
Der ZSL-Bau, der große Teile der ZSL-WE beherbergen soll, wird ab Frühjahr 2015 auf dem Gelände des UKD errichtet und voraussichtlich 2017
den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
der HHU zur Verfügung stehen.
Im Rahmen der Finanzierung des ZSL-Baus wird
die Universität – soweit der hälftige Landesanteil betroffen ist – einen erheblichen Eigenbeitrag leisten. Anteilig wird dafür das Kapital aus
der inzwischen für diesen Zweck aufgelösten
Gründerstiftung der HHU zur Verfügung gestellt
(mehr hierzu siehe Kapitel „Campusuniversität“).
■ Institutionalisierte
Forschungskooperationen der HHU
Starke Partner in der Wissenschaftsregion
Die intensive Forschungsarbeit der HHU-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler im Bereich
der Lebenswissenschaften wird durch die Kooperationen mit dem Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung gGmbH (IUF) und dem
Deutschen Diabetes-Zentrum – Leibniz-Zentrum
für Diabetes-Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (DDZ) weiter gestärkt.
Die Zusammenarbeit besteht im Rahmen von
mehreren Graduiertenkollegs und Forschungsverbünden der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät sowie der Medizinischen
Fakultät.
Mit dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) existiert
ebenfalls eine intensive und langjährig gewachsene institutionelle Kooperation. Die Schwerpunkte dieser Zusammenarbeit liegen in den
Bereichen Biotechnologie und Strukturbiologie
sowie im Bereich der medizinischen Bildgebungsverfahren. Besonderes Kennzeichen ist die
gemeinsame Berufung von 19 Professuren.
Darüber hinaus wurde im Jahr 2010 gemeinsam
mit dem FZJ sowie den Universitäten Aachen und
Bonn das Strategieprojekt Bioeconomy Science
Center (BioSC) gegründet – eine vom Land NRW
finanzierte Großforschungsallianz im Bereich
Bioökonomie.
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DIE GRADUIERTENUNIVERSITÄT
Zentrale Ziele ■ DIE GRADUIERTENUNIVERSITÄT
DIE GRADUIERTENUNIVERSITÄT
Für eine Universität ist die Pflege ihrer wertvollsten personellen Ressourcen ein zentrales Element
ihrer Strategie. Eine vorrangige Aufgabe ist daher die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
und die gezielte Karriereentwicklung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von morgen. Die
koordinierte Graduiertenausbildung an der HHU schafft deshalb exzellente Grundlagen für eine Kultur
der Forschungsbegeisterung.
Um die Zukunftschancen von Nachwuchskräften zu verbessern, hat die HHU u.a. ein Programm für interne Graduiertenkollegs umgesetzt und eine neue Struktur von Graduiertenakademien eingerichtet.
■ HHU-interne Graduiertenkollegs
Impulse für den wissenschaftlichen
Nachwuchs
Sechs HHU-interne Graduiertenkollegsinitiativen werden seit Mitte 2012 jeweils mit jährlich
300 T€ über die Dauer von drei Jahren vom Rektorat bzw. der Medizinischen Fakultät gefördert.
Ziel ist der Aufbau strukturierter Graduiertenarbeit in den entsprechenden Fächern und die optimale Vorbereitung der Initiativen zur Einwerbung einer externen Weiterfinanzierung.
Die Kollegs haben im Sommersemester 2013 im
Senat einen Fortschrittsbericht abgegeben und
sollen zum Ende der dreijährigen Förderzeit eine
Antragsskizze zur Anschlussfinanzierung durch
kompetitive Drittmittel vorweisen. Zwei der Initiativen haben bereits Antragsskizzen zur Förderung als DFG-Graduiertenkollegs eingereicht.
Eine dritte Antragsskizze wird gegenwärtig vorbereitet.
■ Heine Research Academies (HeRA)
Umfassende Maßnahmen
für den Ausbau der
strukturierten
Graduiertenausbildung
Für beste Voraussetzungen im internationalen
Wettbewerb um exzellenten wissenschaftlichen
Nachwuchs haben die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, die Medizinische Fakultät und die Philosophische Fakultät im Sommer
2013 die Heine Research Academies (HeRA) als
gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung gegründet.
Die HeRA koordinieren, unterstützen und ergänzen die Aktivitäten der bereits bestehenden fakultären Graduiertenakademien Interdisciplinary
Graduate and Research Academy (iGRAD), der
Medical Research School Düsseldorf (medRSD)
und der Graduiertenakademie der Philosophischen Fakultät (philGRAD).
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Zentrale Ziele ■ DIE GRADUIERTENUNIVERSITÄT
ses der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Sie
richten sich an alle Promovierenden, Postdocs, Betreuenden,
Mentorinnen und Mentoren sowie an die angegliederten Promotionsprogramme und Forschungsnetzwerke.
Aufgabe der HeRA ist es, die Karriereentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Graduierte, Postdocs, Nachwuchsgruppenleiterinnen und -leiter) an der HHU entsprechend
international anerkannter Qualitätsstandards zu
fördern. Dabei sollen fächerübergreifend Synergien für eine umfassende Zusatzqualifizierung
des wissenschaftlichen Nachwuchses genutzt
werden.
Die HeRA steigern die Qualität und Vielfalt des
Promotionsstudiums weiter, fördern fächerübergreifende Kooperationen und bereiten Promovierende auf verantwortungsvolle Fach- und Führungspositionen jenseits disziplinärer oder nationaler Grenzen vor.
Koordinierte Forschungsverbünde wie beispielsweise Sonderforschungsbereiche oder Graduiertenkollegs können über die jeweilige fakultäre
Graduiertenakademie institutionelle Mitglieder
der HeRA werden. Die Verbünde erhalten in diesem Fall eine über das Basiscurriculum hinausgehende Unterstützung bei der Organisation und
Durchführung ihrer jeweiligen Qualifizierungsprogramme. Die Betreuung der Mitglieder erfolgt nach den Richtlinien der jeweiligen Fakultät
in der iGRAD, der medRSD oder der philGRAD.
■ iGRAD
Die Fort- und Weiterbildungs-,
Beratungs- und Serviceangebo te der iGRAD unterstützen
gezielt die Qualifizierung des
wissenschaftlichen Nachwuch-
Die Mitgliedschaft in der iGRAD
ist freiwillig. Allerdings ist der
Kurs „Gute Wissenschaftliche
Praxis“, der über die iGRAD angeboten wird, für alle Promovierenden – sowohl für Individualpromovierende als auch für
Mitglieder von strukturierten
Promotionsprogrammen – am
Anfang ihrer Promotion verpflichtend.
■ medRSD
Die medRSD fördert Doktorandinnen und Doktoranden bei
ihrer Promotion zum Dr. med.,
Dr. med. dent. und Dr. PH (Public Health) an der Medizinischen
Fakultät.
Eines der wesentlichen Ziele ist
es, durch eine Verbesserung der
Ausbildung und Betreuungssituation der Promovierenden
die Qualität und Anzahl erfolgreicher Dissertationsprojekte zu
erhöhen.
Zentrale Ziele ■ DIE GRADUIERTENUNIVERSITÄT
Eine Mitgliedschaft in der
medRSD und die Teilnahme am
individuellen Qualifizierungsprogramm ist für alle Promovierenden der Medizinischen
Fakultät verpflichtend.
■ philGRAD
Die philGRAD ist eine zentrale Einrichtung der Philosophischen Fakultät zur Koordination
der Nachwuchsförderung. Die
Mitgliedschaft in der philGRAD
ist allen Promovierenden, Betreuenden und Postdocs möglich.
Während der gesamten Laufzeit
ihres Dissertationsprojekts werden die Promovierenden durch
ein berufsbezogenes Qualifizierungsprogramm und Beratungsangebote unterstützt. Das
Hauptaugenmerk liegt dabei
auf der individuellen Karriere entwicklung und der Vernetzung der philGRAD-Doktorandinnen und -Doktoranden.
Unter dem Dach der HeRA werden die Angebote
von iGRAD, medRSD und philGRAD kontinuierlich weiterentwickelt. Zu diesem Ziel kooperieren die HeRA intensiv mit der Hochschuldidaktik, dem Büro der Gleichstellungsbeauftragten,
dem Center for Entrepreneurship Düsseldorf
(CEDUS), dem Bildungscenter des UKD und dem
Alumni und Career Development. Besonderes
Augenmerk gilt dabei der Entwicklung universitätsweiter Konzepte zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen. So können zukünftig etwa Kompetenzprofile, -raster und -erwerbsstufen für die
verschiedenen Qualifikationsgrade vom Bachelor
bis zur Promotion sowie für Fachdisziplinen und
Berufsfelder gemeinsam erarbeitet und definiert
werden.
Die Geschäftsführung der HeRA wurde im März
2014 besetzt. Sie wird ab Herbst 2014 durch eine
Koordinationsstelle für den Bereich Internationales unterstützt. In Absprache mit dem International Office liegt die Betreuung aller internationalen Graduierten zukünftig bei den HeRA.
Bei der internen Eröffnungsveranstaltung im Mai
2014 sind HHU-Angehörige mit Interesse an der
Graduiertenausbildung zu einem ersten intensiven Austausch und zur Besprechung möglicher
weiterer Aufgaben der HeRA zusammengekommen. Anfang Juli 2014 fand ein großes Promovierendenfest zur Eröffnung der HeRA statt, das
gemeinsam mit den Promovierendenvertretern
der fakultären Graduiertenakademien vorbereitet und organisiert wurde.
Langfristig wird ein universitätsweiter Ausbau
der strukturierten Graduiertenausbildung angestrebt. Daher sind die HeRA so konzipiert, dass
auch die Wirtschaftswissenschaftliche und Juristische Fakultät daran jederzeit mitwirken können.
Da die Karriereförderung ihres gesamten Nachwuchses für die HHU ein zentrales Ziel bildet,
sollen die HeRA kontinuierlich zu einer starken
Plattform für den wissenschaftlichen Nachwuchs
entwickelt werden. Die Arbeit der Heine Research Academies wird mit einem Etat von 250 T€
pro Jahr für zunächst fünf Jahre unterstützt.
■ Sechstes Jahr für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler
Mehr Sicherheit für den wissenschaftlichen
Nachwuchs
Häufig ist die Förderdauer von Nachwuchsprogrammen knapp bemessen, was für die Karriere- und Lebensplanung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler einige
Risiken beinhaltet.
Die HHU hat daher entschieden, ein sechstes Jahr
im Anschluss an die übliche fünfjährige Drittmittel-Finanzierung zur Verfügung zu stellen. Auf
diese Weise will die Universität einerseits die Anzahl an Nachwuchsgruppenleiterinnen und -leitern mit Heisenberg-, Emmy Noether-, ERC-Starting-Grant- und vergleichbaren Förderungen steigern und andererseits die Attraktivität der HHU
für Nachwuchskräfte aus dem Ausland bzw. für
Rückkehrerinnen und Rückkehrer erhöhen. Bisher wurden durchschnittlich jährlich zwei neue
Nachwuchsgruppen etabliert.
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DIE GRÜNDERUNIVERSITÄT
Zentrale Ziele ■ DIE GRÜNDERUNIVERSITÄT
DIE GRÜNDERUNIVERSITÄT
Der Erfolg rohstoffarmer Wissensgesellschaften fußt auf Innovationen und Patenten. Die Frage der
gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verwertbarkeit von Forschungsergebnissen hat daher im vergangenen Jahrzehnt erheblich an Bedeutung gewonnen. Die HHU bekennt sich zu dieser gesellschaftlichen Verantwortung. Bisherige Meilensteine waren die Förderung ihres Konzepts zur Gründungsförderung durch das BMWi (2011 –16), die Gründung des CEDUS als zentrale Anlaufstelle der HHU
für alle Fragen rund um die Themen berufliche Selbstständigkeit und Unternehmensgründung (2011)
sowie die Einrichtung der Riesner-Stiftungsprofessur für Entrepreneurship (2013).
Ziel ist es, den Wissenstransfer zwischen Hochschule, Gesellschaft und Wirtschaft kontinuierlich zu
fördern und optimal zu gestalten. Im Zentrum der Transferstrategie der HHU steht das Ziel: „Profilierung als gründerfreundliche Universität“.
Daraus abgeleitet ergeben sich sechs operative Ziele, die jeweils von zahlreichen Maßnahmen flankiert und unter der Federführung des CEDUS umgesetzt werden:
■ nachhaltige und sichtbare Positionierung als Gründeruniversität durch aktive, strategische Kom-
munikation innerhalb und außerhalb der Universität
■ Förderung der Entrepreneurship-Kultur unter dem Dach des Centers for Entrepreneurship Düssel-
dorf (CEDUS)
■ Steigerung von wissens- und technologiebasierten Ausgründungen der HHU durch aktive Identifi-
zierung sowie engmaschige Betreuung der Gründerteams
■ langfristige Verankerung und stetige Weiterentwicklung gründungsbezogener Themen in For-
schung und Lehre
■ verstärkte Nutzung der universitätseigenen Beteiligungsgesellschaft TTHU GmbH sowie des Pre-
Seed Gründerfonds der HHU
■ Intensivierung der Netzwerkbildung in der Region sowie Steigerung der Zusammenarbeit mit na-
tionalen und internationalen Partnern
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Zentrale Ziele ■ DIE GRÜNDERUNIVERSITÄT
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Für die Erreichung dieser Ziele sind folgende Strukturelemente maßgeblich:
■ EXIST
BMWi fördert langfristig
HHU-Konzept zur Gründungsförderung
Die HHU wurde 2011 beim bundesweiten
EXIST-Wettbewerb „Die Gründerhochschule“
für ihr Konzept zur Gründungsförderung ausgezeichnet und erhielt eine Förderung über zunächst drei Jahre bis Ende Oktober 2014.
Im Frühjahr 2014 wurde mit dem Fortschrittsbericht eine Verlängerung der Förderung bis Ende
Oktober 2016 beantragt. Dieser wurde von der
EXIST-Jury befürwortet, so dass die Unterstützung auch in der zweiten Förderphase fortgesetzt wird. Die Gesamtfördersumme (2011 –16)
beträgt 2,4 Mio. €.
■ CEDUS
Das Entrepreneurship-Zentrum
an der HHU
Das CEDUS wurde im Februar 2012 als zentrale
Anlaufstelle der HHU für Studierende, Absolventinnen und Absolventen sowie Promovierende
rund um die Themen berufliche Selbstständigkeit und Unternehmensgründung konzipiert.
Im Vorfeld der Errichtung des CEDUS wurde
die Riesner-Stiftungsprofessur für Entrepreneurship, insbesondere Gründungs- und Wachstumsfinanzierung, eingerichtet und im Mai 2013
durch Prof. Dr. Eva Lutz besetzt. Die durch die
Gründerstiftung finanzierte Professur bildet
den Kristallisationspunkt für die Förderung der
Gründungskultur an der HHU. Die Professur
übernimmt neben der Verantwortung für Entrepreneurship-Forschung und -Lehre an der Universität auch die fachliche Leitung des CEDUS.
■ DIWA GmbH
Technologie- und
Gründerscouting in enger Partnerschaft mit
der Stadt Düsseldorf
Die Düsseldorfer Innovations- und Wissenschaftsagentur (DIWA) GmbH setzt als gemeinsame
Transfergesellschaft der HHU und der Landeshauptstadt Düsseldorf den Gründerservice um
und koordiniert die Maßnahmen des CEDUS.
Durch Technologie- und Gründer-Scouting werden vorhandene Innovationspotenziale durch die
DIWA GmbH in allen Fakultäten identifiziert und
über eine Gründungsbetreuung erschlossen. Der
Erfolg der DIWA GmbH wurde u.a. durch die von
Landeshauptstadt und HHU initiierte, positive
Evaluierung im Jahr 2013 dokumentiert.
■ Pre-Seed Gründerfonds
Impulse für die Vorgründungsförderung
Um Finanzierungslücken auch in der Vorgründungsphase von Unternehmen überbrücken zu
Zentrale Ziele ■ DIE GRÜNDERUNIVERSITÄT
können, wurde 2012 der Pre-Seed Gründerfonds
als universitätsinterne Fördermaßnahme eingerichtet. Gründerteams können Gelder in Höhe
von max. 75 T€ beantragen. Jedes Jahr stellt die
HHU in diesem Rahmen insgesamt 200 T€ zur
Verfügung.
In Verbindung mit der individuellen Betreuung
durch die DIWA GmbH werden über ein mehrstufiges Inkubatorkonzept zudem sowohl an der
HHU als auch im campusnahen Technologie- und
Gründerzentrum (Life Science Center) Räumlichkeiten und Infrastruktur für einen befristeten
Zeitraum kostenfrei bzw. kostengünstig zur Verfügung gestellt.
■ TTHU
Die HHU als Wirtschaftsakteur
Über die TTHU (Technologietransfer Heinrich
Heine Universität) GmbH, einer 100-prozentigen
Tochtergesellschaft der HHU, werden Beteiligungen an den eigenen Ausgründungen realisiert. Es
ist geplant, eine Beteiligungsoption der TTHU
GmbH eng an den zur Gründungsförderung eingerichteten Pre-Seed Gründerfonds zu koppeln.
Das Zusammenspiel der Akteure im Bereich
Transfer und Gründung soll auch in Bezug auf
die Aktivitäten der TTHU GmbH weiter intensiviert werden.
Über die beschriebenen Strukturelemente hinaus
wird der Aufbau einer lebendigen Gründerkultur
durch die Weiterentwicklung der umfangreichen
Sensibilisierungsmaßnahmen und des gestuften
Gründerlehrprogramms mit Grundlagen-, Vertiefungs- und Umsetzungsphase ergänzt.
Ein Expertenbeirat, zusammengesetzt aus gründungsnahen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Unternehmerinnen und
Unternehmern, begleitet die Entwicklung der
Gründungsprofilierung und die Fortschreibung
der Strategie der HHU.
Die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit aller
Beteiligten sowie die strategische Fokussierung
auf die Gründungsförderung haben zu einem
deutlich sichtbaren Anstieg der Ausgründungen
im EXIST-Förderzeitraum geführt. Die Nachbetreuung von Start-Ups nach ihrer Gründung und
die bessere Verknüpfung des Pre-Seed Gründerfonds mit der Möglichkeit einer Beteiligung der
HHU an aussichtsreichen Ausgründungen sollen
verstärkt umgesetzt werden. Für den Zeitraum
bis Ende 2016 wird ein erneuter Anstieg der Ausgründungen avisiert.
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UNIVERSITÄT UND GESELLSCHAFT
Zentrale Ziele ■ UNIVERSITÄT UND GESELLSCHAFT
UNIVERSITÄT UND GESELLSCHAFT
Die Bürgerschaft in Stadt und Region ist eine bedeutende Adressatin und Partnerin der Universität.
Die HHU hat dies frühzeitig erkannt: Ausdruck dieses Bekenntnisses sind die Einrichtung der seit
1989 durch das Land NRW unterstützten Heinrich-Heine-Gastprofessur, das Studium Universale oder
die Reihe „Universität in der Stadt“. Aufgrund ihrer städtischen Randlage war die HHU jedoch bis in
die jüngste Vergangenheit kein integraler Bestandteil des vitalen kulturellen und gesellschaftlichen
Lebens der Landeshauptstadt.
Mit dem „Haus der Universität“ (HdU), das nur durch die großzügige Unterstützung der Stiftung van
Meeteren realisiert werden konnte, verfügt die HHU nunmehr über ein exklusives urbanes Veranstaltungs- und Informationszentrum im Herzen Düsseldorfs. Seit seiner Eröffnung ist es ein echter
Publikumsmagnet. Im HdU ist auch die Geschäftsstelle der Gesellschaft von Freunden und Förderern
der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf e.V. (GFFU) beheimatet, die die Forschung und Lehre an der
HHU immer wieder entscheidend unterstützt.
■ Prominente Redner und
Gastprofessuren
„Public Lectures“ für die Region
Die „Heinrich-Heine-Gastprofessur“ hat weithin
Bekanntheit erlangt. Auch in den vergangenen
Jahren ist es der Universität gelungen, prominente Persönlichkeiten einzuladen, die in meist dreiteiligen Vorlesungsreihen über politische und
kulturelle Themen der Zeit sprechen.
Neu eingeführt wurde im Jahr 2010 das Format
der „Düsseldorfer Universitätsrede“ zu aktuellen
Themen aus Wissenschaft und Politik.
Im Jahr 2011 wurde durch Förderung der Dr.
Jost-Henkel-Stiftung zudem die „Heinrich-Heine-Wirtschaftsprofessur“ eingerichtet, die jährlich vergeben werden kann.
April 2010
Oktober 2010
Mai 2011 Oktober 2011
Juli 2012
November 2012
April 2014
Heinrich-Heine-Gastprofessur: Joschka Fischer
Düsseldorfer Universitätsrede:
Hans-Dietrich Genscher
Düsseldorfer Universitätsrede: Hans Küng
Heinrich-Heine-Wirtschaftsprofessur: Hans-Werner Sinn
Heinrich-Heine-Wirtschaftsprofessur: René Obermann
Heinrich-Heine-Gastprofessur: Karl Kardinal Lehmann
Düsseldorfer Universitätsrede: José Manuel Barroso
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Zentrale Ziele ■ UNIVERSITÄT UND GESELLSCHAFT
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■ Gesellschaft von Freunden und
Förderern
Private Stiftungen für die HHU
Die Gesellschaft von Freunden und Förderern
der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf e.V.
(GFFU) ist die führende private, gemeinnützige
Institution der Wissenschaftsförderung in Stadt
und Region.
Die GFFU besteht aus über 20 Stiftungen mit einem bedeutenden Vermögen. Ziel der HHU ist
die Mehrung des GFFU-Kapitals durch aktives,
gemeinsames Fundraising sowie der effiziente
Einsatz von Stiftungsmitteln für Forschung und
Lehre. In der GFFU sind wichtige Stifterpersönlichkeiten engagiert, die eine kommunikative
Brücke in die Gesellschaft der Stadt bilden.
■ Haus der Universität
Strahlende Botschaft im Herzen der Stadt
Mit dem Haus der Universität (HdU) am Schadowplatz steht der HHU seit Herbst 2013 ein repräsentativer Veranstaltungsort im Herzen der
Stadt Düsseldorf zur Verfügung, der die Vernetzung der Universität mit der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern, mit Kulturinstitutionen
sowie mit Medien und Politik fördert.
Das Haus soll nach dem Willen des Stifters für
die Bürgerinnen und Bürger der Stadt offenstehen und als Informationszentrum zu allen universitätsbezogenen Fragen dienen.
Im HdU finden prioritär Veranstaltungen der Universität für ihre Mitglieder und für die allgemeine Öffentlichkeit statt. Zudem können Externe es
gegen Entgelt als Tagungsort nutzen, sofern ihre
Veranstaltungen dem Zweck des Hauses (Förderung von Wissenschaft und Kultur) entsprechen.
Der Umbau des ehemaligen Bankgebäudes wurde durch die van Meeteren-Stiftung finanziert.
An der Innenausstattung haben sich die Eheleute Mechtild und Dr. Frank Wichelmann und
die Haubrich-Stiftung großzügig beteiligt. Am
Unterhalt des Gebäudes beteiligt sich eine neue
Stiftung, die von den Eheleuten Udo und Irmel
van Meeteren, der GFFU und der Stadt Düsseldorf eingerichtet wurde.
Der Umbau wurde im September 2013 abgeschlossen, im gleichen Monat wurde das Gebäude an die HHU übergeben. Im Betrieb zeigt sich,
dass die Planung der Räume und Möglichkeiten
den tatsächlichen Anforderungen entspricht.
Das Haus ist organisatorisch in die Studierendenakademie eingegliedert. Im Foyer des HdU gibt
es einen Informationsbereich zu Studium, Lehre
und Forschung an der HHU.
Seit seiner Eröffnung wurde das HdU sowohl
von internen und externen Veranstaltern als auch
vom Publikum sehr gut angenommen. Inzwischen finden pro Woche durchschnittlich 15 bis
20 Veranstaltungen mit etwa 100 Stunden Belegzeit und insgesamt knapp 1.000 Besucherinnen
und Besuchern statt – in der Mehrzahl handelt es
Zentrale Ziele ■ UNIVERSITÄT UND GESELLSCHAFT
sich dabei um Blockseminare, Konferenzen, Vorträge und Kulturveranstaltungen. Aufgrund der
hohen Auslastung und dem großen Zuspruch
der Bürgerschaft für offene Veranstaltungen ist
das HdU bereits im ersten Jahr nach seiner Eröffnung zu einer lebendigen, deutlich sichtbaren
Botschaft der Universität im Herzen der Stadt
Düsseldorf geworden.
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40
INTERNATIONALE UNIVERSITÄT
Zentrale Ziele ■ INTERNATIONALE UNIVERSITÄT
INTERNATIONALE UNIVERSITÄT
Gute Wissenschaft ist international. Daher unterstützt die HHU systematisch die internationalen Kooperationen ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
Internationalität ist aber ebenso im Studium gefragt. Ein Auslandsaufenthalt während des Studiums
ist nicht nur wesentlicher Teil der Qualifikation, sondern auch Katalysator für die Persönlichkeitsentwicklung. Die HHU ermuntert daher so viele Studierende wie möglich zu einem Auslandsaufenthalt,
erleichtert ihnen den Weg dorthin und unterstützt herausragende Studierende finanziell. Die HHU
möchte ein bedeutender Studienstandort für ausländische Studierende werden. Es ist daher wichtig, dass sie an der HHU möglichst optimal unterstützt werden. Das beginnt bei einer ausgeprägten
Willkommenskultur und erstreckt sich über die Begleitung während des Studiums bis hin zu einer
Unterstützung bei der Realisierung eines Berufswunsches in Deutschland.
■ Internationale Kooperationen
Verbunden mit Partnern in aller Welt
Seit dem Jahr 2010 haben die internationalen Aktivitäten der HHU eine dynamische Entwicklung
genommen. So hat sich auf Ebene der Universitätspartnerschaften die Zahl von neun offiziellen
Partnern in Europa, Asien und Amerika auf heute
17 Universitätspartnerschaften nahezu verdoppelt. In dieser Zeit besuchte das Rektorat unter
anderem japanische Universitäten in Tokyo, Hamamatsu, Osaka und Kyoto und etablierte neue
Partnerschaften mit der Meiji University, der Hamamatsu University School of Medicine und der
Doshisha University. Japan ist dank vielfältiger
Kontakte in den Fakultäten sowie der großen japanischen Gemeinde in Düsseldorf ein Schwerpunktland in den internationalen Kooperationen
der HHU.
Ähnlich positiv wie die Zahl der Partnerschaften
hat sich die Mobilität der Studierenden und Promovierenden an der HHU entwickelt: Die Zahl
der Studierenden und Promovierenden, die nach
einer Betreuung durch das International Office
mit einem Stipendium ins Ausland gingen, ist
seit 2010 um 60 Prozent gestiegen. Durch eine
Reihe gezielter Maßnahmen verbesserten sich
auch die Studienbedingungen für unsere internationalen Studierenden und Promovierenden.
Ein besonders wichtiger Indikator für die Güte
der Studienbedingungen ist, wie viele internationale Studierende und Promovierende die HHU
als Studienort weiterempfehlen würden. Dieser
Anteil ist von 68 Prozent im Jahr 2010 auf 80 Prozent im Jahr 2013 gestiegen.
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42
Zentrale Ziele ■ INTERNATIONALE UNIVERSITÄT
■ Strategische Internationalisierung
Maßnahmenpaket erzielt spürbare
Verbesserungen
Im Rahmen ihres Hochschulentwicklungsplans
hat sich die HHU zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr
2015 vier Ziele im Bereich Internationalisierung
zu erreichen: (1) die Erstellung einer Internationalisierungsstrategie für die HHU auf der Basis
einer Bestandsaufnahme der internationalen Aktivitäten, (2) die Entwicklung von Auslandsstipendienprogrammen, (3) den Auf- und Ausbau
internationaler Studienprogramme und Graduiertenkollegs sowie (4) den Ausbau der Services
des „International Welcome Centers“.
(1) Nach intensiver Diskussion mit verschiedenen
Universitätsebenen wurde die Internationalisierungsstrategie der HHU im September
2012 verabschiedet und veröffentlicht. Damit
war das erste Ziel des Hochschulentwicklungsplans für den Bereich Internationalisierung erreicht.
(2) Insgesamt 225 T€ für zwei Jahre (2013 und
2014) wurden zur Entwicklung von Stipendienprogramme für Auslandsaufenthalte genutzt. Für 2015 und 2016 ist eine Weiterfinanzierung geplant.
Die Gesamtzahl der durch Stipendien über
das International Office geförderten Auslandsaufenthalte hat sich von 206 (2010/11)
über 237 (2011/12) und 301 (2012/13) auf
nunmehr 331 (2013/14) erhöht.
Als flankierende Maßnahme wurde die Anerkennung von den im Ausland erbrachten Studienleistungen weiter erleichtert. Dazu entwickelte das Prorektorat Hochschulmanagement
und Internationales 2013 gemeinsam mit
dem ZIM einen Notenrechner, der die Dozentinnen und Dozenten bei der Umrechnung
von Studienleistungen aus dem Ausland wesentlich unterstützt. Die HHU hat damit Neuland betreten: Ein derartiger Service existiert
bisher an keiner anderen deutschen Universität.
(3) Der Aus- und Aufbau internationaler Studienprogramme und Graduiertenkollegs setzt verschiedene Maßnahmen für eine verbesserte
Betreuung internationaler Studierender voraus. Unter anderem wurde das bestehende
Tutorienprogramm für internationale Studierende deutlich ausgeweitet und qualitativ verbessert: Hatten im Jahr 2012 bereits 535 Studierende aus dem Ausland an den Tutorien
teilgenommen (ein Plus von über 60 Prozent
im Vergleich zum Vorjahr), ist die Teilnehmerzahl im Wintersemester 2013/14 auf über
700 gestiegen.
Zu den Maßnahmen für eine Verbesserung
der Betreuung von internationalen Studierenden zählt weiterhin, dass das International
Office seit 2013 Studierende aus dem Ausland bereits im Vorfeld ihres Aufenthalts an
der HHU auch über Facebook betreut. Seit
Oktober 2013 können nicht nur Studierende
aus dem Ausland, sondern alle Studierenden
Zentrale Ziele ■ INTERNATIONALE UNIVERSITÄT
der HHU am Kulturprogramm des International Office teilnehmen und auf diese Weise
bei kulturellen Veranstaltungen und Firmenbesuchen Kontakte knüpfen.
Zur verbesserten Integration trägt auch das
zum Wintersemester 2013/14 gestartete Buddy-Programm „Mate-For-You“ bei, das jeweils
eine/n internationale/n Studierende/n im ersten Semester mit einer/einem Studierenden
der HHU zusammenbringt und ein Semester
lang bei Aktivitäten begleitet. Auf Anhieb
konnten 30 Paare gebildet werden.
Dass die Maßnahmen Früchte tragen, wird
auch an den Ergebnissen des „International
Student Barometer“ (ISB) deutlich – einer
systematischen Befragungen von internationalen Studierenden. So zeigt der Vergleich
der ISB-Ergebnisse über die vergangenen
vier Jahre, dass sich die HHU sowohl im nationalen als auch internationalen Vergleich
mit anderen Hochschulen verbessert hat. Da
die Einrichtung internationaler Kooperationsprojekte wie internationaler Graduiertenkollegs meist auf persönlichen Kontakten von
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
beruhen, strebt die HHU zukünftig an, den
Anteil der Professorinnen und Professoren
mit internationalem Erfahrungshintergrund
an der HHU kontinuierlich zu steigern. Das
Rektorat hat daher im Berufungsleitfaden
und für Ausschreibungstexte für Professuren
vorgegeben, dass internationale Forschungserfahrung ein explizites Berufungskriterium
darstellt.
(4) Der Ausbau der Services des International
Welcome Centers ist ein weiteres strategisches Ziel. Als wichtiger Schritt zur besseren
Unterstützung des Studienstarts internationaler Studierender an der HHU wurde ein
„HHU Welcome Guide“ erstellt. Die inzwischen weiterentwickelte Broschüre unterstützt Studierende aus dem Ausland bei wichtigen Fragen des Alltags in Deutschland und
der Studienorganisation an der HHU.
Mit dem gleichen Ziel wurde im Jahr 2013
erstmals die „HHU Welcome Week“ für Studienanfängerinnen und Studienanfänger aus
dem Ausland veranstaltet. In zahlreichen Veranstaltungen erwerben die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer Kenntnisse zum Beispiel über
die gesellschaftliche und politische Organisation sowie das Rechts- und Bildungssystem
Deutschlands. Die „HHU Welcome Week“
wird auch 2014 stattfinden. Das International
Office unterstützt überdies die bei der HeRA
angesiedelte Betreuung von Doktorandinnen
und Doktoranden aus dem Ausland.
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44
CHANCENGERECHTE UNIVERSITÄT
Zentrale Ziele ■ CHANCENGERECHTE UNIVERSITÄT
CHANCENGERECHTE UNIVERSITÄT
Die Gleichstellung der Geschlechter und die Schaffung einer Kultur gelebter Vielfalt gehören zu den
permanenten gesellschaftlichen Aufgaben. Die HHU hat sich dieser Themen frühzeitig angenommen
und verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Prinzipien des Gender Mainstreaming und der Diversität im Hochschulalltag zu verankern.
Meilensteine auf struktureller Ebene waren dabei in den vergangenen Jahren die Einrichtung des
Prorektorats für Studienqualität und Gleichstellung und der Stabsstelle „Gleichstellung, Familie und
Diversity“. Weitere Erfolge der ebenso vertrauensvollen wie engen Zusammenarbeit mit der zentralen
Gleichstellungsbeauftragten, den Fakultäten sowie den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
waren die Re-Auditierungen als familiengerechte Hochschule sowie der Ausbau des FamilienBeratungsBüros und des hervorragend akzeptierten SelmaMeyerMentoring-Programms. Die nachhaltige
Verankerung der Chancengleichheit ist ein zentrales Element der Agenda der HHU. Aktuelle Schwerpunkte sind die weitere Erhöhung des Frauenanteils, vor allem bei Habilitationen und Berufungen
sowie die weitere Optimierung der Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf/
Studium.
■ Zertifizierung
Testierte Chancengleichheit und
Familienfreundlichkeit
Für die HHU ist die Überprüfung ihres Engagements für Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit sowie die Sicherung entsprechender Standards ein ebenso aktuelles wie wichtiges
Anliegen. Deshalb hat die HHU 2012 als erste
Hochschule bundesweit die Evaluation ihrer
Gleichstellungsarbeit beim CEWS (Center of
Excellence Women and Science) in Auftrag gegeben. Die Evaluation hatte zum Ergebnis, dass die
Gleichstellungsarbeit an der HHU die vielfältigen
Herausforderungen der Geschlechtergerechtigkeit erkannt hat und Lösungen durch innovative
Maßnahmen anbietet. Darüber hinaus hat die
HHU im Zeitraum von 2008 bis 2014 drei Mal
erfolgreich das „audit familiengerechte hochschule“ durchlaufen. Ebenfalls zum dritten Mal
erhielt die Universität im Jahr 2013 das Prädikat
Total E-Quality für ihre an Chancengleichheit orientierte Personalpolitik. Im Jahr 2013 erzielte die
HHU zusätzlich die Bestnote für ihre Umsetzung
der forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG.
Ferner gehört die HHU seit 2014 zu den Erstunterzeichnerinnen der Charta „Familie in der
Hochschule“, womit sie sich weiterhin zum Ausbau und zur Verstetigung ihrer Familienfreundlichkeit verpflichtet.
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Zentrale Ziele ■ CHANCENGERECHTE UNIVERSITÄT
46
■ Strukturelle Veränderungen
Verankerung von Gleichstellung, Familie und
Diversity in der Universitätsleitung
Im Jahr 2012 hat die HHU die strukturellen Zuständigkeiten für den Bereich der Gleichstellung
auf Leitungsebene mit der Einrichtung des Prorektorats für Studienqualität und Gleichstellung
weiter ausgebaut. Das Prorektorat bildet eine
Schnittstelle zwischen dem Rektorat, der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten und ihren
Vertreterinnen in den Fakultäten sowie dem
Gleichstellungsbüro. Außerdem hat das Rektorat
im Jahr 2013 die Einrichtung einer Stabsstelle
„Gleichstellung, Familie und Diversity“ beschlossen. Die Stabsstelle ist dem Personaldezernat
zugeordnet und bündelt zahlreiche Aktivitäten
zur Chancengerechtigkeit und Vereinbarkeit von
Familie und Beruf / Studium an der HHU. Unter
anderem werden hier das SelmaMeyerMentoring-Programm zur Förderung des weiblichen
Nachwuchses in der Wissenschaft und das FamilienBeratungsBüro koordiniert.
■ Entwicklung der Frauenanteile
Zwischenziele erreicht
Jahr 2015 realistisch. Der Frauenanteil unter den
W3 / W2-Professuren betrug 16 Prozent (Stand:
WS 2012/13; Zielwert 2015: 25 Prozent). Die
Entwicklungen zeigen, dass die HHU mit ihren
Anstrengungen im Bereich der Gleichstellung auf
dem richtigen Weg ist, diesen aber im Sinne der
Chancengerechtigkeit konsequent weiterverfolgen muss.
■ Dual Career Netzwerk Düsseldorf
Für die Gewinnung von hochqualifizierten Arbeitskräften spielen die Karriereoptionen des
Partners bzw. der Partnerin eine wichtige Rolle.
Die HHU konnte in diesem Bereich zuletzt erfolgreich das Dual Career Netzwerk Düsseldorf initiieren. In Kooperation mit wichtigen Partnerinnen
und Partnern aus der Landeshauptstadt bietet
das Netzwerk hochqualifizierten Doppelkarrierepaaren eine Informations- und Kontaktplattform
und unterstützt sie dabei, ihre berufliche Karriere gemeinsam in Düsseldorf fortzusetzen.
■ Mobile Eltern-Kind-Büros
Der Frauenanteil im Bereich der Leitungspositionen konnte von 27 Prozent (Jahr 2011) auf aktuell 38 Prozent gesteigert werden, ein Wert, der
nah an das im Hochschulentwicklungsplan für
2015 gesteckte Ziel von 40 Prozent heranreicht.
Bei den Juniorprofessorinnen konnte eine Steigerung auf 32 Prozent erreicht werden. Auch
hier erscheint der Zielwert von 40 Prozent im
Partnerschaftliche Karrieren mit der HHU
Bei Bedarf: Spiel und Spaß für die Kleinsten
Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf an
der HHU weiter zu verbessern, hat die HHU 2014
„Mobile Eltern-Kind-Büros“ eingeführt. Sie ermöglichen Beschäftigten eine Betreuung und
Versorgung ihres Kindes am eigenen Arbeitsplatz. Es werden speziell ausgerüstete Bollerwagen bereitgestellt. Diese enthalten Spielsachen,
Zentrale Ziele ■ CHANCENGERECHTE UNIVERSITÄT
eine Wickelauflage, ein Reisebett, Flaschenwärmer, einen Erste-Hilfe-Kasten sowie Materialien,
um ein Büro für ein Kind sicher auszustatten. Mit
diesem Angebot schafft die HHU für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einem Ausfall der regulären Kinderbetreuung eine flexible und einfach anwendbare Lösung, denn die Wagen
können bei Bedarf überall auf dem Campus eingesetzt werden.
■ Kinderbetreuung
Serviceangebot weiter verbessert
An der HHU wurden verschiedene bedarfsgerechte Kinderbetreuungsangebote etabliert und
weiterentwickelt. So wurde eine Online-Babysitting-Börse als Kontaktplattform für alle Hochschulangehörigen eingerichtet. In Zusammenarbeit mit dem FamilienBeratungsBüro können
zusätzliche Betreuungswünsche abgedeckt werden, etwa während universitärer Veranstaltungen und Kongresse. Eltern werden bei der Suche
nach einem individuellen Kinderbetreuungsangebot unterstützt, insbesondere in Ausnahmeund Notsituationen. In den Schulferien finden
Ferienfreizeiten statt, die die HHU als eigenes
Angebot etabliert hat. Auf Betreiben der HHU
plant die Stadt Düsseldorf zudem den Bau einer
KITA auf dem Universitätsgelände. Ein geeignetes Grundstück wurde bereits gefunden. Es ist
vorgesehen, das KITA-Gebäude als Investorenmodell umzusetzen. Zudem ist geplant, in der
Einrichtung mindestens zwei Gruppen für die
Betriebsangehörigen der Universität zur Verfügung zu stellen.
■ Förderung von
Nachwuchswissenschaftlerinnen
SelmaMeyerMentoring
Beratung und Vernetzung
Seit 2006 hat das SelmaMeyerMentoring-Programm knapp 100 Nachwuchswissenschaftlerinnen bei der Planung ihrer Hochschulkarriere erfolgreich unterstützt. Nach der Erweiterung um
die Linien SelmaMeyerGRAD+ und SelmaMeyerPROF begleitet das Programm inzwischen auch
weibliche Postdocs, die eine Professur oder eine
Führungsposition anstreben.
■ COMEBACK: Die wissenschaftliche
Arbeit fortsetzen
Wiedereinstiegsprogramm für
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
Das „audit familiengerechte hochschule“ enthält
als eine zentrale Zielvereinbarung im Handlungsfeld „Führungskompetenz“ die „Förderung eines
familiengerechten Personalmanagements im
wissenschaftlichen Bereich“. Eine wichtige Maßnahme ist vor diesem Hintergrund das Wiedereinstiegsprogramm für Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler „COMEBACK“. Dieses unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich nach einer Familienphase für
eine Hochschullaufbahn (Professur) weiterqualifizieren möchten, mit bis zu 120 T€ in zwei Jahren. Diese Mittel sollen nicht nur als Anschubfinanzierung für Forschungsprojekte dienen, sondern auch bei Personalentscheidungen als zusätzlicher Anreiz zur verstärkten Berücksichti-
47
Zentrale Ziele ■ CHANCENGERECHTE UNIVERSITÄT
48
gung von Menschen mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen fungieren. Seit 2009
wurden bzw. werden in diesem Programm sechs
Nachwuchskräfte an der HHU gefördert. Die erste Programmteilnehmerin hat nach ihrer Habilitation eine Professur angenommen.
■ Kodex zur Mitarbeiterführung
Maßnahmen für ein gutes Betriebsklima
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource der Wissensgesellschaft, und
die HHU möchte ihr gesamtes Potential freisetzen. Deshalb hat die HHU im Juli 2012 einen neuen Kodex zur Mitarbeiterführung verabschiedet.
Dieser soll dazu dienen, gesellschaftliche Werte
wie Gerechtigkeit, Freiheit, Toleranz und Weltoffenheit möglichst stark zu verankern und gleichzeitig die wirtschaftlichen und akademischen
Zielsetzungen der HHU zu unterstützen. Zu diesem Zweck werden für Vorgesetzte und für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter transparente Regeln und Pflichten definiert sowie eine
Ombudsperson für Konfliktfälle benannt.
Vier Handlungsfelder wurden im Kodex festgehalten: Im Feld Führungsverständnis werden
fachliche Kompetenz, kritische Selbstreflexion
und Verlässlichkeit als Grundlagen von Führung
definiert. Auf dieser Basis werden Führungsrolle
und -verantwortung entwickelt. Der Bereich Motivation und Förderung hebt Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit als kennzeichnendes
Merkmal der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der HHU hervor. Führung soll diese in ihrer
persönlichen und beruflichen Entwicklung unterstützen und ihre Leistungen für die HHU differenziert und fair würdigen. Das Feld Kommunikation beschreibt die Klärung von Sachverhalten
zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
und Vorgesetzen auf offene, lösungsorientierte
Art und innerhalb möglichst kurzer Zeiträume.
Konfliktlösungen werden unter Beteiligung aller
Betroffenen aktiv erarbeitet. Das Handlungsfeld
Entscheidungen behandelt die Aufgabe der Vorgesetzten, das Expertenwissen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu berücksichtigen und
in nachvollziehbare Führungsentscheidungen zu
integrieren, die in klaren Zielen und Handlungsspielräumen resultieren.
■ HHU Personalentwicklung
Wissen, Kompetenz und Persönlichkeit
fördern
Die Entwicklung ihrer Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter liegt im Eigeninteresse jeder Organisation. Da bisher bei der Gestaltung von Fördermaßnahmen der Fokus auf bestimmten Mitarbeitergruppen lag, wurde im HEP der Aufbau
einer umfassenden und chancengerechten Personalentwicklung als wichtiges Ziel der Universität
festgehalten. Von einer optimierten, flächendeckenden Angebotsstruktur soll insbesondere der
wissenschaftliche Nachwuchs profitieren. Personalentwicklung ist dabei umfassender zu verstehen als reine Weiterqualifizierung. Sie beginnt
mit der fairen, systematischen Auswahl der am
besten geeigneten Bewerberinnen und Bewerber,
setzt sich über Maßnahmen zur Förderung und
Zentrale Ziele ■ CHANCENGERECHTE UNIVERSITÄT
Karriereplanung fort und endet mit ihrem Ausscheiden aus der HHU. Ziel ist es, diesen „Mitarbeiter-Zyklus“ als Arbeitgeber Universität optimal zu begleiten.
Seit dem Sommersemester 2013 wurden mehrere Maßnahmen zur Vorbereitung einer neuen
Personalentwicklungsstruktur bzw. -kultur an
der HHU durchgeführt. Eckpunkte für ein umfassendes Personalentwicklungskonzept wurden in Abstimmung mit dem Personaldezernat
der ZUV (Abteilung D 3.3.) vom Prorektorat
Strukturentwicklung erarbeitet. Maßgabe ist,
auf dieser Basis ein extrem kostenschonendes
Konzept zur spürbaren Verbesserung der personalentwicklerischen Situation umzusetzen. Die
Angebotsstruktur soll durch eine Arbeitsgruppe
bestehend aus den Anbieterinnen und Anbietern
von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen
für das (wissenschaftliche) Personal optimiert
werden. An dieser AG sind die ULB, die Graduiertenakademien, die Hochschuldidaktik, die Abteilung Entwicklung und Organisation (D 3.3),
das Gleichstellungsbüro sowie – informatorisch
– das UKD-Bildungszentrum beteiligt. Ziel ist die
Identifikation von Synergien und Ergänzungsbedarfen im Fortbildungsangebot für (wissenschaftliche) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
In Abstimmung mit Anbietern und Nutzergruppen wird ein neues Personalentwicklungsportal
erstellt, das die Angebote der HHU im Bereich
Personalentwicklung modern und zielgerichtet
präsentiert.
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INFRASTRUKTUR
DER CAMPUSUNIVERSITÄT
Zentrale Ziele ■ INFRASTRUKTUR DER CAMPUSUNIVERSITÄT
INFRASTRUKTUR DER CAMPUSUNIVERSITÄT
Die HHU bietet mit einem zusammenhängenden Campus außerordentlich gute Bedingungen für Studium, Lehre und Forschung. Hierzu trägt bei, dass auch das Universitätsklinikum Teil dieses Campus
ist – ein seltener Vorteil bei medizinführenden Universitäten. Obwohl der Campus einer Größe von
mehr als 180 Fußballfeldern entspricht, ist die HHU im Vergleich zu vielen anderen Hochschulen eine
Universität der kurzen Wege. Dies erleichtert Studierenden ihr Studium und Forscherinnen und Forschern die interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Eine Herausforderung von andauernder Aktualität ist die bauliche Infrastruktur. Sie stammt im Kern
aus den 1960er und 1970er Jahren. Es sind nicht nur die Voraussetzungen für die Finanzierung ihrer
Erhaltung, Sanierung, Modernisierung und Erweiterung zu schaffen, die notwendigen Baumaßnahmen müssen zudem im laufenden Vollbetrieb erfolgen. Bislang ist dies aufgrund der guten Zusammenarbeit der Mitglieder der Universität bei allen Schwierigkeiten gut gelungen und die HHU hat an
vielen Stellen bereits ein moderneres und neues Gesicht bekommen. Die auf der Basis der kontinuierlich anzupassenden grundlegenden Hochschulstandortsentwicklungsplanung (HSEP) durchgeführten
Arbeiten werden aller Voraussicht nach weit bis in die 2020er Jahre hineinreichen, so dass die Erhaltung und Verbesserung der Infrastruktur der Campusuniversität HHU für viele Jahre eine der zentralen Aufgaben der Universität bleiben wird.
■ Der Campus als Baustelle
Bauprojekte
Die baulich-technische Infrastruktur der HHU ist
ein wesentlicher Faktor für ihre wissenschaftliche Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit
und eine strategisch außerordentlich wichtige
Ressource für ihre weitere Entwicklung. Zeitgemäße Bestandssicherung und bedarfsgerechte Flächenerneuerung durch Neubauten
bilden gemeinsam eine wesentliche Voraussetzung für wissenschaftliche Innovationen. Insofern gilt es, ein von der HHU, dem Eigentümer
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) und
den beteiligten staatlichen Ebenen gemeinsam
getragenes Finanzierungskonzept zu entwickeln, um den baulichen Herausforderungen
auf dem Campus entsprechen zu können. Die
Erneuerung der baulich-technischen Infrastruktur der HHU erfolgt gemeinsam mit dem BLB
NRW auf Basis der HSEP und dem daraus abgeleiteten Liegenschaftsenergiekonzept (LEK).
Im Rahmen der HSEP wurde in 2010 ein Sanierungsbedarf in einer Größenordnung von 850
Mio. € für den gesamten Campus ermittelt; davon ausgenommen sind jedoch die von der Medizinischen Fakultät genutzten Gebäude des 22er
Gebäudebereiches. Ziel ist die schrittweise Modernisierung des Campus gemäß HSEP.
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Zentrale Ziele ■ INFRASTRUKTUR DER CAMPUSUNIVERSITÄT
52
Aufgrund der Ende 2011 bekannt gewordenen
PCB-Problematik in fünf Gebäuden des Bereichs
23.00 wurde die HSEP der HHU aktualisiert. Da
hiervon auch rd. 9.500 m² Nutzfläche der Medizinischen Fakultät betroffen sind, wurde der
Masterplan des für die Medizinische Fakultät liegenschaftsrechtlich zuständigen Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) ebenfalls aktualisiert.
Sanierung/Modernisierung von Bestandsgebäuden sowie die Errichtung von (Ersatz-)Neubauten
werden aus Landesmitteln – des Hochschulmodernisierungsprogramms (HMoP), der Mietliste
des Landes und zukünftig des Landes-Hochschulbaukonsolidierungs-Programms (HKoP) –, des
BLB NRW und der HHU finanziert. Flächenerweiterungen werden hingegen ausschließlich entweder mit Hilfe der Mietliste des Landes oder unter
Inanspruchnahme von Eigenmitteln der HHU finanziert.
Zur Erreichung der genannten Ziele werden zahlreiche Projekte in den Bereichen Neubauten,
PCB-Sanierung und Bestandserneuerung umgesetzt:
■ Status Neubauten
Die HHU realisiert zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit eine ganze Reihe von Neubauprojekten mit einem aktuellen Volumen
von rund 200 Mio. €. Diese können gemäß
den landesweiten Regelungen nur mit erheblichen finanziellen Beiträgen der Universität
realisiert werden.
■ Neubau Studierenden Service Center (SSC)
Der Neubau des SSC mit rund 1.900 m² Büro-
und Veranstaltungsfläche und einem Gesamtbudget von knapp 11 Mio. € befindet sich in
der Ausführung durch den BLB NRW. Die Fertigstellung verschiebt sich voraussichtlich auf
Ende 2014.
■ Neubauten Biologie / Neubau Biowissenschaften
Die Baugrube wird seit Ende April 2014 ausgehoben. Nach Lösung der Problematik der
Brandschutzklappen in chemiehaltiger Abluft
kann dieses für die HHU sehr wichtige Projekt
mit einem Volumen von rund 135 Mio. € und
einer Nutzfläche von rund 20.000 m² mit 70
Prozent Laboranteil nunmehr endlich in die
Ausschreibungs- und Planungsphase eintreten. Die Fertigstellung ist für September 2016
vorgesehen.
■ Neubau Zentrum für Synthetische Lebens-
wissenschaften ZSL (Gebäude 22.07)
Die HHU und das UKD haben die Verträge für
dieses gemeinsam durchgeführte Projekt mit
3.970 m² Nutzfläche mit 45 Prozent Laboranteil zur Unterbringung von CEPLAS und
BMFZ unterzeichnet, das Land hat die HU
Bau mit einer Summe von 27,5 Mio. € genehmigt. Die Kosten für die Errichtung werden
von der HHU aktuell auf rund 31 Mio. € geschätzt. Der Eigenanteil der HHU kann dabei
nur mit Hilfe einer erheblichen Unterstützung
der HHU durch die Gründerstiftung aufgebracht werden.
Die Baugenehmigung für das ZSL liegt vor,
die Beauftragung der Objektplanung ab Leistungsphase 5 ist erfolgt und die erforderlichen
Zentrale Ziele ■ INFRASTRUKTUR DER CAMPUSUNIVERSITÄT
Planungen werden energisch vorangetrieben.
Die Ausschreibungen von Bauleistungen in
Einzelgewerken erfolgen ab 09/2014. Die prognostizierte Übergabe an den Nutzer ist für
das 2. Quartal 2017 vorgesehen.
belastung mit PCB bis zum Bezug der sanierten Flächen wirksam unter den Sanierungszielwert senken. Eine Pilotmaßnahme hierzu
ist mittlerweile abgeschlossen, aktuell werden Messungen zur Beurteilung ihres Erfolges durchgeführt.
■ Unterbringung der Philosophischen Fakultät und der WE Psychologie
Die Interimsunterbringung der Beschäftigten aus den Gebäuden mit PCB-Belastung
(23.02 / 03 / 11 / 12 und 23.21) in hochwertigen
Modulbauten konnte nach umfangreichen
Vorplanungen Ende 2013 / Anfang 2014 rea lisiert werden. Parallel wird die Kernsanierung des Gebäudes 23.21 mit rd. 10.000 m²
Büro- und Lehrraumfläche konzipiert, die voraussichtlich Ende 2018 wieder ihrer vorgesehenen Nutzung zugeführt werden können.
Die weiteren Nutzerinnen und Nutzer der genannten Flächen im 23er-Bereich sollen zum
Teil in einem weiteren Interimsmodulbau,
zum Teil in freigezogenen Flächen der Fachhochschule Düsseldorf untergebracht werden. Diese Maßnahme soll bis zum 3. Quartal
2015 abgeschlossen sein.
Ebenfalls in der Konzeptionsphase in enger
Abstimmung mit den betroffenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern befinden sich die Planungen für die dauerhafte
Unterbringung der WE Psychologie (23.03)
sowie die Sanierung / Modernisierung der Gebäude 23.11 / 12 / 31 / 32 für die Philosophische Fakultät, die ULB, Zentrale Lehrflächen
und einen Teil der ZUV. Der Abschluss dieser
Maßnahme ist aktuell für das Jahr 2021 vorgesehen. Die Interimsunterbringung der WE
Psychologie soll nach einem detailliert abgestimmten Konzept in den aktuellen Flächen
erfolgen, nachdem eine aufwendige erwei terte Sekundärquellenbeschichtung durchgeführt worden ist. Diese soll die Raumluft-
■ Status PCB-Sanierung
Das Gesamtvolumen dieser im Wesentlichen
von Land und BLB finanzieren Maßnahmen
beträgt deutlich über 100 Mio. €.
■ Unterbringung der Medizinischen Fakultät
(aus 23.02)
Das UKD plant die Unterbringung der Nutzerinnen und Nutzer der Medizinischen Fakultät
in zwei Gebäuden, einem Nassforschungsgebäude und einem Trockenforschungsgebäude auf dem Gelände des UKD. Die Gebäude
sind für eine dauerhafte Nutzung angelegt,
so dass die Errichtung eines Interims nicht
erforderlich ist.
Derzeit werden parallel ein Raum- und Funktionsprogramm sowie die Einleitung von Verfahren für Objekt- und Fachplanungsleistungen vorangetrieben. Übergeordnetes Ziel des
UKD ist die Verlagerung sämtlicher Forschungslabors der Kliniken und Institute der
Medizinischen Fakultät bis Ende 2016.
53
Zentrale Ziele ■ INFRASTRUKTUR DER CAMPUSUNIVERSITÄT
54
■ Neubau für die WE Psychologie
(derzeit 23.03)
Im März 2014 wurde durch die HHU der Antrag auf Genehmigung des Raumprogramms
für die Unterbringung der WE Psychologie in
einem Neubau beim MIWF eingereicht. Für
den Bau liegt noch kein Realisierungskonzept
des BLB vor. Derzeit erfolgen Abstimmungen
zwischen der BLB Niederlassung und der BLB
Zentrale zur finalen Unterbringung der WE
Psychologie in einem Neubau oder in kernsanierten Flächen.
■ Status Modernisierungen im Bestand
Neben den schadstoffbedingten Sanierungsmaßnahmen und den genannten Neubauvorhaben bildet die Modernisierung vorhandener Flächen bei laufendem Betrieb einen
weiteren Schwerpunkt im Bereich Infrastruktur.
Angesichts der hohen Studierendenzahlen
war besonders die grundlegende Ertüchti gung der Hörsäle 3 A bis D von hoher Bedeutung für den Erfolg der HHU bei der Teilnahme am Hochschulpakt.
Für die technische Konkurrenzfähigkeit der
HHU von nicht geringerer Bedeutung ist die
Modernisierung der Technikzentrale, die
Ende 2015 abgeschlossen sein soll.
Leider noch nicht begonnen worden ist die
Modernisierung der WE Chemie, die aufgrund ihres Alters und schadstoff-, anlagenund brandschutztechnischer Probleme drin-
gend erforderlich ist. Nicht zuletzt wegen des
hohen, aktuell auf 85 Mio. € geschätzten Projektvolumens sind detaillierte Abstimmungen
mit dem BLB und dem Land als Geldgeber für
diese Maßnahme erforderlich. An den entsprechenden Konzepten wird aktuell nachdrücklich gearbeitet.
Neben diesen Großprojekten ist für die
Arbeitsfähigkeit der HHU ferner die Realisierung vieler kleiner Baumaßnahmen im
Bestand erforderlich, durch Defizite im Gebäudebestand – unzureichender baulicher
Brandschutz und Belastung der Trockenbauwände mit astbesthaltigen Spachtelmassen –
jedoch sehr schwierig. Dies gilt insbesondere
für weite Flächen der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät und stellt nicht
zuletzt bei Berufungen häufig ein großes
Problem dar. Innerhalb des Dezernats 6 (und
des BLB NRW) werden hierdurch darüber
hinaus personelle Ressourcen gebunden, die
Ausführungszeiten verlängern sich, und die
Maßnahmen verteuern sich.
■ Bereitstellung adäquater Flächen für
Forschung und Lehre
Eine planerische Daueraufgabe
Angesichts der baulichen Situation des Campus
steht das Rektorat vor der Herausforderung,
strategisch relevante Berufungsmaßnahmen
erfolgreich durchzuführen. Trotz zahlreicher
HSEP-Neubaumaßnahmen auf dem Campus
muss auch in den Bestandsgebäuden die ausrei-
Zentrale Ziele ■ INFRASTRUKTUR DER CAMPUSUNIVERSITÄT
chende Verfügbarkeit adäquater Forschungs- und
Büroflächen gewährleistet sein. Um auch zukünftig genügend Flächen vorhalten zu können, wurde die Kommission zur Bereitstellung adäquater
Flächen für Forschung und Lehre (BaFFL) ins
Leben gerufen. Die Aufgabe dieser Kommission
aus Mitgliedern des Rektorats, Baudezernats und
Fakultätsmanagements ist eine möglichst niederschwellige Lösung akuter Flächenprobleme
sowie die langfristige strategische Planung insbesondere anspruchsvoller Berufungsverfahren.
Hierzu werden optimierte Kommunikations- und
Planungsprozesse innerhalb der HHU erarbeitet
sowie eine kalkulatorische Basis für Flächenbedarfe geschaffen.
Die BaFFL-Kommission hat sich als erfolgreiche
Planungs- und Kommunikationsplattform etabliert. Mit dem Ziel einer strategisch orientierten Flächenplanung wird sie deshalb ihre Arbeit
fortsetzen. Die begonnene Prozessintegration in
den Bereichen Berufung, Großgeräte und Bleibeverhandlung soll fortgesetzt und abgeschlossen
werden. Für die Kalkulation zukünftiger Flächenbedarfe werden Laborstandards erarbeitet und
in einen effizienten Planungsprozess integriert.
Parallel zur internen Prozessoptimierung wird
es im Baubereich darauf ankommen, die Zusammenarbeit zwischen der HHU und dem BLB
NRW und – im Hinblick auf die notwendige
Bereitstellung von (Forschungs-)Flächen für die
Medizinische Fakultät und den Neubau „ZSL“ –
zwischen der HHU und dem UKD kontinuierlich
auszubauen und zu verbessern. Dies ist auch
erforderlich, um mit überzeugenden Konzepten
die mittel- und langfristige Finanzierung durch
das Land, den BLB NRW, die HHU, und im Hinblick auf die Belange der Medizinischen Fakultät,
durch das UKD sicher zu stellen.
55
III. ZIELE DER FAKULTÄTEN
58
MEDIZINISCHE FAKULTÄT
Ziele der Fakultäten ■ MEDIZINISCHE FAKULTÄT
MEDIZINISCHE FAKULTÄT
1. Hauptziele der aktuellen Entwicklungsplanung
Die Überwindung traditioneller Fächergrenzen steht weiterhin im Fokus der Entwicklung der Medizinischen Fakultät, genauso wie die zielgerichtete Anwendung von Erkenntnissen interdisziplinärer Forschung in der Patientenversorgung. Der 2008 eingeleitete Generationenwechsel in der Professorenschaft wird ebenso weiter vorangetrieben wie die Weiterentwicklung der interdisziplinären
Zusammenarbeit mit dem Helmholtz Forschungszentrum Jülich, dem Deutschen Diabetes-Zentrum
(DDZ), dem Institut für Umweltmedizinische Forschung (IUF; beide Leibniz-Gemeinschaft) und dem
Max-Planck-Institut für Molekulare Physiologie (Dortmund). Die Vorbereitung weiterer Anträge zur
Förderung koordinierter Programme durch die DFG erfolgt kontinuierlich.
2. Forschung
2.1. Forschungsschwerpunkte
■
■
■
■
■
■
■
■
■
Molekulare und klinische Hepatologie [PB]
Kardiovaskuläre Forschung [FB]
Umweltmedizin/Alternsforschung [FB]
Molekulare und klinische Neurowissenschaften [FB]
Infektionsmedizin und Immunität [FB]
Diabetes und Stoffwechsel [FB]
Onkologie [FB]
Stammzellforschung [EB]
Health and Society [EB]
[PB = Profilbereich, FB = Förderbereich, EB = Entwicklungsbereich]
2.2. Stand wichtiger Vorhaben (Juni 2014)
a) SFB-Initiative SFB 1116 „Master Switches in der akuten kardialen Ischämie“
(Sprecher: Prof. Dr. Jens Fischer, Prof. Dr. Malte Kelm)
Seit Mitte 2013 befindet sich die SFB-Initiative 1116 im Begutachtungsverfahren der DFG. Die
Vor-Ort-Begutachtung durch die DFG ist im September 2014 erfolgt. Inhaltlich wird es um die
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60
Ziele der Fakultäten ■ MEDIZINISCHE FAKULTÄT
Identifizierung von therapierelevanten Modulatoren der ischämischen Herzerkrankung gehen. In
einer Reihe unterschiedlichster Zellarten werden adaptive und steuernde Vorgänge sowie systemische Adaptionsprozesse untersucht.
b) IGRK 1902 „Intra- and Interorgan Communication of the Cardiovascular System“
(Sprecher: Prof. Dr. Axel Gödecke)
Im Mai 2013 wurde das internationale Graduiertenkolleg 1902 von der DFG bewilligt und im Herbst
2013 erfolgreich gestartet. Insgesamt werden je elf Arbeitsgruppen aus der Medizinischen und
Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät aus Düsseldorf und des Cardiovascular Research
Centers der University of Virginia (Charlottesville, USA) gemeinsam aktuelle Fragen zur Funktion
des Herz-Kreislaufsystems und zu seinen Wechselwirkungen mit anderen Organen erforschen.
c) FOR-Initiative „Molecular mechanisms and combinatorial approaches promoting CNS repair“
(Sprecher: Prof. Dr. Dietmar Fischer)
Der Vorantrag wurde durch die DFG positiv bewertet. Der Hauptantrag liegt der DFG zur Begutachtung vor. Die Vor-Ort-Begutachtung hat am 16. / 17. September 2014 stattgefunden.
d) GRK 1949 „Immunantwort in Infektionskrankheiten – Regulation zwischen angeborener und erworbener Immunität“
Das GRK 1949 wird seit 1. April 2014 (bis 30.09.2018) gefördert (in Kooperation mit der Universität
Duisburg-Essen und der Ruhr-Universität Bochum, Sprecherin: Prof. Dr. Astrid Westendorf). Prof.
Dr. Jörg Timm vom Institut für Virologie der HHU war Mitantragsteller.
2.3. Neue wichtige Vorhaben
a) Vorbereitung SFB-Initiative „Extrinsic Ageing“
(Sprecher: Prof. Dr. Friedrich Boege)
Das Konzeptpapier für die SFB-Initiative 1179 „Extrinsic Ageing“ wurde bei der DFG eingereicht.
Das Beratungsgespräch hat im Mai 2014 stattgefunden. Eine Entscheidung über die Aufforderung
zum Einrichtungsantrag wird in der Novembersitzung des DFG-Bewilligungsausschusses erwartet.
b) Vorbereitung SFB-Initiative „Membrane Systems“
(Sprecher: Prof. Dr. Lutz Schmitt: TP Prof. Dr. Klaus Pfeffer und Dr. Daniel Degrandi, Institut für
Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, Prof. Dr. Kai Stühler, BMFZ)
Das Konzeptpapier für die SFB-Initiative „Membrane Systems“ wurde Anfang 2014 bei der DFG
eingereicht.
c) Vorbereitung KFO Antrag „Brain Networks“
(Sprecher: Prof. Dr. Alfons Schnitzler, Prof. Dr. Simon B. Eickhoff)
Die Initiative wird vom SFF unterstützt.
d) Vorbereitung FOR-Antrag Versorgungsforschung
(Sprecher: Prof. Dr. Andrea Icks, Prof. Dr. Nico Dragano, Prof. Dr. Stefan Wilm, Prof. Dr. Peter Angerer)
Aus dem neu gegründeten Center for Health and Society (CHS) sollen mittelfristig neue Forschungsinitiativen und Verbundprojekte gestartet werden. Derzeit laufen Planungen für eine FOR-Initiative. Es wurde ein Antrag zur Vorbereitung der Initiative beim Strategischen Forschungsfond (SFF)
gestellt.
2.4.Drittmittelaufwand
2013 (lt. Jahresabschluss UKD): 36.536 T€
Ziele der Fakultäten ■ MEDIZINISCHE FAKULTÄT
3. Lehre
3.1. Profilbereich Lehre
In der Medizinischen Fakultät angesiedelt sind:
■ Humanmedizin (Düsseldorfer Curriculum)
■Zahnmedizin
■ Public Health [MA]
■ Toxikologie [MA]
■ Endodontologie [MA]
3.2. Stand wichtiger Vorhaben (Juni 2014)
Modellstudiengang Humanmedizin
Die Medizinische Fakultät erneuert, verbessert und restrukturiert die Lehre konsequent in der Humanmedizin und der Zahnmedizin. Dazu startete ab dem WS 2013/14 das Düsseldorfer Curriculum
Medizin als Modellstudiengang im 1. Semester – und zugleich wurde der bisherige Regelstudiengang
im 4. und 5. Studienjahr mit dem Ziel einer besseren klinischen Ausbildung umgestellt.
Das DÜSSELDORFER CURRICULUM Medizin ist kompetenzorientiert, d. h., die Studierenden werden
gefördert, um die Fähigkeiten und Fertigkeiten aus folgenden acht Kompetenzbereichen zu entwickeln: Präventive, diagnostische und therapeutische Kompetenz; humanbiologische Kompetenz; wissenschaftliche Kompetenz; soziale und ethische Kompetenz; kommunikative Kompetenz; Selbstkompetenz; wirtschaftliche Kompetenz; Lehrkompetenz.
In den ersten drei Studienjahren (Qualifikationsstufe 1) bis zur Ärztlichen Zwischenprüfung erwerben
und vertiefen die Studierenden in organ- und systembezogenen Themen-, Studien- und Praxisblöcken
Grundlagenwissen und Fertigkeiten. Ab dem zweiten Semester nehmen die Studierenden an Patientenpraktika teil und im dritten Semester eröffnet sich ein breites Wahlfachangebot, woraus jedes Semester zwei Angebote belegt werden.
Nach diesen drei Studienjahren nehmen die Studierenden an der Ärztlichen Zwischenprüfung teil
(äquivalent zum 1. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung).
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62
Ziele der Fakultäten ■ MEDIZINISCHE FAKULTÄT
Die Ärztliche Zwischenprüfung setzt sich zusammen aus den zum Teil kumulativ in den ersten drei
Jahren erworbenen Leistungsnachweisen, einer mündlichen Prüfung in vier Fächern und einer klinisch-praktischen Prüfung im OSCE-Format.
Das vierte und fünfte Studienjahr (Qualifikationsstufe 2) umfasst acht Studienblöcke, die patientenorientiert, problembezogen und fächerübergreifend aufgebaut sind. Die Studienblöcke finden abwechselnd mit acht Praxisblöcken ab, in denen die Studierenden einen hohen Anteil Unterricht am
Krankenbett erhalten und selbständig Behandlungsanlässe erarbeiten (Task-based Learning). Tutorien
begleiten diesen praktischen Unterricht. Zudem wählen die Studierenden jedes Semester zwei Wahlfachangebote aus. Nach dem zehnten Semester findet eine bundesweit einheitliche schriftliche Prüfung statt (zweiter Abschnitt der Ärztlichen Prüfung).
Das sechste Studienjahr (Qualifikationsstufe 3) entspricht dem bisherigen Praktischen Jahr (PJ). Es
schließt ab mit dem 3. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung.
3.3. Neue wichtige Vorhaben
Implementierung und erfolgreicher Start des DÜSSELDORFER CURRICULUMS Medizin
Die Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf führte zum Wintersemester
2013/14 für die Studierenden des ersten Fachsemesters das „Düsseldorfer Curriculum Medizin“, einen
Modellstudiengang, ein.
Dieser wurde im Oktober 2013 durch das MGEPA genehmigt. Die zum Wintersemester 2013/14 aufgenommenen etwa 400 Studierenden der Medizin absolvierten die beiden Themenblöcke des 1. Semesters, das Chemie-Praktikum und den ersten Themenblock des 2. Semesters mit Erfolg und stehen
nun vor dem Abschluss ihres vierten Themenblocks. Der bisherige Start des Modellstudiengangs ist
von einem sehr positiven Feedback von Studierenden und Lehrenden begleitet.
Die Feinplanung und erstmalige Umsetzung der Studienjahre 2 und 3 einschließlich der Ärztlichen
Zwischenprüfung wird im Sommer 2016 abgeschlossen sein. Dabei stellt insbesondere die Etablierung des umfangreichen Wahlcurriculums eine Herausforderung dar.
Ebenfalls zu Beginn des WS 2013/14 wurde der Unterricht im 4. und in Teilen des 5. Studienjahres auf
die künftigen Strukturen des Modellstudiengangs umgestellt. Hier verbringen die Studierenden nun
50 Prozent der Vorlesungszeit in Praxisblöcken auf den Stationen und in den Ambulanzen des Universitätsklinikums, erarbeiten sich täglich neue Behandlungsanlässe (Task-based learning) und reflektieren ihre Erfahrungen in Tutorien. Die Umstellung des klinischen Unterrichts wird im kommenden
Jahr auf das komplette 5. Studienjahr ausgedehnt werden und erfordert bis Ende 2015 kontinuierliche
Optimierung, begleitet durch gezielte Evaluation und medizindidaktische Unterstützung.
Um die notwendige Unterstützung bei der Entwicklung der Lehrkultur zu gewährleisten, werden die
medizindidaktischen Schulungen weiter ausgebaut. Jährlich sollen damit mindestens 150 Lehrende
erreicht werden.
Der Entwicklung der Lehrkultur dient auch der weitere Ausbau des Mentoring-Programms A2, bei dem
erfahrene Ärztinnen und Ärzte Studierende auf ihrem persönlichen Weg zum Arzt-Sein begleiten.
Ziele der Fakultäten ■ MEDIZINISCHE FAKULTÄT
4. Nachwuchsförderung
4.1. Stand fakultätseigener Graduiertenförderung
Die gezielte Nachwuchsförderung in der Medizinischen Fakultät wird durch Medical Research School
(medRSD) mit einem strukturierten Ausbildungsprogramm und verpflichtenden Rahmenbedingungen für die Promotionsverfahren gewährleistet und stetig verbessert. Im Berichtszeitraum wurde die
Dachakademie HeRA (Heine Research Academies) gegründet, die die Programme iGRAD, medRSD
und philGRAD zusammenschließt.
Die Düsseldorf School of Oncology (DSO) bietet ein spezielles Ausbildungsprogramm des Universitätstumorzentrums (UTZ) Düsseldorf für medizinische und naturwissenschaftliche Doktoranden im
Bereich der onkologischen Forschung. Damit soll die Qualität der Ausbildung des wissenschaftlichen
Nachwuchses im Bereich der Krebsforschung nachhaltig verbessert werden.
Zusätzlich wird die ursprünglich für die Exzellenzinitiative konzipierte Graduiertenschule iBrain aus
Mitteln von Universität und Fakultät gefördert.
4.2. Geförderte strukturierte Graduiertenprogramme
a) aus kompetitiven Drittmitteln
(1) Integriertes GRK des SFB 974 „Kommunikation und Systemrelevanz bei Leberschädigung und
Regeneration“; Förderung seit 2012
(2) IGRK 1902 „Intra- and Interorgan Communication of the Cardiovascular System“; Förderung
seit 2013
(3) GRK 1033 „Molekulare Ziele von Alterungsprozessen und Ansatzpunkte der Alterungspräven tion“; Förderung von Juli 2004 bis Juni 2014
(4) GRK 1949 „Immunantwort in Infektionskrankheiten – Regulation zwischen angeborener und
erworbener Immunität“; Das GRK 1949 wird seit 1. April 2014 (bis 30.09.2018) gefördert (in
Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen und der Ruhr-Universität Bochum, Sprecherin:
Prof. Dr. Astrid Westendorf). Prof. Dr. Jörg Timm vom Institut für Virologie der HHU war Mitantragsteller.
63
64
Ziele der Fakultäten ■ MEDIZINISCHE FAKULTÄT
b) aus privaten Stiftungsmitteln
Manchot-Graduiertenschule „Molecules of Infection“ (MOI), gemeinsam mit der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät; Förderung durch die Jürgen Manchot Stiftung seit 2009
4.3. Nachwuchsförderung für Postdocs / Mittelbau
Die Anschubförderung über die Forschungskommission der Medizinischen Fakultät richtet sich gezielt an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Sie dient als Vorbereitungsmaßnahme
für spätere eigenständige Einwerbungen von extramuralen Drittmitteln.
Die Förderung umfasst Personal- und Sachmittel. Geräte und weitere Ausstattung können unter bestimmten Bedingungen ebenfalls gefördert werden.
Die Förderung kann zweimal pro Jahr beantragt werden.
5. Die wichtigsten aktuellen Entwicklungsziele (2014 – 2015)
Ziel 1: Etablierung eines Sonderforschungsbereichs/Transregios in der Infektiologie
Die derzeitige Initiative wird unter dem Titel „Interference of microbial and anti-microbial effector
systems – Microbial and anti-microbial defense strategies“ vorangetrieben.
Ziel 2: Vorbereitung Verbundforschungsinitiative Stammzellforschung
Im Bereich der Stammzellforschung wird an einem Konzept zur Beantragung eines koordinierten
Programms bei der DFG gearbeitet. Inhaltlich soll es nach ersten Überlegungen um Untersuchung von
Mechanismen humaner Krankheiten und dem Einsatz von embryonalen, adulten, und patienten-spezifischen induzierten pluripotenten Stammzellen gehen.
Ziel 3: Entwicklung und Fortschreibung des Fakultätsentwicklungsplans
Aufbauend auf dem Fakultätsentwicklungsplan 2010 bis 2015 soll eine zielgerichtete und konsolidierte Entwicklungsplanung der Medizinischen Fakultät entwickelt werden. Diese inhaltliche Planung
soll in Anlehnung an die aktuellen fachlichen Entwicklungen des Universitätsklinikums erfolgen. Die
daraus resultierende infrastrukturelle Bedarfsplanung (räumlich, technisch, personell) fließt in den
Masterplan des UKD ein.
Ziel 4: Umsetzung des DÜSSELDORFER CURRICULUMS Medizin
Zum Wintersemester 2013/14 wurde der integrative und kompetenzorientierte Modellstudiengang
mit dem 1. Semester gestartet; im WS 2015/16 wird er auch im 3. Studienjahr umgesetzt werden.
Gleichzeitig wurden zum WS 2013/14 das 4. und ein Teil des 5. Studienjahres auf das künftige Modell
mit Studien- und Praxisblöcken zur Intensivierung des klinischen Unterrichts umgestellt. Die Umstellung auch des 5. Studienjahres wird 2015 abgeschlossen – und kontinuierlich weiterentwickelt und
optimiert werden.
Ziele der Fakultäten ■ MEDIZINISCHE FAKULTÄT
6. Neuberufungen in der Medizinischen Fakultät 2008 – 2014
Gesamtzahl Professuren (W3, W2, W1): 141
53 %
neuberufen
(2008 – 2014)
47 %
nicht neuberufen
Gesamtzahl W3-Professuren: 60
62 %
38 %
neuberufen
(2008 – 2014)
nicht neuberufen
Gesamtzahl W2-Professuren: 72
53 %
47 %
neuberufen
(2008 – 2014)
nicht neuberufen
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66
MATHEMATISCHNATURWISSENSCHAFTLICHE
FAKULTÄT
Ziele der Fakultäten ■ MATHEMATISCH-NATURWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT
MATHEMATISCH-NATURWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT
1. Hauptziele der aktuellen Entwicklungsplanung
Die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät (MNF) strebt auch weiterhin im Rahmen des HEP
bis 2015 den Ausbau und die Zukunftssicherung ihrer ausgewiesenen Forschungsstärke an. Im Fokus
steht nach wie vor die erfolgreiche Etablierung von CEPLAS bis 2015. Darüber hinaus besteht weiterhin das Ziel, die Forschungs-Diversität der Fakultät durch Einwerbung weiterer koordinierter Programme zur Erhaltung bestehender und Errichtung zusätzlicher Profilbereiche zu stärken. Hierzu soll die
Kooperation mit anderen Fakultäten, insbesondere der Medizinischen Fakultät, sowie die Vernetzung
mit dem Forschungszentrum Jülich verstärkt werden.
Die Nachwuchsförderung in strukturierten Promotionsprogrammen unter dem Dach der 2008 eingerichteten Graduiertenakademie iGRAD soll durch Einwerbung weiterer Graduiertenkollegs ausgeweitet und die Akzeptanz der iGRAD von Promovendinnen und Promovenden im Einzelverfahren erhöht
werden.
Die MNF hat bereits stark nachgefragte, fach- und fakultätsübergreifende Studiengänge mit attraktiven Alleinstellungsmerkmalen aufgebaut und wird diese erfolgreiche Strategie mit der Einrichtung
weiterer Studiengänge weiterverfolgen.
2. Forschung
2.1.Forschungsschwerpunkte
■
■
■
■
■
■
■
Synthetische Lebenswissenschaften [PB]
Integrative Zellbiologie [PB]
Strukturbiologie [PB]
Licht und komplexe molekulare Systeme [PB]
Materie unter extremen Bedingungen [PB]
Biokatalyse [FB]
Informatik [FB]
■ Mathematik [FB]
■ Psychologie [FB]
■ Pharmazie [FB]
[PB = Profilbereich, FB = Förderbereich]
67
68
Ziele der Fakultäten ■ MATHEMATISCH-NATURWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT
2.2. Stand wichtiger Vorhaben (Juni 2014)
a) CEPLAS
Mit CEPLAS wurde erfolgreich ein Exzellenzcluster eingeworben, die Etablierung des Clusters ist
mit der Besetzung von drei W1 / W2-Professuren weiter vorangeschritten. Eine W3-Professur wurde zum zweiten Mal ausgeschrieben, hier wurden inzwischen die Kandidaten für die vergleichende
Begutachtung ausgewählt. Im Berufungsverfahren für die weitere W3-Professur hat der zweitplatzierte Kandidat den Ruf abgelehnt, das weitere Vorgehen in diesem Verfahren wird diskutiert.
b) Profilbereich Integrative Zellbiologie
Der Profilbereich Integrative Zellbiologie wird zurzeit maßgeblich von der Graduiertenschule „Molecules of Infection“ (MOI) getragen. Der Profilbereich soll auch weiterhin erhalten bleiben. Der
bisher diesen Bereich tragende SFB 590 ist ausgelaufen und konnte bisher aufgrund der Belastungen für das Fach durch die Umsetzung von CEPLAS und die Vakanz der für diesen Profilbereich
zentralen W3-Professur für Zellbiologie noch nicht durch einen neuen SFB ersetzt werden. Eine
neue SFB-Initiative in diesem Bereich wird angestrebt.
c) Profilbereich Strukturbiologie
Der Profilbereich wird zurzeit vertreten durch die Graduiertenschule BioSoft. Die Landesmittel für
die NRW-Forschungsschule BioStruct sind in diesem Jahr ausgelaufen. Für eine SFB-Initiative im
Profilbereich Strukturbiologie mit dem Titel „Identity and Dynamics of Membrane Systems“ liegt
ein Vorantrag vor (Prof. Dr. Lutz Schmitt). Eine SFB-Initiative Proteinaggregation ist in der Konzeptionsphase (Prof. Dr. Dieter Willbold).
d) Profilbereich Licht und komplexe molekulare Systeme
Im Profilbereich Licht und komplexe molekulare Systeme war die SFB-Initiative 984 im Vorantrag
nicht erfolgreich, diese Aktivitäten sollen in Form eines Graduiertenkollegs und einer überregionalen Forschergruppe mit Sprecherfunktion an der HHU vorangetrieben werden. Ein Graduiertenkolleg „ Modulation of Luminescence by Rational Design“ (Prof. Dr. Thomas J.J. Müller, Prof. Dr. Peter
Gilch) ist in der Konzeptionsphase. Aus der Initiative ist das koordinierte Projekt „OptoSys – Neue
Optosensoren und Photoregulatoren zur Licht-vermittelten Steuerung und Analyse molekularer
Systeme“ hervorgegangen (Koordinator: Prof. Dr. Karl-Erich Jaeger), das vom BMBF in Rahmen von
Biotechnologie2020+ gefördert wird.
e) Profilbereich Materie unter extremen Bedingungen
Der Profilbereich wird getragen von dem TRR-SFB 18 und dem GRK 1203. Der TRR-SFB wurde
um die dritte Förderperiode verlängert bis 2016. Das Schwerpunktprogramm SOLINUS und die
Forschergruppe Porosys (s. 2.3 b und c) werden diesen Profilbereich verstärken.
f) Förderbereich Biokatalyse
Der Förderbereich ist weiterhin durch das BioEconomy Science Center und das CLIB 2021 Graduiertencluster unterlegt. CLIB 2021 wurde für eine zweite Förderperiode bis 2016 verlängert.
Die geplante Graduiertenschule iGraspSeed wird diesen Förderbereich verstärken. Diese Initiative
wurde nach Neuausrichtung auf das Thema „Molecular Flexibility in Enzyme Functions (MolFlex)“
unter Federführung von Prof. Dr. Vlada B. Urlacher und Prof. Dr. Holger Gohlke wieder neu aufgenommen. Der Vorantrag soll in Kürze bei der DFG eingereicht werden.
g) Förderbereich Informatik
Der Antrag auf Einrichtung einer Forschergruppe „Kooperative Normsetzung“, ein interdisziplinär ausgerichtetes Projekt mit Beteiligung der MNF (WE Informatik, Sprecherfunktion: Prof. Dr.
Martin Mauve), der Philosophischen Fakultät und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät war
nicht erfolgreich. Das Programm wurde in einen Antrag auf Einrichtung eines NRW-Fortschritts-
Ziele der Fakultäten ■ MATHEMATISCH-NATURWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT
kollegs „Online-Partizipation“ umgewandelt und für 4,5 Jahre bewilligt. Prof. Dr. Michael Schöttner
koordiniert einen Antrag zum Thema „Verlässlichkeit und Sicherheit im Cloud-Computing“ im Rahmen des EU-Rahmenprogramms Horizon 2020.
h) Förderbereich Mathematik
Der Vorantrag für ein Graduiertenkolleg „Geometrische Objekte in Aktion“ wurde von der DFG
abgelehnt. Das Programm soll in überarbeiteter Form erneut eingereicht werden.
i) Förderbereich Psychologie
In der Psychologie wird ein Antrag auf ein DFG-Graduiertenkolleg vorbereitet.
j) Förderbereich Pharmazie
Die Verstärkungsprofessur W3 Pharmazeutische Chemie (Aufwertung der W2-Nachfolge Prof. Dr.
Joachim Jose) konnte zum Sommersemester 2013 mit Prof. Dr. Holger Stark besetzt werden. Mit
der Zuweisung der Verstärkungsprofessur ist die Einwerbung einer Forschergruppe innerhalb von
sechs Jahren verbunden. Der Vorantrag für ein Graduiertenkolleg mit dem Thema „Naturstofftherapien gegen Tumore und Bakterien – neue Leitstrukturen und Wirkmechanismen“ (Sprecher:
Prof. Dr. Peter Proksch) wurde am 3. Juli 2014 dem Rektorat vorgestellt.
2.3. Neue wichtige Vorhaben
a) Profilbereich Synthetische Lebenswissenschaften
Der Profilbereich wurde mit Gründung des Zentrums für Synthetische Lebenswissenschaften neu
eingerichtet und in den HEP aufgenommen.
b) Schwerpunktprogramm SOLINUS (Solids at Interfaces under Stress, WE Physik)
Die Forschergruppen-Initiative SOLINUS wurde umgewandelt in einen Antrag auf Einrichtung
eines Schwerpunktprogramms unter Federführung von Prof. Dr. Jürgen Horbach. Der DFG-finanzierte Workshop zur Antragsvorbereitung fand im Juli 2014 statt, der Antrag soll im Oktober eingereicht werden.
c) Forschergruppe „Porosys“ (WEs Chemie und Physik)
Der Vorantrag ist in Vorbereitung (verstärkt den Profilbereich Materie unter extremen Bedingungen).
2.4. Drittmittelaufwand
2013 (lt. Jahresabschluss HHU): 18.495 T€
69
70
Ziele der Fakultäten ■ MATHEMATISCH-NATURWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT
3. Lehre
3.1. Profilbereich Lehre
In der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät angesiedelt sind:
■ zehn Bachelor-Studiengänge, davon vier interdisziplinär (Biochemie, Mathematik/Informatik, Medizinische Physik und Wirtschaftschemie) und einer mit integriertem Auslandsaufenthalt (BiologiePLUS / International),
■ neun Master-Studiengänge, davon drei interdisziplinär (Biochemie, Medizinische Physik und Wirtschaftschemie),
■ einen Studiengang mit Staatsexamen (Pharmazie),
■ ein Weiterbildungsgang „Psychologische Psychotherapie“.
3.2. Stand wichtiger Vorhaben (Juni 2014)
a) Erhöhung der Studienplätze von 3.188 (2011 lt. HEP) auf 4.050 (2015 lt. HEP)
Laut Studierendenstatistik waren im Wintersemester 2012/13 schon 5.813 Studierende und im
Wintersemester 2013/14 bereits 8.232 Studierende in der Regelstudienzeit an der MNF immatrikuliert.
b) Master-Studiengang „Translational Neurosciences“
Der Master-Studiengang „Translational Neurosciences“ wird nach Veränderung der Ausrichtung
unter Federführung der Medizinischen Fakultät eingerichtet.
c) Bachelor-Studiengang „Quantitative Biowissenschaften“
Die Einrichtung eines Bachelor-Studiengangs „Quantitative Biowissenschaften“ ist für das Wintersemester 2015/16 geplant.
3.3. Neue wichtige Vorhaben
Der Studiengang „BachelorPlus international in Biochemie“ wird zum WS 2014/15 eingerichtet.
Ziele der Fakultäten ■ MATHEMATISCH-NATURWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT
4. Nachwuchsförderung
4.1. Stand fakultätseigener Graduiertenförderung
Zur Graduiertenakademie iGRAD, gegründet 2008, gehören zurzeit Doktorandinnen und Doktoranden
aus 16 Graduiertenkollegs. 413 Promovierende sind Mitglieder bei iGRAD. Die Angebote der Graduiertenakademie stehen allen Promovierenden der Fakultät offen. Die Fakultät übernimmt den Anteil
der Kursgebühren, der nicht von HeRA getragen wird, sowie die Finanzierung der iGRAD-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für alle Promovierenden wurden verpflichtende Kurse zum Thema „Gute
wissenschaftliche Praxis“ eingeführt.
Um die Promotionsbedingungen weitergehend optimieren und Promovierende der Fakultät zukünftig
noch besser bei ihrer Karriereentwicklung unterstützen zu können, führen das Dekanat und die iGRAD
erstmalig eine gemeinsame Umfrage unter allen Promovierenden der Fakultät durch. Die Umfrage findet im Rahmen einer Masterarbeit statt, welche die Karriere- und Kompetenzentwicklung im Verlauf
der Promotion untersucht. Eine erste Auswertung ist für Spätsommer 2014 geplant.
Seit 9. Januar 2014 ist eine neue Promotionsordnung in Kraft, die insbesondere durch die Einführung
von Mentorinnen und Mentoren sowie Betreuungsvereinbarungen für die Promovendinnen und Promovenden eine hohe Betreuungsqualität sichert. Die Promotionsordnung wurde erstmals im Verfahren der Online-Partizipation mit allen an Promotionsverfahren Beteiligten erarbeitet.
4.2. Geförderte strukturierte Graduiertenprogramme
a) aus kompetitiven Drittmitteln
(1) IGRK 1525 „The Dynamic Response of Plants to Changing Environment“
(2) GRK 1203 „Dynamik heißer Plasmen“
(3)NRW-Fortschrittskolleg „Online-Partizipation“
Weitere Graduiertenkollegsinitiativen:
Für das iNORM (vormals unter dem Titel E-NORM) liegt der Vorantrag vor.
Die HHU-internen Graduiertenkollegs vivid, iGRASPseed und iBrain bereiten Anträge auf Förderung durch die DFG vor; voraussichtlicher Förderbeginn 2016.
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Ziele der Fakultäten ■ MATHEMATISCH-NATURWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT
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b) aus privaten Stiftungsmitteln
Manchot-Graduiertenschule „Molecules of Infection“ (MOI), gemeinsam mit der Medizinischen
Fakultät
4.3. Nachwuchsförderung für Postdocs / Mittelbau
Als Einstieg in eine strukturierte Postdoc-Förderung wird im Rahmen des Exzellenzclusters CEPLAS in
Zusammenarbeit mit der Graduiertenakademie iGRAD ein Trainings- und Coaching-Programm aufgebaut, das bei positiver Evaluation nach Ende der CEPLAS-Förderung fortgeführt und für den Mittelbau
der gesamten Fakultät ausgebaut werden soll.
Zur Steigerung der Attraktivität von Juniorprofessuren werden seit 2013 alle Juniorprofessuren von
der Fakultät mit einer halben EG13-Stelle ausgestattet.
5. Die wichtigsten aktuellen Entwicklungsziele (2014 – 2015)
Ziel 1 Die im HEP definierten und im ersten Abschnitt dieses Berichtes wiedergegebenen Ziele „Sicherung
und Ausbau von Forschungsstärke“, „Nachwuchsförderung“ und „Studienangebot“ werden auch in
den kommenden Jahren im Mittelpunkt stehen.
Ziel 2 Grundlage für die Erreichung dieser Ziele ist die Gewinnung exzellenter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die MNF führt in der Gesamtlaufzeit des aktuellen HEP mindestens 20 Neuberufungen durch,
deren Erfolg maßgeblich von der Ausstattung mit Räumen, Personal und Investitionen ist. Die Fakultät
hat das Ziel, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Neuberufenen adäquate Arbeitsmöglichkeiten für Forschung und Lehre zur Verfügung zu stellen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Bauproblematiken steht die Fakultät hier allerdings vor großen Herausforderungen.
Ziel 3 Erhöhung der Quote weiblicher Führungskräfte (Professuren, Mittelbau) entsprechend den Ziel- und
Leistungsvereinbarungen mit dem Land NRW
Ziele der Fakultäten ■ MATHEMATISCH-NATURWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT
6. Neuberufungen in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät 2008 – 2014
Gesamtzahl Professuren (W3, W2, W1): 132
64 %
36 %
neuberufen
(2008 – 2014)
nicht neuberufen
Gesamtzahl W3-Professuren: 63
79 %
21 %
neuberufen
(2008 – 2014)
nicht neuberufen
Gesamtzahl W2-Professuren: 48
71 %
29 %
neuberufen
(2008 – 2014)
nicht neuberufen
73
74
PHILOSOPHISCHE FAKULTÄT
Ziele der Fakultäten ■ PHILOSOPHISCHE FAKULTÄT
PHILOSOPHISCHE FAKULTÄT
1. Hauptziele der aktuellen Entwicklungsplanung
Verschiebungen und neue Akzente in der professoralen Struktur
(Einführung von Tenure-Track-Stellen)
Die Philosophische Fakultät hat ihre Politik der Verlegung von Professuren in Schwerpunktbereiche
(bei gleichzeitiger Wahrung einer angemessenen Bandbreite) fortgesetzt. So verlagert sie zum 1. Oktober 2014 eine Romanistik-Professur in die Kunstgeschichte. Zu den neuen Akzenten gehört das
Erproben mit der neuartigen Form von Tenure-Track-Stellen. Zwei Tenure-Track-Stellen sind in der
Germanistik, eine neue Tenure-Track-Stelle (abweichend vom ursprünglichen HEP) in der Anglistik
eingerichtet worden.
Halten der Schwerpunktbereiche in der Verbundforschung und Einwerbung zweier neuer
Graduiertenkollegs
Die Fakultät bereitet die Verlängerungsphase ihres SFB (SFB 991) und ihres GRK (GRK 1678) vor. Sie
unterstützt Vorbereitungen zur Einwerbung zweier weiterer GRK sowie zur Überführung der FOR
1381 in eine neue Forschergruppe oder einen Transregio. Durch die Umwidmung einer Professur aus
den Jüdischen Studien in die Philosophie (neue Professur für „Philosophie des Geistes und der Kognition“) ist eine weitere Stärkung vorgenommen worden.
Bewältigung des doppelten Abiturjahrgangs
Die Fakultät sieht sich in der Verantwortung, den doppelten Abiturjahrgang 2013 optimal zu betreuen
und hat sich seit Jahren durch die strategische Nutzung von Hochschulpakt-Mitteln auf diese Herausforderung vorbereitet. Der bisher reibungslose Verlauf der Aufnahme des doppelten Abiturjahrgangs
beweist, dass diese Vorbereitung zielführend war.
2. Forschung
2.1.Forschungsschwerpunkte
■ SFB 991 „Die Struktur von Repräsentationen in Sprache, Kognition und Wissenschaft“
(DFG, Laufzeit: 07/2011-06/2015, Volumen: 11 Mio. €, Sprecher: Prof. Dr. Sebastian Loebner)
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Ziele der Fakultäten ■ PHILOSOPHISCHE FAKULTÄT
■ FOR 1381 „Politische Kommunikation in der Online-Welt“
(DFG, Laufzeit: 02/2011-01/2017, Volumen: 2,4 Mio. €, Sprecher: Prof. Dr. Gerhard Vowe)
■ Fakultätseigene Graduiertenakademie „philGrad“
■ GRK 1678 „Materialität und Produktion“ (DFG, Laufzeit: 05/2011-11/2015, Volumen: 2,4 Mio. €, Sprecherin: Prof. Dr. Andrea von Hülsen-Esch)
■ Graduiertenkolleg „Linkage in Democracy. Politische Repräsentation in heterogenen Gesellschaf ten“ (HHU, Laufzeit: 06/2012-05/2015, Volumen: 730 T€, Sprecher: Prof. Dr. Stefan Marschall)
Darüber hinaus sind Forschergruppenaktivitäten im Bereich der Philosophie sowie – in enger Kooperation mit der Informatik – in den Sozialwissenschaften zu verzeichnen („Internetvermittelte kooperative Normsetzung“). Eine weitere Forschergruppe bereitet Prof. Dr. Ingo Plag (Institut für Anglistik und
Amerikanistik) vor, mit dem die Fakultät einen drittmittelstarken und in der Einwerbung von Drittmitteln erfahrenen Forscher gewinnen konnte. Seit Januar 2012 läuft zudem das mit drei Mitarbeiterstellen ausgestattete und auf fünfzehn Jahre geplante Projekt „Kleine und fragmentarische Historiker der
Spätantike“, das sich soeben in der ersten Evaluation durch die NRW-Akademie der Wissenschaften
befindet. Die Planungen zum Graduiertenkolleg „Interkultureller Transfer und Wissensformen“ haben
sich nicht verwirklichen lassen.
2.2. Stand wichtiger Vorhaben (Juni 2014)
a) Einwerbung von DFG-Projektmitteln für Verbundforschung
In der Periode zwischen der Aufstellung des letzten Fakultätsentwicklungsplans und der definitiven Publikation des Hochschulentwicklungsplans fielen (im Frühjahr 2011) die sukzessiven Entscheidungen der DFG für einen SFB (991), für ein Graduiertenkolleg (1678) und (bereits im März)
für eine Forschergruppe (1381). Prioritäres Anliegen der Philosophischen Fakultät muss es sein, die
2014/2015 anstehenden Entscheidungen für die Verlängerung dieser Verbundprojekte in die Wege
zu leiten. Für die Forschergruppe ist dies soeben gelungen, sie wird ihre Arbeit bis 2017 fortsetzen.
Bei den einzelnen Verlängerungsentscheidungen wird besonderes Augenmerk auf die ausreichende Repräsentation von Frauen im Ensemble der beteiligten Forscherinnen und Forscher gelegt.
b) Aufbau jeweils eines Graduiertenkollegs in den drei Institutsverbünden
Beim Versuch, in allen drei Institutsverbünden der Fakultät jeweils ein Graduiertenkolleg aufzubauen, ist insbesondere auf das vorbereitende, mit zentralen Mitteln geförderte interne Graduiertenkolleg hinzuweisen, das von Prof. Dr. Stefan Marschall als Sprecher geleitet wird („Linkage in
Democracy. Politische Repräsentation in heterogenen Gesellschaften“). Eine Übernahme durch die
DFG konnte leider bisher nicht realisiert werden. Der Institutsverbund „Kultur, Kunst und Medien“
hat bereits ein DFG-gefördertes Graduiertenkolleg einwerben können. Im Institutsverbund „Sprache und Philosophie“ sind zurzeit die Ressourcen nicht ausreichend, um neben dem SFB-eigenen
Graduiertenkolleg ein weiteres Graduiertenkolleg zu tragen.
c) Einrichtung einer Graduiertenakademie
s. unter Punkt 4 „Nachwuchsförderung“
2.3. Neue wichtige Vorhaben
a) Erhöhung der Zahl der Anträge im DFG-Einzelverfahren
Die Fakultät ist bestrebt, die Zahl der Anträge im DFG-Einzelverfahren zu erhöhen. Dazu dienen
neben geeigneten Informationen auch Anreize in der Politik der Verteilung der Programmpauschale. Im Einzelverfahren werden (vom Sonderfall der Forschergruppe abgesehen) die Anteile der
Programmpauschale, die der Fakultät zustehen, ganz an die Antragssteller weitergereicht.
Ziele der Fakultäten ■ PHILOSOPHISCHE FAKULTÄT
b) Verbesserung der Chancen in der Verbundforschung
Die Verschiebung von Professuren innerhalb der Fakultät soll weiterhin insbesondere der Verbesserung der Chancen in der Verbundforschung dienen, wobei im optimalen Fall diese Verstärkung
vor allem dort erfolgen soll, wo auch in der Lehre eine besondere Nachfrage besteht. Aus diesem
Grunde erfolgte beispielsweise die Verschiebung einer romanistischen Professur in die Kunstgeschichte. Diese Stelle steht nunmehr zur Besetzung an und soll im Horizont der kulturwissenschaftlichen Aktivitäten der Fakultät vor allem die Chancen auf die Verlängerung des Graduiertenkollegs
„Materialität und Produktion“, aber auch auf die Einwerbung eines kulturwissenschaftlich ausgerichteten SFBs erhöhen.
2.4 Drittmittelaufwand
2013 (lt. Jahresabschluss HHU): 4.991 T€
3. Lehre
3.1. Profilbereich Lehre
In der Philosophischen Fakultät angesiedelt sind:
■ acht Bachelor-Kernfachstudiengänge in Kombination mit 16 Bachelor-Ergänzungsfächern,
■ vier integrative Bachelor-Studiengänge (durch mehrere Fächer getragen: „Sozialwissenschaften –
Medien, Politik, Gesellschaft“; „Medien- und Kulturwissenschaft“; „Linguistik“; „Informationswissenschaft und Sprachtechnologie“) sowie
■ 18 Master-Studiengänge, davon 8 integrative Studiengänge
Durch den Wegfall der Studiengebühren sowie die Einführung des G8-System sind die Studierendenzahlen auf fast 10.000, also weit über die im HEP anvisierten 7.000 Studierenden, angewachsen. Diese
Zahlen können nur teilweise durch die durch HSP zugewiesenen zahlreichen neuen Professuren und
Mitarbeiterstellen bewältigt werden. Ferner tragen QVM dazu bei, in Einzelfällen normale Betreuungsverhältnisse herstellen zu können. Unter diesen Bedingungen ist die genaue Überprüfung des
Ressourceneinsatzes unvermeidlich. In der Folge wurde etwa der Studiengang „The Americas – Las
Américas – Les Amériques“ geschlossen.
77
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Ziele der Fakultäten ■ PHILOSOPHISCHE FAKULTÄT
3.2. Stand wichtiger Vorhaben (Juni 2014)
Internationalisierung der Lehre
Die Philosophische Fakultät internationalisiert weiter ihre Lehre. Sie hat bereits erfolgreich die Förderung des DAAD für einen „Bachelor Plus“ im Bachelor-Studiengang „Modernes Japan“ als internationale Studiengangsvariante eingeworben. Die Einrichtung eines entsprechenden Master-Studiengangs
befindet sich in der Vorbereitung. Der binationale Master-Studiengang „Italienisch: Sprache, Medien, Translation“ in Zusammenarbeit mit der Università degli Studi de Torino hat im Wintersemester
2011/12 die ersten Studierenden aufgenommen.
3.3. Neue wichtige Vorhaben
iQu / QVM / HSP
Im Bereich der Lehre geht es vor allem darum, die durch die Sonderprogramme ein-geworbenen
Möglichkeiten optimal zu nutzen. Die Philosophische Fakultät wird versuchen, mit den Stellen in der
Germanistik, der Kunstgeschichte und der Anglistik aus dem iQu-Programm die Lehre in diesen hochbelasteten Fächern zu optimieren. Dem Studiendekan sind aus dem iQu-Programm weitere Stellen
zum Ausbau des E-Learning, der Hochschuldidaktik und zur Studienkoordinierung zugewiesen. Im
HSP-Programm sind die Stellen so besetzt worden, dass keine bloße Vervielfachung des bestehenden
Lehrangebots, sondern eine Bereicherung des Themenspektrums vorgenommen worden ist und wirksam werden soll. Das gleiche gilt für den Einsatz der QVM. Die nächsten beiden Jahre stehen unter
dem Zeichen, die Wirksamkeit dieser neuen Programme zu beobachten und gegebenenfalls durch
Verstetigungsperspektiven zu erweitern.
4. Nachwuchsförderung
4.1. Stand fakultätseigener Graduiertenförderung
Einrichtung der Graduiertenakademie „philGRAD“
Die Graduiertenakademie „philGRAD“ der Philosophischen Fakultät, welche im April feierlich 2014 eröffnet wurde, ergänzt das etablierte Modell der Promotion, bei dem die individuelle Betreuung durch
eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer im Zentrum steht.
Ein verbindlicheres und in der Regel um zusätzliche Betreuerinnen und Betreuer erweitertes Betreuungsverhältnis, ein stärker strukturiertes Studienprogramm sowie Angebote zur weiteren Qualifizierung sind die Hauptmerkmale. Ziele sind es, die Kommunikation und Kooperation unter den
Promovierenden zu fördern und durch Kurs- und Beratungsangebote den Promotionsprozess zu unterstützen sowie besser auf die Zeit nach der Promotion vorzubereiten. Zurzeit wird das Workshopangebot deutlich erweitert. Es beinhaltet Veranstaltungen zur Orientierung und Vermittlung von
Schlüsselqualifikationen.
4.2. Geförderte strukturierte Graduiertenprogramme
a) aus kompetitiven Drittmitteln
(1) GRK 1678 „Materialität und Produktion“
(2) iGRK 991 „SToRE. The Structure of Representations in Language, Cognition, and Science“
Ziele der Fakultäten ■ PHILOSOPHISCHE FAKULTÄT
4.3. Nachwuchsförderung für Postdocs / Mittelbau
Nachwuchsförderung findet insbesondere durch die Stellenpolitik der Fakultät statt: HSP und QVM
generieren eine große Zahl zusätzlicher Mittelbaustellen, die in der Regel anhand des gewöhnlichen
Deputats von vier Semesterwochenstunden pro ganzer Stelle ausreichenden Freiraum für die Forschung und die weitere Qualifikation geben.
Ferner hat der Mittelbau Anteil an den von der Fakultät gewährten Förderungsmöglichkeiten (Reisekosten, Konferenzzuschüsse, Publikationshilfen etc.) und wird dazu ermuntert, Anträge im SFF zu
stellen.
5. Die wichtigsten aktuellen Entwicklungsziele (2014 – 2015)
Ziel 1: Innovation durch neue Personalstruktur
Die Philosophische Fakultät hat im Rahmen des HSP-Programms eine bedeutende Aufstockung des
Personals vornehmen können, bei dem neben den Gesichtspunkten der Lehre auch Forschungsperspektiven berücksichtigt worden sind. Insbesondere sind durch die Zeitprofessuren komplementäre
Aspekte abgedeckt worden. Andere Professuren sind als Tenure-Track-Stelle umdefiniert und im Profil
verändert worden. Durch die neuen Kolleginnen und Kollegen sollten sich neue Impulse gewinnen
lassen. Die HSP-Professuren erhalten daher im vollen Umfang alle Hilfen, die für die Forschungsförderung bereitstehen.
Im Bereich der Planstellen wurden Veränderungen vorgenommen, etwa der Ausbau von Tenure-Track-Stellen. Hier sind im Einzelnen gegenüber dem HEP Veränderungen erfolgt, etwa durch den
Austausch der W1- / W2-Tenure-Track-Stelle Philosophie mit einer regulären W2-Stelle, die im Gegenzug durch die Überführung der W3-Stelle Anglistik (Mediävistik) in eine W1- / W3-Stelle kompensiert
wurde.
Im Zuge der Neubesetzung von Professuren wird deren Ausstattung mit wissenschaftlichen Mitarbeiterstellen regelmäßig auf den Prüfstand gestellt mit dem Ziel einer möglichst gleichmäßigen Verteilung über sämtliche Bereiche. Richtschnur ist hierbei die mit dem Rektorat gemeinsam festgesetzte
Normausstattung von 1,5 Stellen pro W3-Professur und 0,5 Stellen pro W2-Professur.
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Ziele der Fakultäten ■ PHILOSOPHISCHE FAKULTÄT
Zum Sommersemester 2014 wurde bereits eine Professur der Jüdischen Studien zur Philosophie verschoben. Mit Beginn des Wintersemesters 2014/15 wird eine W3-Stelle der Romanistik mit Ausstattung in die Kunstgeschichte überführt (s. o.).
Ziel 2: Überwindung besonderer Belastungen
Große und zentrale Teile der Philosophischen Fakultät werden durch die laufenden Bau- und Renovierungsarbeiten, insbesondere im Zusammenhang mit der PCB-Sanierung, besonders belastet. Daneben
sind die Herausforderungen des doppelten Abiturjahrgangs durch das HSP-Programm alleine nicht
aufzufangen, sondern der vorübergehende Mehrbedarf verlangt von allen größere Anstrengungen.
Die Philosophische Fakultät stellt sich der Verantwortung, diesen doppelten Abiturjahrgang angemessen zu betreuen. Die Philosophische Fakultät stellt sich auch mittelfristig auf neue Herausforderungen
ein: Die Tatsache, dass seit 2014 sehr viel jüngere Jahrgänge die Universität besuchen, wird in der
Gestaltung der fakultären Lehre ihren Niederschlag finden müssen.
Ziel 3: Verlängerung der alten Verbundprojekte; Vorbereitung neuer Verbundprojekte
Die Verlängerung von SFBs oder GRKs durch die DFG ist keine Selbstverständlichkeit, sondern erfordert eine beharrliche Anstrengung und die Bereitschaft, ein bewährtes Konzept nachhaltig zu erneuern. Eine gewisse Fluktuation der an solchen Projekten beteiligten Personen ist dabei natürlich. Durch
eine geeignete Berufungspolitik, aber auch durch weitere Verlagerungen von Professuren sollen diese
Ziele gefördert werden. Alternativen zum bestehenden SFB (in der Linguistik) sind aber vorzubereiten. Dies muss durch die systematische Stärkung der beiden anderen Schwerpunktbereiche der Fakultät geschehen. Möglich wäre mittelfristig eine Stärkung der Strukturen der Sozialwissenschaften
durch eine Professur „Politische Soziologie“ oder der Literatur- und Kulturwissenschaften durch eine
Professur „Komparatistik“ (unter besonderer Berücksichtigung der Genderforschung). Zu verweisen
ist auch auf die 2014 wirksam werdende Stärkung der Kunstgeschichte durch die Umsetzung der Verlagerung einer Professur mit Ausstattung aus der Romanistik.
Die Einwerbung eines weiteren SFB kann sich als Ergebnis der Forschergruppe „Politische Kommunikation in der Online-Welt“ (Prof. Dr. Gerhard Vowe) ergeben. Als unterstützende Maßnahme ist vorgesehen, die Professur Vowe vorzeitig als Doppelprofessur nachzubesetzen. Vorbereitet wird ferner die
Einwerbung zweier Graduiertenkollegs, davon eines mit interfakultärem Charakter.
Ziele der Fakultäten ■ PHILOSOPHISCHE FAKULTÄT
6. Neuberufungen in der Philosophischen Fakultät 2008 – 2014
Gesamtzahl Professuren (W3, W2, W1): 85
55 %
neuberufen
(2008 – 2014)
45 %
nicht neuberufen
Gesamtzahl W3-Professuren: 39
77 %
23 %
neuberufen
(2008 – 2014)
nicht neuberufen
Gesamtzahl W2-Professuren: 31
55 %
45 %
neuberufen
(2008 – 2014)
nicht neuberufen
81
82
WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE
FAKULTÄT
Ziele der Fakultäten ■ WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT
WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT
1. Hauptziele der aktuellen Entwicklungsplanung
Die Hauptziele der Entwicklung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät liegen
(1) im Bereich der Forschung in der Erhöhung der Maßnahmen zur Nutzung außeruniversitärer Forschungsförderung,
(2) im Bereich der Lehre in der Ausschöpfung der Studienplätze in der Regelstudienzeit sowie der
Erweiterung des Angebots im Bereich Entrepreneurship/Gründer- und Wachstumsfinanzierungslehre und
(3) im Bereich Nachwuchsförderung in der Förderung des Graduiertenkollegs durch die DFG.
Durch die Besetzung der W3-Professuren für Accounting und Marketing ab Herbst diesen Jahres mit
den hochkarätigen Wissenschaftlern Prof. Dr. Barbara E. Weißenberger und Prof. Dr. Peter Kenning
ist ein wesentlicher Schritt zum personellen Umbau der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät getan.
Dies wird – wie auch die Besetzung der W3-Professur für International Economics im April 2014 mit
Prof. Dr. Jens Südekum – zur Erreichung der Ziele der Fakultät beitragen. Das Berufungsverfahren
zur W2-Professur für Empirische Industrieökonomik konnte durch die Berufung von Prof. Dr. Joel
Stiebale zum Herbst diesen Jahres ebenfalls zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Die
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät ist optimistisch, dass auch die W2-Professur für Angewandte
Mikroökonomik im Herbst 2014 besetzt werden kann. Damit wären dann alle Professuren besetzt und
ein Generationenwechsel vollzogen, der auch dazu beitragen wird, die forschungs- und lehrbezogenen
Ziele zu erreichen.
2. Forschung
2.1.Forschungsschwerpunkte
■ Graduiertenkolleg „Wettbewerbsökonomie“
■ FOR-Initiative „Rechtliche und ökonomische Perspektiven des Wettbewerbs und der Regulierung von Märkten“
■ NRW-Fortschrittskolleg „Online-Partizipation“ (Beteiligung)
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84
Ziele der Fakultäten ■ WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT
2.2. Stand wichtiger Vorhaben (Juni 2014)
a) Graduiertenkolleg „Wettbewerbsökonomie“
Im Februar 2013 hat die DFG die Antragsskizze zum Graduiertenkolleg „Wettbewerbsökonomie“
(Sprecher: Prof. Dr. Normann) positiv bewertet und das DICE aufgefordert, einen Vollantrag einzureichen. Das DICE hat den Vollantrag (in Kooperation mit Prof. Dr. Florian Heiß, Prof. Dr. Christian
Schwens und Prof. Dr. Jens Südekum) im Herbst 2013 eingereicht. Im Februar 2014 fand die Begehung des Graduiertenkollegs durch die DFG statt. Im Mai 2014 erhielt die Fakultät die Bewilligung
der Förderung i.H.v. 2,35 Millionen € zuzüglich Overhead-Pauschale über einen Zeitraum von 4,5
Jahren. Die Förderung beginnt im Oktober 2014.
b) FOR-Initiative
Die Verstärkungsprofessur mit Schwerpunkt Wettbewerbs- und Regulierungsrecht, die an der Juristischen Fakultät angesiedelt ist, ist nach wie vor unbesetzt. Die Professur ist zentral für die
Arbeit der Forschergruppe im GRK „Wettbewerbsökonomie“.
2.3. Neue wichtige Vorhaben
a) Beteiligung an der universitätsweiten Verbundforschung zu „Online-Partizipation“ (Prof. Dr. Stefan
Süß und Jun.-Prof. Dr. Jost Sieweke) in Kooperation mit Prof. Dr. Martin Mauve von der Wissenschaftlichen Einrichtung Informatik (Sprecher), und weiteren Wissenschaftlern aus vier Fakultäten
der HHU. Der Antrag auf Einrichtung eines NRW-Fortschrittskollegs wurde im Mai 2014 bewilligt
und bringt für die Jahre 2014 bis 2018 434 T€ in die Fakultät.
b) Nach der Besetzung der Riesner-Stiftungsprofessur für Entrepreneurship, insb. Gründungs- und
Wachstumsfinanzierung, mit Prof. Dr. Eva Lutz im Mai 2013 wurde das Center for Entrepreneurship Düsseldorf (CEDUS) als zentrale Einrichtung für alle Maßnahmen der Gründungsförderung
universitätsweit etabliert. Im Rahmen der Zwischenevaluierung des bundesweiten Förderprogramms „EXIST IV – Gründerkultur des BMWi“ im Februar 2014 wurde empfohlen, die Förderung
auch in der zweiten Projektphase bis November 2016 fortzuführen (Volumen: 1,24 Millionen €).
b) Erfolgreiche Einwerbung von weiteren DFG-Projekten seit Mitte 2013:
■ Parallelimporte, Innovationen und Generika: Wettbewerb im deutschen Markt für orale Anti diabetika” von Jun.-Prof. Dr. Annika Herr in Kooperation mit Prof. Dr. Tomaso Duso: Dieses
Projekt analysiert den Wettbewerb im deutschen Arzneimittelmarkt, insbesondere im Spannungsfeld sich ändernder europäischer Rahmenbedingungen, Produktinnovationen und der
Herausforderungen des demografischen Wandels.
■ „Regionales Wachstum und Strukturwandel“ von Herrn Prof. Dr. Jens Südekum: Das zentrale
Ziel des Projektes besteht darin, substantielle Beiträge zum Verständnis der Prozesse regionalen Wachstums und Wandels zu liefern.
2.4. Drittmittelaufwand
2013 (lt. Jahresabschluss HHU): 626 T€
Ziele der Fakultäten ■ WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT
3. Lehre
3.1. Profilbereich Lehre
In der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angesiedelt sind:
■ drei Bachelor-Studiengänge, davon 1 interdisziplinär (Wirtschaftschemie),
■ drei Master-Studiengänge, davon 1 interdisziplinär (Wirtschaftschemie) sowie
■ drei Weiterbildungsstudiengänge (General Management, deutschspr.; General Management, englischspr.; Gesundheitsmanagement, zurzeit in Überarbeitung)
3.2. Stand wichtiger Vorhaben (Juni 2014)
a) Studienangebot
Im Sommersemester 2011 ist der Master-Studiengang Wirtschaftschemie und im Wintersemester
2011/12 ist der Master-Studiengang Volkswirtschaftslehre erfolgreich gestartet. Die Bachelor- und
Master-Studiengänge Betriebswirtschaftslehre wurden im Mai 2012 von der Agentur AQAS reakkreditiert, die Bachelor- und Master-Studiengänge Wirtschaftschemie wurden im September 2012
von der Agentur ASIIN reakkreditiert. Laut Studierendenstatistik für das Sommersemester 2014
sind in den Bachelor- und Master-Studiengängen Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre 1.238 Studierende (Fachfälle) in der Regelstudienzeit eingeschrieben. Im Bachelor- und Master-Studiengang Wirtschaftschemie sind es 240.
b) Internationales
Im letzten Jahr wurden weitere Kooperationsvereinbarungen mit wirtschaftswissenschaftlichen
Fakultäten ausländischer Universitäten abgeschlossen. Dadurch können mehr Studierende Auslandssemester absolvieren. Die Anzahl an „Outgoings“ wird voraussichtlich weiterhin ansteigen,
da derzeit Kooperationsverhandlungen mit weiteren ausländischen Universitäten stattfinden. Die
Fakultät greift dabei stark auf die mit japanischen Universitäten geschlossenen Kooperationen
zurück, welche auf Universitätsebene bestehen. Aufgrund des neuen Erasmus Rahmenprogramms
wurde versucht, die bestehenden Kooperationen zu verlängern. Die meisten Verträge wurden bis
2021 verlängert und zum Teil in der Anzahl der Studienplätze ausgebaut. Leider wurden drei Kooperationen nicht verlängert, was aber durch neue Kooperationen mit Universitäten in China, den
Niederlanden und in der Türkei kompensiert werden konnte. Insgesamt ist die Nachfrage unserer
Studierenden nach Auslandsaufenthalten über unsere Partneruniversitäten deutlich angestiegen.
Eine weitere Zunahme wird erwartet.
85
86
Ziele der Fakultäten ■ WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT
Innerhalb der HHU ist die Fakultät am Master-Studiengang „European Studies“ der Philosophischen Fakultät beteiligt. Darüber hinaus ist die Kooperation mit dem Institut für Modernes Japan
(Philosophische Fakultät) inzwischen angelaufen. Das Angebot der Wirtschaftswissenschaftlichen
Fakultät an englischsprachigen Lehrveranstaltungen wurde vor allem im Masterbereich weiter
ausgebaut. Im Bachelorbereich wird versucht, das Angebot weiterhin zu erhöhen. Bereits jetzt
werden ausländische Gastdozenten stark in das Lehrprogramm eingebunden und regelmäßig zu
Forschungsseminaren eingeladen.
c) Einrichtung eines gemeinsamen Master-Studiengangs im Bereich „Competition Law and Economics“
Die Verstärkungsprofessur mit Schwerpunkt Wettbewerbs- und Regulierungsrecht, die an der Juristischen Fakultät angesiedelt ist, ist nach wie vor unbesetzt. Die Professur ist zentral für die
Realisierung des gemeinsamen Master-Studiengangs. Ohne die Besetzung dieser Professur kann
das Vorhaben nicht umgesetzt werden. Sollte es nicht gelingen, die Professur mit einer Kandidatin
oder einem Kandidaten mit ausgewiesenem Schwerpunkt im Kartellrecht zu besetzen, sollte das
Ziel der Errichtung eines gemeinsamen Master-Studienganges grundsätzlich neu überdacht werden.
3.3. Neue wichtige Vorhaben
a) Es soll ein Forschungsprogramm zu dem Thema „Unternehmerische Herausforderungen im institutionellen Wandel“ (Arbeitstitel) unter Federführung der betriebswirtschaftlichen Professorinnen
und Professoren (Koordination: Prof. Dr. Christian Schwens) aufgebaut werden. Dieses dient dem
Aufbau und der Intensivierung der strukturierten Graduiertenausbildung. Ein Antrag auf Einrichtung eines Graduiertenkollegs befindet sich in Vorbereitung.
b) Im Berichtszeitraum ist eine Steigerung des Einsatzes unterschiedlicher eLearning-Elemente zur
Unterstützung der Präsenzlehre zu erkennen. Insgesamt wurden vom Sommersemester 2013
bis Sommersemester 2014 sechs Projekte an fünf Lehrstühlen aus dem zentralen eLearning-Förderfonds der HHU bewilligt, die insbesondere die Nutzung von Online-Tests, Lernmodulen und
Lehrfilmen zum Ziel hatten. Überdies wurden neben dem inzwischen gängigen Dokumentenmanagement über die Lernplattform ILIAS noch elektronische Abstimmsysteme an drei Lehrstühlen
und Veranstaltungsaufzeichnungen an vier Lehrstühlen eingesetzt. Ziel ist es, den Anteil an eLearning-unterstützten Veranstaltungen weiter auszubauen und die Lehrenden im Hinblick auf die
Nutzung der Tools weiter zu professionalisieren.
c) Die Gründerlehre stellt einen zentralen Aspekt bei dem Strategiekonzept zur Gründungsförderung
dar. Die Nachfrage nach den Veranstaltungen des entwickelten Gründerlehrprogramms ist seit dem
Sommersemester 2013 weiter gestiegen. Um diesen veränderten Rahmenbedingungen gerecht zu
werden, wurde das initial konzipierte Lehrangebot ausgebaut und um neue Veranstaltungsformate (z.B. weitere Wahlpflichtfächer in den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen, fakultätsübergreifende Gründerplanspiele, Entrepreneurship-Lab, Businessplan Summer School) ergänzt.
4. Nachwuchsförderung
4.1. Stand fakultätseigener Graduiertenförderung
Die Graduiertenausbildung an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät ist im Bereich Betriebswirtschaftslehre nach wie vor maßgeblich durch die Individualpromotion geprägt. Lehrstuhlinterne bzw.
universitätsübergreifende Seminare, Forschungskolloquien und Methoden-Workshops stärken diese.
Ziele der Fakultäten ■ WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT
Eine Initiative zur Einwerbung eines Graduiertenkollegs in der BWL hat ihre Arbeit aufgenommen
(s.o.). Eine Beteiligung der BWL am NRW-Fortschrittskolleg „Online-Partizipation“ kann als Schritt
in Richtung einer strukturierten Graduiertenausbildung auch in der Betriebswirtschaftslehre gesehen werden. In der Volkswirtschaftslehre werden durch die Düsseldorf Graduate School of Economics (DGSE) jährlich bis zu sechs Doktoranden als Stipendiaten aufgenommen. Der Vollantrag eines DFG-Graduiertenkollegs zum Thema Wettbewerbsökonomie wurde im Mai 2014 bewilligt (siehe
Punkt 2.2). Mit dem Beginn der Förderung im Oktober 2014 sollen zusätzlich zehn Doktorandinnen
und Doktoranden aufgenommen werden, um die Facetten des Wettbewerbs, der Wettbewerbspolitik
und des Verbraucherverhaltens zu erforschen.
4.2. Geförderte strukturierte Graduiertenprogramme
aus kompetitiven Drittmitteln
Im Rahmen des Programms zur Förderung von Nachwuchsforschergruppen des MIWF wird das von
Prof. Dr. Heinz-Dieter Smeets beantragte Programm „Empirische Wettbewerbsanalyse“ für fünf Jahre
(2009-2014) mit 488 T€ gefördert. Die Nachwuchsforschergruppe besteht aus fünf Doktorandinnen
und Doktoranden und wird von Dr. Ulrich Heimeshoff, DICE, geleitet.
Durch die im Mai 2014 bewilligte Förderung des Graduiertenkollegs „Wettbewerbsökonomie“ durch
die DFG für 4,5 Jahre werden im Oktober 2014 zehn zusätzliche Doktorandinnen und Doktoranden
aufgenommen, um die Facetten des Wettbewerbs, der Wettbewerbspolitik und des Verbraucherverhaltens zu erforschen. Die Doktoranden werden von dem Sprecher des Graduiertenkollegs Prof. Dr.
Hans-Theo Normann, den Kolleginnen und Kollegen des DICE sowie Prof. Dr. Florian Heiß, Prof. Dr.
Christian Schwens und Prof. Dr. Jens Südekum betreut.
Im Rahmen des Förderprogramms „Fortschrittskolleg NRW“ wird die Initiative „Online-Partizipation“
der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Hochschule für Öffentliche Verwaltung in NRW
für die kommenden viereinhalb Jahre mit insgesamt 2,6 Mio. € gefördert. Von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sind Prof. Dr. Stefan Süß und Jun.-Prof. Dr. Jost Sieweke beteiligt, die ab Oktober
2014 zwei zusätzliche Doktoranden betreuen werden, um gemeinsam mit dem Projekt-Team ein umfassendes wissenschaftliches Fundament für Online-Partizipation zu entwickeln.
4.3. Nachwuchsförderung für Postdocs / Mittelbau
Im Rahmen der Nachwuchsförderung für Postdocs wurden insgesamt sieben Juniorprofessuren in der
Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät eingerichtet:
■
■
■
■
■
Juniorprofessur für BWL, insb. Rechnungslegung mit Jun.-Prof. Dr. Daniel Reimsbach
Juniorprofessur für BWL, insb. Management und Organisation mit Jun.-Prof. Dr. Jost Sieweke
Juniorprofessur für VWL, insb. Netzwerk- und Informationsökonomik mit Jun.-Prof. Dr. Irina Baye
Juniorprofessur für VWL (Schwerpunkt Gesundheitsökonomik) mit Jun.-Prof. Dr. Annika Herr
Juniorprofessur für VWL (Schwerpunkt: empirische Industrieökonomik) mit Jun.-Prof. Dr. Hanna Hottenrott
■ Juniorprofessur für VWL, insb. experimentelle Wirtschaftsforschung mit Jun.-Prof. Dr. Gerhard Riener
■ Juniorprofessur für VWL, insb. Industrieökonomik mit Jun.-Prof. Dr. Tobias Wenzel
Die Juniorprofessur für Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt empirische Industrieökonomik
wird durch des MIWF im Rahmen des Landesprogramms für geschlechtergerechte Hochschulen/
Nachwuchsförderung gefördert. Darüber hinaus wird eine wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät in das Programm „Wiedereinstieg für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: COMEBACK“
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88
Ziele der Fakultäten ■ WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT
der HHU aufgenommen. Sie strebt die Habilitation an, wird dabei von Prof. Dr. Albrecht F. Michler
betreut und ab Oktober 2014 in den Lehrbetrieb in den Bereichen der VWL und der Ökonometrie
integriert.
5. Die wichtigsten aktuellen Entwicklungsziele (2014 – 2015)
Ziel 1: Weitere Erhöhung der Nutzung der außeruniversitären Forschungsförderung
In der Forschung sind vor allem weitere Maßnahmen zur Nutzung der außeruniversitären Forschungsförderung durch einzelne Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer auch in Kooperation mit Kollegen aus der Fakultät, der Universität oder Personen aus dem außeruniversitären Umfeld geplant. Hier
sind insbesondere die unter Punkt 2.3 genannten Aktivitäten zu nennen. Daneben gibt es an verschiedenen Lehrstühlen Initiativen zur Einwerbung (kompetitiver) Drittmittel zur Forschungsförderung.
Bei Neuberufungen auf die o.g. Lehrstühle wurde bewusst die Drittmittelstärke der Kandidatinnen
und Kandidaten berücksichtigt. So kann davon ausgegangen werden, dass insbesondere Prof. Dr.
Peter Kenning (BWL, insb. Marketing; ab 01.09.2014) weitere außeruniversitäre Forschungsgelder für
die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät aktivieren wird.
Ziel 2: Weitere Stärkung und Schärfung des Forschungsprofils der Fakultät und Verbesserung
der (öffentlichen) Sichtbarkeit
Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät verfolgt das Ziel, ihre Sichtbarkeit sowohl in der Forschung
als auch in der breiteren Öffentlichkeit inklusive dem Wissenstransfer in die unternehmerische und
wirtschaftspolitische Praxis zu erhöhen. Die internationale Sichtbarkeit in der Forschung soll neben
Publikationen und Vorträgen beispielsweise durch die Herausgabe von Special Issues in international
anerkannten Zeitschriften oder Editor-Tätigkeiten für internationale Fachzeitschriften (z.B. der Professoren Haucap, Schwens, Süß) erreicht werden.
Hinzu kommen Vortragsreihen und Veranstaltungsreihen, die insbesondere im DICE angesiedelt sind,
sowie das Engagement von Prof. Dr. Barbara E. Weißenberger als Vorsitzende des Verbandes der
Hochschullehrer für Betriebswirtschaft, womit auch eine stärkere Beteiligung an der hochschulpolitischen Diskussion einhergeht. Eine Erhöhung der Sichtbarkeit in der breiteren Öffentlichkeit soll zum
einen erreicht werden, indem die Fakultät sich mit einer eigenen Vortragsreihe im Haus der Universität an die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen aus der Stadt Düsseldorf richtet.
Zum anderen soll die Sichtbarkeit durch den Wissenstransfer in die unternehmerische und wirtschaftspolitische Praxis durch Initiativen in der Gründungsforschung, Kooperationsprojekte, Beratung
und das Mitwirken in entsprechenden ökonomischen und politischen Organisationen erhöht werden.
Ziel 3: Wachstum der Fakultät (mittel- und langfristig)
Die Fakultät ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen, strebt aber ohne Zweifel an, sich in BWL
und VWL weiter zu vergrößern. Das ist damit zu begründen, dass erstens nach wie vor zentrale wirtschaftswissenschaftliche Bereiche (z.B. Produktion, Finanzwissenschaft) nicht vertreten sind, zweitens
zentrale Bereiche wegfallen werden (Finanzierung und Investition, da die Stelle mit der Pensionierung
von Prof. Dr. Raimund Schirmeister von Prof. Dr. Eva Lutz mit anderer Denomination und Ausrichtung
übernommen wird) und drittens Denominationen sehr breit angelegt sind (z.B. Management, Organisation und Personal, Accounting) und der Differenzierung bedürften. Insbesondere der drohende
Ziele der Fakultäten ■ WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT
Verlust der zentralen betriebswirtschaftlichen Professur für Finanzierung und Investition muss aufgefangen werden. Um langfristig den Abstand zu den großen Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten
verringern zu können, ist jedoch ein Wachstum der Fakultät erforderlich, das neben Haushaltsstellen
der Universität auch aus außeruniversitärer Forschungsförderung gespeist werden soll.
Die Einwerbung eines weiteren SFB kann sich als Ergebnis der Forschergruppe „Politische Kommunikation in der Online-Welt“ (Vowe) ergeben. Als unterstützende Maßnahme ist vorgesehen, die Professur Vowe vorzeitig als Doppelprofessur nachzubesetzen. Vorbereitet wird ferner die Einwerbung
zweier Graduiertenkollegs, davon eines mit interfakultärem Charakter.
6. Neuberufungen in der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät 2008 – 2014
Gesamtzahl Professuren (W3, W2, W1): 25
20 %
neuberufen
(2008 – 2014)
80 %
nicht neuberufen
Gesamtzahl W3-Professuren: 14
29 %
71 %
neuberufen
(2008 – 2014)
nicht neuberufen
Gesamtzahl W2-Professuren: 4
25 %
75 %
neuberufen
(2008 – 2014)
nicht neuberufen
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90
JURISTISCHE FAKULTÄT
Ziele der Fakultäten ■ JURISTISCHE FAKULTÄT
JURISTISCHE FAKULTÄT
1. Hauptziele der aktuellen Entwicklungsplanung
Vorrangige Ziele der Fakultät sind die Fortführung und der Ausbau der Lehr- und Forschungsexzellenz in den zentralen Themenbereichen der Ausbildung zur ersten juristischen Prüfung. Außerdem
strebt die Fakultät die Schärfung ihrer bestehenden Profile im Wirtschaftsrecht und im Internationalen Recht an.
Perspektiven, die bestehenden Lehr- und Forschungsschwerpunkte nachhaltig zu ergänzen, ergeben
sich insbesondere im Wirtschaftsrecht in dem Bereich „Recht und Ökonomie des Wettbewerbs“. Hier
wird angestrebt, mit dem Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zusammenzuarbeiten und die interdisziplinäre Forschung und Lehre auszubauen.
Auch die Schwerpunktsetzung im europäischen und internationalen Recht soll fortgeführt und ausgebaut werden. Im Zeitraum bis zum Jahr 2015 stehen dabei die Bereiche Deutsch-Französischer Studienkurs, die Kooperation mit der Radzyner School of Law in Herzliya (Israel) sowie die Erasmus-Partnerschaften und weiteren Partnerschaften mit Studierendenaustausch im Vordergrund.
2. Forschung
2.1.Forschungsschwerpunkte
■Wirtschaftsrecht
■ Internationales Recht
2.2. Stand wichtiger Vorhaben (Juni 2014)
a) Einrichtung einer Verstärkungsprofessur mit Schwerpunkt Regulierungs- und Wettbewerbsrecht an
der Juristischen Fakultät
Nachdem das erste Ausschreibungs- und Besetzungsverfahren nach Abarbeitung der Liste und
Absage des Drittplatzierten abgebrochen wurde, ist die W3-Professur für Bürgerliches Recht und
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92
Ziele der Fakultäten ■ JURISTISCHE FAKULTÄT
Europäisches Wirtschaftsrecht im Februar 2014 erneut ausgeschrieben worden. Die Vorträge der
Bewerberinnen und Bewerber finden im Juli 2014 statt. Der Fakultätsrat wird voraussichtlich in
seiner ersten Sitzung im Wintersemester 2014/15 über den von der Berufungskommission vorgelegten Berufungsvorschlag entscheiden. Es wird angestrebt, den Lehrstuhl bis zum Beginn des
Sommersemesters 2015 zu besetzen.
b) Beantragung einer DFG-Forschergruppe gemeinsam mit dem DICE der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
Die Beantragung einer Forschergruppe mit dem Arbeitstitel „Rechtliche und ökonomische Perspektiven des Wettbewerbs und der Regulierung der Märkte“ gemeinsam mit dem Düsseldorf Institute
for Competition Economics (DICE) der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät hängt zwingend
von der Besetzung der W3-Professur für Bürgerliches Recht und Europäisches Wirtschaftsrecht ab
(vgl. Punkt 2.2 a).
c) Öffnung des SFF für die Juristische Fakultät ohne Eigenbeteiligung zur Förderung der Einrichtung
von Forschungsinitiativen
Aus dem Strategischen Forschungsfonds der HHU werden seit dem Jahr 2011 auch Forschungsprojekte der Juristischen Fakultät gefördert, so zum Beispiel das im Februar 2014 erfolgreich abgeschlossene Projekt von Prof. Dr. Andreas Feuerborn „Erarbeitung einer Ordnung über die Grundsätze zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis an der HHU“, für das eine 0,5 Stelle TV-L EG
13 für drei Monate finanziert wurde. Die Erstellung der englischen Fassung der Ordnung steht kurz
vor der Vollendung.
d) Gründung eines Instituts für Insolvenz- und Sanierungsrecht
Die Juristische Fakultät konnte die Düsseldorfer Rechtspraxis für eine Initiative zum Aufbau eines
Instituts für Kartell- und Sanierungsrecht gewinnen. Für das im April 2013 gegründete Institut
werden Drittmittel in Höhe von ca. 50 T€ p.a. auf fünf Jahre bereitgestellt. Aufgabe des Instituts
ist es insbesondere, die Verbindung von Rechtswissenschaft und Praxis im Insolvenz- und Sanierungsrecht zu vertiefen. Darüber hinaus soll es die deutschen, europäischen und internationalen
Grundlagen des Insolvenz- und Sanierungsrechts unter Einschluss der angrenzenden Gebiete des
Wirtschaftsrechts, des Wirtschaftsstrafrechts und der Nachbardisziplinen wissenschaftlich bearbeiten. Das Rechtsgebiet des Insolvenz- und Sanierungsrechts weist Schnittstellen zu verschiedenen Forschungsschwerpunkten der Juristischen Fakultät auf und ist überdies thematisch verzahnt
mit den Wirtschaftswissenschaften.
e) Gründung eines Instituts für Kartellrecht
Das Institut für Kartellrecht wurde am 30. April 2013 gegründet. Der geschäftsführende Direktor (Prof. Dr. Christian Kersting) konnte herausragende Praktiker als weitere Direktoren gewinnen
(Rechtsanwalt Prof. Dr. Hans Jürgen Meyer-Lindemann, Richter am BGH Prof. Dr. Lutz Strohn,
Richter am BGH Prof. Dr. Peter Meier-Beck). Zudem konnte ein Beirat bestehend aus den Direktoren sowie einer Vielzahl von im Kartellrecht tätigen, erfahrenen Rechtsanwälten eingerichtet
werden. Bereits in der Anfangsphase wurden verschiedene Vortragsveranstaltungen durchgeführt,
die auf große Resonanz stießen. Die Vorlesungen im Kartellrecht erfreuen sich bei den Studierenden großer Beliebtheit. Mittlerweile konnte auch ein Preis für die beste Hausarbeit im Kartellrecht
eingeworben werden, der in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal verliehen wird (gestiftet von der
Kanzlei Linklaters).
f) Weiterförderung des Instituts für Versicherungsrecht
Das im Mai 2006 gegründete Institut für Versicherungsrecht dient der Forschung sowie dem Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis im Bereich des deutschen, europäischen und internationalen Privatversicherungs- und Versicherungsaufsichtsrechts. Dem Institut ist es im Jahre 2014
gelungen, die Förderung durch die Versicherungswirtschaft um weitere fünf Jahre zu verlängern.
Ziele der Fakultäten ■ JURISTISCHE FAKULTÄT
2.3. Neue wichtige Vorhaben
a) Fortsetzung eines Instituts für Insolvenz- und Sanierungsrecht
Das Institut wird seine Arbeit konsolidieren und verstetigen und insbesondere die Verbindung
von Rechtswissenschaft und Praxis im Insolvenz- und Sanierungsrecht vertiefen sowie die deutschen, europäischen und internationalen Grundlagen des Insolvenz- und Sanierungsrechts unter
Einschluss der angrenzenden Gebiete des Wirtschaftsrechts, des Wirtschaftsstrafrechts und der
Nachbardisziplinen wissenschaftlich bearbeiten.
b) Fortsetzung eines Instituts für Kartellrecht
Angesichts der weitgehenden Zielerreichung im Berichtszeitraum steht nun zunächst die Konsolidierung und Verstetigung der Arbeit im Vordergrund. Das Institut für Kartellrecht soll außerdem
auf eine noch breitere Grundlage gestellt werden. Vorgesehen ist insbesondere, nun den weiteren
hauptamtlichen Direktor zu gewinnen. Dies soll der Inhaber der zu besetzenden Verstärkungsprofessur für Bürgerliches Recht und Europäisches Wirtschaftsrecht werden. Zudem wird über eine
weitere Stärkung des Beirats nachgedacht. Geplant sind schließlich weitere Vortragsveranstaltungen.
c) Fortsetzung des Instituts für Versicherungsrecht
Das Institut wird seine bewährte Arbeit in den nächsten Jahren fortsetzen. Dazu gehört die Veranstaltung von jährlich einem Versicherungsrechtstag, einem Verkehrsrechtstag sowie vier Foren
zum Versicherungsrecht. Das Institut wird seine Kontakte zur Anwaltschaft ausbauen. In diesem
Zusammenhang konnte Rechtsanwalt Dr. Jan Schröder (Kanzlei Allen & Overy) für die Mitarbeit
im Beirat des Instituts gewonnen werden.
c) Gründungsinitiative eines Instituts für Steuerrecht
Die Juristische Fakultät bietet seit Jahren Vorlesungen und Vortragsveranstaltungen zum Steuerrecht an. Der Lehrstuhl für Unternehmenssteuerrecht, Bilanzrecht und Öffentliches Recht pflegt
seit Jahren einen engen Austausch mit der steuerrechtlichen Praxis in Düsseldorf, insbesondere
mit der Unternehmens- und Beratungspraxis, der Finanzverwaltung und dem Finanzgericht Düsseldorf. Unter dem Dach der 2008 gegründeten „Düsseldorfer Vereinigung für Steuerrecht e.V.“
findet bisher der Dialog zwischen Wissenschaft, Studierenden und der Steuerrechtspraxis statt,
zuletzt im Juli 2014 zum Thema „Betriebsstätten im Internationalen Steuerrecht“.
Da das Steuerrecht zentrale Materie des Wirtschaftsrechts ist, beabsichtigt die Juristische Fakultät
im Rahmen ihrer Profilschärfung die baldige Gründung eines Instituts für Steuerrecht. Hierzu sollen alsbald Vertreterinnen und Vertreter der Düsseldorfer Steuerrechtspraxis zur Einwerbung von
Unterstützung in finanzieller und organisatorischer Hinsicht gewonnen werden.
2.4.Drittmittelaufwand
2013 (lt. Jahresabschluss HHU): 99 T€
93
Ziele der Fakultäten ■ JURISTISCHE FAKULTÄT
94
3. Lehre
3.1. Profilbereich Lehre
In der Juristischen Fakultät angesiedelt sind:
■ Rechtswissenschaft (Staatsexamen)
■Weiterbildungsstudiengänge:
– Medizinrecht
– Informationsrecht
– Gewerblicher Rechtsschutz
■ Integrierter Deutsch-Französischer Studienkurs
■ Begleitstudium Anglo-Amerikanisches Recht
3.2. Stand wichtiger Vorhaben (Juni 2014)
a) Einrichtung eines gemeinsamen Master-Studiengangs „Competition Law and Economics“ als weiterqualifizierendes Studienangebot gemeinsam mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
Die Einrichtung des Master-Studiengangs ist für die Zeit nach der Besetzung der W3-Professur für
Bürgerliches Recht und Europäisches Wirtschaftsrecht an der Juristischen Fakultät geplant.
b) Intensivierung von Netzwerken zu Unternehmen, Anwaltssozietäten und der Richterschaft
Die Verbindungen der Juristischen Fakultät zur Praxis werden insbesondere durch zahlreiche Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen geflochten, die von den Instituten und Zentren organisiert
werden (Düsseldorfer Medizinstrafrechtstage, Düsseldorfer Patentrechtstage, Düsseldorfer Versicherungsrechtstage, Forum Arbeitsrecht, Forum Unternehmensrecht, Forum Versicherungsrecht,
Summer School on European Business Law, Werkstattgespräche zum Gewerblichen Rechtsschutz).
Seit jeher zeichnet sich die Lehre an der Juristischen Fakultät durch starken Praxisbezug aus. Dieser wird beispielsweise durch ein Moot Court Seminar Grundrechte sowie durch die Ausrichtung
eines In-House Moot Court im Zivilrecht gestärkt, der an der Juristischen Fakultät seit 2012 mit
Unterstützung des LG Düsseldorf, der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf und des Anwaltvereins
Düsseldorf stattfindet. Es ist gelungen, für die Lehre weitere hochqualifizierte Praktiker einzuwerben. So konnte die Rechtsanwältin Dr. Nadine Zeibig als Dozentin für eine Vorlesung zum Tarifvertragsrecht gewonnen werden und der Richter am BGH Dr. Lutz Strohn als Honorarprofessor, der
Studierenden die Teilnahme an einem Seminar beim BGH ermöglicht, einschließlich Besuch einer
Verhandlung des Senats und Diskussion mit den Richtern.
Ziele der Fakultäten ■ JURISTISCHE FAKULTÄT
c) Besetzung der Juniorprofessur für Bürgerliches Recht und der Juniorprofessur für Öffentliches Recht
und Völkerrecht im Rahmen des HSP 2020 II-Programms
Um für die zusätzlichen Studierenden bestmögliche Studienbedingungen zu gewährleisten, sind
an der Juristischen Fakultät im Rahmen des HSP 2020 II-Programms zwei zusätzliche Juniorprofessuren eingerichtet und im Jahr 2012 besetzt worden. Die Ausrichtung der Juniorprofessuren
erfolgte, den Vorgaben des Hochschulentwicklungsplans entsprechend, im Bürgerlichen Recht und
im Öffentlichen Recht, um die grundständige Lehre auf diesen Rechtsgebieten sicherzustellen.
d) Verbesserung der Qualität der Lehre im Rahmen des Projektes iQu
Im Rahmen des Projektes „iQu – Integrierte Qualitätsoffensive in Lehre und Studium der HHU“
wurden Seminare zur speziellen hochschuldidaktischen Schulung von Leiterinnen und Leitern juristischer Arbeitsgemeinschaften durchgeführt, die insbesondere neuen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Einstieg in die Lehre vereinfacht haben. Darüber hinaus werden
bei einigen interessierten Dozenten fortlaufend Hospitationen von Lehrveranstaltungen und eine
daran anschließende individuelle didaktische Beratung durchgeführt.
3.3. Neue wichtige Vorhaben
a) Soldan Moot Court
Die Juristische Fakultät erwägt, künftig an dem bundesweiten Moot Court-Wettbewerb für Studierende deutscher Jura-Fakultäten teilzunehmen, den die Hans Soldan Stiftung gemeinsam mit
dem Deutschen Juristen-Fakultätentag, der Bundesrechtsanwaltskammer und dem Deutschen Anwaltverein ins Leben gerufen hat. Der Moot Court soll den Studierenden schon während ihres
Studiums die Gelegenheit geben, die anwaltliche Berufspraxis einzuüben und dabei auch auf Fragestellungen des anwaltlichen Berufsrechts einzugehen.
b) Verbesserung der Qualität der Lehre im Rahmen des Projektes iQu
Die im Vorjahr erstmals durchgeführte allgemeine hochschuldidaktische Schulung von Leiterinnen
und Leitern juristischer Arbeitsgemeinschaften soll als Angebot für alle wissenschaftlichen Mitarbeiter um einen zweiten Teil mit speziellen fachdidaktischen Elementen ergänzt werden.
Zudem soll das Lehrveranstaltungsangebot um eine sogenannte „Klausurenklinik“ erweitert werden, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des iQu-Projektes eine Einzelberatung für Studierende aller Semester zur Verbesserung ihrer Fallbearbeitungstechnik anbieten.
4. Nachwuchsförderung
4.1. Stand fakultätseigener Graduiertenförderung
Die Ausbildung der Doktorandinnen und Doktoranden an der Juristischen Fakultät folgt weiterhin
dem Leitbild der Individualpromotion. Diese Struktur wird durch Doktorandenseminare und Methodik-Veranstaltungen gestärkt. Letztere sind wesentlicher Bestandteil des Projektes „iQu“, das sowohl
für Studierende als auch für Promovierende geeignet ist.
Die Einrichtung einer Graduiertenförderung könnte sich mit einer Schwerpunktsetzung in der Forschung im Bereich „Recht und Ökonomie des Wettbewerbs“ verwirklichen lassen, wobei eine Zusammenarbeit mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in Betracht kommt. Über den Beginn und
die Struktur eines derartigen Graduiertenprogramms ist nach der Besetzung der Verstärkungsprofessur noch Einvernehmen mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät herzustellen.
95
96
Ziele der Fakultäten ■ JURISTISCHE FAKULTÄT
Weitere Ansätze zu einer Graduiertenförderung bestehen einerseits in Gestalt der Johannes-Rau-Stipendien, die das MIWF in Zusammenarbeit mit dem Institut für Deutsches und Internationales
Parteienrecht und Parteienforschung (PRuF) der HHU an Doktorandinnen und Doktoranden sowie
Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus Mittel- und Osteuropa vergibt, andererseits
durch zahlreiche Forschungsaufenthalte junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am PRuF.
Darüber hinaus hat die Juristische Fakultät im Rahmen der jüngsten Änderung der Promotionsordnung die Möglichkeit einer Promotion in gemeinsamer Betreuung mit einer ausländischen Fakultät/
Universität eröffnet („cotutelle de thèse“).
4.2. Beteiligung an strukturierten Graduiertenprogramme
Die Juristische Fakultät ist an dem unter Federführung der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät (Prof. Dr. Martin Mauve) eingeworbenen interdisziplinären NRW-Fortschrittskolleg „Online-Partizipation“ beteiligt. Im Rahmen des Programms soll untersucht werden, ob und unter welchen Bedingungen das Potential von Online-Partizipation auf kommunaler Ebene systematisch entwickelt,
praktisch benutzt und wissenschaftlich evaluiert werden kann. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen
und -wissenschaftler aus den verschiedenen beteiligten Disziplinen sollen in lebhafter inter- und transdisziplinärer Kooperation die verschiedensten Seiten dieses Problems analysieren und nach praxistauglichen Lösungen suchen. Insgesamt werden in dem gesamten Fortschrittskolleg 11 Doktorandenstellen finanziert, die Laufzeit beträgt zunächst 42 Monate. Dem Lehrstuhl für Öffentliches Recht,
Rechtstheorie und Rechtssoziologie ist für die Juristische Fakultät eine Doktorandenstelle (75 Prozent
einer Mitarbeiterstelle EG 13) zugeordnet.
4.3. Nachwuchsförderung für Postdocs / Mittelbau
An der Juristischen Fakultät wird eine Wissenschaftlerin im Rahmen des COMEBACK-Wiedereinstiegsprogramms für Wissenschaftlerinnen gefördert, die nach der Elternzeit den Abschluss ihres
Habilitationsprojektes anstrebt. Im Januar 2015 findet erstmals ein mehrtägiges Seminar für Doktorandinnen und Doktoranden, Graduierte und Studierende höherer Semester gemeinsam mit dem
Institut für Versicherungsrecht der Universität Münster (Prof. Dr. Petra Pohlmann) statt. Auch dieses
Seminar zeichnet sich durch starken Praxisbezug aus. Als Referenten konnten namhafte Vertreter aus
der Düsseldorfer Anwaltschaft (z.B. Dr. Oliver Sieg, Kanzlei Noerr, Dr. Jan Schröder, Kanzlei Allen &
Overy, Dr. René Steinbeck, Kanzlei Johannsen) und Versicherungswirtschaft (Rudolf E. Gaul, Provinzial) gewonnen werden. Die Veranstaltung soll in den nächsten Jahren fortgesetzt werden.
Ziele der Fakultäten ■ JURISTISCHE FAKULTÄT
5. Die wichtigsten aktuellen Entwicklungsziele (2014 – 2015)
Ziel 1: Besetzung der Verstärkungsprofessur mit Schwerpunkt Regulierungs- und Wettbe werbsrecht an der Juristischen Fakultät
Die Besetzung der W3-Professur für Bürgerliches Recht und Europäisches Wirtschaftsrecht zum
nächstmöglichen Zeitpunkt ist vorrangiges Ziel der Juristischen Fakultät, um den Bereich des Kartellrechts in der Forschung und in der Lehre zu verstärken. Von dem erfolgreichen Abschluss des Berufungsverfahrens hängen weitere Projekte ab (Einrichtung eines gemeinsamen Master-Studiengangs
„Competition Law and Economics“ sowie Einrichtung einer Graduiertenförderung, beide Projekte gemeinsam mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät).
Ziel 2: Etablierung des Instituts für Insolvenz- und Sanierungsrecht sowie des Instituts für
Kartellrecht
Die Institutsgründungen eröffnen der Fakultät die Perspektive, die bestehenden Lehr- und Forschungsschwerpunkte nachhaltig um die Rechtsgebiete des Insolvenz- und Sanierungsrechts und des Kartellrechts zu ergänzen.
Ziel 3: Konsolidierung und Ausbau der Internationalisierung in Forschung und Lehre
Zur Stärkung der internationalen Dimension in der Lehre unterstützt die Juristische Fakultät gemeinsam mit der Philosophischen Fakultät die Entsendung des italienischen Dozenten Dr. Andrea De Petris
an die HHU im Rahmen des DAAD-Gastdozentenprogramms zur Internationalisierung der Lehre.
Im Bereich der Erasmus-Austauschprogramme strebt die Fakultät weiterhin an, die Zahl der Austauschstudierenden zu erhöhen. Da das verfügbare Kontingent an Plätzen im Rahmen des Erasmus-Programms nunmehr nahezu ausgeschöpft wird, ist vor allem ein Ausbau der Partnerschaften
mit Studierendenaustausch erforderlich. Aktuell laufen u.a. Annäherungsgespräche mit Fakultäten in
Großbritannien. Als Werbematerial ist ein englischsprachiger Flyer über Aufenthalte ausländischer
Studierender an der Juristischen Fakultät erstellt worden, der sich zurzeit in Druck befindet und an
aktuelle und potentielle neue Partner versandt wird.
97
98
Ziele der Fakultäten ■ JURISTISCHE FAKULTÄT
6. Neuberufungen in der Juristischen Fakultät 2008 – 2014
Gesamtzahl Professuren (W3, W2, W1): 19
32 %
68 %
neuberufen
(2008 – 2014)
nicht neuberufen
Gesamtzahl W3-Professuren: 12
25 %
75 %
neuberufen
(2008 – 2014)
nicht neuberufen
Gesamtzahl W2-Professuren: 4
100 %
nicht neuberufen
IV. Statistischer Anhang
STUDIERENDE | PRÜFUNGEN | PERSONAL |
PATENTE UND GRÜNDUNGEN
Inhalt
STUDIERENDE
Studierende insgesamt als Personen
III
Studierende insgesamt als Fachfälle
V
Studierende insgesamt (Personen) ZeitreiheVII
Studierende insgesamt (Fachfälle) ZeitreiheIX
Studierende insgesamt (Personen) GrafikXI
Studierende in WeiterbildungsstudiengängenXI
PRÜFUNGEN
Studienabschlüsse (Prüfungen – Studienfälle) Studienabschlüsse (Personen) Studienabschlüsse (Prüfungen – Studienfälle) Zeitreihe
Studienabschlüsse (Prüfungen – Studienfälle) Grafik
XII
XIV
XVI
XVIII
PERSONAL
Beschäftigte aus Haushaltsmitteln
Beschäftigte aus Dritt- und Sondermitteln
Übersicht Berufungen
XIX
XXI
XXIII
PATENTE UND GRÜNDUNGEN
ErfindungsmeldungenXXIV
Inanspruchnahmen, Patenterstanmeldungen XXIV
Erteilte Patente
XXIV
AusgründungenXXV
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der HHU unter der Rubrik „Statistiken“:
http://www.uni-duesseldorf.de/home/universitaet/weiterfuehrend/die-universitaet-in-zahlenund-fakten/die-universitaet-in-zahlen.html
STUDIERENDE ■ Studierende ingesamt (Personen)
III
STUDIERENDE
Studierende ingesamt (Personen) | WS 2013/14
Studienfach
Bachelor
Integrativ
Bachelor
Kombination
Diplom
Magister
Master
Staatsexamen
Promotion
Gesamt
Allgemeine
25
25
Sprachwissenschaft
Anglistik und
926
113
50
1.089
Amerikanistik
Erziehungswissenschaft
5
European Studies
Germanistik
1.209
Geschichte
1.623
1
262
137
1.608
118
95
1.837
2
2
Griechisch
Informationswissenschaft
und Sprachtechnologie
341
5
31
31
380
39
Informationswissenschaft
9
9
13
13
Jiddische Kultur, Sprache
und Literatur
1
1
Jiddistik
1
2
3
5
9
223
14
14
57
553
2
2
Italienisch
Jüdische Studien
209
Kommunikations- und
Medienwissenschaft
Kunstgeschichte
355
141
Latein
Linguistik
353
Medien- und
Kulturwissenschaft
38
41
421
Medienkulturanalyse/
Analyse des Pratiques
Culturelles
80
32
453
144
2
Modernes Japan
370
Philosophie
575
1
Politische Kommunikation
32
18
421
44
656
72
72
21
21
1
1
59
29
1.020
94
1
810
21
21
Politikwissenschaft
Romanistik
931
1
715
Soziologie
The Americas - Las
Américas - Les Amériques
12
12
1.830
6.198
38
3
2
37
Psychologie (Phil.-Fak.)
Philosophische
Fakultät
1
144
Medienwissenschaft
Sozialwissenschaften
399
46
Literaturübersetzen
1.261
577
9.907
STUDIERENDE ■ Studierende ingesamt (Personen)
IV
Studienfach
Bachelor
Integrativ
Bachelor
Kombination
Diplom
Magister
Master
Rechtswissenschaft
Juristische Fakultät
Staatsexamen
Promotion
Gesamt
1.613
187
1.800
1.613
187
1.800
Betriebswirtschaftslehre
668
340
48
1.056
Volkswirtschaftslehre
538
79
10
627
1.206
419
58
1.683
163
74
65
302
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Biochemie
Biologie
1.213
44
236
433
1.926
Chemie
436
28
101
179
744
5
5
109
60
2.282
49
19
1.734
Geographie
Informatik
2.113
Mathematik und
Anwendungsgebiete
1.640
Medizinische Physik
186
26
234
48
Pharmazie
688
97
785
1.282
2
44
88
1.416
Psychologie
496
59
195
71
821
Wirtschaftschemie
256
20
75
5
356
7.785
179
931
688
1.017
10.600
2.767
211
2.978
2
15
Physik
Mathematisch-Naturwiss. Fakultät
Medizin
Public Health
13
Toxikologie
Zahnmedizin
Medizinische Fakultät
Hochschule
42
42
10.821
6.198
217
345
43
388
13
42
3.112
256
3.423
16
2.653
5.413
2.095
27.413
Abschluss Ausland /
ohne Abschluss*
Hochschule gesamt
236
10.821
6.198
217
16
2.653
5.413
2.095
27.649
Frauenanteil (in %)
51,9
66,2
55,3
68,8
62,7
64,3
51,8
58,8
Anteil ausländischer
Studierender (in %)
9,3
9,5
18,0
6,3
13,7
13,0
15,9
11,8
11.010
12.538
221
22
2.749
5.421
2.175
34.394
Fachfälle**
Anmerkungen:
Ordentlich Studierende mit angestrebtem Abschluss, ohne Gasthörer, Beurlaubte und Besucher Deutschkurs
* 232 ordentlich Studierende mit Abschluss im Ausland, 4 ordentlich Studierende, die keinen Abschluss anstreben
** Summe inkl. Abschluss Ausland/ohne Abschluss
STUDIERENDE ■ Studierende ingesamt (Fachfälle)
V
Studierende ingesamt (Fachfälle) – WS 2013/14
Studienfach
Bachelor
Integrativ
Bachelor
Kombination
Diplom
Allgemeine
Sprachwissenschaft
Magister
Master
1
Anglistik und
Amerikanistik
1.675
Antike Kultur
2
116
Staatsexamen
Promotion
Gesamt
26
27
57
1.850
371
371
Erziehungswissenschaft
European Studies
9
9
31
31
Germanistik
2.147
1
264
151
2.563
Geschichte
2.318
2
122
104
2.546
3
3
Griechisch
Informationswissenschaft
und Sprachtechnologie
351
Informationswissenschaft
424
14
Italienisch
Jiddische Kultur, Sprache
und Literatur
80
Jiddistik
13
1
81
3
2
5
5
9
280
14
275
58
676
266
Kommunikations- und
Medienwissenschaft
261
Kunstgeschichte
474
144
513
50
Latein
4
356
Literaturübersetzen
Medien- und
Kulturwissenschaft
38
45
422
Medienkulturanalyse/
Analyse des Pratiques
Culturelles
Musikwissenschaft
1
32
454
151
4
4
18
680
42
49
1.461
23
290
4
4
61
31
1.439
95
1
812
26
247
1
1
179
1.370
Politische Kommunikation
72
72
Politikwissenschaft
267
Psychologie (Phil.-Fak.)
Romanistik
1.345
2
716
Soziologie
221
Sport
The Americas - Las
Américas - Les Amériques
Philosophische
Fakultät
84
179
Philosophie
Sozialwissenschaften
1
34
Medienwissenschaft
627
12
12
1.845
12.538
4
919
151
Modernes Japan
438
13
Jüdische Studien
Linguistik
395
44
38
9
1.305
641
16.376
STUDIERENDE ■ Studierende ingesamt (Fachfälle)
VI
Studienfach
Bachelor
Integrativ
Bachelor
Kombination
Diplom
Magister
Master
Rechtswissenschaft
Juristische Fakultät
Staatsexamen
Promotion
Gesamt
1.619
188
1.807
1.619
188
1.807
Betriebswirtschaftslehre
674
347
48
1.069
Volkswirtschaftslehre
539
85
10
634
1.213
432
58
1.703
163
75
65
303
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Biochemie
Biologie
1.216
46
242
434
1.938
Chemie
445
29
105
181
760
5
5
117
63
2.348
53
21
1.798
Geographie
Informatik
2.168
Mathematik und
Anwendungsgebiete
1.697
Medizinische Physik
187
27
237
50
Pharmazie
688
97
785
1.323
2
48
88
1.461
Psychologie
496
59
204
71
830
Wirtschaftschemie
257
20
76
5
358
7.952
183
970
688
1.030
10.823
2.769
212
2.981
2
15
Physik
Mathematisch-Naturwiss. Fakultät
Medizin
Public Health
13
Toxikologie
Zahnmedizin
Medizinische Fakultät
Hochschule
42
42
11.010
12.538
221
345
44
389
13
42
3.114
258
3.427
22
2.749
5.421
2.175
34.136
Abschluss Ausland /
ohne Abschluss*
Hochschule gesamt
258
11.010
12.538
221
22
2.749
5.421
2.175
34.394
Frauenanteil (in %)
51,5
66,0
54,8
77,3
62,6
64,3
51,4
59,9
Anteil ausländischer
Studierender (in %)
9,3
9,5
17,6
13,6
13,7
13,0
15,6
11,5
10.821
6.198
217
16
2.653
5.413
2.095
27.649
Personen**
Anmerkungen:
Ordentlich Studierende mit angestrebtem Abschluss, ohne Gasthörer, Beurlaubte und Besucher Deutschkurs
* 254 ordentlich Studierende mit Abschluss im Ausland, 4 ordentlich Studierende, die keinen Abschluss anstreben
** Summe inkl. Abschluss Ausland/ohne Abschluss
STUDIERENDE ■ Studierende ingesamt (Personen) – Zeitreihe
Studierende ingesamt (Personen) – Zeitreihe
Studienfach
WS
2008 / 09
WS
2009 / 10
WS
2010 / 11
WS
2011 / 12
WS
2012 / 13
WS
2013 / 14
Allgemeine
Sprachwissenschaft
112
91
72
63
26
25
Anglistik und
Amerikanistik
(vorher Englisch)
614
699
710
840
858
1.089
42
16
10
7
5
5
21
26
30
32
31
Erziehungswissenschaft
European Studies
Germanistik
1.674
1.556
1.428
1.507
1.540
1.608
Geschichte
794
737
814
1.249
1.224
1.837
Griechisch
4
4
3
4
2
2
Informationswissenschaft
und Sprachtechnologie
94
107
114
412
381
380
Informationswissenschaft
18
14
11
9
9
9
3
2
13
Italienisch
Jiddische Kultur, Sprache
und Literatur
1
Jiddistik
Jüdische Studien
Kommunikations- und
Medienwissenschaft
Kunstgeschichte
Latein
Linguistik
1
2
3
4
3
42
44
47
84
235
223
7
7
9
8
12
14
332
370
386
445
529
553
12
9
4
4
4
2
98
144
172
247
312
399
Literaturübersetzen
116
92
89
88
85
80
Medien- und
Kulturwissenschaft
241
285
323
381
432
453
Medienkulturanalyse/
Analyse des Pratiques
Culturelles
89
78
72
91
119
144
Medienwissenschaft
10
7
2
2
2
2
Modernes Japan
356
422
405
419
445
421
Philosophie
356
429
410
746
657
656
Politische Kommunikation
44
43
59
69
67
72
Politikwissenschaft
13
18
17
17
20
21
1
2
1
1
1
1
Psychologie (Phil.-Fak.)
Romanistik
423
450
429
615
1.043
1.020
Sozialwissenschaften
383
427
490
582
717
810
39
18
10
11
17
21
3
2
14
15
20
22
14
12
5.931
6.108
6.135
7.959
8.794
9.907
Soziologie
Sport
The Americas - Las
Américas - Les Amériques
Philosophische
Fakultät
VII
STUDIERENDE ■ Studierende ingesamt (Personen) – Zeitreihe
VIII
WS
2008 / 09
WS
2009 / 10
WS
2010 / 11
WS
2011 / 12
WS
2012 / 13
WS
2013 / 14
1.357
1.406
1.433
1.574
1.682
1.800
Rechtswissenschaft für
ausländische Juristen
2
1
1
1
Juristische Fakultät
1.359
1.407
1.434
1.575
1.682
1.800
960
936
903
1.009
1.037
1.056
70
169
284
627
973
1.178
1.321
1.683
Studienfach
Rechtswissenschaft
Betriebswirtschaftslehre
Volkswirtschaftslehre
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Biochemie
960
936
142
167
194
246
284
302
Biologie
1.388
1.639
1.617
1.686
1.766
1.926
Chemie
503
514
543
734
757
744
Geographie
23
17
9
6
6
5
Informatik
591
578
577
758
1.366
2.282
Mathematik und
Anwendungsgebiete
377
410
395
593
1.031
1.734
Medizinische Physik
65
93
127
147
182
234
Pharmazie
605
610
627
687
737
785
Physik
271
282
308
422
807
1.411
Psychologie
534
554
590
842
835
821
Wirtschaftschemie
264
288
316
337
351
356
4.763
5.152
5.303
6.458
8.122
10.600
2.502
2.527
2.599
2.743
2.871
2.978
47
36
23
20
18
15
13
27
41
40
42
369
358
355
365
373
388
2.918
2.934
3.004
3.169
3.302
3.423
15.931
16.537
16.849
20.339
23.221
27.413
127
179
164
182
210
236
16.058
16.716
17.013
20.521
23.431
27.649
Frauenanteil (in %)
58,9
59,5
59,4
59,2
59,1
58,8
Anteil ausländischer
Studierender (in %)
16,3
15,6
14,7
13,7
12,7
11,8
22.545
22.634
22.246
26.696
29.500
34.394
Mathematisch-Naturwiss. Fakultät
Medizin
Public Health
Toxikologie
Zahnmedizin
Medizinische Fakultät
Hochschule
Abschluss Ausland /
ohne Abschluss
Hochschule gesamt
Fachfälle*
Anmerkungen:
Ordentlich Studierende mit angestrebtem Abschluss, ohne Gasthörer, Beurlaubte und Besucher Deutschkurs
STUDIERENDE ■ Studierende ingesamt (Fachfälle) – Zeitreihe
Studierende ingesamt (Fachfälle) – Zeitreihe
Studienfach
Allgemeine
Sprachwissenschaft
WS
2008 / 09
WS
2009 / 10
WS
2010 / 11
WS
2011 / 12
WS
2012 / 13
WS
2013 / 14
290
213
150
117
35
27
1.541
1.700
1.469
1.804
1.839
1.850
226
163
168
227
243
371
54
22
14
11
9
9
21
26
30
32
31
Germanistik
3.097
2.825
2.545
2.812
2.663
2.563
Geschichte
1.677
1.565
1.501
2.005
1.887
2.546
Griechisch
13
10
6
5
3
3
Informationswissenschaft
und Sprachtechnologie
96
110
117
427
396
395
Informationswissenschaft
258
202
155
182
244
438
3
2
13
Anglistik und
Amerikanistik
(vorher Englisch)
Antike Kultur
Erziehungswissenschaft
European Studies
Italienisch
Jiddische Kultur, Sprache
und Literatur
51
Jiddistik
Jüdische Studien
43
40
57
73
81
1
3
5
6
5
74
75
82
131
289
280
Kommunikations- und
Medienwissenschaft
117
144
161
211
250
275
Kunstgeschichte
462
482
496
569
655
676
Latein
26
20
14
12
6
4
Linguistik
171
243
290
366
548
919
Literaturübersetzen
120
93
90
88
86
84
Medien- und
Kulturwissenschaft
243
286
324
382
435
454
89
80
75
94
124
151
Medienkulturanalyse/
Analyse des Pratiques
Culturelles
Medienwissenschaft
142
22
9
9
7
4
Modernes Japan
480
570
553
591
615
680
Musikwissenschaft
151
131
147
217
229
179
Philosophie
868
876
823
1.250
1.153
1.461
44
43
59
69
67
72
306
269
275
286
277
290
11
9
6
5
5
4
Politische Kommunikation
Politikwissenschaft
Psychologie (Phil.-Fak.)
Romanistik
834
800
732
965
1.418
1.439
Sozialwissenschaften
384
428
491
562
718
812
Soziologie
254
224
205
239
243
247
4
3
1
1
1
1
14
15
20
23
14
12
12.097
11.688
11.047
13.778
14.572
16.376
Sport
The Americas - Las
Américas - Les Amériques
Philosophische
Fakultät
IX
STUDIERENDE ■ Studierende ingesamt (Fachfälle) – Zeitreihe
X
WS
2008 / 09
WS
2009 / 10
WS
2010 / 11
WS
2011 / 12
WS
2012 / 13
WS
2013 / 14
1.364
1.411
1.438
1.579
1.687
1.807
Rechtswissenschaft für
ausländische Juristen
3
1
1
1
Juristische Fakultät
1.367
1.412
1.439
1.580
1.687
1.807
969
945
913
1.017
1.042
1.069
71
174
287
634
984
1.191
1.329
1.703
Studienfach
Rechtswissenschaft
Betriebswirtschaftslehre
Volkswirtschaftslehre
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Biochemie
969
945
144
169
195
247
284
303
Biologie
1.400
1.650
1.626
1.697
1.782
1.938
Chemie
554
551
584
769
790
760
Geographie
28
20
10
6
6
5
Informatik
622
610
618
806
1.429
2.348
Mathematik und
Anwendungsgebiete
422
455
447
659
1.091
1.798
Medizinische Physik
65
94
129
149
187
237
Pharmazie
612
615
631
688
737
785
Physik
287
301
327
462
855
1.461
Psychologie
535
557
597
849
843
830
Wirtschaftschemie
274
292
319
338
352
358
4.943
5.314
5.483
6.670
8.356
10.823
2.510
2.531
2.604
2.747
2.874
2.981
47
36
23
20
18
15
13
27
41
40
42
370
360
357
367
375
389
2.927
2.940
3.011
3.175
3.307
3.427
22.303
22.299
21.964
26.394
29.251
34.136
242
335
282
302
249
258
22.545
22.634
22.246
26.696
29.500
34.394
Frauenanteil (in %)
60,7
60,9
60,6
60,1
60,4
59,9
Anteil ausländischer
Studierender (in %)
16,9
15,9
14,9
13,5
12,4
11,5
16.058
16.716
17.013
20.521
23.431
27.649
Mathematisch-Naturwiss. Fakultät
Medizin
Public Health
Toxikologie
Zahnmedizin
Medizinische Fakultät
Hochschule
Abschluss Ausland /
ohne Abschluss
Hochschule gesamt
Personen*
Anmerkungen:
Ordentlich Studierende mit angestrebtem Abschluss, ohne Gasthörer, Beurlaubte und Besucher Deutschkurs
STUDIERENDE ■ Studierende inges. (Personen) – Grafik ■ Studierende in Weiterbildungsstudiengängen
XI
Studierende ingesamt (Personen) – Grafik
16.000
14.000
12.000
10.000
Phil.
Fak.
8.000
Math.Nat.
Fak.
6.000
4.000
Med.
Fak.
2.000
WiWi
Jur.
Fak.
0
WS
WS
WS
WS
WS
WS
WS
WS
WS
WS
WS
WS
WS
WS
2000/01 2001/02 2002/03 2003/04 2004/05 2005/06 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 2013/14
Semester
Philosophische
Fakultät
Math.-Naturwiss.
Fakultät
Medizinische
Fakultät
Wirtschaftswiss.
Fakultät
Juristische
Fakultät
Gesamt
WS 2000/01
13.241
5.214
3.252
1.194
1.371
24.272
WS 2001/02
13.596
5.393
3.393
1.158
1.386
24.926
WS 2002/03
13.257
5.396
3.351
1.129
1.583
24.716
WS 2003/04
12.814
5.674
3.381
1.165
1.609
24.643
WS 2004/05
7.574
4.472
3.132
1.146
1.531
17.855
WS 2005/06
6.800
4.600
3.118
1.156
1.553
17.227
WS 2006/07
7.045
4.796
3.095
1.162
1.554
17.652
WS 2007/08
6.311
4.640
2.920
1.027
1.365
16.263
WS 2008/09
5.931
4.763
2.918
960
1.359
15.931
WS 2009/10
6.108
5.152
2.934
936
1.407
16.537
WS 2010/11
6.135
5.303
3.004
973
1.434
16.849
WS 2011/12
7.959
6.458
3.169
1.178
1.575
20.339
WS 2012/13
8.794
8.122
3.302
1.321
1.682
23.221
WS 2013/14
9.907
10.600
3.423
1.683
1.800
27.413
WS
2012 / 13
WS
2013 / 14
Studierende in Weiterbildungsstudiengängen
WS
2008 / 09
Studienfach
WS
2009 / 10
WS
2010 / 11
WS
2011 / 12
Gewerblicher Rechtschutz (Master)
(Studienbeginn WS 2001/2002)
insgesamt
16
21
20
15
20
19
davon weiblich
10
10
5
6
7
8
Informationsrecht (Master)
(Studienbeginn WS 2004/2005)
insgesamt
18
0
15
20
20
0
davon weiblich
7
0
8
8
11
0
Medizinrecht (Master)
(Studienbeginn WS 2007/2008)
insgesamt
25
13
16
23
25
24
davon weiblich
16
9
10
17
15
17
insgesamt
30
51
69
81
91
98
davon weiblich
20
39
55
62
74
79
89
85
120
139
156
141
Public Health * (Master)
(Studienbeginn WS 2008/2009)
Gesamt
* Bis zum WS 2007/08 war dies ein Zusatzstudiengang mit dem Abschluss Magister
PRÜFUNGEN ■ Studienabschlüsse (Prüfungen – Studienfälle) im Studienjahr 2012
XII
PRÜFUNGEN
Studienabschlüsse (Prüfungen – Studienfälle) im Studienjahr 2012
Studienfach
Bachelor
Integrativ
Bachelor
Kombination
Diplom
Allgemeine
Sprachwissenschaft
Magister
Master
154
Antike Kultur
70
Gesamt
32
32
Anglistik und
Amerikanistik
Staatsexamen
12
236
7
7
Erziehungswissenschaft
1
1
European Studies
26
26
Germanistik
149
234
33
416
Geschichte
90
64
23
177
Griechisch
Informationswissenschaft
Informationswissenschaft
und Sprachtechnologie
4
1
1
1
5
8
3
Jiddische Kultur, Sprache
und Literatur
4
1
Jüdische Studien
4
5
Kommunikations- und
Medienwissenschaft
32
Kunstgeschichte
49
14
9
14
3
21
3
17
1
69
1
1
Modernes Japan
44
16
Musikwissenschaft
10
4
Philosophie
49
48
Politikwissenschaft
14
13
77
40
19
8
Politische Kommunikation
Romanistik
70
Soziologie
156
716
14
554
18
2
7
67
14
7
104
27
17
17
3
120
22
The Americas - Las
Américas - Les Amériques
Philosophische
Fakultät
80
18
Medienwissenschaft
13
17
69
Medienkulturanalyse/
Analyse des Pratiques
Culturelles
Sozialwissenschaften
4
1
9
Literaturübersetzen
Medien- und
Kulturwissenschaft
5
32
Latein
Linguistik
11
92
27
6
6
204
1.644
PRÜFUNGEN ■ Studienabschlüsse (Prüfungen – Studienfälle) im Studienjahr 2012
Studienfach
Bachelor
Integrativ
Bachelor
Kombination
Diplom
Magister
Master
Staatsexamen
XIII
Gesamt
Rechtswissenschaft
170
170
Juristische Fakultät
170
170
Betriebswirtschaftslehre
99
38
37
174
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
99
38
37
174
Biochemie
26
26
52
Biologie
168
66
29
263
Chemie
41
19
11
71
34
84
10
48
Geographie
1
1
Informatik
50
Mathematik und
Anwendungsgebiete
30
Medizinische Physik
17
8
20
3
Pharmazie
62
62
Physik
22
3
16
41
Psychologie
76
41
19
136
Wirtschaftschemie
46
25
1
72
476
162
Mathematisch-Naturwiss. Fakultät
1
149
Medizin
Public Health
Toxikologie
850
263
263
8
8
14
14
56
56
22
319
341
Zahnmedizin
Medizinische Fakultät
62
Prüfungen gesamt
731
716
214
555
412
551
3.179
Frauenanteil (in %)
57,2
74,6
58,9
63,1
56,6
62,3
63,0
Anteil ausländischer Absolventen (in %)
10,0
8,9
11,2
22,5
16,7
9,3
12,8
Anmerkungen:
Prüfungen - Studienfälle: alle Studiengänge, alle Fächer (Haupt- und Nebenfächer)
Personen: 1. Studiengang, 1. Fach
Enthalten sind auch die Prüfungen einer Person, die in den vergangenen Jahren absolviert wurden.
Stichtag: 01.08.2013
Studienjahr 2012: WS 2011/2012 + SS 2012
PRÜFUNGEN ■ Studienabschlüsse (Personen) im Studienjahr 2012
XIV
Studienabschlüsse (Personen) im Studienjahr 2012
Studienfach
Bachelor
Integrativ
Bachelor
Kombination
Diplom
Allgemeine
Sprachwissenschaft
Magister
Master
94
41
Erziehungswissenschaft
12
147
26
26
1
1
European Studies
Gesamt
21
21
Anglistik und
Amerikanistik
Staatsexamen
Germanistik
98
155
33
286
Geschichte
36
37
23
96
3
11
Informationswissenschaft
und Sprachtechnologie
8
Jüdische Studien
2
4
4
10
Kunstgeschichte
34
11
17
62
3
12
3
17
Linguistik
9
Literaturübersetzen
Medien- und
Kulturwissenschaft
14
69
69
Medienkulturanalyse/
Analyse des Pratiques
Culturelles
Modernes Japan
36
9
Philosophie
17
21
Politische Kommunikation
Romanistik
Sozialwissenschaften
41
22
70
Soziologie
18
7
52
7
45
17
17
3
66
22
92
1
1
The Americas - Las
Américas - Les Amériques
Philosophische
Fakultät
18
156
358
14
323
6
6
204
1.055
PRÜFUNGEN ■ Studienabschlüsse (Personen) im Studienjahr 2012
Studienfach
Bachelor
Integrativ
Bachelor
Kombination
Diplom
Magister
Master
Staatsexamen
XV
Gesamt
Rechtswissenschaft
170
170
Juristische Fakultät
170
170
Betriebswirtschaftslehre
99
38
37
174
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
99
38
37
174
26
52
29
263
11
71
Biochemie
26
Biologie
168
66
Chemie
41
19
Geographie
1
1
Informatik
50
Mathematik und
Anwendungsgebiete
30
Medizinische Physik
17
8
34
84
10
48
3
20
Pharmazie
Physik
62
22
62
3
16
41
Psychologie
76
41
19
136
Wirtschaftschemie
46
25
1
72
476
162
Mathematisch-Naturwiss. Fakultät
1
149
Medizin
Public Health
Toxikologie
850
263
263
8
8
14
14
56
56
22
319
341
Zahnmedizin
Medizinische Fakultät
62
Personen gesamt
731
358
214
324
412
551
2.590
Frauenanteil (in %)
57,2
74,6
58,9
64,5
56,6
62,3
61,6
Anteil ausländischer
Absolventen (in %)
10,0
8,9
11,2
23,8
16,7
9,3
12,6
Anmerkungen:
Prüfungen - Studienfälle: alle Studiengänge, alle Fächer (Haupt- und Nebenfächer)
Personen: 1. Studiengang, 1. Fach
Enthalten sind auch die Prüfungen einer Person, die in den vergangenen Jahren absolviert wurden.
Stichtag: 01.08.2013
Studienjahr 2012: WS 2011/2012 + SS 2012
PRÜFUNGEN ■ Studienabschlüsse (Prüfungen – Studienfälle) Zeitreihe
XVI
Studienabschlüsse (Prüfungen – Studienfälle) Zeitreihe
Studienfach
2007
2008
Allgemeine
Sprachwissenschaft
29
32
2010
2011
2012
55
44
24
32
236
209
239
265
175
236
93
3
10
15
19
7
47
16
8
2
1
Germanistik
485
20
24
26
450
635
504
326
416
Geschichte
Griechisch
154
146
234
242
197
177
2
1
1
1
1
Informationswissenschaft
und Sprachtechnologie
3
5
15
13
21
11
Informationswissenschaft
89
73
46
33
25
5
Jiddische Kultur, Sprache
und Literatur
3
3
3
6
3
5
Jüdische Studien
Anglistik und
Amerikanistik
(vorher Englisch)
Antike Kultur
Erziehungswissenschaft
2009
European Studies
2
5
5
6
9
13
Kommunikations- und
Medienwissenschaft
23
27
18
32
20
32
Kunstgeschichte
52
46
91
85
58
80
Latein
1
1
5
3
1
1
Linguistik
6
28
38
35
43
21
Literaturübersetzen
26
15
20
12
26
17
Medien- und
Kulturwissenschaft
71
56
47
45
43
69
7
27
32
34
23
18
Medienwissenschaft
81
45
22
17
5
2
Modernes Japan
22
31
44
74
64
67
Medienkulturanalyse/
Analyse des Pratiques
Culturelles
Musikwissenschaft
3
7
16
14
14
14
Philosophie
72
56
94
84
92
104
Politikwissenschaft
52
64
65
36
39
27
5
11
12
8
16
17
19
5
6
7
1
Politische Kommunikation
Psychologie (Phil. Fak.)
Romanistik
101
68
103
89
78
120
Sozialwissenschaften
145
127
105
87
67
92
Soziologie
55
39
54
53
23
27
Sport
25
17
10
3
4
4
8
6
2.044
1.879
1.447
1.644
The Americas - Las
Américas - Les Amériques
Philosophische
Fakultät
1.862
1.644
Anmerkungen:
Prüfungen - Studienfälle: alle Studiengänge, alle Fächer (Haupt- und Nebenfächer)
Personen: 1. Studiengang, 1. Fach
Enthalten sind auch die Prüfungen einer Person, die in den vergangenen Jahren absolviert wurden.
Stichtag: 01.08.2013
Studienjahr 2012: WS 2011/2012 + SS 2012
PRÜFUNGEN ■ Studienabschlüsse (Prüfungen – Studienfälle) Zeitreihe
Studienfach
2007
2008
2009
2010
2011
2012
Rechtswissenschaft
194
105
166
164
173
170
Rechtswissenschaft für
ausländische Juristen
17
4
1
1
Juristische Fakultät
211
109
167
165
173
170
Betriebswirtschaftslehre
120
129
142
172
203
174
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
120
129
142
172
203
174
27
29
48
33
33
52
Biologie
174
139
151
222
257
263
Chemie
62
49
56
48
63
71
Geographie
14
10
1
2
Informatik
58
61
83
89
71
84
Mathematik und
Anwendungsgebiete
39
49
42
47
47
48
11
3
20
102
102
60
73
79
62
Biochemie
Medizinische Physik
Pharmazie
1
Physik
24
35
36
39
34
41
Psychologie
55
36
46
100
127
136
Wirtschaftschemie
13
29
28
18
47
72
Mathematisch-Naturwiss. Fakultät
568
539
551
682
761
850
Medizin
292
240
287
267
275
263
13
19
3
9
5
8
1
14
Public Health
Toxikologie
Zahnmedizin
30
48
32
47
45
56
Medizinische Fakultät
335
307
322
323
326
341
Hochschule gesamt
3.096
2.728
3.226
3.221
2.910
3.179
Frauenanteil (in %)
62,5
61,1
62,1
63,7
61,1
63,0
Anteil ausländischer
Absolventen (in %)
13,5
12,2
13,3
13,7
13,5
12,8
2.103
1.880
2.179
2.138
2.265
2.590
Personen
XVII
PRÜFUNGEN ■ Studienabschlüsse (Prüfungen – Studienfälle) Grafik
XVIII
Studienabschlüsse (Prüfungen – Studienfälle)
2.500
Phil.
Fak.
2.000
Math.Nat.
Fak.
1.500
Med.
Fak.
1.000
WiWi
500
Jur.
Fak.
0
2006
Studienjahr
2007
Philosophische
Fakultät
2008
2009
Math.-Naturwiss.
Fakultät
2010
Medizinische
Fakultät
2011
Wirtschaftswiss.
Fakultät
2012
Juristische
Fakultät
Gesamt
206
2.564
120
211
3.096
129
109
2.728
322
142
167
3.226
323
172
165
3.221
2006
1.500
448
297
113
2007
1.862
568
335
2008
1.644
539
307
2009
2.044
551
2010
1.879
682
2011
1.447
761
326
203
173
2.910
2012
1.644
850
341
174
170
3.179
Anmerkungen:
Prüfungen - Studienfälle: alle Studiengänge, alle Fächer (Haupt- und Nebenfächer)
Stichtag: 01.08.2013
PERSONAL ■ Beschäftigte aus Haushaltsmitteln
XIX
PERSONAL
Beschäftigte aus Haushaltsmitteln
(Stand 01.12.2013)
Institut
Einrichtung
Prof.
C4 / W3
Anglistik und
Amerikanistik
3
Germanistik
4
Prof.
C3 / C2 /
W2
Juniorprof. /
W1
2
2
wiss.
Mitarbeiter
a. Zeit
wiss.
Mitarbeiter a.
Dauer
wiss.
Personal
nichtwiss.
Personal
Summe
davon
Teilzeit
weibl.
Beschäftigte
10
7
22
5
27
14
18
11
7
24
7
31
13
19
Geschichtswissenschaften
6
1
12
4
23
6
29
11
14
Jüdische Studien
1
2
2
1
6
2
8
2
6
Klassische Philologie
2
Kunstgeschichte
1
Medien- und
Kulturwissenschaft
1
1
1
4
1
5
1
3
1
5
1
9
1
10
2
7
4
3
8
1
9
4
4
1
Modernes Japan
2
1
5
2
10
1
11
5
9
Philosophie
2
2
1
8
3
16
4
20
10
6
Romanistik
2
1
1
14
11
29
7
36
19
25
Sozialwissenschaften
6
4
1
16
8
34
12
46
23
20
Sprache und
Information
3
1
13
2
19
4
23
10
11
2
2
4
6
10
6
5
Dekanat Philosophische
Fakultät
Philosophische
Fakultät
32
14
8
103
51
208
57
265
120
147
Jura
11
4
1
48
1
65
13
78
54
41
2
2
2
4
4
4
3
67
15
82
58
45
Dekanat Juristische
Fakultät
Juristische Fakultät
11
Betriebswirtschaftslehre
7
Volkswirtschaftslehre
2
4
1
48
1
25
1
34
7
41
23
21
1
3
14
1
21
4
25
13
10
1
3
4
3
7
3
6
40
5
59
14
73
39
37
Dekanat Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
9
1
4
PERSONAL ■ Beschäftigte aus Haushaltsmitteln
XX
Institut
Einrichtung
Prof.
C4 / W3
Prof.
C3 / C2 /
W2
Juniorprof. /
W1
wiss.
Mitarbeiter
a. Zeit
wiss.
Mitarbeiter a.
Dauer
wiss.
Personal
nichtwiss.
Personal
Summe
davon
Teilzeit
weibl.
Beschäftigte
Biologie
15
12
2
67
16
112
109
221
92
137
Chemie
9
4
2
93
15
123
68
191
106
84
1
26
Informatik
5
4
36
8
44
13
10
Mathematik
7
5
27
2
41
7
48
19
9
Pharmazie
3
6
40
4
53
31
84
45
52
12
8
39
4
63
43
106
39
23
4
4
23
1
32
18
50
24
27
1
3
4
4
8
2
6
316
45
464
288
752
340
348
816
384
1.289
1.289
*
554
35
11
50
50
*
22
851
395
1.339
1.339
*
576
1.358
499
2.137
374
2.511
557
1.153
Botanischer Garten
1
1
19
20
5
8
Studierendenakademie
4
4
3
7
1
2
Physik
Psychologie
Dekanat Math. Nat.
MathematischeNaturwissen. Fakultät
55
43
Medizin
40
49
Zahnmedizin
Medizinische Fakultät
Fakultäten
5
4
44
49
151
111
18
Universitäts- und Landesbibliothek
3
15
18
126
144
46
101
Zentrum für Informations- und Medientechnologie
7
24
31
23
54
15
23
10
44
54
171
225
67
133
357
357
77
182
1.468
Zentrale
Einrichtungen
Hochschulverwaltung
Hochschule gesamt
davon weibliche
Beschäftigte
Anteil weibliche
Beschäftigte (in %)
151
111
18
1.368
543
2.191
902
3.093
701
21
24
5
667
176
893
575
1.468
488
13,9
21,8
27,8
48,8
32,4
40,8
63,7
47,5
69,6
Anmerkungen:
Zusätzliche Angaben ohne Medizinische Fakultät: 48 Auszubildende.
In den Summen der Fakultäten sind die Beschäftigten der Dekanate enthalten.
Höherer Dienst ULB/ZIM den wiss. Mitarbeitern zugeordnet
*Keine Angaben vorhanden.
PERSONAL ■ Beschäftigte aus Dritt- und Sondermitteln
XXI
Beschäftigte aus Dritt- und Sondermitteln
(Stand 01.12.2013)
Institut
Einrichtung
Prof.
C4 / W3
Prof.
C3 / C2 /
W2
Anglistik und
Amerikanistik
Germanistik
1
Geschichtswissenschaften
2
Juniorprof. /
W1
wiss.
Mitarbeiter
a. Zeit
1
34
35
1
36
23
28
2
28
31
1
32
18
19
18
20
1
1
Jüdische Studien
Klassische Philologie
1
wiss.
Mitarbeiter a.
Dauer
wiss.
Personal
Summe
davon
Teilzeit
weibl.
Beschäftigte
20
7
8
1
2
2
2
2
2
2
1
1
9
11
2
13
6
10
15
16
1
17
11
11
7
6
3
1
24
14
6
10
8
8
47
4
51
31
23
Kunstgeschichte
1
Medien- und
Kulturwissenschaft
1
Modernes Japan
1
6
7
Philosophie
1
22
23
Romanistik
nichtwiss.
Personal
10
10
Sozialwissenschaften
1
1
2
42
Sprache und
Information
1
2
2
45
50
2
52
24
29
9
9
1
10
4
1
262
14
276
155
149
Dekanat Philosophische
Fakultät
Philosophische
Fakultät
2
10
Jura
1
8
241
1
2
46
48
48
42
18
2
46
48
48
42
18
Dekanat Juristische
Fakultät
Juristische Fakultät
Betriebswirtschaftslehre
1
Volkswirtschaftslehre
2
2
1
44
46
2
20
26
Dekanat Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
3
2
3
1
47
32
26
26
14
14
11
1
12
1
13
11
5
75
1
84
2
86
57
45
PERSONAL ■ Beschäftigte aus Dritt- und Sondermitteln
XXII
Institut
Einrichtung
Prof.
C4 / W3
Prof.
C3 / C2 /
W2
Biologie
Chemie
Juniorprof. /
W1
wiss.
Mitarbeiter
a. Zeit
2
144
1
wiss.
Mitarbeiter a.
Dauer
wiss.
Personal
nichtwiss.
Personal
Summe
davon
Teilzeit
weibl.
Beschäftigte
147
10
157
104
82
95
96
3
99
82
38
1
16
17
17
5
5
Mathematik
12
12
12
6
5
Pharmazie
33
33
33
28
19
Informatik
1
Physik
Psychologie
Dekanat Math.-Naturwissenschaftliche Fakultät
MathematischeNaturwissen. Fakultät
54
5
59
34
12
30
31
2
33
26
23
3
3
3
1
2
53
1
1
1
3
Medizin
Zahnmedizin
1
386
2
393
20
413
286
186
309
10
319
232
551
349
360
5
2
7
6
5
5
Medizinische Fakultät
314
10
324
234
558
355
365
1.062
14
1.111
270
1.381
895
763
2
4
6
6
1
2
Universitäts- und Landesbibliothek
4
1
5
Zentrum für Informations- und Medientechnologie
2
Zentrale
Einrichtungen
8
Fakultäten
6
13
16
Botanischer Garten
Studierendenakademie
Universitätssprachenzentrum
5
2
5
13
Hochschulverwaltung
10
8
2
1
5
18
2
10
69
69
21
48
821
Hochschule gesamt
6
13
16
1.070
19
1.124
344
1.468
918
davon weibliche
Beschäftigte
2
2
12
554
9
579
242
821
442
33,3
15,4
75,0
51,8
47,4
51,5
70,3
55,9
48,1
Anteil weibliche
Beschäftigte (in %)
Anmerkungen:
In den Summen der Fakultäten sind die Beschäftigten der Dekanate enthalten.
Höherer Dienst ULB/ZIM den wiss. Mitarbeitern zugeordnet
Dritt- und Sondermittel: z.B. Forschungsdrittmittel, Hochschulpakt, Qualitätsverbesserungsmittel, Mittel aus iQu
PERSONAL ■ Berufungen
XXIII
Berufungen
Anzahl
Jahr
2009
2010
Eingruppierung
0
5
7
0
7
0,0
W1
3
2
5
40,0
Gesamt
15
2
17
11,8
W3
14
6
20
30,0
W2
10
4
14
28,6
W1
3
0
3
0,0
27
10
37
27,0
0,0
W3
8
1
9
11,1
W2
10
4
14
28,6
W1
0
1
1
100,0
18
6
24
25,0
9
0
9
0,0
W2
8
7
15
46,7
W1
7
8
15
53,3
24
15
39
38,5
W3
6
4
10
40,0
W2
11
1
12
8,3
W1
5
6
11
54,5
22
11
33
33,3
106
44
150
29,3
Gesamt
Gesamt
Gesamt
Frauenanteil in %
5
W3
2013
Gesamt
W3
Gesamt
2012
Weiblich
W2
Gesamt
2011
Männlich
Anzahl
XXIV
PATENTE UND GRÜNDUNGEN
PATENTE UND GRÜNDUNGEN
Inanspruchnahmen, Patentanmeldungen, Erteilte Patente
Erfindungsanmeldungen
35
31
30
28
24
25
15
15
24
23
20
20
20
15
23
15
14
13
14
13
12
11
9
10
9
Math.-Nat. Fak.
10
9
7
5
Med. Fak.
1
0
0
2003
2004
0
1
0
2005
2006
2007
1
0
0
0
0
0
2008
2009
2010
2011
2012
Phil. Fak.
2013
Inanspruchnahmen, Patenterstanmeldungen, Erteilte Patente
50
45
43
40
35
35
38
37
33
33
31
30
25
24
24
23
19
20
Erfindungsanmeldungen
39
18
17
25
23
17
15
10
5
0
2
1
5
4
2003
10
9
8
6
8
9
5
1
2
3
2004
2005
2006
0
1
1
2
3
2007
2008
2009
2010
1
Inanspruchnahmen
Patenterstanmeldungen
8
8
7
1
2
1
2011
2012
2013
5
Erteilte
Patente
Erläuterungen zu Erfindungen/Patente
Erfindungsmeldungen
Alle in der HHU eingegangenen Erfindungsmeldungen von an der HHU tätigen Wissenschaftlern, die im Rahmen ihrer Dienstätigkeit entstanden
sind (auch im Rahmen von Drittmittelprojekten).
Inanspruchnahmen
Werden die Rechte an einer Erfindung von der HHU in Anspruch genommen, wird im Anschluss entweder das Patent von der HHU angemeldet
oder die Rechte werden an die Industrie übertragen und zum Patent angemeldet. Nicht von der HHU in Anspruch genommene Erfindungen werden
an die Erfinder freigegeben (auf Basis der Empfehlung der PROvendis, des Transferbeirates der HHU und der anschließenden Rektoratsentscheidung).
Patenterstanmeldungen
Alle von der HHU angemeldeten prioritätsbegründenden Patente. Schutzrechte, die aus Erfindungenvon HHU-Wissenschaftlern hervorgehen, aber
aufgrund vertraglicher Regelungen in Forschungsverträgen nach erfolgter Inanspruchnahme dieser Rechte durch die Universität direkt an eine Firma
übertragen werden, sind NICHT enthalten. Die Firma meldet die Schutzrechte i. d. R. dann selbst an.
PATENTE UND GRÜNDUNGEN
XXV
Ausgründungen
Ausgründungen 2002 – 2013
7
6
5
3
1
4
1
3
2
1
0
1
1
1
2
2
2
2011
2012
2013
1
1
2002
1
2003
1
1
1
2004
2005
2006
Fakultätsübergreifend
1
2007
2008
2009
2010
Med. Fak.
Phil. Fak.
WiWi
Math.-Nat. Fak.
Start-Ups der HHU
2011 – 20013: 14 Ausgründungen
EPIVIOS
Biotechnologie
DICE CONSULT
Psychologie
Wirtschaftswissenschaft
Formal Mind
Businessfield
PaintTheTown Studios
Informatik
Wirtschaftswissenschaft
Medienwissenschaften
Rough Coating Design
CROZET medical
Team Social Work
Chemie
Medizin
Wirtschaftswissenschaft
FIBEPA
TellBIRD
Chemie
BWL / Informatik
Sprechreif
TUNATECH
Germanistik
Biologie
be bananas
Wirtschaftswissenschaft
Impressum
Herausgeber
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Universitätsstraße 1
40225 Düsseldorf
www.hhu.de
Zahlenangaben beziehen sich – so nicht anders angegeben – auf die Jahre 2013 und 2014 bzw. auf die
Veröffentlichung „Rechenschaftsbericht 2013 der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf“.
Konzept und Redaktion
Rektorat
Dr. Jens Kroh, Persönlicher Referent des Rektors
Dr. Sven Rank, Persönlicher Referent des Prorektors für Strukturentwicklung
Fotos
Archiv HHU/Stabsstelle Kommunikation, Clemens Hess, Hanne Horn, Ivo Mayr, Amir Ouadahi, David
Pham, Jörg Reich, Tobias Sieben; Universitätsklinikum Düsseldorf; Forschungszentrum Jülich; atelier
caer
Illustration Neubau SSC
kadawittfeldarchitektur
Illustration Neubau ZSL
UKM
Layout
atelier caer, Düsseldorf
Druck
DDH GmbH, Hilden
Oktober 2014
FORTSCHRITTSBERICHT DER HHU
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Universitätsstraße 1
40225 Düsseldorf
www.hhu.de
2014
Rektorat der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
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Bildung
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