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GRÜNER CAMPUS,
GRÜNE STUDIENGÄNGE
INFORMATION
Weihenstephan-Triesdorf ist die Hochschule in Deutschland, die sich konsequent auf grüne Ingenieurstudiengänge spezialisiert hat. Ausgangspunkt für alle Fächer
sind Natur, Mensch und natürliche Ressourcen. Vom
Molekül zum Apfel, von der Energie zur Gesundheit,
vom Weizenfeld zum Lebens- und Landschaftsraum - in
allen Studiengängen geht es darum, natürliche Ressourcen effizient und zugleich nachhaltig zu behandeln und
zu nutzen.
VERANSTALTERINNEN
Frauenbeauftragte der HSWT, Standort Triesdorf
Prof. Dr. Prisca Kremer, stellv. Frauenbeauftragte HSWT
Dipl. Biol. Julia Helfert, FK Landwirtschaft
Prof. Dr. Heidrun Rosenthal, FK Umweltingenieurwesen
Der Standort Triesdorf ist Teil eines deutschlandweit
einmaligen Bildungszentrums für Ernährung, Energie,
Landwirtschaft, Lebensmittel und Umwelt. Die enge
Vernetzung innerhalb des Bildungszentrums mit modernster Infrastruktur schafft wertvolle Synergien, von
denen die anwendungsorientierte Hochschulausbildung
vielseitig profitiert.
KONTAKT
Assistenz der Frauenbeauftragten
Lena Meist
lena.meist@hswt.de
T +49 9826 654-346
www.hswt.de/frauenbeauftragte/triesdorf
PERSPEKTIVEN
VORTRAGSREIHE DER
FRAUENBEAUFTRAGTEN
TRIESDORF | WS 2014/15
VERANSTALTUNGSORT
Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Gebäude E | Raum E.009
91746 Weidenbach-Triesdorf
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Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unser Kapital; ihre fachliche und ihre soziale Kompetenz sind unser Erfolg. Selbstverständlich sind für uns Respekt, ein
vertrauensvolles Miteinander, Weiterbildungsmaßnahmen, Karrierechancen und flexible Arbeitszeitmodelle.
Die Hälfte unserer Studierenden ist weiblich. Damit belegt Weihenstephan-Triesdorf unter den Ingenieurstudiengängen die Spitzenposition in Deutschland. Für uns
ist das ein Ansporn, uns in allen Bereichen der Hochschule für Chancengleichheit, Frauenförderung und Familienfreundlichkeit zu engagieren.
Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Markgrafenstr. 16
91746 Weidenbach
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STUDIUM
ENDERALE
PROGRAMM
INHALT DER VORTRÄGE
Im Wintersemester 2014/15 laden die Frauenbeauftragten am Standort Triesdorf dazu ein, sich in drei
Vorträgen aus unterschiedlichen Perspektiven mit den
Themen Gleichberechtigung, Frauenrechten und Rollen von Frauen auseinanderzusetzen.
SEXUALISIERTE DISKRIMINIERUNG UND GEWALT
Sabine Böhm, frauenBeratung nürnberg
Wenn es um sexualisierte Diskriminierung und Gewalt geht, stellen auch Hochschulen nicht zwangsläufig
Schutzräume dar. Eine Auseinandersetzung mit dem Thema, damit verbundenen Fakten, Dynamiken und Handlungsmöglichkeiten ist deshalb notwendig. Folgende
Punkte werden in diesem Vortrag angesprochen:
»» Definitionsmöglichkeiten und juristische Perspektiven
»» Zahlen und Fakten: wie häufig, wer sind die Täter, wer
die Opfer, wo findet die Gewalt statt
»» Sexualisierte Gewalt und Häusliche Gewalt: Ursachen
und Dynamiken
»» Juristische Aufarbeitung und körperliche und psychische Folgen für Betroffene
»» Wie Unterstützung aussehen kann: im privaten Umfeld,
im Gesundheitssystem, auf juristischer Ebene
SEXUALISIERTE DISKRIMINIERUNG UND GEWALT
Sabine Böhm, frauenBeratung nürnberg
Mittwoch, 29. Oktober 2014 | 19.30 Uhr | E.009
Vortrag für Frauen
REIN IN DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT –
­HOFÜBERNAHME UND EINHEIRAT IN EINEN
­LANDWIRTSCHAFTLICHEN BETRIEB
Margret Hospach, Dipl. Sozialpädagogin,
Fam.therapeutin, Mediatorin
Mittwoch, 26. November 2014 | 19.30 Uhr | E.009
Vortrag für Frauen
FRAUENORTE – FRAUENGESCHICHTE UND WEIBLICHE ERINNERUNGSKULTUR IN MITTELFRANKEN
Nadja Bennewitz M.A., Historikerin, Nürnberg
Mittwoch, 10. Dezember 2014 | 19.30 Uhr | E.009
Zu diesem Vortrag sind alle Neugierigen herzlich eingeladen, ihr Geschichtswissen und ihre Kenntnisse der Region
um einen bedeutenden Aspekt zu erweitern.
Im Anschluss an die Vorträge gibt es Raum für Fragen,
Diskussion und Austausch von Erfahrungen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
REIN IN DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT –
HOFÜBERNAHME UND EINHEIRAT IN EINEN
LANDWIRTSCHAFTLICHEN BETRIEB
Margret Hospach, Dipl. Sozialpädagogin, ­
Fam.therapeutin, Mediatorin
Hofübernahme und Einheirat sind zukunftsträchtige und
selbstverantwortete Entscheidungen. Sie verlangen ein
hohes Maß an beruflicher und sozialer Kompetenz. Um
eine Übernahme erfolgreich durchführen zu können,
braucht es u. a. eine Grundhaltung der Wertschätzung
des Alten und eine Bereitschaft, innovativ und flexibel auf
notwendige Veränderungen zu reagieren.
Einheirat erhöht die Komplexität eines Familienunternehmens und erfordert eine Neuausrichtung der Rollen und
Aufgaben der einzelnen Individuen. Je besser dabei die
Kommunikation gelingt, desto leichter kann dieser Veränderungsprozess von allen Beteiligten akzeptiert werden
und durch entsprechendes Handeln zu Erfolg und Nachhaltigkeit führen.
Bedeutung und Gestaltung einer Übernahme haben sich im
Laufe der Jahre massiv verändert, da neue Einflussfaktoren und Handlungskriterien, z. B. durch Globalisierung und
Strukturwandel, entscheidungsrelevant geworden sind.
Nach wie vor sind Hofübernahme und Einheirat mutige
Schritte zur persönlichen Lebensgestaltung im Kontext
der Generationenfolge.
FRAUENORTE – FRAUENGESCHICHTE UND WEIBLICHE ERINNERUNGSKULTUR IN MITTELFRANKEN
Nadja Bennewitz M.A., Historikerin, Nürnberg
Orangerie, Ansbach
Vorbilder, Identifikationsfiguren und Reibungsflächen:
Sich mit der Geschichte von Frauen in der Region auseinander zu setzen, ist eine Herausforderung. Wie die
Menschen männlichen Geschlechts haben sich ebenso
Frauen in verschiedenen Schichten und Milieus bewegt,
wodurch sich gegensätzliche Interessen auch zwischen
ihnen herausbildeten. Frauen nahmen unterschiedlich
an Macht und Herrschaft teil – oder überhaupt nicht.
Umgekehrt machten Frauen und Männer, obwohl aus
dem gleichen Stand, jeweils unterschiedliche Erfahrungen – aufgrund ihres Geschlechts.
Eine regionale Erinnerungskultur, die Menschen beiderlei Geschlechts gleichermaßen berücksichtigt, ist noch
immer wenig ausgeprägt. Das ist nicht verwunderlich,
solange regionale Frauengeschichte nur marginal behandelt wird und unsichtbar bleibt. An Unsichtbares
aber kann man sich nur schwer erinnern.
Frauen und Männer haben unterschiedliche Anknüpfungspunkte an die Region, in der sie leben. Sie wird
von ihnen verschieden wahrgenommen, genutzt und
gestaltet. Historisch betrachtet stellt sich die Frage:
Sind die Räume von Frauen anders als die von Männern? Gehörte ihnen der kleine Kräutergarten vor dem
Haus und jenen der weitläufige Acker? Konnten die
Grenzen dieser Orte von Frauen überschritten werden?
Welche Frauen könnten öffentliche Räume einnehmen?
Bei diesem Vortrag sollen Kunstwerke, Bauten, Denkmäler, Klöster, Grabstätten, Burgen und Herrinnensitze
in der mittelfränkischen Region vorgestellt werden, um
die bestehende Hierarchie der Erinnerung aufzubrechen.
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Bildung
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