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Bedienungsanleitung KA316 - Buderus

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6 720 642 635 (2014/07) DE/CH/AT/LU
Kaminheizeinsätze
Bedienungsanleitung
KA316
Vor Montage und Wartung sorgfältig lesen.
Vorwort
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Liebe Kundin, lieber Kunde,
Wärme ist unser Element – und das seit über 275 Jahren. Von Anfang an
investieren wir unsere ganze Energie und Leidenschaft, um für Sie individuelle Lösungen für Ihr Wohlfühlklima zu entwickeln.
Egal ob Wärme, Warmwasser oder Lüftung – mit einem Buderus Produkt
erhalten Sie hocheffiziente Heiztechnik in bewährter Buderus Qualität,
die Ihnen lange und zuverlässig Behaglichkeit schenken wird.
1
Symbolerklärung und Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . 3
1.1
Symbolerklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
1.2
Allgemeine Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
2
Angaben zum Produkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
2.1
Lieferumfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
2.2
EG-Konformitätserklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
2.3
Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
2.4
Typschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
2.5
Produktbeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
2.6
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
3
Vorschriften für Brennstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
3.1
Zulässige Brennstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
3.2
Brennstoffe richtig trocknen und lagern . . . . . . . . . . . . . 6
4
Inbetriebnahme und Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
4.1
Erstinbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
4.2
Betriebsdruck prüfen, Heizwasser nachfüllen und
Ofenanlage entlüften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
4.2.1 Betriebsdruck prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
4.2.2 Heizwasser nachfüllen und Ofenanlage entlüften . . . . . . 8
4.3
Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
4.4
Heizen in der Übergangszeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
4.5
Brennstoffmenge und Einstellen der Verbrennungsluft 10
4.6
Glut halten (Teillastbetrieb) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
4.7
Kaminheizeinsatz außer Betrieb nehmen . . . . . . . . . . 10
4.8
Inbetriebnahmeprotokoll . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
5
Umweltschutz/Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
6
Pflege, Reinigung und Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
6.1
Kaminheizeinsatz reinigen und
pflegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
6.1.1 Sichtfensterscheibe reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
6.1.2 Feuerraumauskleidung reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
6.1.3 Heizwasser prüfen und nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . 12
6.1.4 Wärmetauscherrohre reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
6.2
Wartung von Kaminofen und Schornstein . . . . . . . . . . 13
6.3
Inspektions- und Wartungsprotokoll . . . . . . . . . . . . . . 14
7
Störungen beheben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
8
Typschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Wir fertigen nach den neuesten Technologien und achten darauf, dass
unsere Produkte effizient aufeinander abgestimmt sind. Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit stehen dabei immer im Vordergrund.
Danke, dass Sie sich für uns entschieden haben – und damit auch für effiziente Energienutzung bei gleichzeitig hohem Komfort. Damit das auf
Dauer so bleibt, lesen Sie bitte sorgfältig die Bedienungsanleitung. Falls
dennoch einmal Probleme auftauchen sollten, wenden Sie sich bitte an
Ihren Installateur. Er hilft Ihnen jederzeit gerne weiter.
Ihr Installateur ist einmal nicht erreichbar? Dann ist unser Kundendienst
rund um die Uhr für Sie da!
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem neuen Buderus Produkt!
Ihr Buderus Team
2
Kaminheizeinsatz KA316 – 6 720 642 635 (2014/07)
Symbolerklärung und Sicherheitshinweise
1
Symbolerklärung und Sicherheitshinweise
1.1
Symbolerklärung
Warnhinweise
Warnhinweise im Text werden mit einem grau hinterlegten Warndreieck gekennzeichnet und umrandet.
Bei Gefahren durch Strom wird das Ausrufezeichen im
Warndreieck durch ein Blitzsymbol ersetzt.
Signalwörter am Beginn eines Warnhinweises kennzeichnen Art und
Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr
nicht befolgt werden.
• HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.
• VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können.
• WARNUNG bedeutet, dass schwere Personenschäden auftreten
können.
• GEFAHR bedeutet, dass lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.
Wichtige Informationen
Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen
oder Sachen werden mit dem nebenstehenden Symbol
gekennzeichnet. Sie werden durch Linien ober- und unterhalb des Textes begrenzt.
Weitere Symbole
Symbol
▶

•
–
Bedeutung
Handlungsschritt
Querverweis auf andere Stellen im Dokument oder
auf andere Dokumente
Aufzählung/Listeneintrag
Aufzählung/Listeneintrag (2. Ebene)
Tab. 1
1.2
1
Allgemeine Sicherheitshinweise
Diese Bedienungsanleitung richtet sich an den Bediener.
Wir empfehlen, die Anleitung vollständig zu lesen.
Nichtbeachten der Sicherheitshinweise kann zu schweren Personenschäden - auch mit Todesfolge - sowie Sach- und Umweltschäden führen.
▶ Sicherstellen, dass die Installation und der Abgasanschluss, die Erstinbetriebnahme sowie die Wartung und Instandhaltung nur ein
Fachbetrieb ausführt.
▶ Sicherstellen, dass die Abnahme der Ofenanlage durch den BezirksSchornsteinfegermeister erfolgt.
▶ Sicherstellen, dass Reinigung und Wartung mindestens einmal jährlich durchgeführt wird. Dabei die Gesamtanlage auf ihre einwandfreie Funktion prüfen. Aufgefundene Mängel umgehend beheben
lassen.
▶ Vor Inbetriebnahme des Kaminheizeinsatzes Sicherheitshinweise
sorgfältig durchlesen.
Brandgefahr durch explosive und leicht brennbare Materialien
▶ Keine brennbaren Materialien oder Flüssigkeiten in der Nähe oder
auf dem Kaminheizeinsatz lagern oder ablegen.
▶ Bevor in der Nähe des Kaminheizeinsatzes mit explosiven oder leicht
brennbaren Materialien gearbeitet wird, den Kaminheizeinsatz ausbrennen und abkühlen lassen.
Gefahr durch Nichtbeachten der eigenen Sicherheit in Notfällen
z. B. bei einem Brand
▶ Sich niemals selbst in Lebensgefahr bringen. Die eigene Sicherheit
geht immer vor.
Verletzungsgefahr durch heiße Geräteteile
Feuerraumtür, Bediengriff, Ofenteile, Verbrennungsluft- und Scheibenspülluftschieber sind im Betrieb heiß.
▶ Beim Öffnen und Schließen der Feuerraumtür, beim Nachlegen von
Brennstoff und beim Bedienen des Verbrennungsluft- und Scheibenspülluftschiebers den mitgelieferten Schutzhandschuh verwenden.
Schäden durch Bedienfehler
Bedienfehler können zu Personenschäden und/oder Sachschäden führen.
▶ Sicherstellen, dass Kinder das Gerät nicht unbeaufsichtigt bedienen
oder damit spielen.
▶ Bei Anwesenheit von Kleinkindern Schutzgitter für Ofenanlagen verwenden.
▶ Sicherstellen, dass nur Personen Zugang haben, die in der Lage sind,
das Gerät sachgerecht zu bedienen.
Gefahr durch unzureichende Frischluftzufuhr
▶ Berechnung des Verbrennungsluftverbundes von einem Fachhandwerker durchführen lassen.
▶ Während des Heizbetriebs ausreichende Frischluftzufuhr zum Aufstellraum sicherstellen. Dies gilt auch für den zeitgleichen Betrieb
von Kaminheizeinsatz und weiteren Wärmeerzeugern.
▶ Wenn erforderlich, durch einen Fachhandwerker eine externe Verbrennungsluftzufuhr installieren lassen.
Auch bei externer Verbrennungsluftversorgung wird ein erheblicher
Teil der Verbrennungsluft aus dem Aufstellraum bezogen.
▶ Bei gemeinsamem Betrieb des Kaminheizeinsatzes und einer Wohnungslüftung oder Dunstabzugshaube die Beurteilungskriterien des
Schornsteinfegerhandwerks beachten.
▶ Luft frei halten von aggressiven Stoffen (Halogen-Kohlenwasserstoff,
die Chlor- oder Fluorverbindungen enthalten). Korrosion wird so vermieden.
Kaminheizeinsatz KA316 – 6 720 642 635 (2014/07)
3
2
Angaben zum Produkt
Gefahr von Anlagenschäden durch Überdruck
Um Überdruckschäden zu vermeiden, kann während der Beheizung
Wasser am Sicherheitsventil des Heizwasserkreises und der Warmwasserversorgung austreten.
▶ Sicherheitsventile keinesfalls verschließen.
Gefahr von Anlagenschäden durch Abweichungen vom Mindestförderdruck des Schornsteins
▶ Sicherstellen, dass der Kaminheizeinsatz von einem Schornsteinfegermeister abgenommen wird.
▶ Sicherstellen, dass Schornstein und Abgasanschluss der DIN 18160
entsprechen.
▶ Sicherstellen, dass die Schornsteinhöhe, ausgehend von der Abgaseinführung, mindestens 4 m beträgt.
▶ Einhaltung des notwendigen Förderdrucks durch einen Fachhandwerker kontrollieren lassen. Bei festgestellten Abweichungen Abhilfemaßnahmen durchführen lassen.
Originalersatzteile
▶ Nur Originalersatzteile und Zubehör von Buderus verwenden. Für
Schäden, die durch nicht von Buderus gelieferte Ersatzteile entstehen, kann Buderus keine Haftung übernehmen.
2
Angaben zum Produkt
2.1
Lieferumfang
Der Kaminheizeinsatz wird als Stahlheizeinsatz geliefert und von Ihrem
Heizungsfachbetrieb oder vom Ofenbauer eingebaut.
2.2
EG-Konformitätserklärung
Dieses Produkt entspricht in Konstruktion und Betriebsverhalten den
europäischen Richtlinien sowie den ergänzenden nationalen Anforderungen. Die Konformität wurde mit der CE-Kennzeichnung nachgewiesen.
Sie können die Konformitätserklärung des Produktes im Internet unter
www.buderus.de/konfo abrufen oder bei der zuständigen Buderus-Niederlassung anfordern.
2.3
Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Kaminheizeinsatz ist eine wassergeführte Ofenanlage nach DIN EN
13229 mit einer selbstschließenden Feuerraumtür.
Der Kaminheizeinsatz darf nur im eingebauten Zustand (nicht freistehend), immer mit Wasser gefüllt und nur mit geschlossener Feuerraumtür betrieben werden.
Bei Schornsteineignung ist eine Mehrfachbelegung des Schornsteins
möglich.
Der Kaminheizeinsatz kann raumluftabhängig oder ein Teil der Verbrennungsluft kann über eine externe Verbrennungsluftversorgung bezogen
werden. Der Wohnraum wird durch Konvektion und über das Heizungssystem erwärmt. Weitere Angaben entnehmen Sie aus dem Kapitel 2.6,
Seite 5.
Der Kaminheizeinsatz und/oder die Heizkammer werden im Folgenden
auch Ofenanlage genannt.
2.4
Typschild
Das Typschild befindet sich auf der Vorderseite des Kaminheizeinsatzes.
2.5
Produktbeschreibung
Die erforderliche Feuerraumauskleidung aus Schamottesteinen und Vermiculitplatten werden vom Ofenbauer
eingesetzt. Buderus übernimmt dafür keine Gewährleistung.
Der Kaminheizeinsatz besteht aus einem hochwertigen Stahlkorpus.
Hauptbestandteile des Kaminheizeinsatzes sind:
• Selbstschließende Feuerraumtür [1] mit linkem oder rechtem Türanschlag. Der Türanschlag ist bei der Bestellung anzugeben und kann
bauseits nicht geändert werden.
• Feuerraum [2] mit einer Auskleidung aus Schamottesteinen und Vermiculitplatten
Der rostlose Feuerraum nimmt den Brennstoff auf. Die Asche verbleibt im Feuerraum.
Wir empfehlen, die Asche spätestens bei Erreichen der Zuluftöffnungen in der Rückwand zu entfernen.
• Kaminaufsatz [3]
Im Kaminaufsatz befinden sich die wasserführenden Rohre.
Der Kaminaufsatz kann bauseits nicht vom Kaminheizeinsatz getrennt werden.
• Scheibenspülluftschieber [4]
Der Scheibenspülluftschieber regelt den Luftweg über die Scheibe
und verhindert ein Schwärzen der Scheibe.
• Verbrennungsluftschieber [5]
Der Verbrennungsluftschieber regelt die Primärluft- und Sekundärluftzufuhr. Die Verbrennungsluft strömt über den unteren Luftanschluss zur Rückwand und wird über die Luftöffnungen der
Rückwandsteine der Verbrennung zugeführt.
4
Kaminheizeinsatz KA316 – 6 720 642 635 (2014/07)
Angaben zum Produkt
2.6
Technische Daten
Kaminheizeinsatz
Gewicht
Raumheizvermögen (Luft)
Mindestverbrennungsluftmenge
Nennwärmeleistung Luft
Nennwärmeleistung Wasser
Maximale Vorlauftemperatur
Mindestrücklauftemperatur
Maximaler Betriebsdruck
Maximale Scheitholzlänge/Scheitholzstärke
Maximale Füllmenge bei Nennwärmeleistung (Mittelwert, abhängig vom jeweiligen
Heizwert des Brennstoffes)
Tab. 2
Bild 1
[1]
[2]
[3]
[4]
[5]
2
Maßeinheit
kg
m³
m³/h
kW
kW
°C
°C
bar
mm
kg
KA316
190
ca. 120
58
7
7
95
60
3
500/100
3 –4
Technische Daten
Kaminheizeinsatz
Selbstschließende Feuerraumtür
Feuerraum
Kaminaufsatz
Scheibenspülluftschieber
Verbrennungsluftschieber
Feuerraumauskleidung
Einbauteile oder Verkleidungen aus Schamotte, Keramik, Vermiculit
oder Feuerbeton dienen zur Isolierung und Heizgaslenkung. Diese Bauteile werden als Feuerraumauskleidung bezeichnet.
Die Bauteile können Risse aufweisen, die aus folgenden Gründen
entstehen können:
• Physikalische und produktionsbedingte Restfeuchte in den Bauteilen, die beim Heizen entweicht
• Hohe Temperaturunterschiede
Oberflächenrisse beeinträchtigen die Verbrennung nicht. Bei breiten
Rissen oder herausgebrochenen Stücken, die bis auf die Gerätekonstruktion gehen, muss die Feuerraumauskleidung ausgetauscht
werden. Hierdurch können Emissionen negativ beeinflusst werden.
Funktionsbeschreibung
Das im Feuerraum liegende Holz wird mithilfe der von unten einströmenden Verbrennungsluft verbrannt.
Der Korpus des Kaminheizeinsatzes wird durch die bei der Verbrennung
entstehende Wärme erhitzt. Die Wärme wird an die Umgebungsluft in
der Heizkammer abgegeben und erwärmt durch die natürliche Luftumwälzung die Raumluft.
Die aufsteigenden Heizgase erwärmen das Heizwasser im Wärmetauscher und in den Wärmetauscherrohren. Danach strömen die abgekühlten Heizgase durch das Abgasanschlussrohr in das Abgassystem.
Kaminheizeinsatz KA316 – 6 720 642 635 (2014/07)
5
3
Vorschriften für Brennstoffe
3
Vorschriften für Brennstoffe
3.1
Zulässige Brennstoffe
HINWEIS: Anlagenschaden- und Umweltschaden durch
unzulässige Brennstoffe!
▶ Keine Kunststoffe, Haushaltsabfälle, chemisch behandelte Holzreste, Altpapier, Hackschnitzel, Rinden- und Spanplattenabfälle zur Feuerung
verwenden.
Als Brennstoff für den Kaminheizeinsatz sind naturbelassenes, luftgetrocknetes Scheitholz (Restfeuchte maximal 25 %) zugelassen.
Wir empfehlen Buchenholz als den besten Brennstoff.
3.2
Brennstoffe richtig trocknen und lagern
Der im Holz enthaltene Anteil an Wasser wird bei der Verbrennung verdampft. Die hierzu aufgewendete Energie geht für das Heizen verloren.
Frisch geschlagenes „grünes“ Holz hat einen sehr hohen Wasseranteil
und somit nur circa die Hälfte des Heizwertes von trockenem Holz.
▶ Um eine saubere und gute Verbrennung zu erreichen, nur trockenes
und naturbelassenes Holz verwenden.
Das Bundes-Immissionsschutzgesetz fordert bei Scheitholz eine Restfeuchte unter 25 % bezogen auf das Trocken- oder Darrgewicht des Brennstoffes. Das erreichen
Sie durch ca. zwei Jahre Lagerung in der nachfolgend beschriebenen Weise.
Lagerung außerhalb von Gebäuden
▶ Scheitholz möglichst auf der Südseite eines Gebäudes, an einer vor
Niederschlag geschützten und belüfteten Stelle lagern.
▶ Scheitholz locker an einer Wand aufstapeln und mindestens an einer
Seite abstützen.
▶ Darauf achten, dass zwischen den einzelnen Holzstößen ein Spalt
vorhanden ist.
Mit der durchströmenden Luft wird die von der Holzoberfläche entweichende Feuchtigkeit besser abtransportiert.
5-1
0
N
Nicht zugelassen sind folgende Brennstoffe:
• behandeltes Holz
• Spanplatten
• Hackschnitzel
• Briketts
• Kohle
• Koks
0
W
Bild 2
O
20-30
5-1
S
Das Verbrennen nicht zulässiger Brennstoffe ist in
Deutschland ein Verstoß gegen das Bundes-Immissionsschutzgesetz, in der Schweiz gegen die Luftreinhalteverordnung (LRV).
Brennstofflagerung außerhalb von Gebäuden
Lagerung innerhalb von Gebäuden
Die Lagerung von frischem Holz in geschlossenen Räumen (z. B. Keller,
Garage) oder in Folien ohne genügend Luftaustausch verhindert die
Trocknung und führt zum Stocken und Schimmeln des Holzes.
▶ Scheitholz in einem möglichst trockenen und belüfteten Raum lagern.
Lagerungsdauer
Als Faustformel gilt:
• für Weichholz mindestens ein Jahr,
• für Hartholz mindestens zwei Jahre.
Wir empfehlen zwei bis drei Jahre Trocknung. Aufschluss über die tatsächliche Holzfeuchte geben Feuchtemessgeräte.
Verbrennung
Holz besteht hauptsächlich aus Zellulose, Lignin Harze, Fette und Öle
und verbrennt darum nicht direkt. Die Bestandteile von Holz werden bei
unterschiedlich hohen Temperaturen gasförmig und verbrennen bei genügend Sauerstoff. Wenn die benötigten Temperaturen für die Ausgasung und sauberen Verbrennung nicht erreicht wird, ist die Verbrennung
„gestört“. Die unverbrannten Stoffe belasten die Umgebung und setzen
sich als Ablagerungen (Ruß, Teer) im Kaminheizeinsatz und im Abgassystem fest. Das bedeutet zusätzlichen Reinigungsaufwand und kann zu
Anlagenschäden führen.
Darum ist für eine gute, rasche Verbrennung eine gute Ausgasung erforderlich. Die Ausgasung ist nur an den „verletzten“ Stellen des Holzes gewährleistet, was eine Spaltung des Holzes erforderlich macht.
Die Scheitgröße des Holzes ist ein weiterer Einflussfaktor zur optimalen
Holzfeuerung. Kleineres Stückholz besitzt im Verhältnis zur Masse eine
größere Oberfläche als unzerkleinertes Holz.
Holzarten unterscheiden sich im Heizwert:
• Laubhölzer sind besonders gut als Brennholz
geeignet. Sie brennen langsam mit ruhiger Flamme
ab und bilden eine lang anhaltende Glut.
• Nadelhölzer sind harzreich, brennen schneller ab
und neigen stärker zu Funkenbildung.
6
Kaminheizeinsatz KA316 – 6 720 642 635 (2014/07)
Inbetriebnahme und Betrieb
4
Inbetriebnahme und Betrieb
4.1
Erstinbetriebnahme
HINWEIS: Anlagenschaden durch geöffnete Feuerraumtür während des Heizbetriebes!
▶ Feuerraumtür während des Heizbetriebes immer geschlossen halten.
▶ Geschlossene Feuerraumtür zusätzlich mit Bediengriff verriegeln.
HINWEIS: Anlagenschaden durch unsachgemäße Erstinbetriebnahme!
▶ Sicherstellen, dass ein zugelassener Fachbetrieb die
Erstinbetriebnahme ausführt.
GEFAHR: Lebensgefahr durch Schornsteinbrand!
▶ Sicherstellen, dass der zuständige Bezirks-Schornsteinfegermeister den Abgasanschluss jährlich prüft
und reinigt.
▶ Wenn sich Ruß entzündet, alle Luftzuführungen zum
Kaminheizeinsatz sowie Feuerraumtür schließen.
HINWEIS: Anlagenschaden!
Die Ofenanlage darf nicht ohne ausreichendes Wasservolumen betrieben werden.
▶ Regelmäßig Wasser nachfüllen. Durch den Fachbetrieb einweisen und zeigen lassen, wo sich der Füllund Entleerhahn befindet.
▶ Wenn das Heizwassersystem der Ofenanlage mit einem anderen Heizwassersystem verbunden ist, die
entsprechenden Anleitungen beachten.
4.2
Betriebsdruck prüfen, Heizwasser nachfüllen und
Ofenanlage entlüften
Das neu eingefüllte Heizwasser verliert in den ersten Tagen viel Volumen, da es noch stark ausgast. Dadurch bilden sich Luftpolster, die das
Heizsystem stören.
▶ Betriebsdruck bei neuen Ofenanlagen zunächst täglich prüfen. Bei
Bedarf Heizwasser nachfüllen und das Heizsystem entlüften.
▶ Später den Betriebsdruck monatlich prüfen. Bei Bedarf Heizwasser
nachfüllen und das Heizsystem entlüften.
4.2.1 Betriebsdruck prüfen
Der Heizungsfachbetrieb hat den erforderlichen Betriebsdruck von mindestens 1 bar eingestellt und in Tab. 3, Seite 8 eingetragen.
▶ Prüfen, ob der Manometerzeiger [2] innerhalb der
grünen Markierung [3] steht.
2
Die Feuerraumauskleidung muss an den Wänden des Kaminheizeinsatzes anliegen. Achten sie darauf, dass zwischen den Steinen keine Lücken entstehen. Bei den
Rückwandsteinen muss die Flucht der Bohrungen in den
Steinen mit den Bohrungen der Rückwand übereinstimmen.
▶
▶
▶
▶
1
3
Eventuell vorhandene Aufkleber vor Erstinbetriebnahme entfernen.
Zubehörteile aus dem Feuerraum entnehmen.
Oberflächen, Bediengriffe und Türen mit einem Tuch reinigen.
Ausreichende Luftzufuhr zum Aufstellraum sicherstellen.
WARNUNG: Verletzungsgefahr durch selbstschließende Feuerraumtür
(gemäß DIN EN 13229, Kategorie 1c)!
▶ Beim Einlegen von Brenngut die selbstschließende
Tür beachten.
▶ Kaminheizeinsatz anheizen.
Während der Erstinbetriebnahme trocknet die verwendete Schutzfarbe aus. Dabei kann eine Geruchsbelästigung durch austretende Gase entstehen.
4
6 720 615 876-59.1RS
Bild 3
[1]
[2]
[3]
Manometer
Roter Zeiger
Manometerzeiger
Grüne Markierung
▶ Wenn der Manometeranzeiger die grüne Markierung unterschreitet,
Heizwasser nachfüllen bis der gewünschte Betriebsdruck erreicht ist
(maximaler Betriebsdruck beträgt 3 bar).
▶ Während des Füllvorgangs das Leitungssystem entlüften.
▶ Betriebsdruck erneut prüfen.
▶ Um die Ausgasung der Schutzfarbe zu ermöglichen, Ofenanlage die
ersten drei Stunden mit kleiner Leistung betreiben.
▶ Während der Ausgasungsphase:
– Aufstellraum und alle angeschlossenen Räume gut durchlüften.
– Darauf achten, dass sich während der Ausgasungsphase keine
Personen dauerhaft in diesen Räumen aufhalten.
Kaminheizeinsatz KA316 – 6 720 642 635 (2014/07)
7
4
Inbetriebnahme und Betrieb
4.2.2 Heizwasser nachfüllen und Ofenanlage entlüften
Von der Heizungsfachfirma zeigen lassen, wo sich bei der Ofenanlage
der Füll- und Entleerhahn zum Nachfüllen des Heizwassers befindet.
GEFAHR: Lebensgefahr durch Sauerstoffmangel im
Aufstellraum!
▶ Kaminheizeinsatz nur bei geschlossener Feuerraumtür betreiben.
▶ Sicherstellen, dass der Verbrennungsluftbedarf gedeckt ist.
HINWEIS: Anlagenschaden durch Temperaturspannungen!
Wenn die Ofenanlage im warmen Zustand befüllt wird,
können Temperaturspannungen Spannungsrisse verursachen. Der Kaminheizeinsatz wird undicht.
HINWEIS: Anlagenschaden durch Überhitzung des Kaminheizeinsatzes!
▶ Um eine optimale Primärluftzufuhr zu gewährleisten,
Feuerraum regelmäßig reinigen.
▶ Darauf achten, dass vor der Inbetriebnahme alle Luftöffnungen in der Rückwand frei sind.
▶ Ofenanlage nur im kalten Zustand befüllen (die Vorlauftemperatur darf maximal 40 °C betragen).
HINWEIS: Anlagenschaden durch häufiges Nachfüllen!
Wenn häufig Heizwasser nachgefüllt werden muss, kann
die Ofenanlage je nach Wasserbeschaffenheit durch
Korrosion und Steinbildung beschädigt werden.
▶ Heizungsfachmann fragen, ob das örtliche Wasser
unaufbereitet eingesetzt werden kann oder ob es bei
Bedarf aufbereitet werden muss.
▶ Wenn häufig Ergänzungswasser nachgefüllt werden
muss, Heizungsfachfirma benachrichtigen.
VORSICHT: Gesundheitsgefahr durch Trinkwasserverunreinigung!
▶ Landesspezifischen Vorschriften und Normen zur
Vermeidung von Verunreinigung des Trinkwassers
beachten (z. B. durch Wasser aus Heizungsanlagen).
▶ Schlauch am Wasserhahn anschließen. Mit Wasser gefüllten
Schlauch auf die Schlauchtülle des Füll- und Entleerhahns aufstecken, mit Schlauchschelle sichern und Füll- und Entleerhahn öffnen.
▶ Ofenanlage langsam befüllen. Dabei Druckanzeige (Manometer) beobachten.
▶ Während des Füllvorgangs das Leitungssystem entlüften.
▶ Wenn der gewünschte Betriebsdruck erreicht ist, Wasserhahn und
Füll- und Entleerhahn schließen.
▶ Wenn der Betriebsdruck durch das Entlüften abfällt, muss Wasser
nachgefüllt werden.
▶ Schlauch vom Füll- und Entleerhahn lösen.
Betriebsdruck
Betriebsdruck-Sollwert
(optimaler Wert)
maximaler Betriebsdruck der Heizungsanlage
(Standard = 2 bar)
_____________ bar
_____________ bar
Tab. 3
Betriebsdruck (wird von der Heizungsfachfirma eingetragen)
4.3
Inbetriebnahme
GEFAHR: Lebensgefahr durch Vergiftung!
Unzureichende Luftzufuhr kann zu gefährlichen Abgasaustritten führen.
▶ Vorkehrungen zur Verbrennungsluftversorgung nicht
verändern.
▶ Verbrennungsluftleitungen und Zuluftöffnungen
während des Betriebes offen halten.
▶ Kaminheizeinsatz nur in einwandfreiem Zustand betreiben.
8
Regulierung der Verbrennungs- und Scheibenspülluft
Der Verbrennungsluftschieber ( Bild 5, [2], Seite 9) dient zur Einstellung der Primär- und Sekundärluftzufuhr. Im Heizbetrieb kann über den
Verbrennungsluftschieber die Leistung des Kaminheizeinsatzes angepasst werden. Schieber nach rechts bedeutet Verbrennungsluft auf.
Der Scheibenspülluftschieber ( Bild 5, [1], Seite 9) regelt die Scheibenspülluft. Die Scheibenspülluft sorgt im Betrieb für eine verschmutzungsfreie Sichtscheibe.
Er dient nicht zur Verbrennungssteuerung.
Schließen Sie den Scheibenspülluftschieber nur im kalten Zustand.
Anheizen
GEFAHR: Verbrennungsgefahr durch heiße Geräteteile!
Feuerraumtür, Bediengriff, Ofenteile, Verbrennungsluft- und Scheibenspülluftschieber sind im Betrieb heiß.
▶ Beim Öffnen und Schließen der Feuerraumtür, beim
Nachlegen von Brennstoff und beim Bedienen des
Verbrennungsluft-und Scheibenspülluftschiebers
den mitgelieferten Schutzhandschuh verwenden.
HINWEIS: Anlagenschaden durch zu große Brennstoffmengen!
Kaminheizeinsätze sind Zeitbrandfeuerstätten. Gemäß
DIN EN 13229/A1-W,
Kategorie 1c beträgt eine Abbrandperiode 45 – 60 Minuten. (Bei einer vorgeschriebenen Brennstoffmenge
von 3 – 4 kg/h Holz). Eine Streckung der Abbrandperiode (Dauerbrand) durch Auflegen größerer Holzmengen
ist nicht zulässig. Es kann zu Schäden am Gerät und zu
Schornsteinversottungen kommen. Außerdem verringert sich bei zu großen Brennstoffmengen der Wirkungsgrad des Kaminheizeinsatzes und die
Schadstoffemissionswerte erhöhen sich.
▶ Am Ende der Abbrandperiode kann bei Bedarf wieder Holz nachgelegt werden.
Kaminheizeinsatz KA316 – 6 720 642 635 (2014/07)
Inbetriebnahme und Betrieb
▶ Feuerraumtür [2] öffnen.
▶ Der Heizbedarf ist abhängig von der Raum- und Heizwassertemperatur.
Nur die Brennstoffmenge auflegen, die für den momentanen Heizbedarf erforderlich oder möglich ist.
4
WARNUNG: Verletzungsgefahr durch selbstschließende Feuerraumtür
(gemäß DIN EN 13229, Kategorie 1c)!
▶ Beim Einlegen von Brenngut die selbstschließende
Tür beachten.
▶ Feuerraumboden und Feuerraumwände regelmäßig entaschen.
▶ Darauf achten, dass die Primärluft- und die Sekundärluftöffnungen in
der Rückwand frei sind.
▶ Zwei bis drei Holzscheite sowie Kleinholz und handelsübliche Zündhilfen (z. B. Buderus Feuerwürfel) auf Feuerraumboden legen.
▶ CO-armes Anheizen: Unten zwei normale Holzscheite (zusammen
ca. 1,8 kg) legen. Darauf einen Feuerwürfel legen und darum dünne
Holzscheite stapeln. Feuerwürfel anzünden.
Bild 4
[1]
[2]
Feuerraum
Feuerraum
Feuerraumtür
Die optimale Holzscheitlänge für den Kaminheizeinsatz beträgt 30 cm.
▶ Verbrennungsluftschieber [2] und Scheibenspülluftschieber [1]
nach rechts schieben [a].
Bild 6
Holzscheite schichten
GEFAHR: Brandgefahr durch Zündflamme und Verpuffung!
▶ Keine flüssigen Brennstoffe (z. B. Benzin, Petroleum) verwenden.
Um das Einschwärzen der Scheiben zu vermeiden,
Schnittflächen des Holzes nicht in Richtung Scheibe legen.
Die Zündflamme muss mit Kontakt zu den Holzscheiten
frei nach oben brennen können.
▶ Feuerraumtür schließen und mit Bediengriff verriegeln.
WARNUNG: Verbrennungsgefahr aufgrund unsachgemäßer Bedienung!
Während des Entgasungsprozesses bei der Verbrennung von Holz können beim Öffnen der Feuerraumtür
Rauch und Flammen austreten.
▶ Nur wenn keine Flammen mehr zu sehen sind, Tür
öffnen.
▶ Wenn eine Grundglut entstanden ist, weiteren Brennstoff auflegen.
Bild 5
[1]
[2]
[a]
[z]
Verbrennungsluft- und Scheibenspülluftschieber
Legen Sie nur die vorgeschriebene Brennstoffmenge
auf.
Scheibenspülluftschieber
Verbrennungsluftschieber
Stellung rechts „auf“
Stellung links „zu“
Kaminheizeinsatz KA316 – 6 720 642 635 (2014/07)
9
4
Inbetriebnahme und Betrieb
Nennleistung
▶ Verbrennungsluftschieber [2] geöffnet [a] lassen.
4.5
Brennstoffmenge und Einstellen der Verbrennungsluft
Für den optimalen Betrieb des Kaminheizeinsatzes Folgendes beachten:
▶ Als Brennstoff nur Holz, vorzugsweise Buchenholz, verwenden (
Kapitel 3, Seite 6).
▶ Maximale Brennstoffmenge beachten:
Scheitholz 3 – 4 kg/h
▶ Holzscheite mit einem Durchmesser von ca. 100 mm verwenden.
▶ Länge der Holzscheite an die Maße des Feuerraums anpassen:
flach liegend im Feuerraum 300 mm (maximal 500 mm)
▶ Holzscheite so zuschneiden, dass sie liegend im Feuerraum aufgelegt
werden können.
In begrenztem Umfang können Sie mit der Brennstoffmenge die Leistung des Kaminheizeinsatzes beeinflussen:
▶ Große Holzscheite (über 10 cm Durchmesser) für langsamen, gleichmäßigen Abbrand verwenden.
▶ Kleine Holzscheite (unter 6 cm Durchmesser) für schnellen Abbrand
und kurzzeitig hohe Leistung verwenden.
Durch den praktischen Betrieb ermitteln Sie die für den jeweiligen Bedarf erforderliche Brennstoffmenge.
Bild 7
[1]
[2]
[a]
[z]
Scheibenspülluftschieber
Verbrennungsluftschieber
Stellung rechts „auf“
Stellung links „zu“
▶ Auf die Grundglut zwei Holzscheite mit maximal
3 – 4 kg nachlegen.
▶ Wenn sichtbare Flammen erloschen sind, weiteres Holz auflegen.
4.4
Grundsätzlich ist Holz als Brennstoff nur bedingt regelbar. Erste praktische Erfahrungen im Umgang mit dem
Kaminheizeinsatz vermitteln Ihnen die Kenntnis der für
Sie richtigen Einstellung der Leistung.
Nur die Brennstoffmenge auflegen, die für den momentanen Heizbedarf erforderlich oder möglich ist.
Verbrennungsluft- und Scheibenspülluftschieber
4.6
Teillastbetrieb oder Gluthaltung ist mit dieser Ofenanlage nicht möglich.
Heizen in der Übergangszeit
Bei Außentemperaturen von mehr als 15 °C kann es zu Störungen des
Förderdrucks kommen. Die folgenden Maßnahmen tragen zu einem störungsfreien Heizbetrieb bei:
▶ Kaminheizeinsatz mit wenig Brennstoff füllen und öfter schüren.
Glut halten (Teillastbetrieb)
4.7
Kaminheizeinsatz außer Betrieb nehmen
Nachdem die Glut erloschen ist:
▶ Verbrennungsluftschieber nach links ( Bild 7, [z], Seite 10) schieben.
▶ Kaminheizeinsatz reinigen und Asche entsorgen.
▶ Bei Frostgefahr alle wasserführenden Leitungen der Ofenanlage entleeren.
10
Kaminheizeinsatz KA316 – 6 720 642 635 (2014/07)
Inbetriebnahme und Betrieb
4.8
4
Inbetriebnahmeprotokoll
Daten
Kaminheizeinsatz-Typ
Serien-Nr.
Einbaudatum
Schornstein-Förderdruck (kalt)
Schornstein-Förderdruck (warm)
Abgastemperatur
Betreiber eingewiesen und Bedienungsanleitung übergeben
Erstinbetriebnahme mit Betreiber durchgeführt
Wert
siehe Typschild
siehe Typschild
gemessen
gemessen
gemessen
Pa
Pa
°C
Unterschrift/Stempel/Fachbetrieb
Kaminheizeinsatz KA316 – 6 720 642 635 (2014/07)
11
5
5
Umweltschutz/Entsorgung
Umweltschutz/Entsorgung
Umweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz der Bosch Gruppe.
Qualität der Erzeugnisse, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für
uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz
werden strikt eingehalten. Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte bestmögliche Technik
und Materialien ein.
Verpackung
Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimales Recycling gewährleisten. Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und
wiederverwertbar.
Altgerät
Altgeräte enthalten Wertstoffe, die einer Wiederverwertung zuzuführen
sind.
Die Baugruppen sind leicht zu trennen und die Kunststoffe sind gekennzeichnet. Somit können die verschiedenen Baugruppen sortiert und
dem Recycling oder der Entsorgung zugeführt werden.
6
Pflege, Reinigung und Wartung
6.1
Kaminheizeinsatz reinigen und
pflegen
Die Reinigung des Kaminheizeinsatzes ist bedarfs- und verbrennungsabhängig.
VORSICHT: Verletzungsgefahr durch Verbrennung!
▶ Vor der Reinigung den Kaminofen abkühlen lassen.
▶ Das Feuer niemals mit Wasser löschen.
▶ Kaminheizeinsatz abkühlen lassen.
▶ Aschereste regelmäßig mit Handfeger aus dem Kaminheizeinsatz
entfernen.
▶ Darauf achten, dass die Primärluftöffnungen nicht verschlossen
sind.
▶ Zustand der Feuerraumtür- und Glasdichtungen kontrollieren.
6.1.1 Sichtfensterscheibe reinigen
Die Sichtfensterscheibe wird durch die speziell zugeführte Spülluft sauber gehalten. Bei Bedarf reinigen Sie die Sichtfensterscheibe.
HINWEIS: Schäden an der Sichtfensterscheibe durch
Wärmeschock oder aggressive Reinigungsmittel!
▶ Vor der Reinigung die Sichtfensterscheibe von selbst
abkühlen lassen.
▶ Nur milde Reinigungsmittel ohne scheuernde Substanzen verwenden.
▶ Sichtfensterscheibe abkühlen lassen.
▶ Leichte Verschmutzung der Sichtfensterscheibe mit feuchtem Tuch
entfernen.
▶ Starke Verschmutzung der Sichtfensterscheibe mit Buderus Kaminglasreiniger entfernen.
6.1.2
Feuerraumauskleidung reinigen
HINWEIS: Schäden an den Schamotte- und Vermiculitplatten durch Wärmeschock oder Kratzer!
▶ Vor der Reinigung die Schamotte- und Vermiculitplatten von selbst abkühlen lassen.
▶ Keine kratzenden Gegenstände zur Reinigung verwenden.
Alle Bauteile der Feuerraumauskleidung müssen sich
immer in der richtigen Position befinden und ohne
Abstand eingebaut sein.
▶ Schamottesteine nach der Reinigung wieder richtig
einlegen.
▶ Schamotte- und Vermiculitplatten abkühlen lassen.
▶ Feuerraumauskleidung mit einem Handfeger reinigen.
6.1.3 Heizwasser prüfen und nachfüllen
▶ Heizwasser prüfen und bei Bedarf nachfüllen
( Kapitel 4.2.2., Seite 8).
12
Kaminheizeinsatz KA316 – 6 720 642 635 (2014/07)
Pflege, Reinigung und Wartung
6.1.4 Wärmetauscherrohre reinigen
Reinigen Sie die Wärmetauscherrohre mindestens jährlich. Lassen Sie
sich hierzu von einem Fachmann zeigen, wie die Umlenksteine ausgebaut werden.
Um die Wärmetauscherrohre zu reinigen:
▶ Umlenksteine und Winkelblech ausbauen.
▶ Heizgaslenkbleche [2] und das Heizgasverteilblech [1] ausbauen.
6
Nach der Reinigung der Wärmetauscherrohre Heizgaslenkbleche und
Heizgasverteilblech einbauen:
▶ Das auf der langen Seite abgewinkelte Heizgasverteilblech
( Bild 8, [1], Seite 13)
– mit der breiten Seite im Feuerraum nach oben zwischen die Reihen der Wärmetauscherrohre schieben,
– über die unteren Wärmetauscherrohre drehen,
– auf die unteren Wärmetauscherrohre legen und
– bis zum vorderen Anschlag schieben.
– Die Aussparungen an den Winkeln müssen nach unten zeigen. Sie
verhindern das Verschieben des Heizgasverteilbleches. Nur bei
richtiger Positionierung des Heizgasverteilblechs ist die bestmögliche Wärmeübertragung gewährleistet.
▶ Heizgaslenkbleche ( Bild 8, [2], Seite 13) auf die Halterungen im
Kaminaufsatz ( Bild 8, [3], Seite 13) und an die Wärmetauscherrohre legen.
25 °-Schräge des Heizgaslenkblechs muss nach unten und zur Feuerraumtür zeigen.
6.2
Wartung von Kaminofen und Schornstein
Außer der turnusmäßigen Reinigung empfehlen wir eine gründliche Wartung der Ofenanlage nach Ende der Heizperiode.
GEFAHR: Lebensgefahr durch Schornsteinbrand!
▶ Sicherstellen, dass der Bezirks-Schornsteinfegermeister den Schornstein jährlich prüft und reinigt.
Bild 8
[1]
[2]
[3]
Heizgasverteilblech und Heizgaslenkbleche ausbauen
Heizgasverteilblech
Heizgaslenkblech
Halterungen im Kaminaufsatz
▶ Wärmetauscherrohre [1] mit Bürste [2] reinigen.
Bild 9
[1]
[2]
HINWEIS: Anlagenschaden durch unsachgemäße Wartung der Ofenanlage!
▶ Sicherstellen, dass ein zugelassener Fachbetrieb die
Ofenanlage wartet.
▶ Sicherstellen, dass ein zugelassener Fachbetrieb beschädigte Teile erneuert.
Wärmetauscherrohre reinigen
Wärmetauscherrohre
Bürste
Um den Wirkungsgrad des Gerätes zu gewährleisten, ist
der Einbau der Heizgaslenkbleche und des Heizgasverteilbleches erforderlich.
Kaminheizeinsatz KA316 – 6 720 642 635 (2014/07)
13
6
6.3
Pflege, Reinigung und Wartung
Inspektions- und Wartungsprotokoll
Das Inspektions- und Wartungsprotokoll dient auch als Kopiervorlage.
▶ Durchgeführte Inspektionsarbeiten unterschreiben und Datum eintragen.
Wenn bei einer Inspektion der Anlagenzustand es erforderlich macht, Wartungen durchführen.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
Inspektions- und bedarfsabhängige
Wartungen
Allgemeinen Zustand der Ofenanlage prüfen
Sicht- und Funktionskontrolle der Ofenanlage durchführen
Wasser führende Anlagenteile prüfen auf:
12.
14
Datum:_____
Datum:_____
Datum:_____
________ °C
________ °C
________ °C
_________ °C
_________ °C
_________ °C
_________Pa
_________Pa
_________Pa
Firmenstempel/Unterschrift
Firmenstempel/Unterschrift
Firmenstempel/Unterschrift
• Dichtheitsprüfung
• sichtbare Korrosion
• Alterungserscheinungen (Abnutzung, Risse)
Korrekte Lage der Schamottesteine im Feuerraum prüfen
Heizflächen und Feuerraum auf Verschmutzung prüfen und bei .
Bedarf reinigen
Verbrennungsluftzu- und Abgasabführung prüfen auf:
• Funktion und Sicherheit
• Dichtheit im Betrieb
Sicherheitswärmetauscher und thermische Ablaufsicherung
prüfen
Rücklauftemperaturanhebung prüfen
Regelgerätefunktionen prüfen
( technische Dokumente zum Regelgerät)
Abgasanlage prüfen
• Abgastemperatur
• Förderdruck
11.
Seite
Endkontrolle der Inspektionsarbeiten, hierzu Mess- und Prüfergebnisse dokumentieren
Fachgerechte Inspektion bestätigen
Kaminheizeinsatz KA316 – 6 720 642 635 (2014/07)
Störungen beheben
7
7
Störungen beheben
Erstinbetriebnahme
Störung
Es riecht nach Lack und raucht.
Tab. 4
Ursachen
Verwendete Schutzfarbe trocknet aus.
Abhilfe
▶ Kaminheizeinsatz mindestens zwei Stunden
mit Nennleistung betreiben.
▶ Aufstellraum gut lüften.
Störungen beheben bei Erstinbetriebnahme
Betrieb
Störung
Ursachen
Kaminheizeinsatz heizt nicht mehr ausreichend. Brennstoff ist zu feucht.
Der Raum wird nicht warm.
Abhilfe
Feuchtes Holz hat einen schlechteren Heizwert.
▶ Nur trockenes Holz verwenden.
▶ 3 – 4 Holzscheite mit ca. 300 mm Länge und
100 mm Stärke nachlegen.
Zuluftgitter geschlossen oder verstopft.
▶ Alle vorhandenen Luftöffnungen im Heizbetrieb öffnen.
Zu geringer Schornsteinförderdruck
▶ Schornstein ist zu kalt. „Lockfeuer“ mit Feueranzünder oder geknüllter Zeitung im Feuerraum anzünden.
▶ Verbindungsstücke prüfen und bei Bedarf
reinigen und abdichten.
▶ Offenstehende Türen anderer an den
Schornstein angeschlossenen Feuerstätten
schließen.
▶ Schornsteinfeger zurate ziehen.
▶ Schornsteinförderdruck von einem Fachbetrieb prüfen lassen.
▶ Reinigungstüren des Schornsteins auf Dichtheit prüfen lassen.
Feuerraumtür undicht.
▶ Feuerraumtür dicht schließen
▶ Türgriff fest verriegeln.
▶ Von einem Fachbetrieb Dichtung der Feuerraumtür prüfen und bei Bedarf ersetzen lassen.
Unzureichende Wärmeabgabe an das Heizwas- ▶ Wärmetauscherrohre reinigen.
ser.
▶ Leitungssystem entlüften.
▶ Schornsteinzug prüfen.
▶ Von einer Fachbetrieb Pumpenleistung ändern lassen.
Primärluftöffnungen mit Asche oder Brennstoff ▶ Asche entfernen.
verschlossen.
▶ Primärluftöffnung freihalten.
▶ Korrekte Position der Rückwandsteine prüfen.
Zu hoher Schornsteinförderdruck.
▶ Schornsteinfeger zurate ziehen.
▶ Von einem Fachbetrieb eventuell Nebenlufteinrichtung einbauen lassen.
Feuerraumtür undicht.
▶ Feuerraumtür dicht schließen
▶ Bediengriff fest verriegeln.
▶ Von einem Fachbetrieb Dichtung der Feuerraumtür prüfen und bei Bedarf ersetzen lassen.
Zu viel Brennstoff.
▶ Nur die Brennstoffmenge auflegen, die für
den momentanen Heizbedarf erforderlich
oder möglich ist.
Zu wenig Brennstoff
Kaminheizeinsatz heizt zu stark.
Tab. 5
Störungen beheben im Normalbetrieb
Kaminheizeinsatz KA316 – 6 720 642 635 (2014/07)
15
7
Störungen beheben
Störung
Feuer brennt schlecht.
Betrieb
Ursachen
Brennstoff ist zu feucht.
Falscher/zu viel Brennstoff.
Frischluftzufuhr reicht nicht aus.
Verbrennungsluftzufuhr reicht nicht aus.
Zu geringer Schornsteinförderdruck.
Reinigungstüren des Schornsteins undicht oder
nicht geschlossen.
Primärluftöffnungen mit Asche oder Brennstoff
verschlossen.
Thermische Ablaufsicherung tropft oder läuft.
Thermische Ablaufsicherung durch Schmutzpartikel undicht.
Zu viel Wärme oder zu geringe Wärmeabnahme.
Tab. 5
16
Abhilfe
▶ Nur trockenes Holz verwenden.
Zu dickes Holz verkohlt aber brennt nicht richtig.
▶ Holz mit maximal 100 mm Stärke verwenden.
▶ Nur unbehandeltes und unbeschichtetes
Holz verwenden.
▶ Nicht mehr als 3 – 4 Holzscheite nachlegen.
▶ Wenn vorhanden, Frischluftklappe öffnen.
▶ Bei Bedarf Frischluftkanal und Außenluftgitter prüfen.
▶ Fenster und Türen öffnen.
▶ Verbrennungsluftschieber prüfen und bei Bedarf reinigen.
▶ Schornstein ist zu kalt. „Lockfeuer“ mit Feueranzünder oder geknüllter Zeitung im Feuerraum anzünden.
▶ Verbindungsstücke prüfen und bei Bedarf
reinigen und abdichten.
▶ Schornstein von einem Fachbetrieb reinigen
lassen.
▶ Schornsteinverhältnisse von einem Fachbetrieb prüfen lassen.
▶ Reinigungstüren des Schornsteins auf Dichtheit prüfen.
▶ Reinigungstüren schließen.
▶ Asche entfernen.
▶ Primärluftöffnung freihalten.
▶ Korrekte Position der Rückwandsteine prüfen.
▶ Thermische Ablaufsicherung betätigen und
spülen.
▶ Wartung veranlassen.
▶ Wärmeerzeugung reduzieren und/oder Wärmeabnahme erhöhen.
▶ Wärmetauscherrohre reinigen.
Störungen beheben im Normalbetrieb
Kaminheizeinsatz KA316 – 6 720 642 635 (2014/07)
Störungen beheben
Störung
Sichtfensterscheibe wird schwarz.
Rauchbelästigung
Verpuffung
Abgasrohr wird rot.
Risse in der Feuerraumauskleidung
Betrieb
Ursachen
Brennstoff ist zu feucht.
Falscher/zu viel Brennstoff.
7
Abhilfe
▶ Nur trockenes Holz verwenden.
Zu dickes Holz verkohlt aber brennt nicht richtig.
▶ Holz mit maximal 100 mm Stärke verwenden.
▶ Nur unbehandeltes und unbeschichtetes
Holz verwenden.
▶ Nicht mehr als 3 – 4 Holzscheite nachlegen.
Scheibenspülluft nicht ausreichend.
▶ Scheibenspülluftschieber öffnen.
▶ Verschmutzung an den Öffnungen für die
Scheibenspülluft entfernen.
Zu geringer Schornsteinförderdruck.
▶ Schornstein ist zu kalt. „Lockfeuer“ mit Feueranzünder oder geknüllter Zeitung im Feuerraum anzünden.
▶ Verbindungsstücke prüfen und bei Bedarf
reinigen und abdichten.
▶ Schornstein von einem Fachbetrieb reinigen
lassen.
▶ Schornsteinverhältnisse von einem Fachbetrieb prüfen lassen.
Reinigungstüren des Schornsteins undicht oder ▶ Reinigungstüren des Schornsteins auf Dichtnicht geschlossen.
heit prüfen.
▶ Reinigungstüren schließen.
Zu geringer Schornsteinförderdruck.
▶ Schornsteinfeger zurate ziehen.
▶ Schornsteinförderdruck von einem Fachbetrieb prüfen lassen.
▶ Schornsteinverhältnisse von einem Fachbetrieb prüfen lassen.
Stau oder Rückstrom im Schornstein.
▶ Schornsteinfeger zurate ziehen.
▶ Schornsteinverhältnisse von einem Fachbetrieb prüfen lassen.
Zu viel Brennstoff oder Brennstoff noch nicht
▶ Nur die Brennstoffmenge auflegen, die für
vollständig abgebrannt.
den momentanen Heizbedarf erforderlich
oder möglich ist.
▶ Holz erst im Glutstadium nachlegen.
Zeitweiliger Stau oder Rückstau im Schornstein ▶ Schornsteinfeger zurate ziehen.
oder zu geringer Schornsteinförderdruck.
▶ Schornsteinförderdruck von einem Fachbetrieb prüfen lassen.
▶ Schornsteinverhältnisse von einem Fachbetrieb prüfen lassen.
Zu viel Brennstoff
▶ Nur die Brennstoffmenge auflegen, die für
den momentanen Heizbedarf erforderlich
oder möglich ist.
Brennstoff zu feinkörnig.
▶ Richtigen Brennstoff auswählen.
Überhitzung.
▶ Sofort Brennstoffaufgabe einstellen.
▶ Verbrennungsluftschieber schließen.
▶ Langsam ausbrennen lassen.
▶ Gut lüften.
▶ Ursache suchen.
▶ Schornsteinfeger benachrichtigen.
Restfeuchte in Bauteilen
Bei breiten Rissen oder herausgebrochenen
Stücken, die bis auf die Gerätekonstruktion
reichen:
▶ Feuerraumauskleidung austauschen lassen.
Tab. 5
Störungen beheben im Normalbetrieb
Kaminheizeinsatz KA316 – 6 720 642 635 (2014/07)
17
8
8
Typschild
Typschild
Übertragen Sie die Angaben vom Typschild des Kaminheizeinsatzes in die nachstehende Tabelle.
Das Typschild enthält folgende Angaben über den Kaminheizeinsatz:
Bild 10 Typschild
Bild 11 Hier Seriennummer [19] aufkleben
18
Kaminheizeinsatz KA316 – 6 720 642 635 (2014/07)
Typschild
Nr.
1
Text auf Typschild
EN-Norm
2, 19
Ser.-no
3
4
5
6
7
8
9
Vers.
Mod.
Pn (Hi) [kW]
Wasserleistung in [kW]
Luftleistung in [kW]
Zul. Vorlauftemperatur in [ °C]
PMS in [bar]
10
11
12
Abgastemperatur in [ °C]
Wirkungsgrad in [%]
CO Emission (13 % O2) in [mg/ m³]
Staub Emission [mg/ m³]
Zeitbrandfeuerstätte
für Mehrfachbelegung des Schornsteins geeignet.
Österreich: Nur Nennlastbetrieb zulässig.
Brennstoffe Scheitholz
Der Betrieb mit anderen Brennstoffen ist nicht zulässig.
Sicherheitsabstände:
13
14
15
16
17
18
Tab. 6
Übersetzung
Technische Daten
Bauartzulassungsnummer
SerienNummer
Version
Modellbezeichnung KA316
Nennleistung
14,0
7,0
7,0
95,0
Maximaler Betriebs- 3,0
druck
236
81,5
1238
31
Verwendung
8
Bemerkung
EN 13229:2005-10
Hinweis
Hinweis
• Sicherheitsabstand vorn 800 mm
• Sicherheitsabstand seitlich 50 mm
Herstellerland
Bei Feuerstätten, die in einem Wohn- oder HeizHinweis
raum installiert werden, ist für eine ausreichende
Frischluftzufuhr zu sorgen. Bei Installation und Inbetriebnahme des Gerätes sind die Anleitungen zu
beachten.
Bosch Thermotechnik GmbH
Adresse
D-35573 Wetzlar/Germany
Beschreibung Typschild
Kaminheizeinsatz KA316 – 6 720 642 635 (2014/07)
19
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