close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Anleitung - Landesmedienzentrum Baden-Württemberg

EinbettenHerunterladen
Beratung und Support
Technische Plattform
Support-Netz-Portal
paedML® – stabil und zuverlässig vernetzen
Update-Anleitung
Update auf die paedML Linux 6.0 Errata1
Stand 06.11.2014
paedML® Linux
Version: 6.0
Impressum
Herausgeber
Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ)
Support-Netz
Rotenbergstraße 111
70190 Stuttgart
Autoren
der Zentralen Expertengruppe Netze (ZEN),
Support-Netz, LMZ
Roland Walter
Michael Salm
Endredaktion
Doreen Edel
Bildnachweis Titelbilder:
Thinkstock
Weitere Informationen
www.support-netz.de
www.lmz-bw.de
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Veröffentlicht: 2014
© Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
Inhaltsverzeichnis
1.
Update der paedML Server auf UCS 3.2-3 ......................................... 5
1.1
1.1.1
1.1.2
1.2
1.3
Update der paedML Server ............................................................................................ 5
Update über die Schulkonsole ....................................................................................... 5
Update über die Kommandozeile................................................................................... 7
Neustart der paedML Server .......................................................................................... 7
Registrierung von Systemkomponenten ........................................................................ 8
2.
Update der Firewall............................................................................ 10
3.
Aktualisierung der opsi-Lizenzen..................................................... 11
4.
Setzen von Produkt-Properties ........................................................ 12
5.
Updates/Hotfixes für Windows und opsi-Pakete ............................ 14
6.
Optional: Installation weiterer OPSI-Produkte ................................ 16
7.
Optional: Aktualisierung von WindowsPE 32-Bit ........................... 18
8.
Optional: Anpassen von Capture-Images........................................ 19
8.1
8.2
8.3
8.4
Setzen der Default-Properties...................................................................................... 19
Bereitstellen der Installationsdateien je capture-Produkt ............................................ 20
Bereitstellen der Windows-PE-Dateien je capture-Produkt ......................................... 20
Bereitstellen der Hardware-Treiber je capture-Produkt ............................................... 20
Lieber paedML Linux Kunde,
auch mit der neuen paedML Linux gibt es regelmäßige Updates, die dabei helfen Ihr System aktuell zu
halten, Fehler zu bereinigen, Sicherheitslücken zu schließen und neue Funktionen zur Verfügung zu
stellen.
Wie Sie sicher schon gemerkt haben, werden die meisten Updates automatisiert jeden Freitag auf den
paedML Servern eingespielt.
Leider ist es jedoch nicht möglich, alle Aktualisierungen automatisch auszurollen, so dass paedML
Systeme weiterhin von Zeit zu Zeit händisch aktualisiert werden müssen.
Die folgende Anleitung soll Ihnen dabei helfen.
Diese Anleitung enthält Konsolenbefehle, die relativ lang sind. Jeder neue Befehl ist
durch eine Raute # vor dem Befehl gekennzeichnet.
Umbrüche sind darstellungsbedingt. Jeder Befehl wird ohne Umbruch am Stück
eingeben. Erst am Ende der Befehlszeile darf die Enter-Taste gedrückt werden, um
den Befehl zu bestätigen.
Beispiel:
#linux-konsolen-programm --parameter1 --parameter2
/Verzeichnispfad/Unterverzeichnis
einzustelllender_wert_eins=übergebene_werte
einzustelllender_wert_zwei=andere_werte
#zweiter-befehl --kürzer als der erste
paedML® Linux / Version: 6.0 / Update-Anleitung / Stand 06.11.2014
Seite 4
1. Update der paedML Server auf UCS 3.2-3
Mit dem Update auf die UCS Version 3.2-3 wird der Kern des Univention-Systems aktualisiert. Das
Update muss manuell angestoßen werden. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Update über das Schulkonsolen-Modul "Software-Aktualisierung" (als Administrator über den
Menüpunkt „System | Softwareaktualisierung“).
2. Update über die Kommandozeile.
1.1 Update der paedML Server
Im Folgenden wird nur das Update des Servers beschrieben. Der opsi-Server
muss genau so aktualisiert werden.
1.1.1 Update über die Schulkonsole
Rufen Sie über einen Internetbrowser die Schulkonsole des zu aktualisierenden Systems auf
Server
https://server.paedml-linux.lokal/univention-management-console/
opsi-Server
https://backup.paedml-linux.lokal/univention-management-console/
Melden Sie sich als Benutzer „Administrator“ mit dem zugehörigen Kennwort an der Schulkonsole an.
In der Titelleiste der Schulkonsole werden Benachteiligungen des Systems angezeigt (roter Kreis).
Klicken Sie auf das Symbol um die Benachrichtigung angezeigt zu bekommen.
Abb. 1: Titelleiste der Schulkonsole mit Meldung
Im folgenden Screenshot wird angezeigt, dass ein UCS-Update verfügbar ist. Sie gelangen durch einen
Mausklick auf den in der Meldung vorhandenen Link „Modul „Software-Aktualisierung“ auf das
Schulkonsolenmenü, auf das sich die Meldung bezieht.
Abb. 2: Ein Update ist verfügbar.
paedML® Linux / Version: 6.0 / Update-Anleitung / Stand 06.11.2014
Seite 5
Im diesem Fall wird das Menü „System | Software-Aktualisierung“ aufgerufen. Über den Knopf „ReleaseAktualisierungen installieren“ gelangen Sie zum nächsten Fenster.
Abb. 3: Einspielen von Software-Aktualisierungen
Der folgende Dialog weist Sie unter anderem darauf hin, dass das Update nicht im laufenden Betrieb
eingespielt werden soll und das System während des Updates nicht ausgeschaltet werden darf.
Bestätigen Sie mit dem Knopf „Installieren“, um den Updatevorgang anzustoßen.
Abb. 4: Bestätigung des Updates
Überprüfen Sie im Anschluss, ob es noch weitere Updates gibt und installieren Sie diese
paedML® Linux / Version: 6.0 / Update-Anleitung / Stand 06.11.2014
Seite 6
1.1.2 Update über die Kommandozeile
Freunde der Kommandozeile können das Update auch über die Konsole ausführen.
Melden Sie sich als root an der Konsole des zu aktualisierenden Systems an und führen Sie den Befehl
#univention-upgrade
aus.
Nach Absenden des Befehls müssen Sie den Update-Prozess noch drei Mal mit „Y“ bestätigen.
Abb. 5: Update an der Konsole des opsi-Servers
1.2 Neustart der paedML Server
Nach dem Update der paedML Server müssen der Server und der opsi-Server
neu gestartet werden.
Um zu erfahren, ob die Server einen Neustart benötigen, melden Sie sich als
„Administrator“ an der Schulkonsole des jeweiligen Systems (Server oder opsiServer) an und überprüfen, ob es Benachrichtigungen gibt.
Sie können Systemnachrichten einsehen, in dem Sie auf das Informations-Symbol (i) klicken. Sofern ein
Serverneustart notwendig ist, wird dies hier angezeigt. Bitte starten Sie in diesem Fall sowohl den
(Haupt-)Server, als auch den opsi-Server neu.
paedML® Linux / Version: 6.0 / Update-Anleitung / Stand 06.11.2014
Seite 7
Abb. 6: Benachrichtigungen der Schulkonsole
1.3 Registrierung von Systemkomponenten
Nach den Update und Neustart von Server und opsi-Server melden Sie sich bitte an der Schulkonsole
des opsi-Servers (https://backup.paedml-linux.lokal/univention-management-console/) als
„Administrator“ an und überprüfen Sie, ob es weitere Benachrichtigungen gibt (vgl. vorige Abbildung).
Wenn im Informationssymbol eine Benachrichtigung ist, klicken Sie auf das Symbol. Es sollte die
Meldung, dass „nicht alle installierten Komponenten (…) in der Domäne registriert (sind)“ erscheinen.
Abb.7: Nicht alle Komponenten des opsi-Servers sind in der Domäne registriert
Ein Klick auf den Link „Modul „Domänenbeitritt““ bringt Sie zu dem gleichnamigen Schulkonsolenmenü.
Klicken Sie auf den Knopf „Alle ausstehenden Join-Skripte ausführen“, den Sie oben rechts finden, um
den Vorgang anzustoßen.
Abb. 8: Das Modul „Domänenbeitritt“
Nach Eingabe der Zugangsdaten von „Administrator“ werden die Skripte abgearbeitet.
Abschließend erscheint ein Dialog, über den die Schulkonsole neu gestartet werden muss.
paedML® Linux / Version: 6.0 / Update-Anleitung / Stand 06.11.2014
Seite 8
Abb. 9: Eingabe der Zugangsdaten von „Administrator“
paedML® Linux / Version: 6.0 / Update-Anleitung / Stand 06.11.2014
Seite 9
2. Update der Firewall
Das Update der Firewall pfSense muss manuell durchgeführt werden. Die Beschreibung des UpdateVorganges finden Sie im Installationshandbuch Kapitel 5.4 „Updaten der Firewall“1.
Nach dem Update wird die Firewall neu gestartet. In dieser Zeit steht kein Internet zu Verfügung.
Nach dem Updatevorgang sollte der Browser geschlossen und der Browsercache
geleert werden.
Andernfalls kann es zu Problemen bei der Anzeige der Menüleiste von pfSense
kommen.
1
vgl. http://www.lmz-bw.de/technische-unterstuetzung/kundenportal/linux/dokumentationen.html
paedML® Linux / Version: 6.0 / Update-Anleitung / Stand 06.11.2014
Seite 10
3. Aktualisierung der opsi-Lizenzen
Um die Interessen unserer Geschäftspartner zu wahren, sind die in der paedML Linux eingesetzten
lizensierten Produkte (Univention Corporate Server, opsi) mit zeitlich begrenzten Lizenzschlüsseln
versehen. Alle Lizenzschlüssel müssen regelmäßig erneuert werden, um den vollen Funktionsumfang
nutzen zu können.
Aktuell liegt uns ein neuer opsi-Lizenzschlüssel vor, der für dieses Schuljahr gültig ist. Da dieser
Schlüssel bei Fertigstellung der paedML Linux noch nicht verfügbar war, müssen Systeme, die vor dem
23.10.2014 installiert wurden, aktualisiert werden.
Öffnen Sie hierfür die Konsole der virtuellen Maschine „Server“ und geben Sie den folgenden Befehl ein:
#lmz-initial-setup –l
Im Anschluss werden Sie nach den Zugangsdaten für den Updateserver gefragt, die Ihnen im Rahmen
der Bestellung der paedML Linux 6 zugesandt werden.
Abb. 10: Eingabe der Zugangsdaten
Nach Eingabe der Zugangsdaten werden neu verfügbare Lizenzen auf Ihr paedML-System übertragen.
paedML® Linux / Version: 6.0 / Update-Anleitung / Stand 06.11.2014
Seite 11
4. Setzen von Produkt-Properties
Beim Errata-Update werden die Produkteigenschaften („Produkt-Defaultproperties“) von opsi-localimage-prepare überschrieben. Diese müssen im Reiter „Produkt-Defaultproperties“ angepasst werden.
Der Reiter „Produkt-Defaultproperties“ im Hauptfenster der opsi-Konsole ist zunächst inaktiv und wird
erst durch das Anklicken der Schaltfläche „Depoteigenschaften“ verfügbar.
Abb. 11: Zugriff auf „Produkt-Defaultproperties“ über die „Depoteigenschaften“
Um die Parameter von opsi-local-image-prepare zu ändern, wählen Sie das Produkt aus. Alle
konfigurierbaren Werte (die sogenannten „Produkt-Properties“) finden Sie nach Auswahl des opsiProduktes im dynamischen Bereich rechts in der opsi-Konsole.
Abb. 12: Auswahl des opsi-Produkts „opsi-local-image-prepare
Die Produkteigenschaften können Sie ändern, indem Sie den zu ändernden Wert mit einem Doppelklick
in der Spalte „Property-Wert“ öffnen.
Folgende Werte müssen an Ihre Anforderungen angepasst werden:
paedML® Linux / Version: 6.0 / Update-Anleitung / Stand 06.11.2014
Seite 12
Property-Name
Property-Wert
askbeforeinst
Sofern der Wert auf „true“ belassen wird (Wert
wird beim Errata-Update gesetzt), wird vor jeder
Installation eine Bestätigung am Rechner
angefordert.
Um dies abzustellen, ändern Sie den Wert auf
„false“ (empfohlen!).
data_partition_size
(optional) – Wie groß soll eine Datenpartition
angelegt werden?
Der Property-Wert für data_partition_size ist im
Standard auf 0G gestellt. Wobei G für Gigabyte
steht. Wenn Sie Datenpartitionen anlegen wollen,
müssen Sie diesen Wert entsprechend ändern.
start_os_installation
Hier wird ausgewählt, welches Betriebssystem
installiert werden soll.
Standard: opsi-local-image-win7-x64
system_partition_size
Wie groß soll die Systempartition angelegt
werden?
Der Property-Wert für system_partition_size ist im
Standard auf 40G gesetzt. Wählen Sie hier einen
anderen vordefinierten Wert oder geben Sie eine
eigene Partitionsgröße ein, falls Sie Ihre
Windows-Partition größer anlegen wollen.
Tabelle 1: Parameter von „opsi-local-image-prepare“
paedML® Linux / Version: 6.0 / Update-Anleitung / Stand 06.11.2014
Seite 13
5. Updates/Hotfixes für Windows und opsi-Pakete
Aktualisierungen der Client-Software, also Updates für Programmversionen oder
Updates des Betriebssystems, sollten regelmäßig auf die Arbeitsplatzrechner im
Netzwerk ausgespielt werden.
Hier wird beschrieben, wie dies funktioniert.
Windows-Updates dürfen ausschließlich über die opsi-Pakete „ms-hotfix“
eingespielt werden.
Manuell auf Rechnern installierte Windows-Updates führen zu Problemen.
1. Standard-Pakete der paedML Linux
Wenn Sie ein installiertes paedML Linux System haben, dann befinden sich in Ihrem opsi-Depot einige
Softwareprodukte, die Sie auf den Arbeitsstationen Ihres Schulnetzwerks ausspielen können.
Hierzu gehören zum Beispiel Adobe Acrobat Reader, Adobe Flashplayer, OpenOffice, LibreOffice,
Mozilla Firefox, Mozilla Thunderbird, Oracle Java. Zusätzlich werden seitens des Support-Netzes
Hotfixes für Windows oder Microsoft Office angeboten2.
Auf dem opsi-Server vorinstallierte opsi-Produkte werden automatisch aktualisiert. Die Aktualisierungen
müssen manuell über die opsi-Konsole auf die Clients ausgespielt werden.
Um zu überprüfen, ob es Updates für installierte opsi-Produkte gibt, müssen Sie in der opsi-Oberfläche
alle Rechner markieren, die Sie überprüfen wollen. Klicken Sie anschließend auf den Reiter
„Produktkonfiguration“ des Hauptfensters. Sie bekommen installierte Software angezeigt. Sofern es
Updates für die Software gibt, wird in der Spalte „Version“ ein roter Wert angezeigt, der die neue
Versionsnummer der Software anzeigt. Bei verschiedenen Softwareständen steht in der Spalte „Version“
der Eintrag „mixed“, der ebenfalls rot angezeigt wird.
Um die Software zu aktualisieren, klicken Sie mit der linken Maustaste im Reiter „Produktkonfiguration“
in das Feld der Spalte „Angefordert“ des zu aktualisierenden Produktes. Die Auswahl von „setup“ und
die Bestätigung der Änderung führen dazu, dass die Software beim nächsten Systemstart aktualisiert
wird.
2
Die Liste der Programmpakete kann mit der Zeit variieren.
paedML® Linux / Version: 6.0 / Update-Anleitung / Stand 06.11.2014
Seite 14
Abb. 13: Es gibt ein Update für Clientsoftware
2. Nachträglich installierte opsi-Pakete
Auf dem Server der SON-Gruppe werden opsi-Pakete für registrierte paedML Kunden bereitgestellt.
Sowohl diese als auch Pakete, die von Drittanbietern bezogen werden, müssen manuell im opsi-Depot
auf dem opsi-Server aktualisiert werden.
Wir empfehlen Ihnen generell das folgende Vorgehen beim Ausspielen von
Produktupdates in Ihrem Netzwerk:
1. Installieren Sie Updates auf einem Testclient bevor Sie diese im gesamten
Netzwerk verteilen.
2. Wenn alles funktioniert, werden die Updates auf allen Clients der Schule
ausgerollt.
3. Aktualisieren Sie anschließend – sofern vorhanden – das lokale Image im Cache
der Arbeitsstationen.
paedML® Linux / Version: 6.0 / Update-Anleitung / Stand 06.11.2014
Seite 15
6. Optional: Installation weiterer OPSI-Produkte
Die opsi-Programmpakete werden regelmäßig in dem opsi-Repository auf dem opsiServer aktualisiert. Die Aktualisierung der opsi-Produkte auf den Clients muss
manuell durchgeführt werden. Wir raten Ihnen dringend, diese Aktusalisierungen
regelmäßig vorzunehmen!
Wenn Sie mit opsi-Capture-Images arbeiten, sollten Sie – wie im Administrationshandbuch Kapitel 10
„Capture Images“ beschrieben3 – die Netboot-Produkte für die Capture-Images installieren und
einrichten.
Der folgende Screenshot zeigt, dass die opsi-Produkte installiert wurden.
Abb.14: Wenn das System für die Arbeit mit Capture-Images konfiguriert wurde, sehen Sie die entsprechenden
Netboot-Produkte in der opsi-Konsole
Zusätzlich sind neue opsi-Pakete für Microsoft Silverlight und die Classic Shell verfügbar.
Führen Sie den folgenden Befehl als Benutzer „root“ auf dem opsi-Server aus, um die Pakete zu
installieren4:
3
vgl. http://www.lmz-bw.de/technische-unterstuetzung/kundenportal/linux/dokumentationen.html
4
Wenn Pakete nicht installiert werden sollen, lassen Sie die Paketbezeichnung im ersten Befehl einfach weg.
paedML® Linux / Version: 6.0 / Update-Anleitung / Stand 06.11.2014
Seite 16
#ucr set --force opsi/product-download/repository_uib/includeProductIds=
opsi-local-image-win7-capture,opsi-local-image-win7-x64-capture,opsi-localimage-win81-x64-capture,silverlight,classic-shell
#opsi-product-updater -i -vv
#ucr unset --force opsi/product-download/repository_uib/includeProductIds
paedML® Linux / Version: 6.0 / Update-Anleitung / Stand 06.11.2014
Seite 17
7. Optional: Aktualisierung von WindowsPE 32-Bit
Dieser Schritt ist nur dann nötig, wenn Sie Windows 7 in der 32-Bit-Version im
Einsatz haben.
Windows PE (Preinstallation Environment) ist ein minimales Windows, das für die Installation benötigt
wird. Die PE-Version für die Windows 7 32-Bit-Produkte wurde aktualisiert und muss manuell installiert
werden.
1. Löschen Sie zunächst alte Dateien von Windows PE auf dem opsi-Server. Führen Sie hierfür als
root den folgenden Befehl aus:
#rm -r /var/lib/opsi/depot/opsi-local-image-win7/winpe/*
2. Laden Sie sich ein aktualisiertes Windows-PE aus unserem Portal unter www.lmzbw.de/technische-unterstuetzung/kundenportal/linux/updates-und-patches/errata-1-update.html
herunter. Um sich im Portal anzumelden benötigen Sie Ihre Zugangsdaten für den LMZ-ServiceDesk – nicht die Installationsdaten der paedML Linux!
3. Entpacken Sie den Inhalt der Zip-Datei und übertragen Sie den Inhalt auf den opsi-Server in das
Verzeichnis5:

/var/lib/opsi/depot/opsi-local-image-win7/winpe
4. Setzen Sie die opsi-Berechtigungen:
#opsi-set-rights /var/lib/opsi/depot/opsi-local-image-win7/winpe
Anschließend kann das aktualisierte Windows PE genutzt werden.
5
Hinweise zur Datenübertragung finden Sie im Administrationshandbuch Kapitel „WinSCP und Explorer – Datenaustausch
mit dem Server“ (vgl. http://www.lmz-bw.de/technische-unterstuetzung/kundenportal/linux/dokumentationen.html).
paedML® Linux / Version: 6.0 / Update-Anleitung / Stand 06.11.2014
Seite 18
8. Optional: Anpassen von Capture-Images
Wenn Sie Capture-Images nutzen und diese (wie in Kapitel 6 beschrieben) installiert haben, müssen Sie
noch einige Anpassungen an den Capture-Produkten vornehmen.
Jeder der hier beschriebenen Schritte ist gesondert für jedes von Ihnen genutzte Capture-Images
auszuführen. Exemplarisch werden die folgenden Schritte für das Produkt „opsi-local-imagewin7-x64-capture“ gezeigt.
1. Setzen der Default-Properties je capture-Produkt
2. Bereitstellen der Installationsdateien je capture-Produkt
3. Bereitstellen der Windows-PE-Dateien je capture-Produkt
4. Bereitstellen der Hardware-Treiber je capture-Produkt
8.1 Setzen der Default-Properties
Der Reiter „Produkt-Defaultproperties“ im Hauptfenster der opsi-Konsole ist zunächst inaktiv und wird
erst durch das Anklicken der Schaltfläche „Depoteigenschaften“ verfügbar.
Abb. 15: Zugriff auf „Produkt-Defaultproperties“ über die „Depoteigenschaften“
Um die Parameter von opsi-local-image-win7-x64-capture zu ändern, wählen Sie das Produkt aus. Alle
konfigurierbaren Werte (die sogenannten „Produkt-Properties“) finden Sie nach Auswahl des opsiProduktes im dynamischen Bereich rechts in der opsi-Konsole.
Die folgenden Werte sollten gesetzt werden:
Property-Name
Property-Wert
askbeforeinst
Sollte auf „false“ gesetzt werden, damit die
Installation ohne Bestätigung durch den Benutzer
abläuft.
backup_after_install
Sollte auf „false“ gesetzt werden, außer Sie
wollen, dass ein lokales Image erstellt wird.
setup_after_install
Hier müssen Sie eintragen, welche Software nach
der Installation des Betriebssystems installiert
werden soll. Empfohlen: „windomain“ und
„clientprodukte“
paedML® Linux / Version: 6.0 / Update-Anleitung / Stand 06.11.2014
Seite 19
Abb. 16: Setzen derProdukt-Default-Properties
8.2 Bereitstellen der Installationsdateien je capture-Produkt
Im Administrationshandbuch Kapitel 7.4 „Vervollständigen der opsi-Pakete für die Windows-Installation“
wird beschrieben, wie Installationsdateien für Windows-Produkte auf dem Server eingespielt werden.
Dies muss je opsi-capture-Produkt ausgeführt werden.
8.3 Bereitstellen der Windows-PE-Dateien je capture-Produkt
opsi benötigt für die Installation von Windows ein Windows-PE. Sie können für die Bereitstellung der PEDateien je opsi-Produkt die Vorlagen aus den auf dem Server vorhandenen Standard-WindowsProdukten übernehmen. Loggen Sie sich an der Konsole des opsi-Servers als Benutzer „root“ ein, um
die Dateien zu verlinken (Anlegen von Symlinks in die entsprechenden Verzeichnisse).
Je opsi-capture-Produkt sind die folgenden Schritte auszuführen (Bitte beachten Sie, dass die Pfade für
Windows 7 (32-Bit) und Windows 8.1 entsprechend geändert werden müssen):
# cd /var/lib/opsi/depot/opsi-local-image-win7-x64-capture/
# rm –r winpe
# ln –s /var/lib/opsi/depot/opsi-local-image-win7-x64/winpe winpe
# rm –r winpe_uefi
# ln –s /var/lib/opsi/depot/opsi-local-image-win7-x64/winpe_uefi winpe_ uefi
8.4 Bereitstellen der Hardware-Treiber je capture-Produkt
Dieses Verfahren zur Integration von Treibern muss ebenfalls für jedes opsi-capture-Produkt ausgeführt
werden.
# cd /var/lib/opsi/depot/opsi-local-image-win7-x64-capture/
# rm –r drivers
# ln –s /var/lib/opsi/depot/opsi-local-image-win7-x64/drivers drivers
paedML® Linux / Version: 6.0 / Update-Anleitung / Stand 06.11.2014
Seite 20
Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ)
Support Netz
Rotenbergstraße 111
70190 Stuttgart
© Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, 2014
Document
Kategorie
Technik
Seitenansichten
17
Dateigröße
1 333 KB
Tags
1/--Seiten
melden