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September 2014 | 21. Jahrgang | Fachzeitschrift in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis „NKW- und Anhänger-Teile-Handel“ im GVA
TITEL
FÜR NUTZFAHRZEUG-SERVICE UND TEILEMARKT
Messe(n)
Erscheinungsort Hannover | ISSN 1437-6229 | Bezugspreis pro Ausgabe 8,– Euro
Seite 14
Automechanika und IAA stehen bevor.
Wir haben uns kundig gemacht und werfen
einen Blick auf interessante Neuheiten.
Ladungssicherung
Seite 30
Gut gesicherte Ladung hat viel mit Knowhow zu tun. Wir informieren über Richtlinien und Methoden für besseres Laden.
Bremsen
Seite 34
Diese Sicherheitsbauteile erfordern
sorgfältige Wartung und Reparatur. Wir
zeigen, wohin die Entwicklung geht.
3
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MEHR AUF DER AUTOMECHANIKA
HALLE 5.1, STAND A38
3-2014
1
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EDITORIAL
Liebe Leserinnen, liebe Leser...
INFO-TAGE, WIE DIESE...
… stehen Ihnen im Monat September wieder bevor. Die
Rede ist von den großen, gerade für die Nkw-Werkstätten
und den Nkw-Teilehandel so wichtigen Messen Automechanika und IAA.
Es lohnt sich für Sie, auch wenn das bei knappen ZeitBudgets immer schwerer fällt, in den kommenden Wochen
Zeit für den Blick über den Tellerrand hinaus einzuplanen.
Fahren Sie zur Messe, schauen Sie genau hin, informieren
Sie sich. So lernen Sie dazu, qualifizieren sich weiter – und,
ganz wichtig, Sie knüpfen wertvolle Kontakte.
Sie, liebe Leserinnen und Leser, stehen ja vor der Herausforderung, sich immer mehr und detaillierteres Wissen
aneignen zu müssen. Nur so können sie moderne Fahrzeuge mit ihrer komplexen Technik und Elektronik professionell reparieren beziehungsweise dafür die passenden
Ersatzteile liefern.
Ihre Kunden wollen Sie als fachkundigen Berater, der
qualitativ hochwertige Produkte und perfekten Service abliefert. Sie sind als Problemlöser gefragt!
Der NKW PARTNER versteht sich ebenso als Problemlöser - jetzt mit meinem „neuen Gesicht“. Meine Redaktionskollegen und ich wollen Ihnen helfen, sich sorgfältig
auf die Messen vorzubereiten und die Informationsflut zu
kanalisieren. Wir haben deshalb schon einmal vorgefühlt,
was Sie in Frankfurt und Hannover erwartet.
Beim Lesen dieser Heft-Ausgabe und beim Besuch der
Messen wünsche ich Ihnen viele wertvolle Impulse für Ihr
Tagesgeschäft und gute Gespräche, die Sie und Ihre Kunden, auch beim Probleme lösen, ein gutes Stück voran bringen.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und
wünsche Ihnen beim Lesen dieser Ausgabe viel Spaß.
Ihr
Die Informationsflut
kanalisieren und erkennen, was für den eigenen
Betrieb wichtig wird, ist
das Gebot für die kommenden Messetage.
Weitere Berichte zum Thema Transporter
und Nutzfahrzeuge lesen Sie unter:
www.nkwpartner.de/news
Joachim Töpfer
Chefredakteur NKW PARTNER
3-2014
3
INHALT
3-2014
INHALT
Seite 6:
Trucker-Spezialisten
Wer die Kfz-Meisterprüfung ablegen und sich gleichzeitig als
Nutzfahrzeug-Spezialist ausbilden lassen möchte, für den ist die
Kfz-Akademie in Schweinfurt die richtige Adresse.
EDITORIAL
Seite 14:
Messe(n) - Automechanika und IAA
Mitte und Ende September stehen die oben genannten Messen an. Der NKW PARTNER hat für seine Leserinnen und Leser schon einmal vorgefühlt, was Sie in Frankfurt und Hannover erwartet,
mit Messevorberichterstattung auf insgesamt 14 Seiten.
03
MARKT & UNTERNEHMEN
06
Trucker-Spezialisten - Portrait der Kfz-Akademie Schweinfurt ............06
Nkw-TWIXX - Qualität entscheidet - abh/Carat ....................................10
Interessantes aus der Nutzfahrzeugbranche .............................................12
MESSE
14
Truck Competence - Automechnika-Messevorschau .............................14
Werkstattgeschäft verbessern - Bosch .......................................................15
Professionelle Nfz-Wäsche - WashTec .......................................................15
Entscheidung gefallen - Automechanika Green Directory .....................16
Neue Module von TecAlliance ...................................................................16
Hochvolt-Schulungen auf der Automechanika - TAK ............................17
Luftfedern für den Ersatzmarkt von ContiTech .......................................18
Neue Rückenplatte für Bremsbeläge - Fras-le ..........................................18
Zukunft bewegen - IAA-Messevorschau ...................................................19
Strom per Diesel - Eberspächer .................................................................22
Iveco: Kraftstoffkosten im Visier................................................................24
MAN: Intelligente Tempomaten ................................................................24
Mercedes: Stand der Technik .....................................................................24
Renault Trucks: Breite Palette ....................................................................24
Scania - senkt Verbrauch weiter .................................................................25
Volvo Trucks: neues Getriebe .....................................................................25
Sicher abheben - Dautel ..............................................................................26
4
3-2014
Bott-Tainer für die Pritsche ........................................................................27
Hohe Vorspannkraft - SpanSet...................................................................28
Carfix: Komponenten Individuell - SpanSet.............................................28
Sortimo – Drei neue Produktlinien ...........................................................28
Hubwagen-Garage für Nkw - HS-Schoch ................................................29
App Zurrkraftrechner aktuell - SpanSet....................................................29
LADUNGSSICHERUNG
30
Mit der Gefahr im Rücken ..........................................................................30
Rechtsgrundlagen Ladungssicherung .......................................................32
BREMSEN
34
Ausgebremst - Brembo ................................................................................34
Federspeicherbremszylinder für LKW... - Diesel Technic ......................35
Bremsmanöver - Knorr-Bremse ................................................................36
BPW diskutiert Bremsen-Konzept ............................................................38
Die richtige Mischung - Federal Mogul MP .............................................40
MOTORINSTANDSETZUNG
42
Aufbereitet - Eckernkamp...........................................................................42
HEBETECHNIK
46
Für Schwerlasten geeignet - Longus ..........................................................46
Arbeiten überflur - Nussbaum/ Maha/ Fuchs/ Consul ..........................48
3-2014
INHALT
Seite 30:
Ladungssicherung
Sichere Ladung ist trotz intensiver Bemühungen seitens der zuständigen Verbände, der Prüforganisationen wie TÜV oder Dekra und der Hersteller ein Dauerthema in der Nutzfahrzeugbranche.
Der NKW PARTNER gibt Einblicke in diese so wichtige Materie.
Seite 34:
Bremsen
Schon im Vorfeld der Produktion wird an Bremssystemen ausgiebig geforscht und entwickelt. Der
NKW PARTNER hat mit Bremsenherstellern gesprochen, um zu erfahren, was für Bremsen mehr
Sicherheit und Servicefreundlichkeit für die Werkstatt bringt.
WERKSTATT-PRAXIS
50
Weniger Reibungsverluste - Kolbenschmidt ............................................50
Handwerk mit "Goldenem Boden" - Kfz-Akademie Schweinfurt .........52
Software für Service - Werbas ....................................................................54
Möglichst kurzer Aufenthalt - PE ..............................................................56
Bühne oder Grube? - Maha ........................................................................57
Modular, Flexibel, Zuverlässig - Schneider...............................................58
NKW MARKT AUSTRIA
59
Bergekraftprotze ziehen selbst 40-Tonner - Rosenbauer ........................59
Kraftprotze ziehen Lkw meterweise - Volvo Trucks ................................59
MAN-Herz mit neuem „Motor“ ................................................................60
Viele „Sternstunden“ in Salzburg - Mercedes-Benz.................................61
DAF greift im Lkw-Segment an .................................................................62
Mit dem Multivan auf Live-Tour - Volkswagen .......................................62
Mit 520 PS sparsam unterwegs - Renault Trucks.....................................62
Seite 50:
Werkstatt-Praxis
Mechanische Verluste machen bis zu zehn Prozent des Kraftstoffverbrauchs bei einem Nutzfahrzeugdieselmotor aus. Mit Prüfmotoren lassen sich Reibleistungsmessungen
durchführen, die in die Entwicklung für sparsamere Serien-Motoren einfließen.
Kiekert: neue LKW-Schloss-Generation ...................................................66
Neues für Reifen von Continental .............................................................67
TRUCK-RACE
68
Heiße Kiste(n) ..............................................................................................68
BAUEN UND MODERNISIEREN
70
Gut Beraten spart Kosten ............................................................................70
Alles aus einer Hand - GWA ......................................................................72
IMPRESSUM/VORSCHAU
73
GEWINNSPIEL
74
TEILEMARKT
63
Webshop Live geschaltet – Katalog neu - Hofmeister .............................63
MotorÖl mit geringem SAPS-Anteil - Chevron ......................................63
Kamerabasiert - Hella Gutmann ................................................................64
Ölfreier Schraubenkompressor - Mouvex.................................................64
Sichere Ladung mit VarioSave-Aluminium - Hestal ...............................65
Federal Mogul: Kolbenringe mit reduzierter Reibung ............................66
Reinigung für Werkstattprofis - WD-40 ...................................................66
3-2014
5
MARKT UND UNTERNEHMEN
Porträt
TRUCKER-SPEZIALISTEN
Wer die Kfz-Meisterprüfung ablegen und sich gleichzeitig als
Nutzfahrzeug-Spezialist ausbilden lassen möchte, für den ist die
Kfz-Akademie in Schweinfurt die richtige Adresse. Hier werden
Kfz-Mechaniker, Mechatroniker, Nkw-Mechaniker in Theorie und
Praxis auf die Meisterprüfung vorbereitet und geprüft.
Hochmotiviert und fokussiert bei der Arbeit:
die Nfz-Meisterschüler an der Schweinfurter
Akademie. Hier bei der Systemkontrolle an einem
Prüfmotor.
(Foto: Fahrzeug Akademie)
VON PETER RODENBÜSCH
Die Kfz-Akademie in
Schweinfurt zählt mit zu
den begehrtesten Ausbildungsstätten ihrer Art in
Deutschland.
6
3-2014
Insgesamt sind es neun verschiedene Meisterkurse, davon vier Kurse in denen auch die
Befähigung zum Geprüften Betriebswirt im
Handwerk (HwO) erworben werden kann. In
den Meisterkursen erlernen die Teilnehmer
technische und betriebswirtschaftliche Kenntnisse, um auch später größere Autohäuser zu
leiten. Die Akademie ist aber auch befähigt, sogenannte Blockkurse für die Auszubildenden
im Kfz-Handwerk durchzuführen. Außerdem
ist die Fahrzeugakademie europaweit die einzige Bildungseinrichtung, die Fachkräfte für
Caravan-Service-Unternehmen
qualifiziert.
Der Kurs erstreckt sich über sieben Wochen,
in denen die Teilnehmer alles über das Warten
und Reparieren von Caravans erlernen.
NKW-MEISTER
Bei den Nkw-Meister-Kursen handelt es
sich fast um ein Alleinstellungsmerkmal in
Deutschland. Denn außer in Schweinfurt, gibt
es nur noch eine Ausbildungsstätte dieser Art
in Münster. „Wir sind stolz darauf, diese umfassenden Möglichkeiten an Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen rund um das Kraftfahrzeug
im weitesten Sinne anbieten zu können“, sagt
Matthias Kaemmer (49) in der Fahrzeugakademie Schweinfurt als Weiterbildungsberater
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MARKT UND UNTERNEHMEN
Porträt
Sebastian Barth (29), zuständig für die Meisterkurse Nkw und überbetriebliche Ausbildung in
Theorie und Praxis. „Wir fahren zur Bär GmbH
nach Heilbronn, um dort zu erfahren, nach
welchen Maßgaben Ladebordwände hergestellt
und eingebaut werden“, so Barth. Kurse bei
Meiller Kipper im Ulm oder München gehören
ebenso zum Ausbildungsprogramm. Hier können sogar in praktischen Arbeiten Erfahrungen
gesammelt werden. „Auch im kaufmännischen
Bereich dürfen die Seminarteilnehmer in anderen Betrieben den Spezialisten über die Schulter
schauen. So zum Beispiel bei Mercedes-Händler Kunzmann in Aschaffenburg“, so Bahrt.
Ohne die technischen Informationen der Hersteller sind Prüfungen und Tests kaum noch möglich.
Auch hierbei ist technisches Wissen Voraussetzung für eine qualifizierte Schadensbeurteilung.
(Foto: Fahrzeugakademie)
Den NKW-Meisterbrief
und den Abschluss als
geprüfter Betriebswirt
(HWO) kann man in
Schweinfurt erlangen.
und für den Bereich Marketing verantwortlich.
Dafür ist die 1997 erbaute Akademie mit ihren
technischen Bereichen und Unterrichtsräumen
bestens ausgerüstet. In der Werkstatt sind die
Praxisbereiche getrennt nach den einzelnen
Ausbildungsvarianten. Neben dem Bereich für
die Oldtimer-Seminare, die ebenfalls wöchentlich, und das mit großem Erfolg durchgeführt
werden, schließen sich zwei NKW-Praxisräume
an. Hier stehen Brummis von MAN, Mercedes
und Co, außerdem Testgeräte, Prüfmotoren,
Getriebe- und Versuchsaufbauten für Druckluftbremsanlagen. Gleich nebenan suchen die
„normalen“ Meisterschüler an BMW, Audi,
VW oder Mercedes nach Fehlern, die ihre Dozenten vorher eingebaut hatten.
Um immer auf dem neusten Stand zu sein,
muss auch das Unterrichtsmaterial den aktuellen Bedingungen entsprechen. „In Kürze
werden wir wieder einen neuen Lkw bekommen, an dem wir dann die neusten Fahrerassistenzsysteme und die Abgasuntersuchung am
„Euro-VI-Motor“ prüfen und schulen können.
Natürlich arbeiten wir auch mit AVL, Knorr,
Maha oder Bosch und anderen zusammen, die
uns Tester und Spezialwerkzeuge zur Verfügung stellen. Auch MAN oder Mercedes überlassen uns ihre Testgeräte“, erklärt Barth.
HERSTELLERN ÜBER DIE SCHULTER SCHAUEN
Die Akademie bietet aber auch weitere Möglichkeiten. So zum Beispiel Exkursionen in
anderen Betrieben und bei Herstellern. „In der
Boschwerkstatt erfahren unsere Teilnehmer,
wie man Einspritzaggregate oder Einspritzdüsen prüft oder gar überholt“, erklärt Dozent
8
3-2014
WEITERBILDUNG ZUM GEPRÜFTEN
BETRIEBSWIRT (HWO)
Die Akademie vermittelt den Meisterschülern
innerhalb des acht Monate dauernden Seminars neueste Erkenntnisse aus den Bereichen
Nutzfahrzeugtechnik (Theorie und Praxis),
Auftragsabwicklung, Betriebsführung und Betriebsorganisation. Wichtige NFZ-spezifische
Zusatzqualifikationen sind ebenfalls enthalten
wie zum Beispiel der SP-Prüflehrgang, die Sachkundenachweise Klimatechnik, Airbag und
Standheizung. Die Prüfungen dieser Meisterteile I +II finden teilweise bereits während des
Lehrgangs statt. Die Teile III + IV der Meisterprüfung (Wirtschaftlich, rechtliche Kenntnisse
sowie Berufs- und Arbeitspädagogik) können
binnen zwei Monaten ebenfalls in Schweinfurt
absolviert werden. Alternativ kann man beide
Teile auch an einer anderen Handwerkskammer
in Deutschland besuchen. Wer sein FührungsKnowhow optimal aufbauen möchte, hat bei
der Fahrzeugakademie die einmalige Möglichkeit, neben den Teilen I + II den Geprüften
Betriebswirt (HwO) zu absolvieren. Als einzige
Bildungsstätte in Deutschland bietet sie diesen
Lehrgang mit dem Schwerpunkt „Fahrzeugwesen“ bereits seit 1997 an. Ein großer Dozentenstab sichert einen praxisbezogenen Unterricht.
In den ersten 27 Wochen werden im Präsenzunterricht die Themen Volkswirtschaft,
Recht, Unternehmensstrategie, Unternehmensführung, Finanz- und Rechnungswesen,
Marketing sowie Personalmanagement unterrichtet und geprüft. In diesem Zeitraum sind
etwa 4 Wochen für unterrichtsfreie Tage berücksichtigt. Direkt im Anschluss finden ein
dreiwöchiges externes Praktikum, die Ausarbeitung der Projektarbeit und die Bewertung
der Projektarbeit statt.
Nach bestandenen Prüfungen sind die Meister und geprüften Betriebswirte (HwO) auf
beinahe alle zukünftig anfallenden Führungsaufgaben vorbereitet. Speziell im Nutzfahrzeugsektor ist die Nachfrage nach top-qualifizierten Fachkräften groß. Die beruflichen
Zukunftschancen sind deshalb bei den meisten
Absolventen sehr gut.
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D
DIE
-
QUALITÄT ENTSCHEIDET
Wer Nfz-Teile kauft, will vor allem eins: Qualität. 37 Prozent der Befragten in der aktuellen TWIXXNfz-Studie der amz sagen, dass die Qualität das wichtigste Auswahlkriterium beim Teilekauf ist.
DR. FRAUKE WEBER
Das ist eine gute Nachricht, für alle, die qualitativ
hochwertige Nfz-Produkte herstellen und vertreiben. Denn für weit mehr als ein Drittel der
befragen Werkstätten (37 Prozent) ist Qualität
das Top-Kriterium beim Teileeinkauf.
Auf dem zweiten Platz: die Teileverfügbarkeit. Denn was nützt die beste Qualität, wenn das
Teil nicht eingebaut werden kann? Schließlich
kostet gerade im Nfz-Geschäft Standzeit immer
bares Geld. Wer also gute Qualität schnell liefern
kann, macht eigentlich schon alles richtig.
Diese Ergebnisse decken sich annähernd mit
denen, die eine TWIXX-Untersuchung aus dem
Juli 2013 für den Bereich Pkw ergeben hatte. Damals hatte sich gezeigt, dass die zwei wichtigsten
Kriterien für die Teileauswahl die Verfügbarkeit
und die Qualität sind. Allerdings hatte für die
befragen Pkw-Werkstätten die schnelle Teileverfügbarkeit einen noch höheren Stellenwert als
für die Nfz-Betriebe der aktuellen Studie.
Das wichtigste Kriterium für die Teileentscheidung ist
die Qualität. Der nackte Einkaufspreis dagegen spielt
keine Rolle. Quelle: NKW TWIXX
10
3-2014
Weniger wichtig: der Preis. Nur elf Prozent
der Werkstätten nannten einen günstigen Preis
als Kriterium für die Teileauswahl. Ein passendes
Preis-Leistungsverhältnis dagegen ist schon interessant. 23 Prozent wollen, dass Qualität zu
einem angemessenen Preis angeboten wird.
Wenig Interesse besteht übrigens bei NkwWerkstätten für Preisvorteile und Zugaben. Sie
sind nur für elf Prozent der Befragten ein Kriterium für die Kaufentscheidung. 64 Prozent dagegen sagen, dass Sonderaktionsprospekte oder
Zugaben für sie nicht kaufentscheidend sind.
Händler sind also besser beraten, ihr Geld in
Logistik oder hochwertige Produkte zu stecken
als Werkstätten mit aggressiv gestalteten Preisen
oder anderen Lockvogel-Aktionen zu umwerben.
Interessant ist auch, wie Werkstätten zur Lieferung von Alternativ-Teilen stehen. Sollte das
eigentlich bestellte Teil gerade nicht lieferbar
Der überwiegende Teil der Bestellungen erfolgt
online. Aber auch das Fax hat noch lange nicht
ausgedient. Quelle: NKW TWIXX
sein, wollen nur 18 Prozent generell das Alternativ-Produkt haben. Mehr als zwei Drittel (70
Prozent) wünschen ein Alternativ-Produkt nur
nach Rücksprache, immerhin zwölf Prozent
wollen generell kein Alternativ-Produkt haben.
Auch bestätigt sich: wer liefern kann, ist klar im
Vorteil.
Viele befragte Werkstätten (45 Prozent) würden für ein Alternativ-Teil sogar mehr Geld ausgeben, 31 Prozent wollen es nur zum gleichen
Preis. Immerhin ein Viertel möchte ein Alternativ-Produkt lieber günstiger einkaufen als das
ursprünglich gewünschte.
Wer meint, ein hoher oder höherer Preis
schrecke Werkstätten vom Kauf ab, der irrt.
Wichtig für die Kaufentscheidung sind Qualität
und Verfügbarkeit. Wenn das Verhältnis zwischen Preis und Leistung stimmt, wird das Teil
seinen Weg in die Werkstatt finden.
DER TEILE-EINKAUF BLEIBT
(AUCH) PERSÖNLICH
DEN STATIONÄREN HANDEL
UNTERSTÜTZEN
Die Ergebnisse der Befragung sind eindeutig:
Wenn eine Nkw-Werkstatt ein Teil benötigt, erfolgen die Teileidentifikation und die
Teile-Bestellung überwiegend online. Nur
eine Minderheit verweigert sich den OnlineSystemen völlig. Eine Frage der Zeit, könnte
man annehmen, bis Digital Natives in die
Nkw-Werkstatt einziehen und per Tablet den
Kaufprozess abwickeln. Muss der persönliche
Kontakt, die telefonische Beratung damit
seinen Platz räumen?
In der Tat, die Nutzung elektronischer Teilekataloge hat in den vergangenen Jahren
deutlich zugenommen, hat sich gewissermaßen als Standard etabliert. Verloren hat
dagegen der Printkatalog. Seine Nutzung hat sich in kurzer Zeit mindestens halbiert,
auf aktuell etwa ein Viertel der Werkstätten, die lieber Kataloge wälzen und Papier
umblättern. Ebenfalls verloren hat die persönliche Beratung, und sei es nur am Telefon.
Im Rahmen dieser Studie haben sich teilweise Erkenntnisse bestätigt, jedoch auch
neue Aufgaben und Herausforderungen
aufgezeigt. Grundsätzlich empfinden wir es
positiv, dass die befragten Werkstattpartner
eine gute Stimmung des Marktes und somit
der zukünftigen Entwicklung erwarten.
Bestätigt hat uns die Umfrage vor allem in
unserer Strategie der Unterstützung des stationären Handels. Nicht alle Kunden schielen
immer auf den niedrigsten Online-Preis,
sondern setzen auf Qualität und Verfügbarkeit sowie viele weitere Dienstleistungen
wie beispielsweise eine funktionierende Teileidentifikation. Hier werden wir uns auch
zukünftig weiter positionieren.
Auffällig ist aber, dass die Bedeutung des persönlichen Kontaktes vor allem schrumpft,
wenn es um die Teileidentifikation geht, und nur bedingt, wenn es um den Kauf geht.
Hier kommt wieder der persönliche Kontakt ins Spiel. Auch der Außendienstbesuch
hat nicht ausgedient. Der Teilekauf per Mausblick lässt teils noch auf sich warten.
Dr. Ralf Deckers
Prokurist
abh Market Research GmbH
Allerdings hat diese Studie uns auch Handlungsbedarf aufgezeigt. So müssen wir
unsere Leistungen der Werkstattsysteme besser transparent machen, um die Vorteile
und die damit verbundenen Kosten besser darzustellen. Hier steht uns die Aufgabe
bevor unsere Werkstattsysteme an den Bedürfnissen der Werkstätten auszurichten,
allen voran die perfekte technische Unterstützung.
Thomas Vollmar,
Geschäftsführer
CARAT-Unternehmensgruppe
NKW-MARKTFORSCHUNG
TWIXX
Der TWIXX ist eine Momentaufnahme für den NkwErsatzteilmarkt. Die Stimmung ist ordentlich. Handel
und Werkstätten schätzen die aktuelle Branchenlage
als mittelmäßig bis gut ein. Was die nähere Zukunft
anbelangt, ist die Einschätzung eher optimistisch.
Trotz allem ist die Stimmung bei den Teilehändlern
etwas optimistischer als bei den freien Werkstätten.
Sie erwarten in den nächsten drei Monaten bessere
Umsätze.
Den vollständigen TWIXX gibt es als Whitepaper
unter www.amz.de/nkw_teilekauf
Stichprobe 1: n=100; Freie Werkstätten Repräsentative Ziehung aus abh-Adressdatei
Quotierung nach System-Zugehörigkeit (System des Großhandels, eines Teileherstellers, eines Trailer-Herstellers)
Stichprobe 2: n=100 Teilehändler; Repräsentative Ziehung aus abh-Adressdatei
Befragung; Telefonische Befragung (CATI) durch b2b-Interviewer des abh-Telefonstudios; Dauer des Interview: maximal 10 Minuten;
Standardfragebogen: Fragen zum Geschäftsklima; Schwerpunktthemen: Teile-Bestellung und Werkstattsysteme
Weitere Infos
zum Thema
nkw-TWIXX
www.amz.de/nkw_teilekauf
3-2014
11
MARKT UND UNTERNEHMEN
TRUCKSTORE(S): NEUE LEITUNG
Peter Uebber hat die Leitung des TruckStore Bremen übernommen. Er folgt auf Friedel Haselmeyer, der nach 33 Jahren
im Daimler Konzern in den Ruhestand gegangen ist.
Uebber, der die Marke TruckStore Mitte der 2000er Jahre
mitentwickelte, startete seine Laufbahn bei Mercedes-Benz
im Jahre 1987. Seit 2007 leitete er die Abteilung Großkundenmanagement LKW im Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland (MBVD) und zuletzt den TruckStore in Erfurt.
Die Leitung des TruckStore Erfurt übernimmt Thomas Ulbricht. Ulbricht ist seit 2002 im Konzern tätig. Von 2005 bis
2011 war er Verkaufsmanager von Mercedes-Benz Lkw. Zuletzt verantwortete er die Geschäftentscheidungsstelle, das
Aufbauhersteller-Managment und das Thema Preissteuerung
Mercedes-Benz Lkw im Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland.
Die Leitung im TruckStore Hamburg hat Martina Gehri übernommen. Gehri ist seit knapp 30 Jahren im Konzern tätig. Zuletzt
war sie kaufmännische Leiterin und zweite Geschäftsführerin im
Mercedes-Benz Gebrauchtteile Center in Neuhausen. jt◀
www.truckstore.com
Peter Uebber (links)
leitet jetzt den TruckStore Bremen; Thomas
Ulbricht (rechts) hat die
Leitung des TruckStore
Erfurt übernommen;
Martina Gehri (mitte)
leitet nun den TruckStore Hamburg.
(Fotos: Mercedes-Benz)
ÜBERWACHUNG AUS DER FERNE
Die BPW Tochtergesellschaft idem
telematics hat mit Carrier Transicold eine Kooperation zum
Einbinden von Kühlmaschinen
in das Telematik-System TControl
vereinbart. Die neue Partnerschaft
zwischen dem Telematik-Spezialisten
und dem Hersteller von Kühlmaschinen ermöglicht die 2-Wege-Kommunikation zwischen TControl und den Kühlmaschinen von Carrier Transicold.
Transportunternehmen können damit Kühlmaschinen
von Carrier Transicold mit TControl überwachen und steuern,
das dabei in Echtzeit auf die Daten der Kühlmaschine zugreift. Dazu zählen Setpoints, Alarmcodes, Tauvorgänge oder
Betriebsmodi, die TControl sammelt, und sie dem Transportunternehmen in einem Onlineportal zur Verfügung stellt.
Der Disponent kann die Informationen jederzeit abrufen und
gegebenenfalls die Einstellungen ändern. Durch die 2-WegeKommunikation ist die stete Überwachung der Kühlmaschinen sowohl während der Fahrt als auch im abgekoppelten Zustand jederzeit auch aus der Ferne möglich. Alarmmeldungen
weisen außerdem via SMS, E-Mail oder App auf Störungen hin.
Bestandteil von TControl zum temperaturgeführten
Transport ist ein nach EN 12830 zugelassener Temperaturschreiber. Das entspricht den Anforderungen der Transportbranche. jt◀
www.bpw.de
12
3-2014
WALTER FOLGT AUF HÄUSLER
Beim ADAC TruckService hat es einen
Wechsel in der Geschäftsführung gegeben. Christoph Walter (39) tritt die
Nachfolge von Reinhard Häusler an
und ist damit neben Werner Renz Geschäftsführer des ADAC TruckService.
Diplom-Volkswirt Walter arbeitet
seit 2003 für den ADAC und war zunächst in der strategischen Unternehmensentwicklung tätig.
Seit 2007 leitete er das Marketing des ADAC Fahrsicherheitstrainings und war zuletzt für das ADAC Fahrsicherheitstraining
bundesweit verantwortlich. Im Januar 2014 hatte er die kaufmännische Leitung des ADAC TruckService übernommen.
Reinhard Häusler gehörte seit 1999 der Geschäftsführung
der Service24 GmbH & Co. KG an, die 2005 in die ADAC TruckService GmbH & Co. KG umfirmiert wurde. Häusler, der die
erfolgreiche Entwicklung des ADAC TruckService zum Marktführer der Lkw-Pannenhilfe und pan-europäischen Mobilitätsanbieter maßgeblich prägte, hat das Unternehmen auf
eigenen Wunsch verlassen, um eine neue Herausforderung
außerhalb des ADAC anzunehmen. jt◀
www.adac.de/produkte
Christoph Walter (39)
wurde in die Geschäftsführung des ADAC TruckService
berufen und tritt damit die
Nachfolge von Reinhard
Häusler an. (Foto: ADAC)
FRAS-LE IST 60 JAHRE ALT
idem telematics
vereinbart Kooperation
mit Carrier Transicold
zum Einbinden von
Kühlmaschinen in das
Telematik-System
TControl (Grafik: BPW)
Luftbild der Konzernzentrale von Fras-le in Caxias do
Sul/Brasilien. Dort arbeiten
rund 3.500 Mitarbeiter.
(Foto: Fras-le)
Innerhalb von sechs Jahrzehnten hat sich Fras-le zu einer
globalen Marke entwickelt und ist einer der weltweit fünf
größten Hersteller von Reibmaterialien. Gegründet im Februar 1954, folgen erste Exporte des Unternehmens bereits in
den 1960ern. In den 1970er Jahren eröffnet Fras-le in Lateinamerika das erste Forschungs- und Entwicklungszentrum. Im
selben Jahr wird mit Textar eine Technologievereinbarung für
Kupplungsbeläge als Produktlinie geschlossen.
Seit 2000 verkauft Fras-le nur noch Bremsbeläge ohne
Asbest und erhält für seine Produkte die notwendigen Zertifizierungen im Automobilsektor, nach ISO/TS 16949.
Heute umfasst das Produktportfolio an Scheiben-, Trommelbrems- und Kupplungsbelägen mehr als 10.000 verschiedene
Artikelnummern der Marken Fras-le, Lonaflex und Controil. Frasle, als Teil der Randon Unternehmensgruppe, ist stark international ausgerichtet und arbeitet mit OEM-Unternehmen und auf
dem Ersatzteilemarkt in über 100 Ländern auf fünf Kontinenten.
Produziert wird in Brasilien, China und den USA. jt ◀
www.frasle.com
MARKT UND UNTERNEHMEN
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DER AUTOMECHANIKA 2014:
NEU: HALLE 3.0, STAND A11 und A20
INNOVATIONEN AUS ERSTER HAND
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Fünf Themeninseln, die innovative Technologien aktiv erlebbar machen. Mit faszinierenden Einblicken in die Entwicklungskompetenz
von MAHLE – und in die Lösungen, die wir für
die automobile Erstausrüstung erarbeiten.
Neue Impulse aus den MAHLE Produktbereichen
Luftmanagement, Ölmanagement, Kolbensysteme
und Zylinderkomponenten sowie Motorkühlung,
die MAHLE zu Ihrem kompetenten Partner für den
automobilen Aftermarket der Zukunft machen.
Noch mehr Service und Support für die Werkstatt. Ein umfassendes
Paket an Produktliteratur, technischen Informationen und Online-Services
wie z. B. die MAHLE App oder die neue Online-Technikserie TechCheck.
Und der neue Bereich MAHLE Service Solutions mit Klimaservicegeräten,
Flüssigkeitsaustauschgeräten und Reifen-Stickstoff befüllsystemen.
3-2014
13
MESSE
Automechanika
TRUCK COMPETENCE
Automechanika 2014: Die Trends für Nutzfahrzeuge auf der
Messe sind technische Konzeptionen mit hoher Nutzlast, effiziente
Servicenetze, Hochvolt-Technik und neue Werkstattausrüstung.
BESUCHER-INFO
TERMIN
16. bis 20. September 2014
Geöffnet: von 9.00 bis 18.00 Uhr;
am 20. September bis 17.00 Uhr
Ort: Frankfurt/Main, Messegelände
Auf dem Freigelände außerhalb der Messehallen gibt es wieder viele Sonderschauen
für Nutzfahrzeuge zu sehen.
(Foto: Messe Frankfurt)
Auch 2014 sind die Angebote
der Nutzfahrzeug-Servicebetriebe wieder besonders
hervorgehoben. Besucher
sollten auf das orange-farbene
Truck-Competence-Logo achten.
VON JOACHIM TÖPFER
In der Automechanika steckt viel „Truck Competence“. Wieviel davon und was genau, das erfahren Besucher in dem Besucherführer „Truck Competence“, der eine Übersicht über alle Aussteller
inklusive Standort bietet, sortiert nach den Produktgruppen der Automechanika.
Also aus den Bereichen Parts & Components, Electronics & Systems und Repair & Systems,
die insgesamt rund 70 Prozent des Messeangebots ausmachen. Aber auch in den Bereichen IT &
Management oder Accessories & Tuning oder Service Station & Car Wash präsentieren sich viele
Aussteller mit Produkten für Nutzfahrzeuge.
Das orangene Piktogramm ‚„Truck Competence“ am jeweiligen Messestand weist Besucher
direkt auf das Angebot für Nutzfahrzeuge hin. Über 1.000 Hersteller werden gefunden, wenn man
auf der Automechanika-Website unter „Aussteller und Produkte 2014“ auf den orangefarbenen
Button „Truck Competence“ klickt.
Das sportliche Potential von Nutzfahrzeugen können die Besucher wie beim letzten Mal wieder in Form einer Sonderschau mit Trial-, Renn- und Racetrucks auf dem Freigelände erleben
und zwar auf dem Platz vor den Hallen 9 und 11. Zum ersten Mal gibt es auf der Agora eine Reihe
von Promotiontrucks zu sehen. Bei einigen davon handelt es sich um eine originelle Kombination
von tradionellem Fahrzeugbau und Hightech. ◀
www.automechanika.de
14
3-2014
EINTRITTSPREISE
Tageskarte: 36 Euro (Kasse),
im Vorverkauf (online) 26 Euro
Dauerkarte: 60 Euro (Kasse),
im Vorverkauf (online) 47 Euro
Tageskarte (ermäßigt, Kasse): 9,00 Euro
Wochenendticket; gültig am 19. 9. 2014
ab 13.00 Uhr (Kasse) oder
am 20. 9. 2014 von 9.00 bis 17.00 Uhr
(Vorverkauf und Kasse)
Ticket gilt als RMV-Fahrschein
ANREISE
Mit dem Pkw: über die A5, ab Abfahrt„Westkreuz Frankfurt“
der Beschilderung „Messe“ folgen. Das Messegelände liegt
in einer Umweltzone – grüne Plakette erforderlich.
Mit der Bahn: ab Frankfurt Hbf die S-Bahnen S3, S4, S5, oder
S6 stadtauswärts, nach zwei Stationen am S-Bahnhof „Messe“ aussteigen. Über „Eingang Torhaus“ zum Messegelände;
die Straßenbahn-Linien 16 und 17 führen von Frankfurt Hbf
zur Station „Festhalle/Messe“.
Mit dem Flugzeug: ab Terminal 1 mit dem Taxi, ShuttleBussen oder S-Bahnen. Die S8 oder S9 (Richtung Hanau,
Offenbach Ost) zum Frankfurter Hbf. Ab Frankfurt Hbf siehe
„Mit der Bahn“ oben.
VERANSTALTER
Messe Frankfurt Exhibition GmbH
Ludwig-Erhard-Anlage 1
D-60327 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 7575-0
Fax: +49 69 7575-64 33
E-Mail: info@messefrankfurt.com
Automechanika
WERKSTATTGESCHÄFT VERBESSERN
MESSE
PROFESSIONELLE NFZ-WÄSCHE
Mit der ArtCollection bietet WashTec Betreibern der MaxiWash Vario die Möglichkeit, die
Maschine mit attraktiven Individual-Designs
oder auch im Corporate Design des eigenen
Unternehmens zu gestalten. (Foto: WashTec)
Steuergerätediagnose für Nutzfahrzeuge mit Esitronic 2.0 Truck. (Foto: Bosch)
Bosch legt einen Schwerpunkt des Messeauftritts auf die technologische Weiterentwicklung
des Werkstattgeschäfts und präsentiert seine Produkte in Frankfurt auf 2.300 Quadratmetern.
Im Truck-Bereich bietet das Unternehmen eine umfassende Palette an Diagnose- und Werkstattausrüstung sowie Ersatzteile und Serviceleistungen. Dieses Angebot soll kontinuierlich
weiter ausgebaut werden.
Die Systemkompetenz Trucks wird am Messestand an einem Nutzfahrzeug praktisch vorgeführt - unter anderem die Steuergerätediagnose für Nutzfahrzeuge mit Esitronic 2.0 Truck.
Die professionelle Prüfung von Dieseleinspritzkomponenten, sowohl von konventionellen
Einspritzdüsen wie auch Common-Rail-Injektoren für Pkw und Nkw, demonstriert Bosch am
kompakten Prüfstand EPS 205, ebenfalls eine Neuheit. Erstmalig wird auch der neue Remote
Service für das Bosch Klimaservicegerät ACS 752 gezeigt.
Zudem präsentiert das Unternehmen auch spezielle Lösungen, wie beispielsweise neue
Telematikangebote, und ein erweitertes Programmangebot von Bosch für Fahrzeughersteller.
Besucher finden den Bosch-Stand B06 in Halle 9. jt◀
www.bosch.com
Gut 90 Prozent der in Deutschland installierten Nutzfahrzeug-Waschanlagen werden laut
WashTec zur Reinigung des eigenen Nutzfahrzeug-Fuhrparks betrieben. Deshalb ist die Wirtschaftlichkeit dieser Anlagen besonders wichtig. Mit der MaxiWash Vario bietet WashTec eine
Nutzfahrzeug-Waschanlage mit breitem Ausstattungsangebot. Für die Bus-Reinigung gibt es
unter anderem einen frequenzgesteuerten Antrieb, Unterflur-Waschanlage, einfache Nachrüstung optionaler Sonderprogramme für Busspiegel-Umsteuerung sowie Busse mit Skikorb.
Mit dem selbst fahrenden Waschportal, das zwei Seitenbürsten aufweist, lässt der flexible Rahmen eine Fahrzeugbreite von 2,90 Metern und eine Höhe von 4,95 Metern zu. Damit
können auch ,Nightliner‘ gewaschen werden. Das zweifache Waschen eines 18 Meter langen
Nutzfahrzeugs dauert nur sieben Minuten und bedeutet weniger Wasser-, Strom- und Chemieverbrauch für den Betreiber. Haltbare Bauteile aus feuerverzinktem Stahlblech oder Edelstahl sowie eine wartungsarme Konstruktion zeichnen die MaxiWash-Vario aus. Die kompakte,
stationäre Bauweise der MaxiWash Express erlaubt hohe Flexibilität bei der Standortwahl,
auch wenn wenig Platz vorhanden ist. Die Tempowäsche dauert mit dieser Anlage weniger
als zwei Minuten; da bleibt der Fahrer gleich am Steuer sitzen. Besucher finden WashTec in
Frankfurt auf dem Freigelände F12.0, Stand A23. jt◀
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sich des besonderen Einstempelprinzips von Haldex, das zwei wesentliche
Vorteile aufweist: großflächige Unterstützung und homogene Anpressung
der Bremsbeläge sowie geringes Gewicht bei schlanker Bauweise.
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Innovative Vehicle Solutions
MESSE
Automechanika
ENTSCHEIDUNG GEFALLEN
Die 25 Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl bilden
den Green Directory, den grünen Besucherführer auf der
Automechanika. (Quelle: Automechanika)
Green Directory-Aussteller stehen fest –
Bosch gewinnt Sonderpreis für Zukunftstechnologie im Bereich Remanufacturing von
Elektronik
VON PETER RODENBÜSCH
Die 25 Teilnehmer des grünen Besucherführers „Green Directory“ mit
besonders nachhaltigen und ressourcenschonenden Produkten stehen
fest. Teilnahmeberechtigt waren alle Aussteller der Automechanika
2014. Insgesamt sind 44 Bewerbungen eingegangen. 17 Bewerbungen
(39 Prozent) kamen von in Deutschland ansässigen Unternehmen, 27
aus anderen Ländern (61 Prozent). Den Teilnehmern standen acht Kategorien für die Zuordnung ihrer Bewerbung zur Verfügung.
Die Bewerbung der Robert Bosch GmbH mit der Austauschteilefertigung von elektronischen Automotive-Komponenten erreichte die höchste
Punktzahl. Dr. Gerhard Angerer vom Fraunhofer-Institut für System- und
Innovationsforschung ISI zur Entscheidung der Jury: „Die Reparatur, Instandsetzung und Wiedervermarktung von defekten Elektronikkomponenten ist eine Zukunftstechnologie, die an Bedeutung gewinnt. Es ist das
Verdienst des Bewerbers, die Austauschteilefertigung von elektronischen
Automotive-Komponenten wirtschaftlich attraktiv zu machen. Damit wird
die Wegwerfpraxis von defekten Elektronikprodukten durchbrochen und
dem Wirtschaftskreislauf wertvolle Rohstoffe erhalten.“
In der Bewertung heißt es weiter: „Das Remanufacturing von Elektronik erfordert ein tiefes Know-how der Systemarchitektur und komplexe Prüfalgorithmen. Die Technik ist für Pkw und Nutzfahrzeuge in
gleicher Weise anwendbar und besitzt Vorbildfunktion für andere Produktgruppen, in denen heute noch die Wegwerfpraxis vorherrscht.“
Alle Bewerbungen wurden auf Innovationsgehalt und Nachhaltigkeit
geprüft. Mit Wertung der Material- und Energieeffizienz sowie der Emissionsbilanz erfolgte die Punktevergabe. Die 25 Teilnehmer mit der Höchstpunktzahl bilden das Green Directory, den grünen Besucherführer auf der
Automechanika 2014, der auf der Messe ausliegt und unter www.automechanika.com bereits ab Ende August als E-Paper zur Verfügung steht. In
den Hallen finden Besucher außerdem ein grünes Blatt zur Orientierung.
ZU DEN 25 AUSGEWÄHLTEN TEILNEHMERN
GEHÖREN UNTER ANDEREM:
•
Borg Automotive Ltd.,
Borg Automotive Remanufacturing Process,
•
Delphi Diesel Systems Ltd.,
Delphi Aluminium Cable Systems,
•
•
FTE automotive GmbH, Wiederaufbereitete Bremssättel
,Haugg Kühlerfabrik GmbH, Kühlerplatte für Batterie
und Leistungselektronik Electronics & Systems,
•
Robert Bosch GmbH, Bosch 1:1 Reman für Elektronik,
•
Valeo, Hybrid4All,
•
Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH,
Remanufacturing von pneumatischen Bremssystemkomponenten,
•
Hella KGaA Hueck & Co., Worklight Q90 LED,
•
Henkel AG & Co. KGaA, Teroson EP 5010TR,
•
Festool Group GmbH & Co. KG,
Festool TURBO II stationary dustextractor system,
•
Service Station & Car Wash, GPS Service GmbH & Co. KG,
Hydraulikaggregat betrieben mit Aquablue.
In den Kategorien Tuning, IT&Management und Repair/ Diagnostics
gingen keine Bewerbungen ein.
NEUE MODULE VON TECALLIANCE
Alle drei Säulen des Markenverbunds von TecAlliance sollen integrativ zusammenwirken.
TecAlliance ist die Dachmarke von TecDoc, TecCom und TecRMI.
(Foto: TecAlliance)
16
3-2014
Mit neuen Modulen und erweiterten TecDoc-Stammdaten will die TecAlliance, Dachmarke von
TecDoc, TecCom und TecRMI, einen wichtigen Beitrag dafür leisten, die Wettbewerbsfähigkeit
des freien Ersatzteilhandels zu stärken. Dabei sollen laut Geschäftführung die drei Säulen des
Markenverbunds TecAlliance, integrativ zusammenwirken.
Über eine graphische Darstellung bietet TecRMI, der Spezialist für Reparatur- und Wartungsinformationen, unter dem Dach der TecAlliance neben Schaltplänen einzelner Komponenten, auch deren Einbaulagen, Diagnosewerte sowie die für die Spannungsversorgung
zuständigen Sicherungen und Relais. Somit entfällt eine zeitaufwändige Suche am Fahrzeug.
Bereits seit 20 Jahren bietet TecDoc ein elektronisches Informationssystem zur Teileidentifikation für das Pkw- und Nkw-Segment, das bis Ende des Jahres inklusive der Daten für
Traktoren eine Abdeckung von rund 90 Prozent erreichen wird. Ab Version 4/2014 des TecDocKatalogs nimmt TecDoc erstmalig Motorräder in die Stammdaten auf .
Mit der Integration des TecRMI WebService 4.0 in den TecDoc-Web-Katalog profitieren
Ersatzteilhändler und Werkstätten beim Filtern seit Version 03/2014 bei der Suche vom integrierten Pkw- und Nutzfahrzeug-VIN-Filter (VIN = Vehicle Identification Number). TecAlliance
befindet sich in Frankfurt in Halle 5 - 6.1, Stand A01/A10 . jt◀
www.tecalliance.net
Professionelle Werkstattausrüstung
Wir arbeiten
mit Hochdruck.
Die Akademie Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe bietet während der
Automechanika-Messetage Workshops an. (Grafik: TAK)
HOCHVOLT-SCHULUNGEN AUF DER
AUTOMECHANIKA
VON PETER RODENBÜSCH
Wer im September zur Automechanika nach Frankfurt fährt, kann vom
kostenlosen Weiterbildungsangebot der Akademie Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (TAK) profitieren. Die Akademie des ZDK bietet in
der Galleria, Ebene 1, Stand B 24, an allen Messetagen vom 16. bis 20.
September Workshops zum Thema „Elektrisch unterwiesene Person für
Arbeiten an Hochvolt (HV)-eigensicheren Systemen gemäß Anforderungen in Deutschland“ an.
Die dreistündigen TAK-Workshops finden täglich um 10 Uhr in
deutscher und um 14 Uhr in englischer Sprache statt. Sie richten sich
an Mitarbeiter von Kfz-Betrieben ebenso wie an Berufsschullehrer und
Ausbilder überbetrieblicher Ausbildungsstätten. Die Schulungsinhalte
befähigen zu allgemeinen Arbeiten außerhalb des Gefährdungsbereiches
der HV-Komponenten, die keine Spannungsfreischaltung des HV-Systems erfordern. Teilnehmer erfahren mehr über den prinzipiellen Aufbau der Systeme und die Gefahren, die von unsachgemäßen Arbeiten
ausgehen. Sie erlernen Vorschriften und Verfahren und sind in der Lage,
zusätzliche Sicherungsmaßnahmen zu treffen. Nach erfolgreichem Test
erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat.
Die Workshops sind Teil eines Automechanika-Programms von insgesamt elf praktisch orientierten Schulungen, die nahezu die komplette
Unfallschaden-Instandsetzung abdecken. Für alle Workshops sind die
Plätze begrenzt und werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben.
Nach erfolgreicher Abschlussprüfung sind die Teilnehmer berechtigt,
sowohl an HV-eigensicheren als auch an nicht HV-eigensicheren Fahrzeugen (Pkw und Nutzfahrzeuge) zu arbeiten. Darüber hinaus sind sie
befugt, Arbeiten unter Spannung sowie an Hochvolt-Energiespeichern
durchzuführen.
Die Schulung deckt alle von der Berufsgenossenschaft definierten
Bereiche für Servicearbeiten ab. Basis ist eine Informationsschrift zur
Qualifizierung für Arbeiten an Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen (BGI/
GUV-I 8686). Die Inhalte beruhen auf einem gemeinsam von ZDK,
VDA und VDIK mit den Berufsgenossenschaften abgestimmten Konzept.
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MESSE
Automechanika
LUFTFEDERN FÜR DEN ERSATZMARKT VON CONTITECH
Mit einer Mehr-Marken-Strategie bietet ContiTech hochwertige Alternativen zu minderwertigen Nachbauluftfedern. Zu den Produkten gehören zum Beispiel Luftfedern der Qualitätsmarke PHOENIX,
die perfekt auf die Bedürfnisse im Ersatzmarkt zugeschnitten sind. Die Smartphone-App von ContiTech erleichtert die Suche nach der passenden Luftfeder. (Foto: ContiTech)
ContiTech Air Spring Systems will sein Produktprogramm für den Luftfeder-Ersatzmarkt
kontinuierlich ausbauen und wird bis zur Automechanika 2014 weltweit mehr als 2.000
Luftfederreferenzen liefern können. Die Basis bilden drei eigenständige Marken, die auf die
unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden im Ersatzmarkt abzielen. So stehen Luftfedern der
Premiummarke ContiTech – und damit das Know-how und die Qualität des Erstausrüsters –
auch den Kunden im Ersatzteilgeschäft bereit. Da es sich um Originalluftfedern handelt, die für
die Erstausrüstung entwickelt und produziert sind, erfüllt die Marke ContiTech höchste Qualitätsansprüche entsprechend den Vorgaben der Fahrzeughersteller. Dieses Angebot wird im Ersatzmarkt durch die Marken PHOENIX und PRIME-RIDE ergänzt. Beide Marken sind besonders
mit Blick auf die Kosten eine Alternative zu Nachbauluftfedern, ohne dass Kunden signifikante
Abstriche hinsichtlich Qualität und Federcharakteristiken machen müssen.
Zusätzlich bietet ContiTech Air Spring Systems Kunden im Ersatzmarkt umfassenden Service. Für die Marken ContiTech und PHOENIX gilt: ein vorrätiges Produkt kann auf Wunsch innerhalb von Deutschland in 24 Stunden und innerhalb der EU in 48 Stunden an den Händler
geliefert werden. Auch digitale Serviceangebote, wie Produktetikett mit Global-Trade-ItemNumber (GTIN) und, zusätzliche Sprachen für die erfolgreiche Luftfeder-App für Smartphones,
sind für europäische Kunden neu verfügbar. jt◀
www.contitech.de
NEUE RÜCKENPLATTE FÜR BREMSBELÄGE
Fras-le präsentiert dem internationalen Publikum in Frankfurt zwei Neuheiten. Das weltweit
aktive brasilianische Unternehmen führt zum einen mit auf Backen vormontierten Bremsbelägen ein neues Produktsegment ein. Zum anderen wird mit MATRIXX das Konzept einer neuartigen Rückenplatte für Scheibenbremsbeläge vorgestellt.
Aussparungen in der Rückenplatte sollen das Gewicht der Scheibenbremsbeläge nach
Angaben von Fras-le um bis zu 25 Prozent senken. Jedes Kilogramm eingespartes Fahrzeuggewicht erhöht letztendlich wieder die Ladekapazität, konstatiert das Unternehmen.
Fras-le zeigt seine neuen Produkte auf der Automechanika in Halle 5.1, Stand B 71. jt ◀
www.frasle.com
18
3-2014
Eine neue Rückenplatte mit Aussparungen für Scheibenbremsbeläge soll das Gewicht der Beläge
senken. (Foto: Fras-le)
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Die Marke ZF Lenksysteme bietet Ihnen und Ihren Kunden Lenkungstechnik in Erstausrüsterqualität.
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MESSE
IAA Nutzfahrzeuge
ZUKUNFT BEWEGEN
Mit diesem Leitmotto öffnet die 65. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover vom 25. September bis 2. Oktober 2014 ihre Tore. Die Messe
ist weltweit Leitmesse für Mobilität, Transport und Logistik.
VON JOACHIM TÖPFER
Fest steht: der Güterverkehr wird weiter wachsen - bis zum Jahr 2025 um 70 Prozent. Alle
Verkehrsträger müssen deshalb in Zukunft
noch mehr gemeinsam leisten: Binnenschifffahrt, Schiene und Straße. Welche intelligenten
Lösungen „die Straße“ dafür anzubieten hat
kann in Hannover hautnah erlebt werden.
Die IAA gibt wieder Antworten auf die
Herausforderungen moderner Logistik. Die
Austeller werden Nutzfahrzeuge zeigen, vom
Kleintransporter bis zum schweren Truck,
Omnibusse und vielseitige Anhänger und Aufbauten. Auch der Besuch bei den Zulieferern
und Dienstleistern wird Einblicke in die Zukunft geben.
INTERESSANTE FACHVERANSTALTUNGEN
Aktuelle Entwicklungen rund um die Themen
Ladungssicherung, Gefahrgut, temperaturge-
20
3-2014
führte Transporte und „Letzte Meile“ werden
von entsprechenden Fachveranstaltungen auf
der IAA behandelt.
Ladungssicherung bleibt ein zentrales Thema für die Logistik. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) veranstaltet dazu erneut,
gemeinsam mit dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL),
das Symposium „Ladungssicherung: Aus der
Praxis für die Praxis“. Die Veranstaltung findet
am Freitag, den 26. September, von 10.00 bis
14.00 Uhr, im Saal 2 des Convention Centers
der Messe Hannover statt.
Zusammen mit dem Bundesministerium
für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
veranstaltet der VDA in Hannover wieder den
Gefahrguttag, mit dem Titel „Aktuelle Entwicklungen im Gefahrgutrecht und Erhöhung
der Sicherheit von Gefahrgutfahrzeugen“. Der
Gefahrguttag findet am Montag, den 29. September, von 10.00 bis 17.30 Uhr, im Saal 2 des
Convention Centers der Messe Hannover statt.
Für den Handel mit Frischeprodukten sowie Pharmazie- und Chemieprodukten über
Landesgrenzen hinweg sind Kühltransporte
unerlässlich. Seit einem Jahr muss der Transport von Pharmazieprodukten strengeren Vorschriften genügen. Die IAA-Fachveranstaltung
zu Kühltransporten beschäftigt sich mit diesen
und weiteren aktuellen Themen. Die Fachveranstaltung startet am Dienstag, den 30.
September, um 10.00 Uhr im Saal 15/16 des
Convention Centers der Messe Hannover. Veranstaltungsende ist um 13.00 Uhr.
In einem Symposium mit der Überschrift
„Herausforderung Letzte Meile – Problem,
Chancen, Lieferkonzepte, Fahrzeuglösungen“
wird der VDA zusammen mit dem Magazin
Logistik Heute und der Zeitung Transport verschiedene Perspektiven des Themas beleuchten. Interessierte Messebesucher kommen am
Mittwoch, den 1. Oktober, von 14.00 bis 16.00
Uhr, in den Saal 13/14 des Convention Centers.
Alle Informationen wie sich Besucher für
die Fachveranstaltungen anmelden können,
sind auf der IAA-Website zu finden.◀
www.iaa.de
Zündungstechnik
Dieselkaltstarttechnologie
Kühlung
Sensorik
BERU –
Perfektion eingebaut.
BESUCHER-INFO
TERMIN
25. September bis 2. Oktober 2014
Geöffnet: von 9.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Hannover, Messegelände
Die IAA Nutzfahrzeuge
in Hannover kann sich
auch in diesem Jahr
über großes Besucherinteresse und hohen
Andrang freuen.
(Fotos: VDA)
EINTRITTSPREISE
Tagesticket (werktags): 22 Euro
Tagesticket (Wochenende): 13 Euro
Tagesticket (ermäßigt): 7 Euro
Trucker-Ticket: 10 Euro
Nachmittagsticket (ab 13.00 Uhr): 10 Euro
Familienticket: 24 Euro
Dauerkarte: 69 Euro
ANREISE
Mit dem Pkw: über die A 37, Messeschnellweg (B 3/B 6);
Zieleingabe für Navigationssysteme: Hannover, Hermesallee; das IAA-Messegelände liegt außerhalb der hannoverschen Umweltzone.
Mit der Bahn: Messebahnhof Hannover Messe/Laatzen –
Messeeingang WEST 1 oder bis Hauptbahnhof Hannover,
dann die Stadtbahnlinien 8 und 18 zum Messegelände,
Eingang NORD.
Zur IAA hat die Deutsche Bahn attraktive Preisangebote für
die Anreise mit dem Zug. Informationenunter: www.iaa.de/
bahn.
Mit dem Flugzeug: Vom Flughafen Hannover (HAJ) mit dem
Flughafenbus (Abfahrt Terminal C, Ankunftsebene) zum
IAA-Gelände, Eingang WEST 1, einfache Fahrt 8 Euro.
RESERVIERUNGEN
Hannover Marketing und Tourismus GmbH
Vahrenwalder Straße 7, 30165 Hannover
Tel.: +49 511 12345-555/-111
Fax: +49 511 12345-556
E-Mail: hotels@hannover-tourismus.de
oder www.hannover.de/hotels/iaa
VERANSTALTER
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Behrenstraße 35, 10117 Berlin
Tel.: +49 30 897842-0
Fax: +49 30 897842-600
Mehr als 100 Jahre Erfahrung, modernste Entwicklungen
und Produktionstechniken haben BERU zu einer der
bevorzugten Marken in der Autoindustrie gemacht. BERUProdukte entsprechen stets den hohen Serienstandards
der Fahrzeughersteller. Die breite Produktpalette, mit
zuverlässigen Produkten für nahezu jeden Motor, hat BERU
auch zur ersten Wahl im Reparaturmarkt werden lassen:
Glühkerzen, Zündkerzen, Zündspulen, Zündkabel,
Zündkontakte, Sensoren und Kühlventilatoren von BERU
ergänzen nun das Federal-Mogul Ersatzteilprogramm.
Für mehr Informationen: beru.federalmogul.com/de
Weitere Infos unter: www.iaa.de
BERU® ist eine registrierte Marke der Borg Warner Ludwigsburg GmbH
MESSE
IAA Nutzfahrzeuge
STROM PER DIESEL
Auf der IAA in Hannover stellt Eberspächer ein
innovatives Konzept vor.
Es handelt sich um eine
Brennstoffzellen-APU
(Auxiliary Power Unit), die
Diesel in Strom umwandelt
und damit alle Verbraucher
an Bord versorgt.
ie Brennstoffzellen-APU erzeugt in Fahrt- und
Standzeiten Strom für alle elektrischen Verbraucher.
(Quelle: Eberspächer)
Auf dieser Grafik ist das Funktionsprinzip der
Brennstoffzellen-APU verdeutlicht.
(Quelle: Eberspächer)
Die elektrischen Verbraucher an Bord eines Nutzfahrzeuges benötigen
ständig Strom.
VON PETER RODENBÜSCH
Das motorunabhängige System revolutioniert
das Energiemanagement im Lkw, da der Generator bei der Stromerzeugung entlastet wird. In
künftigen Lkw-Generationen könnten so mechanisch angetriebene Komponenten deutlich
sparsamer elektrisch betrieben werden.
22
3-2014
Ob für die Klimaanlage oder den Kühlschrank – die elektrischen Verbraucher an
Bord eines Nutzfahrzeuges benötigen ständig
Strom. Während der Fahrt wird dieser Bedarf
bislang über den Generator gedeckt. In Standzeiten sorgt im ungünstigsten Fall der leer-
laufende Motor oder aber ein dieselbetriebenes Nebenaggregat für
die Bordstromversorgung und die Klimatisierung: Die sogenannte
dieselmotorische APU treibt den Klimakompressor in der Regel mechanisch – per Riemen – an und produziert zudem Strom. Die vom
Esslinger Automobilzulieferer in Hannover präsentierte Brennstoffzellen-APU kann mehr.
50 PROZENT WENIGER VERBRAUCH
Die Brennstoffzellen-APU erzeugt – ohne mechanische Verluste – aus
dem Dieselkraftstoff elektrischen Strom: leise, energiesparend und
nahezu emissionsfrei. Die Stickoxid-, Kohlenmonoxid- und Rußpartikelemissionen fallen im Vergleich zu einer dieselmotorischen APU
um 90 Prozent geringer aus. Dabei steuert die Regelelektronik den
erforderlichen Strombedarf. Die Maximalleistung liegt bei 3 kW, der
mögliche Wirkungsgrad bei bis zu 40 Prozent. Damit arbeitet das
System so effektiv, dass es nicht nur in den Standzeiten, sondern dauerhaft als Energielieferant eingesetzt werden kann. Startet der Truck
zum Fahrtbetrieb, startet auch das Brennstoffzellensystem und versorgt alle Stromverbraucher. So wird der Generator entlastet, der andernfalls für die Bereitstellung der elektrischen Leistung etwa doppelt
so viel Kraftstoff benötigen würde wie das Diesel-Brennstoffzellensystem. Je länger das Brennstoffzellensystem läuft und je mehr Leistung
abgerufen wird, desto stärker verbessert es die Gesamteffizienz und
Wirtschaftlichkeit des Fahrzeugs.
FUNKTIONSPRINZIP
Basis der Eberspächer-APU ist eine Hochtemperatur-Brennstoffzelle,
die aus Brenngas Strom erzeugen kann. Dieses Brenngas entsteht in
einem sogenannten Reformer. Hier wird zuerst Diesel mit Luft vermischt; anschließend durchströmt das Gemisch einen Katalysator. Dabei
wird wasserstoff- und Kohlenmonoxid haltiges Brenngas erzeugt.
BRENNSTOFFZELLENSYSTEM BEREITET WEG FÜR WEITERE ELEKTRIFIZIERUNG
Die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen ist ein wichtiger Aspekt bei
der weiteren Kraftstoff- und CO2-Reduktion im Transportwesen.
Dazu trägt die Neuentwicklung von Eberspächer bei. Viele bislang
mit dem Antriebsmotor gekoppelten, energieintensiven Verbraucher
wie etwa Kühlwasser- und Hydraulikpumpe oder das Druckluftsystem könnten künftig deutlich effizienter elektrisch betrieben werden
– mit Strom aus dem mobilen Brennstoffzellensystem. Auch der heute
mit dem Motor gekoppelte Klimakompressor sowie ein zusätzliches
Standkühlsystem könnte durch ein einziges elektrisches Klimasystem
für den Fahrt- und Standbetrieb ersetzt werden. Großer Pluspunkt:
Die Leistung des Antriebsmotors würde dann fast ausschließlich für
den Vortrieb sorgen, was den Verbrauch weiter reduziert. Durch den
Wechsel von mechanisch auf elektrisch angetriebene Komponenten
könnte auch die Gewichtsverteilung im Lkw revolutioniert werden.
Und da sich die Batterie beim Brennstoffzellenbetrieb konstant in
idealem Ladezustand befindet, hält der Akku länger und der Lkw
bleibt seltener liegen, ist man Eberspächer überzeugt.
Zurzeit arbeitet Eberspächer mit namhaften Nutzfahrzeugherstellern an der Weiterentwicklung des Systems und will noch in diesem
Jahr umfangreiche Praxistests durchführen. Im Jahr 2017 soll die
Brennstoffzellen-APU zunächst im US-Markt eingeführt werde.
Als Innovationspartner der Automobilindustrie entwickelt Eberspächer traditionell Lösungen: 2013 präsentierte das Unternehmen
mit der Hydronic 2 Comfort die schnellste Standheizung der Welt.
Mit ActiveSound ist seit 2011 eine auf Antischall basierende Technologie in der Serienproduktion, mit der sich der Abgassound wunschgemäß gestalten lässt. Weiteres Beispiel sind die hochkomplexen
Abgasreinigungssysteme für Nutzfahrzeuge nach der Emissionsnorm
Euro 6. Die neue Brennstoffzellen-APU setzt jetzt die Serie innovativer Lösungen für eine effizientere Mobilität der Zukunft fort.
Hannover, Halle 16, Stand B02
MESSE
IAA Nutzfahrzeuge
IVECO: KRAFTSTOFFKOSTEN IM VISIER
Der Stralis Hi-Way Euro VI wird neben drei weiteren Stralis-Modellen - eins davon auch als LNGVariante, für verflüssigtes Erdgas - in Hannover zu sehen sein. (Foto: Iveco)
Iveco zeigt in Hannover auf 2.500 Quadratmetern sein Spektrum an Nutzfahrzeugen vom
Transporter über den Verteiler- und Fernverkehr bis hin zu Bussen und Baustellenfahrzeugen,
inklusive Sonderfahrzeuge für Minen, Ölfelder und Steinbrüche.
Iveco will die Kraftstoffkosten senken und dreht dafür an zwei "Stellschrauben": beim Fahrer und beim Fahrzeug. Das Unternehmen überträgt dabei das Konzept des EcoStralis auf den
Stralis Hi-Way Euro VI, der, so Iveco, im Vergleich zum 2007er Modell TÜV-zertifiziert um 10
Prozent sparsamer ist. Mit den Neuerungen ergibt sich ein weiteres Einsparpotenzial von zwei
Prozent. Besucher finden die 16 Exponate von Iveco in Halle 16, Stand A 01. jt◀
www.iveco.com
MAN: INTELLIGENTE TEMPOMATEN
Der MAN TGX D38 mit 520 PS soll mit dem GPS-Tempomat EfficientCruise bis zu sechs Prozent
Kraftstoff einsparen. (Foto: MAN)
MAN stellt auf der IAA sein Flagschiff TGX D38 vor. Neu ist der 15,2-Liter-Sechszylinder-Motor,
der 520, 560 oder 640 PS leistet. Highlight auf der Neuheitenbühne wird eine Schwerlastsattelzugmaschine mit 640 PS sein. Insgesamt will MAN 19 Nutzfahrzeugmodelle auf dem Stand
und dem Außengelände zeigen. Dazu gehören die Baureihen TGL, TGM, TGS und TGX.
Zentrales Thema ist für MAN, den Verbrauch zu senken und damit die CO2-Emissionen weiter zu reduzieren. Deshalb ist der neue TGX EfficientLine mit sämtlichen Effizienztechnologien
ausgerüstet, allen voran den GPS-Tempomaten EfficientCruise und die Drehmomenterhöhung
TopTorque zur Kraftstoffeinsparung. Mit dem TGX EfficientLine hat MAN, nach eigenen Angaben, das erfolgreichste, konsequent auf weniger Verbrauch ausgelegte Modell auf dem Markt.
MAN zeigt seine Fahrzeuge mit den zugehörigen Technologien in Hannover in Halle 12,
Stand B 14. jt◀
www.man.eu
MERCEDES: STAND DER TECHNIK
Mit dem Mercedes-Benz Future Truck 2025 bietet Daimler den Messebesuchern einen Blick auf
zukünftige Nutzfahrzeug- Technologien. (Foto: Daimler AG)
Mit rund 20 Fahrzeugen aller Baureihen zeigt Mercedes-Benz nach eigenen Angaben den
Stand der Technik im Nutzfahrzeugbau. Die A-Baureihen weisen dabei den Weg, vom Actros
über Arocs und Antos bis zum Atego - die alle mit Euro-VI-Technik ausgestattet sind.
Premiere feiert in Hannover die neue Schwerlastzugmaschine Actros SLT. Sie zieht bis zu
250 Tonnen Gesamtgewicht und bietet die Turbo-Retarder-Kupplung (TRK) kombiniert mit
hydraulischer Anfahrkupplung und einem Retarder für hohe Bremsleistung. Das 16-GangGetriebe PowerShift 3 liefert die passende Übersetzung.
Auf der IAA zu sehen sein wird neben vielen weiteren Exponaten auch der Mercedes-Benz
Future Truck 2025. Damit will das Unternehmen den Besuchern in den Messehallen 14/15 den
Truck von morgen näher bringen, der binnen zehn Jahren autonom fahren können soll. jt◀
www.daimler.com
RENAULT TRUCKS: BREITE PALETTE
Der Renault Truck T 520 High Sleeper Cab soll für den Fahrer in Pausen ein komfortables Umfeld
bieten. (Foto: Renault Trucks)
24
3-2014
In Hannover stellt Renault Trucks seine komplette Nutzfahrzeug-Palette aus, die im Jahr 2013
vollständig erneuert wurde. Ergänzend dazu präsentiert das Unternehmen seine Lösungsansätze zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs und zur Steigerung der Fahrzeugrentabilität.
Diese Ansätze sind: verbessertes Fahrzeugdesign, das Flottenmanagementsystem Optifleet,
Schulungen für wirtschaftliches Fahren oder OptiTrack, ein System, das Baustellenfahrzeugen
zeitweise eine bessere Traktion verleiht – ohne Auswirkung auf den Verbrauch zu haben, der
schon so gering wie bei einem Straßenfahrzeug ist.
Für die Besucher sind folgende Renault Trucks in Halle 17 am Stand A05 ausgestellt: der
T 520 High Sleeper Cab (siehe Foto), der T 430 Optifuel, der T 430, K 460 und C 460 Optitrack,
der D 12 Biodiesel und D Cab 2 m sowie der Renault Maxity und der neue Renault Master. jt◀
www.renault-trucks.de
IAA Nutzfahrzeuge
Die Scania Sattelzugmaschine G410 wird in Hannover zu sehen sein. Verschiedene Maßnahmen sollen den Verbrauch der Scania-Fahrzeuge deutlich senken. (Foto: Scania)
MESSE
Eines der Highlights auf dem Messestand von Volvo Trucks: Das weltweit erste Doppelkupplungsgetriebe für schwere Nutzfahrzeuge - das I-Shift Dual Clutch. (Foto:Volvo Trucks)
SCANIA - SENKT VERBRAUCH WEITER
VOLVO TRUCKS: NEUES GETRIEBE
In Halle 17, Stand B06, zeigt Scania eine Vielzahl an Produkten und Dienstleistungen. Neben
neuen zusätzlichen Euro-6-Motoren, darunter ein neuer 13-Liter-Motor mit 450 PS, der seine
niedrigen Abgasemissionen nur mit Hilfe von SCR erzielt, präsentiert das Unternehmen Innovationen, die sich z. B. im Fernverkehr durch signifikante Senkungen des Kraftstoffverbrauchs
auszahlen. Dazu gehören der Scania-Retarder mit Freilauffunktion, der ebenso Kraftstoff spart,
wie ein weiterentwickeltes Scania-Eco-Roll und neue Schaltstrategien. Bei Omnibussen zeigt
Scania den Bus Citywide LE mit Hybridtechnologie aus eigener Entwicklung.
Folgende Lastwagen sind bei Scania zu sehen: ein P 320 6x2*4 – Lkw für Verteilertransporte, eine G 340 4x2 Sattelzugmaschine, die Sattelzugmaschinen R 730 4x2 Blue Stream,
Streamline R 490 6x2*4, Streamline R 450 4x2 und Streamline G 410 4x2 sowie die Off-RoadLkws G 450 8x4 und Streamline R 520 6x4. Busse wie der Citywide LE Hybrid, der OmniExpress
360 und Touring werden ebenfalls ausgestellt. jt◀
www.scania.com
Volvo Trucks präsentiert in Hannover auf 3.770 Quadratmetern viele Neuheiten. Dazu gehört
das weltweit erste Doppelkupplungsgetriebe I-Shift Dual Clutch für schwere Nutzfahrzeuge.
Es wird in Verbindung mit einem Volvo-D13-Euro-6-Motor zu sehen sein und ist auch in eine
Volvo FH-540-Sattelzugmaschine mit Globetrotter-XL-Fahrerhaus integriert.
Ein weiteres technologisches Highlight ist die erste Einzelradaufhängung für schwere Lkw,
die Individual Front Suspension (IFS) mit Zahnstangenlenkung. Zudem zeigt Volvo den bereits
im Frühjahr vorgestellten D16-Motor in Euro-6-Ausführung. Er ist in drei Leistungsstufen erhältlich: 750 PS, 650 PS und 550 PS. Der stärkste Lkw-Serienmotor der Welt, der D16-750, wird
in zwei unterschiedlich spezifizierten FH16-Trucks gezeigt.
Weitere interessante Fahrzeuge sind: ein Volvo FH 6x2 mit Wechselbrücken-Aufbau, ein
Volvo FL 4x2 als Abschlepper sowie ein Entsorgungsfahrzeug, FE Low Entry Cab, mit einer
Einstiegshöhe von nur 530 Millimeter. Besucher finden den Messestand A05 in Halle 17. jt◀
www.volvotrucks.
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MESSE
IAA Nutzfahrzeuge
SICHER ABHEBEN
Die Slider-Plattform lässt sich zum Andocken an
Verladeschleusen ein- oder zweimal falten.
(Fotos: Dautel)
PETER RODENBÜSCH
Ladebordwände unterliegen
aufgrund ihrer Multifunktion
strengen Vorgaben bezüglich
Stabilität, Funktion und Sicherheit. Nicht umsonst schreibt der
Gesetzgeber eine routinemäßige
UVV-Prüfung vor.
Nach Angaben des Herstellers sind alle Lifter ab 1.000 Kilogramm Tragkraft sowie Folder und Slider serienmäßig mit
wartungsarmen, abschmierbaren Duo-Longlife-Gleitlagern
ausgerüstet.
26
3-2014
Demnach ist eine jährliche Prüfung der Einhaltung der Unfallverhütungsvorschrift (UVV)
nach BGR 500 und Herstellerangaben durchzuführen. Sie umfasst unter anderem eine
Sicht- und Funktionsprüfung aller Schläuche,
Verschraubungen, Tragarme, der Warneinrichtung, der Traglast mit Gewicht, der Hub- und
Kippzylinder.
Daher sind die Hersteller ständig bemüht, sowohl die Bereiche Sicherheit und Komfort zu
verbessern, aber auch das Gewicht der Bordwände durch neueste Materialien zu reduzieren. Denn nicht nur bei Nkw mit 7,5 bis 18,0
Tonnen zulässigem Gesamtgewicht ist die
Nutzlast das zentrale Thema.
So stellt Cargolift auf der IAA in Hannover
mit der Laderampe „BC 1500 S4L“ ein „neues
Leichtgewicht unter den S4 Cargolifts“ vor:
Mit 360 Kilogramm Eigengewicht bei einer
Plattformhöhe von 1.810 mm, einer Tragkraft
von 1.500 Kilogramm hält die neue Plattform
nach Angaben des Herstellers jedem Vergleich
stand. Möglich wurde die Gewichtseinsparung
durch die eingesetzte Hochdrucktechnologie,
der Verwendung hochfester Stähle sowie der
zweiten Generation des BAplan-Plattformsystems und einem „abgespeckten“ Lastmoment.
DAUTEL
Auch Dautel ist auf der IAA in Hannover mit
einem breiten Spektrum von aktuellen Ladebordwänden mit fester oder faltbarer Plattform
sowie unterfahrbaren Modellen mit Traglasten
bis zu 3.000 Kilogramm vertreten.
So hat das Unternehmen dem Typ DL
2500L/S und 3000S mit einer verstärkten
Aluminium-Plattform Typ P mit engeren Profilkammern, einem vier Millimeter starken
Obergurt sowie verstärkten Aluminium-Unterbauten versehen. Zudem ist die Plattform
Typ P mit Eck-Blinkleuchten in LED-Technik
ausgestattet. Diese strahlen nach hinten und
zur Seite ab und bieten damit eine gute Sichtbarkeit der geöffneten Plattform. Optional ist
ein Anfahrschutz erhältlich.
FÜR LEICHTE UND SCHWERE EINSÄTZE
Als Standard-Ladebordwand für den mittleren bis schweren Verteilerverkehr präsentieren
sich die Lifter DL 1500S und DL 2000S mit
Tragkräften von 1.500 und 2.000 Kilogramm.
Außerdem die Lifter DL 2500S/3000S mit
einem Lastmoment von 30 kNm.
Für Transporter mit 3,5 bis 5,0 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht hat Dautel die Lifter
DL 500/750 mit einem Eigengewicht ab etwa
235 kg und einer robusten Vierzylinder-Technik ausgestattet, bei der die Plattform hydraulisch geöffnet wird.
Für 7,5 Tonner ist der Fleetlifter DFL 1000
mit planer Aluminium-Plattform und einem
Eigengewicht von 255 Kilogramm im Angebot. Damit ist sie nach eigenen Angaben eine
der leichtesten Ladebordwände in diesem Segment. Die Höhe der Plattform beträgt 1.800
Millimeter und die Ladebordwand verfügt
über eine Tragkraft von 1.000 Kilogramm bei
einem Lastmittelpunkt von 600 Millimeter
ab Fahrzeugkante. Auch diese Ausführung ist
mit einem verwindungssteifen VierzylinderHubwerk mit doppelt wirkenden Neigzylindern ausgestattet. Dadurch lässt sich die Plattform aktiv hydraulisch öffnen. Das niedrigere
Gewicht erreichten die Ingenieure durch den
Einsatz einer gewichtsoptimierten Aluminiumplattform mit 1.800 Millimeter Höhe
und einem Hubwerk ohne Tragrohr, das aber
schnell nachgerüstet werden kann. Der Unterfahrschutz schwenkt beim Absenken der Ladebordwand automatisch ab.
Das Einsteigermodell des Fleetlifters ist
den Angaben zufolge eine Alternative für kostenbewusste Kunden, die mit einem etwas
geringeren Lastmoment auskommen. Diese
Ladebordwand ist serienmäßig mit zwei Abrollsicherungen ausgestattet und eignet sich
insbesondere für den leichten Verteilerverkehr.
UNTERFAHRBARE LADEBORDWAND
Für Einsätze, bei denen nur zum Teil eine Ladebordwand benötigt wird oder beim Andocken
an Verladeschleusen, hat Dautel die Baureihe
„Slider“ im Angebot. Dabei handelt es sich um
horizontal unterfahrbare Ladebordwände mit
einer ein- oder zweimal gefalteten Plattform,
die sowohl für den Anbau an Festaufbauten wie
auch für den Anbau an Sattel Aufliegern und
Tandem-Anhängern mit unterschiedlichen
Tragkräften von 1.500 bis zu 3.000 Kilogramm
nutzbar sind.
Ein weiteres Modell, Slider DS 1500/2000VT,
wurde speziell für den Einsatz an Volumen-Lkw
mit Tiefkupplung entwickelt. Sie eignet sich für
Fest- und Wechselaufbauten mit Ladehöhen von
1.020 bis 1.320 Millimeter und einem Kupplungsrücksprung von bis 1.600 Millimeter. Für
besonders niedrige Ladehöhen, bei denen kein
Platz für die Schlussbeleuchtung am Aufbau
vorhanden ist, bietet Dautel optional eine in der
Plattform integrierte Schlussbeleuchtung an.
WARTUNGSARM
Nach Angaben des Herstellers sind alle Lifter ab
1.000 Kilogramm Tragkraft sowie Folder und
Slider serienmäßig mit wartungsarmen, abschmierbaren Duo-Longlife-Gleitlagern ausgerüstet. Die eigens entwickelte Bedieneinheit ist
wasser- und schmutzgeschützt und lässt sich intuitiv bedienen. Die Zweipunkt-Fußbedienung
auf der Plattform ist versenkt in der Plattform eingebaut und unter Last überfahrbar. Fällt die Fußsteuerung einmal aus, kann aufgrund getrennter
Stromkreise mit der Außenbedienung weitergearbeitet werden. Die Spannungs-Überwachung
informiert den Anwender wenn der Grenzwert
unterschritten wird und der Fußtaster nicht funktioniert. So kann Fahrzeugmotor rechtzeitig gestartet und der Ladebetrieb beendet werden.
DAUTEL stellt auf der IAA in Hannover in Halle 27, Stand F31
aus und Bär ist in Halle 26, Stand C16.
BOTT-TAINER FÜR DIE PRITSCHE
Ordnungssystem für die Ladepritsche mit
Boxen aus Aluminium von Bott.
(Foto: Bott)
Als Produktneuheit präsentiert Bott auf der IAA den Bott-Tainer für Pritschenfahrzeuge mit jeweils zwei übereinander liegenden Türen auf jeder Seite. Der obere und untere Stauraum sind durch einen festen Zwischenboden voneinander getrennt. Das
obere Fach ist auch bei verschlossenen Seitenwänden der Pritsche zugänglich und ermöglicht so einen schnellen Zugriff auf den
Inhalt. Der Bott-Tainer kann wahlweise auch mit seitlichen Schubladen bestückt werden.
Eine weitere Möglichkeit für den sicheren Transport und das Bereitstellen von
Verbrauchsmaterial im Fahrzeug ist die Bott-Box. Diese standardisierte Materialbox hat Bott speziell für den Einsatz sowohl in der Industrie als auch im Montagefahrzeug entwickelt. Mittels einsteckbarer, transparenter Sichtscheiben kann die
Box als Greifschale oder als Sichtlagerkasten eingesetzt werden. Durch die Halterung lässt sie sich wie eine Schublade aus dem Regal ziehen.
Auf der Automechanika in Frankfurt finden Besucher den Bott-Messestand in
Halle 8, Stand H20; in Hannover während der IAA in Halle 13, Stand E 41. jt◀
www.bott.de
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IAA Nutzfahrzeuge
Mit 720 Deka-Newton
erreicht die ErgoMaster-Zugratsche eine ungewöhnlich hohe Vorspannkraft
und eignet sich damit
gut für das Niederzurren
von Transportgut. (Foto:
SpanSet)
Carfix - einfaches Anbringen des Zurrgurts mittels Gurtcontroller und Dreipunktsicherrung am
Lochblech (Foto: SpanSet)
HOHE VORSPANNKRAFT
CARFIX: KOMPONENTEN INDIVIDUELL
Das Zurrsystem ErgoMaster hat SpanSet im Dialog mit seinen Kunden entwickelt. Mit neuer Geometrie und überarbeiteter Mechanik erreicht die Zugratsche eine Vorspannkraft von 720 DekaNewton (daN) im Normtest mit 50 daN Handkraft (gerader Zug) und verfügt über eine Zurrkraft (LC
= Lashing capacity) von 2.000 daN. Die ErgoMaster-Zugratsche wird serienmäßig mit einem Tension Force Indicator (TFI, zu deutsch Vorspannanzeige) ausgeliefert, mit dem höhere Vorspannkräfte
nachgewiesen und für die Berechnung der Ladungssicherung genutzt werden können.
Für den Anwender ergibt sich daraus ein doppelter wirtschaftlicher Vorteil, zum einen weil er
die notwendige Vorspannkraft mit weniger Ratschen erreicht und zum anderen weniger Arbeitszeit aufwenden muss. Ein mehrmonatiger Feldtest hat die Vorteile der Zugratsche bestätigt.
SpanSet zeigt seine neuen und bewährten Produkte auf der IAA in Halle 27, Stand E22. jt◀
www.spanset.de
Neu bei Carfix, dem Hilfsmittel für die Sicherung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen auf
Autotransportern, ist die Möglichkeit, die einzelnen Komponenten für die jeweilige Gurtbandbreite in vier Schritten individuell zusammenstellen.
Zur Auswahl stehen Wirbel- oder Spitzhaken für das Festende, das Losende und für den
freilaufenden Haken auf dem Losende. Außerdem kann der für den festen Sitz des Zurrgurtes
auf dem Reifen sorgende Gurtcontroller mit oder ohne verstärkte Kederkante geliefert
werden.
So macht das nach DIN EN 12195-2 hergestellte Carfix, das die VDI-Richtlinie 2700 Blatt 8.1
und 8.2 „Sicherung von PKW und leichten Nutzfahrzeugen auf Fahrzeugtransportern“ erfüllt,
den Fahrzeugtransport noch sicherer. jt◀
www.spanset.de
SORTIMO – DREI NEUE PRODUKTLINIEN
Work-Mo (Bild links) und Simpleco by Sortimo (Bild rechts) heißen zwei der insgesamt drei neuen Produktlinien, die Sortimo jetzt
vorstellt. Sortimo will damit stärker auf die Kundenbedürfnisse eingehen. Do-it-yourselfer können Simpleco in Eigenmontage ins
Fahrzeug eingebauen. Die Basis bilden hier belastbare Seitenwände aus Composite-Material. (Fotos: Sortimo)
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3-2014
Sortimo zeigt auf der IAA Nutzfahrzeuge drei neue Produktlinien. Neben der Linie Globelyst, wird der Anbieter künftig mit
Sortimo HD, Simpleco by Sortimo und Work-Mo am Markt
sein und will damit stärker auf die Bedürfnisse seiner Kunden aus verschiedenen Gewerken eingehen. Work-Mo (Work
Mobility) nennt sich das neue Transport-, Ordnungs- und Arbeitssystem, bei dem es sich um stapelbare und ineinander
arretierende Funktionsbausteine handelt. Das Innenleben
dieser Elemente, der sogenannten Work-Mos kann der Handwerker seinen Bedürfnissen entsprechend mit Schubladen
oder dem Sortimo Boxxen-System anpassen. Mit Rollen
versehen, sind die Komponenten schnell aus dem Fahrzeug
entladen und auf die Baustelle transportiert.
Sortimo HD steht für Heavy-Duty und benennt die Fahrzeugeinrichtung für besonders extreme Belastungen. Die
Regal- und Fachböden von Sortimo HD sind für Ladung bis
zu 120 Kilogramm ausgelegt. Hinter Frontklappen werden
schwere Maschinen und Werkzeuge platzsparend in den
Regal- und Fachböden aus Composite-Material verstaut.
Zudem wird in Halle 13, Stand C44, auch die Fahrzeugeinrichtung Simpleco by Sortimo vorgestellt. jt◀
www.sortimo.de
Wird mit bis auf Fahrbahnniveau absenkbarem Kastenboden selbst zur Auffahrrampe
– der neue Hubwagenkasten H1000 . (Foto: HS-Schoch)
HUBWAGEN-GARAGE FÜR NKW
HS-Schoch hat ab sofort einen Kasten, den H1000, im Programm, der als „Garage“ für Hubwagen unter dem Trailer dient. Mittels des bis auf Fahrbahnniveau absenkbaren Kastenbodens,
der so zur praktischen Auffahrrampe wird, kann der Fahrer beim Be- und Entladen den Hubwagen in den H1000 aus- und einfahren. Das bewährt sich in engen Innenstädten, wo oft wenig
Platz für zusätzliche Rampen vorhanden ist. Während der Fahrt ist der Hubwagen in dieser
Box gut gesichert. Der Kasten H1000 lässt für viele Fahrzeugtypen nachrüsten. Die Montage
erfolgt mittels Spannpratzen am Trailerrahmen. Der H1000 hat zusätzlich noch Vorrichtungen
zur Lagerung von Ladungssicherungsmaterial.
Premiere hat in Hannover auch die Staukasten-Serie SK1000, von außen zu erkennen am
typischen Markenzeichen, dem zweigeteilten Kastendeckel. Die Produkte sind in Halle 26,
Stand C 28, zu sehen. jt◀
www.hs-schoch.de
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RT4054
Die App „Zurrkraftrechner“ kann
aus dem Apple- bzw. GooglePlay-Store heruntergeladen
werden, je nach Betriebssystem
des Smartphones oder Tablets.
(Foto: SpanSet)
Unzureichend gesichert können sich tonnenschwere Lasten bei plötzlichen Ausweichmanövern oder starkem
Bremsen in gefährliche Geschosse verwandeln.
Mit der App „Zurrkraftrechner“ für alle gängigen Smartphones und Tablet-PC bietet SpanSet
ein Hilfsmittel, das die Ladungssicherung einfacher
und sicherer macht. Basierend auf dem SpanSetZurrkraft-Controller ermittelt die App die zur Ladungssicherung notwendige Anzahl der Zurrgurte.
Dabei wird das Ladungsgewicht, der Gleitreibbeiwert
und der Zurrwinkel berücksichtigt. Besonderer Vorteil der App ist Auswahl der Berechnungsgrundlage
zwischen den Richtlinien VDI 2700 Blatt 2, DIN EN
12195-1:2004 oder DIN EN 12195-1:2011.
Zur IAA präsentiert SpanSet eine überarbeitete App mit neuen Zurrsystemen und angepassten
STF-Werten (Standard Tension Force, STF). Für die
SpanSet-Systeme können in der App vorgegebene
STF-Werte angeklickt werden. Alternativ kann aber
auch jeder andere beliebige Wert zur Berechnung
eingeben werden. jt◀
www.spanset.de
LADUNGSSICHERUNG
Schon beim Abbremsen aus einer Geschwindigkeit von 30 km/h macht sich die ungesicherte Ladung selbständig. Besonders auf belebten Straßen oder innerorts stellt dies ein hohes Gefahrenpotential dar.
(Foto: DEKRA)
MIT DER GEFAHR IM RÜCKEN
Das Thema Ladungssicherung ist trotz intensiver Bemühungen
seitens der zuständigen Verbände, Prüforganisationen wie TÜV
oder Dekra und Herstellern eine unendliche Geschichte.
VON PETER RODENBÜSCH
Was sich auf Ladeflächen
von Transportern und
Pickups abspielt, ist von
außen kaum oder gar
nicht einzusehen.
30
3-2014
In den letzten Jahren hat die Automobilindustrie immense Anstrengungen unternommen,
um die passive und aktive Sicherheit in Pkw
und Kombi zu erhöhen: Karosserieversteifungen, definierte Knautschzonen, Gurtstraffer,
ABS, EBS, Front-, Seiten- oder Kopfairbags sind
nur einige der vielen Verbesserungen. Bedingungen, die allesamt Voraussetzung dafür sind,
die Verletzungsrisiken im Falle eines Crashs zu
minimieren. Doch was nützt es dem Fahrer,
wenn er beim Unfall von den Gurten gehalten,
und von Airbags aufgefangen wird, ihn aber im
gleichen Augenblick die hinter ihm stehende
oder liegende Ladung erschlägt. Daher fordern
schon seit Jahren Unfallforscher, DEKRA, TÜV,
Verbände, Versicherungen und Ausrüstungshersteller eine nachhaltige Ladungssicherung.
Um die Dringlichkeit dieses immer wieder
aktuellen Themas zu demonstrieren, zeigte beispielsweise DEKRA in den vergangenen Jahren
im Forschungszentrum Neumünster anhand
praktischer Beispiele die Folgen mangelhafter
Ladungssicherung. Unter Mitwirkung der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen,
Herstellern von Fahrzeugeinrichtungen, von
Zurr- und Spannmitteln und dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
sollen sich Unternehmer und Fahrer anhand
praktischer Beispiele davon überzeugen, von
welchen Gefahren sie täglich umgeben sind.
SCHON BEIM HEFTIGEN BREMSEN PASSIERT ES
Was sich häufig auf den Ladeflächen von Lieferwagen, Transportern und Pickups abspielt, die
teilweise schneller als Pkws auf den Straßen unterwegs sind, ist von außen kaum oder gar nicht
einzusehen. Erst wenn es gekracht hat und die
„Brocken“ durch die Windschutzscheibe fliegen,
sich Werkzeuge, Flaschen oder Taschen plötzlich
auf den vorderen Plätzen wiederfinden; Wenn
Kisten, Stangen, Rohre oder tonnenschwere Güter die Rückenlehnen der Vordersitze durchschla-
LADUNGSSICHERUNG
gen und Fahrer oder Beifahrer schwerste Verletzungen erleiden, wird das Ausmaß deutlich.
Jährlich geschehen auf diese Art mehrere hundert
Unfälle auf den bundesdeutschen Straßen.
Ganz gleich welche Gegenstände und Güter transportiert werden, eine unsachgemäße
oder gar nicht gesicherte Ladung birgt gleich
zwei Risiken in sich. Schon beim „normalen“
Fahrbetrieb, beim Anfahren oder in Kurven, verrutscht die ungesicherte Ladung und
durch die Gewichtsverlagerung ist Gefahr
im Verzug. Kommt es aber zu einem heftigen
Bremsvorgang oder gar zum Crash, werden
die „harmlosen“ Transportgegenstände schnell
zu tödlichen Geschossen. Mit einer kaum vorstellbaren Leichtigkeit durchschlagen sie billige
und schlecht gesicherte Trennwände, zerreißen
provisorische Halterungen bzw. Seile und heben sogar Sitze aus ihrer Verankerung.
MIT DEM 3,5-FACHEN DES NORMALEN GEWICHTES
So führte DEKRA in Neumünster einen Versuch
durch, bei dem ein 17 Tonnen schwerer Lkw mit
einer Geschwindigkeit von 19 km/h(!) gegen das
Heck eines gleichschweren stehenden Anhängers
prallte. Geladen hatte der Lkw acht 1,1 Tonnen
schwere Betonklötze. Die beiden vorderen Klötze
waren nicht gesichert, zwei weitere nur unzureichend mit Spanngurten befestigt. Lediglich die
Welche Folgen eine nicht gesicherte Ladung für die Insassen
haben kann, zeigt dieser Crash-Versuch eindrucksvoll.
(Foto: Sortimo)
... und so geht es bei einer gesicherten Ladung bzw. einer gesicherten Einrichtung zu: Die Sortimo „Globelyst“ Einrichtung
hielt dem Aufprall stand, ohne den Fahrer zu gefährden.
restlichen Klötze waren vorschriftsmäßig, das heißt
mit zusätzlichen Diagonalgurten gesichert und zudem auf rutschfesten Matten gelagert. Hält man
sich vor Augen, dass Pkw-Stoßfänger einen Anstoß von bis zu 7 km/h ohne Kratzer überstehen,
so dürften demnach die Auswirkungen des Auffahrunfalls mit nur 19 km/h ebenfalls geringfügig
gewesen sein. Doch weit gefehlt: Messungen ergaben, dass der anstoßende Lkw kurzzeitig mit bis zu
3,5 g verzögerte. Das bedeutet, dass die Ladung mit
dem 3,5fachen, (8,8 Tonnen x 3,5 = 30,8 Tonnen!)
ihres normalen Gewichtes nach vorne drückte. Die
ungesicherten Klötze knallten gegen die Ladebordwand. Auch die Spanngurte der nachgelagerten
Klötze konnten dem Druck nicht standhalten, so
dass insgesamt die Hälfte der Ladung nach vorne
rutschte. Lediglich die vorschriftsmäßig gesicherten Betonklötze blieben in ihrer Position und verhinderten somit Schlimmeres.
MIT 30 KM/H ABGEBREMST
Bei einer späteren Demonstration ersparten sich
die Veranstalter die aufwendigen und teuren
Crashs. Aber auch die an zwei Nutzfahrzeugen
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chlauchleitung
Rad· Nabe
· Nabe· Radlager
· Radlager· 3/2
· 3/2
Wegeventil
· Druckring
· Druckscheibe
· Dichtbeilage
· Schraube
· Teilesatz
Bolzen
(Führungsbolzen)
Vertriebstext
D · ·Rad
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Druckscheibe
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Bremssattel-Gruppe,
links
incl. Brems
ungsring · Achse DC · Radnabe · Sechskantschraube · Radbolzen · O-Ring · Messring · Druckscheibe · Bremssattel-Gruppe, links incl.
Bremssatteläger und
Antirutschmatte ·· Achse
AchseSAF
SAF· ·Luftfederbalg
Luftfederbalgkompl.
kompl.· ·Anhänger-Bremsventil
Anhänger-Bremsventil· Silentbuchse
· Silentbuchse
· Zuggabel
· Unterfahrschutz
räger
und Bremsbelag
Bremsbelag ·· Antirutschmatte
· Zuggabel
· Anhänger-Bremsve
Geräuschdämpfer
6S/3M (S=Sensor,
(S=Sensor, M=Magnetregelventil)
M=Magnetregelventil)· ·Aufsatzlatte
Aufsatzlatte· ·Wendelfl
Wendel
Geräuschdämpfer· ·ABS-Gehäuseunterteil
ABS-Gehäuseunterteil· ·Bremsbelagsatz
Bremsbelagsatz ·· ABS-Pack,
ABS-Pack, System
System 6S/3M
3/2-Wegeventil
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Kabel
mit
Stecker
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Bremszylinder
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Löseventil
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Druckschalter
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/2-Wegeventil
Rückschlagventilmit
mitDrossel
Drossel· ·Druckbegrenzungsventil
Druckbegrenzungsventil· Dichtungsring
· Dichtungsring· Elektronik,
· Elektronik,
ECAS
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· Magne
/2-Wegeventil · Bremsscheibe
Bremsscheibe ·· Rückschlagventil
ECAS
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Drucksensor
·
Magnetv
Ersatzteile
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Trailermarken
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CAS ·· Bremstrommel · Halter
Halter für
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CPC-Stecker··ABS-Gehäuseunterteil
ABS-Gehäuseunterteil· ·Hebel
Hebel· ·Magnetventil
Magnetventil· Leitungsfi
· Leitungsfi
lter
· Magnetventil
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ECAS
lter
· Magnetventil
· Anhänger-Diagnosekab
BS und
Bremszylinder··Kolbenstangenverlängerung
Kolbenstangenverlängerung· ·Arbeitszylinder
Arbeitszylinder· Tristop-Zylinder
· Tristop-Zylinder
· Befestigungsblech
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ABS
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· Bremszylinder
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ensor-Verlängerungskabel · 3/2-Wegeventil
3/2-Wegeventil ·· Bremssattel
Bremssattel· ·Versorgungskabel
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Adapterkabel· Diagnosekabel
· Diagnosekabel
· Kupplungskopf
· „Bremse“
gelb
(a
Sensor-Verlängerungskabel
· Kupplungskopf
· „Bremse“
gelb
(aut
matik)
„Vorrat“ rot
rot (automatik)
(automatik)··Kupplungskopf,
Kupplungskopf,rot
rot· ·Kupplungskopf,
Kupplungskopf,gelb
gelb· 6-Kammerleuchte
· 6-Kammerleuchte
Aspöck
· Schild
„Bremse“
· Duoma
matik) ·· Kupplungskopf „Vorrat“
Aspöck
· Schild
„Bremse“
· Duomatic
upplungskopf · Schnellkupplung
Absperrventil··Dichtungsring
Dichtungsringfür
fürKupplungskopf
Kupplungskopf· Versorgungskabel
· Versorgungskabelmit
mit
ABS-Steckdose
· Hohlschraube
· Sens
Kupplungskopf
Schnellkupplung ·· Absperrventil
ABS-Steckdose
· Hohlschraube
· Sensor
erlängerungskabel · Doppel-Löseventil
Doppel-Löseventil ·· Zweiwegeventil
Zweiwegeventil· ·Drehschieberventil
Drehschieberventil· ·Magnetventil
Magnetventil· Kabel
· Kabelmit
mitGerätesteckdose
Gerätesteckdose
· Winkel-Einschraub-S
Verlängerungskabel
· Winkel-Einschraub-Stut
Kabel
mit Gerätesteckdose · Versorgungskabel
· Versorgungskabel,
EBS
· Drucksen
abel mit
Versorgungskabelmit
mitABS-Stecker
ABS-Stecker· ·Stecker
Stecker· ·Anhänger-Bremsventil
Anhänger-Bremsventilmit
mitLöseventil
Löseventil
· Anschlusskonsole,
vorne
· Roh
Anschlusskabel
Diagnosekabel ·· Versorgungskabel,
· Frucksensor
EBS
· Kabel
fürfür
Bed
nschlusskabel · Diagnosekabel
Versorgungskabel,EBS
EBS· ·Verbindungsleitung
VerbindungsleitungABV-EBS
ABV-EBS· Anhänger-Bremsventil
· Anhänger-Bremsventil
· Drucksensor
EBS
· Kabel
B
neinheit
· Duo-Matic-Kupplungskopf
· Magnetventil
· EBS-Anhängermodulator
· Flachöse
· Diagnose
Interface
· ECAS-KIT
· Magnetkabel
· Parkdos
eit · Duo-Matic-Kupplungskopf
· Magnetventil
· EBS-Anhängermodulator
· Flachöse
· Diagnose
Interface
· ECAS-KIT
· Magnetkabel
· Parkdose
ABS-Stecker
· Sensor-Verlängeru
BS-Stecker · Steckdose · Stecker
Stecker (ABS)
(ABS) ·· Steckdosenstift
Steckdosenstift· ·Versorgungskabel
Versorgungskabelmit
mitABS-Steckdose
ABS-Steckdose· Sensor-Verlängerungskabel
· Sensor-Verlängerungskabel
· Sensor-Verlänge
abel m.
m. Kupplungsstecker · Versorgungskabel
ABV-EBS
· ALB-Regle
abel
Versorgungskabelmit
mitEBS-Stecker
EBS-Stecker· ·EBS-Anschlusskabel
EBS-Anschlusskabel· EBS-Relaisventil
· EBS-Relaisventil· Verbindungsleitung
· Verbindungsleitung
ABV-EBS
· ALB-Re
Diagnosekabel
Alu-Verteilerblock ·· Elektronik,
· Sensor-Verlängerungskabel
· EBS/IS
Diagnosekabel
iagnosekabel · Alu-Verteilerblock
Elektronik,ECAS
ECAS· ·Membranzylinder
Membranzylinder· ·EBS-Verbindungskabel
EBS-Verbindungskabel· Infomaster
· Infomaster
· Sensor-Verlängerungskabel
· EBS/
Diagnosekabel
fürfür
Bedieneinheit
· Kabel
mitmit
Kup
nschlusskabel · Sensor-Set
Sensor-Set ·· Blindkappe
Blindkappe··Rep.-Satz,
Rep.-Satz,Relaisventil
Relaisventil· ·Kabel
Kabelmit
mitGerätesteckdose
Gerätesteckdose· Kabel
· Kabel
Bedieneinheit· Sensor-Set
· Sensor-Set
· Kabel
K
ungsdose · Kabel mit Gerätesteckdose
fürfür
Achslift
· Druckschalter
· Prüfko
ungsdose
Gerätesteckdose ·· Prüfkoffer,
Prüfkoffer,Diagnose
Diagnose· ·Anschlusskabel
Anschlusskabel· ·Doppellöseventil
Doppellöseventil· Nachrüstsatz
· Nachrüstsatz
Achslift
· Druckschalter
· Prüf
Pneum.
3-polig
· Stecker,
7-polig
· 3-Kammerleuc
neum. Bremssystem · Rep.-Satz,
Rep.-Satz, Anhänger-Bremsventil
Anhänger-Bremsventil· ·Prüfmanometer
Prüfmanometer· ·Rundumkennleuchte
Rundumkennleuchte· Stecker,
· Stecker,
3-polig
· Stecker,
7-polig
· 3-Kammerle
und ·· 3-Kammerleuchte,
3-Kammerleuchte, links
· Befestigungsschelle
· Lichtscheibe,
run·
und
links ·· EBS-Relaisventil
EBS-Relaisventil··Steckhülse
Steckhülse· ·Ein-Aus-Schalter
Ein-Aus-Schalter· Kabelschuh
· Kabelschuh· Glühlampe
· Glühlampe
· Befestigungsschelle
· Prüfschlauch
ür
3-Kammerleuchte
· Umrissleuchte,
weiß/rot
· Lichtscheibe,
rot, für Positionsleuchte
· Klemmbalken
· Pendelhalter · rot,
Positionsleuchte,
weiß· Schlus
· Schlu
-Kammerleuchte
· Umrissleuchte,
weiß/rot
· Pendelhalter
· Klemmbalken
· Positionsleuchte,
weiß · Kupplungskopf,
mit Leitungsfilter
euchte,
rot · Verbindungskabel,
beidseitig
mit Stecker
· Lichtscheibe
für 6-Kammerleuchte
· Kombizylinder
· Flachlitzenkabel
· Lampenträg
ot
· Verbindungskabel,
15-polig,15-polig,
beidseitig
mit Stecker
· Lichtscheibe
für 6-Kammerleuchte
· Kombizylinder
· Flachlitzenkabel
· Sperrzylinder
für L
SCHMITZ-Prägung
· Kupplungskopf
· Verteilerkasten
· 7-Kammerleuchte
mitStecker
Kabel und
Stecker · Lichtscheibe
· Bremsleuchte
· Seitenmarkierungsle
chse · Verteilerkasten
· Kupplungskopf
· 7-Kammerleuchte
mit Kabel und
· Lichtscheibe
· Bremsleuchte
· Seitenmarkierungsleuchte
· Ec
Luftfederventil
· Lichtscheibe
· Lampenträger
mit SCHMITZ-Prägung
· Lichtscheibe
· Lampenträger
· Bolzen· ·Bolzen
Seitlicher
Anfahrschutz
am Paletten
chluss
· Luftfederventil
· Klemmleiste
· Lampenträger
mit SCHMITZ-Prägung
· Lichtscheibe
· Lampenträger
· Seitlicher
Anfahrschutz
am
asten · Konsole,
rechts
· Lampenträger
· Konsole,
linkslinks
· 6-Kammerleuchte
Aspöck ECAS
· Verstärkungswinkel,
hinten rechts
rechts ·· Positionsleuchte
enkasten
· Konsole,
rechts
· Lampenträger
· Konsole,
· Kabel für Wegsensor,
· Verstärkungswinkel,
Positionsleuchte ·· Unterfah
Unterfah
chutz, klappbar
· Sicherungsbügel
für hochgeklappten
· Unterfahrschutz
· Positionsleuchte
LED · Anschlag
· Querträger
für Anfahrschutz
seitl. Anfahrschutz
kpl.
lappbar
· Sicherungsbügel
für hochgeklappten
· Unterfahrschutz
· Positionsleuchte
LED · Anschlag
· Querträger
für seitl.
kpl. · Befe
Befestigung
für
Stützwindwerk
·
Reparatursatz
für
Bremssattel
·
Seitlicher
Anfahrschutz
am
Palettenkasten,
rechts
·
Stapleraufnahme
kompl.,
schau
ür Stützwindwerk · Reparatursatz für Bremssattel · Seitlicher Anfahrschutz am Palettenkasten, rechts · Stapleraufnahme kompl., schaubbar · Ko
Kopfrahmen,
hinten
· Konsole,
links/rechts
· Winkelprofi
l · Tasche
für Coilsicherungsstütze,
mitte
· Gleitschutz
· Lampenträger,
links
· Gleitplatte
· Dia
ahmen, hinten
· Konsole,
links/rechts
· Winkelprofi
l · Tasche
für Coilsicherungsstütze,
mitte
· Gleitschutz
· Lampenträger,
links
· Gleitplatte
· Diago
trebe, verz
verz ·· Rollplane
Rollplane ·· Rungentasche
· Rückstrahler
· Seitlicher
trebe,
Rungentasche für
für Zusatzrunge
Zusatzrunge· ·Steckdose,
Steckdose,2-polig
2-polig· ·Seitlicher
SeitlicherAnfahrschutz
Anfahrschutzam
amPalettenkasten
Palettenkasten
· Rückstrahler
· Seitliche
Anfahrschutz
am Palettenkasten
Palettenkasten ·· Spannmutter
· Bowdenzug
· ·
nfahrschutz am
Spannmutter··Z-Profi
Z-Profil,l,rechts
rechts· ·RSAB
RSAB· ·klappbare
klappbareMittelrunge,
Mittelrunge,SCS
SCS· Seitenmarkierungsleuchte
· Seitenmarkierungsleuchte
· Bowdenzug
Eckrunge,
hinten
links
·
7-Kammerleuchte
Hella
·
Stirnwand-Eckstütze,
rechts
·
Zentrierung
für
Planenspannrohr,
links
·
Querträger,
hinten
·
Schiebli
ckrunge, hinten links · 7-Kammerleuchte Hella · Stirnwand-Eckstütze, rechts · Zentrierung für Planenspannrohr, links · Querträger, hinten · Schie
ompl., hinten
hinten links
links ·· Eckrunge,
· Eckrunge,
hinten
rechts
· Mittelrung
ompl.,
Eckrunge, hinten
hinten links
links ·· Eckrunge,
Eckrunge,hinten
hintenrechts
rechts· ·Zurrgurt
Zurrgurt· ·Eckrunge,
Eckrunge,hinten
hintenrechts,
rechts,verz.
verz.
· Eckrunge,
hinten
rechts
· Mittelru
lappbar · Verschleiß-Sensorsatz · Eckrunge, hinten links, verz. · Stirnwand-Eckstütze, rechts · Kunststoff-Kotflügel · Kotflügelschelle, Oberteil · 2. P
lappbar · Verschleiß-Sensorsatz · Eckrunge, hinten links, verz. · Stirnwand-Eckstütze, rechts · Kunststoff-Kotflügel · Kotflügelschelle, Oberteil · 2
enkasten-Abdeckung, oben · Konsole, schraubbar, rechts · Palettenkasten-Deckel · Konsole, schraubbar, links · Antispray-Schürze · Scharnier · S
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Mehr Infos: +49 (0) 25 58 81-29 99
LADUNGSSICHERUNG
gezeigten Bremsversuche verfehlten ihre Wirkung nicht. Der eingesetzte Lkw war mit drei
tonnenschweren Papierrollen beladen und ein
Kastenwagen transportierte Waschmaschinen
und Werkzeuge im Laderaum. Die ungesicherte
Papierrolle, die normalerweise ein Gewicht von
einer Tonne auf die Waage bringt, kippte nach
dem Abbremsen aus einer Geschwindigkeit von
30 km/h, einfach von der Ladefläche und überschlug mehrfach. Wehe dem, der diesem Ungetüm dabei in die Quere kommt.
Beim Bremsvorgang des Kleintransportes,
sah es nicht ganz so spektakulär aus. Bei näherer Betrachtung war lediglich die hinter dem
Beifahrersitz stehende Waschmaschine umgekippt und gegen die Rückenlehne des Sitzes
geprallt. Nicht sonderlich tragisch, lässt man
die Tatsache außer Acht, dass der mitfahrende
Dummy durch den Schlag ins Kreuz Verletzungen im Rückenwirbelbereich erlitt.
Um die Ladung effektiv zu sichern, sind umfangreiche Maßnahmen erforderlich. Das beginnt mit den Aufnahmepunkten, Gittern oder
Trennwänden die der Hersteller unbedingt vorsehen oder anbieten muss. Aber auch entsprechend starke Zurrgurte oder Netze sind
notwendig. Nicht zuletzt aber, und oft unterschätzt tragen rutschfeste Matten dazu bei, die Standfestigkeit zu erhöhen.
AUFKLÄRUNG UND FORTBILDUNG
Angesichte dieser akuten Gefahr weisen Vertreter der Transportversicherer im Gesamtver-
RECHTSGRUNDLAGEN LADUNGSSICHERUNG
(AM BEISPIEL DES STRASSENTRANSPORTS IN DEUTSCHLAND)
REGELUNG
Ladungssicherungspflichten sind grundsätzlich zu
erfüllen und gelten somit
nicht nur für die Beförderung von gefährlichen
Gütern.
Eine Ladung ist grundsätzlich so zu sichern, dass sie bei verkehrsüblichen Fahrzuständen weder verrutschen, umfallen
oder herabfallen kann. Dabei sind unter verkehrsüblichen Fahrzuständen durchaus auch Ausweichmanöver und Vollbremsungen zu verstehen. Die Rechtsprechung legt allen beteiligten Personen Ladungssicherungspflichten auf. Die
rechtlichen Grundlagen der Ladungssicherungspflichten werden geregelt in / beziehen sich auf:
•
Straßenverkehrsordnung (StVO)
•
Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO)
•
EU-Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz
•
Gefahrgutrecht (GGVSE/ADR)
•
CTU-Packrichtlinien
•
Berufsgenossenschaftliche Vorschriften (BGV)
•
Handelsgesetzbuch (HGB)
•
VDI Richtlinien 2700 Blatt 1 - ff
•
DIN EN 12195 ff
Zu den Verantwortlichen gehören neben dem Fahrer, der Transportunternehmer, der Kraftfahrzeughalter als auch
Absender und Verlader. Ladungssicherungspflichten sind grundsätzlich zu erfüllen und gelten somit nicht nur für die
Beförderung von gefährlichen Gütern.
Quelle: Ladungssicherung e.V.
32
3-2014
LADUNGSSICHERUNG
band der Deutschen Versicherungswirtschaft
e.V. (GDV) immer wieder auf Weiterbildungsmaßnahmen bezüglich der Ladungssicherung
hin. Eine berechtigte Forderung. Bei Kontrollen, die der GDV in den letzten Jahren zusammen mit der Polizei durchführte, war in fast
50 Prozent aller Fälle die Ladung ungenügend
gesichert.
Auch die Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen (BFG) fordert noch mehr Engagement was die Ladungssicherung angeht.
So kommt die BFG zu dem Ergebnis, dass
selbst namhafte Automobilhersteller in puncto Vorbereitung für Ladungssicherung immer
noch zu wenig tun: Stabile Trennwände- oder
Gitter, Zurrösen und rutschfeste Matten sind
demnach nur gegen Aufpreise, oder aber erst
gar nicht zu haben. Die BFG verweist daher auf
die DIN 75 410, die im Teil 3 die Ladungssicherung in Kastenwagen behandelt.
LADUNG GESICHERT
Dass es Möglichkeiten einer effektiven Ladungssicherung, speziell bei Kleintransportern
gibt, verdeutlicht zum Beispiel Mercedes. So
demonstrierte der Hersteller an einem Vito
als Innovationsträger viele Varianten der Ladungssicherung. Zum Beispiel lässt sich die
Trennwand des Transporters zwischen Fahrerhaus und Laderaum aus einem Sandwich-
Aufbau mit Hochleistungsfasern (Glasfaser-,
Carbonfaser- und Aramidfasergewebe) herstellen. Eine Materialzusammensetzung, die
sich nur geringfügig deformiert, aber beim
Aufprall von Ladegut und der folgenden Extrembelastungen viel Energie aufnimmt und
vernichtet. In die Trennwand ist ein Schienensystem zur Ladungssicherung integriert. Schienen in Boden, Seitenwand und Dach, ergänzt
durch zahlreiche Zurrösen, ermöglichen das
Fixieren von Ladegut unterschiedlichster Art.
Eine Sicherungsplane sichert Ladung durch
Niederspannen. Zudem sichern in Boden- und
Dachschienen geführte Sperrbalken die Ladung gegen Kippen oder Verrutschen. Sperrstangen, die an fast jedem beliebiger Punkt des
Schienensystems angebracht werden können,
sind sowohl vertikal und horizontal als auch
diagonal einsetzbar. Dem Nutzer bleibt demnach kaum die Möglichkeit seine Ladung ungesichert zu transportieren. In Zusammenarbeit mit dem Ausrüster Sortimo soll an diesem
Beispiel gezeigt werden, welche Möglichkeit
zur Ladungssicherung angeboten werden.
SICHERHEIT IM TRANSPORTER
Mercedes widmet sich auch anderen Sicherheitselementen. So bietet der Hersteller über
die Serienausstattung mit Zurrösen und Trennwand hinaus weitere Paketlösungen an.
FREITAG, 18 ?
WINKLER!
OO
Das passt: Ansprechpartner, die wissen wovon Sie reden.
Fachkompetenz, langjährige Erfahrung und zuhören können: Das ist es, was unsere Berater
anders machen als andere. Ganz zu schweigen von ihrem persönlichen Engagement, mit dem
sie Ihnen Rede und Antwort stehen, auch wenn’s mal später wird.
Mehr dazu unter www.winkler.de
In Zusammenarbeit mit dem Automobilhersteller entwickelt
der Zulieferer schon vor der Neuvorstellung des Fahrzeugs
eine komplette und sicher Einrichtung.
Für den Vito Kastenwagen steht zum Beispiel das Cargo-Paket zur Verfügung, das sich
aus einem belastbaren Holzboden mit eingelassenen Lastschutzschienen, Zurrschienen in
den Seitenwänden sowie zwei Klemm- und
Ratschen Gurten zusammensetzt, die mit jeweils zwei Verzurr Ösen ausgestattet sind.
Das Paket Top-Load wendet sich vor allem an
Handwerker und enthält einen Dach-Grundträger, einen Leiterhalter mit Laufrolle und ein
Set Zurrgurte.
BREMSEN
AUSGEBREMST
Neu im Programm von Brembo ist „Star Pillar“, eine
innenbelüftete Bremsscheibe mit Stegen und einer
neuartigen, sternförmigen Geometrie.
(Foto: Brembo)
Der italienische Bremsenhersteller Brembo ist bekannt
für hochwertige Bremsscheiben in ebenso hochwertigen Pkw.
Doch der Hersteller entwickelt und baut auch Bremsscheiben
für Nutzfahrzeuge.
VON PETER RODENBÜSCH
Bremsanlagen für Trucks unterliegen hohen
Ansprüchen, denn im Vergleich zum Pkw
mit etwa 1,5 Tonnen Gesamtgewicht, bringen
es Nutzfahrzeuge auf bis zu 40 Tonnen. Diese
Masse abzubremsen erfordert hochwertige und
sichere Bremsen, die zudem auch noch langlebig sein sollen.
Um diesen Ansprüchen zu genügen, nutzen die Entwicklungsingenieure unterschiedliche Methoden. Brembo zum Beispiel hat ein
patentiertes Noppenbelüftungssystem. Dieses
Belüftungssystem gewährleiste eine größere
Wärmeaustauschfläche und sorgt für eine stärkere Verwirbelung in der Belüftungskammer.
Durch den schnelleren Abtransport der hohen Temperaturen sollen Rissbildungen an der
34
3-2014
Bremsscheibe reduziert und Scheibenbrüche
möglichst vermieden werden.
Eine weitere Innovation der Brembo-Scheiben für schwere Nutzfahrzeuge ist der Einsatz
von Gusseisen mit hohem Kohlenstoffgehalt,
dem sogenannten HC (High Carbon). Die
Werkstoffkombination senkt die Betriebstemperatur und reduziert den Angaben zu Folge
gleichzeitig die Schwingungen, die beim Bremsen entstehen.
„STAR PILLAR“
Neu im Programm von Bremo ist „Star Pillar“.
Hierbei handelt es sich um eine innenbelüftete
Scheibe mit Stegen mit einer neuartigen, sternförmigen Geometrie. Die Scheibe setzt sich aus
Gusseisen mit hohem Kohlenstoffgehalt und
niedrigem Siliziumanteil zusammen.
Vorteile der neuen Bremsscheibe seien ihr
geringeres Gewicht, niedrigere Betriebstemperaturen, Reduzierung von Temperaturschocks,
höhere Lebensdauer und geringere Gefahr
durch Rissbildung, heißt es. Besonders die
sternförmigen Stege des patentierten Belüftungssystems reduzieren die gefürchtete Rissbildung der Scheibe. Nach eigenen Aussagen
hätten Tests gezeigt, dass die Länge der Risse
auf innenbelüfteten Scheiben mit Brembo-Stegen nach 100 Bremszyklen um etwa 70 Prozent
geringer sind. Dies führt letztendlich zu höherer Sicherheit der Bremsanlage und längerer
Lebensdauer der Scheibe.
BREMSEN
FEDERSPEICHERBREMSZYLINDER FÜR LKW, ANHÄNGER UND BUSSE
Das Komplettsortiment von DT umfasst
mehr als 30 000 Ersatzteilen für LKW,
Anhänger und Busse.
(Quelle: DT)
ContiTech Air Spring Systems. Technology On Your Side.
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WILLKOMMEN
Auf der diesjährigen Automechanika
präsentiert DT Spare Parts, nach eigenen
Angaben führende Marke im weltweiten Independent Aftermarket für Nutzfahrzeuge,
eine reichhaltige Angebotspalette. Unter
dem Motto „Be a part of the Dynamic Team“
soll hier den Besuchern die Vorteile der
Marke DT Spare Parts gezeigt werden. Das
Komplettsortiment des Dienstleisters umfasst mehr als 30 000 Ersatzteilen für LKW,
Anhänger und Busse. Durch das One-stopshopping-Prinzip profitieren Vertriebspartner und Anwender der Marke DT Spare Parts
gleichermaßen und sparen Zeit und Kosten
bei der Beschaffung.
Unter anderem sind auf dem Stand
neue Federspeicherbremszylinder einschließlich der kompletten Reparatursätze
zu sehen. Federspeicherbremszylinder
wandeln bei pneumatischen Bremsen die
Energie der Druckluft in mechanische Kraft
und Bewegung um. Sie sind eine Kombination aus Membranbremszylindern und
einem Federspeicher und werden überwiegend an der Hinterachse verbaut. Beim
Bremsvorgang wirkt die komprimierte Luft
gegen die Membran im Bremszylinder, so
dass die Druckstange über den Kolben nach
vorne geschoben wird. Hierdurch wirkt der
Membranbremszylinder als Betriebsbremse. Wenn der Druck im Membranbremszylinder nachlässt, werden die Membran und
die Druckstange durch eine Feder in die
Ausgangsposition zurückgeschoben. Diese
Bremszylinder dienen durch den Federspeicher auch als Feststell- und Hilfsbremse und
sind daher ein hoch sensibles Sicherheitselement.
Neu ist auch das erweiterte Ersatzteilprogramm für Busse, welches mit zwei neuen Ersatzteilkatalogen für Scania Bus weiter
ausgebaut wird. Außerdem wird der neue
Katalog für Trailer vorgestellt.
Auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover
ist DT Spare Parts in diesem Jahr erstmals
in Halle 13, A15 vertreten. Auch hier steht
die Weiterentwicklung der Marke DT Spare
Parts im Vordergrund. Die Ersatzteilsortimente für MAN und MAN Bus/Neoplan
sowie für Volvo und Volvo Bus wurden komplett überarbeitet. Für einen optimalen Service werden neue Online-Tools präsentiert,
die den Bestellvorgang erleichtern sollen.
Die DT Group (Diesel Technic) ist als
Full-Service-Partner für den Großhandel
weltweit vertreten und beschäftigt mehr
als 600 Mitarbeiter aus 30 Nationen. pr◀
Halle 5 Stand B 33
16. - 20. September 2014
Frankfurt / Main
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BREMSEN
Interview
BREMSMANÖVER
Echter Härtetest für Nutzfahrzeug-Bremsen: Die zehn Kilometer lange Abfahrt
auf der Roßfeldstraße bei Berchtesgaden (Foto: Knorr-Bremse)
Der NKW PARTNER wollte wissen, was Bremsen-Hersteller tun,
um die Bremsen von Nutzfahrzeugen noch sicherer zu machen.
Ein Interview mit Ansgar Fries, Mitglied der Geschäftsführung
Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH bei Knorr-Bremse.
VON JOACHIM TÖPFER
Extensive Forschung und
Entwicklung an Bremsen
bringt mehr Servicefreundlichkeit und Sicherheit für die Werkstatt.
36
3-2014
NKW: Herr Fries, Was tun Sie, um Nutzfahrzeug-Bremsen noch sicherer zu Machen?
FRIES: Im Sinne maximaler Sicherheit und Effizienz setzen unsere Ingenieure immer wieder
alles in Bewegung, um die Radbremse der Zukunft zu definieren und weiter zu entwickeln.
Ähnlich engagiert sich Knorr-Bremse auch
im Bereich der pneumatischen Betätigungszylinder sowie bei der Reibpaarung und bei
Bremsscheiben. Gewichtsreduzierung, kompakte Bauweise, gleichmäßiger Bremsbelagverschleiß und verbesserte Servicefreundlichkeit
stehen zusätzlich zur kontinuierlichen Erhöhung der Verfügbarkeit in unserem Fokus.
Dabei setzen wir auf hochmoderne Entwicklungs- und Versuchstechnologien wie z.B.
Schwungmassenprüfstande für eine ausgezeichnete Produktperformance. Diese Qualität
lässt sich auch beziffern: Mehr als 28 Millionen
verkaufte Scheibenbremsen sind ein beeindruckender Beleg einer über 35-jährigen Marktführerschaft.
NKW: Was ist für die Zugmaschine, was für die Trailer
von besonderer Bedeutung?
FRIES: Für Zugmaschine und Trailer sind Sicherheit, Effizienz und Verfügbarkeit die
Hauptthemen. Ein Unterschied ergibt sich im
spezifizierten Bremsmoment zwischen Zugfahrzeug und Anhänger. Besonders die unterschiedlichen Anforderungen an die Bremse
wie Felgengröße, Einsatzgebiet und Einsatz-
Schwungmassenprüfstände simulieren
die thermische Belastung an Bremsscheiben (oben).
Ansgar Fries ist Mitglied der Geschäftsführung Systeme für
Nutzfahrzeuge GmbH in München (links).
(Fotos: Knorr-Bremse)
Interview
BREMSEN
bedingungen müssen hierbei berücksichtigt
werden. Durch unser breites Portfolio und die
Erfahrungen mit der Integration der Bremse
ins Gesamtsystem des Fahrzeugs können wir
maßgeschneiderte Lösungen anbieten.
330 Kilometer langen Strecke auf Landstraße
und Autobahn sowie im Stadtverkehr durch
Bayern. Ein weiterer echter Härtetest ist zudem die zehn Kilometer lange Abfahrt auf der
Roßfeldstraße bei Berchtesgaden: Bei dieser
verschleißträchtigen Tour werden Bremsbeläge wie Scheibenbremsen immer wieder bis
an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit belastet. Ein besonders ruhmreicher Leistungsbeleg unserer Bremsen ist die enge Kooperation
mit Team Hahn Racing: Als offizieller Sponsor
und Bremssystem-Ausrüster waren wir bereits
mehrfach entscheidend am Gewinn der TruckRace-Europameisterschaft beteiligt. Ein Erfolg,
auf den wir gerne auch ein bisschen stolz sind gerade weil hier allein Serienprodukte verwendet werden (siehe Kasten und Heftseiten XX).
NKW: Welche (neuen) Materialien und welche Testmethoden wenden Sie an?
FRIES: Mit über 3.000 Mitarbeitern weltweit
und einer jährlichen Investition von zirka einer Viertel-Milliarde Euro ist der Bereich Forschung und Entwicklung von Knorr-Bremse
ein wesentlicher Garant für nachhaltigen Erfolg. Wir haben weltweit Forschungs- und
Entwicklungszentren, so z.B. am Firmensitz
in München, aber auch in Ungarn, Indien und
China. Dazu kommen zahlreiche Kooperationen mit renommierten wissenschaftlichen
Instituten.
Selbstverständlich werden diese Ideen und
Entwicklungen auch auf Teststrecken rund um
die Welt geprüft: Seit 1990 betreiben wir ein
eigenes Testzentrum im nordschwedischen
Arjeplog. Hier müssen unsere elektronischen
und pneumatischen Komponenten bei -30
Grad in Schnee und Eis ihre Tauglichkeit beweisen. Hinzu kommen zahlreiche weitere
Sommertest-Strecken und Prüfstände. So testen wir zum Beispiel unsere Serienprodukte
regelmäßig auf der Oberlandrunde, einer rund
NKW: Welchen Support für perfekten Service geben Sie
an Werkstätten?
FRIES: Nutzfahrzeug-Betreiber brauchen Partner, die den Service einzelner Modelle über
den gesamten Lebenszyklus hinweg begleiten.
Knorr-Bremse bietet seit Jahrzehnten seine
durchdachte Strategie im Nachmarkt. Im Mittelpunkt stehen Produkte in Erstausrüsterqualität sowie die Kriterien Sicherheit, Qualität
und Wirtschaftlichkeit. Wir bieten umfassende
Nachmarktlösungen für Handel, Werkstätten,
Fuhrparkmanager und Fahrer.
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BREMSEN
Interview
Ansgar Fries (links)
und Jochen Hahn im
Fahrerlager von Team
Hahn Racing beim
Truck-Grand-Prix 2014.
(Foto: Joachim Töpfer)
ANSGAR FRIES UND JOCHEN HAHN:
VERSTEHEN WAS VON/VOM BREMSEN
Für Knorr-Bremse bietet die Partnerschaft mit Team Hahn Racing die Möglichkeit, die Produktserien bei extremer Belastung zu testen. Dabei sind vor allem die hohen Temperaturen für
Bremse, Beläge und Scheiben eine Herausforderung. Dem Rennteam stehen wir mit unserem
kompletten System-Know-how zur Seite und stellen Ersatzteile zu Verfügung.
Bereits seit 2001 unterstützt Knorr-Bremse das Team Hahn Racing – zunächst mit passenden
Teilen für die Bremsanlage. Seit 2003 sind Knorr-Bremse und Hahn Racing ganz offiziell ein
Team. Von Jochen Hahn hören wir, dass die richtige Bremse gut ein Drittel der ganzen Performance ausmacht. Da Race-Trucks auf 160 Kilometer pro Stunde abgeregelt sind, bringt
die Höchstgeschwindigkeit dem Fahrer keinen entscheidenden Vorteil. Viel schwerer wiegt
daher die Leistung der Bremse. Die beste Beschleunigung hilft nur wenig, wenn beim Tritt
aufs Bremspedal nichts passiert. Im Rennen liegt derjenige vorne, der vor Kurven am spätesten
bremsen kann. Dazu müssen alle Bauteile an Bord perfekt zusammenarbeiten.
Bereits bei der Entwicklung eines neuen
Produkts definieren wir die passenden Servicestrategien, um für den Reparaturfall servicefreundliche und wirtschaftlich sinnvolle
Lösungen anzubieten. So erleichtert beispielsweise vereinheitlichte Produktvarianten sowie die Produktmodularisierung die Wartung
deutlich. Darüber hinaus achten wir auf die
Abwärtskompatibilität unserer Ersatzteile.
Neue Features aus der aktuellen Serie lassen
sich so auch in Fahrzeuge älterer Jahrgänge
einbauen. Ebenso entscheidend ist eine permanente Verbesserung der Logistik für eine
schnelle und kostenoptimierte Belieferung unserer Handelspartner.
Wir bieten unseren Kunden persönliche
Betreuung sowie Telefon- und Online-Support an. Auch über die onlinebasierten Services sind technische Informationen oder der
elektronische Produktkatalog inklusive aller
servicerelevanten Details schnell und einfach
abrufbar. Technische Trainings bieten praxisorientiertes Know-how. Unsere systematisch geführte Diagnose unterstützt die Werkstatt bei
der Fehlersuche und zeigt jeweils die defekten
Komponenten an. Das senkt die Kosten und
minimiert signifikant die Ausfallzeiten.
NKW: Der NKW Partner Bedankt sich für das Gespräch. ◀
Knorr-Bremse auf der IAA in Hannover: Halle 17, Stand A30.
ww.knorr-bremse.de
BPW DISKUTIERT BREMSEN-KONZEPT
BPW will sein Konzept einer verbesserten Spreizkeilbremse in Hannover mit den Kunden diskutieren. Ein großer
Vorteil dieses Ansatzes soll die Wartungsfreiheit sein.
(Foto: BPW)
38
3-2014
Das Konzept einer Spreizkeilbremse ist nicht
völlig neu im Markt. BPW hat es aber in einer
Studie noch einmal verbessert. Die sogenannte ECO W Drum (W steht für Wedge, zu
Deutsch Keil) vereint das bekannte Funktionsprinzip mit dem Know-how aus der eigenen Scheibenbremsenentwicklung.
Dabei befindet sich, wie bei der Scheibenbremse, die Nachstell- und Zuspanneinheit in
einem kompakten Gehäuse. Damit wird die
Trommelbremse mit der Scheibenbremse
direkt vergleichbar. Ein Hauptvorteil dieses
technischen Ansatzes besteht, laut BPW, in
der Wartungsfreiheit, über die heutige Trommelbremsen im Trailer nicht verfügen. Schon
aus der Gegenüberstellung wird deutlich,
dass durch die Integration in ein Gehäuse die
Komplexität des Gesamtsystems abnimmt.
Damit verbunden ist, so BPW, eine Senkung
des Gewichts von bis zu 20 Kilogramm mög-
lich. Durch den Entfall der achsseitigen Bauteile erhält man analog zur Scheibenbremse
ein flexibles System, dass zu einem neu konstruierten Achskörper von BPW passt.
BPW will die IAA in Hannover dazu nutzen, diese Technologie mit seinen Kunden
zu diskutieren. Denn neben den genannten
Vorteilen gibt es auch Einschränkungen.
Beispielsweise müssten bei Einführung der
Spreizkeilbremse alle Fahrzeuggenehmigungen überarbeitet werden. Und gerade
die Trommelbremse wird heute in vielen
Sonderanwendungen eingesetzt, besonders
von kleineren und mittleren Herstellern. Das
alles will BPW berücksichtigen, bevor sich
das Unternehmen für die Umsetzung entscheidet. Die ECO W Drum kann auf dem IAAMessestand C31 in Halle 26 in Augenschein
genommen werden. jt◀
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BREMSEN
DIE RICHTIGE MISCHUNG
Im Federal-Mogul Forschungs-, Entwicklungs- und
Testzentrum für Bremsentechnologie in Bad Camberg
sind allein fünf Leistungsprüfstände für Nutzfahrzeuge
installiert - weltweit gibt es zwölf.
Großes Bild: In Bad Camberg werden Nutzfahrzeuge für die unverzichtbaren Fahrversuche vorbereitet. Dafür kommt jede Menge zusätzliche Elektronik in den Truck. Links: Die Entwickler wollen exakt nachvollziehen, warum Bremsscheiben reißen. Rechts oben: Am Rad
eines Kleintransporters wird empfindliche Temperaturmesstechnik installiert. Rechts unten: Blick von oben auf einen Teil der Bremsenprüfstände in Bad Camberg. (Fotos: Joachim Töpfer)
40
3-2014
VON JOACHIM TÖPFER
Vor rund 6000 Jahren, in der Jungsteinzeit,
lebten im Raum Bad Camberg bereits Menschen – da war das Rad in Europa allerdings
noch selten. Und, wer nicht rollt, der muss
auch nicht bremsen.
Heute ist das anders, da müssen Fahrzeuge
im dichten europäischen Verkehr zuverlässig
abstoppen – und dafür wird viel entwickelt,
geforscht und getestet. In Bad Camberg bei
Federal Mogul tun das um die 100 Mitarbeiter.
1995 eröffnete hier im westlichen Gewerbegebiet ein Forschungs-, Entwicklungs- und Testzentrum für Bremsentechnologie.
Allein fünf Leistungsprüfstände für Nutzfahrzeuge haben die Bad Camberger, weltweit
gibt es 12. In Summe sind 21 Prüfstände installiert, davon vier, die Bremsgeräusche untersuchen. Damit die Prüfstände für exakte Messungen von der Umgebung entkoppelt sind,
und sich Maschinenschwingungen nicht auf
das Gebäude übertragen, sitzen sie im eigenen
Stahlbetonfundament. Getestet werden kann
bei Temperaturen bis zu minus 40 Grad, Salzsprühtests sind ebenfalls möglich. Aufgrund
solcher Maßnahmen kostet ein Prüfstand
schnell mal eine Million Euro und mehr. Ein
Analyselabor und der unverzichtbare Fahrversuch befinden sich ebenfalls in Bad Camberg.
BREMSBELÄGE VOM MOUNTAINBIKE BIS ZUM TGV
„Mit Federal Mogul Friction Products gehören
wir zu den Roten“, erläutert Jochen Thiesing,
Director Global Dynamometer Testing, und
meint damit den rot gekennzeichneten Bereich
Friction bei Federal-Mogul Motorparts, der
auch für die Bremsen zuständig ist – sowohl
in der Erstausrüstung als auch im Aftermarket.
Das Unternehmen liefert Bremsbeläge für den
Einsatz vom Mountainbike bis zum TGV. Am
Standort Deutschland werden auch Bremsbeläge für Nutzfahrzeuge hergestellt.
Schon im Vorfeld der Produktion wird
allerdings ausgiebig an den Bremsen entwickelt, geforscht und getestet. Das tun die Bad
Camberger gleichzeitig mit acht weiteren über
die Welt verteilten Entwicklungs- und Testzentren. Auch die Forschungsergebnisse von
Technischen Universitäten wie Braunschweig
und Darmstadt fließen ein. Die Experten bei
Federal Mogul wollen die unterschiedlichen
Prozesse beim Bremsen genau verstehen.
„Wichtig ist, die Temperaturverteilung in
der Bremsscheibe zu steuern, sonst entstehen
feine Risse und die Bremsscheibe kann reißen
– das ist das Hauptthema bei Nutzfahrzeugen“,
BREMSEN
SCHULUNGEN FÜR FEDERAL-MOGUL BREMSPRODUKTE
Federal-Mogul ist im Nutzfahrzeug-Bereich einer der führenden Hersteller für Serienbremsbeläge. Beral gehört, wie Ferodo und Abex, zu den Marken von Federal-Mogul. Unabhängig vom Markennamen unter dem Federal-Mogul die Serienbremsbeläge liefert, werden im Ersatzteilgeschäft für die Marke Beral die selben Materialien verwendet wie in der Erstausrüstung. Der Werkstattfachmann
erkennt das daran, dass auf einem Beral-Bremsbelag die gleiche Materialbezeichnung wie auf dem OE-Belag aufgebracht ist.
Für besseres Handling bietet Federal-Mogul Motorparts Werkstattschulungen für seine Nutzfahrzeuge-Bremsenprodukte an, die für Werkstätten kostenlos sind. Termine sind im Schulungskatalog
zu finden und werden über Distributoren und Großhandel an die Werkstätten bekanntgegeben. Außerdem besteht die Möglichkeit zu Online-Schulungen über fmcampus.eu. Eine Schulung dauert
mindestens zwei, maximal bis zu vier Stunden, je nach Teilnehmerzahl. Am Ende der Veranstaltung erhalten die Teilnehmer eine Teilnehmerurkunde.
Geschult wird in Schulungsräumen von Vertriebszentren, aber auch in Veranstaltungsräumen von Hotels. Die Trainer bringen viel Anschauungsmaterial und Spezialwerkzeuge mit, an denen sich die
Schulungsteilnehmer unter fachlicher Anleitung ausprobieren können. Auf diesem Weg erfahren sie direkt, wie das richtige Werkzeug in bestimmten Fällen die Reparatur stark vereinfachen kann.
erklärt Thiesing und konstatiert:
„Wir tun alles, damit sich die
Temperatur in der Bremsscheibe
gleichmäßig verteilt – das geht
sowohl über die Scheibe selbst als
auch über den Belag.“
VIEL KNOW-HOW STECKT IM
REIBMATERIAL
Viel Know-how fließt deshalb in das
Reibmaterial ein. Es besteht aus unterschiedlichen Abrasivstoffen, Bindemittel, Fasern, Füllstoffen, Karbon, Metallen und Schmierstoffen.
Wie sich das Reibmaterial von Nutzfahrzeugbremsbelägen der Marke
Beral genau zusammensetzt, ist aber
Betriebsgeheimnis. Die Zusammensetzung variiert für jeden Fahrzeugtyp und sogar innerhalb von
Modellreihen ist sie verschieden.
Der exakten Mischung des Reibmaterials kommt sehr hohe Bedeutung
zu; deshalb wird es auf Punkt genau
gemischt. Zudem unterscheiden sich
die Reibmaterialien nach Regionen
in der Welt. So haben die Bremsbeläge beispielweise in Nordamerika einen niedrigeren Reibwert, weil dort
anders gefahren wird, als im dicht
besiedelten Europa.
FORSCHEN FÜR MEHR SICHERHEIT
Die umfangreiche Forschung und
Entwicklung an Bremsen zahlt sich
aus. Federal-Mogul ist Serienlieferant für den neuen Actros und darauf sehr stolz. Thiesing sagt: „Wir
forschen für mehr Sicherheit, das unterscheidet uns von Billiganbietern.
Nur mit passenden Markenbremsbelägen erreicht die Bremse auch
ihre volle Bremsleistung. Sparen am
Belag kann da schnell teurer werden.
Das sollten die Werkstätten auch an
ihre Kunden weitergeben.“ ◀
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3-2014
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MOTORINSTANDSETZUNG
Der Iveco 2,8 TD sieht nach erfolgreicher Generalüberholung wie neu aus. „Im Schnitt sind wir freien
Motoreninstandsetzer bis zu 20 Prozent günstiger
als Vertragswerkstätten“, behauptet Seniorchef
Hermann Möller. (Foto: Eckernkamp)
AUFBEREITET
Ventilbruch, Kolbenfresser oder Lagerschaden: Für Motorinstandsetzungsbetriebe kein Problem. Sie reparieren nach dem neusten Stand der Technik
und nach eigenen Angaben preiswerter als Vertragswerkstätten. Der VMI
als Verband sorgt zudem für die erforderliche Lobby.
VON PETER RODENBÜSCH
Der "freie" Motorinstandsetzungsbetrieb steht im
ständigen Wettstreit mit
den Vertragswerkstätten.
42
3-2014
Es ist ein Wettstreit, der sich schon über Jahrzehnte hinzieht und vermutlich nie zu Ende
gehen wird. Denn die „freien“ Werkstätten und
Instandsetzungsbetriebe sind gerade wegen
des lang andauernden Kräftemessens mit den
Vertragswerkstätten kampferprobt. Dabei sind
es gerade diese Betriebe, die den Wettbewerb
lebendig machen. Da sind auf der einen Seite
die Zulieferer, die ihre Motorenteile unter der
Bezeichnung „Originalteile“ an die Automobilhersteller liefern und so vertraglich gebunden
sind. Ebenso die „gebundenen Autohäuser und
Beitriebe, die ihren Kunden im Falle eines Motorschaden einen „original“ Ersatz einbauen
beziehungsweise die schadhaften Kolben durch
original Kolben ersetzen.
„Bei uns sieht das nicht viel anders aus“,
erklärt Hermann Möller, Gesellschafter der
Eckernkamp GmbH in Leopoldshöhe, nahe
Bielefeld. „Wir sind mit unserem Motoreninstandsetzungsbetrieb spezialisiert auf Schäden
aller Art. Und wir sagen unseren Kunden, in der
Regel sind das Werkstätten und öfter auch Ver-
tragswerkstätten: Bringt die Motoren zu uns,
wir verfügen über das notwendige Fachwissen
und technische Know-how, um ihn fachgerecht
instand zusetzen und – was im Grunde entscheidend ist, wir sind kostengünstiger“. Letzteres liegt nicht etwa daran dass freie Betriebe, wie
etwa Eckernkamp, ihre Materialien günstiger
beziehen. Denn auch sie kaufen ihre Teile fast
ausschließlich von den gleichen Zulieferern, die
auch im OE-Markt tätig sind. Vielmehr sind
Löhne und Arbeitszeiten deutlich günstiger.
„Im Schnitt sind wir bis zu 20 Prozent günstiger
als Vertragswerkstätten“, behauptet Seniorchef
Hermann Möller.
WAS WENIGER KOSTET, IST AUCH WAS
Bei der Preisfrage gehen die Meinungen auseinander. Nach dem Motto: Was nichts kostet,
ist nichts, trauen viele Kunden dem Versprechen des freien Fachbetriebes nicht ganz und
lassen in der Vertragswerkstatt reparieren oder
tauschen. Dabei ist die Eckernkamp GmbH,
mit insgesamt 28 Mitarbeitern ein hochspezi-
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MOTORINSTANDSETZUNG
Nach der Anlieferung und gründlicher Reinigung wird der Motor
zerlegt, um die Schäden zu begutachten und die schadhaften
Teile zu ersetzen. (Foto: pero)
alisierter Betrieb. Hier, in der 1985 für gut 1,5
Millionen Euro neu erbauten Werkstatt, werden
nicht nur Diesel- oder Ottomotoren mit Gütesiegel instandgesetzt. Die Eckernkamp GmbH
ist auch eine von nur fünf Bosch Diesel ServiceStationen in Deutschland. In den speziellen
Reinräumen arbeiten geschulte Spezialisten
mit großer Sorgfalt an modernsten Einspritzpumpen, testen Einspritzdüsen und tauschen
schadhafte Teile aus. Um den Status bei Bosch
zu erlangen, war unter anderem der Kauf des
neusten Boschprüfstand „EPS 708“ Voraussetzung. Und um die Bosch Hochdruckeinspritzdüsen zu prüfen, kommt ein computergesteuerter Drehmomentschlüssel zum Einsatz.
Aufgrund ihrer technischen Kapazitäten sowohl was die Ausrüstung aber auch das Wissen
der insgesamt sieben Spezialisten in diesem
Bereich betrifft, vertritt Eckernkamp als soge-
Typische Schäden am Flügelrad des Turboladers. Sie führen
nicht nur zu Leistungsabfällen. Die kleinteiligen Absplitterungen verursachen auch im Motor Schäden. (Foto: pero)
nannter A-Händler auch Hersteller wie VDO,
Denso, Delphi und Stanadyne.
Die Firma Eckernkamp blickt auf eine fast
90-jährigeTradition zurück. Bei ihrer Gründung im Jahre 1925 in Bielefeld startete sie als
Kurbelwellen – und Zylinderschleiferei. „Inzwischen stützt sich unser Betrieb auf drei Säulen“,
erläutert Markus Möller, Geschäftsführer der
GmbH. Da ist zunächst die traditionelle und
ursprüngliche Motoreninstandsetzung. Hier
haben wir Partnerschaften mit einigen Herstellern wie beispielsweise Deutz oder Volvo.
DIESEL SERVICE CENTER
Als zweites Standbein nenne ich das Diesel
Service Center. Als eines der fünf Center in
Deutschland kann man davon ausgehen, dass ein
Unternehmen wie Bosch, schon ganz genau hinschaut, mit wem es eine Partnerschaft eingeht.
Senior und Gesellschafter der Ekernkamp GmbH, Herrmann Möller
und Geschäftsführer Markus Möller sind stolz auf den Erfolg ihres
„Motoreninstandsetzungsbetriebes“ und den guten Ruf weit über
die Grenzen des Standortes Bielefeld hinaus. 1985 investierte die
GmbH rund 1,5 Millionen Euro in den Bau einer neuen Werkstatt.
(Fotos pero)
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3-2014
Das betrifft auch die technische Ausstattung, die
immer auf dem neuesten Stand sein muss“.
Als dritten Bereich nennt Markus Möller die Kfz-Meisterwerkstatt. „Der klassische
Motoreninstandsetzungsbetrieb baut ja keine
Motoren aus oder ein, sondern repariert angelieferte Aggregate. In unserer Kfz-Werkstatt
verfügen wir über die notwendigen Diagnosegeräte, um so auch Schäden an Düsen, Turboladern oder Einspritzpumpen zu lokalisieren
und Schäden an Motoren seien es Kurbellageroder Kolbenschäden zu analysieren“.
Demnach beruht der Erfolg des Unternehmens nicht zuletzt auf diesen Synergien. „Wir
bearbeiten Zylinderköpfe, Motorenblöcke.
Sind in der Lage Zylinderköpfe „abzudrücken“,
um Undichtheiten in den Kühlkanälen festzustellen. Schleifen Ventile und erneuern Ventilführungen, Dieselpumpen und Einspritzdü-
sen“, erläutert Markus Möller das umfangreiche Programmangebot
seines Betriebs. Doch damit nicht genug, hat sich die Eckernkamp
GmbH auch auf die Umrüstung auf Gasbetrieb LPG (Liquefied Petroleum Gas) spezialisiert.
„Zudem verfügen wir über ein umfangreiches Tauschproramm
von Rumpf- und Komplettmotoren. Einspritzpumpen, Kühler, Turbolader, Nockenwellen oder Kurbelwellen, um nur einige Aggregate
zu nennen“, so Möller. Dabei legt der Geschäftsführer Wert auf die
Feststellung, dass in seinem Betrieb sämtliche Arbeiten und Teilelieferungen der geprüften Qualitätsnorm RAL-GZ 797 entsprechen.
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UNTERSTÜTZUNG DURCH DEN VMI
Ohne entsprechendes Engagement ist der Erfolg eines solchen Unternehmens, das dazu noch im harten Wettbewerb steht, nicht möglich.
Dennoch ist auch hier eine entsprechende Unterstützung von außen
hilfreich. So gehört die Eckenkamp GmbH auch dem Verband der
Motoreninstandsetzungsbetriebe e.V. (www.vmi-ev.de) an.
Dazu Claus Gräbsch, von der Geschäftsstelle des Verbandes mit
Sitz in Ratingen: „Insgesamt gehören 70 Motoreninstandsetzungsbetriebe zu unserem Verband. Außerdem noch weitere 30 Fördermitglieder“.
Der VMI sieht sich nicht nur als Lobbyist der Betriebe. Vielmehr
vertritt sein Vorsitzender Günter Wolf den Standpunkt, dass Motorinstandsetzungsbetriebe durch ihre nachhaltige Arbeit der Wiederaufbereitung die Umwelt schonen, zur Verringerung des CO2-Ausstoßes beitragen und Ressourcen einsparen.
„Natürlich unterstützen wir die Betriebe durch umfangreiche
Maßnahmen“, so Gräbsch. „Beispielsweise führt der Verband zwei
Mal jährlich eine Bezirksversammlung in unseren insgesamt sechs
bundesweiten Bezirken durch“. Dabei werden neben strategischen
Fragen und Informationen auch Referenten von Bosch, Delphi oder
anderen namhaften Herstellern und Automobilzulieferern eingeladen, die über aktuelle und künftige technischen Themen referieren“.
„Wir organisieren Technik-Symposien zu Themen wie z.B. zur
„Zylinderkopfbearbeitung“, um so die Mitarbeiter immer auf dem
neusten Stand der Technik zu halten“, führt Gräbsch weiter aus.
Währenddessen treffen bei Eckernkamp täglich Transporter ein.
Im Durchschnitt sind es laut Möller fünf Aggregate vom kleinen
Benziner und Diesel über den Nkw- und Landmaschinen- bis hin
zum Industrie-Motor, die zur Instandsetzung angeliefert werden. Der
Ablauf ähnelt dem einer Fließband Abfertigung. Im Eingangsbereich
werden die angelieferten Teile gereinigt und zerlegt. Im nächsten
Schritt erfolgt deren Prüfung. Danach die Zusammenstellung der
Teile, die erneuert werden oder aber durch aufbereitete Teile wie Düsen, Pumpen, Auspuffkrümmer, Zylinderköpfe oder komplette Motorblöcke ersetzt werden.
Wenn erforderlich folgt die Bearbeitung von Zylinderköpfen und
der komplette Zusammenbau. Zum Schluss wird der so überholte
Motor auf dem eigenen Prüfstand getestet.
„Das Angebot unserer Verbandsmitglieder ist umfassend. Durch
eine zeitwertgerechte Instandsetzung von Zylinderköpfen und der
Aufbereitung von Motoren bieten wir ökonomische und umweltschonende Lösungen an. Wir legen auch Wert darauf, dass unsere
Mitglieder untereinander kooperieren, um so den Zusammenhalt innerhalb des Verbandes und die wichtige Kundenbindung zu stärken“,
so Claus Gräbsch.
Daher ist die Botschaft des Verbandes eindeutig: Kompetente Beratung, Beseitigung der eigentlichen Schadensursache. Besonders der
letzte Punkt ist dem Verbandsvorsitzenden wichtig, da die eigentliche
Schadensursache oft außerhalb des Motors liegt. Ob Umwelteinflüsse,
Wartungsmängel oder Bedienungsfehler. Motorinstandsetzungsbetriebe führen die technisch notwendigen Arbeiten gut und kompetent aus.
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Wir im Allgäu.
HEBETECHNIK
FÜR SCHWERLASTEN GEEIGNET
Die 4 t Hebebühne CLT-4.0-LT-AF für Fahrwerkvermessung ist unter anderem mit entsprechenden Schiebeplatten und variablen
Aussparungen für Drehteller ausgerüstet. (Fotos: Longus)
Longus als Werkstattausrüster für schwere Fahrzeuge ist auf der Automechanika mit Neuerungen
vertreten. Unter anderem mit Radgreiferanlagen und Grubenhebern.
VON PETER RODENBÜSCH
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Demnach lassen sich bodenlaufende Grubenheber und Grubenheber
mit hängendem Fahrgestell für alle Grubenrahmenvarianten und Spezialanwendungen einsetzen. Die Grubenheber von 11 – 20 Tonnen
Tragkraft sind wahlweise mit Luftmotoren oder Handpumpen für den
Lasthub ausgerüstet.
Die Radgreiferanlagen mit Tragkräften von 5,5 beziehungsweise 7,5
Tonnen pro Säule sind als 4er, 6er oder 8er Anlage lieferbar. Für spezielle
Anforderungen bietet Longus Sonderkonstruktionen.
LKAR BÜHNE
Als Highlight bezeichnet der Hersteller nach eigenen Angaben die aus
europäischer Produktion stammende LKAR Bühne, die je nach Ausführung bodeneben oder auf dem Werkstattboden zu montieren ist.
Die Konstruktionsart als Halbscherenbühne ermöglicht freien Zugang
seitlich unter den Fahrschienen und kann als bodeneben eingebaute Hebebühne mit einem Bodenausgleich ergänzt werden. Diese Achsmessbühne mit einer Tragfähigkeit von 5,5 Tonnen wird mit den Fahrbahnlängen 5,6 und 6 m angeboten inklusive Schiebeplatten, Aussparungen
für Drehteller, Beleuchtung und einer speziellen Interponbeschichtung.
Der Radfreiheber der Bühne ist so konstruiert, dass er mit weit verschiebbaren Tragarmen VW Crafter und Sprinter lang aufnehmen kann.
Zudem ist die Hebebühne für Fahrwerksvermessung mit patentierten
Shock-Absorbern zur Stabilisierung bei ungleichmäßiger Gewichtsverteilung ausgerüstet.
Schwerlastbühnen in gleicher Bauart mit einer maximalen Schienenlänge bis zu 17 m und einer Tragkraft bis zu 55 Tonnen liefert der Hersteller auf Wunsch.
CLT SCHERENHEBEBÜHNEN
Ebenfalls auf der Automechanika zu sehen: Die nach VAG Standards
produzierten Scherenhebebühnen der Typenreihe CLT. Interessant ist
dabei die übersichtliche Gestaltung des Bedienelementes mit LED-Statusanzeige für die jeweilige Funktion. Inzwischen ist diese Modellreihe
um eine fünfte Version erweitert worden.
Die CLT Scherenhebebühnen beginnen mit den Doppelscherenbühnen der Typen CLT-3.0-SLE für Überflurmontage und CLT-3.0-SLB für
bodenebenen Einbau mit einer jeweiligen Tragkraft von 3 Tonnen.
HEBETECHNIK
Als Highlight bezeichnet der Hersteller die LKAR
Bühne, die je nach Ausführung bodeneben oder
auf dem Werkstattboden zu montieren ist.
Weiterentwickelt wurde die Wuchtmaschine PLK50. Sie ist stabiler als das Vorgängermodell und
eignet sich auch zum Wuchten von Pkw-Rädern.
Die bodenebene 4 t Hebebühne CLT-4.0-LT-AF für Fahrwerkvermessung ist mit entsprechenden Schiebeplatten und variablen Aussparungen für Drehteller, einem Radfreiheber und einem zusätzlichen
Achsfreiheber serienmäßig ausgerüstet. Die neue CLT-5.0-LT-AF mit
einer Tragkraft von 5 t und einer Fahrschienenlänge von 5.300 mm hat
die gleichen Ausrüstungskomponenten. Bei beiden Fahrwerksvermessungsbühnen verfügt der Radfreiheber über zwei Auszüge, so dass die
Aufnahmelänge von 1500 bis auf 2000 mm variabel ist. Eine stationäre
Kurzhubbühne mit 3,2 t Tragkraft rundet diese Baureihe ab.
Die Montier-Maschine PLM-88-2 verfügt über
einen Spannbereich von 13 bis 27 Zoll und zwei
Montagegeschwindigkeiten.
um so Beschädigungen an den Felgen zu vermeiden. Ebenfalls um eine
Weiterentwicklung handelt es sich bei der Wuchtmaschine PLK-50. Sie
ist stabiler als das Vorgängermodell. Außerdem eignet sie sich auch zum
Wuchten von Pkw-Rädern.
In dem als Grundausstattung vorhandenen Zubehör für Pkw ist eine
Schnellspannmutter enthalten. Für alle Fahrzeugarten stehen jeweils
drei Wuchtprogramme für Leichtmetallfelgen zur Verfügung.
Automechanika Frankfurt, Halle 9.0 Stand E08
HYDRAULISCHE 2-SÄULENHEBEBÜHNEN
Die hydraulischen 2-Säulenhebebühnen der Serie CL-2.40 eignen sich
ebenfalls für die Aufnahme von Crafter/Sprinter lang. Ihre Tragarmkonstellation ist so gestaltet, dass auch Kleinstfahrzeuge angehoben werden
können. Diese Grundrahmenfreien Hebebühnen sind in zwei Basisvarianten und drei unterschiedlichen Gesamthöhen lieferbar. Die geringe Aufnahmehöhe von nur 95 mm ist auch für tiefergelegte Fahrzeuge geeignet.
Das Modell CL-2.40-H/L/M mit kompletter Bodenfreiheit zwischen den
Säulen unterscheidet sich durch Hub- und Gesamthöhen der einzelnen
Ausführungen. Der Typ CL-2.40-F mit Überfahrblech zwischen beiden
Hubeinheiten, lässt sich auch in niedrigen Werkstatträumen einsetzen.
REIFENMONTIERMASCHINE PLM-88-2
Für Transporter, Nutzfahrzeuge und Busse bietet Longus hydraulische
und pneumatisch-hydraulische Rangierheber bis maximal 80 Tonnen,
Reifenheber, Radmontagewagen sowie Montier- und Wuchtmaschinen
an.
Speziell für Nutzfahrzeuge wurde die Reifenmontiermaschine PLM88-2 in das Verkaufsprogramm aufgenommen. Diese Maschine zeichnet
sich durch zusätzlich erhöhte Stabilität und einen erweiterten Spannbereich von 13 bis 27 Zoll aus. Im Gegensatz zur Standardmaschine PLM88 verfügt die neue Montier Maschine über zwei Montagegeschwindigkeiten je nach Schwierigkeit der Reifen-/Felgenkombination. Beide
Modelle sind mit einem elektrohydraulischen Antrieb für Hubarm, Universalspannfutter und Plattform ausgestattet.
Für Felgen bis 46 Zoll steht der pneumatisch-hydraulisch arbeitende
Vollautomat PLM-90 zur Verfügung. Optional kann der Spannbereich
auf 56 Zoll erhöht werden. Das Modell PLM-90 zeichnet sich durch
selbsttätigen Werkzeugwechsel aus, der pneumatisch-hydraulisch betätigt wird.
Zur schonenden Aufnahme von Leichtmetallfelgen empfiehlt Longus
Spannringe, die in das Felgenmittenloch eingelegt werden. Die Klauen
der Maschine greifen während der Radaufnahme nur den Spannring,
3-2014
47
HEBETECHNIK
Die neue Zweisäulen-Hebebühne von Nussbaum-Lifts hat eine Tragfähigkeit von 3,5 Tonnen
und eignet sich für Transporter wie den kurzen und mittleren Mercedes-Benz Sprinter sowie den
langen VW T5.
(Foto: Nussbaum-Lifts)
Die Vier-Stempel-Hebebühne VS SQUARE II 10.0 von Maha bietet eine Traglast von 10 Tonnen und
eine Hubhöhe von knapp über zwei Meter. Die quadratischen Stempel sind um 45 Grad zur Fahrtrichtung gedreht.
(Foto: Maha)
ARBEITEN ÜBERFLUR
Arbeitsgruben sind in Nutzfahrzeugwerkstätten weit verbreitet. Die Vorteile der Grube sind die kurzen Rüstzeiten und der
schnelle Zugang zum Fahrzeugunterboden.
VON JOACHIM TÖPFER
Aber, Arbeitsgruben haben auch Nachteile wie schlechte Lichtverhältnisse, längere Wege zu Werkzeugen und Ersatzteilen, mangelnde Flexibilität beim Einstellen der Arbeitshöhe und aufwändiges Reinigen, um
einige davon aufzuzählen.
Grund genug für den NKW PARTNER, sich einmal Alternativen anzusehen, die das „Überflur“-Arbeiten am Fahrzeug ermöglichen.
NUSSBAUM-LIFTS
Mit dem neuen POWER LIFT HL 2.35 NT DT erweitert Nussbaum sein
Produktportfolio bei den Zweisäulen-Hebebühnen mit der NT-Technologie. Diese setzt das Unternehmen seit über 10 Jahren bei Scherenbühnen ein. NT sorgt für gleichmäßiges hydraulisches Heben und Senken
ohne Regelvorgang. Die neue Bühne mit einer Tragfähigkeit von 3,5
Tonnen eignet sich für Transporter der Klassen Mercedes-Benz Sprinter
kurz, mittel und Vito lang sowie für den VW T5 lang.
Mit schnellen Hub- und Senkzeiten von 26 bzw. 14 Sekunden sind die
Bühnen laut Nussbaum rund ein Drittel schneller als übliche Hydraulikbühnen am Markt und doppelt so schnell wie eine Spindelhebebühne.
Das Hydrauliksystem arbeitet ohne mechanisch beanspruchte Bauteile,
wie Seile und Umlenkrollen. Flexible Steigrohrverlängerungen von 200
bis 900 Millimeter in 100-Millimeter-Schritten sorgen für Flexibilität bei
der Werkstatthöhe. Nussbaum Werkstattlösungen sind auf der Autome-
48
3-2014
chanika zu sehen: Halle 8, Standnummern A28, B28 und C28 sowie auf
dem Freigelände F10 und L22.
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MAHA
Die VS SQUARE II 10.0 Vier-Stempel-Hebebühne von Maha kann ähnlich schnell wie eine Arbeitsgrube befahren werden. Um die zulässige
Traglast von 10 Tonnen auf die maximale Hubhöhe von 2.066 Millimeter
zu heben, benötigt die Vier-Stempel-Hebebühne 55 Sekunden. Das Absenken aus der höchsten Position dauert nur 44 Sekunden.
Ein großer Vorteil der Hebebühne ist das flexible Anpassen der Arbeitshöhe an die unterschiedlichsten Fahrzeugarten und die Körpergröße des Monteurs. Das erlaubt mehr Bewegungsfreiheit und leichten Zugang zu Aggregaten und Fahrzeugbaugruppen.
Die Vierkant-Stempel der VS SQUARE II 10.0 sind um 45° gedreht
zur Fahrtrichtung angeordnet. Das bringt, so Maha, im Vergleich mit in
diesem Segment üblichen Rundstempeln eine deutlich höhere Stabilität
und Unempfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüssen.
Die Vierstempel-Hebebühne hat einen elektronischen Gleichlauf und
ist für das Anheben von Sattel-Zugmaschinen, Kleinlastern und Bussen
konzipiert. Sie eignet sich neben Wartungs- und Reparaturarbeiten auch
für die Achsvermessung.
Fuchs-Hydraulik bietet neben anderen Hebetechnik-Produkten auch Radgreiferanlagen mit hydraulischen Hubeinheiten, die sich jetzt ohne störende Kabel funkgesteuert und Akku-betrieben
heben und senken lassen.
(Foto: Fuchs-Hydraulik)
Maha zeigt seine Produkte in Frankfurt in Halle 8 auf Stand A02,
C04, A06, B06 und C06. www.maha.de
FUCHS-HYDRAULIK
Fuchs-Hydraulik baut seit über 10 Jahren Radgreiferanlagen mit hydraulischen Hubeinheiten. Jetzt sind die Anlagen auch funkgesteuert
und akkubetrieben, ohne störende Kabel, bei Fuchs zu erwerben. Die
Raddurchmesser lassen sich vierfach einstellen, damit auch Fahrzeuge
mit kleineren Rädern angehoben werden können.
Fuchs ist ebenso bekannt für hydraulische Unterflurbühnen, die das
Unternehmen seit über 40 Jahren baut. Die mit zwei oder mehreren
Stempeln ausgeführten Bühnen eignen sich zum Anheben von Transportern bis hin zu mehrachsigen Nkw oder Gelenkbussen.
Dank einer Vielzahl von möglichen Ausführungen bezogen auf Tragfähigkeit, Zylinderbauweise oder Einbauarten lassen sich die Unterflurhebebühnen exakt auf die jeweilige Werkstatt anpassen.
Eine weitere Fuchs-Disziplin sind Grubenheber. Auch hier hat das
Unternehmen ein vielfältiges Produktprogramm mit elektro-hydraulischem und pneumatisch-hydraulischem Antrieb. Fuchs Grubenheber
haben einen Hub bis zu 700 Millimeter, der mit Distanzhülsen auch effektiv als Nutzhub zur Verfügung steht.
Die Heber haben standardmäßig eine Nutzlast bis zu 14 Tonnen. Bei
Bedarf bieten Sonderanfertigungen eine Tragkraft von bis zu 20 Tonnen.
Die Exponate von Fuchs-Hydraulik können Besucher in Frankfurt
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CONSUL
Consul wird zur Automechanika eine hydraulische Zweisäulen-Hebebühne ausstellen, die es laut eingenen Angaben, so noch nicht auf dem
Markt gibt. Die neue Generation der HD-Bühne ist mit zwei Aggregaten
ausgestattet. Das heißt, ein Aggregat pro Säule, entsprechend einem Zylinder pro Säule, die dann elektronisch miteinander synchronisiert werden. Die Hebebühne wird eine Tragkraft von bis zu 5 Tonnen aufweisen.
Vorteile sind: variable Aufstellbreite durch Wegfall der Quertraverse,
keine Säulenverlängerung von Nöten, da nach oben keine Barriere besteht. Somit lässt sich die Hebebühne laut Consul einfacher installieren.
Zu finden ist Consul in Halle 8, Stand D63.
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2 014
2005 –2014
WERKSTATT-PRAXIS
Gemeinsam mit dem Institut für Automotive Engine Laboratory der Universität Tokio entwickelte Kolbenschmidt einen Einzylindermotor nach dem Floating-Liner-Prinzip. Im Bild der Prüfstandsaufbau.
(Foto: KSPG Automotive)
WENIGER REIBUNGSVERLUSTE
Die KS Kolbenschmidt GmbH entwickelt zusammen
mit kompetenten Partnern komplette, reibungsoptimierte
Kolbensysteme für Anwendungen im Nfz-Bereich.
VON PETER RODENBÜSCH
Voraussetzung für die Reibungsoptimierung ist
es, die einzelnen Messgrößen sicher bestimmen
zu können. So hat das Unternehmen gemeinsam mit dem Institut für Automotive Engine
Laboratory der Universität von Tokio, einen
Einzylindermotor nach dem Floating Liner
Prinzip entwickelt. Mit ihm werden Reibleistungsmessungen durchgeführt, die in die Entwicklung künftiger KS-Nutzfahrzeugkolben
einfließen. Dieser Einzylindermotor ermöglicht eine kurbelwinkelaufgelöste Erfassung der
Reibkraft im Motorbetrieb. Basis ist ein 7,8
Liter Sechszylindermotor mit einer Bohrung
von 110 Millimetern, Umdrehungen von 550
bis 1500 1/min und Zylinderspitzendrücken
von bis zu 130 bar. Die Messergebnisse dieses
Motors lassen sich den Angaben zufolge wegen
50
3-2014
der ähnlichen Geometrie auf Nkw-Aggregate
aus dem Medium Duty-Bereich übertragen.
VERSUCHSERGEBNISSE MACHEN NKW-DIESELKOLBEN
EFFIZIENTER
Zunächst wurde untersucht, ob eine Erhöhung
des Kolbeneinbauspiels die Reibungskräfte verringern, da das Einbauspiel einen erheblichen
Einfluss auf die Reibkraft am Kolbensystem
hat. Die Untersuchungen zeigten, dass durch
eine definierte Anhebung des Einbauspiels von
110 μm auf 160 μm der Reibmitteldruck um
bis zu 15 Prozent verringert werden kann. Eine
weitere Reduzierung der Reibung konnte durch
die Änderung der Kolbenbolzenachse erreicht
werden. Es zeigte sich, dass sich der von der
Kolbengruppe verursachte Reibmitteldruck
durch ein gezieltes Einstellen des Kolbenanlagenwechsels um bis zu 20 Prozent senken lässt.
In weiteren Versuchen werden die Potenziale zur Reibungsreduzierung durch den Einsatz eines LowFriction Ringpakets, die Verwendung eines Stahlkolbens, statt des üblichen
Aluminium-Kolben und die Optimierung der
Honstruktur der Zylinderlaufbuchse unter die
Lupe genommen. Auch hier zeigen sich Einsparpotenziale.
KS STAHLKOLBEN IN AKTUELLEN NUTZFAHRZEUGANWENDUNGEN
KS Kolbenschmidt setzt schon seit Jahren Stahlkolben in Nutzfahrzeugen ein. Dabei werden
vielfältige Anwendungen von Unternehmensstandorten in Neckarsulm, Mexiko und NordAmerika aus beliefert. Zusätzlich befinden sich
aktuell weltweit Kolben mit Durchmessern von
95 bis 150 Millimetern für 19 neue Nutzfahrzeugprogramme in der Entwicklung.
Um einen reduzierten Kraftstoffverbrauch
zu erzielen, bietet der Hersteller zwei Kolbenkonzepte an: Das erste optimiert die Kühlung
und erreicht damit eine Verringerung des
Kühlölbedarfs. Das zweite setzt auf eine minimale Bauhöhe und schafft in Kombination
WERKSTATT-PRAXIS
Bild links: Ein doppelt reibgeschweißter NKW-Stahlkolben. Mitte: Die Grafik verdeutlicht die berechnete kurbelwinkelabhängige Ölverteilung im Kühlkanal des Kolbens.
Rechts: Mit Hilfe der Computational Fluid Dynamics (CFD) lassen sich Temperaturmessungen und Simulationen der Kolbenkühlung exakt ermitteln.
mit einem verlängerten Pleuel eine Reduzierung der Reibkräfte. So werden individuelle
Lösungen für teilweise unterschiedliche Forderungen präsentiert.
Doch die nächste Generation von Stahlkolben wartet schon auf ihren Einsatz. Denn der
Druck der Fahrzeughersteller und des Gesetzgebers nach weiterhin geringerem Kraftstoffverbrauch wächst. Dennoch beruht das Design
künftiger Stahlkolben auf den bereits bewährten
Kolbenauslegungen „KS Monoblock“ und
„Steelteks“. Der KS Monoblock Kolben nutzt
das vom Motor angebotene Kühlöl effizient.
Eine Einsparung ergibt sich durch eine erhöhte
Motorleistung bei gleichzeitiger, reduzierter
Ölpumpenleistung. Der Steelteks-Kolben ermöglicht durch seine geringe Bauhöhe in Kombination mit einem verlängerten Pleuel eine
Reduzierung der Reibkräfte. Trotz der geringen
Bauhöhe ist der Kolben dabei so robust, dass
sich nach eigenen Aussagen keine Nachteile
hinsichtlich der Belastbarkeit ergeben.
Der Monoblock Stahlkolben wird aktuell in
vierter Generation entwickelt. Zur effektiven
Wegweisend
Absenkung der Temperaturen besitzt er neben
dem üblichen ringförmigen Außenkühlkanal,
der über eine am Kurbelgehäuse fest installierte
Düse mit Öl gefüllt wird, einen Innenkühlraum
der über Bohrungen vom Außenkühlkanal mit
Öl versorgt wird. Das Öl nimmt Wärme über
die Kühlraumwand auf und transportiert sie
beim Verlassen des Hohlraums ab. Lage und
Form sowie Kühlölmenge, Transport des Öls
innerhalb des Kühlkanalsystems und Größe
der Zutritts- und Austrittsquerschnitte beeinflussen das Temperaturfeld maßgeblich. Die
hohe Kühleffizienz des Monoblock Stahlkolbens erlaubt es, die erforderliche Kühlölmenge
zukünftig weiter zu reduzieren. Dies eröffnet
die Möglichkeit, kleinere Kühlölpumpen einzusetzen und somit den Kraftstoffverbrauch zu
reduzieren.
STEELTEKS-KOLBEN IN DER ZWEITEN GENERATION
Der Steelteks-Kolben folgt dem Trend zu kleinen Kompressionshöhen, der immer stärker
auch bei Stahlkolben für kleinere Zylinderdurchmesser im Light- und Medium-Segment
Vertrauen Sie dem Marktführer
von Nutzfahrzeugen und Personenkraftwagen
zu beobachten ist.
Bei der Weiterentwicklung der jüngsten Stahlkolbengenerationen werden modernste Techniken eingesetzt. Temperaturmessungen und
Simulationen der Kolbenkühlung mit Hilfe der
Computational Fluid Dynamics (CFD) zeigen,
dass bei Nenndrehzahl eine Volumenstromreduktion von 30 Prozent eine mittlere Temperaturzunahme am Muldenrand von nur wenigen Kelvin
verursacht. Die Grenze der Volumenstromreduktion stellt die Ölerwärmung im Innen-kühlraum
dar. Bei immer geringer werdenden Öldüsenvolumenströmen steigt die Öltemperatur derart
stark an, dass Ölverkokungen auftreten können.
Diesem Effekt treten die Entwicklungsingenieure
durch eine Erhöhung der Ölmenge und des Ölvolumenstroms des Innenkühlraums entgegen.
Die Strömungssimulation ermöglicht verschiedene Varianten zu testen und letztendlich
weitere Optimierungen an künftigen Kolben
durchzuführen.
KSPG Automotive ist Frankfurt auf der Automechanika
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WERKSTATT-PRAXIS
Interview
HANDWERK MIT
„GOLDENEM BODEN“
Bereiche Elektrik, Mechanik, Getriebeübersetzungen, Motortechnik und so weiter dazu.
Matthias Kaemmer (li.) und Sebastian Barth sind überzeugt,
dass es den qualifizierten Meister im Kfz-Handwerk auch
in Zukunft geben wird. „Das ist von Seiten des Kunden eine
Sache des Vertrauens“, weiß Matthias Kaemmer.
(Foto: Peter Rodenbüsch)
Die zunehmende Spezialisierung in der Kraftfahrzeugtechnik
erfordert nicht nur ständige Weiterbildung, sondern auch eine
Fokussierung auf die jeweilige Kraftfahrzeugart.
VON PETER RODENBÜSCH
Dies war auch Anlass für die Fahrzeugakademie Schweinfurt, einen speziellen Ausbildungszweig für den Kfz-Meister, Schwerpunkt
Nutzfahrzeuge anzubieten. amz sprach mit
Matthias Kaemmer (49) in der Fahrzeugakademie, Schweinfurt, Weiterbildungsberater und
verantwortlich für den Bereich Marketing und
dem Dozenten Sebastian Barth (29), zuständig
für die Meisterkurse Nkw und überbetriebliche
Ausbildung in Theorie und Praxis.
NKW: Herr Kaemmer, seit wann gibt es die Fahrzeugakademie?
MATTHIAS KAEMMER: Das Gebäude, in dem wir
uns jetzt befinden, wurde 1997 gebaut und seither gibt es auch Kfz-Akademie in dieser Form.
Wir gehören ja zur Handwerkskammer Unterfranken. Der Bedarf an Weiterbildung war und
ist speziell in unserer Region sehr hoch. Allerdings beschränken wir uns nicht nur auf die Region, sondern wollen bundesweit Meisterschüler anwerben. Eine Bildungseinrichtung mit
diesem Focus speziell nur auf Fahrzeugtechnik
ausgerichtet, gab es zuvor nicht.
NKW: Wie lange dauert die Ausbildung zum Kfz-Meister an der Akademie?
KAEMMER: Das unterteilt sich in vier Ausbildungsfächer: Bei den sogenannten Teilen I und
II handelt es sich um die fachbezogenen Anteile
des Meisterkurses, mit einer Dauer von sieben
Monaten. Das gilt sowohl für den speziellen
52
3-2014
Nutzfahrzeugbereich, auf den ich später noch
eingehe, als auch für den Pkw-Bereich. Hinzu
kommt der kaufmännisch-rechtliche Teil (Teil
III) und der Teil IV, die Berufs- und Arbeitspädagogik. Hierfür sind gut zwei Monate einzurechnen. Zweidrittel der insgesamt neun Monate
sind praxisbezogen und ein Drittel reine Theorie.
Außerdem bieten wir neben dem Meisterkurs und dem entsprechenden Abschluss,
eine weiterführende betriebswirtschaftliche
Ausbildung an mit dem Abschluss „Geprüfter
Betriebswirt des Handwerks“ (HwO). Beide
Abschlüsse dauern insgesamt etwa 15 Monate..
Das gilt sowohl für die Pkw- als auch NKWMeisterkurse.
NKW: Wie unterteilen sich die Kurse?
KAEMMER: Hier muss ich auf den Nutzfahrzeugkurs näher eingehen. Übrigens gibt es außer
unserer, nur noch eine Schule in Deutschland,
die einen Meisterkurs speziell für den Nutzfahrzeugbereich anbietet. In diesem Kurs, den wir
– übrigens sehr erfolgreich seit 2008 anbieten,
sind jeweils 16 oder 24 Teilnehmer. Der 24-Kurs
wird außerdem in 12-er Gruppen unterteilt.
SEBASTIAN BARTH: Es gibt im Nkw-Bereich zwar
viele Parallelen zum Pkw. Andererseits aber
erhebliche Unterschiede. Zum Beispiel am
Antriebsstrang, den Achsen, der Federung,
den Motoren, oder den elektrischen Aggregaten. Wir starten die Seminare immer mit
den Grundbegriffen. Natürlich gehören im
theoretischen Teil auch Fachrechnen und mathematische Grundkenntnisse sowohl für die
NKW: Was unterscheidet Schweinfurt von anderen
Akademien und Meisterschulen?
KAEMMER: Ich nenne drei Merkmale. Zum einen
die einzigartige Besonderheit, dass es hier nur
den Bereich Fahrzeugtechnik gibt. Das heißt
wir unterrichten und schulen alles rund um
die automobile Technik. Zweitens bieten wir
den eigenen Bereich Nutzfahrzeugtechnik an.
Die Schüler werden in getrennten Schulungsräumen an Nutzfahrzeugen und deren Aggregaten ausgebildet. Und als drittes nenne ich die
Ausbildung zum geprüften Betriebswirt des
Handwerks. Letzteres bietet gerade den Nutzfahrzeug-Schülern gute bis sehr gute Chancen
nach erfolgreichem Abschluss ins mittlere Management des Betriebs einzusteigen. Außerdem
darf nicht vergessen werden, dass den „frisch
gebackenen“ Kfz-Meistern auch die Möglichkeit zum Studium an Fachhochschulen möglich
ist. Dies gilt aber auch für andere Schulen.
NKW: Welche Erfahrungen machen Sie mit den Schülern? Mit welchen Erwartungen kommen diese nach
Schweinfurt?
BARTH: Die Teilnehmer sind in der Mehrzahl
hochmotiviert. Einerseits erhoffen sie sich
durch den Meisterbrief einen sozialen Aufstieg
innerhalb ihres Betriebes oder anderswo. Andere sind praxisorientiert, also sehr auf die Technik fokussiert und können hier bei uns nicht
genug an praktischem Unterricht bekommen.
KAEMMER: Wir sind hier ja auch Anlaufstation
für die überbetriebliche Schulung der Azubis
im Kfz-Handwerk. Dazu bieten wir die entsprechenden Voraussetzungen an Schulungsräumen, technischer Ausstattung und natürlich
an Ausbildern. Und hierbei stellten wir immer
wieder fest, dass die Nachfrage nach spezieller
Schulung und Weiterbildungsmaßnahmen an
Nutzfahrzeugen groß ist.
NKW: Welche Unterstützung erhält die Akademie von
der Automobilindustrie?
KAEMMER: Man kann sagen, dass uns alle namhaften Automobilhersteller und Zulieferer unterstützen. Schließlich ist ja auch für sie von
Vorteil, wenn Schüler ihr technisches Wissen
an den eigenen Aggregaten und Fahrzeugen
vertiefen. Natürlich kaufen wir auch Aggregate,
Spezialwerkzeuge und Prüfgeräte dazu.
BARTH: Wir wissen auch, dass gerade im NKWBereich Nachwuchsmangel herrscht. Daher
suchen die Betriebe händeringend nach gut
ausgebildeten Nkw-Technikern, die auch in der
Regel besser bezahlt werden als der „normale“
Kfz-Mechaniker. Dies den Azubis und anderen
nahe zu bringen, sehen wir auch als eine gesellschaftspolitische Aufgabe.
NKW: Ist die Akademie mit ihrem technischen Equipment immer auf dem neuesten Stand?
BARTH: Wir sind natürlich gut ausgestattet, um
den Anforderungen zu entsprechen. Unabhängig davon bieten wir unseren Kursteilnehmern
auch Exkursionen in spezialisierten Betrieben
an. So zum Beispiel in Boschbetrieben. Dort
erfahren sie praxisnah wie zum Beispiel Bosch
Einspritzaggregate oder Einspritzdüsen geprüft
und instandgesetzt werden. Wir nutzen die Kontakte zu Unternehmen wie Bär Ladebordwand
oder Meiler Kipper um nur einige Beispiele zu
nennen. Solche Exkursionen dauern schon mal
bis zu zwei Tage. Und die Meisterschüler dürfen
dort sogar praktisch mit arbeiten.
NKW: Wie oft kaufen Sie neues Lehrmaterial zu und
welche Fahrzeuge haben Sie hier zur Verfügung?
KAEMMER: Da habe ich gerade ein aktuelles Beispiel
parat. In Kürze werden wir einen neuen Lkw bekommen, an dem wir dann die neusten Fahrerassistenzsysteme und die Abgasuntersuchung am
„Euro-VI-Motor“ prüfen und schulen können.
Zurzeit stehen hier MAN TGX, Actros, Atego, die
bereits mit einer EBS Bremsanlage und Notbremseinrichtung ausgestattet sind. Natürlich arbeiten
wir auch mit AVL, Knorr, MAHA oder Bosch
und anderen zusammen, die uns Tester und Spezialwerkzeuge zur Verfügung stellen. MAN oder
Mercedes überlassen uns auch ihre Testgeräte.
Und natürlich kaufen wir auch hinzu, so zum Beispiel Bosch Tester. Wir wollen jetzt auch noch eine
Omnibus-Station einrichten, da ja auch Busse repariert und gewartet werden müssen.
NKW: Kommen auch schon mal Ausbilder von Herstellern
hierher in die Akademie, um Schulungen durchzuführen?
„ICH
ICH ARBEITE,
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ARB
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ARBE
BEEITE,
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WO EES
WO
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MIR
MIR
IR GEFÄLLT!“
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FÄLLT!
FÄL
ÄLLT!
Ä
LLT!“
LTT!“
LLT!
Interview
WERKSTATT-PRAXIS
BARTH: Das geschieht ebenfalls regelmäßig in jedem Kurs. Da fällt mir spontan Voith ein, die den
Teilnehmern das Thema Retarder näher bringen.
In dem Zusammenhang möchte ich auch
noch unseren Hochvoltkurs erwähnen. Den
führen unsere hausinternen Trainer durch.
Dieser Kurs beruht auf freiwilliger Basis für
Pkw-Schüler. Hinzu kommen Schulungen für
Gasanlagen, die zum Programm der Pkw-Meisterkurse zählen. Nach Abschluss des Seminars
erhält jeder Teilnehmer die erforderliche Berechtigung, um an den Fahrzeugen überhaupt
solche Arbeiten durchführen zu können.
KAEMMER: Wir bieten auch Oldtimer-Seminare
in unserer Akademie an. Da kommen überwiegend Privatpersonen, denen wir vermitteln,
wie sie zum Beispiel den Motor ihres Oldtimers
fit halten. Oder, wie man Stoffverdecke pflegt
und kleine Schweißarbeiten durchführt. Solche
Seminare finden im Durchschnitt einmal wöchentlich statt.
2.000 Euro an. Und für die Ausbildung und
Prüfung zum Betriebswirt kommen noch einmal gut 2.000 Euro hinzu.
Allerdings muss man hinzufügen, dass etwa
4.500 Euro der Schulgebühren durch Bafög finanziert werden. Hinzu kommen weitere Zuschüsse
zum Lebensunterhalt. Außerdem erhalten Schüler, die während der Ausbildung oder grundsätzlich in Bayern wohnen oder arbeiten, seit 2013
einen sogenannten Meisterbonus von 1.000 Euro.
NKW: Gibt es auch im kaufmännischen Bereich externe
Schulungen?
BARTH: Ja, auch im kaufmännischen Bereich
dürfen wir einigen ausgesuchten Betrieben
über die Schulter schauen. So zum Beispiel dem
Mercedes-Händler Kunzmann in Aschaffenburg.
amz: Erkennen Sie einen Trend bezüglich der Weiterbildung in der Kfz-Branche?
KAEMMER: Nicht wirklich. Der Druck am Markt
ist hoch. Entweder der Betrieb bildet seine Mitarbeiter weiter und bleibt so immer auf dem
neusten Stand, oder er ist in absehbarer Zeit
abgehängt.
NKW: Haben sie Erfahrungswerte, ob und wie viele
Kursteilnehmer im Anschluss ein weiterführendes Studium beginnen?
KAEMMER: Im Pkw-Bereich nutzen gut 30 Prozent die Möglichkeit eines anschließenden weiterführenden Studiums. Bei den NutzfahrzeugKursen liegt der Anteil bei knapp 10 Prozent.
Allerdings ist auch hier eine zunehmende Tendenz zu erkennen.
NKW: Wie hoch sind die Kosten für die Seminare?
KAEMMER: Das kann man unterteilen. Für die
Fachpraxis und Fachtheorie, mit einem Zeitaufwand von 840 Stunden, fallen einschließlich
Prüfungsgebühren etwa 8.500 Euro an. Hinzu
kommen die Teile III und IV mit insgesamt
355 Stunden. Hierfür fallen noch einmal knapp
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O
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NKW: Sehen Sie durch die Liberalisierung innerhalb
der EU eine Gefahr für die qualifizierte Ausbildung der
Handwerksberufe, wenn ja, können Sie das begründen?
KAEMMER: Wir gehen davon aus, dass der Meister im Handwerk nach wie vor gefragt ist. Besonders im Kfz-Bereich. Da hier von Kunden
eine entsprechende Fachkompetenz gefordert
wird und diese bietet der Meister durch seine
entsprechende Ausbildung.
NKW: Wie sehen die Erwartungen der Akademie mittel- oder längerfristig aus?
KAEMMER: Wir stellen uns auf weitere Nachfragen ein und bieten ab diesem Jahr drei
Nutzfahrzeug-Meisterkurse pro Jahr. Im PkwBereich sind es jetzt schon insgesamt vier Seminare. Wir werden auch auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover erstmals mit einem
Informationsstand vertreten sein, um auch
außerhalb unseres Einzugsbereich auf uns aufmerksam zu machen. Interessenten können
sich aber auch auf unserer Homepage unter
www.fahrzeugakademie.de informieren.
NKW: Herr Kaemmer, Herr Barth, vielen Dank für das
Gespräch.
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BIN MIR
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3-2014
53
WERKSTATT-PRAXIS
Brummi Fit-Betriebsleiter Sebastian Heid setzt auf
optimierte Prozesse – sowohl bei häufig angefragten
Ersatzteilen als auch bei der Software.
SOFTWARE FÜR SERVICE
VON JOACHIM TÖPFER
Um in Nutzfahrzeugbetrieben gut strukturierte und
zeitsparende Arbeitsabläufe und zuverlässige Prozesse
umzusetzen, bedarf es Softwarelösungen, die sich an die
Aufgaben der jeweiligen Betriebe anpassen lassen.
Werbas-Nfz Professional ist bei Brummi-fit auf 16
Arbeitsplätzen im Einsatz. Auch Michaela Heid, in dem
Familienunternehmen zuständig für die Disposition,
arbeitet täglich mit der Software.
54
3-2014
Als mechanische Werkstatt wurde die Brummi
fit GmbH in Miesbach 1937 gegründet. Unter
dem Namen ist die Firma heute als Fuhrparkunternehmen, Autovermietung, Tankstelle,
Fahrschule und seit 1995 auch als Nfz-Meisterbetrieb für Wartung und Instandsetzung von
Nutzfahrzeugen aktiv. Die Dienstleistungspalette wuchs stetig mit den Anforderungen der
Kunden.
So vielseitig wie das Unternehmen muss auch die
Software sein: Bei Brummi Fit ist man von WerbasNfz überzeugt. (Fotos: DIALOGmanufaktur)
Genau wie die Nutzfahrzeuglösung Werbas Nfz Professional, die
bei Brummi Fit im Einsatz ist. Ein entscheidender Grund die Software der Werbas AG waren die über 250 Schnittstellen sowie die
integrierten Markenfunktionalitäten, u. a. von Iveco und seit 2013
MAN, deren Vertragspartner Brummi fit ist. „Darüber hinaus war
uns bei der Wahl unserer Software auch eine professionelle Terminverwaltung sehr wichtig“, betont Betriebsleiter Sebastian Heid. Denn
das Kfz-Werkstatt-Team hat für die Fuhrparks der Kunden – neben
Handwerksbetrieben auch die Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge im
Landkreis Miesbach – stets alle wichtigen Nutzfahrzeugtermine wie
HU, AU, SP etc. im Blick.
MODULARE WERKSTATT-MANAGEMENT-LÖSUNG
Während bei Brummi fit Werbas Nfz Professional bereits seit rund
15 Jahren im Einsatz ist, hat sich die Karl Mossandl GmbH & Co.
KG aus Dingolfing erst im vergangenen Jahr für Werbas entschieden. Ausschlaggebend für die Einführung war der 2013 angestrebte
Servicevertrag mit MAN und die daran geknüpfte Bedingung, ein
Werkstattverwaltungsprogramm mit MAN-zertifizierter Schnittstelle
vorzuweisen. Aus ganz pragmatischen Gründen fiel die Entscheidung
für Werbas Nfz Professional. „Neben der Mehrmarkenfähigkeit, die
diese Software bietet, hat uns auch überzeugt, dass Werbas die vorhandenen Strukturen in unseren Abläufen am besten abbilden konnte“, betont Geschäftsführer Andreas Mossandl, der das Unternehmen
in der dritten Generation führt. Die Wurzeln des Unternehmens liegen in einem Fuhrparkbetrieb, für den vor rund 35 Jahren eine eigene
Werkstatt geschaffen wurde. Heute bietet die Werkstatt neben dem
Service für Scania- und MAN-Fahrzeuge markenunabhängig Reparaturen für alle Lkw, Auflieger und Aufbauten an.
Die modular aufgebaute Werkstatt-Management-Lösung Werbas
Nfz ist mit insgesamt über 150 Schnittstellen ausgestattet und für den
Nfz-Bereich individuell anpassbar. Mit der Software kann markenübergreifend gearbeitet werden. Relativ neu im Portfolio ist die komplette
Markenfunktionalität MAN. Bereits länger verfügbar sind Markenfunktionalitäten für DAF, und Iveco. Zudem wurden Schnittstellen zu
Mercedes-Benz realisiert. Schnittstellen zu Scania, zu Trailersystemen
und den Teilehandelsplattformen Europart, Heil+Sohn, Winkler und
weiteren Anbietern sorgen für eine breite Palette an notwendigen Informationen. Werbas in Hannover - Halle 11, Stand A09. ◀
www.werbas-ag.com
WERKSTATT-PRAXIS
Oben: „Back on Track“, so das Motto von PE auf der
diesjährigen Automechanika
Links: Auf einer Videolaufwand können die Messebesucher einen Bremstest mit einem Renntruck
erleben. (Quelle: PE)
MÖGLICHST
KURZER AUFENTHALT
„Back on Track“, so das Motto von PE auf der diesjährigen Automechanika.
Dazu stellt das Unternehmen Lösungen vor, die helfen sollen, Nutzfahrzeuge
im Reparaturfall schneller wieder auf die Straße zu bringen.
VON PETER RODENBÜSCH
Für eine reibungslose und unkomplizierte Reparatur sind nicht nur geringe Toleranzen und
eine Verarbeitung in Erstausrüsterqualität entscheidend. Bei der Konstruktion und Entwicklung neuer Ersatzteile wird in Zusammenarbeit
mit Partnerwerkstätten auch höchste Priorität
auf eine Optimierung des Reparaturvorgangs
gelegt. So präsentiert PE auf der Automecha-
Perfekte Wartung!
Geniales Kriechöl
Schmiermittel
Kontaktspray
Kein Silikon, PTFE, Graphit
www.brunox.com
erhältlich bei: Carlofon GmbH, CARPROFI GmbH,
Stahlgruber GmbH, Wessels & Müller AG
56
3-2014
nika neue Bremsscheiben mit integriertem
ABS-Polrad. Dies reduziert nach Angaben des
Herstellers die Reparaturzeit um 20 Prozent, da
die Montage des ABS-Polrad Reparatursatzes
entfällt. Weitere Kosten von bis zu 35 Prozent
würden durch den Wegfall des Reparatursatzes
eingespart, heißt es.
Des Weiteren zeigt PE erstmalig Luftfederbälge mit einer zum Patent angemeldeten
Anti-Korrosionsfolie, die die Demontage beschleunigt. Neu sind außerdem vormontierte
Reparaturmodule für verschiedene Anwendungen, die ebenfalls eine erhebliche Zeitersparnis für die Werkstatt bringen sollen.
MIT EINEM KLICK ZUR BESTELLUNG
Premiere feiert eine neue App. „ASK PETE“, die
von PE entwickelte Software für PC und Smartphone soll die tägliche Arbeit im Großhandel
revolutionieren. Ob in Fax-Dokumenten, Fotos, Drittprogrammen, E-Mails oder Excel-Dokumenten, ASK PETE erkennt durch einfachen
Klick automatisch die dargestellten NFZ-Artikelnummern und zeigt alle relevanten Informationen zum Produkt an. Auf der Messe gibt
PE den Besuchern die Gelegenheit, die intuitive Bedienung und Funktionsvielfalt von ASK
PETE am PC, auf dem iPhone und dem iPad
selbst zu erleben. ASK PETE wird kostenlos
zur Verfügung gestellt.
MODIFIZIERTE PE-ZENTRALLOGISTIK
Eine neu aufgebaute Zentrallogistik, die Mitte des
Jahres in Betrieb genommen wurde, wird PE auf
der Messe vorstellen. Im Sinne der Maxime „Back
on Track“ steht die neue Logistik für hohe Verfügbarkeit und schnelle Lieferungen, damit der Nkw
möglichst schnell wieder auf die Straße kommt.
Die Marke PE steht für Ersatzteillösungen
in Erstausrüsterqualität. Das Produktprogramm umfasst etwa 15.000 Artikel für alle
wichtigen europäischen Hersteller von LKW,
Anhängern, Aufliegern, Transportern, Bussen
und Fahrzeugen aus dem Agrarbereich.
In Zusammenarbeit mit dem amtierenden
Team-Europameister, Truck Sport Lutz Bernau, entwickelt PE individuelle Lösungen. PEProdukte finden sich nach eigenen Angaben in
fast jedem Renntruck des FIA European Truck
Racing Championship.
Auf einer großen Videolaufwand können
die Messebesucher einen Bremstest mit einem
echten Renntruck erleben, der die hohe Qualität und Leistungsfähigkeit von PE-Bremsenkomponenten demonstrieren soll.
Halle 5.1
WERKSTATT-PRAXIS
BÜHNE ODER GRUBE ?
Foto: industrieblick - Fotolia.com
Nutzfahrzeugwerkstätten benötigen für Arbeiten am Fahrzeug sowohl Arbeitsgruben
als auch Mehrstempel-Hebeanlagen, davon ist Werkstattausrüster Maha überzeugt.
Demnach sind Arbeitsgruben unverzichtbar für:
• Fahrzeugprüfung in Verbindung mit Bremsprüfstand,
Achsspieltester, Spurprüfung und Fahrwerksvermessung
• Fahrzeugüberprüfung durch Prüforganisation
• Fahrzeugannahme und Kurzdurchsicht
Weitere Vorteile von Arbeitsgruben sind gleichzeitiges Arbeiten von mehreren Mitarbeitern ober- und unterhalb des
Fahrzeugs. Zum Beispiel bei einem Getriebewechsel am
Sattelzugfahrzeug, Wartungsarbeiten an Nfz und Bussen
allgemein und bei Räderwechsel.
MEHRSTEMPEL HEBEANLAGEN
Mehrstempel-Hebeanlagen erlauben das schnelle und sichere Anheben großer Fahrzeuge. Dadurch werden zusätzliche Laufwege mit Werkzeugen und Material reduziert.
Moderne Hebeanlagen beschleunigen und erleichtern die
Arbeit und sorgen zugleich für humanere Arbeitsbedingungen. Besonders für große Nutzfahrzeugbetriebe und
Verkehrsbetriebe ist die neue Technik interessant.
Immer mehr Werkstätten gehen dazu über, StempelHebebühnen zu nutzen. Sie sind flexibler und bieten ein
besseres Handling. Flexibilität, gute Lichtverhältnisse und
optimale Bewegungsfreiheit.
VORTEILE VON MEHRSTEMPEL-HEBEANLAGEN
AN DREI BEISPIELEN:
1. Arbeiten auf einer Ebene
Der Werkstattboden ist die Ebene, auf der die meisten Arbeiten durchgeführt werden. Da alle Geräte und Maschinen, Materialien sich auf dieser Ebene befinden, sind alle
Wege sehr kurz und es kann effektiv gearbeitet werden.
Durch die bodenebene Bauform der Hebeanlage kann die
Werkstatthalle vielfältiger genutzt werden und gleichzeitig wird die Hallenreinigung einfacher.
Die teuren zusätzlichen Einbauten für Arbeitsgruben wie
Luftabsaugung, Ölanlagen, Leuchtmittel, Stromversorgung
oder Druckluft werden bei Truckliftanlagen nicht benötigt.
2. Flexibel arbeiten durch Veränderung
der Hubhöhe
Das Fahrzeug wird zum Monteur oder zur jeweiligen Arbeit
durch Veränderung der Hubhöhe eingestellt.
Diese Anpassung ermöglicht einen freien Zugang zu Aggregaten, Bremsen und anderen Baugruppen um diese zu
begutachten, instand zu setzen oder zu erneuern.
Die wichtigsten sieben Arbeitshöhen:
• Unter dem Fahrzeug
• Aggregatshöhe
• Bremsenreparaturhöhe
• Radwechselhöhe
• für Transporter und Busse
• für Nutzfahrzeuge
• für Anhänger
3. Schnell arbeiten durch
Unterflurhebetechnik
Mit Truckliftanlagen werden Fahrzeuge oder Lastzüge in
einem Zug radfrei gehoben. Die serienmäßige Funktion
zur vollautomatischen Stempelpositionierung ermöglicht
das Fahrzeug noch schneller zu heben.
Das Doppelzylindersystem sichert das Fahrzeug auf jeder
beliebigen Höhe. Es müssen keine zusätzlichen Absetzvorrichtungen installiert werden.
WERKSTATT-PRAXIS
MODULAR
FLEXIBEL ZUVERLÄSSIG
Hohe Betriebssicherheit bei höchstem Bedienkomfort.
Dazu gehört natürlich auch eine regelmäßige Wartung.
(Foto: Schneider)
VON PETER RODENBÜSCH
Es zeigt sich immer wieder, dass sich die regelmäßige Kontrolle des
Rohrleitungssystems und der Druckluftanlage insgesamt lohnen. Sollte
sich dabei herausstellen, dass der Austausch eines veralteten Systems
notwendig wird, sollten Werkstattbesitzer auf moderne, flexible und kostensenkende Anlagen zurückgreifen. Neben kompletten Druckluftanlagen bietet zum Beispiel die Schneider Druckluft GmbH in Wendlingen
neuste Rohleitungssysteme für Druckluftanlagen.
TURBOLADER-KOMPETENZ
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IAA Nutz 2014
24
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Tel. +49 (0) 221.5400 - 3160 • info@motair.de • www.motair.de
58
3-2014
Schneider bietet neben einer Bestands- und Bedarfsanalyse sowie der
Beratung und Anlagenplanung, natürlich die Installation sowie Instandhaltung und Service an.
MODULARE KOMPONENTEN
Das modular aufgebaute Rohrleitungssystem wird in vier verschiedenen
Materialien angeboten: Polyamid und Polyethylen – als Rollen- und
Stangenware – sowie Spezial-Alu-Legierung und Edelstahl. Alle Materialien eignen sich für Innen- und Außeninstallationen, Erd- und Reinraumverlegungen. Zudem sei es variabel, beliebig erweiterbar und untereinander kombinierbar – ohne Schweißen, Löten oder Kleben, heißt
es.
HOHE FLEXIBILITÄT
Das Click-it System für Rohrleitungen von 15-28 mm lässt sich durch
einfaches Zusammenstecken in kürzester Zeit montieren oder demontieren. Hierzu bedarf es keines Fachpersonals oder teurer Spezialwerkzeuge.
Auch die Rohrleitungsdosen von Schneider airsystems lassen sich als
Lufteingangs-, Luftdurchgangs- und Luftverteilerdose verwenden – teils
sogar mit rückseitigem Abgang. Ein Luftabgang nach unten vermeidet
dabei das Abknicken von Schläuchen.
Alle Komponenten sind TÜV-geprüft und zertifiziert. Für hohe
Betriebssicherheit sorgen auch die Sicherheitsschnellkupplungen von
Schneider airsystems. Sie verhindern den so genannten „Peitschenhiebeffekt“ beim Entkuppeln und vermeiden somit unter Umständen Unfälle. Die Sicherheitsschnellkupplungen lassen sich mit der gleichen Bewegung lösen wie herkömmliche Standardkupplungen.
Austria
NKW MARKT
Europas größtes
BERGEKRAFTPROTZE ZIEHEN SELBST 40-TONNER
Mehr als 25 Tonnen schwer und für jeden umgestürzten oder im
Graben liegenden schweren Brummer einsatzbereit: Das RosenbauerBergefahrzeug, das im arabischen Raum bereits in großer Stückzahl
eingesetzt wird. (Foto: Rosenbauer)
Feuerwehrproduzent Rosenbauer mit Sitz im oberösterreichischen
Leonding ist nicht nur für Löscheinsätze, sondern auch für andere
„Heavy-duty‘s“ zuständig: Kürzlich wurde das neue Bergefahrzeug
vorgestellt, das selbst den schwersten Lkw aus dem Graben zieht.
Meist ist die örtliche Feuerwehr schnell zur Stelle, braucht aber
bei einem Lkw-Unfall oft ein Spezialfahrzeug. Feuerwehren in Österreich werden jetzt mit dem modernen Bergefahrzeug von Rosenbauer ausgerüstet: Trotz seines Gewichts von 25,4 Tonnen kann es
Geschwindigkeiten bis zu 100 Kilometer pro Stunde erreichen und
klettert dank seines 6-Zylinder- 4-Takt-Motors mit 428 PS bei 1800
Umdrehungen pro Minute auch steile Bergstraßen hinauf.
Das Bergefahrzeug ist auf der Basis eines Mercedes Benz ACTROS
aufgebaut. Um trotz seiner 9,25 Meter Länge auf unterschiedlichstem
Terrain perfekt manövrierfähig zu sein, hat es ein 8x8-Fahrwerk samt
Differenzialsperren an der Hinterachse und am Verteilergetriebe sowie 16 Vorwärts- und zwei Rückwärtsgänge.
Zwischen Fahrerhaus und Hauptausleger ist ein Ladekran mit
einer Hubkraft von 6,2 Tonnen verbaut. Im Einsatz lässt er sich auf
12,5 Meter Länge ausfalten und um 420 Grad drehen. Mit ihm kann
schwere, sperrige Ladung, wie beispielsweise um die zehn Meter
lange Rundhölzer, aus einem umgestürzten Lkw geborgen werden,
ehe das Fahrzeug aufgestellt und aus dem Graben gezogen wird. Die
Seilwinde am Kran wird dagegen vor allem zur Schachtbergung eingesetzt und hat eine Hubkraft von 2,5 t.
Um einen 40-Tonner aufzurichten und aus dem Graben zu ziehen, bedarf des kräftiger „Arme“ in Form von zwei Seilwinden mit
vier Hydraulikmotoren und Zugkräften eines Motors von 30 und des
zweiten von 20 Tonnen. Die Stahldrahtseile sind 26 bzw. 24 Millimeter dick und 60 bzw. 50 Meter lang. In sechs Geräteräumen wird das
Abschleppzubehör mitgeführt.
Die österreichischen Feuerwehren im ländlichen Gebiet verdanken ihre Bereitschaft und Einsatzkraft zahllosen freiwilligen Feuerwehrleuten. Wenn man mit solchen Fahrzeugen wie dem Rosenbauer-Bergefahrzeug unterwegs ist, kann man wohl sagen, dass der
Einsatz auch Spaß macht. LL◀
www.rosenbauer.com
KRAFTPROTZE ZIEHEN LKW METERWEISE
Was man mit einem Lkw alles machen kann, erlebten 26.000 Besucher bei der Volvo Truckers’ Nation auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg
in der Steiermark: Einen neun Tonnen schweren Volvo FH 16 schleppen, nachahmenswert auf der Autobahn, wenn einem der Sprit ausgegangen ist, oder sich mit einem Nascar ein Rennen liefern (weniger
nachahmenswert).
Die Muskelprotze aus der Fahrerkabine zeigten vorerst, dass sich ein
Neun-Tonner auch ohne Sprit bewegen lässt, zumindest einige Meter
weit: Der Sieger, Matjaz Belsak aus Slowenien, zog den Volvo FH 16
mit ausnahmsweise einmal ruhenden 750 PS mehrere Meter weit (die
Tankstelle wäre doch noch ziemlich weit entfernt gewesen).
Der Atem stockte selbst Geschwindigkeits-Fanatikern, als der
schwedische Geschwindigkeits-Weltrekordler Boije Ovebrink mit seinem
giftgrünen Volvo-Hybrid-Truck „Mean Green“ ein Rennen gegen den
ehemaligen Formel-1-Piloten Patrick Friesacher im Nascar-Toyota austrug. Nicht, dass das Nascar wirklich gefährdet war – Friesacher kam mit
einem kleinen Sicherheitsabstand auf das grüne Monster ins Ziel – für
die „Truck-Nation“ auf den Zuschauerrängen war die Fahrt des Schweden
dennoch beeindruckend: Der Sechs-Tonner beschleunigt bei stehendem
Start innerhalb von vier Sekunden auf 100 kmh, nach einem Kilometer
auf 153 kmh und erzielt Höchstgeschwindigkeiten bis zu 236 kmh.
Für diese außergewöhnliche Tempo-Bolzerei ist nicht nur der Fahrer aus dem hohen Norden verantwortlich, der sich das zumutet, sondern auch ein getunter 16,1-Liter-Reihensechszylinder-Turbodiesel
mit 2100 PS und einem Drehmoment von 6770 Nm. Ein zusätzlicher
Elektromotor steuert 200 PS und knappe 1200 Nm bei. Die Reifen
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für LKW
Dinex kann als einziger
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Segment ein umfangreiches
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& V Ersatzanwendungen
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hochwertige Produkte nach
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Der Weg zur nächsten Tankstelle ist noch weit: Matjaz Belsak aus
Slowenien, Sieger beim Lkw-Tauziehen auf dem Red-Bull-Ring, zog
den neun Tonnen schweren Volvo FH 16 mehrere Meter weit.
Foto: Volvo
wurden von Goodyear per Handarbeit angefertigt und basieren auf
dem Modell des Langstreckenreifens Marathon LHD.
Der „gemeine“ Grüne hat wie bei allen Lkw eine automatisierte Schaltung, bei der während der Schaltvorgänge der Vortrieb unterbrochen ist.
Damit auch die Zuschauer ein bisschen Schweden-Flair mitnehmen, wurde an den Getränkeständen das schwedische Nationalgetränk Bier mit einem Schuss Moltebeer-Likör ausgeschenkt. LL ◀
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Automechanika 2014
Halle 6.0 Stand C80
65. IAA Nutzfahrzeuge 2014
Halle 13 Stand A30.
NKW MARKT
Austria
MAN-HERZ MIT
NEUEM „MOTOR“
Dabei war das neue Servicecenter zu Beginn
keine klare Sache. Erst wurde geprüft, ob die
Verkehrsanbindung passt – klar, die Südautobahn ist nur einige Dieseltropfen entfernt. Dann
musste der Entminungsdienst feststellen, dass
keine Kriegsrelikte zurückgeblieben waren. Bad
Fischau befindet sich nahe der Wiener Neustadt, in der im 2. Weltkrieg Messerschmitt‘s
hergestellt wurden und sie deshalb von den
Alliierten schwer bombardiert wurde. Ebenso
wichtig war es für den Lkw-Hersteller der „Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg“ das richtige
Einsatzgebiet festzulegen.
Die letzte Hürde war die Finanzierung.
MAN investierte acht Millionen Euro, nachdem die alte Servicestelle in die Jahre gekommen war, und auch die Marktgemeinde Bad
Fischau stellte eine weitere Million zur Infrastruktur für Straße, Beleuchtung, Wasser und
Kanal für das neue Areal zur Verfügung, wie
Bürgermeister Reinhard Knobloch in seiner
Ansprache festhielt.
Ein Festtag für Bad Fischau in Niederösterreich: Pfarrer
Gregor, Bürgermeister Reinhard Knobloch, Vorstandssprecher Robert Kerschl, Landesrat Klaus Schneeberger und
MAN-Pressesprecher Franz Weinberger bei der Eröffnung
des neuen MAN-Servicecenters (großes Bild, v. l.) –
Insgesamt neun Millionen investiert: MAN-Pressesprecher
Franz Weinberger mit Reinhard Knobloch, Bürgermeister
von Bad Fischau (kleines Bild oben, v. l.) – Die Eisenbahner
Musikkapelle „Flugrad“ aus der Wiener Neustadt spielt zur
Eröffnung des neuen MAN-Truck Centers auf (kleines Bild
unten). Fotos: Lutz Lischka
Die Motoren in MAN-Trucks und Bussen strotzen vor Kraft, von
150 PS bis zu den Schwergewichtlern mit 640 PS. Seit Ende Juli
spricht MAN von einem neuen „Motor“: Dem neuen Servicecenter in Bad Fischau in Niederösterreich für 30 Mitarbeiter.
VON LUTZ LISCHKA
„Dieses Herz brauchte einen Motor!“ stellte
Mag. Klaus Schneeberger, Abgeordneter und
ÖVP-Klubobmann im niederösterreichischen
Landtag, bei der Eröffnung des neuen MAN
-Truck-Centers in Bad Fischau fest. Das „Herz“
sind die MAN-Lastautos, die in 15 österreichischen Servicecentern gewartet und repariert
60
3-2014
werden, der 15. „Motor“ beginnt nun in Bad
Fischau zu laufen: Das neue Servicecenter auf
25.000 Quadratmetern Fläche, davon 3.600
verbaut, mit Reparaturbereich und Ersatzteillager auf 380 Quadratmetern. In der modernen
Reparaturanlage werden Havarieschäden nach
Unfällen schnell und zeitgerecht ausgebessert,
während sich die Fahrer in eigenen Sozialräumen wohl fühlen können.
QUALITÄT UND TOP-ARBEITGEBER
Insgesamt brauchte es sechs Jahre, bis das Projekt in Bad Fischau verwirklicht werden konnte, während die Umsetzung zuletzt nur noch
zehn Monate in Anspruch nahm. „Wir haben
nun 15 eigene Werkstätten in ganz Österreich“,
sagte Thomas Czeczelits, MAN-Vertriebsleiter
Ost, „das heißt, alle drei Jahre muss eine neue
Werkstatt eröffnet werden, um am Stand der
Technik zu bleiben.“
Am letzten Stand der Technik heißt auch
Qualität. „Wir wollen erstens unseren Kunden
die bestmögliche Qualität bieten und ein zuverlässiger Partner sein“, erklärte Robert Kerschl, Sprecher des Vorstands der MAN Truck
& Bus Vertrieb Österreich AG, „und zweitens
ein Top-Arbeitgeber für unsere Mitarbeiter.
Sie sollen in unserer Unternehmenskultur die
optimalen Arbeitsbedingungen vorfinden und
sich sicher und wohl fühlen.“
Insgesamt hat MAN in Österreich 695 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, davon 30 in
Bad Fischau, wo sieben Lehrlinge, darunter ein
Mädchen, den Beruf rund um die PS-Kolosse
erlernen. Schließlich gilt es, bis zu 640 PS im
Griff zu haben. Über das gesamte Bundesgebiet
verteilt stehen in den MAN-Betrieben insgesamt 130 Lehrlinge in Ausbildung. ◀
www.mantruckandbus.at
VIELE „STERNSTUNDEN“ IN SALZBURG
Unsere Filter gehen
nicht kaputt – sie
gehen in Ruhestand!
Ein Actros, ein Citan und für den „Juniorchef“ Jonas noch ein Bobby-Car: So wurde im Pinzgauer
Familienbetrieb Sonnleithner die Übernahme der neuen Mercedes-Benz-Fahrzeuge von der
Pappas Gruppe, Stützpunkt Maishofen, in Salzburg gefeiert. (Foto: Pappas Gruppe)
Österreichs Geschäftswelt boomt – von Wirtschaftskrise ist längst keine Rede mehr! Jüngstes
Beispiel: Die Mercedes-Pappas-Gruppe verkaufte in den letzten Wochen sechs Actros, einen
Arocs und einen Citan allein in Salzburg. Großeinkäufer war die Andreas Wölfi Transportgesellschaft in Salzburg-Wals mit fünf Mercedes-Benz-Actros 1843 LS von Pappas Eugendorf.
Firmenchef Andreas Wölfi braucht nicht lange, um von den Qualitäten der Mercedes-Laster
überzeugt zu werden. Zwölf Lkw mit dem Stern stehen bereits in seinem Fuhrpark. Die neuen
Actros haben nicht nur eine Vielzahl von Sicherheitssystemen, sondern auch einen „vorausschauenden“ Tempomat, der verspricht, einen Liter Treibstoff pro 100 Kilometer einzusparen.
Was das bei 20.000 Kilometern im Jahr ausmacht, ist schnell berechnet.
Der vorausschauende Tempomat wird „Predictive Powertrain Control“ – kurz PPC – genannt. Als weltweit erster GPS-Automat kennt er die vor ihm liegende Topografie und optimiert den Verbrauch. Besonders an Steigungen spielt das neue Fahrerassistenzsystem seine
Stärken aus. PPC greift zusätzlich zur reinen Geschwindigkeits- und Bremsregelung in die
Getriebesteuerung ein. Damit erweitert das System die verbrauchssenkenden Einsatzzeiten
der im Actros serienmäßigen EcoRoll-Funktion und platziert zudem, einfache und doppelte
Rückschaltungen.
„Die neuen Actros werden für unsere internationalen Mineralöltransporte eingesetzt“,
sagt Wölfi. „Gerade im Transport von Mineralöl ist Verlässlichkeit und Sicherheit entscheidend.“
Kaum 100 Kilometer weiter, in Piesendorf unweit des Zeller Sees, fuhr ebenfalls ein Actros
ein: Der Pinzgauer Familienbetrieb Sonnleithner übernahm einen Mercedes-Benz-Actros-Bau.
„In den letzten sechs Jahren haben wir den Actros als zuverlässigen Baustellen-Lkw kennen
gelernt“, erklärt Christian Sonnleithner sen. seine Wahl des neuen Transporters. „Er ist bei alltäglichen Transporten genauso zuverlässig wie bei Touren in die Berge auf 2.000 Meter.“
Die Fahrten in die Schneeregionen kommen für seine Fahrer häufiger vor. Wenn bei den
Skirennen, etwa in Kitzbühel, zu wenig Schnee gefallen ist, bricht seine Flotte in die Berge auf,
um Schnee für Neureuther, Reichelt, Hirscher & Co. in niedrigere Regionen zu bringen.
Zusätzlich für Sonnleithner ist nun auch ein Citan unterwegs. Das leichte Nutzfahrzeug
kommt für die Baggerfahrer der Firma zum Einsatz: Mit an Bord ist Werkzeug für anfallende
Reparaturen und Diesel für die Baumaschinen. Und natürlich auch Verpflegung für die Baggerfahrer. Ihr Einsatz erfordert Kraft und Energie.
Schließlich wurde wieder ein Stück weiter, in Lend noch im Bezirk Zell am See, die Firma
Heimo Gruber Schotter & Kies erster Besitzer eines Allrad Arocs in Salzburg. Der Arocs 4148 8x6
mit Mailer-Kipper und Palfinger-Kran wurde von Senior-Chef Albin Gruber von Franz Kramer
von Pappas St. Johann/Maishofen übernommen. Er kommt auf Baustellen zum Einsatz. LL ◀
www.mercedes-benz.at
Automechani
ka 2014
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Halle 8 | Stan
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Machen wir uns nichts vor, der Arbeitsplatz eines Filters ist nicht gerade der
sauberste. Und nach einem langen Filterleben zeigt sich eben, dass echte
OE-Qualität durch nichts zu ersetzen ist – außer durch einen neuen Filter
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NKW MARKT
Austria
DAF GREIFT IM LKW-SEGMENT AN
MIT DEM MULTIVAN AUF LIVE-TOUR
Als Sozialarbeiter kennt er die Mühen
und Beschwerlichkeiten der Österreicher:
Thomas David, Songwriter, Sänger und
Gitarrist, überzeugte das Fernsehpublikum, das per Televoting für ihn entschied.
(Foto: Volkswagen Nutzfahrzeuge)
Der Name der neu gegründeten Firma DanubeTruck mit der Marke DAF soll sich in Österreich
schnell etablieren: Geschäftsführer Björn Speer vertraut bei seinem Vorhaben, den DAF-Marktanteil in Österreich zu vergrößern, auf die Erfahrung und das Know-how der Mitarbeiter.
(Foto: DanubeTruck - Christian Mikes)
DAF, im Segment schwerer Nutzfahrzeuge Marktführer in den Niederlanden, Großbritannien und einiger Länder des ehemaligen Ostblocks, soll in Österreich nicht mehr im Schatten anderer Marken der
schweren Brummer stehen: Die Firma DanubeTruck wird mit der Übernahme der bisher zur MercedesWiesenthal-Gruppe gehörenden „Franz Hahn Nutzfahrzeuge GmbH“ neuer DAF-Vertriebs- und Servicepartner, bestellte mit dem Tiroler Lkw-Experten Björn Speer, 49, einen neuen Geschäftsführer und
unternimmt alle Anstrengungen den Marktanteil von DAF in der Alpenrepublik zu vergrößern.
DanubeTruck vertraut dabei auf die jahrelange Erfahrung und das umfassende Know-how
der Mitarbeiter, die bisher im Dienst der Franz Hahn GmbH standen. „Durch die Übernahme
etablieren wir uns als größter und wichtigster DAF-Partner in Österreich“, so Speer. „Unsere
Kunden profitieren von der ausgezeichneten Ausbildung aller Mitarbeiter sowie einer individuellen und ganzheitlichen Betreuung auf höchstem Niveau.“
Das Motto der DanubeTruck „Unser Antrieb für mehr Leistung“ soll den Kunden auf mehreren Ebenen zu Gute kommen: bei Beratung, Kauf, Wartung, Ersatzteilversorgung, Versicherung,
Finanzierung und bei der Fahrzeugvermietung.
Speer peilt mit dem Vertrieb von ca. 500 Fahrzeugen, Ersatzteil- und Serviceaktionen
einen Jahresumsatz von 75 Millionen Euro an. „Wir wollen den aktuellen DAF-Marktanteil
von rund zwölf Prozent in der Klasse der Lastkraftwagen über 16 Tonnen weiter ausbauen“,
erklärte Speer. „Von unseren Standorten in Wiener Neudorf, Linz, Graz und Rankweil werden
wir die Vertriebsgebiete Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark, Oberösterreich und
Vorarlberg betreuen.“ Der Einstieg der Firma DanubeTruck im heimischen Lkw-Markt und die
Übernahme der Franz Hahn GmbH fand vorerst breite Zustimmung.
„Wir freuen uns, dass DanubeTruck mit dem Lkw-Profi Björn Speer an der Spitze die Marke
DAF im Vertrieb und Service weiter vorantreiben sowie die Betreuung bereits bestehender Kunden auf höchstem Qualitätsstandard weiter gewährleisten wird“, erklärte Patrik
Heher, Geschäftsführer DAF Austria. AleRostsanierer und
xander Martinowsky, Vorstand der WieGrundierer in Einem!
senthal Gruppe, sagte: „Wir folgen unserer Konzernstrategie in Österreich und
konzentrieren uns auf das Pkw-Geschäft
mit Mercedes-Benz, smart und Citroen.
Mit DanubeTruck haben wir einen neuen
Eigentümer gefunden, der Kunden und
Mitarbeitern eine großartige Zukunfts2-mal auftragen
perspektive bietet. Das Transporter- und
kein Abwaschen
LKW-Servicegeschäft der Wiesenthal
-Gruppe bleibt davon unberührt. “
Mit Björn Speer glaubt man, den Experten gefunden zu haben, der die Ziele
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umsetzt. LL◀
erhältlich bei: Carlofon GmbH, CARPROFI GmbH,
Stahlgruber GmbH, Wessels & Müller AG
www.danubetruck.at
62
3-2014
„I’m just walking on this path alone“... Damit Thomas David, Sieger der ORF-Castingshow „Die
große Chance“ auf seinen Wegen zu den Live-Auftritten in ganz Österreich doch nicht ganz so
allein ist, hat ihm Volkswagen Nutzfahrzeuge einen Allrad-betriebenen VW Multivan Special
BMT 140 PS TDI 4Motion für ein Jahr zur Verfügung gestellt.
David, der aus Allerheiligen im steirischen Mürztal kommt, ist Sozialarbeiter und stieg im Vorjahr
als eigenständiger Künstler mit seiner eigenen Musik in die Castingshow ein. Er siegte prompt in der
Talenteshow. Er strich dafür den Siegespreis von 100.000 Eure ein und seine Songs „Able“ und „Head
Out“ belegten binnen kurzer Zeit die Plätze vier und fünf der österreichischen Charts, das komplette
Album „Able“ erreichte innerhalb von fünf Tagen Gold-Satus und landete in den Charts auf Platz 3.
Der Multivan ist das ideale Fahrzeug für den jungen Musiker und Komponisten. Neben all
den Vorzügen, die heute ein modernes Fahrzeug bietet, ist die hintere Sitzbank gegen einen
Mehrzwecktisch tauschbar, an dem David auch unterwegs seine Gedanken niederschreiben
kann. Wenn es sein muss, kann er sogar eine kleine Schlafgelegenheit einrichten, um nach den
Konzerten nicht übermüdet lange Fahrten auf sich zu nehmen. Der Preis liegt bei 45.940 Euro.
Der T5 wurde im Autohaus Ebner in Bruck an der Mur übergeben. LL◀
www.vw-nutzfahrzeuge.at
MIT 520 PS SPARSAM UNTERWEGS
„Die Kombination aus neuester Technik und typischen Renault-TrucksDesigne-Elementen gefällt mir sehr
gut“: Alfred Memlauer, Transportunternehmer aus Waizenkirchen in
Oberösterreich, nimmt aus der Hand
von Renault-Trucks-Gebietsbetreuer
Stefan Krautgartner, den Schlüssel
für den C 520 entgegen. (Foto:
Renault)
Mehr PS – weniger Treibstoffverbrauch. Für diese Gleichung entschied sich der oberösterreichische Transportunternehmer Alfred Memlauer, indem er seinen Fuhrpark mit dem neuen
Renault Trucks C 520 erweiterte. Der 520-PS-Brummer überflügelt seine Vorgänger Renault
Premium Route 420 und Renault Premium Lander um 70 bzw. 100 PS. „Für mich hat die Entscheidung für noch mehr PS in erster Linie wirtschaftliche Gründe, erklärte der Transportunternehmer aus Waizenkirchen im Westen der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz. „40
Tonnen höchstzulässiges Gesamtgewicht sind für uns keine Seltenheit. Je sparsamer wir damit
unterwegs sind, desto besser ist es natürlich.“
Mit dem C 520 kommt das automatisierte Optidriver-Getriebe von Renault zum Einsatz.
„Der Entschluss, erstmals auf ein automatisiertes Getriebe zu setzen, war für mich lange Zeit
alles andere als selbstverständlich“, erzählte der Transportunternehmer. Als langjähriger LkwFahrer mit vielen Touren in die Türkei und nach Griechenland war ihm das manuelle Getriebe
vertraut. Der „Generationswechsel“ im Antriebsstrang war auch die Ursache für den Wunsch
nach mehr Wirtschaftlichkeit. „Wir sind mit unseren Lkw regelmäßig in Ballungsräumen unterwegs. Außerdem hat das Nachtfahrverbot in Tirol für Nicht-Euro-6-Lkw die Entscheidung
für den neuen Renault Trucks beflügelt. LL◀
www.renault-trucks.at
TEILEMARKT
WEBSHOP LIVE GESCHALTET – KATALOG NEU
Der neue Webshop von Hofmeister & Meincke ist vollständig
überarbeitet und seit Kurzem live geschaltet. 570.000
Artikel sind darin zu finden. (Foto: Hofmeister & Meincke)
Hofmeister & Meincke hat unter www.hofmei.de seinen
vollständig überarbeiteten Webshop live geschaltet. Etwa
570.000 Artikel und viele Extras sind, mittels Volltextsuche,
im neuen Webshop zu finden. Neben einem komplett überarbeiteten Layout sind viele Funktionen hinzugekommen, die
die Arbeit für die Kunden maßgeblich erleichtern sollen, ob
am PC oder über ein mobiles Endgerät.
Neben einer ausführlichen Produktbeschreibung erscheint
zu jedem Artikel eine Verfügbarkeits-, Preis- und Lieferzeitanzeige. Registrierte Kunden haben jederzeit Zugriff auf ihre
Auftragshistorie, in der auch offline bestellte Artikel aufgeführt werden. Mit der individuellen Einkaufsliste können
Bestellungen vorbereitet und bei Bedarf mit einem einzigen
Klick ausgeführt werden. Somit lässt sich der Webshop als
Verwaltungstool nutzen. Sämtliche Kataloge stehen digital,
inklusive direkter Bestellfunktion zur Verfügung.
Der neue Hofmeister & Meincke Ersatzteil-Katalog „Trailer-,
Anhänger-, Fahrzeugbauteile & Zubehör“ zeigt auf über 1.450
Seiten mehr als 16.100 Ersatzteile. Dazu gehören Zubehörartikel bekannter Markenpartner und der Eigenmarke MASTER’S
Best. Das Sortiment umfasst unter anderem die Bereiche Anhängerachsen, Druckluftbremsanlagen, Fahrzeugbauteile, Karosseriebauteile, Verschlüsse und Scharniere, Schiebeverdecke,
Stahlbordwände, Bordwandprofile und Rollläden. Zusätzlich
enthält der Katalog alle wichtigen Produkte rund um das Thema
Ladungssicherung, Warnmarkierungen, Notfallausrüstungen
und Beleuchtungstechnik von 12 bis 24 Volt sowie Ersatzteile
für Bau- und Verschleißteile für Anhänger bis 3,5 Tonnen. Ein
umfassendes Stichwortverzeichnis und eine Inhaltsübersicht
erleichtern die Suche nach dem passenden Artikel. jt ◀
www.hofmei.de
MOTORÖL MIT GERINGEM SAPS-ANTEIL
Ursa Schmierstoffe der Marke Texaco decken den gesamten
Anwendungsbereich von Nutzfahrzeugen sowie Linien- und
Reisebussen von Euro 1 bis Euro 6 ab.
(Foto: Chevron/ Texaco Ursa)
Chevron bietet in Europa unter der Marke Texaco seine UrsaProduktpalette (Ursa Ultra, Ursa Premium und Ursa HD)
für alle Nutzfahrzeugtypen an. Während bei älteren Nutzfahrzeugmotoren noch viele konventionelle Schmiermittel
verwendet werden können, wird die Auswahl bei den fortschrittlichen, modernen Motoren kleiner. Denn um die strengeren Emissionsgrenzwerte der Euro-6-Norm einzuhalten,
haben sich viele Fahrzeughersteller für eine Kombination aus
selektiver katalytischer Reduktion, Abgasrückführung und
Dieselpartikelfilter (DPF) entschieden.
Diese Abgaskomponenten setzen für eine störungsfreie Funktion neuartige Motoröle voraus, die eine geringe
Neigung zur Bildung von Ascheablagerungen haben und
weniger schwefel- und phosphorhaltige Additive enthalten.
Sonst verstopfen die feinen DPF-Poren oder die Lamellen der
Katalysatoren schnell und ihre Lebensdauer nimmt ab. Darum
sind Motoröle mit geringem Anteil an Sulfatasche, Phosphor
und Schwefel (SAPS) in den letzten Jahren zunehmend wichtiger geworden. Ursa Ultra ist eines der führenden Motoröle,
die den neuesten Umweltstandards entsprechen und einen
geringen SAPS-Anteil aufweisen. Damit eignen sich die Ursa
Ultra-Öle auch für neue Motoren mit Dieselpartikelfilter oder
anderen Abgasnachbehandlungssystemen.
Die Produkte der Ursa Premium-Reihe bieten hohe
Leistung für Fahrzeuge, die keine niedrigen SAPS-Werte erfordern. Ursa HD Produkte sind ein zuverlässiger Schutz für
ältere Fahrzeuge, die keine neuen Spezifikationen oder niedrige SAPS-Werte benötigen.
Um Anwender bei der Auswahl des richtigen Schmierstoffes zu unterstützen, haben die Experten von Chevron in
den letzten zwei Jahren das onlinebasierte RbL-Programm
(Reliability based Lubrication) entwickelt. RbL bietet direkten
Zugriff detaillierte Produktinformationen sowie einen Wirtschaftlichkeitsrechner.
Damit will Chevron das Verständnis für den korrekten
Einsatz im Fahrzeug, die Betriebsbedingungen und die Wartungspraxis erhöhen und sicherstellen, dass Flottenbetreiber
die passende Motoröl-Empfehlung für ihre spezifischen Anforderungen erhalten. jt◀
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gegliederte Katalog beinhaltet alle relevanten Teile aus den Bereichen Motor,
Druckluft, Achse, Bremse, Beleuchtung
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und Fahrerhaus.
Zubehörteile zu Sonderthemen wie Truck
Styling, Diagnose und Wartung runden
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TEILEMARKT
KAMERABASIERT
Der schnelle Fortschritt bei der Lichttechnik birgt auch neue Herausforderungen
für die Scheinwerfereinstellung. Der Trend geht aufgrund der zunehmenden
Zahl der Lichtverteilungen und der schwierigen Interpretation der Hell-DunkelGrenze zu digitalen Geräten.
PETER RODENBÜSCH
Das kamerabasierte Scheinwerfereinstellgerät „SEG V“, das sowohl für
Pkw aber auch Nutzfahrzeuge geeignet ist, kombiniert die Robustheit
der analogen Schwestergeräte mit neuer Technik: Eine schnelle CMOSKamera nimmt die Lichtverteilungen des Scheinwerfers auf und überträgt sie nahezu in Echtzeit auf den Geräte-Bildschirm. Anhand hinterlegter Algorithmen für unterschiedliche Scheinwerfer und deren
Lichtverteilungen entstehen klar und eindeutig skalierte Abbildungen.
Fehlinterpretationen der bei modernen Scheinwerfern oft schlecht erkennbaren Hell-Dunkel-Grenze mit irritierendem Blausaum lassen sich
somit sicher ausschließen.
Der zum Fahrzeug geneigte 8,4 Zoll-Touchscreen-Bildschirm dient
gleichzeitig der Bedienung über eine intuitive mega macs-ähnliche Menü-Führung. Im Hintergrund arbeitet ein schneller Prozessor, der auf
die Datenbank mit spezifischen Informationen unter anderem für die
aktuellen intelligenten Scheinwerfersysteme der Premium-Hersteller
zugreift. Der Bediener wird sicher durch das individuelle Einstell-Procedere geführt – eine Erleichterung insbesondere bei Fahrzeugen mit
Fernlichtassistent.
Alle Messergebnisse und Prüfprotokolle lassen sich archivieren, wodurch die in einigen Ländern geltende Dokumentationspflicht erfüllt
wird. Wahlweise können sie auch via USB-Schnittstelle per Kabel oder
Datenstick an einen PC oder Drucker übertragen werden.
Automechanika: Halle 8, Stand M60
Eine CMOS-Kamera nimmt die Lichtverteilungen des
Scheinwerfers auf und überträgt sie nahezu in Echtzeit auf den
Geräte-Bildschirm des Scheinwerfereinstellgerät „SEG V“.
(Foto: Hella Gutman)
ÖLFREIER SCHRAUBENKOMPRESSOR
Der französische Hersteller Mouvex hat im März diesen Jahres einen neuen ölfreien Schraubenkompressor vorgestellt. Bei dem „B200 Flow Control Schraubenkompressoren“ handelt es sich
nach eigenen Angaben um einen kompakten Kompressor für Nutzfahrzeuge mit einem Flow
Control System. Ein System, das aufgrund einer ausgeklügelten Elektronik den notwendigen
Entladevorgang an die jeweilige Entladesituation und die Last anpasst. Demnach erlaubt der
B200 Flow Control Kompressor eine höhere Zuladung bei gleichzeitig geringerem Zeitaufwand. Der maximale Volumenstrom des „B200“ beträgt 180 Kubikmeter pro Stunde bei einem
maximalen Förderdruck von 2,5 bar.
Durch die spezielle Behandlung der Innen- und Außenflächen des Kompressors wird eine
frühzeitige Korrosion durch Salz, Straßenschmutz oder Chemikalien verhindert.
Aufgrund der Plug&Play-Installation des Kompressors sind weiter keine Kardan- oder Antriebswellen sowie Montagehalterungen erforderlich.
Weitere Informationen über Mouvex unter: www.mouvex.com
Ein ölfreier Schraubenkompressor für Nutzfahrzeuge aus Frankreich erlaubt höhere Zuladung.
(Foto: Mouvex)
64
3-2014
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VARIOSAVE-ALUMINIUM
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VarioSAVE-Aluminium: Die Ladung kann mit
Aluminiumsticks auf der Stirnseite gesichert
werden.
VarioSAVE-Aluminium ist die von Hesterberg & Söhne aus Ennepetal angebotene, gewichtsreduzierte Variante des VarioSAVE-Systems der Firma Elting. Das System dient zum schnellen Beund Entladen formschlüssiger Ladung. Mit den VarioSAVE-Traversen wird Ladungssicherung zu
einem konstruktiven Merkmal des Aufbaus. Die Traversen werden mit den Längsträgern des
Aufbaus verschraubt und ersetzen die sonst üblichen klassischen Querträger. Das in die Traverse integrierte enge Einsteckraster für die Rungen erlaubt es einerseits, formschlüssige Ladungssicherung auf der gesamten Ladefläche herzustellen und bietet andererseits eine große
Anzahl klassischer Anschlagmöglichkeiten für die Verzurrung. VarioSAVE bzw. VarioSAVE-Aluminium ist ein industriell, standardisiertes, auf CNC-Maschinen gefertigtes Produkt. Es lässt
sich exakt auf die Bedürfnisse der Anwender zuschneiden. Im Vergleich zu VarioSAVE-Basic aus
Stahl hat die Aluminiumvariante einen Gewichtsvorteil von rund 50 Prozent. Die Belastbarkeit
wird zurzeit geprüft, und liegt nach Einschätzung von Hesterberg & Söhne bei rund 70 Prozent
der Stahlvariante.
VarioSAVE-Aluminium ergänzt sich ideal mit einer verschraubten Aluminium-Baustoffpritsche für Fahrzeuge bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 15 Tonnen, die die Ennepetaler
herstellen. Für die Montage der Pritsche sind keine besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten
wie beim Schweißen erforderlich. Die Pritsche ist DEKRA-zertifiziert für Bordwandhöhen beginnend von 400 bis zu 1.000 Millimeter. Für alle diese Höhen benötigt die Stirnwand keine
Abstützung und bietet so mehr Freiraum zwischen Fahrerhaus und Pritsche. Gegenüber vergleichbaren Stahl-Baustoffpritschen besteht ein deutlicher Gewichtsvorteil. Somit kann die
Zuladung erhöht und Kraftstoff aufgrund des geringeren Eigengewichts eingespart werden,
konstatiert Hesterberg & Söhne, räumt allerdings ein, dass das erreichbare, zulässige Gesamtgewicht mit dem geschweißter Stahlpritschen nicht vergleichbar und niedriger ist.
Hesterberg & Söhne, das seit 1993 zur BPW-Gruppe gehört, bietet unter dem Markennamen HESTAL eine große Bandbreite von Komponenten und Systemen für Schließ- und Aufbautentechnik - zu sehen auf der IAA in Hannover, Halle 26, Stand C31. jt◀
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TEILEMARKT
FEDERAL MOGUL: KOLBENRINGE MIT REDUZIERTER REIBUNG
Neue Kolbenringe mit einer besonders harten, kohlenstoffbasierten Beschichtung sollen die
Reibung zwischen Kolbenringpaket und Zylinderbohrung verringern. (Foto: Federal Mogul)
Mechanische Verluste machen bis zu zehn Prozent des Kraftstoffverbrauchs bei einem Nutzfahrzeugdieselmotor aus. Ein Viertel davon geht zulasten der Reibung zwischen Kolbenringpaket und Zylinderbohrung. Bezogen auf den gesamten Kraftstoffverbrauch schlägt die Reibung im Kolbenringbereich
mit etwa vier Prozent zu Buche. „Die Reibung zwischen dem Kolbenringpaket und der Zylinderbohrung hängt von drei Hauptfaktoren ab: den tangentialen Ringkräften, der axialen Ringhöhe und der
Beschichtung der Ringlaufflächen“, erklärt Dr. Steffen Hoppe, Director of Technology, Rings and Liners
bei Federal-Mogul. Das Unternehmen will diese Reibungsverluste jetzt minimieren.
Mit einer besonders harten, auf Kohlenstoff basierenden Beschichtung, namens DuroGlide,
verbessert Federal Mogul die Gleiteigenschaften von Kolbenringen für Nutzfahrzeugmotoren.
Haftreibungseffekte werden so vermieden. In der Fertigung kommt ein hochautomatisierter Beschichtungsprozess zum Einsatz, der durch ein modernes Simulationsverfahren ergänzt wird.
In motorischen Tests erzielten mit DuroGlide beschichtete Kolbenringe wesentlich bessere
Leistungswerte. Der Kraftstoffverbrauch ließ sich um bis zu 1,2 Prozent senken. DuroGlide eignet sich laut Federal Mogul insbesondere für Hochleistungs- und kraftstoffeffiziente Motoren,
in denen unter anderem glattere Zylinderlaufflächen, Öle mit geringerer Viskosität und anspruchsvolle Verbrennungsstrategien mit erhöhten Temperaturen und Verbrennungsdrücken
zu ungünstigeren Schmierbedingungen führen.
Die neuen Kolbenringe präsentiert das Unternehmen auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover in Halle 13, Stand C28. jt◀
www.federalmogulmp.de
REINIGUNG FÜR WERKSTATTPROFIS
Der Profi-Universalreiniger WD-40 Specialist entfernt Öl, Fett und Ruß. (Foto: WD40)
Kfz-Werkstätten brauchen wirksame Reiniger, die Öl, Fett, Ruß oder Schmutz an Werkzeugen
rückstandslos entfernen.
WD 40 hat den Profi-Universalreiniger „WD-40 Specialist“ genau für diese Aufgabe entwickelt. In einer 500-Milliliter-Sprühdose erhältlich, lässt sich der Reiniger dank des patentierten
Smart-Straw-Sprühkopfes sauber auftragen – je nach Bedarf punktgenau oder flächig. Um
unzugängliche Stellen besser erreichen zu können, kann sogar „über Kopf“ gesprüht werden.
Seine Wirkung entfaltet der Universalreiniger laut Unternehmensangaben unmittelbar.
Ideale Anwendungsbereiche sind Motoren, Elektrogeräte, Maschinen und Arbeitsflächen.
Fett, Öl, Ruß und sonstige Verschmutzungen werden zuverlässig gelöst. Bei Anwendung auf
Beschichtungen, lackierten Oberflächen, Kunststoffen oder Gummi soll die Materialverträglichkeit vorab geprüft werden. Nicht geeignet ist der Reiniger für Acryloberflächen.
Neben dem schnell wirkenden Universalreiniger erleichtern sechs weitere „WD40-Specialist“-Produkte Profi-Anwendern die Arbeit, unter anderem ein weißes Lithiumsprühfett, ein Rostlöser und ein Kontaktspray - zu sehen auf der Automechanika in Halle 9.1,
Stand C05. jt◀
www.wd40.de
KIEKERT: NEUE LKW-SCHLOSS-GENERATION
Eine neue Generation von Lkw-Schlössern soll deutlich an Gewicht einsparen und hat nach
Herstellerangaben ein doppelt so hohe Festigkeit wie gesetzlich gefordert. (Foto: Kiekert)
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3-2014
Der Weltmarktführer für automobile Schließsysteme, hat sein Lkw-Schloss weiterentwickelt
und um zahlreiche Innovationen für Nutzfahrzeuge erweitert. Das flexibel erweiterbare
Schließsystem kann auf Kundenwunsch mit zusätzlichen Komfortfunktionen ergänzt werden.
Dazu zählen eine Zentralverriegelung, eine Diebstahlsicherung sowie Schalter und Sensoren.
Mit der neuen Schloss-Generation baut das Unternehmen auch den Service im strategisch
wichtigen Lkw-Markt weiter aus.
Mit einer Gewichtseinsparung von rund 30 Prozent pro Nutzfahrzeug im Vergleich mit marktüblichen Lkw-Schlössern vereint Kiekerts neueste Generation der Lkw-Schlösser laut eigenen
Angaben eine intelligente Systemarchitektur mit kompaktem Bauraum. Die robuste Qualität des
Schlosses spiegelt sich auch in der Festigkeit wider. Diese ist doppelt so hoch wie es gesetzliche
Vorgaben fordern. Mit flexiblen Befestigungspunkten ist das Lkw-Schloss in jede Fahrzeugtür integrierbar und erschließt dem Fahrer eine neue Dimension an Sicherheit und Komfort. Kiekert hat
das Lkw-Schloss zur Produktionsreife entwickelt. Die Validierung wurde erfolgreich bestanden. jt◀
www.kiekert.com
NEUES FÜR REIFEN
VON CONTINENTAL
Continental stellt in Hannover neue
Nutzfahrzeug-Reifenfamilien vor.
Kompakt und handlich:
Abgasmesstechnik.
automechanika 2014
ContiPressureCheck, das Continental-Reifendrucküberwachungssystem, jetzt mit der neuen Funktion
Automatic Trailer Learning (ATL), zur automatischen
Erkennung von Aufliegern.
(Foto: Continental)
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NEU
Mit dem neuen Conti Hybrid hat das Unternehmen nach eigenen Angaben die passende Antwort auf den wachsenden Umschlag im regionalen
Frachtverkehr. Als vielseitiger Allrounder für den regionalen Verteiler- und Flotteneinsatz soll der neue Reifen unterschiedlichste Herausforderungen im Distributionsalltag meistern. Dazu gehören häufiges
Beschleunigen, Bremsen, Rangieren und Kurvenfahrt auf unterschiedlichen Fahrbahnoberflächen. Die Continental-Entwickler haben die
Reifenlauffläche und die Gummimischung für sehr gutes Nassfahr- und
Bremsverhalten mit niedrigem Rollwiderstand und hohen Laufzeiten
konzipiert. Der neue Conti Hybrid qualifiziert sich damit in den Reifengrößen 17.5, 19.5 und 22.5 Zoll als universell einsetzbarer Alleskönner
im Premium-Segment.
In Hannover gezeigt wird auch die Hightech-Reifengeneration Conti
EcoPlus für Einsätze auf Autobahnen und Schnellstraßen. Der gezielt
auf den Gesamtzugeinsatz abgestimmte Hochleistungsreifen punktet im
Vergleich zur Vorgängergeneration mit einem um bis zu 1,9 Liter geringeren Kraftstoffverbrauch auf 100 Kilometern bei gleichzeitig hoher
Kilometerlaufleistung. Diese Reifen tragen laut Continental somit maßgeblich zur Reduzierung der laufenden Fahrzeugkosten bei.
Interessant ist auch das ContiPressureCheck-System zur kontinuierlichen Überwachung des Reifendrucks. Das System arbeitet mit kombinierten Druck- und Temperatursensoren im Reifeninneren, die Sollabweichungen werden über ein Display am Fahrerplatz anzeigen. Neu zur
IAA ist die Automatic Trailer Learning-Funktion, eine smarte Koppelung des selbstlernenden Systems für wechselnden Trailer-Einsatz. Bei
Aufliegerwechsel kann das System die Sensordaten der Aufliegerreifen
automatisch erkennen. Mit dem PressureCheck können, so Continental,
Kraftstoffmehrverbrauch und Schadenanfälligkeit durch zu niedrigen
Luftdruck vermieden werden. jt◀
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TRUCK-RACE
fahrzeug- und Zubehörindustrie den TruckGrand-Prix als Plattform nutzen, um ihre Produkte zu präsentieren.
Um die 80 Unternehmen aus der Nutzfahrzeugbranche waren auf dem 30.000 Quadratmeter großen Messepark vertreten. Bei
Truck- und Aufliegerherstellern, Zulieferern
sowie dem Zubehör- und Teilehandel war alles
vertreten, was Rang und Namen hat. Besucher
fragten neben Produktinformationen auch
nach, was die Hitze mildert, wie etwa kalte Getränke und Kopfbedeckungen aller Art, vom
Basecap bis zum Strohhut.
Bei herrlichem Wetter mit über 30 Grad Celsius waren sowohl die Rennfahrer als auch das Material heiß. Auch die Zuschauer
kamen an drei Renntagen so richtig auf Temperatur. (Foto: ADAC)
HEISSE KISTE(N)
Kaiserwetter inklusive – das bekamen die über 170.000 Rennsport-Fans gratis zur Eintrittskarte beim 29. Internationalen
ADAC Truck-Grand-Prix am Nürburgring. Der Wettstreit der
Boliden mit über 1.000 PS blieb spannend bis zum Schluss.
VON JOACHIM TÖPFER
Der Ring zeigte sich in diesem Jahr von seiner
sonnigsten Seite. Extrem heiß und trocken
durften 170.000 Motorsportbegeisterte die 29.
Auflage des Internationalen ADAC TruckGrand-Prix vom 18. bis 20. Juli 2014 erleben.
Der Rennsport-Event in der Eifel ist überdies
ein unterhaltsames Wochenendvergnügen mit
vielen Attraktionen für Groß und Klein. Dazu
gehören neben musikalischen Open-Air-Highlights in der Müllenbachschleife auch eine Mischung aus Unterhaltung und Information im
Industriepark. Kein Wunder also, dass Nutz-
SPANNENDE RENNEN - ALBACETE JETZT VORNE
Ein echt spannendes Rennwochenende versprachen nur 15 Punkte Abstand zwischen den
Fahrern auf den Rängen eins bis drei. Spannend blieb es dann auch bis zum Schluss. Der
amtierende Europameister Jochen Hahn aus
Altensteig nutzte den heimischen Parcours,
um in der Gesamtwertung noch näher an die
Spitze heranzurücken. Mit einem Tagessieg
und zwei Platzierungen unter den ersten drei
in vier Rennen war Hahn rundum zufrieden.
Auch Norbert Kiss durfte mit einem Zweiten,
zwei Dritten und einem fünften Rang zufrieden sein. Der Tscheche Adam Lacko konnte
am Sonntag das vierte und letzte Rennen für
sich entscheiden. Er und der Schweizer Markus
Bösinger waren so mit je einer Erstplatzierung
ebenfalls in die Punkte gefahren.
Der Spanier Antonio Albacete profitierte
von Fahrfehlern seiner direkten Kontrahenten
Norbert Kiss und Jochen Hahn. Nach vier Rennen zum „FIA European Truck Racing Championship 2014“ hatte Albacete die Nase vorn und
übernahm mit einem zweiten Platz im letzten
Rennen die Führung in der Gesamtwertung der
FIA-Europameisterschaft. Albacete liegt jetzt
mit 220 Punkten vor Norbert Kiss (217 Punkte),
Jochen Hahn (209 Punkte), Adam Lacko (163
Punkte), Markus Bösiger (144 Punkte) und David Vrsecky mit 136 Punkten.
SYMPOSIUM DISKUTIERT INTELLIGENTE LÖSUNGEN
Beim 9. Truck-Symposium ging es um den Arbeitsalltag von Lkw-Fahrern und Speditionen.
Foto links: Jürgen Brauckmann, Mitglied des Vorstands TÜV Rheinland, Mitte: Dr. Klaus Manns, Vorsitzender des ADAC Mittelrhein, Rechts: Beim Europart Racing/ Team 14
kommen Bremsbeläge und Bremsscheiben der Europart-Eigenmarke zum Einsatz. (Fotos - links, Mitte: Joachim Töpfer, - rechts: Europart)
68
3-2014
TRUCK-RACE
Am Nürburgring tagten, parallel zum Rennwochenende, 170 Experten aus der Branche, der
Politik und den zuständigen Behörden zum
Thema „überfüllte Verkehrswege, zunehmende
Warenströme“.
Dazu hatten ADAC Mittelrhein und TÜV
Rheinland ins Dorint-Hotel eingeladen. Alle
Experten waren sich am Ende des Tages einig: Bund und Länder müssen etwas gegen die
chronische Unterfinanzierung beim Erhalt und
Neubau von Straßen tun. Aber auch technische
Lösungen zur besseren Lenkung der Verkehrsströme gewinnen massiv an Bedeutung. „Moderne Informations- und Telematiksysteme
müssen künftig Fahrzeuge und Verkehrsraum
sinnvoll aufeinander abstimmen“, erklärte
Jürgen Brauckmann, Mitglied des Vorstands
TÜV Rheinland und ergänzte: „Durch Car-toCar- und Ampel-Kommunikation, Verkehrszeichenerkennung, Müdigkeitssensoren sowie
intelligente Parkraumverwaltung lassen sich
Unfälle und Staus reduzieren und Engpässe wie
etwa an Baustellen eingrenzen.“
Auch Dr. Klaus Manns, Vorsitzender des
ADAC Mittelrhein, drängt auf Konzepte zur
effizienten Infrastrukturplanung und deren
Umsetzung. Er fordert intelligente Lösungen,
um Staus durch eine bessere Nutzung des vorhandenen Verkehrsraums zu vermeiden und
eine moderne Verkehrsflusssteuerung. Anpassungen bei Sozialvorschriften oder Fahrverboten sind für Manns und Brauckmann denkbare
©©
Impressionen vom Truck-Grand-Prix 2014
(Fotos: Joachim Töpfer)
Ansätze, um die Verkehrssituation zumindest
punktuell zu entkrampfen. „Die Verlagerung
des Lkw-Verkehrs auf bestimmte stark befahrene Fernverkehrsstrecken in die Nacht kann
helfen, die tagesüblichen Spitzenbelastungen
zu verringern“, so Brauckmann.
EUROPART PRESSEKONFERENZ
Europart konstatierte in seiner Pressekonferenz am Nürburgring, der Truck Grand Prix sei
aufgrund der internationalen Besucherstruktur
genau die richtige Plattform, um die Kunden
europaweit zu erreichen. Das Unternehmen
unterstützt auch in dieser Rennsaison 2014
zwei markenunabhängige Truck-Race-Teams:
das französische Europart Racing/Team 14 und
das deutsche Team Reinert Racing.
Einen Beleg für die Funktionalität und Qua-
lität der Produkte der Eigenmarke Europart
will das Unternehmen in diesem Jahr erstmals
während der Truck-Race-Europameisterschaft
liefern. Im Renntruck des französischen Rennteams kommen, neben anderen EigenmarkenProdukten, Bremsenreiniger sowie Bremsbeläge und Bremsscheiben zum Einsatz. Vor allem
Letztere sind im Renneinsatz extremen Bedingungen mit Temperaturen von bis zu 600 Grad
ausgesetzt. Ausführliche Tests im Vorfeld und
der Einsatz in den ersten Rennen der Saison
hätten gezeigt, so Europart-Chef Pierre Fleck:
„… dass unsere Bremsen den enormen Belastungen mühelos standhalten und sowohl bei
der Bremswirkung wie bei der Sicherheit höchsten Anforderungen gerecht werden.“ jt◀
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3-2014
69
BAUEN UND MODERNISIEREN
Eine Werkstattplanung erfordert eine Vielzahl von Detailplanungen: Von der Direktannahme mit Prüfständen für Bremsen und
Stoßdämpfern bis hin zur elektronischen Einrichtung für Rechnungserstellung, Ersatzteillager und Buchhaltung.
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3-2014
VON PETER RODENBÜSCH
Hierfür bieten sich Dienstleister an, die sich auf die Planung von Werkstätten, Modernisierungen und Arbeitsplatzeinrichtungen spezialisiert haben.
Bevor die ersten Planungsskizzen auf Papier gebracht werden, ist ein
realistisches Gesamtbild über das Verkaufs- bzw. Marktpotential im Umfeld oder Einzugsgebiet des Betriebes durchzuführen. Eine Ist-Analyse, die
die Notwendigkeit zusätzlicher Arbeitsplätze untermauert beziehungsweise zu dem Ergebnis kommt, dass sich diesbezügliche Kosten nicht lohnen.
Anhand dieser Zahlen lässt sich eine zu erwartende Werkstattauslastung
hochrechnen und damit die Anzahl erforderlicher Arbeitsplätze.
Die Auflistung und Gegenüberstellung der notwendigen Investitionen für Grundstück, Gebäude und Einrichtung kommt einer Rentabilitätsberechnung gleich. Diese realistische Berechnung ist von enormer
Bedeutung, da sich bereits hier herausstellt, ob das geplante Projekt sinnvoll ist. Immer wieder stellen Experten fest, dass zu groß geplant wird.
Wird jedoch rechtzeitig fachkundiger Rat eingeholt, lassen sich hier größere Schaden vermeiden.
Ausgangsbasis für die Größenbestimmung der Werkstatt, ist die Anzahl der erforderlichen Arbeitsplätze, an denen dauerhaft gearbeitet wird.
Hierbei gilt auch zu berücksichtigen, dass sich mit zunehmendem Fahrzeugalter die Werkstattbesuche erhöhen. Allerdings nimmt gleichzeitig
auch die Bindung des Kunden an die Markenwerkstatt ab. Die Experten
gehen bei ihren Planungsdaten von einer sogenannten Loyalitätsrate von
65 Prozent aus. Was so viel heißt, dass dem Betrieb von angenommenen
100 neuen Kunden im Schnitt und auf längere Sicht 65 treu bleiben.
Eine gut durchdachte Werkstattplanung erfordert eine Vielzahl von
Detailplanungen: Von der Direktannahme mit Prüfständen für Brem-
BAUEN UND MODERNISIEREN
Die Trucklift TL SQUARE Teleskop 15.0 von
Maha eignet sich für schwere Nutzfahrzeuge und Busse. (Foto: Maha)
sen-, Stoßdämpfer- und Spurtest, einer zentralen Ölver- und Entsorgung
bis hin zu Schnittstellen und Anbindungen der Werkstattausrüstung zur
elektronischen Einrichtung für Rechnungserstellung, Ersatzteillager und
Buchhaltung.
Dabei darf nicht vergessen werden, dass durch Energieeinsparungen
die laufenden Kosten erheblich beeinflusst werden. So empfiehlt es sich,
die Beleuchtung in der Werkstatt für jeden Arbeitsplatz separat zu schalten. Zeitschaltuhren und wo irgendwie möglich Energiesparlampen nutzen, empfehlen die Experten.
KOMPETENTE BERATUNG NUTZEN
Professionelle Hilfe bieten eine Reihe von Unternehmen aber auch
Verbänden an. Beispielhaft seien der ZDK (Zentralverband Deutsches
Kraftfahrzeuggewerbe), GTÜ (Gesellschaft für technische Überwachung) oder Maha genannt.
So unterstützt der ZDK Bauwillige in Deutschland anhand sachkundiger und detaillierter Informationen. In einem „Praxis Ratgeber“ erfährt der Bauherr alles über Planen, Bauen, Modernisieren, Finanzieren
und Einrichten. Darin werden auch Kostenbeispiele genannt und wichtige Tipps für Behördengänge aufgeführt.
Mit der sogenannten Baubegleitenden Qualitätsüberwachung (BQÜ)
baut die GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung mbH) auf eine
vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten: Bauherr, Bauausführende und GTÜ-Bausachverständiger. Jeder Bauherr weiß, dass es kaum
ein Objekt gibt, an dem bei der Abnahme alles fehlerfrei ist. Bauinvestitionen sind immer mit hohen Risiken behaftet. Daher ist es die Aufgabe des GTÜ-Sachverständigen baubegleitende Qualitätsüberwachung
(BQÜ) zu übernehmen. Unter dem Begriff BQÜ sind alle wichtigen Kontrollen während der Bauphase zu verstehen. So zum Beispiel die Überprüfung der Planunterlagen und der Angebote, die Begleitung bei den
Verhandlungen, die Auftragsvergabe und natürlich die Bauüberwachung.
AUSRÜSTEN UND EINRICHTEN
Auch der Werkstattausrüster Maha bietet ein Werkstattkonzept mit, wie
es heißt, prozessorientierter, individueller Systemlösungen an. Hierbei
versteht das Unternehmen Unterstützung in allen Planungs- und Entstehungsphasen bis hin zur Prozessoptimierung im Alltag.
Nach entsprechenden Auswertungen werden Werkstatt, Lagerräume,
Verkaufs-, Präsentations- und Büroräume geplant. Maha legt Wert auf
strukturierte Einlagerungskonzepte zu denen auch individuell anpassbare Regalsysteme gehören, um so eine größtmögliche Raumausnutzung
zu erreichen.
Diagnose, Reparatur, Service und Zubehör müssen auf das jeweilige
Anforderungsprofil des Betriebes und der Kunden abgestimmt
werden. (Foto: Maha)
Maha betrachtet das gesamte Werkstattkonzept einschließlich aller
Serviceleistungen rund um das Fahrzeug. Demnach müssen Diagnose,
Reparatur, Service und Zubehör auf das jeweilige Anforderungsprofil
des Betriebes und der Kunden abgestimmt werden. So geht der Ausrüster davon aus, dass durch rationelle Arbeitsabläufe eine Produktivitätssteigerung von bis zu 40 Prozent erreicht werden kann.
PA R T S L I F E - D I E U M W E LT M A N A G E R D E R K F Z - B R A N C H E
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BAUEN UND MODERNISIEREN
Im Bild: Das im Mai 2014 neu eröffnete Mercedes-Benz Nutzfahrzeugzentrum Mannheim. Hier stimmten Planung und Umsetzung. (Foto: MB)
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3-2014
Vom Planen über das Bauen und Einrichten bis hin zum Service: Die kürzlich
gegründete Global Workshop Alliance
(GWA) bietet Bauherren die komplette
Planung, Realisierung und Einrichtung
von Werkstätten sowie den Service für das
Equipment aus einer Hand an.
VON PETER RODENBÜSCH
Die GWA ist ein Zusammenschluss mehrerer Unternehmen
aus der Werkstattausrüstungsbranche unter der Federführung
von MAHA. Ziel ist es, weltweit Bauherren bei der Planung,
Realisierung und Einrichtung von Werkstattbauten und beim
Service für das Werkstattequipment zu unterstützen. Im Fokus
steht dabei die Wirtschaftlichkeit und Investitionssicherheit
des Gesamtprojektes
Der ganzheitliche Ansatz der GWA beginnt bereits in der
Planungsphase. Hier werden die Ideen des Bauherren und die
jeweilige Marktsituation ebenso berücksichtigt wie die Vorgaben von Architekten und Fahrzeugherstellern.
Bei der Einrichtung der Werkstätten kommen qualitativ hochwertige und in Deutschland gefertigte Produkte der
GWA-Partner zum Einsatz. Dabei werden selbstverständlich
auch herstellerseitige Produktempfehlungen und individuelle
Anforderungen des Bauherrn berücksichtigt. Zudem bietet
die GWA die vollständige Betreuung des gesamten Werkstattequipments an.
Zur Global Workshop Alliance gehören derzeit die Unternehmen MAHA, bott, Butzbach, s.tec, FLACO und Sehon.
MAHA deckt die komplette Bandbreite der Hebe-,
Prüf- und Sicherheitstechnik ab. Ergänzt wird das Sorti-
Impressum, Vorschau
ment mit Softwarelösungen und Konzepten für die Direktannahme.
Das Leistungsspektrum von bott als Hersteller von Fahrzeugeinrichtungen, Arbeitsplatzsystemen und Betriebseinrichtungen, umfasst die
Analyse, Planung, Produktion, Montage und Kundenbetreuung nach
Fertigstellung der Werkstatt. Wirtschaftliche Aspekte stehen hierbei
ebenso im Fokus wie Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz.
Butzbach stellt das Torsystem. Lichtdurchlässiges Fiberglas sorgt
für helle Räume und reduziert den Beleuchtungsaufwand. Der geringe
Platzbedarf, verschleißarme Technik und eine sehr gute Wärmedämmung sorgen für eine hohe Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit über
die gesamte Nutzungsdauer.
s.tec (suction technology) hält die Produktpalette im Bereich der Absaugtechnik bereit. Das Spektrum reicht von einzelnen Komponenten
über Komplettlösungen bis hin zu vollständigen Geschäftskonzepten
– von der Planung bis zur Montage. Im Vordergrund stehen dabei der
Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, eine hohe Anwenderfreundlichkeit,
Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz.
FÜR NUTZFAHRZEUG-SERVICE UND TEILEMARKT
Zeitschrift für den Nutzfahrzeug-, Zubehör-, Teilemarkt und Reparaturwerkstätten in Deutschland
21. Jahrgang 2014 · ISSN 1437-6229
Dieser Ausgabe liegen Prospekte der Firmen DIESEL TECHNIC AG und ROMESS Rogg GmbH & Co. KG bei.
Wir bitten unsere Leser um freundliche Beachtung.
Verlagsleitung:
Klaus Krause
KFZ- UND MOBILITÄTSMEDIEN:
Leitung:
Eckhard Schulte, Telefon 0511 8550-2610
schulte@schluetersche.de
Chefredakteur:
Joachim Töpfer
Rheinallee 193, 55120 Mainz
Telefon +49(0)6131 62776-17
Telefax +49(0)6131 62776-20
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Erscheinungsweise 4 x jährlich Jahresabonnement:
Inland € 31,– inkl. MwSt., inkl. Versandkosten. Ausland
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Einzelheft € 8,– im In- u. Ausland zzgl. Versandkosten
(EU-Steuerregelung wird berücksichtigt).
Für ordentliche GVA-Mitglieder ist der Bezug des
NKW PARTNERS im Mitgliederbeitrag enthalten.
Mitglied des Redaktionsbeirats:
Rolf Barstadt, Ferdinand Bilstein GmbH & Co. KG
Hans-Jürgen Herrmann, truckpower holding Gmbh
Dr. Rolf Enders, ST-Templin GmbH
Udo Mählmann, Heil & Sohn GmbH & Co. KG
Andreas H. Bitsch, Federn-Hentz GmbH
Hans Strobel, Christian Winkler GmbH & Co.
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Stefan Freitag, Mahle Filtersysteme GmbH
Hans Marquart, Marquart GmbH
Redaktion:
Peter Rodenbüsch, Dr. Frauke Weber
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welc@schluetersche.de
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Druckunterlagen:
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Producer:
Tom Kaldewey
Vertrieb/Abonnement-Service:
Telefon 0511 8550-2636
Telefax 0511 8550-2405
vertrieb@schluetersche.de
FLACO , als Anbieter von Servicegeräten rund um den Ölwechsel
und das Fluidmanagement, bietet Anlagen zur Befüllung von Motoren,
Getrieben und Achsen. Zum Sortiment gehören auch stationäre AdBlueBetankungssysteme.
Sehon plant und fertigt Lackieranlagen und Trockner jeglicher Größe
und für die unterschiedlichsten Anforderungen. Das Produktprogramm
umfasst unter anderem Lackieranlagen für alle Kraftfahrzeugarten, Universal-Vorbereitungsplätze, Spot-Repair-Anlagen und MultifunktionsArbeitsplätze.
Mit dem Dienstleistungsangebot der GWA-Partner sind die Immobiliengewerke Hebetechnik, Prüftechnik, Absaugtechnik, Luft- und Ölversorgung bzw. -management sowie Lackiertechnik abgedeckt. Weitere
kundenspezifische Anforderungen oder Gewerke können je nach Bauvorhaben individuell berücksichtigt werden. Die GWA ist auch für weitere Unternehmen aus der Werkstattausrüstungsbranche offen, sofern
sie das Gesamtziel der Allianz fördern. Die Koordination der Projekte
erfolgt zentral über MAHA.
THEMENVORSCHAU 04-2014
IMPRESSUM
Herausgeber und Verlag:
Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Postanschrift: 30130 Hannover
BAUEN UND MODERNISIEREN
Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlages unter
ausführlicher Quellenangabe gestattet. Gezeichnete
Artikel decken sich nicht unbedingt mit der Meinung
der Redaktion. Für unverlangt eingesandte Manuskripte
haftet der Verlag nicht.
TOPTHEMA FAHRZEUGDIAGNOSE
Für viele Service- und Reparaturarbeiten an Nutzfahrzeugen sind Diagnose-Geräte
unabdingbar. Der NKW PARTNER wirft für seine Leser einen Blick auf mehrmarkentaugliche Universal-Tester und Diagnosetools von Teileherstellern und Systemlieferanten.
Weitere Aspekte wie Schulungen und Diagnose-Tipps sind ebenfalls ein Thema.
TOPTHEMA DIESEL-SERVICE
Nutzfahrzeug-Dieselmotoren erfüllen immer strengere Abgasvorschriften. Die werden
nur eingehalten, wenn Einspritzsysteme und ihre Komponenten einwandfrei arbeiten.
Der NKW PARTNER beleuchtet die Fehlersuche, Wartung, Reparatur und Instandsetzung. Uns interessiert auch, was der Ersatz- und Austauschteilemarkt zu bieten hat.
TOPTHEMA ABGASTECHNIK
Der NKW PARTNER legt den Fokus auf die Abgasnachbehandlung. Wir berichten, welche
Systeme Fahrzeughersteller und Zuflieferer bieten, wie sich die Nachrüstung und Reinigung von Diesel-Partikelfiltern gestaltet und, was bei der Fehlersuche und beim Service
sonst noch zu beachten ist.
SCHWERPUNKTTHEMA FAHRWERKSTECHNIK
Die Redaktion berichtet über Neuheiten bei Fahrwerkssystemen und schaut zudem
auf die bei Nutzfahrzeugen und Bussen stark beanspruchten Teile, wie Stoßdämpfer,
Federn, Luftbälge und Komponenten für die Lenkung. Wir zeigen, wie Fehlersuche,
Wartung und Reparatur am Fahrwerk fachgerecht durchzuführen sind.
TEILEMARKT UND WINTER-SERVICE
Die kalte Jahreszeit steht wieder bevor. Der NKW PARTNER berichtet über die Vorbereitung von Nutzfahrezeugen für die Wintersaison, greift die Themen Batterie-Service,
Lichtanlage und Kühlsystem auf und berichtet über wissenswertes zu Winterzubehör,
Winterreifen, Standheizungen und Schneeketten.
Gerichtsstand und Erfüllungsort: Hannover
Die Titel der KFZ-und Mobilitätsmedien
im Überblick:
• amz – auto motor zubehör
• bfp fuhrpark + management
• NKW PARTNER
• www.amz.de
• www.fuhrpark.de
• www.nkwpartner.de
ANZEIGENSCHLUSS:
28. OKTOBER 2014
ERSCHEINUNGSTERMIN: 18. NOVEMBER 2014
Weitere Themen finden Sie demnächst auf
www.nkwpartner.de unter „Mediadaten“.
Druck: Printmedienpartner GmbH
Böcklerstr. 13, 31789 Hameln/Wangelist
3-2014
73
FÜR NUTZFAHRZEUG-SERVICE UND TEILEMARKT
1. Preis:
Die richtige Antwort auf unsere Gewinnfrage im Heft 2/2014
lautet: 2 – 4 Kilogramm
Die Preise unseres Gewinnspiels aus dem Heft 2/2014 wurden uns
freundlicherweise von der Firma HS-Schoch GmbH zur Verfügung
gestellt.
Gewonnen haben:
1. Preis: HS-Schoch Scheinwerferbügel incl. SafeLight-Kabel-Set
und 4 Hella Rallye 3003 Scheinwerfern mit LED-Positionslicht
Gerald Gayer, A-Julbach
2. Preis: HS-Schoch LadeBox
Stefan Horbasz, Bergisch Gladbach
3. Preis: HS-Schoch Radzierblenden-Satz
Karl-Heinz Möller, Nortorf
4. – 10. Preis: HS-Schoch Polo-Shirt
Marianne Knieper, Zetel
Reinhard Volkmer, Schweinfurt
Lothar Maletzki, Weilerswist
Thorsten Müller, Siegburg
Eberhard Höhn, Gammertingen
Pascal Kargakis, Sinsheim
Siegfried Vogt, Lingen
11. – 20. Preis: HS-Schoch BaseCap
Oliver Winz, Haigerloch
Jutta Janko-Wilk, Diedorf
Anke Kötting, Marienfeld
Werner Lachmann, Hagen
Harald Jörger, Rheinmünster
Rolf Schmidt, Fichtenberg
Hubert Kurz, Trier
Sebastian Meyer, Lingen
Stefan Trampel, Neumünster
Dieter Breuer, Schleiden
Steckschlüsselset 28 tlg. in stabiler Blechkassette
in hochwertiger Made in Germany-Qualität
2. – 3. Preis: Wasserkaraffe
4. – 8. Preis: PowerBank - zum Aufladen von Mobilfunkgeräten, Tablets
9. – 12. Preis: Osram Taschenlampe - zum Anklemmen an die Sonnenblende
oder Haltegriffe im Fahrzeug
13. – 17. Preis: Stabilo Smart Ball
18. – 20. Preis: Haribo Phantasia Box
FAX an 0511 8550-2600
Beantworten Sie bitte folgende Frage:
Für wie viel Prozent der Nutzfahrzeug-Werkstätten ist Qualität
das wichtigste Kriterium beim Teilekauf?
Q 29 Prozent
Q 37 Prozent
Q 52 Prozent
Name/Vorname
Firma
Position/Abteilung
Straße
PLZ/Ort
Einsendeschluss: 9. Oktober 2014
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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Das Nutzfahrzeugsegment ist in Bewegung – die Fahrzeuge werden effizienter, emissionsärmer und sicherer.
Die Anforderungen an Wartung und Reparatur steigen, und gemischte Flottenfuhrparks sind Standard.
Unsere Lösung für Ihren Nutzfahrzeug-Service heißt: Alltrucks Truck & Trailer Service. Die gemeinsame Marke der führenden
Automobilzulieferer Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge, Bosch Automotive Aftermarket und ZF Services.
Alltrucks hat ein klares Ziel: Ihnen das beste Full-Service-Nutzfahrzeug-Werkstattkonzept zur Verfügung zu stellen.
Kontaktieren Sie uns!
PLZ-Bereiche 0, 1, 29-31, 37-39, 99: Andreas Müller, 0170 37 44 704, andreas.mueller@alltrucks.com
PLZ-Bereiche 20-28, 32-36, 4, 5: Friedhelm Hennes, 0170 37 44 701, friedhelm.hennes@alltrucks.com
PLZ-Bereiche 6, 7, 8, 90-98: Friedrich Kuntz, 0170 37 44 703, friedrich.kuntz@alltrucks.com
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Gemeinsamkeit macht stark.
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