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Kursbuch!
November/Dezember
2014
Poesie
MUT
Was keiner wagt, das sollt ihr wagen
was keiner sagt, das sagt heraus
was keiner denkt, das wagt zu denken
was keiner anfängt, das führt aus
Wenn keiner ja sagt, sollt ihr‘s sagen
wenn keiner nein sagt, sagt doch nein
wenn alle zweifeln, wagt zu glauben
wenn alle mittun, steht allein
Wo alle loben, habt Bedenken
wo alle spotten, spottet nicht
wo alle geizen, wagt zu schenken
wo alles dunkel ist, macht Licht.
Lothar Zenetti
Dieses Gedicht gab Schulleiterin Ina Zimmer den Absolventen
der Altenpflegeschule bei der Examensfeier mit auf den Weg.
Impressum
Herausgeber: Friedehorst gGmbH
Rotdornallee 64, 28717 Bremen
Redaktion: Gabriele Nottelmann, Hannah Burghardt
Titelbild: © pixelio.com
Tel: 0421 6381 276
Mail: kommunikation@friedehorst.de
2 Kursbuch November 2014
Liebe Leserinnen und Leser,
In Friedehorst hält der Herbst
Einzug: die Blätter färben sich
und der stürmische Wind weht
sie über das Gelände, und der
ein oder andere Regenschauer
bringt graue Tage.
Dies war schon immer die beste Zeit im
Jahr, um Geschichten zu erzählen und
Bilder anzuschauen: Geschichten guter
Erinnerungen und Geschichten von neuen Anfängen, Bilder von sonnigen Tagen
und fröhlichen Menschen. Dies alles finden Sie auch im Kursbuch, das Sie gerade in den Händen halten.
Aus allen Bereichen Friedehorsts gibt es
viel zu berichten, sei es über Preise, die
wir erhalten haben, über Feste, die wir
gefeiert haben oder über Menschen, die
etwas außergewöhnliches getan haben
oder neu in Friedehorst angekommen
sind. Nicht alles, was wir uns vorgenommen haben oder was wünschenswert
gewesen wäre in diesem Sommer haben wir dann auch umsetzen können,
aber wir können auf eine erlebnisreiche
Zeit für Friedehorst zurück blicken. Das
ist gut.
Zugleich gibt das neue Kursbuch Ausblicke auf die Zeit, die vor uns liegt:
den Martinslauf im November,
einen Tag der offenen Tür im
NRZ und vor allem auf den „Friedehorster Advent“, den wir am
30. November miteinander feiern werden.
„Wir in Friedehorst“ – das ist nicht mehr
nur ein Wunsch, sondern es ist inzwischen
für Bewohner wie für Mitarbeitende ein
spürbares Gefühl eines lebendigen und
guten Miteinanders. Dies kommt auch in
diesem Kursbuch zum Ausdruck.
Dennoch wird das Kursbuch ab dieser
Ausgabe nur noch alle zwei Monate erscheinen, denn zusätzlich zum Kursbuch
planen wir weitere gedruckte Veröffentlichungen und auch Mitteilungen im
Internet. Damit wollen wir aktueller und
informativer über und aus Friedehorst
berichten. Seien Sie gespannt und freuen Sie sich auf weitere Geschichten und
Bilder.
Mit den besten Wünschen für schöne
Tage im Herbst und der Adventszeit und
freundlichen Grüßen!
Pastor Michael Schmidt
Vorsteher
Kursbuch November 2014
3
Preisverleihung
Friedehorst für betriebliches Eingliederungsmangement
ausgezeichnet
Mitte September wurde Friedehorst
übergeordnetes betriebliches Gesund-
von Wirtschaftssenator Martin Günth-
heitsmanagement aufzubauen. Petra
ner für die „hervorragende Einführung
Treske-Bolle, Friedehorster BEM-Beauf-
eines Betrieblichen Eingliederungsma-
tragte hat sich mit ihren Mitstreitern hier
nagements (BEM)“ ausgezeichnet. Die
auf dem Weg gemacht: „zur gesunden
10.000 Euro Preisgeld vom Wirtschafts-
Bewältigung
senator kommen direkt dem BEM zu-
und zur Stärkung der seelischen und
gute.
körperlichen Gesundheit“ für ganz Frie-
Konkret sind die Kolleginnen und Kol-
dehorst.
legen gerade damit beschäftigt, ein
v.l. Michael Schmidt, Petra Treske-Bolle, Martin Günthner
4 Kursbuch November 2014
der
Arbeitsbelastungen
red
Stiftung Friedehorst
Neue Nachbarn auf dem Friedehorster Südgelände
Im Herbst sind 10 Flüchtlingsfamilien in
spendet. Bei einem großen „Umsonst-
die drei leerstehenden Doppelhaushälf-
Flohmarkt“ im Saal der Verwaltung Mitte
ten auf dem Friedehorster Südgelände
Oktober konnten alle Familien aus der
eingezogen. Viele von ihnen kommen
Fülle der Spenden aussuchen, was sie
aus Syrien, weitere aus Iran, Serbien
gebrauchen können. Übriggebliebene
und Montenegro.
Kleidung und Spielzeug wird nach Grohn
Viele Kollegen, aber auch Bekannte und
gebracht, wo in ein Containerdorf rund
Besucher haben Kleidung, Spielzeug
100 Flüchtlinge einziehen werden.
red
und Hausrat für die Flüchtlinge geKursbuch November 2014
5
Examensfeier mit der Queen
Private Altenpflegeschule Friedehorst verabschiedet
16 Absolventen in die Arbeitswelt
„Es ist nicht immer leicht,
Ausbilder, aber auch Be-
seine Ideale von guter
wohner von Friedehorst lie-
Pflege zu leben, doch gute
ßen sich diese Abschluss-
Pflege ist ein Menschen-
feier nicht entgehen. Ihnen
recht. Bewahren Sie sich
gilt auch ein ganz beson-
Ihre Ideale und setzen Sie
derer Dank, „…denn wie
Zeichen!“ mit diesen Wün-
könnte Ausbildung funk-
schen entließ Ina Zimmer,
tionieren, wenn wir diese
Leiterin der Privaten Alten-
Menschen nicht hätten, die
pflegeschule
ihr Einverständnis geben
Friedehorst,
ihren Abschlussjahrgang. Insgesamt 16
für Lernsituationen, Sichtstunden und
Schülerinnen und Schüler legten nach
Examensprüfungen“ so Ina Zimmer.
dreijähriger Ausbildung ihr Examen
zum staatlich anerkannten Altenpfleger
„Germanys next Pflegemodel“
erfolgreich ab und blicken nun in eine
beruflich sichere Zukunft: Pflegekräfte
Zur feierlichen Zeugnisübergabe er-
werden überall gesucht. Sie alle ha-
schienen sogar Heidi Klum, Dieter
ben bereits einen Arbeitsvertrag in der
Bohlen und die britische Queen: Die
Tasche, vier von ihnen bei der Stiftung
Schüler des zweiten Ausbildungsjahres,
Friedehorst.
welche im nächsten Jahr ihr Examen
ablegen werden, hatten sich mit der
Zum Gottesdienst in der Friedehorster
Show-Einlage von Germanys Next Pfle-
Kirche kamen mehr als 130 Gäste: Fa-
gemodel eine humorvolle Persiflage auf
milienangehörige, Freunde, Kollegen,
die bekannte Fernsehsendung einfallen
Kooperationspartner, Praxisanleiter und
lassen – das Casting gewonnen haben
6 Kursbuch November 2014
natürlich die neu-examinierten Pflege-
weil Abschied immer so endgültig klingt.
kräfte.
Deshalb verabschiedeten sie sich lie-
Die Klassensprecherinnen des Exa-
ber mit „Bis bald!“ und ermutigten ihre
menskurses Marie-Christin Lorek und
Mitschüler, sich für ihr Berufsfeld stark
Iris Höveling dankten dem gesamten
zu machen, damit es auch die gesell-
Lehrerkollegium der Altenpflegeschule
schaftliche Anerkennung erfährt, die
Friedehorst und waren sichtlich gerührt,
es verdient. „Es war eine hochkomplexe, sehr anstrengende
Ausbildung,“ sagte Marie-Christin Lorek, „aber
durch die kompetente
Begleitung der Lehrkräfte, durch das Miteinander im Kurs, konnten
wir diese meistern.“
red
Kursbuch November 2014
7
Dienste für Senioren und Pflege
Grillfest im Haus 18
Am 12. September richtete das Haus 18
sich untereinander auszutauschen. Unter-
sein jährlich stattfindendes Grillfest aus.
malt wurde das Ganze von einer Akkorde-
Bei bestem September-Wetter hatten die
onspielerin, die Lieder aus vergangenen
Bewohnerinnen und Bewohner die Gele-
Tagen spielte. Ein toller Nachmittag, bei
genheit bei einer Grillwurst und leckeren
dem alle Beteiligen Spaß hatten.
Salaten ins Gespräch zu kommen und
8 Kursbuch November 2014
red
Dienste für Menschen mit Behinderung
Friedehorst begrüßt Robert Bau als neuen Geschäftsführer
im Behinderten-Bereich
Seit dem 1. Juli ist Robert Bau der neue
nicht immer leicht, aber ich freue mich
Geschäftsführer der Dienste für Men-
auf den gemeinsamen Weg“, sagt er
schen mit Behinderung Friedehorst gG-
und ergänzte: „Herr Bau steht für einen
mbH (kurz DMB). Am 24. Oktober wur-
partnerschaftlichen Umgang auf Augen-
de er feierlich in sein Amt eingeführt. Bau
höhe.“
hatte bereits in den letzten neun Jahren
Robert Bau bedankte sich für das Vertrau-
leitende Funktionen in Organisationen
en, das ihm mit seiner Ernennung entge-
der Diakonie inne und freut sich auf die
gen gebracht werde und versprach, sich
neue Aufgabe in der diakonischen Stif-
künftig bei Friedehorst mehr um ambu-
tung. Pastor Michael Schmidt begrüßte
lante Angebote im Behindertenbereich
den Neuzugang in seinem Gottesdienst
zu kümmern. „Wir haben noch viele Ide-
und richtete ein paar Grußworte in seine
en für Herrn Bau, damit die Stiftung auch
Richtung. „Inklusion ist eine lebenslange
in Zukunft ein schönes Zuhause für die
Aufgabe, bei der es oft um das Ringen
Menschen bietet“, sagte Joachim Bettin-
der besten Lösung geht – nämlich das
ger, Bewohnervertreter in Friedehorst.
Gelingen jedes einzelnen Lebens. Das ist
Insa Lohmann
Kursbuch November 2014
9
EIN GEDANKE
Maria
Gott kommt zu einem jüdischen Mäd-
gen füllt er mit Gütern und lässt die rei-
chen, verlobt mit einem Zimmermann.
chen leer ausgehen.“ Ein Lied, das revolu-
Sie wird schwanger. Eine Katastrophe,
tionär anmutet! – Sie hätte ja auch beten
denn die Zukunft sieht höchstwahrschein-
können: „Mach, dass das Kind abgeht“,
lich so aus: Schimpf und Schande, wirt-
oder: „Gott hilf mir, dass mich ein reicher
schaftliche Not und nicht wissen: „Was
Mann heiratet“, oder: „… dass Josef bei
soll aus mir werden? - Ohne Ausbildung,
mir bleibt“. Alles verständlich. Aber sie be-
ohne Geld. Was werden
tet mit einem viel weiteren
die Eltern sagen. Was mein
Blick und Herzen: Sie lobt
Freund sagen?“
den Gott, der für alle Niedrigen, Armen da ist.
Zu allen Zeiten auch dies:
die Hebamme, die evtl. was
Sie hat die großen Zusam-
machen kann, die gefährli-
menhänge im Blick, in ihrer
che Operation, Schmerzen,
Hoffnung haben alle Platz,
Leid und Todesfälle auf dem
die es schwer haben. Die
Küchentisch oder sonst wo.
Hungernden, Armen und
Unterdrückten. Und Maria weiß sich ein-
Doch diese junge Frau, Maria, geht nicht
gebunden in das Schicksal ihres Volkes, Is-
geknickt und verzweifelt, sondern auf-
rael: Er nimmt sich seines Dieners Israels
recht ihren Weg. Sie singt ein Lied von
an, um seiner Barmherzigkeit zu geden-
dem Gott, der die Kleinen aufrichtet und
ken, wie er es zu unseren Vätern geredet
die Großen in die Schranken weist. „Gott
hat, zu Abraham und seinen Nachkom-
zerstreut die Hochmütigen und stößt die
men in Ewigkeit.
Machthabenden vom Thron. Die Hungri-
10 Kursbuch November 2014
Maria erfindet keinen neuen Gott passend
Gott nimmt sich Israels an, um seiner
für ihre Notsituation. Sie lobt mit alten
Barmherzigkeit zu gedenken, wie er es zu
Worten den Gott, der Israel die Treue hält.
unseren Vätern geredet hat, zu Abraham
– So sollen wir das auch halten. Den Tra-
und seinen Nachkommen. Dieser Gott
ditionen, den jüdischen und christlichen
wird auch für Maria sorgen. Durch ihren
Schriften unserer Bibel treu sein, und sie
Sohn, durch Jesus, wird Gott sich dann
doch neu leben und entdecken.
allen Völkern zuwenden. Auch uns.
Maria: Ein politisch völlig unbedeutender junger Mensch,
dazu noch eine Frau, singt
für alle, die ihre Hoffnung
verloren haben. Maria hat
geglaubt, dass mit ihrem
(scheinbar normalen, kleinen und unbedeutendem)
Leben, mit ihrem Kind, etwas
Neues anfängt – Gott wird
gute Wege finden.
Es lohnt, die alten Texte zu
singen, sich von Traditionen
tragen zu lassen, sich auch
in unseren alltäglichen Katastrophen und Belastungen
neu mit ihnen auf den Weg
zu machen.
Mit herzlichen Grüßen,
Pastorin Rike Nacken
Kursbuch November 2014
11
50 Jahre Bfw – 50 Jahre berufliche Rehabilitation
Berufsförderungswerk Friedehorst feiert sein 50-jähriges Bestehen
Mit einem großen Festakt und anschlie-
1964 startete in Lesum der erste Jahr-
ßendem Symposium feierte das Berufs-
gang mit 28 Männern, die zu Maschine
förderungswerk sein 50jähriges Jubilä-
nschlossern,Spitzendrehern, Elektrome-
um.
chanikern sowie Radio- und Fernsehtechnikern ausgebildet wurden.
Zum Geburtstag gratulierten unter anderem Sozialsenatorin Anja Stahmann,
Die Geschäftsführer des Bfw, Hagen
die Präsidentin der Bremischen Evange-
Samel und Uwe Dreyer, blickten beim
lischen Kirche Edda Bosse sowie Lan-
Festakt auf die Anfänge zurück: „Mit
desdiakoniepfarrer Manfred Meyer. Von
der Gründung des Berufsförderungs-
der Handelskammer Bremen gab es
werks Friedehorst wurde der veränder-
eine Urkunde.
ten Sichtweise auf Behinderung bereits
12 Kursbuch November 2014
1964 Rechnung getragen. Im Weserkurier vom 15. November 1963 wurde
anlässlich der Grundsteinlegung berichtet: „In der Rotdornallee 64 entstehen
ein Internat und Ausbildungsstätten für
Sozialsenatorin Anja Stahmann gratulierte
stellvertretend für den Senat
körperbehinderte Erwachsene, die bereits einen Beruf ausgeübt haben, aber
durch Krankheit oder Unfall gezwungen
wurden, diesen aufzugeben. In Lesum
will man diese Männer in einem neuen
Beruf ausbilden und sie wieder in das
Berufsleben eingliedern.“ An die Stelle
von Fürsorge trat hier die Überzeugung,
dass über eine entsprechende Qualifizierung behinderte Menschen in die Lage
versetzt werden können, wirtschaftliche
Selbständigkeit zu erlangen.“
Hagen Samel, Uwe Dreyer (Geschäftsführer des Bfw Friedehorst) und Karlheinz
Heidemeyer (Geschäftsführer Weiterbildung
in der Handelskammer Bremen) mit der
Geburtstagsurkunde
Uwe Dreyer: „Erfolgreiche Teilhabe wird
immer nur dann funktionieren, wenn
alle am Integrationsprozess beteiligte
Akteure (Leistungsträger, Helfersysteme,
Arbeitgeber, wir als Bfw und natürlich
die Betroffenen) eng und vertrauensvoll
zusammenarbeiten.
Das ist uns in den letzten 50 Jahren gelungen und dafür möchten wir uns bei
allen ausdrücklich bedanken.“
red
Kursbuch November 2014
13
Dienste für Senioren und Pflege
3.200 Euro für Demenzgarten
Das Almata-Stift der Stiftung Friedehorst
Pflanzen laden die demenziell Erkrankten
ist seinem Ziel, einen Demenzgarten ein-
ein, mit allen Sinnen in den Garten ein-
zurichten, einen großen Schritt näher ge-
zutauchen“ erläutert Heimleiterin Ulrike
kommen: Beim Sommerfest überreichte
Vogt. Die Kirchengemeinde stellt mit ihrer
Pastorin Sabine Kurth von der Waller Kir-
Spende gesamten Erlös des Weihnachts-
chengemeinde der Altenpflege-Einrich-
marktes für dieses Projekt zur Verfügung.
tung einen Scheck über 3.200 Euro. „Ein
„Wir freuen uns sehr über diese großzü-
Demenzgarten ist ein geschützter Bereich,
gige Unterstützung und hoffen, dass wir
in dem das Riechen, Schmecken und
den Demenzgarten schon im nächsten
Schauen im Vordergrund stehen: Bunte
Frühjahr eröffnen können“, so Ulrike Vogt.
Blumen, duftende Kräuter und essbare
red
v.l.: Silke Kurzke, Ulrike Vogt (Almata-Stift), Christine Hamel sowie Pastorin Sabine Kurth
von der Kirchengemeinde Walle
14 Kursbuch November 2014
Kinderhospizdienst Jona
Stille Begleiter: Ehrenamtliche Hospizhelfer qualifiziert
Der ambulante Kinderhos-
sich bei den Ehrenamtli-
pizdienst Jona freut sich
chen für ihr Engagement
über neue ehrenamtliche
und überreichte den Ab-
Hospizmitarbeiterinnen und
solventen ihre Qualifikation
-mitarbeiter. Zehn Engagier-
in der Bremer Liebfrauen-
te haben in den vergange-
kirche. Schmidt wünschte
nen Wochen das Angebot des Friedehors-
den ehrenamtlichen Helfern alles Gute
ter Kinderhospizdienstes „Wenn Kinder
für die bevorstehenden Aufgaben und
sterben“ in Form eines Bildungsurlaubes
betonte die Wichtigkeit dieser Arbeit: „Ge-
wahrgenommen und bekamen heute in
rade in schwierigen Zeiten ist es wichtig,
einem feierlichen Rahmen ihre Zertifikate
auch mal lachen zu können und gute Er-
überreicht. Pastor Michael Schmidt, Vor-
innerungen zu teilen.“
stand der Stiftung Friedehorst, bedankte
Insa Lohmann
Kursbuch November 2014
15
Geschenk an tadschikische Patientin
Firma Strehl spendet Rollstuhl
Die 5jährige Umeda Akhrokulova ist
ten Mal ist sie zur Behandlung in Friede-
überglücklich: Endlich kann sie sich wie-
horst. Ihre Mutter erzählt, dass sie jeden
der selbstständig fortbewegen! Dank
Cent beiseite legt, um sich die Behand-
einer Spende der Firma Strehl aus Bre-
lung ihrer Tochter in Deutschland leisten
mervörde hat die Patientin des Neurolo-
zu können. Umeda, die noch nie zuvor
gischen Rehazentrums in Friedehorst ei-
in einem Rollstuhl gesessen hatte, düs-
nen Rollstuhl erhalten. Umeda stammt
te mit dem neuen Gefährt sofort wie
aus Tadschikistan und wurde mit offe-
ein Profi auf dem Flur davon.
nem Rücken geboren. Schon zum zwei-
16 Kursbuch November 2014
red
Wünsch Dir Was
Friedehorst mobil Aktion eröffnet neue Perspektiven
Viele Aktionen, insbesondere im Service
Wohnen, haben zu einer lebendigen Gemeinschaft beigetragen. Da die Nachfrage nicht mehr zu bewältigen war, wurde
das Betreuerteam erweitert. Nun können
noch mehr Wünsche erfüllt werden!
Geplant ist die Spielrunde wieder zu
„eröffnen“, einen Gesangsnachmittag
oder einen Filmabend zu gestalten. Interessierte Menschen aus externen Be-
Das Betreuerteam, bestehend aus Freia
reichen, die das Service Wohnen erleben
Täsler (ausgebildete Betreuungsfach-
möchten, können nach Voranmeldung
kraft nach Naomi Feil), Juliane Mühlens
gerne an den Aktionen teilnehmen.
(Gedächtnistrainerin), Roland Stritzke
Der Wunsch unabhängig zu sein, schei-
(Gesang und mehr). Auf dem Foto nicht
tert aber oft an der Mobilität. Hierfür
dabei ist Ute Mahmoud, die immer Mut
stehen ein Fahrzeug und Mitarbeiter zur
macht, Dinge in die Tat umzusetzen
Verfügung, um bei Erledigungen des Alltags zu unterstützen.
Wie werden diese Dienste finanziert?
Friedehorst mobil in Vegesack (Tel. 60
Menschen, die eine Pflegestufe haben,
60 68); Mail: mobil.schoenert@friede-
können diese Leistungen über die Pfle-
horst.de
gekasse abrechnen. Auch privat sind die-
Kleine Überraschung am Schluss: Anfang
se Leistungen nutzbar; Ansprechpartne-
der nächsten Sommerferien ist ein Pony-
rin ist Schwester Lisa im Service Wohnen
fest geplant!
(Tel. 63 81 99 90) oder das Büro von
Daniela Scott
Kursbuch November 2014
17
18 Kursbuch November 2014
Nebelthau-Gymnasium
Begrüßung der neuen Fünftklässler
Zum Beginn des neuen Schuljahres be-
Unterhaltung bei den jungen Schülern
grüßte das Nebelthau-Gymnasium der
sorgte. Ihr handwerkliches Geschick
Stiftung Friedehorst seine neuen Fünft-
konnten die Kinder beim Knüpfen von
klässler. Neben vielen spielerischen
„Loom Bands“ ausprobieren sowie beim
Aktionen und einem leckeren Büfett
Basteln von bunten Herbstlichtern. Bei
durften sich die Schüler über die Vor-
sonnigem Wetter hatten Eltern, Familien
führung eines Klimamusicals freuen,
und Lehrkräfte des Nebelthau-Gymna-
das die Sechstklässler im vergangenen
siums die Möglichkeit, sich auszutau-
Schuljahr einstudiert hatten und nun
schen und gegenseitig kennenzulernen.
mit einer Mischung aus Liedern und
„Es ist schön zu sehen, dass unsere Kin-
Texten präsentierten. Der
Gewinn des Begrüßungsfestes wird zugunsten des
Friedehorster Kinderhauses
Mara gehen, in dem Kinder
mit Behinderung leben und
aufwachsen.
Bianca Nordhoff, Leiterin
der Eingangsstufe, begrüßte die neuen Fünftklässler
und lobte das große Engagement des sechsten Jahrgangs, der
der sich hier zuhause fühlen – und das
mit einer Schminkstation, Dosenwerfen,
nach so kurzer Zeit“, sagte eine Mutter.
Seilspringen und Torwandschießen für
Insa Lohmann
Kursbuch November 2014
19
Stiftung Friedehorst
Auszeichnung langjähriger Mitarbeiter
25, 30 oder sogar 35 Jahre – viele
Friedehorst-Mitarbeiterin
der insgesamt 1.400 Mitarbeiter be-
liat,
gleiten die Stiftung Friedehorst schon
Manfred Meyer, Pastor und Geschäfts-
seit mehreren Jahrzehnten. In einem
führer des Diakonischen Werkes Bremen,
feierlichen Rahmen bedankte sich Mi-
überreichte den Friedehorst-Mitarbeitern
chael Schmidt, Pastor und Vorstand in
mit 25-jähriger Betriebszughörigkeit als
Friedehorst, bei 70 Mitarbeitern für ihr
Dank eine Urkunde sowie das goldene
langjähriges Engagement: „Eine solche
Kronenkreuz. „Sie schenken den Men-
die
aus
Restia
Indonesien
Ke-
stammt.
Treue zum Arbeitge-
schen in Friedehorst
ber ist heute nicht
Ihre Zeit, Ihr Wissen,
mehr selbstverständ-
Ihre
lich. Für unsere dia-
und Ihre vertrau-
konische Einrichtung
ensvolle Beziehung
ist sie ein Schatz.“
– dafür möchte ich
Musikalische
Ihnen danken.“
Unter-
haltung gab es von
20 Kursbuch November 2014
Kompetenz
Insa Lohmann
Dienste für Senioren und Pflege
Mitglieder des Heimbeirates
für die Häuser 18 und da Vinci
Für den Zeitraum 2014 - 2016
Herr
Ahrens
Frau
Haardt
Herr
Niemeier
Frau
Hedeler
Frau
Peschel
Herr
Kraft
Herr
Sack
Das Büro des Heimbeirates befindet sich im Haus Promente.
Heimbeiratsvorsitzender: Manfred Sack
Tel. (privat): 0421 630 493
Tel. (Büro Promente): 0421 6381 7535.
Mail Büro Promente: heimbeirat.altenpflege@friedehorst.de
Kursbuch November 2014
21
NEUROLOGISCHES
REHABILITATIONSZENTRUM FRIEDEHORST
15.11.2014 | 11 – 17 Uhr
TAG DER OFFENEN TÜR
Am 15. November öffnen wir für Sie unsere Türen.
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und lernen
Sie uns, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und
unsere Therapie-Möglichkeiten kennen!
Attraktionen:
■ begehbares Gehirn
■ Mitmach-Angebote für Jung und Alt
■ Essen und Trinken
■ Für Kinder Waffeln und Apfelschorle gratis!
FRIEDEHORSTER ADVENT
■ 10 Uhr Gottesdienst
■ ab 11 Uhr Musik und der
beliebte traditionsreiche
Weihnachtsbasar mit Produkten aus Friedehorst und
Selbstgemachtem aus der
Region
■ Grünkohl, Grillwurst, Glühwein, Kaffee und Kuchen
30.11.2014 | 10 – 17 Uhr
22 Kursbuch November 2014
Martinsumzug
in Friedehorst
am 11. November 2014
Beginn: 16.00 Uhr | Ende: ca. 17.30 Uhr
Treffpunkt: Kirche
Feuerschlucker | Kürbisbrot
Kinderpunsch | Martinsreiter
Die verspätete Freimarktsfeier
Alle Bewohner der Häuser 18, da Vinci,
Promente und unsere Mieter sind herzlich eingeladen. Angehörige werden um
Anmeldung im Wohnbereich gebeten.
Für Angehörige wird ein Unkostenbeitrag von 4,00 € erhoben.
Di, 11.11.2014 | ab 14.30 Uhr
Figurentheater Ambrella:
Prinz Eselsohr
„Es waren einmal eine Königin und ein König. Die
wünschten sich von Herzen ein Kind. Da schickt die
Königin eines nachts ihren Mann zu den drei Feen
in den Wald – und tatsächlich wird ihnen noch im
selben Jahr ein Prinz geboren...“
Wie es weitergeht, erfahrt ihr am 3.12. um 16 Uhr
mit dem Figurentheater Ambrella im Saal der Verwaltung – Eintritt frei, um Spende wird gebeten!
Kursbuch November 2014
23
Geburtstage
im November, Dezember und Januar
Almata-Stift
16.11. Sophie-Marie Krüger
91
22.11. Mathilde Schniedewind 95
08.12. Clara Langner
98
24.12. Martha Kosial
100
31.12. Margret Wagner
88
03.01. Hermann Tanger
95
07.01. Hilde Käthner
90
19.01. Hildegard Meisner
89
Haus 18
24.11. Ella Herrmann
16.12. Elke Reinmann
20.12. Erna Lohmann
Via Vita
07.11. Mauro Rizzo
88
70
99
60
Promente
03.11. Elfriede Heberich
96
07.11. Margarete
Schweckendieck
87
30.11. Hildegard Preuß
95
11.12. Harald Kleilein
80
10.01. Ingeborg Vollmer-Meul 90
Da Vinci
23.12. Helmut Sinning
16.01. Gisela Lukas
24 Kursbuch November 2014
88
80
Wir gratulieren Ihnen
Bodo-Heyne-Haus
20.11. Susanne Osten
30.11. Jan Zawislo
22.12. Gabriele Kosellek
07.01. Elke Brassat
12.01. Bianca Podell
21.01. Anita Lüttmann 40
60
55
65
40
50
AWG Süd
05.12. Tina Bauermann
14.01. Werner Meier,
40
55
18.11. Pierre Krause
AWG Weizenkampstr.
28.11. Marcel Devous
Kinderhaus Heisterbusch
21.12. Sebastian Sczepek
Hilde-Adolf-Haus
31.12. Erika Groß
Haus 1 22.01. Michael Schreiber
SWG 16B
28.01. Celik Meryem
Kinderhaus Mara
29.01. Sarah Küver
SWG 72
30
20
20
70
30
5
25
Da jeden Monat sehr viele Menschen in Friedehorst ihren Geburtstag feiern, bitten wir um
Verständnis, dass wir bis zum 85. Lebensjahr
an dieser Stelle nur jene Bewohner nennen
können, die einen runden Geburtstag feiern.
Abschied
Wir bitten um Gottes Segen
für unsere Verstorbenen vom
23. August – 24. Oktober 2014
Hilke Hofmann
Bruno Röttjer
Friedhelm Linge
Margarete Hauschmann
Günter Schnibbe
Ruth Severs
Herta Briggs
Liselotte Kanzler
Waldemar Haase
Else Luther
Werner Walker
Fanny Sobisiak
Luise Szyszka
Elsa Gold
Wilhelm Siening
78 Jahre
87 Jahre
61 Jahre
89 Jahre
67 Jahre
90 Jahre 89 Jahre 93 Jahre
65 Jahre
100 Jahre
82 Jahre
91 Jahre
102 Jahre
95 Jahre
82 Jahre Haus 18 E
Promente
Haus 16 a
Almata
Via Vita I
Promente
Almata
DaVinci EG
Haus 18 IV
Haus 18 II
DaVinci EG
Haus 20
Haus 18 II
Haus 18 IV
DaVinci EG
Kursbuch November 2014
25
Termine im November und Dezember
Datum
Uhrzeit
Ort
Veranstaltung
Di, 11.11.
14.30 Uhr
Verwaltungssaal
Freimarktsfeier DSP
Di, 11.11.
16.00 Uhr
Kirche
Martinsumzug
Sa, 15.11.
11.00 Uhr
NRZ
Tag der offenen Tür
So, 16.11.
16.00 Uhr
Almata
Klassische Musik
mit Duo concerto
Mi, 19.11.
08.30 Uhr
Kirche St. Magni
Buß- und Bettagsgottesdienst
Sa, 22.11.
10.00 Uhr
Verwaltungssaal
Die Europa Chor Akademie
probt das Weihnachtsoratorium
(öffentliche Probe, Eintritt frei)
Di, 25.11.
09.15 Uhr
Abfahrt
vor Haus 16a
Ausflug Servicewohnen nach
Stade „Stimmungsvolle
Adventszeit in der Altstadt“
Sa, 29.11.
16.00 Uhr
Almata
Musik zum Advent
mit Frau Wagner
So, 30.11.
10.00 Uhr
Kirche und
Verwaltung
Friedehorster Advent
Di, 02.12.
15.00 Uhr
Haus 21
Adventsfeier
Haus 18 E und I
Mi, 03.12.
15.00 Uhr
Haus 18
Adventsfeier
Haus 18 II
Mi, 03.12.
16.00 Uhr
Verwaltungssaal
Figurentheater Ambrella
Do, 04.12.
15.00 Uhr
Haus 21
Adventsfeier
Haus 18 II und III
Sa, 06.12.
15.00 Uhr
Promente
Adventsfeier
Sa, 06.12.
15.00 Uhr
Almata
Adventsfeier
mit der Waller Gemeinde
Mi, 10.12.
15.00 Uhr
Almata
Adventsfeier
für die Ehrenamtlichen
Mi, 31.12.
16.00 Uhr
Almata
Silvestermusik
mit Frau Wagner
26 Kursbuch November 2014
Gruppen und Veranstaltungen
Datum
Uhrzeit
Ort
Veranstaltung
Di, 18,11.
Di, 09.12.
Di, 13.01.
14.30 Uhr
Pflegeklinik EG
Besuchsdienstkreis
mit Pastorin Nacken
Do, 06.11.
Do, 04.12.
Do, 22.01.
10.00 Uhr
Haus 18
Tagesraum
Biblischer Morgen
mit Pastorin Nacken
Di, 04.11.
Di, 09.12.
Di, 20.01.
11.00 Uhr
Tagespflege
An(ge)dacht
mit Pastorin Nacken
Do, 13.11.
Do, 04.12.
Do, 15.01.
15.30 Uhr
Haus 16a
Wintergarten
Kirchennachmittag
im Servicewohnen
mit Pastorin Nacken
Dienstags
16 Uhr
Haus Promente
Singen
Wöchentliche Andachten
Dienstags
10 Uhr
Kapelle,
Almata-Stift
Pastor Scharoun
Donnerstags
10 Uhr
Kapelle,
Haus Promente
Pastor Scharoun
Donnerstags
11 Uhr
Andachtsraum
Pflegeklinik
Pastor Scharoun
Kursbuch November 2014
27
Gottesdienste
im November und Dezember
Datum
Uhrzeit
Ort
Gottesdienst
So, 02.11.
10 Uhr
Kirche Friedehorst
Pastor Scharoun
So, 09.11.
10 Uhr
Kirche Friedehorst
Pastor Krauss
So, 16.11.
10 Uhr
Kirche Friedehorst
Pastorin Nacken
mit Baptistengemeinde
So, 23.11.
10 Uhr
Kirche Friedehorst
Pastor Scharoun
mit Abendmahl
So, 30.11.
10 Uhr
Kirche Friedehorst
Eröffnungsgottesdienst Friedehorster Advent - Pastor Schmidt
So, 07.12.
10 Uhr
Kirche Friedehorst
2. Advent - Pastorin Nacken
So, 14.12.
10 Uhr
Kirche Friedehorst
3. Advent - Pastor Scharoun
So, 21.12.
10 Uhr
Kirche Friedehorst
4. Advent - Pastor i. R. Fewson
Mi, 24.12.
16.30 Uhr
Kirche Friedehorst
Heiligabend - Pastor Schmidt
Mi, 31.12.
16 Uhr
Kirche Friedehorst
Silvester - Pastor Scharoun
mit Abendmahl
Heiligabend
14.15 Uhr
Haus 18 EG
Pastorin Nacken
14.15 Uhr
Haus Promente
Pastor Scharoun
15 Uhr
Haus 18 I
Pastorin Nacken
15.15 Uhr
Haus 21
Pastor Scharoun
15.45 Uhr
Haus 18 II
Pastorin Nacken
14.15 15.30 Uhr
Haus 18 III und IV
Pastor N. N.
16.30 Uhr
NRZ Stationen A - D
Stehgreifkrippenspiel mit und
für Kinder und Erwachsene
Pastorin Nacken
17 Uhr
Almata-Stift
Pastor Scharoun
17.30 Uhr
NRZ Station E
Pastorin Nacken
28 Kursbuch November 2014
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Seele and Geist
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