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derAltglienicker - Red Eagle Design

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Nr. 270
Oktober 2014
23. Jahrgang
Altglienicker
der
UNABHÄNGIGE,
ÜBERPARTEILICHE,
KOSTENLOSE
MONATSZEITSCHRIFT
SPÄTSOMMERFEST IN ALTGLIENICKE
D
as Spätsommerfest in Altglienicke stand
unter der Gnade der Wetterfrösche und
brachte viel Spaß für die Besucher. Die Feuerwehr, die Ortsgruppe der Volkssolidarität,
Liebe ist die
Fähigkeit, Ähnliches
an Unähnlichem
wahrzunehmen.
Theodor W. Adorno
der Ortsverein Altglienicke und viele weitere
Aktive sorgten dafür, dass nicht nur der Bürgermeister „gut lachen“ hatte. Von Bier bis
Zuckerwatte war für alle etwas dabei. Span-
nend war es wie immer bei der Feuerwehr
und für flotte Rhythmen sorgten die „Männer“.
l
Fotos: Bürgerverein Altglienicke und Volkssolidarität
Vorankündigung für Sportbegeisterte
9. Internationales Berliner Frauen- und Mädchenturnier im Ringen
am 7. und 8. November im Sportzentrum Adlershof (Merlitzstraße)
aus zwölf Nationen senden 60 Vereine 250 Sportlerinnen an den Start
mit Aline Focken (amtierende Weltmeisterin bis 69 kg) und drei deutschen Meisterinnen
redeagle@online.de • info@red-eagle-berlin.de • deraltglienicker@online.de
2
D E R A LTGL I E N I C K E R O K TOBER 2014
GESAGT, GETAN, GERECHT –
EINE ZWISCHENBILANZ
… so der Untertitel der Publikation, mit
der die SPD über unsere Arbeit in der Großen Koalition informiert. Eine Zwischenbilanz erwartet man vielleicht nicht nach erst
einem halben Jahr Regierungszeit, eher nach
einem Jahr oder in der Halbzeit. Tatsächlich
hat aber die Bundesregierung auf Treiben der
SPD schon so viel getan, dass es einer ersten
frühen Bilanz würdig ist.
Dieses Bilanz fällt wie folgt aus:
Der Mindestlohn kommt – sicher unser
wichtigstes Anliegen. Die Rentenreform verschafft der Lebensleistung von Menschen mit
45 Erwerbsjahren mehr Gerechtigkeit.
Strom bleibt bezahlbar, auch durch die Reform des Erneuerbare Energien Gesetzes.
Mehr Geld für Bildung. Entlastung der Kommunen.
Der Doppelpass, von dem insbesondere
junge Deutsche mit zweiter Staatsangehörigkeit profitieren.
Das Ende der Kopfpauschale in der Krankenversicherung, die Gleichstellung von Lebenspartnerschaften.
Es ist versprochen. Es ist erforderlich. Es
wird umgesetzt. In anderen Worten: gesagt,
getan, gerecht.
Fehlt etwas? Aber ja! Auch für das nächste Zwischenzeugnis strengen wir uns an. Die
Mietpreisbremse wird kommen. Leiharbeit
wird auf ihren Kern zurückgeführt, indem
eine Überlassungshöchstdauer sowie eine
Lohnanpassung eingeführt wird. Mehr Zeit
für Familie. Mehr Zeit und mehr Geld für
Pflege.
In diesem Zusammenhang wird auch das
Thema Sterbehilfe debattiert werden. Im
nächsten Jahr werden erste Gesetzentwürfe vorliegen. Mehr denn je ist die Frage nach
Sterbehilfe eine Frage des Gewissens. Bei vielen Themen benötigen wir die Empfehlung
unserer Fachpolitiker. Nicht jeder steckt gleichermaßen in jedem Thema. Beim Thema
Pflege und Sterbehilfe wird sich jedes Mitglied des Bundestages entscheiden müssen.
Nicht erst im Herbst des Lebens sollten wir
alle uns Gedanken machen, wie wir in Würde altern und welchen Einfluss wir auf un-
RADFAHRER SICHERER IN ALTGLIENICKE
E
ine Initiative der Radfahrer der CDUFraktion Treptow-Köpenick war erfolgreich: Die Verkehrslenkung Berlin setzt einen Beschluss der BVV um und veranlasst die
Aufstellung eines Radsignalgebers an der Kreuzung Ernst-Ruska-Ufer / Köpenicker Straße.
Alle Radler, die aus Richtung der Straße Am
Studio kommen und links in die Köpenicker
Straße über die Behelfsbrücke zum Ortskern
Altglienicke abbiegen wollen, müssen sich an
der Fußgängerampel orientieren. Das kann
sehr gefährlich werden. Da zunächst die hintere Ampel auf Grün schaltet, fahren einige Radfahrerinnen und
Radfahrer schon los, obwohl die
vordere Ampel noch rot ist. Dadurch kommt es immer wieder
zu gefährlichen Situationen, weil
der sich im Rücken der Radfahrenden befindliche fließende Verkehr noch fahren kann. Durch
diese Unsicherheit für die Radler
kommt es immer häufiger zu Regelverstößen, indem sie die direkte Ampel aus Richtung der Straße
Am Studio nutzen und die Köpenicker Straße überqueren, um
dann rechts auf den entgegen ge-
setzten Radweg abzubiegen. Sie benutzen dann
regelwidrig den Fußweg in falscher Richtung
über die Behelfsbrücke in Richtung Ortskern
Altglienicke.
Die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick hatte einen Antrag der CDUTreptow-Köpenick auf Einrichtung einer
Lichtsignalanlage für Radfahrerinnen und
Radfahrer an dieser Kreuzung bereits am
29. August 2013 in die zuständigen Ausschüsse
Stadtentwicklung sowie Ordnung und Bürgerdienste überwiesen. Nach gründlicher Diskus-
ser Lebensende nehmen wollen, können und
dürfen. Bei letzterem, beim „Dürfen“, werde ich in einigen Monaten mitentscheiden.
Was dürfen Sterbende? Was dürfen ihre Angehörigen, ihre Ärzte und Pfleger? Was sollten Sie unbedingt tun und was auf gar keinen Fall? In den Nicht-Sitzungswochen bin
ich viel im Bezirk unterwegs. Ich verabrede
Gesprächstermine, besuche Vereine, Initiativen und Einrichtungen oder lade zu mir
ein, in Schmidts Ekke, in der Ekkehardstraße
in Baumschulenweg. Ein Schwerpunkt meiner nächsten Bezirkstermine wird das Themenspektrum Pflege und Sterbehilfe sein.
Als Abgeordneter bin ich den Menschen in
meinem Wahlkreis verpflichtet. Und meiner
Fraktion. In erster Linie aber meinem Gewissen. Ich möchte das Ohr besonders nah ans
Volk halten und alle Facetten rund um das
Thema Sterbehilfe erfahren. Dabei bin ich
auf Sie und Ihre Kenntnis und Meinung angewiesen.
Ich freue mich auf viele interessante und
lehrreiche Begegnungen in diesem Herbst.
Herzlichst
sion in diesen Ausschüssen konnte der Antrag
dann endlich am 06. März 2014 in der BVV beschlossen werden.
Normalerweise werden solche Anträge durch
die obere Straßenverkehrsbehörde, Verkehrslenkung Berlin oft abgelehnt. Meist scheitern
Anträge wie das Einrichten von Tempo-30-Zonen oder der Bau einer Ampel bzw. einer Querungshilfe. Ende August jedoch wurde die BVV
darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Verkehrslenkung Berlin dem Antrag der BVV Folge leisten und die Ergänzung eines Radsignalgebers
in Auftrag geben wird. Nun werden die Radler
Altglienicke sicherer erreichen können.
Mehr Sicherheit wird es auch auf der Schönefelder Chaussee, Höhe Kosmosviertel geben. Dort wuchsen die
Sträucher neben den Radwegen so
weit hinein, dass die Radler auf die
daneben liegenden Gehwege ausweichen. Deswegen hat die CDUFraktion auch hier das Bezirksamt
dazu bewegt, Abhilfe zu schaffen
und das Buschwerk neben dem
Radweg Schönefelder Chaussee
und an der Glienicker Straße so
weit zurück zu schneiden, dass das
Fahrradfahren wieder hindernisfrei wird.
l
Cornelia Flader
Foto: B. Hüning
3
DER ALTGLIENICKER O K TO BER 2014
D
a er das Heitere dem Allzuernsten vorzog, entschied er sich frühzeitig für die
Kunst. Schon als Kind zeichnete er gerne und hatte damit Erfolg, zumindest bei seinen Mitschülern, wenn er mit wenigen Strichen seine Lehrer karikierte. In Altglienicke
wuchs er auf, besuchte die Oberschule für
Knaben in Adlershof und bestand das Abitur
in Niederschöneweide. Seine zeichnerischen
Fähigkeiten hoffte er zur Grundlage seines
Beruf zu machen und seinem Broterwerb zu
dienen. Außerdem sollte es Spaß machen,
ihm und anderen, die er damit beglücken wollte.
Hans-Eberhard Ernst
hatte lange in sich hineingehorcht, ob
sich nicht noch andere Talente in ihm
regten, hatte mit dem Gitarrenspiel
begonnen, Theater gespielt, Malzirkel besucht und als Opernkomparse
Bühnenerfahrung gesammelt. Bühnenbildner, Theaterarchitekt, Karikaturist oder Pressezeichner waren
so seine Wunschbilder. Vizepräsident
einer Großbank, konnte er sich auch
vorstellen, der sich in seiner Freizeit
den Malkünsten widmet, aber da seine
Rechenkünste nach dem Einmaleins
stark nachgelassen hatten, vertraute er eher seinen Zeichenkünsten und
begann ein Gebrauchsgrafik-Studium
in Oberschöneweide. Nebenbei stellte
er ein paar heitere Zeichnungen in der
Eulenspiegel-Redaktion vor. Hansgeorg Stengel warf einen schrägen Blick
darauf und winkte ab: „Zeichner haben wir genug. Was wir brauchen sind
Ideen!” – Dass Stengel und Ernst einmal gemeinsam humorvolle Bücher
herausbringen würden, ahnte damals
keiner von beiden.
Nach erfolgreichem Studiumsabschluss begann er 1955 als Assistent
des Ausstattungsleiters Roman Weyl in der
Berliner Volksbühne und durfte sofort Theaterplakate gestalten. Davon wagte ein grafischer Debütant kaum zu träumen.
Ein Jahr später entwarf er sein erstes Bühnenbild. Trotzdem wurde er 1957 dem Theater untreu und wechselte zum noch jungfräulichen Fernsehfunk nach Adlershof, wo
er zwei Jahre lang für die grafische Gestaltung im Bereich Dramatische Kunst verantwortlich war. 1959 konnte er seinen Vertrag
lösen und freischaffend für Buchverlage und
Interwerbung als Grafiker arbeiten, aber
auch für große Unterhaltungssendungen des
Fernsehens, den beliebten «Montagsfilm»
und das Werbefernsehen «Tausend TeleTips».
Für die volkseigenen Wettspielbetriebe erfand er das «Telelottomännchen», schuf Ani-
ERNST IST DAS LEBEN, HEITER DIE KUNST
(f. Schiller)
lern, Künstlern und Journalisten für die Veranstaltungsreihe «Begegnungen – Wege zur
Musik». Nach der Wende durfte er dort dann
Dirigenten, Virtuosen, Kammersänger und
Opernsängerinnen und musenfreundliche
Politiker im «teatro parlando» des Konzerthauses porträtieren.
Mit dem Untergang der DDR verschwanden auch eine Reihe seiner
Auftraggeber. Verlage und staatliche Institutionen waren abgewickelt
worden. So ging er nach fast vierzig
Jahren wieder mit einigen aktuellen
Zeichnungen zum «Eulenspiegel» und
jetzt wurden sie gedruckt.
Der inzwischen auch als Buchautor und Kabarettist bekannte Hansgeorg Stengel legte nun großen Wert
darauf, seine Werke von Ernst illustrieren zu lassen. Der hatte in einem
Artikel für «Das Magazin» Stengels
Porträt in eine Reihe mit den Weimarer Klassikern gesetzt, was ihm Stengels geschätzte Aufmerksamkeit und
Zuneigung einbrachte. Er durfte den
Autor hinfort nicht nur bei kabarettistischen Auftritten begleiten, sondern
auch dessen Bücher mit seinen Illustrationen zu Bestsellern gestalten. Er
zeichnete für den Eulenspiegel-Verlag
Berlin, den Leipziger Kinderbuchverlag LeiV und später auch für den Verlag Faber & Faber.
Nach einem vielfältigen Berufsleben
als erfolgreicher «Gebrauchsgrafiker»,
Buchillustrator, Plakatgestalter, FernText und Illustration: Hans-Eberhard Ernst sehgrafiker und gelegentlich auch
als Zeichentrickfilmer, Bühnen- und
Magazin und Eulenspiegel-Verlag und ge- Kostümbildner hatte er sich bei allem Maltastaltete Filmplakate für den «Progress-Film- lent nicht ausmalen können, dass er am Ende
vertrieb», die in den Jahreswettbewerben auch Bücher schreiben würde, für Kinder
«100 beste Plakate» des Verbandes Bilden- und Erwachsene und noch ein dickes Buch
der Künstler ausgezeichnet wurden. Seine Heimatgeschichte für Altglienicker. Das erBerliner Verbandskollegen wählten ihn 1978 gab sich, nachdem der Altglienicker Bürgerin die Sektionsleitung Gebrauchsgrafik des verein 1992 die Monatsschrift «Der AltgliVBK-DDR, die er von 1983 bis 1988 ehren- enicker» gegründet hatte und der Zeichner
seither monatlich einen seiner ortsansäsamtlich leitete.
Nach Lehraufträgen in Berlin und Kassel sigen Mitmenschen in Wort und Bild portkamen er und seine Frau Anneliese, die im rätiert. So findet er damit am Ende zum eigleichen Beruf tätig war, mit Auststellungen, gentlichen Anfang zurück, denn er wollte ja
Gastvorlesungen und Workshops auch nach einmal Pressezeichner werden.
Zum ERNST gesellen sich Scherz, Satire,
Kairo und durften eine Studienreise nach
Paris machen. Seit 1985 gestaltete er wieder Ironie und tiefere Bedeutung, behauptete
Theaterplakate, jetzt für das Metropol-Thea- Kurt Tucholsky, wobei Ernst diesen Satz gerter Berlin und zeichnete im wieder aufgebau- ne auf sich bezieht. Na ja, das mit der tieferen
l
ten Schauspielhaus Porträts von prominenten Bedeutung nimmt er nicht so ernst.
Schauspielern, Schriftstellern, Wissenschaftmationsfilme für das DEFA-Trickfilmstudio
Dresden und das Dokfilmstudio Babelsberg. Nachdem einige seiner Arbeiten in der
Grafik-Ausstellung «Visuell 75» am Fernsehturm gezeigt wurden, erhielt er Illustrationsaufträge von Buch- und Zeitschriftenverlagen wie Junge Welt, Neues Leben, Das
4
D E R A LTGL I E N I C K E R O K TOBER 2014
KLAUS WOWEREIT LEGT SEIN AMT NIEDER
N
ach 13 Jahren als Regierender Bürgermeister von Berlin, wird Klaus Wowereit sein Büro im Roten Rathaus im
Dezember 2014 räumen. Viel ist passiert in
dieser Zeit, viel Gutes für unsere Stadt, die
sicher nicht ganz leicht zu regieren ist. Viele verschiedene Interessen, Kulturen und
Denkweisen müssen unter einen Hut gebracht werden. Die Ansprüche an den Bürgermeister waren hoch und seinem Nachfolger wird es ähnlich ergehen. Wer das sein
wird, wird gerade über eine Abstimmung der
Berliner SPD-Mitglieder ermittelt und anschließend vom Abgeordnetenhaus legitimiert werden.
Klaus Wowereit hat Berlin vorangebracht.
Seine Offenheit gegenüber allen möglichen
Weltanschauungen war für Berlin prägend.
Besonders kulturell haben wir uns so weit
entwickelt, dass Millionen Besucher aus der ganzen Welt kommen, um Museen, Denkmäler
und vielfältige Veranstaltungen
aus Sport und Musik zu besuchen. In naher Zukunft werden
wir die 30 Millionen Übernachtungen pro Jahr erreicht haben.
Der Tourismus ist damit ein entscheidender Faktor der Berliner
Wirtschaft.
Auch als Standort für Start-Up
Unternehmen ist Berlin wieder
attraktiv geworden. Weit über
5.000 neue Arbeitsplätze sind
2013 durch Firmenansiedlungen entstanden, insgesamt waren es sogar knapp 30.000. Kaum
eine andere Stadt bietet solch fa-
cettenreiche Wirtschaftsumgebung wie unsere Stadt. Das macht sie unabhängiger und
eben attraktiver für Unternehmen. Die Wei-
www.spreeanwalt.de
Ihre Rechtsanwälte in Köpenick
und Umgebung
Bewohner. Und dass Berlin eine der lebenswertesten Metropolen der Welt ist, zeigt das
entgegen dem Bundestrend verlaufende, rasante Wachstum unserer Stadt.
Für all das hat unser Bürgermeister viel getan. Es bleibt also Danke zu sagen, für 13 Jahre, in denen Klaus Wowereit an einem Berliner Gesicht gearbeitet hat, das positiv nach
vorn schauen kann.
Herzlichst, Ihre
Ellen Haußdörfer
fon 030 6490 5150
ReifenService
chen für die Zukunft unserer Stadt sind gestellt. Denn Berlin ist die beliebteste Universitätsstadt Deutschlands, investiert trotz
knappem Haushalt
deutschlandweit die
zweitmeisten Mittel
in die Bildung seiner
Bewohnerinnen und
Kompletträderwechsel
90 Jahre Neuapostolische
Gemeinde Berlin-Altglienicke
Am Sonntag, den 9.11.2014 um
9.30 Uhr freuen wir uns auf einen
Festgottesdienst, wozu wir auch
sehr herzlich einladen möchten.
Wir sind zu finden:
Falkenbrunnstr. 10
in 12524 Berlin-Altglienicke
Ansprechpartner:
Wolfgang Lucke, Gemeindevorsteher
Tel. 030 - 6 72 25 63 oder w-lucke@versanet.de
Ohne wuchten
und Zusatzarbeiten für
alle PKW
Stickstoffbefüllung
(für 4 Räder)
€
12,-
Auto Service Zapke
Rübezahlallee 58
12524 Berlin
Tel. 030 / 6 73 20 01
www.go1a.de
Die Gemeinde Berlin-Grünau (Altglienicke) feiert am Samstag, den
8.11.2014 ab 11.00 Uhr ihr Jubiläum. Dazu laden wir gern all unsere
Nachbarn auch aus unseren benachbarten christlichen Gemeinden
sehr herzlich ein.
Es soll ein Tag der Begegnungen sein mit einem abwechslungsreichen Programm.
Es war das Jahr 1924, als sich neuapostolische Christen aus
Altglienicke und Grünau in einem ehemaligen Pferdestall in der
Falkenbrunnstraße 14 zu Gottesdiensten versammelten. Aus den
ersten Anfängen wuchs schnell eine beachtliche Gemeinde, sodass
der Versammlungsraum zu klein wurde. Im Jahr 1937 konnte in der
Falkenbrunnstraße 10 das heutige Gemeindehaus geweiht werden. Die Gemeinde zählt heute rund 100 aktive Mitglieder und hat
ein sehr reges Gemeindeleben, dass geprägt wird von lebendigen
Gottesdiensten, verschiedenen Chören, Kinder- und Jugendzusammenkünften, sowie auch Gesprächskreise, Bibelstunden und einem
Seniorenkreis. Als Nebenstelle führt die Gemeinde einmal monatlich im Pflegeheim Venusstraße einen Gottesdienst durch.
5
DER ALTGLIENICKER O K TO BER 2014
VERANSTALTUNGSTIPPS – KIRCHEN
Evangelische Kirchengemeinde Altglienicke
Katholische Kirchengemeinde Christus König
Köpenicker Str. 35, 12524 Berlin-Altglienicke
Tel.: 6 72 83 81
So 05.10.
10:00 PFARRKIRCHE
Erntedank
Semmelweisstr. 6-7
So 12.10.
Familiengottesdienst
Pf. Geiger
zum Erntedankfest mit dem Kindergarten
10:00 GEMEINDEHEIM Gottesdienst mit
Rosestr. 42
in der Kirche Maria Hilf, Lianenweg 20 / Cimbernstr. 2
12524 Berlin-Altglienicke
Lektorin Fr. Wiegand
Abendmahl (Saft) und
Vorstellung der neuen Konfirmanden
So 19.10.
10:00 PFARRKIRCHE
So 26.10.
So 02.11.
10:00 GEMEINDEHEIM Gottesdienst
10:00
Gottesdienst
Gottesdienst mit
N. N.
Abendmahl (Saft)
Pfn. Schulze
Pf. Geiger
Gottesdienste im Feierabendheim Venusstraße
sonntags 09:00 HL. MESSE
dienstags 09:00 HL. MESSE
So 12.10. 17:00 MUSIKALISCHE ROSENKRANZANDACHT
CHRISTUS KÖNIG, Nipkowstr. 15, Berlin-Adlershof
17:30 ROSENKRANZGEBET
18:00 VORABENDMESSE
sonntags 11:00 HL. MESSE
samstags
So 05.10.
So 19.10.
11:00 ERNTEDANKGOTTESDIENST
11:00 FAMILIENMESSE
Jeden 1. und 3. Freitag um 15:30 Uhr
Neuapostolische Kirche Berlin
Grünau / Altglienicke – Falkenbrunnstr. 10
Tel.: 6 72 25 63, www.nak-berlin-brandenburg.de
So 05.10.
So 12.10.
So 12.10.
Mi 15.10.
So 19.10.
9:30 ERNTEDANKGOTTESDIENST mit anschl. Imbiss
16:00 GOTTESDIENST
Am Vormittag KEIN GOTTESDIENST in allen Berliner Gemeinden
16:00 auch GOTTESDIENST im SENIORENHEIM Venusstraße
In Altglienicke KEIN GOTTESDIENST
Die Gemeinde ist in die Kirche Berlin-Lichtenberg eingeladen
Nächste Gottesdienstmöglichkeit sn diesem Abend
Berlin-Rudow, Neuköllner Str. 228
10:00 GOTTESDIENST mit Live-Übertragung aus Lichtenberg
vom Gottesdienst mit Stammapostel J. L. Schneider
montags 18:00 Religionsunterricht und Konfirmandenunterricht
dienstags 19:45 Chorprobe
Die regelmäßigen Gottesdienste finden jeweils sonntags 9:30 Uhr und mittwochs 19:30
Uhr in der Kirche, Falkenbrunnstr. 10 statt. Jedermann ist immer herzlich willkommen.
Kontakt unter: Tel. 030 - 6 72 25 63 oder www.nak-berlin-brandenburg.de
Wolfgang Lucke, Gemeindevorsteher
Es gibt viele Gründe,
eine Immobilie zu verkaufen,
aber keinen, es unter Wert zu tun.
Wir freuen uns
auf viele Gäste !
Vernissage am 09.10.
17.00 Uhr, Wista Adlershof
Volmerstrasse 9 im Foyer
Apotheken-Notdienste im Oktober 2014
Falken-Apotheke, Ortolfstr. 206 A
Apotheke im Wegedorn-Zentrum,
Semmelweisstr. 105, 12524 Berlin
08.10.
01.10. 28.10.
Normannen-Apotheke, Grünauer Str. 7-8, 12524 Berlin
13.10.
DocMorris Apotheke Altglienicke-Schönefeld,
Schönefelder Chaussee 233, 12524 Berlin
07.10.
Taut-Apotheke, Bruno-Taut-Str. 1, 12524 Berlin
19.10.
Angaben ohne Gewähr
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kostenlose Erstberatung
im Büro in Berlin - Adlershof
030 - 224 34 884
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Künstlerinnen beim Lady`s Stammtisch
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Als die Kraft zu Ende ging,
war´s kein Sterben, war´s Erlösung.
Marie Krüger
geb. Markus
15.09.1927 – 01.09.2014
in Trauer die Tochter nebst Familie,
der Sohn, die Enkel und Urenkel.
6
D E R A LTGL I E N I C K E R O K TOBER 2014
LESERBRIEFE UND INFORMATIONEN
AUS ALTGLIENICKE UND UMGEBUNG
Wirtschaftsverband Altglienicker
Unternehmer und Umgebung e.V.
D
as Treffen des Verbandes stand im September ganz im Zeichen der Vorbereitung zum
13. Altglienicker Spätsommerfest – viel Arbeit
für alle Beteiligten, die zu einem großen Erfolg wurde.
Aber es blieb auch genug Zeit für einen Bericht von Frau Riehl – Vorstand des Wirtschaftskreises Treptow-Köpenick e.V. – ein
Verein, der seit 1999 aktiv ist und inzwischen
100 Mitglieder zählt, die sich in monatlichen
Treffen zusammenfinden und miteinander kooperieren.
Außerdem stellte sich die Bürgerplattform
Berlin Südost vor. Es handelt sich dabei um einen gemeinnützigen Verein, der 21 Gruppen
– Bürgerinitiativen, Interessengemeinschaften, Kirchen und Schulen verbindet und langfristig zu lokalen Problemen mit politischen
Entscheidungsträgern verhandelt. Zwar wurde dafür geworben, dass auch der Atglienicker
Wirtschaftsverband der Plattform beitritt, aber
eine solche Entscheidung wurde nicht getroffen.
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Ihre Rechtsanwälte in Köpenick
und Umgebung
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Volkssolidarität Altglienicke –
aktiv im Kiez und unterwegs
Mitglieder des Bundestages:
Gregor Gysi (Die Linke)
am Montag und Mittwoch von 13 Uhr bis
16.30 Uhr und nach Vereinbarung, Brückenstraße 28 in 12439 Berlin, Anmeldung unter
Tel.: (030) 63 22-43 57
Mail: gregor.gysi@wk.bundestag.de
Vernissage in der Brückenstraße:
Siegfried Schütze – Zeichensetzung,
am 21. Oktober 15 Uhr
Dauer der Ausstellung bis 20.02.2015
I
m Oktober erhalten Existenzgründer
und Jungunternehmer jeden Dienstag kostenlos Rat im Rathaus Köpenick.
Anmeldung: Wirtschaftsförderung, Herr
Steinhilb, Telefon 030-9 02 97-25 28.
Das nächste Seminar zur Existenzgründung findet am 14. Oktober ab
15.00 Uhr statt. Thema „Marketing für
Existenzgründer“. Anmeldung unter
der gleichen Telefonnummer.
D
as Kiezfest im Kosmosviertel Ende August
wurde mit Musik, Tanz und guter Laune
eine gelungene Party. Mit dabei war die Volkssolidarität Altglienicke, die mit der Idee Hennamalerei zu sponsern, total im Trend lag.
Diese kunstvolle ornamentale Körperbemalung stammt ursprünglich aus Persien. Sie erfolgt zu kosmetischen und rituellen Zwecken
und ist schon seit dem Altertum bekannt. Es
ist vor allem ein Schmuck für Bräute. Es waren
Stars wie Madonna, die vor ca. 15 Jahren diese
Körperbemalungen in Mode brachten.
Anfang September starteten 54 Mitglieder
der Volkssolidarität und Freunde in den Wildpark Johannesmühle. Dieser liegt im Baruther
Urstromtal an der Abbruchkante des Niederen
Fläming. Auf einem 6 ha großen Areal leben
verschiedene heimische Wildarten. Ein behindertenfreundlicher Rundwanderweg führt an
die schönsten Stellen des Parks mit vielen Plätzen zum Verweilen. Die Wildtiere sind ohne
störende Zäune hautnah zu erleben.
Höhepunkte waren die Zentralfütterung des
freilaufenden Wildes, das zu Hunderten von allen Seiten auf die Futterwiese rannte sowie die
Flugvorführung der Falknerei des Wildparks.
In der Großkatzenauffangstation leben noch
heute Tiger der früheren Zirkusunternehmen Aeros, Busch und Berolina. Der Spaziergang durch den Wildpark endete im Wirtshaus
„Kastaniengarten“.
Dehmel / Schoultz
BÜRGERSPRECHSTUNDEN IM OKTOBER 2014
Bezirksbürgermeister: Oliver Igel (SPD)
am 15.10. 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Rathaus Friedrichshagen, Bölschestr. 87, 12587
Berlin, Anmeldung nicht notwendig
Mail: oliver.igel@ba-tk.berlin.de
Wirtschaftsförderung hilft
Existenzgründern
Matthias Schmidt (SPD)
am 04.10. und 01.11. (jeden 1. Samstag im
Monat) jeweils von 10 bis 12 Uhr und nach
Vereinbarung in Schmidts Ekke, Ekkehardstraße 1 in 12437 Berlin, Tel.: (030)
53 60 99 50, matthias.schmidt@bundestag.de
Mitglieder des Abgeordnetenhauses:
Ellen Haußdörfer (SPD)
am 12.11. von 16 Uhr bis 17 Uhr im Restaurant EBEL, Semmelweisstr. 1, 12524 Berlin,
Tel.: 0172-3 87 68 60, ellen@haussdoerfer.de
Robert Schaddach (SPD)
am 07.10. 18 bis 19 Uhr im Bürgerhaus Grünau, Regattastraße 141, 12527 Berlin
am 14.10. 17 bis 18 Uhr, im Kiezzentrum/
Kiez-Café, Rudower Str. 37/39 12557 Berlin
Semmelweisstraße ohne Tempo 30
T
rotz der Wohngebiete, Kindergarten, Nähe
zu Schulen und bald einem Altersheim,
lehnt die Straßenverkehrsbehörde die Anordnung von Tempo 30 in der Altglienicker Semmelweisstraße ab. Beantragt hatte DIE LINKE
das Tempolimit bereits im Sommer 2012 und
bekam dafür auch eine Mehrheit in der BVV.
Das Bezirksamt begründete seine Ablehnung
damit, dass keine besonderen Umstände ersichtlich wären, die eine Anordnung geboten
erscheinen ließen. Auch sei aus der Unfallstatistik kein erhöhtes Unfallrisiko festzustellen.
Allerdings: Rings um diese Straße sind bereits Tempo 30 Zonen und Spielstraßen angeordnet, in welche sie integriert werden könnte. Die Semmelweisstr. hat keine überregionale
Bedeutung. Muss man auf eine Erhöhung der
Unfallzahlen warten? T. Oestreich / W. Just
FORTSETZUNG AUF SEITE 7
am 21.10. 18 bis 19 Uhr im Kiezklub Bohnsdorf, Dahmestr. 33, 12526 Berlin,
Tel.: 0172-6 08 55 51
robert.schaddach@spd.parlament-berlin.de
Kathrin Vogel (CDU)
am 15.10. von 14.30 bis 16 Uhr, am 23.10.
von 16.30 bis 18 Uhr und am 27.10. von 17
bis 18 Uhr im CDU-Bürgerbüro, Kiefholzstr.
186, 12437 Berlin
Harald Moritz (Bündnis 90/Die Grünen)
im BügerInnenbüro in der Karl-Kunger-Str.
68, 12435 Berlin, Tel.: 030-23 25 24 72,
buero.moritz@gruene-fraktion-berlin.de
Carsten Schatz (Die Linke)
am 09.10. von 17 bis 19 Uhr, Campus Kiezspindel, Rudower Str. 37-39, Spindlersfeld und
am 22.10. von 17 bis 19 Uhr, Espressobar Lalü,
Wilhelminenhofstr. 53, Oberschöneweide
7
DER ALTGLIENICKER O K TO BER 2014
FORTSETZUNG VON SEITE 6
Bebauung Köpenicker Straße 48
I
m Ortskern Altglienicke wird der bisherige
Bebauungsplan geändert. Das städtebauliche Ziel, ein Mischgebiet auf der brachliegenden Fläche am Eingang zum Ortskern Altglienicke zu erreichen, wurde bisher durch keine
der vorgelegten Pläne ermöglicht. Wohnen
und wohnverträgliches Gewerbe waren nicht
realisierbar. Das Areal hat sich stattdessen als
nachgefragter Wohnstandort entwickelt. Deshalb wird die bauliche Entwicklung und Sicherung eines allgemeinen Wohngebietes mit
Maßnahmen zum Lärmschutz und Gehrechte zu Gunsten der Allgemeinheit festgesetzt.
Der betroffenen Öffentlichkeit wird Gelegenheit zur Stellungnahme in einer angemessenen
Frist gegeben.
Info Bezirksamt
Fußgängerbrücke über das
Adlergestell
E
ine Fuß- und Radwegebrücke wird zukünftig nördlich der Wagner-Régeny-Straße in
Verlängerung der Igo-Etrich-Straße über das
Adlergestell führen. Sie ist Teil des Bebauungsplanes 9-60 „Gleislinse“ und im Rahmen
einer Machbarkeitstudie ermittelt und festgelegt worden. Sie nimmt keine Kleingartenflächen in Anspruch.
Auch das Landschaftsschutzgebiet Johannisthal ist nicht betroffen. Die Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß §4 Abs. 2 Bau GB
wird im IV. Quartal 2014 stattfinden.
H. Moritz / Sen Stadt
Schöne Bücher
für Groß & Klein
Romane, Schulbücher, Hörbücher,
E-Books,CDs, DVDs, Weine...
BUCHHANDLUNG
IN R U D O W
LEPORELLO
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Mittelinsel – Fußgängerüberweg
F
olgende Bauvorhaben stehen für Altglienicke im Plan:
1. Fußgängerüberweg Schönefelder Chaussee in Höhe Nr. 225 (Landschaftspark), beantragt 2009, angeordnet 2010, Kostenschätzung
bei Sen Stadt liegt vor, Zuweisung der finanziellen Mittel erfolgte 2013 noch nicht
2. Fußgängerüberweg Schönefelder Chaussee in Höhe Siriusstraße, beantragt 2009, angeordnet 2010, Zuweisung der finanziellen
Mittel erfolgte 2013 / 2014, Baubeginn war der
1.11.2013
3. Mittelinsel Wegedornstraße in Höhe Semmelweißstraße, beantragt 10/2013 wurde zurückgestellt
Bei Maßnahme 2. (Schönefelder Chaussee /
Höhe Siriusstraße) sind die baulichen Arbeiten durch das Bezirksamt, Fachbereich Tiefbau erfolgt. Die Beleuchtung ist beauftragt.
Nach Herstellung der Beleuchtung durch Vattenfall erfolgt die Markierung des Fußgängerüberweges.
Info BA, R. Hölmer
Ende der Story?
Nachtrag zu: „Kleingartenanlagen –
never ending story“ Ausgabe 9/204
D
ie in der letzten Ausgabe beschriebene
Odyssee der Sicherung von Kleingartenanlagen fand ein gutes Ende. Am 18. September
beschloss die BVV nach fünf Jahren und sieben Monaten Bedenkzeit, folgende Kleingartenanlagen im Bezirk planungsrechtlich durch
die Aufstellung von Bebauungsplänen zu sichern: „Am Falkenberg“, „Bachespe“, „Semmelweis“, „Rudower Straße“, „Pappelgrund“,
„Neuer Garten I“, „Morgensonne“, „Helmutstal“, „Sternwarte“, „Erlengrund“, „Waldland“.
ANNAHMESCHLUSS
FÜR ANZEIGEN UND
MANUSKRIPTE, DIE
IN DER NOVEMBERAUSGABE
ERSCHEINEN
SOLLEN, IST DER
15.10.2014!
Ebola – Maßnahmen in der EU
und in Berlin
D
ie EU intensiviert ihre Unterstützung im
Kampf gegen Ebola durch zuverlässige Systeme der medizinischen Evakuierung für humanitäre Helfer, medizinische Fachkräfte in
den betroffenen Ländern und eine wirksame
internationale Hilfe vor Ort.
Die betroffenen Länder in Westafrika werden durch verstärkte medizinische Hilfsleistungen unterstützt. Seit dem Ausbruch der Epidemie sind bisher 150 Mio. € bereitgestellt. Damit
werden die Behandlung infizierter Patienten finanziert, sowie Hilfen zur Eindämmung der
Epidemie, Stärkung der Gesundheitssysteme,
Verbesserung der Ernährungssicherheit und
der Wasser- und Sanitärversorgung ermöglicht.
Mobile Labore helfen bei der Diagnose und
Bestätigung von Verdachtsfällen sowie bei der
Ausbildung von Labortechnikern. Liberia und
Sierra Leone erhalten finanzielle Unterstützung
für Gesundheitsfürsorgedienste.
Ein Übergreifen der Epidemie auf Europa
schätzten die Fachleute als unwahrscheinlich
ein. Dennoch wird an koordiniertem Risikomanagement gearbeitet.
In Berlin würden Diagnostik und Therapie eines Infizierten in der Sonderisolierstation der
Charité erfolgen. Ermittlung und Überwachung
von Kontaktpersonen sowie die Ordnung der
Desinfektionsmaßnahmen obliegt den Gesundheitsämtern. Für Erkrankte stehen 20 Betten in
der Charité zur Verfügung, die als ausreichend
eingeschätzt werden. Länderübergreifende Behandlungszentren unterstützen zusätzlich.
Informationen: M. Tuzina, K. Vogel, Sen Ges
Ergebnis des Bürgerentschieds
A
m 24. August ha14,4%
ben rund 208.000
NEIN
Wa h l b e r e c h t i g te über eine mögliche Einführung der
85,6%
Parkraumbewir tJA
schaftung im Bezirk
Treptow-Köpenick
abgestimmt. 85,6% der 44.565 abgegebenen
Stimmen sprachen sich gegen eine Parkraumbewirtschaftung aus. Damit ist der Bürgerentscheid erfolgreich. Die Wahlbeteiligung lag nur
bei 21,4%.
BA
8
D E R A LTGL I E N I C K E R O K TOBER 2014
BETRETEN DER BAUSTELLE VERBOTEN –
ELTERN HAFTEN FÜR IHRE KINDER
W
er kennt es nicht? – Das Schild „Eltern haften für ihre Kinder“ an Zäunen von Baustellen. Doch so eindeutig wie die Botschaft formuliert scheint, so
angreifbar und widersprüchlich ist sie vom
juristischen Standpunkt aus. Denn Eltern haben keineswegs zwangsläufig für jedes Verhalten ihrer Kinder einzustehen.
sie ihrer Aufsichtspflicht ordnungsgemäß zu
jeder Zeit nachgekommen sind. Auch können Eltern ihre Aufsichtspflicht zeitweilig an
andere Personen (Babysitter, Erzieher) abgeben.
Grund dafür ist § 832 BGB, der die Haftung aufsichtspflichtiger Personen regelt.
Diese sind gemäß Abs. 1 zwar grundsätzlich
erst einmal immer verpflichtet, Schäden, die
widerrechtlich bei anderen durch Personen,
deren Aufsicht sie kraft Gesetzes übernommen haben, zu ersetzen. Jedoch erlaubt es
der Abs. 2 der gleichen Vorschrift, dass diese
Ersatzpflicht in bestimmten Fällen nicht eintritt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die
Aufsichtsperson ihrer Aufsichtspflicht genügend und im zumutbarem Maße nachgekommen ist oder wenn der Schaden auch bei
gehöriger Aufsichtsführung so oder so entstanden wäre.
Die Intensität und Art der Aufsichtspflicht
hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie
zum Beispiel vom Alter des Kindes, früheren Verhaltensweisen in ähnlichen Situationen oder auch von möglichen Erkrankungen wie beispielsweise ADHS. Letztendlich
ist auch immer der Einzelfall gesondert und
individuell zu bewerten. Maßstab dabei ist,
was Eltern vernünftiger Weise und nach objektiven Kriterien unternehmen sollten und
müssten, um Schäden von ihrem Kind und
dritten Personen abzuwenden. So wird man
als Eltern z.B. dann dafür einstehen müssen,
wenn das 12-jährige Kind um Mitternacht
Schäden auf einer Baustelle verursacht, nicht
aber, wenn der gleiche Schaden durch das
Kind nach Schulschluss auf dessen Heimweg
herbeigeführt wird.
Eltern müssen also für Schäden, die ihre
Kinder verursacht haben, dann nicht aufkommen, wenn sie nachweisen können, dass
Bezogen auf das Baustellenschild ist es folgerichtig, annehmen zu können, dass Kinder
auch bei ordnungsgemäßem Aufsichtsver-
halten der Eltern durchaus in der Lage sind,
Baustellengrundstücke zu betreten und dort
zu verweilen. Bei diesbezüglich eintretenden Schäden obliegt es nicht nur den Eltern,
ihre Aufsichtspflicht nachzuweisen, sondern
mitunter auch dem Baustellenbetreiber, der
versichern und aufzeigen muss, dass er wiederum seiner Verkehrssicherungspflicht in
Form von Zäunen oder ähnlichen Absperrungen nachgekommen ist. Ist dies nicht der
Fall, so ist es nicht unüblich eine Schadensteilung beider Parteien vorzunehmen.
Grundsätzlich gilt: Eltern sollten selbst oder
durch sorgfältig ausgesuchte Aufsichtspersonen immer ordnungsgemäß auf ihre Kinder
aufpassen. Denn stellt ein Gericht fest, das
durch das Kind ein Schaden verursacht wurde, so kann es durchaus vorkommen, dass
das Kind für diesen Schaden auch selbst aufkommen muss. Zwar verdienen Kinder kein
Geld, jedoch sind Gerichtstitel auch 30 Jahre
nach Ausspruch noch vollstreckbar, was einem im späteren Berufsleben mit dann vorhandenem Einkommen durchaus auf die
Füße fallen kann.
l
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DER ALTGLIENICKER O K TO BER 2014
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D E R A LTGL I E N I C K E R O K TOBER 2014
EMPFEHLUNG DES MONATS
Zwiebelkuchen mit Kürbis
Zutaten: (für 4 Personen)
Teig
1 kleiner Hokkaido-Kürbid
(ca. 400 g)
100 ml Milch
Salz
450 g Dinkelmehl (Type 630)
1 Pk. Trockenhefe
Belag
100 g durchwachsener Speck
(in dünnen Scheiben)
800 g Zwiebeln
200 g saure Sahne (10 % Fett)
200 g Schmand
Salz und Pfeffer
6 Stiele Majoran
2 Tl Kümmelsaat
J
Außerdem
1 El Öl für das Blech
Dinkelmehl zum Bearbeiten
Zubereitung:
1. Für den Teig den Kürbis halbieren und das
weiche Innere und die Kerne mit einem Löffel
ausschaben. 300 g Fruchtfleisch in 4 cm große Würfel schneiden. In einem Dämpfeinsatz
über kochendem Wasser 15 – 20 Minuten weich
dämpfen. Kürbis 10 Minuten in dem Siebeinsatz abkühlen lasen, dann mit der Milch und
1 Tl Salz pürieren.
2. Mehl und Hefe mischen. Das Kürbispüree
dazugeben und am besten in einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Den
Teig abgedeckt bei Zimmertemperatur mindestens 1 Stunde gehen lassen.
3. Inzwischen den Speck in feine Streifen
schneiden. Die Zwiebeln halbieren und eben-
SPORT UND SCHULE
KULTUR UND KUNST
ELLY BEINHORN LAUF
am 26.10.2014
Schlossplatztheater im Oktober
etzt wird es ernst. Der Start erfolgt am Rathaus Schönefeld auf die 10 km-Strecke. Über
den Mauerweg geht es bis Landschaftspark Johannisthal-Adlershof, der einmal umrundet
wird. Neu ist das Ziel am Forum Adlershof in
der Rudower Chaussee. Hier wird auch der
Bambini-Lauf für Kinder bis 8 Jahre beginnen und enden. Erstmals wird ein JedermannLauf ausgetragen, der über eine 2 km-Strecke
führt und sportlichen Einsteigern ebenso eine
Startmöglichkeit bietet wie Kindern, die älter
als acht Jahre sind, aber noch nicht am Hauptlauf teilnehmen dürfen. Gleichfalls neu ist eine
Teamwertung, bei der die Mannschaft ausgezeichnet wird, welche die meisten Teilnehmer
an den Start bringt.
Auf Initiative des „Rotary Club Berlin Brandenburg Airport“ wird von jeder Startgebühr
ein Euro für die Arbeit des CABWUAZI in Altglienicke gespendet. Im Gegenzug beteiligen
sich die jungen Artisten am Festprogramm.
Vor dem Startschuss wird im Schönefelder Elly-Beinhorn-Ring ein Gedenkstein für die Fliegerin enthüllt. Zu dieser Zeremonie werden
auch der Sohn von Elly Beinhorn und Schirmherr des Laufs, Prof. Dr. Bernd Rosemeyer, und
die Darstellerin der Pilotin aus dem Film „Alleinflug“, Vicky Krieps anwesend sein.
Informationen unter www.johannisthal.net
und harry.mehner@gmx.de
B
RIDGE MARKLAND spielt LEONCE +
LENA IN THE BOX mit Pop und Puppen –
Büchners einzige Komödie wird als Ein-FrauPlayback-Theater satirisch ins 21. Jahrhun­dert
versetzt.
Prinz Leonce soll König werden. Davor steht
die arrangierte Heirat mit Prinzessin Lena, wovor es beiden graut. Sie fliehen, treffen und verlieben sich. Zurückgekehrt persiflieren sie die
Hochzeits-Inszenie­rung.
am 3., 4., 10., 11., Oktober jeweils 20.00 Uhr
PREMIERE: Dr. Ox übernimmt die Kontrolle
Ein neues Computerspiel zieht alle in seinen
Bann. Die Spieler tauchen ab in virtuellen Welten, um für das Gute zu kämpfen. Die Realität
bleibt immer weiter zurück.
Die SchülerInnen und Schüler der Klasse 10b
der Schule an der Dahme haben mit spielerischer Improvisation eine eigene, heutige Version der Erzählung von Jules Vernes entwickelt.
am 8. Oktober um 19.00 Uhr ist Premiere
Konzert: BIG JOE STOLLE – Swing, Blues
und Boogie
Das Repertoire ist eine Mischung aus allen
Genres. Er beherrscht Oldies genauso gut wie
Jazzstandards oder Rhythm & Blues Songs,
auch Rock‘n‘ Roll, Popsongs und Soulnummern
findet man in seinem Programm.
am 12. Oktober um 18.00 Uhr
falls in feine Streifen schneiden. Saure Sahne und
Schmand mit Salz und Pfeffer verrühren. Majoranblättchen von den Stielen zupfen und nur
grob hacken. Ein rundes Pizzablech (40 cm Ø),
ersatzweise ein normales Blech (ca. 30 x 40 cm),
leicht einfetten und mit Mehl bestäuben. Backofen auf 220 Grad (Umluft nicht empfehlenswert) vorheizen.
4. Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche
kräftig durchkneten und auf Blechgröße ausrollen. Das Blech mit dem Teig auslegen und
den Teigrand gut andrücken. Teig mit ⅔ der
Schmandmischung bestreichen. Mit Zwiebeln,
Speck, Majoran und Kümmel belegen. Restliche Schmandmischung darauf verteilen, mit
Pfeffer würzen. Im heißen Ofen auf der untersten Schiene 25 – 30 Minuten backen. Aus
dem Ofen nehmen, in Stücke schneiden und
servieren.
Zubereitungszeit:
1 h plus Backzeit 30 Minuten plus Gehzeit 1-2
Stunden
Guten Appetit
GASTSPIEL – DAS KUNSTSEIDENE MÄDCHEN
Das Stück ist Ausdruck eines Lebenstraums
einer jungen Frau in den 30er Jahren. Doris will
ein Star werden, sie will nach Berlin. Dort stürzt
sie sich in das pulsierende Leben der Tanzhallen, Bars und Literatencafés. Ihre Affären mit
Männern aus besseren Kreisen sind kurzlebig,
die erträumte Filmkarriere bleibt Illusion.
Irmgard Keun hatte mit ihrem Roman einen Welterfolg – ihr gelang das zeitgenössische
Bild der modernen Frau, selbstbewusst und
frech, die von Birgit Blasche mit enormer Aus­
drucksstärke gespielt wird.
am 17., 18. Oktober jeweils um 20.00 Uhr
KOMM SPIELEN!
Schlossplatztheater sucht
theaterspielwütige junge Menschen
E
robere die Bühne mit Bewegung, Stimme,
Körper, Mimik und Gestik. Schlüpf in eine
Rolle und erzähle Deine Geschichten. Du lernst
Theaterspielen.
Alter: 09 – 13 Jahre, dienstags 16 bis 18 Uhr
ab 04.11.2014 unter Leitung von Angelika Ludwig (Bildende Künstlerin/Szenografin/Spielleiterin)
Alter: 14 – 17 Jahre, donnerstags 17 bis 20
Uhr ab 06.11.2014 unter Leitung von Eva-Maria Reimers (Theaterpädagogin/Kulturwissenschaftlerin)
Proberäume in der Alten Möbelfabrik,
Karlstr. 12, 12557 Berlin
Anmeldung unter 6516516 oder
info@schlossplatztheater.de
11
DER ALTGLIENICKER O K TO BER 2014
UNSERE BÜCHERECKE
von H. J. Ostermann, BUCHHANDLUNG LEPORELLO In Rudow
E
igentlich fühlen sich Krokodile im Wasser wohl. Das gilt aber nicht für das kleine Krokodil in diesem Bilderbuch. Wasser findet das kleine Krokodil kalt, nass und
peinlich. Und an dem Schwimmkurs der Geschwister will es auch nicht teilnehmen. Dafür klettert es lieber auf Bäume und setzt sich
auf den höchsten Ast. Aber es fühlt sich allein und einsam und das ist natürlich gar
nicht schön. So kauft es sich vom Geld der
Zahnfee einen nagelneuen Schwimmring ….
Dass die Geschichte allerdings ganz anders
und überraschend ausgeht hängt mit dem
Streichertrio in der
Baptistengemeinde Köpenick
D
as Streichertrio um Ludwig Geissler musiziert im Herbst auf Einladung des Förderkreises Hilfe für strahlengeschädigte belorussische Kinder. Am 18. Oktober 2014 Uhr
um 16:00 Uhr spielen die drei Musiker aus
dem Ensemble der Komischen Oper Berlin
in der Hofkirche Köpenick, Bahnhofstr. 9 in
12555 Berlin. Ludwig Geissler (Violine), Claudia Other (Viola) und Hans-Georg Dill (Violoncello) werden ihre Zuhörer mit fröhlichen
und melancholischen Weisen aus der Welt der
Klassik bezaubern. Es erklingt die Serenade
D-Dur Op. 8 für Streichtrio von Ludwig van
Beethoven. Der Eintritt ist frei, aber als Unterstützung seiner Arbeit erbittet der Förderkreis
zur Hilfe für strahlengeschädigte belorussische Kinder am Ausgang eine Spende. Informationen unter: www.belarus-projekt.org
Andreas Ulbrich
Lady‘s Stammtisch – Vernissage
in der WISTA Adlershof
W
erke dreier Künstlerinnen werden der Öffentlichkeit präsentiert und zugleich der
eigene Umzug der Geschäftsstelle des Lady´s
Stammtisch vom Rathaus Treptow in die WISTA Adlershof beendet – zwei Gründe zum
Feiern am 9. Oktober 2014 um 17:00 Uhr im
Zentrum für Biotechnologie und Umwelt, Volmerstrasse 9, 12489 Berlin-Adlershof. Damen
(und Herren!) werden sich bei einem kleinen
Empfang ganz in Ruhe den Werken der Ausstellung widmen oder den Lady‘s Stammtisch
e.V. näher kennenlernen, wenn Sie es wünschen. Die anwesenden Mitglieder stehen für
Gespräche sehr gern zur Verfügung.
Jana Denner
Keiner hat mich je gefragt
S
eit dem Zweiten Weltkrieg sind 75 Jahre vergangen. Harry Banaszak ist Jahrgang
1931 und er hat überlebt. Sechs Jahre seiner
Kindheit wurden vom Krieg geprägt. In dem
Buch „Keiner hat mich je gefragt“ erzählt er
seine Geschichte. Er schreibt von seiner Angst
in der Reichspogromnacht und bei den Bombenangriffen auf Berlin, von den Kinderlandverschickungen und dem Drill zu unbedingtem Gehorsam, von der Flucht vor der Roten
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Armee, die ihn schließlich auf Usedom beim
Volkssturmeinsatz doch einholt. Nach der Kapitulation kehrt Harry zurück nach Berlin, wo
ihn seine Eltern, aber auch der Hunger der
Berliner Nachkriegszeit erwarten. Der Vater will zurück in die alte Heimat der Familie,
nach Polen – und Harry fügt sich. Schließlich
gehört er zu der Generation von Jugendlichen,
die nie gefragt, sondern denen stets nur befohlen wurde.
Der Autor Harry Banaszak erlebte seine
Kindheit in Berlin, Thüringen und im Warthegau. Nach dem Ende des Krieges lebte er fast
zwölf Jahre in Polen. Er wurde Seemann und
Papiermacher, lernte die Technik des Erzählens, arbeitete im Verlagswesen und fuhr als
Matrose und später als Kapitän zur See.
Harry Banaszak ist lebt heute als freier Autor in Stade.
Der Verlag Zeitgut Berlin will mit seinem
Programm dazu beitragen, die Spuren eines
dramatischen Jahrhunderts zu sichern. Erin-
plötzlichen Kitzeln in der Nase des kleinen
Krokodils zusammen. Ein einfühlsame und
witzige Geschichte über den Mut, anders zu
sein für Kinder ab 4 Jahren.
l
Gemma Merino
Das wasserscheue Krokodil
Nord-Süd-Verlag 2014
32 Seiten, 13,95 €
ISBN: 978-3-314-10217-2
nerungen aus dem 20. Jahrhundert in Deutschland und künftig auch in Österreich und der
deutschsprachigen Schweiz finden in diesem
Verlag ihre publizistische Heimat, denn „Wer
die Vergangenheit nicht kennt, wird die Zukunft nicht in den Griff bekommen“ (Golo
Mann).
Wir danken dem Verlag für die Überlassung
von vier Exemplaren als Preis für Gewinner unseres Rätsels aus dem Monat September.
l
Redaktion Red Eagle
Lesung mit Werner Schönfeld
A
chtzig verrückte Erdenjahre und ich mittendrin“ – Erinnerungen und Tagebuchaufzeichnungen
15. Oktober 2014 im Blauen Salon von 17.00
bis 19.00 Uhr, Bürgerhaus Altglienicke, Ortolfstraße 182 / 184, 12524 Berlin
25 Jahre friedliche Revolution
N
ur zum innerkirchlichen Dienstgebrauch“
Dienstag, 21. Oktober 20:00 Uhr
Andrea Gerbode, Harald Moritz (MdA) und
Benn Roolf im Gespräch zur oppositionellen
Arbeit in der Treptower Bekenntniskirche vor
1989 – Samisdat-Zeitschrift „Kontext“
O
ppositionelle Arbeit in der Treptower Bekenntniskirche vor 1989
Dienstag, 28. Oktober 20:00 Uhr
Andrea Gerbode, Harald Moritz (MdA),
Anna Haase und Waltraut Bachmann im Gespräch über die Arbeit mit und von Menschen
mit Ausreiseantrag vor 1989.
Beide Veranstaltungen finden im Bürgerbüro,
Karl-Kunger-Str. 68 statt.
ANNAHMESCHLUSS FÜR ANZEIGEN UND MANUSKRIPTE,
DIE IN DER NOVEMBER-AUSGABE ERSCHEINEN SOLLEN, IST DER 15.10.2014!
ZUSTELLUNG
Reklamations-Hotline:
✆ 6 61 17 11
Schicken Sie bitte die Lösung der Aufgabe an
die Redaktion mit folgender Adresse:
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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
1
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Einsendeschluss: 24.10.2014
9 10 11 12 13 14
Die Buchstaben in der grau unterlegten Zeile ergeben einen Straßennahmen in
Altglienicke.
Das Lösungswort ergibt sich aus der gelb unterlegten Zeile und gibt wieder,
wodurch Altglienicke weltweit bekannt wurde.
(Datum des Poststempels)
1. meist schweinisch starke Haare
2. Briefgut, das schnell zum Empfänger gelangen soll
3. rücksichtslos
4. Hauptstadt einer Mittelmeerinsel
5. hartschaliger Planet
6. Auflaufgericht
7. artig sein
8. zur Kontrolle eingesetzte Person
9. Gerede meist unter Frauen
10. mehrfache Entfernung von Gesichtsbehaarung
11. unvollständiger Dauerbezieher
12. Salz einer Säure
13. umgangssprachlich für einen, der alles erreichen will
14. Medizinische Finale
Rätselgestaltung: Peter Krüger
Praxis
Naturheilkundliche Medizin
Traditionelle Chinesische
Medizin
unter Kennwort:
„RÄTSEL NR. 270“.
Die Preisabwicklung erfolgt grundsätzlich
durch die Sponsoren. Für nicht gelieferte
oder in Qualität und Ausführung abweichende oder aus anderen Gründen nicht gewährte Preise kann DER ALTGLIENICKER
keine Haftung übernehmen.
Mitarbeiter und deren Angehörige sind von
der Teilnahme ausgeschlossen.
Vergessen Sie nicht Ihren Absender!
Auflösung des letzten Rätsels:
DOPPELSTOCKBUS
WOHNUNGSMIETEN
1 D
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3 P
4 K
5 A
6 T
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Gundula Stegner
Herzlichen Glückwunsch!
In den nächsten Tagen erhalten
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Dipl.-Kfm. B. Mößler
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ein Buch von Harry Banaszak
Dipl.-Kffr. Ramona Münnich
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Anzeigen, Satz, Layout und Herausgeber:
Die von den Autoren vertretenen Meinungen sind nicht in jedem Fall mit den Ansichten der Redaktion identisch. Die Redaktion behält sich sinnwahrende Kürzungen von Zuschriften
Köpenicker Str. 16 Redaktion: Brigitte Gelbke (V.i.S.d.P.)
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