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FAHRSCHULEN aktuell
3|14
Das Rundschreiben der Fachvertretung Wien der Fahrschulen und des Allgemeinen Verkehrs
Sehr geehrte Wiener FahrschulinhaberInnen!
gleich mit 17 oder 18 Jahren machen hat
sich mittlerweile auch in anderen österreichischen Städten – siehe auch Punkt 4!
- bemerkbar gemacht. Wir haben mit zwei
Fachverband-Aktionen etwas zum Gegensteuern angesetzt, doch gegen die aufgezeigten
Tatsachen konnten auch diese Maßnahmen
keine Wunder bewirken.
Wenn das 3. Quartal zur Neige geht, kann
man in der Fahrschulbranche bereits Bilanz
über das abgelaufene Jahr ziehen. Leider
zählt dieses Jahr für uns Fahrschulbesitzer
nicht gerade zu den ganz Erfreulichen. Dies
hat sicherlich mehrere Ursachen, wobei zu
diesen, das Stottern der Europäischen Wirtschaft und die politische Großwetterlage zu
den zusätzlichen negativen Faktoren zählen.
Dass Jugendliche den Führerschein nicht
Ein Blick in die Zukunft sollte immer positiv
sein und so lade ich Sie ein, weiterhin in die
Qualität Ihrer MitarbeiterInnen und damit
auch in die Fahrausbildung zu investieren, indem auch Ihre FahrlehrerInnen wieder - wie
in den letzten beiden Jahren – an unserem
Wiener Fahrlehrertag teilnehmen. Diesmal
bei Toyota-Austria in Wien Inzersdorf, wo Ihnen Experten von Toyota-Austria alternative
Antriebsarten sowohl in der Theorie als auch
im Praxisbetrieb vorstellen werden. Die Einladungen werden ab Mitte Oktober zugesendet.
INHALT
Fachvertretung Wien der Fahrschulen
und des Allgemeinen Verkehrs
Vorsitzender: Herbert Wiedermann
Geschäftsführer: Walter J. Gerbautz
Sachbearbeiterin: Renate Bauer
Schwarzenbergplatz 14, 1041 Wien
T 01/514 50-3566, 3567
F 01/514 50-3569
E fg.kraftfahrschulen@wkw.at
W wko.at/wien/fahrschulen
Meine Funktionärskollegen und ich würden
uns freuen, wenn auch Sie mit Ihrem Fahrlehrerteam am 3. Wiener Fahrlehrertag am
22.11.2014 teilnehmen würden!
Abschließend darf ich Ihnen nochmals gerne die Fachverbands-Fahrschul-Jahrestagung
2014 vom 23. – 25.10.2014, in Schladming,
in Erinnerung rufen.
Mit besten Grüßen
Herbert Wiedermann
Vorsitzender
Nr. 3 | Oktober 2014
Unternehmer-Info-Veranstaltung am 10. September 2014 in der WKW.............. 2
Mobilitätswoche am 19. September 2014 im Resselpark..................................... 3
Medaille und Ehrenurkunde für langjährige Fahrschulmitarbeiterin................. 4
Immer mehr ältere Fahrschüler............................................................................ 4
„AMS Beschäftigungsinitiative 50+“...................................................................... 5
Herabsetzung der Steuervorauszahlungen.......................................................... 5
Betriebsberatung von fit2work.............................................................................. 6
Geförderte Unternehmensberatung...................................................................... 7
FSG-Erlass vom Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
MilMed zur GZ S93895/10-MilMed/2014 (1)........................................................... 7
Aktuelle Inflations/VPI-Entwicklung in Österreich.............................................. 8
Ehrung von Herrn Ing. Gerhard Malzer im Palais Festetics................................. 9
US-Fahrdienstvermittler Uber:
Eroberungsfeldzug mit sehr zweifelhaften Mitteln.............................................. 10
VPI-Indexentwicklung für Dieseltreibstoff........................................................... 11
wko.at/wien/fahrschulen....................................................................................... 12
FACHGRUPPENNEWS
Fachvertretung Wien der Fahrschulen und des Allgemeinen Verkehrs
2
Unternehmer-Info-Veranstaltung am 10. September 2014 in der WKW
Mit einem Bericht aus dem Fachverband
der Fahrschulen eröffnete FVB-Obmann
Herbert Wiedermann die Unternehmer-Info-Veranstaltung, wobei er insbesondere
auf die 61. KDV-Novelle und die 12. FSGNovelle einging.
Aus den Fahrschulreihen wurden starke
Bedenken gegen das Vorhaben laut, dass
zukünftig ein/e FahrschullehrerIn gleichzeitig 4 FahrschülerInnen im öffentlichen
Verkehr ausbilden soll. Weiters wurde
von den Fahrschulen festgehalten, dass
es keine seriösen Untersuchungen betreffend „Späteinsteiger“ am 2-Rad gibt,
deren negativer Unfallverlauf im Frühjahr
des Jahres diese Novellen ausgelöst hat.
Im 2. Teil der Veranstaltung war die Fußgängerbeauftragte der Stadt Wien, Frau
Petra Jens zu Gast. Die Fußgängerbeauftragte präsentierte die verkehrspolitischen Ziele im Zusammenhang mit dem
Fußgängerverkehr in Wien, wobei die
Verbesserung der Qualität und Sicherheit
des Fußverkehrs und die Verbesserung
der Mobilität für Menschen mit Behinderungen eine der vorrangigen Ziele sind.
Frau Jens bedankte sich für die gute Kooperation mit den Wiener Fahrschulen im
Zusammenhang mit der erfolgreichen Aktion „Wir müssen reden“ und dem Verhalten bei der Benutzung von Schutzwegen.
Im 3. Teil der Veranstaltung stellte sich
der neue Fahrschuldezernatsleiter der MA
65, Mag. David Vladar den Anwesenden
vor und gab einen Überblick über seine zukünftige Tätigkeit in seiner neuen
Funktion bekannt. Im wesentlichen wird
der von Dr. Raab erfolgreich eingeschlagene Weg fortgesetzt, wobei die Zielsetzung einer Harmonisierung der Ausbildung und Fahrprüfung auch weiterhin
ein Schwerpunktthema sein wird.
Im anschließenden Erfahrungsaustausch
mit den Vertretern der MA 65 betonte
der Chef der Magistratsabteilung 65, Senatsrat Mag. Leopold Bubak, die gute
Kooperation mit den Wiener Fahrschulen
und der Interessenvertretung in der Wirtschaftskammer Wien. VS Herbert Wiedermann bestätigte diese Ausführungen aus
der Sicht der Wiener Fahrschulen und gab
der Hoffnung auf weitere gute Zusammenarbeit Ausdruck.
v.l.n.r.: Frau Petra Jens, VS Herbert Wiedermann, GF Walter J. Gerbautz, SR Mag. Leopold Bubak, Mag. David
Vladar, beide MA65 - MA für verkehrsrechtliche Angelegenheiten
3
Mobilitätswoche am 19. September 2014 im Resselpark
Die Veranstalter mit den begeisterten Besuchern der Vienna Business School - unter der Leitung von Prof. Mag. Gerhard Romanek
Mobilitätswoche 2014 - Wirtschaftsmobilität der Zukunft
Mit einer Leistungs-Show im Rahmen der
Mobilitätswoche 2014 präsentierte die Wiener Sparte Transport und Verkehr am 19.
September die „Wirtschaftsmobilität der Zukunft“ mit einer ökologischen Leistungsshow
am Karlsplatz. Auch die Wiener Fahrschulen
waren bei dieser Leistungsshow präsent, wobei die 3 Stufen der A-Motorrad-Ausbildung
in Form von den verschiedenen MotorradModellen und die PKW-Ausbildung durch ein
Fahrschulfahrzeug repräsentiert wurden.
Wie auch im vergangenen Jahr wurden verschiedene Schulen zu dieser eindrucksvollen
Veranstaltung im Vorfeld eingeladen. Die
BesucherInnen nahmen mit großem Interesse an einem Gewinnspiel teil, bei dem verschiedene Fragen aus dem Bereich der Wiener Verkehrswirtschaft beantwortet werden
mussten.
Die europäische Mobilitätswoche wurde auf
Initiative der Europäischen Kommission ins
Leben gerufen und wird in Österreich vom
Klimabündnis Österreich koordiniert. Die
Wirtschaftskammer Wien möchte als Vertretung der Wirtschaftstreibenden zeigen, dass
klimafreundliche Mobilität für die Wirtschaft
ein ehrliches Anliegen ist. Es geht nicht darum, ein bestimmtes sondern das „richtige“
Verkehrsmittel für den jeweiligen Zweck zu
wählen.
v.l.n.r.: FVB-Obmann Herbert Wiedermann, SGF Dr. Ernst Pollak, BG-Obmann Johann Fellner, DI Andrea
Faast-WKW, Manfred Riedler-WKW/Koordinator, GF Walter J. Gerbautz, SO KommR Reinhard Fischer
Die Vertreter des Allgemeinen Verkehrs, (v.l.n.r.):
FVB-GF Dr. Stefan Ebner, BG-Obmann Johann Fellner, und BG-Obmann Wien Mag. Christian Holzhauser und ein korrekt bekleideter SOTRA-Begleiter
FACHGRUPPENNEWS
4
Fachvertretung Wien der Fahrschulen und des Allgemeinen Verkehrs
Medaille und Ehrenurkunde für langjährige Fahrschulmitarbeiterin
Mitarbeiter vor den Vorhang!
Frau Barbara Palisek, langjährige Mitarbeiterin in der Fahrschule Süd, wurde für ihre 25
Jahre Treue zu „Ihrer“ Fahrschule Süd, von
ihrem Chef und der WKW mit der MitarbeiterMedaille und Ehrenurkunde der WKW entsprechend gewürdigt. Frau Palisek ist auch
ausgebildete Fahrlehrerin, und ist mit Begeisterung für die Kundenaufnahme bzw. Betreuung und damit im Sinne der Statuten in
verantwortlicher Stellung in der Fahrschule
Süd engagiert, wobei sie ihr aufgeschlossenes
und freundliches Wesen besonders charakterisiert.
Herr Ing. Berndt Hinkelmann, Frau Barbara Palisek und Herr GF Senator Walter J. Gerbautz
Möchten auch Sie eine/n langejährige/n Mitarbeiter/in ehren?
Die Goldene Mitarbeitermedaille kann an
Personen verliehen werden, die mindestens
30 Jahre in einem Unternehmen bedienstet
und an der Leitung des Unternehmens beteiligt sind; weiters an Angestellte und Arbeiter
ohne Rücksicht auf die Art ihrer Dienstverwendung, wenn sie mindestens 35 Jahre in
einem Unternehmen beschäftigt sind.
Die Silberne Mitarbeitermedaille kann an
Personen verliehen werden, die einen verantwortlichen Posten versehen; weiters an
Angestellte und Arbeiter ohne Rücksicht auf
die Art ihrer Dienstverwendung, wenn sie
mindestens 25 Jahre in einem Unternehmen
beschäftigt sind.
Immer mehr ältere Fahrschüler
In den vergangenen Jahren ist die Zahl
der Führerscheinneulinge gestiegen. Besonders im Juli und August sind die Fahrschulen voll, weil Schüler und Studenten
den Führerschein machen. Auffallend ist:
Es gibt auch immer mehr ältere Führerscheinanwärter.
Fast 6.300 Führerscheine werden in Kärnten
jährlich ausgestellt. Diese Statistik stammt
aus dem Jahr 2012. Vergleicht man diese
Zahl mit denen der vorangegangenen Jahre,
so kommen jedes Jahr durchschnittlich 110
Führerscheinneulinge dazu. In den Fahrschulen fällt auf, dass - vor allem in den Städten
- immer weniger junge Erwachsene mit dem
Auto fahren.
Öffentliche Verkehrsmittel als „Konkurrenz“
Elisabeth Rothmüller-Jannach ist Fahrschulbesitzerin und die Sprecherin der
Kärntner Verkehrsbetriebe: „Wir haben ein
großes Problem: Es gibt immer weniger junge Menschen, die mit 18 Jahren einen Führerschein brauchen, weil die öffentlichen
Verkehrsmittel immer mehr interessante
Angebote bringen. Die Tendenz geht österreichweit in den Ballungsräumen dahin,
dass immer mehr junge Menschen erst den
Führerschein machen, wenn sie mit dem
Studium fertig sind.“
Es steige die Zahl jener, die ihren Führerschein erst ab dem 35. Lebensjahr machen.
Vor allem aus finanziellen Gründen, heißt
es von den Fahrschulbetreibern.
Immer mehr „spätberufene“ Motorradfahrer
Auch den Motorradführerschein würden viele
erst im gehobenen Alter machen, so Rothmüller-Jannach: „Das Tolle daran ist, dass
immer mehr ältere Menschen - also im Alter
von 40 oder 45 Jahren - draufkommen, dass
das Zweiradfahren etwas Wunderschönes ist.
Sie machen dann den Führerschein nach.“
Neben Salzburg ist Kärnten jenes Bundesland, in dem die meisten Führerschein-Anwärter die Prüfung bestehen. Dennoch fällt
jeder Vierte im ersten Anlauf durch.
Die Bronzene Mitarbeitermedaille kann an
Personen verliehen werden, die mindestens
20 Jahre in einem Unternehmen beschäftigt
sind.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bei
Frau Renate Bauer unter der Telefonnummer 01/514 50-3567 oder per Mail
renate.bauer@wkw.at.
5
„AMS Beschäftigungsinitiative 50+“
370 Mio. € zusätzlich für die Eingliederung von über 50-Jährigen Arbeitslosen in
den Jahren 2014 - 2016
Auf Initiative der Bundesregierung wurden
per 1.5.2014 für die Eingliederung arbeitsloser Personen über 50 Jahren, die länger als
180 Tage beim AMS arbeitslos vorgemerkt
sind, für die Jahre 2014 bis 2106 zusätzliche
370 Mio. Euro an Fördermitteln beschlossen.
Davon sind jeweils bis zu 60% für Eingliederungsbeihilfen und Kombilohn sowie bis zu
40% für Sozialökonomische Betriebe und Gemeinnützige Beschäftigungsprojekte zu verwenden.
Dieses Programm bietet zusätzliche Wiedereingliederungsmöglichkeiten für ältere
Arbeitslose und interessante Fördermöglichkeiten bei der Einstellung von über 50-Jährigen Arbeitslosen, die bereits länger als 180
Tage beim AMS arbeitslos vorgemerkt waren.
Bei Einstellung von Personen dieser Gruppe
kann das AMS einen Zuschuss zu den Lohnkosten (z.B. in Höhe von 50% des Bruttolohns
und der Lohnnebenkosten) für eine gewisse
Dauer (z.B. für 6 Monate) gewähren. Voraussetzung für die Gewährung der Förderung ist
die Kontaktaufnahme mit der regionalen Geschäftsstelle des AMS vor Einstellung der arbeitslosen Person. Die nähere Ausgestaltung
hinsichtlich Förderdauern und Förderhöhe erteilt die zuständige regionale Geschäftsstelle
des AMS.“
Die für Ihr Bundesland geltende maximale
Förderhöhe und Förderdauer könnte in diesen Artikel aufgenommen werden.
Unsere AMS-Regionalbeiräte könnten sich regelmäßig über die Aktivitäten der regionalen
AMS-Geschäftsstelle zur Ausschöpfung des
zusätzlichen Budgets für Eingliederungsbeihilfe und Kombilohn berichten lassen, um
auf diese Weise eine Ausschöpfung der zusätzlichen Mittel zu unterstützen. Laut Protokoll der Landesgeschäftsführertagung vom
22.5.2014 sind „die 2014 nicht in Anspruch
genommen 50+ Mittel mangels Rücklagen-
Stand 31.5.2014
AMS „Beschäftigungsinitiative 50+“
2014 – 2016
Grundlagen
Auf Initiative der Bundesregierung wurde das Arbeitsmarktpolitik-Finanzierungsgesetz mit
1.5.2014 wie folgt geändert:
„Insbesondere sind Beihilfen und Maßnahmen für Personen, die das 50. Lebensjahr vollendet
haben und länger als 180 Tage beim Arbeitsmarktservice vorgemerkt sind, aus dem für
Leistungen nach dem AlVG vorgesehenen Aufwand zu bedecken.“ (§ 1 Abs. 3 AMPFG)
„Die Obergrenze für die Bedeckung von Beihilfen und Maßnahmen für Personen, die das 50.
Lebensjahr vollendet haben und länger als 180 Tage beim Arbeitsmarktservice vorgemerkt
sind, aus dem für Leistungen nach dem AlVG vorgesehenen Aufwand beträgt im Jahr 2014
€ 100 Mio., im Jahr 2015 € 120 Mio. und im Jahr 2016 € 150 Mio.. Davon sind [im
Bundesdurchschnitt] jeweils bis zu 60 vH für Eingliederungsbeihilfen und Kombilohn sowie
bis zu 40 vH für Sozialökonomische Betriebe und Gemeinnützige Beschäftigungsprojekte zu
verwenden.“ (§ 13 Abs. 2 AMPFG)
Die geltende Bestimmung des § 13 AMPFG, wonach für die Aktivierungsbeihilfe gemäß
§ 37d AMSG für das Jahr 2014 € 56 Mio. (prov. Förderbudget 2014 € 21 Mio.) aus dem für
Leistungen nach dem AlVG vorgesehenen Aufwand verbucht werden können, wird mit
Beschluss der Budgetbegleitgesetze 2014 (BBG 2014) aufgehoben.
Zielgruppe
Personen ab 50 Jahren, die eine Vormerkung von mindestens 182 Tagen im Status AL oder
SC oder AG oder SR aufweisen, wobei alle Vormerkunterbrechungen bis jeweils 62 Tage
unberücksichtigt bleiben.
Die Programmumsetzung auf RGS-Ebene wird durch einen IT generierten PST-Deskriptor
*50PL* unterstützt. Die Einspielung ist ab der EDV Sommerrelease (voraussichtlich
23.6.2014) vorgesehen.
Im Jahr 2013 umfasste das Zielgruppenpotenzial rund 81.600 Personen, wobei in der
Auswertung nunmehr auch jene Personen enthalten sind, die zum abgefragten Stichtag eine
Vormerkunterbrechung (Krankenstand; Dienstverhältnis) haben, sofern diese Unterbrechung
62 Tage noch nicht überschreitet:1
1
Brutto-Geschäftsfalldauer: Durch Einspielung des Deskriptors in zum Stichtag ruhende PSTs ist im Falle des
Zugangs in AL/SC/AG/SR der Deskriptor *50PL* vorhanden.
1
fähigkeit des AlV-Budgetansatzes ‚verloren‘.“
Wir ersuchen Sie daher, alle Aktivitäten zur
bestmöglichen Ausschöpfung des Zusatz-
budgets für die Eingliederungsbeihilfe für die
Zielgruppe 50+ zu unterstützen.
Herabsetzung der Steuervorauszahlungen
Bald kommt die Vorschreibung für das dritte Quartal. Prüfen Sie, ob Sie zu viel ans
Finanzamt vorauszahlen!
Jeder Steuerpflichtige hat für die Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer eines Jahres
Vorauszahlungen zu leisten. Diese sind vierteljährlich jeweils am 15. Februar, 15. Mai,
15. August und 15. November zu zahlen.
Die Höhe der Vorauszahlungen wird vom Finanzamt mit Bescheid vorgeschrieben. Die-
ser ergeht üblicherweise gleichzeitig mit
dem Steuerbescheid für ein abgelaufenes
Jahr. Die Vorauszahlungen sind ausgehend
von der festgesetzten Jahressteuer für das
Folgejahr um 4% und für jedes weitere Jahr
um je 5% pro Jahr zu erhöhen. Der Gesetzgeber unterstellt also immer steigende Ergebnisse. Wäre schön, doch gerade in der
durch manche Wirtschaftsflaute oft angespannten Lage entspricht diese gesetzliche Vermutung bei vielen Unternehmen
nicht der Realität.
Nachdem die ersten Monate des laufenden
Jahres schon vorbei sind, können Sie durch
Hochrechnung des bisherigen Gewinnes
bzw. durch Einschätzung des Jahresergebnisses die ungefähre Steuerbelastung
berechnen. Diese sollten Sie mit dem von
der Finanz vorgeschriebenen Betrag vergleichen.
Wenn 2014 ein schlechteres Jahresergebnis
zu erwarten ist, zahlen Sie möglicherweise
zu viel ans Finanzamt. In diesem Fall kön-
FACHGRUPPENNEWS
Fachvertretung Wien der Fahrschulen und des Allgemeinen Verkehrs
nen Sie die Vorauszahlungen herabsetzen
lassen. Bei der Körperschaftsteuer ist wenigstens die Mindeststeuer zu zahlen.
Für die Herabsetzung ist ein formloser
Antrag erforderlich. Dieser muss eine Begründung enthalten, in welcher die verminderte Gewinnerwartung aufgrund der
wirtschaftlichen Lage dargelegt wird. Diese
Zahlen sind dem Finanzamt nachzuweisen
z.B. durch eine Aufstellung über die Umsatzentwicklung, eine Bestätigung über
Forderungsausfälle oder die Vorlage einer
Zwischenbilanz.
Damit eine Herabsetzung noch für das laufende Jahr wirkt, muss der Antrag bis spätestens 30. September gestellt werden. Anträge, die danach ans Finanzamt geschickt
werden, wirken sich für das laufende Jahr
nicht mehr aus. Wenn Sie also am 1.Oktober bemerken, dass das Geschäft doch nicht
4
6
so gut gelaufen ist und daher die vorläufige
Einkommensteuer zu hoch sein wird, können Sie die Vorauszahlung des 4. Quartals,
die am 15. November fällig ist, nur mehr
durch ein Stundungs- oder Ratenansuchen
hinausschieben.
Ein Muster für einen Antrag auf Herabsetzung
der
Einkommensteuer-Vorauszahlungen finden Sie auf wko.at. Ebenso
besteht für die Beiträge an die Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft eine
vergleichbare Möglichkeit der Herabsetzung.
Diese Information ist ein Produkt der Zusammenarbeit aller Wirtschaftskammern.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Wirtschaftskammer Ihres Bundeslandes:
Wien, T 01/514 50-0
Betriebsberatung von fit2work
Fit2work ist ein kostenloses Beratungsangebot, das Unternehmen aktiv unterstützt ihre
Mitarbeiter, die an gesundheitlichen Beeinträchtigungen leiden, produktiv und situationsgerecht weiter im Betrieb zu halten.
Know-how länger erhalten. Der Betrieb erspart
sich nicht nur die zeit- und kostenintensive
Suche nach Ersatzarbeitskräften sowie deren
Einarbeitung, sondern bleiben auch eingespielte Teams und Kontinuität bestehen.
Beratungsangebot
Fit2work berät Betriebe österreichweit, u.a. zu
folgenden Themen:
▪▪ Umgang mit gesundheitlich beeinträchtigten Mitarbeitern,
▪▪ Alternative Einsatzmöglichkeiten von Mitarbeitern,
▪▪ Arbeitsplatzanpassung sowie deren bedarfsgerechte Ausstattung,
▪▪ Ausarbeitung gesundheitsfördernder Maßnahmen
Zielgruppe von fit2work
Die fit2work-Betriebsberatung richtet sich an
Betriebe, die
▪▪ aktiv krankheitsbedingten Risiken im Arbeitsprozess entgegenwirken möchten, oder
▪▪ wegen eines konkreten Anlassfalles betroffen sind, oder
▪▪ Konzepte zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit
und der Wiedereingliederung in ihrem Betrieb verankern wollen.
Zudem können sich Betriebe über alternative
Arbeitszeitmodelle, Förderungen und Vermittlung von Fördergebern informieren.
Ziele des Projekts
Das Beratungs- und Unterstützungsangebot
von fit2work hilft Unternehmen die Arbeitsfähigkeit ihrer Mitarbeiter zu erhalten bzw.
auch wiederherzustellen, sowie Arbeitsabläufe
und den Einsatz von Arbeitsmittel so zu organisieren, dass die Gesundheit der Mitarbeiter
nachhaltig verbessert wird.
Unternehmen profitieren von den dadurch
geschaffenen Maßnahmen, indem es zu einer
Verbesserung der Arbeitsfähigkeit und zu einer Senkung der Krankenstandsfälle kommt.
Vor allem aber wird verhindert, dass Mitarbeiter frühzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheiden, früh ihre Pension antreten oder gesundheitsbedingt kündigen. So bleibt wertvolles
Beispiel:
Bei einer Mitarbeiterin kommt es aufgrund einer komplizierten Erkrankung zu einem langen Krankenstand. Da das Unternehmen weder
die Mitarbeiterin noch ihr Know-how verlieren
möchte, werden die Berater von fit2work zu Hilfe gezogen. Dank dieser kann der Kontakt zwischen der Mitarbeiterin und ihrem Vorgesetzten
während des langen Krankenstandes aufrechterhalten werden und können diese gemeinsam
einen sanften Wiedereinstieg in die Arbeit
planen. Eine Umgestaltung des Arbeitsplatzes,
geförderte Umschulungen sowie Arbeitsentlastungen konnten in diesem Falle die Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess unterstützen.
Beratungsablauf durch fit2work
Die fit2work-Betriebsberatung erfolgt in zwei
Stufen:
▪▪ Stufe 1: check4start (AUVA)
▪▪ Stufe 2: Beratung (fit2work-Betriebsberatung)
Der Erstkontakt findet mit einem fit2work-Berater der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) statt, der mit dem Betrieb gemeinsam den Ist-Zustand sowie die Bedürfnisse und
Erwartungen des Projekts erhebt. Die Stufe 2
findet nun mit der fit2work-Betriebsbetreuung
statt und lässt sich in 5 Phasen einteilen:
▪▪ Einstiegsphase: Zu Beginn wird eine Steuergruppe errichtet, die in regelmäßigen Sitzungen das Projekt begleitet. Zudem wird
eine Kooperationsvereinbarung zwischen
dem Betrieb und der fit2work-Betriebsberatung geschlossen.
▪▪ Analyse-und Sensibilisierungsphase: In dieser Phase erfolgt die Erhebung der Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter (erste Mitarbeiterbefragung) im Betrieb. Außerdem werden
Workshops für Führungskräfte angeboten,
um sie in diesen fit2work-Prozess einzubinden. Es finden auch freiwillige Coachings für
besonders belastete Mitarbeiter und für Mitarbeiter mit langen Krankenständen statt.
▪▪ Reportingphase: Ziel dieser Phase ist die
Festlegung von Maßnahmen aufgrund der
ermittelten Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung.
▪▪ Interventionsphase: In dieser Phase werden
die Maßnahmen, wie Führungskräftetrainings, Therapie-und Rehamaßnahmen und
innerbetrieblicher Schulungen, umgesetzt.
▪▪ Evaluierungsphase: Abschließend erfolgt
eine Evaluierung durch die Mitarbeiter. Die
Ergebnisse werden mit jenen der ersten Mitarbeiterbefragung verglichen.
Die Steuergruppe bleibt nach Abschluss des
Projekts als Integrationsteam bestehen und
agiert als Ansprechpartner für die Mitarbeiter.
7
Vorsicht!
Betriebe unter 15 Mitarbeitern durchlaufen
die Stufe 1 und werden danach an andere Unterstützungsangebote weitervermittelt.
▪▪ mit 15-50 Mitarbeitern sind 8 Beratungstage
und
▪▪ mit 51-250 Mitarbeitern sind 11 Beratungstage vorgesehen.
Dauer und Kosten
Die Dauer der Betriebsberatung ist von der Betriebsgröße abhängig. In Betrieben
In Großbetrieben (ab 251 Mitarbeitern) sind
14 Beratungstage abzuhalten. Die Beratungsleistung durch die fit2work-Mitarbeiter ist
kostenlos. Weitergehende Informationen auch
bezüglich der Kontaktaufnahme finden Sie auf
der Website www.fit2work.at.
Diese Information ist ein Produkt der Zusammenarbeit aller Wirtschaftskammern.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die
Wirtschaftskammer Ihres Bundeslandes:
Wien, T 01/514 50-1010
Geförderte Unternehmensberatung
Das WIFI Wien fördert die Beratungsleistung durch externe Experten
Diese Leistungen sind grundsätzlich kostenpflichtig, werden jedoch von der Wirtschaftskammer Wien gefördert. Der Stundensatz pro
Beratungsstunde beträgt aktuell € 74,-- netto. Unternehmer erhalten in den ersten 3
Jahren der Selbständigkeit einen Zuschuss
zu den Netto-Beratungskosten von 75%,
danach 50%.
50% Förderung der Beratungskosten:
UnternehmerInnen bezahlen aufgrund der
50%- Förderung durch die Wirtschaftskammer Wien nur € 37 netto pro Beratungsstunde. Es werden alle Mitglieder der Wirtschaftskammer Wien gefördert, die bereits länger als
3 Jahre selbstständig sind.
Achtung! Die USt der gesamten Netto-Beratungskosten trägt das Unternehmen (ausgenommen kostenloses Erstgespräch).
Das Fördermodell im Detail
Unternehmensberatung kann in vielen Bereichen wertvolle Unterstützung bieten. Wir
helfen Ihnen bei der Auswahl eines passenden Experten und bieten für alle Fragen
individuelle und praxisorientierte Lösungen.
Guter Rat muss nicht teuer sein – durch die
finanzielle Unterstützung der Wirtschaftskammer Wien!
Beratungsmodelle:
Erstgespräch (max. 2 Stunden): kostenlos für
Erstkunden
Kurzberatung (bis zu 8 Stunden): Analyse
Ist-Situation, Vorschläge für weitere Schritte,
Erarbeitung erster Tipps zur Umsetzung, Entwicklung allgemeiner Lösungsansätze
Fachberatung (bis zu 24 Stunden): Maßgeschneiderte Problemlösungen, Erstellung
kompletter Konzepte und Strategien, Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen
Coaching (bis zu 16 Stunden): begleitender
Beratungsprozess. Ein Coach unterstützt in
der Entscheidungsfindung, im persönlichen
Entwicklungsprozess, ist neutraler Gesprächsund Interaktionspartner und hilft Ziele zu erreichen.
Mehr Infoformationen unter
www.wifiwien.at oder unter der
Telefonnummer 01/476 77 5355
75% Förderung der Beratungskosten:
Wenn Sie als JungunternehmerInn erstmals
eine selbstständige Tätigkeit aufnehmen,
bezahlen Sie dank der Förderung der Stadt
Wien und der Wirtschaftskammer Wien nur
€ 18,50 netto pro Beratungsstunde. Personen
mit Gründungsabsicht können maximal 24
Stunden (plus ein kostenloses Erstgespräch)
schon vor der Gründung in Anspruch nehmen.
FSG-Erlass vom Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
MilMed zur GZ S93895/10-MilMed/2014 (1)
Heranziehung von Ergebnissen der Stellungsuntersuchung für die Ausstellung eines verkehrsmedizinischen Gutachtens zur Erteilung
einer Heereslenkberechtigung gemäß BGBl I
Nr. 52/2014;
- Durchführungsweisung
lungsuntersuchung für die Erlangung eines
Führerscheines erfolgt nach dem Empfängerprinzip. Daher wäre im Führerscheingesetz
sicherzustellen, dass die Stellungsuntersuchung materiell als »Führerscheinuntersuchung « anerkannt wird.
Der mit Beschluss des Ministerrates vom 02. Juli
2013 zur Kenntnis genommene gemeinsame
Bericht des Bundesministers für Landesverteidigung und Sport und der Bundesministerin für
Inneres zur Reform des Wehrdienstes enthält
unter anderem auch den Punkt 13.6. »Führerscheinuntersuchung« im Rahmen der Stellung
samt entsprechender Anerkennung.
Die Anerkennung der Ergebnisse der Stel-
Es ist grundsätzlich anzumerken, dass im Rahmen der Stellung nur jene Daten ermittelt werden dürfen, die für eine Einberufung in das
Bundesheer erforderlich sind.
Untersuchungen im Rahmen der Stellung, die
keine militärische Relevanz haben, sind verfassungsrechtlich unzulässig (Art. 79 Abs. 1 B-VG).
Als Ergebnis der diesbezüglichen weiterführen-
den Bearbeitungen zur Reform des Wehrdienstes wurde gemäß BGBl I Nr. 52/2014 § 8 Abs.
1 des Führerscheingesetzes (FSG) abgeändert:
„In § 8 Abs. 1 wird folgender Satz angefügt:
Die militärärztliche Feststellung der gesundheitlichen Eignung zum Lenken eines Kraftfahrzeuges einer oder mehrerer Gruppe(n)
gilt für die Dauer von 18 Monaten ab ihrer
Ausstellung auch als solches ärztliches Gutachten“.
Damit wurde die Rechtsgrundlage geschaffen, die im Rahmen der Stellung festgestellte gesundheitliche Eignung zum
Lenken eines Heereskraftfahrzeuges der
Gruppe 1 auch als ärztliches Gutachten für
FACHGRUPPENNEWS
8
Fachvertretung Wien der Fahrschulen und des Allgemeinen Verkehrs
die Erteilung einer zivilen Lenkberechtigung verwenden zu können.
lediglich die bereits erhobenen Befunde und
Untersuchungsergebnisse zusätzlich auch
nach den verkehrsmedizinischen Kriterien zu
beurteilen.
Eigene Absicht:
Als Beitrag zur Attraktivierung des Wehrdienstes und in Erfüllung des gegenständlichen
Teilauftrags zur Reform des Wehrdienstes ist
zukünftig auf Grundlage der im Rahmen der
Stellungsuntersuchung erhobenen Gesundheitsdaten auch die gesundheitliche Eignung
zum Lenken eines Heereskraftfahrzeuges der
Gruppe 1 zu beurteilen und gegebenenfalls ein
entsprechendes verkehrsmedizinisches Sachverständigengutachten zu erstellen, welches
auch von den zivilen Behörden für die Erteilung einer Lenkberechtigung anerkannt wird.
Entsprechend den Bestimmungen des BGBl.
II Nr. 322/1997 (Führerscheingesetz-Gesundheitsverordnung) wurde die Ausbildung von
Militärärzten der Stellungsstraße zu verkehrsmedizinischen Sachverständigen angeordnet.
Auftrag:
Beginnend mit sofortigem Datum ist im Zuge
der Stellungsuntersuchung für Personen, die
noch nicht im Besitz einer zivilen Lenkberechtigung sind (zwecks Einfachheit der UmEbenso soll diese Regelung für Personen, die
setzung wäre dies am ersten Tag zu erfragen),
sich
zum Ausbildungsdienst
melden fürdiedengesundheitliche
Eignung
zum HVPI
Lenken
bei freiwillig
dieser Revision
eine Methodenänderung
VPI durchgeführt.
Wie beim
seit
und
einer Jahren
Eignungsprüfung
eines
der Gruppe
1 zu
mehreren
üblich, wirdAusbildungsnun auch der VPI
alsHeereskraftfahrzeuges
Kettenindex berechnet.
Ein wichtiger
dienst
AD)
unterziehen, besteht
zur Anwendung
überprüfen
und bei positiver
Beurteilungund
demder
Vorteil(EPr
zum
Festbasisindex
darin, dass kleinere
Änderungen
des Warenkorbes
Gewichtung nun jährlich durchgeführt werden können.
gelangen.
Untersuchten das Militärärztliche Gutachten
auszuhändigen. Dazu hat der Proband den AnaQuelle: STATISTIK AUSTRIA
Durchführung:
mnesebogen zur Heereslenkberechtigung vorab
Die derzeit im Rahmen der Stellung durchgeauszufüllen. Eine Kopie des Gutachtens ist an
Die Entwicklungen
stellenbeinhalten
sich grafisch
wie folgtHPA/Ref
dar:
führten
Untersuchungen
grund5, Straßgangerstraße 171, 8052 GRAZsätzlich alle vorgeschriebenen verkehrsmeWETZELSDORF zu übermitteln.
dizinischen Untersuchungsparameter
für
Verbraucherpreisindex
(VPI 2010)
die 111,0
Feststellung der gesundheitlichen EinEine positive Beurteilung kann nur bei jenen
gung
zum Lenken eines Kraftfahrzeuges der
Stellungspflichtigen erfolgen, bei denen
110,0
Heereslenkberechtigung (HLB) Gruppe 1.
▪▪ keine zusätzlichen 110,0
(fach-)110,1
ärztlichen Ab109,7
109,6 erforderlich
Das 109,0
bedeutet, dass zur Ausstellung eines
klärungen
sind,
109,5 109,5
109,2
verkehrsmedizinischen
Gutachtens gemäß
▪▪ keine Zuweisung zu einem verkehrsmedizi108,0
108,5 108,4 108,5
108,5
§ 8 Führerscheingesetz (FSG), welches die108,3 nischen Sachverständigen II, (vergleichbar
107,0 107,7
gesundheitliche Eignung zum Lenken eines
mit dem zivilen Amtsarzt), notwendig ist
106,0
Kraftfahrzeuges
bestätigt, keine zusätzlichen
und
Untersuchungen erforderlich sind. Es sind
▪▪ die Kriterien gemäß den sanitätsdienst-
Quelle: STATISTIK AUSTRIA, eigene Darstellung
Aktuelle Inflations/VPI-Entwicklung in Österreich
Inflation in % zum Vorjahr
Prozent
2,0
1,5 1,8
1,9
1,7
1,6
1,5
1,7
1,7
1,8
1,9
1,8
1,7
1,4 Methodenänderung
1,4
bei dieser
für den VPI durchgeführt. Wie beim HVPI seit
1,0 Revision eine
mehreren Jahren üblich, wird nun auch der VPI als Kettenindex berechnet. Ein wichtiger
Vorteil0,5
zum Festbasisindex besteht darin, dass kleinere Änderungen des Warenkorbes und der
Gewichtung nun jährlich durchgeführt werden können.
0,0
Quelle: STATISTIK AUSTRIA
Die Entwicklungen stellen sich grafisch wie folgt dar:
111,0
Quelle: STATISTIK
AUSTRIA, eigene
Darstellung
Verbraucherpreisindex
(VPI
2010)
Die110,0
aktuellen und monatlich aktualisierten Werte sind auch unter www.dietransporteure.at
110,0 110,1
(Güterverkehr/Statistik/Indizes)
abrufbar!
109,0
109,6 109,7
108,0
Freundliche
Grüße
108,5 108,4 108,5
107,0 107,7
109,5 109,5
109,2
108,3 108,5
106,0
Quelle: STATISTIK AUSTRIA, eigene Darstellung
Dr. Peter Tropper (FV-Geschäftsführer)
lichen Durchführungsbestimmungen der
militärärztlichen Untersuchung zur Erlangung/Erhalt und Erweiterung einer Heereslenkberechtigung (derzeit VBl I Nr. I Nr.
96/2004, Pkt IV) erfüllt sind.
Diese Regelung ist sinngemäß auch für Personen, die sich einer Eignungsprüfung Ausbildungsdienst unterziehen, anzuwenden.
9
Ehrung von Herrn Ing. Gerhard Malzer im Palais Festetics
VS Herbert Wiedermann, Ing. Gerhard Malzer und Gattin Mag. Christine Malzer sowie Spartenobmann KommR Reinhard Fischer
Eine würdige Ehrung konnte Ing. Gerhard
Malzer im Rahmen eines Festaktes im Palais
Festetics durch den Vizepräsidenten der
Wirtschaftskammer Wien, Dr. Paul Stuller
im Beisein von Spitzenrepräsentanten der
Wiener Wirtschaft und zahlreichen Ehrengästen erfahren.
Ing. Malzer wude aufgrund seines langjährigen Engagements auf Bundes- und Landesebene für die Fahrschulbranche, speziell
als Experte auf dem 2-Rad-Aus- und Weiterbildungssektor die Silberne Ehrenmedaille
samt Urkunde der Wirtschaftskammer Wien
verliehen.
Wir gratulieren Herrn Ing. Gerhard Malzer
im Namen der Wiener Fahrschulen recht
herzlich.
BERUFSGRUPPE
FACHGRUPPENNEWS
ALLGEMEINER VERKEHR
Fachvertretung Wien der Fahrschulen und des Allgemeinen Verkehrs
4
10
6
US-Fahrdienstvermittler Uber:
Eroberungsfeldzug mit sehr zweifelhaften Mitteln
nach dem Vertrag mit Uber keinen Anspruch
auf Bezahlung der Fahrten haben und für
alle Risiken selbst haften“, erklärt Dieter
Schlenker, Vorsitzender von Taxi Deutschland. „Uber kassiert 20 Prozent vom Umsatz
ohne in den Fahrdienst selbst zu investieren. Fahrer sind einem „Friss-oder-stirb“Kapitalismus ausgeliefert.“
Der US-Fahrdienstvermittler Uber wurde 2009
in San Francisco gegründet. Seit dem Vorjahr
greift er massiv in den europäischen Markt
der gewerblichen Personenbeförderung ein
– ohne sich um gültige, nationale Gewerbevorschriften zu scheren. Doch der Druck
auf Uber, dessen Macher aggressiv und recht
kaltschnäuzig agieren, wächst. In Frankreich
wurde nun ein „Anti-Uber-Gesetz“ beschlossen. In Deutschland stoppte Anfang September eine einstweilige Verfügung bundesweit
die Konkurrenz aus dem Internet, allerdings
wurde sie zwischenzeitlich aufgehoben.
Uber ist eine Online-Plattform, um Fahrgäste an Mietwagen mit Fahrer (UberBlack,
UberX) und auch private Fahrer (UberPop)
zur Personenbeförderung zu vermitteln. Die
Vermittlung erfolgt über eine App. Uber
übernimmt auch die Zahlung zwischen Gast
(dieser muss sich mit seiner Kreditkarte registrieren) und Fahrer, und finanziert sich
über 20 Prozent des Fahrpreises.
In Österreich bietet Uber in Wien seit März die
Kategorie UberBlack (Mercedes E-Klasse und
BMW 5-Serie) und seit kurzem UberX (Skoda
Oktavia und Hyundai i30), wie auf der Homepage ersichtlich, an. Beide Kategorien werden
derzeit von einigen gewerblichen Mietwagenunternehmen bedient. Wie in vielen anderen
europäischen Städten auch werden die Fahrer
der Mietwagen mit der Uber-App für SpontanFahrten (diese sind gesetzlich Taxis vorbehalten) eingesetzt, die nicht den Bestimmungen
für das Mietwagen-Gewerbe der Wiener Landesbetriebsordnung entsprechen. Denn nur
Taxis haben Bereithaltungs- und Beförderungspflicht.
Ubers Devise: existierende Regeln gelten
nicht
Auch in Deutschland werden mit UberBlack
die geltenden Personenbeförderungsvor-
schriften missachtet. Hinzukommt, dass
auch der Dienst UberPop angeboten wird,
der Fahrgäste an private Fahrer vermittelt.
Die Uber-Manager vertreten die Devise, die
existierenden Regeln gelten für sie nicht.
Die Personenbeförderungsgesetze, so das Argument, stammten aus einer Zeit, als die
„Sharing Economy“ noch nicht erfunden war.
Das Taxigewerbe läuft Sturm gegen diese neue
Gelegenheitskonkurrenz. Vom Widerstand
ließ sich Uber bisher nicht irritieren – trotz
Verbotsverfahren in Berlin und Hamburg.
Doch die Taxibranche konnte kurzzeitig einen Etappensieg für sich verbuchen – am 25.
August hatte das Landgericht Frankfurt dem
Taxi-Konkurrenten in einer einstweiligen Verfügung deutschlandweit die Vermittlung von
Fahrern, unter Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250.000 Euro pro Fahrt, untersagt. Antragsteller war die Genossenschaft
„Taxi Deutschland Servicegesellschaft für Taxizentralen“, die die Taxi-Bestell-App „Taxi
Deutschland“ und den bundesweiten mobilen
Taxi-bestellruf „22456“ betreibt. Uber erhob
Einspruch und Mitte September hob das Gericht seine einstweilige Verfügung auf.
In der Sache sei die Verfügung zwar rechtens gewesen, urteilt das Gericht. Es gebe
aber keinen Grund mehr, den Streit per
Eilentscheidung zu entscheiden. In der
mündlichen Verhandlung habe sich „herausgebildet, dass die zunächst vermutete
Dringlichkeit als widerlegt zu erachten ist“,
erklärte der vorsitzende Richter. Die Genossenschaft Taxi Deutschland kündigte unmittelbar nach dem Urteil an, in Berufung zu
gehen. Letzte Instanz im Eilverfahren ist
das Oberlandesgericht, dann bleibt noch
der Weg per Klage über ein – möglicherweise
langwieriges – Hauptverfahren.
„Uber betreibt sein Geschäftsmodell ausschließlich auf dem Rücken der Fahrer, die
Dass das Fahren für UberPop mit Risiken
verbunden ist, zeigen weitere Gerichtsentscheidungen. So hat die 3. Zivilkammer
des LG Frankfurt (Wettbewerbskammer) am
11.9. die zweite einstweilige Verfügung gegen einen Uberpop-Fahrer erlassen, die jetzt
zugestellt wurde. Damit wird einem zweiten
Fahrer untersagt, Beförderungswünsche von
Fahrgästen über UberPop anzunehmen und
einen Fahrpreis für die Beförderung anzunehmen, wenn er keine Genehmigung nach
dem PBefG hat (P-Schein). „Die Uber-Strategie lässt sich nur mit Profitgier erklären“,
so Schlenker, „den Schaden haben die Autofahrer allein. Wer ohne P-Schein Fahrgäste
in nicht genehmigten Fahrzeugen befördert,
erhält einen Punkt in Flensburg, riskiert
Bußgelder bis 20.000 Euro, Versicherungsprobleme, Wettbewerbsverfahren mit Taxifahrern, und schon nach acht Fahrten ist der
Führerschein weg.“ Und Schlenker kündigt
an, dass Taxi Deutschland zukünftig in allen Städten, in denen UberPop tätig wird,
sofort Testfahrten machen und das rechtswidrige Geschäftsmodell des Unternehmens
umgehend vor Gericht bringen wird: „Die Taxibranche akzeptiert Mitbewerber, die sich
an die Gesetze halten. Uber tut das nicht.
Wir sind eindeutig für Smartphone-Apps,
Internet-Vermittlung und Innovation. All
das setzt das Taxi-Gewerbe seit Jahren selbst
ein. Wir fordern lediglich, dass das gleiche
Recht für alle gilt.“
Frankreich reagiert mit „Anti-Uber-Gesetz“
Ein neues Gesetz schränkt den Spielraum für
Uber in Frankreich deutlich ein. Die Nationalversammlung hat am 18.9. ein Gesetz beschlossen, das Fahrtdiensten wie Uber oder den französischen Konkurrenten Chauffeur-Privé und
SnapCar den Dienst deutlich erschwert.
Das neue Gesetz, von vielen Medien als
„Anti-Uber-Gesetz“ bezeichnet, reguliert die
Unterschiede zwischen Mietwagenunternehmen (Voitures de tourisme avec chauffeur –
also Personenwagen mit Chauffeur, kurz VTC)
und Taxi-Unternehmen stärker. So müssen
die Fahrzeuge von Mietwagen-Unternehmen
wie Uber nach einer Fahrt zur Zentrale zurückkehren. Außerdem dürfen keine „Standortbestimmungsdienste“ eingesetzt werden,
11
über die der Kunde die Position des Fahrzeugs am Smartphone sehen könnte.
Des weiteren gibt es nun striktere Regeln bei
der Preisgestaltung, den erlaubten Fahrzeugen sowie dem Lizenzierungsverfahren als
VTC-Fahrer. Die beschlossenen Einschränkungen gelten nicht für Taxis. Thibaud Simphal, Chef von Uber Paris, kritisierte das
Gesetz scharf. Er bezeichnete es als „unfair“
und „in Eile beschlossen, so dass das Wachstum einer Branche nun verhindert wird.“
Hoppla, was hören wir da? Unfair – für Uber?
Nein, unfair gegenüber den behördlich regulierten Taxiunternehmern und -fahrern in
ganz Europa, die sich nicht vorwerfen lassen müssen, neue Technologien zu negieren.
Taxi-Apps gibt es bereits seit einigen Jahren
in fast allen Staaten, bloß wurden sie nicht
medienwirksam als Start-Ups propagiert.
Uber hingegen arbeitet mit Milliarden-Kapital von Goldman-Sachs und Google, hüllt
sich in einen Startup-Look und verkauft
sich als New-Economy-Heilsbringer.
Uber gerät unter Druck
Das schöne saubere „Startup“-Image, mit dem
Uber gerne liebäugelt, bekommt also langsam
tiefe Kratzer. In den Reaktionen auf rechtliche Probleme ging das Unternehmen bisher
stets gleichartig vor: Die Behörden werden als
Feinde des Fortschritts dargestellt und geltende Gesetze seien unzutreffend, da diese
vor der Entstehung der innovativen Beförderungsstrategie verfasst worden sind. Uber-Boss
Travis Kalanick, bekannt für seine markigen
Worte, sprach kürzlich von einer „politischen
Kampagne“, in der Uber gegen ein „Arschloch
namens Taxi“ kämpfen müsse. Hat der Mann
aus der „neuen Welt“ Europa unterschätzt?
den USA soll der Polit-Profi David Plouffe
Ubers Interessen in der Politik vertreten. Er
war für Barack Obamas erfolgreichen ersten
Präsidentschaftswahlkampf verantwortlich
und später Berater im Weißen Haus.
Der Konflikt mit Uber wird sich vermutlich
noch länger hinziehen, denn bei dieser Form
der Heuschrecken-Share Economy verlieren
Staat, Gesellschaft und Arbeitnehmer gleichermaßen. Europas Politiker sind gefordert.
Mit namhaften Geldgebern wie Google, Jeff
Bezos oder Goldman-Sachs im Rücken ist
Uber inzwischen eines der am höchsten bewerteten Startups. Aber es gibt auch Finanzexperten, die Uber als deutlich überbewertet
sehen. Klar, dass sich die Investoren eine
rasche Rendite erwarten und Uber expandieren muss. Dabei gerät das Unternehmen
auch in seiner Heimat wegen seines aggressiven Wettbewerbsverhaltens unter Druck.
Der US-Sender CNN hat zuletzt über Vorwürfe berichtet, dass Uber-Mitarbeiter systematisch Fahrten beim Konkurrenten Lyft
bestellen und wieder stornieren. Auch nicht
die feine Art.
Wiener Landesbetriebsordnung
§ 36 (3) „Die Aufnahme der Fahrgäste darf nur
am Standort (in der Betriebsstätte) des Gewerbetreibenden oder an dem Ort erfolgen, der
auf Grund einer in der Wohnung oder Betriebsstätte des Gewerbetreibenden eingegangenen
Bestellung für die Fahrgastaufnahme vorgesehen ist. Dies gilt auch für Kraftfahrzeuge,
die mit Funk oder Autotelefon ausgestattet
sind. Mit Mietwagen ist nach Beendigung des
Auftrages wieder zu einer Betriebsstätte des
Gewerbetreibenden zurückzukehren. Bei Leerfahrten dürfen Fahrgäste nicht aufgenommen
werden, es sei denn, es handelt sich um eine
in der Betriebsstätte oder in der Wohnung des
Gewerbetreibenden eingelangte Bestellung auf
Abholung von Fahrgästen.“
Selbst im Land der unbegrenzten Freiheit
scheint also das Maß an Wettbewerbsfreiheit
enden wollend. Uber hat sich professionelle
Hilfe, sprich einen Lobbyisten, geholt: In
VPI-Indexentwicklung für Dieseltreibstoff
VPI- Indexentwicklung für Dieseltreibstoff Dez. 2003 – Aug. 2014
18.08.2014
1,293
15.09.2014
1,316
Dieselpreise laut BMWA
Apr.14
1,301
Aug.14
1,341
14.07.2014
Dez.13
16.06.2014
Apr.13
1,319
Aug.13
19.05.2014
Dez.12
1,316
Apr.12
1,320
14.04.2014
Aug.12
17.03.2014
Dez.11
1,333
Apr.11
1,330
17.02.2014
Aug.11
13.01.2014
Dez.10
1,347
Apr.10
16.12.2013
Aug.10
1,339
Dez.09
1,363
18.11.2013
Apr.09
14.10.2013
Aug.09
1,379
Dez.08
16.09.2013
Apr.08
1,347
Aug.08
1,368
12.08.2013
Dez.07
15.07.2013
Apr.07
1,335
Aug.07
1,337
17.06.2013
Dez.06
13.05.2013
Apr.06
1,345
Aug.06
15.04.2013
Dez.05
1,364
Apr.05
1,406
18.03.2013
Aug.05
18.02.2013
190,0
185,0
180,0
175,0
170,0
165,0
160,0
155,0
150,0
145,0
140,0
135,0
130,0
125,0
120,0
115,0
110,0
105,0
100,0
95,0
90,0
Dez.04
1,384
Apr.04
Wert
14.01.2013
Aug.04
Datum
Dez.03
Jän. 2013 - Feber 2014
VPI-Indexentwicklung für Dieseltreibstoff Dez. 2003 - Aug. 2014
FACHGRUPPENNEWS
12
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Nr. 3 | Okt. 2014
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