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Auslobungsunterlage - next-pm Ziviltechniker GmbH

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offener Realisierungswettbewerb
LINIENDESIGN U5, Wiener Linien
Auslobungsunterlagen
Stand 29.10.2014
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Seite 0
Inhalt
Vorhaben
Teil A
Wettbewerbsordnung
Termine  Punkt 5
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Teil B
Aufgabenstellung
Teil C
Beilagenteil – Bearbeitungsunterlagen
siehe Extranet
Seite 1
Vorhaben
Kurzbeschreibung – Intentionen
Wien wächst – bis 2030 werden 2 Millionen Menschen in
Wien leben. Wenn Wien weiterhin in puncto Lebensqualität im internationalen Vergleich seine führende
Rolle behalten will, sind die richtigen Maßnahmen im
Bereich des Öffentlichen Verkehrs zu treffen. Gerade im
innerstädtischen Netz zeichnen sich bereits heute die
stärksten Überlastungen auf Kosten des Fahrgastkomforts ab. Beim weiteren Netzausbau anzusetzen ist
deswegen sinnvoll.
Durch die neue U5 entsteht eine Verbindung von
Hernals mit der Innenstadt. Die neue U5 wird vom
Karlsplatz über die heute von der U2 angefahrenen
Stationen Museumsquartier, Volkstheater, Rathaus und
die neu zu errichtenden Stationen (Gegenstand des
Wettbewerbs) Frankhplatz-Altes AKH, Arne-CarlsonPark, Michelbeuern-AKH und Elterleinplatz Hernals
erschließen. Die U2 wird im Gegenzug auf einer neuen
Trasse von Schottentor zum Matzleinsdorfer Platz und in
weiterer Folge zum Wienerberg geführt.
Linienkreuz U2 U5
Gegenstand des Realisierungswettbewerbs ist die
architektonische Gestaltung des Erscheinungsbildes der
neuen U5-Tiefstationen und der Aufnahmegebäude an
der Oberfläche (Aufgangseinhausungen sind jedenfalls
vorzusehen) samt Oberflächengestaltung der
unmittelbaren Umgebung. Dies soll im Wettbewerb
beispielhaft anhand von 2 Stationen unterschiedlicher
Querschnittsgeometrie und der Darstellung von
Bahnsteigen, Passagen, Stiegen, Liften, Fahrtreppen
und deren Ausstattung erfolgen. Da die konkrete
Situierung der Aufnahmegebäude noch nicht feststeht,
sind im Wettbewerb eigenständige, identitätsstiftende
und an unterschiedliche örtliche Gegebenheiten
anpassbare Aufnahmegebäude zu konzipieren.
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Die neuen Gestaltungsideen sollen auf den qualitativ
hochwertigen bestens bewährten Standards und den
mehr als 40-jährigen Erfahrungen der Wiener U-Bahn
aufbauen.
Im Sinne eines einheitlichen Gesamtdesigns für die
künftige U5, das zum Gestaltungsprinzip erhoben wird,
soll die architektonische Gestaltung einerseits die
heutige Zeit repräsentieren und gleichzeitig
zukunftsbezogen sein. Ein innovatives ökonomisches
Gestaltungskonzept, das sich einer minimalistischen
Formensprache bedient und sich unspektakulär
präsentiert – elegante Architektur unter Verwendung
weniger Materialien – ist zu entwickeln. Ein Bezug zur
Bestandsstrecke Karlsplatz – Rathaus ist mit zu denken.
Für gegenständliche Aufgabe gilt es, eine Architektursprache zu finden die Aufgangssituationen, Mittelbahnsteige, Seitenbahnsteige und Sonderlösungen unterschiedlicher Stationen als eine zusammenhängende
Einheit ablesbar macht und die neue U5 darüber hinaus
auch in die bisherigen Linien einzubinden vermag.
Die U-Bahn ist in erster Linien ein Verkehrsbauwerk mit
all seinen Auflagen, Vorschriften und technischen
Rahmenbedingungen. Das Liniendesign muss daher
gleichsam bescheiden und mutig sein: Bescheiden
genug die technischen und behördlichen Anforderungen
zu erfüllen und mutig genug Identität zu stiften und
Symbol zu sein. Im Zentrum steht der Mensch,
einerseits als Kunde (Fahrgast), andererseits als
Mitarbeiter der Wiener Linien.
Kurt Höfling
Leiter der Planung Wiener Linien
Seite 2
1.
Ausloberin, Wettbewerbsbüro
2.
Vorbemerkung
3.
Art und Gegenstand des Verfahrens
4.
Verfahrensablauf
5.
Termine
6.
Eignung (Teilnahmeberechtigung)
7.
Verfahrensregeln
8.
Preise, Aufwandsentschädigungen
9.
Absichtserklärung
10. Vorprüfung der Wettbewerbsprojekte
11. Preisgericht
12. Beurteilungskriterien
13. Einzureichende Unterlagen in der
Wettbewerbsstufe_1
14. Einzureichende Unterlagen in der
Wettbewerbsstufe_2
15. Rückfragen und Kommunikation
16. Eigentums- und Urheberrecht
17. Bekanntgabe der Wettbewerbsergebnisse
Die beteiligten Personen verfügen überwiegend über
abgeschlossene akademische Ausbildungen. Auf die
Angabe von akademischen Titeln und Berufsbezeichnungen wird verzichtet.
Die Auslobungsunterlage ist weitgehend geschlechtsneutral formuliert. Lediglich aus Gründen der Vereinfachung wurde vereinzelt die männliche Form gewählt,
welche die weibliche Form stets einschließt.
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Seite 3
Teil A WETTBEWERBSORDNUNG
Teil A Wettbewerbsordnung
Teil A Wettbewerbsordnung
1. Ausloberin, Wettbewerbsbüro
Ausloberin und vergebende Stelle
Wiener Linien GmbH & Co KG
Erdbergstraße 202, 1031 Wien
als Sektorenauftraggeberin
Wettbewerbsbüro
next-pm ZT GmbH
Spiegelgasse 10, 1010 Wien
2. Vorbemerkung
Diese Wettbewerbsordnung regelt die gegenseitigen
Rechte und Pflichten der Ausloberin, des Preisgerichts
und der teilnehmenden Planungsteams zur
Sicherstellung des fairen Wettbewerbes. Alle
teilnehmenden Planungsteams erhalten dadurch gleiche
und objektive Rahmenbedingungen.
Downloadverzeichnis
office@next-pm.at
+43 1 5123666
Das Wettbewerbsbüro hat unter der Adresse
http://auslobungen.next-pm.at/liniendesign_u5/ ein
Downloadverzeichnis eingerichtet, über das die
Auslobungsunterlagen abgerufen werden können.
Das Wettbewerbsbüro fungiert für die Ausloberin als
Kontaktstelle. Teilnahmeanträge, Fragestellungen,
Wettbewerbsarbeiten etc. sind an das Wettbewerbsbüro
zu richten.
Teile der Auslobungsunterlagen sind frei zugänglich, der
überwiegende Teil erfordert jedoch zuvor eine OnlineRegistrierung. Diese Registrierung erfolgt ohne Prüfung
der Eignung (Teilnahmeberechtigung).
Kooperationsvermerk
Als am Verfahrensort zuständige
Berufsvertretung hat die Kammer der
Architekten und Ingenieurkonsulenten für
Wien, Niederösterreich und Burgenland die
Ausloberin beraten und die
Wettbewerbsunterlagen hinsichtlich der
Wahrung der Berufsinteressen der
Teilnehmer/innen überprüft. Daher hat die
Kammer für diesen Wettbewerb mit
Schreiben vom 16.10.2014 und mit der
Verfahrensnummer W/N/B 21/2014 ihre
Kooperation mit der Ausloberin erklärt und
ihre Preisrichter/innen nominiert.
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Ergänzungen der Auslobungsunterlagen
(z. B. Fragebeantwortungen) werden über das
Downloadverzeichnis publiziert. Über Aktualisierungen
werden die registrierten bzw. teilnehmenden
Planungsteams per E-Mail informiert.
Seite 4
Teil A Wettbewerbsordnung
3. Art und Gegenstand des Verfahrens
4. Verfahrensablauf
EU-weiter, offener, zweistufiger, anonymer
Realisierungswettbewerb mit anschließendem
Verhandlungsverfahren im Oberschwellenbereich
gemäß BVergG.
Wettbewerbsstufe_1
Verfahrensgegenstand ist die Erlangung von
Gestaltungskonzepten für das Liniendesign der Wiener
U-Bahn-Linie U5, insbesondere des Erscheinungsbildes
der neuen Stationen in Tieflage vom Bahnsteig bis an die
Oberfläche, die in weiterer Folge den Verhandlungen zur
Vergabe der Architekturleistung (Objektplanung)
zugrunde gelegt werden.
In der Wettbewerbsstufe_1 haben die teilnehmenden
Planungsteams je eine Wettbewerbsarbeit („räumlich
atmosphärische Vision“) einzureichen. Die
Anforderungen an die Ausarbeitung und die Form der
Einreichung sind in Punkt 13 beschrieben.
Das Preisgericht wählt anhand der Beurteilungskriterien
gemäß Punkt 12 bis zu 10 Planungsteams für die
Teilnahme an der Wettbewerbsstufe_2 aus und
formuliert Empfehlungen für die Weiterentwicklung.
Anhand des Qualitätsniveaus der Wettbewerbsprojekte
kann das Preisgericht auch beschließen, eine geringere
Anzahl auszuwählen.
Es werden ausschließlich schriftliche Rückfragen in der
Wettbewerbsstufe_1 zugelassen. Fristgerecht gestellte
Rückfragen werden gleichlautend allen registrierten
Planungsteams schriftlich beantwortet.
Die fristgerecht eingelangten Wettbewerbsarbeiten
werden durch das Wettbewerbsbüro geöffnet, in ein
Verzeichnis eingetragen, auf Vollständigkeit geprüft und
übersichtlich zusammengestellt.
Vorprüfung der Wettbewerbsarbeiten auf Einhaltung der
Wettbewerbsbedingungen gemäß Vorprüfungskatalog
(Punkt 10).
Die Wettbewerbsstufe_1 wird anonym abgewickelt.
Bei der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten wird das
Preisgericht mehrere Beurteilungsdurchgänge
vornehmen und pro Bewertungsdurchgang mit einfacher
Mehrheit der Stimmen festgelegen, ob ein Projekt am
nächsten Bewertungsdurchgang teilnimmt oder nicht.
Für den ersten Bewertungsdurchgang kann das
Preisgericht bestimmen, dass für den Verbleib eines
Projektes in der Wertung eine einzige Fürstimme reicht.
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Seite 5
Teil A Wettbewerbsordnung
Der Bewertungsdurchgang, aus dem die Auswahl
unmittelbar hervorgeht, wird ausführlich protokolliert. Zu
den vorangehenden Bewertungsdurchgängen wird bloß
die Anzahl der Für- und Gegen-Stimmen protokolliert.
Das Preisgericht kann beschließen, einen oder mehrere
Bewertungsdurchgänge einzuschieben, in denen bereits
ausgeschiedene Projekte wieder in das Verfahren
zurückgeholt werden.
Das Preisgericht formuliert Empfehlungen zur
Weiterentwicklung der ausgewählten Projekte.
Für die Verfassererklärung ist das Formblatt 01
zwingend zu verwenden.
Die Verständigung der Teilnehmer über das Ergebnis der
Wettbewerbsstufe_1 erfolgt über die in der
Verfassererklärung angegebene E-Mail-Adresse.
Eignungsprüfung
Die Mindestanforderungen an die Eignung sind im
Punkt 6 definiert.
Die Eignung der in der Wettbewerbsstufe_1
ausgewählten Planungsteams wird geprüft. Hierzu sind
nach gesonderter Aufforderung Eignungsnachweise
innerhalb von 10 Kalendertagen (einlangend) ab
Aufforderung beizubringen.
Nur geeignete Teilnehmer der Wettbewerbsstufe_1
werden zur Wettbewerbsstue_2 eingeladen.
Wettbewerbsstufe_2
Das Preisgericht ermittelt anhand der Beurteilungskriterien gemäß Punkt 12 eine Gewinnerin bzw. einen
Gewinner. Schließlich gibt das Preisgericht
Empfehlungen für die Umsetzung und Weiterentwicklung
des Projektes der Gewinnerin bzw. des Gewinners ab.
Die Ausloberin behält sich vor, die Aufgabenstellung für
die Wettbewerbsstufe_2 weiterzuentwickeln und zu
präzisieren. Es ist vorgesehen, den Planungsteams
detaillierte Planungsrichtlinien vorzugeben.
Die Planungsteams erhalten die Möglichkeit an die
Ausloberin und an Mitglieder des Preisgerichts
schriftliche Fragen zu stellen und in einem Rückfragecolloquium mündlich vorzutragen. Die Rückfragen
werden gleichlautend den Planungsteams schriftlich
beantwortet.
Die fristgerecht eingelangten Wettbewerbsarbeiten
werden durch das Wettbewerbsbüro geöffnet, in ein
Verzeichnis eingetragen, auf Vollständigkeit geprüft und
übersichtlich zusammengestellt.
Vorprüfung der Wettbewerbsarbeiten auf Einhaltung der
Wettbewerbsbedingungen gemäß Vorprüfungskatalog
(Punkt 10).
Die Wettbewerbsstufe_2 wird ebenfalls anonym
abgewickelt.
Bei der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten wird das
Preisgericht sinngemäß wie in der Stufe_1 vorgehen. Es
werden so viele Beurteilungsdurchgänge durchgeführt,
bis der 1. Preis, 2. Preis und 3. Preis feststehen.
In der Wettbewerbsstufe_2 haben die teilnehmenden
Planungsteams je eine Wettbewerbsarbeit einzureichen.
Die Anforderungen an die Ausarbeitung und die Form
der Einreichung sind in Punkt 14 beschrieben. Die
Lösungsansätze („räumlich atmosphärische Vision“) aus
der Wettbewerbsstufe_1 sind anhand der Empfehlungen
des Preisgerichts zu konkretisieren und technisch
durchzuarbeiten.
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
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Teil A Wettbewerbsordnung
Oktober 2014
Konstituierung des Preisgerichts
Wahl Vorsitz, …
EU-Bekanntmachung
November 2014 – Jänner 2015
5. Termine
Konstituierung des Preisgerichts
29.10.2014
Öffentliche Bekanntmachung
31.10.2014
12:30 bis 14:30 Uhr
Wettbewerbsstufe_1
Schriftliche Rückfragen der Teilnehmer bis spätestens
an das Wettbewerbsbüro
24.11.2014
Schriftliche Fragebeantwortung bis
01.12.2014
Vorprüfung der Wettbewerbsprojekte auf
Übereinstimmung mit den Vorgaben
Einreichung der Wettbewerbsbeiträge bis spätestens
im Wettbewerbsbüro
19.01.2015
12:00 Uhr
Sitzung des Preisgerichts
Auswahl für die Wettbewerbsstufe_2
Sitzung des Preisgerichts
26.01.2015
27.01.2015
09:00 bis 17:30 Uhr
09:00 bis 12:00 Uhr
Wettbewerbsstufe_1 Ausarbeitung
durch die Planungsteams
Jänner 2015
Jänner – Februar 2015
Eignungsprüfung
Februar – Mai 2015
Wettbewerbsstufe_2 Ausarbeitung
durch die Planungsteams
Mai – Juni 2015
Vorprüfung der Wettbewerbsprojekte auf
Übereinstimmung mit den Vorgaben
Sitzung des Preisgerichts
Ermittlung des Gewinner-Projektes
12:00 Uhr
Wettbewerbsstufe_2
Die Ausloberin behält sich die Änderung der Termine für die Wettbewerbsstufe_2 vor.
Einladung zur Teilnahme
03.03.2015
Rückfragen der Teilnehmer bis spätestens
an das Wettbewerbsbüro
09.03.2015
12:00 Uhr
Rückfragecolloquium
nach gesonderter Einladung
10.03.2015
11:00 bis 14:00 Uhr
Schriftliche Fragebeantwortung bis
24.03.2015
Einreichung der Wettbewerbsbeiträge bis spätestens
im Wettbewerbsbüro
19.05.2015
12:00 Uhr
Sitzung des Preisgerichts
15.06.2015
16.06.2015
09:00 bis 17:30 Uhr
09:00 bis 12:00 Uhr
Vertragsverhandlung, Planungsauftrag
Planungsbeginn
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Seite 7
Teil A Wettbewerbsordnung
6. Eignung (Teilnahmeberechtigung)
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische
Personen sowie Bewerbungsgemeinschaften,

die zur Erbringung der verfahrensgegenständlichen
Planungsleistungen berechtigt sind,

auf die kein Ausschlussgrund gemäß § 2 WOA
(WSA 2010 – Teil B) zutrifft,

die in keinem Abhängigkeitsverhältnis zu Mitgliedern
des Preisgerichts stehen,

die die Mindestanforderungen an die technische,
finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
erfüllen und

den Anforderungen an die allgemeine und besondere
beruflichen Zuverlässigkeit genügen.
Der namhaft gemachte Dritte hat darüber hinaus befugt
und zuverlässig zu sein. Die Nachweise sind gemäß §
72 Abs 2 und 3 BVergG 2006 zu führen.
Beruft sich der Teilnehmer zum Nachweis der
wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit auf Dritte, so hat
dieser die Erklärung abzugeben, dass er für die
Erfüllung sämtlicher Verpflichtungen des
Zuschlagsempfängers aus dem zustande kommenden
Planungsvertrag gemäß § 880a ABGB gegenüber der
Ausloberin haftet (Garantieerklärung der Wiener
Stadtwerke).
Teilnahmeberechtigt sind in den EU- bzw. EWRMitgliedstaaten und der Schweiz ansässige natürliche
und juristische Personen, die nachweislich gemäß den
Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Erbringung
der ausgeschriebenen Leistungen befugt sind.
Die Eignung muss bereits zum Zeitpunkt des Endes der
Abgabefrist für die Wettbewerbsarbeit in der
Wettbewerbsstufe_1 gegeben und während des
gesamten Wettbewerbs aufrecht sein.
Mit der Verfassererklärung hat der Wettbewerbsteilnehmer seine Eignung zu bestätigen. Binnen 10
Kalendertagen ab Aufforderung sind die Eignungsnachweise vorzulegen.
Sofern auf Subunternehmer für die Erfüllung der
Eignungskriterien zurückgegriffen wird, sind die
Eignungsnachweise für diese Subunternehmer ebenfalls
vorzulegen.
Für den Fall, dass sich der Teilnehmer für den Nachweis
der technischen und finanziellen/wirtschaftlichen
Leistungsfähigkeit auf Dritte beruft, muss er nachweisen,
dass er tatsächlich über die Mittel dieses Dritten
verfügen wird.
Mehrfachbeteiligungen sind unzulässig.
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Seite 8
Teil A Wettbewerbsordnung
Mindestanforderungen an die technische
Leistungsfähigkeit
Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Aufforderung sind
folgende Nachweise vorzulegen:
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit ist
nach Aufforderung ein Planungsauftrag zu benennen,
der folgende Mindestanforderungen erfüllt:
•
Referenzbestätigung auf Formblatt 2 zu einem
Planungsauftrag, der die Mindestanforderungen an
die technische Leistungsfähigkeit erfüllt;
•
Es muss sich um einen Neubau handeln und
•
•
die Bauwerkskosten gemäß ÖN 1801-1 müssen
mindestens netto EUR 10 Mio. betragen und
Strafregisterauszug* oder gleichwertige Dokumente
des Herkunftslandes des sich bewerbenden
Planungsteams;
•
das Planungsteam muss bei dem Projekt die
Architekturplanung zumindest in den Teilleistungen
Vorentwurf, Entwurf, Einreichung und Ausführungsplanung (Begriffsverwendung gemäß HOA)
überwiegend in Eigenleistung erbracht haben und
•
Auszug aus dem aktuellen Firmenbuch – sofern
eintragungspflichtig – oder jeweils eine gleichwertige
Bescheinigung einer Gerichts- oder
Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes des sich
bewerbenden Planungsteams;
•
die Baubewilligung muss nach dem 01.01.2004
erteilt worden sein.
•
Letztgültiger Kontoauszug der zuständigen
Sozialversicherungsanstalt (maximal drei Monate alt)
oder gleichwertige Dokumente des Herkunftslandes
des sich bewerbenden Planungsteams;
•
Letztgültige Lastschriftanzeige der zuständigen
Finanzbehörde (maximal drei Monate alt) oder
gleichwertige Dokumente des Herkunftslandes des
sich bewerbenden Planungsteams;
•
Nachweis Berufshaftpflichtversicherung;
•
Umsatznachweise
*
Kann der Wettbewerbsteilnehmer nachweisen, dass in seinem
Herkunftsland ein Strafregisterauszug oder ein gleichwertiges
Dokument nicht innerhalb der gesetzten Frist ausgestellt werden
kann, wird eine entsprechend längere Frist zur Vorlage eingeräumt.
Mindesterfordernisse an die finanzielle und
wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Die Mindesterfordernisse sind erfüllt, wenn der
Jahresumsatz im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre über
netto EUR 1,0 Mio. liegt.
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Seite 9
Teil A Wettbewerbsordnung
7. Verfahrensregeln
8. Preise, Aufwandsentschädigungen
Rechtsgrundlagen in nachstehender Reihenfolge:
Insgesamt stehen netto EUR 240.000,— für Preisgelder
Verfügung.
1.
Auslobungstext samt ergänzender Unterlagen,
2.
Rückfragebeantwortungen,
3.
Wettbewerbsordnung Architektur
(WSA 2010 – Teil B)
Mit der Einreichung des Teilnahmeantrags nehmen die
Planungsteams sämtliche in der Auslobung enthaltenen
Bestimmungen und Bedingungen an und unterwerfen
sich diesen. Sie sind damit bis zur Bekanntgabe der
Preisgerichts-Entscheidung zur Geheimhaltung ihrer
Verfahrensbeiträge verpflichtet.
Als Gerichtsstand gilt Wien als Sitz der Ausloberin. Es
gilt österreichisches Recht.
Die Verfahrenssprache ist deutsch. Sämtliche Teile eines
Teilnahmeantrags oder eines Wettbewerbsbeitrages
müssen in deutscher Sprache beschriftet bzw. abgefasst
sein.
Anonymität
Alle Unterlagen müssen anonymisiert sein. Sie dürfen –
weder auf dem Datenträger noch auf den Dateien noch
auf den Ausdrucken bzw. Plänen einen Rückschluss auf
das Teilnahmeteam ermöglichen. Ein Verstoß gegen die
Anonymitätserfordernisse hat das Ausscheiden der
Wettbewerbsarbeit zur Folge, wenn dieser Verstoß
gegen die Anonymitätserfordernisse nicht vom
Wettbewerbsbüro derart unkenntlich gemacht werden
kann, dass hiervon weder die Ausloberin noch das
Preisgericht Kenntnis erlangen.
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Die Aufteilung ist wie folgt vorgesehen:
1. Preis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75.000,—
2. Preis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60.000,—
3. Preis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45.500,—
Die übrigen teilnehmenden
Planungsteams an der
Wettbewerbsstufe_2 erhalten eine
Aufwandsentschädigungen von je . . . .8.500,—
Mit einstimmigem Beschluss kann das Preisgericht eine
andere Aufteilung der Preise vornehmen.
Preisgelder und Aufwandsentschädigungen werden
ausschließlich an die teilnehmenden Planungsteams
gegen Rechnungslegung auf ein Konto zur Anweisung
gebracht, vorausgesetzt, die geforderten Leistungen
wurden vollständig und termingerecht erbracht.
Rechnungsanschrift:
Wiener Linien GmbH & Co KG
Finanzbuchhaltung
Erdbergstraße 202, 1031 Wien
ATU 47055001
Kennwort „Preisgeld U5“
Für die Wettbewerbsstufe_1 werden keinerlei
Preisgelder oder Aufwandsentschädigungen gewährt.
Seite 10
Teil A Wettbewerbsordnung
9. Absichtserklärung
Die Ausloberin wird, nach Abschluss des Wettbewerbes
und unter Berücksichtigung der Empfehlungen des
Preisgerichts, über eine Beauftragung der nachfolgend
genannten Leistungen mit der Gewinnerin oder dem
Gewinner des ersten Preises in Verhandlung treten.
Thema der Verhandlungen werden insbesondere die
Umsetzung der Empfehlungen des Preisgerichts, die
Leitung und die Zusammensetzung des Projektteams
sowie die geplante Projektabwicklung und die Vergütung
sein.
Enden die Verhandlungen mit der Gewinnerin oder dem
Gewinner des ersten Preises fruchtlos, wird die
Verhandlung mit der Gewinnerin oder dem Gewinner des
zweiten Preises und endet auch diese fruchtlos mit der
Gewinnerin oder dem Gewinner des dritten Preises
aufgenommen.
Die Übertragung folgender Architektenleistungen für die
U-Bahn-Stationen und deren unmittelbare Umgebung
der Linie U5 ist beabsichtigt:

Einreichplanung* für die Einreichung um
eisenbahnrechtliche Baugenehmigung

Ausschreibungsplanung

Detailplanung bis zur ausführungsreifen Lösung samt
Fortschreibung während der Bauausführung

Integrierung der Beiträge der anderen fachlich
Beteiligten
Vertragsgrundlage sind der „Tarif 2000“ und die WSTW
9315.
*
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Der Tarif 2000 umfasst in der Einreichplanung sinngemäß auch die
Vorentwurfs- und Entwurfsplanung der Architektenleistung für das
Liniendesign.
Die Beauftragung oben angeführter Planungsarbeiten
erfolgt gemeinsam mit der Beauftragung der
zugehörigen Bauingenieur-Planungsleistungen an die
durch ein gesondertes von den WIENER LINIEN
durchzuführendes Ausschreibungsverfahren zu
ermittelnden Bauingenieure. Mit diesen hat der für die
Architektenleistungen vorgesehene Planer im
Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft** zu bilden.
Die Ausloberin behält sich das Recht vor, allfällige aus
behördlichen, sachlichen oder wirtschaftlichen
Rücksichten erforderliche Änderungen im Zuge der
Auftragserteilung oder der weiteren Bearbeitung zu
verlangen. Dabei müssen jedoch die wesentlichen
Qualitätsmerkmale i. S. der Auslobung erhalten bleiben.
Nimmt die Ausloberin – aus welchen Gründen auch
immer – von der Realisierung des Projektes nach
Abschluss des Wettbewerbs bzw. während des
anschließenden Verhandlungsverfahrens Abstand, so
sind alle Ansprüche durch das Preisgeld bzw. die
Aufwandsentschädigung abgedeckt.
Für die Oberflächengestaltung der unmittelbaren
Stationsumgebung beabsichtigt die Stadt Wien – MA 19
die Architektenleistungen in Anlehnung an den „Tarif 93“
in noch zu vereinbarendem Umfang an die Gewinnerin
oder den Gewinner zu vergeben.
**
Es ist beabsichtigt, im Ausschreibungsverfahren für die
Bauingenieur-Planungsleistungen die zu beauftragenden
Bauingenieure nach Baulosen getrennt zu ermitteln. Mit diesen
Bauingenieuren hat der für die Architekten-Planungsleistungen
ausgewählte Planer im Auftragsfall jeweils baulosbezogene
Arbeitsgemeinschaften zu bilden. Sämtliche statisch-konstruktive
Belange sowohl für die Strecken- als auch Stationsbereiche (einschl.
der Ausbaugewerke) werden von den o. a. Bauingenieuren
bearbeitet und sind daher nicht Gegenstand der
Architektenbeauftragung. Die Beiziehung eines gesonderten
Bauingenieurs durch den ausgewählten Architekturplaner ist daher
im Auftragsfall nicht vorgesehen.
Seite 11
Teil A Wettbewerbsordnung
10. Vorprüfung der Wettbewerbsprojekte
Die Vorprüfung der Wettbewerbsprojekte erfolgt durch:

next-pm ZT

Wiener Linien

Stadt Wien

Josef Gebeshuber, Prüfingenieur
Der Vorprüfungskatalog umfasst:

Einhaltung der Wettbewerbsbedingungen

Vollständigkeit der Leistungen

Einhaltung der technischen Vorgaben

Einhaltung der funktionalen Vorgaben
und wird gegebenenfalls durch weitere Fachleute
ergänzt.
Alle an der Vorprüfung beteiligten Personen sind zur
strikten Geheimhaltung bis zur Verlautbarung des
Wettbewerbsergebnisses durch das Preisgericht
verpflichtet.
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Seite 12
Teil A Wettbewerbsordnung
11. Preisgericht
Beratung des Preisgerichts (ohne Stimmrecht)

Heinz LANG, nominiert durch Kammer
Vertr. Juri TROY

Elisabeth NOEVER-GINTHÖR,
Wirtschaftsagentur Wien

Markus PERNTHALER, nominiert d. Kammer
Vertr. Martina BARTH-SEDELMAYER

Kurt HÖFLING, Wiener Linien

Marlene GRÜSSINGER, Wiener Linien

Paul KATZBERGER
Vertr. Dieter HENKE

Harald BERTHA, Wiener Linien


Erich KÖSSLER, Wiener Linien
Axel OESTREICH, BTU Cottbus
Vertr. Ingrid HENTSCHEL

Gerhard SCHILLINGER, Wiener Linien

Nina WACH, Wiener Linien

Franz KOBERMAIER, MA 19
Vertr. Clarissa KNEHS

Reinhard MECHTLER
Vertr. Christian ECKERSTORFER

Wolfgang HASSLER, Büro Vizebgmst. Brauner
Vertr. Stephanie HAUER

Roland BÖHM, MA 5
Vertr. Johannes PRITZ, MA 5

Günter STEINBAUER, Wiener Linien
Vertr. Eduard WINTER, Wiener Linien

Alexandra REINAGL, Wiener Linien
Vertr. Gerhard SCHÖFT, Wiener Linien

Karl BERGNER, Wiener Linien
Vertr. Nikolaus PANZERA, Wiener Linien
Durch die Wiener Linien können weitere Personen (ohne
Stimmrecht) beigezogen werden.
Das Preisgericht wählte in der konstituierenden Sitzung
am 29.10.2014 aus seiner Mitte

Paul KATZBERGER zum Vorsitzenden,

Markus PERNTHALER zum stellvertretenden
Vorsitzenden und

Günter STEINBAUER zum Schriftführer.
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Seite 13
Teil A Wettbewerbsordnung
Verpackung, verschlossen
Beschriftung:
Wettbewerb Liniendesign U5
Keine Hinweise auf die Identität der
Verfasserin
12. Beurteilungskriterien
Das Preisgericht beurteilt die Wettbewerbsprojekte nach
folgenden gleich bedeutenden Kriterien:
Wettbewerbsstufe_1
Beurteilung der Qualität der räumlich atmosphärischen
Vision im Hinblick auf
Datenträger
Planblatt als PDF

Baukünstlerische Gestaltung

Funktionalität und Materialität

Außenwirkung und Identität von Aufnahmegebäuden
Wettbewerbsstufe_2
Verfasserkuvert
000000
Die Wettbewerbsbeiträge sind in verschlossenem
Zustand im Wettbewerbsbüro spätestens zu dem im Pkt.
5 genannten Termin einzureichen. Verspätet
eingelangte Wettbewerbsbeiträge werden dem
Preisgericht nicht zur Bewertung vorgelegt.
Der Wettbewerbsbeitrag ist auf 1 Planblatt
140 x 90 cm darzustellen. (Wettbewerbsarbeiten, die im
Umfang über das festgelegte Ausmaß hinausgehen,
werden zur Beurteilung nur im vorgegebenen Ausmaß
herangezogen.)

Freie Darstellung der räumlich atmosphärischen
Vision (zeichnerisch und verbal) für die
linienprägenden Elemente der öffentlichen
Stationsbereiche und Zugangssituationen sowie der
Wand- und Decken-Verkleidungen, Vitrinen,
Notelemente, Sitzgelegenheiten, Abfallbehälter,
Leitsystemkörper, Brüstungen, Geländer,
Beleuchtung, …

Datenträger (USB) mit dem Planblatt als PDF

Verfasserkuvert mit Verfassererklärung (FB 01)
Die Angabe dient der Orientierung der
teilnahmeinteressierten Planungsteams. Die
Konkretisierung erfolgt zu Beginn der
Wettbewerbsstufe_2 durch das Preisgericht.
000000
Beurteilung der konkretisierten und technisch
durchgearbeiteten Lösungsansätze („räumlich
atmosphärische Vision“) aus der Wettbewerbsstufe_1 im
Hinblick auf
Formblatt 01
Verfassererklärung
Verfasserkuvert, verschlossen
6-stellige Kennzahl mit Formblatt 01
Wettbewerb Liniendesign U5
13. Einzureichende Unterlagen
in der Wettbewerbsstufe_1

Baukünstlerische Gestaltung

Funktionalität und Materialität:
Fortschreibung der hochwertigen Qualitätsstandards
Formalia
•
Alle Unterlagen müssen anonymisiert sein.

Wirtschaftlichkeit in Bau, Betrieb und Erhaltung
•

Außenwirkung und Identität von Aufnahmegebäuden
Alle Einzelstücke sind mit einer 6-stelligen Kennzahl
zu versehen und dürfen keine Hinweise auf die
Identität der Verfasser aufweisen.
•
Das vorgegebene Planformat ist einzuhalten.
•
Die Pläne sind auf Papier, gerollt, abzugeben.
•
Alle Einzelstücke haben die Aufschrift „Wettbewerb
Liniendesign U5“ zu tragen.
000000
Freie Darstellung der räumlich
atmosphärischen Vision,
zeichnerisch und verbal
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Seite 14
Teil A Wettbewerbsordnung
Verpackung, verschlossen
Beschriftung:
Wettbewerb Liniendesign U5
Keine Hinweise auf die Identität der
Verfasserin
14. Einzureichende Unterlagen
in der Wettbewerbsstufe_2
Die Angaben zu Pkt. 14 dienen der Orientierung
der teilnahmeinteressierten Planungsteams. Die
Konkretisierung erfolgt zu Beginn der
Wettbewerbs-stufe_2 durch das Preisgericht.
Wand- und Decken-Elemente
Ansicht und Schnitt M 1 : 10

Aufnahmegebäude auf Straßenebene
Grundriss M 1 : 200 und Schnitt M 1 : 50

Material- und Lichtkonzept

Pflichtperspektiven (auch Kugelpanorama)
* Aufnahmegebäude mit Portal
* Mittelbahnsteig in offener Bauweise
inkl. Infrastruktur und Ausstattungselemente
* Seitenbahnsteige in geschlossener Bauweise
inkl. Infrastruktur und Ausstattungselemente
* Vertikalerschließungen einschließlich Liftportal,
Lifteinhausung, Fahrtreppe, Stiege

Verwendung der Linienfarbe

Kernaussagen zum Konzept (max. 3 Seite A4)

Datenträger (USB)
Die Wettbewerbsbeiträge sind in verschlossenem
Zustand im Wettbewerbsbüro spätestens zu dem im Pkt.
5 genannten Termin einzureichen. Verspätet
eingelangte Wettbewerbsbeiträge werden dem
Preisgericht nicht zur Bewertung vorgelegt.
Datenträger
Planblatt als PDF
Der Lösungsvorschlag ist auf maximal 5 Planblättern
140 x 90 cm und die Kernaussagen auf maximal 3 A4
Seiten darzustellen. (Wettbewerbsarbeiten, die im
Umfang über das festgelegte Ausmaß hinausgehen,
werden zur Beurteilung nur im vorgegebenen Ausmaß
herangezogen.)
Verfasserkuvert
000000
000000

Formblatt 01
Verfassererklärung
Verfasserkuvert, verschlossen
6-stellige Kennzahl mit Formblatt 01
Wettbewerb Liniendesign U5

000000
Linienprägende Infrastruktur- und
Ausstattungselemente in freier Darstellung
* Wand- und Deckenelemente – Verkleidungen
* Vitrinen, Not- und Reinigungselemente
* Sitzgelegenheiten
* Abfallbehälter
* Leitsystemkörper
* Bahnsteigtüren und Kommunikationsträger
an der Bahnsteigkante
* Beleuchtung
* …

Station in offener Bauweise, Mittelbahnsteig mit
Endaufgängen
Grundriss M 1 : 200 und Querschnitt M 1 : 50

Station in geschlossener Bauweise,
Seitenbahnsteige, Zugänge über flexibel
anordenbare Querschläge
Grundriss M 1 : 200 und Querschnitt M 1 : 50
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014

Wettbewerbsarbeit als PDF (Pläne, Texte, …)

Pflichtperspektive als Quicktime VR-File
mit/ohne Bahnsteigtüren
Bahnsteigtüren
Alle Darstellungen sind sowohl mit als auch ohne
Bahnsteigtüren (= Abschluss der Bahnsteige gegenüber
dem Gleisbereich) darzustellen.
Formalia

Alle Unterlagen müssen anonymisiert sein.

Alle Einzelstücke sind mit einer 6-stelligen Kennzahl
zu versehen und dürfen keine Hinweise auf die
Identität der Verfasser aufweisen.

Das vorgegebene Planformat ist einzuhalten.

Die Pläne sind auf Papier, gerollt, abzugeben.

Alle Einzelstücke haben die Aufschrift „Wettbewerb
Liniendesign U5“ zu tragen.
Seite 15
Teil A Wettbewerbsordnung
15. Rückfragen und Kommunikation
Rückfragen sind per E-Mail an das Wettbewerbsbüro zu
richten oder mündlich im Colloquium vorzutragen. Sofern
Rückfragen nicht fristgerecht einlangen, besteht keine
Verpflichtung, diese zu bearbeiten. Die Rückfragen
werden in anonymisierter Form allen interessierten bzw.
teilnehmenden Planungsteams beantwortet und im
Downloadverzeichnis zur Verfügung gestellt.
Die Beantwortung fristgerecht eingebrachter Fragen
erfolgt durch die Ausloberin unter Mitwirkung des
Preisgerichts jeweils bis spätestens zu den unter
Punkt 5 angeführten Terminen.
Die schriftliche Fragenbeantwortung wird zum
Bestandteil der Wettbewerbsausschreibung.
16. Eigentums- und Urheberrecht
Mit der Abgabe geht das sachliche Eigentumsrecht der
ausgearbeiteten Projektunterlagen in das Eigentum der
Ausloberin über, das geistige Eigentum verbleibt beim
jeweiligen Planungsteam.
Die Planungsteams behalten das geistige Eigentum an
den Projekten. Die Verwertungsrechte gehen nur bei
Bezahlung eines angemessenen Entgelts an die
Ausloberin über.
17. Bekanntgabe der
Wettbewerbsergebnisse
Die Wettbewerbsergebnisse werden unmittelbar nach
Abschluss der Arbeit des Preisgerichts der Kammer
der Architekten und Ingenieurkonsulenten WNB bekannt
gegeben.
Die Ausloberin ist zur Veröffentlichung der
Wettbewerbsergebnisse berechtigt, wobei die jeweiligen
Planungsteams zu nennen sind. Die Ausloberin behält
sich das Recht vor, den Zeitpunkt der Veröffentlichung
zu bestimmen. Erst danach dürfen die Planungsteams
ihr Wettbewerbsprojekt (z. B. als Büroreferenz)
veröffentlichen.
Die beurteilten Wettbewerbsprojekte werden nach
Abschluss des Wettbewerbs öffentlich ausgestellt und im
Internet publiziert. Die Planungsteams und alle von den
Planungsteams benannten Personen, die an den
Wettbewerbsprojekten mitgewirkt haben, werden
angegeben.
Ort und Zeitpunkt dieser Ausstellung werden allen
teilnehmenden Planungsteams, den Mitgliedern des
Preisgerichts und der Kammer der Architekten und
Ingenieurkonsulenten rechtzeitig bekannt gegeben.
Die Auslobungsunterlagen dürfen nur für die
Wettbewerbsbearbeitung verwendet und nicht an Dritte
weitergegeben werden.
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Seite 16
Teil B Aufgabenstellung
Teil B Aufgabenstellung
Corporate Design

Planungsgrundsätze

Stationstyp „offene Bauweise“

Stationstyp „geschlossene Bauweise“
Teil B AUFGABENSTELLUNG

Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Seite 17
Teil B Aufgabenstellung
Corporate Design – bewährte hochwertige
Qualitätsstandards unter neuer künstlerischer Linie
fortschreiben
Planungsgrundsätze Wiener Linien
Die Wiener U-Bahn ist ein Service, schnell und präzise.
Architektur und Produktdesign sind bewusst
minimalistisch und betonen die Kundenorientiertheit der
Einrichtung. Die Gestaltung der U-Bahn-Stationen ist
weitestgehend von den Begriffen Funktion – Sicherheit –
Benutzerfreundlichkeit – Wartung und einem ansprechenden Erscheinungsbild geleitet. Diese Kriterien sollen
in eine harmonische, den Weg leitende und
architektonisch ansprechende Form gebracht werden.
Es ist ein einheitliches architektonisches und visuelles
Gesamtkonzept zu entwickeln, das den vielfältigen
Anforderungen gerecht wird und flexibel ist, um es an
die unterschiedlichsten Erfordernisse der einzelnen
Stationen entsprechend ihrer Lage und Funktion
anpassen zu können. Intention ist, dass eine Linie für
den Fahrgast als kontinuierliches Bauwerk erlebbar wird.
Dies soll auch in der gezielten Anwendung der
Linienkennfarbe (U5 türkisblau, RAL 5018) zum
Ausdruck gebracht werden.
Benutzerfreundlichkeit, Helligkeit, Transparenz,
Übersichtlichkeit, leichte Orientierung und Einsehbarkeit
von Bahnsteigen, Passagen, Gängen, Stiegen-,
Fahrtreppen- und Liftanlagen sind Wesensmerkmale der
Wiener U-Bahn. Ein wichtiges Ziel der Innenraumgestaltung ist die Hebung des subjektiven Sicherheitsgefühls des Fahrgasts. Helle Farben wirken einladend
und sind die Grundlage für eine optimale Ausleuchtung.
Blendungseffekte durch Kontraste und ungünstigen
Strahlengang müssen vermieden werden. Ein hohes
Behaglichkeitsgefühl soll vermittelt werden.
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Die Berührungsbereiche sind hochwertig auszustatten
und mit glatten, hellen Materialien bis ins Detail
durchzugestalten. Im Gegensatz dazu stehen die
rohbelassenen, dunklen Gleisbereiche (Gefahrenbereich). Der Grenzlinie – dem „Kontrast“ – zwischen
beiden Bereichen, nämlich der Bahnsteigkante und dem
darüber liegenden Lichtband mit Schürze (in Funktion
als Kommunikationsträger, Kabelkanal und gleisseitige
Schalldämmung) kommt besondere Bedeutung zu. Sie
dient als Warnung vor dem gefährlichen Abgrund.
Dieses Gestaltungsmerkmal ist als „Wiener System“
bekannt (Lösung A). Internationalen Entwicklungen
folgend wird von Wiener Linien geprüft, die U5 mit
Bahnsteigtüren (Trennwand zwischen Gleisbereich und
Bahnsteig) auszustatten (Lösung B).
Im Wettbewerb sind beide Lösungen auszuarbeiten:

Lösung A: Bahnsteige ohne Bahnsteigtüren

Lösung B: Bahnsteige mit Bahnsteigtüren
Dem Gestaltungsentwurf ist ein Modulsystem zu Grunde
zu legen, in das Paneelsysteme und Funktionselemente
wie Leitsystemeinrichtungen, Informationsvitrinen, Notund Sicherheitseinrichtungen, Behälter für Abfälle,
Sitzbänke und Fahrkartenautomaten problemlos
eingesetzt werden können.
Der Fahrgast erwartet eine saubere U-Bahn. In der
Ausgestaltung der Stationen ist darauf zu achten, die
Reinigung zu erleichtern und präventiv eine Ausstattung
zu wählen, die eine gedankenlose Verschmutzung auf
ein Minimum reduziert. Daher die Forderung der Wiener
Linien: Der Gestaltungsentwurf ist so zu erstellen, dass
ein dauerhaft einladendes, gepflegtes Erscheinungsbild
erreicht wird, das gesamte Werk stabil, erhaltungsfreundlich, weitestgehend vandalensicher und leicht zu
reinigen ist.
Seite 18
Teil B Aufgabenstellung
Die Wiener Linien investieren hohe Beträge in die
Sicherheit der Fahrgäste. Diese umfasst nicht nur den
U-Bahn-Betrieb selbst und die Überwachung von
Bahnsteigen und Aufstiegshilfen sondern auch die
Bauwerke und deren Brandschutzmaßnahmen. Die
Brandlast ist soweit als möglich zu reduzieren. Im
Bereich der U-Bahn sind ausschließlich Bau- und
Ausstattungsmaterialien gesetzlich erlaubt die als „nicht
brennbar“ qualifiziert sind (lt. EN 13501, Bezeichnung
A1). Es scheiden daher alle Materialien aus, die nicht
den einschlägigen Prüfungen entsprechen, wenngleich
diese allen anderen Anforderungen entsprechen
würden. Bei ungeschützten Stahlkonstruktionen,
freitragenden Fahrtreppen und abgehängten
Ausbauelementen muss im Brandfall gewährleistet sein,
dass ein Abstürzen der Konstruktionen und Elemente
innerhalb eines Zeitraumes von mindestens 30 Minuten
verhindert wird, um Flucht, Bergung und Löscheinsatz
ungehindert zu ermöglichen. Auch eine Kontrolle des
Rohbaus und der Konstruktionen ist unter Einsatz
einfacher Hilfsmittel sicherzustellen.
Die Spanne der Ausgestaltungsmöglichkeiten und der
dafür verwendeten Materialien und Formen ist sehr
groß. Es zeigte sich, dass die Anwendung qualitativ
hochwertiger Materialien und eine einfache Formensprache die Folgekosten senkt und die Attraktivität der
U-Bahn-Anlage erheblich steigert. Aus den gewonnenen
Erfahrungen wurden Ausbaumaterialien festgelegt.
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Unter dem Gesichtspunkt Gebrauchstüchtigkeit bei
extremer Beanspruchung, langer Lebensdauer,
Brandverhalten und wirtschaftlicher Erhaltung bewährten
sich:

für Wandflächen Emailpaneele und
Granitverkleidungen sowie zur Akzentuierung
Sicherheitsglas,

für Fahrtreppenwandungen, Lifte, Portale und
Einfassungen Chrom Nickel Stahl ,

für Böden Granite und

für Decken Email- oder Alu-Paneele/-profile.
Diese Materialien sollen auch künftig die
charakteristische Identität der Wiener U-Bahn prägen.
Die angeführten qualitativ hochwertigen Standards der
Wiener U-Bahn haben sich in jeder Hinsicht bestens
bewährt. Darauf aufbauend werden für das Liniendesign
U5 neue Gestaltungsideen angestrebt. Die gewählte
Gestaltung soll nicht Selbstzweck sein sondern die
wesentlichen Bedürfnisse der Fahrgäste, schnelle und
sichere Benutzung, erfüllen.
Seite 19
Teil B Aufgabenstellung
Planungsgrundsätze Wiener Linien
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Seite 20
Teil B Aufgabenstellung
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Seite 21
Teil B Aufgabenstellung
Planungsgrundsätze Wiener Linien
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Seite 22
Teil B Aufgabenstellung
Planungsgrundsätze Wiener Linien
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Seite 23
Teil B Aufgabenstellung
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Seite 24
Teil B Aufgabenstellung
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Seite 25
Teil B Aufgabenstellung
Stationstyp „offene Bauweise“
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Seite 26
Teil B Aufgabenstellung
Stationstyp „geschlossene Bauweise“
Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
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Teil C Beilagenteil
Teil C Beilagenteil
FB 01 Verfassererklärung

FB 02 Referenzbestätigung

WSTW 9281
Erklärung des Subunternehmers

WSTW 9281
Bekanntgabe von Subunternehmern

Muster Garantieerklärung
Garantieerklärung zur Substituierung der
finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
durch ein verbundenes Unternehmen bzw. ein
Subunternehmen

Tarif 2000

WSTW 9315

Tarif 93
Teil C BEILAGENTEIL
Erst nach gesonderter Aufforderung
durch die Planungsteams, die vom
Preisgericht zur Teilnahme an der
Wettbewerbsstufe_2 ausgewählt
wurden, vorzulegen.

Wettbewerb Liniendesign U5 I Stand 29.10.2014
Seite 28
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