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lesmger: Verleumdung des deutschen Volkes

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6enemI-llnKt0er
SÜDWESTDEUTSCHE LANDESZElTUNG
UNABHÄNGIGE TAGESZEITUNG FÜR
Einzelpreis 30 Pfennig
REUTLINGER KREISZEITUNG . a i . JAHRG.
W5840A
POLITIK • KULTUR • WIRTSCHAFT • SPORT
Montag, 11. Dezember 1967
Nr. 285
Parteitage der CDU und FDP
lesmger:
Verleumdung des
deutschen Volkes
Kanzler wies in PfuIIingen sowjetische Vorwürfe zurück
USA stellen sich hinter die Bundesrepublik
Hamburg/PfuUingen, 10. Dezember
Die Diskussion über die jüngsten sowjetisdien Vorwürfe an die Adresse
der Bundesrepublik hielt am Wodienende unvermindert an. Bundeskanzler
Kurt Georg Kiesinger wies die Moskauer Behauptungen über ein angebliches
Wiederaufleben des Nazismus in der Bundesrepublik entsdiieden zurüde.
Der Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, Herbert Wehner, warnte
hingegen davor, die von der NPD ausgehende Gefahr zu unterschätzen. Die
amerikanische Regierung bezeichnete die sowjetischen Beschuldigungen als
„Verfälschungen".
Kiesinger nannte die sowjetisdie Note auf
dem CDU-Landesparteitag von Südwürttemberg-HohenzoUem in PfuIIingen eine „Verleumdung des deutsdien Volkes". Wenn die
Sowjetunion glaube, sie brauche einen Prügelknaben, xun selbst glaubwürdiger zu ersdieinen, so werde sich die Bundesregierung
dennodi nicht beirren lassen und ihre Ziele
auf friedliche Weise und ohne Gewalt weiter verfolgen, sagte der Kanzler. Besonders
eindringlidi wandte sich Kiesinger gegen die
sowjetische Behauptung, daß die NPD das
Wohlwollen der Bundesregierung genieße.
Der Bundeskanzler wandte sich scharf gegen Äußerungen, »die auf eine Anerkennung
der DDR und auf Kapitulation hinauslaufen". Nach Kiesingers Ansidit gibt es JIUE
eine Möglichkeit, die Trennung Deutsdilands
zu überwinden: Die Welt müsse davon überzeugt werden, daß die Bundesrepublik eine
vernünftige und mitverantwortliche Politik
betreibe. Auf diese Weise müsse man versuchen, die moraliscäie Unterstützung der
einzelnen Länder zu gewinnen. Dia Bundesregierung werde alles tun, um mit einer Politik der Versöhnung und Vermittlung den
europäischen Antagonismus aus den Zeiten
des Kalten Krieges Zug um Zug zu überwinden. (Vgl. ausführliciien Bericht auf Seite 9.)
Wehner nannte die NPD eine „antidemokratisdie Partei". Sie bestärke die Nachbarstaaten der Bundesrepublik in der Auffassung, daß die Deutschen in der Quarantäne
der Teilung bleiben müßten. Der Berliner
SPD-Vorsitzende Kurt Mattick bezeichnete
die Kreml-Note als einen Versuch, das freie
Deutsdiland zu verketzern und neue Barrieren gegen die Bemühungen der Bundesregierung um eine ehrliche Partnerschaft mit
Ostblockstaaten aufzurichten.
Das amerikanische Außenmnisterium wies
in einer Stellungnahme auf die freien Wahlen in der Bundesrepublik, die Verankerung
des Landes in der NATO, den Verzicht auf
die Produktion von Atomwaffen und die
deutsc3ien Initiativen in der Ostpolitik hin.
,.Es ist bedauerlich, daß diese Hand der
Freundschaft von der Sowjetunion so brüsk
abgewiesen wurde", stellte das Ministerium
fest.
Währenddessen kamen aus dem Ostblock
neue Angriffe gegen Bonn. Der stellvertre-
tende polnische Außenminister Marian Naszkowski schrieb in einem Zeitungsartikel, die
Bundesrepublik sei das hauptsächliche Hindernis für eine Entspannung. Gleichzeitig
forderte Naszkowski die Anerkennung der
„DDR" und der Oder-Neiße-Linie als polnische Westgrenze. Der Bonner Vorschlag
zum Austauscii von zweiseitigen Gewaltverzichtserklärungen habe für Polen nur einen
Sinn, wenn „eine analoge Erklärung gegenüber der DDR als souveränem deutschem
Staat" vorangegangen sei. ,
Pfullingen/Tuttlingen, 10. Dezember
Das politisdie Wodienende stand in Baden-Württemberg erneut im Zeidben der
Landtagswahlen im April kommenden- Jahres. Der Landesverband der CDU Südvdirttemberg/HohenzoIlem veranstaltete am
Samstag in PfuIIingen seinen 16. Parteitag.
Die FDP Südwürttemberg/Hohenzollenis
hielt am gleidbea Tag in Tuttlingen ihren Bezirksparteitag ab. Beide Parteitage galten speziell der Vorbereitung für die Landtagswahlen, wobei sich wiederholt echte Wahlkampfstimmung bemerkbar machte. Während in
PfuIIingen vor allem Seitenhiebe gegen den
früheren Koalitionspartner FDP ausgeteilt
wurden, bekundeten Sprecher dieser Partei
in Tuttlingen das Selbstbewußtsein, mit dem
ihre Partei in den Wahlkampf gehe. Politiker
beider Seiten warnten vor einem zunehmenden Radikalismus von links und rechts. (Vgl.
Berichte auf Seiten 3 und 9.)
SDS wird überwacht'
,,Clüb" jetzt mit sieben Punkten vorn
Der 1. FC Nürnberg nahm am letzten Spieltag der Bundesliga-Vorrunde auch die
Dortmunder Hürde mit einem 2:1-Sieg. Da sämtliche Verfolger des Spitzenreiters
Punkte einbüßten (Bayern München deren gleich zwei bei der blamablen 0:4-Heimniederlage gegen MSV Duisburg), schloß der „Club" die Vorrunde mit sieben Punkten Vorsprung ab. Resultate: 1. FC Köln — Eintracht Braunschweig 1:0, Hannover 96
gegen Alemannia Aachen 1:1, Borussia Mönchengladbach — 1860 München 1:1,
Eintracht Frankfurt - Schalke 04 2:2, HSV - VfB Stuttgart 1:1, KSC - 1. FC Kaiserslautern 2:2, Borussia Neunkirchen — Werder Bremen 0:0.
Überlegener 6:2-Sieg des SSV gegen SYW Mannheim
Keine Chance hatte gestern der SVW Mannheim beim Spiel gegen den SSV
Reutlingen. Die Gastgeber lagen durch Ammers „hat trick" schon zur Pause mit 3:0
in Front und gewannen schließlich nach weiteren Toren von Brauer, Mikulasch
und Neuhäuser 6:2. Die SVW-Treffer fielen zum 3:1 und 5:2 (Foul-Elfmeter].
Gerechtes Remis der SSV-Boxer
Der Box-Vergleichskampf der verstärkten SSV-Staffel gegen die ebenfalls mit
Gastboxern antretenden Ludwigsburger endete am Samstagabend 11:11. Dabei
kamen die stärksten *Ludwigsburger, Benedek und Morwinsky, zu Abbruchsiegen
über ihre Kontrahenten.
. Bonn, 10. Dezember
Die Tätigkeit der derzeitig herrschenden
Gruppen im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) sei darauf gerichtet, die
verfassungsmäßige Ordnimg, besonders die
Lotto: 2,12,20,32,33,43 (38); Olympin-Gewinnzniil: 7976 (o. G.)
parlamentarische Demokratie, zu beseitigen.
Diese Feststellung enthält die jüngste Ausgabe des vom Bundesinnenministerium herausgegebenen Informationsdienstes „Innere
Sicherheit". Der Dienst meint, dieser Beschluß
ergebe sich aus den Beschlüssen der Bundesdelegierten-Konferenzen und den fortgesetzten Erklärungen der einflußreichsten FunkSozialistische Politiker unterstützen britisdien Beitrittsantrag
tionäre des SDS. Der Verfassungsschutz habe
daher die Pflicht, Nachrichten über die TätigLondon, 10. Dezember
Freitagabend mit seinem britischen Kollegen
keit des SDS und seiner Funktionäre zu sammeln. Die Ueberwachung des SDS sei rechtRegierungsdiefs und andere führende Poli- Brown auf dessen Landsitz in Dorneywood
mäßig. Der Dienst führt zum Beweis seiner tiker aus sieben europäisdien Ländern ha- zu einer langen Aussprache über die Europa-Frage zusammengetroffen. Dabei dürfte
Auffassung zahlreiche Aeußerungen führenben sich auf einer. Parteiführertagung der Brandt sondiert haben, ob die britische Reder SDS-Funktionäre an.
Sozialistisdien Internationale am tVodien- gierung angesichts der starren Haltung de
«nde auf dem Landsitz des britisdim Pre- Gaulles nicht doch zu einer Zwischenlösung
in der Beitrittsfrage entschließen könnte,
mientdnisteTS Harald Wilson in Chequen die-mehrals eine Assoziierung darstellt und
bei London voll hinter d«i bnti>dMn Bei- die die stufenweise Verwirklichung der Volltrittsantrag zur Europäisdien Wirtschaftsge- mitgliedschaft ins Auge faßt.
Neben Brandt und Schmidt sowie den brimeinschaft gestellt An der vertraulidien
Konferenz nahmen auch BundesauBenmini- tischen Ministern hatten sich der dänische
Ministerpräsident Jens-Otto Krag, der schwester Willy Brandt als SPD-Vorsitzender und dische Regierungschef Tage Erlander, der
der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundes- finnische Ministerpräsident Raffael Paasio,
der stellvertretende italienische Ministerprätag, Helmut Schmidt, teil.
sident Pietfo Nenni, der frühere österreiAllein die Hälfte der insgesamt achtstün- chische Vizekanzler Dr. Bruno Pittermann,
digen Gespräche war der Europa-Frage ge- der Vorsitzende der Sozialistischen Partei
widmet. Wilson und Außenminister George Österreichs (SP.Ö), Dr. Bruno Kreisky, und
Brown machten in der Konferenz erneut der Ministerpräsident von Mauritius, Ramdeutlich, daß die britische Regierung nach goolann, in Chequers versammelt. Die Parwie vor nur an der vollen EWG-Mitglied- teiführertagung findet in der Regel einmal
schaft interessiert sei und jede Form der As- im Jahre statt.
soziierung ablehne. Die britischen Politiker
Dänemark hält trotz der Haltung Frankerklärten gegenüber ihren Gesprächspart- reichs an seinem Antrag auf Vollmitgliednern, daß sie von der Brüsseler Minister- schaft in der EWG fest. Das erklärte der
ratskonferenz am 18. Dezember eine deffi- dänische Außenminister Hans Tabor am
nitive Antwort erwarteten.
Sonnabend in einem Interview der DäneDer Bundesaußenminister war bereits am mark-Redaktion des Deutschlandfunks.
Wilson: Alles oder nichts
Kesselschlacht im Mekong-Delta
Saigon meldet Sdilappen der Nordvietnamesen und Vietkong
BUNDESKANZLER KIESINGER war am Samstagabend prominentester Gast bei der an
Prominenz keineswegs armen Kundgebung aus Anlaß des GDU-Landesparteitages in den
Saigon, 10. Dezember
PfuIIinger Hallen. Unser Bild (v. 1. n. r.]; Staatsminister Dr. Geisler (früherer BundesAuf dem vietnamesischen Kriegsschauplatz
tagsabgeordneter unseres Wahlkreises), Bundeskanzler Kiesinger, Ministerpräsident Fil- mußten nordvietnamesische Truppen und
binger, GDU-Landtagsabgcordneter Eridi Barthold und GDU-Kreisvorsitzeuder Nagel Vietkong-Rebellen am Wochenende bei mehwährend der Kundgebung in PfuIIingen.
Gea-Foto; Friedrich
reren Gefechten nach amerikanischen und
südvietnamesischen Angaben erhebliche Niederlagen einstecjien. Die fast dreitägige Kesselschlacht im Mekong-Delta ging am Sonntag mit einem Sieg der südvietnamesischen
Hamburg, 10, Dezember
Kegierungstruppen
zu Ende. Die eingeschlosDer
plötzliche
Wintereinbruch
hat
am
zweiIG Druclc und Bapier kündigt Lohntarif für graphisdies Gewerbe
ten verkaufsoffonen Samstag vor Weihnach- senen Vietkong-Bataillone verloren 4SI
ten die Nadifrage für warme Bekleidung und
zen. Es liege nun an den Unternehmern, ob Winlersportartikßl ansteigen lassen. In Mann. Die südvietnamesischen Soldaten des
Stuttgart/Springen (Taunus), 10. Dezember
Die GroQe Tarifkommission der Industrie- der soziale Friede erhalten bleiben kann.
Nord- und Westdeutschland war das Ge- Generals Minh erbeuteten 150 Handfeuergewerksdiaft Druck und Papier hat am
sdiäft, wie eine dpa-Umfrage ergab, nicht so waffen und Granatwerfer. Ihre eigenen VerSamstag in Springen/Taunus die Kündigung
lobhaft wie am ersten verkaufsoffenen Sams- luste gaben sie mit 65 Toten an. Außerdem
des > Lohntarifvortrages für die 170 000 getag, Die Gösdiäftsleuto führten das auf den seien 136 südviotnamesischo Soldaten verHamburg, 10. Dezember
werblichen Arbeitnehmer des graphisdicn
plötzlidirjn Wetterumsdiwung zurück. In den
Bei klirrender Kälte, aber vielfach sonni- anderen Bundesländern dagegen hielt dor wundet werden.
Gewerbos zum 31. Januar beschlossen. Wie
»or Hauptvorstand der Gewerkschaft In gem Himmel orloblon die Wintersportler am starke Käuferandrang an. EinzelhandelsgcJAm Sonntagmorgeu verlor das 165. nordStuttgart mitteilte, bekundete die Große Ta- Sonntag einen großartigen Auftakt der Sai- sdinfto und Kaufhäuser sind zufrieden.
vietnamosischo Regiment bei holticen Kämprifkommission- ihre Entschlossenheit, die im son. In den Wintorsportgebieten strömten
fen mit einem amörikanischon Infenterioluli gestellte Forderung auf Absdiluß eines viele Tausende auf die scümeebedeckton
bataillon
in der Binh-Long-Provinz an dor
Hänge.
Den
„Kälterokord"
vorzeichnete
der
Rationalisicrungsschutzvortrages und eine
kambodsdianischon Grenze 124 Mann. Dio
angemessene Erhöhung der Löhne durchzu- Hochschwarzwnld mit 22 Grad Minus. Im
Nordviotnamoscn hatten das amorikanisciio
Allgäu und in den oborbayoriscSicn Alpen
scitzcn.
Bataillon überfallen und den Gogcnangfiif
Noch
kalt
herrschte
an
den
Bergbahnon
und
an
den
• Der sozialpolitisdie AtisscJiuß der Bundesdor USA-Truppen nicht abwehren könncjn.
voreinigung der Deutsciion Graphischen Ver- Skilifton bei strahlendem Sonnenschein reInnerhalb der oingeflossonou hochreiDie Amerikaner hatten nndi eisonon Angabändohntte-deminmonatelangQnVorhandlun- ger Betrieb. Auch die hessischen Wintordlicndcn Polarluft hat sich über Mittelben einen Toten und 31 Verwundete.
gon ausgearbeiteten neuen Lohntarif- und sportgebiöte waren das Ziel vieler Skisporteuropa eine flache Kodidnidczone gebillor.
Ein
„Bildorbuch"-Winterwettor
herrschto
In der nördlidien Provinz Quang Nam
Rationalisier\xngssciiutzvertrag am vergangodet, unter deren EinßuO trockon»kaltC8
griffen amerikaniaciie Truppen mehrere Eini>Gn^ Montag seine Zustimmung vorsagt, Da- auch in weiten Teilen Nörddeutschlands. Im
Winterwotter eingetreten ist Wenn auch
heiton der Vietkong und der NordvielnamoSogon hatte dio Gewerkschaft die Vorlrags- Harz waren die SkisportmöglicJikoiten boi
jetzt Anzeichen für eine spätere Mild«»sen bei der Rciscrnlo an. Amorikaniadie
eniwürfa bereits am 24. November angenom- Sdmoohöhon bis zu einem Meter ideal. Das
rung vorhanden sind, so dürfte boi uns
Flugzeuge, die zusälzljdi mit Kanonen ausge•ncn. Nacii Angaben der Gewerkscäiaft war unerwartet kalte Winterwotter in Großbridio kalto Witterung kaum vor Wochen"ino effektive Lohnerhöhung von 3,5 Pro- tannien hat am Wochenende •mindestens
mitte zu Ende gehen. — V o r h e r s a g e : stattet sind, hinderten dio Kommunisten an
der Flucht. Nadi neun Stunden blieben 103
^PiU vereinbart worden, dio am 1. Februar neun Menschenleben gefordert. Im ganzen
Montag nach sehr kalter Nacht teils heiLand herrschten am Wochenende chaotische
gefallene Kommunisten auf dem Kampfplatz
5960 in Kraft treten sollte.
ter, teils etwas stärker bewölkt, im
zurüci. Die amerikanisdien Verluste waren
In der Mitteilung der Gewerkschaft heißt Verkehrsverhältnisse, Nachdem Sdmeefälle
Osten zum Teil auch neblig-trüb. Tagosgering.
OS, sie protestiere gegen die Ablehnung des bereits am Froitag viele Straßen in Frankhcchsttemperatiuren zwischen minus drei
bisherigen Verhandlungsergebnisses durch reich sdiwer passierbar gemadit hatten, fiel
und minus sechs Grad, auf don Bergen
Wegen sdilechten Welters flogen amerikaa|e Unternehmer, Die Beschäftigton des gra- am Sonntag der erste Schnee in Paris. Die mäßiger Frost. Tiefsitemperaturan nadita
nische
Jagdbomber am Samstag nur 73 Einphischen Gewerbes wüßten ihren Ansprudi Berggebiete Italiens von den Alpen bis nadi
zum Teil nochmals unter minus zehn
sätze gegen Nordvietnam. Die Hauptziele
Sizilien
lagen
am
Sonntag
unter
einer
dich8Uf die Verbesserung ihres sozialen BesitzGrad.
lagen nördlich dor entmilitarisierten Zone.
standes gegen allen Widersland durdizuset- ten Schneedecke.
Bomber der Marine flogen Angriffe gegen
Neuer Lohnstreit in Sicht
Neun Opfer der Kälte
Wintereinbruch forciert
Verltauf
Kasernen bei Hanoi und zerstörten eine
Reihe von Lastwagen, kleinere Brücken und
Fähren. Zerstörer, der 7. amerikanischen
Flotte besdiossen Feindziele im Küstengebiet von Da Nang und Kien Hoa in Südvietnam.
UNO-Generalsekretär U Thant bestätigte
am Samstag in New York, daß er von „dritter Seite" ein Ersuchen des Vietkong um
Zustimmung erhalten habe, politisdie Vertreter zur UNO nadi New York zu entsenden. Eine Erklärung der nordvietnamesisdien
Nachrichtenagentur VNA, in der Beridile
hierüber als eine „neue amerikanisdie Propagandalüge" bezeichnet wurden, kam nach
den Worten U Thants „nicht unerwartet".
Nobelfest in Schweden
Stocjcholmy 10. Dezember
Die acht Nobelpreisträger des Jahres 1967
empfingen am Sonntag bcint Nobolfest im
Kondzcrthaus in Stocjcholm aus der Hand dos
schwedischen Königs dio Nobclmcdaillon und
Preisurkunden. Unter ihnen war dor deutS{ho
Chemiker Prof. Manfred Eigen, der zusam-*
mon mit dorn Briten Ronald George Wrey*
ford Norrish und George Portor den NoboU
preis für Chemie erhalten hat, sowie der uu^
Deutschland gebürtige Professor Dr. Han»
Bethc, Tr;j<?er des Physikpreises.
Unter den Medizinträgorn ist in diesem
Jahr ein Sdiwede, Rügnar Granit, der den
Nobelpreis zusammen mit den Amoriknnorn
Haidan Keffer Harlline und George Wald erhalten hat. Nobelpreisträger für Literatur ist
der Guatemalteke Miguc?! Angel .^slurias.
Dem Träger des Didüorprcisos fallt Iradilionsgemäß die Aufgabe zu. die Festrede zu
halten. In dem fcjstlich mit Blumen und Fahnen gesdimückten großen Konzerlhaussaal
hatten sidi rund 2000 Vertreter des politischen, kulturellen, wissensdiaftlidien uncl des
Öffentlichen Lebens, sowie die Diplomatischen Korps eingefunden, an ihrer Spitze <lio
königliche Familie.
•3
POLITIK
Seite 2
uiili.unruugcrauai.6 gSKlari
Paris, 10. Dezember
Die Entffiitmngsaffäre von Versailles
ist aufgeklärt Ein 15 Jahre alter Scbfiler
hat den sieben)ihrigeE Emmanuel Malliart am Montag voris[er Woche unmittelbar nadi dem Verlassen der Sciiule in
einem Wald mit einem Knüppel erschlagen. Die Leidie Emmanuels wurde am
Sonntagmittag in diesem Wald in der
Nähe der elterlidien Wohnung gefanden.
Der Name des jugendlidien Täters, der
das Aassehen eines Zwanzigjährigen hat,
wurde mit Jean-Claude M. angegeben.
Er hat seine Tat am Sonntagmorgen gestanden.
Montag, 11. Dezember ige;
Rund hundert Tote bei Unglücken
Eine DC 4 mit 66 Mensdien bei Lima abgestürzt — Andere Ungludce im Straßen- und Luftverkehr
.m_j^^remgen-^reife
Die beiden Bayreutlier Tageszeitungen „Fraii.
kisdie Presse" und „Bayreuther Tagblatt" sdiliofleh sidi vom 1. Januar 1968 an zusammen und
geben eine gemeinsame Zeitung mit dem Titel
„Nordbayerisdier Kurier" heraus.
Mit HO von 192 Stimmen wählte der Bunde;,
kongreß der Jungsozialisten in der SPD am Sonntag in Mainz den Sljähcigen Peter Corlerier aus
Karlsruhe zum neuen Vorsitzenden.
Bundespostminister Werner DoIIingcr wird am
Montag und Dienstag beim Internationalen Büro
des Weltpostvereins in Bern und bei der Internationalen Fernmeldeunion in Grenf Probleni«
des gesamldeutsdien Postverkehrs bcspredien.
Die Hilfe der Polizei mußte ein Kamerateam
der US-amerikanisdien Fernsehgesellsdiaft NBC
in Reddinghausen In Ansprudi nehmen, um bei
einer öffentlidien Kundgebung der Nationaldemokratisdien Partei (NPD) seine Aufnahmen
fortsetzen zu können.
Der Staatsratsvargitzendc der Sowjetzone,
Walter Uibridit, ist an der Spitze einer Parteiund Regierungsdelegatioi/ zu einem offiziellen
Besudi nadi Moskau abgereist.
Präsident de Gaulle viprd voraussidillidi Mitte
Mai kommenden Jahres zu seinem vorgesehenen
Besudi nadi Rumänien fahren. 9
Hamburg, 10. Dezember
verloren haben. Er war früher als Lehrer für
Das vergangene Wodienende stand im Zeidien einer Häufung sdbwerer Unfälle im deutsdie Piloten in Fürstenfeldbrudc statioLuft- und Straßenverkehr. Dabei kamen insgesamt rund hundert Mensdien ums Leben. niert.
Das sdiwerste Unglüdc ereignete sidi bei der peruanischen Hauptstadt Lima, wo ein Flugzeug mit 68 Mensdien an Bord abstürzte. In den USA kam bei einem Flugzeugunglüdc
Weiter Bürgerkrieg im Jemen
der einzige farbige Astronaut der Vereinigten Staaten ums Leben. Durdi eineii Erdrutsdi
Kairo, 10. Dezember
verunglüd<te in Nordindien ein Bus, wobei 21 Mensdien getötet wurden.
Der Bürgerkrieg im Jemen geht weiter.
Ein peruanisdies Flugzeug mit 61 Passagie- einem Busunglüdc ums Leben gekommen. Nadidem — verläßlidien Beriditen zufolge —
ren und fünf Besatzungsmitgliedern ist am Vier erlitten Verletzungen. Wie die Sowjel- ain Freitag audi die letzten agyptisdien SolFreitag (Ortszeit) nördlidi der peruanlsdien zonen-Nadiriditenagentur ADN beriditete, daten das Land verlassen hatten, kämpfen
Hauptstadt Lima an einem Berghang abge- ist ein Omnibus des Arbeiterberufsverkehrs nunmehr allem Ansdiein nadi nidit nur
stürzt. Die 66 Insassen sind nadi bisher vor- unmittelbar vor Donndorf im Kreis Artern Royalisten gegen Republikaner, sondern audi
liegenden Beriditen wahrsdieinlidi alle ums mit einem entgegenkommenden Lastzug kol- die Republikaner unter sidi. Aus dem JeJungsozialisten-Kongreß
Leben gekommen. Die Masdiine, eine DC 4, lidiert. Der Anhänger des Zuges habe die men in Kairo eintreffende Reisende beriditemit tubulentem Ende
war auf dem Flug von der peruanisdien linke Seite des Busses aufgerissen. Die Un- ten, Kämpfe zwisdien rivalisierenden repuHauptstadt nadi Tingo Maria 350 Kilometer fallursadien würden von der Polizei nodi blikanisdien Gruppen seien besonders um
Mainz, 10. Dezember
die Stadt Taizz im Süden des Landes sowie
Grundlegende Meijiungsversdiiedenheiten weiter nördlidi. Rettungsniannsdiaften sind uutersudit.
über die Deutsdiland- und Berlin-Frage führ- nadi der dsdiungelbewadisenen AbsturzMindestens fünf Todesopfer forderte am um die Hafenstadt Hodeida im Gange. Beten am Samstag in Mainz zu einem turbulen- stelle unterwegs. Man hat jedodi kaum Hoff- frühen Sonntagmorgen ein Brand in einem riditen aus Sanaa zufolge wird diese Stadt,
ten Ende des Bunde.skongresses der Jungso- nung, nodi Überlebende zu finden. Die mei- Studentenwohnheim auf dem Gelände der die Hauptstadt der Republikaner, weiterhin
zialisten in der SPD. Die Verabsdiiedung sten der Passagiere und die Besatzungsmit- Universität von Philadelphia. Die Feuerwehr, von Streitkräften der Royalisten bestürmt.
eines Antrags zur Deutsdilandpolitik ohne glieder sollen Peruaner sein.
die über eine Stunde gegen die Flammen anEin großer Erdrutsdi hat am Wodienende kämpfte, um sie unter.Kontrolle zu bringen,
Berüdcsiditigung der von den Berlinern vorgetragenen Bedenken war für die Berliner in dem iiordindisdien Unionsslaat Himadial hat fünf Leidien geborgen. Man befürÄtet
Delegation Anlaß, aus dem Kongreß auszu- Pradesh einen Bus in den Sutlej-Fluß ge- aber, daß nodi mehr Studenten bei dem
ziehen. Wenig später erklärten sidi die Jung- sdiwemmt. Der Fahrer, der Sdiaffner und Feuer ums Leben gekommen sind. Die meisozialisten-Bezirke Pfalz, Braunsdiweig und zwei Fahrgäste wurden nodi vorher heraus- sten konnten sidi reditzeitig in Sidierheit
Dreimal Universitätswahlen — Beteiligung größer denn je
Westlidies Westfalen mit dem Verhalten gesdileudert und von Retlungsmannsdiaften bringen. Viele rannten nur mit Sdilafanzügen
ihrer Berliner Freunde solidarisdi und ver- bewußtlos aufgefunden. Von dem Bus, in oder Nadithemden bekleidet aus dem brenließen ebenfalls den Saal. Als von den 191 dem 21 Fahrgäste eingesdilossen waren, nenden Gebäude ins Freie. Ober die BrandHamburg, 10. Dezember
der FU" {VAFUJ, in der sidi die Gegner der
Delegierten nur nodi 85 anwesend waren, wurde keine Spur mehr gefunden.
ursadie lagen bei Redaktionssdiluß nodi
Tendenzen
der
Hodisdiulpolitik
unter den „kritisdien Universität" zusammenfanden,
mußte die Besdilußunfähigkeit des KongresSedis Mensdien sind am Wodienende im keine Meldungen vor.
Studenten ließen sidi an den Ergebnissen mit zum rediten Flügel gezählt wird, ergibt
ses festgestellt werden.
Sowjetzonen-Kreis Artern {Bezirk Halle) bei
Der einzige farbige Astronaut der Ver- der Konventswahlen ablesen, die in der ver- sidi im neuen Konvent ein Zahlenverhälteinigten Staaten, Major Robert Henry Law- gangenen Wodie an den Universitäten Ber- nis von 40 „Linken" zu 36 „Rediten" Studenrence, ist am Freitag (Ortszeit) bei einem
tenvertretern.
Flugzeugunglüd« ums Leben gekommen. Der lin (FU), Mfindien und Marburg stattfanden.
Bei den Konventswahlen an der Ludwig31 Jahre alte Luftwaffenoffizier war für die Alle drei „Farlamentswahlen" unter Ben Macimilians-Universität in Mündien gewann
Mannsdiaft des „erdumkreisenden bemann- Studenten zeigten eine größere Wahlbetei- die reditstendierende Mündmer StudentenKuratorium befaßte sidt kritisdi mit Sdiütz-Studie zur Deutsdilandfrage ten Laboratoriums" vorgesehen, das 1970 ligung als je zuvor. Sie lag an den drei Uni- union (MSU) 25 von 51 Sitzen. Auf die biszum erstenmal in eine Umlaufbahn um die versitäten zwisdien 53 (Mündien) und 70 her die Mehrheit bildende Mündiner WähErde gebradit werden soll. Seine Masdiine
lergemeinsdiaft (MWG) entfielen zehn Sitze,
Rede ist, daß auf deutsdiem Boden faktisdi vom Typ F-104 (Starfighter) sdilug während Prozent (FU Berlin].
Berlin, 10. Dezember
als Unabhängige wurden 16 Konventsabgezwei
Staaten
mit
untersdiiedlidier
WirtDas Kuratorium Unteilbares Deutsdiland
Das in der Nadit zum Sonntag bekannt- ordnete gewählt. Nadi Mitteilung des biseines Übungsfluges auf eine Landebahn beim
hat sidi auf einer dreitägigen Jahrestagung sdiafts- und Gesellsdiaftsordnung bestehen. Luftwaffenstützpunkt Edwards in Kalifor- gegebene Ergebnis . der Berliner Konventsherigen Allgemeinen Studenden-Aussdiusses
in Berlin mit der Studie seines Gesdiäftsffih- Auf derselben Veranstaltung sagte der Ber- nien auf. Der Kopilot wurde verletzt in ein wahlen weist einen starken Stimmenzu- (AStA) wird der neu zu wählende AStA vorliner
Regierende
Bürgermeister
Klaus
renden Vorsitzenden Wilhelm Wolfgang
Krankenhaus eingeliefert. Lawrence, der ver- wadis für die „Rediten" auf, endete aber mit aussiditlidi von Studenten der bisher in der
Sdiütz zur Deutsdilandpolitik auseinander- Sdiütz, er sei au« politisdier Überzeugung heiratet war und einen siebenjährigen Sohn einem leiditen Obergewidit der „Linken". Opposition stehenden MSU gebildet wergesetzt. Dabei wurde das Memorandum we- nidit bereit, von einem „zweiten deutsdien hatte, war der neunte Astronaut, den die Wenn die neuformierte gemäßigte Truppe den.
der grundsätzlidi verworfen, nodi erntete es Staat" zu spredien.
Vereinigten Staaten durdi einen Unglüdcsfall der „Vereinigten Arbeitsgemeinsdiaften an
Die Wahl zum Studentenparlament an der
die ungeteilte Zustimmung der Delegierten.
Philipps-Universität Marburg, deren StimSdifitz hatte unter anderem von „zwei deutLynda Johnson wurde Soldatenfrau
menergebnis am Samstag bekanntgegeben
sdien Gliedstaaten" gesprodien und die
Washington, 10. Dezember
wurde, bradite einen Stimmenzuwadis für
Auftiahme „staatsreditlidier Beziehungen"
die Mitte-Links-Gruppe „Marburger Hodizwisdien Bonn und Ostberlin empfohlen.
Die älteste Toditer Präsident Johnsons,
sdiulforum" (MHF), in der sidi der Liberale
Lynda Bird, beendete am Samstag im WeiAm Sonntag blieb im «Arbeitskreis Poli- ßen Haus das offizielle Leben einer PräsidenStudentenbund, die Humanistisdie StudenRegierungsumbildung in Bukarest — Alte Garde verliert an Einfluß
tik" die Frage umstritten, ob Sdiütz zu ei- tentoditer und wurde eine Soldatenfrau. In
tenunion, die Arbeitsgemeinsdiaft für gener soldien politisdien Aussage überhaupt einer sdiliditen und kurzen kirdilidien Zerewerksdiaftlidie Fragen und der SozialdemoVon unserem Korrespondenten Dr. Wolfgang Libal
bereditigt sei, ohne sie mit dem Präsidium monie im Ostsaal des Regierungssitzes
kratisdie Hodisdiulbund zusammengesdilosder Organisation abzuspredien. Nadi Mittei- wurde die 23jährige Lynda dem 28 Jahre alsen haben. Das MHF erhält 13 Sitze statt
Bukarest, 10. Dezember
lung eines Sprediers wurde jedodi überwie- ten Hauptmann Charles S. Robb angetraut.
bisher adit. Ebenfalls 13 erhält die ArbeitsIn Bukarest haben am Wodienende das Zentralkomitee und die Große Nationalver- gemeinsdiaft für Hodisdiulpolitik, die bisgend die Meinung vertreten, daß die Sdirift Der Marinecorps-Offizier wird seine junge
sammlung die personellen Konsequenzen aus den Besdilüssen der Landeskonferenz der h e r über neun Sitze verfügte. Der Sozialidie Diskussion über die Deutsdilandfrage Frau sdion Ende Februar allein lassen und
erheblidi befruditet habe.
Kommunistisdien Partei gezogen. In einer Sitzung, die alle Zeidien eines festlidien Aktes stisdie Deutsdie Studentenbund (SDS) bleibt
sidi auf seinem nädisten Kommando melden
trug, wählten die 451 Mitglieder der Versammlung den 49 Jahre alten Parteidief Nicolae bei seinen fünf Sitzen, der Ring ChristlidiAm Samstag hatten sidi auf der Tagung — in Vietnam. Über 500 Gäste drängten sidi
des Kuratoriums vor allem Spredier der in der Halle und dem relativ kleinen Ostsaal,*- CeausesGu zum neuen Staatsoberhaupt. Ceausescu löst auf diesem Posten Chivu Stoica Demokratisdier Studenten (RCDS) fiel von
Parteien zur Sdiütz-Studie geäußert. Der als Lynda am Arm ihres Vaters die Freiab, der auf einer Plenarsitzung des ZK am Freitag zu dessen Sekretär gewählt wurde. sieben auf vier, die „Liste Unabhängige'^
Berliner CDU-Landesvorsitzende Franz Am- treppe vom ersten Stodc heruntersdiritt und
Die Große Nationalversammlung wählte am Samstag außerdem die 15 Mitglieder des Studenten" ebenfalls. Die zum erstenmal
kandidierende reditsstehende »Studentisdie
rehn warf die Frage auf, wie man der Welt zum Altar ging. Die „Oberen Zehntausend"
neuen Staatsrates u n d besddoß eine Umbildung der Regierung. Ministerpräsident ist Interessenvertretung Marburg" erhielt einen
klarmadien könne, daß man die Beziehungen der High Society, Hqllyvyppd, die InHustrie
weiteriün Ion Gheorghe Maurer. Audi Außenminister Comeliu Manascb bleibt
Sitz.
zwJsdiien den beiden deutsdien Gliedstaaten und texanisdie Familrenfreiinde wären eb'enzwar staatsreditlidi, aber nidit völkerredit- so vertreten wie die meisten KabinettsmitCeausescu, im sdiwarzen Anzug mit dun- Stellvertretende Ministerpräsident und dalidi normalisieren wolle. Der Berliner SPD- glieder.
kelgrauer
Krawatte der Bedeutung des Tages mit neben dem 65jährigen Rsgierungsdief
Landesvorsitzende Kurt Mattidc bezeidmete
^teuilinger (BeneiraUQInjeigec
entsprediend gekleidet, nahm die Ovationen Maurer der widitigste Mann an der Sdialtes angesidits der starren Haltung des
„Queen
Mary"
wird
Hotel
stelle zwisdien Parteiführung und Staatsver- mit den Unterausüabcn Bdiaz-Bote, Metzlnger Gescrdlder
Versammlung
mit
der
gelassenen
SelbstUlbridit-Regimes als sinnlos, wenn man
sidierheit des Mannes entgegen, der weiß, waltung.
AnzeiRor. Uradier GBneral-Anieljfor, Staidadi-Zeliun;
glaube, man müsse auf Seiten der BundesreLong Beadi (Kalifornien), 10. Dezember
publik in der deutsdien Frage etwas Neues
Eine „Königin" beendete am Samstag in daß ihm niemand seine MaditfüUe streitig
Von den übrigen drei Stellvertretenden Herausgeber: Eugen Ladieomanu Chefredakteur: üi
Dutz. VerantviorUidi für Pc4allk und Wirtunternehmen. Der Streit um die Anerken- Long Beadi, dem Hafen von Los Angeles, madien kann. Die Regierungsumbildung be- Ministerpräsidenten der früheren Regierung Oskar
schaft! Dr. Oskar Dutz; für Kultur und UntcrtiaUunü
nung der Zone ist nadi Ansidit des FDP- ihre 31jährige Karriere: Nadi einer 39tägigen stätigte, was bereits das Ergebnis der Ple- wediselte Gheorghe Apostol auf den Posten GBnlfier W Kunlie; für Daden-Wörltemberg: Ha(;>>n
Landesvorsitzenden William Borm sdion Fahrt von Southampton rund um Kap Hörn narsitzung des ZK in der Nadit zum Samstag des Präsidenten des Gewerksdiaftsbundes. Kludc; für Kreis ReuUtnaon und Bezirk: Otto Ailtpit
(erkranktl; Stellvertreter Manfred Frledrtdi; tut
deshalb nutzlos, weil Ostberlin de facto ging der Cunard-Liner „Queen Mary" (81237 erkennen ließ: Die Alte Garde der Funktio- Er bleibt in dieser Eigensdiaft Mitglied des Lokales
Reutlingen: Werner Sditnahl; für Sportsdion längst anerkannt worden sei.
BRT) an den sonnigen Gestaden Kaliforniens näre, die zur Zeit von Gheorghiu Dej auf dem Kabinett^. Emil Bodnaras erhielt den im we- Günter Ostcrtag; für Metzinien und Urarfi: i. V,
Gipfel
ihrer
Madit
war,
verliert
ihren
Einfluß
Manfred
Friodridi.
- Anzoigeiiloitor O. F. Sdiönbp*.
sentlidien repräsentativen Posten eines der
Audi außerhalb des Kuratoriums ging die endgültig vor Anker, um hinfort als Hotel- etappenweise.
- Drude und Vorlaj": Oertel a Spöror, Routlms».
sdiiff
und
sdiwimmendes
Marinemuseum
zu
drei
Vizepräsidenten
des
Staatsrates,
der
BurgetraDe 1-7, Tel. 3 44 44, Telegramm-Adreso-J
Diskussion über Sdiütz' Vorstellungen weiDas Ständige Präsidium des Exekutiy-Aus- kollektiven Staatsführung. Der für wirt- Goadruck. Für den Verlag und die Redaktion bestimmter. Der frühere Bundesvertriebenenmini- dienen. Long Beadi hat für die „Queen"
te Briefe mdit an die einzelnen Personen Gcndni
13,75
Millionen
Mark
bezahlt
—
fast
das
Dopsdiaftlidie
Fragen
zuständige
Alexandru
Birsdiusses, das neunköpfige entsdioidende
ster Johann Baptist Gradl (CDU) setzte sidi
Rüd<sendung von unverlangt eingesandten Man«für eine „Nidit-Anerkenungshaltung" ein, zu pelte der Summe, die die Reederei ursprüng- Führungsgremium der Partei, blieb zwar un- ladeanu wurde Stellvertretender Minister- Skripten erfolgt nur, wenn Rückporto beigelögt worden
lidi
als
Sdirottwert
zu
erlösen
gehofft
hatte.
,st. - Monatlicher Bezugspreis durch Zusteller 4,ss
präsident
und
Präsident
des
Staatsrates
für
verändert,
einige
seiner
Mitglieder
haben
der man audi das Ausland bewegen sollte.
zuzüglich 1,- DM Zustellgebülir, bei Abholung m
Forsdiung.
Alexandru DM
Der
SPD-Bundestagsabgeordnete
Martin lOOlmal hat die „Queen Mary" seit ihrer er- aber eindeutig Maditeinbußen erlitten. Dafür wissensdiaftlidie
der Geschäftsstelle 4,60 DM, Bot Bezug durtäi die Po«*
Hirsdi sagte, die Gedanken von Sdiütz seien sten Reise im Jahre 1936 "den Nordatlantik tritt Ilie Verdet, ein Vertrauter Ceausescus, Draghici, den Stoica auf dem Posten des 6,40 DM emschl. Zustellgebühr, Abbestellung nur zum
Monalsersten mögUch, sie muB scJiriftliiii bis zum
ihm sympalhisdi. Die Arbeitsgemeinsdiaft überquert. Zwisdien 1939 und 3945 beför- der in den vergangenen zwei Jahren einen ZK-Sekretärs ablöst, wurde Stellvertretender 20.
des Vormonats erfolgen. Bei Nichterscheinen iniols*"
DeutsÄlandpolitik auf dem Bundeskongreß derte sie als Truppentransporter im maus- kometenhaften Aufstieg genommen hat, jetzt Ministerpräsident und wird sidi wahrsdiein- Streik oder Störung durci hOhoro Gewalt besteht krm
grauen
Tarnanslridi
rund
800
000
Soldaten
lidi
vor
allem
um
die
diemisdie
Industrie
Ansprudi auf Uoferung; Zur Zeit gilt Anzeigenpreisnodi stärker in den Vordergrund. In der
der Jungsozialisten nahm am Samstag in
liste Nr. 17 om 1. 1. 1987.
neuen Regierung ist er der einzige Erste kümmern.
Mainz einen Antrag an, in dem davon die über die Meere.
Extremtendehzen halten an
,,Diskussion wurde befruchtet"
Ceausescus Macht gestärkt
DORIS ElCKE
Schweigen ist nicht immer Gold
ROMAN
13. Forlset/.ung
Margaret sah mit Genugtuung, daß Katin sidi
nun audi durdi 'die dritte gestört fühlte. Sie
büd<te sidi resolut, packle das eine Ende dos
Bettes und forderte ihre Nadibarin auf, das
gleidic zu tun. „Idi komme gloicii wieder", sagte sie zu Margaret, die sidi nun ondlidi wieder
bewegen kpnnte. Sie hörte durdi die goöifnele
Tür, wie Miss Miller die andere anwies; „Nein,
mehr ans Fenster, nodi einen kleinen Rud<,
s o . . . Du cntsdiuldigst midi jetzt wohl, da idi
Besudi habe. Idi komme nadihcr zu dir hinüber."
Die beiden Frauen taudilen wieder unlor der
Wohnungslür auf, wo die eine sidi mit einem
Ni'd(on siditlidi ungern vcrabsdiiedole. Miss
Miller führte Margaret in ein Zimmer, das
offenbar als Sdilaf- und Wohnraum diente. Es
war einfach, aber nidit ohne Gosdimadc eingcriditet und poinlidi sauber. Don einzigen Mißton bildete nun dieses sdiwere, altmodisdic
Kindoi'bott. Margaret spürte ihre Ängste zurrüd<kGhren. Es zog ihren Blid< magnetisdi an.
„Nehmen Sie Platz, bitte. Könnte idi wohl die
Police sehen?"
„Natürlidi. Hier ist sie. Idi weiß oigenllidi
nidit, warum Sie sie nidil gleidi behalten können. Mr. Philipps fühlt sidi wohl als Testamcntsvollstrodcor, obsdion idi keines gefunden
habe."
Miss Miller knitf, als sie zu lesen begann, die
Augen zusammen, als falle es ihr ohne Brille
sdiwcr. Sie kam aber nidit weit.
„Tausend Pfund I" rief sie entgeistert, „das
ist dodi nidit möglidil"
»Ja, es ist nimt eben viel. Wahrsdieinlidi
konnte Ridiard — mein Mann die Prämie für
eine höhere Versidierung nidit aufbringen."
«Reden Sie keinen Unsinn!" brauste Katie
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Miller auf. „Als er den Titel erbte, stand ihm
audi ein Einkommen zu. Sie haben wohl nidit
erwartet, daß idi das weiß? Idi kann mir denken, wie Sie sidi freuen, daß es so wenig ist
und Sie den großen Happen allein sdiludcen
können! — Das ist infam, nadi allem, was er mir
vorgcmadü hat!"
„Idi würde an Ihrer Stelle etwas vorsiditiger
urteilen. Der große Happen, von dem Sie spradien, existiert nicäit. Das absolut einzige, was
mein Mann hinterlassen hat, isl diese Versidierung, und sie lautet auf Ihren Namen."
„Das — kann idi nidit glauben., Ein Lord - "
„Den Titel kann auch ein völlig mitlolloser
Mann erben. Ridiard befand sidi in diesem
Fall. Er bekam das Redil, in Fountain Manor
zu wohnen, und eine geringe Paditsumme für
die vi-enigen Ländoreien, gerade genug, um das
Haus zu untorhallon und die Dienorsdiaft, die
sein Stand erhoisdilo, zu bezahlen. Das war
alles. Wenn er Ihnen etwas anderes erzählt hat,
ist es unwahr."
Katie Miller hatte mit weit aufgerissenen Augen zugehört. Aus ihrer Stimme war jetzt jede
Agressivitül vorsdiwundon. Sie wirkte so niedergosdilagen, daß Margaret Mitleid mit ihr
empfand.
„Gut für Sie, daß Sie wenigstens die Pension
bekommen", murmelte Katie mit einem matten
Vorsudi, ihre vorherige Entgleisung gulzumadien. „Idi dagegen - tausend Pfund! Dafür
habe idi es zugelassen, daß Ridiard meine
Existenz ruinierte! Er tröstete midi damals und
sagte, selbst wenn idi nie mehr eine Stelle
fände, sei für midi gesorgt, audi wenn er falle.
Idi Sdiaf habe ihm geglaubt!"
,;Sio waren wohl überhaupt etwas leidilgläubig, wie? Audi als er Ihnen vormadite, idi sei
eine Hexe, eine deutsdie Hexe nodi obendrein,
haben Sie es geglaubt. Es hat keinen Zwec3c zu
leugnen, es stand in einem Brief, den Sie ihm
geschrieben hatten."
„Das muß vor drei Monaten gewesen, sein.
Seither habe idi ihm nur ein paar Worte gesdirieben."
„Das stimmt. Idi fand den Brief vorgestern in
einer allen Uniformjad<e. Bis dahin ahnte idi
nidits von Ihrer Existenz."
„Das - tut mir leid, falls es Ihnen - Kummer
gemadil hat — so kurz nadi seinem T o d . . . "
„Es hat midi gesdimerzt, aber nidit aus dem
Grund, den Sie vermuten. Um wirklich unter
einer Untreue zu leiden, müßte man lieben. Idi
konnte das sdion lange nidit mehr. Darum habe
idi audi nidit im Sinn. Sie zur Rede zu stellen.
Aber idi wollte das Mäddien sehen, das er dodi
wohl geliebt hatte und wissen, was es vor mir
voraus hat. Jetzt kennen Sie den wahren Grund
meines Kommens,"
„So ist das? In diesem Fall worden Sie onttSusdit sein,"
„Idi bilde mir nie vorsdmcll ein Urteil. Vorläufig kenne idi von Ihnen nur Ihr Gesidit und
Ihre Gestalt, Die können mir das Rätsel nidil
lösen."
„Das glfiu^G idi Ihnen gern. Sdion damals,
als idi so lange bellelto, bis Richard mir einmal
eine Photographio von Ihnen mitbradito, sagte
idi ihm auf den Kopf zu, Sie seien viel sdiöner
als idi. Er leugnete es audi nidit, fügte aber
hinzu; ,Du gefällst mir trotzdem besser'."
„Mit Sdiönhöit halt man einen Mann offenbar
nidit", sagte Margaret mit oincni traurigen Lädiohi.
„Nein, man muß ihn audi zu behandeln wissen. Und da hat es wahrsdieinlidi bei Ihnen gefehlt."
„Das w ä r e durdiaus möglidi und nidit einmal
verwunderlidi. Idi war gerade neunzehn geworden, als idi heiratete, und viel zu unerfahren für einen so sdiwierigen Charakter."
Margaret wartote gespannt, ob Katio ihr
widerspredion werde, docai tat sie es nidit.
„Das w a r er wirklidi. Idi hätte ihn audi nidit
zu nehmen gewußt, wenn er nidit in so mandiem meinem Vater geglidien hätte. Nadidem
idi viele Jahre bcobaditet hatte, wie falsdi
Mutter sidi ihm gegenüber verhielt, hatte icJi
die richtige Sdiule für RitJiard hinter mir. Es
gab einen Sdilüssel zu seinem Wesen, den man
kennen mußte: Seine grenzenlose, fast krankhafte Eitelkeit."
Margaret errötete unter Katics Blidc. Sie
konnte ihre Betroffenheit nidit verbcrgel^.
Glcidizeilig meldete sidi in ihr ein starker
innerer Widerstand, Ridiards negative Eigensdiaflen mit diesem fremden Mäddien zu erörtern. Sie hatte die Sdiwierigkeiten ihrer Ehe
so lange vor jodermann verborgen — oder
glaubte es wenigstens —, daß sie sich jetzt nicht
so sdinell umstellen konnte. Nur James Morton
kannte sie aus ihrem eigenen Munde, und das
war sdion beinahe zu viel.
Miss Miller sdiien eine gute Psydiologin zu
sein.
„Idi sehe Ihnen an, daß Sie nidit gern mit
mir über Ridiards Fehler spredien. Aber das ist
falsdi. Sie werden fortfahren, sich den Kopf zu
zorbredien, warum Sio mit ihm nidit glücklicäi
sein konnten, während idi Ihnen die Antwort
auf diese Frage leicht geben könnte."
„Sio haben redit", sagte Margaret leiso.
„Spredien Sio woitor."
„Idi habe natürlidi keine Ahnung, wie sidi
diese Eitelkeit derart horausbildon konnte",
fuhr Katie fort. „Dazu habe idi Richard zu spät
kennengelernt. Irgend etwas muß in seiner
Kindheit verkorkst worden sein. Als Lehrerin
- aber Sie wissen ja nodi gar nicht, daß idi das
war, bevor midi die Sdiulbehördo meines Lobenswandols wegen hinausfeuerte! Dieser Lebenswandel hieß natürlich Ridiard, Als Lehrerin, wollte idi sagen, madit man die sonderborsten Beobaditungön an den Kindern. Starke Absonderlidikeiten haben, wenn sie nidit angeboren sind, meist in einem iinglüdklidion Elternhaus ihre tiefere Ursache. Werden Sio bitte
nidit ungeduldig, daß ich ein bißdien dieses
Stedcenpferd reite - "
„Sie wollten mir erzählen, inwiefern diese
Eitelkeit der Schlüssel zu Ridiards Wesen war",
führte Margaret die plötzlich allzu gospradiig
Gewordene auf das Thema zurück.
(Fortsetzung folgt)
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BADEN-WÜRTTEMBERG
Montag, 11. Dezember 1967
Seite 3
Selbstbewußt in den LandeswaMkampf
Mord wegen einer Eiswaffel
FDP warnt vor Staatsverdrossenheit - Bezirksparteitag für Südwürttembe^HohenzoUem in Tuttlingen
T u t t l i n g e n . D i e Freien Demokraten Baden-Württembergs gehen, wie ihr Landesvorsit^ender, Ländtagsvizepräsident Dr. Hermann M ü l l e r , betonte, selbstbewußt in
den Landtagswahlkampf des Jahres 1968. Auf dem Bezirksparteitag der FDP Südwürttemberg-HohenzoUern in Tuttlingen wies Müller am Samstag darauf hin, daß die vor
einem Jahr in Bund und Land „mit sehr viel Vorsdiußlorbeeren und Selbstbeweihräudierung" etablierte Große Koalition nijAt gehalten habe, was sie verspradi. Politiker und
viele Bürger spürten jetzt Emüditerung. Die Große Koalition habe bei vielen zur Resignation geführt. Bezirksvorsitzender, Staatsminister a. D. Dr. Eduard L e u z e, Reutlingen,
zeigte den Delegierten und Landtagskandidaten nodi einmal die Grundlagen für die
Wahlkampfkonzeption der Fxeien Demokraten in Südwürttemberg-Hohenzollern auf. Die
FDP ginge, sagte er, erstmals aus der Oppositionsstellung in den entsdieiäenden Landtagswahlkampf 1968.
Dr. Müller warnte trotz aller Kritik jedoch
vor einer Staatsverdrossenheit und vor der
Flucht in den Radikalismus links oder rechts.
„Darin liegt die große staatspolitische Funktion der FDP in Bund und Land, die Unzufriedenheit in die Bahn der demokratischen
Opposition zu leiten", betonte er. Seine Parteifreunde ermahnte Müller, innerparteiliche
Auseinandersetzungen auf die Zeit nach der
Landtagswahl zurückzustellen und sich ganz
auf den Wahlkampf zu konzentrieren.
In der Opposition „gehärtet"
Die FDP habe sidi in der Opposition „gehärtet" und werde sidi weiter härten, sagte
I,euze (Reutlingen). Das werde zur Folge
haben, daß die FDP nadi den Wahlen, wenn
sie Koalitionsverhandlungen führe, diese
sehr hart führen werde.
Leuze setzte sidi mit der Wirtschafts-,
Agrar- und Sozialpolitik der Großen Koalilion in Bund und Land auseinander und
warnte dabei sehr nachdrücklich vor einer
weiteren Verschuldung des Staates. Um die
öffentlichen Finanzen in Ordnung zu bringen, müßten auti im Sozialhaushalt, insbesondere bei der Rentendynamik, Aljstricäie
erfolgen. Würden diese Abstriche nicht gemacht, drohten Inflation und D-Mark-Abwertung. Statt neue Verpflichtungen einzugehen,
müsse der Staat seine Schulden so schnell
wie möglici abtragen.
Für die Landwirtschaft, die nadi Meinung
Leuzes besonders zu radikalen Reaktionen
neigt, forderte er neben der Erhaltung des
Familienbetriebs vor allem kostendeckende
Preise. In einer Stellungnahme zur Kulturpolitik warnte Leuze vor einer „Verschulung" der Berufsausbildung im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau der Realschulen. Die Lösung der Sdiulfrage in Baden-Württemberg bezeidinete Leuze als
„Mitgift aus dem Kampf der FDP".
Russisches Spielzeug abgelehnt
Ulm. Ulmer Kinder sollen nicht mit
russischen Bauklötzen spielen. Das hat
Oberbürgermeister Dr. Theodor Pfizer
am Samstag angeordnet, nachdem festgestellt worden war, daß der Inhalt einer
Spielzeugkiste einwandfrei einen „sozialistischen Geruch" an sich habe. Eine
Ulmer Bürgerin hatte dem Sozialamt der
Stadt das Spielzeug in der Kiste geschenkt, um damit einem Kindergarten
eine Freude zu machen. Das Amt zeigte
sich von der Spende sehr angetan. Das
änderte sich allerdings schnell, als das
Spielzeug ausgepackt wurde. Hölzerne
Flugzeuge trugen sowjetische Aufschriften, und die Quizspiele trugen Abbildungen roter Fahnen und „Junger Pioniere". Die Leiterin des Ulmer Jugendimd Sozialamtes, Verwaltung'sdirektorin
Bolislawa Podlaszewski, wollte von der
Spende nichts mehr wissen und erklärte:
„Wir erziehen unsere Kinder deutsch!"
Der Oberbürgermeister und andere städtische Beamte begutachteten sicherheitshalber das Spielzeug und kamen dann
zu dem Schluß: „Einwandfrei propagandistisch."
Nach Wirtshausstreit Pistolensdiüsse
Karlsruhe. Eine Gaststätte in der Karlsruher Altstadt war am Samstagvormittag
Sdiauplatz einer Auseinandersetzung in
Wildwestmanier. Ein 28 Jahre alter Autoelektriker aus Heidelberg zog während eines
Streites mit einem Taxifahrer eine Pistole
imd schlug sie seinem Widersacher auf den
Kopf. Der Angegriffene erlitt einen Schädelbruch. Als er einige Schritte auf den Mann
mit der Pistole zutaumelte, gab dieser einen
Sdiuß auf ihn ab, der den Taxifahrer in die
Brust traf und lebensgefährlich verletzte. Als
der Geschäftsführer der Gaststätte' die Polizei alarmieren wollte, drohte der Pistolensdiütze, er werde alle anwesenden niederschießen, und verließ dann eilends das Lokal. Er konnte kurze Zeit später von zwei
Polizeibeamfen in der Wohnung seiner
Freundin ausfindig "gemacht werden.
Der ehemalige Wirtschaftsminister verwahrte sich in scharfer Form gegen die
„Sprüche" von der „Koalitionsunfähigkeit"
und „Unwürdigkeit" der FDP, mit der CDULandtagskandidaten heute dtirdi das Land
ziehen. Angesichts der Tatsachen madae sich
die CDU in dieser Frage einer nicht mehr zu
überbietenden Unwahrhaftigkeit schuldig.
Auf die SPD eingehend sagte der FDPAbgeordnete, früher habe die CDU der FDP,
wenn sie in der Zeit ihrer Regierungsbeteiligung eigene Vorstellungen entwickelte und
zur Diskussion stellte, vorgeworfen, sie habe
als kleiner Partner der CDU zuviel Profilsucht; jetzt sei die SPD mit der CDU in einer Koalition, und prompt war das Ergebnis
der Godesberger Tagung der Sozialdemokraten vor wenigen Wochen, die SPD müsse
sich stärker profilieren. Die SPD habe also
offensichtlich in der KoaHtion mit der CDU
das gleiche „Schicksal getroffen wie seinerzeit die FDP.
Die Ziele der FDP
Thesenförmig faßte Dr. L e u z e seine
Ausführungen folgendermaßen zusammen:
Die FDP hat in ihrer bisherigen Oppositionszeit einen Härtungsprozeß durchgemacht. Die Freien Demokraten kämpfen
heute um liberales Denken und Handeln in
Politik und Staat; sie kämpfen gegen die
fortschreitende Sozialisierung; gegen den
Radikalismus von Rechts und Links; gegen
den Radikalismus der Machtlust in der CDU.
Die Freien Demokraten kämpfen um die
materiellen Grundlagen unseres Lebens,, vor
allem um die Stabilität unseres Geldes; um
die Bildungsnotwendigkeiten unserer Zeit,
jedoch nicht in selbstzerstörerischer Reformwut, sondern im Sinne einer Gestaltung
nach unserer Leistungsfähigkeit. Die Freien
Demokraten kämpfen um die bedrohte
Demokratie.
In der Diskussion regte der Hauptgescfaätfsführer der FDP Baden-Württemberg,
K. H. H u m m e l , die Ausarbeitung eines
Agrarprogramms an. Die FDP werde den
Wahlkampf mit einem festen Konzept führen und nicht reagieren, sondern agieren,
kündigle er an.
Leuze mit großer Mehrheit wiedergewählt
Dr. Eduard L e u z e wurde von den Delegierten bei zwei Stimmenthaltungen und einer ungültigen Stimme in seinem Amt als
FDP - Bezirksvorsitzender bestätigt. Seine
Stellvertreter sind Dr. Kurt M e h n e
(Schwenningen/Neckar] und Dr. Martin
B a n g e m a n n (Metzingen).
Selbstverbrennung aus Liebeskummer
Allensbacfa (Bodensee). Vor den Augen
ihres ehemaligen Freundes und zahlreicher
entsetzter Passanten hat sich am Samstag in
Allensbach am Bodensee' die 32jährige Inge
Franke aus Konstanz verbrannt. Die Polizei
vermutet, daß die junge Frau gar nicht
Selbstmord begehen, sondern ihrem Bekannten nur einen „Denkzettel" verpassen wollte.
Nadi den polizeilichen Feststellungen wollte
sich der Mann, der in einem Lebensmittelgeschäft als Kassierer beschäftigt ist, von
Inge Franke trennen. Am Samstag übergoß
si(h die Frau mit einer leicht brennbaren
Flüssigkeit, klopfte an die Schaufensterscheibe, um ihren ehemaligen Freund auf
sich aufmerksam zu machen, und steckte sich
mit einem Streichholz in Brand. Obwohl Passanten sie zu retten versuchten, starb sie
auf dem Wege ins Krankenhaus. Nach Ansicht der Polizei hoffte Inge Franke, daß sie
rechtzeitig gelöscht würde, da die Straße belebt war und sich viele Kunden in dem Geschäft befanden. Schwermut oder ein geistiger Defekt scheiden nach polizeilicher Mitteilung als Motiv aus.
,FDP soll Anerkennungspartei sein'
Jungdemokraten fordern ein Bekenntnis zur „DDR"
D o n a u e s c h i n g e n . Ein Bekenntnis
der FDP zur Anerkennung der „DDR" haben
Baden-Württembergs Jungdemokraten am
Wochenende auf der Landesdelegiertentagung in Donauesdiingen gefordert. Der Landesvorsitzende, Gerhart R a i c h e l e , erklärte, die FDP müsse den Mut haben, zu
sagen: „Jawohl, Herr Kiesinger, wir sincl die
Anerkennungs-Partei." Sie solle sich auf die
Konzepte von Schollwer und Rubin besinnen.
In einem vom Landesvorstand eingebrachten Dringlichkeitsantrag stellen die Jungde.
mokraten weiter fest, die Reaktion auf die
Vorschläge des Vorsitzenden des Kuratoriums Unteilbares Deutschland, Wilhelm
Wolfgang Schütz, habe erneut die völlige
Konzeptionslosigkeit und Uneinigkeit der
Bundesregierung" bewiesen. Die CDU bringe
aus Angst, das totale Versagen ihrer jahrelangen Illusionspolitik zugeben zu müssen,
nicht einmal den demokratischen Anstand zu
einer fairen Diskussion auf. Dabei seien die
Vorschläge von Schütz nur ein bescheidener
Schritt in Richtung auf eine realistischere
Deutschlandpolitik,
Der baden-württembergische FDP-Hauptgeschäftsführer, K. H. H u m m e l , forderte,
daß die Große Koalition, die er als „Kartell
der Angst" bezeichnete, durch eine an den
Planungs- und Führungsmethoden erfolgreicher Unternehmer orientierte Regierungsform ersetzt werde. Der Landesvorsitzende
des Liberalen Studentenbundes, Georg E l w e r t (Heidelberg), sprach sich gegen den
Vietnam-Krieg aus und kritisierte gleichzeitig die bayerische FDP, in der es viele alte
Nationalsozialisten gebe.
Mit großer Mehrheit wurde ein hart umstrittener Antrag, angenommen, der die Mitbestimmung der Arbeitnehmer in den BetrielDen fordert. „Die deutschen Jnngdemokraten'halten einen Umbau der gegenwärtig
hierarchischen und autoritären Unternchmensverfasssung für notwendig", heißt es
darin. Auch in den Landwirtschafts-, Handwerks- sowie Industrie- und Handelskammern soll den Arbeitnehmern ein paritätisdies Mitbestimmungsrecht eingeräumt werden,
In anderen Anträgen setzten sich' die Delegierten für den FDP-Entwurf zur Not-
standsgesetzgebung und insbesondere für
die Beschränkung der Notstandsregelung auf
den Verteidigungsfall ein. Sie lehnten die
Aufstellung eines Zivilschutzkorps ab und
forderten eine Verkürzung der Wehrpflicht
auf zwölf Monate. Im Hinblick auf die Konzentration in der Presse forderten die Delegierten rechtliche, soziale und wirtschaftliche
Maßnahmen zur Sicherung der Pressefreiheit.
Bei nur einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen wurde i^ec Landesvorsitzende,
Gerhart R a i c h e l e , in seinem Amt bestätigt. Stellvertretende Landesvorsitzende wurden Jürgen H a n t z s c h (Hockenheim) und
Christian B a r t h (Reutlingen).
Eschenburg für Mehrheitswahlrecht
Stuttgart. Der Vorsitzende der Wahlrechts-Kommission des Bundesinnenministeriums, Professor Dr. Theodor Eschenburg,
hat keine Bedenken gegen die Einführung
des Mehrheitswahlrechts sdion für die Bundestagswahl im Jahre 1969. Eschenburg, der
am Freitagabend vor der „Schwäbischen Gesellschaft" in Stuttgart ausdrücklich nur seine „persönliche Meinung als Journalist und
Professor" vortrug, meinte jedoch, die Einführung sei wegen administrativer Schwierigkeiten zu dieseih Zeitpunkt nicht zu bewältigen. Eschenburg erklärte ferner, die
Bundesrepublik könne bei der Einführung
des Mehrheitswahlrechtes das englische Beispiel nicht einfach übernehmen, zumal da es
in Deutschland mit der CDU, SPD und der
CSU schon drei Parteien geben werde, die
in cien Bundestag einziehen. Eschenburg begrüßte es, daß es kein Übergangswahlrecht
geben werde. Es gebe nur zwei Möglichkeiten der Entscheidung, entweder das bestehende gemischte Wahlrecht leicht modifiziert beizubehalten oder das einfache Mehrheitswahlrecht einzuführen. Gegen „Manipulationen mit dem Wahlrecht" wandte sich
der frühere Bundesjustiz- und Wohnungsbauminister Dr. Ewald Bucher, Es gehe nicht
an, das Wahlrecht nach dem jeweiligen Bedarf zurechtzuschneidern, sagte der FDP-Politiker. Vielmehr müsse durch das Wahlrechi
eine bestmögliche Repräsentation der Bürger
im Parlament geschaffen werden.
69jährige im Holzschuppen unter Kohlen verscharrt
P f o r z h e i m . Der 37 Jahre alte Hilfsarbeiter Karl-Heinz Geibel hat am Wodienende in Pforzheim vor der Kriminalpolizei und dem Untersuchungsrichter sein Geständnis vom Freitag wiederholt, daß er im Oktober 1967 seine Schwiegermutter,
die 69 Jahre alte Luise Erhard,, umgebracht habe. Nach seinen Angaben hat er die
Frau gewürgt, wobei er ihr, wie er sagte, „die Finger in den Mund steckte". Erst die
heutige Obduktion der Leiche wird jedoch über die Todesart der Frau Aufschluß
geben können. Der genaue Tatfag konnte bisher noch nicht ermittelt werden. Aus
den Angaben des leicht sdiwachsmnigen Täters schließt die Polizei, daß die Tat in '
der zweiten Hälfte des Oktobers geschah.
Ausgelöst wurde die Familientragödie, wie jetzt von der Polizei weiter zu erfahren war, durch Eiswaffeln, die Geibel abends nach Hause gebracht und in der Familie
verteilt hatte. Dabei soll seine Schwiegermutter einem Kind die Waffel weggenommen haben, was Geibel so sehr in Harnisch gebracht haben soll, daß er die alte Frau
umbrachte. Die Leiche verscharrte er in einem Holzschuppen 60 cm tief im Boden
und warf Kohlen darauf. Am späten Freitagabend wurde die Tote von der Kriminalpolizei gefunden. Die Polizei prüft nun, ob auch die 37 Jahre alte Ehefrau des Täters,
Waltraud Geibel, in die Tat verwickelt ist.
berg, in seinem Amt bestätigt. Zu seinen
Stellvertretern wurden BundestagsvizepräS t u t t g a r t . Noch in diesem Monat sident Walter Scheel und der Konstanzer
wächst das Streckennetz der Autobahnen in Soziologe Professor Ralf Dahrendorf geBaden-Württemberg um 25 Kilometer. Das wählt. Am Nachmittag legte das Kuratorium
Autobahnamt in Stuttgart gab am Wochen- der Stiftung am Grab von Theodor Heuß auf
ende bekannt, daß am 18. Dezember zwei dem Stuttgarter Waldfriedhof einen Kranz
weitere Teilstrecken der künftigen Bundes- nieder. Theodor Heuß, der erste Präsident
autobahn Mannheim — Walldorf — Heilbronn der Bundesrepublik Deutschland, war der
dem Verkehr übergeben werden. Es sind Begründer der Friedrich-Naumann-Stiftung,
die Teilstrecke Mannheim/Scfawetzingen — Neben der Konrad-Adenauer-Stiftung und
Scfawetzingen-Hockenheim mit sechs Kilome- der Friedrich-Ebert-Stiftung gehört sie zu
ter und das Teilstück Autobahnkreuz Wall- den drei großen Trägern der politischen Bildorf ~ Sinsheim mit 19 Kilometer Länge. Um dungsarbeit in der BundesrepubHk.
die Freigabe dieser Strecken vorzubereiten,
muß der mittlere Abschnitt „Autobahnkreuz
Bürgermeister-Krieg geht weiter
Walldorf — Schwetzingen/Hockenheim", der
bereits seit dem 1. März-in Betrieb ist, vom
Calw. Eine weitere Runde im Breitenber14, Dezember an für vier Tage gesperrt werger „Bürgermeisterkrieg" ist vor den Schranden.
ken des Calwer Amtsgerichts zu Ende gegangen. Der Breitenberger Bürgermeister GeMinister Schüttler wurde 65
org Luz wurde am Freitag wegen leichtferStuttgart. Ministerpräsident Dr. Hans Fil- tiger falscher Anschuldigung zu einem Jahr
binger hat Arbeits- und Sozialminister Josef Gefängnis verurteilt. Die Strafe wird allerSchüttler am Wochenende in einem Schrei- dings auf e>n Jahr zur Bewährung ausgesetzt.
ben zum 65. Geburtstag am heutigen Mon- Luz muß an den Verein für das geistig betag als Regierungschef und zugleich im Na- hinderte Kind in Calw eine Geldbuße von
men der Landesregierung seine herzlichen 1000 Mark zahlen. Der Bürgermeister hatte
Glückwünsche übermittelt. Der Ministerprä- seinen Rivalen bei der inzwischen für unsident sprach Minister Schüttler den Dank gültig erklärten Bürgermeisterwahl vom
der Landesregierung für sein verdienstvolles Herbst 1936, Gemeinderat Johannes Kubier,
Wirken beim Wiederaufbau des demokrati- beschuldigt, der Gemeinde gehörende Sandschen Staatswesens aus und würdigte seine steine und Schotter für den Ausbau einer
Tätigkeit als Stadtrat in Singen, als Bundes- Privatstraße verwendet zu haben. Diese Betagsabgeordneter und insbesondere als Ar- hauptung erwies sich als unhaltbar. Die Bürbeits- und Sozialminister des Landes Baden- germeisterneuwahl ist Mitte Januar. Die beiWürttemberg. Er habe hervorragendes ge- den Kontrahenten, ehemalige Schulkameraleistet und sich dadurch in der Öffentlich- den, wollen sich erneut zur Wahl stellen.
keit weit über die Landesgrenzen hinaus
Achtung und Zuneigung erworben. BesonLiebesnest im Schweinestall
ders gedachte der Ministerpräsident auch
der früheren Tätigkeit von Schüttler in der
Singen. In einem ehemaligen Schweinestall
christHchen Gewerkschaftsbewegung.
im Stadtzentrum von Singen hat die KrimiDer Bundespräsident hat dem Arbeitsmi- nalpolizei ein Liebesnest ausgehoben. Ein
nister zum 65. Geburtstag telegrafisch gratu- stellungsloser Italiener wurde wegen Zuhälliert. Schüttler habe in seiner siebenjährigen terei festgenommen. Seine 23jährig.e deutTätigkeit als Arbeitsminister in seiner Wahl- sche „Gehilfin", die nach Angaben der Poliheimat einen Beitrag zu einer Sozdalordnung zei vom Sonntag „völlig verwahrlost"-angegeleistet, die dem Wohl und der Würde des troffen wurde, blieb auf freiem Fuß. Der Italiener hatte von dem vorläufig stehengeblieMenschen dient, schreibt Lübke.
benen ehemaligen Schweinestall auf dem
Grundstück eines vor kurzem abgerissenen
Gasthofes gegenüber dem Singener Bahnhof
Besitz ergriffen und dort seine Freundin an
Kinderverderber
Landsleute „vermietet". Taxifahrer, denen
sprang durchs Fenster
der rege Betrieb im Schweinestall aufgefalLudwigsburg. In waghalsiger Flucht
len war, hatten die Polizei verständigt.
mit einem Hechtsprung durch das geschlossene Fenster ist Samstag früh ein
noch unbekannter Kinderverderber aus
Südivestdeutsche
dem Heim auf der Karlshöhe in Ludwigsburg entkommen, wo er sicii zuvor im
Kurzchronik
Schl'afsaal an Jugendlichen vergangen
hatte. Der Täter ist während der letzten
Das Richtfest an der ersten deutschen Wiezwei Jahre in unbestimmten, meist länderaufarbeitungsanlage (WAK) für Kerngeren Zeitabständen immer wieder in
brennstoff in Karlsruhe ist nach rund zehnden im Hochparterre gelegenen Schlafmonatiger Bauzeit am Wochenende begansaal eingedrungen. Ein Erzieher ertappte
gen worden. Mit dieser Anlage sollen die
den Mann am Samstag gegen 3 Uhr früh
praktischen Erfahrungen gesammelt werden,
im Schlatsaal. Nach einem kurzen Handdie erforderlich sind, um audi in der Bungemenge konnte der Unbekannte entdesrepublik über einen für die Sicherheit der
kommen. Vor dem Gebäude ließ der
Energieversorgung notwendigen geschlosseFlüchtende eine amerikanische Feldjacke
nen Kernbrennstoffzyklus zu verfügen. Die
mit Kapuze und ausknöpfbarem weißem
WAK, mit deren Fertigstellung im Herbst
Lammfellfutter und ein paar Stiefel zu1969 gerechnet wird, kostet rund 60 Millionen
rück.
Mark,
25 Kilometer neue Autobahnen
Luchtenberg bleibt Vorsitzender
Stuttgart. Unter dem Vorsitz des früheren
Bundesministers für wissenschaftliche" Forschung, Hani Lenz {Trossingen), wählte am
Samstag in Stuttgart da's Kuratorium der
Fi-iGuridi-Naumann-Stiftung seinen Vorstand, Als erster Vorsitzender wurde der
frühere Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Professor Paul Lucäiten-
Entgleist sind am Samstag fünf Wagen
eines Güterzuges auf dem Gelände des Bahnhofes von Heidelberg-Kirchheim. Sie bebinderten über drei Stvmden lang den Zugverkehr auf der Strecke Heidelberg — Karlsruhe.
Der elektrische Zugbetrieb fiel ganz aus, weil
die umstürzenden Waggons zwei E-Masten
geknickt hatten, Nadi Angaben der Bundesbahndirektion Karlsruhe gab es bei dem Unfall, der auf tecämische Mängel an einem Güterwagen zurückgeführt wircl, einen Schacien
von 150 000 Mark.
Wieder in Stuttgart
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STADT REUTLINGEN
Seite 4
Montag, 11. Dezsmber 1867
Kolping ein Leitbild
Mit einem Gemeinschaftsgottesdienst in
der St. Wolfgangskirche und gemeinsamem
anschließendem Frühstück mit Gedenkfeier
im Kolpinghaus beging die Reutlinger Kolpingfamilie in würdiger Form am vergangenen Sonntag den Kolping-Gedenktag. Eine
Ansprache auf Sdiallpiatte des Generalpräses der Deutschen Kolpingfamilie Heinrich
Fischer unterstrich die Bedeutung des Kolpingwerkes audi in heuliger Zeit. Kolping
sei wie damals vor über hundert Jahren
auch in unseren Tagen ein Leitbild des Christen. Sein Programm, die Erziehung des jungen Christen zu tüchtigen, selbständigen
Menschen in Familie, Beruf und Staat ist
heute nicht weniger aktuell Wie damals. Kolping sei es stets um das Wohl der Gesellschaft gegangen, um das verantwortungsbewußte Mitdenken, Mitsprechen und Mithandeln des Christen in Volk und Staat. Für
ihn bedeutete Freiheit ein Geschenk, das
täglich neu erworben werden muß. Er eilte
damit seiner Zeit weit voraus. Dem „Ohnemich"-Standpunkt abzuschwören, zum „Mit
^M^M^Ki
^v^"»
KALT war es an diesem Wodienende. Aber wenn man sich warm genug angezogen
hatte, tat ein längerer Spaziergang in der frischen Luft bei strahlendem Sonnenschein
gut. Und viele Leute verließen die warmen Stuben, vor allem in den Mittagsstunden. In
der Nähe des Freibades trafen wir diese beiden Kinder und die Mutti. Und waren auch
Nasen und Wangen rot, so fühlten sie sidi dodi wohl.
Gea-Foto: teha
t\
So ist Vollreform
frei von gehärteten Felfen
frei von umgeesterten Fetten
l/itai|iieU
FOR BESUCHER standen gestern die Gewädtshäuser großer Gärtnereien in Reutlingen
und Umgebung oSen. Zwar kamen die Reutlinger nicht in hellen Scharen - die Kälte
mag manchen abgehalten haben — doch nahmen viele die Gelegenheit wahr, einen Blidt
hinter die Kulissen eines modernen Gärtnereibetriebs zu werfen. Im nächsten Jahr soll
dieser „Tag der offenen Tür" bundeseinheitlich abgehalten werden.
(Gea-Foto: dor]
Das VOUAEFORM-Felt aus dem Reformhaus
' ^ ^
a^e RUND SCHAU
Symphoniker spielten für VdK
Bei der Jahressdilußfeier in der Listhalle — Fritz Mareczek dirigierte
„So viel schöne Musik! Das ist doch etwas
hauses stehen Werke von Franz Hirtler
anderes als lange Reden und buntes Pro(Quintett in B für Klavier, 2 Violinen, Viola
gramm." Mit dieser Feststelltmg dürfte eine
Der polare Kälteeinbrudi hatte es in sich. und Violoncello], Franz Sdiubert (Sonate gältere Dame nach der Jahresschlußfeier der
Am Wodjenende roar es ganz schön schat- Moll, op. 137 Nr. 3 für Violine und Klavier]
Ortsgruppe des VdK bestimmt den Nagel auf
tig, mit nächtlichen Temperaturen rund um und Robert Sdiumann (Quintett Es-Dur, op.
den Kopf getroffen und der Meinung wohl
die 20 Grad minus. Aber auch tagsüber blieb 44, für Klavier, 2 Violinen, Viola und Violonaller
Anwesenden entsprochen haben. Zwar
es Jcalf, roenn audi die Sonne in den iVIit- cello]. Ausführende sind Franz Hirtler (Klakann
bei einer Abschlußfeier ein kurzer
Braudien wir Notstandsgesetze?
tagsstunden für eine angenehme Frische vier], Eduard Minholz (Violine], Peter StautRüdeblick auf die Arbeit der Ortsgruppe nicht
sorgte.
ner (Violine), Anton Grabichler (Viola) und
Eine öffentliche Podiumsdiskussion über fehlen, denn immerhin muß ja der Vorstand
Die grimmige Kälte hafte aber auch den Egon Dörge (Violoncello).
Fragen einer Notstandsregelung veranstalten seinen Mitgliedern sagen, was in den zwölf
Vorteil, daß weiterer Schneefall ausblieb,
der Ring Politischer Jugend in Zusammen- Monaten geschehen ist. Aber der 1. Vorund daJS mir von den zum Teil katastrophaVorweihnaditlidie Klänge
arbeit mit dem Politischen Arbeitskreis der sitzende Erich Großmann machte es ganz
len Zuständen im nord- und nordroestdeutOberschulen am morgigen Dienstag um 19.30 kurz, so daß bei der JahresschluBfeier wiebeim
208.
Werkkonzert
schen Baum oersdiont blieben.
Uhr in der Aula der Theodor-Heuss-Schule. der ein volles musikalisches Programm gePösitio ausgeroirJct hat sich für Reutlingen
Am Mittwoch, 13. Dezember, findet um Diskussionsteilnehmer sind Klaus Jäger boten werden konnte.
und Umgebung das ruhige Winterroetter auf 20 Uhr in der Friedridi-List-Halle das nädiste (Junge Union], Christian Barth (Deutsche
Wieder hatte sich das Schwäbische Symden Weihnoditsoerkauf. In den Geschäfts- Werkkonzert unter der Leitung von Kapell- Jungdemokraten), Jörg Lang (Junge Sozialphonie-Orchester Reutlingen zur Verfügung
straßen drängten sich am zroeiten uerJsaufs- meister Wilhelm Stärk, Dornbirn, statt. So- demokraten) und Samuel Luippold (DGB).
gestellt, und dafür bedankte sich Erich Großoffenen Samstag die Kauflustigen und in hslin des Abends ist die in Reutlingen bemann bei seiner Begrüßung ganz besonders.
den Geschäften herrsdite zeitroeise Hochbe- stens bekannte und beliebte Sopranistin
Außerdem zeigte er sich erfreut über die
trieb.
Liselotte Bedcer-Egner. Wilhelm Stärk hat
zahlreichen Gäste, darunter Landral Müller,
Der Sonnenschein oerlockte aber auch vie- »sein Programm übersdirieben mit dem Titel
Bürgermeister Kaiser, Verwalliingsrat Röhm
le Leute, Dor allem gestern mittag und nach- „Vorweihnaditliche Klänge". Es wird eingemittag zu einem längeren Spaziergang. leitet mit der Ouvertüre von Maillart „Das .Am morgigen Dienstag kann Frau Fran- vom Sozialamt, Kreisoberamtmann Spreng
Denn roenn man sidi roarm genug angezogen Glödcdien des Eremiten". Dann folgt eine ziska J a b s , Gewand Kleiner Bol 11/11, ihr vom Kreissozialamt, sowie u. a. Vertreter
des DRK, des Arbeitsamtes, des Kath. Frau*
hatte, tat die frisdte Luft mirklidt gut.
Meditation über „Ave Maria" von Badi-Gou- achtes Lebensjahrzehnt vollenden. — 81 Jahre
Da oiele Straßen Don Schnee und Eis frei nod. Liselotte Bedcer-Egner sing im erstem alt werden am gleichen Tag Frau Emilie enbundes und benachbarter VdK-Gruppen.
roaren, und der Fahrzeug-Verkehr nicht allzu Teil aus der Oper „Die Madit des Schidcsals \ /6 a u r , Witwe, Mozartstraße 34/1, Herr Otto
In seinem Rückblick konnte Erich Großstark roar, kam es kaum zu Stauungen, und die Friedensarie von Verdi und ein „Wiegen- G a 11 a s , Dachdeckermeister und Bauklemp- mann auf mehrere, für die Kriegsopfer nicht
der Polizeibericht oermeldete; Keine schroe- lied" von Richard Strauss. Im zweiten Teil ner, Reutlingen-Betzingen, Zeppelinstraße 7, ganz unbedeutenden Ereignisse verweisen.
ren Unfälle.
singt die Sopranistin das „Zauberlied" von und Frau Marie N a.g e 1, Witwe, Wilhelm- Trotz der Sparmaßnahmen im Rahmen der
Für die Ski-Sportler hat jetzt die grofSe Meyer-Helmund und von Fr. Grothe „In straße 99. — Wir gratulieren allen Jubilaren Mittelfristigen Finanzplanung hätten u. a. die
herzlich und wünschen fürs neue Lebensjahr Grundrenten erhalten bleiben können. Man
Zeit begonnen. Mit Bussen, Zügen oder im einem kleinen Tropfen Tau".
eigenen Personenroagen, die Skier auf dem
habe überhaupt den Eindrudc, daß die VerAuf dem Programm stehen unter anderem viel Glüdk.
Dadi, ging es Richtung Schroarzroald, ins nodi aus der Oper „Hansel und Gretel" „Der
Allgäu oder in die Alpen.
teha Abendsegen" von Humperdindc, die „Nußknadcersuite" von Tsdiaikowsky, E. Griegs
Amneldung für Kindergarten
„Huldigungsmarsdi" und „Die SchlittsdiuhDer neue städtisdie Kindergarten am läufer" von Waldteufel, sowie die „PetersBrudcädcerweg in Betzingen wird am 2. Ja- burger Sdilittenfahrt" von Eilenberg.
Jahresfeier des Musikvereins Sondelfingen in der vollbesetzten Festhalle
Wilhelm Stärk hat an den SÄluß des
nuar 1968 eröffnet. Kinder im Alter von vier
bis sedis Jahren können am 12. und 13. De- Abends eine eigene Melodienfolge bekannzember zur Aufnahme angemeldet werden. ter Weihnachtslieder unter dem Titel „Vom
Welcher Beliebtheit und Wertschätzung
Das junge „Rosengartentrio" hatte sich
Die Anmeldung nimmt die Kindergärtnerin Himmel hodi da komm idi her" gestellt, Kar- sich der Sondelfinger Musikverein bei der gern zur Verfügutig gestellt, um die Pausen
ten
für
die
Werkkonzerte
sind
audi
im
freien
im Büro des Kindergartens (Brudcädcerweg 5)
Einwohnerschaft erfreut, kam einmal mehr auszufüllen. Hans Desup und die Gebrüder
an den genannten Tagen von 8 bis 12 Uhr Verkauf im Konz?rtbüro am Markt und an bei seiner Jahresfeier, die er am Vt^ochen- Erz ernteten viel Beifall,
entgegen, Entsdieidung über die Aufnahme der Abendkasse erhältlich.
ende abhielt, zum Ausdruck, Die Turn- und
Daß sich die Mitglieder des Musikvereins
kann erst getroffen werden, wenn die Zahl
Festhalle war bis auf den letzten Platz ge- durch Zuverlässigkeit und Treue auszeichNodi ein Auto zu gewinnen
der Anträge feststeht.
füllt, als Vorstandsmitglied Karl Müller ver- nen, kam bei den Ehrungen siditbar zum
Bei der Verkehrssicherheits-Lotterie an der tretungsweise die Gäste begrüßte, darunter Ausdrude, Karl Seibold wurde in dankbarer
Am dritten Feiertag
Karlstraße ist jetzt nur nodi ein Auto zu ge- Bezirksamtsleiter Urban, Stadtrat Kurt Fritz, Anerkennung für langjährige Mitgliedsdiaft
Lebensmittelgeschäfte geöffnet
winnen. Denn das sediste und siebte wurden die Bezirksbeiräte, die Vorsitzenden der ört- zum Ehrenmitglied ernannt, Emil Sdimid
lichen Vereine und der frühere Dirigent
Bis um 14 Uhr werden am dritten Weih- am Samstag gewonnen, Gewinner des sech- Karl Wandel, der, bei einem Marsch noch wurde für 10jährige aktive Mitwirkung mit
sten
Fahrzeuges
(NSU
Prin?
1000)
wurde
der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Mit
naditsfeiertag die Reutlinger Lebensmitteleinmal den Taktstock ergriff.
dem Musikerglas wurden Emil Schmid, Diegesdiäfte und das Kaufhaus Merkur geöff- wieder ein Ausländer, nämlich der 17jährige
Das reichhaltige Programm brachte einen ter Vigl, Bruno Heiss, Peter Heiss, Rainer
net haben. Ob sich dieser getroffenen Rege- Türke Mustafa Sokur aus Reutlingen, und
lung audi die anderen Einzelhandelsgesdiäfte den siebten Wagen, einen VW 1200, gewann Querschnitt aus der musikalisdien Jahres- Hösch, Walter Dowiasdi und Georg Hummel
ansdiließen, ist nodi nidit bekannt. Begrün- der 47jährige Metalltucharbeiter Rudolf Kö- arbeit des Vereins, Die Darbietungen unter erfreut, sie hatten weniger als drei Uebungsdet wird die Ladenöffnung mit drei aufein- nig aus Rommelsbadi, Das glücäcbringende der Leitung des jungen tüchtigen Dirigenten abende versäumt. Alle Proben besuditen
ander folgenden Feiertagen (der Heiligabend Los hatte für ihn sein sechsjähriger Sohn Karl Kapitel, sie zeugten vom Fleiß und Kön- Albert Hipp, Heinz Erz und Gerhard Weiß,
fällt auf einen Sonntag). In den vorangegan- gezogen. Insgesamt sind bei der Verkehrs- nen der Kapelle, wurden mit lebhaftem Bei- Ihre Beständigkeit wurde außer mit dem
genen Jahren blieben die Gesdiäfte in Reut- sicherheits-Lotterie, die noch bis zum 23, De- fall aufgenommen. Die Ouvertüre zur Oper Musikerglas noch mit einem Geschenk belingen am dritten Feiertag grundsätzlidi ge- zember dauert, 152 000 Lose gekauft worden, Carmen und das Wolgalied fanden besonde- lohnt. Die Treue des Dirigenten Karl Kapiren Anklang. Für Heiterkeit und Fröhlidi- tel wurde dankbar mit einem Geschenkkorb
sdilossen;
keit sorgte eine Spielgruppe des Naturthea- gewürdigt.
Totentafel
ters Reutlingen, sie erfreute mit dem LustBei einem gemütlidien Beisammensein mit
Kammermusikabend
R e u t l i n g e n : 8, 12. Alfred Jopp, Wend- spiel „D'r Prestlengsgodcel", von Gerhard Tanz klang die wohlgelungene Jahresfeier
Auf dem Programm des Kammermusiklerei 8, 63 Jahre; Helene Rotter geb. Schmid vortrefflich Inszeniert.
des Sondelfinger Musikvereins aus.
.^bcnds des Schwäbisdicn Symphonie-OrdioCzysch, Bahnhofs Iraße 30, 74 Jahre. 9. 12.
slors Roullingcn am Freitag, 15. Dezember,
Kathai-ina Sdiauwedcer geb. Dewald, Tilum 20 Uhr im großen Saal des Volksbildungssiter Straße 38, 55 Jahre.
Ganz schön schattig
4 -
mir" und „Durch mich" in allen Bereichen
der Gesellsdiaft bereit zu sein, entspredie
ganz dem Sinne Kolpings und werde am bestem seinem Andenken gerecht. Dies zu beherzigen sei jedem seiner Freunde aufgetragen.
Für die Altmitglieder mit Angehörigen
fand am Sonntagnachmittag im Saal des
Kolpinghauses eine Nikolausfeier mit Bescherung der Kinder statt, die gut besucht
war. Dabei musizierten Kinder eine Adventskantate.
TC^/z ffzatuCiezen
Querschnitt durch die Jahresarbeit
Ein Schutz gegen Kinderlähmung
Wieder große Sdiludcimpfung im Kreisgebiet — Um Impflüdcen zu sdiließen
Ein sicheres Mittel gegen Kinderlähmung
gibt es nodi nicht, Dodi es gibt einen Sdiutz
gegen diese gefährliche Krankheit und ihre
Folgen; die vorbeugende Sdiutzimpfung. In
den letzten Jahren wurden in Baden-Würltonfbcrg Millionen von Monsdien oegon diese
Krankheit gehupft, und die Kinclerlähmung
könnte woilgohend eingedämmt werden,
Dodi sind seit der letzten Sdiludcimpfung
wieder linpflückßn entstanden. Um sie aiifzufüllen wird im Kreis Reutlingen vom Slnöllichen Gesundheitsamt von Januar bis März
eine erneute Sdiludcimpfaktion gestartet. Die
Termine für die einzelnen Gemeinden und
Stndlbezlfko werden nodi bekanntgegeben,
VoMirsndit wird die Kinderlähmung durch
drHi versdiiedone Erregertypen, Bei den umfassenden Impfungen in den Jahren 1962 und
1965 konnte nur gegen die Erregertypen I
und III geimpft worden. Heule gibt es jedodi
einen Mohrfachin^pfsloff, der glciduzoitig gegen alle drei Erregertypen wirksam ist. Er
wird nidil eingespritzt, sondern geschluckt.
Damit sidi genügend Sdiutzstoffe bilden können, muß zweimal im Absland von sedis
Woclion geimpft werden.
Zur Impfung aufgerufen werden alle Personen im Aller zwischen drei Monaton und
40 Jahren, die nidit vollständig gegen Kinderlähmung mit Mehrfadiimpfstoff geimpft
sind. Die öffentlidio Sdiutzimpfung .durdi
das Gosundheilsamt ist kostenlos und freiwillig. Der Impfstoff ist staatlidi geprüft; mit
ihm wurden bereits Millionen von Menschen
mit Erfolg geimpft. Das Risiko einer Schluckimpfung, ist äußerst gering. In Einzelfällen
können zwar nadi der Impfung vorübergehende leichte Störungen des Allgemeinbefindens auftreten. Besonderheiten im Inipfverlauf sollen sofort dem zuständigen Gesondhoitsaml gemeldet werden. Wer an anstekkenden Krankheilen, fieberhaften Erkrankungen oder Durchfällen leidet, soll sich nicht
impfen lassen.
t;S.&Jik'^
ZUM EHRENMITGLIED wurde Karl Seibold ernannt (Bild links),
nadel erhielt Emil Sdimid (Bild radits).
Die silborno EhrenFolos: NGumaiin
antwortlichen dem VdK gegenüber einsiditiger als in früheren Jahren geworden seien.
Intern sei von der Ortsgruppe zu berichten, daß wieder die traditionellen Veranstaltungen stattfanden, und daß bei der Geschäftsstelle und in der sozialen Betreuung
wieder viel Arbeit angefallen sei. Er dankte
in diesem Zusammenhang der Stadt Reutlingen, dem Sozialamt, dem Kreissozialamt,
dem Versorgungsamt Rottweil, der Hauptfürsorgestelle Tübingen und der GWG für die
Unterstützung sowie allen Mitarbeitern der
Ortsgruppe für ihre Mühe.
„Im Reich der Operette" war das Motto
des musikalischen Programms. Am Dirigentenpult stand wieder einmal Fritz Mareczek,
der es auch diesmal verstand, die Schwäbischen Symphoniker zu einer „leichten und
beschwingten Gangart" an7.uregen, und wenn
es auch nicht ganz so klappte, wie bei einpm
Werkkonzert, dann lag es wohl an mangelnder Probe. Aber für die vielen Gäste in der
fast vollbesetzten Listhalle war es eine
große Freude, die Symphoniker musizieren,
die beiden Solisten Annemarie Dörner (Sopranj und Hans Hundt (Tenor), beide vom
Württembergischen Staalstheater, singen und
viele bekannte und beliebte Operettenmelodien hören zu können. Und für die Melodien
von Johann Strauß, Carl Millödcer, Franz
Lehär, Fred Raimund, Emmerich Kaiman.
Willi Meisel und Walter Ko.llo sowie für die
gesanglichen Leistungen gab es jeweils starken Beifall und zürn Schluß auch Blumen für
Dirigent und Solisten.
Bei der Jahresschlußfeier wurden auch
wieder mehrere VdK-Mitglieder geehrt. Die
Treuenadel in Gold erhielt Gustav RauchMit der silbernen Treuenadel wurden ausgezeidmet: Willi Bitzer, Franz Bedcers, Otto
Bockmaier, Werner Dräger, Rudolf Drescher.
Bernhard Engler, Ewald Falkenberg, Erich
Gremmers, Werner Hamann, Eridi Hanke,
Hermann Holzäpfel, Stefan Krummenacker,
Bruno Kumbier, Josef Lakner, Siegfried
Lang, Friedrich Lockowitz, Prof. Dr. Otto Klöden, Josef Nabholz, Edgar Neumann, Kaspar
Notheiß, Konrad Rempfer, Theodor Säur.
Paul Schaut, Dr. Friedrich Scheuffele, Bernhard Tarillion, Dr. Bruno Sdiobel.
teha
Veranstaltungskalender
Reutlingen:
Aquariumsausstellung, Lederstraße 76/1, l-s
bis 20 Uhr.
Planie-Lichtspiele „Dracula" (BreitwandFarbfilm), 15.30,18.0Ü, 20.30 Uhr,
Roxy-Lichtspiele im Plante „Sodom und
Gomorrha" (Breitwand-Farbfilm), 15.15,
20.15 Uhr.
Bambi-Lichtspiele im Planie „Bushido - Sie
lieben und sie töten" (Cinema-Scope-Filni),
15.00, 17.30, 20.00 Uhr,
Studio im Filmtheater Bundeshalle „Di&
Brüdce 'am Kwai" (Farbfilm) 15.00, 20.00
Uhr
Filmtheater Bundeshalle „Helga" (Farbfilm), 15.15,17.45, 20.15 Uhr,
Scala-Filmtheater „Das Haus der tausend
Freuden" (Farbfilm), 15.15, 17.45, 20.15
Uhr.
Olympia-Theater „Frankenstein schuf liin
Weib" (Farbfilm), 15,15,17,45, 20.15 Uhr.
Kamnierlichtspiele „Rocco - dor Einzelgänger von Alamo" (CinemaScope-Farbfilm).
15,15,17,45, 20,15 Uhr.
Pullingen:
Camera-Lichtspiele «... und Scotland Yard
sdiweigt", 20,00 Uhr.
MotKingen:
Luna-Thoatnr „Goheimnisso in goldenen
Nylons". 19:45 Uhr.
Regina-Theater „Die Gewaltigen", 20.15
Uhr.
Sdiiller-Theatfir „Jungfrau aus zweitpv
Hand", 20,00 Uhr,
Uradh:
Residenz-Theater! „Der Lügner und die
Nonne", 20,00 Uhr.
Bunibi-Liditspiele: „Die Heilige und ihr
Narr", 20,00 Uhr,
Kaufmännisdie Berufs- und Wirlsdiaflssduile; Oeffentlidior Vortrag über Esporanto von Studienral Eridi Hölsdior, 20.00
Uhr.
Dor Jugondfilmclub Reutlingen
gibt keinen besonderen Hinweis.
Wandel u. Goltermann, das Fachgeschäft für Radio u. Fernsehen
iG;
Unser Geschäftsprinzip seit über 4 0 Jahren: Stets das Neueste, stets das Beste und stets solide und preiswert!
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Hsn
STADT REUTLINGEN
[Montag. 11- Dezember-1967
Seilt 6
Mancher Kechtsuchender braucht Hilfe
Aus dem Tätigkeitsbericlit des Scliutzbundes für Staatsbürgerreclite
Audi in diesem Jahr wurden an den
Isdiutzbund für Staatsbürgerredite "WürttcmIberg-Hohenzollern wieder zahlreidie Rechtsjfä^lle herangetragen. Aus dem TätigkeitsbeIridit geht außerdem hervor, daß die Zahl
ider ordentlichen sowie der l<orporaliven
I Mitgl'ß^^'" ^"^ äVten Landesteilen, aber audi
[von außerhalb, wiederum erhöbt werden
[konnte.
Zahlreiche Einzelfälle wurden an die BürI gerrecfatsgesellschaft herangetragen mit der
I Bitte um Ueberprüfung der Rechtslage und
luin Unterstützung der Betroffenen. Nach den
[in den letzten Jahren gesammelten BeobachituDgen kann zwar grundsätzlich festgestellt
werden, daß offenkundige Verletzungen der
I Grundrechte seltener bei uns geworden sind,
daß ^^^^ andererseits viele Bürger, vor allem aus den sozial schwachen Kreisen, sich
1 bereditigterweise etwa über unzumutbar
[lange Dauer von Eeschwerdeverfahren und
[vervvaltungsgerichtsprozessen beklagen und
I dadurch in ihren Rechten empfindlich immer
[ wieder benachteiligt werden.
Volksfremde Routinearbeit
In der Bundesrepublik ist man leider noch
[weit entfernt von dem Ziel einer überall
funktionierenden, wirklich volksnahen ExeI kutive und Verwaltung, die immer bereit
{und in der Lage wäre, dem einzelnen Rechlssudienden mit menschlichem Verständnis
und mit sachlichem Wohlwollen zu begegnen. Erschwert wird nach den Erfahrungen
des SÄutzbundes dieser bedenkliche Zu-
Bitteerst
Weihnachten
öffnen
stand vor allem auch durch die bedauerliche
Anonymität und vielfach volksfremde Routinearbeit mancher unnötig aufgeblähter Verwaltungen, die im Interesse gerade auch der
Staatsfinanzen einer wirksamen und r a schen Refc)rm bedarf. Es wird vielfach bei
uns noch immer autoritär regiert und verwaltet.
Für Bürgerbeauftragten
gegen die Bundesrepublik in Karlsruhe vorgelegt und eingehend rechtlich begründet.
Diese Verfassungsklage wurde inzwischen
seitens mehrerer Organisationen auch außerhalb unseres Landes mit geeignetem Material über eingetretene schwere Gesundheitsschäden und über Sachbeschädigungen
infolge von Ueberschallflügen und Tiefflügen unterstützt; auch das Bundesgesundheitsministerium hat sein Interesse an einer
höcJistrichterlichen Entscheidung in dieser
wichtigen, die gesamte Zivilbevölkerung unmittelbar berührenden Angelegenheit bekundet.
Presse und Rundfunk haben die Aktionen
des Schutzbundes für Staatsbürgerrechte, soweit sie von allgemeiner Bedeutung waren,
laufend durch ihre Berichterstattung wirksam unterstützt.
Die Bürgerrechtsgesellschaft hat sich daher öffentlich auch für die baldige Neuschaffung des Postens eines Bürgerbeauftragten
auf Landesebene nach skandinavischem b e währtem Vorbild eingesetzt (Ombudsman),
der dem Bürger bereits im vorprozessualem
Räume in unabhängiger Position und mit
ausreichenden Vollmachten ausgestattet, mit
Rat und Hilfe auch als Vermittler zu den Behörden zur Verfügung stehen sollte. Dies
würde, nach Auffassung des Präsidiums des
Schutzbundes, dazu beitragen können, die
immer wieder bei uns anzutreffende StaatsErst im April dieses Jahres war ein 18verdrossenheit und den Vertrauensschwund
bei unseren Bürgern zu bekämpfen und u n - jähriger wegen Diebstahls zu zwei Wochen
sere junge und keineswegs gefestigte Demo- Dauerarrest verurteilt worden. Jetzt hatte er
sich wegen Nötigung und gemeinschaftlicher
kratie zu stärken.
Körperverletzung zu verantworten. Im Juli
traf sich der Angeklagte mit zwei Bekannten
Warten auf FernsprechanschluB
in einer Wirtschaft. Hier wurde nicht nur AlWeiler hat der Schutzbund sich in einer kohol getrunken, sondern auch Karten gespielt. Drei Runden zu je 1,80 Mark verlor
verfassungsretjitlich begründeten Eingabe an dabei ein Mitspieler, der die beiden anderen
den Deutschen Bundestag für eine unverzüg- allerdings vertrösten wollte. Die beiden waliche Behebung der Telefonanschlußmisere ren damit nicht einverstanden, forderten ihn
in unserem Lande eingesetzt, unter Hinweis auf, Geld zu holen und nahmen ihn in die
darauf, daß im Bezirke der OPD Tübingen Mitte. Als er aus dem „Geleitschutz" entwich,
beispielsweise noch immer zahlreiche An- kam es zu einer Verfolgungsjagd, bei der die
tragsteller seit vielen Jahren vergeblich auf Verfolger gemeinschaftlich Schläge austeilten.
den dringend benötigten Fernsprechanschluß Während der Haupttäter bereits im Oktober
warten müssen. Die Monopolstellung d e r verurteilt wurde, gab es für den jetzigen AnBundespost schließt nach Auffassung des geklagten vier AÄ/ochen Dauerarrest. GleichSchutzbundes die Verpflichtung ein, berech- zeitig wurde Fürsorgeerziehung in einem
tigte Anträge mit allen Mitteln und ohne Heim angeordnet. Aus der Untersuchungshaft
Rücksicht auf finanzielle Belastungen zu be- kam er daher in das Jugendheim Schönbühl.
arbeiten.
Aus diesem Heim flüchtete der junge Mann
Auch gegen die Bewaffnung und Ausbil- bereits kurz nach seiner Einlieferung. Die
dung der Polizeiorgane mit lebensbedrohen- Einweisung in eine „geschlossene" Abteilung
den Explosivwaffen wurden verfassungs- dürfte ihm nach seiner Wiederergreifung sirechtliche Bedenken bei allen zuständigen cher sein.
Stellen vorgetragen.
Der 1. Vorsitzende Dr. Zimmerle hat inzwischen wegen des Düsenfluglärms durch
Militärmaschinen die Verfassungsbeschwerde
Das Fernseh-Programm
Arrest für Körperverletzung
Winterarbeit mit aktuellen Themen
MMAMUAAAAAMkMMMAMMMMMMi
Audi das gehört zum Kundendienst
der Post: Auf den Postämtern liegen a n
den Paketsdialtem diese bunten Klebezettel aus, die eigentlidi keines weiteren
KcHnmsBtars be^irjten. „Bitte erst Weihnaditen oCnen!" Dies« Bitte dürfte wohl
jsder Paket- oder Päckdunempfioger
dem erfüllen, der fie so unmiSverständlidb auf die Verpackung geklebt hiat
Übersehen kann der Empfänger dieses
Zetteldnen mit dem „pünktlichen Weihnachtsmann" gewiß niiitt Im übrigen:
Ob er pünktlich sein kann, der (Post-)
Weihnachtsmann, liegt nicht an ihm.
Denn das bringt audi er nicht fertig,
eine Sendung, die erst am Morgen des
24. Dezember aufgegeben wurde, noch
am Abend abzuliefern. Wer seine
Liebesgaben zum Fest siiion jetzt verschickt, der darf sich absolut auf die
Pünktlichkeit des Weihnachtsmannes
Bundespost verlassen.
Automarkt
In dem Bestreben, das Leben in eigener
Verantwortung gestalten zu können, stellt
der Bund der Landjugend im Landesbauernverband für Württemberg und Hohenzollern
für jeden" Winter ein Bildungsprogramm auf.
Das neue Winterarbeitsprogramm für Gruppenleiter enthält einen reichen Themenkatalog, der es ermöglichen soll, durdi die
bewährte Form der Erwachsenenbildung auf
dem Dorf eine Hilfe zu geben. Es wird ein
Ueberblick über die verschiedenen Veranstaltungen und Kurse und die Gruppenarbeit
gegeben, vornehmlich auch für sogenannte
ländliche Seminare. Freiaeiten verschiedenster Art, Rednerschulung, Landjugendwochen imd Fachkurse sind fester Bestandteil
dieser Winterarbeit. Vom 2. bis 5. Januar
196B ist eine Landjugendwoche für Gruppenleiter, Gruppenführerinnen und interessierte
Jugendliche. Verschiedene Skifreizsiten im
Bregenzer Wald sollen der Erholung dienen.
Anläßlich der Internationalen Grünen Woche
in Berlin in der letzten Januarwoche 1968
wird eine staatsbürgerliche Lehrfahrt der
Landjugend nach Berlin veranstaltet Ein
Buchführungskurs wird vom 29. Januar b i s
2. Februar 1968 i n der Bauemschule Bad
Waldsee gegeben.
Montag, 11. Dezember 1967
Deutsdies Fernsehen
16.40 Tagesschau
16.45 Magazin für die Frau
18.00 Tagesschau
18.05 Der Naditkurier meldet
18.40 Abendschau
19.10 Sandmänndien
19.20 Landarzt Dr. Brodc
19.54 Nadirichten aus Baden-Württemberg
20.00 Tagesschau - Wetter
20.15 Report Mündien
21.00 Meine Meiodie
Fernsehwunschkonzert mit Th. Fritsdi
21,50 Die Femseh-Diskussion aus Bonn
22.35 Tagesschau — Wetter
22.55 Masken für einen Halbgott
Beethoven tmd die Geschichte des
Künstler-Kultes (2)
2 3 . 4 0 Tagesscfaau
Zweites Deutsche» Femsehen
17,45 Nadnüditen — Wetter
17.50 Der Mann ohne Namen
Der Clown
18.20 Die Drehsdieibe
18.55 Hör hin, schau zu
Eine Party mit Peter Fröhlidi u. a.
19.27 Der Wetterbericht
19.30 Heute
20,00 Tagebuch
20.15 Gesundheitsmagazin Praxis
21.00 Die jungen Wilden
Amerikanischer Spielfilm
22,45 Heute
Verschiedenes
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VERLETZUNGEN richtig erkennen, sie versorgen und die Verletzten bergen - d a s gehörte zum praktisdien Teil der Prüfung.
Nach dem Kurs für DRK gemeldet
20 Frauen und Mäddien nahmen an einem Erste-Hilfe-Kurs teil
Bei der weiblichen Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes fand am vergangenen
Dienstagabend im Festsaal „Haus der Jugend", Museumstraße, die Absdilußprüfung
eines Ersten Hilfekurses statt. 20 Frauen und
Mädchen haben den Kurs besucht und die
Prüfung mit Erfolg bestanden. Davon haben
sich gleich neun Teilnehmer gemeldet, um
Helferin bzw. Schwesternhelferin im Deutschen Roten. Kreuz zu werden. Dies ist ein
schöner Erfolg, denn sie widmen ihr Wissen und Können freiwillig der Sozialarbeit.
Sie opfern von ihrer Freizeit und wirken
nun in der Stille bei den umfangreichen Arbeiten im Roten Kreuz mit.
arm, ein Unterarmbruch mit offenem Bruch,
elektrischer Stromschlag mit Verbrennungen
3. Grades, ein offener Überschenkelbruch,
große Schürfwunden und Kopfverletzungen.
Alles Unfälle, die im täglichen Leben oft
vorkommen.
Nach der Arbeit wurden den Kursteilnehmerinnen die Ausweise überreicht. Bereitschaftsführerin Ruth Reiser und der Bereitschaft^arzt Dr. Ohl waren über das Wissen
der Helferinnen sehr befriedigt. Es ging alles
wie am Schnürchen.
Im Anschluß wurden noch zwei Filme vom
DRK-Landesverband gezeigt. Es waren „Es
begann mit einer Party" und „Die in der
Der Kurs wurde im theoretischen Teil Stille wirken". Beide Filme haben bei den
unter der Leitung von Bereitschafts-Arzt Dr. neuen Helferinnen und den übrigen AnweOhl durchgeführt und umfaßte acht Doppel- senden tiefen Eindruck hinterlassen.
stunden. Den praktischen Teil leitete AusAbschließend traf man sich noch mit einibilderin Marianne Klein aus der weiblichen
gen DRK-Angehörigen im Cafe Ernst zu
DRK-Bereitschaft Reutlingen.
einem gemütlichen Beisammensein. Als
Das Jugendrotkreuz w a r mit dem Mim- Dank der KursteUnehmerinnen überreichte
Trupp anwesend und hatte sieben Jugend- 'ein Pi-üfling im Auftrag des Kurses an die
liche als „Unfallverletzte" besonders kunst- Lehrkräfte ein kleines Geschenk für die gegerecht vorbereitet und sie im 1. Stocic des leistete Arbeit im Kurs.
„Haus der Jugend" ausgelegt, so daß man
sehr genau hinschauen mußte, ob es Wirklichkeit oder nur realistisch dargestellt war.
Die stöhnenden Hilferufe machten die Prüflinge etwas nervös; aber trotzdem wurden
„Große Schmährede" fällt aus
die Verbände vorschriftsmäßig angelegt.
Auch nicht vergessen wurde dabei die „seeliDie für heute vorgesehene Veranstaltung
sche Betreuung". Voraussetzung w a r bei die- der Gedok und der Volkshochschule „Die
ser Prüfung, die Wunden und Verletzungen
richtig zu erkennen, zu versorgen und die Große Schmährede an der Stadtmauer" mit
dem Theaterstudio Haller, Heidelberg, muß
Verletzten zu bergen.
wegen Erkrankung d e r Hauptdarstellerin
Um nur einige Verletzungen zu nennen,
die v o n den Kursteilnehmern auszuführen ausfallen. Die Nachholung im Januar wird
w a r e n : eine Schlagaderverletzung am Unter- gesondert angezeigt.
Volkshochschule Reutlingen
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Weihnachtsgrüße
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Montag, 11. Dezember 195?
Erstes Schuizentrum des Landes: Mössingen
Bästenhardtftdiide und Friedricfa-List-RealsdiuIe in Anweseiiheit prominenter Gäste übergeben
Eingeweiht wurde am gleichen Tage audi die neue Friedrich-List-Risalsdiule im Mössinger
Sdiulzentrum. An diesem „Betonklotz" mit dem Namen der Sdiule demonstrierte der
Ardiitekt sdion äußerlidi, daß er sidi hier etwas Besonderes einfallen ließ.
In der Aula der Realsdiule fand der Festakt aus Anlaß der beiden Sdiuleinweihungen
statt. Diese Aula erwies sidb am gleidien Abend audi als künftiges Mössinger Kulturzentrum.
Mössingen. Es war ein selten schöner Wintertag mit strahlender Sonne, als am Freitagnachmittag die Bevölkerung von Mössingen und Belsen zur Bästenhardtschule und
der Friedrich-List-Realsdiule kam, um mit
dabei zu sein, wenn die beiden Bauwerke
ihrer endgültigen Bestimmung übergeben
werden. Kein gewöhnliches Fest, sondern
ein ganz besoncleres, denn wo hat man es
je erlebt, daß man zwei Schulen an einem
Tag einv/eihen konnte? Die Zahl der Gäste
war groß; er reichte vom Präsidenten des
Oberschuiamtes, Dr. Kaier, der die Grüße
von Kultusminister Prof. Hahn mit den besten Wünschen überbrachte, über Schulrat
König, die Oberschulräte Wagner, Reutlingen, und Haar, Mössingen, MdL Erwin Geist,
Tübingen, Landrat Klumpp und viele weitere
Vertreter von Behörden und Verbände. Hohes Lob durfte Bürgermeister Kölle mit Verwaltung und Gemeinderat von aller Munde
entnehmen, mit ihnen aber audi die Architekten Prof. Lehmbrudc und Eugen Riehle,
Reutlingen. Der Dank an diesem Tage galt
nidit zuletzt der Regierung und den Behörden für die finanzielle Unterstützung, denn
ohne diese wären die beiden Projekte mit
rund 7,5 Millionen Mark nicht auszuführen
gewesen. Bürgermeister Kölle sagte, die
Schulen sollen ein Heim sein für die Jugend
und für die Lehrer, die die Aufgabe haben,
die Jugend tüditig zu machen für die tedinisierte Welt, sie zu Bürgern heranzuziehen,
die einmal fortsetzen sollen, was die Väter
begannen.
Zu Beginn der Schlüsselübergabe im Hof
der Bästenhardtschule spielte der Posaunenchor unter Leitung von Otto Mang. Dann begrüßte Bürgermeister Kölle die Gäste, Kinder und Eltern und meinte, Belsen hätte nun
das sehnlichst erwartete Schulhaus. Wenn
auch der Weg manchmal steinig gewesen
sei, so dürfe man dies jetzt vergessen und
sich über das gelungene Werk freuen. Man
habe in Architekt Riehle einen Planer gefunden, der nicht zum ersten Male eine Schule
gebaut habe. Das vollendete Werk sei eine
ideale Schule.
Bei der Schlüsselübergabe dankte ArdiitektTRiehle Bürgermeister Kölle und der Gemeindi^verwaltung für die gute Zusammenarbeit und skizzierte seine Verbundenheil
mit zwei Mössinger Schulmännern, Obersdiulrat i. R. Martin Haar, dem er so vieles
zu danken habe, und Schulleiter Beck, der
mit Leib und Seele Sdiulmann und Erzieher
sei, Sdiulrat König stellte die Situation im
Schulwesen von früher und heute heraus.
Freudig sangen die Belsener Sdiüler zwei
herzerfrischende Lieder, ehe Pfarrer Döring
das Schlußwort spradi.
Als die Gäste die Schule besichtigten, waren sie von der eindrucäcsvollen Architektur
angenehm überrascht. Trotz des Einzuges,
der erst am Abend vorher mit einem Lampionzug von der alten Schule aus geschah,
war alles tadellos eingerichtet und mit Grün
und Blumen sowie Arbeiten aus dem Schulbetrieb waren die Klassenzimmer geschmücict.
Herzstüdc der Schule ist der Werkraum,
und hier erfüllte sich, was in den Anspradien so oft anklang, eine volle Ausstattung
des Werkraumes. Hier können rund 30 Schüler arbeiten, ohne daß einer Handwerkszeug
eines anderen benötigt.
Der Festakt der Einweihung war dann in
der großen Aula der Realschule. Die Gäste
wurden begrüßt durch Worte von Schülern
und einer Fanfarengruppe von der Empore
her. (Jnd in feiner Abstimmung leitete das
Lehrertrio mit dem ersten Satz des Beethoven-Klaviertrios c-Moll op. 33 [Allegro con
trio) zum eigentlichen Festakt über, den Bürgermeister Kölle mit einer kurzen Rücäcschau
eröffnete. Eingangs verlas er Grußtelegramme, u. a. von Kultu.?minister Hahn, und
stellte dann drei Grundsätze in den Vordergrund seiner Ansprache: die Genugtuung,
eine große und sdiöne Aufgabe erfüllt zu
habe, die Freude über das Kommen so vieler Gäste und die damit zum Ausdruck gebrachte Anteilnahme an den Geschehnissen
des Gemeinwesens, die Leistungen aller an
der Verwirklichung beider Schulhäuser Beteiligter. Man sei versucht, sagte der Bürgermeister, soldie Ereignisse als die bedeutendsten in der Geschichte der Gemeinde herauszustellen. Er tue das nicht, denn er sei
sidi bewußt, daß jeder Zeitabschnitt sie aufzuweisen habe, abhängig von den Widerwärtigkeiten oder Gewagtheiten der Zeit-
Landrat Klumpp hob in seiner Laudatjg
besonders die kommunalpolitische Leistmjj
der Gemeinde hervor, denn für eine Land.
gemeinde wäre es früher nicht möglich gj.
wesen, zwei Schulen auf.einmal zu bauen.
Den Dank der Bänkelsäuger an die Gemein,
deverwallung wurde mit großem Beifall be.
dacht, und Landrat Klumpp sagte begeistert
hierzu: Er habe immer schon gewußt, daj
Mössingen reich an Begabungen sei, von der
Pausa bis zum Bürgermeister, aber er sei
überrascht, was die Künstler verschiedener
„Fakultäten" an diesem Tag zu bieten häi.
ten. Offenherzig richtete der Landrat Worte
des Dankes an die beiden Architekten, abe;
auch den Staat, der mit sehr großen Beitr|.
gen die Gemeinde unterstützte. Des weiteren
könne sich der Landjtreis glücklich schätzen,
in Präsident Kaier jfnd Schulrat König zwej
Schulmänner zu haben, die sich unermüdlidi
bei der Erfüllung ihrer Aufgaben einsetzten.
Landrat Klumpp befaßte sidi eingehend mit
der Schulentwidclung und der Bildung und
meinte, Mössingens Neubauten seien die 40,
und 41. neuen Schulen im Kreis, der mit dem
Schulhausbau auf der Höhe sei. Was aber
die Lehrziele und die Lehrpläne angehe, so
sei er der Meinung, daß hier noch viel Raum
zur Entwicklung sei. Als eine kulturelle Leistung hob er die Bemühungen der Gemeinde
hervor, die kulturellen Bestrebungen zu erweitern und mit den folgenden Kulturtagej
neue Impulse zu setzen. Er meinte jedoci.
ein Blick auf den nicht gerade gefüllten Saa!
gerichtet, daß an diesem Tage die Mössinger in den Saal gehört hätten um zu zeigen,
daß sie die Bestrebungen der Gemeinde unterstützen.
Präsident Kaier überbrachte die Glüdcwfia.
sehe des Kultusministeriums und der Sdiulbehörde und stellte dann heraus, daß in
Leibesübungen zur Persönlichkeitsbildung
Jahressdilußfeier des TSV 1848 Eningen mit guten spbrtlicfaen Darbietungen
(r] Eningen. Eine bunte Revue .sportlichkraftvoller, anmutiger und besdiwingter Darbietungen ging am Samstagabend über die
Bühne der Eninger Festhalle. Aus Anlaß der
Jahresschlußfeier des Turn- und Sportvereins 1848 gestalteten die Turnerinnen und
Turner, die, Leichtathleten und die Hausfrauen - Gymnastikgruppe ein für ihren
Uebungsbetrieb repräsentatives Programm.
Graziöse Gymnastik und rhythmisch-tänzerisdie Vorführungen der Frauen und Mädchen wechselten mit kraft- und schwungvollem Geräteturnen der Männer und Jungen.
In ihnen äußerten sich offen oder mehr versteckt das fortwährende Bemühen um Geschmeidigkeit und Körperbeherrschung.
Einen interessant dargebotenen Auszug
aus ihrem Kraft- und Konditionstraining
zeigten die Sportlerinnen und Sportler der
Leichtathletikabteilung. Was von allen turnerisdi begeisterten jungen Menschen erstrebt wird, nämlich die Vereinigung "von
Kraft und Mut, Geschmeidigkeit und Körperbeherrschung, Graiie und Anmut, Sicherheit und Eleganz der Bewegung, das ließ die
Frauenriege des Schwäbischen Turnerbundes deutlich werden. Die Vorführungen dieser sechs Damen am Stufenbarren, am
Schwebebalken und im Bodenturnen waren
Höhepunkte des Abends, offenbarten aber
auch den mühevollen Weg, den Spitzensportler zu gehen haben. — Für heitere
Akzente in dieser Schau ernster Arbeit sorgten die „Jedermänner", die einen Schattenspiel-Abriß ihres sportlidien und geselligen
Jahreslaufs boten.
Man hatte erwartet, daß das Programm
des Abends eine so starke Anziehungskraft
ausüben würde. Und so begrüßte Willi Rikker stellvertretend für den auf Auslandsreise abwesenden ersten Vorsitzenden, Helmut Mühleisen, „ein volles Haus". Sein besonderer Willkommensgruß galt dem Vor-
sitzenden des Achalm-Turngaues Fritz Sdiäberle, Altbürgermeister Maier, Bürgermeister
Zeller, den Pfarrern Löw und Mayer sowie
den Vertretern des Gemeinderats, der Gemeindeverwaltung, der örtlichen Vereine,
des Deutschen Roten Kreuzes und der Polizei, mit denen der TSV auch 1967 wieder ein
sehr gutes Verhältnis gepflegt habe.
Ricäcer dankte allen, die das Jahr 1967 zu
einem Jahr der Erfolge, des fröhlichen, wettkämpferischen Treibens werden ließen, sei
es durch aktive sportlidie oder organisatorische Mitarbeit oder durch finanzielle und
materielle Unterstützung. Dabei dürfe man
immer wieder der Gemeinde und ihrer Verwaltung besonderen Dank sagen.
*
Zahlreiche Ehrungen legten beredtes Zeugnis ab über den regen und erfolgreichen
sportlichen Betrieb im Verein. Für seinen
Erfolg als deutscher Jugendmeister im JahnSechskampf wurde Hansjörg Walter mit der
Vereins-Leistungsnadel in Gold ausgezeidinet. Die gleiche Auszeichnung für besondere
Verdienste erhielten der sdion hodibetagte
Eugen Schlegel und die junge Leichtathletin
Inge Deuscher, die aber infolge Erkrankung
ihre Auszeichnung nicht persönlich entgegennehmen konnte. Für besondere Verdienste wurden mit der silbernen Leistungsnadel Siegfried Stooß, Eberhard Rohde,
Werner Walz und Dr. Walter Frey geehrt.
Die silberne Ehrennadel erhielten für vierzigjährige Vereinszugehörigkeit Hermann
Kalbfell, Willi Goller und Willi Walz. Für
25jährige Mitgliedschaft wurden mit der
bronzenen Ehrennadel Emil Gross, Albert
Friedrichson, Hans Rothweiler und Ernst
Salzer ausgezeichnet.
Namens des Deutschen Turnerbundes und
des Turngaues Achalm zeichnete der Turngauvorsitzende Fritz Sdiäberle weiter drei
Männer aus, die sidi um die Leibesübungen
^ez ^ea fftatußcezt
Nedcartenzlingen. In Neckartenzlingen
wird am heutigen Montag Frau Luise Leypoldt, Haldenweg, 71 Jahre alt.
Nehren. Ihr siebtes LebensJahrzehnt kann
heute in Nehren .Frau Käthe Sdiiedt, geborene Kluf, Hausfrau, Hauptstraße, vollenden.
Ofterdingcn. Ein Alter von 79 Lebensjahren erreidit heute hier Frau Barbara Toxtor,
geborene Hausch, Sattlergasse 1.
Pfrondorf. Auf 72 Lebensjahre bildet heule
in Pfrondorf Herr Gotthilf Henne, Kirdientollinsfurter Straße 1, zurück.
RiedreicJi. In Riederidi wird heute Frau
Pauline Schneider, Kleinbettiinger Straße 10,
81 Jahre alt.
Steinhilbon. Frau Katharina Betz, geborene Pfeifer, Witwe, Hauptstraße, vollendet
heute ihr 76. Lebensjahr,
Trochtclfingen. In Troditelfingen erreicht
heute Frau Charlotte Nehls ein Alter von
71 Lebensjahren.
Undingen. Hier dürfen wir zwei Jubllaren
zum Geburtstag gratulieren; Frau Katharine
Beiz, geborene Horrmann, Poststraßo 9, wird
72 und Frau, Marie Dlelh, geborene Mutschler, Hauptstraße 27, 83 Jahre alt.
Waldorf. Zum 71, Wiegenfest gilt unser
Glüd<wunsch in Walddorf Frau Barbara
Böpple, Kappel. - Sein siebtes Lebensjahrzehnt vollendet Herr Jakob Armbruster,
Deutsche Gasse.
Würtingen. Frau Regine Schrade, Witwe,
Uhlandstrafle 3, wird heute in Würtingen
74 Jahre alt.
Bempilingcn. In Bempflingon wird am heutigen Montag Frau Maria Manslein 71 Jahre
all.
Bernlodi. Ein Alter von 76 Jahren erreicht
heute in Bernloch Frau Anna Thiel.
Dcttingcn/Ernis. Hier dürfen wir drei Jubüaron zum Geburtstag gratulieren: Herr
Gottlob Bauer, Bruderhaus, wird 76, Frau
Luise Lieb, Brühlgasse 15, 72 und Frau Martha Czaikowski, Neuwiesengasse 15, 70 Jahre
alt.
Dottingcn. Auf 83 Lebensjahre kann am
heutigen Montag in Dottingen Fiau Julie
l^Iotz, geborene Eisele, Witwe, Münsinger
Straße, zurückblicken.
Dußlingeu. Wir gratulieren in Dußlingen
Frau Luise Renz, Hallstatlstraße 6, zur Vollendung des 77. Lebensjahres.
Eningen u. A. Das adite Lebensjahrzehnt
dürfen heute in Eningen Frau Frida Mader,
geborene Leuzo, Wilwe, Georgenwog 14, und
Herr Gustav Riemer, Hildenwog 24, vollenden.
Erpfingan. Sin Alter von 86 Lebensjahren
erreidit heute in Erpfingen Krau Chrisline
Taus, Witwe, Troditelflnser Straße.
Hülben, Das hohe Alter von 87 Jahren orroidit heute in Hülben Frau Katharina Euck,
Schmale Straße 3.
Lonsingen. Zum 72. Wiegenfest gilt unser
Glückwunsch in Lonsingen Herrn Georg
Röcker, Hauptstraße 45.
besonders verdient gemadit haben: Aus seiner Hand erhielten Hermann Kalbfell die
Ehrennadel des Deutschen Turnerbundes,
Robert Fohrer die silberne Ehrennadel des
Turngaues Achalm und Dr. Helmut Jörder
den Gauehrenbrief des Turngaues Achalni.
Die silberne Ehrennadel des Württembergischen Leichtathletikverbandes
erhielten
Hans Gommlidi und Klaus Ganter. Schäberle
wünschte, daß aus dem gemeinsamen Mühen
dieser Männer und der Ungezählten, die es
ihnen gleichtun, lebensbejahende, rechtdenkende und redithandelnde, frohe Menschen
hervorgehen mögen. Wenn man sich um eine
Idee mühe und Menschen um sich scharen
könne, dann werde durch gegenseitige treue
Wertschätzung diese Idee auch irgendwann
einmal ihren Niederschlag finden.
Die Geehrten und darüber hinaus der
ganze Verein „revanchierten" sich bei Fritz
Schäberle für die guten Worte und Wünsche mit einem nachträglichen kleinen Geschenk zu seinem 60, Geburtstag. Ehrenobertumwart Karl Rall hatte sich zu ihrem Sprecher gemacht und überreichte eine schöne
Weinkanne,
Eine weitere Ehrung nahm der Beauftragte
des Württembergischen Badminton-Verbandes vor. In Würdigung seiner Verdienste um
den Badmintonsport im allgemeinen und der
sportlichen Erfolge seiner Abteilung im besonderen erhielt Paul Lieb die silberne Verbandsehrennadel des Württembergischen
Badminton-Verbandes, Die bronzene Ehrennadel des Württembergiächen Tischtennisverbandes ging an Hans-Dieter Eckert^ Manfred Sdinizer und Horst Sautter. Als Vertreter des Württembergisdien Fußballverbandes zeichnete Karl Bielek anschließend den
seit zwanzig Jahren Aktiven Kurt Stiller
mit der Spielerehrennadel in Bronze des
WFB aus. Die „Senioren" Friedrich Doster
und Karl Vollnier erhielten für ihre Verdienste um den Fußballsport denVerbandsElirenbrief des Württembergischen Fußballverbandes.
Nachdem eine reichhaltige Tombola reges
Interesse gefunden hatte, übernahm die
Michael-Combo, die sdion den sportlidien
Teil des Abencls musikalisdi untermalt halte,
für die ansdiließende Tanzunterhaltung die
„Regierung".
^u«<«ii4
Es war ein großer Tag für die Belsener Schulkinder, als am Freitag die neue Bästenhardtsdiule eingeweiht wurde. Unser Bild: Im Innenhof fand die kurze Feierstunde statt, die
mit der Sdilüsselübergabe ausklang.
fGea-Folos: Friedridii
laufe. Mit der Fertigstellung der Schulhäuser
seien die räumlidien Voraussetzungen für
echte Bildungsarbeit geschaffen und mit dem
Bau der Realschule das Mittelstück des Mössinger Bildungszentrums eingefügt. Damit
sei der Anfang gesetzt für eine neue Entwicklung, die das schon gewonnene Ansehen der Schulen festige. Sein Dank galt allen,
die zur Verwiklichung. des Werkes beigetragen haben, besonders aber dem .Kultusministerium, dem Obersehulamt, dem Staatlichen
Schulamt und dem Landkreis wie dem Architekten. In seinen Dank schloß er die Bürger ein, die mitgeholfen, den in der Gemeinde als Schidcsalsgemeinschaft wohnenden Menschen eine schöne und liebenswerte
Heimat zu bieten, den Kindern, den Bürgern
von morgen, aber das Recht und die Möglichkeit auf Entfaltung und Fortbildung uneingesdiränkt zu sichern.
Nachdem Prof. Dr. Lehmbruck, der Planer
der Realschule, die Schule als geistiges Zentrum hervorgehoben und erklärt-hatte, man
müsse versuchen, in der architektonischen
Lösung die Gestalt zu prägen, schloß er mit
den Worten; „Es stehen alle Türen und Tore
offen für einen freien Geist."
Was und wo inTübingen
Montag
Ausstellung; „HAP Grieshaber; Aquarelle,
Zeidmungen uncl Holzschnitte aus der Sammlung eines Kunstfreundes", Todmisdies Rathaus, 14.30-18,00 Uhr.
Vorträge: „Das Verständnis christlicher
Unterweisung in den Katechismen von Erasmiis und Luther", Prof. Dr. Karin Bornkamm,
PH Bielefeld; Neue Aula, Hörsaal 8, 20.00
Uhr. - „Dädalus und Ikarus auf pom^ejanisdien Wänden", Prof. Dr. v. Blandcenhagen,
New York: Neue Aula, Hörsaal 2, 20.00 Uhr.
Filmthc^ator
Blaue Brücke; „Als Jim Dolan kam", 16.00,
18.15, 20.45 Uhr.
Hirsch; „Liebe nach Fahrplan", 16.00, 18,15,
20,30 UhrLöwen: „Zwei tolle Kerle in Texas", 14,00,
16.15, 18.30, 20.45 Uhr.
Metropol; „Yankee", 16.15,18.30, 20.45 Uhr.
Museum: „Spiegelbild im goldenen Auge",
15.30, 18,00, 20,30 Uhr. „Ski-Faszination",
14.00 Uhr.
Württemberg Mössingen die 43. Realschule
besitze, neben 8 Privatsdiulen, weitere 35
sollen bis 1975 folgen. Mössingen besitze do.s
erste Schuizentrum in Südwürttemberg-Hchenzollern. Im nächsten Jahr könne mit der.
ersten Gymnasialklassen begonnen werden
und hoffentlich — so Kaier — in nicht ferner
Zeit mit dem Pro- und Vollgymnasiuip. Ei
beglückwünschte Lehrerinnen und Lehrer ?u
einer nun erfolgreichen Arbeit. — Pfarrer Dieterich bezeichnete die Kirche als Mihvirker
in der Schule. Mit dem Grundsatz, die Schule
diene zum Weiterbilden, schloß er seine
Ausführungen,
Daß dem Schwäbischen Symphonie-Orciiester Reutlingen ein guter Ruf vorausgeht, is!
allseits bekannt. Was das Ordiester unter
Leitung von Hans Jürgen Weither in Mössingen leistete, verdient höchste Anerkennung;.
Das Konzert war der erste Auftakt zu den
Kulturtagen, und die zahlreidicn Hörer spendeten starken Beifall: ein genußreidu-r
Abend. Die Begegnung mit dem Reutlinger
Orchester in der sdiönen Mössinger Aula
dürfte wohl nidit die letzte gewesen sein.
Aus den Bezirksgemeinden
Vorfahrt nidit beaditet
Tübingen. 4500 DM Sadischaden gab es bei
einem Verkehrsunfall am Freitag in Tübingen. Ein 23jähriger Jettenburger hatte auf der
Nauklerstraße in Richtung Lustnau nicht auf
die Vorfahrt eines 27jährigen Medizinalassistenten aus Kiebingen geachtet, der die Keplerstraße zur Hölderlinstraße hin befuhr.
Beide Personenwagen stießen daher auf der
Kreuzung zusammen.
Fünf Verletzte
Pfrondorf. Fünf zum Teil Schwerverletzte
hat ein schwerer Verkehrsunfall am Freitagspätnadimitlag in Pfrondorf gefordert. Ein
23jähriger Fahrer aus Pfrondorf war auf der
Tübinger Straße mit seinem Porsonemvageii
ortscinwSrts gefahren, als er in einer langgezogenen Linkskurve ins Sdileudern kam.
Auf der linken Fahrbahnsoile stieß er mit
dem ontgegonkommeTiden Personenwagen eines 29jälirigen Mäddiens aus Pfrondorf zusammon. Die Fahrerin mußte mit lebensgefährlidien Verletzungen auf die Wndistation
der Klinik gebradit werden. Sämtlidie drei
weiteren Insassinnen in ihrem Wagen wurden
ebenfalls verletzt; davon eine 24jShri8e Tübingorin schwer sowie eine 25jährlge in Tübingen wohnende Griediin und eine 27iälirige Tübingorin leidit. Der Unglücksfahrer,
dem wegen Alkoholverdadits eine Blutprobe
entnommen und der Führersdiein einbehaltcn
wurde, wurde ebenfalls vorletzt.
Fußgänger von I^kw erfaßt
Bodolshausen, Schwer verletzt wurde ein
öQjähriger Fußgänger aus Bodelshausen bei
einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße
27, etwa 200 Meter vor der Abzweigung aus
Richtung Tübingen. Ein ISjähriger Fahrer aus
Ofterdingen war mit der rediten vorderen
Edce seines Lastwagens gegen den in gleicher
Richtung gehenden Fußgänger gestoßen. Dieser wurde nach redits weggesdileudert. Er
mußte schwerverletzt hi das Krankenhaus
Hediingen verbracht werden.
Dußlinger Kurznadiriditen
(hg) Dußlingen. Die beiden Kindergärten
„Sleinlachburg" und „Schloflhof"' hatten am
2. Advent im Gemeindehaus eine Christfoier
mit Bescherung der Kinder. - Am Sanislasi,
16, Dezember, verkauft die Gemeinde vor
der Turnhalle Weihnaditsbäume,
Der Sdiützenversin e. V, Dußlingen hat
am Samslag, 10. Dezember, unter Vorsitz
von Obcrsdüitzcnmeister Wilhelm Dieter
seine Hauptversammlung. Am 30,/31. Dozenibor ist im neuen Sdiützenhnus ein Voreinsschießen.
Am Montag, 8, Januar, i.sl in der Christlichen Gemeinsdiaftssdiulo eine Blutspendeaktion, Anmcldimgen nehmen das Doulsdif
Rote Kreuz, Ortsgruppe Dußlingen, oder das
Rathaus Uußlingen und Stockadi onlgosen
Der Traditenverein Dußlingen unter Leitung von Otto Spoidel vernnslalteto «'"
Samstag im Gasthaus „Germania" einen Kamerndschaflsabend. Für dio Mitglieder imd
freiwilligen Holfor anläDlidi des Dußlii-Sf'
Traditonfpstcs gab es ein Essen.
Die Absdilußwnnderung des Albvorcin«
im Wanderjahr 1967 war am Sonntag. Die
Wanderung führte durdi den winlorliAf"
Rammen. Audi für das nädiste Jahr hat df'
Albverein, der in der vergangenen Wodi"
sein 7Sjährjges Bestehen feierte, viel gopla"'
Am Dienstag, 12, Dezember, veranstalte'
der GVJM Dußlingen und Stodcadi im I»!'
gendheim auf dem Eichenbudcel einen Fam'
lienkreisabend. Referent des Abends ist BezirksjugendpfarrQr Kloß, Tübingen. Er spn*'
über das Thema „Ehre sei Gott in der Tief«'-
AUS DER HEIMAT
Montag, 11- Dezember 1987
Seite
rarKpiatzerardie Reutlinger Straße?
1
Stadt Metzingen strebt eine neue Lösung innerstädtisdier Verkehrsprobleme an - „Luft" für Hauptgesdiäftsstraße
M e t z i n g e n . Tag für Tag stehen in der Reutlinger Straße, eine der widitigcn
Gesdsäftsstraßen Metzingens, Kraftfahrzeuge im Parkverbot. Die Polizei drüAt beide
Augen zu und tut so, als würde sie diese Straße nie fahren. Die Fahrzeugbesitzer sind
froh darüber. Aber die Gesdiäftsleute sind nidit ganz zufrieden mit dieser Vogel-StraußPolitik. Sie fordern Parkplätze für ihre Kunden in unmittelbarer Nähe des Hause». Daß
diese Forderung nidit von der Hand zu weisen ist, beweisen die Überlegungen der
Stadtverwaltung zur Verkehrsfrage im Stadtkerns Metzingen». In einem Gesprädi deutete der Leiter des Amts für öffentlidie Ordnung, Gewerbe- und Verkehrswesen, Stadtoberjnspektor Gaisser, an, daß vielleidil schon im nädisten Jahr der Verkehr rund um
den Marktplatz weiter entwirrt werde.
Nadi den Zukunflsplänen der Verwaltung,
die allerdings abhängig sind von Entsdieidungen übergeordneter Stellen, soll, wie
Gaisser mitteilte, das Parkplatzproblem im
Gesdiäftsvierlel Reutlinger Straße bald gelöst werden. Der Straßenzug war 1962 vom
Bund als Stüdc der Hauptverbindung Reutlingen-Nürtingen zur Bundesstraße 313 aufgestaut worden. Die stark befahrene Gesdiäftsstraße ist inzwischen wieder zum neuralgischen Punkt im innerstädtisdien Verkehrsnetz geworden.
Um den Verkehr auf der rund acht Meter
breiten Fahrspur flüssig zu hallen, war die
Verkehrsbehörde gezwungen gewesen, die
Reutlinger Straße einseitig mit einem durdigehenden Halteverbot, auf der anderen Seite, zwisdien „Harmonie" und Rathaus, mit
einem Parkverbot zu belegen. Die Besdiwerdcn häuften sich. Oberinspeklor Gaisser:
„Wir haben eingesehen, daß auf der Straße
zumindest be- und entladen werden muß
und daß es den Geschäftsleuten auf die
Dauer nicht zumutbar ist. daß die Lastwagen
im Hof vorfahren." Im Interesse der „hart
betroffenen" Anlieger der Reutlinger Straße
sei man deshalb zu folgender Kompromißlösung gekommen, die die Stadtverwaltung
dem Landratsamt als künftige Regelung vorgeschlagen hat:
Das Parkverbot soll auf der Seite Harmonie bis Drogerie am Markt nach Möglichkeit beibehalten werden. Anliegern ist dabei
das Be- und Entladen gestattet. Auf der
Gegenseite sollen dafür — und das ist neu —
Parkplätze geschaffen werden. Dort könnte
der ziemlich breite Gehweg eingeengt werden, damit Kraftfahrzeuge halb auf der
Straße, halb auf dem Gehweg abgestellt
werden können. Als Alternativlösung bietet
sidi zum anderen an, die rechte Seite stadteinwärts, die jetzt mit Parkverbot-Schildern
besetzt ist, mit einem Halteverbot zu belegen, das zusätzlidi Be- und Entladen in der
verkehrsarmen Zeil gestaltet.
Nach den Vorstellungen der Stadtverwaltung sollen aber in jedem Fall auf der Gegenseite Parkplätze geschaffen werden, die
im Stadtkern - das zeigt sidi an Wochenenden besonders kraß - dringend gebraucht
werden. Vermutlich wird die Stadt dann
Parkuhren aufstellen lassen, um Dauerparkern von Anfang an den Weg abzuschnei- Hans Besdi, zweiter Landesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt Südwürttemberg*Hohenden, damit Kunden der Läden an der Reut- j zolkern, heftet Heinrich Weiblen (rechts), Metzingen, die Ehrennadel an. (Gea-Foto: ze.)
linger Straße immer ParkmögUcfakeiten haben werden. Jetzt schon sprach sich der
Leiter des Amts für Öffentliche Ordnung gegen eine „Blaue Zone" in der Reutlinger
Straße aus, die ungleich mehr Nachteile gegenüber Parkuhren mit sich bringen würde,
weil die Parkzeit der Fahrzeuge schwer zu
Arbeiter-Wohlfahrt ehrt den Metzinger Ortsvereins-Vorsitzenden
winne
mit
nach
Hause.
Bei
der
HauplnumUnsere Altersjubilare
überprüfen
sei.
• Am heutigen Monntag, 11. Dezember, mernziehung wurden folgende Nummern gevollendet Mathias Kühbauch, Breslauer zogen: 337 und 2758 je 500.- DM, 2260 und
Der Verkehr auf der Bundesstraße zwi- M e t z i n g e n . Für „seine Verdienste ur<d Rottenburg, und von Bürgermeister Eduard
Straße 8, sein 74. Lebensjahr. Pensionär 2614 je 300.- DM. 56, 1663, 1927, 2703, 2856, sdien Markt- und Lindenplatz ist zurück- 20jährige Mitgliedsdiaft" ehrte am Samstag- Kahl heftete er ihm bei der Altenfeier, die die
Christian Hummel, Max-Eyth-Straße 31, 3471 und 3820 je 200.- DM, 1995, 2085, 2334, gegangen, seitdem der Hauptstrom über nacfamittag im Naturfreundehaus „Falken- Arbeiterwohlfahrt traditionsgemäß für zahlwird 70 Jahre alt, und Frau Emma Class, 2451, 2700, 2828, 3115, 3585, 4152 und 4159 Metzingens neue Straßen fließt. So wird es berg" der zweite Landesvorsitzende der Ar- reidie ältere Metzinger veranstaltete, die silgeborene Fischer, Uracher Straße 10, feiert je 100.- DM, durch Sonderverlosung Nr. 750, der Verkehrsbehörde künftig auch möglich beiterwohlfahrt Sfidwürttemberg-Hohenzol- berne Ehrennadel des Verbands an und überlern, Hans Bescfa, Reutlingen, den Metzinger reichte ihm eine Urkunde. Besch hatte einihren 82. Geburtstag. Allen Jubilaren für die 933, 1750, 1933, 2750, 2933, 3750 und 3933
ebenfalls je 100.- DM. Bei der Endnummern- sein, in der Innenstadt die Zügel lodcerer zu Orlsvereinsvorsitzenden Heinrich Weiblen. gangs den weit über 100 Teilnehmern an der
Zukunft alles Gute!
ziehung waren folgende Nummer erfolgreich: lassen, zumal die Einbahnstraßen-Regelung In Anwesenheit des Kreisvorsitzenden der vorweihnachtlichen Feier die Grüße des Lan77 50.- DM, Nr. 14, 17, 62 und 72 je in der Rietstraße bleiben wird.
ze. Kreise Tübingen-Reutlingen, Karl Walter, desverbandes überbracht und dem OrtsvorWeihnaditsgrüße der Sondersditile Nr.
20.- DM. Nr. 01, 03, 08, 09, 25, 28, 31^ 39,
sitzenden zwei Schecks mit beträdifclidieni
• Für die nichtöffentliche Gemeinderats- 41, 43, 44. 45, 50, 73, 75, 85, 89, 90, 98 und
Geldspenden des Bezirks und des Verbands
sitzung am Donnerstag hielt der Metzinger 99 je 10.- DM. Durch Sonderverlosung geReutlingen überreicht.
Sondersdiul-Rektor Sdireyeck eine Ueber- wannen die Nummern 19, 35, 36, 53, 54, 81,
Heinrich Weiblen begrüßte in dem festlich
rasdiung bereit: Jeder Gemeinderat fand 89, 94, 97 und 99 ebenfalls je 10.- DM. Die
gesdimüdcten Saal - auf den mit Kaffee und
auf seinem Platz eine liebevolle .Arbeit eines bei der Sonderverlosung gezogenen NumKuchen, später auch mit gestiftetem Bier und
Sonderschülers — Linolschnitte, Sternchen, mern können eventuell auch zweimal gewinRotwein-Viertele gedeckten Tisdien brannZeidmungen. Für die erst- und einmalige nnn. -wenn sie bei der normalen Ziehung
ten Kerzen — die Gäste besonders herzlich.
Ueberraschung zollte Bürgermeislsr Kahl der schon dabei waren. Dies ist laut Satzung des
Jetzt, in diesen Monaten, in denen die AelSonderschule und deren Leiter ein besonde- Gpwinnsparvereins bei normalen Verlosuntere'n nicht mehr auf den Bänken sitzen könnres Lob. Die Sthüler hätten damit bewiesen, gen nicht raöglicli.
ten und zu Hause bleiben müßten, wolle sie
daß sie auf handwerklichem Gebiet sehr
die Arbeiter-Wohlfahrt aus dem grauen AllSdiönes zu leisten vermögen.
tag herausführen. Wie Weiblen berichtete,
Zusammenstoß an der Ampel
hat der Verband auch in diesem Jahr aus MilTübinger Besuch im Rathaus
gliederbeiträgen und Spenden, die das ganze
Z2 In einer Kettenreaktion stießen geotern
Jahr über gesammelt worden sind, diese Feier
. n Zu einem inoffiziellen Besuch weilte gegen 11 Uhr auf der Wilhelmstraße, Einfinanziert. Er dankte jenen, die etwas beimündung
Stuttgarter
Straße,
drei
Personenam Freitag Regierungs-Vizepräsident Dr.
getragen
haben, darunter auch der Metzinger
wagen
zusammen.
Ein
Metzinger
Kraftfahjunken im Metzinger Rathaus. In Begleitung
Brauerei Bräudile, die Bier spendete, und
vor. Regierungsdirektor Eisemann besudile rer, der zu spät sdialtetc, prallte mit seinem
wünschte, daß sidi audi m Zukunft Geber
er außerdem die Regierungs-Oberkasse auf .Auto gpgon zwei an der Ampel wartende
und Gönnerfinden mögen.
Fahrzeuge
aus
Metzingen
und
Bempflingen,
dem Säbühl. Mit Bürgermeister Eduard Kahl
Bürgertaeister Kahl betra'chtete sich als
fährte der stellvertretande Präsident des Re- die gegeneinandergesthoben wurden.- Sach„Inventar dieser Veranslaltimgen" und ergierungsbezirks Südwürttemberg-Hohenzol- schaden: 1100 DM.
klärte: „Ich fühle midi Ihnen zugehörig." Er
lern ein informatives kommunalpoHtisches
anerkannte lobend die Arbeit des VorstandsGespräch über die ErHvicklung der StadL
gremiums, das in beherzigender Weise in der
Neuer Konzert-Flügel für Metzingen
Adventszeit den älteren Bürgern ein paar
Gott-Erleben im Mittelpunkt
D Der Gemeinderat beschloß vergangene
Stunden Beisammensein beschere, zählte die
von der Stadt neu aufgestellten Bänke an
ZU Vor einem sehr kleinen Ausspracfaekreis Wocäie in nichtöffentlicher Sitzung, auf Kohielt Pfarrer Haug, 1. Evangelisches Pfarr- sten der Stadt einen Steinway-Konzertflügel „ICH BIN KEIN WEIHWASSERFROSCH - ich gehe auf die Straßen!« Pater Johannes schönen Plätzen Metzingens auf und nannte
amt, Martinskirche, am Freitagabend im zu besdiaffen imd damit einen langgehegten Leppidi SJ., Weltreisender und populärer Sprecher in Sachen Christentmn, sprach am schließlich, auf die Kommunalpolitik zu spreBonhoefferzimmer des Gemeindehauses der Wunsch der kulturellen Vereine in Metzin- Freitagabend in der gut besetzten katholischen Bonifatiuskirche in Metzingen vor einhei- chen kommend, die sozialen Leistungen der
Friedenskirche einen Luthervortrag, dessen gen und des Veranstaltungsrings zu erfül- mischen und auswärtigen Zuhörern. Mit beredten Worten warb er für diristlithe Aktivi- Stadt in jüngster Zeit, zu denen er auch das
Thema die Frage offen ließ: Revolutionär len. Der Flügel soll vorerst - nach Zustim- tät, um schließlich audi größere Beträge für die Heilung Leprakranker in Stationen in verbesserte Wegenetz, die neuen Kindergaroder Reaktionär? Die Antwort: Weder — mung des Katholischen Stadtpfarramts — im aller Welt zu sammeln. Ein offenes Anliegen war dem geistlidien Redner mit dem Wort- ten-.^bleilungen, den Sdiulbau und vor alnoch. Luther sei nur zu verstehen, wenn Saal der Bonifatiuskirdie unter Verschluß
schatz des „Mannes aus der breiten Masse" eine Arbeit im Sinne der von ihm ins Leben lem den Altersheim-Neubau des Evangeliman sein Gott-Erleben begreifen könne. Und aufgestellt werden und bei entspredienden gerufenen „action 365", für die in Metzingen sdion vor geraumer Zeit Ansätze gesdiaffen schen Diakonissenrings im „Sehrwasen"
darauf hob der Redner ab. Er stellte dieses Veranstaltungen verwendet werden. Im Etat worden waren.
(Gea-Foto: ze) zählte. Ein seit Generationen gehegter
Wunsch werde im neuen Jahr Wirklichkeil,
pxistentiell-VQn-Gott-ergriffen-sein als Vor- 1967 waren vorsorglich und auf Antrag des
wenn das .Altersheim seiner Bestimmung
aussetzung zum Verständnis für Luther und Bürgermeisters 15 000 DM für diesen Zweck
übergeben werde. Das Hallenbad endlich, so
?eine Lehre dar. Pfarrer Haug bot in diesem eingebracht worden. — Der alte Konzerttlümeinte der Bürgermeister, solle für jene MenVortrag profundes Wissen in einer Form, gel in der Städtisdien Turnhalle an der
•^dipn geschaffen werden, die für andere sordip jeden seiner Zuhörer traf imd kritisierte Sdiillerstraße ist im Lauf der Jahre so reparaturbedürftig
geworden,
daß
die
Stadt
jetzt
gen sollen, die jüngeren al?o, die Familicn..sdiiefe" Luther-Bilder jüngerer Vergangenhpi', die das wahre Verständnis zum Pro- für die Wiederinstandsetzung rund 2500 DM Der traditionelle Familienabend des TSV Uradi mit vielen Überraschungen ernäher und Steuerzahler. Don versammelten Gasten wünsdite das Stadloberhaupt ein
blRm maditen. Eine kurze Aussprache schloß berappen muß. Das Metzinger Klaviergegutes neues Jahr. -• Spontan äuBorlo sich Vorsich an. Uneingeschränkt hätte dieser Vor- schäft Schwarzkopf wird die Reparatur
Urach. Es ist nicht leicht, sich immer etwas Turn- und Fosthalle bewies. Dabei denken sil/.ender Weiblen (audi im Hinblick auf die
trag einen größeren Zuhörerkreis verdient, übernehmen. Der Flügel mußte in jüngster
Zeil bei Konzerten zweimal gestimmt wer- Neues einfallen zu lassen. Das kommt vor al- wir vor allem an das Bodenturnen der Män- Spende der Stadl, dio für jeden Teilnehmer
Wunschgemäß wird er, wiederhcrge- lem bei traditionellen Veroinsfeicvn zutage. ner zu Beatmusik. Nicht nur von den Leistun- eine Tafel Schokolade sdiickte); „Wir sind
Zahlreidie Gewinne nadi Metzingen den.
slellt, dem Gymnasium überlassen, dessen Man darf jcdodi dem größten Uradier Vei-- gen her ai'Sgezeichnet, sondern auch von der dankbar, daß wir so einen Bürgermeistor und
G Bei der Weihnachtsverlosung des Ge- altes Klavier nicht mehr zu gebi-aiidien sein cin, dem TSV, das Kompliment machen, daß Idee, Der über 60jährige Rudolf Pesdike so eine Verwaltung haben." Mit ähnlich growinnsparvereins Alb-Nedcai" am 0. Dezember soll. Eine Sachverständigen - Kommission bei seinem Familienabend immer etwas ge- - lange Jahre Turnwart des TSV — und der ßen Worten bedachte Hermann Knödler. 87in Ebersbach/Fils, nahm die Spnrgemein- Metzinger Bürger hat den neuen Flügel in boten wird, das aus dem Rahmen des iib- elfjährigö Walter Wahl fielen hier besonders iähriger Metzinger mit Kaisor-Wilholm-Bart,
lidicn fällt, was sidi am Samstagabend in der durch Können und Mut auf. Die anderen Pro- der von 1922 bis 1928 Stadtrat gewesen war,
sthafl Metzingen eine größere Anzahl Ge- Stultgart ausgcwähll.
grammnummern jedodi auch durdiweg erfolg- den Bürgermeister: Ab dor „Linde" sollte,
reich und meist humorvoll. Erinnern wir uns so meinlp der, dio Ulmor Straße „Eduardan dio Nummer „.Anno Dazumal im Damen- Kahl-Slraßc" heißen, weil die Kaslanienalloe
bad" der Turnerinnen, den Skotdi „Dio Min- beim Neubau erstens einem Kahlhieb zum
na" und sdiließlich besonders an das Thea- Opfer gefallen sei und weil zweitens damit
terstück mit der Familie Staudenmaier. Rei- „am richtigen Plal?: der Förderer der Durdizend audi der Letkiss-Tanz der jungen Tur- gangsstraße" coehrt werden könne.
nerinnen. Von überdurdisdiniltlichon LeiZum Vergnügen der Zuhörer gab dor rüstungen zeugton anfangs dio Uebungen der stige Greis eine witzige Rüdochau auf d.is
Männoi- am Reck und die der Turnerinnen Motzingen vor 75 bis 80 Jahren, das nur oi;im Olympia-Barren.
nic!o Straßen gehabt habe, „.Alles andere send
Vorsijtzonder Dr. I.ichtenfels
strahlte Gäßla. Sträßla und Gassa gwea!". In .seinen
sdiließlidi über das üanze Gesicht, als er sicJi Erinnerunßon tauditon dio Stadttoilbezoichdos I'.rfolgs des Abends sicher war. Er hatte nunsen „Rheinpfalz", „Türkei" und „Oberzu Beginn die vielen Gäste und Voreinsmit- dorf" auf, der „Kelterwnsa", dio „Sdiroiboglicder begrüßt, die die Turn- und Fosthalle roi" und dio Nürtingor Straße ab Rathaus als
erfüllten. Er wies auf dio Tombola hin, die „Betlolgassp".
Heinz Kipper, Elfi Plwisslor. RoulHngon,
mit 800 Gowinnon auf dio Glütklidion warRosa
Euchner, Riodoridi. und dio Kapollo
lolo. Uradis Handel und Industrie dankte er
für die Spenden dazu. Besonders stridi or Kloin unterhiolton dio Feiornnon mit Godidizo.
die Laienspielgruppe dos Vereins heraus, die ton, Liedern und Musik,
am SamstagnadnnillaR nodi eine UmbosolTeurer Seitensprung
zung hatte vornehmen müssou! Eine der Spiolorinnon war krank gowovdon. Das Mäddion,
Riedcrich. Auf dor Fahrt \on Riodoruh
das sie ablöslo, madito seine Sndic ausgo- nadi Millelsladt geriet gosiorn gegen 17.30
zoidinot. Dio Bowirlsdiaftung des Abends Uhr auf dor LandsUaßo .374 ein MittelsL^dlor
hatte dor Verein ebontnlls in sc>iiio Rpgio .Autofahrer nadi links von der Fahrbahn ab,
übernommen. Am Ende dos Programms war Dr. Sadisdmdon an seinem Wagon dor dafür dio Tanzlustigen nodi viel Gelegenheit, bei entstand, wird mit roo DK! bozidert.
sich auszutoben. Dio Carolas spielten, und
das Parkoll war immov voll mit Tanzenden.
Ein wichtiger Programmpunkt waren die mannsdiaft würltomborsisdior Hallo.nmeislor
Ehrungen, und eine große Zahl von Milglie- 1967 geworden tot. Dor Mannschaft vorlieh
dern hallo sidi auf dor Bühno aufgestellt, um er dafür die silbonion Ehrennadeln dos VerUrkunden oder Ehrenzeidien zu empfangen. eins, Trainer dieser erfolgreichen JugendVorsilzondor Dr, Liditenfels übergab den handballor ist Ekko Hofhnann. Eine besonTSV-Mit5?liodoru dio Ehrenurkunden, die über dere Ehrung gab es für den erfolgroidion
40 lahro lans dem Vorein oder einem seiner Skisportlor Hermann Kurz. Ihm übergab der
Vorgiingor dio Treue gehalten hatten: Karl- Vorsitzende die Erinnorungsmedtiillo in Gold
Eugon Ellwandor, Eduard Holder. Frits Hum- der olympisdien Spiele in Klexico. Uober die*
mel, Martha Munz-Magenwirth, Walter Theu- Aktion Skisportler zeigte sidi Dr. Lichtonfels
rer, Erhard Sommer, Otto Zioglor und Gott- erfreut. „Ganz Uradi nimmt an Ihren Sorgen
ZUM ZWEITEN ADVENT veranstaltete der Posaunendjor dos „JAUCHZET, FROHLOCKET,,." Ein kirdionmusikalisdies Ereig- lob Mall. Silberne Ehrennadeln des Vereins und Erfolgen teil", rief or don vieren ^'u.
Der FamUienabcnd dos Turn- und SportChristlidion Vereins Junger Männer gestern abend auf dem Markt- nis besonderen Ranges war dio gestrige abendlidto Aufführung des erhielten Heinz Enßlin.GustlHermann.Holnz
platz em vorweihnadjtlidies Choralblason. Bine größere Zahl Zu- Welhnaditsoratotiums von Johann Sebastian Badi in der Metzingor Reutter, Brigitte Sdieu, Peter Vogelsang. Irm- vereins hatte für alle Freunde des Sports,
•»oror lausdito den goblaeenen Advents- und Weihnaditsliedern vor Martinskinhe durdi die evangelisdien Kirdiondiöre Münsingen nnd gard Wurster, die dio Silbernadel bereits be- des Laientheaters und dor Goselligkoit etwas
^w Kulisse gleißender Sterne und funkelnder Liditergirlanden der Metzingen mit dem „Schwäbisdien Kammetordiester Stuttgart" sitzt, bekam für ihre besonderen Verdienste parat. Es war keine rausdionde Ballnacht,
""»Hegenden Geschäftshäuser. Der 25k8pfige Chor wird traditions- unter der Gosamtleitung des Metzinger Organiston Ernst Sdirade. den silbernen Uracher Dukaten. Besonders aber eine Veranstaltung, an die alle BeteiligScmäB am Heiligen Abend betagten und kranken Metzingem ein Am Nadimittag war das Oratorium in Münsingen aufgeführt wor- erfreut zeigte sich Dr. Lichtenfols darüber, ten mit Freude zurücJ^denkon. Und das soll
sp.
Standchen britigen.
den.
(Goa-Fotos; ze) daß in dor Handballableilung die B-Jugend- ja der Sinn eines Festes sein,
^MflctjinserXasebuclLj
Ehrennadel für Heinrich Weiblen
Jedes Jahr etwas Neues
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Seite a
Montag, 11. Dezember 195
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AUS DER HEIMAT
Montag, 11. Dezember 1967
Seite •
xr.
jviesmger verteidigt Große Koalition:
Jetzt haben wir zwei kräftige Zugpferde
CDU-Landesparteitag betont führende Rolle der Christlidien Demokraten
Der Bundeskanzler als prominentester TeilneBmer
P f u l l i n g e n . Der Wille, aus den Landtagswahlen am 28. April 1968 wieder als
stärkste Partei hervorzugehen, sdiarfe Angriffe auf die FDP und ein einmütige» Bekenntnis zur Politik von Bundeskanzler Kiesinger kennzeidineten den Landesparteitag
der Christlich-Demokratisdien Union von Württemberg-HohenzoUem am Wochenende
in Pfullingen. Kurt Georg Kiesinger war der prominenteste Teilnehmer des Parteitages,
auf dem zweihundert Delegierte rund achteinhalbtausend CDU-Mitglieder aus siebzehn
Kreisverbänden vertraten. Der Bundeskanzler, Aee am Abend auf einer öffentlidien Kundgebung sprach, legte ein eindeutiges Bekenntnis zur Großen Koalition ab. „Jetzt ziehen
jwei kräftige Zugpferde den Wagen", sagte der Kanzler, „früher trabte ein kleines Pony
niit." Die FDP sei im Bund genauso wenig mehr koalitionsfähig wie im Lande. Die SPD
habe sidi dagegen seit Godesbsrg immer mehr der. CDU angenähert und sich zu vorher durchaus umstrittenen Prinzipien wie der Sozialen Marktwirtschaft bekannt. Die Regierung der Großen Koalition werde die beiden v.'ichtigen Ziele, die sie sich gesetzt habe,
auch erfüllen: die Finanzen auch auf längere Sicht zu ordnen und die Wirtschaft vdeder
zu beleben.
Kie.singer betonte, daß im Mittelpunkt der
Politik seiner Regierung das Streben nach
Frieden stehe. Die Regierung werde sich
durch nichts von dieser Politik abbringen
lassen. Die deutsche Sache könne heule nicht
mehr mit „Kling, Klang und Gloria" ausgefoditen werden. Nidit die Gewalt helfe, nicht
lautes Schreien und steriles Gerede, sondern
eine auch die Völker der sogenannten dritten Welt überzeugencle Politik für die bereitigten Interessen des deutschen Volkes,
lind eine Politik, die das nationale Interesse
niÄt preisgebe, zugleich aber den Frieden
in der Welt im Auge habe, könne in allen
Völkern mächtige Verbündete bekommen.
Der Kanzler setzte sich in seiner Rede
audi mit der Frage des EWG-Beitritts Großbritanniens auseinander. Aucii hier plädierte
er für eine deutsche Politik der Versöhnung
und Vermittlung. Es genüge nicht, wenn fünf
EWG-Partner Ja sagen. Um Englrdids Beitritt
zu ermöglichen, müßten es eben Secäis tun.
„Sollen wir die Hemdsärmeln aufkrempeln,
de Gaulle die Meinung sagen?" fragte Kiesinger. Das sei ein Weg, der England sicherlich noch weiter von der EWG entfernen
^vfirde. „Wir müssen General de Gaulle
überzeugen, daß auf die Dauer ein Widerstand nicht möglich ist", empfahl der Kanzler als Lösung. „Und wenn es nicht anders
geht, müssen wir nach Uebergangs- und
Zwischenlösungen suchen, die das Ganze in
Bewegung halten."
Erneut machte sich Kiesinger für ein Mehrheitswahlrecäit stark. „Wir müssen das Wahlrecht um^ der Zukunft des Volkes und des
Landes willen ändern", sagte er in Pfullingen. Wenn man 1919 das Mehrheitswahlrecfat eingeführt hätte, wäre die Geschichte
einen anderen Weg gegangen. Es komme
nicht darauf an, daß im Parlament die Volks-
meinung durch möglidist viele Parteien genau vertreten sei. Vielmehr müsse die Wahl
einer Partei die Möglichkeit geben, zu regieren und dann vor dem Wähler audi voll dafür verantwortlich zu sein. „Die Entscheidung für ein Mehrheitswahlrecht könnte die
bedeutsamste der Großen Koalition werden", sagte Kiesinger. Er appellierte an die
CDU, hier zu ihrer Verantwortung für das
Volk zu stehen.
Besonders hob Kiesinger noch einmal die
Leistungen der Großen Koalition auf innenpolitischem Gebiet hervor. Mit der mittelfristigen Finanzplanung sei die Ordnung der
Finanzen erreicht. Auch die Wirtschaftspolitik habe sich als richtig erwiesen. Die gefährliche wirtschaftliche Talfahrt sei zu Ende
und es gehe wieder bergauf. Außerdem habe
die Große Koalition als erste Regierung die
Kohlenkrise angepackt und mit der Bildung
einer Einheitsgesellschaft und einem neuen
Kohlegesetz die Entwicklung so gesteuert,
wie es eine gesunde Volkswirtschaft verlange. Als große Aufgabe für die Zukunft
nannte Kiesinger eine differenzierte Landwirtschaftspolitik für die kommenden Jahre.
Die Bundesregierung werde jeden landwirtschaftlichen Betrieb unterstützen, der lebensfähig sei und dessen Besitzer auch den
erforderlichen Lebenswillen habe.
Mit scharfen Worten nahm Kiesinger gegen eine Anzeigenaktion der FDP Stellung,
in der diese unter Hinweis auf eine Broschüre der Regierung fragte „Stimmt die
Richtung?". Der Kanzler bestritt den Vorwurf, daß in Bonn nicht mehr regiert werde.
Er als Bundeskanzler wisse sehr wohl, was
er wolle. „Was die FDP jetzt in ihrem Katzenjammer sagt, muß sie auf ihre eigene
Rechnung schreiben", betonte er.
„Politik fester Konturen und Profile"
„Die CDU wird den 28. April siegreich bestehen", prophezeite'ItßntBterprästdent Man»
Filbinger den Delegierten des Landespartei'
tages. Die Große Koalition im Lande habe
ihr Soll nicht nur erfüllt, sondern sogar
mehr getan. Sie sei beispielsweise in sechs
Wochen imstande gewesen, die Schulfrage
zu lösen. Weder an dieser Schulfrage noch
an der Finanzpolitik sei die alte Regierung
zerbrochen. „Vielmehr zeigte sich in der
FDP der gleiche Virus wie in Bonn", sagte
Fiibinger. Es wäre in Baden-Württemberg
aber auch ohne die SPD gegangen. Denn die
CDU habe in diesem Lande immer eine Politik fester Konturen und klarer Profile geführt. „Diese Politik bedurfte der SPD
nicht", sagte der Regierungschef.
Besonders befaßte sich Fiibinger mit der
Bildungspolitik. Das Land habe hier gezeigt,
daß ihm gleiche Bildungschancen für alle
sehr am Herzen liegen. Der Ministerpräsident erwähnte in diesem Zusammenhang
auch den Hochschulgesamtplan. Jetzt sei es
notwendig, noch in dieser Legislaturperiode
auch das Hochschulgesetz über die Bühne zu
bringen. Auf die Unruhe unter der studierenden Jugend des Landes eingehend, betonte Fiibinger, daß die Regierung Reformen
an den Universitäten bejahe. „Wir lassen
unsere Hohen Schulen aber nicht zu Schauplätzen pseudopolitis(3ier Possenspiele entwerten", rief Fiibinger aus. „Die Universitäten sind uns zu kostbar, als daß wir hier
kleinen Gruppen, denen es nicht um Reformen, sondern um Niederreißen geht, das
Feld überlassen," Er begrüße das politische
Engagement der Studenten, Aber zu echter
Reform gehöre audi die Bereitschaft zu ernster Arbeit und die Erkenntnis, daß es einen
Unterschied gibt zwischen Lehrenden und
Lernenden. Es sei beruhigend, daß die Mehrheit der Studenten die Entartung nidit
Wolle. Nur Radaumadier und Krakeeler wollten ein System nach Mao Tse-tung errichten. „Aber wir haben schon einmal erlebt,
wie die Freiheit unserer Universitäten zerstört wurde. Das deutsche Volk wird das
ein zweites Mal nicht dulden."
rung in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. E^ ekihaerte daran, daß Baden-Würltemberg nach iSeiner Struktur die größten
Entwicklungschancen aller deutschen Länder
habe. Darin zeige sich der Erfolg der von
der CDU gesteuerten jahrelangen Investitionspolitik. Sie werde fortgesetzt. So bedeute die mittelfristige Finanzplanung, die
von der Regierung der Großen Koalition
eingeführt wurde, eine Absicherung des
Erreichten. Die Maßnahmen des zweiten
Konjunkturprogramms zeigten im übrigen
schon die ersten Erfolge. Es werde im Frühjahr wieder aufwärts gehen. Dennoch werde
es die CDU nicht leicht haben, ihre Politik
fortzusetzen. Einschneidende Kürzungen
stünden auf allen Gebieten bevor. Sie wür-
den auch Kreise und Gemeinden hart treffen. „Jeder muß Einschränkungen in Kauf
nehmen^ nur so können wir zur Ordnung
unserer Landesfinanzen kommen, die Voraussetzung für weiteres Wachstum ist",
sagte Fiibinger. In den zurückliegenden Jahren sei eine Politik der Wahlgeschenke eingerissen. Wenn man sich nur nach den Wünschen der Interessenverbände richte, mache
man den Staat kaputt. „Der Staat ist nicht
melkende Kuh und Prügelknabe für alles.
Wer ihn so sieht, nimmt ihm die Kraft, Freiheit und Wohlfahrt und Sicherheit zu garantieren", betonte der Ministerpräsident.
Die Chancen der CDU bei den kommenden Wahlen beurteilte Fiibinger optimistisch.
„Die CDU hat die Führungskräfte, um auch
in Zukunft Vertrauen zu vermitteln. Sie
wird mit Mut und Kraft alle Fragen lösen."
Fiibinger warnte vor einer unnötigen Aufwertung der NPD. Radikale seien nidit
durch Polizeiknüppel und Rauchbomben zu
bekämpfen. Das sei nur kostenlose Werbung
für von Thadden. Baden-Württemberg müsse
am 28. April 1968 beweisen, daß es kein
Nährboden für Extreme, links und rechts,
sei. „Wir müssen darauf hinarbeiten, daß
die NPD an der Fünf-Prozent-Grenze scheitert. Wir müssen dem Volke sagen, daß
?5
EIN HANDSCHLAG ZUR BEGRÜSSUNG: Staatsminister Geißler, einst im Wahlkreis
'Reutlingen direkt in den Bundestag gewählt, begrüßt Bundeskanzler Kiesinger. Dazwischen Ministerpräsident Fiibinger (Zweiter von rechts) und CDU-Kreisvorsitzender NageL
diese Demokratie leistungsfähig ist und Ballungsräume kulturell tmd wirtschaftlich
keine Ablösung durch faschistische Vorstel- anziehend gestaltet und die Selbständigkeit
lungen nötig hat."
kleiner Gemeinden gewährleistet.
Der parlamentarische Geschäftsführer der
CDU-Landtagsfraktion, Robert Gleichauf, erklärte, man müsse „notorischen Nörglern und
der bewußten Pflege eines dauernden Unbehagens" entsdiieden entgegentreten, es sei
der Landesparteitag die Bundesregienmg in absurd, in Baden-Württemberg von einer
einer Resolution auf, im Zusammenwirken Wirtsdiaftskrise zu sprechen. Die Sicherstelmit den Ländern den Komplex „Kinder in lung eines gesunden Wirtschaftswachstums
Not" zu untersuchen, der Oeffentlichkeit dai^ und einer langfristigen Ordnung der Staatszulegen und die notwendigen Maßnahmen finanzen bezeichnete Gleichauf als die zur
zum Sdiutz der Kinder zu verstärken. „Viele Zeit wichtigsten politisdien Aufgaben. Er krinegative Umstände in unserer heutigen Ge- tisierte die Empfehlungen des Sachverstänsellschaft haben dazu geführt, daß die Zahl digenrats. Durch künstliches Anheizen des
der Kinder, die schutzlos in Not und Gefahr Konsums über Steuersenkungen und Einkomaufwachsen, erheblich zugenommen hat", menserhöhungen bei gleichzeitiger weiterer
heißt es in der Resolution. Außerdem traten Verschuldung der öffentlichen Hand könne
die Delegierten für eine Verwaltungskonzep- man leicht in eine Entwicklung hineingleiten,
tion ein, die das Leben auch außerhalb der wie sie England jetzt hinnehmen müsse.
Gesunde Wirtschaft als oberstes Ziel"
Den entscheidenden Beitrag der Christlichen Demokraten beim wirtsÄaftlichen Aufstieg in Bund und Land unterstrich der Vorsitzende des CDU-Landesverbandes Württemberg-HohenzoUem, Staatssekretär Adorno.
Der Aufbau nach dem Kriege sei in erster
Linie dem Fleiß und der Tüchtigkeit der Deutschen zu verdanken. Die CDU habe diesen
Fleiß imd diese Tüchtigkeit in eine gixte Politik umgewandelt. Jetzt gehe es darum, die
freiheitliche Lebensordnung zu verteidigen.
Daran müsse jeder mitwirken. Denn der Bürger selbst trage die Verantwortung dafür.
Der Landesvorsitzende vertrat die Ansicht,
die nach über zweistündiger Diskussion mit
Zweidrittel-Mehrheit angenommene neue
Landessatzung bedeute eine weitere Stärkung des demokratischen Gedankens imd der Heftige Diskussionen entbrannten um die
inneren Ordnung der südwürttembergischen Schulfrage, über die in der CDU noch immer
CDU, die zwar mit knapp 9000 Mitgliedern keine Einigkeit herrscht. Mehrere Delegierte
der kleinste Landesverband der Partei in Ba- waren mit der Schulpolitik, die Minislerpräden-Württemberg sei, jedoch höchste Bundes- sident Fiibinger verteidigte, obwohl sie „nicht
prominenz stelle. Bundeskanzler Kurt Georg ganz seinen Vorstellungen entspricht", nicht
Kiesinger und Bundesfamilienminisler Bruno in allen Punkten einverstanden. Sie vertraHeck — beide Mitglieder dieses Landesver- ten die Ansidit, die Regierung Fiibinger habe
bandes — wurden vom Landesparteitag in ge- das von der CDU immer hart verteidigte Elheimer Wahl mit 14 weiteren CDU-Vertretern ternrecht aufgegeben. Die Parlamentarier
als Delegierte für den CDU-Bimdesparteitag seien nacheinander umgefallen. Fiibinger wigewählt.
^
dersprach dieser Auffassung. Er erklärte, daß
In einer Entschließung ersuchten die Efele- die CDU, solange sie in der Regierung ein
gierten den baden-württembergischen Land- Wort mitzureden habe, sich nicht mit dem
tag, darüber zu wachen, daß politische Tä- Plan der SPD einverstanden erklären werde,
tigkeit von Beamten, Angestellten und Ar- die konfessionelle Ausbildung der Lehrer
beitern im öffentlichen Dienst,.die sich zu den an den pädagogischen Hochschulen abzuschafim Landtag und im Bundestag vertretenen fen.
Parteien bekennen, nicht zu dienstlichen NachVon Delegierten wurden weitere Maßnahteilen führt. Zur Frage der Parlamentsreform men der Regierung gegen die „Aufzucht von
empfahlen die Delegierten der Landtagsfrak- Berufsrevolutionären an den Hochschulen"
tion, die Dauer der Legislaturperiode und gefordert. Vielfach vmrde auch der Ruf nach
alle damit verbundenen Probleme erst mit neuen Idealen laut, die die CDU der Jugend
dem Landesausschuß der CDU Baden-Würt- geben müsse, um diese vom Einfluß der
temberg zu überprüfen.
„Langhaardackel und lauten Gegenschreiern"
Auf Antrag der Landesfrauenvereinigung, zu befreien.
deren Vertreterinnen sich auffallend stark
Ein Delegierter wies auf die Unzufriedenan den Diskussionen beteiligten, forderte heit in der ländlichen Bevölkerung hin. Auch
Harte Kritik aus den eigenen Reihen
die CDU habe sich in vergangener Zeit nicht
in ausreichendem Maße um die Landwirtschaft gekümmert. Er forderte den Ausbau
der Agrarforschung und empfahl, nach dem
Vorbild Italiens und Frankreichs, die EWGRichtlinien „nicht so genau zu befolgen."
Die gegenwärtige Regierungspolitik vei>
teidigte der Tübinger Abgeordnete Dr. Gerd
Weng. Er begrüßte den Willen des Ministerpräsidenten, verstärkt dafür sorgen zu wollen, junge Kräfte zu Führungsaufgaben in
Land und Bund zu'rekrutieren. Harte Kritik
übte Weng unter dem Beifall der Delegierten
am Femsehen, das seiner Ansicht nach zuviel
Platz für Linksradikale einräume, die Arbeit
der fleißigen Bürger nicht genügend interessant darstelle und in seinen Sendungen oft
zu geschmadvlos sei. Von den Delegierten
wurde ein „Antisex- und Crime-Antrag" eingebracht. Darin wird verlangt, daß die Parteispitze zu einer gemeinsamen Sitzung mit den
Verantwortlichen der Rundfunkanstalten zusammentrifft, um über die „Säuberung der
Bildschirme" zu sprechen.
Um regieren zu können, erklärte ein Delegierter, müsse die CDU bei der nächsten Landtatiswahl die absolute Mehrheit erreichen. Die
CDU müsse mit klaren Ziel- und Aufgabenvorstellungen an die Oeffentlichkeit treten.
Regierung und Fraktion müßten alle Kräfte
mobilisieren, wenn die CDU gewinnen wolle.
Dank für Geleistetes dürfe von der Bevölkerung nicht erwartet werden. Der Reutlinger
Abgeordnete Erich Barthold befürchtete, daß
im nächsten Landtag die SPD mit der FDP
eine Koalition gegen die CDU bilden könne.
Mit neuen konstruktiven Ideen müsse die
CDU deshalb darauf hinzielen, die absolute
Mehrheit zu erreidien.
Morgen Gemeinderatssitzung
DIE PROMINENZ lauscht den BegrüOungswortcn dos GDU-Landesvorsitzonden Adorno. Von links nach rechts i Frau App, Bürgermeister App, Regierungspräsident Bim, Staatsministor Geißler, Bundeskanzler Kiesinger, Ministerpräsident Dr. Fiibinger, CDU-Landtagsabgeordnoter Barthold, CDU-Kreisvorsitzender Nagel. Bürgermeister App hatte die prominenten Tsilnehmer des Landesparteitagos vorAuch der Ministerpräsident stellte die her im Namen der Stadt Pfullingen zu einem Empfang ins „Waldcaf^" gebeten. Dabei gab es <- was Ministerpräsident Fiibinger besonGea-Fotos; Friedrich
Wirtsdiafts- und'Finanzpolitik seiner Regie- ders dankbar registrierte - nicht nur Wein aus Württemberg, sondern auch aus Baden.
(vej Gönningen. In Abweichung von der
sonstigen Gepflogenheit ist die Gemeinderatssitzung bereits morgen Dienstag, 12. Dezember, um 20 Uhr im Büi-gersaal des Rathauses. Auf der Tagesordnung stoben die
Festsetzung des Wasserpreises nach Einführung der Mehrwertsteuer, die Erhebung
der laufenden Dolengebühren, beim Bebauungsplan Lonzensteigle die Behandlung
der eingegangenen Bedenken und Anregungen, Ergänzung des Bebauungsplanes Gruobadi, Arbeitsvergabon für die Friedhof erweitcrung, der Ankauf von Tischen und Stühlen
für den Sitzungssaal und der Ankauf eines
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Montagr 11. Dezember 1967
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Und wieder spielte alles für den „Club
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2:1 in Dortmund und mit sieben Punkten Vorsprung ein gutes Polster für die Rückrunde
Mit einem Vorsprung von sieben Punkten geht der deutsdie Rekordmeister 1. FC Nürnberg nach dem 2:l-Erfolg
bei Borussia Dortmund am 6. Januar 1968 in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga-Saison 1967/68» In den bisherigen vier Bundesligajahren holten sich die „Herbstmeister" 1. FC Köln, Werder Bremen, München 1860 und Eintracht Braunschweig im Frühjahr aucii den Titel. Niemals zuvor hatte aber einer dieser späteren Meister einen so
klaren Vorsprung wie heute der „Club". Max Merkel hat es verstanden, den „alten Herren" (Brungs, Strehl, Wenauer, Wabra) spieleriscjie und kämpferische Kräfte zu. entlocken, die jahrelang nur schlummerten. So sehr man
dem ruhmreichen „Club" diese von niemanden erwartete Erfolgsserie gönnt, so muß man sich doch die Frage stellen, ob der Fußball-Bundesliga — zumindest soweit es die Meisterschaft- betrifft — die große Langeweile droht. So
imponierend auch die Erfolgsserie des Vizemeisters München 1860 ist, der mit dem 1:1 in Mönchengladbach jetzt
in neun Spielen nacheinander ohne Niederlage vom Platz ging — auch die „Löwen" dürften die Nürnberger ebensowenig gefährden können, wie der offensichtlich in einer Krise steckende Europapokalsieger Bayern München, der
eine Wodie nacii dem 3:7 in Nürnberg mit dem 0:4 gegen den MSV Duisburg die höchste Bundesliga-Heimniederlage hinnehmen mußte. Titelverteidiger Eintracht Braunschweig verlor in Köln 0:1, so ist keiner im Augenblick
für den 1. FC Nürnberg ein ernsthafter Konkurrent. Interessant verspricht in dieser Situation nur noch der Kampf
gegen den Abstieg zu werden, dem der 1. FC Kaiserslautem (2:2 in Karlsruhe) nodi eher entfliehen kann, als zum
Beispiel die Frankfurter EintracJit, die über ein 2:2 gegen Schalke 04 nicht hinauskam. „Wir sind auch nodi nicht
raus aus dem Schlammassel", betonte HSV-Direktor Knöpfle nadi dem dünnen 1:1 gegen den VfB Stuttgart. In
Neunkirchen und Karlsruhe ist die Stimmung auf dem Nullpunkt, obwohl es für die Saarländer nach vier aufeinanderfolgenden Niederlagen f2:22 Tore) mit dem 0:0 gegen Werder Bremen ebenso einen kleinen Hoffnungsschimmer gab wie für den KSC, der nach fünf Niederiagen in ummterbrochener Folge f2:16 Tore) jetzt wenigstens ein 2:2 gegen den 1. FC Kaiserslautem rettete. Ob das aber reichen wird? Neunkirchen droht auf jeden Fall
zum zweitenmal der Abstieg und der KSC, der bisher immer im Endspurt noch das Klassenziel erreichte, könnte
diesmal „sitzenbleiben". Aufsteiger Alemannia Aachen bat mit 17:17 Punkten nach dem 1:1 bei Hannover 96
eine recht sichere Ausgangsposition für die Rüderande und dürfte kaum zu den Absteigern gehören.
Der „Club" demonstrierte in Dortmund
moderne Kontertalctik
DI« 32 MW Zuidtauer hadertsn in der bei weitem
nicht ausverkauften Dortmnoder Kampfbahn Rote
Erde iwar mit dem wenig glQdUidien Sdiidcsal ihrer
Borussia, mnOten den 2:1-Sieg des Tabellenführers
1. FC Nürnberg jedodi a l s verdient anerkennen. Der
deutsdie Rekordmeister zeigte auf dem hartgefrorenen holprigen Spielfeld die bessere Taktik, wirkte
mannsdiaftlidi gesdilossener und hatte vor allem in
der kämpferisdien Einstellung s i n deutiidics Plus. Er
überlicB den Westdeutschen zeitweise das Mittelfeld,
konterte dann aber sdinell und flüssig aus seiner freiwillig gewählten Defensive und Gberrasdilc die Borussia-Abwehr dabei durdi Tore von Brungs (411.
Min.] und Cebinac (55.).
Trimhold und Libuda „durdisdileppen" mußten, weil
diese fast völlig ausfielen. Und da audi Emmerich
nadi seiner Verletzungspause nur für eine Stunde
Kondition mitbradite, blieb als einziger Liditblidc
der ungemein einsatzfreudig und wieder pfeilsdmell
gewordene Held. Die Nürnberger Stärken lagen eindeutig in der Abwehr mit Wennuer, Leupold und dem
meist zurüdcgezogenen Starek als Dreh- und Angelpunkten. Der Wiener leistete sidi dabei jedodi
ebenso wie Ludwig Müller einige platzverwcisreife
Fouls. Unter der Regie von Strehl erreidite Cebinac
und Brungs im Nürnberger Angriff die größte Wirkung. Nidit von ungefähr erzielten sie die beiden
Tore für den ,Club".
.Ms die Gastgebor nadi dem AnsAlußtreffer von
Held in der 73. Minute auf den Ausgleidi drängten,
verletzte sidi der zuvor sdion verletzte Nouborger am
Ellenbogen-Gelenk und mußte ganz aussdieiden. Die
Audi Borussia Möndiengladbadi konnte die seil Woerste Sdiwädiung der Dortmunder war sdion nadi chen anhaltende Erfolgsserie von Mündien CO cidit
einer Viertelstunde zu verzeidinen, als Neubergcr stoppen. Die „Löwen" blieben mit dem 1:1 bei den
und Sturm im eigenen Strafraum mit den Köpfen „Fohlen" audi im neunten Spiel hintereinander ungezusammenprallten und blutende Verletzungen davon- sdilagen und erzielten dabei 14:4 Punkte. Ihre Siegestragen. Sturm, der sidi dabei einen Nasenbeinbrudi serie gegen Möndiengladbadi fand allerdings vor 22 282
zuzog, wurde gegen Redder ausgeausdit. Neuberger Zusdiauem — unter ihnen Bundestrainer Helmut
m^dite nadi kurzer Bchandlungspausc weiter.
Sdiön — ein Ende: In der fünften Bundesligabegegnung
Bei den widrigen Bodenverhältnissen konnten beide beider Mannsdiaften gab e s für die Borussen nadü vier
Mannsdiaften ihre Tcdinik nidit voll zur Geltung Niederlagen gegen die „Löwen" den ersten Punkt.
bringen. Entsdieidend wirkte sidi jedodi aus, daß die
Auf sdinccbededctem Boden lief das SpieV der WostI>)rlmunder neben den Verletzungsfällen nodi Paul, deutsdien nidit w i e gewohnt. Ihrem Angriff fehlte die
Sprilzigkeit. So hatten die bisher Htorhungrigsten"
Stürmer der Bundesliga mit ihrem engmasdiigen Spiel
gegen die ausgezeidmcte Hinlcrmannsdiaft der Gäste
nur wenig Chancen. Dazu stand mit Pntzke hinter der
guten Mündiener Verteidigerkotte erst ein ganz hervorragender «Ausputzer" und dann mit Radenkovic ein
1. FC Köln - Eintradit Braunsdiweig l : t
Torwart, der in der zweiten Halbzeit einige Sdiüsse
1. FC Köln: Sdiumadier — Regh, Hemmersbadi, Sim- wie „bestes Torwart der Welt" hielt. Rekordtorsdiütze
met, Weber, Thielen, Rühl, Flohe, Löhr, Overath, Peter Meyer« der vor den Augen von Bundestrainer
Hornig.
Sdiön seine Berufung i n s Nationalmannsdiafts-AufgeEintradit Braunidiwelg: Wolter — Grzyb, Moll, bot reditfertigen wollte, kam kaum einmal in SdiuBSdimidt, Kaadc, Büso, Gerwlen, Ulsaß, Saborowski, position. Es fehlte ihm dazu audi die Unterstützung
der diesmal blassen Laumen und Dietridi. Netzer
Berg, Maas.
glänzte zwar am Ball, hatte jedodi auf dem SdineeZusdiauer; 13 000,
hoden
Sdiwierigkeitcn mit seinen sonst so genauen
Tor: 1:0 Thielen (60.].
langen Pässen. So fiel sditießlidi nur das glüdilidie
Hannover 9S — Alemannia Aadien 1:1
Ausgleidistor nadi dem Sdimidt-Treffer (52. Minute)
Hannover SS: Podlasly — Hellingrath, Breuer, Las- durdi Ad<ermnnn (88.), bei dem Patzke nodi den Ball
zig, Stiller, Siemensmeyer, Strasdiitz, Bandura, Ahne- abfälsdite.
feld (ab 76. GrSber), Heyndces, Rodekamp.
Alemannia Aadien: Prokop -s Sdiöngen (ab 41. Thelen), Pawellck, Trodie, Mortinelli, Bodimann, Krott,
Hoftmann, Gronon, Glenski, Ferdinand.
Zusdiauar: IS 000.
Tore: 0:1 Gronen (40.], 1:1 Gräber (84.].
Die Absldit des deutsdicn Meisters, erstmals zuminBayern Mündien — MSV Duisburg a:4
dest einen Punkt aus Köln zu entführen, lieO sidi audi
Bayern Mündien: Maier - Stödd (ab 55. Sdi.iuß], im fünften Bundesligajahr gegen den ehrgeizigen 1. FC
Sdiwarzenbedc, Roth, Bodcenbauer, Olk, Jung, Ohl- Köln nidit verwirklidien. Vor nur 13 iOO Zusdiauem
hauser, Müller, Koulmann, Brenninger.
siegten die das Spiclgesdichcn meist diktierenden KölMSV Duisburg: Manglitz - Heidemann, Pirsig, ner durdi e i n Kopballtvor von Thielen (to, Minute]
Müller, Bella, Lehmann, v a n Haaren, Lotz, Kostedde, hodsverdicnt 1:0 (0:0).
Wild. Ged<s.
Daß die in der Dodjung gewohnt stark und sidier
Zusdiauer: 10 300.
operierenden Braimsdiwoiger erneut verloren, ging
Tore: 0:1 Kostodde (15.], 0:2 Lehmann (27,], 0:3 nidit allein zu Lasten ihres Angriffs. Eino Stunde iang
Gcdcs (35.), 0:4 Gedts (70.).
hatte er vergebens auf Unterstützung gewartet. Erst
als die Eintradit nadi dem 0:i-Rad<stand in stärkerem
Eintradit Frankfurt - Sdtalke 114 2:2
Maße die Abwehrtaktik lod<erto, ließen die Gäste orEintradit Frankfurt: Kunter — Jusufi, Lindnor, Lutz, konnrn, daß sie nidit nur ihr Tor zu verteidigen verSdiiimor, Blusdi (ab 56. Bellut], Friedridi, Grnbowski, stehen. Die von Nationalspieler Weber als „Ausputzer"
umsiditig dirigierte Kölner Abwehr gab sidi diesmal
Bedithold, Huborts, Lotz.
Sdialkc 04: Nigbur — Bedior, Rausdi, Pliska, Fidi- aber keine Blöße und hielt den knappen Vorspning,
tel, Songor, Kraus, Pohlsdimidt, Wittkamp, Neuser wobei ihr allerdings einige Male das Glüdt zur Seite
stand. AuDordom bohagto den Braunsdiwoiger Stüi'(Jib 46. Blodiinger), Höbusdi.
morn die kompromißlose Dod<unssart dor Kölner nur
Zusdiauer: 11 231
j\utfallend blaß war Ulsaß, der diesmal keine
Tore: 1:0 Bodilold (11,), 1:1 Neuser (21.), 1:2 Witt- wonig.
Stütze seiner EU war. Diese standen mit dem reakknmp (52,), 2:2 Beditold (82.).
tionssdincllcn Torwart Wolter, dem üborsiditig spieIcnden Bfiso und dem unnadisiditigen Kaad< in don
Borussia Neunkirdten — Werder Bremen ti:8
hinteren Reihen.
Borussia Nounkirdicn: Klrsdi - Regitz, Czornotzki,
Rohwoddor, teist, Sdiodc, Ulm (ab 80. Min, Soebnuor), Kuntz, Goyor, Hormosdorf, Lang,
„Natürlidi sind wir mit dem 1:1 zufrieden, aber es
^Vordor Bremen: Boraard - Piontok, Höttgos, Sdiimoczok, Stoinmann, Lorenz, Zebrowski, Fornor, hätte audi ein Sieg werden können. Dor Sdiicdsriditer
pfiff ein klares Foul gegen Hnndsdiuh im HSVGbrts, Björnmoso, Rupp,
Strafraum nidit," Diese Feststellung traf Günter SaZusdiauer; 6000.
wltzki.
mit 35 Tahrcn der Senior der Bundosligaspielor,
Hamburger SV - VfB Stuttgart 1:1
dor in Hamburg vnr 7400 Zusdiauem gegen- den HSV
Hamburger SVt Oocznn — Sandmann, Kurbjuhn, das 135. Mal das Tor in dor hödiston dcutsdion Spioltöfflor, Horst, Willi Sdiulz, Diod<mann, Hans Sdiulz, klasso für don VfB Stuttgart hUtoto.
Soelar, Krämer, Gerd Dfirfol,
Mag dos 1:1 nudi gorodit gewesen sein — damit blioVfB Stuttgart: Sawilzki - WHli Bnlenmnrtn, Arnold, oon die Sdiwabon audi im neunten Spiel gagon don
Hoftmann, Sloloft, Hutlnry, Weidmann, Grass, Lars- HSV (vier Niodorlogon, fünf Unontsdiiodon) olmo Siog
son, Hondsdiuh, Koppel,
— nbor das Foul'in der 81. Minwlo Von Horst an dorn
Zusdiauoc: 7400
sdmoUon Hnndsdiuh hStto dor Kölner Siope pfeifen
Tore; 0:1 Köppal (40.), 1:1 Krämer (73.).
Den „Fohlen" fehlte die Spritzigkeit
Teams — Tore — Torschützen
Bundesliga in Zaiilen
Borussia Neunkinhen — Werder Bremen
1. FC Köln — Eintradit Braunsdiweig
Hannover SS — Alemannia Aadien
Borussia Möndiengladbadi — Mündien ( •
Bayern Mündien — MSV Duisburg
Eintradit Frankfurt - Sdialke 04
Borussia Dortmund — 1. FC Nürnberg
Hamburger SV - VfB Stattgart
Karlsniher SC — 1. FC K^serslantem
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
( 1) 1. FC Nürnberg
( 3) Bor. Möndiengldb.
( 4) Mündien 60
( 6) MSV Duisburg
( 2) Bayern Mündien
( 7) Hannover 96
( 5) Eintr. Braunsdiw.
(10) 1. FC Köln
( 9) VfB Stuttgart
( 8) Bor. Dortmund
(11) Werder Bremen
(12) Alemannia Aadien
(13) 1. FC K'lautern
(14) Eintr. Frankfurt
(15) Hamburger SV
(16) Sdialke 04
(17) Bor. Neunkirdien
(18) Karlsruher SC
17 11
17 7
17 6
17 8
17 9
17 7
17 8
17 8
16
17
17
17
17
17
17
17
16
17
5
6
8
4
2
45:17
49:25
34:20
27:19
33:33
26:26
15:18
35:29
31:24
32:29
34:32
21:27
22:34
24:31
22:30
20:27
14:44
12 17:37
•:a
1:0
1:1
1:1
8:4
2:2
1:2
1:1
2:2
27:7
20:14
20:14
7.0:14
20:14
19:15
19:15
18:16
17:15
17:17
17:17
17:17
16:18
14:20
13:21
12:22
9:23
9:25
1
Gerechtes Remis in Hamburg
Karlsruher SO — 1, FC KBisonlautom 2:2
Karlsruher SCs Rynio — Ad<ormnnn, Marx, WoidInndt, Sdiou, Ehmnnn, Horrmann, Sdirott, Zaczyk,
Der orfolgroldisto TorsdiUtzc dor FuDbnll-Bundos^
Bürrsdinnbsl, Haus^sor.
liga-Horbstscirio 1987/68 w a r mit 19 Trollern Peter
1. FC Kalsorslautorn;
Sdinnrr - Kopponhötor, Moyor (Borussia Möndiengladbadi) mit elnom Tor
Siiiwagor, Sdinetdor, Klimnsdiofskl, Goisort, aiohl, Vorsprung v o r , dorn NUraborgor Franz Brungs, Die
orfolgroldiston TorsdiUtzon bot insgesamt 502 TrofROR8on8ad<, Windhauson, Hasobrink, Kontsdiko.
fern;
Zusdiauer; i2"'4-!0,
Tore; 1:0 Dürrsdmrtbol (10,), 1:1 Hasobrink (43.),
Moycr (Borussia Möndiengladbadi) 10 Toro, Brungs
2;l Zoczyk (65,), -2:2 Roggonsndc (70,),
(1. FC NUrnborg) 18, Löhr (1. FC Köln] 10, Stroh! (1.
FC NUrnbors) 12, Kohlars (Mündion 00] 11, Küppors
Borussia Dortmund — l , FC Nürnberg 1:2
(Milndinn 00) 11, Görts (Wordor Bi'omon] 11, Lnumon
Borussia Dortmunds Wossol - Cyliftx, Poohs, Kur- (Borussia Möndionglndbadi) in, Köpnol (VfB Stuttgart)
10, Emmoridi (Borussia Dortmund) 0, Gayor (Bojat, Paul. Sturm (ab 15. Min, Roddor), l.llnidn, Trimrussia Nounkirdion) 9, Ohlhnusor (Bayern Mündion]
noUl, Hold, Nouborgor, Emmoridi.
8, RogRonsad< (1, FC Kaisorstnntorn) 7,
1. FC NUrnborg: Wnbra - Loupold, Popp, Ludwig
In dar „owigon" TorsdiUtzonllsto dnr Bundosllga
MüUor, Wunauor, Forsdil, Cobinno, Strolil, Brungs,
siilt August 1963 führt nodi immor Lothar Emmoridi
Starok, Volkort.
(Borussia Dortmund) mit 94 Trottom vor sotncm früZusdiauer: 3 i J81
Tora! 0:1 Brungs (48,), 0:2 Cebinac (55,), 1:2 Hold horon Vorolnskomoradeo Friedhelm Koniotxka (MUn>
dibn 60, jetzt PC Wtntoithur), dor es auf 73 Toro
(?3.).
bradito.
.Borussia Möndienglodbadi — MOndion CD l : l
Dio Rangfolge der „owigon" Torsdiiltzonllstn: EmBorussia Möndionglndhndi:
Donner — Pöggolor, moridi (Borussia Dortmund) 04, Koniotzka (jetzt FC
Witimunn, Mildor, Vogts, Dintridi, Wlmmor, Lnumon, Wintprihur) 73, Soolor (HSV) 71, Christian Müllor
»loyor, Notzor, Atkormann.
(KSC) 67, Brunss (1. FC Nürnberg) 60, Strohl (1, FC
Mündien 1860: Rndonkovlc - Wagnor, Stclnor, Nürnberg) 65, Brumionmolor (Mündion 00) 04, HuPitzko, Roldi, Porusic, Bröndl, Küppors, Kohlars, borls (Etnlrndit Frankfurt) 55, Löhr (1, FC Köln) 51,
Sdiüt* (VVerdor Bromon] SO, Gord MüUor (FC Bayern)
Horst Sdimidt, Zoiser.
47, Ulsaß (Eintradit Brnunsdiwoig] 47, Grossor (MünZosdiouori 22 282
dion 00) 46, Küppors (Mündion 60) 43.
Tora: 0:1 Horst Sdimtdl (52,), 1:1 Ad<ormann (88.),
Brungs jagt Meyer
^^oArar
L.
REUTLINGEN
AlbstraBe 1-3
beim Hallenbad
Da verging ,,Tschik" das Lachen...
Selbst dem sonst ewig strahlenden „Tsdiik" Cajkovski verging nadi der blamablen 0:4-NiederIage seiner
Bayern-Elf gegen den cleveren MSV Duisburg das La5
dien. und der tedmisdie Direktor Robert Sdiwan ge3
stand freimütig: ,4)as Spiel war eine Katastrophe." Es
2
war eine kläglidie Vorstellung des Europacupgewinners, bei dem seit der 3:7-Sdilappe gegen den „Club"
der Spielfaden endgültig gerissen zu sein sdieint.
Die sonst so selbstbewußten Bayern haben zwar ihr
5
tcdmisdies Können nidit verlernt, aber sie haben Ner8
ven bekommen. Außerdem mangelt es an Kondition.
6
Das zeigte sidi erneut, als die sdinellen, weiträumig
5
kombinierenden Duisburger durdi den tridcreidien
4
Kostedde (15. Minute] und den spritzigen Lehmann
S
(27.) rasdi auf 2:0 davonzogen und die zusammenhang1
lose Mündiner Abwehr einsdiließlidi Bedsenbauer im
Nadiholspiel am 16. Dezember (15.00): VfB Stuttgart Sdinee mehr und mehr „ins Sdiwimmen" geilet. Der
' überragende Duisburger Stürmer Gedss, der immer
gegen Borussia Neunkirdien.
Im Endspurt an Niederlage vorbei
„Mit d e m 2:2 gegen die Eintradit habeii>wir aus den
letzten vier Spielen sieben Punkte geholt. letzt können
wir betohigt .WaHwHhtea f ^ e m l " So zog SdMHcm
tedinisdier Xeiter nnd ehenialiger Aktiver. Günter
Brodcer, die erfrealidM Bilanz fOr den westdeotsdiea
Gast im Frankfurter Walditadion.
In dieser Stimmung war BroAer bei seinem Rüdcblidc so großzügig, von einem gerediten Unentsdiieden
zu spredien, obwohl das Resultat den Hau'therren sehr
sdimeidielte. Denn viel fehlte nidit, und Sdialke hätte
mit einem Sieg die Heimreise angetreten. Nur in der
ersten und mit ihrem turbuienten Endspurt in der letzten Viertelstunde konnten die Frankfurter ihren spürlidi ersdiienenen Anhang (11 231 Zusdiauer) zufriedenstellen. Dazwisdion lag eine lange „Durststred(o", in
der die einsatzfreudigeren und schnelleren Gäste audi
Braunschweig ohne Schwung
"
Aus Bayern MOnditn ^ MSV Duisburg 0:4. Eine typlsdie Szene der engmasdiigen Duisburger Abwehr. V o n
Itaks Bella, Firsig und Torhüter Manglitz, der dem Bayernstünaer Ohlhauser (verdedst) den Ball vom Kopf
faustet.
dpd
müssen. HSV-Direktor Knöpfle hotte vor seiner
Mannsdiaft mehr erwartet, zumal er glaubte, daß der
tiefe Sdinee seiner kämpferisdi stärkeren Elf besser
behagen würde als den Tedinikern aus dem Sdiwabanland. Aber im. Mittelfeld spielte der VfB die „erste
Geige", vor allen Dingen durdi den unermüdlidien Gilbert Gress (er war von Diedcmann nidit zu stoppen]
und Huttary. Im Angriff braditen Weidmann und Koppel — er erzielte auf Flanke seines Reditsaußen audi
das Führungstor (49.) — dio HSV-.^bwehr einige Male
durdieinander, aber im übrigen wurde das gesamte
Spiel von den Abwehrreihen bestimmt, zumal beim
HSV Uwe Seeior bei Hoffmann und Krämer bei dem
Sdiwedon Larsson. gut aufgehoben waren. Und „Charly" Dörtel gelang wieder herziidi wonig. Krämers Aiisgloidi nadi einem Freistoß von Horst (73.) war dennodi
verdient.
die spielerisdi klar überlegene Mannsdiaft waren. Die
Eintradit-Abwehr leistete sith eine Serie grober Fehler, u n d e i n entsdilosaenerar -Angriff- als der Sdialkes
hätte der Frankfurter Führung durdi Beditold i n der
11. Minute mehr als zwei Treffer von Neuser (21.) und
Wittkamp (52.) folgen Tassen.. So sahen die mit Ausnahme v o n Torwart Kunter enttäusdienden Frankfurter in der Sdilußphase dodi nodi eine Möglidikeit, die
Wendung z u erzwingen. Beditold konnte in der 82. Minute eine v o n mehreren klaren Chancen zum 2:2 verwerten.
Alle Chancen vergeben
Zwei sdiwadie Angriffsreihen bämühten sidi in
Neunkirdien 90 Minuten vergebens um Tore. Während
Borassias Sturm vor 6000 Zusdiauem kaum eine
zwingende Möglidikeit herauszuspielen vermochte,
sdieitertc Bremen weniger an der gegnerisdicn Abwehr als an der eigenen Unzulänglidikeit, sidiere
Chancen auszunutzen. Dreimal stand Rupp frei vor
Kirsdi, ohne audi nur einen gezielten SdiuB anzudeuten.
Beide Mannsdiaften waren am Ende mit der Punkteteilung, bestimmt aber nidit mit den Leistungen zufrieden. Bis auf den Absdiluß hatte Bremen doutlidie Vorteile. Oberragend war Nationalspieler Höttges. Er demoralisierte den sonst so spritzigen Ulm,
stieß über dio Mittellinie vor und sdioß präziser als
alle übrigen Stürmer. .'Vudi sein weiträumiges Zuspiel
imponierte. Die Werder-Elf präsentierte eino Fülle
guter Kombinationen, dodi die Sturmspitzen versagten. Görts wurde von Sdiodc sidier boherrsdit, Zebrowski wirkte reidilidi unkonzontriert. So ging die
größte Gefahr v o n der Mitlelfeldreihe aus. Die Saarländer spielten geordneter und disziplinierter als
gegen Sdialke, dodi an die früheren Hcimlcislungen
vermoditon sie nidit anzuknüpfen. Ihre defensive
Einstellung war nidit gewollt, sie wurde vom Gegner
erzwungen.
gleidi zwei, drei Bayern-Spieler narrte, stellte mit zwei
praditvoll herausgespielten Toren (35. und 70. Minute)
den verdienten Sieg der karapffreudigon Duisburger
sidier. Torhüter Manglitz, „ruhender Pol" der sdilagsidieren Gaste-Afawchr. stadi seinen Nationalmannsdiai'tsrivalen Maier klar aus. Bei den Bayern kam aus
der Pause Sdiaup für Stöwl auf das Feld, ohne daß
sidi am Spielfluß viel änderte. - Ein Kuriosum: Die
Duisburger verloren in der 75. Minute Müller wegen
dreimaligen Handspiels durdi Platzverweis.
Aachen mit 1:1 zufrieden
sdion immer hat Hannover 96 eine Sdiwädie für
.Aufsteiger. Sie hätte Alemannia Aadien beinahe zum
(verdienten] Sieg nützen können. „Er wurde versdienkt", klagte zwar Trainer Midiel Pfeiffer: „.Aber
wir sind audi mit dem 1:1 sehr zufrieden."
Obwohl in der Abwehr auf einen Ausputzer verziditet wurde (Martinelli stand mit Erfolg dem körperlidi
überforderten Ahnefeld gegenüber), gerieten die
.Aadiener nie so ins Sdiwimmen wie Hannovers Hinter.mannsdiaft mit einem zu langsamen „Libero"
Laszig. Lediglidi Torwart Podlasly und Breuer, der
frühere .Aadiener. behielten in der zeitweisen Konfusion immer die Nerven. Aber das 0:1 durdi Gronen
(40. Minute) konnten sie nidit verhindern. Dafür rettete Podlasly serienweise gegeji Ferdinand, Krott und
Gfdnen. Selbst t31ehs"Ki \irid*Hoffmann tauditen oft
vorn im Sturm auf. Erst zur Pause setzte Trainer Horst
Buhtz Außenstürmer Bandura als erfolgreidien Bewadier von Hoffmann ein. Nun lief es mit Siemensmeyer (als Angriffsspitze) besser, da Heyndces auf
dem linken Flügel nodi öfter als vorher an Trodie vorbeiging. Seine Flanke verwandelte Reservist Gräber,
der adit Minuten vorher für Skoblar-Ersatzmann
Ahnefeld auf den Platz kam, nodi zum glüddidien
1:1 (64.).
Magere Kost in Karlsruhe
w i e nidit anders zu erwarten, braditc die Begegnung KSC — 1. FC Kaiserslautern (2:2) im Karlsruher
Wildparkstadion nur magere FuOballkost. Einmal waren die Karlsruher durdi den Ausfall von Müller,
Slattna, Cieslarczyk und KoBmann zu sehr gcsdiwädit,
um die Pfälzcr ausspielen zu können, zum anderen
war ihre Spielanla^c so durdisiditig, daß selbst die
sdiwadie Hintermannsdiaft der Gäste einen Sieg der
Karlsruher nidit zuließ.
Wie hart sidi das sdiledite Absdinciden der Platzherren audi finanziell auswirkt, mußten die KSCKassierer feststellen, die nur nodi etwas mehr .ils
12 DOO Zusdiauer registrieren konnten, von denen zudem nodi einige Tausend aus der Pfalz nad: Karlsruhe gekommen waren. Sie sahen eino mehr als
mäßige Partie, da beide Mannsdiaften, s o sdiien es
wenigstens, bereits Woihnaditsferian maditen. Dementsprodipnd waren audi dio Spiclzüije, der Einsalz
und das tedmisdie Können. So plätsdicrto das Spiel
über 90 Minuten dahin, ohne irgondwcldic Höhepunkte zu erreiditen. Wären nidit durdi sdiwadie
.Abwohrleistungon vier Tore durdi Dürrsdinnhel (16.
Minute), Hasobrink (43,), Zaczyk (65.) und Roggensadc (ro.) gefallen, hätte man von einem langweiligen Spiel .spredien müssen.
Wiesbaden gab die „rote Laterne"ab
Backnang ist jetzt Schlußlicht - VfR Mannheim tat tiefsten Sturz - SSV auf Platz sechs
Das widitigsto Spiel dor Rogionalliga Süd zwlsdioa den beiden nodi ungesdilagcncn Spitzonmannsdiaftcn Bayern Hof und Kidters Offenbadi konnte wogen l<-.öv:SpioIbaikcit dos Hofor Platzes nidit ausgetragen
worden. An der souvcriinon Führung der beiden Vareine hat sidi aber trotz des l:a-Sleges der Stuttgarter
Kid<crs gegen SV Darmstadt kaum etwas Geändert, Zunld<gofallen ist der VfR Mannheim, der zu Hause
dem FC Sdiwoinfurt mit 1:2 Toron unterlag. Auf don vierton Rang kam die SpVgg ?ürth nadi ihrem 3:1Heimsieg über den Frotburgor FC. VorgostoQOn Ist audi dor SSV Reutlingen, dem ein hoher 6:2-Hoimä!cg
Über den SVW Mannheim gelang. Außerdem errangen zu Hause die erwarteten Siege Opel RUsselshoim
mit 4:2 über Sdiwaben Augsburg, SV Wiesbaden mit 2:1 über Hessen Kassel und FC Villlngon mit 2:0
über die jetzt auf den letzten Platz zurUd<gofallene TSC Badcnans. Wogen dor Platzsporra mußte der FSV
Frankfurt sein Helmspiel gogon Jahn-Rogonsburg in Darmstadt austragen, kam aber trokzdom mit 3:1 Toron
zum zwoitun Saisonsiog, In don adit Spielen gab es siobon Siege für die Platzvorolno und nur der FC
Sdiwoinfurt ontfUhrto aus Mannhoim boide Punkte, Insgesamt flolcn 31 Tora, davon 22 filr dio gastgobendon
Vorolno und neun fUr die reisenden Teams.
SpVgg 'FUrth - FC Froiburg 3:1
Dor Fürthor 3;l-Siog über don FC Froiburg war
vom Glüdv hogünstist, Don Froiburgorn boten sidi dio
bossoron FUhrungsdiancan, da Fürths Abwehr vom
Dod(on nidit viel hielt. Dodi fröhlidi sdioß frolstohond am Tor vorbei und BlUmann trat in bester
Position nur don Pfosten. Im Gogonzug fiol dann das
1:0, als Konip olfmetorroif göfoult worden war. Vortoidigor Sdimid voUstredcto souverän. Er votwnndolto audi den zwoiton Elfmeter, don Sdiiodsrtdilor lloAoroth gnK nadidom Boden In dio Zongo go>
rtominpii worden war, .Mlordings woron dio .Ansiditon
Übor dio Borodiligung dos zwoiton Strafstoßes, dor
praktisdi dio Entsdiutdung bcdoutota, gÄtoIll, Der
Frotburgor .AnsdiluDtroftsr kom zu spiit. Dor mit
etwas Sdinoo bododtto sofrorono Bodnn madito boidon Mannsdiaften ziomlidi w, sdinfTon, Insgosnnit
gosolion htitto dio BogognAtng nbor kein groOos Format,. - Toro; l.-O Sdimid (27, Min, - FouloUmt)tor]>
2:0 Sdimid (09. - Poulolfmutor), 2:1 BlUmann (81.),
3:1 Kamp (87.).
FSV Fronkfurt — )ahn Rogensburg 3:1
Dto Plfttzsporro sdieint dorn FSV Frankfurt gutgetan zu hnbon. Kr gewann dos in Darmstadt ausgotragono Spiel gogon ]ahn Rogonsburg sehr sidier mit
3:1 und hätte bot drüdcondor Oboriogonholt ncdi ein
Wßsontlldi höheres Ergebnis orzlolon köiinon, Frankfurts reditor Flügol mit Prosdior und Weil sdilug
l.üd<on in dio Rogonsburgor Abwehr, In dor sldi Totwart Hllmmor als bester Spieler auszoidmoto, Nobon
SBito hatte die .Abwehr dor Platzherron um Stoob alle
Hände voll zu tun, um dio \ o n dem üborrsgondon
Stein eingoleitoton Dannstädler Stcilangrilto immer
wieder abzuwehren, - Tor: 1:0 Fürlhcr (07.),
SV Wiesbaden — Hessen Kassel £ ; l
Mit tiner guten Leistung warlclo der hisherlgo Tabellenlctzto SV Wiesbaden auf, dor mit 2;1 gegen
don KSV Hosson Kassel seinen dritten Siog errang.
Vor 2000 Zusdi.tuern waren dio Wiesbadener ständig
überlogen, ließen nbor in dor zweiten Häufle oiho
Roiho gulor Tordiancon aus. Dazu kam, daß Hod<o,
dor von dor 32. Minuto nn don vorletzten Kasseler
Torhüter Uhl (Fingorbrudi) prsolzlo, seine Sadio sehr
ihm kamen nur Ebern xind Faltormoior einigormaßon gut mndilo, - Toro: 1:0 Esko (27.), 2:0 Routor (34,).
zu Geltung, alle übrigen Rogonsburgor hatten «rhob- 2:1 Tutsdiok (8D.),
lldio Sdiwiorigkoiton auf dorn gotroronon Platz, FC Villlngon ^ TSC Badvuang 2:0
Toro! 1:0 Weil (5.), 2:0 Nolircn (66.), 3:0 Weil (82, FouloUmotor], 3-1 Slodcowy (84,).
.Auf dem 20-ctn-Sdineobodon hatte Bnd<nans bei
soinor 0!2-Niodorla8o boim FC Villinson keino Möglidikoil, gegen dio rouliniorto und ledmisdi fast oino
Opal RQssolshotm - Sdiwabon Augsburg 4:2
Klasse besser spiolondo Sdiwnrzwülder EU zu bcstcDur SC Opal RÜssolshoira orzioKo mit 4:2 übor don hon. Hätten dio GSsto nldit zumeist mit sieben bis
abwchrsdiwadiMi TSV .^diwabon .Augsburg vor 3000 adit Mann vortcidist, so wiiro dor ViUingor Sieg nodi
Zusdiauorn seinen tüntlon nufslnandorfolgondon Sieg, wosontlidi höher ausgofoUon, Auf dom xinborodicnNndi dorn 2:0-Pausonvorsprung gorlo» dor Erfolg dsr baren Bodon war jododi oin gonnuos Zuspiel unmügHosson in oinor vorUbcrgohondon Sdiwfidicporiodo in lidi. Nur in don lotzton fünf Minuten dor or,sten
dor zwoiton Hälfto in Gefahr, dodi in oinoni onor- Hälfto wnr Bad.nans gotiihrlidi, als, vor nllcm durdi
Slsdion Endspurt bosoitigto der droifadio Torsdiütso doi Villingcr Sdilußmnnn Armbrust verursndit, tnPlopor alle Zweifel am Ausgans. Dor .Augsburgor norhalb von tünt Mimiton fünf Kd<on gegen VillinAngriff lobto aussdilioDUdi von tton Sdinßnualitäton gen orziol» wurden, Villlngon ging in dor 19, Minuto
llnsonodars. - Toro: 1:0 Piepor (19,), 2:0 Lnsso (22,), durdi Broldihnuscn in Fiihrung. In dor a2. Minute
2:1 Hasonodcr (64.), 3:1 Piopor (88.), 3:2 Hasonodor war OS Griosbod:, dar zum 2:0 orliöhto.
(87,), 4:2 Piopor (80.),
VfR Matinholm - FC Sdiwoinfurt i : 2
Stuttgarter Kid<ors » SV Darmstadt 98 i;D
Gloldi um droi Tabollonplhtzo ist dor bishnrigo
Sehr vlol mehr Mühe als orwartot hatton din Stult- rnnnviorto VfR Mannhoim nadi i-olnor unerworteton
gnrlor Kid<ors v o r 1500 Zusdiauorn auf dorn Fostwio- 1;2-Hoininipdorla80 gegen .Altmeister FC Sdiwoinfurt
sonsporSplatz, um don SV Darmstadt 08 mit 1:0 zu zurüdtsofallon. .Auf dem hart gefrorenen Boden fnn^
bezwingen. Dio GSsto aus Darmstadt liotorton don den sidi dio Sdiweinfurtor weit besser ri.rcdit «Is dio
onttäusdiondon Sluttaartorn während dor gesamten Gastgeber, dio zudom in dom roditon Vortoidlgor Vo00 Minuten oln gloldiwortlgos Sptol und waren bis gel und Linksmißon Znhnloitor .AustSllo hatten. Im
zum SdtluD dom Ausglotdi sehr nahe. Dio Stuttgartor Gegensatz zu don umst.tndlidi splclcndon Mannheispiolton vor allem im Sturm zu «instKndlidi und »u mern üborbrüditen dio Sdiweinfurtor das Mittelfeld
unkonzontriort, als daß sie dio starke Gfiostoabwohr mit SleilnngrifCen. - Tore: 0:1 rlolinhauson (26.), l ; l
aus don Angoln hätten hoben können, .Auf dor Gogcr.- StoAor (36.), 1:2 Hohnhausen (74.),
SKI - SKIKLEIDUNG - SKISTIEFEL
GroBzüaige
Auswahl erweiiei^e
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^^abrer
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SPORT
Seite 12
Montag, 11. Dezember 1937
Hat-trick von Ammer und noch drei Tore
Klarer 6:2-Sieg über den SVW Mannheim - Gute Leistung des SSV in einem flotten Spiel
Scdts Tore letzte der SSV-AAgri(f dem guten Vogler im Tor de« SVW Mannheim gestern ins Netz, drei
oder vier weitere konnten es gut und gerne «ein, dodi hatte bei mehreren glasklaren Chancen vor allem
KammnI kein GISdc. Der 6:2-Sieg det Reutlinger war hodi vordient, dodi muB man insofern einige Abstridie
madien, als die Waldhof-Mannsdiaft die wohl «diwädiste war, die in den vergangenen zehn Jahnen in Reutlingen antrat. Der große Eifer der meist iungen Gästespieler konnte nidit darüber binwogtSusdicn, daß die
Elf wahrsdieinlidi nodi mandies Lehrgeld zahlen muS, bis sie so weit ist w i e Waldhof-Formationan der Vergangenheit, die jeder Gegner ftirditen muCte, audi wenn sie nidit zur SUd-Spitze geliörten.
SSV Reutlingen: Diogclmann, Kostorz, Sdiofstall,
Sdiimmcl, Kasporski, Böttle, Kamroal, Ammer, Mlkulasdi, Nouhäuscr, Brancr; ab 63. Minute Thommcs für
den verletzten Ammer.
SVW Mannheim: Vogler, Wajz, Hößg, Lederer,
Behnke, Sobert, Zipperer, Sinn, Kiss, Glaser, Dringelstein.
Sdiiedsriditer: Fridcel, MUndicn.
Zusdiauer: 1500.
Tore: 1:0 Ammer (5. Min.), 2:0 Ammer (24.), 3:0
Ammer (25.), 3:1 Zipperer (65.), 4:1 Braner (70., 5:1
Mikulasch 82., 5:2 Zipperer (86. - Foulelfmeter), 6:2
Neuhüuser (89.).
S o .aafgekratzt- wie gestern gegen den SVW Mannheim spielte Herbert Ammer (links) lange nidit. Audi
hier konnte ilin der Waldliefer sidit am SdiuB aufs Tor litndem. Dreimal traf Ammer ins Sdiwarze und legte
damit den Grundstein zum Sieg. Pedi für ilin, daB er nadi der Pause wegen einer Zerrung ausMdieiden mnBte.
Gea-Foios: Sdiilling
Der Sport in Zahlen
Regioaalliga Süd:
Stuttgarter Kidters — SV Darmstadt 98
1:0
FC Bayern Hof — Offenbadxer Kid<ers
ausgef.
VfR Mannheim — Sdiweinfurt 05
1:2
SSV Reutlingen — SVW Mannheim
6:2
Opel Rüsselsheira — Sdiwaben Augsburg
4:2
FSV Frankfurt — Jahn Regensburg fin Oarmstadt) 3:1
SpVgg. Fürlh — Froiburger FC
3:1
FC Villingen 08 — TSC Badcaang
2^0
SV Wiesbad — Hessen Kassel
2:1
(1) Offenb. Kidters
15
45:8 28:2
25:5
(2) Bayern Hof
15
41:16
(3) Stuttgarter Kidsers 16
43:26 23:9
(5) SpVgg. Fürih
16
26:19 20:12
(6) FC Sdiweinfurt
16
26:21 20:12
(7) SSV Reutlingen
16
33:22 19:13
(4) VfR Mannheim
16
44:25 18:14
8. (10) FC Villingen
15
23:21 17.15
9. (8) Hessen Kassel
16
31:27 16:16
10. (9) SVW Mannheim
16
25:31 16:16
11. (11) Opel Rüsselsheira 16
26:29 15:17
12. (12) SV Darmstadt
16
25:35 13:19
13. (13) Sdiwab. Augsburg 16
21:29 12:20
14. (14) Freiburger
~ "'
FC
16
24:38 12:20
15. (17) FSV Frankfurt
16
16:31 9:23
16. (18) SV Wiesbaden
16
17:36 8:24
17. (15) Jahn Kegenshurg 16
18:40 3:24
16
18. (16) TSC Badcnang
17:47 7:25
Spiele am kommenden Sonntag: Waldhof Mannheim — FSV Frankfurt, Sdiwaben Augsburg gegen
SSV Reutlingen. Sdiweinfurt 05 — Stuttgarter Kidcers,
SV Darmstadt 98 — Bayern Hof, (ahn Regensburg
gegen Opel Rüsselsheim, Xid<ers Offenbadi — VfR
Mannheim, Hessen Kassel — SpVgg. Fürth, TSC
Badtnang — SV Wiesbaden, Froiburger FC — FC 08
Villingen.
Regionalliga Südwest:
SV Rödiling Völklingen — SV Friedridisthal
SVW Mainz — TuS Neuendorf
FK Pirmasens — VfR Frankenthal
Wormalia Worms — 1. FC SaarbrüAen
Saar 05 SaarbrUd<en — Südwest Ludwigshafen
SSV Mülheim — Eintradil Trier
SV Alsenbom — FSV 05 Mainz
LSC Ludwigshafen — FC Homburg
8:1
4:2
1:0
1:2
0:0
1:7
3-2
2:5
Regionalliga West:
Bayer Leverkusen — Sdiwarzweiß Essen
Rotwoiß Essen — Hamborn 07
Eintradil Gelsenkirdien — VfL Bodium
Fortuna Köln — Rotweiß Oberhausen
Fortuna Düsseldorf — Arminia Bielefeld
Westfalia Herne — Lüner SV
TSV Marl-Hüls — VfR Neuß
VfB Bottrop — Viktoria Köln
Preußen Münster ^ Wuppertaler SV
1:1
4:2
2:1
0:5
1:1
1:1
1:0
0:0
l:0
Regionalliga Nord:
Holstein Kiel — SV Barrabek Uhlenhorst
Altona 93 ^ TuS Haste
Concordia Hamburg — VfB Lübedv
Sperber Hamburg — GSttingon 05
VfB Oldenburg — Arminia Hannover
VfL Osnabriidt — FC St. Pauli
Phönix Lübcdc — Bergedorf 85
Bremerhaven 93 — Itzehoer SV
1:2
2:2
2:t
2:0
0:1
ausgef.
2:0
2:0
Regionalliga Berlin:
Hertha BSC — 1. FC Neukölln
Alemannia 90 — VfB Hermsdorf
Spandauer SV — Tennis Borussia
Tasmania 1900 — Blauwoiß 90
BFC Südring — BSV 92
Hertha Zehlendorf — Ro:nid<undorfer Füdiso
Rapide Wedding — Kid<ers 1900
Wad<cr 04 — Neuköllner Sportfreunde
2:0
i;l
2;2
2:1
1:1
9:3
i:0
S:0
1. Amatcurliga Nordwärttemborg:
SpVgg, Feuerbadi — TG Heilbronn
SSV Ulm — VfL Heidenheim
2:3
3M
Normannia Gmünd — FV Nürtingen
SpVgg. Böblingen — FC Donzdorf
FC Eislingen — FV Kornwestheim
VfL Sindelfingen — SC Gsisllngen
VfR Heilbronn — VfB Stuttgart Amateure
TSF Essiingen — Union Böddngen
1. SSV Ulm
16 10 4 2 31:14
2. SC Geislingen
16 8 7 1 28:16
3. TSF Essiingen
15 8 4 3 31:14
4. Vl"B Stuttgart A m a t
16 9 1 6 32:14
5. Union Bödcingen
16 7 5 4 30:20
6. Norm. Gmünd
16 8 3 5 29:19
7. FV Nürtingen
16 7 4 5 27:20
8. SpVgg. Böblingen
16 7 3 6 20:27
9. FV Komwestheim
16 6 4 6 22:21
10. TG Heilbronn
16 6 4 6 27:29
11. VfL Heidanheim
15 5 5 5 17:19
12. VfL Sindelfingen
16 4 5 7 25:26
13. VfR Heilbronn
16 5 1 10 21:36
14. FC Donzdorf
16 5 1 10 17:40
15. SpVgg. Feuerbadi
16 3 2 11 20:38
16. FC Eislingen
16 2 1 13 20:44
Sdtwarzwald-Bodensee-LIga:
SSV Reutlinaen Amateure — TG Biberadi
SC Sdiwenningen — FC Wangen
FC Tailfingen — FC Hediingen
SpVgg. Lindau — FV Ebingen
FC Konstanz — VfB Friedridishafen
FC Tuttlingen — FC Burladingen
Wad<er Biberadi —- FC Gottraadingen
FC Singen — SV Kreßbronn
1. FC Singen
16 10
2. FC Wangen
16 10
3. SC Sdiwenningen
16 9
4. FC Tuttlingen
16 8
5. SSV Reutlingen
16 7
6. SpVgg. Lindau
16 8
7. SV Kreßbronn
16 7
8. VfB Friedridishaven
16 8
9. FC Hediingen
16 6
10. FV Ebingen
16 5
11. Wad<or Biberadi
16 5
12. FC Gottmadingen
16 6
13. TG Biberadi
16 5
14. FC Tailfingen
16 4
15. FC Konstanz
16 4
16. FC Burladingen
16 3
1
Drei Halbzeitmeister
~-' \ . * ,
Nadi dem SV Alsenbom sidiertcn sidi am ZWCI'CB
Dezember-Wodienende audi Bayer Leverkusen ira
Westen, Göttingen 05 Im Norden und Hertha BSC in
Berlin die „Halbzeit-Meistersdiaft". Nur im Süd^n
fehlt nodi die Bestätigung für die Offenbadier Kid<er«
denn die Spitzenpartie bei Bayern Hof wurde sdion
frühzeitig wegen einer ungewöhnlidi hohen SdineedeAe
abgesagt und wird am 23. Dezember nachgeholt.
Äl;:'^--
100 000 DM zur Stärkung
der DFB-Amateur-Elf
13:25
14:11
16:15
15:10
11'3
10:4
9:5
8:6
6:8
5:9
5:9
2:12
Hallenhandball-Bandesliga, Staffel Nord:
BSV Solingen 98 — Hamburger SV
VfL Gummersbadi — Grün-Weiß Dankersen
VfL Bad Sdiwartau — TuS Wellinghofen
TIIW Kiel — Polizei Hannover
1. VfL Gummersbadi
148:91
2. THW Kiel
92:81
3. Grün-W. Dankersen
118:89
4. Kamburger SV
114:106
5. TuS Wellinjjhofen
89:97
6. Polizei SV Hannover
97:126
88:124
7. Solingen 98
89:121
8. VfL Bad Sdiwartau
18:25
13:12
12:13
12:6
14:0
10:4
8:6
8:6
8:6
4:10
4:10
0:14
Der Deutsche FuBball-Bund (DFB) hat nach Angaben
seines Präsidenten Dr. Hermann Gösmann (OinabrOckl
zur Förderung seiner Amateur-Nalionaliaanasdialt Im
Haushaltsjahr 1968 zusStzlldi 100 000 Mark vorgesehen.
Auf einer Veranstaltung des Bremer FuBball-Verbandes
sagte Dr. Gösmann al» Freitagabend, diise Sumtni'.
mit der die Aufstellung einer stärkeren Araaleurmannsdiaft gefördert werden solle, werde möglldierwelse
in den nächsten Jahren bis zu den Olympisdien Spic-Ien
1972 In München noch erhöht.
Audi dem jungen NeuhSuser (redits), der viel Iür den Aulh»u eines guten Sturmsploh tat, blieb ein Torerlolg
nldit versagt. Mit einem kernigen Sdiuß In der «9. Minute stellte er den 6:2-Endsland her.
Singen gewann Spiel und verlor Spieler
Teuer erkauftes 2:0 des Tabellenführers- Wangen rückte auf den zweiten Platz vor
Tabellenführer der Sdiwarzwald-Bodenseeliga blieb
audi nadi dem ersten Rüd^rundenspieltag der FC Singen
durdi einen verdienten 2;0-Siog über Neuling Kreßbronn, Allerdings erhält die Partie für den Tabellenführer einen bitleren Beigesdimadi, da er seinen Spieler Sdiodi durdi Platzverweis wegen Nadisdilagens
verlor. Auf i?cm zweiten Tabellenplatz Ist der FC Wangen durdi seinen 3!l-Auswärlssieg beim bisherigen
Tabellenzweilen SC Sdiwenningen, Wertvolle Punkte
holten sidi audi der SSV Iteutlingon mit einem 2:0-Sieg
über die TG Biberadi und der FC Tuttlingen durdi einen
3.1-Erfolg über .Sdilußiidil" Burladingen, Der bisherige
Tabcllenviorte, die SpVgg Lindau, loSslele sidi im ersten Heimspiel gegen den FV Ebingen eine überrasdiondo l:2-Hcimnicdorlago. Wadcor Biberadi eizielte ein leist«ng."igetodilos 2!2-Uncntsdiieden gegen
Neuling FC Gollniadingen. Bodrohlidi wird die Logo
für den FC Konstanz nadi seiner ncuorlidien 1;2-Heimniedorlago gegen den VIB Friedridishafen, Überholt
wurden die Konstanzor an diesem Sonntag a.\idi nodi
Vom FC Tailfingen, der den FC Hediingen hodivordionl
mit 2:1 besiegte.
Torhüter: Woller (Eintradil Braunsdiwolg), Manglllz (MSV Duisburg).
Abwehrspieler; Fntzko (München 60), Sdiulz
(Hamburger SV), Wober (I. FC Köln), Fldiiel
(Sdialke 04), Hfttlges (Worder Bremen), Vogts
Borussia Möndiengladbadi).
Mittolloldsplcler und Stürmer: Nclzer (Borussia
Möndiongladbadi), KUppors (MUnrticn 60), Overath,
I6hr (beide 1. FC Köln), Libudn, Held (beide BorusSSV Reuiltngen Amateure - TG Biberadi 2:0
sia Dortmund), Moyor (Boru.<;sla Möndiengladbadi),
Volkerl (1. FC Nürnberg).
Durdi zwei Treffer in der dritten ^ n d In der lotzlon
Aul Abrul stehen Maler (Bayern MOndiett), SIe- Splelminuto sidiorton sidi die Amateure des SSV
mensmeyer (Hannover 96), Wlmmor (Borussia Mön- Reutlingen nndi den letzten drei Niederlagen zum
diengladbadi), Müller (Bayern Mündicn) und Hor- Rüd(rundonstart ondlidi wieder olnmal lioido Punkte.
Dabei hfitto niemand *twBs sugon können, wenn die
nig (I. FC Köln) bcrell.
Gllsto im zweiten Durdignng, als sie über weite
Strod<on mehr vom Spiol Kation, nodi zu einem Teilerfolg gekommen wären. Allerdings hStto die Partie
in den ersten 48 Minulon sdion klar für den SSV go1. 1. FC Köln — Eintradil Braunsdiwoig
l!0
lauton soin können und müssen. So aber mußtan die
2. Hannover 9S — Alomnnnin Andion
1:1
nur rund lOO Zusdiauor bis fast zum Sdilußnfiff um
3. B o r , M.>61ndbadi •— 1180 MUndion
1;1
don knappen Sieg nodi tnngon. Bevor Sdilodsriditnr
<• B a y o m MUndiön — M S V D u i s b u r g
C14
Honno dio Bogogmmg jododi anpfeifen konnte, gab es
s . Eintradil Frankfurt — Sdialko ai
2:3
vorneweg einige Aufregung und Vonvirrung. i)or UnS. Bor. D o r t m u n d •— 1. F C Ntirnborg
132
pnrtoiisdio hatte nämlioi don SSV-Hartplntz für.unbo7. H a m b u r g e r S V ~ VfB Stuttgart
isl
spiolbar erklärt und das Spiol audi sdion abgesagt,
«. Karlsruher SC — 1. FC Kaisorslnutorn
2:2
Nadi ointgora Hin und Hör ontadiiod man sidi zugu». Bot, Nounkirdion — Werder Broman
OtO
tarlolzl dann für don Stndion-Nebonplatz, der jododi
IS. S n o r b o r H a m b u r g — GSttingon OS
2:0
erst abgoslrout worden wuOlo. Mit fast droiviorlol.
stündiger Verspätung konnte man dann ondlidi bo11. Wormntia Worm» — 1. FC Snarbvitd<nn
1:2
glnnon, Wohl waren nudi hier dio PlntzvoriiKltnlHso
12. Portana Köln ^ Kot-WolQ Oberhauson
. »15
nidit ideal und durdi don tüd<iadion Sdinooboden
Auswnhlwotlo (6 BUS 39). Folgondo Spiolo wurden wurde zu violns nom Zufall überlassen, dodi allein
gowortol: 2, 4 ,6, 17, 32, 35! Zusnlzsptol: 21).
So war der richtige Tip!
• I
Bei weiteren großen Chancen für den SSV war das
Glüdc auf Seiten des Gegners. Zweimal ergaben sidi
für den ungeded<ten Kammal Kopfball-Möglidikeiten,
dodi erwies sidi das Tor als nidit groß genug, wenn
audi nur Zentimeter fehlten, und ein drittes Mal wußte
der Reutlinger Mittelfeldspieler mit einem Paß von
Ammer, der ihn erneut ohne Bewadier in den gognerisdien Strafraum führte, nidits anzufangen. Audi
nidit besser erging es Braner, der sogar Vogler ausspielte, aber dann dodi zu lange zögerte, so daß ihm
der sdion überwundene Torwart nodi den Ball mit der
Faust vom Fuß stoßen konnte. Braner war dennoÄ der
agilste und sdiußfreudigste Stürmer und eine ständige
Gefahr für die ständig sdiwimmende Mannheimer Abwehr, in der besonders Stopper Behnke hilflos umherirrte und nie dort war, wo es brannte. Und es brannte
oft, denn in der Reutlinger Vierer-Angriffsreihe
klappte es diesmal wie sdion lange nidit mehr.
Natürlidi ragt Ammer allein sdion durdi seine drei
Torerfolge heraus, aber Braner, Neuhäuser und Mikulasdi Ijatten nidit weniger Anteil an der guten Reutlinger Angriffsleistung. Das sdmelle, weiträumige Flügelspiel bradite die Mannheimer völlig durdieinander,
nur Höfig blieb im Bilde und wurde zum stärkten Abwehrspieler seiner Mannsdiaft. Wenn die Gaste einmal einen Angriff versuditen, gesdiah das viel zu behäbig — hier sündigte besonder.? der Aufbauspieler
Sinn — und mit zahllosen Querpässen. Oiegclmann
mußte sidi nur zweimal ernsthaft anstrengen: Bei
einem Fladisdiuß von Dringelstein, den er um den
Pfosten lenkte, und einem Sdiuß des besten Mannheimer Stürmers Zipperer, der die einzige fliegende
Kombination dos Gegners vor der Pause hart und gut
gezielt abstSiloß, dodi verwehrte Dicgelmanns Faust
dem Ball den Weg ins Netz,
In der zweiten Hälfte taten die Mannheimer das Einzige, was Ihnen bei dem 0:3-Rüd<stand übrig blieb, sie
stürmten mit fünf, sedis und sieben Mann. Eine
Viertelstunde lang war vom Reutlinscr Angriff nidit
mehr viel zu sehen, die Waldhöfer beherrschten das
Feld. Wenn der SSV in Bailliesitz kam, wurde auf einmal umständlidi und auf engem Raum zugespielt, auf
den Flügeln hielt sidi niemand auf, der „Biß" der ersten 45 Minuten fohlte völlig. Ammer ging in der 63.
Minute mit einer Zerrung vom Piatz, für ihn trat
Thommes ein. der jedodi bis zum Sdiluß nidit mehr In
F'alirt kam. Das erste Gegentor in der 65. Minute durdi
Zipperer hatte Mannheim durdiaus verdient, die Reutlinger Abwehr war, als sie unter Drude stand, keineswegs immer voll auf der Höhe. Besonders wenn die
Angriffe von rcdits kamen, ergaben sldi heikle Situationen; Sdiafstall hatte gegen den auf den Flügeln
ausbredienden Mittelstürmer Kiss mehr als einmal das
Nadisehen. Sekunden bevor Zipperer den Ball ins Tor
stieß, hatte es bereits liditerloli gebrannt, dodi konnte
Böttle mit einem akiobatisdien Sprung auf der Torlinie retten: sdiade, daß diese feine Akjion vergeblidi
war.
In die Hoffnungen der Mannheimer platzte fünf Minuten später das fünfte Reutlinger Tor. Braner zog aus
fast 30 Meter Entfernung ab, vergeblidi stredcte sidi
der drei Sdiritte vor seinem Tor stehende Vogler, der
Ball sdilug unter der Querlatte ein. Danadi legte der
SSV wieder einen Zahn zu, Thommes hatte nadi einer
sdiledit abgewehrten Ed<e das fünfte Tor auf dem Fuß,
knallte aber ans AuOennetz. Einige Minuten später
sorgte jedodi Mikulasdi dafür, daß es keine Diskussionen mehr darüber gab, ob die Gäste vieileidit nodi
einmal aufkommen könnten. Er erspurtete sidi auf der
Torauslinie einen von Freund und Feind aufgegebenen
Ball, ließ einen Angreifer gesdiidct aussteigen und
zielte aus spitzem Winkel an die Innenseite des'Pfostens im langen Edc, von wo der Ball über die Linie
spritzte.
Gleidi darauf folgte eine Kanonade aus kürzet Entfernung auf Voglers Tor, Kammal, Mikulasdi und wie:^d0
der Kammal drosdien mit Vehemenz gegen die orangerote Lederkugel, dodi nirgendwie sdiaffte es der Mannheimer Torwart, daß jedesmal seine Fäuste oder sein
Was man sidi von Harald Braner verspradi, beginnt
Körper dazwisdien war.
der Ex-Lauierer von Spiel zu Spiel mehr zu halten.
Einen Gegenangriff Mannheims stoppte Böttle, in- Audi gegen Mannhelm war Braner (redits) erneut einei
dem er Kiss von sdiräg hinten unsanft anrempelte, so der produktivsten StOirne?, der mit dem viditigen 4:1
daß der Mittelstürmer zu Fall kam. Die Elfmeter- den ersten Gegentreffer des SVW beantwortete.
Chance ließ sidi Zipperer nidit entgehen, er täusdite
gut, so daß Diegelmann in die falsdie Riditung reagierte.
sdmeller Läufer so viele gute Momente, daß man ihn
Damit war der Torsegen aber nodi nidit zu Ende, nidit hinter seinen Mitspielern einstufen darf. Wenn
obwohl nur nodi vier Minuten zu spielen waren. Die die mannsdiaftlidie Gesdilosscnheit nodi auf dir
sediste und letzte Ed<e für den den SSV (SVW drei zweite Spieihälfte ausgedehnt wird, kann die Leistung
Edten) in der Sdilußminute wurde sthwatji abgewehrt, nodi gesteigert werden.
der anlaufende Neuhäuser erfaßte die Situation und
Der Mündiner Sdiiedsriditer Frid<el leitete den fair
knallte den Ball zwisdien vielen Beinen hindurdi ins geführton Kampf ausgezoidmet. Bedauerlidi nur, daB
Tor. Und selbst dieses 6:2 sdiion nodi nidit das Ende wieder so wenige Zusdiauer anwesend waren. DerlPil
zu sein! Jede Sekunde konnte der Sdiiedsriditer ab- zeigt sidi die Reutlinger Mannsdiaft in so guter Verpfeifen, als der SVW einen Freistoß nidit weit von der fassung, daß man sidi ivirklidi fragen muß, warum da^
Strafraumgrenze entfernt zugesprodien bekam. Höfig Reutlinger Stadion nidit besser besetzt ist. Gut spielen
spurtete herbei und sdioß gewaltig und genau. Diegel- und gewinnen, mehr kann eine Fußball-Elf dodi wnklidi nidit!
og
|::-^:l^>>;^PiS-
Hallenhandball.BundesIiga Staffel. Süd;
TV Hodidorf — SG Leutershausen
SV Möhringen — Frisdiauf Göppingen
TSV Birkenau — BSV 92 Berlin
TuS Neunkirdien — Roinidtend. Füdise Bin
1. SG Leutershausen
7 5 1 1
138:88
2. Frisdiauf Göppingen 7 5 0 2 117:102
3. SV Möhringen
7 4 1 2
111:98
4. TSV Birkenau
7 3 2 2 95:92
5. Reinidc. Füdise Berlin 7 3 0 4 106:125
6. T\' Hodidorf
7 2 1 4
98:109
7. TuS Neunkirdien
7 2 1 4
104:121
8. BSV 92 Berlin
7 1 0
6 92:124
Das Albanien-Aufgebot
Nadidcm Nationalmannsdialtskapitän Uwe Scelcr
und Franz Bed<enbaner sdion am Mlltwodi wegen
Verletzungen iür das letzte Europamelstersdiaitssplol gegen Albanien am Sonntag in Tirana absagten, fiel von dem ursprünglidicn 22cr-Aufgcbot
audi nodi Wenaucr (1. FC Nürnberg) wegen Verletzung aus. Bundestrainer Helmut SdiSn benannte
am Sonntag die 16 Spieler, die sidi am Montagmlttag In Frankfurt trollen und von dort zum Vorbereitungslchrgang in die hcssisdie Sportsdiulä
Grünhcrg fahren. Neulinge in dem Aufgebot sind
der Mfindicngladbadier Torjäger Meyer und der
Nürnberger AuBcnsttlrmcr Volkert. Als zweiten
Torwart hat der Bundostralncr dem Duisburger
Mangllli den Vorrang vor StammtorhUter Maior
gegeben. Von der Mannsdiatt aus Bukarest Johlt
audi SIemensmeyer (Hannover 96), Folgende 16
Spieler >»'urdon aufgeboten;
2:0
2:0
2:3
1:1
0:4
1:5
24:8
23:9
20:10
19:13
19:13
19:13
18:14
17:15
16:16
16:16
15:15
13:19
11:21
11:21
8:24
5:27
Das sehr flotte und sdinelle Spiel' auf dem sdineebededcten Rasen halte zwei grundversdiiedene Hälften. Vor der Pause mußten sidi die Mannheimer mehr
oder weniger mit der Rolle eines wenig beaditeten
Statisten begnügen, die zügig operierenden Reutlinger
ließen ihren Gegner nie ins EIid<feld rüd<en, der SSVAngriff berannte mit Tempo, Energie und — das freute
die Zusdiauer besonders — gelungenen Kombinationen
das Mannheimer Tor. Ammer füh.tc sidi auf dem nidit
leidit zu bespielenden Boden besonders wohl, er
madite mit seinem anfänglidien Bewadier Sinn, der
viel zu unbeweglidi und steif wirkte, was er wollte
und knallte den Ball gleidi dreimal ins Ziel. An diesem
Hat-tridt waren in zwei Fällen die Nebenleute des
Sdiützcn maßgeblidi beteiligt: Mikulasdi und Braner
gaben die maßgerediten Vorlagen in den freien Raum
zu den ersten beiden Treffern, die zu erzielen dann
keine große Kunst mehr war, wobei man freiliÄ aber
audi sagen kann, daß es eben darauf ankommt, daß
einer im riditigen Augenblidc ins riditige „Lodi- startet. Das dritte Tor ging allein auf das Konto von Ammer, der ein Solo mit Rastelli-Einlage zum Besten gab
und damit die ganze SVW-Abwehr überlistete.
- Donkon Sio houto «oj.o« «i den Moihn.noi.u.Bin.auf in
Steppdecken - Daunendecken
Rheuma-Ios-Unterbetten nur DM 24.— usw.
ITnscr Fc^ttaKsauecbot ist. Kroß u n d .schön. M«clion S i e bitto i o l z t schon Ihre
VorausbosloUunff. W ä l . l c n S i o in Kulic.
mann sdinoilto hodi, genau aus dem oberen linkpn
Balkendrcied« boxte er den Ball übor das Tor. Der E*.
ball wurde nidit mehr ausgeführt, der SSV" hatte einen
feinen 6:2-Sicg in der Tasdie.
Audi wenn os in der zweiten Hälfte strod<onwcisc
Leerlauf gab, muß man die Reutlinger Mannsdiaft in^.
gesamt loben. Hoffenllidi bat sio die gleidie Erkenntnis gewonnen wie die Zusdiauer: Sobald zusammengespielt wird, und zwar so, daß keine Station au;g(.
lassen r/ird, die sidi als die günstigste anbietet, gicidi.
gültig weldier Spieler das nun gerade ist, wädist die
Gesamtleistung erhoblidi. Es gab zwar einige Sdiwiil
dien, dodi keinen Ausfall, wooei man im Fall Thom.
mes sagen muß, daß er eben zu spat auf den Plaij
kam, um nodi den Anschluß zu flnden. Audi zu Kammal ein Wort: Er madite zwer aus einigen sehr guten
Ch,inccn nidits, dodi hatte er als feiner Tediniker und
damit die wonig überzeugende Leistung ontsdiuldigen
zu wollen, wäre zu billig.
Die erste SpielhSUto gohörto fast aussdilioßlidi den
Platzherron, deren harmlose Fünforroiho es aber wiederum nidit verstand, otlidio gute Gelegenheiten zu
nützen und sdion frühzeitig einen beruhigenden Vorsprung herauszusdiioßon. Ein einziger Treffer war die
ganze Ausbeute dieser überlegen geführten ersten
Halbzeit, und dieser fiel bereits in der 3. Minute.
Reditslöufor Mujic hatte Sdiwallo angespielt, dieser
vorlängorto das Leder per Kopf weiter zu Dirstiiorl,
und der SSV-Roditsnußon gab Wlsdiolok, der zudem
von der tiofstohondon Sonne geblendet wurde, mit
einem überlegten SdiuD in dio Kurze Ed<B das Nadisehen. Das möglidio 2:0 voroitolte der GfistosÄlußmann, der in der Folgezeit immer besser und mit einer der besten Biborndior wurde, als er Kellers Direktsdiuß aus kürzester Distanz nodi zur Ed<e lenkte.
Keine Chance allerdings halte er gehabt, wenn nidil
Stojjper Müller für ihn den aus wonigan Metern nbgofeuerton Dirsdiorl-Sdiuß auf der Torlinie nodi gekonnt waggoköptl hätte, Roditsläufor Mujic, diesmal
einer der eifrigsten und wirkungsvollsten Reutlinger,
traf mit oinom wuditigon Sdiuß nur dio Querlatte!
den Abiirallor bradito der viel zu unontsdilossono Keller aus wonigon Metern nidit über dio Torlinie, Audi
Sdiwatlo, als Mittelstürmer auf dem fnlsdien Plnlz,
knalllo das Leder In oussiditsreldior Position weit
daneben, BlitzsdnoU roaglorlo der Biborndior SdihiDmann bei oinom FomsduiB von Dirsdiorl, als or don
Ball nodi Über das TorgobSlV lenkte. Zuvor hatte
Digel nur das Außonnotz getroffen. Die einzige klare
Torgelegenheit im ersten Durdignng „vorsdiaflto"
Papo don Gasten, als er oinon Ins Tornus roUondon
Ball nodi olnma'' maßgorodit vor das «Igono Gohfiuse
hob, der Gästosturni aber dieses Gosdionk nldit verwerten konnte. Mit oinigom Glüd«, aber vor allem
mit einer groBartlgon Abwohrloistung konnton die
Gäste oinon durdiaus möglidion woitoron Rüdtstnnd
verhindern, so daß sidi bis zum Soltonwodisol am
knappen 1:0 für don SSV nidits mehr Undorto.
Verlost wird ein Superfußball
zu diesem Zeitpunkt durdiaus möglidie und nidit einmal unverdiente Ausgleidistrefter nidit fiel. Hier
madito sidi mehr als einmal das Mitwirken dos alten
Routiniers Jost bemerkbar, der den verlclzton Sdiimmol bestens vortrat. Er gab seiner nidit immer sattelfesten Abwehr soviel Rüdtgrat, daß diese Drangporiodo der Gäste sdindlos überstanden wurde. Boi
den Biberadlern liof es strodtonwoise wirklidi out,
und vor allem das Zusammenspiol klappte wesontlidi
besser als boi don Routlingorn; aber audi don Gästen
mangelte es an einem sdiußkräftigon VoUslrodcor. In
der letzton Viortolstunde übernahm dor SSV nodi einmal dns Kommando, ohne allerdings vorerst seinen
Vorsprung nodi weiter ausbauen zu könm^n Linksaußen Keller ließ, als er allein aufs goguerisdio Tor
zulief, die große Chance zum 2:0 durdi zu langes
Zögern aus, und ein Freistoß von Digol stridi nur
knopp am Pfosten vorbei. Erst das 2:0 in der 89. Minute bofrelto den SSV dann endgültig vor oinom bis
dahin Immer nodi möglidion Punktverlust. Tipold
splelto Koller an, und dieser hob dns Leder goadiid<t Über dun horouslaufondon Gästusdilußmann
Ins Netz. Der Sdilußpfift wonig später kam zur roditen Zeit, oho dann sdmoU dia Dunkelhoit übor don
Bdinoobedod<lon Platz lioroinbradi und oin WoitorspioIon unmöglidi gomadit hätte.
Bat don Gästen wußte vor allem Torwart Wisdiotok
und saino Vordorljiuto, allon vor.in Rodilsvertoidigor
Weber, zu sofallen; boim SSV waren os neben jost
vor nllom dor onisigo Jugoslawo Mujio, sowie dio
botdon Vortoidlgor Bodiniann und Ludwig und Torwart ilonko. Im ersten Durdigang komuon im Sturm
in etwa nodi Dirsdiorl und Displ üborzougon, obor
audi sio fiolon mit fortsdiroitondor Spioldauur in die
MltlolmSßigkott Ihrer übrigon StürmorkoUogon ab,
Sdilodsriditer Honno aus Gorlingon boi Stuttgart pfiff
viel, hatte dio Begegnung abor Jodorzoit tost in der
Hand, wohot er von beiden Mannsdiatlon dr.rdi eine
wti'klldi faire Gangart untorsltltzt wurde.
SSV RoutUngoni Henke, Bod<mnnn, Ludwig, Mulle,
Nadi dor Pause sdiionon die GBsto zunädist wie jost, Papo, Dirsdiorl, Digol, Sdiwatlo, Tipold, Koller.
uniHowandolt, donn nun waren sio os, dio zumindest
TG Biboradtt Wlsdiolok, Wobor, Soimnnn, Eyrolnor,
in den orston 20 Minulon das Gosdiohon liostimmton, Müller, Diotzo, Hopp, Lutz, Sdiulor, Sdiöttlo, WoinBolm SSV kam in dieser Spiolphnso kaum einmal bhl,
etwas Gosdioilos zustande, und dio Abwohr war zeitZusdiauor; 100,
welso niohr als ihr liob war liosdiKftlgt. Man y.olirlo
Sdiledsrldttur: Honno, Gorlingon boi Stuttgart.
vom Führungstor und hntlo niohrfadi Glüd«, daß dor
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Dr. Gösmann berichtete auDerdem, in der AmateurKommission der Europäischen FuSball-Union (tIEFAI.
der er angehöre, sei man bestrebt, einen weitergehenden Amateur-Status zu .sdiallen, um die Kluft ziv|.
sdien den staatlich geförderten osteuropälsdien Ani>iteuren und den meist zu dritl- und vierklassigen westeuropäischen Amateurspiclem zu Qherhrflcken. Der
UEFA lägen Vorschläge vor, einen Paragraphen m
sdiaiten, nach dem im FuBhall nur noch derjenige als
Amateur gelte, dessen Einkommen nicht überwiegend
aus dem FuOball bestritten werde. Ob dieser Vorschlag
allerdings eine Mehrheit In der UEFA linden werde,
steht nach Ansicht Dr. Gösmanns .keineswegs lest*.
Ausdrücklldi warnte Dr. Gösmann vor Auswüdisen
bei Tralnergehältcm und Spleler-AblSsesummen in der
Dundcsliga, die die Gemeinnützigkeit der Vereine
ernsthait bedrohten. „Wir haben keine Handhabe, gegen unverantwortlich handelnde Vereine vorzugehen',
sagte Dr. Gösmann, »aber wir sind lest davon überzeugt und haben aucäi bereits den Finanzbehörden gegenüber erklärt, daß diese negativen Beispiele Au^nahmcorscheinungen sind und bleiben werden."
Die Verlosung eines Fußballs soll dazu beitragen, deutsdion Sportlern eine
finanzielle
Unterstützung boi ihrer Vorbereitung auf die
nädisten Olympisdien Spiolo zu ormöglidion.
Bundostrainor Helmut Sdiön üborroidito am
Freitag in Frankfurt dem Vorsitzenden dor
Stiftung Deutsdie Sporthilfe, Josef Nockormann, t'inen Superfußball von 1,20 Motor
Durdimessor, der dio Autogramme fast sSmtlidior doutsdior Bundesiigaspiolor trägt. Das
von dem Brnunsdiwoigor Gehör Viktor Sludo
gostiftoto Sommlorobjokt wird am 13. Januar in
Frankfurt vorlost. Gewinnon kann don Bull jeder Lottorietoilnohmor, der in dor Zeit vom
9. Dczombor 1967 bis 6. Januar 1068 mindostons
fünf DM zugunsten dor Duutsdicn Sporthitte
atiftot, - Die private Stiftung zur Unterstützung doutsdior Sportler verfü,ist zur Zeit über
ninn ViortolmlUlon DM. losof Nodcermann wies
darauf hin, daß diosor Betrag bot weitem nidit
ausroidit, einmal rund 500 Spitzonkräfton nllor
Sparton matorioUo Hilfe zu leisten, was das
Fornziol dor Doutsdien SporthUte im Hinhlidc
auf dio Olympisdien Spiele 1972 in MUndion
isl, „Wir sind deshalb ouf dio Unterstützung
allor Bovölkorunggkfotso angowieson", betonte
dor Drossur-Woltmoistor una Olympiasiogor,
Hessen-Auswahl gegen DFB-Klf
In oinom Probospiol unter /Xussdiluß dor Ooffonilidikoit wird DFB-Bundostruinor Holmut Sdiön sm
Dienstag in Grüaborg dio doutscho Fußball-NtttlonnleK
uinoni lotzlon Test vor dorn ontsdioidondon Groppunspiol in der Europamolstor^diott gegen Albanien (!"•
Dezember in Tirana) untorziobon, Dor Gegner der
Sdiön-Sdiützlingo Ist eine hossisdio Auswahl, Dio N«llonnlmanhsdiatts-Knndldnton worden von Montag bis
Froilog in dor Sporlhallo dos Hosslsdion FußbnU-Vorbnndos .luf das LIindorsplol In Tirana vorboroitot.
Dor Splp or HorrmannKiss (SVDannsiadl) vrurdo von
der bprudikammor dos Süddoutsdicn Funbanvcrbande>
(bPV) wogen TStlldikoli mit einer Sperre von zwolelnhalb Monaten vom 13. Novombor bis oinsdillcDlidi 2'
Januar 1968 belogt,
Steppdeckenhaus
Rtuitinain, LadirttrsB» 32 (neben dem
Geworkediaf tshaus). Fabrikvtrkaut dir
Riirtllngir Stc|t|Hlid(anfabr|k, lodorStraße « (b. Tflbinger Tor, Einbahn)
SPORT
Montag, II. Dezember 1967
Seite 13
Leichtathletik-Verband
setzt strenge Olympia-Normen
•1
Zum Teil über den internationalen Forderungen - Et geht um Mexiko-Karten
p«r Verbandsrat des DeulsAen LoldiWthletlk-Verbandes (DIV) hat am Samstag In Frankfurt das zuvor mit
itta Nationalen Olymplsdien Komitee (NOK) und dem BundesaussthuB zur Förderung des Leistungssport»
jbgestimmte Olympla-Vorbereltungsprogramm verabsdiledct. Wtdijlgster Punkt des Programms sind die
lelslongsnormen — sie sind zum Teil erhcblidi strenger als die offiziellen Olympianormen —, die der DLV
seinen Olympia-Kandidaten gesetzt hat.
So verlangt der DLV zum Beispiel von seinen Zehnkämpfern statt der international geforderten 7200 Punkte
logar VeOO Punkte als Vorleistung für eine Mexiko-Fahrkarte. Auch in Wellbcwcrben, In denen e» keine
ollizielle Olympianorm gibt (z. B. Marathonlauf), legte der DLV eine Grenze fest. Die Pülditleistungen müssen bei «Intr Melstersthalt oder einer gröOeren Veranstaltung mindestens zweimal erreicht werden. Eine
Ausnahme bilden nur die Mchrkampfc, die 10 000 Meter und sowie die Gehwettbewerbe, ,In GrenzfSllen
werden wir zugunsten des Aktiven entsdielden", sagte DLV-Sportwart Heinz Fallak.
Die wichtigsten internationalen Ereignisse im olympischen Jahr auf deutschem Boden sind ein Mlnnerläoderkaripf gegen Uagam am 13. und 11. Juli In Hannover und ein Dreiiandcrkampf der Frauen gegen die
KKderlande und Rumänien am 30. Juni In Osnabrück. Am 6. September werden in Duisburg und Ludwigskafen Olympia-Abschledssportfeste mit Internationaler Beleillgung veranstaltet.
Die Leistungsnormen des DLV fOr die Olympischen Spiele:
M i n n e r : 100 Meter 10,3 Sekunden — 200 Meter 20,8 Sekunden — 400 Mete; 46,3 Sekunden — 800 Meter
j:47,4 Minuten — JSOO Meter 3:41,0 Minuten — 5000 Meter 13:45,0 Minuten — 10 000 Meter 28:50,0 Minuten —
lio Meter Hürden 14,0 Sekunden — 400 Meter Hürden 50,7 Sekunden — 3000 Meter Hindernis 8:40,0 Mlnul(g — Marathonlauf 2:23 Stunden — Wellsprung 7,75 Meter — Dreisprung 16,30 Meter — Stabhochsprung
5,00 Meter — KugelstoBen 18,80 Meter — Diskuswerfen 58,50 Meter — Hammerwerfen 66,00 Meter — Speerwerfen 80,00 Meter — Zehnkampf 7600 Punkte — 20-km-Gehen 1:31 Stunden — 50-km-Gehen 4:20 Stunden.
F r a u e n : 100 Meter tl,0 Sekunden — 200 Meter 23,7 Sekunden — 400 Meter 54,4 Sekunden — 800 Meter
2:05,0 Minuten — 80 Meter Hürden 10,7 Sekunden — Hodisprung 1,71 Meter — Weitsprung 6,35 Meter —
KugelstoBen 16,50 Meter — DIskuswcrien 54,00 Meter — Spcerwerien 54,00 Meter — Fünfkampf 4700 Punkte.
Ein vorzeitiges Ende erzwang Velth (SSV, links) gegen den Ludwlgsburger Kieser (Bild links). — Als zu schwer erwies sich für den SSV-Boxer Sch>«lder (rechts) dl*
Aufgabe, die Ihm mit dem favorisierten Monvinsky gestellt wurde, Morwinsky kam zu einem Autgabesieg In der 3. Runde (Bild Mitte). — Voll nehmen muDte der
Ludwlgsburger Stöber diese Linke von Schuhmacher. Der Reutllnger (links) holte sich einen verdienten Punktsieg.
Gea-Fotos: Sdiilling
Länderkampf-Programm der Leichtathleten
Der Verbanrtsrat des DLV verabschiedete am Wochenende In Frankfurt das Landerkampf-Programm für das
OI)'mplajahr 1968. Es wird folgende Veranstaltungen bringen:
M ä n n e r : JO. Februar Deutschland — Spanien (Halle) In Böblingen; 22./23. Juni Frankreich — Deutschland In Paris; 13./14. Juli Deutschland — Ungarn In Hannover; 20./21. Juli SecfaslSnderkampf in Bresda.
F r a u e n : 21. Juni Deutschland — Frankreich In Bayern (Austragungsort steht nodi nicht fest); 30. Juni
DrellSnderkampf Deutschland — Niederlande — Rumänien In Osnabrüds; 2./3. August England — Deutschland
In London.
J u n i o r e n : 30. Juni Deutschland — Italien in Schweinturt; 11. August Frankreich — Deutsdiland;
25. August Polen — Deutschland.
J u n l o r f n n e n : 11. August Deutschland — Frankreich In Mülheim/Ruhr.
Ausgleich in letzter Minute
Nehren schaffte gegen üschingen noch ein 4:4 - Bodelshausen ist Herbstmeister
Obcmdorf — Kinhentellintfurt 3:1, Nehren gegen
Oesdiingea 4:4, Hirrlingen — Bühl 1:3, Dettenhausen
gegen Dettingon 2:1, Otterdingen — Entringen 7:1,
E(äelsbausen — Unterjesingen 4:1, DuOlingen gegen
Wendelsheim 3:1, Kiebingen — Lustnau 1:5,
Mit Jeweils 23:7 Punkton liegen die Vereine Bodclsüausen und Ofterdingen, die ihre Heiraspiclo gegen
Unterjesingen und Entringen recht War gewonnen,
naÄ AbsdiluH der Vorrunde an der Spitze der Tabelle
der B-IClasse Tübingen. Ooschingcn mußte im Lokalspiel in Nehren noA in der letzton SpielminutD den
Ausgleirä in Kauf nehmen und steht mit einem Minuszähler mehr auf Platz drei. Dettenhausen hat sich
nadi soinom etwas Hlüd<I'chen 2:1-Sieg über Dettingen vor dem punklgloithon Nehren auf Rang \'ier
vorgeschoben. Doppelte Punktgewinne melden mit
DuOlingen, Oberndorf und Bühl weitere Vereine dor
vorderen TaboUcnhälftc. so dnO die Mannschaften
der Sdilußgruppe diesmal ausnahmslos leer ausgingen.
SdiluOUdit Kiebingen erhielt von Lustnau trotz des
Platzvorteils eine l:ö-Sihlappo aufgebrummt.
1. Bodelshausen
2. Ofterdinaon
3 Oeschingon
4. Dettenhausen
5 Kehren
6. DuBlingcn
7. Obomdorf
a.Bühl
9. Lustnau
10. KirdientelUnsfurl
11. Hirrlingen
' '
12. VVendolshcim
13. Entringen
14. Dettirtgen
15. Unterjesingen
15, IClebingen
15 D
15 10
15 9
15 t|
15 9
15 S
15 •7
15 7
15 6
15 6
IS- 6
IS 5
15 5
15 4
15 1
15 2
5
3
4
2
2
1
3
2
2
t
1
2
1
2
3
0
1
2
2
4
4
B
6
6
•7
B
' 8
8
9
g
11
13
C-KIasse Tübingen
31.11
41:2]
40;20
41:20
40:20
2B:24
27:26
23:44
27:28
30:38
2(1:28
20:31
28:47
22:27
11:36
20:48
23:7
23:7
22:8
2010
20:10
17:13
17:13
16:14
14:16
13:17
13:17
1238
11:19
10:20
5:25
4:26
11. Weiler
12. Seebronn
13. Obemau
14. Dercndingen li
Außer Konkurrenz:
Talheim
13
13
13
13
3
3
2
1
1 0 20:33
0 lÖ 21:42
2 9 26:54
1 11 17:48
7:19
6.20
6;20
3:23
13
3
0 10 26.62
6.20
A-KIasse Nedcar-Fils
Meltmgen — Sdilierbach 2:1, Wdldenbronn — Altonslddt 3:1, Dettmgcn — Oberensingen 1:6, Frickenhausen
gegen Wendlingen I;l. Oboresslmgen — Donkendorf
ausgef., Salath — Faurndau 1:5, Uhmgcn — Neuffen
3:1.
B-KIasse Gruppe 1: Sirnau — Altbach 2:1, Plodiingen
gegen Baltmannsweiiec abgebe, Wernau — Deizisau
0:2, TSG Esslingen — Emtradit Essllngen 3:5.
B-Klasse Gruppe 2: Necäcarhausen — Weüheim 1:0,
Nurtingen — Jcsingen 2:4, Neckartailfingen — Holzmaden 3:2. Notzingen — Harthiuson 1:2, Oetlingen
gegen Bempflingen 1:1, Oberboihingen — Beuren 1:0,
Raidwingcn — Reudcrn 4:0 abgebr.
C-Klasse Gruppe 1: Altenrlet — Neilingen 4:1, Gioßbettlingen — Neckartenzlingcn 4.0, RSK"Esslingen gegen Schlaitdorf 6:0, Grolzingen — Sielming/jn 4:1,
Neuenhaus — Aich 3:0.
C-Klasse Gruppe 2: Linsenhoten — Erkenbrechtsweiler ausgef., Oberlenningen — Unterlenningen 2:3, Nabern — Schoplloch 1:2, Ohmden —- Grafenberg 1:0.
Ein Sieg zum Absdiied
Ein 4:4-trnentschioden beim SC Goislingen genügte dem VfL SindoUingen, um schon am vorletzten Spieltnc der Badminton-Verbandsliga
WürttcmberK soineu zweiten Tabellenplatz hinter dem unKCSchlagoncn TB Ravcu-sburg abzusichern. Der Stuttgarter TV I I unterlag nnniUch
überrnscbend beim Absteiger TSG Eontlingou
m i t einem 3:5 und kann Sindolüngen nicht mehr
einliolon. Kampflos kam TB Bavonsburg zu den
Tunkten, denn Absteiger TSV Kuchen verzichtete auf das Spiel. — Tabelle; 1. TB Eavensburg
18:0 Punkte/63:fl Spiele. 2. VfL Sindelfingen 13:5'
4.1:28, 3. Stuttgarter TV I I 10:8'38:34, 4. SC Goislingen 9:9/34:38, 5. TSG Reutlingen 5:13/22:50, 6.
TSV Kuchen 0:18üö:57.
Landesliga: TG ICürtingen — VfL Herrcnberg
5:3, ASV Hoilbronn — TSV Eningen I I 8:0, ASV
Hcilbronn — SV FoHbach 6:2, TV Altensiadl I I
gegen PSV Göppingon 8:0, TSG Gicngen — SF
Sdnviibisch Gmünd 3:5, SC Goislingen I I — SSV
V\x& I I I 7:1.
Wurmlingen — TSG Tübingen H 3:2, Hirschau gegen
Kutterdingen 6:1, Foltringen — Altingen 4:3, Obemau
gegen Taihaint 3:7, Pfrondorf — Pfäffingen 3:0, Seebronn — Hailfingen 8:2, Weiler — Hemmendorf 2:4.
Nidit ganz unerwartet beendeten In der C-Klasse
Tübingen die drei führenden Vereine Pfrondorf, Poltringen und Horamondorf ihre letzten Vorrundonbegegnungen erfolgroidi und ließen jetzt mit je 22:4
Punkten gloidtauf in Front. Das Verfqlgerderby in
Hifsdiau gegen Kustordingon ontsdiiedön die Platzherren klar für sid» und haben so für die Rüd<nindo eine gute Ausgangsbasis.
1. Pfrondorf
13 11 0 2 44:14 22:4
2. Poltrlngen
13 10 2 1 39:16 22:4
3. Hommondorf
13 11 0 2 29:16 22:4
4. Hirsdiau
13 10 D 3 40:12 20:6
5. Kusterdingon
13 7 2 4 35:21 16:10
6. Hailfingen
13 5 5 3 29:27 15:11
FC Reutlingen: Am Freitag, den 15. Dezember, findet
7. WurmXingen
13 6 0 7 2B:34 12:14
8. Altingen
13 6 0 7 26:34 12:14 um 20 Uhr unsere Weihnachtsfeier in der UhlandhSho
a. TSG Tübingen Jl
13 5 1 7 34:29 11:15 statt. Weitere Anzeigen folgen noch in der Tnges10, Pfäffingen
13 2 3 8 25:35 7:19 presse.
Aus Vereinen/Verbänden
Schneider war Morwinsky nicht gewachsen
Nach tapferer Gegenwehr Aufgabe erst in der 3. Runtde / Remis der SSV-Boxer gegen Ludwlgsburg
Elf Paarungen und dazu noch einen Einlagekampf im Junioren-Schwergewicht bekamen die recht zahlreich
erschienenen Boxsportfreunde am Samstagabend in der BeutUnger Jahnturnhalle zu sehen. Die Staffel aus
Ludwigsburg erwies sich als sehr ausgeglichen und erreichte ein verdientes Unentschieden im Gesamtergebnis.
Der Hauptkampf des Abends dauerte allerdings nur drei Minuten, da sich der sechsfache jugoslawische Meister
Benedek gegen den NOrtlnger Mende einfadi als zu stark erwies.
Die Veranstaltung begann mit drei Junioren-Paarungen, von denen zwei in die Wertung genommen wurden. Junioren-Leichlgewidit: Fabian (Reutlingen) gegen
den Ludwigsburger W. Hof S. n. P.j Halbweltergewicht
Greksa (VfL Ptullmgen) gegen den Ludwlgsburger
Siegler unentschieden. So stand es nadi Abschluß der
in die Wertung genommenen Junioren-Kämpfe 3:1 für
die SSV-Boxer. In einem weiteren Junioren-SchwergewicJitskompf standen sidi Kalbfell (SSV) und Fisdier
(Schramberg) gegenüber. Diese Paarung inirde nur
(icshalb angestrebt, um dem veranlagten Reutlinger
endlich einen Kampf zu vers&affen. Für Kalbfell war
es ein schlediter Start: In der Mittelrunde wurde er
aus dem Kampf genommen.
Die Senioren-Kämpfe begajmen mit der Paaruna im
Leichtgewidit zwischen Luckert (Reutlingen) und Infanti (Ludwigsbutg). Luckert konnte den hart schlagenden Infanti nie riditig auf Distanz halten und -t'^rde
vom Ringrichter in der zweiten Runde aus dem Kampf
genommen. Abbruchsieger Infanti (Ludwigsburg).
Im eigentlichen Hauptkampf des Abends standen sich
im Weltergewicht der Nürtinger Mende für Reutlingen
und Benedek (Ludwigsburg) gegenüber. Mende sprang
kurzfristig für seinen Vereinskameraden Oswald ein,
der nicht das erforderlidie Gewidit auf die Waage bringen konnte. Benedek begann sehr ruhig, so daß Mende
anfangs einige Trelfer landen konnte. Ende der ersten
Runde mußte der Nürtinger auf Korpertrelfer zweimal
zu Boden. Dabei kam ihm beim zweiten Niederschlag
der Gong zu Hilfe. Zwar erhob sich Mende noch einmal,
gab den Kampf jedoch auf, ohne die zweite Runde zu
beginnen. — in einem weiteren Weltergewichlskampf
konnte Schuhmacher (SSV) gegen Stöber (Ludwigsburg)
über drei Rundon zu einem verdienten Punktsieg kommen. Der Reutlinger sdilug sehr genau und führte bereits nach zwei Runden. Die letzte Runde gewann er
dann nadi Belieben.
Im Halbmittelgewicht konnte der SSV eine Neuerwerbung einsetzen. Unner, "von Bayern Hof konimend, kämpfte gegen Livas (Ludwigsburg). Der Reutlinger, der noch einen langen Trainingsrüdestand aufzuholen hat, zeigte eine guta Veranlagung und konnte
den Ludwlgsburger immer wieder geschickt abfangen.
Ende der zweiten Runde und^auch in Runde drei waren
jedoch die Kräfte dos Reullingers am Ende. Livas traf
jetzt öfter und gewann dadurdi nach Punkten.
Im Mittelgewicht standen sich Veith (SSV) und Kieser gegenüber. Veith begann sehr konzentriert, und es
scheint so, als ob der aus Sondolfingen kommende
Boxer nunmehr seine Hemmungen im Rinn abgelegt
hat. Er traf mit seinem harten rechten Haken immer
wieder den Kopf scmos Gegners, der dann stets zu
wackeln begann. Vcith setzte aber nicht entschlossen
nach, sonst wäre der Ludwigsburger wohl nie über die
erste Runde hinausgekommen. Gleich zu Beginn der
Mittelrunde traf der SSV-Boxer seinen Gegner wieder
hart am Kopf, Das war iur Ringrichter Gisterer das
Zeidien. den jetzt ungleich gewordenen Kampf zugunsten von Voith abzubrechen, — Im zweiten Mittelgewiditskanipf kämpften Nilzsdie (SSV) und Günther
(Ludwigsburg) gegeneinander. Was der Reutlinger, der
bestimmt schon gute Kampfe geliefert hat, zeiole. verdient keine be.sondero Erwähnung. Nach drei Ver>varnungen wogen Innenhandschlagens wurde der Routlinger in der zweiten Runde disqualifiziert.
Im Halbweltergcwichl zeigte Osswald (Nurtingen)
gegen Reinscäi ILudwigshurgj erneut sein großartiges
können. Er verlangte dem in über 100 Kämpfen erfahrenen Ludwigsburger alles ab. Rcinsch mußte alle
drei Runden an den SSV-Boxer abgeben und dürfte
sehr froh gewesen sein, als der Gong die letzte Runde
beendete.
In einem weiteren Mittelgewichlskampf standen siäi
Widmaier (SSV) und P. Hof gegenüber. Widmaier
zeigte, daß er ein sehr guter Tedüiiker ist und ließ den
bulligen Ludwigsburger immer wieder geschickt ins
Leere laufen. Der Reutlinger ko.nnte dabei immer wieder
Treffer landen. Schon nach zwei Runden hatte sich
Widmaier einen Punktvorsprung erkämpft. In der letzten Runde wollte es der Gast aus Ludwigsburg noch
einmal wi-^sen. Widmaier zeigte hierbei jedoch seine
ganze Routine und fing Hof immer wieder ab, .'Vuf einen
solchen Konterschlag mußte der Ludwigsburger sogar
nodi bis acht angezahlt werden. Klarer Punktsieger:
Widmaier.
Im absdiließenden zweiten Hauptkampf des -abends
bo.^te im Schwergewicht Schneider (Reutlingen) gegen
Morwinsky (Ludwigsburg). Dabei hatte es der Reutlinger gegen den neunladien Landesmeister naturgemäß sehr schwer. Zwar konnte Sdine.der anfangs den
stürmischen Attacken des Meisters noch geschidct ausweichen, Morwinsky wurde aber immer stärker, und
bereits in der MiStelrimde mußte der Reutlinger erstmals bis acht auf die Bretter. jVuch in der dritten Runde
sah man den Ludwlgsburger immer wieder angreifen,
und Sdmeider war nun öfter in Bedrängnis. Das saH
audi Trainer Flöten ein, der zum Zeichen der Aufgabe
das Handtuch, in den Ring warf, Endstand somit unentschieden 11:11
Diese letzte Veranstaltung der SSV-Boxer in diesem
Jahr war reibungslos verlaufen. Es gab kein einziges
Fehlurteil. Dieser Umstand und auch wohl die Tatsache,
guten Sport gesehen zu haben, ließ die annähernd 300
Zuschauer zufrieden dt*n Heimweg antreten.
uwi.
Oil/fK-Pol(al für Siegfried H/Iöijringer
ADAC-Gau Württemberg ehrte seine Sportfahrer für ihre glanzvollen Erfolge
Die bedeutsame Bolle, die der ADAC-Gau
•Württemberg im Motorsport in der Butide.«;republik spielt, wurde am Samstagabend in der
Stadthalle in Neuffen bei der schon zur Tradition gewordenen E h r u n g der erfolgreichsten
Sportfahrer dos ADAO-Gaues Württemberg erneut bestätigt. Zwei Weltmeisterschaften durch
die Dr. Porsche KG, eine Weltmeisterschaft durch
Hans-Georg Anscheidt. zwei Europameisterschaften durch Gerhard Mitter, der zugleich zum dritten Mal den großen ONS-Pokal für den erfolgreichsten deutschen F a h r e r erhielt, und E e r b e r t
Schek sowie 13 deutsche Meisterschaften waren
die stolze Ausbeute Im znrfickliegenden Sportj a h r . Zweifacher deutscher Meister •wurde In diesem J a h r Hans-Georg Anscheidt bei den Motorrädern in der 50- und 125-ccm-Klasae. Außerdem errangen deutsche Meistertitel Dieter Braun
(Hennaringon), Siegfried
Höhraann
(Geisolhardt), Josef Kelle (Weinsberg), Volker Krämer
(ErdniannshaH.*!oa), Paul Merklein (Stuttgart),
Rudolf Meurer (Michelbaeh), Siegfried i l ö h r i n g e r (PfulUngea), Fritz Nödinger (Möglingen). Herbert Scliek (Wangen), Siegfried Spieß
(Stuttgart) sowie die Werksmannschaft der Maico-Werke (Pfäffingen) mit Xödinger/Schek.
In seiner Begrüßung wies der 1. Vorsitzende
des ADAO-Gaues Württemberg, Ministerialdirigent Hans Schneider, darauf hin, daß das Interesse am aktiven Motorsport im ADAC-Gau Württemberg nach wie vor sehr groß sei. Der Motorsport gehöre zu den tragenden Säulen im ADAC.
Vor der Verleihung der zahlreidien Auszcidtnungen gab der Sportleiter des ADAC-Gaues Württemberg, E r w i n Illg, einen Überblick über das
Spprtjahr 1967.
Der ADAC-Gau Württemberg hat auch in diesem J a h r wieder drei F a h r e r in seinen Eeihen,
die mit der höchsten Sportauszoidinung des
A1)AC, dem ADAC-Sportabzeidten mit Brillanten, geehrt werden konnten: .Tosef Kelle (Weinsberg), H a n s Trinkiier (lödigau) und H a u s Joadiim Vogt (Stuttgart).
Das ADAC-Sportabzeichen in Gold erhielten 14
Deshalb schenke ich ihm den Braun sixtant
F a h r e r , unter ihnen auch Alfred B r a u n aus
Keutliugen und Edmund Keschnar aus Gomaringen, dem außerdem auch . die kleine silberne
Sportnadel des ADAC verliehen wurde. F ü r Siegfried M ö h r i n g e r (PfuUingcnl. der als Deutsdier Meister den OMK-Junioren-Pokal der Klasse Motorräder bis 12.5 ccm erhielt, gab es außerdem nodi das württembergiscbe Gausportabzeichen in Bronze sowie dio kleine silberne Sportnadel des ADAC. Gert B e n d e r ans Reutlingen
wurde mit dem 2. OMK-Junioren-Pokal für Ausweisfahrer der Klasse ^Motorräder bis 350 ccm
ausgezeichnet und erhielt weiterhin die kleine
silberne Sportnadel des ADAC. Doppel-Ehrungen
erfnhren Dietrich K r u m m aus •Reutlingen
(ADAC-Sportabzoidien in Bronze und württembergisehes Gausportabzeicüien in Silber) sowie
Dieter
Wirsching
aus
Großengstingen
(württembergisches Gausportabzeichen in Bronze und AD.\C-Turniernadel in Silber). Gottlob
S c h w e i k a r t aus Erpfingen wurde schließlich das ADAC-Sportabzeichen in Bronze verliehen.
Haase ge^wann Ranglistentumier
Das in Herrenberg ausgetrageno TischtennisRanglisten-Qunlifikationsturnicr
dos Tischtennisverbands Württemberg-Hohenzollern
kann
bereits als eine erste Sichtung cler Teilnehmer
an den am 20./21. J a n u a r lOßS in Böblingen stattfindenden deutschen Meisterschaften betrachtet
werden. Bei den Herren erwiesen sieh der Reutlinger Friedridi Haase und der Esslinger Holger
Rostek als Grnppcnbeste, während sich hei den
Damen, dio n u r in einer Gruppe spielten, die
formverbessertc Ilse Glaser (MTV Stuttgart) vor
Christel Förster (SSV Reutlingen) in die Siegerliste eintrug.
Hallenhandball-Weitmeister Tsdiochoslowakei, am 19.
Dezember m Prag Gegner der Bundesrepublik, besiegte
am Freitagabend in einem Länderspiel in Oslo Norivegon mit 17:13 Toren.
Fachreute bestätigen:
g§SSS£;i5!«ss-*-~^-
Helmut Höitz:
»Daß es hier gelungen ist,
GogonsälzQ wie scharfe und
hautschonende Rasur in
Solcher Perfektion zu vereinen, das macht den Erfolg
des Braun sixtant aus.«
Das Besondere am Broun sixtant ist dio geglückte OboroinStimmung von guter Form, liolier leclinischor Roifo und
außorgowölinlichor Rasiorloistung. Für das Sixtanl-Systom
sind allein ir\ Deutschland 6 Palonlo erloill-WoUera sind
angemeldet. Dieses fedorndo System orzioU dio Tiefenwirkung der Naßrasur, doch ohne dio Haut anzugroifon odor
iu verletzen.
^ür seine vorbildliche Gestaltung erhielt der Sixtant
zusammen mit anderen Braun Geräten bedeutend«
Internationale Auszeichnungen. Er ist In jeder
Hinsicht ein besonderes Geschenk.
^020
L
Braun sixtant, in eleganter S|)!egelkassette 8t,—, im Reise^Necessaire 98.«
Andreas Schlachter;
»Ich rate zum Braun Sixtant,
wall ich bei diesem Elektrorasierer überzeugt bin,
daß damit das Problem
„harter Bart, empfindliche
.Haut" kein Problem mekr
Ist. Denn der Sixtant
Verbindet Hautschonung
und tieto schnelle Rasur in
hervorragender Weise,«
Hans-Jürgen Fuhrmann:
»Durch das federnde Rasie.'System paßt der Sixtant
tatsächlich für joden Bart
und jede Haut. Er Oberzeugt
sogar hartnJtckige
Anhänger von Pinsel und
Klinge.«
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I
SPORT
Seite 14
Montag, 11. Dezember
Mössingen gev/snn Verfolgerduell
2:1-Erfolg gegen Spaichingen / Gomaringen und Wannweil siegten je. 3:0/ Zwei Punkte für dIeTSG
Jalm Tnttlingen - TSC KeatliBgra 1:3; Gomarlogen
gegen Baltngen 3:t; Montagen - Spaldiingea 2:1;
Kottwell - Obemdorf »:3; Trotsingen - VfR Sdtwenntngen 1:4; WanowsU - Sulz 3:1; Endingen - Gönningen 4:2.
Das VorfoIgerduoU der Gruppe 4 In der zweiten
Amatourllga zwischen dar SpVgg Mössingon und dem
SV Spaichingen cntsdilcdcn die Platzherren mit 2:1 zu
ihren Gunsten 'jnd bleiben dem Spitzenreiter SV Tübingen, der diesmal pausierte, dicht auf den Fersen,
während die Spnlchlnger auf den fOnftcn Rang zurüdtfiolon. Ueberrasdiond mit 2:1 behielt die TSG
Reutlingen bei Jahn Tuttlingen die Oberhand, und mit
Wannwcll und Comarlngen waren zwei weitere AlbVertreter unter den Siegern des letzten VorrundenSpicVtagcs. Der SV Wannwoil gab dem Neuling Sulz
sicher mit 3:0 das Nachsehen, und mit demselben Ergebnis bezwang Gomaringcn Jio TSG Baiingen. Dagegen muOie sich die TG Gönningen beim Vorletzten
Endingen mit 2:4 geschlagen geben tmd wurde dadurch
von seinem Bezwinger üborflögolt. Mit Gomaringen
und Gönningen liegen damit zwei Albvereine am Ende
der Tabelle. Torroich endete die Partie zwischen Rottweil und Oberndorf; am SchluD hieB es 6:3 für die
Gastgeber.
1.
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10.
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14.
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16.
SV Tübingen
14 10 1 3
Mössingen
15 7 C 2
Rottweil
15 8 3 4
VfR Schwcnnlngen
15 7 5 3
Spaichingen
15 6 6 3
Wannweil
14 7 3 4
TSG Reutlingen
15 7 2 6
Trossingen
15 6 4 5
Bttllngen
15 5 4 6
Schramberg
14 4 5 5
Suiz
15 4 5 6
Oberndorf
15 4 4 7
JahÄ Tuttlingen
15 5 1 S
Endingen
15 3 4 8
Gönningen
14 3 3 8
Gomaringen
15 3 2 10
Mössingen -- Spaidhingen 2:1
48:17
32:17
31:19
32:27
28:14
27:16
24:18
29:35
21:25
2D:2£
25:32
29:37
18:27
20:32
29:44
21:52
21:7
20:10
19:11
19:11
18:12
17:11
16:14
16:14
14:16
13:15
13:17
12:18
11:19
10:20
9:19
8:22
renzone köpfte. Audi nodi einige Gegenangriffe der
Gastgeber brachton nichts ein. Es blieb bslm 2:1, und
mit diesem Sieg eroberten sich die Mössinger auch
den zweiten Tabellenplatz zurück. Reserven 2:0. Gu
Gomaringen i- Balingen 3:0
Die ehrgeizigen Gomaringer haben dieses Spiel verdient gewonnen. Zwei Tore In den ersten Minuten
genügten, um den Gästen die Spielübersicht zu nehmen. Halbrcdits Braunstein setzte in der siebenten
Minute einen Bogenschuß unhaltbar ins recht«: Lattenkreuz, und Rechtsaußen Kahlfuß lenkte eine Flanke
VOR Linksaußen Knecht fünf Minuten später zum 2:0
ein. Zuvor mußten die Platzherren alles aufbieten,
um der stürmischen Angriffe insbesondere von der
reditsn Seite Herr zu werden. Den Ballngem miOglUckte am Sonntag sehr viel. Der steinhart gefrorene
Schneeboden lag den kleineren Gomaringcm viel besser. Sie wirbelten die großen CSstevertDldlger böse
durcheinander. Besonders Linksaußen Knecht ließ
seine Gegner schlecht aussehen. Er profitierte aber
audi von den vielen guten Paßbällen der älteren Gomaringer Abwehrspieler. Im Mittelfeld waren Schmld,
Schucker und Kienle die treibenden Kräfte.
Nach dem Wechsel wollten es die Balinger doch
noch einmal genau wissen. Sie erspielten viele gute
Möglldikelten," doch ein krönender Abschluß kam
nicht zustande. Die massierte, sehr bewegliche Gomaringer Decjcungsreihe hielt bis zum Schluß das
wertvolle zu Null. Nach einer Stunde Spielzeit kamen
die Platzherren wieder auf: Ein gekonntes Zuspiel
von Kienle zum mitgelaufenen Braunstein, der nach
kurzem Antritt nur noch zu vollenden hatte. Das entscheidende Tor war gefallen. Wenige Augenblicke zuvor zeigte Balingens Torsteher bei einem Femgeschoß
von Kienle eine herrliche Abwehrpaiade. Der beste
Gästespieler trug eile Niunmer vier. Er versuchte immer wieder, System in seine Mannschaft hineinzubringen. Da die beiden guten Balinger Halbstürmer
von Schmld und Schucker ausgeschaltet worden waren, gelang den Ballngem bis zum Ende nicht mehr
viel. Reserven 1:0.
Dö
In einem bis zu der letzten Minute spannenden
Spiel besiegten die Mössinger den SV Spaichingen mit
2:1 Toren. Bereits in der visrten Minute bekamen
die Gastgeber einen Freistoß zugesprodien, und mit
einem satten Schuß aus 20 m Entfernung konnte Mittelstürmer Fleuchaus den Gästeschlußmann das erste
Mal bezwingen. Dieses Tor gab den Gastgebern den
nötigen Rücjchalt, doch für die Gäste war es zugleich
das Signal zxan Angriff. Der Tabellennachbar erspielte
•ich leichte Feldvorteile, und die Mössinger, die sich
mit dem Schneeboden nicht so gut zurechtfanden, hatten einige brenzliche Situationen zu überstehen. Eine
Unaufmerksamkeit der Mössinger Hintermannschaft
nutzte der Gästehalblinke in der 23. Minute zum Ausgleich. Immer wieder war der Halblinke der Spaidiinger anspielbar, und konnte durch sein gutes Spiel
Immer wieder Gefahr im Mössinger Strafraum heraufbeschwören. Vor der Pause konnte Käsmann gleich
dreimal Schlimmeres verhüten.
Die zweite Hälfte begann dann gleich mit einem
tattenschuß für die Gäste. Es war Glück für die Mössinger, denn es fragt sich, ob sie sich von einem
Rüdestand so schnell erholt hätten. Doch nun drängten für zehn Minuten die Einheimischen. Sie hatten
zunächst Pech mit ihren Schüssen, doch blieb es Mittelstürmer Fleuchaus vorbehalten, in der 63. Minute
mit einem Schuß ins lange Eck das 2:1 zu erzielen.
Das Spiel bekam noch einmal Farbe, denn die Gäste
bewiesen zu recht ihre Spitzenposition, Die Mannschaft war harmonisch ausgeglichen, was die ersatzgeschwächte Mössinger Mannschaft nur durch Einsatz wettmachen konnte. In der 65. Minute konnten
die Gäste einen weiteren Lattenschuß anbringen. Die
wohl letzte große Chance für die Gäste vereitelte
dann Felger, als er in der 72. Minute für den bereits geschlagenen Torwart den Ball aus der Gefah-
C-Klasse Reutlingen
Glems — FC Urach »;l, Wiltanandingen — Walddorf
1:13, Genkingen — RObgarten S:4, GroBengstingen
gegen SKV Enmgen 1:2, SG Reutlmgen — FC ReutImgen n 2:(, FSV Reutlingen — Kleinengstingen 2:1.
Mahringen — ErpBngen 9:1.
Recht torhungrig zeigten sich am letzten VorrundenSpieltag in der C-Klasse Reutlingen die Stürmerreihen einiger Vereine. Den Vogel dabei schoß der
Spitzenreiter Walddorf ab, der beim Tabellenvorletzten WlUmandlngen ein 13:l-Schützenfest feierte.
Mähringon überfuhr das SchluBlidit Erpfingen mit
9:1, und der TSV Glems fertigte den FC Urach überraschend deutlich mit 8:1 ab, Torreich endete auch
die Beaegnttng zwischen Genkingen und Rübgarten;
die Aelbler hatten am Schluß mit 6:4 die Nase vorne.
Für die größte Ueberraschimg jedoch sorgte diesmal
der FSV Reutlingen, der den Zweätplazierten TSV
Kleinengstingen mit 2:1 bezwang. Die Partie um den
dritten Platz entschied der SKV Enlngen durch einen
2:l-Erfolg in GroßengsUngen. Das Reutlinger Lokalderby z^vischen der SG und dem FC II entschied der
Neuling mit 2:0 zu seinen Gunsten.
1. Walddorf
13 12 1 0 88:9 25:1
2. Kleinengstingen
13 10 0 3 58:15 20:6
3. SKV Enlngen
13 9 1 3 36:16 19:7
4. Glems
13 8 1 4 40:24 17:0
5. Großengstingen
13 8 1 4 41:23 17:9
6. SG Reutlingen
13 8 0 5 38:31 16:10
7. FC Uradi
13 6 3 4 48:46 15:11
8. FC Reutlingen ir
13 5 2 6 31:27 12:14
9. MShiingen
13 6 0 7 26:31 12:14
10. Genkingen
13 5 1 7 39:46 11:15
11. Rübgarlen '
13 3 2 8 22:33 8:18
12. PSV Reutlingen
13 3 1 9 21:52 7:19
13. Willmandingen
13 1 0 12 16!61 2:24
14. Erpfingen
13 0 1 12 13:110 1:25
SG Reutlingen - FC Reutlingen 2:1
Die Gastgeber konnten gegen den FC Reutlingen
die Vorrunde ohne Punktverlust auf eigenem Platz
beenden. Die Begegnung, die den Charakter eines
Lokalkampfes hatte, wurde in der ersten Halbzeit
gänzlich von der SGR bestimmt. Mit schnellen Spielzügon konnte das Mittelfeld überbrückt werden, wobei
der FC kaum Gelegsnhoit hatte, seinerseits ernstlich
ins Spiel einzugreifen. Sie hatte es nur Ihrem Torwart zu verdanken, daß es zur Halbzeit nur 1:0
stand. Dieses Tor wurde von MSt, Noumann aus
kurzer Entfernung eingeschossen, wobei der Torwart
keine Abwehrmöglichkoit hatte.
In der zweiten Hälfte konnte, der FC das Spiel
ausgeglichen gestalten, und es hatte den Anschein,
als ob die. Gäste den Spieß umdrehen wollten, aber
der Sturm erwies sich als zu harmlos, um das Blatt
wenden zu können. Ah der "5. Minute besann sich
die SG und übernahm wieder das Spielgeschehen; dabei gelang es dem für den vorletzten LV Lucius ins
Spiel gekommenen LA StöTr, den herauslaufenden
Schlußmann zu umspielen und einen mustorgUltisen
Pnß horoinzugobon, den HR Hummol, B. aufnahm
und Im Tor zum 2:0 unterbringen konnte. Durcäi dieses Tor war dos Spiel ontschlodon, und man p>uß
beiden Mnnnsdiaftcn für ihren kameradschaftlichen
Einsatz ein Lob ausspredicn.
G.K.
Nord-Sieg im Judo-Pokal
Die «Tudoka Norddoutschlands Rownnncn aiV»
Wochc'ncndo in Müwdion zum drittenmal hintereinander den Boutsdilnndpokal. Im cntsohaidcndon Kampf gab os zwiscäion dem Kordon "und
dem Westen zwar ein .5!,5, doch lag der Norden
mit 26!23 Wortuncspunkten im Vorteil. E r ROwann somit •unKcscluaKon mit 6:0 Punkten vor
dem Westen (4:2), dem Süden (2:4) und d^m Südwesten (0:6),
Wannwell - Sulz 3:>
Auf glattem, schneebedecktem Boden hatten die
Akteure nicht nur mit dem Ball, sondern auch mit
den Tüdcen des Untergnmdes zu kämpfen. Den Gastgebern kann man bescheinigen, daß sie in der zweiten Spielhälfte zeitweise ein Spiel aufzogen, «n dem
man sich trotz der Kälte envärmen konnte. Mit
schnellem direkten Abspiel brachten sie die Sulzer
Abwehr immer wieder in Bedrängnis. Und sie stellten
in dieser Spielphase mit zwei Toren den Sieg sicher.
Zu Beginn waren aber die Gäste die Mannschaft, die
mehr vom Spiel hatte. Meist über dep rechten Flügel
zogen sie einige Male gekonnte Angriffe auf, ohne
aber die Abwehr der Platzherren überwinden zu können. Nur einmal, als Torwart Wittke der glatte Ball
aus den Händen rutschte, hatten sie eine Torchance.
liebei* gleich DB.
Szene aus SSV Reutlingen — HC Lahr 3:1. Links der Keutllnger D. Le Leclalre.
Gea-Fotos: SdiiUijj
Rüsselsheim Sieger im Hockey-Turnier
Bei den Damen kam der Heidelberger HC zu seinem ersten Reutlinger Turnlersieg
wiederum eine ausgezeichnete Besetznng hatte das 17. Reutlinger Hallenhockey-Turnier aufzuweisen, das
am Wochenende in der Carl-Diem-Sporthalle abrollte. Nach ausgezeichneten Spielen gab es sowohl bei den
Damen als auch bei den Herren neue Tamlersieger. Im Endspiel der Damen gelang dem HC Heidelberg in
der Verlängerung ein hart umkämpfter 4:3-Erfolg gegen die österreichischen Gäste des Wiener AC. Bei den
Herren erreichten ebenfalls der HC Heidelberg sowie der Karlsruher SC und der Riisselsheimer KK die Endrunde. RQsselsheim zeigte sich dabei in packenden Kämpfen seinen beiden Gegnern überlegen und konnte
den Pokal an den Main entfahren.
Von den zehn gemeldeten Damenmannschaften mußten die Basler .Dybli" wegen der schlechten Straßenverhältnisse in letzter Stunde absagen, so daß für sie
keine Ersatzmsnschaft mehr gefunden werden konnte.
Somit spielten in Gruppen A nuf vier Mannschaften
um den Einzug in das Endspiel. Der Favorit und Vorjahreszweite HC Heidelberg vmrde seiner RoIie gerecht, imd gewann gegen Prater Wien, Rüsselsheimer
Ruder-Klub und den VfB Stuttgart. Die Damen des VfB
Stuttgart überraschten mit ihrer jungen Mannschaft;
sie bezwangen Prater Wien mit 1:0 und erreichten trotz
des 2:2-XJhentschiedens gegen Rüsselsheim dank des
besseren Torverhältnisses den zweiten Gruppenplatz.
Härter umkämpft war der Gruppensieg in der anderen
Damengruppe, wo der Wiener AC zwar ohne Punktverlust Erster wurde, aber mit dem HC Lahr größte
Hülben siegte beim VfL mit hO
Dettingen neues Schlußlicht/TuS Metzingen nach Ihrem 3:0-Erfolg In Betzingen neuer Spitzenreiter
SSV Reutlingen II - Zainingen 4:2; GrosselBngen zweiten Halbzeit ließ Kendel einen scharfen Schuß
gegen TSV Urach ausgefallen; Betzingen — Metzingen los, der direkt im oberen Dreiecke eingeschlagen wäre,
0:3; TSG TSbingen - Mittelstadt 1:1; Dettingen gegen aber Nestel im Gästetor machte diese Torchance mit
Belsen 1:3; PfuIIihgen - Hülben 0:1; Derendi||gen einer Glanzparade' zunichte. Aber auch der heimische
gegen Eningen 3:0.
Torwart hatte mehrfach Gelegenheit, sich auszuzeichEin sicherer 3:0-Erfolg in Betzingen brachte der TuS nen, denn die Gästestürmer kamen bei ihren schnelMetzingen die Tabellenführung der A-Klasse Alb ein. len Gegenangriffen oftmals frei zum Schuß, Zehn
Die Metzinger haben jetzt sogar noch die Chance, sicii Minuten vor Schluß gelang den Gästen bei einem
den inoffiziellen Titel eines Herbstmeisters zu sichern. solchen Angriff ein weiteres Tor, womit sie den 0:3Voraussetzung dazu ist wenigstens ein Teilerfolg im Endstand herstellten. Die Platzherren hatten z^var
Nachholspiel gegen den SSV Reutlingen II. Für eine mehr vom Spiel imd hatten auch die größere Anzahl
dicke Ueberraschung sorgte das Schlußlicht, das beim von Torchancen, aber die Chancen der Gäste waren
VfL PfuUingen knapp mit 1:0 gewann und dadurch die doch klarer, und sie hätten noch einige Treffer er„rote Laterne" an Dettingen abgeben konnte, das zu zielen können. Reserven: Metzingen nidit angetreten.
Hause gegen Belsen ebenfalls nicht ganz erwartungsSdi
gemäß mit 1:3 unterlag. Der TV Derendingen bezwang
v a Pfulllngen - SV Halben 0:1
seinen Tabellennachbam TSV Eningen sidier mit\3:0,
Jäh unterbrach der SV Hülben die anhaltende Siewährend der SSV Reutlingen II das Duell gegen Uen gesserie
des VfL. überraschend fanden sich die ÄlbMitaufsteiger Zainingen mit 4:2 für sich entschiedTTlIe 1er
gut mit dem schneebedeckten tüdcischen Spielfeld
TSG Tübingen und der PC Mittelstadt teilten sidi nach zurecht
und
hatten neben ihrem enormen Einsatz
einem 1:1 die Zähler. Das Treffen zwischen Grossel- auch noch genügend
Kondition i|nd Obersicht,, umi
fingen und dem TSV Urach ist ausgefaUen.
den Icnappen Varsprung llber die'Zeif zu bringen.
1, Metzingen
13 9 3 1 24:12 21:5 Allerdings setzte der VfL-Sturm die Gästeabwehr ge2, Rottenburg
14 10 1 3 35:18 21:7 waltig unter Drude, dodi die Hülbener hatten mit
3, TSV Urach
13 6 3 * 36:23 15:11 ihrem Torwart Pleuler einen Mann zwischen den
4, Betzingen
14 5 S 4 25:24 15:13 Pfosten, der sich wirklich eine gute Note verdiente
5, Belsen
14 4 7 3 22:22 15:13 und zudem mit dem Glück des Tüchtigen während
6, Pfullhigen
14 e 2 6 30:22 14:14 der 90 Minuten seinen Kasten reinhalten konnte.
7, Mittelstadt
14 5 4 5 17:22 14:14 PfuUingen hatte wohl das spielteihnische Plus, dodi
8, SSV Reutlingen 11
13 4 5 4 21:21 13:13 vermißte man den sicheren Aufbau des Spieles aus
9, TSG Tübingen
14 6 1 7 27:28 13:15 den hinteren Reihen. Wohl arbeitete sich die VfL10. Derendingen
14 5 2 7 26:31 12:16 Fünforreihe mehrere torreife Chancen heraus, die
11, Zainingen
14 5 2 7 22:32 12:16 allerdings mit Schußpech, teilweise Unvermögen und
12. Grosselfingen
13 4 3 6 18:21 11:15 aufopfernder Arbeit der Hülbener nicht den ge13. Hülben
13 3 4 6 19:34 10:16 wünschten Torerfolg brachten.
14, TSV Eningen
14 5 0 9 25:29 10:18
Die Gäste begannen die Partie recht temperament15, Dettingen
13 3 2 8 23:32 8:18
voll und sorgten durch ihr schnörkelloses, steiles
TSV Betzingen - Metzingen 0:3
Spiel öfters für Verwirrung in der Vfl.-Abwehr, die
Auch im Heimspiel gegen Metzingen zog Betzingen in dieser Phase mit einer Raumdecjcung nicht gut
den Kürzeren und mußte beide Punkte an die Gäste aussah. Doch, wie gesagt, hatten die PfuUinger die
abgeben. Der hartgefrorene und sdineebedeckte Boden zwingenderen Chancen, als Gaytjng, Ziegelmüller
stellte hohe Anforderungen an die Akteure, die es und Schollenberger nur knapp mit ihren Schüssen das
nicht immer leicht hatten. Der Sieg der Gäste geht in Tor verfehlten. Fast wäre eine gewagte Rücicgabe von
Ordnung, denn sie spielten taktisch klüger und hatten Taxis ins Auge gegangen.
Mit Beginn der zweiten Hälfte wollte es der VfL
auch die klararen Tordiancen, Den Grundstein zur
Betzinger Niederlage legte allerdings der unfähige nun genau wissen. Hülben wurde in dio Defensive
Schiedsrichter aus Böblingen, der in der zweiten gedrängt. Zwei gcfährlidie Schüsse von ZIegclmüller
Minute ein klares Abseits der Gaste nicht ahndete, machte der Gästetorhüter durch gute Reaktion zuworaus dann die Metzinger 1:0-Führung entspreng, nichte. Allerdings waren bei diesen Abwehraktionen
Oberhaupt zeigte er eine sehr schwadie Leistung, kein PfuUinger zur Stelle, um das Leder im Netz
verteilte aber seine Fehlentscheidungen gleichmäiSig unterzubringen. Die 60. Minute brachte nicht ganz
auf beide Mannschaften, Der irreguläre 0:1-Rüd<stand überraschend den Führungstreffer der Gäste, als sldi
schon zu Beginn des Spieles fuhr den Platzherren die VfL-Abwehr in Offenslvaufgaben einschaltete und
derart in die Knochen, daß sie nicht zu ihrem ge- dabei die DecJcungsarboit aus dem Auge ließ. Gewohnten Spiel fanden. In der vierten Minute konnte schickt war der Linksaußen der Gästo auf die rechte
Metzingon seine Führung auf 2:0 aufbauen, als Tor- Position gewodiselt und-konnte mit einem gefährwart Herrmann ein hoher Ball aus den Händen lichen Flachschuß VfL-Torhüter Krei bezwingen. Nun
rutschte und ein Gästestürmer nur noch einzus&ie- setzte der VfL olles auf eine Karte. Einen indirekben brauchte. Metzingen operierte nun mit verstärk- ten Freistoß im Strafraum köpfte ein Gästespieler
ter Abwehr und ließ nur noch drei Sturmspitzen für seinen bereits geschlagenen Torwart aus dem
vorn, die aber immer sehr getährlidi waren. M't Kasten. Kurz darauf Knallte Gayring aus aöit Metern
einer genauen und konsequenten Manndeckung lie- das Leder a.n dio Latte, Trotz weiterer Torgelegenßen sie den heimischen Stürmern nur wenig Spiel- heiten brachten die PfuUinger den Ausgloldi nicht
raum und zerstörton die Angriffe schon im Ansatz,
Optisch gesehen hatte Betzingen mehr vom Spiel,
denn os beherrschte über weite Strecjcen das Mittelfeld, aber vor dem gegnerischen Tor war os mit
seiner Kunst am Ende, Mit zunohmondor Spieldauer
wurde das Spiel der Platzherren Immer verkrampfter,
denn sie mußten jetzt der Zeit nachlaufen und immer
wieder angreifen, währrnd sich Metzingon auf Verteidigung mit gelesontlichon Vorstößen beschränken
konnte. Nach einer halben Stunde Spieldauer schenkte
der Sdiiedsrichter den Platzherren einen Elfmotor,
aber Krasovc setzte den Ball an die Untorkannte der
Querlatte, von wo or in das Feld zurüdcsprang und
von der GSsteabwohr woggoschlagon wurde. Von
den zahlrolihon Totthancon, dio Betzingen vor der
Pause halte, war dies dio klarste, aber auch dio
Gästo hätten oinlgo Male ihren Vorsprung erhöhen
können.
mehr zustande, ja, sie mußten noch gefährliche Konterangriffe der Älbler hinnehmen. Der harte, jedoch
jederzeit faire Einsatz der Gäste machte sich gegen
die etwas drucWos wirkenden PfuUinger, die zudem
nicht mit den Platzverhältnissen zurecht kamen, belohnt, so daß die Hülbener als nicht unverdienter
Sieger das Spielfeld verließen. Der Schiedsrichter aus
Nedcartailüngen leitete die Partie zufriedenstellend. Reserven 7:1. SV Mössingen AI - VfL PfuUingen AI
3:6.
Re
Dettingen - Belsen 1:3
Die Gäste aus Belsen hatten eine kampfstarke Elf
zur Stelle, die auch technisch einen guten Fußball
spielten. Sie zeigten vor allem den Platzherren, wie
man bei dem Schncebodcn schnell und erfolgreich
spielt. Mit zwei bis drei Zügen über ihre sdinellen
Flügel überbrückten sie das ganze Feld und stellten
Dettingens Hintermannschaft vor schwere Aulgaben.
Dagegen hatte ns die Gästeabwehr ziemlich leicht,
den harmlosen. und schußschwachen Sturm der Gastgeber zu bremsen. Schon im Mittelfeld wurde zuviel
in die Breite gespielt, um dann vor dem Tore restlos
zu versagen. Mit schnellen beiderseitigen Angriffen
begann das Spiel. Nach 15 Minuten gmg Dettingen
durch seinen Mittelstürmer in Führung. Beide Mannsdiaftcn hatten bis zur Pause ncch Möglichkeiten, das
Resultat zu verbessern.
Nach dem Ausgleichstcr gleich nach dem Wechsel
bahnte sich die Niederlage für die Platzherren an. Die
bekannte schwache Viertelstunde der Gastgeber nützten, die Gäste prompt innerhalb zehn Minuten zu
zwei weiteren Toren aus. Trotz größter Anstrengungen der Dettinger Mannschaft in der letzten Viertelstunde blieb es bei dem verdienten Sieg der Gäste. Dettingen II — Belsen 11 3:0.
'
Hi
Guter TT-Nadiwuchs
Württemberg verfügt über den stärksten TisthtennisNach\vrudis in Süddeutschland: Dies ist das Ergebnis
der LSnderspielrunde der Tischtennis-Jugend für Jungen und Mädchen In der südbadischen Sportschule
Steinbach bei Baden-Baden. Neben Württemberg qualifizierten sich nodi Bayern für die deutsche Endrunde am
24,/2S. Februar 1968 in Hessen. Bei den Mädchen war
die württembergische Ueberlegenheit eindeutig, denn
diese Vertretung blieb in vier Spicilen ungeschlagen,
Bayern und Nordbade>n kamen mit 5:3 Punkten glcidiauf
ein, gefolgt von der Pfalz mit 2:6 und Südbdden mit
0:3 Punkten. Bei den Jungen kamen Württemberg tind
Bayern, die Ihre Spiele Jeweils überlogen gc^wanncn
und in direktem Vergleich 8:8 unentschieden spielten,
iiuf je ?:1 Punkte. Das bessere Spielverhältnis entschied
zugunsten der Sdiwaben,
Die über 3000 km führende Hochland-Rallye in Äthiopien endete mit einem Sieg der deutschen Mannschaft
WoUgang Hayler/Karl SÖdorherg auf einem Renault
R 16. Die sowjetische Wolga-Besatzung Tenisdiew/
Kisdillsdi wurde Zweite,
Mühe hatte, um zu einem knappen 3:2-Sieg zu konmen. Die anderen Spiele wurden aber von Wien djjl
der reiferen Spielanlage sicher gewonnen, womit da
WAG ebenfalls ungesdilagen in das Endspiel einzoj
Mit drei Siegen belegte der HC Lahr den zweita
Platz, wobei ihm der SSV Reutlingen heftigen Wiae^
stand leistete. Platz drei und vier belegten der Karlsruher SC und HC Velbert, wobei Velbert gegen da
Gastgeber SSV zu seinem einzigen Sieg kam. Die Resllnger Damen konnten in ihrem ersten Hallenlurain
in diesem Winter nicht an die Form früherer Tumie,t
anknüpfen, drei Spiele wurden, wenn auch zum Tcfl
sehr knapp, »•erloren und lediglich gegen den Karlsruher SC gelang mit einem torlosen Unentschieden de:
einzige Punktgewinn. Somit mußten die ReuUinja
Damen, die mit Künstle, Schneider, Faßbonder, Pfeiffer, Maier, Straub, Nübel, Heinz!, Penssler, Huhn iiisl
Kiphan spielten, mit dem letzten Gruppenplatz zufHiden sein. Das Damenendspiel ergab somit eine attraktive Paarung mit dem deutschen Vizemeister HC Heidelberg und dem österreichischen Staatsmeistcr Wiener AC. Es wurde eine bis zum Schluß packende uaJ
spannende Auseinandersetzung, die nach rcgulim
Spielzeit beim Stande von 2:2 eine Verlängerung f:forderte- Der Heidelberger HC, der in früheren luinleren zweimal mit dem zweiten Platz vorlieh nc^hnea
mußte, wurde durch ein 4:3 schließlich verdienter Tutnlersieger.
In den Herrsngruppen gab es packende Kämpft», wnbei leider mandimal der kämpferische Einsatz is
Technik übertrumpfte. Die Spielstarke der einzeiMj
Vereine war sehr ausgeglichen, so daß os zum Teil
sehr knappe Spielausgänge gab. Die Gruppcnsii-sei
hatten sehr sdiwcr zu kämpfen, um in die Endruni;
der letzten Drei zu gelangen.
Die Gruppe I hatte mit Pokalverteidiger HC Heidelberg und dem für Mainz eingesprungenen TEC Darirstadt die besten Mannschaften. Beide Vereine warea
ihren Gegnern aus Wettingen und Pasing Mündies
überlegen. Das letzte Spiel der Gruppe führte dann dj»
Verlustpunktfreien Mannschaften gegeneinander. Heidelberg holte sich dank der besseren Kondition eines
4:2-Erfolg und damit auch den Gruppensieg.
Drei annähernd gloithstarko Mannschaften trafen a
Gruppe II aufeinander, wobei lediglich der HC \cihert
abfiel. Bereits am Samstag gab es die erste UiVer
raschung, als sich der HC Ludwigsburg dem Karls
ruher SC in einem spannenden Spiel mit 4:5 bousea
inußle. So hieß der Gnippensieger.aber schlicBllii
KSC. Rot-Weiß München reichte es in diesen starken
Gruppen nur zum dritten Platz.
In der letzten Herrongruppe kämpften neben Luzen.
Lahr und Rüsselsheim audi die Gasigeber des SSV
Reutlingen. Wie bereits im letztjährigon Turnier t^
wiesen sich die SSV-Hockcyherren wieder sehr slarfc
Im ersten Spiel gegen den Schweizer Meister HC Lczern lagen sie zwar bald mit 0:1 im Rückstand, konnten jedoch durch eine: gute Leistung einen 5:2-Erlö!ii
buchen. Auch der HC Lahr erzielte gegen den SSV wi'^
der den ersten Troffer, Durch drei schön herauss«spielte Tore blieb Reutlingen mit 3:1 siegreich. Da aiidi
Rüsselshelm bis zu diesem Zeitpunkt seine beiden
Spiele siegreich gestalten konnte, mußte die BejPSnung dieser beiden Teams die Entscheidung brinjcn.
Erneut mußten die Reutlinger einen frühzeitigen Rucsstand aufholen, was ihnen auch durch Vcrwandeh
einer Strafecke gelang. Dann machte der SSV ober den
Fehler, zu offensiv zu spielen, und die schnellen Rüsselsheimer Stürmer sthosson eine 3:l-Führung heraus.
Zwar erzielte der SSV nochmals den Ausgleldi. Die
routinierte Mannsdiaft Vom Main Heß sich aber ihr
Spieikonzept nicht verderben und erkämpfte sich mit
einem S:3-Erfolg die Teilnahme in der Endrunde. Der
Schweizer Meistor Luzern mußte die Heimreise ohne
jeden Punktgewinn antreten. Der zweite Gruppenplalz
war für die Reutlinger Herren ein kaum onvarteier
Erfolg. Der SV spielte mit Stiefbold; Baltzor (2), Maslowski. Grauer; Kodi (3), Wolbcr (2), Laupr (4); Jodele,
Le Ciaire und Riedel (1^.
Im ersten Endrundenspiel unterlag der Pokalvotltidiger HC Heidelberg dem Rüsseishoimer RK mit 4:7.
Nach nur einer halben Stunde Verschnaufpause muÖle
Rüsselsheim zum nächsten Endrundonsplol antrc>tcn
Hierbei war der Karlsruher SC der Gegner. In einem
zum Teil recht harten Spiel mußte auch der KSC der
stärksten Mannschaft des Turniers einen 3:3-Sios »ihfrlassen. Damit wurde die letzte Begegnung zwisdicn
Hoidolburg und Karlsruhe bedeutungslos, weshalb
beide Vereine auf eine Austragung verzichteten. Der
Organisator und Leiter dos Turniores, H. Bölil?r,
konnte unter dem Beifall dos Publikums der Rilssc'iSheimer Mannschaft somit zu ihrem Erfolg gratulieren
und den Siegespreis aushändigen.
PHANTOM
Kurz nach dem Seitenwechsel vorletzte sich der hnimisdjo MittoUäutor Borchort bei einem Zusammonproll mit seinem Torwart und mußte ausgewechselt
worden Metzingon kam jetzt besser auf, und die
Hoimelf hatte bot zwei Lattenschüssen großes GlUcic.
Dio PlotEhorron griffen zwar unentwegt an, waren
aber langsamer als der Gegner und hiolton den ball
viel zu longo. Zudem wurde schlndit abgespielt, denn
jeder zweite Ball londoto beim Gegner. Mitte der
wenn Ihnen
das Wetter
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Der Schuß wurde aber vom Torwart zur Ecke gelenkt.
Vorher schon hatte Rein auf der Gegenseite nur
knapp das Tor verfehlt, als er von einem Sulzer Abwehrspieler einen Ball vor die Füße bekam. Fünf
Minuten vor Halbzeit erzielten die Gastgeber des
Führungstor durdi Linksaußen Malthaner, der sich
nach einer Flanke von Schwchm den Ball aus dem
Gewühlc vor dem Tor angelte und einschoß.
In der zweiten Halbzelt lief das Spiel der Platzherron wesentlich besser. Immer iviedor kreuzten sie
mit flüssigen und schnellen Kombinationen vor dem
Gästetor auf, imd Torwart Biosei mußte Schwerarbeit
verrichten. Zwar konnte er sein Tor zunächst sauber halten, aber in der 7i. Minute erhöhten die Gastteber auf 2:0, Nach einer kurzen Ecke paßte Verteilger Stooß trotz Behinderung von der Auslinie zu
dera freistehenden Rilling zurück, und dieser ließ sich
die Gelegenheit nicht entgehen. Zehn Minuten später
rettete Stooß auf der Torlinie. Vorher schon hatte
eine GästestUrmer am Tor vorbeigeschossen, als er
im Wannwellcr Strafraum frei zur». Schuß kam. Zwei
Minuten vor Spielende erzielte Rein nach vorangegan^nem Foul ein Tor, das Schiedsrichter Walter
aus Stuttgart aber zurückpfiff. Den fälligen Freistoß
setzte Kern mit Flachschuß zum 3:0 in die Maschen.
Das Ergebnis entspricht den gezeigten Leistungen,
wobei man den Gästen bescheinigen muß, daß sie wesentlich stärker aufspielten als vor zwei Jahren, als
sie nach einem Jahr Zugehörigkeit zur zweiten Amateurliga wieder absteigen mußten. — Reserven 3:2.
TSV Enlngen B - SV Wannweil B 0:21.
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j^jgnlag, i l . Dezember 1967
Seite 15
Reutlingan, den 8. Dezember 1987
Bahnhofstraße 30
Reutlingen, den 10, Dezember 1967
Weingärtnerstraße 12
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Mein lieber Mann und Vater, unser lieber Bruder,
Schwager und Onkel
Helene Rotter
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geb. Czysdi
ist uns im Alter von 74 Jahren unerwartet genommen worden.
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ist heule nada langem Leiden im 79. Lebensjahr sanft
entsdilafen.
In stiller Trauer:
In stiller Trauer:
Hedwig Jund geb. Rotter
'
im Namen aller Angehörigen
Die Gattin Magdaiene Mayer
Der Sohn Hans Mayer
mit Frau Anne
Beerdigung: Dienstag, den 12. Dezember 1967, 14.00 Uhr, Friedhof Römersdianze.
und Anverwandte
Feuerbestattung: Dienstag, den 12. Dezember 1967,
14.00 Uhr, Friedhof Unter den Linden.
Reutlingen, den 9. Dezember 1967
Meine liebe Frau, unsere fürsorgende Mutter, Großmutter und Sdiwiegermutter
Ida
Katharina Schauwecker
Herrmann
Das heutige Weihnachtsmysterlum
Die Offenbarungen des gegenwärtigen Christus
Die Madonna und der moderne Mensch — Die Christgeburt in der
Seele — Irrtümer über die Wiederkunft Christi — Durch denwiedererschieueneu Cliristus zum Scliauen der soistiKon Welt.
Mittwoch, 13. Dezember. 20 l'hr, Garteutorschule, Gartenstraße. 20
geb. Dewald
ist heute im Alter von 55 Jahren nadi langem Leiden sanft entsdilafen.
In stiller Trauer:
Ludwig Sdiauwecker mit Kindern
und Enkelkindern
Beerdigung: Dienstag, den 12. Dezember 1967, 15.00 Uhr, Friedhof Römersdianze.
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Seite 16
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An alle lauslPaneiL
ile Ikre Wisde Im Keliip
oder auf lem Bollen
trocknen miissenl
Das bedeutet: 6 Wochen lang keine Mühe und Arbeit
mehr mit dem Trocknen. 6 Wochen lang zauberhaft
weidie, flauschige Wäsche. Probieren Sie das elekirisdie Trocknen einmal selbst zu. Hause aus. Natur«
lidi mit RQdcgaberedit und ohne Kaufzwang. Sie braudien uns nur Bescheid zu sagen.
ULRICH ADAN KNAPP
Jahrgans 1898
Die Alterskameradinnen und
-kameraden mit Angehörigen
werden zu der vorweihncoitlichen
Zusammenkunft
am Mittwoch, dem 13, Dez.
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