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AMENAGEMENT DE LA PLACE DU MOLARD - Ville de Genève

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MUSÉE D’ETHNOGRAPHIE
DE GENÈVE - MEG
Pressemappe
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Neueröffnung des MEG am 31. Oktober 2014.
Nach einer Bauzeit von vier Jahren öffnet das Musée d'ethnographie de Genève (MEG) dem Publikum die
Pforten und feiert das Ereignis drei Tage lang mit Musik, Performances, Führungen, Ausstellungen, Tanz
und Workshops.
Die Einweihung findet am Freitag, dem 31. Oktober 2014 um 18 Uhr statt und setzt sich über das 0ganze
Wochenende fort.
Das neue MEG ist aus dem gemeinsamen Willen entstanden, ein zeitgemässes, anspruchsvolles Museum zu
schaffen und den ethnografischen und musikethnologischen Sammlungen einen Rahmen zu geben, der ihrer
würdig ist und sie einem möglichst breiten Publikum zugänglich macht.
Es ist das Resultat einer Investition von 68'000’000 CHF, die von der Stadt Genf, dem Kanton Genf und dem
Verband der Genfer Gemeinden geleistet wurde, ergänzt durch das Legat von Marie Madeleine Lancoux. Es
bietet seinen Besuchern die Ausstattung und die Leistungen, die von einem zeitgemässen Museum erwartet
werden.
Der Neubau ist ein Entwurf des Büros Graber Pulver Architekten AG (Zürich und Bern) in Partnerschaft mit dem
Ingenieurbüro Weber + Brönnimann (Bern) und umfasst unter anderem eine weite, stützenfreie
2
Ausstellungsfläche von 2000 m , auf der eine Fülle von Ausstellungsszenarien möglich sind. Der sichtbare Teil
setzt mit seiner kühnen Architektur Akzente.
Die Esplanade vor dem Museum wurde in eine Gartenanlage umgewandelt, die von Hager Partner AG (Zürich)
gestaltet wurde und dem Quartier einen willkommenen Grünraum verschafft.
Der Museumsaltbau wurde renoviert und beherbergt heute neben den Personalbüros, Werkstätten und
technischen Anlagen die Räume der Ateliers d'Ethnomusicologie (ADEM).
Das neue MEG ist fest im Herzen der Stadt verankert, im dynamischen, populären Stadtteil der Jonction.
In seinem neuen Kleid verheisst es Genf auch eine neue Bühne für die Kultur: eine Referenzausstellung ihrer
Sammlungen, Sonderausstellungen, Konzerte, Filmzyklen, Bühnenaufführungen, Workshops und Begegnungen.
Und unter dem majestätischen Dach die Bibliothek Marie Madeleine Lancoux mit ihren mehr als 45'000 Büchern
und audiovisuellen Medien über die Kulturen aus fünf Kontinenten.
***
In der Dauerausstellung, «Archiv der menschlichen Vielfalt», werden mehr als tausend Objekte aus fünf
Kontinenten gezeigt. Zwei Installationen des Künstlers Ange Leccia ergänzen die Szenografie von Atelier
Brückner.
Mit der Sonderausstellung «Die Könige der Mochica. Gottheit und Macht im alten Peru», inszeniert von mcbd
architectes, erhält das MEG das hohe Privileg, dank einer aussergewöhnlichen Leihgabe des Kulturministeriums
von Peru in einer Weltpremiere die Schätze aus einem Grab zu zeigen, das 2008 an der peruanischen
Nordküste freigelegt wurde.
Das neue MEG verfügt über ein Café mit Terrasse, über eine Boutique und eine Bibliothek mit Musikzimmer und
Kinoraum. Neben Räumen für die kulturelle und wissenschaftliche Vermittlung gibt es ein Auditorium, das für
Bühnenaufführungen und digitale Projektionen ausgerüstet ist.
Das Museum liegt in einem quirligen, aufstrebenden Stadtteil, zwischen RTS, Universität und dem Quartier des
Bains, und es ist ein offenes Fenster auf die Kulturen der Welt, für ein spürbar begeisterungsfähiges,
neugieriges Publikum.
Das MEG konserviert eine Sammlung von mehr als 80'000 Objekten aus fünf Kontinenten, ausserdem eine
Foto, eine Bildsammlung und ein Tonarchiv mit 15'000 Aufnahmen.
Auf den weiten Ausstellungsflächen im Souterrain wird das MEG jedes Jahr eine oder zwei Sonderausstellungen
ausrichten, in Zusammenarbeit mit anderen Museen, ausserdem zwei Fotoausstellungen extra muros. Jede
Ausstellung wird begleitet von einem intensiven kulturellen und wissenschaftlichen Vermittlungsprogramm,
einem zielgruppenorientierten Angebot an Führungen in mehreren Sprachen, und einem
Veranstaltungsprogramm mit Aufführungen, Begegnungen, Vorträgen und Filmvorführungen.
Ein Muss ist die Bibliothek Marie Madeleine Lancoux, eine öffentliche Fachbibliothek, wo man sein Wissen
vertiefen, aber auch im Musikzimmer Tonaufnahmen hören oder im Ciné de Poche ethnographische Filme
ansehen kann.
Kontakt und Informationen:
Dominique Wiedmer-Graf, Departement für Bauten und Stadtplanung
Beauftragte für Information und Kommunikation
T +41 22 418 20 53, 079 817 18 90
E dominique.wiedmer-graf@ville-ge.ch
Félicien Mazzola, Departement für Kultur und Sport
Persönlicher Mitarbeiter von Sami Kanaan
T +41 22 418 95 25
E felicien.mazzola@ville-ge.ch
Sylvie Clément Gonvers
Leiterin Kommunikation MEG
T +41 22 418 45 73
F +41 22 418 45 51
E sylvie.clement@ville-ge.ch
ARCHITEKTUR
Das neue MEG wurde vom Büro Graber Pulver Architekten AG in Zusammenarbeit mit dem Büro ACAU
ausgeführt, und es setzt einen klaren architektonischen Akzent im Herzen der Stadt. Sichtbar und
markant ist das mit einem Geflecht aus Aluminiumrauten verkleidete Dach aus Beton. Ansonsten ist der
Neubau im wesentlich unterirdisch angelegt, besonders bemerkenswert ist der weite, komplett
2
stützenfreie Ausstellungsraum von 2020m .
Das Um- und Neubauprojekt für das Musée d'ethnographie de Genève (MEG) ist das Ergebnis eines
Architekturwettbewerbs, der 2008 von der Stadt Genf 2008 ausgeschrieben wurde. Den Zuschlag erhielt das
Büro Graber Pulver Architekten AG in Partnerschaft mit dem Ingenieurbüro Weber + Brönnimann AG. Die
Architekten entschieden sich dafür, den Platz vor dem Altbau unterirdisch zu nutzen und legten
Ausstellungsräume und ein Auditorium unter die Erde. Der oberirdische Teil des Neubaus dient als Eingangsund Empfangsbereich und ist rechtwinklig zum Altbau angelegt, die Rückseite schliesst die Rue des Bains ab. Im
urbanen Kontext des Stadtteils ( die populäre Jonction, am Zusammenfluss von Rhone und Arve) verweist die
kühne Architektur auf das Ungewohnte an Bauten und Objekten aus anderen Kulturen. Das ausgewogene
Ensemble aus drei Gebäuden - Museumsaltbau, neues MEG und die Primarschule Carl-Vogt - bildet den
Rahmen für die weite Esplanade, sie öffentlicher Park für die Anwohner, Vorplatz für das Museum und Schulhof
zugleich ist. Der von Hager Partner AG konzipierte Landschaftsgarten bringt das grüne Element in ein sehr
mineralisch geprägtes Viertel.
Die Räume
Das neue MEG hat fünf Ebenen. Im zweiten Souterrain erstreckt sich der grosse Ausstellungsraum, über 2020
2
m und über eine Höhe von teilweise bis zu 10 Metern. Die als Black Box konzipierte Halle ist durch bewegliche
Wände aufteilbar und lässt eine Fülle unterschiedlicher Ausstellungsszenarien zu. Technisch bemerkenswert:
die Deckenplatte ruht nicht auf Stützen, sondern ist an den tragenden Querwänden des darüberliegenden
Geschosses aufgehängt. Im ersten Souterrain befinden sich das Foyer, das Auditorium mit 250 Plätzen, zwei
Seminarräume, Technik- und Lagerräume. Die Wände der Haupttreppe sind mit gestaffelten Metallbahnen in
zwei Farben so verkleidet, dass je nach Gehrichtung zwei unterschiedliche Stimmungen entstehen: weiss und
lichtvoll beim Hinuntergehen, braun und rätselhaft beim Hinaufgehen.
Im Parterre befinden sich die Empfangshalle, das MEG-Café und die Boutique, alle mit Öffnung auf die
Esplanade. Rautenförmige Öffnungen im Treppengeländer zum Foyer im 1. Souterrain nehmen das Motiv des
Daches auf und lassen im Tagesverlauf changierende Lichtverhältnisse entstehen. Im ersten Stock sind die
Restaurierungswerkstätten und die Kulturvermittlung untergebracht, im 2. Stock die Bibliothek Marie Madeleine
Lancoux, benannt nach der bedeutendsten privaten Mäzenin des Museums. Ihre Räume befinden sich unter
dem steil abfallenden Dach und erhalten Tageslicht über dessen Öffnungen, wodurch die Senkrechte betont wird
und der Raum den Anstrich eines majestätischen Kirchenschiffes erhält.
Der Altbau wurde renoviert und beherbergt heute neben den Personalbüros, Werkstätten und technischen
Anlagen die Räume der Ateliers d'Ethnomusicologie (ADEM).
Das Energiekonzept
Grösse und Umfang des Projekts stellen im Hinblick auf Umwelt und Energie hohe Ansprüche, die im Rahmen
Strategie der Stadt Genf «100% Erneuerbare bis 2050» erfüllt werden sollen.
Unter dem Strich entspricht die Energieeffizienz des neuen Museums dem Minergie-Standard. Der Wärmebedarf
des bestehenden Gebäudes wird durch eine zentrale Heizanlage mit drei Luft/Wasser-Wärmepumpen, ergänzt
durch einen Gaskessel, gedeckt. Mit einem Anteil von nunmehr 75% an erneuerbaren Energien hat das MEG
damit im Zuge des Projektes die Energiewende gemeistert.
Architekturpreis
Die Bauarbeiten für das neue MEG dauerten vier Jahre und sahen mehr als fünfhundert Arbeiter am Werk. Am
16. September 2014 wurde das MEG zusammen mit acht anderen Projekten in der Romandie mit dem
Immobilienpreis 2014 des Magazins Bilanz in der Kategorie «öffentliche Gebäude» ausgezeichnet.
Zahlen:
2
7000 m : Gesamtfläche Neubau
2
2020 m : Gesamtfläche Ausstellungsräume zweites Souterrain
250 Plätze: Kapazität Auditorium erstes Souterrain
Bauherr
Stadt Genf, Departement für Bauten und Stadtplanung
Auftragnehmer
Architekten: Graber Pulver Architekten AG, Zürich / Bern
Projektleitung: ACAU, Carouge
Bauingenieure: Weber + Brönnimann AG, Berne
Bauingenieure: AB ingénieurs civils SA
HLKS-Technik: Technoservice Engineering SA
Fassadentechnik Mebatech AG
Geomatik: HKD Géomatique SA
Abfalltechnik: Ecoservices SA
Geotechnik: GADZ géotechnique appliquée
Sicherheitstechnik: Protectas SA
Landschaftsarchitekten: Hager Partner AG
Akustik: Grolimund & Partner AG
Sanierungstechnik: IBS
RÄUME
Bibliothek
Die unter dem neuen Dachfirst untergebrachte Bibliothek Marie Madeleine Lancoux ist auf soziale und
kulturelle Anthropologie spezialisiert.
Diese vorrangig den Gesellschaften der fünf Kontinente gewidmete Sammlung wird durch den Fonds Georges
Amoudruz ergänzt, der den Alpenraum und das Rhonetal abdeckt. Ausserdem wird hier die Bibliothek der
Schweizerischen Amerikanisten-Gesellschaft (SAG) aufbewahrt und ein intensiver Austausch mit
Partnerinstitutionen gepflegt. Die Bibliothek stellt rund 50'000 Dokumente bereit, 4'700 davon frei zugänglich,
sowie 1'500 Periodika (davon 220 im Abonnement).
In Verbindung mit dem neuen MEG erweitert die Bibliothek ihre Sammlung um neue Medien. Es finden sich also
auch DVDs, CDs, Comics und Bücher für Kinder und Jugendliche.
Die Bibliothek erfüllt einen dreifachen Auftrag:
Wissenschaftlich und pädagogisch:
Die Bibliothek erwirbt und konserviert Dokumente, die für die Forschung, die Lehre oder für die
Vorbereitung von Ausstellungen bestimmt sind.
Konservierung und Verwertung
Die Bibliothek konserviert eine Sammlung seltener und kostbarer Werke, die das Gedächtnis des
Museums und der Wissenschaft sind. Die Bibliothek trägt zu ihrer Verwertung bei, indem sie sie
digitalisiert und restauriert.
Öffentliches Leistungsangebot
Die Sammlungen der Bibliothek sind für alle öffentlich zugänglich, auch für die Jüngsten, und das
Personal steht zur Verfügung, um Fragen im Rahmen seines Zuständigkeitsbereichs zu beantworten.
Zu diesem Zweck ist die Bibliothek aktives Mitglied des Leistungsangebots InterroGE.
Den Benutzer erwartet ein behaglicher, lichtvoller Lesesaal, der einige Ecken und Nischen anbietet: Le Bocal,
das Einmachglas, ist ein abschliessbarer Raum für Forscher, das Ciné de poche ein Minikino, wo man sich
ethnografische Filme ansehen kann, und der Salon de musique das Musikzimmer, wo man dank dem im MEG
konservierten Tonarchiv des AIMP (Archives internationales de musique populaire) echte Weltmusik hören kann.
Archives internationales de musique populaire
Das gesamte Tonarchiv des AIMP (16'000 Stunden Aufnahmen) sind im Musikzimmer in der Bibliothek Marie
Madeleine Lancoux verfügbar.
Café
Das Café im MEG - gemütlich schlemmen in Plainpalais
Mit Lust und Leidenschaft macht sich das MEG auf, ein Ort der Gastlichkeit zu werden - mit dem Café im MEG.
Kosten Sie die Delikatessen unserer Karte, ob Mittagessen, Brunch oder Kuchen zur Teestunde, mit Freunden,
Familie, Kind und Kegel. Das Team des Café im MEG tut alles, damit Sie sich wohl fühlen.
Das Café im MEG ist ein Ort, wo man die Seele baumeln lassen kann, in entspanntem, freundlichem Ambiente,
und ein neuer Ort, wo man sich trifft. Von Dienstag bis Sonntag bedient das Team Tagestouristen und
alteingesessene Genfer, Gross und Klein, Jung und Alt. Ob auf der Terrasse im Grünen, einmalig hier im
Plainpalais, oder gemütlich im Warmen in intimer Atmosphäre, ob im Sommer oder im Winter, die Karte hat für
jeden Gast etwas Passendes.
Zwischen Genuss und Erkenntnisgewinn
Die Küche verarbeitet Saisonprodukte aus der Genfer Region, für Gerichte, die sich vor allem an mediterranen
Düften orientieren. Die Mittagskarte ist fantasievoll und spritzig und bietet neben dem Tagesteller auch Quiches,
Salate, Sandwichs, Suppen und vieles andere mehr. Zur Teatime lässt man sich von den hausgemachten
Kuchen und Torten verführen und nimmt sich Zeit, aus der Liste der Tees die passende Sorte auszusuchen.
Am Sonntag verwandelt sich das MEG und empfängt die Liebhaber des Sonntagsbrunch, ohne jeden Chichi. Ein
salziges Buffet mit Ei in allen Aggregatszuständen, mit Quiches und Salaten - daneben das süsse Buffet mit
Kuchen, Yoghurt, Birchermüesli und Konfitüren, und natürlich Pancakes mit Ahornsirup, alles hausgemacht.
Auch an die Kinder ist gedacht: für sie gibt es ein eigenes Buffet und einen Cupcake-Dekorationswettbewerb.
Jede Ausstellung hat ihr besonderes Gericht. So wie das MEG zur Reise einlädt, so lädt das Café im MEG den
Gaumen ein, unbekannte Gefilde zu bereisen, immer wieder neu und grenzenlos.
Das Café im MEG ist geöffnet Dienstag 8.30 - 19.30 Uhr, Mittwoch bis Freitag 8.30 - 18.15 Uhr, Samstag und
Sonntag 9 - 18.15 Uhr.
Rikke Willandsen
Leiterin Café im MEG
T +41 76 558 20 35
E megcafegeneve@icloud.com
Boutique
Die Boutique ist die Fortsetzung Ihres Besuch im MEG: Der Museumsladen wartet mit einer breiten Palette an
Büchern, Kuriositäten, Geschenkideen, Souvenirs, Spielen und Schätzen aus der ganzen Welt auf Sie. Alle
Produkte erfüllen ethische und soziale Produktionsstandards.
Die Boutique ist ein Ort, wo sich Qualität, Originalität, Überraschung und Magie begegnen. Sie finden ihn im
Empfangsbereich des MEG.
Jean-Marie Gerber
Leiter Boutique
T +41 22 320 00 33
VERMITTLUNG
VERANSTALTUNGSPROGRAMM
Das Publikum steht mit im Zentrum des neuen MEG.
Das Programm ist anspruchsvoll und zugänglich zugleich, will Neugier und Wissensdurst wecken.
Ausserdem ermöglicht die neue Einrichtung eine Fülle von Veranstaltungen: Das Auditorium eignet sich
für Aufführungen, Konzerte, Performances, Filmvorführungen, Vorträge und Begegnungen; im Atelier
kann die Vermittlung massgeschneiderte Aktivitäten für Kinder, Schulen und andere Zielgruppen
anbieten; und in den Ausstellungsräumen ist Platz für Aktionen mit Bezug zu den ausgestellten Werken.
Das MEG soll zu einem Ort der Begegnung zwischen Kulturen und Menschen aller Altersgruppen werden, und
deshalb öffnet die Vermittlung die Türen ganz weit für niederschwellige Angebote: jeden ersten Sonntag im
Monat, wenn der Eintritt kostenlos ist, kann das Publikum das Museum beim Grand Bazar in festlicher
Stimmung erleben; Coups de projecteur stellt jeweils eine Community mit ihren gelebten Traditionen ins
Scheinwerferlicht; Regards croisés lässt den die Anthropologie ihren Blick auf das aktuelle Geschehen richten;
die wilden Nuits fauves kommen mit spannenden, überraschenden Programmen daher, Focus mit einem
transdisziplinären Filmprogramm; MEGnomade deutet die Idee der traditionellen Rikscha neu und nimmt die
Besucher mit auf thematische und sensorische Ausflüge in die Referenzausstellung; l’envers du décor erzählt
die Geschichte der Exponate vor ihrer Aufnahme in die Sammlungen des MEG.
Auch einzelne Zielgruppen können sich freuen: Mardis à palabres ist der Dienstag der Senioren; Samstage und
Sonntage gehören den Familien; für Kinder von 6-12 Jahren gibt es wieder die begehrtesten Geburtstagsfeiern
in der Stadt, mit noch mehr Überraschungen. Dazu kommen weitere Angebote wie die interaktive Plattform
eMEG, Entdeckerhefte, Führungen in vielen Sprachen, ein vielfältiges, reichhaltiges Angebot für Schulklassen
aller Stufen.
Das kulturelle und wissenschaftliche Begleitprogramm des MEG richtet sich an das lokale, regionale und
internationale Publikum: an Schulen, Familien, Gruppen aus dem sozialen Bereich, Menschen mit
Behinderungen, Senioren und Seniorinnen - an alle. Das MEG will sich die multikulturelle Gesellschaft zunutze
machen und gibt den zahlreichen Communities und Diasporagemeinschaften, die im Grossraum Genf leben, viel
Raum, namentlich über Tradition und Brauchtum. Das MEG baut auch Partnerschaften mit soziokulturellen
Organisationen auf, die mit sozial benachteiligten bzw. kulturell wenig sichtbaren Gruppen arbeiten.
Vermittlung und Programm lassen das Publikum entdecken, welch gewaltige Anziehungskraft den im Museum
konservierten Objekten aus nah und fern innewohnt, als Boten einer Kultur, einer Praxis oder einer Tradition von
damals oder von heute.
Programm auf www.meg-geneve.ch
TOTEM
Das Magazin des MEG
Das neue Totem nimmt den dreifachen Hauptauftrag des Museums für Forschung, Konservierung und
Vermittlung auf und ist das verbindende Instrument der Kommunikation, Information und Wissensvermittlung.
Sein wichtigster Zweck ist es, ein Band zu knüpfen zwischen dem Museum und allen seinen Besuchern und
Nutzern; es soll über das aktuelle Geschehen im MEG informieren und Themen aufgreifen, die einen engen
Bezug zum Museum, zu seinen Sammlungen und zu seinen Programmen haben.
Totem ist in drei Teilen so aufgebaut, dass es den unterschiedlichen Bedürfnissen, Wünschen und
Besucherkategorien gerecht wird, ohne segmentieren zu müssen: Einzelpersonen, Familien, Erwachsene,
Vereine, Schulen, soziale Akteure.
In einem redaktionellen Teil wird im Magazin-Stil Aktuelles aus dem MEG behandelt (Ausstellungen,
Forschung, Konservierung, Programmschwerpunkte...)
In der Agenda sind die Programmaktivitäten sowie das kulturelle und wissenschaftliche Angebot
chronologisch und im Detail als Viermonatskalender aufgelistet (eine Doppelseite pro Woche). Die
Agenda gibt einen Überblick über das Programm und ermöglicht eine einfache Planung.
In den praktischen Informationen findet sich alles, was man für einen Besuch des MEG wissen muss
(einschliesslich Anfahrtsplan). Hier finden sich auch Angaben zu Partnern und Sponsoren (Werbung).
Auflage: 15'000. Erscheint dreimal jährlich (Januar, Mai, September)
Totem gibt es kostenlos am Empfang des MEG
eMEG | meg.ch
eMEG ist ein interaktives Tool, das speziell für den Zugriff auf die Ausstellungsinformationen (Mitteilungen, Titel,
Texte, Fotos, Saalinformationen, Pläne) und deren Vertiefung (Archiv, Parcours, Querverweise, Filme, Artikel,
Vorträge) konzipiert ist; es ist über WLAN im Museum und anderswo mit jedem Smartphone oder Tablet
benutzbar. Sprachen: Französisch und Englisch. Tablets können auch am Empfang ausgeliehen werden.
AUDIOGUIDE
Der am eMEG orientierte Audioguide bietet Kommentare zu 30 Objekten der Referenzausstellung, den
Glanzstücken der MEG-Sammlungen.
Der Audioguide kann an der Kasse ausgeliehen werden. Es wird der Gebrauch eigener Kopfhörer empfohlen
(können aber auch am Empfang gekauft werden).
ENTDECKERHEFT
Entdeckerheft - Ausstellungsparcours für Eltern und Kinder
Mit dem Entdeckerheft in der Hand steigen Sie in die Tiefe des Mochica-Grabes des Herrschers von Ucupe
hinab. Am Empfang können Sie ausserdem einen Globetrotter-Rucksack ausleihen, mit dem Sie in der
Dauerausstellung die Welt bereisen. Der Parcours wurde vom Vermittlungsteam für Kinder zusammengestellt,
die lesen können, oder für gemeinsame Besuche von Kindern und Erwachsenen. Spass und Spannung
garantiert.
Das Entdeckerheft gibt es kostenlos am Empfang, der Rucksack wird ebenfalls dort ausgeliehen.
ZUGÄNGLICHKEIT
Dank Rampen und Aufzügen ist das MEG auch für Kinderwagen und Personen mit eingeschränkter Mobilität
leicht zugänglich.
Das Auditorium ist mit einer Magnetschleife für Personen mit Hörbehinderung ausgestattet.
Für Besucherinnen und Besucher mit Behinderung werden Führungen und andere Aktivitäten angeboten.
Informationen/Reservationen
T +41 22 418 45 58
E denise.wenger@ville-ge.ch
www.meg-geneve.ch
SCHULEN
Kostenlose Spezialführungen für Lehrende, Lernmappen (Kleinkindalter, Primarstufe, Sekundarstufen I und II).
Für jede neue Ausstellung und zu jedem neuen Schuljahr werden kostenlose Führungen für die Lehrerschaft
angeboten, um nützliches Wissen für MEG-Besuche mit Schulklassen zu vermitteln. Nach den einstündigen
Führungen ist Zeit für die Diskussion eingeplant.
Anmeldung auf www.meg-geneve.ch.
Die Lernmappen mit Themen und Besuchsvorschlägen sind auch auf www.meg-geneve.ch verfügbar.
Kostenlos für alle Einrichtungen des Kantons Genf, Anmeldung auf www.meg-geneve.ch.
GRUPPEN
Anmeldung und Reservation auf www.meg-geneve.ch
Ausstellungsführungen (fr/en/de/it/es /Audiodeskription/Zeichensprache FR): 1 Stunde, 120 CHF
Führungen durch die Dauer- und Sonderausstellung werden in mehreren Sprachen und für unterschiedliche
Zielgruppen angeboten.
Museumsrundgang (fr/en/de/it/es): 2 Stunden, 220 CHF
Entdecken Sie das neue MEG, seine Architektur, die Ausstellungsräume, Aktivitäten, einschliesslich Bibliothek
und Landschaftsgarten.
VERMIETUNG VON RÄUMEN
Als neue Location im Herzen von Genf vermietet das MEG seine Räume für Veranstaltungen aller Art. Gemietet
werden können ein Auditorium mit 250 Plätzen, zwei Tagungsräume mit je 40 Plätzen, und ein Foyer mit bis zu
300 Stehplätzen.
Auditorium
250 Sitzplätze
Das modulare System erlaubt die bedarfsgerechte Organisation von Konferenzen, Podiumsdiskussionen,
Vorträgen, Tagungen, privaten Konzerten oder Pressekonferenzen.
Das Foyer ist der ideale Ort, um die Teilnehmer ankommen zu lassen. Auch ein Besuch der Ausstellungen im
privaten Rahmen ist möglich.
Foyer
300 Personen, stehend
Fürs Frühstück oder für Cocktails. Die private Anmietung beinhaltet einen Besuch der Ausstellungen.
Saal Eugène Pittard und Saal Marguerite Lobsiger-Dellenbach
40 Sitzplätze pro Saal
Seminare, Betriebsworkshops, Schulungen und ähnliche Anlässe sind in diesen kleineren Räumen möglich.
Konditionen und Preise auf Anfrage
Mauricio Estrada Muñoz
Leiter "Publikumsaktivitäten"
T +41 22 418 45 54
E mauricio.estrada-munoz@ville-ge.ch
GÖNNER DES MEG
Das MEG unterstützen heisst, am Erfolg eines Juwels unter den Genfer Museen teilzuhaben und das kulturelle
Gedeihen einer Einrichtung zu fördern, die sich den Gesellschaften und Kulturen der Welt verschrieben hat. Als
Gegenleistung für Ihr Engagement empfangen wir Sie im Museum mit besonderer Hingabe und gewähren Ihnen
eine Reihe von Privilegien.
Ihr Gewinn
Sie verbinden Ihren Namen mit dem einer dynamischen Institution im Zentrum der internationalen Stadt
Genf;
Sie haben Teil an der Strahlkraft eines Raumes in Bewegung;
Sie stärken Ihr Engagement als Citoyen.
Das MEG bietet Partnerunternehmen und -stiftungen eine Reihe von Privilegien wie die Benutzung ihrer Logos
auf seinen Kommunikationsmitteln an, aber auch Eintrittskarten zu den Sonderausstellungen, die Organisation
von Veranstaltungen, Privatführungen oder Workshops für die Kinder von Betriebsangehörigen, und ähnliche
Aktivitäten.
Jede Partnerschaft ist einzigartig, und das MEG achtet darauf, mit jedem Partner ein massgeschneidertes
Projekt zu erarbeiten.
Das zentrale Anliegen des MEG: die Besucher
Als Ort der Offenheit, der Entdeckungslust und der Wissensvermittlung hält das MEG den Kulturen aus allen
Erdteilen seine Türen offen. Seine Bildungsaktivitäten sind darauf angelegt, Menschen aller Horizonte
miteinander ins Gespräch zu bringen.
In diesem Sinn verfolgt das Museum ein Solidaritätsprogramm und unterstützt Initiativen, die einen fairen Zugang
zu seinen Programmen und Angeboten zum Ziel haben.
Sylvie Clément Gonvers
Leiterin Kommunikation
T +41 22 418 45 73
E sylvie.clement@ville-ge.ch
SAMEG
Wenn Sie das MEG unterstützen möchten, werden Sie Mitglied des Fördervereins Société des Amis du MEG.
Ziel und Zweck der SAMEG:
begeisterte Liebhaberinnen und Liebhaber der Weltkulturen zusammenbringen, Begegnung und
Austausch zwischen ihnen und mit Spezialisten pflegen
die Frequentierung des Museums fördern, indem man es in seinen Aktivitäten unterstützt
seinen Mitgliedern exklusive Vorteile anbieten
Mitglied werden
Als Mitglied der Société des Amis du MEG leisten Sie einen Beitrag:
zur Finanzierung bestimmter Aktivitäten des MEG
zum Ausbau der Sammlungen
zur Veröffentlichung, Übersetzung und Verbreitung bestimmter Publikationen des MEG
Als Mitglied der SAMEG geniessen Sie die folgenden Vorteile und Leistungen:
unbegrenzt kostenloser Eintritt ins MEG, zu Dauer- und Sonderausstellungen
Ausstellungsführungen durch die Kuratoren
Gegenbesuche von und bei anderen Fördervereinen von Museen in der Schweiz und im Ausland
Einladung zu den von MEG und SAMEG organisierten wissenschaftlichen Kolloquien und Vorträgen
persönliche Einladung zu den Vernissagen
Teilnahme an ethnografisch orientierten Reisen in Begleitung von Kuratoren oder Reiseführern mit
wissenschaftlichem Hintergrund
kostenloses Abonnement der Infoblätter der SAMEG und des MEG-Magazins Totem
Vorabinformationen per Mail zu ausgewählten Kulturanlässen
Vorzugspreise bei kostenpflichtigen Veranstaltungen (Konzerte, Aufführen, Filme ) des MEG und der
Ateliers d'ethnomusicologie
Preisrabatt auf MEG-eigene Publikationen
Um Mitglied zu werden, schreiben SIe uns an die unten stehende Postadresse, oder füllen Sie das OnlineFormular aus:
www.sameg.ch/devenir-membre/
Société des Amis du Musée d’ethnographie
Boulevard Carl-Vogt 65-67
Für Korrespondenz: case postale 191 – 1211 Genève 8
T +41 22 418 45 80
F +41 22 418 45 51
E sameg@sameg.ch
CCP: 12-5606-8
Jahresbeitrag Einzelperson bis 25 Jahre: 30 CHF
Jahresbeitrag Einzelperson: 50 CHF
Jahresbeitrag für Paare: 80 CHF
Beitrag für lebenslange Mitgliedschaft, Einzelpersonen: 600 CHF
PRAKTISCHE INFORMATIONEN
MEG
Bd Carl-Vogt 65-67, 1205 GENF
T +41 22 418 45 50
E meg@ville-ge.ch
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 - 18 Uhr
Geschlossen: Montag; 25. Dezember und 1. Januar
Bus
| Tram
Referenzausstellung
Eintritt frei
Sonderausstellung
Eintritt 15/10 CHF
Eintritt frei: jeden 1. Sonntag im Monat, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre
Mehr erfahren:
auf unserer Facebook-Seite
mit InfoMEG: Anmeldung auf www.meg-geneve.ch
interaktive Plattform eMEG
Alle Saaltexte und Objektbeschreibungen sind auf Englisch (und in anderen Sprachen) auf meg.ch verfügbar.
MEG: BILDLEGENDEN UND CREDITS
Alle Rechte vorbehalten ausserhalb der Kommunikation der Stadt Genf und des MEG.
Die Bilder sind in HD verfügbar auf:
www.ville-ge.ch/meg/presse.php
01.
Massstabgerechtes Modell/ Graber Pulver Architekten
02.
Bauarbeiten: Ausführung der Mauern und der Bodenplatte /
Alain Grandchamp - Ville de Genève
03.
Bauarbeiten: Verstärkung der Deckenplatte über dem 2. Untergeschoss
Alain Grandchamp - Ville de Genève
04.
Bauarbeiten: Ausführung des Bibliothekdachs
Alain Grandchamp - Ville de Genève
05.
Bauarbeiten: Ausstellungsraum im 2. Untergeschoss
Alain Grandchamp - Ville de Genève
06.
Aussenansicht/ Nicole Zermatten – Ville de Genève
07.
Eingang / Nicole Zermatten – Ville de Genève
08.
Seitenfassade / Nicole Zermatten – Ville de Genève
09.
Bibliothek Nicole Zermatten – Ville de Genève
10.
Treppenabgang zum Foyer / Nicole Zermatten – Ville de Genève
11.
Foyer / Nicole Zermatten – Ville de Genève
12.
Treppe zur Ausstellung / Nicole Zermatten – Ville de Genève
13.
Ausstellungsraum Sonderausstellung / Nicole Zermatten – Ville de Genève
PLÄNE – SCHNITT - AUFRISS
14.
Lageplan/ Graber Pulver Architekten
15.
Plan 2. Untergeschoss / Graber Pulver Architekten
16.
Plan 1. Untergeschoss / Graber Pulver Architekten
17.
Plan Erdgeschoss / Graber Pulver Architekten
18.
Plan 1. Obergeschoss / Graber Pulver Architekten
19.
Plan 2. Obergeschoss / Graber Pulver Architekten
20.
Plan 3. Obergeschoss / Graber Pulver Architekten
21.
Aufriss/ Graber Pulver Architekten
22.
Längsschnitt/ Graber Pulver Architekten
EXTÉRIEUR
23.
Vue extérieure du MEG / Photo: MEG, B. Glauser
24.
Vue extérieure du MEG / Photo: MEG, B. Glauser
25.
Détail de la toiture du MEG / Photo: MEG, B. Glauser
26.
Détail de la toiture du MEG / Photo: MEG, B. Glauser
27.
Détail de la toiture du MEG / Photo: MEG, B. Glauser
28.
Jardin du MEG / Photo: MEG, B. Glauser
29.
Porte d’entrée du MEG /Photo: MEG, B. Glauser
30.
Extérieur / Photo: MEG, B. Glauser
INTÉRIEUR
31.
Escalier, intérieur / Photo: MEG, B. Glauser
32.
Intérieur / Photo: MEG, B. Glauser
33.
Escalier, intérieur / Photo: MEG, B. Glauser
34.
Bibliothèque Marie Madeleine Lancoux / Photo: MEG, B. Glauser
35.
Détail, Bibliothèque Marie Madeleine Lancoux / Photo: MEG, B. Glauser
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