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EU -Projekt gegen Extremismus: Düsseldorf macht - Stadt Düsseldorf

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28. Oktober 2014
pld – Pressedienst der
Landeshauptstadt Düsseldorf
Herausgegeben vom
Amt für Kommunikation
Rathaus - Marktplatz 2
Postfach 101120
40002 Düsseldorf
Telefon: +49. 211/ 89-93131
Fax: +49. 211/ 89-94179
presse@duesseldorf.de
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bla - Manfred Blasczyk - 93132
bu - Michael Buch - 93134
fri - Michael Frisch – 93115
vm – Valentina Meissner – 93111
mun - Angela Munkert - 97018
pau - Volker Paulat - 93101
arz - Dieter Schwarz - 93138
EU-Projekt gegen Extremismus:
Düsseldorf macht mit
Ziel ist es, die Radikalisierung von Jugendlichen auf lokaler Ebene
zu erkennen und ihr zu begegnen
Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist ab sofort Partner in einem Europäischen Projekt gegen Extremismus. Es hat den Namen "Local initiatives
against extremism", zu Deutsch: Lokale Initiativen gegen Extremismus,
abgekürzt "Liaise". Dies hat der Verwaltungsvorstand der Landeshauptstadt beschlossen. Hinter dem langen Namen verbirgt sich die Absicht
der Europäischen Union, der Radikalisierung junger Menschen entgegen
zu wirken. Die aktuellen Ereignisse vom Wochenende in Köln zeigen,
wie wichtig es ist, radikalen Tendenzen vorbeugend zu begegnen. "Dies
ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Schon auf lokaler Ebene muss
angesetzt werden", erklärt Düsseldorfs Ordnungsdezernent Dr. Stephan
Keller.
Vor diesem Hintergrund hat das Europäische Forum für urbane Sicherheit (Efus) das Projekt Liaise initiiert. Vertreter aus verschiedenen europäischen Städten sowie Experten werden sich im Rahmen des Projektes
in den nächsten 24 Monaten zu diesem Thema intensiv austauschen.
Beteiligt sind – neben Düsseldorf – zum Beispiel Brüssel (Belgien),
Malmö (Schweden), L'Hospitalet (Spanien), oder Reggio Emilia (Italien).
Im Zuge des Projektes sollen Wege und Strategien entwickelt werden,
wie Radikalisierung auf lokaler Ebene noch besser und schneller erkannt
werden kann und wie das Abdriften junger Menschen in radikale Kreise
verhindert werden kann. Die lokalen Behörden sollen dabei nicht nur
helfen, Risikofälle zu identifizieren, sondern Jugendlichen, die sich radikalen Strömungen anschließen wollen, Alternativen aufzeigen. In Düs-
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EU-Projekt gegen Extremismus: Düsseldorf macht
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seldorf engagiert sich bereits der Kriminalpräventive Rat mit einer Fachgruppe, die vom Jugendamt betreut wird, auf diesem Feld.
Neben den in Düsseldorf bereits bestehenden Strukturen sollen neue
Impulse für die praktische Arbeit gewonnen werden. Gleichzeitig wird
ein europäisches Netzwerk aufgebaut, innerhalb dessen jederzeit ein
fachlicher Austausch stattfinden kann. Denn die Auslöser für Radikalisierung sind überall ähnlich, wenn nicht sogar gleich. Ein früher Ansatzpunkt ist zum Beispiel die Kinder- und Jugendarbeit. Hier gilt es radikalen Einstellungsmustern keine Chancen zu geben.
Zum Abschluss des zweijährigen Projektes erarbeiten die Teilnehmer ein
Handbuch für lokale Behörden. Es soll Hinweise zur Früherkennung von
Radikalisierung und praktische Bekämpfungs- und Präventionsstrategien
beinhalten.
(pau)
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Bildung
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