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10-2014 - Baukammer Berlin

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BAUKAMMER BERLIN
Offizielle Kammernachrichten und Informationen
Oktober 2014
Ausgegeben zu Berlin am 17.10.2014
■
Weiterbildungsveranstaltungen der Baukammer Berlin
I-02 Nachfolgeregelung und Bürobewertung
Dipl.-Bw (FH) Andreas Preißing, MBA,
und Gerhardt Reinert, StB, WP, RA,
Dr.-Ing. Preißing AG
6. November 2014 | 14 bis 18 Uhr
im Haus der Baukammer
Gebühr: Mitglieder 20 €, Nichtmitglieder 40 €
I-03 Welches Marketing braucht ein Ingenieurbüro?
Dipl.-Kfm. Marc Däumler
excognito – Agentur für Kommunikation
11. November 2014 | 17 bis 19 Uhr
im Haus der Baukammer
Gebühr: Mitglieder 15 €, Nichtmitglieder 35 €
I-04 HOAI 2013 – Eine Synopse
RA Lars Christian Nerbel, caspers mock Anwälte,
Dr. Bernd Heitmann, HVV GmbH,
und André Welzel, adensio GmbH
20. November 2014 | 14.30 bis 18 Uhr
im Haus der Baukammer
Gebühr: Mitglieder 20 €, Nichtmitglieder 40 €
INFORMATIONEN
■
Besichtigung von Baustellen, bestehender
Anlagen und kulturhistorischen Bauten
II-27
II-28
II-29
II-30
II-31
II-32
II-33
II-34
Die Termine werden nach Eingang der Anmeldungen (ab 10
Personen) mit den Gastgebern vereinbart, anschließend
werden Sie schriftlich informiert!
Gebühr: jeweils 5 €
(außer II-39 = 20 €)
II-11 Bundesministerium für Finanzen
im Detlev-Rohwedder-Haus
II-12 Staatsbibliothek
II-13 Staatsoper
II-14 Barenboim-Said-Akademie
II-15 ICC
II-16 Neues Museum
II-17 Kompetenzzentrum der Museumsinsel
II-18 Jüdisches Museum und Anbauten
II-19 Archäologische Ausgrabung in Berlin-Mitte
II-20 Neubau Betriebswerkstatt BVG
Olympiastadion
II-21 Neues Pumpwerk Friedrichshain
(Rudolfstraße)
II-22 Neuer Regenwasserspeicher
an der Oberbaumbrücke
II-23 HKW Moabit
II-24 HKW Klingenberg in Rummelsburg
II-25 Müllverbrennung Ruhleben
II-26 BMW-Werk Spandau
II-35
II-36
II-37
II-39
■
Neubau Freybrücke Spandau
DLRG Tauchturm
Schwerbelastungskörper Schöneberg
Gasometer Schöneberg
Sprengplatz Grunewald
Sportmuseum am Olympiastadion
Unfallkrankenhaus Marzahn
Schlossbauhütte Spandau
(Werkstatt für Humboldtforum)
Wasserbauinstitut Schleuse Tiergarten (TU)
Die Brauerei Königstadt –
Industriegeschichte in Prenzlauer Berg
Flughafen Tempelhof
Schiffshebewerk Niederfinow
econstra 2014 – Fachmesse für Ingenieurbau
und Bauwerkserhaltung am 22./23. Oktober
in Freiburg
# 11
Am 22. und 23. Oktober 2014 findet auf dem Gelände der
Messe Freiburg die econstra 2014 – die Fachmesse für Ingenieurbau, Architektur und Bauwerkserhaltung – statt. Die
Messe wartet mit mehr als 150 Ausstellern auf und widmet
sich den Themen Architektur und Ingenieurwesen, Baulicher
Brandschutz, Bauverfahren, Consulting, Erneuerbare Energien, Infrastruktur sowie Stahl-, Stahlbeton-, Holz- und Ingenieurholzbau.
Quelle: ingletter IK Sachsen v. 16.09.14
1
■
Deutscher Stahlbautag 2014 am 29./30. Oktober
in Hannover
pflichtversicherung. Zunächst sei aber klargestellt: für Schäden, die durch eine fehlerhafte Kostenermittlung entstehen,
besteht Versicherungsschutz – allerdings sind die so genannten „Sowiesokosten“ davon ausgenommen. Die Versicherer
haben die betreffende Klausel seit 2011 weitgehend vereinheitlicht: „Ausgeschlossen sind Ansprüche wegen Schäden
aus der Überschreitung von Kostenschätzungen, Kostenberechnungen oder Kostenanschlägen im Sinne der DIN 276,
soweit es sich hier um Aufwendungen handelt, die bei ordnungsgemäßer Planung und Erstellung des Bauwerks sowieso angefallen wären (Sowiesokosten)“. Einzelne Versicherer
haben explizit ergänzt, dass der Ausschluss auch für Ansprüche aus der Überschreitung von Baukostenobergrenzen,
Bausummengarantien oder Festpreisabreden des Versicherungsnehmers oder Dritter gilt. Auf den rechtlichen Gehalt
dieser Ergänzung wird in der nächsten Ausgabe näher eingegangen. Fakt ist: der Planer ist i. d. R. nicht versichert,
wenn er sich vertraglich zur Einhaltung einer Baukostenobergrenze verpflichtet. In diesem Fall könnte er folglich bei
Überschreitung der Kostengrenze für den entstehenden
Schaden mit seinem Privatvermögen oder dem Vermögen
seines Büros haften. Mitversichert bleiben i. d. R. die Prüfung
des Haftpflichtanspruchs und die Abwehr unberechtigter Ansprüche, die sich auf „Sowiesokosten“ beziehen. Die Prozessführung ist erfahrungsgemäß in diesem Bereich nicht
nur rechtlich schwierig, sondern technisch auch sehr aufwendig. So ist etwa die Abgrenzung, welchen Umfang die
ursprünglich mit der Baukostenobergrenze belegte Planung
hat und welche zusätzliche kostenauslösende Maßnahme
nachträglich vom Auftraggeber gewünscht wurde, später
kaum noch möglich.
Quelle: UNITA-Brief 9-10/14
Zum diesjährigen Branchentreff lädt der Branchenverband
bauforumstahl am 29. und 30. Oktober 2014 ins HCC
nach Hannover ein. Der Deutsche Stahlbautag steht unter
dem Motto „Stahl! Modern und nachhaltig bauen“. Die
Schirmherrschaft hat Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit,
übernommen. Erwartet werden rd. 700 Teilnehmer aus allen
Bereichen der Bau- und Immobilienbranche, aus Architektur- und Planungsbüros sowie der Wissenschaft.
Quelle: ingletter IK Sachsen v. 16.09.14
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dena: Eintragung in EnergieeffizienzExpertenliste
Ab dem 1. Oktober 2014 benötigen Fachleute für „Energieeffizientes Bauen und Sanieren“ anstatt 16 Unterrichtseinheiten mindestens 80 Unterrichtseinheiten an ergänzender
Weiterbildung, um eine Eintragung als KfW-Sachverständiger zu erlangen. Die geänderten Aufnahmebedingungen
gelten nur für die Eintragung für die KfW-Förderprogramme
„Energieeffizientes Bauen und Sanieren“, nicht für den Eintrag für die Vor-Ort-Beratung (BAFA). Experten, die bereits
die Weiterbildung mit dem Modul „Planung und Umsetzung“ absolviert haben oder sich über Referenzen listen lassen, sind davon nicht betroffen.
Quelle: ingletter IK Sachsen v. 16.09.14
■
Bausoftware – Kooperationsvereinbarung
mit der CYCOT GmbH
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Die Baukammer hat am 01.09.2014 mit der CYCOT GmbH
eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Die Kooperation
umfasst die Softwareprogramme und Dienstleistungen der
Firma sowie weitere Softwareprogramme des Herstellers
Nemetschek. Die Mitglieder der Baukammer erhalten Rabatte, sodass die Mitglieder einen Preisvorteil gegenüber
Nichtmitgliedern haben.
Die Produkte der CYCOT GmbH können Sie unter:
www.cycot.de/kooperationen einsehen.
Quelle: Baukammer Berlin
Deutscher Brückenbaupreis 2014:
Wettbewerbsdokumentation erschienen
Die Köhlbrandbrücke in Hamburg wird 40 – doch der inzwischen gebrechlichen Konstruktion könnte bald der Abriss
drohen.
Quelle: momentum-magazin.de
Broschüre präsentiert Preisträger und alle Bewerber – Informativer Überblick zum aktuellen Brückenbaugeschehen in
Deutschland
Die Dokumentation zum Wettbewerb um den Deutschen
Brückenbaupreis 2014 ist erschienen. In der Broschüre werden die Siegerbauwerke in den beiden Wettbewerbskategorien „Straßen- und Eisenbahnbrücken“ sowie „Fuß- und
Radwegbrücken“ und die jeweils maßgeblich verantwortlichen Ingenieure vorgestellt. Außerdem präsentiert die Broschüre die in beiden Wettbewerbskategorien nominierten
Brücken sowie alle weiteren der insgesamt 37 zum Wettbewerb eingereichten Straßen-, Bahn-, Fuß- und Radwegbrücken. Erhältlich ist die Dokumentation in Einzelexemplaren bei der Bundesingenieurkammer per E-Mail
runge@bingk.de oder per Fax 030 – 25342903.
Quelle: PM VBI vom 09.09.14
■
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Zweitlängster Brücke Deutschlands könnte
Abriss drohen
Typische Bauschäden im Bild
Ein Bauschaden umfasst oft mehr als das äußerlich erkennbare Schadensbild. Erst wenn die genauen Ursachen bekannt sind, können sie nachhaltig beseitigt werden.
www.baunetzwissen.de
■
Planer können Zusatzhonorare für Änderungen vereinbaren
Planer werden seit Jahrzehnten nach der Honorarordnung
für Architekten und Ingenieure (HOAI) bezahlt. Ihre Honorare sind festgelegt, deshalb wurde früher oft nicht über Honorarnachträge verhandelt. Dies wird sich in Zukunft ändern,
prognostiziert die Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) im Deutschen Anwaltverein (DAV).
Die HOAI 2013 eröffnet im § 10 die Möglichkeit, zusätzliche
Honorare zu vereinbaren. Das ist an sich nicht neu, eine
ähnliche Regelung gab es auch in der früheren Version der
Honorarordnung in § 7 Abs. 5 HOAI 2009. Geblieben ist
Berufshaftpflichtversicherung:
Versicherungsschutz im Bereich Baukosten
Grundsätzlich soll in Übereinstimmung mit höchstrichterlicher Rechtsprechung der Versicherer nicht Kostengarant des
Bauherrn oder hilfsweise des fehlerhaft arbeitenden Planers
sein. Insofern sind Erfüllungsansprüche und auch die so genannten „Sowiesokosten“ nicht Gegenstand der BerufshaftDIB-Beilage 10/2014
ARGE Baurecht informiert: Expertentipp
für Architekten, Ingenieure und Fachplaner
im August 2014
2
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das Problem der praktischen Umsetzung. Da die HOAI die
Leistungen des Planers in den einzelnen Planungs- und Bauphasen genau beschreibt, sind alle wesentlichen Arbeitsschritte bereits enthalten – und werden entsprechend honoriert. Was sind also Zusatzleistungen? Wie lassen sie sich definieren? Zusatzhonorare müssen schriftlich vereinbart werden, das setzt klare Absprachen voraus. Nach Ansicht der
ARGE Baurecht sollten Architekten und Ingenieure sich nicht
scheuen, Nachträge regelrecht auszuhandeln, ähnlich wie
Bauunternehmer dies (gemäß § 2 Abs. 5 VOB/B) praktizieren. Die Schwierigkeit besteht meist darin, dem Auftraggeber die Änderungen der Architektenleistung gegenüber den
vertraglich beauftragten Leistungen plausibel zu machen.
Nach Erfahrung der ARGE Baurecht lassen sich Änderungen
leichter nachvollziehen, je konkreter die einzelnen Leistungsphasen voneinander getrennt werden. Mit dem Abschluss jeder Leistungsphase und der entsprechenden Freigabe des
Bauherrn, liegt ein Zwischenergebnis vor, das als Grenze
gelten kann. Bauherrenwünsche, die diesen Zwischenstand
noch einmal revidieren und Änderungen des bereits erreichten Status erfordern, können als Zusatzleistung definiert und
entsprechend gesondert honoriert werden.
Quelle: ARGE Baurecht PM v. 12.08.14
Deloitte-Report erwartet moderates Wachstum
der europäischen Baubranche
Die Baubranche befand sich 2013 laut „European Powers of
Construction“ von Deloitte im moderaten Aufwind – mit guten Aussichten für 2014/2015. Größter Konzern ist die französische Vinci vor der spanischen ACS und der ebenfalls
Quelle: baulinks.de
französischen Bouygues.
■
Baugewerbe: Etatberatungen zur
Verkehrsinfrastruktur enttäuschend – Neue
Wege in der Finanzierung der Infrastruktur
notwendig
Nach 2014 sollen die Investitionen in die Bundesfernstraßen
auch 2015 mit nur 5,2 Mrd. Euro erneut unter dem Durchschnitt der letzten Legislaturperiode liegen. Von 2010 bis
2013 waren pro Jahr noch durchschnittlich 5,4 Mrd. Euro
ausgegeben worden.
Quelle: www.zdb.de
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Baukonjunktur: Umsätze am Bau klettern
deutlich nach oben
Es wird besonders darauf hingewiesen, dass in dem Fragebogen zur jährlichen Anpassung der Berufshaftpflichtversicherung (Prämienregulierung) auch die Honorare für Leistungen gemeldet werden müssen, die an Büros mit eigener
Berufshaftpflichtversicherung weitervergeben werden. Diese
Notwendigkeit besteht, weil das beauftragende Büro (Generalplaner = GP) als Vertragspartner des Bauherrn der
Adressat von Schadenersatzforderungen ist, auch wenn die
Mängel möglicherweise oder ausschließlich auf Fehlleistungen des Subplaners zurückzuführen sind – der Subplaner
steht aufgrund fehlenden Vertragsverhältnisses mit dem
Bauherrn nicht in einem Gesamtschuldverhältnis! Der Berufshaftpflichtversicherer des GP wird rechtliche Auseinandersetzungen nur dann begleiten – von der Abwehr unberechtigter Ansprüche bis zur Regressierung –, sofern eine so
genannte Fremdvergabeprämie gezahlt wurde. Durch diese
Praxis ist zudem sichergestellt, dass Lücken im Versicherungsschutz des Subplaners oder unzureichende Deckungssummen nicht zu Lasten des GP gehen.
Quelle: UNITA-Brief 9-10/14
In den ersten fünf Monaten sind die Umsätze im produzierenden Bereich zurückgegangen – außer am Bau. Die heimische Bauwirtschaft kann dem Trend trotzen und legt beim
Umsatz deutlich zu. Zwischen Jänner und Mai 2014 zeichnete sich ein negativer Trend im produzierenden Bereich
(Sachgüterbereich und Bau) ab: Im Vergleich zum Vorjahr
gingen die Umsätze um 0,2 Prozent zurück. Dies geht aus
den aktuellen Daten der Statistik Austria vom 01.09.14 hervor.
Dabei hat sich die Baubranche gegen den negativen Produktionstrend entwickelt: Die heimischen Baubetriebe verzeichnen insgesamt ein Umsatzplus von sechs Prozent. Sie
erwirtschafteten zwischen Jänner und Mai 13,8 Mrd. Euro.
Zwischen Jänner und Mai waren 911.922 Personen unselbstständig im produzierenden Bereich beschäftigt, das
entspricht einem Rückgang von 0,4 Prozent. Zugleich stieg
das Arbeitsvolumen um ein Prozent auf 595,8 Mio. Stunden.
Erlöse im produzierenden Bereich sinken leicht. Die Gesamtanzahl der produzierenden Betriebe stieg um 1,3 Prozent
auf 62.273 Unternehmen. Im genannten Zeitraum haben
sie einen Umsatz von 100,6 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit
sanken die Erlöse um 0,2 Prozent im Vorjahresvergleich,
nach dem ersten Quartal wurde noch ein Umsatzplus von
0,3 Prozent verbucht.
Quelle: solidbau.at
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Subplaner-Honorare melden – Voraussetzung für
Versicherungsschutz!
Basisrente: steuerliche Förderung
für Selbstständige erreicht 78 Prozent
Mitteilung Landesverwaltungsamt Berlin
Rundschreiben SenStadtUm V M Nr. 05/2014
Selbstständige mit einer relativ hohen Steuerbelastung haben keine bessere Möglichkeit als die Basisrente, um steuerbegünstigt fürs Alter vorzusorgen. In der Steuererklärung für
2014 können 78 Prozent der Beiträge zu einer Basisrente als
Vorsorgeaufwendungen geltend gemacht werden. Dieser
Steuervorteil lässt sich auch per Zuzahlung zum Jahresende
sichern. So beginnen viele Kunden mit kleineren monatlichen Beträgen und ergänzen dann mit Einmalzahlungen,
wenn die Geschäftsentwicklung dies erlaubt. Umgekehrt lassen sich die Einzahlungen auch zeitweise aussetzen. Neben
dieser Flexibilität bietet die Basisrente weitere speziell für
Selbstständige wichtige Vorteile: sie ist lebenslang garantiert
und lässt sich mit Hinterbliebenen- und Berufsunfähigkeitsschutz kombinieren.
Quelle: UNITA-Brief 9-10/14
Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau-ABau)
Vergabe- und Vertragswesen VOB
Anwendung ABau
Aus gegebenem Anlass wird darauf hingewiesen, dass die
Baudienststellen des Landes die mit Rundschreiben SenStadtUm V M Nr. 01/2014 vom 03.03.14 bekanntgegebene
Neufassung der Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau-ABau) mit Datum vom 17.03.14 in vollem Umfang anzuwenden haben. Die darin enthaltenen Richtlinien,
Hinweise und Formulare wurden durch Beschluss des Senats
vom 03.12.13 und Zustimmung durch den Rat der Bürgermeister für verbindlich erklärt. Insbesondere lässt der Inhalt
der Formulare keinen Raum für deren Weiterentwicklung
3
DIB-Beilage 10/2014
FM
PM
PM
FM
PM
BI
PM
BI
und Ergänzung durch einzelne Baudienststellen. Ebenfalls
nicht zulässig ist es, vorhandene ABau-Formulare durch eigene Formulare zu ersetzen bzw. völlig neue Formulare in
Umlauf zu bringen. Hinweise, Vorschläge zu Änderungen
oder Ergänzungen sind an das zuständige Referat V M – Ministerielle Grundsatzangelegenheiten des öffentlichen Bauwesens – zu richten. Beauftragte Architekten und Ingenieure
sind zur Einhaltung dieser Regelung zu verpflichten.
Quelle: Pressemitteilung SenStadtUm v. 08.09.14
FM
Die regelmäßig aktualisierte Zusammenstellung aller gültigen Rundschreiben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Abt. VI, die bei öffentlichen Baumaßnahmen zu beachten sind, finden Sie im Internet unter:
www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/
■
Öffentliche Bestellung und Vereidigung/
Wiederbestellung
Beratender Ingenieur
Ingenieurbüro für Bauwerkerhaltung
Friedrichstr. 171 – Einstein Palais, 10117 Berlin
Tel.: 030 – 61 65 62 63, Fax: 030 – 61 65 62 64
E-Mail: info@bauwerk-erhaltung.de
■
Sachgebiet: Schäden an Gebäuden
Herr Händel wurde für fünf Jahre wiederbestellt.
Dipl.-Ing. Ivo Haltenorth
Akustik-Ingenieurbüro Moll GmbH
Elvirasteig 11, 14163 Berlin
Tel.: 030 – 80 99 87 12, Fax: 030 – 80 23 094
haltenorth@mollakustik.de
Internet: www.mollakustik.de
Sachgebiete: Bauakustik, Schallimmisionsschutz und
Büroakustik
MITGLIEDER
Die Baukammer Berlin begrüßt alle
neu aufgenommenen Mitglieder:
DIB-Beilage 10/2014
LPh 7: Richtige Vorbereitung und Durchführung
von Vergabeverfahren für Bauleistungen
Für Planer, die im Rahmen der Leistungsphasen 6 und 7 Vergabeverfahren für die geplanten Bauleistungen begleiten,
wird ein neues VBI-Seminar angeboten. Vor dem Hintergrund der neuen EU-Vergaberichtlinien, der geänderten
VOB/A und der Landestariftreue- und Vergabegesetze werden Hinweise für die Praxis gegeben, um die eigene Leistung abnahmefähig und ohne Haftungsrisiken erbringen zu
können. Ein Beispiel ist die Frage, ob vom Auftraggeber verlangte Bescheinigungen in Kopie vorgelegt werden können.
Seminarleiter Rechtsanwalt Alexander Nette: „Wenn sich aus
der Bescheinigung selbst ergibt, dass diese nur im Original
oder als beglaubigte Fotokopie gültig sein soll, reicht die
Vorlage einer Kopie nicht aus, um die formalen Anforderungen an die Eignungsnachweise zu erfüllen.“ Das gelte häufig für Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes.
Aufgrund der Folgen für den Bieter bis hin zum zwingenden
Ausschluss sei eine exakte Prüfung der Formalien erforderlich.
Quelle: UNITA-Brief 9-10/14
Öffentliche Bestellung und Vereidigung mit
Erweiterung des Sachgebietes um „Bauakustik“
Mitgliedsart
Name
FM Dipl.-Ing. (FH) Carsten Anton
FM Ing. Arabieh Badawi
FM Clemens Beutler
BI
Wolfgang Brettl
PM Jürgen Faulhaber
FM Dipl.-Ing. (FH) Tobias Fischer
PM Bauing. René Friedrich
Berufshaftpflichtversicherung – Leistung
aus Versicherungsvertrag
OLG Stuttgart, Urteil vom 27.11.2008 – Az.: 7 U 89/08
1. Die Beschränkung des Deckungsschutzes in der Berufshaftpflichtversicherung auf Schäden, die spätestens fünf Jahre nach Ablauf des Vertrages gemeldet werden, ist als vertragliche Risikobegrenzung wirksam.
2. Versäumt der Versicherungsnehmer diese Frist, kann der
Versicherer Deckungsschutz nicht versagen, wenn den Versicherungsnehmer nachweislich kein Verschulden an der Versäumung der Frist trifft.
3. Kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Versicherungsnehmer bis zum Ablauf der Frist Kenntnis vom Versicherungsfall erlangt hat, ist der Beweis fehlenden Verschuldens nicht geführt.
Quelle: JURAFORUM
Dipl.-Ing. Ralf Händel
■
1, 5
1
RECHT
SACHVERSTÄNDIGE
■
6
1, 5
4, 6
1
1
1, 3, 4, 5, 6
1
Die Abkürzungen bedeuten: PM = Pflichtmitglied
FM = Freiwilliges Mitglied, BI=Beratender Ingenieur
Aktuelle Stellenangebote und -gesuche finden Sie in unserem Stellenmarkt auf unserer Internetseite
www.baukammerberlin.de. Baukammermitglieder können
kostenfrei die für die Veröffentlichung erforderlichen Angaben online über den Mitgliederbereich in ein vorbereitetes
Formblatt eintragen.
■
B.Eng. Daniel Frost
Dipl.-Ing. (FH) Andreas Gillmeier
Martin Kiper
M.Sc. Thomas Müller
Dipl.-Ing. (FH) Matthias Pagel
Dipl.-Ing. (FH) Sven Samel
Dipl.-Arch. Steffen Schindler
Dipl.-Ing. (FH) M. Sc.
Axel Schulze
Dipl.-Ing. Ulrich Springer
■
Fachgruppe
1, 4, 5
4
4
4
Grundstückverkauf und Bauvertrag: Wann muss
auch der Bauvertrag beurkundet werden?
OLG Koblenz, Urteil vom 25.03.2014 – 3 U 1080/13 – BGB
§§ 125, 139, 164 Abs. 1, § 311 b
Ein Bauvertrag ist beurkundungsbedürftig, wenn er mit dem
Vertrag über den Erwerb des Grundstücks eine rechtliche
Einheit bildet. Dabei ist zu prüfen, ob nach dem Willen der
Bauvertragsparteien der für die Bebauung notwendige
Grundstückserwerb vom Bauvertrag in der Weise abhängen
4, 6
1
4
soll, dass beide Verträge miteinander stehen und fallen.
Quelle: IBR Juli 2014
■
Architekten) zu adressieren, schließt das die an sich übliche
Regelung, dass Rechnungen auch an einen bevollmächtigten, hinreichend bestimmten Architekten zwecks Rechnungsprüfung zugehen können, aus. Für die Bestimmung der Länge der Zahlungsfristen kommt es deshalb auf den Zugang
der (Abschlags-)Rechnung beim Auftraggeber an.
2. Voraussetzungen für eine Kündigung wegen Zahlungsverzugs im VOB-Vertrag sind das Setzen einer angemessenen
Nachfrist und eine Kündigungsandrohung. Eine Nachfrist
von nur einem Tag ist – auch unter Berücksichtigung der
modernen Formen des Onlinebanking – nicht angemessen.
3. Hält der Auftragnehmer an einer unwirksamen Kündigung fest und stellt er die Arbeiten trotz der Aufforderung,
sie binnen einer angemessenen Frist wieder aufzunehmen,
ein, ist der Auftraggeber zur Kündigung des Bauvertrags berechtigt.
Quelle: IRB Juli 2014
Wie lassen sich die „allgemein anerkannten
Regeln der Technik“ konkretisieren?
VOB/B § 4 Abs. 2 Nr. 1, § 13 Abs. 1 Satz 2
1. Die allgemein anerkannten Regeln der Technik sind gesetzlich nicht definiert. Es handelt sich um diejenigen technischen Regeln, die allgemein wissenschaftlich anerkannt sind
und die sich in der Praxis bewährt haben.
2. DIN-Normen können die allgemein anerkannten Regeln
der Technik wiedergeben, sie können aber auch hinter diesen zurückbleiben.
3. Sind die allgemein anerkannten Regeln der Technik nicht
schriftlich niedergelegt, müssen sie sachverständig durch
Untersuchungen, umfassende Literaturauswertung, Analyse
von Statistiken oder fachlichen Erfahrungsaustausch ermittelt
werden. Meinungsumfragen unter Fachleuten sind dazu
nicht geeignet.
Quelle: IBR August 2014
■
■
Baumängel vom Auftraggeber mitverursacht:
Auftragnehmer kann Sicherheit verlangen!
OLG Schleswig, Beschluss vom 26.11.2013 – 16 W 116/13
– ZPO §§ 42, 406 Abs. 1 Satz 1
Wenn sich ein Sachverständiger im Rahmen der mündlichen
Verhandlung zur Erläuterung seines Gutachtens mit den
Worten „Man sollte meine Gutachten durchlesen!“ äußert,
begründet dies nicht die Besorgnis der Befangenheit des
Sachverständigen.
Quelle: IBR August 2014
OLG Düsseldorf, Beschluss vom 05.06.2012 – 23 U 167/11
– BGH §§ 242, 633, 634 Nr. 1, § 635
1. Der Auftraggeber ist verpflichtet, gegenüber dem Auftragnehmer den Anteil an der Mängelhaftung zu übernehmen,
den er aufgrund seiner eigenen oder eines ihm zuzurechnenden Mitverschuldens des planenden Architekten zu tragen hat.
2. Verfolgt der Auftraggeber zunächst den Nacherfüllungsanspruch, kann es dem Auftragnehmer nicht zugemutet
werden, ohne Absicherung in Vorleistung zu gehen. Der Auftraggeber muss eine Sicherheit stellen, wenn der Auftragnehmer dies verlangt und den voraussichtlichen Instandsetzungsaufwand sowie die geltend gemachte Mitverursachungsquote substanziiert darlegen und gegebenenfalls
sachverständig untermauern.
3. Verweigert der Auftraggeber eine Sicherheitsleistung,
muss der Auftragnehmer nicht nachbessern.
Quelle: IBR August 2014
■
■
Kein Maler- und Lackiererbetrieb ohne
Eintragung in die Handwerksrolle!
BVerwG, Urteil vom 09.04.2014 – 8 C 50.12
GewO § 55; GG Art. 3 Abs. 1, Art. 12 Abs. 1, Art. 19 Abs.
4, Art. 20 Abs. 3; HandwO §§ 1, 3 Abs. 2, §§ 7 b, 9
1. Es stellt keine unverhältnismäßige Beschränkung der
Grundrechte auf Berufsfreiheit dar, den selbstständigen
handwerksmäßigen Betrieb eines Malers und Lackierers im
stehenden Gewerbe von der Eintragung in die Handwerksrolle abhängig zu machen.
2. Es ist mit dem Gleichheitssatz vereinbar, dass Gewerbetreibenden mit einer in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in einem Mitgliedstaat des Europäischen Wirtschaftsraums erworbenen Qualifikation die Ausübung eines Handwerks in Deutschland unter teilweise anderen Voraussetzungen ermöglicht wird.
Quelle: IBR August 2014
Private Bauherren sparen im Innenausbau
und bei Fenstern und Türen
Private Bauherren, die mit einem Architekten ihr Eigenheim
planen, sind in der Regel auch dazu bereit, für ihr individuelles Architektenhaus Mehrkosten in Kauf zu nehmen. Doch
wenn das Projekt einmal angelaufen ist, drohen die Kosten
rasch aus dem Ruder zu laufen. Und so müssen die angehenden Bauherren notgedrungen Kompromisse eingehen –
etwa durch günstigere Alternativen bei Baumaterialien. An
welchen Stellen wird am ehesten gespart? BauInfoConsult
hat in einer telefonischen Befragung 180 Architekten um eine spontane Einschätzung gebeten.
Quelle: Info BauInfoConsult vom 28.07.14
■
„Man sollte meine Gutachten durchlesen!“:
Sachverständiger nicht befangen!
LITERATUR
■
Fachbuchreihe „BKI Baukosten Altbau 2014“
bietet statistische Kostenkennwerte
Mittlerweile entfallen deutlich über 50 Prozent der Planertätigkeiten auf Baumaßnahmen im Altbau – mit steigender
Tendenz. Bei diesen Aufgaben bildet die kompetente Kostenplanung einen wichtigen Bestandteil, denn Bauherrn, Investoren und Auftraggeber sind auf Einhaltung der geplanten
Budgets und finanziellen Möglichkeiten angewiesen. Beim
Baukosteninformationszentrum erschien dazu die neue
Fachbuchreihe „BKI Baukosten Altbau 2014“, bestehend
aus zwei Ausgaben. In dieser neuen Fachbuchreihe bilden
über 500 abgerechnete Altbau-Referenz-Objekte die
Grundlage für die neuen statistischen Kostenkennwerte.
Quelle: ingletter IK Sachsen v. 16.09.14
Auch in Zeiten des Onlinebankings:
Nachfrist von nur einem Tag ist zu kurz!
OLG Köln, Beschluss vom 21.05.2012 – 19 U 162/11 –
BGH, Beschluss vom 20.03.2014 – VII ZR 170/12 (Nichtzulassungsbeschwerde zurückgewiesen) – VOB/B § 8 Nr. 3 Abs.
2, § 9 Nr. 1, §§ 14, 16, Nr. 1 Abs. 3
1. Sind Rechnungen nach den Vertragsbedingungen an die
den Auftrag erteilende Dienststelle (und damit nicht an die
5
DIB-Beilage 10/2014
■
■
Handbuch Brandschutzatlas, 3. Auflage
Grundlagen – Planung – Ausführung
Das „Handbuch Brandschutzatlas“ liefert einen Überblick
über die Grundlagen des vorbeugenden Brandschutzes. Das
Handbuch enthält die wichtigsten Kapitel des Standardwerkes „Brandschutzatlas“, die das Erstellen von Brandschutzkonzepten ermöglichen. Anerkannte Fachexperten erläutern
leicht verständlich Planungsvorschriften und zeigen anhand
zahlreicher Abbildungen funktionsfähige technische Ausführungen. Darüber hinaus enthält das Buch technische Kommentierungen, die sich durch den „Brandschutzatlas“ zu allgemeinen Standards entwickelt haben.
Das vorliegende Buch zeigt detailliert und praxisnah sowie
mit vielen Beispielen und Arbeitsblättern, was modernen
Wärme- und Feuchteschutz ausmacht.
Im ersten Teil werden Kriterien, die für das Verständnis funktioneller Abhängigkeiten und bauphysikalischer Vorgänge in
Bauwerken wesentlich sind, behandelt. Darauf aufbauend
werden die Berechnungsverfahren sowie Nachweise nach
der EnEV angeführt und in vereinfachten Anwendungsmöglichkeiten erläutert.
Ausgewählte konstruktive Detaillösungen und Fallbeispiele
stellt der zweite Teil bereit. Gegenüber der Vorgängerauflage wurden einige Kapitel ergänzt, im Hinblick auf die neue
EnEV erfolgte eine notwendige Anpassung. Ein weiteres Kapitel hat die Gefahr der Schimmelpilzbildung zum Thema.
Der erfahrene Autor stellt dazu ein neu entwickeltes Nachweisverfahren vor.
Das „Handbuch Brandschutzatlas“ richtet sich an Architekten, Ingenieure, Brandschutz-Fachplaner, Sachverständige,
Brandschutzdienststellen, Genehmigungsbehörden, Projektentwickler, Gebäudetreiber, professionelle Bauherren,
Schornsteinfeger und Elektro-Fachplaner.
Hrsg.: Dipl.-Ing. (FH) Josef Mayr, Dipl.-Ing. (FH)
Lutz Battran, 3. Aufl. 2014. 17x24 cm. Gebunden.
1.336 Seiten mit 700 Abbildungen und Farbfotos und 140
Tabellen und Diagramme.
Euro 119,00 (Buch) - Euro 95,20 (E-Book)
ISBN (Buch) 978-3-86235-234-0
ISBN (E-Book) 978-3-86235-235-7
Quelle: Presseinfo Verlagsgruppe Rudolf Müller v. 03.06.14
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Das Werk richtet sich an Architekten, Bauingenieure, Bauphysiker und Sachverständige für Schäden an Gebäuden.
Beuth Praxis
Wärmeschutz und Feuchte in der Praxis
funktionssicher und energiesparend bauen
von Dr.-Ing. Horst Arndt
3., überarbeitete und erweiterte Auflage 2014
512 Seiten – 24 x 17 cm – gebunden
49,00 EUR – ISBN 978-3-410-23072-4
Auch erhältlich als:
E-Book im Download: 49,00 EUR
E-Kombi (Buch + E-Book): 63,70 EUR
Quelle: Presseinfo Beuth Verlag vom 01.08.14
HOAI 2013 – Band 5
Spezielle Fachplanungsleistungen
der Architekten und Ingenieure
Mit Erscheinen von Band 5 ist das Paket HOAI 2013 komplett. Der fünfte Band geht auf die Änderungen bei den speziellen Fachplanungsleistungen ein.
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Zentraler Inhalt des Buches ist die ausführliche Kommentierung der Anlage 1 der HOAI 2013 zu den Leistungsbildern
Umweltverträglichkeitsstudie, Bauphysik, Geotechnik und Ingenieurvermessung.
Tragwerkslehre – Grundlagen, Gestaltung,
Beispiele
In „Tragwerkslehre“ stellt Michael Staffa leicht verständlich
die Grundlagen der Tragwerke im Hallenbau und Geschossbau vor. Durch die Berücksichtigung der verschiedenen Herangehensweisen von Architekten und Bauingenieuren beim
Bemessen und Entwerfen von Bauten und Tragwerken wird
die Zusammenarbeit der beiden Professionen erleichtert.
In der Beuth Mediathek sind ergänzend Dokumente zur
HOAI-Rechtsprechung sowie zur Leistungspflicht und Haftung der Architekten und Ingenieure abrufbar.
Der erste Band des Pakets enthält die HOAI, die Bände 2 bis
4 Kommentierungen der einzelnen, thematisch nach den
Planungsdisziplinen zusammengefassten Paragrafen:
Wirkungsweise und Prinzipien der Tragwerke werden mit
zahlreichen Zeichnungen und Beispielen illustriert. Die Betonung liegt auf Anschaulichkeit, Entwurf, Vordimensionierung
und Gestaltung auch von komplizierten Tragwerken.
Band 1: HOAI 2013 (Originaltext), Synopse der alten und
der aktuellen Fassungen der HOAI sowie Kurzkommentierung der Paragrafen und Anlagen
Band 2: Vertrags- und Preisrecht für alle Planungsleistungen
Band 3: Flächenplanung, Gebäude, Freianlagen
Band 4: Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung
Unterstützung beim Tragwerksentwurf bieten entsprechende
Näherungsformeln zur einfachen Ermittlung von Bauteildimensionen. Sie ermöglichen den Architekten oder Bauingenieuren eine schnelle Vorbemessung der üblichen statischen
Systeme in den gebräuchlichen Materialien. Um die Ausführungen möglichst einfach und übersichtlich zu halten, werden die meisten Vorbemessungsformeln lediglich in Abhängigkeit der Stützweite angegeben.
Beuth Recht
HOAI 2013 – Band 5
Spezielle Fachplanungsleistungen
der Architekten und Ingenieure
herausgegeben von Dr. Rainer Hartmann
1. Auflage 2014 – 214 Seiten. A 5. Broschiert.
24,80 EUR / ISBN 978-3-410-24046-4
Auch erhältlich als: E-Book im Download: 24,80 EUR
E-Kombi (Buch und E-Book): 32,24 EUR
Quelle: Presseinfo Beuth Verlag vom 25.08.14
DIB-Beilage 10/2014
Wärmeschutz und Feuchte in der Praxis
Funktionssicher und energiesparend bauen
Das Buch ist ein Grundlagenwerk für Studierende der Architektur und des Bauingenieurwesens. Es soll dem Leser und
Studierenden die spannende Welt der Tragwerke öffnen und
Mut zum Entwurf von Tragwerken machen.
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Bauwerk
Tragwerkslehre – Grundlagen, Gestaltung, Beispiele –
Bauwerk Basis Bibliothek
von Prof. Dr.-Ing. Michael Staffa
1. Auflage 2014, 388 Seiten, 24 x 17 cm, broschiert
36,00 EUR – ISBN 978-3-410-22910-0
Auch erhältlich als:
E-Book im Download: 36,00 EUR
E-Kombi (Buch + E-Book): 46,80 EUR
Quelle: Presseinfo Beuth Verlag vom 04.08.14
Wir qualifizieren den wissenschaftlichen Nachwuchs im
MINT-Bereich und wirken so dem Fachkräftemangel entgegen. Wir forschen zu den großen Fragen: Klima, Energie, effiziente und ressourcenschonende Formen der Mobilität.
Auch die Verbesserung der Sicherheit vor Natur- und Umweltkatastrophen steht auf unserer wissenschaftlichen Agenda. Daneben forschen wir im Bereich Information und Kommunikation zu den Bedürfnissen der Bürger und der Wirtschaft in einer globalisierten Welt.
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Damit spiegeln die TU9-Universitäten die Hightech-Strategie
der Bundesregierung: Denn mit erfolgreicher Forschung und
Lehre in diesen Feldern kann einerseits das Leben vieler
Menschen in der Welt besser und lebenswerter gemacht
werden. Andererseits sichert TU9 damit auch die wirtschaftliche Prosperität, also qualifizierte Arbeitsplätze und Wohlstand, in Deutschland.
Baulicher Brandschutz im Bestand
Mit seinen drei neuen Fachbüchern „Baulicher Brandschutz
im Bestand“ legt Dr.-Ing. Gerd Geburtig eine einmalige und
umfassende Zusammenstellung für die brandschutztechnische Beurteilung und Klassifizierung vorhandener Bausubstanz vor. Darin erörtert er Möglichkeiten, wie auf heutige
Bestimmungen des bautechnischen Brandschutzes sowie auf
einschlägige Standards Bezug genommen werden kann und
schließt die Lücke zur aktuellen Norm DIN 4102-4 „Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen“.
An unseren Universitäten legen wir die Grundlagen für Innovationen. Das macht uns zu Wirtschaftsmotoren und zu einem wichtigen Faktor für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie.
Band 1 beschäftigt sich mit der „Brandschutztechnischen Beurteilung vorhandener Bausubstanz‘“ (3. Auflage 2014. Broschiert. 49,00 EUR).
Deutschland ist ein Ingenieurland. TU9 setzt sich dafür ein,
dass dies auch künftig so bleibt.“
Hinweis: Die TU9-Broschüre liegt auf Deutsch und auf Englisch vor. Die Broschüre ist auch als E-Book verfügbar.
Quelle: Presseinfo Beuth Verlag vom 28.08.14
In Band 2 „Ausgewählte historische Normteile DIN 4102 ab
1934“ werden erstmals die für die brandschutztechnische
Klassifizierung wesentlichen Bestandteile der Norm DIN
4102 für das Bauen im Bestand zusammengefasst (1. Auflage 2014. 49,00 EUR).
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Der Band 3 „Ausgewählte historische TGL und weitere Vorschriften von 1963 bis 1990“ bietet Unterstützung bei der
Erarbeitung von Brandschutzkonzepten für Bestandsbauwerke, die zwischen 1963 und 1990 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR errichtet wurden. (1. Auflage 2014. Erscheint
November 2014. ca. 49,00 EUR)
Der Deutsche Beton- und Bautechnik-Verein e. V (DBV) hat
seine Merkblattsammlung erweitert und das Merkblatt „Anwendung zerstörungsfreier Prüfverfahren im Bauwesen“ in
der Rubrik Bautechnik veröffentlicht.
Die zerstörungsfreien Prüfverfahren (ZfP) gewinnen im Bauwesen zunehmend an Bedeutung. Einsatzschwerpunkte sind
materialschonende Zustandsanalysen, z.B. der vorhandenen
Bausubstanz beim Bauen im Bestand und für die Planung
von Instandsetzungsmaßnahmen. Weiterhin dienen sie zur
Qualitätssicherung bei Neubaumaßnahmen im Hoch-, Tiefund Ingenieurbau. Bei Bauherren, Planern und Bauausführenden ist daher ein steigender Informationsbedarf hinsichtlich der sicheren und fehlerfreien Anwendung von ZfPBauVerfahren zu verzeichnen.
Alle drei Bände sind ab November auch als Paket erhältlich
(ca. 118,00 EUR).
Quelle: Presseinfo Beuth Verlag vom 28.08.14
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Neues DBV-Merkblatt zur „Anwendung
zerstörungsfreier Prüfverfahren im Bauwesen“
TU9-Präsident Prof. Prömel:
„TU9 setzt sich dafür ein, dass Deutschland
ein Ingenieurland bleibt“
Neu erschienen und ab sofort beziehbar:
Broschüre informiert über die TU9-Allianz
Vor diesem Hintergrund hat ein DBV-Arbeitskreis das Merkblatt zur Anwendung zerstörungsfreier Prüfverfahren im
Bauwesen erarbeitet. Es zeigt aus dem Blickwinkel konkreter
Prüfaufgaben im Beton- und Stahlbetonbau sowie angrenzender Konstruktionsweisen, wie z.B. Mauerwerksbau oder
Asphaltfahrbahnen, die Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung zerstörungsfreier Prüfverfahren auf. Dabei werden
jeweils geeignete zerstörungsfreie Prüfverfahren genannt
und deren Anwendung beschrieben. Ergänzt wird diese Auswahl durch ggf. geeignete alternative Verfahren oder auch
Verfahrenskombinationen. Weiterhin wird Aufschluss darüber gegeben, welche Verfahren sich in der Praxis bereits bewährt haben und bei welchen ggf. noch Forschungsbedarf
besteht. Das neue DBV-Merkblatt versteht sich somit als
sinnvolle Ergänzung zu den verfahrensbezogenen Merkblättern B2 bis B11 der Deutschen Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. und dem ZfP-Kompendium der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM).
In der neu aufgelegten TU9-Broschüre „Excellence in Engineering and the Natural Sciences – Made in Germany“ präsentieren sich die TU9-Universitäten mit ihren Profilen, ihrem Angebot für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie einer Auswahl an Forschungsprojekten.
In seinem Vorwort schreibt TU9-Präsident Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel: „Unter dem Dach TU9 haben sich neun führende Technische Universitäten zusammengeschlossen. Warum? Weil wir gemeinsam die Belange der Technikwissenschaften besser stärken können als jede für sich. Als Allianz
arbeiten wir auch mit internationalen Netzwerken zusammen. Und mit vereinten Kräften bauen wir dem internationalen MINT-Nachwuchs eine Brücke nach Deutschland.
Die TU9-Universitäten leisten auf vielfältige Weise einen
wichtigen Beitrag für den Hightech-Standort Deutschland.
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DIB-Beilage 10/2014
Das Herzstück des neuen DBV-Merkblattes bilden die häufig
in der Praxis vorkommenden Prüfaufgaben und bauartbedingten Prüfungen. Dabei wird hinsichtlich des Untersuchungsziels unterschieden zwischen Material- bzw. Baustoffeigenschaften (Druckfestigkeit, Feuchte) einerseits und Struktur- bzw. Bauteiluntersuchungen andererseits. Hier gehört
die Bestimmung der Bauteildicke und der Betondeckung
ebenso zum Inhalt wie die Bewehrungsortung und die Ortung von Hohlstellen, Gefügestörungen und Einbauteilen.
Zudem widmet sich je ein Kapitel den Themen Risse und Bewehrungskorrosion.
darüber, welche Abwägungen das Bundesdenkmalamt bei
Verfahren nach dem Denkmalschutzgesetz vornimmt.
Dr. Bernd Euler-Rolle, Fachdirektor des Bundesdenkmalamtes: „Die Standards sind ein Grundgerüst für denkmalpflegerische Entscheidungswege. Sie zeigen, was denkmalgerechtes Handeln am historischen Bauwerk bedeutet und geben somit Planungssicherheit. Die Standards sind keine Normen, sondern geben Orientierungshilfe für den Umgang mit
Veränderungsabsichten und baulichen Erfordernissen bereits im Vorfeld von Eingriffen. Sie entsprechen einem über
die Jahre gewachsenen Wunsch von EigentümerInnen, Planenden und Ausführenden. Mit den Standards haben denkmalfachliche Entscheidungen nun einen Referenzrahmen. In
der vorliegenden detailreichen Form sind die Standards in
Europa bislang einzigartig.“
Das neue DVB-Merkblatt „Anwendung zerstörungsfreier
Prüfverfahren im Bauwesen“ richtet sich an Bauherren, Planer und Bauausführende mit Informationsbedarf hinsichtlich
der richtigen Anwendung von ZfPBau-Verfahren im Hoch-,
Tief- und Ingenieurbau.
Die „Standards der Baudenkmalpflege“ wurden von einer
Arbeitsgruppe des Bundesdenkmalamtes zusammen mit
rund vierzig ExpertInnen aus allen für die Denkmalpflege
wichtigen Fachgebieten ausgearbeitet. Nach den Richtlinien
für Energieeffizienz am Baudenkmal und für archäologische
Maßnahmen sowie dem Leitfaden, Zustandserhebung und
Monitoring an Wandmalerei und Architekturoberfläche ist
das nun präsentierte Handbuch die vierte Publikation, mit
der das Bundesdenkmalamt für Transparenz und Nachvollziehbarkeit seiner Betätigungsfelder sorgt.
DBV-Merkblatt „Anwendung zerstörungsfreier Prüfverfahren
im Bauwesen“
Fassung Januar 2014. 113 Seiten. Broschiert.
Preis: 42,80 EUR für DBV-Mitglieder
85,60 EUR für Nichtmitglieder
Jeweils zzgl. Versandkosten
Quelle: Presseinfo Betonverein vom 28.08.14
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Neuerscheinung:
Standards der Baudenkmalpflege
Dr. Barbara Neubauer, Präsidentin des Bundesdenkmalamtes: „Zeitgemäßer Denkmalschutz bedeutet Transparenz,
Bürgernähe und Nachvollziehbarkeit. Die als Handbuch
konzipierten Standards der Baudenkmalpflege sind ein Meilenstein in der Pflege sowohl von denkmalgeschützten Bauwerken, als auch von Altbauten. Sie bilden die Basis für eine
auf gleicher Grundlage agierende Denkmalpflege.“
Mit den „Standards der Baudenkmalpflege“ veröffentlicht
das Bundesdenkmalamt erstmals eine einheitliche Orientierungshilfe für DenkmaleigentümerInnen, PlanerInnen und
alle Ausführenden.
Die „Standards der Baudenkmalpflege“, herausgegeben
vom Bundesdenkmalamt, umfassen 416 Seiten und bieten
erstmals in Österreich einen einheitlichen Orientierungsrahmen für die Bestandsaufnahme und Voruntersuchungen,
den Erhalt denkmalgeschützter Gebäude und Altbauten sowie für deren bauliche Veränderungen. Das Nachschlagewerk richtet sich an DenkmaleigentümerInnen, ArchitektInnen, PlanerInnen und allen Ausführenden in den Baugewerken, im Handwerk, in der Bauforschung sowie der Restaurierung. Die Standards sind in die drei Kapitel – Erfassen, Erhalten und Verändern – unterteilt. Sie bieten Entscheidungshilfen für den Planungsprozess, für den denkmalgerechten
Umgang mit Materialien, Bauteilen, Ausbauelementen und
künstlerisch-kunsthandwerklicher Ausstattung sowie für alle
Arten baulicher Veränderungen von Substanz und Erscheinungsbild: vom Dachausbau über Energiesparmaßnahmen
bis zum Einbau von Sende- und Empfangsanlagen. Selbst
nicht rechtswirksam, geben die Standards aber Orientierung
Das Handbuch „Standards der Baudenkmalpflege“ kann
über das Bundesdenkmalamt bezogen werden. Eine OnlineVersion steht hier zur Verfügung: Standards der Baudenkmalpflege.
Buchexemplare können beim Bundesdenkmalamt per
E-Mail an mauerbach@bda.at bestellt werden und werden
per Post versandt. Die Versand- und Schutzgebühr beträgt
25,00 EUR (außerhalb Österreichs 30,00 EUR). Die Angaben zur Überweisung werden mit der Rechnung übermittelt.
Quelle: BDA
IMPRESSUM
Deutsches Ingenieurblatt • Regionalausgabe Berlin
Herausgeber: Baukammer Berlin - KdöR
Gutsmuthsstraße 24, 12163 Berlin
Tel.: (030) 797 443 - 15 • Fax: (030) 797 443 - 29
E-Mail: info@baukammerberlin.de
Internet: www.baukammerberlin.de
Redaktion: Dr. Peter Traichel
Redaktionsschluss: 19.09.14
Termine für die nächsten Ausgaben
Redaktionsschluss | Erscheinungstermin
17.10.2014
17.11.2014
11/2014
17.11.2014
18.12.2014
12/2014
DIB-Beilage 10/2014
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