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Postwurfsendung – An alle Haushalte
Mitteilungsblatt des Heimat- und V
Ve
e r k e h r s v e r e i n d e r S a m t g e m e i n d e H e s e l e . V.
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29. Jg. / Nov. 2014
Erntekönigin Verena Westenberg (rechts) und Ernteprinzessin Nina Musiol repräsentieren die Samtgemeinde Hesel ein
Jahr lang zu allen besonderen Anlässen.
Foto: privat
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„KIEK RIN“ erscheint wieder am 15. Januar · Redaktionsschluss ist der 15. Dezember
Seite 2
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Veränderungen beim KIEK RIN!
Auf der Titelseite des KIEK RIN
steht es, unser Mitteilungsblatt
erscheint aktuell im 29. Jahrgang
und feiert nächstes Jahr das
30-jährige Jubiläum! Sicherlich
eine willkommene Gelegenheit,
den vielen ehrenamtlichen und
professionellen Helferinnen und
Helfern zu danken, die bis heute
das Erscheinen des KIEK RIN ermöglicht haben.
Hier ist natürlich in erster Linie
unser KIEK RIN-Redaktionsteam,
unter der Leitung von Rudolf
Störmer, zu nennen. Außerdem
Alfred Oltmanns aus der HVVGeschäftsstelle, der seit vielen
Jahren für den organisatorischen
und wirtschaftlichen Bereich des
KIEK RIN zuständig ist. Der größte Dank gilt natürlich den vielen
Zusendern von Berichten, Manu-
skripten und Bildern, sowie unseren treuen Anzeigenkunden.
Die Rahmenbedingungen des
KIEK RIN haben sich jedoch in den
letzten Jahren negativ verändert.
Das Anzeigenvolumen ist rückläufig, wodurch sich die Seitenzahl
immer weiter reduziert hat. Im Geschäftsjahr 2013 musste der Heimat- und Verkehrsverein der Samtgemeinde Hesel (HVV) e. V. infolge
dieser Entwicklung erstmals einen
Verlust tragen. Das wirtschaftliche
Risiko ist somit für den Verein nicht
mehr tragbar und die Anzeigenakquise kann künftig personell nicht
mehr realisiert werden.
Aus diesem Grund hat der Gesamtvorstand des HVV auf der
Sitzung am 24.06.2014 beschlossen, den wirtschaftlichen Teil des
Alles neu macht der…
…November!
Haben Sie’s festgestellt? Ihr KIEK RIN präsentiert sich
in neuer Optik und ab sofort komplett in Farbe. Die Verteilung erfolgt als Postwurfsendung an ALLE Haushalte.
Möchten Sie in der nächsten Ausgabe auch inserieren?
Damit ermöglichen Sie nicht nur das Erscheinen dieses
Magazins sondern erreichen auch Ihre Kundschaft genau dort, wo Sie Ihr Unternehmen haben.
Nehmen Sie doch gleich Kontakt mit uns auf:
DRUCKdesign, Tel 04489-928026, Fax 04489-928025
E-Mail: druckdesign@ewetel.net
KIEK RIN an die Fa. DRUCKdesign, Inh. Ulrich de Buhr, Hollen,
zu übergeben. Herr de Buhr ist
seit vielen Jahren Herausgeber
des Uplengen Blattje. Für das
Nichterscheinen der SeptemberAusgabe des KIEK RIN möchten wir uns bei allen Lesern und
Anzeigenkunden entschuldigen.
Trotz intensiver Bemühungen
konnte keine akzeptable Abwicklung mit der bisherigen Druckerei
erreicht werden.
Was ändert sich für Sie? Nicht
viel, denn Aussehen und Aufbau
des KIEK RIN werden weitgehend
beibehalten. Auch das Redaktionsteam bleibt und wird künftig
die Schriftleitung fortsetzen. Alle
Beiträge können weiter in gewohnter Form übermittelt werden.
Diese Beiträge sind auch künftig
kostenlos. Die Herausgeberschaft
des KIEK RIN verbleibt beim HVV.
Nur unsere Anzeigenkunden werden einen neuen Ansprechpartner bekommen. Das Beste zum
Schluss – KIEK RIN erhalten Sie
auch weiterhin kostenlos!
Wir haben mit dieser Entscheidung die organisatorischen und
wirtschaftlichen Voraussetzungen für den Fortbestand des
KIEK RIN geschaffen. Schenken
Sie Herrn de Buhr und seinem
Ulrich und Gertrud de Buhr sind ab sofort
zuständig für die Gestaltung des KIEK
RIN, das ab der nächsten Ausgabe ein
neues Gesicht erhält.
Team das notwendige Vertrauen für einen erfolgreichen Neuanfang. Wir fordern Sie auf, uns
künftig wieder verstärkt Beiträge,
Manuskripte und Bilder aus der
Samtgemeinde Hesel zuzusenden, um damit die Attraktivität
des Blattes zu erhalten.
An die Geschäftswelt der Samtgemeinde Hesel möchten wir appellieren, einen kleinen Teil ihres
Werbebudgets in Anzeigen beim
KIEK RIN zu investieren. Vielleicht
fällt Ihnen eine positive Entscheidung leichter, wenn sie nicht ausschließlich den Werbeerfolg ihrer
Anzeige als Maßstab sehen, sondern auch die Gewissheit, eine
wichtige kulturelle Einrichtung ihrer Heimatgemeinde zu erhalten.
Helmut Mansholt,
Manfred Marschner
Heimat- und Verkehrsverein der
SG Hesel e. V.
Impressum
Herausgeber:
Heimat- und Verkehrsverein
der Samtgemeinde Hesel e. V.
Leeraner Straße 1
26835 Hesel
Postfach 1124
Telefon 04950 2648
Fax 04950 937081
E-Mail: hvv@hesel.de
Internet: www.hvv-hesel.de
Redaktion:
Heimat- u. Verkehrsverein Hesel,
Baukea Dänekas, Onno Folkerts,
Günter Meyer, Heiko Müller, Friedo Sanders, Anja Schuberth, Rudolf Störmer
Herstellung:
DRUCKdesign Uplengen
Gertrud & Ulrich de Buhr
Am Bargacker 16
26670 Uplengen-Hollen
Tel. 04489 928026
Fax 04489 928025
E-Mail: druckdesign@ewetel.net
KIEK RIN ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit der Heimat-, Verkehrs-,
Gewerbe- und Bürgervereine in
der Samtgemeinde Hesel, Bagband und im Moormerland-Ortsteil
Jheringsfehn. KIEK RIN hat eine
verteilte Auflage von 7.000 Exemplaren und wird als Postwurfsendung kostenlos an alle Haushalte
der Samtgemeinde Hesel und
Bagband verteilt.
Nachdruck, auch auszugsweise,
nur mit Genehmigung der Schriftleitung. Für eine vollständige, unabgeänderte Veröffentlichung eingesandter Manuskripte besteht keine
Gewähr. Beachten Sie bitte, dass
nur Berichte und Bilder veröffentlicht werden können, die direkt bei
der KIEK RIN-Redaktion vorliegen.
Wir behalten uns Kürzungen der
eingereichten Berichte vor. Für die
Richtigkeit eines Textbeitrages ist
allein der Verfasser verantwortlich.
November 2014
Seite 3
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PRESSEMITTEILUNG HEIMAT- UND VERKEHRSVEREIN HESEL E.V.
Erntefest Hesel 2014 - Prämierung der Erntewagen
Hesel
Auch dieses Jahr konnten die Besucher des Erntefestes in Hesel
mit Abgabe der Korso-Card wieder die besten Erntewagen wählen. Im Rahmen einer Feierstunde
überreichte die Ernteprinzessin
Nina Musiol am 21.10.2014 in der
Villa Popken zahlreiche Prämien
an die Vertreter der Wagenbauer. Ausdrücklich bedankte sich
der Vorsitzende des Heimat- und
Verkehrsvereins Hesel, Herr Manfred Marschner, für das gezeigte
Engagement und lobte die Kreativität der Wagenbauer.
Insgesamt wurden 9 Erntewagen
prämiert. Eine Besonderheit in
diesem Jahr – der 4. und der 6.
Platz wurde jeweils zweimal belohnt, da die Teilnehmer exakt die
gleiche Stimmenanzahl erreicht
hatten. Für den 1. Platz konnte
dieses Jahr eine Prämie in Höhe
von € 200,00 überreicht werden.
Für den 2. Platz gab es € 150,00,
für den 3. Platz € 100,00, für die
beiden 4. Plätze jeweils € 75,00
und für die Plätze 6. bis 9. jeweils
€ 50,00. Zusätzlich erhielten alle
Teilnehmer eine Kostenerstattung
in Höhe von € 25,00 für den Wagenaufbau.
Dankeschön!
Der Heimat- und Verkehrsverein der Samtgemeinde
Hesel e. V. bedankt sich
ganz herzlich bei folgenden
Sponsoren, die durch ihre
Unterstützung einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung
des traditionellen Erntefestes geleistet haben:
Raiffeisenbank eG Moormerland; Rosen-Apotheke, Hesel;
Optik de Buhr, Hesel; BauCon, Hesel; Gebäck – Import
und Großhandel Van der Huir
& Wenholt, Hesel; Fa. Reinhard Behrends GmbH, Hesel, Blumen Burgwal, Holtland
und die Ostfriesen Zeitung,
Leer.
Herzlichen Dank auch den
Spillwarkern, den SpillwarkerFrauen und allen Aktiven und
Mitwirkenden, die zum Gelingen des diesjährigen Erntefestes beigetragen haben.
Ein besonderer Dank gilt
auch den zahlreichen Mitwirkenden und Erbauern
der Korsowagen, ohne deren Mühen kein Erntekorso
möglich wäre!
Königshäuser (von links Erntekönigin 2013 Anne Klenner und Ernteprinzessin 2013 Silke Manssen, amtierende Erntekönigin
Verena Westenberg und Ernteprinzessin Nina Musiol, Rhododendronkönigin aus Westerstede Madleen Fuchs und Rhododendronprinzessin Tatjana Voskamp, Wiesmoorer Blütenprinzessinnen Lisa Eilts und Nadine Dirks).
Die diesjährigen Gewinner der Erntewagen-Prämierung:
1. Preis
2. Preis
3. Preis
4. Preis
4. Preis
6. Preis
6. Preis
8. Preis
9. Preis
„Saterdag abend – all wot schier mogt“
„40 Jahre Gitarrenchor Wegbegleiter“
„Nachwuchskicker“
„Törf fohren mit Kühe Elsa und Rosa“
„Neue Heimat“
„Hochtied to Huus“
„Der rollende Garten“
„Oktoberfest in Hesel“
„ Word Harst“
Bürgerverein Holtland
Gitarrenchor Wegbegleiter
Kindergarten Hesel
Bernhard Meyer, Schwerinsdorf
Wagengemeinschaft Jens Lüning. Hesel
Familie Berends, Hesel
Fritz Janssen, Klostermoor
Familie Eyhausen
Die Hüsels, Beningafehn
Seite 4
November 2014
Dirk Buss, ein abenteuerliches Leben
Jeden Nachmittag, pünktlich
um halb drei, trinken die beiden
Schwägerinnen Wibina und Frieda Buss in der Wohnung von
Wibina in Holtland-Nücke zusammen Tee. Frieda Buss, heute 91
Jahre alt, ist die Tochter von Dirk
Buss, Wibina war mit dem Sohn
von Dirk Buss, Emil, verheiratet.
Ich durfte zweimal an der gemütlichen Teerunde teilnehmen,
um möglichst viel über das aufregende Leben von Dirk Buss zu
erfahren.
Dirk Buss wurde 1882 als Sohn
eines Landwirts in Klein Hesel geboren. Nach der Schulzeit gab es
keine großen Alternativen. Viele
kamen zunächst als Kleinknechte bei den umliegenden Bauern
unter. So auch Dirk Buss. Er blieb
zwei Jahre in einem bäuerlichen
Betrieb. Danach leistete er für
weitere zwei Jahre seinen aktiven Wehrdienst beim damaligen
Deutschen Heer unter dem Oberbefehl des deutschen Kaisers.
in Amerika zu bleiben. Dirk Buss
änderte sogar seinen Namen, er
nannte sich jetzt Boss.
Die Situation änderte sich für
beide schlagartig mit einem
Brief aus Kroppen. Darin baten
Hedwigs Eltern inständig um die
Rückkehr der Familie aus Amerika nach Kroppen. Dort nämlich
bewirtschaftete Hedwigs Vater
eine kleine Landwirtschaft. Durch
den frühzeitigen Tod seiner Kinder, Hedwigs Geschwister, war
der Vater wohl nicht in der Lage,
die Landwirtschaft, ihre Lebensgrundlage, alleine weiterzuführen.
Nun musste also bei Dirk Buss
Unter diesen ungünstigen Bedingungen kam die Familie Buss
schließlich in Kroppen an. Das in
Amerika gesparte Geld wurde für
Landkauf eingesetzt, sodass sie
jetzt in Kroppen über etwa 8 ha
Land verfügten. Das reichte aus,
um dort anständig leben zu können, und zwar auch mit einer vergrößerten Familie, denn 1923 war
Tochter Frieda geboren worden.
Mit zunehmender Zeit wurde der
Ton der Polen gegenüber den
Deutschen rauer, zumal aus Berlin feindliche Töne zu vernehmen
waren. Bereits in der Weimarer
Zeit sprach man von „einer unge-
Deutsche wurden geschlagen
und gequält und in einigen Fällen
auch getötet. Kein Deutscher war
sich seines Lebens mehr sicher.
Auch Dirk Buss musste mehrfach vor heranrückenden Banden
fliehen, um ganze Nächte in den
Wäldern auszuharren. Es war in
der Tat eine schlimme Zeit für alle
Familien in Kroppen, die als Bauern eigentlich nur friedlich leben
wollten.
Mit dem deutschen Überfall
1939 auf Polen wurde auch das
Gebiet Thorn schnell von deutschen Truppen besetzt. Für die
deutschen Familien war damit die
Hetzjagd erst einmal vorbei.
Während des Krieges erhielt Dirk
Buss eines Tages einen Brief seiner Schwester mit dem Hinweis,
dass sich der Heseler Elso Loers
in einem Thorner Lazarett befand.
Nach dieser Nachricht muss
dann bei Dirk Buss wohl so etwas
wie heimatliche Solidarität aufgekommen sein, denn er setzte
sich noch am selben Tag auf das
Fahrrad, um Elso Loers zu besuchen. Elso Loers und Dirk Buss
sind später Freunde geworden.
Wieder nach Hause zurückgekehrt, kam für ihn sehr schnell die
Erkenntnis, dass ein Verbleiben
auf dem elterlichen Hof nicht infrage kam. Und dann handelte er
konsequent: Er heuerte auf einem
englischen Segelschiff an, das
damals die Weltmeere befuhr, um
erst nach rund 45 Jahren, 1945
als Vertriebener, nach Hesel zurückzukehren.
Mit dem Heranrücken der russischen Truppen von Osten her
wurde die Lage für die Bewohner
rund um Thorn zusehens bedrohlicher. Anfang Januar 1945 wurde
erstmals an Flucht gedacht und
am 18.01.1945 war es soweit.
Die Kroppener hatten ihre Habseligkeiten auf Pferdefuhrwerken
verstaut. Jetzt begann die Flucht.
Angst und Ungewissheit, bange
Gefühle, bestimmten fortan den
Weg. Die Fluchtrichtung war klar,
es ging in Richtung Westen. Nur
dem Russen nicht in die Hände fallen, das galt für Dirk Buss
und alle, die sich an dem Treck
beteiligten. Dirk Buss hatte seine
beiden Pferde angespannt, treue
Tiere, die er in all den Jahren zuvor in seiner Landwirtschaft eingesetzt hatte.
Schließlich stieg er nach mehreren Jahren Fahrtzeit aus der
christlichen Seefahrt aus. Nicht in
Deutschland, wie man vermuten
könnte, nein, von Bord ging er
im amerikanischen Philadelphia,
um fortan in Amerika sein Glück
zu versuchen. Etwa zur gleichen
Zeit war auch Hedwig Petker,
1886 in dem kleinen westpreußischen Dorf Kroppen, nahe der
Stadt Thorn, geboren, nach Amerika eingewandert. Beide lernten
sich in Philadelphia kennen, heirateten und planten fortan ihre
Zukunft gemeinsam. Im Jahre
1919 wurde ihr erster Sohn Emil
geboren. Für beide stand nun fest
Keiner der Flüchtlinge hatte auch
nur eine leise Ahnung, wohin die
Reise ging und wo sie einmal
enden könnte. Viele klammerten
sich in ihrer Verzweiflung an die
Hoffnung, vielleicht schon bald
zurückkehren zu können.
und seiner Familie eine Entscheidung fallen. Dirk Buss selbst war
kooperativ. Er überließ seiner
Frau die Wahl.
In der Heimat von Hedwig hatte
sich inzwischen ein grundsätzlicher politischer Wandel vollzogen. Nach dem Ersten Weltkrieg,
durch den Versailler Vertrag, war
u. a. der Kreis Thorn ab 1920 polnisch geworden, die dort wohnenden Deutschen waren plötzlich allenfalls nur noch geduldete
Gäste.
heilten Wunde an der Ostflanke
des Deutschen Reiches“, was in
Polen als Kriegstreiberei verstanden wurde. Mit der Naziherrschaft ab 1933 drangen deutliche
Töne verbunden mit unmissverständlichen Drohungen nach Polen. Das führte natürlich auch im
Gebiet um Thorn dazu, dass sich
der Hass der Polen auf die deutsche Bevölkerung steigerte. Anfängliche Beschimpfungen und
Drohungen gingen immer mehr
in Tätlichkeiten über. Es kam zu
Überfällen und Brandstiftungen,
Drei Monate war Dirk Buss mit
seiner Familie unterwegs, immer
verbunden mit der bangen Frage,
ob und wie es weitergeht. Nur
eines hatte er seinen Leidensgenossen voraus, er hatte ein festes
Ziel vor Augen: Kleinhesel.
Und so kam Harm Buss im März
1945 erstmals nach rund 45
Jahren wieder in das Dorf seiner Kindheit zurück, müde aber
glücklich, nicht als strahlender
Heimkehrer, sondern als geschundener Vertriebener.
Text: Heiko Müller
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Seite 5
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Kontakt: Landfrauenverein Holtland, Hanna Immega, Heerenstr. 4,
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Sa. 18.07.15
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Veranstaltungsort: Kirchstraße, Marktplatz
Kontakt: Gewerbeverein Samtgemeinde Hesel, Anita Berghaus
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Der nächste KIEK RIN erscheint Mitte Januar 2015
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Wilken neuer Schützenkönig
Urlauber aus Dinslaken
Holtland
Die Eheleute Else und Egon
Haiduk aus Dinslaken verbrachten im Juni 2014 zum fünften Mal
ihren Urlaub bei der Familie Blank
in Holtland.
Fahrradfahren nach Zahlen, den
Urlauberbus nehmen und Teetrinken in der Mühle Holtland gehören zu den liebsten Unternehmungen.
Einen besonderen Dank der Gäste gilt den Mitarbeitern im Touristikgebäude in Hesel für die immer
freundlichen und hilfreichen Tipps
für weitere Unternehmungen.
Die Eheleute Brigitte und Hans
Wallerich aus Dinslaken verbrachten zum fünften Mal ihren Urlaub
in Holtland bei der Familie Blank.
Sie mögen hier die Menschen und
auch das Teetrinken in der Mühle
Hesel
Der Sommer des Jahres 2014
war wieder mit vielen Aktivitäten
des Schützenvereins Hesel verbunden. Am ersten Wochenende
im Juli wurde in Hesel das Kreisschützenfest gefeiert. Gespannt
war man natürlich, wer in diesem
Jahr neuer Schützenkönig werden würde. Dies gelang mit Theo
Wilken, einem Heseler Urgestein.
Damenkönigin wurde Marion
Kaffka-Krüger, Juniorenkönig Jonas Kaffka, Jugendkönigin Lisa
Marie Oltmanns.
Holtland. Als Überraschung gab
es ein Wiedersehen mit einem Bekannten, der vor einigen Jahren
nach Ostfriesland gezogen ist.
Dem Ostfrieslandlauf sei Dank!
Text/Fotos: Henriette Blank
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Am Sonntag führte der Umzug
wieder zur Zwischenstation mit
Platzkonzert beim Altenheim.
Hier wurden die Schützen besonders herzlich empfangen.
Auch die Ehrengäste, der Europaabgeordnete Matthias Groote
und der Bundestagsabgeordnete Markus Paschke, zeigten sich
angetan von der Freude der alten
Menschen, aber auch der Mitarbeiter des Altenheims. Schon im
Vorfeld hatten diese gemeinsam
den Platz rund um das Heim mit
Fähnchen in den Schützenfarben
Grün und Weiß geschmückt.
Am letzten Wochenende im Juli
richtete der Schützenverein zusammen mit den Kreisschützen schon zum fünften Mal den
Sommerbiathlon in Hesel aus.
Schirmherr war in diesem Jahr
der Europaabgeordnete Matthias
Groote, der es sich auch nicht
nehmen ließ, selber an den Start
zu gehen. Sehr gut abgeschnitten
haben die Teilnehmer des Schützenvereins Hesel, und auch das
beste Ergebnis aller Teilnehmer
bei den Einzelstarts erreichte mit
Hendrik Lasse Meyer ein Schütze
vom Schützenverein Hesel.
Erfreulich war auch wieder die
rege Teilnahme durch Laiengruppen, schon traditionell immer dabei ist die Freiwillige Feuerwehr
Hesel. Und sie erreichte mit der
Mannschaft Johann Waten, Andre Schröder und Timo Gronewold bei den Laien den ersten
Platz.
Im August fuhr eine große Abordnung des Schützenvereins Hesel
nach Wiefelstede im Ammerland. Hier nahm Jonas Kaffka am
Wettbewerb um den Bundesjugendkönig teil und konnte einen
beachtlichen siebten Platz erreichen.
Ein besonderer Höhepunkt des
Schützenjahres war in diesem
Jahr das Erntefest. Eigentlich
sind hier die Schützen nur Gast,
aber in diesem Jahr wurde ein
aktives Mitglied der Jungschützen zur Erntekönigin gewählt.
Verena Westenberg ist Sprecherin unserer Schützenjugend und
engagiert sich auch sonst ehrenamtlich. Der Verein hat sich mit
ihr sehr über ihre Wahl gefreut
und ist sehr stolz darauf, so eine
nicht nur hübsche, sondern auch
engagierte junge Dame in seinen
Reihen zu haben.
Text und Foto: Anita Berghaus
November 2014
Seite 7
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Die E-Mädchen des TSV Hesel gewannen in der Saison
2013/2014 die Kreismeisterschaft im NFV Kreis Leer.
Zum erfolgreichen Team gehören (vorne v.l.n.r): Hannah
Poppinga, Agnesa Gashi, Neele Noorlander, Kiara Hoffmann,
Isabell Reck, Julia Falk; hintere Reihe v.l.n.r.: Sarah Bruns,
Rieke Hinrichs, Trainerin Ingrid
Feldkamp, Lieske Schuberth,
Sina Falk, Jasmin Roos, Michelle Janssen, Trainer Gerhard
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savends to komen!
Kört vör Wiehnachten weer`d
sowied! Mit uns Auto, een „VW
Käfer“ sünd wi na Flachsmeer
henfahren. Kold weer`d, gräsig
kold! Wi veer hebbt een wunnerbaar Avend mitnanner verbrocht
un völ Vergnögen hat! Avers man
weet ja ok, wenn`d am Moisten
is, sall man uphören! So um Middernacht wullten wi na Huus hen.
Wi gungen na buten. O mien leeve Heergott, wat weer dat denn?
Dat harr tüskenin Steen un Been
froren. Mien Brügam truck sien
Stevels an, leep na uns Auto un
krabbde de van Ies un Sneei
freei! „So“ see he dann ,„nu koom
man her!“ Ik wull mit de Kanin im
mien Hand gau na uns Wagen lopen, as ik up `nmaal up mien Achterenn satt, up de Drüppel un de
Kanin floog in hoog Boog dör de
Lücht un lande in Tuun!
de Stratenlateern! Wi hebbt uns
natürelk bold weglaggt over uns
filmriepe Uptreden! Wo sullten
wi ok ahnen, dat dat so gladd
weer,wo doch mien Fründ mit sien
Stevels so good lopen kunn! He
hett eerstmaal de Sluren, Huusschoh un de Kanin insammeld un
uns denn hulpen, uptostahn! Vörsichtig bünn ik denn na uns Auto
sliddert! Wi fuhren na Huus hen,
heel sinnig un sacht!
Anner Mörgen hebb ik Adele anropen un hör vertellt, dat wi wall
een heel Sett bruukt hebbt na
Huus, avers dat wi seker ankomen wassen! „Un wo geiht di
dat so vandage?“ wull ik van hör
weten. Se see: „Ik hebb bold de
heele Nacht neet slapen, satt faker pielliek in Bedd un muß allman
anlaggen un nu bünn ik doodmöi!“
De Kanin hebbt wi uns Wiehnachten heel good smecken laten!
„Wat maakst du denn dor?“ froog
Adele heel verfehrt un satt mit
`nmaal achter mi, hör Huusschoh
flogen jüst so as dat dood Deer
dör de Nacht!
Mit de Heiraderee hebb ik dat
avers neet so ielig hat! Ik harr
mien Arbeid, stunn up egen Foten
un verdeende mien egen Geld!
Dat weer mi dormals noch van
groter Wichtigheid!
„Wat maakt ji denn dor?“ froog
Johann uns un bevör he sük versach, satt he up sien veer Bookstaven, stuuv achter sien Froo un
sien Sluren flogen bold bit na
Mien Keerl mag immer noch geern Knientjebraa un ik will ok tosehn, dat ik dit Jahr weer een to
Wiehnachten kriegen kann! Avers
neet weer mit so`n Slidderee!
DIE Werkstatt Ihres Vertrauens
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QUALITÄTSSIEGEL „PLUSPUNKT GESUNDHEIT.DTB“ FÜR DEN SV STERN SCHWERINSDORF
SV Stern Schwerinsdorf ausgezeichnet
Zusammen mit Mitgliedern aus dem Vorstand wurden im Rahmen einer Übungsstunde die Zertifikate von der Gesundheitssportbeauftragten vom Turnkreis Leer,
Wilma Eberlei, überreicht.
Schwerinsdorf
Der SV Stern Schwerinsdorf
mit seiner Übungsleiterin Andrea Fahnster wurde mit dem
Qualitätssiegel „Pluspunkt Gesundheit.DTB“ vom Deutschen
Turnerbund für die bestehenden
Angebote „Funktionsgymnastik
für Frauen“ und „Wirbelsäulengymnastik-Rückenschule“ ausgezeichnet.
Ebenfalls wurden auch bereits
drei Angebote ausgezeichnet, die
sich noch in der Planung befinden, hierbei handelt es sich um
die Kurse „Nordic-Fit“, „RückenFit“ und „Osteoporose-Prävention“. Diese finden wieder in Kooperation mit dem Fitnessstudio
Impuls in Remels statt, wie es
auch schon von den gut besuchten Zumba-Kursen bekannt ist.
Der „Pluspunkt Gesundheit.DTB“
ist ein vom Deutschen Turnerbund entwickeltes Qualitätssiegel für besonders qualifizierten
Gesundheitssport im Verein.
Sportangebote mit dem Pluspunkt Gesundheit machen dabei nicht nur fit, sie garantieren
auch, dass die Übungen nach
den neuesten sportmedizinischen Erkenntnissen übermittelt
werden. Um die Auszeichnung zu
erhalten, muss der Verein die vom
DTB aufgestellten Kriterien für
gesundheitsorientierte Vereinsangebote erfüllen und hat dies
in Prüfungen durch den Landesturnverband nachzuweisen. Nur
Kurse, die von besonders qualifizierten Übungsleitern geleitet
werden und die spezielle inhaltliche Qualitätskriterien erfüllen, haben die Chance, den „Pluspunkt
Gesundheit.DTB“ zu erhalten.
Das
Fitnessstudio
„Impuls“
aus Remels und der SV Stern
Schwerinsdorf bieten auch seit
dem Spätsommer 2014 wieder
Kurse an. Ab dem 22. September
starteten die ZUMBA® FITNESS
KURSE mit den Instructoren Ina
Pollmann, Maike Bruns, Judith
Klein und Deena Puls im Dorfgemeinschaftshaus in Schwerinsdorf, in der Sporthalle in Remels
und in der KSB Halle in Hesel.
Wer Interesse hat, kann sich
beim Fitnessstudio Impuls unter
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Die Zumba-Instructoren Ina Pollmann,
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Puls freuen sich auf weitere Mitstreiter.
Die genauen Kurszeiten:
Montag, 9:45 Uhr in Schwerinsdorf; Dienstag, 19-20 Uhr in
Remels; Mittwoch, 20-21 Uhr
in Schwerinsdorf und Hesel sowie Donnerstag, 19-20 Uhr und
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Nähere Infos bekommen Sie auch
im Fitnessstudio „Impuls“ in Remels, online auf der Homepage
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Zumba–Facebook-Seite des SV
Stern.
November 2014
Seite 9
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Der neue Vorstand des SPD-Ortsvereins Hesel.
Hesel
Im Dörphus in Neuemoor fand die
aktuelle Sitzung des SPD-Ortsvereins Hesel statt. Zugegen war
auch der Bundestagsabgeordnete Markus Paschke. Er berichtete
über die neuesten Entscheidungen im Bundestag. Unter anderem ging es um die Mütterrente
und die volle Rente nach 45 Berufsjahren mit 63 Jahren sowie
den Mindestlohn.
Bei den Berichten aus der Kommunalpolitik freute man sich, dass
es gelungen ist, nach den Sommerferien alle drei Grundschulen
zu Ganztagsschulen werden zu
lassen. Dies ist familien- und arbeitsmarktpolitisch von großer
Bedeutung, um junge Familien in
der Samtgemeinde zu halten und
neue hinzuziehen zu lassen.
Wichtig sei auch, dass beim Eckdatenbeschluss für den Samtgemeindehaushalt 2015 1,2 Millionen für den Bau einer neuen
Turnhalle in Neukamperfehn eingestellt wurden. Die alte Halle sei
abgängig, der Bau einer neuen
sei wichtig für die Grundschule,
den Sportverein SV Stikelkamp
und die Attraktivität von Neukamperfehn und Beningafehn als
Wohnorte.
Attraktiv als Wohnorte müssten
die Mitgliedsgemeinden auch für
Senioren sein und bleiben. Da in
Hesel die entsprechende Infrastruktur mit Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten etc. vorhanden sei,
möchten viele ältere Menschen
gern in Hesel wohnen bleiben
oder hierher ziehen. Es bedarf
hier sowohl der Ausweisung zusätzlicher Grundstücke als auch
Investoren, die bereit sind, altersgerechte Wohnungen zu schaffen.
Aber auch über neue generationenzusammenführende Wohnformen sei nachzudenken. Der SPDOrtsverein Hesel will sich diesen
Themen intensiv widmen. Hierzu
wird man sowohl Fachleute nach
Hesel einladen als auch bereits
bestehende Projekte in anderen
Orten besichtigen.
Bei der Vorstandswahl wurde die
Vorsitzende Anita Berghaus bestätigt, auch ihre Stellvertreter Erwin Köster und Marianne Berends
sowie Helga und Heinz Gastmann
(†) für die Kasse, Schriftführerin
Jasmin Kunstreich-Heinrichsdorff
sowie ihr Stellvertreter Arne Salge
wurden wiedergewählt.
Als Beisitzerin neu in den Vorstand gewählt wurde Elke
Möckel.
Text: Anita Berghaus
VHS Nachrichten
aus Hesel
Los geht’s! Das neue Semester hat angefangen und mit
ihm viele neue Kurse.
Hesel
Das Geplante, Theoretische
bekommt Leben eingehaucht.
Vor Monaten habe ich mit den
Dozenten in vielen Telefonaten,
Gesprächen und Emails das
Kursangebot für Sie geplant und
auf Papier gebracht. Gespannt
wartete ich auf die Ankunft der
aktuellen Programmhefte. Diese
habe ich dann zusammen mit
unserer Tochter Elli im Dorf verteilt. Der Eine oder Andere hat
mich mit unserem Kinderwagen
beobachten können, der neben
Kind über und über mit den Heften beladen war. Vielseitig verwendbar so ein Kinderwagen!
Parallel trafen auch schon die
ersten Anmeldungen ein, denen
ich entgegen gefiebert hatte.
Denn ohne sie wäre unsere Arbeit umsonst gewesen.
Ein wenig Ihrer Aufmerksamkeit
möchte ich nun hierauf lenken:
Wer tief gräbt, der findet etwas…in Brinkum! Seit 2009
werden archäologische Ausgrabungen im Bereich des Liddenwegs durchgeführt. Nun wird
Frau Dr. König alle Interessierte
erstmals mit auf eine Zeitreise
in das Brinkum um 1000 n. Chr.
nehmen. Sie präsentiert überraschende Ergebnisse. Dieser
Vortrag findet in Kooperation mit
dem Archäologischen Dienst
der Ostfriesischen Landschaft
am 12.11.2014 in der Villa Popken um 19.00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 6 €, eine vorherige
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Text: Elke Möckel
Seite 10
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Kleidung) ist ausreichend vorhanden. Beim gemeinsamen Grillen
werden neue Kräfte gesammelt.
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TSV-HESEL: RADWANDERGRUPPE UNTERWEGS
Neue Wege im Heseler
Wald besichtigt
Hesel
Eine der allwöchentlichen Radtouren führte die Radwandergruppe des TSV Hesel unter
Leitung von Amanda Waten in
diesem Sommer in den Heseler
Wald.
Vor Ort erläuterte Revierförster
Gerd Dählmann die WegebauMaßnahme der Niedersächsischen
Landesforsten.
Im
Frühsommer wurden etwa 3 km
Waldwege für etwa 50.000 € neu
Ernährungsführerschein
Hesel
Die Koch AG-Kinder der dritten
und vierten Klassen der Grundschule Hesel haben nach bestandener theoretischer und
praktischer Prüfung ihren aidErnährungsführerschein im Juli
diesen Jahres erhalten.
Dem waren ein wochenlanger
Kochunterricht und die Einführung in die Lebensmittelkunde
durch die pädagogische Mitarbeiterin Maike Saathoff vorangegangen.
Im Unterricht gab es unter anderem gesundes Knabbergemüse
mit Schnittlauchquark, Obstsalat,
Kartoffelecken,
Quarkbrötchen
und eine fruchtige Schlemmerspeise.
Text und Foto: Maike Saathoff
befestigt, um diese dauerhaft für
den Forstbetrieb befahrbar zu
machen.
Die Mitglieder der Radwandergruppe waren beeindruckt, welche gute Bedingungen damit
auch für die Radfahrer geschaffen wurden. Die Mitradler, wie
Anka Berends, Frauke Müller
und Marlene Onken, freuten sich:
„Schön, wie solche Maßnahmen
auch den Erholungswert unseres
Waldes verbessern!“
November 2014
Seite 11
Seite 12
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Der nächste KIEK RIN erscheint Mitte Januar 2015.
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Gezeitenkonzert im Heseler Wald
Hesel
Irgendwo singt ein Vogel. Der
Wind rauscht leicht durch die
hohen Bäume. Der Wald atmet.
Biegt man, von Aurich kommend,
in Hesel links ab, ist man bald im
Heseler Wald. Ein typischer, breiter
Forstweg lässt dort Platz für Fahrzeuge, doch ansonsten ist hier
alles typisch Wald. Zwei schmale Pfade führen in den Wald hinein. Nach wenigen Metern ist
man mitten in der Natur, wo die
Sonne von den grünen Blättern
gebrochen wird und das Smartphone überflüssig ist. Plötzlich
ertönt ein Röhren in der Ferne.
Gibt es etwa Hirsche in Ostfriesland?! Begibt man sich weiter in
den Wald hinein, wird das Geräusch klarer. Anmutig trägt der
Wind es über die Sandhügel und
Lichtungen. Ein klarer und vibrierender Ton schallt durch den
Wald. Je näher man dem Ton
kommt, desto eindeutiger wird er,
bis er sich plötzlich verdoppelt,
verdreifacht, vervierfacht, ja, man
kommt gar nicht mit dem Zählen
hinterher, so vielstimmig klingt die
Luft.
Wer am Sonntag, den 03.08.2014,
nichts ahnend seinen Spaziergang durch den Heseler Wald
machte, den konnte ungefähr
dieses Erstaunen ergreifen. Posaunen im Wald? Ja, der Besucher hatte richtig gehört. Dank
des guten Wetters klappte das
Open-Air-Experiment der Gezeitenkonzerte der Ostfriesischen
Landschaft, die die Trombone
Unit Hannover, ein Posaunenoktett, zur Wüstung Kloster Barthe
im Heseler Wald eingeladen hatten. Die Geschichte dieses Konzertes beginnt eigentlich im Jahr
1988. Dann nämlich begannen
die archäologischen Ausgrabungen der Ostfriesischen Landschaft. Im Vorfeld des Konzertes
entführte Landschaftsdirektor Dr.
Rolf Bärenfänger bereits über
25 Interessierte beim Streifzug
in die mittelalterliche Klosterwelt
und berichtete über die Ausgrabungen und die Entwicklung der
Klosteranlage. Kloster Barthe
war ein Konvent des Prämonstratenser Ordens, zwischen 1170
und 1184 gegründet. Nach der
Reformation wurde es allmählich
aufgelöst, bis die Kirche 1631
eingerissen wurde. Erst die Ausgrabungen ermöglichten Einsichten in den Grundriss des Klosters
und die Lebensbedingungen der
Mönche, von denen ein Großteil
weiblich gewesen sein muss (die
wissenschaftlichen
Ergebnisse
lassen sich in zahlreichen Veröffentlichungen nachlesen. Tipp:
Einfach mal die Landschaftsbibliothek besuchen!) Bewusst einfach gehalten (auch im Gegensatz zum Kloster Ihlow), ist der
Ort heute ein Platz der Kontemplation. 2012 wurden Buchenhecken gepflanzt, um die verschiedenen Gebäude anzuzeigen. Ein
paar Info-Tafeln ergänzen den
Anblick. Ansonsten ist die Wüstung Kloster Barthe ein quasi
post-sakraler Ort der Einkehr und
des Innehaltens
Vor diesem Gezeitenkonzert
wurde etwas weniger innegehalten, denn es war eine logistische
Herausforderung, Bühne, Bänke,
Catering, Toilettenwagen, Künstlerbetreuung, Tageskasse und
ähnliches im Wald aufzubauen.
Doch spätestens, als die ersten
Klänge der acht Posaunen ertönten, war schon klar, dass hier
etwas einzigartiges passierte. Die
Trombone Unit hatte sich gut auf
den Wald vorbereitet und betonte in ihrer Moderation, dass auch
für sie dieses Konzert absolut
einzigartig sei. Zu Beginn spielten sie vier kurze Stücke (u. a.
Französische Tänze von Michael
Prätorius). Dazu versammelten
sich die acht Musiker an unterschiedlichen Positionen im Wald
und spielten quasi um das Kirchenschiff herum, in dem die Besucher saßen. Das Ergebnis war
so simpel wie atemberaubend.
Von allen Seiten kam Musik, die
den offenen Raum erfüllte, wie
es in keiner Philharmonie dieser Welt möglich sein kann. Lars
Karlin, der geniale Arrangeur des
Oktetts, hatte sich völlig unterschiedliche Stücke ausgesucht
für diese ungewöhnliche Kombination von acht Posaunen. Über
die Schwierigkeit der Stücke
konnte man in den launigen Moderationen erfahren, ebenso wie
über den Hintergrund und die Entstehung des Ensembles. Für eine
Improvisation über ein Thema
von Hildegard von Bingen verteilten sich die acht Musiker wieder
im Wald und arrangierten die gregorianische Musik. Abwechselnd
erklang das sakrale Thema, immer wieder leicht verändert und
steigerte sich ganz langsam von
einem fernen piano zum erhabenen Forte. Über Blickkontakt
(man war ja über 20 Meter von-
einander entfernt) erfolgten die
Einsätze. Man konnte spüren, wie
alle Zuhörer den Atem anhielten
und über 240 Menschen im Wald
völlig eins waren in der Musik,
dem Augenblick und völliger Versunkenheit. Dieses Konzert hat
gezeigt: Ein bisschen Wagnis ist
gar nicht so schlecht. Und wenn
viele Beteiligte (wie die Gemeinde Hesel, Bürgermeister und Revierförster Gerd Dählmann, die
Sponsoren der Raiffeisenbank
Hesel, die vielen Mitarbeiter der
Gezeiten, von Catering bis Bühnentechnik und und…) sich für so
ein Projekt einsetzen, dann darf
auch das Glück mitspielen und
die Sonne scheinen. So wurden
alle belohnt mit einem Konzert,
das nach zwei Zugaben beseelte
Menschen zurückließ.
Text (gekürzt von der Red.): Simon Hopf
Fotos: Gerd Dählmann
November 2014
Seite 13
AKTION DER GEMEINDE HESEL
Adventssingen und
Weihnachtsbaumschmücken
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Hesel
Die Gemeinde Hesel veranstaltet
auch in diesem Jahr wieder das
Adventssingen. Alle großen und
kleinen Bewohner Hesels und
Umgebung sind am 29.11.2014
von 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr herzlich eingeladen mitzusingen.
Ab 16.30 Uhr werden 30 Weihnachtsbäume mit selbst gebasteltem Adventsschmuck geschmückt. Der Gewerbeverein
der Samtgemeinde Hesel e. V. hat
alle Kinder im Kindergarten Hesel,
in der Kinderkrippe „Lütje Nüst“
und in der Grundschule Hesel
zum Basteln aufgerufen. Die bunt
geschmückten Bäume werden
in der Adventszeit auf dem Dorfplatz zu bewundern sein.
Nach dem Schmücken werden
traditionelle Weihnachts-und Ad-
ventslieder wie „Niklaus, komm in
unser Haus“, „Ihr Kinderlein kommet“ oder „Schneeflöckchen,
Weißröckchen“ angestimmt. Begleitet werden die Adventssänger
dabei vom Posaunenchor der
evangelischen Liudgeri-Kirchengemeinde.
Besonders gespannt darf man
auf die diesjährige Adventsgeschichte sein, mit der Hilka de
Groot auf die Weihnachtszeit einstimmen wird.
Und mit etwas Glück kommt der
Nikolaus mit dem Schwarzen Piet
auf seiner Reise durch den Norden vorbei, um die Kinder mit einer Überraschung zu belohnen.
Für das leibliche Wohl sorgt u. a.
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Seite 14
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Krankentransporte
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November 2014
Seite 15
Merkblatt für Krankenfahrten mit dem Taxi oder einem Mietwagen
Die Kosten für die Beförderung werden übernommen, wenn die Beförderung
medizinisch Notwendig ist und
- Sie stationär aufgenommen oder entlassen werden
- eine vor- und nachstationäre Behandlung im Krankenhaus vorgenommen
wird
- eine ambulante OP durchgeführt wird (einschließlich der Vor- und
Nachbehandlungen)
- Sie regelmäßig einer Behandlung unterliegen
Dialysebehandlung
Strahlentherapie
Chemotherapie
- die Mobilität eingeschränkt ist und ein Schwerbehindertenausweis mit dem
Merkzeichen
„aG“
= außergewöhnliche Gehbehinderung
„Bl“
= Blindheit
„H“
= Hilflosigkeit
vorliegt
- die Pflegestufe 2 oder Pflegestufe 3 anerkannt ist
- Sie in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind und einer längeren ambulanten
Behandlung bedürfen
Sie sehen, es gibt viele Voraussetzungen, bei denen eine Krankenfahrt von
der Krankenkasse übernommen wird und somit ihren Geldbeutel schont.
Bei der Erlangung der Genehmigung durch die Krankenkasse sind wir Ihnen
gerne behilflich.
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Dirk Leenderts
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Seite 16
November 2014
Gesangbücher
Fest 2015
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und
Auch in diesem Jahr feierte der
Sozialverband Holtland wieder
sein Holtlander Oktoberfest im
Dorfgemeinschaftshaus.
Rund
120 Gäste waren der Einladung
gefolgt. Nach einem Einführungsgottesdienst mit Pastor Grundmann und dem Posaunenchor
spielten die Friesenkanten auf.
Verena Westenberg, die Erntekönigin hatte ihren ersten Auftritt
nach ihrer Wahl hier und machte
dies sichtlich mit viel Freude.
Während der Veranstaltung bedankte sich der seit Juni amtierende neue Vorstand bei den bei
der Wahl nicht mehr angetretenen
langjährigen Vorstandsmitgliedern
Johann und Erika Brinkmann, Maria Kutzek, Taline Blank und Jan
Eilers. Sie hatten dem Vorstand
viele Jahre angehört und bei vielen Veranstaltungen mit geplant
und tatkräftig angepackt.
Dem neuen Vorstand gehören
Uwe Themann, der weiterhin
Vorsitzender ist an, seine Stellvertreterin ist Anita Berghaus,
Kassenwartin Monika Haase,
Gleichstellungsbeauftragte Gudrun Rupert-Helms, Beisitzer sind
Minna Niemann, Klaas Krämer
und Heinz Dick. Aktiv unterstützen wird auch Wilfried Körber. Der neue Vorstand betonte,
dass man über Mitglieder, die
sich einbringen möchten froh ist.
Wer Interesse an einer Mitarbeit
hat, kann sich an die Vorstandsmitglieder wenden.
Text: Anita Berghaus, Foto: Helma Meyer
REVIERFÖRSTEREI KLOSTER-BARTHE ÜBERGIBT EICHENKRONE
Neuer Kletterbaum für die Grundschule Hesel
Hesel
„… Manchmal haben Stürme
auch ihr Gutes. Der Sturm des
vergangenen Winters machte es
möglich“, dieses Fazit zog Revierförster Gerd Dählmann bei
der Übergabe einer Eichenkrone
an die Grundschule Hesel.
Bis zum Winter letzten Jahres
zierte diese mehr als 100-jährige
Eiche den Heseler Wald. Dann
fiel sie dem Sturm zum Opfer. Der
hochwertige untere Stammabschnitt wurde an die Sägeindustrie abgegeben. Dabei entdeckte
der Revierförster Gerd Dählmann
die Krone. Aus Gesprächen mit
der Leitung der Grundschule in
Hesel wusste er, dass diese sich
eine Baumkrone für den Spielplatz wünschte. Wegen der star-
ken Äste hielt Dählmann diese für
geeignet. Die Nachricht wurde
in der Grundschule mit Freude
aufgenommen. „Wir haben uns
lange einen Ersatzbaum für die
Schulhofgestaltung gewünscht.
Deshalb freuen wir uns sehr über
diese Spende der Revierförsterei
Kloster Barthe“, so Schulleiterin
Birgit Bußmann.
Daraufhin startete auf Vermittlung von Dählmann eine aufwendige Aktion des Bauhofs
der Samtgemeinde Hesel. Die
Mitarbeiter Stefan Bohlen, KarlHeinz Klingenberg und Tobias
Meyer schafften das etwa 8 m
lange knorrige Eichen-Stück vom
Heseler Wald zum Schulhof.
Ein kleiner Wermutstropfen waren
die engen Vorgaben des Spiel-
platz-TÜV. Dieser forderte einen
sehr starken Rückschnitt im Geäst des Baumes, um mögliche
Unfallgefahren zu reduzieren.
„Unsere Schulkinder lieben den
Baum trotzdem. Sie haben täglich
ihr Vergnügen beim Herumturnen
auf dem natürlichen Klettergerüst
aus dem Heseler Wald“, so eine
dankbare Birgit Bußmann.
November 2014
Seite 17
„Wir sind die Neuen“
Hesel/Uplengen
Liebe Leserinnen und Leser des
KIEK RIN, liebe Anzeigenkunden. Wir möchten uns gerne kurz
als die neuen Produzenten Ihres
langjährig etablierten Gemeindemagazins vorstellen.
Gleichzeitig bedanken wir uns
beim Heimat- und Verkehrsverein
Hesel und dem Redaktionsteam
für ihr Vertrauen.
Wir freuen uns auf eine gute und
konstruktive Zusammenarbeit.
Wir, das ist die Firma DRUCKdesign, Gertrud und Ulrich de Buhr
aus Uplengen-Hollen.
Seit November 2002 bringen wir
recht erfolgreich das „Uplengen
Blattje“ heraus, das sich von anfangs 16 Seiten auf mittlerweile
mindestens 48 Seiten gemausert hat. Auch die Auflage ist von
5.500 Stück auf nunmehr 8.000
Stück gestiegen.
Ursprünglich hatte der HVV die
Übergabe des KIEK RIN mit der
Januarausgabe 2015 geplant.
Doch wie man vielleicht vermuten
kann, war die bisherige Druckerei nicht sehr begeistert von der
Entscheidung… doch Näheres
gehört nicht an diese Stelle.
Bedingt durch diese Unwägbarkeiten gab es dann auch keine
Septemberausgabe, was gerade
in Hesel mit dem Erntefest einem
„Super-Gau“ gleicht. Eine „Notausgabe“ konnte aus zeitlichen
Gründen auch nicht mehr geschnitzt werden.
Nun ist es so, dass wir uns kurzerhand entschlossen haben,
bereits diese Novemberausgabe
für Sie zu gestalten. Gedruckt
wird der KIEK RIN übrigens in
Remels bei der Druckerei Meeuw,
die auch das Blattje seit Jahren in
bewährter Qualität herstellt.
FIT DURCH DEN WINTER
Herausgeber ist nach wie vor der
Heimat- und Verkehrsverein Hesel sowie das Redaktionsteam.
Finanziert wird die Herstellung
und Verteilung über die Anzeigenkunden, die mit ihrer Werbeanzeige eben nicht nur an ihr Geschäft
denken, sondern eben auch ihren
Beitrag für die Heimat- und Öffentlichkeitsarbeit Hesels leisten.
Leider konnten wir es aufgrund
der Kürze der Zeit nicht schaffen,
alle Kunden zu erreichen. Wir
würden uns freuen, wenn noch
mehr Geschäftsleute den KIEK
RIN als Werbeplattform nutzen
würden. Schließlich kommt die
Werbung genau dort an, wo auch
sie ihr Geschäft ausüben.
Bitte kommen Sie auch auf uns
zu, wenn Sie Interesse an einer
Anzeigenschaltung in Ihrem KIEK
RIN haben. Natürlich kümmern
wir uns auch um die Gestaltung
Ihrer Anzeige(n). Unsere langjährige Erfahrung als Werbeagentur und Druckdienstleister steht
Ihnen gerne zur Verfügung.
Ihr Kontakt zu uns:
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SENIORENKABARETT „DIE GRAUEN ZELLEN“ GASTIERTE AUF OSTFRIESLANDSCHAU
Ehrenamtliche als Dankeschön eingeladen
Viel Vergnügliches und Nachdenkenswertes hörten die rund 70
Besucher bei dem Stück „Die
Gretchenfrage oder ... na siehste
Leute, Religion das hat was“ auf
der Ostfrieslandschau. Das Seniorenkabarett „Die Grauen Zellen“
aus Ettlingen bei Karlsruhe spielten auf der Ostfrieslandschau am
Donnerstagabend auf Einladung
des Seniorenbüros Moormerland
und des Landkreises Leer. Ehrenamtlich Aktive aus der Gemeinde Moormerland und aus dem
Landkreis Leer, die Angebote für
die Generation 50 plus anbieten, waren an diesem Abend im
Rahmen der „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ für
ihre geleistete Arbeit als „kleines
Dankeschön“ eingeladen.
Wie in den letzten Jahren wurde
auch dieses Stück vom mittlerweile 89-jährigen Fritz Pechovsky selbst verfasst und getextet,
der leider aus Krankheitsgründen
nicht teilnehmen konnte. Den
Kontakt hatte Fritz-Folkert Dirks
vom Seniorenbüro Moormerland
hergestellt, als er auf einer Tagung der deutschen Seniorenbüros Ausschnitte aus dem Programm des Ensembles sah.
Trotz des anspruchsvollen Themas des Stückes – Religion und
Glaube – gelang es den Akteuren,
das Publikum zu begeistern und
gleichzeitig zum Nachdenken
anzuregen. Mit feinem Humor,
oft leisen Tönen, aber auch mit
einer ordentlichen Prise Satire
unterhielten die Darsteller die
Zuschauer. Die „Graue Zellen“
bewiesen an diesem Abend, dass
man mit Blick auf Zeitgeist und
Gesellschaft sehr wohl Kabarett
über das Thema Religion aufführen kann.
Dabei bearbeiteten sie dieses
Thema nicht respektlos oder herabsetzend, sondern schilderten
humorvoll die konfessionellen
Eigenarten und warfen kritische
Schlaglichter auf die Fortschrittsgläubigkeit der heutigen Leistungsgesellschaft.
„Über den Glauben sollte man
wirklich häufiger nachdenken“
war die Meinung vieler Besucher
der Veranstaltung.
November 2014
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Aktionen des Bürgervereins Holtland
Holtland
Zu Beginn der Heseler Erntewoche, am 20. September 2014,
veranstaltete der Bürgerverein
Holtland wieder sein traditionelles
Kinderfest bei Fockens Scheune
in der Heerenstraße.
Für die Kinder wurden viele kostenlose Aktivitäten wie Planwagenfahrten, Schminken, Basteln,
Spielen, Stockbrotbacken und
Ponyreiten angeboten. Für das
leibliche Wohl wurde gesorgt, es
gab Tee bzw. Kaffee und dazu Kuchen und Waffeln.
Das Kinderfest war wie jedes Jahr
für die Kinder kostenlos und wurde vom Bürgerverein Holtland gesponsert.
Text/Fotos: Ralf Trotte
In Holtland fand am 29. Juni 2014 bei herrlichem Sonnenschein das Gemeinde- und
Kirchenfest statt. Viele Vereine und Gruppen hatten sich auf dem Dorfplatz vor der Kirche getroffen, um etwas über sich und ihre Aktivitäten zu zeigen und sich darzustellen.
Auch der Bürgerverein war vertreten und sorgte mit dem neuen Imbisswagen für das
leibliche Wohl. Der Andrang auf Pommes und Bratwurst war groß.
Im Rahmen der Ferienpass-Aktionen konnten am 11. August Kinder T-Shirt‘s und Taschen bemalen. Diese für die Kinder kostenlose Aktion erfreut sich jedes Jahr großer Beliebtheit. Es wurden wieder viele T-Shirt‘s und Taschen bemalt, auch mit tatkräftiger
Unterstützung einiger Eltern.
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Am 1. Mai 2014 wurde vom Bürgerverein wieder ein Maibaum aufgestellt,
welcher zuvor von den Kindern schön
geschmückt wurde. Werner Immega
spielte anschließend mit seiner Posaune
„Der Mai ist gekommen“. Alle Besucher,
die Kinder und Eltern sangen kräftig mit.
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November 2014
Seite 19
Ausbildungsbörse
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Hesel
Zum dritten Mal führten die Oberschule Kloster Barthe und der
Gewerbeverein Samtgemeinde
Hesel e. V. eine Ausbildungsbörse in der Schule Kloster Barthe
durch. Die Veranstaltung war gut
besucht, Schülerinnen und Schüler, teilweise in Begleitung der
Anschaffungen
Neuemoor
Kürzlich wurde beim Höster Dörphus eine Sitzgruppe aus Eichenholz zum „Verweilen“ aufgestellt.
Das Geld hierfür erhielt das Dorf
Neuemoor zum Teil vom Erlös
des Weihnachtsmarktes 2013
in Bagband. Dieser Erlös wurde
unter den drei Mitgliedern der
Martin-Luther Kirchengemeinde,
Bagband, Neuemoor und Spetzerfehn aufgeteilt. Daraufhin einigte man sich mit der Gemeinde
Hesel, die Spende für die neue
Sitzgruppe beim Höster Dörphus
zu verwenden. Von den Geldzuwendungen der Raiffeisenbank
Hesel wurde dann der noch fehlende Betrag abgezweigt und für
den Rest eine Leinwand im Dörfergemeinschaftshaus Neuemoor
angebracht. Die Pflasterarbeiten
unter der Sitzgruppe wurden von
den Mitarbeitern des Bauhofes
der Samtgemeinde Hesel durchgeführt.
Gisela Schröder (Höster Kulturkreis)
Ihr Kontakt
Ihre Texte und Fotos schicken
Sie bitte nach wie vor an:
HVV Hesel e. V.
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Eltern, stellten viele interessierte
Fragen. Besonders frequentiert
waren die Stände, an denen junge Leute, die gerade selbst in der
Ausbildung sind oder diese gerade erst abgeschlossen haben,
den Schülern als Ansprechpartner zur Verfügung standen.
Text und Foto: Anita Berghaus
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Spillwarker-Fahrradtour 2014
Hesel
Am 2. August 2014 war es wieder einmal soweit: Wir Spillwarker
aus Hesel haben zusammen mit
unseren Frauen eine Fahrradtour
unternommen.
Start war um 10:00 Uhr bei der
Spillwarkerhalle in Hesel. Es ging
auf Schleichwegen quer durch
Hesel über Holtland zur Kurbelfähre über die Holtlander Ehe. Die
Flussüberquerung mittels einer
Kurbelfähre ist immer wieder ein
besonderes Erlebnis.
Anschließend führte uns der Weg
zum Melkhuske der Familie Collmann in Filsum. Hier haben wir die
Möglichkeit genutzt, uns bei Kaffee und Kuchen oder Eis etwas zu
erholen und zu unterhalten. Nach
dieser gemütlichen Pause ging es
dann von Filsum immer wieder
über Schleichwege durch eine
wunderschöne Landschaft entlang des Nordgeorgsfehnkanal
in Richtung Hollen. Hier, am Hollener Dorfteich, erwarteten uns
eine leckere Altbierbowle und die
Möglichkeit, sich im Schatten der
Hütte etwas auszuruhen. Mittlerweile war die Lufttemperatur auf
über 25 °C angestiegen und die
Sonne brannte vom Himmel.
Und wieder machte sich unsere
fröhliche Gruppe auf den Weg
zur nächsten Pausenstation. Im
schön angelegten Garten beim
Dorfgemeinschaftshaus in Nord-
georgsfehn konnten wir uns im
Schatten der Bäume erholen.
Weiter ging es auf schmalen Wegen, vorbei an Wiesen und Maisfeldern, zum Teil im Schatten von
Wallhecken, über Selverde nach
Schwerinsdorf. Am Sportplatz
machten wir unsere letzte Pause,
um danach zurück zur Spillwarkerhalle nach Hesel zu fahren.
Nach der Ankunft in Hesel um ca.
17 Uhr wurden sofort einige Tische und der Grill aufgestellt.
Bei vielen leckeren, von den Frauen gemachten Salaten und gutem
Grillfleisch haben wir dann den
schönen Tag gemütlich ausklingen lassen.
Text/Foto: Hans-Jürgen Leiner
Seite 20
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Auf der Suche nach
den Vorfahren
Wer bin ich?
Wer sind meine Vorfahren?
Wo haben sie gelebt?
Auf diese und noch viel mehr
Fragen möchte so mancher eine
Antwort haben. Aber wie kommt
man an diese Antworten, und
wer kann sie uns geben? Es kann
Jahre dauern, und es ist sehr
mühsam, die Antworten zu finden. Viele Menschen in Deutschland und der ganzen Welt tragen
denselben Familiennamen. Ist
das Zufall, oder haben sie dieselben Vorfahren?
Diese Fragen haben mich jahrelang
beschäftigt, dann hatte ich Erfolg.
Meine Nachforschungen haben
ergeben, dass die „Ahnentafeln“
immer nur den männlichen Teil
einer Generation weiterführen. Die
Frauen verloren durch Heirat ihren
Familiennamen und bekamen den
Nachnamen des Ehemannes. Sie
sind dann für die Ahnenforschung
sehr schwer zu finden.
Ich hatte das große Glück, meine Ahnentafel bis in das Jahr
1694 zurückverfolgen zu können.
Von Lorup über Rhaude, HeselNeuemoor bis nach Logabirum
konnte ich den Weg meiner Vorfahren nachvollziehen. Ich habe
zufällig erfahren, dass der Bruder
meines Großvaters Tönjes Park,
geb. 03.09.1862 in Logabirum, im
Jahr 1891 mit seiner Frau Thalea
und seinen zwei Söhnen Onno
und Hinrikus in die USA ausgewandert ist. Die wirtschaftliche
Not in Deutschland brachte diese
Menschen auf den Weg. Das Interessante daran ist, dass in meiner
Familie weder von meinem Großvater noch von meinem Vater darüber gesprochen wurde. Der Sohn
und Onkel waren weg und damit
basta. Jetzt aber wurde mein Interesse geweckt. Stundenlanges
Suchen in den Archiven – Auswandererepos Bremerhaven, Aurich, Leer, Hannover und Cuxhaven führten zum Erfolg. Ich habe
die Nachkommen von Tönjes Park
in den USA wiedergefunden. Im
Grundy County (Iowa) hatte sich
Tönjes als Farmer angesiedelt.
Grab von Tönjes Park auf dem Friedhof in
Ventura (Iowa)
Sein Farmhaus in Ventura steht
heute noch an derselben Stelle.
Mein Sohn Michael und ich sind
im Oktober 2013 in die USA gereist und haben das Farmhaus und
die letzte Ruhestätte von Tönjes
Park besucht. Bei einem Familientreffen in Clear Lake/Ventura
kamen noch über 30 Personen zusammen, die direkte oder indirekte
Nachkommen der Familie Tönjes
Park sind. Für uns war es ein unvergessliches Erlebnis, die Biografien der Menschen zu hören und
die Herzlichkeit erleben zu dürfen.
Im nächsten Jahr wird es für uns
nach Kanada gehen. Auch dort leben noch Nachfahren von Tönjes
Park. Sein Sohn Hinrikus ist 1912
nach Kanada ausgewandert.
Sollte jemand Interesse an diesen
Nachforschungen der Familie Park
haben, kann er mich gern anrufen.
Enno Park, Friedewaldstraße 27
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China trifft Ostfriesland
Hesel
„Eine
Bundestagsabgeordnete
muss sehr gut Auto fahren können. Und sie braucht bequeme
Schuhe.“ So lauteten einige der
Erkenntnisse von Emily Fu nach
einem Tag mit Gitta Connemann.
Die 17-jährige Chinesin kommt
aus Shenzhen. Seit September
letzten Jahres lebt sie in der Pastorei in Hesel. Mit der Familie Bischoff fand sie für ein Jahr eine
Gastfamilie. Seitdem besucht sie
die Freie Christliche Schule Ostfriesland in Veenhusen und entdeckt jeden Tag Neues.
Beim Osterfeuer in Hesel traf die
junge Chinesin auch auf die Bundespolitik. Bei ihrem Lieblingsessen Bratwurst kam Emily mit der
CDU-Bundestagsabgeordneten
Gitta Connemann ins Gespräch.
Ihr Interesse war geweckt. Connemann bot ihr einen Schnuppertag an. Denn diese glaubt: „Wer
weiß schon, was Politiker wirklich
tun? Am besten kann man sich
ein eigenes Bild durch ein Praktikum machen.“
Nun erlebte die Jugendliche einen
Tag, der es in sich hatte. Um 07.30
Uhr startete die Fahrt in Hesel. Zur
Verblüffung von Emily saß am
Steuer - die Abgeordnete selbst.
Denn Dienstwagen und Chauffeur
gibt es für Abgeordnete nur im
Film. Auf dem Terminplan standen
eine Ausstellungseröffnung, eine
Pressekonferenz, zwei Betriebsbesuche, die Begleitung eines
Präsidenten aus Berlin. Der Weg
führte von Hesel nach Surwold,
Papenburg, Nortmoor, Westrhauderfehn, Papenburg und zurück.
Am Ende des Tages standen 200
Kilometer auf dem Tacho.
Trotz der Anstrengungen war das
Praktikum für die Jugendliche
eine spannende Erfahrung: „Vor
meinem Praktikum bei Frau Connemann hätte ich wirklich nicht
gedacht, dass eine Abgeordnete
so beschäftigt ist. Was mir aber
am wichtigsten ist, ist dass ich
gesehen habe, dass auch Frauen
in der Politik großartig sein können.“
Im Juli heißt es für Emily erst
einmal Abschiednehmen. Denn
sie wird dann ein Internat in der
Schule Schloss Salem in BadenWürttemberg besuchen. Doch
das Kapitel Hesel endet dann
noch lange nicht für die Chinesin. Im August wird sie nämlich
die Familie Bischoff gemeinsam
mit ihren Eltern besuchen und
auch die Schulferien will sie in
Ostfriesland bei ihren Gasteltern
verbringen.
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November 2014
Seite 21
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Landfrauen aus Holtland on Tour
Holtland
Am 24. August starteten über
30 Landfrauen, teils mit Partner,
zu einer 5-tägigen Busreise nach
Schleswig-Holstein. Führungen
in Friedrichstadt, Flensburg und
Kappeln standen auf dem Programm sowie die Besichtigung
der ältesten dänischen Stadt
Ribe. Wir schauten einem Kaffeeröster über die Schulter und besuchten die Porzellanbörse der
Familie Paulsen in Hüllerup, wo
der eine oder andere noch fehlendes Porzellan aus ausgelaufenen
Serien erwerben konnte.
Die Familie Schmörholm zeigte
uns ihren Urlaubs- und Früchtehof und erläuterte uns die derzeitigen Rahmenbedingungen und
Vorgaben in der nordfriesischen
Landwirtschaft. Nach dem Besuch des Emil Nolde Museums
in Seebüll leitete uns der Gärtner
durch Noldes historischen Garten mit vielen über 100-jährigen
Stauden.
den ältesten holsteinischen Hof
von 1635 in Wagersrott aufsuchten, den Holländerhof der Familie
Bartel.
Mit dem Wetter hatten wir großes
Glück, so erlebten wir auch Sylt
bei herrlichem Sonnenschein.
Die Hof- und Museumsbesitzerin
verstand auf amüsante Art, uns
mit ihrer großen Sammlung von
Dingen und Gegenständen an die
„gute alte Zeit“ zu erinnern.
Auf der Heimreise machten wir
„auf den Spuren des Landarztes“
noch einen Abstecher in die Region Angeln an der Schlei, wo wir
Die Abende ließen wir in geselliger Runde mit einem Gläschen
Wein oder Flensburger Pils ausklingen.
Um viele Eindrücke und gute Gespräche reicher sind alle wieder gesund in Ostfriesland angekommen.
Bis auf wenige Ausnahmen treffen sich die Landfrauen jeden
zweiten Dienstag im Monat um
19:45 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Holtland. Gäste sind immer
herzlich willkommen.
Hier sind die nächsten Veranstaltungstermine zum Vormerken:
27.-30. November 2014
Fahrt zur Weihnachtsausstellung
auf Schloss Gödens
Dienstag, 9. Dezember 2014
Weihnachtsfeier
Beginn 19:30 Uhr
Dienstag, 13. Januar 2015
Bildervortrag
Albert Wehner aus Leer zeigt
Schönheiten an Ems, Leda und
Jümme
Dienstag, 10. Februar 2015
Jahreshauptversammlung
Herma Duin (Landfrauenverein Holtland)
Seite 22
November 2014
Minsken!
Schützenstraße 4
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Nehmt de Minsken as se sünd,
annern gifft dat neet …
Disse Sprök seggt sük so licht,
so eenfach is dat avers nicht!
Enige Lü sücht man smaals geern,
anner lever blot van feern!
.
Unsere Dienstleistung
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• verkaufen • vermiet
en • verpachten
• verwalten • versicher
n • bewerten
• finanzieren • Bauland
erschließen
Folker t Folker ts
Öffentlich bestellter
und vereidigter Auktionator
Immobilienfachwirt
BDSH-geprüfter
Sachverständiger
Een Minske is klook, een anner dumm,
un een slieckt um heet Breei blot rum!
Unser Büro
wurde
ausgezeichnet:
Herbert Bet ten
Dipl.-Bankbetriebswir t
ADG
Mennig een kannst good mit proten,
sien Schicksal deiht di leep begroten!
Minsken sünd ehrlik oder verlogen,
van mennig een word man bedrogen!
Un is een immer blot an Strieden,
de mag man meestens neet geern
lieden!
Völ Lü hebbt een lüstige Sprök parat,
anner sünd faker hennig quaad!
Von Holtland in den Schwarzwald
Mennig een de kann blot kaueln,
anner sünd heel Dag an jaueln!
Gifft Minsken de bölken leep luud,
de hebbt een riekelk grote Snuut!
Een anner hollt sük lever still,
wet avers genau, wat he will!
Bült Lü sünd faker so verdreiht,
jüst so, as de Wind nett weiht!
Un völ de sünd so bannig stolt,
de hebbt een Hart, - as Ies so kold!
Egaal of arm, egaal of riek,
wi Minsken ...
wi sünd noit maal gliek!!
Holtland
Der Schwarzwald war das Ziel
der diesjährigen Mehrtagesfahrt
des SoVD Holtland. Man wohnte
in Oberharmersbach und unternahm etliche Ausflüge. So sah
man sowohl Freiburg als auch
den Kaiserstuhl. Und auch das
Nachbarland Frankreich wurde
besucht. Auf dem Programm
standen hier unter anderem eine
Vogesenrundfahrt und ein Besuch der Stadt Colmar, die an der
elsässischen Weinstraße liegt.
Erntewagen der Vorschulkinder
des Kindergartens Hesel
Von links nach rechts: Carina, Keno, Jesse, Glenn, Louis, Christian, Nike, Timon, Henry, Tim, Paul.
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In der letzten Zeit habe ich meine
selbst aufgenommenen analogen
Videos digitalisiert und auf DVDs
überspielt.
Der Zeitraum der Aufnahmen ist
zwischen 1990 und Anfang 2000.
Damals gab es noch keine digitale Aufzeichnungsmöglichkeit.
Unter anderem sind auch die
Einschulungen (1989, 1990 und
1993) mit den entsprechenden
Weihnachtsfeiern und Sommerfesten dabei.
Eine besondere Aufzeichnung
ist vom Dorffest 2002 (mit dem
NDR) mit Ansprachen, SchlagerImitatoren, Tanzgruppe „Rotes
Kreuz“ usw. Auch die Reportage,
die vom NDR ausgestrahlt wurde,
ist mit aufgezeichnet.
Falls jemand gegen einen kleinen
Kostenbeitrag eine DVD mit den
jeweiligen Aufzeichnungen haben
möchte, kann er sich gern mit mir
in Verbindung setzen.
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November 2014
Seite 23
Septemberpartie
wieder großer Erfolg
Hesel
Am 14. September fand nun zum
sechsten Mal die Septemberpartie rund um die Villa Popken statt.
Rund 80 Aussteller empfingen
etwa 5000 Besucher.
Zu den Gästen zählten die Erntekönigin und der Bürgermeister
Uwe Themann. Das Wetter spielte mit, auch eine Stunde Regen
zur Mittagszeit stoppte den Besucherstrom nicht. Besucher und
Aussteller sprachen von einer fast
schon familiären Atmosphäre der
Veranstaltung, hier treffe man immer wieder jedes Jahr Bekannte
aus ganz Ostfriesland.
Es gibt dabei so manches nette Gespräch, dabei kommt aber
das Geschäft für die Aussteller
auch nicht zu kurz, denn die wenigsten Gäste kommen nur als
,,Seh“leute, viele finden bei der
Veranstaltung das ein oder andere Passende für den eigenen Garten oder als Geschenk für andere.
Leeraner Str. 17 c · 26835 Hesel · Tel.: 04950/2722
Text und Foto: Anita Berghaus
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Radwandergruppe des SV Holtland
Holtland
Am Freitag, den 11. Juli 2014, war
es wieder soweit, die Radwandergruppe des SV Holtland startete zur 3-tägigen Jahresfahrt,
diesmal Richtung Westen. Die
Mitfahrer in diesem Jahr waren:
Georg Bach, Willi Franke, Dietrich
Rupert, Menno Siefkes, Clemens
Wehner und Uwe Wilken.
Es ging wie üblich um 7:30 Uhr
los, diesmal war Treffpunkt bei
Menno (Süderstraße). Zunächst
fuhren wir mit Pkw über Emmen,
Hoogeveen, Meppel, Hasselt bis
zu dem Dorf ‘s-Heerenbroek. Wir
hatten noch kein festes Ziel, aber
hier bot sich ein Parkstreifen an,
die Autos stehen zu lassen und
die Fahrradtour zu beginnen.
Ab 11:00 Uhr radelten wir am
nördlichen Ufer der Ijssel, teils
über gut ausgebaute Deiche,
Richtung Ijsselmuiden. Auch an
den folgenden Tagen war es sehr
zweckmäßig auf den Deichen zu
fahren, die rund 5 m über NAP
(NN) liegen. Die Polderlandschaft
hat teils nur eine Höhenlage von
4 bis 6 m unter NAP (außer den
eingedeichten früheren Inseln
Urk und Schokland), sodass man
einen weiten Blick ins Land hat.
In Ijsselmuiden überquerten wir
die Ijssel und erreichten unseren
Zielort Hanzestad Kampen. Wir
bezogen unser Quartier in einem
historischen Bauerngehöft aus
der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, die Stadsboederij Kampen.
„De deel“ war ein Apartment mit
u. a. einem Doppelbett und zwei
Butzen. Zwei Personen mussten
„op stal“, in ein Doppelzimmer.
Die alte Bebauung der Hansestadt (ehemals Hafenstadt an der
Mündung der Ijssel in die Nordsee/Zuiderzee) war beeindruckend. Nachmittags führte uns
die Tour durch die nördlich gelegenen Polder, entlang des Keteldieps und durch Naturschutzgebiete bis zur Roggebotsluis am
Vossemeer. Hier konnten wir gut
speisen. Am Sonnabend ging es
über das Kampereiland über die
Ramspeul-Hochbrücke in den
Noordoostpolder. Die Eindeichung wurde 1942 beendet, auf
der ehemaligen Insel Schokland
machten wir eine Kaffeepause.
Eine faszinierende Szenerie, ein
Hafen auf der grünen Wiese.
Mittags erreichten wir Urk. Fischereihallen,
Ausflugsschiffe,
Hafenatmosphäre und eine beeindruckende Ortschaft erwarteten uns auf dieser ehemaligen
Insel; man ist auch heute noch
„auf“ Urk, nicht „in“ Urk. Die
Rückfahrt über die Ketelbrücke
zum Ketelhaven erfolgte wie alle
drei Tage bei Sonnenschein. An
den Stränden auf Urk und am
Ijssel bei Zwolle
Ketelmeer herrschte viel Betrieb.
Den Abend beendeten wir mit einem Stadtrundgang in Kampen.
Sonntag, den 13. Juli, fuhren wir
von Kampen in südöstliche Richtung auf den südlichen Ijssel-Deichen nach Zwolle. Nachmittags
erreichten wir das Dorf ‘s-Heerenbroek, wo unsere Autos standen. Die Autorückfahrt erfolgte
etwas weiter westlich als die Hinfahrt über Assen, Veendam und
Winschoten.
Ein Mitfahrer fasste die Erlebnisse
wie folgt zusammen: „Es war die
schönste Radtour in den Niederlanden, die unsere Radfahrersparte bisher durchgeführt hat“. In der
Summe sind wir 190 km gefahren.
Organisator und Text: Dietrich Rupert
Seite 24
November 2014
HILFSGEMEINSCHAFT BEI STERBEFÄLLEN KLEIN-HESEL
Mitgliederversammlung
Klein-Hesel
Am 18. März 2014 fand im Jagdhaus Kloster Barthe unter reger
Beteiligung die Mitgliederversammlung der Sterbekasse KleinHesel statt. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die
Neuwahlen sowie die Vorstellung
einer Satzung. Bisher war dies
immer noch ohne Satzung möglich, da wir uns eigentlich keine
unnötige Bürokratie auferlegen
wollten, aber aus gegebenem
Anlass und für zukünftige Entscheidungssicherheiten war dies
notwendig geworden. Die letzte
Mitgliederversammlung
wurde
vor fast 10 Jahren abgehalten.
Zum 1. Vorsitzenden wurde Gerhard Ackermann wiedergewählt,
genau wie der stellvertretende
Vorsitzende, Ralf Even. Beisitzer
wurden diesmal drei gewählt,
Tamme Bauer wurde wiederge-
wählt, Gertrud Becker und Irene
Preyk wurden neu gewählt.
Der Tagesordnungspunkt „Vorstellung einer Satzung“ hat dabei die
meiste Zeit in Anspruch genommen. Der Vorstand hatte anhand
von Vorlagen anderer Sterbekassen eine Satzung ausgearbeitet.
Diese wurde in einigen Punkten
durch die Mitglieder ergänzt bzw.
geändert und auch rege diskutiert.
Zum Schluss wurde der Satzung
mehrheitlich zugestimmt.
Vor einiger Zeit wurden alle Dorfbewohner aus Klein-Hesel, die
noch nicht in dieser Hilfsgemeinschaft sind, noch einmal befragt,
und einige neue Mitglieder konnten gewonnen werden.
Neubürger von Klein-Hesel können sich, sofern sie das Alter von
50 Jahren noch nicht überschritten haben, gerne bei uns anmelden.
Ralf Even, Klein-Hesel
Wir nehmen Abschied
Leeraner Str. 17 c · 26835 Hesel · Tel.: 04950/2722
■ Geschäftsdrucksachen
(Formulare, Broschüren, Briefbogen etc.)
■ Werbedrucksachen
(Flyer, Folder, Magazine, Plakate etc.)
■ Vereinsdrucksachen
(Hefte, Aufkleber, Eintrittskarten, Lose etc.)
■ Großformate
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Ihnen gerne ein
unverbindliches
Angebot!
(Schilder, Banner, Banden, Beschriftung etc.)
Am Bargacker 16 · 26670 Uplengen
Tel. 04489 928026 · Fax 04489 928025
Tief erschüttert nahmen wir Abschied
von unserem ehemaligen 1. Vorsitzenden Hans Kaster,
der nach kurzer und
schwerer Krankheit
am 29. August 2014
im Alter von 64 Jahren verstorben ist.
Hans Kaster war seit
1994 Mitglied der
Holtlander Spöldeel
und seitdem in vielen Ämtern
aktiv. Zuletzt nahm er sein
Amt als 1. Vorsitzender wahr.
Stets setzte er sich voller Engagement für die Belange des
Vereins ein. Für seine besonderen Verdienste sind wir ihm
zu großem Dank
verpflichtet.
Wir
werden ihm stets
ein ehrendes Gedenken bewahren.
Die Mitglieder
der Holtlander
Spöldeel e. V.
Der Heimat- und
Verkehrsverein der
Samtgemeinde
Hesel bekundet der Familie
seine aufrichtige Anteilnahme
und dankt Hans Kaster über
den Tod hinaus für seine Bereitschaft, die Zeitung KIEK
RIN in der Gemeinde Holtland
auszutragen.
Fahrradtour der Wassergymnastik-Damen
Hesel
Am 23. Juli 2014 traf sich
eine Gruppe der Damen der
Wassergymnastikgruppe
vom
Schwimmverein Hesel an der
Schwimmhalle in Hesel und eine
andere Gruppe bei Baumanns
Gasthof in Neukamperfehn, um
zum Grillplatz auf Gut Stikelkamp
zu fahren. Dort hatten zwei hilfsbereite Ehemänner schon die Tische mit Rosinenbrot und Kaffee
gedeckt. Nach der Stärkung fuhren die Damen weiter über Bagband und Firrel nach Poghausen,
wo ein leckeres Mittagessen auf
sie wartete. Auf dem Heimweg
machte man noch Halt in Filsum
beim Melkhuske. Bei sehr schönem Wetter hatten 23 Damen ca.
50 km mit dem Fahrrad zurückgelegt und dabei sehr viel Spaß.
Text: Friedrich Mölendörp
Pause auf Gut Stikelkamp
November 2014
Seite 25
Fahrt der SGH
Machen Sie sich oder anderen
eine ganz besondere Freude:
DEN FÜHRERSCHEIN
Schnell-und-intensiv-Kurse
(Bis Weihnachten den Führerschein machen)
Hesel
Die Mitglieder und Freunde
der SGH unternahmen von
Walsrode aus unter der Leitung von Hinrich Baumann am
13. August 2014 eine Fahrt zum
Truppenübungsplatz Bergen.
Dabei besichtigten sie unter
anderem den Kriegsgefangenenfriedhof Oerbke, das
Truppenlager Ostenholz, die
Fachwerkkirche Ostenholz (erbaut 1724, siehe Foto) und die
Schießbahnen Ettenbostel.
Augustfehner Str. 6 · 26670 Uplengen-Jübberde
Telefon 04956-405180
Bürozeiten Mo.-Fr. 8:00–18:00 Uhr – Sa. 9:30–13:00 Uhr
Ferienpass-Aktion beim Steerner Kring
Schwerinsdorf
Am Freitag, den 8. August 2014,
lud der Steerner Kring im Rahmen
des Ferienpasses der Samtgemeinde Hesel zum Nistkastenbau
ein. Kinder aus der ganzen Samtgemeinde kamen zum Basteln
von Nistkästen nach Schwerinsdorf zur Familie Meyer.
Der Steerner Kring richtete für die
Kinder 16 Arbeitsplätze ein. Der
Zuspruch war so groß, dass alle
Plätze besetzt waren. Die jungen
Tischler konnten beim Bau der
Nistkästen etliche Arbeitsmaschinen, wie Akkuschrauber, Bohrmaschine oder die große Tischbohrmaschine unter Anleitung von
Mitgliedern des Steerner Kring
beim Basteln einsetzen. Natürlich
durften bei der harten Arbeit die
Pausen nicht zu kurz kommen,
die mit Eis und gekühlten Getränken überbrückt wurden.
Den Mitgliedern vom Steerner
Kring macht es immer wieder großen Spaß, mit den Kindern zu arbeiten oder auch einfach nur zuzuschauen, mit welcher Begeisterung
und handwerklichem Geschick sie
beim Bauen der Nistkästen dabei
sind und sich gegenseitig unterstützen: Löcher bohren, Spax hineindrehen, alles zusammenfügen
und verschrauben.
Der Steerner Kring möchte sich
bei der Holzhandlung W. C. Jans-
sen aus Leer für das Holz und bei
der Tischlerei Jütting (ebenfalls
aus Leer) für das Zuschneiden
des Holzes bedanken. Einen großen Dank richten wir aber auch
an die teilnehmenden Kinder, die
mit viel Freude an der Arbeit dabei waren. Es hat uns allen sehr
viel Spaß gemacht. Der Steerner
Kring sagt Dankeschön.
Erwin Meyer (Steerner Kring)
www.fahrschule-wilken.de
Anrufen und informieren:
Seite 26
November 2014
Bilder und Postkarten aus alten Zeiten
Gruß aus Hesel
Diese Ansichtskarte wurde im
Jahre 1930 von dem Kaufmann
Weert Saathoff herausgegeben.
In der oberen Hälfte der Karte
machte er auf sein neues Kaufhaus aufmerksam, nachdem er
einige Jahre zuvor in einem kleinen Schuppen auf dem elterlichen Grundstück (heute BAUDI)
angefangen hatte. Die untere
Bildhälfte zeigt den ehemaligen
Gasthof zum Klosterwald, der
ursprünglich von dem Gastwirt
Friedrich Meyer gegründet und
später von den Gastwirten Johann Ukena und ab 1950 von
Heinrich Camp betrieben wurde.
Heute befindet sich an dieser
exponierten Lage die Aral GroßTankstelle.
Wenn unsere Leser besondere Erinnerungen an die genannten Gasthöfe haben, würde sich die Redaktion über entsprechende Zuschriften freuen und diese
unserem Leserkreis zukommen lassen.
Gruß aus
Bagband
1917 wurde diese kolorierte Ansichtskarte versandt, die uns einen sehr romantischen Eindruck
aus dem stillen Dorf vermittelt,
auch wenn es dort zuweilen
insbesondere zur Zeit des seit
1864 stattfindenden Bagbander
Marktes sehr lebendig zuging.
Vor dem II. Weltkrieg wurden hier
über 1000 Stück Vieh aufgetrieben, wenngleich er heutzutage
nur noch eine Bedeutung als regionaler Krammarkt hat. Bis vor
einigen Jahren hatte an solchen
Tagen auch noch der unten abgebildete Gasthof Bohlen geöffnet. Das Geschäftshaus Mennen
befand sich am Hauptweg in der
Mitte des Dorfes, das sich abseits
der um das Dorf herumführenden
Verkehrsströme seine besondere
Atmosphäre bewahren konnte.
Een paar Riegen up platt
Lessens fraagt mi een, worum
schrifst nich mal wer een paar
Riegen in plattdütsch för de
„KIEK RIN?“. Is licht segt, aber
mut een ja ok wat infalen. Abers
nu, wor de Daagen wer körter
worn un buuten nich meer so veel
to daan is, will ik mal versöken,
wat up`d Papier to brengen.
Nich, dat ik nu all Langwiel heb,
bestimmt nich. Dor sörgt min
Frau al för. Se segt, dat ik nich
uttostaan bün, wen ik Langwiel
heb. Dor bi meen ik dat blot goed
un versök hör in de Köken un in`t
Huus bitostaan, mit Rat und Tat,
as dat so heit. Dor bi heb ik aber
meer an Rat docht, de Huusarbeid geit me doch nich so
flink van de Hannen. Aber dat
is oflehnt worden, entweder du
smittst dat hier in`d Köken un ik
laat mi van vörn un achtern bedenen oder dat blivt so as`d is un du
kümmerst di um din eigen Kram.
Ik heb immer docht, in`d Oller
besteit dat Eheleben blod noch
ut Harmonie. Aber dor heb ik mi
versehn. Ji glöven nich wor man
sük ok in`t Oller al över strieden
kann. Ik will jau mal een Bispiel
vertellen: Min Frau versörgt mi
mit sülmsbreid Strümpen. Sünt in
Winter moi warm, in Sömmer, an
heete Dagen, kwalm se woll mal.
Ik drag se aber dat ganze Johr,
wiel geköfte Strümpen na een
Weeke anfangen to stinken. Nee,
nich min Foeten, de Strümpen!
Wenn mien Foeten stinken würn,
würn se dat ja ok in de sülmsge-
breiten daun. Nu heb ik lessens
soon sülmsgestricktet Paar nee in
Gebruk nomen. Na een paar Dag
wer in de rechte Strümp al een
Gat. Ik heb min Frau segt, dat na
min Schadensannalüse dat sük bi
dat Gat blot um een Konstruktionsfehler handeln kunn un nich
um een Schlietgat, dat har denn
ja unner de Foet wesen musst un
nich up de Foet. Mit Frolüt kannst
aber nich sachlich diskutieren.
Wenn ik meen hör bibrengen to
muten, wo man Strümpen breid,
denn wull se in Zukunft mi dat
överlaten min eigen Socken to
konstruieren, un, meent se ganz
spitz, ik sull man mal min Tönnagels vernünftig beschnieden,
denn würd dat ok kein Gaten boven up de Strümp mehr geben.
Tönnagels beschnieden word
up`d Oller ja ok nich lichter. De
Been worn all langer un de Tönen
sünd immer wieder weg. Wenn
du Hülp brukst, denn ga doch
mal in soon Nagelstudio, meentes min Frau. Ik in son Spiekerstudio, sowiet kummt dat noch, in
so een Etablissemang heb ik nich
in jungen Johren verkehrt un nu
in`t Oller al laang nich. Dat „of un
an mal“ wat dor noch ansteit, dat
erledig ik in Huus un daför heb ik
di ...
Wat wull ik nu eigentlik vertellen? Ik bün heilmal van`d Thema
ofraakt. Falt mi bit anner Mal seeker wer in. Bit denn.
Text: Kurt Boden
November 2014
Seite 27
Inh. Andrea Peters
Andrea´s Friseurteam
/BENFELDEWEG¬¬s¬¬5PLENGEN¬¬3ELVERDE
Vielen Dank
Tel.: 0 49 56 - 40 54 28
für das in uns
gesetzte Vertrauen
Öffnungszeiten:
im Jahr 2014!
Dienstag & Mittwoch: nach Vereinbarung
Donnerstag & Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr
und 13.00 - 18.00 Uhr
Samstag:
9.00 - 13.00 Uhr
Frisörsalon in Selverde
Holtland/Selverde
Andrea’s Friseurteam ist mit ihrem Salon zum 1. Oktober nach
Uplengen gezogen, genauer gesagt nach Selverde in den Obenfeldeweg 5. Inhaberin Andrea
Peters und ihre Mitarbeiterinnen
waren bisher in Holtland mit ihrem Salon vertreten. Nun bietet
sie ihre Dienstleistungen bei sich
zu Hause an und kann entsprechend flexibel ihre Termine vergeben, auf Wunsch auch außerhalb
der üblichen Öffnungszeiten. Das
interessiert insbesondere den Berufstätigen, der tagsüber bei der
Arbeit ist.
Frau Peters hat über 25 Jahre Berufserfahrung und ist seit 16 Jahren selbstständig. In den ersten
sieben Jahren ausschließlich als
mobile Friseurin. 2005 eröffnete
sie in Holtland einen Salon und
begrüßte dort mit ihren Mitarbeiterinnen ihre zahlreichen Stammkunden.
Nachruf Lena van Rahden
Holtland
Der DRK Ortsverein HoltlandBrinkum trauert um Lena van
Rahden. Sie starb am 16. August 2014 im Alter von 23 Jahren. Sie hat gekämpft, aber
letztens doch verloren.
Lena van Rahden trat 2008 in
die Sanitätsbereitschaft des
DRK ein. Durch ihre aufge-
schlossene Lebensart wurde
sie schnell ein beliebtes und
vollwertiges Mitglied der Sanitätsbereitschaft. Bei vielen
Veranstaltungen hat sie in den
folgenden Jahren Sanitätsdienst geleistet.
Der DRK Ortsverein Holtland
Brinkum wird Lena van Rahden stets in bleibender Erinnerung behalten.
Junge Grabmale · Zwischen den Wieken 5 · 26835 Neukamperfehn · Tel. 04946 1270
Beim EWE Cup dabei
Die E-Jugend freut sich über neue Ausrüstung und Teilnahme am EWE Cup.
Firrel
Zum Auftakt der Fußball-Saison
startete auch der 13. EWE Cup
für E-Junioren in eine neue Runde. Für 60 Teams aus dem Versorgungsgebiet des Oldenburger
Energiedienstleisters EWE geht
es nun in jeweils einem von fünf
Qualifikationsturnieren um den
Einzug in das große Endturnier,
das im Frühjahr 2015 im WeserStadion gespielt wird. Als Highlight wird das Finale unmittelbar
vor einem Werder Bremen-Heimspiel im Stadion ausgetragen.
Das Team des Grün-Weiß Firrel
wurde aus über 400 Bewerbern
für die Teilnahme am EWE Cup
ausgelost. Insgesamt nehmen
120 Mannschaften am Turnier
teil, denn 60 weitere Teams spielen ab Dezember beim EWE Wintercup die Hallenturnierserie aus
und können sich ebenfalls noch
für die Endrunde in Bremen qualifizieren.
Bis zum Finale ist es noch ein
langer Weg. Damit die Mannschaft des Grün-Weiß Firrel gut
gerüstet in das Turnier sowie die
Punktspiel-Saison geht, überreichte EWE-Mitarbeiter Uwe
Aeikens den jungen Sportlern
einen kompletten Satz Trikots inklusive Leibchen. Dafür sagen die
Kicker „Herzlichen Dank!“.
AKTIONSANGEBOTE
Weihnachten 2014
Erst Buggy, dann Beetle.
Volkswagen Lifestyle
Junior Beetle Sondermodell
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Bestnoten im Werkstatt-Test:
Acht geprüfte Volkswagen Werkstätten erhielten bei AUTO BILD 1
die beste Bewertung aller Zeiten.2
Überzeugen Sie sich selbst!
1 Heft 25/2014. 2 Die insgesamt acht deutschlandweit geprüften Werkstätten erfüllten die Testanforderungen zu 94,8 Prozent – ein Wert, den zuvor noch kein anderer Hersteller erlangen
konnte.
Autohaus Thieme Hesel
04950 - 93 93-0
Service
04950 - 93 93-30 Teiledienst
Öffnungszeiten im Service
Mo.–Fr. 08:00–17:00 Uhr
Sa.
09:00–13:00 Uhr
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Seele and Geist
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