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Gefahrstoffmanagement - Chem Academy

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6. Fachtagung
Gefahrstoffmanagement
Neuerungen bei den Technischen Regeln für Gefahrstoffe und Status Quo bei der
Einstufung und Kennzeichnung von Gemischen
www.chem-academy.com
Die Top 5 dieser Veranstaltung
• Vollzug der Regelungen im
Gefahrstoffmanagement
• Freiräume bei der Gefährdungsbeurteilung
und Arbeitsschutzpflichten
• Globale Herausforderungen im
Gefahrstoffmanagement
• GHS: Neues vom Ausschuss für Gefahrstoffe
Mit Fachbeiträgen von
• Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
(BAuA)
• BG BAU – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft
• Regierungspräsidium Tübingen
• Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft,
Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz
• 3M Europe
(AGS) und vom Beratenden Ausschuss der
EG-Kommission
• Gefahrstoffinformation durch das SDB
• Air Liquide Deutschland GmbH
• Deutsche Lufthansa AG
• Enzian Seifen GmbH & Co. KG
Moderation
Prof. Dr. Herbert F. Bender
Workshop
Rechtsänderungen zu Gefahrgut, Gefahrstoff, Abfall
• AG der Dillinger Hüttenwerke
• Air Products GmbH
• Bayer Pharma AG
und Lagerung/Umgang
Prof. Dr. Norbert Müller, Schenker AG
• Continental AG
• Dr. Knoell Consult GmbH
27. und 28. Oktober 2014 – Fachtagung
29. Oktober 2014 – Workshop
Hannover
Agenda Tag 1
Montag, 27. Oktober 2014
8.30
Empfang und Ausgabe der Tagungsunterlagen
8.55
Eröffnung des ersten Tages durch den Vorsitzenden
Prof. Dr. Herbert F. Bender
9.00
Vollzug der Regelungen im Gefahrstoffmanagement
• Schutzzwecke und Regelungsinstrumente in der Chemikaliensicherheit
• Aktuelle Änderungen bei Rechtstexten und untergesetzlichen Regelungen: ChemG, GefStoffV, Technische Regeln, BG-Schriften
• Das Verhältnis von REACH-Verordnung, GHS/CLP- und Gefahrstoffverordnung
• Auswirkungen der Änderungen auf den betrieblichen Alltag
• Zuständigkeiten auf Landesebene am Beispiel Rheinland-Pfalz
• Möglichkeiten und Stolpersteine bei der Abstimmung in einem föderalen System und in der Europäischen Union
• Fallbeispiele aus der Industrie im Zuge der behördlichen Überwachung
Dr. Tobias Jacobi, Referat 65, Chemikaliensicherheit, Bio- und Gentechnik, Raumluftqualität im Rahmen der Gewerbeaufsicht, Giftinformationszentrale,
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz
9.45
Freiräume bei der Gefährdungsbeurteilung und Arbeitsschutzpflichten – Wie viel Handlungsfreiheit haben Arbeitgeber?
• Positionsbestimmung Gefahrstoffrecht: Wie viel Arbeitsschutz muss ein Arbeitgeber bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen gewährleisten?
• Philosophiewandel des Arbeitsschutzes
• Ergebnis der Schutzmaßnahmen: Begrenzung der Gefährdung auf ein Minimum oder Geringe Gefährdung?
• Fortschrittlicher Stand der Technik als bestimmbarer Maßstab für Schutzmaßnahmen
• Arbeitsschutzwirkung des Inverkehrbringensrechts REACH/Biozide
• Gefahrstofffremde Einflussfaktoren
• Integrative Gefährdungsbeurteilung als Instrument
Dr. Torsten Wolf, Gruppe 4.6 "Gefahrstoffmanagement", Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
10.30
Kaffeepause und Networking
11.00
GHS: Einstufung und Kennzeichnung von Gemischen
• Der regulatorische Rahmen zur Einstufung und Kennzeichnung von Gemischen
• Änderungen zur Einstufung von Gemischen durch die CLP/GHS-Verordnung
• Berechnen der korrekten Einstufung für Gemische – Fallbeispiel
• Hürden in der Praxis bei der Einstufung von Gemischen
• Kennzeichnung und die Grenzen der internationalen Harmonisierung
• Gefahrgutkennzeichnung und -einstufung – ein Versuch der Vereinheitlichung
Jörg Kowski, Leiter Labor und Qualitätssicherung, Gefahrgutbeauftragter, Sicherheitsbewerter, Enzian Seifen GmbH & Co. KG
11.45
Globale Herausforderungen im Gefahrstoffmanagement: Trends und aktuelle Tätigkeitsschwerpunkte
• Das UN-GHS – in welchen praktischen Details steckt der Teufel?
• Grenzen der globalen Harmonisierung bei CLP/GHS und Auswirkungen auf die Industrie
• Relevante Abweichungen vom europäischen regulatorischen Rahmen im Gefahrstoffmanagement
• Zentrale Koordination vs. dezentrale Organisation in einem Konzern
• Welche Entwicklungen werden in naher Zukunft das Gefahrstoffmanagement prägen?
Dr. Eva Keßler, Senior Specialist Regulated Materials, 3M Europe
12.30
gemeinsames Mittagessen
13.45
Erweiterte Sicherheitsdatenblätter (eSDBs) für Gemische
• Aktueller Stand bei der Entwicklung von einheitlichen Methoden zur eSDB-Erstellung von Gemischen
• Methoden im Vergleich: Top Down vs. Bottom Up
• Bottom Up: Herausforderungen bei sektor-spezifischen generischen Expositionsszenarien
• Top Down: Bestimmung der Leitsubstanz(en) mit der “lead component identification methodology” (LCId)
• LCId: Von der Leitsubstanz zum eSDB
• LCId: Herausforderungen und Erfahrungen aus der Praxis
Dr. Sarah Osterwald, Project Manager Product Safety, Dr. Knoell Consult GmbH
14.30
Technische Regeln für Tätigkeiten mit Gasen – Gefährdungsbeurteilung und Schutzmaßnahmen
• Hintergründe zu den neuen technischen Regeln zu Gasen – Wo steht jetzt was?
• Die neue TRGS 407 "Tätigkeiten mit Gasen – Gefährdungsbeurteilung"
• Weitere Regeln für ortsbewegliche Druckgasbehälter und ortsfeste Druckanlagen für Gase
• TRBS 3145/TRGS 725: Ortsbewegliche Druckgasbehälter – Füllen, Bereithalten, innerbetriebliche Beförderung, Entleeren
• TRGS 510: Was bedeutet sie für Gase?
Georg Schroeder, Leiter Arbeitssicherheit, Gesundheit und Gefahrgutrecht, Air Liquide Deutschland GmbH
15.15
Kaffeepause und Networking
15.45
Durchführung der Gefährdungsbeurteilung bei Tätigkeiten mit Gasen
• Gefährdungsbeurteilung Lagerung
• Fallbeispiele bei Unfällen mit Gefahrstoffen
• Herausforderungen im praktischen Umfeld beim Umgang mit Gefahrstoffen
• Angemessene und wirtschaftlich sinnvolle Reaktionen auf mögliche Unfallszenarien
• Eigenverantwortliches Abweichen von Anforderungen
Christian Witjes, EHS Team Lead Northern Europe, EHS Support Manager GO Middle East, Air Products GmbH
16.30
Aktuelles aus dem Brandschutz
• Überblick über die internationalen, nationalen und kommunalen Vorschriften
• Arbeitsstättenregeln zu Brandschutz
• TRGS zu Brandschutz
• Praxisbeispiel Umbau vom Betriebsmittellager
• Aktuelle Regelungen zu den Tätigkeiten des Brandschutzbeauftragten
• Notfallmanagement Lufthansa Basis Hamburg
Raiko Morales, Arbeitssicherheit Norddeutschland, Deutsche Lufthansa AG
17.15
Town Hall Meeting
Podiumsdiskussion mit anschließender Frage- und Antwortrunde aus dem Plenum zu den drängendsten Fragen aus den Bereichen:
• Gefahrstoffe
• Chemikaliensanktionsverordnung
• TRGS
• GHS
• REACH
• Gefahrgut
Jürgen Schmid, Regierungspräsidium Tübingen
Dr. Torsten Wolf, Gruppe 4.6 "Gefahrstoffmanagement", Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Dr. Tobias Jacobi, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten
Dr. Eva Keßler, Senior Specialist Regulated Materials, 3M Europe
Jörg Kowski, Leiter Labor und Qualitätssicherung, Gefahrgutbeauftragter, Sicherheitsbewerter, Enzian Seifen GmbH & Co. KG
Vorsitz: Prof. Dr. Herbert F. Bender
18.15
Zusammenfassung durch den Vorsitzenden und Ende des ersten Tages
18.30
Abendveranstaltung
Im Anschluss an das offizielle Programm der Fachtagung
lädt die Chem-Academy alle Referenten und Teilnehmenden
zu einem kleinen Imbiss mit Getränken ein.
Lassen Sie die Eindrücke des Tages gemütlich ausklingen.
Nutzen Sie die ungezwungene Atmosphäre, um wertvolle
Kontakte zu vertiefen.
Agenda Tag 2
Dienstag, 28. Oktober 2014
8.25
Eröffnung des zweiten Tages durch den Vorsitzenden
Prof. Dr. Herbert F. Bender
8.30
Neues vom Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) und vom Beratenden Ausschuss der EG-Kommission
• Ergebnisse der letzten Sitzung des Ausschusses für Gefahrstoffe (AGS)
• Risikobezogenes Maßnahmenkonzept für Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen (TRGS 910)
• Leitfaden zur Quantifizierung stoffspezifischer Expositions-Risiko-Beziehungen und von Risikokonzentrationen bei Exposition gegenüber
krebserzeugenden Gefahrstoffen am Arbeitsplatz
• Welche Meldepflichten gibt es hier beim Ausscheiden von Mitarbeitern?
• Vor- und Nachteile der zentralen Expositionsdatenbank (ZED)
• Was ist für die Zukunft zu erwarten?
Prof. Dr. Herbert F. Bender
•
•
•
•
•
9.15
Pragmatische Umsetzung der neuen TRGS
Einbindung der deutschen TRGS in die europäische Gesetzgebung
Bedeutung der Neuerungen der TRGS 2010-2014 für die Praxis
Folgen aus der Einstufung und Klassifizierung von Gemischen nach CLP
Änderungen der Einstufung innerbetrieblicher Stoffe und Gemische
Solide Gefährdungsbeurteilung nach TRGS 400
Franz Jost, Gefahrstoffbeauftragter, AG der Dillinger Hüttenwerke
10.00
Kaffeepause und Networking
10.30
Trends bei der mitarbeitergesteuerten Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung
• Einbindung der Mitarbeiter in die Gefährdungsbeurteilungen
• Erstellen von integrierten Dokumenten für Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen und Unterweisungen (GBU)
• Herausforderungen bei der Kontrolle der Wirksamkeit
• Dokumentation von mitarbeitergesteuerten Gefährdungsbeurteilungen
Bernd Kontenak, Gefahrgutbeauftragter/DGSA Fachkraft für Arbeitssicherheit, Bayer Pharma AG
11.15
Marktüberwachung im Bereich des (e)SDB
• Verstöße und Schwachstellen beim SDB
• Kriterien für die Festlegung von Überwachungsschwerpunkten
• Gefundene Mängel und Ansätze für den Umgang mit dem eSDB
• Die neue Chemikaliensanktions-Verordnung: Was kommt auf die Unternehmen zu?
Jürgen Schmid, Referat 114 Chemikaliensicherheit, Regierungspräsidium Tübingen
12.00
gemeinsames Mittagessen
13.15
Ideenfabrik
A Herausforderungen im Brandschutz
• Wichtigste Regeln im Brandschutz
• Stolpersteine beim Umbau von Lagern
• Essentielle Elemente bei Brandschutz-Konzepten
Raiko Morales, Arbeitssicherheit Norddeutschland, Deutsche Lufthansa AG
B Mitarbeitergesteuerte Gefährdungsbeurteilung
• Möglichkeiten bei der Mitarbeitereinbindung – Stoffe und Tätigkeiten
• Modelle für die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung
• Kontrolle der Wirksamkeit
Bernd Kontenak, Gefahrgutbeauftragter/DGSA Fachkraft für Arbeitssicherheit, Bayer Pharma AG
C Lagerung von Gefahrstoffen in ortsfesten Behältern
• Entwicklung und Abgrenzung der verschiedenen Rechtsvorschriften
• Neuigkeiten der TRGS 509: Aufbau, Inhalte und mögliche Umsetzung
• Möglichkeiten zur Anpassung an die individuellen Bedürfnisse
Franz Jost, Gefahrstoffbeauftragter, AG der Dillinger Hüttenwerke
14.45
Kaffeepause und Networking
15.15
Gefahrstoffinformation durch das SDB
• Das Sicherheitsdatenblatt als Kernelement strukturierter Gefahrstoffkommunikation
• Herausforderungen im Umgang mit dem erweiterten Sicherheitsdatenblatt
• Anforderungen an Darstellung und Inhalte von Expositionsszenarien
• Konkrete Pflichten up- und downstream bei Erstellern und Abnehmern der Sicherheitsdatenblätter
• Herausforderungen beim Erstellen eines SDB
• Zuordnung der WGK (Wassergefährdungsklassen)
• Gefahrstoffinformation zur Lagerung
Dr. Andreas Vogelpohl, Hazardous Substances Management/Industrial Hygiene, Corporate Safety & Health, Continental AG
•
•
•
•
•
16.00
Kommunikation von Sicherheitsinformationen in der Lieferkette
Herausforderungen für den Anwender am Beispiel der Bauwirtschaft
Das Instrument Sicherheitsdatenblatt: Problem oder Lösung?
Ansätze für eine reduzierte Komplexität in der Gefahrstoffinformation
Branchenlösung Gefahrstoffkommunikation in der Lieferkette der Bauwirtschaft
Best Practice: SDBtransfer - der elektronische Austausch von Sicherheitsdatenblättern wird Realität
Norbert Kluger, GISBAU, BG BAU – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft
16.45
Zusammenfassung durch den Vorsitzenden
17.00
Ende der Fachtagung
VERANSTALTUNGSHINWEIS
8. Fachtagung
Produktsicherheit in der chemischen Industrie
26. bis 28. Januar 2015, Köln
www.chem-academy.com/produktsicherheit
WER SOLLTE TEILNEHMEN?
Diese Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführer und leitende Mitarbeiter aus den Bereichen:
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•
Gefahrstoffe
Gefahrgut
Produktsicherheit
Arbeitsschutz/Arbeitssicherheit
Environment, Health & Safety
Brandschutz
Regulatory Affairs
Supply Chain Management, Logistik
Product Information
Angesprochen sind alle Unternehmen, die sich mit Fragen rund um die Themen Gefahrstoff und GHS beschäftigen, insbesondere: Hersteller von
Chemikalien, Formulierer, nachgeschaltete Anwender, Importeure und Chemiehandelsunternehmen, Logistikdienstleister und
Beratungsunternehmen.
Workshop
Mittwoch, 29. Oktober 2014
8.30
Empfang und Ausgabe der Unterlagen zum Workshop
2. Lagerung/Umgang: aktuelle Rechtsänderungen
9.00 bis 16.30
Rechtsänderungen zu Gefahrgut, Gefahrstoff, Abfall und
Lagerung/Umgang
2.1
TRGS 509
Mit der TRGS 509 wird ein komplexes Thema angestoßen. Der Titel der
Technischen Regel deutet dies bereits an: TRGS 509: „Lagern von
flüssigen und festen Gefahrstoffen in ortsfesten Behältern sowie Füll- und
Entleerstellen für ortsbewegliche Behälter“ – hier steckt der Teufel im
buchstäblichen Detail der Lagerung. Zentrale Punkte im Workshop werden
die Gefährdungsbeurteilung sowie die erforderlichen Maßnahmen für die
Sicherheit und den Gesundheitsschutz sein.
(Die Pausen werden flexibel festgelegt.)
IHR WORKSHOPLEITER
Dr. Norbert Müller, Global Dangerous Goods Safety Adviser, Schenker AG
Dr. Norbert Müller ist als Global Dangerous Goods Safety Adviser für die
Schenker AG tätig, ein Logistikdienstleister und Tochterunternehmen der
Deutschen Bahn. In dieser Funktion ist er seit vielen Jahren leitend mit
den Themen Gefahrgut, Gefahrstoffe, Abfälle, Lagerung und nicht zuletzt
GHS betraut. Dr. Müller ist u.a. Autor des Buchs „GHS - Das neue
Chemikalienrecht“, Mitautor des Buchs „Lagerung gefährlicher Stoffe“ und
Autor der Wandtafel „Zusammenladen und –lagern“. 1997 hat ihn die IHK
Duisburg zum Sachverständigen für Gefahrguttransport und –lagerung
öffentlich bestellt und vereidigt. Darüberhinaus unterrichtet Dr. Müller seit
2008 an der SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft, einer privaten
Fachhochschule.
INHALTE DES WORKSHOPS
1 Gefahrgut – Gefahrstoff – Abfall: aktuelle Rechtsänderungen
2.2
Von der Betriebssicherheitsverordnung zur Arbeitsmittel- und
Anlagensicherheitsverordnung 2014
Die in Kraft tretende Arbeitsmittel- und Anlagensicherheitsverordnung
2014 formuliert Anforderungen an die Sicherheit von Arbeitsmitteln, den
Gesundheitsschutz und den Betrieb von Anlagen. Abweichungen und
Änderungen im Unterschied zur bislang bestehenden BetrSichV werden
ausführlich durch die Teilnehmer analysiert und auf ihre praktischen
Implikationen hin geprüft.
2.3
GefStoffV-ÄndV 2014
Änderungen in der Gefahrstoffverordnung in 2014 betreffen wichtige
Details der betrieblichen Praxis. Mit den wesentlichen Änderungen setzt
sich dieser Abschnitt des Workshops auseinander. Hinzu kommt ein
umfangreicher Anhang.
1.1
Gefahrgut: Änderungen 2015
Im ersten Teilabschnitt befasst sich das Seminar mit den praktischen
Auswirkungen, die die in 2015 anstehenden Änderungen im Bereich
Gefahrgut haben werden. Zum 1. Januar 2015 treten die nächsten
Änderungen des ADR in Kraft, sie werden Ende des Jahres 2014 im
Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die Übergangsfristen sind begrenzt:
Änderungen sind überwiegend bis zum 30. Juni 2015 umzusetzen, die
entscheidenden Weichenstellungen müssen deutlich früher vorgenommen
werden.
2.4
Die neue Bundesanlagenverordnung zum Umgang mit wassergefährenden
Stoffen (AwSV)
Die bisherigen Verordnungen über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen VAwS, die werden durch die AwSV des Bundes abgelöst.
Der durch den Bundesrat angenommene Entwurf der Verordnung betrifft
selbständige und ortsfeste Anlagen, in denen ein Umgang mit wassergefährdenden Stoffen stattfindet, einschließlich der Einstufung von Stoffen
und Gemischen in Wassergefährdungsklassen. Wiederum werden die
Teilnehmer im Workshop untersuchen, worin die Auswirkungen auf den
betrieblichen Alltag bestehen.
1.2
Gefahrstoff
Einhergehend mit der 4., der 5. und der 6. ATP sind diverse inhaltliche
Änderungen bei Einstufungen und Kennzeichnungen zu berücksichtigen,
die insbesondere die Stofflisten betreffen. Zugleich soll eine Vorausschau
auf die anstehende 7. ATP erfolgen, um einen Weg zu ersten
Vorbereitungen aufzuzeigen.
2.5
4. BImSchV-ÄndV 2015
Das Bundes-Immissionsschutzgesetz und die Verordnung über
genehmigungsbedürftige Anlagen vollenden die Umsetzung der EUIndustrieemissionsrichtlinie (IED) in nationales Recht. Fragen im Workshop
sind u. a.: Welche Anlagenbetreiber müssen tätig werden, weil ihre Anlage
nun unter das BImSchG?
1.3
Abfall
Das Europäische Abfallverzeichnis betrifft mehrere hundert Arten von Abfall
und fungiert damit als Rahmen für einen EU-weit einheitlichen Vollzug der
Abfallgesetzgebung. Hier ist vor allem das Europäische Abfallverzeichnis
mit der Entscheidung 2000/532/EG der Kommission zu beachten.
Änderungen in 2014 schließt sich die AVV-ÄndV 2015 an. Auch hier lernen
die Teilnehmer, sich frühzeitig auf kommende Änderungen einzustellen.
2.6
Seveso III-Richtlinie 2012 und die 12. BImSchV-ÄndV 2015
Die Neuerung der Seveso-Richtlinie ist auf die Anpassung des
Anwendungsbereichs an die CLP-Verordnung zurückzuführen. Frist für
die Umsetzung in nationales Recht ist der 31. Mai 2015. Erforderlich ist
dazu Änderung der Störfall-Verordnung (12. Verordnung zum BundesImmissionsschutzgesetz/12. BImSchV). Die kritischen Punkte der SevesoRichtlinie werden zum Abschluss des Workshops intensiv behandelt.
Editorial
Sehr geehrte Damen und Herren,
auch wenn die CLP/GHS-Verordnung schon seit knapp 4 Jahren in Kraft und bereits kompetent durch die Großunternehmen und viele mittelständische Unternehmen implementiert worden ist, so bereiten einige Details der Verordnung weiterhin Schwierigkeiten: Die Umstufung von Gemischen
zum Beispiel bedeutet für viele Unternehmen immer noch eine große Herausforderung, die nahende Deadline im Sommer 2015 trägt dabei sicher
nicht zur Entspannung bei.
Weiteren Änderungsbedarf bringen die mit GHS im Zusammenhang stehenden Neuerungen im Gefahrstoffmanagement mit sich. Die Technischen
Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) befinden sich in permanenter Veränderung, fast täglich veröffentlicht die BAuA Neuerungen und Abänderungen.
Eine Masse an Regelungen, die fristgerecht umzusetzen fast unmöglich erscheint. Die Auswirkungen auf den betrieblichen Alltag sind enorm:
angefangen bei der Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen über den praktischen Umgang mit Gefahrstoffen bzw. Gefahrgütern bis hin zur
Einstufung von Gemischen ziehen die Technischen Regeln ihre enormen Kreise in der chemischen Industrie. Für alle GHS-, Gefahrstoff- und
Gefahrgutverantwortlichen ergibt sich eine herausfordernde Mischung aus bestehenden Tätigkeitsschwerpunkten, langfristig wirkenden
Anforderungen und dem, was der Arbeitsalltag ohnehin verlangt.
Im Vergleich zu den Vorjahren gewinnen nun die Themen des Gefahrstoffmanagements, die Um- und Einstufung von Gemischen und das
Sicherheitsdatenblatt (SDB) als Instrument der Gefahrstoffinformation an Bedeutung. Die Unsicherheit hierbei ist groß: Behördliche Audits haben
gravierende Mängel aufgedeckt, die sich up- und downstream in der Lieferkette fortsetzen. Zugleich ist das SDB so komplex, dass auch gut
geschultes Personal vor Missverständnissen nicht geschützt ist.
Im nunmehr sechsten Jahr untersuchen wir im Rahmen unserer Fachtagung die Stellschrauben, mit denen Sie GHS und neu auch die TRGS erfolgreich – sicher und wirtschaftlich – umsetzen können. Die ganz unterschiedlichen Perspektiven der Beiträge führen die jeweiligen Sichtweisen von
Behörden, Herstellern und nachgeschalteten Anwendern zusammen und verdeutlichen, dass Lösungen im Dialog entstehen.
Gemeinsam mit den Referenten freuen wir uns auch auf Ihre Teilnahme.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Björn Nehls
Leiter Chem-Academy
SPONSOR
DR. KNOELL CONSULT GmbH bietet eine komplette Dienstleistungspalette rund um die Themen internationale Chemikalienregistrierung, Risikobewertung, Einstufung und Kennzeichnung sowie strategisches und wissenschaftliches Consulting. Als unabhängiger Dienstleister mit vielfältiger
Expertise aus über 16 Jahren Tätigkeit für Großunternehmen und die mittelständische Industrie versteht die DR. KNOELL CONSULT GmbH
Kundennähe ganz wörtlich. Mit über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland und unseren Tochtergesellschaften mit Sitz in der
Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, USA, China und Thailand stellen wir in Zusammenarbeit mit einem globalen Netzwerk von
Kooperationspartnern in Asien, Russland, Brasilien, Europa und Nordamerika auch die Compliance mit außer-europäischen
chemikalienrechtlichen Regelwerken sicher.
www.knoellconsult.com
Gefahrstoffmanagement
KONTAKTIEREN SIE UNS
Ja, hiermit melde ich mich verbindlich an für:
Web
Fax
E-Mail
Post
Fachtagung und Workshop, 27. bis 29. Oktober 2014
(begrenzte Teilnehmerzahl am Workshop)
2.695 EUR (zzgl. MwSt.)
Fachtagung, 27. und 28. Oktober 2014
2.195 EUR (zzgl. MwSt.)
Workshop (begrenzte Teilnehmerzahl), 29. Oktober 2014
1.695 EUR (zzgl. MwSt.)
Teilnahmepaket Comfort: attraktive Zusatzleistungen
(www.vereon.ch/comfort) zum Upgradepreis von 1.000 EUR (zzgl. MwSt.)
PERSONENDATEN
chem-academy.com
+41 71 677 87 01
info@chem-academy.com
Vereon AG
Chem-Academy
Postfach 2232
8280 Kreuzlingen 1, Schweiz
VERANSTALTUNGSORT
Die Veranstaltung findet im Novotel Hannover statt.
Web
www.novotel.com/de/hotel-5390-novotel-hannover/index.shtml
Telefon +49 511 3904 0
Post
Novotel Hannover
Podbielskistrasse 21-23
30163 Hannover
Anrede, Titel
_______________________________________________________
Name,
Vorname
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Position, Abteilung
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E-Mail
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Firma
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Strasse, Nr.
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Postfach
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PLZ, Ort
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Land
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RECHNUNGSDETAILS
Bestellreferenz
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MwSt.-Nr.
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Firma
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Abteilung
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Strasse, Nr.
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PLZ, Ort
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Datum,
Unterschrift
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Ich möchte mit Kreditkarte bezahlen. Bitte senden Sie mir den
Zahlungslink mit der Anmeldebestätigung per E-Mail zu.
TEILNAHMEBEDINGUNGEN
Geltungsbereich
Diese Teilnahmebedingungen regeln das Vertragsverhältnis zwischen dem
Veranstalter und dem Teilnehmer. Der Teilnehmer erkennt mit seiner Anmeldung
diese Teilnahmebedingungen an. Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen
des Teilnehmers haben keine Gültigkeit.
Teilnahmegebühr
Die Teilnahmegebühr beinhaltet die Teilnahme für eine Person. Sie versteht sich
inklusive schriftlicher Unterlagen, Mittagessen und Tagungsgetränken zzgl. MwSt.
Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung und eine
Rechnung. Diese ist direkt nach Erhalt, in jedem Fall vor Eintritt in die Veranstaltung, fällig.
Anmeldung
Die Anmeldung kann schriftlich via Internet, E-Mail, Fax oder per Post oder mündlich per Telefon erfolgen. Sie ist, vorbehaltlich gesetzlicher Widerrufsrechte, verbindlich. Jede Anmeldung erlangt erst durch schriftliche Bestätigung seitens des
Veranstalters Gültigkeit. Die Veranstaltungsteilnahme setzt die vollständige
Bezahlung der Teilnahmegebühr voraus.
Urheberrecht
Alle im Rahmen der Veranstaltungen ausgegebenen Unterlagen sowie anderweitig
erworbene Artikel sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen und anderweitige Nutzung sind schriftlich durch den Veranstalter zu genehmigen.
Rücktritt des Teilnehmers
Sollte der Teilnehmer an der Teilnahme verhindert sein, so ist er berechtigt jederzeit
ohne zusätzliche Kosten einen Ersatzteilnehmer zu benennen. Darüber hinaus ist
eine vollständige Stornierung bis 30 Tage vor Beginn der Veranstaltung kostenlos
möglich. Die Stornierung bedarf der Schriftform. Bei späterem Rücktritt oder
Nichterscheinen wird die gesamte Teilnahmegebühr fällig.
Programmänderungen und Absagen
Der Veranstalter behält sich vor, Änderungen am Inhalt des Programms sowie Ersatz
und Weglassen der angekündigten Referenten vorzunehmen, wenn der Gesamtcharakter der Veranstaltung gewahrt bleibt. Muss eine Veranstaltung aus wichtigem
Grund oder aufgrund höherer Gewalt (kriegerische Auseinandersetzungen, Unruhen,
terroristische Bedrohungen, Naturkatastrophen, politische Beschränkungen, erhebliche Beeinflussung des Transportwesens usw.) abgesagt oder verschoben werden, so
wird der Veranstalter die zu diesem Zeitpunkt angemeldeten Teilnehmer umgehend
schriftlich oder mündlich benachrichtigen. Bereits eingegangene Zahlungen werden
für eine zukünftige Veranstaltung gutgeschrieben oder bei einer Terminverschiebung
auf den neuen Termin ausgestellt. Kosten seitens des Teilnehmers, die mit der
Absage einer Veranstaltung verbunden sind (z.B. Reise- und Übernachtungskosten),
werden nicht erstattet.
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Alle Veranstaltungen werden sorgfältig recherchiert, aufbereitet und durchgeführt.
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