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Deutsche Richterakademie - Jahresprogramm 2014

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G EE N
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2 0 01 8
4
„Eine Investition in Wissen
bringt immer noch die besten Zinsen.“
B e n j a m i n
F r a n k l i n
T A G U N G E N
2 0 1 4 V O R W O R T
LIEBE KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN,
das Fortbildungsjahr 2014 wird bei der Deutschen Richterakademie
ganz unter dem Motto „Kontinuität durch Wandel“ stehen. Inhaltlich-konzeptionell hat unsere Programmkonferenz, der ich für ihre
engagierte und effiziente Arbeit herzlich danke, einen besonders gut
gelungenen Mix aus bewährten und neuen Tagungen, aus Fachveranstaltungen, interdisziplinären Tagungen und verhaltensorientierten Seminaren sowie aus Veranstaltungen für Berufsanfängerinnen
und -anfänger und Tagungen für Führungskräfte beschlossen. Wir
bieten Ihnen 26 gänzlich neukonzipierte Seminare an, zu so unterschiedlichen Themen wie Markenpiraterie, Opferschutz im Strafverfahren, Unternehmensinsolvenz, Gesundheit als Führungsaufgabe,
Urheberrecht im Digitalzeitalter, Verfassungsrecht in der strafgerichtlichen Praxis oder Gewalt in Stadien. 31 interdisziplinäre Tagungen
beleuchten die Interaktion zwischen der Justiz und anderen Professionen und Disziplinen, in 32 interaktiven verhaltensorientierten
Seminaren können Sie Ihre psychologischen, sozialen und methodischen Fähigkeiten stärken. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die 2012
ausgezeichnete Gesamtdurchschnittsbewertung aller Tagungen mit
7,9 von 9 möglichen Punkten und die sehr hohe Auslastungsrate von
beinahe 95 % auch im Jahr 2014 erreicht werden können.
Wir werden im anstehenden Fortbildungsjahr aber nicht nur zinsbringend in Ihr Wissen investieren, um den großen amerikanischen
Erfinder und Staatsmann Benjamin Franklin zu zitieren, sondern auch
infrastrukturelle und organisatorische Investitionen in die Zukunft
vornehmen. In Trier wird der gesamte Küchenbereich umfassend
saniert werden, in Wustrau stehen der Abschluss des behindertengerechten Umbaus sowie die aufwändige Sanierung der Dachisolierung des Schlosses an. Für trotz aller Bemühungen unvermeidliche
Unannehmlichkeiten bitte ich bereits jetzt um Ihr Verständnis.
Der größte Wandel steht freilich bei den Tagungsstrukturen an: Das
Gros unserer Veranstaltungen wird zukünftig am Freitag um 13.00
Uhr mit einem gemeinsamen Mittagessen enden. Die Möglichkeit
der Übernachtung auf den Samstag fällt weg. Wir haben damit
auf zwei Entwicklungen reagiert: Einerseits haben zuletzt weniger
als ein Fünftel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der – für
meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter naturgemäß besonders
aufwändigen – zusätzlichen Übernachtungsmöglichkeit Gebrauch
gemacht. Auf der anderen Seite war und ist der letzte Tagungsblock
am Freitag von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr ab etwa 14.00 Uhr von
einer langsam abbröckelnden Teilnehmergruppe geprägt, was nicht
zuletzt eine Zumutung für die Referentin bzw. den Referenten darstellt. Das neue Konzept ermöglicht es Ihnen allen, noch am letzten
Veranstaltungstag abzureisen und rechtzeitig zum Wochenende bei
der Familie zu sein. Im Bedarfsfall stellen Ihnen unsere Küchenteams
gern ein Lunchpaket als Wegzehrung zur Verfügung. Aufgrund der
früheren Abreise am Schlusstag kann das Veranstaltungsprogramm
an den anderen Tagen statt des bisher einheitlichen 6-Stundenformats auch einmal 6 ½ oder 7 Stunden dauern, was unsere Programme ein Stück weit üblichen Landesfortbildungsformaten annähert.
Ich darf Ihnen freilich versichern, dass die Programmplanerinnen und
-planer sehr moderat von dieser Möglichkeit Gebrauch machen werden, sodass Sie auch weiterhin ausgiebig den hohen Freizeitwert von
Trier und Wustrau werden genießen können.
In der Hoffnung auf Ihre wohlwollende Begleitung der geschilderten Entwicklungen wünsche ich Ihnen ein besonders erfolgreiches
Fortbildungsjahr 2014.
Dr. Rainer Hornung
Direktor der Deutschen Richterakademie
3
4
T A G U N G E N
2 0 1 4 A L L G E M E I N E
H I N W E I S E
Allgemeine Hinweise zum Jahresprogramm 2014
1. Das vorliegende Jahresprogramm soll Ihnen einen leichten Zugriff auf
die Übersichten und Darstellungen zu den im Jahr 2014 an der Deutschen Richterakademie stattfindenden Fortbildungsveranstaltungen
bieten. Es enthält zunächst nach Themengebieten geordnete
Übersichten. In gesonderten Tabellen werden sodann die Einführungskurse für Dezernatsanfänger und -wechsler sowie die
Module in der Reihe „Führungskräfte in der Justiz“ dargestellt.
Es folgen nach den Tagungsdaten geordnete Übersichten aller
Tagungsthemen für die Tagungsstätten in Trier und Wustrau. Die
Übersichten weisen Tagungsnummer, Tagungszeitraum und die für
die Tagung verantwortliche Justizverwaltung aus. Zu jeder Tagung
wird dann eine inhaltliche Kurzbeschreibung gegeben.
2. Bei den angegebenen Tagungsdaten ist zu berücksichtigen, dass
der erste angegebene Tag den Anreisetag markiert, an dem in aller
Regel keine Lehrveranstaltung stattfindet. Vielmehr wird die Tagung
mit einem gemeinsamen Abendessen eröffnet.
3. Die Deutsche Richterakademie nimmt keine Anmeldungen entgegen. Richten Sie Ihre Anmeldung bitte an die in Ihrer Justizverwaltung für Fortbildung zuständige Stelle. Informationen zur Nutzung
der Deutschen Richterakademie mit ihren beiden Tagungsstätten
in Trier und Wustrau können Sie auch im Internet unter www.
deutsche-richterakademie.de abrufen.
4. Die Themen der Herbstakademie-Tagungen werden aus Gründen
der Aktualität erst im Frühjahr 2014 beschlossen und danach gesondert ausgeschrieben.
5. Die mit
gekennzeichneten Tagungen werden ergänzend
im Rahmen des European Judicial Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie sind in besonderem Maße auch für ausländische
Teilnehmerinnen und Teilnehmer geeignet. In Trier stehen bei diesen
Tagungen jeweils 10, in Wustrau jeweils 5 zusätzliche Plätze für
ausländische Gäste zur Verfügung.
6. Konnte Ihnen kein Platz im Rahmen des Landeskontingents
zur Verfügung gestellt werden, können Sie ab vier Wochen vor
Tagungsbeginn frei gebliebene oder frei gewordene Tagungsplätze auf der Internetseite www.deutsche-richterakademie.de
unter dem Navigationspunkt „Freie Plätze“ oder bei der veranstaltenden Justizverwaltung erfragen. Eine Teilnahme ist jedoch auch
in diesen Fällen nur nach Abstimmung mit Ihrer eigenen Justizverwaltung möglich.
7. Während einer Exkursion im Rahmen einer Tagung erhalten die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Lunchpaket.
8. In der Tagungsstätte in Wustrau besteht für noch nicht schulpflichtige Kinder die Möglichkeit der Kinderbetreuung bis 16.30 Uhr in
einem nahe gelegenen Kindergarten. Wenn Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen möchten, setzen Sie sich bitte rechtzeitig mit
dem Tagungsbüro in Verbindung. Auch in Trier wird aktuell wieder
eine Kinderbetreuung ermöglicht. Setzen Sie sich bitte auch hier mit
dem Tagungsbüro in Verbindung.
9. Schwerbehinderte Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden
gebeten, sich vor der Anreise mit dem Tagungsbüro in Verbindung
zu setzen, damit die erforderlichen organisatorischen Vorbereitungen für ihren Aufenthalt getroffen werden können.
10.Beide Tagungsstätten verfügen in den Gästezimmern und im
Tagungsbereich über eine Ausstattung mit W-LAN, sodass Sie zusätzlich zu den Ihnen in den Bibliotheken zur Verfügung stehenden
PC-Arbeitsplätzen auch bei der Verwendung eines eigenen Laptops
die Möglichkeit des Netzzugangs haben.
T A G U N G E N
2 0 1 4 I N H A L T
INHALT
Übersicht zu den Themengebieten
1
Völkerrecht, Europarecht, Internationale Tagungen
2 Zivilrecht
3 Strafrecht
4 Fachgerichtsbarkeiten
4.1Verwaltungsgerichtsbarkeit
4.2Finanzgerichtsbarkeit
4.3Arbeitsgerichtsbarkeit
4.4Sozialgerichtsbarkeit
5
Interdisziplinäre Tagungen
6
Verhaltensorientierte Tagungen
7
Sonstige Tagungen
7
7
10
12
12
13
13
13
13
15
18
Übersicht zu den Einführungskursen für Dezernatsanfänger und -wechsler
19
Übersicht zu der Reihe „Führungskräfte in der Justiz“
19
Übersicht zu den Tagungen der Deutschen Richterakademie in Trier
23
Kurzbeschreibungen der Tagungen in Trier
27
Übersicht zu den Tagungen der Deutschen Richterakademie in Wustrau
63
Kurzbeschreibungen der Tagungen in Wustrau
67
5
2 0 1 4 Ü B E R S I C H T
1 Völkerecht, Europarecht, Internationale Tagungen
Tagung Termin
Thema
Veranstaltende Justizverwaltung
Zuord. 12a
06.04.-11.04.
15a
11.05.-16.05.
15c
18.05.-23.05.
15d
18.05.-23.05.
16b
19.05.-23.05.
18c
09.06.-13.06.
19a
09.06.-13.06.
21c
24.08.-28.08.
22b
30.06.-04.07.
23b
07.07.-11.07.
25b
15.09.-19.09.
25d
21.09.-25.09.
32a
02.11.-07.11.
37b
07.12.-12.12.
Praktische Aspekte internationaler Rechtsstreitigkeiten in Familiensachen
Europarecht in der verwaltungsgerichtlichen Praxis
Deutsch-Niederländische Tagung
Über die Unabhängigkeit der Justiz – ein europäischer Vergleich
Einführung in das Europarecht; Recht der Europäischen Union
Die russische Justiz und das russische Gerichtssystem
Deutsches Arbeitsrecht im europäischen Kontext Deutsch-Chinesisches Richterseminar zum Recht des geistigen Eigentums
Internationale Zusammenarbeit in strafrechtlichen Angelegenheiten
Europäisches Sozialrecht
Richterliche und staatsanwaltliche Ethik –
Justizielle Standards im länderübergreifenden Vergleich
Aktuelle Einflüsse des Europarechts auf das nationale Verwaltungsrecht
Europarecht in der zivilrichterlichen Praxis
Internationale Gerichtshöfe
Bund
2, 1
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen
1, 4.1
1
5, 1
Bayern
1, 2
Sachsen
Bayern
Bund
1, 5
1, 4.3
1, 2
Niedersachsen
1, 3
Hessen
Schleswig-Holstein
4.4, 1
5, 1
Mecklenburg-Vorpommern
4.1, 1
Rheinland-Pfalz
Niedersachsen
2, 1
1
2Zivilrecht
Tagung Termin
Thema
Veranstaltende Justizverwaltung
Zuord. 1b
Systemische Konfliktlösungen im Familienrecht
Nordrhein-Westfalen
6, 2
13.01.-17.01.
7
 T H E M E N G E B I E T E
T A G U N G E N
 T H E M E N G E B I E T E
8
T A G U N G E N
Tagung Termin
2 0 1 4 Thema
1c
19.01.-24.01. Neue Entwicklungen im Zivilrecht 1d
19.01.-24.01. Familienrecht für Fortgeschrittene
2b
19.01.-24.01. Aktuelle Probleme des Erbrechts
3d
03.02.-07.02. Der richterliche Bereitschaftsdienst
4a
02.02.-07.02. Betreuungsrecht (für Dezernatsanfänger oder -wechsler) einschließlich aktueller Rechtsentwicklungen
5b
09.02.-14.02. Einführung in das Verkehrsunfallrecht
5d
16.02.-20.02.Staatshaftungsrecht
7a
23.02.-28.02. Einführung in die Tätigkeit der Insolvenzrichterin/des Insolvenzrichters
8d
16.03.-21.03. Interdisziplinäres Jugendstraf- und Familienrecht
9a
17.03.-21.03. Ausgewählte Probleme des privaten Baurechts
10a
23.03.-28.03. Ausgewählte Fragen des Wohnraummietrechts
12a
06.04.-11.04. Praktische Aspekte internationaler Rechtsstreitigkeiten in Familiensachen
12c
27.04.-30.04. Grundlegende Fragen des Steuerrechts in der Unternehmensinsolvenz
13a
27.04.-30.04. Der Graue Kapitalmarkt und das Kapitalanlegermusterverfahrensgesetz (KapMuG)
13c
04.05.-10.05. Effektives Verhandeln, Kommunikationsanalyse und Selbsterfahrung für Zivilrichter
13d
04.05.-10.05. Einführung in das Ehe- und Familienrecht
14c
12.05.-16.05. Praxisprobleme des Insolvenzrechts
15b
11.05.-16.05. Arzthaftung und ärztliches Gutachten
16b
19.05.-23.05. Einführung in das Europarecht; Recht der Europäischen Union
16d
25.05.-28.05. Der Kampf ums Urheberrecht im Digitalzeitalter Ü B E R S I C H T
Veranstaltende Justizverwaltung Zuord.
Bayern
Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen
Schleswig-Holstein
Mecklenburg-Vorpommern
2
2
2
2, 3
2
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Baden-Württemberg
2
2
2
Berlin
Baden-Württemberg
Rheinland-Pfalz
Bund
5, 2, 3
2
2
2, 1
Bund
2, 4.2
Bayern
2
Bayern
6, 2
Sachsen
Hamburg
Nordrhein-Westfalen
Bayern
2
2
2
1, 2
Bayern
2, 3
Tagung Termin
2 0 1 4 Thema
17a
25.05.-28.05. Einführung in das Ausländerrecht einschließlich Überblick zum Flüchtlingsrecht
18b
01.06.-07.06. Nebengebiete des Insolvenzrechts für Insolvenzrichterinnen und Insolvenzrichter
19c
15.06.-20.06. Brennpunkt Unterhalt – Recht im stetigen Wandel
20a
15.06.-20.06. Gewalt in der Familie – Familien- und strafrechtliche Aspekte, Stalking und Kindesmissbrauch
20b
15.06.-19.06. FamFG – Verfahrensrecht in Familiensachen sowie Betreuungs- und Unterbringungssachen
21a
22.06.-27.06. Aktuelle Probleme des Schuldrechts
21c
24.08.-28.08. Deutsch-Chinesisches Richterseminar zum Recht des geistigen Eigentums
22d
01.09.-05.09. Aktuelle Fragen des Presse- und Äußerungsrechts
27a
29.09.-03.10. Aktuelle Probleme des Insolvenzrechts
30a
16.10.-24.10. Einführung in das Familienrecht
30d 26.10.-31.10.Versicherungsrecht
32a
02.11.-07.11. Europarecht in der zivilrichterlichen Praxis
32b
02.11.-07.11. Einführung in das Steuerrecht I
33a
09.11.-13.11. Aktuelle Fragen des Gesellschaftsrechts
33d
16.11.-22.11. Praktische Fragen im familienrichterlichen Dezernat
34d
24.11.-28.11. Betreuungsrecht (Aufbautagung) 36a
30.11.-04.12. Einführung in das private Baurecht
36d
08.12.-12.12. Die Anhörung/Vernehmung von Kindern und Jugendlichen, auch unter Berücksichtigung der
Videovernehmung
Ü B E R S I C H T
Veranstaltende Justizverwaltung Zuord.
Baden-Württemberg
4.1, 2, 3
Baden-Württemberg
2
Niedersachsen
Hessen
2
2, 3, 5
Schleswig-Holstein
2, 3, 5
Bremen
Bund
2
1, 2
Berlin
Nordrhein-Westfalen
Baden-Württemberg
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Nordrhein-Westfalen
Bund
Sachsen
Bayern
Brandenburg
Baden-Württemberg
2
2
2
2
2, 1
2, 3, 5
2
2
2
2
2, 3, 6
9
 T H E M E N G E B I E T E
T A G U N G E N
 T H E M E N G E B I E T E
10
T A G U N G E N
2 0 1 4 Ü B E R S I C H T
3Strafrecht
Tagung Termin
Thema
Veranstaltende Justizverwaltung
Zuord. 2c
27.01.-31.01.
2d
27.01.-31.01.
3b
27.01.-31.01.
3d
03.02.-07.02.
4c
10.02.-14.02.
6d
02.03.-07.03.
8d
16.03.-21.03.
9d
24.03.-28.03.
10b
23.03.-28.03.
11a
31.03.-04.04.
11b
31.03.-04.04.
11c
06.04.-12.04.
11d
06.04.-12.04.
13b
27.04.-30.04.
16d
25.05.-28.05.
17a
25.05.-28.05.
17c
01.06.-06.06.
17d
01.06.-06.06.
18d
09.06.-13.06.
Strafverfahren bei Produkt- und Markenpiraterie
Die Hauptverhandlung in Strafsachen
Das Drogenproblem im Spannungsfeld zwischen Strafverfolgung und Therapie
Der richterliche Bereitschaftsdienst
Workshop Kapitaldelikte
Psychiatrie und Strafrecht
Interdisziplinäres Jugendstraf- und Familienrecht
Einführung in das Wirtschaftsstrafrecht (2)
Strafzumessung, Opferschutz und Adhäsion
Steuerstrafrecht Elektronische Aufenthaltsüberwachung
Ausgewählte Fragen des Strafrechts
und des Strafverfahrens
Entwicklungen und Tendenzen im Strafrecht Internationaler Menschenhandel und
Schleusung von Migranten
Der Kampf ums Urheberrecht im Digitalzeitalter Einführung in das Ausländerrecht
einschließlich Überblick zum Flüchtlingsrecht
Psychiatrie und Psychologie im Strafverfahren
Sicherheitsrecht des Bundes – Institutionen
und rechtlicher Rahmen
Das neue Außenwirtschaftsrecht
Bund
Nordrhein-Westfalen
Bayern
3
3
3, 5
Schleswig-Holstein
Brandenburg
Baden-Württemberg
Berlin
Sachsen
Nordrhein-Westfalen
Bayern
Hessen
Berlin
2, 3
3
5, 3
5, 2, 3
3
3
3
3, 5
3
Bayern
Nordrhein-Westfalen
3
3
Bayern
Baden-Württemberg
2, 3
4.1, 2, 3
Nordrhein-Westfalen
Bund
5, 3
3, 4.1, 5
Bund
3, 4.1
Tagung Termin
2 0 1 4 Thema
20a
15.06.-20.06. Gewalt in der Familie – Familien-
und strafrechtliche Aspekte,
Stalking und Kindesmissbrauch
20b
15.06.-19.06. FamFG – Verfahrensrecht in Familiensachen
sowie Betreuungs- und Unterbringungssachen
20c
29.06.-04.07. Dezernenten in Wirtschaftsstrafsachen
22a 30.06.-04.07.Umweltstrafrecht
22b
30.06.-04.07. Internationale Zusammenarbeit
in strafrechtlichen Angelegenheiten
22c
28.08.-05.09. Aktuelle Entwicklungen in Kriminalistik
und Strafrechtspflege
23a
07.07.-11.07. Erscheinungsformen der Internetkriminalität und ihre Bekämpfung
26a
21.09.-27.09. Empfindung und Wirkung im Einklang: Die Hauptverhandlung im Strafprozess –
Kommunikationsanalyse und Selbsterfahrung
(Einführungstagung)
26b
21.09.-26.09. Fachübergreifende Qualifizierung im Jugendstrafrecht
(Einführungstagung)
26c
28.09.-02.10. Strafprozessuale Probleme in der Hauptverhandlung
26d
28.09.-03.10. Rechtsmedizin, Kriminaltechnik und Kriminalistik
29c
20.10.-24.10. Aktuelle Entwicklungen im Wirtschaftsstrafrecht
30c
26.10.-31.10. Strafrecht und Internet
31a
26.10.-31.10. Organisierte Kriminalität 31b
26.10.-31.10. Politischer Extremismus –
Herausforderung für Gesellschaft und Justiz
31c
02.11.-06.11. Das Opfer in der Strafrechtspflege
32b
02.11.-07.11. Einführung in das Steuerrecht I
32d
10.11.-14.11. Verfassungsrecht in der strafgerichtlichen Praxis Ü B E R S I C H T
Veranstaltende Justizverwaltung Zuord. Hessen
2, 3, 5
Schleswig-Holstein
2, 3, 5
Brandenburg
Baden-Württemberg
Niedersachsen
3
3
1, 3
Rheinland-Pfalz
3, 5
Bayern
3
Bayern
6, 3
Nordrhein-Westfalen
5, 3
Hamburg
Hessen
Sachsen
Niedersachsen
Bayern
Hessen
3
3, 5
3
3, 5
3
3, 5
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Bayern
3, 5
2, 3, 5
3
11
 T H E M E N G E B I E T E
T A G U N G E N
 T H E M E N G E B I E T E
12
T A G U N G E N
2 0 1 4 Tagung Termin
Thema
33c
16.11.-22.11. Einführung in das Jugendstrafrecht
34c
24.11.-28.11. Betäubungsmittelkriminalität,
Drogenmarkt und Suchthilfe
35c 30.11.-05.12.Steuerstrafrecht
36c
08.12.-12.12. Gewalt in Stadien 36d
08.12.-12.12. Die Anhörung/Vernehmung von Kindern
und Jugendlichen, auch unter Berücksichtigung
der Videovernehmung
37a
07.12.-12.12. Ermittlungstechnik, Ermittlungstaktik
38b
14.12.-19.12. Ermittlungsmaßnahmen im Bereich der Telekommunikation
Ü B E R S I C H T
Veranstaltende Justizverwaltung
Zuord. Baden-Württemberg
Bund
3
3, 5
Niedersachsen
Bayern
Baden-Württemberg
3
3, 5
2, 3, 6
Baden-Württemberg
Bayern
3
3
4Fachgerichtsbarkeiten
4.1Verwaltungsgerichtsbarkeit
Tagung Termin
Thema
Veranstaltende Justizverwaltung
Zuord. 5a
09.02.-14.02.
8b
10.03.-14.03.
15a
11.05.-16.05.
17a
25.05.-28.05.
17d
01.06.-06.06.
18d
09.06.-13.06.
25d
21.09.-25.09.
29d
20.10.-24.10.
Immissionsschutz in der verwaltungsgerichtlichen Praxis
Aktuelle Fragen im verwaltungsgerichtlichen
Numerus-Clausus-Verfahren
Europarecht in der verwaltungsgerichtlichen Praxis
Einführung in das Ausländerrecht
einschließlich Überblick zum Flüchtlingsrecht
Sicherheitsrecht des Bundes – Institutionen und rechtlicher Rahmen
Das neue Außenwirtschaftsrecht
Aktuelle Einflüsse des Europarechts
auf das nationale Verwaltungsrecht
Aktuelle Fragen des Asyl- und Ausländerrechts Baden-Württemberg
Sachsen
4.1
4.1
Niedersachsen
Baden-Württemberg
1, 4.1
4.1, 2, 3
Bund
3, 4.1, 5
Bund
Mecklenburg-Vorpommern
3, 4.1
4.1, 1
Bayern
4.1
2 0 1 4 Ü B E R S I C H T
4.2Finanzgerichtsbarkeit
Tagung Termin
Thema
Veranstaltende Justizverwaltung
Zuord. 12c
27.04.-30.04.
14a
05.05.-09.05.
Grundlegende Fragen des Steuerrechts
in der Unternehmensinsolvenz
EU und Steuerrecht – Themen und Trends
Bund
2, 4.2
Nordrhein-Westfalen
4.2
4.3Arbeitsgerichtsbarkeit
Tagung Termin
Thema
Veranstaltende Justizverwaltung
Zuord. 7c
09.03.-14.03.
10d
31.03.-04.04.
18a
01.06.-06.06.
19a
09.06.-13.06.
Arbeitsrecht aktuell
Probleme des Arbeitsrechts
und des arbeitsgerichtlichen Verfahrens
Aktuelle Entwicklungen im Betriebsverfassungsrecht
Deutsches Arbeitsrecht im europäischen Kontext Thüringen
Berlin
4.3
4.3
Hessen
Bayern
4.3
1, 4.3
Tagung Termin
Thema
Veranstaltende Justizverwaltung
Zuord. 3a
23b
33b
Aktuelle Entwicklungen im Sozialrecht
Mecklenburg-Vorpommern
Europäisches Sozialrecht
Hessen
Aktuelle Entwicklungen der Rechtsprechung zum SGB II Mecklenburg-Vorpommern
4.4Sozialgerichtsbarkeit
27.01.-31.01.
07.07.-11.07.
09.11.-13.11.
4.4
4.4, 1
4.4
5 Interdisziplinäre Tagungen
Tagung Termin
Thema
Veranstaltende Justizverwaltung
Zuord. 3b
27.01.-31.01.
6c
27.02.-07.03.
Das Drogenproblem im Spannungsfeld zwischen Strafverfolgung und Therapie
Deutsche Justizgeschichte ab 1945
Bayern
3, 5
Niedersachsen
5
13
 T H E M E N G E B I E T E
T A G U N G E N
 T H E M E N G E B I E T E
14
T A G U N G E N
Tagung Termin
2 0 1 4 Thema
6d
02.03.-07.03. Psychiatrie und Strafrecht
7d
09.03.-14.03. Interkulturelle Kompetenz
8d
16.03.-21.03. Interdisziplinäres Jugendstraf- und Familienrecht
11b
31.03.-04.04. Elektronische Aufenthaltsüberwachung
12d 27.04.-30.04.Rechtsextremismus
15d
18.05.-23.05. Über die Unabhängigkeit der Justiz –
ein europäischer Vergleich
17b
25.05.-28.05. Stand und Glaskugel: eJustice und
elektronischer Rechtsverkehr heute und in der Zukunft
17c
01.06.-06.06. Psychiatrie und Psychologie im Strafverfahren
17d
01.06.-06.06. Sicherheitsrecht des Bundes –
Institutionen und rechtlicher Rahmen
18c
09.06.-13.06. Die russische Justiz und das russische Gerichtssystem
20a
15.06.-20.06. Gewalt in der Familie – Familien-
und strafrechtliche Aspekte,
Stalking und Kindesmissbrauch
20b
15.06.-19.06. FamFG – Verfahrensrecht in Familiensachen
sowie Betreuungs- und Unterbringungssachen
20d
29.06.-04.07. Zwischen Recht und Unrecht –
Deutsche Justizgeschichte im 20. Jahrhundert
21b
22.06.-26.06. Führungskräfte in der Justiz:
Personalentwicklung und Führungsinstrumente
21d
24.08.-29.08. Justiz und Judentum
22c
28.08.-05.09. Aktuelle Entwicklungen
in Kriminalistik und Strafrechtspflege
25b
15.09.-19.09. Richterliche und staatsanwaltliche Ethik –
Justizielle Standards im länderübergreifenden Vergleich
Ü B E R S I C H T
Veranstaltende Justizverwaltung
Zuord. Baden-Württemberg
Nordrhein-Westfalen
Berlin
Hessen
Sachsen-Anhalt
Nordrhein-Westfalen
5, 3
5
5, 2, 3
3, 5
5
5, 1
Hessen
5
Nordrhein-Westfalen
Bund
5, 3
3, 4.1, 5
Sachsen
Hessen
1, 5
2, 3, 5
Schleswig-Holstein
2, 3, 5
Nordrhein-Westfalen
5
Baden-Württemberg
5
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
5
3, 5
Schleswig-Holstein
5, 1
2 0 1 4 Tagung Termin
Thema
25c
18.09.-26.09. Die nationalsozialistische Justiz und ihre Aufarbeitung
26b
21.09.-26.09. Fachübergreifende Qualifizierung im Jugendstrafrecht
(Einführungstagung)
26d
28.09.-03.10. Rechtsmedizin, Kriminaltechnik und Kriminalistik
30c
26.10.-31.10. Strafrecht und Internet
31b
26.10.-31.10. Politischer Extremismus –
Herausforderung für Gesellschaft und Justiz
31c
02.11.-06.11. Das Opfer in der Strafrechtspflege
31d
02.11.-07.11. Führungskräfte in der Justiz: Qualitäts-
und Prozessmanagement
32b
02.11.-07.11. Einführung in das Steuerrecht I
32c
10.11.-14.11. Führungskräfte in der Justiz:
Verwaltungsaufgaben bei Gericht
und Staatsanwaltschaft
34c 24.11.-28.11.Betäubungsmittelkriminalität,
Drogenmarkt und Suchthilfe
35a
23.11.-28.11. Umgang mit psychisch kranken Menschen
im Justizalltag
36c
08.12.-12.12. Gewalt in Stadien Ü B E R S I C H T
Veranstaltende Justizverwaltung
Zuord. Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
5
5, 3
Hessen
Niedersachsen
Hessen
3, 5
3, 5
3, 5
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
3, 5
6, 5
Nordrhein-Westfalen
Brandenburg
2, 3, 5
5
Bund
Hamburg
3, 5
5, 6
Bayern
3, 5
Veranstaltende Justizverwaltung
Zuord. Hessen
Nordrhein-Westfalen
6
6, 2
Baden-Württemberg
6
6 Verhaltensorientierte Tagungen
Tagung Termin
Thema
1a
13.01.-17.01.
1b
13.01.-17.01.
2a
19.01.-24.01.
Rhetorik, Gesprächs- und Verhandlungsführung,
Plädoyer und Sprachtechnik (Aufbauseminar)
Systemische Konfliktlösungen im Familienrecht
Gedächtnis- und Konzentrationstraining –
Die Steigerung Ihrer mentalen Kompetenz
15
 T H E M E N G E B I E T E
T A G U N G E N
 T H E M E N G E B I E T E
16
T A G U N G E N
Tagung Termin
2 0 1 4 Thema
3c
03.02.-07.02. Ausdruck und Überzeugungskraft durch den
optimalen Einsatz der Stimme im Gerichtssaal
4d
10.02.-14.02. Klärungs- und persönlichkeitsorientierte Mediation
5c
16.02.-21.02. Rhetorik für Juristinnen und Juristen
6b
16.02.-20.02. Umgang mit Konflikten
8a
10.03.-13.03. Kontakt mit den Medien (Presseseminar) 8c
16.03.-21.03. Führungskräfte in der Justiz – Moderne Führung:
Gesprächsführung Teil II
Moderation von Besprechungen und Arbeitsgruppen
9c
24.03.-28.03. Psychologische Rhetorik
und andere Urteilseinflüsse vor Gericht
10c
30.03.-04.04. Der MENSCH in der Robe (Grundtagung)
13c
04.05.-10.05. Effektives Verhandeln, Kommunikationsanalyse und Selbsterfahrung für Zivilrichter
14b
05.05.-09.05. Führungskräfte in der Justiz:
Gesundheit als Führungsaufgabe –
Krankheit als Führungsproblem
14d
12.05.-16.05. Psychologie der Aussagebeurteilung
16c
25.05.-28.05. Der Umgang mit querulatorischen Persönlichkeiten
und Einschätzung von Drohverhalten
19b 09.06.-13.06.Tatsachenfeststellung,
Kommunikation und Rhetorik im Gesichtssaal
19d
15.06.-20.06. Richterliche Verhandlungsführung – Fallsupervision
23d
08.09.-12.09. Gesundheit und Bewegung im Justizalltag –
Strategien zur Steigerung
der körperlichen und geistigen Fitness
24a
13.07.-18.07. Justiz und Öffentlichkeit
Ü B E R S I C H T
Veranstaltende Justizverwaltung
Zuord. Thüringen
6
Nordrhein-Westfalen
Berlin
Rheinland-Pfalz
Bayern
Saarland
6
6
6
6
6
Baden-Württemberg
6
Nordrhein-Westfalen
Bayern
6
6, 2
Nordrhein-Westfalen
6
Niedersachsen
Rheinland-Pfalz
6
6
Nordrhein-Westfalen
6
Thüringen
Sachsen
6
6
Nordrhein-Westfalen
6
2 0 1 4 Ü B E R S I C H T
Tagung Termin
Thema
Veranstaltende Justizverwaltung
Zuord. 24c
14.09.-18.09.
24d
14.09.-18.09.
25a
15.09.-19.09.
26a
21.09.-27.09.
27b
29.09.-03.10.
30b
19.10.-24.10.
31d
02.11.-07.11.
34a
16.11.-21.11.
35a
23.11.-28.11.
35b
23.11.-27.11.
35d
30.11.-05.12.
36d
08.12.-12.12.
37c
14.12.-19.12.
Fortbildung für Aus- und Fortbilder:
Didaktische Grundlagen für Dozentinnen und Dozenten
Konfliktlösung im Sorge- und Umgangsrechtsverfahren
Grundlagen der Tatsachenfeststellung
und Vernehmungslehre
Empfindung und Wirkung im Einklang: Die Hauptverhandlung im Strafprozess –
Kommunikationsanalyse und Selbsterfahrung
Kopftechniken im Justizalltag: Schneller lesen –
Effektiver arbeiten – Mehr behalten
Güterichterinnen und Güterichter/Mediatorinnen
und Mediatoren – Mediation und Anwendung
mediativer Elemente im Güterichterverfahren
Führungskräfte in der Justiz –
Qualitäts- und Prozessmanagement
Der MENSCH in der Robe (Aufbautagung)
Umgang mit psychisch kranken Menschen im Justizalltag
Kommunikation im beruflichen Alltag I (Grundtagung)
Kommunikationstraining und Forensische Rhetorik
Die Anhörung/Vernehmung von Kindern
und Jugendlichen, auch unter Berücksichtigung
der Videovernehmung
Justiz, Medien, Medienrecht – Presseseminar
Saarland
6
Sachsen-Anhalt
Nordrhein-Westfalen
6
6
Bayern
6, 3
Nordrhein-Westfalen
6
Thüringen
6
Nordrhein-Westfalen
6, 5
Nordrhein-Westfalen
Hamburg
Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
6
5, 6
6
6
2, 3, 6
Rheinland-Pfalz
6
17
 T H E M E N G E B I E T E
T A G U N G E N
 T H E M E N G E B I E T E
18
T A G U N G E N
2 0 1 4 Ü B E R S I C H T
7 Sonstige Tagungen
Tagung Termin
Thema
Veranstaltende Justizverwaltung
Zuord. 6a
16a
23c
38a
Droit Français I
Derecho Español I
Diritto Italiano
English Law I
Deutsche Richterakademie
Deutsche Richterakademie
Deutsche Richterakademie
Deutsche Richterakademie
7
7
7
7
16.02.-21.02.
19.05.-23.05.
08.09.-12.09.
14.12.-18.12.
T A G U N G E N
2 0 1 4 Ü B E R S I C H T
19
Tag Termin
4a02.02.-07.02.
5b
09.02.-14.02.
7a
23.02.-28.02. 9d
24.03.-28.03. 13d 04.05.-10.05. 16b 19.05.-23.05. 17a 25.05.-28.05. 26b 21.09.-26.09. 30a 16.10.-24.10. 32b 02.11.-07.11. 33c 16.11.-22.11. Thema
Veranstaltende Justizverwaltung
Betreuungsrecht (für Dezernatsanfänger oder -wechsler)
Mecklenburg-Vorpommern
einschließlich aktueller Rechtsentwicklungen
Einführung in das Verkehrsunfallrecht
Sachsen-Anhalt
Einführung in die Tätigkeit
Baden-Württemberg
der Insolvenzrichterin/des Insolvenzrichters
Einführung in das Wirtschaftsstrafrecht (2)
Sachsen
Einführung in das Ehe- und Familienrecht
Sachsen
Einführung in das Europarecht;
Bayern
Recht der Europäischen Union
Einführung in das Ausländerrecht
Baden-Württemberg
einschließlich Überblick zum Flüchtlingsrecht
Fachübergreifende Qualifizierung im Jugendstrafrecht Nordrhein-Westfalen
(Einführungstagung) Einführung in das Familienrecht
Baden-Württemberg
Einführung in das Steuerrecht I
Nordrhein-Westfalen
Einführung in das JugendstrafrechtBaden-Württemberg
36a
Einführung in das private Baurecht
Brandenburg
ÜBERSICHT ZU DER REIHE „FÜHRUNGSKRÄFTE IN DER JUSTIZ“
Tag Termin
8c16.03.-21.03.
14b 05.05.-09.05.
21b 22.06.-26.06.
31d 02.11.-07.11.
32c 10.11.-14.11.
Thema
Führungskräfte in der Justiz – Moderne Führung:
Gesprächsführung Teil II
Moderation von Besprechungen und Arbeitsgruppen
Führungskräfte in der Justiz: Gesundheit als
Führungsaufgabe – Krankheit als Führungsproblem
Führungskräfte in der Justiz:
Personalentwicklung und Führungsinstrumente
Führungskräfte in der Justiz:
Qualitäts- und Prozessmanagement
Führungskräfte in der Justiz:
Verwaltungsaufgaben bei Gericht und Staatsanwaltschaft
Veranstaltende Justizverwaltung
Saarland
Nordrhein-Westfalen
Baden-Württemberg
Nordrhein-Westfalen
Brandenburg
 F Ü H R U N G S K R Ä F T E
30.11.-04.12.  E I N F Ü H R U N G
ÜBERSICHT ZU DEN EINFÜHRUNGSKURSEN FÜR DEZERNATSANFÄNGER UND -WECHSLER
T A G U N G S S T Ä
Ä TT TT EE
TT RR I I EE RR
 TT A
A G
G U N G S S T Ä T T E
T R II EE RR
22
18
T A G U N G E N
2 0 10 48 TAGUNGSSTÄTTE TRIER
TAGUNGSSTÄTTE
Berliner Allee
Allee 77
Berliner
54295 Trier
Trier
54295
Telefon 06
0651/93
51/9361
61-0
Telefon
-0
Telefax 06
0651/30
51/3002
0210
10
Telefax
E-Mail trier@deutsche-richterakademie.de
trier@deutsche-richterakademie.de
E-Mail
Webwww.deutsche-richterakademie.de
Web
www.deutsche-richterakademie.de
Anreise –– Öffentliche
Öffentliche Verkehrsmittel
Verkehrsmittel
Anreise
 Von
VonFrankfurt/M.
Frankfurt/M.über
überKoblenz
Koblenznach
nachTrier
TrierHauptHaupt­
bahnhofoder
odervon
vonKöln
Kölnnach
nachTrier
TrierHauptbahnhof
Hauptbahnhof
bahnhof
 Vom
VomHauptbahnhof
Hauptbahnhoferreichen
erreichenSie
Siedie
dieAkademie
Akademie
mitdem
demBus
Busoder
oderdem
demTaxi
Taxi
mit
 Fahrplanauskunft
Fahrplanauskunftunter
unterwww.bahn.de
www.bahn.de
Eine detaillierte
detaillierte Anreisebeschreibung
Anreisebeschreibung –– auch
auch zur
zur Anreise
Anreise mit
Eine
demdem
PKWPKW
oderoder
demdem
Flugzeug
– finden
Sie unter
mit
Flugzeug
– finden
Sie unter
www.deutsche-richterakademie.de (Tagungsort
www.deutsche-richterakademie.de
(TagungsortTrier/Anreise).
Trier/Anreise).
TT AA GG UU NN GG SS SS TT ÄÄ TT TT EE
TT RR II EE R
Ü B E R S I C H T
ÜBERSICHT ZU DEN TAGUNGEN DER DEUTSCHEN RICHTERAKADEMIE IN TRIER 2014
Tagung
Termin
1a
13.01.-17.01. 1b
13.01.-17.01. 2a
19.01.-24.01. 2b
19.01.-24.01. 3a
27.01.-31.01.
3b
27.01.-31.01. 4a
02.02.-07.02. 5a
09.02.-14.02. 5b
09.02.-14.02. 6a
16.02.-21.02. 6b
16.02.-20.02.
7a
23.02.-28.02.
8a
10.03.-13.03. 8b
10.03.-14.03.
9a
17.03.-21.03. 10a
23.03.-28.03.
10b
23.03.-28.03.
11a
31.03.-04.04.
11b
31.03.-04.04.
Thema
Veranstaltende Justizverwaltung
Rhetorik, Gesprächs- und Verhandlungsführung,
Hessen
Plädoyer und Sprachtechnik (Aufbauseminar)
Systemische Konfliktlösungen im Familienrecht
Nordrhein-Westfalen
Gedächtnis- und Konzentrationstraining –
Baden-Württemberg
Die Steigerung Ihrer mentalen Kompetenz
Aktuelle Probleme des Erbrechts
Nordrhein-Westfalen
Aktuelle Entwicklungen im Sozialrecht
Mecklenburg-Vorpommern
Das Drogenproblem im Spannungsfeld Bayern
zwischen Strafverfolgung und Therapie
Betreuungsrecht (für Dezernatsanfänger oder -wechsler) Mecklenburg-Vorpommern
einschließlich aktueller Rechtsentwicklungen
Immissionsschutz in der verwaltungsgerichtlichen Praxis Baden-Württemberg
Einführung in das Verkehrsunfallrecht
Sachsen-Anhalt
Droit Français I
Deutsche Richterakademie
Umgang mit Konflikten
Rheinland-Pfalz
Einführung in die Tätigkeit
Baden-Württemberg
der Insolvenzrichterin / des Insolvenzrichters
Kontakt mit den Medien (Presseseminar) Bayern
Aktuelle Fragen im verwaltungsgerichtlichen
Sachsen
Numerus-Clausus-Verfahren
Ausgewählte Probleme des privaten Baurechts
Baden-Württemberg
Ausgewählte Fragen des Wohnraummietrechts
Rheinland-Pfalz
Strafzumessung, Opferschutz und Adhäsion
Nordrhein-Westfalen
Steuerstrafrecht Bayern
Elektronische Aufenthaltsüberwachung
Hessen
23
T R I E R
2 0 1 4  T A G U N G S S T Ä T T E
T A G U N G E N
 T A G U N G S S T Ä T T E
T R I E R
24
T A G U N G E N
Tagung
2 0 1 4 Termin
12a
06.04.-11.04.
13a
27.04.-30.04. 13b
27.04.-30.04.
14a
05.05.-09.05.
14b
05.05.-09.05.
15a
11.05.-16.05.
15b
11.05.-16.05.
16a
19.05.-23.05.
16b
19.05.-23.05.
17a
25.05.-28.05.
17b
25.05.-28.05.
18a
01.06.-06.06.
18b
01.06.-07.06.
19a
09.06.-13.06.
19b
09.06.-13.06.
20a
15.06.-20.06.
Ü B E R S I C H T
Thema
Veranstaltende Justizverwaltung
Praktische Aspekte internationaler
Rechtsstreitigkeiten in Familiensachen
Der Graue Kapitalmarkt und das Kapitalanlegermusterverfahrensgesetz (KapMuG)
Internationaler Menschenhandel
und Schleusung von Migranten
EU und Steuerrecht – Themen und Trends
Führungskräfte in der Justiz:
Gesundheit als Führungsaufgabe –
Krankheit als Führungsproblem
Europarecht in der verwaltungsgerichtlichen Praxis
Arzthaftung und ärztliches Gutachten
Derecho Español I
Einführung in das Europarecht; Recht der Europäischen Union
Einführung in das Ausländerrecht
einschließlich Überblick zum Flüchtlingsrecht
Stand und Glaskugel: eJustice und elektronischer
Rechtsverkehr heute und in der Zukunft
Aktuelle Entwicklungen im Betriebsverfassungsrecht
Nebengebiete des Insolvenzrechts
für Insolvenzrichterinnen und Insolvenzrichter
Deutsches Arbeitsrecht im europäischen Kontext Tatsachenfeststellung, Kommunikation
und Rhetorik im Gesichtssaal
Gewalt in der Familie – Familien- und strafrechtliche Aspekte,
Stalking und Kindesmissbrauch
Bund
Bayern
Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Deutsche Richterakademie
Bayern
Baden-Württemberg
Hessen
Hessen
Baden-Württemberg
Bayern
Nordrhein-Westfalen
Hessen
Termin
20b
15.06.-19.06.
21a
22.06.-27.06.
21b
22.06.-26.06.
22a30.06.-04.07.
22b
30.06.-04.07.
23a
07.07.-11.07.
23b
07.07.-11.07.
24a
13.07.-18.07.
25a
15.09.-19.09.
25b
15.09.-19.09.
26a
21.09.-27.09.
26b
21.09.-26.09.
27a
29.09.-03.10.
27b
29.09.-03.10.
28a06.10.-09.10.
28b06.10.-09.10.
29a13.10.-16.10.
29b13.10.-16.10.
Ü B E R S I C H T
Thema
Veranstaltende Justizverwaltung
FamFG – Verfahrensrecht in Familiensachen
sowie Betreuungs- und Unterbringungssachen
Aktuelle Probleme des Schuldrechts
Führungskräfte in der Justiz: Personalentwicklung
und Führungsinstrumente
Umweltstrafrecht
Internationale Zusammenarbeit
in strafrechtlichen Angelegenheiten
Erscheinungsformen der Internetkriminalität und ihre Bekämpfung
Europäisches Sozialrecht
Justiz und Öffentlichkeit
Grundlagen der Tatsachenfeststellung
und Vernehmungslehre
Richterliche und staatsanwaltliche Ethik –
Justizielle Standards im länderübergreifenden Vergleich
Empfindung und Wirkung im Einklang: Die Hauptverhandlung im Strafprozess –
Kommunikationsanalyse und Selbsterfahrung
(Einführungstagung)
Fachübergreifende Qualifizierung im Jugendstrafrecht
(Einführungstagung)
Aktuelle Probleme des Insolvenzrechts
Kopftechniken im Justizalltag: Schneller lesen –
Effektiver arbeiten – Mehr behalten
Herbstakademie
Herbstakademie
Herbstakademie
Herbstakademie
Schleswig-Holstein
Bremen
Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
Niedersachsen
Bayern
Hessen
Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen
Schleswig-Holstein
Bayern
Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen
25
T R I E R
Tagung
2 0 1 4  T A G U N G S S T Ä T T E
T A G U N G E N
 T A G U N G S S T Ä T T E
T R I E R
26
T A G U N G E N
Tagung
2 0 1 4 Termin
30a
16.10.-24.10.
30b
19.10.-24.10.
31a
26.10.-31.10.
31b
26.10.-31.10.
32a
02.11.-07.11.
32b
02.11.-07.11.
33a
09.11.-13.11.
33b
09.11.-13.11.
34a
16.11.-21.11.
35a
23.11.-28.11.
35b
23.11.-27.11.
36a
30.11.-04.12.
37a
07.12.-12.12.
37b
07.12.-12.12.
38a
14.12.-18.12.
38b
14.12.-19.12.
Ü B E R S I C H T
Thema
Veranstaltende Justizverwaltung
Einführung in das Familienrecht
Güterichterinnen und Güterichter / Mediatorinnen
und Mediatoren – Mediation und Anwendung
mediativer Elemente im Güterichterverfahren
Organisierte Kriminalität Politischer Extremismus – Herausforderung
für Gesellschaft und Justiz
Europarecht in der zivilrichterlichen Praxis
Einführung in das Steuerrecht I
Aktuelle Fragen des Gesellschaftsrechts
Aktuelle Entwicklungen der Rechtsprechung zum SGB II
Der MENSCH in der Robe (Aufbautagung)
Umgang mit psychisch kranken Menschen
im Justizalltag
Kommunikation im beruflichen Alltag I (Grundtagung)
Einführung in das private Baurecht
Ermittlungstechnik, Ermittlungstaktik
Internationale Gerichtshöfe
English Law I
Ermittlungsmaßnahmen im Bereich der Telekommunikation
Baden-Württemberg
Thüringen
Bayern
Hessen
Rheinland-Pfalz
Nordrhein-Westfalen
Bund
Mecklenburg-Vorpommern
Nordrhein-Westfalen
Hamburg
Baden-Württemberg
Brandenburg
Baden-Württemberg
Niedersachsen
Deutsche Richterakademie
Bayern
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 1aHessen
13.01. – 17.01.2014
Tagung 1bNordrhein-Westfalen
13.01. – 17.01.2014
Rhetorik, Gesprächs- und Verhandlungsführung,
Plädoyer und Sprachtechnik (Aufbauseminar)
Systemische Konfliktlösungen im Familienrecht
Die Tagung wendet sich an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Grundseminars „Rhetorik, Gesprächs- und
Verhandlungsführung, Plädoyer und Sprachtechnik“.
Rhetorische Kompetenz ist das Resultat eines ständigen Verbesserungsprozesses. Ziel der Aufbautagung ist deshalb die
Vertiefung und Erweiterung der bisher erworbenen rhetorischen Kenntnisse und deren Anwendung in der juristischen
Praxis. Auch in diesem Seminar stehen die Erwartungen und
Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vordergrund.
Folgende Themenkomplexe können in näherer Abstimmung
mit ihnen bearbeitet werden:
-- Austausch über Erfahrungen mit der Anwendung
rhetorischer und sprachtechnischer Fertigkeiten
-- Umgang mit schwierigen Kommunikationspartnern
-- Interkulturelle Kommunikation im Gerichtssaal
-- Sprachliche und nichtsprachliche Signale zur Beurteilung
der Glaubwürdigkeit
-- Gespräche kooperativ und zielorientiert gestalten
-- Besprechungen effektiv leiten
-- Konfliktmanagement im beruflichen Alltag
-- Kritik üben und Kritik aufnehmen.
Die Tagung wendet sich in erster Linie an Familienrichterinnen
und Familienrichter, aber auch an Richtermediatorinnen und
Richtermediatoren.
Sie befasst sich mit systemischen Ansätzen bei der Lösung
familienrechtlicher Konflikte vor Gericht. Systemisches
Vorgehen bedeutet insoweit, die unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten besser kennenzulernen und die
Ressourcen bzw. Lösungsmöglichkeiten einer Familie sichtbar zu machen. Hieraus sollen gemeinsam tragfähige und
intelligente Lösungen abgeleitet werden, die den Konflikt
überflüssig machen.
Nach Vermittlung der Grundlagen des systemischen Ansatzes und dessen Instrumentarien werden u.a. im Rahmen von
Fallarbeit mit Rollentrainings sowie durch Reflexion eigener
Fälle die erlangten Kenntnisse gefestigt und auf die richterliche Praxis übertragen.
Die aktive Mitarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist
für den Erfolg der Tagung unerlässlich.
27
T R I E R
2 0 1 4  T A G U N G S S T Ä T T E
T A G U N G E N
 T A G U N G S S T Ä T T E
T R I E R
28
T A G U N G E N
2 0 1 4 K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 2aBaden-Württemberg
19.01. – 24.01.2014
Tagung 2bNordrhein-Westfalen
19.01. – 24.01.2014
Gedächtnis- und Konzentrationstraining –
Die Steigerung Ihrer mentalen Kompetenz
Aktuelle Probleme des Erbrechts
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller Gerichtsbarkeiten sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit sind eng miteinander verknüpft. Beides lässt sich durch Einsicht in die Funktionsweise
unseres Gehirns und hirngerechter Informationsverarbeitung grundlegend verbessern. Neurobiologen weisen darauf hin, dass wir unsere Hirnkapazitäten nur unzureichend nutzen. Erkenntnisse aus neurophysiologischen Vorgängen verhelfen uns zur vollen Aktivierung
beider Hemisphären des Kortex und dadurch zur Nutzung seiner fast
unerschöpflichen Kapazität. Mit „vernetztem Denken“ erreichen wir
eine enorme Steigerung unseres Arbeits- und Erinnerungspotenzials.
Die Tagung beschäftigt sich u.a. mit folgenden Themen:
-- Fakten von Protokollen, Listen und Fachartikeln erinnern
-- Den Tages- oder Wochenplan im Kopf
-- Einen zielgerichteten Dialog ohne Notizen führen
-- Die freie Rede – unter Stress konzentrieren und selektiv erinnern
-- Argumente in Besprechungen und Diskussionen merken und
anwenden
-- Welcher Konzentrations- und Stresstyp Sie eigentlich sind
-- Die „Schlüsselworttechnik“ in der Praxis
-- Der Umgang mit sogenannten „abstrakten“ Informationen
-- Die „Blitzlichttechnik“, wenn es schnell gehen muss
-- Methodisches Lesen zur schnellen Erfassung wichtiger Inhalte
aus Fachtexten
-- Hirngerechte Strukturierung komplexer Inhalte und Transfer ins
Langzeitgedächtnis
-- Namen und Gesichter dauerhaft einprägen.
Vorausgesetzt wird bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die
Bereitschaft, sich auf (selbst-)reflektive Methoden, Übungen und
Rollenspiele einzulassen.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter der
Zivilgerichtsbarkeit sowie an Nachlassrichterinnen und
Nachlassrichter.
Nie wurde so viel vererbt wie heute. Mit zunehmender
Erbmasse nehmen jedoch auch die Streitigkeiten zu, sodass
Erbschaftsklagen in der zivilrichterlichen Praxis an Bedeutung gewinnen. Die Tagung soll einen Einblick in ausgewählte und aktuelle Fragen des Erbrechts geben. Geplante
Themen sind u.a.:
-- Auslegung und Anfechtung von Testamenten
-- Vermächtnisrecht
-- Prozessuale Fragen und einstweiliger Rechtschutz
-- Erbscheinerteilungsverfahren
-- Internationales Privatrecht – Schwerpunkt Erbrecht
-- Pflichtteilsrecht
-- Der Pflichtteilsprozess.
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 3aMecklenburg-Vorpommern
27.01. – 31.01.2014
Tagung 3bBayern
27.01. – 31.01.2014
Aktuelle Entwicklungen im Sozialrecht
Das Drogenproblem im Spannungsfeld zwischen
Strafverfolgung und Therapie
Die Tagung richtet sich an Sozialrichterinnen und Sozial­
richter.
Das Sozialrecht befindet sich seit Jahren in einer Phase
starker Veränderungen. Als Beispiele für andauernde gesetzgeberische Reformbestrebungen seien genannt die
fortschreitenden Änderungen im Bereich der Gesetzlichen
Krankenversicherung und Reformen im SGB II sowie Reformbestrebungen im Bereich des SGB IX. Daneben steht
– wegen der demographischen Entwicklung – die Situation
bei der Gesetzlichen Renten- und Pflegeversicherung im
Blickpunkt der Öffentlichkeit. Auch das SGG bleibt eine
„Dauerbaustelle“. Hinzu kommen noch die Auswirkungen des Gesetzes über den Rechtsschutz bei überlangen
Gerichtsverfahren, das die Sozialgerichtsbarkeit besonders
betrifft.
Die Tagung soll den Stand aktueller Gesetzgebungsvorhaben darstellen sowie die in jüngerer Vergangenheit in Kraft
getretenen gesetzlichen Änderungen nachverfolgen und
deren Relevanz für die sozialrichterliche Tätigkeit aufzeigen.
Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, auch solche, die
noch nicht in fortgeschrittener Weise mit dem Betäubungsmittelrecht befasst sind.
In Vorträgen und Diskussionen sollen insbesondere folgende
Themen behandelt werden:
-- Systematik des Betäubungsmittelstrafrechts und
aktuelle Rechtsprechung
-- Durchführbarkeit des Schlagworts „Therapie statt
Strafe“
-- Ursachen der Drogensucht
-- Mögliche Therapieauflagen im Rahmen der
Strafaussetzung zur Bewährung
-- Therapiemöglichkeiten in Bezirkskrankenhäusern
und Justizvollzugsanstalten
-- Erfolgsaussichten ambulanter Drogentherapien
-- Interdisziplinärer Gedankenaustausch mit Ärzten und
mit anderen Therapiemaßnahmen befassten Personen.
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Tagung 4aMecklenburg-Vorpommern
02.02. – 07.02.2014
Tagung 5aBaden-Württemberg
09.02. – 14.02.2014
Betreuungsrecht (für Dezernatsanfänger und -wechsler)
einschließlich aktueller Rechtsentwicklungen
Immissionsschutz
in der verwaltungsgerichtlichen Praxis
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter, die
das Gebiet der Betreuungs- und Unterbringungssachen neu
übernommen haben oder demnächst übernehmen.
Folgende Themen werden insbesondere behandelt:
-- Grundzüge und Ziele des Betreuungsrechts
-- Psychische Erkrankungen / geistige Behinderungen
und ihre Begutachtung sowie die Kommunikation mit
Menschen mit Erkrankungen und Behinderungen
-- Grundzüge des materiellen und formellen
Unterbringungsrechts
-- Aktuelle Rechtsentwicklungen
-- Ausgewählte Probleme bei richterlichen
Genehmigungen (z.B. Patientenverfügungen)
-- Sozialberichterstattung, Sozialleistungen und
soziales Netzwerk
-- Praktische Tipps und Muster für die Dezernatsarbeit
-- Stressbewältigung.
Die Tagung wendet sich an Verwaltungsrichterinnen und
Verwaltungsrichter aller Instanzen.
Behandelt werden voraussichtlich in Vortrag und Diskussion
die folgenden Themen:
-- Lärmschutz im Immissionsschutz- und im Planungsrecht
-- Beurteilung von Luftverunreinigungen durch Anlagen
-- Schutz vor Luftverunreinigungen in der gerichtlichen
Praxis
-- Beurteilung von Geruchsimmissionen
-- Immissionsschutz und Planungsrecht
-- Lichtimmissionen
-- Windkraft- und Biogasanlagen
-- Mobilfunkanlagen
-- Feinstaub
-- TA Luft 2002.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial
Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und
Teilnehmer geeignet.
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 5bSachsen-Anhalt
09.02. – 14.02.2014
Tagung 6a
16.02. – 21.03.2014
Einführung in das Verkehrsunfallrecht
Droit Français I
Die Tagung wendet sich an Zivilrichterinnen und Zivilrichter,
die erst seit kurzem im Zivilrecht tätig sind (Dezernatsanfänger und -wechsler).
Ziel der Tagung ist es, Kenntnisse zur Aufklärung des Sachverhaltes und zur Entscheidung in Haftpflichtprozessen
nach Straßenverkehrsunfällen zu vermitteln bzw. zu vertiefen. Folgende Themen sind vorgesehen:
-- Grundlagen der Haftung nach Unfällen im
Straßenverkehr
-- Anscheinsbeweis und Haftungsquoten
-- Das Quotenvorrecht in der Kaskoversicherung
-- Haftungsfragen bei Beteiligung mehrerer
Verkehrsteilnehmer
-- Zeugenvernehmung (Methodik der Vernehmung,
Aussagebeurteilung)
-- Beweiserhebung, Beweiswürdigung
-- Das „HWS-Schleudertrauma“ aus unfallmechanischer
Sicht und aus orthopädisch-traumatologischer Sicht
-- Sach- und Personenschäden (Grundlagen des
Schadensausgleichsrechts, Schmerzensgeld).
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Tagungssprache ist Französisch. Die Teilnahme an der Tagung setzt deshalb gute allgemeine Kenntnisse der französischen Sprache voraus.
Die Veranstaltung soll Grundkenntnisse in der Terminologie und im System des französischen Rechts vermitteln.
Die Grundlagen des französischen Zivil-, des französischen
Straf- und des französischen Öffentlichen Rechts werden
vorgestellt. Durch den Besuch einer Gerichtsverhandlung
in Metz oder in Nancy gewinnen Sie einen Einblick in die
französische Gerichtspraxis. Die Kommunikationsfähigkeit
in der französischen Sprache wird durch Übungen und Diskussionen gefördert.
Die Organisation der Tagung erfolgt in Zusammenarbeit mit
der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Trier.
Die Referentinnen und Referenten sind Juristinnen und Juristen in verschiedenen Arbeitsbereichen (auch in der Justiz)
und Muttersprachler.
Deutsche Richterakademie
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Tagung 6bRheinland-Pfalz
16.02. – 20.02.2014
Tagung 7aBaden-Württemberg
23.02. – 28.02.2014
Umgang mit Konflikten
Einführung in die Tätigkeit der Insolvenzrichterin /
des Insolvenzrichters
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Konflikte gehören sowohl in beruflicher als auch privater
Hinsicht in ganz unterschiedlichem Umfang zu unserem
Alltag. Daher ist es notwendig, mit Konflikten fachkundig
und konstruktiv umgehen zu können.
Die Tagung beschäftigt sich mit dem Erkennen und Verstehen von
-- typischen Konfliktsituationen außerhalb der
Hauptverhandlung (z.B. mit Kolleginnen und Kollegen,
mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit der
Behörden- und der Geschäftsstellenleitung)
-- Konflikten aufgrund von Kommunikationsstörungen und
-- Genderkonflikten.
Methodisch arbeiten die Referentinnen mit konkreten, die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer persönlich betreffenden
Fallbeispielen. Vorausgesetzt wird bei allen Teilnehmerinnen
und Teilnehmern die Bereitschaft, sich auf (selbst-)reflexive
sowie supervisorische Methoden, Übungen und Rollenspiele
einzulassen.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter, die Insolvenzsachen bearbeiten und noch keine oder nur geringe
Berufserfahrung auf diesem Gebiet haben.
Verschiedene Referenten werden – mit der Möglichkeit zur
Diskussion – unter anderem folgende Themen behandeln:
-- Regelinsolvenzverfahren; insbesondere das
Zulassungsverfahren, Sicherungsmaßnahmen,
die Entscheidung über den Antrag und die
Verwalterauswahl
-- Der Insolvenzplan
-- Die Eigenverwaltung
-- Besonderheiten des Verbraucher- und des Regelinsolvenzverfahrens betreffend natürliche Personen
einschließlich Stundung, Schuldenbereinigungsplan
und Restschuldbefreiung
-- Wirtschaftliche Fragestellungen.
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 8aBayern
10.03. – 13.03.2014
Tagung 8bSachsen
10.03. – 14.03.2014
Kontakt mit dem Medien
(Presseseminar)
Aktuelle Fragen im verwaltungsgerichtlichen
Numerus-Clausus-Verfahren
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, die dienstlich Kontakt mit Presseorganen haben.
Neben kurzen Einführungsvorträgen und einem Erfahrungsaustausch soll der Schwerpunkt des Seminars auf der Durchführung praktischer Übungen liegen.
Folgender Seminarablauf ist vorgesehen:
-- Erwartung der Justiz an die Medien
-- Medienkunde
-- Sinn und Unsinn von Pressekonferenzen
-- Einstellung auf den Interviewpartner
-- Fragetechniken
-- Möglichkeiten der Manipulation
-- Praktische Interviewübungen
-- Umgang mit Hintergrundinformationen
-- Abfassung von Presserklärungen.
Die Tagung wendet sich an Verwaltungsrichterinnen und
Verwaltungsrichter, die mit Numerus-Clausus-Verfahren
betraut sind.
Neben der reinen Wissensvermittlung soll den Teilnehmern
die Möglichkeit zur Diskussion und zum Meinungsaustausch
gegeben werden. Schwerpunkte der Tagung sind:
-- Erstellung und Erläuterung eines Kapazitätsberichts,
Berechnungsstichtag
-- Prüfung der Kapazitätsberechnung durch
das Verwaltungsgericht
-- Organisation der NC-Masseverfahren
-- Verteilung der außerkapazitären Studienplätze
nach Vergabekriterien/Losverfahren
-- Prozessuale Fragen zu Teilstudienplätzen/Vollstudienplätzen und deren Wertigkeit bzw. Vergleichbarkeit,
Hilfsanträgen, Streitwert, Kostenverteilung, PKH,
Hauptsacheerledigung etc.
-- Bachelor/Master-Studiengänge
-- Besondere Probleme des Kapazitätsrechts wie
Deputatsminderung, Lehrdeputate, befristete
Sonderkapazitäten, Stellenpläne, Dienstleistungsexport
über Module etc.
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2 0 1 4 K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 9aBaden-Württemberg
17.03. – 21.03.2014
Tagung 10aRheinland-Pfalz
23.03. – 28.03.2014
Ausgewählte Probleme des privaten Baurechts
Ausgewählte Fragen des Wohnraummietrechts
Die Tagung wendet sich an Zivilrichterinnen und -richter, die
– ohne Spezialisierung – mit Bauprozessen befasst sind und
bereits über eine gewisse Berufserfahrung verfügen (eine
Einführungstagung bei der Deutschen Richterakademie
wird von Brandenburg unter der Nr. 36a/13 angeboten).
In Vorträgen und Diskussionen sollen die folgenden Themen
behandelt werden:
-- Ansprüche der am Bau Beteiligten aus Behinderung
oder Bauverzögerung
-- Vergütung und Nachträge beim Bauvertrag
-- Abnahme und Gewährleistung
-- Baurecht und Allgemeine Geschäftsbedingungen
-- Leistungspflicht und Haftung des Architekten
-- Honorarrecht der Architekten
-- Typische Fehler bei der Planung und Errichtung von
Gebäuden aus der Sicht des Sachverständigen.
Die Tagung wendet sich an in Mietrechtsstreitigkeiten erfahrene Zivilrichterinnen und Zivilrichter.
Nach Ausführungen zu prozessrechtlichen Problemstellungen in Mietrechtsstreitigkeiten wird die aktuelle Rechtsprechung zum Gewährleistungsrecht, zum Nebenkostenrecht
und zu Schönheitsreparaturen vorgetragen. Voraussichtlich
wird ein Sachverständiger zu Feuchte- und Schimmelschäden in Wohnräumen referieren. Abschließend werden
Aspekte der Beendigung und Abwicklung des Mietverhältnisses dargestellt.
Die Tagung soll dem Erfahrungs- und Meinungsaustausch
dienen, daher sind vorherige Anregungen zu Themen aus
dem Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwünscht.
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 10bNordrhein-Westfalen
23.03. – 28.03.2014
Tagung 11aBayern
31.03. – 04.04.2014
Strafzumessung, Opferschutz und Adhäsion
Steuerstrafrecht
Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Die Tagung beschäftigt sich zum einen mit Aspekten der
Strafzumessung unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten, wobei vor allem der Einfluss aktueller Rechtsprechung
in den Blick genommen werden soll. Ferner werden im Rahmen der Veranstaltung rechtliche und praktische Aspekte
des Opferschutzes behandelt. Ein weiterer Schwerpunkt
der Tagung liegt im Bereich des Adhäsionsverfahrens. Die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, wie ein Adhäsionsverfahren nach den bestehenden gesetzlichen Regelungen
sinnvoll gestaltet und bearbeitet werden kann.
Die Tagung wendet sich an mit Steuerstrafsachen befasste
Strafrichterinnen und Strafrichter, Staatsanwältinnen und
Staatsanwälte.
In der Veranstaltung sollen folgende Themen behandelt
werden:
-- Verhältnis und Stellung sowie Kompetenzen
der beteiligten Behörden
-- Verhältnis von Steuerfestsetzungs- und
Steuerstrafverfahren
-- Steuerliche Aspekte von Korruptionsdelikten
-- Die Steuerstraftatbestände im Einzelnen sowie in
Abgrenzung zu anderen Straftatbeständen
-- Das Steuergeheimnis mit seinen Durchbrechungen
-- Fragen der Verjährung
-- Ermittlungen in Steuerstrafsachen.
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2 0 1 4 K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 11bHessen
31.03. – 04.04.2014
Tagung 12aBund
06.04. – 11.04.2014
Elektronische Aufenthaltsüberwachung
Praktische Aspekte internationaler
Rechtsstreitigkeiten in Familiensachen
Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Nachdem das Strafgesetzbuch (§ 68b Abs. 1 Satz 1
Nr. 12) seit dem 01.01.2011 erstmals den Einsatz einer
elektronischen Aufenthaltsüberwachung im Rahmen der
Führungsaufsicht für die Überprüfung der Einhaltung aufenthaltsbezogener Weisungen zulässt, sollen Möglichkeiten
und Grenzen elektronischer Überwachung zur Haft- und
Rückfallvermeidung insgesamt betrachtet werden. Im Einzelnen werden die Erfahrungen aus dem seit 13 Jahren
bestehenden hessischen Fußfesselprojekt berichtet sowie
die neuen technischen und rechtlichen Möglichkeiten der
elektronischen Aufenthaltsüberwachung – auch im europäischen Vergleich – sowie deren Implementierung in die
bestehenden Sicherheitskonzepte in der Bewährungshilfe
und Führungsaufsicht in Zusammenarbeit mit polizeilichen
Überwachungssystemen dargestellt. Im Weiteren wird das
neue Instrument aus psychiatrischer und psychologischer
Sicht beurteilt und von Seiten der Strafrechtswissenschaft
näher beleuchtet. Den Abschluss bilden die Sicht der Strafverteidigung und ein kriminalpolitischer Ausblick des Einsatzes elektronischer Überwachung.
In einem familienrechtlichen Rechtsstreit vor einem deutschen Gericht werfen Sachverhalte mit Auslandsberührung
besondere Probleme auf. So ist insbesondere zu klären, welche Gerichte international zuständig sind und welches Recht
anwendbar ist. Wohnt ein Verfahrensbeteiligter im Ausland,
sind nach bestimmten Modalitäten Schriftstücke im Ausland
zuzustellen. Klärungsbedürftig ist zudem, auf welche Art und
Weise Entscheidungen aus anderen EU-Mitgliedstaaten in
Deutschland anerkannt und ggfs. vollstreckt werden können.
Zu diesem Fragenkreis gibt es staats- und unionsrechtliche Regelungen. Soweit kein solches vorrangiges Recht zur Anwendung kommt, gilt nationales Recht. Dieses Regelungsgeflecht
ist Gegenstand der Tagung, auf der auch praktische Hilfsmittel thematisiert werden (European e-Justice Portal; European
Judicial Network).
Für Familienrichterinnen und Familienrichter, die an den
Amtsgerichten am Sitz des Oberlandesgerichts nach dem
AUG oder dem IntFamRVG mit Unterhaltssachen oder Sorgerechtsangelegenheiten mit Auslandsbezug befasst sind, gibt
es spezielle Tagungen. Diese Tagung richtet sich daher an alle
anderen Familienrichterinnen und Familienrichter.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial
Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und Teilnehmer geeignet.
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 13aBayern
27.04. – 30.04.2014
Tagung 13bNordrhein-Westfalen
27.04. – 30.04.2014
Der Graue Kapitalmarkt und
das Kapitalanlegermusterverfahrensgesetz (KapMuG)
Internationaler Menschenhandel und
Schleusung von Migranten
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter der
Zivilgerichtsbarkeit.
Die Tagung befasst sich mit aktuellen Problemen des Grauen
Kapitalmarkts sowie des Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetzes aus Sicht der Praxis.
In Vorträgen mit anschließenden Diskussionen sollen insbesondere die folgenden Themen behandelt werden:
-- Neue höchstrichterliche Rechtsprechung zu
Aufklärungs- und Beratungspflichten bei Kapitalanlagen
des Grauen Kapitalmarkts
-- Materiell-rechtliche Fragen der Rückabwicklung
von Kapitalanlagen aus anwaltlicher Sicht
-- Typische Prospektfehler der geschlossenen Fonds
(z.B. Medienfonds, Immobilienfonds)
-- Das Verfahren zur Rückabwicklung von Finanzanlagen
(Zuständigkeit, Verfahrensart, Antragstellung, Klagehäufung, Substantiierungspflicht, Verfahrensaussetzung,
Beweisaufnahme, Vergleich, Urteilsabfassung)
-- Der Umgang mit Massenverfahren vor dem Hintergrund
des Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetzes aus
richterlicher Sicht
-- Das Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz –
Funktionsweise und wesentliche Neuerungen nach
der Reform
-- Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) – die Neuregelung
zu offenen und geschlossenen Investmentfonds.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter der
Strafgerichtsbarkeit sowie an Staatsanwältinnen und Staats­
anwälte, die in ihrem Dezernat mit den Titelthemen in Berührung kommen.
Sie dient der Förderung des Verständnisses für die Opfer
und der Optimierung des Umgangs mit vom Menschenhandel Betroffenen. Praktische Lösungen von Problemen im
Strafverfahren werden erörtert. Die Veranstaltung stellt das
„Phänomen Menschenhandel“ sowie die Rolle des Opfers
im Ermittlungs- und Strafverfahren (psychologische Hintergründe und Auswirkungen von Erlebnissen auf die Aussagefähigkeit; Umgang in Vernehmungen) dar. Außerdem
werden die Gesetzeslage zur Bekämpfung des Menschenhandels, die ausländerrechtliche Situation nach Umsetzung
der „Opferschutzrichtlinie“ sowie praktische Fragen zur
Durchführung eines Strafverfahrens wegen Menschenhandels bzw. Schleusung (Rechtshilfe, Zusammenarbeit mit
Nichtregierungsorganisationen, Opferschutz) diskutiert.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial
Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und
Teilnehmer geeignet.
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2 0 1 4 K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 14aNordrhein-Westfalen
05.05. - 09.05.2014
Tagung 14bNordrhein-Westfalen
05.05. – 09.05.2014
EU und Steuerrecht – Themen und Trends
Führungskräfte in der Justiz: Gesundheit als
Führungsaufgabe – Krankheit als Führungsproblem
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter der
Finanzgerichtsbarkeit.
Sie befasst sich mit dem Einfluss aktueller Entscheidungen
des Gerichtshofes der Europäischen Union auf die nationale Besteuerung. Den Schwerpunkt der Tagung bilden die
Auswirkungen der Rechtsprechung des Gerichtshofes der
Europäischen Union sowie weitere grenzüberschreitende
Aspekte. Geplante Themen sind u.a.:
-- Der Einfluss der Grundfreiheiten des Vertrages über die
Arbeitsweise der Europäischen Union auf das nationale
Steuerrecht – ein Überblick
-- Aktuelle Rechtsprechung des Gerichtshofs der
Europäischen Union und des Bundesfinanzhofs zum
Mehrwertsteuerrecht (Umsatzsteuerrecht)
-- Europäisches Beihilferecht und nationales Steuerrecht
-- Europarechtliche Einflüsse auf das deutsche
Kindergeldrecht
-- Aktuelle gesetzgeberische Entwicklungen im Bereich
der Mehrwertsteuer
-- Die Europäisierung des Unternehmenssteuerrechts
-- Der Einfluss der EU und des EuGH auf die nationale
Steuergesetzgebung.
Weiterhin ist eine Exkursion zum Gerichtshof der Europäischen Union vorgesehen.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, die bereits mit Führungsaufgaben betraut sind.
Krankheitsfälle stellen Führungskräfte vor Probleme. Heikle Gespräche stehen an, Vertretung und Rückkehr sind
zu organisieren. Im Krankheitsfall drückt sich auch die
Beziehung zur Arbeit aus. Wie geht die erkrankte Person
mit der Situation um? Ist womöglich die Krankheitsursache
am Arbeitsplatz zu finden? Gesundheit zu erhalten und zu
fördern sind Führungsaufgaben. Was ist sinnvoll, wie kann
die Arbeit geradezu als Quelle von Gesundheit gestaltet
werden? Die Tagung zielt auf die Führungskunst, das
Gesundheitsmanagement und die Gestaltung von Arbeitsleben in bewegten Zeiten.
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 15aNiedersachsen
11.05. – 16.05.2014
Tagung 15bNordrhein-Westfalen
11.05. – 16.05.2014
Europarecht in der verwaltungsgerichtlichen Praxis
Arzthaftung und ärztliches Gutachten
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter der
Verwaltungsgerichtsbarkeit.
Die Tagung wird sich mit der Rechtsetzung der Europäischen
Union und den Beziehungen zwischen den europäischen
Regelungen und ausgewählten Gebieten des nationalen
Rechts (Verwaltungsverfahrens- und Verwaltungsprozessrecht, Aufenthaltsrecht, Naturschutzrecht, Agrarrecht)
beschäftigen. Dabei soll auch ein Ausblick auf geplante
europarechtliche Regelungen gegeben werden. Ferner wird
das Vorlageverfahren zum Gerichtshof der Europäischen
Union dargestellt. Aktuelle Entwicklungen in der Rechtsprechung des Gerichtshofs werden aufgezeigt.
Vorgesehen sind Vorträge, Diskussionen sowie ein Besuch
beim Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg.
Die Tagung wendet sich vorwiegend an Richterinnen und
Richter der Zivilgerichtsbarkeit.
Sie widmet sich ausgewählten Problemen des
Arzthaftungsrechts und der Begutachtung durch medizinische Sachverständige. Während die Bedeutung dieser
Thematik in der forensischen Praxis seit Jahren unvermindert
zunimmt, wird sie in der juristischen Ausbildung allenfalls
am Rande berücksichtigt. Zugleich kann sie sich der Rechtspraktiker aufgrund ihrer Komplexität ohne Hilfestellung nur
schwer erschließen. Die vorliegende Veranstaltung soll eine
solche Hilfestellung für die Praxis bieten. Geplante Themen
sind u.a.:
-- Grundlagen des Arzthaftungsrechts und des
Arzthaftungsprozesses
-- Qualitätsmerkmale und Fehlerquellen bei der
medizinischen Begutachtung
-- Gutachterauswahl, Zusammenarbeit mit dem
Sachverständigen und dessen Befragung in der
mündlichen Verhandlung
-- Rechtliche Anforderungen an medizinische
Sachverständigengutachten in der Rechtsprechung
des BGH
-- Spezielle Kausalitätsprobleme im Arzthaftungsprozess
-- Der Arzt im Spannungsfeld zwischen Alltag und
Rechtsprechung.
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Tagung 16a
19.05. – 23.05.2014
2 0 1 4 Deutsche Richterakademie
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Tagung 16bBayern
19.05. – 23.05.2014
Derecho Español I
Einführung in das Europarecht;
Recht der Europäischen Union
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte. Tagungssprache ist Spanisch. Die Teilnahme an der
Tagung setzt deshalb gute allgemeine Kenntnisse der spanischen Sprache voraus.
Die Veranstaltung soll Grundkenntnisse in der Terminologie und im System des spanischen Rechts vermitteln. Die
Grundlagen des spanischen Zivil-, Straf- und Verfassungsrechts werden ebenso wie der Gerichtsaufbau und Prinzipien des Verfahrensrechts vorgestellt. Das Verständnis für die
spanische Rechtskultur soll auch vor dem Hintergrund der
Geschichte Spaniens im 20. Jahrhundert und gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen geweckt werden. Die
Kommunikationsfähigkeit in der spanischen Sprache wird
durch Übungen und Diskussionen gefördert.
Die Durchführung der Tagung erfolgt in Zusammenarbeit mit
der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster sowie der spanischen Escuela Judicial in Barcelona. Die
Referenten sind Juristen in verschiedenen Arbeitsbereichen
und Muttersprachler.
Die Tagung wendet sich an Zivilrichterinnen und Zivilrichter
(Dezernatsanfänger und -wechsler), die sich mit Grundfragen des Europarechts befassen möchten.
In Vorträgen und Diskussionen sollen insbesondere folgende
Themenkomplexe behandelt werden:
-- Materielle Grundlagen des EU-Rechts
-- Einwirkungen des EU-Rechts auf die innerstaatliche
Zivilrechtsordnung
-- Auswirkungen auf die nationale Rechtsprechung
-- Vorlageverfahren zum EuGH
-- Darstellung der Grundlagen der Rechtsprechung
des EuGH
-- Einwirkungen des EU-Rechts auf die Rechtsordnungen
anderer Mitgliedstaaten.
Weiterhin ist eine Exkursion zum Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg vorgesehen.
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 17aBaden-Württemberg
25.05. – 28.05.2014
Tagung 17bHessen
25.05. – 28.05.2014
Einführung in das Ausländerrecht
einschließlich Überblick zum Flüchtlingsrecht
Stand und Glaskugel: eJustice und elektronischer
Rechtsverkehr heute und in der Zukunft
Die Tagung wendet sich nicht nur an Verwaltungsrichter, sondern
auch an Richterinnen und Richter der anderen Gerichtsbarkeiten,
sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, die bei ihrer Tätigkeit
mit dem Ausländerrecht in Berührung kommen, jedoch bislang keine
bzw. nur geringe Erfahrung im Ausländerrecht besitzen.
Der Fachreferent wird – mit der Möglichkeit zu Diskussion – zu folgenden Themen referieren:
-- Die Arbeit an Fällen mit Bezug zum Ausländerrecht, insbesondere die verschiedenen Ausländergruppen (Unionsbürger
und Drittstaatsangehörige) und die hierzu einschlägigen
Rechtsgrundlagen
-- Ein Überblick zum Flüchtlingsrecht und zum Asylverfahren
-- Der passrechtliche Status von Ausländern
-- Der aufenthaltsrechtliche Status von Ausländern (Aufenthalt und
Einreise von Ausländern), insbesondere:
-- Aufenthalt nach dem FreizügG/EU, nach dem AufenthG
(einschl. Aufenthaltszwecke) sowie nach dem Schengener
Durchführungsübereinkommen
-- Aufenthalt und Assoziationsabkommen, insbesondere
ARB 1/80
-- Die verschiedenen Aufenthaltstitel und die
Nebenbestimmungen
-- Die Duldung
-- Die Erwerbstätigkeit von Ausländern
-- Die Aufenthaltsbeendigung, insbesondere die Ausreisepflicht,
die Abschiebung mit Überblick zur Abschiebungshaft und die
Ausweisung
-- Ausländerrecht und Flüchtlingsrecht im Internet.
Die Tagung wendet sich an Führungskräfte der Gerichte und Staatsanwaltschaften sowie an interessierte Richterinnen und Richter aller Gerichtsbarkeiten und an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Der Begriff des eJustice hat sich in Deutschland und auf EU-Ebene als justizieller Komplementärbegriff zum E-Government etabliert. Aber sind die
elektronischen Dienstleistungen des eJustice Richterinnen und Richtern,
Staatsanwältinnen und Staatsanwälten hinreichend bekannt und wem
nützen sie? Die ersten Erfahrungen mit dem elektronischen Rechtsverkehr, dem wichtigsten eJustice-Verfahren, deuten darauf hin, dass Informations- und Kommunikationsbedarf besteht, der im Rahmen der Tagung
gedeckt werden soll.
Die Tagung stellt die wichtigsten Elemente des eJustice in Deutschland,
insbesondere das „Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach“ vor.
Erläutert und teilweise live vorgeführt werden die unter dem zentralen
eJustice-Einstiegspunkt www.justiz.de erreichbaren Anwendungen wie
das Handelsregisterportal, der Internetzugang zum elektronischen Grundbuch, die Zwangsversteigerungsveröffentlichungen u.v.m.
Die Projekte des elektronischen Ordnungswidrigkeitenverfahrens „eOWi“
und des „online-Klageverfahrens“ mit elektronischer Vorschusskostenrechnung weisen den Weg in die digitale Zukunft der Justiz: Online-Kommunikation über das www und elektronische Aktenhaltung?
In der Zukunft wird die elektronische Kommunikation mit der Anwaltschaft eine Rolle spielen – voll elektronische Geschäftsabläufe vom Mandantengespräch über das Erkenntnisverfahren bis hin zur Vollstreckung.
Das wird das Ziel sein, es wird daher in der Veranstaltung auch der Dialog
mit der Anwaltschaft gesucht werden.
Die vorgestellten Projektansätze dürften Stoff für Diskussion und Erfahrungsaustausch bieten – die Tagung gibt Rahmen und Raum dafür.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial Training
Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und Teilnehmer geeignet.
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Tagung 18aHessen
01.06. – 06.06.2014
Tagung 18bBaden-Württemberg
01.06. – 07.06.2014
Aktuelle Entwicklungen im Betriebsverfassungsrecht
Nebengebiete des Insolvenzrechts für Insolvenzrichterinnen und Insolvenzrichter
Die Tagung wendet sich an erstinstanzliche Richterinnen
und Richter am Arbeitsgericht sowie zweit- und drittinstanzliche Richterinnen und Richter mit dem Fachgebiet
Betriebsverfassungsrecht.
Die Veranstaltung widmet sich systematisch und praxisbezogen den aktuellen Problemen des Betriebsverfassungsrechts.
Sie beginnt mit den wichtigsten verfahrensrechtlichen
Fragen wie dem Problem, welche Personen, Gremien, Institutionen und Stellen am Verfahren zu beteiligen sind, behandelt die Antragsbefugnis und die richtige Antragstellung
bzw. Tenorierung.
Die Tagung soll ferner einen Überblick verschaffen über
den Betriebsbegriff, insbesondere über Probleme des
(un)selbständigen Betriebsteils, des Gemeinschaftsbetriebs
und der Tarifverträge nach § 3 BetrVG. Sie behandelt dann
das Rechtsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat
anhand der §§ 37, 40 BetrVG (Betriebsratsschulungen,
Betriebsratskosten) und befasst sich mit den wichtigsten
Mitbestimmungstatbeständen (§§ 87, 99, 102, 111, 112
BetrVG).
Der Ansatz der Tagung ist praxisbezogen und soll die materiellrechtlichen Probleme – immer auch aus verfahrens­
rechtlicher Sicht – durchleuchten.
In diesem Zusammenhang wird auch das Verfahren nach
§ 98 ArbGG und der Ablauf eines Einigungsstellenverfahrens eine besondere Rolle spielen.
Die Tagung wendet sich an Insolvenzrichterinnen und Insolvenzrichter.
Es werden die gesellschaftsrechtlichen und arbeitsrechtlichen Kenntnisse insbesondere im Hinblick auf ihre Relevanz
für das Insolvenzverfahren und unter Einbeziehung aktueller Entwicklungen aufgefrischt und vertieft. Darüber hinaus
werden die Grundlagen des Sozial- und des Steuerrechts
sowie des Rechnungswesens vermittelt.
Die Tagung soll insbesondere dazu dienen, die seit dem
01.01.2013 in § 22 Abs. 6 GVG (Art. 4 ESUG) für die Übernahme der Tätigkeit einer Richterin oder eines Richters in
Insolvenzsachen geforderten Kenntnisse zu vermitteln.
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 19aBayern
09.06. – 13.06.2014
Tagung 19bNordrhein-Westfalen
09.06. – 13.06.2014
Deutsches Arbeitsrecht im europäischen Kontext
Tatsachenfeststellung, Kommunikation und Rhetorik
im Gerichtssaal
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter der
Arbeitsgerichtsbarkeit.
Die europäische Normsetzung und die Rechtsprechung des
Gerichtshofs der Europäischen Union wirken sich in starkem
Maß auf das Arbeitsrecht aus. Ziel der Veranstaltung ist
es, die Einflüsse Europäischen Rechts auf das Arbeitsrecht
näher zu beleuchten, Sensibilität und Verständnis hierfür
zu schärfen und entsprechende Kenntnisse für den arbeitsgerichtlichen Alltag zu vermitteln. Beleuchtet werden sollen
insbesondere:
-- Die Bedeutung europäischer Normen und europäischer
Gerichtsbarkeit für das deutsche Arbeitsrecht
-- Der Einfluss der Rechtsprechung des Europäischen
Gerichtshofs am Beispiel des Urlaubsrechts
-- Differenzierung nach dem Alter – Wo geht das noch?
-- Die Europäische Richtlinie zur Arbeitnehmerüberlassung
und deren Umsetzung in Deutschland
-- Die Voraussetzungen des Betriebsübergangs im Lichte
der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen
Union.
Vorgesehen ist ferner eine Exkursion zum Gerichtshof der
Europäischen Union in Luxemburg.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Dargestellt werden Grundlagen der Tatsachenfeststellung
vor Gericht, die exemplarisch in einem Planspiel umgesetzt
werden. Dabei werden auch Aspekte der Kommunikationstheorie und der Vernehmungslehre aufgegriffen. Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung liegt bei praktischen Übungen
zur Gesprächsführung und zur freien Rede, wobei das
eigene Verhalten unter Einsatz von Videoaufzeichnungen
kontrolliert werden kann.
Die aktive Mitarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an
praktischen Übungen und Rollentrainings ist für den Erfolg
der Tagung unerlässlich.
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Tagung 20aHessen
15.06. – 20.06.2014
Tagung 20bSchleswig-Holstein
15.06. – 19.06.2014
Gewalt in der Familie – Familien- und strafrechtliche Aspekte, Stalking und Kindesmissbrauch
FamFG – Verfahrensrecht in Familiensachen sowie
Betreuungs- und Unterbringungssachen
Die Tagung wendet sich an Straf- und Familienrichterinnen
bzw. Straf- und Familienrichter sowie an Staatsanwältinnen
und Staatsanwälte.
In Vorträgen und Diskussionen sollen insbesondere folgende
Themen beleuchtet werden:
-- Entstehung von häuslicher Gewalt
-- Gewalt in Familien aus dem islamischen Kulturkreis
-- Reaktion des Familiengerichts auf Gewalt in der
Familie unter besonderer Berücksichtigung des
Gewaltschutzgesetzes
-- Aufgaben und Probleme des Jugendamtes bei
familiären Konflikten
-- Möglichkeit eines Frühwarnsystems und einer
ent­sprechenden Vernetzung
-- Gewaltopfer und Strafverfahren
-- Schuldfähigkeit und Behandlungsaussichten bei
Sexual- und Gewaltstraftätern
-- Glaubhaftigkeitsbeurteilungen bei Verdacht auf
sexuellen Missbrauch
-- Videovernehmung von kindlichen Gewaltopfern
-- Stalking.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial
Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und
Teilnehmer geeignet.
Die Tagung wendet sich an Richter und Richterinnen der
ordentlichen Gerichtsbarkeit, die als Familien- oder Betreuungsrichter bzw. -richterin in der ersten oder zweiten
Instanz tätig sind.
Sie soll unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung eine Einführung und Vertiefung in das durch das
FamFG neu geordnete Verfahrensrecht in Familiensachen
sowie in Betreuungs- und Unterbringungssachen geben.
Im Einzelnen sollen behandelt werden:
-- Übersicht über Entstehung und Aufbau des FamFG
sowie aktuelle Gesetzgebungsvorhaben
-- Allgemeiner Teil des FamFG, insbesondere:
Allgemeine Vorschriften, Verfahren im ersten
Rechtszug, Einstweilige Anordnung, Rechtsmittel,
Kostenentscheidung
-- Verfahren in Familiensachen, insbesondere in
Ehe-, Scheidungs- und Folgesachen, Kindschaftssachen,
Adoptionssachen
-- Verfahren in Betreuungs- und Unterbringungssachen
-- FamGKG.
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 21aBremen
22.06. – 27.06.2014
Tagung 21bBaden-Württemberg
22.06. – 26.06.2014
Aktuelle Probleme des Schuldrechts
Führungskräfte in der Justiz:
Personalentwicklung und Führungsinstrumente
Die Tagung wendet sich an Zivilrichterinnen und Zivilrichter,
vor allem an solche, die ohne Spezialisierung für allgemeine
Zivilsachen zuständig sind.
Folgende Themen sollen voraussichtlich behandelt werden:
-- Europarechtliche Bezüge des Privatrechts
-- Aktuelle Entwicklungen im internationalen Privatrecht
und im Zivilverfahren
-- Leistungsstörungsrecht und Gewährleistungsrecht
des BGB
-- Grundlagen und aktuelle Fragen des Verjährungsrechts
-- Verbraucherschutz bei besonderen Vertriebsformen
(§§ 312 ff. BGB)
-- Das Recht des Zahlungsverkehrs (§§ 675c ff. BGB)
-- Grundlagen und aktuelle Probleme der Allgemeinen
Geschäftsbedingungen.
Die Tagung ist Bestandteil des Konzepts der Deutschen
Richterakademie zur modular aufgebauten Fortbildung von
Führungskräften. Sie ist aus der früheren Veranstaltung „Anforderungsprofile im Wandel: Richter und Staatsanwälte als
Führungskraft“ hervorgegangen. Zielgruppe sind gleichermaßen angehende wie erfahrene Führungskräfte sowie an Führungsthemen Interessierte.
Die Einführung neuer Steuerungssysteme in der Justiz bedeutet nicht nur mehr eigenverantwortliche Selbststeuerung in der
Gerichtsorganisation, sondern auch eine stärkere Einbindung
der Richterschaft in die Gestaltung der Arbeitsabläufe und damit letztlich Führungsverantwortung für den einzelnen Richter,
insbesondere im Verhältnis zum Unterstützungsbereich. Ziel der
Veranstaltung ist es, über Konzepte zu partiellen Delegation
von Führungsverantwortung zu informieren und diese zu diskutieren. Gleichzeitig sollen mit den neuen Führungsaufgaben
korrespondierende Führungskompetenzen vermittelt werden.
Folgende Themenschwerpunkte sind vorgesehen:
-- Personalentwicklungskonzepte in der Justiz
-- Elemente Neuer Steuerung und richterliche Unabhängigkeit
-- Dienstliche Beurteilung und Auswahlentscheidungen
-- Sachgerechte Ermittlung des Fortbildungsbedarfs der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
-- Die praktische Anwendung des Jahresgesprächs im
Justizalltag
-- Führungskräfte und die neue Informationstechnologien.
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Tagung 22aBaden-Württemberg
30.06. – 04.07.2014
Tagung 22bNiedersachsen
30.06. – 04.07.2014
Umweltstrafrecht
Internationale Zusammenarbeit
in strafrechtlichen Angelegenheiten
Die Tagung wendet sich an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Strafrichterinnen und Strafrichter, die mit
Umweltstrafsachen gefasst sind.
In Vorträgen und Diskussionen sollen insbesondere folgende
Themen erörtert werden:
-- Probleme bei der Ermittlung und Aburteilung
von Umweltdelikten
-- Auswirkung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes auf
das Strafrecht
-- Das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz sowie das
Wasserrecht in der verwaltungsrechtlichen Praxis
-- Die Verbringung von Abfällen ins Ausland / Grundzüge
des Umweltstrafrechts deutscher Nachbarstaaten
-- Rechtfertigung und Entschuldigung, insbesondere
Genehmigung und Duldung im Umweltstrafrecht
-- Tierschutzrecht / Naturschutzrecht.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial
Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und
Teilnehmer geeignet.
Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
In Vorträgen und Diskussionen sollen folgende Themenkomplexe behandelt werden:
-- Grundlagen des Auslieferungs- und
Vollstreckungshilfeverkehrs sowie der sonstigen
Rechtshilfe in strafrechtlichen Angelegenheiten
-- Neuerungen durch Rechtsakte insbesondere des
Europarates und der Europäischen Union
-- Recht ausgewählter Staaten und der Europäischen
Union, soweit dies für die internationale
Zusammenarbeit bedeutsam ist
-- Internationale Strafgerichtsbarkeit
-- Gewinnabschöpfung bei Fällen mit Auslandsberührung.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial
Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und
Teilnehmer geeignet.
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Tagung 23aBayern
07.07. – 11.07.2014
Tagung 23bHessen
07.07. – 11.07.2014
Erscheinungsformen der Internetkriminalität
und ihre Bekämpfung
Europäisches Sozialrecht
Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
In Vorträgen und Diskussionen sollen insbesondere folgende
Themenkomplexe behandelt werden:
-- Anwendbarkeit deutschen Strafrechts
-- Zuständigkeitsfragen
-- Internationale Rechtshilfe
-- Provider-Verantwortlichkeit im Internet
-- Internet als Tatobjekt und als Tatwerkzeug
-- Fahndungsmethoden
-- Neue Formen der Internetkriminalität.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial
Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und
Teilnehmer geeignet.
Die Tagung richtet sich vorrangig an Richterinnen und Richter
der Sozialgerichtsbarkeit.
Durch eine halbtägige Einführungs­
veranstaltung mit der
Möglichkeit der eigenen Schwerpunktsetzung („open
space“-Konzept) wird sichergestellt, dass auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit nur geringen europarechtlichen Vorkenntnissen an der Tagung mit Gewinn teilnehmen können.
Die europäische Sozialrechtsetzung und die nationale Autonomie bei der Ausgestaltung der Sozialrechtssysteme stehen
seit jeher in einem latenten Spannungsverhältnis. Mit der
Rechtsentwicklung vom Schutz der Wanderarbeitnehmer hin
zu einer umfassenden Teilhabe der Unionsbürger unabhängig
von ihrer wirtschaftlichen Aktivität nimmt die Meinungsvielfalt in der sozialgerichtlichen Rechtsprechung zu, die es zu
reflektieren gilt.
Die Tagung soll sowohl einen systematischen Überblick über
das Europäische Sozialrecht liefern als auch der Vertiefung
aktueller Themen dienen. Behandelt werden u.a. die seit
01.05.2010 geltende Verordnung (EG) 883/2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit sowie der sozialrechtliche Gehalt der Unionsbürgerschaft und der Grundfreiheiten auf der Grundlage der Verträge von Lissabon.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial
Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und Teilnehmer geeignet.
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Tagung 24aNordrhein-Westfalen
13.07. – 18.07.2014
Tagung 25aNordrhein-Westfalen
15.09. – 19.09.2014
Justiz und Öffentlichkeit
Grundlagen der Tatsachenfeststellung und
Vernehmungslehre
Die Tagung wendet sich an die Pressedezernentinnen und
Pressedezernenten der Gerichte und Staatsanwaltschaften.
Sie thematisiert einleitend das Spannungsverhältnis
zwischen Justiz und Medien vor dem Hintergrund der
unterschiedlichen Aufgaben dieser Bereiche. Es werden
Möglichkeiten erörtert, die Zusammenarbeit zwischen Justiz
und Medien zu verbessern. Sodann trainieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter professioneller Anleitung
die Anfertigung von Pressemitteilungen sowie das Geben
von Medieninterviews vor laufender Kamera. Integriert ist
auch ein Krisentraining. Intensive praktische Übungen zu
den genannten Bereichen bilden den Schwerpunkt der
Tagung. Auf diese Weise sollen den teilnehmenden Pressedezernentinnen und -dezernenten die Wahrnehmung ihrer
Aufgaben erleichtert und der Grad an Professionalität der
Pressearbeit erhöht werden.
Die aktive Mitarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist
für den Erfolg der Tagung unerlässlich.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Die Aufklärung des entscheidungsrelevanten Sachver­
halts ist die unverzichtbare Voraussetzung der gericht­
lichen Entscheidungsfindung. Auf diese Aufgabe be­reitet
die juristische Ausbildung indes nur unzureichend vor.
Tatsachenfeststellung, effektive Verhandlungsführung, Vernehmungstechnik, Umgang mit Zeugen und Beweiswür­­
digung können jedoch trainiert werden. Dazu will diese
Tagung einen Beitrag leisten. Geplante Themen sind u.a.:
-- Methodik der Aussageanalyse „Nullhypothese“
-- Bedeutung von Persönlichkeit, Motivation und Körpersprache für die Glaubhaftigkeitsbeurteilung
-- Glaubhaftigkeitsmerkmale / Realkennzeichen und deren
Anwendung
-- Irrtum: Wahrnehmung, Erinnerung und Wiedergabe,
Besonderheiten bei psychischen Störungen
-- Vernehmungsstrategien.
Die aktive Mitarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist
für den Erfolg der Tagung unerlässlich.
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Tagung 25bSchleswig-Holstein
15.09. – 19.09.2014
Tagung 26aBayern
21.09. – 27.09.2014
Richterliche und staatsanwaltliche Ethik –
Justizielle Standards im länderübergreifenden
Vergleich
Empfindung und Wirkung im Einklang:
Die Hauptverhandlung im Strafprozess –
Kommunikationsanalyse und Selbsterfahrung
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller Gerichtsbarkeiten sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Die richterliche und staatsanwaltliche Berufsethik wird weltweit diskutiert, in den letzten Jahren zunehmend auch in Europa. Andere Länder haben nationale Ethikregeln entwickelt,
die kodifiziert sind oder werden sollen, so in Italien, Polen,
Litauen und Estland. In Österreich liegt der Entwurf einer
ethischen Grundsatzerklärung der Vereinigung der Österreichischen Richterinnen und Richter zu richterlichem Handeln
vor. Die Tagung soll dazu dienen, die Richterinnen und Richter
sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte anhand ausgewählter Beispiele anderer Länder über den Stand der Entwicklung zu informieren, eigene Diskussionen zu dem Thema zu
veranlassen und sich zu fragen:
-- Könnten und sollten sich die Richterinnen und Richter
sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte in Deutschland ethische Prinzipien für ihr Verhalten vorgeben?
-- Welche ethischen Verhaltensregeln sollen insoweit gelten?
-- Sollten sie eine schriftliche Form erhalten?
-- Welches Gremium könnte die Einhaltung der Regeln
gewährleisten?
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial
Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und Teilnehmer geeignet.
Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, die bereits eine
angemessene Zeit in diesem Bereich tätig sind.
Vorgesehen ist ein Verhandlungstraining, insbesondere zu
folgenden Aspekten:
-- Rhetorische Weiterentwicklung der Teilnehmer durch
Videofeedback
-- Kommunikation in alltäglichen und schwierigen Prozesssituationen (Rollen-Prozessspiele)
-- Argumentieren und überzeugen
-- Präsentation von Verhandlungsergebnissen.
Integraler Teil der Tagung sind unter psychologischer Anleitung und Begleitung Selbsterfahrungsübungen, die einen
Weg aufzeigen sollen, die Wahrnehmungsfähigkeit zu
beleuchten und zu verbessern, den persönlichen Kommunikationsstil zu überprüfen und das eigene Bild über sich als
Richter oder Staatsanwalt vertiefend zu reflektieren.
Vorausgesetzt wird bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die aktive Bereitschaft, sich auf gruppendynamische
Projekte einzulassen und Selbsterfahrungsübungen mitzumachen.
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Tagung 26bNordrhein-Westfalen
21.09. – 26.09.2014
Tagung 27aNordrhein-Westfalen
29.10. – 03.10.2014
Fachübergreifende Qualifizierung im
Jugendstrafrecht (Einführungstagung)
Aktuelle Probleme des Insolvenzrechts
Die Tagung wendet sich an dienstjunge Jugendrichterinnen und Jugendrichter und Jugendstaatsanwältinnen und
Jugendstaatsanwälte sowie Dezernatswechslerinnen und
Dezernatswechsler.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben im Verlauf der Tagung neben rechtlichen Grundkenntnissen vor
allem praxisorientierte Kenntnisse im Bereich der Kriminologie, Psychologie und (Sozial-)Pädagogik, die es Ihnen
ermöglichen, die Wirkungsweisen jugendrichterlicher und
-staatsanwaltlicher Maßnahmen besser zu verstehen und
diese gezielter einsetzen zu können. Daneben bietet die
Veranstaltung Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und
zur Diskussion.
Die Tagung wendet sich an Insolvenzrichterinnen und Insolvenzrichter.
Sie behandelt die praktisch bedeutsamsten und aktuell
problematischen Themen des Insolvenzrechts und des Insolvenzverfahrens. Geplante Themen sind u.a.:
-- Änderungen durch das ESUG und Auswirkungen auf
die Praxis
-- Beteiligung des vorläufigen Gläubigerausschusses
-- Probleme aus dem Verfahren der Restschuldbefreiung.
Es besteht darüber hinaus Gelegenheit zu einem Erfahrungsaustausch über praktische Fragestellungen im Insolvenzrecht.
Weiterhin ist eine Exkursion zum Gerichtshof der Europäischen Union vorgesehen.
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Tagung 27bNordrhein-Westfalen
29.09. – 03.10.2014
Tagung 30aBaden-Württemberg
16.10. – 24.10.2014
Kopftechniken im Justizalltag – Schneller lesen –
Effektiver arbeiten – Mehr behalten
Einführung in das Familienrecht
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller Gerichtsbarkeiten sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Der Justizalltag ist geprägt von umfangreichen Schriftstücken.
Schnelles und systematisches Lesen ermöglicht es, bis zu 30 %
der Arbeitszeit einzusparen. In der Tagung lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mittels strukturierter Lesetechniken
verschiedene Texte zu bearbeiten. Sie trainieren, sich in immer
kürzerer Zeit relevantes Wissen anzueignen und langfristig zu
behalten und damit die Informationsflut der modernen Berufswelt in den Griff zu bekommen. Sie erlernen professionelle Konzentrations- und Gedächtnistechniken sowie alltagstaugliche
Bewegungseinheiten, um ihre mentale und körperliche Leistung
zu steigern. Geplante Themen sind u.a.:
-- Schnelles Lesen im Berufsalltag: Fixationslesen – Spaltenund Fließtext
-- Strukturelle Lesetechniken: Schlüsselwort lesen – Argumente
lesen – Korrekturlesen – Lösungsorientiertes Lesen – Differenziertes Lesen – Sprintlesen
-- Augen: Augenentspannungsübungen für den PC – Blickwinkelerweiterung
-- Neurodidaktik / Gehirnforschung: Lernen und Aufmerksamkeit im Beruf
-- Gedächtnis: Konzentration – Brainjogging am Arbeitsplatz
-- Bewegung: koordiniert mobil am PC – schneller lernen mit
Bewegung
-- 4-Wochen-Übungsplan für den Arbeitsplatz – Selbstkontrolle
der Leseleistung.
Die Tagung wendet sich an Familienrichterinnen und -richter
(Dezernatsanfänger/-wechsler).
Behandelt werden in Vortrag und Diskussion die folgenden
Themen:
-- Elterliches Sorge- und Umgangsrecht
-- Kindesanhörung
-- Unterhaltsrecht (Ehegattenunterhalt / Kindesunterhalt)
-- Vermögensrechtliche Auseinandersetzung bei der
Scheidung, insbesondere Zugewinnausgleich
-- Grundzüge des Versorgungsausgleichsrechts
-- Internationales Familienrecht
-- Verfahrensrecht in Familiensachen
-- Einkommensermittlung
-- Grundzüge des Berechnungsprogramms WINFAM.
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Tagung 30bThüringen
19.10. – 24.10.2014
Tagung 31aBayern
26.10. – 31.10.2014
Güterichterinnen und Güterichter / Mediatorinnen
und Mediatoren – Mediation und Anwendung mediativer Elemente im Güterichterverfahren
Organisierte Kriminalität
Die Tagung wendet sich an Güterichterinnen und Güterichter sowie Mediatorinnen und Mediatoren aller Gerichtsbarkeiten, die daran interessiert sind, ihre Kenntnisse und
Fähigkeiten hinsichtlich der Mediation und der Anwendung
der Methoden und Techniken im Gütetermin aufzufrischen
und zu vertiefen.
Methoden und Techniken des Mediationsverfahrens nach
dem HARVARD KONZEPT werden wiederholt und in der
praktischen Arbeit (Rollenspiel, Gruppenarbeit) vertieft.
Durch die ergänzende Vermittlung psychologischen Hintergrundwissens sollen zudem schwierige Konfliktsituationen
transparenter gemacht und alternative Handlungsformen in
der Mediation bzw. dem Güterichterverfahren aufgezeigt
werden.
Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, vornehmlich solche, die über einschlägige berufliche Erfahrungen verfügen.
In Vorträgen, Diskussionen und Arbeitsgruppen bilden folgende Themen die Schwerpunkte:
-- Strukturformen und typisches Täterverhalten
-- Organisatorische Maßnahmen zur Bekämpfung der
Organisierten Kriminalität durch Polizei und Justiz
-- Neue Mittel und Methoden der Aufklärung und
Fahndung
-- Spezifische Probleme in der Hauptverhandlung
-- Zeugenschutz
-- Gewinnabschöpfung und Vermögensverfall
-- Zusammenarbeit von Polizei und Justiz mit
anderen Institutionen
-- Internationale Zusammenarbeit.
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Tagung 31bHessen
26.10. – 31.10.2014
Tagung 32aRheinland-Pfalz
02.11. – 07.11.2014
Politischer Extremismus – Herausforderung
für Gesellschaft und Justiz
Europarecht in der zivilrichterlichen Praxis
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Politischer Extremismus in seinen unterschiedlichen Ausprägungen – Ausländerextremismus, Linksextremismus und
Rechts­extremismus – stellt die freiheitliche Demokratie vor
vielfältige Herausforderungen.
Ausgehend von der Darstellung des aktuellen Lagebilds
der extremistischen Szenen und der voneinander zu unterscheidenden Begrifflichkeiten, die sich unter dem Sammelbegriff des politischen Extremismus verbergen, werden
aus unterschiedlicher Sicht die verschiedenen Ursachen
und Erscheinungsformen extremistischer Betätigung einer
Analyse unterzogen, die Auswirkungen auf die innere Sicherheit untersucht und Möglichkeiten angemessener und
wirkungsvoller staatlicher und gesellschaftlicher Reaktionen
diskutiert.
Dabei sollen auch die Rolle der Justiz und die strafrechtliche
Bekämpfung des Terrorismus auf nationaler und internationaler Ebene beleuchtet werden.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial
Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und
Teilnehmer geeignet.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter
der Zivilgerichtsbarkeit und wird durch die Vermittlung
von Basiswissen ein verstärktes Problembewusstsein für
europarechtliche Fragestellungen schaffen.
Nach einem Überblick über das Europarecht folgen Ausführungen zur konkreten Einwirkung des Rechts der
Europäischen Union auf das deutsche Privatrecht. Das für
den nationalen Richter besonders relevante Vorabentscheidungsverfahren wird theoretisch dargestellt und anhand
konkreter Fallbeispiele durchgespielt. Vertiefende Ausführungen wird es zum europäischen Zivilverfahrensrecht und
in materieller Hinsicht sowohl zum Verbrauchsgüterkauf
als auch zum Versicherungsvertrags- und zum Reiserecht
geben. Der Überblick über die aktuelle Rechtsprechung der
Gerichte der Union wird im Rahmen eines Besuchs beim
Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg geboten.
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Tagung 32bNordrhein-Westfalen
02.11. – 07.11.2014
Tagung 33aBund
09.11. – 13.11.2014
Einführung in das Steuerrecht I
Aktuelle Fragen des Gesellschaftsrechts
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten mit Ausnahme der Finanzgerichtsbarkeit
sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, die mit
steuerrechtlichen Fragestellungen befasst sind.
Die zweiteilige Veranstaltung verschafft den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Überblick über die für die Praxis
bedeutsamsten Gebiete des Steuerrechts. Teil I der Tagung
führt zunächst in die Abgabenordnung ein und widmet
sich sodann dem Einkommensteuerrecht. Darüber hinaus
vermittelt die Tagung Grundkenntnisse in Fragen der Bilanzierung, des Bilanzsteuerrechts und der Bilanzanalyse.
Der zweite Teil der Tagung („Einführung in das Steuerrecht
II“) findet 2015 statt.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter der
Oberlandesgerichte und Landgerichte, die mit dem Gesellschaftsrecht befasst sind, und dient dem Erfahrungsaustausch insbesondere mit den Mitgliedern des II. Zivilsenats
des Bundesgerichtshofs. Es sollen aktuelle Fragen aus allen
Bereichen der Rechtsprechung des II. Zivilsenats zum Personen- und Kapitalgesellschaftsrecht behandelt werden.
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Tagung 33bMecklenburg-Vorpommern
09.11. – 13.11.2014
Tagung 34aNordrhein-Westfalen
16.11. – 21.11.2014
Aktuelle Entwicklungen der Rechtsprechung
zum SGB II
Der MENSCH in der Robe
(Aufbautagung)
Die Tagung richtet sich an Sozialrichterinnen und Sozialrichter.
Die Rechtsprechung der Sozialgerichte zum SGB II wird von
Jahr zu Jahr vielfältiger, detailreicher und damit auch unübersichtlicher. Die Entscheidungen des BSG haben zwar viele Fragen beantwortet; dafür sind aber neue Probleme akut
geworden. Zentrale Fragen – wie z.B. im Bereich der Kosten
der Unterkunft und Heizung – bergen noch Diskussionsbedarf.
Für die Instanzgerichte stellt sich häufig die Frage, wie mit der
höchstrichterlichen Rechtsprechung umzugehen ist. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Rechtslage zum Teil mehrfach geändert hat. Daher sind viele, in der Praxis jetzt aktuell
besonders häufig anzutreffende Fallkonstellationen noch nicht
höchstrichterlich geklärt. Die somit bestehende Rechtsunsicherheit führt letztlich auch dazu, dass sich zahlreiche Bescheide, die Gegenstand von sozialgerichtlichen Entscheidungen
sind, als fehlerhaft erwiesen haben.
Das vorliegende Seminar wendet sich schwerpunktmäßig den
Brennpunkten des SGB II zu. Dabei werden – zu Themenkomplexen zusammengefasst – die unterschiedlichen Rechtsprechungsansätze vorgestellt.
Ferner sollen die Problemkreise, die mit sozialgerichtlichen Eilverfahren zusammenhängen, besonders beleuchtet werden.
Schließlich soll auf die Arbeitsweise und Schwierigkeiten, denen
sich die Jobcenter gegenübersehen, eingegangen werden.
Nicht zuletzt soll bei alledem auch ausreichend Gelegenheit
gegeben werden, diese aktuellen Problemkomplexe zu diskutieren.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, die bereits an einer Tagung „Der Mensch in der
Robe“ (früher: „Kommunikation und Begegnung“) teilgenommen haben.
Ziel der Aufbautagung ist es, die individuellen Fähigkeiten
und Kompetenzen der Seminarteilnehmer im Berufsleben
weiter zu stärken und den Zugang zu den eigenen Ressourcen weiter zu öffnen. Es wird an die vielfältigen, in der
Erstveranstaltung gewonnenen Erkenntnisse über persönliche Prägungen und Verhaltensmuster, die das berufliche
Handeln bestimmen, angeknüpft. Sie werden durch weitere
Übungen vertieft.
Die positiven Veränderungen innerhalb ihres dienstlichen
Umfelds, die die Einzelnen im Anschluss an die Ersttagung
erreichen konnten, sollen ausgetauscht und auf ihren Nutzen und Gewinn überprüft werden. Die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer sollen sich bewusst machen, welche Bedingungen
ihre berufliche und damit auch persönliche Entfaltung (noch)
bremsen. Sie sollen Änderungsmöglichkeiten erarbeiten. Dies
erfolgt in angeleiteten Übungen zur Gruppen- und Selbsterfahrung sowie der Fremd- und Eigenwahrnehmung, in Rollentrainings, Fantasiereisen, Meditationen, sowie durch aktives Visualisieren, vielfältige Körperübungen und persönlichen
Austausch in Kleingruppen und in der gesamten Gruppe.
Die vorherige Teilnahme an einer Grundtagung „Der Mensch
in der Robe“ ist zwingend.
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2 0 1 4 K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 35aHamburg
23.11. – 28.11.2014
Tagung 35bBaden-Württemberg
23.11. – 27.11.2014
Umgang mit psychisch kranken Menschen
im Justizalltag
Kommunikation im beruflichen Alltag I
(Grundtagung)
Die Tagung richtet sich an Richterinnen und Richter aller Gerichtsbarkeiten sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, die sich in einer für Nichtmediziner verständlichen Weise
über häufige und für die Justiz relevante psychiatrische
Störungsbilder, über Krankheitsverläufe, Behandlungsmethoden und Prognosen, vor allem aber über den Umgang
und die Kommunikation mit psychisch kranken Menschen
informieren möchten.
Psychisch kranke Menschen sind ein Teil unserer Gesellschaft. Sie begegnen uns auch bei der täglichen Arbeit: Als
Geschädigte, als Betroffene, als Zeugen, als Angeklagte und
in vielen anderen Bereichen.
Ein Ziel der Tagung ist es, über das vermittelte Wissen Vorbehalte oder gar Ängste psychisch erkrankten Menschen
gegenüber zu erkennen und zu bearbeiten.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial
Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und
Teilnehmer geeignet.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Folgende Themenschwerpunkte sollen anhand praktischer
Beispiele, bei denen die aktive Mitarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefordert ist, behandelt werden:
-- Grundmodell der Kommunikation
-- Grundtechniken der Gesprächsführung
-- Feedback, Anerkennung, Kritik und Konfliktlösung
im Gespräch
-- Das Zielvereinbarungsgespräch – Vorbereitung,
Ablauf und Durchführung
-- Das Problemlösegespräch – Der direktive und
der non-direktive Gesprächsstil
-- Besprechungen zielorientiert leiten
-- Die vier Einflussstile im Gespräch
-- Körpersprache in der Kommunikation.
Eine Aufbautagung, die sich vornehmlich an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Grundtagung richtet und sich
insbesondere mit Fragen der Konfliktbewältigung befasst,
wird voraussichtlich im Jahr 2015 stattfinden.
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 36aBrandenburg
30.11. – 04.12.2014
Tagung 37aBaden-Württemberg
07.12. – 12.12.2014
Einführung in das private Baurecht
Ermittlungstechnik, Ermittlungstaktik
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter der
Zivilgerichtsbarkeit, insbesondere an Dezernatsanfängerinnen und -anfänger, die einen ersten Einblick in dieses
Rechtsgebiet gewinnen wollen (eine Tagung für erfahrenere
Richterinnen und Richter auf diesem Gebiet wird bei der
Deutschen Richterakademie von Baden-Württemberg unter
der Nr. 9a/13 angeboten).
Anhand von Referaten und Diskussionen sollen u.a. folgende Themen erarbeitet werden:
-- Der VOB-Bauvertrag und seine wesentlichen
Abweichungen von der BGB-Regelung
-- Probleme der Leistungsbestimmung und Abrechnung
beim Bauvertrag
-- Gewährleistungsrecht und Abnahme
-- Verzug, Behinderung und Vertragsstrafen
-- Architektenvertrags- und Honorarrecht
-- Prozessuale Besonderheiten des Bauprozesses.
Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und -richter
sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Sie soll in erster Linie die Möglichkeit moderner Kriminaltechnik aufzeigen und das Wissen vermitteln, das der gesetzliche Ermittlungsauftrag der Staatsanwaltschaften und
die richterliche Aufklärungspflicht verlangen. Hierbei werden naturwissenschaftlich-technisch-medizinische Fragen
im Rahmen von Vorträgen und Diskussionen angesprochen
werden. Des Weiteren werden typische ermittlungstaktische
Probleme bei verdeckten Maßnahmen in rechtlicher und
praktischer Hinsicht erörtert. Folgende Themen sollen behandelt werden:
-- Ansätze zur Täterermittlung
-- Spurensicherung und Spurenanalyse
-- Die DNA-Analyse in der Kriminaltechnik
-- Stimmenanalyse
-- Der Einsatz von Verdeckten Ermittlern und
Vertrauenspersonen sowie anderer verdeckter
Maßnahmen bei der Aufklärung von Straftaten
-- Möglichkeiten und Grenzen der Rechtsmedizin
-- Praktische Probleme bei der Telefonüberwachung.
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2 0 1 4 K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 37bNiedersachsen
07.12. – 12.12.2014
Tagung 38a
14.12. – 18.12.2014
Internationale Gerichtshöfe
English Law I
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Die Tagung gibt einen Überblick über die Entstehung, Aufgabenbereiche und Arbeitsweise der wichtigsten internationalen Gerichtshöfe. Inhaltlicher Schwerpunkt der Tagung
bildet neben der Tätigkeit der UN-Tribunale für das ehemalige Jugoslawien und Ruanda vor allem der durch Statut vom
18.07.1998 errichtete „Internationale Strafgerichtshof“
mit Sitz in Den Haag. Zudem werden der „Internationale
Gerichtshof“ in Den Haag, der „Internationale Seegerichtshof“ in Hamburg, das Rechtsschutzsystem der WTO, der
„Europäische Menschenrechtshof“ in Strasbourg sowie der
„Europäische Gerichtshof“ in Luxemburg vorgestellt. Die
Relevanz der Rechtsprechung dieser Gerichtshöfe für die
deutsche Rechtsordnung soll näher beleuchtet werden.
Vorgesehen sind Vorträge, Diskussionen sowie ein Besuch
beim Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial
Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und
Teilnehmer geeignet.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Tagungssprache ist Englisch. Die Teilnahme setzt deshalb
gute allgemeine Kenntnisse der englischen Sprache voraus.
Die gemeinsam mit der Law School der Norwich University
of East Anglia geplante Veranstaltung soll Grundkenntnisse
des englischen Rechtssystems vermitteln. Die Grundlagen
des englischen Zivil-, des englischen Straf- und des englischen Öffentlichen Rechts werden vorgestellt. Zugleich wird
die Kommunikationsfähigkeit in der englischen Sprache
durch Übungen und Diskussionen gefördert.
Die Referentinnen und Referenten sind Juristen in verschiedenen Bereichen und weit überwiegend Muttersprachler.
Deutsche Richterakademie
Tagung 38bBayern
14.12. – 19.12.2014
Ermittlungsmaßnahmen im Bereich
der Telekommunikation
Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
In Vorträgen und Diskussionen bilden folgende Themen die
Schwerpunkte:
-- Aufbau und Funktionsweise des Internet mit
Ermittlungsmöglichkeiten bei Straftaten mittels
moderner Kommunikationsmittel
-- Überblick über verdeckte Ermittlungsmaßnahmen im
Bereich der Telekommunikation und deren praktische
Durchführung
-- Materielle Rechtsfragen bei der Bekämpfung von mit
Mitteln der Telekommunikation begangenen Straftaten
-- Strafprozessuale Rechtsfragen im Zusammenhang mit
verdeckten Ermittlungsmaßnahmen im Bereich der
Telekommunikation (u.a. TK-Überwachung, Zugriff auf
Verkehrsdaten mit Vorratsdatenspeicherung, Erhebung
von Bestandsdaten, Zugriff auf externe Datenspeicher,
Ermittlung in sozialen Netzwerken, Verwertungsfragen).
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
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G S S T Ä T T E
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2 0 10 48 TAGUNGSSTÄTTE WUSTRAU
Am Schloss 1
16818 Wustrau-Altfriesack
Telefon 03
0339
3925/8
25/897
97-0
Telefon
-0
Telefax 03
0339
3925/8
25/897
97-2
02
Telefax
- 2 02
E-Mail wustrau@deutsche-richterakademie.de
wustrau@deutsche-richterakademie.de
E-Mail
Webwww.deutsche-richterakademie.de
Web
www.deutsche-richterakademie.de
Anreise – Öffentliche Verkehrsmittel
Regional-Express(RE
(RE6)6)ab
abFernbahnhof
Fernbahnhof Berlin-Spandau
 Regional-Express
nach Wustrau-Radensleben
Berlin-Spandau
nach Wustrau-Radensleben
Beivorheriger
vorherigerAnmeldung
Anmeldungim
imTagungsbüro
Tagungsbüroholen
holen wir Sie
 Bei
vom
Wustrau-Radensleben
ab
wir
SieBahnhof
vom Bahnhof
Wustrau-Radensleben
ab.
Fahrplanauskunftunter
unterwww.bahn.de
www.bahn.deund
undzum
zum Öffent­
 Fahrplanauskunft
lichen Nahverkehr
in Berlin
unter unter
www.bvg.de
Öffentlichen
Nahverkehr
in Berlin
www.bvg.de
Anreisebeschreibung –– auch
auch zur
zur Anreise
Anreise mit
Eine detaillierte Anreisebeschreibung
mit dem
Flugzeug
– finden
Sie unter
dem
PKWPKW
oderoder
demdem
Flugzeug
– finden
Sie unter
www.deutwww.deutsche-richterakademie.de
sche-richterakademie.de
(Tagungsort Wustrau/ Anreise).
(Tagungsort Wustrau/Anreise).
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U SS TT R A U
W
Ü B E R S I C H T
ÜBERSICHT ZU DEN TAGUNGEN DER DEUTSCHEN RICHTERAKADEMIE IN WUSTRAU 2014
Tagung
Termin
Thema
1c
19.01.-24.01.
Neue Entwicklungen im Zivilrecht 1d
19.01.-24.01.
Familienrecht für Fortgeschrittene
2c
27.01.-31.01.
Strafverfahren bei Produkt- und Markenpiraterie
2d
27.01.-31.01.
Die Hauptverhandlung in Strafsachen
3c
03.02.-07.02.
Ausdruck und Überzeugungskraft durch den
optimalen Einsatz der Stimme im Gerichtssaal
3d
03.02.-07.02.
Der richterliche Bereitschaftsdienst
4c
10.02.-14.02.
Workshop Kapitaldelikte
4d
10.02.-14.02.
Klärungs- und persönlichkeitsorientierte Mediation
5c
16.02.-21.02.
Rhetorik für Juristinnen und Juristen
5d16.02.-20.02.Staatshaftungsrecht
6c
27.02.-07.03.
Deutsche Justizgeschichte ab 1945
6d
02.03.-07.03.
Psychiatrie und Strafrecht
7c
09.03.-14.03.
Arbeitsrecht aktuell
7d
09.03.-14.03.
Interkulturelle Kompetenz
8c
16.03.-21.03.
Führungskräfte in der Justiz – Moderne Führung: Gesprächsführung Teil II Moderation
von Besprechungen und Arbeitsgruppen
8d
16.03.-21.03.
Interdisziplinäres Jugendstraf- und Familienrecht
9c
24.03.-28.03.
Psychologische Rhetorik
und andere Urteilseinflüsse vor Gericht
9d
24.03.-28.03.
Einführung in das Wirtschaftsstrafrecht (2)
10c
30.03.-04.04.
Der MENSCH in der Robe (Grundtagung)
10d
31.03.-04.04.
Probleme des Arbeitsrechts
und des arbeitsgerichtlichen Verfahrens
Veranstaltende Justizverwaltung
Bayern
Nordrhein-Westfalen
Bund
Nordrhein-Westfalen
Thüringen
Schleswig-Holstein
Brandenburg
Nordrhein-Westfalen
Berlin
Schleswig-Holstein
Niedersachsen
Baden-Württemberg
Thüringen
Nordrhein-Westfalen
Saarland
Berlin
Baden-Württemberg
Sachsen
Nordrhein-Westfalen
Berlin
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 T A G U N G S S T Ä T T E
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T A G U N G E N
Tagung
2 0 1 4 Termin
11c
06.04.-12.04.
11d
06.04.-12.04.
12c
27.04.-30.04.
12d27.04.-30.04.
13c
04.05.-10.05.
13d
04.05.-10.05.
14c
12.05.-16.05.
14d
12.05.-16.05.
15c
18.05.-23.05.
15d
18.05.-23.05.
16c
25.05.-28.05.
16d
25.05.-28.05.
17c
01.06.-06.06.
17d
01.06.-06.06.
18c
09.06.-13.06.
18d
09.06.-13.06.
19c
15.06.-20.06.
19d
15.06.-20.06.
20c
29.06.-04.07.
20d
29.06.-04.07.
Ü B E R S I C H T
Thema
Veranstaltende Justizverwaltung
Ausgewählte Fragen des Strafrechts
und des Strafverfahrens
Entwicklungen und Tendenzen im Strafrecht Grundlegende Fragen des Steuerrechts
in der Unternehmensinsolvenz
Rechtsextremismus
Effektives Verhandeln, Kommunikationsanalyse und Selbsterfahrung für Zivilrichter
Einführung in das Ehe- und Familienrecht
Praxisprobleme des Insolvenzrechts
Psychologie der Aussagebeurteilung
Deutsch-Niederländische Tagung
Über die Unabhängigkeit der Justiz –
ein europäischer Vergleich
Der Umgang mit querulatorischen Persönlichkeiten
und Einschätzung von Drohverhalten
Der Kampf ums Urheberrecht im Digitalzeitalter Psychiatrie und Psychologie im Strafverfahren
Sicherheitsrecht des Bundes – Institutionen
und rechtlicher Rahmen
Die russische Justiz und das russische Gerichtssystem
Das neue Außenwirtschaftsrecht
Brennpunkt Unterhalt – Recht im stetigen Wandel
Richterliche Verhandlungsführung – Fallsupervision
Dezernenten in Wirtschaftsstrafsachen
Zwischen Recht und Unrecht –
Deutsche Justizgeschichte im 20. Jahrhundert
Berlin
Bayern
Bund
Sachsen-Anhalt
Bayern
Sachsen
Hamburg
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Bayern
Nordrhein-Westfalen
Bund
Sachsen
Bund
Niedersachsen
Thüringen
Brandenburg
Nordrhein-Westfalen
Termin
21c
24.08.-28.08.
21d
24.08.-29.08.
22c
28.08.-05.09.
22d
01.09.-05.09.
23c
08.09.-12.09.
23d
08.09.-12.09.
24c
14.09.-18.09.
24d
14.09.-18.09.
25c
18.09.-26.09.
25d
21.09.-25.09.
26c
28.09.-02.10.
26d
28.09.-03.10.
27c06.10.-09.10.
27d06.10.-09.10.
28c13.10.-16.10.
28d13.10.-16.10.
29c
20.10.-24.10.
29d
20.10.-24.10.
30c
26.10.-31.10.
30d26.10.-31.10.
31c
02.11.-06.11.
Ü B E R S I C H T
Thema
Veranstaltende Justizverwaltung
Deutsch-Chinesisches Richterseminar
zum Recht des geistigen Eigentums
Justiz und Judentum
Aktuelle Entwicklungen in Kriminalistik
und Strafrechtspflege
Aktuelle Fragen des Presse- und Äußerungsrechts
Diritto Italiano
Gesundheit und Bewegung im Justizalltag –
Strategien zur Steigerung der körperlichen
und geistigen Fitness
Fortbildung für Aus- und Fortbilder:
Didaktische Grundlagen für Dozentinnen und Dozenten
Konfliktlösung im Sorge- und Umgangsrechtsverfahren
Die nationalsozialistische Justiz und ihre Aufarbeitung
Aktuelle Einflüsse des Europarechts auf
das nationale Verwaltungsrecht
Strafprozessuale Probleme in der Hauptverhandlung
Rechtsmedizin, Kriminaltechnik und Kriminalistik
Herbstakademie
Herbstakademie
Herbstakademie
Herbstakademie
Aktuelle Entwicklungen im Wirtschaftsstrafrecht
Aktuelle Fragen des Asyl- und Ausländerrechts Strafrecht und Internet
Versicherungsrecht
Das Opfer in der Strafrechtspflege
Bund
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Berlin
Deutsche Richterakademie
Sachsen
Saarland
Sachsen-Anhalt
Niedersachsen
Mecklenburg-Vorpommern
Hamburg
Hessen
Sachsen
Bayern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Niedersachsen
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Tagung
2 0 1 4  T A G U N G S S T Ä T T E
T A G U N G E N
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T A G U N G E N
Tagung
2 0 1 4 Termin
31d
02.11.-07.11.
32c
10.11.-14.11.
32d
10.11.-14.11.
33c
16.11.-22.11.
33d
16.11.-22.11.
34c24.11.-28.11.
34d
24.11.-28.11.
35c30.11.-05.12.
35d
30.11.-05.12.
36c
08.12.-12.12.
36d
08.12.-12.12.
37c
14.12.-19.12.
Ü B E R S I C H T
Thema
Veranstaltende Justizverwaltung
Führungskräfte in der Justiz:
Qualitäts- und Prozessmanagement
Führungskräfte in der Justiz: Verwaltungsaufgaben
bei Gericht und Staatsanwaltschaft
Verfassungsrecht in der strafgerichtlichen Praxis Einführung in das Jugendstrafrecht
Praktische Fragen im familienrichterlichen Dezernat
Betäubungsmittelkriminalität,
Drogenmarkt und Suchthilfe
Betreuungsrecht (Aufbautagung) Steuerstrafrecht
Kommunikationstraining und Forensische Rhetorik
Gewalt in Stadien Die Anhörung / Vernehmung von Kindern
und Jugendlichen, auch unter Berücksichtigung
der Videovernehmung
Justiz, Medien, Medienrecht – Presseseminar
Nordrhein-Westfalen
Brandenburg
Bayern
Baden-Württemberg
Sachsen
Bund
Bayern
Niedersachsen
Baden-Württemberg
Bayern
Baden-Württemberg
Rheinland-Pfalz
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 1cBayern
19.01. – 24.01.2014
Tagung 1dNordrhein-Westfalen
19.01. – 24.01.2014
Neue Entwicklungen im Zivilrecht
Familienrecht für Fortgeschrittene
Die Tagung wendet sich an Zivilrichterinnen und Zivilrichter.
Sie behandelt neue Entwicklungen im Zivilrecht unter
rechtspolitischen Gesichtspunkten und solchen der täglichen Praxis. In Vorträgen und Diskussionen ist die Behandlung folgender Schwerpunkte vorgesehen:
-- Internet und Zivilrecht
-- Bankrecht
-- Kreditrecht
-- Grauer Kapitalmarkt
-- Auseinandersetzungsprobleme bei
der BGB-Gesellschaft
-- Internationales Privatrecht
-- Erfahrungsaustausch zum zivilprozessualen
Verfahren; Güterichterverfahren.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter der
Familiengerichtsbarkeit, die bereits über Vorkenntnisse im
Familienrecht verfügen.
Sie dient der Vertiefung und Aktualisierung vorhandenen
Wissens. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen aktuelle
Fragen des Unterhaltsrechts, des Sorge- und Umgangsrechts, des Zugewinn- und des Versorgungsausgleichs sowie
weitere aktuelle Probleme des Familienrechts.
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T A G U N G E N
2 0 1 4 K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 2cBund
27.01. – 31.01.2014
Tagung 2dNordrhein-Westfalen
27.01. – 31.01.2014
Strafverfahren bei Produkt- und
Markenpiraterie
Die Hauptverhandlung in Strafsachen
Der Handel mit gefälschten Produkten nimmt zu wie die
Verletzung von Urheberrechten, insbesondere durch illegale
Downloads im Internet. Zunehmend werden auch Staatsanwaltschaften und Strafrichter mit diesen Fällen befasst.
Dabei stellen sich vielfältige Fragen aus verschiedenen
Rechtsbereichen.
Die Tagung soll die materiellen rechtlichen Bestimmungen
aus dem Marken-, dem Urheber- und dem Patentrecht in
diesen Fällen ebenso erörtern wie die einschlägigen rechtlichen Vorgaben für das Strafverfahren. Erfahrungsberichte
über die praktische Arbeit von Zoll und Polizei sowie ein
Blick aus der Perspektive der betroffenen Unternehmen und
der Rechtsanwaltschaft runden die Veranstaltung ab.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial
Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und
Teilnehmer geeignet.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter der
Strafgerichtsbarkeit sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Gegenstand der Tagung sind sowohl Dauerbrenner als auch
aktuelle Problemfelder der Hauptverhandlung in Strafsachen.
Geplante Themen sind u.a.:
-- Konfliktverteidigung
-- Der Umgang mit Zeugen vor Gericht
-- Möglichkeiten des Opferschutzes
-- Bescheidungsmöglichkeiten von Beweisanträgen
-- Vorschläge zur Beschleunigung von Strafverfahren
-- Möglichkeiten der Bewältigung komplexer und
umfangreicher Strafverfahren
-- Rechtliche und praktische Fragen der Zusammenarbeit
mit dem Sachverständigen
-- Absprachen im Strafprozess
-- Urteilsfindung und Urteilsabfassung aus dem
Blickwinkel der Revision.
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 3cThüringen
03.02. – 07.02.2014
Tagung 3dSchleswig-Holstein
03.02. – 07.02.2014
Ausdruck und Überzeugungskraft durch den
optimalen Einsatz der Stimme im Gerichtssaal
Der richterliche Bereitschaftsdienst
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten, an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
sowie Amtsanwältinnen und Amtsanwälte.
Die Überzeugungskraft setzt neben Sachkompetenz auch
rhetorische Fähigkeiten voraus. Ungefähr 38 % der Sprechwirkung hängen jedoch von der Sprechweise ab. Um eine
freie Rede so wirkungsvoll wie möglich zu gestalten, muss
sie in der entsprechenden stimmlich-sprecherischen Qualität
vorgetragen werden. Nicht jeder Rednerin und jedem Redner ist eine ausreichend kräftige und wohlklingende Stimme
angeboren. Große Gerichtssäle stellen oftmals hohe Anforderungen an die Stimme. Der optimale Einsatz der Stimme
lässt sich jedoch trainieren. Darum geht es in dieser Veranstaltung. Gearbeitet wird ebenfalls am sprachlichen Raumund Hörerbezug sowie an der persönlichen Ausdrucks- und
Überzeugungskraft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aus der ordentlichen Gerichtsbarkeit, die am Amtsgericht oder am Landgericht tätig sind.
Ziel der Veranstaltung ist es, die im Bereitschaftsdienst bedeutsamen Rechtsgebiete unter besonderer Berücksichtigung aktueller
Rechtsprechung zu vermitteln und konkrete Handlungsvorschläge für die praktische Verfahrensgestaltung zu geben. Neben der
Behandlung der juristischen Aspekte sollen als weiterer Schwerpunkt die Aufgaben der weiteren Verfahrensbeteiligten verdeutlicht und die notwendigen Grundkenntnisse für die Beurteilung
medizinischer Sachverständigengutachten vermittelt werden.
Im Wege dieser fachübergreifenden Darstellung der einzelnen
Themenbereiche soll es ermöglicht werden, in dem durch erhebliche Grundrechtseingriffe und seine Eilbedürftigkeit gekennzeichneten Bereitschaftsdienst professionelle Entscheidungen
auch in den Rechtsgebieten zu treffen, die nicht zum täglichen
Dezernat gehören.
Folgende Themenschwerpunkte sollen behandelt werden: Abschiebehaft, Unterbringung nach Betreuungsrecht und den
Landesgesetzen über die Unterbringung psychisch Kranker,
Tätigkeit des Ermittlungs- und Haftrichters, familienrechtliche
Entscheidungen, Sonderfälle (Freiheitsentzug nach den Landesverwaltungsgesetzen).
Des Weiteren soll die organisatorische und zeitliche Ausgestaltung des Bereitschaftsdienstes in den einzelnen Bundesländern
vor dem Hintergrund der aktuellen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts erörtert werden.
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T A G U N G E N
2 0 1 4 K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 4cBrandenburg
10.02. – 14.02.2014
Tagung 4dNordrhein-Westfalen
10.02. – 14.02.2014
Workshop Kapitaldelikte
Klärungs- und persönlichkeitsorientierte Mediation
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter der
Strafgerichtsbarkeit sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Auf der Tagung sollen aktuelle materiellrechtliche Themen
unter Beachtung höchstrichterlicher Rechtsprechung des
Bundesgerichtshofs erörtert werden. In verfahrensrechtlicher Hinsicht werden Fragen der Kriminaltechnik und der
Rechtsmedizin sowie der Auswertung biologischer Spuren
behandelt.
Zu den Themenkreisen zählen insbesondere:
-- Mordmerkmale
-- Inhaltliche Kriterien des (bedingten) Tötungsvorsatzes
-- Rücktritt vom Versuch
-- Rechtsmedizinische Befunde und ihre Interpretation
-- Forensische DNA-Analyse.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller Gerichtsbarkeiten, die in der Mediation tätig sind.
In der richterlichen Mediation ist eine exakte Analyse der Interessen beider Parteien eine unverzichtbare Kernkompetenz. Vor
diesem Hintergrund bietet die Klärungsorientierte Psychologie
erprobte Expertisemodelle zur Optimierung von Wahrnehmungs- und Kommunikationsfertigkeiten. Das Seminar schafft
einen vertieften Einblick dahingehend, wie und wodurch Personen gerade in konflikthaften Situationen durch persönlichkeitsspezifische Motive und Interessen angetrieben werden.
Diese Motivationsgrundlagen gilt es durch gezielte, klärungsorientierte Fragetechniken herauszuarbeiten, um zu passgenauen
Lösungen zu gelangen. Wissensmodelle die sich in der psychotherapeutischen Praxis bewährt haben, können in abgewandelter Form auf den Mediationsbereich übertragen werden und
schaffen so die Basis für effektives Erkennen unterschiedlicher
Persönlichkeitsstile. Dies liefert dem Mediator wertvolle Orientierungspunkte, um das Vorgehen im Konfliktlösungsprozess
zu optimieren. Es wird trainiert, sowohl Persönlichkeitsstile und
dazugehörige Motive zu erkennen als auch angemessen im
Mediationsprozess auf diese einzugehen, um ein gutes Beziehungsklima insbesondere im Umgang mit interaktionell eher
schwierigen Personen herzustellen. Die Analyse bereitgestellter
Videosequenzen unterstützt die Verankerung der Methodik.
Rollentrainings sichern die praktische Anwendbarkeit der erarbeiteten Fertigkeiten in der alltäglichen Mediationspraxis.
Die aktive Mitarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist für
den Erfolg der Tagung unerlässlich.
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 5cBerlin
16.02. – 21.02.2014
Tagung 5dSchleswig-Holstein
16.02. – 20.02.2014
Rhetorik für Juristinnen und Juristen
Staatshaftungsrecht
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte. Die Fähigkeit, mit guten Argumenten und durch
stimmiges Auftreten zu überzeugen, spielt in der Praxis aller
juristischen Berufe eine entscheidende Rolle. In der Tagung
sollen praktische Übungen die unterschiedlichen Faktoren,
die eine gute Rednerin bzw. einen guten Redner ausmachen,
verdeutlichen und gezielt trainieren. Schwerpunkte werden
dabei neben der Stimme, Körpersprache und präsentem
Auftreten auch Zuhörerkontakt, Formulierungen und Argumentationen sein. Die Tagung wird im Plenum und in
kleineren Arbeitsgruppen durchgeführt. Eine Arbeitsgruppe
wird sich mit der non-verbalen Seite der Kommunikation –
Körpersprache, Stimme, Mimik, Gestik, Präsenz – befassen.
In einer weiteren Arbeitsgruppe werden Formulierung,
Gliederung und Argumentation im Mittelpunkt stehen. Die
Tagung ist so organisiert, dass jede Teilnehmerin und jeder
Teilnehmer an beiden Arbeitsgruppen partizipieren wird.
Die aktive Mitarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
an praktischen Übungen wird vorausgesetzt. Die Teilnehmer
werden gebeten, eine Robe für Rollenspiele mitzubringen.
Die Tagung wendet sich an Zivilrichterinnen und -richter, die
mit Amtshaftungsprozessen befasst sind.
Die Tagung wird sich schwerpunktmäßig mit Fragen der
Haftung des Notars wegen der Verletzung der ihm obliegenden Amtspflicht und mit der Haftung des Staates
wegen überlanger Gerichtsverfahren auch im Lichte der
Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes befassen.
In Vorträgen und Diskussionen sollen insbesondere folgende
Themen behandelt werden:
-- Überblick über die neuere Rechtsprechung des
Bundesgerichtshofs zu den Amtspflichten der Notare
-- Die subsidiäre Haftung des Notars
-- Kriterien zur Feststellung einer überlangen Dauer
zivilgerichtlicher Verfahren in Deutschland
-- Erste praktische Erfahrungen der ordentlichen
Gerichtsbarkeit im Umgang mit dem Gesetz über den
Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren und
strafrechtlichen Ermittlungsverfahren vom 24.11.2011
-- Das Verhältnis des Entschädigungsanspruchs nach
§ 198 GVG zu dem Amtshaftungsanspruch gemäß
§ 839 BGB i.V.m. Art. 34 GG.
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Tagung 6cNiedersachsen
27.02. – 07.03.2014
Tagung 6dBaden-Württemberg
02.03. – 07.03.2014
Deutsche Justizgeschichte ab 1945
Psychiatrie und Strafrecht
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Die Tagung zeigt die Probleme beim Aufbau einer rechtsstaatlichen Justiz auf und stellt die Entwicklung der Justizsysteme in der BRD und der DDR gegenüber.
Vorgesehen sind Vorträge, Diskussionen, Filmvorführungen
sowie Exkursionen (Stadtexkursion „Stätten der juristischen
Zeitgeschichte in Berlin“, Besichtigung der Gedenkstätte
Oranienburg/Sachsenhausen oder der Gedenkstätte BerlinHohenschönhausen).
Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte (Gastteilnehmer: 10 Psychiaterinnen und Psychiater).
Die Tagung soll dem interdisziplinären Dialog zwischen Justiz und Psychiatrie dienen. Verschiedene Themen werden
deshalb in Co-Referaten von Juristen/Psychiatern behandelt
werden.
-- Die psychiatrische Begutachtung im Strafverfahren
-- Erwartungen an den psychiatrischen Sachverständigen
aus juristischer Sicht
-- Grenzen sachverständiger Beurteilungen;
Fremdexploration; typische Fehler im
Sachverständigengutachten
-- Psychiatrische Klassifikationssysteme
-- Die Begutachtung von Sexualstraftätern
-- Besondere Probleme des Unterbringungsverfahrens
und des Maßregelvollzugs.
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 7cThüringen
09.03. – 14.03.2014
Tagung 7dNordrhein-Westfalen
09.03. – 14.03.2014
Arbeitsrecht aktuell
Interkulturelle Kompetenz
Kaum eine Rechtsmaterie ist derart raschen und tiefgreifenden Änderungen unterworfen wie das Arbeitsrecht.
Anliegen dieser Tagung ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch wechselnde Vorträge am Puls des Geschehens
zu halten. Die Referentinnen und Referenten kommen aus
Praxis und Wissenschaft. Ein hoher Anteil an Richterinnen
und Richtern des Bundesarbeitsgerichts, aber auch aus der
Instanz, garantiert die Erfassung des aktuellen Trends; die
Diskussion mit den Vertreterinnen und Vertretern der Hochschulen erlaubt die Vernetzung im dogmatischen System.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Umgang und Auseinandersetzung mit Verfahrensbeteiligten
aus fremden Kulturkreisen sind vor Gericht tägliche Praxis und
Herausforderung. Interkulturelle Kompetenz ist daher vielfach
Voraussetzung einer fairen und effizienten Verfahrensgestaltung.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich zunächst mit den theoretischen Grundlagen interkultureller
Kommunikation und wenden sich dann der Betrachtung verschiedener Kulturkreise zu. Einen Schwerpunkt bilden hierbei
Recht und Kultur des Islam sowie die Kultur Russischsprachiger und Spätaussiedler. Daneben wird voraussichtlich das
Thema „Osteuropa und der Balkan“ behandelt werden. Weiterführend erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die Auswirkungen von Traumatisierungen auf die Kommunikation.
Die Vermittlung theoretischer Kenntnisse wird dabei durch
praktische Übungen und Gruppenarbeit unterstützt und von
Diskussionen begleitet.
Die aktive Mitarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist
für den Erfolg der Tagung unerlässlich.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial
Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und Teilnehmer geeignet.
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Tagung 8cSaarland
16.03. – 21.03.2014
Tagung 8dBerlin
16.03. – 21.03.2014
Führungskräfte in der Justiz – Moderne Führung:
Gesprächsführung Teil II Moderation von
Besprechungen und Arbeitsgruppen
Interdisziplinäres Jugendstraf- und Familienrecht
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Die Tagung ist Bestandteil des Konzepts der Deutschen
Richterakademie zur modular aufgebauten Fortbildung von Führungskräften. Sie schließt an die Inhalte der Tagung 13c/2013
„Moderne Führung Gesprächsführung Teil I Mitarbeitergespräche“ an. Zielgruppe sind deshalb die Teilnehmer dieser Tagung
sowie gleichermaßen angehende wie erfahrene Führungskräfte
mit Grundkenntnissen der Personalführung.
Besprechungen und Arbeitsgruppensitzungen sollten effektiv
und konstruktiv ablaufen und mit einem Ergebnis enden, das für
alle erkennbar und tragbar ist. Zuständig ist die Führungskraft!
In der Veranstaltung wird deshalb günstiges Moderationsverhalten gepaart mit wirksamen Moderationsmethoden vorgestellt
und orientiert an dem von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst individuell bestimmten Schwierigkeitsgrad trainiert.
Videofeedback und die Erprobung alternativer Strategien gehören zum Set.
Vielleicht ebenso wichtig wie das Moderationsverhalten ist das
verfügbare Repertoire an Methoden zur Strukturierung und systematischen Themenbearbeitung, das es gestattet, das Potenzial der Gruppe auszuschöpfen – selbst wenn zu Beginn wenig
Begeisterung für die Aufgabe vorhanden ist. Die Veranstaltung
stellt entsprechende Methoden vor, die die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer im Anschluss direkt erproben können.
Die Veranstaltung ist als Training konzipiert, die Bereitschaft zur
aktiven Mitarbeit wird vorausgesetzt.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter bei den
Jugend- und Familiengerichten sowie an Staatsanwältinnen
und Staatsanwälte, die mit der Bearbeitung von bzw. mit
der Wahrnehmung des Sitzungsdienstes in Jugendstrafsachen befasst sind.
Die Tagung soll nicht nur juristisches Fachwissen, sondern
auch die Kenntnisse in den für die Tätigkeit im Jugendstrafund im Familienrecht bedeutsamen Bezugswissenschaften
wie etwa Jugendpsychologie und -psychiatrie, Soziologie,
(Sozial-)Pädagogik und Kriminologie vermitteln. Die Tagung
dient darüber hinaus dem interdisziplinären Erfahrungsaustausch und der Verbesserung der fachübergreifenden
Kooperation und abgestimmten Intervention. Gemeinsam
sollen Ansätze entwickelt und diskutiert werden, wie junge
Täter nachhaltig von der Fortsetzung krimineller Karrieren
abgehalten werden können. Aktuelle Themen, wie Jugendgewalt, Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Homophobie sollen berücksichtigt werden.
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 9cBaden-Württemberg
24.03. – 28.03.2014
Tagung 9dSachsen
24.03. – 28.03.2014
Psychologische Rhetorik und andere Urteilseinflüsse
vor Gericht
Einführung in das Wirtschaftsstrafrecht (2)
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Schwerpunkt der Tagung sind die vielfältigen Einflüsse,
denen juristische Urteile in Gerichtsverfahren unterliegen
können: Thematisiert werden unter anderem Probleme der
Wahrnehmung von Zeugen und ihrer späteren Befragung
sowie das Erkennen von Falschaussagen. Am Beispiel der
effektiven Gestaltung von Redenbeiträgen wird Wissen
zu den Bereichen verbale und nonverbale Kommunikation
sowie psychologische Rhetorik vermittelt. Auch die Kommunikation in Konfliktsituationen und der Umgang mit emotional aufgeladenen Situationen sollen vertieft beleuchtet
werden.
Praktische Übungen und ein individuelles Videofeedback
bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, ihr eigenes kommunikatives Verhalten zu analysieren
und zu optimieren.
Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, die seit
kurzem in Wirtschaftsstrafsachen tätig sind.
Schwerpunkte der Tagung sind:
-- Anlagebetrug und grauer Kapitalmarkt
-- Abrechnungsbetrug, insbesondere im Gesundheitswesen
-- Verfall, Mehrerlösabschöpfung und
Rückgewinnungshilfe
-- Das Sanktionsspektrum im Strafrecht – Angemessen
und wirksam strafen
-- Hauptverhandlung, inkl. Deal und Urteilsabfassung
-- Ermittlungsstandards
-- Grundzüge des Kapitalmarktstrafrechts
-- Korruption
-- Produkt- und Markenpiraterie.
Die Tagung knüpft an die Tagung „Einführung in das Wirtschaftsstrafrecht (1)“ 16c/2013 an. Die dortige Teilnahme
ist nicht notwendige Voraussetzung für den Besuch der
vorliegenden Tagung.
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Tagung 10cNordrhein-Westfalen
30.03. – 04.04.2014
Tagung 10dBerlin
31.03. – 04.04.2014
Der MENSCH in der Robe
(Grundtagung)
Probleme des Arbeitsrechts und des
arbeitsgerichtlichen Verfahrens
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller Gerichtsbarkeiten sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Denken und Handeln auch in der beruflichen Sphäre sind determiniert von vielfältigen persönlichen Prägungen aus der eigenen Lebensgeschichte und dem Beziehungssystem des Berufsumfelds. Individuelle berufliche und private Erfahrungen, aber
auch die Anpassungen an die Institution Justiz kommen in der
Verhandlungsführung zum Ausdruck und wirken sich bis in die
Beweiswürdigung und Entscheidungsfindung aus. Um dem Anspruch der Unparteilichkeit und inneren Unabhängigkeit gerecht
zu werden, müssen diese Anteile bewusst gemacht und reflektiert werden. Die Tagung will dazu beitragen, die eigene Person
besser wahrzunehmen und das Selbstbild mit dem Fremdbild
zu konfrontieren. Ferner wird der Frage nachgegangen, welche
Folgen die beruflichen Eindrücke und Belastungen für die eigene Entwicklung und das eigene Verhalten haben. In kurzen
Referaten sollen diese Bedingungen und Folgen des beruflichen
Wirkens aufgezeigt werden, um sie – und sich – dann in sanften
Gruppenübungen und Körperarbeit intensiv erleben zu können.
Die Tagung wendet sich insbesondere an diejenigen, die bereits
an kommunikationsbezogenen Tagungen mit Selbst- und Körpererfahrung teilgenommen haben oder sonst dafür offen sind.
Vorausgesetzt wird bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern
die Bereitschaft, sich auf gruppendynamische Prozesse einzulassen und an Selbsterfahrungsübungen zu beteiligen.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter der
Arbeitsgerichtsbarkeit.
In Vorträgen und Diskussionen sollen aktuelle Fra­
gen
des Individual- und des Kollektivarbeitsrechts sowie
des arbeitsge­
richtlichen Verfahrens unter Einbeziehung
höchstrichterlicher Rechtsprechung behandelt werden.
Europarechtliche Vorgaben und der Einfluss aktueller Entscheidungen des EuGH auf das nationale Arbeitsrecht werden dabei besondere Berücksichtigung finden. Auch sollen
die für die arbeitsrechtliche Praxis bedeutsamen Bezüge zu
handels- und gesellschaftsrechtlichen Themen dargestellt
werden.
Zusammenfassend sollen folgende Themenkomplexe be­
rücksich­tigt werden:
-- Aktuelle Entwicklungen in Gesetzgebung und
Rechtsprechung
-- Europäisches Arbeitsrecht unter Berücksichtigung
aktueller Entscheidungen.
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Tagung 11cBerlin
06.04. – 12.04.2014
Tagung 11dBayern
06.04. – 12.04.2014
Ausgewählte Fragen des Strafrechts und des
Strafverfahrens
Entwicklungen und Tendenzen im Strafrecht
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter der
Strafgerichtsbarkeit sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
In z.T. interdisziplinär angelegten Referaten und Diskussionen sollen aktuelle Themen aus dem Bereich des materiellen
Strafrechts und des Strafverfahrensrechts angesprochen
werden, beispielsweise:
-- Ausgewählte Probleme des Ermittlungsverfahrens
und der Hauptverhandlung
-- Adhäsionsverfahren
-- Revisionsrecht
-- Effiziente Strafverfolgung in Europa.
Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
In Vorträgen, Diskussionen und Podiumsdiskussion sollen
insbesondere folgende Themenkomplexe behandelt werden:
-- Strafrecht als Spiegelbild des Verhältnisses von Recht
und Gesellschaft
-- Neue Entwicklungen im Strafrecht sowohl unter
rechtspolitischen Gesichtspunkten als auch unter
solchen der täglichen Praxis
-- Europäische Bezüge des Strafrechts
-- Fragen der modernen Strafrechtsdogmatik
-- Entwicklungen im Jugendstrafrecht
-- Antworten des Strafrechts auf neue Formen
kriminellen Verhaltens
-- Moderne Kommunikationsmittel und
Kriminalitätsbekämpfung.
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Tagung 12cBund
27.04. – 30.04.2014
Tagung 12dSachsen-Anhalt
27.04. – 30.04.2014
Grundlegende Fragen des Steuerrechts in der
Unternehmensinsolvenz
Rechtsextremismus
Die Tagung wendet sich an Insolvenzrichterinnen und -richter sowie Finanzrichterinnen und -richter. Sie behandelt
im Schwerpunkt die Verknüpfung von Umsatzsteuer- und
Insolvenzrecht, die aktuelle BFH-Rechtsprechung hierzu und
die sich hieraus ergebenden Auswirkungen auf gesetzliche
Neuregelungen der InsO.
Einzelthemen:
-- Steueransprüche als Masseverbindlichkeit oder
Insolvenzforderung
-- Verfahrensrechtliche Durchsetzung von
Steueransprüchen durch Steuerbescheid oder
durch Tabellenanmeldung
-- Bedeutung von Insolvenzaufrechnung und
Insolvenzanfechtung für Steueransprüche
-- Besonderheiten im Eröffnungsverfahren
-- Verwertung von Sicherheiten vor und nach
Insolvenzeröffnung
-- Steuerrechtliche Folgen der Freigabe durch
Insolvenzverwalter.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen, Richter, Staats­an­wäl­
tinnen und Staatsanwälte.
Der Moderne Rechtsextremismus hat sich in der jüngsten Vergangenheit von alten Klischees verabschiedet. Weder beschreibt
das Bild vom Skinhead in Bomberjacke und Springerstiefeln das
jugendkulturelle Milieu der Rechtsextremisten noch gilt für die
NPD von heute das Bild der ewiggestrigen Partei alter Herren.
Im Rahmen der Veranstaltung sollen Erscheinungsformen des
modernen Rechtsextremismus, ihre Codes, Symbole, ihr Lifestyle, ihre Organisationsformen und nicht zuletzt ihr Gewaltpotential aufgezeigt werden. Gleichzeitig werden rechtsextreme
Ideologie, ihre Fein- und Selbstbilder und ihre soziokulturelle
Dynamik ausgeleuchtet.
Bei der Gestaltung des Programms werden bewusst sozial- und
politikwissenschaftliche Perspektiven in den Mittelpunkt gestellt, um so das Verständnis der Funktionsmechanismen rechtsextremer Gruppen und Milieus zu vertiefen.
Folgende Schwerpunkte werden Inhalt der Tagung sein:
-- Die kulturelle Verankerung und die Organisationsformen
-- Rechtsrock – Entstehung, Fanzines,
Internet – Mediale Segmente rechter Erlebniswelt
-- Der moderne Rechtsextremismus; Rechtsextreme und
ausländerfeindliche Gewalt: Ursachen, Motive und
die Perspektive der Opfer
-- Frauen – die neue Zielgruppe.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem
Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und Teilnehmer
geeignet.
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 13cBayern
04.05. – 10.05.2014
Tagung 13dSachsen
04.05. – 10.05.2014
Effektives Verhandeln, Kommunikationsanalyse
und Selbsterfahrung für Zivilrichter
Einführung in das Ehe- und Familienrecht
Die Tagung wendet sich an Zivilrichterinnen und Zivilrichter.
Vorgesehen ist einerseits ein Verhandlungstraining, insbesondere zu folgenden Aspekten:
-- Rhetorische Weiterentwicklung der Teilnehmer
durch Videofeedback
-- Kommunikation in alltäglichen und schwierigen
Prozesssituationen (Rollen- und Prozessspiele)
-- Argumentieren und überzeugen
-- Präsentation von Verhandlungsergebnissen
-- Effektive Vergleichsgespräche.
Ein weiterer Teil der Tagung ist unter psychologischer Anleitung und Begleitung auf Selbsterfahrung ausgerichtet.
Aufgezeigt werden sollen Wege, die Wahrnehmungsfähigkeit zu beleuchten und zu verbessern, den persönlichen
Kommunikationsstil zu überprüfen und das eigene Bild über
sich als Richter offen und vertiefend zu reflektieren.
Vorausgesetzt wird bei den Teilnehmern die aktive Bereitschaft, sich auf gruppendynamische Prozesse einzulassen
und Selbsterfahrungsübungen mitzumachen.
Die Tagung wendet sich an Familienrichterinnen und
Familienrichter, die dieses Gebiet neu übernommen haben.
Behandelt werden insbesondere:
-- Probleme und Schwierigkeiten zu Beginn der
familienrichterlichen Tätigkeit
-- Materielles Scheidungsrecht
-- Das Verfahren im Familienrecht (FamFG)
-- Zugewinnausgleich – Grundzüge und Reformen
-- Ehewohnungs-, Haushalts- und Gewaltschutzsachen –
Grundzüge und Reformen
-- Verwandtenunterhalt, insbesondere Kindesunterhalt,
Eltern- und Enkelunterhalt sowie § 1615 Abs. 1 BGB
-- Ehegattenunterhalt
-- Unterhalt unter Berücksichtigung sozialrechtlicher
Fragen (Hartz IV) und Verbraucherinsolvenzen
-- Versorgungsausgleich
-- Einführung in das elterliche Sorge- und Umgangsrecht.
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2 0 1 4 K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 14cHamburg
12.05. – 16.05.2014
Tagung 14dNiedersachsen
12.05. – 16.05.2014
Praxisprobleme des Insolvenzrechts
Psychologie der Aussagebeurteilung
Die insolvenzrechtliche Tagung wendet sich neben Insolvenzrichterinnen und Insolvenzrichter auch an mit dem Insolvenzrecht häufig in Berührung kommende Prozessrichterinnen und
Prozessrichter sowie Angehörige der Rechtmittelkammern für
InsO-Sachen.
Die Tagung greift Kernthemen der aktuellen insolvenzrechtlichen Diskussion und gesetzgeberischen Entwicklung auf, setzt
aber Grundlagenkenntnisse im Insolvenzrecht und eine gewisse
richterliche Praxis mit der InsO voraus.
Die Tagung behandelt unter Einbeziehung der jüngeren gesetzlichen Änderungen der InsO die aus Literatur und Rechtsprechung ersichtlichen praxisrelevanten Probleme in der insolvenzrichterlichen Handhabung.
Folgende Themenkomplexe sind vorgesehen:
-- Der zulässige Insolvenzeigenantrag des Schuldners, insbesondere im Eigenverwaltungs- und „Schutz­schirmverfahren“
-- Die zügige Durchführung des Gläubigerantragsverfahrens,
Kostenvorschuss, Zwangsmittel
-- Besetzung und Aufgaben des (vorläufigen) Gläubigerausschusses
-- Das Insolvenzplanverfahren in der gerichtlichen Durchführung
-- Probleme der Betriebsfortführung im Eröffnungsverfahren
-- Richterliche Prüfung des Insolvenzgutachtens und Eröffnungsentscheidung
-- Insolvenzanfechtungsrechtsprechung und Eröffnung des
Verfahrens
-- Streitige Anwendungsprobleme im Verbraucherinsolvenzverfahren.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Alle vor Gericht tätigen Juristinnen und Juristen haben regelmäßig mit der Frage zu tun, ob sie den Angaben einer
Partei oder der Aussage eines Zeugen vertrauen können.
Hierbei ist die Kenntnis aussagepsychologischer Grundsätze
und allgemeinpsychologischer Phänomene der Urteilsbildung erforderlich, um eine an Äußerlichkeiten orientierte
und letztlich „aus dem Bauch heraus“ erfolgende Aussagebeurteilung zu vermeiden.
Die maßgeblichen Faktoren für die Beurteilung einer Aussage liegen dabei sowohl in der Person des Aussagenden als
auch in der Person der Vernehmenden.
Die Tagung stellt zum einen das Instrumentarium für die
Glaubwürdigkeitsanalyse von Aussagen und die Problematik
von Wahrnehmungs- und Erinnerungsfehlern der Aussageperson vor. Zum anderen behandelt sie die unbewusst beim
Vernehmenden ablaufenden inneren Prozesse, die sich auf
die Vernehmung und das Vernehmungsergebnis auswirken
können. Neben der Vermittlung theoretischer Grundlagen
steht dabei auch die Umsetzung des Erlernten anhand praktischer Übungen auf dem Programm.
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 15cNordrhein-Westfalen
18.05. – 23.05.2014
Tagung 15dNordrhein-Westfalen
18.05. – 23.05.2014
Deutsch-Niederländische Tagung
Über die Unabhängigkeit der Justiz –
ein europäischer Vergleich
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Etwa die Hälfte des Teilnehmerkreises wird aus Vertreterinnen und Vertretern der niederländischen Justiz bestehen. Es
ist geplant, im Rahmen von Vorträgen, Diskussionen und Exkursionen anhand ausgesuchter Beispiele aus verschiedenen
Rechtsgebieten Gemeinsamkeiten, Unterschiede und eventuelle Wechselwirkungen der beiden Systeme zu beleuchten
und dabei auch Möglichkeiten einer vertieften justiziellen
Zusammenarbeit auszuloten. Die Programmdetails werden
noch mit der niederländischen Seite abgestimmt und anschließend mit der Ausschreibung oder spätestens mit der
Einladung bekanntgegeben.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial
Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und
Teilnehmer geeignet.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, auch aus dem europäischen Ausland.
Die Rechtsprechung ist als eigenständige dritte Gewalt
konstituiert und unabhängigen Richtern anvertraut. Welcher institutionellen Voraussetzungen die Wahrung dieser
Unabhängigkeit bedarf, ist Gegenstand der Veranstaltung.
Hierbei wird auch erörtert, welchen Einfluss die Organisation der Gerichtsverwaltung, deren Strukturen zurzeit
vielerorts überprüft werden, auf die Verwirklichung dieses
Verfassungsprinzips hat. Darüber hinaus werden Richterpersönlichkeiten aus England, Frankreich, Italien, Spanien
und/oder anderen europäischen Ländern das Richterbild,
die Gerichtsorganisation, historische und vor allem aktuelle
Entwicklungen der Justiz in ihren jeweiligen Heimatstaaten
erläutern und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern
systemvergleichend diskutieren.
Die Vorträge werden überwiegend in englischer Sprache
gehalten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten daher
die englische Sprache sicher beherrschen.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial
Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und
Teilnehmer geeignet.
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Tagung 16cRheinland-Pfalz
25.05. – 28.05.2014
Tagung 16dBayern
25.05. – 28.05.2014
Der Umgang mit querulatorischen Persönlichkeiten
und Einschätzung von Drohverhalten
Der Kampf ums Urheberrecht im Digitalzeitalter
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller Gerichtsbarkeiten sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Da sich die Tagung auch mit dem Aufbau eines Bedrohungsmanagements befasst, gehören auch Behördenleiterinnen
und Behördenleiter zum Teilnehmerkreis.
Querulatorische Persönlichkeiten beanspruchen in der Regel
enorme personelle Ressourcen. Sie verstricken ihr Gegenüber
in langwierige Gespräche, Diskussionen und Schriftwechsel.
Die Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen, möglichst anhand eigener Fallbeispiele und Schriftstücke, zu analysieren, ob es sich bei den Verfassern von Anfragen, Anträgen etc. um Wahnkranke, vor allem solche mit paranoiden
Störungen handelt. Der Referent wird die Sichtweise von
Wahnkranken nachvollziehbar machen und konkrete Verhaltensstrategien für den Umgang mit Wahnkranken aufzeigen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung liegt auf dem Umgang
mit aggressiven und bedrohlichen Personen. Es werden zum
einen konkrete Deeskalationstechniken vermittelt für den direkten Umgang mit wütenden oder drohenden Personen.
Des Weiteren wird auf die Einschätzung der Ernsthaftigkeit
von Drohungen gegen die Gerichtsbarkeit bzw. deren Angehörige eingegangen. Anhand von Fallbeispielen und konkreten Ansatzpunkten wird besprochen, wie Gerichtsbarkeiten
als Organisation konkrete Präventionsansätze bezüglich Gewalt, Drohungen und Querulanz installieren können.
Die Veranstaltung wendet sich an Richterinnen und Richter
der ordentlichen Gerichtsbarkeit sowie Staatsanwältinnen
und Staatsanwälte.
Beleuchtet werden zivil- und strafrechtliche Fragen rund
ums Urheberrecht, mit besonderer Ausrichtung auf die neuen digitalen Medien. Geplant ist insbesondere folgendes
Programm:
-- Update zum Urheberrecht
-- Erscheinungsformen von Urheberrechtsverletzungen
im Internet
-- Verfolgung von Urheberrechtsverstößen im Internet
aus verschiedenen Sichtweisen
-- Kollektive Wahrnehmung von Urheberinteressen.
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Tagung 17cNordrhein-Westfalen
01.06. – 06.06.2014
Tagung 17dBund
01.06. – 06.06.2014
Psychiatrie und Psychologie im Strafverfahren
Sicherheitsrecht des Bundes –
Institutionen und rechtlicher Rahmen
Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter
sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Sie vermittelt die Grundbegriffe der forensischen Psychiatrie und
Psychologie mit dem Ziel, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern
einen Überblick über psychiatrische Erkrankungen und ihre kriminologische Relevanz zu verschaffen, das Verständnis entsprechender Gutachten zu erleichtern sowie praktische Hinweise
zur Auswahl und Anleitung des Sachverständigen zu geben.
Geplante Themen sind u.a.:
-- Materiell- und verfahrensrechtliche Fragen bei der Beurteilung der strafrechtlichen Schuldfähigkeit
-- Psychiatrische Erkrankungen: kriminologische Relevanz und
forensische Beurteilung
-- Das psychowissenschaftliche Gutachten: Aufgabenstellung
und methodische Vorgehensweise
-- Qualitätsmerkmale und Fehlerquellen psychowissenschaftlicher Gutachten
-- Praktische Fragen der Zusammenarbeit von Gericht und
psychowissenschaftlichem Sachverständigen
-- Spezialprobleme bei der Schuldfähigkeitsbegutachtung:
Persönlichkeitsstörungen und Affektdelikte
-- Die forensisch-psychiatrische Beurteilung von Sexualdelikten
-- Psychologische Testverfahren bei der forensischen Begutachtung
-- Die Beurteilung der Gefährlichkeitsprognose
-- Rechtsfolgen: Maßregelentscheidungen und Maßregelaussetzung.
Die Tagung wendet sich an Straf- und Verwaltungsrechtler.
Die sog. Neue Sicherheitsarchitektur in der Bundesrepublik
hat nicht nur die Befugnisse der Sicherheitsbehörden für den
öffentlichen Rechtsgüterschutz vergrößert, sondern setzt
auch die Verfahren und Institutionen neuartig zueinander
in Beziehung. Die überkommene Trennung von „präventiv“
und „repressiv“ wird fließend durch übergreifende Regeln
der Datenverarbeitung. Die Trennung zwischen Polizei und
Nachrichtendiensten wird abgeflacht durch Annäherung
der Aufgabenzuweisungen, Regelungen der Datenübermittlung sowie der informationellen Zusammenarbeit in
Plattformen. Staatsanwaltschaften und Gerichte werden
immer häufiger von den Auswirkungen dieser veränderten Bedingungen betroffen. Nicht selten geraten sie in
die Kreuzfeuer von sicherheitstechnischer Effektivität und
individuellem Rechtsschutz oder zwischen dem Gebot gerichtlichen Rechtsschutzes und öffentlichen oder privaten
Geheimhaltungsinteressen. Der Bund ist mit mehreren
Polizeien und Nachrichtendiensten sowie dem Generalbundesanwalt und den obersten Bundesgerichten bedeutender
Akteur und Veranstalter dieses neuen Sicherheitskonzeptes
und entwickelt es ständig weiter.
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Tagung 18cSachsen
09.06. – 13.06.2014
Tagung 18dBund
09.06. – 13.06.2014
Die russische Justiz und das russische Gerichtssystem
Das neue Außenwirtschaftsrecht
Die Tagung richtet sich an Richterinnen und Richter aller Gerichtsbarkeiten sowie an Staatsanwältinnen und
Staatsanwälte. Sie soll eine Einführung in die Grundlagen
des russischen Rechts und in das russische Gerichtssystem
geben sowie politische Zusammenhänge erläutern. Neben
dem Aufbau verschiedener Gerichtsbarkeiten soll die Rolle
der Staatsanwaltschaft im Gerichtsverfahren und deren
Eingriffsmöglichkeiten in den Zivilprozess wie deren Gesetzlichkeitsaufsicht beleuchtet werden. Statusrechtliche
Fragen der Richter, Aus- und Fortbildung, Karrieremöglichkeiten, Entlohnung und Arbeitsbedingungen sollen ebenso
thematisiert werden wie die richterliche Unabhängigkeit
und ethische Fragen. Im Rahmen eines Prozessspiels ist das
Nachspielen eines echten russischen Prozesses geplant.
Die Tagung wendet sich insbesondere an Richterinnen und
Richter in Wirtschaftsstrafkammern und Strafsenaten der
Oberlandesgerichte sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälten von Schwerpunktstaatsanwaltschaften und des Generalbundesanwalts. Darüber hinaus wird die Tagung auch
für Verwaltungsrichterinnen und -richter, für Mitglieder von
Kammern für Handelssachen sowie Vertreter anderer Fachgerichtsbarkeiten mit Bezug zum Außenwirtschaftsrecht
von großem Interesse sein.
Behandelt werden die materiellen Grundlagen des Außenwirtschaftsrechts, insbesondere vor dem Hintergrund der
Neuregelung von AWG und AWR. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erörterung aktueller Entwicklungen bei
der Bekämpfung der Proliferation (Verbreitung von Massenvernichtungswaffen) in praktischer und rechtlicher Hinsicht.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial
Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und
Teilnehmer geeignet.
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Tagung 19cNiedersachsen
15.06. – 20.06.2014
Tagung 19dThüringen
15.06. – 20.06.2014
Brennpunkt Unterhalt – Recht im stetigen Wandel
Richterliche Verhandlungsführung – Fallsupervision
Die Tagung wendet sich an Familienrichterinnen und Familienrichter.
Kein Rechtsgebiet ist so stark von gesellschaftlichen Veränderungen geprägt wie das Familienrecht. Dieses wird nicht allein durch
sich wandelnde Vorstellungen von Ehe und Familie, sondern in
erheblichem Maß auch durch die einschneidenden Änderungen
im Sozial- und im Steuerrecht beeinflusst. Die Aktivitäten des Gesetzgebers in den letzten Jahren sowie mancher Wandel in der
höchstrichterlichen Rechtsprechung haben bereits ihre Spuren hinterlassen. Diese Veränderungen sind von großer Bedeutung für die
tägliche Arbeit.
Das Unterhaltsrecht ist kein isolierter Bestandteil des Familienrechts,
sondern steht im unmittelbaren Kontext zu den anderen Rechtsgebieten. Diese Bereiche können bei der Antwort auf unterhaltsrechtliche Fragen nicht ausgeblendet werden. Die Tagung stellt aus
diesem Grund die Berührungspunkte des Unterhaltsrechts mit anderen rechtlichen Bestimmungen in den Mittelpunkt der Betrachtung. Über Vorträge und Diskussionen mit Familienrichterinnen
und Familienrichtern soll die Veranstaltung das Verständnis für
die bestehenden Abhängigkeiten fördern und Perspektiven für die
Rechtsanwendung aufzeigen.
Vorgesehen ist schwerpunktmäßig die Behandlung folgender Themenkomplexe:
-- Sozialrecht und Unterhalt – Der Einfluss von Hartz IV auf
das Unterhaltsrecht
-- Unterhalt und Verbraucherinsolvenz
-- Schnittstellen zwischen Steuer- und Unterhaltsrecht
-- Prozesskostenhilfe in Familiensachen
-- Das Unterhaltsrecht nach der Reform.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten, die daran interessiert sind, im Rahmen
der professionellen Supervision über Fälle aus der richterlichen Praxis, Methoden und Techniken der Prozessgestaltung
zu reflektieren und Anregungen für zukünftige Handlungsalternativen zu erhalten.
Ziel der Tagung sind die Reflexion und Klärung von allgemeinen und besonderen Prozesssituationen anhand von
Fällen aus der richterlichen Praxis sowie die fallorientierte
Vermittlung spezifischer Methoden und Techniken der
Mediation und allgemeinen Kommunikation für zukünftige
Handlungsalternativen.
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Tagung 20cBrandenburg
29.06. – 04.07.2014
Tagung 20dNordrhein-Westfalen
29.06. – 04.07.2014
Dezernenten in Wirtschaftsstrafsachen
Zwischen Recht und Unrecht –
Deutsche Justizgeschichte im 20. Jahrhundert
Die Tagung wendet sich vorrangig an Staatsanwältinnen
und Staatsanwälte, die in Schwerpunktstaatsanwaltschaften oder Spezialabteilungen mit Wirtschaftsstrafsachen
befasst sind, aber auch an Strafrichterinnen und Strafrichter.
In Vorträgen und Diskussionen sollen unter Berücksichtigung aktueller Tendenzen in Rechtsprechung und Gesetzgebung insbesondere folgende Themenkomplexe behandelt
werden:
-- Probleme der Untreue
-- Insolvenzstrafrecht
-- Kapitalmarktstrafrecht
-- Vermögensabschöpfung
-- Internationale Rechtshilfe.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller Gerichtsbarkeiten sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Ihre Arbeit stellt Juristen oft vor Entscheidungen, die die Grundlagen des Verständnisses von Recht und Unrecht berühren. Anpassung an eine sog. herrschende Meinung oder den Zeitgeist fällt
stets leichter als die Verweigerung oder offener Widerstand. In
extremer Form zeigte sich dies im letzten Jahrhundert, insbesondere – aber nicht nur – im Dritten Reich. Die Entscheidung der
meisten Juristen, aus Überzeugung oder „um Schlimmeres zu verhindern“ mitzumachen, ist aus heutiger Sicht ein Hauptfaktor für
die damalige Verstrickung der Justiz in den nationalsozialistischen
Unrechtsstaat. Die Tagung will zunächst anhand der Lebensläufe
von Juristen aus der Weimarer Republik, dem Dritten Reich, der
DDR und der Bundesrepublik den Versuch unternehmen, nicht nur
die damaligen Handlungen, sondern auch die jeweiligen, oft vielschichtigen Motive deutlich zu machen. Dabei werden Positionen
der Anpassung solchen der Verweigerung und des Widerstands
gegenübergestellt, um Möglichkeiten und Grenzen aufzuzeigen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen in Diskussionen ihren
eigenen Standpunkt finden. Daneben wird reflektiert und diskutiert werden, inwieweit sich Richter und Staatsanwälte in der
Gegenwart mit politischer und gesellschaftlicher Einflussnahme
konfrontiert sehen. Neben den Vorträgen ist eine eintägige Exkursion nach Berlin vorgesehen, bei der voraussichtlich das Haus der
Wannseekonferenz, das Berliner Abgeordnetenhaus und das Kammergericht besucht werden.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial Training
Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch
für ausländische Teilnehmerinnen und Teilnehmer geeignet.
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 21cBund
24.08. – 28.08.2012
Tagung 21dNordrhein-Westfalen
24.08. – 29.08.2014
Deutsch-Chinesisches Richterseminar zum Recht
des geistigen Eigentums
Justiz und Judentum
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter der ordentlichen Gerichtsbarkeit und an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Sie dient der Vertiefung des deutsch-chinesischen Rechts­
staats­
dialoges. In kurzen Impulsvorträgen über die deutsche wie chinesische Rechtslage und anschließenden Diskussionen sollen im
Rahmen des Siebten Deutsch-Chinesischen Richterseminars verschiedene Aspekte zum Recht des geistigen Eigentums rechtsvergleichend erörtert, aber auch die Grundzüge beider Rechts- wie
Gerichtssysteme und ihre Unterschiede diskutiert werden. Aktuelle
Impulse ergeben sich in Deutschland wie in China aus den in beiden
Ländern geplanten Urheberrechtsreformen sowie international aus
den Urheberrechtsabkommen. Das Seminar wird sich umfassend
dem Schutz der Rechte des geistigen Eigentums auf öffentlichrechtlicher Ebene, im rechtsgeschäftlichen Verkehr, aber auch der
zivil- und strafrechtlichen Verfolgung von Verletzungen widmen.
Abgerundet wird das Seminar durch einen Exkursionstag nach
Berlin, bei dem der fachliche Austausch beim Besuch des Bundesministeriums der Justiz sowie eines Gerichtes oder eines weiteren
Ministeriums vertieft wird.
Tagungssprachen sind Deutsch und Chinesisch. Die Beiträge werden konsekutiv übersetzt. Die Bereitschaft, ggf. einen kurzen Impulsvortrag zu übernehmen, sowie Englischkenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind zum weiteren Austausch am Abend
und in den Pausen wünschenswert. Bei den chinesischen Kolleginnen und Kollegen werden diese teilweise vorhanden sein.
Die Tagung wird in Kooperation mit der Nationalen Richterakademie
des Obersten Volksgerichts der VR China und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH veranstaltet.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Die Tagung verschafft einen Einblick in die jüdische Kultur,
Philosophie und Rechtsgeschichte. Sie beschäftigt sich mit
dem Wirken jüdischer Juristen und ihrem Einfluss auf die
Entwicklung unseres Rechts und zeichnet einzelne Schicksale bis in die Zeit des nationalsozialistischen Regimes nach.
Außerdem wird die Situation der jüdischen Gemeinden im
heutigen Deutschland thematisiert.
Zum Tagungsprogramm gehört ferner eine Exkursion nach
Berlin.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial
Training Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch für ausländische Teilnehmerinnen und
Teilnehmer geeignet.
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Tagung 22cRheinland-Pfalz
28.08. – 05.09.2014
Tagung 22dBerlin
01.09. – 05.09.2014
Aktuelle Entwicklungen in Kriminalistik
und Strafrechtspflege
Aktuelle Fragen des Presse- und Äußerungsrechts
Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Sie wird durch thematisch breit gefächerte Vorträge über
neue Entwicklungen in Kriminalistik und Strafrechtspflege
informieren. Geplant sind unter anderem folgende Themen:
-- Methoden der forensischen Anthropologie
-- Operative Fallanalyse im Bundeskriminalamt
-- Identifizierung von Tätern und Opfern aus
kinderpornographischen Medien – auch im Rahmen
der internationalen Zusammenarbeit
-- Der Einsatz von Verdeckten Ermittlern und von
Operativtechnik in der polizeilichen Praxis
-- Aktuelle Entwicklungen im Betäubungsmittelrecht
-- Neue Erkenntnisse der klinischen Rechtsmedizin
-- Strafverfolgung des nationalen und internationalen
Terrorismus
-- Aktuelle Probleme des Revisionsrechts.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter, die mit
dem Presse- und Äußerungsrecht befasst sind.
Ausgehend von den neueren Entwicklungen in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, des Bundesgerichtshofes und des Europäischen Gerichtshofes für
Menschenrechte soll die Tagung neben der Wissensvermittlung insbesondere auch dem Erfahrungsaustausch dienen.
Behandelt werden wesentliche Aspekte des Zivilrechtsschutzes im Hinblick auf die Wort- und Bildberichterstattung
– wie Gegendarstellungs-, Unterlassungs-, Berichtigungsund Zahlungsansprüche – sowie begleitende Fragen des
Prozessrechts. Dabei soll der Aktualität der Themen und der
diesbezüglichen juristischen Diskussion besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.
Deutsche Richterakademie
Diritto Italiano
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller Gerichtsbarkeiten sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Tagungssprache ist Italienisch. Die Teilnahme an der Tagung setzt
deshalb gute allgemeine Kenntnisse der italienischen Sprache voraus.
Die Kontakte der deutschen und der italienischen Justiz sind
vielfältig. Insbesondere auf den Gebieten des Zivilrechts und des
Strafrechts gibt es einen regen Austausch an Rechtshilfeersuchen,
für deren Bearbeitung Grundkenntnisse im anderen Rechtssystem
sehr hilfreich sind. Im stetigen Fokus der Medien stand das italienische Recht im Übrigen in den letzten Jahren insbesondere wegen
verschiedener Versuche der Regierung Silvio Berlusconis, wesentliche institutionelle, materielle und prozessuale Strukturprinzipien
des italienischen Rechts grundlegend zu modifizieren.
Die Veranstaltung soll Grundkenntnisse in der Terminologie und
im System des italienischen Rechts vermitteln. Die Grundlagen
des Verfassungsrechts (inklusive des verfassungsrechtlichen Status‘ der Richterschaft und der Staatsanwaltschaft) werden ebenso vorgestellt wie die wesentlichen Grundzüge des Zivil- und des
Strafrechts, der Gerichtsaufbau und schließlich Grundprinzipien
des Verfahrensrechts. Die Kommunikationsfähigkeit in der italienischen Sprache wird durch Übungen und Diskussionen gefördert.
Die Durchführung der Tagung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem
Consiglio Superiore della Magistratura und der gerade gegründeten Scuola Superiore della Magistratura. Die Referenten sind
Juristen in verschiedenen Arbeitsbereichen und Muttersprachler.
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Tagung 23dSachsen
08.09. – 12.09.2014
Gesundheit und Bewegung im Justizalltag –
Strategien zur Steigerung der körperlichen und
geistigen Fitness
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, die ihr körperliches und psychisches Wohlbefinden
verbessern wollen. Ziel dieses Seminars ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein grundsätzliches Wissen über
physische Vorgänge zu vermitteln, die als nützliche Folge
von leichtem Ausdauertraining und Körperübungen eintreten. Das Seminar soll Anregungen und Anstöße zu einem
gesünderen Lebens- und Arbeitsstil geben. Nicht Ziel des
Seminars ist es, das Training von leistungsorientierten Sportlern zu optimieren.
Themenschwerpunkte werden sein:
-- Information über den Zusammenhang Gesund –
Lebensstil – Leistungsfähigkeit
-- Fitnesstest (auch für Nichtsportler geeignet)
-- Kräftigungs-, Dehnungs- und Entspannungsübungen
sowie leichtes Ausdauertraining
-- Bewegungslehre
-- Ernährungstipps
-- Umgang mit Stress.
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Tagung 23c
08.09. – 12.09.2014
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Tagung 24cSaarland
14.09. – 18.09.2014
Tagung 24dSachsen-Anhalt
14.09. – 18.09.2014
Fortbildung für Aus- und Fortbilder: Didaktische
Grundlagen für Dozentinnen und Dozenten
Konfliktlösung im Sorge- und
Umgangsrechtsverfahren
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter,
Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, die mit der Aus- und
Fortbildung von Kolleginnen und Kollegen befasst sind.
Ziel der Veranstaltung ist die Erweiterung der didaktischen
Kompetenzen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Folgende Themen werden u.a. als Impulsvortrag, Simulationen, Erfahrungsaustausch und kollegiale Beratung behandelt:
-- Psychologie des Lernens und Lehrens von Erwachsenen
-- Didaktische Modelle und Prinzipien
-- Fachdidaktik des Rechts
-- Planung und Vorbereitung von lernförderlichen Unterrichtssequenzen
-- Arbeitsformen, audiovisuelle Hilfsmittel und neue
Medien
-- Lernprozess-Monitoring
-- Die Rolle der Lehrenden
-- Aktivieren und Motivieren
-- Agieren in schwierigen Lehrsituationen.
Gemeinsam sollen Best Practice-Beispiele entwickelt werden.
Die Tagung wendet sich an Familienrichterinnen und
Familienrichter.
Die Leitung von familiengerichtlichen Verfahren, in denen
hochzerstrittene Eltern um das Sorgerecht für ihre Kinder
bzw. das Umgangsrecht kämpfen, stellt eine schwierige
richterliche Aufgabe dar. Dies gilt auch für Verfahren, in
denen das Kindeswohl gefährdet ist. Zu den großen Herausforderungen in der richterlichen Arbeit zählen dabei die
Anhörung der betroffenen Kinder, das Eingehen auf die
aufgebrachten Eltern und das Hinwirken auf Einvernehmen.
Die Veranstaltung zielt darauf ab, Kenntnisse und Fähigkeiten zur Vernehmung von Kindern unterschiedlichen
Alters und besonderen Problemsituationen zu vermitteln.
Außerdem sollen verschiedene Techniken im Umgang mit
den Eltern vermittelt werden, wobei systemische Techniken
einen Schwerpunkt bilden.
Die aktive Mitarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
wird vorausgesetzt.
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Tagung 25cNiedersachsen
18.09. – 26.09.2014
Tagung 25dMecklenburg-Vorpommern
21.09. – 25.09.2014
Die nationalsozialistische Justiz und ihre Aufarbeitung
Aktuelle Einflüsse des Europarechts auf das
nationale Verwaltungsrecht
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Beleuchtet werden die Rollen von Recht, Justiz und Rechtswissenschaften im NS-Staat.
Ebenso wird der Frage nachgegangen, wie sich die Nachkriegsjustiz mit ihrer eigenen Vergangenheit und den nationalsozialistischen Verbrechen auseinandergesetzt hat.
Vorgesehen sind Vorträge, Diskussionen, Filmvorführungen
sowie Exkursionen (Stadtexkursion „Stätten der nationalsozialistischen Justiz in Berlin“ und Besichtigung des
ehemaligen Konzentrationslagers und der Gedenkstätte
Oranienburg/Sachsenhausen).
Die Tagung wendet sich an Verwaltungsrichterinnen und
Verwaltungsrichter.
Neben den Wirkungsweisen europarechtlicher Normen auf
das nationale Verwaltungsrecht sollen die Auswirkungen
auf folgende Rechtsgebiete dargestellt werden:
-- Verwaltungsverfahrensrecht
-- Verwaltungsprozessrecht (u.a. Umweltbehelfsgesetz)
-- Planungsrecht, insbesondere Öffentlichkeitsbeteiligung
-- Bauplanungsrecht / Raumordnungsrecht
-- Naturschutzrecht
-- Wirtschaftsverwaltungsrecht
-- Fahrerlaubnisrecht
-- Ausländer- und Asylrecht.
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Tagung 26cHamburg
28.09. – 02.10.2014
Tagung 26dHessen
28.09. – 03.10.2012
Strafprozessuale Probleme in der Hauptverhandlung
Rechtsmedizin, Kriminaltechnik und
Kriminalistik
Die Tagung richtet sich in erster Linie an schon erfahrenere Richterinnen und Richter aus dem Strafverfahren.
Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sind aber gleichermaßen angesprochen.
Die Tagung soll ausgehend vom Gang der Hauptverhandlung typische strafprozessuale Problemlagen erörtern und
Lösungsmöglichkeiten für einen effizienten, sowohl die
Belange des Angeklagten wahrenden als auch die prozessordnungsgemäße Durchführung des Strafverfahrens gewährleistenden Umgang mit diesen Problemen entwickeln.
Besondere Aufmerksamkeit soll dabei auch dem Beweisantragsrecht gewidmet werden.
Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter sowie
an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Rechtsmedizin, Kriminaltechnik und Kriminalistik spielen im richterlichen und staatsanwaltlichen Alltag eine zunehmend große
Rolle. Strafrichterinnen und Strafrichter sowie Staatsanwältinnen
und Staatsanwälte werden in ihrem Studium und in der Referendarzeit hierauf leider nur rudimentär vorbereitet.
Ziel der Tagung ist es, dies ein wenig nachzuholen und dabei die
Möglichkeiten und Grenzen der Rechtsmedizin aufzuzeigen, sowie
moderne Kriminaltechniken und spezielle Methoden der Kriminalistik darzustellen.
-- Neuere Entwicklungen und Tendenzen in der Rechtsmedizin
-- Grundlagen und Anwendungsbereiche der Forensischen
Thanatologie und Traumatologie
-- Besonderheiten bei Fällen von Kindestötung und
-misshandlung
-- Forensische Toxikologie
-- Forensische Anthropologie
-- Zoologische und Botanische Untersuchungen in der Kriminalistik
-- Rekonstruktion des Tathergangs mit Hilfe des Blutspurenverteilungsmusters
-- Fallanalytische Methoden im Strafverfahren.
Diese Tagung wird auch im Rahmen des European Judicial Training
Network (EJTN) ausgeschrieben. Sie ist in besonderem Maße auch
für ausländische Teilnehmerinnen und Teilnehmer geeignet.
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Tagung 29cSachsen
20.10. – 24.10.2014
Tagung 29dBayern
20.10. – 24.10.2014
Aktuelle Entwicklungen im Wirtschaftsstrafrecht
Aktuelle Fragen des Asyl- und Ausländerrechts
Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, die über
mehrjährige Erfahrungen im Wirtschaftsstrafrecht verfügen
oder bereits seit geraumer Zeit im Schwerpunktdezernat
einer Wirtschaftsabteilung oder in einer Strafkammer/einem
Strafsenat tätig sind.
Neben der reinen Wissensvermittlung soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit zur Diskussion und
zum Meinungsaustausch gegeben werden.
Schwerpunkte der Tagung sind:
-- Steuerstrafrecht und Vermögensstrafrecht
(höchstrichterliche Rechtsprechung)
-- Mehrerlösabschöpfung
-- Verfall- und Rückgewinnungshilfe
-- Internal Investigations
-- Strafrechtliche Fragen im Zusammenhang mit der
Finanzmarktkrise
-- Neue Organisationsformen bei der
Kriminalitätsbekämpfung und Risikomanagement
-- Verteidigung in Wirtschaftsstrafsachen
-- Produktpiraterie.
Die Veranstaltung richtet sich an Richterinnen und Richter
der Verwaltungsgerichtsbarkeit und interessierte Richterinnen und Richter anderer Gerichtszweige, die sich mit dem
Asylrecht und dem Ausländerrecht beschäftigen. Sie wendet
sich gleichermaßen an berufserfahrene Ausländer- und Asylrechtler wie auch an Neueinsteiger und Dezernatswechsler.
In Vorträgen und Diskussionen sollen insbesondere folgende
Themenkomplexe behandelt werden:
-- Aktuelle Fragen des Aufenthaltsgesetzes, insbesondere
dessen Europäisierung
-- Rechtsfragen des Ausländerextremismus
-- Aufenthaltsrechtliche Bedeutung der Rechtsprechung
des EGMR
-- Vollzugsprobleme im Bereich der Ausländerbehörden
-- Der Islam im deutschen Recht
-- Informationsgewinnung und Entscheidungspraxis des
Bundesamts für Migration und Flüchtlinge
-- Europäisierung des Asylrechts – einheitliches
europäisches Asylsystem
-- Entwicklung der neueren Rechtsprechung des
Bundesverwaltungsgerichts zum Asyl- und
Ausländerrecht
-- Asylrechtliche Vollzugs- und Rechtsschutzfragen,
z.B. im Rahmen des Dublin-II-Verfahrens.
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Tagung 30cNiedersachsen
26.10. – 31.10.2014
Tagung 30dNordrhein-Westfalen
26.10. – 31.10.2014
Strafrecht und Internet
Versicherungsrecht
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Die Bedeutung des Internets nimmt zu. Seine Struktur und
Nutzung werfen vielschichtige praktische und rechtliche
Probleme auf und stellen besondere Anforderungen an
die juristische Praxis. Ziel der Tagung ist es, Kenntnisse zur
Nutzung des Computernetzwerks zu vermitteln und einen
Überblick über strafrechtliche Probleme zu geben, die im
Zusammenhang mit der Nutzung des Netzes stehen. Die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen zudem über den
aktuellen Stand der Gesetzgebung auf diesem Gebiet informiert werden.
Vorgesehen sind Referate und Demonstrationen.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter der
Zivilgerichtsbarkeit, die auch mit dem Versicherungsrecht
befasst sind.
Sie vermittelt zunächst einen Überblick über das allgemeine
Versicherungsvertragsrecht sowie den Themenbereich der
Verletzung vorvertraglicher Anzeigepflichten und Obliegenheiten nach dem neuen VVG. Anschließend widmet sie
sich besonderen Versicherungsarten. Geplante Themen sind
u.a.:
-- Haftpflicht- und Kraftfahrzeugversicherung
(inkl. Kaskoversicherung)
-- Lebensversicherung und
Berufsunfähigkeitszusatzversicherung
-- Grundzüge der Unfallversicherung
-- Allgegenwärtige Rechtsfragen der privaten
Krankenversicherung.
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Tagung 31cNiedersachsen
02.11. – 06.11.2014
Tagung 31dNordrhein-Westfalen
02.11. – 07.11.2014
Das Opfer in der Strafrechtspflege
Führungskräfte in der Justiz:
Qualitäts- und Prozessmanagement
Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und -richter
sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
In Vorträgen und Diskussionen sollen insbesondere folgende
Themenkomplexe behandelt werden:
-- Täter-Opfer-Ausgleich und Schadenswiedergutmachung
-- Adhäsionsverfahren
-- Prozessuale Opferrechte im Strafverfahren,
Beteiligungsrechte
-- Das Opfer als Zeuge und Beweismittel.
Die Tagung ist Bestandteil des Konzepts der Deutschen
Richterakademie zur modular aufgebauten Fortbildung von
Führungskräften. Zielgruppe sind Richterinnen und Richter
aller Gerichtsbarkeiten sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, die bereits Führungsaufgaben wahrnehmen.
Geplante Themen sind u.a.:
-- Einführung in das Qualitätsmanagement
-- Grundlagen und Grundprinzipien des
Qualitätsmanagements
-- Prozessmanagement – von der Aufbauorganisation
zum Ablaufdenken
-- Einbindung der Mitarbeiter – Motivation.
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Tagung 32cBrandenburg
10.11. – 14.11.2014
Tagung 32dBayern
10.11. – 14.11.2014
Führungskräfte in der Justiz: Verwaltungsaufgaben
bei Gericht und Staatsanwaltschaft
Verfassungsrecht in der strafgerichtlichen Praxis
Die Tagung ist Bestandteil des Konzepts der Deutschen
Richterakademie zur modular aufgebauten Fortbildung von
Führungskräften. Zielgruppe dieser Tagung sind insbesondere angehende Führungskräfte sowie an Führungsthemen
Interessierte.
In Vorträgen und Diskussionen soll eine Einführung in die
folgenden Themengebiete gegeben werden:
-- Aufgaben des Behördenleiters und des Geschäftsleiters
-- Grundsätze des Haushalts- und Beschaffungswesens,
Grundzüge der Kosten- und Leistungsrechnung
-- Maßnahmen der Personalentwicklung
-- Beurteilungswesen
-- Tarifliche Eingruppierung von Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern in Serviceeinheiten und Geschäftsstellen.
Die Tagung richtet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter
sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Als höherrangiges Recht durchdringt das Verfassungsrecht
in besonderem Maß materielles Strafrecht und Strafprozessrecht. Bei der Auslegung strafrechtlicher und strafprozessrechtlicher Normen sind stets die Grundrechte der
Verfahrensbeteiligten zu achten. Die Tagung soll die Sensibilität für verfassungsrechtliche Problemstellungen in der
strafrechtlichen Dezernatsarbeit schärfen und die Kenntnisse hierüber vertiefen.
Behandelt werden sollen in diesem Zusammenhang beispielsweise:
-- Der Einfluss von Grund- und Menschenrechten auf
das materielle Strafrecht
-- Der Richtervorbehalt bei strafprozessualen
Ermittlungsmaßnahmen
-- Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts
zur Untersuchungshaft
-- Probleme des rechtlichen Gehörs und des effektiven
Rechtsschutzes
-- Die Verfassungsbeschwerde gegen strafgerichtliche
Entscheidungen.
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 33cBaden-Württemberg
16.11. – 22.11.2014
Tagung 33dSachsen
16.11. – 22.11.2014
Einführung in das Jugendstrafrecht
Praktische Fragen im familienrichterlichen Dezernat
Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des höheren Vollzugsdienstes, die seit kurzem in Jugendstrafsachen tätig sind
(Dezernatsanfänger/-wechsler).
Erfahrene Beteiligte am Jugendstrafverfahren – Jugendstaatsanwalt, Jugendrichter und Jugendgerichtshilfe – stellen ihre Arbeit vor, erläutern die rechtlichen Grundlagen und
bieten Hilfen für die praktische Arbeit an.
Strafreife und Verantwortlichkeit von Jugendlichen und
Heranwachsenden werden durch einen Jugendpsychiater
abgehandelt.
Ein Besuch in der Jugendhaftanstalt in Berlin soll Einblicke in
die Probleme des Jugendstrafvollzugs vermitteln. Der Themenkreis wird ergänzt durch die Vorstellung der Aufgaben
des Jugendrichters am Haftort.
Schließlich werden noch der Jugendrichter als Jugendschutzrichter vorgestellt und insbesondere die Videovernehmung behandelt.
Die Tagung wendet sich an Familienrichterinnen und
Familienrichter.
Die Grundlagen, die durch die Tagung „Einführung in das
Ehe- und Familienrecht“ vermittelt wurden (Tagung Nr.
13d), sollen mit dieser Veranstaltung erweitert werden. Sie
kann jedoch auch ohne die vorgenannte Tagung besucht
werden. Als Schwerpunkte sind vorgesehen:
-- Vermögensrechtliche Auseinandersetzungen unter
Ehegatten außerhalb des Güterechts – die sonstigen
Ansprüche vor dem Familiengericht
-- Zugewinnausgleich, Ehewohnungs- und
Haushaltssachen
-- Abstammungssachen
-- Verfahrenskostenhilfe im familiengerichtlichen Verfahren
-- Grundzüge des internationalen Familienrechts
-- Problematische Sorgerechts- und Umgangsstreitigkeiten
aus psychologischer Sicht
-- Psychologische Aspekte richterlicher Anhörung von
Kindern und Jugendlichen
-- Steuerrechtliche Fragen im Familienrecht.
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Tagung 34cBund
24.11. – 28.11.2014
Tagung 34dBayern
24.11. – 28.11.2014
Betäubungsmittelkriminalität, Drogenmarkt
und Suchthilfe
Betreuungsrecht
(Aufbautagung)
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter sowie
Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Beleuchtet wird das Thema dieser gemeinsam mit der
Drogenbeauftragten der Bundesregierung ausgerichteten
Tagung aus nationaler und internationaler Sicht. Das Programm sieht Referenten unterschiedlicher Fachrichtungen
vor, die dem multidisziplinären Charakter der Problematik
entsprechen. Die Referenten verfügen über wissenschaftliche oder sonstige berufliche Erfahrungen auf den angesprochenen Gebieten und haben sich in der Forschung, in
den zuständigen Ministerien oder in der Praxis einen Namen
gemacht.
Folgende Themen sollen behandelt werden:
-- Deutsche Drogen- und Suchtpolitik
-- Drogen und ihre Wirkung
-- Die Entwicklung des Drogenmarktes
-- Überblick zum BtMG
-- Internationale betäubungsmittelrechtliche Grundlagen
-- Überblick über das deutsche Suchthilfesystem und
Behandlungsmöglichkeiten
-- Maßregel und Strafvollstreckung
-- Betäubungsmittel und ihre Verwendung als Medizinische
Produkte
-- Drogen im Straßenverkehr
-- Rechtsprechung zur Übertragung von HIV.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter, die in
Betreuungssachen tätig sind und über einschlägige berufliche Erfahrung verfügen.
In Vorträgen und Diskussionen sollen insbesondere folgende
Themenkomplexe behandelt werden:
-- Aktuelle Rechtsprechung zum materiellen und formellen
Betreuungs- und Unterbringungsrecht
-- Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten, Verbänden und
Behörden
-- Medizinische Aspekte
-- Fragen der Referatsarbeit, insbesondere Anhörung
-- Gesetzliche Neuregelungen
-- Problematik lebensverlängernder Maßnahmen.
K U R Z B E S C H R E I B U N G E N
Tagung 35cNiedersachsen
30.11. – 05.12.2014
Tagung 35dBaden-Württemberg
30.11. – 05.12.2014
Steuerstrafrecht
Kommunikationstraining und Forensische Rhetorik
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter sowie
an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, die Steuerstrafsachen bearbeiten. Voraussetzung sind der Besuch des
Grundkurses „Steuerrecht für Richter und Staatsanwälte“
der Bundesfinanzakademie oder vergleichbare Kenntnisse.
Die Tagung bezweckt die Vertiefung von Kenntnissen des
materiellen und prozessualen Steuerstrafrechts sowie ihrer
praktischen Anwendung. Insbesondere soll mit Referenten
aus Justiz und Finanzverwaltung der optimale Gang eines
Steuerstrafverfahrens erarbeitet werden, vom Entstehen
eines Anfangsverdachts über das Ermittlungsverfahren, das
Zwischenverfahren und die Hauptverhandlung bis hin zur
Abfassung des steuerstrafrechtlichen Urteils.
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte.
Mit Rollenspielen und Videoaufzeichnungen in Kleingruppen, die die aktive Teilnahme erforderlichen machen, werden
zunächst im ersten Teil der Tagung allgemeine Techniken der
Kommunikation, Gesprächsführung und Rhetorik einstudiert, bevor im zweiten, ebenfalls von Übungen geprägten
Veranstaltungsteil spezifische Fragen der juristischen Rhetorik, der Verhandlungsleitung und Tatsachenfeststellung
sowie der zwischenmenschlichen Kommunikation im Gerichtssaal im Mittelpunkt stehen.
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Tagung 36cBayern
08.12. – 12.12.2014
Tagung 36dBaden-Württemberg
08.12. – 12.12.2014
Gewalt in Stadien
Die Anhörung / Vernehmung von Kindern und Jugendlichen, auch unter Berücksichtigung der
Videovernehmung
Die Tagung wendet sich vorwiegend an Angehörige der
Generalstaatsanwaltschaften und Staats­an­waltschaften,
die mit der Bearbeitung von Delikten im Umfeld von Sportveranstaltungen, insbeson­dere von Fußballspielen, befasst
sind. Teilnehmen können jedoch auch Strafrichterinnen und
Strafrichter. Im Rahmen der Tagung werden praktische und
rechtliche Probleme bei der Ermittlung, Aufarbeitung und
Ahndung, aber auch bei der Verhinderung fußballtypischer
Delikte erörtert und insoweit ein Erfahrungsaustausch
durchgeführt.
Im Rahmen der Tagung sollen angesprochen werden:
-- Maßgebliche Rechtsgrundlagen und
Ahndungsmöglichkeiten (Stadionverbote,
Versammlungsrecht u.a.)
-- Verfahrensrechtliche Besonderheiten (Videobeweis,
Vertrauensleute, beschleunigtes Verfahren)
-- Sicherheitskonzepte, Optimierung der Zusammenarbeit
mit Polizei und Sportverbänden (Stadionstaatsanwalt,
Sicherheitskontrollen, Informationsaustausch mit den
Sportgerichten)
-- Fan-Szene
-- Sportgerichtsbarkeit.
Vorgesehen ist – nach Möglichkeit – ferner die Exkursion in
ein Fußballstadion.
Die Tagung wendet sich an Strafrichterinnen und Strafrichter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, aber auch
an Familienrichterinnen und Familienrichter.
Nach Einführungsvorträgen zu den rechtlichen Grundlagen der Anhörung von Kindern und Jugendlichen vor
dem Familiengericht sowie zu den rechtlichen Grundlagen
der Videovernehmung im Strafprozess sollen zunächst
die grundlegenden psychologischen Besonderheiten der
Vernehmung / Anhörung von Kindern und Jugendlichen
vermittelt werden, bevor das erworbene Wissen durch
umfassende praktische Übungen und die Auswertung von
Videoaufzeichnungen vertieft wird.
Tagung 37cRheinland-Pfalz
14.12. – 19.12.2014
Justiz, Medien, Medienrecht – Presseseminar
Die Tagung wendet sich an Richterinnen und Richter aller
Gerichtsbarkeiten sowie an Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, die als Medienreferentinnen und Medienreferenten bei
ihren jeweiligen Behörden tätig sind oder eine solche Tätigkeit zu übernehmen beabsichtigen.
Die Tagung soll die Position der freien Medien als „vierte Gewalt“ im Spannungsfeld zwischen dem Informationsinteresse
der Öffentlichkeit einerseits und den Persönlichkeitsrechten
der Betroffenen andererseits beleuchten. Hierzu zählt sowohl
die gesetzliche Einbindung der Medien in unser Rechtssystem
als auch die Darstellung einzelner, typischer Konfliktsituationen. Die Zusammenarbeit zwischen Presse und Justiz soll
sowohl in praktischer als auch in juristischer Hinsicht dargestellt und diskutiert werden. Dazu besteht Gelegenheit zum
Erfahrungsaustausch mit zahlreichen Medienvertretern. Im
Mittelpunkt der Tagung steht ein Workshop, der sich der konkreten Medienarbeit bei Gerichten und Staatsanwaltschaften
widmet. Dabei geht es zum einen um das professionelle Erstellen von schriftlichen Pressemitteilungen. Zum anderen
wird im Training mit Kamera und Mikrofon das Verhalten bei
Interviews für das Fernsehen und den Hörfunk geschult. Die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten wertvolle Hinweise von erfahrenen Journalisten. Geplant sind zudem in Berlin
Besuche des RBB-Funkhauses sowie der Chefredaktion „Bild“
beim Axel-Springer-Verlag. In beiden Fällen finden Redaktionsgespräche statt.
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