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Erläuterungen Berufliche Schulstatistik 2014 - Schule und Bildung

EinbettenHerunterladen
Statistisches Landesamt
Baden-Württemberg
70158 Stuttgart
Gemeinsame Erhebung
für Schulaufsicht und Statistik
an beruflichen Schulen
für das Schuljahr 2014/15
Erläuterungen und Anleitungen
zur Erstellung der Dateien
sowie
zum Ausfüllen
der Erhebungsbelege
und Übersichten
Auskünfte und Nachbestellungen
Telefon:
Fax:
(0711) 641-2603
(0711) 641-2440
Rückfragen zu den Dateien, zum Kurzbericht und zum Religionsunterricht richten Sie bitte an das
zuständige Regierungspräsidium:
RP Stuttgart
(0711) 90417-345
hartmut.jungholt@rps.bwl.de
(Di/Do Kfm./Hws. Schulen)
(0711) 90417-345
bernhard.dierolf@rps.bwl.de (Gew. Schulen)
statistik@dierolf-stuttgart.de
RP Karlsruhe
(0721) 926-4214
roland.karcher@rpk.bwl.de
(Mo/Fr Kfm./Hws. Sch.)
(0721) 926-4660
hans-dieter.raeuber@rpk.bwl.de
(Mo/Mi vorm./Fr, Gew. Schulen)
RP Freiburg
RP Tübingen
(0761) 208-6070
wilhelm.fix@rpf.bwl.de (Tel. Mi, E-Mail tägl.)
(0761) 208-6106
Frank Decker
(07307) 961022
statistik@blaessing.de (Hauptansprechpartner)
Fax: (07307) 961033
(07071) 7572101
guido.bloszyk@rpt.bwl.de (Mi/Do)
Inhaltsverzeichnis
Seite
Vorwort ..................................................................................................................
2
1.
Aufstellung der Unterlagen .........................................................................
3
2.
Kurzbericht zur Unterrichtsorganisation .....................................................
4
3.
Erhebung für Schulaufsicht und Statistik ....................................................
5
3.1
Allgemeines ................................................................................................
5
3.2
Dateien (nur für öffentliche Schulen) ..........................................................
3.2.1 Beschreibung der Datei INFO14 (Allgemeine Informationen).....................
3.2.2 Beschreibung der Datei KLA14 (Klassendaten)..........................................
3.2.3 Beschreibung der Datei KLAI14 (Klassenbildung)......................................
3.2.4 Beschreibung der Datei AST14 (Außenstelle)............................................
3.2.5 Beschreibung der Datei BERUF14 (Ausbildungsberufe)............................
3.2.6 Beschreibung der Datei KLAF14 (Unterricht)..............................................
3.2.7 Beschreibung der Datei MAU14 (Mehrarbeitsunterricht)............................
3.2.8 Beschreibung der Datei RELT14 (Religionsteilgruppe)..............................
3.2.9 Beschreibung der Datei RELG14 (Religionsunterricht)...............................
3.2.10 Beschreibung der Datei RELL14 (Religionslehrkräfte)...............................
5
5
6
11
11
12
13
19
19
20
21
3.3
3.3.1
3.3.2
3.3.3
3.3.9
Erhebungsbogen ........................................................................................ 22
Mantelbogen ............................................................................................... 22
Übersichten 1.P: Schüler nach Schularten (nur für private Schulen) ......... 22
Übersicht 2.P: Zahl der Schüler in den einzelnen Ausbildungsberufen
(nur für private Schulen) ............................................................................. 23
Übersichten 3.P: Unterrichtssituation (nur für private Schulen) ................. 23
Übersicht 5.1P: Liste der Lehrkräfte (nur für private Schulen).................... 23
Übersicht 5.P: Lehrerbewegung (nur für private Schulen) ......................... 27
Übersicht 6: Nachlässe auf das Regelstundenmaß
(nur für private Schulen).............................................................................. 27
Übersichten 7: Schülerstruktur, Schulerfolg, ausgewählte
Unterrichtsangebote ................................................................................... 27
Übersichten R ev bzw. R rk und R1.P - R3.P: Religionsunterricht................ 30
4.
Unterrichtung nach §16 LStatG.................................................................... 31
3.3.4
3.3.5
3.3.6
3.3.7
3.3.8
Diese "Erläuterungen und Anleitungen" sowie das "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis 2014/15
für die Schulstatistik an beruflichen Schulen" sind auch im Internet verfügbar unter der Adresse:
http://www.rps-schule.de/statist
1
Sehr geehrte Damen und Herren,
eine Änderung der Erhebung der amtlichen Schulstatistik gegenüber dem vorangegangenen Schuljahr ist die Erhebung des Merkmals „Abgänger mit Migrationshintergrund“ an
allen beruflichen Schulen. Des Weiteren werden in diesem Schuljahr wieder die Geburtsjahre der Schülerinnen und Schüler erhoben.
Bitte beachten Sie, dass die "Erläuterungen" sowie das "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis" jährlich fortgeschrieben werden. Maßgeblich für die Eintragungen sind ausschließlich die aktualisierten Ausgaben für das Schuljahr 2014/15. Änderungen gegenüber dem Vorjahr sind mit einem Balken am Rand gekennzeichnet. Um eventuell zeitraubende Rückfragen aufgrund unklarer oder fehlerhafter Daten zu vermeiden, liegt diesem Heft ein Blatt mit „Hinweisen auf Neuerungen und häufige Fehlerquellen“ der
letzten Erhebung bei.
Von den vorgedruckten Erhebungsbelegen ist an das Statistische Landesamt ein Satz
Originalbelege (ohne Religionsunterrichtsstatistik) ausgefüllt zurückzusenden. Zusätzlich
benötigte Exemplare können an der Schule auf zum Original farbgleichem Papier kopiert
werden. Die farbigen Belege werden für die Auswertungsarbeiten benötigt. Die öffentlichen Schulen übersenden dem Statistischen Landesamt zusätzlich je einen Ausdruck der
Übersichten 1 (Schulübersicht Schularten – mit Schülerinnen), 2 (Berufeliste BS – SBS –
BK-TZ), 3.1 (Unterrichtsversorgung der einzelnen Klassen) und 3.2 (Unterrichtsversorgungsanalyse Schularten). Bei nachträglichen Änderungen sind alle auf dem Verteiler
(s. S. 3) aufgeführten Einrichtungen zu benachrichtigen. Die Schülerzahlen auf Ausdruck
1 "Schulübersicht Schularten – mit Schülerinnen" stellen die Grundlage für die Bemessung der Sachkostenbeiträge im kommunalen Finanzausgleich (Schullastenausgleich)
dar.
Bei Schwierigkeiten bzw. Unklarheiten wenden Sie sich bitte unter der folgenden Telefonnummer an das Statistische Landesamt:
(0711) 641-2603.
Bei Rückfragen zu den Dateien (einschl. Religionsunterricht), zum Kurzbericht und zu den
die Schulaufsicht betreffenden Sachverhalten setzten Sie sich bitte mit dem zuständigen
Regierungspräsidium in Verbindung.
Für Ihre Hilfe und für Ihre mit der gesamten Statistik verbundene Mühe danken wir Ihnen
an dieser Stelle herzlich. Ausführliche Angaben über das Schulwesen in BadenWürttemberg finden Sie – größtenteils kostenfrei – auf der Website des Statistischen
Landesamtes www.statistik-bw.de .
Mit freundlichen Grüßen
STATISTISCHES LANDESAMT
Baden-Württemberg
Jutta Demel
Referentin für berufliche Schulen
2
1. Aufstellung der Unterlagen zur Erhebung für Schulaufsicht
und Statistik an beruflichen Schulen 2014/15
private Schulen
den Schulen übersandte Stückzahl
Statistisches Landesamt
Schulträger
Regierungspräsidium
Schuldekan ev/rk je 1mal2)
Oberkirchenbehörden ev/rk je 1mal
Unterlagen / Erhebungsbogen / Ausdrucke
Verteiler für die Rücksendung
öffentliche Schulen
Unterlagen
für ...
X
X
1
–
–
–
–
–
X
X
1
–
–
–
–
–
X
1. Unterlagen für die Schule
- Erläuterungen und Anleitungen zur Erstellung der Dateien
sowie zum Ausfüllen der Erhebungsbelege und Übersichten
- Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis 2014/15 für
die Schulstatistik an beruflichen Schulen
2. Erhebungsbogen
–
X
8
1
1
1
1
1
1.P1 - 1.P2 Schüler nach Schularten
X
4
1
1
1
–
–
2.P
Schüler nach Ausbildungsberufen
X
4
1
1
1
–
–
3.P1
Erteilte Stunden je Woche nach Schularten
X
3
1
–
1
–
–
3.P2
Verzeichnis der Klassen
X
3
1
–
1
–
–
5.1P
Liste der Lehrkräfte
X
3
1
–
1
–
–
5.P
Veränderungen im Bestand der voll- und
teilzeitbeschäftigten Lehrkräfte
Schülerstruktur, Schulerfolg, Unterrichtsangebote (je
Schulart)
X
3
1
–
1
–
–
X
4
1
1
1
–
–
6
–
–
1
1
1
6
–
–
1
1
1
7.1 - 7.5
R ev/rk
Mantelbogen
Religionslehrkräfte
X
X
R1.P - R3.P Religionsunterricht
X
3. Ausdrucke
–
Kurzbericht
X
–
–
–
1
–
–
1
Schulübersicht Schularten - mit Schülerinnen
X
–
1
1
1
–
–
2
Berufeliste (BS – SBS – BK-TZ)
X
–
1
1
1
–
–
3.1
Unterrichtsversorgung der einzelnen Klassen
X
–
1
–
1
–
–
3.2
Unterrichtsversorgungsanalyse Schularten
X
–
1
–
1
–
–
3.3
Lehrerbedarfsanalyse
X
–
–
–
1
–
–
R1
Religionsunterricht nach Schularten
X
–
–
–
1
1
1
Dem Regierungspräsidium ist je eine E-Mail mit dem Kurzbericht (Dateien KURZ14, INFO14, KLAI14, AST14) und mit der
Erhebung für Schulaufsicht und Statistik (Dateien INFO14, AST14, KLA14, KLAI14, BERUF14, KLAF14, MAU14, RELT14,
RELG14) zuzusenden. Im Statistikprogramm LBBS werden diese jeweils in eine verschlüsselte Datei gepeichert.
1) Grundsätzlich erhalten die Schulen je Schultyp eine begrenzte Zahl von Exemplaren je Erhebungsbogen. Mehrbedarf
bitte kopieren, ggf. auf farbigem Papier.
2) Im Bereich der Erzdiözese Freiburg sind die Unterlagen der Religionsunterrichtsstatistik nicht an den kath. Schuldekan,
sondern an den zuständigen kirchlichen Beauftragten für berufliche Schulen zu senden.
3
2. Kurzbericht zur Unterrichtsorganisation
Die Angaben im Kurzbericht dienen der Vorweginformation der Regierungspräsidien für
eventuell notwendige kurzfristige Entscheidungen und dem Erkennen von Entwicklungen.
Der Kurzbericht ist dem Regierungspräsidium per E-Mail zu übersenden. Ein Ausdruck
der Datei ist zur Bestätigung der Richtigkeit durch die Schulleitung und für Kontrollzwecke
bei Verarbeitungsfehlern nötig. Dieser Ausdruck soll mit dem Erhebungsprogramm des
Regierungspräsidiums vorgenommen werden. Für die Dateibearbeitung an der Schule
kann das beim Regierungspräsidium verfügbare (kostenlose) Programm verwendet oder
eine eigene ASCII-Datei erstellt werden.
Dateiname:
KURZ14o.tnn
o = RP-Bezeichnung: S, K, F oder T
tnn = Kurzbezeichnung der Schule
Beispiel:
KURZ14S.G14
Gewerbliche Schule 14 im RP Stuttgart
Merkmal
Stellen
Außenstelle
Klassenbezeichnung
Sondermerkmal
Erläuterungsmerkmal
Schülerzahl (rechtsbündig)
1
14
1
8
3
Position
1
2 - 15
16
17 - 24
25 - 27
Die Schülerzahl ist rechtsbündig einzutragen. Alphanumerische Felder ("Klassenbezeichnung" und "Erläuterungsmerkmal") sind linksbündig zu füllen.
Beispiel:
1
2
123456789012345678901234567
R1PW1
AM1AH1T
3BKI 1/ 2
A1 4
10
21
22
Klassen, die in Außenstellen unterrichtet werden, sind mit "A", "B" oder "C" zu kennzeichnen, wobei für jede Außenstelle ein eigener Buchstabe verwendet wird. Als Klassenbezeichnungen müssen für die maschinelle Verarbeitung die amtlichen Bezeichnungen gemäß "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis 2014/15 für die Schulstatistik an
beruflichen Schulen" verwendet werden. Das Sondermerkmal dient der Klammerung
gemeinsam beschulter Klassenteile zu einer zählenden Klasse (siehe Erläuterungen zur
Anwendung des Sondermerkmals, S. 9f). Die Aufstellung der zulässigen Erläuterungsmerkmale ist ebenfalls im "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis 2014/15 für die
Schulstatistik an beruflichen Schulen" abgedruckt.
Sollen allgemeine Informationen über die Schul- oder Unterrichtsorganisation an das Regierungspräsidium übermittelt werden, kann hierfür die Datei INFO14 verwendet werden.
Eventuell vorhandene Außenstellen sind in der Datei AST14 aufzuführen. Werden bei
einer Klasse "Sonstige Gründe" (Erläuterungsmerkmal "0") für die Bildung einer Kleinklasse angegeben, so sind diese Gründe in der Datei KLAI14 näher zu erläutern. Genauere Ausführungen zu diesen Dateien finden Sie in Teil 3 dieser Erläuterungen.
4
3.
Erhebung für Schulaufsicht und Statistik
3.1
Allgemeines
Die Erhebung bezieht sich auf die am Stichtag bzw. in der Stichwoche gegebenen Verhältnisse, soweit nicht abweichende Zeiträume (z.B. für Schulabsolventen, Blockunterricht) angesprochen sind. Die Daten über die Unterrichtsstunden der Klassen (Stundentafeln im Statistik-Programm) bilden den aktuellen und geplanten Unterricht (z. B.
Klassen im Folgeblock, Stunden im 2. Halbjahr) für das gesamte Schuljahr ab. Maßgeblich ist der Planungsstand zum Statistik-Stichtag. Für die Klassen- und Gruppenbildung
sowie den Unterricht sind die Vorgaben der Verwaltungsvorschrift zur Unterrichtsorganisation verbindlich. Bei Abweichungen von der Verwaltungsvorschrift zur Unterrichtsorganisation sind die Ausführungen insbesondere hinsichtlich des Erläuterungsmerkmals
(S. 10) und der Soll-Wochenstunden (S. 16ff) in diesem Erläuterungs- und Anleitungsheft
zu beachten.
Klassen mit Blockunterricht, die in der Stichwoche nicht unterrichtet werden, sind ebenfalls aufzuführen. Die Schülerzahlen für neue Blockklassen sind aufgrund der vorliegenden Anmeldungen bzw. bisheriger Erfahrungswerte anzugeben, die Stunden je
Woche aufgrund der festgelegten Stundenpläne für das ganze Schuljahr.
3.2
Dateien (nur für öffentliche Schulen)
Wie in den Vorjahren werden die Angaben zu Schülern nach Schularten und Ausbildungsberufen sowie zur Unterrichtssituation für die öffentlichen Schulen mittels Dateien
im ASCII-Format erhoben. Auf Basis der Vorjahresdateien ist eine Fortschreibung möglich. Sie haben weiterhin die Möglichkeit schulspezifische Besonderheiten in der Datei
INFO14 zu melden und sonstige Gründe für die Bildung von Kleinklassen in der Datei
KLAI14 zu erläutern. Handschriftliche Vermerke auf dem Mantelbogen oder gesonderte
Beiblätter sind daher nicht erforderlich. Fragen zur Handhabung der Dateien sind mit dem
zuständigen Regierungspräsidium abzuklären. Die Telefonnummern und E-Mail-Adressen
der Ansprechpartner finden Sie auf dem Titelblatt dieses Heftes.
Diese Dateien können mit eigenen Programmen oder mittels eines vom Regierungspräsidium kostenlos zur Verfügung gestellten Programms erstellt werden. Das Programm des
Regierungspräsidiums erzeugt die erforderlichen Statistikübersichten 1 bis 3 und R1, die
in die Mantelbogen eingelegt werden. Die Schule hat darüber hinaus die Möglichkeit, verschiedene Ausdrucke für schulinterne Zwecke zu erstellen (z.B. Ausdrucke der erfassten
Stundentafeln, Problemlisten, 5-Jahres-Listen für Schularten, Berufe, Fachklassen,
Budgetkontrolllisten).
3.2.1 Beschreibung der Datei INFO14
Dateiname:
INFO14o.tnn
o = RP-Bezeichnung: S, K, F oder T
tnn = Kurzbezeichnung der Schule
In dieser reinen ASCII-Text-Datei INFO14 kann die Schule bei Bedarf einen Text mit allgemeinen Hinweisen auf statistische Besonderheiten der Schule übermitteln. Dieser Text
kann dann am Rechner im Regierungspräsidium betrachtet oder gedruckt werden und ist
damit leichter nutzbar als ein beigelegtes loses Einlegeblatt im Mantelbogen.
5
Beispiel:
Im Berufsfeld Textil wurde aufgrund der pädagogischen Situation in
den Klassen T1SC2 und T2SC1 je eine Gruppe mehr für den fachpraktischen Unterricht gebildet als nach dem Erlass zur Unterrichtsorganisation zulässig ist.
3.2.2 Beschreibung der Datei KLA14
Dateiname:
KLA14o.tnn
o = RP-Bezeichnung: S, K, F oder T
tnn = Kurzbezeichnung der Schule
Merkmal
Stellen
Außenstelle
Klassenbezeichnung
Blockwochen
Sondermerkmal
Erläuterungsmerkmal
Schülerzahl insgesamt
Schülerzahl weiblich
Schülerzahl Ausländer
Ethikunterricht
Schülerzahl evangelisch insgesamt
Schülerzahl evangelisch abgemeldet
Schülerzahl katholisch insgesamt
Schülerzahl katholisch abgemeldet
Schülerzahl Teilnehmer am "-WA"-Unterricht
1
14
2
1
8
3
3
3
1
3
3
3
3
3
Position
1
2 - 15
16 - 17
18
19 - 26
27 - 29
30 - 32
33 - 35
36
37 - 39
40 - 42
43 - 45
46 – 48
49 - 51
Alle Zahlenwerte sind rechtsbündig einzutragen. Alphanumerische Felder ("Klassenbezeichnung" und "Erläuterungsmerkmal") sind linksbündig zu füllen.
Beispiel:
1
2
3
4
5
123456789012345678901234567890123456789012345678901
R1PW1
A1,4
10 0 4J 4 0 5 0 0
AM1IM1T
13
21 2 10J 11 1 9 1 0
3BKI1/2
22 11 0N 0 0 0 0 0
Diese Datei kann aus der Datei KURZ14 fortgeschrieben werden, welche um die Felder
Blockwochen, Schülerzahl weiblich, Schülerzahl Ausländer, Ethikunterricht, Schülerzahl
evangelisch, Schülerzahl evangelisch abgemeldet, Schülerzahl katholisch und Schülerzahl katholisch abgemeldet zu erweitern ist. Dabei werden nur bereits gebildete Klassen
einschließlich neuer Blockklassen aufgeführt.
Außenstelle
Klassen, die in Außenstellen unterrichtet werden, sind mit "A", "B" oder "C" zu kennzeichnen, wobei für jede Außenstelle ein eigener Buchstabe verwendet wird. Dabei ist zu
beachten, dass hier und in der Datei AST14 die jeweilige Außenstelle mit demselben
Buchstaben gekennzeichnet wird.
6
Klassenbezeichnung
Als Klassenbezeichnungen müssen für die maschinelle Verarbeitung die amtlichen Bezeichnungen gemäß "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis 2014/15 für die Schulstatistik an beruflichen Schulen" verwendet werden.
Kurzzeitklassen beginnen grundsätzlich in Klassenstufe 1.
Definition einer Klasse:
Bei der Beschulung in einer sog. "Gabelklasse" liegt nur dann eine Klasse vor, wenn mindestens 50 % des nicht ohnehin in Gruppen zu erteilenden Unterrichts gemeinsam im
Klassenverband erfolgt. Das Fach Religion und der S/E-Unterricht gelten hier als im Klassenverband unterrichtet.
Beispiel 1:
R1PW1
R1MR2
"A"
"A"
12 Kfz-Mechatroniker-Personenkraftwagentechnik,
7 Kfz-Mechatroniker-Motorradtechnik.
Ist-Wochenstunden je Schüler:
davon
in Gruppen zu unterrichten:
nicht in Gruppen zu unterrichten:
11 Std.
,
2 Std. Fachpraxis je Schüler,
9 Std.
Unterricht an der Schule:
gemeinsam:
D + GK + WI + FK = 6 WoStd./Sch.
(Religion und S/E-Unterricht wird hier nicht erteilt),
in Gruppen (berufsspezifisch):
FK = 3 WoStd./Sch.
Gemeinsamer Unterrichtsanteil: 6/9 = 67 % ≥ 50 %
.
Somit liegt hier der Fall einer "Gabelklasse" vor, die nur als eine Klasse
gezählt wird. Die Kennzeichnung der zusammengehörigen Klassenteile
erfolgt durch denselben Buchstaben - hier "A" - an der Satzstelle des
Sondermerkmals (vgl. die Ausführungen zum "Sondermerkmal", S. 9f).
Beispiel 2:
W1KI1
W1KG2W
11 Industriekaufleute,
8 Kaufleute im Groß- und Außenhandel.
Ist-Wochenstunden je Schüler:
davon
in Gruppen zu unterrichten:
nicht in Gruppen zu unterrichten:
11 Std.
,
2 Std. DV je Schüler,
9 Std.
.
Unterricht an der Schule:
gemeinsam:
D + GK + BWL = 4 WoStd./Sch.
(Religion und S/E-Unterricht wird hier nicht erteilt),
in Gruppen (berufsspezifisch): BWLS = 5 WoStd./Sch.
Gemeinsamer Unterrichtsanteil: 4/9 = 44 % < 50 %
.
Deshalb sind hier zwei genehmigungspflichtige kleine Klassen zu bilden
und statistisch zwei kleine Klassen auszuweisen. Diese Klassen werden
z.T. gemeinsam beschult. Bei beiden Klassen sind die Ist-Stunden einzutragen; über das Fachmerkmal (vgl. S. 18) werden die gemeinsam unterrichteten Fächer verrechnet. Bei beiden Klassen ist SOLL = IST anzusetzen, da die Schülerzahl beider Klassen unter der Mindestklassengröße
liegt.
7
Besondere Unterrichtsgruppen:
Die Unterrichtsgruppen zum Erwerb spezieller Zusatzqualifikationen (wie z.B. "Management im Handwerk" oder "Hotelmanagement"), bei Kooperation zwischen mehreren Berufsschulen und für Berufspraktikanten (2BKSP, 2BFHK) werden EDV-technisch als
Klassen geführt, jedoch statistisch nicht als Klassen gezählt.
Die Kürzel zur Bildung von "Klassenbezeichnungen" für diese Gruppen sind im Verzeichnis der Schulgliederungen auf S. 14 im "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis 2014/15
für die Schulstatistik an beruflichen Schulen" enthalten. Bitte achten Sie darauf, dass diese Unterrichtsgruppen vollständig erfasst werden. Bitte beachten Sie dazu auch die Hinweise in der LBBS-Dokumentation.
Geplante, aber erst im 2. Schulhalbjahr beginnende Klassen - z.B. an Fachschulen - sind
ebenfalls aufzunehmen. Diese müssen jedoch mit den speziellen Bezeichnungen für geplante Klassen versehen werden, die im Verzeichnis der Schulgliederungen im "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis 2014/15 für die Schulstatistik an beruflichen Schulen" auf
S. 13 abgedruckt sind. Die - geschätzten - Schülerzahlen dieser Klassen zählen nicht zur
Bezugsgröße für den Schullastenausgleich.
Besondere Stunden auf der Grundlage der Enquete-Kommission "Fit für's Leben":
Ganztagesförderungsstunden (i.d.R. 5 Std) sind bei einzelnen Klassen mit dem Fachnamen "EGTF" und dem Fachmerkmal "n" zu verbuchen.
Stunden der Programme "Individuelle Unterstützung BS" „Inklusion an beruflichen
Schulen“ und "Individuelle Förderung von Realschülern in Gymnasien, Berufskollegs" sind bei einer nachrichtlichen Klasse "INDIV" mit 0 Schülern zu verbuchen und zwar
mit folgenden Kürzeln:
EIUSOP
EIUFÖ
EIFFÖ
Individuelle Unterstützung – Sonderpäd. Dienst/Inklusion
Individuelle Unterstützung – Förderung
Individuelle Förderung – Förderung
Bitte beachten Sie dazu auch die Hinweise in der LBBS-Dokumentation.
Besondere Stunden auf der Grundlage des Erlasses zur Flexibilisierung des Einsatzes Technischer Lehrkräfte des KM vom 18.6.2012 (nur verwenden, wenn die Genehmigung durch das zuständige Regierungspräsidium vorliegt)
Ganztagesförderstunden durch Technische Lehrkräfte (TL) im 1.Jahr von 2BFS (zur FSR führend), 1BF, VAB, BEJ sind bei der jeweiligen Klasse mit dem Fachkürzel "FLEXIGTF" zu verbuchen.
Stunden zur Kernfachförderung 1.Schj 2BFS (Teamteaching) sind bei der jeweiligen Klasse mit
dem Fachkürzelteil "TT-FLEXI" zu verbuchen.
An der Schule durchgeführter Praxistag an der 1BFS in der jeweiligen Klasse verbuchen mit dem
Fachnamen "PTAG-FLEXI"
Organisatorisch gemeinsame Beschulung zwischen VAB/BEJ bei den (Klapp-)Klassen mit
dem Fachnamensteil "–FLEXI" verbuchen.
8
Übergreifende Maßnahmen:
Wahlangebote (an allen Bildungsgängen möglich) mit der Fachnamenendung "–WFLEXI" bei
betroffenen Klassen verbuchen.
Angebote zur Berufsorientierung für allgemeinbildende Schulen an der Beruflichen Schule
in die Stundentafel einer eine neu anzulegenden nachrichtliche Klasse FLEXIBO (0 Schüler) mit
dem Fachnamenteil FLEXI verbuchen.
Zusätzliche Gruppenbildung (nachrangige Einsatzmöglichkeit TL).
Verbuchung einer über die Gruppenanzahl nach ORGA-Erlass hinausgehenden zusätzlichen 2.
oder 3. Gruppe durch Verbuchung bei der Klasse mit Fachnamenendung "FLEXIG".
Bitte beachten Sie dazu auch die Hinweise in der LBBS-Dokumentation.
Blockwochen
Für jede Klasse mit Blockunterricht ist die Zahl der tatsächlichen Ist-Blockwochen einzutragen. Diese Angabe wird für die Umrechnung des Blockunterrichts in normalen Teilzeitunterricht benötigt. Bei Blockklassen die im Schuljahr die Prüfung machen, kann die
tatsächliche Unterrichtswochenzahl ohne Prüfung um noch 1 Woche für die Prüfungswoche und bis zu 2 Wochen für die Korrekturen erhöht werden.
Sondermerkmal
Werden in einer Klasse Schüler unterschiedlicher Schularten, Klassenstufen, Berufsfelder
oder Berufe gemeinsam unterrichtet (vgl. "Definition einer Klasse", S. 7f), für die aufgrund
unterschiedlicher Stundentafeln bei ausreichender Schülerzahl getrennte Beschulung
erfolgen müsste, ist die Klasse bei der Schulart/Klassenstufe mit der größeren Schülerzahl zu zählen. Die Schüler werden jedoch mit ihrer tatsächlichen Anzahl den Schularten/Klassenstufen korrekt zugerechnet. Um dies darstellen zu können, werden beide Teile der Klasse durch denselben Buchstaben, z.B. "A", gekennzeichnet:
Beispiel:
R1PW1
1BFR1
9 Kfz-Mechatroniker in der TZ-Berufsschule,
15 Schüler in der 1jährigen Berufsfachschule
Fahrzeugtechnik.
In Gruppen zu unterrichten (vgl. S. 15):
R1PW1 LBTW
2 WoStd./Sch.
LBTL
1 WoStd./Sch.
1BFR1
LBP
24 WoStd./Sch.
LBTW
2 WoStd./Sch.
LBTL
1 WoStd./Sch.
Der nicht ohnehin in Gruppen zu unterrichtende Stundenanteil beträgt:
R1PW1
9 WoStd./Sch.
1BFR1
9 WoStd./Sch.
9
Dieser gesamte Unterricht wird im Klassenverband erteilt:
gemeinsam
9 WoStd./Sch.
getrennt
0 WoStd./Sch.
Gemeinsamer Unterrichtsanteil:
9 / 9 = 100 % ≥ 50 %,
d.h. es ist eine Klasse zu führen. Damit dies zu erkennen ist, werden die
beiden Klassenteile mit demselben Buchstaben gekennzeichnet:
R1PW1 "A"
9 Schüler,
1BFR1
"A"
15 Schüler.
Diese zwei Einträge werden nur als eine Klasse gezählt, die Schüler jedoch korrekt der jeweiligen Schulart/Klassenstufe zugerechnet. Gemeinsamer Unterricht wird dem Klassenteil mit der größten Schülerzahl zugeordnet. Der andere Unterricht wird bei dem jeweiligen Klassenteil eingetragen. Es dürfen in diesem Beispiel keine Fehlstunden ausgewiesen
werden (SOLL = IST), da beide Klassenteile unterhalb der Mindestklassengröße liegen.
Gilt für zwei oder mehr Berufe innerhalb eines Berufsfeldes in einer Stufe vom Inhalt her
die gleiche Stundentafel, so ist dies kein Anwendungsfall für ein Sondermerkmal. Es ist
eine Klasse mit dem Kürzel des am häufigsten vorkommenden Berufs zu melden.
Schultypübergreifende Gabelklasse (Sondermerkmalsklasse)
Gehören beide Klassenteile unterschiedlichen Schultypen (z.B. 2BFH und 2BFW) oder sogar unterschiedlichen Schulen an, ist bei dem Klassenteil, der die geringere Schülerzahl
aufweist, ein "–" (Bindestrich) als Sondermerkmal einzutragen. An dieser Schule bzw. an
diesem Schultyp wird die Klasse nicht gezählt. Der andere Teil wird mit einem anderweitig
noch nicht vergebenen Buchstaben gekennzeichnet. Die obigen Ausführungen gelten analog.
Erläuterungsmerkmal
Das Erläuterungsmerkmal dient zur weiteren Information über die Bildung von Kleinklassen oder von Parallelklassen, die unter Abweichung vom Klassenteiler der Schulart
gebildet wurden oder zur Mitteilung sonstiger Informationen zu einer Klasse. Zur Kennzeichnung dienen die im "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis 2014/15 für die Schulstatistik an beruflichen Schulen" vorgegebenen Ziffern. Treffen für eine Klasse mehrere
Gründe zur Bildung einer kleinen Klasse zu, so können verschiedene Schlüsselziffern
durch Leerstellen oder Kommata getrennt eingetragen werden. Bei Verwendung des Erläuterungsmerkmals "0" (= Sonstige Gründe) sind die Gründe für die Bildung der Kleinklasse in der Datei KLAI14 zu beschreiben.
Schülerzahlen insgesamt / weiblich / Ausländer
Am Stichtag nicht eingeschulte Schüler dürfen - mit Ausnahme des Blockunterrichts nicht gemeldet werden. Ebenso können für solche Schüler auch keine Klassen gemeldet
werden. Klassen, die im zweiten Schulhalbjahr beginnen (z.B. Fachschulen), werden
erstmals in der nächstjährigen Statistik erfasst. Die Schülerzahlen für neue Blockklassen
sind aufgrund der vorliegenden Anmeldungen anzugeben.
10
Ethikunterricht
Wird Ethikunterricht für die Klasse angeboten, ist "J" einzutragen, ansonsten "N".
Schülerzahlen evangelisch / katholisch / abgemeldet
Hier ist jeweils rechtsbündig die Gesamtzahl der evangelischen Schüler, die Zahl der vom
Religionsunterricht abgemeldeten evangelischen Schüler, die Gesamtzahl der katholischen Schüler sowie die Zahl der vom Religionsunterricht abgemeldeten katholischen
Schüler anzugeben. Die Gesamtzahlen beinhalten jeweils auch die vom Religionsunterricht abgemeldeten Schüler. Besuchen Schüler mit anderer oder ohne Konfession diese Klasse, ist die Summe aus den Gesamtzahlen evangelischer und katholischer
Schüler kleiner als die Schülerzahl der Klasse (Stellen 27-29). Sieht der Bildungsplan für
die Klasse keinen Religionsunterricht vor, ist überall "0" einzutragen.
3.2.3 Beschreibung der Datei KLAI14
Dateiname:
KLAI14o.tnn
o = RP-Bezeichnung: S, K, F oder T
tnn = Kurzbezeichnung der Schule
Merkmal
Stellen
Klassenbezeichnung
Informationstext zur Klassenbildung
14
254
Position
1 - 14
15 -268
Die Klassenbezeichnung ist linksbündig einzutragen.
Beispiel:
1
2
3
4
1234567890123456789012345678901234567890123456..........
M1GO3T
Klassengröße durch Zahl der Internatsplätze auf 24
begrenzt
Klassenbezeichnung
Die Klassen tragen dieselbe Klassenbezeichnung wie in der Datei KLA14.
Informationstext zur Klassenbildung
In dieser Datei wird zu jeder Klasse mit dem Erläuterungsmerkmal "0" der konkrete,
jedoch nicht durch die Merkmale "1" bis "8" abgedeckte Grund für die zu kleine bzw. zu
große Klasse oder die zu wenig bzw. zu viel gebildete Parallelklasse angegeben. Bei
Verwendung des Erläuterungsmerkmals "9" (= Differenzierung nach Fachrichtung notwendig) ist in jedem Fall durch zusätzliche Verwendung des Erläuterungsmerkmals "0"
der entsprechende Schwerpunkt zu benennen.
3.2.4 Beschreibung der Datei AST14
Dateiname:
AST14o.tnn
o = RP-Bezeichnung: S, K, F oder T
tnn = Kurzbezeichnung der Schule
Merkmal
Kürzel der Außenstelle (A, B, C)
Name und Adresse der Außenstelle
11
Stellen
Position
1
55
1
2 - 56
Name und Adresse sind linksbündig einzutragen.
Beispiel:
1
2
3
4
5
12345678901234567890123456789012345678901234567890123456
AGrundschule Neustadt, Hauptstr. 24, 77777 Neustadt
BMaschinenfabrik, Industriestr. 182, 77777 Neustadt
Kürzel der Außenstelle
Die Außenstellen sind mit demselben Buchstaben zu versehen wie in der Datei KLA14.
Name und Adresse der Außenstelle
Sollten die vorgesehenen 55 Zeichen nicht für die vollständige Bezeichnung der Außenstelle ausreichen, verwenden Sie bitte geeignete Abkürzungen.
3.2.5 Beschreibung der Datei BERUF14
Dateiname:
BERUF14o.tnn
o = RP-Bezeichnung: S, K, F oder T
tnn = Kurzbezeichnung der Schule
Merkmal
Stellen
Berufsnummer
Schüler insgesamt in Klassenstufe 1
Schüler weiblich in Klassenstufe 1
Leer
Schüler insgesamt in Klassenstufe 2
Schüler weiblich in Klassenstufe 2
Leer
Schüler insgesamt in Klassenstufe 3
Schüler weiblich in Klassenstufe 3
Leer
Schüler insgesamt in Klassenstufe 4
Schüler weiblich in Klassenstufe 4
Schulart
5
4
4
1
4
4
1
4
4
1
4
4
1
Position
1- 5
6- 9
10 - 13
14
15 - 18
19 - 22
23
24 - 27
28 - 31
32
33 - 36
37 - 40
41
Alle Schülerzahlen sind rechtsbündig einzutragen.
Beispiel:
1
2
3
4
12345678901234567890123456789012345678901
26800 19
0
42
0
14
0
0
0
31810 10
0
11
0
9
0
0
0K
M0109
8
1
12
2
4
0
0
0
27301 142
0
83
0
67
0
61
0
Berufsnummer
Ein nach Berufsfeldern geordnetes alphabetisches Verzeichnis der Ausbildungsberufe mit
den zugehörigen Schlüsselnummern finden Sie im "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis 2014/15 für die Schulstatistik an beruflichen Schulen". Dieses Verzeichnis umfasst auch die Schlüsselnummern für Schüler ohne Ausbildungsvertrag.
12
Schüler, die am Schulversuch "Berufsschulunterricht für Teilnehmer an Förderungslehrgängen außerschulischer Maßnahmeträger" teilnehmen und an der Berufsschule theoretischen Unterricht erhalten, sind in Klassen für Jugendliche in Fördermaßnahmen (JF)
an der Berufsschule unter der Berufsnummer "..0111" für deutsche bzw. "..0112" für
ausländische Jugendliche zu führen (nicht an der Sonderberufsschule, nicht im Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf, nicht als Koop-Schüler). An der ersten Stelle des Schlüssels
steht jeweils der Kennbuchstabe für das Berufsfeld.
Zusätzlich zu den Angaben über Schüler mit Ausbildungsvertrag nach Ausbildungsberuf
ist je Berufsfeld anzugeben, wieviele unter ihnen Umschüler sind. An Stelle der Berufsnummer ist für Umschüler die "..0116" einzutragen, wobei am Anfang noch das Kürzel
des Berufsfelds zu ergänzen ist.
Schüler insgesamt
Diese Datei umfasst nur Schüler im Teilzeitunterricht an Berufsschulen, an Sonderberufsschulen sowie im dualen Berufskolleg (vgl. unten die Angaben zum Merkmal "Schulart").
Die einjährigen Vollzeit-Berufsschulen für Landwirte werden hier nicht erfasst.
Schüler weiblich
Nur bei Schülern ohne Ausbildungsvertrag ist in dieser Datei die Angabe der Zahl der
Schülerinnen erforderlich.
Schulart
Hier ist anzugeben, ob es sich um Schüler an einer Berufsschule bzw. im kooperativen
Berufsgrundbildungsjahr ("Leerstelle"), an einer Sonderberufsschule ("S") oder an einem
dualen Berufskolleg ("K") handelt. Sind z.B. von einem Beruf Schüler an allen Schularten
vorhanden, so sind 3 Zeilen in die Datei einzutragen.
3.2.6 Beschreibung der Datei KLAF14
In dieser Datei werden je Klasse und Fach Soll- und Ist-Stunden erfasst. Seit 2012/13
werden die Soll-Werte "budgetierter" Bildungsgänge gegen Sollvorgaben des KM (Anlagen zu den Erläuterungen des Organisations-Erlasses mit maximalen Sollwertvorgaben
ausgewählter Bildungsgänge) abgeglichen. Beachten Sie dazu die Dokumentation zum
Statistikprogramm LBBS. Die LBBS-Prüfungen fordern sie evtl. auf, Budgetüberschreitungen durch Reduzierungen bei den Soll-Stunden in den Statistik-Klassenstundentafeln
zu korrigieren. Für die Budgetüberprüfungen ist die korrekte Kennzeichnung von
Wahl- und Wahlpflichtunterricht, Enquete GTF und FLEXI-TL-Stunden sehr wichtig!
Dateiname:
KLAF14o.tnn
o = RP-Bezeichnung: S, K, F oder T
tnn = Kurzbezeichnung der Schule
Merkmal
Stellen
Klassenbezeichnung
Fachname
Lehrbereich-Schlüssel
Soll-Stunden
Ist-Stunden
Fachmerkmal
Nebenberuflicher Unterricht
14
15
5
4
4
1
4
(nur befristete Arbeitsverhältnisse)
13
Position
1 - 14
15 - 29
30 - 34
35 - 38
39 - 42
43
44 - 47
Alle Stundenzahlen sind rechtsbündig mit einer Stelle hinter dem Dezimalpunkt einzutragen. Einträge in alphanumerischen Feldern ("Klassenbezeichnung", "Fachname" und
"Lehrbereich-Schlüssel") erfolgen linksbündig.
Beispiel:
1
2
3
4
12345678901234567890123456789012345678901234567
3BKI1/1
M
W2 11 2.0 2.01 0.0
3BKI1/1
RW
W2 09 2.0 2.01 0.0
3BKI1/1
BWLS
W2 09 2.0 2.01 0.0
...
1BK2W1
BWL-RW-WP
W2 09 4.0 4.01 0.0
In dieser Datei werden die Soll- und Ist-Stunden je Klasse getrennt nach einzelnen Fächern erfasst. Grundlage hierfür sind die Stundentafeln. Für die Jahrgangsstufen 1 und 2
(in LBBS weiterhin: 12 und 13) der beruflichen Gymnasien werden Stunden nur für die
tatsächlich gebildeten Kurse gemeldet (i.d.R. Soll-Stunden = Ist-Stunden).
Neben den tatsächlich gebildeten Klassen werden hier auch die für das 2. Halbjahr geplanten Klassen angegeben.
Klassenbezeichnung
Die Klassen sind mit derselben Klassenbezeichnung zu versehen wie in KLA14.
Fachname
Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise und Beispiele in der elektronischen Dokumentation zum Statistikprogramm. Der Fachname beginnt grundsätzlich mit einem Fachkürzel, das die Schule frei wählen kann. Hinter einem Bindestrich kann sich eine beliebige
Zeichenfolge zur näheren Erläuterung des Fachs anschließen. Allerdings darf dieser "Erläuterungstext" nicht mit den auch zukünftig verbindlich festgelegten Kürzeln zur Bestimmung besonderer Unterrichtsformen übereinstimmen, die nach einem weiteren Bindestrich an den Fachnamen angehängt werden. Diese Kürzel lauten:
-2S
-4S
-AG
-BSFHR
-E
-GLOBS
-S
-W
-WA
-WP
-ZQ
2-stündiger Kurs (nur für BGym in den Fächern Biologie, Physik, Chemie)
4-stündiger Kurs (nur für BGym in den Fächern Biologie, Physik, Chemie)
Arbeitsgemeinschaft
Zusatzunterricht zum Erwerb der Fachhochschulreife nur für BS
Ergänzungsunterricht (nur für BS, SBS, 1BF)
Fachkürzel für Global Studies
Stützunterricht (nur für BS, SBS, 1BF)
Wahlunterricht
Wahlunterricht für einen weiteren Abschluss (z.B. allgemeine HSR an BOS,
FHR an 2BKSP oder Wirtschaftsassistent/-in an 1BK2W)
Wahlpflichtunterricht
Unterricht zum Erwerb einer Zusatzqualifikation (nur für BS, 1BF)
Auch bei nicht erteiltem S-/E-Unterricht geben Sie bitte entweder „-S“ oder „-E“ ein, auf
keinen Fall „-SE“. Anderenfalls kann die Bedarfsberechnung nicht korrekt erfolgen.
Die sinnvolle Abkürzung des Unterrichtsfachs sollte gut lesbar sein. Beispiele:
M
M-S
M-E
Mathematik (auch: Mathematik – 2-stündiger Kurs),
Mathematik - Stützunterricht, nur TZ-BS, 1BF
Mathematik - Ergänzungsunterricht, nur TZ-BS, 1BF
14
M-WA
M-BSFHR
M-STAT-AG
Mathematik - Unterricht zum Erwerb der Fachhochschulreife
(nicht BS), Wahlunterr. zu höherem Bildungsabschluss
Mathematik – Zusatzqualifikation Fachhochschulreife(TZ-BS),
evtl. bei nachr. Klasse BSFHR
Mathematik und Statistik - Arbeitsgemeinschaft,
Für Berufe nach der Lernfeldkonzeption sind folgende Abkürzungen vorzusehen:
LBT
LBTL
LBTW
LBP
Lernfeldunterricht in der Berufstheorie,
Lernfeldunterricht in der Berufstheorie im Labor
(ehemals TL),
Lernfeldunterricht in der Berufstheorie im Werkstattbereich,
(ehemals TP),
Lernfeldunterricht in der Berufspraxis (in der 1BF).
Hinweis zum Verbuchen von Lehrerstunden für die Betreuung von regelmäßigen
Betriebspraktika:
Sieht der Bildungsplan (i.d.R. abhängig von der Schülerzahl) Betreuungsstunden durch
Lehrkräfte vor oder gewährt die Schule eigenständig (z.B. im Rahmen von OES) Betreuungsstunden für Betriebspraktika, so sind diese in den Klassenstundentafeln so zu verbuchen, dass diese Stunden nur bei der Klasse zählen, nicht jedoch bei den Schülern.
Diese Stunden sind keine Anrechnungsstunden, sie gelten als durch eine Lehrkraft erteilter Unterricht. Dafür geeignet ist das Fachmerkmal "n". Bitte hierfür einen passenden
Lehrbereich zuordnen und unbedingt folgende Fachkürzel verwenden:
PBET-SOPP
PBET-APP
PBET
betreutes Sozialpflegepraktikum,
betreutes Altenpflegepraktikum,
in allen anderen Fällen (insbesondere VAB u. BEJ).
Die Stunden der Schüler in den Einrichtungen bzw. Betrieben dürfen nicht erfasst werden.
Beispiele für eine Stundentafelzeile nach der Erfassung:
Bei den Betreuungsstunden werden nur Klassenstunden aufaddiert:
PBET-1T
W36 Kraftfahrzeugtechnik
( 3.0| 3.0)n| 3.0 3.0|
Bei einem regelmäßigen wöchentlichen Betriebspraxistag (über mind. 1/2 Schuljahr).
Beachten Sie hierzu auch die Erläuterungen des KM (Stand 5/2014) mit Unter/Obergrenzen für Soll-/Ist-Stundenwerte und der Erfassung der Form/Anzahl der Betriebspraktia-Tage (-1T,-2T, 1THJ-, -2THJ, -nW) in den Statistikstundentafeln.
Verbuchen der Betriebspraktikumsbetreuung im Berufspraktikum/Anerkennungsjahr der
Schularten 2BKSP, 2BFQEE, 2BFQEK, 2BFHK, 2BFPF, BKSPT bei nachrichtlicher Klasse (je Schulart eine!).
2BKSP,2BFQEE
2BFHK,2BFQEK
2BFPF
BKSPT
=>
=>
=>
=>
BPBKSP
BPBFHK
BPBFPF
BPBKSPT
Für Unterricht in Übungsfirmen verwenden Sie bitte immer den Fachnamen „ÜF“.
Für Unterricht in Juniorfirmen verwenden Sie bitte immer den Fachnamen „JF“.
(Beispiele: JF-WP, JF-AG. JF-W je nach Bildungsplan)
15
Lehrbereich-Schlüssel
Der Schlüssel für Lehrbereiche ersetzt die früheren Statistik-Fachnummern. Sie finden
ihn im "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis 2014/15 für die Schulstatistik an beruflichen Schulen" auf den Seiten 33 und 34. Jedes Unterrichtsfach ist einem Lehrbereich
zuzuordnen. Bitte beachten Sie, dass die Lehrbereich-Schlüssel nicht mit den alten Statistikfach-Schlüsseln übereinstimmen.
Soll-Stunden / Ist-Stunden
Soll-Stunden:
Für alle nach der Verwaltungsvorschrift zur Unterrichtsorganisation gebildeten Klassen ist
die Stundentafel das Vergleichsmaß. Freiwilliger Unterricht (z.B. Arbeitsgemeinschaften,
Wahlunterricht) ergibt keine Soll-Stunden. Nur bei freiwilligem Unterricht, der zu einem
höheren Bildungsabschluss führt, dürfen die Soll-Stunden in Höhe der Ist-Stunden angesetzt werden. Dieser Unterricht ist mit "-WA" am Fachnamenende in der Statistikstundentafel zu kennzeichnen.
Klassen, für die SOLL = IST angenommen werden muss:
a. Alle Klassen, die aufgrund einer Sondergenehmigung durch die Regierungspräsidien an einer Schule geführt werden dürfen (d.h. kleine Klassen, evtl. Sondermerkmalsklassen).
b. Werden (mit Genehmigung des Regierungspräsidiums) mehr Klassen gebildet als
sich nach der Teileranwendung der Verwaltungsvorschrift zur Unterrichtsorganisation ergeben, so ist für alle Parallelklassen SOLL = IST, d.h. Bedarf = 0 zu melden. Dies geschieht dadurch, dass bei allen diesen Klassen in jedem Fach bei den
Soll-Stunden der gleiche Wert wie bei den Ist-Stunden eingetragen wird.
c. VAB- und BEJ-Klassen mit Klassen-Ist-Stunden zwischen Unter- und Obergrenze
(abhängig von den Betriebspraktika-Tagen) lt. Hinweis des KM an die Schulen
Stand 5/2014.
Wenn die räumlichen oder sächlichen Voraussetzungen für den Unterricht fehlen,
können keine Fehlstunden geltend gemacht werden.
Bei Unterricht in Gruppen werden die zusätzlich notwendigen Lehrerwochenstunden berücksichtigt, soweit die Vorgaben der Verwaltungsvorschrift zur Unterrichtsorganisation
beachtet wurden (siehe "Fachmerkmal", S. 18 dieser Erläuterungen).
In der Datei werden die Soll- bzw. Ist-Stunden eines Schülers entsprechend Stundentafel
bzw. Stundenplan in einer Unterrichtswoche erfaßt. Gruppenunterricht wird über das
Fachmerkmal errechnet.
Unterrichtsausfälle von weniger als 3 Wochen zählen als erteilter Unterricht, Vertretungen
sind nicht zu berücksichtigen (vgl. auch "Sonderfälle", S. 24 dieser Erläuterungen).
Wahlpflichtunterricht im Teilzeitbereich (S/E-Programm) wird als Fach (z.B. D-S, D-E)
eingetragen. Nicht erteilter Wahlpflichtunterricht wird als Soll des wissenschaftlichen Unterrichts im jeweiligen Berufsfeld ausgewiesen (z.B. BWL-S, T-S). Gruppenteilungen sind
hierbei nicht einzuplanen. Das Soll der Stundentafel darf nicht überschritten werden.
Bei Wahlpflichtunterricht im Vollzeitbereich, insbesondere bei Berufskollegs, wird der erteilte Unterricht nach Fächern eingetragen. Wird Wahlpflichtunterricht nicht erteilt, weil
16
das Fach nicht von der erforderlichen Zahl von Schülern gewählt wurde oder weil er aus
räumlichen Gründen nicht gegeben werden kann, so darf kein Bedarf gemeldet werden.
Im Fach Religionslehre wird gemeinsamer Unterricht für evangelische und katholische
Schüler entsprechend der Konfession des Religionslehrers eingetragen. Für die andere
Konfession ist kein Bedarf zu melden. Schüler ohne Konfession oder mit anderer Konfessionszugehörigkeit als evangelisch oder katholisch werden bei der Gruppenbildung für
den Religionsunterricht nicht berücksichtigt.
Behandlung von Blockklassen:
Bei allen Blockklassen der Teilzeit-Berufsschulen werden die Ist-Stunden eines Schülers durch die Eingabe des Klassenstundenplans (bezogen auf eine Blockwoche) und der
tatsächlichen Blockwochenzahl erfasst.
Die Soll-Stunden eines Schülers werden unabhängig von der Blockwochenzahl mit demselben Wert wie bei einer entsprechenden Teilzeit-Klasse angesetzt (z.B. Deutsch 1.0),
sofern keine spezielle Blockstundentafel vorhanden ist. Wenn eine offizielle Blockstundentafel mit einer fest vorgegebenen Blockwochenzahl existiert, werden die SollStunden mit der vorgegebenen Blockwochenzahl und dem Faktor 40 Blockwochen je
Jahr umgerechnet.
Besonderheiten im Berufsfeld Bautechnik:
1. Jahr:
2. Jahr:
3. Jahr:
16 Wochen mit 40 Stunden =
=
13 Wochen mit 40 Stunden =
=
10 Wochen mit 40 Stunden =
=
640 Stunden,
16,0 Stunden/Woche und Schüler,
520 Stunden,
13,0 Stunden/Woche und Schüler,
400 Stunden,
10,0 Stunden/Woche und Schüler.
Die Soll-Stunden eines laut Blockstundentafel zwei-(ein-)stündigen Faches sind für das
erste Jahr mit 16/13 ∗ 2,0 (1,0) = 2,5 (1,2) Stunden einzutragen. Im zweiten Jahr ist keine
Umrechnung erforderlich. Im dritten Jahr sind alle Fächer anteilig zu kürzen, d.h. es sind
für ein einstündiges Fach dementsprechend 10/13 ∗ 1,0 = 0,8 Soll-Stunden anzusetzen.
Besonderheiten im Bereich des Hotel- und Gastgewerbes:
1. und 2. Jahr:
3. Jahr:
12 Wochen mit 40 Stunden = 480 Stunden,
= 12,0 Stunden/Woche und Schüler,
9 Wochen mit 40 Stunden = 360 Stunden,
= 9,0 Stunden/Woche und Schüler.
Im ersten und zweiten Jahr ist bei 12 Wochen für ein einstündiges Fach nicht von 1,0
Soll-Stunden, sondern 12/13 ∗ 1,0 = 0,9 Soll-Stunden auszugehen. Im dritten Jahr sind
für ein einstündiges Fach nicht 1,0 Soll-Stunden anzusetzen, sondern 9/13 ∗ 1,0 = 0,7
Soll-Stunden. Schulen, die Unterricht über die vereinbarte Soll-Stundenzahl hinaus erteilen, melden SOLL = IST. Dabei darf die gemeldete Soll-Stundenzahl jedoch nicht über
dem Soll nach der normalen Stundentafel (13 Stunden je Woche) liegen.
Sofern die maximalen Blockwochenzahlen in anderen Berufsfeldern aufgrund geltender Erlasse ebenfalls begrenzt sind, müssen diese der Berechnung zugrunde gelegt
werden.
Für den Religionsunterricht in Blockklassen gilt nach einer Vereinbarung mit den Kirchen in Blockklassen der gewerblichen und haus- und landwirtschaftlichen Schulen mit
17
2,0 Ist-Stunden in der Blockwoche der Unterricht als erteilt. Es kann in diesem Fall kein
Bedarf mehr ausgewiesen werden. Dies gilt auch generell für alle Blockklassen der
kaufmännischen Schulen mit eigener Blockstundentafel unabhängig von der Zahl der IstStunden. Um dies korrekt darzustellen, muss die Schule bei den Sollwerten der hiervon
betroffenen Klassen im Fach Religion für die Soll-Stunden einen geringeren Wert als 1,0
eintragen. In Abhängigkeit von der Zahl der Blockwochen gilt hierfür folgende Tabelle:
Wochen:
19
Soll-Stunden: 1,0
18 17 16 15 14 13 12 11 10
9
8
7
6
5
4
0,9 0,9 0,8 0,8 0,7 0,7 0,6 0,6 0,5 0,5 0,4 0,4 0,3 0,3 0,2
Bei Blockklassen an gewerblichen, haus- und landwirtschaftlichen Schulen und in kaufmännischen Bildungsgängen ohne eigene Blockstundentafel mit weniger als 2,0 IstStunden in der Blockwoche bleibt das Soll bei 1,0 Stunden.
Blockklassen anderer Schularten: Die Soll- und Ist-Stunden müssen auf normalen
Teilzeit-Unterricht umgerechnet werden. Es ist auch keine Blockwochenzahl einzutragen.
Für Halbjahresklassen sind die Soll- und Ist-Stunden bezogen auf eine Unterrichtswoche
je Schüler einzutragen. Eine Umrechnung mit dem Faktor 0,5 erfolgt bei der Auswertung
aufgrund der Information aus der amtlichen Klassenbezeichnung (vgl. den Abschnitt
"Landeseinheitliche Klassenbezeichnungen" im "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis
2014/15 für die Schulstatistik an beruflichen Schulen": "W" oder "X" an kaufmännischen
Berufsschulen in der Klassenstufe 3 bzw. durch Angabe der Klassenstufe 4 bei einigen
gewerblichen Berufsfeldern).
Ausnahmen: - Bei 1/2jährigen Fachschulen oder anderen Schulgliederungen, die das
Programm nicht automatisch als Halbjahresklassen erkennen kann, sind
mit dem Faktor 0,5 reduzierte Soll- und Ist-Stunden einzutragen.
- Bei Frühjahrsbeginnklassen, für die es im nächsten Frühjahr keine Nachfolgeklassen geben wird, sind mit dem Faktor 0,5 reduzierte Soll- und IstStunden einzutragen.
Fachmerkmal
Das Fachmerkmal steuert die Verrechnung der eingegebenen Soll-/Ist-Stunden auf Stunden je Woche und Schüler und Stunden je Woche und Klasse unter Berücksichtigung
einer Soll-/Ist-Gruppenzahl. Ein eventueller Bedarf wird automatisch gekürzt, wenn die
Mindestschülerzahl der Schulart nicht erreicht wird.
Die Verschlüsselung des Fachmerkmals ist im "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis
2014/15 für die Schulstatistik an beruflichen Schulen" erläutert. Bitte beachten Sie zusätzlich die Dokumentation zum Statistikprogramm.
Nebenberuflicher Unterricht
Hier sind ausschließlich die von Lehrkräften mit befristetem Arbeitsverhältnis nebenberuflich erteilten Stunden je Unterrichtswoche einzutragen. Die Angaben sind mit einer
Nachkommastelle zu versehen.
18
3.2.7 Beschreibung der Datei MAU14
Dateiname:
MAU14o.tnn
o = RP-Bezeichnung: S, K, F oder T
tnn = Kurzbezeichnung der Schule
Merkmal
Stellen
Lehrbereich-Schlüssel
Mehrarbeitsunterrichtsstunden
5
4
Position
1- 5
6- 9
Die Mehrarbeitsunterrichtsstundenzahlen sind rechtsbündig ganzzahlig einzutragen.
Diese Datei enthält für jeden an der Schule vorkommenden Lehrbereich nur genau einen
Eintrag mit der Summe der für das gesamte Schuljahr eingeplanten (z.B. im Fach
Deutsch) bezahlten Mehrarbeitsunterrichtsstunden je Unterrichtswoche.
Beispiel:
123456789
W2 08
4
W2 10
2
W2 11
1
W2 18
4
W2 19 12
Lehrbereich-Schlüssel
Den Lehrbereich-Schlüssel finden Sie auf den Seiten 33 und 34 im "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis 2014/15 für die Schulstatistik an beruflichen Schulen".
Mehrarbeitsunterrichtsstunden
Hier werden die für das gesamte Schuljahr geplanten bezahlten Mehrarbeitsunterrichtsstunden nach Fächern erfasst. Dabei ist jeweils der auf eine Unterrichtswoche umgerechnete Wert einzutragen.
3.2.8 Beschreibung der Datei RELT14
Dateiname:
RELT14o.tnn
o = RP-Bezeichnung: S, K, F oder T
tnn = Kurzbezeichnung der Schule
Merkmal
Stellen
Religionsgruppe
Klassenbezeichnung
Schüler der Religionsteilgruppe insgesamt
Schüler der Religionsteilgruppe evangelisch
Schüler der Religionsteilgruppe katholisch
4
14
2
2
2
Position
1- 4
5 - 18
19 - 20
21 - 22
23 - 24
Die Schülerzahlen sind rechtsbündig einzutragen, die alphanumerischen Felder "Religionsgruppe" und "Klassenbezeichnung" dagegen linksbündig.
19
Beispiel:
1
2
123456789012345678901234
E001R1PW1
5 4 0
E001R1PW2
10 9 0
E002R1MB1T
1111 0
E1011BK2W
16 9 5
K001R1PW1
5 0 5
K001R1PW2
7 0 7
Die Schüler einer Klasse können in verschiedenen Gruppen (z.B. konfessionell getrennt)
Religionsunterricht erhalten. Eine Religionsgruppe kann sich daher aus mehreren Teilgruppen aus verschiedenen Klassen zusammensetzen. In dieser Datei werden die Angaben zu den Religionsteilgruppen erfasst, die durch die Kombination von Religionsgruppen- und Klassenbezeichnung eindeutig bestimmbar sind.
Religionsgruppe
Die Bezeichnung der Religionsgruppen muss mit der entsprechenden Bezeichnung in der
Datei RELG14 übereinstimmen. Werden Schüler aus mehreren Klassen in einer Religionsgruppe unterrichtet, so erhalten die Teilgruppen dieselbe Nummer.
Klassenbezeichnung
Die Klassenbezeichnung muss mit derjenigen in der Datei KLA14 übereinstimmen.
Schülerzahlen insgesamt / evangelisch / katholisch
In diesen Feldern ist rechtsbündig die Gesamtzahl der Schüler der betreffenden Klasse
anzugeben, die in dieser Religionsgruppe sind, sowie die Zahl der Schüler, die darunter
evangelisch bzw. katholisch sind. Besuchen Schüler mit einer anderen oder ohne Konfession diese Religionsgruppe, so ist die Summe aus den Zahlen evangelischer und katholischer Schüler kleiner als die angegebene Gesamtschülerzahl (Stellen 19-20).
3.2.9 Beschreibung der Datei RELG14
Dateiname:
RELG14o.tnn
o = RP-Bezeichnung: S, K, F oder T
tnn = Kurzbezeichnung der Schule
Merkmal
Stellen
Religionsgruppe
Folgegruppe
Lehrerkürzel
Ist-Stunden
4
1
3
4
Position
1- 4
5
6- 8
9 - 12
Die Ist-Stundenzahl des Religionsunterrichts ist rechtsbündig einzutragen, die alphanumerischen Felder "Religionsgruppe" und "Lehrerkürzel" dagegen linksbündig.
Beispiel:
1
123456789012
E001
E002
E101
K001
K002
MAI1,00
MUE1,00
MAI1,00
WEB1,00
WEB1,00
20
In dieser Datei werden die Religionsgruppen mit ihren Ist-Stunden und der zugehörigen
Lehrkraft erfasst. Die Schülerzahlen werden aus der Datei RELT14 gewonnen.
Religionsgruppe
Die Bezeichnung der Religionsgruppen beginnt bei evangelischem Religionsunterricht mit
"E" und bei katholischem mit "K". Die folgende, stets dreistellige Ziffernfolge ist frei wählbar. Es ist nur darauf zu achten, dass unterschiedliche Religionsgruppen nicht mit derselben Bezeichnung gekennzeichnet werden.
Folgegruppe
Die Kennzeichnung einer veränderten Gruppe im zweiten Halbjahr (z.B. wenn im ersten
Halbjahr katholischer und im zweiten Halbjahr evangelischer Unterricht erteilt wird oder
der Religionslehrer wechselt) erfolgt durch ein "F". In allen anderen Fällen bleibt diese
Stelle frei. Die Verwendung dieses Merkmals ist mit dem zuständigen Regierungspräsidium abzustimmen. Bei der Verbuchung besonderer Religionsstunden (siehe Dokumentation zum Statistikprogramm: SEMK ist auch das Folgemerkmal "F" zu verwenden.
Lehrerkürzel
Hier ist ein bis zu dreistelliges Kürzel für die betreffende Religionslehrkraft anzugeben.
Ist-Stunden
Die Unterrichtsstunden werden mit zwei Stellen hinter dem Dezimalpunkt angegeben.
3.2.10 Beschreibung der Datei RELL14
Dateiname:
RELL14o.tnn
o = RP-Bezeichnung: S, K, F oder T
tnn = Kurzbezeichnung der Schule
Merkmal
Stellen
Lehrerkürzel
Lehrbefähigung
Lehrerstatus
3
2
1
Position
1- 3
4- 5
6
Beispiel:
123456
MAIEVS
MUERKK
BE EVS
Lehrerkürzel
Hier ist ein bis zu dreistelliges Kürzel für die betreffende Religionslehrkraft anzugeben.
Lehrbefähigung
Hier ist "EV" für evangelisch oder "RK" für katholisch anzugeben.
Lehrerstatus
Hier ist "S" für staatlich oder "K" für kirchlich anzugeben.
21
3.3
Erhebungsbogen
Bitte überprüfen Sie die Ihnen zugesandten Belege anhand der "Aufstellung der Unterlagen zur Erhebung ..." (S. 3) auf Vollzähligkeit und fordern Sie eventuell fehlende Belege
beim Statistischen Landesamt an. Sie erhalten in der Regel je Schultyp von jedem Erhebungsbogen vier Ausfertigungen, zusätzlich benötigte Exemplare kopieren Sie bitte. Verwenden Sie auf keinen Fall Erhebungsbogen des Vorjahres, da diese teilweise geändert
wurden.
Die Kenntlichmachung der Erhebungsbogen erfolgt durch den Schulstempel sowie die
Angabe von Telefonnummer, Regierungspräsidium, Region und Kreis.
Verwenden Sie bei mehreren Schultypen (kaufmännisch, gewerblich, haus- und landwirtschaftlich) an einer Schule getrennte Erhebungsbogen.
Das Ausfüllen der Erhebungsbelege kann handschriftlich erfolgen. Gut lesbare und kopierfähige Schrift erleichtert die weitere Bearbeitung und Auswertung.
Wir akzeptieren auch Erhebungsbelege, die digital erstellt wurden. Achten Sie bitte darauf, dass diese den Erhebungsunterlagen des aktuellen Schuljahres entsprechen und
identisch nachgebildet werden (z.B. die Reihenfolge von Spalten) – auch dann, wenn Sie
die Vorlagen der Service-Seite des Statistik-Programms verwenden! Der Ausdruck sollte
auf den Original-Unterlagen entsprechenden farbigem Papier erfolgen (z.B. Ü7.3 gelb).
Bitte überprüfen Sie Ihre Eintragungen auf Vollständigkeit und Plausibilität.
Die Abkürzungen und Schlüsselbegriffe entnehmen Sie bitte nur dem beigefügten
"Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis 2014/15 für die Schulstatistik an beruflichen
Schulen".
Zur Rücksendung an die Regierungspräsidien, den Schulträger, das Statistische Landesamt und an kirchliche Stellen legen Sie die Erhebungsbogen in einen unterschriebenen
Mantelbogen.
3.3.1 Mantelbogen
Auf dem Mantelbogen vermerken Sie neben der Schuladresse die Telefon-Nummer, die
Telefax-Nummer sowie die E-Mail-Adresse Ihrer Schule.
3.3.2 Übersichten 1.P: Schüler nach Schularten
(nur für private Schulen)
In diesen Übersichten werden die Schüler- und Klassenzahlen nach Schularten und Klassenstufen angegeben. Die Angabe erfolgt getrennt für Ersatz- und Ergänzungsschulen
jeweils nach Teilzeit- (in Ü1.P1) und Vollzeitschularten (in Ü1.P2). Nachrichtlich werden
Berufs- und Vorpraktikanten (z.B. an 2BFHK und 2BKSP) aufgeführt.
Bei mehrjährig geführten Schularten sind Schüler- und Klassenzahlen zu addieren. Diese
Summen müssen mit denen in den Übersichten 3.P2 und 7 sowie gegebenenfalls 2.P
übereinstimmen.
22
3.3.3 Übersicht 2.P: Zahl der Schüler in den einzelnen Ausbildungsberufen
(nur für private Schulen)
Diese Übersicht betrifft ausschließlich Schüler an privaten Berufs- und Sonderberufsschulen sowie Dualen Berufskollegs (gewerblich, Teilzeit). Schüler anderer Schularten
werden hier nicht erfasst. Angaben zu Berufs- und Sonderberufsschulen werden auf getrennten Belegen vorgenommen. Die Gesamtzahl der Schüler muss mit den Angaben auf
den Übersichten 1.P1, 3.P2 und 7 übereinstimmen.
Für jedes Berufsfeld ist eine gesonderte Übersicht 2.P anzufertigen. Der Name des Berufsfeldes wird oben auf dem Erhebungsbogen vermerkt. Die Zahl der Schüler wird getrennt nach Ausbildungsberufen und Klassenstufen erfasst. Die an der Schule vertretenen Ausbildungsberufe sind dabei mit ihrer jeweiligen Schlüsselnummer und im Klartext
in den Bogen einzutragen. Ein nach Berufsfeldern geordnetes alphabetisches Verzeichnis
der Ausbildungsberufe mit der zugehörigen Schlüsselnummer ist im "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis 2014/15 für die Schulstatistik an beruflichen Schulen" enthalten.
Praktikanten, Jungarbeiter, Jungangestellte, Jugendliche in Fördermaßnahmen, Arbeitslose und Praktikanten im Rahmen der Einstiegsqualifizierung, die in Klassen für Auszubildende oder in eigenen Klassen unterrichtet werden, sind in der unteren Hälfte des Erhebungsbogens als "Schüler ohne Ausbildungsvertrag" auszuweisen.
Werden Umschüler an der Schule unterrichtet, sind sie als Summe zusätzlich noch einmal in der letzten Zeile (Schlüssel-Nr. 00116) aufzuführen.
3.3.4 Übersichten 3.P: Unterrichtssituation
(nur für private Schulen)
Die Übersichten 3.P1 (Erteilte Wochenstunden nach Schularten) und 3.P2 (Verzeichnis
der Klassen) wurden gegenüber der letzten Erhebung nicht verändert. Bitte halten Sie
sich bei der Bezeichnung der Klassen an die im "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis
2014/15 für die Schulstatistik an beruflichen Schulen" erläuterten Vorgaben für die landeseinheitlichen Klassenbezeichnungen.
3.3.5 Übersicht 5.1P: Liste der Lehrkräfte
(nur für private Schulen)
Die Lehrerliste dient der Information für die Schulaufsicht und zur Erstellung der Lehrerstatistik im Statistischen Landesamt. Für die Lehrerstatistik werden die nicht unterlegten
(anonymisierten) Daten aus den Lehrerlisten erfasst. Zur Vereinfachung der EDVBearbeitung an den Schulen sind alle Lehrkräfte – einschließlich Schulleiter und beurlaubte Lehrkräfte – durchgehend in streng alphabetischer Reihenfolge aufzuführen.
Zur Identifikation von Schulleitern dient die Spalte "Funktionsstelle" (vgl. S. 25).
Um die sachgerechte Bearbeitung der Liste der Lehrkräfte zu erleichtern, enthält dieses
Erläuterungsheft auf der folgenden Seite Beispiele für einige typische Fälle, bei denen in
der Vergangenheit Probleme zu verzeichnen waren.
Die Lehrkräftenamen und -kürzel, die Funktionsstellen sowie die Amts- und Dienstbezeichnungen werden nicht erfasst, sondern dienen dem Statistischen Landesamt nur
zum manuellen Abgleich, wenn einzelne Lehrkräfte an mehreren Schulen unterrichten
und zur Vereinfachung von Rückfragen.
23
In den Kennziffern der Lehrergliederung (vgl. "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis
2014/15 für die Schulstatistik an beruflichen Schulen") sind das Beschäftigungsverhältnis,
die Unterscheidung nach theoretischem und fachpraktischem Unterricht, sowie das Anstellungsverhältnis enthalten.
Vollzeitbeschäftigt sind Lehrkräfte mit voller Pflichtstundenzahl (Pflichtstunden = Unterrichts- + Anrechnungs- + Ermäßigungs- + Freistellungsstunden + Stunden dienstlicher
Tätigkeit außerhalb von Schulen). Lehrkräfte im Angestelltenverhältnis, die in den ersten
beiden Berufsjahren an einer pädagogischen Ausbildung teilnehmen, zählen zu den vollzeitbeschäftigten Lehrkräften. Die Differenz zwischen voller Pflichtstundenzahl und tatsächlich erteiltem Unterricht ist unter der Rubrik "Dienstliche Tätigkeiten außerhalb von
Schulen, …" anzugeben (Erfassungsfeld (EF) 618 in Ü5.1P).
Teilzeitbeschäftigt sind Lehrkräfte mit einer bis zu 50 % ermäßigten Pflichtstundenzahl
einer vollzeitbeschäftigten Lehrkraft.
Stundenweise beschäftigt sind Lehrkräfte (nebenberufliche und nebenamtliche Lehrkräfte sowie Lehrbeauftragte) mit weniger als 50 % der Pflichtstunden einer vollzeitbeschäftigten Lehrkraft.
Sonderfälle:
- Kurzfristig abwesende Lehrkräfte: Lehrkräfte, die wegen Krankheit, Beurlaubung oder
aus sonstigen Gründen kurzfristig (d.h. bis zu drei Wochen) abwesend sind, werden von
der Schule mit ihren stundenplanmäßigen Wochenstunden so eingetragen, als ob sie in
der Stichwoche unterrichteten. Aus diesem Grund sind die Vertretungsstunden bei den
Vertretungslehrern nicht auszuweisen, weil sonst Doppelmeldungen entstehen würden.
- Langfristig abwesende Lehrkräfte: Für Lehrkräfte, die tatsächlich oder voraussichtlich
langfristig (d.h. mehr als drei Wochen) erkrankt, beurlaubt oder aus sonstigen Gründen
(z.B. wegen Erziehungsurlaub) abwesend sind, trägt die Schule keine Wochenstunden –
auch kein Regelstundenmaß – ein (vgl. S. 25, Lfd.Nr. 5). Die Vertretungsstunden werden in diesen Fällen beim Vertretungslehrer angegeben.
- Beurlaubte Lehrkräfte, die stundenweise Unterricht erteilen, sind als stundenweise beschäftigte Lehrkräfte zu melden.
Die Gesamtsummen der EF-Spalten 613–615, 617, 618 und 620 sind jeweils auf dem
letzten Blatt der Lehrerliste eines Schultyps zu errechnen.
Zu den Erfassungsfeldern (z.B. EF603 - Laufende Nummer) der Übersicht 5.1P gilt insbesondere:
603 Laufende
Nummer
Vergabe einer fortlaufenden Nummer durch die Schule für jede
Lehrkraft. In dieser Zeile müssen die Daten stehen!
604 Lehrergliederung
Kennziffer für die Beschäftigungsart der Lehrkraft an der meldenden Schule entsprechend dem "Schlüssel- und Abkürzungsver
zeichnis 2014/15 für die Schulstatistik an beruflichen Schulen".
––– Funktionsstelle
Es sind unbedingt die im "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis
2014/15 für die Schulstatistik an beruflichen Schulen" aufgeführten
Kürzel für Lehrkräfte in besonderen Funktionsstellen einzutragen.
24
100 Schulnummer
privat
Schulstempel:
Lehrer/Lehrerinnen
602
1
Geschlecht (m=1, w=2)
Amts- und Dienstbezeichnung
lt. Schlüssel- und
Abkürzungsverzeichnis
Lehrerkürzel
(max. 3 Buchstaben)
Funktionsstelle lt. Schlüsselund Abkürzungsverzeichnis
Lehrergliederung lt. Schlüsselund Abkürzungsverzeichnis
Lfd. Nr.
…
Geburtsjahr 19__
(nur letzte zwei Ziffern)
25
…
…
…
2,5
P 613 M
2,0
…
1,5
1,5
…
2,0
P 614 M
616
26,0
23,0
14,0
24,0
0,0
6,0
25,5
18,0
… …
615
…
14,0
2,0
20,0
4,0
617
…
8,0
618
620
8,0 14,0
15,0
3,0 9,0
4,0
0,0
6,0
11,5
18,0
… …
619
…
Erziehungsurlaub
GS in Altstadt
fremde Schule
fremde Schule
2. Krankheit
1. Stammschule bzw.
fremde Schule bei
Teillehrauftrag
Bemerkungen
Stand: 15.10.2014
5.1P
Übersicht
2)
Lfd.Nr. 8: Herrn Hubers Regelstundenmaß (EF612) ist aus gesundheitlichen Gründen um 6,0 Std. auf 18 Std. reduziert. Deshalb ist trotz einer geringeren Stundenzahl die Kennziffer "111" für einen vollbeschäftigten
Lehrer in EF604 zulässig.
Lfd.Nr. 7: Frau Gellert ist stellvertretende Schulleiterin ("StV") mit einem Regelstundenmaß von 24 Std. (EF612). Sie unterrichtet im laufenden Schuljahr 1,5 Std. mehr (EF614+) im Vorgriff auf das folgende
Schuljahr. Daraus ergibt sich eine Gesamtstundenzahl von 25,5 Std. (EF616). An Nachlässen hat sie insgesamt 14,0 Std. (EF617), was 11,5 Std. erteilten Unterricht ergibt (EF620).
Lfd.Nr. 6: Herr Fleischer ist Religionslehrer an der Grundschule in Altstadt ("611" in EF604). Er erteilt 6,0 Std. Unterricht an der privaten beruflichen Schule in Neustadt (in diesem Fall: EF612 = EF616 = EF620).
Lfd.Nr. 5: Frau Fischer ist langfristig abwesend ("900" in EF604). Für sie werden deshalb keine Unterrichtsstunden eingetragen.
Lfd.Nr. 4: Herr Eberhardt ist Schulleiter ("SL") des Schulzentrums mit 24 Std. Regelstundenmaß (EF612). Er nimmt keinen Regelstundenmaßausgleich in Anspruch (EF612=EF616) und hat 20,0 Std. an
Nachlässen (EF617). Daraus ergeben sich 4,0 Std. erteilter Unterricht (EF620).
Lfd.Nr. 3: Frau Donner ist Beamtin und teilzeitbeschäftigt ("211" in EF604) mit 16 Std. Unterricht je Woche (EF612). Im Schuljahr 2014/15 unterrichtet sie 2,0 Std. je Woche weniger, die sie im folgenden Schuljahr
nachholen wird (EF614–). Sie hat 2,0 Std. an Nachlässen (EF617) und unterrichtet 3,0 Std. an einer fremden Schule (EF619). Dies ergibt 9,0 Std. erteilten Unterricht an der Stammschule (EF620).
Lfd.Nr. 2: Frau Allgayers Regelstundenmaß beträgt 24 Std. (EF612). Sie muss in diesem Schuljahr 2,5 Std. weniger unterrichten, da sie in diesem Umfang bereits Unterricht im vergangenen Schuljahr zusätzlich
abgeleistet hat (EF613–). Allerdings wird sie im laufenden Schuljahr 1,5 Std. mehr unterrichten, die sie 2015/16 als Regelstundenmaßausgleich geltend machen kann (EF614+). Sie hat daher 23,0 Std. je
Woche an Unterrichtsverpflichtung (EF 616). Daneben hat sie einen Lehrauftrag am Seminar für Schulpädagogik in Höhe von 8,0 Std. (EF618). Dies ergibt 15,0 Std. erteilten Unterricht (EF620).
Lfd.Nr. 1: Herr Abele ist Beamter auf Lebenszeit und vollzeitbeschäftigt ("111" in EF604). Sein Regelstundenmaß beträgt 24 Stunden (EF612). Er unterrichtet im laufenden Schuljahr 2,0 Stunden je Woche mehr,
weil er im letzten Schuljahr entsprechend weniger Unterricht gegeben hat (EF613+), d.h. er hat gegenwärtig eine Unterrichtsverpflichtung von 26,0 Std. (EF616). Er hat aber noch 4,0 Std. Nachlässe
(EF617) und er unterrichtet 8,0 Std. an einer fremden Schule (EF619). Somit beträgt sein tatsächlich erteilter Unterricht an der Stammschule 14,0 Std. (EF620).
1): Nur Abkürzungen für Lehrbefähigungen verwenden, die im "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis" auf den Seiten 41 bis 46 aufgeführt sind.
2): Diese Zeile mit den Erfassungsnummern (603–620) muss unbedingt auf jedem Blatt des Ausdrucks vorhanden sein.
GK
CH
…
24
24
16
24
0
6
24
18
…
612
Regelstundenmaß oder
abweichend vereinbarte
(ohne Komma)Stundenzahl
611
+
610
jetzt
nachgeholt
D
BIO
PH
KFZ GK
MU
I
609
bereits
gehalten
E
CH
M
MB
BK
EVR
D
PH
…
+
58
67
62
42
66
64
44
48
…
dieses Jahr
erteilt
607
I
1
2
2
1
2
1
2
1
…
noch
nachzuholen
606
Mehrarbeitsunterrichtsstunden
(bezahlte)
605
Gesamtstunden je Woche
Abe
All
Don
Ebe
Fi
Fls
Gel
Hu
…
zum nächsten
Schuljahr
Anrechnungen,
Ermäßigungen, Freistellungen
111
Abele, Martin
111
Allgayer, Erika
211
Donner, Maria
111 SL Eberhardt, Wilhelm
900
Fischer, Beate
611
Fleischer, Rolf
111 StV Gellert, Katharina
111
Huber, Gerhard
…
… …
zum letzten
Schuljahr
Dienstliche Tätigkeiten
außerhalb von Schulen,
Schulentwicklungsprojekt
1
2
3
4
5
6
7
8
…
Lehrbefähigungen
in
Ausbildungsfächern
gemäß
Lehramtsprüfung
laut Schlüssel- und
Abkürzungsverzeichnis
1)
Stunden je Woche
Regelstundenmaßausgleich (Stunden)
Private berufliche Schule
77777 Neustadt
Liste der Lehrkräfte
Unterricht an fremden Schulen
603 604
Name, Vorname
(durchgehend alphabetische
Reihenfolge)
601
2
Statistisches Landesamt
Baden-Württemberg
an der berichtenden Schule
erteilter Unterricht
605 Amts- und
Dienstbez.
Nur Abkürzungen entsprechend dem "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis 2014/15 für die Schulstatistik an beruflichen Schulen"
verwenden.
606 Geschlecht
Männlich = 1. Weiblich = 2.
607 Geburtsjahr
Eintragung der letzten zwei Ziffern des Geburtsjahres.
609, Lehr610, befähigung
611
Eintragung von bis zu drei Kürzeln für Lehrbefähigungen (nur ein
Kürzel je Datenfeld) laut dem "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis 2014/15 für die Schulstatistik an beruflichen Schulen".
Die Verwendung von eigenen Kürzeln oder Kürzeln für Unterrichtsfächer ist nicht zulässig und führt lediglich zu Rückfragen.
612 Regelstundenmaß
Für vollzeitbeschäftigte Lehrkräfte (Kennziffern 111 - 123) wird das
Regelstundenmaß angegeben. Für teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte
(Kennziffern 211-223) wird die abweichend vereinbarte Stundenzahl
eingetragen. Sonstige Lehrkräfte (Kennziffern 311 - 323, 411 - 415,
511 und 810) sind mit der für die berichtende Schule vereinbarten
Stundenzahl je Woche anzugeben. Für Lehrkräfte von fremden
Schulen (Kennziffer 611 – 623) sind nur in den EF 612, 616 und 620
Angaben zu machen.
Für die folgenden Erfassungsfelder gilt: Angaben mit einer Dezimale, ggf. kaufmännisch
runden. Bei Angaben mit mehr als einer Dezimalstelle werden alle nachfolgenden Stellen
nicht berücksichtigt.
613 Regelstundenmaßausgleich
zum letzten
Schuljahr
Regelstundenmaßausgleich darf nur von der Schule eingetragen
werden, an der eine Lehrkraft den überwiegenden Teil der Unterrichtsstunden erteilt (Stammschule). Beim Ausgleich zum letzten
Schuljahr sind Stunden, die im laufenden Schuljahr erteilt werden
- und somit vom letzten Jahr nachgeholt werden - in der Spalte
"+" einzutragen. Stunden, die bereits im letzten Schuljahr im voraus gehalten wurden und deshalb in diesem Schuljahr entfallen,
sind in der Spalte "–" einzutragen
614 Regelstundenmaßausgleich
zum nächsten
Schuljahr
Regelstundenmaßausgleich darf nur von der Schule eingetragen
werden, an der eine Lehrkraft den überwiegenden Teil der Unterrichtsstunden erteilt (Stammschule). Beim Ausgleich zum
nächsten Schuljahr sind Stunden, die im laufenden Schuljahr im
Vorgriff auf das kommende Schuljahr erteilt werden in der Spalte
"+" einzutragen. Stunden, die in diesem Schuljahr nicht
gehalten und deshalb im nächsten Schuljahr nachgeholt
werden, sind in der Spalte "–" einzutragen
616 Gesamtstunden je Woche
Gesamtstunden je Woche aus den EF 612 bis 615.
EF616 = EF612 + (EF613+) – (EF 613-) + (EF614+) – (EF614-)
+ EF615
617 Anrechnungen, Ermäßigungen, Anrechnungen und Freistellungen von LehrErmäßigungen, kräften anderer Schulen sind, um Doppelzählungen zu vermeiden,
Freistellungen nur von der Stammschule einzutragen. In Zweifelsfällen stimmen
sich die Schulen untereinander ab.
26
618 Dienstliche
Tätigkeiten
außerhalb
von Schulen
Diese Angabe ist nur von der Stammschule einzutragen.
619 Unterricht
an fremden
Schulen
Unterricht an fremden Schulen im Rahmen der Unterrichtsverpflichtungen. Auch diese Angabe ist nur von der Stammschule
einzutragen.
620 Erteilter
Unterricht
Bitte nur den an der berichtenden Schule erteilten Unterricht
eintragen.
EF620 = EF616 – EF617 – EF618 – EF619.
Bemerkungen
Wird von einer Lehrkraft der berichtenden Schule Unterricht an
einer fremden Schule erteilt (EF 619), ist hier diese Schule
anzugeben. Bei Lehrkräften von anderen Schulen (Kennziffern 611 – 622) sind hier Stammschule und Schulart zu nennen. -
3.3.6 Übersicht 5.P: Lehrerbewegung
(nur für private Schulen)
Tragen Sie auf dieser Übersicht die Veränderungen im Bestand der voll- und teilzeitbeschäftigten Lehrkräfte ein. Stundenweise Beschäftigte werden hier nicht erfasst.
3.3.7 Übersicht 6: Nachlässe auf das Regelstundenmaß
(nur für private Ersatzschulen) – entfällt ab dem Schuljahr 2007/08!
3.3.8 Übersichten 7: Schülerstruktur, Schulerfolg, ausgewählte
Unterrichtsangebote
Die Übersichten sind nach den angegebenen Schularten nummeriert. Für jeden an der
Schule geführten Bildungsgang (entsprechend den Übersichten 1 bzw. 1.P), für jeden
Schultyp und für in Voll- und Teilzeitunterricht geführte Gliederungen füllen Sie bitte getrennt die betreffenden Bogen aus. Sollten Fragen nicht zutreffen (z.B. keine Schulabgänger), senden Sie bitte den leeren Bogen als bzw. mit Fehlanzeige zurück.
Berufsschulen, Sonderberufsschulen
7.1.1 bis 7.1.3
Berufsfachschulen, Berufseinstiegsjahr,
Berufskollegs (einschl. Fachschulen für Sozialpädagogik),
Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf (VAB), Berufsschulen LS (Vollzeit),
Berufsoberschulen (Mittel- und Oberstufe)
7.3.1 bis 7.3.3
Berufliche Gymnasien
7.4.1 bis 7.4.9
Fachschulen (ohne Fachschulen für Sozialpädagogik)
7.5.1 bis 7.5.3
Schüler nach Wohnsitz
Die Gesamtzahl der Schüler nach Wohnsitz muss mit der Gesamtzahl der Schüler der
betreffenden Schulgliederung in Ausdruck 1 (für öffentliche Schulen) bzw. den Übersichten 1.P1 und 1.P2 (für private Schulen) übereinstimmen. Die Gesamtzahl der Schüler
nach Ausbildungs- und Beschäftigungsort bei Berufsschulen muss der Gesamtzahl der
Schüler an der Berufsschule abzüglich der arbeitslosen Schüler entsprechen, wie sie in
Ausdruck 2 (für öffentliche Schulen) bzw. in Übersicht 2.P (für private Schulen) angegeben wurde.
27
Für kreisfreie Städte gilt, dass Schüler aus den umliegenden Landkreisen grundsätzlich
der Rubrik "in anderen Kreisen des Landes" zugeordnet werden.
Schülerinnen und Schüler nach Geburtsjahren
Im Schuljahr 2014/15 werden wieder die Geburtsjahre der Schülerinnen und Schüler erhoben (3-jähriger Turnus). Bitte achten Sie darauf, dass die Gesamtsummen von weiblichen und männlichen Schülern jeweils mit den entsprechenden Angaben auf Ausdruck 1
(für öffentliche Schulen) bzw. auf den Bogen 1.P1 und 1.P2 (für private Schulen) übereinstimmen.
Ausländische Schüler nach Staatsangehörigkeit
Hier wird jede in der betreffenden Schulgliederung vetretene Nationalität erfasst. Die häufigsten an den beruflichen Schulen vertretenen Nationalitäten sind auf den Erhebungsbogen unter Angabe der jeweiligen Schlüsselnummer vorgedruckt. Nicht vorgedruckte Nationalitäten tragen Sie mit Klartext und Schlüsselnummer in die freien Felder
ein. Die Schlüsselnummer dient der datentechnischen Erfassung und Auswertung. Verwenden Sie ausschließlich die im "Schlüssel- und Abkürzungsverzeichnis 2014/15 für die
Schulstatistik an beruflichen Schulen" aufgeführten Schlüsselnummern der Staatsangehörigkeiten. Besitzt ein Schüler neben der deutschen noch eine ausländische Staatsangehörigkeit, so ist er hier nicht aufzuführen.
Schüler mit Migrationshintergrund
Die Bestimmung des Migrationshintergrunds der Schülerinnen und Schüler erfolgt nach
der Definition der Kultusministerkonferenz. Demnach liegt ein Migrationshintergrund vor,
wenn eines der folgenden Kriterien erfüllt ist:
• keine deutsche Staatsangehörigkeit (Ausländer),
• nicht deutsches Geburtsland,
• nicht deutsche Verkehrssprache in der Familie bzw. im häuslichen Umfeld.
Die überwiegende Verkehrssprache ist die Sprache, der sich die Schülerin bzw. der
Schüler in der alltäglichen Kommunikation in der Familie bzw. im häuslichen Umfeld
überwiegend bedient.
Den Schulen liegen die entsprechenden Informationen für die Schülerinnen und Schüler,
die ihre Schule bereits in früheren Schuljahren besuchten, aus früheren Erhebungen vor.
Die Informationen zur Bestimmung des Migrationshintergrunds sind somit nur noch bei
neu eintretenden Schülerinnen und Schüler zu erheben und zu speichern. Wir empfehlen, die Erhebung im Rahmen der Schulanmeldung durchzuführen, frühestens jedoch zu
einem Zeitpunkt, zu dem die Aufnahme der Schülerin bzw. des Schülers an der Schule
definitiv feststeht. Bitte erheben Sie dabei die konkrete Staatsangehörigkeit (Deutsch,
Italienisch, etc.), das konkrete Geburtsland (Deutschland, Türkei, etc.) und die konkrete
Verkehrssprache in der Familie (Deutsch, Englisch, usw.) der Schülerin bzw. des Schülers, auch wenn diese Detailinformationen vollständig erst mit dem flächendeckenden
Einsatz der elektronischen Schulstatistik rückwirkend erhoben werden. Zu Ihrer Unterstützung ist im Kultusportal (www.kultusportal-bw.de) unter "Service > Formulare/Merkblätter > für Lehrkräfte und Schulleitungen > Erhebung Migrationshintergrund
Schüler/innen" ein Dokument eingestellt, in dem die Hintergründe und rechtlichen Grundlagen der Erhebung erläutert werden. Dieses Dokument können Sie bei Bedarf den Eltern
bei der Datenerhebung aushändigen.
Ab dem Schuljahr 2014/15 ist auch für Abgänger bzw. Absolventen der Migrationshintergrund zu melden.
28
Neu eingetretene Schüler
Hier ist die Zahl aller Schüler einzutragen, die im Schuljahr 2014/15 neu in den betreffenden Bildungsgang eingetreten sind, auch wenn sie im vergangenen Schuljahr an derselben Schule in einem anderen Bildungsgang unterrichtet wurden. Mit Ausnahme der
Berufsschulen sind dies i.d.R. alle Schüler der ersten Klassenstufe. Für einjährige Bildungsgänge (z.B. auch 1BK2W) sind bei dieser Frage grundsätzlich alle Schüler zu melden.
Für neu eingetretene Schüler an der Berufsschule und an Berufsfachschulen wird zusätzlich erfragt, wieviele Schüler vor dem Eintritt in die betreffende Schulgliederung das Berufsvorbereitungsjahr/Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf bzw. Berufseinstiegsjahr besucht
haben.
Schulabgänger
Es ist die Zahl aller Schüler anzugeben, die im Schuljahr 2013/14 den betreffenden Bildungsgang verlassen haben. Hierbei sind auch die Abgänger zu berücksichtigen, deren
Abschlussprüfungen in den Zeitraum - nach Schuljahresende (31.07.) und dem jeweiligen
Stichtag der amtlichen Schulstatistik berufliche Schulen - fällt. Als Abgänger gelten auch
Schüler, die innerhalb der Schule den Bildungsgang gewechselt haben (z.B. Wechsler
von der einjährigen Berufsfachschule in die Fachstufe der Berufsschule, Wechsler vom
1BK1W in das 1BK2W). Bei der Angabe des allgemeinbildenden Abschlusses ist nur der
an der beruflichen Schule zusätzlich erworbene allgemeinbildende Abschluß zu berücksichtigen.
Ab dem Schuljahr 2014/15 ist auch für Abgänger bzw. Absolventen der Migrationshintergrund zu melden.
An Berufsfachschulen, die zur Fachschulreife führen, muss die Zahl der Schüler mit Abschlusszeugnis der Schule und die Zahl der Schüler mit Fachschulreife übereinstimmen.
Entsprechend gilt dies auch für die Zahl der Abgänger mit Abschlusszeugnis der Schule
und mit Fachhochschulreife an Berufskollegs zum Erwerb der Fachhochschulreife sowie
an den Bildungsgängen 1BK2W, 1BK2T, 1BK2P, 2BKFR und 2BKWI.
Abgänger mit Fachhochschulreife (schulischer Teil) an beruflichen Gymnasien:
Anzugeben sind hier nur die Abgänger mit Fachhochschulreife, die auf Antrag eine Bescheinigung des schulischen Teils der Fachhochschulreife erhalten haben.
An Fachschulen ist bei der Frage nach Absolventen mit Fachhochschulreife (Übersicht
7.5.3, Frage 7) nur die Zahl der Schüler anzugeben, die den entsprechenden Abschluss
an der Fachschule erworben haben, nicht jedoch die Schüler, die bereits mit einem vergleichbaren Abschluss in die Fachschule eingetreten sind.
S/E-Programm
Bei Frage 8 in der Übersicht 7.1.3 zum S/E-Programm verwenden Sie bitte für Unterrichtsfächer leicht verständliche Abkürzungen oder den vollen Fachnamen.
Klassen im Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf bzw. Berufseinstiegsjahr mit Praxistag(en)
Bei Frage 10 in der Übersicht 7.3.3 wird nur nach Klassen mit einem oder zwei (in Ausnahmefällen auch 2,5) regelmäßigen Praxistag(en) je Woche gefragt. Klassen, in denen
die Schüler z.B. ein zweiwöchiges Blockpraktikum absolvieren sind hier nicht einzutragen.
In der Spalte „Anrechnungsstunden“ sind die Stunden anzugeben, die einer Lehrkraft für
die Betreuung des Praktikums als Anrechnung gewährt werden (i.d.R. maximal 3 Stunden
je wöchentlichem Praktikumstag).
29
3.3.9 Übersichten R ev bzw. R rk und R1.P - R3.P: Religionsunterricht
Nachfolgend werden die Anschriften der Oberkirchenräte und der Ordinariate aufgeführt,
an welche die ausgefüllten Erhebungsbogen R ev und R rk bzw. R1.P bis R3.P zu übersenden sind.
Evangelischer Oberkirchenrat, Schulstatistik
Postfach 10 13 42
70012 Stuttgart
bzw.
Postfach 22 69
76010 Karlsruhe
Bischöfliches Ordinariat, Erzbischöfliches Ordinariat
Postfach 9
72108 Rottenburg
bzw.
Postfach
79095 Freiburg
Die Anschriften der Schuldekane liegen den Schulen i.d.R. vor. Im Bereich der Erzdiözese Freiburg ist die Religionsunterrichtsstatistik seit dem Schuljahr 2010/11 nicht an den
Schuldekan zu senden, sondern an den zuständigen kirchlich Beauftragten für berufliche Schulen.
Übersichten R ev und R rk: Liste der Religionslehrkräfte
(nur für öffentliche Schulen)
Nachdem die Erhebung der Daten zum Religionsunterricht an öffentlichen Schulen auf
elektronische Lieferung umgestellt wurde, sind nur noch die Daten der Religionslehrkräfte
auf den Übersichten R ev und R rk einzutragen. Sie erhalten hierfür getrennte Bogen für
evangelische (R ev) und katholische (R rk) Lehrkräfte. Bitte tragen Sie die Angaben
zu den Lehrkräften dementsprechend auf die Erhebungsbogen ein. Zur Arbeitserleichterung wird den Schulen vom Regierungspräsidium zusammen mit dem Erhebungsprogramm die EXCEL-Datei "REL2014.XLS" mit den Religionslehrkräftebogen zur Verfügung
gestellt. Nach wie vor erhalten die Kirchenbehörden beider Konfessionen die Angaben zu
allen Religionslehrkräften. Die erteilten Unterrichtsstunden sind ggf. mit einer Dezimalstelle auszuweisen, dabei sind ggf. auch Seminarkurse in der Oberstufe der beruflichen
Gymnasien zu berücksichtigen. Die gemeldeten Ist-Stundenwerte erteilter Religionsunterricht an der Schule müssen je Lehrer mit den Werten auf den Ausdrucken der Religionslehrerliste RL02 aus LBBS übereinstimmen.
Übersichten R1.P - R3.P: Religionsunterricht
(nur für private Schulen)
Die Statistik zum Religionsunterricht wird nach Schultypen benötigt. Die Lehrkräfteblätter
(Übersicht R 3.P) dienen als Basis für ihre Erstellung.
Die Angaben für Schüler, Klassen und Ist-Stunden je Woche in Übersicht R1.P müssen
mit den Angaben in den Übersichten 1.P (Schüler nach Schularten) und 3.P (Unterrichtssituation) übereinstimmen. Die Ist-Stunden je Woche bitte nur mit einer Dezimalstelle eintragen. Schüler ohne Religionszugehörigkeit oder anderer Konfessionen werden
hier nicht berücksichtigt.
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In die Übersicht R2.P (Liste der Religionslehrkräfte) werden die geprüften Angaben der
Lehrkräfteblätter R3.P übernommen. Die Summe der erteilten Religionsstunden je Konfession muss mit der Summe in Übersicht R1.P übereinstimmen.
Das Lehrkräfteblatt Übersicht R3.P wird von der Religionslehrkraft, evtl. in Abstimmung
mit den Klassenlehrern, ausgefüllt. Dabei sollte insbesondere auf die genaue Angabe der
erteilten Wochenstunden entsprechend dem Stundenplan (nicht Stundentafel) geachtet
werden. Die Zahl der vom Religionsunterricht abgemeldeten Schüler bezieht sich auf die
Schulklassen, nicht auf die Religionsklassen.
4. Unterrichtung nach §16 LStatG
1.
Zweck, Art und Umfang der Erhebung:
Die Schulstatistiken werden zum Zwecke der Schulverwaltung und Bildungsplanung
vom Statistischen Landesamt im Auftrag des Kultusministeriums an allen öffentlichen und privaten Schulen, Grundschulförderklassen und Schulkindergärten durchgeführt.
2.
Rechtsgrundlagen:
Rechtsgrundlage für die Erhebung ist §115 des Schulgesetzes in der Fassung vom
01. August 1983, zuletzt geändert am 03. Juni 2014 (GBl., S. 265) in Verbindung mit
der Verordnung des Kultusministeriums über die Datenverarbeitung für statistische
Erhebungen und schulübergreifende Verwaltungszwecke an Schulen vom
10. Juli 2008 (GBl., S.255), zuletzt geändert durch VO vom 9. Juli 2012
(GBl., S.495) sowie auf der Grundlage von §§ 7, 11 und 2 Abs. 2 des Landesdatenschutzgesetzes.“
3.
Auskunftspflicht:
Für alle Schulstatistiken ist die Schulleitung auskunftspflichtig. Soweit Erhebungsmerkmale den Schulen nicht vorliegen, sind auch Lehrkräfte, Schüler und deren Erziehungsberechtigte auskunftspflichtig.
4.
Hilfsmerkmale:
Hilfsmerkmale sind bei einem Teil der Erhebungen die Adressdaten der Schule und
die Namen der Schulleiter und Lehrkräfte.
5.
Geheimhaltung:
Die Einzelangaben sind grundsätzlich geheim zu halten. Das Statistische Landesamt darf jedoch für ausschließlich statistische Zwecke den kommunalen Statistikstellen Einzelangaben für ihren Zuständigkeitsbereich übermitteln.
Das Statistische Landesamt ist berechtigt, regelmäßig Schulverzeichnisse zu veröffentlichen, die den Schulnamen, die Anschrift, die Telefonnummer, die Telefaxnummer, die Schulart, die Schulgliederung, die Schüler- und Klassenzahl, die vertretenen Klassenstufen, die Betreuungsform, die Rechtsstellung der Privatschule sowie
die Fremdsprachenfolgen enthalten.
Das Statistische Landesamt ist auch berechtigt, den obersten Landesbehörden für
die Verwendung gegenüber dem Landtag und für Zwecke der Planung, jedoch nicht
für die Regelung von Einzelfällen, Tabellen mit statistischen Ergebnissen zu übermitteln, auch soweit Tabellenfeldern nur ein einziger Fall zugrundeliegt.
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