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Bulletin Nr. 345 September 2014 - suissetec aargau

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Bulletin Nr. 345
September 2014
Inhaltsverzeichnis
Editorial .................................................................................................................................... 3
1.
Verbandsinformationen ..................................................................................................... 4
1.1
1.2
1.3
Generalversammlung 2014........................................................................................ 4
Frühjahrs-Delegiertenversammlung in Luzern ........................................................... 4
Herbst-Delegiertenversammlung in Zürich-Oerlikon .................................................. 4
2. Mitteilungen aus dem Vorstand ............................................................................................ 5
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
Geschäftsfrauen-Nachmittag am 28.10.2014 in Aarau .............................................. 5
Berufsbroschüren und Plastiksäcke........................................................................... 6
Werbeplache „Wir, die Gebäudetechniker“ ................................................................ 6
Rohrinnensanierung von Trinkwasserleitungen ......................................................... 6
Baustellenkontrollen bei Nacht- und Wochenendarbeiten ......................................... 6
3. Ausbildung............................................................................................................................ 7
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
Rückblick Qualifikationsverfahren 2014 ..................................................................... 7
Lehrabschlussfeier 22.08.2014 in Buchs ................................................................... 8
Abgabetermine Bildungsberichte Ende August 2014 .............................................. 11
Eignungstest ............................................................................................................ 12
Lehrstellenangebote online ...................................................................................... 12
Schweizer Berufsmeisterschaft – die Aargauer Teilnehmer .................................... 13
4. Weiterbildung ..................................................................................................................... 14
4.1
4.2
Subventionen für Eidg. Abschluss des Kantons Aargau .......................................... 14
Schulungsprogramm 4. Quartal 2014 ...................................................................... 14
5. Vorsorgestiftung ................................................................................................................. 15
6. Termine .............................................................................................................................. 15
7. …zum Schluss ................................................................................................................... 16
8. Berichte Qualifikationsverfahren 2014 ............................................................................... 17
QV 2014 Gebäudetechnikplaner/in Heizung EFZ............................................................... 17
QV 2014 Gebäudetechnikplaner/in Sanitär EFZ ................................................................ 19
QV 2014 Heizungsinstallateur/in EFZ und Haustechnikpraktiker/in EBA Heizung ............. 21
QV 2014 Sanitärinstallateur/in EFZ und Haustechnikpraktiker/in EBA Sanitär .................. 23
QV 2014 Spengler/in EFZ und Haustechnikpraktiker/in EBA Spengler .............................. 25
September 2014
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Bulletin Nr. 345
Editorial
Aarau, September 2014
Geschätzte Mitglieder
Im September 2015 findet die nächste Aargauische Berufsschau statt. Bereits seit längerem
machen sich der Vorstand und die Bildungskommission Gedanken, wie der Stand attraktiver
gestaltet werden kann, damit die Jugendlichen stehen bleiben und in Scharen
hineindrängen! Der zukünftige Berufsnachwuchs muss zuerst über seine Möglichkeiten
informiert werden, damit er sieht, wie breitgefächert die beruflichen Grundbildungen sind. In
einem zweiten Schritt sollte er Schnupperlehren absolvieren, um sich ein Bild von den
täglichen Ansprüchen an Konstitution und Fähigkeiten zu erstellen. Zudem erhalten die
Schülerin oder der Schüler auf diese Weise einen ersten Eindruck vom Unternehmen. Als
weitere Entscheidungshilfe eignet sich der Eignungstest. Seine Aussagekraft wird immer
wieder bestätigt! Mancher Lernende hat eine EFZ-Lehre begonnen, obwohl er im Test
unterdurchschnittliche Ergebnisse ausgewiesen hat. Im Verlaufe der Ausbildung hat sich
dann gezeigt, dass der Jugendliche überfordert war. Eine Lehre durchzustehen schafft nur,
wer täglich mit Freude und einem „Ich-kann-das!“-Gefühl zur Arbeit und in die Berufsschule
geht.
Im November finden die Wahlen für den nächsten Zentralpräsidenten von suissetec statt. Als
Kandidat steht aus unserer Sektion Daniel Huser, Huser Gebäudetechnik AG, Wettingen, zur
Wahl. Suissetec aargau hat 15 Stimmen und der Vorstand wird sich bemühen, dass alle
Stimmen genutzt werden können um Daniel Huser zu unterstützen. Wir würden uns sehr
freuen, wenn nach Eduard Kull, Aarau, Präsident ZV im damaligen SSIV, wieder ein
Aargauer Zentralpräsident würde.
Freundliche Grüsse
Thomas Lenzin
Päsident
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Renate Kaufmann
Verbandssekretärin
Bulletin Nr. 345
1. Verbandsinformationen
1.1
Generalversammlung 2014
Sie erhalten folgende Informationen zur Generalversammlung vom 09.05.2014:
•
Broschüre mit Jahresberichten 2013 als Beilage
•
Das Protokoll kann unter www.suissetec-ag.ch/Verband/Generalversammlung
gelesen oder auch heruntergeladen werden.
1.2
Frühjahrs-Delegiertenversammlung in Luzern
Wichtige Themen an der DV in Luzern waren die Pläne rund um die 125-Jahr-Feier von
suissetec, die Neuerungen im Sephir, die Lohnerhebung der Spida und die personellen
Veränderungen in der Geschäftsstelle. Mit grossem Applaus wurde Peter Schilliger in
Anerkennung seines langjährigen Einsatzes zugunsten des Gebäudetechnikverbands zum
Ehrenmitglied gewählt. An der DV im Herbst wird sein Nachfolger gewählt.
Die neuen Mitarbeiter in der Geschäftsstelle:
Annina Keller, Leiterin Kommunikation (Nachfolgerin von Benjamin Mühlemann)
Serge Frech, Oftringen, Leiter Bildung ab 01.09.2014 (Nachfolger von Riccardo Mero)
1.3
Herbst-Delegiertenversammlung in Zürich-Oerlikon
Die Herbst-Delegiertenversammlung von suissetec
findet am 21.11.2014 in Zürich-Oerlikon statt.
Ein sehr wichtiges Traktandum wird die Wahl des
neuen Zentralpräsidenten sein. Peter Schilliger wird
seine Amtszeit beenden; bereits an der Frühjahrs-DV
wurde er einstimmig und unter grossem Applaus zum
Ehrenmitglied gewählt.
Als sein Nachfolger stellt sich unser langjähriges
Vorstands- und heutiges Ehrenmitglied Daniel Huser,
Huser Gebäudetechnik AG, Wettingen, zur Wahl. Wir
freuen uns sehr darüber und werden seine Wahl
unterstützen!
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Bulletin Nr. 345
2. Mitteilungen aus dem Vorstand
2.1
Geschäftsfrauen-Nachmittag am 28.10.2014 in Aarau
Mitarbeitende mit Geldproblemen
Was tun?
Wo können Betriebe ansetzen, wenn Mitarbeitende in finanziellen Schwierigkeiten
stecken, Lohnvorschusswünsche, Betreibungen oder Lohnpfändungen haben und
dadurch stark belastet sind? Wieso lohnt es sich für den Betrieb, in solchen Situationen
aktiv zu werden?
Wie kann die Budgetkompetenz von Mitarbeitenden erhöht werden? Gerade
Mitarbeitende im Wechsel in neue Lebensabschnitte wie Beginn und Ende der Lehre,
Heirat, Familiengründung, Trennung, Scheidung, etc. stehen immer auch vor finanziellen
Herausforderungen, die gemeistert werden müssen.
Die Schuldenberatung Aargau – Solothurn informiert Sie, wie Sie als Arbeitgeber Ihre
Mitarbeitenden in solchen Situationen unterstützen und mit Beratungsstellen
gewinnbringend zusammenarbeiten können.
Die Veranstaltung wird geleitet durch die Schuldenberatung Aargau – Solothurn
Frau Barbara Zobrist, Stellenleiterin
Frau Andrea Fuchs, Prävention
Lassen Sie sich über das Thema informieren und nehmen Sie an
unserer Veranstaltung teil. Anschliessend sind Sie herzlich zum
Apéro und Abendessen eingeladen.
Wir freuen uns sehr über Ihre Anmeldung mittels
Anmeldeformular oder über E’Mail r.kaufmann@agv.ch.
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Bulletin Nr. 345
2.2
Berufsbroschüren und Plastiksäcke
Benötigen Sie für eine Gewerbeausstellung oder
ähnliches Plastiksäcke und/oder Berufsbroschüren?
Mit dem beiliegenden Bestellformular können Sie die
gewünschte Anzahl bestellen und Sie werden sie
innert Wochenfrist erhalten.
2.3
Werbeplache „Wir, die Gebäudetechniker“
Wie bereits vor zwei Jahren offerieren wir unseren Mitgliedern eine Plache kostenlos. Mit
dem beiliegenden Formular können Sie ein Stück bestellen. Geliefert wird sie direkt durch
suissetec Zürich.
2.4
Rohrinnensanierung von Trinkwasserleitungen
Rohrinnensanierungen geben immer wieder zu Diskussionen Anlass. Oft werden die
Arbeiten unseriös oder mangelhaft ausgeführt, dafür aber hohe Rechnungen gestellt.
Deshalb hat der SVGW Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfaches eine
Mustervereinbarung für Hauseigentümer erfasst, die eine entsprechende Sanierung ihrer
Trinkwasserleitungen vornehmen möchten. Diese schützt sie davor, für allfällige dabei
entstandene Schäden aufzukommen.
Die Vereinbarung kann als 5-seitige Word-Musterdatei „Rohrinnensanierung von
Trinkwasserleitungen“ kostenlos bezogen werden unter www.svgw.ch/epoxidharz.
Dort finden Sie auch das BAG-Informationsschreiben Nr. 165 betreffend die Rohrinnensanierung von Trinkwasserleitungen in Hausinstallationen mittels Expoxidharzen (PDF, 13
Seiten) sowie die informative SRF-Sendung „Einstein“ vom 07.02.2013 zum Thema. (Auszug
aus Artikel in HK-Gebäudetechnik 8/14)
2.5
Baustellenkontrollen bei Nacht- und Wochenendarbeiten
Seit 01.11.2013 führt die Arbeitsmarktkontrolle Bau Aargau im Kanton Aargau an allen
Wochentagen (Montag bis Sonntag) spezielle Kontrollen für Paritätische Kommissionen
durch. Sie prüft, ob die Bestimmungen des GAV eingehalten werden oder ob
•
•
Verstösse gegen das Arbeitsgesetz,
Verstösse gegen das Verbot von Schwarzarbeit bestehen.
Sollte bei einer Baustelle der Verdacht bestehen, dass der GAV nicht eingehalten oder
gegen das Arbeitsgesetz und das Verbot von Schwarzarbeit verstossen wird, können Sie an
die Paritätische Kommission Meldung erstatten. Benutzen Sie dazu das Meldeformular.
Vielen Dank.
Ein Meldeformular finden Sie in der Beilage oder können Sie auf unserer Homepage
www.suissetec-ag.ch/Paritätische Kommission herunterladen.
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Bulletin Nr. 345
3. Ausbildung
3.1
Rückblick Qualifikationsverfahren 2014
Beruf
Anzahl
Kandidaten
Bestanden
Nicht
bestanden
Quote in
Prozenten
Heizungsinstallateure EFZ
52
42
10
19.23 %
Sanitärinstallateure EFZ
79
64
15
18.98 %
Spengler EFZ
16
14
2
12.5 %
Gebäudetechnikplaner Heizung EFZ
10
9
1
10 %
Gebäudetechnikplaner Sanitär EFZ
10
9
1
10 %
Gebäudetechnikplaner Lüftung EFZ
4
4
0
0%
Haustechnikpraktiker EBA Heizung
7
5
2
28.57 %
Haustechnikpraktiker EBA Sanitär
28
27
1
3.57 %
Haustechnikpraktiker EBA Spengler
4
4
0
0%
Lüftungsanlagenbauer EFZ
2
2
0
0%
212
180
32
15.09 %
Total 2014
Die Obmänner der einzelnen Berufe haben ihre Eindrücke bei den Qualifikationsverfahren
2014 zusammengefasst. Im Anhang finden Sie folgende Berichte:
Gebäudetechnikplaner/in Heizung EFZ
Roman Pfister
Gebäudetechnikplaner/in Sanitär EFZ
Markus Graf
Heizungsinstallateur/in EFZ und
Haustechnikpraktiker/in EBA Heizung
Kurt Dober
Sanitärinstallateur/in EFZ und
Haustechnikpraktiker/in EBA Sanitär
Stefan Wüst
Spengler/in EFZ und
Haustechnikpraktiker/in EBA Spengler
André Frank
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Bulletin Nr. 345
3.2
Lehrabschlussfeier 22.08.2014 in Buchs
Wir, die neudiplomierten Gebäudetechniker!
suissetec aargau würdigt die erfolgreichen Lehrabgänger und ehrt die Ausbildungsbetriebe
(Renate Kaufmann, Aarau)
„Seid alle herzlich willkommen und fühlt Euch wohl in der
suissetec aargau – Familie!“ So begrüsste Thomas Lenzin,
Präsident suissetec aargau Gebäudetechnik-Genossenschaft, die über 270 Anwesenden im Gemeindesaal Buchs.
Er verglich die Lehrzeit mit einem Uhrwerk, in welchem alle
Zahnräder präzise ineinander greifen und so die Uhr zum
Laufen bringen. Nur mit einem engagierten und
gemeinsamen Zusammenarbeiten aller Beteiligten kann die
Lehrzeit erfolgreich abgeschlossen werden. Er stellt die
berufliche Grundbildung gleich mit dem Fundament eines
Neubaus. Wie die Bodenplatte erst der Anfang beim Bau
eines Hauses ist, geht auch nach Lehrabschluss das
Lernen im Arbeitsleben weiter. Er fordert die Lehrabgänger
auf, die verschiedenen Weiterbildungsangebote zu nutzen,
denn Praktiker wie sie mit einer handwerklichen Ausbildung
und Gebäudetechnikplaner sind knapp und werden im
Berufsleben mehr denn je benötigt. Zum Schluss findet er,
dass sie stolz auf ihren Beruf sein können und diesen Stolz
auch nach aussen tragen sollen.
Lehre als Teamarbeit
„Ihr habt schon einiges richtig gemacht!“ mit diesen Worten
blickt René Fasler, Präsident Bildungskommission von
suissetec aargau zurück auf die vergangenen Lehrjahre der jungen Gebäudetechniker. Sie hätten die
richtige Branche und den richtigen Beruf gewählt, in denen Themen wie Energiesparen und moderne
Architektur keine leeren Wörter sondern Herausforderungen im täglichen Berufsleben sind. Auch
während des Qualifikationsverfahrens waren Entscheide zu treffen und umzusetzen. Doch im
Gegensatz zur Teamarbeit im Betrieb absolvierte jeder als Einzelkämpfer die Prüfung. Bis dahin
begleiteten Eltern, Lehrmeister, Leiter der
überbetrieblichen Kurse und Lehrer an der Berufsschule
die angehenden Berufsleute.
René Fasler freute sich, dass die Abschlussprüfungen
ohne nennenswerte Zwischenfälle durchgeführt werden
konnten. Er dankt den Obmännern und Experten für die
sorgfältigen Vorbereitungen und ist stolz darauf, dass sich
ein so gutes Team um die Kandidatinnen und Kandidaten
des QV‘s kümmerte. Von 212 angemeldeten Lernenden
aus den EFZ-Berufen Heizungs- und Sanitärinstallateuren/innen, Spengler/innen, Lüftungsanlagenbauer/innen und Gebäudetechnikplaner/innen Sanitär, Heizung
und Lüftung sowie den Haustechnikpraktikern/innen EBA
Heizung, Sanitär und Spengler, bestanden 180 Absolventen oder 85 % das anspruchsvolle Qualifikationsverfahren.
Grosser Einsatz der Ausbildungsbetriebe
Ein Lehrbetrieb investiert viel Zeit und persönliches
Engagement, um eine Schulabgängerin oder einen
Schulabgänger im gewählten Beruf auszubilden.
Fachkundig und oft auch mit viel Geduld werden die
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Bulletin Nr. 345
Hürden im Arbeitsalltag gemeistert und die Jugendlichen zu wertvollen Mitarbeitenden ausgebildet.
Dieser Einsatz zugunsten des Berufsnachwuchses wird vom Berufsverband gewürdigt und er zeichnet
diejenigen Betriebe aus, die den Absolventen mit der besten Gesamtnote hatten. Bei den Sanitärinstallateuren erzielten gleich fünf Lernende die hervorragende Note von 5.3. Da aber nur ein Betrieb
prämiert wird, wurde nebst der Gesamtnote zusätzlich die Note der praktischen Arbeit berücksichtigt.
Diese acht Betriebe dürfen sich bis zur nächsten Lehrabschlussfeier suissetec aargau - TOPLehrbetriebe 2014 nennen!
Musikalisch umrahmt wurde die Feier mit dem Gesang der stimmgewaltigen Akemi, welche von ihrem
Partner Oliver auf dem Klavier begleitet wurde. Beim reichhaltigen Apéro vor dem Gemeindesaal
überreichten ehemalige Lernende ihrem Berufsfachkundelehrer zum Abschied Geschenke und Eltern
und Freundinnen knipsten ein letztes Bild mit dem Lehrmeister.
Die suissetec aargau – Top Lehrbetriebe 2014:
Lehrbetrieb
Ort
Beruf
Lernender
Ankli Haustechnik AG
Stein
Spengler EFZ
Hofmann Michael
Cofely AG
Aarau Rohr
Suter Tanja
Gersbach AG
Rheinfelden
Gebäudetechnikplanerin
Heizung EFZ
Sanitärinstallateur EFZ
Kämpfer AG
Othmarsingen
Lehmann 2000 AG
Zofingen
Leimgruber Fischer Schaub AG
Ennetbaden
Schmid Haustechnik SHT AG
Erlinsbach
Wernli Heizung + Sanitär GmbH
Remigen
September 2014
Gebäudetechnikplaner
Lüftung EFZ
Haustechnikpraktiker EBA
Heizung
Gebäudetechnikplaner
Sanitär EFZ
Haustechnikpraktiker EBA
Sanitär
Heizungsinstallateur EFZ
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Mignogna Dario
Bucheli Kevin
Shala Shaban
Wegmann Christian
Baric Roland
Kern Tobias
Bulletin Nr. 345
Die Absolventen mit der Note 5.0 und mehr:
Lernender
Ausbildende Firma
Note
Heizungsinstallateure EFZ
Kern Tobias, Stilli
Strebel Lukas, Abtwil
Bruchhaus René, Safenwil
Farina Fabio, Muhen
Meyer André, Wölflinswil
Valsecchi Sandro, Gebenstorf
Zenobini Enrico, Remetschwil
Wernli Heizung + Sanitär GmbH, Remigen
Rickenbach Installationen AG, Sins
E. Zünd Haustechnik AG, Safenwil
Landolfi Haustechnik AG, Oberentfelden
Lenzin Heizungen AG, Wölflinswil
Rolf Ryter Heizungen GmbH, Gebenstorf
Zenobini AG, Stetten
5.5
5.3
5.1
5.1
5.0
5.0
5.0
Sanitärinstallateure EFZ
Huber Fabian, Ehrendingen
Käser Marco, Frick
Mignogna Dario, Rheinfelden
Schläfli Mathias, Oftringen
Walczak Patrick, Wohlen
Kull Cédric, Niederlenz
Derrer Janik, Rheinfelden
Von Arx Marco, Erlinsbach SO
Djonlic Asmir, Oftringen
Steiner Jonas, Beinwil (Freiamt)
Käufeler AG, Wettingen
Gebr. Wagner, Wölflinswil
Gersbach AG, Rheinfelden
Gebr. Mumenthaler, Oftringen
Veil AG, Villmergen
Kurt Vorburger AG, Aarau Rohr
Gersbach AG, Rheinfelden
Cofely AG, Aarau Rohr
Bär Haustechnik AG, Aarburg
M. Küng Haustechnik GmbH, Beinwil (Freiamt)
5.3
5.3
5.3
5.3
5.3
5.2
5.1
5.1
5.0
5.0
Spengler EFZ
Hofmann Michael, Stein
Ankli Haustechnik AG, Stein
5.3
Haustechnikpraktiker EBA Heizung
Shala Shaban, Aarburg
Lehmann 2000 AG, Zofingen
5.2
Haustechnikpraktiker EBA Sanitär
Baric Roland, Gränichen
Rondinelli Christian, Hunzenschwil
Tasceken Mehmet Can, Nussbaumen
Apaydin Haci, Kaisten
Lamprecht Simon, Möhlin
Schmid Haustechnik SHT AG, Erlinsbach
Boschetti AG, Aarau
Sanitär & Heizung Küng AG, Kirchdorf
H. Mösch AG, Gipf-Oberfrick
G. Schlatter GmbH, Möhlin
5.4
5.2
5.2
5.0
5.0
Gebäudetechnikplaner/in Heizung
EFZ
Suter Tanja, Safenwil
Käufeler Fabian, Fläsch
Cofely AG, Aarau Rohr
Käufeler AG, Wettingen
5.3
5.0
Gebäudetechnikplaner/in Sanitär EFZ
Wegmann Christian, Baden
Frey Nadine, Leibstadt
Kryeziu Bajram, Untersiggenthal
Leimgruber Fischer Schaub AG, Ennetbaden
Kalt + Halbeisen Ingenieurbüro AG, Kleindöttingen
Frei + Partner Haustechnikplanung GmbH, Baden
5.4
5.0
5.0
Gebäudetechnikplaner Lüftung EFZ
Bucheli Kevin, Uerkheim
Andermatt Kevin, Moosleerau
Kämpfer AG, Othmarsingen
Hans Abicht AG, Aarau
5.3
5.1
Lüftungsanlagenbauer EFZ
Pjeter Palokaj, Berikon
Abschluss nach Art. 32/34
5.1
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Bulletin Nr. 345
Haben Sie oder einer Ihrer Mitarbeiter eine höhere Fachprüfung z.B. als Chefmonteur oder
die eidgenössische Prüfung in der Gebäudetechnikbranche abgelegt und möchten sich für
die Ausbildung der Lernenden engagieren?
Wir suchen laufend Prüfungsexperten,
welche uns bei den Qualifikationsverfahren tatkräftig unterstützen!
Bei Interesse bitte das beiliegende Bewerbungsformular für Expertentätigkeit ausfüllen.
Auskünfte über die Anforderungen und den Aufwand erteilen auch gerne die Obmänner. Die
Adressen und Telefonnummern finden Sie auf der Homepage über
www.suissetec-ag.ch/ Lehrlingswesen/ Qualifikationsverfahren.
Wir freuen uns, neue Experten im Team begrüssen zu dürfen!
3.3
Abgabetermine Bildungsberichte Ende August 2014
1.
Semester
2.
Semester
3.
Semester
4.
Semester
5.
Semester
Lehrbeginn
Lehrende
August 2012
Juli 2015
08/12 –
01/13
02/13 –
07/13
08/13 –
01/14
02/14 –
07/14
08/1401/15
August 2013
Juli 2016
08/13 –
01/14
02/14 –
07/14
08/14 –
01/15
02/15 –
07/15
08/15 –
01/16
August 2014
Juli 2017
08/14 –
01/15
02/15 –
07/15
08/15 –
01/16
02/16 –
07/16
08/16 –
01/17

6.
Semester
QV
Qualifikationsverfahren
QV
Qualifikationsverfahren
QV
Qualifikationsverfahren
Wir danken allen Berufsbildnern im Voraus für eine pünktliche Eingabe
der Noten.

Ab Oktober 2014 wird ein vereinfachter Bildungsbericht anstelle des jetzigen
aufgeschaltet. Die vorgängige Bewertung des Bildungsplans und der
Zielvereinbarungen entfällt.
Informationen erfolgen direkt über Sephir. Bitte beachten Sie die
entsprechenden Mails! Vielen Dank.
September 2014
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Bulletin Nr. 345
3.4
Eignungstest
An folgenden Daten finden Eignungstests für Schnupperlernende statt:
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Donnerstag, 13. November 2014
Donnerstag, 4. Dezember 2014
Donnerstag, 22. Januar 2015
Das Anmeldeformular finden Sie im Anhang oder auf der Homepage von suissetec aargau
unter www.suissetec-ag.ch/Lehrlingswesen/Eignungstest
3.5
Lehrstellenangebote online
Lehrstellenportal des Kantons Aargau
www.ag.ch/lena
Internetportal von suissetec
www.toplehrstellen.ch
Internetportal die Lehrstelle.ch
www.die-lehrstelle.ch
Öffnungszeiten Sekretariat:
Montag bis Freitag
08.00 bis 12.00 Uhr
13.30 bis 17.00 Uhr
Ansprechpersonen:
Renate Kaufmann
Verbandssekretärin
r.kaufmann@agv.ch
suissetec aargau
Gebäudetechnik-Genossenschaft
Entfelderstrasse 19
Postfach 2102
5001 Aarau
Telefon 062 746 20 40
Telefax 062 746 20 41
www.suissetec-ag.ch
September 2014
Silvia Läuchli
Assistentin
s.laeuchli@agv.ch
oder
info@suissetec-ag.ch
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Bulletin Nr. 345
3.6 Schweizer Berufsmeisterschaft – die Aargauer
Teilnehmer
Heizungsinstallateur EFZ
Teilnehmer
Lehrbetrieb
Aktueller Arbeitgeber
Kern Tobias, Stilli
Wernli Heizung + Sanitär GmbH, Remigen Wernli Heizung + Sanitär GmbH, Remigen
Sanitärinstallateur EFZ
Teilnehmer
Lehrbetrieb
Aktueller Arbeitgeber
Hoxha Mehdi,
Kleindöttingen
Cantoni Haustechnik AG, Wohlen
Cantoni Haustechnik AG, Wohlen
Huber Fabian,
Ehrendingen
Käufeler AG, Wettingen
Käufeler AG, Wettingen
Käser Marco, Frick
Gebr. Wagner, Wölflinswil
Gebr. Wagner, Wölflinswil
Krasniqi Arbnor,
Untersiggenthal
von Tobel AG, Baden-Dättwil AG
--
Lubishtani Elbasan, Turgi Felix & Co AG, Gebenstorf
Felix & Co AG, Gebenstorf
Schäfer Dario, Küttigen
Kurt Frey AG, Küttigen
Kurt Frey AG, Küttigen
Teilnehmer
Lehrbetrieb
Aktueller Arbeitgeber
Hofmann Michael, Stein
Ankli Haustechnik AG, Stein AG
Furrer AG, Luzern
Spengler EFZ
Lüftungsanlagenbauer EFZ
Teilnehmer
Lehrbetrieb
Aktueller Arbeitgeber
Gabriel Reto, Auw AG
Clima-Nova AG, Cham ZG
Xenox Services GmbH, Mühlau AG
Gebäudetechnikplaner Heizung EFZ
Teilnehmer
Lehrbetrieb
Aktueller Arbeitgeber
Fischer Thomas,
Rudolfstetten AG
Haerter + Partner AG, Zürich
Haerter + Partner AG, Zürich
Gebäudetechnikplaner Lüftung EFZ
Teilnehmer
Lehrbetrieb
Aktueller Arbeitgeber
Bucheli Kevin, Uerkheim
Kämpfer AG, Othmarsingen
Kämpfer AG, Othmarsingen
Gebäudetechnikplaner Sanitär EFZ
Teilnehmer
Lehrbetrieb
Aktueller Arbeitgeber
Wegmann Christian,
Baden
Leimgruber Fischer Schaub AG,
Ennetbaden
Leimgruber Fischer Schaub AG,
Ennetbaden
September 2014
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Bulletin Nr. 345
4. Weiterbildung
4.1
Subventionen für Eidg. Abschluss des Kantons Aargau
Wer eine Weiterbildung absolviert und mit einem eidgenössischen Diplom abgeschlossen
hat, ist berechtigt, beim Kanton Aargau, Departement Bildung, Kultur und Sport, Abteilung
Berufsbildung und Mittelschule, Aarau, ein Beitragsgesuch an die Kosten zu beantragen. Es
werden max. CHF 2‘000.00 ausgerichtet.
Über folgenden Link kann das Reglement und das Merkblatt bezogen werden:
https://www.ag.ch/de/bks/berufsbildung_mittelschulen/hoehere_berufsbildung/rueckerstattung_pruefu
ngsgebuehren_beantragen/rueckerstattung_pruefungsgebuehren_beantragen.jsp
4.2
Schulungsprogramm 4. Quartal 2014
Datum
Kurs
Zielgruppe
Freitag, 17.10.2014
Schulungs- und Informationskurs
HEIZUNG
Dienstag, 18.11. bis
Donnerstag, 20.11.14
Schulungs- und Informationskurs
SANITÄR
Heizungsinstallateure
Servicemonteure
Interessierte
Sanitärinstallateure
Servicemonteure
Interessierte
*** Spezielle Angebote aus den Weiterbildungsinstituten ***
2014
Weiterbildung am WBZ Lenzburg
Bildungsangebote siehe unter www.wbz.ch
2014
Weiterbildungszentrum Lostorf
Bildungsangebote siehe unter www.suissetec.ch

September 2014
Die detaillierte Ausschreibung mit Anmeldeformular finden Sie in der Beilage.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!
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Bulletin Nr. 345
5. Vorsorgestiftung

Mitgliedschaft in der Vorsorgestiftung
Kennen Sie die Vorteile der verbandseigenen Vorsorgestiftung? Von folgenden vorteilhaften
Bedingungen können Mitglieder profitieren:
•
•
•
Mitfinanzierung der Jahresprämie durch die Vorsorgestiftung
Vorteilhafte Kostenstruktur durch eine Vielzahl von versicherten Personen in der
Stiftung
Garantierte Vorsorgeleistungen (keine zusätzliche Kosten z.B. für Sanierungsbeiträge
bei Unterdeckung der Vorsorgestiftung)
Gerne geben Ihnen die Verantwortlichen weitere Auskünfte:
suissetec aargau Renate Kaufmann
062 746 20 40
r.kaufmann@agv.ch
Swiss Life Christian Brunner
043 284 69 87
christian.brunner@swisslife.ch
6. Termine
Datum
Anlass
Ort
Mittwoch, 17.09. bis
Nationale Leistungsschau der
Bern
Sonntag, 21.09.2014
Berufsbildung (SwissSkills)
Donnerstag, 16. Oktober
Eignungstest
Lenzburg
Donnerstag, 13. November
Eignungstest
Lenzburg
Freitag, 21. November
Herbst-Delegiertenversammlung
Zürich-Oerlikon
suissetec
Donnerstag, 4. Dezember
Eignungstest
Lenzburg
Donnerstag, 22. Januar 2015
Eignungstest
Lenzburg
Freitag, 8. Mai 2015
***Generalversammlung***
Aarau
September 2014
15 / 30
Bulletin Nr. 345
7. …zum Schluss
10 Jahre
Überbetriebliche Kurswerkstatt
suissetec aargau
2004 wurde nach mehrjähriger Planungs- und Bauzeit am 17. September 2004 die neue
Werkstatt für die damaligen Einführungskurse und heutigen überbetrieblichen Kurse
eingeweiht. Die Fäden hielt Urs Strebel zusammen, wobei ihn das Team mit Daniel Zünd,
Beat Friedrich und dem neugewählten ÜK-Instruktor Peter Siegenthaler tatkräftig
unterstützte. Beim Umzug von der alten in die neue Werkstatt halfen zahlreiche Lernende
mit.
Mit Baukosten von rund CHF 1.1 Mio. forderte dieses Projekt alle Beteiligten. Einen Teil der
Kosten übernahmen das damalige BBT, Bundesamt für Berufsbildung und Technologie, der
Kanton Aargau und der Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnik-Verband
suissetec.
Heute nehmen in der ÜK-Werkstatt pro Jahr rund 650 Lernende an mehr als 60 Kursen teil.
Vier festangestellte Berufsbildner ÜK sichern den reibungslosen Ablauf und gewährleisten
eine qualitativ hochstehende Ausbildung. Im Mai und Juni absolvieren ca. 200 Lernende ihre
praktischen Qualfikationsverfahren.
An den wenigen kursfreien Tagen üben angehende Hauswarte im Reglageraum, werden
Servicemonteure und Interessierte in den neusten Sanitärtechniken instruiert und
absolvieren Schülerinnen und Schüler Eignungstests.
An dieser Stelle möchten wir unseren Berufsbildnern ÜK Marcel Comment, Josef Erne, Jürg
Ottersberg und Andreas Suter herzlich für ihren kompetenten und grossen Einsatz
zugunsten der Lernenden danken!
September 2014
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Bulletin Nr. 345
8. Berichte Qualifikationsverfahren 2014
QV 2014 Gebäudetechnikplaner/in Heizung EFZ
1. Praktische Arbeit
a) Individuelle Prüfungsarbeit Prüfungsexperte (IPA PEX):
Beim ausgewählten Objekt handelte es sich um die Erweiterung eines Büro- und Lagergebäudes. Für
die Wärmeerzeugung des Neubaus musste eine monovalente Pelletfeuerung geplant werden. Die
bestehenden Gebäudeteile wurden nicht an die Pelletfeuerung angeschlossen. Die Wärmeabgabe im
Lager UG, Hochregallager und das Kleinteillager musste mit Luftheizapparaten, der Büroteil im EG mit
Bodenheizung, der Büroteil im 1.OG mit Heizkörper, das Büro Lagerleitstand und das Sitzungszimmer
Lager ebenfalls mit Heizkörper geplant werden. Zudem musste ein Lüftungs-Monoblock
angeschlossen werden. Das Projekt konnte im Betrieb mit den dort zur Verfügung stehenden
Hilfsmitteln (PC, CAD, usw.) bearbeitet werden. Die Zeitlimite wurde auf zwei Wochen festgelegt. In
dieser Zeit mussten folgende Teilaufgaben zum vorliegenden Projekt erarbeitet werden:
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Wärmeleistungsbedarf
Wärmebedarf des Gebäudes zur Bestimmung der Leistung des Wärmeerzeugers
Auslegung der Luftheizapparate Lager UG und der Heizkörper im Büroteil 1.OG
Bestimmung des Brennstoffbedarfs
Verteilleitungen disponieren und zeichnen
Bestimmen der Pelletfeuerung, Pelletlager, Kaminanlage, Speicheranlage, Regelorgane,
Umwälzpumpen, Expansionsgefässe und sonstige Sicherheitseinrichtungen, Luftheizapparate
und Heizkörper
Anlagebeschrieb
Bauliche Massnahmen hinsichtlich dem Einbau der Pelletfeuerung
Vordimensionieren der gesamten Heizungsanlage
Druckverlustberechnung für die Heizgruppe Heizkörper Büroteil
Montagepläne des gesamten Verteilnetzes inkl. Heizzentrale
Detailzeichnung der Heizgruppe Heizkörper Büroteil (3-Strich-Verfahren)
Prinzipschema und Funktionsbeschrieb
b) Mündliche Prüfung:
Zur Abschlussarbeit fand eine 1-stündige Besprechung statt. Zuerst stellten die Kandidaten das
Projekt vor, anschliessend mussten sie die Fragen der Experten beantworten.
c) Grundlegende Fertigkeiten:
Die grundlegenden Fertigkeiten wurden während fünf Stunden an der Berufsschule Lenzburg geprüft.
Diese Prüfung stand unter Zeit- und Prüfungsdruck. Es mussten dabei folgende Aufgaben gelöst
werden: Thermische Berechnungen von Bauteilen, Jahresenergiebedarf, Sicherheitsleitungen,
Berechnung einer Grundwasser-Wärmepumpe, Berechnung zum Thema Netzkonstanten, eine
Aufgabe im Zusammenhang mit Pumpenkennlinien, Berechnung einer Rohrauskühlung, Berechnung
einer Druck-Expansionsanlage und Lösen einer Aufgabe zur Druckverlustberechnung.
d) Noten:
Bei den praktischen Arbeiten wurde ein Notendurchschnitt von 4.5 erzielt.
Der beste Kandidat/Prüfling erreichte die Note 4.8.
September 2014
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Bulletin Nr. 345
2. Berufskenntnisse
Die Berufskenntnisse wurde mündlich (1h) und schriftlich (3h) geprüft. Die Berufskunde mündlich fand
im Demoraum der ÜK-Werkstatt von suissetec aargau statt und konnte
dadurch wiederum sehr praxisbezogen gestaltet werden.
Bei den Berufskenntnissen wurde ein Notendurchschnitt von 4.4 erzielt.
Die beste Note betrug 5.5.
3. Gesamteindruck
Die Prüfungsresultate sind in diesem Jahr im Vergleich zu den vergangenen Jahren wiederum ähnlich
ausgefallen. Bei der Anzahl der Kandidatinnen und Kandidaten war in diesem Jahr ein leichter
Rückgang zu verzeichnen. Von zehn Kandidatinnen und Kandidaten haben neun das
Qualifikationsverfahren positiv absolviert und bestanden. Einem Kandidaten ist die Fallnote bei den
praktischen Arbeiten zum Verhängnis geworden.
Der Notendurchschnitt über das gesamte Qualifikationsverfahren 2014 betrug 4.5.
4. Ausblick / Neuer Bildungsplan (Vorgaben Ämter)
Wie bereits erwähnt, hat sich die Prüfungskommission in diesem Jahr zur Durchführung einer
individuellen Prüfungsarbeit Prüfungsexperte (IPA PEX) entschieden, wobei alle Kandidaten und
Kandidatinnen dieselbe Projektarbeit absolviert haben. Bei der Bewertung wurden neu die Ausbildner
der einzelnen Ausbildungsbetriebe miteinbezogen, was aber bei der Bewertung und Notengebung nur
zu unwesentlichen Anpassungen und Korrekturen geführt hat. Für die Durchführung des
Qualifikationsverfahren 2015 ist neu eine individuelle Prüfungsarbeit vorgesehen. Die
Ausbildungsbetriebe müssen für ihre Lernenden die Projektarbeiten in Absprache mit der
Prüfungskommission selber bereitstellen. Zudem werden zusätzliche Besuche der Experten in
Zweierteams in den einzelnen Betrieben durchgeführt.
Arbeitsabläufe optimieren und Kosten senken sind bekannte Schlagwörter der heutigen Zeit. Aufgrund
des grösseren Aufwandes für die Ausbildungsbetriebe sowie auch für die einzelnen Experten bei der
Durchführung der Projektarbeit und in Anbetracht des kleinen Notenanteils der Projektarbeit an der
Gesamtnote stellt sich aus meiner Sicht grundsätzlich die Frage, ob wir wirklich in die richtige
Richtung steuern.
5. Danksagung
Wie jedes Jahr möchte ich mich an dieser Stelle bei den zuverlässigen Experten, dem Sekretariat von
suissetec aargau, dem Amt für Berufsbildung sowie der Berufsschule Lenzburg herzlich für die
angenehme Zusammenarbeit bedanken.
Vordemwald, September 2014
September 2014
Roman Pfister
Obmann
Gebäudetechnikplaner Heizung
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Bulletin Nr. 345
QV 2014 Gebäudetechnikplaner/in Sanitär EFZ
Projektarbeit
Beim Projekt handelte es sich um einen Gewerbebau mit Einstellhalle für Lastwagen und Büros. Die
Schwierigkeiten lagen bei der Planung und Auslegung der Regenwasser-nutzungsanlage und bei der
Waschanlage. Die Aufgabe umfasste die Grundrissbearbeitung, ein Gesamtschema der Anlage,
diverse Berechnungen und die Präsentation der Arbeit, inkl. Projektbesprechung.
2014
Durchschnittsnote
Beste Note
Schlechteste Note
4.8
5.5
4.0
2013
Durchschnittsnote
Beste Note
Schlechteste Note
4.6
5.5
4.0
Grundlegende Projektarbeiten
Diese Arbeiten wurden an der Berufsschule Lenzburg unter Zeitdruck ausgeführt. Es handelt sich um
einen Materialauszug, einer Detailplanung von einem Badezimmer und einem Aussparungsplan.
2014
Durchschnittsnote
Beste Note
Schlechteste Note
4.2
5.0
3.0
2013
Durchschnittsnote
Beste Note
Schlechteste Note
4.5
5.3
4.0
Berufskenntnisse
2014
Fachbezogene Berechnungen:
Durchschnittsnote
4.2
Beste Note
5.5
Schlechteste Note
3.0
2013
Fachbezogene Berechnungen:
Durchschnittsnote
4.2
Beste Note
5.0
Schlechteste Note
3.0
Berufskunde mündlich:
Durchschnittsnote
4.9
Beste Note
5.5
Schlechteste Note
3.5
Berufskunde mündlich:
Durchschnittsnote
4.9
Beste Note
5.5
Schlechteste Note
3.0
Allgemeine Fachkenntnisse:
Durchschnittsnote
4.5
Beste Note
5.0
Schlechteste Note
3.5
Keine Prüfung.
Fazit
Von den 8 Kandidaten und 2 Kandidatinnen hat eine Kandidatin die Prüfung nicht bestanden.
September 2014
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Bulletin Nr. 345
In diesem Jahr wurde erstmals die Prüfung „Allgemeine Fachkenntnisse (schriftlich)“ durchgeführt. Es
handelt sich um eine 1 stündige Prüfung zu Fragen der Berufskunde.
Zusammen mit der Prüfung „Berufskenntnisse mündlich“ und den „Fachbezogenen Berechnungen“
bilden diese 3 Prüfungsteile die Note „Berufskenntnisse“.
Wir durften dieses Jahr zwei neue Experten in unserem Team aufnehmen. Mario Picco
und Luks Roth habe sich gut in unsere Gruppe eingefügt.
Nach 4 Jahren als Obmann übergebe ich mein Amt an Andreas Bopp. Andreas wohnt
in Windisch und arbeitet beim Planungsbüro LFS Leimgruber Fischer Schaub AG in Ennetbaden. Ich
werde in Zukunft weiterhin als Experte zur Verfügung stehen und meinen Nachfolger unterstützen.
Ich danke allen Experten, der Berufsschule Lenzburg, dem suissetec aargau-Team von
der Werkstatt, dem Departement Bildung, Kultur und Sport sowie dem Sekretariat des suissetec
aargau für die gute Zusammenarbeit.
Windisch, Juli 2014
September 2014
Markus Graf
Obmann Gebäudetechnikplaner Sanitär
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Bulletin Nr. 345
QV 2014 Heizungsinstallateur/in EFZ und Haustechnikpraktiker/in
EBA Heizung
Qualifikationsverfahren 2014 Heizungsinstallateur EFZ
Dieses Jahr wurde das Qualifikationsverfahren im gleichen Rahmen wie im Vorjahr durchgeführt. Das
Verfahren ist in vier Bereiche unterteilt.
- Qualifikationsbereich Praktisches Arbeiten
- Qualifikationsbereich Berufskenntnisse
- Qualifikationsbereich Allgemeinbildung
- Qualifikationsbereich Erfahrungsnote
Qualifikationsbereich Praktische Arbeiten
Das Arbeitsstück „Praktische Arbeiten“ wurde grösstenteils aus dem Vorjahr übernommen. Zusätzlich
musste ein Expansionsgefäss mit Anschlussleitung montiert werden.
Das Stück bestand praxisnah aus einer Wandmontage. Es beinhaltete Schweiss- und Biegearbeiten
an einem Verteiler mit Flanschanschluss. Ebenso das Erstellen von kleineren Einzügen und
Ausbordungen. Das Biegestück ist integrierter Bestandteil der Wandmontage. Im ¾“ Rohr mussten
zwei 90° Bogen, eine Etage 45° sowie ein Überbogen über ein 5/4“ Rohr gebogen werden.
Der Abgang auf das Manometer wurde mit Kupferrohr erstellt. Darin enthalten waren Quetsch- Lötund Schraubverbindungen. Ein Teil des Gruppenaufbaus wurde letztlich in Mapress gefertigt.
Das Lichtbogenschweissen wurde an einem separaten, einfachen Stück geprüft.
Von den 50 Kandidaten haben 40 die Prüfung mit Erfolg bestanden. Die Durchfallquote beträgt 20 %.
(Vorjahr 23.5 %)
Der Notendurchschnitt über die gesamte praktische Prüfung beträgt 4.4.
Beste Note 5.5, tiefste Note 2.8.
Dieses Resultat lässt aufhorchen!
Wir mussten leider auch dieses Jahr feststellen, dass die Prüflinge viel zu wenig vorbereitet sind.
Sonst wäre ein so grosses Gefälle in der Notenskala nicht denkbar.
Das Prüfungsstück besteht ausschliesslich aus Arbeitstechniken, die an den ÜK vermittelt und
bewertet werden.
Die grössten Hürden bilden nach wie vor die Druckprobe, das Arbeitstempo sowie die Masshaltigkeit.
Qualifikationsbereich Berufskenntnisse
Berufskunde schriftlich, Fachgespräch, Fachzeichnen / AVOR
Die Aufgaben wurden von der Suissetec Arbeitsgruppe bezogen. Die Aufgaben unterscheiden sich
nur geringfügig von der letztjährigen LAP.
Bei der schriftlichen Berufskundeprüfung wurden in 45 Minuten 32 Fragen zu
Bauteil-, System- Material- und Werkzeugkenntnisse gestellt.
Beim Fachzeichnen wurden in 2,5 Std. folgende Themen geprüft:
- Plan anmalen
- Skizzieren
- Planergänzungen
- Isometrie
- Vorfabrikation
September 2014
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Bulletin Nr. 345
Das Fachgespräch wird im Rahmen der praktischen Prüfung durchgeführt und dauert max. 60
Minuten.
Der Notendurchschnitt über den gesamten Qualifikationsbereich Berufskenntnisse
beträgt 4.5 (Vorjahr 4.0)
Beste Note 5.5, tiefste Note 3.2
Durchschnittsnoten der einzelnen Prüfungsfächer:
- BK schriftlich
4.2
(3.9)
- Fachgespräch
4.7
(4.5)
- AVOR und Fachzeichnen
4.5
(3.6)
Qualifikationsbereich Allgemeinbildung
Die Allgemeinbildung wurde von der Berufsschule Lenzburg geprüft. Die erzielten Noten sind in etwa
gleich ausgefallen wie letztes Jahr.
Der Notendurchschnitt beträgt 4.5 (Vorjahr 4.4)
Beste Note 4.8, tiefste Note 3.8
Qualifikationsbereich Erfahrungsnote
Die Erfahrungsnote setzt sich zusammen aus:
- Bildung in beruflicher Praxis 20 %, (Lehrbetrieb)
- Beruflicher Unterricht 50 %,
- Überbetriebliche Kurse 30 %.
Der Notendurchschnitt beträgt 4.7
Beste Note 5.5, tiefste Note 4.0
(4.8)
Es wurde keine ungenügende Note in diesem Qualifikationsbereich ausgewiesen!
Qualifikationsverfahren Haustechnikpraktiker EBA Heizung
Zum fünften Mal wurden Haustechnikpraktiker EBA in Lenzburg geprüft.
4 Kandidaten haben die eintägige Prüfung absolviert. Drei zusätzliche Prüflinge wurden uns vom
Kanton Solothurn zugewiesen. Von den 4 Aargauer Kandidaten haben zwei leider nicht bestanden!
Die erzielten Durchschnittsnoten sind wesentlich tiefer ausgefallen als letztes Jahr.
Praktische Arbeiten
Berufskenntnisse
Allgemeinbildung
Erfahrungsnote
4.6
4.4
4.0
4.8
5.5 / 3.5
5.3 / 3.3
4.3 / 3.3
5.3 / 4.4
(beste / tiefste Note)
An dieser Stelle möchte ich allen Instruktoren, Chefexperten und Experten/innen für Ihren Einsatz
herzlich danken.
Buchs, September 2014
September 2014
Kurt Dober
Obmann Heizungsinstallateure
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Bulletin Nr. 345
QV 2014 Sanitärinstallateur/in EFZ und Haustechnikpraktiker/in EBA
Sanitär
Prüfungsbericht QV 2014 Sanitärinstallateur EFZ (2010 – 2014) / EBA (2011 – 2014)
EFZler lassen nach, EBAler steigern sich
Für jene, die schnell informiert sein möchten, zunächst die nackten Zahlen. 2014 haben sich 79
Kandidaten für das EFZ und 16 Kandidaten für das EBA prüfen lassen.
Die an den Prüfungen erzielten Durchschnittsnoten – ohne Erfahrungsnote Betrieb, Zeugnisnoten und
Noten aus überbetrieblichen Kursen – betragen:
Praktische Arbeit
EFZ
Berufskunde EFZ
Praktische Arbeit
EBA
Berufskunde EBA
2012
4.4
4.1
4.8
4.9
2013
4.6
4.4
4.6
4.0
2014
4.5
4.1
4.8
4.2
Durchgefallen sind (inkl. Erfahrungsnote Betrieb, Zeugnisnoten und Noten aus überbetrieblichen
Kursen):
EFZ
EBA
2012
17.1%
0%
2013
13.9%
11.5%
2014
19.0%
12.5%
Jeder fünfte EFZ-Prüfling scheitert
Die Lernenden mit Ausbildungsziel EFZ lassen nach. Einerseits sinkt der Notendurchschnitt
gegenüber dem Vorjahr leicht, anderseits steigt die Durchfallquote gar um 5 Prozentpunkte.
Positiv ist hingegen die Entwicklung bei der EBA. Dort legen die Durchschnittsnoten sowohl in der
Berufskunde als auch bei der praktischen Arbeit wieder leicht zu.
Wie kann das Resultat verbessert werden?
Die Lehrmeister sollen sich bei der Evaluation der künftigen Lernenden überlegen, ob die Ausbildung
nach EFZ wirklich das Richtige für ihren Auszubildenden ist. Viele EFZ-Lernende sind dem Niveau
nicht gewachsen und wären wohl in der EBA-Ausbildung besser aufgehoben.
Lernende nach EFZ – die sich während ihrer Ausbildung mit schlechten oder knapp genügenden
Noten über Wasser halten – sind mit der Zeit meist nicht mehr motiviert. In einer weniger fordernden
Ausbildung wären die Erfolgserlebnisse greifbarer und der Lernende daher wohl motivierter.
September 2014
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Bulletin Nr. 345
Weichen richtig und rechtzeitig stellen
Es gilt also, dem Druck von Elternhaus, Schule und gesellschaftlichen Pseudonormen Stand zu
halten. Die Auszubildenden sollen ihre Fähigkeiten bestmöglich einsetzen können. Dank der
Durchlässigkeit in der Schweizer Berufsbildung kann später der Schritt für die nächsthöhere Stufe
problemlos erfolgen. Dieses step-by-step motiviert die Lernenden mehr und nützt schlussendlich auch
den Lehrmeistern, der Kundschaft sowie der ganzen Sanitärbranche. Weniger ist manchmal doch
mehr – zumindest auf längere Sicht.
Der Braten kann früh gerochen werden
Bei Kandidaten, welche die Prüfung nicht bestehen, ist ein Scheitern an der Abschlussprüfung – bis
auf wenige Ausnahmen – im Vorfeld vorhersehbar. Die Eintrittstests an den überbetrieblichen Kursen
sind oft ungenügend und die Zeugnisnoten ebenfalls. Diese Warnhinweise werden offenbar zu wenig
ernst genommen, um sich adäquat auf die Prüfung vorzubereiten. Wegschauen oder Aussitzen
verbessert die Situation nicht. Zurück bleiben desillusionierte Lehrmeister, demotivierte und frustrierte
Lernende, schockierte Eltern sowie enttäuschte Prüfungsexperten. Wer den Hebel rechtzeitig ansetzt,
vermeidet dies alles.
Können versus Kopieren
Das Benützen von Handys führt zum Ausschluss der Prüfung. Dies wird durch die Chefexperten vor
jedem Prüfungsbeginn – sei er praktisch oder schriftlich – explizit mitgeteilt. Trotzdem gab es an
dieser Prüfung wieder einen offensichtlichen Betrugsversuch. Als Konsequenz werden neu auch an
der praktischen Prüfung alle Handys eingezogen! Schliesslich soll der Berufsnachwuchs beim Kunden
durch Know-how und nicht durch Googeln auf sich aufmerksam machen.
Was fiel dem Prüfungsobmann noch auf?
Die Prüfungssituation wird von den Kandidaten zu wenig geübt. Gerade das gäbe aber Sicherheit und
liesse die Nervosität senken – was mit dem Senken der Durchfallquote einherginge.
Was Freude macht: Vereinzelte Kandidaten überzeugen in der mündlichen Berufskunde mit
meisterprüfungsfähigem Wissen. Das ist doch ein schöner und versöhnlicher Schlusspunkt zur QV
2014 der Sanitärinstallateure.
August 2014
September 2014
Stefan Wüst
Obmann Sanitär
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Bulletin Nr. 345
QV 2014 Spengler/in EFZ und Haustechnikpraktiker/in EBA
Spengler
Spengler/in EFZ
Beim diesjährigen Qualifikationsverfahren haben 15 Kandidatinnen und Kandidaten
teilgenommen. Mit den Zeitvorgaben von den einzelnen Stücken hatten einige grosse Mühe.
Das Lesen, Interpretieren und Umsetzen der Pläne und Skizzen sowie das Erstellen einer
sauberen und fachtechnisch richtigen Arbeitsvorbereitung stellte beinahe alle Kandidaten vor
grosse Schwierigkeiten.
Das Fachgespräch, integriert im Praktischen Teil, wurde von den Prüflingen mit einem
Notendurchschnitt von 4.4 abgeschlossen.
Einen herzlichen Dank an die Instruktoren und die Experten für den reibungslosen und
professionellen Ablauf des gesamten Qualifikationsverfahrens. Das Verfahren konnte ohne
Störungen und Unfälle durchgeführt werden.
Das Qualifikationsverfahren wurde wie folgt aufgeteilt:
Teil 1: Grundarbeitstechniken
Teil 2: Wahlprüfungsteil
Bei den Wahlprüfungsfächern wurden dieses Jahr Flachdach – Kunststoff TPO,
Bekleidungen und Deckungen aus Dünnblechen und Schweissen geprüft.
Praktische Arbeiten Grundarbeitstechniken
Die Grundarbeitstechniken wurden an einem Sockelwinkel in legiertem Zink 0.70 mm sowie
einer Mauerabdeckung in UGINOX 0.50 mm geprüft. Diese musste genau nach den
Modellen und den Plänen angefertigt werden.
Die Grundarbeitstechniken bestanden aus runden, löten, bördeln, biegen, falzen, schlichten
und sicken. Die nötigen Modelle, Pläne und Abwicklungen wurden zur Verfügung gestellt.
Bei den Grundarbeitstechniken waren drei Teilnehmer ungenügend. Die meisten
Kandidatinnen und Kandidaten sind nach wie vor nicht in der Lage, eine gute
Arbeitsvorbereitung für eine saubere und Fachtechnisch richtige Arbeit zu erstellen.
Die wird aber jedes Jahr an dem Qualifikationsverfahren geprüft.
Tiefste Note 3.5, höchste Note 5.0
An dem geneigten Dach musste eine Kamineinfassung anhand eines Modells und den
abgegebenen Skizzen gemessen und aufgezeichnet werden. Die entsprechende AVOR inkl.
Skizzen zählte ebenso zum Arbeitsstück. Sie wurden ebenfalls bewertet.
Ausführung in Kupfer 0.60mm.
Auch wissen sehr viele Lernende nicht, wie man eine Arbeitsvorbereitung macht.
Aus diesem Grunde, hatten sehr viele Schwierigkeiten die Richtzeit einzuhalten.
Tiefste Note 3.5, höchste Note 5.0
September 2014
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Bulletin Nr. 345
Wahlprüfungsteil: Flachdach in Kunststoff TPO Abdichtung
Teil 1:
Teil 2:
Teil 3:
Die Aufgabe bestand darin, dass der Kandidat mit Hilfe einer Skizze sämtliche
notwendigen Masse vom Model an Ort aufnehmen musste. Anhand der
Skizze und der Masse war ein kompletter Materialauszug zu erstellen.
Dieser wurde ebenfalls bewertet.
Sämtliche Details mussten fach- und Materialgerecht am Model ausgeführt
werden. Die vorgegebenen Masse wie auch alle Masse gemäss SIA-Norm
und Richtlinien waren einzuhalten.
Die Aufbordungen mussten mit einem Kittdeckstreifen, CNS Matt plus, Dicke
0.50 mm, fachgerecht ausgeführt und montiert werden. Bei der Schwelle
hatten die Kandidaten ein Pressprofil zu fertigen und mit den Kittdeckstreifen
sauber anzupassen.
Diese Arbeiten erfüllten alle Teilnehmer.
Note 4.5
Wahlprüfungsteil: Bekleidung und Deckung aus Dünnblechen in Farbaluminium 0,7
Teil 1:
Teil 2:
Zu erstellen war ein Metalldach im Doppelfalzsystem. Der Kandidat hatte mit
Hilfe einer Skizze sämtliche notwendigen Masse vom Model an Ort aufzunehmen. Die Massskizze mit den Abwicklungen und Zuschnitten musste
abgegeben werden. Diese wurde ebenfalls mitbewertet.
Auf dem für den Kandidaten abgegebenen Plan waren alle Details ersichtlich.
Die vorgegeben Masse mussten eingehalten werden.
Das Blechdach wurde mit einer Falzhöhe von 25 mm ausgeführt. Die Oberkante des Holzmodells galt als Abschlusshöhe. Der obere Anschluss musste
als Pfannecke ausgeführt werden. Beim Übergang vom vertikalen zum
schrägen Dachteil mussten die Fälze mit Bündnerfälzen ausgebildet werden.
An der Traufkante mussten Traufabschlüsse 45° schräg geschnitten,
geschweift und geschlossen, mit einem Umschlag an der Traufkante
ausgeführt werden.
Rechts wurde das Blechdach mit 25 mm eingehängt.
Die Kandidatinnen und Kandidaten hatten erhebliche Schwierigkeiten ein fachtechnisch
richtiges und sauberes Blechdach abzugeben. Dementsprechend waren auch die Noten.
Notendurchschnitt 4.1, tiefste Note 3.5, höchste Note 5.0
Für die praktischen Arbeiten standen 12 Stunden zur Verfügung. Den Kandidaten wurden
keine Zeitvorgaben abgegeben. Es lag in ihrem Ermessen, wie viel sie in die einzelnen
Arbeiten investieren wollten.
September 2014
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Bulletin Nr. 345
Wahlprüfungsteil: Schweissen von Schwarzblech 1.0 mm und Alu 1.2 mm
Teil 1:
Teil 2:
Zu erstellen war ein Rohrwinkel mit einem Abschlusstrichter.
Der Kandidat hatte grosse Mühe, saubere und fachtechnisch richtige
Schweissnähte zu erstellen.
Auf dem, dem Kandidaten abgegebenen Plan, waren alle Details ersichtlich.
Die vorgegeben Masse mussten eingehalten werden.
Anfertigen eines Ablufthutes in Alu 1.2 mm.
Der Unterteil war eckig mit vier sauberen zusammengeführten Gehrungen
zum Schweissen und einen runden aufgesetzten Rohr zum Einschweissen.
Für diese Aufgabe wurden ihnen die entsprechenden Pläne und Skizzen
abgegeben.
Dieser Wahlprüfungsteil wurde ungenügend abgeschlossen.
Theoretische Prüfung Berufskunde
Der Prüfungsteil Berufskunde enthält Zeichnen, Berufskunde schriftlich und Rechnen.
•
Fachzeichnen Rohrsammeltrichter:
Die Kandidatinnen und Kandidaten mussten den Auf- bzw. Grundriss vollständig
zeichnen.
Dazu die entsprechende Abwicklung inkl. Zugaben. Den Lochausschnitt mussten sie
auch aufzeichnen.
•
Fachzeichnen Rinnenwinkel 45°:
Bei dieser Zeichnung mussten sie die Risse ergänzen und eine Teilabwicklung vom Teil
A erstellen.
•
AVOR Massaufnahmen für einen Seitenblechanschluss auf einem Ziegeldach:
Die Kandidaten mussten anhand eines Fotos eine isometrische Zeichnung erstellen
sowie eine Massaufnahme-Skizze auf ein Blatt im Format A3 zeichnen. Bei dieser
Aufgabe mussten sie einzeichnen, welche erforderlichen Masse notwendig sind, um
diesen Seitenblechanschluss herstellen zu können.
Die isometrische Projektion von 30° musste eingehalten werden.
Für diese drei Aufgaben standen den Kandidaten 180 Min. zur Verfügung.
Notendurchschnitt 4.2
•
Berufskunde schriftlich
Die Kandidatinnen und Kandidaten wurden über folgende Teilgebiete abgefragt:
Rapportwesen, Gefahrenstoffe, Physik, Befestigungstechnik, ergänzen von Blechprofilen,
Maschinen- und Werkzeugkenntnisse, Angaben zu Halbfabrikaten sowie Dachformen.
•
Fachrechnen
September 2014
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Bulletin Nr. 345
Im Rechnen hatten die Kandidaten im Bereich Prozent-, Masse-, Längen- und
Flächenberechnungen diverse Aufgaben zu lösen.
Die Fragen, Berufskunde schriftlich und Rechnen mussten in einer Zeit von 60 Minuten
beantwortet werden
Die schriftlichen Arbeiten wurden mit einem Notendurschnitt von 3.8 abgeschlossen.
Gesamteindruck
Praktische Arbeiten
In den Betrieben und von den Ausbildnern muss vermehrt eine saubere und fachtechnisch
richtige Arbeitsvorbereitung mit Skizzen geschult und verlangt werden. Anhand von den
verlangten und geprüften Arbeitsvorbereitungen entstehen Fachgespräche. In solchen
Fachgesprächen kann dem Lernenden auf einfache Art und Weise Wissen und
Arbeitstechniken weiter gegeben werden.
Die Lernenden müssen sich selber und die ihnen zur Verfügung stehenden Zeiten an den
Arbeitsstücken richtig einschätzen. Dies setzt voraus, dass dies geschult und gefördert wird.
Hätte nicht jeder gerne einen „Top Lehrling“ bei sich im Betrieb?
Schriftlicher Teil Fachzeichnen:
In diesem Teil sind vier Kandidaten ungenügend gewesen.
Hauptpunkte waren Genauigkeit der Abwicklungen, Darstellung, Sauberkeit.
Schriftlicher Teil Berufskunde:
Dieser Teil war eine totale Katastrophe! Hier waren fünf Kandidatinnen und Kandidaten
ungenügend. Rechenaufgaben wie Flächenberechnungen, Prozentrechnungen oder
Längenausdehnungen wurden einfach nicht gelöst sowie Sicherheitsfragen und Angaben
zum Gerüst nicht beantwortet!
Notendurchschnitt 3.8, tiefste Note 2.5, höchste Note 4.5
Bei solchen Resultaten müssen alle noch mehr geben! Und zwar alle!
Von 15 Kandidaten haben 12 die Prüfung bestanden.
Zur bestandenen Prüfung herzliche Gratulation!
September 2014
September 2014
André Frank
Obmann Spengler
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Bulletin Nr. 345
Haustechnikpraktiker/in Spengler
Dieses Jahr haben vier Kandidaten an dem Qualifikationsverfahren teilgenommen.
1. Praktische Arbeiten
Die Kandidaten mussten anhand von Modellen und Plänen zu jedem Arbeitsstück eine
Arbeitsvorbereitung erstellen und abgeben. Diese wurde ebenfalls bewertet.
Als erstes Arbeitsstück mussten die Kandidaten eine Mauerkronenabdeckung,
Kupfer 0.60 mm mit Gehrung und den seitlichen Aufkantungen als Abschluss erstellen.
Ebenso mussten sie den dazugehörenden Einhängestreifen, Fe-verzinkt 0.87 mm,
messen, richten und auf dem zur Verfügung gestellten Modell montieren. Die Masse
mussten die Kandidaten selber aufnehmen und dazu eine Arbeitsvorbereitung erstellen.
Dazu erhielten Sie die entsprechenden Skizzen.
Beim zweiten Arbeitsstück mussten die Kandidaten eine angekaufte halbrunde Dachrinne in
UGINOX 0.50 mm und auf das richtige Mass ablängen. Anschliessend hatten sie die
seitlichen Rinnenböden anzubringen und zu löten. Sie mussten einen Rinnenstutzen zum
Einhängen einbauen und den entsprechenden Lochausschnitt anzeichnen und
ausschneiden inkl. Abtropfbord. Alle Details waren auf dem abgegeben Plan sichtbar.
Die vorgegebenen Masse mussten eingehalten werden.
Das dritte Arbeitsstück war ein zweiteiliges anzufertigendes Ortblech mit versenkter Rinne in
CNS Matt plus 0.50 mm. Die Kandidaten mussten die beiden Teile anhand des
abgegebenen Plans erstellen und sauber passend zusammenführen.
Zum Schluss durften die Kandidaten noch einen Ablufthut in legiertem Zink, unten eckig, mit
vier sauberen zusammengeführten Gehrungen und einem runden aufgesetzten Rohr
erstellen. Für diese Aufgabe wurden ihnen die entsprechenden Pläne und Skizzen
abgegeben.
Für die praktischen Arbeiten standen 8 Stunden zur Verfügung. Den Kandidaten wurden
keine Zeitvorgaben gesetzt. Es lag in ihrem Ermessen, wie viel sie in die einzelnen Arbeiten
investieren wollten. Dies wurde gut gelöst.
Die beste praktische Arbeit konnte mit der Note 5.0 bewertet werden.
Für die schlechteste Arbeit, wurde die Note 4.0 gegeben.
Notendurschnitt Praktisch 4.5
2. Theoretische Berufskenntnisse schriftlich
Teil 1:
Die Kandidaten wurden in Rechnen, Geometrie, Arbeitssicherheit,
Unfallverhütung und Rapportwesen getestet.
Für die 7 Aufgaben standen den Kandidaten 45 Minuten zu Verfügung.
Teil 2:
In diesem Teil wurden die Kandidaten über Blechprofile, Dachausbauten,
Dachformen, Befestigungen von Baublechen sowie Maschinen- und
Werkzeugkenntnisse geprüft.
Diese 15 Aufgaben mussten ebenfalls in der Zeit von 45 Minuten gelöst sein.
September 2014
29 / 30
Bulletin Nr. 345
Der berufskundliche schriftliche Teil wurde mit einem Durschnitt 4.6 gelöst.
3. Gesamteindruck
Die Kandidaten waren auf das Qualifikationsverfahren vorbereitet. Bei den praktischen
Arbeiten haben sich die Grundarbeitstechniken wesentlich verbessert. Dementsprechend
wurden diese gut gelöst.
Beim Plan lesen und verstehen muss noch mehr gearbeitet werden.
Es haben alle Kandidaten die Prüfung bestanden.
Notendurchschnitt im praktischen Teil 4.5
Notendurchschnitt im schriftlichen Teil 4.5
Zur bestandenen Prüfung gratulieren wir den Kandidaten und den Ausbildnern herzlich!
September 2014
September 2014
André Frank
Obmann Spengler
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Bulletin Nr. 345
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Kunst und Fotos
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