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Biberach Kommunal 38/14 - Stadt Biberach an der Riss

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BIBER ACH KOMMUNAL
Amtliches Mitteilungsblatt der Stadt Biberach | Mit den Teilorten Mettenberg, Ringschnait, Rißegg und Stafflangen
Nr. 38 | 22. Oktober 2014
Gemeinderat bewilligt 100 000 Euro für das Mensa-Essen an den städtischen Schulen mit Ganztagsangeboten
Zwei Euro Zuschuss pro Menü
Das Mensa-Essen an den städtischen
Schulen mit Ganztagsangeboten wird mit
zwei Euro pro Menü subventioniert, um
die gegenwärtigen Preise stabil zu halten.
Das hat der Gemeinderat beschlossen.
Die Subvention soll aber nur für Schüler
gelten, nicht für sonstige Nutzer wie etwa
das Lehrpersonal. Der finanzielle Aufwand für die zunächst auf das Schuljahr
2014/15 beschränkte Maßnahme beträgt
rund 100 000 Euro pro Jahr. Danach wird
die Vergabe neu ausgeschrieben.
49 814 Essen wurden im Jahr 2013 in den
verschiedenen Mensen ausgegeben. Im
Vergleich mit den zurückliegenden Jahren
sind die Essenszahlen stabil, im Grundschulbereich sogar steigend. Im gymnasialen Bereich geht der Trend eindeutig weg
vom Menü hin zu Snacks. Ebenso Vor- und
Nachteile verschiedener Überlegungen.
Auf Missfallen gestoßen ist natürlich die
Ankündigung des Catering-Unternehmens Dornahof, die Preise anzuheben. Es
sind exakt die zwei Euro, die nun als Subvention beschlossen wurden. Angeregt
wurde deshalb, Vertreter des Dornahofs
zu einem Gespräch einzuladen, um der
Erhöhung auf den Grund zu gehen. „Die
Preiserhöhung ist nicht nachzuvollziehen“,
stellte Rainer Etzinger (CDU) fest. Ein Trend
an den Gymnasien ist übrigens weg vom
Menü hin zu Snacks, was der Mensa-Ausschuss mit Sorge sieht.
Die zwei Euro allen Schülerinnen und Schülern zu gewähren, wird unter anderem damit begründet, dass die Essenszahlen an
Gymnasien und der Dollinger-Realschule
deutlich zurückgehen würden, sollten nur
die aus Biberach berücksichtigt werden.
Bei einem Essenspreis von dann 5,95 Euro
ohne Subvention wird erwartet, dass die
Auswärtigen sich in der Innenstadt verpflegen. Folge: die Mensen sind nicht ausgelastet, die Kosten des Caterers steigen
und mit ihnen der Essenspreis. Ein Rat aus
dem Rat: Man möge doch mit den Umlandgemeinden sprechen, ob sie sich an
den Kosten beteiligen. Oberbürgermeister
Norbert Zeidlers Antwort war nicht ohne
Die Stadt Biberach subventioniert das Mensa-Essen im Schuljahr 2014/15 mit zwei
Euro pro Menü. Damit kann der Preis pro Essen stabil gehalten werden. Foto: BIKO
Ironie: „Auf diese Gespräche freue ich
mich schon“. An den Grundschulen spielt
die Auswärtigen-Quote keine Rolle.
Lehrer werden nicht subventioniert
Umstritten war, ob auch andere Nutzer
der Mensa in den Genuss der Subventionierung kommen sollen. Also Lehrer oder
Angestellte der Verwaltung. Von einer
Berechtigung unabhängig wurde hervorgehoben, dass Lehrer in der Mensa eine
gewisse Ordnungsfunktion wahrnehmen
und zur Akzeptanz der Mensa beitragen.
Die Mehrheit im Rat war diesen Argumenten gegenüber nicht aufgeschlossen. In
einer separaten Abstimmung votierten 19
dafür, dass das Essen für diesen Personenkreis nicht subventioniert wird, 13 waren
für den Zuschuss.
An der Zufriedenheit mit dem Essen gibt
es ebenfalls unterschiedliche Ansichten.
Eine Umfrage an der Dollinger-Realschule
im Rahmen des Unterrichts zu Qualität
und Geschmack erzielte ein gutes Ergebnis, auch der Dornahof hat bei einer eigenen Untersuchung Positives festgestellt.
Der Dornahof kocht an der Mensa der
Gymnasien vor Ort für alle von ihm belieferten Bildungseinrichtungen. Nur die
Grundschule Stafflangen wird von Riedlingen aus beliefert. Mit dem Projekt „Mensa
plus“ wurden bei einem Test vor den Sommerferien gute Erfahrungen gemacht.
Jetzt wird also in Biberach frisch gekocht,
was gut ankommt.
Nicht verschwiegen wird in der Vorlage
auch, dass sich die Speisepläne eher an den
Bedürfnissen der Erwachsenen ausrichten.
Die appetitlichen Formulierungen entsprächen nicht immer der Realität auf dem
Teller. Die Wahlmöglichkeit der Komponenten führe zu abstrusen Kombinationen
der Schülerinnen und Schüler, was einer
ausgewogenen Ernährung entgegensteht.
Die Portionen seien groß, das Personal
freundlich, der Service optimierbar.
Zahl der Essensausgaben
muss gesteigert werden
In der Aussprache zur Subventionierung
stellte sich für Rainer Etzinger (CDU) die
Frage, „warum in der Biber­acher Innenstadt immer große Schülergruppen anzutreffen sind, die sich hier verpflegen. Die
Qualität des Essens in der Mensa kann es
wohl nicht sein, also muss es daran liegen,
dass das Mensa-Essen zu teuer ist. Dass
durch die Subventionierung das Essen nun
nicht billiger wird, habe man mit Schrecken festgestellt. Eine derartige große
Preissteigerung darf nicht mehr passieren:
„Wir sind für ein qualitativ gutes Angebot.
Das muss aber auch bezahlbar sein“. Werner-Lutz Keil (SPD) sagte, die Zahl der ausgegebenen Essen müsse gesteigert werden, sonst sei keine Kosten­minimierung zu
erreichen. Reinhold Hummler (FW) sieht
das Problem bei den Gymnasien, wo die
Essenszahlen stark zurückgegangen sind.
Da sei eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt
worden. Es sei eine Aufgabe der Gesamtschulgemeinde, die Akzeptanz zu erhöhen. Auch durch die Präsenz von Lehrern,
zwei Euro hin oder her.
Zuschuss bedeutet
keine Entlastung
Auch für Dr. Manfred Wilhelm (Grüne)
ist die Preiserhöhung nicht nachzuvollziehen. Bei künftigen Ausschreibungen
würde er begrüßen, wenn der Preis unter
vier Euro gehalten werden könnte. Die
jetzige Subventionierung bedeute ja nur
einen Ausgleich und keine Entlastung.
Die Auffassung der FDP-Fraktion sei klar,
meinte Christoph Funk, „nur Biberacher
Schülerinnen und Schüler“ dürften subventioniert werden, andere profitierten
ohnehin schon von der Infrastruktur. Ralph Heidenreich (Linke) ist dafür, Kindern
aus schlechter gestellten Familien einen
noch höheren Zuschuss zu gewähren und
führte den Hartz-IV-Satz an, von dem „ein
Hunderter“ pro Kind für Essen angesetzt
werden müsse. Das, so Oberbürgermeister
Norbert Zeidler, könne über den Stadtpass
abgefedert werden.
2 | 22. Oktober 2014
Biber ach kom munal
36. Biberacher Filmfestspiele – Kartenvorverkauf startet Samstag
59 Filme, acht Biber und viele Prominente
Die Filme sind fix, der Spielplan steht,
die Reihen der Promis, die die Biberacher Filmfestspiele besuchen, füllen
sich. Wer sich bei der Filmauswahl nur
schwer entscheiden kann oder sich
gerne überraschen lässt, kann auch
nach dem Zufallsprinzip Filme auswählen, denn Intendant Adrian Kutter
erklärt: „Alle Filme sind hervorragend,
sonst würden sie nicht bei uns laufen.“
Das Programm ist online unter www.
biberacherfilmfestspiele.de abrufbar.
Der Vorverkauf startet am Samstag,
25. Oktober, um 9 Uhr im Traumpalast,
wie immer von einer Schulklasse bewirtet.
Am Mittwoch, 29. Oktober, ist Start in
der Stadthalle Biberach mit dem Eröffnungsfilm „Bocksprünge“. Die chaotische Beziehungskomödie ist ein Regiedebüt von Eckhard Preuß. Er zeichnet
außerdem für das Buch verantwortlich und spielt selbst mit. Neben Preuß
hat Darsteller Jochen Nickel sein Kommen zugesagt. Noch sind Karten für
den Eröffnungsfilm zu haben.
Bis zum Festivalende am 2. November werden mehr als 100 Regisseure
und Darsteller erwartet, darunter die
Kommissarin des Bodensee-Tatorts,
Eva Mattes, Schauspielerin Sabine
Wackernagel, die in vielen Krimis wie
im „Tatort“ oder in „Ein Fall für Zwei“
mitspielte – und mit ihr Verwandtschaft wie Katharina oder Christof
Wackernagel und Jonas Grosch, oder
der aus Bad Schussenried stammende Schauspieler Michael Kranz. Walter Sittler ist ebenso dabei wie der
aus Warthausen stammende Rüdiger
Vogler.
Verliehen werden insgesamt acht
Biber. Den Ehrenbiber bekommt Reinhard Hauff. Der Regisseur war Mit­
initiator der Biberacher Filmfestspiele
1979. Seine bekanntesten Filme sind
„Stammheim“, ein Film über den Pro-
zess gegen die RAF-Terroristen oder
das Berlin-Musical „Linie 1.“ Hauff
lehrte international an Filmakademien und war zwölf Jahre lang Direktor
der Deutschen Film- und Fernseh­
akademie Berlin.
Der goldene
Biber geht
an den besten
Spielfilm, weitere
vier
Biber
werden verliehen
für
den besten
Kurz-, Fernseh-, Dokumentar f ilm
Reinhard Hauff.
und das besFoto: BIKO
te
Debüt.
Außerdem verleiht die Schüler- und
die Publikumsjury je einen Biber. Erstmals ist der Fernsehbiber mit einem
Preisgeld dotiert. Möglich ist das
durch Hans Geißendörfer, selbst Ehrenbiberpreisträger. Er spendiert bis
inklusive 2016 jeweils 3000 Euro für
den besten Fernsehfilm. Insgesamt
werden damit 21 000 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet.
Wie immer wurde das Programm
von Intendant und Festivalgründer
Adrian Kutter ausgewählt. Gezeigt
werden nur Filme, die von ihren Machern ins Festivalkino begleitet werden. Schließlich ist eines der Herzstücke des Festivals die Diskussion nach
dem Film mit den Machern. Dieses
Jahr werden im Traumpalast 59 Filme
aus Deutschland, Österreich und der
Schweiz gezeigt.
Abschluss der Biberacher Filmfestspiele ist die Filmfest-Gala
am Sonntag, 2. November in
der Stadthalle Biberach.
60. Internationale Musische Tagung ist an der Riß willkommen
IMTA leuchtet 2016 in Biberach
Austragungsort der 60. Internationalen Musischen Tagung, kurz IMTA,
wird am Donnerstag, 12. Mai 2016 Biberach sein. Das hat der Gemeinderat
einstimmig beschlossen.
Der IMTA-Rat, in dem Vertreter der
staatlichen Schulämter in Albstadt,
Biberach, Donaueschingen, Kempten,
Konstanz, Lindau, Markdorf, aus dem
Oberallgäu, St. Gallen und Thurgau aus
der Schweiz, aus Vorarlberg und dem
liechtensteinischen Schaan (Veranstalter 2015) sitzen, hat sich für Biber­ach
als Versammlungsort 2016 ausgespro-
BIBERACH KOMMUNAL | Impressum
Herausgeber:
Große Kreisstadt Biberach an der Riß
Verantwortlich:
für den amtlichen Teil
Oberbürgermeister Norbert Zeidler
für den nicht amtlichen Teil
die jeweiligen gesetzlichen Vertreter der
mitteilenden Organisationen, Kirchen und
Vereine
chen. Im Ort an der Riß würde man
sich durch den Kommunalen Bildungsplan seit vielen Jahren vorbildlich in
der Vernetzung von städtischen wie
auch bürgerschaftlich getragenen
Kultur- und Bildungseinrichtungen
mit den örtlichen Schulen und Kindertageseinrichtungen engagieren. Der
Fortbildungstag für die schulpädagogische Praxis in den Bereichen Kunst,
Theater, Musik und Sport wird an diesem Tag annähernd 4000 Lehrkräfte
nach Biberach bringen. „Eine vielseitige Ideenbörse“, lobt CDU-Mann Rainer
Etzinger, „von der Praxis für die Pra-
xis“. Da könne man auch zeigen, was
für hervorragende Arbeit an Biberachs
Schulen geleistet wird. Und zum Schaden von Gastronomie und Einzelhandel sei es sicher auch nicht. Gabriele
Kübler (SPD) sieht „einen Mehrwert für
die ganze Stadt“, sprach von nachhaltiger Werbung. „Ohne Zähneknirschen
und Kopfweh“ könnten auch die Freien
Wähler zustimmen, bekannte Reinhold
Hummler, der die Veranstaltung auch
„als Kompliment für das musische
Wirken in der Stadt“ sieht. Für Johann
Späh ist die IMTA gar „ein temporärer
Leuchtturm“ mit positiver Ausstrah-
lung, „ein Schaufenster, das uns darstellt“. Da wollte auch Christoph Funk
nicht schweigen. Die FDP bleibe bei
ihrer Wertschätzung, die fraktionenübergreifend bei einer ersten Aussprache zur IMTA erkennbar gewesen
wäre: „Dabei ist es geblieben“.
Redaktion:
Andrea Appel (Stadt Biberach)
Telefon: 07351/51 299
Achim Zepp (Biberacher Verlagsdruckerei)
BIBERACH KOMMUNAL erscheint wöchentlich in der Regel immer mittwochs und wird
kostenlos an alle Haushalte der Stadt Biberach einschließlich der Teilorte Stafflangen,
Ringschnait, Rißegg und Mettenberg verteilt.
Angebotes entstehen, ist ausgeschlossen,
sofern nicht nachweislich vorsätzliches oder
grob fahrlässiges Verhalten vorlag.
E-Mail: Biberach.Kommunal@Biberach-Riss.de
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in der Regel mittwochs, 12 Uhr
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Verantwortlich für Anzeigen: Martin Frankenhauser
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Die Inhalte der Seiten dieses Amtlichen
Mit­
teilungsblattes wurden mit größter
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dennoch keine Garantie übernommen
werden. Eine Haftung, insbesondere für
materielle oder immaterielle Schäden oder
Konsequenzen, die aus der Nutzung unseres
Wieland-Zitat der Woche
„Die Musik ist die Sprache der Leidenschaften.“
Singspiele und Abhandlungen
(1775)
Die Redaktion von Biberach Kommunal
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BIBER ACH KOM MUNAL
22. Oktober 2014 | 3
Leihschirme
Stadt- und Überland-Verkehr
„Schirm, Charme, Biberach“ in frischem Grün
Busse fahren nach
Ferienfahrplan
Nachdem die blau-gelben Leihschirme vergriffen sind, lässt Tourismus &
Stadtmarketing die Leihschirm-Aktion
in neuer Farbe wieder aufleben.
„Schirm, Charme, Biberach“ – steht auf
den neu in freundlichem Grün gehaltenen Stadtschirmen, die man sich in
Geschäften in der Innenstadt und bei
verschiedenen Einrichtungen für 6 Euro
Pfand ausleihen kann, sollte man von
Regen überrascht werden.
Leihen, behalten, verschenken oder
wieder zurückgeben kann man die
Schirme bei allen mit dem schwarzgrünen Aufkleber gekennzeichneten
Betrieben. Das können Einzelhändler,
Banken, Ärzte, Apotheken, Friseure, öffentliche Einrichtungen und Gastronomiebetriebe sein.
Interessierte Geschäfte und Einrichtungen holen sich die Schirme bei Tourismus & Stadtmarketing in der Theaterstraße 6 oder im Rathaus ab und
erhalten dort auch den Aufkleber.
Von Montag, 27. Oktober, bis Freitag,
31. Oktober, fahren die Busse im Stadtund Überland-Linienverkehr nach dem
Ferienfahrplan.
Weitere Informationen zu den Fahrzeiten der Linienbusse und des Anrufsammeltaxis geben die Mitarbeiter
der Stadtwerke Biberach unter Telefon 30250150. Aktuelles über Nahverkehr, Bäder und Parkhäuser kann auf
der Homepage www.swbc.de eingesehen werden.
Beim Stadtbummel vom Regen überrascht? – Kein Problem: Schirme ausleihen, be­
halten oder wieder zurückgeben in allen Geschäften mit dem Aufkleber der Service­
aktion „Schirm, Charme, Biberach“
Foto: BIKO
AST – das Anrufsammel­
taxi der Stadtwerke
Biberach fähr t
abends auf Wunsch
bis vor die Haustüre.
Anbieter von Ferienangeboten für Schüler
Stadtführungen
„Wer, was, wann und für wen?“
Erstmals Biedermeier als Thema
-Im Biberacher Lokalen Bündnis Familie
kwird derzeit das Thema Ferienbetreuung für Schüler genauer betrachtet
-und diskutiert. „Wir möchten“, sagt
-Lucia Authaler, die Sprecherin des
nBündnisses, „das innerhalb der Stadt
und ihrer näheren Umgebung geplante gesamte Angebot für das Jahr 2015
sammeln, sortieren und für alle sichtbar veröffentlichen“.
Viele städtische Einrichtungen, freie
Träger und andere Institutionen bieten
in den Ferien Betreuung an, teilweise
sehr gezielt. Die Angebote in den sechs
Wochen Sommerferien sind dabei relativ bekannt. Aber was ist mit den anderen Ferienzeiten? Und welche Schulen
haben ihren Hort in den Ferien geöffnet? Welche Kinder, welches Alter, wer
kann sich wo und wann und vor allem
bei wem anmelden? Viele Fragen, die in
einem Antwortkatalog zusammengefasst werden sollen.
Um einen Überblick zu bekommen,
bittet das Lokale Bündnis alle Anbieter
von Ferienangeboten, eine kurze E-Mail
an Sabine Engelhardt im Kulturamt
zu schicken. Adresse: S.Engelhardt@
biber­ach-riss.de.
Die Mail sollte folgende Angaben
enthalten: Was wird angeboten mit
kurzer Beschreibung des Inhalts. Dazu
den Namen des Anbieters und die Kontaktdaten (postalische Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, eventuell
auch Internetseite). Wann findet das
Angebot statt (auch Uhrzeiten, wo und
für welches Alter und gegebenenfalls
anfallende Kosten). Wichtig ist auch,
an welche Zielgruppe gedacht ist. Wer
möchte, kann auch gerne ein Logo oder
ein Foto schicken.
Die Anbieter sollten ihre Daten, eventuell auch Hinweise auf Planungen, bis
spätestens Montag, 8. Dezember, melden. „Wir vom Lokalen Bündnis werden
die Angaben dann zusammenstellen
und im Gesamten veröffentlichen“, verspricht Lucia Authaler, „damit Biberacher Familien ab Januar 2015 die Ferien
gut planen können.“
Eine Stadtführungs-Premiere gibt es
am Sonntag, 26. Oktober: Um 14 Uhr
gibt es erstmals die Themenführung
„Biedermeier“.
Sie beleuchtet die kleine, aber feine Biedermeier-„Epoche“, die auch in
Biber­ach vielfältige Spuren hinterlassen hat. Christa Lauber präsentiert im
Biedermeier-Kostüm historische Accessoires und berichtet über Maler, Architektur und kulturelle Erfindungen, die
für diese Zeit typisch waren. Außerdem
wird der gesellschaftspolitische Hintergrund, der diese Kunst- und Kultur­
epoche hervorbrachte, näher betrachtet. Die historische Altstadt ist Thema
zweier Stadtführungen: am Samstag,
25. Oktober, mit Anita Guggemos und
am Mittwoch, 29. Oktober, mit Claudia
Manall. Biberachs wichtigste Sehenswürdigkeiten werden gezeigt.
Treffpunkt für alle Führungen ist im
Museumshof. Sie dauern etwa zwei
Stunden und kosten 6 Euro für Erwachsene, Schüler und Studenten ab 18
Jahre zahlen 3 Euro. Kinder gehen kostenfrei mit. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Tiefgarage Museum
Naturstrom im Untergeschoss
Im zweiten Untergeschoss der Tiefgarage Museum kann Strom getankt werden.
Zwei Stellplätze sind neu mit je einem
Ladepunkt montiert worden. Elektroautos können hier ohne Registrierung
und kostenlos mit Strom versorgt wer-
den. Die Zapfstelle hat 22 kW und ist
für die gängigen Typ-2-Stecker ausgelegt. Dietmar Geier, Geschäftsführer
der Stadtwerke Biberach, freut sich:
„Als Beitrag zum Umweltschutz stellen wir an der Tankstelle reinen Naturstrom zur Verfügung.“
4 | 22. Oktober 2014
Biber ach kom munal
Fraktionen im Gemeinderat
Es ist spannend, gemeinsam zum Ziel zu kommen
Leider verpufft ein lang geforderter Zuschuss
Wie fühlt man
sich auf dieser
„unteren“ Ebene? Das werde
ich oft gefragt.
Als wäre ein Gemeinderat nicht gleichwertiges Teil unserer Demokratie! Jeder
Bürger ist direkt und unmittelbar betroffen von dem was Verwaltung und
Gemeinderat auf den Weg bringen, –
oder auch nicht! Auch im Biberacher Gemeinderat haben die Fraktionen untereinander unterschiedliche Ansätze. Und
die Verwaltung sieht manches nochmal
anders, ebenso die Bürger. Spannend ist,
wie man gemeinsam zum Ziel kommt.
Drei aktuelle Beispiele:
1. Der Stadtpass, in unterschiedlicher
Ausformung lange gefordert – dass das
Ehrenamt nun mit Teil sein soll finden
wir richtig. Trotzdem sind noch viele
Fragen zu diskutieren!
2. Im Bereich Bildung haben wir eine
An allen städtischen Schulen gibt es die
Möglichkeit
ein Mittagessen zu bekommen. Eine Mensa gehört
zum modernen Schulwesen, denn Bildung wird nicht nur im Klassenzimmer erworben, sondern auch beim
gemeinsamen Essen, dem ganzen Gemeinschaftserlebnis im Lebensraum
Schule. Für die SPD hat dies ein besonderes Gewicht. Deshalb stellen wir seit
sieben Jahren Anträge, dass ein Essen
maximal 2,50 Euro kosten sollte, um
allen Kindern die Teilnahme zu ermöglichen. Doch es kam keine Mehrheit im
Gemeinderat hierfür zustande. 2015
gibt es nun ein Problem: An manchen
Schulen steigt der Lieferantenpreis.
Daraufhin hat der Gemeinderat jetzt
einen Zuschuss von 2 Euro pro Essen
beschlossen, was die SPD gern un-
große Zukunftsverantwortung. So sieht
es die CDU-Fraktion. Inklusion und Förderung auf der einen Seite und die auf
Grund der Stadt- und Bevölkerungsentwicklung dringende Diskussion um
zukunftsfähige Schulstandorte – zwei
spannende Seiten einer Medaille!
3. Der logische nächste Schritt: attraktive Arbeitsplätze! Dafür braucht man
ganz real „Platz“. Wenn es möglich ist
„mehr Platz für Arbeitsplätze“ durch
ein interkommunales Gewerbegebiet,
also im Miteinander mit anderen Kommunen zu schaffen, müssen wir das
angehen. Und der Ausgleich zwischen
Ökonomie und Ökologie muss im guten Dialog gefunden werden. Drei
Beispiele, die geradezu zum Mitdiskutieren einladen. Demokratie lebt vom
Mitmachen! Die CDU Fraktion freut
sich auf Ihren Input!
Kontakt: Elisabeth Jeggle, E-Mail:
elisabethjeggle.biberach@gmail.com
„Stadtpass“ – Was ist das?
Im
Gemeinderat besteht
schon
lange
der
Wunsch,
Menschen mit
geringem Einkommen Vergünstigungen
bei der Nutzung von städtischen Einrichtungen wie vhs, Musikschule, Stadtbücherei etc. zu gewähren. Aber wie
umsetzen, ohne eine Stigmatisierung
zu erzeugen? Denn wer mit einer „Sozialkarte“ ankommt, gibt sich gleich als
Niedrigverdiener zu erkennen. Andere
Varianten, bei denen alle Biberacher
Bürger eine Karte bekommen, über die
unterschiedlich abgerechnet wird, scheiterten am hohen Verwaltungsaufwand.
Nun ist eine Lösung in Sicht: Nicht nur
Niedrigverdiener, sondern auch ehrenamtlich aktive Bürgerinnen und Bürger
sollen den sog. Stadtpass erhalten, zwar
mit unterschiedlichen Ermäßigungen,
terstützt. Denn kein Kind sollte aus
finanziellen Gründen vom Schulessen ausgeschlossen sein. Eine etwas
eingeschränkte Auswahl könnte Geld
sparen, allerdings sollte das täglich
frische Salatbüffet bleiben. Doch leider kommt die städtische Subvention
nun aufgrund der erhöhten Zubereitungskosten nicht bei den Familien an,
sie verpufft, der Preis bleibt so hoch
wie vorher. Zusätzlich können Eltern
zu Recht erwarten, dass ihre Kinder in
der – pädagogisch manchmal nötigen –
Gegenwart von Lehrern essen. Somit
finden wir die von der Mehrheit (ohne
die SPD) beschlossene Zuschusskürzung und damit höhere Mensapreise
für Lehrer und Angestellte bedenklich –
die Stadt mit 600 Mitarbeitern hat
sonst keine eigene Kantine! Wir finden:
So wirbt man nicht für Biberach.
Kontakt: Lutz Keil, E-Mail: keil@stadtrat-biberach.de
Erweiterung des Parkhauses Ulmer Tor – nicht nachvollziehbar, falscher Anreiz
aber gleich aussehend. Auf diese Weise
hat die Stadt eine weitere Möglichkeit,
ehrenamtlichen Einsatz zu würdigen.
Ein tüchtiges Stück Arbeit wird es aber
noch sein, Kriterien dafür zu erarbeiten, welche ehrenamtlich engagierten
Bürger in den Genuss des Stadtpasses
kommen sollen. Dazu muss man wissen, dass der Landkreis Biberach mit ca.
50 % der Erwachsenen, die sich für das
Gemeinwohl einbringen, bundesweit
an der Spitze liegt. Wie viele jährliche
Einsatzstunden sind für den Stadtpass
notwendig, wie können diese ohne lästigen bürokratischen Aufwand nachgewiesen werden? Die FW legen Wert
auf eine transparente, nachvollziehbare
Regelung, die keinen Neid erzeugt, sondern von der Bevölkerung als verdientes
Dankeschön begrüßt wird.
Kontakt: Marlene Goeth, Telefon:
168709, E-Mail: Marlene.Goeth@gmx.de
Die
Begründung für die
gegen
die
Stimmen der
Grünen jüngst
beschlossene Erweiterung des Parkhauses Ulmer Tor ist nicht so eindeutig
wie von der Mehrheit der anderen Fraktionen gesehen. Das Stadtplanungsamt
prognostiziert aufgrund der baulichen
Entwicklung im näheren Umfeld des
Parkhauses weiteren Bedarf an öffentlichen Parkplätzen, spricht aber gleichzeitig von einer mittleren Auslastung von
nur circa 40 Prozent (bereinigt um die
Sonntage) im Jahr 2013. Insgesamt sind
also durchschnittlich rund 60 Prozent
der Stellplätze – das sind immerhin 185
von 309 Stellplätzen – frei, außer an den
beiden Markttagen, an denen alle Stellplätze zwischen 8 und 12 Uhr in der Regel belegt sind. Um auch an Markt­tagen
vormittags (8 Stunden pro Woche) mehr
Stellplätze anbieten zu können, für rund
6,21 Millionen Euro weitere 264 Stellplätze zu bauen (und zu unterhalten),
ist nicht nachvollziehbar. Dieses Geld,
pro Stellplatz über 23 500 Euro, für den
Ausbau und die Subventionierung des
ÖPNVs auszugeben, wäre sinnvoller. An
den beiden Markttagen ließe sich damit
auf Jahre hinaus auch ein kostenloser
Markt-Shuttle etablieren. Generell ist
die Schaffung von noch mehr Parkraum
kein Anreiz, ohne Auto in die Innenstadt
zu gelangen. Innovative Mobilitätskonzepte auch unter Einbeziehung der
Umlandgemeinden
voranzubringen,
wäre für Biberach ein Alleinstellungsmerkmal und eine echte Alternative zu
noch mehr Autos in einem (er)weiter(t)
en Parkhaus.
Kontakt: Dr. Manfred Wilhelm, E-Mail:
wilhelm@stadtrat-biberach.de
Pflugschule an diesen Standort als Schule
in der Innenstadt um. Frei wird das denkmalgeschütze Gebäude der Braithschule,
das sehr geeignet gewesen wäre für ein
Jugendhaus in der Innenstadt. Die FDPFraktion, mit Vernunft und Augenmaß,
konsequent, verlässlich, nachhaltig!
Kontakt: Christoph Funk, Telefon 12099,
E-Mail: crfunk@t-online.de
Für die Inhalte dieser Seite
sind die jeweiligen
Fraktionen und
Fraktionsgemeinschaften
verantwortlich.
Gesamte Förderschule in die Birkendorf-Grundschule
Für einen Neubau der BraithGrundschule
gibt es zu dem
vorgeschlagenen Platz bei der Pflugschule keine
Alternative in der Stadtmitte, so lautete die Antwort der Verwaltung auf die
letzte offene Frage der FDP-Fraktion in
Sachen Schulentwicklung. Die FDP wird
nun den Vorschlag unterstützen, dass die
gesamte Pflugschule in die BirkendorfGrundschule umzieht. Die gesetzten
Grundschulstandorte Gaisental und Mittelberg in der Stadt Biberach sollen durch
einen Neubau im Talfeld ergänzt werden.
Die Braith-Grundschule zieht nach der
Renovierung der denkmalgeschützten
BIBER ACH KOM MUNAL
22. Oktober 2014 | 5
Museum Biberach: Neue Dauerausstellung im Foyer
Stadtgeschichten aus fast Tausend Jahren
Seit kurzem ist der erste Teilabschnitt
der neuen stadtgeschichtlichen Dauerausstellung im Museum Biberach
eröffnet. Die neuen Gestaltungen erweisen sich jetzt bereits als ein Aushängeschild.
Das Museum Biberach befindet sich
in einem schrittweisen Modernisierungsprozess, der parallel zum laufenden Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm vorangetrieben wird. Unter
dem Stichwort „Museum weiterentwickeln“ werden in den kommenden
Jahren Ergänzungen in die Ausstellungen eingefügt oder zeitgemäße Umgestaltungen vorgenommen.
Wesentlicher Ort der Umgestaltungen ist das Museumsfoyer und die
stadtgeschichtliche Abteilung. Hier
wurden ein neues Farbkonzept und
eine Ausstellungseinheit zu Christoph
Martin Wieland realisiert. Ein auffälliger Blickfang gleich beim Betreten
des Museums ist das 3,50 Meter breite Alpenpanorama, das Biberach aus
der Luft zeigt mit weiter Perspektive
über Oberschwaben, den Bodensee
und die Alpenkette. Der passionierte
Motorschirmpilot Armin Appel hat das
außergewöhnliche Foto geschossen.
Der Fotograf und Gestalter Simon Gallus hat es digital nachbearbeitet. Auf
diesem farbigen Großfoto lässt sich
nicht nur beinahe jedes einzelne Haus
in Biberach identifizieren, es bildet
sich auch die beeindruckende Wirtschaftskraft Biberachs deutlich ab.
Das Luftbild bietet damit den geeigneten Hintergrund für die im nächsten Jahr geplante Weiterführung der
stadtgeschichtlichen Abteilung bis in
die Gegenwart.
Technisch anspruchsvoll: die neue Wieland-Vitrine in der stadtgeschichtlichen Ausstellung.
nerisch stellte sie daraus eine vereinfachte Biberfigur her und benutzte
diese als Umrisslinie sowie als vollflächige Kontur im Tapetenrapport. Es
entstand ein filigranes Ornament mit
edler Einfärbung auf silbernem Grund,
das den Biber zeigt und verhüllt, das
ihn nicht überhöht und auch nicht
rückwärtsgewandt ins Zentrum stellt,
dafür aber zum begleitenden Emblem
der Biber­
acher Geschichte macht.
Denn Biberach ist die Biber-Stadt, sein
Name bedeutet Biber-Aue, also Fluss
der Biber. Von alters her trugen die
Herren von Biberach ein Biberwappen
und so auch die stolze Reichsstadt. Bis
heute kommt man in Biberach am Biber nicht vorbei. Diese dezente, aber
edle Biber-Tapete ist nun der Biberacher „Mantel der Geschichte“ und die
ebenso schöne wie individuelle Ku-
lisse der neuen stadtgeschichtlichen
Abteilung.
300 neue Exponate
Die Überarbeitungen im Themenparcours sind vielfältig. Der Grundriss und
die Wegeleitung wurden komplett neu
geordnet. Das historische Stadtmodell
wurde in die Darstellung des Mittelalters und die frühe Neuzeit integriert.
Mehr als 300 Exponate wurden neu
aufgestellt und neu beschriftet. Zum
Teil wurde mit der Umrüstung auf
LED-Beleuchtung schon begonnen.
Technisch besonders anspruchsvoll
war die Einrichtung der neuen Wieland-Vitrine.
Kostbare Biber-Tapete
Gemälde von Sophie La Roche
Für die Wandgestaltung der stadtChristoph Martin Wieland (1733–1813)
ist der bedeutendste Sohn der Stadt
geschichtlichen Abteilung wurde
kein einfacher Farbanstrich gewählt. Dafür haben die Gestalter von
Ps.Planungsstudio, Anja Heinzel und
Sebastian Schröter, eine kostbare
Biber-Tapete entworfen, die exklusiv
für das Museum hergestellt wurde.
Der Adaption liegt das Biberwappen
von 1488 zugrunde. Viele Biberacher
kennen das schmuckvolle Wappen mit
dem goldenen, aufgerichteten und
bekrönten Biber auf blauem Grund,
das der Reichsstadt Biberach 1488 von
Kaiser Friedrich III. für erfolgreich geleistete Waffenhilfe verliehen wurde.
Das Wappen wurde von Anja Heinzel
in seine Bestandteile zerlegt. Zeich- Walktrommel aus der Frühzeit der Mechanisierung des Gerberhandwerks, 1824.
Fotos: BIKO
Biberach. Er gehört ins städtische Museum und in den Zusammenhang der
Stadtgeschichte. Diese Heimführung
wurde jetzt nachgeholt. Spielerisch gibt
die Präsentation eine Einführung in den
Biberacher Wieland und zeigt dabei die
Kostbarkeiten aus der Sammlung des
Wieland-Museums: die Gemäldeporträts von Wieland und Sophie La Roche,
die Wieland-Büste und die Prachtausgabe seiner Werke sowie einige Gegenstände aus seinem persönlichen Besitz.
Doch weil sich die gedankliche Tiefe des
schriftstellerischen Schaffens dieses
Dichters von Weltrang durch die Exponate allein nicht ergibt, wurden sie in
die Installation eines „Blätterwaldes“
mit hunderten Ausrissen aus Wielands
Werken und seiner Handbibliothek eingefügt. Hier gibt es so manches überraschende Zitat zu entdecken, zum Beispiel: „… sie sehn den Wald vor lauter
Bäumen nicht.“ Eine Redewendung, die
aus Wielands Verserzählung Musarion
von 1768 stammt und die noch heute
unser tägliches Sprechen bereichert.
So nehmen sich die Ausstellungsmacher
um Museumsleiter Frank Brunecker
und der Geschäftsführerin der WielandStiftung, Kerstin Buchwald, durchaus
selbstironisch. Ein Labyrinth ist die neue
stadtgeschichtliche Abteilung im Museum Biberach dennoch nicht geworden,
aber ein Ort der Entdeckung mit vielen
überraschenden Geschichte aus beinahe Tausend Jahren städtischem Leben
in Biberach.
6 | 22. Oktober 2014
Biber ach kom munal
vhs
Buchvorstellung im Museum
Öffnungszeiten in den Herbstferien
„Shakespeare, wie er uns gefällt“
Die Geschäftsstelle der Volkshochschule bleibt in den Herbstferien von
Montag, 27. Oktober, bis einschließlich Freitag, 31. Oktober, geschlossen. Für geplante Veranstaltungen ist
Am Donnerstag, 30. Oktober, referiert
Prof. Dr. Tobias Döring, der Präsident
der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft, über das neu erschienene Buch
„William Shakespeare, wie er uns
gefällt. Gedichte an und auf Shakespeare“. Die Gedichte rezitiert Schauspielerin Cornelia Sikora. Die von der
Christoph Martin Wieland-Stiftung
veranstaltete Buchvorstellung beginnt
um 19 Uhr im Museum Biberach und
kostet sechs Euro Eintritt.
die vhs wie gewohnt zugänglich. Die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
stehen ab Montag, 3. November, zu
den üblichen Öffnungszeiten wieder
zur Verfügung.
vhs-Vortrag
Aufreger des Jahres im Zusammenhang
Am Freitag, 24. Oktober, referiert Dr.
Hans-Peter Biege in der vhs über die
Zusammenhänge der historischen
und aktuellen Entwicklungen in Europa. Beginn ist um 20 Uhr im Raum
25. Eine Veranstaltung in Kooperation mit den „Freunden der französischen Sprache Oberschwaben“.
Als Unkostenbeitrag für eine kleine
französische Amuse-Gueule-Verköstigung werden im Anschluss an den
Vortrag fünf Euro erhoben.
Das Jahr 2014 steht unter dem Eindruck allgegenwärtiger Erinnerung
an den Ausbruch des Großen Krieges
vor 100 Jahren. Pünktlich zum Jubiläum stellt sich mit der Krise um die
Ukraine ein Déjà-vu-Erlebnis ein, mit
der bangen Frage: würden die Mächtigen von heute wieder genauso versagen wie 1914? Kaum hat die Ukraine-Krise sich vorläufig beruhigt, gibt
es einen Wahl-Aufstand der Völker
gegen das institutionelle Europa –
ganz besonders in Frankreich, England und Österreich-Ungarn. Und im
Hintergrund schwelt die Krise um die
gemeinsame Währung, die alles andere als gelöst ist.
Cover des neuen Buches aus dem
Manesse-Verlag „Wie er uns gefällt. Gedichte an und auf William Shakespeare“,
herausgegeben von Tobias Döring. Foto: Wieland-Stiftung
2014 jährt sich der Geburtstag von William
Shakespeare (1564–1616) zum 450. Mal.
Tobias Döring stellt in seinem Vortrag sein
kürzlich erschienenes Buch mit dem Titel
„Shakespeare, wie er uns gefällt: Fixstern
am Dichterhimmel – Weltenschöpfer und
Provokateur – ewiger Zeitgenosse“ vor. Die
darin enthaltene Sammlung von Gedichten offenbart, welchen Reim sich Lyriker
in vier Jahrhunderten, acht Sprachen und
mehr als 20 Ländern auf Shakespeares
Werk und seine Figuren gemacht haben:
ein Gipfeltreffen der Weltpoesie.
Spanisch für den Urlaub –
Anfänger ohne Vorkenntnisse
Am Dienstag, 4. November, beginnt
um 18 Uhr ein Spanischkurs, der
speziell auf die wichtigsten Sprechsituationen im Urlaub in einem spanischsprachigen Land eingeht. Mit
ein paar Grundkenntnissen der Landessprache macht der Urlaub noch
viel mehr Spaß!
ginnt um 18 Uhr ein Kochkurs, in
dem typische schwäbische Spezialitäten wie Linsen mit Spätzle, Krautnudeln und Kartoffelsalat mit Frikadellen ganz ohne tierische Produkte
hergestellt werden. Es geht auch um
Basisinformationen zur veganen
Küche, und auch darum, wie man
familientauglich kochen kann, wenn
nicht alle vegan leben möchten.
Internet-Surfen und E-Mail
Am Mittwoch, 5. November, um
9 Uhr, beginnt ein Internet-Kurs mit
Susanne Bennewitz. Angesprochen
sind „Internet-Neulinge“, die die
Funktionsweise und Bedienung des
Internets (insbesondere das World
Wide Web und E-Mail) kennenlernen und ausprobieren möchten.
Individuelles Nähen –
Bunt ist meine Lieblingsfarbe
An vier Donnerstagabenden, ab
6. November, um 19 Uhr kann man
unter der Leitung von Nicole Zeeb
lernen, mit einfachen Techniken das
eigene Werk in ein Unikat zu verwandeln. Der Kurs richtet sich an
Näherfahrene.
Access Datenbank-Entwicklung
Am Donnerstag, 6. November, um
18.30 Uhr beginnt ein Aufbaukurs
Access mit Martin Schöllhorn. Ziel
des Kurses ist es, eigene Datenbanken zu planen, mit Access anzulegen
und weiterzuentwickeln.
Wir gestalten unsere Homepage –
Jimdo
Am Freitag, 7. November, um
18.30 Uhr beginnt der Jimdo-Kurs mit
Stefan Wachter. Im Handumdrehen
wird der eigene Webauftritt, ohne
Programmierkenntnisse, gestaltet.
Vegan-Kochkurs
Schwäbische Hausmannskost
Am Donnerstag, 6. November, be-
Info und Anmeldung bei der vhs, Telefon 51-338, E-Mail: vhs@biberachriss.de oder: www.vhs-biberach.de
vhs-Kurstipps
In folgenden Kursen gibt es noch
freie Plätze:
Was nützt Reden können, wenn
Sie nicht verstanden werden!
Ab Montag, 3. November, an fünf
Montagabenden, jeweils von 18 bis
21 Uhr, findet ein Rethorikkurs statt.
Jeder kann in angstfreier Atmosphäre mit Lampenfieber, Unsicherheit
und Redehemmungen umgehen.
Achtsamkeit und Meditation
Am Montag, 3. November, beginnt
um 19 Uhr ein Meditationskurs mit
Waltraud Brede. Achtsamkeit ist
die gezielte und wertfreie Konzentration auf den gegenwärtigen Moment und hat seinen Ursprung im
Zen-Buddhismus. Klinische Studien
zeigen, dass Achtsamkeitsübungen
vielfältige positive Wirkungen haben und körperlichen und seelischen
Stress senken können.
BeWerben ist Werben –
Bewerbungen erfolgreich verfassen
An zwei Montagabenden, ab
3. November, jeweils von 18 bis
21.30 Uhr findet unter der Leitung
von Karina Flock ein Bewerbungsseminar statt. Hier lernt man,
Stellenanzeigen „richtig“ zu interpretieren, jeder erhält Vorschläge
und Anregungen zum Verfassen
eines treffsicheren Bewerbungsanschreibens, eines lückenlosen
Lebenslaufes und eines gelungenen Gesamteindrucks.
(Fast) Alles ist erreichbar, auch für Sie!
Dieser Kurs richtet sich an alle, die
Veränderung und persönliche Entwicklung anstreben und an ihr eigenes Potenzial glauben. Ziel des
Kurses ist es, an drei Abenden, ab
Montag, 3. November, jeweils von
19.15 bis 21.30 Uhr zu zeigen, wie
aus den persönlichen Wünschen
konkrete Ziele und aus diesen wiederum Handlungen gemacht werden können.
Malerei am Vormittag
An vier Dienstagvormittagen, ab
4. November, jeweils von 9.15 bis
11.45 Uhr, findet unter der Leitung
von Claudia Schütz ein Malkurs
statt. Im Vordergrund des Kurses
steht das Erleben der eigenen Kreativität. Sowohl gegenständliche
als auch abstrakte Aufgabenstellungen werden in verschiedenen
Techniken umgesetzt.
Biber ach kom munal
22. Oktober 2014 | 7
Georgische Wochen
Stadtspitze Telawi besucht Biberach
Platoni Kalmakhelidze, der seit Juli amtierende und erstmals direkt von der
Bevölkerung gewählte Bürgermeister
der Partnerstadt Telawi, hat Biberach
besucht. Begleitet vom ebenfalls demokratisch gewählten Abgeordneten
für die Region um Telawi, Kachetien,
Gela Samkharauli und dem auch neu
gewählten Stadtratsvorsitzenden Archil Tkhlashidze weilten sie sechs Tage
im Rahmen der Georgischen Wochen
hier.
Projekte im Kaukasus-Netzwerk der
Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, gefördert im Auftrag des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung,
haben seit 2001 ein enges Band zwischen Biberach und Telawi geknüpft. Es
sind Projekte im Feuerwehr- und Katastrophenschutz und mit Beteiligung der
Hochschule Biberach; Wissenstransfer
am Beispiel des Wiederaufbaus der
abgebrannten Musikschule und eine
Bildungsmesse; schließlich die Unterstützung der Berufsschule Prestige
und des integrativen Kindergartens in
der Virgin-Mary-School sowie Projekte
in der Umwelterziehung. Neu ist ein
Projekt zur nachhaltigen Entwicklung
der Landwirtschaft, das seit Mitte des
Jahres begonnen hat und in drei Jahren
zu mehr Wissen bei den Landwirten im
Umfelde der Partnerstadt, verbesserte
In diesen 5. Partnerschaftswochen zu
Georgien besuchen Musiker, Sängerinnen, Theater spielende Jugendliche
und Vortragende und eine Schülergruppe Biberach. Die meisten waren
in Familien untergebracht und erlebten das dortige Leben.
Im Beisein der Delegation aus Telawi, von Mitgliedern des Partnerschaftsvereins Biber­
ach e. V. und Stadträten und Verwaltungsmitarbeitern unterzeichneten der Bürgermeis­
ter der Stadt Telawi, Platoni Kalmakhelidze (vorn links) und Oberbürgermeister Norbert
Zeidler (Stadt Biberach) die Vereinbarung zur Zusammenarbeit beider Städte im Projekt
„Wissenstransfer zur Weiterentwicklung der lokalen Landwirtschaft“ als nachhaltiges
Foto: Schwäbische Zeitung
Kommunalentwicklungsprojekt (NaKoPa-Projekt).
Viehbestände und zu mehr Zusammenarbeit durch Gründung einer Standesorganisation führen soll.
Höhepunkt des Besuches war der
Empfang im Rathaus durch Oberbürgermeister Zeidler am Samstag, zu
dem extra der Botschafter Georgiens,
seine Exzellenz Prof. Dr. Dr. h.c. Lado
Chanturia auf Einladung der Stadt und
vermittelt vom Biberacher Abgeordneten Martin Gerster als Mitglied in der
Parlamentariergruppe Südkaukasus im
Deutschen Bundestag aus Berlin angereist war.
5. Partnerschaftswochen
Seit 1987 sind die Städte Telawi und
Biberach städtepartnerschaftlich verbunden. Alle fünf bis sechs Jahre stehen die georgische Partnerstadt und
das gesamte Land im Mittelpunkt einer
Veranstaltungsreihe, die der Partnerschaftsverein Biberach zusammen mit
dem Kulturamt vorbereitet.
Schriftliche Vereinbarung
Beim Abschlussgespräch des Besuchs
konnten Oberbürgermeister Zeidler
und Bürgermeister Kalmakhelidze für
ihre Städte eine Vereinbarung unterzeichnen über die Zusammenarbeit
im neuen Projekt „Wissenstransfer
zur Weiterentwicklung der lokalen
Landwirtschaft“ und des damit verbundenen, Nahrungsmittel produzierenden Gewerbes. Damit wird die
enge Zusammenarbeit zugunsten einer nachhaltigen Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte
(NAKOPA-Projekt)
fortgeschrieben.
Biberach hatte im Sommer dafür von
der Engagement Global gGmbH / Servicestelle Kommunen in der Einen
Welt den Zuschlag bekommen. Um
das Projekt mit einem Volumen von
rund 80 000 Euro Zuschuss festzuklopfen, galt es eine schriftliche Absprache zu treffen. Die Mittel sollen
für die Verbesserung der Land- und
Viehwirtschaft eingesetzt werden
und zu mehr Wissen und Zusammenarbeit führen.
Stadthalle
„Marina and Friends“ präsentieren georgisches Liedgut
„Marina and Friends“ unterhalten am
Freitag, 24. Oktober, im Kleinen Saal
der Stadthalle mit Musik aus Georgien:
melancholisch, kraftvoll, emotional,
einfach herzerwärmend! Beginn ist um
20 Uhr.
Georgien ist ein Land mit vielen Facetten, unterschiedlichen Regionen und
einer überaus lebendigen Musikkultur.
Für ein Konzert in der Biberacher Stadthalle (kleiner Saal) haben sich die in
Biberach lebende georgische Pianistin,
Sängerin und Musiktherapeutin Marina
Raidt-Altunashvili und Musiker aus der
Region Biberach auf einer Wellenlänge
gefunden.
Tiflis (Tbilissi), die georgische Hauptstadt, hat ihren Namen von den war-
Marina Raidt-Altunashvili entführt mit ihren Musiker-Kollegen Markus Kauling­
frecks (Querflöte), Roland Gütt (Percussion), Peter Zoufal (Gitarre) und Peter Barth
(Bass) die Zuhörer nach Georgien. Foto: BIKO
men Quellen in der Stadt. Genauso sind
auch die Lieder aus Tbilissi – herzerwärmend. Manche Lieder aus Georgien kommen deutschen Zuhörern sehr
vertraut vor, das georgische Lied „Suliko“ wird auch häufig von deutschen
Chören gesungen. Die aus Georgien
stammende Sängerin Marina RaidtAltunashvili interpretiert diese schönen
Lieder auf ganz neue Art und Weise. Mit
ihren Musiker-Kollegen Markus Kaulingfrecks (Querflöte), Peter Zoufal (Gitarre), Peter Barth (Bass) und Roland Gütt
(Percussion) bringt sie die Volkslieder,
Lieder aus Tbilissi, klassische georgische
Musik und eigene Kompositionen zu Gehör und lässt die Zuhörer ein fremdes,
nahes Land entdecken. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 12 Euro.
8 | 22. Oktober 2014
Biber ach kom munal
e.wa riss überprüft das Leitungsnetz
Niedrigst-Energiehäuser
Gasspürer sind unterwegs
Besichtigung
im Talfeld
Jedes Jahr wird ein Viertel des 404
Kilometer langen Erdgas-Leitungsnetzes der e.wa riss auf Dichtigkeit
geprüft.
Derzeit sind deshalb Mitarbeiter der
e.wa riss sowie Arbeiter der Firma Sewerin im Versorgungsgebiet unterwegs. Sogenannte Gasspürer, Männer
in Warnwesten mit einem eigenartigen Gerät, suchen auf der Straße oder
auch auf Privatgrundstücken nach
undichten Stellen. Dieter Zumsteg,
Teamleiter Betrieb und Instandsetzung, weist darauf hin, dass man nicht
nur Hauptleitungen, sondern auch die
Hausanschlussleitungen prüft: „Deswegen sind unsere Mitarbeiter auch
auf privatem Grund anzutreffen. Sie
haben aber einen Dienstausweis der
e.wa riss dabei.“ Bei gutem Wetter
wird jede Stunde ausgenützt: Gearbeitet wird von morgens sieben bis
Mitarbeiter der e.wa riss überprüfen das
Gasleitungsnetz auf Dichtigkeit. Foto: BIKO
e.wa riss
abends sieben. Bei Regenwetter allerdings nicht, da das Wasser den Boden
gasundurchlässig macht und das Gerät
nicht ordnungsgemäß funktioniert.
Um die Orientierung in dem verzweigten Gasnetz zu behalten, keine Gasleitung und keinen Hausanschluss zu
übersehen, sind die Leute mit MiniLaptop, digitaler Karte und GPS-Unterstützung unterwegs. Grundlage ist
das ständig aktualisierte Geo-Informationssystem der e.wa riss. Eine Sonde
saugt die Luft vom Boden an, die mögliche Gaskonzentration wird gemessen, der Rechner wertet die Daten aus
und speichert sie.
Wird Erdgas in der Bodenluft festgestellt, gibt das Gerät ein Warnsignal
ab. „Grenzüberschreitungen sind aber
eher die Ausnahme“, beruhigt Dieter
Zumsteg. Im Bedarfsfall wird die Leitung freigelegt und ein etwaiger Schaden behoben.
„Heute schauen, morgen bauen“ – unter diesem Motto werden von 1. bis 3.
und 7. bis 9. November Tage der offenen Tür in Niedrigst-Energiehäusern
veranstaltet.
In Biberach ist ein Einfamilienhaus
im Neubaugebiet Talfeld zu besichtigen: voll unterkellert mit Carport in
gehobenem Standard. Großzügiger
Koch-Wohnbereich,
Schlafzimmer,
Kinderzimmer, Büro und Wellnessbad
mit Whirlpool und Sauna über zwei
Etagen. Überwiegend Ausführung in
Eigenleistungen, die Bausumme war
nicht höher als bei einem herkömmlich
schlüsselfertig gebauten Einfamilienhaus. Energiestandard des Gebäudes:
KfW-55 Standard oder besser.
Für die Besichtigung ist eine Anmeldung unter www.haeuser-fuer-heute.
de/gebaeude notwendig.
Neuauflage des 25-Stunden-Schwimmen
Energetische Schwachstellen aufdecken 3000 Kilometer sollen es werden
Die kühlere Jahreszeit steht bevor.
Hausbesitzer ärgern sich oft über
hohe Energiekosten. Die e.wa riss
bietet von 12. bis 16. Januar 2015 an,
Thermografiebilder zu erstellen, mit
deren Hilfe energetische Schwachstellen aufgedeckt werden und die
Abhilfe-Maßnahmen möglich machen.
Was sind Thermografiebilder? Jedes
Objekt gibt eine Wärmestrahlung
ab, die mittels Infrarotbildern, auch
Infrarot-Thermografie genannt, dargestellt werden kann. Die verschiedenen Farben eines Infrarotbildes
zeigen die Intensität der Strahlung
entsprechend der örtlichen Oberflächentemperatur. Die Infrarot-Thermografie ist damit ein zuverlässiges
Verfahren, Gebäude auf ihre energetische Verfassung zu überprüfen.
Wärmeverluste oder Kältebrücken
werden durch die Infrarot-Thermografie aufgedeckt.
Für diese Aktion können sich alle
Hausbesitzer bis 19. Dezember anmelden. Mieter sollten jedoch Rücksprache mit ihrem Hauseigentümer
halten. Die e.wa riss hat eine Telefon-Hotline eingerichtet (3000-777).
Nach Eingang der Anmeldungen werden Termine in den Morgen- oder
2 986 Kilometer kamen beim letzten
25-Stunden-Schwimmen für den guten
Zweck im Biberacher Hallensportbad
zusammen. Bei der Neuauflage am
25./26. Oktober, so hofft man beim
Veranstalter TG Biberach, wird die
3 000-Kilometer-Marke geknackt.
Wärmebrücken sind durch die unterschiedliche Farbgebung deutlich ersichtlich.
Foto: BIKO
Abendstunden vereinbart. Das Gebäude sollte im Vorfeld aufgeheizt
werden, um eine bessere Analyse
zu ermöglichen. Rund drei Wochen
nach dem Fototermin erhält der Interessent eine Auswertung mit mindestens sechs Infrarotbildern sowie
Tipps und Handlungsempfehlungen.
Kunden der e.wa riss erhalten dieses Angebot für 99 Euro, alle anderen Interessenten bezahlen 149 Euro.
Weitere Informationen gibt es unter
www.ewa-riss.de. Außerdem beantwortet Michael Kummer unter Telefon 3000-351 Fragen zum Ablauf und
zum Angebot.
Um 10 Uhr gibt es am Samstag den
offiziellen Startsprung: im Beisein des
Schirmherrn, Oberbürgermeister Norbert Zeidler, von Olympia-Teilnehmer
Markus Deibler und einigen Kindern
der Schwarzbach-Schule, die von der
Gesamtspende letztlich profitieren. 25
Stunden sind es dann bis zum Sonntag
um 10 Uhr, die Umstellung der Zeit von
Sommer auf normal inbegriffen.
Die Voraussetzungen sind klar: alle können mitmachen, die schwimmen können und mindestens 50 Meter schaffen.
Die zurückgelegten Kilometer werden
in Bares umgerechnet, gesponsort von
Firmen. Weil es zuletzt zu Wartezeiten
am Beckenrand gekommen ist, hat die
Schwimmabteilung noch einen Tipp,
wann es erfahrungsgemäß schneller geht – am frühen Sonntagmorgen
nämlich etwa gegen 3 Uhr. Man kann
sich aber auch über die Homepage der
Stadtwerke auf dem Laufenden halten,
die mittels Webcam über das aktuelle
Geschehen im Hallensportbad informiert. Die Adresse: https://www.swbc.
de/02_Baeder/Livecam.php.
Am Samstag spielt von 21 Uhr an der
TG-Spielmannszug, ansonsten läuft
Musik „aus der Dose“.
Dankbar ist man übrigens auch für Helferinnen und Helfer, die die geschwommenen Bahnen zählen. Einfach spontan
vor Ort melden.
Hugo Häring – Wege zur Gestalt
Ausstellung von Gebäudemodellen
im Rathaus
Die Hugo Häring Gesellschaft zeigt
vom 29. Oktober bis 22. November
im Eingangsfoyer des Rathauses
Gebäudemodelle von Hugo Häring.
Zur Eröffnung am Dienstag, 28. Ok-
tober, um 19 Uhr führt Prof. Andreas Theilig, Dekan der Fakultät Architektur und Gebäudeklimatik an
der Hochschule Biberach ins Thema
ein.
Biber ach kom munal
Neue Serie „BiberachWeiterBauen“
BIBERACHWEITERBAUEN
Öffentliche Räume
Was also ist besonders an der Bibera­
cher Innenstadt? Was sind die spezifi­
schen Merkmale des Stadtbildes – der
Gebäude, der Plätze und Straßen?
Gibt es ein Grundvokabular des Bau­
ens in Biberach, das Maßstab für zu­
künftige bauliche Veränderungen sein
kann? Wie kann das Gleichgewicht
zwischen achtsamem Erhalt und maß­
voller Weiterentwicklung gesichert
werden? Unter dem Stichwort „BI­
BERACHWEITERBAUEN“ beschäftigt
sich eine Baufibel mit diesen Fragen.
Biber­ach Kommunal beleuchtet in
loser Folge einige Themen näher. Heu­
te: Öffentliche Räume.
Die historische Raumstruktur wird
im Wesentlichen durch die Straßen
und Gassen definiert. Der Stadtraum
ist meist kleinteilig; so bildet sich ein
feinkörniges, kontinuierliches Netz
öffentlicher Räume. Bei aller Unterschiedlichkeit der Orte ergibt sich
dennoch ein durchgängiges Erscheinungsbild. Abwechslung entsteht
durch Engstellen und Aufweitungen;
prägend sind auch die vielen Ecksituationen.
Der Verlauf der Gassen oder Platzränder ist dabei nie exakt geradlinig.
Die Häuser stehen in der Innenstadt
meist leicht gegeneinander abgewinkelt – sie „wackeln“ auf einer
imaginären Baulinie. Während im
Kern und rund um den Marktplatz
die Straßen klar gefasst sind, sind
die Straßenkanten in den Randbereichen zur Stadtmauer hin vielfach
unterbrochen. Übergänge zwischen
öffentlich und privat werden dort
unscharf.
In der Biberacher Altstadt gibt es
zahlreiche Plätze. Sie sind bis heute
soziale, kulturelle und wirtschaftliche Kristallisationspunkte städtischen Lebens. Der Marktplatz
bildet dabei Herz und Mitte. Von
hier zweigen zahlreiche Gassen ab,
die sich in einem Geflecht von Straßen- und Freiräumen fortsetzen. In
diesem Netz verteilt liegen weitere
Plätze. Manche gibt es in der heutigen Form und Gestalt schon lange,
andere haben sich immer wieder verändert. Größere Freiräume werden
ergänzt durch kleinere Plätze in einzelnen Baublöcken.
22. Oktober 2014 | 9
Die öffentlichen Straßen- und Platzräume sollen erhalten und in ihrer
Aufenthaltsqualität weiter verbessert werden. Straßen- und Platzkanten sollen auch künftig klar ablesbar
sein. Für die Gestaltung der öffentlichen Räume hat sich in den letzten
Jahren ein fester Gestaltungsrahmen
herausgebildet, der geprägt ist durch
eine ruhige, homogene Gestaltung
mit einheitlichen Natursteinbelägen
(gelber Granit). Die Funktionen Aufenthalt, Flanieren, Fahren (mit dem
Auto, Bus oder Rad) sollen gleichberechtigt nebeneinander möglich sein.
Mobiliar (Einbauten, Bänke, Objekte)
wird sehr zurückhaltend eingesetzt;
Bepflanzungen bzw. Bäume werden
punktuell vorgesehen. Eine besondere Qualität sind die Stadtbäche.
Der Marktplatz: Herz und Mitte der Stadt.
Foto: BIKO
Serie „Singen in Biberach“
Fortbildung
Wieland-Gymnasium
Der Spatzenchor
Betreutes Wohnen
in Familien
Lamprecht
folgt Laib nach
Der Betreuungsverein Landkreis Bibe­
rach lädt am Dienstag, 28. Oktober, um
19 Uhr in den neuen Büroräumen des
Betreuungsvereins in der Bahnhofstra­
ße 29 zur Fortbildungsveranstaltung
„Betreutes Wohnen in Familien (BWF)“
ein.
Mit dem Beginn dieses Schuljahres
wurde Studiendirektor Klaus Lamp­
recht
vom
Regierungspräsidium
Tübingen die Aufgabe des stellver­
tretenden Schulleiters am WielandGymnasium übertragen.
Im Spatzenchor der evangelischen
Kirchengemeinde wandern die Kinder
musikalisch durch das Kirchenjahr. Sie
singen geistliche und lustige weltliche
Lieder, spielen und feiern Feste. Der
Spatzenchor wirkt bei Familiengottesdiensten der Friedenskirche mit, etwa
am Erntedankfest oder am Palmsonntag. Höhepunkte sind die Mitwirkung
im Kinder-Weihnachtsmusical oder
das Krippenspiel der Friedenskirche
zusammen mit den Kindern der Kinderkirche und der Gaisentalschule.
Viel Freude bereiten die Spatzen auch
jährlich mit ihrem musikalischem
Sommerbesuch in der Pflegestation
Lindenpark. Der Spatzenchor ist in der
evangelischen Friedenskirche beheimatet, aber ein Angebot für alle Kinder der Stadt.
Das BWF ist eine individuelle, ambulante
Betreuungs- und Wohnform. Menschen
mit einer psychischen Erkrankung sowie
ältere, betreuungsbedürftige Menschen
leben in einer Gastfamilie und werden
dort versorgt. Die professionelle Begleitung erfolgt durch den Fachdienst BWF.
Nach Informationen über diesen Fachdienst werden Fragen beantwortet. Anmeldung unter Telefon 17869.
Der 46-Jährige unterrichtet am WG
seit 1997 die Fächer Mathematik,
Physik und Informatik. 2004 wurde
er Abteilungsleiter für den Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften, verantwortlich auch für
die Oberstufenberatung. Nun tritt er
als stellvertretender Schulleiter die
Nachfolge von Eleonore Laib an, die
am Ende des letzten Schuljahres verabschiedet worden war.
Lernwerk stat t förder t
Selbstlernkomp e tenz.
Biber ach kom munal
10 | 22. Oktober 2014
Das Motto „Raus aus dem Haus – Bewegung an der frischen Luft“ kommt an
Weitere Fitnesstreffs für Senioren
Unter dem Motto „Raus aus dem
Haus – Bewegung an der frischen
Luft“ treffen sich bereits seit Mai dieses Jahres jeweils 20 bis 30 Senioren
im Rondell bei der Stadthalle unter
Anleitung von Steffi Etzinger und
Hanne Keim. Bei den Fitnesstreffs
kann jeder mitmachen, auch wenn
er nicht mehr so beweglich ist – ohne
Anmeldung, in Alltagskleidung, kostenlos. Lediglich gute Laune ist erwünscht, denn das Ganze soll Spaß
machen.
Das Angebot findet durchgehend auch
im Winter und bei schlechtem Wetter
statt – denn auch in der kalten Jahreszeit braucht der Körper Bewegung und
frische Luft! Gegebenenfalls weicht
man unter Vordächer aus. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.
Die Fitness-Termine im Überblick:
Jeden Montag um 10.30 Uhr am
Rondell bei der Stadthalle.
Jeden Mittwoch um 9.30 Uhr
vor der katholischen Kirche zur
Heiligsten Dreifaltigkeit, Mittelbergstraße 31 (ab 29. Oktober).
Jeden Donnerstag um 10.30 Uhr
in Birkenhard beim katholischen
Gemeindehaus (ab 30. Oktober).
Jeden Freitag um 14.30 Uhr im
Kinderhaus St. Nikolaus, FannyHensel-Straße 5, hinter dem
Hochhaus Mozartstraße 4 (ab
31. Oktober).
Das neue Fitness-Team von links nach rechts:
Vordere Reihe: Ursula Dorn, Helga Bohlig, Hanna Urstöger, Erwin Fütterling
Hintere Reihe: Dozentin Nicole Aichinger-Drey, Irmgard Rueß, Elke Kiedaisch, Hanne Keim
Foto: BIKO
Aufgrund der großen Resonanz haben
sich der Stadtseniorenrat und die TG
Biberach entschlossen, weitere Standorte in Biberach anzubieten. Künftig
wird es auch auf dem Mittelberg, im
Talfeld sowie in Birkenhard Fitnesstreffs für Senioren geben. Physiotherapeutin Nicole Aichinger-Drey hat
sechs neue Bewegungsbegleiter ausgebildet. Finanziert wurde die Ausbildung durch die AOK Ulm-Biberach.
Ochsenhauser Hof
„Seniorenfreundlicher Service“
Christliche Spurensuche
Bewerbungen für Zertifikat jetzt einreichen
Im Ochsenhauser Hof gibt es am Freitag,
24. Oktober, 15 Uhr, einen Vortrag mit
Arnold Gorski, zum Thema „Spurensuche
nach der Quelle des Lebens – Notwendige Abschiede im Christentum“.
Seit 2009 vergibt der Stadtseniorenrat
Biberach das Gütesiegel „seniorenfreundlicher Service“ an Biberacher
Einzelhändler, Dienstleister und öffentliche Einrichtungen. Firmen, die bisher
an der Aktion noch nicht teilgenommen
haben, können sich bewerben.
Ein rohes, saftiges Stück Fleisch, das man
einige Zeit im eigenen Saft köcheln lässt,
verwandelt sich in einen schmackhaften
Braten. Mit diesem verglichen, haben
die christlichen Kirchen zu lange im eigenen Saft geköchelt, und sind deshalb
geschrumpft, trocken, zäh und schwer
verdaulich geworden. Deshalb verlassen Menschen die Kirchen und begeben
sich auf die Suche nach der Quelle des
Lebens, nach Wahrheit und nach echten unmittelbaren Gotteserfahrungen.
Arnold Gorski geht in seinem Vortrag
einigen Spuren nach, grenzt seine Suche
jedoch auf drei Bereiche ein: auf JesusAussagen von neutestamentlichen Verfassern, auf das Christentum selbst und
zum Vergleich auf die Aussagen eines
indischen spirituellen Meisters.
Für Dienstleister und öffentliche Einrichtungen endet die Bewerbungsfrist am 14.
November 2014. Einzelhändler können
sich bis Mai 2015 Zeit lassen. Firmen, die
das Attribut „seniorenfreundlich“ bereits
erhalten haben, werden im Rahmen der
alle zwei Jahre stattfindenden Neubewertung vom Stadtseniorenrat persönlich angeschrieben.
Kino-Nachmittag für Senioren
Arnold Gorski geht in seinem Vortrag auf
Spurensuche.
Foto: BIKO
Parkinson -Selbsthilfegruppe
Stammtisch an jedem 1. Mittwoch
im Monat ab 17.30 Uhr im Oberen
Haberhäusle, Ulmer Str. 50, Biberach.
Gruppentreffen an jedem 3. Donnerstag um 14 Uhr im Ochsenhau-
Die Seniorenfreundlichkeit wird anhand von landesweit einheitlichen
Kriterien bewertet. Hierzu gehören
unter anderem leichter Zugang zu den
Geschäftsräumen, gut lesbare Preise
und Rechnungen, hilfsbereites Personal, verständliche Beratung. Betriebe,
deren seniorenfreundliches Verhalten
nicht ohne Weiteres persönlich geprüft werden kann, wie zum Beispiel
Architekten oder Umzugsfirmen, geben an ihre älteren Kunden Bewertungsbögen aus, die der Kunde an den
Seniorenrat schickt.
Interessierte Firmen melden sich bitte beim Seniorenrat unter Telefon
168709 (Marlene Goeth).
ser Hof in Biberach, Programm jeweils in der Tagespresse.
Kontakt: Dr. Guntram und Kristina
Deichsel, Telefon 29012.
„Glückskind“ im Traumpalast
Im Rahmen der Biberacher Filmfestspiele veranstaltet der Traumpalast
am Mittwoch, 29. Oktober, um 15 Uhr,
einen speziellen Kinonachmittag für
Senioren. Gezeigt wird der Spielfilm
„Glückskind“ aus dem Jahr 2014.
Zum Inhalt: Hans hat schon bessere
Zeiten erlebt. Das bürgerliche Leben
mit Familie und einem Job ist lange vorbei. Heute lebt Hans von Hartz IV und
ist kurz davor aufzugeben. Als er seinen
Müll zu den Tonnen hinunterbringt,
findet er im Müll ein lebendiges Kind!
Jetzt stellt sich sein Leben vollkommen
auf den Kopf. Kostenlose Eintrittskarten gibt es ab Samstag, 25. Oktober, im
Traumpalast. Die Platzzahl ist begrenzt.
Biber ach kom munal
22. Oktober 2014 | 11
Kinder- und Jugendfreizeit 2015
Judo-Abteilung der TG Biberach
AWO sucht Team-Mitglieder
Selbstverteidigung Ü40
Die AWO Biberach plant für Sommer 2015
erstmals eine Ferienbetreuung für Kinder
und Jugendliche. Alle, die Interesse haben,
sich dabei als Betreuerin oder Betreuer zu
engagieren, sind am Montag, 20. Oktober, um 18.30 Uhr zu einem Informationsabend in die Karpfengasse 7 eingeladen.
Gesucht werden junge Menschen ab 15
Jahren, die Lust haben, ein abwechslungsreiches Programm mit und für Kinder zu
gestalten. Voraussetzungen für die Mitarbeit sind die Freude am Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die Bereitschaft,
sich einzubringen und Verantwortung zu
übernehmen, sowie Lust in einer Gruppe
zu arbeiten. Beim Infoabend können alle
offenen Fragen geklärt werden. Wer mitmachen will, wird an mehreren Wochenend-Schulungen auf sein Engagement als
Betreuerin und Betreuer vorbereitet und
geschult. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter
erhalten für ihren Einsatz ein kleines Taschengeld, außerdem wird die Tätigkeit als
Betreuer für viele Ausbildungen und Studiengänge im sozialen Bereich als Praktikum
anerkannt. Infos gibt es telefonisch unter
96 77 oder auf www.awo-biberach.de.
Bewerbungsseminar
Carina Durach (rechts) demonstriert eine Verteidigungstechnik an Bruno Baltres.
Foto: Alexander Sauer
IHK schult Jugendliche
Die IHK Ulm bietet am 27./28. Oktober, jeweils von 9 bis 16 Uhr im IHK-Bildungszentrum Biberach ein Bewerbungsseminar für
Jugendliche an. Das Seminar richtet sich
an Jugendliche der Vorabgangsklassen,
die wenig bis keine Erfahrungen mit Be-
werbungen und Vorstellungsgesprächen
haben. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.
Verbindliche Anmeldung zur kostenfreien
Veranstaltung unter: IHK Ulm, Christine
Rapp, Telefon: 0731 173-188 oder rapp@
ulm.ihk.de.
Abdera
Veranstaltungen am Wochenende
-„Tropical Fyah“ heißt die Partyreihe
nmit Reggae, Dancehall und Hip-Hop
nim Abdera. Auflegen werden am Freintag, 24. Oktober, ab 21 Uhr die Sound
eAmbassadors aus Ulm und Suluin
-Sound aus Memmingen. Der Eintritt
,kostet 4 Euro.
n
-Stepfather Fred sind am Samstag,
l25. Oktober, in der Kulturhalle zu Gast.
-Das Konzert der vier jungen Musiker
-aus dem süddeutschen Raum beginnt
num 20 Uhr. Im Mai veröffentlichten
Stepfather Fred ihr zweites Album
-„Hello Larry Brown?“. In Zusammenar-
Stepfather Fred.
beit mit dem Produzenten Ralph Quick
(H-Blockx, Die Happy, Megaherz) schufen die Jungs binnen vier Monaten eine
Platte der Extraklasse. Neben vielen
Club-, Hallen- und Festivalkonzerten
haben sich die Jungs auch einige Knaller auf der Referenzliste erarbeitet.
So spielten Stepfather Fred auf dem
South­side Festival und tourten mit den
Emil Bulls und Hämatom quer durch
Deutschland. Der Eintritt kostet 9
Euro im Vorverkauf und 12 Euro an der
Abendkasse.
Weitere Informationen unter www.
abdera-bc.de.
Foto: BIKO
Die Judo-Abteilung der TG Biberach
bietet einen neuen Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurs
für Frauen und Männer über 40 Jahren an.
Übergriffe auf offener Straße nehmen auch in Biberach immer mehr
zu. Dieser Kurs richtet sich an alle, die
sich schützen möchten. Ziele sind die
Stärkung von Selbstbewusstsein und
Selbstbehauptung sowie der Abbau
von Hemmschwellen. Der Bereich
Selbstverteidigung beinhaltet einfache und effektive Techniken, die Ab-
wehr von Angriffen und die Kenntnis
von Vital- und Nervenpunkten. Der
Einsatz von Hilfsmitteln wie Tasche,
Schirm oder Zeitung wird ebenfalls
erprobt. Voraussetzungen gibt es keine, es wird barfuß auf auf der Matte
geübt. Der Kurs findet am 8. und 15.
November von 10 Uhr bis 15 Uhr in
der Turnhalle des Wieland-Gymnasiums statt. Die Kursgebühr beträgt
30 Euro. Anmeldung und weitere
Informationen bei Abteilungsleiter
Bruno Baltres, Telefon 12175, judo@
tg-biberach.de und unter www.judobiberach.de.
Queenz of Piano, Scharri und Jonas
Kabarettherbst geht in die Schlussrunde
Die letzten Veranstaltungen des Kabarettherbsts stehen an. Das Klavierduo
Queenz of Piano (Foto oben) am Donnerstag, 23. Oktober, in der Stadthalle,
Philipp Scharri am Freitag, 24. Oktober, im Komödienhaus, bevor die KabarettLegende Bruno Jonas am Samstag, 25. Oktober, in der Stadthalle den Kabarettherbst 2014 abschließen wird. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.
Fotos: BIKO
12 | 22. Oktober 2014
Biber ach kom munal
Konzert am 25. Oktober
„Spielstättenprogrammpreis 2014“
Jazzkeller
„A. Roth Band“ im
Stadtteilhaus
Jazzclub erhält Auszeichnung
Klassiker und
neue Titel
Im Jugendraum M-Pire des Stadtteilhauses Gaisental spielen am Samstag,
25. Oktober, die „A. Roth Band” mit
Special Guest „Overdose”. Beginn ist
um 20.30 Uhr, Einlass um 20 Uhr, der
Eintritt kostet 5 Euro.
Hervorgegangen ist die „A. Roth Band“
aus der 2008 ebenfalls in Biberach gegründeten Combo „The Barefoot Dudes“, deren Besetzung im Laufe der
Jahre mehrfach gewechselt hat. Die
Namensänderung in „A. Roth Band“
symbolisiert einen Neuanfang mit klarem stilistischen Profil. Die fünf Musiker aus dem Raum Biberach/Ochsenhausen verkörpern jahrzehntelange
Band-Erfahrung aus unterschiedlichsten Musikstilen.
Wer schon zu Deep Purple abrockte,
Van Halen vergötterte und bei AC/DC
in Ekstase verfiel, wird die Band um David Bredlow, Stefan Mohr, Marco Prinz
und Jochen Ernst lieben. „Overdose“
(ehemals „Chapter X“) wurde im Juni
2012 in Illertissen mit dem Ziel gegründet, das Publikum durch handgemachte
Eigenkompositionen zu begeistern.
Chor und Band „TimeOut-Auszeit“ sowie
„Miles & More“ gastieren am Freitag,
24. Oktober, um 20.30 Uhr im Biberacher
Jazzkeller.
Der Jazzclub Biberach ist mit dem
„Spielstättenprogrammpreis 2014“ der
Bundesregierung ausgezeichnet worden. Den Preis nahm der Vorsitzende
Peter Kiene kürzlich in Hamburg entgegen.
Er würdigt die „kulturell herausragende Live-Musik-Reihe 2013“ im Biberacher Jazzkeller. Überreicht wurde die
Auszeichnung von der Staatsministerin
für Kultur und Medien, Prof. Monika
Grütters. Neben der Ehre und der Urkun-
de gab es 5000 Euro Preisgeld, die nach
Kiene „für die Gagen in einem nicht
minder interessanten Programm 2015
bereits weitgehend verplant sind“.
Dass ein Biberacher Club unter großer
Konkurrenz deutschlandweit den Platz
aufs Treppchen schaffte, erfüllt die Macher vom Jazzclub Biberach mit Freude
und auch mit ein wenig Stolz. Auf jeden
Fall stärkt dies die Motivation für weitere ambitionierte Veranstaltungsreihen.
Foto: BIKO
Museum Biberach
Riederer präsentiert seine Werke
Mit Joachim Manuel Riederer stellt
am Donnerstag, 23. Oktober, ein in
Laupheim geborener Fotograf Beispiele seines Schaffens vor. Der Vortrag beginnt um 18 Uhr im Museum.
Riederer wurde in diesem Jahr mit
einer Förderung durch die HildeFrey-Stiftung des Landkreises Biberach ausgezeichnet. Dafür hatte er
Gruppen im Landkreis fotografiert
und arrangiert. Gelegenheit boten
ihm Anlässe, bei denen sie sich kostümierten und in einer Tracht oder
einer Uniform versammelten. Stets
fotografierte er die Gruppen zweimal und montierte sie zueinander.
Sie machen ein breites Spektrum an
Gefühlen sichtbar – bei den Akteuren wie bei den Betrachtern.
„Mittelbiberacher Bürgerwehr 2.0“,
2013
Foto: Joachim Manuel Riederer
Von Klassikern wie „Autumn leaves“ oder
„Agua de Beber“ bis zu neueren Titeln von
ZAZ, Norah Jones oder Gregory Porter, in
Arrangements von Kirby Shaw, Carsten
Gerlitz oder auch eigens vom Chorleiter
Helmut Schönecker eingerichteten Bearbeitungen bekannter Standards reicht das
Repertoire der 20 Sängerinnen und Sänger,
teils a cappella, teils in Begleitung von „Miles & More“. Karten und Platzreservierungen: kasse@jazzbiber.de (bis spätestens 15
Uhr am Tag des Konzerts).
Zeitumstellung
In der Nacht von
Samstag auf Sonntag,
26. Oktober, wird die
Uhrzeit von 3 Uhr auf
2 Uhr zurückgestellt.
Familienzentrum Biberach
Veranstaltungen
Bücherflohmarkt
Am Sonntag, 26. Oktober, heißt im Familienzentrum von 11 bis 15 Uhr das Motto „Kommen! Schmökern! Schnäppchen
machen!“ Zu finden ist Urlaubs- und
Ferienlektüre für die ganze Familie: Kinder- und Jugendbücher, Romane, Krimis,
Sachbücher und Bildbände. Bis auf wenige Ausnahmen kosten alle Bücher 50
Cent. Informationen gibt es unter Telefon
74416 oder info@familienzentrum-bc.de.
„biberspass Kinderbetreuung“
Am Samstag, 25. Oktober, gibt es im
Familienzentrum, Schulstraße 17 von
9.30 bis 14 Uhr die „biberspass Kinderbetreuung“. Diese gemeinsame Aktion
vom Verein Biber-Card, Werbegemeinschaft, Stadt Biberach und dem Familienzentrum gibt Eltern die Möglichkeit,
ihre Kinder zwischen drei und acht Jahren während des Einkaufs betreuen zu
lassen. Bringen und holen der Kinder ist
jederzeit zwischen 9.30 und 14 Uhr möglich. Malen, Spielen, Basteln und vieles
mehr stehen auf dem Programm. Diesen
Samstag werden Window Color Halloweenmotive gebastelt. Informationen
gibt es unter Telefon 74416 oder E-Mail:
info@familienzentrum-bc.de.
Biber ach kom munal
22. Oktober 2014 | 13
Geistlicher Impuls
Benefiz-Konzert für die Bauhütte Simultaneum
Mit Gott zu Mittag gegessen
„Gospelfriends“ erstmals öffentlich
Der 26. Oktober ist in der katholischen Kirche der Sonntag der Weltmission. Die Welt zu missionieren hat
heutzutage keinen guten Klang. Aber
r die Mission Jesu war eine frohe Botschaft zu verkünden in Wort und Tat.
So soll unser Dasein etwas Gutes auf
die Mitmenschen ausstrahlen. Dazu
n eine Geschichte, die zeigt, wie unsere
Anwesenheit gut tun kann und wie
wir Missionare in unserem eigenen Lebensumfeld sein können:
Es war einmal ein kleiner Junge, der
unbedingt Gott treffen wollte. Er war
sich darüber bewusst, dass der Weg zu
dem Ort, an dem Gott lebte, ein sehr
langer war. Also packte er sich einen
Rucksack voll mit einigen Coladosen
und mehreren Schokoladenriegeln
und machte sich auf die Reise. Er lief
eine ganze Weile und kam in einen
kleinen Park. Dort sah er eine alte Frau,
die auf einer Bank saß und den Tauben
zuschaute, die vor ihr nach Futter auf
dem Boden suchten. Der kleine Junge
setzte sich zu der Frau auf die Bank
und öffnete seinen Rucksack. Er wollte
sich gerade eine Cola herausholen, als
er den hungrigen Blick der alten Frau
sah. Also griff er zu einem Schokoriegel und reichte ihn der Frau. Dankbar
nahm sie die Süßigkeit und lächelte
ihn an. Und es war ein wundervolles
Lächeln! Der kleine Junge wollte dieses
-
Katholische Kirche
-St. Martin So 26.10., 8 Uhr Messfeier,
11 Uhr Messfeier, 17 Uhr Konzert der
Gospelfriends zugunsten der Bauhütte,
19 Uhr Messfeier. Mi 29.10., 8.30 Uhr
Marktmesse.
Spitalkirche Sa 25.10., 9.30 Uhr Gebet
mum Priesterberufe, 16 Uhr Beichte in
polnischer Sprache, 16.30 Uhr Mess-feier in polnischer Sprache, 19.30 Uhr
eucharistische
Anbetung,
Jugend
-2000. So 26.10., 8.45 Uhr Messfeier in
-ungarischer Sprache, 10 Uhr Messfeier in kroatischer Sprache. Di 28.10.,
-19.15 Uhr Meditation.
Kapelle Sana Klinikum Sa 25.10.,
18.30 Uhr Messfeier.
-Bürgerheim Sa, 25.10., 10 Uhr Wort­
sgottesfeier.
Friedenskirche Fr 24.10., 8.30 Uhr öku-menischer Schulgottesdienst.
St. Josef So 26.10., 9.30 Uhr Messfeier.
Mo 27.10., 19.45 Uhr Fatima-Gebetsstunde.
Lächeln noch einmal sehen und bot ihr
auch eine Cola an. Und sie nahm die
Cola und lächelte wieder – noch strahlender als zuvor. Der kleine Junge war
selig. Die beiden saßen den ganzen
Nachmittag lang auf der Bank im Park,
aßen Schokoriegel und tranken Cola –
aber sprachen kein Wort. Als es dunkel
wurde, spürte der Junge, wie müde
er war und er beschloss, zurück nach
Hause zu gehen. Nach einigen Schritte hielt er inne und drehte sich um. Er
ging zurück zu der Frau und umarmte
sie. Die alte Frau schenkte ihm dafür
ihr allerschönstes Lächeln. Zu Hause
sah seine Mutter die Freude auf seinem Gesicht und fragte: „Was hast du
denn heute Schönes gemacht, dass du
so fröhlich aussiehst?“ Und der kleine
Junge antwortete: „Ich habe mit Gott
zu Mittag gegessen – und sie hat ein
wundervolles Lächeln!“ Auch die alte
Frau war nach Hause gegangen, wo
ihr Sohn schon auf sie wartete. Auch
er fragte sie, warum sie so fröhlich
aussah. Und sie antwortete: „Ich habe
mit Gott zu Mittag gegessen – und er
ist viel jünger, als ich gedacht habe“.
Unsere Mission ist eine frohe Botschaft
für andere Menschen zu sein, wo auch
immer wir leben und arbeiten.
Pfarrvikar Jaison George,
Seelsorgeeinheit Biberach Umland
70 Sängerinnen und Sänger, ergreifende
Gospels und stimmungsvolle Spirituals erwarten die Zuhörer beim Benefiz-Konzert
der „Biberacher Gospelfriends“ am 26. Oktober um 17 Uhr in der Stadtpfarrkirche.
Der noch junge Chor bietet dabei das ganze
Spektrum an Gospelmusik mit rhythmisch
mitreißenden Liedern und auch solchen,
die eine meditative Ruhe ausstrahlen.
Die „Gospelfriends“ unter der Leitung von
Maike Biffar stellen sich mit diesem Konzert erstmals der Biberacher Öffentlichkeit
vor. Und das zu Gunsten des Fördervereins
Bauhütte Simultaneum, der seit bald drei
Jahren für die Renovierung der Stadtpfarrkirche St. Martin sammelt. Der Eintritt ist
frei. Um Spenden für die Bauhütte Simultaneum wird gebeten.
Sr. Teresa in Ringschnait
Unterwegs „im Auftrag des Herrn“
Zu einem Vortrag mit Sr. Teresa Zukic zum
Thema „Abenteuer Christsein – fünf Schritte zu einem erfülltem Leben“, lädt die Katholische Erwachsenenbildung Ringschnait
am Sonntag, 26. Oktober, um 17 Uhr in die
Kirche Ringschnait. Sr. Teresa, ehemalige
Kunstturnerin und Leichtathletin, entdeck-
te im Sportinternat die Bibel und ließ sich
taufen. Sie gründete die Kleine Kommunität der Geschwister Jesu und ist bekannt
geworden als „skateboardfahrende Nonne“. Im Anschluss an den Vortrag lädt die
Firmgruppe ins Gemeindehaus zum Gesprächsaustausch ein.
Bücher-Café
Erlös für den Hölzle-Verein
Bereits zum fünften Mal gibt es am 14.
und 15. November das Bücher-Café der
evangelischen Gesamtkirchengemeinde
im Martin-Luther-Gemeindehaus. Zwei
Tage lang (Freitag 13 bis 18, Samstag, 9.30
bis 18 Uhr) kann in einer großen Anzahl
gebrauchter Bücher gestöbert werden, dazwischen sind bei Kaffee und Kuchen oder
einem kleinen Snack Gespräche möglich.
Am Samstag kann der Besuch mit einem
kleinen Mittagessen verbunden werden.
Der Erlös des Bücher-Cafés kommt dem
Hölzle-Verein zugute. Wer Literatur zum
Bücher-Café beisteuern möchte, kann sie
von Montag, 27. Oktober, bis Donnerstag,
11. November, im Foyer des Martin-LutherGemeindehauses abgeben. (Telefon 8583,
Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr).
Kirchen
St. Alban, Mettenberg Fr 24.10.,
18.30 Uhr Rosenkranz, 19 Uhr Messfeier. So 26.10., 9.30 Uhr Wortgottesfeier.
Zur Heiligsten Dreifaltigkeit Do 23.10.,
9 Uhr Frauen- und Müttermesse, Sa
25.10., 18.30 Uhr Vorabendmesse. So
26.10., 11 Uhr Messfeier, 17 Uhr Rosenkranz.
St. Gallus, Rißegg So 26.10., 9.30 Uhr
Messfeier, 14 Uhr Taufe von Felix Lang.
Mariä Himmelfahrt, Ringschnait So
26.10., 9.30 Uhr Wortgottesfeier,
gleichzeitig Kinderkirche im Gemeindehaus, 17 Uhr Vortrag in der Kirche
von Sr. Theresa Zukic zum Thema:
Abenteuer Christsein.
St. Remigius, Stafflangen Sa 25.10.,
19 Uhr Vorabendmesse, mitgestaltet
von den Ministranten.
Evangelische Kirche
Bürgerheim Fr 24.10., 15.30 Uhr Gottesdienst.
Stadtpfarrkirche So 26.10., 9.30 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl, 17 Uhr
„Gospelfriends“ – Konzert zugunsten
der Bauhütte.
Gemeindesaal
Bergerhausen
So
26.10., 8.30 Uhr Gottesdienst.
Bonhoefferkirche So 26.10., 10.30 Uhr
Gottesdienst mit Neuem Chor.
Friedenskirche So 26.10., 9.30 Uhr
Gottesdienst.
Versöhnungskirche So 26.10., 10.30 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl.
Krankenhauskapelle
So
26.10.,
8.15 Uhr Gottesdienst.
Blaues Kreuz So 26.10., 18 Uhr Gottesdienst.
Süddeutsche Gemeinschaft
Immer sonntags, 10.45 Uhr Gottesdienst Rollinstraße 28, ab 10.30 Uhr
Kinderprogramm Martinstraße 8.
Neuapostolische Kirche
Immer donnerstags, 20 Uhr und
sonntags 9.30 Uhr, Rollinstraße 59.
Freie Christengemeinde
Immer sonntags, 9.30 Uhr Gottesdienst, Waldseer Straße 99.
Christliche Gemeinde
Immer sonntags, 9.30 Uhr Gottesdienst, Freiburger Straße 69.
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
Immer sonntags, 10 Uhr Gottesdienst
mit Kinderkirche, Schönfeldstraße 3.
Adventgemeinde Biberach
Immer samstags, 9.30 Uhr Gottesdienst mit Bibelgespräch und Kinderbetreuung, 10.30 Uhr Gottesdienst
mit Predigt, Ehinger Straße 39.
Altersjubilar
95. Geburtstag
Harro Müller-Koelbl
Klockhstraße 21
Freitag, 17. Oktober
Biber ach kom munal
14 | 22. Oktober 2014
Amtliche Bekanntmachungen
Vorhabenbezogener
Bebauungsplan und örtliche
Bauvorschriften „Karlstraße 16“
– Inkrafttreten –
Bebauungsplan und örtliche Bauvorschriften „Berthold-Hupmann-Straße“
(Änderung des Bebauungsplanes „Fünf Linden I/II/III – 1. Änderung)
– Öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfes
(im sog. „Regelverfahren“) gemäß § 3 Abs. 2 BauGB
Der Gemeinderat der Stadt Biberach an der Riß hat am
06.10.2014 in öffentlicher Sitzung den vorhabenbezogenen
Bebauungsplan mit dem Vorhaben- und Erschließungsplan
und örtlichen Bauvorschriften als Satzung beschlossen.
Maßgebend sind der vorhabenbezogene Baubauungsplan
und die örtlichen Bauvorschriften „Karlstraße 16“, Plan Nr.
918/14 i. d. F. vom 15.07.2014 Index 1.
Das Plangebiet liegt am südlichen Rand der Biberacher Innenstadt in der Nähe der Hochschule. Im Osten wird es von
der Karlstraße und im Süden von der Karl-Müller-Straße
erschlossen. Der Planbereich ist im folgenden Kartenausschnitt umrandet.
Der vorhabenbezogene Bebauungsplan „Karlstraße 16“ tritt
mit dieser Bekanntmachung in Kraft (§ 10 Abs. 3 BauGB).
Der vorhabenbezogene Bebauungsplan mit Begründung
kann einschließlich des Vorhaben- und Erschließungsplans
beim Stadtplanungsamt, Museumstraße 2, 88400 Biberach
a. d. Riß während der üblichen Dienststunden eingesehen
werden. Jedermann kann den Bebauungsplan einsehen und
über seinen Inhalt Auskunft verlangen.
Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB über
die Fälligkeit etwaiger Entschädigungsansprüche, deren
Leistung schriftlich beim Entschädigungspflichtigen zu beantragen ist und des § 44 Abs. 4 BauGB über das Erlöschen
von Entschädigungsansprüchen wird hingewiesen.
Es wird darauf hingewiesen, dass eine Verletzung der im §
214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1-3 des BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung
des § 214 Abs. 2 beachtliche Verletzung der Vorschriften
über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans oder aber nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB
beachtlicher Mangel des Abwägungsvorgangs nur beachtlich werden, wenn sie innerhalb eines Jahres seit dieser
Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Stadt Biberach
geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung von Rechtsvorschriften oder den Mangel des Abwägungsvorgangs begründen soll, ist darzulegen.
Ebenfalls ist eine etwaige Verletzung von Verfahrens- und
Formvorschriften der Gemeindeordnung Baden-Württemberg (GemO) und einer Vorschrift aufgrund der GemO bei
der Aufstellung des Bebauungsplanes nach § 4 Abs. 4 GemO
unbeachtlich, wenn sie nicht schriftlich innerhalb eines
Jahres seit dieser Bekanntmachung gegenüber der Stadt
geltend gemacht worden ist; der Sachverhalt, der die Verletzung begründen soll, ist darzulegen. Dies gilt nicht, wenn
die Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung, oder
der Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind.
1.Billigung des Entwurfes
Der Gemeinderat der Stadt Biberach an der Riß hat am
14.07.2014 in öffentlicher Sitzung den Entwurf des aus
Bebauungsplan und örtlichen Bauvorschriften bestehenden Planwerkes „Berthold-Hupmann-Straße“ zur öffentlichen Auslegung gebilligt.
Der räumliche Geltungsbereich erstreckt sich auf den im
nachstehenden Lageplan des Stadtplanungsamtes vom
10.07.2014 Plan-Nr. 14-044 umrandeten Bereich.
2.Planungsziel
Der Bebauungsplan will im Eckbereich „Riedlinger
Straße“/“Fünf Linden“ die städtebaulichen Rahmenbedingungen für einen neuen Vollsortimenter mit einer
Verkaufsfläche von ca. 1.600 m² (inkl. Getränkemarkt
von ca. 400 m² sowie Backshop) schaffen.
3.Verfahren
Der Bebauungsplan wird – entgegen der Bekanntmachung vom 22.05.2013 – nicht im sog. „beschleunigten
Verfahren“ nach § 13 a BauGB, sondern im sog. „Regelverfahren“ betrieben: Eine allgemeine Vorprüfung
hatte die Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung begründet. Die Ermittlung,
Beschreibung und Bewertung der voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen des Bebauungsplanes
erfolgt im Umweltbericht als gesondertem Teil der Planbegründung.
4.Öffentliche Auslegung des Entwurfes
Der aus Bebauungsplan und örtlichen Bauvorschriften
bestehende Regelwerkentwurf hängt mit zugehöriger
Begründung in der Zeit vom 30. Oktober bis 8. Dezember
2014 (je einschließlich) im Flur des Stadtplanungsamtes,
Museumstraße 2, 88400 Biberach an der Riß gemäß § 3
Abs. 2 BauGB öffentlich aus. Bestandteil der ausgelegten
Unterlagen sind auch die vorliegenden Stellungnahmen.
Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind
verfügbar:
• Der Umweltbericht als Bestandteil der Begründung,
Stellungnahmen und Gutachten zu den Schutzgütern
•Tiere (Vögel, Fledermäuse)
•P flanzen (Gehölze, Verkehrsgrün, Dachbegrünung)
•Boden (Bodenabtragungen und -auffüllungen,
Materialtransporte)
•Wasser (Grundwasserneubildung)
•Klima/Luft (Verkehrsaufkommen,
Schadstoffkonzentration)
•L andschaft/Landschaftsbild
(Aufschüttungen, Eingrünung)
•Mensch, Erholung und Gesundheit
(Schadstoffuntersuchung, Lärmimmissionen,
Schadstoffimmissionen, Lichtimmissionen)
•Kultur- und sonstige Sachgüter
•Wechselwirkungen zwischen den Schutzgütern
• Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung mit Beschreibung und Bewertung der Maßnahmen zur Vermeidung, Minimierung und Kompensation von Beeinträchtigungen für Naturhaushalt und Landschaft
• Schalltechnische Untersuchung mit Aussagen und
Maßnahmenvorschlägen zur Verträglichkeit des geplanten Vollsortimenters in unmittelbarer Nachbarschaft zur Wohnnutzung
• Artenschutzrechtliche Beurteilung mit Aussagen darüber, ob die Umsetzung des Bebauungsplanes vor al-
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Biberach an der Riß, 15. Oktober 2014
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Ebenso wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag auf Normenkontrolle nach § 47 VwGO unzulässig ist, soweit mit
ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Beteiligung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht
werden können.
22
Christian Kuhlmann
Bürgermeister
Während der Auslegungsfrist können – schriftlich oder
mündlich zur Niederschrift – Stellungnahmen beim Stadtplanungsamt oder Bauverwaltungsamt, Museumstraße 2,
88400 Biberach an der Riß, abgegeben werden. Da das
Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt
wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über
den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.
42
Biberach an der Riß, 13.10.2014
lem im Blick auf Vögel und Fledermäuse artenschutzrechtliche Verbotstatbestände auslösen kann
• Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange zu
den Aspekten: Lärm, Artenschutz, naturschutzrechtlicher Ausgleich, Abwasserbeseitigung, bzw. Teilversickerung von Regenwasser, Umgang mit Bodenmaterial, Rodungszeiten, Luftqualität, Zunahme von Verkehr
und Lärm.
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13
286/53
286/45
1
14
17
l-
Kar
17
17
ße
Stra
erMüll
/1
/2
Gesplittete Abwassergebühr
Mitteilung über die Veränderung der versiegelten Flächen
286/61
564/9
15
284/9
581
285/1
285
/7
284/14
284/2
25
27
284/13
612/24
15
13/1
Stadt Biberach
Stadtplanungsamt
612/16
Plan Nr. 13-018
vom 23.10.2013
Seit dem Jahr 2010 sind die Flächen eines Grundstücks,
die in öffentlichen Abwasseranlagen entwässert werden, Bestandteil der Verbrauchsabrechnung. Alle Eigentümer sind verpflichtet, Änderungen von mehr als fünf
Quadratmetern bei den angeschlossenen versiegelten
Flächen innerhalb eines Monats zu melden. Änderungen werden ab dem Zeitpunkt gebührenwirksam, zu
dem die Fläche fertig gestellt bzw. in Betrieb genommen wurde. Wer falsche Angaben macht oder Veränderungen verschweigt, erfüllt den Tatbestand der Abgabenhinterziehung. Grundstückseigentümer werden
daher gebeten, alle Veränderungen, die sich ergeben
haben, der Stadt zu melden.
Folgende Veränderungen können die Größe versiegelter Flächen erhöhen: Neubauten, Hausanbauten,
Gartenlauben, Garagen, Carports oder ähnliche bauliche Änderungen. Ebenso Veränderungen bei Hofeinfahrten, Hofzufahrten, Terrassenflächen, Parkplätzen
oder sonstigen befestigten Flächen, die ober- oder
unterirdisch in öffentliche Abwasseranlagen (zum
Beispiel Kanäle, Versickerungsbecken etc.) entwässert werden.
Änderungen nimmt Josef Laub vom städtischen Eigenbetrieb Stadtentwässerung unter Telefon 51-212 oder
E-Mail: J.Laub@Biberach-Riss.de entgegen. Er beantwortet auch Fragen zum Thema.
Biber ach kom munal
22. Oktober 2014 | 15
Die Woche im Überblick
Datum
zeit
ort, Treffpunk t
Ver anstaltung
Mi, 22. Oktober
20 Uhr
Pflugkeller
Stammtisch Jahrgang 1962
Do, 23. Oktober
17 Uhr
Rathaus, Ratssaal
Sitzung Hauptausschuss
Do, 23. Oktober
18 Uhr
Museum Biberach
Sonderausstellung Landschaft Leute Licht – Fotografie, Werkpräsentation Manuel Riederer
Do, 23. Oktober
20 Uhr
Stadthalle Biberach
„TastaTour“, Queenz of Piano, Konzert
Fr, 24. Oktober
15 Uhr
Ochsenhauser Hof
Notwendige Abschiede, Vortrag mit Arnold Gorski
Fr, 24. Oktober
18 Uhr
Stadtbücherei
40 Jahre Deutscher Kinderschutzbund, Feierstunde zum Jubiläum
Fr, 24. Oktober
20 Uhr
Komödienhaus
„Kreativer Ungehorsam“, Philipp Scharri, Kabarett
Fr, 24. Oktober
20 Uhr
Stadthalle Biberach
Marina & Friends, Konzert
Fr, 24. Oktober
20 Uhr
Volkshochschule
2014 im Rückspiegel, Vortrag mit Dr. Hans-Peter Biege
Fr, 24. Oktober
20 Uhr
Gigelberghalle
„Der Typ muss auf die Bühne“, Konzert
Fr, 24. Oktober
20.30 Uhr
Jazzkeller
TimeOut-Chor und Miles&More, Konzert
Fr, 24. Oktober
21 Uhr
Abdera
„Tropical Fyah“, Reggae, Dancehall und Hip-Hop
Sa, 25. Oktober
10 Uhr
Hallensportbad
25-Stunden-Schwimmen
Sa, 25. Oktober
11 Uhr
Stadtbücherei
„Petterson und Findus – ein Feuerwerk für den Fuchs“, Kindertheater Detlef Heinichen
Sa, 25. Oktober
11 Uhr
Stadthalle Biberach
Sportkegeln, Heimspieltag der TG Biberach
Sa, 25. Oktober
15 Uhr
Spitalhof – Museum
StadtVerführung Biberach
Sa, 25. Oktober
18 Uhr
Pestalozzi-Gymnasium
TG Biberach – SG O'/U'Hausen Württembergliga Frauen
Sa, 25. Oktober
20 Uhr
Stadthalle Biberach
„So samma mia – Die Welt aus bayerischer Sicht“, Bruno Jonas, Kabarett
Sa, 25. Oktober
20 Uhr
Abdera
Stepfather Fred, Konzert
So, 26. Oktober
7 Uhr
Parkplatz Memminger Straße
Überschreitung Rindalphorn, Alpenverein Biberach
So, 26. Oktober
14 Uhr
Spitalhof – Museum
StadtVerführung Biberach
So, 26. Oktober
19.30 Uhr
Gemeindezentrum St. Martin
Multivisionsshow über den Jakobsweg
Mo, 27. Oktober
14 Uhr
Ochsenhauser Hof
Gitarren- und Songgruppe
Di, 28. Oktober
9 Uhr
Museum Biberach
Rundrum Kinderwerkstatt – Kinder im Museum
Di, 28. Oktober
13.30 Uhr
Evangelischer Friedhof
Wanderung nach Äpfingen, Schwäbischer Albverein
Mi, 29. Oktober
15 Uhr
Spitalhof – Museum
StadtVerführung
Herbstmarkt des KDFB
Faszination Natur
Sana Klinikum
Maschinenring
Verschenken oder
selbst genießen
Ausstellung im
Landratsamt
Neues aus dem
Geburtszentrum
Fahrt zur Eurotier
nach Hannover
Am Samstag, 25. Oktober veranstaltet
der KDFB (Katholischer Deutscher Frauenbund, Zweigverein Biberach) seinen traditionellen Herbstmarkt im Gemeindezentrum St. Martin, wo Besucher von 10 bis 16
Uhr in eine herbstliche Marktatmosphäre
eintauchen können.
„Faszination Natur“ heißt der Titel,
unter dem zwölf Mitglieder des Oberschwäbischen Kunstkreises Biberach
ihre Werke im Foyer des Landratsamts
Biberach präsentieren.
Zu wichtigen und aktuellen Themen
rund um die Geburt informiert das
Team des Geburtszentrums am Donnerstag, 23. Oktober, um 19.30 Uhr im
Saal 1 des Sana Klinikums Biberach.
Der Maschinenring Biberach-Ehingen
veranstaltet am Mittwoch, 12. November, eine eintägige Busfahrt zur
Eurotier nach Hannover.
Die Ausstellung wird am Montag, 20.
Oktober, um 17 Uhr eröffnet und ist
bis zum 14. November innerhalb der
Öffnungszeiten des Landratsamts zu
sehen.
Beim Zeichnen und Malen schärfen
die Mitglieder des Oberschwäbischen
Kunstkreises ihre Wahrnehmung der
sie umgebenden Natur und verarbeiten
ihre Eindrücke teils direkt vor Ort in der
freien Natur oder aber im Atelier.
Chefarzt Dr. Steffen Fritz stellt die Verbesserungen auf der medizinischen Seite
der Versorgung vor. Fragen zur Schmerzlinderung beantwortet die Anästhesistin
Christa Müller. Die Hebammen informieren zum neuen Betreuungskonzept, bei
dem die Mütter und Neugeborene im
Kreißsaal und anschließend auch auf der
Wochenstation weiter umsorgt werden.
Außerdem kann bei einem Rundgang das
Geburtszentrum besichtigt werden.
Selbstgemachtes wie Filzarbeiten, Strickwaren, Seifen, Liköre, Gelees und Papierschmuck werden angeboten. Zudem
werden die Besucher mit leckeren Suppen, Kaffee und einem Kuchenbuffet verwöhnt. Der Erlös geht als Spende an die
„Stiftung Kinder in Not in der Region Biberach“ und an die Organisation Solwodi,
Solidarität mit Frauen in Not.
Die Fahrt kostet für MaschinenringMitglieder 50 Euro, für andere 56
Euro. Vergünstigte Eintrittskarten
zum Preis von 17,50 Euro zuzüglich
Porto sind bei der Geschäftsstelle erhältlich. Zustiegsmöglichkeiten sind
voraussichtlich in Biberach, Ochsenhausen und Laupheim. Anmeldungen und weitere Informationen bis
spätestens Mittwoch, 5. November,
bei der Geschäftsstelle unter Telefon
18826-10.
Biber ach kom munal
16 | 22. Oktober 2014
Notdienste und Öffnungszeiten
Notrufe / Notdienste
Polizei 110, Feuerwehr 112
Notarzt Rettungsdienst 112
Ärztlicher Notdienst Biberach
19292, www.arztdienst.net
Kindernotfall 0180 1929343
Zahnärztlicher Notdienst Biberach
0180 5911610
Apothekennotdienst 0800 0022833
Giftnotruf 0761 19240
e.wa riss Störungsdienst Strom
0800 3629477
Gas Wasser Wärme 9030
Bereitschaftstelefon städtischer
Bauhof 51-288
Kartensperre
(Handy-, Kunden-, EC- und Kreditkarten)
116116
Kabel-BW Kundenservice 01805 888150
Hilfe & Beratung
Nummer gegen Kummer
Kinder- und Jugendtelefon
Mo bis Sa 14 bis 20 Uhr,
0800 1110333
Elterntelefon
Mo bis Fr 9 bis 11 Uhr, Di und Do 17
bis 19 Uhr, 0800 1110550
Schwangerschaftsberatung Caritas
5005-150
Schwangerschaftsberatung LRA
52-6151
Sozial- und Lebensberatung
für Frauen / Frauenschutzhaus Caritas
5005-160
Drogen- und Suchtberatung Blaues Kreuz 71367
Caritas 5005-170
Hospizgruppe Biberach
Einsatzleitung 0170 4889929
Gemeindepsychiatrisches Zentrum
Zeppelinring 26, Tagesstätte und Sozialpsychiatrischer Dienst Tel. 587950
Verbraucherzentrale
Baden-Württemberg
Haushalt Freizeit TK
0900 1774441
Patientenberatung
Mo und Do
von 14 bis 18 Uhr Di und Mi von 10 bis 14 Uhr
0180 3117722
Ochsenhauser Hof – Seniorentreff
Gymnasiumstraße 28
Mo bis Fr 13.30 bis 17.30 Uhr
Telefon 51-272
info@oho-bc.de, www.oho-bc.de
Seniorenbüro Biberach
Zeppelinring 50
Telefon 51-553
Fax 51-117
seniorenbuero@biberach-riss.de
Öffnungszeiten
Di von 9.30 bis 12.30 Uhr
Mi von 10.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 18 Uhr
Do von 10.30 bis 12.30 Uhr
Bürger für Bürger
Bürozeiten Mo und Do von 15.30 bis
17.30 Uhr, Ochsenhauser Hof 2. OG
827127, www.bfb-biberach.de
Ehrenamtliche Hilfe für alle Bürger
in verschiedenen Situationen des
täglichen Lebens
Krankenhaus-Lotsen
von Bürger für Bürger
Ehrenamtliche Unterstützung von Patienten, die in das Krankenhaus müssen:
vor, während und nach Klinikaufenthalt
Mo bis Fr von 8 bis 19.30 Uhr
01578 1941989
Polizei 110
Bahnhofsmission
Bahnhof, Gleis 1
Mo bis Fr von 8 bis 17 Uhr
Öffnungszeiten städtischer Ämter
und öffentlicher Einrichtungen
Allgemeine Sprechzeiten: Mo bis Fr von 8 bis 12.30 Uhr
Mi von 14 bis 18 Uhr
Termine nach Vereinbarung möglich.
Städtische Archive
Schulstraße 8
Öffnungszeiten für Benutzung
im Lesesaal (um Voranmeldung
wird gebeten):
Mi und Do von 8.30 bis 12.30 Uhr
und 14 bis 18 Uhr
Bürgerinformation im Rathaus Mo bis Fr von 8 bis 12.30 Uhr
Mo, Di, Do von 13.30 bis 16.30 Uhr
Mi von 13.30 bis 18 Uhr
Sa von 9.30 bis 12.30 Uhr
Stadtkasse Mo bis Fr von 8 bis 12.30 Uhr
Mi (zusätzlich) von 14 bis 18 Uhr
Friedhofsverwaltung
Rindenmooser Straße 1
Mo bis Fr 8 bis 12 Uhr,
nachmittags nach telefonischer
Vereinbarung 51-222
Stadtbücherei
Di bis Fr von 10 bis 19 Uhr
Sa von 10 bis 14 Uhr
www.medienzentrum-biberach.de
Einwohnermeldestelle
(auch Pässe, Ausweise) Mo und Mi von 8 bis 18 Uhr
Di, Do, Fr von 8 bis 12.30 Uhr
Sa von 9.30 bis 12.30 Uhr
Kartenservice Stadthalle und
Tourismus & Stadtmarketing
Mo bis Fr von 15 bis 17 Uhr
Mo bis Mi, Fr, Sa, von 10 bis 12 Uhr
Mi durchgehend 10 bis 17 Uhr
kartenservice@biberach-riss.de
www.kartenservice-biberach.de
Kartentelefon
Wochenblatt 189911
SZ-Ticketbox 0751 5691557
Volkshochschule
Mo, Mi von 9 bis 18 Uhr
Di von 9 bis 12.30 Uhr
Do von 9 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 16 Uhr
Fr von 9 bis 12.30 Uhr
www.vhs-biberach.de
Lernwerkstatt Stadtbücherei und vhs
Di bis Fr von 10 bis 19 Uhr
Sa von 10 bis 14 Uhr
Bruno-Frey-Musikschule
Öffnungszeiten Verwaltung:
Wielandstraße 27:
Mo bis Do von 10 bis 13 Uhr
und von 14 bis 17 Uhr
Fr von 10 bis 13 Uhr
Wilhelm-Leger-Str. 4
(Ganztagszentrum):
Di bis Do von 8.30 bis 14 Uhr
Während der Schulferien ist die
Bruno-Frey-Musikschule geschlossen.
Museum Biberach
Di, Mi, Fr von 10 bis 13 Uhr
und von 14 bis 17 Uhr
Do von 10 bis 13 Uhr
und von 14 bis 20 Uhr
Sa, So von 11 bis 18 Uhr
Wieland-Museum
Saudengasse 10/1,
Telefon 51-336
Mi bis So, 14 bis 17 Uhr,
www.wieland-museum.de
Hallenbad
Mo Schul- und Vereinsbetrieb
Di + Do 12 bis 22 Uhr Spätbadetag
Mi 12 bis 20 Uhr, Fr 9 bis 20 Uhr
Sa + So 9 bis 20 Uhr
feiertags ab 9 Uhr, www.swbc.de
Öffnungszeiten des Recyclingzentrums Ulmer Straße
Bis 31. Oktober:
Di und Mi 9 bis 17 Uhr, Do 14 bis 17 Uhr
Fr 9 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 16 Uhr
Mo geschlossen
Notarzt 112
Standorte der Glas-, Papierund Altkleidercontainer
– Weißes Bild / St.-Georgs-Weg /
Brücke Fünf Linden (Reithalle)
– Hochvogelstraße / Säntisweg
–Weingartenbergstraße
– Pflugschule, Wielandstraße 30
–Wolfental
– Landratsamt Parkplatz, Saudengasse
– Brücke Adenauer-Allee
(Parkplatzzufahrt)
– Wetterkreuzstraße / Kreuzung
Saulgauer Straße
– Stadtfriedhof Bushaltestelle,
Rindenmooser Straße /
Amriswilstraße
– Berliner Platz / Astiallee / Köhlesrain
– Berufsschulzentrum Parkplatz,
Leipzigstraße (Aldi)
– Neukauf Parkplatz, Heusteige 1
– Bergerhausen, Winterreuter Straße
– Mozartstraße 10–28
– Rißstraße / Richtung Autohaus
Munding / gegenüber e.wa riss
– Kaufhaus Marktkauf,
Sandgrabenstraße
– Rißegg (Grundschule)
– Stafflangen (Bauhof)
– Ringschnait (Landwirt Winter)
Ortsverwaltung Mettenberg
Mo, Do, Fr 8.30 bis 11.30 Uhr
Di, 15 bis 19 Uhr, Telefon 72021
Ortsverwaltung Rißegg
Mo, Mi, Fr 8.30 bis 11.45 Uhr
Di 8.30 bis 11.45 Uhr, 14 bis 17 Uhr
Do 14 bis 18.30 Uhr, Telefon 21081
Ortsverwaltung Ringschnait
Mo bis Fr 8.30 bis 12 Uhr
Fr 14 bis 17 Uhr, Telefon 07352 2341
Ortsverwaltung Stafflangen
Mo bis Mi, Fr 8 bis 12 Uhr
Di 18.30 bis 19 Uhr, Telefon 07357 2326
Zusätzliche Termine mit dem
Ortsvorsteher nach Absprache
Sonderöffnungszeiten stehen
im redaktionellen Teil
– Alle Angaben ohne Gewähr –
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Seele and Geist
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