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Hamburger Abendblatt

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A LT O N A
15. NOVEMBER 2014
Autobrandstifter
zünden Mercedes
„aus Rache“ an
A LT O N A-N ORD ::
Nachdem
sie den Mercedes einer verfeindeten Familie an der Missundestraße angezündet hatten, sind
zwei türkischstämmige Heranwachsende festgenommen worden. Zivilfahnder sahen die 17und 20-Jährigen am Sonnabendmorgen vom Tatort kommen und kontrollierten sie in
einer Spielhalle an der MaxBrauer-Allee. Der 20-Jährige
hatte in seiner Jackentasche
Handschuhe, die stark nach
Grillanzünder rochen. Bei dem
17-Jährigen fanden sie einen
Schlagstock und Schlagschutzhandschuhe. Wie die Vernehmung ergab, hatten die Brandstifter den Wagen „aus Rache“
angezündet. (dfe)
Kreuzfahrtterminal:
Richtfest für
Landstromanlage
:: Die Hafenbehörde Hamburg Port Authority
baut seit Anfang Juli 2014 am
Kreuzfahrtterminal in Altona
eine feste Landstromanlage.
Der erste Rammschlag war bereits am 23. Juli vorgenommen
worden, jetzt wurde das Richtfest gefeiert. „Mit dem Richtfest
der Landstromanlage setzen
wir einen weiteren Meilenstein
für die Entwicklung Hamburgs
zu einem der attraktivsten und
umweltfreundlichsten Kreuzschifffahrtsstandorte Europas“,
sagte Wirtschaftssenator Frank
Horch. Das Projekt wird rund
zehn Millionen Euro kosten
und soll im Sommer 2015 fertiggestellt werden. (HA)
A LT O N A
NR. 97
DIE WOCHE
Die kostenlose Zeitung zum Wochenende
Abitur in Hamburg –
die gespaltene Stadt
Bad
Boys.
Bildungsbericht: Soziale Schere am deutlichsten bei den Schulabschlüssen
Von Digitalarmaturen bis zum selbst
reinigenden WC, bei uns bekommen Sie
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FR I E D E R I KE KLÜN D E R
Späte Ehre für die gute
Seele von Blankenese
:: Friederike Klünder (1776
HA INFOGRAFIK. F. HASSE
FOTO: GETTY
PETER ULR ICH M E YE R
:: Kinder aus sozial benachteiligten Familien
sind besser in das Bildungssystem integriert als noch vor ein
paar Jahren. Aber die Teilnahme dieser Jungen und Mädchen
an den Angeboten von Krippen,
Kindertagesstätten oder den
weiterführenden Schulen ist
immer
noch
unterdurchschnittlich. Und auch die schulischen Leistungen sind es. „Es
gibt noch viel zu tun“, sagte
Schulsenator Ties Rabe (SPD)
bei der Vorstellung des dritten
Hamburger Bildungsberichts.
Die soziale Schere im Bildungssystem zeigt sich deutlich
H AMBUR G
Telefon: 040 - 33 39 11 12 (täglich 6 - 20 Uhr)
bei den Schulabschlüssen. Im
vergangenen
Jahr
haben
57,8 Prozent der Schulabgänger
die allgemeine Hochschulreife
erworben (2010: 48 Prozent).
Bei Jugendlichen aus einem
schwierigen sozialen Umfeld
mit Deutsch als Muttersprache
liegt der Anteil der Abiturienten jedoch nur bei 38,9 Prozent.
Von den Jungen und Mädchen
aus Familien mit ausländischen
Wurzeln und sehr niedrigem
Sozialstatus machen sogar nur
34,1 Prozent Abitur. Aber: Der
Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund, die das Abitur
schaffen, ist in den zurückliegenden zehn Jahren deutlich
gestiegen. Die Abiturienten-
Zustellung: 040 - 34 72 67 11
QUELLE: SCHULBEHÖRDE
quote lag 2010 bei 33,1 Prozent,
2013 schon bei 42 Prozent.
Die ungleiche Verteilung
der Bildungschancen spiegelt
sich auch regional wider, wobei
die Differenzen von Stadtteil zu
Stadtteil erheblich sind (siehe
Karte). Sehr hohe Abiturquoten
gibt es im Bereich Alstertal/
Walddörfer, in den Elbvororten
sowie citynahen Stadtteilen wie
Eimsbüttel oder Uhlenhorst.
Die Stadtteile mit den höchsten
Abi-Quoten sind Blankenese,
Othmarschen und Nienstedten.
Die höchsten Anteile von Schulabgängern ohne Abschluss finden sich in den sozial besonders
belasteten Quartieren Wilhelmsburg und Billstedt.
E-Mail: woche@abendblatt.de
Anzeigen: 040 - 35 10 11
bis 1848) galt als Wohltäterin
von Blankenese. Die Frau des
Versicherungsunternehmers
Heinrich Klünder wirkte in
dem Stadtteil als gute Seele. Sie
half Armen sowie Tausenden,
die an Pocken erkrankt waren.
Jetzt fordern Blankeneser, sie
posthum zu ehren, indem man
einen Platz, eine Treppe oder
eine Straße nach ihr benennt.
>> >> Seite 3
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SEITE 2
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Nachrichten aus der Nachbarschaft
ZWISCHENRUF
HA RB U RG
BAHRENFELD
Bloß kein
Muffensausen
Großbrand
:: Kilometerweit
Senior festgenommen
:: Nach einem Autoaufbruch
EINE G LOS S E VON
JÖRN LAUTER B A CH
ST EL L IN G E N
Feuerwehreinsatz
:: In Stellingen ist an der
Straße Wittkoppel eine Gartenlaube ausgebrannt. Der Brand
konnte gelöscht werden, verletzt wurde niemand. Die
Brandursage ist unklar, die Polizei ermittelt. (HA)
am Holstenkamp haben Polizisten den 71 Jahre alten Täter
festgenommen. Wolfgang R.
hatte auf dem Friedhofsparkplatz bei einem Opel Astra die
Seitenscheibe eingeschlagen
und eine Handtasche gestohlen. Ein Zeuge hatte ihn verfolgt
und die Festnahme ermöglicht.
Der 71-Jährige kam vor den
Haftrichter. Er ist seit Jahrzehnten wegen Diebstählen
und Einbrüchen der Polizei bekannt. (zv)
:: Im Westen der Stadt ist
NI ENDORF
Wild und Tannengrün
:: Anlässlich des St. Hubertustags bietet die Revierförsterei im Niendorfer Gehege an
diesem Sonnabend, 15. November, Wildfleisch aus Hamburgs
Wäldern an. Auch Schmuckgrün von Tannen, Fichten und
Kiefern wird verkauft. Von
10 Uhr an bietet die Waldjugend am Lagerfeuer in der Jurte
Stockbrot und Tee an. Um
18 Uhr gibt es einen Hubertusgottesdienst. (gen)
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Lebensfreude
65 Millionen Euro hat Stage in das „Theater an der Elbe“ investiert.
Bei der Eröffnung ließ es der Konzern krachen Foto: Klaus Bodig
Musical-Theater im Hafen eröffnet:
Das Wunder von der Elbe
:: Am Montag um 18.27 Uhr
drückten Bürgermeister Olaf
Scholz (SPD), Musical-Tycoon
Joop van den Ende und Uschi
Neuss, Geschäftsführerin der
Stage Entertainment Deutschland, gemeinsam den roten
Buzzer auf der „Cap San Diego“
– und gegenüber begann ein
Feuerwerk nebst Lasershow zur
Eröffnung des Musicaltheaters
an der Elbe. Unten auf der
Überseebrücke staunte das
„Preview-Publikum“: 1200 Karten hatte der Musical-Konzern
für die öffentliche Generalprobe des Musicals „Das Wunder
von Bern“ verlost. (ale)
NEUSTADT
EIMS BÜTTE L
Neuer Direktor
:: Das Fünf-Sterne-Hotel Si-
Neue switchh-Punkte
:: In Eimsbüttel soll es wei-
de an der Drehbahn hat einen
neuen Direktor. Alex Obertop
tritt die Nachfolge von Alexander Schreiter an, der künftig das
InterContinental in Berchtesgaden leitet. Der gebürtige Niederländer Obertop war zuletzt
für die Eröffnung des Luxushotels Capella in Washington D. C.
(USA) verantwortlich. Das Side
Hotel hat 178 Zimmer. Dort
stieg auch die deutsche FußballNationalelf ab. (ug)
tere switchh-Punkte geben.
Die Bezirksversammlung hat
beschlossen, die Standorte Tibarg, Niendorf-Nord, Hagenbecks Tierpark, Dammtor,
Elbgaustraße/Eidelstedt und
Schnelsen/Burgwedel prüfen
zu lassen. Das Projekt
„switchh“ der Hamburger
Hochbahn macht es möglich,
dass die Kunden zwischen
Bus, Bahn, StadtRad, car2go,
Mietwagen und Taxis wechseln können. Bis 2015 sollen
15 switchh-Punkte in Hamburg entstehen. (gen)
NEULAND
In die Flucht geschlagen
:: Zwei Räuber haben einen
Sonntag 16.11.2014, 10 –19 Uhr
in der Lounge des
25 hours Hotel Hafencity
Überseeallee 5.
für ermäßigten Eintritt
Möbelmarkt am Großmoorbogen in Neuland überfallen. Die
18 bis 20 Jahre alten Männer
bedrohten zwei Kassiererinnen
und verlangten Geld. Einer der
Täter drückte plötzlich den Abzug seiner Pistole, bei der es
sich um eine Spielzeugwaffe
handelte. Darauf forderten die
Kassiererinnen die Täter energisch auf zu verschwinden. Polizeisprecherin Ulrike Sweden:
„Auf der Flucht rannte einer
der Männer noch gegen die
Glastür, die sich nicht schnell
genug geöffnet hatte.“ (dfe)
B ILLSTE DT
Feuer im Supermarkt
:: Nach einem Feuer in einem türkischen Supermarkt
an der Möllner Landstraße ermittelt das Landeskriminalamt (LKA) wegen Brandstiftung. Die Polizei geht davon
aus, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde. Eine Anwohnerin hatte am frühen
Mittwochmorgen
mehrere
Männer von dem Supermarkt
wegrennen sehen. Wenig später stand ein Teil des Marktes
in Flammen. (dfe)
ein neuer Tempel der Laienbaukunst entstanden. Wie vom
Himmel gefallen steht er da
und zieht die Bastler und Selberbauer mit vermutlich handelsüblicher kosmischer Strahlung (gibt es im Drei-, Fünfund Zehn-Liter-Plastikgebinde
mit Henkel oder ohne und für
glatte oder raue Untergründe)
an. Im Inneren öffnet sich eine
Kathedrale mit Freitreppen,
breiten Mittel- und zahlreichen Kreuzgängen, die in alle
Orte unseres menschlichen
Daseins führen: Bad, Küche,
Garten, Auto, Dächer, Teppich
und und und.
Man wankt vorbei an Chemie-WCs, künstlichen Kaminen, anderem Vergemütlichungsschrott und an der
Deckchair-Auflage Rhodos für
das Modell Diane aus Eukalyptus-Holz.
Dann kommt die Muffenabteilung, heute sind hier
Stemmmuffen, Rastermuffen,
Steckmuffen und Klebemuffen
im Angebot. „Brauchen Sie
denn Durchgangsmuffen oder
Abzweigmuffen?“, wird ein
ratlos blickender Kunde gefragt, und bevor Muffensausen
aufkommt, sollte am besten
schnell der Kreuzgang gewechselt werden.
Zur Familie der Untoten
eines Baumarkts gehören die
Nuten und Flansche, die man
im Grunde nur falsch kaufen
kann, um dann in den Strudel
der eigenen Unfertigkeit gezogen zu werden: umtauschen,
wieder falsch, noch mal umtauschen, noch mal falsch.
Dabei wurden in der Regel
ungefähr 20 Liter Benzin verfahren und fünf Mehrfachsteckdosen – kann man immer
gebrauchen – an der Kasse
mitgekauft.
Deswegen an dieser Stelle
jetzt mal der ultimative Tipp:
Schuster, bleib’ bei deinen
Leisten! (Gibt es in Gang
zwölf, Fach drei, in dick und
dünn, lackiert und unlackiert,
rau und glatt und mit und
ohne Not, äh, Nut.)
IMPRESSUM
war die
schwarzgraue Rauchsäule zu
sehen, die sich über dem Harburger Hafen mehr als 40 Meter in den Himmel schob. In einem dramatischen Großeinsatz, der 33 Stunden dauerte,
kämpften mehr als 120 Feuerwehrleute gegen einen der
größten Brände des Jahres. Auf
einem Schrottplatz im Harburger Hafen loderten am vergangenen Wochenende bis zu
20 Meter hohe Flammen auf einer Fläche von mehr als 2000
Quadratmetern. Doch trotz der
massiven Rauchentwicklung
seien in der Stadt keine toxischen, also giftigen Gase gemessen worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. (dfe)
Hamburger Abendblatt – Die Woche
Chefredakteur: Lars Haider
Redaktion: Hans Wacker (V.i.S.d.P),
Katharina Geßler
Layout: Hans Raczinski, Heinz-J. Jacobs
Verlagsgeschäftsführer: Frank Mahlberg
Gesamtleiter Vermarktung:
Dirk Seidel (V.i.S.d.P.)
Nationale Vermarktung: Axel Springer
Media Impact KG
Vertriebsleiter: Benjamin Frank
Logistik + Zustellung: Volkmar Schink
Marketing und Events: Vivian Hecker
Herstellung: Stefan Wiechert
Anzeigen: Preisliste Nr. 2, gültig
ab 1. Januar 2014; Telefon: 040/35 10 11
E-Mail: anzeigen@abendblatt.de
E-Mail Redaktion: woche@abendblatt.de
Hotline: 040 / 33 39 11 12 (täglich 6–20 Uhr)
Druck: Axel Springer SE,
Axel-Springer-Platz 1, 20350 Hamburg
Verlag: Zeitungsgruppe Hamburg GmbH,
Axel-Springer-Platz 1, 20355 Hamburg
Auflage: 760.804 Exemplare
Späte Ehre für
die gute Seele
von Blankenese
Grossner-Villa:
Umstrittener
Neubau kommt
Eigentümer droht dem
Bezirk mit Forderung
nach Schadenersatz
Friederike Klünder half Armen und Kranken.
Förderkreis will Straße nach ihr benennen
RA LF NE HMZOW
BLA N KE NE SE :: Sie half den
Armen und Bedürftigen sowie
Tausenden, die an Pocken erkrankt waren: Friederike Klünder (1776 bis 1848) galt als
Wohltäterin von Blankenese.
Die Frau des Versicherungsunternehmers Heinrich Klünder
wirkte in dem Stadtteil jahrelang als gute Seele. Jetzt fordern Blankeneser, sie posthum
zu ehren, indem man einen
Platz, eine Treppe oder eine
Straße nach ihr benennt.
„Nach Empfehlungen sind
wir für die Bulckestraße, die
1949 nach Dr. Carl Bulcke benannt wurde“, sagt Ronald
Holst vom Förderkreis Historisches Blankenese. Bulcke war
Jurist und Oberregierungsrat
im einstigen Innenministerium
in Berlin als Leiter der Filmprüfstelle. Als junger Mann hatte er wohl in Altona und kurz
auch in Blankenese gelebt.
Holst: „Er gehörte zu den 88
Autoren, die 1933 die Ehrenerklärung für Hitler unterschrieben haben, das ,Gelöbnis treu-
Bulckestraße: Ronald Holst will
sie umbenennen Foto: K. Bodig
ester Gefolgschaft´.“ Daher biete es sich an, „die unzeitgemäße
Ehrung eines Herrn Bulcke“ zurückzunehmen und dafür eine
„überaus verdiente“ Blankeneserin mit einem Straßennamen
zu würdigen. Holst: „Und das in
unmittelbarer Nähe ihres ehemaligen Wohnsitzes, dem Hessehaus.“
Holst und seine Frau haben
das Leben der Friederike Klünder erforscht, in ihrem Werk
„Blankeneser Frauen“. Klünder
galt als die „Schöne auf dem
Berg“. Obwohl sie als begüterte
Frau in einem Herrenhaus mit
Parkgelände lebte, nahm sie
Anteil an den gesundheitlichen
und finanziellen Sorgen ihrer
Mitmenschen. Die Pockenkrankheit grassierte in ihrer
Zeit. Die wenigen, die überlebten, waren lebenslang von
schlimmsten Narben gezeichnet. Holst: „Als Friederike
Klünder erfuhr, dass dänische
Ärzte ein Gegenmittel, eine
Impfung, gegen diese fürchterliche Seuche entwickelt hatten,
ließ sie sich ausbilden.“
Daraufhin ging die junge
Frau von Hütte zu Hütte und
impfte eigenhändig 2168 Kinder und Erwachsene. Um den
Menschen die Angst vor der
Impfung zu nehmen, nahm sie
ihre eigenen geimpften Kinder
mit, als blühend gesund aussehende Beispiele für die Wirksamkeit der Impfung.
Auch als die Blankeneser
Fischer damals verarmten, litt
die Bevölkerung große Not.
Friederike Klünder besorgte
SEITE 3
:: Die alte,
weiße Grossner-Villa an der
Elbchaussee nahe dem Anleger
Teufelsbrück ist längst abgerissen. Nun steht auch trotz heftiger Proteste dem umstrittenen
Neubau an der Elbchaussee 359
nichts mehr im Weg. In der
jüngsten Sitzung der Altonaer
Bezirksversammlung teilte die
Verwaltung mit, dass sie den
Bau genehmigen müsse. Dort
gilt noch ein alter Baustufenplan, der so gut wie keine Gestaltungsvorschriften aufweist.
Vor allem die CDU in Altona
hatte deshalb versucht, das Vorhaben zu stoppen und einen
neuen Bebauungsplan mit Milieuschutz zu verabschieden.
Doch nach Informationen
des Abendblatts drohten die
Anwälte des neuen Eigentümers dem Bezirk Altona mit
Schadenersatzforderungen in
Höhe von gut 300.000 Euro,
sollte die Verwaltung nicht bald
den geplanten Neubau genehmigen. Der neue Eigentümer,
Ex-Vorstand eines Energiekonzerns, plant einen Bau, der zwar
in den Ausmaßen dem alten
„weißen Haus von Nienstedten“
entspricht, sonst aber eine sehr
moderne Architektur aufweist.
„Bunker mit Panoramascheiben“, ereifert sich der
CDU-Politiker Sven Hielscher
darüber. So etwas passe nicht
zur Elbchaussee, die durch immer neue, moderne Bauten ihr
Gesicht zu verlieren drohe.
SPD-Fraktionschef
Thomas
Adrian hatte indes vor einem
„erheblichen Planungsrisiko“
gewarnt. Die Stadt könne sich
eine derart hohe Schadenersatzsumme nicht leisten. (at)
N IE NS T EDT EN
Friederike Klünder (1776 bis 1848), porträtiert von einem
unbekannten zeitgenössischen Künstler.
Flachs und animierte immer
mehr Frauen, Leinwand zu weben, die die Wohltäterin für sie
vermarktete. Holst: „Ihren
Mann animierte sie, eine Ölmühle zu bauen, in der viele arbeitslose Fischer einen neuen
Arbeitsplatz fanden.“ Zudem
gründete sie eine Armenhilfe –
bis zu ihrem Tod 1848 lebte sie
in Blankenese. Danach wurden
Haus und Park verkauft. Die an
den Park angrenzende Straße
Klünders Park wurde 1945 nach
einem späteren Eigentümer in
„Hessepark“ umbenannt. Die
Bulckestraße grenzt an den
Park. „Wir möchten die Erinnerung an die herausragende Frau
wieder in der Bevölkerung verankern und sie durch Benen-
nung einer Straße ehren“, sagt
Holst.
Doch die Stadt tut sich bislang schwer damit: Die Kulturbehörde, Abteilung Staatsarchiv, nennt die Idee in einem
Schreiben einen „hochinteressanten Vorschlag“. Allerdings
seien Umbenennungen nur bei
„Beseitigung von Unklarheit“
zulässig. Zuständig sei aber das
Bezirksamt. Auch dort werde
der Vorschlag, eine Verkehrsfläche nach Klünder zu benennen,
„positiv aufgenommen“, heißt
es in einer Stellungnahme.
Holst lässt jedenfalls nicht locker: „Es geht nicht, dass man
einen Mann wie Bulcke, der so
in den Nationalsozialismus verstrickt ist, weiter so ehrt!“
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Senat bestimmt
über Schicksal
der Roten Flora
Illegal Bäume am Elbhang
in Blankenese gefällt
S TERN S CHA NZE ::
Das
linksautonome Kulturzentrum
Rote Flora im Schanzenviertel
wird politisch nur vom Senat
kontrolliert, auch wenn Grundstück und Haus nun treuhänderisch von der Johann-DanielLawaetz-Stiftung
verwaltet
werden und nicht mehr von der
Stadt. Das geht aus dem Vertrag
der Stadt mit der Stiftung hervor. Diese auf unbestimmte Zeit
getroffene Vereinbarung kann
jederzeit vorzeitig und fristlos
gekündigt werden. Der aktuelle
Stand ist, dass die Flora „zur Befriedung des Quartiers und der
Stadt“ und zum Erhalt der kulturellen Vielfalt aufrechterhalten werden soll. (dpa)
BL ANKEN ES E ::
Wieder ein
Fall von Braumfrevel im Bezirk
Altona: Nachdem bereits im
Sommer 2008 mehrere Bäume
am Elbhang für eine bessere
Sicht in einer Nacht-und-Nebel-Aktion gefällt wurden, hat
jetzt wieder ein Unbekannter
zur Axt gegriffen.
Ein Mitarbeiter des Bezirksamtes Altona entdeckte
mehrere umgekippte Bäume im
Hanggebiet des Sven-SimonParks in Blankenese.
Drei Roteichen, zwei Eichen, zwei Buchen und eine Birke sind betroffen. Nach einer
näheren Untersuchung gehen
die Experten davon aus, dass die
illegalen Schnittarbeiten vor
zwei bis vier Monaten stattgefunden haben. Laut Angaben
des Bezirksamtes habe man inzwischen die für Umweltdelikte
zuständige Abteilung der Wasserschutzpolizei informiert.
Der oder die Täter von
2008 konnten bisher nicht ermittelt werden. Allerdings hatte die Staatsanwaltschaft damals eine Last in Höhe von
250.000 Euro für fünf neue Luxuswohnungen in die Grundbücher eintragen lassen. Grund:
Durch das illegale Abholzen von
Bäumen war eine Sichtschneise
auf die Elbe entstanden, der den
Wert des Grundstücks laut Gutachterbericht um 250.000 Euro
steigen ließ. (cia)
Sprechstunde Altona ▪ 20.11.2014
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DIE WOCHE
SEITE 4
Jetzt täglich Hamburger Abendblatt lesen. Tel. 33 39 11 62 oder www.abendblatt.de/abo
Noten und Bekanntheit von Bürgermeister und Senatoren
99
%
79
… und von Hamburger Oppositionspolitikern
74
73
81
72
81
70
2,9
2,9
Dorothee
Stapelfeldt
(SPD)
Zweite Bürgermeisterin,
Wissenschaftssenatorin
3,4
3,1
3,1
Jutta
Blankau
(SPD)
Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt
2,9
Frank
Horch
(parteilos)
Senator für Wirtschaft,
Verkehr und Innovation
83
83
2,8
Barbara
Kisseler
(parteilos)
3,0
Kultursenatorin
2,9
Michael
Neumann
(SPD)
Senator für
Inneres und Sport
2,9
3,2
3,3
Dietrich
Wersich
Fraktionsvorsitzender der CDU
3,2
Jens
Kerstan
3,2
Fraktionsvorsitzender der Grünen
Olaf
Scholz
Erster
Bürgermeister
70
71
73
76
75
3,0
3,1
3,7
3,6
(SPD)
Note
*
2,6**
* Durchschnittsnote Nov./2014
3,0
3,1
Co
Cornelia
PrüferStorcks (SPD)
St
Senatorin
für Gesundheit
Se
un Verbraucherschutz
und
** Durchschnittsnote 2012
3,4
3,2
Ties Rabe
(SPD)
Senator für Schule und
Berufsbildung
3,2
3,2
Detlef
Scheele (SPD)
Senator für Arbeit, Soziales,
Familie und Integration
Befragt: 1002 Wahlberechtigte ab 18 Jahren in der Zeit vom 24.10.–3.11.2014
3,1
Jana
Schiedek (SPD)
Senatorin für Justiz
und Gleichstellung
Peter
Tschentscher
(SPD)
Finanzsenator
3,1
3,5
Katja
Suding
Fraktionsvorsitzende der FDP
HA INFOGRAFIK/FOTOS: F. HASSE / DPA (9), B. FABRICIUS (2), J. JOOST, REUTERS (3)
Dora
Heyenn
3,6
Fraktionsvorsitzende der Linken
QUELLE: GESS PHONE & FIELD MARKTFORSCHUNG 2014
Scholz muss um absolute Mehrheit bangen
Christdemokraten erzielen in der aktuellen Abendblatt-Umfrage bestes Ergebnis seit Jahren. SPD liegt bei 45 Prozent
A N D RE AS DE Y
S AS C HA B ALASKO
FRAN ZI SK A C OE SFELD
HAMBUR G
:: Gut drei Mona-
te vor der Wahl ist die politische
Lage in Hamburg so spannend
wie lange nicht: Wenn jetzt Bürgerschaftswahl wäre, müsste
die SPD um Bürgermeister Olaf
Scholz um ihre absolute Mehrheit bangen. Im Rathaus gäbe es
ein Patt zwischen Regierung
und Opposition. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen
Umfrage im Auftrag des Abendblatts.
Demnach kämen die Sozialdemokraten auf 45 Prozent und
wären weiterhin mit Abstand
stärkste Kraft. Sie verlieren jedoch gegenüber ihrem Wahlergebnis von 2011 (48,4 Prozent)
gut drei Punkte. Die CDU, bei
der letzten Wahl mit 21,9 Prozent abgewählt, holt im Gegenzug auf und kommt auf 27 Prozent – ihr bestes Umfrageergebnis seit Jahren. Die Grünen ver-
2015 wird das Leihfahrradsystem weiter ausgebaut. Erstmals wird auch Hamburgs Süden angeschlossen
A ND REA S D EY
Bekanntheit
2,6*
40 neue StadtRad-Stationen
harren bei den elf Prozent, die
sie 2011 auch geholt hatten. Die
Linke verbessert sich leicht auf
sieben Prozent (2011: 6,4). Damit kämen die SPD auf der einen sowie auf der anderen Seite
CDU, Grüne und Linke zusammen jeweils auf 45 Prozent. Die
Stellen hinter dem Komma, die
in der Umfrage nicht ausgewiesen werden, würden darüber
entscheiden, ob Olaf Scholz
weiterhin allein regieren könnte oder ob er einen Koalitionspartner braucht.
Nicht im Parlament vertreten wären die FDP und die AfD.
Die Liberalen, die 2011 mit
6,7 Prozent den Wiedereinzug
geschafft hatten, kämen nur
noch auf zwei Prozent der Stimmen. Die Euro-kritische Alternative für Deutschland, die zuletzt den Einzug in die Landesparlamente von Brandenburg,
Sachsen und Thüringen geschafft hatte, käme in Hamburg
nur auf vier Prozent und würde
damit an der Fünfprozenthürde
scheitern. Vier Prozent der
Stimmen entfielen auf kleinere
Parteien. 79 Prozent der Befragten gaben eine Wahlabsicht
an. 18 Prozent waren noch unentschlossen oder machten keine Angabe. Drei Prozent wollten nicht zur Wahl gehen, die
am 15. Februar 2015 stattfindet.
Bei einer Direktwahl des
Bürgermeisters würden
sich 65 Prozent der Wähler
für Scholz entscheiden.
Bei einer Direktwahl des
Bürgermeisters würden sich
65 Prozent der Wähler für
Amtsinhaber Olaf Scholz entscheiden und nur 18 Prozent für
CDU-Bürgermeisterkandidat
Dietrich Wersich. Die übrigen
Befragten würden keinen von
beiden wählen oder machten
keine Angabe. Der CDU-Fraktionschef holt allerdings leicht
auf: 2012 hatte Scholz die Frage
noch mit 72 zu 12 Prozent für
sich entschieden.
Die Hamburger kennen die
politischen Akteure heute zum
Teil wesentlich besser als noch
zu Beginn der Wahlperiode.
Justizsenatorin Jana Schiedek
(SPD) etwa hatte nach dem ersten Regierungsjahr den niedrigsten Bekanntheitsgrad. 2012
gaben nur 61 Prozent der Bürger an, sie zu kennen. Heute ist
dieser Wert auf 71 Prozent gestiegen. Den größten Sprung
hat Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) gemacht: Er steigerte
sich im selben Zeitraum von
71 auf 83 Prozent. Ein Grund
dafür ist sicher, dass Scheele in
der Vergangenheit immer wieder mit Themen in der Öffentlichkeit stand, die für viele Bürger von Interesse sind – etwa
der Umgang mit der wachsenden Zahl an Flüchtlingen oder
dem Kita- und Krippenausbau.
Auffallend ist, dass die
Fraktionschefs der Opposition
bekannter sind als mancher Se-
nator: Den Namen von CDUFraktionschef Dietrich Wersich
kennen gut acht von zehn Leuten. Aber nur 70 Prozent der
Hamburger kennen die Gesundheitssenatorin Cornelia
Prüfer-Storcks (SPD). Die FDPFraktionschefin Katja Suding
hingegen ist 76 Prozent der Befragten ein Begriff, gefolgt von
der Linken-Fraktionsvorsitzenden Dora Heyenn mit 75 Prozent. Die Erklärung dafür, dass
die Spitzenpolitiker bekannter
geworden sind, liegt nahe:
Durch ihre Arbeit als Fraktionschefs stehen sie in der ersten
Reihe und sind daher regelmäßig in den Medien präsent. Olaf
Scholz erzielte nicht nur den
höchsten Bekanntheitswert, er
bekam mit der Schulnote 2,6
auch die beste Bewertung.
Das Meinungsforschungsinstitut GESS Phone & Field hat
im Auftrag des Abendblatts in
der Zeit vom 24. Oktober bis
3. November 1002 wahlberechtigte Hamburger befragt.
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Hamburg muss mehr für reine Luft tun
Stadt verliert vor Gericht – Umweltzonen sollen aber nicht eingeführt werden
::
Die Hansestadt Hamburg muss mehr für
die Reinhaltung der Luft unternehmen. Das Verwaltungsgericht Hamburg gab einer Klage der Umweltschutzorganisation BUND und eines Anwohners der Max-Brauer-Allee
statt. Allerdings unterließen die
Richter es, der Stadt konkrete
Maßnahmen aufzuerlegen. Rathaus und Umweltbehörde erklärten umgehend, man werde
HAMBURG
das Urteil anfechten. Zudem
wurde signalisiert, dass die Einführung von Tempo 30 auf
Hauptverkehrsstraßen, einer
Citymaut und von Umweltzonen nicht infrage komme.
Zuvor hatte das Verwaltungsgericht in seinem Urteil
die Stadt verpflichtet, „in den
Luftreinhalteplan Maßnahmen
aufzunehmen, die zu einer
möglichst schnellen Einhaltung
des Grenzwertes für Stickstoff-
dioxid führen sollen“. Hintergrund des Verfahrens ist die zu
hohe Belastung der Luft mit
Stickstoffdioxid. Mit bis zu
65 Mikrogramm pro Kubikmeter liegen die an den vier Messstellen festgestellten Werte
weit über dem von der EU festgelegten Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter. Die
Einhaltung des Grenzwerts ist
nach Behördenangaben nicht
vor 2026 zu erwarten. (os)
HA MB UR G ::
Man sieht sie
rund ums Rathaus, auf der
Mönckebergstraße, am Hauptbahnhof, an der Alster, im Hafen und im Uni-Viertel – die roten StadtRäder sind aus Hamburgs Stadtbild nicht mehr
wegzudenken. Zahlen belegen
das: Mehr als 268.000 registrierte Nutzer haben sich allein
in diesem Jahr bislang knapp
2,2 Millionen Mal eines der
1650 Räder an 131 Stationen
ausgeliehen. Mit einer solchen
Entwicklung hat bei der Vorstellung der robusten roten
Flitzer mit dem charakteristisch geschwungenen Gepäckträger 2009 kaum jemand gerechnet.
Jetzt wird die Erfolgsgeschichte des Leihfahrradsystems weiter ausgebaut: 40 neue
Stationen mit weiteren 500
Fahrrädern sollen 2015 hinzukommen, kündigte Verkehrssenator Frank Horch (parteilos)
an. Erstmals wird dabei auch
der Hamburger Süden mit bedacht: Stadtteile wie Harburg,
Heimfeld und Wilstorf werden
mit allein zehn bis zwölf Statio-
Senator Frank Horch mit StadtRädern Foto: Klaus Bodig
nen erstmals an das System angeschlossen – und damit eine
seit Jahren erhobene Forderung des Bezirks Harburg erfüllt. Auch Bahrenfeld und
Barmbek-Nord werden gestärkt. „Unser Leihfahrradsystem ist das erfolgreichste in
Deutschland“, sagte Horch. Den
Sprung über die Süderelbe nach
Harburg bezeichnete er als
„weiteren Meilenstein in der
Förderung des Radverkehrs in
Hamburg“. Eigentlich hatten
sich die Lokalpolitiker in den
Bezirken sogar 100 neue Stationen gewünscht. Daraus wurden
nun noch 42, deren Realisierung von Verkehrsbehörde, Bezirken, Polizei und dem Betreiber, der Bahntochter DB Rent,
derzeit geprüft wird. Ein bis
zwei könnten dabei noch gekippt werden, aber 40 neue Stationen sollen es auf jeden Fall
werden.
Mit den Baumaßnahmen
solle Anfang des Jahres im Süden der Stadt begonnen werden, kündigte Olaf Böhm, Fahr-
rad-Beauftragter der Verkehrsbehörde, an. Die Einrichtung
einer solchen Station dauert etwa zwei Wochen.
Für die Ausdehnung des
StadtRad-Systems erhöht die
Stadt ihren Zuschuss an DB
Rent um etwa 460.000 Euro im
Jahr auf dann etwa, 2,1 Millionen Euro. Horch nutzte die Präsentation der Pläne, um drei
Monate vor der Bürgerschaftswahl eine positive Bilanz der
Fahrradpolitik des Senats zu
ziehen. 38 Kilometer vorhandene Radwege seien ausgebaut
oder instand gesetzt worden,
23 Kilometer Velorouten hergerichtet worden. Hinzu kämen
„bedeutende Einzelprojekte“
wie in Wilhelmsburg, am Oberhafen oder Radfahrstreifen an
Landungsbrücken, am Rödingsmarkt und im Lessingtunnel in
Altona. Außerdem seien mittlerweile etwa 700 von 900 Einbahnstraßen in Tempo-30-Zonen für den Radverkehr in beiden Richtungen freigegeben
und 2000 neue Fahrradbügel
errichtet worden.
Eine Karte mit sämtlichen Stationen gibt
es auf www.abendblatt.de
SEITE 5
55.000 Hamburger
nutzen Carsharing
von DriveNow
H A MB UR G :: Der
Carsharing-Anbieter DriveNow hat ein
Jahr nach dem Start in Hamburg eine positive Bilanz gezogen. Mittlerweile nutzten rund
55.000 Kunden in der Hansestadt die Angebote des Gemeinschaftsunternehmens
von
BMW und Sixt, teilte die Firma
mit. „Hamburg erweist sich für
uns als idealer CarsharingStandort“, sagte DriveNow-Geschäftsführer Andreas Schaaf.
Seit November 2013 hat das
Unternehmen in der Hansestadt eine Flotte aus 450 Fahrzeugen im Einsatz. Im Gegensatz zur Praxis bei einigen anderen Carsharing-Anbietern
können die Kunden die Autos
an jeder beliebigen Stelle abholen und abstellen und müssen
sie nicht zu einer bestimmten
Station zurückbringen.
Genutzt werden die Fahrzeuge vor allem zum Einkaufen,
für Geschäftsfahrten sowie vom
und zum Flughafen Fuhlsbüttel. Die Partnerschaft mit dem
Hamburger Verkehrsverbund
(HVV) soll ausgedehnt werden.
Bislang gelten für HVV-Abokunden vergünstigte Konditionen. (bob)
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D I E WO C H E
SEITE 6
Elbe
Heiligengeistfeld
Reeperbahn
Konzert Wo die Coolness
s kocht
Elbe
Sonnabend Es ist diese ultimative Geschmeidigkeit,
G
die sehr stark zu der
Faszination von Jungle beiträgt. Die
e britische Formation, deren Keimzelle
ein Duo ist, zählt zu den Favoriten der
d vergangenen Monate. Die Tanzfläche ist der Ort, auf den der Sound
d von Jungle gehört. Dort, wo die Coolness kocht, da entfaltet ein lasziver Hit wie „The Heat“ seine betörende
Wirkung. Die Orgel wabert wie Asph
halt im Hochsommer. Der Gesang ist
soft wie zerfließende Butter. Entsch
hleunigte Disco. Leichter Funk. Moderner Soul. Die hohe Stimmlage lullt den
d Hörer auf Dauer entweder melodisch ein. Oder die falsett-artige Konstanz schürt den Wunsch, flugs etwas
sehr Tiefem lauschen zu wollen. Bar
rry White oder Lemmy Kilmister etwa.
Konzert Zum Tanzen. Egal mit wem
Sonnabend Das neue MandoDiao-Album „Aelita“ ziert
nicht nur eines der grässlichsten (!) Covermotive aller
Zeiten, sondern auch der
Name eines alten russischen
Synthesizers. Und von dem
machen die Schweden reichlich Gebrauch und verlassen
ihre Garagen-Rockpfade endgültig für tanzbaren SynthieRock-Pop, der irgendwie an
Deichkind
erinnert. Was ja nicht schlecht ist. (tl)
Sporthalle
Jungle Sa 15.11., 20.00, Gruenspan (S Reeperba
ahn), Große Freiheit 58, Karten: 21,60 im Vorverkauf;
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tr.
Mando Diao Sa 15.11., 20.00, Sporthalle
(U Lattenkamp), Krochmannstraße 55, Karten zu 41,30
im Vorverkauf; www.mandodiao.com
WINTERHUDE
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Stadtpark
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it „Are We There“
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(U St. Pauli), Kastanie
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o, Kampnagel, Bertold Fabricius
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Tanz PoetischeErinnerungsarbeit
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Mittwoch Die Hungersno
ot in China stellt bis heute ein
Trauma dar. Von 1958 biis 1961 führten Trockenheit, aber
auch politische Maßnahmen dazu, dass offiziell 15 Millionen Menschen starben, inoffiziell wird von mindestens
45 Millionen ausgegange
en. Es ist nicht leicht, dieses Trauma aufzuarbeiten. Das Pekinger
P
Living Dance Studio
findet dafür wirkungsvolle Bilder
und Bewegungen. (ast
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HafenCityUniversität
Festessen Ganz(s) weihnachtlich
Sonnabend Die
Gans-Saison hat
begonnen – und
damit die Aktion
„Hamburg Ganz(s)
weihnachtlich“, an
der sich in diesem
Jahr 77 Restaurants
beteiligen. Um Abwechslung auf den
Gänse-Speiseplan zu
zaubern, variiert so
mancher Küchenchef den klassischen
Gänsebraten plus Rotkohl plus Klößen und serviert als
Beilage Maronen oder Selleriepüree oder
Eppendorfer Landbrotknödel, cremigen
Wirsing oder Rosenkohl, das Ganze an
Quittenjus oder BackpflaumenSauce. (kaf )
:: Die Mutter wieder einmal.
Für das junge kanadische Ausnahmetalent Xavier Dolan, 25,
liefert sie ein unerschöpfliches
Reservoir für künstlerische
Auseinandersetzung. Nach „I
Killed My Mother“, einer Mutter-Sohn-Geschichte aus Sicht
des Sohnes, legt er mit „Mommy“ aus Sicht der Mutter nach.
Und das so gewaltig und zart zugleich, dass es der Jury des Internationalen Filmfestspiele
von Cannes den Großen Preis
der Jury wert war.
Der Film, trotz Retro-Ambiente in einer namenlosen Zukunft angesiedelt, schont weder
seine Darsteller noch den Zuschauer. Die verwitwete Diana,
gespielt von der fantastischen
Anne Dorval, holt ihren Sohn
Steve (Antoine Olivier Pilon)
mal wieder aus einer Erziehungseinrichtung ab, wo er
nach dem Abfackeln einer
Caféteria gelandet ist. Obwohl
von ihrem eigenen Leben überfordert, nimmt sie ihn bei sich
auf. Eine verhängnisvolle Spirale aus Zuneigung und Ablehnung setzt ein. Steve ist hyperaktiv und gewalttätig. Noch in
der Entladung so vieler negativer Gefühle spürt der Zuschauer stets die unkaputtbare bedin-
Mutter und Witwe Diana
(Anne Dorval) Foto: Weltkino
gungslose Liebe zwischen den
beiden. Die Retterin naht in Gestalt einer Dritten, Nachbarin
Kyra, einer berufsunfähigen
Lehrerin, gespielt von der wunderbaren Suzanne Clément. Die
krankhaft stotternde Frau verschließt sich ihrem Mann und
ihrer kleinen Tochter. Kyra findet eine neue Aufgabe, Steve eine intensive Betreuung und
Diana Freiräume, um arbeiten
zu gehen. Zu dritt erleben sie
rare Momente der Leichtigkeit
mit Musik, Tanz und Wein in
der Küche. Das Idyll währt
nicht lange.
„Mommy“ Kanada/Frankreich 2014,
139 Min., ab 12 J., R: Xavier Dolan,
D: Anne Dorval, Antoine Olivier Pilon,
Suzanne Clément,
www.mommy.weltkino.de
HAMBURG IM FERNSEHEN
Der Autohändler der Reichen
:: Dass Hamburg zu den eher
reichen Städten gehört, ist
wahrlich kein Geheimnis. Neben den klassischen „Pfeffersäcken“, die über alles, aber nicht
über Geld sprechen und denen
man maximal am dunkelblauen
Blazer und der Wohnadresse
ansieht, wie finanziell wohlgestellt sie sind, gibt es aber auch
Millionäre, die gern und bereitwillig zeigen, was sie haben.
Fußballprofis zum Beispiel: Auf
solche hat sich der Hamburger
Autohändler Hamid Mossadegh
spezialisiert. Er verkauft Bentleys und Ferraris, Lamborghinis und andere Hochpreiskarossen. Die neue Dokusoap
„Hamburger Autoperlen“ begleitet den umtriebigen Geschäftsmann beim An- und Verkauf der edlen Automobile.
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ab 4 J., Brakula (Bramfelder Chaussee
265), 11:00, 3,Theater: Rumpelstilzchen Ab 5 J., Stadtteilhaus Lurup (Böverstland 38), 16:00,
3,50
Theater: So eine Schweinerei Ab 4 J.,
Karten unter T. 23 93 45 44, Hamburger
Puppentheater, 11:00, 15:00, 6,-/5,Theater: Tomte & der Fuchs Ab 4 J., Kulturkirche St. Johannis Altona, 16:00, 6,Theater: Weihnachten in der Manege
Ab 4 J., Kulturhaus Eppendorf, 16:00, 6,-/
4,50
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(Rothenbaumchaussee 10), 12:00-18:00
Kunsthandwerkermarkt Max-KrampHaus (Duvenstedter Markt 8), 11:00-18:00,
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Messe: Affordable Art Fair (bis 16.11.),
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Messe: Hut – Schmuck – Taschen Handelskammer (Adolphsplatz 1), 11:00-18:00,
5,Tausch- und Plauschbörse Alte und neue
Modelleisenbahnen, Autos, Dampfmaschinen und Zubehör, Seniorenzentrum St. Markus (Gärtnerstraße 63), 10:00-15:00, 3,Weihnachtsbasar (auch So), Lutherkirche
Bahrenfeld (Lutherhöhe 22), 11:00-16:00
Weihnachtsbasar (bis 16.11. sowie 21.11.
bis 23.11.), Schwedische Gustaf-Adolfs-Kirche, 12:00-18:00
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Wochenprogram
Das komplette Donnerstag in
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Str.
MUSEEN
Sammlung Falckenberg (Wilstorfer Straße 71), Führung: Secret Signs, Zeitgenössische chinesische Kunst im Namen der
Schrift, 13:00, 15:00
MUSEEN
Archäologisches Museum Führung: Mythos Hamburg, Geschichte und Geschichten
rund um die Hammaburg, 15:00
Ernst Barlach Haus Führung: Ins unermesslichste Vielleicht!, Arbeiten von Wilhelm Morgner, 15:00
Speicherstadtmuseum Rundgang: Speicherstadt, Tradition und Wandel, 11:00,
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Höhepunktte der Woche
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LITERATUR
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Oliver Polak liest aus „Der Jüdische Patient“, Uebel & Gefährlich, (Restkarten)
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KLASSIK
3. Symphoniekonzert Hamburger Symphoniker, Jeffrey Tate (Ltg.), Mahler: Symphonie Nr. 9 D-Dur, Laeiszhalle, 19:00
Duruflé: Requiem Kantorei St. Marien,
Hanna Dys (Orgel), Matthias Neumann
(Ltg.), St. Marien Ohlsdorf, 17:00
Zum 300. Geburtstag von CPE Bach Ulrike Klammer (Flöte), Tina Schneeweiß (Orgel), Evangelische Kirche St. Pauli, 19:00
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Geliebte, gehasste Mutter
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Sing SandAm ark
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KLASSIK
Bach: Messe in h-moll Kantorei und Kammerorchester St. Johannis Eppendorf, Rainer Thomsen (Ltg.), St. Johannis Eppendorf, 18:00
Beethoven: Missa Solemnis Kantorei
St. Nikolai, Hamburger Camerata, Matthias
Hoffmann-Borggrefe (Ltg.), Hauptkirche
St. Nikolai, 19:00, ab 8,Harburger Kantorei Hamburger Kammerorchester, Werner Lamm (Ltg.), Werke
von Mozart, CPE Bach, St. Johannis Harburg, 19:00, ab 15,Kantorei St. Katharinen Kammerchor
Fontana d'Israel, Andreas Fischer (Ltg.),
Mauersberger: Dresdner Requiem, Hauptkirche St. Katharinen, 18:00, 15,-/11,Orchester St. Georg Junge Kantorei, Hugo-Distler-Chor, Ingo Möller (Ltg.) Mozart:
Krönungsmesse & Requiem, St. Georg Kirche, 20:00, ab 8,-/4,-
PARTYS
Golden Pudel Club Etkin Cekin, 22:00
Hasenschaukel Hasenrodeo, 21:00
Waagenbau Tanzcafe HalliGalli, 8:00, 8,-
ern
Toy“, „Kathleen“ und „G wie „Cuddly
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Andrew Roachford Ende Ready!“ feierte
der 80er- und
Anfang der 90er-Jahre
Erfolge. Seine Stimme ist seitdem nicht sch
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seine Songs sind es auch hter geworden,
nicht. Seit 2010 ist
er auch Sänger bei Mike
& The Mechanics
und Nachfolger von Pa
ul Carrack. Konzerte
mit seiner eigenen Band
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lenvolle Abende. (oeh)
ST. PAULI
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PARTYS
Frau Hedi Hedis Herbstparty, 19:00, 10,Golden Pudel Club Booty Carrell, 22:00
Große Freiheit 36 90s Reloaded, 19:00
Grüner Jäger Leider Geil, 23:00, 5,Jolly Jumper Nein Nein 90s, 22:00, frei
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23:00
Stage Club Funky Dance Night, 22:15
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Nacht, mit Michael Mayer, Matias Aguayo,
Terranova u.a., 23:59
Villa Nova Shaun Reeves, 23:59
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10 Jahre Deutsch-Französischer Chor
Hamburg Heinrich-Hertz-Schule, 16:00,
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3. Hamburger Küchensessions Festival
mit Safi, Tim McMillan, Wuttke u.a., Knust,
18:00
Ana Gog Music Club Live, 21:00, 5,Dominique Horwitz „Zum letzten Mal
Brel!“, Laeiszhalle, kleiner Saal, 20:00
Frühschoppen: Ragtime United Cotton
Club, 11:30, 7,Irish Folk Session Café Pause, Honigfabrik, 19:00
Jazzfrühschoppen Kulturhof Dulsberg,
11:00
Nightmares On Wax Mojo Club, 19:00
Rival Sons Gruenspan, 19:00
Space Chaser Hafenklang Goldener Salon,
21:30, 10,Stellas Morgenstern New & Old Jewish
Folk, Monsun Theater, 18:00, 14,50/11,Wallace Vanborn Logo, 21:00, 15,Woods Of Birnam Kleiner Donner, 18:30
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ROCK/POP
Bill Ramsey Theater Haus im Park, 20:00,
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von Doris Banuscher und Larissa Kopp
„König Artus“
macht 100 kranke
Kinder glücklich
10.000 Hamburger zum Gesundheits-Check
Deutschland startet die bisher größte Untersuchung über Volkskrankheiten. Die Teilnahme ist freiwillig
MA R C HAS S E
MÄRCHENHAFT
:: Der Verein Hamburg
macht Kinder gesund hatte zu
einer Vorstellung von „König
Artus“ ins Deutsche Schauspielhaus geladen. 700 Besucher waren der Einladung gefolgt, darunter 100 chronisch
kranke Kinder aus dem UKE,
dem Altonaer Kinderkrankenhaus und dem Wilhelmstift. Der
Erlös aus dem Kartenverkauf
geht an den Verein. (sla)
„Bully“ Herbig ist
ausgezeichnetes
Schlitzohr
:: Es ist ein wunderbare Ein-
ler Michael „Bully“ Herbig ist
ein Schlitzohr. „Eine gute Entscheidung“, fand Vorjahressieger und Laudator Peter Maffay
bei der Verleihung des 21. Goldenen Schlitzohrs in der Fabrik.
Das Preisgeld (25.000 Euro)
kommt Artists for Kids zugute.
Laudator Peter Maffay (l.) und
Preisträger Michael „Bully“
Herbig Foto: Jürgen Joost
stimmung auf Weihnachten:
„Märchen im Michel“. Am
13. Dezember wird es wieder
festlich und fröhlich bei der Benefizveranstaltung des Abendblatts. Neben dem traditionellen Ereignis am Abend gibt es
am Nachmittag ein „Märchen
im Michel für Kinder“ mit Rolf
Zuckowski. Wie Sie an die begehrten Karten kommen, steht
am Sonnabend im Abendblatt.
Pastoren Ulrike Murmann und
Alexander Röder
Freundeskreis Vorstände (v.l.) Bert E. König, Vorsitzender Christian
Dyckerhoff, Anke Kuhbier und Henrik Hertz Fotos: Jürgen Joost
:: Produzent und Schauspie-
:: Es hat schon Tradition, das
Dinner der Kuratoren für Elbphilharmonie und Laeiszhalle.
Christian Dyckerhoff, der neue
Vorsitzende des Freundeskreises, begrüßte rund 160 Kuratoren zur elften Ausgabe im Hotel
Vier Jahreszeiten. Er dankte in
seiner Eröffnungsrede „für die
ungebrochene Bereitschaft, das
Musikleben unserer Stadt mit
großer Tatkraft zu unterstützen
– und das schon über viele Jahre hinweg“.
In Bezug auf die Elbphilharmonie sagte Dyckerhoff:
„Nachdem man sich nun vor guten Nachrichten über den Baufortschritt fast gar nicht mehr
retten kann, spürt auch der Vorstand in unserer Stadt wieder
mehr Interesse an der Tätigkeit
und den Zielen unseres Freundeskreises. Wir haben uns zum
Ziel gesetzt, diesen sich verstärkenden Schwung zu nutzen, um
die Akquisition weiterer Kuratoren und eine deutliche Erweiterung der Mitgliederzahl mit
neuem Elan voranzutreiben.“
Michel-Hauptpastor Alexander Röder zog als brillanter
Gastredner überraschende Parallelen in der Baugeschichte
der beiden Hamburger Wahrzeichen. Auch die Bauherren
des Michels hatten demnach
mit unangenehmen Hindernis-
chinesischer
Politiker †
Fünfte China Time
ganz im Zeichen
der Schrift
:: Er ist der Herr der Aromen
– und deshalb für die Restaurant-Kritiker des Gault-Millau
der „Koch des Jahres“: Christoph Rüffer, 41, Küchenchef des
Nobelrestaurants Haerlin.
Heilpflanze
(Diabetes)
6
Zeltüberdachung
Filmpartner
des Patachon †
Güte,
Milde
Film mit
Reeves
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Bullock
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3
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rausfinden, welche Risikofaktoren es für diese Krankheiten
gibt. Von den Erkenntnissen
könnten viele künftige Generationen profitieren.“
Bei bisherigen Gesundheitsstudien sind die Probanden meist nur zu einem Zeit-
Querschnitt der Bevölkerung
gegeben ist. Deshalb kann man
sich auch nicht freiwillig melden oder bewerben. Pro Proband sind zweimal mindestens
20 Untersuchungen geplant,
die je drei bis vier Stunden dauern sollen – unter anderem
Blutdruckmessungen und Analysen des Blutbilds, Lungenfunktionstests, Tests zur Gedächtnisleistung, bei denen die
Probanden zuvor präsentierte
Wörter wiederholen sollen, und
Greifkrafttests, um die allgemeine Fitness zu erfassen.
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hat noch Touren frei, für Selbstständige oder
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sen und Vorfällen zu kämpfen,
und so kam Röder zu dem
Schluss: „Wahrzeichenbau will
also Weile haben.“
Christoph Lieben-Seutter,
Generalintendant, stellte das
Programm der Elbphilharmonie Konzerte vor und sprach
sich in diesem Zusammenhang
ausdrücklich für eine Zusammenarbeit mit den beiden
Hauptkirchen St. Michaelis und
St. Katharinen aus.
Sechs Musiker des Ensemble Resonanz unterhielten mit
Spielfreude und auf höchstem
Niveau, und die „Jahreszeiten“Küche servierte ein exzellentes
Drei-Gänge-Menü.
germanische
Sagengestalt
sehr
bejahrt
Prof. Heiko
Becher leitet die
Untersuchungen
am UKE
punkt untersucht und befragt
worden. Bei diesem Projekt
werden die Teilnehmer nach
vier bis fünf Jahren ein zweites
Mal untersucht, und in der Zwischenzeit sind schriftliche Befragungen geplant.
Für die Studie werden die
regionalen Einwohnermeldeämter weitestgehend nach dem
Zufallsprinzip Personen im Alter von 20 bis 69 Jahren anschreiben und zur Teilnahme
einladen. Die Stichprobe wird
allerdings so angelegt, dass
letztendlich ein repräsentativer
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von Stefan Heine
HA MB UR G ::
Es ist ein wissenschaftliches Mammutprojekt: In den kommenden zehn
Jahren sollen bundesweit
200.000 Bürger untersucht und
befragt werden, um Volkskrankheiten wie Krebs, Diabetes,
Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz genauer
zu erforschen. Auch 10.000
Hamburger sollen bei Deutschlands größter Gesundheitsstudie namens „Nationale Kohorte“ mitmachen.
Die Teilnahme ist freiwillig.
Es gibt kein Geld zu verdienen;
pro Person sind zehn Euro Aufwandsentschädigung vorgesehen. Vielmehr handele es sich
um einen „Dienst an der Gesellschaft“, sagt Prof. Heiko Becher
vom
Universitätsklinikum
Hamburg-Eppendorf (UKE),
wo die Hamburger Probanden
untersucht werden. „Zu den
Zielen gehört, die Früherkennung und die Prävention bei
Volkskrankheiten zu verbessern“, sagt Becher. „Außerdem
wollen wir mehr darüber he-
Theresita und Christoph LiebenSeutter (l.) mit Sabine Landry
Elan für die Elbphilharmonie
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15. NOVEMBER 2014
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Schnörkellos und zeitlos: Boxspringbett im hülsta-Studio Scharbau
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Stark
Foto: Teppich Stark
B
dies erforderlich ist, und bietet
andererseits Halt. Verspannungen der Muskulatur werden so
wirksam verhindert. Zudem gibt
es viele Ausstattungsvarianten
in vertikaler und horizontaler
Richtung sowie in der Festigkeit
einstellen. Als Mitglied beim
„Rückenzentrum Schlafen“
und von der „Aktion Gesunder
Rücken“ (AGR) zertifiziertes
Unternehmen präsentiert die in
der Hamburger City ansässige
„Traum Station“ ein breites
Spektrum an Produkten, die
sich im Bereich der Schlafforschung auf dem neuesten Stand
befinden.
Tipp: Wer in der Zeit vom
17. 11. bis zum 12. 12. das neue
Lattoflex-Bettsystem 300 kauft,
kann es zunächst 30 Tage lang
testen. Wer wie 96 von 100
Testschläfern damit
zufrieden ist,
behält es natürlich. Wem
es nicht
zusagt, der
gibt es einDas Bettsystem Lattoflex 300 können Kunden der
fach zurück.
„Traum Station“ 30 Tage lang testen
in Bett sollte sich im
Idealfall nach seinem
Benutzer richten. Bei
Betten Huntenburg
und Betten Remstedt ist man
überzeugt, dass das Bettsystem Ecco 2 von Röwa genau
dies besonders gut tut, denn
es wird ähnlich wie bei der
Maßschneiderei dem Individuum angepasst. Nachdem die
Experten der Fachgeschäfte
Größe, Gewicht, Schulterbreite, Wirbelsäule und Knie eines
Kunden ermittelt haben, stellen
sie die Unterfederung entsprechend ein. Die einzelnen Leisten
des Fundaments lassen sich
in jeder Hinsicht
Auch im hülsta-studio
Scharbau widmet man sich
ausführlich dem Boxspringbett.
Wer in einem solchen schläft,
kann sicher sein, morgens erholt
und ausgeruht aufzuwachen. Sibylle Scharbau: „Ein Boxspringbett von Ruf stützt beziehungsweise entlastet in jeder Lage die
Wirbelsäule an den richtigen
Stellen. Es gibt nach, wenn
ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG
| 11
Hier geht es zum
gesunden Schlaf!
Boxspringbetten –
oxspringbetten sind
mehr als ein kurzlebiger Trend, denn sie
haben einige nachhaltige Vorteile. Da ist zuerst
die doppelte Federung, die
höchsten Liegekomfort ermöglicht. Da sind die präzise
aufeinander abgestimmten
Einzelkomponenten – in erster
Linie Unterbau, Matratze und
Topper. Und dann gibt es noch
die vielfältigen Möglichkeiten
der Variation von Kopfteil, Füßen und Bezugsstoff. Perfektionieren lässt sich das System
Boxspringbett schließlich mit
einem motorisch verstellbaren
Unterbau, der verschiedenste
Ruhepositionen ermöglicht. In
der Ausstellung von Teppich
Stark findet man Modelle der
„Gold Edition“. Sie bieten
allerfeinsten Liegekomfort, ein
Design auf der Höhe der Zeit
und technische Finessen wie
eine Fernsteuerung über eine
Smartphone-App. Dabei sind
sie besonders robust gebaut.
Holger Stark: „Die Boxen dieser
Boxspringbetten bestehen aus
stabilem Holz und die starren
Unterbauten sind sogar aus
doppelt verleimtem Massivholz
gefertigt.“
Betten
15. NOVEMBER 2014
– etwa belüftete Bettkästen, die
für ein gesundes Schlafklima
sorgen.“ Im Boxspring-Studio
von Scharbau können Besucher
verschiedene Systeme auspro-
bieren – vor allem Ruf-Betten,
aber auch Modelle von hülsta
und die luxuriösen Avebury-Betten aus England. Die Sesselei
ist ja in erster Linie bekannt
für hochwertige Sitzmöbel. In
seinem Comfort-Studio in der
City Nord präsentiert das Fachgeschäft seit Kurzem aber auch
Boxspringbetten der Extraklasse
in verschiedensten Varianten.
Und die gibt es noch zu Eröffnungspreisen, heißt 20 Prozent
günstiger. Probeliegen ist hier
ausdrücklich erwünscht – das
ist die Basis für eine individuelle Anpassung des Systems an
die Bedürfnisse des Benutzers.
Diese übernehmen die Fachberater des Comfort-Studios. Die
Möglichkeiten sind dabei schier
unbegrenzt und reichen von gefederten Untergestellen mit bis
zu fünf verschiedenen Härtegraden über motorisch verstellbare
Fußenden und Rückenzonen bis
hin zu diversen Kopfteilen und
Stoffen in vielen Farben.
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Seit mehr als 80 Jahren bietet
Hansa Engel Betten, BettSofas und Matratzen an, die
alle in der eigenen Werkstatt in
Handarbeit nach Maß gefertigt
werden. „Außerdem legen wir
großen Wert auf eine ausführliche und fachliche Beratung,
denn die ist enorm wichtig,
wenn es gilt herauszufinden,
welche Matratze, welcher Rost
und welches Bett für den Einzelnen optimal geeignet ist.“
Nach deren Ausbau und Modernisierung hat Knutzen Wohnen seine Filiale „Eichtal“ in
Wandsbek wiedereröffnet. Auf
jetzt 12.000 m2 werden deutlich
mehr Betten präsentiert als
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Werk in Hamburg-Poppenbüttel hergestellt. „So wird das Schlafzimmer zur persönlichen Wohlfühloase!“ erklärt Mathias Senft, der mit seiner
Schwester Claudia Lehfeld-Senft das Familienunternehmen
leitet. Ergänzend fügt er hinzu: „Wenn sich die Ansprüche
mit zunehmendem Alter verändern, bieten wir auch
höhenverstellbare Elektrorahmen für Kopf-, Fuß- und
Hubverstellungen.“ Betten in Komforthöhe als Lattenrostbett
oder Boxspringbett gehören zum Standardprogramm.
„Wir halten an unseren Grundsätzen fest“, sagt
Claudia Lehfeld-Senft. „In unserer großen Ausstellung
erwartet Sie unsere individuelle Beratung. So war es
schon vor 82 Jahren – und so ist es heute noch!“
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15. NOVEMBER 2014
Modern & stylish –
und doch ein
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it dem Modell Criade
präsentiert Auping
Plaza in Hamburg
eine gerade in
optischer Hinsicht interessante
Neuheit des Herstellers Auping.
Systembedingt ist es ja nicht
gerade einfach, ein Boxspringbett so zu gestalten, dass es
qualitativ voll überzeugt und
dabei auch noch erfrischend
leicht daherkommt und sich
stylish zeigt. Der Designabteilung von Auping ist dies jedoch
gelungen. Criade ist gleichermaßen ein auffallend modernes wie auch wunderschönes
Boxspringbett. Es „schwebt“ auf
einem umlaufenden Rahmen
aus stabilem und pulverlackiertem Stahl, der eine extrem
lange Lebensdauer sicherstellt.
Wesentlichen Anteil an der
erfrischend leichten Optik des
Modells hat die Platzierung der
in fünf Designs erhältlichen
Kopfteile. Sie sind nicht einfach
hinten angeschraubt, sondern
befinden sich mit auf dem Rahmen. Damit sieht das Bett auch
von der Seite und von hinten
betrachtet richtig gut aus. Auf
Wunsch wird Criade auch mit
einer elektrischen Steuerung
geliefert. Damit lässt sich das
Boxspringbett dreifach verstellen. Füße hochlegen oder den
Oberkörper bequem aufrichten geht also auch ganz nach
Wunsch. Schließlich zeigt sich
Criade sehr flexibel, was die
Wahl der Matratze angeht:
Alle Auping-Matratzen passen!
Zu sehen ist das neue Boxspringbett in der Ausstellung
von Auping Plaza im Stilwerk.
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neben einer großen Auswahl an
Matratzen und Lattenrosten zum
Beispiel die Homematic-Betten
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großes Plus ist die elektrische
Höhenverstellung. So kann man,
etwa zum Aufstehen oder für die
pflegerische Hilfe das Bett per
Tastendruck in die jeweils optimale Position bringen. Überdies
bietet Deubelius Polstermöbel
in den verschiedensten Ausführungen und Maßen – angefangen
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breiten Sessel über Schlafsofas
bis hin zu orthopädischen Sitzmöbeln. Dazu hat man diverse
Kleinmöbel und Wohnaccessoires
im Sortiment. Zum Service des
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Seele and Geist
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