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85 Millionen - Deutsches Ärzteblatt

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AKTUELL
ÄRZTLICHE SPITZENVERBÄNDE
Gemeinschaftsaktion gegen Ebola
Spendenkonten:
Aktion Deutschland
Hilft
Stichwort: Ebola,
Kontonr.: 10 20 30
BLZ 370 205 00
Deutsches Rote Kreuz
Stichwort: Ebola
Kontonr.: 41 41 41
BLZ: 370 205 00
Foto: laif
16 ärztliche Spitzenverbände bitten
Ärztinnen und Ärzte mit einschlägigen Ausbildungs- und Erfahrungskompetenzen und guten Englischkenntnissen um Unterstützung bei
der Ebola-Bekämpfung. Interessierte sollen Kontakt mit dem
Deutschen Roten Kreuz (https://
drkhrnet.drk.de/Home) oder anderen Hilfsorganisationen aufnehmen. Die politisch Verantwortlichen müssten eine ausreichende
Absicherung für die Helfer aus
Deutschland sicherstellen, betonen
die Verbände. Zudem hätten die
Bundesregierung und die internationale Staatengemeinschaft die
Versorgung mit Ausrüstungen zum
Schutz von Ärzten und anderen
Helfern bereitzustellen. Ferner müsse eine angemessene Ausbildung
der Helfer sichergestellt werden.
Es sei wichtig, die Gesundheitssysteme in den betroffenen Ländern
zu stärken, auch um eine Ausbreitung der Seuche in andere Regionen
zu verhindern. Deutschland und die
internationale Staatengemeinschaft
müssten ihre finanzielle Unterstützung für die Ebola-Bekämpfung
verstärken. Auch Bürgerinnen und
Bürger könnten mit Geldspenden
die Arbeit der Helfer unterstützen.
Die Weltgesundheitsorganisation und
die internationale Staatengemeinschaft sollten Maßnahmen entwickeln, die eine effektivere Interven-
tion in solchen Krisenfällen ermöglichen. Notwendig seien Investitionen in die Impfstoffforschung sowie wirksame Strategien zur Durchführung von Impfungen.
Auch Bundesaußenminister Frank
Walter Steinmeier (SPD) forderte
bei der Eröffnung des World Health
Summit ein abgestimmtes internationales Vorgehen. „Wahrscheinlich ist der Vorwurf richtig, dass
wir die Größe und Dynamik der
Epidemie unterschätzt haben“, betonte er. Das mache es aber umso
wichtiger, dass jetzt alle zusammenarbeiteten.
Ol, HK
Zahl der Woche
85 Millionen
Euro stellt Deutschland zusätzlich für die Eindämmung der EbolaEpidemie bereit. Mit den bereits zugesagten 17 Millionen Euro
stehen insgesamt 102 Millionen Euro zur Verfügung.
BETÄUBUNGSMITTELGESETZ
Verbot weiterer neuer psychoaktiver Substanzen
Künftig verboten:
Verkauf und Erwerb
von 32 neuen psychoaktiven Substanzen werden
nun strafrechtlich
verfolgt.
A 1834
zes aufgenommen und damit verboten. Es handelt sich um synthetische
Cannabinoide sowie um synthetische
Derivate des Cathinons, Amphetamins und Phencyclidins. Ziel ist es, den Missbrauch dieser Stoffe einzudämmen, die Gesundheit Einzelner und der Bevölkerung
zu schützen und die Strafverfolgung des Gebrauchs der
Substanzen zu erleichtern.
Das Bundeskabinett hat
diese 28. Verordnung zur
Foto: mauritius images
Künftig werden 32 neue psychoaktive Substanzen (NPS) in die Anlagen
I und II des Betäubungsmittelgeset-
Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften am 15. Oktober beschlossen. Synthetische Cannabinoide und Cathinone machen
zwei Drittel aller neuen im Rahmen des europäischen Frühwarnsystems gemeldeten Substanzen
aus. Die Substanzen werden durch
Abwandlungen bekannter chemischer Grundgerüste synthetisiert.
Dadurch entstehen Stoffe mit ähnlichen Wirkungsprofilen wie bei
bereits verbotenen Betäubungsmitteln.
PB
Deutsches Ärzteblatt | Jg. 111 | Heft 43 | 24. Oktober 2014
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Bildung
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