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Fort- und Weiterbildung - Bistum Münster

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1
Fort- und
Weiterbildung
für Priester, Diakone,
Pastoralreferentinnen
und Pastoralreferenten
im Bistum Münster
2015
2
Herausgeber
Bischöfliches Generalvikariat Münster
Hauptabteilung Seelsorge-Personal
Gruppe Fortbildung
Überwasserkirchplatz 3
48143 Münster
Telefon 0251 495-579
Telefax 0251 495-7579
E-Mailfortbildung-seelsorgepersonal@bistum-muenster.de
Redaktion
Pfarrer Hermann Backhaus (verantwortlich)
Die Fotos wurden uns dankenswerter Weise von Michael Gerding, Barbara Kormann, Stefan Schopmeyer und Annemarie Reimann zur Verfügung gestellt.
Titelfoto: Annemarie Reimann, Münster
Fotos Innenteil: Stefan Schopmeyer, Münster (Seiten 4, 25, 40, 53, 65, 80/81),
Barbara Kormann, Steinfurt (Seite 71)
Michael Gerding, Haltern am See (Seite 74)
Technische Herstellung
Bischöfliches Generalvikariat Münster
Druck
Joh. Burlage, Münster
Dieses Heft bietet einen Überblick über die verschiedenen Termine im Bereich Fortund Weiterbildung. Es gibt den Stand der Planungen vom 15. Juli 2014 wieder. Alle
Angaben ohne Gewähr.
www.bistum-muenster.de/seelsorgepersonal-fortbildung
3
DER BISCHOF VON MÜNSTER
DR. FELIX GENN
Liebe Mitbrüder,
liebe Schwestern und Brüder in der Seelsorge,
ich freue mich, Ihnen auch in diesem Jahr das Fort- und Weiterbildungsprogramm unseres
Bistums zusenden zu können.
Ich erlebe ein Programm voller lebendiger Anregungen und Innovation für die sich weiter
verändernde Situation in den Pfarreien unseres Bistums. Es ist wichtig, dass wir uns den
Herausforderungen unserer Zeit mit wachen Augen stellen. Die freudige Ankündigung des Evangeliums ist dabei die Leitschnur allen pastoralen Handelns.
Wir haben mit dem Pastoralplan für das Bistum Münster eine wichtige inhaltliche Entscheidung in unserem Bistum getroffen. Gedanken zum Pastoralplan für das Bistum Münster und
Hilfen bei der Umsetzung in lokale Pläne bilden einen Schwerpunkt des diesjährigen Fort- und
Weiterbildungsangebots. Mit herzlichem Dank an alle, die für die Erstellung des Programms verantwortlich zeichnen,
mit einem erwartungsvollen Ausblick auf das Domjubiläum vom 26. bis zum 28. September 2014 und
mit freundlichen Grüßen
Ihr Bischof
Segen für Mitarbeiter/-innen
Der Herr, der verspricht:
„Ich bin bei euch alle Tage“,
schenke euch, was ihr als Mitarbeiter braucht
auf dem Weg mit den Menschen.
Er gebe euch Augen, die erkennen,
was den anderen bewegt.
Er befähige eure Hände aufzugreifen,
was dem anderen guttut.
Er begleite eure Füße auf den Wegen,
die ihr mit anderen geht
durch ihre Tiefen und Höhen.
Sein Geist wirke in euch – und durch euch,
dass Glaube, Liebe und Hoffnung neu wachsen,
und ihr Frucht bringt, die bleibt.
Sein Friede bewahre eure Gefühle und Gedanken.
5
Wir stellen uns vor ...
Pfarrer Hermann Backhaus
Lic. Theol., Lic. Psych.
Leiter der Gruppe Fortbildung
Telefon: 0251 495-577
E-Mail: backhaus-h@bistum-muenster.de
Barbara Kormann
Dipl. Päd., Coach (ECA)
Referentin der Gruppe Fortbildung
Telefon: 0251 495-578
E-Mail: kormann@bistum-muenster.de
Sabine Borgmann
Sekretariat der Gruppe Fortbildung
Telefon: 0251 495-579
E-Mail: borgmann-s@bistum-muenster.de
6
Hier möchten wir Sie zu Wort kommen lassen:
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„Ich war von der Fortbildung positiv
überrascht. Es war eine sehr wertschätzende, erlebnisreiche Woche.“
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Die Fortbildungsangebot
entstehen in einem Entwicklungsprozess in Absprache mit
den Referent/-innen. Inhalte und
Formate werden an aktuelle Bedarfe angepasst. Uns ist ein prozessorientiertes, die Zielgruppe
einbindendes Arbeiten wichtig.
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„Zu wenig Zeit für ‚Probieren‘.“
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„Es wurde vieles/alles vorgestellt, leider konnte ich mir nicht alles merken. Gut, dass es
einen zweiten Teil gibt. Äußerst hohe Praxisrelevanz, gute Zeitstruktur, keine verlorenen
„überflüssigen“ Einheiten. Am Ende sehr gute Motivation zur Weiterarbeit.“
„Ausreichend Gelegenheit, das Gelernte zu
erproben - insbesondere wegen der Zweiteilung
der Fortbildung.“
„Die Ergebnisse kann ich mehr als direkt anwenden
Danke!!“
„Werde damit arbeiten und Kollegen vorstellen.“
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8
Übersicht
Fort- und Weiterbildungsangebote
Datum
Thema
Seite
8. bis 9.1.
Einführung ins Mitarbeiterjahresgespräch
11
13.1.
Ausbildung in Bibliodrama-Leitung - Schnuppertag
12
13. bis 14.1.
Teamprozesse - Teamrollen - Teamleitung
13
26. bis 27.1.
Präsenz in der Stimme
14
30. bis 31.1. ff
Seelsorge in Einrichtungen der Altenhilfe
15
9. bis 11.2.
Aufbaukurs Bibliolog
16
11.2. ff
Liturgie und Leben - Entlastung und Ermutigung
17
19. bis 20.2.
Einführung ins Mitarbeiterjahresgespräch
11
23. bis 26.2. ff
Pastoralkolleg Schulseelsorge
54
2. bis 6.3.
Grundkurs - Das Kurzgespräch in Seelsorge u. Beratung
18
4.3.
(Ordens-)Berufungen heute
19
5. bis 6.3.
Ein- und Ansichten zur Bild- und Glaubensgeschichte
20
12.3.
Entwürfe und Phantasien zu einer möglichen Ekklesiologie
21
17. bis 18.3.
Das Pastoralteam bei der Erbeitung eines lokalen
Pastoralplans
22
19. bis 20.3. ff
Umgang mit Sexualität und sexualisierter Gewalt in der
Kirche
23
13. bis 14.4.
Fachtagung Jugendpastoral
56
14. bis 15.4.
Soziale und politische Verantwortung vor Ort
24
16. bis 17.4. ff
Zusatzqualifizierung für die Arbeit in der Pfarreiseelsorge
26
17. bis 18.4. ff
Sozialethische Herausforderungen und Orientierungen
30
20. bis 23.4.
Pastoral in der Spannung von Kooperation und Konflikt
31
27. bis 29.4.
Studientagung Organisationsentwicklung in der Pfarrei
32
5. bis 6.5. ff
Ein Projekt leiten und steuern
33
11. bis 13.5.
Fachtagung Krankenhausseelsorge
57
28. bis 29.5.
Werkstatt für eine zielgerechte und eingängige Wortverkündigung
34
28. bis 29.5.
Ausbildung in Bibliodrama-Leitung - Schnuppertag
12
1. bis 3.6.
Straßenexerzitien
35
8. bis 9.6. ff
Neue im Team
36
15. bis 16.6.
Unterstützung im Gemeinde- und Teammanagement
37
9
Datum
Thema
Seite
16. bis 18.6.
Brennen ohne auszubrennen
38
22. bis 25.6.
Einführung in den Begräbnisdienst
39
3. bis 4.9.
Einführung ins Mitarbeiterjahresgespräch
11
7. bis 8.9. ff
Ein Praxiskurs mit InDesign - Flyer, Plakate und
Broschüren
41
7. bis 9.9. ff
Systemisches Denken und Handeln in der Familienpastoral
42
20. bis 23.9. ff
Führen und Leiten 2015 - 2017
44
30.9.
Fachtagung Seniorenseelsorge
58
28.9. bis 2.10.
Grundkurs Bibliolog
45
26. bis 29.10.
Einführung in den Begräbnisdienst
39
10.11.
Einführung ins Lesejahr C
46
25.11.
Philosophische Fragen und ihre theologisch-pastorale
Bedeutung
47
30.11. bis 3.12. ff
Wach und weise Wandel gestalten (TZI)
48
7. bis 10.12.
Umgang mit Menschen in krisenhaften Situationen
50
Ankündigung
Best practices
51
Ankündigung
Miteinander reden, feiern, lachen
52
bereits begonnen
Führen und Leiten 2013 - 2015 und 2014 - 2016
62
bereits begonnen
Lebensweltorientierung in der sozialen und pastoralen
Arbeit
63
bereits begonnen
Systemisches Denken und Handeln in der Familienpastoral
64
Postgraduale Ausbildung
2016 - 2018
Postgradualer Masterstudiengang Supervision (M.A.)
59
2017 - 2021
Masterstudiengang Ehe-, Familien- und Lebensberatung
60
2015 - 2016
Klinische Seelsorge-Ausbildung (KSA)
61
10
Berufsgruppenspezifische Angebote
Priester
13. bis 14.1.
Teamprozesse - Teamrollen - Teambildung
13
20. bis 23.9. ff
Führen und Leiten 2015 - 2017
44
Sozialethische Herausforderungen und Orientierungen
30
Diakone
17. bis 18.4. ff
Pastoralreferent/-innen
22. bis 25.6.
Einführung in den Begräbnisdienst
39
26. bis 29.10.
Einführung in den Begräbnisdienst
39
Angebote anderer Fachabteilungen des BGV
23. bis 26.2. ff
Pastoralkolleg Schulseelsorge
54
13. bis 14.4.
Fachtagung Jugendpastoral
56
Geplantes Angebot
18.11.
Studientag „40 Jahre Würzburger Synode“
11
Einführung ins Mitarbeiterjahresgespräch
Führen durch Ziele
In den vergangenen fünf Jahren haben die meisten Teams an der Einführung in das
Mitarbeiterjahresgespräch teilgenommen, so dass diese nun in der Ausbildung der
unterschiedlichen Berufsgruppen aufgenommen wird. Wir bieten in 2015 damit
letztmalig die Möglichkeit, an der Einführung in das Mitarbeiterjahresgespräch
teilzunehmen.
Das Projekt „Führen durch Ziele“ soll helfen, die dienstliche Kommunikation und
den Dialog in der Arbeitsbeziehung zu verbessern.
Mit diesem Projekt wird ein Beitrag zur Personalentwicklung geleistet, es können
sich Teams anmelden oder oder auch Einzelpersonen, deren Teams schon teilgenommen haben.
Strukturierte Mitarbeiterjahresgespräche werden nach einem Gesprächsleitfaden
geführt, es werden Zielvereinbarungen getroffen. Sie sind Teil der dienstlichen Kommunikation und des Dialoges. Leitvorstellung für ein Mitarbeiterjahresgespräch ist,
die Zusammenarbeit und die Arbeitszufriedenheit zwischen unmittelbarem Vorgesetzten und MitarbeiterIn zu verbessern und damit den gemeinsamen Erfolg zu
sichern. Das strukturierte Mitarbeiterjahresgespräch dient der Orientierung auf die
gemeinsame Arbeit und der Vereinbarung von Zielen. In einem Protokoll werden
gemeinsam getroffene Zielvereinbarungen schriftlich festgehalten, damit sie zu
einem späteren Zeitpunkt überprüft werden können. Mitarbeiterjahresgespräche
sind keine Beurteilungsgespräche im Sinne des TvÖD bzw. der KAVO und dienen
nicht der Einführung von Leistungsentgelt.
1. Termin 2. Termin 3. Termin 8. bis 9. Januar 2015
19. bis 20. Februar 2015
3. bis 4. September 2015
Ort Liudgerhaus, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Referent/-innen Cäcilia Scholten und Moderator/-innen
Verantwortliche Cäcilia Scholten
Anmeldeschluss 16. Oktober 2014 (1. Termin)
27. November 2014 (2. Termin)
10. Juni 2015 (3. Termin)
12
Ausbildung in Bibliodrama-Leitung
Schnuppertag für Interessierte
„Ein Rabbi sagt zu seinen Schülern: Wisst ihr, das Wort Gottes ist keine Lehre.
Nein! Das Wort Gottes ist eher ein Raum. Und wir sind eingeladen, hineinzugehen,
wahrzunehmen mit allen Fasern unseres Lebens, was das Wort uns hier und heute
sagen will.“
In der Suche nach authentischen Glaubenserfahrungen ist das Bibliodrama ein
hilfreiches Instrument, um Menschen auf das anzusprechen, was sie in der Tiefe
bewegt und was sie trägt. Bibliodrama versteht sich als eine Möglichkeit zur Vertiefung der Glaubenserfahrung, als Beziehungsgeschehen zwischen Schrifttext und
Lebenstext und als Glaubenskommunikation in Gruppe und Gemeinde.
Wir arbeiten nach dem Modell, das von Nicolaas Derksen und Frans Andriessen
entwickelt wurde.
Im Anschluss an den Schnuppertag ist daran gedacht, bei ausreichendem Interesse
einen Ausbildungs-Kurs für Bibliodrama-Leitung anzubieten.
Der voraussichtliche Umfang eines Ausbildungskurses: In einem Zeitraum von ca.
30 Monaten werden fünf Kurswochen stattfinden. Ergänzt werden die Kurswochen
durch zwölf Gruppencoachings und zwölf kollegiale Beratungen.
1. Termin 13. Januar 2015
Ort
Liudgerhaus, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Referent/-innen Jutta Kasberg, Manfred Quatmann
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 21. Oktober 2014
2. Termin 28. bis 29. Mai 2015
Ort
Liudgerhaus, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Referent/-innen Jutta Kasberg, Manfred Quatmann
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 5. März 2015
13
Teamprozesse - Teamrollen - Teamleitung
Veränderungsprozesse gestalten
Fortbildung für Leitende Pfarrer
„Die Teams werden größer, die Teamdynamik wird vielfältiger - die Anforderungen
an mich als Leitung werden immer höher, alle sind mit den (Rollen-) Veränderungen beschäftigt, da komme ich als Pfarrer an meine Grenzen… Ich kann es einfach
nicht allen recht machen!“
Mit diesen Worten beschrieb kürzlich ein Pfarrer unseres Bistums sein Anliegen in
Bezug auf eine Fortbildung zur Teamleitung in der Pastoral. Dieses Anliegen möchten wir aufgreifen und werden situations- und prozessorientiert die konkreten
Fragestellungen der Rolle einer Teamleitung erarbeiten: Mehrere Personen aus einer
Berufsgruppe, längere Besprechungen, komplexere Strukturen und ein erheblich
gewachsenes Aufgabenfeld sind einige Folgen der Fusionen in unserem Bistum, mit
denen wir (neu) umgehen müssen. Das bedingt auch ein anderes Verständnis von
der Rolle als Leitender Pfarrer.
Die Übernahme der Aufgabe des Leitenden Pfarrers erfordert ein umfassendes
Spektrum von (Handlungs-)Wissen, flache Hierarchien machen ein neues Verständnis von Verantwortung, Verantwortungsübertragung und Verantwortlichkeit nötig.
„Gute“ Führungspersönlichkeiten motivieren ihre Mitarbeiter/-innen so, dass sie
mit ihren individuellen Fähigkeiten zur erfolgreichen Arbeit des gesamten Teams
beitragen.
Diese Fortbildung bietet Input zu Team-, Führungs- und Leitungsrollen, zur Teamstrukturierung sowie zur Entwicklung einer lernenden Organisation. Es besteht die
Möglichkeit, Kooperation und Delegation sowie die Stärkung der Teamidentität zu
erarbeiten.
Wir möchten in der Fortbildung die individuellen Wünsche der Teilnehmer einbeziehen und freuen uns bei Ihrer Anmeldung über eine Rückmeldung, welches
Thema Sie am meisten beschäftigt. So können wir möglichst zielgenau miteinander
arbeiten.
Termin 13. bis 14. Januar 2015
Ort
Liudgerhaus, Münster
Zielgruppe Leitende Pfarrer
Referent/-innen Werner Reckert, Cäcilia Scholten
Verantwortliche Cäcilia Scholten
Anmeldeschluss 21. Oktober 2014
14
Präsenz in der Stimme
Stimmbildung und Stimmpflege
Trägt deine Stimme, so kannst du auch andere tragen –
Zur Wechselwirkung zwischen Botschaft und Stimme
Die Stimme – eine hörbare Visitenkarte? Als Träger der Worte ist sie ein wichtiges
Kommunikationsinstrument, doch was genau kann die Stimme?
Eine unbelastete Stimme ist die Einladung für den Anderen sich anzuvertrauen, sie
kann beeindrucken, trösten, inspirieren und motivieren. Empathie wird durch Stimme und Stimmung geprägt und untermalt. Jede einzelne Stimme kann mehr als sie
zeigt und genau diesen Dialog zwischen der eigenen Sprechstimme und dem was
von uns erwartet wird, wollen wir beleuchten.
Ziel ist, mit jeder/m Teilnehmer/in das individuelle natürliche Leistungsspektrum
der Stimme zu entdecken. Dabei soll es nicht um Bewertung gehen, sondern darum
sich zu trauen, um schließlich der eigenen Stimme und sich selbst vertrauen zu
können.
Entspannungsübungen, Haltungsaufbau im Sitzen und Stehen, Atemwahrnehmung
und Reduktion von Anspannung werden konkret eingeübt. Es gibt Gelegenheit zum
Austausch über Erfahrungen mit der Stimme im Kontakt mit Menschen, bei Vorträgen, in freier Rede, dem Gestalten von Gottesdiensten, ... sowie individuelle Beratung und professionelles Feedback. Mehr Resonanz in der Sprech- und Singstimme
können alle Teilnehmer/innen gemeinsam erfahren.
Termin 26. bis 27. Januar 2015
Ort
Gertrudenstift, Rheine-Bentlage
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points 1
Referentinnen Andra Bach, Anne Schiller
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 3. November 2014
15
Seelsorge in Einrichtungen der Altenhilfe
„ … und ihr habt mich besucht.“
Die Frage nach einer angemessenen Seelsorge in Einrichtungen der Altenhilfe
beschäftigt nicht nur Träger und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Häusern.
Auch die Seelsorgeteams in den Pfarreien sehen sich mit dieser Frage konfrontiert.
In Zusammenarbeit mit der Hauptabteilung Seelsorge (Referat Seniorenseelsorge)
und dem Diözesan-Caritasverband wurde ein Qualifizierungskurs für alle entwickelt,
zu deren Aufgaben die Seelsorge auch in Altenhilfeeinrichtungen gehört.
Das Anliegen ist, grundlegende Informationen für die Seelsorge im Kontext von
Altenhilfe und Gemeinde zu vermitteln sowie nach Wegen seelsorglichen Handelns
zu suchen.
Dabei werden vor allem folgende Themen bearbeitet:
• Der alte Mensch und der Schritt ins Altenheim (Modul 1)
• Arbeitsbereiche und Abläufe in der Einrichtung (Modul 1)
• Erkrankungen im Alter und ethische Fragestellungen (Modul 2)
• Lebenslauf und Biografiearbeit (Modul 3)
• Begleitung und Gestaltung von Trauerprozessen (Modul 4)
• Liturgische Feiern (Modul 4)
Der Kurs findet in vier Modulen statt. Eine Teilnahme an einzelnen Modulen ist möglich. Beginn ist jeweils am Freitagabend um 18 Uhr, Ende am Samstag gegen 17 Uhr.
Termine Modul 1 - 30./31. Januar 2015
Modul 2 - 4./5. September 2015
Modul 3 - 19./20. Februar 2016 Modul 4 - 10./11. Juni 2016
Ort Institut für Diakonat und pastorale Dienste, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points
2 bei Teilnahme an allen Modulen
Referent/-innen Diakon Werner Fusenig, Diakon Prof. Dr. Gereon Heuft, Stefanie Oberfeld, angefragte Referent/-innen
Verantwortlicher Diakon Joachim König
Anmeldeschluss 16. Januar 2015
Diese Fortbildung wird durch das Institut für Diakonat und Pastorale
Dienste verantwortet. Bitte melden Sie sich direkt dort an:
Telefon: 0251 9281-112
E-Mail: kandora@bistum-muenster.de
16
Aufbaukurs Bibliolog
Bibliolog mit nicht-narrativen Texten
„… so lernen alle etwas, und alle werden ermutigt.“ 1 Kor 14,31
Als Weiterführung der Bibliolog Grundkurse bieten wir in 2015 einen Aufbaukurs
Bibliolog mit nicht-narrativen Texten an. Zu dieser Textgattung gehören Psalmen,
Brieftexte oder auch Genealogien. Hierbei wird der fehlende erzählerische Spannungsbogen durch die Hinführung und die Gesamtanlage des Bibliologs ersetzt.
Die Arbeit mit nicht-narrativen Bibeltexten stellt deshalb an die Leitung besondere
Anforderungen. Im Kurs werden die Formen vermittelt, in denen diese Art der Bibelarbeit ermöglicht werden kann.
Die Teilnehmenden erleben mehrere Bibliologe durch die Leitung und verfassen
dann jeweils einen eigenen Bibliolog, den sie mit der Gruppe durchführen.
Voraussetzung für den Besuch dieses Kurses ist die erfolgreiche Teilnahme am
Grundkurs (Zertifikat des Grundkurses Bibliolog).
Die erfolgreiche Teilnahme wird mit einem Zertifikat des Bibliolog-Netzwerkes
bescheinigt.
Termin 9. bis 11. Februar 2015
Ort Gertrudenstift, Rheine-Bentlage
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points
2
Referent/-innen Stephan Pohl-Patalong, Dr. Susanne Wolf
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 17. November 2014
17
Liturgie und Leben - Entlastung und
Ermutigung
Grundlagen für die Gestaltung gottesdienstlicher Feiern mit
Zielgruppen
Die Gestalt des regulären Sonntagsgottesdienst gleicht oftmals einer Quadratur
des Kreises: Je nach Tageszeit und Kirchort finden unterschiedliche Menschen mit
ihrem individuell alltäglichen Erleben den Weg in die Gottesdienste. Dass es dabei
höchst anspruchsvoll ist, Worte und Zeichen, Liturgie und Verkündigung so zu gestalten, dass alle Mitfeiernden tätig teilnehmen und mit einem geistlichem Gewinn
(SC 11!) wieder in den Alltag gehen können, ist jeder/m erfahrenen Seelsorger/-in
bewusst. Gleichwohl gilt dieser Anspruch auch für jede andere Art und Weise gottesdienstlicher Feiern.
• Welche lebensgeschichtlichen und lebensweltlichen Gelegenheiten für Gebet
und Gottesdienst treffen wir im pastoralen Alltag in Gemeinden und Pfarrei an?
• Welche liturgischen Grundvollzüge bieten sich an, um das Leben der Mitfeiernden im Gottesdienst zu deuten und zu feiern?
• Wie sehen zielgruppenspezifische Formen und Ausdrucksweisen in gottesdienstlichen Feiern aus (liturgische Präsenz, Zeichen, Symbole, eigener Sprachmodus, Musik usw.) und wie entwickle ich als Seelsorger/in eine eigene Art
und Weise der liturgischen Präsenz in diesen kleinräumlichen Settings?
In dieser Fortbildungsveranstaltung soll – ausgehend von der Lektüre von Sacrosanctum Concilium, Gaudium et Spes und der Milieutheorie – der Fokus ausdrücklich auf die basalen Elemente von Gottesdienstgestaltung gelegt werden – und zwar
mit Blick auf die Gestaltung in kleinen sozialen Zusammenhängen und der redlichen Entwicklung gottesdienstlicher Feierformen.
Damit bezieht sich der Studientag auf zwei Optionen im Pastoralplan, nämlich
(1) die Verbindung von Liturgie und Leben und (2) die Option der lokalen Kirchenentwicklung in der Pfarrei. Der erste Tag dient der Auffrischung fachlicher Inhalte.
Daran schließt sich eine Praxisphase in den Arbeitsfeldern an. Der zweite Studientag dient der qualifizierten Auswertung der Erfahrungswerte und der Anreicherung
der individuellen Expertise.
Termine 11. Februar und 14. April 2015
Ort Gertrudenstift, Rheine-Bentlage
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points
1
Referenten
Dr. Stefan Rau, Graciela Sonntag, Marius Stelzer
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann, Marius Stelzer
Anmeldeschluss 19. November 2014
18
Grundkurs - Das Kurzgespräch in Seelsorge und Beratung
Reden zwischen Tür und Angel
„Haben Sie kurz Zeit?“
„Da ich Sie gerade treffe …“
„Ich brauch‘ mal Ihren Rat!“
Im pastoralen Alltag gibt es viele Situationen, wo Menschen sich nicht zum Gespräch verabreden, sondern spontan das Gespräch suchen.
Die Beiläufigkeit dieser Gesprächssituationen lässt bewährten seelsorglichen und
beraterischen Gesprächstechniken und -methoden häufig keinen Raum, so dass auf
beiden Seiten Frust entstehen kann.
In der Methode ‚Kurzgespräch‘ wird auf eben diese Gesprächssituationen eingegangen. Der Ansatz ist ziel-, ressourcen- und lösungsorientiert; der Schlüssel findet
sich oft schon in den ersten Sätzen.
Im Wechsel von konzentrierter Theorievermittlung und praktischen Übungen wird
die Anwendung der zielorientierten Kurzberatung trainiert.
Inhalte des Grundkurses:
• Der kommunikative Anschluss
• Die Kunst des Fragens und Erkundens
• Der sprachliche Schlüssel
• Die lösungs- und zielorientierte Vorgehensweise
• Der Auftrag und seine Erledigung
Die erfolgreiche Teilnahme wird mit einem Zertifikat bescheinigt.
Termin 2 bis 6. März 2015
Ort Liudgerhaus, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points
2
Referent
Hans König
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 8. Dezember 2014
19
(Ordens-)Berufungen heute
Mein ganzes Leben für Gott – unmöglich!?
Nach wie vor geht vom Leben für Gott eine große Faszination aus. Auch heute sind
Menschen davon beeindruckt, wie zum Beispiel Ordenschristen bewusst mit Gott
und in Gemeinschaft leben, sich für Mitmenschen und Bedürftige einsetzen, sich
an einen geregelten Tagesablauf halten und von vielem mehr.
Zugleich ist es für die allermeisten unvorstellbar, sich selbst dauerhaft auf solch
einen Lebensentwurf einzulassen. Auch diejenigen, die sich dazu hingezogen fühlen, trauen sich und ihrem Glauben das oftmals nicht zu, oder fragen sich, wie ein
Mensch Tag für Tag so konsequent und selbstlos für Gott leben kann.
Im Jahr der Berufung lädt die Diözesanstelle Berufe der Kirche zu einem Studienund Arbeitstag ein, der sich dieser Thematik annehmen, Verstehens- und Verhaltensweisen anbieten sowie Perspektiven eröffnen will.
Termin 4. März 2015
Ort Priesterseminar Borromaeum, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone, Pastoralreferent/-innen, Ordenschristen
Referent
P. Dr. Ludger-Ägidius Schulte OFMCap
Verantwortliche Schwester Marianne Kamlage, Domvikar Michael Rupieper
Anmeldeschluss 20. Februar 2015
Diese Fortbildung wird durch die Diözesanstelle Berufungspastoral / Berufe der
Kirche verantwortet. Bitte melden Sie sich direkt dort an:
Telefon: 0251 495-272
E-Mail: berufe-der-kirche@bistum-muenster.de
20
Ein- und Ansichten zur Bild- und
Glaubensgeschichte des Christentums
Gott sehen?
Bilder gehören zur Geschichte des christlichen Glaubens. Das ist ein Faktum, aber
keine Selbstverständlichkeit.
Immerhin gibt es in der Bibel ein Bilderverbot, und die Seligpreisung derer, die
„nicht sehen und doch glauben“.
Es gibt – berechtigte – theologische Skepsis oder auch freundlich Achsel zuckende
Geringschätzung; es gibt ebenso eine Bilderfreudigkeit und Bildersehnsucht, die
wenig Sinn für die eigentümliche Spannung zwischen Glauben und Sehen hat.
Ein Gang durch die Geschichte des christlichen Gottesbildes – und das ist primär
das Christusbild – wird diese Spannung aufzeigen. Gerade weil diese Bilder problematisch sind, stellen sie eine enorm fruchtbare künstlerische und theologische
Herausforderung dar.
Termin
5. bis 6. März 2015
Ort Institut für Diakonat und Pastorale Dienste, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points1
Referent Dr. Herbert Fendrich
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 11. Dezember 2014
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Entwürfe und Phantasien zu einer
möglichen Ekklesiologie
Kirche im Seitenblick
Der Tag beginnt mit einer Erinnerung an die üblichen neueren Entwürfe der Ekklesiologie, die dann mit Freude und Leid der alltäglichen pastoralen Praxis verglichen
werden, um schließlich zu Ahnung und Phantasien von der Kirche zu gelangen,
die ihren Anfängen, ihren großen Traditionen wie ihrer heutigen Lebbarkeit gerecht
würden.
Termin 12. März 2015
Ort Franz Hitze Haus, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Referent
Prof. P. Elmar Salmann
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 18. Dezember 2014
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Das Pastoralteam bei der Erarbeitung
eines lokalen Pastoralplanes
Entwicklung der Kirche vor Ort
Kirche vor Ort zu gestalten heißt, sie in den Lebensräumen der Menschen zu entwickeln. Dies kann geschehen im Vertrauen auf die Charismen, die Gott den Menschen schenkt und durch die aktive Stärkung des gemeinsamen Priestertums aller
Getauften und Gefirmten in den Pfarreien.
Auf dieser Grundlage hat sich das Bistum Münster mit dem Pastoralplan auf den
Weg gemacht, die pastorale Arbeit weiterzuentwickeln. Alle Verantwortlichen und
Mitarbeitenden lernen miteinander. Sie erfahren, wie es gehen kann, gemeinsam
Jesus Christus nachzufolgen.
In dieser Fortbildung sollen diejenigen Pfarreien besonders angesprochen werden,
die im Frühjahr 2015 mit der Erarbeitung ihres lokalen Pastoralplanes beginnen
werden.
Das Pastoralteam wird befähigt, in Kooperation mit dem Pfarreirat und im Vertrauen auf die Charismen vieler, einen Pastoralplan zu erarbeiten und den Entwicklungsprozess sicher begleiten zu können. Es gilt Verantwortung für die Gestaltung und
Leitung dieses Prozesses zu übernehmen und gleichzeitig möglichst viele Getaufte
an diesem Prozess zu beteiligen.
Im Anschluss an die Fortbildung besteht die Möglichkeit, den Prozess in regionalen
Austauschgruppen weiter zu beraten.
Die Teilnahme einer Pfarrei beinhaltet die Anmeldung des leitenden Pfarrers sowie
mindestens eines weiteren Mitgliedes des Pastoralteams.
Termine 17. bis 18. März 2015
Ort Liudgerhaus, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points 1
Referenten
Andreas Fritsch, P. Manfred Kollig
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 23. Dezember 2014
23
Umgang mit Sexualität und
sexualisierter Gewalt in der Kirche
Kultur(en) der Achtsamkeit schaffen
Seit 2010 beschäftigt die Debatte um sexualisierte Gewalt in Institutionen auch die
katholische Kirche in Deutschland. Die Dimension der bekannt gewordenen Gewalttaten, die Durchdringung aller Regionen und Hierarchieebenen, die Verschleierung
der Taten über Jahre und Jahrzehnte und auch deren individuelle Unvorstellbarkeit
haben zu einer Form von Sprachlosigkeit geführt. Mit Hilfe der Präventionsordnung
und den darin enthaltenen Präventionsschulungen hat das Bistum Münster einen
ersten Schritt hin zu Sensibilisierung, Sprachfähigkeit und einem achtsamen Umgang mit anvertrauten Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen beschritten.
Und doch bleibt Prävention ein Schlagwort, wenn daraus kein Prozess oder eine
vertiefte Auseinandersetzung wird – sowohl persönlich und professionell, als auch
in der Betrachtung der Pfarrei, des Aufgabenfeldes.
Doch was heißt eigentlich eine „Kultur der Achtsamkeit“ schaffen und was bedeutet
das für eine notwendige vertiefte Thematisierung einzelner Aspekte im Zusammenspiel von Macht, Sexualität und sexualisierter Gewalt? Wie kann ich eine „präventive
Haltung“ entwickeln? Wie kann ich in meiner Pfarrei oder in meiner Einrichtung
eine „Kultur der Achtsamkeit“ schaffen? Was bedeutet das für eine Thematisierung
von und ein Reden über Sexualität im Kontext Kirche? Wie kann ich selber sprachfähig zum Thema sexualisierte Gewalt werden? Welche Hinweise gibt es im Umgang
mit Gesprächssituationen, in denen Betroffene von sexualisierter Gewalt den Mut
fassen und über Erlebtes sprechen?
Ziel dieser Fortbildung ist es, ‚sprachfähig‘ zu werden, vertieftes Wissen zu erwerben, die persönliche Haltung zu hinterfragen sowie (weiter) zu entwickeln und
auf diesem Weg Anregungen für einen ‚achtsamen’ Umgang und eine ‚achtsame‘
Gestaltung der eigenen Arbeitszusammenhänge zu bekommen.
Termine 19. bis 20. März und 22. bis 23. April 2015
Ort Liudgerhaus, Münster und Bildungshaus Mariengrund, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points 2
Referent/-innen Martin Helmer, Astrid-Maria Kreyerhoff, Dr. Martin Wazlawik
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 29. Dezember 2014
24
Soziale und politische Verantwortung
vor Ort
„Es gibt keinen Frieden ohne Gerechtigkeit. Es gibt keine
Gerechtigkeit ohne Vergebung.“ (Johannes Paul II.)
Christen leben von ihren jüdisch-christlichen Wurzeln her Barmherzigkeit. Diese
Barmherzigkeit macht stark und demütigt nie. Sie zementiert nicht ungerechte
Strukturen, sondern prangert sie an. Barmherzigkeit ist in hohem Maße politisch,
parteiisch und darin solidarisch. Solidarität stellt den Menschen in Not nicht ruhig,
sondern macht ihn stark, gegen Ungerechtigkeit aufzustehen. Solidarität fordert ein
und ermöglicht Teilhabe, gerade der Kleinen.
Im beginnenden 21. Jahrhundert stellen sich veränderte Herausforderungen in
vielen Feldern des gesellschaftlichen Lebens und diese Veränderungen erleben
auch die Menschen in unseren Pfarreien. Die katholische und evangelische Kirche
betonen daher in der gemeinsamen Sozialinitiative von 2014 die „Gemeinsame
Verantwortung für die gerechte Gesellschaft“. Diesem Anspruch fühlen wir uns
verpflichtet.
In dieser Fortbildung werden wir Arbeitswelten und Realitäten unserer Zeit kennen
und neu sehen lernen. Alltägliche Ängste und Fragen unserer Mitmenschen werden
ebenso thematisiert wie der soziale Auftrag des Evangeliums: Gott solidarisiert,
ja identifiziert sich mit den Kleinen und Schwachen. Außerdem werden wir mit
Expertinnen und Experten aus der sozialen, karitativen und politischen Arbeit ins
Gespräch kommen.
Termin 14. bis 15. April 2015
Ort Antoniushaus, Vechta
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points1
Referent/-innen Prälat Peter Kossen, angefragte Referent/-innen
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 20. Januar 2015
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Zusatzqualifizierung für die Arbeit in der
Pfarreiseelsorge
Charismen fördern Ehrenamt neu entdecken Lebensorte des Glaubens eröffnen
Diese Fortbildung bietet die Möglichkeit, eine dreiteilige, langfristig angelegte Zusatzqualifizierung für die Arbeit in der pastoralen Praxis in der Pfarrei zu belegen.
Ziel ist, vor dem Hintergrund des Pastoralplans für das Bistum Münster einen
Lern- und Entwicklungsprozess zu gehen, der an individuelle Erfahrungen und
Kompetenzen anknüpft und die seelsorgliche Arbeit weiter professionalisieren und
inspirieren kann.
Im ersten Teil der Fortbildung geht es um die Entdeckung eigener Charismen und
das Fördern der Charismen anderer. Auf diese Grundlage baut der zweite Teil auf,
der für die Arbeit mit Ehrenamtlichen und die Ehrenamtskoordination qualifiziert.
Im dritten Teil der Fortbildung wird mit dem Feld der elementaren Religionspädagogik dann ein inhaltlicher Bereich der Pfarreiseelsorge besonders in den Fokus
genommen und vertieft. Von diesem exemplarischen thematischen Schwerpunkt
aus lassen sich Rückschlüsse auch für andere Felder der Pastoral gewinnen.
Ausführliche Informationen zu der Fortbildung finden Sie auf den folgenden Seiten.
Diese Fortbildung wird von einer durchgängigen Kursleitung begleitet. Sie Lerngruppen zwischen den Modulen ergänzen die Arbeit.
Informationsveranstaltung am 28. Januar 2015 im Liudgerhaus
Termine
16. bis 17. April, 21. bis 22. Mai, 15. bis 18. September,
10. bis 11. November 2015, 16. bis 19. Februar, 12. bis 15. April und 14. bis 17. Juni 2016
Ort
Liudgerhaus, Münster
Zielgruppe
Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points
17
Anmeldeschluss 22. Januar 2015
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– Mein Charisma entdecken
Gabenfindung als Baustein zur Entwicklung von Kirche
Bereits im ersten christlichen Jahrhundert ermuntert der Apostel Paulus die
Christen in den neu gegründeten Gemeinden, die in der Taufe vom Heiligen Geist
geschenkten Gaben wahrzunehmen und zum Guten aller einzusetzen.
Das Zweite Vatikanische Konzil erinnert in seiner Dogmatischen Konstitution über
die Kirche daran, dass die Gaben ein Wesensmerkmal der Kirche sind (Lumen
Gentium 12).
In diesem ersten Baustein der Fortbildung lernen Sie ein erprobtes Konzept kennen,
das sich für den Einsatz in Gemeinde und anderen pastoralen Orten eignet.
Sie persönlich unternehmen eine Standortanalyse in drei Schritten:
•
Sie machen sich Ihre Neigungen, Interessen, vielleicht brachliegende Träume
neu bewusst.
•
Sie gewinnen Klarheit über Ihre Stärken, Schwächen und Ihren individuellen
Persönlichkeitsstil.
•
Sie entdecken die von Gott geschenkten Gaben bei sich selbst und bei anderen.
Des weiteren geht es darum, den Perspektivenwechsel von einer aufgabenorientierten zu einer gabenorientierten Pastoral in den Blick zu nehmen. Auf der Grundlage
der eigenen Taufberufung entdecken die Teilnehmenden die Orientierung an den
Charismen als ein inspirierendes Gestaltungsprinzip für den Aufbau von Kirche
vor Ort. Mit Blick auf die größer werdenden pastoralen Räume eröffnet sich hier
ein konkreter Weg, das gemeinsame Priestertum aller Getauften neu erfahrbar und
wirksam werden zu lassen.
Termin 21. bis 22. Mai 2015
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Referent/-innen Gabriele Viecens und angefragte Referent/-innen
– Ehrenamtliches Engagement koordinieren
Aufbauend auf den ersten Teil der Fortbildung stellen wir uns die Frage: Wie müssen wir als Pfarrei heute eigentlich ‚aufgestellt’ sein, um bedeutsam oder attraktiv
für Ehrenamtliche zu sein? Wie gelingt es, Menschen für ein ihren Vorstellungen
und Möglichkeiten entsprechendes, ehrenamtliches Engagement Gelegenheiten zu
eröffnen?
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Diese und ähnliche Fragen beschäftigen uns immer wieder im alltäglichen pastoralen Tun. Es gibt Menschen, die motiviert sind, sich und ihre Fähigkeiten einzubringen, allerdings in unseren Pfarreien dazu nicht den richtigen Ort finden. Wir erleben
in unseren Pfarreien Veränderungen des ehrenamtlichen Engagements und wollen
damit umgehen.
Wir werden auf Grundlage der jüngsten Ehrenamts-Forschung diese Entwicklungen in der Pfarrei sowohl aus organisationsentwicklerischer Perspektive als auch
unter dem Fokus der Mitarbeiterentwicklung betrachten. Vermittelt wird dabei die
Perspektive: aus Sicht der Ehrenamtlichen zu denken und zu handeln. Das Kennenlernen gelungener Beispiele und die Arbeit an einem praktischen Projekt ergänzen
diesen Teil der Fortbildung.
Termine 15. bis 16. September, 10. bis 11. November 2015,
16. bis 17. Februar, 12. bis 13. April und 14. bis 15. Juni 2016
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Referent/-innen Heinz Janning, Petra van den Brand
– Kindertagesstätten als Lebensort des Glaubens
Kooperation zwischen Kindertagesstätte und Pfarrei
Die in den ersten beiden Teilen angestellten grundlegenden Überlegungen zu
Charismenentdeckung und der Ermöglichung ehrenamtlichen Engagements
werden im dritten Teil der Fortbildung an einem exemplarischen Feld konkretisiert.
Mit dem Projekt „Kita – Lebensort des Glaubens“ hat das Bistum Münster eine
umfangreiche Initiative zur Weiterentwicklung des pastoralen Qualitätsprofils der
katholischen Kindertagesstätten gestartet. In diesem Zusammenhang werden neue
Formen der Kooperation zwischen Pfarrei und Kindertagesstätte entwickelt und
erprobt. Ein zentraler Schwerpunkt liegt im Bereich der nachhaltigen Qualifizierung
und Begleitung von pastoralen und pädagogischen Mitarbeiter/-innen.
Wir führen grundlegend in den Bereich der Kindergartenpastoral ein und stellen
die aktuellen pastoraltheologischen und religionspädagogischen Fragestellungen
im Blick auf den Elementarbereich vor. Darüber hinaus werden konkrete Modelle,
Methoden und Bausteine für die Kooperation zwischen Pfarrei und Kindertagesstätte als generationsübergreifendem Lebensort erarbeitet: Vor dem Hintergrund
des Pastoralplans für das Bistum Münster werden beispielhaft die Chancen und
Perspektiven lokaler Kirchenentwicklung erschlossen.
Die im Feld der Kindertagesstätte gemachten Erfahrungen können auf andere Lernorte des Glaubens übertragen werden.
Zwischen den einzelnen Fortbildungsabschnitten werden die Teilnehmer/-innen
begleitete Mini-Praxisprojekte durchführen.
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1. „Kindergartenpastoral“ – Grundlagen und Zusammenhänge
Kindergartenpastoral im Kontext von Gemeindepastoral und sich verändernden pastoralen Räumen; Kindergartenpastoral im Kontext der pluralen Gesellschaft – Sozialraumorientierung; Kita als Ort der Glaubenskommunikation mit
Kindern und Erwachsenen
Referent/-innen: Prof. Dr. Matthias Hugoth, Dr. Andreas Leinhäupl, Dr. Annette
Höing, Praxisteam
2. Religiöse Erziehung und Bildung im Elementarbereich
Grundlagen für die Religionspädagogik im Elementarbereich; Spiritualität von
Kindern, Theologie mit/von Kindern; Religionspädagogische Schwerpunktthemen im Elementarbereich (zum Beispiel biblische Geschichten, Kirchenjahr,
interreligiöse Erziehung, kindgerechte Liturgie, …)
Referent/-innen: Dr. Annette Höing, Dr. Andreas Leinhäupl, Prof.in Dr. Agnes
Wuckelt,Mitarbeiter/-innen BGV Münster, Praxisteam
3. Interaktion und Kommunikation als Grundlage der Vernetzung
Kindergartenpastoral als gemeinsame Aufgabe von Erzieher/innen und pastoralen Mitarbeiter/innen; Kommunikationsmodelle für eine religionspädagogische und pastorale Arbeit mit Kindern und Erwachsenen
Referent/-innen: Prof. Dr. Michael Fischer, Dr. Andreas Leinhäupl, Dr. Annette
Höing, Praxisteam
4. Kitas als Eckpunkte eines familienpastoralen Netzwerkes
Entwicklung von individuellen pastoralen, religionspädagogischen und strukturellen Konzepten; Kindergartenpastoral als integraler Bestandteil des pastoralen Gesamtangebotes der Pfarrei; Langfristige und nachhaltige Absicherung
der kindergartenpastoralen Strukturen
Referent/innen: Dr. Andreas Leinhäupl, Dr. Annette Höing, Praxisteam Termine
Verantwortliche
17. bis 18. September 2015, 18. bis 19. Februar, 14. bis 15. April und 16. bis 17. Juni 2016
Pfarrer Herrmann Backhaus, Dr. Annette Höing, Barbara
Kormann, Dr. Andreas Leinhäupl
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Sozialethische Herausforderungen und
Orientierungen
Kirche in der Welt von heute?!
Modul für Diakone mit Zivilberuf
Das Zweite Vatikanische Konzil hat sich in der Pastoralkonstitution „Gaudium et
spes“ die Erforschung der Zeichen der Zeit und ihre Deutung im Licht des Evangeliums zur Aufgabe gemacht. Die Herausforderungen, vor die sich das gesellschaftspolitische und sozialpastorale Handeln der Kirche heute gestellt sieht, sind
vielfältig. Veränderungsprozesse in der Arbeitswelt, Migration oder Generationengerechtigkeit sind nur einige beispielhafte Stichworte.
Aufgrund ihres sozial-diakonischen Auftrags und ihrer zivilberuflichen Tätigkeit
sehen sich Ständige Diakone mit der Frage konfrontiert, wie ein sozialethisch
verantworteter Umgang mit diesen Herausforderungen möglich ist. Eine Vertiefung
und Erweiterung der Gesprächs- und Handlungskompetenz in der Auseinandersetzung mit drängenden sozialen Fragestellungen ist hilfreich und notwendig. Auf
der Grundlage des methodischen Dreischritts „Sehen-Urteilen-Handeln“ sollen –
ausgehend von biblischen Grundlagen und unter Einbeziehung zentraler Texte der
kirchlichen Sozialverkündigung – die jeweiligen Themen praktisch-konkret erarbeitet werden.
Die Fortbildung findet in vier Modulen statt. Eine Teilnahme an einzelnen Modulen
ist möglich. Beginn ist jeweils am Freitag um 18 Uhr, Ende am Samstag gegen 17
Uhr.
Termine und Themen 17./18. April 2015 Sozialethische Grundlagen
23./24. Oktober 2015 Arbeitswelt
4./5. März 2016 Migration
23./24. September 2016
Generationengerechtigkeit
Ort Institut für Diakonat und pastorale Dienste, Münster
Zielgruppe Diakone im Zivilberuf
Referent/-innen Hermann Flothkötter, Diakon Michael Stephan Kornau
Diakon Michael Peters, angefragte Referent/-innen
Verantwortlicher Diakon Joachim König
Anmeldeschluss 31. März 2015
Diese Fortbildung wird durch das Institut für Diakonat und Pastorale
Dienste verantwortet. Bitte melden Sie sich direkt dort an:
Telefon: 0251 9281-112
E-Mail: kandora@bistum-muenster.de
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Pastoral in der Spannung von
Kooperation und Konflikt
(neu) sehen, urteilen und handeln
In dieser Fortbildung wollen wir zum einen nach Bedingungen für eine gelingende
Kooperation fragen, zum anderen wollen wir uns mit Strategien des Konfliktmanagements beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen dabei immer konfliktive Erfahrungen der Teilnehmer/-innen, die diese im seelsorglichen Alltag machen.
Die Fortbildung ist als Bestandteil der Allgemeinen Fortbildungsphase I offen für
alle Interessierten.
Termin 20. bis 23. April 2015
Ort Institut für Diakonat und Pastorale Dienste, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points
2
Referent/-innen Pfarrer Bernd Hante, Prof.in Dr. Margret Nemann
Verantwortliche Prof.in Dr. Margret Nemann
Anmeldeschluss 6. April 2015
Diese Fortbildung wird durch das Institut für Diakonat und Pastorale Dienste verantwortet. Bitte melden Sie sich direkt dort an:
Telefon: 0251 9281-107
E-Mail: osterhaus@bistum-muenster.de
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Studientagung Organisationsentwicklung
in der Pfarrei
Netz-Werken! Dezentrale Leitung im Netzwerk?
Kirche sein und Glauben leben finden an unterschiedlichen Orten einer Pfarrei und
einer Kommune statt. Menschen, Gruppen, Institutionen und Initiativen organisieren und vernetzen sich. Dieses Organisationsverhalten bietet verschiedene Ansatzpunkte für eine communio- und dienstleistungsorientierte Pastoral.
Während der dritten Studientagung nehmen wir die Fäden der ersten Veranstaltungen auf und führen diese in sozialwissenschaftlichen, organisationstheoretischen
und theologischen Fragestellungen fort. Ziel ist es, die Chancen und Grenzen von
Netzwerkarbeit in der Pastoral auszuloten.
Wie auch in den vergangenen Jahren wollen wir mit Ihnen ins Gespräch kommen,
um die anstehenden Veränderungen aktiv – und unter Beteiligung der leitenden
Gremien - zu gestalten. Es hat sich bewährt, den Arbeitsprozess der TeilnehmerInnen mit dem Dreischritt: Sehen – Vertiefen – Umsetzen zu organisieren. Dazu
werden wir auch die Abende nutzen.
Wir laden Teams und Einzelpersonen ein, unabhängig davon, ob sie an den letzten
Studientagungen teilgenommen haben. Nähere Infos erhalten Sie nach dem Anmeldeschluss.
Termin 27. bis 29. April 2015
Ort Heimvolkshochschule Gottfried Könzgen, Haltern am See
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points
2
Referent/-innen angefragte Referent/-innen
Verantwortliche Andreas Fritsch, Cäcilia Scholten, Ursel Schwanekamp
Anmeldeschluss 2. Februar 2015
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Ein Projekt leiten und steuern
Handwerkszeug für eine gelungene Pastoral
Projektbezogenes Arbeiten ist zum unverzichtbaren Element in der Pastoral geworden. Komplexe und innovative Aufgaben können leichter angegangen werden, zielorientiertes Arbeiten wird gefördert. Das Projektmanagement bietet methodische
Grundlagen, um den Herausforderungen in der Pastoral gerecht zu werden.
In der zweiteiligen Fortbildung arbeiten wir zunächst an mitgebrachten Projektideen
der TeilnehmerInnen. Sie entwickeln Zweck, Ziele und Aufgaben für Projekte und
lernen themen- und teilnehmerorientierte Projektplanung.
Im zweiten Teil werden Sie ihre Projektplanung fortschreiben, es werden Handlungsschritte zur Umsetzung entwickelt und der Projektabschluss wird geplant.
Theoretische Impulse aus der Organisationsentwicklung runden das Fortbildungsangebot ab.
Termin 5. bis 6. Mai und 8. bis 9. September 2015
Ort Liudgerhaus, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points
2
Referent/-innen Andreas Geilmann, angefragte Referent/-innen
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 10. Februar 2015
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Werkstatt für eine zielgerechte und
eingängige Wortverkündigung
Geht ins Ohr ...
Die Gute Botschaft immer wieder neu sagen ist die größte Herausforderung für
jeden Prediger und jede Predigerin. Dabei wird nicht nur in Kirchen gepredigt, sondern auch in anderen seelsorgerischen Kontexten wie Schule und Gemeindearbeit
sowie in Medien wie Tageszeitung oder Internet. Auch das Radio ist ein Ort für die
Wortverkündigung. Hier ist die Herausforderung noch höher: Das Prediger-Wort erreicht die Hörerinnen und Hörer im Auto, im Bett, im Bad – kurz: im Alltag. Daher
eignet sich eine Übung im Feld der Radioverkündigung besonder gut, sich in einem
zielgerechten und eingängigen Verkündigungsstil zu üben.
Wir laden Sie zu einer Werkstatt ein: Gemeinsam mit einem professionellen Sprechtrainer, dem stellvertretenden Rundfunkbeauftragten des WDR und der Rundfunkbeauftragten der Diözese arbeiten Sie an Fragen der Zielgruppenorientierung, an
Fragen der Themenaufarbeitung und an ihrer Stimm- und Schreibtechnik. Sie erlernen Handwerkszeug für das „Schreiben für´s Hören“, für das so genannte „StoryTelling“ und für eine optimale Nutzung Ihres Sprechpotenzials. Exemplarisch üben
wir uns dabei in der Art und Weise der Radioverkündigung.
Falls Sie denken „Wie die das im Radio machen, so würde ich auch gern predigen“
– können Sie Impulse für Ihre Verkündigung mitnehmen. Falls Sie immer schon mal
dachten „Was die im Radio können, kann ich auch“ – sind Sie herzlich willkommen.
Zur Vorbereitung bitten wir um einen Probetext von maximal 2.500 Zeichen. Das
Mitbringen eines Laptops empfiehlt sich. Die Teilnehmerzahl beträgt maximal zehn
Personen. Ausführlichere Informationen dazu erhalten Sie nach dem Anmeldeschluss.
Termin 28. bis 29. Mai 2015
Ort Liudgerhaus, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points 1
Referent/-innen Klaus Nelißen, Reinhard Pede, Graciela Sonntag
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 5. März 2015
35
Straßenexerzitien
Ein Einführungskurs
Und Gott sprach: „Zieh die Schuhe aus. Der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden.“
(Ex 3,5)
Gott kann dem Menschen mit seinem Ruf an sehr unterschiedlichen Orten begegnen: im Unscheinbaren und Alltäglichen, mitten zwischen Menschen ohne Status
und Reputation. In solchen Situationen ein achtsames Sehen und Hören einzuüben
und nach der Gegenwart und dem Namen Gottes zu fragen – darum geht es in den
Straßenexerzitien.
Bei diesem Einführungskurs im Ruhrgebiet (für maximal zehn Personen) geht es
darum, einen ersten Eindruck von dieser Form der Exerzitien zu gewinnen. Voraussetzung ist die Bereitschaft, sich auf die Einfachheit der Straße und des Lebens
einzulassen.
Termin 1. bis 3. Juni 2015
Ort Ruhrgebiet
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points
1
Referent/-innen Dr. Siegfried Kleymann, angefragte Referent/-innen
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 9. März 2015
36
Neue im Team
Gestaltung der Einarbeitungsphase
„Zu einem guten Ende gehört auch ein guter Beginn.“ Konfuzius
Der Beginn einer neuen Arbeitsstelle, einer neuen Aufgabe oder in einem neuen
Team ist häufig entscheidend für den weiteren Verlauf und die weitere Entwicklung.
Der erste Eindruck beeinflusst das Miteinander, sowohl in der Arbeit als auch auf
zwischenmenschlicher Ebene.
Die Einarbeitung scheint also eine besondere Situation zu sein, sie ist geprägt von
Spannung und erhöhter Aufmerksamkeit. Aus wirtschaftlichen Zusammenhängen
weiß man, die Einarbeitungsphase kann entscheidend sein für Erfolg oder Scheitern
des Arbeitsverhältnisses. Die Lernbereitschaft in dieser Phase ist besonders hoch,
Kreativität und neue Perspektiven auf die Aufgabe gehören dazu.
Der Arbeitsbeginn eines neuen Mitarbeiters ist auch für das Team eine besondere
Situation. Bestehende Strukturen und Beziehungen werden gestört, müssen neu
ausgerichtet und wieder stabilisiert werden.
Es ist daher hilfreich, dem Einarbeitungsprozess besondere Aufmerksamkeit zu
widmen, ihn nicht dem Zufall zu überlassen sondern ganz bewusst gemeinsam zu
gestalten.
Wir werden uns in der Fortbildung
• mit Erfahrungen aus Einarbeitungsprozessen auseinandersetzen,
• mit den Grundlagen der Gestaltung einer guten Einarbeitungsphase beschäftigen und
• hilfreiche Grundsätze für die Einarbeitung Neuer im Team entwickeln.
Zwischen den Modulen wird an der Aufgabe gearbeitet werden, ein Einarbeitungskonzept für das Team und mit dem Team vor Ort zu entwickeln. Nach Möglichkeit
können bereits erste Erfahrungen in der Praxis gesammelt werden.
Termin 8. bis 9. Juni und 26. bis 27. November 2015
Ort Liudgerhaus, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points 2
Referentin
Barbara Kormann
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 16. März 2015
37
Unterstützung im Gemeinde- und Teammanagement durch digitale Dienste
Mehr Zeit für das Wesentliche
Zu organisieren gab es in Pfarreien immer schon viel. Durch größere Teams, dezentralen Gemeindeaufbau, breite Aufgabenhierarchien und komplexere Verwaltungsvorgänge ist es in den letzten Jahren mehr geworden. Gleichzeitig entstehen im Bereich
der digitalen Dienste viele gute Möglichkeiten für das pastorale Management, derer
man sich – niedrigschwellig und kostengünstig – bedienen kann. Für die konkreten
Erfordernisse der Pastoral werden verschiedene Dienste vorgestellt und Anwendungsmöglichkeiten eingeübt.
Folgende Themenbereiche werden wir in den Blick nehmen:
• Wer ist wann wo und wo ist wann was frei? – Terminverwaltung von Teams und
Häusern
• Hast du schon gesehen… – Gemeinsame Dateiablagen zum Beispiel für Dienstpläne oder Übersichten, Intranet und digitales „Schwarzes Brett“
• Am Samstag feiern wir die Taufe von… – Koordinierung von Gottesdiensten und
Übertragung der Daten in andere Systeme (Wochenblätter, Kirchenzeitung etc.)
• Was dran ist und wer es tut – Aufgabenverwaltung
• Woran müssen wir noch denken? – Schritt für Schritt Projekte verwalten
• Schaut mal her – visuelle Darstellung von Strukturen (Organigramme, Konzepte)
Am ersten Tag der Fortbildung werden Programme und Dienste vorgestellt, die bei
der Bewältigung der oben genannten Aufgaben helfen. Am zweiten Tag geht es um
die Anwendungsmöglichkeiten, die das Programm MicrosoftOutlook bietet, um den
Alltag einer Pfarrei zu organisieren. Es besteht die Möglichkeit der Anmeldung zu
beiden Tagen oder nur zu einem der beiden Tage.
Das Seminar will Teamaufgaben vor Ort unterstützen. Entsprechend wichtig ist es,
dass die Teilnehmer/-innen die erworbenen Kenntnisse dort auch einsetzen können.
Daher muss vorher geklärt sein: Ist die Bereitschaft da? Sind die technischen Gegebenheiten geschaffen? Bitte das eigene dienstliche Notebook mitbringen, für den
Outlook-Teil muss Outlook 2010 (Mac: Outlook 2011) oder höher installiert sein.
Termin 15. bis 16. Juni 2015
Ort Franz Hitze Haus, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points
1 (bei Teilnahme an beiden Tagen)
Referenten
Jan-Christoph Horn, Sebastian Reimann
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 23. März 2015
38
Brennen ohne auszubrennen
Durchatmen – auftanken – gelassen anpacken
Selbstfürsorge, Wohlbefinden und Selbst-Bewusstsein sind grundlegende Faktoren,
um die eigene Gesundheit zu erhalten und eine gute Arbeitsatmosphäre zu gestalten. Im seelsorglichen Alltag erfolgen die Reaktionen auf Situationen und Anforderungen häufig „automatisch“. Wir nehmen uns selten die Zeit, auf die Signale
unseres Körpers zu hören.
„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen“ Aristoteles
Wie kann ein sinnvoller Umgang mit individuellen Stressfaktoren aussehen, um
einem Ausbrennen vorzubeugen? Neben der Informationsvermittlung zum Burn
out wollen wir in diesem Seminar ganz individuell innere Antreiber und Belastungen identifizieren, um gemeinsam Ideen für einen guten Umgang mit eigenen
Grenzen zu entwickeln. Es geht auch um die Wiederentdeckung der Sinne als
Orientierungsfelder für eine bewusste Selbstwahrnehmung und den Umgang mit
der persönlichen Gesundheit. Das bewusste Sehen, Hören, Fühlen, bringt uns in
Kontakt mit uns selbst und öffnet uns den Raum für neue Erfahrungen und neue
Interaktionsmöglichkeiten.
In einem Ansatz mit hohem Selbsterfahrungsanteil soll versucht werden, Perspektivwechsel zu ermöglichen und persönliche Strategien zu entwickeln.
Das Seminar ist dabei ausdrücklich als ein Baustein zur individuellen Prophylaxe
und Selbstfürsorge konzipiert.
Wir werden
• uns grundlegend mit Risiken und Möglichkeiten auseinandersetzen,
• den Umgang mit den wachsenden Anforderungen reflektieren und Grenzen
erkennen, kommunizieren und einhalten,
• Körpersignale wahrnehmen, deuten und auf sie reagieren,
• Reaktionsmuster und ungesunde Automatismen erkennen und neue Wege im
Umgang erproben und
• Methoden zur Entspannung und zur Vermeidung von Stressreaktionen erproben.
Termin 16. bis 18. Juni 2015
Ort Gertrudenstift, Rheine-Bentlage
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points
2
Referent/-innen Dr. Matthias Heyng, Barbara Kormann, Heidi Winter-Gerresheim
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 24. März 2015
39
Einführung in den Begräbnisdienst
Voraussetzung für die Beauftragung zum Begräbnisdienst
Inhalte:
• Was dürfen wir hoffen angesichts des Todes?
• Einführung in die Begräbnisliturgie
• Der Trauerbesuch
• Die Traueransprache
• Praktische Fragen
1. Termin
22. bis 25. Juni 2015
Ort Institut für Diakonat und Pastorale Dienste, Münster
Zielgruppe Pastoralreferent/-innen
Credit Points2
Referent Pfarrer Dr. Detlef Ziegler
Verantwortlicher Pfarrer Dr. Detlef Ziegler
Anmeldeschluss 8. Juni 2015
2. Termin
26. bis 29. Oktober 2015
Ort Institut für Diakonat und Pastorale Dienste, Münster
Zielgruppe Pastoralreferent/-innen
Credit Points2
Referent Pfarrer Dr. Detlef Ziegler
Verantwortlicher Pfarrer Dr. Detlef Ziegler
Anmeldeschluss 12. Oktober 2015
Diese Fortbildung wird durch das Institut für Diakonat und Pastorale Dienste verantwortet. Bitte melden Sie sich direkt dort an:
Telefon: 0251 9281-107
E-Mail: osterhaus@bistum-muenster.de
41
Ein Praxiskurs mit InDesign –
Flyer, Plakate und Broschüren
Glaube ist schön – jetzt zeigen wir es auch
Dieser Workshop führt ein in
• den grundlegenden Umgang mit einer Publishing-Software
• Elemente „schöner“ Gestaltung
• Quellen von legalen Bildern und empfehlenswerte Druckmöglichkeiten
Plakate, Streumaterialien, Flyer und Broschüren sind allgegenwärtig. In den Fußgängerzonen, an den Einkaufskassen, im Briefkasten, an den Laternenmasten –
überall wird die Auffälligkeit von Bildern, Farben, Texten, Personen und Slogans zur
Informationsweitergabe genutzt.
Die Wichtigkeit von gelingender grafischer Präsentation ist auch in der Pastoral
unbestritten. Die Vielzahl von Aushängen, Auslagen und Broschüren führt die Sinnhaftigkeit einer guten Grundkompetenz in deren Gestaltung vor Augen.
Darauf reagieren wir mit einem insgesamt dreitätigen Workshop, der in die Benutzung der Software „Adobe InDesign“ einführt. Diese Software ist – gekoppelt mit
einer guten Bildquelle und der eigenen Kreativtät – ein hervorragendes Werkzeug
für alle Publishing-Aufgaben in der Pastoral.
Vorraussetzung:
• Gute Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer (Windows-PC oder
Mac)
• Eine installierte (Test)Version von Adobe InDesign (Informationen dazu erfolgen mit dem Anschreiben zum Seminar)
Wer kein Notebook mit InDesign mitbringen kann, erhält einen Schulungs-PC.
Termin 7. bis 8. September und 9. November 2015
Ort Franz Hitze Haus, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/innen
Credit Points
2
Referent
Jan-Christoph Horn, Sebastian Reimann
Verantwortliche Pfarrer Herman Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 15. Juni 2015
42
Systemisches Denken und Handeln
in der Familienpastoral
Alles wirkliche Leben ist Begegnung (Martin Buber)
Mitarbeiter/-innen der Familienpastoral stehen einer Pluralität von Familien mit
unterschiedlichen (religiösen) Bedürfnissen gegenüber. Zudem erleben sie sich in
einer Institution, die sich im großen Wandel befindet.
Beides ist Thema des dreiteiligen Kurses. Er sensibilisiert für die unterschiedlichen
Lebenssituationen von Familien, für die Beziehungsgeflechte und -systeme und
die Dynamiken innerhalb von Familien, die von den Beteiligten oft unterschiedlich
wahrgenommen und beschrieben werden. Und er thematisiert den Bezug zur Pastoral in den jeweiligen gesellschaftlichen und kirchlichen Kontexten.
Grundlage des Kurses sind Elemente der systemischen, lösungs- und ressourcenorientierten Beratung. Als „systemische Seelsorge“ wenden wir diese auf die verschiedenen Bereiche kirchlichen Handelns an.
Die Teilnehmenden sind eingeladen,
• Fragetechniken und Methoden der Gesprächsführung kennen zu lernen und
einzuüben, die helfen können, einen guten Kontakt zu Familien aufzubauen.
• die eigene Rolle in der Begegnung zu reflektieren.
• die Stärken und Möglichkeiten zu entdecken, über die Familien sowie einzelne
Familienmitglieder verfügen.
• die eigenen Familienbilder und Familiengeschichten in den Blick zu nehmen.
• Möglichkeiten für eine zeitgemäße familienpastorale Arbeit unter den aktuellen
kirchlichen und gesellschaftlichen Bedingungen zu entdecken.
Kenntnisse in der systemischen Arbeit sind nicht erforderlich. Erwartet werden eine
aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, Beispiele aus der eigenen Praxis einzubringen
und zu reflektieren. Es werden unterschiedliche systemische Techniken eingeführt.
In Übungen und Fallbeispielen werden die theoretischen Inputs erprobt und vertieft.
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Modul A: 7. bis 9. September 2015, Liudgerhaus Münster
Systemische Zugänge zu familiären und kirchlichen Lebenswirklichkeiten
Familien und unser Zugang
Einführung in den systemischen Ansatz
Systemisches Arbeiten
Systemische Zugänge im Alltag der Pfarrei
Ein neuer Blick – Probleme sind Chancen
Ressourcen - persönliche, in Familien, in Kirche
Modul B: 9. bis 11. November 2015, Gertrudenstift Rheine-Bentlage Systemisches Denken im kirchlichen Kontext
Mein Genogramm
Systemische Arbeiten in der Begegnung mit Familien
Systemik und Gesprächsführung
Taufkatechese und Erstkommunion
Beerdigung und Trauerbegleitung
Modul C: 22. bis 24. Februar 2016, Liudgerhaus Münster
Systemisches Wirken im kirchlichen Kontext
Systemisches Fragen
Umgang mit „komplexen“ Familiensituationen
Auftragsklärung im kirchlichen Kontext
Ich und meine Systeme, meine Rollen
Termin Beginn jeweils am Montag um 14 Uhr und Ende jeweils am Mittwoch um 16.30 Uhr. Zwischen den Modulen: Arbeit in Regio-
nalgruppen – insgesamt zwei Treffen
Ort
Liudgerhaus, Münster und Gertrudenstift, Rheine-Bentlage
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points
5
Referent/-innen Felix Christ, Karin Ritter
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann, Eva PolednitschekKowallick
Anmeldeschluss 15. Juni 2015
44
Führen und Leiten 2015 - 2017
Fortbildung für Leitende Pfarrer
Die Aufgaben und Anforderungen für Leitende Pfarrer sind vielfältig. Das Team der
Mitarbeiter/-innen, die Pfarrei, Kontakte mit Ehrenamtlichen, alltägliche seelsorgliche Situationen und eine Vielzahl von weiteren Aufgaben wechseln sich ab und
wollen koordiniert werden.
Gleichzeitig geht es auch darum, das jeweils eigene spirituell-geistliche Profil zu
schärfen und als Mensch in diesen vielfältigen Feldern ausreichend Lebensraum zu
finden.
Der Kurs „Führen und Leiten“ will den derzeit schon Leitenden Pfarrern und auch
denen, die sich auf diese Aufgabe vorbereiten, Hilfe sein, sich besser in der Vielfalt
der Aufgaben zurecht zu finden. Es geht darum, die eigene Biographie und Rolle zu
klären und die persönliche Führungshaltung wahrzunehmen. Die konkrete Arbeit
in den jeweiligen Teams und Pfarreien wird reflektiert und es werden Anstöße zur
Weiterentwicklung gesetzt.
Integraler Bestandteil der Fortbildung ist eine Praxisaufgabe, die zum Abschluss
präsentiert wird. Die Teilnehmer arbeiten zwischen den Modulen in kollegialer Beratung. So haben sie die Möglichkeit Inhalte zu vertiefen, den Transfer in die Arbeit
vor Ort und die Praxisaufgabe zu reflektieren sowie in einen vertiefenden Austausch
zu gehen.
Der Kurs findet in fünf Modulen statt. Eine Teilnahme ist nur an allen Modulen
möglich. Der Kurs wird wissenschaftlich evaluiert.
An den Modulen werden jeweils Fachreferenten/-innen beteiligt sein.
Termine 20. bis 23. September 2015, 17. bis 20. Januar, 17. bis 20. April,
23. bis 26. Oktober 2016 und 12. bis 15. Februar 2017
Orte Heimvolkshochschule Gottfried Könzgen, Haltern am See und Liudgerhaus, Münster
Zielgruppe Leitende Pfarrer
Referent/-innen Hans-Werner Hinnenthal, angefragte Referent/-innen
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann, Pfarrer André Poll-
mann, Prof. Dr. Bernward Winter
Anmeldeschluss 29. Juni 2015
45
Grundkurs Bibliolog
Weißes Feuer, schwarze Schrift
„Wenn ihr zusammenkommt, trägt jeder etwas bei: (…) Alles geschehe so, dass es
aufbaut.“ 1 Kor 14,26
Die Bibel lebendig werden zu lassen und ihren Bezug zum Leben heute deutlich
zu spüren, ist ein Wunsch vieler kirchlicher Hauptamtlicher, aber auch von Pfarreien. Der „Bibliolog“, eine mit dem Bibliodrama verwandte Methode, bietet eine
solche Möglichkeit. Für viele ist sie besonders für den Gottesdienst interessant als
„Predigen mit der ganzen Gemeinde“, sie eignet sich aber auch für Gruppen, zum
Beispiel im Firm- und Religionsunterricht.
Die Gottesdienstgemeinde oder Gruppe legt gemeinsam einen Text aus und entdeckt die Bedeutung für das eigene Leben, indem sie sich mit biblischen Gestalten
identifiziert. Die Methode beruht auf dem jüdischen Midrasch, der das „weiße
Feuer“, die Zwischenräume zwischen den Buchstaben (die das „schwarze Feuer“
bilden), zum Lodern bringen will.
Der Kurs befähigt dazu, mit dieser Methode zu arbeiten und Bibliolog anzuleiten.
Er führt ein in die Arbeitsweise und die Hintergründe des Bibliolog, arbeitet aber
vor allem mit praktischen Übungen, die zu ersten eigenen Bibliologen hinführen.
Mit einem Zertifikat des Netzwerkes Bibliolog wird am Ende die erfolgreiche Teilnahme bescheinigt.
Termin 28. September bis 2. Oktober 2015
Ort Liudgerhaus, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/innen
Credit Points
3
Referent/innen Schwester Ulrike Diekmann, Stephan Pohl-Patalong
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 6. Juli 2015
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Einführung ins Lesejahr C
Allem von Grund auf sorgfältig nachgehen: Lukas
„Der Evangelist Lukas zeigt im liturgischen Jahr ganz unterschiedliche Gesichter.
Einerseits erzählt er das Weihnachtsevangelium in malerischen Farben, die nicht
umsonst zur Nachbildung in zahlreichen Krippen einladen. Das Kirchenjahr über
redet er uns dann aber hart ins Gewissen, wenn wir wohlgenährt in unseren Kirchenbänken sitzen und der arme Lazarus vor unserer Tür.
Überhaupt feiern wir das Kirchenjahr mit dem Kalender des Lukas: 40 Tage nach
Weihnachten die Darstellung des Herrn, 50 Tage nach Ostern das Pfingstfest.
Das sind Aspekte von vielen, die in der Veranstaltung beleuchtet werden. Ziel ist es,
zentrale Sinnlinien des Lukasevangeliums bewusst zu machen und an exemplarischen Beispieltexten zu vertiefen.
Termin 10. November 2015
Ort Bildungshaus Mariengrund, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Referent
Prof. Wilfried Eisele
Verantwortlicher Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 18. August 2015
47
Philosophische Fragen und ihre
theologisch-pastorale Bedeutung
„Jesus ist die Antwort – und wie war die Frage?“
Hinter allen großen Antworten der Theologie und Verkündigung stehen grundsätzliche philosophische (und sehr menschliche!) Fragen: Woher kommen wir? Wohin
gehen wir? Worin liegt der Sinn meines Lebens? Eine entscheidende Herausforderung für die Theologie, aber auch für die konkrete Pastoral besteht darin, die
Antworten des Glaubens im Licht solcher Fragen zu reflektieren. Wie kann dies angesichts der neuzeitlich-modernen „Entzauberung der Welt“ (Max Weber) gelingen?
Wie lauten in einer postmodernen und postchristlichen Kultur die philosophischen,
aber auch die existenziellen Fragen, auf die der Glaube Antwort geben will? Der Studientag wird einige Konzepte der modernen Philosophie und Existenzanalyse (Paul
Tillich, Karl Jaspers, Peter Wust u.a.) vorstellen und auf ihre Aktualität hin befragen.
Termin 25. November 2015
Ort Liudgerhaus, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/innen
Referent
Pfarrer Dr. Marc Röbel
Verantwortlicher Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 2. September 2015
48
Wach und weise Wandel gestalten
Themenzentrierte Interaktion (TZI) in Handlungsfeldern
des pastoralen Dienstes
Themenzentrierte Interaktion nach Ruth C. Cohn ist in der Ausbildung aller Berufsgruppen das Standardinstrumentarium für die Arbeit in und mit Gruppen. Vielfältige andere Ansatze lassen sich problemlos in die Arbeit mit TZI integrieren.
Diese modulare Fortbildung dient der Vertiefung und Weiterentwicklung der im
Pastoralpsychologischen Grundkurs gewonnenen methodischen, persönlichkeitsund prozessbezogenen Kenntnisse und Fertigkeiten in den verschiedenen Bereichen pastoraler Arbeit mit dem Fokus auf Leitungs- und Führungsfähigkeiten. Sie
ermöglicht sowohl die methodischen Kenntnisse als auch die Philosophie und die
Haltung der Themenzentrierten Interaktion auszubauen und zu vertiefen.
Bezogen auf die Arbeitsfelder im Pastoralen Dienst dient diese Fortbildung der Professionalisierung und dem Profil pfarreibezogener Pastoral. Mitarbeiter/-innen, die
Interesse an einer langfristigen Entwicklung eigener Handlungskompetenzen in der
pfarreibezogenen Arbeit haben sind besonders zu dieser Fortbildung eingeladen.
Die Teilnehmer/-innen sind eingeladen
• ihr Arbeitssystem als Lernsystem zu begreifen, entsprechende Handlungskompetenzen (weiter-) zu entwickeln und ihren eigenen Beitrag zu leisten (Mitverantwortung/Mitgestaltungskompetenzen),
• die eigenen Organisationseinheiten vertieft zu verstehen, Verfahren der Praxisreflexion zu kennen und eine entsprechende Praxisreflexion für sich zu entwickeln (Organisationskompetenzen),
• TZI als diagnostisches Modell für eigene Prozessreflexionen durch Differenzierung des Vier-Faktorenmodells zu kennen und anzuwenden. Dazu gehört auch,
den eigenen Lernprozess zu gestalten und den Lernprozess in der Kursgruppe
mit zu entwickeln (differenzierte Prozess-, Leitungs- und Selbstreflexionskompetenzen) und
• ihre Haltung, das christliche Menschenbild und die Philosophie nach Ruth
Cohn zu vertiefen und für die pastorale Arbeitspraxis (erneut) fruchtbar zu
machen. Hier sollen vor allem Führungs- und Leitungskompetenzen gestärkt
werden (Fachkompetenzen).
Die TZI- Aus- und Fortbildung soll über einen längeren Zeitraum in der Berufsbiografie pastoraler Mitarbeiter/-innen im Bistum etabliert werden. Das bietet die Möglichkeit, das Zertifikat bzw. das Diplom in TZI nach der Ausbildungsordnung (Baukastensystem) des Ruth-Cohn-Institutes (RCI) zu erlangen. Dazu werden in diesem
Fortbildungskonzept verschiedene Elemente des Baukastensystems bedient.
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Wir werden in den kommenden Jahren aufbauend verschiedene Elemente der
TZI-Ausbildung anbieten. Darüber hinaus ist es gewünscht und beabsichtigt, dass
Mitarbeiter/-innen Kurse im Ruth Cohn Institut (RCI) besuchen. Peergruppen zur
Reflexion und Weiterentwicklung ergänzen das Lernangebot.
In 2015/2016 sollen folgende Kursmodule für eine durchgehende Zielgruppe von
16 Teilnehmer/-innen angeboten werden:
1. Und dabei könnte alles so schön sein?!
TZI und die Entwicklung von persönlicher Widerstandsfähigkeit
Termin: 30. November bis 3. Dezember 2015
2. Miteinander im Geschäft und aufeinander angewiesen
TZI und das Arbeiten im Team
Termin: 25. bis 28. Januar 2016
3. Veränderungsprozesse gestalten – meine Möglichkeiten erweitern
TZI und Organisationsentwicklung als Ressource nutzen
Termin: 9. bis 12. Mai 2016
4. Von Ambivalenzen und Auswirkungen
TZI und systemisches Arbeiten in Teams und Organisationen
Termin: 7. bis 11. November 2016
Ort HVHS Gottfried Könzgen, Haltern am See
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points
8
Verantwortliche Cäcilia Scholten
Referent/-innen Cäcilia Scholten, angefragte Referent/-innen
Anmeldeschluss 7. September 2015
50
Der Umgang mit Menschen in
krisenhaften Situationen
Eine Herausforderung für Seelsorgerinnen und Seelsorger
Geplant ist in diesem Kurs
• das Wissen über Krisenphänomene und Möglichkeiten der Krisenintervention
aufzufrischen und zu vertiefen,
• sich mit der Bedeutung der Spiritualität für die Bewältigung von krisenhaften
Situationen auseinanderzusetzen,
• sich über Phänomene psychischer Erkrankungen und deren Bedeutung für die
pastorale Praxis zu informieren.
Die Fortbildung gehört zu einer Studienwoche im Rahmen der Allgemeinen Fortbildung für Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten. Allerdings können an dieser
Fortbildung auch andere interessierte hauptamtliche Seelsorger/-innen teilnehmen.
Termin 7. bis 10. Dezember 2015
Ort Institut für Diakonat und pastorale Dienste, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Credit Points2
Verantwortlicher Bruder Dr. Leo J. Wittenbecher OSB
Referent/-innen Bruder Dr. Leo J. Wittenbecher OSB, angefragte Referent/-innen
Anmeldeschluss 23. November 2015
Diese Fortbildung wird durch das Institut für Diakonat und Pastorale Dienste verantwortet. Bitte melden Sie sich direkt dort an:
Telefon: 0251 9281-107
E-Mail: osterhaus@bistum-muenster.de
51
Best practices
Davon sollten alle wissen
Das pastorale Feld ist lebendig. Viele innovative Ideen und anregende Projekte sind
im Bistum Münster und darüber hinaus zu entdecken. Und sie sind es wert, dass
viele um sie wissen, sie selbst erleben.
Wir verstehen unsere Arbeit in der Fortbildung auch
• als Chance, auf spannende theologische, pastorale, kulturelle Angebote aufmerksam zu machen
• als Ermöglichung, an diesen Angeboten teilzunehmen.
Daher freuen wir uns, wenn Sie mit lohnenswerten Anregungen, Ideen und Projekten, die Ihnen begegnet sind, die Sie erlebt oder entwickelt haben auf uns zukommen.
Wir werden diese nach Möglichkeit aufgreifen und weitergeben.
Wenn wir dieses Angebot konkretisiert haben, werden wir Sie darüber
informieren. Sie können sich dann wie gewohnt anmelden.
52
Miteinander reden, feiern, lachen
Begegnung mit der Weltkirche vor Ort
In der pastoralen Realität des Bistums Münster leben, beten und arbeiten Seelsorger/-innen aus unterschiedlichen Bereichen der Weltkirche gemeinsam. Oft ergeben sich Gespräche, die Interesse wecken und auf den konkreten Menschen, seine
Geschichte und Traditionen neugierig machen. Aus diesen Gesprächen über den
eigenen kulturellen Horizont hinaus lässt sich dann ein neuer Blick auf das persönliche Selbstverständnis gewinnen.
Gemeinsam wollen wir den hier vor Ort gegebenen Reichtum in regionalen Treffen
heben. In diesen ‚Begegnungen mit der Weltkirche vor Ort’ geht es darum, ausgehend von der Gruppe ‚Priester der Weltkirche’, unsere jeweiligen Traditionen und
Gaben zu erleben. An diesen Nachmittagen werden wir miteinander Liturgie feiern,
gemeinsam essen, viel voneinander hören und wohl auch über manche ‚Panne’ im
menschlichen Miteinander lachen.
Konkrete Termine werden regional abgesprochen und veröffentlicht.
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Renate Brunnett, Pfarrer Dr. Joseph Kallunkamakal, Barbara Kormann
Wenn wir dieses Angebot konkretisiert haben, werden wir Sie darüber
informieren. Sie können sich dann wie gewohnt anmelden.
54
Pastoralkolleg Schulseelsorge
Schule als Lern- und Lebensraum mitgestalten
Schulpastoral ist ein Dienst der Kirche(n) für die Menschen in der Schule. Dabei
geht es um die „Kommunikation des Evangeliums“ in der Schule - aus INTERESSE
an den Menschen, im INTERESSE der Menschen. Schulpastoral richtet sich an alle,
die in der Schule sind: Schüler/-innen, Lehrer/-innen, Eltern, Angestellte im verwaltenden und technischen Bereich. So leistet Schulpastoral einen wichtigen Beitrag
zur Schulentwicklung und zur humanen Mitgestaltung von Bildung und Erziehung,
von Lernen, Lehren und Zusammenleben in der Schule.
Das Pastoralkolleg fördert folgende Haltungen und Fähigkeiten:
• das Verstehen des Systems Schule, die Förderung schulischer Lebens- und
Lernzusammenhänge aus pastoraler Perspektive;
• die Entwicklung und Vertiefung personaler und schulpastoral-methodischer
Kompetenzen: u. a. Projektentwicklung; liturgische Kompetenz; Beratung und
Begleitung; Vorsorge, Fürsorge, Nachsorge in Krisen; Umgang mit Tod und
Trauer;
• die Kultivierung einer nüchternen christlichen Spiritualität;
• die Entwicklung eines individuellen schulbezogenen Konzeptes schulpastoralen
Handelns;
• die Weiterentwicklung der eigenen beruflichen Praxis.
Fortbildungseinheiten:
1. Der Schulseelsorge ein Gesicht geben: 23. bis 26. Februar 2015
Biblische und pastoraltheologische Zugänge und Klärungen für die Präsenz
von Kirche in der Schule – Aufgaben und Rolle als Schulseelsorger/-in – Entwicklung eines schulpastoralen Konzeptes
2. Schule als Ort pastoralen Handelns: 18. bis 21. Mai 2015
Das System Schule verstehen - die in der Schule tätigen Menschen wahrnehmen – Handlungsfelder der Schulpastoral kennen lernen und entwickeln
3. Beraten und seelsorglich begleiten: 16. bis 19. November 2015
Persönliche Begleitung und Beratung als wesentliche Aufgabe eines Schulseelsorgers – Haltung und Verhalten in Beratungssituationen – Einführung in das
seelsorgliche Kurzzeitgespräch
4. In Krisen intervenieren: 22. bis 25. Februar 2016
Theoretischen Annäherung an das Phänomen „Krise“ – Einführung in Krisenmanagement – „Vorsorge/ Nachsorge/ Fürsorge-Modell“.
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5. Leben und Glauben kultivieren und feiern: 19. bis 22. September 2016
Einüben spirituell-liturgischer Präsenz – Gestaltung markanter Zeiten im Schuljahr
Credit Points: für einzelne Kurseinheiten jeweils 2
für die gesamte Fortbildung 11 Termine
Anfragen zur Teilnahme bis 1. Dezember 2014 Informationstag: Dienstag, 9. Dezember 2014 (14 Uhr bis 18 Uhr)
Verbindliche Anmeldungen bis Freitag, 19. Dezember 2014 Zielgruppe Priester, Diakone, Pastoralreferent/-innen und Lehrer/-innen
Verantwortlich Dr. Gabriele Bußmann,
bussmann-g@bistum-muenster.de (Telefon 0251/495-206)
Verena Schrimpf,
schrimpf@bistum-muenster.de (Telefon 0251/495-6143).
Hier können Sie auch nähere Informationen erhalten.
Alle Kurse finden in der Akademie Franz Hitze Haus in Münster statt.
Teilnahme:
Es gibt zwei Möglichkeiten der Teilnahme
1. Die Teilnahme an der gesamten Fortbildung über einen Zeitraum von 1,5 Jahren mit einem qualifizierten Abschluss. Dieser umfasst 10 Sitzungen Gruppensu-
pervision, eine Hausarbeit über ein schulpastorales Projekt, ein abschließendes Reflexionsgespräch und endet mit einer Zertifikatsübergabe.
2. Es ist auch möglich, an einzelnen ausgewählten Fortbildungseinheiten teilzu-
nehmen, um das persönliche know-how zu bestimmten Fragen und Themen zu vertiefen oder aufzufrischen.
Kosten:
Das Pastoralkolleg Schulseelsorge wird vom Bistum Münster bezuschusst. Es wird
für jede Fortbildungseinheit ein Eigenbeitrag erhoben.
56
Fachtagung Jugendpastoral 2015
Impulse für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Austausch mit engagierten
Kolleginnen und Kollegen, Reflexion über Entwicklungen der kirchlichen Jugendarbeit: All das bietet die Fachtagung Jugendpastoral, die jährlich eine Woche nach
Ostern auf der Jugendburg in Gemen stattfindet.
Die Tagung wird lebendig und interessant durch die unterschiedlichen Blickwinkel
der Teilnehmenden, durch Impulsvorträge und Workshops mit profilierten Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis.
Termin Ort Zielgruppe Veranstalter:
13. bis 14. April 2015
Jugendburg, Gemen
Hauptberufliche aus den unterschiedlichen Feldern der kirchlichen Jugendarbeit im Bistum Münster
Abteilung Kinder- und Jugendseelsorge des Bischöflichen General-
vikariates Münster, Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Diözese Münster
Das Thema der Fachtagung Jugendpastoral 2015 sowie das Programm der Tagung
erscheinen im Januar 2015 unter www.bistum-muenster/jugend.de. Die Ausschreibung wird außerdem in alle Pfarreien des Bistums verschickt.
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Fachtagung Krankenhausseelsorge
Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausseelsorger/-innen im
Bistum Münster sind zu einer Fachtagung eingeladen, in deren Rahmen sie sich
mit einem aktuellen Thema aus dem Arbeitsfeld der Krankenhausseelsorge auseinandersetzen. Eine Einladung mit einem detaillierten Tagungsprogramm und der
Möglichkeit zur Anmeldung wird im Frühjahr 2015 verschickt.
Termin 11. bis 13. Mai 2015
Ort Institut für Diakonat und Pastorale Dienste, Münster
Zielgruppe Krankenhaus- und Altenheimseelsorger/-innen d. Bistum Münster
Verantwortlicher Diakon Joachim König
Bei Fragen zur Fachtagung wenden Sie sich bitte an:
Bischöfliches Generalvikariat Münster
Hauptabteilung Seelsorge-Personal
Kategoriale Seelsorge / Krankenhaus
Diakon Joachim König
Goldstr. 30, 48147 Münster
Telefon: 0251/9281-114
E-Mail: koenig@bistum-muenster.de
58
Fachtagung Seniorenseelsorge
Erinnern, verstehen, gestalten: Chancen der Biografiearbeit
mit Älteren
Wenn Ata, Prilblumen, ein Hit der Beatles oder eine Isetta für fröhlichen Austausch
in einer Runde sorgen, dann sind oft biografische Impulse die Urheber:
Zeitgeschichte verknüpft sich mit persönlich Erlebten: man erinnert sich gemeinsam, was man erlebt und erlitten hat, unverwechselbare Eindrücke einer Generation
werden erzählt und geteilt. Oft sind wir selbstverständlich, aber unausgesprochen,
in eigenen biografischen Zuschnitten und historischen Hintergründen verortet.
Der nostalgische Blick zurück ist allerdings nicht das Ziel der biografischen Arbeit.
Es geht darum, das eigene Leben anzusehen und es anzunehmen, umzugehen
mit Erlebtem, Gelungenem und Bruchstücken, nicht zuletzt auch mit dem eigenen
Glaubensweg – Herausforderungen und Schlüssel für einen versöhnten Weg durch
das Alter.
Was ist biografisches Arbeiten und wo ist es sinnvoll einzusetzen? Wie lassen sich
mit biografischen Zugängen attraktive Angebote für Ältere gestalten? Wo eröffnet
der Blick auf Glaubensbiografien neue Zugänge zum Glauben und zur seelsorglichen Begleitung? Wo liegen die Grenzen zur therapeutischen Arbeit?
Ziel ist es, Grundzüge biografischen Arbeitens kennen zu lernen und Impulse für
die Umsetzung in der Seniorenpastoral zu erhalten.
Termin 30. September 2015
Ort Kolping-Bildungsstätte, Coesfeld
Zielgruppe Priester, Diakone,Pastoralreferent/-innen und Mitarbeiter/-innen in der Bildungsarbeit
Referent/-innen angefragte Referent/-innen
Verantwortliche Angelika Giseke, Barbara Kormann
Anmeldeschluss 8. Juli 2015
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Postgradualer Masterstudiengang
Supervision (M.A.) 2016 - 2018
Der postgraduale Masterstudiengang Supervision, der jeweils im September der
geraden Kalenderjahre beginnt, ist systemisch-konstruktivistisch ausgerichtet,
wobei auch psychodynamische Theorien, die humanistische Psychologie und die
Neurowissenschaften sowie berufs- und arbeitsfeldbezogene, ethisch-spirituelle
und wissenschaftlich-anwendungsbezogene Elemente integriert sind.
Bewerbungen für die Aufnahme des Studiums 2016 - 2018 können bis zum
30. Oktober 2015 eingereicht werden.
Seelsorger/innen aus dem Bistum Münster haben sich einem zweifachen Bewerbungsverfahren zu unterziehen: Zunächst muss die Erlaubnis für das Studium bei
der Hauptabteilung 500 - Seelsorge-Personal - eingeholt werden. Danach können
sich die Interessent/-innen bei der Studiengangsleitung
Bischöfliches Generalvikariat, Abt. Personalbegleitung/Personalberatung,
Dr. Margret Nemann, Goldstr. 30, 48147 Münster,
Telefon: 0251 9281-107, E-Mail: nemann-m@bistum-muenster.de
um einen Studienplatz bewerben.
Ausführliche Informationen zum Studiengang: www.katho-nrw.de (siehe unter
„Münster“ > „Weiterbildung“)
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Masterstudiengang Ehe-, Familien- und
Lebensberatung (EFL)
Die Ehe-, Familien- und Lebensberatung ist ein psychologischer Fachdienst der
Seelsorge im Bistum Münster. Die EFL wendet sich mit ihrem Angebot an Menschen, die Unterstützung suchen bei der Bewältigung von Partnerschafts- und
Familienproblemen sowie anderen persönlichen Konflikten und Lebenskrisen. In begrenztem Umfang werden die Teams der EFL durch pastorale Mitarbeiter verstärkt.
Die Weiterbildung dauert vier Jahre, voraussichtlicher Beginn des nächsten Ausbildungskurses ist Mitte 2017. Die Inhalte der Weiterbildung basieren schwerpunktmäßig auf dem systemischen Ansatz und integrieren von dort aus weitere
beraterisch-therapeutische Ansätze. Zu den Zulassungsvoraussetzungen gehört
eine abgeschlossene (Fach-) Hochschulausbildung. Neben dem Zertifikat als „Ehe-,
Familien- und Lebensberater/-in“ wird auch der Master of counseling „Ehe-, Familien- und Lebensberatung M.A.“ erworben.
Eine Bewerbung ist möglich ab der zweiten Hälfte des Jahres 2016. Interessierte
Pastoralreferentinnen und -referenten sollten rechtzeitig das Gespräch mit der
Hauptabteilung Seelsorge-Personal suchen. Über die endgültige Bewerbung wird
nach einem eintägigen Auswahltag entschieden.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.ehefamilieleben.de/sonderseiten/ueber-uns/mitarbeit/ oder direkt bei
Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Bistum Münster
Dr. Markus Wonka
Königsstraße 25
48143 Münster
Telefon: 0251/13533-10
E-Mail: wonka@bistum-muenster.de
61
Klinische-Seelsorge-Ausbildung (KSA)
2015 - 2016
Krankenhausseelsorger/-innen arbeiten in einem Beziehungsgeflecht von Begegnung und Begleitung von Kranken, deren Angehörigen und Mitarbeiter/-innen im
System Krankenhaus. Sie brauchen für ihre Aufgabe eine hohe kommunikative
Kompetenz, eine sensible Wahrnehmungsfähigkeit und Wissen um den Menschen
in seinen Bezügen. Die Arbeit in diesem Feld bringt eine intensive, auch persönliche Auseinandersetzung mit Krankheit, Leid, Sterben, Tod und Trauer mit sich. Sie
ist Herausforderung für die Tragfähigkeit des Glaubens.
In diesem fraktionierten Zwölf-Wochen-Kurs für Krankenhausseelsorger/-innen der
Bistümer Aachen, Essen und Münster, der nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Pastoralpsychologie (DGfP / Sektion Klinische Seelsorgeausbildung)
durchgeführt wird, geht es darum,
• sich seelsorglich auf diese vielfältigen Herausforderungen einzustellen, sich zu
sensibilisieren und den Umgang mit Kranken, Angehörigen, Personal, Leidenden und Trauernden zu lernen,
• sich mit der Arbeit in der Organisation Krankenhaus auseinanderzusetzen und
diese kennen zu lernen,
• zu reflektieren, wie Ehrenamtliche für die Seelsorge im Krankenhaus gewonnen,
ausgebildet und begleitet werden können und
• Begegnung und Kommunikation, die sich vom Grundprozess der vorurteilslosen Annahme bestimmen lassen, einzuüben.
Kern der Seelsorgeausbildung ist die Aufmerksamkeit für den dialogischen Prozess
der Teilnehmer/-innen mit Gott, den Menschen, ihrer Umwelt und mit sich selbst.
Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich!
Bei Fragen zur wenden Sie sich bitte an:
Hauptabteilung Seelsorge-Personal, Kategoriale Seelsorge / Krankenhaus
Diakon Joachim König
Telefon: 0251 9281-01
E-Mail: koenig@bistum-muenster.de
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Führen und Leiten
Fortbildung für Leitende Pfarrer
Kurs 2013 - 2015
Termin
1. bis 4. Februar 2015 (5. Modul)
Kurs 2014 - 2016
Termine
18. bis 21. Januar 2015 (2. Modul), 3. bis 6. Mai 2015 (3. Modul), 18. bis 21. Oktober 2015 (4. Modul), 21. bis 25. Februar 2016
(5. Modul)
Ort Liudgerhaus, Münster
Zielgruppe Leitende Pfarrer
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann, Pfarrer André Poll-
mann, Prof. Dr. Bernward Winter
Hierbei handelt es sich um bereits laufende Fortbildungen, für die
keine Anmeldungen mehr entgegengenommen werden können.
63
Lebensweltorientierung in der sozialen
und pastoralen Arbeit
„Die Welt ist Gottes voll“ (Alfred Delp)
Der Alltag mit seinen Anforderungen, Grenzen und Handlungsoptionen ist Ausgangspunkt professionellen und ehrenamtlichen Handelns in der Pastoral und der
sozialen Arbeit. Der lebensweltorientierte Arbeitsansatz setzt bei den Lebenslagen
und den Bedürfnissen der Menschen vor Ort an. Die Bereitschaft von Menschen
mit pastoralen oder sozialen „Helfern“ in Kontakt zu treten und sich auf ihrem
Lebensweg für eine bestimmte Zeit begleiten zu lassen, ist allein in dem Respekt
sowie der Bereitschaft der potentiellen Begleiter zu einem einfühlenden Verstehen
ihrer subjektiven Lebenswelt, ihrer Bedürfnisse und Sinnsuche begründet.
Diese Ausgangssituation und die Qualität der Beziehung sind die Grundlage für
die Stärkung der Ressourcen und der Selbstverantwortung der Menschen für ihr
Alltagsleben. Die Fortbildung zielt darauf, institutionelle und räumliche Strukturen
sowie Kommunikationsmuster zu analysieren und die skizzierten Haltungen gegenüber dem jeweils Anderen sowie die entsprechenden Handlungskompetenzen
und Kommunikationsformen in den Blick zu nehmen.
Anknüpfend an die bisher geübte Praxis wird das eigene Handlungspotential im
Kontext der institutionellen Aufgabenprofile und organisatorischen Rahmenbedingungen reflektiert und weiterentwickelt.
Die Fortbildung hat vier Schwerpunkte, die in einem fortlaufenden, integrierten
Prozess miteinander verknüpft sind:
Termine
23. bis 24. Februar 2015 (3. Modul), 20. bis 21. April 2015 (4. Mo-
dul), 1. bis 2. Juni 2015 (5. Modul), 7. September 2015 (6. Modul),
16. bis 17. November 2015 (7. Modul), 14. bis 15. März 2016
(8. Modul), 25. bis 26. April 2016
Ort Gertrudenstift, Rheine-Bentlage und Liudgerhaus, Münster
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Referent/innen Prof. Dr. Werner Springer, Andrea Wellbrink
Verantwortliche Pfarrer Hermann Backhaus, Barbara Kormann
Hierbei handelt es sich um eine bereits laufende Fortbildung, für die
keine Anmeldungen mehr entgegengenommen werden können.
64
Systemisches Denken und Handeln
in der Familienpastoral
Alles wirkliche Leben ist Begegnung (Martin Buber)
Modul C: Systemisches Wirken im kirchlichen Kontext
Systemisches Fragen
Umgang mit „komplexen“ Familiensituationen
Auftragsklärung im kirchlichen Kontext
Ich und meine Systeme, meine Rollen
Termin 2. bis 4. Februar 2015 (3. Modul)
Ort Katholisch Soziales Institut, Bad Honnef
Zielgruppe Priester, Diakone und Pastoralreferent/-innen
Referent/innen Felix Christ, Karin Ritter
Verantwortliche Martin Bartsch, Renate Holze, Eva Polednitschek-Kowallick
Bei dieser Fortbildung handelt es sich um eine Kooperationsveranstaltung der
Bistümer Essen, Köln und Münster.
Hierbei handelt es sich um eine bereits laufende Fortbildung, für die
keine Anmeldungen mehr entgegengenommen werden können.
66
Studienkurse für Priester 2015
Bischöfliches Priesterseminar Borromaeum, Münster
Weitere Informationen erhalten Sie im Bischöflichen Priesterseminar Borromaeum
Telefon: 0251 495-12463, E-Mail (Frau Grothues): grothues@bistum-muenster.de
WJ 1957
07. bis 10. April 2015
gem. mit WJ 1958
WJ 1958
07. bis 10. April 2015
gem. mit WJ 1957
WJ 1960
20. bis 24. April 2015
WJ 1963
13. bis 16. Oktober 2015
WJ 1964
22. bis 27. November 2015
WJ 1969/70a
15. bis 20. März 2015
WJ 1971
01. bis 06. März 2015
WJ 1972/73
13. bis 18. September 2015
WJ 1974
25. bis 27. Mai 2015
WJ 1976
22. bis 27. Februar 2015
WJ 1977
17. bis 22. Mai 2015
gem. mit WJ 1978
WJ 1978
17. bis 22. Mai 2015
gem. mit WJ 1977
WJ 1979
08. bis 13. März 2015
gem. mit WJ 1980
WJ 1980
08. bis 13. März 2015
gem. mit WJ 1979
WJ 1981
08. bis 13. November 2015
WJ 1982
01. bis 06. März 2015
WJ 1983
22. bis 27. Februar 2015
WJ 1984
08. bis 13. November 2015
gem. mit WJ 1981
WJ 1985
15. bis 20. November 2015
gem. mit WJ 1989 und 1992
WJ 1987
08. bis 13. März 2015
WJ 1988
01. bis 06. März 2015
WJ 1989
15. bis 20. November 2015
WJ 1990
27. September bis 8. Oktober 2015 außerhalb
WJ 1991
13. bis 18. September 2015
WJ 1992
15. bis 20. November 2015
WJ 1993
25. bis 30. Januar 2015
WJ 1994
20. bis 25. September 2015
WJ 1996
08. bis 13. Februar 2015
WJ 1997
12. bis 17. April 2015
gem. mit WJ 1984
außerhalb
gem. mit WJ 1985 und 1992
gem. mit WJ 1985 und 1989
67
WJ 1998
22. bis 27. März 2015
WJ 1999
18. bis 23. Januar 2015
WJ 2000
09. bis 14. November 2015 außerhalb
WJ 2001
09. bis 13. November 2015 evtl. gem. mit WJ 2003
WJ 2003
09. bis 13. November 2015 evtl. gem. mit WJ 2001
WJ 2006
13. bis 18. September 2015
WJ 2007
27. September bis 2. Oktober 2015 gem. mit WJ 2008
WJ 2008
27. September bis 2. Oktober 2015 gem. mit WJ 2007
WJ 2009
27. September bis 2. Oktober 2015 gem. mit WJ 2010
WJ 2010
27. September bis 2. Oktober 2015 gem. mit WJ 2009
WJ 2011
14. bis 19. Juni 2015
Kapläne - Kirche der Zukunft gestalten
22. bis 27. Februar 2015
Priester der Weltkirche - Kurs I
17. bis 22. April 2015
Priester der Weltkirche - Kurs II
29. Mai bis 3. Juni 2015
Priester der Weltkirche - Kurs III
12. bis 17. Juni 2015
Priester der Weltkirche - Kurs IV
19. bis 24. Juni 2015
Kurs-Exerzitien für Priester 2015
Bischöfliches Priesterseminar Borromaeum, Münster
Weitere Informationen erhalten Sie im Bischöflichen Priesterseminar Borromaeum
Telefon: 0251 495-12463, E-Mail (Frau Grothues): grothues@bistum-muenster.de
WJ 1961
23. bis 27. März 2015 oder 13. bis 17. April 2015
WJ 1974
22. bis 27. November 2015
WJ 1975
letzte Febr.-Woche oder 1. März-Woche 2015
WJ 1976
25. bis 30. Mai 2015
WJ 1983
20. bis 25. September 2015
WJ 1986
23. bis 27. Februar 2015
WJ 1989
15. bis 20. März 2015
WJ 1993
20. bis 25. September 2015
WJ 1995
12. bis 16. Januar 2015
WJ 1997
04. bis 09. Oktober 2015
WJ 2001
22. bis 27. Februar 2015
68
Priester der Weltkirche
Pastoralkurs für Priester der Weltkirche
Kurs 1
12. bis 14. Januar 2015
19. bis 21. Januar 2015
26. bis 28. Januar 2015
09. bis 11. Februar 2015
23. bis 25. März 2015
13. bis 15. April 2015
20. bis 22. April 2015
27. bis 29. April 2015
11. bis 13. Mai 2015
01. bis 03. Juni 2015
15. bis 17. Juni 2015
Kurs 2
26. bis 28. Oktober 2015
31. August bis 2. September 2015
2. bis 4. November 2015
14. bis 16. September 2015
23. bis 25. November 2015
21. bis 23. September 2015
30. November bis 2. Dezember 2015
28. bis 30. September 2015
7. bis 9. Dezember 2015
19. bis 21. Oktober 2015
14. bis 15. Dezember 2015
Ort Bischöfliches Priesterseminar Borromaeum, Münster
Zielgruppe Priester der Weltkirche
Verantwortlicher Pfarrer Stephan Wolf
Bischöfliches Priesterseminar Borromaeum
Domplatz 8
48143 Münster
E-Mail: grothues@bistum-muenster.de
Telefon: 0251 495-12463
69
Regionale Fortbildung für Ständige Diakone
Region
Datum
Ort
Münster / Warendorf
7. März 2015
Münster
Borken / Steinfurt
25. April 2015
Münster
Coesfeld / Recklinghausen 22. August 2015
Münster
Oldenburg
19. September 2015
Vechta
Niederrhein
7. November 2015
Kevaler
Reflexionswochenenden für Ständige Diakone
Weihejahr
Datum
1990
17./18. November 2015
1995
30./31. Januar 2015
2000
16./17. Januar 2015
2005
26./27. September 2015
2010
20./21. März 2015
2012
13./14. März 2015
Weitere Informationen zu den Regionalen Fortbildungen und zu den
Reflexionswochenenden erhalten Sie im
Institut für Diakonat und pastorale Dienste,
Telefon: 0251 9281-112, E-Mail: kandora@bistum-muenster.de.
70
Jahrgangstreffen der Pastoralreferent/-innen
Institut für Diakonat und Pastorale Dienste, Münster
Jahrgänge
Treffen
1965 bis 1980
5. bis 7. August 2015
1981 bis 1984
28. bis 30 September 2015
1985 bis 1987
9. bis 11. Februar 2015
1988 bis 1990
30. September bis 2. Oktober 2015
1991 bis 1993
7. bis 9. Januar 2015
Exerzitien
Datum
Gruppe
Ort
6. bis 10. April 2015
Familien
Winterberg-Elkeringhausen
12. bis 16. Oktober 2015
Familien
Wangerooge
26. bis 30. Oktober 2015
Familien
Wangerooge
Weitere Informationen zu den Jahrgangstreffen sowie zu den Exerzitien erhalten
Sie im Institut für Diakonat und Pastorale Dienste
Telefon: 0251 9281-107, E-Mail: osterhaus@bistum-muenster.de
72
Strategische Personalentwicklung
Aufgaben
Als Strategische Personalentwicklung für den Pastoralen Dienst verfolgen wir das
Ziel, die Qualifikation und Kompetenzen aller SeelsorgerInnen für aktuelle und
zukünftige Aufgaben zu fördern und weiterzuentwickeln.
Dabei nehmen wir eine dreifache Perspektive ein:
•
Zunächst nehmen wir die einzelnen Seelsorger/-innen in den Blick. Wir stellen
die Förderung der individuellen Charismen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den
Vordergrund. Ziele sind für uns individuelle Wertschätzung sowie eine nachhaltige Steigerung der Handlungskompetenzen. Wir fördern die Flexibilität bei der
Bewältigung sich ständig verändernder Arbeitsbedingungen und Anforderungen.
•
Darüber hinaus und in Ergänzung dazu nehmen wir auch die Kirche als Ganzes
und die jeweilige Organisationseinheit bzw. das entsprechende Team in den
Blick. Wir legen besonderen Wert auf die Integration der Kompetenzen Einzelner in das jeweilige Team und in den Gesamtauftrag der Kirche in unserem
Bistum.
•
Als drittes nehmen wir eine vernetzende Perspektive ein: Wir arbeiteten eng mit
den verschiedenen Stellen im Bistum zusammen, die mit Seelsorger/-innen kooperieren. Wir entwickeln Pilot-Projekte, Förderprogramme, Fortbildungen und
Evaluationsmaßnahmen und führen diese durch. Dazu kooperieren wir eng mit
der Gruppe Fortbildung.
Strategische Personalentwicklung trifft keine Personalentscheidungen, unterstützt
jedoch gegebenenfalls die Entscheidungsträger. Wir handeln nach dem Grundsatz:
Verschwiegenheit im Persönlichen, Offenheit im Strukturellen. Dabei setzen wir auf
die Initiative und Eigenverantwortung aller Seelsorger/-innen und auf die Verantwortung der unmittelbar Vorgesetzten vor Ort.
73
Cäcilia Scholten
Dipl.-Theol., Dipl.-Psych.,
Master of Science in Supervision (DGSv),
Coach (DBVC), Diplomierte TZI-Leiterin
E-Mail: scholten@bistum-muenster.de
Telefon: 0251 495-252
Angebot und konkrete Projekte
Die Vielfalt an Maßnahmen in der Strategischen Personalentwicklung umfasst die
Erweiterung fachlicher, spiritueller oder methodischer Kenntnisse, die Festigung
sozialer Kompetenzen sowie die Erweiterung von Feldkompetenzen in den verschiedenen Handlungsfeldern.
Ich unterstütze Sie gern bei Ihrer beruflichen Entwicklung und stehe für einzelne
Gespräche und Beratungsprozesse zur Verfügung.
Zur Zeit arbeite ich neben der Einzelberatung in verschiedenen Projekten:
• Durchführung des Projektes „Führen durch Ziele – Einführung in das Strukturierte Mitarbeiterjahresgespräch“
• Unterstützung von Pastoralteams bei der Organisations- und Teamentwicklung
• Profilentwicklung in der Seelsorge/ bei den Seelsorger/-innen
• Erhebung des Unterstützungsbedarfs in der Seelsorge
• Qualitative und strategische Entwicklung von Fortbildungsmaßnahmen
• Konzeption, Durchführung und Evaluation neuer Fortbildungsangebote
75
Referent/-innen und Verantwortliche
Andra Bach
Logopädin, Münster
Pfarrer Hermann Backhaus
Lic.Theol., Lic.Psych., Gruppe Fortbildung, Hauptabteilung Seelsorge-Personal im
BGV, Subsidiar
Renate Brunnett
Dipl.Rel.Päd., Pastoralreferentin, Supervisorin (M.Sc.)
Dr. Gabriele Bußmann
Dr.Theol., Gruppe Lehrerinnen und Lehrer, Schulseelsorgerinnen u. Schulseelsorger, Hauptabteilung Schule und Erziehung im BGV
Pastor Felix Christ
Evangelisch-reformierter Pastor, Systemtherapeut, Basel
Schwester Ulrike Diekmann
Missionsschwester vom Kostbaren Blut, Klinische Psychologin M.A. (UKZN/Südafrika), Bibliolog-Trainerin, B.Ed. (Brock-Universitaet/ Kanada)
Prof. Dr. Wilfried Eisele
Professor für Zeit- und Religionsgeschichte des Neuen Testaments, KatholischTheologische Fakultät, Münster
Prof. Dr. Reinhard Feiter
Professor für Pastoraltheologie, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät,
Münster
Dr. Herbert Fendrich
Studium der Katholischen Theologie, Germanistik, Kunstgeschichte, Bischöflicher
Beauftragter für Kirche und Kunst im Bistum Essen, Leiter der Abteilung Verkündigung und Liturgie , Referent für Kirche und Kultur im Bischöflichen Generalvikariat
Essen
Prof. Dr. Michael Fischer
Dr. Theol., Institut für Kirche und Management, Münster
Hermann Flothkötter
Geschäftsführer der Pax Christi-Bistumsstelle Münster
Andreas Fritsch
Dipl.Rel.Päd., Dipl.Päd., Fachstelle Gemeindeberatung, Hauptabteilung Seelsorge
im BGV
Diakon Werner Fusenig
Dipl.Theol., Dipl. Sozialarbeiter, Leiter des Altenzentrums St. Josef, Sassenberg
76
Andreas Geilmann
Dipl.Theol., Dipl.Soz.Päd., Supervisor (DGSv), Pastoralreferent
Angelika Giseke
Dipl.Soz.Päd., Referat Seniorenseelsorge, Hauptabteilung Seelsorge im BGV
Pfarrer Bernd Hante
Diözesanpräses, Supervisor (M.Sc.), Subsidiar
Martin Helmer
Dipl.Päd., Gestalttherapeut, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut, Zartbitter
e.V., Münster
Diakon Univ.-Prof. Dr. med. Gereon Heuft
Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Universitätsklinikum Münster, Ständiger Diakon in St. Theresia, Münster
Dr. Matthias Heyng
Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychiatrie, klinische
Geriatrie und Neurologie, Chefarzt der Abteilung für Psychosomatik, Marienhospital Münsterland, Laer
Hans-Werner Hinnenthal
M.A., Dipl. Pflegewirt, Systemischer Organisationsberater
Dr. Annette Höing
Dr. Theol., Referat Katechese, Hauptabteilung Seelsorge im BGV
Jan-Christoph Horn
Dipl.Theol., Dipl.Caritaswiss., Pastoralreferent
Prof. Dr. Matthias Hugoth
Dr. Theol., Professor für Erziehungswissenschaft und Elemantarpädagogik, Freiburg
Heinz Janning
Studium der Erwachsenenbildung und Politikwissenschaft, Zusatzqualifikationen in
Sozialmanagement und Organisationsentwicklung, Bremen
Pfarrer Dr. Joseph Kallunkamakal
Dr. Theol., Pastor, Diözesansprecher der Priester der Weltkirche im Bistum Münster
Schwester Marianne Kamlage
Dipl.Rel.Päd., Pastoralreferentin, Diözesanstelle Berufungspastoral / Berufe der
Kirche
Jutta Kasberg
Pastoralreferentin, Münster
Dr. Siegfried Kleymann
Dr. Theol., Priester, Geistlicher Rektor des Cusanuswerks, Bonn
P. Manfred Kollig SSCC
Bischöflicher Rat, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge im BGV
77
Pastor Hans König
Evangelischer Pastor, Vorsitzender und Lehrtrainer der Arbeitsgemeinschaft Kurzgespräch in Seelsorge und Beratung e.V. (AgK), Bad Sassendorf
Diakon Joachim König
Dipl.Theol., Supervisor (M.Sc.), Bischöflicher Beauftragter für den Ständigen Diakonat
Barbara Kormann
Dipl.Päd., Coach (ECA), Trainerin (DVNLP), (BaTB), Gruppe Fortbildung, Hauptabteilung Seelsorge-Personal im BGV
Diakon Stephan Kornau
Master in angewandter Ethik, Ständiger Diakon, Recklinghausen
Prälat Peter Kossen
Offizialatsrat, Ständiger Vertreter des Bischöflichen Offizials in Vechta
Astrid-Maria Kreyerhoff
M.A.phil., Psychodramatherapeutin, Leiterin Zartbitter e.V., Münster
Dr. Andreas Leinhäupl
Dr. Theol, Lehrbeauftragter, Projektleitung „Lernorte des Glaubens“, freier Mitarbeiter im BGV
Klaus Nelißen
Dipl.Theol., Pastoralreferent, stellvertretender Rundfunkbeauftragter der NRWBistümer beim WDR, Köln
Prof.in Dr. Margret Nemann
Dr. Theol., Lehrsupervisorin (DGSv), Supervisorin (M.Sc.), Honorarprof.in KatHo
NRW, Studiengangsleiterin im Masterstudiengang Supervision, Lehrbeauftragte für
TZI, Leiterin des IDP
Stefanie Oberfeld
Oberärztliche Leitung - Gerontopsychiatrisches Zentrum, Demenzbeauftragte der
Ärztekammer Westfallen-Lippe, Münster
Reinhard Pede
Stimm- und Sprechtrainer, Radiosprecher DLF, Düsseldorf
Diakon Michael Peters
Dipl.-Verwaltungswirt, Ständiger Diakon in Liebfrauen-Überwasser, Münster
Pastor Stephan Pohl-Patalong
Gemeindeberater (GfGO), OE-Supervisor, Bibliologtrainer, Hamburg
Eva Polednitschek-Kowallick
Dipl.Theol., efl-Beraterin (BAG), Referat Ehe- und Familienseelsorge, Hauptabteilung Seelsorge im BGV
Pfarrer André Pollmann
Dipl.Theol., Studentenpfarrer der KSHG, Münster
78
Manfred Quatmann
Pastoralreferent, Schulseelsorger, Cloppenburg
Pfarrer Dr. Stefan Rau
Dr. Theol., Referent für liturgische Fortbildung der Mitarbeiter/-innen im pastoralen
Dienst, Münster
Werner Reckert
Dipl.Päd., Wirtschaftsmediator, Steinfurt
Sebastian Reimann
Dipl.Rel.Päd., Master Erwachsenenbildung, Pastoralreferent, Münster
Pastorin Karin Ritter
Evangelische Pastorin, Systemtherapeutin ief, Heidelberg
Pfarrer Dr. Marc Röbel
Dr. Theol., Geistlicher Direktor der Kath. Akademie Stapelfeld
Domvikar Michael Rupieper
Dipl.Theol., Leiter der Diözesanstelle Berufungspastoral / Berufe der Kirche, Münster
Prof. em. P. Dr. Elmar Salmann, OSB
Dr. Theol., Professor für Philosophie und systematische Theologie, Gerleve
Anne Schiller
Logopädin, Münster
Cäcilia Scholten
Dipl.Theol., Dipl.Psych., Lehrsupervisorin der DGSV, Supervisorin (M.Sc.), Coach
(DBVC), Diplomierte TZI-Leiterin, Strategische Personalentwicklung, Hauptabteilung Seelsorge-Personal im BGV Münster
Prof. P. Ludger-Ägidius Schulte, OFM.Cap
Dr. Theol., Professor für Systematische Theologie, Münster
Ursel Schwanekamp
Dipl.Rel.Päd., Fachstelle Gemeindeberatung, Hauptabteilung Seelsorge im BGV
Graciela Sonntag
Dipl.Theol., Pastoralreferentin, Diözesan-Rundfunkbeauftragte im BGV
Prof. em. Dr. Werner Springer
Dipl.Soz., freiberufliche Tätigkeit
Marius Stelzer
Dipl.Rel.Päd., Pastoralreferent, Hauptabteilung Seelsorge-Personal im BGV, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehrstuhl für Pastoraltheologie, Zentrum für angewandte
Pastoralforschung, Ruhr-Universität Bochum
Petra van den Brand
Dipl.Päd., freiberufliche Projektberaterin und Trainerin, Issum
79
Gabriele Viecens
Lehrerin, Fachbereich missionarische Seelsorge, Bereich lokale Kirchenentwicklung
im BGV Hildesheim
Jun. Prof. Dr. Martin Wazlawik
Dipl.Päd., Juniorprofessor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt
„Pädagogische Professionalität gegen sexuelle Gewalt“, WWU Münster, Trainer und
Berater (BaTB)
Andrea Welbrink
Dipl.Psych., Trainerin beim ISSAB (Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierung und Beratung der Universität Duisburg-Essen), psychologische Praxis
Prof. Dr. Bernward Winter
Dipl.Psych., Psychologischer Psychotherapeut, Katholische Hochschule NRW, Abteilung Münster und Hauptabteilung Seelsorge-Personal im BGV Münster
Bruder Dr. Leo Wittenbecher OSB
Dr. Theol., pastoralpsychologische Zusatzqualifikationen (Pastoral-Psychologisches
Institut Trier, GwG, DGfP), Ausbildungsreferent für theologische Grundfragen, IDP
Münster, Subsidiar, Dülmen
Heidi Winter-Gerresheim
Trainerin (B-Lizenz) für Prävention und Rehabilitation, Stabsstelle Gemeindefusion
und Führungsunterstützung im BGV
Pfarrer Stephan Wolf
Dipl.Theol., Supervisor (M.Sc.), Bibliodramaleiter, Bischöflicher Beauftragter für die
Priester der Weltkirche
Pastorin Dr. Susanne Wolf
Dr. Theol., Bibliologtrainerin, Spieltheologin, Dozentin am Gemeinsamen Pastoralkolleg für Ökumene, gesellschaftliche Verantwortung, Kunst & Kultur, Villigst
Dr. Markus Wonka
Dipl.Psych., Dipl.Theol., Systemischer Therapeut (DGSF), Supervisor (DGSF),
Traumaberater (PITT Reddemann), KONKOM-Trainer, Leiter efl Bistum Münster
Prof.in Dr. Agnes Wuckelt
Dr. Theol., Prof.in für Praktische Theologie, Paderborn
Pfarrer Dr. Detlef Ziegler
Dr. Phil., Lehrbeauftragter, IDP, Subsidiar, Münster
82
Hinweise
Zur Anmeldung verwenden Sie bitte den Vordruck, der diesem Heft beigelegt ist.
Mit diesem können Sie sich gleichzeitig für mehrere Fortbildungen anmelden.
Selbstverständlich können Sie sich auch persönlich, telefonisch oder per E-Mail zu
unseren Fortbildungen anmelden.
Circa vier Wochen nach dem Anmeldeschluss der jeweiligen Fortbildung erhalten
Sie von uns eine Anmeldebestätigung mit genauen Informationen zum Ablauf der
Fortbildung.
Teilnahmegebühren entstehen Ihnen durch die Teilnahme an unseren Fortbildungen nicht. Bei kurzfristiger Absage ohne triftigen Grund (beispielsweise Krankheit) behalten wir uns allerdings die Inrechnungstellung der Ausfallgebühren des
Tagungshauses vor.
Grundsätzlich gelten die von uns angebotenen Fortbildungen als genehmigt und
bedürfen keiner gesonderten Antragstellung bei den zuständigen Stellen innerhalb
des Bischöflichen Generalvikariates oder des Bischöflich Münsterschen Offizialates.
Dies gilt nicht für die Fortbildungen von externen Anbietern, deren Ausschreibungen Sie ebenfalls in diesem Heft finden.
Bei überbelegten Fortbildungen wird die Entscheidung über die Teilnahme in
Absprache zwischen dem Personaleinsatz und den Mitarbeitervertretungen der
Pastoralreferent/-+innen getroffen.
Credit Points sind im Fortbildungs- und Studienkontext gängige Leistungspunkte
und werden für jedes Angebot vergeben entsprechend der erbrachten Arbeitsleistung. Die im Rahmen von Fortbildung erworbenen Credit Points ermöglichen
Pastoralreferent/-innen und Diakonen im Hauptberuf eine Höhergruppierung
(siehe Amtsblatt vom 1. Juni 2013 und Amtsblatt vom 1. Mai 2014).
Bei Fragen und Anregungen sowie für Ihre Anmeldungen stehen wir Ihnen zur
Verfügung unter:
Telefon: 0251 495-579
E-Mail: fortbildung-seelsorgepersonal@bistum-muenster.de
www.bistum-muenster.de/seelsorgepersonal-fortbildung
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen!
83
Adressen der Veranstaltungshäuser
Liudgerhaus
Institut für Diakonat und Pastorale Dienste
Überwasserkirchplatz 3
Goldstraße 30
48143 Münster48147 Münster
Telefon: 0251 495-6447
Telefon: 0251 9281-01
Telefax: 0251 495-6375
Telefax: 0251 9281-108
E-Mail liudgerhaus@bistum-muenster.de
E-Mail: idp@bistum-muenster.de
Bischöfliches Priesterseminar Borromaeum
Franz Hitze Haus
Domplatz 8Kardinal-von-Galen-Ring 50
48143 Münster48149 Münster
Telefon: 0251 495-12000
Telefon: 0251 9818-0
Telefax: 0251 495-12160
Telefax: 0251 9818-480
E-Mail seminar-ms@bistum-muenster.de
E-Mail: info@franz-hitze-haus.de
Bildungshaus Mariengrund
St. Antoniushaus
Nünningweg 133Klingenhagen 6
48161 Münster49377 Vechta
Telefon: 0251 87112-0
Telefon: 04441 999190
Telefax: 0251 87112-60
Telefax: 04441 851438
E-Mail: info@haus-mariengrund.de
E-Mail: info@antoniushaus-vechta.de
Gertrudenstift Heimvolkshochschule Gottfried Könzgen
Salinenstraße 99Annaberg 40
48432 Rheine-Bentlage 45721 Haltern am See
Telefon: 0251 495-6109 Telefon: 02364 105-0
Telefax: 0251 495-76109
Telefax: 02364 105-100
E-Mail: schneider-a@bistum-muenster.de E-Mail: info@hvhs-haltern.de
Kolpingbildungsstätte
Gerlever Weg 1
48653 Coesfeld
Telefon: 02541 803-03
Telefax: 02541 803-101
E-Mail: info@bildungsstaette.kolping-ms.de
Bischöfliches Generalvikariat Münster
Hauptabteilung Seelsorge-Personal
Gruppe Fortbildung
Überwasserkirchplatz 3
48143 Münster
Telefon 0251 495-579
Telefax 0251 495-7579
fortbildung-seelsorgepersonal@bistum-muenster.de
www.bistum-muenster.de/seelsorgepersonal-fortbildung
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