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40. JJahrgang
ahrgang / FFreitag,
reitag, den 17. Oktober 2014 / Nummer 21 / Woche 42
10. Musik- und Kneipenfestival
am 18. Oktober 2014 in Winterberg
„Sparkassen-Night-Groove“ mit 15 Bands in Winterbergs Lokalen
Im Beisein von Vertretern des Stadtmarketingvereins Winterberg und teilnehmenden Gastronomen stellten Bernd Hohmann (4. v.l.) und Klaus
Henke (2. v.l.) von der Sparkasse Hochsauerland sowie Bürgermeister Werner Eickler (3. v.l.) und Michael Bark-hausen vom Veranstalter (r.) das
Programm des Musik- und Kneipenfestivals vor.
>> Weitere Informationen in dieser Ausgabe
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Ob Tagestouren, Länderreisen,
Gruppenreisen oder Musicalfahrten, wir bieten unseren Reisegästen seit Jahren ein abwechslungsreiches Programm
an. Unser aktuelles Programm
beinhaltet zwei Mehrtagesfahrten, sowie Tagesfahrten zu den
attraktivsten Weihnachtsmärkten Deutschlands. In der tristen
Jahreszeit bekommt man Lust
auf Plätzchen- und Glühweinduft, verbunden mit dem Lichterglanz der Städte. Einfach in
den Bus einsteigen und sich entspannt an den Weihnachtsmarktort Ihrer Wahl fahren lassen. Immer in Begleitung netter
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men Sie von uns einen Kaffee
und selbst gebackene Plätzchen,
um Sie und uns auf Weihnachten einzustimmen. NEU! Planen
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16 Fahrrädern oder E-Bikes zu
unserem Fuhrpark. Gerne organisieren wir Ihnen einen ganz
individuellen Fahrradausflug als
Tages- oder Mehrtagesreise.
Allen unseren Kunden danken
wir für jahrelange Treue und persönliche Weiterempfehlung an
neue Gäste. Wir freuen uns, Sie
bald wieder auf einer unserer
Reisen begrüßen zu dürfen.
Ihr BusReiseWelt Sälzer Team
Kneipenfestival quer durch die Stadt Winterberg
Sparkassen-Night Groove mit 15 Bands in Winterbergs Lokalen
Eine Stadt, eine Nacht &
überall Livemusik!
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr, VVk 11 €, Ak 14 €
www.nightgroove.de
Samstag, 18.10.14
Tickets in allen Geschäftstellen der Sparkasse Hochsauerland, bei der Tourist Information in Winterberg und auf der Festivalhomepage
Am 18. Oktober wird in Winterberg wieder bei einem attraktiven und abwechslungsreichen
Liveprogramm gegroovt. Seit diesem Jahr trägt der Nightgroove
einen Namenszusatz. Aus „Nightgroove“ wurde der „SparkassenNightgroove“. „Mit der Namenserweiterung zum SparkassenNightgroove wollen wir unsere
langfristige Verbundenheit zu einem für unsere Region absolut
einzigartigen Event zum Ausdruck
bringen“, so der Winterberger
Sparkassen-Filialleiter Klaus Henke beim Pressegespräch, an dem
auch Bürgermeister Werner Eickler, Bernd Hohmann von der Sparkasse Hochsauerland, Michael
Barkhausen vom Veranstalter Mikado GmbH sowie Vertreter des
Stadtmarketingvereins und heimische Gastronomen teilnahmen.
Kleine, feine Kneipenkonzerte
und ausgelassene Partys zu treibenden Beats mit stimmungsvoll
gedimmtem Licht und bunt funkelnden Spots. Musikalische Vielfalt lautet das Geheimnis des
Nightgrooves. Bei einem vielseitigen Programm von Blues,
Rhythm ‚n‘ Blues, Rock, Rock ‚n‘
Roll, Reggae und Jazz bis hin zu
den besten Partykrachern der letzten 30 Jahre ist für fast jeden
Musikgeschmack etwas dabei.
Quer durch die Jahrzehnte und
Stile zieht sich die Palette, laute
und leise Akzente klingen an.
Ob dem Gast nach schweißtreibendem Abfeiern oder genießerischem Fingerschnippen zumute ist
- oder beidem - er kommt auf
jeden Fall auf seine Kosten. Denn
Party-Hopping macht viel vom Reiz
des Nightgrooves aus. Die Besucher können sich ihr ganz persönliches Programm zusammenstellen und nach Lust und Laune überall hereinschnuppern.
Dazu berechtigt ein Armbändchen,
das freien Eintritt in allen beteiligten Kneipen, Restaurants, Bars
und Cafés garantiert. Einmal zahlen - überall live dabei, ist Devise
der Nacht. Die Veranstalter vom
Stadtmarketingverein Winterberg
mit seinen Dörfern haben zusam-
men mit einer Eventagentur ein
breit gefächertes Programm aufgestellt - von Reggae und Latin
bis zum 80-er-Rockparty. Ob RnB,
Rock’n’Roll, Jazz, die besten Partykracher oder internationaler
Pop, 14 Live-Acts setzen mal temperamentvolle, mal sanfte Akzente. Beginn 19 Uhr. Die Bands treten von 20 bis ein Uhr auf; danach
feiern alle bei Late-Night-Angeboten weiter.
Grillstation
An der unteren Pforte wird die Freiluftsaison verlängert! Die HotelLeisse-Grillstation bietet alles für
den kleinen Hunger zwischendurch. Immer einen Abstecher wert.
Sicher mit dem Bus zum Festival
und wieder zurück
Entspannte Anreise zum Nightgroove und eine sichere Heimfahrt
ermöglichen am Veranstaltungsabend die Nachtbusse. So können viele Besucher aus der Region wieder auf das eigene Auto
verzichten. Die Nachtbusse von
RLG und DB-Westfalenbus machen dies sowohl für die Hinfahrt
als auch für die Rückfahrt möglich. Die N2 pendelt zwischen Brilon und Winterberg und bietet
auch einen Anschluss nach Meschede. Die Nachtbuslinie N8 verkehrt von und nach Hallenberg
und Olsberg. Von Hohenleye als
auch von Medebach fährt der
NachtBus N9 nach Winterberg und
in der Nacht natürlich auch wieder zurück. Also nach Möglichkeit
das Auto stehen lassen und entspannt mit dem Bus zum Nightgroove und wieder nach Hause!
Alle Fahrpläne und Abfahrtszeiten: www.nachtbus.de
Lärmschutz
Wo die einen feiern, kann es andere stören. So steht Anwohnern den
gesamten Veranstaltungsabend
unter Telefon 0160 94914998 der
Lärmschutzbeauftragte zur Verfügung. Er sorgt bei eventuellen Lärmbelästigungen schnell und unbürokratisch für Abhilfe.
Faszinierende Feuershow
Sollte Ihnen auf Ihrem Weg von
Lokal zu Lokal einmal „ein Licht
aufgehen“ oder „ganz warm ums
Herz werden“, dann sind Sie dem
Team von „Passion of Fire“
(passionoffire.de) begegnet. Ab 22
Uhr zwischen Waltenberg und
Kurpark.
Allgemeine Informationen
Die Bands treten - sofern in der
Programmauflistung nicht anders
angegeben - von 20 bis 1 Uhr auf
und im Anschluss gibt es noch
Late-Night-Angebote fürs Feiern
bis zum frühen Morgen. Einlass
ist jeweils eine Stunde vor Musikbeginn. Bei überfüllten Loka-
)BMMPXFFO
1BSUZ
Fr. 31.Okt.
ab 20 Uhr
· Ekelhafter
Cocktail 4,50 €
· DJ Danny Meurs
· Grusel Deko
· Eintritt frei
Muh‘ve In
Am Waltenberg 33
59955 Winterberg
Tel.: 0 29 81- 92 96 290
info@muhve-in.de
WWW.MUHVE-IN.DE
4
len besteht aus Sicherheitsgründen kein Anspruch auf Einlass. Kinder unter 12 Jahren feiern in Begleitung Ihrer Eltern (soweit nach
Jugendschutzbestimmungen möglich) kostenfrei mit. Das Hausrecht
der Gastronomie besteht unab-
hängig von dieser Veranstaltung
weiter.
Individuelle Informationen
Alle Fragen rund um den Winterberger Nightgroove werden unter
der Telefonnummer 09369-982610
gerne beantwortet.
Mehr Infos, Musik, Filme...
Einen ersten Ausblick auf die lange
Kneipenwandernacht bietet die Festivalhomepage. Hier gibt es nicht
nur ausführliche Informationen zu
den auftretenden Bands mit Verlinkungen zu deren Homepages, son-
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
dern auch viele Hörbeispiele und
einige Videoclips als Appetitanreger - http://www.nightgroove.de
Das Programm:
1 - Addi’s
Am Waltenberg 34
20 - 1 Uhr Reloaded Coverband
Rock und Pop.
Die Reloaded Coverband aus dem
Herzen NRWs fasziniert und begeistert das Publikum mit den Hits
der letzten 30 Jahre bis zu den
aktuellen Charts. Ohne Einsatz von
Samplern wird jeder Song „handgemacht“ und echt interpretiert.
2 - Alt-Amsterdamer-Stuben im
Central Hotel
Am Waltenberg 29
21 - 2 Uhr Dizzy Dudes
Rock’n’Roll.
Die Dizzy Dudes vereinen Pop,
Swing, Blues und Rock ‚n‘ Roll zu
einer unverkennbaren Eigenart.
Tanzbare Rhythmen, markante Riffs,
melodiöser Klangteppich, rollender
Bass und eine kräftige Stimme bringen die Bude zum wackeln! Das
Repertoire umfasst selbst geschriebene Werke, wie auch neu interpretierte Coversongs.
3 - Bistro Uppu
Am Waltenberg 19
20:30 - 1:30 Uhr NRG Vibes
Reggae- und Latin-Party.
So international wie die vierköpfige Band, so ist auch der Gesang. Reggaelyrics in deutscher,
spanischer und englischer Sprache, garantiert tanzbar, mit eingängigen Melodien. Chartplatzierungen in Spanien und Kolumbien
adeln den Geheimtipp im eigenen Lande.
4 - Blackwater Irish Pub
Nuhnestraße 2
20 - 1 Uhr The Sunbeams
Rock-Pop-Punk-Funk-Soul-HipHop-Reggae-Tanz-Musik
The Sunbeams, eine in Berlin lebende 3-köpfige Cover-Band aus
Irland spielt eine mitreißende
Song-Mischung aus einer breiten
Liederpalette, die sich über Oldies wie z.B. James Brown, The
Rolling Stones oder Stevie Wonder über Klassiker von U2, Blondie und The Sugarhill Gang bis
hin zu den aktuellsten Chart-Hits
von White Stripes, Black Keys und
Kings of Leon erstreckt.
5 - Braushaus Neue Mitte
Untere Pforte 4
20 - 1 Uhr Wild Night
Cover-Rock.
Der Bandname ist Programm. Rokkige Partygrooves von Abba, Bon Jovi,
Nickelback, Van Halen, ZZ-Top...
6 - Dorf-Alm Winterberg
Am Waltenberg 35
20 - 1 Uhr Six Days Later
Classic-Rock der 80er und 90er.
Die unbändige Spielfreude der
Musiker und die Präsenz der beiden Frontsänger Petra und Stefan
lassen ein Konzert mit Six Days
Later zu einem besonderen Erlebnis mit viel Abwechslung werden.
Hits von Journey, Tears For Fears,
Saga, Peter Gabriel, Whitesnake,
Marillion, Toto, Queeen oder Pink
Floyd und mehr, präsentiert von
einer Band der Extraklasse.
7 - Muh Grill
Am Waltenberg 33
Late-Night-Special, 20 - 5 Uhr DJ
Ben Bizarre
Partyhits nonstop!
Mit Partyhits aller Musikrichtungen bringt DJ Ben das Publikum
die ganze Nacht zum Feiern. Das
Programm reicht querbeet durch
alle tanzbaren Musikstile und bietet Vielfalt von R&B über Reggae
und elektronische Klänge bis zu
aktuellen Charts.
8 - Hessenkeller
Am Waltenberg 1
20 - 1 Uhr Backwater
Rock-Klassiker der letzten 40 Jahre, aktuelle Charthits und das Beste der Neuen Deutschen Welle.
Unvergessene Hits der letzen drei
Jahrzehnte von Achim Reichel,
Black Sabbath, CCR, Status Quo
und ZZ Top bis Ich & Ich, Sunrise
Avenue und auch einige Stücken
der Ärzte.
9 - Hotel Liebesglück
Nuhnestraße 5
20 - 24 Uhr Annette Kreutz
Gesang und Klavier.
Ob Jazz, Soul, Pop oder Musical:
Wenn Annette Kreutz mit ihrer gewaltigen Stimme singt, ist im Kaminzimmer Gänsehaut garantiert.
10 - Kurparkstuben Korn
Am Kurpark 2
20 - 1 Uhr accepted
Oldies der 60er bis 90er Jahre.
Mit einem abwechslungsreichen
Programm geht es zurück in die
Zeit des Beat und des Rock. Mit
Stücken von Simon & Garfunkel,
Everly-Brothers, Crosby, Stills,
Nash & Young, Eagles, BeachBoys, Rolling Stones, Beatles, Brian Adams und weiteren weltberühmten Bands.
11 - Muh’ve In
Am Waltenberg 33
21 - 2 Uhr
Sonic Six Coverrock - mal hart,
mal zart - aber immer rockig!
Für die „Zarten“ liegt der Focus auf
Songs á la Pink, Red Hot Chili Peppers und U2. Für die „Rocker“ gibt´s
aber auch Kracher von AC/DC, System of a Down, Metallica und
Dickinson in die Lauscher und die
„Junggebliebenen“ kommen bei
Deep Purple, The Who und Rainbow
auf Ihre Kosten. Der besondere
Kick: Es werden auch musikalische
„Schätzchen“ gehoben, die man
live eher selten zu hören bekommt.
12 - täglich
Hellenstr. 2
20 - 1 Uhr Get Ahead
Partycover querbeet.
Hits der 80er, 90er und aktuelle
Charts.
13 - Club 34
Am Waltenberg 34
Late-Night-Special, 20 - 5 Uhr DJ
Danny Meurs
Elektro und House.
Tanzbare Elektro-Grooves, trendige Houseklänge und das Beste
der aktuellen Charts.
14 - Volldampf
Am Waltenberg 29
20 - 1 Uhr Phoenix
Partyrock.
Charakteristisch für die Rock-Coverband Phoenix ist die musikalische Ausrichtung sowohl auf OldSchool-Rock als auch auf Rocksongs jüngeren Datums. Durch die
klassische Instrumental-Besetzung
und authentischen Gesang ist man
für nahezu jeden Partykracher
technisch bestens ausgestattet.
Die 5 erfahrenen Bandmitglieder
nehmen das Publikum mit auf eine
Reise durch die Rockgeschichte von
Black Sabbath und Pink Floyd geht
es bis zu Billy Idol und Volbeat.
Die Standorte der Lokalitäten
sind im beigefügten Plan angegeben.
ter Nightgroove!
Mein ers
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
H.O. Jäger GmbH & Co. KG
Zum Ohl 2
34508 Willingen - Usseln
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5
St. Franziskus-Hospital gründet Ethikkomitee
Krankheit, Tod und Sterben - mit
diesen Themen möchte sich eigentlich niemand gerne auseinander setzen. Für Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Seelsorger
oder auch Mitarbeiter des Sozialen Dienstes aber gehört das alles zum Alltag! Um hier Hilfe zu
geben, gibt es jetzt am St. Franziskus-Hospital ein Klinisches
Ethikkomitee. Es wird in Konfliktsituationen des Krankenhausalltags auf Anforderung von Patienten oder Angehörigen hin aktiv.
So zum Beispiel bei schwerwiegenden Therapieentscheidungen
im Rahmen unheilbarer Krankheiten oder bei Sterbenden und auch
bei Fragen zur Aussagekraft einer
Patientenverfügung in der aktuellen Situation.
Der Umgang mit Patientenverfügungen wurde zwar 2009 per Gesetz neu geregelt, wirft aber im
Einzelfall immer noch viele Auslegungsmöglichkeiten und Unsicherheiten für Patienten und Ärzte auf. Auch bei der Entscheidung
für oder gegen eine künstliche
Ernährung schwerstkranker Patienten mit beschränkter Lebenserwartung über eine Magensonde (PEG-Sonde) treten für Angehörige und Behandler immer wieder große Probleme auf. So auch
bei der Entscheidung, wann und
wie lange lebenserhaltende Therapien bei Schwerstkranken weitergeführt werden.
Das neu gegründete Ethikkomitee ist ein berufsübergreifendes
und interdisziplinär besetztes
Gremium. Es besteht aus sieben
Mitgliedern unterschiedlicher Berufsgruppen:
• Dr. med. Klaus-Dieter Wigand
(Palliativmedizin), Vorsitzender des Ethikkomitees
• Norbert Kremser (Kranken-
Das neu gegründete Ethikkomitee: v. l. Ulrike Berkenkopf, Norbert Kremser, Isabell Hiob, Christian Jostes
(Geschäftsführer), Maria Hunold, Dr. Klaus-Dieter Wigand, Denise Blüggel.
hausseelsorger), Stv. Vorsitzender
• Dr. med. Jacek Jablonka (Chefarzt Anästhesie und Intensivabteilung)
• Denise Blüggel (Intensivabteilung)
• Isabell Hiob (Familiale Pflege)
• Maria Hunold (Abteilung Innere Medizin, Geriatrie)
• Ulrike Berkenkopf (Pflegedienstleitung)
Das klinische Ethikkomitee im St.
Franziskus-Hospital tritt regelmäßig zusammen und erarbeitet Leitlinien für typische wiederkehrende Situationen im Krankenhausalltag, die dann nach Erreichen
einer Übereinstimmung als Handlungsanweisung in den Krankenhausalltag übernommen werden
sollen. Die Mitglieder nehmen
ihre Aufgaben unabhängig wahr
und sind nicht an Weisungen gebunden.
Es können sich sowohl Patienten
als auch Angehörige und auch
Mitarbeiter des Krankenhauses
an das Ethikkomitee wenden. „Es
gibt im Krankenhausalltag Fragestellungen, die nicht eindeutig zu
entscheiden sind und Ärzte wie
Pflegekräfte vor ethische Konfliktsituationen stellen können - zum
Beispiel beim Thema lebensverlängernde Maßnahmen“, erläutert Geschäftsführer Christian Jostes die Gründung. Auch bisher
habe beispielsweise eine Krankenschwester, wenn sie ein ungutes Gefühl bei der Behandlung eines Patienten hatte, natürlich mit
einem Arzt oder einer anderen
Person ihres Vertrauens sprechen
können, erläutert Jostes. „Mit
dem Ethikkomitee gibt es jetzt
jedoch eine feste Institution, die
jedem signalisiert: Es ist ausdrücklich erwünscht, dass Bedenken geäußert und in einer großen
Runde thematisiert werden.“
Für diese dann einzuberufenden
„Fallgespräche“ bittet das Komitee die den betroffenen Patienten
betreuenden Personen hinzu. Gemeinsam mit Mitgliedern des Komitees wird der Fall diskutiert und
versucht, ein für alle zu akzeptierendes Votum zu formulieren, welches dann für Patient und Angehörige, aber auch für Ärzte und
Pflegepersonal hilfreich bei weiteren Entscheidungen sein kann.
Personalversammlung
der Stadt Winterberg
am 29.10.2014
Nächste Bürgermeistersprechstunde am
04. November 2014
Wegen der diesjährigen Personalversammlung der Stadt Winterberg ist das Rathaus, Fichtenweg 10, einschl. Zentraler Bürgerservice, am Mittwoch, dem
29.10.2014 ab 13.00 Uhr geschlossen.
Die nächste Sprechstunde von
Bürgermeister Werner Eickler findet am Dienstag, dem 04. November 2014, in der Zeit von 16.00
bis 19.00 Uhr im Dienstzimmer
des Bürgermeisters, Fichtenweg
10, Winterberg, statt.
6
Bürger und Gäste werden gebeten, den Dienstleistungstag am
Donnerstag (30.10.2014) in Anspruch zu nehmen. An diesem Tag
sind die Büros, einschl. Zentraler
Bürgerservice, von 07.30 bis 18.00
Uhr durchgehend geöffnet.
Die Bürgerinnen und Bürger der
Stadt Winterberg haben zudem
die Möglichkeit, auch außerhalb
dieser Sprechstunde über das Sekretariat (02981/800-112) einen
Termin mit Bürgermeister Werner
Eickler zu vereinbaren.
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
Dienstjubiläum und Verabschiedung
im Winterberger Rathaus
Zum 01.08.2014 beging Rainer Nellenschulte aus Winterberg sein 25-jähriges
Dienstjubiläum.
Am
01.08.1989 begann er bei der
Stadt Winterberg seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und war danach überwiegend im Sozialamt der Stadt Winterberg eingesetzt. Heute ist er als Fallmanager nach dem Sozialgesetzbuch II u. a. für die Arbeitsvermittlung der SGB IIEmpfänger zuständig.
Verabschiedet wurde Frau Roswitha Schweizer, die überwiegend als Reinigungskraft in städtischen Gebäuden eingesetzt
war und zum 01.09.2014 in den
Ruhestand trat.
Bürgermeister Werner Eickler gratulierte Rainer Nellenschulte zum 25-jährigen
Dienstjubiläum und wünschte Frau Roswitha Schweizer
alles Gute für ihren Ruhestand.
Die Grüße und Glückwünsche des Personalrates überbrachte Bernhard Krieger.
Bürgermeister Werner Eickler (l.) und Bernhard Krieger vom Personalrat (r.) gratulierten Rainer Nellenschulte
zum 25-jährigen Dienstjubiläum und verabschiedeten Frau Roswitha Schweizer in den Ruhestand.
Ausweisung von Windvorranggebieten
im Regierungsbezirk Arnsberg
Der Regionalrat bei der Bezirksregierung Arnsberg hat in seiner
letzten Sitzung das Verfahren zur
Aufstellung des Sachlichen Teilplans „Energie“ des Regionalplans Arnsberg eingeleitet. Ziel
dieses Verfahrens ist insbesondere die Ausweisung von Vorranggebieten für die Windenergie im
Regierungsbezirk Arnsberg. Der
von der Bezirksregierung erarbeitete Entwurf sieht für das Stadtgebiet von Winterberg 8 Windvorranggebiete mit einer Fläche von
insgesamt rd. 690 ha vor. Diese 8
Flächen sind über das gesamte
Stadtgebiet verstreut. Ein Kartenausschnitt, aus dem die vorgesehenen Vorranggebiete für die
Windenergie in Winterberg ersichtlich sind, kann im Internet
unter
www.rathauswinterberg.de/141001 und 141002
eingesehen werden.
Der Rat der Stadt Winterberg ist
in seiner Sitzung am 11.09.2014
über das nunmehr eingeleitete
Beteiligungsverfahren
informiert worden. Der Rat war sich
in seiner grundsätzlichen Bewertung einig, dass dieser Flächenansatz für die Tourismusstadt Winterberg bei weitem zu
viel und völlig unverhältnismäßig ist. Weiter wurde in der Diskussion des Rates deutlich,
dass
• die Vorgaben der Bezirksregierung für die Städte verbindlich sind. Sie können lediglich noch zusätzliche, aber
nicht weniger Windkonzentrationsflächen in ihren Flächennutzungsplänen darstellen.
Die Flächenvorschläge der
Bezirksregierung sind dabei
mit den Planungen der Stadt
nur mit dem Flächenvorschlag
„Ochsenscheid“ bei Altenfeld
deckungsgleich,
• die Vielzahl der geplanten
Vorranggebiete den vorgesehenen Vorgaben im Landesentwicklungsplan geschuldet
ist, wonach für den Regierungsbezirk Arnsberg 18.000
ha Windvorrangflächen ausgewiesen werden sollen,
• auch das Land NRW von der
Länderöffnungsklausel
im
Baugesetzbuch
Gebrauch
machen soll, wonach einheitliche und ausreichende Mindestabstände zur Bebauung
vorgegeben werden können,
• die Energiewende nur gelingen kann, wenn diese mit den
Menschen gemeinsam entwikkelt und umgesetzt wird,
• nicht nur Stauseen aus touristischer Sicht freigehalten
werden, sondern auch andere
Tourismusdestinationen, wie
z.B. Winterberg, die sehr stark
vom Tourismus leben
Damit die Stadt Winterberg im
Rahmen der Trägerbeteiligung
fundierte Argumente gegen die im
Stadtgebiet geplanten Vorranggebiete vortragen kann, hat der
Rat beschlossen, bei der Erarbei-
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
tung der Stellungnahme ein versiertes Fachbüro hinzuzuziehen.
Diese Vorgehensweise habe sich
seinerzeit auch bei der Ausweisung von FFH-Gebieten im Jahr
2000 bewährt.
Der Entwurf des Regionalplans
liegt
öffentlich
bis
zum
22.12.2014 aus. Innerhalb dieser
Frist können sowohl Bürger als
auch die Träger öffentlicher Belange (u.a. Städte, Fachbehörden)
Stellungnahmen abgeben. Die
Stellungnahmen können dabei
über das Portal „Beteiligung Online“,
per
Mail
(rplanenergie@bezreg-arnsberg.nrw.de)
oder auf dem Postweg (Bezirksregierung Arnsberg, Dezernat 32
- Regionalentwicklung, Seibertzstraße 2, 59821 Arnsberg) abgegeben werden. Rat und Verwaltung sind für alle Anregungen
und Hinweise offen, die in Stellungnahme der Stadt Winterberg,
die der Rat am 18.12.2014 beraten wird, einfließen können.
7
Paintball- und Lasergameanlage in Niedersfeld
Der Bau- und Planungsausschuss
der Stadt Winterberg hat sich in
seiner Sitzung am 30.09.2014 vor
Ort ein Bild zum Betrieb einer
Paintball- und Lasergameanlage
in Niedersfeld verschafft. Da der
geltende vorhabenbezogene Bebauungsplan derzeit ein solches
Vorhaben nicht zulässt, hat der
Bauherr bei der Stadt Winterberg
einen Antrag auf entsprechende
Änderung des Bebauungsplanes
gestellt.
In der sich an die Ortsbesichtigung anschließenden Beratung
hat der Ausschuss das „Für und
Wider“ einen solchen Anlage eingehend diskutiert. Im Ausschuss
bestand Einvernehmen, dass eine
Änderung des Bebauungsplanes
nur mit der Maßgabe mitgetragen werden kann, dass der Betrieb der Paintball- und Lasergameanlage ausschließlich nach
den in der Rechtsprechung anerkannten Regeln betrieben wird.
Dazu gehört u.a. auch, dass keine Kampf- bzw. Tötungshandlungen simuliert werden, die Spiele
nur in der Halle stattfinden und
sich auf den Spielfeldern keine
kriegsähnlichen
Gegenstände
befinden. Diese Maßgaben müssten sowohl in die Festsetzungen des Bebauungsplanes als
auch in den mit dem Investor abzuschließenden städtebaulichen
Vertrag einfließen.
Deutliche Kritik wurde in der Diskussion gegenüber dem Investor
dahingehend laut, da dieser einen Betrieb der Anlage eigenmächtig und ohne Vorliegen einer Baugenehmigung der Unteren Bauaufsichtsbehörde des
Hochsauerlandkreises
aufgenommen hat. Ein solches Vorgehen könne nicht hingenommen
werden, müssten sich ansonsten
auch alle anderen Bauwilligen an
die bestehenden Bauvorgaben
halten und könnten nicht ohne
Genehmigung bauen. Die von der
Bauaufsichtsbehörde des Hochsauerlandkreises verfügte Nutzungs-untersagung sei deshalb
folgerichtig.
Nach Abschluss der Diskussion
und einer zusammenfassenden
Bewertung hat der Bau- und Planungsausschuss bei 2 Enthaltungen dem Rat der Stadt Winterberg empfohlen, ein Verfahren zur
Änderung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Auf der
Hütte / Am Eschenberg - Kartbahn
8
Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses bei der Besichtigung der Paintball-Anlage
Der Bau- und Planungsausschuss bei den anschließenden Beratungen im Josefshaus in Niedersfeld
Niedersfeld“ im beschleunigten
Verfahren gem. § 13a BauGB mit
dem Ziel durchzuführen, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Zulässigkeit einer
„Museums- und Ausstellungsfläche“ sowie für „Paintball und Lasergame“ zu schaffen.
Maßgabe für den Betrieb der
Paintball- und Lasergameanlage
ist, dass diese nach den in der
Rechtsprechung anerkannten Regeln betrieben wird. Sowohl im
Bebauungsplan als auch im städtebaulichen Vertrag sind die Voraussetzungen zum Betrieb der
Anlage festzuschreiben.
Ausblick:
Wie könnte es bei einem positiven Beschluss des Rates auf Einleitung eines Änderungsverfahrens weitergehen?
Dann würde sich nach Erarbeitung des Änderungsbebauungsplanes durch den Investor erneut
der Bau- und Planungsausschuss
mit dem Thema beschäftigen
und die sogenannte Offenlage
(Bürger- und Trägerbeteiligung)
beschließen. Die Offenlage dauert 1 Monat. Daran schließt sich
die Auswertung der von den Bürgern und den Trägern öffentlicher Belange vorgetragenen
Stellungnahmen an. Nach erfolgter Vorberatung im Bauaus-
schuss muss dann der Rat abschließend über die Bebauungsplanänderung beschließen. Mit
der folgenden öffentlichen Bekanntmachung der Bebauungsplanänderung im Amtsblatt ist
dann das notwendige Planungsrecht geschaffen.
Erst hieran anschließend könnte
die Untere Bauaufsichtsbehörde
über den notwendigen Bauantrag
zum Betrieb einer Paintball- und
Lasergameanlage befinden.
Man sieht, alles in allem noch ein
langer Weg, bis die Bauaufsicht
beim Hochsauerlandkreis eine
Entscheidung über einen Bauantrag treffen kann.
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
Nacht-Sehen neu erleben mit i-Scription
Gerade in der dunklen Jahreszeit wird das gute Sehen in der Dämmerung und nachts wichtig. Sicher kennen Sie das: Es ist dunkel und womöglich
regnet es - und schon sieht man nur noch halb so gut. Alles verschwimmt, die entgegenk
ommenden FFahrzeuge
ahrzeuge blenden und man wünscht sich nur
entgegenkommenden
noch schnell am Ziel zu sein.
Das muss nicht sein! Denn die
Lösung ist dank neuester Technologie ganz einfach:
Wir vermessen Ihre Augen mit
Technik von Carl Zeiss Vision: Mit
dem Wellenfront-Präzisionsmessgerät i-Profiler lässt sich heutzutage ein „optischer Fingerabdruck“ vom Auge nehmen. „Dieser ermöglicht es uns, eine Art 3D-Landkarte des Auges mit 1.500
Messpunkten zu erfassen und in
Präzisions-Brillengläser
auf
100stel Dioptrie Genauigkeit zu
übertragen“, erklärt der Augenoptikermeister Ralf Gönnewig,
von Augenoptik ralf gönnewig sehen neu erleben in Medebach.
Diese Genauigkeit erreicht kein
„Diese
anderes Brillenglas. Lichtwechsel, Reflexionen, Farben und veränderliche Kontraste werden
um ein vielfaches lebendiger
und realer empfunden, als es
bisher Brillengläser je ermöglicht haben. Besonders jetzt in
Brillantere Farben, höhere Kontraste und bessere Dämmerungs- und Nachtsicht dank i-Scription bei Optiker
Ralf Gönnewig
der dunklen Jahreszeit bieten
diese neuen Brillengläser mit
Next Generation -Technologie
enorme Vorteile.“
„Machen Sie den ersten Schritt
zu kontrastreicherem, farbintensiverem Sehen: Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich umfassend
und kompetent beraten.“
Testen Sie es einfach selbst und
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bessere Dämmerungs- und
Nachtsicht. Ihr Team von ralf
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freut sich schon auf Sie in der
Hinterstraße 14 in Medebach direkt hinter dem Rathaus
(www.ralf-goennewig.de).
Ralf Gönnewig Optik in der Hinterstraße in Medebach
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Warmes und Schönes für die kalte Jahreszeit
Der Herbst bringt uns schon einmal graue Tage an denen man
sich kaum für etwas begeistern
kann! Da helfen die „Gute-Lau-
ne-Schals“ und Loops vom holländischen Fashion-Store Chris van
der Lugt.
Farbexplosionen des Herbstlau-
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mike.middeke@signal-iduna.net
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Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
bes, der Beeren, Kürbisse und
Früchte, vereint zu einem weichen, wärmenden Lieblingsstück
das uns durch die kalte Jahreszeit begleitet. Damit können Sie
noch einen schönen Spaziergang
machen und der Tag ist gerettet!
Ganz neu eingetroffen sind nun
auch in Muster und Design ausgefallene Strickjacken mit Fransen im Ibiza-Style zur kühlen Jahreszeit. Mit diesen kuscheligen,
einzeln und in Kombination zu
tragenden Jacken macht der
Herbst so richtig Spaß! Die aktuellen Shirts im Batik-Look und
die kurzen, kastigen Pullover im
Stil der 80er Jahre tragen sich
prima zu den Chino-Hosen, als
„Must-Have’s“
in
diesem
Herbst. Warme Parka und Jak-
ken runden das Sortiment ab.
So kann auch der Winter kommen! Schauen Sie mal wieder
herein. Bei Chris van der Lugt
gibt es auch noch andere flauschige und zugleich trendige
Lieblingstücke... [BL]
So ausgestattet kann auch der Winter bei Chris van der Lugt kommen
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Schon mal eine Weihnachtsfeier im Wald gemacht...?
… Na dann probieren Sie es doch
einmal aus! Aus einem alten Pferdestall ist nach monatelanger Arbeit mit der „Wasserrad Stube“
in Niedersfeld ein uriges Lokal
entstanden. 40 Personen finden
hier Platz am warmen Holzofen.
Ganz egal ob Geburtstag, Kommunion, Weihnachtsfeier oder nur
Anlaufpunkt nach einer schönen
Wanderung. Es handelt sich dabei allerdings um keine öffentliche
Gastronomie und steht nur für feierliche Anlässe zur Verfügung. Eine
vielseitige, bodenständige Küche
lässt keine Wünsche offen. Verschiedene Biere und Erfrischungen kommen direkt aus dem Bierkeller. Bei
Anmeldung wird ein individuelles
Menü zusammengestellt. Der schöne Grillplatz im Freien mit Feuerstelle zum Kartoffelbraten und jeder Menge Platz für spielende Kinder kann bei gutem Wetter ebenfalls genutzt werden und bietet
Platz für weitere 50 Personen. Der
Hol- und Bringservice kann gerne
mit genutzt werden, sodass das ein
oder andere Bier getrunken wer-
den kann und man dennoch sicher
zu Hause ankommt. [BL]
Die gemütlichen Räumlichkeiten der Wasserrad Stuben in Niedersfeld
Große Halloween-Party im Blackwater Irish Pub in Winterberg
Unter dem Motto „Celebrate with
us“- zu deutsch: „Feiert mit uns“,
lädt der Besitzer des gemütlichen
„Blackwater Irish Pub“ Dan Corcoran zur großen, alljährlichen
Party zu Halloween am 31. Oktober 2014 ein. Wie gewohnt mit
viel Livemusik ab 21.30 Uhr mit
Capone’s Duo. Als besonderer Gag
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an diesem Abend werden die fantasievollsten Kostüme prämiertwie gewohnt gibt es tolle Preise
zu gewinnen.- Es lohnt sich also
in ein außergewöhnliches Dress
zu werfen! Das Team des Blackwater Irish Pub freut sich auf viele
Besucher zur großen HalloweenParty. [BL]
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
Winterzauber bei M & M Geschenke
M & M Geschenke stimmt schon
auf das große Fest ein
Dieses Fest wird wunderbar: Überall im Haus glänzt und glitzert es.
Liebevoll ausgewählte Dekorationen begleiten feierlich durch die
schönste Zeit des Jahres bei M
& M Geschenke am Waltenberg. Schimmernde Gold- und
Silbertöne, edle Oberflächen
und romantischer Kerzenschein
dürfen bei keiner festlichen Dekoration fehlen. Weihnachten
ist die Zeit der großen Gefühle:
Glänzende Accessoires und
festlicher Kerzenschein zaubern
ein stimmungsvolles Ambiente.
Wer genießt nicht den einzigartigen Augenblick, wenn alles
in ein goldenes Licht getaucht
wird? Natürliche Farben, glitzernde Dekoration in Gold- und
Kupfertönen machen unsere
Lieblingsräume zum ganz persönlichen Rückzugsort. Wenn
die Tage kürzer werden, sehnen wir uns nach Behaglichkeit
und oft sind es die kleinen Dinge, die für große Aufmerksam-
keit sorgen. Lassen Sie sich von
goldenen Dekoideen inspirieren. Ob traditionell oder fröhlich bunt - die zauberhaften Dekorationen bei M & M Geschenke erzählen die schönsten Geschichten voller Fantasie. Sie
stimmen unsere Familie und
Freunde auf das Fest der Feste
ein![BL]
Fitte Eltern, fitte Schüler - Schulerfolg gemeinsam meistern
Wir starten wieder durch! Nach
viel positiver Resonanz möchten
wir bei Greenline Training dieses Schuljahr nicht nur wieder
Schüler- Stärken stärken, sondern auch Eltern wieder da begleiten, wo es in Sachen Schule
zu Herausforderungen kommt.
Lernen, die richtige Arbeitsweise, selbstständiges Erledigen
der Hausaufgaben und die nachhaltige Förderung von Konzentration und Selbstvertrauen sind
zentrale Säulen unserer ElternTrainings.
24.10. Selbstständiges Lernen fördern
7.11. Richtig kommunizieren Konflikte vermeiden
14.11. Schulangst und Mobbing was Eltern tun können
5.12. Stärken stärken und Motivation fördern
Weitere Greenline Angebote:
Lerncoaching für Schüler
Ganzheitliches Konzentrationstraining
Sprachkurse und Coaching
Bewerbungstraining
Like us! Aktuelle Termine und
News gibt’s auf Facebook!
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Die Stadtwerke Winterberg AöR stellt zum 01.08.2015
eine/n Auszubildenden
Fachkraft für Wasserversorgungstechnik
ein. Für diese dreijährige Ausbildung ist der Hauptschulabschluss oder höher erforderlich.
Sie bringen mit!
technisches Verständnis
Interesse an Naturwissenschaften
Interesse an technischem Handwerk
Freude mit und im Umgang mit Kunden
Teamfähigkeit und Motivation
Verantwortungsbewusstsein
Lernbereitschaft
Wir bieten!
eine qualifizierte, praxisorientierte und abwechslungsreiche Ausbildung
eine attraktive Ausbildungsvergütung
Interesse geweckt?
Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis zum 31.10.2014 an die
Stadtwerke Winterberg AöR ʹDer VorstandLamfert 30, 59955 Winterberg
Telefonische Auskünfte erteilt Herr Willi König oder Henrik Weiß, Tel. 02981-928720 oder gern per
email info@stadtwerke-winterberg.de
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Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
Neuer Spielturm, Kletterwand
und Rutsche in Altastenberg
Besonders freuen dürften sich die
Kinder in Altastenberg, denn hier
wurde kürzlich auf dem Spielplatz
an der Dorfhalle ein neuer Spielturm mit Kletterwand und Rutsche durch den Baubetriebshof der
Stadt Winterberg errichtet. Der
bereits vorhandene Turm, der in
die Jahre gekommen war, musste
wegen erhöhter Unfallgefahr beseitigt werden.
Besonderer „Kick“ für WM:
Atze Schröder kkommt
ommt nach Winterberg
Die Vorfreude auf ein Event der
besonderen Art ist schon jetzt spürbar: Atze Schröder kommt nach
Winterberg. Im Rahmen der Bob
&
Skeleton-Weltmeisterschaft
präsentiert Deutschlands derzeit
wohl angesagtester Comédian am
4. März 2015 im Winterberger
Event-Palast sein neues Live-Programm „RICHTIG FREMDGEHEN“.
„Diese Sonderveranstaltung gibt
dem WM-Rahmenprogramm ei-
nen besonderen, spektakulären
Kick“, erklärt Winterbergs OKChefin Petra Sapp. „Wir freuen
uns riesig auf Atze.“
In der Tat ist das zweistündige
Programm
spektakulär. Mit
„RICHTIG FREMDGEHEN“ klärt
Atze Deutschlands Seitensprunggemeinde endlich auf.
Dabei schaut er buchstäblich
durch die Schlüssellöcher der
deutschen Schlafzimmer und
lüftet die Laken der Sünde. Dass
falsche Versprechungen dabei
entlarvt werden, versteht sich
von selbst. Atze, der Meister
der sinnlichen Lebens-freude,
präsentiert zwei Stunden echte Gefühle und öffnet den Weg
für ein glücklicheres Leben.
Winterberg und das Sauerland
dürfen sich freuen.
Die Sonderveranstaltung am 4.
März ist Teil einer großen Deutsch-
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
land-Tournee. Die Premiere findet am 22. Oktober 2014 natürlich in Atzes Heimatstadt Essen
statt. Die Reise führt danach quer
durch die Republik. Viele Shows
sind bereits ausverkauft.
Der Vorverkauf für Winterberg
läuft ab sofort. Tickets gibt es bei
CTS Eventim. Veranstalter der
Show in Winterberg ist die Konzert- und Eventagentur Gisbert
Kemmerling.
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Der Arbeitskreis
„Initiative 60plus“ informiert.....
Neu aufgelegt: KfW-Zuschuss „Altersgerecht Umbauen“
Ab dem 1. Oktober 2014 müssen
Eigenheimbesitzer und Mieter
nicht mehr zwangsläufig einen
Kredit aufnehmen, wenn sie die
Beseitigung von Barrieren in ihrer Wohnung nicht vom Ersparten
bezahlen können. Stattdessen
können sie einen Zuschuss bei der
Kreditanstalt für Wiederaufbau
(KfW-Förderbank) beantragen.
Viele Verbraucher und insbesondere ältere Menschen fordern
schon lange die Wiedereinführung
des KfW-Investitionszuschusses
„Altersgerecht Umbauen“. Der
Zuschuss beträgt bei Einzelmaßnahmen acht Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 4. 000
Euro pro Wohneinheit. Im Standard „Altersgerechtes Haus“, der
eine Bündelung von Einzelmaßnahmen vorsieht, sind es bis zu
zehn Prozent und maximal 5.000
Euro pro Wohneinheit. Gegenüber
dem früheren Zuschussmodell
wurde damit die Fördersumme pro
Vorhaben fast verdoppelt. Weitere deutliche Verbesserungen: Der
Zuschuss kann flexibel mit anderen KfW-Förderprogrammen, z. B.
„Energieeffizient Sanieren“, ergänzt werden. Neu ist auch, dass
der Zuschuss für Maßnahmen zum
Einbruchschutz verwendet werden
kann: z. B. Bewegungsmelder,
Beleuchtung, Gegensprechanlagen, Videokameras oder Alarmanlagen. Der Arbeitskreis „Initiative 60plus“ will hiermit helfen,
die Zuschussförderung bekannt zu
machen.
Bitte fragen Sie nach: bei Ihrer
Hausbank oder beim Verband
Wohneigentum ee.V
.V
.V.. in Bonn - Telefon: 0228/60468-13 - E-Mail::
khalil@verband-wohneigen.verband-wohntum.de Info: www
www.verband-wohneigentum.de
Mehr Schneesicherheit durch neue Technologie:
Einsatz auch bei Plusgraden
Snow Maker einzigartig in Deutschland - Betreiber wollen Erfahrungen sammeln
Die Zeit der Investitionen in mehrfacher Millionenhöhe ist vorerst
vorbei. Mit neuen Sesselliften und
großen
Beschneiungsanlagen
punkten die Skigebiete der Wintersport-Arena Sauerland zurzeit
nicht. Wohl aber mit innovativen
Projekten. Nachdem im Kerngebiet rund drei Viertel der Pisten
beschneit sind, soll nun eine neue
Technik zum Einsatz kommen, die
in der Lage ist, Schnee auch bei
Plustemperaturen zu produzieren.
Kaum etwas bewegt die Menschen
in den Wintermonaten mehr als
die Frage nach dem Schneefall.
Insbesondere in den Tourismusregionen warten Betreiber von
Skigebieten, Hoteliers, Gastronomen und Einzelhändler sehnlich
auf Schnee, denn die weiße Faszination lockt Gäste so sprunghaft
herbei wie kein anderer Angebotsbereich. Ab Mitte Dezember, gern
auch eher, spätestens aber Weihnachten sollen die Pisten oder
zumindest ein Teil davon schneebedeckt und gut präpariert bereitstehen.
KUNSTSTOFF-FENSTER
LANDWEHR 12 • 59964 MEDEBACH
T E L . : 0 2 9 8 2 / 3 0 2 0 FA X : 0 2 9 8 4 / 2 5 2 2
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Seit zehn Jahren intensiv in Beschneiung investiert
Damit das Angebot für Gäste zuverlässiger und für die Touristiker
planbarer wird, haben die Verantwortlichen in den zurückliegenden zehn Jahren ganze Schaaren
von Schnee-Erzeugern installiert.
450 Geräte werden im Winter an
den Pistenrändern stehen. Damit
ist der Bau der Beschneiungsanlagen weitgehend abgeschlossen.
Nur punktuell optimieren die Betreiber die Schneesicherheit mit
klassischer Beschneiungstechnik.
So zum Beispiel in Neuastenberg.
Dort optimieren fünf weitere
Schneeerzeuger die Beschneiung
der Dorfabfahrt und des Skischulgeländes. Auch im Skiliftkarussell
Winterberg kommen an vielen
Hängen weitere Kanonen zum Einsatz.
Meist klappt es, dass zwischen
Mitte Dezember und Mitte März
flächendeckende
Wintersportmöglichkeiten bereitstehen. Winter wie der zurückliegende oder
die Saison 2006/2007 sind die Ausnahme. Die bestätigt zwar bekanntlich die Regel, doch reißt so
etwas große Löcher in die Kassen
derer, die vom Wintersport leben.
Zudem sind die Gäste verunsichert. Frühbuchungen gehen in
den Folgejahren solcher Winter
nur spärlich ein.
Gäste und Touristiker wünschen
mehr Sicherheit und Planbarkeit
Die Schneesicherheit, die klassische Anlagen gewährleisten, ist
relativ. Bei Temperaturen ab etwa
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
minus drei Grad produzieren Propellerkanonen Schnee, Lanzen
benötigen noch etwas mehr Kälte, sind aber dafür energiesparender. Der Saisonstart ist jedes
Jahr ein Warten auf die rechten
Bedingungen. Und auch während
der laufenden Saison ist der Blick
auf die Wetterbewegungen ein
manchmal nervenaufreibendes
Spiel. Zu viel, zu früh oder nicht
rechtzeitig beschneit - fehlerhafte Entscheidungen können viel
Geld kosten. Wenn es dauerhaft
zu warm ist, wie im vergangenen
Winter, dann funktioniert diese
Form der Beschneiung nur mangelhaft.
Vakuumprinzip macht Schnee bei
Plustemperaturen möglich
Der All Weather Snow Maker ist
eine kleine Revolution. Er produziert bis zu 200 Kubikmeter
Schnee pro Tag - unabhängig von
der Umgebungstemperatur und
der Luftfeuchtigkeit. Die Technologie basiert auf dem physikalischen Prinzip, wonach Wasser, das
im Vakuum eingebracht wird, sofort zu einem gewissen Teil verdunstet. Dafür sind keine SiedeTemperaturen notwendig. Verdunstungsenergie ist allerdings dennoch erforderlich. In diesem Fall
entnimmt der verdunstende Teil
des Wassers die Energie dem übrig gebliebenen anderen Teil des
Wassers, worauf dieser stark abkühlt und dadurch kristallisiert.
Aus diesem Wasser-Kristall-Gemisch trennt ein Separator die
Schneekristalle vom Wasser. Danach wird der Schnee direkt auf
die Piste geworfen. Der Wasserdampf kondensiert wieder an Kühlplatten und verdunstet erneut.
Die Schneequalität ähnelnd dem
Frühjahrsschnee mit hoher Restfeuchte. Diese Restfeuchte verliert sich allerdings weitgehend
beim Präparieren. Bei Frost wird
die Piste schnell griffig, bei milden Temperaturen bleibt sie
weich.
Die Technologie des Snow Makers
ist bereits erprobt. Im schweizerischen Zermatt haben Investoren für den Theodulgletscher nahe
dem Kleinmatterhorn eine solche
Maschine gebaut. Zeitgleich mit
Zermatt haben Initiatoren 2008
am Tiroler Pitztalgletscher eine
ähnliche Anlage installiert. Erfunden hat die Technologie des „All
Weather Snowmaker“ ausgerechnet eine isaraelische Firma, die
nach Möglichkeiten zur Kühlung
von Bergwerken suchte. Die IDE
Technologies sind weltweit führend bei der Meerwasserentsalzung. Bei der Kühlung von Stollen
in südafrikanischen Goldminen
entstand sozusagen als Abfallprodukt Schnee.
Erste Anlage ihrer Art in Deutschland
Aktuell hat das Winterberger Skiliftkarussell die Baugenehmigung
erhalten. 500.000 Euro soll das
Gerät kosten. In Seecontainern
werden die Komponenten geliefert und fest an der Piste installiert. Mobil ist der Schneeseparator. Er hat einen Radius von etwa
100 Metern. Wasser wird aus vorhandenen Speicherteichen entnommen und der Anlage zugeleitet. Die Betreiber hoffen, dass es
rechtzeitig im Dezember zum Einsatz kommen kann.
Die Anlage ist im Deutschland einzigartig und dient als Ergänzung
zur traditionellen Schneeproduktion. „Der Snowmaker ist nicht
die Wunderwaffe gegen den Klimawandel“, betont WintersportArena-Vorsitzender Michael Beckmann. „Die Liftbetreiber wollen
leidiglich Lücken schließen, Einund Ausstiege sowie einzelne Pistenabschnitte beschneien wenn
es für herkömmliche Beschneiungsmethoden nicht kalt genug
ist.“ Bei der Produktivität von 200
Kubikmeter pro Tag wäre an die
Beschneiung eines ganzen Skigebiets sowieso nicht zu denken.
Auch unterstützend zum Beginn
der Saison solle die Anlage ihre
Dienste verrichten.
Nur punktuell gezielter Einsatz
ökonomisch sinnvoll
Das Gerät kann Schnee bei Temperaturen von bis zu 30 Grad
Außentemperatur produzieren so wurde sie für ihre Einsätze
bei den Goldminen in Südafrika
konzipiert. Das macht aber für
Skigebiete ökologisch und ökonomisch keinen Sinn. Schneemachen bei sommerlichen Temperaturen wäre wenig sinnvoll,
da der teuer gewonnen Schnee
direkt wieder als Wasser talwärts
fließen würde. Eine echte Pistenpräparierung wäre kaum möglich. Lediglich ein gezielter Einsatz bei Temperaturen knapp
über oder knapp unter Null erscheint den Betreibern derzeit
als sinnvoll.
Ob bei einem Vergleich des Energieeinsatzes die klassische Beschneiung deutlich besser abschneidet oder der Snow Maker
konkurrieren kann, hängt von den
Rahmenbedingungen ab. Bei entsprechend tiefen Temperaturen
KUNSTSTOFF-FENSTER
LANDWEHR 12 • 59964 MEDEBACH
T E L . : 0 2 9 8 2 / 3 0 2 0 FA X : 0 2 9 8 4 / 2 5 2 2
und trockener Luft sind SchneeKanonen und -Lanzen die deutlich bessere Wahl. Bewegen sich
diese Werte allerdings im Grenzbereich von zwei Grad, wird die
neue Technologie deutlich attraktiver. Oftmals kommen widrige
Windverhältnisse dazu, sodass
der mit herkömmlichen Methoden produzierte Schnee oftmals
neben den Pisten landet. Dies
lässt die Bilanz des Snow Makers
deutlich positiver erscheinen.
Fazit:
Der Snow Maker produziert
gleichbleibende Mengen und gute
Qualität, wo Lanzen versagen und
Propellerkanonen nur wenig und
zudem recht nassen Schnee produzieren. Verluste durch Schneeverwehungen bei oftmals starkem Wind gibt es beim Snow
Maker nicht. Die Gesamtkosten
pro Kubikmeter Schnee liegen
vor allem durch die aufwendige
Technik deutlich höher. Für die
Beschneiung kleiner Flächenabschnitte bei Temperaturen um die
null Grad eignet er sich allerdings sehr gut. Dies ist in der
Praxis oftmals der Fall, da häufig
kleine Flächenabschnitte optimiert werden müssen, um eine
ganze Piste für den Wintersport
freigegeben zu können.
Wir gratulieren zur Vollendung des
94. Lebensjahres am 18.10.14
Frau Hedwig Kruse, WinterbergSilbach, Hillebrandweg 12
83. Lebensjahres am 18.10.14
Frau Martha Schulte, WinterbergNeuastenberg, Zur Lenneplätze 13
82. Lebensjahres am 19.10.14
Frau Agnes Kräling, WinterbergSiedlinghausen, Alter Hagen 11
91. Lebensjahres am 19.10.14
Frau Martha Schneeweiß, Winterberg-Siedlinghausen, Von-Fürstenberg-Straße 28
83. Lebensjahres am 21.10.14
Frau Henriette Odey, WinterbergZüschen, Nuhnetalstraße 128
88. Lebensjahres am 22.10.14
Herrn Walter Dauber, Winterberg,
Am Mittelsberg 6
85. Lebensjahres am 22.10.14
Frau Katharina Schäfer, Winterberg-Züschen, Auf der Aue 1
90. Lebensjahres am 23.10.14
Herrn Walter Rohleder, Winterberg-Silbach, Bergfreiheit 39
85. Lebensjahres am 23.10.14
Frau Elfriede Rötz, Winterberg,
Unterm Dumel 30
80. Lebensjahres am 24.10.14
Frau Anna Ittermann, WinterbergHildfeld, Gerkenweg 7
87. Lebensjahres am 24.10.14
Frau Elfriede Warnke, WinterbergNiedersfeld, Am Studenbusch 5
86. Lebensjahres am 25.10.14
Frau Anna Glutting, WinterbergSiedlinghausen, Inselstraße 7
87. Lebensjahres am 27.10.14
Herrn Hellfried Behrensen, Winterberg-Grönebach, Küstelberger
Straße 3
80. Lebensjahres am 27.10.14
Frau Luise Leber, Winterberg-Züschen, Nuhnetalstraße 47
94. Lebensjahres am 27.10.14
Frau Emma Munser, Winterberg,
Zur Lenneplätze 13
82. Lebensjahres am 27.10.14
Herrn Gerhard Peters, Winterberg-Grönebach, Alte Königsstraße 18
81. Lebensjahres am 27.10.14
Frau Brigitte Schnelle, Winterberg,
Feldstraße 33
87. Lebensjahres am 28.10.14
Herrn Carl Brieden, WinterbergZüschen, Nuhnetalstraße 80
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
83. Lebensjahres am 29.10.14
Herrn Heinrich Henkel, Winterberg, Wernsdorfer Straße 43
86. Lebensjahres am 29.10.14 Frau
Kunigunde Hitzegrad, WinterbergGrönebach, Antoniusstraße 9
80. Lebensjahres am 29.10.14
Frau Hildegard Reichel, Winterberg-Niedersfeld, Am Studenbusch 21
88. Lebensjahres am 29.10.14
Herrn Friedel Sauerwald, Winterberg-Grönebach, Zum Holz 5
93. Lebensjahres am 30.10.14
Frau Clementine Brieden, Winterberg-Züschen, Am Stein 1
85. Lebensjahres am 31.10.2014
Herrn Hans Kelm, Winterberg-Niedersfeld, An der Hille 20
17
Das nächste Mitteilungsblatt der Stadt Winterberg
Gratulation
zur Eheschließung:
erscheint am 31. Oktober 2014.
04.10.2014
Steffi Rost und Dominik Christoph Kuhlmann, Schanzenstraße 33,
Winterberg
Artikel und Fotos für das Mitteilungsblatt
können an die Stadt Winterberg
gemailt
werden
(hanspeter.pfennig@winterberg.de).
Redaktionsschluss ist Mittwoch,
der 22.10.2014, 11.00 Uhr.
Haben Sie Fragen
zur Zustellung des
Mitteilungsblattes?
Funktioniert die Zustellung des Mitteilungsblattes in Ihrem Ort nicht?
Bekommen Sie möglicherweise kein
Mitteilungsblatt zugestellt?
Dann setzen Sie sich bitte mit dem
neuen Kundenbetreuer der Rautenberg Media & Print Verlag KG,
Herrn Holger Kausch, in Winterberg-Züschen, Tel.-Nr. 0176/
55189393, in Verbindung.
Hinweis der
Stadtverwaltung:
Öffentliche Bekanntmachungen
der Stadt Winterberg, die durch
Rechtsvorschrift vorgeschrieben
sind (z. B. Satzungen, Tagesordnungen der Ratssitzungen, Bebauungspläne) werden in einem separaten „Amtsblatt der Stadt Winterberg“ veröffentlicht.
Das Amtsblatt liegt im Dienstgebäude der Stadtverwaltung Win-
terberg, Fichtenweg 10, bei der
Tourist-Information, Am Kurpark
4, bei den Ortsvorstehern sowie
in den Geldinstituten einschl. der
Zweigstellen im Stadtgebiet Winterberg aus. Es ist dort kostenlos
erhältlich. Es kann gegen einen Kostenbeitrag von 2,50 Euro einzeln
bestellt oder abonniert werden
(Astrid Vogt, Tel. 02981/800-123).
Ende: Informationen aus dem Rathaus
Anzeige
Alexandra‘s Ledermoden neu in Medebach
Ganz zentral, im Herzen Medebachs gelegen, auf der Ecke,
wo Ober-, Nieder- und Österstraße zusammentreffen, befindet sich nun „Alexandra`s Ledermoden- Manufaktur“. Wie
der Name schon sagt, sind Alexandra und Jochen Müller auf
das einzigartige und zeitlose
Material „Leder“ spezialisiert
und kreieren Ledermode für jeden Geschmack. Betritt man das
Geschäft, so fällt sofort der geschmackvoll ausgewählte Materialmix von naturbelassenem Eichenholz mit Metall-, Glas- und
Alexandra Müller in den neuen, stilvoll eingerichteten Räumlichkeiten
18
Schieferelementen auf. Das Sortiment umfasst maßangefertigte
Kleidung und individuell geschneiderte Ledermode für Sie
und Ihn mit den dazu passenden
Accessoires. Die Räumlichkeiten
sind in eine Damen- und Herrenabteilung aufgeteilt. Die verschiedenen Schnitte und Steppungen im Textil-Leder-Mix versprechen echte Unikate wie Lederjakken aus Lammnappa, vereint mit
italienischen Stoffen. Die Fertigung erfolgt auf Bestellung, genau auf Kundenwunsch zugeschnitten. Ab dem nächsten Jahr
werden auch kleine Größen vorrätig sein. Für die anstehende
kalte Jahreszeit gehören auch
Handschuhe aus Lammnappa hinzu. Die handgefertigten Mützen
aus Wolle mit diversen Strickmustern und Bommeln aus echtem
Pelz halten warm und sind Hingucker zugleich! Verschiedene
Taschen im gewaschenem Lederlook aus Rindsleder, Ingenieurtaschen aus Pferdeleder oder
Alexandra Müller mit Wechselgürtel und austauschbarer Gürtelschnalle
Kalbsfell für Shoppingbummel
oder Business sind schon etwas
Besonderes! Erscheint der Gürtel zu langweilig, kann man einen „Wechselgürtel“ aus
Alexandra`s Ledermoden ganz
einfach mit einer neuen Gürtelschnalle „aufpimpen“.- Einfaches System mit Köpfchen! [BL]
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
Heißer Grillspaß für die kalte Jahreszeit
Mit einem Dutch Oven kann man auch im Herbst und Winter zünftig dr
außen brutzeln
draußen
Wen kümmern Nebel, Eis und
Schnee? Wahre Grill-Fans lassen
sich von unwirtlichem Wetter nicht
abschrecken. Im Gegenteil: bei
klirrender Kälte schmecken heiße und deftige Gerichte am wärmenden Feuer schließlich besonders gut. Und so frönt laut dem
Verbraucherportal
Ratgeberzentrale.de bereits rund
jeder Vierte auch in Herbst und
Winter dem Grillen unter freiem
Himmel. Allerdings eignen sich in
der kalten Jahreszeit spezielle
Methoden meist besser als das
übliche Brutzeln auf dem Rost.
Voll im Trend liegen zum Beispiel
die sogenannten Dutch Oven. Das
sind große Töpfe aus Gusseisen,
die meist direkt im Feuer beziehungsweise der Glut stehen.
Das Lieblingsutensil der Cowboys
Christian Hentschel vom OnlineShop BBQ-Laden.de erklärt: „Früher gehörten solche Töpfe zu der
Outdoor-Ausrüstung der Cowboys, jetzt feiern sie ein echtes
Comeback. Das Bedienen ist ganz
einfach - Glut unter den Topf, Glut
auf den Deckel und dann nur noch
abwarten. Mit ein bisschen Übung
lassen sich die Temperaturen genau steuern und halten.“ In einem Dutch Oven gelingt alles,
was auch im Bräter oder Topf zubereitet werden kann - so gehö-
ren Eintöpfe, Gulasch, Chilis, Aufläufe aber auch Brot und sogar
Kuchen zu den Top-Genüssen, die
im Gusstopf ein besonderes Aroma erhalten. „Das liegt am offenporigen Material, das die Aromen
aufnimmt, und natürlich an der
Zubereitung auf offenem Feuer“,
so Hentschel. Für Feinschmecker
empfiehlt der Experte ein Rezept,
das perfekt in die kalte Jahreszeit passt.
Gänsekeule auf Rotkohl aus dem
Dutch Oven
Dafür legt man vier Gänsekeulen
auf eine Platte, würzt sie mit Salz
und Pfeffer und begießt sie mit
Sojasoße, dann erst einmal beiseite stellen. Anschließend ein
Stück Apfel mit Nelken spicken,
ein bis zwei Äpfel und zwei Zwiebeln klein schneiden und mit zwei
Gläsern (oder frischem) Rotkohl
in einem 14er Dutch Oven vermischen. Die Gänsekeulen so darauf anordnen, dass sie gut nebeneinander und nicht übereinander
liegen. Dann geht es ab ins Feuer:
Normale Grillbriketts im Grill anheizen, etwa 12 bis 14 kommen
unter den Gusstopf und 15 bis 17
werden auf den Deckel geschaufelt. Nach etwa einer Stunde sind
die Briketts durch und man legt
noch einmal nach. Eine weitere
Stunde später ist das Essen fer-
tig. Dazu schmeckt beispielsweise ein Kartoffeln-Gratin - ebenfalls aus dem Gusstopf. Man kann
aber auch ganz klassisch Klöße
oder Salzkartoffeln dazu reichen.
Alternatives Winter
-Barbecue
Winter-Barbecue
Auch wer sein Fleisch lieber auf
dem Rost zubereiten möchte,
kann im Winter nach Lust und Laune grillen. Allerdings sollte man
jetzt geschlossene Geräte verwenden, da bei Frost und Wind
ohne Deckel keine ausreichende
Hitze gehalten werden kann. Gut
geeignet sind etwa Kugelgrills
oder Barbecue-Smoker, bei denen
die Kohle in einer separaten Feuerbox glüht und das Grillgut in der
Garkammer durch die warme Abluft indirekt gegart wird. (djd/pt)
Deftiger Eintopf direkt aus dem Dutch Oven - so lecker kann Winterküche
draußen schmecken. Foto: djd/Der BBQ-Laden
ANTONS
R E S T A U R A N T
Täglich à la carte
12:00 - 14:00 & 18:00 - 22:00 Uhr
Mo. - Fr. wechselndes Mittagsgericht für nur 10,50 € p.P.
Das ANTONS im Hotel Diedrich
Nuhnestr. 2 | 59969 Hallenberg | 02984 / 933 0
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Vortrag Carstensz Pyramide
Am Sonntag den 19.10.2014 um
19.00 Uhr im Speisesaal der Schützenhalle Züschen berichten Jürgen
Niggemann, Peter Kramer und Anette Wingenbach erneut von ihrer
Expedition nach Papua Neuguinea
zur Carstensz Pyramide, dem mit
4884m höchsten Berg Ozeaniens.
Das Gesamtprojekt heißt „Seven
Summit`s“ und bedeutet, das Niggemann und Kramer den jeweils
höchsten Gipfel eines jeden Kontinents besteigen wollen.
An fünf der Berge waren sie bereits und berichten hiervon im ersten Teil der cirka 2-stündigen
Veranstaltung mit imposanten
Bildern und Videos.
Im zweiten Teil geht es dann in den
Dschungel und zum technisch
schwierigsten Berg der Seven
Summit‚s, der Carstensz Pyramide.
Für Getränke ist gesorgt und der
Eintritt ist wie immer frei.
Die Drei würden sich über eine große
Zahl interessierter Zuhörer freuen.
(v.l.) Jürgen Niggemann, Anette Wingenbach und Peter Kramer berichten von ihrer Mission „Seven Summit`s“.
Herbstmarkt in Grönebach
Die Frauengemeinschaft St. Lambertus Grönebach lädt am Sonntag, den 19. Oktober 2014 von 11
Uhr bis 17 Uhr zum Besuch des
Herbstmarktes in die Dorfhalle
Grönebach ein.
Es werden an vielen verschiedenen Verkaufsständen Dekorationsartikel aus Holz und Stoff sowie Grabschmuck, Kette, Hausmacher-Wurstwaren u. v. m. zum
Verkauf angeboten.
Erstmalig kann man sich in einer“
Lolliwerkstatt“ selbst seinen eigenen Lolli herstellen. Die Kinder
des Dorfes bieten gut erhaltenes
Spielzeug zum Verkauf an.
Für das leibliche Wohl ist mit Bratwurst vom Holzkohlegrill, Kaffee,
Kuchen und frischen Waffeln sowie kalten Getränken bestens
gesorgt.
Die Frauengemeinschaft freut
sich, viele Besucher in der herbstlich geschmückten Dorfhalle begrüßen zu können.
Den 4.884 Meter hohen Gipfel erklommen: Jürgen Niggemann(l.) und
Peter Kramer auf der Carstensz Pyramide.
20
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
BALLETTÜBERTRAGUNGEN
AUS DEM BOLSCHOITHEATER MOSKAU
Am 26.10.2014 beginnt die Wintersaison des Bolschoi-BallettTheaters in Moskau. Auch das
Filmtheater Winterberg ist wieder mit 3 Live-Übertragungen und
einer Aufzeichnung mit dabei.
In dieser Saison präsentieren wir
folgende Stücke:
• 26.10. 17:00 Uhr - THE LEGEND OF LOVE - LIVE
• 07.12. 11:00 Uhr - LA BAYADÉRE - AUFZEICHNUNG
• 25.01 17:00 Uhr - SCHWANENSEE
• 19.04. 17:00 Uhr. IWAN DER
SCHRECKLICHE
Die erste Aufführung am 26.10.
um 17.00 Uhr, LIVE aus dem Bolschoi-Theater - THE LEGEND IOF
LOVE - hat folgenden Inhalt Die
royalen Apartments der Königin
Mekhmene Banu sind in Trauer
versunken - die jüngere Schwester, Prinzessin Shyrin, liegt im
Sterben. Die Prinzessin kann nur
gerettet werden, wenn die Königin Shyrin ihre Schönheit hingibt.
Die Königin beschließt, dieses
Opfer zu bringen. Doch sie bereut diese Entscheidung später,
als sie selbst entstellt ist und
Shyrin sich in ihren Liebhaber
verliebt, den Maler Ferkhad.
Dieses prächtige Märchen über
verbotene Liebe, Aufopferung,
Neid und Leid kehrt nach zehnjähriger Abwesenheit auf die Bühne des Bolschoi zurück. The Legend Of Love ist eines der frühesten choreografischen Werke des
russischen Meisters Juri Grigorowitsch. Die Handlung beleuchtet
den Konflikt zwischen Liebe und
Pflicht der beiden Heldinnen.
Die prächtigen Kulissen und Kostüme wurden vom Mittleren
Osten inspiriert.
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Über 100 verschiedene Wanduhren von 20 cm bis 1 m
Durchmesser bei „Geschenke & Wohnideen“ in Winterberg
Beim Bummel am „Waltenberg“ in Winterberg sollte man
unbedingt bei „Geschenke &
Wohnideen“ vorbeischauen.
Hier verbirgt sich ein schönes
Ambiente unter altem Fachwerkgebälk.-Man findet wirklich alles zum Verschönern der
eigenen vier Wände, aber auch
zum Verschenken zu allen An-
lässen wie z. B. Für Hochzeiten
und Geburtstage bleiben hier keine Wünsche offen. Wunderbar
wandelbar zeigen sich die großen
und freundlich gestalteten Räumlichkeiten auf über 250 m², wo
seit letztem Jahr das Uhren- und
Lampenstudio mit über 100 ver
ver-schiedenen Wanduhren hinzugekommen ist. Mit viel indirekter
Beleuchtung und Wandspiegeln
werden alle in zeitlosen schwarzweiß und silber gehaltenen Designerlampen perfekt in Szene gesetzt. Auch Liebhaber von Dekorationsartikeln ferner Welten
kommen hier nicht zu kurz - Figuren aus dem weit entfernten Afrika und Asien zaubern einen eigenen Flair in jede Wohnung. Wer es
jedoch klassischer und gemütlicher mag, bei dem schlägt das
Herz bei den Patchworkartikeln
mit Sicherheit höher! Es finden
sich liebevoll zusammengenähte
Kissen und Schirme wie aus Großmutters Zeiten. Das Sortiment
wurde zusätzlich um Handtaschen und Halstücher erweitert!
Für den Garten sind pfiffige Metallfiguren, sowie Brunnen und
witzige Katzen, Raben oder Störche ein Eyecatcher für alle Nachbarn. Parkmöglichkkeiten sind
ausreichend hinter dem Haus vorhanden. Vorbeischauen lohnt sich,
wenn man ein besonderes Geschenk sucht! [BL]
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Höhenflug am Höhenzug
Ort: Borgs Scheune
Termin: Sonntag,
18. Oktober 2014
Uhrzeit: 20:30 Uhr
Eintritt: 7 €
Zwei Artverwandte entdecken die
Schnittmengen ihres Tuns:
Schon immer war die Dichtung der
Musik sehr nah, und kein Lied
entsteht ohne Dichtkunst. Wenn
also der Hamburger Dichter Nicolai Kobus und der Dortmunder Singer-Songwriter Wolf Robben beschließen, sich gegenseitig zu begleiten, ist das nur konsequent.
Kobus, geboren 1968 nahe der
holländischen Grenze in Westfalen, war auch Musiker, bevor er
für seine Gedichte die ersten Pu-
blikationen und Preise einfuhr. Mit
Saiteninstrumenten ist er noch
einigermaßen vertraut. Wolf Robben, 1976 im Emsland geboren,
den Niederlanden also auch nicht
fern, ist seit Jahren im Ruhrgebiet mit diversen Bandprojekten
unterwegs, in denen er vorzugsweise eigenes Songmaterial produziert.
Beide pflegen in ihrer Kunst einen Hang zum erweiterten Moll
und zu eher gedeckten Farben. So
erwarten uns am 18. Oktober um
20 Uhr in Borgs Scheune in Züschen zwei Gitarren, zwei Stimmen, Gedichte, Lieder und ein
Hauch von Melancholie.
Eintritt 7 €.
Ende: Ver
anstaltungstipps
eranstaltungstipps
Bambinis des VfR Winterberg erhalten neue Trikots
Passend zur neuen Saison erhielten die G-Jugend-Kicker
des VfR Winterberg neue Trikots. Gesponsert wurden die-
60 Jahre Caritasarbeit
in Niedersfeld
se vom Vermögensberater der
Deutschen
Vermögensberatung Christian Käuffer aus Winterberg.
Derzeitige und ehemalige Mitarbeiterinnen der Caritas-Konferenz St.
Agatha Niedersfeld.
Alle Spieler und die Trainer Bekim Zeqiri und René Lübcke bedanken sich
bei Ihrem Sponsor!
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Die Caritas-Konferenz St. Agatha
Niedersfeld kann in diesem Jahr
auf 60 Jahre offizielle Caritasarbeit zurückblicken. Am Caritassonntag wurde in der Heiligen
Messe daran erinnert, im Anschluss waren derzeitige und
ehemalige Mitarbeiterinnen zu
einem ausgiebigen Frühstück eingeladen.
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
Biathlon - RWS-Cup und
Deutscher Schülercup
Winterberger Nachwuchs-Biathleten mit starken Schieß- und Laufleistungen
In Willingen erfolgreich: Fynn Peis, Sophie Becker, Sarah Hartmann vom
Skiklub Winterberg
Am 26.09.2014 begann das dreitägige Wettkampfwochenende der
besten deutschen Nachwuchs-Biathleten mit dem Leistungsschießen. Mehr als 180 junge Sportlerinnen und Sportler der Altersklassen 13, 14 und 15 aus den Landesverbänden des Deutschen Skiverbandes (DSV) trafen sich zum
Auftakt des RWS-Cup Finales 2014
und gleichzeitig dem ersten Deutschen Schülercups in der EWF-Biathlon-Arena in Willingen.
Bei den Schülern 13 setzte sich
Fynn Peis, ein junger Athlet vom
Skiklub Winterberg, mit 189 Ringen gegen die Konkurrenz durch.
Seine Vereinskollegin in der gleichen Altersklasse, Sarah Hartmann, belegte von 25 Teilnehmern
mit 184 Ringen den 2. Platz.
Am Samstag starteten die Verfol-
gungswettkämpfe in der klassischen Rollertechnik. Die Startreihenfolge erfolgte in den unterschiedlichen Altersklassen nach
dem Leistungsschießen vom Vortag. Pro Ring weniger gab es einen Zeitzuschlag von drei Sekunden. Zentral ausgegebene einheitliche Skiroller sorgten dabei für
faire Wettkämpfe. Der am Vortag
erfolgreiche Fynn Peis konnte mit
einer starken Lauflaufleistung den
5. Platz erreichen. Noch besser
lief es für seine Vereinskollegin in
der gleichen Altersklasse Sophie
Becker, die vom 14. Startplatz und
33 Sekunden Startrückstand auf
die Strecke ging und schließlich
mit dem 3. Platz belohnt wurde.
Sarah Hartmann konnte ihren guten Startplatz vom Vortag aus
dem Leistungsschiessen nur in der
ersten Runde halten, musste jedoch bei dem hohen Tempo in der
zweiten Runde abreißen lassen
und landete am Ende dem 14.
Platz.
In der Altersklasse S15 erreichte
Marius Pieper vom Skiklub Winterberg in einem starken Starterfeld einen hervorragenden 9. Platz.
Er war von Platz 12 mit einem
Startrückstand von 48 Sekunden
ins Rennen gegangen. In der gleichen Altersklasse bei den Schülerinnen musste Johanna Hartmann,
ebenfalls Skiklub Winterberg,
nach einem völlig verpatzen Schießen am Vortag von Platz 43. und 2
Minuten Startrückstand ins Rennen gehen. Nach guter Laufleistung konnte sie sich um 15 Plätze verbessern und war damit sehr
zufrieden.
Am letzten Tag stand der Biathlon-Massenstart unter Staffelbedingungen auf dem Programm.
Aufgrund der vielen qualifizierten
Starter, wurde in mehreren Wellen jeder Altersklasse gestartet.
Die mentale Belastung ist beim
Kampf auf der Strecke und im
Schießstand, „Mann gegen
Mann“, besonders hoch. Alle Athleten mussten während der drei
Runden im Crosslauf zweimal an
den Schießstand. Am Schießstand
durften je Schiesseinheit drei
Nachlader verwendet werden.
Reichten diese nicht aus, ging es
in die ca. 150 Meter lange Strafrunde. Bei schwierigen Windbedingungen wurden leider einige
Strafrunden gedreht. Die besten
Platzierungen wurden von Fynn
Peis mit Rang 11, Sarah Hartmann
mit Rang 15 und Johanna Hartmann mit Rang 16 von 41 Teilnehmern in ihrer Altersklasse erreicht.
Alle Ergebnislisten findet man auf
den Internetseiten des SK-Winterberg
http://www.sk-winterberg.de/biathlon/ergebnislisten/
Anfänger-Voltigierstunden und
den Einzel-Longen- oder Grup-
pen-Reitunterrichtsstunden erheblich zu verkürzen.
„Schulpferdeteam komplett“
Der Vorstand des Reitvereins Winterberg übergibt seiner Jugendabteilung das neue Schulpferd
„Gustav“. Der 1,70 große Hannoveraner-Fuchswallach, der dank
eines Zuschuss und einiger
Sponsoren seinen Weg nach
Winterberg fand, ist aufgrund
seiner Gutmütigkeit und hochwertigen
Dressurausbildung
eine große Bereicherung und
Lückenschluss des Reitschulbetriebs. Durch ihn erhofft sich
der Verein die lange Warteliste
reitinteressierter Kinder deut-
lich reduzieren zu können und
den Übergang zwischen den
Schulpferde, Vorstand und Übungsleiter RV Winterberg
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Altastenberger Aktiv-Wanderwochenende
fand wieder guten Zuspruch
Wandern, Wissen, Wohlfühlen lautete das Motto des 3. Altastenberger Aktiv - Wanderwochenendes. Im Vordergrund stand der
Spaß an der Bewegung in frischer
Luft. Besonders das Wetter spielte mit und sorgte bei Sonnenschein zum Wohlfühlen in der bunt
gefärbten Natur.
Im Anschluss an die beliebte Einstiegswanderung „Altastenbergein Dorf stellt sich vor“ schauten
die Gäste einem Dachdecker bei
der Bearbeitung des Schiefers
über die Schultern und probierten
auch selbst einige vorsichtige
Hammerschläge aus. Alle Gipfelstürmer erfuhren bei der Besich-
tigung der Wetterwarte einiges
über das Wetter am Kahlen Asten
und konnten den Fernblick über
das Land der tausend Berge genießen. Bei der Exkursion mit dem
Waldpädagogen Christoph Leber
lernten die Teilnehmer die Forstwirtschaft im Sauerland kennen.
Heiß her ging es beim Biathlon
auf der Naturloipe aus Tannennadeln. Hier war Schnelligkeit und
Geschicklichkeit gefordert. Nach
der abschließenden Abendwanderung konnten die Wanderfreunde
das Wochenende gemütlich ausklingen lassen. Alles in allem war
es für die zahlreichen Teilnehmer
ein bewegtes Aktiv-Wochenende.
Aller Anfang ist schwer. Eine Teilnehmerin bei der Bearbeitung von
Schiefer.
Jeder Treffer zählt. Geschick war
beim Naturbiathlon gefragt.
bis 8.00 Uhr an den Straßen abgestellt werden. Da es in der Vergangenheit vorgekommen ist,
dass Kleidersäcke gestohlen wurden, wird gebeten, die Kleiderspenden erst am Sammeltag draußen abzustellen.
Für den Fall, dass jemand Spenden zwischen den Terminen der
„Aktion Rumpelkammer“ abgeben möchte, wird auf den Kleidercontainer der Kolpingsfamilie Silbach auf dem Parkplatz im Unterdorf hingewiesen.
Aktion Rumpelkammer
Am Samstag, 25. Oktober 2014,
führt die Kolpingsfamilie Silbach
wieder die „Aktion Rumpelkammer“ durch.
Gesammelt werden Bekleidung,
Schuhe und Haushaltswäsche.
Sammeltüten liegen in der Pfarr-
kirche, der Sparkasse sowie in
Brinkmanns „Laden“ aus. Der Erlös aus der Sammlung kommt Sozialdiensten, der Jugend-und Erwachsenenbildung sowie der Entwicklungshilfe zugute.
Die Tüten sollten am Sammeltag
Jahreshauptversammlung Musikverein Züschen
Mit Dirigentenwechsel und Neuwahlen in die nächste Runde
Die Vereinsmitglieder blickten
während der Jahreshauptversammlung des Musikverein Züschen auf eine ereignisreiche Saison 2013 / 2014 zurück.
Auch in diesem Jahr standen wieder einige Neuerungen und Wahlen auf dem Programm. Matthias
Reuter (2. vr) gab nach 35 Jahren
als Dirigent und musikalischer
Leiter den Taktstock an Tim Schulenburg (3. vr) und Christian
Schauerte (4. vr) weiter. Der erste
Vorsitzende Arno Kießler (5. vr)
dankte ihm im Namen aller Musikerinnen und Musiker für die sehr
erfolgreiche musikalische Arbeit.
Unter seiner Leitung entwickelte
sich der „kleine Dorfverein“ zu
einem Orchester mit ca. 60 aktiven Musikerinnen und Musikern.
Unter der neuen musikalischen
Leitung von Tim Schulenburg und
Christian Schauerte wird nun auch
das diesjährige Jahresabschlusskonzert vorbereitet und einstudiert. Neu in den Vorstand gewählt wurden als 2. Vorsitzender
Kevin Koch (4. vl), als Schriftfüh-
24
rer Jan Völlmecke (2. vl) und als
Chorführer Philipp Bäumer 3. vl).
Für die Ausbildung an Blechblasinstrumenten sucht der Musikverein Jungen und Mädchen ab etwa
9 Jahren. Wer Spaß an der Musik
hat und vielleicht sogar einige
Grundkenntnisse mitbringt, kann
sich gerne bei den Jugendausbildern Johannes-G. Kappen (02981/
6471) oder Christian Schauerte
(0170/1458393) melden und informieren.
Wir wollen zu Land ausfahren
Herbstliche Lieder und Gedichte
in gemütlicher Atmosphäre, dazu
ein heißer Punsch im nostalgischen
Jahreszeitenraum - eine bezaubernde Einladung der Siedlinghau-
ser Heimatstuben an alle Volksliedfreunde jung und alt. Doris Olbrich und ihr Team laden wieder
ein zum Herbstsingen am Freitag,
d. 24. Oktober 2014 um 18:00 Uhr.
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
Winter-Checkliste:
So startet das Auto rundum geschützt in die kalte Zeit
auch noch mit einer Wachsschicht
überzieht, am besten schon vor
Anbruch des Winters, erhöht den
Schutz und steigert die Chance,
mit einem rundum unversehrten
Auto wieder in den Frühling zu
starten. (dmd)
Foto: dmd/thx
prüfen. Durch getrockneten
Matsch auf der Oberfläche verlieren sie bis zu 60 Prozent ihrer
Leuchtkraft. Ebenso schützt eine
regelmäßige Unterbodenwäsche
vor Angriffen des Salz. Und wer
das Blechkleid des Gefährts dann
Im Winter ist das Auto den härtesten Bedingungen ausgesetzt. Die
Kälte nagt an dem von Salzablagerungen geplagten Blech. Die
Scheiben sind von außen vereist
und von innen beschlagen. Getrockneter Matsch dämpft das
Licht der Scheinwerfer, die gerade in der dunklen Jahreszeit viel
öfter im Einsatz sind. Und so weiter. Diese Tipps helfen, das eigene Gefährt ohne vermeidbare Probleme durch den Winter zu bringen.
Das Wichtigste vorneweg: der Reifenwechsel. Wer im Oktober zum
Kreuzschlüssel greift - oder greifen lässt und darauf achtet, dass
die gesetzlich vorgeschriebene
Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern stimmt, ist schon mal auf
einer sehr sicheren Seite.
Der nächste Blick sollte unter die
Motorhaube gehen. Im Winter sind
Scheibenwischer sehr oft im Ein-
satz. Ohne Frostschutzmittel versagen jedoch die Dienste der
Waschanlage. Also auf jeden Fall
einfüllen und sofort danach probeweise betätigen. So fließt der
Frostschutz aus dem Speicherbehälter in die Zuleitungen und verhindert später, dass sie zufrieren
und den Einsatz des Mittels blokkieren.
Auch die Dichtungen an den Türen sollten gut gewappnet in die
kalte Jahreszeit starten. Spezielle Pflegemittel verhindern, dass
sie an den Türen anfrieren. Oder
aber man schmiert sie mit Talkum
oder Glyzerin ein. Die Türschlösser werden am besten mit einem
Grafitspray gegen den Frost geschützt. Und nicht vergessen: Der
Enteiser-Spray für den Notfall gehört auf keinen Fall ins Handschuhfach. Während der Fahrt durch die
schneebedeckten Straßen sollte
man regelmäßig die Scheinwerfer
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Jubiläumskonzert
40 JJahre
ahre Gemischter Chor St. Agatha Niedersfeld
Auf 105 Jahre Chortradition kann
die Gemeinde Niedersfeld stolz
sein. Nachweislich seit 1909 wird
der Chorgesang im Dorf gepflegt.
Nach kurzen Unterbrechungen in
den Kriegsjahren und in der Zeit
der Vakanz um 1970, wurde im
Oktober 1974 der „Gemischte
Chor Niedersfeld 1974“ als Nachfolgechor gegründet. Dieser Kirchenchor, der sich heute „Ge-
mischter Chor St Agatha“ nennt,
wird in diesem Monat 40 Jahre
alt. Dieser kleine Geburtstag soll
an 25. Oktober im Rahmen eines
Sängerfestes mit einigen befreundeten Chören gefeiert werden.
Dazu laden wir in die Niedersfelder Dorfhalle ein. Es treten auf:
• Kirchenchor St. Agatha
Niedersfeld. Leitung Norbert Spratte.
Klavierbegleitung D. Padberg.
• Gemischter Chor Grönebach.
Leitung Norbert Spratte. Klavierbegleitung Dagmar Padberg.
• Niederrheinsänger. Leitung
Udo Schröder.
• MGV „Sangesfreunde“ Züschen und seine Gemischte
Chorabteilung. Leitung Werner Völlmeke.
Beginn des Singens ist um 19.30
Uhr. Der Eintritt ist frei. Auf Ihr
Kommen freuen sich Dirigent Norbert Spratte und die Mitglieder
des Niedersfelder Chores.
Am Sonntag, 26 Oktober, findet
um 9.30 Uhr der Gottesdienst in
der Niedersfelder Pfarrkirche
statt. Die Messfeier wird mitgestaltet durch Liedbeiträge des Niederrheinchores.
Junggebliebene Senioren und Seniorinnen
feierten kräftig im Winterberger „Schützentreff“
Rückblick in die 70er Jahre / Großer Dank an Herbert Östreich und Hans Höppner
Großen Anklang fand auch in diesem Jahr erneut der Seniorennachmittag der Schützengesellschaft 1825 e. V. Winterberg. Der
1. Vorsitzende Andreas Veldhuis
konnte zahlreiche junggebliebene Seniorinnen und Senioren im
„Schützentreff“ begrüßen. Besonders willkommen hieß er den amtierenden Schützenkönig Karl Josef Brinkmann.
Nach Kaffee und Kuchen wurde
anschließend kräftig und ausgelassen gefeiert. Großen Anklang
fanden natürlich wieder die Vorträge von Hans Höppner, welche
die Lachmuskeln wieder zum Beben brachten. Der 1. Vorsitzende
dankte ihm für seine gelungenen
Beiträge, ebenso dankte Veldhuis
Herbert Östreich, der mit viel Leidenschaft ebenfalls ein tolles Pro-
gramm für die junggebliebenen
umsetzte. Mathias Geltz präsentierte den Besuchern Bilder und
Zeitungsausschnitte der Jahre
1975 - 1979, hier wurden viele vergessene Erinnerungen geweckt.
Nachdem die schönen Stunden
viel zu schnell vergangen waren,
traten die letzten Gäste erst am
Abend den Heimweg an. Ein besonderer Dank gilt der Kastella-
nin Martina Raeggel sowie den
anwesenden Helfern aus Vorstand
und Offizierskorps, ganz besonders aber deren Frauen und Freundinnen für die tatkräftige Hilfe,
ohne die eine solche Veranstaltung wieder einmal nicht hätte
durchgeführt werden können.
Weitere Informationen unter
w w w. s c h u e t z e n g e s e l l s c h a f t winterberg.de.
Tagesfahrt des VdK Siedlinghausen
Der Sozialverband VdK Ortsverband Siedlinghausen ludt seine
Mitglieder mit Familien und Freunden auch aus den Nachbarorten
zu seiner Tagesfahrt zur Wewelsburg, nach Paderborn mit Abschluss in der Schenkenküche am
Samstag, 13. September 2014 ein.
Zuerst ging es zur Wewelsburg,
Deutschlands einzige Dreiecksburg, in heute noch geschlossener Bauweise. Zwischen 1603 und
1609 wurde sie im Stil der Weserrenaissance als Nebenresidenz
der Paderborner Fürstbischöfe
hoch über dem Almetal auf einem
Bergsporn erbaut.
Sehr beeindruckend war die Erinnerungs- und Gedenkstätte
Wewelsburg 1933 -1945 im ehemaligen SS-Wachgebäude am
Burgvorplatz. Dort wurde eine
Führung durch die Ausstellung
gemacht, die auch für gehbehinderte Menschen durch Aufzüge
und Hilfen zu empfehlen ist.
Nach dieser schlimmen Zeit und
aus der Not der Menschen in der
Nachkriegszeit entstand die Hilfe
zur Selbsthilfe der Sozialverband
26
VdK, deshalb war es dem Vorstand des Sozialverband VdK
Ov Siedlinghausen wichtig, sich
mit der Thematik auseinanderzusetzen.
Anschließend bummelte jeder auf
eigene Faust durch die Bischofsstadt Paderborn. Nach dem Bummel durch Paderborn bildete der
Abschluss ein Abendbüffet mit
Holzschuhtanz im historischen
Gemäuer der Bauernstube
Schenken-Küche, ein 200 Jahre
altes Anwesen im Weserbergland am Kapenberg in HöxterOvenhausen.
Ein rundum gelungener Tag bei
gutem Wetter.
Das Foto zeigt die Gruppe vor der Bauernstube Schenken-Küche im Weserbergland.
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
Nordische Kombination, Spezialsprung
Deutscher Schüler Cup 15.-19.10. und Finale der Mattenschanzentour 2014 am 26.10. in Winterberg
Auch in diesem Jahr findet wieder
ein Deutscher Schüler Cup (DSC)
in Winterberg statt. Im Rahmen
eines DSV Lehrgangs vom 15.19.10. werden ca. 100 Athleten
und Athletinnen der Schülerklasse S12/S13 sowie Si 12-14
aus ganz Deutschland in der
Nordischen Kombination und im
Spezialspringen starten. Die
Wettkämpfe finden auf der Herrloh Schanze K44m und der SkiRollerbahn in Neuastenberg
statt. Um den Sportlern einen
Vorgeschmack auf die Wintersaison zu geben, wird es eine
vereiste Anlaufspur geben. Dies
ist bundesweit einmalig und
wurde bereits im letzten Jahr so
früh in der Saison getestet. In
diesem Jahr wird erstmals die
DSV - Videoweitenmessung eingesetzt. Die Wettkämpfe star-
ten am Samstag um 10 Uhr mit
dem Probesprung. Anschließend
geht es mit den beiden Wettkampfsprüngen weiter. Um 15
Uhr starten die Kombinierer im
Skirollerstadion von Neuastenberg über 2,5km bzw. 5km. Am
Sonntag geht es früh aus den
Federn, denn um 9 Uhr beginnt
der Mannschaftswettbewerb mit
dem Probedurchgang. Um den
Lehrgang etwas anders zu gestalten, wohnen alle Athleten
und Athletinnen mit ihren Betreuern im Hostel Erlebnisberg Kappe. Dadurch sind abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten gegeben, u.a. ein Besuch im Hochseilgarten.
Bereits eine Woche später am
Sonntag den 26.10. ab 9 Uhr ist
das Finale der 32. Nord-Westdeutschen Mattenschanzentour 2014.
Hier wird auf allen Herrloh Schanzen sowie auf der St. Georg Schanze um den Gesamtsieg der diesjährigen Springertour gekämpft.
Am Start sind die Athleten der
Skiverbände aus Hessen, Thüringen, Niedersachsen, Sachsen-An-
halt und Westdeutschland. Hier
geht es auch für die Nachwuchsathleten des SK Winterberg darum zu zeigen, wo sie stehen, bzw.
was noch eventuell bis zur Wintersaison noch verbessert werden
muss.
Hoch hinauf!
Die Freizeit-und Breitensportabteilung des SCNL unter der Leitung
von Claudia Pape und ihren Helfern
hatte einen Klettertag für Jung und
Alt angekündigt. Unter fachkundiger Anleitung der Kletterer des Deutschen Alpenvereins (DAV) waren Kinder und Erwachsene im Alter von 5
bis 50 Jahren in der Kletterwand
der Steinkuhle in Neuastenberg
unterwegs. Sie konnten verschiedene Touren ausprobieren.
Das Foto (SCNL) zeigt Helfer und
Teilnehmer.
Erhaltenswerte „Bergwiesen um Winterberg“
Anspruchsvolle Präsentation der
Biologischen Station im HSK in
der Borgs Scheune
Mehr als andere ausgestellten
Museumsexponate steht seit wenigen Tagen die Sonderausstellung der Biologische Station im
Hochsauerlandkreis „Life-Projekt
Bergwiesen um Winterberg“ im
Vordergrund, die noch bis zum 6.
November, im Museum der Borgs
Scheune zu sehen ist. Die mit viel
Liebe und Engagement geschaffene Präsentation will den Betrachter aufrütteln und bewegen,
sich mit seinen Möglichkeiten am
Schutz des wohl wertvollsten Erbes zu beteiligen. Sie will den
Blick auf die Schönheit der blühenden Bergwiesen lenken, welche die Ferienregion um Winterberg so anziehend macht.
Bei der Ausstellungseröffnung zu der sich die Veranstalter eine
größere Teilnehmerzahl gewünscht hätten- lud die wissenschaftliche Mitarbeiterin der BioStation Frau Bettina Gräf ein, die
Welt der Bergwiesen neu zu entdecken. In ihrem sehr informati-
ven und lebhaften Referat wies
sie auf die große Chance einer
leider zu wenig genutzten touristischen Bewerbung hin.
Im Anschluss gab es kulinarische
Kreationen aus der Natur, zubereitet von den Damen des Fördervereins für Kultur, Denkmalpflege
und Naturschutz - darunter Honigbrot, Hopfenblütentee, Heubutter und Heubrot. Rezepturen können in der Borgs Scheune mitgenommen werden.
Die Ausstellung ist geöffnet: freitags
von 15:00 bis 17:00 und samstags von
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
10:00 bis 12:00 Uhr oder nach vorherigen Anmeldungen (02981-1270).
Auf dem Foto von W. Peis: Die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Biologischen
Station bei der Eröffnungsveranstaltung
27
Heimische Kultur in der „Langen Nacht der Museen“
Die „Lange Nacht der Museen“ in
den Heimatstuben und Museen
der Städte in Hallenberg, Medebach und Winterberg hatte zum
Teil weniger Resonanz als erhofft.
Die Besucher, die sich jedoch auf
den abendlichen Weg gemacht
hatten, waren begeistert von den
vielen kulturellen Schätzen in den
einzelnen Orten. Alle neun Veranstalter hatten sich abwechslungsreiche Aktionen einfallen lassen,
um ihr Museum optimal der Öffentlichkeit zu präsentieren. Viele ehrenamtliche Helfer waren im
Einsatz, die sich viel Zeit für Erläuterungen mit den Gästen nahmen und kleine Andenken zum
Mitnehmen vorbereitet hatten.
Die Besucher waren sehr interessiert an unterhaltsamen „Mitmachaktionen“ für Kleine und
Große, wie zum Beispiel in Referinghausen am „Mondschein-Mel-
ken“, „Historischem Bogenschießen“, in Siedlinghausen an der
„Nostalgiereise
auf
eigene
Faust“: Geschichte begreifen und
Preise gewinnen mit Glück und
Geschick oder an außergewöhnlichen Aktionen wie beim Schwerspatmuseum in Dreislar die LEDLichtshow, das Open-Air-Kino oder
die Eisschnitzerei im Eishäuschen
Hallenberg. Außerdem gab es im
Dorfgemeinschaftshaus in Niedersfeld eine Wanderausstellung
„BergbauWelten - GrenzWelten“,
der Geopark-Region Hochsauerland. Die Ausstellung zeigt ein
thematisch breit angelegtes Erlebnispotenzial: Es geht um Geologie, Erdgeschichte und Evolution bis hinein in die ökologischen
und bergbauhistorischen Besonderheiten. Ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft Heimatbünde im Altkreis Brilon (AGH). -
„Vom Flachs zum Leinen“ Ein 200
Jahre alter betriebsbereiter Webstuhl
aus der Heimatstube Niedersfeld
Auch mit kleinen Leckereien wurden die Besucher in den Museen
verwöhnt, angefangen von der
Heusuppe in Borgs Scheune bis
zum Hallenberger Backhausbrot
mit Schmalz und Butter. Walter
Hoffmann vom Organisationsteam
zog ein positives Fazit: „Die zweite „Lange Nacht der Museen“ war
ein Erfolg. Viele Menschen waren
überrascht, was so mancher Ort hierbei auf die Beine gestellt hat. Ehrenamtliche, die sich seit Jahren
darum bemühen, ein ganz wertvolles Stück heimischer KKultur
ultur zu er
er-halten. Herzlichen Dank an alle
Mitwirk
enden
Mitwirkenden
enden. Mit dem Busfahrplan hatten viele Besucher Schwierigkeiten. Das Buskonzept müssen
wir für die nächste Museumsnacht
im Jahr 2016 überarbeiten“.
Dreggestobe/Kulturspeicher Medebach-Düdinghausen: Im Bild eine
Bauernstube
Ende: Kulturelles
Fit in Erster Hilfe - kleiner Kurs mit großer Wirkung
Bonuspunkte für BARMER GEK-Versicherte
Viele Menschen sind Profis im
Verdrängen von unangenehmen
Situationen. Wenn dann doch einmal eine Notfallsituation auftritt,
meldet sich das Gewissen. „Ich
weiß gar nicht mehr, wie man richtige Erste Hilfe leistet.“ Jeder
musste diesen Kurs zur Führerscheinprüfung haben, aber für die
meisten Menschen liegt das Jahre, Jahrzehnte zurück. Man könnte ja mal einen Auffrischkurs machen, aber in der Realität tun das
oft nur diejenigen, die beruflich
dazu verpflichtet sind.
Keine Zeit, kein passender Termin, einen ganzen Tag opfern kann
ich nicht - das sind Einwände, die
den guten Willen entgegenstehen. Für alle, die die guten Vorsätze in die Tat umsetzen möchten, bietet das Deutsche Rote
Kreuz Brilon einen zweistündigen
Intensivkurs in Erster Hilfe, in dem
alle wichtigen Hilfemaßnahmen
vermittelt werden. Das richtige
Absetzen des Notrufs, die HerzLungen-Wiederbelebung, stabile
Seitenlage und die Erstversorgung
einer Wunde stehen auf dem Pro-
28
Ein 2stündiger Kurs für alle die ihre Erste-Hilfe Kenntnisse auffrischen
wollen. V.r. Reimund Günter, Bezirksgeschäftsf. der Barmer GEK, und
Thorsten Rediger, Geschäftsf. des DRK-Brilon bieten diesen Kurs an, der
sich für Barmer-Vers. doppelt lohnt.
gramm. „Zwei Stunden, die den
Teilnehmern die Sicherheit geben,
im Notfall richtig helfen zu können! Der Kurs kostet pro Teilnehmer lediglich 10 Euro,“ so Thorsten Rediger, Geschäftsführer des
DRK Brilon.
Die Barmer GEK in Brilon unterstützt diese Auffrischungskurse,
indem sie für ihre Versicherten
den Vorsorgekurs in ihr Bonusprogramm mit aufgenommen hat.
Versicherte, die am „Fit in Erster
Hilfe“ Auffrischungskurs teilnehmen, erhalten 200 Punkte in ihrem Bonusheft „aktiv pluspunkten“. Reimund Günter, Bezirksgeschäftsführer der Barmer GEK:
„Wer am Unfallort schnell und sicher helfen kann, rettet Leben oder
verhindert eventuelle Spätfolgen,
die durch zielgerichtete Erste Hilfe vermieden werden können.
Ebenfalls kommt man nun noch
schneller zu seiner Erfolgsprämie
im Bonusprogramm. 2 Stunden die
sich also doppelt lohnen.“
Drei Termine konnte das DRK Brilon für das Pilotprojekt in Brilon
bereitstellen. Diese sind am Donnerstag, 30.10. und am Mittwoch
05.11.2014 jeweils von 19.00
bis 21.00 Uhr, am Freitag,
31.10. von 18.00 bis 20.00 Uhr.
Anmeldungen bitte über die
Webseite www.drk-brilon.de Kursanmeldungen oder telefonisch beim Kreisverband Brilon
02961-9655-0.
Wem keiner dieser Termine
passt, der kann sich als Interessent auf eine Warteliste setzen lassen und wird benachrichtigt, sobald ein neuer Kurs geplant wird. Es ist geplant auch
in Winterberg, Olsberg und
Marsberg diese Auffrischungskurse anzubieten.
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
Neue VHS-Kurse: Umgang mit dem PC und Smarthphone
Unter der Rubrik „Einsatz neuer
Medien“ hat die VHS-Geschäftsstelle ab Ende Oktober drei weitere Kurse im Angebot: An
Teilnehmer(innen) ohne Vorkenntnisse richtet sich der EDV-Grundlagenkurs. Auf der Basis des Betriebssystems Windows 7 und dem
Anwendungsprogramm
von
Microsoft-Office werden erste
Schritte am Computer geübt. Beginn: Montag, 27.10.14, 19.0021.15 Uhr in der Verbundschule in
Siedlinghausen (10 Abende, jeweils montags und mittwochs).
An Teilnehmer(innen) mit Vorkenntnissen bzw. Personen, die
an einer Auffrischung oder Aktualisierung ihrer Kenntnisse interessiert sind, richtet sich das Angebot „Fit fürs Büro: MS-Office mit
Word, Excel und Powerpoint“. An 8
Abenden, jeweils dienstags und
donnerstags von 19.00-21.15 Uhr
in Siedlinghausen, werden nach
den Wünschen der Anwesenden
Arbeitsschritte am PC wiederholt
und vertieft, z.B. Serienbriefe und
Tabellen erstellen, Tabellen in ein
Word-Dokument einbauen oder
eine Präsentation vorbereiten.
Der Kurs „Android-Smartphones
sicher und effektiv nutzen“ macht
Interessierte mit der Fülle von
Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten bekannt. Basisfunktionen sowie die Einbindung in ein
Wlan werden vorgestellt, die Installation/Deinstallation nützli-
cher Apps vorgestellt. Um an den
5 Abenden teilnehmerbezogen
arbeiten zu können, muss das eigene Android-Smartphone mitgebracht werden. Beginn ist am
28.10.14 um 19.00 Uhr im Gymnasium in Winterberg (dienstags
und donnerstags, der Termin ist
verschoben worden!). Auskünfte
und Anmeldungen sind nach den
Herbstferien bei der VHS-Geschäftsstelle in Winterberg möglich: Tel. 02982/1672.
Restaurierung des Kirchturms
von St. Lambertus
Bei dem aus dem 13. Jahrhundert
stammenden romanischem WehrKirchturm der Pfarrkirche von St.
Lambertus Grönebach handelt es
sich um das älteste Gebäude im
Stadtgebiet von Winterberg. Dendrochronologische Untersuchungen
haben ergeben, dass der Turmaufbau gleichzeitig mit dem Anbau
der zweiten steinernen Kirche im
Jahre 1552 erneuert wurde.
Die letzte Grundsanierung erfolg-
te in den Jahren 1987/88. Die Baulastverpflichtung oblag der politischen Gemeinde. Erst 1997 wurde die Verpflichtung durch den
Ablösungsvertrag des Landes
Nordrhein-Westfalen und der
Stadt Winterberg mit dem Erzbistum Paderborn neu geregelt. Die
letzte Rate aus dieser Vereinbarung zahlte die Stadt Winterberg
im Jahre 2006 an das Erzbistum.
Weniger als 30 Jahre nach der
Grundsanierung war jetzt ein neuer Außenanstrich erforderlich.
Auch wenn sich das Erzbistum an
diesen Kosten beteiligt, hat die
Pfarrgemeinde einen erheblichen
finanziellen Eigenanteil zu übernehmen. Dank der Spendenbereitschaft, zu der auch die jährliche
Silvestersammlung mit Versteigerung beiträgt, ist die Gemeinde
in der Lage, diese Ausgaben zu
stemmen.
Langewieser Dorfkapelle glänzend renoviert
Die Renovierungsarbeiten (Neuverschieferung von Dach und Wänden) an der Langewieser Marienkapelle waren für die Katholische
Gemeinde Langewiese das herausragende Ereignis in ihrem 140jährigen Jubiläumsjahr. Zum Abschluss der umfangreichen Arbeiten feierte die Kapellengemeinde
am 21. September in der nun runderneuerten und schmucken Marienkapelle eine festliche Andacht
mit Segnung des schmiedeeiser-
Die Renovierungsarbeiten an der
Langewieser Marienkapelle (Neuverschieferung von Dach und Wänden) sind abgeschlossen.
nen Kreuzes und Wetterhahnes.
Auf diesen Tag hatte sich die Gemeinde schon seit Jahren gefreut.
In seiner Predigt sprach Pfarrer
Lipinski zum Thema ‚Gottesdienst
und Seelsorge‘. Dabei betonte er
nachdrücklich den besonderen
Wert, den ein offenes Gotteshaus
für die Gläubigen besitzt - als einladende Stätte zu stillem Gebet,
zur Andacht und natürlich zur Feier der Heiligen Messe. Mit seinen
Worten nahm er ganz das Anliegen der Langewieser Gemeinde
und des Kapellenvereins ‚Maria
Hilfe der Christen e.V.‘ auf, die auf
die Beibehaltung regelmäßiger
Gottesdienste und Andachten sowie eine nachhaltige Seelsorge
vor Ort drängen. Nach dem gesprochenen Wort schritt man zur
Tat: Pfarrer Lipinski, unterstützt
von dem geschäftsführenden Vorsitzenden des Kirchenvorstandes
Alexander Vonnahme, setzte den
vergoldeten Hahn auf die Kapellenspitze. Kugel und Hahn leuchten nun weithin sichtbar über den
Dächern von Langewiese.
Die trotz des noch am Vormittag
herrschenden Dauerregens zahl-
reich erschienenen Einheimischen
und Gäste zeigten sich voll des Lobes über die fachgerecht ausgeführten Schiefer- und Handwerkerarbeiten. Bis in die späten Abendstunden
saß Alt und Jung in den eigens aufgestellten Zelten gemütlich beisammen. Der Kapellenverein freute sich
über den regen Zuspruch und dankt
nochmals allen Spendern, Aktiven
und Besuchern. Spenden, die zum
zukünftigen Erhalt der Kapelle beitragen, sind natürlich auch weiterhin willkommen.
Pfarrer Norbert Lipinski und der
geschäftsführende Vorsitzende des
Kirchenvorstandes Alexander Vonnahme setzten den vergoldeten
Hahn auf die Kapellenspitze.
Freuen sich über die abgeschlossene Renovierung der Marienkapelle Langewiese (v.l.) Hans Kleinhoff, Pfarrer Norbert Lipinski, Alexander Vonnahme.
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
Verbundschule Winterberg-Siedlinghausen:
Einführung und Vorstellung des neuen Schulleiters Georg Kroll im Gesamtk
ollegium
Gesamtkollegium
Schulamtsdirektor H.-J. Wessel (r.)
bei der Übergabe der Urkunde an
den neuen Schulleiter Georg Kroll
Der kommissarische Schulleiter
Peter Schlagregen eröffnete die
Dienstbesprechung mit dem ersten und einzigen Tagesordnungspunkt, bevor Schulamtsdirektor
Wessel die Urkunde übergab.
Herr Schlagregen ging nach der
allgemeinen Begrüßung auf den
letztlich zähen Verlauf des Bewerbungsverfahrens und der damit
verbundenen Kandidatenkür ein,
betonte sodann, dass nach turbulenten Wochen wieder Kontinuität einkehren möge und werde.
Dies gelinge auf seiner neuen
Baustelle dem richtigen Mann am
richtigen Ort, der auch zuhören
und handeln könne, nämlich Georg Kroll.
Schulamtsdirektor Wessel ging in
seiner Rede zunächst auf diese
Schule ein, sie sei wohl- bestellt
mit einem harmonischen und engagierten Kollegium, einer vorausschauenden Schulleitung, ver-
bunden mit einem gesunden
Schulklima. Schließlich sei man hier
an der höchstgelegenen Verbundschule Nordrhein-Westfalens, die
einen guten Ruf genieße.
Er zitierte Gottfried Wilhelm Leibniz, der gesagt hatte: „Wer seine
Schüler das ABC gelehrt, hat eine
größere Tat vollbracht als der Feldherr, der eine Schlacht geschlagen.“ Leider habe sich das Schulleben im Lauf der Jahre nicht vereinfacht, sondern sei immer größeren Belastungen und Herausforderungen ausgesetzt. Er nannte Reizwörter wie PISA-Studie,
Inklusion, Zuwanderung, Sprachförderung, Jugendhilfe, Lernstandserhebungen, Zentralprüfungen und den zunehmenden Migrationshintergrund. Dies alles
solle Schule leisten bei wachsender Bürokratisierung. Zudem seien Lehrer oft auf sich allein gestellt, weil das erweiterte Umfeld
oft nicht genug kooperiere. Aber
er gab allen wieder Hoffnung mit
den Worten Senecas: „Wir können den Wind nicht bestimmen,
aber wir können die Segel richtig
setzen.“ Als kleines Präsent übergab er dem neuen Schulleiter ein
Buch eines russischen Autors mit
dem Titel „Der erste Lehrer.“ Es
berichtet von einem Lehrer, der in
einem russischen Dorf eine neue
Schule eröffnet und gegen viele
Widerstände das Vertrauen der
Schüler gewinnt. Herr Wessel zollte Peter Schlagregen Dank und
Anerkennung für die geleistete
Arbeit als kommissarischer Schul-
leiter an zwei Standorten. An
Herrn Kroll gerichtet, bezeichnete er ihn als kompetenten Leiter,
der an der Realschule Fredeburg
als stellvertretender Schulleiter
seine Fähigkeiten gezeigt habe.
Er spielte mit dem Wort „Leiter“,
mit der man wortwörtlich auch
Gräben überwinden, klettern und
aufsteigen könne.
Mit Verlesung der Ernennungsurkunde wurde Georg Kroll mit Wirkung zum 6.10.2014 zum neuen
Rektor der Verbundschule Winterberg-Siedlinghausen bestellt.
Auch Peter Schlagregen beschenkte den neuen Vorgesetzten mit einem Buch, das inhaltlich einen humorvollen ironischen
Blick auf die Schule wirft.
Dieser bedankte sich herzlich für
die guten Wünsche und er freue
sich besonders darüber, dass ihn
Peter Schlagregen zunächst als
neuen Kollegen begrüßt habe, da
er so zeigen könne, dass er, wie
gesagt, zuhören könne. Rektor
werde er schließlich erst noch.
Sicherlich sei jetzt eine gewisse
Erwartungshaltung entstanden,
der er aber auf jeden Fall gerecht
werden wolle, aber alles zu seiner
Zeit. Er müsse erst mal „ankommen“ an und in diesem neuen schulischen Umfeld. Als Biologe kenne
er ja die Schule und ihren Grundbauplan, die lebenden Organismen
und die Vitalität der Lebewesen im
Biotop Schule. Er sei ein pragmatischer Mensch, der sich auf eine
dauerhafte und kraftvolle Zusammenarbeit mit allen freue.
(v.l.) Schulamtsdirektor H.-J. Wessel, Georg Kroll und Peter Schlagregen
Feierliche Scheckübergabe
Am 26.09.2014 wurde das Team
„Asten Lawine“, der amtierende
Vizeweltmeister der WP Streetbob-WM, im katholischen Kindergarten Edit Stein in Winterberg
mit einem herzlichen Empfang
begrüßt.
Unter großem Jubel der Kinder
übergab Teamchef Jörg Hampel
den Gewinn in Höhe von 750€ an
die Leitung des Kindergartens,
Frau Peters.
Noch größer wurde der Jubel als
Frau Peters in ihrer Dankesrede
verkündete, dass durch den Gewinn ein großes Fußballtor für die
kleinen Kicker auf dem Spielplatz
errichtet werden kann.
(v.l.) Achim Guntermann, Matthias Hartmann, Jens Müller, Gaetano Carpitella, Rene Lübcke, Birgit Peters und
Jörg Hampel.
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Die mit den Toten sprechen
„Ich verrate Ihnen ein Geheimnis:
Mir passiert das auch manchmal.
Da stehe ich am Grab meiner Eltern, und auf einmal höre ich mich
selbst sprechen.“ Diese Erfahrung
von Kirchenrat Waldemar Pisarski
spiegelt ein Grundbedürfnis vieler Angehöriger wider: Trauernde
Menschen brauchen das Grab als
konkreten Ort, an dem sie mit
dem Verstorbenen „sprechen“
können. Dieses Anliegen wird vor
allem an persönlichen Gedenktagen und an Feiertagen wie Weihnachten verstärkt sichtbar.
Und auch die nonverbale Kommunikation am Grab kennt viele Ausdrucksformen. Über das Gespräch
hinaus „können die Angehörigen
ihre Zuneigung in kleinen Gesten
ausdrücken: in der Pflege des Grabes, beim Anzünden eines Lichtes
oder dem Niederlegen einer Blume“, rät Autorin und Theologin
Görke-Sauer in ihrem Buch über
Abschiedsrituale den Hinterblie-
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Ein Grab als konkreter Ort der Trauer: Hier können die Hinterbliebenen
stille Zwiesprache mit dem Verstorbenen halten und ihrer Trauer Ausdruck verleihen. (Bild: VFFK)
benen. Das setzt allerdings auch
ein individuelles Grab voraus, zu
dem der Trauernde gehen kann.
Görke-Sauer schreibt dem Gang
zum Friedhof auch eine soziale
Funktion zu: „Am Grab wird das
innere Gespräch mit dem Verstorbenen häufig zu einem Gespräch
mit anderen Friedhofsbesuchern,
die hier ihrerseits mit ihren Verstorbenen sprechen und deren
Gräber pflegen.“
Für Andreas Mäsing, Vorsitzender des Vereins zur Förderung
der deutschen Friedhofskultur e.
V. (VFFK), ist der Friedhof darum
auch viel mehr als ein Bestattungsplatz: „Er ist ein Ort für die
Lebenden, an dem sie ihren Gefühlen und Gedanken Ausdruck
verleihen und oft auch neue Hoffnung schöpfen können. Wie stark
das Bedürfnis der Menschen nach
einem konkreten Ort der Trauer
sei, zeige sich gerade dort, wo er
fehlt, etwa bei anonymen Gräbern“, wie Andreas Mäsing schon
oft beobachtet hat: „Die Angehörigen schreiten - oft erfolglos das anonyme Rasenfeld ab, um
abzuwägen, wo der Verstorbene
liegt. Und viele stellen Blumen,
Figuren und Schalen auf den Rasen, obwohl dies nicht vorgesehen ist.“
Das Abräumen dieser Objekte
durch die Friedhofsverwaltung
führt regelmäßig zu Diskussionen bis hin zum Streit. Eine
Situation, die für alle Beteiligten unangenehm ist und teils
im Wunsch einer Umbettung
endet. Viele Angehörige wünschen sich in dieser Situation,
dass sie mit dem Verstorbenen zu Lebzeiten eine andere
Lösung gesucht hätten.“
(Quelle: VFFK)
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
Sternenkinder: Trauerverarbeitung ohne Grab?
Sternenkindergräber gibt es fast überall in Deutschland - viele Eltern wissen aber nichts über die
Möglichkeiten der Bestattung
Grabstätte „Garten der Sternenkinder“: Ein Ort der Trauer hilft den
Eltern, den Verlust zu verarbeiten. (Bildnachweis: VFFK)
Der Name Sternenkind versinnbildlicht, neben der Zerbrechlichkeit des Lebens, auch die Zärtlichkeit und Liebe verwaister Eltern, Geschwister und Verwandten. Sternenkinder sind fehl-, totoder frühgeborene Babys. Erst seit
einigen Jahren wird den Eltern
eine Bestattungsmöglichkeit zugestanden. Eltern, deren Kind zu
früh auf die Welt kommt und verstirbt, erfahren jedoch nur selten
davon, dass es eine Möglichkeit
gibt, um zu trauern und Abschied
zu nehmen. „Ein Ort der Trauer
git Ehlers-Ascherfeld hatte in
diesem Zusammenhang mit einem Steinmetz und einem Bestatter die Idee, die Stiftung Sternenkinder zu gründen: „Viele
Eltern wissen gar nicht, dass sie
die Föten beisetzen lassen können. Wir wollen damit Aufmerksamkeit schaffen, damit Eltern
wissen, dass es überhaupt eine
Bestattungsmöglichkeit gibt.“
In einigen Bundesländern besteht derweil für Institutionen
die Pflicht, über Bestattungsmöglichkeiten für Sternenkinder
zu informieren. Denn insgesamt
sei jede vierte Frau von einer
Tot-, Fehl- oder Frühgeburt betroffen: „Meistens passiert so etwas sehr plötzlich und es fehlt an
Zeit, sich über Möglichkeiten zu
informieren“, so Ehlers- Ascherfeld. In diesem Jahr wurde im Bundestag ein auch ein weiteres Gesetz verabschiedet, welches erlaubt, den Sternenkindern einen
Namen zu geben. Die verwaisten
Väter und Mütter können sich zukünftig eine Geburtsurkunde ausstellen lassen und ihr Baby namentlich bestatten.
Niemand kann rational erklären,
warum ein Mensch bereits so früh
wieder gehen muss, aber über den
Verlust zu reden hilft, den emotionalen Heilungsprozess voranzutreiben. Bewältigen die verwaisten
Eltern die Trauer nicht alleine, kann
das Internet als erste Anlaufstelle
dienen, um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und den
Schmerz zu teilen. Hilfestellung und
weiterführende Informationen bieten hier verschiedene Vereine und
Initiativen. (Quelle: VFFK)
ist häufig unverzichtbar für die
Verarbeitung des Verlustes“, betont Andreas Mäsing, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der
deutschen Friedhofskultur e. V.
(VFFK).
Vor einigen Jahren wurde die Beisetzungswürdigkeit von Föten per
Gesetzesbeschluss
anerkannt.
Hierdurch erhielten verwaiste
Mütter und Väter die Möglichkeit, ihr verstorbenes Baby zu bestatten; zuvor wurden Föten automatisch als „Sondermüll“ entsorgt. Die Friedhofsgärtnerin Bir-
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Niederschrift
über die 2. Sitzung (IX. Wahlperiode) - des Rates am Donnerstag, 11. September 2014
Sitzungsort: Rathaus, Ratssaal
Sitzungsdauer: 18:00 - 21:51 Uhr
Anwesend sind:
1. Bürgermeister Werner Eickler
2. Ratsmitglied Sven Lucas Deimel, Winterberg
3. Ratsmitglied Torben Firley, Winterberg
4. Ratsmitglied Richard Gamm,
Züschen
5. Ratsmitglied Jörg Hampel, Winterberg
6. Ratsmitglied Dietmar Hellmann, Siedlinghausen
7. Ratsmitglied Johannes Hellwig,
Siedlinghausen
8. Ratsmitglied Klaus Homrighausen, Neuastenberg
9. Ratsmitglied Marc Honekamp,
Elkeringhausen
10. Ratsmitglied Meinolf Ittermann, Hildfeld
11. Ratsmitglied Fritz Kelm, Niedersfeld
12. Ratsmitglied Harald Koch, Silbach
13. Ratsmitglied Bernd Kräling,
Siedlinghausen
14. Ratsmitglied Matthias Krevet,
Grönebach
15. Ratsmitglied Marco Kümmel,
Langewiese
16. Ratsmitglied Philipp Middel,
Niedersfeld
17. Ratsmitglied Joachim Pape,
Altastenberg
18. Ratsmitglied Gisela Quick,
Winterberg
19. Ratsmitglied Joachim Reuter,
Züschen
20. Ratsmitglied Heinz Schmidt,
Niedersfeld
21. Ratsmitglied Michael Schneider, Silbach
22. Ratsmitglied Bernhard Selbach, Winterberg
23. Ratsmitglied Uwe Sommer,
Winterberg
24. Ratsmitglied Christoph Stoetzel, Siedlinghausen
25. Ratsmitglied Frank Sunder,
Züschen
26. Ratsmitglied Bernhard Völlmecke, Züschen
b) von der Verw
altung:
erwaltung:
Stadtverwaltungsdirektor Ludger
Kruse
Stadtoberamtsrat Martin Brieden
Stadtamtsrat Bastian Östreich
Stadtamtsrat Andreas Hester
Verwaltungsfachwirtin
Gerda
Schütte
Tourismusdirektor Michael Beckmann
Bauhofleiter Alexander Vonnahme
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Forstbetriebsleiter Michael Kleinsorge
2. Vorstand Stadtwerke Willi König
Verwaltungsfachwirt Jens Vogelsang (Schriftführer)
c) sonstige Anwesende:
Leiter der Freiwilligen Feuerwehr
Wolfgang Padberg (bis Pkt. 17)Stv.
Leiter der Freiwilligen Feuerwehr
Martin Niggemann (bis Pkt. 17)
Stv. Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Michael Wiedenbeck (bis
Pkt. 17)
d) entschuldigt fehlen:
Ratsmitglied Lothar Borgmann,
Niedersfeld
Ratsmitglied Johannes Brieden,
Winterberg
Ratsmitglied Jörg Burmann, Altastenberg
Ratsmitglied Diethelm Geilen,
Niedersfeld
Ratsmitglied Andreas Ott, Silbach
Ratsmitglied Hans Walter Schneider, Siedlinghausen
Ratsmitglied Martin Schnorbus,
Winterberg
Öffentliche Sitzung
Zu Beginn der Tagesordnung bittet Bürgermeister Eickler, den Tagesordnungspunkt 2 „Bestellung
eines/einer Schulleiters/in für die
Verbundschule Winterberg“ als
neuen Tagesordnungspunkt 18 in
den nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung zu verschieben, da die
Beteiligung des Personalrates der
Bezirksregierung noch ausstehe
und man aus diesem Grund nicht
öffentlich über diesen Punkt beraten müsse. Der Rat stimmt einvernehmlich zu.
Punkt 1:
Feuerwehrangelegenheiten
Punkt 1.1:
Jahresbericht der Wehrleitung
Bürgermeister Eickler begrüßt die
erschienene Wehrleitung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Winterberg und hier besonders den
Leiter der Feuerwehr Wolfgang
Padberg, der im Anschluss mittels
einer PowerPoint Präsentation
den Jahresbericht 2013 der Feuerwehr vorstellt.
Er gibt hierbei einen detaillierten
Überblick über
• die aktuelle Personalentwicklung in den Löschzügen und gruppen sowie der Jugendfeuerwehr
• das Einsatzaufkommen im
vergangenen Jahr sowie die
Erreichung der im Brand-
schutzbedarfsplan definierten
Schutzziele
• besondere Ereignisse und größere Einsätze im vergangenen Jahr
Hinweis der Verwaltung:
Der Bericht ist im Ratsinformationssystem hinterlegt.
Im Anschluss an die Präsentation
drücken mehrere Ratsmitglieder
ihren Dank für die Arbeit und das
Engagement der Feuerwehr, insbesondere auch im Bereich der
Jugendausbildung, aus. Auch beantwortet Wehrleiter Padberg die
Fragen einzelner Ratsmitglieder.
Der Rat nimmt sodann den Jahresbericht 2013 der Wehrleitung
zustimmend zur Kenntnis.
Punkt 1.2:
Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in der Freiwilligen
Feuerwehr, 071/2014
Der Rat beauftragt die Verwaleinstimmig, wie in der Vertung einstimmig
waltungsvorlage 71/2014 geschildert, zu verfahren.
Über die weitere Entwicklung ist
alsbald ergänzend zu informieren.
Punkt 1.3:
Aufwandsentschädigung für Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr,
072/2014
Der Vorsitzende der SPD-Fraktion
regt an, auch die stellv. Löschzugund Löschgruppenführer bei der
Aufwandsentschädigung zu berücksichtigen.
Nach kurzer Diskussion und Hinweis von Bürgermeister Eickler,
dass man bei anderen Kommunen nachfrage wolle, inwieweit
die stellv. Einheitsführer dort bei
der Aufwandsentschädigung berücksichtigt werden, fasst der Rat
einstimmig folgenden Beschluss:
Die Aufwandsentschädigungen für
Wehrleitung, Führungskräfte und
Funktionsträger der Freiwilligen
Feuerwehr der Stadt Winterberg
werden zum 01.01.2015 gemäß
der Empfehlung in der Verwaltungsvorlage festgesetzt.
Die stellvertretenden Einheitsführer erhalten jeweils die Hälfte des
maßgebenden Satzes eines Löschzug- bzw. Löschgruppenführers,
sofern die Stadt Winterberg nicht
die erste Kommune im Kreis ist,
die die Einbeziehung der stellvertretenden Löschzug- bzw. Löschgruppenführer in die Aufwandsentschädigung vornimmt. In einer
der folgenden Sitzungen ist hier-
zu verwaltungsseitig zu berichten.
Punkt 1.4:
Bestellung des stellvertretenden
Leiters der Freiwilligen Feuerwehr,
073/2014
Der Rat beschließt einstimmig,
den von Herrn Kreisbrandmeister
Martin Rickert vorgeschlagenen
Feuerwehrkameraden Stadtbrandinspektor Martin Niggemann für
weitere 6 Jahre zum Stellvertreter des Leiters der Freiwilligen
Feuerwehr der Stadt Winterberg
zu bestellen.
Punkt 2:
Beschlussfassung über die Gültigkeit der Kommunalwahl der
Stadt Winterberg vom 25.05.2014
(Wahlprüfungsausschuss
vom
28.08.2014, Pkt. 2), 074/2014
Der Rat folgt einstimmig der einstimmigen Empfehlung des Wahlprüfungsausschusses und beschließt, die Kommunalwahl der
Stadt Winterberg vom 25.05.2014
gemäß § 40 Abs. 1, Buchstabe d)
Kommunalwahlgesetz (KWahlG)
für gültig zu erklären, da keine
Einsprüche gegen die Gültigkeit
der Wahl eingegangen sind und
keine Gründe gegen die Gültigkeit der Wahl gemäß § 40 Abs. 1
KWahlG in Verbindung mit § 46 b
KWahlG vorliegen.
Punkt 3:
Berufung je eines beratenden Mitglieds der katholischen und evangelischen Kirche für die Beratung
schulischer Angelegenheiten im
Haupt und Finanzausschuss, 075/
2014
Der Rat beruft einstimmig als Vertreter der katholischen Kirche
Herrn Pastor Norbert Lipinski und
als Vertreter der evangelischen
Kirche Herrn Matthias Gleibe zu
beratenden Mitgliedern in den
Haupt- und Finanzausschuss der
Stadt Winterberg. Die Mitwirkung
ist auf Beratungsgegenstände
schulischer Angelegenheiten beschränkt.
Punkt 4:
Ladenöffnungszeiten für den Verkauf bestimmter Waren an Sonnund Feiertagen in der Stadt Winterberg im Jahr 2015, 076/2014
Der Rat beschließt einstimmig die
der VV als Anlage beigefügte „Ordnungsbehördliche
Verordnung
über Öffnungszeiten für den Verkauf bestimmter Waren an Sonnund Feiertagen in der Stadt Winterberg“ zu erlassen.
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
Punkt 5:
Einbringung des Entwurfs des Jahresabschlusses der Stadt Winterberg für das Haushaltsjahr 2013,
077/2014
Der Rat der Stadt Winterberg
nimmt den Entwurf des Jahresabschlusses der Stadt Winterberg für
das Haushaltsjahr 2013 einstimmig zur Kenntnis. Der Jahresabschluss 2013 wird zur Prüfung an
den Rechnungsprüfungsausschuss
überwiesen.
Punkt 6:
Aufstellung des Sachlichen Teilplans „Energie“ des Regionalplans Arnsberg, 078/2014
Der Vorsitzende der CDU-Fraktion geht umfassend auf den vorliegenden Entwurf des Sachlichen
Teilplans „Energie“ des Regionalplans Arnsberg sowie den aktuellen Verfahrensstand zur Ausweisung von Windkraftkonzentrationszonen im Flächennutzungsplan
der Stadt Winterberg ein. Er führt
u.a. aus, dass die Stadt Winterberg für ihre Planungen eine stadtweite
Potentialflächenanalyse
durchgeführt habe und sich nach
der Auswertung der Stellungnahmen aus der frühzeitigen Bürgerund Behördenbeteiligung nur
noch der Flächenvorschlag „Ochsenscheid“ bei Altenfeld im Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes befindet. Insoweit
sei man erstaunt über die Vielzahl der Flächenvorschläge, die
die Bezirksregierung jetzt „von
oben herab“ in das Verfahren eingebracht habe. Dies sei vermutlich Ausfluss der geplanten Vorgabe im Landesentwicklungsplan,
der für den Planungsbezirk Arnsberg Vorranggebiete für die Windenergienutzung mit einer Fläche
von 18.000 ha vorsehe. Des Weiteren kritisiert der Vorsitzende
der CDU-Fraktion, dass bei der
Flächenauswahl durch die Bezirksregierung die touristische Prägung Winterbergs bisher gar nicht
berücksichtigt worden sei und die
Bezirksregierung bei ihren Planungen naturschutzfachliche Belange nur anhand vorhandener
Daten bewertet und keine örtlichen Begehungen durchgeführt
habe. Die Prüfungstiefe sei insoweit weitaus geringer wie die der
Kommunen bei ihren Planungen.
Schließlich solle auch das Land
Nordrhein-Westfalen von der Länderöffnungsklausel im Baugesetzbuch Gebrauch machen, wonach
Windräder z.B. mindestens die
zehnfache Entfernung ihrer Höhe
von Wohngebieten aufweisen sol-
len. Insgesamt müsse man konstatieren, dass die Bezirksregierung mit ihrem Regionalplanentwurf ganz massiv in die Planungshoheit der Kommunen eingreife.
Der Vorsitzende der SPD-Fraktion
führt in seinem Wortbeitrag aus,
dass auch er über die Vielzahl der
Flächenvorschläge überrascht sei.
Des Weiteren unterstütze auch
seine Fraktion die Festschreibung
einer Abstandsregelung von Windrädern zur Wohnbebauung. Die
Energiewende könne nur gelingen, wenn die Bürger mitgenommen und Planungen nicht gegen
den Willen der Bevölkerung umgesetzt werden. In der zusammenfassenden Bewertung spreche sich
die SPD-Fraktion gegen die Umsetzung des Regionalplans in der
jetzt vorliegenden Fassung aus.
In der sich anschließenden umfassenden Diskussion stellen verschiedene Ratsmitglieder ihre
Sichtweisen dar. Sie sprechen hierbei insbesondere folgende Punkte an:
• FFH-Flächen würden mehr geschützt als die Menschen in
den angrenzenden Ortschaften. So seien FFH-Flächen generell zuzüglich eines weiteren „Sicherheitsabstandes“
von 300 Meter Tabu-Bereiche
für Windkraftanlagen,
• Aufforderung an die Bürger,
sich aktiv in das Verfahren einzubringen. Auch sollte die Bevölkerung
Informationen/
Kenntnisse über schützenswerte Tiere und Pflanzen der
Stadt mitteilen,
• die Vorgaben im Regionalplan
haben für die Kommunen verbindlichen Charakter. Den
Städten ist es lediglich möglich, neben den im Regionalplan dargestellten Windvorranggebieten auf der Ebene
der Flächennutzungsplanung
noch zusätzliche Flächen auszuweisen,
• Beauftragung eines Fachbüros, das die Stadt durch fachliche Argumente bei der Erarbeitung der städtischen Stellungnahme zum Entwurf des
Regionalplans unterstützt,
wird als richtig und sinnvoll
angesehen,
• Flächenauswahl erscheint vielfach willkürlich; die negativen
Auswirkungen auf das intakte Landschaftsbild werden
nicht ausreichend gewürdigt,
• Zur Information der Bürger
soll der Planentwurf sowie die
dazugehörigen Quellen von
der Stadt öffentlich zugänglich gemacht und über die
Möglichkeit eigener Stellungnahmen informiert werden.
Nachdem anschließend Bürgermeister Eickler den Entwurf der
Bezirksregierung und die bei der
Flächenauswahl in Ansatz gebrachten Kriterien kritisch bewertet sowie den weiteren Verfahrensfortgang zur Erarbeitung der
städtischen Stellungnahme einschl. der politischen Beratungen
in den städt. Gremien dargestellt
hat, fasst der Rat einstimmig folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Winterberg
nimmt den Inhalt der Verwaltungsvorlage 78/2014 zur Kenntnis und beschließt, in der vorgetragenen Weise zu verfahren.
Punkt 7:
Demografischer Entwicklungsprozess in Winterberg
hier: Zwischeninformation zur
Umsetzung des DemografieCheck, 079/2014
Der Rat nimmt Ausführungen in
dieser Informationsvorlage zustimmend zur Kenntnis.
Punkt 8:
Änderung der Satzung über Ehrenauszeichnungen der Stadt Winterberg vom 29.11.2011
hier: Erweiterung/Ausdehnung des
§ 2 Abs. 2 auf den Personenkreis
der Ortsheimatpfleger/innen, 080/
2014
einstimmig,
Der Rat beschließt einstimmig
dem Vorschlag des Ehrengremiums zu folgen und § 2 Abs. 2 der
Satzung über Ehrenauszeichnungen der Stadt Winterberg vom
29.11.2011, in Kraft getreten am
13.12.2011, auf den Personenkreis der Ortsheimatpfleger zu
erweitern. § 2 Abs. 2 der Satzung
über Ehrenauszeichnungen erhält
folgende Fassung:
„Die Ehrenmedaille kann als Ehrengeschenk zusätzlich an Personen verliehen werden, die auf
eine 20jährige Rats- oder/und
Ortsvorsteher- oder/und Ortsheimatpfleger-Tätigkeit für die Stadt
Winterberg zurückblicken können.“
Punkt 9:
Berichtswesen der städtischen Betriebe im Rat der Stadt Winterberg
hier: Halbjährliche Berichterstattung der städtischen Betriebe
(Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH, Stadtwerke Winterberg AöR. Forstbetrieb der Stadt
Winterberg, Baubetriebshof der
Stadt Winterberg), 081/2014
Die von verschiedenen Ratsmitgliedern gestellten Fragen zu den
einzelnen Berichten werden von
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
den jeweiligen Leitern ausführlich
beantwortet.
Im Anschluss nimmt der Rat der
Stadt Winterberg die Berichterstattung der städtischen Betriebe zustimmend zur Kenntnis.
Punkt 10:
Kalkulation des Fremdenverkehrsbeitrages für das Jahr 2014
verbunden mit der 2. Änderung
der Satzung über die Erhebung
eines Fremdenverkehrsbeitrages
in der Stadt Winterberg (FVBS),
082/2014
Auf Nachfrage erläutert Tourismusdirektor Beckmann ausführlich die Partizipierung der Verkehrsvereine am Aufkommen des
Fremdenverkehrsbeitrags. Er geht
hierbei insbesondere auf die vor
rund 10 Jahren überarbeiteten
Verträge mit den Verkehrsvereinen und den daraus resultierenden Rechten und Pflichten ein.
Nachdem sich die Vorsitzenden
der CDU- und der SPD-Fraktion
für die Beibehaltung des bisherigen Finanzrahmens (Fremdenverkehrsbeitragsaufkommen
von
500.000 €, möglich wären über
800.000 €/Jahr) ausgesprochen
haben, regt der Vorsitzende der
FDP-Fraktion an, die Fälligkeit des
Fremdenverkehrsbeitrages auf 4
Termine, d.h. auch 3 Fälligkeitstermine im Folgejahr, zu verteilen.
Verwaltungsseitig wird hierzu angemerkt, dass man die Bescheide
aufgrund der in der Verwaltungsvorlage dargelegten Gründe erst
im Herbst eines jeden Jahres versenden könne. Auch mache die
Aufteilung auf 4 Fälligkeiten und
die Verlagerung auf das jeweilige
Folgejahr, wie in der Verwaltungsvorlage dargestellt, eine Zwischenfinanzierung durch Kassenkredite im Umfang von bis zu einer halben Mio. Euro notwendig,
und das Jahr für Jahr. Die hierfür
über Jahre aufzubringenden Zinslasten seien insoweit nicht zu
rechtfertigen. Bei nur einer Fälligkeit im 4. Quartal eines jeden
Jahres, so wie es im Übrigen alle
Fremdenverkehrsbeitragskommunen praktizieren, liege es in der
Selbstverantwortung der Betriebe, die Gelder für den Fremdenverkehrsbeitrag bei ihrer Liquiditätsplanung über das Jahr gesehen entsprechend zu berücksichtigen, mit anderen Worten: rechtzeitig Vorsorge zu treffen.
Der Rat beschließt mit 25 Stimmen bei einer Gegenstimme
• den Beitragssatz für das Jahr
2014 auf 5,5% festzulegen.
Die Kalkulation des Fremden-
35
verkehrsbeitrages für das Jahr
2014 wird anerkannt.
• rückwirkend zum 01.01.2014
den beigefügten Satzungsentwurf der 2. Änderungssatzung
über die Erhebung eines Fremdenverkehrsbeitrages
der
Stadt Winterberg.
• dass der FVB im IV. Quartal
eines jeden Jahres zum 15.11.
fällig wird.
• die Verkehrsvereine auch im
Jahr 2014 mit 70.000 € an den
Einnahmen aus dem Fremdenverkehrsbeitrag zu beteiligen.
Die Verteilung erfolgt auf Basis des im Jahr 2013 festgelegten Verteilungsschlüssels.
Punkt 11:
Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Auf der Hütte / Am Eschenberg - Kartbahn Niedersfeld“
- Antrag auf Änderung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes,
046/2014
Der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Herr Kruse, berichtet umfassend über den aktuellen
Sachstand zu der Paintball- und
Lasergameanlage eines privaten
Investors in Niedersfeld. So sei
nach den geltenden Vorgaben des
Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes eine Paintball- und Lasergameanlage nicht zulässig und die
Bauaufsicht des Hochsauerlandkreises habe vor diesem Hintergrund auch eine entsprechende
Nutzung untersagt. Um Bauplanungsrecht zu schaffen, müsse
zunächst der Rat entscheiden, ob
ein Verfahren zur Änderung des
vorhabenbezogenen Bebauungsplanes eingeleitet werden solle.
Dies sei jedoch erst der 1. Schritt
und erst nach Abschluss des formellen Änderungsverfahrens und
entsprechendem
Satzungsbeschluss könne die Bauaufsichtsbehörde beim Hochsauerlandkreis
prüfen, ob eine Baugenehmigung
unter Berücksichtigung vieler Faktoren (z.B. Brandschutz) überhaupt erteilt werden könne. Des
Weiteren berichtet Herr Kruse,
dass die Verwaltung im Nachgang
zur letzten Sitzung des Bau- und
Planungsausschusses ein Schreiben erhalten habe, welches man
wunschgemäß heute an alle Ratsmitglieder weitergeleitet habe.
Im sich anschließenden Diskussionsverlauf äußern mehrere Ratsmitglieder ihr Unverständnis, dass
der Antragsteller die Anlage offensichtlich ohne Genehmigung
erstellt und betrieben habe. In
einem gemeinsamen Ortstermin
des Ortsvorstehers und der Nie-
36
dersfelder Ratsmitglieder habe
man sich auf örtlicher Ebene darauf verständigt, dass dem Betrieb
einer Paintball- und Lasergameanlage nur dann zustimmen werden könne, wenn der Betrieb nach
den in der Rechtsprechung anerkannten Regeln erfolge. Dazu gehöre u.a. auch, dass keine Kampfbzw. Tötungshandlungen simuliert
werden und sich auf den Spielfeldern keine kriegsähnlichen Gegenstände (z.B. Flugzeuge) befinden.
Auf Antrag des Vorsitzenden der
SPD-Fraktion fasst der Rat anschließend einstimmig folgenden
Beschluss:
Die Entscheidung über die 4. Änderung des vorhabenbezogenen
Bebauungsplanes „Auf der Hütte
/ Am Eschenberg - Kartbahn Niedersfeld“ wird zurückgestellt. Zunächst soll im Rahmen der kommenden Bauausschusssitzung am
30.09.2014 ein Ortstermin gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden stattfinden.
Punkt 12:
2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 11 „Gewerbegebiet Remmeswiese“, Winterberg, 065/2014
Der Rat folgt einstimmig der Empfehlung des Bau- und Planungsausschusses und beschließt, die
2. Änderung des Bebauungsplanes
Nr. 11 „Gewerbegebiet Remmeswiese“ im beschleunigten Verfahren gemäß § 13 a BauGB mit dem
Ziel durchzuführen, die Festsetzungen auf den aktuellen Stand hin zu
überprüfen und zu aktualisieren.
Punkt 13:
7. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 1 „Am Gerkenstein“ in
Neuastenberg
- Änderungsbeschluss, 066/2014
Der Rat folgt einstimmig der Empfehlung des Bau- und Planungsausschusses und fasst folgende
Beschlüsse:
1. Der Rat beschließt, die 7. Änderung des Bebauungsplanes
Nr. 1 „Am Gerkenstein“ im
beschleunigten
Verfahren
gem. § 13a BauGB mit dem
Ziel durchzuführen, die planungsrechtlichen Voraussetzung für die Erweiterung der
Jugendherberge zu schaffen.
2. Das Verfahren zur Änderung
des Bebauungsplanes ist
durch die Antragsteller auf eigene Kosten durchzuführen.
Die näheren Einzelheiten sind
in einem städtebaulichen Vertrag zu regeln. Die Verwaltung wird ermächtigt, einen
entsprechenden Vertrag abzuschließen.
Punkt 14:
Fortentwicklung und Attraktivierung des städtischen Schwimmbades im Zusammenhang mit dem
angrenzenden Sauna- und Wellnessbereich
hier: Beratung und Beschlussfassung über mögliche Optimierungen und damit verbundenen Investitionen, 083/2014
Zu Beginn fasst Bürgermeister
Eickler die einzelnen Teile der
Verwaltungsvorlage
nochmals
kurz zusammen.
In der sich anschließenden intensiven Diskussion, an der sich verschiedene Ratsmitglieder beteiligen, werden insbesondere die
folgenden Punkte angesprochen:
• Sowohl der Vorsitzende der
CDU-Fraktion als auch der
SPD-Fraktion sprechen die in
den vergangen Wochen zum
Thema „ehemaliges Freibad
in Winterberg“ erschienenen
Leserbriefe an. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion macht
deutlich, dass die SPD mit ihrem Leserbrief habe suggerieren wollen, dass der Abriss
über 300.000 € kosten würde,
was jedoch nicht der Fall sei.
Auch die SPD Fraktion wisse
spätestens seit der Beschlusslage des Haupt- und Finanzausschusses vom 19.08.2014,
dass der Abriss erheblich billiger geworden sei und hierfür „nur“ 135.000 € aufgewendet werden müssten. Auch
sei doch inzwischen allen Beteiligten bekannt, dass die
Knappschaft Bahn-See bei der
Vermarktung ihrer geräumten
Grundstücksflächen
einen
Baulandpreis von 70 bis 80 €/
m² (bei einer Gesamtfläche
von 23.000 m² insgesamt rund
1,5 Mio. €) ansetze. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion
entgegnet hierzu, dass man,
wie im Leserbrief dargestellt,
davon ausgegangen sei, dass
das Hallenbadgebäude bestehen bleibe und einer anderen
Nutzung zugeführt werde.
Auch sei man der Meinung,
dass man bei einer Veräußerung der Fläche den Preis für
Grünland ansetzen müsse.
Weiterhin betont er, dass es
sich bei dem Leserbrief lediglich um eine Erwiderung auf
den Leserbrief der CDU gehandelt habe, jedoch nicht um eine
erneute Thematisierung der in
der letzten Sitzung des Hauptund Finanzausschusses abgelehnten Reaktivierung des
Winterberger Freibades.
• Bürgermeister Eickler erläutert umfassend die rechtliche
Bewertung zur Umwandlung
der bisherigen Flächen von
Hallen- und Freibad in Bauland. Angesichts der Lage der
Grundstücke seien laut Richtwertkarte realistische Baulandpreise von 70-80 € / m² zu
erwarten. Alles andere als das
Hallenbadgrundstück
der
Stadt Winterberg vor diesen
Hintergründen perspektivisch
nicht in Bauland umzuwandeln, wäre betriebswirtschaftlich somit mehr als fahrlässig.
Mit anderen Worten, würde
man dies nicht tun, würde
man der Stadt einen wirtschaftlichen Schaden zufügen.
Also müsse die Stadt die berechtigte und wirtschaftlich
einzig richtige Strategie verfolgen, ihre Grundstücksflächen des ehem. Hallenbades
durch Änderung des Bebauungsplanes in Bauland umzuwandeln. In diesem Fall habe
aber auch die angrenzende
Knappschaft mit ihren öffentlichen Gemeinbedarfsflächen
des ehem. Freibades einen
Anspruch auf Umwidmung als
Bauland mit der damit einhergehenden Steigerung des
Grundstückswertes. Deshalb
sei es unredlich, von einem
Grundstückswert oder gar
Kaufpreis bei den Grundstükken der Knappschaft von nur
einem Euro auszugehen.
Würde man eine Baulandentwicklung bei der Knappschaft
verweigern, handele es sich
um einen sog. Abwägungsfehler im Rahmen der Änderung
des Bebauungsplanes, gegen
den die Knappschaft rechtlich
vorgehen könne. Sollte die
Stadt jedoch der Meinung
sein, die Festsetzung als öffentliche Gemeinbedarfsfläche wegen einer nicht mehr
vorhandenen Freibadnutzung
aufrecht erhalten zu wollen was aber gar nicht mehr möglich ist - oder gar die Knappschaftsflächen in Grünflächen
umzuwandeln, so müsste sie
dies zunächst auf ihrem eigenen Grundstück (sprich ehemaliges Hallenbad) ausweisen. Mit anderen Worten: es
sei rechtlich nicht möglich,
dass die Stadt ihr eigenes
Grundstück als Bauland vermarkte, wohingegen das angrenzende Grundstück der
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
Knappschaft als Gemeinbedarfsfläche verbleibe oder als
Grünlandfläche
entwickelt
würde. Auf eine Äußerung des
Vorsitzenden der SPD-Fraktion hin macht Bürgermeister
Eickler deutlich, dass es sich
hierbei nicht um eine „Juristerei“ handele, sondern vielmehr um die ausführliche
rechtliche Prüfung mit dem
Ziel, für die Stadt Winterberg
das wirtschaftlich beste Ergebnis zu erzielen.
• Die geplante Umgestaltung des
ehemaligen unteren Fitnessraumes mit dem Ziel, den Sauna,
Beauty- und Wellnessbereich
mit dem Schwimmbadbereich
räumlich zu verbinden, wird allgemein als notwendig und positiv bewertet.
• Was den aus dem CDU Antrag
resultierenden Beschluss des
Haupt- und Finanzausschuss
vom 19.08.2014 betrifft, nämlich das Sportbad im Oversum
durch bauliche Maßnahmen
einen Freibadcharakter zu
geben und im Außenbereich
eine Textilsauna in Verbindung
mit dem bestehenden Außenbecken zu errichten (Alleinstellungsmerkmal in der Region) werden die notwendigen baulichen Maßnahmen
und deren Kosten differenziert diskutiert. Sowohl die
CDU als auch FDP-Fraktion
vertreten die Meinung, dass
dies absolut sinnvoll sei und
möglichst zügig umgesetzt
und aus dem Treuhandkonto
Oversum finanziert werden
solle. Das ganze müsse in „einem Rutsch“ erfolgen, um
Kostensynergien zu nutzen
und Schließungszeiten zu minimieren. Fraktionsübergreifend ist man der Meinung, bei
der Planung und Ausschreibung aller Maßnahmen ein
Fachplanungsbüro für Bäderbau hinzuzuziehen.
Nach Abschluss der Diskussion fasst
der Rat mit 17 Stimmen bei 9 Enthaltungen folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Winterberg
nimmt den Inhalt dieser Verwaltungsvorlage zur Kenntnis und
beschließt die Umsetzung der baulichen Maßnahmen gemäß Ziffer
2.1 und Ziffer 2.2 dieser Verwaltungsvorlage und beauftragt die
Verwaltung, die baulichen Maßnahmen gemäß Ziffer 2.3 weiter
zu verfolgen und zu gegebener
Zeit dem Rat zur Entscheidung
vorzulegen.
Punkt 15:
Abriss des ehemaligen Hallenbades in Winterberg
(Haufi 19.08.2014, Pkt. 11, VV 57/
2014)
Bürgermeister Eickler berichtet
über die in der letzten Sitzung
des Haupt- und Finanzausschusses beschlossenen Gespräche mit
einem möglichen Investor für das
ehem. Hallenbad in Winterberg.
So seien verwaltungsseitig zwei
Gesprächsrunden mit dem möglichen Investor geführt worden. Dieser habe zwar seine grundsätzlichen Planungsvorstellungen dargelegt, jedoch noch kein tragfähiges und realisierbares Konzept
einschließlich Finanzierung vorlegen können. Insbesondere in Bezug auf den zu veranschlagenden
Kaufpreis seien die Vorstellungen
auseinander gegangen. Der Investor habe deutlich gemacht, dass
die Umsetzung seiner Vorstellungen nur dann ansatzweise vorstellbar wäre, wenn er die Grundstücke der Stadt und der Knappschaft geschenkt oder zu einem
äußerst günstigen Preis von 1-3 €
/ m² erhalten könne. Nachdem ihm
die Knappschaft ihre Preisvorgestellungen von 70-80 € / m² mitgeteilt habe und auch die Stadt
für das Hallenbad mit Grundstück
einen werthaltigen Kaufpreis verlangen müsse, sei ihm klar geworden, dass eine Umsetzung in
keinster Weise machbar sei.
Bürgermeister Eickler führt weiter aus, dass man verwaltungsseitig nunmehr den vom Hauptund Finanzausschuss gefassten
Vorrangbeschluss umsetzen und
den Abriss des ehem. Hallenbades beauftragen werde.
Punkt 16:
Mitteilungen und Anfragen
1. Bürgermeister Eickler gratuliert den Ratsmitgliedern Gisela Quick, Richard Gamm,
Meinolf Ittermann, Johannes
Brieden, Andreas Ott, Torben
Firley, Bernhard Völlmecke
und Joachim Reuter die im
Laufe der vergangenen Wochen ihren Geburtstag begangen haben.
2. Bürgermeister Eickler informiert die anwesenden Ratsmitglieder, dass aufgrund eines redaktionellen Fehlers in
der Verwaltungsvorlage zur
konstituierenden Ratssitzung
er selbst als Aufsichtsratsmitglied in der „Bürgerenergie
Kahler Asten eG“ genannt sei.
Tatsächlich werde diese Funktion, wie in den letzten Jah-
ren, durch Tourismusdirektor
Michael Beckmann wahrgenommen. Der Rat nimmt dies
zustimmend zur Kenntnis.
3. Bürgermeister Eickler berichtet über eine vom Kreistag
ausgehende Initiative zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Erholungs- und
Sportzentrum
Winterberg
GmbH. Er sehe die beabsichtigte Entschuldung als richtig
aber auch durchaus schwierig
an, vor allem vor dem Hintergrund der nach wie vor steigenden Betriebskostendefizite. Er habe gegenüber dem
Kreis deutlich gemacht, dass
Winterberg am Limit angekommen sei und höhere Belastungen nicht mehr verkraften könne. Zukünftige Maßnahmen einschließlich der avisierten Entschuldung müssten
unter Berücksichtigung des
aktuellen Budgets erfolgen. In
den kommenden Monaten
würde ein gemeinsames Konzept durch die Kämmerer der
Stadt Winterberg und des
Hochsauerlandkreises sowie
der Geschäftsführung erarbeitet. Über die weiteren Entwicklungen werde man zu gegebener Zeit berichten. Der
Rat nimmt die Ausführungen
zustimmend zur Kenntnis.
4. Bürgermeister Eickler geht auf
die seit Jahren beabsichtigte
Schaffung einer Outdooreisfläche (Kunsteis oder Synthetikeis) am Oversum ein. Nachdem die Probephase eines
Synthetikeises im Frühjahr
sehr positiv ausgefallen sei,
arbeite
Tourismusdirektor
Beckmann derzeit an einem
Finanzierungs- und Betreiberkonzept. In diesem Zuge wolle
man versuchen, durch Anzeigen kurzfristig einen Betreiber zu finden und diesen ggfs.
in der Ratssitzung im November im Rahmen eines Gesamtkonzeptes zu präsentieren.
5. Fachbereichsleiter
Brieden
informiert den Rat über ein
am 29.08.2014 eingegangenes Schreiben von Anliegern
der „Wiesenstraße“ in Silbach. Diese hätten vor dem
Hintergrund des für 2016 geplanten Ausbaus der „Wiesenstraße“ um Durchführung
einer Infoveranstaltung bereits im Oktober dieses Jahres gebeten. Aus Sicht der
Verwaltung komme dieser
Termin jedoch zu früh, da man
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
sich noch in den Planungen
zum Haushalt 2015 und der
Finanzplanung 2016 ff. befinde. Da Veränderungen gegenüber der bisherigen Finanzplanung nicht ausgeschlossen
seien, wisse man heute noch
nicht, ob es tatsächlich bei
dem bislang geplanten Ausbau der „Wiesenstraße“ in
2016 verbleibt. Weiter gebe
es derzeit noch keinerlei konkrete Planungen. Aus diesem
Grunde solle eine Infoveranstaltung frühestens im kommenden Frühjahr durchgeführt
werden. Dann sei der Haushalt für 2015 und die Finanzplanung für 2016 ff. verabschiedet und man könne mit
größerer Sicherheit sagen, ob
es bei dem geplanten Ausbau
für das Jahr 2016 verbleibt.
Der Rat teilt diese Bewertung
und nimmt die Ausführungen
zustimmend zur Kenntnis.
6. Ein Ratsmitglied der SPD-Fraktion aus Winterberg gratuliert
Bürgermeister Eickler, der in
den vergangenen Wochen
ebenfalls seinen Geburtstag
feiern konnte. Der Rat schließt
sich diesen Glückwünschen an.
7. Ein Ratsmitglied der SPDFraktion aus Winterberg bemängelt die zu geringe Wärme im Umkleidebereich des
Sportbades im Oversum. Tourismusdirektor
Beckmann
sagt eine entsprechende Überprüfung zu.
8. Auf Anfrage des Vorsitzenden
der SPD-Fraktion macht Bürgermeister Eickler Ausführungen zur Befangenheit. Dabei
geht er auf die rechtlichen
Vorgaben nach der Gemeindeordnung sowie die Offenbarungspflicht ein. In dem angesprochenen Fall habe, da
das Ratsmitglied nicht bei
dem Unternehmen beschäftigt sei, keine Befangenheit
vorgelegen.
9. Ein Ratsmitglied der CDUFraktion aus Niedersfeld bittet um Mitteilung, ob sich der
Ausbau der Straße „Auf der
Hütte“ im Zeitplan befinde.
Fachbereichsleiter
Brieden
sagt eine entsprechende Abklärung und Information an
das Ratsmitglied zu.
Werner Eickler, Bürgermeister
Jens Vogelsang, Schriftführer
Ende:
Aus den städtischen Gremien
37
Wussten Sie eigentlich schon eine Antwort über…
Leistungen bei Pflegestufe 0?
Eine Unsicherheit in der Bevölkerung tritt immer wieder auf,
wenn es um die Pflegestufe 0
geht. Was ist eine „Eingeschränkte Alltagskompetenz“
und was hat das ganze mit Pflegestufe 0 zu tun? Wie sind die
Voraussetzungen diese Gelder
zu nutzen?
Dort gibt es als Geldleistung 120
€ und als Pflegesachleistungen
(zum Beispiel Pflegedienst) 225
€ im Monat, sowie um 100 oder
200 € Betreuungsleistungen im
Monat.
Eingeschränkte Alltagsk
ompeAlltagskompetenz bedeutet: Dieser Personenkreis ist aufgrund von demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen in ihrer
Alltagsk
ompetenz auf Dauer er
Alltagskompetenz
er-heblich eingeschränkt. Sie sind in
erheblichem Maße auf Betreuung
und - insbesondere zur Verhütung
von Gefahren - oft auch auf allgemeine Beaufsichtigung angewiesen.
Im Bereich der ambulanten Pflege „beherbergt“ die „Eingeschränkte
Alltagskompetenz“
nämlich auch Patienten mit eben
genannten
Krankheitsbildern,
also nicht nur dementiell Erkrankte. Das Wort „Demenzgeld“ ist
38
praktisch falsch und nur ein Stück
vom Kuchen.
Die Festlegung des Budgets an
Betreuungsleistungen von 100
oder 200 € im Monat und somit
der Zuordnung zu Pflegestufe 0
erfolgt aufgrund einer: 1. Diagnose durch einen Facharzt (Eingeschränkte Alltagskompetenz) und
anschließender 2. Anerkennung
durch den Gutachter des medizinischen
Dienstes
der
Krankenkassen(MDK). Der Gutachter trifft die Entscheidung, ob
die Voraussetzungen für die Einstufung der Pflegestufe 0 erfüllt
sind. Die Grundlage dafür bildet,
je nach Schweregrad der „Erkrankung“, die Einstufung in 100 oder
200 € monatliche Betreuungsleistung. Besteht nun der Anspruch
auf Pflegestufe 00, hat der Patient
sofort ab der meist rückwirkenden Bewilligung einen Anspruch
auf Pflegesachleistung, Pflegegeld und natürlich auf 100 oder
200 € im Monat zusätzliche Betreuungsleistungen durch speziell ausgebildetes Betreuungspersonal. Einfach geht anderes!!!
Im Großen und Ganzen betrachtet
ist
im
Bereich
der„Eingeschränkten Alltagskompetenz“ schon ein immenser Fortschritt für die betreffenden Men-
schen erzielt worden! Denn bis
zum 1.1.2013 gab es keine Pflegestufe 0 und diese Patientengruppe hatte bis dato keine Chance auf Pflegegeld oder eben Anspruch auf Pflegesachleistung. Wie
bei allem in der Pflege sind wir
gerade noch bei der Spitze des
Eisberges. Es müssen noch unzählige Veränderungen zum Positiven folgen, damit „die letzten
2/3 des Eises unter der Wasseroberfläche“ auch noch Beachtung
findet.
In den Pflegestufen 1-3 besteht
immer ein Zusatzbudget von der
Hälfte der Pflegesachleistung
Pflegesachleistung, um
seinen Anspruch auf Besuch einer
Tagespflegeeinrichtung zu dekken. Egal ob es sich um eine normalen Pflegestufensatz oder den
erhöhten Satz (Eingeschränkte
Alltagskompetenz) handelt. Das
bedeutet für die Pflegestufe 0, diese Mitmenschen dürfen über ein
Budget an Sachleistung in Pflegestufe 1 bei von 665 € (normale
Pflegestufe 450 €) im Monat, in
Pflegestufe 2 von 1250 € (nor
(nor-male Pflegestufe 1100 €) und in
Pflegestufe 3 1550 € (für alle
Pflegestufe 3 Patienten)
Patienten). Bei „Eingeschränkter Alltagskompetenz
„bedeutet es für die Nutzung einer Tagespflegeeinrichtung in Pfle-
gestufe 1 ein Zusatzbudget von
332,50 €, in Pflegestufe 2 von
625 € und in Pflegestufe 3 von
775 €€. Die Patienten in Pflegestufe 0 müssen leider ihr Pflegegeld verwenden, wenn Sie eine
Tagespflegeeinrichtung nutzen
wollen oder eben darauf verzichten. Einzig in Pflegestufe 0 bekommen die betroffenen Patienten keine Extragelder für die Nutzung einer Tagespflegeeinrichtung, aus Gründen, die sich mir
nicht erschließen.
Ich schreibe heute zwar nur über
die erhöhte Pflegesachleistung
Pflegestufe 00) bei gleichzeitig
(Pflegestufe
anerkannter „Eingeschränkte All-
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
tagskompetenz“, trotzdem muss
ich an manchen Stellen einen kleinen Schlenker zu den „normalen
Pflegestufen“ im Vergleich machen. Im nächsten Jahr wird sich
vieles zum Positiven ändern, es
wird neue Richtlinien innerhalb
der Pflegestufen geben, auch im
Bereich der „Eingeschränkten“
Alltagskompetenz, es ist insgesamt auf ein Anstieg der Pflegegelder zu hoffen. Es ist kein „Meyerisches Orakel“, es ist für 2015
definitiv in der Planung! Allerdings verfüge ich noch nicht über
genauere Informationen (konkrete Zahlen) —— und, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!!!
Ich hoffe wirklich sehr, dass sich
dann innerhalb der Pflegestufe 0
auch ein Zusatzbudget für die
Nutzung einer Tagespflege er-
gibt!!! Gerade pflegende Angehörige, die dementiell Erkrankte
in der Häuslichkeit versorgen, sind
oft dringend auf „Entlastungsangebote“ angewiesen, um die
Möglichkeit zu erhalten, die Pflege in der Häuslichkeit über einen
längeren Zeitraum zu gewährleisten. Was ich aber als äußerst
positiv erachte, dass Menschen
mit einer
„Eingeschränkten Alltagskompetenz“ einen erhöhten Satz beim
Pflegegeld und bei den Pflegesachleistungen (Pflegestufe 1+2) erhalten, und somit endlich auch
ein Budget für Pflegestufe 00.
Abschließend kurz zusammenfassend. Der betroffene Patient erhält Betreuungsgelder und die
Pflegestufe 0 wenn:
1 . Diagnose durch den Facharzt
2. Bestellung des Gutachters vom
MDK über einen Anruf bei der
Kasse
3. Gutachter legt fest anhand von
speziellen Untersuchungspunkten, ob dem Patienten 100 oder
200 € im Monat Betreuungsleistungen zustehen und somit automatisch die Eingruppierung in
Pflegestufe 0, wenn die Voraussetzungen für Pflegestufe 1,2 oder
3 nicht besteht.
4 . Liegt jetzt eine „Eingeschränkte Alltagskompetenz“
vor, legt also der Gutachter fest,
der Patient ist eingeschränkt
und erhält 100 oder 200 € im
Monat für Betreuungsleistungen
und automatisch die wenigstens
die Pflegestufe 0, verbunden mit
der Möglichkeit Pflegegeld zu
erhalten oder beispielsweise einen Pflegedienst zu konsultieren. Natürlich bekommen auch
die Patienten mit einer „Eingeschränkten Alltagskompetenz“
eine Eingruppierung in die Pflegestufen 1-3, wobei sich dann
automatisch die zur Verfügung
stehenden Gelder in den Pflegestufen 1 und 2 erhöhen. Das
Budget für Pflegestufe 3 ist bei
allen Pflegebedürftigen gleich
(Ausnahmen Härtefälle).
Ich hoffe nicht, dass ihre Verwirrung jetzt komplett ist, sondern
dass ich ein bisschen Licht ins
Dunkel gebracht habe!
Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.
Demokrit (470-380), griech. Philosoph
In diesem Sinne,
herzlichst
Petra Meyer
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berg (02981/8021000) geöffnet.
Öffnungszeiten: Sa./ So./ Feiertag
08.00 - 22.00 Uhr
Die Kernsprechzeiten der Notfallpraxis lauten:
Sa./ So./ Feiertag 10.00 - 12.00
Uhr und 16.00 - 18.00 Uhr
Wichtiger Hinweis: Zu diesen
Kernsprechzeiten muss man sich
nicht telefonisch anmelden.
Es ist immer ein Arzt vor Ort. Außerhalb dieser Zeiten ist der Notdienst habende Arzt in Rufbereitschaft. Für Hausbesuche gilt die
Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes.
Städt Krankenhaus: Maria-Hilf
Brilon gGmbH: Am Schönschede
40
1, 59929 Brilon
St.-Marien-Hospital Marsberg:
Marienstraße 2, 34431 Marsberg
Vorläufige Sprechzeiten der Ärzte:
Brilon
Brilon: Mo./Di./Do. u. Fr. 19.00 bis
20.00 Uhr, Mi. 16.00 bis 18.00 Uhr.
Sa./So./Feiertage 10.00 bis 12.00
Uhr und 16.00 bis 18.00 Uhr
Marsberg: Mo./Di./Do. 18.00 bis
19.00 Uhr, Mi. 17.00 bis 18.00 Uhr,
Fr. 16.00 bis 18.00 Uhr, Sa./So./
Feiertag 10.00 bis 12.00 Uhr und
17.00 bis 18.00 Uhr
Apotheken-Notdienste
(Angaben ohne Gewähr)
Der lokale Apothek
en-Notdienst
Apotheken-Notdienst
(kostenlos aus dem dt. Festnetz):
0800/0022833, Mobil: 22833,
.akwl.de
Homepage: www
www.akwl.de
Freitag, 17. Oktober 2014
Hanse-Apotheke
Niederstr. 2, 59964 Medebach
Tel.: 02982/1877
Samstag, 18. Oktober 2014
Markt-Apotheke
Marktstr. 11, 59955 Winterberg
Tel.: 02981/92130
Sonntag, 19. Oktober 2014
Cosmas-Apotheke
Hinterstr. 11, 59964 Medebach
Tel.: 02982/297
Montag, 20. Oktober 2014
Kur
-Apothek
ur-Apothek
-Apothekee
Poststr. 1, 59955 Winterberg
Tel.: 02981/929500
Dienstag, 21. Oktober 2014
Stadt-Apotheke
Nuhnestr. 3, 59969 Hallenberg
Tel.: 02984/8397
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Priv
Priv.. Marien-Apothek
Marien-Apothekee
Oberstr. 10, 59964 Medebach
Tel.: 02982/8559
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Marien-Apotheke
Sorpestr. 2, 59955 Winterberg
Tel.: 02983/8254
Freitag, 24. Oktober 2014
Franziskus-Apotheke
Poststr. 6, 59955 Winterberg
Tel.: 02981/2521
Samstag, 25. Oktober 2014
Elisabeth-Apotheke
Heinrich-Lübke-Str. 44
59909 Bestwig-Ramsbeck
Tel.: 02905/370
Sonntag, 26. Oktober 2014
Hanse-Apotheke
Niederstr. 2, 59964 Medebach
Tel.: 02982/1877
Montag, 27. Oktober 2014
Markt-Apotheke
Marktstr. 11, 59955 Winterberg
Tel.: 02981/92130
Dienstag, 28. Oktober 2014
Markt-Apotheke Olsberg
Am Markt 1, 59939 Olsberg
Tel.: 02962/97060
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Kur
-Apothek
ur-Apothek
-Apothekee
Poststr. 1, 59955 Winterberg
Tel.: 02981/929500
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Stadt-Apotheke
Nuhnestr. 3, 59969 Hallenberg
Tel.: 02984/8397
Freitag, 31. Oktober 2014
Priv
Marien-Apothekee
Priv.. Marien-Apothek
Oberstr. 10, 59964 Medebach
Tel.: 02982/8559
Samstag, 01. November 2014
Marien-Apotheke
Sorpestr. 2, 59955 Winterberg
Tel:: 02983/8254
Sonntag, 02. November 2014
Franziskus-Apotheke
Poststr. 6, 59955 Winterberg
Tel.: 02981/2521
Dienstwechsel täglich um 09.00 Uhr
(Angaben ohne Gewähr)
Josef-und-Herta-Menke-Haus
Kurzzeitpflege im „Josef-undHerta-Menke-Haus“ Silbach
Kurzzeit- und Verhinderungspflege nach Krankenhausaufenthalt,
bei Urlaub der pflegenden Angehörigen oder anderen Notsituationen. Wir pflegen und betreuen
mit liebevollem Fachpersonal,
mobilisieren und fördern pflegebedürftige Menschen nach ihren
Möglichkeiten. Nähere Informationen, auch zur Finanzierung,
unter Tel. 02983/9722-0 oder
cornelia.steinhoff@drk-brilon.de
APO-CARE
Häusliche Krankenpflege
Tel.: 02981/1440
Fachlich- und sozialkompetente
Mitarbeiter sichern die Qualität
unserer Pflege. Wir sehen uns als
Gast im Haus der von uns betreuten Menschen. In gemeinsamer
Absprache erfolgt die Festlegung
eines individuellen, professionel-
len Pflegeplanes, der dem Einzelnen ein Höchstmaß an Eigenverantwortung einräumt und die
Mündigkeit und Würde bewahrt.
Vorhandene Fähigkeiten werden
erhalten, gezielt gefördert oder
wieder hergestellt. Trotz aller Widernisse soll die Lebensfreudeund qualität erhalten bleiben.
Tagespflege Dönek
es
Dönekes
Tagespflege ist ein Zusatzangebot der Pflegekassen. Die Höhe
der Übernahme der Kosten durch
die Pflegekasse ist abhängig von
der Pflegestufe. Zur Überprüfung
der Finanzierungsmöglichkeiten
erstellen wir Ihnen gerne ein persönliches Angebot. Wir sind von
montags bis donnerstags von
08.00 bis 17.00 Uhr persönlich für
Sie da.
Oder vereinbaren Sie einen Termin
unter
02985/3689975
www.tagespflege-niedersfeld.de
Team 24
Gesundheitsdienst
Tel.: 02981/8994188
Wir pflegen und betreuen die uns
anvertrauten Menschen in ihrer
häuslichen Umgebung. Unser Ziel
ist es, ihre Lebensqualität zu sichern, ihre Selbstständigkeit und
Individualität zu erhalten und sie
ein Stück weit auf ihrem Lebensweg zu begleiten.
Soziale Dienste und Einrichtungen
Mutter
-Kind-Klinik St. Ursula
Mutter-Kind-Klinik
Vorsorge und Rehabilitation
Tel.: 02981/92340
buero@ursula-winterberg.de
www.st-ursula-winterberg.de
Öffnungszeiten: ganzjährig mit 15
dreiwöchigen Maßnahmen
Vorsorge und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter und Kinder,
Aufnahme auch von Sehbeeinträchtigten
Caritas-Konferenz St. Jakobus
Winterberg
Tel.: 02981/1812
Praktische und finanzielle Hilfen
für Menschen in Not, für Senioren
und Kranke - Hausaufgabenbetreuung - Kleiderkammer im
Edith-Stein-Haus - Vermittlung
von Kinder- und Jugendfreizeiten
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
- Seniorenerholungen - christl.
Krankenhaushilfe im St.-Franziskus-Hospital
Caritas-Konferenz Siedlinghausen
Tel.: 02983/8118
Praktische und finanzielle Hilfen
für Menschen in Notsituationen,
Besuchsdienste, Gesprächskreise
für Pflegende
Caritas Konferenz Niedersfeld
Telefon: 02985/695 oder 02985/
908172
Hilfe zur Selbsthilfe, Hilfe für Mitmenschen in Notsituationen, Besuchsdienste in Krankenhäusern
und Seniorenheimen, Seniorenarbeit, sozialer Warenkorb, Seniorenmessen, Angebote von Vorträgen wichtiger zeitgemäßer Themen für jedermann
Beratungsstellen
Donum vitae Schwangerschaftskonfliktberatung
Tel.: 0291/9086960
winterberg@donumvitae.org
Öffnungszeiten:
dienstags 09.00-11.00 Uhr
im DRK-Familienzentrum, Am Rad 16
Staatl. anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte,
Beratung und Begleitung während
und nach der Schwangerschaft bis
zum 3. Lebensjahr des Kindes, Informationen und Beratung zur
Empfängnisverhütung,
geschlechtsspezifische sexual-pädagogische Präventionsarbeit und
Beratung
Caritasverband Brilon ee.V
.V
.V..
Tel.: 02981/971929
t.kupitz@caritas-brilon.de
Öffnungszeiten:
Mittwoch 14.00-17.00 Uhr
Die Caritas bietet auch Sprechstunde in Hallenberg und Medebach an.
Die wären:
Medebach, jeden vierten Dienstag im Monat von 09.00 - 10.15
Uhr, Rathaus Zimmer 113
Hallenberg, jeden vierten Dienstag im Monat von 10.45 bis 12.00
Uhr, Familienzentrum
Allg. soziale Beratung für Menschen in Not- und Konfliktsituationen, Fachdienst für Migration
und Integration
Weitere Informationen unter
via
02961/97190
oder
ratundhilfe@caritas-brilon.de
Caritas-Sozialstation
Pflege und Hilfe zu Hause
Tel.: 02981/6345
Wir pflegen, beraten und helfen
zu Hause. Die Angebote stimmen
wir mit Ihnen individuell ab - von
der Alltagsbegleitung bei einer
Demenzerkrankung, über die
Grund- und Behandlungspflege,
dem Wundmanagement bis zu
dem Palliativpflegedienst. Wir
wollen Sie in Ihrem Alltag unterstützen und begleiten, um Ihre
Lebensqualität und Selbstständigkeit sowohl zu erhalten als auch
zu fördern.
Jugendhilfe Olsberg - Tagesgruppe Winterberg
Tel.: 02981/820825
www.jugendhilfe-olsberg.de
Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 09.30-17.00 Uhr
Intensive familienunterstützendes Angebot für Eltern, die im Erziehungsprozess überfordert sind
und Hilfe suchen.
Hospizinitiative Hallenberg/Winterberg ee.V
.V
.V..
Tel.: 0151/15669840, 02981/2106,
02983/8285
Es geht darum, Schwerkranke und
deren Angehörige auf ihrem Weg
zu begleiten, Trauerbegleitung
Sozialverband VdK Hochsauer
Hochsauer-landkreis
Stiftsplatz 3, 59872 Meschede
Tel.: 0291/902240 / 9022420
Pers. Sprechstunde:
Do. 08.00-11.00 u. 14.00-18.00 Uhr
Tel. von 09.00-12.00 u. 14.00-16.00
Uhr - nicht am Donnerstag!In der Stadt Winterberg jeden 3.
Dienstag im Monat von 14.3015.30 Uhr
Haus Nordhang Am Hagenblech 53
Der Sozialverband VdK steht allen Menschen offen und vertritt
die Interessen von allen Sozialversicherten, von Menschen mit
Behinderungen, chronisch Kranken, Rentnerinnen und Rentnern,
Patientinnen und Patienten gegenüber der Politik und bei den
Sozialgerichten.
VdK Ortsverbände in der Stadt
Winterberg:
VdK Ortsverband Hildfeld/Gröne
bach
Hildfeld/Grönebach
Tel.: 02985/8262
VdK Ortsverband Siedlinghausen
Tel.: 02983/1025
VdK Ortsverband Winterberg
Tel.: 02981/2363
VdK Ortsverband Züschen
Tel.: 0173/5211542
Sozialwerk St. Georg Westfalen
Süd gGmbH
Kontakt- und Beratungsstelle
Florian Klaholz und Ingrid Asmus
Tel.: 02981/802929
bewo-winterberg@sozialwerk-stgeorg.de
www.sozialwerk-st-georg.de
Kontakt- und Beratungsstelle für
Menschen mit psychischen Erkrankungen und der Angehörigen sowie für Menschen mit psychosozialen Problemen, Beratungsangebot, Einzel- und Gruppengespräche, Offener Treffpunkt, Freizeitgestaltung, gemeinsame Ausflüge, Angehörigengesprächskreise für psychisch Erkrankte
Kath. Beratungsstelle für Ehe-,
Familien- und Lebensfragen
Tel.: 02961/4400
eheberatung-brilon@erzbistumpaderborn.de
Öffnungszeiten:
nach telefonischer Vereinbarung
Mo. - Fr. 09.00-12.00 Uhr
Beratung für Menschen, die sich in
belastenden Konfliktsituationen
befinden, unabhängig von Alter,
Konfession und Weltanschauung.
Selbsthilfegruppe Sarkoidose
Tel.: 02981/802800
Regelmäßige Treffen nach Absprache, Einzelreferate, Vorträge, Beratung, Hilfe bei Stressüberwindung,
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
Gymnastik, Ausflüge, Atemübungen
Bürgerhilfeverein „Wir für uns“ Bromskirchen/Hallenberg/Winterberg
Tel. 02984/9199878
bzeunert@web.de
Die Bürgerhilfe hat es sich zur
Aufgabe gemacht, sich gegenseitig im Alltag zu helfen und so möglichst lange die Eigenständigkeit
zu bewahren. Hilfe beim Einkauf,
Arztbesuche,
Krankenbesuche
oder einfach ein Treffen zur Geselligkeit, Vorlesen, kleinere
schrifftliche Arbeiten, usw.
Der Verein besteht aus jeder Altersgruppe, jeder kann helfen, wie
es ihm möglich ist und somit ein
Zeitkonto ansparen. Jeder kann
Mitglied werden, für 1,- € Monatsbeitrag und die Hilfe anfordern, so tauscht man Lebenszeit
gegen Lebenszeit. Beide Parteien
sind im Rahmen der Hilfeleistung
dadurch versichert. Wer Hilfe in
Anspruch nimmt, aber kein eigenes Zeitkonto ansparen konnte,
erhält Hilfe und kann je nach seinen Möglichkeiten eine Spende
an den Verein schicken.
Wir sind immer ansprechbar.
Sucht- und Drogenber
atungInfor
DrogenberatungInfor
atungInfor-mation
Beratung, Vermittlung und Behandlung bei Fragen zur Alkoholabhängigkeit, Medikamentenabhängigkeit und Drogenabhängigkeit sowie bei exzessivem Spielen.
Terminvereinbarung für Winterberg: 02961/3053
Ort: Hauptstr. 30
Ansprechpartner: Herr Gregor
Völlmecke
41
Guter Rat rund ums Rad:
„Essen - Touren - Reparieren“ bei Uppu
Der bekannteste Bikertreff im
Sauerland befindet sich im Zentrum von Winterberg und direkt
an den ausgezeichneten Routen
der Bike-Arena Sauerland und
dem Rothaarsteig … hier trifft
sich „alles was 2 Räder hat!“ Vor,
zwischen und nach der Tour.
Auf der Terrasse des „Bistorant
Uppu“ können Biker und Wanderer die Seele baumeln lassen und
dem regen Treiben im Zentrum
Winterbergs zusehen. Die Speisekarte wurde von und für Biker
zusammengestellt. Hier ist der
ideale Ausgangspunkt für Ihre Biketouren und Sie erhalten jede
Menge Tipps zu den aktuellsten
42
Strecken und Trails in der Region.
Toureninformationen, GPS Daten
und Karten können Sie hier erwerben und sofort starten: ein
Parkplatz befindet sich unmittelbar gegenüber.
- „Die schönste Art, nach einer
harten Tour zu entspannen...“
- Regionale frische Produkte der
Saison im Restaurant
- Speisekarte von und für Biker.
…. „Spezials“:
Nudeln, Salate und Steaks
- Bei Uppu sind auch „versaute“
Biker herzlich willkommen. - Parc
ferme` für Ihr Bike
- Menüs für Aktive
- Sportler-Frühstück
Die Trailmatschos vor dem Bistorant Uppu
- Lunchpakete für unterwegs
- Energieriegel
- Startpunkt für alle Winterberger
Routen der Bike-Arena Sauerland
- Auffüllen der Trinkflaschen und
Camelbak auf Wunsch mit
Apfelschorle oder „Cellagon To-Go
- Die neuesten Bike-Zeitschriften
SHOP & Verleih
Im hauseigenen MTB-Verleih mit
kleinem Bikeshop, Werkstatt und
dem RADON Testcenter können
Sie die neuesten Boliden aus der
RADON Kollektion ausgiebig testen und Probe fahren.
Überzeugt Sie eines der Räder,
wird beim Kauf die Miettaxe gutgeschrieben.
- Trockenmöglichkeit für Biker,
Bikes und Bike-Klamotten
- Vermietung und Verkauf von MTB
- RADON Testcenter
- Fahrradmontageständer - Werkzeug - Ersatzteile - Luftpumpe
- MTB- Waschmöglichkeit
- Abhol- und Reparaturservice gegen Kostenübernahme
- GPS Verleih / geführte Touren und
Auswertung im Haus mit Einweisung
TOUR
Das Bistorant Uppu mit MTB-Verleih ist Treffpunkt und Info-Station für alle Ihre MTB- und Rennrad-Aktivitäten im Sauerland.
Zu Ihrer MTB-Miettour erhalten
Sie alle Tipps kostenlos, auf
Wunsch ein GPS Gerät mit Ihrer
Wunschroute gegen Leihgebühr.
- Vorschläge und Tipps der aktuellsten Singletrails- und Traumrouten im Raum Winterberg und
der Bike-Arena Sauerland
- Geführte MTB-Tour nach individuellen Vereinbarungen zum perfekten Kennenlernen der Region
- Service für Tourenbegleitung:
Pauschalaangebote für Touren mit
und ohne
Übernachtungen
- MTB-Schulungen für Anfänger
bis Alpenüberquerer.
- Mehrtagestouren durch das Sauerland mit Übernachtungen in
zünftigen Hütten
- Gerne wird auch für Firmen und
Vereine ein erlebnisorientiertes
Angebot erstellt
- MTB-Pannenservice und Notfalldienst bei Defekten am Bike auf
allen Bike-Arena-Sauerland-Routen gegen Kostenerstattung. (Anfahrt - km plus AZ).
- Aktuelle Trails und Termine im
Internet.
- Erfahrungsschatz aus über 30 großen Touren: Von Juli bis Oktober ist
täglich ab 9.00 Uhr geöffnet. [BL]
Die Trailmatschos in ihrem Element
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
Der Ursprung aller Gemütlichkeit: Die Ruhrquellen-Hütte
Als ein einfach gutes Ziel jeder
Tour für Fahrradfahrer gilt die
komplett barrierefreie Ruhrquellen-Hütte in ihrer herrlichen Umgebung, eingebettet im Ruhrtal
mit Freizeitspaß pur. Die große
Streckenauswahl um die Hütte
zeichnet sich durch flache Wege
unterschiedlicher Längen aus.
Gerade die kleinen, flach verlaufenden Rundwege zur Ruhrquelle
eignen sich besonders gut für Familien mit kleinen Kindern. Aber
egal ob kurze oder lange Fahrradtour - am Ende ist die Ruhrquellen-Hütte das ideale Ziel für eine
gemütliche Einkehr! Im kleinen,
hütteneigenen Bik
everleih wer
Bikeverleih
wer-den Mountainbikes für Erwachsene und Kinder zum Verleih an-
geboten. Die große, einladende
Außenterrasse bietet Platz für 70
Personen. Für die kleinen Gäste
steht bei gutem Wetter eine Hüpfburg zum Austoben bereit, die ab
sofort auch bei Familienfeiern in
der Hütte hinzugemietet werden
kann. Im Hütteninnern wird „Gastronomie mit Herz“ gelebt. Getreu diesem Motto findet sich in
einigen Gerichten auch die Herzform wieder. Bei allen Fleischgerichten wird großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt und ausschließlich Fleisch von einst glücklichen,
freilaufenden Kühen von einem
Hof aus der Nähe verwendet. Genial geeignet ist die RuhrquellenHütte auch für diverse Familienoder Betriebsfeiern bis 80 Perso-
nen, wobei auch diverse Konzepte und Themenabende auf Wunsch
ausgearbeitet werden. Denken
Sie auch schon jetzt an Ihre Weihnachtsfeier! Ein besonderer Spaß
bietet der Bullracer, ein Downhill-Kart für den Liftbetrieb ohne
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
Schnee. Er ist sehr beliebt für Kindergeburtstage oder Junggesellenabschiede. 10 Bullracer stehen
bereit. Diesen Spaß bietet die
Ruhrquellen-Hütte, neben dem Lasersport-Tontaubenschießen für
Gruppen auf Voranmeldung. [BL]
43
Candlelight-Shopping
mit Kunstinspiration
Künstler Oliver KKessler
essler zeigt seine einzigar
einzigar-tige Performance! Schon aus der Ferne ist
der riesige Roboter zu sehen und zu hören,
denn der passende Sound sorgt für einen
extravaganten Rahmen. Lassen Sie sich von
den Medebacher Unternehmen inspirieren
Medebach lädt wieder zu einem Einkaufserlebnis der besonderen Art: Shoppen bei Kerzenschein.
Als besonderes Highlight schreitet der LEDRobotman der „New Generation“ durch die
Straßen: Der im Jahr 2010 ausgezeichnete
44
und stöbern Sie einfach bei Kerzenschein
und stimmungsvoll beleuchteten Straßen
durch die Geschäfte.
Der Gewerbeverein Medebach lädt Sie dazu
ein, sich in gemütlicher Feierabendatmosphäre bis 23.00 Uhr von der Herbst- und Wintermode, den neuesten Schuhtrends, der aktuellen Schmuck- und Brillenkollektion sowie
schönen Dekorationsideen inspirieren zu lassen. In den teilnehmenden Geschäften wird
jedes Schaufenster mit tollen Gemälden und
Bildern von einheimischen Künstlern zusätzlich dekoriert.
Lassen Sie sich mitreißen von den Neuheiten
des Herbstes, dem stimmungsvollen Kerzenschein und treffen Sie nette Leute beim Candlelight-Shopping. Medebach freut sich auf
Ihren Besuch! [BL]
Mitteilungsblatt Winterberg – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – Nr. 21 – www.mitteilungsblatt-winterberg.de
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