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Aktuelle Ausgabe runterladen - D Region Grauholz

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Mittwoch, 29. Oktober 2014 1. Jahrgang Nr. 3
Redaktion: Tel. 034 420 13 23, redaktion@dregion-grauholz.ch, www.dregion-grauholz.ch; Inserate: Tel. 034 423 48 92, anzeigen@dregion-grauholz.ch
Akupunktur Normal-Tarif CHF 90.ohne Zusatzversicherung CHF 70.-
Die nächste Ausgabe
der Zeitung «D’REGION
Grauholz» finden Sie
am 26. November 2014
in Ihrem Briefkasten.
Krankenkassen anerkannt
\Kopfschmerzen \Übergewicht \Rückenleiden \Rheuma
\Hauterkrankung \Verdauung \Frauenleiden \Arthrose
von
Die übernächste Ausgabe
eint
«D’REGION Grauholz» ersch
.
am 24. Dezember 2014
Grauholz
MOOSSEEDORF
TCM ZENTRUM MITTELLAND
4
j Yin Yang Medi AG
St. Urbanstrasse 3
4900 Langenthal
062 922 44 17
GRAUHOLZ: Feuerwehren
Yin Yang Medi AG
Bahnhofstrasse 61
3400 Burgdorf
034 422 82 90
Yin Yang Medi AG
Bernstrasse 162
3052 Zollikofen
031 911 43 57
Editorial
Hauptübung verschiedener Feuerwehren
Asylunterkunft
40628
XZX
Markus Hofer,
Redaktion
«D’REGION»
Die Verbrechen bleiben nicht ungesühnt
JEGENSTORF
6
JEGA 2014 – ein Fest für
Gross und Klein
Die Feuerwehr Regio Jegenstorf führte ihre 2. Hauptübung durch.
11
Das Album «Grammophon»
ist «Häni pur»
URTENEN-SCHÖNBÜHL
12
«Uschön» – im Mittelpunkt
des Grauholz
MÜNCHENBUCHSEE
13
Palliative Care – Erleichterung am Lebensende
65 Wehrmänner, 12 «Jugendfeuerwehrler», 12 Samariterinnen und 5
Figuranten probten in Jegenstorf den
Ernstfall. Kommandant Thomas Winzenried, Einsatzleiter Philippe Aebi,
Übungsleiter Anton Suter, Samariterleiterin Brigitte Stuber, Offiziere,
Mannschaft und jugendliche Feuerwehrmänner (14 bis 18 Jahre) stellten
sich dem herausfordernden Einsatz
bei grossem Publikumsinteresse.
Alarmieren, Retten, Löschen, hiess die
Devise am Feuerwehrtag in Zollikofen.
Der Bevölkerung wurden ausserdem
zahlreiche weitere Attraktionen geboten.
Auch in anderen Gemeinden der Region – wie in Stettlen – absolvierte die
Feuerwehr ihre Hauptübung.
red
Mehr auf den Seiten 7 und 20 Beim Feuerwehrtag in Zollikofen wurden einige Besucher/innen nass.
j MÜNCHENBUCHSEE: Wirtschaftsanlass
«In der Gegenwart die Zukunft sichern»
Am 23. Oktober 2014 fand zum dritten Mal der Wirtschaftsanlass der
Gemeinde Münchenbuchsee statt. Das
Thema der diesjährigen Veranstaltung
lautete «In der Gegenwart die Zukunft
sichern».
Christina von Passavant, welche über
grosse Erfahrungen im Bereich der
Unternehmensleitung verfügt, hielt ein
informatives und kompetentes Referat.
Den thematischen Schwerpunkt des
Vortrags bildete die heutzutage in den
KMUs häufig vernachlässigte Unter- Elsbeth Maring-Walther, Gemeindepräsidentin Münchenbuchsee, und Gastreferennehmensleitung sowie deren Aufgaben tin Christina von Passavant.
Bild: Jasmin Welte
und Pflichten.
Der Wirtschaftsanlass wurde von
diversen Unternehmen finanziell
unterstützt, unter anderem vom Verein KMU Münchenbuchsee, welcher
sowohl für die Themenwahl als auch
die Organisation der Gastreferentin
zuständig waren.
Der Wirtschaftsanlass 2014 zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher
an. Die Veranstalter zogen ein positives
Fazit. red
Mehr auf Seite 3
A12729
SCHÜPFEN
Bilder: Fritz Steiner
Argentinien bemüht sich, die während der
Herrschaft der Militärjunta in den Jahren
1976 bis 1983 begangenen Verbrechen
weiter aufzuarbeiten und die Täter von
damals zur Rechenschaft zu ziehen. In
der vergangenen Woche verurteilte ein
Gericht in La Plata, in der Hauptstadt
der Provinz Buenos Aires, 15 ehemalige Armeeangehörige und Beamte zu
lebenslangen Haftstrafen. Sie wurden für schuldig befunden, zur Zeit der
Militärdiktatur schwere Verbrechen gegen
die Menschlichkeit begangen zu haben.
Konkret konnte ihnen nachgewiesen werden, an den brutalen Folterungen von
unzähligen Häftlingen im Geheimgefängnis
«La Cacha» beteiligt gewesen zu sein. 135
Regimegegner fanden unter der Hand
der Folterknechte den Tod. Das Urteil
wurde im Gerichtssaal von Mitgliedern
von Menschenrechtsorganisationen mit
grossem Applaus begrüsst.
Die Schatten der Vergangenheit lasten schwer auf der argentinischen
Gesellschaft, durch die sich nach wie
vor ein Riss zieht. Angehörige der
Opfer müssen Tür an Tür mit ehemaligen Sympathisanten, Unterstützern und
Vollstreckern der Diktatur leben.
Der Putsch des rechtsgerichteten Militärs
gegen die Regierung von Juan Domingo
Perón am 24. März 1976 leitete eine
Zeit des Terrors und der systematischen
Verfolgung gegen alle vermeintlichen politischen Gegner des neuen Regimes ein.
Unzählige Menschen verschwanden von
einem Tag auf den andern spurlos – und
wurden nie wieder gesehen. Die sieben
Jahre andauernde Herrschaft der Junta und
ihre sogenannten «Säuberungsaktionen»
forderten Schätzungen zufolge rund 30 000
Todesopfer. Die Brutalität der Machthaber
kannte damals keine Grenzen: In vielen Fällen wurden inhaftierte Frauen, die
ihre Kinder in den Geheimgefängnissen
zur Welt brachten, kurz nach der Geburt
umgebracht. Die Neugeborenen übergab
man – teilweise gegen Bargeld – kinderlosen Offiziers- und Unternehmerfamilien.
Zu den Opfern, die in den Verliesen von «La
Cacha» den Tod fanden, gehörte auch Laura
Carlotto. Sie wurde 1978 hingerichtet.
Das Regime überliess ihren im Gefängnis
geborenen Sohn Adoptiveltern. Estela de
Carlotto, die Mutter von Laura, präsidiert
gegenwärtig die Nichtregierungsorganisation «Grossmütter der Plaza de Mayo».
Diese Gruppierung setzt sich einerseits
dafür ein, die damals zur Zwangsadoption
freigegebenen Kinder aufzufinden und
ihren Familien zuzuführen, andererseits
verlangt sie die Bestrafung der damaligen Verantwortlichen. Im August dieses
Jahres durfte die 83-jährige Estela de
Carlotto das erstmalige Zusammentreffen
mit ihrem Enkel erleben, der anhand eines
DNA-Tests identifiziert werden konnte und
mittlerweile wieder seinen Geburtsnamen
angenommen hat.
Die Grossmutter und Aktivistin erhielt
im Jahr 2013 für ihr Engagement den
Menschenrechtspreis der Vereinten
Nationen. Sie verfolgte den Gerichtsprozess
in La Plata vor Ort mit und begrüsste das
Urteil.
Das Unrecht, das in Argentinien während
der Diktatur begangen wurde, lässt sich
nicht ungeschehen machen. Die strafrechtliche Verfolgung der damaligen Täter
zeigt aber, dass die Verbrechen nicht
ungesühnt bleiben.
Grauholz
Seite 2 «D’REGION»
j 1. Jahrgang Ausgabe Nr. 3 Mittwoch, 29. Oktober 2014
Schweizerisches Handelsamtsblatt, Auszug vom 22. September bis 24. Oktober 2014
Mutation: Virgo Oil AG, in Urtenen-Schönbühl.
– Firma neu: VIRGO TIAG Treuhand & Immobilien
AG. – Zweck neu: Die Gesellschaft bezweckt: die
Verrichtung aller auf dem Gebiet der Treuhand anfallenden Tätigkeiten, die betriebswirtschaftliche und
organisatorische Beratung von Unternehmungen, die
Mutation: Kiener + Wittlin AG, in München­buch- Mitwirkung bei deren Unternehmungsführung sowie
Neueintragung: M + A Liegenschafts- & Hauswar- see. – Ausgeschiedene Personen und erloschene Unter- die Vermögens- und Immobilienverwaltung; jegliche
tungsdienst GmbH, in Kirch­lin­dach, c/o Aaron schriften: von Graffenried Roger, von Bern, in Rubigen, Tätigkeiten im Immobiliensektor, insbesondere Kauf
und Verkauf von Immobilien, Immobilientreuhand und
Mosimann, Aareweg 3b, 3037 Herrenschwanden. Vizedirektor, mit Kollektivunterschrift zu zweien.
Grundstückmakler (in der Schweiz unter Ausschluss der
– Zweck: Zweck der Gesellschaft ist das Erbringen von
Dienst­leistungen in den Bereichen Liegenschafts- und Mutation: Seniorenresidenz Talgut Ittigen AG, unter das BewG fallenden Rechtsgeschäfte); jegliche
Hauswartsdienste. – Stammkapital: CHF 20 000.00. in Ittigen, – Ausgeschiedene Personen und erlo- Tätigkeiten auf dem Gebiet der Versicherungstreuhand.
– Eingetragene Personen: Mosimann Aaron, von schene Unterschriften: T + R AG, in Muri bei Bern, – Aktien neu: 100 Inhaberaktien zu CHF 1000.00.
Lauperswil, in Bremgarten bei Bern, Gesellschafter und Revisionsstelle. – Eingetragene Personen neu oder – [Neue] Weitere Adresse: Postfach 141, 3322
Geschäftsführer, mit Einzelunterschrift, mit 170 Stamm- mutierend: PricewaterhouseCoopers AG, in Bern, Urtenen-Schönbühl. – Eingetragene Personen neu
oder mutierend: Eggimann Andreas, von Sumiswald,
anteilen zu je CHF 100.00; Annaheim Livia Laura, von Revisionsstelle.
in Urtenen-Schönbühl, Mitglied, mit Einzelunterschrift
Lostorf, in Bremgarten bei Bern, Gesellschafterin, ohne
Zeich­nungs­berechtigung, mit 30 Stammanteilen zu je Mutation: Privatklinik Wyss AG, in Mün­chen­ [bisher: in Helgisried-Rohrbach (Rüeggisberg)]. – Die
buchsee. – Eingetragene Personen neu oder mutie- Eintragungen in das Handelsregister sind übersetzt
CHF 100.00.
rend: Seifritz Erich Andreas, von Gossau SG, in Bolligen, worden und erfolgen neu in deutscher Sprache.
Neueintragung: shellshock carstyling by R. Mitglied, ohne Zeichnungsberechtigung.
Mutation: royal food schweiz GmbH, bisher in
Schneider, in Jegenstorf, Bernstrasse 92, 3303
Jegenstorf. – Einzelunternehmen. – Zweck: Verkauf Mutation: Redzepi Irfan, in Stettlen. – Einzel­unter­ Wollerau. – Firma neu: Royal Suisse Güggeli GmbH.
– Sitz neu: Münchenbuchsee. Domizil neu: Hübeliweg
und Montage von Autozubehör, Betreiben einer nehmen. – Firma neu: Redzepi Umbau.
20, 3053 Münchenbuchsee. – Ausgeschiedene PerAutowerkstatt und Reparaturservice, Handel mit Neuund Gebrauchtwagen, Handel mit Importware. – Mutation: Bureau B.aRt GmbH in Liqui­dation, in sonen und erloschene Unterschriften: PlanetFood
Eingetragene Personen: Schneider Reto, von Koppigen, Urtenen-Schönbühl. – Das Konkursverfahren ist Bensheim GmbH, in Bensheim (DE), Gesellschafterin, mit
mit Entscheid des zuständigen Einzelgerichts vom 10 Stammanteilen zu je CHF 1000.00; Ramadani Arzen,
in Bätterkinden, Inhaber, mit Einzelunterschrift.
16.9.2014 mangels Aktiven eingestellt worden.
von Schmitten FR, in Münchenbuchsee, Gesellschafter
und Geschäftsführer, mit Einzelunterschrift, mit 8
Neueintragung: Reparatur Werkstatt Schüp­
bach, in Moosseedorf, Laupen­acker­stras- Mutation: Swiss Export – Import GmbH, in Ittigen. Stammanteilen zu je CHF 1000.00; Ramadani Rauf,
se 56, 3302 Moosseedorf. – Einzelunternehmen. – – Firma neu: Swiss Export – Import GmbH in mazedonischer Staatsangehöriger, in Schmitten
Zweck: Reparatur und Revision von Kleingeräten und Liquidation. – Mit Entscheid des zuständigen Einzel­ FR, Gesellschafter, mit Einzelunterschrift, mit 2
Werkzeugen sowie Produk­tion von Kleinserien und gerichts vom 16.9.2014 wurde über die Gesellschaft Stammanteilen zu je CHF 1000.00. – Eingetragene
Prototypenbau. – Eingetragene Personen: Schüpbach mit Wirkung ab dem 16.9.2014, 15.00 Uhr, der Personen neu oder mutierend: Anceski Gordana, von
Münchenbuchsee, in Münchenbuchsee, GesellschafDaniel, von Grosshöchstetten, in Zollikofen, Inhaber, Konkurs eröffnet.
terin und Geschäftsführerin, mit Einzelunterschrift, mit
mit Einzelunterschrift.
Mutation: Maeder Treuhand AG, in Ittigen. – 20 Stammanteilen zu je CHF 1000.00.
Neueintragung: Seniorendienste Jegenstorf AG, Eingetragene Personen neu oder mutierend: Maeder
Bernfeldweg 4, 3303 Jegenstorf. – Zweck: Die Daniel, von Mühleberg, in Ittigen, Präsident, mit Mutation: cha chà AG, in Moosseedorf. – AusgeschieGesellschaft bezweckt die Betreuung und Unterstützung Kollektivunterschrift zu zweien [bisher: Mitglied mit dene Personen und erloschene Unterschriften: Allanson
von Senioren und anderen Bedürftigen mit ange- Einzelunterschrift]; Stracquadaini Giuseppe, italie- Sydney Peter Dr., von Ipsach, in Ipsach, Mitglied,
passten Dienstleistungen, sowie den Handel mit und nischer Staatsangehöriger, in Neuenegg, Mitglied, mit mit Kollektivunterschrift zu zweien. – Eingetragene
den Verkauf von Waren aller Art. – Aktienkapital: Kollektivunterschrift zu zweien [bisher: ohne einge- Personen neu oder mutierend: Liechti Alois, von Signau,
CHF 400 000.00. – Liberierung Aktienkapital: CHF tragene Funktion mit Einzelprokura]; Jetzer Krasniqi in Worb, Mitglied, mit Kollektivunterschrift zu zweien.
144 000.00. – Aktien: 400 Namenaktien zu CHF Maria, von Siglistorf, in Ittigen, mit Kollektivprokura
1000.00. – Eingetragene Personen: Fritz Paulus, öster- zu zweien [bisher: ohne eingetragene Funktion mit Mutation: medici513 AG, bisher in Basel. – Sitz neu:
Moosseedorf. – Domizil neu: Gewerbestrasse 19,
reichischer Staatsangehöriger, in Mumpf, Präsident, Einzelprokura].
3302 Moosseedorf. – Eingetragene Personen neu oder
mit Kollektivunterschrift zu zweien; Rechsteiner
Monika, von Speicher, in Jegenstorf, Mitglied, mit Mutation: Burkhalter AG, in Ittigen. – Eingetragene mutierend: Hiltbrunner Dominique, von Basel, in Wengi,
Kollektivunterschrift zu zweien; Borer Manuela, von Personen neu oder mutierend: Jordi Reto, von Mitglied, mit Einzelunterschrift [bisher: in Ittigen].
Büsserach, in Rothenfluh, mit Kollektivunterschrift zu Wyssachen, in Stettlen, mit Kollektivunterschrift zu zweien; Kamberi Mustafë, serbischer Staatsangehöriger, in Mutation: FlowerPower Fitness und Wellness AG, zweien; OBT AG, in Zürich, Revisionsstelle.
Zuchwil, mit Kollektivunterschrift zu zweien.
in Moosseedorf. – Ausgeschiedene Personen und
erloschene Unterschriften: Allanson Sydney Peter
Neueintragung: Dubach ELD GmbH, in München- buchsee, Sonnenweg 10, 3053 Münchenbuchsee. Mutation: Interpul AG, in Zollikofen. – Ausgeschiedene Dr., von Ipsach und britischer Staatsangehöriger,
– Zweck: Die Gesellschaft bezweckt den Unterhalt und Personen und erloschene Unterschriften: Lim Chor in Ipsach, Vizepräsident, mit Kollektivunterschrift zu
die Dokumentation von Individualsoftware. – Stamm- Hour, von Ostermundigen, in Zollikofen, Präsident, mit zweien. – Eingetragene Personen neu oder mutierend: Liechti Alois, von Signau, in Worb, Mitglied, mit
kapital: CHF 20 000.00. – Eingetragene Personen: Einzelunterschrift.
Kollektivunterschrift zu zweien.
Dubach Edwin, von Unterlangenegg, in München­buch­see, Gesellschafter und Geschäftsführer, mit Einzel­ Mutation: HATAG Handel und Technik AG, in Bolli- unter­schrift, mit 10 Stammanteilen zu je CHF 1000.00; gen. – Eingetragene Personen neu oder mutierend: Mutation: Personalfürsorgestiftung der Firma
Dubach-Fankhauser Lydia, von Unterlangenegg, in Moser Christoph, von Gaiserwald, in Gstaad (Saanen), H. Fasnacht & Co., in Ittigen. – Name neu:
Münchenbuchsee, Gesellschafterin, mit Einzelunter- Mitglied der Geschäftsleitung, mit Kollektivunterschrift Personalfürsorgestiftung der Firma H. Fasnacht &
zu zweien [bisher: in Bern].
Co. in Liquidation. – Die Stiftung ist gemäss Verfügung
schrift, mit 10 Stammanteilen zu je CHF 1000.00.
der Bernischen BVG- und Stiftungsaufsicht (BBSA) vom
Neueintragung: Lourenço Longfieldstreet Fashion, Mutation: Medtronic (Schweiz) AG, in Mün­chen­ 19.8.2014 aufgehoben. – Eingetragene Personen neu
in Ittigen, Längfeldstrasse 66, 3063 Ittigen. – buchsee. – Ausgeschiedene Personen und erlo- oder mutierend: Fasnacht Alexander, von Muntelier,
Einzelunternehmen. – Zweck: Design und Handel von schene Unterschriften: Merkun Jozef, niederländischer in Ittigen, Liquidator, mit Einzelunterschrift [bisher: in
Textilwaren und Accessoire. – Eingetragene Personen: Staatsangehöriger, in Lausanne, Präsident, mit Einzel- Muri bei Bern, Präsident mit Einzelunterschrift].
Lourenço Rui Daniel, von Mühleberg, in Ittigen, unterschrift. – Eingetragene Personen neu oder
Inhaber, mit Einzelunterschrift; Sihite Dastin Bathara, mutierend: Bach Daniel, von Saanen, in Steffisburg, Mutation: VOI AG, in Moosseedorf. – Ausgeschiedene
Präsident, mit Einzelunterschrift [bisher: Delegierter Personen und erloschene Unterschriften: Allanson
von Frutigen, in Thun, mit Einzelunterschrift.
und Sekretär mit Einzelunterschrift]; Meertens Henri Sydney Peter Dr., von Ipsach, in Ipsach, Mitglied,
Neueintragung: Jäggi Haustechnik, in Zolli­kofen, Anna Josephina, niederländischer Staatsangehöriger, in mit Kollektivunterschrift zu zweien. – Eingetragene
Alpenstrasse 50, 3052 Zollikofen. – Einzelunternehmen. Mont-sur-Lausanne (Le Mont-sur-Lausanne), Mitglied, Personen neu oder mutierend: Liechti Alois, von Signau,
– Zweck: Ausführung und Planung von sanitären mit Einzelunterschrift; PricewaterhouseCoopers SA, in in Worb, Mitglied, mit Kollektivunterschrift zu zweien.
Installationen, Heizungsinstallationen, Spenglerei und Pully, Revisionsstelle.
Mutation: Bauwerktrennung Wampfler, in Mün­
Schwimmbadinstallationen. – Eingetragene Personen:
Jäggi Stephan, von Recherswil, in Messen, Inhaber, Mutation: Aumob AG, in Urtenen-Schön­bühl. – Aus- chen­buchsee. – Einzelunternehmen. – Domizil neu:
geschiedene Personen und erloschene Unterschriften: Oberdorfstrasse 40, 3053 Münchenbuchsee.
mit Einzelunterschrift.
Maccaferri Claudio, von Burgdorf, in Worb, Mitglied,
Mutation: Swisscom Energy Solutions AG, in Ittigen.
Neueintragung: mm trading reber, in Urtenen- mit Einzelunterschrift.
– Aktienkapital neu: CHF 13 342 325.00 [bisher: CHF
Schönbühl, Etzmattrain 17, 3322 Urte­nen-Schönbühl.
– Einzelunternehmen. – Zweck: Handel mit Elektro- Mutation: Berichtigung des im SHAB publizierten TR- 3 969 728.00]. – Liberierung Aktienkapital neu: CHF
artikeln, Handyzubehör und Kleidern. – Eingetragene Eintrags. – Stiftung für Kultur, Gesellschaft, Bildung 13 342 325.00 [bisher: CHF 3‘969‘728.00]. – Aktien
Personen: Reber Suphaporn, thailändische Staats­ und Wissenschaft der Gebäudeversicherung neu: 13 342 325 Namenaktien zu CHF 1.00. [bisher:
ange­hörige, in Urtenen-Schönbühl, Inhaberin, mit Bern (GVB), in Ittigen. – Eingetragene Personen neu 3 969 728 Namenaktien zu CHF 1.00]. – Ordentliche
Einzelunterschrift; Reber Fabian, von Linden, in oder mutierend: Richard Livia Anne, von Neuchâtel Erhöhung des Aktienkapitals. – Die Gesellschaft
und Bonfol, in Wabern (Köniz), Vizepräsidentin, hat mit Beschluss vom 2.10.2014 eine genehmigte
Urtenen-Schönbühl, mit Einzelunterschrift.
mit Kollektivunterschrift zu zweien [nicht: Mitglied Kapitalerhöhung gemäss näherer Umschreibung in den
Neueintragung: Colin Swiss AG, in Stettlen, Bern­- mit Kollektivunterschrift zu zweien]; Winzenried Statuten beschlossen. – Ausgeschiedene Personen und
strasse 1, 3066 Stettlen. – Zweck: Die Gesellschaft Ulrich Christian, von Bern, in Bern, Mitglied, mit erloschene Unterschriften: Rossi Mario, von Meilen,
bezweckt die Beratung, Schulung, Planung, Instand- Kollektivunterschrift zu zweien [nicht: Vizepräsident mit in Herrliberg, Mitglied, mit Kollektivunterschrift zu
zweien. – Eingetragene Personen neu oder mutierend:
stellung und den Vertrieb von Armaturen, Steuerungen Kollektivunterschrift zu zweien].
Herren Heinz, von Lurtigen, in Bolligen, Mitglied, mit
und Systemlösungen im Bereich Wärme, Kälte, Chemie,
Industrie, Pharma und Food. – Aktienkapital: CHF Mutation: Käsereigenossenschaft Jegens­torf, in Kollektivunterschrift zu zweien; Munoz Enrique, von
100 000.00. – Liberierung Aktienkapital: CHF Jegenstorf. – Ausgeschiedene Perso­nen und erlo- Muttenz, in Muttenz, mit Kollektivunterschrift zu zwei100 000.00. – Aktien: 100 Namenaktien zu CHF schene Unterschriften: König Fritz, von Iffwil, in Iffwil, en [bisher: in Zürich].
1000.00. – Eingetragene Personen: Gauch Roland, von Präsident, mit Kollektivunterschrift zu zweien mit dem
Tafers, in Ueberstorf, Präsident, mit Einzelunterschrift; Sekretär oder dem Kassier. – Eingetragene Perso­nen Mutation: SaluToMed.AG, in Zollikofen. – EingetrageSchuster Marcel, deutscher Staatsangehöriger, in Bad neu oder mutierend: Hofer Andreas, von Jegenstorf, ne Personen neu oder mutierend: FHS Fidufisc SA, in Biel/
in Ballmoos (Jegenstorf), Präsident, mit Kollektiv­ Bienne, Revisionsstelle [bisher: Treuhand Collabo AG].
Friedrichshall (DE), Mitglied, mit Einzelunterschrift.
unterschrift zu zweien mit dem Sekretär oder dem
Neueintragung: Spicomp GmbH, in Moos­seedorf, Kassier [bisher: Vizepräsident mit Kollektivunterschrift Mutation: ActiveSales AG, in Biel/Bienne. – Firma
Sandstrasse 60, 3302 Moosseedorf. – Zweck: Dienst- zu zweien mit dem Sekretär oder dem Kassier]; neu: Quickline Münchenbuchsee AG. – Sitz neu:
leistungen im Informations-, Kommunikations- und Bütikofer Christian, von Zuzwil BE, in Jegenstorf, Münchenbuchsee. – Domizil neu: Oberdorfstrasse
Technologiebereich. – Stammkapital: CHF 20 000.00. Vizepräsident, mit Kollektivunterschrift zu zwei- 35, 3053 Münchenbuchsee. – Zweck neu: Die
– Eingetragene Personen: Spillmann Stephan, von Vill- en mit dem Sekretär oder dem Kassier [bisher: Gesellschaft bezweckt den Ausbau, den Betrieb und
nachern, in Moosseedorf, Gesellschafter und Vorsit- Mitglied ohne Zeichnungsberechtigung]; Aeberhard den Unterhalt einer modernen Telekommunikationszender der Geschäftsführung, mit Einzelunterschrift, Fritz, von Jegenstorf, in Jegenstorf, Mitglied, ohne Infrastruktur, das Angebot von Telekommunikationsdiensten sowie den Kauf, Verkauf und die Vermittlung
mit 10 Stammanteilen zu je CHF 1000.00; Meister Zeichnungsberechtigung.
von Multimedia Dienstleistungen und Produkten. –
Karin, von Gampelen, in Moosseedorf, Gesellschafterin
und Geschäftsführerin, mit Einzelunterschrift, mit 10 Mutation: IFRO-Metaflex Isoliersysteme AG, in Liberierung Aktienkapital neu: CHF 100 000.00 [bisher:
Zollikofen. – Gemäss Erklärung vom 10.9.2014 CHF 50 000.00]. – Eingetragene Personen neu oder
Stammanteilen zu je CHF 1000.00.
wurde auf die eingeschränkte Revision verzich- mutierend: Simmonds Roy, von Zürich und Altwis, in
Mutation: DAS ROLLENDE BÜRO GmbH, in Thun. – tet. – Ausgeschiedene Personen und erloschene Altwis, Präsident, mit Kollektivunterschrift zu zweiFirma neu: GEHA Trade GmbH. – Sitz neu: Urtenen- Unterschriften: FIDURIA AG, in Bern, Revisions- en; Perrenoud Nicolas Alexander, von La Sagne, in
Mörigen, Mitglied, mit Kollektivunterschrift zu zweien
Schönbühl. – Domizil neu: c/o Hänni Auto-Ersatzteile stelle.
[bisher: Präsident mit Kollektivunterschrift zu zwei+ Zubehör GmbH, Grubenstrasse 107, 3322 SchönbühlUrtenen. – Zweck neu: Zweck der Gesellschaft ist das Mutation: five-e business AG, in Bern. – Sitz neu: en]; Seewer Günter, von Leuk, in Glis (Brig-Glis),
Halten von Beteiligungen, insbesondere von Firmen in der Ittigen. Domizil neu: Schermenwaldstrasse 10, 3063 Mitglied, mit Kollektivunterschrift zu zweien; BDO AG,
in Steinhausen, Revisionsstelle.
Motor-Fahrzeugbranche. – Ausgeschiedene Personen Ittigen.
und erloschene Unterschriften: Frutig-Jockisch Mika,
von Meikirch, Heitenried und St. Antoni, in Goldiwil Mutation: B&H Bau & Haus General­unter­- Mutation: Fusspflege Stämpfli GmbH, in Ittigen.
(Thun), Gesellschafterin und Geschäftsführerin, mit nehmung GmbH, in Zollikofen. – Eingetra­gene – Domizil neu: Zulligerstrasse 67, 3063 Ittigen
Einzelunterschrift, mit 20 Stammanteilen zu je CHF Personen neu oder mutierend: Chamanna Holding AG,
1000.00. – Eingetragene Personen neu oder mutie- in Zollikofen, Gesellschafterin, mit 20 Stammanteilen Mutation: Shoppyland, Shoppy AG, in Moosseedorf.
– Ausgeschiedene Personen und erloschene Unterrend: Hänni Stefan, von Köniz, in Lüterkofen-Ichertswil, zu je CHF 1000.00 [bisher: Chamanna Holding AG].
Neueintragung: Salvi Consulting, in Bolligen,
Flugbrunnenstrasse 19, 3065 Bolligen. – Einzel­unternehmen. – Zweck: Erbringung von Dienstleistungen,
insbesondere Beratungen, in der Werbebranche.
– Eingetragene Personen: Salvi Renato Mario, von
Herbligen, in Bolligen, Inhaber, mit Einzelunterschrift.
Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung,
mit Einzelunterschrift, mit 10 Stammanteilen zu je CHF
1000.00; Hänni Marc, von Köniz, in Iffwil, Gesellschafter
und Geschäftsführer, mit Einzelunterschrift, mit 10
Stammanteilen zu je CHF 1000.00.
schriften: Allanson Sydney Peter, von Ipsach, in
Endingen, Präsident, mit Kollektivunterschrift zu zweien. – Eingetragene Personen neu oder mutierend:
Liechti Alois, von Signau, in Worb, Präsident, mit
Kollektivunterschrift zu zweien.
Mutation: Kämpfer + Co AG, in Herzogenbuchsee.
– Ausgeschiedene Personen und erloschene Unter­
schriften: Ryser Peter, von Dürrenroth, in Ochlenberg,
Mitglied der Geschäftsleitung, mit Kollektivprokura zu
zweien mit Zweili-Schuwey Heidi; Sperisen Renate,
von Hasle bei Burgdorf, in Biberist, Mitglied der
Geschäftsleitung, mit Kollektivprokura zu zweien mit
Zweili-Schuwey Heidi.
Mutation: Time-Out AG, in Moosseedorf. – Ausgeschiedene Personen und erloschene Unterschriften:
Allanson Sydney Peter, von Ipsach, in Endingen, Präsi­
dent, mit Kollektivunterschrift zu zweien. – Eingetragene
Personen neu oder mutierend: Liechti Alois, von Signau,
in Worb, Präsident, mit Kollektivunterschrift zu zweien.
Mutation: Yawara GmbH, in Bern. – Sitz neu:
Urtenen-Schönbühl. – Domizil neu: Mühlestrasse
1, 3322 Urtenen-Schönbühl. – Eingetragene Personen
neu oder mutierend: Bieri und Partner AG Treuhand
Revisionen Recht, in Bern, Revisionsstelle.
Mutation: AXA Winterthur Hauptagentur Martin
Stuber, in Köniz. – Einzelunternehmen. – Firma
neu: Martin Stuber. Sitz neu: Ittigen. – Domizil
neu: Hausmattstrasse 17, 3063 Ittigen. – Zweck neu:
Unternehmens- und Versicherungsberatungen aller
Art.
Mutation: Fuchs Umwelttechnik Schweiz GmbH, in
Moosseedorf. – Sitz neu: Jegenstorf. – Domizil neu:
c/o KMU Treuhandpartner AG Jegenstorf , Bernfeldweg
13, 3303 Jegenstorf. – Eingetragene Personen neu
oder mutierend: Gasser Christoph, von Heimberg,
in Münchringen (Jegenstorf), Geschäftsführer, mit
Einzelunterschrift.
Mutation: Tierklinik Rosshalde AG, in UrtenenSchönbühl. – Firma neu: Tierklinik Schönbühl
AG. – Ausgeschiedene Personen und erloschene
Unterschriften: Roethlisberger Rico, von Langnau
im Emmental, in Herzogenbuchsee, Präsident, mit
Einzelunterschrift; Roethlisberger-Lüdi Anna, von
Langnau im Emmental, in Herzogenbuchsee, Mitglied,
mit Einzelunterschrift. – Eingetragene Personen neu
oder mutierend: Freihofer Ulrich Dr., von Winterthur,
in Kesswil, Präsident, mit Einzelunterschrift; Witte
Sabina, von Winterthur, in Bern, Mitglied, mit
Einzelunterschrift.
Mutation: OLT Consulting, in Zollikofen. – Das
Einzelunternehmen wird infolge Verlegung des Sitzes
nach Sins im Handelsregister des Kantons Aargau
eingetragen und im Handelsregister des Kantons Bern
von Amtes wegen gelöscht.
Mutation: Gigatrade AG, in Bangerten. – Firma neu:
NEO-V AG. – Sitz neu: Bolligen. – Domizil neu: c/o
Keel Treuhand AG, Fluracker 26 C, 3065 Bolligen. –
Zweck neu: Die Gesellschaft bezweckt die Herstellung
von und den Handel mit Nahrungsergänzungs- und
Lebensmittelprodukten, welche namentlich für die
Bereiche Gesundheit, Mobilität, Sport, Schönheit und
Tiernahrung einsetzbar und optimiert sind, sowie
die Erbringung aller damit zusammenhängenden
Dienstleistungen. – Liberierung Aktienkapital neu: CHF
100 000.00 [bisher: CHF 50 000.00]. – Ausgeschiedene
Personen und erloschene Unterschriften: Fleischmann
Dr. Bernd, deutscher Staatsangehöriger, in Bangerten,
Präsident, mit Einzelunterschrift. – Eingetragene
Personen neu oder mutierend: Penn Florian, deutscher
Staatsangehöriger, in München (DE), Präsident, mit
Einzelunterschrift; Glauser Beatrice, von Adelboden,
Muri bei Bern und Ittigen, in Hindelbank, Mitglied
und Sekretärin, mit Einzelunterschrift [bisher: in
Kirchlindach].
Mutation: Schwendimann AG Abfallentsorgung +
Transporte, in Münchenbuchsee. – Ausgeschiedene
Personen und erloschene Unterschriften: ReviTrust
Audit AG, in Zürich, Revisionsstelle. – Eingetragene
Personen neu oder mutierend: BDO AG, in St. Gallen,
Revisionsstelle.
Mutation: Bale’s Güggeligrill Ancheski, in
Münchenbuchsee. – Einzelunternehmen. – Das
Konkursverfahren ist mit Entscheid des zuständigen
Einzelgerichts vom 13.10.2014 mangels Aktiven eingestellt worden.
Mutation: naturgartenleben gmbh, in München­
buchsee. – Eingetragene Personen neu oder mutierend: Sidus Treuhand AG, in Lyss, Revisionsstelle.
Mutation: Hannergrüd AG, in Urtenen-Schönbühl.
– Aktienkapital neu: CHF 250 000.00 [bisher: CHF
100 000.00]. – Liberierung Aktienkapital neu: CHF
250 000.00 [bisher: CHF 100 000.00]. – Aktien neu: 100
Namenaktien zu CHF 1000.00 und 150 Inhaberaktien
zu CHF 1000.00. [bisher: 100 Namenaktien zu CHF
1000.00]. – Bei der ordentlichen Kapitalerhöhung
vom 13.10.2013 werden Forderungen in der Höhe
von CHF 150 000.00 verrechnet, wofür 150 voll liberierte Inhaberaktien zu CHF 1000.00 ausgegeben
werden.
Mutation: Schneider Electric (Schweiz) AG, in
Ittigen. – [Neue] Weitere Adresse: Hardstrasse 72,
5430 Wettingen. – Ausgeschiedene Personen und
erloschene Unterschriften: Lecher Thomas Werner, von
Erlenbach ZH, in Erlenbach ZH, mit Kollektivprokura
zu zweien; Spenna Frank Alfred Ralf, deutscher
Staatsangehöriger, in Zürich, mit Kollektivunterschrift
zu zweien. – Eingetragene Personen neu oder mutierend: Bürgi Franz Martin, von Lützelflüh, in Oppligen,
mit Kollektivunterschrift zu zweien; Bormann Bettina
Barbara, von Winterthur, in Schlieren, mit Kollektivprokura zu zweien; Boss Stephan, von Gündlischwand,
in Thun, mit Kollektivprokura zu zweien; Fuentes
Navarro Vincente, spanischer Staatsangehöriger, in
Chez-le-Bart (Gorgier), mit Kollektivprokura zu zweien;
Pedersen Ulrik Steen, dänischer Staatsangehöriger, in
Würenlos, mit Kollektivprokura zu zweien; Ryser Simon,
von Dürrenroth, in Seftigen, mit Kollektivprokura zu
zweien; Strebel Felix Heinrich, von Basel, in Altendorf,
mit Kollektivprokura zu zweien.
Mutation: Model Hair Shoppyland AG, in
Moosseedorf. – Firma neu: Onlyhair Shoppyland AG.
– Zweck neu: Die Gesellschaft bezweckt den Betrieb
sowie die Vermietung von Coiffeurgeschäften.
Mutation: MFiles GmbH, in Urtenen-Schönbühl. –
Eingetragene Personen neu oder mutierend: Fankhauser
Peter, von Trub, in Burgdorf, Gesellschafter, ohne
Zeichnungsberechtigung, mit 66 Stammanteilen zu je
CHF 100.00 [bisher: Gesellschafter und Geschäftsführer
mit Einzelunterschrift].
Mutation: Sallahu GmbH, in Moosseedorf. – Sitz
neu: Münchenbuchsee. – Domizil neu: Weierweg
27, 3053 Münchenbuchsee. – Eingetragene Personen
neu oder mutierend: Sallahu Elhami, kosovarischer
Staatsangehöriger, in Münchenbuchsee, Gesellschafter
und Geschäftsführer, mit Einzelunterschrift, mit 20
Stammanteilen zu je CHF 1000.00 [bisher: kosovarischer Staatsangehöriger, in Moosseedorf].
Mutation: SolidSolutions AG, in UrtenenSchönbühl, Zweigniederlassung, mit Hauptsitz in:
Zürich. – Sitz neu: Muri bei Bern. – Domizil neu:
Bahnhofstrasse 4, 3073 Gümligen.
Mutation: Optovis – Pascal Mange, in Kirchlindach.
– Das Einzelunternehmen wird infolge Verlegung des
Sitzes nach Zermatt im Handelsregisteramt Oberwallis
eingetragen und im Handelsregister des Kantons Bern
von Amtes wegen gelöscht.
Mutation: BLATTGLANZ TONY WIEDMER, in Bern. –
Einzelunternehmen. – Sitz neu: Bolligen. – Domizil neu:
Krauchthalstrasse 72, 3065 Bolligen. – Eingetragene
Personen neu oder mutierend: Wiedmer Tony, von Arni
BE, in Bolligen, Inhaber, mit Einzelunterschrift [bisher:
in Bern].
Löschung: Maler & Gipserei Stojkovic, in Ittigen. – Da der Geschäftsbetrieb aufgehört hat, wird das
Einzelunternehmen in Anwendung von Art. 159 Abs. 5
lit. a HRegV von Amtes wegen gelöscht.
Löschung: Auto Wild AG Schönbühl, in Moosseedorf.
– Aktiven und Passiven (Fremdkapital) gehen infolge
Fusion auf die Auto Wild AG Kriens-Luzern, in Kriens
über. Die Gesellschaft wird gelöscht.
Löschung: Biocreda Genossenschaft in Liquidation,
in Ittigen. – Das Konkursverfahren wurde mit Entscheid
des zuständigen Einzelgerichts vom 24.9.2014 als
geschlossen erklärt. Die Genossenschaft wird von
Amtes wegen gelöscht.
Löschung: Schranz Informatik, in Zollikofen. – Das
Einzelunternehmen ist infolge Geschäftsaufgabe erloschen.
Löschung: Cousins Wine Packaging, in UrtenenSchönbühl. – Das Einzelunternehmen ist infolge
Geschäftsaufgabe erloschen.
Löschung: E. Wälti, in Zollikofen. – Das Einzelunternehmen wird in Anwendung von Art. 153b
HRegV von Amtes wegen gelöscht, weil die zur
Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustandes in
Bezug auf das Domizil angesetzte Frist fruchtlos
abgelaufen ist.
Löschung: Praktisch Management bei Philipp
Sprunger, in Münchenbuchsee. – Das
Konkursverfahren wurde mit Entscheid des zuständigen Einzelgerichts vom 2.10.2014 als geschlossen
erklärt. Das Einzelunternehmen wird von Amtes wegen
gelöscht.
Löschung: Pier Luigi Greselin, in Zollikofen. –
Das Einzelunternehmen wird in Anwendung von Art.
153b HRegV von Amtes wegen gelöscht, weil die
zur Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustandes
in Bezug auf das Domizil angesetzte Frist fruchtlos
abgelaufen ist.
Löschung: Bridge Network Solutions, in Zollikofen.
– Das Einzelunternehmen wird in Anwendung von Art.
153b HRegV von Amtes wegen gelöscht, weil die
zur Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustandes
in Bezug auf das Domizil angesetzte Frist fruchtlos
abgelaufen ist.
Löschung: Rita Schütz, in Ittigen. – Das
Einzelunternehmen wird in Anwendung von Art.
153b HRegV von Amtes wegen gelöscht, weil die
zur Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustandes
in Bezug auf das Domizil angesetzte Frist fruchtlos
abgelaufen ist.
Löschung: Boxen-Stop Garage AG in Liquidation, in
Ittigen. – Nachdem kein begründeter Einspruch gegen
die Löschung erhoben wurde, wird die Gesellschaft in
Anwendung von Art. 159 Abs. 5 lit. a HRegV von Amtes
wegen gelöscht.
Löschung: Otto Hedinger, El.Ing. angewandte
Informatik, in Ittigen. – Das Einzelunternehmen ist
infolge Todes des Inhabers erloschen.
Löschung: Walter Meier, in Zollikofen. – Das
Einzelunternehmen wird in Anwendung von Art.
153b HRegV von Amtes wegen gelöscht, weil die
zur Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustandes
in Bezug auf das Domizil angesetzte Frist fruchtlos
abgelaufen ist.
Löschung: Stüdi GmbH in Liquidation, in Jegenstorf.
– Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft wird
gelöscht.
Löschung: VKS – Verband Kompost- und
Vergärwerke Schweiz, in Münchenbuchsee.
– Verein. – Der Vorstand hat am 13.10.2014 beschlossen, auf den Eintrag des Vereins im Handelsregister zu
verzichten. Da dieser Verein kein nach kaufmännischer
Art geführtes Gewerbe betreibt und somit nicht eintragungspflichtig ist, wird der auf ihn bezügliche Eintrag
im Handelsregister gelöscht.
1. Jahrgang Ausgabe Nr. 3 Mittwoch, 29. Oktober 2014
j Grauholz
«D’REGION» Seite 3
MÜNCHENBUCHSEE: Wirtschaftsanlass
«In der Gegenwart die Zukunft sichern»
Am vergangenen Donnerstag führte Münchenbuchsee den dritten Wirtschaftsanlass durch
Die Gemeinde Münchenbuchsee führte
am vergangenen Donnerstag, 23.
Oktober 2014, bereits zum dritten Mal
ihren Wirtschaftsanlass durch. Thema
der diesjährigen Veranstaltung war «In
der Gegenwart die Zukunft sichern».
Spendenaufruf zeigte Wirkung
Dass der Wirtschaftsanlass auch in
diesem Jahr stattfinden würde, war
zunächst überhaupt nicht sicher. «Im
letzten Jahr gingen wir davon aus,
dass es 2014 keinen Wirtschaftsanlass
geben würde», hielt Elsbeth MaringWalther, Gemeindepräsidentin von
Münchenbuchsee, bei der Begrüssung
der zahlreichen Gäste fest. Allerdings
habe sie einen Spendenaufruf gestartet, der seine Wirkung gezeigt habe.
Unter den vielen Unterstützern sei
in erster Linie die Zusammenarbeit
mit dem Verein KMU Münchenbuchsee zu betonen, der einen grossen
finanziellen Beitrag geleistet und zur
erfolgreichen Durchführung des alljährlichen Anlasses massgeblich beigetragen habe. Aber auch den Unternehmen Basler & Hofmann, Volvo Trucks
AG und Transglobal AG dankte die
Gemeindepräsidentin herzlich für ihre
Unterstützung.
Die gute Zusammenarbeit bei der
Organisation des Wirtschaftsanlasses
betonte auch Raphael Sangiorgio, Präsident von KMU Münchenbuchsee,
und hielt fest: «Natürlich haben wir
Arbeit wissen. Im besseren Fall werden sie als notwendiges Übel gesehen,
im schlechteren als ein überflüssiges.
Der Beleg, dass die Unternehmensleitung für jede Firma zentral ist, gelang
der Referentin mit ihren Darlegungen
jedoch einwandfrei.
Von links: Elsbeth Maring-Walther, Gemeindepräsidentin Münchenbuchsee, und
Gastreferentin Christina von Passavant.
Bilder: Jasmin Welte
den Wirtschaftsanlass finanziell nicht
nur wegen der Notlage unterstützt,
sondern auch, weil wir den Anlass
generell für wichtig halten.» Die «KMU
Buchsi» war zudem für die Themenwahl und für die Wahl der Gastreferentin zuständig.
Die Unternehmensleitung im Fokus
In diesem Jahr wurde unter dem Titel
«In der Gegenwart die Zukunft sichern»
über die Anforderungen an die Verantwortlichen eines Betriebes gesprochen. Als Referentin wurde Christina von Passavant eingeladen, die ein
informatives und kompetentes Referat
zum vorgeschlagenen Thema hielt. Sie
verfügt über viel Erfahrung im Bereich
Unternehmensleitung. So ist von Passavant seit 2002 im Verwaltungsrat der
Schützen Rheinfelden AG, seit 2008 ist
sie auch deren Präsidentin. Bis 2013
war sie ebenfalls Verwaltungsratspräsidentin bei der Rheinfelden Immobilien
AG und VR-Mitglied in KMUs verschiedener Branchen. Des Weiteren ist
Christina von Passavant seit 30 Jahren
mit einer eigenen Firma in der Unter-
nehmensberatung tätig und arbeitet
als Dozentin an Fachhochschulen
und Nachdiplom-Lehrgängen mit den
Spezialgebieten Change-Management,
Führung, Kooperation von Leitungsteams sowie Konfliktmanagement.
Dieses vielfältige und breit gefächerte
Tätigkeitsgebiet machte die Gastreferentin zu einer ausgezeichneten Wahl,
was sich in ihrem Referat auch sofort
zeigte.
Den thematischen Schwerpunkt des
Vortrags bildete die Unternehmensleitung, die heutzutage in den KMUs häufig vernachlässigt werde. Dass deren
Ruf nicht immer der Beste ist, illustrierte die Referentin gleich zu Beginn mit
einer persönlichen Anekdote. Auf die
Schilderung ihrer beruflichen Tätigkeit
gebe es in der Regel zwei Reaktionen:
Die einen staunten darüber, wie weit
sie es als Frau gebracht habe, die anderen hielten maliziös fest, dass sie jetzt
wohl auch unter die Abzocker gegangen sei. Wie die zweite Reaktion zeigt,
steht es um den Ruf der Verwaltungsräte nicht zum Besten, zumal viele Mitarbeitende auch nur wenig über deren
Zusammensetzung der Unternehmensleitung als Knacknuss
Besonders bei der Zusammensetzung
der Unternehmensleitungen ortet Christina von Passavant Probleme. Viele
Unternehmensleitungen seien falsch
besetzt, was die Zukunftsgestaltung
und -planung betreffe. Sehr häufig
seien die Mitglieder viel zu lange dabei.
Die Frage, ob sie auch heute noch
die richtige Wahl seien, werde selten
gestellt. Das habe zur Folge, dass die
Gremien zu homogen seien. Alle kennen sich bereits, haben die gleiche Meinung und diskutieren viel zu wenig.
Den zweiten Fehler bei der Besetzung
einer Unternehmensleitung sieht von
Passavant im Umstand, dass oft Experten oder Leute mit grossen Namen
gesucht würden. Wichtiger seien aber
Persönlichkeiten mit Weitblick, guter
Vernetzung und Verantwortungsgefühl. Zudem, dies ist nun der dritte
Punkt, müssten Mitglieder der Unternehmensleitung unabhängig sein, was
oft nicht der Fall sei. Als letzten Punkt
nennt Christina von Passavant die
mangelnde Diversität in den Unternehmensleitungen. Diese müssten
betreffend Alter, Herkunft (Region und
Fachdisziplin) und Geschlecht diversifiziert sein, da dies längerfristig mehr
Erfolg mit sich bringe.
Entsprechend dieser vier Problemfelder
lauteten die Empfehlungen der Referentin folgendermassen: Unternehmen
sollten periodisch evaluieren, ob noch
die richtigen Personen in der Unternehmensleitung sitzen. Die Mitglieder
derselben müssen sich Ziele setzen,
die sie als Gremium erreichen wollen,
sie sollten den Mut haben, das Wachs-
tum zu steuern, Konflikte zu regeln
und Differenzen auszutragen, und sie
sollten die Nachfolgeregelung frühzeitig an die Hand nehmen. Mit diesen Ratschlägen entliess von Passavat
die interessierte Zuhörerschaft in den
Apéro, bei welchem intensiv weiterdiskutiert wurde.
Jasmin Welte
Grauholz
Erscheinung 2014 einmal monatlich, jeweils am
Mittwoch: 26. November und 24. Dezember. Ab 2015 ist eine wöchentliche Erscheinung geplant.
D’REGION Grauholz
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JEGENSTORF: Gyrisberg
Das Tragen von Kindern im Winter
Die Informationsveranstaltung des gemeinnützigen Vereins «Tragefrage.ch» stiess auf grosses Interesse
Auch dieses Jahr fand in der Schulanlage Gyrisberg in Jegenstorf wieder
eine Informationsveranstaltung zum
Thema «Tragen im Winter» statt, welche vom Verein «Tragefrage.ch» organisiert wurde. Zahlreiche begeisterte
Trageeltern, Interessierte und Neulinge
besuchten den Anlass.
Urbedürfnis nach Geborgenheit
Die vielen Vorteile, die das Tragen des
Kindes mit sich bringt, sind auch in der
kalten Jahreszeit von grosser Bedeutung. Nebst der physiologisch idealen Position mit gerundetem Rücken
und leicht gespreizten Beinchen, findet ein gegenseitiger Wärmeaustausch
zwischen Mutter und Säugling statt.
Dies verhindert die Überhitzung oder
Unterkühlung des Babys. Zudem wird
durch das Tragen das Urbedürfnis des
Kindes nach Geborgenheit, Sicherheit,
Nähe und Schutz gestillt und gefördert.
Der oben erwähnte Wärmeaustausch
kann jedoch nur stattfinden, wenn sich
Tragling und Träger unter der gleichen
Jacke befinden und keine isolierende
Schicht zwischen ihnen steht. An der
Informationsveranstaltung wurde eine
grosse Auswahl an Tragejacken vor-
gestellt, die selbstverständlich auch
anprobiert werden durften. Viele
Jacken können durch ihre Beschaffenheit auch bereits in der Schwangerschaft getragen werden. Auch besteht
die Möglichkeit, sich über geeignete
und ergonomisch gute Tragehilfen zu
informieren.
Dem gemeinnützigen Verein «Tragefrage.ch» schliessen sich laufend gut
ausgebildete Trageberater/innen an.
Das Beratungsgebiet erstreckt sich zurzeit vom Oberaargau bis nach Bern
und Aarau und neu auch in Richtung Das Tragen bietet zahlreiche
Zug und Luzern.
zvg Vorteile.
Verbreitungsgebiet D’REGION Grauholz:
Ballmoos, Bangerten, Boll, Bolligen, Deisswil b.
Münchenbuchsee, Diemerswil, Iffwil, Ittigen, Jegenstorf,
Kirchlindach, Lätti, Mattstetten, Moosseedorf, München­
buchsee, Scheunen, Schüpfen, Stettlen, Urtenen-Schönbühl,
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Aboservice: 12 Monate Fr. 98.– / 6 Monate Fr. 59.– ohne MWST 2,5% Telefon 034 420 13 13, Fax 034 420 13 10
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Wochenzeitung im 1. Jahrgang
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Jeder Verstoss gegen dieses Verbot wird vom Verlag rechtlich verfolgt. Für unverlangt eingereichte Beiträge übernimmt
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Grauholz
Seite 4 «D’REGION»
Das Wort des Monats
Sonja Gerber-Aebischer
ref. Pfarrerin
Kirchgemeinde Münchenbuchsee-Moosseedorf
«Ich glaube schon an
Gott, aber...»
«Ig chume äbe nid eso viel z’ Predigt», sagt
die Frau, die ich beim Marktstand treffe,
und zuckt entschuldigend die Schultern.
«Ig bi äbe ke Chirchgänger», meint der
Mann, den ich beim Kaffee vis-à-vis des
Kirchgemeindehauses treffe. Das höre
ich oft. Ich habe mich daran gewöhnt.
Ich bin Pfarrerin. Offenbar löse ich mit
meinem Auftauchen bei der Frau und
diesem Mann ein schlechtes Gewissen
aus. Was soll ich erwidern? «Macht ja
nichts», ist mir zu gleichgültig. «Ja, ist mir
auch schon aufgefallen», wäre ehrlich,
vielleicht etwas brüsk. Wie wäre es mit:
«Sie verpassen etwas» oder mit «Schade
eigentlich, warum denn nicht?» Wenn ich
des Ganzen überdrüssig bin, könnte ich
frustriert ausrufen: «Also wegen mir müssen Sie jedenfalls nicht kommen!»
Manchmal geht das Gespräch weiter.
Eine Erklärung wird nachgeschoben,
etwa: «Wissen Sie, ich gehe nämlich
viel im Wald spazieren, das ist mein
Gottesdienst» oder «Ich habe immer so
viel zu tun unter der Woche, da mag ich
nicht noch den Sonntag verplanen.» Auch
Buddha wird bemüht und der Dalai Lama,
die viel toleranter seien als die Kirche. Und
immer wieder der – katholische – Papst.
Und das Unheil auf der Welt, gegen welches die Kirche auch kein Rezept habe.
Spannend finde ich den Satz: «Ich glaube
schon an Gott, aber dazu brauche ich die
Kirche nicht.»
Im Muki-Turnen, zwischen Stufenbarren
und Pauschenpferd, fragt eine Mutter:
«Du Sonja, ich bin aus der Kirche ausgetreten, aber mein Kind hat nach Gott
gefragt, was soll ich ihm sagen?» Ja,
was wohl? Das Leben des Menschen
ist immer das vor Gott, und auch wenn
Bäume wachsen, Hochhäuser gebaut
werden, Theorien und Rocklängen sich
ändern, wenn ich in den Wald gehe und
in die Kirche und mit einem Hund laufe
und übers Pauschenpferd springe, wenn
ich Äpfel kaufe, Kaffee trinke oder an die
Wand starre und nichts mehr weiss – all
dies geschieht vor Gott, auch wenn ich
es nicht sehe. Das halte ich hoch und
suche es jeden Tag zu erfahren. Und vielleicht gibt es Gründe, um aus der Kirche
auszutreten. Dann möchte ich sagen: Es
gibt auch Gründe, um zu bleiben. Selbst
für diejenigen, welche – wie die Frau und
der Mann – keine Kirchgänger, sondern
bloss Fussgänger sind.
Kurz-News
j MOOSSEEDORF: Asylunterkunft
Grosse Solidarität und Hilfsbereitschaft
Der öffentliche Informationsanlass zur Asylunterkunft stiess auf reges Interesse
Selten war das Kirchgemeindehaus in
Moosseedorf so gut besucht wie beim
öffentlichen Informationsanlass zur
Asylunterkunft. Seit Ende September
2014 stellt die Gemeinde Moosseedorf
dem Kanton die Zivilschutzanlage an
der Schulhausstrasse 1 aufgrund der
gegenwärtigen Notlage im Asylwesen
zur Verfügung. Organisiert wurde der
Anlass zur Orientierung der Bevölkerung vom Gemeinderat, der auch die
Leiterin des kantonalen Migrationsdienstes (MIDI) und den Geschäftsleiter der ORS Service AG eingeladen
hatte.
Zeitgerecht und umfassend
informieren
Bei der Begrüssung der Anwesenden
zeigte sich Gemeindepräsident Peter
Bill (SVP) positiv überrascht von
den zahlreich erschienenen Gemeindemitgliedern und betonte, man
solle die Gelegenheit zum Stellen
von Fragen nutzen. Die grosse Zahl
der Anwesenden zeuge von Interesse am Geschehen in der Gemeinde.
MIDI-Leiterin Iris Rivas freute sich
ebenfalls über die positiven Reaktionen
der Leute, die man in dieser Art selten
erlebe. Sie informierte zudem über die
aktuelle Situation im Asylwesen und
über den konkreten Ablauf der Asylverfahren. Rivas legte nochmals dar,
wie ernst die Situation im Asylwesen
zurzeit ist. Dem Kanton Bern werden
vom Bund wöchentlich durchschnittlich 80 Personen zugewiesen – die
Kapazitäten der bestehenden Zentren
sind allerdings ausgeschöpft. Deshalb
verpflichtete der Kanton Gemeinden
dazu, Unterkünfte für asylsuchende
Menschen zur Verfügung zu stellen.
Nicht nur in Moosseedorf, sondern
auch in Burgdorf und Hindelbank
j Peter Bill, Gemeindepräsident, Iris Rivas, Leiterin Migrationsdienst, und Stefan MollThissen, Geschäftsleiter der ORS Service AG, informieren die Bevölkerung.
Bild: jwb
wurden nun bereits Zivilschutzanlagen
in Betrieb genommen.
Nach Iris Rivas stellte sich die dritte Person in der Runde vor: Stefan
Moll-Thissen, Geschäftsleiter der ORS
Service AG. Die ORS Service AG ist
eine private Gesellschaft, die auf die
Betreuung und Unterbringung von
Asylsuchenden spezialisiert ist und im
Auftrag des Kantons die Notunterkunft
Moosseedorf betreibt. Wie Stefan MollThissen darlegte, sind zurzeit 39 Personen in der Zivilschutzanlage untergebracht. Darunter befinden sich drei
Familien und insgesamt acht Kinder
im Alter von drei bis zwölf Jahren. Alle
Asylsuchenden befinden sich noch im
laufenden Verfahren, haben also weder
einen positiven noch einen negativen
Bescheid erhalten. Insgesamt stammen
sie aus 16 verschiedenen Nationen und
bleiben durchschnittlich zwei bis vier
Monate in der Unterkunft. Ihr Essen
werden sie selber einkaufen und zubereiten, von ihrem Unterstützungsgeld
können sie des Weiteren auch Kleider
oder Hygieneartikel kaufen. Die Tagesstruktur der Asylsuchenden wird durch
vier Punkte geprägt: Essen einkaufen und zubereiten, Putzen/Hygiene,
Deutschkurse und Behördengänge, die
sie wahrnehmen müssen. Daneben sollen in Zukunft gemeinnützige Beschäftigungsprogramme realisiert werden.
Grosse Hilfsbereitschaft der
Bevölkerung
Die Hilfsbereitschaft in der Moosseedorfer Bevölkerung scheint gross zu
sein. Laut Stefan Moll-Thissen wurde
die eingerichtete Hotline bisher vor
allem genutzt, um sich über die Möglichkeit zu spenden zu informieren.
Zahlreiche Spielsachen wurden der
Unterkunft bereits geschenkt, sodass
ein Spielzimmer eingerichtet werden
konnte, das auch rege benutzt wird.
Auch am Informationsanlass zeigten
sich die Bürger/innen interessiert und
erkundigten sich, was denn in der
Unterkunft noch fehle. Die Grundausstattung sei bereits da, allerdings
würden allenfalls noch Winterkleider
und vor allem Winterschuhe benötigt.
Lebensmittel sind dagegen kaum
gefragt, die Verteilung sowie die Einhaltung des Ablaufdatums würden sich
als schwierig erweisen.
Es tauchten aber auch etliche konkrete
Fragen auf. So zum Beispiel, wer denn
die Natelgespräche und die Krankenkasse bezahle, ob die Schüler / innen
informiert werden müssten, ob wirklich nur eine Nutzung von zwei Jahren
geplant sei oder wie der Verteilungsschlüssel zustande komme. Alle Fragen
wurden geduldig und kompetent vom
Gemeindepräsidenten und den zwei
Fachleuten beantwortet.
Nicht zuletzt wurden auch viele Vorschläge unterbreitet. Die Idee, ein Göttisystem einzurichten, wurde von vielen Anwesenden spontan begrüsst, von
den Fachleuten aber kritischer beurteilt. Auch gemeinsame Spaziergänge
durchs Dorf, Fussballspielen und eine
Willkommensfeier wurden vorgeschlagen. Am 23. Oktober 2014 fand nun
zum ersten Mal das «Kirchenkaffee»
im Kirchgemeindehaus statt, das eine
Art Begegnungskaffee für die Bevölkerung und die Asylsuchenden sein soll.
Am Informationsanlass zeigte sich
eine sehr interessierte und hilfsbereite
Bevölkerung, die sich am Geschehen
in ihrem Dorf aktiv beteiligen will.
Man würde sich wünschen, dass jede
Gemeinde so auf eine Asylunterkunft
reagiert.
Jasmin Welte
BANGERTEN: Umwelt
Qualitätsmost mit Mehrwert
Ein Artenschutzprojekt in Bangerten und Umgebung will den Fortbestand seltener Käferarten sichern
Totes Holz ist für manche Tierarten
überlebenswichtig. Ein Artenschutzprojekt in Bangerten und Umgebung
setzt sich deshalb für den Erhalt alter
Hochstamm-Obstbäume ein – und
damit für den Lebensraum seltener
Käfer. Wer den Most von Früchten
dieser Bäume kauft, hilft mit, gefährdete Arten zu schützen.
Verschiedene Käferarten benötigen
totes Holz als Nahrung
In den Obstgärten in Bangerten wurden in den vergangenen drei Jahren mehrere gefährdete Käferarten
nachgewiesen. Ein von der Sophieund-Karl-Binding-Stiftung sowie dem
Fonds Landschaft Schweiz FLS unterstütztes Artenschutzprojekt ist dieses
ITTIGEN
j
Zivilschutzanlage Eyfeld
Am 25. Juli 2014 erklärte der Regierungsrat
des Kantons Bern die aktuelle Situation im
Asylbereich zur Notlage. Damit verpflichtete
er die bernischen Gemeinden, zusätzliche
Infrastruktur zur Unterbringung von Asylsuchenden zur Verfügung zu stellen. Unter
den betroffenen Gemeinden ist auch Ittigen.
Nun wird die Zivilschutzanlage Eyfeld an der
Papiermühlestrasse 130 a für Asylsuchende
geöffnet. Ab 3. November 2014 stellt die
Gemeinde Ittigen dem Kanton Bern die
Zivilschutzanlage «BSA Eyfeld» an der
Papiermühlestrasse 130 a zur Verfügung.
Die Anlage bietet Platz für insgesamt 100
Personen und wird derzeit von den zuständigen Behörden in Zusammenarbeit
mit dem kantonalen Migrationsdienst und
der ORS Service AG vorbereitet. Für Fragen
und Anliegen aus der Bevölkerung ist ab
dem 3. November 2014 eine telefonische
Hotline über die Nummer 031 918 48 34
erreichbar.
zvg
1. Jahrgang Ausgabe Nr. 3 Mittwoch, 29. Oktober 2014
Marmorierte Goldkäfer (Protaetia marmorata) schlüpfen aus ihren Kokons.
Jahr mit dem Ziel gestartet, die dort
noch erhaltenen, ausgewiesenen Brutbäume zu schützen und damit den
Fortbestand von seltenen Käferarten
wie dem marmorierten Goldkäfer, dem
Sägebock oder dem Kirschprachtkäfer
zu sichern.
Diese Tiere gehören zu den xylobionten Käfern, die das tote Holz als
Nahrung benötigen und deshalb zwingend auf alte Baumbestände angewiesen sind. Die lichten Hofstätten mit
Hartgehölzen wie Apfel- oder Birnbaum, aber auch einzeln stehende Linden und Nussbäume sind für manche
seltenen Käferarten ein idealer Lebensraum, da die die Sonne liebenden Tiere
für ihre Entwicklung meist nicht in
den Wald ausweichen, sondern geeignete Bruthöhlen in ihrer Nähe oder gar
im selben Baum aufsuchen.
Der seltene Sägebock (Prionus
coriarius).
Bilder: zvg
Subventionen vom Bund
Die Förderung von Hochstamm-Obstbäumen, die auch für das Mittelland
bedeutende Landschaftselemente darstellen, steht auf der Agenda mehrerer
Naturschutzorganisationen und wird
via Direktzahlungen an die Landwirte
teilweise vom Bund unterstützt. Für
die Artenvielfalt sind vor allem die
ganz alten Bäume wichtig – besonders,
wenn diese tote Bereiche, absterbende
Prädikat «Artenvielfalt in ObstgärÄste und mit Mulm gefüllte Höhten»
len enthalten. In solchen Baumhöhlen
Um die Landwirte und Besitzer dieser leben zudem Spechte, Steinkauze und
Hofstätten zur Teilnahme am Projekt Wiedehopfe, aber auch Kleinsäuger wie
zu motivieren, wird aus dem Obst Siebenschläfer und Fledermäuse. zvg
dieser uralten Bäume Süssmost mit
dem Prädikat «Artenvielfalt in ObstDie folgenden Restaurants aus dem Einzugsgärten» hergestellt und an interessierte
gebiet dieser Zeitung beteiligen sich an der
Restaurants und private Abnehmer ver- Aktion zum Erhalt gefährdeter Arten und fühkauft. Interessierte können sich direkt ren den «Süssmost mit Mehrwert» in ihrem
bei den Landwirten in Bangerten mel- Sortiment: Restaurant im Quadrat, Zollikofen;
Restaurant Löwen, Bangerten.
den.
1. Jahrgang Ausgabe Nr. 3 Mittwoch, 29. Oktober 2014
«D’REGION» Seite 5
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Jegenstorf
Seite 6 «D’REGION»
j 1. Jahrgang Ausgabe Nr. 3 Mittwoch, 29. Oktober 2014
Gewerbeausstellung
JEGA 2014 – ein Fest für Gross und Klein
Die Gewerbeausstellung in Jegenstorf lockte auch in diesem Jahr zahlreiche Besucher / innen an
Bei fast perfektem Wetter fand vom 10.
bis am 12. Oktober 2014 in Jegenstorf
die Gewerbeausstellung statt, die alle
vier Jahre durchgeführt wird. Wieso
aber bei perfektem Wetter? Schliesslich hat sich die Sonne doch nur zeitweise gezeigt, ab und zu hat es sogar
geregnet. Des Rätsels Lösung liefert
Theo Zaugg, OK-Präsident: «An einer
Gewerbeausstellung darf es nicht so
schön sein, dass die Leute im Garten arbeiten können, aber es sollte
auch nicht so stark regnen, dass sie
zu Hause bleiben.» In diesem Sinne
waren die meteorologischen Verhältnisse tatsächlich ziemlich gut und es
zeigten sich dementsprechend auch
viele Jegenstorferinnen und Jegenstorfer an der JEGA 2014 auf dem Schulhausareal Gyrisberg.
Organisiert wurde die Gewerbeausstellung vom «Verein Jegenstorfer KMU
und Umgebung», der bereits 1916
gegründet wurde und heute gegen 120
Firmen- und Einzelmitglieder aus dem
Raum Jegenstorf und Umgebung zählt.
Der Verein plant nicht nur die Jegenstorfer Gewerbeausstellung, sondern ist
auch im öffentlichen Leben und in
der Politik aktiv. Das Vereinsgebiet
umfasst die Gemeinden Bangerten, Iffwil, Jegenstorf, Münchringen, Scheunen und Zuzwil und beheimatet über
200 Betriebe aus Gewerbe, Detailhandel und Dienstleistung. Den Kontakt
unter den einzelnen Mitgliedern zu
fördern und zu pflegen, ist eines der
Hauptanliegen des Vereins.
Mit viel Einsatz zum Erfolg
Bereits vor einem Jahr hat das achtköpfige Organisationskomitee mit
der Planung der Gewerbeausstellung
begonnen und hat den Anlass in sieben
OK-Sitzungen auf die Beine gestellt.
Insgesamt 64 Aussteller stellten sich an
der JEGA dem interessierten Publikum
vor. Sämtliche Stände im Innen- und
Aussenbereich wurden für die Unternehmen komplett aufgestellt, sodass
sie nur noch die Einrichtung vornehmen mussten.
Da die JEGA jeweils am letzten Wochenende der Herbstferien stattfindet, kann
verschiedene Jugendbands aus Jegenstorf und Umgebung auf, so etwa «The
Hookline», eine sechsköpfige Band,
die eigene Lieder auf Berndeutsch und
Englisch zum Besten gab.
Der Sonntag wartete schliesslich mit
einem Jazz-Brunch mit der «LovefieldJazzband» auf und lud zu einem letzten
Spaziergang durch die Ausstellung ein.
Für begeisterte Fans des Schwingsports
war zudem die Autogrammstunde mit
Willy Graber ein Highlight, die am
Sonntag über Mittag stattfand.
Die JEGA 2014 war ein rundum gelungener Anlass, der zu geselligem Beisammensein einlud. Neben der kulinarischen Auswahl und dem Unterhaltungsprogramm im Festzelt waren
die Helikopterflüge in einem EC-120
Eurocopter ein Angebot, das viele
Besucher anlockte und ihnen ein einmaliges Erlebnis bescherte.
jwb
«Herzlich willkommen» – die JEGA 2014 erwies sich als geselliger und attraktiver Anlass. die Schulanlage genutzt werden, welche die Gemeinde dankenswerterweise
immer zur Verfügung stellt und somit
einen wichtigen Beitrag zum Gelingen
der Gewerbeausstellung leistet.
Einzigartig an der Jegenstorfer Gewerbeausstellung ist, dass jeder Handwerker, der beim Aufbau der Stände hilft,
einen Stundenlohn bekommt. Beim
Abbau ist zudem jedes Unternehmen
verpflichtet, entweder eine Hilfskraft
zur Verfügung zu stellen oder 150
Franken zu bezahlen. Die endgültige
Abrechnung der Ausstellung wird ausserdem aufgrund des Resultats getätigt:
Zwar wird im Vornherein ein Quadratmeter-Preis festgelegt; dieser wird aber
je nach Endresultat nach oben oder
unten angepasst. Auf diese Weise wird
kein Gewinn als finanzielle Reserve für
die nächste Gewerbeausstellung behalten, jede Ausstellung ist gewissermassen finanziell in sich abgeschlossen.
Dieses System funktioniert jedoch nur
deswegen, weil der «Verein Jegenstorfer KMU und Umgebung» finanziell
gut dasteht. Lediglich ein gewisser
Beitrag wird zur Seite gelegt, um damit
ein Abschlussfest für all die fleissigen
Aussteller zu organisieren.
Ein vielseitiges Programm
Durch die JEGA können die Aussteller einerseits untereinander den
Kontakt pflegen, während neue Mitglieder des Vereins die alten Hasen
kennenlernen; andererseits werden
aber natürlich auch die Kundenbeziehungen gefördert. Die Unternehmen
können sich der breiten Bevölkerung
präsentieren und bestehende Beziehungen in einem ungezwungenen Rahmen vertiefen. Die Besucherinnen und
Besucher erwartete dementsprechend
Bilder: Jasmin Welte
ein abwechslungsreiches Programm.
Die JEGA 2014 wurde am Freitag von
16 bis 17 Uhr mit einer grossen Feier
eröffnet. Die geladenen Gäste durften
zunächst als Erste die vielen Stände
besichtigen, natürlich wurden auch
feierliche Reden gehalten, wie es an
solchen Anlässen üblich ist. Auf besonders viel Anklang stiess das Interview
von Theo Zaugg mit dem Sanitärmeister Daniel Kretz, der aus Jegenstorf
kommt und im Jahr 2013 Schweizermeister wurde. In seinen Antworten
zu den sechs Fragen gab er interessante
Einblicke in sein Berufsleben und seine
Ausbildung. Er nimmt zudem auch an
den Ausscheidungen für die Weltmeisterschaft teil.
Am Samstag folgte schliesslich der
grösste Besucherandrang. Zahlreiche
Attraktionen und kulinarische Köstlichkeiten lockten Gross und Klein
an die Stände. Während sich die
Erwachsenen beispielsweise über die
attraktiven Autos und die schnittigen
«Töffs» freuten, tobten die Kinder in
der Hüpfburg und liessen sich ihre
Gesichter schminken. Im Festzelt traten ausserdem schon am Nachmittag
Grauholz
1. Jahrgang Ausgabe Nr. 3 Mittwoch, 29. Oktober 2014
j «D’REGION» Seite 7
URTENEN-SCHÖNBÜHL: «Frische-Insel» Publireportage
Fleisch vom Hof, Brot vom «Beck», Salat vom Feld
Die «Frische-Insel» bietet regionale Frischprodukte zu fairen Preisen
Käsehändler «Vom Chäser» an der
Hauptstrasse in Urtenen-Schönbühl
den Dorfladen mit modernem Ambiente. In seinen Regalen finden die Kundinnen und Kunden frische Lebensmittel, die mehrheitlich in der Region oder
in der Schweiz umweltgerecht und
tierfreundlich hergestellt worden sind.
Frische Backwaren – direkt aus Schönbühl. Seit dem 6. März 2014 hat das Einkaufen frischer Produkte in UrtenenSchönbühl an der Solothurnstrasse 48
einen neuen Mittelpunkt. Mit der
«Frische-Insel» haben die Schönbühler
Traditionsunternehmen «Hofer Metzg»
und «Ueli der Beck» eine Einkaufswelt
für Liebhaber von regionalen Frischprodukten zu fairen Preisen geschaffen.
Der national tätige Käsehändler «Vom
Chäser» komplettiert das Angebot mit
Käsespezialitäten, die man beim Grossverteiler vergeblich sucht.
Bilder: zvg
sumenten von heute sind aufgeklärt
und kritisch, wenn es um die Nahrungsmittel auf ihren Tellern geht.
Genauso kritisch sind die Schönbühler
Unternehmer Beat Hofer von «Hofer
Metzg» sowie Regula und Manfred
Hasler von «Ueli der Beck», wenn es
um die Waren in ihrer «Frische-Insel»
geht.
Seit Anfang März 2014 betreiben sie
zusammen mit dem national tätigen
Fair produziert schafft faire Preise
Rund 80% des Fleischangebotes
gewinnt «Hofer Metzg» aus hauseigener Schlachtung. Die Schweine und
Rinder stammen von Bauernhöfen aus
Urtenen-Schönbühl und Umgebung,
wo sie ein artgerechtes Leben führten.
Auch die Backwaren haben keine lange
Anreise. Sie werden bei «Ueli der
Beck» in Urtenen-Schönbühl heiss und
verführerisch duftend aus dem Ofen
gezogen. Für viele Backwaren verwendet «Ueli der Beck» gut gewachsenes
Korn aus der Region. Zu Fleisch und
Brot gehört der Käse. Für diesen sorgt
«Vom Chäser»: Als Vertriebspartner
für kleine, familiengeführte Käsereibetriebe in der Schweiz beliefert er
Dorfladen mit modernem Ambiente
Blindlings die günstigsten Waren einkaufen – das war gestern. Die Kon-
Märitstand
Regionale Produkte, frisches Gemüse und
gluschtige Leckereien:
Freitag, 31.10.2014 / 15.00 – 18.00 Uhr
Samstag, 1.11.2014 / 10.00 – 17.00 Uhr
Mmmmmh – in der «Frische-Insel» mit
frischer Kost auf Du und Du
Solothurnstrasse 48, 3322 UrtenenSchönbühl. Parkplätze sind ausreichend
vorhanden.
j Frisch einkaufen im modernen Dorfladen. die «Frische-Insel» mit Käsespezialitäten, die beim Grossverteiler nicht
erhältlich sind. Im Gesamten versorgt
die «Frische-Insel» ihre Kunden mit
allem, was es für die tägliche, frische
und gesunde Ernährung braucht. So
ist in den Auslagen auch Gemüse zu
finden, welches in der dunklen Erde
des Seeländer Mooses wachsen und
gedeihen konnte. Auch Molkereiprodukte fehlen nicht – sie stammen aus
Wengi bei Büren und Uettligen. Das
Beste daran: In der «Frische-Insel» ist
Gutes günstig. Dank der regionalen
sowie hauseigenen Produktion vermeiden die Betreiber lange Transportwege und umgehen teure Zwischenhändler. Davon profitieren alle: die
Konsumenten, die eine gesunde und
frische Qualität zu fairen Preisen erhalten, sowie die Bauernbetriebe, deren
Leistungen marktgerecht entlohnt
werden.
Hasler ändern. Sie haben Erfahrung
im Führen von kleinen, kundenorientierten Lebensmittelgeschäften. Mit
den Schönbühler Traditionsunternehmen «Hofer Metzg» und «Ueli der
Beck» haben sie in zweiter Generation
das Geschäft der Eltern bzw. Schwiegereltern übernommen. Sie sind überzeugt, dass jedes Dorf seinen Dorfladen
braucht. Aus ihrer Sicht ist die «Frische-Insel» mehr als ein Einkaufsort –
sie ist ein Treffpunkt für die «Dörfler».
Dafür sorgt nicht zuletzt der Brunnen
mit frischem Quellwasser vom Urtenenberg, der mitten im Geschäft zu
einem Schwatz einlädt.
zvg
Ein klares JA zum Dorfladen
Das Lädelisterben hat in der Schweiz Solothurnstrasse 48,
eine traurige Tradition. Das wollen 3322 Urtenen-Schönbühl
Die Betreiber. Von links: Beat Hofer, Regula Hasler-Schweingruber und Manfred Hasler. Beat Hofer sowie Regula und Manfred www.frische-insel.ch
ZOLLIKOFEN: Feuerwehr
Alarmieren, Retten, Löschen – die Feuerwehr vermittelte Stärke und Kompetenz
Dem Publikum wurden zahlreiche Attraktionen geboten – u.a. die Präsentation von Fahrzeugen sowie die Besichtigung eines Rettungswagens der Sanitätspolizei
Die Feuerwehr Zollikofen stellte am
Feuerwehrtag auf dem Gelände der
Sekundarschule eindrucksvoll ihr Können unter Beweis.
Mit ihrem Einsatz unter der Leitung von
Hauptmann Beat Baumann und Jürg
Jenni vermittelte sie Sicherheit, Stärke
und Kompetenz. Simuliert wurde ein
Brand in der Schulküche und die Rettung mehrerer Personen, wobei sich
die Atemschutz-Gruppe als unabdingbare Garantin für eine erfolgreiche
Rettung erwies. Dem Publikum wurden
zahlreiche weitere Attraktionen gebo-
ten: Die Jüngsten versuchten sich an
der Handspritze, wobei mit dem Wasserstrahl Tennisbälle getroffen werden
mussten. Mutige versuchten, mit der
Löschdecke ein Feuer zu ersticken,
oder liessen sich als «Figuranten» im
Krankenwagen versorgen. Beim Ge­spräch in der Festwirtschaft zeigte sich:
Diese Woche:
Herzliche Gratulation
Coop-Gutschein im Wert von Fr. 50.–
der Gewinnerin des Coop-Gutscheins:
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Mit einem beeindruckenden Auftritt stellte die Feuerwehr ihr Können
unter Beweis. Bilder: Fritz Steiner
Der Feuerwehrdienst steht auf der Berufswunschliste der 4- bis 14-Jährigen
ganz weit oben.
Sylvia Mosimann
Teilnahmeschluss: Donnerstag, 13. November 2014, 17.00 Uhr
Margrit Laube aus
Ittigen
Ittigen
Seite 8 «D’REGION»
j 1. Jahrgang Ausgabe Nr. 3 Mittwoch, 29. Oktober 2014
Ersatzwahl Gemeindepräsidium – «D’REGION» stellt die Kandidatin und die beiden Kandidaten vor
Drei Personen kandidieren für das Gemeindepräsidium
Am 2. November ist es so weit: die Ittiger Stimmbürger / innen wählen den bzw. die Amtsnachfolger / in von Beat Giauque
Gemeindepräsident Beat Giaque, zurück. Um die Nachfolge bewerben Departement Sicherheit, Jean-Dani- dung sowie Kultur, Freizeit und Sport, Die Zeitung «D’REGION» stellt die
Mitglied der Bürgervereinigung von sich Gabriela Meister, Sozialdemo- el Pirolet, Evangelische Volkspartei und Alt-Gemeinderat Marco Rupp, Kandidatin und die beiden Kandidaten
vor. Ittigen (BVI), tritt Ende März 2015 kratische Partei (SP), Gemeinderätin (EVP), Gemeinderat Departement Bil- BVI.
mhb
Interview mit Gabriela Meister, SP
«D’REGION»: Welche politischen
Werte liegen Ihnen besonders am
Herzen?
Gabriela Meister: Als liberale Sozialdemokratin stehe ich hinter einer freiheitlichen, selbstverantwortlichen Gesellschaftsordnung. Diese kann aber
langfristig nur funktionieren, wenn sie
auf Solidarität aufbaut und die Schwächeren nicht nur mitträgt, sondern
nach Möglichkeit stärkt – nach dem
Motto: Eine Kette ist nur so stark wie
ihr schwächstes Glied.
«D’REGION»: Wie würden Sie Ihren
Führungsstil beschreiben?
Gabriela Meister: Mein Führungsstil
entspricht zusammengefasst demjenigen meiner politischen Arbeit: zuhören, mitdenken, entscheiden. Von meinen Mitarbeitenden verlange ich viel.
Ich gebe aber auch viel an Wertschätzung, Unterstützung und persönlichem
Engagement. Die Mitarbeitenden zur
Eigeninitiative und zum Mitdenken zu
motivieren, ist mir sehr wichtig. Deshalb bin ich immer offen für neue Ideen
Interview mit Jean-Daniel Pirolet, EVP
«D’REGION»: Welche politischen Werte
liegen Ihnen besonders am Herzen?
Jean-Daniel Pirolet: Ich möchte für
die Ittigerinnen und Ittiger ein verantwortungsvoller und glaubwürdiger
Gemeindepräsident sein, welcher Personen jeden Alters und jeder Herkunft
mit Respekt und Toleranz begegnet
und somit als Vorbild für ein besseres gegenseitiges Verständnis in
der Bevölkerung dienen soll. Ich will
in regelmässigen Treffen Gespräche
mit den Wirtschaftsträgern, den Par-
Jean-Daniel Pirolet
Geburtsdatum: 18. April 1954
Familie: verheiratet, drei Söhne
Beruf: Maschineningenieur HTL, Projektleiter im VBS
Hobbys: Ski- und Velofahren, Wandern,
Lesen, Spazieren mit dem Hund
Interview mit Marco Rupp, BVI
«D’REGION»: Welche politischen
Werte liegen Ihnen besonders am
Herzen?
Marco Rupp: An oberster Stelle stehen
die Wahrung und Verbesserung der
Lebensqualität der Bürgerinnen und
Bürger von Ittigen. Dazu gehören ein
attraktives und sicheres Wohnumfeld,
gute Schulen, vielseitige Einkaufsmöglichkeiten und gute Verkehrsinfrastrukturen. In unserer schnelllebigen
Welt braucht es Orte, wo man sich zu
Hause fühlt. Damit dies alles bezahlbar
ist, brauchen wir eine sorgfältige und
umsichtige Finanzplanung.
«D’REGION»: Wie würden Sie Ihren
Führungsstil umschreiben?
Marco Rupp: Führen heisst Verantwortung übernehmen. Aber die Präsidentin oder der Präsident steht nicht
alleine da: Der Gemeinderat und die
Verwaltung unterstützen sie bzw. ihn.
Sie alle tragen im Rahmen ihrer Aufgaben auch Verantwortung. Ich will
die Leute motivieren, das Beste zu
geben. Dafür braucht es Dialog und
und überzeugende Argumente. Vorauseilenden Gehorsam hingegen kann
ich nicht ausstehen, denn er lähmt.
«D’REGION»: In welchen Themenbereichen möchten Sie als Gemeindepräsidentin Akzente setzen?
Gabriela Meister: Handlungsbedarf
besteht bei den im weitesten Sinn sozialen Themen wie der Frühförderung,
der Integration oder der Schaffung von
Partizipationsmöglichkeiten für diejenigen Ittigerinnen und Ittiger, die vom
Stimm- und Wahlrecht ausgeschlossen
sind. Dabei denke ich zum Beispiel an
einen Jugendrat oder einen Ausländerbeirat, welche neue Themen in die politische Diskussion einbringen könnten.
Im Bereich Umwelt sind weitere
Anstrengungen nötig, wie zum Beispiel
die Förderung der Solarenergie oder
eine Reduktion des Energieverbrauchs.
Zudem gilt es, den Wirtschaftsstandort
Ittigen auf dem heutigen Niveau zu
halten. Das sichert die Arbeitsplätze
in der Gemeinde und trägt zu stabilen
Gemeindefinanzen bei.
Schliesslich wird uns in Ittigen auch
der Verkehr weiter beschäftigen,
obschon diesbezüglich bereits grosse
Anstrengungen unternommen wurden
und werden. Die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger sind bei diesem
Thema nur schwer unter einen Hut
zu bringen: Wer im Auto unterwegs
ist, beansprucht freie Fahrt auf der
kürzesten Strecke, wer zu Hause die
Ruhe geniessen will, wünscht sich Verkehrsberuhigungsmassnahmen. In diesem Spannungsfeld einen möglichst
«gerechten» Ausgleich zu finden, stellt
eine herausfordernde Daueraufgabe dar.
tei- und Vereinsleitungen führen. Das
heisst, dass ich aktiv den Dialog mit
der Bevölkerung suchen werde und
deren Anliegen ernst nehme.
«D’REGION»: Wie würden Sie Ihren
Führungsstil beschreiben?
Jean-Daniel Pirolet: Ich pflege einen
partizipativen Führungsstil, weil es mir
wichtig ist, verschiedene Problemlösungen vergleichen zu können, um
daraus die bestmögliche Lösung zu
favorisieren und sie weiterzuverfolgen. Auf dieser Basis entstehen Winwin-Situationen, welche die Gemeinde für unsere Nachkommen lebenswert
Schritt für Schritt weiterbringen.
bleibt. Attraktive familien- und kinderfreundliche Wohnmöglichkeiten,
«D’REGION»: In welchen Themen- Spielplätze und Begegnungszonen
bereichen möchten Sie als Gemeinde- sowie die Förderung des Langsampräsident Akzente setzen?
verkehrs und des öffentlichen VerJean-Daniel Pirolet: Die Aspekte Raum- kehrs sind Bereiche, die mit Priorität
planung und Nachhaltigkeit liegen mir behandelt werden müssen. Bezüglich
sehr am Herzen, damit Ittigen auch des hohen Verkehrsaufkommens in
eine offene Kommunikation. Das sehe
auf eine verträgliche Art auszuich als eine der Hauptaufgaben an.
gestalten.
Ich nehme den Vergleich mit einem • Unsere Gebiete um die Bahnhöfe
Ruderboot zu Hilfe: Wenn alle aus
sind Schlüsselgebiete für die EntÜberzeugung im Takt in die gleiche
wicklung. Sie sind wichtige UmsteiRichtung rudern, kommt das Ittiger
geknoten, sie sind wichtig für die
Boot am besten vorwärts!
Arbeitsplätze, sie sind gute Standorte
für Kindertagesstätten und interes«D’REGION»: In welchen Themensante Wohnstandorte gerade für das
bereichen möchten Sie als GemeindeWohnen im Alter.
• Das soziale Gleichgewicht muss verpräsident Akzente setzen?
Marco Rupp: Handlungsbedarf sehe
bessert werden. Ittigen hat einen
ich vor allem in vier Bereichen:
überdurchschnittlich hohen Anteil
• Der Verkehr beschäftigt uns heute
an Sozialfällen. Eine rasche Integraund wird uns auch in Zukunft stark
tion dieser Menschen in den Arbeitsbeschäftigen. Mobilität ist wichprozess und in das gesellschafttig, aber es muss uns gelingen, sie
liche Leben ist wichtig. Das Projekt
«Zukunft Kappelisacker», welches
von der BVI angestossen wurde, ist
Marco Rupp
ein wichtiger Baustein dazu.
Geburtsdatum: 29. Mai 1955
• Unsere Finanzen müssen im Lot bleiFamilie: verheiratet, zwei Söhne
ben. Hier braucht es eine umsichBeruf: Raumplaner SIA; Dr. phil nat.;
tige Planung bei der Erneuerung der
Partner in einem privaten Büro für RaumInfrastrukturen wie z.B. der Schulen
planung, Verkehr, Umwelt, Recht; Dozent
oder der Strassen.
am Geographischen Institut der Uni Bern
Hobbys: Zeichnen, Reisen, Fotografieren, Ski- und Velofahren, YB und SCB
«D’REGION»: In welche Richtung
soll sich die Agglomerationsgemeinde Ittigen Ihrer Meinung nach entwickeln?
Gabriela Meister: Ich stehe hinter den
Zielen der Initiative «Boden gutmachen»
der Regionalkonferenz Bern-Mittelland,
welche die Verdichtung bestehender
Siedlungsgebiete und die Einzonungen
an gut erschlossenen Lagen anstrebt.
Um den Befürchtungen in der Bevölkerung, Einzonungen führten zu noch
mehr Verkehr, Rechnung zu tragen,
sind innovative Ideen wie zum Beispiel
ein autofreies Wohnprojekt gefragt.
Aufgaben ohne weitere Steuererhöhungen gewährleistet werden?
Gabriela Meister: Das hängt einerseits vom wirtschaftlichen Erfolg
des grössten juristischen Steuerzahlers (Swisscom) ab, andererseits
von den Anforderungen, welche die
Stimmbürger/innen an die Gemeinde
stellen.
Zum einen werden Dienstleistungen
im gewohnten Umfang und in hoher
Qualität erwartet, zum anderen entstehen aufgrund des gesellschaftlichen,
wirtschaftlichen und technischen
Wandels laufend neue Bedürfnisse,
welche die öffentliche Hand abde«D’REGION»: Ittigen gilt als cken soll – Beispiele sind der Ausbau
Gemeinde mit einem niedrigen Steu- des öffentlichen Verkehrs, Frühfördeersatz… Können die öffentlichen rung und Online-Schalter. Ob und wie
die Gemeinde solche Anforderungen
erfüllen kann, ist für ihre AttraktiGabriela Meister
vität mindestens ebenso wichtig wie
Geburtsdatum: 2. September 1969
der Steuersatz. Dazu kommt, dass ein
Familie: verheiratet, ein Sohn
Grossteil des Ittiger Budgets aufgrund
Beruf: selbständige Rechtsanwältin und
des Lastenausgleichs und DisparitätenMediatorin
abbaus nicht beeinflussbar ist. Bisher
Hobbys: Kochen, Backen, Kinderhüten,
ist Ittigen gut gefahren mit der fleLesen
xiblen Steueranlage.
Ittigen ist vermehrte Kommunikation sich im öffentlichen Raum sicher und
und Zusammenarbeit mit den umlie- wohlfühlen.
genden Gemeinden anzustreben, um
gemeinsame Lösungen zu finden.
«D’REGION»: Ittigen gilt als
Gemeinde mit einem niedrigen Steu«D’REGION»: In welche Richtung ersatz… Können die öffentlichen
soll sich die Agglomerationsgemein- Aufgaben ohne weitere Steuererhöde Ittigen Ihrer Meinung nach ent- hungen gewährleistet werden?
wickeln?
Jean-Daniel Pirolet: Die tiefe SteuerJean-Daniel Pirolet: Als Agglomerations- anlage ist einer der Faktoren, welcher
gemeinde muss Ittigen die Aktivitäten Ittigen als attraktive Gemeinde zum
bezüglich Integration von Menschen Wohnen und zum Arbeiten auszeichanderer Herkunft und Sprachen wei- net. Die bis heute erreichten hohen
terführen und intensivieren. Für Fami- Standards müssen deshalb in Qualität
lien sind genügend Kindertagesstätten und Quantität erhalten bleiben und
und Ferienbetreuungsangebote sowie soweit möglich durch ein massvolles
ein weiterer Ausbau der Tagesschule Wachstum erhöht werden. Schlussendanzustreben. Räume für Jugendliche lich wird der Stimmbürger über die
sind bereitzustellen. Für Senioren, ein Weiterentwicklung von Ittigen, die
immer grösser werdender Teil unserer damit verbundenen Investitionen und
Bevölkerung, sind ebenfalls geeignete somit über die Höhe des Steuersatzes
Angebote zu offerieren und Massnah- anlässlich der Gemeindeversammlung
men zu treffen. Die Bevölkerung soll beraten und beschliessen.
de Ittigen Ihrer Meinung nach entwickeln?
Marco Rupp: Ittigen ist ein Teil der
Region Bern. Schon Walter Frey und
Beat Giauque haben sich stark in den
regionalen Gremien engagiert. Meinerseits konnte ich über 17 Jahre die regionale Verkehrsplanung leiten. Die regionale Zusammenarbeit wird in Zukunft
noch an Bedeutung gewinnen. Ittigen
ist Bindeglied zwischen Stadt und Land.
Wir haben beides und das ist eine
«D’REGION»: In welche Richtung unserer Qualitäten. Das wird auch in 20
soll sich die Agglomerationsgemein- Jahren so sein. Gerade wenn wir unsere
Identität bewahren wollen, ist eine enge
Absprache mit den Nachbargemeinden von grosser Bedeutung: Bolligen,
Zollikofen, Ostermundigen, aber auch
Bern sind für uns wichtige Partner.
Durch meine zwölfjährige Erfahrung
als Gemeinderat und meine berufliche
Tätigkeit in den Gemeinden, in der
Region und beim Kanton kenne ich
die Behörden und die Verfahrens- und
Entscheidungswege bestens.
«D’REGION»: Ittigen gilt als Gemeinde mit einem niedrigen Steuersatz… Können die öffentlichen Aufgaben ohne weitere Steuererhöhungen
gewährleistet werden?
Marco Rupp: Davon bin ich überzeugt. Voraussetzung ist allerdings,
dass der Gemeinderat periodisch seine
Aufgaben und Ausgaben überprüft. Ich
mache ein Beispiel: Früher brauchte es
zum Telefonieren ausserhalb der eigenen Wohnung Telefonkabinen. Heute
lächeln wir über diesen Umstand. Was
früher notwendig und richtig war,
muss heute oder in Zukunft nicht
zwingend sein.
1. Jahrgang Ausgabe Nr. 3 Mittwoch, 29. Oktober 2014
«D’REGION» Seite 9
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Jegenstorf
Seite 10 «D’REGION»
j 1. Jahrgang Ausgabe Nr. 3 Mittwoch, 29. Oktober 2014
Charity-Event
«Mama Mia» – ein Tanz-Theater im Zeichen der Hoffnung
Ein Charity-Anlass für Mütter und Väter – zugunsten von Kindern in Afrika
Sie luden zu einem Charity-Anlass
zugunsten von Kindern in Südafrika
ein und vermochten damit die Bevölkerung zu mobilisieren: Nicole Spichiger
sowie Christina und Daniel Keller aus
Jegenstorf. Vom 7. bis 14. November
2014 werden sie und zwölf weitere
freiwillige Helferinnen und Helfer aus
der Schweiz nach Johannesburg reisen.
Unter der Leitung der Stiftung JAM
Schweiz helfen sie mit beim Neuaufbau
der Kindertagesstätte «Rise up» mitten
im Township «Orange Farm», in welchem 72 Kinder betreut werden.
Tanztheater «Mama Mia»
Die Finanzbeschaffung für den Baueinsatz der KITA «Rise up» gab den
Ausschlag zu diesem Charity-Event
im Kirchgemeindehaus Jegenstorf. Den
herzerfrischenden und dennoch überaus berührenden Auftakt gestalteten
die Schauspielerinnen Elisabeth Ruetschi und Kathrin Cotting sowie Tänzerin Dominique Ritter von «Kirche und
Theater».
j men mit ihren Kindern, der aber auch
beim Loslassen hilft und Hoffnung
schenkt, setzten die Künstlerinnen den
gelungenen Schlusspunkt hinter ihre
Darbietung.
Vom Schwangeren-Yoga bis zur Segnung der Mütter durch Jesus: Das Tanz-Theater
«Mama Mia» zog die Anwesenden restlos in ihren Bann.
Vom Festhalten oder Loslassen
Mit ihrem mitreissenden Tanz-Theater
«Mama Mia», umrahmt von feinfühligen Klängen, beleuchteten die drei
Theaterfrauen das Muttersein im Heute
und zu biblischen Zeiten. Mal live auf
der Bühne, dann wieder via Leinwand
gezeigte Zitate aus der Bibel, damit
zeichneten sie ein Bild der Mutter, in
welchem sich alle Mütter wiedererkannten. Im Spagat zwischen Mutterglück und Karriere, unterwegs auf dem
schmalen Grat zwischen Festhalten
und Loslassen der Kinder, hielten die
Bühnenakteurinnen den anwesenden
Müttern und Vätern einen Spiegel vor.
«Was ist eine gute Mutter?», diese
Frage beschäftigt die Mütter schon seit
Urzeiten. Wirkt sich das «HuscheliImage» einer Mutter nachteilig auf
ihr Baby aus? Wird ein Kind, welches
Frühenglisch, Babyschwimmen oder
Klavierunterricht für Kleinkinder
genossen hat, glücklicher als andere?
Wie geht man mit Zickenterror oder
Hoffnung weitertragen nach Afrika
Hoffnung weitertragen zu den Kindern
nach Johannesburg werden nun auch
Nicole Spichiger sowie Christina und
Daniel Keller zusammen mit der Stiftung JAM Schweiz. JAM-Projektmitarbeiterin Sabina Knechtli stellte die
Organisation sowie das Projekt KITA
«Rise up» dem Publikum persönlich
vor. Im Mittelpunkt der Arbeit der
Stiftung JAM Schweiz steht die Hilfe
zur Selbsthilfe für Kinder und deren
Wer ebenfalls Hoffnung spenden möchte,
macht dies mit einem Beitrag an die IBAN-Nr.
CH83 0900 0000 8853 7080 8 zugunsten der
KITA «Rise up», Stiftung JAM Schweiz, Schwellistrasse 6, 8052 Zürich.
Hahnenkämpfen des Nachwuchses um
oder mit Ideen, welche von den Eltern
als «nicht gut» befunden werden?
Schon im Paradies wurde Eva mit dem
Zank und Streit ihrer Söhne Kain und
Abel konfrontiert. Und den Sorgen der
modernen Mutter, welche am Lehrabbruch ihres Teenagers zu zerbrechen
droht, begegnete Maria, welche schon
vor mehr als 2000 Jahren erfahren
musste, dass ihr Sohn Jesus die mütterlichen Zukunftsideen nicht wie von
ihr gewünscht umzusetzen gewillt war.
Festhalten oder Loslassen waren also
schon damals ein Thema.
Zum Lachen und Nachdenken
gleichermassen
Das Tanz-Theater «Mama Mia» löste
vielerlei Emotionen aus und regte gleichermassen zum Lachen wie auch zum
Nachdenken an. Mit dem Traum von
der Begegnung mit Jesus, der den Sie alle freuen sich auf ihren Freiwilligen-Einsatz in Johannesburg, unter ihnen auch
Müttern Kraft, Vertrauen, Leichtigkeit die Organisatoren des Charity-Anlasses, Daniel und Christina Keller (links) sowie
und Trost gibt für ihren Weg zusam- Nicole Spichiger (rechts).
Bilder: sim
Remise Bühni
EVP
j
Reprise von «Pettersson und Findus»
Aktion Weihnachtspäckli
Das Publikum darf sich auf ein vergnügliches und berührendes Theatererlebnis mit faszinierenden Figuren freuen
Im Jahr 2007 lud die «Remise Bühni
Jegenstorf» zur Uraufführung des Kinderbuchklassikers «Pettersson und
Findus» ein. Das herzerwärmende
Stück erwies sich damals als bahnbrechender Erfolg und wurde vom
Publikum begeistert aufgenommen. Bis
heute haben die Mitglieder der Remise
immer wieder Anfragen von verschiedenster Seite erhalten, ob der Kinderbuchklassiker nicht allenfalls wieder
einmal ins Programm aufgenommen
werden könnte...
Hiltbrunner schlüpfen erneut in ihre
Federkostüme und verwandeln sich
auf der Bühne in die Hühnerdamen
Henni und Gick. Als neue Spieler
mit dabei sind Beat Egli in der Rolle
des Gustavsson sowie die Geschwister
Sofie und Valentin Hachen aus Jegenstorf, welche abwechselnd den Fuchs
verkörpern.
Ein Besuch der Aufführung lohnt sich:
«Pettersson und Findus» bietet ein
magisches und vergnügliches Theatererlebnis, das die Phantasie anregt,
sowie eine witzige, wunderbare und
Die bezaubernde Inszenierung erlebt Der Kater «Findus» wünscht sich eine «Eiertätsch»-Torte zum Geburtstag. Bilder: zvg mitreissende Geschichte mit Charakteeine Reprise
ren, die einem rasch ans Herz wachsen
Nun, sieben Jahre später, geht dieser Inszenierung für alle Kinder, Jungge- geht. Auch Bruno Böhlen wird das und die unvergessen bleiben.
red
Wunsch in Erfüllung. Die bezaubernde bliebenen und Eltern erlebt eine Repri- Publikum in seiner Rolle als leicht
se. Die Premiere findet am 5. Novem- verwirrter, aber herzensguter Tüftler
Pettersson und Findus
ber 2014 statt – die Spieltage sind Pettersson, der ständig an seltsamen
Die Abenteuer von
nach einem Bilderbuch des schwedischen
jeweils am Mittwoch, Samstag und Apparaten herumbastelt, zu begeistern
Pettersson und Findus
Zeichners Sven Nordquist. Ein Theater für
Sonntag (siehe Kasten).
wissen. Danièle Themis und Marianne
Auf dem Bauernhof von Pettersson ist immer etwas los – ganz besonders, weil sein
Kater Findus drei Mal im Jahr Geburtstag
feiert und Pettersson zu diesem Anlass
stets eine Pfannkuchentorte backen soll.
Bis die Torte genossen werden kann, muss
das Duo allerdings noch zahlreiche Abenteuer bestehen. Mit dabei sind stets auch
Petterssons Hühner Henri und Gick, die alles andere als auf den Mund gefallen sind.
Ihr vorlautes Gackern versiegt jedoch jäh,
als sich ein Fuchs in der Gegend herumtreibt. Der mürrische Nachbar Gustavsson
ist diesem dicht auf den Fersen. Wird es
ihm gelingen, die Hühner noch rechtzeitig
vor der drohenden Gefahr zu retten?
Familien im südlichen Afrika durch
Schulernährungsprojekte, Brunnenbau, Landwirtschaft und den Bau von
Kindertagesstätten. Von den für die
Neugestaltung der KITA «Rise up»
in Johannesburg benötig­ten 55 000
Franken haben sie mittlerweile 45 000
Franken gesammelt. Und dank der
Spendenfreudigkeit der Anwesenden
dürfte das anvisierte Ziel in greifbare
Nähe rücken.
sim
Bewährtes Erfolgsteam
Praktisch das ganze Ensemble, das
im Jahr 2007 mitwirkte, konnte auch
für die neue Produktion gewonnen
werden. Regie führt erneut die talentierte Renate Adam, die in diesem
Jahr bereits mit dem Stück «Mordsfrauen» ihr inszenatorisches Können
eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Bereits heute darf sich das Publikum
auf den sprechenden Kater Findus
freuen, verkörpert von Livia Franz,
der stets zu Streichen aufgelegt ist
und keinem Abenteuer aus dem Weg
Kinder ab 4 Jahren.
Aufführungsdaten:
Jeweils mittwochs, samstags und sonntags im November und Dezember um
14.15 Uhr, d.h. am 5., 9., 12., 15., 16., 19.,
22., 23., 26, 29., und 30. November sowie
am 3., 6., 7., 10., 13., 14., 20., 21., 26.,
27., 28., 29. und 30. Dezember.
Reservationen:
Via www.remise.ch oder jeweils montags
und freitags von 13.00 bis 15.00 Uhr unter
der Nummer 077 496 98 06. Jeweils am
Freitagmorgen finden für Kindergartenund Schulklassen Sondervorstellungen
statt – bei Interesse melden Sie sich bitte
ebenfalls via Reservationstelefon.
Mit der Aktion Weihnachtspäckli kann
Menschen, welche nicht einmal mit dem
Notwendigsten versorgt sind, eine grosse
Freude bereitet werden.
Mitmachen ist einfach. Sie können sich
über www.weihnachtspäckli.ch informieren, was in ein Päckli gehört, und dieses
an eine Sammelstelle schicken. Noch einfacher ist es, vor Ort bei einer Aktion mitzumachen: In Jegenstorf führt die EVP am
22. November vor dem Coop Center eine
Weihnachtspäckli-Aktion durch. Sie können einfach nach einer Liste einige Dinge
einkaufen und am Päcklistand abgeben.
Dort werden sie liebevoll verpackt und zur
Sammelstelle transportiert.
Dank guter Beziehungen der Hilfswerke
zum Osten gelangen die Päckli dorthin, wo
das Elend am grössten ist: zu Menschen
nach Albanien, Bulgarien, Moldawien,
Rumänien, Serbien, in die Ukraine und nach
Weissrussland. Letztes Jahr wurden 89 500
Kinder aus bedürftigen Familien, Waisen,
Behinderte, Kranke, alleinerziehende
Mütter und Rentner beschenkt. Noch heute
erzählen sie von der grossen Überraschung
und freuen sich beim Haarewaschen über
den feinen Duft des Shampoos, genehmigen sich am Sonntag ein Schweizer Güetzi,
und die Kinder benutzen stolz ihre neuen
Farbstifte in der Schule. Sie freuen sich,
dass jemand ein kostbares Geschenk für
zvg
sie zusammengestellt hat. 1. Jahrgang Ausgabe Nr. 3 Mittwoch, 29. Oktober 2014
j Grauholz
«D’REGION» Seite 11
SCHÜPFEN: Interview Christian Häni
Das Album «Grammophon» ist «Häni pur»
«D’REGION» sprach mit dem Musiker Christian Häni über sein neues Album, gute Songs und das Leben in Schüpfen
Ende August 2014 veröffentlichte die
Berner Band «Halunke» ihr drittes
Album mit dem Titel «Grammophon».
Frontmann Christian Häni ist in der
Schweizer Musikszene alles andere als
ein Unbekannter: Beinahe 15 Jahre
lang prägte der heutige Ober-«Halunke» den Sound der Mundartband
«Scream» mit seinem Gesang.
«Grammophon» beinhaltet zwölf verspielte, groovige und witzige Songs,
die viel gute Laune versprühen, in
ruhigeren Momenten aber auch zum
Nachdenken anregen. «D’REGION»
traf sich mit Sänger Christian Häni, der
in Schüpfen lebt, zu einem Gespräch.
Christian Häni: Meine Ehefrau Anja
und ich wollten an einen ruhigen
Ort an zentraler Lage ziehen… unsere Wahl fiel schliesslich auf Schüpfen, wobei auch die Immobilienpreise
eine Rolle spielten (lacht). Wir leben
nun seit rund vier Jahren hier – und
geniessen einerseits die Nähe zur Stadt
und die gute Verkehrsanbindung,
andererseits das ländliche Ambiente
und die frische Luft. Die Kombination
der ländlichen und urbanen Vorzüge
macht die Attraktivität von Schüpfen
und Umgebung aus. Auch unserem
Hund «Shaila», einem Malteser, gefällt
es in Schüpfen wunderbar.
«D’REGION»: Was dürfen die Fans
vom neuen «Halunke»-Album erwarten?
Christian Häni: Zum ersten Mal habe ich
sämtliche Parts selber eingespielt – nur
bei wenigen Songs sind Gastmusiker zu
hören. «Grammophon» ist also «Häni
pur». Ausserdem arbeitete ich mit alten
Vinyl-Samples von Glenn Miller sowie
Adriano Celentano samt ihren Big
Bands und integrierte diese in die von
mir geschriebenen Stücke. Auf diese
Weise wird dem «Halunke»-Sound
eine ganz spezielle Note verliehen. Die
alten Klassiker geben nun mit ihrem
Sound meine Melodien zum Besten.
«D’REGION»: Du trittst im «Bären» in
Münchenbuchsee auch als Moderator
der Talkreihe «Bärensofa» in Erscheinung. Wie ist es dazu gekommen?
Christian Häni: Das Konzept für das
«Bärensofa» habe ich gemeinsam
mit meinem Freund Beat Wyss, dem
«Bären»-Wirt, und meiner Frau ausgeheckt. Als Moderator empfange ich an
einem Donnerstagabend jeweils zwei
Gäste, einen Musiker und eine prominente Persönlichkeit. Im Gespräch
fühle ich den Gästen auf den Zahn und
versuche, diese von einer etwas anderen Seite kennenzulernen. Zur bunten
Show, die stets eine Eigendynamik
entwickelt, gehören selbstverständlich
auch Livemusik, interaktive Spiele und
Publikumsfragen. Wir wollen damit
eine Alternative zu einem Fernsehabend bieten. Nach Büne Huber, Tom
Gisler, Beat Schlatter, Ritschi, Judith
Wernli und Knackeboul sind am 27.
November Baschi (Sänger) und Marco
Büchel (Exskirennfahrer) bei mir auf
dem Sofa zu Gast.
«D’REGION»: Welche Ziele verfolgst
du mit deinen Texten?
Christian Häni: Ein guter Songtext
weckt bei den Zuhörerinnen und
Zuhörern Emotionen, zieht sie in ihren
Bann, unterhält, fesselt und berührt
sie. Ein gelungener Text funktioniert
auch auf dem Papier, unabhängig von
der Musik. Auf dem neuen Album habe
ich vermehrt versucht, Geschichten zu
erzählen und mich Themen auf diese
Weise anzunähern. Die Ansprüche,
die ich persönlich an meine Texte
stelle, sind in den letzten Jahren gestie-
Christian Häni
Geburtsdatum: 3. Juni 1981
Hobbys: Musik, Skifahren, Hund
Lieblingslektüre: Martin Suter, Sven Regener, Urs Widmer, «Das Magazin»
Musiktipp: «Everyday Robots» von Damon
Albarn, Sänger von «Blur»; das aktuelle Album von «The Black Keys» auf Vinyl.
j Musiker Christian Häni mit dem Malteser «Shaila». Bild: mhb
gen. Ich will mit meinen Songs weder Songschreiben funktioniert bei mir auf
moralisieren noch politisieren.
eher intuitive Weise. Beeinflusst wird
man dabei – bewusst oder unbewusst
«D’REGION»: Du schreibst deine – vom eigenen Musikgeschmack, von
Songtexte ausschliesslich in Bern- Konzerten, die man besucht, von
deutsch. Warum?
Songs, die man hört. Durch BerechChristian Häni: Berndeutsch ist eine nung und das Schielen auf den Masdynamische, lebendige Sprache, die sengeschmack entsteht meiner Ansicht
sich permanent verändert und ent- nach keine gute Musik.
wickelt. Sie eignet sich bestens, um
Geschichten aus dem alltäglichen «D’REGION»: Welches sind deine
Leben zu erzählen. Das Englische ist grössten musikalischen Einflüsse?
für mich viel zu weit weg – zumal Christian Häni: Ich wuchs mit der
ich mich eher als Geschichtenerzähler Musik Ende der 1980er-Jahre, zu
denn als Popmusiker mit inhaltslosen Beginn der 1990er-Jahre auf. Damals
Texten sehe.
war ich fasziniert von Beck Hanson,
der mit seinem Hit «Loser» grosse
«D’REGION»: Gibt es ein Rezept, Erfolge feierte. Ich hörte ausserdem
um einen Hit verfassen zu können?
unentwegt die Alben von «Cypress
Christian Häni: Eine einfache Anlei- Hill», «Fatboy Slim» und den «Beastie
tung, um einen guten Song zu kompo- Boys». Der Groove dieser Musik hat
nieren, existiert natürlich nicht. Aber mich sicherlich beeinflusst. Mit dem
es gibt einige Voraussetzungen, die Projekt «Halunke» möchte ich die
dafür unabdingbar sind. Man muss Hörer/innen erreichen und berühren.
stets die Augen offen halten, am sozi- In dieser Beziehung kann man von den
alen Leben teilnehmen, ein guter Beo- genannten Musikern einiges lernen.
bachter und Zuhörer sein und spüren,
was die Menschen bewegt. Die per- «D’REGION»: Du bist in Zürich
sönlichen Erlebnisse und Wahrneh- geboren und im Kanton Bern aufgemungen stellen eine Art Rucksack dar, wachsen. Du hast im Emmental, im
der sich mit verschiedenen Motiven, Berner Oberland und in der Stadt
Ideen und Melodien füllt. Diese nimmt Bern gelebt. Gegenwärtig wohnst du
man heraus und setzt sie nach eigenem in Schüpfen. Was hat dich dorthin
Gusto zu einem Stück zusammen. Das gezogen?
ständnis der Körperfunktionen. Wer
sie anwendet, übernimmt Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit.
Insgesamt werden 15 verschiedene
Methoden vorgestellt. Diverse Vorträge
bieten eine Quelle interessanter Informationen. Als Gast referiert Herr Dr.
med. dent. Sascha Kuhlmann über die
ganzheitliche Zahnmedizin für Kinder. Ein umfangreiches Bücherangebot ergänzt das diesjährige Programm.
Beim Glücksrad gibt es erneut für alle
Gäste kleinere oder grössere Preise zu
gewinnen. Der Eintritt ist frei.
zvg
Bild: zvg
kostenlose Probebehandlungen auszuprobieren. Die komplementären Therapien vermitteln wertvolles Wissen
und Fertigkeiten für ein besseres Ver-
Bild: zvg
BOLLIGEN / ITTIGEN
j
Komplementäre Therapien vermitteln wertvolles Wissen für ein besseres Verständnis des eigenen Körpers
können sich über verschiedene Komplementär-Therapien (z.B. Akupressur,
Shiatsu, Kinesiologie) informieren. An
Ort und Stelle gibt es Gelegenheit,
«D’REGION»: Wie wichtig ist die
Musik in deinem Leben?
Christian Häni: Musik ist für mich
das Wichtigste. Ich bin mittlerweile
18 Jahre lang als Musiker unterwegs.
Auch meine Ehefrau ist im Musikbusiness tätig und teilt meine Leidenschaft.
Das Booking und Management der
«Halunke» führt sie aus. Sie begleitet
mich auch stets auf Tourneen und hat
auf der aktuellen Platte den gesamten Backgroundgesang übernommen.
Witzigerweise läuft bei uns zu Hause
allerdings nur selten Musik.
Interview: mhb
Kurz-News
Info-Tag Komplementär-Therapie in Bern
Am Samstag, 8. November 2014, findet
im Hotel Kreuz von 10.00 bis 17.00 Uhr
wiederum der Berner Info-Tag «Komplementär» statt. Die Besucher /innen
«D’REGION»: Kann man in der
Schweiz von der Musik alleine
leben?
Christian Häni: Als Livemusiker ist
dies äusserst schwierig. Auch bei den
grossen Schweizer Bands leben nicht
alle Mitglieder von der Musik alleine. Viele gehen noch einer weiteren
Beschäftigung nach. Der Markt ist sehr
klein, die Gagen sind gering. Ich persönlich bin nicht nur als «Halunke»
tätig, sondern arbeite zudem als Tontechniker und Produzent in einem
Tonstudio in Nidau.
«D’REGION»: Im Jahr 2009 löste
sich die Mundartband «Scream» auf,
mit der du bekannt geworden bist.
Packt dich manchmal die Wehmut,
wenn du alte «Scream»-Songs hörst?
Christian Häni: Nein, eigentlich nicht.
Die ganz alten Songs kann ich mir
heute fast nicht mehr anhören, wir
waren damals noch extrem jung. Läuft
ein solches Lied im Radio, ist es, als
ob man ein altes Kinderfoto von sich
betrachten würde. Man fragt sich: Wie
konnte ich nur in einem solchen Pullover herumlaufen?
Grooviges «Grammophon».
BERN: Hotel Kreuz
Wer komplementäre Therapien anwendet, übernimmt Selbstverantwortung für den eigenen Körper. «D’REGION»: Eine Wiedervereinigung steht also nicht zur Debatte?
Christian Häni: Eher nicht. Wir sind
nach wie vor eng befreundet und stehen in ständigem Kontakt zueinander.
Wir waren insgesamt 15 Jahre gemeinsam unterwegs und haben in diesem
langen Zeitraum eigentlich alles gesagt
und erreicht, was wir wollten. Falls
wir wieder einmal ein paar alte Hits
gemeinsam zum Besten geben wollen,
würden wir dies vermutlich in einem
privaten Rahmen machen.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.bern-komplementär.ch.
Samstag, 8. November 2014, Hotel Kreuz,
Bern, Zeughausgasse 41. Öffnungszeiten:
10.00–17.00 Uhr.
St. Nikolaus 2014
Auch dieses Jahr sind der Samichlaus
und der Schmutzli wieder unterwegs. Vom
5. bis 7. Dezember werden sie Kinder
samt ihren Familien in Ittigen und Bolligen
sowie ältere Menschen in verschiedenen
Institutionen erfreuen. Organisiert werden
die Besuche vom «Pfarreiverein Petrus und
Paulus Ittigen-Bolligen».
Anmeldungen werden vom 1. bis 21.
November 2014 entgegengenommen.
Bitte beachten Sie, dass im Fall einer
Überbuchung die Anmeldungen in der
Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt
werden und dass keine verspäteten
Anmeldungen angenommen werden können.
Alle Informationen zu den Besuchen und
zur Anmeldung finden Sie im Internet unter
www.ppp-ittigen-bolligen.ch/samichlaus/
Sollten Sie dennoch weitere Fragen haben,
schreiben Sie an: sankt.nikolaus.bolligen@
bluewin.ch.
zvg
Urtenen-Schönbühl
Seite 12 «D’REGION»
j 1. Jahrgang Ausgabe Nr. 3 Mittwoch, 29. Oktober 2014
URTENEN-SCHÖNBÜHL: Gemeindeporträt
«Uschön» – ein aussagekräftiges, etabliertes Label
Inkognito-Besuch in der 6165-Seelen-Gemeinde Urtenen-Schönbühl im Mittelpunkt des «Grauholz»
Römerweg, Bundesweg, Chriesiweg,
Bubenlooweg, Eigerweg, Jungfrauweg.
All diese Wege finden sich in UrtenenSchönbühl.
Fragen über Fragen
Führt der Römerweg (gemäss Sprichwort «Alle Wege führen nach Rom»)
in Italiens Hauptstadt? Ist der Bundesweg eine Art «Hohle Gasse»? Ist
am Chriesiweg «gut Kirschen essen»?
Weshalb gibt es den Bubenlooweg,
aber keinen Mädchenlooweg? Weshalb fehlt ein Mönchweg, wo es doch
einen Eigerweg und einen Jungfrauweg
gibt? Jegenstorf, die Nachbargemeinde, bietet bezüglich Berner Alpen die
ganze Palette an. Weshalb liegt das Solbad nicht an der Badstrasse, sondern
am Mattenweg, dafür nebenan der
Alterswohnsitz an der Badstrasse und
nicht am Mattenweg? Hinzu kommt,
dass das «Shoppyland Schönbühl»
grösstenteils auf dem Gemeindegebiet
von Moosseedorf liegt. Der tüchtigen
Behörde von Urtenen-Schönbühl das
logische Denken abzusprechen, wäre
aber kolossal falsch, zumal diese seriös
arbeitet und alles stets bestens im Griff
hat.
«Die Vor-Stadt zentral im Grünen»
Soeben fährt der Bus 38 der RBS
(Regionalverkehr Bern–Solothurn) von
Bäriswil her auf der Hindelbankstrasse am Ortsschild Urtenen-Schönbühl
vorbei. Auf der linken Strassenseite fallen die vielen Wohnwagen und
-mobile auf. Ein Augenschein zeigt,
dass hier auch die Ludothek Balu (der
«Dschungelbuch»-Bär lässt grüssen)
domiziliert ist. Der Lauf-Träff beim
Wald namens Tannholz ist mit je einem
grauen, roten und blauen Schild markiert. An der Sandstrasse, am Schafthölzli-Waldrand, laden sechs saubere
Ruhebänke zum Verweilen ein. Auf
einer weissen Tafel sind die Wappen
der Partnergemeinden von UrtenenSchönbühl zu sehen: Binn (Wallis,
150 Einwohner) und Daˇcice (Tschechische Republik, 7700 Einwohner).
Grösser ist die blaue Tafel, welche die
Gemeindebehörde Urtenen-Schönbühl
vorderseitig mit «Die Vor-Stadt zentral
im Grünen» und rückseitig mit «Auf
Wiedersehen» bemalen liess.
In der Mitte steht «Schönegg 1900».
Mehrfach ist bei der als «rauchfrei»
gepriesenen Schulanlage Lee das Wort
«easy» zu lesen. Nehmen es die Schülerinnen und Schüler easy oder fällt
ihnen das Lernen easy, also leicht? Ein
Mann mit Kurzhaarschnitt testet auf
dem Schulareal sein oranges, ferngesteuertes Auto.
Blick vom Bänkli am Waldrand des Bubenloowaldes auf das Quartier Längenrüpp (Vordergrund) – rechts das Shoppyland
und Moosseedorf.
Bilder: Hans Mathys
fällt auf. Geheimverhandlungen mit
dem SC Bern? Ein Vorzeigequartier ist
jenes am Moosfeldweg mit schmucken
Einfamilienhäusern inklusive Kinderspielplätzen – und Fantasieobjekten:
Pilze, Drache, Schildkröte. «Moos»
heisst der Fussballplatz des FC Schönbühl, wo im «FC-Beizli» an diesem
sonnigen Wochentag gähnende Leere
herrscht. Eben noch war hier vor grosser Kulisse Cupsieger FC Zürich zu
Gast. Unweit von hier scheint eine im
Wind wehende, zerrissene USA-Flagge
das teils angespannte Verhältnis zwischen Amerika und der Schweiz – die
Banken könnten davon ein Liedchen
singen – zu symbolisieren.
In Urtenen-Schönbühl gibt es zwei
Bahnhöfe. Die Züge an der RBS-Station fahren in munterem Turnus, an
der SBB-Station gibt es stündlich nur
zwei Abfahrten – in beide Richtungen
Vorzeigequartier am Moosfeldweg
Auf einem Parkplatz an der Moosstrasse fallen drei Autos mit Aufschriften
und Logos auf. «Old and sexy», heisst
es auf einem Auto, wobei unklar ist, ob
Fahrzeug oder Fahrer gemeint ist. «135
Jahre Erfahrung», steht auf einem anderen Auto. Auch das Fahrzeug mit dem
Logo des Schlittschuhclubs Langenthal «Schönegg 1900».
Die 1968 eingeweihte, moderne Kirche mit dem stilisierten Hahn auf dem Turm.
je eine. «Wanderwege» steht auf einer
Tafel in der Nähe des aus zehn gleich
grossen, blauen Steinen gebauten Quaders namens «Der Durchblick». Es ist
ein Werk des Emmentaler Künstlers
Aschi Rüfenacht aus dem Skulpturenweg Grauholz 1998. Der Anlass: «200
Jahre Schlacht am Grauholz».
Historische Stätte
Berns Weg von der alten Eidgenossenschaft zum modernen Bundesstaat hat
am Grauholz seine Wiege – «frei sein,
gleich sein, offen sein». Der Platz hier
liegt 526 Meter über Meer. Das Grauholzdenkmal ist zu Fuss in dreissig
Minuten zu erreichen, das Sädelbachhüttli in einer Stunde fünfundzwanzig
Minuten, Hindelbank in zwei Stunden.
Eine Frau in Jeans balanciert beim
Bahnhof SBB auf Skates sturzfrei eine
weisse und grüne Einkaufstasche durch
die Gegend. Parkplätze heissen «M3»
und «M4». Wenn es einen Parkplatz
«M25» gäbe, würde sich vielleicht der
zuweilen im bündnerischen Puschlav
herumtreibende Bär «M25» hier ansiedeln. Ein riesiges Parkplatzangebot
steht – einen Steinwurf entfernt – den
Gästen des Landgasthofs Schönbühl
zur Verfügung. Wer will, wählt hier
den Weg vorbei am Brunnen mit einer
holden Frau ganz in Weiss – nicht
wie bei Roy Black mit einem Blumenstrauss, sondern mit einem Krug, aus
dem Wasser fliesst.
Symbol für das Zusammenwachsen
von Urtenen und Schönbühl
Die Bäckerei «Ueli der Beck» steht am
Zentrumsplatz. Dieser und das Zentrum sind typisch für die Gemeinde
und ihre «Neuzeit». Obschon bereits
30-jährig – der Spatenstich erfolgte
im Jahr 1984 –, steht das Zentrum in
einem engen Zusammenhang mit der
Anpassung des Gemeindenamens von
Urtenen zu Urtenen-Schönbühl, die
2003 rechtsgültig in Kraft trat. Das
1987 realisierte Zentrum, ein «Jahrhundertbauwerk», symbolisiert die
Vereinigung und das Zusammenwachsen der zuvor weitgehend separierten
Ortsteile Urtenen und Schönbühl in
baulicher Hinsicht. Im Zentrum sind
sämtliche öffentlichen Dienste der
Gemeinde vereinigt. Apropos «Ueli
der Beck»: Einen Ueli Beck gab es mal.
Er verstarb 2010 und war ein beliebter
Radiomoderator. «Läbe wie deheim»,
heisst es beim Alterswohnsitz, wo der
Ein moderner Kirchenbau
Nahe der Schulanlage befindet sich auf
dem Leehügel die 1968 eingeweihte
Kirche Urtenen mit fünf Glocken und
dem stilisierten Hahn auf dem Turm.
Sie zählt zu den modernen Kirchenbauten der Schweiz. Auf der Empore
probt eine Organistin auf der mit 28
Registern und 1600 Pfeifen ausgestatteten Orgel, im Parterre geht Sigrist
Heinz Walther, den Klängen lauschend,
seiner Arbeit nach. «Ein jeder trage die
Last des anderen», so ist das Symbolik ausstrahlende Werk einer einheimischen Künstlerin angeschrieben.
Eingang mit einem Lorbeerzweig verziert ist, der die Zahl 30 umrahmt
– beides goldfarben. 30 steht fürs
Jubiläum, nicht für den Mattenweg
30. «Mediterranes Ambiente», so wirbt
nebenan das Solbad-Bistro.
Gibt es eine Stelle, wo man aus einer
Art Vogelperspektive auf UrtenenSchönbühl blicken kann? Ja, das «Flüe-
Fazit: «Uschön» trifft zu
Eine Augenweide ist das Haus an der
Lyssstrasse 102 in der Nähe des Moossees, der «Seehof». Hier hat Monika
Bernhard kürzlich im Rahmen der
Fernsehsendung «SRF bi de Lüt»
(«Landfrauenküche») Gäste empfangen
und dabei neben den offiziellen Punkten viele inoffizielle Sympathiepunkte
«Der Durchblick»: Quader des Emmentaler Künstlers Aschi Rüfenacht beim
Bahnhof SBB.
«Ein jeder trage die Last des anderen»:
Werk einer einheimischen Künstlerin
– zu sehen in der Kirche.
li» auf dem Grauholzberg oder – ganz
nahe – oben am Bubenloowald. Das
hier am Waldrand installierte Ruhebänkli – eine freundlich grüssende
junge Frau reitet soeben auf ihrem
Schimmel daran vorbei – hat wohl
kürzlich unruhige Zeiten erlebt. Mit
einiger Fantasie lässt nämlich das
liegen gebliebene blau-weisse StoffTaschentuch darauf schliessen, dass
sich hier ein Pärchen – Tränen aus den
Augen wischend – für immer getrennt
hat. Wurde dieses Schicksal mit Alkohol ertränkt? Die vier leeren Dosen
Gralsburg-Export-Bier im Abfallkübel
daneben könnten ein Indiz dafür sein.
In der Nähe macht der Berner Jägerverband auf die aktuelle Rehjagd aufmerksam. «Herbstzeit ist Jägerzeit»,
heisst es. Nördlich davon liegt das
Hornusserhaus Wydenholz der 1902
gegründeten Hornussergesellschaft
Urtenen. Von hier aus ist der BantigerSendeturm zu sehen. Sechs Nousse
liegen beim Hornusserhaus bereit, für
Kinder Sandkasten und Schaukel. Vorbei geht es nun an einem prächtigen
Haus. Unter dem obersten Fenster ist
links das Wappen von Urtenen-Schönbühl zu sehen, rechts jenes von Bern.
eingeheimst. – Die erste urkundliche
Erwähnung von Urtenen erfolgte 1249
als Urtinun. Das stets zu Urtenen gehörende Schönbühl war früher ein Weiler. Seit 2003 ist der Name UrtenenSchönbühl rechtskräftig. Der Abschied
von dieser 7,2 Quadratkilometer grossen Gemeinde zehn Kilometer nordnordöstlich der Stadt Bern – in der
Talsenke der Urtenen gelegen – fällt
schwer. Dies nicht des Staus wegen,
der sich jetzt beim Feierabendverkehr
bildet und der die Wegfahrt des Inkognito-Besuchers erschwert, sondern
der schön gelegenen, sympathischen
Energiestadt wegen. Fazit: «Uschön»
ist die exakt richtige Bezeichnung für
das etablierte Label aus dem Ortsmarketing von Urtenen-Schönbühl. Hans Mathys
Gemeindeporträts:
Inkognito-Besuch in...
In den kommenden Ausgaben der Zeitung «D’REGION« porträtieren wir weitere
Gemeinden und Dörfer aus unserem Einzugsgebiet in all ihren Facetten.
Der nächste Inkognito-Besuch findet in
Ittigen statt.
Grauholz
1. Jahrgang Ausgabe Nr. 3 Mittwoch, 29. Oktober 2014
j «D’REGION» Seite 13
MÜNCHENBUCHSEE: Kirchgemeindehaus
Palliative Care – Erleichterung am Lebensende
Impulsreferat und Podiumsgespräch unter der Leitung von Regula Zehnder, Journalistin Radio SRF
Der grosse Saal im Kirchgemeindehaus
in Münchenbuchsee war am Montag,
20. Oktober 2014, fast bis auf den
letzten Platz besetzt. Hauptsächlich
Senioren ab dem 60. Altersjahr hatten
sich eingefunden, um dem Impulsreferat von Nelly Simmen, Geschäftsführerin des Vereins palliative bern
und Leiterin Diaconis Palliative Care
Bern, sowie dem Podiumsgespräch mit
Dominique Daniel Guenin, reformierter
Pfarrer Münchenbuchsee; Samuel
Kohler, Hausarzt Münchenbuchsee;
Brigitte Schwarz, Pflegefachfrau und
Gesundheitsschwester Spitex Grauholz; Regula Riˇcka, Ärztin, Gesundheits- und Pflegewissenschaftlerin und
betreuende Angehörige, Bern; sowie
Nelly Simmen beizuwohnen.
«Total Pain»
«Worunter leiden Sie am meisten?»,
lautet bei Palliative Care immer die
erste Frage an den Patienten. Palliative Care gewährleistet Menschen
mit unheilbaren, lebensbedrohlichen
und/oder chronisch fortschreitenden
Krankheiten eine optimale Lebensqualität bis zum Tod, und zwar durch
medizinische Behandlungen, pflegerische Interventionen sowie psychologische, soziale und spirituelle Unterstützung unter Einbezug der nahestehenden Bezugspersonen. «Total Pain»
– ganzheitlicher Schmerz – umfasst das
körperliche Leiden (Schmerzen, Atemnot, Körperbildveränderung, Müdigkeit, Zerfall, Ernährungsprobleme),
das emotionale Leiden (Angst, Unruhe, Depression, Unsicherheit, Trauer, Aggression), das spirituelle Leiden
(Schuldgefühle, Verzweiflung, Glaubensnöte, existenzielle Angst, Sinnverlust) und soziale Probleme (Rückzug,
Kommunikationsstörungen, Rollenveränderungen, finanzielle Probleme,
Abschied, Spannungen, Meinungsverschiedenheiten).
und soziale Unterstützung des Patienten durch die Angehörigen.
Nelly Simmen, Geschäftsführerin palliative bern, und Ruedi Gusset, Präsident des Seniorenvereins Münchenbuchsee. Der
Seniorenverein organisierte gemeinsam mit dem Forum 60+, dem Gemeinnützigen Frauenverein Münchenbuchsee GFM,
der ref. und kath. Kirchgemeinde, der Spitex Grauholz sowie der Gemeinde Münchenbuchsee den Anlass.
ihres Referats. «Es gibt Patienten, die
haben eine positive Grundhaltung dem
Pflegenden gegenüber, andere haben
ein Kontrollbedürfnis und wollen
alles selber bestimmen.» Früher sei
der Umgang mit dem Tod und dem
Sterben viel lebendiger gewesen. Sie
zitierte das lateinische Sprichwort «Ars
vivendi – Ars moriendi», die Kunst zu
leben – die Kunst zu sterben. Früher
hätten viele Krankheitsverläufe schnell
zum Tod geführt, während heute doch
zunehmend altersschwach und hochbetagt gestorben werde. Eigentliche
Angst bereite vielen das Nicht-sterben-Können. Es gelte, im Veränderungsprozess des Patienten den «Teufelskreis» (z.B. Schlafprobleme, grosse
Schmerzen, finanzielle Ängste usw.)
zu erkennen, diesen zu durchbrechen
und das Gute zu erhalten.
renes. Regula Riˇcka, die von ihrer
Mutter vergangenen März auf der
palliativen Station des Diaconis für
immer Abschied nehmen musste, hob
im Besonderen den behutsamen und
ehrlichen Umgang mit ihrer Mutter
durch das Palliative-Care-Team hervor.
Der Hausarzt Samuel Kohler, der als
Grundanliegen an Palliative Care «die
Begleitung in der letzten Lebensphase
unter Wahrung der Würde» angab,
hielt fest, dass es «den Weg» – den einzigen und richtigen Weg – dazu nicht
gebe, dass jeder Mensch seine eige-
ne Lebensgeschichte mitbringe. Oft
benötige das Umfeld des Patienten fast
die gleiche Hilfe wie der Sterbende.
Hilfe anzunehmen, das sei nicht leicht,
ergänzte Dominique Guenin. «I wott
nid zur Lascht falle!», höre er oft in
seiner Tätigkeit als Seelsorger. Auch
zur Pflege durch die Angehörigen äusserten sich die Fachleute. «Meine Mutter wollte sich nicht von mir pflegen
lassen», war von Riˇcka zu vernehmen.
Und Guenin ergänzte: «Auch ich als
Pfarrer kann meine Eltern nicht beseel- Weitere Informationen unter www.palliativesorgen.» Wichtig seien die psychische bern.ch.
Hilfe annehmen – Wünsche ernst
nehmen
Die Podiumsdiskussion unter der
kompetenten Leitung von Regu«Ars vivendi – Ars moriendi»
la Zehnder, Journalistin Radio SRF
«Das Sterben ist ganz unterschiedlich», und Fürsprecherin, berührte und gab
äusserte sich Nelly Simmen zu Beginn tiefste Einblicke in Erlebtes und Erfah- Der Anlass im Kirchgemeindehaus stiess auf grosses Interesse.
j ITTIGEN / BOLLIGEN: Mosten
Das Mostfest – eine beliebte Tradition in den Quartieren
Aktion «Süssmostpresse»: Herrlich süsse Äpfel wurden mit der grossen Presse zu feinem Saft verarbeitet
Am traditionellen Mostfest werden in
acht Quartieren der Gemeinden Ittigen
und Bolligen rund acht Tonnen Äpfel
vermostet. Die Gemeinden spendieren den Besucherinnen und Besuchern
jeweils Brot und Käse.
Am vergangenen Wochenende fand
das beliebte Traditionsfest im Eyfeld
in Ittigen statt. Die herrlich süssen
Äpfel des Landwirts Urs Bigler aus
Habstetten wurden von Mathias Kunz,
dem Präsidenten des Quartiervereins,
mit der grossen Presse zu Saft verarbeitet. Emil Freiburghaus und Ueli Fuhrer
von der Sozialkommission und vom
AMI (Arbeitsmarktliche Massnahmen
Ittigen) sind die «Ausrüster» des Fests.
Seit bald 20 Jahren organisieren diese
Institutionen die «Aktion Süssmostpresse» gemeinsam mit den Quartiervereinen.
Sylvia Mosimann
Das Mostfest erfreut sich grosser Beliebtheit. Bilder: Fritz Steiner
Patientenverfügung
Ein wichtiges Thema für die anwesenden Senioren war die Patientenverfügung. Brigitte Schwarz hat mit ihrer
Mutter zusammen eine ausgefüllt und
ihre eigene nachträglich auch erstellt.
Aber: «Die Patientenverfügung ist nicht
unumstösslich», ergänzte Nelly Simmen. In einem Notfall werde immer
zuerst das Überleben gesichert und
nicht nach einer Patientenverfügung
gesucht. «Wichtig isch, dass dir wüsset, wo si isch!», legte Hausarzt Kohler
den Anwesenden ans Herz. Sinnvoll
sei, eine Kopie einer Vertrauensperson
und eine dem Hausarzt zu übergeben.
Brigitte Schwarz, die Bewegendes aus
ihrem Pflegealltag zu berichten wusste,
kam auch auf das Thema Nahrungsverweigerung am Lebensende zu sprechen. «Das muss man dem Patienten
zugestehen!», so Kohler. Gegenüber
den Sterbehilfeorganisationen hege er
seine Zweifel, da Geld oftmals eine entscheidende Rolle spiele. Simmen hielt
ihm entgegen, dass die Entscheidung
für eine solche Organisation letztlich
immer noch besser sei als eine Selbsttötung, die jeweils traumatische Folgen
für die Angehörigen habe.
Barbara Schwarzwald
Bilder: Barbara Schwarzwald
Zollikofen
Seite 14 «D’REGION»
j 1. Jahrgang Ausgabe Nr. 3 Mittwoch, 29. Oktober 2014
Volksabstimmungen vom 30. November 2014
Neubau für fünf Kindergartenklassen auf der Häberlimatte
Der Grosse Gemeinderat spricht sich mit grosser Mehrheit für die Vorlage der Exekutive aus
Zwei Volksabstimmungen stehen am
30. November für die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Zollikofen an: einerseits der Neubau von
Kindergärten, andererseits das Budget.
Beide Vorlagen dürften vermutlich klar
angenommen werden. Das hat seine
Gründe.
Sobald es um das Thema Bildungsbauten geht, war die Stimmbevölkerung von Zollikofen in der Vergangenheit mehr als gnädig. Satte Mehrheiten
und kaum öffentliche Diskussionen
gab es jeweils, wenn ein Schulhaus
saniert werden musste, selbst wenn es
um Beträge in Millionenhöhe ging.
Weit umstrittener waren und sind
jeweils die Debatten im Grossen
Gemeinderat, dem Gemeindeparlament. Einmal war es ein Lift im
Wahlackerschulhaus, ein anderes Mal
die Ergänzung des Kindergartens im
Schweizerhubel mit einem zweiten
Modell, welche heftige Diskussionen
auslöste. «Gibt es auch kostengünstigere Varianten?» – Diese Frage wird
immer wieder von der SVP und der
FDP artikuliert. Andererseits lauert bei
bildungspolitischen Diskussionen im
Hintergrund immer das Thema Basisstufe. Die eine Seite – vor allem die
Linke – will sich alle Optionen zur
Einführung der Basisstufe – d.h. zur
Zusammenführung der Kindergärteler mit den Erst- und Zweitklässlern
– offenhalten, die andere spricht sich
klar gegen die Basisstufe aus. Im Winter 2013 lehnte die Stimmbevölkerung einen Artikel des Bildungsreglements ab, welcher die Realisierung der
Basisstufe ausdrücklich ausgeschlossen
hätte.
Kindergärten auf der Häberlimatte.
Die beiden Doppel-Kindergärten mit
Baujahr 1957 und 1970 beim Lindenweg sind in die Jahre gekommen und
entsprechen nicht mehr dem heutigen
Standard, ob mit oder ohne Basisstufe.
Alles neu bauen oder sanieren? Diese
Frage stellte sich im Grossen Gemeinderat.
Neubau-Variante erweist sich als
vorteilhafter als Sanierung
Die Exekutive hatte alle möglichen
Optionen geprüft. Die folgenden beiden Varianten standen zur engeren
Auswahl: Ein Neubau mit drei Kindergartenklassen auf der Häberlimatte
zwischen dem Wahlackerschulhaus
und dem Ökumeneweg sowie die
Sanierung zweier bestehender Kindergärten am Lindenweg oder ein Neubau mit fünf Kindergartenklassen auf
der Häberlimatte ohne Sanierung der
Gebäude am Lindenweg. Anlässlich
der Vorberatung des Geschäfts hatten sich die Bildungskommission, die
Kommission Bau und Umwelt sowie
die Planungs- und Finanzkommission
eindeutig für die zweite Variante ausgesprochen, die voll und ganz auf den
Neubau setzt.
Für diese Option sprach der ideale Standort auf der Häberlimatte.
Auf der einen Seite befindet sich die
Wohnsiedlung, auf der andern das
Schulhaus. Der Schulweg ist sicherer,
die heikle Überquerung der Wahlackerstrasse am alten Standort entfällt. Auch können die pädagogischen
Anforderungen im Neubau besser
erfüllt werden.
Für die andere Variante Sanierung und
Neubau sprach einzig das KostenarVeraltete Kindergärten am
gument. Sie wäre mit 3,27 Millionen
Lindenweg
Franken günstiger ausgefallen als der
In einem anderen Kontext steht die Neubau, der 4,05 Millionen Franken
Vorlage über den Neubau von fünf kostet.
j sind sowohl der Verkauf dieser Parzelle
als auch der Verbleib im Eigentum der
Gemeinde möglich. Die Frage soll aber
losgelöst von der Bauvorlage «Neubau
Kindergärten Oberdorf» geklärt und
zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.
Entsprechen nicht mehr den heutigen Standards und Anforderungen: die beiden
Doppel-Kindergärten am Lindenweg.
Bild: bzw
Weder Variantenabstimmung noch
Minergie-P-Standard
Die BDP schlug an der Sitzung des
Grossen Gemeinderats vor, die Frage
in einer Variantenabstimmung vor das
Volk zu bringen. Dagegen wehrte sich
Gemeinderat Joseph Crettenand (SVP)
mit Erfolg. Der Rat müsse hier seine
«Führungsverantwortung» wahrnehmen, argumentierte er. Auch verfüge
der Grossteil der Stimmbürger/innen
nicht über die detaillierten Informationen der Parlamentarier / innen. Der
Antrag der BDP wurde klar abgelehnt.
Ebenfalls nichts wissen wollte die
Mehrheit des Rates vom Antrag der
GFL, den Neubau im Minergie-P-Standard zu realisieren. 400 000 Franken
Mehrkosten waren den meisten Ratsmitgliedern zu viel. Der Antrag wurde
mit 23:11 Stimmen deutlich verworfen.
In der Folge war klar, dass die Variante
Neubau sich durchsetzt. Die Vorlage
des Gemeinderats wurde mit 25 Ja-
Stimmen gegen 7 Nein-Stimmen bei
3 Enthaltungen angenommen. Gegenstimmen kamen dabei von EVP und
BDP, die GFL-Fraktion enthielt sich
zum Teil. Klar hinter der Vorlage – die
übrigens mit einer allfälligen Einführung der Basisstufe kompatibel wäre
– standen die übrigen Parteien. Insbesondere die SVP lobte sie als klug und
ausgewogen.
Gibt die Bevölkerung am 30. November grünes Licht und genehmigt den
Kredit in der Höhe von 4,05 Millionen
Franken, wird der Neubau innerhalb
eines Jahres erstellt. Die Bauarbeiten
starten dann im Sommer 2015. Somit
stünden zum Schulbeginn im August
2016 sämtliche Räume bereit. Das
Areal am Lindenweg steht mit der
Aufgabe der bestehenden Kindergartengebäude für eine Nachnutzung zur
Verfügung. Das Gebäude aus dem Jahr
1957 ist im Bauinventar als erhaltenswerter Bau eingetragen. Grundsätzlich
Genehmigung des Budgets
Ebenfalls einer Volksabstimmung
unterliegt – wie jedes Jahr – das
Budget. Der diesjährige Voranschlag
sieht ein Defizit von 1,3 Millionen
Franken vor. Auch das Budget 2015
bewegt sich in einem ähnlichen Rahmen. Bei Aufwendungen von 50 Millionen Franken und Erträgen von 48,8
Millionen Franken ist ein Aufwandüberschuss von 1,2 Millionen Franken
vorgesehen – bei einer unveränderten
Steueranlage von 1,4 Einheiten.
Dieses Defizit treibt aber weder dem
Gemeinderat noch dem Parlament den
Angstschweiss auf die Stirn, weil die
effektiven Rechnungen in den vergangenen Jahren fast immer weit besser ausgefallen sind als budgetiert und
weil sich das Eigenkapital der Gemeinde nach wie vor auf 14,4 Millionen
Franken beläuft. Die Finanzlage der
Gemeinde ist intakt. Sorgen bereitet
aber, dass mit dem veranschlagten
Aufwandüberschuss eine ungenügende
Selbstfinanzierung entsteht und dies
zu einer Neuverschuldung führt. Ausserdem wird heuer der prognostizierte
Aufwandüberschuss vermutlich tatsächlich eintreffen.
Die Parteien verzichteten in der Debatte
im Grossen Gemeinderat auf einzelne
Spar-Anträge, drückten aber ihre Bedenken über die langfristigen, schlechten Prognosen aus und verlangten
teilweise eine Aufgabenüberprüfung.
In einem waren sich aber alle einig:
Noch steht es gut um die Gemeindefinanzen von Zollikofen. bwz
GEWA – Stiftung für berufliche Integration
Keine Arbeit mehr nach der psychischen Krise?
Die GEWA – die Stiftung für berufliche Integration – hilft Menschen, nach der Krise den Weg zurück in den Arbeitsmarkt zu finden
Kevin Meier* ist ein ruhiger und unauffälliger junger Mann Ende zwanzig. Er
wirkt sehr zerbrechlich, beinahe etwas
verloren in seinem Auftreten.
Im Winter des letzten Jahres ist er nach
einem Suizidversuch – das Resultat
einer schweren Depression – stationär in einer psychiatrischen Klinik
behandelt worden. Im geschützten
Rahmen der Klinik kann er sich wieder psychisch stabilisieren und seine
Krise verarbeiten. Als Folge seiner
Krankheit und des Klinikaufenthalts
hat er seine Arbeitsstelle verloren.
Mithilfe der IV soll er nun wieder
in den Arbeitsmarkt eingegliedert
werden.
Die GEWA kurz erklärt
• GEWA steht für GEmeinsam WAgen
• Das Kernanliegen der GEWA ist es, Menschen zu befähigen, ihren Platz in der
Arbeitswelt zu finden
• Unter ihrem Dach vereint die GEWA elf
Betriebe verschiedener Branchen
• Insgesamt arbeiten in der GEWA rund
730 Personen an sieben Standorten in
der Region Bern
• Das Unternehmen wurde 1986 gegründet und 2001 in eine Stiftung umgewandelt
Das Praktikum als Chance für die
berufliche Zukunft
Kevin Meier hat das Praktikum zur
Zufriedenheit aller Beteiligten absolviert. Er hat konstant gute Arbeitsleistungen erbracht und sich schnell
am Praktikumsort integriert. Um wieder auf den eigenen Beinen stehen zu
können und die berufliche Wiedereingliederung erfolgreich abzuschliessen,
wird nun der letzte Schritt angestrebt:
eine Festanstellung im Arbeitsmarkt.
Der Geschäftsleiter des Praktikumsbetriebes bietet Kevin Meier eine FestanAuf der Suche nach einer neuen Per- stellung an. Damit erhält er die Chanspektive
ce, wieder im ursprünglichen ArbeitsDas Arbeitstraining von Kevin Meier ist markt Fuss zu fassen.
vielversprechend verlaufen. Er arbeitet
mittlerweile Vollzeit in der GEWA und Zurück in die Selbstständigkeit
erbringt dabei qualitativ ausgezeichne- Ende des Monats wird Kevin Meier
te Arbeitsleistungen. Er ist psychisch die GEWA verlassen und seine neue
wieder stabil und hat das Vertrauen Arbeitsstelle antreten. Dadurch kann
in sich und seine Fähigkeiten zurück- er sich von der IV ablösen und seinen Lebensunterhalt wieder selbstgewonnen.
In einem nächsten Schritt sucht er ständig verdienen. Wieder aufstehen
nun gemeinsam mit einem Job-Coach nach der Krise und den Neuanfang
der GEWA eine Praktikumsstelle im im Arbeitsmarkt wagen: Mithilfe der
Arbeitsmarkt. Die Suche ist erfolg- GEWA ist Kevin Meier dieser grosse
reich. In einem kaufmännischen Klein- und anspruchsvolle Schritt gelungen.
unternehmen wird ihm die Chan- zvg
ce geboten, sich im Arbeitsmarkt zu * Name geändert. Der richtige Name ist der
Redaktion bekannt.
bewähren.
um den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden.
Im Büroservice der GEWA trainiert
Kevin Meier nun seine psychische
Belastbarkeit und steigert schrittweise sein Arbeitspensum. Er erledigt
Buchhaltungsaufträge für verschiedene
Kunden der GEWA. Zum Kundenstamm der GEWA gehören u.a. auch
namhafte Schweizer Grossunternehmen, welche gewisse Arbeiten oder
ganze Arbeitsbereiche in die GEWA
auslagern.
Dank Begleitung durch die GEWA wieder im Arbeitsmarkt Tritt fassen. Ein erster Schritt zurück in den
Arbeitsmarkt
Um herauszufinden, wo Kevin Meier
nach seiner Krise im Hinblick auf seine
berufliche Zukunft steht, arbeitet die
IV mit der GEWA, der Stiftung für
berufliche Integration, in Zollikofen
zusammen. Die GEWA ist ein sozialwirtschaftliches Unternehmen mit dem
Ziel, Menschen, die aus psychischen
Gründen besonders herausgefordert sind, beruflich zu integrieren. In
Bild: zvg
einer ersten Phase stellt die GEWA die
Arbeitsfähigkeit und die psychische
Belastbarkeit im Arbeitsalltag fest.
Arbeiten will trainiert sein
Der gelernte Kaufmann Kevin Meier
beherrscht sein berufliches Handwerk
ausgezeichnet, dies hat die Standortbestimmung der GEWA gezeigt. Unsicher ist zu diesem Zeitpunkt, wie psychisch belastbar er ist und wie stabil
er sich im Arbeitsalltag bewegen kann,
1. Jahrgang Ausgabe Nr. 3 Mittwoch, 29. Oktober 2014
«D’REGION» Seite 15
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Seite 16 «D’REGION»
j 1. Jahrgang Ausgabe Nr. 3 Mittwoch, 29. Oktober 2014
JEGENSTORF: Schloss
Kinderspass im Barockschloss
Ein spannender Erlebnisrundgang eröffnete Mädchen und Knaben vielseitige Einblicke in das Leben der Patrizier
Im Oktober fand im Museum für bernische Wohnkultur des 17. bis 19. Jahrhunderts, das unter den Dächern des
Barockschlosses von einer längst vergangenen Epoche zeugt, ein vielseitiger
Erlebnisrundgang statt. 15 Kinder von
nah und fern erkundeten das Schloss,
seine Schätze und Geschichten auf
sinnliche und unterhaltsame Weise.
In den prächtigen Räumlichkeiten mit
edlen Kunstwerken und Handwerksarbeiten erfuhren sie faszinierende
Details aus dem Leben und Wirken der
Berner Patrizier von anno dazumal. So
zum Beispiel, mit welchen Spielsachen
sich Kinder vor 200 Jahren vergnügten
oder welches Geheimnis der hölzige
Ofen birgt und warum im Schloss
unzählige Porträts von bekannten und
unbekannten Menschen hängen, die Eine faszinierende Reise in die Vergangenheit.
längst verstorben sind. Oder wie die
eindrückliche Schlossanlage, die um
einen mittelalterlichen Wehrturm mit
dicken Mauern gebaut ist, über die
Jahrhunderte entstanden ist.
Eine lehrreiche Zeitreise
Die spannende und faszinierende Zeitreise machte die bernische (Wohn-)
Kultur sicht- und erfahrbar. Sie vermittelte die Atmosphäre einer längst
vergangenen Epoche, von der sich die
kleinen Besucherinnen und Besucher
mit viel Freude und Spass verzaubern
liessen.
Im Anschluss an den begleiteten Rundgang folgte der spielerische Teil des
Erlebnisnachmittags zuoberst im Turmatelier. Dort konnten die Kinder ihre
Kreativität ausleben und mit verschiedenen Aktivitäten in die Vergangenheit eintauchen. Sie posierten im
historischen Kostüm, liessen sich mit
j Puderperücke porträtieren, übten sich
in der Schlossbaukunst, versiegelten
Dokumente oder verfassten mit Gänsefeder und Tusche Briefe an einem
antiken Schreibmöbel.
Bilder: zvg
Winterschlaf im Schloss Jegenstorf
Das Schloss Jegenstorf hat am 20.
Oktober 2014 seine Tore geschlossen,
um sich auf den Winterschlaf vorzubereiten. Ab Mitte Mai 2015 warten
erneut verschiedene Vermittlungsangebote auf aufgeweckte Kinder ab sechs
Jahren.
Alle Angebote können auch privat
(z.B. für Geburtstage) oder für Kin-
dergarten- und Schulklassen gebucht
werden.
zvg
Weitere Informationen:
jegenstorf.ch
www.schloss-
URTENEN-SCHÖNBÜHL: Zentrumssaal
Die «Musigstubete 3322» begeisterte mit einem vielseitigen Programm
Die zahlreichen Besucher/innen genossen den Abend, der ganz im Zeichen der Volksmusik stand, und schwangen bis weit nach Mitternacht das Tanzbein
Wie man aus den Erzählungen der
Mundartdichter Jeremias Gotthelf oder
Simon Gfeller erfährt, fanden einst in
grossen Bauernstuben Anlässe statt,
an denen man sich zum Musizieren,
Singen und Tanzen traf – sogenannte
«Stubeten». Der Begriff wird heutzutage in erster Linie zur Beschreibung
von Treffen von Volksmusikanten in
Gaststuben verwendet.
Die «Musigstubete 3322»
Vor zwei Jahren fand die «Musigstubete» in Urtenen-Schönbühl zum
ersten Mal statt. Die Durchführung
des Anlasses war damals in Abspra- Einer der vielen Höhepunkte stellte der Auftritt der «Kinder- und Jugendche mit dem regionalen Fernsehsender tanzgruppe Rohrbach» dar.
Bilder: Urs Tanner
«telebärn» geplant worden, welcher
den Event übertragen wollte. Plötzlich frauen von Urtenen-Schönbühl hatten
wurde aber das entsprechende Sende- den Zentrumssaal für die diesjährige
gefäss aus dem Programm gekippt. In «Musigstubete» so schön geschmückt,
Urtenen-Schönbühl stand der reser- dass sie von den Besucher/innen unzähvierte Zentrumssaal bereit, und so lige Komplimente erhielten. Unter
beschloss das kleine OK-Trio (Susan- der Leitung von Küchenchef Manfred
ne Grossenbacher, Irene Reber, Heinz Widmer sorgten sie für das kulinaBrönnimann) damals, den Anlass in rische Wohl der zahlreich erschieeigener Regie durchzuführen. Nach nenen Gäste.
dem erfolgreichen Start folgte im ver- Den Abend eröffneten die fünf Frauen
gangenen Jahr die zweite «Musigstu- der Gruppe «Schwarzwasser Spiulüt»
bete 3322», an welcher wiederum mit ihrem virtuosen Spiel auf den
zahlreiche Gruppen und Formationen Zithern. Aus dem Tal der Langete
aus der Region auftraten.
war die «Kinder- und Jugendtanzgruppe Rohrbach» angereist, welche dem
Ein buntes Programm
Publikum zwei lüpfige Tänze vorführte.
Am 18. Oktober war es auch in die- Ein eingespieltes Duo sind «Aschi u
sem Jahr wieder so weit: Die Land- Fränzu» – sie treten seit 30 Jahren
als «Echo vom Chuderhüsi» auf. Eine
musikalische Premiere stellte der Auftritt des Alphorn-Duos «Eulengrat»
dar, bestehend aus Heinz Baumgartner
und Kathrin Müller. Beide standen
zum ersten Mal auf der Bühne, wussten
das Publikum aber mit ihrem Spiel zu
begeistern. Den ersten Teil des musikalischen Abends rundete der Jodlerklub
Mötschwil mit den zwei Liedern «Häb
Fröid am Läbe» und «Bärgwanderig»
ab. Auch im zweiten Teil traten alle
Gruppen nochmals für zwei Vorträge
auf die Bühne und begeisterten mit
ihrer Musik und ihren schönen Darbietungen. Bis weit nach Mitternacht
wurde das Tanzbein geschwungen.
Das positive Echo der zahlreichen
Besucher /innen veranlasst das OK,
auch im nächsten Jahr nach dem gleichen Konzept wieder eine Stubete zu
organisieren. zvg
Grauholz
1. Jahrgang Ausgabe Nr. 3 Mittwoch, 29. Oktober 2014
j «D’REGION» Seite 17
HORNUSSEN: HG Urtenen
Grosse und begeisterte Beteiligung am «Oktoberhornussen»
Zwanzig Hornussergesellschaften massen beim vergnüglich-freundschaftlichen Sportanlass im «Schweiziboden» ihre Kräfte
Am «Oktoberhornussen» im «Schweiziboden» in Urtenen-Schönbühl
nahmen 20 Mannschaften teil. Der
herbstliche Hornusser-Anlass, organisiert von der lokalen Hornussergesellschaft, folgt dabei stets eigenen
Gesetzmässigkeiten: Die Meisterschaft
ist vorbei, der Leistungsdruck weg,
und somit werden die Karten neu
gemischt. Aussenseitern gelingt es,
ihr Ries sauber zu halten und überraschend stark aufzuspielen, während Favoriten gegen vermeintlich
schwächere Gegner unter Druck geraten...
Die Zuschauer/innen durften sich also
auf spannende Spiele und Hornussen
vom Feinsten freuen. Bei den Einzelschlägern triumphierten die Favoriten:
Marco Roos, Mättenwil-Zofingen A,
belegte mit 79 Punkten den ersten
Rang, dicht gefolgt von Bernhard
Jau, Utzigen A, mit 75 Punkten, und
Michael Aerni, Mättenwil-Zofingen A,
mit 74 Punkten. Den Preis als bester
Nachwuchshornusser erhielt Florian
Zaugg von Biglen-Arni A.
Bei den Teams der Stärkeklasse A
sicherte sich Recherswil-Kriegstetten
A mit einer starken Leistung sowohl
am Bock als auch auf dem Ries den
Sieg (0/1046). Ebenfalls ohne Nummern blieben Thörigen A mit 1032
Schlagpunkten, Mättenwil-Zofingen A
mit 993 Schlagpunkten und Utzigen A
mit 950 Schlagpunkten, welches den
vierten Rang belegte.
Im Vordergund stand allerdings eindeutig der Spass am Sport: Die Teilnehmenden genossen das entspannte
Hornussen bei schönstem Herbstwetter. Der zweitägige Wettkampf lief
ohne gravierende Verletzungen und
Zwischenfälle ab: Die Sanitäter mussten auf Platz einzig eine «Sprysse» in
einer Hand behandeln.
Neben den sportlichen Begegnungen steht jeweils die Pflege der Kameradschaft im Vordergrund.
hens der HG Urtenen ins Leben gerufen worden. Heuer, nach zwölf Jahren,
fand der Anlass zum letzten Mal statt,
denn die Hornusser wollen sich nun
voll und ganz auf die Durchführung
des Interkantonalen und des MittellänSeit zwölf Jahren überaus beliebt
disch-Schweizerischen Verbandsfestes
Das «Oktoberhornussen» war im Jahr im Jahr 2017 konzentrieren. Das OK
2002 anlässlich des 100-jährigen Beste- ist bereits in Verhandlungen mit mehreren Landbesitzern, damit genügend
Landfläche für 17 bis 18 Spielplätze
(Ries) zur Verfügung stehen. Aufgrund
der Planungs- und Vorbereitungsarbeiten für die beiden Grossanlässe sind
die Bewohner / innen und Vereine von
Urtenen gefordert; ihre Mithilfe und
Unterstützung wird benötigt.
Die Spieler und zahlreichen Besucher/
innen nehmen mit einem lachenden
und einem weinenden Auge Abschied
vom «Oktoberhornussen». Roger Jaussi, Präsident der HG Urtenen, dank-
Bilder: Urs Tanner
te den Helfenden
und den teilnehmenden Gesellschaften für die
langjährige Treue.
Ein ganz besonderer Dank ging an
Daniel Huber, der
jeweils das benötigte Land zur
Verfügung gestellt
hatte. Sowohl die
Ak­tiven als auch
die treuen «Hornusser-Fans» werden den Weg 2017
zu den grossen
Festen nach Urtenen finden, wenn
es wieder heisst:
«Guet Nouss».
Urs Tanner
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Seite 18 «D’REGION»
1. Jahrgang Ausgabe Nr. 3 Mittwoch, 29. Oktober 2014
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Eröffnung: Samstag 22.11.2014
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Aufführungen 2014
November Mi 5 So 9 Mi12 Sa 15 So 16 Mi 19 Sa 22
So 23 Mi 26 Sa29 So 30
Dezember Mi 3 Sa 6 So 7 Mi10 Sa 13 So 14 Sa 20
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Beginn 14.15 Uhr – Kassenöffnung 13.45 Uhr
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Samstag, 1. November 2014
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Sonntag, 2. November 2014
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Herzlich willkommen
Bekannt für schöne Preise &
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Aufführungsrecht Verlag für Kindertheater Weitendorf, Hamburg
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Ein Theater
für Kinder
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1. Jahrgang Ausgabe Nr. 3 Mittwoch, 29. Oktober 2014
Veranstaltungen
«D’REGION» Seite 19
Veranstaltungskalender
j Mittwoch, 29. Oktober 2014
Ittigen
Das Mostfest in den
Quartieren
«Haus des Sports», 10.00 bis 14.00 Uhr.
Insgesamt etwa acht Tonnen Äpfel werden in
acht Quartieren in Ittigen und Bolligen jährlich
vermostet. Zu diesem kleinen Fest spendiert die
Gemeindeverwaltung jeweils Brot und Käse.
Ittigen
Das Mostfest in den
Quartieren
Chäppu-Treff, 10.00 bis 13.00 Uhr.
Insgesamt etwa acht Tonnen Äpfel werden in
acht Quartieren in Ittigen und Bolligen jährlich
vermostet. Zu diesem kleinen Fest spendiert die
Gemeindeverwaltung jeweils Brot und Käse.
Jegenstorf
Tag der offenen Tür
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Ittigen
Erzählstunde
mit Regula Nobs
Gemeindebibliothek, Talgut-Zentrum 25,
14.30 bis ca. 15.30 Uhr.
Gemeindebibliothek Ittigen
Freitag, 31. Oktober 2014
Münchenbuchsee
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Höheweg 7, 9.00 bis 11.00 Uhr und 14.00 bis
17.00 Uhr.
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William White
«Bären» Buchsi, ab 21.00 Uhr. Karibik-Pop:
«Acoustic Solo Tour» – William White spielte schon
im «Bären», als ihn noch niemand kannte – jetzt
kommt er als Star und Freund des Hauses wieder.
Wer vorgängig im «Bären» isst, kann seinen Platz
bereits vor der ordentlichen Türöffnung um 20.00
Uhr reservieren.
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Racletteabend der
Musikgesellschaft
Münchenbuchsee
Kirchgemeindehaus, ab 18.30 Uhr. Mit musikali­
scher Unterhaltung durch das Schwyzerörgeli­
quartett Querch(n)öpf.
Stettlen
Kürbissuppenverkauf
Kirchgemeindehaus, 11.00 bis 14.30 Uhr. Essen
und Verkauf über die Gasse. Der Erlös geht dieses
Jahr an die Unwettergeschädigten im Emmental
(Sommer 2014).
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Urtenen-Schönbühl
Les trois Suisses
mit «Duo-Pack»
Zentrumssaal, 20.00 Uhr. Musik-Kabarett
vom Feinsten! Die beiden liebenswerten
Berner Charmeure und beeindruckenden
Multiinstrumentalisten Pascal Dussex und Resli
Burri präsentieren nach dem Abschied von Thomas
Baumeister ihr neues Programm «Duo-Pack».
Vorverkauf und Abendkasse.
www.urtenen-schoenbuehl.ch
Kirchgemeindehaus und Mehrzweckgebäude,
Iffwilstrasse, ab 10.00 Uhr. Von 10.00 bis
10.45 Uhr findet die Instrumentenvorstellung im
Kirchgemeindehaus statt. Anschliessend stehen die Lehrpersonen gerne für Fagen und zum
Ausprobieren der Instrumente zur Verfügung.
www.msjegenstorf.ch
Münchenbuchsee
«Guten Abend, gut’ Nacht»
Kirchgemeindehaus, 20.00 Uhr.
Vokalensemble Vivace.
www.buchsi-kultur.ch
Musig-Lotto der
Harmonie Münchenbuchsee
Neu in der Aula Paul Klee, ab 15.00 und ab 20.00
Uhr. Super Preise. Jackpot als zweite Gewinn­
chance.
www.harmonie-muenchenbuchsee.ch
Sonntag, 2. November 2014
Münchenbuchsee
Musig-Lotto der
Harmonie Münchenbuchsee
Neu in der Aula Paul Klee, ab 15.00 Uhr. Super
Preise. Jackpot als zweite Gewinnchance.
www.harmonie-muenchenbuchsee.ch
Zollikofen
Kirchenkonzert
Reformierte Kirche, 15.00 und 19.00 Uhr.
Vorträge von Jodelliedern.
Chörli Zollikofen
Montag, 3. November 2014
Moosseedorf
Rund um die Welt und
zurück in die Schweiz
Alterstreff am Badweg, 15.00 Uhr. Ursula
Aaroe, neue Mitbürgerin und neues Mitglied des
Betriebsvereins, berichtet aus ihrer Tätigkeit im
konsularischen Dienst unseres Landes, der sie unter
anderem nach San Franzisco oder Singapur geführt
hat.
Betriebsverein Alterstreff
Dienstag, 4. November 2014
Boll
Samstag, 1. November 2014
Bolligen
Ortsstube Bolligen
Das Heimatmuseum der Gemeinden Bolligen, Ittigen
und Ostermundigen ist von 14.00 bis 16.00 Uhr
geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Brockenstube
MOOSSEEDORF
kultur@moosseedorf
vergibt erstmals
Kleinkunstpreis
Vor knapp zehn Jahren wurde der Verein
kultur@moosseedorf gegründet. Seither
wird das kulturelle Leben in Moosseedorf
durch ihn geprägt. Zu seinem zehnjährigen Jubiläum stiftet kultur@moosseedorf
einen neuen und ganz besonderen Preis:
den Moosseedorfer Kleinkunstpreis. Die
erstmalige Vergabe des Preises erfolgt nun
an den einheimischen Kunstschaffenden
René Kleeb, welcher die Auszeichnung am
8. November 2014 um 17.00 Uhr anläss­lich einer kleinen Feier im Kirchgemeindehaus Moosseedorf entgegennehmen
darf. Gleichzeitig findet dann auch die
Vernissage zur Ausstellung von Gemälden
und Plastiken des Preisträgers statt. Alle
Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, an der Preisvergabe und Vernissage
zvg
teilzunehmen.
Spielnachmittag
Alterstreff am Badweg, 14.00 Uhr.
Betriebsverein Alterstreff
Münchenbuchsee
GFM-Brockenstube
Öffentliche Probe
Aula Paul-Klee-Schulhaus, 20.15 Uhr.
Musikgesellschaft Münchenbuchsee
Samstag, 8. November 2014
Moosseedorf
1. Vergabe des Moosseedorfer Kleinkunstpreises
Kirchgemeindehaus, 17.00 Uhr. Vergabe des ersten
Moosseedorfer Kleinkunstpreises an den Moos­see­dorfer Künstler René Kleeb. Öffentliche Preis­
verleihung und Vernissage.
kultur@moosseedorf
Zuzwil
Musik-Kabarett
Kleines Kunsthaus, 20.00 Uhr. Mit Amuse-Bouche.
Ein Amusement für die Seele.
www.kleineskunsthaus.ch
Sonntag, 9. November 2014
Urtenen-Schönbühl
Finissage Textilbilder
von Gabrielle Frei
Atelier Terrielle, Solothurnstrasse 49,
14.00 bis 18.00 Uhr.
www.terrielle.ch
Dienstag, 11. November 2014
Ittigen
Café Littéraire
Café Türmli, Schulweg 12, 14.30 bis 16.30 Uhr.
«Die Mondspielerin» von Nina George. «Schluss»!
Das ist Mariannes sehnlichster Wunsch, als sie sich
in Paris in die Seine stürzt. Doch das Schicksal will
es anders – sie wird gerettet. Einführung: Erika
Krättli. Gäste sind herzlich willkommen.
www.frauenverein-ittigen.ch
Donnerstag, 13. November 2014
Zollikofen
Unterhaltungsabend
Trachtengruppe ZollikofenMünchenbuchsee
Mittwoch, 5. November 2014
Freitag, 14. November 2014
Aula Sekundarstufe I, Schulhausstrasse 30,
14.00 bis 17.00 Uhr. Sehen Sie sich neue Spiele
an und verbringen Sie einen gemütlichen
Nachmittag.
Ludothek
Donnerstag, 6. November 2014
Ittigen
Interkultureller Frauentreff:
China und Japan –
Bilder einer Reise
Quartierzentrum Chäpputräff, Kappelisackerstrasse
119, 14.00 bis 16.00 Uhr.
Maria Nemeth zeigt Bilder von ihrer Reise durch
China und Japan.
www.ittigen.ch
Erzählstunde
mit Regula Nobs
Gemeindebibliothek, Talgut-Zentrum 25, 14.30 bis
ca. 15.30 Uhr.
Gemeindebibliothek Ittigen
Moosseedorf
Tanznachmittag
Alterstreff am Badweg, 14.00 bis 17.00 Uhr.
Betriebsverein Alterstreff
Freitag, 7. November 2014
Jegenstorf
Konzert «Nachtigallen­
gesang»
Residenz der Stiftung Rotonda, Solothurnstrasse 70,
19.30 bis 21.00 Uhr. Vokalensemble Ardent, Bern;
Dienstag, 18. November 2014
Boll
Brockenstube
Im UG der Gemeindeverwaltung, Kernstrasse 1, 9.00
bis 11.00 Uhr. Warenverkauf und Warenannahme.
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Höheweg 7, 9.00 bis 11.00 Uhr und
14.00 bis 17.00 Uhr.
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Im UG der Gemeindeverwaltung, Kernstrasse 1,
9.00 bis 11.00 Uhr.
Verkauf und Warenannahme.
www.landfrauenverein.ch
Spielnachmittag
für Jung und Alt
Dame». Die Kindertanzgruppe freut sich auf ihren
Auftritt. Tanzmusik und Tombola.
Trachtengruppe Zollikofen-Münchenbuchsee
Moosseedorf
Aula Sekundarschule, 20.00 Uhr. Mit Volksliedern,
Volkstänzen und der Dialekt-Komödie «Die weisse
Dame». Die Kindertanzgruppe freut sich auf ihren
Auftritt. Tanzmusik und Tombola.
Trachtengruppe Zollikofen-Münchenbuchsee
Zollikofen
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Claudia Auf der Maur, Sopran; Patrick Secchiari,
Leitung. A-cappella-Werke von verschiedenen
Komponisten. Eintritt frei, Kollekte.
www.stiftung-rotonda.ch
Münchenbuchsee
GFM-Brockenstube
Höheweg 7, 9.00 bis 11.00 Uhr und 14.00 bis
17.00 Uhr.
www.unser-gfm.ch
Samstag, 15. November 2014
Kirchlindach
10-Jahre-Jubiläumskonzert
Kirche, 17.00 Uhr. Leitung: Rahel Dettwyler
Trachsel; Klavier: Peter Anderhalden. Eintritt frei,
Kollekte zur Deckung der Unkosten.
Lime Tree Singers
Zollikofen
Unterhaltungsabend
Trachtengruppe ZollikofenMünchenbuchsee
Aula Sekundarschule, 20.00 Uhr. Mit Volksliedern,
Volkstänzen und der Dialekt-Komödie «Die weisse
Dame». Die Kindertanzgruppe freut sich auf ihren
Auftritt. Tanzmusik und Tombola.
Trachtengruppe Zollikofen-Münchenbuchsee
Sonntag, 16. November 2014
Moosseedorf
Mittagstisch
Alterstreff am Badweg, 12.00 Uhr.
Betriebsverein Alterstreff
Zollikofen
Unterhaltungsabend
Trachtengruppe ZollikofenMünchenbuchsee
Aula Sekundarschule, 13.30 Uhr. Mit Volksliedern,
Volkstänzen und der Dialekt-Komödie «Die weisse
Freitag, 21. November 2014
Boll
Brockenstube
Im UG der Gemeindeverwaltung, Kernstrasse 1,
16.00 bis 21.00 Uhr. Weihnachtsmärit, Verkauf und
Warenannahme.
www.landfrauenverein.ch
Münchenbuchsee
GFM-Brockenstube
Höheweg 7, 9.00 bis 11.00 Uhr und 14.00 bis
17.00 Uhr.
www.unser-gfm.ch
Urtenen-Schönbühl
Weihnachtsmarkt –
Geschichte für Kinder ab
vier Jahren
Gemeindebibliothek, 18.00 Uhr.
www.urtenen-schoenbuehl.ch
Samstag, 22. November 2014
Boll
Brockenstube
Im UG der Gemeindeverwaltung, Kernstrasse 1,
9.00 bis 16.00 Uhr. Verkauf und Warenannahme.
www.landfrauenverein.ch
Kirchlindach
Suppentag
Pfrundhaus, 11.30 bis 14.00 Uhr. Es gibt feine
Kürbis- und Kartoffelsuppe, am Backwarenstand
hat es Brot, Züpfe und Gebäck. Der Gewinn wird
gespendet.
Münchenbuchsee
1. Koffermarkt
Kirchgemeindehaus, Oberdorfstrasse 6, 10.00 bis
17.00 Uhr. Über 55 kreative Aussteller/innen preisen ihre mit Liebe handgefertigten Kostbarkeiten in
einem alten Koffer an. Eintritt frei.
www.koffermarkt-buchsi.ch
Rapperswil
Einzigartiger Volksmusik
Urtenen-Schönbühl
BLISS mit «Die Premiere» –
einer Music Comedy Show
Zentrumssaal, 20.00 Uhr.
www.bliss.ch
Freitag, 28. November 2014
Münchenbuchsee
TV bi de Lüt
Saalanlage, 20.00 Uhr. Festwirtschaft ab 18.00 Uhr.
Vorverkauf bei Iten Elektro.
TV Münchenbuchsee
GFM Brockenstube
Höheweg 7, 9.00 bis 11.00 Uhr und 14.00 bis
17.00 Uhr.
www.unser-gfm.ch
Samstag, 29. November 2014
Münchenbuchsee
TV bi de Lüt
Saalanlage, 14.00 und 20.00 Uhr. Festwirtschaft ab
12.30 und 18.00 Uhr. Vorverkauf bei Iten Elektro.
TV Münchenbuchsee
Ausstellungen
Jegenstorf
Ausstellung: Unterwegs
mit Matre, Anne Hefer und
Marion Müller-Schroll
Residenz der Stiftung Rotonda, Solothurnstrasse 70,
bis 7. November 2014. Matre, Skulpturen;
Anne Hefer, Ölbilder; Marion Müller-Schroll,
Skulpturen.
www.stiftung-rotonda.ch
Weihnachts-Ausstellung
Pfrundscheune Jegenstorf, Mittwoch, 12. November
bis Samstag, 22. November. Öffnungszeiten: 9.00
bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr. Der Ertrag
ist bestimmt für Projekte in den Philippinen zur
Linderung grosser Not.
Theresa-Lasen Jegenstorf
Fossilien Ausstellung
Atelier «steinfritz», Oberdorfstrasse 7, Münchringen,
Eröffnung: Samstag, 22. November 2014, 10.00 bis
17.00 Uhr.
Weitere Öffnungszeiten: Jeden 1. und 3. Samstag
im Monat, 10.00 bis 17.00 Uhr oder nach
Vereinbarung: 079 320 26 99, 031 761 06 61.
Moosseedorf
René Kleeb
Gasthof Bären, ab 19.30 Uhr. Die «Follchlorigen»
und die «Bärner Tanzmusig» bestreiten einen Abend
unter dem Motto «Stubete».
Kirchgemeindehaus. Sonntag, 9. November,
10.00 bis 18.00 Uhr. Montag bis Mittwoch, 10. bis
12. November, 15.00 bis 18.00 Uhr. Donnerstag,
13. November, 15.00 bis 21.00 Uhr.
kultur@moosseedorf
Zollikofen
Urtenen-Schönbühl
Modelleisenbahnclub
Zollikofen
Turnhalle Inforama, Molkereistrasse 8, 10.00 bis
16.00 Uhr. Tag der offenen Tür. Vorführungen der
beiden Clubanlagen in den Baugrössen N und
Ho/Hom. www.zollikofen.ch/vereine
Sonntag, 23. November 2014
Ittigen
Kirchenkonzert –
überraschend anders
Kirchliches Zentrum, 17.00 bis 18.30 Uhr.
Stimmungsvolles Adventskonzert mit musikalischen
Gästen der Musikschule Unteres Worblental.
Harmonie Ittigen-Papiermühle, www.hip-ittigen.ch
Textilbilder
von Gabrielle Frei
Atelier Terrielle, Solothurnstrasse 49,
bis 9. November 2014. Öffnungszeiten: Samstag
und Sonntag 14.00 bis 18.00 Uhr oder nach
Vereinbarung.
www.terrielle.ch
Zollikofen
Fotografie-Ausstellung
in der Gemeindegalerie
Gemeindeverwaltung, Wahlackerstrasse 25, bis
31.12.2014. Der Fotograf Beat Schertenleib sucht in
seinen Werken die Stille und die Spannung. Auf den
ersten Blick unspektakulär, überzeugen sie jedoch
durch die Sensibilität des Blicks. Zudem sind die
Fotos professionell ausgedruckt und optimal präsentiert.
www.zollikofen.ch
Münchenbuchsee
Kurzkonzert
am Ewigkeitssonntag
Auf dem Friedhof, vor dem Gottesdienst.
Musikgesellschaft Münchenbuchsee
Urtenen
Konzert zum
Ewigkeitssonntag
Kirche, 17.00 Uhr. Vokalensemble Laudamus. Linda
Rickli, Orgel; Hans Ulrich Grütter, Leitung.
www.laudamus.ch
Zollikofen
Modelleisenbahnclub
Zollikofen
Turnhalle Inforama, Molkereistrasse 8, 10.00 bis
16.00 Uhr. Tag der offenen Tür. Vorführungen der
beiden Clubanlagen in den Baugrössen N und
Ho/Hom. www.zollikofen.ch/vereine
Donnerstag, 27. November 2014
Ittigen
Senioren-Spielnachmittag
Aufenthaltsraum, Kappelisackerstrasse 125, 13.30
bis 16.30 Uhr. Lotto. www.frauenverein-ittigen.ch
Diverses
Ittigen / Bolligen
St. Nikolaus 2014
Vom 5. bis 7. Dezember 2014 ist der Samichlaus
mit dem Schmutzli unterwegs zu den Familien in
Ittigen und Bolligen. Anmeldungen werden vom 1.
bis 21. November 2014 entgegengenommen.
www.ppp-ittigen-bolligen.ch/Samichlaus
Jegenstorf
Pettersson und Findus
Remise Bühni, Neuholzweg 1. Aufführungsdaten: 5.
/ 9. / 12. / 15. / 16. / 19. / 22. / 23. / 26. / 29. / 30.
November; 3. / 6. / 7. / 10. / 13. / 14. / 20. / 21. /
26. / 27. / 28. / 29. / 30. Dezember 2014. Beginn
14.15 Uhr. Reservation: Montag und Freitag 13.00
bis 15.00 Uhr unter Telefon 077 456 98 06 oder via
www.remise.ch.
Remise Bühni Jegenstorf
Münchenbuchsee
TV bi de Lüt
Saalanlage, 20.00 Uhr. Festwirtschaft ab 18.00 Uhr.
Vorverkauf bei Iten Elektro.
TV Münchenbuchsee
Urtenen-Schönbühl
Feuertage 2014
Oberdorfstrasse 24, 31. Oktober bis 1. November
2014. Öffnungszeiten: Freitag 9.00 bis 19.00 Uhr,
Samstag 9.00 bis 18.00 Uhr.
www.hufenus.ch
Schlusspunkt
Seite 20 «D’REGION»
j JEGENSTORF: Feuerwehr
1. Jahrgang Ausgabe Nr. 3 Mittwoch, 29. Oktober 2014
Bilder: Fritz Steiner
2. Hauptübung der Feuerwehr Regio Jegenstorf
Übungsgegenstand der 2. Hauptübung der Feuerwehr Regio
Jegenstorf war das Bauernhaus Mosimann an der Bernstrasse. Übungsschwerpunkte bildeten die Brandbekämpfung
und Personenrettung in Zusammenarbeit mit dem Samariterverein. Kdt Thomas Winzenried definierte den Einsatz
als «Alarmübung» mit dem Zweck, zu überprüfen, ob die
Organisation den Anforderungen gerecht werde und in welchen Bereichen noch Verbesserungspotenzial bestehe. Die
Organisation am Schadenplatz, die Kommunikation, das
auftragsbezogene Handeln und die Verwendung der Kommunikationsmittel Funk und Polycom: Alles lief mustergültig ab. Bilanz: Die Feuerwehr Regio Jegenstorf vermittelte
Sicherheit, Engagement und Tatkraft.
Sylvia Mosimann
j URTENEN-SCHÖNBÜHL: Kulturkommission
Bilder: Beatrice Bachmann
Das Duo «Leierchischte» begeisterte mit dem Kinderkonzert «Muh»
Das Duo «Leierchischte», bestehend
aus Ueli von Allmen und Roland
Schwab, vermochte Alt und Jung
mit seinen berndeutschen Liedern zu
begeistern. Schon beim Stück «Bär vo
Bärn» sangen die kleinen Besucher / innen eifrig mit. Mit dem Text des Songs
«Waggelzahn» konnte sich manches
Kind identifizieren – und beim Lachen
wurde so manche Zahnlücke sichtbar.
Beim Hit «Flitsch Flatsch Traliwatsch»
hielt die Kinder nichts mehr auf ihren
Stühlen. Voller Leidenschaft klatschten,
stampften und johlten sie mit dem Duo
mit. Am Ende des Konzerts verlangten
die über 100 Konzertbesucher/innen lautstark nach einer Zugabe. Fazit:
Das neue «Leierchischte»-Programm
«Muh» tönt humorvoll, rhythmisch,
rockig, fetzig, ruhig, besinnlich,
lyrisch und lustig. Organisiert wurde
der Anlass von der Kulturkommission
«aktiv u schön» von Urtenen-Schönbühl sowie durch den Verein «kultur@
moos­seedorf».
Beatrice Bachmann
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Kunst und Fotos
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