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Außenwirtschaft Aktuell
Ausgabe 10 – Oktober 2014
Veranstaltungen/Unternehmerreisen
S.
2
Zoll- und Außenwirtschaftsrecht
S.
3
Allgemeines
S.
6
Ländernotizen
S.
7
Auslandsangebote/-anfragen
S.
14
Messen/Auslandsmessen
S.
14
Stellenangebote/-anfragen
S.
16
Veröffentlichungen
S.
17
Erstellt und herausgegeben
in Zusammenarbeit mit der
Germany Trade and Invest GmbH
Villemombler Straße 76, 53123 Bonn
Telefon: 02 28/24 99 3-0
Telefax: 02 28/24 99 3-212
Homepage: www.gtai.de
E-Mail: info@gtai.de
Industrie- und Handelskammer
Braunschweig, Abt. IV
Brabandtstraße 11
38100 Braunschweig
Telefon: 05 31/47 15-256 oder 290
Telefax: 05 31/47 15-3 47
E-Mail: sigrid.bergs@braunschweig.ihk.de
Homepage: www.braunschweig.ihk.de
2
Veranstaltungen/Unternehmerreisen
Marktberatung zu Skandinavien am 4. November 2014, in der IHK Braunschweig
Dänemark ist für deutsche Unternehmen das "Tor zu Skandinavien“. Deutschland wiederum ist der
wichtigste Handelspartner Dänemarks. Gut 20 % der gesamten Waren und Dienstleistungen, die nach
Dänemark eingeführt werden, kommen aus der Deutschland, denn: "Made in Germany" ist bekannt
und geschätzt! Gleichzeitig sorgen die hohen Löhne und Gehälter für ein hohes Preisniveau. Deutsche
Unternehmen können dies als Chance nutzen um gute Margen auf dem dänischen Markt zu erzielen.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind gut: Eine wachsende Inlandsnachfrage dank gestiegener verfügbarer Einkommen und eine boomende Exportwirtschaft lassen die dänische Wirtschaft wieder um 2 % wachsen. Marktpotential besteht insbesondere in den Bereichen Umwelt- und Medizintechnik, im Biotechnologiebereich sowie bei Gütern für den Privatverbrauch, bei Ausrüstungen und
Zwischenprodukten.
Wir bieten Ihnen ein auf Ihre Bedürfnisse und Fragestellungen zugeschnittenes Informationsgespräch
aus erster Hand. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Möglichkeiten für Ihr Unternehmen
und Ihre Produkte und Leistungen nicht nur in Dänemark sondern in ganz Skandinavien, wo 25 Millionen kaufkräftige Einwohner auf Sie warten. Sie erhalten Informationen zu Vertriebsstrukturen, Investitionsmöglichkeiten, rechtlichen Rahmenbedingungen sowie zur Kooperations- und Vertriebspartnersuche. Termin: 4. November 2014, Uhrzeit nach Vereinbarung.
Ort: Industrie- und Handelskammer Braunschweig, Brabandtstr. 11, 38100 Braunschweig
Gesprächspartner: Benny Egholm Sørensen, Partner und Senior Advisor Deutschland und Dänemark,
Sørensen e. K. & Sørensen ApS
Teilnahmeentgelt: Die Teilnahme ist unentgeltlich, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich! Anmeldeschluss: 27. Oktober 2014. Ein Anmeldeformular sowie den Gesprächsleitfaden finden Sie unter:
http://www.braunschweig.ihk.de/geschaeftsfelder/international/reisen-veranstaltungen/reiseveranstaltung/marktberatung-zu-skandinavien-am-4-november-2014.html.
Arbeitsfrühstück Baltische Staaten- Kleine Länder mit großen Chancen -, 26. November 2014 in
der IHK Braunschweig
Sie sind zwar klein, dafür a er ehr eizi und wachstumsstark. it harten eformen konnten stland
ettland und itauen ihre tiefe rise ü erwinden und zu leich die ett ewer sfähi keit stei ern. m
zehnten ahr ihrer it liedschaft zählen die Baltischen Staaten heute zu den usterländern der U.
Sie sind derzeit die Wachstumslokomotiven der EU.
Es gibt sie noch, auch in Europa: Länder, die mit kontinuierlichem Wachstum ganz optimistisch in die
Zukunft blicken. Nie waren Litauen, Lettland und Estland für deutsche Firmen so attraktiv wie heute.
Die drei Baltischen Staaten sind gestärkt aus der schweren Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre
hervorgegangen und bieten deutschen Unternehmen interessante Absatzchancen. Lettland erwartet laut
EU-Kommission für 2014 mit 4,1 Prozent das höchste Wirtschaftswachstum aller Mitgliedsländer der
Europäischen Union. Bei Litauen und Estland soll immerhin eine Drei vor dem Komma stehen.
m ahmen eines „Ar eitsfrühstücks Baltische Staaten“ möchten wir hnen am 26. Novem er 2014
09:00 Uhr bis 10:30 Uhr, in der IHK Braunschweig, die Gelegenheit bieten, sich einen Überblick über
die aktuelle Lage vor Ort und die Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen zu verschaffen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine verbindliche Anmeldung - bis zum 17. November 2014 - ist jedoch erforderlich. Ein Anmeldeformular sowie den Gesprächsleitfaden finden Sie
unter:
http://www.braunschweig.ihk.de/geschaeftsfelder/international/reisen-veranstaltungen/reiseveranstaltung/arbeitsfruehstueck-baltische-staaten-26-nov-2014.html.
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Oman - GCC Rail and Metro Conference in Muscat, 11. + 12. Januar 2015, Muscat
Am 11. und 12. Januar 2015 wird die GCC Rail and Metro Conference im Al Bustan Palace Hotel in
Muscat stattfinden. Die omanische Regierung wird auf der Konferenz vom Minister für Transport and
Communications vertreten sein.
Ziel der Veranstaltung ist es, die Pläne aller GCC-Mitglieder zu bündeln, um eine nachhaltige Entwicklung der Märkte in den Mitgliedsstaaten zu erreichen. Außerdem werden kritische Themen, die
auf Unternehmen des Privatsektors zukommen werden diskutiert und auch wie mit derartigen Themen
umzugehen ist.
Sämtliche Prozesse im Bereich der Herstellung, von Dienstleistungen und Schulungen aus dem Eisenbahn- und Metrosektor werden potenziellen Investoren und Unternehmen des Privatsektors einschließlich KMUs vorgestellt werden. Kontakt: Paul Danzer (AHK), Mail: Info@ahkoman.com.
Zoll- und Außenwirtschaftsrecht
Europäische Union – Aktualisierung der Merkblätter des BAFA wegen der Sanktionen gegen
Russland
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat sein Merkblatt zum Außenwirtschaftsverkehr mit der Russischen Föderation aufgrund der jüngsten Änderungen der RusslandEmbargo-Verordnung durch die Verordnung (EU) Nr. 960/2014 vom 8. September 2014 aktualisiert.
Gleichzeitig hat das BAFA ein Merkblatt mit den häufigsten Fragen zum Embargo eingestellt
(www.ausfuhrkontrolle.info).
Freihandelsabkommen mit Georgien und der Republik Moldau
Die im Juni von der EU unterzeichneten Assoziierungsabkommen mit Georgien und der Republik
Moldau werden seit dem 1. September vorläufig angewendet. Zentraler Bestandteil der beiden Abkommen ist die Einrichtung einer umfassenden Freihandelszone.
Durch die vorläufige Anwendung besteht nun ein gegenseitiges Präferenzabkommen zwischen der EU
und Georgien sowie zwischen der EU und der Republik Moldau. Damit entfallen bis auf wenige Ausnahmen bei landwirtschaftlichen Gütern die Zölle für Ursprungswaren der jeweiligen Vertragsparteien. Der Nachweis des Ursprungs erfolgt in beiden Fällen förmlich mit Warenverkehrsbescheinigung
EUR.1 oder vereinfacht mit Ursprungserklärung nach vorgeschriebenem Wortlaut auf Rechnung (bis
zu einem Warenwert von 6.000 Euro von jedem Ausführer, ohne Wertbeschränkung nur von einem
ermächtigten Ausführer).
Die
genauen
Ursprungsregeln
werden
im
Abkommen
mit
Georgien
(http://scnem.com/goto.php?l=8jqnbu.2ldkde5,u=872ad343add20d11cfcad9d0d8ad7cd6,n=6n5g0.25cj
4k9,art_id=6n5g5.126jl30) in Protokoll Nr. I (S.612ff.) zum Abkommen genannt. Im Abkommen mit
der
Republik
Moldau
(http://scnem.com/goto.php?l=8jqnbv.21sn1h,u=872ad343add20d11cfcad9d0d8ad7cd6,n=6n5g0.25cj
4k9,art_id=6n5g5.126jl30) sind sie in Protokoll II (S. 621ff.) zum Abkommen aufgeführt.
Türkei - Carnet-ATA
Der türkische Zoll verkürzt sehr oft die Wiederausfuhrfrist der ATA Carnets. Wir möchten Sie bitten
bei der Einfuhrabfertigung darauf zu achten.
USA - Carnet-ATA
Der amerikanische Bürge informiert, dass das U.S. Census Bureau und die U.S. Customs and Border
Protection vereinbart haben, ATA Carnets von der Pflicht der elektronischen Wiederausfuhranmel__________________________________________________________________________
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dung (EEI/AES) zu befreien. Damit sind also normale Carnets von der elektronischen Wiederausfuhranmeldung befreit. Nicht befreit sind ausfuhrgenehmigungspflichtige Waren und Waren, die eine Genehmigung für die Einfuhr in die USA benötigen (z.B. ITAR, CITES). Informationen finden Sie auch
auf der Website des amerikanischen Bürgen: http://uscib.org/index.asp?documentID=4683.
Singapur - Carnet-ATA
Singapur hat die Frist für die vorübergehende Einfuhr von Waren mit Carnet ATA von drei Monaten
auf sechs Monate erweitert. Dies gilt ab 1. Oktober 2014.
Thailand - Carnet-ATA
Wenn die Wiederausfuhr aus Thailand durch die thailändische Zollverwaltung nicht im Carnet bestätigt ist, d. h., das Carnetverfahren in Thailand nicht ordnungsgemäß beendet wurde, wird auch bei
Vorlage von Alternativnachweisen (z. B. Wiedereinfuhr in das Zollgebiet der EU) eine Bereinigungsgebühr erhoben. Diese beträgt 10 % der Eingangsabgaben, mindestens jedoch 1.000 Bath (ca. 25
EUR). Die Obergrenze dieser Bereinigungsgebühr ist mit 20.000 Bath (ca. 500 EUR) festgesetzt.
EU/Antidumping: Mononatriumglutamat mit Ursprung in Indonesien Einführung eines vorläufigen Antidumpingzolls
(gtai) Mit Wirkung vom 22.08.2014 wird für einen Zeitraum von 6 Monaten ein vorläufiger Antidumpingzoll auf die Einfuhren von Mononatriumglutamat mit Ursprung in Indonesien eingeführt.
Die von dieser Maßnahme betroffenen Waren werden derzeit unter dem KN-Code ex 2922 42 00
(TARIC-Code 2922 42 00 10) eingereiht. Für die betroffene und von den nachstehend aufgeführten
Unternehmen hergestellte Ware gelten folgende vorläufigen Antidumping-Zollsätze auf den Nettopreis
frei Grenze der Union, unverzollt:
Unternehmen
PT. Cheil Jedang Indonesia
PT. Miwon Indonesia
Alle übrigen Unternehmen
Vorläufiger Antidumpingzoll (in %)
7,0
13,3
28,4
TARI
Zusatzcode
B961
B962
B999
Die Anwendung der festgelegten individuellen Zollsätze setzt voraus, dass den Zollbehörden der Mitgliedstaaten eine gültige Handelsrechnung vorgelegt wird, die den Vorgaben im Anhang entspricht.
Wird keine solche Handelsrechnung vorgelegt, findet der für alle übrigen Unternehmen geltende Zollsatz Anwendung. Die Überführung der genannten Ware in den zollrechtlich freien Verkehr in der Union ist von der Leistung einer Sicherheit in Höhe des vorläufigen Zolls abhängig. Hintergrund der vorläufigen Maßnahme sind die bisher gemachten Feststellungen im Rahmen der von der Europäischen
Kommission am 29. November 2013 eingeleiteten Untersuchung zu Antidumpingvermutungen betreffend die Einfuhren von Mononatriumglutamat mit Ursprung in Indonesien (Einleitungsankündigung
veröffentlicht im ABl. C 349 vom 29.11.2013, S. 5). Das Verfahren geht auf einen Antrag von Ajinomoto Foods Europe SAS zurück, dem einzigen Hersteller von Mononatriumglutamat, auf den somit
100 % der Gesamtproduktion der Union von Mononatriumglutamat entfallen.
EU/Antidumping: Kornorientierte flachgewalzte Erzeugnisse aus Silicium-Elektrostahl mit Ursprung in der VR China, Japan, Korea, Rep., Russland und den USA
(gtai) ABl. C 267 vom 14. August, S. 6. Anmerkung: Auf Antrag der European Steel Association (Eurofer), im Namen von Herstellern, auf die mehr als 25 % der gesamten Unionsproduktion von kornorientierten flachgewalzten Erzeugnissen aus Silicium-Elektrostahl entfallen, hat die Kommission ein
Antidumpingverfahren betreffend die Einfuhren dieser Erzeugnisse mit Ursprung in der Volksrepublik
China, Japan, der Republik Korea, Russland und den Vereinigten Staaten von Amerika eingeleitet.
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Gegenstand der Untersuchung sind kornorientierte flachgewalzte Erzeugnisse aus SiliciumElektrostahl mit einer Dicke von mehr als 0,16 mm. Die betroffenen Waren werden derzeit unter den
KN-Codes ex 7225 11 00 und ex 7226 11 00 eingereiht. Aus den vom Antragsteller vorgelegten Anscheinsbeweisen geht hervor, dass sich die Menge und die Preise der eingeführten zu untersuchenden
Ware unter anderem auf die Verkaufsmengen, die Preise und den Marktanteil des Wirtschaftszweigs
der Union negativ ausgewirkt und dadurch die Gesamtergebnisse des Wirtschaftszweigs der Union
sehr nachteilig beeinflusst haben. Stellungnahmen und Anträge interessierter Parteien sind schriftlich
innerhalb der in der Bekanntmachung angegebenen Fristen bei der EU-Kommission einzureichen.
Anschrift der Kommission:
Europäische Kommission - Generaldirektion Handel – Direktion H Büro: N105 08/020
1049 Bruxelles/Brussel BELGIQUE/BELGIË
E-Mail zum Thema Schädigung: Trade-AD608-Injury@ec.europa.eu, E-Mail zum Thema Dumping:
Trade-AD608-Dumping@ec.europa.eu.
EU/Antisubvention: Kaltgewalzte Flacherzeugnisse aus nicht rostendem Stahl mit Ursprung in
der VR China - Einleitung eines Antisubventionsverfahrens
(gtai) Auf Antrag von Eurofer, im Namen von Herstellern, auf die mehr als 25 % der gesamten Unionsproduktion von kaltgewalzten Flacherzeugnissen aus nicht rostendem Stahl entfallen, hat die
Kommission ein Antisubventionsverfahren betreffend die Einfuhren dieser Waren mit Ursprung in der
Volksrepublik China eingeleitet. Gegenstand der Untersuchung sind flachgewalzte Erzeugnisse aus
nicht rostendem Stahl, nur kaltgewalzt. Die betroffenen Waren werden derzeit unter den KN-Codes
7219 31 00, 7219 32 10, 7219 32 90, 7219 33 10, 7219 33 90, 7219 34 10, 7219 34 90, 7219 35 10,
7219 35 90, 7220 20 21, 7220 20 29, 7220 20 41, 7220 20 49, 7220 20 81 und 7220 20 89 eingereiht.
Aus den vom Antragsteller vorgelegten Anscheinsbeweisen geht hervor, dass die Hersteller der betroffenen Ware mit Ursprung in der Volksrepublik China Subventionen von der chinesischen Regierung erhalten. Bei den Subventionen handelt es sich danach um direkten Transfer von Geldern und
potenziellen direkten Transfer von Geldern oder Verbindlichkeiten, um den Verzicht der Regierung
auf normalerweise zu entrichtende Abgaben oder Nichterhebung dieser Abgaben sowie um die Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen zu einem geringeren als dem angemessenen Entgelt. Stellungnahmen und Anträge interessierter Parteien sind schriftlich innerhalb der in der Bekanntmachung
angegebenen Fristen bei der EU-Kommission einzureichen. Anschrift der Kommission:
Europäische Kommission - Generaldirektion Handel – Direktion H Büro: CHAR 04/0341049 Bruxelles/Brüssel BELGIQUE/BELGIË, E-Mail: TRADE-AS609-SSCR-SUBSIDY@ec.europa.eu
Ägypten: Ausfuhrzoll und Ausfuhrverbot für bestimmte Steine und Erden
(gtai) Das ägyptische Ministerium für Handel und Industrie hat mit Dekret Nr. 556 vom 17. Juli Ausfuhrzölle auf bestimmte Werksteine erlassen. Betroffen sind roher oder grob behauener Marmor und
Granit sowie Sand. Roher oder grob behauener Marmor und Granit unterliegen einem Ausfuhrzoll in
Höhe von 200 ägypt£/t, natürliche Sande aller Art 50 ägypt£/t. Die Ausfuhr von Feldspat, Quarz, Talkum und Mangan ist verboten. Das Dekret ist zum 18. Juli in Kraft getreten.
Ghana - Einführung Conformity Assessment Programm zum 1. Oktober 2014
Die "Ghana Standard Authority" (GSA) führt zum 1. Oktober 2014 ein sog. "Conformity Assessment
Program" ein. Für Exporte nach Ghana muss ab diesem Zeitpunkt der Nachweis erbracht werden, dass
die ins Land eingeführten Waren mit den dortigen Produktstandards und Regularien übereinstimmen.
Dieser Nachweis erfolgt mittels eines "Certificate of Conformity", welches für jede Sendung benötigt
wird. Nähere Informationen zu dem Programm sowie eine Übersicht der betroffenen Produkte liegt
der IHK vor.
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Außenwirtschaft Aktuell 10/2014
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China, VR – 17 neue Implementierungsrichtlinien für CCC Zertifizierung
(Cisema) Am 16. Juli 2014 hat die China National Certifi cation Administration mit der Bekanntmachung 23/2014 siebzehn neue Implementierungsrichtlinien für die CCC Zertifizierung veröffentlicht.
Die neuen Richtlinien betreffen sowohl elektrische Komponenten, wie zum Beispiel Kabel und Leitungen, Schalter und Schaltgeräte, Elektromotoren, Elektrohandwerkzeuge, Schweißanlagen, Haushaltsgeräte, Audio- und Videogeräte, IT- und T-Geräte und Leuchten, als auch nichtelektrische Produkte, wie zum Bespiel Sicherheitsglas, landwirtschaftliche Geräte, Diebstahlwarnanlagen und Dekorationsprodukte. Die neuen Implementation Rules traten am 1. September 2014 in Kraft. Existierende
CCC-Zertifikate verfallen nicht, sollten allerdings bei nächster Gelegenheit auf die neuen Implementierungsrichtlinien umgestellt werden. Näheres unter www.cisema.de.
Allgemeines
Umsatzsteuer bei grenzüberschreitend erbrachten elektronischen Dienstleistungen
Bonn (gtai) - Ab 01.01.2015 richtet sich die Besteuerung einer auf elektronischem Wege erbrachten
Dienstleistung grundsätzlich nach dem Ort, an dem der Dienstleistungsempfänger ansässig ist. Hierbei
wird es keine Bedeutung mehr haben, ob der Dienstleistungsempfänger steuerpflichtig ist oder nicht
und ob der Dienstleistungserbringer in der EU oder in einem Drittland seinen Sitz hat. Für die Bestimmung, wo der Dienstleistungsempfänger ansässig ist, werden widerlegbare Vermutungen eingeführt.
Tunesien - Einführung einer Ausreisesteuer ab 1. Oktober 2014
(AHK) Laut einer Mitteilung des tunesischen Tourismusministeriums vom 26.08. tritt eine Ausreisesteuer von 30 Dinars für alle in Tunesien nicht ansässige Ausländer zum 01. Oktober 2014 in Kraft.
Reisende können die Steuermarke an allen Häfen, Flughäfen und Grenzposten erwerben. Außerdem ist
sie im lokalen Finanzamt (recette de finances) erhältlich. Bei der Ausreise wird die Steuermarke von
der Grenzpolizei abgestempelt.
Allgemeine Genehmigungen (AGG)
it dem neuen Pro ramm „AGG-Finder“ können Sie interaktiv auf der BAFA Homepage prüfen, ob
Sie für Ihren Exportvorgang eine Allgemeine Genehmigung verwendet können. Beachten Sie bitte,
dass Sie die Allgemeinen Genehmigungen in eigener Verantwortung anwenden, da Sie beim BAFA
keinen Antrag stellen und das BAFA somit Ihr Ausfuhrvorhaben nicht überprüft. Wenn mögliche Allgemeine Genehmigungen angezeigt werden, müssen Sie prüfen ob Sie die Allgemeine Genehmigung
nutzen können. Der AGG-Finder ersetzt nicht die eigenverantwortliche Prüfung! Lesen Sie daher die
jeweilige Allgemeine Genehmigung sorgfältig und achten Sie besonders auch auf die Nebenbestimmungen. Der Wortlaut darf insbesondere nicht durch eigene Interpretationen erweitert werden. Der
Link zum Starten des AGG-Finders lautet: https://elan1.bafa.bund.de/bafa-portal/agg-finder/
Turkmenistan - Neues Gesetz über die internationale Schiedsgerichtsbarkeit
(gtai) Turkmenistan hat am 16.8.2014 erstmals ein Gesetz über die internationale Schiedsgerichtsbarkeit erlassen. Das Gesetz tritt am 1.1.2016 in Kraft. Das Gesetz scheint in weiten Teilen dem UNCITRAL Modellgesetz über die internationale Schiedsgerichtsbarkeit in der Fassung von 2006 nachgebildet zu sein. Eine englische Übersetzung des Gesetzes ist bislang nicht ersichtlich, eine russische Übersetzung ist dagegen im Internet (www.turkmenistan.gov.tm/?id=7116) abrufbar.
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Außenwirtschaft Aktuell 10/2014
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Ländernotizen
Bangladesch - Bangladeschs Textilindustrie setzt kräftiges Wachstum fort
New Delhi (gtai) - Die Exporte der bangladeschischen Textilproduzenten legen trotz schwieriger
Rahmenbedingungen rasch zu. Westliche Firmen haben ihre Einkaufsaktivitäten bislang kaum verlagert, obgleich die Verbesserung der Arbeitsbedingungen nur schleppend vorangeht. Hier müssen die
lokalen Hersteller künftig aktiver werden. Darüber hinaus sind eine breitere Produktpalette sowie Investitionen in die zumeist veraltete Ausrüstung notwendig, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. (Kontaktanschriften)
Brasilien - Produktion von Nahrungsmitteln und Getränken wächst in Brasilien
São Paulo (gtai) - Brasiliens schwächelnde Konjunktur wirkt sich auch auf den Absatz und die Produktion von Konsumgütern aus, allerdings wesentlich weniger gravierend als bei Kapitalgütern. Lebensmittel und Getränke wachsen leicht über der Gesamtwirtschaft. Dabei geht der Trend zu Convenience Food und Food Service, da immer mehr berufstätige Frauen und Singlehaushalte immer weniger Zeit für Essensvorbereitungen aufbringen. Steigende Einkommen fördern eine gesündere Ernährung. (Internetadresse)
Brasilien - Aktuelle kleinere Projekte und Investitionen in Brasilien
São Paulo (gtai) - Trotz der Wirtschaftsflaute in Brasilien investieren viele Firmen in den langfristig
vielversprechenden Markt. Germany Trade & Invest veröffentlicht regelmäßig Informationen zu Investitionsprojekten in Brasilien, im Folgenden zu: Landwirtschaft, Bau, Bergbau, Chemie, Dienstleistungen, Elektroindustrie, Energie, Gesundheitswirtschaft, Getränken, Lebensmitteln, Handel, Tourismus, Kfz, Kosmetik, Logistik, Maschinenbau, Papier, Pharmazeutika, Möbeln, Textil, Verpackungen
und Umwelttechnik.
Chile - Chile baut neue Kliniken mit öffentlichen Mitteln
Santiago de Chile (gtai) - Wenn die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet ihr Versprechen hält,
sind 2018 zum Ende ihrer Regierungszeit 20 neue Krankenhäuser gebaut, 20 befinden sich im Bau und
20 in den Phasen des Ausschreibungsverfahrens und der technischen Studien. Für die Erst- und Notfallversorgung sollen 132 neue Einrichtungen entstehen, zudem 200 Gesundheitszentren für Familien
und Gemeinden. Die Ausgaben für medizinische Infrastruktur will die Regierung deutlich steigern.
(Kontaktanschriften).
China, VR - Chinesische Lebensmittelbranche im Wandel
Beijing (gtai) - Der Umsatz der chinesischen Nahrungsmittelindustrie wuchs 2013 um 14,3% auf rund
9,3 Billionen Renminbi Yuan (RMB). Der Trend zu stärker verarbeiteten und verpackten Produkten
sowie zur Industrialisierung der Erzeugung setzt sich fort. Daher steigen die Anlageinvestitionen
überproportional. Kühlkettensysteme und Kühlkettenlogistik bieten gute Chancen. Die Süßwarenherstellung zählt zu den wachstumsstärksten Einzelsegmenten.
Deutschland - FuE-Förderung in Deutschland bietet Unternehmen attraktive finanzielle Unterstützung
Berlin (gtai) - Zur Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten in Deutschland können
Antragsteller auf umfassende finanzielle Unterstützung und Beratung zählen. Der Bund, die Bundesländer sowie die EU offerieren verschiedene Programme, mit denen konkrete FuE-Projekte kofinan__________________________________________________________________________
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Außenwirtschaft Aktuell 10/2014
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ziert werden können. Öffentlich finanzierte Beratungsstellen informieren über die Antragstellung und
zur Projektpartnersuche. (Internetadressen)
Frankreich - Grenoble setzt auf qualitatives Stadtwachstum
Paris (gtai) - Die französische Alpenstadt Grenoble hat nicht nur geographisch eine besondere Position
im Konzert der Großstädte des Landes. Sie weicht auch in ihrer Wirtschaftsstruktur vom Durchschnitt
Frankreichs ab: Grenoble ist deutlich internationaler und in hohem Maße durch technologieintensive
Unternehmen geprägt. Mit dem Stadtentwicklungsprojekt "Grenoble presqu'ile" soll der Standort für
Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und Unternehmen innovativer Branchen weiter an Attraktivität gewinnen. (Internetadressen)
Frankreich - Frankreichs Werften spezialisieren sich neu
Paris (gtai) - Die französische Werftindustrie konzentriert sich angesichts der übermächtigen Konkurrenz asiatischer Standorte bei Standardschiffen auf wenige einträgliche Bereiche. Neben Kreuzfahrtschiffen und Marinefahrzeugen sind das zum Beispiel Spezialschiffe für die Offshore-Wind-Branche.
Unterdessen gewinnen Umweltaspekte bei Wasserfahrzeugen an Bedeutung. Projekte zur Entwicklung
des Schiffes der Zukunft entwerfen unter anderem neue Antriebskonzepte. (Kontaktanschriften)
Hongkong - SVR Hongkong plant neue Bahnprojekte
Hongkong (gtai) - Die Sonderverwaltungsregion (SVR) Hongkong weist eine hervorragende Infrastruktur auf. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, werden Verkehrswege kontinuierlich ausgebaut.
Die Rail Development Strategy 2014 sieht für die nächsten 15 Jahre umfangreiche Bahnprojekte vor,
insbesondere in Form von U-Bahnstrecken. Während sich die Schnellzugverbindung nach Guangzhou
der Fertigstellung nähert, ist die angedachte Schienenverbindung vom Flughafen Hongkong an den
Shenzhener Airport vom Tisch.
Kanada - Kanadas Großstädte wollen ÖPVN-Infrastruktur erweitern
Toronto (gtai) - In Kanada beabsichtigen Großstädte, in den kommenden Jahren zusätzliche U- und SBahnlinien zu bauen. Allein in Toronto sollen bis 2023 rund 60 km an neuen Strecken in Betrieb genommen werden; darüber hinaus ist eine Entlastung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPVN) in
der Innenstadt im Gespräch. Auch Ottawa und Vancouver arbeiten an der Expansion der Schienenwege. Die Verkehrsinfrastruktur in den Ballungszentren wird vorerst dem Bevölkerungswachstum nicht
gerecht.
Kenia - Aktuelle Trends aus Kenia
Nairobi (gtai) - Kenia hat ein ebenso einfaches wie geniales Verkaufskonzept für Solarlampen eingeführt, das auch auf andere Bereiche anwendbar erscheint - weltweit. Für ein erstes Kohlekraftwerk
wurde ein erfolgreicher Bieter benannt, für die Entwicklung lokaler Kohlevorkommen wird dieser
noch gesucht. Indien ist wichtigster Lieferant Kenias, die Kfz-Absätze boomen und eine neue Küstenstraße ist geplant.
Litauen - Russlandsanktionen und Rubelabwertung betreffen litauische Unternehmen unmittelbar
Vilnius (gtai) - Russland ist für Litauen der größte Exportmarkt, Energielieferant und Devisenbringer
für die Logistik- und Tourismusbranche. Der im August 2014 verkündete russische Importstopp für
EU-Nahrungsmittel und -Getränke kann Litauens Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut Nordea-Bank um
rund 0,81% reduzieren. Der Negativeffekt wäre damit noch höher als in Estland und Lettland. Ein
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Außenwirtschaft Aktuell 10/2014
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neues LNG-Terminal verbunden mit Bezug von Erdgas aus Norwegen soll die Abhängigkeit in diesem
Bereich diversifizieren.
Marokko - Marokko profiliert sich als Logistikstandort
Bonn (gtai) - Marokko hat sich mit seinem Tiefseehafen Tanger Med zu einer Drehscheibe des internationalen Handels entwickelt. Auch die zunehmende Liberalisierung und Anbindung an den Weltmarkt sowie die bisherige politische Stabilität machen das Königreich für ausländische Unternehmen
interessant. Ein neuer Wirtschaftsführer bietet deutschen Unternehmen einen Überblick (Kontaktadressen).
Mexiko - Große Herausforderungen im mexikanischen Wassersektor eröffnen Geschäftschancen
Mexiko-Stadt (gtai) - Für Anbieter von Umwelttechnik wird Mexiko immer interessanter. Im Wassersektor plant die öffentliche Hand die Erschließung neuer nachhaltiger Wasserquellen, die Ausweitung der Wasseraufbereitung sowie besseren Schutz der Bevölkerung vor Überschwemmungen.
Gleichzeitig sollen in der Landwirtschaft mehr Flächen bewässert werden. Im Abfallsektor könnte
2016 in Mexiko-Stadt ein Biogasprojekt in Betrieb gehen, das Signalwirkung entfalten dürfte. (Internetadressen)
Mexiko - Mexiko treibt Ausbau von Häfen und Personenzugverkehr voran
Mexiko-Stadt (gtai) - Der Infrastrukturbau in Mexiko hat nach einem starken Einbruch 2013 im 2.
Halbjahr 2014 wieder an Fahrt gewonnen. Zu Großprojekten im Hafenbau und neuen Bahnstrecken
für den Personenzugverkehr ist im September als Großprojekt ein neuer Flughafen für Mexiko-Stadt
hinzugekommen. Das Fehlen deutscher Bauunternehmen hemmt deutsche Ingenieursfirmen und
Technologielieferanten. Technisch anspruchsvolle Vorhaben übersteigen aber vielfach das Know-how
lokaler Branchenriesen.
Niederlande - Recycling- und Entsorgungswirtschaft - Niederlande, 2014
Den Haag (gtai) - Die schwache Konjunktur und wachsende Recyclingquoten haben in den Niederlanden für abnehmende Volumina der Abfallverwertung gesorgt. Die "Waste-to-Energy"-Anlagen verbuchen zunehmend Überkapazitäten und sind auf Einfuhren angewiesen. Das Land hat sich innerhalb
kurzer Zeit zum führenden Abfallimporteur der EU entwickelt. Für deutsche Unternehmen bieten sich
insbesondere Chancen für die Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Technologien sowie durch
Übernahmen.
Niederlande - Die niederländische Verpackungsindustrie hat die Krise überwunden
Den Haag (gtai) - Die Nachfrage nach Verpackungen dürfte in den Niederlanden mittelfristig zunehmen. Der Verpackungsverbrauch liegt über dem europäischen Durchschnitt. Die bedeutendste Abnehmerbranche, die Lebensmittelindustrie, setzt zunehmend auf Convenience-Verpackungen und
Nachhaltigkeit. Papier und Karton sind die wichtigsten Materialien. An Bedeutung gewinnen biologisch abbaubare Verpackungen. Der Einsatz "intelligenter" Maschinen soll die Produktivität steigern.
(Internetadressen)
Österreich - Österreich will Bioabfälle effizienter nutzen
Bonn (gtai) - Im August 2014 stellte das österreichische Umweltbundesamt seine Bioabfallstrategie
vor. Ansatzpunkt ist es, im Wesentlichen den Anteil der Abfälle, die zu Biogas recycelt werden, zu
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Außenwirtschaft Aktuell 10/2014
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erhöhen. Ferner soll Klärschlamm nicht in Verbrennungsanlagen vollständig verbrennen, sondern der
darin enthaltene Phosphor abgeschieden und verwendet werden. (Internetadressen)
Peru - Peru plant 200 neue Krankenhäuser
Santiago de Chile (gtai) - Die peruanische Regierung möchte noch mehr Krankenhäuser bauen und
erweitern als zu Beginn des Jahres angekündigt. Neben öffentlich-privaten Partnerschaften erfolgt ein
großer Teil der Projekte nach einem Steuernachlassmodell, bei dem Firmen ihre Abgaben direkt in
öffentliche Vorhaben investieren. Die größte Investition fließt in den Umbau ehemaliger Gesundheitszentren, in Kliniken sowie in Krankenhausneubauten. (Kontaktanschriften)
Philippinen - Philippinen investieren verstärkt in Ressource Wasser
Taipei (gtai) - Das Geschäft mit Wasser für den Einsatz in der Energieversorgung und für den Verbrauch expandiert in den Philippinen. Unternehmen investieren in den Neubau und die Modernisierung von Stromerzeugungskapazitäten und von Wasserversorgungssystemen. Für deutsche Anbieter
von Ausrüstungen und Dienstleistungen dürfte dies einige Geschäftschancen eröffnen. Denn das südostasiatische Land verfügt nur über wenige eigene Anbieter mit dem erforderlichen Know-how und
der notwendigen Technologie.
Polen - In Polen entstehen neue Standorte für Tankstellen
Warschau (gtai) - Während die Anzahl der Tankstellen in Polen insgesamt sinkt, entstehen an attraktiven Standorten wie Autobahnen neue Stationen mit einem breiten Serviceangebot. Das Straßennetz
wird weiter ausgebaut. Unabhängige freie Tankstellen sind noch in der Mehrheit, sie schließen sich
aber verstärkt zu Ketten mit einheitlichem Logo zusammen. Die beiden inländischen Erdölkonzerne
PKN Orlen und Lotos haben zusammen eine stärkere Position als die ausländischen Betreiber. (Kontaktanschriften)
Polen - Polnische Kommunen gründen mehr Öffentlich-Private Partnerschaften
Warschau (gtai) - Öffentlich-Private Partnerschaften setzen sich als Investitionsmodell in Polen weiter
durch. Sie konzentrieren sich auf stärker entwickelte Regionen, während Ostpolen die neuen Möglichkeiten nur zögerlich nutzt. An den Vorhaben, etwa zur Wärmedämmung und Wasserversorgung oder
Infrastrukturmaßnahmen, können sich auch deutsche Interessenten beteiligen. Die Vergütung entspricht den erzielten Einsparungen oder speist sich aus den Nutzergebühren. (Kontaktanschriften)
Polen - Polnische Eisenbahn investiert kräftig
Warschau (gtai) - Die polnische Eisenbahn plant von 2014 bis 2020 das größte Investitionsprogramm
ihrer Geschichte. Insgesamt sollen in den Bahnverkehr mehr als 15 Mrd. Euro fließen. Die Infrastruktur wird für Hochgeschwindigkeitszüge vorbereitet und Bahnhöfe werden modernisiert. Güterzüge
sollen schneller fahren und die Meereshäfen besser erreichen. Bieterpreise sind nicht mehr ausschlaggebend für den Zuschlag. (Kontaktanschrift)
Serbien - Serbien stellt staatliche Beteiligungen an gut 500 Unternehmen zum Verkauf
Belgrad (gtai) - Ein umfangreiches Maßnahmenpaket soll in Serbien die in bedrohliche Schieflage
geratenen Staatsfinanzen wieder auf Kurs bringen. Dreh- und Angelpunkt ist dabei ein Nachtragshaushalt, der noch im September 2014 eingebracht werden soll. Geplant ist, dabei die Gehälter im öffentlichen Sektor und die Renten spürbar zu kappen. Zudem stehen auch zahlreiche Privatisierungen an, um
den Staat mittel- bis langfristig von größeren finanziellen Lasten zu befreien. (Kontaktanschrift)
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Außenwirtschaft Aktuell 10/2014
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Skandinavien - Abflug in Europas hohem Norden
Stockholm/Helsinki (gtai) - Immer mehr Dänen, Finnen, Norweger und Schweden zieht es in die Ferne. Damit die Flughäfen langfristig dafür gewappnet sind, investieren sie nun kräftig in neue Kapazitäten. Dabei wird häufig die umliegende Infrastruktur mit ins Visier genommen, um die Erreichbarkeit
der Airports zu verbessern. So investiert Stockholm in neue Flugsteige, um größere Maschinen abfertigen zu können. Helsinki baut gleich eine ganze Flughafenstadt.
Spanien - Nach überstandener Rezession investiert Spaniens Industrie verstärkt in Werkzeugmaschinen
Madrid (gtai) - Die positive Wirtschaftsdynamik 2014 lässt Spaniens Betriebe den Investitionsstau
abbauen und Fertigungstechnik ordern. Bereits 2013 nahm der Werkzeugmaschinen-Inlandsmarkt
leicht auf 310 Mio. Euro zu, erreichte damit aber erst ein Drittel des Vorkrisenniveaus. Auf die steigende Binnennachfrage setzt der spanische Werkzeugmaschinenbau auch weiterhin. Er war der Krise
mit steigenden Ausfuhren begegnet, dürfte aber 2014 keinen neuen Exportrekord aufstellen. (Internetadressen)
Südafrika - Südafrika will mehr Frachtverkehr auf die Schiene bringen
Johannesburg (gtai) - In Südafrika soll das Schienennetz wieder flott gemacht werden. Noch in den
80er-Jahren transportierte der staatliche Betreiber Transnet über 80% des Frachtaufkommens auf der
Schiene. Aufgrund der Vernachlässigung der Infrastruktur übernahmen jedoch Lkw-Spediteure große
Teile des Geschäfts. Mit umfassenden Modernisierungs- und Neubaumaßnahmen will Transnet nun
verlorenen Boden gut machen. Vorhaben wie eine neue Trasse durch Swasiland nehmen Gestalt an.
(Kontaktanschriften)
Südafrika - Südafrikas Wassersektor benötigt massive Investitionen
Johannesburg (gtai) - Der Wassersektor Südafrikas braucht eine Finanzspritze von umgerechnet mehr
als 70 Mrd. Euro, um drohende Versorgungsengpässe zu vermeiden. Für den Bau neuer Staudämme
und Pipelines sind hohe Aufwendungen erforderlich. Die maroden Leitungsnetze müssen dringend
saniert werden. Auch die Kläranlagen bedürfen einer Aufrüstung. In Zukunft will Südafrika verstärkt
auf direkte Wiederverwendung von gereinigtem Abwasser setzen. (Kontaktanschriften)
Südafrika - Milliardenschwere Investitionen im Wassersektor notwendig
Johannesburg (gtai) - Für den Bau neuer Staudämme und Pipelines sind in Südafrika hohe Aufwendungen erforderlich. Die maroden Leitungsnetze müssen dringend saniert werden. Auch die Kläranlagen bedürfen einer Aufrüstung. In Zukunft will Südafrika verstärkt auf direkte Wiederverwendung von
gereinigtem Abwasser setzen. Insgesamt 670 Mrd. Rand (R; etwa 68,2 Mrd. Euro; 1 R = circa 0,07
Euro) müssen in den kommenden zehn Jahren in die südafrikanische Wasserinfrastruktur gesteckt
werden, erklärte die zuständige Ministerin Nomvula Mokonyane im Juli 2014 vor dem südafrikanischen Parlament. Weitere 30 Mrd. R werden für ein besseres Wassermanagement gebraucht.
Südafrika - Südafrika baut die Wiederverwertung aus
Johannesburg (gtai) - Auch ohne gesetzliche Vorschriften wird Recycling in Südafrika zu einem wichtigen Thema. Um Kosten zu sparen, greifen Industrieunternehmen verstärkt zum Einsatz von Wertstoffen. Basierend auf privaten Initiativen entwickelte sich ein beachtlicher Recyclingsektor. Die Volumina sollen in den kommenden Jahren weiter wachsen. Zurzeit herrscht sogar ein Mangel an wiederverwertbaren Stoffen. Die Einführung von Mülltrennung in den Haushalten soll Abhilfe schaffen.
(Kontaktanschriften)
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Außenwirtschaft Aktuell 10/2014
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Tschechische Rep. - Tschechien sucht neues Konzept für größtes Stadion der Welt
Prag (gtai) - In Prag steht das größte Stadion der Welt. Doch Tschechiens Hauptstadt ist überfordert
mit dem Koloss. Seit zwei Jahrzehnten verfällt die Arena. Neue Nutzungskonzepte sollen Investoren
anlocken. Bereits 2008 fand ein Architekturwettbewerb statt. Doch zur Umsetzung der Ideen fehlte das
Geld. Nun sind Investoren mit guten Ideen gefordert.
Türkei - Türkische Baubranche bietet Geschäftschancen
Istanbul (gtai) - Marktchancen für deutsche Unternehmen ergeben sich in der türkischen Baubranche
vor allem durch die Bereitstellung von Dienstleistungen und die Zulieferung moderner Technologien.
Die Kooperation mit einheimischen Unternehmen erhöht die Chancen Aufträge zu erhalten, da viele
Abschlüsse auf der Grundlage persönlicher Beziehungen erfolgen. Große türkische Bauunternehmen
sind zudem auch an Projekten im Ausland beteiligt, wo sich weitere Geschäftschancen ergeben können. (Internetadressen)
Türkei - Türkei tätigt umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur
Istanbul (gtai) - Die Türkei verfolgt ehrgeizige Großprojekte zur Entwicklung der öffentlichen Infrastruktur. Die geplanten Investitionen sind mehrheitlich mit dem Einsatz von Hochtechnologien verbunden, was eine intensive Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern erfordert. Vor allem in Verbindung mit den Megaprojekten im Großraum Istanbul ergibt sich vielfältiger Bedarf an Bauleistungen, Baumaterialien, Baumaschinen und technischen Ausrüstungen.
Turkmenistan - Türkisch-japanisches Konsortium baut Benzinwerk in Turkmenistan
Istanbul (gtai) - Turkmenistans Regierung unterzeichnete Ende August 2014 mit einem türkischjapanischen Firmenkonsortium einen Vertrag über den Bau einer Anlage zur Gewinnung von Benzin
aus Erdgas. Die Investitionen werden auf rund 1,5 Mrd. US$ veranschlagt. Damit sollen die umfangreichen Erdgasreserven der zentralasiatischen Republik besser verwertet werden. Turkmenistan verfügt über die viertgrößten Erdgasreserven weltweit von insgesamt 32.000 Mrd. cbm. (Kontaktanschrift)
Turkmenistan - Turkmenistan plant Großvorhaben in der Öl- und Gasförderung
Aschgabat (gtai) - Die Gasindustrie und die Ölförderung in Turkmenistan bleiben für ausländische
Unternehmer vielversprechende Geschäftsfelder. Bis 2016 plant die Regierung in ihrem mittelfristigen
staatlichen Entwicklungsprogramm die Fördermenge der fünf Vorjahre um mehr als die Hälfte zu
erhöhen. Im Vordergrund steht die weitere Erschließung der weltweit zweitgrößten Gaslagerstätte
Galkynysch. Hauptinvestoren sind die staatlichen Konzerne Türkmengaz und Türkmennebit. (Kontaktanschriften)
Ukraine - Ukrainische Nahrungsmittelindustrie gerät 2014 unter Druck
Kiew/Bonn (gtai) - Investitionsvorhaben in der ukrainischen Nahrungsmittelindustrie werden im Zuge
der allgemeinen Wirtschaftskrise und der Unruhen im Osten des Landes vielfach auf Eis gelegt. Ungemach erleidet die Branche zudem durch Handelshemmnisse von Seiten Russlands. Im Jahr 2013 gab
es in einigen Sparten Lichtblicke. So kündigten die Fleischerzeuger an, neue Produktionsstätten zu
errichten. Viele Projekte stehen 2014 allerdings unter Vorbehalt.
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Außenwirtschaft Aktuell 10/2014
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Vereinigtes Königreich - Britischer Infrastrukturbau bietet Geschäftschancen
London (gtai) - Im Vereinigten Königreich sind milliardenschwere Infrastrukturvorhaben geplant. Für
deutsche Bauunternehmen und Ingenieurbüros ergeben sich sehr gute Geschäftschancen. So soll eine
neue Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen London und Birmingham entstehen, die in einer zweiten
Phase nach Manchester und Leeds erweitert werden soll. Die geschätzten Gesamtkosten liegen bei 54
Mrd. Euro. Außerdem hat Londons Bürgermeister einen Entwicklungsplan für die Metropole vorgestellt. (Internetadressen)
Vietnam - Vietnam plant zahlreiche Infrastrukturprojekte
Hanoi (gtai) - Vietnam benötigt von 2011 bis 2020 Infrastrukturinvestitionen in Höhe von umgerechnet rund 260 Mrd. US$. Die Finanzierungsmöglichkeiten reichen jedoch nicht aus - in allen Bereichen
bleiben die realisierten Projekte hinter den Plänen zurück. Konkrete Chancen für deutsche Zulieferer
bietet der Ausbau der Metro in Hanoi und Ho-Chi-Minh-City.
Informationen zu einzelnen Exportförderprogrammen des Bundes finden Sie unter:
Auslandsmarkterschließungsprogramm für kleine und mittlere Unternehmen
www.ixpos.de/markterschliessung
Exportinitiative Energieeffizienz
www.efficiency-from-germany.info
Exportinitiative Erneuerbare Energien
www.export-erneuerbare.de
Exportförderprogramm für die Agrar- und Ernährungsbranche
www.agrarexportfoerderung.de
Exportinitiative für die Gesundheitswirtschaft
www.exportinitiative-gesund-heitswirtschaft.de
Exportinitiative Recycling- und Effizienztechnik (RETech)
www.retech-germany.net
Exportförderung für Bildungsanbieter
www.imove-germany.de
Internationale Berufsbildungskooperation
www.bmbf.de/de/17127.php
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Außenwirtschaft Aktuell 10/2014
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Auslandsangebote/-anfragen
Neue Export Community und Kooperations-börse für internationale
Geschäftskontakte
Das e-trade-center ist nun Teil des
Außenwirtschaftsportals iXPOS
Sie suchen Abnehmer und Geschäftspartner im Ausland? Auf dem Außenwirtschaftsportal iXPOS
finden Sie in der Export Community die neue Kontaktbörse für in- und ausländische Unternehmen.
Sie können potenzielle Geschäftspartner anhand Suchkriterien wie Branchen, Zielmärkte oder der
gewünschten Kooperationsart finden. Interessante Angebote bekommen Sie direkt angezeigt und Sie
können die Unternehmen sofort kontaktieren. Außerdem können Sie eigene Geschäftswünsche veröffentlichen, so dass Sie von anderen Unternehmen gefunden werden.
Den Zugang zur Export Community finden sie unter www.ixpos.de
Messen
CeBIT 2015: Zusammen erfolgreich auf dem Gemeinschaftsstand Niedersachsen
Unter dem otto „ T im ittelstand“ ermö licht der vom Niedersächsischen inisterium für irtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte Gemeinschaftsstand Niedersachsen die Teilnahme von 24 Unternehmen auf der IT-Leitmesse CeBIT vom 16. bis 20. März 2015 in Hannover.
Optimal platziert ist der Gemeinschaftsstand in der Business-Halle 6, die eine große Themenauswahl
bietet, wie beispielsweise CRM, Business Intelligence (BI), Internet Solutions, Big Data, IT-Security
und vieles mehr. Diese Vielfalt ermöglicht Synergien bei der Besucheransprache, um Geschäftsführer
und Entscheider im Marketing/Vertrieb und Prozessmanagement gezielt und effizient zu erreichen.
Die weltweit führende IT- esse CeB T setzt erneut auf das otto „100 % Business“ und rückt damit
den Austausch und die Interaktion von Profis der Branche in den Mittelpunkt. Mit dem Partnerland
China hat man zudem eine Region gewonnen, die über den zweitgrößten IT-Markt der Welt verfügt
und zunehmend Impulse im IT-Sektor setzt. Weitere Informationen unter www.cebitniedersachsen.de. Kontakt: FAIRworldwide - Der Partner für Ihren Messeauftritt, Hermann-Köhl-Str.
7, 28199 Bremen, Tel.: 0421 696205-92.
Neues Internetportal mit Messetipps für Aussteller
Messen haben auch im Online-Zeitalter nicht an Bedeutung eingebüßt. Viele Aussteller verfolgen
heute sogar mehr Messeziele als noch vor einigen Jahren. Maximalen Messe-Erfolg hat man aber nur,
wenn man sich optimal vorbereitet. Der AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen
Wirtschaft hat jetzt für die Vorbereitung auf die Messebeteiligung von Ausstellern eine Website mit
Tipps, Checklisten, Messedaten und Software online gestellt. Unter der URL www.toolbox.auma.de
stellt die AUMA_Toolbox in vier Kapiteln alles Wesentliche für die Teilnahme von Unternehmen an
Messen zusammen.
Der Bereich „ esse fit“ zei t den e durch alle Phasen der esse-vor- und -nachbereitung – kompakt und ü ersichtlich in 10 Schritten. m Bereich „ essePlan“ kann der Nutzer seine Auswahl an
essen zusammenstellen und mit Statistiken seinen persönlichen esseplan anle en. Der „ esse__________________________________________________________________________
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Außenwirtschaft Aktuell 10/2014
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NutzenCheck“ als dritter Bereich reift die finanziellen Aspekte der esse eteili un auf. it dieser
Software können Aussteller Kosten und Nutzen der Messeteilnahme gegenüberstellen und ermitteln,
ob sich die Teilnahme an der Messe lohnen wird bzw. sich gerechnet hat. Zur Einführung in den MesseNutzenCheck stehen Lernvideos zur Verfügung, die in vier Lektionen zeigen, wie man diese Anwendung für Planung und Controlling nutzt.
Die neue e site „AU A_Tool ox“ ersetzt die CD- O „ essefit. eady for Trade Fairs“ die der
AUMA seit 2003 für die Messeplanung an Aussteller ausgegeben hat. Ebenso wie die CD-ROM soll
auch die AUMA_Toolbox zur Schulung von Ausstellern eingesetzt werden, unter anderem im Rahmen des Förderprogramms für Start-ups auf Messen und in Ausstellerschulungen durch die Messetrainer.
Auslandsmesseprogramm 2015 festgelegt
Bundeswirtschaftsministerium plant vorläufig weltweit 202 Messebeteiligungen
(BMWi). Das Ministerium plant dort Beteiligungen an 81 Messen, darunter 40 in China und Hongkong, auf denen deutsche Unternehmen zu günstigen Konditionen ausstellen können. Bei einem voraussichtlichen Etat von 42,5 Mio. Euro enthält das Auslandsmesseprogramm bisher insgesamt 202
Veranstaltungen in 38 Ländern. Dies ist Ergebnis der Frühjahrssitzung des Arbeitskreises für Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft
am 10. April 2014 in Berlin.
Weitere wichtige Zielregionen des Programms 2015 sind die europäischen Länder außerhalb der EU
(45 Messen, davon 35 in Russland), sowie der Nahe und Mittlere Osten (25) und Nordamerika (18).
Lateinamerika ist mit 17 und Afrika mit 11 Messebeteiligungen vertreten.
Aufgrund der späten Regierungsbildung Ende 2013 ist für 2015 eine zeitlich stärker gestaffelte Aufnahme von Messen in das Auslandsmesseprogramm notwendig. Es ist davon auszugehen, dass in den
nächsten Monaten weitere Messen für das Auslandsmesseprogramm 2015 bestätigt werden können.
Denn wegen der erst für den Sommer 2014 geplanten Verabschiedung des Bundeshaushalts 2014 können auch Etatmittel für 2015 noch nicht in vollem Umfang verplant werden.
Der Arbeitskreis für Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA schlägt dem Ministerium jährlich
Messen für sein Auslandsmesseprogramm vor. Er besteht aus Vertretern der exportorientierten deutschen Fachverbände, der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie Ernährung und
Landwirtschaft (BMEL), des Auswärtigen Amtes und der Bundesländer. Die Veranstaltungen im Auslandsmesseprogramm 2015 sind in der AUMA-Messedatenbank veröffentlicht: www.auma.de/ Messedatenbank/ Auslandsmesseprogramme.
Ghana - Neuer Termin für WACEE´14 in Ghana
Die jährlich stattfindende West African Clean Energy & Environment Exhibition and Conference
(WACEE) wird verschoben. Die Veranstalter, die Delegation der deutschen Wirtschaft in Ghana und
die Heidelberger Messegesellschaft fairtrade, gaben als neuen Termin den 10. - 12. Februar 2015 bekannt.
Obwohl es in Ghana keinen Ebola-Fall gegeben hat, hat die ghanaische Regierung als Vorsorgemaßnahme verfügt, dass bis zum 15. November 2014 keine internationalen Konferenzen und Messen in
Ghana stattfinden sollen. Daher kann die WACEE nicht wie geplant vom 04.-06. November 2014
stattfinden.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat zugesichert, dass die Bundesbeteiligung auch für den neuen Termin bestehen bleibt. Zum ersten Mal überhaupt wird es auf der WACEE
eine offizielle Firmengemeinschaftsbeteiligung geben. Im Rahmen des "Made in Germany" – Pavillons präsentieren 18 deutsche Aussteller ihre Innovationen aus den Bereichen saubere Energie und
Umwelttechnologie. Zusätzlich präsentieren namhafte Technologieführer aus 7 weiteren Ländern ihre
Lösungen zur nachhaltigen Nutzung der Ressourcen Ghanas und West Afrikas.
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Außenwirtschaft Aktuell 10/2014
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Marokko - MIDEST MAROC - Int. Fachmesse für Werkzeugmaschinen und die Zulieferindustrie, 10. bis 13.12.2014, Casablanca
Die AHK Marokko organisiert im Dezember einen deutschen Gemeinschaftsstand auf der marokkanischen esse „ idest“ in den Bereichen aschinen- und Anlagenbau. Die MIDEST ist die wichtigste
internationale Referenz und Austauschplattform für Auftraggeber und Zulieferer in Marokko und
Nordafrika. Hersteller, Ausstatter und Systembauer aus über 22 Ländern aus Europa und Afrika treffen
hier in Casablanca vom 10. bis 13. Dezember 2014 auf Anbieter von Lösungen im Bereich Metall-und
Kunststoffverarbeitung, Elektronik, Mikrotechnik und Industriedienstleistungen. Die AHK Marokko
will deutschen Maschinenherstellern und –verkäufern (Kunststoff-, Elektronik-, Textilindustrie, etc.)
hier die Möglichkeit bieten ihre innovativen Produkte vorzustellen und anzubieten. Da die Anmeldefrist am 31.10.2014 ausläuft, möchten wir Sie bitten, sich bei Interesse umgehend per E-Mail bei der
AHK zu melden. Susanne Blask, Deutsche Industrie- und Handelskammer in Marokko, Mail: Susanne.Blask@dihkcasa.org.
Angola - Internationale Transport- und Logistikmesse, Luanda, 20. - 23.11.2014
Bonn (gtai) - In Angolas Hauptstadt Luanda findet im November 2014 zum vierten Mal eine internationale Messe für Transport und Logistik statt. Veranstalter der EXPOTRANS 2014 ist das angolanische Transportministerium in Zusammenarbeit mit der Messegesellschaft FIL. Anmeldeschluss ist der
19.9.14. (Kontaktanschrift)
Sudan - Khartoum International Fair 2015, 21. - 28.01.2015
vom 21. bis 28. Januar 2015 findet in Khartum die 32. Khartoum International Fair (KIF) statt. Die
jährlich stattfindende Universal- und Mehrbranchenmesse für Investitions- und Konsumgüter ist die
größte und wichtigste Messeveranstaltung im Sudan. Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat
die Internationale Messe Khartum wieder mit einer offiziellen deutschen Firmengemeinschaftsausstellung in das Auslandsmesseprogramm aufgenommen. Mit der Durchführung der deutschen Gemeinschaftsausstellung wurde die Expotec GmbH beauftragt, die Ihnen gerne weitere Informationen zur
Verfügung stellt: expotec gmbh, Frank Hoffmann, Tel: 030 – 22 90 80-41, E-Mail: hoffmann@expotecgmbh.de
Mongolei - Expo Mongolia – Internationale Bergbau- und Universalgütermesse, 23. -25.03.2015,
Ulan Bator
Die Expo Mongolia bietet als Universalgütermesse die einzige internationale Messeplattform in Ulan
Bator. Vom 23. -25. März öffnen sich die Tore des Buyant Ukhaa Sportpalace für alle international
agierenden Unternehmen, die Ihre Kontakte und Geschäftsbeziehungen auf dem asiatischen Markt
ausweiten möchten. Das Profil umfasst alle wichtigen Industriebereiche wie Bau, Bergbau, Infrastruktur, Umwelt, Maschinenbau, Agrar- und Forstwirtschaft, Transport und Logistik, Medizin, Bildung
und Informationstechnologie. Mit Unterstützung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau
e.V. (VMDA) hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auf der Expo Mongolia einen
deutschen Gemeinschaftsstand angekündigt.
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Außenwirtschaft Aktuell 10/2014
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Veröffentlichungen
Business-Guide Türkei - Erfolg und Rechtssicherheit bei Markteinstieg und Geschäftsaufbau
Die Türkei ist einer der Wachstumsmärkte weltweit. Bis 2018 soll ein Wirtschaftsprogramm umgesetzt werden, das die Türkei unter die Top-10-Volkswirtschaften der Welt bringt. Durch die wirtschaftspolitischen Reformen der türkischen Regierung wird die Türkei als Wirtschaftsstandort auch
für ausländische Unternehmen zunehmend attraktiver und bietet vielfältige Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten.
Beim Neueintritt in die türkische Wirtschaft treten jedoch viele Fragen und Fallstricke auf. Der Business-Guide Türkei bietet umfangreiche Informationen zu Geschäftspraxis, Gesellschaftsgründung und
Vertriebsorganisation für Unternehmen, die sich auf dem türkischen Markt positionieren wollen. Aus
der Praxis der Rechts- und Unternehmensberatung erfahren Sie aktuelle Optionen, um sich rechtlich
und steuerlich richtig zu positionieren und Fehler zu vermeiden. Aus dem Inhalt:
 Geschäftsgründung und Geschäftspraxis
 Markteintrittsstrategien für Unternehmen
 Aufbau von Vertriebskooperationen und Personalmanagement
 Gründung von Niederlassungen und Tochtergesellschaften, Vertragsrecht, Arbeitsrecht und
Forderungsdurchsetzung
 Grundzüge der Besteuerung in der Türkei
 Informationen für Geschäftsreisende, Geschäftskultur sowie Spielregeln für das Geschäftsleben
 Adressen und Bilanzierungsmuster
ISBN: 978-3-8462-0214-2, 2014, 192 Seiten, 16,5 x 24,4 cm, Buch (Softcover) € 39 80 inkl. wSt.
Zu beziehen beim Bundesanzeiger Verlag GmbH, Amsterdamer Str. 192, 50735 Köln, Fon: 0221 97668 – 343, Fax: 0221 - 97668 – 397, Internet: www.bundesanzeiger-verlag.de.
Zoll und Mehrwertsteuer - Praxisleitfaden unter Einschluss der Verbrauchsteuern
Um grenzüberschreitende Geschäfte rechtssicher abzuwickeln, müssen Sie die einschlägigen Regelungen im Bereich Zoll, Umsatzsteuer und der besonderen Verbrauchsteuern genau kennen. Die Regelungen sind häufig nur mit speziellem Hintergrundwissen zu verstehen und anzuwenden. Dabei passieren
leicht Fehler, die sowohl finanzielle Folgen (z. B. hohe Nachzahlungen) haben können als auch strafrechtlich relevant sein können.
Der neue eitfaden „Zoll und ehrwertsteuer“ ietet praxis erechtes Hintergrundwissen im Bereich
Umsatzsteuer, Verbrauchsteuern (z. B. Energiesteuern) und Zoll. Das Werk hilft Ihnen schnell und
zuverlässig bei Ihrer täglichen Arbeit: der steuerrechtlichen Beurteilung des grenzüberschreitenden
Warenverkehrs. Aus dem Inhalt:
 Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Zoll, Mehrwertsteuer und der besonderen Verbrauchsteuern
 Verknüpfungen zwischen Zoll- und Steuerrecht
 Zoll- und Steuerschuld bei regulären und irregulären Einfuhren
 Einfuhr mit innergemeinschaftlicher Anschlusslieferung in einen anderen Mitgliedstaat
 Zoll- und Mehrwertsteuerbefreiungen, Pauschalverzollung
 Vertrauensschutz im Rahmen grenzüberschreitender Lieferungen
ISBN: 978-3-8462-0143-5, 2014, 378 Seiten, 16,5 x 24,4 cm, Buch mit CD (Softcover) € 49 80 inkl.
MwSt. Zu beziehen beim Bundesanzeiger Verlag GmbH, Amsterdamer Str. 192, 50735 Köln, Fon:
0221 - 97668 – 343, Fax: 0221 - 97668 – 397, Internet: www.bundesanzeiger-verlag.de
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Außenwirtschaft Aktuell 10/2014
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Business-Guide Brasilien - Geschäftserfolg und Rechtssicherheit bei Handels- und Investitionsgeschäften im größten Markt Lateinamerikas
Der Business-Guide Brasilien ist ein praktischer Leitfaden für Außenhändler und Investoren in Brasilien – einem Markt mit Tradition und Zukunft! Lernen Sie die Geschäftschancen und die rechtlichen
Spielregeln kennen! Entscheiden Sie, wie Sie Ihre Ware vertreiben und bauen Sie Ihr Netzwerk weiter
aus – der Business-Guide Brasilien hilft Ihnen dabei.
In Brasilien haben sich bereits jetzt über 1.300 deutsche Unternehmen niedergelassen. Mehr als die
Hälfte der Gesamtinvestitionen Deutschlands in Lateinamerika entfallen derzeit auf Brasilien. Die
Megametropole São Paulo gilt als größter deutscher Industriestandort der Welt. Seien Sie dabei und
profitieren Sie! Aus dem Inhalt:
 Brasilien verstehen und Geschäftschancen erkennen
 Lokaler Handelsmarkt und Vertriebsstrategien
 Vertrieb mit selbständigen Absatzorganen (Handelsvertreter, Vertragshändler, Franchisenehmer)
 Finanzierung von Unternehmen und Transaktionen
 Einkaufsoptimierung - Brasilien als Beschaffungsmarkt
 Absichern von Unternehmensrisiken
 Gründung eines Unternehmens - Joint Ventures oder Tochtergesellschaften
 Arbeitsrecht, Löhne und Nebenkosten
 Export nach Brasilien: Transportwege, Einfuhrbestimmungen und Weiterexport
 Inhaber- und Geschäftsführerhaftung: Vermeidung von Haftungsfällen
 Fallbeispiel: Errichtung einer Produktionsgesellschaft
 Länderinformationen für Geschäftsreisende
 „ ho is who in Brasilien“ und essekalender
ISBN: 978-3-89817-870-9 2014 292 Seiten 16 5 x 24 4 cm Buch (Softcover) € 39 80 inkl. wSt.
Zu beziehen beim Bundesanzeiger Verlag GmbH, Amsterdamer Str. 192, 50735 Köln, Fon: 0221 97668 – 343, Fax: 0221 - 97668 – 397, Internet: www.bundesanzeiger-verlag.de.
Wenn Sie an weiteren Einzelheiten zu den jeweiligen Mitteilungen interessiert sind und kein
Ansprechpartner vermerkt ist, bitten wir um Kontaktaufnahme mit unserer Außenwirtschaftsabteilung:
Sigrid Bergs,
Tel.: 0531/4715 –256,
Fax: 0531/4715 –347,
E-Mail: sigrid.bergs@braunschweig.ihk.de.
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